Schließlich erreichte Basilisk seinen Vater. "Was werden wir eigentlich jagen?", erkundigte er sich nun bei Sinner. Vielleicht erfuhr er ja so auch etwas über die Fauna und Flora dieses Ortes?
Einen Moment lang musterte Basilisk die etwas kleineren Geschöpfte über ihnen. "Gibt es hier auch größere Geschöpfe? Und gibt es auch Gefährliche?", fragte er aus reiner Neugier nach. Dann kletterten beide etwas höher...
"Wir sind das Gefährlichste und Größte in diesem Utopia.", erklärte Sinner leise.
Mittlerweile hatte er sich verwandelt und sah nun aus wie die größere Ausgabe der Drillinge und auch von sean.
"Sieh zu und lerne, mein Sohn.", meinte er und schlich sich zu den Affen.
Er verschmolz förmlich mit seiner Umgebung und die Affen merten nicht einmal wie er direkt neben ihnen am baum hing.
Dann schlug er zu und erwischte zwei der drei Tiere.
Basiisk hatte alles genaustens beobachtete. Das letzte Tier floh mit einem panischen Schrei so schnell konnte höher in die Baumkronen...
Drachen oder andere Lebewesen gab es hier also nicht. Dieser Ort lag wirklich sehr Abgeschieden... Der Tyrann hatte den Wald noch nicht in seiner Gewalt, doch würde dies auch so bleiben?
Basilisk nickte und folgte seiner Beute. Sofort übernahm sein Instinkt zum Teil, zum anderen seine Kenntnisse, welche er im Krieg und in Kämpfen gewonnen hatte. Er kannte sich nämlich mit flüchtender Beute aus...
Sinner lehnte sich zurück und somit an den Baum, auf dem er saß.
Dafür, dass sein Sohn das erste mal hier jagte, war er ganz gut.
Aber immer noch zu ungeschmeidig und zu laut.
Doch am ende zahlte sich die Mühe des Basilisken aus. In den Klauen seine Beute haltend, kehrte Sean zu seinem Vater zurück. Ein gezeihlter Biss hatte das Ende für den Affen bedeutet.
"Daran müssen wir zwar noch arbeiten, aber für den Anfang nicht schlecht." meinte Sinner lächelnd und kletterte wieder hinunter.
Bei ihm sah es wie eine einzige fließende Bewegung aus.
Sean folgte ihm nicht ganz so elegant mit der Beute.
Zurück in dem Dorf seiner Art, trafen beide auf einen älteren, leicht türkisfarbenden Basilisken. Er schien Interesse daran zu besitzen wer der Neuling war.
Basilisk wusste nicht genau, wer das da vor ihm eigentlich war und wie er sich dem Fremden gegenüber verhalten sollte...
Sinner bemerkte die Unsicherheit seines Sohnes.
"Du bist hier in Sicherheit, mein Sohn. Niemand hier will dir etwas böses."
Er lächelte Sean aufmunternd an und ging dann.
Dante lag unterdessen eingerollt auf der Couch seines Bruders und spielte den Kranken.
(Könntest du möglicherweise Chris spielen? Ich komme irgendwie nicht mit dem klar xD)
Der Tag neigte sich schließlich dem Ende zu und Basilisk beschloss in der kühlen Dunkelheit aufzubrechen. Vorher aber suchte er noch Sinner auf, um sich bei diesen zu verabschieden.
Das die drei kleinen racker wohl möglich irgendetwas ausgeheckt hatten, daran dachten wohl beide nicht im Moment...
Sinner tat es in der Seele weh, seinen Sohn schon wieder gehen lassen zu müssen.
Aber er wusste, dass Sean in den krieg ziehen musste.
Daher wünschte er ihm viel Glück und betete, dass er zurückkehren würde.
Dante wusste, dass er früher oder später zurück musste.
Aber momentan stand ihm einfach nicht der Sinn danach.
Sein Bruder war noch auf der Arbeit, daher hatte er alle zeit der welt um nachzudenken.
So verabschiedete sich Basilisk von seinem Vater und machte sich auf, wieder die Wüste zu durchqueren.
Das man ihm bis zum Waldrand und noch weiter folgte hatte er bisjetzt nicht bemerkt. Es vergingen weitere zwei Tage bis es ihm erst auffiel.
Und es war nicht anders zu erwarten, um wen es sich da genau handelte...
In dem Rebellenlager herrschte unterdessen der übliche Alltag.
"Wo gehst du hin?"
"Warum gehst du?"
"Magst du uns denn nicht?"
Die Drillinge standen in einer Reihe hinter Sean und sahen ihn traurig an.
In ihrer Menschenform glichen sie ihrem Vater bis ins Detail und somit auch ein Stückweit Sean.
"Ich muss zurück zu dem Krieg. Erst wenn der vorbei ist, kann ich wieder zu euch, Sinner und den anderen kommen.", sagte Basilisk und blickte auf die drei Kleinen hinunter. "Ich werde schon zurück kommen." Es war ein Versprechen.
"Wir wollen mitkommen!"
"Wir wollen helfen!"
"Wir wollen, dass du früher nach Hause kommen kannst!"
Die Kleinen hatten Sean gern, das sah man ihnen an.
Und auch wenn sie noch nit wussten, dass er ihr großer Bruder wr, so sahen sie ihn dennoch als solchen an.