Sie nickte und erhob sich. Ja sie war bereit.
Nun konnten sie also dem Gegner gegenüber treten. Doch ein Sieg war nach wie vor ungewiss.
Hoffentlich würde der Plan funktionieren...
Alle in der Truppe waren nervös und legten jetzt schon ihre Hände an ihre Waffen.
Nur Kahn schien die Ruhe selsbt zu bleiben.
Er wartete einfach darauf, dass die ür geffnet wurde.
Sya öffnete mit dem Schlüssel das riesige Tor.
Drinnen erwartet sie völlige Stille. Doch der Kätzin wäre, genau so wie den anderen Klar, dass die alte Stadt vor ihnen nicht leer war.
Und das Wesen dort wusste sicherlich, genau, dass sie hier waren...
Ohne zu zögern ging Kahn in die Stille hinein.
Durch seine schweren Stiefel konnte man jeden seiner Schritte genau hören.
Und diese riesige Höhle, in der die Stadt unterirdisch erbaut worden war, sorgte dafür, dass seine Schritte nicht gerade leise widerhallten.
Keine optimalen Voraussetzungen, aber ihm war das egal.
kahn legte seine Hand an eine der Säulen und wie bei Dante, als er das erste Mal hier war, ging plötzlich eine bläuliche Energie von ihm aus, die sich im Raum ausbreitete und alles hell erleuchtete.
Dann ging er weiter in die Richtung, in der es kein Licht geben würde, der Gang, in dem sich das Wesen aufhielt, dass es zu vernichten galt.
Sya beobachtete ihn, um ihm dann weiter zu Folgen.
Nun zumindest würde ihr Gegner sie nicht einfach so überraschen können.
Die Blonde junge Frau ging etwas schneller, um neben Kahn weiter zu gehen.
Kahn war nicht nur ein Riese vone inem Mann, nein, er machte auch verdammt große Schritte mit seinen langen, muskelbepackten Beinen.
Dadurch war er immer etwas schneller als die meisten anderen.
Vor dem stockfinsteren Gang blieb er dann stehen.
"Aber hier übernimmst du Sya", meinte er zu ihr, ehe er sich umdrehte.
"Ihr wartet hier. Wir werden es rauslocken.", befahl er den anderen.
"Du musst jetzt meine Augen sein, Wollknäul."
Sie nickte und trat ins dunkle. Sie konnten seinen pestgleichen Geruch riechen. Der selbe wir damals. Schon stoppte sie und konzentrierte sich. Es war nah.
Aber nicht vor oder hinter ihnen...
"Zurück. Es ist oben!", rief sie.
Kahn hatte seine Hand auf Syas Schulter gelegt, um sie als Führer benutzen zu können.
Als sie rief, dass ihr Ziel über ihnen war, zog er sie zurück.
Das Ganze lief so schnell, dass er nur seine nun freie Hand in die Luft strecken musste, um das Wesen an der Kehle zu packen, das sich von der Decke fallen ließ.
Einfach war es nicht und es riss ihn mit sich zu Boden, aber Kahns griff war so eisern, dass es sich nicht losreißen konnte und sein Arm war lang genug um einem Biss zu entgehen.
"Mach schon!", rief er Sya zu.
Das brauchte er ihr keinesfalls zu sagen. Schon zog sie ihre Waffe, sprang und zielte auf den Hals des Ungetüms.
Doch jenes war nicht dumm und einfach umzubringen...
Kahn drückte es mit seinen Füßen so weg, dass es über seinen Kopf hinweg einige Meter weit flog und so in Richtung Ausgang geschleudert wurde.
Mit einem Satz war er wieder auf den Beinen.
"Komm her!", brüllte er dem Ding entgegen und ging auf es los, so wie es auf ihn losging.
"dafür, das Kahn so ein großes Handicap hatte, kämpfte er besser, als die meisten ohne.
Wie ein berserker stellte er sich dem Wesen und kämpfte gegen es, bis er es schließlich hinaus ins Licht drängen konnte, sodass der Rest ihrer kleinen Truppe mithelfen konnte.
Sya sprang von hinten auf den Rücken der Kreatur, als sie ins Licht trat und bohrte ihr Schwert in jenes. Die Haut war nicht einfach zu durchdringen...
Sie biss die Zähne zusammen und drückte fast mit ihrer ganzen Kraft.
Kaum erblickten sie ihren Gegner, griff auch der Rest der Gruppe an.
Bis jetzt lief alles eigentlich noch gut und sagen wir mal... einfach ab. Doch das Biest würde es ihnen wohl bald schwerer machen...