Joffrey nickte. "Sie will, dass du von hier verschwindest. Vermutlich wird sie sonst für dein ewiges Verschwinden sorgen...", meinte er. "Pass also besser auf!"
[2er RPG] Dragon Daughter
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"Das wird sie früher oder später sowieso...", antwortete Hayate. Er schien da etwas mehr über die Jäger zu wissen, so wie es aussah, so sicher wie er sich bei dieser Sache war...

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"Da wäre mir zur Zeit aber später lieber...", murmelte der junge König vor sich hin. Der Drache wäre wohl das einzige Lebewesen, dass ihn überleben würde. "Ich werde den Tod meiner Tochter miterleben müssen... Stellte er da auf einmal fest.
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Ja, das stimmte sehr wahrscheinlich... Sollte er nicht vorher eines unnatürlichen Todes sterben würde er den Tod von Iris miterleben.
Hayate wusste nicht recht mit dieser Aussage umzugehen, dass Joffery nicht wollte, dass er all zu schnell starb. Eigentlich sagte dieser das wohl nur aus dem Grund, dass der Grauhaarige der einzige wäre, der ihn überleben würde, sollte auch bei ihm nichts dazwischen kommen...
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Ich muss überlegen, was ich jetzt mache. Ellena will nicht, das Iris erfährt, wer ihr Vater ist. Aber... Sie ist doch meine Tochter... Ich will dass es ihr gut geht. Sie wäre eine Prinzessin." Er seufzte. "Ich muss sie irgendwie umstimmen!"
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"Was hast du genau vor?", fragte der Drache nach. Was plante er, sobald Iris von ihm als ihren Vater erfahren hatte? Wollte er sie mit zu sich, in sein Königreich bringen, damit sie von nun an dort leben sollte?

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"Ich weiß nicht genau, was ich machen werde. Ich weiß nur, das eine Tochter auch zu ihren Vater gehört! Ellena muss dies einfach anerkennen! Und sie soll wissen, dass ich einiges tun werde um an mein Ziel zu kommen." Er war jetzt König. Er hatte die Macht über die Armee. Wenn er das Jägervolk angreifen würde, wäre er Zahlenmäßig durchaus überlegen.
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Doch die Jäger würden den Heimvorteil besitzen, denn schwere Geschütze und Schwere Rüstung war in solch einem Gebiete, wie dieses schroffe Gebirge eher hinderlich, als wirksam. Hinzu kam dann auch noch, dass sie Jäger selbst mit ihren begrenzten Mitteln sehr wohl auch in der Lage waren oder besser sind Drachen zu erlegen. Leicht sollte man einen Kampf mit ihnen also nicht wirklich nennen...
Hayate nickte nur. Was gab es schon groß für ihn zu sagen? Er konnte die Handlungen des jungen Königs nur zum teil nachvollziehen. Immerhin besaß er selber ja keine Kinder und würde das wohl möglich auch nie...
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"Ach warum erzähl ich dir das eigentlich alles?", fragte er dann auf einmal. "Du weißt doch nicht, wie das ist! Du hast keine Kinder. Ich doch eigentlich auch nicht... Nur... Verdammt, dass hat einfach alles verändert! Jetzt ist alles so kompliziert."
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"Ich weiß.", antwortete der Grauhaarige nur. "Und somit werde ich dir auch nicht helfen können. Das musst du schon alleine hin bekommen. Immerhin habe ich ja wohl kaum eine Ahnung davon."
Schon drehte sich Hayate um und ging den Gang entlang.
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"Da hast du wohl recht...", meinte er und machte sich ebenfalls davon. Er ging zur Schenke. Irgendwie musste er sich ablenken. Und dann musste er wieder mit Ellena reden. So konnte es ja nicht weiter gehen.
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In der Schenke der Jäger befanden sich noch nicht viele, auf grund des später Nachmittags. Erst später würden die ganzen Jägermassen kommen. Doch diese leere wäre sicherlich auch einmal willkommen. Ein paar vereinzelte, glückliche Gespräche wurden leise von den wenigen Anwesenden geführt und hier und da war auch ein lachen zu hören. Eine friedliche und ausgelassene Stimmung.
Der Wirt erblickteden Neuling und nickte diesem freundlich zu. "Was darf es sein?"
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"Geb mir den größten Humpen mit nur den du hast!", meinte Joffrey und lies einige Geldstücke auf die Theke fallen. Er müsste jetzt erst einmal alles verarbeiten. Alles, was geschehen war. Das mit Iris. Er fühlte sich schlecht. Woran er alles gedacht hatte. Mit seiner eigenen Tochter..."
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Der Wirt blinzelte kurz, ehe er lächelte und sich mit einem: "Kommt sofort!" an seine Arbeit machte.
Kurze Zeit darauf bekam der Prinz sein Getränk. Das Geld war kurz darauf ebenfalls vom Tresen verschwunden.
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Joffrey nahm den Humpen und trank einen Schluck. "Können sie mir mehr über Ellena und ihre Tochter verraten?", fragte er den Wirt nach einer Weile.
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Der Wirt blickte den Blonden leicht verwundert an, ehe er sagte: "Was gibt es da groß zu sagen? Ellena ist eine genau so gute, wenn nicht sogar bessere Anführerin wie ihr Vater. In diesen Dingen ähnelt Iris ihr ebenfalls. Sie kann es sogar kaum erwarten ihren ersten Drahen zu erlegen und eine richtige Jägerin zu werden. Ein eifriges Mädchen, die ihre Freiheit wirklich zu lieben scheint. Es wird aber nicht leicht für sie werden ihren Traum zu erfüllen und einen Drachen zu erlegen. Immerhin gibt es keine mehr hier. Aus diesem Grund auch werden wir wohl bald weiter ziehen müssen..."
Das der Mann sich irrte wusste er selber nicht. Es gab einen einzigen Drachen noch hier. Hayate.
Doch sollte man dessen Leben wirklich für Iris Freude und Glück opfern?
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"So? Und was ist über den Vater von Iris bekannt? Über ihre Herkunft?", fragte er weiter. Ein Drachen... Seine Tochter wollte also umbedingt einen Drachen töten. Doch das konnte er doch nicht zulassen. Hayate war immerhin der Letzte und er hatte ihn einst das Leben gerettet.
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Der Wirt schüttelte den Kopf und zuckte dann mit den Schultern. "Keine Ahnung, uns ist das aber eigentlich unwichtig. Hauptsache Iris ist dennoch glücklich und das ist sie, wenn ich mich nicht irre." Er lachte leicht und kümmerte sich dann noch einmal darum ein paar dreckige Kruge zu waschen und säubern.

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Joffrey zuckte mit seinen Schultern. "Dass sie nicht wissen will, wer ihr Vater ist...", murmelte er und leerte den Humpen. "Geb mir noch einen", meinte er und ließ Münzen auf den Tresen fallen.
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"Wieso auch? Sie hat alles, was sie will... Und kommt sofort.", sagte er und stellte dem jungen König den nächsten gefüllten Humpen hin. Der Alkoholgehalt der Getränke hier oben war viel höher, als der gewohnte weiter unten. Das hatte der Blonde ja auch damals feststellen müssen...
Und nun schien er es wieder tun zu wollen. Ob das gut gehen würde?
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