Nuria nickte zögerlich und umklammerte den Saum ihres Rockes. "Also hat dir jemand aufgetragen meinen Großvater zu töten", meinte sie leise. "Du tötest Menschen ohne alles zu hinterfragen...?", fragte sie weiter. "Wie schaffst du das mit deinem Gewissen zu verarbeiten? Ich könnte das nie..."
[2er RPG] Dragon Daughter
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"Ich.. weiß nicht. Ich habe noch nie darüber nachgedacht...", meinte Kyle und zuckte mit den Schultern. Über so etwas hatte er sich kaum Gedanken gemacht. Für ihn war es nur um die Erfüllung des Auftrages gegangen.

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"Warum...?", fragte sie ihn. "Du musst doch nicht immer das tun, was andere dir sagen. Du kannst doch auch das tun, was du für richtig hältst...", meinte sie. "Ich glaube nicht, dass du von Natur aus böse wärst."
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"Ja, das könnte ich wahrscheinlich...", meinte er und schwieg dann einen Moment. "Menschen versuchen immer alles in Gut und Böse einzuordnen... Dabei ist die Welt nicht so einordnebar." Dann erhob sich Kyle und sagte, während er kurz in die Ferne deutete: "Wir müssen die anderen wach machen. Die Sonne geht auf und vor uns liegt noch ein langer Weg." Der Schwarzhaarige rüttelte kurz an der Schulter des schlafendem Prinz, um ihn wach zu bekommen.

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Nuria nickte nur und ging dann zu Zero, als sie merkte, dass die Sonne wirklich auf ging. Sanft rüttelte sie an seiner Schulter. "Zero? Es ist Zeit auf zu wachen! Wir müssen weiter!", sagte sie mit sanfter Stimme nahe an seinem Ohr.
Joffrey stand grummelnd auf, als er geweckt wurde. "gibt es etwas zu essen?", fragte er unfreundlich und überprüfte, ob er in der Nacht auch ja nicht bestohlen wurde. -
Der Weißhaarige blinzelte schläfrig und gähnte einmal kurz. Dann nickte er und stand auf.
Kyle seufze kurz und schloss einen Augenblick lang die Augen. Im nächsten Moment vielen ein paar Vögel vom Baum in der Nähe. Sie sahen äußerlich unverletzt aus, waren aber Tot. Als o urplötzlich ihr Herz aufgehört hatte zu schlagen. Genau wie bei dem Mann gestern. Der Schwarzhaarige ging zu den Vögeln und hollte nebenbei auch ein paar Äste vom Rand. Dann entfachte er kurz das Feuer von neuen und bereitete kurz das Frühstück zu. Es gab auch noch ein paar Beeren...
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Nuria setzte sich an das Feuer und starrte in die Flammen. "Hast du gut geschlafen, Zero?",fragte sie ihren Freund und lächelte sanft.
Joffrey setzte sich auch an das Feuer und wartete darauf, dass das essen fertig war und er essen konnte. Er war noch schlecht gelaunt, weil er hungrig war. -
"Ja schon, aber du scheinbar nicht wirklich.", meinte der Weißhaarige zu Nuria. Sie war scheinbar schon vor ihm wach gewesen...
Das Frühstück war schließlich fertig und sie begannen zu essen. Kyle selber nahm sich aber nichts von Essen.
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Nuria zuckte mit ihren Schultern. "Ist schon in Ordnung. Ich bin noch nicht so lange wach gewesen." Nuria nahm sich lächelnd etwas zu essen.
Joffrey nahm sich auch etwas zu essen. Viel. Er schlug sich den Bauch voll. -
Auch Zero nahm sich dann etwas zu Essen. Es wunderte ihn schon etwas, dass der Schwarzhaarige nichts aß. Immerhin musste ja eigentlich jedes Lebewesen zum überleben etwas zu sich nehmen...

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Als alle fertig gegessen hatten, oder besser gesagt, als alles satt waren, Wickelte Nuria den Rest in Tüchern ein. Man konnte ja nie wissen, wann wieder einer Hunger bekam.
"Geht es dann los?", fragte Joffrey und fuhr sich einmal durch die Haare, ehe er aufstand. "Oder seid ihr hier am Boden angewachsen und wollt bleiben?" -
Kyle stand auf und nickte. Nun ging es weiter... Ein langer Weg würde vor ihnen liegen, doch wenn alles glatt lief, würden sie morgen Abend ihr Ziel erreichen.
Auch Zero stand nun auf und ging neben Nuria her.
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Eine Weile lief Nuria einfach neben Zero und spielte verlegend, nicht wissend, was sie mit ihnen anstellen soll, mit ihren Händen herum, ehe sie dann nach der Hand von Zero griff und sie mit hochroten Kopf fest hielt.
Joffrey rollte darüber nur seine Augen. Nun. Da hatten sich wohl zwei Monster gesucht und gefunden. -
Der Weißhaarige sah zu ihren Händen, dann zu Nuria und wurde schließlich auch etwas rot. Schnell wand er seinen Blick wieder von ihr ab und schaute nach vorne.
Kyle ging unberührt weiter. Sie machten zum Mittag eine weitere Pause. Bisher hatte sich keine Gefahr blicken lassen, doch der Schwarzhaarige wurde noch lange nicht, weniger aufmerksam. Als sie schließlich weiter zogen, kam das Gebirge in der Ferne in Sicht. Am Abend hatten sie die ersten Berge, mit dem Pass überwunden. Doch plötzlich hielt Kyle inne. Im nächsten Augenblick tauchte eine Gruppe von merkwürdigen Wesen aus den Schatten auf. Sie waren Pechschwarz und musterten die Gruppe. Dann zeigte sie die Zähne und gingen systematisch zu einer Jagt, auf ihre neue Beute über.
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Joffrey zog sofort sein Schwert hervor und sah zu Kyle. "Auf sie?", fragte er und wollte eine Einschätzung des Mannes. Immerhin konnten sie ja giftig oder so sein.
Nuria verbarg sich wie beim letzten Angriff wieder hinter Zero. Sie fühlte sich in den Moment so nutzlos. Sie musste beschützt werden und konnte nichts machen um den Jungen zu helfen. -
"Sie sind äußerst intelligent, trickreich und lernen schnell! Vorsichtig vor ihrer eine spitzen Klaue. Sie besitzen keine gute Panzerung, sind aber sehr wenig und schnell.", sagte sogleich der Schwarzhaarige.
Plötzlich konnte man in der Ferne Pferde näher kommen hören. Ein sirren war zu hören und eine der Kreaturen fiel Tod zu Boden. Sogleich Verschwanden die anderen wieder in den Schatten und Verstecken. Eine Gruppe Reiter kam ihnen nun entgegen und richtigen sogleich ihre Waffen auf die Gruppe. Es waren Jäger, wie Kyle und Joffery an ihrer Kleidung sofort erkennen konnten. "Lasst eure Waffen fallen!", rief einer der vorderen Männer ihnen von seinem Pferd zu. Der Schwarzhaarige starrte den Mann unbeirrt an. Seine violetten Augen verfärbten sich langsam wieder in einen rot Ton.
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Joffrey hielt sein Schwert weiter umklammert. "Was wollt ihr?", Fragte er die Jäger und sah sie böse an.
Nuria drückte Zeros Hand fest. "Und nun?", flüsterte sie vorsichtig. "Was machen wir jetzt?" -
"Lass endlich die Waffn fallen. Wird bald! Ihr befindet euch in unserem Revier. Los jetzt!", sagte der Mann barsch. Zero gehorchte und lies sein Schwert fallen. Plötzlich tauchte eine weitere Reiterin auf und meinte überrascht: "Joffery? Du lebst?" Es handelte sich um eine alt bekante Jägerin. Sie wechselte kurz ein paar Worte mit dem Mann neben sich und schien ihm davon zu überzeigen, dass der Prinz kein Feind sei.

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Joffrey sank sein Schwert. "Lange nicht gesehen!", meinte er mit einem leichten Grinsen. "Ich hätte auch damit gerechnet, das die Viehcher dich verschlungen haben!"
Nuria sah die Jäger an. "Zero?", flüsterte sie fragend. Wusste er, wer das war. Ihr Blick wechselte zu den Schwarzhaarigen. -
Zero schüttelte leicht den Kopf. Er kannte diese Jägerin nicht.
Ellena grinst nun ebenfalls. "Du hast dich wirklich kaum verändert, nicht nur äußerlich. Aber was führt dich hier her? Die Drachen haben wir vor ein paar Tagen schon erlegt und spüren nun nur noch die letzten auf.", sagte sie und musterte die Begleiter des Prinzens. Ihre Augen blieben einen Moment an Nuria hängen, wanderten dann aber zu Kyle weiter. Sie betrachtete den Schwarzhaarigen einen Moment lang schweigend.
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