Willkommen in Modia - Akademie der Magie und Kampfkunst
Fast 18 Jahre ist es her, seit die Dämonenhorden, die über das Reich der Menschen hergefallen sind, von einer mächtigen Hexe namens Bellartix Wyrm, besiegt wurden. In einem grausamen Kampf gegen den Dämonenkönig gab sie all ihre letzten Kräfte für einen einzigen machtvollen Angriff her, und konnte so den bisher unbezwingbaren Dämonenkönig aus dieser Welt tilgen, was zeitgleich die Heerscharen der Dämonen schwächte.
Die Armeen der Menschen konnten so alle Dämonen zurück drängen und ihre Gebiete zurückerobern.
Die Hexe selbst verging mit ihrem Angriff. Zeugen berichteten, das sie sich in Licht auflöste, als sie ihren mächtigsten Angriff Nova Blaze einsetzte. Man fand nie Rükstände von ihr. Angeblich soll sie mit dem Demonenkönig in die Hölle geschleudert worden sein. Gerüchte. Angeblich entstanden, weil viele nicht wahrhaben wollten, das sie starb.
Ihr Selbst verging, doch ihr Name blieb, und wurde fortan zu einer Berühmtheit und viele Hexen nahmen sich ein Beispiel für ihre Aufopferung und ebenso heldenhaft und stark werden. In den Hexenschulen ist ihr Name daher nicht unbekannt, und sogar Lernstoff zu ihr ist vorhanden. Die Wenigsten jedoch können in ihrer magischen Sphäre studieren, da ihre Zauber zu mächtig sind, und offenbar auch Seelen oder Körperkompatibilität erfordern. Bisher geht das nur bei einer Handvoll Novizen.
Die Meisten aber erlernen andere Zauber, die besser auf ihre Körper und Geistfähigkeiten passen. Und Anwärterinnen gibt es genug an den Hexenschulen, die sich im ganzen Reich verteilen, und mächtige Hexen erschaffen, die im Kampf gegen die letzten Dämonen äußerst wichtig sind.
Region Esmua
Hauptstadt von Esmua: Crossbell
Angrenzend in den Wäldern nahe der Akademi Modia
Tiara Magnus
Die Sonne war bereits aufgegangen, und das Zwitschern der Vögel leitete einen neuen Tag ein. Tiara richtete sich verschlafen in ihrem Bett auf und gähnte. Am liebsten würde sie sich gleich wieder hinlegen und weiter schlafen. Die letzte Nacht war ein Graus. Es hatte wie aus Eimern gegossen geregnet, und sie war viel zu spät von ihrer letzten Herberge aufgebrochen zu ihrem Ziel, das Haus, welches das Kloster ihr überlassen hatte. Sehr großzügig. Tiara musste nicht mal dafür bezahlen. Der Abt meinte, das ginge schon Inordnung. Es wäre ja zum Wohle Aller. Keine Ahnung, wie es allen helfen würde, aber Tiara zuckte mit den Schultern und nahm das Geschenk an.
Und eine ganze Stunde musste sie bei Starkregen durch die matschigen Waldwege stiefeln, ehe sie ihr Haus spät abends erreicht hatte. Der Schlüssel passte. Das Haus selbst war nur mit dem Nötigsten eingerichtet. Küche mit etwas Utensilien, ein Tisch mit Stühlen, ein paar Komoden. Und Oben war nur ein Zimmer eingerichtet mit einem Bett, Schrank und einer Komode. Eine Holzwanne stand im Badezimmer. Groß genug, das eine Person sich reinsetzen konnte. Da würde sie wohl noch einiges für die Einrichtung ausgeben müssen. Verstaubt war es auch. Putzen wäre die Tage angesagt. Immerhin Regendicht.
Ihre nasse Kleidung hatte sie an einer Leine aufgehängt. Bis zum nächsten Morgen würde sie wohl trocken sein.
Die Nacht war auch schon mal gemütlicher gewesen. Stroh war hier das Polster gewesen. Es raschelte, roch muffig. Unbequem. Und ausgerechnet heute wirkte sie nicht ganz ausgeschlafen. Denn heute war ihr erster Tag an der Modia. Einschulungszeit.
Eine Uhr gab es hier nicht. Würde sie auch noch kaufen müssen.
Sie quälte sich aus dem Bett und schob den Vorhang vom Fenster beiseite. Gutes Wetter strahlte sie an. Zum Glück war sie im Wald und die Baumkronen verhinderten morgens den direkten Blick in die Sonne.
Dann prüfte sie ihre Kleidung. Gut, alles trocken. Sie zog sich an und packte dann ihr letztes Reisebrot als Frühstück aus, trank den Waldbeerensaft aus ihrer Feldflasche und machte sich dann bereit, für den Weg zur Akademie.
Nur zehn Minuten später wirkte sie wieder wie aus dem Ei gepellt, schnappte sich ihre Stab und ihre Unterlagen, und stürmte aus dem Haus.
"Bis später.", trällerte sie und kicherte. Als wenn das Haus leben würde.
Nach ein paar Metern blieb sie stehen, und sah sich um. Friedlich. Abgeschieden. Ruhig. Vielleicht zu ruhig. Der Hauptweg war noch etwas weiter weiter hinten. Vielleicht 100 Meter. Höchstens dort würde sie noch anderen begegnen. Dieser führte nach ein paar Minuten dann auf eine befestigte Hauptstraße. Eine Richtug wies in Richtung Crossbell. Die andere Richtung zur Akademie Modia. Es gab weitere Schulen in der Nähe der Stadt, und zwei sogar in der Stadt. Und dann gab es noch ein paar Dörfer in der Gegend. Zu erkunden gab es einiges. Aber jetzt war Modia auf dem Plan. Zu spät kommen wollte sie nicht.
Dann erinnerte sie sich. Nicht gleich mit der Tür ins Haus. Erstmal ließ sie den Stab in einer Taschendimension verschwinden. Zudem trug sie ja schon die Mappe mit ihren Unterlagen und dem Schulzeug. Schreibmaterialien. Den Rest bekäme man eh Vorort. Und das Meiste blieb auch dort.
Am Hauptweg angekommen sah sie nicht viele Menschen. Ein Bauer fuhr mit seinem Karren vorbei Richtung Stadt. Weiter hinten Richtung Modia sah sie noch zwei Leute laufen. Sicher auf dem Weg dorthin. Rumtrödeln war nicht drin, sonst käme sie garantiert zu spät. Also ging sie auch los und summte ein wenig vor sich hin. Bis sie an einem Beerenbusch vorbei kam.
"Uiii, süße Wildbeeren. Ich denke ein paar werd ich mir noch reinschieben, ehe ich weiter gehe. Soviel Zeit muss sein. Hihi."
Zehn Minuten später naschte sie noch immer. Mal eine Rote, mal eine Blaue, mal eine Gelbe.
Zum Glück war noch jemand unterwegs in Richtung Akademie, und kam hier vorbei.
Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück