Silent Professionals [Etoile & Alea]

    • Silent Professionals [Etoile & Alea]

      Silent Professionals

      Dark Crime | Neo-Noir | Slow Burn Romance | Slice of Life | Action | +16

      [X] @'Alea CroniX
      [Y] @'Etoile.errante'

      Steckbrief frei



      In den finstersten Winkeln der kriminellen Unterwelt der USA, wo Verrat und Gewalt an der Tagesordnung sind, bleiben unweigerlich Dreck, Patronenhülsen und blutige Spuren zurück. Doch [X] und [Y] sind weder Mörder noch Diebe. Sie sind die unsichtbaren Geister der Stadt, die erst dann aus den Schatten treten, wenn das Chaos bereits perfekt ist: Sie sind sogenannte Cleaner.
      [X] fungiert als der Mann fürs Grobe, ein illegaler Tatortreiniger und kreativer Problemlöser. Wenn ein nächtlicher Deal blutig eskaliert oder eine fatale Entscheidung unschöne Konsequenzen nach sich zieht, ist er zur Stelle. Mit gelassener Ruhe kümmert er sich um all jene materiellen Beweise und physischen Überreste, die lautlos verschwinden müssen, bevor die Behörden oder rivalisierende Syndikate überhaupt Wind von der Sache bekommen.
      Doch in der modernen Kriminalität reicht ein Eimer Bleiche längst nicht mehr aus, um unsichtbar zu bleiben. Hier brilliert [Y]: Als brillante Hackerin und Informationsspezialistin säubert sie das virtuelle Schlachtfeld. Sie löscht akribisch die digitalen Fingerabdrücke ihrer Klienten oder gaukelt durch raffinierte Algorithmen eine falsche Anwesenheit vor, wo längst niemand mehr ist. Egal ob hochsichere Zugangssysteme, verschlüsselte Accounts, Kameras oder private Server – nichts scheint vor ihr sicher zu sein.
      Was ursprünglich als ein einmaliger, rein pragmatischer gemeinsamer Job begann, entpuppt sich schnell als überaus effiziente Zweckgemeinschaft. Aus dieser flüchtigen Allianz schmieden sie bald eine feste berufliche Partnerschaft, die in den Kreisen der Unterwelt außergewöhnlich selten ist. Doch je tiefer sie Seite an Seite in die menschlichen Abgründe blicken, desto mehr verschwimmen die klaren Linien zwischen kühler Professionalität und einer tiefen Verbundenheit. Und irgendwann entwickelt sich zwischen den beiden etwas, das deutlich komplizierter und verletzlicher ist als jeder ihrer riskanten Aufträge.
      Ihr Klientel ist dabei so bunt gemischt wie die tödlichsten Sünden der Stadt. Das Spektrum reicht von brutalen Straßengangs und rachsüchtigen Mafiafamilien bis hin zu fadenscheinigen Politikern und dubiosen Geschäftsleuten, die um jeden Preis ihre makellose Fassade wahren müssen. Zu ihrem Netzwerk zählen zwielichtige Nachtclubbesitzer, skrupellose Schmuggler, illegale Fight-Promoter und jene diskreten Ärzte, die mitten in der Nacht operieren, ohne lästige Fragen zu stellen.
      Und dabei darf die wichtigste Regel nicht vergessen werden: Der Auftraggeber von heute kann ohne Weiteres der Tote von morgen sein.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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    • Jesse Walker im Seitenprofil.pngJesse Walker ist 28 Jahre alt, hat am 11. November Geburtstag und wurde in Long Beach geboren. Mit seinen 1,95 Metern und 103 Kilo, seiner muskulösen, sportlichen Statur und seiner selbstbewussten Haltung besitzt er eine starke körperliche Präsenz. Er hat kurze blonde Haare und blaue Augen. Sein Kleidungsstil ist lässig: Jesse trägt gern lockere T-Shirts oder Muscle Shirts, dazu Jeans und andere Hosen, häufig im Destroyed Look. Je nach Anlass kombiniert er sie mit Boots, Sneakern oder Chucks. Lederjacken und Motorradjacken gehören ebenfalls zu seiner bevorzugten Garderobe. Beim Sport trägt er gelegentlich eng anliegende Sportkleidung.

      An beiden Händen trägt Jesse mehrere Ringe aus silberfarbenen Metallen wie Silber, Titan, Edelstahl oder Platin. Weiteren Schmuck trägt er nicht. Sein einziges Tattoo befindet sich auf dem Rücken: ein großflächiges, geometrisch-ornamentales Motiv in Schwarz und dunklem Weinrot.

      Jesse verbindet eine entspannte, humorvolle und gelegentlich provokante Art mit ausgeprägter Aufmerksamkeit. Sein Selbstbewusstsein beruht auf dem Vertrauen in seine Fähigkeiten; er muss nicht ständig beweisen, wie gefährlich er sein kann. Bei der Arbeit ist er pragmatisch und hochkonzentriert. Sobald eine Situation es verlangt, kann er innerhalb eines Augenblicks ernst werden. Er geht Risiken ein, ohne leichtfertig zu handeln, und bewahrt auch unter Druck seine Ruhe. Menschen, die ihm tatsächlich wichtig sind, begegnet er mit erstaunlicher Geduld und großer Loyalität. Zwischen seinem inneren Kreis und bloßen Geschäftskontakten zieht er eine deutliche Grenze.

      Sein Vater, Adrian Walker, ist Mechaniker. Seine Mutter, Sara Walker, geborene Bloom, stammte ursprünglich aus Großbritannien und arbeitete als Krankenschwester. Nach ihrem Tod bei einem Unfall entwickelte Adrian ein Alkoholproblem und wurde gewalttätig. Jesse beendete trotz dieser schwierigen familiären Verhältnisse die Schule. Er war intelligent und schulisch gut, zeigte jedoch häufig wenig Motivation und verließ sich gern auf seine schnelle Auffassungsgabe. Seit seiner Jugend trainiert er Boxen und Muay Thai. Das Gym gab ihm einen festen Rahmen, in dem Disziplin, Selbstbeherrschung und Verlässlichkeit zählten.
      Nach der Schule arbeitete Jesse in einer Motorradwerkstatt. Das Umfeld war ihm durch seinen Vater vertraut, und auch außerhalb der Arbeit bewegte er sich zwischen Werkstätten, Motorrädern und der Tattooszene. Über Kontakte aus dem Gym bekam er zunächst gelegentliche Nebenjobs als Türsteher bei privaten Veranstaltungen und als körperliche Absicherung bei Treffen. Ihm war bewusst, dass einige seiner Auftraggeber illegale Geschäfte betrieben. Solange seine Aufgabe darin bestand, präsent zu sein und Auseinandersetzungen zu verhindern, nahm er das Geld an und stellte wenig Fragen.

      Der Wendepunkt kam, als ein nächtlicher Deal, bei dem Jesse als Absicherung eingesetzt war, blutig eskalierte. Ein Bekannter aus seinem Werkstattfeld, dem er etwas schuldete, geriet in Bedrängnis und bat ihn um Hilfe. Jesse blieb aus Loyalität. Während andere in Panik gerieten, stritten oder verschwanden, behielt er die Übersicht und übernahm Verantwortung für die unmittelbare Situation. Dabei fiel er Vittorio Puccini auf, einem erfahrenen illegalen Tatortreiniger, der aus Italien stammte und früher der italienischen Mafia angehört hatte.

      Vittorio erkannte in Jesse mehr als einen kräftigen jungen Mann. Er bemerkte dessen Aufmerksamkeit, seine schnelle Auffassungsgabe und seine Fähigkeit, unter Druck ruhig zu handeln. Als er ihm eine Zusammenarbeit anbot, lehnte Jesse zunächst ab. Trotzdem nahm er später einen ersten Auftrag an, dann weitere. Das Geld ermöglichte ihm eine eigene Wohnung und half ihm, endgültig Abstand zu seinem Vater zu gewinnen. Zugleich erlebte er, dass seine Fähigkeiten gebraucht und ernst genommen wurden.
      Vittorio wurde sein Mentor. Unter seiner Anleitung lernte Jesse das Geschäft kennen und entwickelte die Geduld, Genauigkeit und Disziplin, die ihm anfangs noch fehlten. Vittorio machte ihm deutlich, dass körperliche Stärke allein keine Verlässlichkeit bedeutete und dass er seine eigenen Grenzen kennen musste. Jesses Intelligenz bekam einen konkreten Zweck, für den er bereit war, sich anzustrengen. Aus gelegentlichen Hilfsarbeiten entstand eine feste Zusammenarbeit, bis er sich mit Mitte zwanzig selbstständig machte.
      Heute fungiert Jesse in der Unterwelt als Mann fürs Grobe, illegaler Tatortreiniger und kreativer Problemlöser. Wenn ein nächtlicher Deal blutig eskaliert oder eine fatale Entscheidung unschöne Konsequenzen hinterlässt, wird er hinzugezogen. Mit gelassener Ruhe kümmert er sich um materielle Beweise und physische Überreste, die verschwinden sollen, bevor Behörden oder rivalisierende Syndikate auf den Vorfall aufmerksam werden. Sein Ruf beruht auf Zuverlässigkeit, Diskretion und der Fähigkeit, auch bei unerwarteten Schwierigkeiten handlungsfähig zu bleiben. Mit 28 Jahren ist er in diesem Geschäft bereits etabliert. Jesse weiß dabei, dass er Möglichkeiten zum Ausstieg hatte. Seine Vergangenheit hat seinen Wunsch nach Unabhängigkeit geprägt, doch den Weg in die Unterwelt hat er selbst gewählt.

      Gelegentlich nimmt Jesse an illegalen Käfigkämpfen teil. Dabei greift er auf seine langjährige Erfahrung im Boxen und Muay Thai zurück. Ihn reizen die körperliche Herausforderung, der unmittelbare Wettkampf und die Möglichkeit, zusätzlich Geld zu verdienen. Trotz seiner Risikobereitschaft geht er konzentriert in die Kämpfe und unterschätzt seine Gegner nicht. Über diese Szene pflegt er weitere Kontakte in die Unterwelt.
      Außerhalb seiner Arbeit bleibt Sport ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. Neben Boxen und Muay Thai spielt Jesse Basketball, kann surfen und ist ein guter Schwimmer. Er fährt Motorrad, ist Gelegenheitsraucher und liebt Barbecue, besonders Korean Barbecue. Bei Menschen, denen er vertraut, zeigt sich seine entspannte und humorvolle Seite am deutlichsten. Dort kann er sich Zeit nehmen, provozieren, lachen und die Aufmerksamkeit, die ihn bei der Arbeit so konzentriert macht, ganz seinen Freunden widmen.

      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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    • Alice "Lilly" Lafraise

      Alter: 24 Jahre
      Größe: 1,70 Meter
      Nationalität: US-amerikanisch & Französisch

      Aussehen
      Lilly ist eine junge Frau, deren Erscheinungsbild einen eigentümlichen Widerspruch in sich trägt. Ihr Gesicht wirkt weich, beinahe unschuldig und lässt sie auf den ersten Blick deutlich harmloser erscheinen, als sie tatsächlich ist. Große, wache Augen und ihre eher sanften Gesichtszüge stehen dabei in deutlichem Kontrast zu ihrem ansonsten auffälligen Stil.

      Ihr langes Haar trägt sie in einem kräftigen Pink, das mittlerweile beinahe zu ihrem Markenzeichen geworden ist. Dazu kommen zahlreiche Tattoos, die sich über ihre Arme ziehen und ihrer Erscheinung etwas Rebellisches und Unangepasstes verleihen. Sie trägt bevorzugt moderne, lässige Kleidung und kombiniert dabei gerne feminine Stücke mit einem eher alternativen Look.

      Ihr harmloses Gesicht und ihre ungewöhnliche Erscheinung führen regelmäßig dazu, dass andere sie unterschätzen. Lilly nutzt das inzwischen bewusst zu ihrem Vorteil.

      Vergangenheit
      Lilly wurde im Südosten Frankreichs geboren. Ihre Eltern waren ein wohlhabendes französisches Unternehmerpaar mit einer starken Faszination für Esoterik, Spiritualität und alternative Weltanschauungen. Als Lilly sieben Jahre alt war, wandten sie sich einer christlichen Glaubensgemeinschaft zu, die zunehmend sektenähnliche Züge annahm. Die Familie gab ihr bisheriges Leben auf und zog in eine abgelegene, weitgehend autarke Kommune im ländlichen New Mexico, USA, in der zahlreiche weitere Gläubige lebten.

      Lilly wuchs dort weitgehend abgeschottet von der Außenwelt auf. Kontakte nach außen waren streng kontrolliert, moderne Medien verpönt und ihre Bildung auf das Leben innerhalb der Gemeinschaft ausgerichtet. Sie lernte, Autoritäten nicht zu hinterfragen und sich den Regeln der Gemeinschaft unterzuordnen. Gleichzeitig weckten gerade die verpönten Computer und technischen Geräte ihre Neugier.

      Mit 16 Jahren brach Lilly aus. Ohne regulären Schulabschluss, Zeugnisse oder nennenswerte Kontakte zur Außenwelt schlug sie sich zunächst durch verschiedene Gelegenheitsjobs. Schließlich gelangte sie nach Kalifornien und landete in Los Angeles, wo sie zeitweise hinter den Kulissen eines zwielichtigen Clubs arbeitete.

      Zum Hacken kam sie durch ein gebrochenes Herz. Nachdem ein Mann aus dem Club, in den sie sich verliebt hatte, sie betrog, begann Lilly aus verletztem Stolz, seine digitalen Accounts zu kompromittieren. Schließlich knackte sie seinen SHOTSNAP-Account, veröffentlichte seine privaten Chats und löste damit erhebliches Chaos aus. Was als persönliche Rache begonnen hatte, machte jedoch jemanden auf ihr außergewöhnliches Talent aufmerksam.

      Der amerikanische Mutterkonzern von SHOTSNAP bot ihr eine Chance. Ohne Abschluss und mit einer kaum überprüfbaren Vergangenheit arbeitete Lilly sich anschließend durch verschiedene Start-ups, Cybersecurity-Unternehmen und größere Techkonzerne. Ihre Fähigkeiten waren außergewöhnlich, doch ihr fehlender akademischer Hintergrund und ihre ungewöhnliche Biografie verhinderten eine echte Karriere. Man nutzte ihr Talent, hielt sie aber bewusst im Hintergrund.

      Frustriert von dieser Situation verließ Lilly schließlich die klassische Techbranche und begann als Freelancerin zu arbeiten. Aus zunächst zweifelhaften Aufträgen wurden schnell Kontakte ins kriminelle Milieu. Mafiafamilien, Schmuggler, korrupte Geschäftsleute und Nachtclubbesitzer wurden zu ihren Kunden. Dort interessierte sich niemand für ihren Abschluss oder ihre Vergangenheit – solange sie ihren Job erledigte.

      Privates
      Lilly wirkt nach außen selbstbewusst und unangepasst, hat aber große Schwierigkeiten damit, anderen Menschen wirklich zu vertrauen. Sie hat früh gelernt, dass diejenigen, die behaupten, ihr Bestes zu wollen, nicht unbedingt ihre besten Absichten haben.

      Sie besitzt einen ausgeprägten Freiheitsdrang. Nichts verabscheut sie mehr als Menschen, die ihr vorschreiben wollen, wie sie zu leben, zu denken oder zu glauben hat. Gleichzeitig ertappt sie sich manchmal dabei, dass sie noch immer bestimmte Verhaltensweisen aus ihrer Kindheit mit sich herumträgt.

      Und trotz ihrer Erfahrungen ist sie gläubige Christin und hilft zwei- bis dreimal die Woche in einer christlichen Armenspeisung in L.A. aus. Neben diesem Ehrenamt verbringt sie viel Zeit mit Medien am Laptop oder am Smartphone, hilft Hackergruppen im Netz mit Tipps aus und geht regelmäßig zum Yoga. Sie hat eine Vorliebe für alte Filme, starken Kaffee, nächtliche Fahrten durch L.A. und mag Tattoos sowie die Geschichten dahinter.

    • "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


      Quelle

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