what lies beneath. [shio x yumia]

    • what lies beneath. [shio x yumia]

      what lies beneath.

      “Sometimes, the truth isn’t what destroys you—it’s who you discover standing beside it.”




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      Genre: Romanze, SoL
      Rollen:
      X - @Yumia
      Y - @Shio

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      X ist ein junger Gründer eines millionenschweren Unternehmens, das innerhalb kürzester Zeit an die Spitze der Branche aufgestiegen ist. Trotz seines Erfolges weiß die Öffentlichkeit erstaunlich wenig über ihn. Er ist jung, attraktiv, charismatisch und scheint auf den ersten Blick ein makelloses Leben zu führen: keine Skandale, keine öffentlichen Affären, keine offensichtlichen Skandale.
      Doch gerade das sorgt für Gerüchte.
      Man munkelt, X sei der geheime Sohn eines Milliardärs. Andere behaupten, seine Firma sei auf den Leichen seiner Gegner aufgebaut worden. Wieder andere sind überzeugt, dass hinter seinem plötzlichen Aufstieg etwas viel Größeres und Dunkleres steckt.
      Beweise gibt es für keine dieser Geschichten.
      Denn bis heute hat es niemand geschafft, X zu einem richtigen Interview zu bewegen. Kein Journalist hat es geschafft, hinter die Fassade des jungen Unternehmers zu blicken. Entsprechend existiert auch kein wirklich tiefgehender Artikel über ihn.
      Bis jetzt.
      Y arbeitet als Journalist für eine renommierte Medienfirma und erhält den Auftrag, X zu interviewen. Ausgerechnet seine Firma hat es geschafft, einen Termin mit dem sonst unerreichbaren Gründer zu bekommen. Doch es soll kein gewöhnliches Interview werden. Y soll X nicht nur zu seinem Unternehmen befragen, sondern ihn wirklich kennenlernen: seine Vergangenheit, seine Motivation, seinen Aufstieg und die Person hinter dem öffentlichen Image.
      Schon beim ersten Treffen entspricht X kaum dem Bild, das Y sich von ihm gemacht hat.
      Er erscheint verspätet, trägt ein auffallend lässiges Outfit und lässt unter seinem offenen Hemd mehrere Tattoos erkennen. Er ist jünger als erwartet, selbstbewusst, charmant und besitzt eine provokante Art, mit der er Y immer wieder aus dem Konzept bringt. Gleichzeitig liegt etwas Unberechenbares in seinem Blick, etwas, das nicht zu dem erfolgreichen jungen Unternehmer passen will.
      Y nimmt seine Aufgabe ernst und beginnt, genauer hinzusehen.
      Je länger er X beobachtet, desto deutlicher wird ihm, dass hinter dessen charmantem Auftreten weit mehr steckt. X ist widersprüchlich: scheinbar gleichgültig und gleichzeitig ständig auf der Hut, verspielt und provokant, aber mit einer Schwere, die er hinter seinem müden Lächeln zu verstecken versucht.
      Und dann beginnt Y zu bemerken, dass nicht nur er Fragen über X stellt.
      Er wird beobachtet. Nicht nur das, weitere auffällige Zufälle und Begegnungen scheinen nicht aufzuhören-
      Von diesem Moment an ist Y klar, dass sein Interview längst keine gewöhnliche journalistische Recherche mehr ist. Je tiefer er in Xs Leben eindringt, desto mehr Geheimnisse entdeckt er: über Xs Vergangenheit, seine Verbindungen und die Menschen, die ihn umgeben.
      Und irgendwann muss Y sich fragen, ob er eigentlich noch versucht, die Wahrheit über X herauszufinden…
      …oder ob er selbst bereits Teil von Xs Welt geworden ist.





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      Dmitry Valenti

      25 | 1,92 m | pechschwarze Haare, die er minimal länger lässt | graue Augen | sehr viele Tattoos | linker Ohrring | paar Narben am Körper verteilt | athletische, definierte und funktionale Statu


      Er war der Inbegriff einer ruhelosen Seele, getrieben von einer Mischung aus Gleichgültigkeit, Charme und einer Dunkelheit, die er mit einem müden Lächeln zu verbergen suchte. Sein Blick, halb gelangweilt, halb herausfordernd, schien jeden zu durchdringen, der es wagte, ihm zu lange in die Augen zu sehen. Es war nicht die Art von Wärme, die Geborgenheit versprach, sondern ein unausgesprochener Reiz: das Versprechen eines Spiels, das nur er kontrollierte.
      Seine Lippen trugen oft ein leichtes Schmunzeln, als ob er die Welt und ihre Regeln nicht ganz ernst nehmen konnte... oder wollte. Für ihn war alles ein Spiel, und er spielte es mit der Sorglosigkeit eines Mannes, der nichts zu verlieren hatte. Er flirtete, lachte, machte Witze auf Kosten anderer, ohne sich um die Konsequenzen zu scheren. Sollte jemand ihm vorwerfen, dass er zu weit gegangen sei, zu respektlos, zu grausam ; er würde nur mit den Schultern zucken, als wäre es nicht sein Problem. Grenzen existierten für ihn nur, wenn er sie selbst zog, und das tat er selten.
      Doch hinter dieser lässigen Fassade verbarg sich etwas, das er niemandem zeigte: Angst. Angst davor, sich zu binden. Angst davor, wieder verraten zu werden, wie es ihm in der Vergangenheit so oft widerfahren war. Lieber ließ er andere auf Abstand, spielte den Unnahbaren, anstatt sich der Möglichkeit auszusetzen, verletzt zu werden. Er ließ Gefühle gar nicht erst zu, täuschte Desinteresse vor und machte von Anfang an klar, dass er für nichts Ernstes zu haben war.
      Seinen wenigen echten Freunden gegenüber jedoch war er anders. In ihrem Kreis zeigte er eine Seite, die der Rest der Welt nie zu Gesicht bekam: eine unerschütterliche Loyalität, eine Bereitschaft, für sie durchs Feuer zu gehen. Wer einem seiner Freunde zu nahe kam, lernte eine ganz andere Seite von ihm kennen. Sein ohnehin schon impulsives Temperament konnte in einem einzigen Moment umschlagen, und er zögerte nicht, seine Fäuste sprechen zu lassen. Er kümmerte sich wenig um die Folgen; Wut loderte in ihm auf, wenn jemand seinem Umfeld Schaden zufügen wollte, und er kannte nur einen Weg, mit solchen Situationen umzugehen: direkte Konfrontation.
      Doch paradoxerweise war es gerade diese Intensität, die ihn in einer Beziehung zu einem Pulverfass machte. Er war ein Mann, der besitzergreifend wurde, wenn er sich doch einmal auf jemanden einließ. Eifersucht nagte an ihm wie ein schleichendes Gift, ließ ihn Grenzen überschreiten, die er bei anderen nie duldete. Er wollte Kontrolle, wollte wissen, dass er die unangefochtene Nummer eins war und wenn er das Gefühl hatte, diese Kontrolle zu verlieren, konnte er unberechenbar werden.
      Gleichzeitig schien ihn nichts zu berühren. Es war, als wäre er immun gegen verbale Verletzungen, als wäre ihm alles gleichgültig: die Meinung anderer, ihre Gefühle, ihre Erwartungen. Doch in Wahrheit war es nur eine Fassade. Tief in ihm brodelte mehr, als er sich selbst eingestehen wollte. Aber er ließ es nicht zu, ließ niemanden nah genug an sich heran, um zu erkennen, dass er nicht so unverwundbar war, wie er vorgab.
      Er lebte in einem ständigen Drahtseilakt zwischen Gleichgültigkeit und Intensität, zwischen Spott und Leidenschaft. Ein Mann, der sich selbst verloren hatte, lange bevor ihn jemand wirklich finden konnte.

      - the past -
      Dmitry ist ein Waisenkind. Er kennt weder seine Eltern noch seine Herkunft und wurde bereits als kleines Kind vor einem Waisenhaus ausgesetzt. Mit sechs Jahren wurde er von einem mächtigen Mann adoptiert, gemeinsam mit etwa zwanzig weiteren Kindern.
      Schnell stellte sich heraus, dass hinter den Adoptionen ein grausamer Plan steckte: Die Kinder sollten zu Kämpfern und zukünftigen Anführern ausgebildet werden. Nur der Beste würde überleben und als Nachfolger des Mannes auserwählt werden.
      Dmitry wuchs abgeschottet in einer Villa tief im Wald auf, umgeben von Trainingsplätzen und einem unterirdischen Komplex. Neben Kampf und Überleben erhielt er eine umfassende akademische Ausbildung. Erst nachdem er die anderen neunzehn Kinder besiegt hatte, durfte er die Villa verlassen.
      Sein Adoptivvater ist der gefürchtete Anführer einer mächtigen Mafiaorganisation und Besitzer eines millionenschweren Unternehmens. Um seinen Einfluss auszuweiten, schickt er Dmitry in eine andere Großstadt, wo dieser einen neuen Standort seines Imperiums leiten soll.
      Doch sein Vater ahnt nicht, dass Dmitry nicht vorhat, ihm zu folgen.
      Dmitry will ihn stürzen.
      Digital Art Bilder Pinnwände

      ૮ ˶ᵔ ᵕ ᵔ˶ ა
    • ˃Wer nichts zu verbergen hat, hat meistens Antworten˂

      Miles Parker



      (Bild ist KI erstellt)

      27︱1,85 cm ︱dunkelbraune Haare die schon fast ins schwarze über gehen︱braune Augen︱trägt eine Brille︱gut trainierter Körper



      Miles war kein Mann, der sich von Einschüchterungen beeindrucken ließ. Vielleicht lag es daran, dass er längst gelernt hatte, dass die gefährlichsten Menschen selten laut wurden. Sie lächelten und reichten einem die Hand. Sie spendeten für wohltätige Zwecke und standen am nächsten Morgen auf der Titelseite einer Zeitung.
      Und genau aus diesem Grund misstraute er Menschen, die zu perfekt wirkten. Die dem Anschein nach, nichts zu verbergen hatten. Als Journalist hatte er sich darauf spezialisiert, Dinge ans Licht zu bringen, die andere lieber im Dunkeln hielten. Er besaß das Talent dafür, dort eine Geschichte zu wittern, wo andere nur Zufälle sahen. Seine Stärke war nicht Mut im klassischen Sinne. Er war hartnäckig. Wenn man ihm eine Tür vor die Nase zuschlug, suchte er nach einem Fenster. Er merkte sich Namen, wenn man ihn drohte, lehnte Gelder ab, die ihm zum Schweigen bringen sollten. Und genau deshalb fragte er sich, was man genau vor ihm zu verbergen versuchte.
      Miles konnte charmant sein, wenn es ihm nutzte und höflich, wenn ihn Höflichkeit weiterbrachte. Nichts desto trotz konnte er ausgesprochen nervig sein, wenn jemand glaubte ihn mit einer ausweichenden Antwort abspeisen zu können. Er stellte Fragen die unangenehm wurden, je länger man versuchte ihn auszuweichen. Er wusste das Wahrheit seinen Preis hatte. Eine gute Geschichte konnte Karrieren zerstören, Familien auseinanderreißen und Menschen in Lebensgefahr bringen. Er hatte bereits erlebt wie Quellen verschwanden, nachdem sie ihm Informationen zugespielt hatten. Miles war dennoch klug genug um zu lernen, Beweise mehrfach zu sichern und diese niemals an einem Ort aufzubewahren. Und seine oberste Regel war es niemanden vollständig zu vertrauen, denn auch Journalisten konnten manipuliert werden. Und er hatte sich geschworen, nie wieder jemanden die Möglichkeit zu geben seine Geschichte für ihn zu schreiben. Seine Kollegen hielten ihn deshalb gelegentlich für besessen. Wenn er sich in eine Recherche verbiss, vergaß er Essen, Schlaf und manchmal sogar, dass außerhalb seines Falls noch eine Welt existierte. Deshalb blieb er seit einer ganzen Weile Single. Hier und da ließ er sich Mal auf einen One-Night-Stand ein, doch dabei blieb es.
      Er konnte tagelang die selben Dokumente studieren, Gesprächsprotokolle vergleichen und winzige Widersprüche suchen, bis sich aus einem scheinbar belanglosen Detail ein Muster ergab. Er jagte keine Schlagzeilen, er jagte Zusammenhänge.



      Miles arbeitet seit einigen Jahren bei "Chronicle International", eine renommierte Medienfirma, die relativ modern ist, den Fokus aber auf die Wahrheit und das Aufdecken von Geheimnissen richtete.
      Miles verfasste vor ein paar Jahren, einen Artikel über die Geschichte der Waisenkinder, über deren plötzliches Verschwinden und ihrer Adoption. Dieser Artikel sollte ihn eigentlich seinen Durchbruch als Journalist gewähren, doch immer wieder kam es dazu das Tatsachen vertauscht oder Geschehenes abgestritten wurden. Seine Kollegen hielten ihm zum Teil davon ab weiter zu recherchieren, doch bis heute ließ ihn diese Geschichte nicht kalt und er wusste das er eines Tages die Wahrheit ans Licht bringen würde.
      Auch wenn er dafür mit seinem Leben bezahlen könnte.