Willkommen im Kochclub der privaten Toyama Mädchen Akademien. Was das sein soll, fragt ihr euch? Die Antwort ist simpel. Es gibt in diesem Stadtteil von Toyama mehrere Privat Akademien, für Mädchen aus reichem Hause. Die Schulen selbst stellen keine Clubräume zur Verfügung, und haben zentral zwischen den Lehrstellen ein Schul Club Gebäude errichten lassen. Dort finden alle Clubaktivitäten der umliegenden Schulen statt. Das bedeutet auch, das die Clubs Mitglieder aus verschiedenen Schulen beinhalten. Unterschiedliche Uniformen sind daher dort ganz normal.
Die Clubräume sind aber nicht nur zum Vergnügen da.
Die Eltern der reichen Kinder möchten, das sie dort auch etwas lernen. Einen reinen Leseclub wird man dort ggf. nicht finden. Hier wird Handwerk gefordert.
So auch für die junge Akina Murase, die dort einen Club gegründet hat. Und zwar den Kochclub! Auch weil sie es gern selbst ausprobieren wollte. Bedingungen für diesen Sonderclub, der auch mit einer Person gegründet, und betrieben werden darf, ist jedoch, das sie einmal in der Woche ein würdiges Essen für die Mensa der Akadien erstellen muss. Inklusive Probeessen und Vorstellen bei den Direktoren, Lehrkräften und Schulköchen.
Das bedeutet also eine Menge Stress, neues auszuprobieren, was dann auch noch schmeckt und von den Schulköchen akzeptiert und nachgekocht wird.
Sie hat nur kleines Problem: Es fehlen Mitglieder. Zudem ist sie ein Tollpatsch, und versemmelt eine Mahlzeit nach der anderen.
Wird sie es schaffen? Findet sie Mitglieder für ihren Club? Endet das Jahr mit kulinarischen Köstlichkeiten und einer guten Note?
Toyama Akademien Schulclub Gebäude
13.05.2026
Akina Murase
Gute sechs Wochen waren bereits seit dem Beginn des neuen Schuljahres vergangen, und seit Akina ihre private Schule gewechselt hatte. Ihre Eltern hattes es so gewollt, denn es gab ein paar Akademien, dier einen speziellen Bund hatten, was Clubräume und Schulaktivitäten betraf. Quasi auf Austauschbasis. In ihrer alten Privatschule gab es das nicht. Ein extra Gebäude, das in der Nähe zwischen den Privatschulen lag, und von allen Schulen schnell erreichbar war. Dort gab es nicht die üblichen Lehrer an jeder Ecke, sondern abwechselnd gab es einen Lehrer im Aufsichtsbüro, und dann noch einen Hausmeister. Ansonsten waren die Schüler unter sich. Wobei natürlich jeder Clubpräsident die Verantwortung trug, das keiner Unfug stiftete.
Das funktionierte im Grunde immer bestens.
Und Akina hatte jetzt die Sorge, irgendwo unterzukommen. Aber ihre Eltern verlangten viel. Also redete sie sich ein, selbst einen Club gründen zu müssen. Viele Themen waren bereits vergeben. Eine Woche grübelte sie, bis ihr etwas eingefallen war. Niemand beschäftigte sich hier irgendwie mit Essen. Es gab hier zwar eine Küche, aber die blieb ungenutzt. Perfekt. Akina reichte die offizielle Koch Club Gründung ein, bekam das OK für die Küche und durfte nun zeigen, was sie konnte.
Trotz Aushang aber blieben Mitglieder bisher aus. So ein Mist. Die waren wohl alle zu bequem. Und Akina selbst hatte auch keine Ahnung von dem, was sie da eigntlich trieb. Sie hatte sich ein Kochbuch besorgt, verstand aber auch nur die Hälfte.
Heute hatte sie sich vorgenommen, etwas Werbung zu machen. Und das ging ambesten wenn man neue Mitglieder mit Keksen köderte. Allerdings selbstgemachte.
Sie hatte eine größere Menge gemacht. Der erste Teil war bereits im Ofen, und der Zweite wurde gerade von ihr zurechtgebastelt. Dabei hatte sie sich ein wenig zu sehr auf diesen konzentriert.
"Verdammt .... der ist ganz schön klebrig. Ob ich alles richtig gemacht habe?", jammerte sie, weil der Teig irgendwie nicht das war, was er sein sollte.
Dunkler Rauch kam bereizs aus dem Ofen, und erfüllte die Luft mit dem Geruch von Verbranntem. Akina schnupperte. "Hä? Was ist das denn? AHHH ... die Kekse ...", kreischte sie los und stürmte zum Ofen, warf dabei noch die Mehlpackung um, und verschüttete alles auf dem Boden. Der Ofen war zu heiß und der Teig zu lange dringeblieben. Jetzt waren die Kekse schon recht stark verkohlt. Eine Rußwolke feuerte ihr ins Gesicht, als sie die Klappe aufriss, und brachte sie zum Husten. Mit Handschuhen holte sie das Blech raus und stellte es auf der Arbeitsfläche ab. Es knisterte auf dem Blech. 1A Holzkohle produziert.
Sie öffnete erstmal ein Fenster und streckte den Kopf raus. "Husthust. Das war wohl nichts ...."
Als der Rauch abgezogen war, begutachtete sie ihr Werk. Sie nahm einen Keks und beäugte ihn von mehreren Seiten, biss ein Stück ab und spuckte alles in die Spüle.
Ihre Futterwerbung konnte sie damit wohl vergessen. Und noch schlimmer war, das sie bis nächste Woche Freitag etwas dem Direktorat vorlegen musste. Bis auf ein paar belegte Brote und einer versalzenen Suppe hatte sie noch nicht viel hier auf die Beine gestellt, was auch nur Ansatzweise Punkte gebracht hätte. Außerdem brauchte sie noch Material. Die Küche war wirklich spartanisch eingerichtet.
Und dann klopfte es an der Tür. Akina erschrak, und dann polterte das Blech mit der Kohle runter, inklusive Akina, die versuchte, das ganze noch aufzufangen.
Irgendwer kam in die Küche gelaufen.
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