Lovestory between Spring and winter (Takei x Runa)

    • Lovestory between Spring and winter (Takei x Runa)

      Einst existierte nur der Winter. Erst mit dem Erwachen des Frühlings
      entstanden auch Sommer und Herbst, und seitdem folgt die Welt ihrem
      geschützten Kreislauf der Jahreszeiten. Die Jahreszeiten werden von
      sogenannten Akteuren gebracht, welche stets zum Schutz von einem
      sogenannten Gardist begleitet werden. Doch seit zehn Jahren herrscht nur
      ewiger Winter, da die Akteurin des Frühlings verschwunden ist um den
      Akteur des Winters zu beschützen. Zehn Jahre später kehrt X, die
      Akteurin des Frühlings, zurück, um die verlorene Jahreszeit zu retten
      und dem Winter (Y) ihre Gefühle zu gestehen. Doch soll das nicht so
      einfach sein, denn es gibt welche, die niemals wollten, dass der
      Frühling zurück kehrt. Und durch die Jahreszeiten Organisation wird es
      noch schwerer den Winter zu treffen. Nicht, weil Akteure sich nicht
      treffen dürfen sondern weil X vor zehn Jahren verschwand als sie in der
      Nähe von X war. Es bestehe ja die Gefahr, dass der Frühling erneut aus
      Japan verschwindet sowie einst. Doch X gibt nicht auf um keinen preis.
      Wird sie Y wiedersehen und ihre gefühle gestehen können? Und wie
      empfindet Y?


      X/Akteurin des Frühlings = @Runa
      Y/Akteur des Winters = @Takei
      Nyarlathotep… das kriechende Chaos… Ich bin der letzte…
      Ich werde es der lauschenden Leere verkünden…
    • Haruka lief durch die Straßen während es schneite und sah sich ein wenig um. Kurz streckte sie ihre Hand aus und eine Schneeflocke landete auf ihrer Hand. Ein kurzer Moment der Schönheit ehe die Schneeflocke schmolz. ,,Hinagiku-sama, wir sollten weiter", sagte ihre Gardistin Hanabi freundlich mit einem Lächeln. Die pinkhaarige nickte lächelnd und so liefen die beiden Damen weiter, hinaus aus der Stadt und einen kleinen Berg hinauf. Auf diesem Berg würde sie das Ritual halten, welches dieser Region hier in Japan den Frühling brachte. Danach musste sie in eine andere Region und stets hofft sie dabei, einen der anderen Akteure zu treffen vor allem Kanzaki. Kanzaki, der Akteur des Winters, war ihr unglaublich wichtig und die letzten zehn Jahren hatte sie seinen Winter mit einem Lächeln beobachtet.
      Auf dem Berg angekommen, nahm Hanabi ihr ihren zartrosanen Haori ab und reichte ihr ihren Fächer an dessen Ende in gelb, rosa, lila und weiß Bändchen hingen. Sie klappte auf und begann ihr Lied zu singen während sie passend dazu tanzen. Es war ein altmodischer Tanz in Japan doch so verliefen die Rituale nun mal ab. Jede Jahreszeit hatte ein passendes Lied und einen Tanz dazu. Und langsam schmolz der schnee und der Frühling erwachte.


      Als die junge Frau mit dem Ritual fertig war, sah sie lächlend zu ihrer Gardistin, welche ihr wieder half den Berg hinab zu steigen. Unten in der Stadt herrschte ein raunen von den Menschen, welche nun den Frühling sahen. Und in den Fernsehen der Stadt liefen Eilmeldungen mit dem Titel, dass der Frühling zurück sei und so weiter. Wahrscheinlich sah man diese Eilmeldung im ganzen Land. Bestimmt würden es auch die anderen Akteure sehen. ,,Verzeiht bitte, ich hätte der Agentur sagen sollen, sie sollen keine große Sache daraus machen", meinte Hanabi doch Haruka schüttelte nur den Kopf. ,,Es ist in ordnung. lass uns in ein hotel gehen", meinte sie und lief los.
    • Zehn Jahre lang beherrschte der unerbittliche Winter nun schon das japanische Kaiserreich. Kanzaki Fuyuto, der als der Akteur des Winters bekannt war, lebte in jener Zeit in völliger Isolation inmitten der schroffen, schneeverwehten Gipfel des Hida-Gebirges. Seinen Gardisten hatte er bereits vor langer Zeit entlassen; Fuyuto zog es vor, allein die Grabesstille zu genießen, die der ewige Schnee mit sich brachte.

      Eigentlich hätte der Frühling längst Einzug halten müssen, doch Haruka, die Akteurin des Frühlings, war seit einem Jahrzehnt spurlos verschwunden. Nur selten verließ Kanzaki sein eisiges Exil, um in die tiefer gelegenen Städte hinabzusteigen, doch an diesem Tag war alles anders. Eine seltsame, innerliche Unruhe regte sich in seiner Brust und trieb ihn dazu, durch die verschneiten Gassen der nahen Stadt zu wandern.

      Von der Anhöhe eines Hügels aus betrachtete er distanziert das bunte Treiben der Menschen unter ihm. Als sein Blick schließlich zur alten Tempelanlage glitt, stockte ihm der Atem.„Diese Kleidung … ich kenne sie“, murmelte er tonlos vor sich hin.
      In der Ferne erkannte er eine Dame in einem zartrosa Haori, die gemeinsam mit einer Begleiterin die steinernen Stufen zum Tempel emporstieg. Im selben Augenblick geschah das Unmögliche: Kanzaki sah, wie an den eigentlich kargen Ästen der umliegenden Bäume die ersten Knospen zu blühen begannen. Ein Fremdkörper in seiner Welt aus Eis.

      Mit langsamen, präzisen Schritten begab er sich zum Fuß der Treppen und wartete dort, bis Haruka und ihre Gardistin wieder herabstiegen. Als sie ihn erreichten, heftete der Weißhaarige seinen eisblauen Blick auf sie.„Du hast etwa zehn Jahre Verspätung, Haruka“, sagte er mit einer Stimme, die so trocken und schneidend war wie der Winterwind selbst.
      Nyarlathotep… das kriechende Chaos… Ich bin der letzte…
      Ich werde es der lauschenden Leere verkünden…
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