Der Fluch von Nebelhafen (Takei & Lady_Cookie)

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    • Der Fluch von Nebelhafen (Takei & Lady_Cookie)

      Der Fluch von Nebelhafen: Ein Echo aus der Tiefe


      Die Schwertküste ist bekannt für ihre Gefahren, doch das kleine Fischerdorf Nebelhafen galt bisher als sicher – ein verschlafener Ort, an dem das einzige Problem das schlechte Wetter war. Doch seit drei Tagen ist der Nebel anders. Er ist dicker, kälter und scheint ein Eigenleben zu führen. Er kriecht durch die Ritzen der Häuser und bringt Flüstern mit sich, das in einer Sprache spricht, die seit Äonen niemand mehr gehört hat.
      Die Begegnung
      In der Taverne „Zum torkelnden Beholder“ kreuzen sich die Wege von X und Y. Während die Einheimischen sich in ihre Krüge starren und vor Angst zittern, sind es diese beiden Fremden, die bemerken, dass etwas Grundlegendes nicht stimmt:
      • Die Feuer im Kamin brennen grünlich.
      • Die Schatten an den Wänden bewegen sich asynchron zu ihren Besitzern.
      • Draußen vor der Tür sind die Geräusche der Brandung verstummt – als hätte das Meer den Atem angehalten.
      Der Auslöser
      Plötzlich birst die schwere Eichentür der Taverne auf. Herein stolpert nicht etwa ein Monster, sondern der alte Leuchtturmwärter. Seine Augen sind vollkommen weiß, und in seinen zitternden Händen hält er ein zerbrochenes, pulsierendes Relikt aus schwarzem Obsidian. Mit letzter Kraft stammelt er: „Das Siegel unter dem Riff... es ist gebrochen. Sie kommen zurück, um zu holen, was ihnen vor tausend Jahren geraubt wurde.“
      Bevor er mehr sagen kann, erlöschen alle Lichter. In der plötzlichen Schwärze hören X und Y nur das nasse Schlatschen von Schritten, die direkt vom Ufer auf das Gasthaus zukommen.


      X und Y stehen Rücken an Rücken im dunklen Schankraum. Sie kennen sich kaum, doch sie sind die Einzigen, die eine Waffe führen können (oder den Mut dazu besitzen). Draußen im Nebel warten Dinge, die in keinem Bestiarium stehen.
      • Werden sie versuchen, das Relikt zu schützen oder die Flucht zu ergreifen?
      • Welches Geheimnis verbindet ihre eigene Vergangenheit mit dem versunkenen Siegel?
      • Und wer – oder was – führt die Armee aus dem Nebel an?
      Nyarlathotep… das kriechende Chaos… Ich bin der letzte…
      Ich werde es der lauschenden Leere verkünden…
    • Rhiannon stand nun also Rücken an Rücken mit einem Unbekannten.
      Jedoch gab es gerade andere Prioritäten. Und da sie nicht wusste was auf sie zukam, lies sie ihre Finger in alt bekannten abläufen knapp über den boden gleiten und neben ihr tat sich eine Ranke auf. Was der Fremde noch nicht erahnte war, dass dies ihr Notnagel war. Sollte etwas passieren so würde die Ranke sich Opfern um Angriffe abzuhalten.
      So schnell wie möglich erhob Rhi die Hände wieder, den Blick suchend nach der Gefahr. Die hände bereit für einen passenden Zauber, sobald sie erkennen würde, was denn eigentlich ihr Gegner war.
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    • Edward hat Schwierigkeiten, in dieser Dunkelheit etwas zu erkennen. Den Rücken der jungen Dame fest gegen seinen eigenen gepresst, versucht er, sich auf die Geräusche zu konzentrieren, welche die Taverne zu umringen scheinen. Nasse Schritte und gurgelnde Atemgeräusche mischen sich mit dem Geruch von altem, fauligem Salzwasser. Langsam hebt Edward seinen Hammer, bereit, sich selbst, die junge Dame und die Besucher der Taverne zu verteidigen.

      Dann, mit einem lauten Knallen, zerbirst ein Fenster der Taverne, als eine Kreatur versucht, hindurchzuklettern. Der nasse Körper lehnt sich über die Kante des zerbrochenen Rahmens und schlägt mit einem matschigen Klatschen auf dem Boden auf. Es ist ein Ertrunkener – ein Wort, das benutzt wird, um Untote zu beschreiben, die ihrer letzten Ruhe im Meer beraubt wurden und mit wassergefüllten Lungen aus dem Ozean stiegen, um sich an den Lebenden zu nähren.

      „ALLE SOFORT WEG VON FENSTERN UND TÜREN!“, brummt Edwards Stimme laut durch den Schankraum. Sein Ruf hallt von den hölzernen Wänden wider. Während sich die Gäste in den hinteren Bereich der Taverne flüchten, wo es keine Öffnungen nach außen gibt, prescht Edward vor. Er zieht dem Ertrunkenen seinen Hammer quer durch das Gesicht, noch bevor dieser sich vollständig aufrichten kann. Fleischfetzen und Überreste verteilen sich über die Wände und Tische, landen in den Bierkrügen der Gäste und ersetzen den frischen Fisch auf deren Tellern.

      Doch es gibt noch lange keinen Grund zum Aufatmen. Durch die Tür, durch die der alte Herr zuvor das Obsidianstück gebracht hat, schieben sich zwei neue untote Gestalten. „ACHTUNG!“, ruft Edward erneut aus, um die Dame mit ihrer Ranke auf die herannahende Gefahr hinzuweisen.
      Nyarlathotep… das kriechende Chaos… Ich bin der letzte…
      Ich werde es der lauschenden Leere verkünden…
    • Edward sah die zierliche gestalt der Dame nur Schemenhaft durch den Nebel.
      Von der puren erscheinung die er da sah, musste er davon ausgehen, dass die zierliche Frau gleich von einem der beiden Ertrunkenen gefasst oder getötet werden würde.
      Um so verwunderter war er wohl, als er im Nebel erkannte, wie sich die Hand der Frau deformierte und sie mit einer Art kralle dem Untoten zuerst die Kehle aufschlitzte und ihn danach komplett enthauptete.
      Zügig zog sich die Frau hinter ihre Ranke zurück.
      "Geht es dir gut?" schallte die helle stimme von den Wänden zurück zu Edwards ohr.
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    • Die plötzliche Teilverwandlung der jungen Dame lässt Edward staunen. Spielt der Nebel ihm einen Streich? Oder wirkt sie eine Magie, die solch eine Transformation ermöglicht? Er versucht, das Treiben genau zu beobachten, was durch den Nebel und die Dunkelheit kaum möglich ist. Als die Dame ausholt und mit ihren Krallen zuschlägt, scheint es fast so, als würde sie den Nebel und die Dunkelheit selbst zerschneiden.

      Direkt darauf folgt das Geräusch von spritzender Flüssigkeit, die auf dem Boden aufkommt, gefolgt von zwei stumpfen Aufschlägen: Die Köpfe der Untoten poltern auf die Dielen. Die leblosen Körper dahinter schlagen schlaff auf. „Bis jetzt läuft es gut. Wie sieht es bei dir aus?“, ruft Edward. Er kann ihr Gesicht nicht erkennen; der Nebel ist zu dick und die Schwärze raubt ihm jede Sicht.

      Für einen Moment scheint die Gefahr gebannt, die Geräusche verstummen. Doch Edwards Gespür verrät ihm, dass das noch nicht alles war. Wie eine dunkle Vorahnung, die sich erfüllt, beginnt das Holz einer Tavernenwand zu knacken und zu bersten. Einzelne Stämme werden von gewaltigen Händen nach außen gerissen. In der klaffenden Lücke erscheint eine grausame Kreatur. Die Basis dieses Körpers ist kein Mensch, sondern ein untoter Goliath – ein Volk, das in dieser Region nur selten anzutreffen ist. Die Gestalt ist wesentlich größer als ein Mensch, und die massiven Muskeln zeichnen sich selbst durch das faulende Fleisch deutlich ab.

      „Natürlich. Wo kleine Fische sind, lauert auch immer ein Hai. Ich denke, ich werde deine Hilfe brauchen“, entgegnet Edward der jungen Dame. Gerade als er mit seinem Hammer ausholen will, rast der Fuß des untoten Goliaths gegen seine Brust. Die schiere Wucht reißt Edward von den Füßen und schleudert ihn mehrere Meter weit durch die Taverne. Unsanft landet er in einer Reihe aus Tischen und Stühlen, die unter ihm zersplittern. Unter Schmerzen rappelt sich Edward wieder auf. „Was für ein hässlicher Bastard“, stößt er hervor und spuckt Blut aus. „Pass auf, dass er dich nicht erwischt!“, warnt er die junge Frau.
      Nyarlathotep… das kriechende Chaos… Ich bin der letzte…
      Ich werde es der lauschenden Leere verkünden…
    • Edwards pfeifft and Rhi vorbei. In genau diesem Moment passiert das, worauf Rhi hin geplant hat. als Der Goliath etwas nach Edwards wirft, bricht die Ranke aus und hebt sich wie ein Schild über Edward und erspart ihm einen weiteren Schemrzhaften aufprall.
      Rhiannon nutzt den Moment und zaubert ein helles licht in die mitte des raumes. alle brauchen kurz um sich an das licht zu gewöhnen. aber am schlimmsten trifft es hier wohl den untoten goliath, welchen nur im schatten wandelt. und währen der riese noch geblendet ist, rennt Rhi näher zu ihm, verwandelt sich im sprung zu einem Eulenbären und wirft den Goliath damit zu boden.

      SIe presst ihn mit dem neuen gewicht nun zu Boden. sollte sie aber eine ihrer Pfoten oder krallen von seinen Gliedmaßen nehmen, so würde der Riese dies auf alle fälle für sich nutzen, und so ist sie gezwungen nicht mehr zu tun als ihn zu fixieren.


      Und zu hoffen, dass Edward schnell genug etwas tut
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    • Die Verwandlung des jungen Mädchens in einen gewaltigen Eulenbären ist eine Überraschung, mit der selbst Edward nicht gerechnet hat. Doch er hat längst gelernt, solch spontane Wendungen zu seinem Vorteil zu nutzen. Er setzt einen Fuß vor den anderen und klopft sich mit jedem Schritt den Staub und Schutt der zertrümmerten Möbel von der Kleidung. Dabei entgeht ihm nicht, dass das Licht scheinbar der größte Feind dieses übergroßen Untoten ist.

      „Du hast also keine Lust darauf, geblendet zu werden, was? Dann lass mich dir mal auf die Sprünge helfen, bis dir ein Licht aufgeht.“ Er greift den schweren Stiel seines Hammers, hebt ihn vom Boden und schwingt ihn sich locker über die Schulter.
      „Oh Gottheit Helm, leihe mir deine Stärke, um diese arme Seele zurück ins Reich des Todes zu schicken. Auf dass ihr kurzes Erscheinen im Diesseits ihr gezeigt hat, wie viel besser sie es im Grab hatte.“ Es ist nur ein kurzes Stoßgebet, doch es genügt, um den Hammerkopf in einem seichten, goldenen Licht glimmen zu lassen.

      Dann folgt ein gezielter Hieb, direkt auf den fixierten Kopf des Goliaths. Ein hässliches Knacken ertönt, gefolgt vom Geräusch berstenden Gewebes, das sich im Schankraum verteilt. Augenblicklich verliert der massive Körper jegliches Leben – oder Unleben. Edward beobachtet den regungslosen Kadaver noch einen Moment lang, um absolut sicherzugehen, dass kein verdammtes Zucken mehr durch die Glieder fährt. Erst dann wendet er sich der jungen Dame in ihrer imposanten Eulenbärgestalt zu.

      „Ich denke, das waren alle. Zumindest fürs Erste …“, stellt er fest und wischt sich mit dem Handrücken eine dunkle Spritzer-Spur von der Wange.
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    • Die große gestalt des Eulenbärens sinkt langsam, wird kleiner, bis wieder die zierliche gestalt vor ihm steht. nun sieht er sie zum ersten mal, und es hat gar nichts mit dem großen Eulenbär zu tun, den der Paladin eben noch gesehen hat.
      Vor ihm steht eine kleine, zierliche karottenrothaarige halbelfin. ihre grünen augen leuchten hell und aufgewacht und ihre Sommersprossen unterstreichen ihren aufmerksamen blick geradezu.
      Als auch sie sich sicher ist, dass die gefahr erstmal vorüber ist, schaut sie zu dem Paladin.
      "Ich würde mich gerne vorstellen, aber ich würde zuerst gerne wissen, wass es mit dem Obsidianstück da auf sich hat und was das war... ich.. was zur hölle"
      Die junge Dame scheint noch ziemlich durch den wind zu sein, aber weitestgehend unverletzt
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    • Edward beobachtet die Rückverwandlung der jungen Dame sehr genau. Es ist das erste Mal, dass er auf eine solche Form der Magie trifft. Zwar hat er in Erzählungen schon von den Gestaltwandlern der Druidenzirkel gehört, doch bisher blieb ihm ein solcher Anblick verwehrt. Alles, was er über Magie weiß, beschränkt sich auf seine eigene heilige Verbindung zu Helm und die billigen Tricks städtischer Gaukler.

      Als die junge Dame das Obsidianstück erwähnt, taucht der halbblinde Leuchtturmwärter zitternd hinter dem Schanktresen auf. Er hält das Relikt fest in seinen Mantel eingewickelt, als wäre es ein neugeborenes Kind. „Das Siegel am Rumpf … es ist gebrochen …“, beginnt er mit brüchiger Stimme. „Unser Dorf wurde auf dem verfluchten Grund eines alten Magierkrieges errichtet. Man sagt, dass die finstere Fluchmagie, die damals das Land verheerte, hier drin versiegelt wurde. Man band sie an das Schiff, das seit hunderten von Jahren oben auf den Klippen in den Felsen ruht. Nun ist dieses Siegel zerborsten! Ich habe es genau gesehen! Ein Schwall finsteren Übels pulsierte wie ein lebendiges Wesen durch die Bucht ins Wasser, und ehe ich mich versah, stiegen diese Dinger aus den Wellen auf! Ich bin so schnell hergeeilt, wie meine alten Beine mich trugen. Wir können von Glück reden, dass zwei tapfere Wanderer wie ihr gerade hier waren“, berichtet der alte Mann fast panisch.

      Edward hört dem Mann gespannt zu, sein Blick fest auf das verhüllte Obsidianstück gerichtet. „Verstehe. Wir können also davon ausgehen, dass das Siegel schlichtweg seine Kapazität erreicht hat. Alles, was darin gefangen war, drängt nun wieder ins Freie“, schlussfolgert er düster. Nachdenklich streicht sich Edward durch seinen Bart und überlegt, was nun zu tun ist. Sein eisblaues Auge glimmt schwach, während sein Blick zum Fenster hinaus in Richtung der dunklen Klippen wandert.
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    • Rhiannon hörte dem alten Herren in ruhe zu. <nickte. Sah dann zu Edward.
      "okay. Also ich sehe für uns zwei Möglichkeiten, ... helfen oder gehen."
      Und während sie die antwort von Edward abwartete, als gäbe es die Antwort nur im Doppelpack, kniete sie sich langsam hin, nuschelte leise dankesworte der Erde und den überresten der Ranke, welche die beiden geschützt hatte.
      Edward konnte die Energie des Naturum sich herum kurzzeitig spüren, als antwort auf Rhi´s dank
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    • Edward sieht die junge Dame fest an. „Für mich ist das keine Option. Ich werde helfen. Ich kann dieses Dorf nicht sich selbst überlassen“, sagt er mit ruhigem Stolz. „Aber alles mit der Ruhe. Die Gefahr ist vorerst gebannt; wir sollten einen Moment rasten und vielleicht etwas essen“, beschließt er.

      Bei diesen Worten blickt der ältere Tavernenbesitzer zu ihm herüber. „Bitte, bleibt! Esst, trinkt. Ihr habt uns das Leben gerettet. Solange ihr hier seid, geht alles auf das Haus“, verspricht der Mann und beginnt sofort damit, Vorräte und Krüge zusammenzusuchen. Dabei streift sein Blick noch einmal das klaffende Loch in der Wand, das der Goliath hinterlassen hat. „Götter, schenkt uns Kraft … und günstiges Bauholz“, murmelt er vor sich hin, bevor er sich wieder seiner Arbeit widmet.

      Edward greift sich einen umgekippten Tisch und richtet ihn mit einem kräftigen Ruck wieder auf, wobei er kurz das Gesicht verzieht und sich unwillkürlich die Seite hält – der Tritt des Riesen hat definitiv Spuren hinterlassen. Angespornt durch seine Tatkraft helfen auch die restlichen Gäste eifrig mit, die Taverne so gut wie möglich wieder auf Vordermann zu bringen. Als der letzte Stuhl wieder an seinem Platz steht und der gröbste Schutt durch das Loch in der Wand hinausbefördert wurde, setzt Edward sich schwerfällig an einen der Tische und wartet auf die junge Frau.

      „Bitte, setz dich“, bietet er ihr an und deutet auf den freien Platz gegenüber. Er atmet einmal tief durch, um den stechenden Schmerz in seiner Brust zu unterdrücken. „Ich bin Edward Cullen. Meines Zeichens Paladin. Es ist mir ein Vergnügen, dich kennenzulernen – auch wenn die Umstände wohl kaum hätten schlimmer sein können.“
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    • Bevor die Frau sich zu ihm setzte , hielt sie ihm eine geschlossene Faust entgegen. Als sie die Finger öffnete, kamen darin 4 kleine Beeren zur Sicht.
      "Iss. Dann geht es dir besser"
      Sie legte die beeren vor ihn setzte sich ihm gegenüber und lächelte ihm zu
      " ich bin rhiannon Ashshadow. Druiden aus einem westlichen stamm. Zumindest war ich es mal. Außerdem ist das Vergnügen ganz meinerseits"
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    • Ohne lange zu zögern, nimmt Edward die Beeren entgegen, die Rhiannon ihm anbietet, und wirft sie sich in den Mund. Es knackt ein paar Mal beim Kauen, doch schon nach kurzer Zeit spürt er, wie seine Schmerzen beinahe vollständig verfliegen. Mit jedem Schlucken merkt er zudem, wie sein Hunger nachlässt und neue Kraft in seine Glieder zurückkehrt.

      „Das sind wirklich bemerkenswerte Beeren, Miss Ashshadow. Ich habe schon von Eurem Zirkel der Druiden gehört, doch bisher hatte ich noch nie das Vergnügen, einem zu begegnen“, stellt Edward fest und lehnt sich ein Stück zurück. „Wenn Ihr sagt, dass Ihr einst einem Stamm angehört habt, schließe ich daraus, dass Ihr nun auf eigenen Pfaden wandelt?“

      Während die beiden sich unterhalten, bringt der Wirt zwei randvoll gefüllte Teller, beladen mit dampfendem Fisch, goldbraunen Kartoffeln und einer frischen Salatbeilage. Dazu stellt er zwei Krüge und Becher auf den Tisch.
      „Einmal die Spezialität des Hauses: frischer Fang mit Schmorkartoffeln und Salat von unserem örtlichen Bauern. Dazu ein Krug Bier und ein Krug Wasser, da ich Eure Vorlieben nicht kenne“, erklärt der Wirt und verbeugt sich tief. „Vielen Dank noch einmal für Eure Hilfe. Bitte, lasst es Euch schmecken und zögert nicht zu fragen, wenn Euch etwas fehlt.“ Danach zieht er sich hinter seinen Tresen zurück, bedient die anderen Gäste und wischt nebenbei den restlichen Staub und Schutt auf, der von der Decke gerieselt ist.

      Edward schiebt sich eine Kartoffel auf die Gabel, blickt Rhiannon dann aber aufmerksam an. „Darf ich fragen, was Euch an dieses abgeschiedene Fleckchen Land führt, Miss Ashshadow?“
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    • "Ja, ich bin mittlerweile auf eigenen Pfaden unterwegs. Und... ich denke das Schicksal führt mich hier her. Ich habe mich von Wind und Wald leiten lassen. . . Vielleicht haben sie mich auch im letzten Dorf vertrieben weil sie mit Natur freaks nichts zu tun haben wollen"
      Den zweiten Teil des Satzes sagte rhi nur sehr leise und nebensächlich. Zumindest versuchte sie es nur nebensächlich klingen zu lassen, wobei es das Thema nur noch mehr hervor hob.
      Sie nahm sich schnell den bierkrug und stopfte sich den Mund mit salat voll. Als sie einen schluck trank, hustet sie ordentlich, da sie mit Wasser gerechnet hatte
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    • Edward kann sich ein beherztes Lachen nicht verkneifen, als Rhiannon sich an dem ungewohnten Geschmack des Bieres verschluckt. So wenig er auch über die Zirkel der Druiden weiß, eines ist ihm sofort aufgefallen: Rhis spitze Ohren in Kombination mit ihrem menschlichen Hautton verraten ihr elfisches Blut. Es ist allgemein bekannt, dass die meisten Elfen einen großen Bogen um alkoholische Getränke machen, da sie diese schlichtweg nicht vertragen.

      Edward greift zum Krug mit Wasser, gießt es in einen Becher und reicht ihr diesen über den Tisch. Gleichzeitig nimmt er ihr mit der anderen Hand den Bierkrug ab und schenkt sich selbst einen Becher voll ein.
      „Entschuldigt bitte mein Amüsement. Wenn Euch ein Thema unangenehm ist, müssen wir nicht darüber sprechen. Es geht mich nichts an, weshalb Ihr nicht mehr bei Eurem Stamm seid“, sagt Edward mit einem sanften Lächeln, bevor er einen Schluck Bier nimmt. „Ehrlicherweise bin ich selbst nur hier, weil Tiefwasser in der Nähe liegt; das wäre mein nächstes Ziel gewesen. Doch nun sehe ich mich in der Pflicht, den Menschen hier beizustehen.“

      Er stellt den Becher ab und blickt sie interessiert an. „Gerne könnt Ihr mir Gesellschaft leisten. Mich würde die Kultur der Druiden durchaus interessieren, da mir die Grundsätze der Naturverbundenheit, von denen ich in Büchern gelesen habe, sehr zusagen.“
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    • Zuerst trinkt sie einen schluck wasser.
      "Ich würde sehr gerne mit euch gehen. Nun kümmern wir uns zuerst um dieses Dorf, und dann schauen wir weiter."
      Beide essen noch ein wenig. Gegen Ende bringt der Wirth noch eine runde Schnaps, mit den Worten "für die Dame einen Elfenschnaps und für den Herren was starkes."
      Rhi schaut verwirrt zum Wirth und dann zu Edward. Sie nimmt das glas und nickt. "Hatte ich bisher noch nie. ich bin gespannt"
      Sie hebt ihr glas und schaut zu Edward
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    • Edward hebt das kleine Schnapsglas. Die bernsteinfarbene Flüssigkeit funkelt verheißungsvoll im warmen Kerzenlicht der Taverne. „Auf gute Zusammenarbeit!“, verkündet er feierlich. Er stößt sein Glas mit dem von Rhiannon zusammen, bevor er den Inhalt mit einem kräftigen Zug leert.

      Nun muss selbst Edward kurz keuchen. „Bei allen Göttern …“, hustet er und schüttelt sich leicht. „Der Wirt hat wahrlich nicht gelogen, als er sagte, dass der Schnaps stark ist.“ Er wartet einen Moment, bis das Brennen in seiner Kehle nachlässt und die wohlige Wärme des Alkohols im Magen ankommt.

      „Ich schlage vor, dass wir die Nacht in einem Gasthaus verbringen, sofern dieses Dorf eines besitzt. Alternativ campieren wir draußen“, schlägt Edward vor, während er sich wieder fängt. „Im Morgengrauen möchte ich mir das Schiff zwischen den Felsen ansehen. Vielleicht finden wir dort Informationen darüber, was genau für ein Artefakt zerbrochen ist. Falls uns das gelingt, müssen wir nur noch einen fähigen Magier finden, der ein neues erschaffen kann.“ Er blickt sich um. „Guter Wirt, hat dieses Dorf ein Gasthaus, in dem wir Quartier beziehen können?“

      Der Wirt hat gerade eine weitere Runde an einen benachbarten Tisch ausgegeben, als er zu dem Paladin herüberschaut. „Leider nein. Aber wenn Ihr dem kleinen Pfad aus dem Dorf hinaus folgt, findet Ihr den Bauernhof von Alfred. Er versorgt das Dorf seit Jahren mit Lebensmitteln. Vielleicht kann er Euch in der Scheune unterbringen“, schlägt er vor.
      Edward nickt ihm dankend zu. „Vielen Dank für die Information.“ Dann wendet er sich wieder Rhiannon zu. „Was sagst du? Wollen wir die Nacht dort verbringen und morgen früh aufbrechen?“
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    • Als Rhiannon ihr Getränk in einem Zug trinkt, hustet sie nicht nur ein bisschen. Bisher hatte sie außer dem schluck Bier fast keinen Berührungspunkt mit Alkohol. Und sie verzieht böse das Gesicht. Hustet einmal fest. Und versucht sich wieder zu beruhigen.
      Danach hört sie edward zu.
      "Naja. Ich kann naturrituale. Auch mit so etwas kann man zur Not siegel aufstellen. Aber ob ich alleine stark genug bin, weiß ich nicht... aber die Idee mit einer Nacht Schlaf klingt gut. Auch wenn ich es eigentlich gewohnt bin unter freiem Himmel zu schlafen."
      Sie lächelte edwar zu, und merkt langsam wie der Alkohol zu wirken anfängt. Sie macht für einen kurzen Moment die augen zu, ehe sie sie wieder öffnet und Edward konzentriert ansieht
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    • Edward nickt zustimmend. „Ich meine, einen Versuch ist es wert, wenn wir ohnehin zu diesem Schiff gehen. Lasst mich zur Sicherheit einen Brief an den Tempel in meiner Heimat verfassen. Vielleicht schicken sie uns einen Priester oder einen Magier, welcher dem Tempel wohlgesonnen ist“, erklärt er.

      Er steht auf, tritt an den Tresen und bittet den Wirt um ein Stück Pergament sowie Schreibzeug. Kurzerhand setzt er ein Schreiben auf, in dem er die prekäre Situation im Dorf schildert. Mit ruhiger Hand träufelt er Wachs einer brennenden Kerze auf das Papier und presst seinen Siegelring hinein, um die Nachricht zu verschließen. Dann dreht er sich wieder zu Rhiannon um. „Alles klar, wir können los. Der Wirt gibt den Brief bei Sonnenaufgang für uns beim nächsten Kurier ab“, berichtet er.


      Kurz darauf verlassen die beiden das Dorf. Sie folgen dem gewundenen Pfad ein Stück hinaus in die Dunkelheit, immer der Straße entlang, bis in der Ferne die Umrisse von Alfreds Bauernhof im fahlen Licht sichtbar werden.
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    • je länger die beiden ihren Weg voran schreiten, destomehr beginnt der Alkohol bei rhiannon zu wirken. Und edward kommt nicht umher zu bemerken wie rhiannon ein wenig kichernd wird und nichtmehr völlig Kerzen gerade geht.
      Das problem bei elfenschnaps: er sollte theoretisch nicht stark sein, dafür aber lang wirken.
      Wenn man aber nicht an Alkohol gewohnt ist, wirkt der Alkohol dafür lange und konstant.

      So plappert rhi ein wenig von Gott und der Welt, während sie neben edward läuft.
      "Naja. Und eigentlich bin ich von meinem stamm gegangen weil mein verlobter eine andere interessanter fand... und bevor er meinen Ruf ruiniert... bin ich lieber gegangen"
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