Arkham True Crimes (Nightking&Sakura10)

    • Arkham True Crimes (Nightking&Sakura10)

      Alex

      Arkham, eine kleine Universitätsstadt in der Region New England im Bundesstaat Massachusetts, lag unter einer dichten Decke aus schweren grauen Regenwolken. Ein kalter Herbstregen fiel seit Stunden ununterbrochen auf die alten Straßen der Stadt, ließ das Kopfsteinpflaster glänzen und hüllte die Häuser in eine trübe, beinahe bedrückende Stimmung. Für diese Jahreszeit war solches Wetter nichts Ungewöhnliches, doch an diesem Tag wirkte alles noch ein wenig dunkler und stiller als sonst.
      Im Gebäude der Polizeistation von Arkham, einem etwas in die Jahre gekommenen Backsteinbau am Rand der Innenstadt, saß der neue Polizeichef in seinem Büro. Das Zimmer war schlicht eingerichtet: ein großer hölzerner Schreibtisch, zwei Aktenschränke voller vergilbter Ordner, eine alte Stehlampe und ein Fenster, das hinaus auf die regennasse Straße blickte.
      Leise knisternd lief auf einem kleinen Radio auf der Fensterbank die Wettermeldung des lokalen Senders. Die monotone Stimme des Sprechers berichtete von weiteren Regenfällen und starkem Wind, der in der Nacht über die Küste ziehen sollte.
      Auf dem Schreibtisch vor ihm hatte sich ein ansehnlicher Stapel aus Meldungen und Berichten angesammelt. Alex war erst seit wenigen Wochen Polizeichef von Arkham und arbeitete sich noch immer durch die alltäglichen Vorfälle der Stadt. Doch vieles davon war harmlos und beinahe schon routinemäßig.
      Ein paar Strafzettel wegen Falschparkens in der Nähe der Universität.
      Eine Beschwerde von zwei Nachbarn, die sich darüber stritten, wessen Mülltonne im falschen Bereich der Straße stand.
      Ein Bericht über Ruhestörung während der Mittagsruhe.
      Und natürlich mehrere kurze Protokolle über kleine Schlägereien betrunkener Studenten aus den Bars rund um den Campus.
      Nichts, was eine ruhige Kleinstadt nicht regelmäßig beschäftigte.
      Alex, der Polizeichef von Arkham, lehnte sich langsam in seinem Stuhl zurück. Der alte Ledersessel knarrte leise unter seinem Gewicht. Einen Moment lang schloss er die Augen und hörte nur dem gleichmäßigen Trommeln des Regens zu, das gegen die Fensterscheiben prasselte.
      Schließlich öffnete er die Augen wieder und blickte hinaus auf die Straße. Die wenigen Menschen, die noch unterwegs waren, huschten mit hochgezogenen Mänteln und Regenschirmen über den Gehweg. Die Regentropfen liefen in langen Bahnen über das Glas des Fensters und verzerrten die Lichter der Straßenlaternen zu verschwommenen gelblichen Flecken.
      Für einen Augenblick lag eine seltsame Ruhe über der Stadt – eine Ruhe, die beinahe zu vollkommen wirkte.
    • Anna

      Sie kam gerade von einem Einsatz zurück. Und kommt schlecht gelaunt ins Büro und setzt sich in ihre Büro. Und tippe den Bericht. Als er fertig war. Drückte sie ihn aus und klopfte einmal an Alex Büro an. „Weiß du was mich extrem stört. Das Mr. Bäcker Mrs. Bäcker schlägt und Mrs. Bäcker keine Anzeige machen will weil sie zu Groß Angst hat von seine Freunde. Widerlich einfach zum Kotzen. Und wie war dein Tag so?“ Fragte sie.
      Anna zuckte eine ihre Zigarette. Und zündet es an. Und nahm ein Zog. „Entschuldige. Ich brauch jetzt einfach eine. Sowas regt mich auf!“ Knurrt Anna.
      Sie nahm ein Zug und bläst den Rauch aus. Und sah auf seinen Tisch. „Soll ich dir helfen? Ich konnte auch ein Parr Akten übernehmen?“ fragte sie ihn. Und drückte ihre Zigarette aus und tat den Rest in den Aschenbecher. Und sah ihn an. Und geht auf Alex zu. Und umarmt ihn von Hinten.
    • Alex

      "Das ist doch nichts neues wir sind einer Kleinstadt hier kennt jeder jeden und sowas eigentlich immer totgeschwiegen." meinte Alex zu Anna die ihn von dem Vorfall berichtete und sich umarmen ließ.

      "In der New York war es doch das gleiche nur da wollte man nicht auffallen." sagte er und blickte zu seinen Schreibtisch rüber.

      "Brauchst du nicht ist auch mal gut das Wetter dafür das man mal sich eine kleine Übersicht hat es ist ja kein Vergleich zu den Aktenbergen in New York die ich als Ermittler dort hatte." meinte er und setzte sich wieder zu seinen Aktentisch.

      "Vorschlag, wenn jetzt nichts mehr ist die Bereitschaft kommt gleich dann fahren wir noch eine Runde mit dem Streifenwagen und dann nachhause." sagte er und und nahm sich eine seiner weißfiltrigen Zigaretten aus dem Schreibtisch schublade und zündete sich sich einen an.