Between hope and despair [Shio & Maskenraich]

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    • Between hope and despair [Shio & Maskenraich]

      Between hope and despair



      Slice of Life, Drama, Romance, Love, Enemies to Lovers, Forced Proximity

      Du kannst nicht atmen weil du unter dem ständigen Druck deiner Familie stehst.
      Dein ganzes Leben ist durchgeplant und ein Fehltritt wird dir nicht verziehen, sondern bestraft.
      Aus der Rolle zu fallen steht dir nicht zu. Du gibst immer das perfekte Kind ab. Innerlich schreist und zerbrichst du.
      Du bist neidisch auf andere Menschen, die ein freies Leben führen. Du übst deine Wut und deinen Hass auf sie aus , auch wenn sie nichts dafür können.
      Du willst nicht mehr dieses Leben führen, hast aber keine Möglichkeit diesen Wahnsinn zu entkommen.


      Genau so erging es X- Aufgewachsen in einer wohlhabenden Familie, die eine gewissen strenge an den Tag legt. X muss ständig dieser Musterschüler sein, darf keinen Fehler machen und stets seine Maske tragen.
      Y ist das komplette Gegenteil zu X, aufgewachsen in einem gut behüteten Umfeld, er hat eine gute Erziehung mit viel Liebe genossen. Er steht nicht ständig unter dem Druck wie X, dennoch verachtetet er solche Menschen die zeigen welchen Status sie haben.
      Die beiden feindeten sich so oft es geht an. Wortgefechte und eine hohe Spannung herrschte zwischen den beiden.
      Eines Tages jedoch mussten die beiden wohl oder übel viel Zeit miteinander verbringen.
      Sie lernten sich besser kennen und es entstanden intensive Emotionen und die Feindseligkeit wandelte sich in Leidenschaft um.
      Doch zwischen all den Gefühlen stand die Familie von X, die auf biegen und brechen dieses zarte Band zwischen den beiden zerstören wollte.
      Zwischen Hoffnung und Verzweiflung stellt sich nur die eine Frage, waren beide stark genug um sich gemeinsam gegen X Familie zu stellen?



      Ethan Leclerc = @Maskenraich
      Luca Moreau = @Shio

      [Vorstellung]
    • Ich kann nicht atmen.
      Nicht wirklich.
      Es fühlt sich an, als würde mir jemand ständig die Luft abschnüren, unsichtbare Hände, perfekt manikürt, geschniegelt wie alles in meinem Leben. Meine Zukunft ist ein Terminkalender, der längst geschrieben wurde bevor ich überhaupt wusste, wer ich bin. Studium. Kontakte. Heirat. Ruf. Jeder Schritt geplant. Jeder Fehltritt ... bestraft.

      Ich bin Ethan.
      Ein Sohn.
      Der Erbe.
      Das Vorzeigeprojekt.
      Und ich hasse es.

      Ich weiß genau, wie ich zu Lächeln habe. Wie ich zu sprechen habe. Wie ich zu sitzen habe. Meine Schultern gerade, mein Blick kühl, mein Auftreten makellos. Keine Schwäche zeigen. Keine Emotion, die nicht kontrolliert ist. Zu Hause zählt kein ''Tut mir leid'', nur ''Wie konntest du es wagen?''

      Fehler sind keine Lektionen.
      Fehler sind Makel.
      Und Makel werden ausgemerzt.

      Und da ist Luca.
      Er ist alles, was ich nicht sein darf. Locker. Direkt. Unbeeindruckt von Status oder Namen. Er sieht mich nicht als ''Ethan Leclerc''. Er sieht nur mich, und genau das macht mich wahnsinnig. Seine Blicke herausfordernd, seine Worte scharf. Wir geraten ständig aneinander. Sticheleien. Wortgefechte. Dieses Knistern zwischen uns ist wie ein offenes Feuer, gefährlich und unmöglich zu ignorieren.
      Ich sollte ihn hassen. Vielleicht tue ich das auch. Aber wenn er mich ansieht, fühlt es sich das erste Mal nicht an, als würde ich ersticken.
      Es begann mit erzwungener Nähe. Gespräche, die länger dauerten als sie sollten. Diskussionen, die irgendwann leiser wurden. Und plötzlich war da etwas anderes zwischen uns. Etwas intensives. Unkontrolliertes.

      Etwas, das meine Familie zerstören würde, wenn sie es erfährt.
      Sie dulden keine Abweichung vom Plan. Keine Schwäche. Keine ... falsche Bindung. Und Luca passt in kein einziges Feld ihrer perfekt konstruierten Zukunft.
      Ich weiß, was sie tun würden.
      Ich weiß, wozu sie fähig sind.
      Und trotzdem, wenn er in meiner Nähe ist, vergesse ich für einen Moment, wer ich sein soll.

      Vielleicht bin ich feige.
      Vielleicht bin ich zu egoistisch,
      Aber zum ersten Mal in meinem Leben will ich nicht perfekt sein.
      Ich will frei sein.

      Die Frage ist nur:
      Bin ich stark genug, mich gegen meine eigene Familie zu stellen?
      Oder werde ich am Ende wieder das tun, was ich am besten kann - funktionieren?
    • Luca

      Dieses Leben welches ich lebe möchte ich für nichts auf der Welt eintauschen. Ich liebe diese Freiheit, die ich genießen kann und ich bin froh das ich in so einer Familie aufgewachsen bin, mit Eltern die mich lieben und unterstützen. Die mir Fehler verzeihen und mich wertschätzen. Ebenso bin ich dankbar für meine große Schwester, die immer an meiner Seite ist und auch für meine Freunde, die mich seit der Grundschule begleiten. Ich liebe es meinen Traum, ein großer Fußballspieler zu werden, hinterher zu jagen, auch wen es nicht immer leicht ist. Ich liebe diese spontanen Treffen mit meinen Freunden, das Freitagabendritual im Diner und noch so vieles mehr. Diese Unbeschwertheit die ich fühle, kann mir keiner weg nehmen.

      Dennoch gibt es diese eine Sache die mein Leben komplett auf den Kopf stellen kann. Nein es ist keine Sache es ist Ethan. Ethan Leclerc.
      Er verkörpert alles, wofür seine Familie steht. Ein perfektes Abbild.
      Und alles in mir sträubt sich, wenn ich nur daran denke wie er so "perfekt" sein kann. Wie er nicht einmal richtig seine Emotionen zeigen kann. Er sieht aus wie eine Marionette, die von den Fäden seiner Eltern gezogen wird. Man sieht ihn einfach an aus welchem Hause er kommt und das macht mich wütend. Dieser Kerl bringt mich einfach zur Weißglut. Stets und ständig geraden wir aneinander und werfen uns Worte an den Kopf. Und manchmal.. Ja nur manchmal bereue ich sie. Denn eigentlich kann er nichts dafür. Er wurde in diese Familie hineingeboren, in dieses Gefängnis der Familie Leclerc. Und normalerweise sollte er mir leid tun.. Doch das durfte ich nicht denken. Er ist alt genug um selbst zu entscheiden was ihm im Leben wichtig ist.
      Aber irgendetwas in mir sagt mir das ich ihn retten muss.. Dass er mehr ist als er vorzugeben scheint, das ich diese verborgenen Gefühle erforschen sollte.
      Doch ich wusste wenn ich das tat, so würde ich mit dem Feuer spielen und mich verbrennen. Konnte ich das meinem Herzen zumuten?
      Ich weiß es nicht. Mir blieb nichts anderes übrig um es herauszufinden. Auch dieses Gefühl was ich seit einiger Zeit habe, wenn wir uns sehen. Ein Blick von ihm reicht und ich spüre ein ziehen in meiner Brust.
      Sollte ich mich darauf einlassen? Oder wäre es klug sich die ganze Sache aus dem Kopf zu schlagen?
    • Neu

      Manchmal hasse ich ihn.
      Luca.

      Nicht, weil er etwas getan hat.
      Sondern weil er alles ist, was ich nicht sein darf. Frei. Unbeschwert. Laut. Lebendig.

      Ich sehe ihn lachen, sehe ihn seine Freunde um sich haben, sehe, wie er seinen Träumen nachjagt… und ich will schreien.
      Warum kann er einfach atmen, während ich hier ersticke? Warum kann er Fehler machen und geliebt werden, während jede meiner Bewegungen beobachtet, bewertet, korrigiert wird?

      Und doch… jedes Mal, wenn er mich ansieht, passiert etwas in mir, das ich nicht einordnen kann.
      Es ist nicht Wut. Es ist nicht Hass.
      Es ist… Aufmerksamkeit. Aufmerksamer als ich mir selbst erlauben würde.

      Ich will ihn auf Abstand halten.
      Ich muss ihn auf Abstand halten.

      Denn wenn ich zulasse, dass Luca mich wirklich sieht, dann sehe ich mich selbst.
      Und das… das wäre gefährlich.

      Gefährlich und verboten.

      Und trotzdem… kann ich ihn nicht ignorieren.
      Nicht wirklich.

      Denn egal, wie sehr ich mich sträube, egal wie sehr ich mich anstrenge,
      sein Blick findet mich immer wieder.
      Und tief in mir weiß ich, dass ich mich irgendwann entscheiden muss: kämpfen oder fallen lassen.

      Langsam reicht es nicht mehr, nur über ihn nachzudenken.
      Jeder Gedanke, jede Regung, jedes zufällige Treffen zieht mich tiefer hinein.

      Irgendwann muss ich handeln – herausfinden, wer er wirklich ist, was er wirklich fühlt… und vielleicht, nur vielleicht, kann ich dann verstehen, was all das in mir auslöst.

      ~ Monolog Ende ~

      Ich wache auf, noch bevor die Sonne das Zimmer füllt. Alles ist still, bis auf das Ticken der Uhr. Ich ziehe mich an, perfekt wie immer, die Krawatte sitzt, die Schuhe glänzen. Routine. Kontrolle. Alles, was von mir erwartet wird.
      Und doch, kaum verlasse ich das Haus, sehe ich ihn. Er steht am Straßenrand, den Ball unter dem Arm, lacht mit seinen Freunden. So selbstverständlich, so… frei.
      Ich könnte vorbeigehen, einfach weiterlaufen. Aber ich bleibe stehen.
      Sein Blick trifft mich, diese Mischung aus Trotz und Neugier – und ich spüre, wie mein Herz schneller schlägt. Ich merke, dass ich aufpassen muss, nicht die Kontrolle zu verlieren. Später, auf dem Weg zum Training, muss ich immer wieder an ihn denken. Seine Bewegungen, sein Lachen… und ich weiß, ich kann mich nicht länger nur in Gedanken verlieren.
      Ich plane, ihn anzusprechen, ihn herauszufordern, vielleicht sogar zu provozieren – nur um zu sehen, ob da mehr ist als das, was er zeigt.
      Am Abend, wenn alle längst schlafen, liegt mein Ball vor mir auf dem Boden. Ich dribble ihn allein in meinem Zimmer. Konzentration. Technik. Kontrolle. Doch immer wieder taucht sein Gesicht vor mir auf, und ich erkenne, dass ich heute nicht nur für mich trainiere.
      Ich trainiere auch, um ihm etwas zu beweisen – vielleicht ihm, vielleicht mir selbst. Heute ist der Tag, an dem ich nicht mehr nur nachdenke. Heute ist der Tag, an dem ich handle.