Magia ad Mundum [Arktos&Alea CroniX]

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    • Magia ad Mundum [Arktos&Alea CroniX]

      (Bild KI-generiert)

      Magia ad Mundum
      Vorstellung
      Serene by @Arktos
      Cassandra by @Alea CroniX

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      Zeit ist schon etwas Komisches, vielen rinnt diese durch die Finger, sie können gar nicht fassen, wie diese einfach an ihnen vorbeifliegt. Heute noch ein Jungspund und übermorgen schon ein Greis. Doch wenn Cassandra so durch das Schloss wandelt, mit seinen hohen Türmen und vielen Zinnen, kommt es ihr vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass sie dieses Gebäude errichtet hat. Doch in diesem Schloss wohnt kein König oder sonst ein Herrscher. Es sind die Lehrräume für ihre Schüler, die sich in Magie üben. Gerade jetzt hielt sie eine weitere Lektion. Die Übung ist recht simpel: einen Kiesel für einen kurzen Moment schweben lassen. Natürlich für eine Hexe ein Kinderspiel, könnte Cassandra auch einen ganzen Felsen in die Lüfte erheben, doch hier wurden schon Jubelschreie ausgerufen, wenn sich der kleine Stein nur ein wenig bewegte.
      "Du schummelst doch, Aiden, du hast den Tisch mit deinem Fuß angestoßen und daher hat der Stein gewackelt." erklang die Stimme einer ehrgeizigen Schülerin, namens Yunara. Sie besitzt schon ein Talent für Magie, was vielleicht daran liegt, dass sie eine junge Tieflingdame ist. Aber das eigentliche Wunder ist, dass Aiden, ein Mensch, und sie sich recht gut verstehen. Cassandra hat mit ihrer gegründeten Stadt eine Zuflucht für Verstoßene und Sondelringe gegründet. Ein Ort, an dem Mensch, Elf, Tiefling und alle anderen magischen Wesen sich auf Augenhöhe begegnen. Hier besitzen alle die gleichen Rechte und Möglichkeiten.
      "Übt bitte weiter und denkt dran, ihr dürft es nicht erzwingen. Ihr müsst die Magie spüren und dann lenken." erklärte sie ihren zwölf Schülern, die sich alle in dem großen Saal befanden, jeder einen kleinen Tisch vor sich, auf dem ein Kieselstein lag. Damit verließ Cassandra den Bereich und schritt Richtung Ausgang. Sie konnte spüren, dass etwas in Bewegung war. Jemand Mächtiges war an den Toren von Khar’Vespera angekommen. Um die Hexe zu bestätigen, kam eine Wache ihr entgegen geeilt. "Verehrte Cassandra. Am Tor. Da ist jemand." keuchte der Mann, der wohl den ganzen Weg bis zum Schloss gerannt war. "Ruhig. Atme erst einmal durch und dann fang von vorn an." riet sie dem Mann, der darauf ein paar Mal tief Luft holte, ehe er wieder anfing zu sprechen.
      "Vor dem Tor wartet eine Ritterin. Sie behauptet, aus dem Reich Aurethiel zu kommen. Und sie will zu euch." konnte die Wache sich jetzt eloquenter artikulieren. "Aurethiel?" wiederholte Cassandra und runzelte dabei die Stirn. Sie fragte sich, was eine Person von so weit her, bei ihr zu suchen hatte. "Ich komme." entschied die Hexe auch sogleich, und mit dem Wink ihrer Hand öffnete sich ein Portal, durch das sie und auch die Wache schritten und somit im Nu am Stadttor ankamen. Die weiteren Wachen versperrten dem Neuankömmling den Weg und traten sofort zur Seite, als sie Cassandra erblickten. "Ich bin die Hexe Cassandra Vespera’Dali. Was führt euch zu mir?" wandte sie sich direkt an die Frau, mit dem wehenden schwarzen Haar. Sie konnte spüren und sehen, dass diese Frau von Lichtmacht nur so durchströmt wurde. Eine Macht, die ganz anders ist als ihre ist.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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    • Serene stand ruhig vor dem Tor von Khar’Vespera. Sie wirkte nicht wie jemand, der gekommen war, um zu kämpfen. Der Wind bewegte ihren Umhang leicht und ihr Schwert hing still an ihrer Seite. Als Cassandra vor sie trat, hob Serene den Blick. Ihre Augen waren hell und aufmerksam, aber nicht wirklich feindselig. Sie neigte kurz den Kopf. „Mein Name ist Serene“, sagte sie ruhig. „Ich komme aus dem Reich Aurethiel. Ich bin nicht hier, um anzugreifen.“ Sie sah sich kurz um, die Mauern, die Runen, die Stadt dahinter. Serene spürte die Magie dieses Ortes. Sie fühlte Schutz, Lernen und auch Leben. „Viele nennen euch eine Bedrohung, Cassandra Vespera’Dali“, fuhr sie fort. „Hexe, Dunkle Magierin, Dämonenbinderin.“ Serene sah Cassandra direkt an. „Doch Worte sind schnell gesprochen.“ Ihr Schwert begann leicht zu leuchten und wurde neugierig auf Cassandra. „Ich wurde geschickt, um herauszufinden, was wahr ist“, sagte sie. „Ob ihr vernichtet werden müsst, vielleicht Geläutert, oder ob man euch falsch beurteilt.“ Sie legte die Hand locker an den Schwertgriff, ohne Kampfhaltung. „Bevor ich entscheide, will ich sehen, was ihr hier aufgebaut habt“, sagte sie ruhig. „Nicht nur Mauern, sondern wofür diese Stadt steht, Ich sehe hier kein reines Dunkel..." Serene machte einen kleinen Schritt nach vorn. „Lasst mich eintreten, Cassandra“, sagte sie. „Ich versichere das ich nichts Böses hege.“ Was hatte das alles zu bedeuten? Man hatte sich bösartige Geschichten über eine Hexe erzählt und auch wenn Cassandras Aura unheimlich erschien, so begann Serene langsam zu zweifeln das diese Frau hier vor ihr, solch ein Monster sein sollte. Man wusste es nie und Serene war bereit beide Seiten der Münze zu betrachten. Sie blieb Standhaft und ruhig wie ein Fels inmitten der Brandung und tosenden See...
    • Die Schwarzhaarige schien nicht in böser Absicht zu kommen, das konnte Cassandra nicht nur an ihrer Körperhaltung sehen, sondern auch spüren. Die Energie, die von der Frau ausging, war gleich wie ein stilles Meer, ruhig, dennoch tief und unbekannt.
      Cassandra hörte der Frau zu, die sich mit dem Namen Serene vorstellte. Je mehr sie sprach, desto mehr zuckten die Mundwinkel der Hexe, die darauf leise schmunzeln musste.
      "Ich muss schon sagen, euer Erscheinen und eure Absichten sind doch sehr erfrischend, im Gegensatz zu den Rittern, die mit wüsten Anschuldigungen mir gegenübertreten und mit Gewalt in mein Reich eintreten wollen." Cassandra musste nicht erwähnen, dass die meisten davon postwendend von ihr verjagt wurden. Hartnäckigere Krieger zahlten je nach dem sogar mit ihrem Leben. Die Hexe macht beim Schutz ihrer Stadt keine halben Sachen. Sie gibt jedem eine ernst gemeinte Chance, wieder zu gehen. Kommuniziert offen, dass die Konsequenz tödlich sein kann. Doch wer nicht hören will, muss fühlen.
      "Wie ihr schon sagtet: Worte sind schnell gesprochen. Wenn es euch also wirklich ernst ist, dann lasst mich einen Zauber wirken. Wenn ihr die Wahrheit sprecht, so habt ihr nichts zu befürchten. Doch solltet ihr mich anlügen, wird mir dies sofort offenbart." verlangte Cassandra einen Beweis, dass Selene sie nicht versucht, hereinzulegen. Sie wäre nicht die erste, die das probiert hat.
      Die Hexe wandte sich zum Tor, übersät mit Runen, die zum Schutze dienen.

      "Féadfaidh siad siúd a labhraíonn an fhírinne dul isteach. Nochtfar bréaga."
      "Wer die Wahrheit sagt, darf eintreten. Lügen werden aufgedeckt."

      Cassandre sprach in einer alten Sprache und man konnte sehen, wie die Runen sich im Torbogen neu anordneten. Dabei flackerte das grüne Licht, das von den Schutzsymbolen ausging, immer wieder gespenstisch auf und erstrahlte in einem sanften Smaragdgrün, als der Zauber fertig war.
      "Geht doch bitte schon mal vor." wandte sie sich an die Wachmänner, die recht unbeeindruckt von der Magie blieben. Sie hatten den Zauber schon oft genug gesehen, und so zögerte auch keiner und trat durch das Tor hindurch. Man hörte es leise knistern, als die Männer die Barriere passierten, doch alle blieben unversehrt.
      "Jetzt seid ihr an der Reihe." forderte Cassandra die Schwarzhaarige auf und betrachtete sie neugierig. Was würde sie tun? Sprach sie vielleicht sogar die Wahrheit?
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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