☀ DRAGON AGE - DARK ARISEN ☀ [Sanjadi & Rheira ]

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    • ☀ DRAGON AGE - DARK ARISEN ☀ [Sanjadi & Rheira ]

      ☀ DRAGON AGE - DARK ARISEN ☀


      In The End, We Will All Become Stories

      In einer Zeit voller Finsternis und Hoffnungslosigkeit, können besondere Begegnung alles verändern. Begegnung, welche zum einzigen Licht werden.
      Wir klammern uns an dieses Licht und hoffen, dass es nun niemals im Stich lässt.
      Dieses Licht, welches uns vor der Finsternis bewahrt.
      Der Finsternis der Welt und der Finsternis in uns selbst.

      Die Dunkle Brut zieht durch das Land. Zahlreiche Städte fallen ihnen zum Opfer
      und die Welt blickt ihrem Untergang entgegen.
      Die Grauen Wächter legendäre Krieger, Patrioten und Helden, ziehen für die Völker in den Kampf und bilden die letzte Verteidigungslinie bevor alles zerbricht.

      Unglückvogel X ist Teil der Grauen Wächter, als ehemalige Krähe von Antiva, einem legendären Assassinenorden, sind die Wächter seine einzige Chance nicht von seinen ehemaligen Freunden gejagt zu werden. Ob nun sonderlich erfreut darüber oder nicht zieht X mit dem Grauen Wächter Duncan durch die Weiten von Ferelden auf der Suche nach potenziellen Mitgliedern für den Orden der Wächter.
      Ihr Weg führt sie zu einem der Zirkel der Magi von Ferelden. Einer Einrichtung der andrastischen Kirche, die sich mit der Ausbildung oder eher Bewachung der Magier befasst.
      Dort treffen Sie auf Y, einem Magier aus Tevinter, welcher bereits seinen 162 Ausbruchsversuch plant - der erneut scheitert.






      And How Many Lives Will I Have to Live Until I Find My Way Back to You

      Wächter Duncan, welcher zur Front nach Ostagar zurück beordert wird, lässt seinen Schützling X zurück, um potenzielle Magier zu rekrutieren und rät ihm ein Auge auf Y zu haben.
      Soweit kommt es allerdings nicht, da der Zirkel der Magi sich einer ganz anderen Katastrophe entgegen sieht.

      Wohin wird der dunkle Weg führen, auf den sich die beiden bewegen und können sie einander das Licht sein, welches sie vor der ewigen Finsternis rettet?

      @Sanjadi


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • NERO

      Dunkle Augen wanderten über den schattenhaften See, der sich vor ihnen erstreckte und schließlich an einem spärlichen Ufer endete, an welchem ein hoher Turm aus dem Boden ragte. Weit und breit konnte man kein anderes Gebäude erkennen, weshalb das Arkanum umso einsamer inmitten des Lake Calenhad wirkte.
      Neros Blick fiel auf den älteren Mann, welcher schwer schnaufend die Ruder des Bootes bewegte, in welchem er und seine Begleitung zu der anderen Seite des Sees transportiert wurde. Er fragte sich ehrlich, ob die Mühe eine kleine Hand voll Sovereigns wirklich wert war, schließlich ruderte der Mann bereits seit Stunden und würde einen ebenso langen Rückweg vor sich haben und dementsprechend wohl kaum vor Nachteinbruch wieder nach Hause zurückkehren. Dennoch hatte Nero nur wenig Mitgefühl für den Mann übrig. Er wusste, dass Ferelden so wie fast jedes Land Thedas' seine Probleme hatte und Armut war wohl eines dieser prominenten Probleme, wodurch Bewohner kleiner Dörfer fast alles für ein paar Sovereign taten, nur um die nächsten Winter auch überleben zu können. Seine Begleitung hatte ihn schon mehrfach ermahnt mehr Empathie für die arme Bevölkerung dieses Landes zu zeigen, doch Nero tat sich schwer. Nicht nur, dass dies hier nicht sein Heimatland war und er auch nach knapp zwei Jahren in Ferelden sich noch immer wie ein unerwünschter Ausländer fühlte... Fereldener schienen auch trotz ihres sozialen Standes nie müde zu werden, ihre Abneigung gegenüber Fremden auszudrücken. Orlaisianer? Verräter. Elfen? Niedere Sklaven. Tevinteraner? Allesamt Blutmagier! Und Antivaner? Nun... da variierten die Beschimpfungen hinter vorgehaltener Hand, allerdings konnte Nero mittlerweile an maximal zwei Händen seine netten Interaktionen mit Fereldenern abzählen und die meisten davon waren Graue Wächter...
      „Ich hoffe, dass das alles keine Zeitverschwendung ist...“, murrte er unter vorgehaltener Hand mit seinem leichten Akzent mehr zu sich selbst, während er sich in dem Boot ein wenig mehr zurücklehnte, um das vor ihn immer größer werdende Gebäude intensiver betrachten zu können. Ihr Bootsmann schien diese Worte nicht zu vernehmen oder ignorierte sie schlicht, doch Neros Begleitung entging die indirekte Beschwerde nicht und er schenkte dem Antivaner einen strengen vielsagenden Blick, welcher Nero nicht nur zum Schweigen brachte, sondern auch dazu führte, dass der junge Mann den Rest ihrer Bootsfahrt kein weiteres Wort von sich gab.

      Es hatte keine weitere Stunde gedauert, da hatte ihr Boot endlich das Ufer erreicht und nachdem ihr Bootsmann das kleine Gefährt an dem vor ihnen liegenden Steg befestigt hatte, stieg zuerst Nero dicht gefolgt von seiner Begleitung auf das Ufer und zufrieden streckte sich der Antivaner einmal aus, während er im Augenwinkel beobachtete, wie der alte Mann für seine Dienste bezahlt wurde und kurz daraufhin erneut in das kleine Boot stieg, um die Heimreise anzutreten. Nero wollte sich von diesem Anblick gerade abwenden, da fielen einzelne Regentropfen vom Himmel auf ihn hinab. Er hob seine Hand, um einige davon aufzufangen und abzuschätzen, wie stark womöglich der Regen gleich werden würde und einmal mehr war er froh, nun wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Ein letzter Blick zu dem Boot, welches sich nun immer weiter vom Ufer entfernte und er wandte sich endgültig mit dem Grauen Wächter neben sich vom Lake Calenhad ab, um geradewegs die Pforte des vor ihn liegenden Turms anzuzielen.
      Kaum hatten sie das Tor des Gebäudes geöffnet, schien sich ebenso der Himmel deutlich mehr zu verdunkeln und hinter ihnen stürzte ein Regenschwall aus den Wolken, welchem die beiden nur knapp entgingen mit ihrer Ankunft im Zirkel der Magi.
      ღ For my adorable Shadowhunter ღ
    • Chronos

      Der Zirkel der Magi ein Ort des Wissens, der Ausbildung von Magiern und schlichtweg ein Gefängnis. Etwas das Chronos in dem Jahr, welches er nun schon in dem steinernen Gemäuer verbracht hatte bitter feststellen musste. Überall zog es aus den rissigen Steinen, die Fenster waren so klein, dass man nur spärlich aus ihnen auch nur ansatzweise die Außenwelt erkennen konnte und sämtliche Schlafgemächer teilte man sich mit zig anderen Schülern des Zirkels. Eine solche Einrichtung gab es nicht aus dem Reich aus dem Chronos stammte. Tevinter, das am längsten bestehende Reich von Thedas, regiert vom imperialen Archon und dem Magisterium. Ein Ort voller Magie und Geheimnisse. Hier allerdings wurden die Magier bewacht und angesehen als hätten sie die Pest, obwohl sie lediglich Magie in sich trugen. Gut bei vielen ließ hier tatsächlich die Hygiene zu wünschen übrig, aber am Magiertum war bislang noch keiner gestorben. Zumindest nicht das Chronos es je mitbekommen hätte. Einem Templer dies aber sachlich zu erklären war ungefähr so zielführend wie mit einem Goldfisch zu sprechen. Wobei der Magier die Meinung vertrat, dass ihm der Goldfisch ein toleranterer Gesprächspartner abgeben würde.
      Eine solche Verachtung war Chronos noch nie in seinem Leben so sehr entgegen geschlagen wie an diesem Ort oder eher in diesem Land?
      Warum und wieso er überhaupt an diesem Ort war, hatte Chronos auch nach einem Jahr noch nicht herausgefunden. Nein, an Demenz war er nicht erkrankt und auch kein Zauber war schief gelaufen. Der junge Mann mit den magischen bernsteinfarbenen Augen wusste es schlichtweg nicht.
      Alles was er wusste war das ihn ein Templer bewusstlos zum Zirkel der Magi geschleppt hatte. Doch dieser schwieg eisern und war mehr damit beschäftigt vor der versammelten Truppe über seine Heldentaten zu sprechen, als sich herabzulassen einem Magier zuzuhören.
      Ihm den sehr unpassenden Bart abzufackeln hatte sich auch nicht als sonderlich erfolgreich erwiesen und Chronos lediglich eine Strafe aufgebrummt, bei der er den Lesesaal mit einem Wischmopp wischen musste, welcher schlimmer stank als sein Mitbewohner.
      Chronos ein Mann geprägt von Pragmatismus, ließ sich davon aber nicht unterkriegen. Nur weil er die aktuelle Sachlage nicht nachvollziehen konnte, bedeutete dies nicht das er nicht einen Nutzen daraus zog. Der Magier aus Tevinter hatte in diesem Jahr im Zirkel der Magi einiges gelernt.
      Zum einen war es absolut verstörend, dass alle Männer mit derselben Rüstung auch noch die gleiche Meinung vertraten, welche grottenfalsch war und Individualität offenbar nicht in den Lehren der Kirche existierte. Zum anderen war es noch verstörender das besagte göttliche Helden sehr frustrierte Männer waren, die sich sehr gerne an ihren verhassten Magiern vergriffen, wenn keiner hinsah und alle schwiegen sie zu diesem Thema.
      Der Kirche und den Templern durfte man sich offensichtlich nicht widersetzen. Magier waren hier zahme Schoßtiere.
      Es war demnach nicht gerne gesehen, dass Chronos einen der Templer welcher ihm auf eine sehr unreligiöse Art zu Nahe gekommen war in ein Häufchen Asche verwandelt hatte. Das der Templer damit seiner geliebten Andraste noch näher ist, weil er sich nun zu ihrer Asche gesellen kann, war offensichtlich auch nicht die passende Antwort gewesen.
      Die intelligenteste Lösung war also der Favorit eines Templers zu sein. Einige Magier hatten offenbar ihre Lieblingstempler und wurden nicht von anderen Templern belästigt und erhielten sogar Geschenke von Auswärts.
      Natürlich war Chronos deutlich mächtiger und stärker als es den Leuten hier Recht wäre und er könnte mit Leichtigkeit den Turm in seine Trümmer verwandeln, aus dieser sowie bestand. Allerdings war auch er nicht stark genug Magier und Templer zur Strecke zu bringen. Die Menge macht es, wie man so schön sagt.
      So hatte er also einen anderen Plan erwogen und herausgefunden, dass ausgerechnet der Hauptmann der Templer seines Zirkels eine offensichtliche Schwäche für ihn hatte.
      Es hätte Chronos schlimmer treffen können. Der Hauptmann sah gut aus, war zwar deutlich zu alt für ihn aber hatte genug Macht und Einfluss, dass ihn die anderen Templer in Ruhe ließen. Außerdem war er überraschend freundlich zu ihm, wenn sie alleine waren.
      Der Einfluss des Hauptmannes ging sogar so weit, dass auch der runzelige Erste Verzauberer davon absah Chronos der Läuterung zu unterziehen. Und es sei hier erwähnt, dass der Erste Verzauberer Chronos abgrundtief hasst.
      Inzwischen wurden seine Fluchtversuche aus dem Turm auch nur noch mit einem genervten Seufzen abgetan.
      Alles was der Dunkelhaarige dafür tun musste, war den Hauptmann zu bespaßen und da Chronos weder Männlein noch Weiblein abgeneigt war, war dies ein kleiner Preis.
      Dem Magier bedeutete dies nichts und wenn es ihm dabei half nicht von Schwertern aufgespießt oder von den anderen Magiern geläutert zu werden, dann war es ihm das wert.
      Zudem war es in diesem Zirkel verflucht langweilig.
      Belesen und wissbegierig wie er nun einmal war hatte er in diesem Jahr sämtliche Bücher des Zirkels gelesen, herausgefunden wie er in die verbotene Bibliothek kommt und bereits seinen 161 Ausbruchsversuch hinter sich.
      Heute würde es Ausbruchsversuch Nummer 162 werden und Chronos hatte es im Gefühl, dass etwas anderes werden würde.


      ღ For my lovely Warlock ღ

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