「 ✦ Tochter der Blutmagd ✦ 」☾Alea✞Nim☽

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    • 「 ✦ Tochter der Blutmagd ✦ 」☾Alea✞Nim☽

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      Die Tochter der Blutmagd


      Die 19-jährige Claire lebt zwischen zwei Welten, die kaum gegensätzlicher sein könnten.
      Tagsüber studiert sie Journalismus und Medienkommunikation und arbeitet als ehrgeizige Praktikantin bei The London Pulse, einem hippen Stadtmagazin. Sie schreibt über Trends, porträtiert die kreative Szene Londons und träumt davon, eines Tages als Redakteurin oder Freelancerin große Reportagen zu veröffentlichen.
      Während der Semesterferien besucht Claire ihre Mutter, die noch immer in einer schäbigen Wohnung in den ärmeren Vierteln nahe Londons lebt. Doch schon nach kurzer Zeit wird Claire auf ein merkwürdiges Doppelleben aufmerksam. In der Wäsche tauchen plötzlich teure Designerstücke auf, Einladungen zu exklusiven Clubs liegen bereit, Orte die sich in keiner öffentlichen Karte der Stadt finden lassen. Am verstörendsten jedoch ist ein filigranes Brandmal im Nacken ihrer Mutter, das im Mondlicht in einem schwachen, pulsierenden Violett zu glimmen beginnt. Getrieben von Sorge und ihrem journalistischen Instinkt folgt Claire ihrer Mutter eines Abends durch die regennassen Straßen. Sie beobachtet, wie diese in einem unscheinbaren Hinterhof verschwindet und entdeckt dort ein verborgenes Portal. Mit einem Schritt verwandelte sich die vertraute Realität in eine fremde, opulente Welt aus Schatten, Samt und Blut.
      Dort erfährt Claire die grausame Wahrheit:
      Ihre Mutter ist eine Blutmagd, gebunden durch einen unwiderruflichen Blutvertrag an einen Herrschervampir. Sie hat ihr Leben und ihre Seele in einem Handel aus Luxus, Schutz und Einfluss ihrem Meister verschrieben.
      Mehr noch: Auch Claire selbst gehört zu einer extrem seltenen Blutlinie - den Venus-Vesseln. Ihr Blut wirkt auf Vampire wie eine berauschende Droge, macht sie schneller, stärker und nahezu unbesiegbar. Von einem Moment auf den anderen ist Claire nicht mehr nur Zeugin, sondern die wertvollste Beute und zugleich eine mächtige Spielfigur in einem Reich voller Intrigen, Hierarchien und tödlicher Regeln.
      In den Schatten dieser Welt begegnet Claire Lillith, der jüngsten Tochter des Herrschervampirs. Lillith ist fasziniert von Claires Mut, ihrem Widerstand und der Macht, die in ihrem Blut schlummert. Ein riskanter Pakt entsteht: Bleibt Claire einen vollen Mondzyklus im Reich und unterwirft sich den Regeln des Hofes, wird Lillith versuchen, den Vertrag ihrer Mutter zu lösen.
      Doch kaum ist dieser Handel geschlossen, kreuzt Alexiel, Lilliths älterer Bruder, ihren Weg. Sein Blick verrät, dass er die Macht in Claires Adern längst erkannt hat und bereit ist, sie für seine eigenen Ziele zu nutzen.
      Gefangen zwischen Loyalität, Gefahr und Verlockung reift in Claire ein neuer Entschluss. Sie will nicht nur ihre Mutter retten. Sie will das System der Blutmägde verstehen, seine Regeln hinterfragen und einen Weg finden, sich von den Ketten der Brandmale zu lösen. Denn nur wer die Ursprünge kennt, kann seine Freiheit zurückgewinnen. Während die Nächte dunkler werden, begreift Claire, dass sie längst nicht mehr nur um ihr Leben kämpft.
      Sie kämpft um ihre Zukunft, ihre Familie... und ihre eigene Identität.

      Alexiel - @Alea CroniX
      Claire, Lillith - @Nimue

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      Zentrale Begriffe des Vampirreichs

      Zentrale Begriffe des Vampirreichs

      Blutmagd
      Eine Blutmagd ist eine menschliche Frau, die durch einen bindenden Blutvertrag exklusiv an einen Vampir gebunden ist. Sie dient ihm durch Blut, Nähe und absolute Loyalität und trägt dauerhaft sein individuelles Brandmal.
      Im Gegenzug erhält sie Schutz, privilegierten Zugang zu Reichtum und – sofern erlaubt – die Möglichkeit, tagsüber ein scheinbar normales Leben in der Menschenwelt zu führen.
      Der Vertrag kann ausschließlich vom Vampir selbst gelöst werden.
      Nicht jede Frau ist kompatibel. Blutmägde besitzen eine seltene biologische Disposition, die sie für Vampire besonders begehrenswert macht. Innerhalb dieser Gruppe existieren klare Rangstufen.

      ♡Ränge der Blutmägde♥
      Dornen-Grad
      Der Dornen-Grad markiert den niedrigsten und instabilsten Reinheitsgrad. Das Blut ist roh und ungeschliffen – für Vampire anregend, aber unberechenbar. Blutmägde dieses Grades dienen meist niederen oder adligen Vampiren und gelten als austauschbar. Viele überstehen diese Phase nicht.

      Blüten-Grad
      Im Blüten-Grad beginnt sich das Blut zu stabilisieren. Es entfaltet einen verführerischen Geschmack und eine zuverlässige Wirkung. Vampire empfinden es als stärkend, ohne die Kontrolle zu verlieren. Blutmägde dieses Grades genießen bessere Unterkünfte und begrenzte Privilegien.

      Rubin-Grad
      Der Rubin-Grad kennzeichnet außergewöhnliche Blutqualität. Das Blut ist intensiv, suchterzeugend und machtvoll. Vampire, die regelmäßig davon trinken, gewinnen an Stärke, Regeneration und emotionaler Bindung. Rubin-Blutmägde besitzen hohen politischen Wert und werden bewacht oder gehandelt.

      Venus-Vessel (die Vollendung)
      Ein extrem seltener Reinheitsgrad. Das Blut einer Venus-Vessel gilt als Delikatesse, die selbst hochadlige Vampire süchtig macht. Es verstärkt körperliche wie übernatürliche Fähigkeiten massiv.
      Venus-Vessels gelten als biologische Anomalien, da sie direkt oder über mehrere Generationen Vampirblut in sich tragen. Sie sind das wertvollste Gut des Reiches – begehrt, bewacht und gefürchtet.

      Brandmal

      Ein magisches Zeichen des Besitzes, das beim Abschluss eines Blutvertrags entsteht. Es verbindet Blutmagd und Vampir dauerhaft und reagiert auf Nähe, Machtentfaltung und emotionale Zustände. Jedes Brandmal ist einzigartig und nicht übertragbar.

      Leibwache
      Menschliche Kämpfer oder Demi-Vampire, die zum persönlichen Schutz adliger Vampire eingesetzt werden. Leibwachen genießen begrenzte Privilegien, sind jedoch vollständig weisungsgebunden.

      Opferlamm
      Menschen ohne Bindungsfähigkeit. Ihr Blut ist genießbar, aber nicht vertragsfähig. Sie dienen ausschließlich als einmalige Nahrungsquelle.

      Drittes Auge
      Menschliche Agenten der Vampire, die unerkannt in der Menschenwelt leben. Sie observieren, rekrutieren geeignete Kandidatinnen für Blutverträge und beschaffen Informationen. Ihr Wert liegt in Unauffälligkeit und Loyalität.

      ♕Vampirische Hierarchie♕
      Demi-Vampire

      Ehemalige Menschen, die von adligen Vampiren verwandelt wurden. Sie besitzen begrenzte Fähigkeiten und dienen als Wachen, Boten oder Verwalter.

      Niedere Vampire
      Das einfache Volk des Reiches. Sie verfügen über minimale übernatürliche Kräfte und unterliegen strenger Kontrolle durch den Adel.

      Neumond-Vampire
      Ehemalige Blutmägde, die die Verwandlung überlebt haben. Ihre Erschaffung gilt als riskantes Experiment. Sie dienen meist als persönliche Dienerinnen oder Kammerzofen ihres Schöpfers.

      Adlige Vampire
      Der erste Rang mit ausgeprägten übernatürlichen Fähigkeiten. Adlige dürfen Blutmägde binden, sind jedoch noch anfällig für bestimmte Schwächen.

      Hochadlige Vampire
      Abkömmlinge der Herrscherlinie. Sie verfügen über enorme Macht und politische Autorität, tragen jedoch noch bekannte Schwächen.

      Herrschervampire
      Nur fünf alteingesessene Familien gehören zu diesem Kreis. Sie gelten als die Urväter und -mütter des Reiches. Nahezu unverwundbar, Ursprung aller Blutlinien. Ihr Wille ist Gesetz.

      Die verhängnisvolle Prophezeiung des Niedergangs:

      Es wird eine Zeit kommen,
      in der das Kind zweier Welten geboren wird –
      geformt aus dem Exil der Alten.
      Sie trägt das Erbe jener,
      die einst den Abgrund erschufen,
      und in ihren Adern schimmert
      das Prisma der unverfälschten Wahrheit.
      Wenn der Funke am Scheiterhaufen der Lügen entfacht wird,
      wird die Mauer des Schweigens zerbrechen.
      Was lange in die Schatten verbannt war,
      wird mit der Sonne selbst kollidieren.
      Denn jene Macht, die die Welten einst trennte,
      wird sie auch wieder vereinen.
      Und im Augenblick vollkommenen Einklangs
      wird das Reich der ewigen Nacht
      im Licht der Wahrheit vergehen.


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      "Mein Blut ist kein Eigentum, es ist meine Geschichte. Ich bin keine Spielfigur und keine Beute. Ich bin der Funke am Scheiterhaufen eurer Lügen – der Auslöser eures Falls und die Zeugin, die eure Sünden für die Zukunft zu Papier bringt."



      Claire Halloway

      In den neonbeleuchteten Büros von "The London Pulse" ist Claire die Verkörperung moderner Effizienz. Mit gerade einmal 19 Jahren hat sie sich durch schieren Ehrgeiz und eine unstillbare Neugier ein Stipendium erkämpft: ihre einzige Eintrittskarte in die Welt des Journalismus. Ohne diese Förderung wäre das Studium für das Mädchen aus den grauen Randbezirken Londons ein unerreichbarer Traum geblieben. Wenn sie über die neuesten Trends der Londoner Kreativszene schreibt, wirkt sie schlagfertig, organisiert und fest in einer Realität verankert, die aus Fakten, Deadlines und Schlagzeilen besteht. Doch hinter dieser professionellen Fassade liegt eine Ernsthaftigkeit, die weit über ihr Alter hinausgeht: ein Schutzpanzer, geschmiedet in einer Kindheit, die viel zu früh endete.
      Mit den Semesterferien zerbricht Claires sorgfältig aufgebaute Ordnung. Die Rückkehr in die schäbige Wohnung ihrer Mutter Magdalena lässt den Glanz der Medienmetropole verblassen. Dort wartet eine Frau auf sie, die Claire nur noch als eine welkende Rose beschreibt. Einst mag sie lebensfroh gewesen sein, doch seit dem tragischen und bis heute ungeklärten Tod von Claires Vater... ein Thema, über das in dieser Wohnung eisernes Schweigen herrscht, ist sie in eine zehrende Melancholie versunken. Claire wuchs im Schatten dieser Depression auf und lernte früh, Verantwortung für zwei Leben zu tragen. Sie verurteilt ihre Mutter nicht für ihre Schwäche, doch die Hoffnung, die strahlende Frau ihrer Kindheit je wiederzusehen, hat sie längst begraben. Sie hielt den Verlust für die Ursache allen Verfalls bis zu jener Nacht, in der der Mond ein Geheimnis enthüllte, das weit dunkler war als jede Trauer.
      Ein violettes Glimmen im Nacken ihrer Mutter wird zum Ausgangspunkt einer Entdeckung, die Claires Welt unwiderruflich verschiebt. Es führt sie durch regennasse Hinterhöfe, vorbei an flackernden Schatten und schließlich durch ein unsichtbares Portal in ein Reich aus Samt, Blut und archaischen Hierarchien. Dort erfährt sie die grausame Wahrheit: Ihre Mutter ist keine Gefangene ihrer eigenen Psyche, sondern eine Blutmagd, gebunden durch einen unwiderruflichen Vertrag an einen Herrschervampir. Und Claire selbst ist nicht länger die neutrale Beobachterin, als die sie sich immer verstanden hat. Als Venus-Vessel, deren Blut für Vampire eine berauschende, machtsteigernde Droge darstellt, wird sie zur begehrtesten Beute in einem tödlichen Intrigenspiel.
      Gefangen zwischen der Loyalität zu ihrer Mutter und der lauernden Gefahr, die von dem charismatischen und manipulativ kalkulierenden Alexiel ausgeht, beginnt für Claire ein neues Kapitel ihrer Recherche. Ihr Pakt mit der Vampirtochter Lillith ist ein Spiel auf Zeit, ein fragiles Gleichgewicht zwischen Hoffnung und Auslieferung. Während die Nächte in diesem opulenten Gefängnis immer dichter und dunkler werden, greift Claire auf das zurück, was sie am Leben gehalten hat: ihren journalistischen Instinkt. Sie beginnt, das System der Blutmägde zu sezieren, seine Regeln zu hinterfragen und nach den Ursprüngen der Brandmale zu suchen.
      Sie jagt nicht länger einer Schlagzeile hinterher. Sie sucht nach der Wahrheit über den Tod ihres Vaters, nach den ersten Bündnissen ihrer Familie und nach einem Ausweg aus einem Reich, das sie nur als Besitz begreifen will. In einer Welt, in der Blut Macht bedeutet, kämpft Claire darum, ihre Identität zu bewahren und den Schlüssel zu einer Freiheit zu finden, die man nicht mit Geld erkaufen kann, sondern nur mit Wahrheit.

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      "Ein Herz ist so viel ehrlicher, wenn es nicht mehr schlägt. Man kann es in die Hand nehmen, es wiegen und genau sehen, wo der Schmerz gesessen hat."



      Lillith - die Prinzessin der Toten

      In den prunkvollen Hallen des vampirischen Hofes ist Lillith eine Erscheinung, die ebenso bezaubernd wie verstörend wirkt. Als jüngstes Kind und einzige Tochter des amtierenden Königs genießt sie den Status des unantastbaren Lieblings, ein Privileg, das sie mit der lässigen Selbstverständlichkeit einer zutiefst verwöhnten Prinzessin auslebt. Während die übrigen Höflinge sich in einem endlosen Netz aus Machtansprüchen und blutigen Intrigen verstricken, begegnet Lillith der Politik mit offener Langeweile. Ihr wahres Reich liegt hinter den schweren Doppeltüren ihres Zimmers. Ein Ort, der wie eine Fiebervision aus kindlicher Süße und makabrem Horror anmutet. Zwischen seidenen Vorhängen, antiken Puppenhäusern und kostbaren Süßigkeiten stehen eiserne Seziertische und Regale voller gläserner Gefäße, in denen das Unaussprechliche in Formalin schwimmt.
      Lilliths wahre Leidenschaft gilt nicht dem Erbe ihres Vaters, sondern der verbotenen Kunst der Nekromantie. Mit einer Präzision, die im krassen Gegensatz zu ihrem oft launischen und verspielten Gemüt steht, widmet sie sich dem Grenzbereich zwischen Fleisch und Geist. Sie liebt es, an toten Körpern herumnzuschnippeln, sie wie makabre Puzzles neu zusammenzusetzen oder mit der riskanten Transfusion von Seelen zu experimentieren. Für sie ist der Tod kein Ende, sondern eine Leinwand, auf der sie ihre wilde Kreativität auslebt. Doch hinter diesem morbiden Hobby verbirgt sich eine natürliche, rastlose Neugier, die keine Ruhe gibt, bevor ein Geheimnis nicht bis auf seinen dunklen Grund seziert wurde.
      Dieses obsessive Interesse hat Lillith nun auf ein neues Ziel fixiert:
      Claire Hollay. In der jungen Journalistin sieht sie weit mehr als nur ein seltenes "Venus-Vessel" oder eine Spielfigur für das Erbe ihres Vaters. Für Lillith ist Claire das faszinierendste Mysterium, das die Welt der Lebenden seit Jahrzehnten ausgespuckt hat. Der riskante Pakt, den sie mit Claire geschlossen hat, entspringt weniger einer moralischen Regung als vielmehr dem brennenden Wunsch, die Anatomie von Claires Mut und die Einzigartigkeit ihres Blutes zu ergründen. Lillith hat sich in Claire festgebissen, und sie wird nicht eher ruhen, bis sie jedes Detail dieses neuen Rätsels verstanden hat – selbst wenn sie dafür das Fundament des Reiches ihres Vaters ins Wanken bringen muss.
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    • Alexiel
      Wächter des Hauses Alucard

      Man sagt, Blut sei Erinnerung.
      Dann trage ich die einzige Erinnerung an meine Mutter in mir, ohne sie je kennengelernt zu haben.
      Ich trage ihr Blut in meinen Adern.
      Und an meinen Händen – verdammt, ihr nicht einmal im Tode zu begegnen.

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      HIM - When Love and Death Embrace

      Es scheint, dass die Blutmägde des Alexiels, ganz besondere Fürsorge und Schutz erhalten, gehören zwei von ihnen zu den ältesten Frauen in der Vampirwelt. Es heißt, der Blutvertrag wurde mit ihm geschlossen, als er selbst noch ein Kind war, andere wiederum behaupten, dass er nur auf die Macht aus ist und es ihm daher egal ist, wie alt die Frauen sind, mit denen Alexiel einen Pakt schließt.
      Doch um das 7. Kind des Alucards ein bisschen zu verstehen, muss man tief in seiner Vergangenheit tauchen, zu einer Zeit, als der Vampir noch nicht einmal existiert hat.
      Alucard, der amtierende Herrscher der Vampire, schloss einen Blutvertrag mit einer jungen Venus-Vessel namens Loreley. Es war nicht nur ihr Blut, nach dem sich Alucard verzehrte, war es die junge Frau selbst, die sein nicht klopfendes Herz höherschlagen ließ. So war es nur eine Frage der Zeit, bis Loreley ein Kind vom König empfing. Aber um sein Kind zu schützen und die königliche Blutlinie nicht mit einem Halbblut zu verschmutzen, überredete Alucard die werdende Mutter, sich in einen Vampir zu verwandeln. Diese Metamorphose ist sehr risikoreich und nicht jeder überlebt sie. Loreley kämpfte und kurz vor der Geburt war die Verwandlung vollendet. Doch nachdem sie diesen Kampf gewonnen hatte, war ihr Körper dennoch zu schwach, sodass sie die Geburt nicht überstand. Es zirkulierte noch nicht genug vampirisches Blut in ihr, sodass ihre regenerativen Kräfte nicht ausreichten. Nur einen Wimpernschlag lang, konnte sie ihren Sohn in den Armen halten, ihm seinen Namen geben: Alexiel.
      Alucards Tauer hielt nicht lange an, die Liebe war schon wieder verblasst. Er war umso mehr erleichtert, dass sein Sprössling ein reiner Vampir war. Doch um ihn kümmern, mussten sich zunächst seine Blutmägde. Zunächst ein Baby und später ein Kleinkind; die mütterlichen Gefühle der Frauen wurden von Alexiel hervorgerufen. Diese kümmerten sich gut um den Jungen, fürchteten sie auch den Zorn von Alucard, wenn sie seinen Sohn vernachlässigten. Später dann, als Alexiel alt genug war, selbst einen Blutvertrag abzuschließen, suchte er sich eine Blutmagd aus. Eigentlich wollte er das nicht, doch sein Vater zwang ihn dazu, genauso wie er ihn dazu verpflichtete, sich die Lehren seines Vaters anzuhören. So schärfte Alucard seinem Sohn ein, dass er seine Familie zu schützen hatte. Er musste Augen und Ohren für ihn und das Haus sein, so wie Schild und Schwert. Akucard erzog seinen Sohn streng und hat hohe Erwartungen an ihn. Dass Alexiel gefühlt noch ein Kind war und unter dem Druck zerbersten zu drohte, nahm der Vampirkönig gar nicht wahr. Trost fand Alexiel nur bei seiner Cecil, einer Blutmagd vom Blüten-Grad, die wie eine Mutter für ihn ist. Mit fortschreitendem Alter kam eine weitere Blutmagd dazu, Agatha, die sogar den Rubin-Grad inne hat. Seine neueste Magd trägt den Namen Melinda, auch mit dem Ruin-Grad. Sie alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie sehen alle älter aus als Alexiel und werden von ihm mit Respekt und Fürsorge behandelt. Daher gehören zu seinem Gefolge natürlich auch zwei Leibwachen, Athena und Rubeus, so wie ein drittes Auge, Louis. Sie alle sind Alexiel treu ergeben, was vor allem mit seinem Umgang mit ihnen zu tun hat. Mit ihrer Hilfe konnte der 7. Sohn bis jetzt das Haus von Alucard nicht nur verteidigen, sondern es noch größer und mächtiger machen.


      Blutmägde des Alexiel

      Cecil.jpgAgatha.jpgMelinda.jpg
      Cecil – Blüten-Grad | Agatha – Rubin-Grad | Melinda Rubin-Grad


      Alexiels Leibwache
      Rubeus.jpgAthena.jpg
      Die Demi-Vampire Rubeus und Athena

      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


      Quelle

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      "Mein Blut ist kein bloßer Rausch. Es ist ein Spiegel. Wer daraus trinkt, sieht nicht mein Gesicht, sondern die nackte Wahrheit seiner eigenen Seele – jeden Schmerz, jede Lüge und jedes vergessene Bedauern."



      (NPC) Magdalena Halloway

      In der opulenten, doch erstarrten Welt des Vampirreichs wirkt Magdalena wie ein Echo vergangener Größe, eine verblasste Erinnerung an Zeiten, in denen Macht noch Leidenschaft kannte. Einst an der Seite von Barnabas Baskerville, einem der letzten Erben der ursprünglichen Herrscherfamilie, ist sie heute Sinnbild tragischer Eleganz und tiefer Melancholie. Ihr Leben ist geprägt von Verlust, Verdrängung und einem Überlebenskampf zwischen zwei Welten.Magdalenas Herkunft lag im Schatten. Als Tochter eines Herrschervampirs aus einer geheim gehaltenen Zweitfamilie wuchs sie verborgen auf, bis der Neid der rechtmäßigen Ehefrau ihres Vaters ihre Mutter das Leben kostete. Nur knapp entkam Magdalena selbst dem Tod. Um politische Stabilität zu wahren, wurde sie den Baskervilles als "Geschenk" übergeben. Ein Akt der Unterwerfung, der ihr Schicksal besiegeln sollte. Doch was als Besitzanspruch begann, verwandelte sich in eine der gefährlichsten Liebesgeschichten des Reiches. Barnabas sah in ihr keine Sklavin, sondern seine Seelenverwandte, und erhob sie faktisch zu seiner Frau. Dieser Bruch mit den heiligsten Hierarchien entfachte die Angst vor der uralten Prophezeiung vom "Kind zweier Welten" und führte letztlich zur Versiegelung der gesamten Familie und einer gewaltsamen Machtübernahme.Ein Erbe ihrer mütterlichen Linie ist die Gabe der Empathie. Magdalena vermag es, die tiefsten Gefühle und bisweilen auch verborgene Erinnerungen jener Vampire zu spüren, die von ihrem Blut trinken. Diese Fähigkeit machte ihre Verbindung zu Barnabas einzigartig: Durch ihr Blut sah er ihre Seele unverfälscht, so wie sie die seine erkannte. Diese gefährliche Wahrheit, diese Unmöglichkeit der Täuschung, lebt nun auch in ihrer Tochter Claire, geboren als Celestia Baskerville ... einer Macht, die das Schweigen und die Lügen des Hofes zu sprengen vermag.Nach dem mysteriösen Verschwinden Barnabas floh Magdalena mit ihrer Tochter ins graue Exil Londons. Dort lebte sie jahrelang als "welkende Rose", gelähmt von Depressionen und dem unausgesprochenen Gewicht einer Vergangenheit, die zu schmerzhaft war, um ihr eine Stimme zu geben. Heute steht sie unter dem Schutz von König Alucard, der sie aus Loyalität zu seinem verschollenen Freund verborgen hält als Blutmagd, als Überlebende, als Hüterin des gefährlichsten Geheimnisses des Hofes.
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    • Elenora
      Prinzessin der Sinnlichkeit und Leidenschaft

      Elenora.jpg

      Elenora ist das 3. Kind des Alucard und älteste Tochter.
      Ihre Mutter ist Alodia, die aus dem Hause McBeth stammt.

      Weitere Details folgen noch. ;)
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


      Quelle
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      "Meine Finger sind aus Porzellan, mein Herz ist aus Glas. Wenn du mich zu fest hältst, schneide ich dich. Wenn du mich fallen lässt, bin ich für immer fort."



      (NPC) Lavender BaskervilleJolanda⊰☽

      Lavender Baskerville war nie für die Bühne der Macht bestimmt und gerade darin lag ihre größte Gefahr. Als jüngere Schwester von Barnabas Baskerville wuchs sie im Schatten einer Familie auf, deren Blut von uralten Weissagungen, Schuld und Angst durchdrungen war. Wo andere nach Einfluss griffen, trat Lavender zurück. Still, aufmerksam und von einer sanften Würde, die weder forderte noch herrschte. Wie später ihre Tochter Lillith hielt sie sich fern von den Machtspielen des Hofes nicht aus Schwäche, sondern aus klarem Wissen um ihren Preis.
      Ihre Ehe mit König Alucard war politisch notwendig, doch sie trug mehr Wahrheit in sich, als viele wahrhaben wollten. Lavender wurde Königin wider Willen. Eine Frau, die heilte, wo andere befahlen, die zuhörte, wo andere richteten. Genau diese stille Menschlichkeit machte sie verdächtig. In einer Zeit, in der die Angst vor der Prophezeiung des Niedergangs das Reich vergiftete ...einer Weissagung, die den Zerfall der alten Ordnung verhieß, wurde jede Abweichung zur Bedrohung erklärt. Barnabas Liebe zu Magdalena, verborgene Blutlinien, unbequeme Wahrheiten: All das nährte die Paranoia. Und Lavender wurde zu ihrem Opfer.
      Als der Beschluss fiel, die Baskerville-Linie zu versiegeln, traf er sie ohne Gnade. Gemeinsam mit ihren Verwandten wurde Lavender aus der Welt gerissen ...nicht durch den Tod, sondern durch ein Schicksal weit grausamer. Versiegelt. Zeitlos. Stumm.
      Um das ungeborene Kind zu bewahren oder vielmehr, um es der Kontrolle des Hofes zu entreißen, bat sie ihre enge Vertaute Gräfin Amethyste de Valmont als Leihmutter zu dienen. Lillith wurde geboren, während Lavender bereits jenseits der Welt gefangen war. Mutter und Tochter begegneten sich nie.
      Doch Lavender verschwand nicht gänzlich.
      Ein Splitter ihrer Seele blieb zurück schwach, zersprungen, aber unbeugsam. Jahrzehnte später gelang es Lillith durch verbotene nekromantische Künste, dieses Fragment zu binden und ihm eine Hülle zu geben. Eine Porzellanpuppe mit den Namen Jolanda. Zerbrechlich und still. Sie ist kein vollständiges Wesen, kein echtes Bewusstsein eher ein Anker, ein leiser Beweis dafür, dass Lavender Baskerville nicht vollständig ausgelöscht wurde.
      Für Magdalena, die Barnabas liebte und die Baskervilles von innen kannte, war Lavender einst eine stille Verbündete. Eine Frau, die verstand, was es bedeutete, zwischen Loyalität und Wahrheit zu leben, ohne sich selbst zu verlieren. Vielleicht ist es kein Zufall, dass Jolanda auf Magdalenas Nähe reagiert, als würde etwas in ihr sich erinnern. Oder warten.
      Lavender Baskerville lebt nicht mehr im Reich der Vampire. Doch sie ist auch nicht fort. Sie ruht in Fragmenten, in Erinnerung, in Porzellan und wartet auf den Moment, in dem die Welt bereit ist, sie wieder zu hören.



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