Clair Obscur: We are Expedition 33 (Stardust x Arktos)

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    • Clair Obscur: We are Expedition 33 (Stardust x Arktos)


      Lady Severine:

      Die Nacht legte sich wie ein Schatten über Luneville. Der Nebel kroch aus den Gassen wie kaltes Wasser, verwob sich mit dem fahlen Mondlicht und verschluckte jede Farbe, die nicht dunkel genug war, um zu überleben. Lady Severine d’Ambreluna trat aus den Schatten ihres alten Hauses, ihr Mantel aus Schattenstoff streifte leise über das Kopfsteinpflaster. Jeder Schritt hallte gedämpft zwischen den Mauern,doch schien die Stadt selbst vor Ehrfurcht stillzustehen. Ihre silberblonden Haare fielen wirr über die Schultern, die Spitzen noch von altem Blut gefärbt. Die violetten Schatten unter ihren Augen zeugten von Nächten voller Albträume und die brennend roten Pupillen in den silbernen Iriden blickten so kalt wie der Mond selbst. Sie war nicht mehr die Meisterin der rituellen Klinge, die sie einst gewesen war; sie war eine Waffe, geformt aus Schmerz, Schuld und Farbe. Severine blieb einen Moment stehen, hob die Hand, deren Handschuh vernarbt und geflickt war und spürte die Resonanz ihres eigenen Blutes. Eine leise, dunkle Macht pulsierte durch ihren Körper, stärker je näher der Schmerz war. Ein kleiner Schnitt an ihrem Unterarm, kaum sichtbar, reichte aus, um die Kraft zu spüren, die sie heute wieder begleiten würde. Sie hatte gelernt, ihren Fluch zu kontrollieren, aber niemals ganz zu vergessen, was sie verloren hatte. Die Straßen führten sie aus der Stadt hinaus, in die weite Ebene, die Luneville mit der Küste verband. Der Wind trug den salzigen Duft des Meeres heran und mischte sich mit der kühlen, bleichen Luft der Nacht. Hinter ihr lag alles, was sie gewesen war, die adlige Tochter, die elegante Klingenmeisterin, das Leben, das sie gekannt hatte. Vor ihr lag nur noch das Ziel...die Paintress zu finden, das Werk zu beenden, das an ihr begonnen, aber niemals vollendet worden war. Mit jedem Schritt schien die Dunkelheit dichter zu werden, doch Severine spürte, dass sie stärker war, je mehr die Welt sie ablehnte. Ihr Mantel schimmerte matt im Mondlicht, welches sie umgab. Ihr Schwert, blutbefleckt und dennoch elegant wie eh und je, ruhte sicher an ihrer Seite. Sie hatte es nicht aus Stolz bei sich getragen, sondern aus der Notwendigkeit, aus der Pflicht, die ihr auferlegt worden war. „Ich bin der Fehler eines göttlichen Pinsels…“ flüsterte sie leise, ihre Stimme verlor sich im Wind, „…und doch werde ich der letzte Strich sein.“ Die erste Farbschicht des Fluchs wartete irgendwo da draußen, vielleicht schon auf sie. Aber Severine ging weiter, Schritt für Schritt, durch die kühle Nacht, getragen von der Mischung aus Rache, Pflicht und einem Funken Hoffnung, der Funken, der vielleicht einmal ihre Seele zurückbringen könnte. Im selben Augenblick brach die nächste Expedition zu ihrer Mission auf und die Paintress schmiedete ihre eigenen Pläne. Die Vier Lords würden eine große Rolle in ihrem Plan spielen...



      Vorstellung:
      Clair Obscur: We are Expedition 33 (Stardust x Arktos)

      @Stardust_Rose <3
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    • Maelle

      Das Schiff brach auf. Der Beginn der Expedition und eine Reise ins Ungewisse. Doch eben dies machte es besonders. Es würde Möglichkeiten geben zu erkunden und Dinge zu Gesicht zu bekommen, von denen die junge Frau nicht einmal geträumt hatte. Jedes Mitglied von Expedition 33 wusste, worauf sie sich einließen und auch, dass es womöglich für viele den Tod bedeuten würde. Doch es war schwer, Zuversicht zu finden, wo doch die Gommage des Vortages so viele Menschen aus Lumière das Leben gekostet hatte. Trauer und Schmerz des Verlustes erfüllte die Herzen aller, doch ebenso brachte es Entschlossenheit zu kämpfen. Das WIssen das ihr Wille dabei helfen könnten die Geißel der Gommage ein für alle Mal zu bezwingen. Es nahm vielen das Leben, doch konnte Maelle nicht leugnen, dass trotz des Schmerzes. den dieses Ereignis mit sich brachte eine gewisse Schönheit darin lag. Der Tod darin, dass sich die Betroffenen in Blütenblätter auflösten. Während der Überfahrt verblieb die Rothaarige bei Gustave und teilte seinen Schmerz um den Verlust seiner ehemaligen Geliebten Sophie. Worte konnten nur helfen, einen Teil der Schmerzen zu lindern. Doch waren Nähe eines vertrauten Menschen viel wert und schon bald verfielen die Beiden in Gespräche über gemeinsame Erinnerungen.

      Einige Zeit später traf das Schiff der Expedition auf den Strand. Die Ankunft in den unbekannten Gefilden des Kontinents. Nach für nach gingen die Expeditioners an Land. Zusammen mit ihrem Bruder folgte auch die Blauäugige. Es war ruhig. Lediglich die Geräusche von Schritten erklangen zunächst. Dann bewegten sich ein Paar und ein fremder Mann trat langsam aus dem Nebel. Verblüffung erfasste sie. Er hatte ein Alter, in welchem die Gommage ihn vor vielen Jahren bereits hätte töten müssen. Doch stand er dort. Dann begann es. Der Fremde schwang seinen Gehstock und trennte den Kopf eines Expeditioners ab. Es wirkte surreal und niemand konnte diesen Schock sofort abschütteln. Der Kampf ums Überleben hatte begonnen. In Panik lief die junge Frau mit Gustave nach hinten, doch eine Explosion aus einer Energie erfasste sie. Hart schlug Maelle auf und die Stimmen glitten in die Ferne, während es vor ihren Augen schwarz wurde.



      Louise

      Was genau war die Gommage? Wer war die Paintress? Warum beschwor sie ein jedes Jahr die Gommage herauf und nahm so vielen das Leben? Fragen welche die Blonde bereits seit jungen Jahren begleitete. Für einige war die Paintress schlicht das Böse, doch war dies die Wahrheit. Konnte es tatsächlich so simpel sein. Die Ingenieurin vermutete, dass mehr hinter all dem steckte. Somit war diese Expedition eine Reise, welche Antworten bringen konnte. Nein es musste Antworten bringen. Ein sinnloser Tod, ohne in irgendeiner Form Wert für die Menschen in Lumière zu hinterlassen, war nicht akzeptabel. Die Blauäugige war bereit, für das größere Wohl zu sterben, wenn es den Hinterbliebenen nutzte. Ein Blick über die Mitglieder der Expedition genügte, um zu verstehen, wie schwer die Herzen aller sein mussten. Daher nahm Louise ihre Violine und begann zu spielen. Musik hatte die Macht, Menschen Hoffnung und Trost zu spenden oder wie in diesem Fall sie von ihren Sorgen ein wenig ablenken zu können. Es brauchte nicht lange, bis Lune ihr Gesellschaft leistete und in das Spiel mit einstieg. Momente wie diese waren stets eine schöne Erinnerung gewesen. Das gemeinsame Musizieren hielt bis kurz vor dem Strand an. Dann ging es darum, noch einmal die Ausrüstung zu überprüfen. Die Ingenieurin zog ihre Handschuhe an und begann Cécile zu prüfen.

      Der Schock traf die Frau, als sie ihren Kameraden sterben sah. Ihr war bewusst gewesen, dass der Tod viele ereilen würde, doch nicht das so schnell bereits erste Opfer geben würde. In wenigen Momenten wandelte sich der eben noch so ruhige Strand zu einem Schlachtfeld. Schreie waren zu hören und einige Nevron griffen die Expedition an. Louise schaffte es noch gerade rechtzeitig, eine Wand aus Eis zu erschaffen, welche den Angriff eines Feindes abgeschwächte. Dennoch traf eine scharfe Klinge ihr linkes Bein. Schmerz durchzog ihren Körper, doch zum Ausruhen war keine Zeit. So schnell es möglich war lief die Musikerin nach rechts weg von dem Gemetzel. Im Augenwinkel sah sie noch, wie eine andere Frau angegriffen wurde. Mit der Marionette gelang es die Andere zu schützen, in der Hoffnung ihr eine Chance gegeben zu haben, um am Leben zu bleiben. Die Blonde entging einigen Angriffen und Explosionen nur knapp und doch gelang es ihr zu dem Eingang einer Höhle. Erneut das Unbekannte, doch im Vergleich zu dem Kampf am Strand schien es weit einladender. Louise ging tiefer in die Höhle und kam an eine Quelle. Sie entschied, dass es fürs Erste sicher sein sollte und setzte sich. Ihr Bein schmerzte deutlich stärker durch die Beanspruchung. So wusch die Blauäugige die Wunde aus und verband sie mit Stoff. Wie nur konnte es zu einer solchen Katastrophe kommen.
      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.
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