A Song for Two (Runa & Stardust)

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    • A Song for Two (Runa & Stardust)



      Ein Schluck des Likörs floss die Kehle des jungen Mannes herab. Das leichte Brennen brachte oftmals ein Gefühl der Ruhe mit sich. Auf der Couch zurückgelehnt, saß der Musiker mit den Füßen auf dem Tisch liegend. “Mason das ist schlechte Publicity. Wir können nicht zulassen, dass dein Image wegen deinen Eskapaden schaden nimmt.” sprach der Manager James. Es erklang ein Seufzen und Mason zog an seiner Zigarette. Dann einen Moment Stille und Qualm, der ausgestoßen wurde. Schon antwortete er genervt “Wieso ist es jetzt meine Schuld, dass die Kleine nicht versteht, was ein One Night Stand ist? Ich hab ihr nichts versprochen und offen gesagt, worauf sie sich einlässt. Sie war einverstanden, also piss dich nicht ein. Ist ja nichts Neues, wie ich lebe.” Der andere Mann lies ein frustrierten Ton von sich. Dann sprach er “Ich verstehe manchmal wirklich nicht wie ein Typ mit deiner Einstellung, solch emotionale Songs schreiben und singen kann. Hör zu Mason, wie wärs wenn du dich langsam mal bindest. Es kann doch…” Ein Lachen unterbrach ihn. “Eine feste Beziehung? Ernsthaft? Nein ich verzichte. Mein Leben gefällt mir gut so wie es ist. Warum sollte ich daran was ändern wollen James? Ich bin frei zu tun was ich will und kann jederzeit die Nacht mit einer heißen Frau verbringen. Darauf verzichten, nur um mich rechtfertigen zu müssen, kann nicht dein Ernst sein.” kam es von dem Pinkhaarigen in einem amüsierten Tonfall. Anstelle einer Antwort verließ der Manager den Raum. Das Idol zuckte nur mit den Schultern. Manche Leute hatten einfach nur absurde Ideen. Er nahm sich Zeit und trank sein Glas auf. Dann wurde geübt eine Nummer auf dem Handy eingegeben.

      Der Stress mit Mason war für den Manager viel zu oft frustrierend. Wie konnte jemand nur so uneinsichtig sein. Jedoch half es nichts. James fuhr zu einer Oberschule, um seine Schwester zu besuchen. Diese war Konrektorin der Einrichtung. Auf dem Weg zu ihrem Büro aber hörte der Mann eine schöne Stimme. Es wäre keine Option, dies zu ignorieren und so folgte James dem Klang, um die Sängerin zu finden.

      Endlich zu Hause in seiner Wohnung angekommen, flogen Jacke, Mütze und Handschuhe auf die Couch. Dieser Rückzugsort gehörte ihm allein und so sollte es auch bleiben. Das er überhaupt noch einen Gedanken an die Schnapsidee von James verschwendete. Eine heiße Dusche half den Kopf frei zu bekommen. Es war wichtig, ohne äußere Einflüsse zu sein, als er sich mit Jogginghose und ohne Oberteil an seinen Schreibtisch setzte. Der Schaffensprozess für einen neuen Song. Nie war jemand dabei anwesend gewesen. Es war etwas Heiliges. Der Stift begann über das Papier zu gleiten als die ersten Funken der Inspiration entfacht waren.
      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.
    • Auroras Leben vor der Oberschule war geplagt von Sachen, die sie nun am liebsten vergessen würde. Die Öffentlichkeit hatte es ja bereits getan. Sie liebte ihren Dad ja und war damals gern sein Model für ein Modemagazin, aber das hatte ihr gezeigt, dass das Rampenlicht nichts für sie war. Sie hatte keine Lust mehr auf interviews wo dann trotzdem hinterher ihre Worte verdreht werden. Deswegen hatte sie sich auch die Haare geschnitten. Dank dessen hatte die Öffentlichkeit ihre kleine zeit im Rampenlicht schnell vergessen.

      Und da sie sich auch für Musik sehr interessierte, sang sie meistens in einem leeren Klassenraum für sich, wenn sie der meinung war, dass niemand zuhörte. Und so war es auch heute. Die meisten Schüler und Schülerinnen waren nun in den Clubs, Auroras Freundinnen waren schon heim gegangen weil sie wie Aurora nicht in Clubs waren. So saß die hellbraunhaarige Dame mit den blauen Spitzen auf einem Tisch im leeren Klassenraum und sang sie ein altes Lied, welches sie mal als Kind immer gehört hatte und womit sie ihren Eltern irgendwann spielerisch auf die Nerven gegangen war. Sie sang völlig frei und offen da sie eh der Überzeugung war, dass niemand sie hörte und solange das blieb, war sie weiterhin so offen.
    • James

      Natürlich war ihm bewusst, dass seine Schwester ihn erwartete. Aber sicher hätte Olivia Verständnis dafür. Der Mann war bedacht darauf, leise zu sein, während er sich der Quelle des Gesangs näherte. An der Tür angekommen, blieb James neben dieser außer Sicht. Es wäre eine Sünde gewesen, das junge Talent zu unterbrechen. Einem Impuls folgend, startete der Manager ein Aufnahmegerät und hörte still zu. Als eine Pause eintrat, endete die Aufnahme. Es war Zeit zu schauen, wer die junge Sängerin war. Ruhigen Schrittes trat der Schwarzhaarige ein. Mit einem ruhigen Tonfall sprach er “Bitte erschreck dich nicht. Ich kam nicht umhin, deiner Stimme zu folgen.” James ging näher zu ihr, achtete aber dabei Abstand zu halten, sodass es nicht aufdringlich wirkte. “Wenn ich so frei sein darf, hast du wirklich Talent. Ich bin Manager einiger Künstler in der Musikwelt und ich denke, dass du großen Erfolg haben könntest. Sofern du dies möchtest, natürlich nur.” sagte der Mann und gestikulierte dabei ein wenig aus Angewohnheit.



      Mason

      Die Worte flossen praktisch wie von selbst. So war es meistens. Die Inspiration kam und der Rest kam einfach. Das Idol dachte nicht einmal darüber nach, was er schrieb. Doch als eine Pause einkehrte, zeigte sich die Erkenntnis. Es war ein Songtext, welcher von Beziehung und damit verbundenen Opfern handelte, welche man eingehen musste. Es war unvermeidlich, dass persönliche Erfahrungen mit einflossen. Erfahrungen, welche der Mann für gewöhnlich für sich behielt, doch konnte ja niemand wissen, dass es Dinge behandelte, welche der Pinkhaarige selbst erlebt hatte.
      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.
    • Aurora

      Als plötzlich jemand rein kam, erschrak sie kurz. Sie hatte den Mann vor ihr noch nie gesehen. Ein Manager also? Und es schien als wollte er sie anwerben. Zurück ins Show Business? Naja, es war verlockend da sie Musik halt liebend gern machte, aber da war noch ihre Vergangenheit als das Model ihres Vaters wovon sie noch etwas geprägt war. Und es schien wirklich so als hätte dieser Manager keine bösen Absichten oder so. Doch ihr entschluss stand fest, wenn auch sie sich noch nicht so sicher war. Aber es wäre das beste, wenn sie eine normale Schülerin bliebe. ,,Tut mir leid, aber das geht nicht. Ich muss mich auf die Schule und meine Noten konzentrieren", sprach sie tatsächlich. Sie blieb freundlich und respektvoll, immerhin war es nett, dass er es angeboten hatte aber sie hatte nun mal leider keine als zu gute erfahrungen gemacht.

      Adrien

      Der blondhaarige Modedesigner war daheim und erstellte wieder ein paar Klamotten. Dieses Mal aber hatte er einen Auftrag bekommen. Es sollen Bühnenoutfits werden für einen bekannten Star in der Musikwelt. Er hatte die Maße bekommen aber um ein gefühl für die Person zu bekommen, hatte er sich Lieder und Musikvideos angehört und angeschaut. Sein Grundsatz war es, dass er die Kleidung passend zu den Kunden designte. Das war schon immer sein kredo gewesen. Kurz sah er auf ein Bild welches vor Jahren entstanden war. Es war eins mit seiner Tochter und Allison. Er vermisste seine Ex Ehefrau wirklich und er hoffte, es wurde bald wieder was. Er liebte sie schließlich noch immer. Dann machte er das nächste Lied an, es war ein Lied von Mason, und ging ganz seiner Tätigkeit nach.
    • James

      Im Inneren hoffte der Manager, dass die junge Dame sein Angebot annehmen würde. Schließlich war ihre Stimme wirklich sehr gut gewesen. Denn wenn es eines gab, wovon James ein Gespür hatte, dann war es die Entdeckung großer Talente. Mehrere Male bereits hatte der Zufall seinen Weg mit denen von Menschen gekreuzt, die später groß rausgekommen waren. Doch leider fiel die Antwort anders aus. Schade, aber dennoch kein Grund, Druck zu machen oder gar unfreundlich zu werden. Der Mann behielt sein Lächeln im Gesicht und erwiderte “Es muss dir nicht leid tun. Ich kann deine Gründe gut verstehen und ich wünsche dir viel Erfolg für deine Schullaufbahn.” Die Hand des Managers wanderte in die Tasche seines Sakkos und fischte eine Visitenkarte heraus. Diese gab er der Schülerin und sagte “Solltest du aber jemals deine Meinung ändern und es doch versuchen wollen, melde dich gern jederzeit. Aber fühl dich nicht gedrängt, es ist lediglich ein Angebot, nichts verbindliches. Nun dann ich wünsche dir noch einen schönen Tag und vielen Dank, dass mir das Vergnügen zuteil wurde, dich singen hören zu können.” Der Schwarzhaarige zückte seinen Hut und verlies das Klassenzimmer um ihr wieder ihre Ruhe zu gönnen.




      Mason

      Frustriert zerknüllte er den Zettel. Zwar drückte der Text grob aus, worum es ging, jedoch war es eben nur das grob. Nicht mal annähernd wurde es seinen Ansprüchen gerecht. Fade Zeilen waren etwas, das einige Musiker verwendeten. Arbeit von Amateuren. Wenn es darum ging zu singen, mussten Text, Klang und Emotionen miteinander harmonieren. Mason musste sich damit identifizieren können, denn nur dann konnte der Pinkhaarige sein volles Potenzial nutzen. Die Motivation war im Keller und fürs Erste wurde der Stift niedergelegt. Das Idol stand auf und ging zunächst in die Küche. Dann mit einer Dose Cola schwang er sich auf die Couch und schaltete den Fernseher ein. Gewöhnliche Sender waren nicht mal eingerichtet. Der Vorzug der Moderne, welche es zu jeder Zeit ermöglichte, genau das zu sehen, was man wollte. So begann Coyote Ugly. Ein Film, den wohl niemand vermutet hätte, bei dem jungen Mann. Doch hatten viele Filme oftmals etwas inspirierendes und wenn dem nicht so war, dann konnte er eine Zeit entspannen und es genießen.
      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.
    • Aurora

      Sie sah noch eine Weile auf die Visitenkarte des Mannes ehe sie diese in ihre Tasche packte. Vielleicht sollte sie wirklich erst noch darüber nachdenken. Klar, ist es einmal schief gelaufen mit dem Show Business aber das um das es hier ging war nun Musik und nicht Mode. Vielleicht wäre dies was ganz anderes. Sie nahm ihre Tasche und verließ dann ebenfalls den Klassenraum allerdings ging sie in Richtung des Ausgang. Sie wollte so langsam nach Hause bevor sich ihr Vater Sorgen um sie machte wobei er wahrscheinlich in seine Arbeit vertieft war wie jeden Tag. Ihr Heimweg war eigentlich ganz normal. Sie lief zur Bahnstation in der Nähe und hörte währenddessen über Kopfhörer Musik. Dies tat sie auch weiter als sie in der ruhigen Bahn saß und ihre Stationen fuhr. Schließlich kam sie daheim an und von außen war es wirklich ein großes Haus aber das lag nur daran, dass ihr Vater von zuhause aus arbeitete. Sie betrat das Haus und stellte ihre Schuhe am Eingang ab. ,,Bin wieder zuhause Dad", rief sie und betrat die sehr schlichte aber schöne Wohnung.

      Adrien

      Wie seine Tochter es vermutete, war er in seine Arbeit vertieft und es lief eben nebenbei Musik. Langsam kam er zum Ende und packte dann die Klamotten noch sorgfältig ein da sie ja relativ schnell beim Kunden sein musste. Er suchte die Adresse und den Namen raus ehe er das Paket fertig machte und auf die Seite stellte. Er würde es morgen zur Post bringen oder Aurora darum bitten. Dann arbeitete er weiter an neuen Entwürfen aber dafür machte er andere Musik an. Eine die mehr nach seinem Geschmack war. Schließlich hörte er irgendwann die Tür und dann die ruhige Stimme seiner Tochter. ,,Willkommen zurück Rory", rief er fröhlich
    • Mason

      Mit einem Schluck und der künstlerischen Darbietung auf dem Flimmerkasten kam das Innere des jungen Mannes zur Ruhe. Filme, welche Musik oder Tanz im Fokus hatten, übten bereits seit seiner Kindheit eine Faszination auf ihn aus. Oft war es dann dazu gekommen, dass ein Junge vor dem Fernseher auf dem Teppich tanzte oder sang. Glückliche Erinnerungen, welche aber mit niemandem geteilt wurden. Einzig seine Mutter und James wussten davon. Wem sonst hätte man davon erzählen sollen. Wirkliche Freunde gab es mit Ausnahme einer Person keine. Die beste Freundin des Pinkhaarigen. Haley. Ebenfalls aus dem Showbusiness, wenn auch ihr Fokus mehr auf tanzen lag. Die beiden hatten sich bei einer Party kennengelernt und die Chemie hatte gestimmt. Ein Glück, dass sie direkt verstanden hatte, dass es damals nur um den Spaß ging. Es folgte keine Szene, sondern ein ruhiger Morgen, als wäre eben nichts passiert. Seitdem war der Kontakt geblieben und sie trafen sich öfter. Als es zum Finale des Films kam, sang der Musiker laut mit und legte die Choreografie ebenfalls perfekt hin. Würde man fragen, so könnte er nicht einmal sagen, wie oft Mason den Film bereits gesehen hatte.



      James

      Die ruhigen Schritte des Mannes führten schließlich zum Büro der Konrektorin. “Du bist zu spät Bruderherz.” kam die strenge Stimme einer Frau, der man es bereits anhören konnte, dass der Ton geübt war. Was aber auch kein Wunder in ihrer Position war. Mit einem entschuldigenden Lächeln erwiderte James “Tut mir leid Olivia aber ein junges Talent unter deinen Schülerinnen hat mich abgelenkt. Es ist aber doch ein interessantes Bild das junge Menschen ihrer Bildung mehr Priorität geben als einer Karriere im Showbusiness.” Die Konrektorin kam zu ihm und beide umarmten sich. Anschließend fanden beide Platz und begannen sich auszutauschen über die letzten Wochen in welchen sie sich nicht gesehen hatten.
      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.
    • Neu

      Aurora

      Sie hingegen machte in ihrem Zimmer Hausaufgaben wobei ihr Blick ständig auf die Visitenkarte, welche sie auf ihren tisch gelegt hatte, fiel. Dieses Angebot ließ sie einfach nicht los. Konnte sie denn wirklich eine Sängerin werden und damit vielleicht endlich positive Erfahrungen im Showbusiness machen? Sie war sich wirklich unsicher, denn einerseits hielt die Vergangenheit sie davon ab aber andererseits wollte sie es unbedingt ausprobieren. Am besten sollte die junge Frau eine Nacht darüber schlafen und wenn morgen dann immer noch in ihr etwas wollte, dass sie das wieder probierte, dann würde sie den Herrn morgen nach der Schule anrufen.
      Nach den Hausaufgaben aß sie noch was und legte die Uniform für morgen ordentlich raus. Sie schrieb noch etwas mit ihren Freundinnen und summte dabei eine Melodie von einem Lied, dass im Hintergrund lief. Doch schließlich legte sie sich schlafen.

      Am Morgen zog sie sich an und packte auch in der Küche ihr frühstück ein. ,,Rory, kannst du auf deinem Weg ein Paket für mich zur Post bringen", fragte ihr Vater und hielt ihr ein Paket hin. Sie nahm an, dass es wahrscheinlich wieder eine Kundenbestellung war. Obwohl er keinen Laden hatte, bekam er viele Aufträge aber vielleicht lag das daran, dass ihr Vater in einer Umgebung arbeitete, die sie wohl fühlen ließ. ,,Klar Dad", sagte sie und nahm das Paket ehe sie los ging