Chains of Heritage (Stardust & Karuh)

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    • Chains of Heritage (Stardust & Karuh)

      Vom bisherigen Verlauf des Morgens hätte es ein schöner Tag werden sollen. Jedoch stand der dunkle Schleier der Erkenntnis über der Designerin. Am Vortag hatte sie von ihren Eltern erfahren, dass eine Ehe arrangiert wurde. Mit dem Kind einer anderen Familie. Ebenfalls Erbe einer Familie, welche eine Firma besaß. Im Grunde eine politische Ehe, welche den Fortbestand beider Unternehmen sichern sollte. Adalie war sich nicht sicher, was ihre Eltern mehr überrascht hatte. Ihre Ablehnung dem Konzept einer arrangierten Ehe ansich oder ihr Wutausbruch, der folgte und ein paar zerbrochene Teller und Tassen verursacht hatte. Es war nicht so, dass die emotionalen Ausbrüche der Braunhaarigen etwas Unbekanntes waren. Diese hatte es bereits in der Pubertät oft gegeben und wirklich besser war es damit nie geworden. Dennoch ein wenig amüsant, wenn man bedachte, wie ruhig die Frau für gewöhnlich war. Somit war die Haltung der Designerin einerseits angespannt, gleichzeitig aber verloren sich ihre Gedanken in ihrer Arbeit. Das Damoklesschwert über ihrem Haupt bezüglich eines anstehenden Treffens mit der Familie der Person, die sie heiraten sollte, geriet vollständig ins Unterbewusstsein. Es war schön, sich vollständig verlieren zu können. “So nun noch hier eine Linie und… shit ich habe die Nudeln vergessen. Die kann ich dann wohl wegwerfen. Wann kam nochmal das neue Buch raus?” ging es Adalie durch den Kopf. Dann wirbelten noch einige andere Gedanken durch die Designerin und dann nichts. Leere, in der sie nur da saß. Dann einige Minuten später die Frage. Was genau hatte sie gemacht. Es wollte ihr nicht einfallen also nahm sich die Braunhaarige einen Kaffee, als schlagartig die Erinnerung zurückkam, was sie genau am Design machen wollte.

      Am späten Nachmittag kam Adalie wieder zuhause an. Eine Dusche war wohltuend und anschließend zog sie ein Longshirt, Rock und eine Strumpfhose an. Selbstverständlich farblich perfekt abgestimmt und auch passend für einen offiziellen Anlass. Abgerundet mit Schmuck, Make-up und passenden Halbstiefeln ging es dann zur Villa ihrer zukünftigen Schwiegereltern. Seufzend saß die junge Dame daher im Taxi. Selbst mit dem Auto zu fahren, hatte sie mehrmals versucht, doch gestaltete sich dies als Zumutung. Viel zu viele Lichter, Reize, andere Autos, Menschen und Geräusche. Es hatte Adalie bei den Versuchen in der Fahrschule so stark überfordert, dass sie sogar Panikattacken bekommen hatte. Somit hatte es nie einen Führerschein gegeben und doch vermisste sie es nicht. Wäre es doch zugekommen, hätte es vermutlich mehrere Unfälle gegeben, wenn sie während dem Fahren gedanklich abgeschweift wäre. An der Villa angekommen, las sie das Namensschild an der Klingel. Kerensky. Die Braunhaarige dachte nach. Der Name kam ihr bekannt vor, nur woher. Mit einem Schulterzucken wurde die Klingel betätigt. Das Rätsel, woher der Name vertraut klang, würde sich wohl wie das meiste von selbst beantworten. Ein Mann öffnete ihr und führte Adalie in einen Raum. Dort saßen bereits ihre Eltern und auch das Ehepaar Kerensky. “Guten Abend. Ich bin Adalie und es freut mich sehr, ihre Bekanntschaft zu machen.” sagte sie und setzte sich neben ihre Mutter. Zumindest schien die Designerin nicht die letzte zu sein, denn die Person, welche sie heiraten sollte, war noch nicht dort. Die vier setzten ihr Gespräch über die Firmen und Politik fort. Ein Umstand der ihr nicht unangenehm war, so gab es zumindest eine Zeit zum Durchatmen. Manchmal wäre es ihr einfach lieber gewesen, aus einer normalen Familie zu stammen. Doch war sie nun einmal Erbin eines großen Unternehmens und sich bewusst, dass sie die Pflicht hatte, diese Ehe einzugehen. Auch wenn es ihr ziemlich gegen den Strich ging. Die Augen der jungen Frau fielen auf ein Gemälde und sofort fingen ihre Gedanken, um dieses zu beginnen. Was ihre Eltern sagten oder auch was sonst in diesem Raum geschah war praktisch wie auf einer anderen Ebene als der ihren.
      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.
    • Es hätte ein Tag wie jeder andere werden können. Nur ist irgendwie gestern Abend das Chaos bei ihm ausgebrochen. Alex ist am Abend vorher nach Hause gekommen. Seine Eltern waren schon da. Sie hatten ja auch einen Schlüssel für seinen Haus. Als er sich damals das Grundstück gekauft hat und auch das Haus gebaut hat, hat er seinen Eltern einen Zweitschlüssel von seinem Haus gegeben. Alexandra hatte gerade ihre Pumps ausgezogen als seine Mutter ihn zu sich in die Küche bat. Da wusste er es schon. Da war was im Gange. In der Küche wurde vieles besprochen. Er sah beide an. Sein Vater am schneiden und seine Mutter am Kochen. Er trug immer noch sein Kostüm von der Arbeit. Kurz begeisterte er beide. "Also. Was ist los?" Fragte er direkt. Seine Mutter lächelt ihn an. "Du wirst heiraten. Eine junge Frau namens Adalie Dumont." Entgeistert sah er seine Mutter an. "Das ist doch ein schlechter Scherz, Carmen. Du willst mich doch verarschen?" Ja er nannte seine Eltern bei Vornamen. Zum Glück hatte sein Vater mit Robin einen unisex Namen, da er gerne mal die Ehefrau von Carmen ist. "Nein ich will dich nicht ärgern. Ich will doch nur, dass du eine gute Ehefrau hast. Und die Dumonts sind keine schlechten Leute. Sie haben gerade Probleme mit ihrer Firma und da du bisher nicht die richtige Frau gefunden hast, musste ich eingreifen."

      Alexandra saß in seinem Büro als er an die Worte seiner Mutter vom vorherigen Abend dachte. In seinem Bürostuhl hatte er sich zurück gelehnt und trank seinen Tee, während er aus das große Fenster schaute. Ein schwerer Seufzer entfuhr ihm. Es hat keinen Sinn mehr. Er fuhr seinen PC runter und nahm die Mappe mit den Entwürfen vom den Designern. Es ist ein Projekt wo er selbst entscheiden will und der Abteilungsleiter hat neue Entwürfe eingereicht. Er verließ sein Büro. "Michaela. Ich mache für heute Schluss und bin nicht zu erreichen. Wenn was ist, kannst du mich im Notfall erreichen. Vielleicht arbeite ich heute noch von zu Hause aus." Sprach er freundlich. Mit Michaela hatte er Mal eine Affäre gehabt, aber sie beide haben gemerkt, dass sie als Freunde viel besser funktionieren. Seitdem sind sie beste Freundinnen und sie ist seine Assistentin. Ruhig fuhr er nach Hause. Ein ausgiebiges Bad später zog er sich um. Er entschied sich für seinen langen schwarzen Rock und einen Pullover der einfach nur bequem ist. Während des Bades hat seine Mutter reingesehen um zu sagen, dass sie da sind. Dann klingelte es das erste Mal. Das war das Ehepaar Dumont. Dann beim Umziehen klingelte es nochmal. Das war wohl seine Verlobte. Seufzend zog er sich an und aus seinen Haaren machte er nur ein Pferdeschwanz. In seinem bequemen Hausschuhen ging er ins Wohnzimmer. Er lächelte die drei freundlich an. "Bitte entschuldigen Sie die Verspätung. Ich musste noch was erledigen." Er stellte sich bei den dreien vor. "Alexandra Kerensky." Und gab jedem die Hand. Vor ihnen auf dem Wohnzimmertisch lag die Mappe mit den Entwürfen aus der Abteilung mit dem Designern.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Kunst war in den meisten Fällen abstrakt. Ein glücklicher Umstand, denn es lies viel Spielraum für Interpretationen, Stilrichtungen und allgemein stellte es eine nahezu perfekte Grundlage für Kreativität dar. Bereits als Kind war es nicht selten gewesen, dass sie sich gedanklich beim Anblick eines Bildes komplett verlor und in ihrem Kopf alle möglichen Dinge dazu entstanden. Teils ganze Geschichten, die auch sehr detailliert sein konnten. So war es auch diesmal wieder. Bevor es eine Diagnose gegeben hatte, musste das damalige Mädchen zum Psychologen. Die Erzieherinnen in der Kindertagesstätte hatten es bedenklich gefunden, als Adalie einen Dinosaurier in Einzelteilen gemalt hatte. Im Grunde ein Dino wie man ihn kannte, nur dass die Gliedmaßen getrennt voneinander gezeichnet wurden. Was genau daran seltsam gewesen sein soll, verstand die Designerin bis heute nicht. Ihre Augen fingen verschiedene Details des Gemäldes ein, als sich aber die Tür öffnete, war es für sie wie aus einem Traum gerissen zu werden. Leicht desorientiert sah die Braunhaarige in Richtung des Geräusches und sah schließlich Alexandra. Irgendwas an ihr wirkte seltsam vertraut. Leicht abwesend schüttelte sie die Hand der Anderen und setzte sich. Dann aber fiel ihr ein, warum ihre Verlobte ihr vertraut war. Es war überfordernd und zunächst seufzte die Designerin. “Nun da jetzt alle da sind, können wir…” begann Adalies Vater wurde jedoch von seiner gereizten Tochter unterbrochen “Moment Mal ist das ganze hier euer verdammter Ernst Maman. Die arrangierte Ehe ist eine Sache, aber dann mit meinem Boss. Da wird doch gleich jeder denken das ich mich hochgevögelt hab.” Weiterhin in Rage stand die Designerin auf wobei der Stuhl umfiel. “Ich brauche einen Moment.” sagte sie und verließ das Wohnzimmer schnellen Schrittes. Weiter ging es zur Haustür und nach draußen. Auf ihrer Handtasche fanden Zigaretten und Feuerzeug in ihre Hände. Als sie schließlich auf den Stufen der Treppe saß und den ersten Zug nahm schien die Wut endlich nachzulassen. “Sie hätten mich wenigstens vorwarnen können. So viel zu mach einen guten Eindruck Adalie.” sprach die Designerin zu sich selbst.
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    • Kunst ist etwas, wo jeder eine andere Meinung hat. Kunst liegt immer im Auge des Betrachters. Und das ist auch gut so. Alexandra konnte weder malen noch Musik machen. Diese Talente lagen ihm nicht. Für ihn geht es nicht darum was der Künstler ausdrücken wollte sondern einfach ob es ihm gefällt oder nicht. Einige wären darüber empört, aber so ist es nun mal für ihn. Klar hat er sich mit den unterschiedlichen Stilen beschäftigt und kann Impressionismus vom Expressionismus unterscheiden. Aber mehr auch nicht. Klar er schaut sich gerne mal ein Van Gogh an, aber auch ein Picasso oder ein Dali. Auch unterstützt er gerne unbekannte Künstler. Darum hat er auch eine gut laufende Galerie, die von seiner besten Freundin in Vollzeit geführt wird. Er vertraut ihr und kennt sich besser mit der Kunst besser aus als er. Aber das ist in Ordnung für ihn. Sie macht zusammen mit ihrer Frau sehr gute Arbeit. Immer auf der Suche nach neuen Talenten. So waren sie beide. Nur in unterschiedlichen Branchen.

      Alexandra wollte sich gerade setzen als Adalie sich aufregte. Also ist sie eine Angestellte in seinem Unternehmen. Er kann verstehen, dass sie etwas frische Luft braucht. Er lächelte nachsichtig. Dies ist privat und hat nicht mit der Arbeit von den beiden zu tun. "Bleiben Sie ruhig sitzen. Ich werde mit ihr reden. Und dann hätte ich gerne die eine oder andere Antwort von Ihnen." Sagte er und verließ das Wohnzimmer. Selbst nahm er seine eigenen Zigaretten und sah seine zukünftige Ehefrau vor der Haustür. Er hörte ihre Worte. "Sie brauchen sich nichts vorwerfen. Ich wurde auch überrascht, dass ich meine Angestellte heiraten soll." Ruhig nahm er einen Zug. "Ich wollte Ihnen zwei Dinge vorschlagen. Als erstes. Wie wäre es, wenn wir uns duzen? Nicht nur privat sondern auch auf Arbeit. Schließlich werden wir eines Tages heiraten müssen. Und als zweites wollte ich Sie auf meine Terrasse hinter dem Haus einladen. Dort können wir gerne in Ruhe miteinander reden und uns näher kennen lernen. Was halten Sie davon?"



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    • Als die Stimme hinter ihr erklang, behielt die Braunhaarige ihren Blick nach vorne. “Gut zu wissen, dass die Kommunikation nicht nur in meiner Familie unvollständig ist.” Sie sah auf die glühende Spitze ihrer Zigarette und hörte zu. Für einen Moment hätte sie ihrem Boss am liebsten eine gescheuert. Nicht weil sie an allem Schuld war, sondern damit die Designerin irgendwie ihre Emotionen und Überforderung rauslassen konnte. Aber sie hielt sich zurück und grub stattdessen die Fingernägel in ihr Handgelenk. Adalie wusste selbst, dass es keine gute Methode war, mit Emotionen klarzukommen, aber zumindest half der Schmerz. “Ja klingt ok, denke ich zu beidem. Adalie, aber verzeih mir, dass ich unter den gegebenen Umständen nicht sonderlich erfreut bin." Ihre Zigarette drückte die Frau schließlich aus und stand auf. “Ich folge dir.” Es war positiv ihrem Boss nachzugehen, weil der Weg zu der Terasse nicht direkt der offensichtliche war. Daher wäre es ihr durchaus gelungen, sich zu verlaufen. Nachdem auf einem Stuhl Platz genommen war, seufzte die Braunhaarige. “Also eines vorweg. Stimmungen wie das, was du eben erlebt hast, wirst du bei mir mit auskommen müssen. Ich kann es in den meisten Fällen nicht unterdrücken.” Es war wohl schon mal das schwierigste, was ihre Verlobte erwarten würde. “Da du sicher nach meiner Position fragen wirst. Ich bin Modedesignerin im Team unter Herr Andrews, wobei ich hauptsächlich an den größeren Kollektionen arbeite.” Die ganze Situation wirkte seltsam, fast als würde jeden Moment der Wecker erklingen und zeigen, dass alles nur ein grotesker Traum war. Dennoch war sie sich bewusst, dass das Warten auf ein solches vergeblich wäre.
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    • Alexandra schaute sie an. Ruhig setzte er sich hin und überschlug seine Beine. Sein Gesichtsausdruck war entspannt. Ein Zeichen, dass er mit ihr nicht als Angestellte redet sondern einfach nur wie zwei Personen. Ruhig nahm er einen Zug von seiner Zigarette. Irgendwie Gebiss er die Gesellschaft von ihr. Vielleicht weil sie nicht nach den Mund redet und offen und ehrlich ist? Er mochte es. "Ich weiß nicht, ob ich mit diesen Stimmungen am Anfang klar kommen würde, aber ich werde mich bemühen. Bitte sage mir nur dann, wie ich dich in solchen Fällen unterstützen kann." Sagte er direkt. Er ist dabei sie näher kennen zu lernen. "Im Designteam. Ich habe viele Entwürfe gesehen und ich muss sagen, dass ich begeistert bin. Ich könnte es nicht." Sagte er freundlich lächelnd. Ruhig rauchte er auf und ihm kam eine Idee. "Was hältst du davon mir zu helfen? Ich habe die aktuellen Entwürfe von Herrn Andrews für das neuste Projekt? Dann haben wir einen Grund unsere Eltern aus meinem Haus zu werfen und wir haben unsere Ruhe. Wenn du willst kannst du hier auch übernachten. Im Gästezimmer natürlich. Ich könnte dir auch was zu essen machen."



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    • Es war ein wenig erleichternd, dass Alexandra nicht abgehoben zu sein schien. Wäre dies der Fall gewesen, dann hätte beiden mit Sicherheit eine anstrengende Ehe bevorgestanden. Die Aussage ihres Bosses war ein wenig amüsant, weshalb Adalie schmunzelte. “Nett gemeint, aber unterstützen ist dabei gelinde gesagt nahezu unmöglich. Solche Stimmungsschwankungen kommen für gewöhnlich ohne Vorwarnung, daher kann ich mich auch selbst nicht darauf einstellen. Ob ich dann in den Momenten Abstand brauche, Nähe oder was anderes ist immer unterschiedlich und oft weiß ich es dann selbst nicht. Das einfachste für dich wäre da wahrscheinlich dann einfach auf Abstand bleiben und warten bis es abgeklungen ist. Jedoch sind diese Schwankungen nicht immer mit Wut verbunden. Es ist auch schon vorgekommen, dass ich in einem Meeting einen Lachanfall bekommen habe. Ich habe es kaum raus geschafft.” erwiderte sie, wobei die Designerin langsam sprach, weil ihre Gedanken zum Teil in Erinnerungen an diese Situationen hing. Ohne es selbst richtig zu realisieren, zündete sie sich eine neue Zigarette an. Erst als bei einem Zug der Qualm eingesogen wurde, war es ihr bewusst. Den Kopf leicht schräg gelegt, sagte die Braunhaarige “Nun Menschen haben verschiedene Qualitäten. Und am Ende werden die meisten irgendwo gebraucht.” Der Vorschlag kam ein wenig überraschend, aber schien eine angenehmere Vorstellung zu sein, als Gespräch mit Eltern. Nach einem Zug sagte sie “Also ich bin nicht ganz sicher inwiefern ich dabei helfen kann, aber es klingt besser als ein Gespräch mit deinen und meinen Eltern. Was das Übernachten angeht, würde ich lieber später spontan entscheiden. Es geht ein wenig schnell, zumal du immer noch mein Boss bist. Aber ich werde darüber nachdenken.” Die junge Frau kratzte sich im Nacken und fuhr fort “Wäre es möglich, dass du es mit unseren Eltern klärst. Nach dem wie es eben lief würde ich es gerade lieber vermeiden nochmal zu ihnen reinzugehen.”
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    • Alexandra nickte. Er findet es gut, dass sie offen damit umgeht. Er gab sich und ihr etwas Zeit, indem er sich eine neue Zigarette ansteckte und den Rauch langsam ausatmet. Er genoss diesen Moment, wo keiner was sagte. Komischerweise störte seine zukünftige Verlobte nicht. Es fühlte sich richtig an. Es fühlte sich normal an. Normalerweise mag er keine Fremden in seinem Haus. Er kann es nicht aushalten. Sein zuhause ist sein Zufluchtsort. Sein Rückzugsort. Hier kann er sich von der Arbeit und dem Alltag erholen. Doch er vermisste diese Gefühle, als ob jemand bei ihm eingedrungen ist. Er ist irgendwie verwirrt. Heute ist das erste mal, dass er mit ihr zu tun hat und doch scheint sie normal zu sein. Es scheint normal zu sein, dass sie da ist. Als ob sie das Haus mit leben füllt. "Also ich gebe zu, dass ich nicht weiß, wie ich jeweils darauf reagieren werde. Ich kann auch nicht versprechen, dass daraus nicht ein Streit entbrennt. Aber ich kann versprechen, dass ich versuchen werde damit umzugehen. Doch ich brauche Hilfe dabei. Du kennst deine Eigenheiten sehr genau, also brauche ich deine Hilfe dabei, damit es für uns beide funktioniert. Und ja ich weigere mich, von einer Erkrankung zu reden. Es ist ein teil von dir."
      Wie konnte sie ihm helfen? Das war eine sehr gute Frage. "Du bist eine Designerin. Du hast einen anderen Blick, wie etwas am Körper einer Person aussieht. Ich bin der Boss, der die Firma zusammenhält. Ich hole die Aufträge ran und sorge dafür, dass ihr bezahlt werdet. Doch von den einzelnen Abteilungen habe ich nicht so die Ahnung. Und darum brauche ich Hilfe. Hilfe von jemanden, der Ahnung hat. Und ich schäme mich auch nicht, um Hilfe zu bitten." Ruhig rauchte er auf und stand dann auf. "Da wird nicht viel geklärt. Das Haus und das Grundstück gehören mir. Und wir müssen arbeiten. Meine Eltern werden den Wink verstehen. Also kannst du ruhig mitkommen." Er lächelte sie an und betrat das Haus über die Terrasse. Adalie kann ihm folgen oder bleiben. Das überlässt er ihr. Ruhig betrat er das Wohnzimmer. Er war jetzt im Modus einer Chefin. "Herr und Frau Dumont. Robin. Carmen. Es war schön euch hier zu haben, doch ich muss bitten zu gehen. Adalie und ich habe noch einiges zu tun und haben Termine zu erledigen." Seine Stimme war freundlich, aber auch dezent bestimmend. Es dauerte keine fünf Minuten, da war er mit Adalie alleine. "Du kannst gerne ins Wohnzimmer kommen." sprach er freundlich und laut zu ihr, während er sich die ersten Entwürfe aus der Mappe ansah.



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    • Etwas Ruhe kehrte ein. Doch die Gedanken von Adalie waren nicht still. Es wäre nichts Unbekanntes, weil es auch solche Momente gab, doch waren diese eher seltener. Ihr Boss welcher bei ihr saß, wäre die Person, welche sie heiraten solle. Es gab schlechtere Partien sicher, jedoch der Umstand, dass es arrangiert war, kotzte sie einfach an. Doch die Schuld daran lag bei ihren Eltern und nicht bei Alexandra. Somit war es wohl besser den Frust nicht auf ihren Boss zu reflektieren, auch wenn dies mit Sicherheit nicht ganz unterbunden werden konnte. Schließlich war die Braunhaarige dafür zu impulsiv. Während eines Zuges an dem Glimmstengel hörte sie noch ruhig zu. “Also es wird mit ziemlicher Sicherheit auch Streit geben. In welcher Ehe gibt es den nicht. Die Umstände machen es lediglich wahrscheinlicher. Ob wir uns da gegenseitig helfen können weiß ich nicht. Ebenso kann es gut passieren das ich dich anschreie oder Frust auf dich projiziere selbst wenn du nichts damit zu tun hast. Ich werde versuchen, dass es keine Überhand nimmt, aber ich werde es nicht immer verhindern können. Ich hoffe nur, es geht nicht zu viel zu Bruch, wenn ich einen Anfall bekomme.” erwiderte sie und seufzte. Das Thema war etwas ermüdend. “Du hast Recht damit, dass es ein Teil von mir ist. Ohne es zu leben und ein normales Gehirn zu haben, ist etwas, das ich mir nicht einmal vorstellen kann. Hätte ich die Wahl, ob ich es verschwinden ließe, dann würde ich es belassen, wie es ist. Für Menschen, die es nicht kennen, mag es unnormal sein, aber für mich ist es Normalität. Emotionen, die mich im Griff haben und sich stark zeigen, eine Flut an Gedanken in meinem Kopf und das Vertiefen in Dinge, die mein Interesse wecken. Es gibt einige, die von Krankheit sprechen, aber es wäre grundsätzlich falsch. ADHS ist im Grunde ein Überbleibsel der Evolution. Diese Eigenschaften waren ursprünglich notwendig zum Überleben und den Fortschritt. Es ist einfach nicht mehr ganz passend für die heutige Zeit.” sprach die Designerin.
      “Ok dann sehen wir uns die Entwürfe an und ich kann meine Meinung sagen. Die Entscheidungen aber liegen bei dir.” gab Adalie kurz zurück. Auf die folgende Aussage nickte sie und rauchte weiter. Ein wenig abwesend blieb die junge Frau noch etwas sitzen. Nach einigen Minuten erhob sich die Braunhaarige und ging nach drinnen. Ihre Eltern waren bereits gegangen. Im Wohnzimmer setze sich die Designerin und nahm die ersten Entwürfe. Zuerst war es eine Arbeit einer Kollegin. “Es sieht gut aus. Die Linie ist perfekt getroffen, daher denke ich, dass es sich gut eignen würde. Das Design bietet zudem die Möglichkeit, es mit vielem zu kombinieren.” sagte Adalie und legte den Entwurf beiseite, aber dann änderte sich ihr Blick etwas, als sie den nächsten Entwurf sah und prüfte wortlos den dahinter. Ihr Griff spannte sich mehr an und ohne Vorwarnung zerriss sie beide Entwürfe in der Mitte. Wütend fluchte Adalie “Dieses hinterlistige Stück Scheiße.” Sie sah Alexandra nicht an und griff ein Glas sowie eine Flasche Wein auf dem Tisch. Nach dem Füllen des Glases leerte die junge Frau es in einem Zug. “Ich dreh Andrews seinen verdammten Hals rum.” sagte sie wobei ihr Tonfall nur Vermutungen zuließen was sich in ihrem Kopf zu diesem Moment ausmalte.
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    • Der Crossdresser sah seine Verlobte an. Geduldig hörte er ihr zu. Das Thema scheint komplexer zu sein, als er dachte. Er nickte ihr zu. "Danke, dass du ehrlich zu mir bist. Ich gebe zu, dass ich da keine Erfahrung habe und irgendwie werden wir unseren Weg finden." Sagte er zu ihr. Irgendwie ist er froh, dass er mit ihr eine Frau hat, mit der er klar kommen wird. Ja sie hat ihre Eigenarten. Die hat er als ihre Chefin aber auch. Welcher Mensch hatte die nicht?
      Als sie im Wohnzimmer sitzen nimmt er sein Tablet um sich um einige Dinge zu kümmern. Als sie anfing zu reden sah er auf. Er hörte ihr zu. Aber was er dann hörte gefiel ihm nicht ganz so. Sofort wurde aus Adalie ihrer Verlobten die Chefin von ihr. Er nahm die zerrissenen Entwürfe. "Was ist passiert?" Fragte er direkt. Sein Tonfall ist zwar freundlich, aber auch klar und deutlich die eines Chefs, der gemerkt hat, dass es ein großes Problem gibt. Und er will es jetzt lösen, bevor es zu großen Problemen kommt. Aber er hat das Gefühl, dass dieses Problem größer ist. "Und erzähle mir alles darüber." Seine Augen blitzen auf. Wie die vom jemanden, der auf der Jagd ist.



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    • Die Braunhaarige war erfüllt von Wut, reagierte jedoch erstmal nicht auf die Frage. Sie brauchte kurz und stellte das Glas ab. "Was passiert ist? Dieses hinterlistige Stück von meinem Vorgesetzten hat die beiden Entwürfe die ich soeben zerissen habe als seine eingereicht. Jedoch stammen beide von mir und daher würde ich ihm gerade nur zu gerne seinen verdammten Schädel abreißen." sprach Adalie. Es war keine Ausdrucksweise welche in Gegenwart des eigenen Bosses angebracht war, doch interessierte dies die Designerin absolut nicht. Erneut füllte sich das Weinglas, wobei sie diesmal aber nur einen Schluck zu sich nahm. "Beide Entwürfe hatte ich ihm vorgestern eingereicht und es sind ohne Zweifel meine. Jedes meiner Designs besitzt eine Signatur von mir welches nach einem Muster aussieht. Bei beiden befindest sich dies an der Taille. Wenn man genauer hinsieht lassen sich in dem Muster meine Initialen erkennen. Nur hatte ich nicht erwartet das ich das irgendwann mal als Beweis brauche." sagte die Frau. Der Frust, dass eine Person welcher man vertraute einen hintergangen hat traf tief. Andrews hatte sich augenscheinlich immer für Adalie eingesetzt wodurch er teils mehr wie eine Art Freund gewirkt hatte. Ein Umstand der das Gefühl des Verrats aber nur deutlich verschlimmerte.
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    • Alexandra lehnte sich zurück. In seiner typischen Pose verschränkt er die Finger und tippt mit den Zeigefinger auf seine Lippen. Es ist ein Tick von dem Crossdresser, was er immer auf Arbeit hat, während er nachdenkt. Dabei hörte er ihr zu. Das was Adalie sagte war genauso wichtig was sie nicht sagte. Emotionen, Gesten, Gesichtsausdrücke. Das sagt genauso viel aus, was seine Verlobte sprach. Und was er eben erfuhr war gefährlich für sein Unternehmen. Und er hasste es einfach wenn andere sich mit der Leistung anderer rühmten. Ruhig schob er Adalie sein Tablet rüber. Dort sind die Projekte der letzten fünf Jahre. "Bitte suche die Entwürfe raus, die von dir sind. Wenn du die Entwürfe der anderen kennst, dann sage es mir bitte auch. Morgen früh um 9 Uhr wird es ein Teammeeting mit deiner Abteilung geben."



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    • Ihre Verlobte war offensichtlich von deutlich ruhigerer Natur als Adalie selbst. Ein Umstand, der von Vorteil war. Gerade in Situationen wie dieser, wo die Emotionen der Designerin kochten, würde jemand mit ähnlichem Gemüt es wohl nur noch weiter anfeuern. Sie legte die Hand auf ihr Handgelenk. So unaufmerksam wie möglich gruben sie die Fingernägel der Braunhaarigen in ihre eigene Haut. Der Schmerz war eine kurzfristige Lösung, aber effektiv, um sich nicht komplett in der Wut zu verlieren. Der Blick wanderte zum Tablet. “Ich prüfe alles. Aber es wird Zeit brauchen bei der Menge an Entwürfen.” sagte die Designerin und nahm das Tablet in die Hand. Sie überschlug die Beine und lehnte sich zurück. “Ehrlich gesagt würde ich ihm trotzdem lieber den Hals rumdrehen. Aber vermutlich gäbe es Probleme mit dem Gesetz deswegen.” kam es von ihr, wobei die Worte mehr an sie selbst gerichtet waren. Jeden Entwurf prüfte Adalie genau, um auch keinen Fehler zu machen. Nach einiger Zeit blieb sie länger an einem Entwurf mit den Augen. Es war ein Kleid welches sie in ihrem ersten Jahr entworfen hatte und bis heute eine ihrer liebsten Arbeiten war.
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    • Alexandra war auch wütend. Ohne Frage. Doch wenn er richtig sauer ist, dann wird er ruhig. So wie jetzt auch. Er erlaubt es sich einfach nicht, dass seine Emotionen überkochen und sein rationales Denken beeinflussen. Es gab schon einige die gedacht haben, dass er als Chefin zu ruhig war. Oder dass sie ihn fertig machen konnten, weil er ein Crossdresser ist. Tja. Das Problem ist, dass er offen als Crossdresser lebt. Seine Familie und seine Freunde wissen davon. Auch in der Geschäftswelt ist es nicht anders. Sie wissen, dass er als Crossdresser wie eine Frau lebt und auch so angesprochen möchte. Wenn jemand seine Zeit braucht um sich daran zu gewöhnen, so ist es für ihn in Ordnung. Solange es direkt gesagt wird. Aber wenn jemand diese Seite von ihm direkt missachtet um ihn oder, was noch schlimmer ist, den Personen zu Schaden die ihm nahe stehen oder den Mitarbeitern in seiner Firma, dann sollte man hoffen, dass alle Versicherungen gezahlt sind. Er nutzt dann alle legalen Mittel, sowie auch die Grauzonen, um diese Person fertig zu machen. Es gibt einige wenige Dinge, welche der Crossdresser hasst. Fremde Arbeit als die eigene auszugeben ist eine davon.

      Während seine zukünftige Frau sich die Entwürfe am Tablet ansah, holte er was alkoholfreies zu trinken und seinen Laptop. Während sie beschäftigt ist, konnte er auch gleich arbeiten. Er hat immer mehr als genug zu tun. Unbewusst hat er sich neben sie gesetzt. "Ich besorge dir einen Anwalt der dich verteidigt und für einen Freispruch sorgt." Kam es voller Ernst von ihm. Auch er hatte sich zurück gelehnt und den Laptop auf seinen Schoß. Seine Finger huschten über die Tastatur. Dabei stellte er wieder was fest. Adalie stört nicht. Es ist sogar sehr angenehm. Seine bisherigen Freundinnen wollte er nie bei sich zu Hause haben. Es hat ihm genervt sie bei sich zu haben. Aber Adalie? Seine zukünftige Ehefrau? Eine Angestellte von ihr? Nichts. Kein Gefühl, dass sie nervt oder stört. Er sah zu ihr rüber. Sah aus dem Augenwinkel das eine Kleid. Es war ein sehr hübsches Kleid. Als sie dieses Kleid veröffentlicht haben, hat es fast perfekte Kritiken bekommen. Er dachte nach. Und ihm kam zwei Ideen. Erstens würde er das Kleid für Adalie auf Maß schneidern lassen. Sie sollte das tragen, was sie entworfen hat. Und zweitens hat er eine Idee, wie er die Designer unterstützen kann, damit sie bessere Arbeit abliefern. Auch fragt er sich, ob Adalie bereit wäre, Personen zu führen. Er räusperte sich kurz, damit seine Braut die Aufmerksamkeit auf ihn lenkt. "Ich habe da mal zwei Fragen an dich. Was braucht ihr Designer, damit ihr noch besser werden könnt? Um euch noch weiter zu motivieren? Und die andere Frage, die ich habe, würdest du zur Not die Leitung über alle Designer in der Firma übernehmen?" Fragte er direkt und freundlich. Seine Stimme war ehrlich und er würde es respektieren, wenn sie ablehnen würde. Er wird sie da zu nichts zwingen.



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    • Das Prüfen von Entwürfen war zeitaufwendig. Im Laufe der Jahre bekam man mit, wie der Stil der anderen Designer in der Firma waren. Teilweise Nuancen welches die persönliche Note von anderen unterschied. Es war interessant, wie solche Dinge die Arbeiten zum Teil deutlich verändern konnten. Nebenbei machte die Braunhaarige Notizen zu jedem Entwurf, vor allem detailliertere Angaben, sofern etwas nicht zu stimmen schien. Es war eine ermüdende Arbeit. Wo sie war und das sich noch jemand bei ihr befand, war bereits kurz nach dem Beginn des Prüfens aus ihrer Wahrnehmung verschwunden. Es gab nun das Tablet, ihr Glas und teils Adalie selbst. Als wäre alles drum herum einfach nicht mehr in ihrer Welt vorhanden. Fast schon unbewusst griff die Frau hier und da zum Glas und trank etwas, wobei die Menge an Alkohol dabei nicht registriert wurde. Sowas hatte bereits einige Male dazu geführt, dass sie auf Firmenfeiern oder auch in einer Bar betrunken wurde, bevor es ihr bewusst war. Als aber eine befreundete Kollegin die Designerin schließlich mal darauf hingewiesen hatte und die Tatsache 3 Mal in fremden Betten aufgewacht zu sein, war eine Entscheidung getroffen worden. Außerhalb nur maximal 2 Gläser zu trinken. Doch Entscheidungen hatten diese dumme Eigenschaft nicht beachtet zu werden, vor allem wenn ihr Fokus auf etwas lag.

      Ein kurzes Lachen erklang, als die Braunhaarige beiläufig Alexandras Aussage mitbekam. “Danke aber ich denke ich bin kreativ genug, um es wie einen Unfall aussehen zu lassen.” erwiderte Adalie. Auch wenn es genügend Gedanken gab, war es sehr unwahrscheinlich gewesen, dass diese eine Umsetzung fänden. Doch es war nie verkehrt, Optionen zu haben für den Fall, dass diese einmal gebraucht wurden. Ohne es überhaupt selbst gemerkt zu haben, hatte die Designerin die Reißverschlüsse ihrer Stiefel geöffnet und diese abgestriffen. Mit angewinkelten Beinen war eine bequemere Position eingenommen worden, aber der Blick war nicht einmal vom Tablet gelöst worden. Ein Räuspern brachte die Realität wieder in das Bewusstsein. Stimmt sie war nicht zuhause. Die zwei Fragen waren nicht einfach. “Nun was die Motivation angeht, lässt sich das nicht klar beantworten. Die Arten wie die Designer jeweils arbeiten, unterscheiden sich und somit auch, was die einzelnen Personen motiviert. Dinge, die ich motivierend empfinde, werden manche bestimmt eher ziemlich aufregen oder störend empfinden. Vielleicht wäre das eher etwas, was du mit einer Umfrage innerhalb der Abteilung besser in Erfahrung bringen könntest. Aber eine allgemeine Lösung zur Erhöhung der Motivation ist wahrscheinlich nicht möglich.” sprach die Frau. Wenn sie darüber nachdachte, wie sich manche Kollegen bereits in ihrem Büro über Musik und andere Dinge beschwert hatten, war Adalie definitiv kein Maßstab für Vorschläge, mit dem viele zufrieden wären. Die zweite Frage war schwieriger. Zunächst seufzte sie und sagte “Was die Leitung der Designabteilung angeht ist kompliziert. Ich bin teils ziemlich chaotisch. Was nicht heißt, dass ich es mir nicht grundsätzlich vorstellen könnte, nur besteht dabei keine Garantie, dass es am Ende ein Desaster wird. Ebenso bin ihr mir ehrlich gesagt nicht sicher, was genau diese Position alles mit sich bringen würde. Dahingehend bräuchte ich erst mehr Einblick und müsste dann darüber nachdenken. Wenn es aber zuerst einmal nur um eine vorläufige Lösung eht, könnte ich es versuchen, aber dir müsste bewusst sein, dass dies auch nach hinten losgehen könnte, sofern ich mich am Ende als vollkommen ungeeignet herausstelle.”
      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.
    • Ruhig trank er von seinem Wein. Es ist nicht viel, was er trinkt. Allgemein trinkt er sehr wenig Alkohol. Einfach weil er es will. Ruhig schlägt er seine Beine übereinander und lässt die Antworten erstmal auf sich wirken. Dabei schwenkte er das Glas. Dass sie nicht gleich nach dem Posten geschrien hat war sehr positiv. Wie oft hat er schon gehört, dass Personen einen Posten wollten und es sogar verlangt hatten. "Ich habe zu morgen früh um 9 Uhr ein Treffen mit deiner kompletten Abteilung angesetzt, wo es Pflicht ist zu erscheinen. Außer jemand ist krank oder im Urlaub. Dann natürlich nicht. Ich würde dich kommissarisch als Abteilungsleiterin einsetzen. Bitte sage mir Bescheid, wenn du dem nicht gewachsen sein solltest und du Hilfe brauchst. Auch wenn ich die Abteilungsleitung erstmal übernehmen soll, weil es dich überfordert. Als erstes Aufgabe bitte ich dich mit deinen Kollegen und Kolleginnen zu sprechen was die Firma für euch machen kann. Einerseits was ihr als Abteilung braucht. Wie zum Beispiel neue Materialien, Renovierung der Räume oder anderes. Aber auch was so einzelne von euch persönlich brauchen. Ich kann nicht versprechen, dass alles umgesetzt werden kann. Zusätzlich möchte ich die Arbeitszeiten flexibler gestalten. Für alle in der Firma möchte ich es so machen, dass sie in der Woche ihre 40 Stunden arbeiten. Wann und wie ist mir dabei egal. Solange die Termine eingehalten werden und ich weiß es ist nicht überall möglich." Damit hat er seiner Verlobten grob gesagt, was für Veränderungen in der Firma anstehen. "Zusätzlich möchte ich unsere Verlobung bekannt geben, wenn du es möchtest. Du musst es nicht jetzt entscheiden. Willst du was essen? Ich kann uns was kochen oder was bestellen." Fragte er sie direkt und nein sie stört nicht in seinem Haus. Das hat er bei keiner anderen erlebt. Liegt es daran, dass sie aus guten Hause kommt? Er weiß es nicht. Aber er wird auch nicht darüber nachdenken.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*