Viola
Der Morgen begann im Grunde sehr ruhig. Es kam nicht allzu oft vor, dass beide meiner Eltern morgens zuhause waren. Ich duschte zunächst und machte mich fertig. Meist dauerte dies eine Weile, weshalb frühes Aufstehen schnell zur Routine geworden war. Anschließend gesellte ich mich zu meinen Eltern an den Küchentisch. “Guten Morgen.” Ich nahm mir einen Kaffee und setzte mich. Während ich zu essen begann, kamen einige relativ belanglose Themen auf. Ich stand auf und räumte mein Geschirr weg. “Viola denk an das Essen im Restaurant heute Abend. Und bitte zieh dir etwas angemessenes an. Antonio soll schließlich einen guten Eindruck von seiner Verlobten bekommen.” Ich nickte knapp. “Ja Padre ich habe mir es eingetragen und mein Kleid liegt bereits bereit. Ich werde pünktlich sein. Bis später ich muss zur Uni.” Mit meinem Auto, einem Mini Cooper S in Violett ging es los. Es war damals eine ziemliche Erleichterung gewesen, dass mein Vater zugestimmt hatte, dass ich den Führerschein machen und selbst ein Auto aussuchen konnte. Zur Schulzeit hatten Camilla und ich einen Chauffeur. Während es ihr gefallen hatte, war es mir selbst unangenehm gewesen. Der restliche Morgen in der Universität und auch die Vorlesung nach dem Mittagessen vergingen schnell.
Ich sah auf die Uhr und erkannte, dass es erst 14:13 Uhr war. Somit verblieben noch ein paar Stunden, ehe es zum Essen gehen würde. Zunächst führte mein Weg in eine Buchhandlung. Ich kaufte mir einen Liebesroman. Ein wenig ironisch war es schon, dass ich Gefallen an Büchern hatte, welche von Dingen handelten, die ich selbst nie kennengelernt hatte. Aber sicher würde es irgendwann noch den Tag geben, wo ich es kennenlernen würde. Schließlich hatte meine Mutter auch gelernt, meinen Vater zu lieben. Doch konnte man Liebe wirklich lernen? Es klang erzwungen. Mit dieser Frage im Kopf betrat ich ein Café. Es hatte ein schönes Ambiente. Ich ging zu der Theke und bestellte bei einer junge Frau einen Latte Macchiato. Es war aufmerksam, dass am Tisch serviert wurde. Ich fand einen Tisch am Fenster. Als ich dort saß, wanderte mein Blick zu der Glasscheibe. Ein Ausblick auf einen Platz mit einem kunstvollen Brunnen. Meine Gedanken begannen sich in der Szenerie zu verlieren.
Camilla
Das Dröhnen meines Weckers, riss mich mal wieder aus meinem wohlverdienten Schlaf. Mit einer geübten Bewegung fanden meine Finger zielgenau die Taste, welche endlich für Ruhe sorgte. Doch auch wenn weiterschlafen verlockend klang, war es inakzeptabel. Es musste effizient sein. Als ich meinen morgendlichen Kaffee zu mir nahm, lief ich die Nachrichten auf dem Fernseher laufen und las Mails auf meinem Tablet. Ein eigenes Haus war eine gute Investition. Somit hatte ich Ruhe vor Viola. Natürlich war meine Schwester Familie, jedoch konnte ich die Bevorzugung nicht hinnehmen. Eine Markierung in meinem Kalender aber musste mir den Tag verderben. Für diesen Abend war das Essen für die offizielle Übereinkunft für die Ehe zwischen Antonio und Viola. Mit der Faust schlug ich auf den Tisch. Ich sollte die Frau sein, die Antonio heiratet und nicht meine Schwester. In mir brannte der Wunsch, es zu verhindern. Doch lies mein Vater sich nicht abbringen. Er hielt sich an der verdammten Tradition fest, dass die Ältere zuerst verheiratet werden sollte. Einen Lichtblick aber gab es. Ich würde ebenfalls bei dem Essen dabei sein, wie auch unsere Eltern. Ein Lächeln kam auf mein Gesicht. Bis zur Hochzeit hatte ich noch Zeit, Antonio davon zu überzeugen, dass ich die richtige für ihn war. Nachdem ich fertig war, fuhr ich in meine Firma. Es gab einige Dinge die meiner Aufmerksamkeit bedurften. In meinem Büro begann ich mich einigen Dingen zu widmen.
Der Morgen begann im Grunde sehr ruhig. Es kam nicht allzu oft vor, dass beide meiner Eltern morgens zuhause waren. Ich duschte zunächst und machte mich fertig. Meist dauerte dies eine Weile, weshalb frühes Aufstehen schnell zur Routine geworden war. Anschließend gesellte ich mich zu meinen Eltern an den Küchentisch. “Guten Morgen.” Ich nahm mir einen Kaffee und setzte mich. Während ich zu essen begann, kamen einige relativ belanglose Themen auf. Ich stand auf und räumte mein Geschirr weg. “Viola denk an das Essen im Restaurant heute Abend. Und bitte zieh dir etwas angemessenes an. Antonio soll schließlich einen guten Eindruck von seiner Verlobten bekommen.” Ich nickte knapp. “Ja Padre ich habe mir es eingetragen und mein Kleid liegt bereits bereit. Ich werde pünktlich sein. Bis später ich muss zur Uni.” Mit meinem Auto, einem Mini Cooper S in Violett ging es los. Es war damals eine ziemliche Erleichterung gewesen, dass mein Vater zugestimmt hatte, dass ich den Führerschein machen und selbst ein Auto aussuchen konnte. Zur Schulzeit hatten Camilla und ich einen Chauffeur. Während es ihr gefallen hatte, war es mir selbst unangenehm gewesen. Der restliche Morgen in der Universität und auch die Vorlesung nach dem Mittagessen vergingen schnell.
Ich sah auf die Uhr und erkannte, dass es erst 14:13 Uhr war. Somit verblieben noch ein paar Stunden, ehe es zum Essen gehen würde. Zunächst führte mein Weg in eine Buchhandlung. Ich kaufte mir einen Liebesroman. Ein wenig ironisch war es schon, dass ich Gefallen an Büchern hatte, welche von Dingen handelten, die ich selbst nie kennengelernt hatte. Aber sicher würde es irgendwann noch den Tag geben, wo ich es kennenlernen würde. Schließlich hatte meine Mutter auch gelernt, meinen Vater zu lieben. Doch konnte man Liebe wirklich lernen? Es klang erzwungen. Mit dieser Frage im Kopf betrat ich ein Café. Es hatte ein schönes Ambiente. Ich ging zu der Theke und bestellte bei einer junge Frau einen Latte Macchiato. Es war aufmerksam, dass am Tisch serviert wurde. Ich fand einen Tisch am Fenster. Als ich dort saß, wanderte mein Blick zu der Glasscheibe. Ein Ausblick auf einen Platz mit einem kunstvollen Brunnen. Meine Gedanken begannen sich in der Szenerie zu verlieren.
Camilla
Das Dröhnen meines Weckers, riss mich mal wieder aus meinem wohlverdienten Schlaf. Mit einer geübten Bewegung fanden meine Finger zielgenau die Taste, welche endlich für Ruhe sorgte. Doch auch wenn weiterschlafen verlockend klang, war es inakzeptabel. Es musste effizient sein. Als ich meinen morgendlichen Kaffee zu mir nahm, lief ich die Nachrichten auf dem Fernseher laufen und las Mails auf meinem Tablet. Ein eigenes Haus war eine gute Investition. Somit hatte ich Ruhe vor Viola. Natürlich war meine Schwester Familie, jedoch konnte ich die Bevorzugung nicht hinnehmen. Eine Markierung in meinem Kalender aber musste mir den Tag verderben. Für diesen Abend war das Essen für die offizielle Übereinkunft für die Ehe zwischen Antonio und Viola. Mit der Faust schlug ich auf den Tisch. Ich sollte die Frau sein, die Antonio heiratet und nicht meine Schwester. In mir brannte der Wunsch, es zu verhindern. Doch lies mein Vater sich nicht abbringen. Er hielt sich an der verdammten Tradition fest, dass die Ältere zuerst verheiratet werden sollte. Einen Lichtblick aber gab es. Ich würde ebenfalls bei dem Essen dabei sein, wie auch unsere Eltern. Ein Lächeln kam auf mein Gesicht. Bis zur Hochzeit hatte ich noch Zeit, Antonio davon zu überzeugen, dass ich die richtige für ihn war. Nachdem ich fertig war, fuhr ich in meine Firma. Es gab einige Dinge die meiner Aufmerksamkeit bedurften. In meinem Büro begann ich mich einigen Dingen zu widmen.
Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.
