❦Das Herz der Welt❦ [☾Rou✧Nim☽]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • ❦Das Herz der Welt❦ [☾Rou✧Nim☽]



      ❦Das Herz der Welt❦

      Vorgeschichte
      In den Ewigen Himmelsgärten, wo Mond und Sonne wie Spiegel einander betrachteten, wachten die beiden Himmelsgötter: die strahlende Mondgöttin Selene und der feurige Sonnengott Helios, Hüter des Herzens der Welt. Dieses Artefakt war das pulsierende Zentrum des Märchenreichs, das Länder, Meere und alle Erzählungen verband. Zu den Schätzen der Götter gehörten zwei kostbare Juwelen: das silberne der Mondgöttin, sichtbar nur im Schutz der Nacht, und das goldene des Sonnengottes, flammend und unbezähmbar.Doch ein tiefer Zwist entzündete sich zwischen Helios und Selene, und dieses zerreißende Grollen riss auch ihre Wächter entzwei. So spalteten sich ihre Reihen zu den Aurea Custodia, der goldenen Wacht des Sonnengottes, und dem Lunaris Veil, dem silbernen Schleier der Mondgöttin. Die unerfüllte Einheit ließ das Märchenland seinen kosmischen Rhythmus verlieren, und mit den Jahren wurden die Geschichten dieser Lager zum flüchtigen Schatten eines alten Mythos.

      Einst, kurz nach dieser Zeit, war eine unschuldige Prinzessin gefangen in einem Turm an der Grenze der Welt. Ihr kleines, nebelumhülltes Reich war unerreichbar, verstummt wie das Echo, das zu Staub zerfiel. Doch in einer mondklaren Nacht durchbrach ein Strahl die dichten Mauern und offenbarte ein uraltes, lebendiges Buch. Als die Prinzessin das Buch öffnete, hauchten Nebelwölfe aus vergessenen Träumen ihren Namen in die Luft, und im Einband spiegelte sich ihre wahre Gestalt – eine Königin, geboren aus dem Verlangen, gesehen zu werden.Sie schwor, die Reiche der glücklichen Enden zu stürzen, nicht aus Bosheit, sondern aus tiefem Verlangen, das Verlorene sichtbar zu machen und das Vergessene zu ehren. Aus dem Riss in der alten Ordnung nährten sich fortan die Nebelwölfe – Schatten, geboren aus unsichtbarer Trauer –, die um das Märchenland krochen, um alles zu verschlingen.

      Hauptgeschichte
      Viele Jahre vergingen und die Dunkelheit wuchs. Erst ein Jahrhundert nach der Spaltung traten zwei Gestalten hervor, Erben von Flamme und Frost: ein junger Mann names Arthur, bestimmt, das Schwert aus dem Stein zu ziehen, das Banner der Aurea Custodia zu führen und zum Heldenkönig zu werdende, und Elise, Tochter der Schneekönigin, Bewahrerin des silbernen Juwels und Anführerin des Lunaris Veil.
      Ihre Wege waren getrennt, der Zwist tief, doch die Zeit rief nach ihrer Versöhnung.
      Die Lage verschlechterte sich, als die Kinder des Silbers verschwanden und die Mädchen der Mondtgöttin einen vergeblichen Kampf führten. Die verwundete Elise erschien stumm vor dem Lager der Aurea Custodia, ein stiller Ruf nach Hilfe, geboren aus reinster Not.

      Um das Märchenreich zu retten und die letzten Prüfungen zu bestehen, müssen Arthur und Elise ihren tief verwurzelten Zwist überwinden. Nur wenn Gold und Silber, Licht und Schatten sich vereinen, werden Herz und Juwelen wieder pulsieren und das Land von den Nebeln der Vergessenheit erlöst werden. So lebt die Geschichte weiter – ein Märchen von Zwist, Verrat und Hoffnung, von der Sehnsucht nach Einheit und dem goldenen Wunsch, niemals vergessen zu werden.


      Arthur @Nimue
      Elise @DeeplyRouge

    • ༶•┈┈⛧┈♛ ♛┈⛧┈┈•༶



      "Woran wir glauben, bleibt stärker als der Schmerz, den wir tragen."

      Arthur Pendragon



      Arthur ist ein nachdenklicher, pflichtbewusster Anführer, der seine Rolle mit einer Mischung aus Ernst und innerem Zweifel trägt. Er ist offen und freundlich, doch klug genug, zu misstrauen und seine Entscheidungen sorgfältig abzuwägen. Trotz einer unerwiderten Liebe bewahrt er stets Würde und Hoffnung und bleibt jemand, der glaubt, dass wahre Stärke im Mitgefühl und im Mut zur Verletzlichkeit liegt.
      Arthur wuchs in einem kleinen, doch angesehenen Haus auf – als Sohn eines durch Treue geehrten Ritters und einer Mutter, deren Milde und Weisheit ihn prägten. Schon früh lernte er, dass Ehre nicht aus Stolz, sondern aus Verantwortung erwächst. Der frühe Tod seines Vaters in einer Schlacht zwang Arthur, zu jung die Bürde des Namens zu tragen. Er strebte nie nach Macht, sondern nach Gerechtigkeit. Während andere vom Glanz des Ruhms träumten, suchte er in alten Chroniken nach Erkenntnis, befragte die Alten und lauschte jenen Geschichten, die von Herzen erzählten, die unter Krone oder Schwert nicht verhärtet waren.Auf einer dieser Reisen begegnete er Merlin – einem alten Weisen, dessen Augen das Wissen vieler Zeitalter trugen. Der Druide sah in dem Jungen nicht nur Pflichtbewusstsein, sondern auch Güte und Zweifel, und nahm ihn für einige Jahre unter seine Obhut. Unter Merlins Lehre lernte Arthur, die Sprache der Natur zu verstehen, das Schweigen zu achten und das Unsichtbare hinter den Dingen zu sehen. Doch eines Morgens war Merlin fort. Kein Wort, kein Zeichen – nur Stille und Nebel blieben zurück. Getrieben von Sorge und Sehnsucht wanderte Arthur durch verwüstete Lande, bis er auf eine kleine Gemeinschaft stieß – Männer und Frauen, die sich dem Sonnengott geweiht hatten und daran glaubten, dass das Licht niemals erlischt, solange jemand den Mut besitzt, es weiterzutragen. In ihnen erkannte Arthur denselben Funken, den Merlin einst in ihm entzündet hatte. Doch mehr noch – er fand Herz und Zugehörigkeit. Es war die Wärme ihrer Freundschaft und die stille Kraft einer Liebe, die zwar unerwidert blieb, doch sein Herz nicht verbittern ließ. Diese Bande gaben ihm Halt, als Dunkelheit und Verlust an ihm zerrten So blieb er – zunächst als Suchender, dann als Gefährte. Und mit der Zeit wurde er ihr Anführer, nicht durch Anspruch oder Macht, sondern durch Vertrauen, durch das Licht, das er in anderen entfachte. Denn selbst im Schmerz blieb er dem Glauben treu, dass wahre Stärke im Mitgefühl liegt und Mut nicht darin, Furcht zu verbergen, sondern ihr offen ins Auge zu sehen.


      ༶•┈┈⛧┈♛Riptide ♛┈⛧┈┈•༶
      ༶•┈┈⛧┈♛ ♛┈⛧┈┈•༶
    • Lancelot und Guinevere

      Lancelot
      Lancelot ("Lance") ist Arthurs ältester und engster Gefährte innerhalb der Aurea Custodia.
      Seine Herkunft ist ein Rätsel; als er sechzehn war, fanden Undine und Guinevere ihn bewusstlos und verletzt im Flüsternden Wald und brachte ihn zu den Wächtern – der Beginn seines neuen Lebens. Seit diesem Tag sind die beiden durch ein unsichtbares Band verbunden. Aus Dankbarkeit und Bewunderung für die blonde Schönheit erwuchs in Lance eine tiefe, stille Liebe - eine, die in jedem Blick spürbar ist und von Pflicht und Schweigen verdeckt wird. Guinevere erwiderte dieses Gefühl und fand in ihm den Wächter ihres Herzens. Ihre geheime Liebe steht im Kontrast zur Freundschaft mit Arthur einem Bund aus Vertrauen und Achtung ohne den leisen Hauch von Eifersucht.
      Lance ist der kühle Stratege der Gruppe. Wo Arthur dem Herzen folgt, wählt Lance die Logik. Doch hinter seiner ernsten Miene verbirgt sich ein gerechter und sanfter Kern. Gemeinsam mit Guinevere setzt er das Vermächtnis ihres Vaters Oswald Leodegrance fort und hat geschworen, dessen Tod zu rächen, bevor er sie heiratet. Unter den Wächtern gelten die beiden daher als verlobt verbunden durch Treue, Schwur und ein unausgesprochenes, tiefes Versprechen.

      ஜ۩۞۩ஜ

      Guinevere

      Guinevere ist eine junge Frau von strahlender Anmut und lebendiger Seele - lebensfroh, lieblich und von innerer Stärke erfüllt. Als Tochter des früheren Anführers der Aurea Custodia Oswald Leodrgrance trägt sie dieses Erbe mit sanftem Stolz und offener Hingabe. Unterstützung findet sie stets bei ihrer Vertrauten und Ziehmutter Undine.
      Mit scharfem Verstand und entwaffnender Ehrlichkeit bringt sie sich in das Leben der Wächter ein - stets hilfsbereit und schonungslos wahrhaftig.
      Ihre feinen Hände beherrschen Handarbeit, Heilkunst und den geschickten Umgang mit Messern. Dennoch meidet Guinevere den Kampf, wo er unnötig ist, und sucht stattdessen den Weg der Diplomatie, des Verständnisses und der Versöhnung. Lancelot begegnete sie zuerst, als beide noch Suchende innerhalb der Custodia waren. Zwischen ihnen entstand ein stilles, tiefes und echtes Vertrauen. Er wurde ihr Vertrauter, der Wächter ihres Herzens, und sie diejenige, die das verborgene Licht in ihm fand.
      Arthur lernte sie später kennen, als er die Führung der Custodia übernahm. Sie sah in ihm den edlen Anführer, doch als er ihr seine Liebe gestand, konnte sie diese nicht erwidern - nicht aus Mangel an Zuneigung, sondern aus Treue zu jenem, den ihr Herz bereits erwählt hatte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Nimue ()

    • Elise Belyova
      “Es schlägt noch. Leise. Kalt. Dennoch, es pocht stumm.”
      ︵‿₊୨୧₊‿︵‧ ˚ ₊⊹⋆⁺。˚⋆˙‧₊☽ ◯ ☾₊‧˙⋆˚。⁺⋆⊹₊ ˚‧︵‿₊୨୧₊‿︵


      82E9B438-EBDE-4730-9A76-4137C59E70F5.jpeg

      ︵‿₊୨୧₊‿︵‧ ˚ ₊⊹⋆⁺。˚⋆˙‧₊☽ ◯ ☾₊‧˙⋆˚。⁺⋆⊹₊ ˚‧︵‿₊୨୧₊‿︵

      Elise ist die einzige Tochter und das jüngste Kind der Familie Belyova. In den Himmelsgärten waren sie diejenigen, die in den tiefen eisigen Gebieten lebten, die sonst kaum jemand zu betreten vermochte.
      Schon in jungen Jahren hatte Elise viele Verluste zu ertragen. Erst verlor sie ihre geliebte Mutter, dann ihren ältesten Bruder. Als ihr Vater seinem Schicksal ebenso zu erliegen und Elises Herz durch all den Schmerz zu brechen drohte, gab es keinen anderen Ausweg – dem kleinen Mädchen wurde das Herz zu Eis gefroren, um zu verhindern, dass es sie ebenfalls in den Tod reißen würde. Ihr war es verwehrt, die schönen Dinge des Lebens zu genießen, denn sonst könnte ihr Herz auftauen und weiter brechen.
      Viktor, zehn Jahre älter als Elise, ist der einzige ihrer Familie, der noch lebt. Er beschützte sie vor dieser Gefahr mit allem, was er besaß, doch Elise vereinsamte. Sie wurde kalt und unberechenbar. Seine Fürsorge erstickte sie manchmal, doch sie verstand, dass er aus Liebe handelte. Die Augenbinde war seine Idee – Elise willigte ein, weil sie seine Angst spürte. Er befürchtete, dass sie sich auf den ersten Blick verlieben könnte, und würde es nicht ertragen, seine kleine Schwester ebenfalls zu verlieren. Trotzdem wächst in ihr der stille Wunsch nach Freiheit, nach der Möglichkeit, die Welt wieder mit eigenen Augen zu sehen, selbst wenn es ihr Ende bedeuten könnte.
      Sich zu verlieben, bedeutete zu sterben. Freude könnte ihr Tod sein.
      Elise verlor ihr Lächeln und niemand war in der Lage, es ihr wieder zurückzuschenken.
      In den anderen Gebieten hieß es, sie sei verflucht. Ihr Blick würde andere unentwegt zu Eis gefrieren lassen, weshalb sie ihre Augen verbunden trug. Jedoch war dies nur eine Schutzmaßnahme ihres Bruders. Sie verließ sich einzig und allein auf ihre restlichen Sinne, war flink und ein schlaues Mädchen. Trotz ihrer Blindheit ist Elise eine meisterhafte Kämpferin. Ihre geschärften Sinne, Gehör, Tastsinn und ein instinktives Gespür für Bewegungen, machen sie zu einer würdigen Gegnerin. Diese Attribute machten sie zu einer guten Prinzessin und letztendlich zur Anführerin der Lunaris Veil.
      Elise führt den Lunaris Veil seit fünf Jahren, seit Viktor ihr die Verantwortung übertrug. Sie trägt den Namen der herzlosen Anführerin. Ihre Anhängerinnen respektieren sie für ihre unerschütterliche Stärke, doch nur wenige kennen die Frau hinter der eisigen Fassade. Sie ist eine gerechte, aber distanzierte Anführerin – schützt jede Einzelne mit ihrem Leben, lässt aber niemanden nah genug, um ihr Herz zu gefährden. Sie würde niemals jemanden ungestraft eines ihrer Mädchen verletzen lassen.
      Elises größte Schwäche ist ihre Isolation. Sie hat vergessen, anderen zu vertrauen und trägt alle Lasten allein. Ihre Weigerung, Verletzlichkeit zu zeigen, macht sie manchmal unnahbar und verhindert, dass sie echte Verbindungen eingeht. Die Augenbinde schränkt sie in bestimmten Situationen ein, besonders in unbekanntem Terrain.
      Auch wenn sich ihre zuvor warme und liebevolle Persönlichkeit geändert hat, sind einige Dinge dennoch immer gleich geblieben. Elise liebt jedes tierische Wesen, das ihr begegnet, und hat ihre Nase immer zwischen ein paar Seiten eines Romans gesteckt. Musik war in ihrer Familie kaum wegzudenken – immer spielte jemand ein Instrument oder summte eine Melodie.
      Und doch, trotz allem Schmerz und aller Kälte, bleibt in ihr ein Funke Hoffnung – leise, kaum spürbar, aber da. Denn selbst ein gefrorenes Herz kann nicht vergessen, was es einst war.


      IMG_7699.jpeg

      ︵‿₊୨୧₊‿︵‧ ˚ ₊⊹⋆⁺。˚⋆˙‧₊☽ ◯ ☾₊‧˙⋆˚。⁺⋆⊹₊ ˚‧︵‿₊୨୧₊‿︵



      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DeeplyRouge ()

    • ༺☆༻◇◇༺☆༻



      "Vertraue niemals dem ersten Lächeln, manchmal steckt darunter eine Flut, die alles mitreißt."

      Undine



      Nach dem Zorn der Nebelkönigin und den verschwinden der fließenden Königin lastet ein Fluch auf allen Töchtern des Wassers: Statt zarter Lippen tragen sie ein breites Haifischmaul gesäumt mit Reihen aus nadelspitzer Zähnen, Sinnbild ihrer animalischen Natur. Ihre wunderschönen Kalimare, die mächtigen Fischschwänze der Meerjungfrauen, verleihen ihnen Kraft und Anmut einst bewundert, nun gefürchtet.

      Undine, stolz und sehnsuchtsvoll, tauschte ihren Kalimar gegen Beine, um aus Liebe unter Menschen zu leben. Doch als man ihr wahres Wesen entdeckte, verstießen und misshandelten sie die Menschen ... selbst ihr Geliebter. Halbtot und blutend in den Dünen, wie ein toter Fisch, wurde sie Oswald Leodegrance gefunden, der in ihr die Würde und den Schmerz einer Frau erkannte.

      Aus Dankbarkeit und Treue blieb Undine Oswald,Träger des Sonnenjuwels und Anführer der Aurea Custodia, bis über seinen Tod hinaus verbunden. Nach dem Tod seiner Frau zog sie seine Tochter Guinevere auf wie eine Mutter und wurde Hüterin seines Vermächtnisses.

      Seitdem verbirgt Undine ihre untere Gesichtshälfte stets unter einen Schleier oder einer Maske, doch in ihrem Inneren leuchten Stolz, Entschlossenheit und Mitgefühl. Sie ist eine Frau von Mut, Würde und stiller Stärke, die gelernt hat, ihren Wert selbst zu bestimmen ... frei von den Urteilen anderer.


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nimue ()

    • Viktor Belyova

      ⛧°。 ⋆༺♱༻⋆。 °⛧
      047f778aed4de86c8d3e3dde849537c6.jpgViktor ist Elises älterer Bruder und mit ihr der einzige Überlebende der Familie Belyova. Schon früh hat er der Mondgöttin geschworen, seine Liebsten vor jedem Unheil dieser Welt zu schützen.
      Ungeachtet seines kühlen Blicks und ernsten Aussehens, ist er ein warmer und herzlicher Mann, welcher jedoch viel Skepsis in sich trägt. Um sein Vertrauen zu erlangen, bedarf es viel Feingefühl und Zeit.
      Er ist konsequent und besitzt eine liebevolle Strenge, die seine Schwester manchmal als etwas zu kontrollierend empfindet, jedoch führt er nie etwas Böses im Schilde.
      Viktor ist ehrlich und offen, er sagt was er denkt und vor seinen Gedanken ist niemand sicher.
      Seine R
      uhe und Höflichkeit werden oft mit falschem Charme verwechselt, doch spielt er seine Rolle nicht.
      Seine kleine Schwester ist ihm das Heiligste auf dieser Welt und ihr Leben schützt er stumm mit seinem.

      Er ist ein aufmerksamer Mann, der jedoch vor Gewalt nicht zurückschreckt, sollte jemand in Gefahr sein.
      Die Leidenschaft für Literatur erbte seine jüngere Schwester von ihm, weshalb er sich schon früh einen gewissen Wissensstand angeeignet hat. Besonders Geschichte und Philosophie haben es ihm angetan. Dennoch gebührt die Poesie seiner wahren Liebe, denn ebenso wie in Elise, schlummert in ihm eine gewisse Romantik, die darauf wartet entfacht zu werden, nur etwas dunkler und herrischer, als man vermuten mag.

      ⛧°。 ⋆༺♱༻⋆。 °
    • ●▬▬▬▬▬๑۩۩๑▬▬▬▬▬●



      "Was ist Licht ohne Schatten? Ich bin Beides ... - und Keines."

      Morpheus



      Morpheus ist eine zutiefst facettenreiche Persönlichkeit, deren Komplexität tief in seiner schmerzhaften Herkunft verwurzelt ist. Als Sohn des Königs von Baskir und der Prinzessin von Avalon wuchs er in einem privilegierten, aber zerrissenen Elternhaus auf. Wie auch sein jüngerer Halbbruder Arthur, hatte er eine Zeit lang den Druiden Merlin als Mentor. Er genoss eine umfassende Ausbildung, die ihn nicht nur mit den Künsten vertraut machte, sondern ihn auch zu einem im Kampf sehr geschulten Meister des Schwertkampfes formte. Das Fundament seines Lebens wurde jedoch jäh zerstört, als seine Mutter seinen Vater mithilfe eines Ritters, in den sie sich verliebte, verließ. Morpheus wurde im festen, schmerzhaften Glauben zurückgelassen, seine Mutter hätte ihn, den König und das gesamte Königreich verraten und verlassen – denn ihr Versuch, ihn auf der Flucht mitzunehmen, scheiterte. Als er später erfuhr, dass sie mit ihrer neuen Liebe in einem glücklichen Elternhaus einen jüngeren Halbbruder großzog, erfasste ihn ein unbändiger Schmerz: Er schwor Rache und ewigen Hass auf jene, die ihm das Glück und die Mutterliebe verwehrt haben. Dieser Schmerz wurde durch eine weitere bittere Erfahrung vertieft: Sein Mentor, der Druide Merlin, erkannte die wallende Dunkelheit in Morpheus' Seele und verschwand. Morpheus musste annehmen, von einer weiteren Bezugsperson verlassen worden zu sein, die ihm ganz offensichtlich Arthur vorzog. Dieses Trauma und der Wunsch nach Vergeltung waren es, die ihn dazu trieben, sich der Nebelkönigin anzuschließen. Dieser gebildete Krieger führt die Seelen mit sanften Worten und einem Hauch von Melancholie in magische Welten. Doch seine Natur ist von Gegensätzen durchzogen, deren Wesen so unbeständig ist wie Magie selbst: Er kann sowohl heilsam als auch verhängnisvoll sein. Trotz seiner anfänglichen Güte birgt Morpheus eine dunkle Seite: Er ist stolz, unnahbar und trägt einen Zorn, der die Dunkelheit der Nacht widerspiegelt. Dieses Feuer der Leidenschaft kann ihn gefährlich machen, da er riskiert, sich in den Labyrinthen seiner überwältigenden Macht zu verlieren. Er ist erfüllt von Stolz und Geheimnissen, und seine Emotionen sind extrem: Seine Liebe ist so wild wie sein Zorn. Seine innere Kraft, die als Spiegel seiner tiefen und ungezähmten Seele beschrieben wird, ist voller Widersprüche. Er besitzt die Macht, die Welt zu verändern, aber ebenso, sie in den Abgrund zu ziehen. Morpheus ist ein melancholischer Wanderer zwischen den Sternen, der in den Schatten lauert, bereit zu heilen oder zu zerstören, je nach seiner momentanen Stimmung.

      ●▬▬▬▬▬๑۩Grace۩๑▬▬▬▬▬●
      ●▬▬▬▬▬๑۩۩๑▬▬▬▬▬●

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nimue ()

    • Aveline

      Aveline



      Seit frühester Jugend ist Avaline die Kammerzofe und scheinbare enge Freundin von der Eisprinzessin Elise Belyova. Nach außen verkörpert sie das Ideal einer holden Jungfrau - strahlend, anmutig und von einer makellosen Unschuld umgeben. Mit jeder Geste und jedem Wort wirkt sie wie eine Prinzessin aus den alten Liedern: sanft, ehrbar, wunderschön.
      Avaline weiß um ihre Wirkung und setzt ihre Schönheit geschickt ein, um die Wünsche anderer zu lenken. Wenn ihr Charme nicht reicht, fließen Tränen, kunstvoll und passend inszeniert.Doch hinter dieser lieblichen Fassade verbirgt sich ein anderes Gesicht. Avaline besitzt eine scharfe, giftige Zunge, die sie unter süßen Worten verbirgt. Mit erstaunlichem Feingefühl manipuliert sie ihre Umgebung, nicht mit Gewalt, sondern mit leiser, gezielter Einflussnahme, bis andere beginnen, ihren Willen für den eigenen zu halten.
      Ihr Inneres ist dunkel, auf sich selbst bezogen und von einer tiefen Leere durchzogen, die nur eine Hoffnung kennt: die Liebe des Kronprinzen, Elises Bruder.Diese Liebe ist ihr Fluch. Seit er sie einst als Kind rettete, lebt sie in der Erinnerung an diesen Augenblick, während er sie längst vergessen hat. Ihr Herz hat sich in Sehnsucht verzehrt, ihre Sehnsucht in Hass verwandelt auf Elise, die scheinbar alles besitzt, was Avaline nie haben kann.
      Als der Nebel in das Königreich kroch, wispernd, verlockend, bot er ihr etwas, das sie schon lange begehrte: die Macht, endlich gesehen zu werden. Und Avaline, deren Seele längst vom Schatten berührt war, streckte die Hand nach ihm aus... wissend, dass sie damit etwas in sich entfesseln würde, das nie mehr schlafen könnte.


    • Aurora
      。゚•┈꒰ა ♡ ໒꒱┈• 。゚

      "Ich möchte ein kleines Licht in dunkle Ecken tragen, so wie der Morgen die Nacht sanft vertreibt."

      b2a28356e45cbec655d529cc88e8c7f7.jpg

      ⊹₊┈ㆍ┈ㆍ┈ㆍ✿ㆍ┈ㆍ┈ㆍ┈₊⊹

      Man fand sie einst im ersten Morgenlicht vor einem Schrein der Göttin Eos – ein neugeborenes Kind, umhüllt von Wärme und goldenem Schimmer. Niemand wusste, wer sie dorthin gebracht hatte, doch ihre bloße Anwesenheit ließ selbst das Sonnenlicht sanfter auf die Erde fallen. Drei Zauberinnen, treue Dienerinnen der Morgengöttin, nahmen das Mädchen bei sich auf und zogen sie auf, als wäre sie ihr eigenes Kind – beschützt vom Segen des Lichts und der alten Magie.
      Aurora wuchs zu einem sanften, reinen Wesen heran. Sie war still, aufmerksam und von einer tiefen Verbundenheit zur Natur erfüllt. Oft konnte sie stundenlang am Waldesrand sitzen und schien mit dem Wind, den Vögeln oder den alten Bäumen zu flüstern. Doch trotz all ihrer Güte und Heiterkeit war sie von schwacher Gesundheit. Ihr Körper verlor zunehmend an Kraft, als würde etwas Unsichtbares das Licht in ihr dämpfen.

      Die Zauberinnen suchten verzweifelt nach Heilung, bis Eos selbst zu ihnen sprach:
      „Nur im Schlaf kann ihr Licht bewahrt werden. Solange sie ruht, bleibt die Dunkelheit fern.“
      So fiel Aurora in einen tiefen, magischen Schlaf – nicht als Strafe, sondern als letzter Schutz vor dem Vergehen. Ihr Atem ist flach, ihr Herz schlägt leise, doch das göttliche Band zu Eos hält sie zwischen Traum und Leben gefangen.
      Und in diesem Traumreich ist sie nicht allein. Dort begegnet sie Morpheus, dem Jungen aus ihrer Kindheit – jenem, der einst mit ihr lachte, Blüten in ihr Haar flocht und ihr Geschichten vom Wandel der Sterne erzählte. Sie erkennt ihn sofort, sieht in ihm nur den Freund von einst, nun erwachsen und still geworden. Was sie nicht weiß: In der Wirklichkeit ist er längst ein anderer geworden – gezeichnet von Dunkelheit und Verlust.

      Aurora jedoch bewahrt sein Bild aus Kindertagen in ihrem Herzen. Für sie ist er der letzte vertraute Anker in einem Meer aus Nebel und Traum. Durch die Macht der Nebelkönigin kann Morpheus sie in dieser Welt besuchen, doch keiner von beiden ahnt, dass ein Kuss – so unschuldig er auch sein mag – das Ende bedeuten könnte. Denn das Erwachen würde ihren Körper töten, solange keine Heilung gefunden ist.

      So schläft Aurora weiter, beschützt von Licht und Erinnerung, eine Sterbliche zwischen zwei Welten – geliebt, vergessen, bewahrt.

      。゚•┈꒰ა ♡ ໒꒱┈• 。゚


      8aee77ceb9138687554310cf740b7c14.jpg

      ⊹₊┈ㆍ┈ㆍ┈ㆍ✿ㆍ┈ㆍ┈ㆍ┈₊⊹
    • ‧͙⁺˚*・༓☾-☽༓・*˚⁺‧͙




      "Gedanken sind Wege. Manche führen heim, manche in ganz neue Welten."

      Cassian Melchior DeArcan


      Cassian ist der Wissende im Schatten der Legenden, ein Mann, der lieber in vergilbten Seiten liest, als im Rampenlicht zu stehen. Sein tiefrotes Haar in Kombination mit seinen aufmerksamen himmelblauen Augen und den nekischen Sommersprossen zeichnen die Spuren vieler Tage draußen, allein mit der Natur.
      Kaum jemand weiß, dass in ihm das Erbe zweier der mächtigsten Magier fließt: Merlin und Morgana. Als ihr direkter Enkel trägt er ein Vermächtnis, das er wie einen unsichtbaren Mantel mit sich führt. Man spürt seine Tiefe, ohne den Abgrund seiner Herkunft zu erahnen. In bestimmten Sternenlichtern erwacht in ihm ein geheimnisvolles Echo vergangener Stimmen.
      Cassian ist klug auf leise Weise: ein Zuhörer, der Worte setzt wie ein Schreiber, der ihr Gewicht kennt. In Gruppen wirkt er wie der ruhige Ordner der Fäden, während andere ihnen hinterherjagen. Und doch ist da seine sanfte Genießer-Seite – der Mann, der Regen auf Stein, guten Tee oder stille Sonnenaufgänge wie seltene Rituale erlebt.
      Seine Wissbegierde ist grenzenlos. Ob Magie, Mythen, Astronomie, Heilpflanzen, Mechanik oder moderne Wissenschaft – für ihn sind es nur verschiedene Sprachen derselben Wahrheit. Seine Notizbücher sind gefüllt mit Formeln, Sternenskizzen, Prophezeiungsrandnotizen und feinen Beobachtungen der Menschen.
      Macht sucht er nicht. Was ihn antreibt, ist Verstehen. Gerade deshalb ist er gefährlich in seiner Sanftheit: Wer die Muster der Welt erkennt, braucht kein Schwert. Wenn er seine Kräfte zeigt – aufleuchtende Runen, ein Blick, der älter wirkt, als er sein dürfte – ahnt man, dass er ein neues Kapitel der Magierdynastien schreiben könnte. Doch noch entscheidet er sich für die Rolle des Zeugen, Fragenden und Wanders zwischen Wissen und Geheimnis.


      ‧͙⁺˚*・༓☾Footprints☽༓・*˚⁺‧͙
      ‧͙⁺˚*・༓☾-☽༓・*˚⁺‧͙

    • ・。☆*☽*☆.── Cordelia ──・。☆*☽*☆.

      IMG_7850.jpeg

      。☆*☽*☆.

      Cordelia - eine junge Waldhexe. Tief zwischen den sich innig liebenden Ästen der Bäume und der tiefen Dunkelheit, in welcher sich Fuchs und Hase bekanntlich gute Nacht sagen, lebt sie in einer kleinen wandernden Hütte, in welcher sie zuvor von ihrer Lehrmeisterin Baba Yaga großgezogen wurde, nachdem sie das kleine Mädchen in jungen Jahren vor dem Scheiterhaufen eines konservativen Dorfes bewahrte.
      Cordelia wacht seit dem Tod Baba Yagas über den Dunkelwald Luctus, welcher von den meisten Menschen aufgrund seines Namens und zahlreicher Geschichten und Sagen gemieden wird. Und auch Cordelia bleibt der üblen Nachrede nicht verschont - Dunkelheit, Bosheit, Rachsucht und Tod werden ihr nachgesagt, der Hexe, die sich immer unter ihrer tiefen Kapuze verbirgt und ihr wanderndes Häuschen mit einem Schutzzirkel umgeben hat, um sich vor den Menschen zu schützen, die ihr Unheil zuschreiben. Und Cordelia wehrt sich nicht gegen die Gerüchte um sie herum, denn sie sind gleichermaßen Schutz wie Unwahrheit.
      De facto ist sie jedoch eine gütige und warmherzige Hexe, die liebevoll über den Wald und seine Bewohner wacht - ebenso über solche, die sich in ihm verirren. Ihre kleine Hütte ist üppig bestückt mit Literatur diverser Praktiken und Ritualen, über Tränke und Geschichte der Zauberei.
      Ihre ruhige und vorsichtige Natur verbirgt eine aufgeweckte und neugierige Frau, die sich über die Jahre daran gewöhnt hat Achtsamkeit und Zurückhaltung zu üben, die Dörfer um den Wald herum zu meiden und sich in der Schönheit ihrer einsamen Seligkeit zu betten, ohne jemals den Drang zu verspüren, jemanden näher an sich heran zu lassen - abgesehen von ihrem Kater Salem.
      Jeder Baum und jedes Lebewesen ist ihr ebenbürtig, jeder Mensch mit dunkler Aura ein Feind. Ihre Naturverbundenheit ist grenzenlos und ohne Gnade verteidigt sie mit ihrem Leib, was Mutter Natur den Menschen geschenkt hat und nun zu zerstören drohen.

      。☆*☽*☆.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von DeeplyRouge ()