Valentin hob bei Theos zögerlicher Antwort langsam die Brauen und hielt mitten in der Bewegung inne, als er gerade Eiswürfel in sein Glas kippen wollte. „Ein Hotelzimmer?“, wiederholte er, als hätte Theo ihm gerade mitgeteilt, dass er heimlich ein Doppelleben als Opernsänger führe. Dann lachte er leise und stellte das Glas ab. „Also wirklich. Wer gönnt sich denn in dieser Stadt freiwillig ein Hotelzimmer, wenn er ’ne WG gefunden hat?“ Er schüttelte den Kopf und lehnte sich gegen den Stuhl. „Bist du dir sicher, dass du das nicht bereust, wenn du nachher mit deinem Trolley durch den nächtlichen Wedding wanderst, während wir hier Cocktails schlürfen und Beyoncé schreien?“
Sein Ton war wie immer spöttisch und charmant zugleich – aber nicht drängend. Theo sollte spüren, dass er willkommen war, ohne sich zu etwas verpflichtet fühlen zu müssen. Er war halt einfach Valentin: leicht provokant, mit einem Hauch Überredungskunst, der selten scheiterte. Linda hingegen reagierte mit mehr Einfühlungsvermögen. Sie hatte sich mit einem Kissen im Rücken auf ihrem Stuhl zurückgelehnt, ihre Teetasse auf dem Oberschenkel balanciert, und blickte Theo warm an. „Du musst überhaupt nichts machen, was dir unangenehm ist“, stellte sie klar, ihre Stimme sanft und ruhig. „Wenn du dir das mit dem Übernachten heute noch nicht vorstellen kannst – voll okay.“ Dann grinste sie jedoch verschmitzt und sah von Theo zu Valentin. „Aber... falls du deine Meinung doch noch änderst: Valentins Matratze ist erstaunlich bequem. Die hat schon einige WG-Partyleichen durchgebracht.“
„Und mindestens zwei Tinderdates“, warf Valentin trocken ein, hob demonstrativ sein Glas und prostete Theo zu, während er sich dabei selbst ein Grinsen nicht verkneifen konnte.
Linda rollte mit den Augen und boxte ihm sanft gegen den Arm. „Ignorier ihn bitte einfach. Was ich sagen will: Du kannst dich auch einfach dazusetzen heute Abend. Ob du mitfeierst oder nicht – deine Entscheidung. Aber du gehörst jetzt schon zu uns.“ Sie musterte Theo, und in ihrem Blick lag dieses stille, intuitive Vertrauen, das Linda manchmal ganz ohne große Worte vermitteln konnte. Dann stand sie langsam auf, strich sich die Haare aus dem Gesicht und warf einen Blick auf die Uhr. „Ich würde jetzt noch schnell duschen gehen, bevor Kai den Platz blockiert. Aber wenn du was brauchst, ruf einfach.“ Sie zwinkerte ihm zu und verschwand dann Richtung Badezimmer.
Valentin blieb zurück und umgriff sein Glas mit dem Cocktail und trank einen Schluck daraus. Dabei wanderte sein Blick kurz zu Theo, dieses Mal ein bisschen ernster. „Aber echt, mach’s wie du willst. Hier drängt dich niemand. Außer Linda. Aber die macht das mit Tarot und Lavendeltee.“
Sein Ton war wie immer spöttisch und charmant zugleich – aber nicht drängend. Theo sollte spüren, dass er willkommen war, ohne sich zu etwas verpflichtet fühlen zu müssen. Er war halt einfach Valentin: leicht provokant, mit einem Hauch Überredungskunst, der selten scheiterte. Linda hingegen reagierte mit mehr Einfühlungsvermögen. Sie hatte sich mit einem Kissen im Rücken auf ihrem Stuhl zurückgelehnt, ihre Teetasse auf dem Oberschenkel balanciert, und blickte Theo warm an. „Du musst überhaupt nichts machen, was dir unangenehm ist“, stellte sie klar, ihre Stimme sanft und ruhig. „Wenn du dir das mit dem Übernachten heute noch nicht vorstellen kannst – voll okay.“ Dann grinste sie jedoch verschmitzt und sah von Theo zu Valentin. „Aber... falls du deine Meinung doch noch änderst: Valentins Matratze ist erstaunlich bequem. Die hat schon einige WG-Partyleichen durchgebracht.“
„Und mindestens zwei Tinderdates“, warf Valentin trocken ein, hob demonstrativ sein Glas und prostete Theo zu, während er sich dabei selbst ein Grinsen nicht verkneifen konnte.
Linda rollte mit den Augen und boxte ihm sanft gegen den Arm. „Ignorier ihn bitte einfach. Was ich sagen will: Du kannst dich auch einfach dazusetzen heute Abend. Ob du mitfeierst oder nicht – deine Entscheidung. Aber du gehörst jetzt schon zu uns.“ Sie musterte Theo, und in ihrem Blick lag dieses stille, intuitive Vertrauen, das Linda manchmal ganz ohne große Worte vermitteln konnte. Dann stand sie langsam auf, strich sich die Haare aus dem Gesicht und warf einen Blick auf die Uhr. „Ich würde jetzt noch schnell duschen gehen, bevor Kai den Platz blockiert. Aber wenn du was brauchst, ruf einfach.“ Sie zwinkerte ihm zu und verschwand dann Richtung Badezimmer.
Valentin blieb zurück und umgriff sein Glas mit dem Cocktail und trank einen Schluck daraus. Dabei wanderte sein Blick kurz zu Theo, dieses Mal ein bisschen ernster. „Aber echt, mach’s wie du willst. Hier drängt dich niemand. Außer Linda. Aber die macht das mit Tarot und Lavendeltee.“