Hero academia:Wronged Hopes (saitama x kolenta)

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Catherine von Wallenstein


      Als sich der Staub legte, schien der Wolf weg zu sein, aber der Junge war an der Schulter verletzt.
      Fast wie bei Beschwörungsformeln von einem Roman materialisierte sich der Wolf jedoch wieder aus der Dunkelheit selbst.
      Sie wollte fluchen, aber hatte noch nicht mal dafür den Atem.

      Als Kage dann eine Räuberleiter für den Wolf stellte und ihn hoch beförderte, musste sie sich schnell entscheiden. Entweder den Unsterblichen Geist bekämpfen, der immer wieder kam oder den Meister dieser Okkulten Wesen selbst besiegen, der noch 2 kleinere dieser niedlichen, aber vermutlich auch gefährlichen Tiere bei sich hatte.

      Das Visier stülpte sie sich wieder über ihr Gesicht, holte einen zweiten Fächer heraus und stürzte sich zu den 3 hinunter. Beide Fächer bestanden aus Stahl und Eisen, die Fläche, wo eigentlich Papier sein sollten, waren Rasierscharfe Klingen.

      Normalerweise ging sie äußerst ungerne in den Nahkampf, da ihre Kräfte einfach nicht dafür passen. Darüber hinaus war es auch nicht ihr Styl. Von oben oder aus der Ferne niedere andere in Ihre Schranken zu weisen, das war ihre Art. Ein wenig in dieser Richtung war sie auch ausgebildet wurden, mehr unter Zwang als freiwillig, dennoch so effizient wie manche Untergebene Ihres Vaters es waren, war sie damit bei langen nicht.

      Den Fuchs und die Ratte ignorierend würde sie ihre Waffen gegen Kage führen. Mit deutlich schwächeren Schüben würde sie sich an bessere Positionen begeben wie der Rücken von Kage und ihn dort aufschneiden wollen. Falls sie dabei gebissen oder selber das Messer des Jungen in die Brust bekam, nahm sie im Kauf. Für mehr als diesen letzten Angriff hatte sie sowieso keine Kraft mehr.
    • Kage

      Durch die Sicht von gekido wusste kage sofort was sie tat. Direkt drehte er sich zu ihr um und wartete nur darauf, dass sie auf den Boden landete.
      Schmerzen zu ignorieren und weiter zu kämpfen, darin war er bestens ausgebildet. Er würde weiter kämpfen bis er ohnmächtig oder gar tot war.
      Chiteki reagierte und rannte auf den Ort zu, wo sie vermeintlich aufkommen würde. Ohne zu zögern würde er sich auf sie stürzen.

      Auch gekido würde wieder herunter kommen, sobald er konnte und auch chisai wich dem Kampf nicht aus. Kage zückte sein Messer und war im Nahkampf in seinem Element.

      In all den Jahren hatte er gelernt perfekt angriffen auszuweichen und einen Gegenangriff zu starten. Daher wich auch er nicht zurück und lief auf das Mädchen zu. Auch wenn er sich Schnitte zufügen würde.
      Sein Blick ähnelte dem eines Monsters, eines Mörders, der seine beute tot sehen wollte.

      Den ersten fächer wich er aus, um dann die Hand mit dem anderen fächer von ihr am handgelenk zu packen. Chiteki biss sich derweil in ihr Bein fest.
      Mit aller Wucht rammte kage ihr seinen Ellenbogen in den Magen und würde sie mit seinem Körpergeruch versuchen auf den Boden zu schmeißen. Zwar könnte sie ihm nun den anderen fächer in den Rücken rammen, aber auch das würde ihn nicht aus der Fassung bringen. Er wollte sie endlich besiegt haben. Sobald sie am Boden liegen würde, würde sie die klinge seines Messers an der kehle spüren und das monströse röcheln des wolfes über sich hören, der nun auch wieder auf den Boden angekommen war. "Gib endlich Ruhe!" Hallte die Stimme des jungen durch die leeren Straßen
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Catherine von Wallenstein

      Als sie direkt in die Augen dieses Jungen sah, wusste sie, dass es bereits vorbei war. Das waren die Augen, die bereits Leben genommen hatten, darin blieb kein Zweifel. Das waren dieselben Augen, die sie bei manchen Angestellten ihres Vaters vernehmen konnte. Blutrünstig, kaltblütig, aber auch einsam. Sie wollte besser sein als ihr Blutverwandter, der sich häufiger die Hände dreckig machte mit zwielichtigen Geschäften. Verhindern, das Leute so weit getrieben werden, um das Leben anderer zu beenden. Dass aber so jemand gerade vor ihr stand...sie hatte schon versagt, bevor sie überhaupt anfangen konnte. Mit solch einem Willen hatte sie nicht gerechnet.
      Wenn sie doch nur die Leute um sich scharen könnte, wie sie es gerne hätte. Eine Führungsperson wollte sie sein, die andere Inspiriert, mit deren Hilfe sie den Menschen helfen konnte. Aber...offenbar was sie noch weit davon entfernt. Vielleicht...war sie etwas zu voreilig gewesen. Nach diesem Kampf musste sie einen Plan ausarbeiten.

      Selbst wenn sie jetzt aber den Kampf verlor, nun wollte sie Kage um so mehr für sich haben.
      Schmerzerfüllt keuchte die Adlige auf, als sie den Ellbogen in den Magen bekam und ein zweites Mal, als sie auf den Boden aufschlug. Den Biss in ihrem Bein konnte sie noch ertragen, aber diese Erschütterungen waren zu viel für ihre Lunge.
      Schwer atmend blieb sie regungslos auf den Boden liegen. Beide Fächer hatte sie bereits losgelassen. Die Klinge an Ihrer Kehle verweilente eine Weile. Der kalte Asphalt tat ihr in dem Moment gut.
      “Ich...”, wollte sie gerade etwas sagen, aber dann hallte bereits ein mechanischer Ton.
      “Der Kampf ist vorbei. Frau Wallenstein kann nicht mehr weiterkämpfen, Herr Dobutsu hat gewonnen. Geht zur Krankenstation. Die Ergebnisse der Nachbesprechung werden euch später mitgeteilt”, vernahm man die Stimme von Aizawa Sensei.
      Sobald Kage von ihr abließ, würde sie sich nur langsam wieder aufrichten, das Visier wieder nach oben geklappt.
      “Ich habe dich...euch...völlig unterschätzt…das war... Herausragend...”, lobte sie Kage zwar, noch immer schwer keuchend, aber offensichtlich betrübt über ihre Niederlage. In diesem Moment war nichts von der Adligen von Wallenstein zu sehen. Vor ihm saß das Mädchen Catherine, die alles gegeben hatte, was in ihr war, damit sie den Jungen für sich gewann.
      Nur langsam stand sie dann auf, ihre Wunden an der Seite haltend, und humpelte zur Krankenstation. Erst einige Momente später kam zusätzliches Personal mit 2 Tragen, die die Dame und Kage zur Station transportierten, ob wollten oder nicht.


      Abschlussbesprechung beim Kontrollraum


      “Also, die Besprechung verläuft wie folgt: Ihr überlegt euch was gut war, was schlecht und überlegt, wie sie sich verbessern könnten.
      Ich halte mich dabei raus, außer ihr geratet in eine völlig falsche Richtung. Wir bleiben so lange, bis ihr die gröbsten Punkte entdeckt habt. Vergisst nicht, dass noch andere Kämpfe dann nach kommen und der Unterricht erst vorbei ist, wenn alle durch sind”, kam es drohend von Aizawa Sensei, der bereits sein Schlafsack herausholte und sich an der Seite Bequem machte.

      Sollte etwas der Unterricht bis spät in die Nacht gehen, wenn sie sich dumm anstellten?!
      Stille. Niemand wollte anfangen Kritik in gewisser Art und Weise auszusprechen, da beide gut gekämpft hatten.
      “Wenn Niemand will, dann ist der Star an der Reihe!”, kam es von dem Bekannten Dunkelhäutigen von der Prüfung von Kintaro und Kage. Sein Name war Mike Zaro, aber er selber bezeichnet sich nur mit seinem Pseudonym MZ Partyking.

      “Also das Mädel wurde absolut dominiert. Sie hat nicht gescheckt, dass sie von Anfang an dogpiled wurde von den Tieren und Kage. Ihre Position wurde von Minute 1 verpfiffen, während sie völlig offen Fallen für ein 1 gegen 1 aufbaute. Stattdessen hätte sie sich auf eins der Dächer cruisen müssen, damit sie genauso ihn abschecken konnte.
      An sich war sie voll Hardcore und hatte wirkliche big Brain Moves mit ihren Fallen, aber der Alptraum Wolf hatte sie einfach zerlegt. Der Rythmus und die Sync von Kage und seiner Gang war einfach zu krass für sie.
      Blondchen hatte gegen Ende hin doch noch den richtigen Riecher und ist auf den Boss los gegangen, aber da war sie schon völlig blau. Wirklich verdenken konnte man ihr es aber nicht, wer rechnet schon mit Trip Tieren, die von Real zu High wechseln konnten, wie es ihnen passt?
      Dafür hatte sie voll den Respekt verdient, da überhaupt ranzugehen und nicht den Schwanz einzuziehen.
      Kage und seine Gang war aber um so härter drauf, so dass ich keine Lines für ihn hab.
      Das einzige was man rauspicksen könnte, wäre, dass der Boss da recht früh ran gegangen ist. Wiederum war das ebenfalls ein Big Brain Move, da er von irgendwoher wusste, dass er sie Nah und persönlich einfach abfrühstückt, hatte nur noch die Milch gefehlt”, fasste MZ Partyking zwar zusammen, aber bis auf manchen Ausnahmen schien es kaum jemand verstanden zu haben.

      “Perfekt geschildert, Herr Zaro. Bloß beim nächsten Mal lassen sie den Straßenslang weg, damit auch ihre Mitschüler sie verstehen konnten”, kritisierte Herr Aizawa und erklärte nochmal alles in verständlicheren Worten
      .
      “Die nächsten Bitte”, befahl dann der Lehrer, woraufhin wieder Lose gezogen wurden.
    • Kage

      Die Köpfe der vier drehten sich zum Ton der ertönte, als die blonde endlich am Boden liegen blieb. Sie hatten gewonnen! Sie hatten die erste Schlacht für sich entschieden und einen klaren Standpunkt festgemacht.
      Vielleicht würde er durch diesen Kampf von den anderen in ruhe gelassen werden und hätte sich Ruhe verdient.

      Sie sollten zur krankenstation? So schlimm war er nun auch nicht verletzt. Die Kugel in seiner Schulter könnte er sich selbst heraus ziehen und die anderen Wunden und Schrammen würden einfach die Tage verheilen. Leider hatten sie dabei aber kein Mitspracherecht.

      Gerade als er los gehen wollte sprach das Mädchen doch noch. Sie hatte sie unterschätzt? Ja eindeutig. "Mir war klar das ich Gewinne...nerv mich also nicht noch einmal!" Machte er klar und ging zum Ausgang. "Du hast gut gekämpft" lobte der Fuchs die noch am Boden liegende, bevor er den anderen folgte.

      Im Krankenzimmer wurde er versorgt und bekam Medikamente, die seine Schmerzen etwas linderten. Seine Wesen benötigten keine Versorgung und müssten sich nur schlafen legen. Auch kage wäre am liebsten ins Bett gekrochen.

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      20 Minuten später stießen sie dann zu den anderen. Einige sahen ihn nun noch ängstlicher an. Sollten sie ruhig respekt vor ihm haben.
      Herr aizawa hielt sich bei der Besprechung zurück? Zum Leid von kage übernahm dann der nervige hiphopper das Wort und fesselte sich etwas zurecht.
      Kage gehörte zu einen der jenigen, der kein Wort von dem verstand, was der andere dort sprach.

      Glücklicherweise übersetzte der Lehrer nochmal alles. Im großen und ganzen hatte er also alles richtig gemacht! Klar hätte er später angerufen können, aber wie erwähnt war er im Nahkampf im Vorteil gewesen. Ein weiterer Grund war aber auch, dass er seinen Freunden nicht die ganze Arbeit überlassen wollte. Er wollte sich ebenfalls beteiligen und ihnen etwas abnehmen.
      Er nickte, als die Erklärung beendet war. Sein Blick ging zu kintaro. Er hatte sein Wunsch erfüllt und den Sieg für sie beide geholt.



      Die nächsten Lose wurden gezogen. Zwei teams kamen dran, denen kage nur beiläufig zugesehen hatte. Manche kämpfe waren wirklich ungerecht verteilt, sodass eine Seite klar im Vorteil gewesen war.
      Auch der blonde junge von der Prüfung war dran gekommen und kassierte eine Niederlage, weil er zu zögerlich gehandelt hatte. Dabei war seine Fähigkeit wirklich stark und er konnte mit seinen ranken gut umgehen.

      Da vierte Team wurde gezogen, nachdem die Besprechungen beendet waren.
      "Kintaro und ryoku" Ertönte es dann von einem mitschüler. Bei dem Kampf würde kage zuschauen. Kurz zögerte er, doch klopfte nun auch er kintaro auf die Schulter "Mach ihn fertig! Ich will nicht alleine als Sieger hervor gehen" gab er etwas streng von sich. "Geh nicht drauf! Ich will dich schließlich töten" kam es grinsend vom Wolf.



      Ryoku

      Als sein Name fiel und sein gegner bekannt wurde lächelte er glücklich. Er kam auf kintaro zu und hielt ihm die Hand hin "ich freue mich auf den Kampf mit dir! Lass uns stärker werden" kam es freundlich von ihm.
      Er trug einen Anzug in einem royalen blau. An seinem Anzug war nichts auffälliges zu sehen. Er trug eine Taschenuhr, die er in seine brusttasche verstaut hatte und in seiner Jackentasche befanden sich kleine gewichte.
      Unter seinem Jackett und an seiner Hose befestigt befanden sich kleine Messer.


      Auch sie begaben sich an die Markierungen. Etwas nervös versuchte er seine atmung zu beruhigen. Er bereitete ein paar fallen mit seinen gewichten und Messern vor, bevor er sich gelassen in die Mitte einer Straße stellte. Verstecken würde ihm sowieso nichts bringen.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
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    • Kintaro
      Der Kampf von Kage war unglaublich gewesen! Nicht nur, dass seine Kameraden im Grunde unsterblich waren, sondern auch hatten sie sehr effizient gehandelt. Der Junge verspürte schon Genugtuung, dass Catherine einen auf den Deckel bekam, trotzdem hatte sie aber wirklich hart gekämpft.
      Bei der Besprechung verstand Kintaro genauso nur Bahnhof, wie viele anderen. Dass Aizawa Sensei das überhaupt verstehen konnte, war aber am erschreckendsten.
      Als dann Kage von der Krankenstation kam gratulierte Kintaro diesen direkt.
      “ Verdammt war das ein guter Kampf. Ihr wirkt schon wie Pro Helden!”, klopfte Kintaro begeistert Kage auf seinem Rücken.
      “Nicht nur habt ihr sie bis zum Schluss im Dunkeln gelassen, selbst die Kameras konnten euch kaum aufspüren. Hätte man am anfang nicht Chisai wegsprinten gesehen zum Erkunden, hätte man dich überhaupt nie bemerkt! Chideki, die Koordination war von dir richtig? Ich hätte fast gedacht, dass das Auto Gekido wirklich erwischt.
      Und du großer”, wuschelte dann Kintaro abermals über das Fell von Gekido.

      “ Du warst der große, böse Wolf. Sie hatte absolut keine Chance. Selbst ich hätte sogar Probleme gegen dich. Glaub aber nicht, dass ich dir das so leicht machen würde wie sie!”, kam es weiterhin begeistert von ihm.
      “Und du Kage, im Nahkampf bist du ja ein richtiges Beast wie Gekido. Ich freu mich schon, irgendwann gegen euch anzutreten”, funkelte er die Gruppe weiter an.
      Die nachfolgenden Kämpfe waren ähnlich einseitig. Schwierig in so einer offenen Situation alles zeigen zu können, und dann gab es noch Kompatibilität. Manche Kräfte waren einfach gegen andere im Vorteil. Ohne entsprechendes Training konnte man solche Kluften nur schwierig überwinden.

      Nicht desto trotz war jedes der Kämpfe äußerst lehrreich und interessant.
      Als er dann als nächstes aufgerufen wurde, war Kintaro bereits voller Vorfreude.
      “Aber natürlich! Bloß...” er zögerte. Bisher wurde der Junge von allen Gegnern enttäuscht. Sollte er sich noch weiter zurückhalten? Aktuell war das Wetter etwas bewölkt, daher konnte er vielleicht etwas mehr auf dem Putz hauen? ...Das musste er vom Gegner abhängig machen.
      “...bloß will ich den Kampf auch genießen können. Ich hoffe dieser wird interessant”, gab dann Kintaro doch seine Kampfeslust Preis, wo manche anderen Mitschüler verwundert schauten.

      “Als ob ich drauf gehe, ohne dich Flohsack mitzunehmen!”, lachte dann Kintaro auf, der die Masse an Leuten für den Moment vergaß.

      Als dann sein Gegner sogar auf ihn zu kam, wollte er am liebsten hier und jetzt schon anfangen.

      “Ja, lass uns zusammen stärker werden. Auf einen fairen und interessanten Kampf”, schüttelte Kintaro begeistert die Hand seines Gegenübers.


      An der Markierung und nach dem Start, machte sich Kintaro zunächst ein Bild von der Umgebung und von dem, was sein Gegner tat. Ähnlich wie Catetherine schien er etwas vorzubereiten. Langsamen schrittes ging der Junge auf die Position seines Gegners zu, damit dieser Zeit hatte alles vor zu bereiten.

      Die Frage war...wollte er sich direkt davon treffen lassen oder erst eine Barriere aufstellen? ... ... ...
      Es wäre respektlos einfach so reinzugehen und gewollt sich treffen zu lassen. Aber gleichzeitig wollte Kintaro am eigenen Leib erfahren, was er auf den Kasten hatte.

      Gegen Ende hin entschied sich der Junge eine schwächere, weniger Sichtbare Barriere aufzubauen.
      So würde er den Stolz seines Gegners nicht als so sehr schädigen. Wiederum könnte man das als bewusst sich schwächer stellen verstanden werden, damit der Gegenüber weniger vorsichtig war.

      Entscheidungen über Entscheidungen. Am besten fing er einfach klein an und steigerte sich immer weiter. Das Feld würde daraufhin ein Funken dunkler werden.
      Als sein Gegner dann in Sichtweite kam, spazierte er mitten in die Falle hinein.
      “Ich hoffe, du hast alle Vorbereitungen getroffen. Auf einen Interessanten Kampf”, kam es erneut von Kintaro, dieses Mal aber deutlich bedrohlicher und mit einem breiten Grinsen, welches eher einem Killer ähneln könnte. Anschließend würde er auf Ryoku zustürmen und ihn versuchen wollen am Kopf zu packen, um ihn gegen das nächste Gebäude zu werfen.
    • Kage

      Eine Welle an komplimenten umspülte die vier, als kintaro auf sie zukam.
      Kage wich immer mehr etwas zurück und hätte sich am liebsten im dunklen versteckt. "So besonders war es nun auch nicht...sie war ja nicht mal schwer zu besiegen" murrte der hellhaarige, der bereits gegen andere Kaliber gekämpft hatte.

      Gekido freute sich einfach nur gelobt zu werden und tappste freudig auf der stelle, als er gekuschelt wurde. "Dennoch brech ich dir jeden Knochen du nichtsnutz!" Kam es glücklich vom dunklen Wolf, der sich immer mehr an kintaro drückte und seinen Kopf an dessen Körper rieb.

      Kage sah den anderen müde an, als dieser ihn nochmals ansprach "ist nur training" meinte er knapp und blinzelte etwas. Als er jedoch zu einem Kampf aufgefordert wurde nickte er "ich mach dich gerne genauso kalt wie sie!"
      In seinen Augen flammte eine kleine Leidenschaft auf.


      -------

      Ryoku

      Der blonde makierte seinen Gegner mit seiner Fähigkeit, als sie sich die Hand gaben.
      Er nickte bei den Worten von Kintaro "ja! Es wird sicherlich ein interessanter Kampf" stimmte er lächelnd zu.

      Kintaro kam genau auf ihn zu und trat fast schon zu selbstbewusst in seine Falle.
      Wenn ryoku eines konnte, dann war es das lesen von Menschen.
      Auch der Spruch des jungen verriet ihn. "Ich habe meine vorbereitungen bereits vor meinen Kampf getroffen!" Antwortete er ruhig und zückte seine Uhr. Zwei Minuten waren vergangen...zumindest ein unentschieden wollte er erreichen"

      Als kintaro auf ihn zu rannte steckte er langsam seine Uhr wieder weg. An einen geeigneten Punkt streckte er seine Hand aus. "Freez" sprach er und die Hand von kintaro würde sich nicht weiter bewegen. Es war, als hätte der blonde junge ihn in der Luft fest gekettet. "Es ist freundlich von dir deinem Gegner die Hand zu reichen...nur solltest du darauf achten, wem du sie reichst"
      Er lächelte kintato herausfordernd an. Mit einem schnipsen rasten die kleinen gewichte auf kintaro zu. Durch die Beschleunigung der Zeit wirkten sie wie Geschosse, die er nach dem Aufprall wieder in der Zeit zurück drehen konnte. So hatte er die Fähigkeit entwickelt ein unendliches Geschoss herzustellen
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    • Kintaro
      In der Bewegung wurde er plötzlich angehalten, als hätte jemand ihn abrupt am Arm gezerrt.
      Da war aber nichts.

      “Huh?...”. Er versuchte den Arm von der Stelle zu bewegen, nahm auch seinen anderen Arm dazu und zog, aber keine Chance. Egal wie viel Kraft er nutzte, es saß fest.

      “Den Rat werde ich vielleicht in Zukunft beherzigen, wenn es nicht so interessant wäre. Ist aber sehr zuvorkommend von dir, die Voraussetzungen hierfür Preis zu geben ”, schien Kintaro es nicht auszumachen. Im Gegenteil. Diese kleine Unannehmlichkeit fand er eher faszinierend als störend, auch wenn er dadurch nicht von der Stelle kam.

      Die Geschosse prallten gegen eine fast durchsichtige Barriere, die schnell Risse bekam und damit leichter sichtbar wurde. Nachdem die erst Salve vorüber war, regenerierte sich der Schild wieder und die Beschädigungen verschwanden.
      “War es das? Komm schon, du hast doch bestimmt mehr”, feuerte Kintaro seinen Gegner sogar noch an.

      “Wenn du eine Motivation brauchst, kann ich dir gerne eine geben”, grinste er, woraufhin sein Stab in der freien Hand entstehen ließ. Plötzlich verlängerte sich dieser in einer rasenden Geschwindigkeit und kam auf Ryoku seine Magengegend zu. Falls dieser ausweichen würde, würde die Spitze des Stabes Kurven schlagen und ihn verfolgen.
      Dabei wurde die Umgebung Stück für Stück ein bisschen dunkler, Primär aber über des Trainingsgeländes.

      Falls jedoch erneut ein Geschoss auf Kintaro zu kam, würde der Stab von einem Moment auf den nächsten verschwinden und eine Barriere diese Geschosse abfangen.
    • Ryoku

      Der Prinz lächelte weiter "es soll ja auch fair bleiben nicht war..." lachte er kurz.
      "ein Schild? Wie gemein." Schmollte der blonde gespielt. "Ob das alles war? Nein, ich wärm mich doch noch auf!" Konterte er weiterhin freundlich.

      Als der stab auf ihn zu kam ließ er seine geschosse erneut los und wich etwas zur Seite. Noch müsste er analysieren wie die macke des anderen funktionierte.
      //nur eines zur Zeit kann er scheinbar erzeugen?// auch seine geschossen waren limitiert und da er noch kintaro festhalten musste, umso weniger als sonst.
      Als der stab weg war rannte der blondschopf auf seinen Gegner zu. //ich muss ihn berühren! Seinen anderen Arm...oder doch die Beine?// er dachte wirklich angestrengt nach.
      Da seine geschossen Zeit brauchten um in der Zeit zurück zu gehen warf er im laufen immer wieder Messer und gewichte auf kintaro, die er mit seiner zeitmanipulation kurz beschleunigte. So müsste der andere seine Barriere aufrecht erhalten und könnte ihn mit diesem stab nicht angreifen, so in seiner Theorie zumindest.

      Würde er bei kintaro ankommen würde er versuchen seinen Arm und seine Hand zu berühren.
      "Wie nannte er dich? Lichthuppe? Ein origineller name" begann ryoku lachend das Gespräch.
      "Kennt ihr euch schon lange? Ich meine kage und du?"



      Kage

      Er betrachtete das Geschehen auf den Bildschirm genaustens und war überrascht darüber, wie beide in den Kampf gingen.
      Ob kintaro den Kampf bekam, den er sich wünschte?
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    • Kintaro
      Als die Barriere die Angriffe von Ryoku stoppte, legte er nachdenklich den Kopf schief.

      Noch verstand er die Fertigkeit von ihm nicht. Die Objekte bewegten sich langsam auf ihre Ursprungsposition zurück, während der Blonde weitere Geschosse warf, um Kintaro in der Defensive zu lassen. Aktuell tippte er auf Psychokinese, aber die Voraussetzung mit der Berührung und das selbst werfen der Messer und Gewichte passte nicht.
      Die Geschosse selbst waren deutlich beschleunigt, dass er ohne die Barriere verletzt werden würde. Aus Neugier öffnete er ein Loch in der Barriere und fing eines der Geschosse aus der Luft. Für einen Moment spürte er, wie sich dieser zurückbewegen wollte.
      Als sein Gegner dann fast bei ihm angekommen war, musste er seine ersten beiden Ideen, wie ihn gegen eine Wand laufen zu lassen oder ihn in eine Barriere einzuschließen, verwerfen. Der Kampf wäre dann vorbei, ohne dass Ryoku sich groß wehren konnte. Das wollte er nicht.

      Kintaro zog seinen Arm zurück und würde dem blonden eine Kopfnuss verpassen. Vor dem Treffer würde er einen dünnen film seines Kraftfeldes bei der Kontaktstelle belassen, damit sein Kopf nicht eingefroren wäre. Wenn diese starre auch seinen Kopf treffen würde und möglicherweise seine Gedanken ähnlich festfriert, wäre der Kampf dann vorbei.

      “Lichthupe war nur ein Spitzname, da Licht mit meinen Kräften zu tun hat, so schien zumindest die Idee zu sein.
      Kennen tue ich Kage nur von der Aufnahmeprüfung. Wenn ich so drüber nachdenken, Ich habe mich noch gar nicht bedankt für vorhin. Du hattest die Aufmerksamkeit der Klasse von mir abgelenkt, als sie auf mich loswollten. Danke nochmal, du hast was gut. Jedoch diesen Kampf dich gewinnen lassen werde ich definitiv nicht. Dafür musst du dich schon mehr anstrengen”, kam es ergeizig von ihm .
      Das Gespräch an sich beruhigte ihn bereits etwas, aber der adrenalin von dem gerangel, dass bei einer einzigen berührung alles vorbei sein konnte? Das hielt ihn weiter unter Spannung.

      Präzise würde er den Arm von Ryoko immer wieder weg schlagen und mit dem Bein versuchen wollen, ihn aus der Balance zu treten.

      Für Kintaro war ein Kampf etwas lebhaftes. Den Gegner zu analysieren, erahnen was er vorhat und dagegen Planen, wo der Gegenüber das gleiche Tat. Ein einseitiges fertig machen, so dass man keine Chance zu verlieren hatte? Das war langweilig.
      Natürlich wenn andere Faktoren dazu kamen, wie Kollateral Schäden verhindern, Menschen beschützen oder eine wirkliche Bedrohung auszuschalten, dann war es wieder etwas anderes. Das war dann eine Herausforderung.In solchen Situationen wie jetzt aber? Hauptsache er gab chancen, die fairness brachte.
      Denn das war für ihn das A und O.
      Auch wenn er nicht ehrlich zu den anderen war und sich zurückhielt, solche Unachtsamkeiten von seiner Seite aus konnte meist den anderen zum Sieg bringen, was das Feld wieder auf dasselbe Niveau hob.
    • Ryoku

      Er kam seinen Gegner ziemlich nahe, was für ihn vom Vorteil war.
      Wie erwartet wich kintaro seinen berührungen aus und zum allen Überfluss bekam er noch eine kopfnuss verpasst "nicht gerade Gentleman like" brummte er, als er sich an die Stirn faste.
      Leider funktionierte seine Fähigkeit nur mit Dingen, die er mit seiner Hand berührt hatte, somit würde er seinen Kopf nicht einfrieren können.

      Egal wie sehr er es versuchte, seinen Arm bekam er nicht zu packen und somit könnte der andere weiter agieren. Immer wieder warf er auch Messer nach ihm, um ihn in Bewegung zu halten.
      "Ihr wirkt als kanntet ihr euch bereits länger!" Merkte er lächelnd an und ging etwas auf Abstand.

      "Ich hab etwas gut bei dir? Gerne komme ich darauf zurück, aber ich habe nur geholfen weil ich euch lustig finde! Als klasse sollten wir eine Einheit bilden. Bestimmt werden wir noch vor Schwierigkeiten treffen, die wir zusammen bewältigen müssen. Da ist ein gutes Zusammenspiel vom Vorteil!" Erklärte er seine Beweggründe. "Ein geschenkter Sieg bringt mich nicht weiter, da würde ich sowieso verzichten!"

      Nachdem er auf Abstand gegangen war sah er den anderen lächelnd an. Seine atmung war stärker, eigentlich bewegte er sich selten so viel. "Dann eben so..." er platzierte seine Hände auf dem Boden und ließ eine Kuppel über sich erzeugen. Sie wirkte fast wie eine schneekugel, in der er das Model war. Leider ließ er dadurch die zeitstoppung an kintaros Hand verschwinden. Wenn er ihn aber in seinem Bereich hatte, würde er ihn so stark verlangsamen, dass er sich in einer Minute nur zwei Schritte bewegte.
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    • Kintaro

      “Und wenn schon. Selbst wenn es nur aus einer Laune heraus war, ändert es nichts an den fakten”, kam es von Kintaro, nachdem der blonde sich von ihm entfernte.

      “Ich hoffe mal keine Schwierigkeiten, die du oder sonst wer geplant haben”, grinste Kintaro breit. Gut möglich, dass Ryoku gute Beweggründe hatte. Kann aber genauso sein, dass er andere Ziele verfolgte mit der Klasse. Dem nach Kämpfen suchenden Kintaro könnte es aber recht sein.

      Als dann die Kuppel entstand und sein Arme wieder befreit war, begutachtete er zunächst die Spähre.
      Darauf folgte das Entstehen seines Stabes und das Werfen dieser in die Kuppel, bewusst an den blonden vorbei.
      Als sein Stab beim Eintauchen dann deutlich verlangsamte, grinste Kintaro weiterhin nur.

      “Wenn du glaubst, dass ich in diese Todesfalle rein gehe, dann liegst du sowas von richtig!”, lachte er auf und spazierte hinein

      Damit begriff er, dass die Kräfte des blonden etwas mit Beschleunigen und Verlangsamen von Dingen und Personen zu tun hatte. Da die Objekte, die der Junge immer wieder auf ihn warf, langsam zu ihren Ursprungszuständen zurückkamen und Kintaro bis gerade eben seinen Arm keinen Milimeter bewegen konnte, egal wie sehr er diesen Bereich verstärkte, bedeutete, dass nicht etwas ihn festhielt, sondern die Umgebung still blieb.

      Das es ein Quirk gab, was die Zeit selbst beeinflusste, war einfach erstaunlich.

      Da der Junge im blauen Anzug die Kuppel nicht direkt über Kintaro aufbaute hieß, dass er auf Zeit spielte oder damit gerechnet hatte, dass er freiwillig da hinein gehen würde.

      Drinnen angekommen würde er sich vollkommen auf seine Sinne und seine Wahrnehmung konzentrieren. Die Barriere ließ er aktiv. Er wollte wissen wie der blonde diesen Vorteil ausnutzen wollte.

      Jedoch...egal wie scharf seine Sinne waren, sein Körper konnte sich einfach nicht bewegen wie er es wollte. Selbst seine Barriere, die nun ohne gnade von dem blonden in Stücke gerissen wurde, konnte sich nicht regenerieren. Nein...es tat das was es sollte, bloß so extremst langsam, dass es wie im Stillstand war. Nicht dass er selber viel besser war.

      Wenn er nicht schleunigst etwas tat, hatte er diesen Kampf verloren. Die Umgebung verfinsterte sich langsam immer mehr und mehr, bis über der Kuppel eine größere war, die der tiefsten Nacht glich, aber selbst diese absorbtion, die nicht mal eine Sekunde hätte dauern sollen, erstreckte sich auf eine Minute.

      Er hatte keine Wahl als das Licht für seinen Körper zu nutzen. Das war das erste mal, wo er sich am Tag nicht zurück zu halten brauchte oder besser gesagt keine Wahl hatte.
      Aufregend und beängstigend zu gleich. Endlich ein Kampf, wo er alles geben musste, was ihm zur verfügung stand. Und doch würde es vermutlich nicht ausreichen. Bis sein Körper genügend Licht gespeichert hatte um sich schnell genug in dieser Verlangsamten Welt zu bewegen dauerte es noch.

      Langsam legte er die arme Schützend hoch, wie ein Boxer der Schläge ins Gesicht abblocken wollte. Die Minute musste er noch durchhalten. Sein Grinsen und seine Aufregung war niemals breiter gewesen als in diesem Moment.

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    • Ryoku

      Schon ein paar Schweißperlen liefen ihm über das Gesicht, nachdem die Kuppel sich errichtet hatte. Diese Attacke war wirklich anstrengend und zerrte enorm an seinen Körper.

      "Die ich vorbereite? Nein! Ich bin kein verdeckter Bösewicht wenn du sowas denkst" lachte er laut los. Solch etwas hatte er nun wirklich nicht erwartet. "Wirke ich so zwielichtig?" Fragte er bedrückt und legte seine Hand schmerzend auf seine brust.

      Zu seiner Überraschung trat sein Gegner wirklich in seine Fähigkeit ein und brachte sich damit in große Schwierigkeiten.
      Vollkommen perplext starrte Ryoku den anderen an und musste erstmal überlegen, ob das alles ein Scherz war. "Du bist doch irre" kam es grinsend vom blonden und schüttelte nur seinen Kopf. "Gut...willkommen in meiner welt" verneigte er sich kurz und kam auf kintaro zu.


      Ohne zu zögern begann er auf kintaro einzuschlagen und ihn mit seinen Messern zu attackieren. Nach und nach zerbrach dessen Schutzschild und kintaro war seinem Gegner vollkommen schutzlos ausgeliefert.
      Ryoku musste diese Zeit nutzen und tat alles um den anderen irgendwie in die Knie zu zwingen.
      Leider hatte das zerbrechen des Schutzes bereits etwas Zeit in Anspruch genommen, sodass sich der blonde ins Zeug legen musste.

      Wie ein Blitz durchschoss ihn dann ein Schmerz im Kopf, der ihn zurück taumeln ließ. Schmerzerfüllt presste er seine Hände an den Kopf und spürte wie seine Energie schwand. Die Zeit lief nach und nach schneller ab, bis die Kuppel vollkommen verschwunden war. "Verdammt..." fluchte er und versuchte sich auf den Beinen zu halten. Unsicher sah er zu seinem Gegenüber, der nun mit schnitten und blauen Flecken übersät sein musste. Durch die Zeitverzögerung setzten die Schmerzen aller Verletzungen erst jetzt ein und eine Welle von Schmerz müsste kintaro übernommen.

      Innerlich hoffte Ryoku genügend ausgerichtet zu haben...Das wäre seine einzige Chance gewesen diesen Kampf auf seine Seite zu ziehen.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Kintaro
      Einen Angriff nach dem anderen ertrug der Junge. Stiche zwischen den Rippen, schnitte an den Schenkeln, Kniekehlen, Armen. Jede einzelne Lücke der Rüstung seines Kostümes wurde ausgenutzt und verfärbte sich weiter rot. Die Arme, die eigentlich Schützend vorm Gesicht gehalten wurden, wurden mit einigen wenigen Schlägen und Tritten zur Seite bewegt. Anschließend wurde sein Gesicht grün und blau geschlagen.

      Aber egal wie hilflos er in diesem Moment war, sein breites Grinsen verließ sein Gesicht nicht.
      Wie lange es her war, dass er sich so machtlos am Tag fühlte? Dass er eine Hürde fand, worüber er nicht einfach so springen konnte? Die ihn alles abverlangte? Zu überlegen, wie man diese überwinden konnte. Im wahrsten Sinne zu spüren, wie sein Körper und Geist im Konflikt standen, wo die eine Seite sich einfach der Erschöpfung hingeben wollte, während die andere Seite weiter über das eigene Limit wollte...
      Es war die richtige Entscheidung, sich in diese Schule einzuschreiben.

      Nur noch wenige Sekunden. Durchhalten...Durchhalten...Durchhalten!
      Als dann das Licht der Umgebung ihn erreichte, fingen plötzlich seine Augen an golden zu Leuchten. Er schloss und öffnete mehrmals seine Hand vor seinen Augen. Es war, als ob er sich normal bewegen konnte in dieser verlangsamten Welt.
      Doch als Kintaro dann zum Schritt ansetzen wollte, bereits die Faust nach hinten gezogen zum Ausholen, schwankte Ryoku. Schmerzerfüllt hielt er sich den Kopf und die Kuppel fing an sich aufzulösen.

      “Hoy hoy hoy...das kann nicht sein...”, kam es geschockt von dem Lichthelden in Ausbildung. War das...wegen seiner Kopfnuss gewesen...? Er war sich sicher, in dem Moment genügend zurück gehalten zu haben! Sein gegenüber konnte sich gerade noch auf den Beinen halten. Am liebsten hätte Kintaro geschrien: >Bitte, gib nicht auf! Ich glaube an dich! <. Aber er musste sich der Realität stellen.

      Ihm verließ die Kraft in den Beinen und er ging auf die Knie, noch immer geschockt. Erst der verzögerte Schmerz, der ihn mit Mag und Bein verschlang, riss Kintaro aus seiner Verzweiflung. Er wollte schreien, nun aber aus mehr als nur seinen Frust, aber er konnte nicht. Noch nicht. Kintaro besaß noch einen Funken Hoffnung. Er biss die Zähne zusammen. Sein ganzer Körper zitterte, gegen die Lähmung von den Schmerzen ankämpfend.
      Fast wäre er wieder aufgestanden, als er dann etwas Realisierte:

      Selbst wenn er nochmal aufstehen würde, es machte keinen Sinn den Kampf fortzusetzen. Sein Gegner war am Ende seiner Kräfte und einen Schlag in Kintaros jetzigen Zustand würde er vermutlich nicht überstehen. Der Junge fiel erneut auf die Knie.
      Mit seiner verlorenen Motivation verschwand auch das goldene Leuchten in seinen Augen. Die Kuppel aus Finsternis, die sich über der Chronosphäre aufgebaut hatte, so würde er ab jetzt die Zeitkuppel für sich nennen, verschwand ebenfalls.

      Die schwere der Wunden und die davon einkehrenden schmerzen merkte Kintaro nun um so mehr. Trotz alledem war diese Auseinandersetzung die beste, die er bisher hatte, auch wenn es an dem aller ungünstigsten Zeitpunkt zu einem Ende kam.
      “...dass war...ein guter Kampf... Wir müssen es....unbedingt... wiederholen...”, keuchte er Blut hustend von sich, ehe er sich auf den Asphalt fallen ließ und das Bewusstsein verlor.
    • Ryoku

      Der junge tat alles um auf den Beinen zu bleiben, diese zitterten aber und schrien ihn an endlich aufzugeben. Er wollte weiter kämpfen und seine Fäuste heben, bis zum umfallen kämpfen, doch leider kam der Fall früher als erwünscht.

      Seinen Gegner weiter im Visier merkte er, dass seine Angriffe gefruchtet hatten. Kintaro gab langsam nach und schien gegen die Schmerzen anzukämpfen.
      Es war wie eine Befreiung als der andere endlich zu Boden ging. Ohne zu zögern fiel auch er auf die knie "ja...gerne" kam es auch lächelnd von ihm, bevor ihm das Licht aus geschaltet wurde und auch er nach vorne auf den kalten Boden fiel.

      Einige Sekunden blieb es ruhig, auch die anderen Schüler hielten den Atem an. Kurz darauf ertönte das Signal, dass der Kampf beendet war.
      "Beide Schüler sind Bewegungsunfähig - unentschieden" kam es aus den Lautsprechern in der Umgebung. Sofort wurden Kintaro und Ryoku ins Krankenzimmer gebracht und dort versorgt.
      Sie erhielten so viel Schlaf wie sie brauchten, um wach zu werden.
      In der Zwischenzeit wurden zwei weitere Durchgänge gemacht.


      Kage

      Der hellhaarige hatte nicht damit gerechnet, dass der andere zu Boden ging und es ein unentschieden wurde. Gekido schien von allen am meisten sorgen um seinen freundfeind zu haben. Bedrückt hatte er den Kampf verfolgt und wäre kintaro am liebsten zur Hilfe geeilt, als dieser sich nicht mehr bewegen konnte.
      "Na geh!" Erlaubte ihm kage dann schlussendlich, was den Wolf dazu bewegte sich in Richtung Krankenzimmer auf zu machen.

      Mit einem Sprung landete das dunkle Wesen auf dem Bett, indem sich kintaro aufhielt "du wolltest gewinnen!!!" Protestierte er sofort. Auch kage und die anderen hatten den Raum betreten.
      Ryoku war gerade dabei wach zu werden und setzte sich auf, als kage rein kam.
      "Mit einem unentschieden hatte ich nun auch nicht gerechnet" kam es lachend vom prinzen.
      "Gekido du tust ihm nur weh! Komm runter" kam es vom Fuchs, der dabei war den großen Welpen vom Bett zu ziehen. "Seine Wunden gehen nur auf" presste er durch die Zähne, die sich im schwanz des anderen fest gebissen hatten.

      "Der Unterricht ist vorbei...vielleicht kannst du ihren Kampf nochmal zusammen fassen" kam es plötzlich von jemanden hinter kage.
      Herr aizawa war ebenfalls dazu gestoßen und stellte die Frage an kage.
      Kurz seufzte dieser und überlegte. "An sich haben sich beide gut aneinander orientiert und ihren Gegner ernst genommen. Ryoku fehlt es noch an Flexibilität in jeder Situation agieren zu können und seine Kraft für sich zu nutzen. Wäre kintaro nicht in seine Sphäre gegangen und hätte gewartet, wäre der Kampf für ihn beendet gewesen. Kintaro hingegen beherrscht seine Fähigkeit sehr gut und kann sie individuell anwenden. Leider wurde ihm seine Neugier und kampflust zum Verhängnis. Hätte er rational und nicht emotional gehandelt, hätte er ohne Probleme gegen Ryoku gewonnen" fasste kage alles zusammen.

      Herr aizawa nickte "gut.. ruht euch aus. Der Unterricht beginnt morgen um 8. Seid pünktlich" fügte er dem Gespräch hinzu und verließ dann den Raum wieder.
      Kage sah ihm gelangweilt nach, bevor er wieder zu seinen klassenkameraden sah. "Gekido komm! Wir sollten nicht weiter stören" - "ach was! Tut ihr nicht! Ich bin schon wieder fit und werde mich auch gleich ins wohnhaus zurück begeben. Was ist mit dir kintaro?" Kam es direkt von Ryoku. Kge würde wohl dann auf beide warten und mit ihnen gemeinsam zurück gehen.

      Gekido wurde inzwischen vom Bett runter gezehrt. Er hatte sich dafür neben kintaros Bett gesetzt und seinen Kopf auf dieses abgelegt.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Kintaro

      //...Eine graue Decke und der Gestank von Desinfektionsmittel... wohl das Krankenzimmer? // Dachte sich Kintaro, der kurz nach der Behandlung wach wurde.

      Das war der Punkt, den er am aller meisten an seinen Quirk nicht ausstehen konnte: Schon bei wenig Licht hemmte es jegliche Müdigkeit. Die Vorteile wie mehrere Nächte durch machen zu können ohne größere Nebenwirkungen und dass er schnell seine Erschöpfung regeneriert, waren zwar großartig, aber dass die Augen schon bei den kleinsten Lichtstrahlen schon aufrissen? Absolut furchtbar.

      Selbst an Tagen, wo sein Kopf völlig überbelastet war und er die mentale Erholung wirklich brauchen könnte, bekam er kein Auge zu.
      Er musste unbedingt daran denken, die Rollladen bei sich im Zimmer einzubauen, ansonsten wird es eine lange Nacht.
      Was sollte er nun machen? Sein Körper...nun gut, einbandagiert. Einige Wunden wurden wohl von einem Quirk von eines der Ärzte wohl behandelt und hatten sich geschlossen. Mit ein bisschen Extra von sich selbst und er war wieder top fit...bloß wäre eine Pseudo Sonnenfinsternis für das Schulgelände zu verursachen...nicht unbedingt die beste Idee. Und seine Heilkräfte wollte er jetzt nicht in die Welt hinaus posaunen...
      Wie sah es eigentlich mit dem Unterricht aus? Oh nein...der Unterricht...
      Seine Klasse wird ihn nun als Freak halten! Moment. Vielleicht war es nicht sooo schlimm.

      Zunächst ist er in die sich erneut Positionierenden Fallen rein gegangen. Das mit dem festhalten konnte er sich nicht gegen Wehren, daher war da alles gut. Ob sein Arm wirklich in der Zeit eingefroren war, war zwar schwer zu glauben, aber der Rest schien darauf hinzudeuten.

      Der Kampf, während er eingefroren war, ging auch ok, da er Ryoku wirklich abblocken wollte. Wäre deutlich schwieriger geworden, wenn noch ein Arm oder Bein festgesteckt hätten. Das Rangeln war zwar nicht effizient, aber interessant und deutlich besser als ihn gegen eine Wand laufen zu lassen, auch wenn es ein paar Lacher gegeben hätte.

      Also war nur sein Kamikazelauf in die Chronosphäre, wofür er verurteilt werden könnte.
      Es wäre auch so cool geworden, hätte Blondchen mehr Ausdauer gehabt! Ok...er selbst wäre so oder so K.o. gegangen bei den Stichwunden und den ganzen Blutverlust... aber er wäre so episch und erfüllend geworden!
      Er musste Ryoku unbedingt zum Ausdauersport bringen! Aber vorher musste er irgendwie sich mit der Klasse verstehen lernen...bestimmt war er inzwischen ein perverser in deren Augen oder sowas...

      Kintaro seufzte. Das würde bestimmt noch heiter werden...

      Nicht lange und ein bekannter Wolf sprang mit Anlauf auf die Mumie von einem Jungen, der schmerzhaft die Luft aus seiner Lunge keuchend. “...Uuh.....”, kam es nur von ihm schwach, während Chiteki versuchte den Wolf zu beruhigen.
      “Gewinnen mh? ...”, er überlegte kurz. Den Zweikampf gewinnen war ein netter Bonus, aber nicht sein Ziel, weswegen er bewusst dumme Entscheidungen traf. Das konnte er aber schlecht erzählen, wenn der betroffene ein Bett weiter gerade wach geworden war.

      Als dann Aizawa Kage aufforderte, den Kampf zusammen zu fassen und das Fazit daraus zu ziehen, gaben sie ihm eine gute Ausrede.
      “Stimmt. Ich war vom Zugucken der anderen bei ihren Auseinandersetzungen zu gierig auf meinen eigenen Kampf geworden. Tja...da habe ich einfach übertrieben “, lachte er seinen Fehltritt klein.
      Nachdenklich legte Kintaro den Kopf schief, als er gefragt wurde, was er vorhatte. “Ich komme mit. In meinem Zimmer musste ich noch die Rollladen am Fenster dran schrauben, damit ich überhaupt schlafen kann”, meinte er nachdenklich, der dann Gekido mit einem sanften klopfen anhielt aufzustehen.
      "Und was genau habt ihr noch heute vor?", kam es dann fragend von ihm.

      “Mir geht es doch schon besser. Bei unserem Kampf irgendwann später werde ich definitiv taktischer vorgehen, um Kage und deinen Hintern ordentlich zu versohlen. Diese 29 Stiche und 57 Schnittwunden sind doch nichts. Sind auch schon fast wieder abgeheilt”, versuchte er Gekido zu beruhigen, wobei er beim Reden selbst bemerkte, wie absurd die Anzahl der Wunden sein musste, damit er zu boden ging.

      Da hatte Ryoku wirklich hart dafür gearbeitet. Kein Wunder dass er vor erschöpfung zu Boden gegangen war.
      Ein anderes mal würde er den blonden zum Ausdauertraining anstiften. Vielleicht macht Kage da mit?

      Aber heute das wichtigere: Geräte und Schlafen.
    • Kage

      Der Wolf tappste ungeduldig im Raum herum, als es hieß, dass sie sich auf den Weg zurück machten.
      Kage wartete auf die beiden und sah sie mit müden Blick an. "Na kommt! Ich warte schon ewig." Murrte er genervt und ging aus dem Raum.
      "Die anderen sind auch schon ins wohnhaus gegangen." Klärte chiteki die beiden auf.

      "Ganz ruhig! Du hast ja kaum Schaden eingesteckt Herr schattenkönig" kam es direkt vom blonden, der fast wie ein zombie Richtung Ausgang schwankte.
      Kage grinste herausfordernd "tja, dann lass dich nicht so erwischen". Der blonde faste sich theatralisch an die brust "was ein Stich in mein weiches Herz! So dunkel und kaltherzig zugleich" schauspielerte Ryoku lächelnd.
      Kage gefiel es, dass er so mit jemandem reden konnte, ohne gleich als unsensibel abgestempelt zu werden. Zu oft wurde er missverstanden.

      Mit seinen Wesen und zwei klassenkameraden ging er dann in Richtung Wohnheim. Die Sonne ging bereits langsam unter, was seinen Wesen mehr Bewegungsfreiheit gab.


      ------

      Ihm wohnhaus angekommen stellten einige mitschüler das essen auf den Tisch. Zu seiner Überraschung verstanden sich fast alle gut beim Essen. Kage hielt sich zwar wie immer bei den Gesprächen zurück, aber er wurde auch nicht doof angesprochen.
      Chisai knabberte genüsslich an einer Scheibe Käse, während sich gekido eine Wurst vom Tisch genommen hatte. Chiteki hingegen legte sich nur ruhig unter den Tisch und legte seinen Kopf zum dösen ab.

      "Hey! Wollen wir uns Geistesgeschichten erzählen!? Es gibt einige über die schule" kam es plötzlich von einem jungen, als das essen sich dem ende neigte.
      Hitoshi sae. Seine roten Haare waren ziemlich auffällig, aber auch an seinem fröhlichen Gemüt kam man nicht einfach vorbei. Schon schnell war er bei der Klasse beliebt gewesen. Er hielt sich aus allen Gerüchten heraus, verstand sich mit jedem und sprach jeden mit einem Lächeln an. Beim Unterricht hatte er gezeigt, dass er mit seiner Fähigkeit "Übernahme" hervorragende umgehen kann. In Sekunden kann er den Körper und Geist seines Gegners übernehmen und sich somit als diesen ausgeben. Dafür verfällt sein Körper in eine Form der Ohnmacht.

      "Geistesgeschichten?" Kam es von den Mädchen "ich weiß nicht ..." fügte eine weitere zu "wir wollten uns im ruheraum treffen und etwas quatschen. Ihr Jungs könnt euch ja über diese Geister unterhalten" schlugen die Mädchen vor und verließen die Runde, nachdem alles abgeräumt wurde.
      Nach und nach willigten die Jungs ein und setzten sich zusammen aufs Sofa. "Und ihr drei!?" Kam es hochmotiviert vom rotschopf. "Wieso nicht! Kann spaßig sein" kam es schulterzuckend von Ryoku.
      Hitoshis Blick wanderte weiter zu kage und kintaro "verzichte" brummte kage nur, der direkt ein hundeblick vorgesetzt bekam. "Komm schon!!! Es ist der erste Abend als klasse!" Flehte hitoshi ihn an und trat näher "ich finde die Idee auch gut kage...Zwar existieren Geister meiner Meinung nach nicht, aber spaßig kann es doch sein" motivierte ihn der Fuchs, der bei dem Vorschlag wach geworden war.

      Kage seufzte und gab sich geschlagen "ich verschwinde aber, wenn es mir zu doof wird" Knurrte er und setzte sich zu den anderen. "Sind wir uns sicher? G...Geister sollte man nicht verärgern" kam es stotternd von der ratte, die sich schützend in gekidos Fell geklammert hatte. Dieser war nämlich der selben Meinung "wieso muss es denn hier Geister geben" kam es ängstlich vom Wolf.


      Als alles saßen, die Kerzen flimmerten und alles andere dunkel war, setzte sich Hitoshi vor die Gruppe.
      "Ein Jahr...Nachdem die Schule erbaut wurde, gab es im dritten Stock im Altbau ein tragischen unfall" begann der junge mit leiser Stimme die geschichte.
      "Ältere mitschüler haben mir erzählt, dass jeden Abend, um zwei Uhr nachts, Geräusche und eine Stimme aus dem klassenzimmer 15 kommen. Diese Stimme gehört einer ehemaligen Lehrerin der schule" kurz machte er eine theatralische pause "sie geht jede nacht den selben weg durch die schule, bis sie an der schulmauer ankommt." - "w...wieso tut sie das?" Kam es angespannt von gekido. Das grinsen in hitoshis Gesicht wurde größer. "In der Nacht vom 09.april hielt sie die Nachtwache und ging das Schulgelände ab. Am nächsten Morgen tauchte sie nicht zum Unterricht auf und wurde deswegen von den Lehrern gesucht. Sie fanden sie schlussendlich...sie hing mit einem strick um den Hals am Zaun! Am Boden stand mit Blut geschrieben..."ihr seid die nächsten" "
      Ein wimmern ertönte und gekido verkroch sich hinter dem Rücken von kage. "Bis heute wird erzählt, dass sie ihre Runden dreht und jeden Schüler, dem sie dabei begegnet ebenfalls an diesen Zaun aufhängt, an dem sie gestorben ist" beendete hitoshi nun seine Geschichte. Einige Jungs waren wirklich angespannt und schienen Angst zu haben. Andere, einschließlich kage, wirkten nicht bewegt. "Das wird mir zu doof" schüttelte kage den Kopf und wollte aufstehen "und was, wenn das stimmt!?" Fragte gekido panisch "Dann häng ich die gute halt nochmal auf! Gekido glaub sowas doch nicht! Das ist nur eine Geschichte" seufzte kage.
      "Vielleicht aber steckt etwas Wahrheit darin" lächelte hitoshi
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Kintaro

      Als die kleine Gruppe dann im Wohnheim angekommen waren, schien es wohl Abendessen zu geben bei er Cafeteria. Nervös ging er zusammen mit den anderen zur Essensausgabe. Keine Bösen Worten und auch keine schiefen Blicke. Hatte seine Ansprache und sein Duell...vielleicht etwas gebracht? Jedoch...schien er gemieden zu werden? Als er nur grob durch den Raum schaute, mieden nahezu alle Augenkontakt aufzunehmen und schauten entweder auf ihr essen oder zur Seite.
      Er hoffte, dass es nur ein Zufall war, jedoch, als eines der Mädchen von seiner Klasse von der Essenausgabe Richtung zu einen der Plätze wollte, machte sie einen großen Bogen, den Blick konstant auf den Boden gerichtet. Ein nervöses Schlucken von dem Mädchen hatte er war nehmen können, als sie ihn und die anderen beiden bemerkte.
      //...zumindest besser als das Jemand aktiv streit sucht? ... man ist das schwierig sich mit anderen zu verstehen...// seufzte Kintaro betrübt und holte sich eine Schale Nüsse, die er aus Frust knabbert.
      Als die Rede von Geistergeschichten kam von dem beliebten Schüler der Klasse, wurde Kintaro hellhörig. Der Rothaarige schien eine Frohnatur zu sein, aber dennoch...wieso war er so beliebt verdammt?! Naja...er hatte wohl niemanden am ersten Tag den Arm gebrochen...ach ja die Strafarbeit davon musste Kintaro auch noch erledigen.
      Eine Geschichte würde ihn aber ablenken. Aber viel wichtiger: Sie würden den Zusammenhang als Klasse steigern. Das beinhalte auch Kintaro!
      “Klingt interessant. Ich bin dabei”, nickte er zustimmend.
      Als Kage sich dagegen sträubte, versuchte auch er ihn zu überreden.
      "Ja komm schon, wird bestimmt witzig”, kam es zusätzlich von der Lichthupe.
      Als der Wolf und die Ratte unter dem Tisch schlotterten, schaute Kintaro diese verwirrt an. “Seid Ihr nicht im Grunde Geister? Unantastbar, könnt durch Wände gehen und auftauchen, wo es euch passt...”, versuchte sich Kintaro einen Reim aus deren Angst zu machen.
      Gespannt lauschte Kintaro die Geschichte. Statt aber ängstlich zu werden, wurde er nachdenklich.
      “Jede Nacht sagst du? Diese Nacht miteingeschlossen?”, harkte er nach, der dann eine Zustimmung bekam. “Dann schauen wir doch nach, was es damit auf sich hat! Wenn irgendjemand so spät die Gänge aufsucht, dann schnappen wir diesen einfach und beweisen, dass es keine Geister gibt! Im schlimmsten Fällen wird es ein einfacher Nacht Spaziergang oder ein Nachtwächter, der die Gänge abläuft. Wer ist dabei?”, schaute Kintaro enthusiastisch in der Runde. Keiner meldete sich zunächst.

      “Nach 10 Uhr ist aber Ausgangssperre und überall sind Kameras. Ich habe keine Lust extra Strafarbeiten zu schreiben”, kam es von einem der Mitschüler, woraufhin die meisten zustimmend nickten.

      “Überlasst die Kameras mir. Ich habe da ein paar Möglichkeiten, dass sie uns nicht erfassen können. Und selbst wenn eine Nachtwache auftaucht, der wird noch nicht mal merken, dass wir da waren. Also nochmal, wer ist dabei?”, schaute er erneut in die Runde.
      Es kamen Ausreden wie >Morgen ist Unterricht und ich brauche noch meinen Schlaf< und > ich muss noch mein Zimmer einrichten<.

      Dann schaute Kintaro zu Kage und Ryoku. “Das wird bestimmt interessant sich in die Schule zu schleichen. Hat etwas von einer Mutprobe! Und Gekido und Chisai müssen irgendwie bewiesen werden, dass da nichts Geisterhaftes dran ist. Komm schon, tue es für sie?”, versuchte Kintaro krampfhaft die beiden zu überreden.
      Schon wieder hatte er sich in etwas zu sehr hinein gesteigert und hat sich damit Sozial in die Ecke beförderd. Selbst wenn die beiden aber ablehnten, er würde es durchziehen wollen.

      Wer weiß, eventuell war es Jemand mit einem teleport oder Durchlässigkeit Quirk, der hier rumschleicht? So ein bisschen wünschte sich Kintaro, dass es ein richtiger Geist war. Wie man einen bekämpfen mag? Vor der Geister-jagdt musste er sich unbedingt vorbereiten. Bestimmt gab es ein paar Bücher über Okkulte in der Bibliothek.
      Und falls es nur eine Person oder ein Tier war... nimmt er für den Fall der Fälle eine extra Taschenlampe mit.
    • Kage

      Der Vergleich von den beiden Wesen mit einem Geist brschte den hellhaarigen zum schmunzeln. "Wirf uns doch nicht mit geistern in eine Schublade! Wir sind liebenswert" Protestierte chisai und zitterte weiter. "Die machen immer so gruselige Grimassen" kam es leise vom Wolf, der den Kopf ablegte. "Ich hab dir gesagt sie sind noch nicht so weit für den horrofilm" kam es tadelnd vom Fuchs zu kage. "Hätte ja nicht gedacht, dass die wirklich so eine Angst haben" murrte kage und seufzte kopfschüttelnd.

      Als die geschichte beendet war schien kintaro riesen gefallen daran gefunden zu haben, geisterjäger zu spielen. Hitoshi nickte bei seiner Frage "ja! Auch diese Nacht. Die älteren Schüler erzählten es zumindest so" antwortete der rothaarige lächelnd.
      Kage hatte gehofft sich unbemerkt weg schleichen zu können, doch wurde er dann doch von Kintaro aufgehalten. "Bist du bescheuert?" Kam es fragend von ihm. Eigentlich hatte er andere Dinge zu tun "die beiden haben nur Angst wegen einem dummen Horrorfilme - " "den du ihnen gezeigt hast" unterbrach der Fuchs. Kage sah langsam zu seinem Freund, der ihn anlächelte. "Aber deshalb muss ich doch jetzt nicht geisterjäger spielen" schmollte er leicht.
      Während die beiden weiterhin diskutierten kam auch Ryoku lächelnd auf kintaro zu. "Wäre dabei! Etwas zu riskieren ist doch auch normal für helden" äußerte er seinen Beweggrund. Auch der rotschopf kam mit einem Sprung näher "darf ich mich anschließen!? Ich hätte nämlich die selbe Idee gehabt!"

      Nun gingen die Blicke wieder auf kage. "Nein! Macht ihr das mal ich wollte noch trainieren...die drei chaoten können ja mit" gekido und chisai sahen ihn panisch an "wir nutzen euch aber als Köder! Nur das das klar ist" sprachen beiden in Einklang "unsere Mutter beschützt euch schon" gab kage scherzhaft von sich und zeigte dabei auf chiteki "Mutter? Nur weil ihr ohne mich nicht einmal die Anmeldung zur Schule geschafft hättet" alle drei sahen beschämt weg und wurden schmerzhaft an den Abend erinnert, an dem sie versucht hatten die richtigen Kreuze auf dem Dokument zu setzten. Hätte chiteki nicht eingegriffen, wären sie wahrscheinlich in der allgemeinen Klasse aufgenommen worden und nicht in der helden Fakultät. "Das Dokument war wirklich schwer zu lesen" versuchte sich gekido in Schutz zu nehmen. Kage sagte besser nichts dazu. Er war sehr intelligent, aber sowas machte er zu selten.

      "Gut, ich geh trainieren...viel Spaß euch!" Er müsste heute noch einer Information nachgehen und sich mit jemanden in den gassen treffen. Dafür würde er auch seine Wesen nicht gebrauchen müssen.
      Gekido, chiteki und chisai hingegen waren startklar. "Dann lasst uns mal einen Geist suchen!" Freute sich der Fuchs etwas zu sehr.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
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    • Kintaro

      “Aber selbstverständlich bin ich bescheuert. Jeder große Held oder Abenteurer wird von anderen als Verrückt abgestempelt, einfach nur weil sie etwas neues probierten und deshalb anders waren”, kam es zwar stolz von ihm, aber innerlich versuchte er sich selbst damit zu überreden, sein Schicksal als Freak vorerst zu akzeptieren.
      Als der junge schon überlegte frustriert aus dem Raum zu gehen bei der Ablehnung der Masse und sich allein auf die Jagd vorzubereiten, meldeten sich dann doch Ryoku und der Rothaarige dazu, was seine Augen für eine Moment Glasig werden ließ, bevor er die ankommenden Tränen schnell wegwischte.
      “Natürlich könnt ihr mitkommen!”, nickte er grinsend.

      Nun war es nur noch daran, Kage zu überreden, der aber vehement dagegen war.
      Bei der Dynamik von Kage und seinen Kameraden Lachte Kintaro laut auf, der seine Tiere der Gruppe zum Fraß vorwarf.
      “Natürlich sind wir die Vorhut. Bloß bin ich mir nicht sicher, ob ihr wirklich hinter uns bleiben wollt beim Rundgang. Bei Horror Geschichten sind es immer die Nachzügler, die als erstes von der Gruppe getrennt werden”, ärgerte Kintaro grinsend ein wenig den Wolf und die Ratte.

      “Ist zwar schade, aber wenn du anderes zu tun hast dann soll es wohl nicht so sein”, gab gegen Ende Kintaro dann doch auf.
      Die anderen Mitschüler waren inzwischen entweder schon gegangen oder kümmerten sich um ihre eigenen Angelegenheiten.
      “Ok, wir haben noch einige Stunden bis zur Geisterjagd. Ryoku? Kannst du versuchen irgendetwas Silberhaltiges zu organisieren? Besteck? Kreuze? Egal was. Soll nach meinen Wissenstand allgemein gegen Okkultes funktionieren. Ist aber auch nicht schlimm, wenn du es auf die Schnelle nichts findest”, begann Kintaro schonmal Anweisungen zu geben.
      “Du...ehm...Hito..hito...Hitoshi richtig? Versuch du mehr über diese Geschichte rauszufinden oder über weitere Geistergeschichten oder Seltsame Phänomene hier an der Schule. Jedes Gerücht kann hilfreich sein. Ich will nicht völlig unvorbereitet hinein in weitere möchtegern Geister rein gehen.

      Die Schattengeister...nein...die liebenswerten Schattengeister Chiteki, Gekido, Chisai und ich versuchen in der Bibliothek so viel über Geister und deren Bekämpfung herauszulesen, wie es die Restzeit zulässt.
      Sagt mir noch eure Raumnummern, ich hole euch gegen Mitternacht dann von euren Zimmern ab. Noch Fragen, Vorschläge, Einwende? Ich bin offen für jeden Vorschlag”, wartete Kintaro ein wenig auf die Reaktionen der anderen.


      Einige Stunden später, kurz vor Mitternacht.

      4 Kerzen, festgebunden an Kintaros Kopf, erhellten sein noch immer unordentlicher Raum.
      Den Umhang, von seinem Heldenkostüm entnommen, war mit mehreren budistischen Sutra Sprüchen gespickt, die säuberlich mit weißer Farbe beschrieben wurden.
      An seiner Hüfte mit einem Gürtel und mehreren Bändern waren mehrere Säcke befestigt, worin Salz und andere symbolische Reinheit Gegenstände drinnen waren wie ein christliches Kreuz. Unter seinen Arm trug er eines der Bücher von der Bibliothek mit diversen Sprüchen und Formeln, um Geister zu vertreiben.
      Mit seinen Vorbereitungen abgeschlossen, würde Kintaro zu den Zimmern von Hitoshi, Ryoku und den Tieren gehen. Zuerst bei Kage seinem Zimmer. Er klopfte 3-mal und gefolgt mit einem düsteren “Seid ihr bereit für die Jagd?”. Wenn die Tür sich öffnete, würde Kintaro zunächst nicht zu sehen sein. Erst nach einem Moment würde sich der Schleier über ihn auflösen und die Person zeigen.

      Nach dem kurzen Schrecken und einem breiten Grinsen seiner Seite aus würde er dasselbe bei dem blonden und dem rothaarigen Jungen durchziehen.
    • Kage

      Der hellhaarige zog bei der Aussage des anderen die augenbrauen hoch. Jetzt gab der sogar zu, bescheuert zu sein. Die Reaktionen von anderen waren ihm häufig noch ein Rätsel. Er schüttelte nur verwirrt den Kopf und sagte besser nichts mehr dazu.
      Gekido und chisai währen am liebsten schreiend davon gelaufen, als kintaro davon erzählte, dass die Nachzügler meist zu den opfern wurden. "Dann Lauf ich in der Mitte!" Kam es sofort vom Wolf. Chisai nickte eifrig. Kage rollte nur mit den Augen. Zumindest wäre er einen Abend mal alleine, das war in seinem Leben eigentlich noch nie vor gekommen. Vielleicht sollte er nachher, wenn er noch Zeit hatte, ein Bad nehmen und die Ruhe genießen? Der Gedanke gefiel ihm.

      Ryoku hob seine Hand zum Soldaten Gruß "Wird erledigt!" Kam es direkt von ihm, als er seine Aufgabe zugeteilt bekam.
      Auch hitoshi nickte lächelnd "klar! Ich frag bei den älteren nach!" Stimmte er zu.
      Gekido legte den Kopf schief "wir sollen lesen? Gab nichts spannendes?" Murrte der Wolf nur. Chiteki lächelte kintaro an "ich helfe dir!" Stimmte er zu.
      Kage war schon vergessen, was er nutzte um sich aus dem Staub zu machen. Er würde sich ebenfalls erst nach der ausgangssperre auf dem Weg machen, da dann weniger los war.

      Seine Wesen konnten einige Meter ohne ihn existieren. Die Reichweite hatten sie über Jahre hinweg erweitert. Solange er also auf dem Gelände war, würden sie sich nicht auflösen.
      Da keiner Einwände hatte machten sich alle an die Arbeit.


      Später

      Kage befand sich nicht im Zimmer und hatte sich tatsächlich nochmal zum Training begeben. So wäre er aufgewärmt, wenn er sich in die Stadt begab.
      Dafür öffnete chiteki die Tür. Gekido und chisai hatten sich sofort unter dem Bett verkrochen, als niemand zu sehen war. Chisai saß ruhig und lächelnd weiterhin im Türrahmen. "Es ist nur kintaro...setzt eure Sinne doch zumindest ein!" Tadelte der Fuchs seine Kollegen.
      Den Fuchs zu erschrecken war sinnlos, die anderen beiden chaoten waren jedoch gefundendes fressen für sowas.

      Ryoku hatte sich nur leicht erschreckt und hitoshi war in lachen ausgebrochen.
      Als sich der trupp zusammen gefunden hatte präsentierte Ryoku seine ausbeute. Er kam aus einer wohlhabenden Familie und hatte dadurch genügend Silber in seinem Zimmer gehabt.
      Hitoshi erzählte während des Weges was er nun wusste. "Die Schüler sagten, dass die Klasse die Frau getötet haben soll, deswegen hat sie so einen Hass gegenüber Schülern. Außerdem soll es noch im Chemieraum spuken! Da kommen wir auch dran vorbei. Jedoch müssen wir gegen 2:30 Uhr bei der Mauer sein! Dann hat die Lehrerin ihren Rundgang in der Schule beendet und soll scheinbar mit Blut den Satz von damals auf den Boden schreiben" erklärte der Rothaarige.

      "Wir sollten vielleicht einfach ein Bad nehmen? O...oder morgen früh herkommen?" Schlug gekido leise vor. "Morgen ist der Geist doch nicht mehr da! Deswegen machen wir das ja so spät" Klärte ihn chiteki auf. Der Wolf kam dichter an kintaro heran.
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3