Dad, I want him! (Alea & Kiba)

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    • Er schien wirklich über meine Frage nachzudenken und betrachte die Outfits doch sehr genau. Das überraschte mich dann doch, hatte ich fast schon damit gerechnet, dass er einfach schnell auf irgendein Kleidungsstück zeigen würde. Ohne meine Schuhe bemerkte ich auch, wie viel größer Hayden doch als ich war, was mich dazu veranlasste, mein Kinn noch etwas mehr in die Höhe zu recken.
      "Das sind doch bloß meine Schuhe." winkte ich ab und schnappte mir das Kleid und den Einteiler, die er ausgewählt hatte. "Nichts da. Natürlich muss ich die Outfits anziehen, am Körper wirken die Kleider gleich ganz anders." machte ich ihm gleich klar, dass er noch mal entscheiden musste, wenn ich die Klamotten anhatte. "Und keine Sorge, ich ziehe mich natürlich in meinem Ankleidezimmer um. Also brav hier warten." ordnete ich ihm auch gleich an und verschwand in den Raum neben an. Die Türe hinter mir geschlossen fing ich dann auch an mich zu entkleiden und schlüpfte als Erstes in das weiße Kleid. "Mist." gab ich nuschelnd von mir, als ich bemerkte, dass mein BH so gar nicht dazu passt, als so segelte diese auch im nächsten Augenblick zu Boden. Für diese kurze Modenschau würde das keine Rolle spielen. So kehrte ich nach wenigen Minuten zu meinem Bodyguard zurück und präsentierte ihm das Kleid, das er favorisierte.
      "Merk es dir gute." sprach ich ihn an, stolzierte ein paar Schritte vor ihm auf und ab und drehte mich dabei auch, damit das Kleid von jeder Seite begutachten konnte. Damit fertig, verschwand ich wieder im Ankleidezimmer und zog mich erneut um. Bevor ich dann wieder hervorkam, warf ich kurz einen Blick in den großen Wandspiegel, der sich hier in dem Raum befand und nickte zufrieden. Er hatte irgendwie recht, dieses Outfit gefiel mir besser und es war im Gegensatz zu seinem Aussehen doch sehr bequem. Wobei oft die Bequemlichkeit bei hübscher Kleidung nur eine untergeordnete Rolle spielte, da man gut aussehen wollte und es nicht gemütlich haben will.
      In dem schwarzen Einteiler präsentierte ich mich wieder vor ihm und bewegte mich erneut so, dass er das Kleidungsstück gut begutachten konnte. "Also? Hat sich deine Meinung geändert? Stell dir an mir einfach nur lange schwarze Stiefel vor, oder soll ich die am besten auch gleich anziehen, damit du dir eine Meinung machen kannst?" wollte ich hören, was nach der Vorführung dachte. Insgeheim war seine Meinung am Ende dann doch egal, da ich mich schon entschieden hatte.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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    • So schnell wie ich dachte, kam ich hier wohl doch nicht raus. Die Wahl, die ich vorhin noch hatte, ob sie sich umziehen soll oder nicht, entschied sie dann selbst. Natürlich wollte sie beide Outfits nochmal anziehen. Und ich sollte nochmal über meine Entscheidung nachdenken. Als ob sie wirklich so viel wert drauf legte, was ich sagte und besser fand. So wie ich sie kennengelernt habe, entschied sie eh selbst, was sie besser fand.
      Sie verschwand kurzerhand im Nebenzimmer und ich nutzte die Zeit des Nichtbeobachtens, um einmal durch zu atmen und kurz die Augen zu schließen. Würde das die nächsten Tage so weitergehen? Vielleicht.

      Keine zwei Minuten später kam sie dann auch schon wieder ins Zimmer mit dem Kleid und zeigte es mir in mehreren Positionen. Dann verschwand sie wieder und zog das Nächste an. Auch da brauchte sie wieder wenig Zeit und kam diesmal in dem Einteiler zurück. Und ich wusste irgendwie... das sich an meiner Meinung nichts ändern würde. Aber wenn sie sich vielleicht eh schon entschieden hat, war es ja auch egal.
      "Ich bin immer noch der gleichen Meinung wie vorher, dass mir das weiße Kleid, welches mehr bedeckt, besser gefällt.", antwortete ich ihr und stand immer noch aufrecht und starrte mit hinter dem Rücken verschränkten Armen im Eingangsbereich ihres Zimmers. Ich war .irgendwie nicht mal sicher, ob es mir überhaupt zustand, zu entscheiden, wie sich meine Auftraggeber kleiden. Trotzdem musste ich zugeben, dass sie wirklich sehr hübsch aussah. Nur das sie das auch wusste, machte es nicht besser. Eher war es ein Problem, da sie nicht gerade diskret mit diesem Wissen Umgang.
      "Ich hoffe, ich konnte Euch dennoch ein wenig helfen."
    • Seine Meinung hatte sich nicht geändert und wie Hayden richtig vermutete, spielte seine Meinung eine eher kleinere bis gar keine Rolle. "Ich mag den Einteiler. Und weißt du auch, wieso? Weil man hier mit nicht unter den Rock gucken kann. Du glaubst ja nicht, wie viele Typen das "Up Skirting" versuchen." begründete ich meine Entscheidung, was ich auch gar nicht nötig habe, aber ich will auch beweisen, dass ich nicht dumm und naiv bin und mir um solche Themen auch Gedanken mache.
      "Gut, danke. Und jetzt kannst du wieder gehen. Denk dran, 21 Uhr will ich spätestens im Club sein!" erinnerte ich ihn daran und scheuchte dann Hayden aus meinem Zimmer. Jetzt hieß es, sich die passende Unterwäsche auszusuchen und sich dann die Haare und das Make-up zu machen. Natürlich könnte ich mich auch schminken lassen und jemanden holen, der meine Haare frisiert, aber mir macht das Spaß und wenn es um mein Aussehen geht, vertraue ich mir da selber am ehesten.
      Wieder in meinem Ankleidezimmer suchte ich mir passende Unterwäsche aus, natürlich war es ein schwarzer String und ein schwarzer Spitzen-BH, konnte damit nie etwas falsch machen. Bevor ich dann in den Einteiler schlüpfte, hallten die Worte von Hayden wieder in meinem Kopf, von wegen, dass das Kleid mehr verbarg. Kurz dachte ich darüber nach und beschloss dann eine blickdichte Strumpfhose noch zutragen, die es aussehen ließ, als hätte ich keine an. Damit schlug ich zwei Fliegen mit einer Klappe.
      Endlich angezogen, mit tollen schwarzen Lederstiefel an meinen Beinen, die mir über die Knie gehen, saß ich an meinem Schminktisch und zauberte mir mein Make-up, das aus Smokey-eyes und einem knallroten Lippenstift besteht. Meine langen Haare ließ ich offen, sah das ein bisschen wild und vielleicht auch verrucht aus. Ich hatte mir auch schon ein paar Silberringe parat gelegt, die ich später anziehen würde. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es auch bald Zeit wurde. Natürlich hatte ich mich zuvor geduscht, ehe ich mein ausgewähltes Outfit angezogen hatte und auch das Schminken braucht seine Zeit, mit all der Foundation. Das hier ist quasi nur noch der letzte Schliff. Nur noch der Schmuck fehlt, dazu gehören auch ein paar Ohrringe, wobei ich mich für einfache silberne Stecker entschieden habe, da man die durch meine langen Haare eh nicht sehen kann.
      "Ob der Bodyguard schon fertig ist?" fragte ich mich, als ich von meinem Stuhl erhob und mir noch eine schwarze Handtasche aussuchte, die zu meinem Einteiler passte. Damit war ich endlich fertig und begab mich in den Wohnbereich, wo ich mich auf das Sofa setzte und mein Handy in die Hand nahm. Mal sehen, ob sich meine Freundinnen schon gemeldet haben.
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    • Ich verstand nicht ganz, warum Jessica mir erklärte, weshalb sie den Einteiler wählen. Was wollte sie mir damit sagen? Naiv war sie trotzdem und leider überhaupt nicht damenhaft, was mir nicht gerade schmeichelt. Mal davon abgesehen, dass es mir gar nicht zustand und auch verboten war, derartige Gefühle zu hegen. Sie war nur die Person, die es zu schützen galt und das war alles in meinem Job.
      Blinzelnd sah ich sie an, als sie mich auch schon wieder aus dem Zimmer schmiss und vor meiner Nase die Tür zuflog. Ich atmete einmal durch, um meine Gefühle zu ordnen und zu kontrollieren, ehe ich mich auf den Weg machte, um Hilfe anzubieten. Ich war es gewohnt, immer was zu tun, denn nur im Zimmer zu hocken und Däumchen zu drehen, konnte ich nicht. Ich half ein wenig dem Personal, bügelte meine Wäsche und tat, was sonst noch so zu tun war. Ich nutzte die Zeit, um die anderen besser kennenzulernen und ich musste sagen: Ich hatte wirklich Spaß mit ihnen. Sie waren alle sehr lieb und freundlich und ich bemerkte, wie unfair Jessica eigentlich mit dem Personal hier umging. Ich entschied, solange ich nichts weiter zu tun hatte, ihnen das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Berta, eine etwas rundliche und kleine Frau war für die Küche zuständig. Lächelnd schob sie mir im besagten Raum einen Teller mit ein paar Schnittchen zu. Sie war der Meinung, um Lady Jessica vernünftig beschützen zu können, brauchte man auch einen vollen Magen.
      "Vielen lieben Dank, Berta. Ich weiß das sehr zu schätzen.", antwortete ich und verbeugte mich. Dies war eine Form von Höflichkeit, die alle Menschen verdient hatten, jedoch nicht alle bekamen. Warm lächelnd sah sie mich an. Genauso so, wie meine Mutter mich immer angesehen hatte. Auch auf meine Lippen schlich sich ein kleines Lächeln.

      Ein Blick auf die Uhr ließ mich dennoch aufstehen. Es war Zeit, mich fertig zu machen.
      Mit der Kleidung, die gewaschen, getrocknet und gebügelt war, machte ich mich auf in meine Stube, ähm ich meine mein Zimmer und begann mich im Bad auszuziehen. Nach einer kurzen Dusche zog ich alles an und stand gestriegelt und gebügelt unten im Eingangsbereich. Jetzt musste ich nur noch meinen Schützling finden.
      Ich sah mich um und entdeckte sie wenig später auf dem Sofa. Natürlich wieder vor dem Bildschirm. Leise räusperte ich mich.
      "Lady Jessica. Es ist Zeit aufzubrechen, damit sie wie gewünscht pünktlich um 9 in der Bar ankommen.", begrüßte ich sie und hielt ihr einladend die Tür auf. Das Auto stand schon fahrbereit vor der Tür.
    • Natürlich bemerkte ich, wie Hayden in den Wohnzimmerbereich kam, doch ignorierte ich ihn einfach. Meine Freundinnen haben mir noch mal bestätigt, dass sie auch da sein werden, was einen lustigen Abend versprechen würde.
      "Ich weiß." gab ich schnippisch von mir, als der Leibwächter mich daran erinnerte, dass wir jetzt los müssen, wenn wir pünktlich sein wollen. Dabei scheint er nicht zu wissen, dass, wenn man eine wichtige Persönlichkeit ist, eine leichte Verspätung quasi schon Pflicht ist. "Meine Freundinnen werden schon auf mich warten, und außerdem ist das keine Bar, sondern ein Club. Nicht irgendein Club, sondern die "Diamond Lounge", ein Laden nur für die Highsociety." korrigierte ich ihn sofort. Das muss man doch wissen! Als ob ich in irgendeine x-beliebige Bar gehen würde.
      Ich erhob mich dann vom Sofa, schnappte mir dabei meine Tasche und lief zum Wagen, dessen Türe mir auch gleich geöffnet wurde. Nachdem ich mich dann angeschnallt hatte, schrieb ich meinen Mädels, dass ich unterwegs bin und sie mit mir gleich rechnen können.
      "Wenn wir dort ankommen, übergib den Wagen gleich dem Parkdienst. Ich will, dass du die lästige Boulevardpresse von mir fernhälst." wies ich Hayden an und setzte schon mal eine große Sonnenbrille auf meine Nase, mit dunklen und verspiegelten Gläsern. Man musste es den Paparazzi ja nicht gleich leicht machen. Diese standen auch schon beim Eingangsbereich zum Club, und wurden von Absperrseilen auf Abstand gehalten, so wie auch die einschüchternde Security dafür sorgte, dass nur geladene Gäste in den Club kamen. Kaum öffnete sich die Wagentür und mein Fuß berührte den Teppich, der ins Innere führte, begann schon das Blitzgewitter. "Miss Cornwall, wer ist der Mann an ihrer Seite?" "Hey! Wer bist du?" "Ist das ihr neuer Freund?" rief man durcheinander, Fragen mir zu, die ich allesamt ignorierte und stoisch den Club ansteuerte. Erst als sich die Türen hinter mir schlossen, löste sich meine Anspannung und ich setzte die Brille ab und steckte sie in meine Tasche. Ich hasste es so sehr, dass ich mich in der Öffentlichkeit nicht bewegen konnte, ohne dass die verdammte Presse auf mich lauerte.
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    • Natürlich antwortete sie wie sie leibt und lebt. Ich biss mir auf die Zunge. Gereizt spannte sich mein Kiefermuskel an, wobei auch meine Ohren sich nach hinten bewegten. Leider war das eine schlechte Angewohnheit von mir, dass meine Ohren leicht wackelten, wenn ich wütend war. Wer mich kannte, konnte daran sofort sehen, wie es mir ging. Innerlich verdrehte ich die Augen. Club. Bar. War doch alles das gleiche. Was interessierte mich, was genau es war, wo sie hinging? Wichtig war nur, wer da noch alles aufkreuzte. Vielleicht wäre eine kleine einfache Bar besser gewesen, wo nicht jeder hinrannte. Zumindest sind sie sicherer und überschaubarer.
      Irgendwann gingen wir nun endlich zum Auto. Meine Hoffnung war, je früher wir dort auftauchten, desto früher gingen wir auch wieder weg. Nur hatte ich die Rechnung nicht mit Jessica gemacht.

      Im "Club" angekommen, erwartete uns dort ein glamouröser Teppich, Licht, welches die Gäste wie glitzerne Feen willkommen hieß, ein paar Türsteher, die die Leute reinließen umd eine Traube an Menschen mit Kameras und Blitzlichtern, die nur darauf warteten, dass ein Promi den wertvollen Teppich betrat und sich zeigte.
      Ich parkte den Wagen wie gewünscht vor der Tür, stieg aus, gab den Schlüssel an den Parkplatzmenschen weiter und trat zur Tür heran, an dessen Seite sich mein Schützling befand. Ich hatte die Tür kaum offen, da kamen unzählige Menschen auf uns zugestürmt, Blitze huschten über das ganze Bild und die Türsteher hatten Mühe und Not, diese Paparazzi von uns fern zuhalten. Auch ich versuchte mein Bestes und soweit gelang es mir auch ganz gut. Zum Glück war der Weg nach drinnen nicht sehr weit.
      Doch in Gegensatz zu draußen, wo man von Licht nur so geblendet war, war es für die Verhältnisse stockduster. Meine Augen brauchten einen Moment, um sich daran zu gewöhnen. Ich sah mich um. Viele vor allem junge Menschen versammelten sich hier, tranken etwas, tanzten und hatten Spaß. Ich musste jeden im Auge haben, der sich hier verdächtig verhielt. Jeder hier konnte ein Attentäter sein. Und das allerwichtigste: Ich musste Jessica immer Auge behalten. Wenn ich sie hier verlor, habe ich verloren. Bitte lass sie hauptsächlich irgendwo in einer Ecke sitzen und mit ihren Freundinnen schwatzen.
    • "Mitkommen." wies ich Hayden an, mir zu folgen, wobei das bestimmt überflüssig war, da er ja mein Aufpasser ist und mir daher eigentlich nicht von der Seite weichen sollte. Wie selbstverständlich, so als würde der Club mir gehören, schritt ich durch den großen Raum und steuerte eine Treppe an, die auf die Galerie hochführte. Damit nicht jeder X-beliebe Typ dort lief, wurde auch diese Treppe von einer Security bewacht. Der Gorilla im Anzug, anders konnte ich diesen haarigen Muskelprotz einfach nicht bezeichnen, warf mir nur einen kurzen Blick zu und trat sofort für mich auf die Seite. Dann wurde mein Leibwächter beäugt, worauf ich mit einem Schnalzen meiner Zunge nur meinte, dass er zu mir gehört. Damit wurde auch Hayden der Zugang gewährt. Mit geschmeidigen Schritten erklomm ich die Stufen, wo uns oben eine weitere Bar erwartete, die aber eher kleiner war, wie die unten. Außerdem standen überall Sitzmöglichkeiten, wie kleine Inseln, damit die Gäste unter sich bleiben konnten. "Huhu! Jessica!" hörte ich auch schon Hannah rufen. Die Rothaarige trug eine weiße Bluse, mit sehr tiefem Ausschnitt und dazu eine kurze Highwaist-Hose, an der dünne Hosenträger befestigt waren, die aber mehr als Accessoire dienten, als dass sie einen praktischen Nutzen gehabt hätten. Neben ihr saß Miley, deren blondes Haar wie immer golden glänzte. Sie trug ganz stylish das kleine Schwarze. Manchmal brauchte es nicht mehr, als den Klassiker unter den Kleidern zu tragen. Hinter ihnen stand je ein Mann. Bei Hannah stand ein recht stämmiger Typ, mit straßerköterbraunen Haaren und einem, in meinen Augen, sehr ungepflegten Dreitagebart. Der Kerl heißt James und ist ihr Leibwächter. Hinter Miley stand eher ein Typ, der so eine ähnliche Statur wie Hayden hat. Das liegt wahrscheinlich daran, dass er auch mal beim Militär war. Sein Name ist Fred und eigentlich sieht er ja gar nicht so schlecht aus, wenn man auch Narben steht. Von denen hat er recht viele am Körper, ja selbst im Gesicht, was ihn, meiner Meinung nach, eher attraktiv macht. Daneben sieht mein Leibwächter Hayden um Jahrhunderte besser aus!
      "Hallo ihr zwei. Wartet ihr schon lange? Sorry, diese doofen Paparazzi haben uns etwas aufgehalten." begrüßte ich meine Freundinnen und umarmte beide, ehe ich mich zu ihnen setzte und wir direkt anfingen zu plaudern. Hayden konnte sich mit diesen anderen Typen anfreunden.


      James
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      Fred
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    • Wir gingen durch den Club auf einen weiteren Security zu, der Lady Jessica auch sofort die Treppe hochgehen ließ. Ich durfte erst nach einer Einverständnis seitens meiner Auftraggeberin weiter gehen. Ich war froh, dass wir nicht unten geblieben sind, sondern ach oben in die VIP-Lounge und wie sie es hier nannten. Es sah zumindest so aus. Es waren nicht viele Leute hier viele tatsächlich auch ohne Bodyguards. Trotzdem immer in Begleitung. Wäre ja auch sonst langweilig. Wir steuerten auf zwei junge Frauen zu, ungefähr in Jessicas Alter, ebenfalls mit je einem schwarzgekleideten Mann hinter ihnen. Sie sahen definitiv so aus, als würden sie ebenfalls ihren Job ernst nehmen, also nickte ich ihnen zur Begrüßung zu. Trotzdem standen sie mir etwas zu locker hinter den Mädels. Scheinbar waren sie schon länger in der Stelle. Da ich mich lieber darauf konzentrierte, die Stellung zu halten und die Umgebung im Blick zu behalten, stand ich breitbeinig und die Hände hinter dem Rücken dicht am Sofa und konzentrierte mich auf meine Arbeit. Schwatzen lenkte nur ab. Vertrauen und Freundschaft war hier nicht angebracht.
      "Wow, Jessica. Sag bloß, du hast jetzt doch einen Bodyguard. Der sieht echt gut aus. Wo hast du den aufgegabelt.?", fragte Miley und gaffte rüber. Na klar. Alle reden nur übers Aussehen. Was sonst?
      "Hi, mein Name ist Fred, das ist James. Du bist jetzt also der Bodyguard von Lady Jessica. Cool. Hätte nicht gedacht, dass sie jemanden findet.", stellte sich einer der Typen vor, murmelte aber eher leise. Sollten die Mädels wohl nicht hören. Verwunderlich war es ja nicht, dass sie keinen hatte, so pingelig wie sie war.
      "Hayden.", sagte ich kurz und knapp, ging jedoch nicht weiter auf das Gespräch ein. Jessicas Freundin Hannah hatte das wohl ebenfalls mitbekommen.
      "Der ist ja spießig. Nimmt seinen Job wohl sehr ernst, hm? Bist du denn schon angegriffen worden. Hat er dir schon irgendwas gebracht?"

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    • "Ach, mein Vater hat darauf bestanden. Er macht sich immer zu viele Sorgen um mich." winkte ich nur ab, als wäre das nichts Besonderes, dass ich endlich auch einen Leibwächter habe. Sie mussten ja nicht wissen, wie lange ich auf der Suche nach einem gut aussehenden Kerl wie Hayden gewesen war, der wohl auch was drauf hatte.
      "Findest du? Ich würde ja sagen, er ist eine solide 7 auf der Schönheitsskala." meinte ich zum Aussehen von Hayden und warf dabei einen flüchtigen Blick zu ihm. "Mein Vater will nur das Beste für mich, also sind wir direkt zum Militärstützpunkt gefahren, wo ich ihn mir ausgesucht habe." erzählte ich, als hätte ich mir ein neues Paar Schuhe gekauft, wie mein Leibwächter zu mir kam.
      "Bislang nicht. Aber er scheint ja seinen Job gut zu machen, wenn das noch nicht passiert ist." entgegnete ich auf Hannahs Kommentar und Frage. Auf diese Antwort hin, verzog die Rothaarige etwas das Gesicht. "Hah! Du wolltest mir wohl eine rein drücken! Tja, nicht mit mir."[i] feierte ich meinen kleinen Sieg über Hannah, die immer etwas stichelte und aus allem einen Wettbewerb machte. Ich muss aber sagen, dass es mir auch echt gegen den Strich geht, dass sie versucht hat, meinen Leibwächter schlechtzureden. [i]"Bestimmt ist sie nur eifersüchtig auf mich, weil Hayden besser aussieht als James." dachte ich, was eine Genugtuung für mich war.
      Als dann gerade eine Bedienung an uns vorbeilief, mit einem Tablett voll mit Sektgläsern, rief ich die gleich zu mir. "Hey. Bring mir bitte einen Alexander. Ach ja, und auch eine Flasche Wasser." wies ich den Typ an. Miley und Hannah nutzen sofort die Gelegenheit und bestellten sich auch ein alkoholisches Getränk. Damit zog die Bedienung auch gleich wieder ab.
      "Und? Gibt es sonst etwas Neues bei euch?" erkundigte ich mich bei den Mädels.
      "In zwei Wochen findet doch die Benefitsgala statt, um das neue Kunstmuseum zu feiern." sprach Miley. "Hmm. Ja, ich erinnere mich, dass wir auch eine Einladung dafür bekommen haben." erwiderte ich. "Eigentlich will ich da nicht hingehen, sind diese Veranstaltungen doch todlangweilig." meinte ich dann weiter. "Damit hast du recht. Aber, ich habe gehört, dass auch ein paar Stars dort hingehen. Schauspieler und Sänger. Das will ich mir nicht entgehen lassen." sprach die Blonde weiter. "Wirklich? "Also, wenn das so ist, komme ich auch." überlegte ich laut. Diese Gelegenheit wollte ich mir dann doch nicht entgehen lassen.
      In der Zwischenzeit kam auch wieder die Bedienung an unseren Tisch und brachte die georderten Getränke, die man uns auch gleich servierte. Ich nahm dann die Wasserflasche und reichte sie Hayden. Ich schätzte ihn so ein, dass er nichts Alkoholisches haben will, aber damit er auch etwas zu trinken hat, orderte ich eben das Wasser mit.
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