Geh zugrunde Romeo [Kaischiro x Runa]

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    • Geh zugrunde Romeo [Kaischiro x Runa]

      Vorstellung:
      Geh zugrunde Romeo [Kaischiro x Runa]

      @Kaischiro

      Alice Juliette Bellinski

      Heute war es wohl soweit. Ihr Debütantinnenball. Natürlich wurden auch andere Damen in die adelige Gesellschaft eingeführt doch ihr Vater schwärmte davon, wie Alice die schönste sein würde. Und das ging bereits fast den ganzen Tag lang. Von ihrem Verlobten Damien hatte sie bereits auch schon Massen an Geschenke bekommen und die Diener tuschelten. Das war wohl das Leben einer Adeligen und es war das Leben, dass Alice gehörig satt hatte. Als Adelige war man gezwungen jemanden zu heiraten, den man nicht liebte. Mit Damien verband sie nur, dass sie ihn seit ihrer Kindheit kannte und sie beide ihre Mütter verloren hatten. Mehr aber auch nicht und das war nichts um sich in jemanden zu verlieben. Ihre Zofe zog sie an und nur wenig später hatte die schwarzhaarige ein schickes rotes kleid mit schwarzen Spitzen an. Passende Schuhe, handschuhe und natürlich passender Schmuck und eine passende Frisur dazu. Bedient zu werden. Ein weiteres Privileg der hohen Gesellschaft der Alice so müde geworden war. Sie würde auf dem Ball einfach essen, tee trinken und ein paar mal mit Damien und ihrem Vater tanzen wie es der Anstand wollte. Und dabei würde sie hoffen, dass der Abend schnell vorbei ging. Ab morgen würde es dann lästiger werden, denn ab morgen begannen dann die Gespräche wegen der Hochzeit mit Damien. Und am liebsten würde sie davor fliehen.
      Und so war sie am Abend im Ballsaal im Palast wo jedes Jahr der Debütantinnenball war und gerade war sie mit ein paar Damen am Büffet und aß ein Stück Erdbeerkuchen. Mit Damien hatte sie eben schon getanzt. ,,Ich beneide euch Lady Bellinski, ihr werdet eine echte Augenweide heiraten. Er mag zwar ein unehelicher Sohn sein aber er ist immer noch ein Sohn des Königs was man beim Aussehen bemerkt", sprach eine Dame. So ging das schon fast die ganze zeit wo Alice hier war. ,,Apropos, meint Ihr Prinz Richard wird sich auf diesem Ball eine Verlobte suchen", fragte eine andere Dame. Viele der Damen hofften darauf, dass der zweite Prinz, Prinz Richard, sich heute eine Verlobte suchte aber Alice gehörte nicht zu den Damen. Erstens war sie verlobt und zweitens interessierte sie der Prinz genauso wenig wie Damien und der war ihr Verlobter. Sie aß schnell ihren Kuchen auf und stellte den Teller weg. ,,Wenn Ihr mich entschuldigt die Damen. Ich gehe kurz an die frische Luft", sagte die junge schwarzhaarige Dame um sich aus dem Gespräch zu flüchten. Sie ging raus in den Palastgarten und seufzte erleichtert aus. Endlich allein und völlige ruhe. Sie betrat die wiese, zog ihre High Heels aus und ließ sich einfach ins Gras fallen. Normale Adelige taten dies nicht und sahen dies auch gar nicht gern doch Alice war das in dem völlig egal.
    • Richard Theodor Avington

      Richard wusste, dass heute ein anstrengender Tag sein würde. Ein Tag, indem sein Haar perfekt sitzen musste, genauso wie seine Geduld. Heute war der Debütinnenball. Es sollte das Event werden, worin Richard seine Verlobte finden sollte. Jeden Falls hatte Richards Berater und Leibwächter viel Hoffnung gesetzt, denn wäre sein Vater überaus glücklich, wenn dieser endlich eine Frau nach seinem Interesse fand. Selbst wollte der zweite Prinz von Avington ebenfalls seine Chance nutzen und ließ sich von seinen Berater informieren, welche Adligen überhaupt zum Ball erschienen? Wirklich jene Frauen, die es auch vom Adelsstand wert waren, dass Richard seine Zeit mit ihnen verschwendete? Er hätte zwar sowieso keine Wahl - ablehnen konnte er nicht, doch war es ihm wichtig schon vorab zu wissen, auf was er sich einließ. Während er fertig gemacht wurde, erhielt er genug Informationen, die ihn nur halb überzeugten. Bälle waren nicht gerade das, was Prinz Richard bevorzugte, denn hieß es nur sich das Geschwätz anderer Menschen anzuhören und stets freundlich wie auch interessiert zu wirken. Doch wäre er kein Avington, wenn er dies nicht hinbekäme - er musste anfangen seine Pflicht eine Gattin zu wählen ernster nehmen, wenn er seinen Ruf verstärken wollte.
      So wurde Richard am Abend fein und herzlichst von vielen Damen begrüßt, er war diesmal der Einzige, der sich von seiner Familie aus zeigte. Nur er und sein Leibwächter kamen zum Ball, der stets ein Auge auf Richard hielt...nicht, dass er doch vorzeitig verschwand, weil ihm der Anlass zu langweilig wurde. Doch hatte zuerst der Prinz gar keine Chance die Flucht zu ergreifen, denn waren die Damen höchst begierig und dursteten nach Aufmerksamkeit. Richard selbst war erst zuvorkommend und nett, er analysierte sogar die Frauen, die solch' ein Interesse zeigten auf ein Tanz eingeladen zu werden. Leider konnte er aber kaum ein Unterschied stellen, es waren meist die Töchter von irgendwelchen Grafen...die nicht Einmal gebildet genug waren, um zu verstehen, was es bedeutete vom hohen Adel zu sein. Schnell verlor Richard das Interesse und auch die Hoffnung irgendein besonderes Wesen auf dem Ball zu finden, denn er näher kennenlernen wollen würde. Es war komisch, sobald sich alle Frauen so versammelten konnte Richard einfach kein Unterschied ziehen, vielleicht sollte er aufhören so wählerisch zu sein? Aber nein, es hing zu vieles ab - er brauchte jemanden, der sich von den Anderen abhob...Zu seinem Vorteil war er nicht der einzige Mann auf diesem Ball, der einen überaus netten Eindruck machte. Auch, wenn Damien verlobt war scharrten sich trotz allem die jungen Frauen um ihn herum, sodass auch Prinz Richard die Aufmerksamkeit auf den Großherzogen legte. Er setzte das Gerücht auf, dass er eine junge Dame suchte, die mit ihm auf der Tanzfläche mithalten konnte. "Angeblich...Sucht er nach neuen Herausforderungen~. Vielleicht ist es ja auch eine Chance, um sich als viel geeignetere Frau zu beweisen, meine Damen?" So schnell wie er dies aussprach waren schon die Damen, die ihn umringten aus seiner Sichtweite. Er wusste, dass Damien vergeben war, jedoch konnte er sie ja alle einzeln ablehnen...Richard war sie vorerst los. Selbst nutzte er die Fluchtmöglichkeit sofort aus, er braucht eine Pause, denn schmerzten schon seine Mundwinkel vom vielen Lächeln und die Gespräche wurden von Sekunde zur Sekunde eintöniger.
      Er schlich sich an seinem Leibwächter vorbei, denn würde er ihn nur tadeln wieso er sich nun davonmachte. Dabei brauchte er einfach nur ein wenig frische Luft, das Parfüm den die meisten hier aufsetzen vernebelte schon sein Verstand.
      Draußen angekommen näherte sich die Sonne dem Abschied zu, sodass das Licht sich rötlich im großen Springbrunnen spiegelte. Um den Palastgarten herum blühten die schönsten Blumen, ein höchst einladender Einblick. Erst dachte Richard, dass niemand draußen war - die meisten waren wohl zu beschäftigt und gestresst sich in die hohe Gesellschaft zu integrieren. So war sein Blick deutlich verwirrt, als er die hohen Schuhe im Gras fand - direkt folgten seine Augen weiter und entdeckten eine Dame...die sich mit ihrem teuren Kleid einfach ins Gras legte? Nicht schlecht staunte Richard und wagte es sogar ihr so nah zu kommen, dass er sie von oben herab ansehen konnte. Oh, er kannte das Gesicht! War es nicht Alice Juliette Bellinski, sie war die Tochter eines Marquis und zugleich die Verlobte vom Großherzog - Damien Travis. Im Gras wirkte Alice sehr entspannt und obwohl es sich für eine Adlige wohl nicht gehörte, sah es trotz allem schlicht elegant aus, wie äußerst bizarr. Neugierig lächelte Richard ihr zu, sie war wohl die erste Frau, die heute seine Aufmerksamkeit erregte. "Eine vorzügliche Idee den Abend zu verbringen, Fräulein Bellinski. Besser als noch einen weiteren Tanz auszuhalten.", begann er ein Gespräch mit Alice, mit ihr hatte er noch nie die Gelegenheit gehabt zu sprechen. Ob sie interessanter war als die anderen Adligen in der Halle?
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    • Alice Juliette Bellinski

      Sie bemerkte nicht mal wirklich wie jemand sich näherte, denn sie entspannte sich völlig. Und solange niemand kam, war sie frei von allen möglichen Verpflichtungen. Sie genoss wie die angenehm kühle Abendluft durch ihre Haare strich und sie war völlig entspannt. Und so wirklich unadelig. Doch dann...hörte sie eine Männerstimme und sie setzte sich auf ehe sie ihre Augen öffnete und die Person ansah. ,,Ach Ihr seid es nur Prinz Richard. Kann ich euch irgendwie behilflich sein", fragte sie doch man merkte, dass es sie nicht wirklich interessierte, dass Prinz Richard da stand.
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      Männer wie der Prinz oder Damien interessierten sie nicht wirklich. Sie waren am Ende wie alle anderen Adeligen. Bestimmt würde durch diesen Moment nun Gerüchte entstehen durch den Prinzen. Urgh, wie sie das hasste! Gerüchte waren wirklich das letzte aber in der hohen Gesellschaft waren sie gefundenes Fressen und eine Art Macht um eine Person oder eine Familie komplett zu zerstören. Das mochte Alice nicht aber deswegen hielt sie auch ihr Schwert- und Reitkünste geheim auch wenn es schade war. Dann fielen ihr die anderen Worte des Prinzen auf und sie verschränkte ihre Hände vor der Brust. ,,Wollt Ihr mich etwa verspotten Prinz Richard? Solltet ihr Euch nicht auf die Brautsuche begeben wie es einige Damen munkeln", fragte sie.
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      Mochte ja sein, dass sie das adelige Leben und so nicht sonderlich mochte, aber sie war immer noch die Tochter eines Marquis und verspotten ließ sie sich auf keinen Fall. Sie hatte ihren Stolz als Lady und als Frau und den ließ sie sich ganz sicherlich nicht von einem Mann nehmen. Da war es auch scheiß egal ob es der Prinz war oder wer anders. Allein vor dem König und ihrem Vater hatte sie Respekt. Aber dieser Respekt hieß nicht, dass sie sich von den beiden verspotten lassen würde.
    • Richard Theodor Avington

      ,,Ach Ihr seid es nur Prinz Richard. Kann ich euch irgendwie behilflich sein?"

      Das Fräulein vermerkte die Anwesenheit von dem Prinzen, als sei er irgendein Diener, der ruhig mit ansehen konnte wie sich eine werte Dame einfach auf dem frisch gemähten Gras entspannt. Die Reaktion kam überraschend, die meisten Frauen hätten wohl panisch ihr Haupt erhoben und behauptet, dass sie nur müde geworden waren. Aber Alice zeigte kein Anzeichen von Scham - mehr wusste sie wohl genau was sie tat und das Richard hier war...konnte sie wohl nicht eher stören. Jap, anders als die Frauen im Ballsaal konnte er mindestens einen individuellen Charakterzug erkennen - sein Lächeln auf den Lippen konnte er gar nicht mehr verstecken. Die rötlichen Augen begannen genau das Fräulein zu mustern, sie war also wirklich die Verlobte von Damian? Kaum zu glauben...Er konnte sich ihre Beziehung nur schwer vorstellen, aber vielleicht musste er sie dafür näher kennenlernen?



      ,,Wollt Ihr mich etwa verspotten Prinz Richard? "

      Schwach wedelte er mit seiner Hand, verspotten wollte er sie ganz klar nicht. Davon hätte er doch nichts, mehr war es einfach die Neugier, die ihn näher zu ihr führte. Wenn er wirklich ihren Ruf ruinieren wollte hätte er auch andere Methoden, doch waren seine Absichten eher von der neutralen Natur.
      "Nicht doch- nicht doch, meine werte Dame! Ich beabsichtige nicht euren Ruf zu schädigen oder dergleichen. Ich kam ebenfalls nur hierher um mich zu entspannen! Daran ist nichts verwerfliches, solang es nicht die von ihren alten Werten gefestigten Adligen mitbekommen.", erklärte er ihr seine Handlung ziemlich ruhig und mit einem Hauch von Gelassenheit. Dabei hoffte er sie nicht gleich zu verscheuchen, wäre ja zu schade! Er wollte die Konversation noch ein wenig am Laufen halten, eher er sich wieder seinen Pflichten stellen musste oder ihn sein Bediensteter fand.

      "Solltet ihr Euch nicht auf die Brautsuche begeben wie es einige Damen munkeln"

      Sein elegantes Lächeln verzog sich ein wenig. Natürlich überkam schon die Runde, dass der Prinz nach einer Braut suchte. Jedoch hatte er schon längst mit diesem Fest abgeschlossen - er wusste, dass hier niemand sich als brauchbare Frau erweisen würde...Genau deshalb hatte er auch keine Eile vom Garten zu verschwinden.

      "Vielleicht...Aber nach den vielen, eintönigen Konversationen habe ich wirklich genug. Sagen Sie Fräulein Alice - ist Ihnen der Abend etwa genauso wenig bekundet wie mir? Es ist selten jemanden vom Adelsstand zu finden, der ganz ehrlich sich von seinen Verpflichtungen drückt.", setzte er eine Gegenfrage ein und wartete auf die Reaktion von der Tochter des Marquis. Dabei legte er eine Hand um seine Hüfte und sah zum langen Haar von Alice. Oh, hatten sich da etwa Grashalme in ihrem Haar verfangen?

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      Er deutete mit einem Finger auf ihre Haarpracht. "Sie haben da ein paar Blüten - Nicht, dass später über sie geschwätzt wird. Die Damen wie auch die Herren lassen sich immer die besten Gerüchte einfallen. Eine Frau mit struppigen Haar und Grasflecken könnte nur tragisch enden."
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    • Alice Juliette Bellinski

      ,,Es ist selten jemanden vom Adelsstand zu finden, der ganz ehrlich sich vor seinen Verpflichtungen drückt."

      Sie wusste genau, dass er recht hatte, denn schließlich tat er dasselbe und er hatte einen weit aus höheren Stand als sie. ,,Ihr solltet nicht so leichtfertig von euch auf andere schließen Prinz. Schließlich könnt ihr nicht wissen, ob ich mich vor meinen Verpflichtungen drücke oder nur Abstand davon brauche, dass mein Verlobter von Frauen umringt ist, die ihr zu ihm geschickt habt oder liege ich da falsch? Das ihr so geschickt mit Wörtern seit, merkt man Euch an weswegen ich euch das durchaus zutraue", sagte ich und sah ihn an.
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      Dann wandte sie ihren Blick ab. Von ihrer Seite nach war genug gesagt. Sie wollte nicht mehr wie nötig mit dem Prinzen zu tun haben, denn sonst kamen Gerüchte von einer möglichen Affäre auf. Damien mochte zwar liebevoll und so sein, aber das wollte sie ihm nicht antun auch wenn sie ihn nicht wirklich liebte. Er war kein Mensch, der sowas verdiente. ,,Damit Ihr mich nicht falsch versteht Prinz Richard, ich brauche keinen Abstand davon, weil ich eifersüchtig bin oder Damien liebe. Dann würde ich nämlich Euch was weitaus schlimmeres zutrauen. Der Grund ist ganz simpel, Damien ist wie ein Welpe der Schutz braucht auch wenn es von einer Frau kommt. Schließlich sind Frauen zu weitaus mehr Fähig als ihr Männer manchmal denkt", sprach sie und sah ihn wieder direkt an.
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      Oh Mist! Nun war sie aber wirklich unverschämt mit den Worten gewesen egal wie vorsichtig sie sich ausgedrückt hatte. Er könnte sie jederzeit dafür töten lassen aber da dass ihre erste Konservation mit Prinz Richard war, wusste sie nicht wie er reagieren würde. Ob sie sich entschuldigen sollte? Das wäre wahrscheinlich schlau oder? Aber was, wenn ihn das noch mehr verstimmte oder so? Was sollte sie nur tun?
    • Richard Theodor Avington

      ,,..Schließlich könnt ihr nicht wissen, ob ich mich vor meinen Verpflichtungen drücke oder nur Abstand davon brauche, dass mein Verlobter von Frauen umringt ist, die ihr zu ihm geschickt habt oder liege ich da falsch?"

      Gespielt setzte Richard einen überraschten Blick auf, ein kleines bisschen Wahrheit steckte jedoch wirklich in der Mimik. Denn konnte er es schon kaum glauben, dass Alice direkt die richtige Vermutung stellte. Normalerweise trauten sich die wenigsten ohne jegliche Beweise einen Prinzen solch' Ungezogenheit zu unterstellen - schien jedoch der Frau gegenüber von ihm recht egal zu sein. Leicht schnaubte er die Luft aus und verschränkte seine Arme, er umging den Vorwurf absichtlich.

      "Oh, aber die Damen sind doch auch ohne fremde Einmischung ständig an Damien klebend. Dann stelle ich mir das Leben als seine Verlobte höchst qualvoll vor, wenn Sie zur eifersüchtigen Sorte gehören. Bestimmt hat Damien seinen Kopf stets bei Ihnen~. ", umschweifte Richard , ehe Alice ihren Blick von ihm abwand. Ihm war es schon klar, dass dies nur reine Märchenerzählung sein musste - Alice spiegelte nicht den sensiblen Typ wieder...andererseits kannte er sie kaum. Vielleicht schreit sie ja jede Nacht in ihr Kissen, wenn Damien schöne Gesellschaft empfing?



      ,,Damit Ihr mich nicht falsch versteht Prinz Richard, ich brauche keinen Abstand davon, weil ich eifersüchtig bin oder Damien liebe..."

      Doch schnell bestätigte ihm Alice, dass es bei ihr nicht der Fall war. Sie offenbarte sogar ohne Weiteres, dass sie Damien gar nicht liebte - war sie da nicht ein wenig zu ehrlich? Natürlich bestanden die meisten arrangierten Ehen nur aus gefühlslosen Verträgen, doch sollte man immer den Schein trügen - genau das hatte Richard von seiner Königsfamilie gelernt. Anders würde man selbst nur im Boot der Schwächeren untergehen.

      "Der Grund ist ganz simpel, Damien ist wie ein Welpe der Schutz braucht auch wenn es von einer Frau kommt. Schließlich sind Frauen zu weitaus mehr Fähig als ihr Männer manchmal denkt"

      Schwerfällig runzelte der Prinz seine Stirn - er verstand nicht ob sie Damien verhöhnen wollte oder ihre Sorge mitteilte. Die Tochter des Marquis sprach frei, beinahe schon zu gefährlich redend. Ihr Glück, dass er und sie die einzigen Menschen im Garten waren, ihm war es recht egal wie sie über den Großherzog sprach. Dennoch konnte er seinen Unmut gegenüber der Aussage nicht leugnen. Unbewusst kam er Alice einen schritt näher, die roten Augen suchten wieder ihre Aufmerksamkeit.

      "Ein...Welpe? Höchst beleidigend für einen Großherzog, nicht? Ich wusste gar nicht, dass Damien neckende Frauen beherzigt, die ihn auch noch beschützen wollen? Frauen sind also zu mehr fähig...Bei einem Welpen könnte dies natürlich der Fall sein..."



      Es war nicht so als hielt er wirklich fiel von Damien, er war ein Angeber und großer Schmeichler. Deswegen war es zugleich wie reine Komik, wenn ihn jemand so erniedrigte. Doch konnte er zugleich die bissige Art von Alice in der Aura spüren, ob sie wirklich ihren Worten selbst glauben schenkte? Natürlich gab es den ein oder anderen Zwischenfall, indem eine Frau die Oberhand gewann - verführerische Tricks gehörten dazu zur Waffe des weiblichen Geschlechts.

      "Wie selbstbewusst und doch mit der scharfen Zunge eines Freidenkers...Wenn Damien ein Welpe ist - als was seht Ihr euch dann? Seine Leibgarde? Frauen sind wohl fähig aber doch stark eingeschränkt- immerhin leben wir in einer Welt, in der Männer regieren und den hohen Posten erwerben. Die meisten besitzen kaum Bildung...Weshalb die Gespräche immer so überaus eintönig sind und ohne gewissen Reiz. Ihr aber - sprecht wie eine Frau, die eine gewisse Idee umsetzen möchte und nur für sich handelt."
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    • Alice Juliette Bellinski

      "Wie selbstbewusst und doch mit der scharfen Zunge eines Freidenkers...Wenn Damien ein Welpe ist - als was seht Ihr euch dann? Seine Leibgarde?"

      Sie ließ sich nichts wirklich anmerken, als der Prinz dies sagte. Ihr Stolz ließ nicht zu, dass sie ihm verriet, dass sie durchaus in der Schwertkunst bewandert war und Damien beschützen konnte. ,,Dies habe ich nie behauptet Eure Hoheit. Zwar mag er ein Welpe sein - vom Charakter her- aber ich denke, auch ihr wisst, wie talentiert er im Kampf ist.", waren ihre Worte darauf nur. Doch seine nächsten Worte trafen einen gewissen Nerv bei ihr.

      ,,Frauen sind wohl fähig aber doch stark eingeschränkt- immerhin leben wir in einer Welt, in der Männer regieren und den hohen Posten erwerben. Die meisten besitzen kaum Bildung...Weshalb die Gespräche immer so überaus eintönig sind und ohne gewissen Reiz."

      Stark eingeschränkt? Kaum Bildung? Gespräche ohne Reiz? Der hatte ja genau dieselbe Meinung über Frauen wie all die anderen Männer dieses Reiches. Und sie hatte auf ein interessantes Gespräch gehofft. Sie sah ihn an mit einem nur relativ leichten Lächeln.
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      ,,Ich sag das ja nur ungern aber so wie ihr über Frauen sprecht, wirkt ihr auf mich wie ein Kind dass seinem Vater nach plappert. Meiner Meinung nach ist das schlimmer als ein Welpe zu sein. Zwar mögen ein paar Frauen keine Bildung haben, das stimmt durchaus. Doch es gibt natürlich viel mehr frauen die bildung haben. Sie verstecken sich nur, weil sie nicht für Hexen gehalten werden wollen. Schließlich herrscht immer noch der alberne Glaube, dass nur Hexen eine so gute Bildung haben. Und ihr, Prinz, scheint rein gar nichts über die wahre Natur von Frauen zu wissen", sagte sie und stand auf. Sie zog sich ihre Schuhe wieder geschickt an. Okay! Jetzt würde sie definitv hingerichtet werden. Das war ja mal übertrieben respektlos doch sie konnte ihre Worte nicht einfach aufhalten, da sie nicht wusste, wie. Aber ihre Worte waren nunmal auch nicht nicht gelogen
    • Richard Theodor Avington

      Es ging nicht in Richards Kopf hinein, dass Alice sich nicht wegen den Welpentitel korrigieren wollte. Richard hätte es gewaltig geärgert, wenn jemand so sein Charakter beschrieb - das klang absolut schwach. Für ihn sprach sie wirres Zeug, nur bei Damiens Kampfstärke konnte er zustimmen. Anders wäre er doch nie in der Position, in der er sich gerade befand. Der leichte Hauch eines Lächeln, was sich die Dame vor ihm auf die Lippen setzte störte ihn ein wenig, sodass kurzweilig seine Finger unter den Handschuhen zuckten. Wenn sie ihre Worte nicht klug werfen würden, hätte Richard sich ihr Geschwätz schon lange nicht mehr angehört.

      ,,Ich sag das ja nur ungern aber so wie ihr über Frauen sprecht, wirkt ihr auf mich wie ein Kind dass seinem Vater nach plappert."

      Ein Kind? Er konnte es selbst kaum fassen, dass er hier im freien Platz da stand um sich beleidigen zu lassen. Die Frau hatte wohl einen starken Todeswunsch, dass konnte er in ihren Augen sehen. Die Meinung von Richard zerschnippelte sie wie ein Koch sein Gemüse. Er konnte sich vorstellen, dass sich die klugen hinter den bildungsarmen Menschen versteckten - ob es nun an der Hexenverfolgung lag oder daran, dass die meisten Frauen mit Bildung für eine Bedrohung sahen. Richard hingegen musterte Alice nur weiter an, bevor er ein kleines Seufzen hinausließ. Seine Hand strich kurz über sein Haar, er schluckte wohl seinen Ärger hinunter.

      "Vielleicht hatte ich noch nicht die Chance mich vom Gegenteil zu beweisen? Nicht viele gehen gegen meine Meinung. Ich sehe schon - Sie gehören wohl zu der beleseneren Sorte, die sich lieber ein Finger abhacken würde als einfach der Aussage von einer höheren Person zuzustimmen.", analysierte Richard das Verhalten dieser durchaus interessanten Dame - für sein übliches Benehmen reagierte er zwar ruhig, doch musste er sich dafür auch anstrengen. Eigentlich suchte er genau eine Frau mit Köpfchen, tja - zu schade, dass Damien sie bereits besitzt.



      "Deine scharfe Zunge gefällt mir, es ist wichtig sich durchzusetzen. Ohje - Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich mir heute noch eine Standpauke anhören muss. Geschweige denn meine Zeit mit einer bereits vergebenen Frau verbringen würde. Ich glaube kaum, dass im Bankett eine dabei, die so Wortgewandt ist wie sie. Damien ist ein wahrlicher Glückspilz.~"
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    • Alice Juliette Bellinski

      "Deine scharfe Zunge gefällt mir, es ist wichtig sich durchzusetzen. Ohje - Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich mir heute noch eine Standpauke anhören muss. Geschweige denn meine Zeit mit einer bereits vergebenen Frau verbringen würde. Ich glaube kaum, dass im Bankett eine dabei, die so Wortgewandt ist wie sie. Damien ist ein wahrlicher Glückspilz.~"

      Sie hörte mittlerweile von so vielen Männern, dass Damien ein Glückspilz sei. Aber er war der erste Mann der es wegen ihrem Charakter sagte und nicht wegen ihrem Aussehen. Ihr Aussehen war in der Gesellschaft immer der Grund warum sie oder Damien Glück hatten laut den anderen Adeligen. Allerdings hatte sie ernsthaft gedacht, er würde sie nun gefangen nehmen wegen ihrer scharfen Zunge. Vielleicht war er doch ein wenig interessant. Heiraten würde sie aber auf gar keinen Fall wollen. Am liebsten würde sie Niemanden heiraten und sich einfach ihren Hobbys witmen. Sie könnte das Geschäft ihres Vaters erben und weiterführen. Aber nein, sie war ja nur eine Frau. ,,Ich bin mir sicher, hier findet hier auf dem Ball noch eine Wortgewandte Frau", sprach sie jedoch. Sie wollte sich so schnell wie möglich aus dieser Konservation befreien und einfach nur nach Hause. Das war ihr definitiv lieber.
    • Richard Theodor Avington

      ,,Ich bin mir sicher, hier findet hier auf dem Ball noch eine Wortgewandte Frau"

      Sein Blick verriet mehr als tausend Worte es je könnten. Er sah es als eine Art Scherz von Alice, doch beließ er es dabei und fügte dem nichts mehr hinzu. Ja, wortgewandte Frauen, die sich nur über die heiße Luft beschweren oder schleimen konnten. Niemand, der wirklich gutes Köpfchen besaß und sich als Ehefrau würdig erweisen würde. Aber - wenn er besser sein wollte als sein Bruder- durfte er nicht einfach sich mit Kleinvieh abgeben. Seine Zukünftige müsste so viel perfekter sein als Ariadne. Immerhin waren Ehefrauen in diesem Reich wie Waren, die sich die Adligen gegenseitig präsentierten. Je wertvoller und seltener der Edelstein war, desto höher war die Chance auf Ansehen.
      Aber hier...auf diesem Bankett. Hier gab es nur schwarze Kohle - die wertvollen Diamanten wurden ihm schon entrissen. Ein Jammer, dennoch bekam er wenigstens eine erfrischende Unterhaltung. Trotzdem wusste er, dass sein Diener schon längst auf der Suche nach ihm sein müsste - lange bleiben konnte er also nicht. "Ich sollte lieber zu meinem wortgewandten Leibwächter zurückkehren. Er glaubt sonst, dass ich wieder abgehauen bin.", sagte Richard so als würde es öfters vorkommen, dass er bei solchen Anlässen sich einfach von dannen machte. Er konnte nichts dafür, wenn die Langweile nicht mehr auszuhalten war. "Es war aufregend sich mit dir zu unterhalten, Alice. Normalerweise langweilen mich die meisten Personen aber deine harte Ehrlichkeit gefällt mir. Du bist nicht auf den Mund gefallen." Er sprach mit ihr ziemlich vernünftig - es war kein Unterton zu hören, keine Maske hinter der sich Richard versteckte. Dann aber beugte er sich näher zu Alice, ein schiefes Lächeln schmückte sein Gesicht. "Falls du aber in naher Zukunft genug von Damien hast, lass es mich ruhig wissen.~", fügte er flirtend mit einem Tropfen von Hinterlistigkeit hinzu, auch wenn er die Antwort bereits kannte. Alice war zwar eine selbstbewusste Frau, doch gegen Ende...war sie auch nur die Ware von Damien. Ihr Schicksal war schon lange bestimmt - wie eine Marionette ließ sie sich weiter leiten. Damien würde irgendwann ihr Untergang sein, dies würde Richard garantieren. "Ich hätte nichts dagegen mich noch Einmal belehren zu lassen."
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    • Alice Juliette Bellinski

      "Ich hätte nichts dagegen mich noch Einmal belehren zu lassen."

      Das war hoffentlich ein Scherz. Ein ganz schlechter Scherz. ,,Ihr beliebt zu scherzen", sprach sie mit einem Lächeln. Sie behielt nun ihre Adelige Haltung als Fassade. Dann machte sie einen höflichen Knicks. ,,Ich wünsche euch diesen Abend noch alles Gute und auf das eure Brautsuche ein Erfolg wird", sagte Alice. Sie sollte auch mal langsam zurück. Ihr Vater würde sich nur unnötig Sorgen machen und außerdem stand noch ein Tanz mit Damien aus. Und wie sie Damien kannte, würde er darauf bestehen. Genau wie ihr Vater. Ihr blieb also nichts anderes übrig. Am liebsten würde sie sich ja mit Ariadne unterhalten allerdings gab es da das Problem dass diese ihrer Pflicht als Kronprinzessin nachkommen musste. Und für ihre beste Freundin hoffte Alice einfach nur, dass sie den Kronprinzen vielleicht eines Tages doch lieben konnte auch wenn die meisten ehe nicht aus Liebe geschlossen wurde. Ariadne war für den König einfach eine sehr perfekte Partie für seinen ältesten Sohn.

      Ariadne

      Ein Ball wie jeder andere. Viele Ledige Damen suchten sich einen Mann und sonst nur Geschäftsgespräche. Sie sah in das rot des weines in ihrem Glas. Ein edler Tropfen der nur der Königsfamilie vorgesetzt wird. Und sie war die Kronprinzessin. Seufzend stellte die schwarzhaarige ihr Glas auf einen Tisch ehe sie in die menge schaute.
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      Es war wahrscheinlich bald soweit. Der Moment wo alle auf einen Tanz zwischen ihr und ihrem Verlobten erwarteten. Alle außer Isabella, ihre gehässige Schwester. Stiefschwester. Ariadne war eigentlich eine uneheliche Tochter aber sie hatte sich ihren wert als perfekte partie erkämpft. Ihr Verlobter war wirklich ein guter Mann. Keine frage. Und sie wünschte es sich sehr, dass sie sich in ihn verliebte. Aber sie war sich sicher, das das nicht auf Gegenseitigkeit beruhte. Deswegen erfüllte sie brav ihre Pflichten
    • Richard Theodor Avington

      Zurück im Bankett und bei seinen Leibwächter konnte Richard nur seufzen. Eigentlich hatte er vor sich direkt aus dem Staub zu machen, er hatte das Gefühl, dass nichts mehr aufregendes passieren würde. Alice hatte ihm wirklich wunderbar unterhalten, aber nun erledigte sie wieder ihre Pflichten als gehässige Verlobte eines Großherzogs. Keine Ahnung wie diese Frau es nur eine Sekunde länger mit Damian aushielt. Schön anzusehen war er, jedoch war die restliche Art von ihm immer wie ein hochkonzentriertes Gift.
      Wer nicht aus seinem Vogelnest hinausfliegen möchte, der möge eben dort drin verrotten.
      Leibwächter Alexander hielt ihn jedoch auf einfach zu verschwinden.
      "Sie müssen wenigstens noch den Tanz abwarten von Prinz Brisko und Prinzessin Ariadne. Es wäre unhöflich bis dahin zu verschwinden."
      Richard seufzte leicht, er wusste es selbst am besten. Wer einen guten Eindruck machen möchte, darf nun Mal nicht seine Maske auffliegen lassen.
      Deswegen wollte wenigstens eine gute alte Freundin noch einmal begrüßen, bevor sie gezwungener Maßen mit dem nächsten Haufen Dreck tanzen musste, denn er ebenso wenig leiden konnte wie Damian. Brisko...Der jetzt Kronprinz, wegen wen er kein König sein konnte. Der Mann, der ihm das Leben seit seiner Kindheit schwer machte und alles auf einem Silberteller serviert bekam, während Richard froh sein konnte die Krümel abzubekommen.
      So ging er auf seine Kindheitsfreundin zu, die gerade noch eher betrübt wirkend an ihrem Rotwein nippte. Seinen Leibwächter konnte er für einen Moment noch einmal loswerden, auch wenn er diesmal in Reichweite sein würde, da er Richard genug kannte.
      Er schenkte Ariadne ein freundliches Lächeln und verbeugte sich zur leicht Begrüßung.
      "Schön dich zu sehen, Kronprinzessin Ariadne." Seine Augen schweiften kurz zu dem Getränk, was sie so erbittert trank.
      "Mhm, ja der Wein ist wirklich nicht schmackhaft. Es fehlt die gewisse Note, als konnte sich der Winzer nicht entscheiden ob er ihn bitter oder süß haben möchte...", sprach er etwas belangloses an um die Stimmung zu lockern. Auch wenn er es ernst meinte, Richard war ja auch Weinexperte. Immerhin gehörten ihn ja auch viele Weinfelder, keine Ahnung also warum alles so fade schmecken musste.
      Dann aber flüsterte er leicht amüsiert etwas Ariadne zu, damit keiner sie belauschte. Wenigstens mit der Kronprinzessin konnte er etwas ehrlicher sein, auch wenn er niemals wagen würde seine aufgesetzte Maske komplett abzulegen.
      "...Aber andererseits präsentiert doch der Wein eigentlich diesen Bankett sehr gut. Er ist genauso geschmacklos...Und hat seinen Reiz schon längst verloren."
      Der Prinz räusperte sich und lehnte sich lässig an die Tischkante, während er Ariadne ansah.
      "Und? Freust du dich gleich mit dem neuen König zu tanzen? Bestimmt wird auch gleich Damian um die Hand seiner Dame bitten. Immerhin werden ja auch dann genug Leute zusehen..."
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    • Ariade De Versailles

      Die schwarzhaarige mochte den Geschmack von Wein noch nie wirklich doch als sie von Richard angesprochen wurde, sah sie kurz auf. Sie kannte ihn lange. Viel zu lange und genauso war es andersherum. Natürlich hatte er bemerkt, dass ihr der Wein nicht schmeckte. Als er ihr dies zu flüsterte, musste sie kurz kicher.
      ,,Du bist wie immer etwas zu ehrlich Prinz Richard", sprach sie mit einem lächeln. Sie mochte die Unterhaltungen mit ihm, denn sie ließen sie für einen Moment entspannen. So war es schon immer gewesen. Schon seit sie klein waren. Damals schon hatte er sie nie verurteilt nur weil sie ein uneheliches Kind war. Während damals alle nur Isabella bewunderten, hatte er mit ihr gesprochen und das bedeutete ihr viel. Sie liebte ihn nicht aber er war für sie ein wichtiger Freund. Ob sie sich freute? Brisko war ein guter Tänzer und auch sie war sehr gut in Sachen Tanz unterrichtet worden. Was das anging, bestand also keinerlei Probleme. Die Gesellschaft würde einfach das bekommen, was sie wollte. Die Harmonie zwischen zweier Verlobten. Der aktuelle König wäre auch absolut begeistert sein da sie wie immer seine Erwartungen erfüllen würde. ,,Nun ich schätze schon und was Damian angeht, mit sicherheit. Er liebt es seine Verlobte vor den Augen der Gesellschaft zur präsentieren. Da ist er nicht viel anders als alle anderen Adeligen wodurch es natürlich ein paar Ausnahmen gibt", sagte sie und lächelte amüsiert.
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      ,,Du solltest auch zumindest einmal auf diesem Ball tanzen. Ich denke, dann würde nichts dagegen sprechen, wenn du einfach so von diesem langweiligen Ball verschwindest.", flüsterte sie ihm zu. Darum beneidete sie ihn ein wenig. Er konnte einfach verschwinden, wenn er alles erfüllt hatte. Sie hingegen musste wohl leider den ganzen Ball lang hier bleiben.