And they were roommates [yuyuumyn & dark.wing]

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    • Das Training war mal wieder genial und das sah man nicht nur Gabe an seinem allgemein Erscheinungsbild an sondern roch man auch ganz deutlich. Der junge Mann hatte sich mal wieder ordentlich ausgepowert. Der Pullover, den er sich nach dem Training angezogen hatte, musste wohl auf dem schnellsten Wege nachdem er ihn ausgezogen hatte in die Wäsche, aber das war ihm egal. Seine Haare hingen ihm strähnig und verschwitzt in die Stirn und seine Beine zitterten immer noch leicht von der Anstrengung, es war aber auch assi vom Couch heute einen Kraftcircle aufzubauen der einzig und allein darauf abgezielt hatte, die Beinmuskulatur bis aufs äußerste zu reizen und dann auch noch eine Sharingrunde hinten dran zu hängen, auch wenns witzig war zu zuschauen wie Apollo nach den ersten drei Minuten wie ein kaputter Stuhl zusammen klappte weil seine Beine nicht mehr mitmachen wollten. Gabriel hatte mittlerweile jedoch auch nicht mehr so viel zu lachen. Seine Beine fühlten sich schwer wie Beton an und er war heilfroh, dass Rey angeboten hatte ihn und die anderen beiden zu fahren sonst wären sie sicher nicht nachhause gekommen.

      „Bin wieder da.“ rief er kraftlos in die Wohnung. Schuhe ausziehen fühlte sich an wie eine Qual, aber er freute sich schon den ganzen Nachmittag auf die langersehnte heiße Dusche und davon wird ihn jetzt auch nichts aufhalten können. „Ich geh eben duschen und dann können wir essen. Ich hab einen Mordshunger!“ Das Milo gerade Besuch hatte interessierte ihn nicht, im Grunde wusste Gabriel das auch garnicht. Aus diesem Grund kam er - nachdem er im Bad stand und sich seelisch schon drauf vorbereitet hatte endlich duschen zu können - nur in Boxershorts und zu Überraschung aller - oder jedenfalls zur Überraschung der Leute die nicht wussten, dass Gabriel Trans war - in Sportbh aus dem Badezimmer um sich die vergessene frische Kleidung aus seinem Schlafzimmer zu holen. Er wollte am liebsten duschen und sich dann sofort in bequemen Klamotten aufs Sofa werfen, das funktionierte jedoch schlecht, wenn er sich vorher keine bequemen Klamotten im Badezimmer deponiert hatte.
    • Rose wollte Milo gerade antworten, als sich aber in dem Moment die Haustür öffnete, Gabriel's Stimme in die Wohnung rief und seine Rückkehr ankündigte.
      Milo's Blick war weiter auf den Fernseher gerichtet und er versuchte, schon fast ein wenig zu verbissen, Rose endlich wieder einzuholen, um die Runde am Ende vielleicht doch noch zu gewinnen.
      "Dann mach hinne und beeil dich!", rief er zurück.

      Rose konnte in dem Moment nicht anders, als über Milo's Antwort zu grinsen. Er konnte, wenn er extrem hungrig war, manchmal wirklich unausstehlich werden...
      Sie selbst wandte ihren Blick allerdings vom Fernseher ab und blickte in die Richtung des Hausflures. In dem Moment kam Gabe wieder aus dem Badezimmer, um noch einmal in sein Schlafzimmer zu gehen.
      Rose blinzelte ein wenig überrascht, als ihr als erstes der Sport-BH an Gabe's halbnackten Körper auffiel. Um den jungen Mann nicht so lange anzustarren, wandte sie ihre Aufmerksamkeit wieder dem Fernseher zu und fragte Milo dann mit gesenkter Stimme.
      "Wusstest du das, Mi?"

      Milo, welcher mittlerweile die Runde verloren hatte, legte seinen Controller mit einem genervten Seufzen zur Seite und blickte dann zu Rose.
      "Was meinst du?", fragte er und schob sich seine Brille wieder auf die Nase.
      Rose blickte ihn einen Moment schweigend an und ihr wurde schnell bewusst, dass Milo das nicht zu wissen schien. Sie entschied sich, dazu nichts weiter zu sagen und schüttelte nur leicht ihren Kopf. "Ach nicht so wichtig.", sagte sie und lächelte entschuldigend.

      Sie hatte nur aus Zufall gesehen, dass Gabriel Trans ist und würde daher einfach ihre Klappe halten. Es war nicht ihre Aufgabe und sie hatte kein Recht es einfach weiter zu erzählen. Es war allein Gabriel's Entscheidung, ob und wem er davon erzählen wollte.
    • Gabe lachte laut auf als er Milos Stimme aus dem Wohnzimmer hörte und verschwand dann im Bad. Beeilen tat er sich aber definitiv eher weniger. Viel mehr genoss er das heiße Wasser welches so lange auf ihn runter rasselte bis sich seine Haut leicht rötlich verfärbte. Das vor allem Milo auf ihn wartete hatte er schon längst vergessen. So ließ er sich nicht nur mit dem duschen Zeit sondern auch mit allem anderen danach. Seine - noch nassen - Haare bekamen das komplette Program an Pflegeprodukten. Nach fast einer halben Stunde kam er in einer kurzen Shorts, einem Pullover - welchem ihm ein wenig zu groß war - und einem seltsamen Konstrukt aus Stoff auf dem Kopf - welches seine Haare in einer Art Turban zusammen gefasst hatte - ins Wohnzimmer.

      Wenn man es wusste, könnte man fast meinen, dass sich unter dem Pullover seine - wenn auch recht kleine - Oberweite abzeichnete - was tatsächlich auch der Fall war - wenn man jedoch nicht wusste das Gabe Trans war, könnte man auch einfach nur denken dass er eine recht ausgeprägte Brustmuskulatur hatte, immerhin hatte er nie eine sonderlich ausgeprägt Brust besessen und das hatte sich seit seiner Testosteroneinnahme auch nicht geändert.

      „Ich sterbe vor Hunger.“ meinte er mit erschreckender guter Laune als er durch die Wohnzimmertür kam. An seinen Beinen und Knien bildeten sich so langsam blaue Flecke - das Training heute war definitiv nicht ohne gewesen - und vor allem seine Wadenmuskulatur war - trotz der heißen Dusche - immer noch außergewöhnlich ausgeprägt. Nun fiel sein Blick auch auf Rosie. „Ouh hey. Sag doch das wir Besuch haben, dann hätte ich mir mehr angezogen.“ meinte er lachend und hielt dem Besuch die Hand hin - würde er nicht. „Gabriel, freut mich sehr.“ stellte er sich höflich vor. „Ich mach das Essen nochmal warm und dann können wir speisen.“
    • Sowohl Milo, als auch Rosalie blickten gleichzeitig auf, als Gabriel nach einer gefühlten halben Ewigkeit frisch geduscht das Wohnzimmer betrat.
      Milo's Magen begann wieder laut zu knurren, wie als würde dieser Gabriel's Aussage direkt zustimmen wollen. "Was hast du so lange im Badezimmer gemacht? Hast die Decke gleich noch neu gestrichen?", fragte er grummelig und sein Blick fiel unweigerlich auf Gabe's Beine und Knie auf welchen sich ein paar blaue Flecken gebildet haben.
      Er zog leicht besorgt seine Augenbrauen ein wenig zusammen, entschied sich aber dazu, das erstmal nicht weiter zu kommentieren.

      Rose blickte Gabriel mit einem freundlichen Lächeln an, nahm seine Hand und schüttelte diese zur Begrüßung. "Freut mich ebenfalls, Gabriel. Rosalie. Aber bitte nur Rose.", antwortete sie und blickte kurz aus dem Augenwinkel zu Milo.
      "Beachte seine Laune am besten einfach nicht weiter...er wird immer so, wenn er hungrig ist.", sagte sie und begann ein wenig verschlagen zu grinsen. "Und dann auch noch bei Mario Kart so schlecht verliert."

      Milo grummelte erneut und murmelte etwas unter seinem Atem von wegen "Du hast ja auch geschummelt. Ich weiß nicht wie, aber du hast nicht fair gespielt."
      Rose schüttelte über Milo's Antwort nur leicht ihren Kopf und revanchierte sich mit einem: "Du bist einfach ein schlechter Verlierer.", ehe sie von dem kleinen Sofa aufstand und nach ihrem Motorradhelm griff, welchen sie neben dem Sofa abgelegt hatte. "Wenn ihr beiden zum Abend essen wollt, gehe ich jetzt besser nach Hause."
    • Man konnte dem jungen Mann wohl mehr als deutlich ansehen das ihm ein Spruch auf der Zunge lag den er sich jedoch krampfhaft verkneift, stattdessen meinte er „ich hab mit den Wänden angefangen, die Decke mach ich morgen.“ in einem sehr sarkastischen Tonfall.

      Dann wandte er sich der jungen Dame zu. „Top, dann bitte Gabe, wenn wir schon bei Spitznamen sind.“ meinte Gabriel und zwinkerte frech. Im Grunde war es ihm egal ob man ihn Gabe oder Gabriel nannte, seine Freunde hatten so viele Spitznamen für ihn, einen mehr oder weniger Tat da nichts zur Sache. „Ach ich bin da tiefen entspannt, solang man mich nicht zu sehr provoziert hat man keine Probleme mit mir.“ winkte er bei Rose‘s Einwurf zu Milos schlechter Laune ab. „Aber dann sollten wir wohl essen nicht das es noch eskaliert.“ grinste er.

      „dann bring du doch deinen Besuch zur Tür und ich mach das Essen nochmal warm.“ schlug der Student vor. „Komm gut nachhause. Wir sehen uns sicher nochmal.“ verabschiede Gabe sich kurzgebunden und verschwand dann in der Küche um wie erwähnt das Essen nochmal zu erhitzen.
    • Rose blickte Gabe hinterher, als dieser in der Küche verschwand und hob zum Abschied kurz ihre Hand. "Sicher, bis bald.", sagte sie, wand sich wieder Milo zu und griff nach ihrem Motorradhelm.
      Milo erhob sich nun selbst ebenfalls von dem Sofa. Noch immer grummelig, aber da das Essen kurz bevor stand, war er nicht mehr ganz so gereizt wie er es gerade eben noch gewesen ist.
      "Du kannst auch mitessen, Rosie.", sagte er aber Rose schüttelte nur leicht ihren Kopf. "Das ist wirklich sehr lieb, Mi, aber mein Dad wollte heute den Grill anwerfen und hat ein paar Freunde der Familie eingeladen.", sagte sie mit einem Lächeln, während die beiden zur Tür gingen.

      Milo nickte leicht. "Dann grüß Charlie und deine Mom von mir. Und fahr vorsichtig, hörst du? Schreib mir, wenn du zu Hause angekommen bist."
      Rose nickte nur leicht. "Ja, mach ich.", begann sie, hielt dann aber plötzlich Inne. "Einen Moment noch...das hätte ich ja fast vergessen...", fuhr sie fort und holte aus ihrem Rucksack eine Box mit selbstgebackenen Keksen.

      "Die hat meine Mom für dich gemacht. Du kannst sie natürlich auch mit Gabe teilen.", sagte sie und schultere dann ihren Rucksack.
      "Kommt du und Archie mich doch morgen in der Werkstatt besuchen, wenn ihr Zeit habt. Danach können wir was unternehmen.", sie blickte in die Richtung der Küche. "Bis dann, Gabe!"
    • „Tschau! Gute Fahrt.“ kam es von Gabe aus der Küche ehe man Geschirr klappern hörte und keine zehn Minuten später kam der junge Student mit zwei gut gefüllten Tellern zurück ins Wohnzimmer. „Essen fertig.“ grinste er breit und stellte beide Teller auf den Wohnzimmertisch ab. „Na komm, ich verhungere.“ meinte Gabriel als ob ER so lange auf Milo gewartete hatte. „Wollen wir beim Essen was schauen? Da gibt es doch diesen einen Actionfilm den man jetzt streamen kann…keine Ahnung um was es geht aber der Trailer sah ganz gut aus.“ er war schon dabei den ersten Bissen zu seinen Lippen zu führen während er immer noch mit Milo redete. Etwas von dem Curry tropfte von seinem Löffel zurück auf den Teller, unter der cremigen Sauce kam weißer Reis zum vorscheinen.

      Gabe wartete gar nicht wirklich auf Milo um mit dem Essen anzufangen, den ersten Löffel verschwand kurz bevor er seinen Vorschlag gemacht hatte in seinem Mund und er summte zufrieden auf. „Gott das ist fantastisch.“ seufzte er leise. Und das war es wirklich, nicht nur weil Gabe nach seinem Training immer halb verhungert war und wahrscheinlich alles essen würde, sondern weil das Curry wirklich gut war.
    • Milo, noch immer sehr hangry und somit ziemlich unerträglich, betrat mit der Box mit den frisch gebackenen Keksen von Rosie's Mutter, wieder das Wohnzimmer und blickte auf Gabriel, welcher bereits angefangen hatte von dem Curry zu essen.

      "Du Bastard hättest auch ruhig auf mich warten können.", grummelte er und setzte sich dann neben ihm auf das kleine Sofa. Sie sollten wohl dringend zusehen, dass sie sich demnächst ein größeres Sofa zulegen. Vor allem, wenn beide öfters Besuch bekamen.
      Sein Magen begann noch lauter zu knurren und er stellte die Box mit den Keksen auf den Tisch mit ab.
      "Nachtisch.", erklärte er knapp und griff dann schon fast ein wenig gierig nach dem Teller mit dem Curry. Scheinbar stimmte der Spruch...einige Menschen wurden wirklich zur Diva, wenn sie hungrig sind. Auf Milo traf das auf jeden Fall zu.

      Er nahm etwas von dem Curry auf den Löffel und schob sich diesen, ohne vorher zu pusten, bereits in den Mund. Endlich hatte er das Gefühl, dass sein innerlichen Gremlin sich wieder beruhigte.
      Bevor er, Gabriel auf seine Frage bezüglich des Films antwortete, schob er sich einen weiteren Löffel des Curry's in den Mund. "Das...ischt lecker!", sagte er nun deutlich besänftigt und mit leicht vollen Mund und schluckte runter.
    • „Danke, ich weiß.“ meinte Gabe mit halb leeren Mund frech grinsend. An Selbstbewusstsein mangelte es dem jungen Mann definitiv nicht, aber immerhin hatte er recht, das Curry war wirklich hervorragend geworden. Sein Blick glitt ganz kurz zu den Keksen bevor Gabriel sich wieder seinem Essen zuwandte. Die Kekse würde er wohl nicht unbedingt essen, aber das musste er Milo ja nicht unbedingt auf die Nase binden. So war es eine zeitlang still im sie herum, da sich keiner wirklich verantwortlich fühlte das Essen zu pausieren um einen Film anzumachen blieb es auch aus Richtung Fernseher fürs erste still.


      Gabriel war wohl ein deutlich ruhigerer Mitbewohner als man es erstmal vermutet könnte, vor allem wenn man sich so seine Freunde (vor allem aber Apollo) anschaute. Klar hatte er seine Eigenarten (was man vor allem in der Küche merkte. Aufgeräumt wurde grundsätzlich erst wenn gegessen wurde und das Gabe für ein Gericht teilweise zwei Töpfe plus Pfanne benutzte machte es nicht weniger unordentlich), aber im Grunde war er ein sehr einfacher Mitbewohner. Den größten Teil der Zeit war er sowieso beim Sport oder arbeitete bis spät in die Nacht in seinem Zimmer an irgendwas. Neben den teilweise exorbitant langen Duschsessions und der Unordnung die er in der Küche hinterließ (aber grundsätzlich auch selbst wieder beseitigte) konnte man eigentlich über nichts meckern. Auch seine Freunde kamen weniger oft vorbei als es am Anfang dem Anschein gemacht hatte. Der einzige der doch verhältnismäßig oft kam war Rey, aber meistens saßen die beiden jungen Männer dann in Gabes Zimmer und stören niemanden.

      Wenn Gabriel morgens noch in der WG war (und nicht zu einer gottlos frühen Stunde schon zum Sport oder in die Stadt gegangen war) saßen die beiden Männer entspannt am Frühstückstisch, irgendwie war das zu einer Art Ritual geworden, auch wenn Gabe die Brötchen irgendwann durch seine Haferflocken getauscht hatte genoss er die Zeit morgens mit Milo. So auch an diesem Morgen. „Einer meiner Kommilitonen schmeißt am Wochenende eine Party, hast du Lust zu kommen?“ jeder kannte die Partys der Modedesign-Studenten und das nicht nur weil sie immer gut waren sondern auch grundsätzlich dermaßen aus dem Ruder liefen. Die meisten männlichen Studenten rissen sich gerade zu nach den Partys (vor allem weil der Studiengang eigentlich grundsätzlich (fast) nur aus Frauen bestand) und einfach so kam man nie in die Locations. Und entweder man wurde eingeladen oder man kannte wen der einen mitnahm. Die Modedesign-Studenten bestanden darauf, dass ihre Partys ein Safe Space war und genau so behandelt wurde, aus diesem Grund wurden auch Leute die nicht anwesend sein sollten nicht eingeladen.
      Die angesprochene Partys sollte auf einem alten Fabrikgelände (welches mittlerweile als Location für Konzerte und Feiern genutzt wurde) stattfinden und unter dem Motto ‚Schwarzlicht‘ laufen. Das war auch wieder so ein Ding der Studenten, jede der geplanten Feiern lief unter irgendeinem besonderen Motto.
    • Milo, welcher gerade einen Schluck von seinem Chai Schoko-Tee mit einem Schluck Sojamilch drin trank, blickte von seiner Tasse auf, als er von seinem, nun nicht mehr wirklich neuen, Mitbewohner angesprochen wurde.
      Für einen Moment blickte er seinen Mitbewohner nachdenklich an und stellte die Tasse zurück auf den Frühstückstisch.
      "Eine Party? Jetzt am Wochenende?", fragte er und lehnte sich ein wenig in seinem Stuhl zurück.

      Milo ist noch die die Art von Mensch gewesen, die gerne Party's besuchte oder im allgemeinen feiern ging. Er ging mit seinen Freunden, also meistens Archie und Rosie, lieber ins Kino oder verbrachte mit ihnen entspannte Spiel- und/oder Film-Abende.
      Aber vielleicht...nur vielleicht war dies die perfekte Gelegenheit Mal ein wenig aus sich heraus zu kommen und neue Leute kennen zu lernen?
      Aber das Mal wieder viel einfacher gesagt als getan...

      Nach einen Moment des Schweigens, sah er wieder zu Gabe und nickte leicht. "Ja, warum eigentlich nicht?...du lässt mich dann aber nicht irgendwo alleine stehen, wenn ich niemanden kenne, oder?", fragte er und versuchte es möglichst als einen Scherz zu verpacken.
      Er konnte sich wirklich nichts schlimmeres vorstellen, als auf einer Party zu sein, wo er niemanden kannte.
      Er strich sich ein paar seiner, vom Schlaf noch verwuschelten Haare aus dem Gesicht und fragte dann etwas verlegen. "Sag Mal...Archie und Rosie können nicht zufällig auch kommen? Ich gehe davon aus, dass du Rey, Apollo und B.J auch mitnimmst?", fragte er bis ihm wieder etwas einfiel:
      "Archie redet in letzter Zeit ziemlich viel von Rey...wenn ich es nicht besser wüsste, vermute ich, dass er...", murmelte er unter seinem Atmen und sah dann wieder zu Gabe, als ihm bewusst wurde, dass er seinen Gedanken gerade laut ausgesprochen hatte.
      "I-ich meine....das habe ich nie gesagt, verstanden?", sagte er deutlich verlegen und wollte sich am liebsten mit der flachen Hand gegen die Stirn schlagen. Warum konnte er manchmal nicht einfach seine Klappe halten?!
    • „Klar lass ich dich nicht alleine! Also ich Versuchs auf jeden Fall.“ meinte er lachend. „Ich werde vermutlich sehr gefragt sein, weil ich das Ding mit organisiere aber Rey, Apollo und B.J sind auf jeden Fall auch da und im schlimmsten Falle musst du dich an Rey halten, der lässt niemand so schnell alleine.“ Versicherte er Milo lächelnd. „Und klar dürfen Archie und Rosie mitkommen. Und sonst sind da auch nur coole Leute, versprochen.“ grinste der Student zuversichtlich. „Überlegt euch aber ein cooles Outfit, am besten was mit Neonfarben oder weißen Highlight, dann knallt das Schwarzlicht richtig, aber wir bieten sonst auch Neonfarbe an…die ist übrigens Pflicht.“ zwinkerte er seinem Mitbewohner verschwörerisch zu bevor er einen weiteren großen Löffel von seinen Overnight-Oats nahm.

      Als das Gespräch plötzlich zu Rey und Archie switchte hielt er kurz inne, fing sich aber relativ schnell wieder. „Ich weiß nicht wovon du redest.“ Versicherte er Milo schnell. Klar hatte Gabriel schon mit kommen wie Archie den Tattoowierer ansah, das war immerhin kaum zu übersehen. Rey war aber auch der Typ Mensch in den man nicht viel zu schnell vergucken konnte, immer hin war er - rein objektiv betrachtet - sehr attraktiv (wenn man auf Tattoos und Piercings stand selbstverständlich nur) und selbst wenn man auf die subjektive Ebene ging war der Schwarzhaarige auf allen Ebenen ein wirklich guter und zuvorkommender Mensch.

      „Ich setzt euch auf die Liste. Möchtest du dich dann mit Rey kurz schließen? Ich werde wohl schon früher hin um beim Aufbau zu helfen, aber ihr könnte ja dann einfach nachkommen wenn die Party anfängt und es euch passt.“ schlug Gabe vor nachdem er das Thema Rey mit einigen Sekunden schweigen beendet hatte.
    • Milo atmete erleichtert auf, als Gabe ihm schnell versicherte, dass er nicht wüsste, wovon er gerade gesprochen hatte.
      "Danke.", sagte er und lächelte seinen Mitbewohner noch immer ein wenig verlegen zu, da er sich ziemlich sicher war, dass Gabriel genau gewusst hatte, wovon Milo gerade gesprochen hatte.
      Auch wenn Rey ein netter Kerl zu sein schien, verliebte sich Archie viel zu schnell und nach der Sache mit Isaac...wollte er einfach nicht, dass sein bester Freund nochmal verletzt wird.

      Er verzog ein wenig sein Gesicht, als Gabriel davon sprach, dass Neonfarben auf der Party Pflicht waren, aber ergab sich der Anweisung mit einem schwachen nicken und einen gegrummelten: "Aye aye, Sir."
      Glücklicherweise hatte Gabriel ihm bestätigt, dass seine beiden besten Freunde ebenfalls zur Party kommen durften. Das nahm ihm bereits eine ziemliche Last von den Schultern und ließ ihn positiver dem Wochenende entgegen blicken. Solange er und/oder Archie nicht wieder mit Apollo aneinander rieten, versprach es ein interessanter Abend werden.

      Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück und nickte leicht, als Gabe ihn fragte, ob er sich mit Rey kurz schließen wollte. "Ja, klingt gut. Dann können wir gemeinsam als kleine Gruppe bei der Party aufkreuzen.", sagte er und strich sich mit einer Hand durch seine noch immer verwuschelten Haare.
      "Sollten ihr noch eine helfende Hand gebrauchen, dann sag mir Bescheid. Dann helfe ich mit."
    • Gabe winkte direkt bei dem Angebot ab. „Ach alles gut, wir sind echt viele und ich glaube Maja köpft mich wenn ich jemanden zum vorbereiten einspanne der nicht mindestens so perfektionistisch ist wie sie.“ meinte er lachend. Damit schien das Gespräch wohl auch erstmal beendet zu sein, Gabriel schien auf jeden Fall keine Interesse zu haben da gesagte zu vertiefen.

      Das besagte Wochenende kam viel zu schnell - zur Freude aller Modedesignstudenten und wahrscheinlich auch aller anderen die eingeladen wurden. Gabe selbst war schon am frühen Nachmittag - nach seiner obligatorischen Sporteinheit - aufgebrochen um seinen Kommilitonen beim Aufbau zu helfen. Im Grunde bestand der Aufbau erstmals daraus dass Pizza bestellt wurde, alle zusammen saßen und über alles mögliche quatschten und dann viel zu gestresst die Location auf die kommende Party vorbereiteten. Zum Glück hatten sie mehr als genug Zeit eingeplant und wurden mit allem rechtzeitig fertig. Am Ende blieb sogar noch so viel Zeit, dass sich alle Studenten, die bei den Vorbereitungen geholfen hatten entspannt umziehen und fertig machen konnten.

      Als Rey Milo, Archie und Rosie abholte war die Partys schon im vollen Gange. Vor dem Fabrikgelände stießen Apollo und Benny zu der kleinen Gruppe. Auch wenn Gabe seinen Freunden ebenfalls mitgeteilt hatte das weiße oder im besten Falle neonfarbene Kleidung Pflicht war hatte Rey sein obligatorisches schwarzes Shirt und eine zerrissene Jeans an. Apollo hatte sich mit dem weißen Shirt tatsächlich einigermaßen an den Dresscode gehalten und B.J war wohl komplett drauf eingegangen und fiel zwischen den beiden auf wie ein bunter Hund - das sollte jedoch nicht lange so bleiben.

      Wie von Gabe angekündigt wurde am Eingang tatsächlich mit Gästeliste kontrolliert wer reinkam, zu dem Glück der kleinen Gruppe stand Gabriel jedoch zufällig an der Tür und redete mit dem massiv wirkenden Türsteher als er seine Freunde erblickte und sie aufgeregt zu sich winkte. „Hey! Mega das ihr es geschafft habt!“ Gabe hatte getrunken, das sah man ihm nicht nur an sondern roch man auch ganz deutlich an seinem mit Tequila und Longdrinks gemischtem Atem. Die Jeans die er trug hatte große Risse die nicht nur seine Knie freilegten sondern teilweise so massiv waren, dass es sich wohl kaum lohnte, dass er eine lange Hose trug. Unter dem Jeansstoff konnte man nicht nur seine Tattoos sondern auch Schnörkeleien und abstrakte Muster in verschiedenen Farben sehen die sich sowohl über sein Beine, seine Arme und den Rest seines Körpers zogen. Das einzige was weder zerrissen noch halb durchsichtig war - so wie das silbrige Oberteil aus dünnem Meshstoff, welches ein gutes Stück oberhalb seines Hosenbundes endete - war der schwarze Binder (welcher auch locker als Croptop durchgehen würde). Selbst in den zurück gegelten Haaren und teilweise auch in seinem Gesicht hatte er was von der Neonfarbe, welche, sobald er wieder ins Innere gehen würde leuchten würde.

      Im inneren der Fabrik hallte die Musik laut an den Wänden ab. Es war ein schieres Paradies aus leuchtenden Farben, Lichtern und Menschen. An einer Wand wurde eine lange Bartheke aufgebaut an denen es wohl die Drinks gab mit denen Gabriel schon ordentlich vorgeglüht hatte und vor dem DJ stand ein langer Tisch auf welchem gerade eine junge Studentin in Gabes Alter zu der Musik tanzte.
    • Sowohl Milo, als auch Archie und Rose hatten sich komplett an den vorgegebenen Dresscode gehalten.
      Milo und Archie erschienen in einer weißen Hose und einem weißen Oberteil, während Rose ein weiß-silbernes kurzes Kleid mit passenden hohen Schuhen trug.
      Um den Dresscode abzurunden trugen alle drei Neon-Armbänder in verschiedenen Farben an ihren Handgelenken.

      Archie hatte, wie immer, ein breites Grinsen im Gesicht und seine Vorfreude auf die Party war ihm deutlich anzumerken. Nichts zuletzt, weil die Party ihm die Möglichkeit bot, Zeit mit Rey zu verbringen.
      "Du trägst ja gar keine Neonfarben, Rey.", stellte er fest, nahm ein paar seiner eigenen Neon-Armbänder von seinen Handgelenken, nur um diese dann bereits im nächsten Moment um Rey's Handgelenke zu befestigen.

      Milo blickte von Archie und Rey zu Gabe und lächelte ein wenig angespannt zur Begrüßung. Warum hatte er nochmal zugestimmt auf die Party zu gehen? Solche Veranstaltungen waren einfach nichts für ihn...gerade wenn er von viel zu vielen Menschen umgeben wurde.
      Rose bemerkte Milo's Unbehagen und stieß ihn leicht mit ihren Ellbogen an. "Entspann dich, Mi.", flüstere sie ihm mit einem leichten Lächeln zu bevor sie Gabe, welcher scheinbar bereits ordentlich etwas getrunken hatte, begrüßte.
      "Schön dich wieder zu sehen, Gabe. Danke für die Einladung", sagte sie und schob Milo an den Schultern ein wenig in seine Richtung.
      "Aber ich glaube Milo braucht erstmal etwas zu trinken."

      Milo verdrehte leicht seine Augen und grummelte etwas unverständliches unter seinem Atem. Rose grinste daraufhin nur und streckte ihm leicht die Zunge raus. "Ich hab dich auch lieb."
      Ihr Blick wanderte dann kurz zu Archie und Rey und danach zu Apollo und B.J, welche sie auch mit einem Lächeln begrüßte.
    • „Aber klar doch! Auf auf!“ meinte der Student motiviert, packte Milo am Handgelenk und zog ihn mit sich mit. Rey schmunzelte leicht. Gabe war durchaus ein lustiger Betrunkener. Durch Apollos lautes Gelächter folgte die Gruppe Gabe tiefer ins Innere der Fabrik. „Lilo, wir brauchen Alkohol!“ rief Gabriel dem jungen Mann hinter der Theke mit einem breiten Grinsen zu. Der Barkeeper hieß nicht wirklich Lilo, aber es machte ihm nichts so von Gabriel gerufen zu werden. „hast du nicht schon genug?“ lachte dieser amüsiert, machte sich jedoch sofort daran die geforderten Dinks zu mischen. Selbst der Alkohol leuchtete unter dem Schwarzlicht, was wohl an dem Tonic Water lag, welches grundsätzlich bei jedem Getränk genutzt wurde. Die Bar hatte nicht sonderlich viel Auswahl, das schien jedoch keinen der Gäste zu stören. Gabriel nahm zwei der fertig gemischten Drinks bereits an sich und drückte Milo eins davon in die Hand. „Rey wir müssen übrigens ganz dringend was an deinem Outfit ändern, so kannst du hier nicht feiern!“ mit einem Kopfnicken deutete er auf einen weiten Tische Nähe der Bartheke auf welchem schön aufgereiht Neonfarbe in den verschiedensten Tönen aufgestellt war.
      Nachdem alle Gläser an seine Freunde verteilt waren, nahm Gabe selbst einen tiefen Schluck aus einem, auch wenn er so wirkte, als ob er definitiv einiges intus hatte.

      Viel Zeit ließ Gabriel den Neuankömmlingen jedoch nicht mit ihren Getränken, sobald sie ihre Gläser hatten, navigierte er sie auch schon zu dem ‚Schminktisch‘ und nahm sich einer der Pinsel zur Hand. Gabriel war durch den Alkohol definitiv ein wenig zu übermotiviert. Noch während Rey am trinken war machte sich der Student daran seine Arme mit der Neonfarbe anzupinseln. Er hatte keinen richtigen Plan, etwas von der Farbe verlor sich auf dem schwarzen Stoff seines Shirts und der Hose, aber auch das schien Gabriel nicht zu interessierten und so malte er seinen Freund einfach unbekümmert weiter an. Seinem Beispiel folgend gesellte sich schon bald eine andere Studentin zu ihnen. Sie hätte mit ihrem Outfit genau so gut bei einem Rave sein können, so knapp wie der Rock und der neonpinkfarbende BH war. Mit einem fast schon anzüglichen Lächeln wandte sie sich sofort an Apollo, welcher auf die Flirtversuche nur zu gern einging und sich kurzerhand ebenfalls von ihr anmalen ließ, obwohl das was sie da mit ihrem Händen auf seiner Brust machte wohl kaum noch als ‚malen‘ durchging.
    • Archie und Rose ließen ihre Blicke sofort über die verschiedenen Neonfarben wandern. Beide tauschten einen wissenden Blick und schienen wohl direkt an das selbe zu denken, während Milo selbst eher mit einem verwirrten Blick daneben stand.
      Archie und Rose teilten sich oft eine gemeinsame Gehirnzelle...und diese befand sich nicht selten im Urlaub.
      Er nahm einen Schluck von seinem Drink und verzog bei dem Geschmack des bitteren Tonic Waters leicht sein Gesicht. Was auch immer alles in diesen Drinks war...es war nicht gerade schwach.

      Er beobachtete, wie Rosie Archie ihr Getränk in die Hand drückte und sich ebenfalls einen Pinsel schnappte. Sie wandte sich wieder Archie zu und begann damit, ihm mit einer blauen Neonfarben im Gesicht herum zu malen. Dabei achtete sie natürlich darauf genug Abstand zu seinen Augen und zu seinem Mund zu lassen. Milo wollte gar nicht erst darüber nachdenken, wie giftig die Farben wohl waren.

      Es dauerte nicht lange bis Archie schließlich mit gemalten Schnurrhaaren und einem Katzennäschen da stand. Mit einem zufriedenen Grinsen hielt Rose ihm ihren Handspiegel entgegen, damit er selbst das Ergebnis betrachten konnte.
      Während Archie sich über das Ergebnis zu freuen schien, wandte sich Rose MIlo zu, welche ab aber gleich seine freie Hand verneinend anhob.

      "Nein, nein, nein, nein. Wehe, Rosie...das würdest du dich nicht wagen...!", sagte er, doch als er sah, wie seine beste Freundin ihre beiden Augenbrauen hoch zog wusste er, dass er keine andere Wahl hatte und gab leise grummelnd nach.
      "Aber bitte keine Katze.", sagte er und und Rose konnte nicht anders als leise zu lachen. "Keine Sorge, ich halte es dezent. Obwohl du manchmal wirklich die Persönlichkeit einer schwarzen Katze hast, weißt du?", sagte sie und malte ihm nun gelber Neonfarben ein paar Sommersprossen auf die Wangen.

      Milo grummelte wieder unter seinem Atmen und hob nur leicht seine Schultern. "Lieber eine Katze als ein Chihuahua...oder eine stinkende Hyäne."
    • Nach einer Weile schien Gabriel wohl zufrieden mit seinem Kunstwerk auf Reys Haut zusein. Mit einem schweifenden Blick überflog er ihre kleine Runde. „Fantastisch, dann können wir uns ja jetzt ins Getümmel stürzten.“ das Apollo schon lange kein Teil mehr ihrer Gruppe war, war ihm kaum aufgefallen.

      Mit einem breiten Grinsen navigierte er seinen Mitbewohner, dessen Freunde und seine eigenen Freunde mitten auf die Tanzfläche. Das er selbst nach nicht ein mal einer Stunde urplötzlich verschwand und kurzer Zeit später auf dem selben Tisch auftauchte, auf welchem immer noch die Studentin vom Anfang tanzte schien wohl nicht nur an dem Alkohol zu liegen. Die Hände der Studentin fuhren gut sichtbar für alle unter Gabriels halbdurchsichtigem Oberteil, bleiben jedoch über seinem zweiten Oberteil - beziehungsweise seinem Binder. Es schien vertraut wie die beiden miteinander umgingen, schon fast eng aneinander tanzten und sich stimmig zur Musik bewegten. Vielleicht würde man das was sie taten nicht unbedingt als anmutig deklarieren, aber die trafen die - meisten - Takte der gespielten Musik.
      Da sah man mal wieder wie wohl sich Gabriel mit Aufmerksamkeit fühlte, vielleicht lag das auch ein klein wenig an dem hohen Alkohol Konsum den er schon intus hatte, aber das war definitiv nicht nur der einzige Grund.

      Rey hatte sich irgendwann aus der tanzenden Menge gezogen und stand nun mit einem weiteren Drink eher abseits und beobachtete abwechselnd die tanzenden Studenten und seinen Freund auf dem Tisch. Wo sich der Blonde aufhielt schien allen nicht sonderlich wichtig zu sein, wahrscheinlich war er längst mit der jungen Frau vom Anfang in irgendeiner Ecke gelandet. B.J. stand tatsächlich an der Bar, aber anstatt sich Drinks einzuflößen, quatschte er mit dem Barkeeper über Gott und die Welt.
    • Obwohl nicht einmal eine Stunde vergangen war, kam es Milo bereits wie eine halbe Ewigkeit vor. Die viel zu laute Musik, die grellen Neonlichter und die viel zu vielen Menschen auf der Tanzfläche, überforderten den introvertierten Eiskunstläufer maßlos, was dafür sorgte, das seine Soziale Batterie bereits jetzt schon komplett auf dem absoluten Tiefpunkt war.

      Er blickte von dem Getränk in seiner Hand, von welchem er bisher auch nur einen Schluck getrunken hatte, zu Archie und Rosie, welche beide weiterhin zusammen ausgelassen und lachend auf der Tanzfläche tanzten.
      Er wollte einfach nur nach Hause und sich mit einer Decke vor seine Playstation setzen oder zur Eishalle gehen. Aber wenigstens hatten seine beiden besten Freunde ihren Spaß auf der Party.

      Er ließ seinen Blick wieder über die verschiedenen Studenten wandern, bis er Gabriel entdeckte, welcher vertraut mit einer anderen Studentin auf einen der Tische tanzte. Er konnte sich nicht helfen und wusste auch nicht woran es lag, aber irgendwie ...mochte er es nicht ihn so mit der Studentin zu sehen...und die Art und Weise wie die beiden den ganzen anderen Studenten angestarrt wurden.
      Er musterte Gabriel für einen Moment und legte dann leicht besorgt seine Stirn in Falten. Hat dieser Schwachkopf heute überhaupt schon einmal einen Schluck Wasser zu sich genommen? Wenn er so weiter macht, wird er vielleicht noch vom Tisch fallen.

      Ein weiteres Mal blickte er kurz zu Archie und Rosie, die beiden immer noch den Spaß ihres Lebens hatten, ehe er sich durch die anderen Studenten bis hin zur Bar bewegte.
      Dort angekommen stellte er seinen eigenen Drink, welchen er sowieso nicht mehr trinken würde, auf dem Tresen ab und besorgte ein großen Glas mit kalten Wasser. Es überraschte ihn schon fast, das sie sowas hier überhaupt hatten.

      Mit dem Glas Wasser, bewegte Milo sich nun auf den Tisch zu, auf dem Gabriel immer noch mit der Studentin tanzte und umgriff dann sachte sein Handgelenk, um ihn vorsichtig vom Tisch zu ziehen.
      "Hey...vielleicht solltest du eine kurze Pause einlegen und zur Abwechslung ein wenig Wasser trinken, hm?", fragte er und drückte seinem Mitbewohner dann auch schon das Wasserglas in die Hände.
    • Durch Milos Hand die ihn sanft aber bestimmt von dem Tisch navigierte rutschte Majas Hand unter seinem Oberteil hervor. Er ließ die Studentin etwas verwirrt auf dem Tisch stehen was sie jedoch nach wenigen Augenblicken schon nicht mehr störte. Gabe folgte jedoch ohne Beschwerden Milos stummer Aufforderung und stand nun neben seinem Mitbewohner wieder auf dem Boden mit dem Glas Wasser in der Hand.

      Mit zwei großen Schlücken leerte er das Glas - er schien heute allen Anschein nach schon erfahren zu haben Glaser in wenigen Schlücken zu leeren. Obwohl Gabriel definitiv nicht - mehr - nüchtern war, konnte er mehr als nur deutlich merken, dass Milo sich nicht wirklich wohl zwischen den ganzen anderen Studenten fühlte.

      „Möchtest du gehen?“ dafür dass er heute nicht sonderlich viel außerhalb von Alkohol in sich gekippt hatte, kamen die Worte verhältnismäßig nüchtern aus seinem Mund. Er wusste selbst nicht so ganz vorher die Worte kamen. Klar hatte er Rey auch schon angeboten mit ihm von einer Partys zu verschwinden, wenn sich dieser nicht wohl fühlte, aber Milo und er waren - noch - nicht wirklich Freunde. Die verstanden sich gut und lebten zusammen, aber sie kannten sich bei weitem noch nicht lang genug um ihre Beziehung eine Freundschaft zu nennen und trotzdem bot er ihm an, mit ihm zusammen die Partys zu verlassen.
    • Milo zog beide Augenbrauen hoch, als Gabriel das Wasserglas ohne den geringsten Widerstand mit nur zwei großen Schlucken leerte. Ehrlich gesagt hatte er mit mehr Gegenwehr gerechnet – aber so war es natürlich um einiges besser.
      Dennoch war er sich ziemlich sicher, dass Gabriel morgen einen ordentlichen Kater haben und Zeit zum Ausnüchtern brauchen würde.

      Er nahm ihm das Wasserglas wieder ab und musterte ihn aufmerksam, um seinen Zustand ein wenig besser einschätzen zu können. Vielleicht sollten sie ihm noch etwas kleines zu essen besorgen und ein wenig an die frische Luft gehen, um den Kater bereits ein wenig entgegen zu wirken.

      Doch als er die Frage seines Mitbewohners hörte, hielt er Inne und blickte ihn einen ganzen Moment überrascht an. Ist es...wirklich SO offensichtlich, dass er sich hier nicht wohl fühlte, dass es selbst Gabriel in seinem Zustand auffiel?
      Milo biss sich leicht auf seine Unterlippe und schüttelte dann nur bestimmt seinen Kopf. Das letzte was er wollte war, dass er den Eindruck einer Spaßbremse machte, wenn sich die anderen sich hier so amüsierten.

      "Nein, nein, schon gut.", winkte er ab, legte seine Hand an Gabriel's unteren Rücken und schob ihn sachte in die Richtung des Ausgangs. "Aber ich habe nichts dagegen, wenn wir einfach kurz ein wenig an die frische Luft gehen. Das wird dir Zwischendurch auch ganz gut tun."
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