Während er jede Schublade der Kommode durchsuchte, machte sich auch Violet an die Arbeit und warf einen Blick in das Nachtkästchen und suchte nicht nur auf, sondern auch unter dem Bett. Sie war also recht beschäftigt, als er gerade die letzte Schublade aufzog und dann plötzlich ein übergroßen Schlüpfer der alten Dame in seinen Händen hielt. Peinlich berührt stopfte er das Teil hektisch wieder dort hinein, wo er es herhatte und beschloss, dass nicht in diesem Fach zu finden war.
Danach ging er an den Schrank und zwischen den vielen Stapeln an Bettwäsche, fand er nur große Stücke Seife, die wohl ihren Duft an den Stoff abgeben sollten, was mehr oder minder auch so passierte. Manche der Stücke dufteten wirklich sehr gut, doch groß etwas anfangen konnte er damit eh nichts, also blieben die Seifenstücke zwischen den Laken.
Als nächste öffnete er die Schranktüre mit den Kleidern und Mänteln und wie es sich für einen gründlichen Agenten gehörte, steckte er in jede Tasche auch seine Hand hinein. Zutage kamen Bonbons, ein paar Münzen, gebrauchte Taschentücher (Igitt!) und ein alter großer Schlüssel. Dieser war interessant und wurde daher auch mitgenommen, als Violet nach ihm rief.
Die junge Frau kroch gerade wieder unter dem Bett hervor und man konnte an Felix’ Blick erkennen, dass sie mit Staub bedeckt war. Mit spitzen Fingern fischte er eine besonders große Flusenmaus von ihrer Schulter und warf dann einen Blick in den Karton.
"So ein edles Stück hätte ich nicht im Besitz der alten Dame er watet." kommentierte er die hölzerne Spieluhr, die noch mehr Überraschungen zutage brachte. In einem Geheimfach wurde das Medaillon versteckt, was nun in den Händen von Violet lag.
"Nichts?" war der Weißhaarige überrascht und als auch er den Goldschmuck in den Händen hielt und es genauer betrachtet, konnte auch keine Aura oder ähnliches erkennen. Das Einzige, was ihm auffiel, war der Verschluss und so öffnete er das Medaillon und ein Foto von der jungen und glücklichen Miss Wadsworth und ihrem verstorbenen Ehemann wurde sichtbar.
"Ich sehe auch keine Aura, also ist das wohl nicht unsere gesuchte Quelle. Sonst würde der Geist auch im Schlafzimmer spuken und nicht unten in Küche und Wohnzimmer." stellte er fest und legte die Kette wieder in die Spieluhr. "Es scheint keine Erben zu geben, daher würde ich sagen, wir spenden die Wertsachen an ein Waisenhaus." schlug er dann so gleich vor. Natürlich behielt Felix nichts, was anderen gehörte, egal wie wertvoll es war. In seinen Augen war es am besten bei der bedürftigen Bevölkerung aufgehoben.
"Ich habe dafür aber den hier gefunden." zeigte er Violet nun den großen Metallschlüssel, der nicht so aussah, als würde er in irgendeine Türe des Hauses passen. "Es gibt einen Keller, vielleicht ist er für dort unten." überlegte Felix laut und reichte den Schlüssel kurz der Agentin, falls sie etwas erfühlen konnte, doch er sah nicht und so ging er auch davon aus, dass sie nichts spüren würde.
"Lass uns die Urne besser betrachten. Vielleicht ist das sogar die Quelle." meinte er dann weiter und nahm den Schlüssel wieder an sich, sobald Violet ihre Expertise dazu ihm mitgeteilt hatte. In den Keller zugehen hätte er sogar interessant gefunden, doch das hatte jedoch gar nichts mit ihrem jetzigen Geist zu tun. Außerdem war die Zeit natürlich weiter fortgeschritten und die Sonne war auch schon untergegangen. Ab jetzt werden Geister immer eher auftauchen, vor allem um Mitternacht, doch es reicht auch, dass es Nacht war und es kein Sonnenlicht mehr gab.
Besonders starke und gefährliche Geister tauchen natürlich auch bei Tageslicht auf, doch mit denen sollte man sich nicht anlegen. Auch erst kürzlich Verstorbene konnte man bei Tag sehen bzw. wahrnehmen, wenn man denn eine Gabe besaß.
Mit der Spieluhr unterm Arm kehrte Felix wieder in die Küche zurück, das wollte er zumindest und als er dann wieder bei der Treppe stand, sah er Violet fragen an. Er überließ er ihr, wob sie erneut seine Hilfe beanspruchen wollte.
Danach ging er an den Schrank und zwischen den vielen Stapeln an Bettwäsche, fand er nur große Stücke Seife, die wohl ihren Duft an den Stoff abgeben sollten, was mehr oder minder auch so passierte. Manche der Stücke dufteten wirklich sehr gut, doch groß etwas anfangen konnte er damit eh nichts, also blieben die Seifenstücke zwischen den Laken.
Als nächste öffnete er die Schranktüre mit den Kleidern und Mänteln und wie es sich für einen gründlichen Agenten gehörte, steckte er in jede Tasche auch seine Hand hinein. Zutage kamen Bonbons, ein paar Münzen, gebrauchte Taschentücher (Igitt!) und ein alter großer Schlüssel. Dieser war interessant und wurde daher auch mitgenommen, als Violet nach ihm rief.
Die junge Frau kroch gerade wieder unter dem Bett hervor und man konnte an Felix’ Blick erkennen, dass sie mit Staub bedeckt war. Mit spitzen Fingern fischte er eine besonders große Flusenmaus von ihrer Schulter und warf dann einen Blick in den Karton.
"So ein edles Stück hätte ich nicht im Besitz der alten Dame er watet." kommentierte er die hölzerne Spieluhr, die noch mehr Überraschungen zutage brachte. In einem Geheimfach wurde das Medaillon versteckt, was nun in den Händen von Violet lag.
"Nichts?" war der Weißhaarige überrascht und als auch er den Goldschmuck in den Händen hielt und es genauer betrachtet, konnte auch keine Aura oder ähnliches erkennen. Das Einzige, was ihm auffiel, war der Verschluss und so öffnete er das Medaillon und ein Foto von der jungen und glücklichen Miss Wadsworth und ihrem verstorbenen Ehemann wurde sichtbar.
"Ich sehe auch keine Aura, also ist das wohl nicht unsere gesuchte Quelle. Sonst würde der Geist auch im Schlafzimmer spuken und nicht unten in Küche und Wohnzimmer." stellte er fest und legte die Kette wieder in die Spieluhr. "Es scheint keine Erben zu geben, daher würde ich sagen, wir spenden die Wertsachen an ein Waisenhaus." schlug er dann so gleich vor. Natürlich behielt Felix nichts, was anderen gehörte, egal wie wertvoll es war. In seinen Augen war es am besten bei der bedürftigen Bevölkerung aufgehoben.
"Ich habe dafür aber den hier gefunden." zeigte er Violet nun den großen Metallschlüssel, der nicht so aussah, als würde er in irgendeine Türe des Hauses passen. "Es gibt einen Keller, vielleicht ist er für dort unten." überlegte Felix laut und reichte den Schlüssel kurz der Agentin, falls sie etwas erfühlen konnte, doch er sah nicht und so ging er auch davon aus, dass sie nichts spüren würde.
"Lass uns die Urne besser betrachten. Vielleicht ist das sogar die Quelle." meinte er dann weiter und nahm den Schlüssel wieder an sich, sobald Violet ihre Expertise dazu ihm mitgeteilt hatte. In den Keller zugehen hätte er sogar interessant gefunden, doch das hatte jedoch gar nichts mit ihrem jetzigen Geist zu tun. Außerdem war die Zeit natürlich weiter fortgeschritten und die Sonne war auch schon untergegangen. Ab jetzt werden Geister immer eher auftauchen, vor allem um Mitternacht, doch es reicht auch, dass es Nacht war und es kein Sonnenlicht mehr gab.
Besonders starke und gefährliche Geister tauchen natürlich auch bei Tageslicht auf, doch mit denen sollte man sich nicht anlegen. Auch erst kürzlich Verstorbene konnte man bei Tag sehen bzw. wahrnehmen, wenn man denn eine Gabe besaß.
Mit der Spieluhr unterm Arm kehrte Felix wieder in die Küche zurück, das wollte er zumindest und als er dann wieder bei der Treppe stand, sah er Violet fragen an. Er überließ er ihr, wob sie erneut seine Hilfe beanspruchen wollte.
"Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
Monkey D. Ruffy

Quelle
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