Curse Of Love [Suki-chan & Feuermaid]

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    • Was grade in Elio für ein Chaos an Gefühle und Emotionen abgehen war dem Blonden, der sich grade in Sicherheit bei Elio fühlte, gar nicht bewusst. Erst als dieser ihm eine Antwort gab sah der kleine Rauf zu dem anderen.
      Wobei ihm deutlich auf viel wie Elio vermied das sich ihre Blicke grade trafen. Als aber dieser meinte er wüsste nicht wo sie sind, schenkte Luca seine Aufmerksamkeit wieder langsam die Umgebung, wobei er sich langsam von Elio wieder lösen tat der förmlich erstarrt war zuvor.
      " Mhh... ja ich denke ich weis wo wir in etwa sind. Hier lang... aber bitte bleib einfach in meine nähe ja ? " , fragte er ihn nun und lief langsam los, wobei er Elio am Arm leicht nahm und ihn mit sich mit zog.
      Luca führte die beiden noch einige Gassen entlang die wohl kaum einer bei Nacht nutzen würde, außer man hat böses vor. Aber da es Tag war lief Luca recht selbstsicher, durch diese hindurch. Obwohl der kleine denn noch immer angespannt war.
      Nach dem sie dann endlich wieder an einer befahrene Hauptstraße an kamen sah man schon ein großes Logo von einer Firma wo klar drauf stand Wohnung- / Haus- Vermietung und Kauf. Luca steuerte dieses Gebäude direkt an. Und doch merkte man deutlich Luca noch an das er soweit wie es nur ging weg von der Straße lief. Was deutlich machte das es Luca denn noch immer sehr tief saß was vor wenigen Minuten passiert war.

      " Da sind wir... ich hoffe das klappt, obwohl wir etwas spät sind. " , so trat er in das Gebäude ein und ging direkt zur Information, wo bei der Blonde eine Dame erklärte wieso sie hier sind und wieso sie verspätet da waren und wegen den umständen um Verzeihung bat.
      Natürlich war man nicht begeistert davon, aber die Dame schickte darauf hin Luca und Elio in den 1. Stock wo sie wiederum dann auf einen älteren Herren trafen der sich als Lucas Vermieter sich heraus stellte.
      "Entschuldigen sie bitte das wir zu spät sind, wir sind sonst pünktlicher. Durch einen beinah Unfall hat sich dies etwas verzögert. Es wird nicht mehr vorkommen. ", entschuldigt sich Luca und verbeugte sich auch leicht. Bis der ältere Herr die zwei jungen Studenten an lächelte und mit tiefer rauen und doch sanfter Stimme sprach: " So lange Ihnen beiden nichts passiert weiter ist, können wir nun ja klären was Ihnen auf dem Herzen liegt. Bitte kommen Sie Beide herein und setzen Sie sich. " Fordert er die beiden jungen Männer auf und setzte sich hinter seinen Schreibtisch hin.

      Luca der sich hinsetzte war irgendwie erleichtert das sein Vermieter es ihm nicht Böse nahm das sie verspätet waren. So setzte Luca an und erklärte diesen älteren Herren wieso sie hier waren.
      " Wir sind hier weil Elio und ich eine WG Gründen wollen von 2 Personen und Elio würde seinen Anteil direkt an sie überweisen wollen, eben so würde ich ihn dadurch auch Ihn in den Mietvertrag eintragen lassen, das er dort ein Zimmer bezieht. " , dabei sah er kurz zu Elio und lächelte diesen kurz an.
      " Das habe ich doch nun richtig erklärt oder ? " wollte er nur auf Nummer sicher gehen das er keinen Fehler gemacht hat.


    • Elio folgte Luca schweigend in das Gebäude, seine Schritte waren bedächtig, als würde jeder einzelne ihn tiefer in einen Strudel aus Erinnerungen ziehen, aus denen er sich nicht befreien konnte. Die hell erleuchtete Empfangshalle fühlte sich beklemmend an, viel zu offen, viel zu real. Es war merkwürdig, wie selbst die nüchterne Normalität eines Termins mit einem Vermieter sich für ihn anfühlen konnte wie das Aufziehen eines neuen Kapitels – eines, dessen Ende er schon kannte.
      Er ließ Luca reden, während er sich mit einem leeren Blick umsah. Die Stimme des Blonden klang entschlossen, routiniert fast, als hätte er sich genau überlegt, was er sagen wollte. Natürlich hatte er das. Luca war immer so gewesen – auch damals, in einem anderen Leben, in anderen Städten, mit anderen Namen. Und immer hatte Elio ihn am Ende verloren.

      Er ließ sich auf dem Stuhl neben Luca nieder, sein Körper angespannt, als würde er sich in einer Falle wiederfinden. Erst, als der ältere Herr ihm einen freundlichen Blick zuwarf, zwang er sich, den Fokus auf das Gespräch zu richten.
      „Das habe ich doch nun richtig erklärt, oder?“ Lucas Lächeln war kurz, fast zaghaft – doch es traf Elio mit der Wucht eines Donnerschlags. Sein Magen zog sich zusammen, sein Herz schlug unangenehm schwer in seiner Brust.
      Er konnte diesen Moment fast schon sehen, als wäre es ein Echo aus der Vergangenheit: Luca, neben ihm, hoffnungsvoll, voller Pläne. Und er selbst, hin- und hergerissen zwischen der Sehnsucht nach einer Zukunft, die ihm jedes Mal aufs Neue entrissen wurde, und dem verzweifelten Versuch, es diesmal anders zu machen. Diesmal darf es nicht so enden.

      Er blinzelte, zwang sich, Lucas Frage nicht länger mit Stille zu beantworten.
      „Ja, das hast du“, sagte er schließlich, seine Stimme ruhiger, als er sich fühlte. Sein Blick fiel auf den Vermieter, der ihn beobachtete – nicht misstrauisch, aber aufmerksam genug, dass Elio es bemerkte. „Ich würde meinen Anteil direkt überweisen, sobald alle Formalitäten geklärt sind.“ Die Worte kamen mechanisch, einstudiert. Er wollte, dass es schnell ging. Wollte diesen Termin hinter sich bringen, wollte aus diesem Raum, in dem sich alles so endgültig anfühlte.

      Doch selbst wenn er es nicht aussprach, wusste er, dass es nicht die Wohnung war, die ihm Angst machte. Es war die Nähe. Das Zusammenleben. Die unausweichliche Wahrheit, dass Luca wieder in sein Leben trat, dass sie sich wieder ein Zuhause aufbauen würden – bis das Schicksal es ihnen entriss. Er atmete tief durch, zwang sich, den Kloß in seinem Hals hinunterzuschlucken. Es gab kein Zurück mehr.

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."
    • Luca der erleichtert war das er es richtig erklärt hatte, seufzte lautlos auf. Luca war irgendwie aufgeregt das er nun gleich einen Mitbewohner hatte, im Vertrag, wodurch sich Luca um so mehr darauf freute was kommen würde. Zumindest ging der Blonde davon aus das sie oft zusammen einen Jungsabend machen würden. Das dies wohl für Elio dann eher die Hölle werden könnte, war dem blonden nicht bewusst, auch nicht das grade Elio angespannt war.
      Eher ordnete dies der kleine ein das Elio aufgeregt war ,auf das neue was nun kommt.

      Der Ältere Mann nickte und begann dann etwas an seinen PC auf zurufen wobei er sogar begann einige Buchstaben einzugeben.
      Als er soweit war sah er die beiden Herren vor sich an und sprach darauf hin: " Ich würde den Aktuellen Mietvertrag nur so umwandeln das Sie beide im Vertrag stehen , dafür bräuchte ich von Ihnen beiden den Ausweis und eben so Ihre Bankverbindungen , damit wir das monatlich dann Abbuchen können von Ihnen beiden. Natürlich jeweils die hälfte der Mieter, eben so brauche ich von Ihnen beiden die Nummern dann. Wobei von Ihnen Herr Yukami haben wir ja alles, wenn sich da nichts verändert hat würden wir dies direkt so übernehmen. " , sprach dieser ruhig und direkt was er vor hatte. " Es hat sich nichts verändert, gerne können Sie alles so von mir übernehmen. " erwiderte Luca darauf hin.
      Während der Vermieter Lucas Daten schon mal übernahm und einen Neuen Mietvertrag mit den gleichen Bedienungen aufsetzte, lies dieser somit Elio die Zeit um das dieser die Wichtigsten Sachen vorlegen konnte.
      Wo dieser alles von Luca übernommen hatte, sah er vor sich auf den Tisch und entdeckte das Elio alles vorgelegt hatte, wobei er sich die Sachen zu sich heran holte und begann alles abzutippen.
      " Sie müssen logischer weise keine Angst haben weder Sie Herr Makris noch Sie Herr Yukami, die Mieter würden wie dann immer Anfang des Monats abbuchen und wenn etwas sein sollte wie Ablesung oder ähnliches würden wir sie beide anschreiben. " So lies er dann, als alles erledigt war den Vertrag ausdrücken. Während die beiden Verträge sich ausdrückten drehte er kurz seinen Bildschirm zu Luca und meinte noch darauf hin.
      " Damit sie sehen , das wir also Sie Herr Yukami und unsere Wohnbau nur den einen vertrag haben, werde ich vor Ihren Augen nun den aktuellen Vertrag löschen. " , dabei sah Luca auf den Bildschirm und konnte deutlich erkennen das dort sein Name stand und darin wirklich sein aktueller Vertrag stand.
      Natürlich wusste der Vermieter, das Mieter gerne erst den neuen Vertrag lesen wollen bevor ein ältere aufgehoben wird im sinne von gelöscht wird.

      Luca der grade auf den neuen Vertrag bekam vor seiner Nase so wie auch Elio lies diesen sich zuerst durch, wobei er fest stellte das wirklich nicht geändert wurde zu seinem Alten ,nur eben das Elio Makris Mitmieter ist und das Schulden an die Person gehen die , diese in der Mieter auch verursacht hat.
      So sah der Blonde zu Elio und sah ihn an. " Und bist du zufrieden damit ? Ich finde der ist gut, es hat sich nicht wirklich was zu meinem Alten verändert außer eben das mit den, sollte jemand nicht zahlen von uns das dieser aber auch dann die Schulden an der backe hat haben. Heißt wenn ich nicht Bezahle dann habe ich die Schulden, nicht du und anders rum genau so. " So wendet sich Luca an seinen Vermieter und meinte darauf hin.
      " Von mir aus können wir den Vertrag so machen und den Alten dann löschen. " , So nahm Luca nun einen Stift und unterschieb den Vertrag.


    • Elio saß still da, während Luca mit einem unschuldigen Lächeln den Vertrag unterschrieb, die Unbekümmertheit in seinem Verhalten wie eine Last auf Elio’s Brust drückend. Alles in ihm schrie, dass er Luca nicht hier haben sollte. Nicht jetzt, nicht wieder. Doch er konnte nichts tun. Die Ketten des Fluchs, die sie unaufhaltsam zusammenzogen, waren stark, zu stark. In jedem Leben fanden sie sich, in jedem Leben gab es diesen Moment, in dem sie sich unweigerlich näherkamen, bis die Dunkelheit wieder zuschlug.
      Luca war so voll von Leben, so voller Hoffnung, und das war es, was Elio an dieser ganzen Sache am meisten quälte. Wie sollte er es ertragen, sich ihm anzunähern, zu wissen, was kommen würde, und ebenso zu wissen, dass er nichts tun konnte, um den Verlauf der Dinge zu ändern? Der Fluch war wie ein Schatten, der über ihnen schwebte, immer da, immer in ihrem Nacken, immer präsent. Aber nur Elio konnte sich erinnern. Nur er wusste, was sie verloren hatten, was sie wieder verlieren würden.

      Luca hatte den Unfall fast nicht überlebt. Das Bild des kleinen Mädchens, das sie weinend um Hilfe bat und Luca, der noch mit der Unschuld eines Kindes versuchte, zu helfen, verfolgte Elio. Er hatte alles mit angesehen, wie die Räder des Wagens fast über Luca hinweg gerollt wären, während der blonde Mann dem Kind auf die Straße gefolgt war. Die Welt hatte stillgestanden, und für einen kurzen Moment hatte Elio das Gefühl, dass auch das Schicksal innehielt. Doch wie immer war es nur eine Illusion. Luca war am Leben, aber das war kein echtes Geschenk. Das war nur eine der vielen Facetten des Fluchs, der ihnen immer wieder dieses grausame Spiel aufzwingt.

      Die Worte des Vermieters drangen wie durch einen Schleier zu ihm. „Ich würde den aktuellen Mietvertrag nur so umwandeln, dass Sie beide im Vertrag stehen…“ Elio hörte sie, aber sie gingen an ihm vorbei. Was bedeuteten schon Worte, was war schon der Vertrag, wenn er wusste, was auf sie wartete? Er zwang sich, einen Blick auf den Vertrag zu werfen, als der Vermieter ihn vor sich auf den Tisch legte, doch der Text verschwamm vor seinen Augen. Die Formulierungen, die Bedingungen – sie alle verloren ihre Bedeutung. Es war der Fluch, der hier sprach, nicht der Vertrag. „Ja, das ist in Ordnung“, antwortete Elio, seine Stimme ruhiger, als er sich fühlte. Aber es war eine Lüge. Ein weiteres Kapitel, das sich vor ihnen öffnete, und wieder würde er zusehen müssen, wie Luca in den Fluten des Schicksals unterging. Doch dieses Mal war es anders. Elio hatte die Erinnerung an all die anderen Leben, die Liebe, den Verlust, und den Schmerz nicht verdrängt. Jedes Mal, wenn sie sich fanden, jedes Mal, wenn Luca an seiner Seite war, fühlte Elio die Schlinge des Fluchs fester um seinen Hals. Es war wie ein langsamer, unaufhaltsamer Tod, der mit jedem Moment näher rückte.

      Luca jedoch schien so aufgeregt. Ein Mitbewohner, ein neues Kapitel – für ihn war es ein Abenteuer. Aber er dachte auch nicht permanent an das, was immer wieder geschah, wenn sie sich wiederfanden. Wie sollte er auch, wenn er sich nie erinnern konnte? Doch Elio wusste es. Und jedes Mal, wenn Luca in seiner Nähe war, fühlte er, wie sich der Knoten im Inneren fester zog.
      Als Luca den Vertrag unterschrieb, war es wie ein endgültiger Akt der Verzweiflung für Elio. Es war ein weiterer Schritt in die unaufhaltsame Wiederholung ihrer Geschichte, ein weiteres Zeichen dafür, dass er sich nicht mehr retten konnte, dass er sich nicht von diesem Mann fernhalten konnte, der ihm immer wieder ins Leben trat.
      „Und bist du zufrieden damit?“ Luca fragte ihn, seine Stimme voller Hoffnung. Aber Elio konnte nichts anderes tun, als zu nicken. Er war nicht zufrieden. Er war nie zufrieden. Denn in jeder Faser seines Körpers wusste er, dass der nächste Verlust nur eine Frage der Zeit war. „Ja“, flüsterte er schließlich, seine Stimme leise und abgeklärt. „Ich bin zufrieden.“ Doch in Wahrheit konnte er das Wort kaum über seine Lippen bringen. Es war kein Zufriedenstellen – es war nur ein weiterer Schritt in einem langen, schmerzhaften Tanz, der niemals enden würde.

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."
    • Für den Blonden war es wirklich eine Aufregung und ein neues Kapitel in seinem Leben. Da er eben nicht ahnte was in Elio vor sich ging und was dieser wirklich in seinen Kopf hatte.
      Wo dieser seine Frage aber beantwortet und dies flüsternd ,wurde Luca doch etwas hellhöriger, denn das Elio etwas beschäftigt erkannte Luca sehr wohl. Zugleich aber auch das dieser sich wohl nicht so sehr freuen konnte wie er es tat.
      So mussten nur noch die Unterschriften unter den Vertrag nun gesetzt werden. Nach dem dies geschehen war von allen Seiten aus erhob sich der Ältere Herr und schenkte den jungen Studenten ein sachtes lächeln.
      " So dann haben wir das, die nächste Miete wäre dann am 15. Fällig und sollte etwas sein in der Wohnung oder ähnliches mit der Wohnungsumstände dann geben Sie bitte bescheid. " , erläutert dieser noch mal wobei sich Luca diesen zu nickte. Und mit ruhiger stimme meinte.
      " Das machen wir Elio und Ich werden uns Gegenseitig an die Miete erinnern." ,beschloss zumindest Luca für sich, das er Elio daran erinnern wird, ob dies wirklich nötig ist, wird sich dann zeigen.
      So begann die Verabschiedung ,von dem Vermieter gegen über Luca und Elio. Nachdem dies erledigt war, lief Luca auf den Bürgersteig langsam neben Elio her und seufzte erleichtert, das alles noch geklappt hat.

      " So , nun gibt es kein zurück mehr Elio, wenn du willst kann der Einzug am Freitag beginn, oder den Samstag wie es dir am besten passt.
      " So wir gehen nun in die WG und da bekommst du direkt den 2. Schlüssel von mir für die Wohnung. Aber das von vorhin will mir einfach immer noch nicht aus den Kopf. Wo dieses Kind nur hin verschwunden ist und wieso mir dieser beinah Unfall, so vertraut ist. Egal wie sehr ich darüber nach Grübel im Hinterkopf , ich finde einfach keine Lösung. " Dabei war Luca von sich selber etwas gefrustet und wuschelte durch seine blonden Haaren.
      Jedoch wurde aus das gefrustete Gesicht ,bald darauf ein lachendes.
      " Oder aber ich habe einfach keine Erinnerung und wir kennen uns von einem anderen Leben schon. " ,scherzte Luca einfach so daher, ohne zu wissen das er damit eigentlich genau den Nagel auf den Kopf getroffen hat.
      " Spaß beiseite, was meinst du dazu Elio, weil du nun mein Neuer Mitmieter bist, das wir eine richtige Einweihungsparty machen, logisch nur mit Engeren Leuten von der Uni ,die wir schon kennen gelernt haben ? So könnten wir gegenseitig neue Freunde vielleicht kennen lernen und du wirst richtig eingeweiht in die Wohnung ? Logischer weise würde ich dies dann auf ein Wochenende verschieben, wir wollen ja nicht Besoffen in die Uni. "
      Luca versuchte einfach die Stimmung irgendwie aufzuhellen grade nach diesem beinah Unfall.


    • Elio fühlte das vertraute Ziehen in seiner Brust, als sie die Wohnung verließen. Die Atmosphäre war so dicht, dass er fast das Gefühl hatte, der Fluch selbst würde über ihnen schweben, wie ein unsichtbares, drückendes Gewicht. Luca, so naiv und voller Hoffnung, plauderte unbeschwert vor ihm her, doch für Elio war es ein kalter Schauer, der sich mit jedem Schritt in seinem Inneren verstärkte. Der Vertrag war unterzeichnet, und damit war es endgültig.

      Luca sprach weiter, seine Worte sprudelten fast ein wenig zu schnell. Er war in Gedanken bei den nächsten Schritten – der Einzug, die Wohnungseinweihung, ein neues Kapitel. Für ihn war es ein aufregender Beginn, ein Neuanfang. Aber Elio wusste, was das bedeutete. Er wusste, dass dies der Moment war, in dem sich ihre Wege wieder kreuzen würden, nur um erneut auseinandergerissen zu werden. Er konnte das Spiel nicht verhindern, selbst wenn er es wollte. Und das tat er. Aber wie sollte er Luca jemals beibringen, was vor ihnen lag? Wie sollte er ihm erklären, dass das, was sie teilten, immer nur von kurzer Dauer war? Wie sollten sie eine Lösung finden?

      „So, nun gibt es kein Zurück mehr, Elio“, sagte Luca, der seine Worte mit einem Lächeln versah, das für Elio wie eine Ironie inmitten des Chaos wirkte. „Wenn du willst, kann der Einzug am Freitag beginnen, oder am Samstag, je nachdem, was dir besser passt.“
      „Ja, Freitag ist gut“, erwiderte Elio, ohne wirklich zu wissen, warum er das sagte. Alles, was er wusste, war, dass er sich auf nichts anderes vorbereiten konnte als darauf, dass sich ihr Schicksal wiederholen würde. Dieses Leben würde wieder das gleiche sein wie all die anderen. Er würde Luca nahe sein, würde ihm helfen und ihn lieben, nur um dabei zuzusehen, wie er wieder und wieder starb.
      Doch Luca schien nicht zu merken, wie schwer es für Elio war. Er bemerkte nicht, dass Elio mit jeder Bewegung die schmerzliche Gewissheit mit sich trug, dass ihre Zeit begrenzt war, dass er nie entkommen konnte. Luca war zu sehr mit sich selbst beschäftigt, mit der Idee von einer neuen WG, einem neuen Leben, einem neuen Freund.


      Elio hörte die darauf folgende Frage, doch seine Antwort war reserviert und vorsichtig. „Es war nur ein Zufall, Luca. Sicher gibt es eine Erklärung für alles und wir haben sie nur nicht mitbekommen, weil wir so schnell weg mussten.“
      Luca kratzte sich nachdenklich am Kopf, dann brach er in ein freches Lächeln aus. „Oder aber ich habe einfach keine Erinnerung und wir kennen uns aus einem anderen Leben. Vielleicht gibt es da ja eine Erklärung.“
      Elio starrte auf den Boden, als hätte er plötzlich einen Riss in der Realität bemerkt. Luca, der Scherzbold, hatte den Nagel auf den Kopf getroffen, ohne es zu wissen. Diese Wiedergeburt, das immer wiederkehrende Spiel der Liebe und des Verlustes – es war wirklich wie ein Zyklus, der sich niemals abschließen ließ. „Vielleicht“, murmelte Elio, und zwang sich zu einem kurzen Auflachen. Das Zögern in seiner Stimme war nur ein Hauch der Wahrheit, die er nie aussprechen konnte. „Vielleicht ist es genau das.“

      Luca fuhr fort, die Idee einer Einweihungsparty ins Spiel zu bringen, als wolle er die bedrückende Stimmung vertreiben. „Eine Party?“ Elio schüttelte langsam den Kopf, als versuche er, sich die Vorstellung von Freude inmitten der wiederkehrenden Dunkelheit einzuprägen, stimmte dann aber mit einem leisen Lächeln zu. „Ja, sicher… Warum nicht. Lass uns unsere Wohngemeinschaft gebührend einweihen.“ Elios Laune hob sich tatsächlich etwas. Dauerhaftes Trübsalblasen half ihnen immerhin auch nicht und irgendwie war es unmöglich in Lucas Nähe langfristig miesepetrig zu sein.

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    • Luca der weiter in aller ruhe mit Elio den Weg zur WG einschlugen bemerkte nicht wie angespannt Elio in Wirklichkeit war, nur weil sich ihre leben nun wieder kreuzen taten.
      Das dieser ihm dann zusagte mit dem Einzug am Freitag, freute Luca wiederum, wobei er sich kurz überlegte wann sie die Wohnung dann einweihen könnten. Jedoch wurden die Gedanken schnell verschoben durch die Aussage das es eine Erklärung geben müsst wieso das Kind verschwunden war, für Luca wiederum war dies einfach keine wirkliche Antwort, denn er selber kannte es selber. Sachen die keine Erklärung haben wodurch man irgendwie nie eine richtige Antwort bekam wieso das so ist. Wodurch er in solchen Sachen sehr kritisch darüber nach denkt.
      " Für manche Sachen gibt es aber keine Erklärungen Elio, ich weis das aus eigene Erfahrungen. Weist du, weder meine Familie noch ich können uns erklären wieso ich angst vor Feuer habe oder sogar für dunklen Gewässer, vor allem wenn das Gewässer nicht einsehbar ist vom Ufer aus. Und mein Vater sowie meine Geschwister haben mir hoch und heilig versprechen das ich nichts erlebt habe wodurch ich angst davor haben könnte. Ich überlege daran schon seit ich ein Kind bin und ich finde kein Ergebnis und diese Sache mit dem Kind fühlt sich so ähnlich nun mal an. " Erklärte Luca einfach ihm etwas wieso ihn das so extrem beschäftigt , das diese Ängste durch seine früheren Leben noch stammen war ihm keineswegs bewusst. Nur wurde dadurch doch irgendwie der Gedanke präsent ,ob vielleicht doch etwas daran war. Das es Wiedergeburten geben könnte und man dadurch Erinnerungen hat die man nicht erlebt hat.

      Luca ist während dessen schon auf die Straße eingebogen wo ihre WG-Wohnung nun lag. Nur wurde das Zusätzliche Thema von der Einweihungsfeier dann etwas überdeckt. Wobei Luca nicken tat.
      " Gut ,also erst dein Einzug und sobald du dich eingerichtet hast Weihen wir das ein , da es zu zweit langweilig ist ladet jeder von uns zwei Freunde ggf gute Bedankte von seiner Studium Jahrgang ein. So kommen wir zugleich etwas untereinander auch in Kontakt und es wird lustiger. Schlug er auf vor wobei sein Blick mehr an Elio haftet und versuchte das negative Thema zuvor nicht allzu negativ wirken zulassen.


    • Ein paar Schritte lang schwieg Elio. Lucas Worte hingen noch in der Luft zwischen ihnen, als hätte jemand ein altes Buch aufgeschlagen und vergessen, es wieder zu schließen. Angst vor Feuer. Vor dunklen Gewässern. Und niemand konnte sich erklären, warum. Natürlich nicht. Für Elio hingegen war es wie ein Echo, das durch Zeit und Raum hallte. Er hatte diese Geschichte schon zu oft gehört. Gesehen. Erlebt. Wieder und wieder. Und immer war Luca es gewesen, der in diesen Fluten untergegangen war, während Elio hilflos am Rand stand. Die Bilder hatten sich tief in ihn gebrannt. Viel tiefer, als irgendein Wasser sie je hätte auslöschen können.

      Sein Blick blieb auf dem Asphalt haften, während Luca neben ihm lief – voller Leben, voller Neugier, voller… Hoffnung.
      Wie schaffte er das nur? Wie konnte jemand so viel Licht in sich tragen, wenn er doch jedes Mal aufs Neue in der Dunkelheit ertrank?
      „Für manche Dinge gibt es wirklich keine Erklärung“, murmelte Elio schließlich. Seine Stimme klang leise, fast tonlos. „Man kann sich den Kopf zerbrechen – am Ende bleibt es trotzdem nur ein Gefühl, das sich nicht belegen lässt.“ Nicht in dieser Welt jedenfalls. Dann ein kurzer Blick zur Seite, ein leises Lächeln – schief, schwer zu deuten. „Vielleicht ist’s ja besser so. Nicht alles zu wissen.“ Wäre es das? Elio war sich da längst nicht mehr sicher.

      Sie bogen in ihre Straße ein. Die Straße. Ihr neues Zuhause.
      Und Luca redete weiter – über die Einweihungsparty, das neue Kapitel, den Versuch, das Dunkle mit Leben zu füllen. Irgendwie bewundernswert. Irgendwie naiv. Aber vor allem: gefährlich. Elio zuckte kaum merklich mit den Schultern, seine Gedanken hingen noch an Lucas vorigem Satz. „Zwei Freunde einladen? Muss ich mal gucken, ob ich das Kontingent überhaupt voll bekomme.“ Der trockene Unterton war unüberhörbar, und doch war da auch etwas Leichtes darin. Ein Versuch, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. „Aber gut“, fügte er hinzu, sein Blick blieb auf den Eingangsstufen des Hauses haften, die langsam näher kamen. „Lass uns feiern."

      Ein Moment Stille, dann ein schmaler Anflug von Ironie in seinem Gesicht. „Ich bring Chips mit. Die guten. Die mit Geschmack nach synthetischem Käse und Reue.“ Er sagte es beiläufig, wie jemand, der nicht zu viel Bedeutung in Worte legen wollte. Aber innerlich wusste er längst, dass jeder Schritt, den er mit Luca ging, ein Schritt näher an den Abgrund war. Vielleicht würde er diesmal rechtzeitig anhalten. Vielleicht würde er es diesmal schaffen, das Muster zu durchbrechen. Vielleicht. „Freitag also“, sagte er noch, während sie vor der Tür stehen blieben. „Dann fängt’s an.“ Er meinte den Umzug, aber auch alles andere.

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    • Für Luca kamen die Worte von Elio kaum hörbar an wodurch, dieser angestrengt versuchte seinem neuen WG-Mitbewohner zu zuhören.
      Die Antwort die er grade so dabei vernahm, gefiel den Blonden irgendwie nicht. Da sein Inneres selbst sich irgendwie sträubte dies so zu akzeptieren. Wodurch bei ihm nur die frage wieder auf kam, wieso sträubte es ihn dies einfach so abzuhacken. So als währe dies ,das normalste der Welt.
      Vermutlich wäre es dies auch für jeden anderen, jedoch für Luca irgendwie nicht.

      Das Elio dann so trocken meinte ob er Überhaupt zwei Freunde zusammen bekam, lies Luca deutlich verwirrt gucken. Denn dieser war davon ausgegangen das dieser wenigstens ein paar neue Leute kennen gelernt hat von der Uni und diese vielleicht in Betracht zog diese als zukünftige Freunde zugewinnen.
      Die Änderung darauf hin, das er denn noch dafür war lies in Luca die Hoffnung auf kommen das Elio doch jemanden fand denn er mitbringen könnte, immer hin zog man nicht oft Zusammen als WG.
      Zumindest war dies Lucas Ansicht, wie oft das wirklich in seine Vergangene Leben passiert schon war, wusste der blonde einfach nicht. Genau so wie vieles andere was mit seine früheren Leben zu tun hat.
      Luca nickte auch dann als Elio meinte er würde Chips mit bringen, wobei ihm das mit Reue doch deutlich auf viel, was ihn verwirrte. Wieso sollte Elio Reue mit bringen, war das eine neue Geschmacksrichtung die Luca noch nicht kannte oder wieso sagte dieser das so. Nur wollte sich Luca des wegen nicht mehr Gedanken machen und schüttelte diese leicht weg, aus seinem Kopf.
      Der kleine Blonde nickte aber dann auch bei Elios aussage und schloss die Tür auf und trat schon etwas ins Haus rein.
      " Ja genau bis Freitag, dann beginnt ein neuer Abschnitt für uns beide." , sprach dieser fröhlich aus und freute sich schon auf das WG leben.
      " Danke noch mal Elio das du mich noch nachhause gebracht hast, dann bis Freitag und schön durchschlafen vor allem von Donnerstag auf Freitag ,denn du wirst deine Kraft brauchen. Ohh ach ja bevor ich es vergesse, bring auch normale Paprika Chips mit, wäre doch schade wenn die fehlen würden. " , sprach Luca und grinste dabei auch freudig.

      So vergingen die Tage und das Uni-Leben ging seinen gewohnten gang. Wobei die beiden Gesandten der Götter, Elio und Luca wirklich gut im Augen behielt, wie sich ihre Beziehung, grade entwickelt. Nur für Zisan war die Entwicklung wirklich eine komische, von Lucas Seite aus, so offen und voller drang Elio kennen zu lernen und von Elios Seite eben immer mehr verkrampfter und versuchte Luca kaum übern weg zulaufen. Dies war ihm schon die Letzten male aufgefallen das Elio immer mehr versuchte sich von den Jungen , nun Namens Luca, fernzuhalten. Aber Zisan war gute Dinge das die beiden nun mit dem WG-Einzug, das sich dies nun ändern wird.

      Heute war also der Tag für Elio und Luca gekommen ,das Elio endlich bei Luca einzog.
      Für Luca wollte die Woche fast gar nicht rum gehen, weil er so aufgeregt war auf diesen neuen Lebensabschnitt, zumindest für ihn.
      Schon früh am Morgen hatte Luca beginnen gehabt die Wohnung noch mal vorzubereiten für den Einzug , eben Flur frei geräumt , sollten doch größere Sachen dabei sein, wo sie etwas rum räumen müssten, oder eben einfach um mehr platz zu haben. Da Luca es natürlich nicht vergessen hatte, das Elio gemeint hatte das er nicht so viel hätte.
      Luca hatte über die Woche noch einige male mit Elio geschrieben über sein Handy ,denn immer hin wusste Luca davor nicht wo genau Elio zuvor untergekommen war. Nach einiges hin und her schreiben hatte er aber dann doch noch die Anschrift von ihm bekommen und hatte sich gegen 9 Uhr auf den Weg zu Elio gemacht.
      Wo er dann an kam, sag er sich um und war sich nun doch etwas unsicher ob er hier wirklich richtig ist, wodurch er von sich und der Gegend ein Foto machte. Worauf hin Luca dieses Elio schickte. zusammen mit einen kleinen Text mit fragen.
      -Sag mal bin ich hier richtig ? Wenn ja, wo genau muss ich nun hin ?-


    • Das Summen seines Handys riss Elio aus dem Gedankenstrudel, in dem er die letzten Minuten gefangen gewesen war. Er hatte sich auf die schmale Fensterbank seines kleinen, spärlich eingerichteten Hotelzimmers gesetzt, den Blick auf den grauen Innenhof gerichtet, der sich zwischen den alternden Backsteinfassaden spannte. Noch ein letztes Mal. Noch ein letzter Morgen in diesem Zwischenraum, bevor ein neues Kapitel begann, ob er wollte oder nicht. Wortlos griff er nach dem Telefon, sein Blick glitt über die Nachricht, die Luca ihm geschickt hatte. Ein Bild. Die Straße, das Haus, das er heute endgültig verlassen würde. Mit den Fingerspitzen fuhr er gedankenverloren über das Display, als könnte er dadurch die richtigen Worte ertasten. Schließlich tippte er eine Antwort: -Ja, bist richtig. 3. Stock, linke Seite. Ich komm runter.-

      Ohne groß zu überlegen, ließ er das Handy in die Hosentasche gleiten, griff nach seinem Schlüsselbund und streifte sich seine abgewetzte Lederjacke über. Ein letzter Blick durch das Zimmer. Zwei Kartons standen ordentlich an der Tür, daneben eine zusammengefaltete Reisetasche – mehr war nicht von ihm geblieben, nach seinem wochenlangen Aufenthalt hier.
      Ein letzter Moment der Stille. Dann setzte sich Elio in Bewegung. Die Treppenstufen knarrten unter seinen Schritten, als wollten sie ihn daran erinnern, was er hinter sich ließ. Draußen, auf dem kleinen Vorplatz, stand Luca, die Stirn leicht gerunzelt, das Handy noch in der Hand, bereit zu schreiben oder anzurufen oder vielleicht beides gleichzeitig.

      Für einen winzigen Augenblick blieb Elio stehen und betrachtete ihn. Das offene Gesicht, die ungeduldige Energie, die so gar nicht zu der schweren Luft dieses Ortes passen wollte. Ein leiser Stich durchzuckte ihn – eine Ahnung dessen, was sie beide erwarten könnte, unausweichlich wie ein aufziehender Sturm am Horizont. Aber dann zwang er sich in Bewegung, ließ die Jacke lässig über einer Schulter hängen, während er den Weg zu Luca überbrückte. „Hey“, sagte er schlicht, die Mundwinkel zu einem angedeuteten Lächeln verzogen. „Keine Sorge. Hast das Hotel hier gefunden. Schon mal ein gutes Zeichen.“
      Seine Stimme war ruhig, fast beiläufig – doch in seinem Inneren pochte etwas schneller, lauter, als er es sich eingestehen wollte. Vielleicht lag es an Luca. Vielleicht an dem, was sie beide noch nicht wussten. Vielleicht auch einfach nur an diesem Morgen.

      „Lass uns anfangen, bevor wir Wurzeln schlagen“, fügte er an, ein sachter Anflug von Trockenheit in seinem Ton, und deutete mit einem kurzen Nicken auf den Hoteleingang. Gemeinsam gingen sie die schmale Treppe wieder hinauf, Elio voraus, Luca dicht hinter ihm. Als sie oben ankamen wirkte das Zimmer noch kleiner mit zwei Menschen darin. „Ist wirklich nicht viel“, meinte Elio fast schon peinlich berührt, während er sich die Reisetasche schnappte. Sein Blick glitt ein letztes Mal über das verlassene Zimmer. „Geht schneller, als du gucken kannst.“ Ein Abschied ohne großes Tamtam. Genau so, wie er es mochte.
      Oder zumindest so, wie er es sich einredete.

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."
    • Luca der gespannt auf sein Handy sah, das Elio zurück schrieb lächelte sachte als er sah das dieser etwas eintippen tat. Erleichtert darüber als dieser lass das er richtig war sah der blonde zu dem Hotel kurz hoch. Wobei er sich schon fragte wie sich Elio dieses Hotel sich leisten konnte, da er wusste das Hotels ja eigentlich nicht grade Billig waren auf langer Dauer gesehen.
      So lief Luca schon etwas auf das Hotel zu und wartete dann auf seinen neuen Mitbewohner. Als dieser ihn rief sah er zu diesen und schenkte diesen ein freudiges lächeln.
      " Hallöchen. " sprach dieser kurz aber was er dann vernahm lies ihn gespielt schmollen.
      " Was soll das den nun Bedeuten ? Nur weil ich unsicher war heißt es nicht das ich mich verlaufen würde. " ,gab der kleine schmollend zurück, wobei dieses schmollende Gesicht sich schnell zu einem frechen schmunzeln umwandelt damit klar war das dies nur ein scherz war.
      Wo Elio so schnell wie möglich beginnen wollte musste der Blonde ein kleines bisschen lachen und folgte diesen.
      " Scheint wohl so als wärst du nun doch ein bisschen aufgeregt ,wenn es für dich nun nicht schnell genug geht. " merkte er mit einem kleines kichern an. Zumindest verstand Luca dieses drängeln so.
      So folgte er ihm ,als sie im Zimmer an kamen sah dieser sich um und merkte wie klein doch dieses Zimmer war.
      " Ja das sehe ich schon, wieso hast du eigentlich so wenig ? Ich meine nimmt man nicht mehr mit wenn man aus den Familien Haushalt auszieht mit ? " , fragte dieser und ging zu den Kartons und hob die beiden hoch.
      Luca nickte zustimmend ,das dies nun viel schnell ging als wie man sich versehen konnte.
      " Solltest du aber noch mehr Sachen haben das du holen willst von deinen Eltern, habe keine scheu mach das ruhig. ", Luca wollte Elio einfach etwas die Sorge nehmen dann dieser, vielleicht zu viel haben könnte.

      So trat Luca dann wieder aus das Hotelzimmer raus und wartete darauf das Elio ihm folgte und die Tür verschloss, erst darauf hin ging dann der Weg wieder runter, wobei Elio wohl noch den Schlüssel logisch abgeben müsste.
      Luca der nun doch aufgeregter wurde, wurde sogar etwas verlegen das es nun wirklich so sein wird das jemand mit in der Wohnung wohnte und es nicht mehr so Einsam ist.
      Vorsichtig schritt Luca langsam die Treppen runter, wobei ein Mann Luca und Elio beobachtet der Zisan war, da seine helfende Hand sich wohl grade etwas drückte übernahm es Zisan dieser man selber und sorgte einfach mit einer Beschwörung das die Letzte Stufe der Treppe vereisen tat. Luca der nichts davon mit bekam trat wenige Sekunden nach der Beschwörung im verborgenen auf diese Treppe. Luca der natürlich nichts ahnte spürte nur noch wie seine Bein ihm weggezogen wurde und dieser sich rückwärts Richtung Treppen viel.
      " Wahh.... ", während Luca viel lies dieser die zwei Kartons los und diese vielen zu Boden. Worauf hin auch Luca unsanft auf der Treppe landen tat.
      " Au...., wieso denn immer ich, was ist denn nur los in letzter Zeit..." , sprach Luca lag immer noch halb auf der Treppe.

      Zisan wiederum der zufrieden damit war, das Luca sich mal wieder wie die letzten Tage lang gelegt hatte. Er wusste sie müssten nun dafür Sorgen das Luca sich auch langsam wirklich verletzt denn sonst würde dies noch ärger von den Göttern geben.


    • Als Luca sich beschwerte, Elio hätte ihm unterstellt, sich zu verlaufen, zuckte dieser kaum merklich mit den Schultern – die Art, wie sich ein Kommentar wie ein Wassertropfen an der Schulter eines Regenmantels abperlen ließ.
      „Habe ich das?“, entgegnete er trocken, doch in seinem Blick blitzte kurz so etwas wie Belustigung auf. Nicht viel. Aber genug, dass man es sehen konnte, wenn man genau hinsah.

      Er ließ Luca den Vortritt in puncto Redseligkeit – das fiel ihm ohnehin nicht schwer – und warf einen letzten Blick auf das schmale Hotelzimmer hinter sich, bevor er die Tür zuzog. Zwei Kartons. Zwei Kartons mit Kram, den er in dieser Stadt ohnehin nicht behalten wollte. Der Rest war nur Ballast. Und Ballast, das hatte Elio in all den Jahren gelernt, sammelte man schneller an, als man ihn wieder loswurde. „Ich hab nicht mehr mitgenommen, weil ich nicht vorhatte zu bleiben“, antwortete er beiläufig auf Lucas Frage, ohne ihn dabei anzusehen. Dann, mit einem Hauch von Ironie: „Oder weil ich gut darin bin, Dinge zurückzulassen.“ Nicht nur Dinge. Aber das verschwieg er.

      Sie machten sich auf den Weg zurück, Luca vorneweg mit beiden Kartons im Arm, Elio mit den Händen in den Jackentaschen – bis zu dem Moment, als es passierte. Der Ausrutscher kam wie aus dem Nichts. Ein Wimpernschlag, ein Reflex, ein abruptes Ausschlagen seines Gleichgewichtsinns. „Luca!“ – mehr ein Ausruf als ein wirklicher Ruf. Elio war sofort in Bewegung, auch wenn es schon zu spät war, um den Sturz zu verhindern. Die Kartons polterten zu Boden, gleich darauf auch Luca. Es war nicht dramatisch, aber laut genug, dass Elio zusammenzuckte.

      Er stand wenige Schritte entfernt, ein Schatten auf den Treppenstufen, und sah auf ihn herab.
      „Was zur Hölle…“, murmelte er und kniff die Augen zusammen. Für den Bruchteil einer Sekunde schien etwas zu flackern in seinem Blick – ein inneres Ziehen, wie eine Erinnerung, die sich nicht greifen ließ. Als hätte jemand an einem Faden in seinem Kopf gezogen.
      Dann trat er einen Schritt näher. „Ist alles dran geblieben?“ Keine Panik. Keine große Regung. Aber seine Stimme war etwas leiser als sonst. Er streckte Luca eine Hand entgegen – zögerlich, fast so, als müsse er sich selbst dazu zwingen. „Komm, du hast grad erst gelernt zu laufen, da ist das mit dem Treppensteigen noch ’n bisschen zu viel verlangt.“

      Ein Versuch, das zu kaschieren, was in ihm arbeitete: ein dumpfer Widerstand gegen das, was geschehen war. Und gegen das Gefühl, dass es kein Zufall gewesen war. Elio sah flüchtig nach oben – auf die letzten Stufen, auf das Geländer, auf das Nichts dahinter. Etwas stimmte hier nicht. Wieder einmal.

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."
    • Die Aussage von Elio das er nicht viel mit hatte weil er eh nicht lange hier bleiben wollte, ergab schon sinn. Wer wollte schon freiwillig so lange in einem Hotel bleiben.
      Nur das er noch dazu sagte das er Dinge gut zurück lassen konnte, war schon irgendwie komisch. Man lies doch Dinge nie gerne zurück die einen was bedeuten. Zumindest kannte er nur Leute die an gewisse Sachen hangen, wie er an seine Kuscheltiere vor allem an den Bären von seiner verstorbene Mutter.
      Nach dem er auf den Boden so unsanft gelandet war und Elios Stimme nur noch seinen Namen rufen gehört hatte ,richtet er sich langsam wieder auf und seufzte erleichtert das nichts schlimmeres passiert war.
      Luca sah auf zu den schwarz Haarigen und nickte bei dessen aussage leicht.
      " Ja alles noch dran, es hat nur extrem weh getan. Und Entschuldige deine Sachen haben dadurch nun auch fliegen gelernt. " Entschuldigt sich der Blonde bei seinem neuen Mitbewohner. Luca fragte sie wieso ihm immer wieder so komische Sachen neuerdings passieren, er wusste er war kein Tollpatsch, für den blonden war das sehr unheimlich und zu gleich kam es auch ihm sehr vertraut vor. So als wüsste sein Körper genau das dies keine Zufälle mehr sind.

      Als Elio ihm dann seien Hand hinhielt ergriff er diese und stand darauf hin langsam auf, wobei er dessen Aussage vernahm und ihn schmunzelnd an sah.
      " Hey, nun werde mal nicht frech, ich kann sehr gut laufen... dafür das du sonst so schweigsam bist bist du grade extrem frech zu mir. Sag nur nicht du hast deinen Mut nun gefunden und kommst aus dein Schneckenhäuschen raus. " , dabei grinste er Elio frech an um ein Gegenantwort darauf eben zu geben, aber auch ihm diesen dummen Ausrutscher der für Luca klar keiner war, zu überspielen.
      Zugleich wurde Luca ,aber wieder bewusst das er genau das gleiche wieder empfang wo er Elios Hand hielt das es so vertraut war. Zugleich auch fühle er sich dadurch auch etwas sicherer so als könnte ihn Elio beschützen.
      Wodurch der kleine die Hand des anderen irgendwie nicht los lassen wollte, denn es fühlte ich auch für ihn so an als würde etwas schlimmes passieren würde er diese wieder los lassen.
      " Ich hoffe in den Kartons war nichts Zerbrechliches ? Auch wenn du gesagt hast das du nicht viele Sachen hast. " , dabei sah er zu den Karton aber dann auch noch mal zur Treppe, wo unbewusst sein Blick wieder auf seine Hand liegen blieb die immer noch Elios Hand hielt.


    • Ein leises, kaum hörbares Aufatmen entglitt Elio, als Luca sich wieder aufrichtete. Keine gebrochenen Gliedmaßen, kein Blut. Nur ein neuer blauer Fleck für die Sammlung. „Dann hast du ja Glück gehabt“, murmelte er und hob beiläufig eine der umgekippten Kartons auf, während Luca sich noch sortierte. „Und meine Sachen…“ – er schüttelte den Karton sacht, lauschte dem dumpfen Geräusch darin, schmunzelte dann kurz – „…waren nie für den Flugverkehr gemacht. Aber sie überleben’s.“ Die Bemerkung war trocken, aber der schmale Anflug von Sorge in seinem Blick blieb für einen Sekundenbruchteil bestehen, ehe er sich hinter gewohnter Gleichgültigkeit versteckte. Er hätte schneller reagieren können. Vielleicht sogar müssen. Warum er es nicht getan hatte, wusste er selbst nicht genau.

      Als Luca sich über seine Frechheit beschwerte, zuckte Elio kaum merklich mit einer Augenbraue, sein Blick glitt zu der noch immer verbundenen Hand. „Ich bin vielseitiger als ich ausseh’, wer weiß, was da noch alles kommt“, gab er zurück, die Stimme kühl wie eh und je, aber sein Mundwinkel zuckte unübersehbar in die Höhe. Ein Lächeln, das nur halb stattfand. Nur zur Hälfte für Luca bestimmt – der Rest war Selbstschutz. Wie so oft. Doch er merkte, dass Luca seine Hand nicht losließ. Und er merkte ebenso, dass er selbst auch keinen wirklichen Impuls verspürte, sich loszumachen.
      Für einen Moment war da wieder dieses Flackern in seiner Brust – diese Unruhe, die kam, wenn Luca ihm zu nahe kam. Keine Angst. Etwas anderes. Etwas, das aus tieferen Schichten seiner Erinnerung zu rufen schien, ohne dass er verstehen konnte, was genau. Vertraut. Das war das Wort. Vertraut und gefährlich.

      Sein Blick folgte dem von Luca, erst zu den Kartons, dann zur Treppe – schließlich auf die ineinander verschränkten Hände. Elio seufzte innerlich, warf sich selbst einen missmutigen Gedanken zu. „Nein, nichts Zerbrechliches“, sagte er leise. „Zumindest nichts, was nicht sowieso längst Risse hatte.“ Er zog die Hand dann doch zurück – langsam, beinahe widerwillig, und wandte sich dem letzten Karton zu. „Komm. Bevor du noch die Hotellobby auseinander nimmst.", sagte er dann neckisch und machte eine Kopfbewegung Richtung Ausgang.

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      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."
    • bbbf61d26c9b33fa39cea23e8f7d3b52.jpgLuca, der wirklich einen schrecken erlebt hatte mit den Sturz von der Treppen, sah Elio dann erschrocken an als er seinen Karton so sachte rüttelt und meinte das sie nicht dafür gemacht waren. Da aber dann kam das sie es über leben würden sah er ihn schon viel sagend.
      " Blödmann, erschreckt mich doch nicht so , weist du wie schlecht ich mich gefühlt hätte wenn deine Sachen auch noch Kaputt gehen würden. " , beschwert er sich künstlich, Luca deutlich das schmunzeln auf dessen Lippen gesehen hatte.
      Die aussage dann von Elio das er vielseitig sei lies Luca skeptisch Elio an sehen ,denn irgendwie konnte er sich dass wirklich nur schwer vorstellen. Wenn er bedachte wie dieser bisher so drauf war. Nur beruhigte es Luca auch das elio mal ein schmunzeln auf die Lippen hatte, vielleicht entdeckte er ja wirklich noch einige Seiten an Elio die er noch nicht kannte.
      Wo Elio aber dann seine Hand zurückzog und somit seine Los lies wurde Luca rot um seine Wangen, da ihm das unangenehm war ,das er so lange dessen Hand gehalten hatte.
      " Ent... Entschuldigung, also das ich so lange deine Hand... " er brach selber ab da ihm dies einfach nur unangenehm war, auf eine gewisse weise und doch war Luca dieses Gefühl so sehr bekannt. Wodurch er Elio eigentlich nicht los lassen wollte.
      " Ähmm, ja wir sollten gehen. Und ich nehme nicht die Hotellobby auseinander, als ob ich mit Absicht lang lege. Das nächste mal kannst du mich ja auch auffangen, wenn du nicht willst das ich etwas auseinander nehme. "
      Dabei streckte Luca ihm frech seine Zunge raus und doch war immer noch die röte auf seine Wangen, denn den Blonden ging immer noch nicht den Anblick aus den Kopf wie er so lange Elios Hand halten konnte. Und das dieser nicht einmal etwas sagte und es wohl anscheinend nicht mal gestört hatte. So Hob dann auch Luca noch die letzten Kartons hoch und nickte Elio zu das sie weiter gehen können.
      So setzte Elio seinen weg weiter fort und achtete dieses mal ganz genau auch die Treppe und auf seien Umgebung.