Curse Of Love [Suki-chan & Feuermaid]

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    • Luca der merkte das Elio wohl in Gedanken versunken war ,weil dessen Reaktion ja doch recht verspätet kam, ein sachtes lächeln auf die Lippen des blonden brachte.
      Aber ihm entkam dann doch ein kleines lachen also dieser so verlegen wurde.
      " Auch was, ich habe es ja auch falsch aufgefasst. Also sind wir beide an diesem Missverständnis schuld. ", meinte er zu dem größeren denn, für so etwas gehören immer zwei dazu.
      Nur nickte Luca dann sachte auf die weiteren fragen von dem schwarz haarigen. Ein sachte nicken kam von ihm als Bestätigung. " Ja ich Singe und ich hoffe das ich noch besser nun werde durch mein Studium. Ich mache ein Musicalstudium, ich liebe das Musicals, mein ziel ist es selber ein Musicaldarsteller zu werden und zusammen mit anderen großen Musicalkünstler auf der Bühne zu stehen. Und wer weis vielleicht habe ich in die Zukunft wirklich das glück und bekomme die Chance in einem Musical wie Phantom der Oper oder König der Löwen mit zu spielen, selbst wäre es nur eine kleine Nebenrolle dort ,wäre ich dem nicht böse ,sondern würde mich geehrt fühlen dort eine kleine Rolle zubekommen. " , begann Luca so drauf los zu reden und man sah ihm regelrecht an wie seine Augen anfingen zu funkeln und er auf ein bisschen wie träumen tat.

      Ohne das Luca es selber mit bekam verlor er sich schon richtig in seinem erzählen und würde wäre es möglich Elio direkt zu einem Musical mal mit zerren damit dieser vielleicht noch besser seine Leidenschaft, bezüglich zu Musicals, besser versteht.
      Nach eine kleine weile bekam Luca aber selber doch noch mit wie sehr er grade wieder in sein schwärme Muster verfallen war, rot werden um seine Wange kratzt dieser sich an die Wange.
      " Ent... Entschuldigung, ich habe wieder voll mich verloren." , entschuldigte sich der Blonde nun und lauschte aber dann auch Elios worte das er wirklich das Zimmer nehmen würde wenn er nichts dagegen hatte.
      Sogleich funkelten wieder Lucas Augen auf und nickte hastig.
      " Juhu... klar bekommst du das Zimmer ich habe gar nichts dagegen. Ohh ach ja Miete ist immer Anfang des Monatsfällig, wie wollen wir es machen, wollen wir getrennt zum Vermieter das Geld dann schicken oder aber du gibst mir das Geld dann und ich überweise es komplett , was ist dir lieber ? Denn dich eintragen und Melden beim Vermieter müssen wir ja auch noch. Nicht das es ärger sonst gibt. " , sprach er fröhlich und aufgedreht aus. Man merkte deutlich das es für Luca etwas sehr schönes war das er so schnell einen Mitbewohner gefunden hatte. Und sich mit diesem sogar so gut verstand, obwohl dieser ihn wenige Tage zuvor noch eiskalt sitzen gelassen hatte.


    • Stumm nickend lauschte Elio Lucas Erzählungen. Er hatte also einen der kreativen Studiengänge belegt, indem es sich hauptsächlich um Musicals drehte. Und seine Begeisterung für dieses Studium stand ihm von dem Augenblick an, in dem er anfing davon zu erzählen, ins Gesicht geschrieben. Seine Augen leuchteten voller Passion, während er von Gesang, seinen bisherigen Erfahrungen und Wünschen zukünftiger Rollen berichtete. Der Dunkelhaarige fand das ziemlich beeindruckend. Zwar war auch er fasziniert von seinem Studiengang - deswegen hatte er ihn schließlich gewählt - doch er hatte bisher noch keine Ahnung, wohin es ihn danach verschlagen sollte. Jetzt, wo er all seine Erinnerungen zurück hatte, dämmerte ihm auch allmählich, dass es vielleicht nicht nur persönliche Präferenz gewesen war, die ihn zu Geschichtswissenschaften getrieben hatten.

      Diese Erkenntnis machte ihn schwermütig und das Lächeln, dass sich dank Lucas Ausführungen auf seine Züge geschlichen hatte, verebbte. Ein unangenehmes Gefühl beschlich ihn. Er kam sich so.. unecht vor. Als sei er nur eine von vielen Kopien seines früheren Ichs. Wie viele seiner bisherigen Entscheidungen konnten wohl auf seine weitreichende Vergangenheit zurück geführt werden und wie viele hatte er wirklich als der aktuelle Elio getroffen? Es war zum Verzweifeln.
      Lucas plötzliche Verlegenheit befreite ihn aus seinem Gedankenkreisen. Eine leichte Röte hatte sich auf seine Wangen geschlichen und er stammelte eine Entschuldigung vor sich hin, die Elio als völlig fehl am Platz empfand. Und das sagte er auch. "Kein Grund für Entschuldigungen. Es ist toll, dass du etwas gefunden hast, für das du so brennst."

      Dass der Blonde sich so über Elios Zusage freute, hätte der gar nicht gedacht. Er hatte zwar nicht das Gefühl gehabt, dass Luca ihm die Sache mit der Strandparty noch nachtrug, allerdings hätte es auch gut sein können, dass er ihn die Wohnung nur aus Höflichkeit noch hatte besichtigen lassen. Offenbar war das aber nicht der Fall, wie seine ehrlich freudige Reaktion verriet. Jetzt mussten nur noch die ganzen Formalitäten geklärt werden - die Bezahlung beispielsweise.
      "Ich würde sagen, wir überweisen das Geld getrennt.", sagte er nüchtern. Ein wenig ärgerte er sich immer noch über seine unüberlegte Zusage. Wenn sie wenigstens getrennt zahlten, könnte er vielleicht trotzdem einen gewissen Sicherheitsabstand innerhalb ihrer Wohngemeinschaft aufrecht erhalten.

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."
    • Das Elios es nicht schlimm fand das er sich so verloren hatte in seine Erzählungen beruhigte ihn, denn er kannte es von seinen Geschwistern ganz anders, denn diese meinten zu oft er würde sie damit nur nerven.
      " Ja schon ,aber wenn ich zu sehr damit nerve sag es mir bitte, denn ich weis das ich manchmal sehr extrem sein kann. Grade wenn es um Musicals geht. Daher hab da keine scheu es zu sagen. " , bat Luca ihn darum.
      So beobachtet der Blonde den größeren etwas und vernahm aber dann auch noch eine kurze weile dessen Meinung zum Zahlen der Miete.
      " Ok, dann müssten wir dich nur noch bei unseren Vermieter nun angeben Telefonisch, Namentlich so wie auch von deinem Konto her. Immer hin muss dieser uns ansprechen können, sollte etwas mit der Miete sein. Wo ich hoffe das dies nicht passiert. "
      Nur überlegte Luca dann wann sie das genau machen könnten.
      " Sag mal wie hättest du eigentlich Zeit um das zu klären ? Und wann hast du eigentlich dann so eingeplant hier ein zu ziehen so richtig ? Wenn du magst helfe ich dir auch beim Einziehen. Und muss ich bei dir irgendwann beachten was ich wissen sollte ? " hackte er nun mehr nach ,denn immer hin kannten sie sich nicht und da wollte Luca ungerne in ein Fettnäpfchen treten, wobei wohl seine alleinige Anwesenheit gegenüber Elios oft wohl für Moment sorgt die er unbewusst auslösen wird bei dem jungen Mann ihm gegenüber.
      Nur was er noch noch von ihm erfragen könnte oder des gleichen viel ihm grade nicht ein. Wodurch dieser sich etwas unwohl über den Nacken rieb und ein bisschen unsicher war wie es nun weiter ging. Immer hin kannte Luca so etwas nicht wie in einer WG leben und mit jemanden eine Wohnung teilen. Zumindest mit jemanden der nicht ein Familienmitglied ist.


    • Elio platzierte überlegend eine Hand über den Lippen und dachte einen Moment nach, bevor er Lucas Frage beantwortete. "Hm, würde dir Mittwoch passen? Da hab ich nur morgens Vorlesungen und den restlichen Tag frei." Nebenbei glitt sein Blick noch einmal über die Wohnung, die er nun wohl auch bald selbst beziehen würde. "Einziehen könnte ich theoretisch schon kommendes Wochenende, wenn alles klappt und dir das nicht zu schnell geht.", fuhr er fort und spürte wie eine Gänsehaut sich auf seinem Körper ausbreitete. Eher war er selbst derjenige, dem hier alles zu schnell ging. Oder nicht schnell genug. Je nachdem auf welchen Teil seines zerstrittenen Selbsts er hören wollte. Vor weniger als einer Stunde noch, hatte er sich geschworen die Sache hier einfach schnell hinter sich zu bringen und wieder abzutauchen, bevor etwas schlimmes passieren konnte und nun würde er in wenigen Tagen vielleicht schon einziehen.

      "Ich, äh-" Ob der Blondschopf etwas beachten musste? Ach, nur eine Kleinigkeit. Wir haben schon unzählige Leben miteinander verbracht in denen du jedes einzelne Mal auf grauenvolle Art und Weise gestorben bist, weil mir ein vermaledeiter Fluch anhaftet- aber sonst nichts, nein., dachte Elio mit missmutigem Sarkasmus und verzog das Gesicht, als hätte er auf etwas saures gebissen. "Ich bin eigentlich ein ziemlich ruhiger Mitbewohner.. Und viel in der Unibibliothek. Vielleicht wirst du mich gar nicht so viel zu Gesicht bekommen.", sagte er dann in der Hoffnung sich damit schon mal den Weg ebnen zu können, Luca so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen.
      Der dunkelhaarige bemerkte das Unwohlsein des Kleineren und sah ebenso verlegen weg, als sich ihre Blick trafen. Eigentlich war Elio nicht so leicht zu verunsichern, aber diese ganze seltsame Situation und diese neuen alten Erfahrungen, um die nur er wusste, brachten sein Selbstbewusstsein zuverlässig ins wanken. Wer konnte schon sagen, wie sich das alles noch weiter entwickeln würde?

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      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."
    • Luca der die Worte vernahm von Elio überlegte kurz ob er am Mittwoch zeit hätte.
      " Also wenn wir das zum Mittag machen ja , denn ich habe am späten Nachmittag noch mal eine Vorlesung wodrin logisch auch Praktischer Anteil ist. Solange ich Pünktlich noch da an komme, ist das kein Problem. " meine der Blonde, denn wenn der andere nur Vormittags hatte konnten sie es eigentlich gut schaffen.
      Nur als er vernahm wann der andere einziehen konnte lächelte der kleinere und schüttelt seinen Kopf sachte.
      " Nein, nein das geht mir gar nicht zu schnell, um ehrlich zu sein ist mir die Wohnung aktuelle viel zu ruhig, durch meine Geschwister und meinen Vater bin ich eigentlich ein viel unruhigeren Haushalt gewöhnt wodurch mir diese Stille etwas zu leise ist. " sprach dieser jedoch als kurz darauf die Aussage von Elio kam das er eher ruhig ist und wohl weniger hier sein wird verschwand Lucas lächeln, da es wie ernüchternd war, das es weiter hin so ruhig hier sein soll.
      Wodurch sein Blick schon etwas trauriger wurde.
      " Was, du wirst mehr in der Unibibliothek sein ? Dann sterbe ich hier ja förmlich weil es hier nur so still ist. " , somit zerplatzte förmlich, für Lucas Sicht, der Traum davon das diese Wohnung mehr leben erhält.
      " Kannst du nicht hier mehr sein dann ? Für mich ist diese Stille echt schrecklich, auch wenn du ruhiger sein Magst wäre es schön wenn es denn noch etwas belebter sich anfühlt hier. " , bat er nun den dunkelhaarigen.
      Luca hoffte irgendwie das Elio dies verstand, immer hin kam das einen Entzug ja für Luca gleich, wenn es zu ruhig um ihn herum war.
      Der kleine merkte nun schon das Elio und er unterschiedlich wohl waren, er bevorzugt es eher ruhiger und Luca der etwas mehr Unruhe brauchte in seine Umgebung, er fragte sich ob dies gut geht wenn solche zwei gegensetze unter einen Dach wohnen, wobei ihm auch klar war, das sich gegensetze ja irgendwo anzogen Zumindest war dies so eine Redewendung.


    • "Kein Problem, wir kriegen dich schon pünktlich zu deiner Vorlesung.", stimmte Elio nickend zu und kam nicht umhin sich vorzustellen, wie Luca im praktischen Teil des Studiums seiner Leidenschaft nachkam. Der Dunkelhaarige hatte zwar nie außergewöhnliches Interesse für die spielenden Künste gehegt, doch er hatte in seiner Kindheit oft Opern und Theaterstücke mit seinen Eltern besuchen müssen und war auf diesem Gebiet zumindest nicht gänzlich ungebildet.

      Es war wirklich erstaunlich, wie euphorisch der Kleinere seinem Einzug gegenüber stand. Selbst nach dessen Erklärung - dass ihm die Wohnung allein zu ruhig und unbelebt sei - wunderte Elio sich. Immerhin kannten sie sich maximal flüchtig und doch schien er es kaum erwarten zu können, dass er hier einzog. Lag es einfach daran, dass er es nicht gewohnt war allein zu wohnen und auf sich allein gestellt zu sein, oder war es möglich, dass auch er - wie Elio - das unsichtbare Band, gefestigt über viele Jahrhunderte, zwischen ihnen spüren konnte? Eigentlich wollte er es gar nicht wissen, die ganze Situation war ohnehin schon schwierig genug und ihm brummte langsam der Schädel.
      Die Enttäuschung in Lucas Blick versetzte dem Geschichtsstudenten einen winzigen Stich in seiner Brust, den er aber prompt ignorierte und stattdessen versuchte sich irgendwie aus dieser Sache heraus zu reden. "Ich bin sicher, du findest noch ein paar Freunde unter deinen Mitstudenten, die dir hier etwas Gesellschaft leisten, wenn ich nicht da bin.", sagte er und lächelte entschuldigend. "Ein großer Teil von Geschichtswissenschaften ist es dicke Wälzer zu durchkämmen und das geht nun mal am Besten in der Bibliothek."

      Während sie sprachen, zog Elio sich seine Sneaker wieder an, die er nach Betreten der Wohnung anstandshalber ausgezogen hatte und zupfte seine Klamotten etwas zurecht. Dann streckte er Luca unbeholfen eine Hand entgegen um sich zu verabschieden. "Danke, äh, für die nette Führung. Achso!", fiel es ihm dann plötzlich ein. "Wenn du mir deine Nummer gibst, kann ich dir schreiben, sobald ich weiß, wann ich am Mittwoch mit meinen Vorlesungen durch bin?" Kurz kramte er in seiner Tasche, zog kurz darauf sein Handy heraus und hielt es dem Blonden schließlich entgegen, nachdem er einen neuen Kontakt in seinem Kontaktbuch auf dem Display geöffnet hatte. Wenn sie schon zusammen wohnen würden, würde es das Boot nun auch nicht mehr zum Kentern bringen, wenn sie ihre Nummern austauschten.

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    • " Das hoffe ich doch , wenn nicht musst du mich zu einem Eis einladen. " gab Luca frech als Gegenantwort und strecke dem größeren sogar frech mit einem Zwinkern die Zunge raus.
      Ach wenn Luca grade etwas noch nieder geschlagen war weil der andere so ruhig ist und wohl kaum da sein wird, konnte der blonde denn noch scherze machen.
      Wo Elio aber die Worte sprach das er noch Freunde finden würde durch sein Mitstudenten, da war sich Luca schon sicher, aber er dachte immer das man sich auch mit seinen Mitbewohner anfreundet wenn diese in der selben Wohnung lebten.
      " Das mag ja stimmen, aber die würden sich bestimmt auch wundern wieso du nie Anwesend bist. Dazu immer alleine zu sein und nur sein Kopf in dicke Wälzer zu stecken ist auch nicht das was man unter Studenten leben versteht. Als Student muss man zwar auch Lernen keine frage, aber doch nicht die ganze Zeit. Man soll doch auch mal ein bisschen das leben genießen und spaß haben. Oder bist du so ein Typ der ein Stock ihm Arsch hat. " , grinste dieser nun so frech ihn an, dabei als hätte er grade ein kleines Geheimnis entdeckt.
      Während Luca so sprach hatte dieser zwar das Rascheln der Schuhe gehört und das Elio sich diese angezogen hatte , aber nicht wie er ihm die Hand hingestreckt hatte und sah dieser kurz überrascht an.

      Der blonde ergriff dann die Hand des anderen und spürte deutlich etwas, wieder war es so ein vertrautes Gefühl, so als würde er es kennen. Woher er dies aber kannte konnte er sich kein bisschen erklären, denn er kannte Elio wirklich nicht , aber auch wie dieser sprach war ihm irgendwo vertraut und doch wollte es einfach nicht in Lucas Kopf klick machen. Selbst wenn er alles aus seiner Kindheit bis heute durch ging.
      Für ihn war es einfach ein Rätzel ,wie das sein konnte, so war der kleine für wenige Minuten in eine Starre verfallen aber fing sich dann auch wieder als Elio sprach.
      " Ähm... wir haben die doch ausgetauscht, sonst wärst du doch gar nicht hier nun. Aber ich kann sie dir denn noch gerne noch mal geben. " ,sprach dieser lachend und begann seine Nummer einzutippen. Wodurch Luca logisch die Hand wieder von Elio lösen tat.


    • "Ah, richtig, ja.", sagte Elio, nachdem er sein Gegenüber ein paar Sekunden lang verwirrt angesehen hatte. "Ich.. muss vergessen haben sie zu speichern." In Wahrheit hatte er sie bewusst nicht gespeichert - er wusste ja nicht, dass es Luca sein würde, der die Anzeige ausgeschrieben hatte und für den Fall, dass ihm die Wohngemeinschaft aus irgendeinem Grund nicht zugesagt hätte, hatte er vorerst darauf verzichtet einen neuen Kontakt anzulegen. Abgelenkt von dieser unangenehmen Situation, ließ er seine Hand, wo sie war, nachdem Luca sie geschüttelt hatte. Ein leises Kribbeln von der Berührung hielt sich noch in den Fingerspitzen.

      "Und was den Stock angeht..", sagte er dann, um die plötzliche Stille zu brechen. "Nur in meiner Freizeit, aber das kostet." Er hatte die dämliche Witzelei gerade ausgesprochen und Lucas freches Grinsen gespiegelt, da schoss ihm schon das Blut in die Wangen und brachte ihn zum erröten. Heute trat er wirklich von einem Fettnäpfchen ins nächste. Schnell sprach er weiter. "Ich lerne natürlich nicht Tag und Nacht, aber um gute Noten zu bekommen, ist schon etwas Fleiß nötig." Elio war ein guter Notendurchschnitt sehr wichtig. Schließlich war das die Grundlage für die zukünftig angestrebte Unabhängigkeit von seinen Eltern. Das sagte er aber nicht. Lucas Familie schien ganz anders zu sein als seine. Auf ihn würde sein Bestreben nach Eigenständigkeit vielleicht merkwürdig wirken.

      Als der Blondschopf seine Nummer eingetippt hatte und Elio sein Handy zurück nahm, wippte er leicht auf seinen Fersen. Etwas unbeholfen standen sie da, vor der Wohnungstür und wollten sich ja eigentlich nur verabschieden. Warum also zögerte er nun einfach zu gehen? Er wurde angezogen wie von einem Magnet. Elio ahnte weshalb und daher nahm er all seine Willenskraft zusammen und wandte sich nun tatsächlich zum Gehen. Mit der Türklinke in der Hand, schenkte er Luca noch ein höfliches Lächeln und drückte sie dann nach unten, um hinaus zu treten. "Also, bis Mittwoch dann."

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
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    • Luca der die Aussage von Elio vernahm mit dem stock im Arsch lachte leise durch dessen aussage, aber spielte dann kurz auch denn geschockten. Das es Teuer werden würde für die Person die ihn ohne Stock im Arsch sehen will.
      " WAS! Na gut dann muss ich eben noch mehr Jobben damit ich mir dies öfters leisten kann. " , gab er frech zurück. Nur dies mit dem Lernen verstand Luca nicht so wieso man sich so einen stress und druck macht mit lernen. Denn wenn man etwas gerne macht lernt man die Sachen gefühlt doch von alleine, zumindest ging der kleine Blonde davon aus. Da es bei ihm so war , er lernte viel besser wenn es um seine Leidenschaft Musicals geht. Was für daher für Luca nur schwer vorzustellen ist dann man nur schwer etwas lernen kann.
      Wo dann der abschied aber auch schon nahte, wurde dem Blonden doch etwas komisch zu mute ,als wollte er nicht das Elio ging. Er verstand nicht wieso aber irgendwie war im dabei einfach unwohl.
      Luca gab ein sachtes nicken von sich als dieser sich verabschiedet. " Ja bis Mittwoch." , sagte er und wartete bis Elio gegangen war und schloss drauf hin seine Wohnungstür.
      " Juhu ich habe ein Mitbewohner!!! " , freute sich Luca nun, aber zu gleich kam irgendwie der Dämpfer wieder kurz hoch weil dieser gegangen war. Nur was ihn genau daran störte verstand selbst der kleine Blonde nicht.

      Der Tag verging, die Uni begann und somit das Leben eines Studenten.
      Luca der in der Uni neue Leute kennen lernte und sich sogar mit einige anfreunden tat, jobbte auch neben bei jeden Abend fleißig.
      So verging die Zeit so schnell das es direkt der kommende Mittwoch Mittag ist.
      Luca wartete schon an einem Café wo zuvor Luca Elio geschrieben hatte das sie sich dort treffen sollten.
      Auch hatte der Blonde einen Termin mit den Vermieter vereinbaren können, wodurch er nun am Café Stand und auf Elio wartet. Damit sie dann Zusammen dort hin gehen konnten. Luca konnte es sich aber irgendwie nicht erklären, auch wenn er Elio noch nicht so oft gesehen hatte und kaum kannte, freute dieser sich ihn wieder zusehen.

      Während dessen auf einen Dach nicht weit von Luca entfernt wo man diesen gut beobachten konnte , war ein junger Mann, der von den Göttern geschickt wieder wurde. Da es immer mehr wieder Signale gab das die beiden wieder aufeinander getroffen sind.
      " Wie dumm die Menschen sind, die denken wohl auch die gehört die Welt. Vor allem die beiden lernen es wohl nicht, wie oft muss von diesen Typen der kleine Boy noch sterben dieser durch dreht ? Ich glaube, es ist an der Zeit die beiden mal ein kleines Signal zu senden das die spiele beginnen. " ,lachte dieser leise ,weil er nun schon wusste, das es wieder interessant wird wie lange diese schwarzhaarige dieses mal seinen heißgeliebten blonden Boy beschützen kann. " Shar von mir aus ärger die beiden ein bisschen und zeig diesen schwarz haarigen mal das die spiele begonnen haben. aber töte den blonden noch nicht, wir wollen doch beide unseren spaß haben " , sprach Zisan lachend und war gespannt wie dieser dieses mal reagiert.


    • Noch während des gesamten Rückwegs konnte Elio eine leichte, aber stete Anziehungskraft spüren, die ihn mit jedem Schritt, den er in Richtung seiner aktuellen Wohnung tat, bat umzukehren. Er schob dieses Gefühl so gut es ging in den Hintergrund, doch kam nicht umhin sich ein wenig leer zu fühlen. Nichtsdestotrotz ging er festen Schrittes weiter und stand wenig später auch schon vor der eigenen Haustür. Erschöpft öffnete Elio die Tür, entledigte sich seiner Schuhe und ließ sich mit einem Seufzen auf sein Bett fallen.
      Daumen und Zeigefinger legte er an seinen Nasenrücken - er würde erstmal verarbeiten müssen, was heute passiert war. Nicht nur hatte er Luca wieder getroffen, obwohl er inständig gehofft hatte, dass sich das Thema nach der Strandparty erledigt haben würde, sondern er hatte auch noch eingewilligt sich eine Wohnung mit ihm zu teilen. That escalated quickly. Er konnte jedoch nicht leugnen, dass ihn dieser Umstand auch irgendwie freute.

      Eine Weile lag er noch so auf dem Bett, starrte an die Decke und dachte nach. Über Luca. Über sich selbst. Über die Leben, die sie bereits hinter sich hatten und über die, die eventuell noch folgen würden. Und über Möglichkeiten dem Fluch, der auf ihm lastete Einhalt zu gebieten. Letztendlich kam er aber zu dem Schluss, dass er diese Gedankenspinnerei an einem anderen Tag fortführen sollte. Der Tag war vorangeschritten und sein Magen knurrte. Also raffte Elio sich endlich auf, um sich um das Abendessen zu kümmern, bevor er sich in den Schlaf verabschieden würde.


      Auch für Elio begann das Unileben. Er hatte sich gut vorbereitet und daher keinerlei Schwierigkeiten sich im Unterrichtsstoff zurecht zu finden. Auch mit seinen Mitstudenten verstand er sich gut und konnte sich schnell integrieren, wenn auch eher oberflächlich - so wie es in den vorherigen Schulen ebenfalls stets der Fall gewesen war. Vielleicht würde sich das ja noch ändern, es waren immerhin erst ein paar Tage vergangen.
      Am Mittwochmorgen wachte Elio bereits mit einem nervösen Kribbeln im Magen auf. Heute wurde es ernst. Wenn erstmal der ganze Papierkram mit dem Vermieter geklärt und unterzeichnet war, gab es kein Zurück mehr. Doch er brachte es auch nicht übers Herz, den aufgeweckten, freundlichen Luca wieder einfach sitzen zu lassen. Da würden sie jetzt einfach durch und für das Beste hoffen müssen.
      Als das Cafe, an dem sie sich verabredet hatten, in Sicht kam, entdeckte Elio sofort die kleine, blonde Gestalt, die vor dem Gebäude wartete und Luca sein musste. Der Dunkelhaarige straffte die Schultern und ging entschlossen auf ihn zu. "Hey.", rief er ihm entgegen und hob die Hand zu einem Gruß. "Ich hoffe du wartest noch nicht zu lange."


      "Selbst wenn er durchdreht,", kicherte eine grelle Stimme neben Zisan. "wird es die Menschlinge nicht davor bewahren, wieder und wieder von ihrem Schicksal heimgesucht zu werden." Shar, die in Gestalt eines Kindes auf den Dachziegeln balancierte und immer wieder gluckste, als sei ihr selbst bereits der Verstand abhanden gekommen, wurde hellhörig, als Zisan ihr die Erlaubnis für ein wenig Pisackerei gab. Ein breites Lächeln schlich sich auf ihr unschuldiges Gesicht - das ließ sie sich doch nicht zweimal sagen. "Wird erledigt, Boss.", trällerte sie fröhlich, bevor sie sich daran machte, sich näher an die beiden Männer heran zu pirschen. Sie würde nicht sofort zur Tat schreiten. Erst musste sie sie beobachten, um den perfekten Moment abzupassen.

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    • Luca der zwar einige Zeit schon gewartet hatte, wusste das manchmal etwas dazwischen kommt oder man einfach die Zeit ein kleines bisschen verschwitzen kann.
      Wodurch dieser sich vorerst gar keine Gedanken daran verlor das Elio zu spät dran war oder nicht.
      Luca der seine Wartezeit mit Beobachtung der Leute etwas vertrieb, sah nach einer weile dann Elio wie dieser langsam auf ihn zu kam und sogar eine Hand hob. Wobei wiederum Luca freudig seinen Arm hob und Elio zu winken tat und diesen erst runter nahm als dieser nah genug war.
      Der Blonde schüttelte sachte seinen Kopf bei seine frage und lächelt diesen weiter hin an.
      " Keine sorge so lange warte ich nicht und hättest du mich zulange warten gelassen hätte ich mich einmal durch den Kuchen vom Becker durch gefuttert und dir die Rechnung vorgesetzt dann. Und glaub nur nicht das würde dann Billig werden. ", lachte Luca nun scherzend auf ,damit man verstand das er dies nicht so ernst meinte wie es vielleicht klingen könnte.
      So nahm er einfach nun Elios Hand und zog sachte an diesen, wobei Luca wieder dieses vertraute Gefühl auf fiel, aber dieses akzeptieren nun wollte, denn falsch fühlte es sich kein bisschen an.
      " Na dann los , bevor wir unsern Termin verpassen. " sprach Luca lächelnd und lief dann langsam los.

      Während dessen beobachtet Zisan das gesehen von den beiden wobei dessen blick richtig böse wurde wie diese sich nur wieder schon so nah sein konnten obwohl diese Blonde sich nicht mal erinnert.
      " Ja, dieser Typ soll ruhig weiter den Zorn der Götter spüren. Wie konnte er damals auch nur.... " , knurrte dieser und sah aus den Augenwinkel nur wie seine Begleiterin sich auf den Weg machte um mit den Spielen zu beginnen.
      Natürlich lies es sich Zisan nicht nehmen um die beiden zu folgen vom Dach aus und diese kleine Spielereien zu genießen.


    • Zu seiner Erleichterung schien Luca noch nicht allzu lange auf ihn gewartet zu haben. Auf seine stichelnde Bemerkung hin, schmunzelte Elio. "Das wäre nur fair gewesen.", antwortete er amüsiert und nickte. Es überraschte ihn nicht, dass Luca scheinbar eine Vorliebe für Süßkram hatte. Das passte zu ihm. Und wenn er ehrlich war, hätte er es auch nur zu gern gesehen, wie der Blonde dem Bäcker die letzten Haare vom Kopf fraß, nur um ihm dann die Rechnung zu präsentieren.
      Als würden sie sich schon ewig kennen, griff Luca dann nach Elios Hand und zog ihn mit sich. Der Dunkelhaarige spürte, wie Lucas weiche Haut auf seiner kleine, elektrisierende Wellen über seinen Körper schickte und errötete kaum merklich. Er öffnete den Mund, als würde er widersprechen wollen, doch er tat nichts dergleichen. Und er zog auch seine Hand nicht zurück, sondern ließ sich von seinem zukünftigen Mitbewohner die Straße entlang führen.


      Shar lauerte hinter einer Häuserecke und lugte dahinter hervor, den Blick auf ihr Ziel gerichtet. Die beiden Trottel kamen direkt auf sie zu und wussten noch nicht, was gleich passieren würde. Als sie sie fast erreicht hatten, trat sie aus ihrem Versteck hervor. Niemals hätte ihr momentanes Erscheinungsbild darauf schließen lassen, welch hinterhältiges Vorhaben ihm innewohnten. Shar erschien kaum älter als 5 Jahre, trug das lange, braune Haar in zwei mit rosa Schleifen zusammen gebundenen Zöpfen und weinte beeindruckend überzeugende Krokodilstränen, während sie zielgerichtet auf Luca zuschritt und ihn aus glasigen Kulleraugen ansah. "H-hast du meine M-Mama gesehen?", fragte sie unter herzzerreißendem Schluchzen. "Ich hab mir nur ganz k-kurz die Süßigkeiten angeschaut und jetzt ist sie we-heg."

      Es war so einfach Menschen hinters Licht zu führen. Schon jetzt konnte Shar die mitleidigen Blicke der Passanten um sie herum spüren. Der mickrige Blonde würde nicht anders können, als den Retter zu spielen, erst recht wenn sein langbeiniges Gegenstück dabei war, das wusste sie.
      Es war ihr nicht entgangen, dass die beiden sich bereits an den Händen hielten. Innerlich feixte sie darüber. Lernte der Dunkelhaarige seine Lektion denn nie? Es war wirklich erbärmlich, wie schnell er sich einlullen ließ. Immer und immer wieder.
      Nicht, dass sie sich darüber beschweren wollte. So hatten Zisan und sie zumindest immer etwas zu tun und einen Sündenbock, mit dem sie anstellen durften, was sie wollten, solange es auf kurz oder lang in seinem Tod resultierte.

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."
    • Wo Luca einige schritt gegangen war merkte dieser das Elio, seine Hand nicht abweisen tat und auch nicht Widersprachen wohl tat. Für den Blonden war es irgendwie erleichternd das dieser nicht seine Handwegzog oder etwas sagte. Im gegen teil irgendwie freute es Luca tief in seinem Herzen.
      Luca wusste nicht wieso aber er wollte Elio grade auch nicht los lassen, wodurch er einfach weiter so lief bis dann auf einmal ein kleines Mädchen auf sie zu kam und weinend vor allem zu ihm kam.

      Natürlich blieb Luca dadurch stehen und sah die kleine für einen minimalen Moment verwirrt an, aber hockte sich dann runter wobei er Elios Hand doch los lies und auf ihre Augenhöhe ging.
      Luca wusste genau das sein Vater oder seine Geschwister dies so bei ihm früher gemacht hatten und daran wollte auch sich Luca halten.
      Der Blonde hatte ein sanftes lächeln auf seine Lippen, aber doch sagten seine Augen deutlich das die kleine ihm leid tat.
      " Es tut mir leid kleine, wir haben deine Mama nicht gesehen. ", Luca war wirklich niemand aufgefallen, vor allem die kleine hätte er wieder erkannt.

      Aber das kleine Mädchen nun einfach stehen zulassen wäre falsch, das wusste Luca auch wodurch er kurz überlegen tat, ohne das es gleich komisch rüber kommt.
      " Mhh, hast du ein kleines Kärtchen oder so bei dir, wo die Telefonnummer von deiner Mama drauf steht ? " ,fragte er die kleine, auch wenn dies wohl eher unwahrscheinlich ist. Er sah kurz zu Elio hoch und sah ihn fragend an.
      " Sollen wir sie zur Polizei bringen ? Denn wir können schlecht ein Kind mit nehmen und nach einer Mutter suchen. " , für Luca war grade der Termin den sie hatten total Egal immer hin mussten sie sich nun um das kleine Mädchen doch kümmern zumindest bist sie eine Lösung hatten.

      Denn wenn man plötzlich alleine ist und die Vertraute Person mit der man sonst unterwegs ist, kann dies für ein Kind wirklich erschreckend sein. Aber was sich Luca auch fragt, wieso hat es die Mutter von dem kleinen Mädchen nicht bemerkt das sie nicht mehr neben ihr war oder sogar dessen Hand los gelassen hat ? Würde Luca Vater sein würde ihm dies vermutlich nicht passieren. Immer hin ist es doch das eigene Fleisch und Blut und sogar liebes beweis, den man nur haben kann.


    • Elio blinzelte verwirrt, als sie abrupt zum Stehen kamen, dann richteten sich auch seine Augen auf das kleine, verheulte Mädchen, das sich hilfesuchend an sie wandte. Unbeholfen trat er von einem Fuß auf den anderen. Er war nicht sonderlich geübt im Umgang mit Kindern, Geschwister hatte er nicht und auch außerhalb seines Elternhauses hatte er keine Verwandtschaft, die Kinder mit ihm in Kontakt hätte bringen können. Er konnte nicht wirklich etwas mit ihnen anfangen, vor allem nicht, wenn sie so schluchzend und hilflos vor ihm standen.
      Es war ihm also ganz recht, dass das Mädchen augenscheinlich sowieso eher auf Luca vertraute. Es war interessant für den Geschichtsstudenten zu sehen, wie intuitiv und einfühlsam er mit dem Mädchen umging.
      Trotz seiner Überforderung mit der Situation stimmte er dem Blonden natürlich zu. Sie konnten sie nicht einfach allein hier zurück lassen. Das wars wohl mit ihrem geplanten Termin. Nicht, dass Elio sich groß darum sorgte, der Vermieter würde angesichts der Situation sicher Verständnis zeigen. An Luca gewandt sagte er "Auf jeden Fall." und nickte konzentriert.


      Shar hätte am liebsten laut aufgelacht, als ihr der kleinere Typ direkt zur Hilfe eilte und den Retter spielte, während der andere sich ratlos mitziehen ließ. Sie machten es ihr fast zu einfach. Sie unterbrach ihre Krokodilstränen für den Augenblick und legte in gespielter Überlegung den Kopf schief. "Eine Karte..? N-nein, ich hab keine Karte.", stammelte sie hervor, sich erneut dicke Tränen in ihren Augenwinkeln bildeten. Schniefend rieb sich das brünette bezopfte Mädchen die Augen und blickte verzweifelt um sich. Plötzlich ging ein Ruck durch ihren kleinen Körper, als sie erstarrte. Und nun zur Pointe des Ganzen., kündigte Shar gedanklich an und konnte die Schadensfreude, die sie schon jetzt überkam, kaum zurück halten. Aber sie musste sich noch einen Augenblick beherrschen, damit ihr Plan aufging.
      "MAMA!", rief sie voller Euphorie, kaum dass Luca seinen letzten Satz zu Ende gesprochen hatte, ihr Blick richtete sich an irgendeinen Punkt auf der gegenüber liegenden Straßenseite. "Da ist sie!" Blitzschnell ergriff sie die Hand des Blondschopfes und zerrte ihn mit sich, als sie auf die Straße zu lief. Ihr Griff war unglaublich stark für eine 5-jährige und ließ nicht zu, dass er sich daraus löste. Hinter sich konnte man noch den warnenden Ausruf des Dunkelhaarigen hören, der versuchte sie aufzuhalten, doch es war bereits zu spät. Sie befanden sich ungefähr auf der Mitte der Straße, als Shar Lucas Hand endlich los ließ und noch einen beherzten Satz nach vorn machte.
      Energisches Hupen war zu hören und Scheinwerfer blitzten auf, als ein großer Truck es noch geradeso schaffte einen Schlenker um den naiven Trottel zu fahren und ihn nur millimeterbreit verfehlte. Als das Vehikel vorbei gezogen war und Luca unbeschadet aber sicher mit einem riesigen Schreck auf der Straße zurückließ, war von dem kleinen Mädchen keine Spur mehr zu sehen. Es war als wäre sie nie dort gewesen.

      Mit einem leisen 'Plop' und hysterisch lachend tauchte Shar auf dem Dach wieder auf, auf dem Zisan noch immer wartete. "Und?", prustete sie. "Wie fandest du meine Darbietung?" Sie warf in überzogener Theatralik eine Hand an ihre Stirn und lehnte sich nach hinten, als würde sie ohnmächtig werden. Dann grinste sie spöttisch. "Sie habens nicht mal hinterfragt. Haben mir sofort geglaubt, die einfältigen Idioten." Sie stellte sich auf Zehenspitzen und spähte über die Dächer, hin zu den beiden jungen Männern, die sicher erstmal ihren Schock verarbeiten würden müssen. Wenn sie nur wüssten, dass das gerade erst der Anfang allen Übels war. Sie konnte ihre Panik praktisch schmecken und sie war absolut köstlich.

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."
    • Es war für Luca sehr beruhigend als Elio ihm zustimmte das sie die kleine nun zur Polizei bringen würden. Und dieser wohl auch dafür Verständnis hätte. Luca war klar das der Termin dann verspätet statt finden wird und somit er wohl seinen Unterricht verpassen wird. Der blonde war aber gute Dinge das er das versäumte schnell wieder einholen würde.
      Das die kleine dann Überlegte lies dieser sie auch in aller ruhe aber als sie es verneinte war es irgendwie klar.
      " Gut dann gehen wir nun zur Polizei, die helfen dir und diese kannst du auch vertrauen. " , sprach Luca ruhig mit einem lächeln auf seine Lippen.
      So erhob sich dann auch langsam der Blonde, als jedoch die kleine plötzlich rief nach ihre Mama, dachte er kurz sie schrie einfach nach ihr, aber der spürte er schon die kleine Hand in seine, die ihn mit einen mal einfach mit sich zog.
      Jedoch sah Luca in den Moment in die Richtung wie die kleine hin sah aber sah dort niemanden so wirklich.
      " Nicht.. stopp !!!" ,rief der blonde dem kleinen Mädchen zu und wollte sich gegen dessen zog stellen aber da spürte er deutlich das dieses Mädchen keine normale kraft hatte und ihn einfach sogar mit ziehen konnte. Wobei Luca dann den zog nach gab um nicht hinzufallen, die rufe von Elio entging ihm nicht noch, jedoch kam er nicht mal mehr zum antworten denn was dann folgte war für Luca unerwartet. Wie aus dem nichts lies das kleine Mädchen seine Hand wieder los, wodurch er wie von selber zum stehen kam. Nur hörte er dann wie jemand Hupte und wie Scheinwerfer auf leuchten hatten. Ihm bleib regelrecht das Herz stehen wodurch Luca wie ein Reh einfach versteinert stehen blieb und den Truck weiter auf sich zu kommen sah und dieser immer blasser um seine Nase wurde.
      Aus Reflex hob dieser seine Hände und kniff seine Augen zu, da dieser mit einem Zusammenprall rechnet, nur spürte er nichts außer das wohl der Truck sehr nah an ihm vorbei fuhr.
      Erst nach einigen Sekunden öffnete Luca langsam wieder seine Augen und spürte deutlich wie er begann mit zittern. Nun viel es ihm aber wieder erschrocken rein und sah sich hastig um und suchte das kleine Mädchen wobei er niemanden sah oder ähnliche hinweise gab das etwas schlimmeres passiert ist.
      Erst nun ging der Blick des blonden zu Elio, bevor dieser nun aber einen schritt wagte sah er erst einmal ob etwas kam und lief immer noch unterschock zu diesen.
      Er wusste nicht wieso, aber als er vor Elio dann stand sah er ihn mit seinen rötlichen Augen an.
      " W..was... war das... wo ist das Mädchen hin ? Was... Was war das für ein Kind...? " Luca ist deutlich verwirrt und unterschock noch von dem allem und ohne seine Handlung überhaupt zu überdachte umarmte Luca Elio. Irgendwie wollte er einfach grade das ihn jemand in den Amr hielt, denn diese Erfahrung war doch etwas ,was ihn sehr mit nahm und aufwühlen tat.

      Zisan der dies von einen Dach aus beobachtet sah mit einen kühlen Blick zu den drei runter und doch behielt er alles genau im Auge, denn immer hin sollten sie etwas spielen und diesen Idioten von " Elio " wie er sich nun nannte ,foltern.
      Als er sah wie knapp dies war war dies zwar gut irgendwie aber irgendwo war ihm dies doch zu knapp für einen Geschmack dafür das es als einstieg sein sollte.
      " Das hätte auch schief gehen können, dieser Blonde ist so knapp an dem Truck vorbei, einschritt weiter und der kleine wäre es gewesen. Du solltest doch nur einen kleine Vorgeschmack geben und nicht direkt kurz vor dem Lebensfadenriss treiben. Also übertreib es das nächste mal nicht so. Wo bleibt sonst der Spaß wenn der kleine nun schon ins Gras beißt und die beiden nicht mal eine engere Bindung haben ? Wir sollen Elio Foltern und ich finde wenn der kleine zu schnell und zu früh ins Gras beißt ist das doch keine Folterung. Aber man muss es dir lassen sie haben es dir abgekauft dein Kindes gehabe. Auch wenn ich glaube das ein Kind nicht so strak ist, naja will dir nicht so böse mal sein. Wir sind ja ein bisschen eingerostet. Aber das nächste mal bekommst du ein Strafe der Typ muss nicht sofort merken das wir wieder aktiv werden !!" , macht er ihr eine klar ansage , denn irgendwo war es gut und doch war ihm das irgendwie zu knapp schon gewesen in seinen Augen und schob es vor erst darauf das sie eingerostet sind.


    • Shar schürzte enttäuscht die Lippen. Mit einem Tadel hatte sie nicht gerechnet. In ihren Augen wäre ihre Darstellung viel eher ein Lob wert gewesen, sie hatte immerhin das getan, was er verlangt hatte. Und wen kümmerte es, dass der blonde Jüngling fast aus dem Leben geschieden wäre? Das war es doch worauf sie aus waren. Und überhaupt - sie würden ihr Spiel doch ohnehin wieder und wieder spielen können. War es da nicht egal, wenn sie es ein wenig auf die Spitze trieb und den Typen damit frühzeitig himmelte? "Zisaaan. Das war doch ein kalkuliertes Risiko. Immerhin ist er völlig unversehrt.", stöhnte sie verständnislos. Im Hinblick auf die erwähnte Strafe, beließ sie es aber dabei.
      Schmollend und all ihres Enthusiasmus' plötzlich beraubt, lehnte sie sich an den Schornstein, der sich neben ihr auftürmte und legte die Gestalt des Kindes ab, um auf die zurück zu greifen, die sie zumeist annahm. Es war die Gestalt einer Frau um die 30, mit schulterlangen, dunklen Haaren und einem filigranen Gesicht. Auch jetzt war da nichts seltsames an ihr, nichts, das das dunkle Wesen im Inneren verraten hätte - wären da nicht ihre Augen gewesen, die in einem kalten, dunklen Rot glommen. "Also, was jetzt?"


      Alles geschah blitzschnell. Im einen Moment standen Luca und das kleine Mädchen noch direkt bei ihm, im nächsten befanden sie sich schon auf der viel befahrenen Straße. Elio streckte noch den Arm aus, um Luca zurück zu ziehen und rief ihm eine entsetzte Warnung zu, doch er war zu langsam. Seine Finger griffen ins Leere und er musste mit ansehen, wie sein neuer Mitbewohner nur knapp von einem Truck verfehlt wurde, der die Straße in hoher Geschwindigkeit entlang fuhr. Elio war, als bliebe sein Herz für mehrere schmerzhafte Sekunden stehen. Dann war auch schon alles vorbei und ein zutiefst erschütterter Luca kam zu ihm zurück gelaufen. Elio verschwendete keinen Augenblick und griff den Blonden fest an beiden Schultern. "Luca!", rief er ihm mit weit aufgerissenen Augen entgegen. "Verdammt, Luca! Alles okay?" Sein Blick wanderte einmal komplett an dem anderen hoch und wieder herunter, als könne er nicht glauben, dass er unverletzt aus der Sache heraus gekommen war.
      Als er sich Lucas Gesundheit versichert hatte, schwang sein Blick ruckartig zurück zur Straße. Wo war das Mädchen hin? Er ließ seine Blick einige Zeit auf der anderen Straßenseite umher wandern, doch es war keine Spur von ihr zu entdecken. Hatte sie tatsächlich ihre Mutter gefunden und sich einfach mit ihr davon gemacht? Elios Herz schlug ihm bis zum Hals und die Gedanken überschlugen sich. Sie kannten sich doch noch gar nicht richtig, der Fluch konnte unmöglich jetzt schon Wirkung zeigen.
      Aus dem Augenwinkel bemerkte der Dunkelhaarige, dass die Leute um sie herum sie anstarrten und tuschelten, also riss Elio sich für den Moment zusammen und zog Luca bestimmt weiter. Sein Gefühl sagte ihm, dass es ohnehin besser war, wenn sie diesen Ort schnell verließen.

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
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    • Zesan sah seine Begleiterin mit einem kühlen Blick an als diese so darüber sprach. " Du willst wohl auch irgendwann den Zorn der Götter spüren kann das sein ? Wie oft ist der Typ schon drauf gegangen weil du es übertrieben hast ? Richtig, viel zu oft, wir sollen Elio foltern und dies geht nun mal an aller besten wenn die beide eine sehr enge Bindung zu einander haben. Und aktuelle ist dies noch weit davon entfernt. " Dabei deutet er auf die Beiden wo Elio Luca grade begutachtet ob dieser unverletzt war.
      " Auch wenn Elio, den kleinen erkannt hat und seine Gefühle sich wohl kaum verändert haben zu dem kleinen, ist noch keine Liebe von dem kleinen da. Auch wenn deutlich zu sehen ist das er spürt das etwas vertraut ist. Daher müssen wir noch warten und wenn wir selber leider wieder mal Armor spielen müssen. Es macht doch viel mehr spaß ein Liebespärchen zu trennen auf grausamer weiße als nur Bekannte, die sich kaum kennen." gab dieser mit einem bösen schmunzeln von sich.

      Während dessen war Luca wieder bei Elio und spürte die starken Hände von den größeren seine Schultern berührten und dies mit etwas druck. Luca der immer noch nicht wirklich glauben konnte was passiert war sah den schwarzhaarigen an und nickte sachte.
      " Ja... mir geht es so weit gut..." Der Blonde konnte ich kaum erklären was passiert war, vor allem nicht wie er dies Erlebnis eben Empfunden hatte.
      Irgend etwas sagte ihm das er dieses Gefühl zu gut kannte und genau dies machte ihm unvorstellbare angst. Denn Luca ist immer davon ausgegangen das man keine Angst davor hat zu sterben. Aber irgendwie war ihm ganz unwohl dabei wodurch er von selber schon nach Elios Handgriff, wie er es in seine Vergangene Leben schon getan hatte, wenn er angst hatte und dessen halt brauchte. Und wenn dies nur mit einer sachten Berührung war. Zu gleich spürte man aber deutlich wie Luca auch zitterte und langsam das Adrenalin nach lies. Von dem Getuschel was los ging und die Blicke der ganzen Passanten die auf sie beide ruhen taten, bekam Luca gar nicht so viel grade mit da er seine Gefühle und Gedanke ordnen musste. Erst als Elio dann plötzlich los lief für Luca wurde dieser mit gezogen und stolperte dabei halb über seine eigene Füße. Aber dieses mal ohne sich dabei lang zulegen. Dafür aber sah er den größeren erschrocken an und fragte sich was los war. Wodurch er leicht zurück sah und nun erst sah wie die Leute ihnen sogar nach sahen.
      " Elio... wohin gehst du ? " fragte Luca verwirrt, das sie einen Termin hatten hatte Luca im Augenblick total verdrängt, und da wirkte dies irgendwie so als wolle Elio ihn in Sicherheit bringen, zumindest war ihm irgendwie danach. Luca selber konnte sich dies alles nicht erklären wieso dieser an so etwas dachte und nicht etwas wirklich sinnvolles was mehr sinn ergab. Denn Sie kannten sich kaum und doch vertraute er Elio und lies sich einfach von diesen führen, wobei er sein blick nicht von diesen abwendet und einfach mit seinen roten Augen.


    • "Pff, fein.", gab sich die Missetäterin geschlagen und hob ergeben die Hände. Shar folgte Zisans deutender Geste mit dem Blick zurück auf die Straße, wo die beiden Turteltauben sich gerade davon machten. Sie würden nirgendwohin gehen, wo Zisan und sie sie nicht finden können würden. Doch das wussten sie natürlich nicht, was es umso spannender für sie machte. Das Katz-und-Maus-Spiel machte das Ganze am Ende um einiges lohnender, da konnte sie Zisan nicht widersprechen. Also nickte sie nun bloß und spiegelte sein boshaftes Grinsen.


      "Weg.", antwortete Elio knapp. Noch immer war er so angespannt, dass es schmerzte. Doch er würde sich auch erst entspannen können, wenn er und Luca in Sicherheit waren, auch wenn er sich gerade nicht sicher war, wo genau das sein sollte. Bisher war er sich immerhin auch hier keiner Gefahr bewusst gewesen. Ein Fehler, der Luca gerade fast das Leben gekostet hätte. "Wir sollten hier nicht bleiben.", fügte er schließlich an und setzte seinen Weg fort. Dass er dabei die Hand des anderen fest im Griff hatte, merkte er kaum, er nahm es eher unterbewusst wahr.
      Mit jedem Meter, den sie zwischen sich und den Ort des Geschehens brachten, fiel die Anspannung etwas mehr von Elios Körper ab und auch sein Gedankenrasen beruhigte sich langsam. Irgendwann blieb er stehen und drehte sich zu Luca. Er musterte sein Gesicht eingehend und atmete hörbar aus. "Das war sehr sehr knapp, Luca. Du hattest unverschämtes Glück.. Ich bin heilfroh, dass dir nichts passiert ist.", sagte er ernst, dann sah er sich um. "Wohin jetzt?" Den Termin mit dem Vermieter hatte er zwar nicht vergessen, doch waren sie sicher ohnehin schon zu spät und nachdem, was gerade passiert war, war dieser Besuch auf seiner Prioritätenliste ziemlich weit nach unten gerutscht. Doch er wollte dem Blonden die Entscheidung überlassen. Immerhin war er derjenige, der beinahe überfahren worden wäre. Elio würde sich ganz nach ihm richten.

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    • Das hinter Elios und Lucas Rücken böse Absichten in Gange sind davon ahnte Luca noch nichts. Eben so wenig das Elio viel mehr darüber wüsste.
      Als dieser ihn jedoch weg schleifen tat von dem Ort, folgte Luca Elio nur, wobei ihm durch aus diese Situation auch vertraut vor kam wie ihn jemand vor etwas oder jemanden sogar beschützen will. Nur konnte sich Luca nicht genau erklären woher er dieses Gefühl kannte, denn wenn er genauer darüber nach dachte bekam er einfach Kopfschmerzen, fast schon so als wollte ein teil von ihm nicht das er sich daran erinnert.
      Die beiden jungen Männer liefen eine ganze weile bis Elio dann endlich zu stehen kam und Luca direkt an sah.
      Bei den Blick von Elio wie dieser ihn Mustern tat, ob ihm wirklich nichts passiert, aber auch dessen seufzen war für den blonden auf eine weise unangenehm und doch war er froh das sich Elio so um ihn sorgt. Denn so ruhig und fast schon kühl wie Elio wirkte war dies doch eine Erleichterung das dieser wohl doch nicht so kühl ist wie er wirkte.
      Luca nickte aber auf dessen Aussagen kurz, wobei er dann doch kurz zögerte, da es Elio aber wohl nichts aus machte das sie sich an die Hand genommen haben. So trat Luca noch einen schritt näher und ergriff von dem schwarz haarigen die Jacke und lehnte sich einfach an diesen nun ran.
      Auch wenn Luca grade nach weinen zu mute war, hielt er seine Tränen einfach zurück um stark zu bleiben. Nur sprach dieser dann ruhig und mit bedrückter stimme: " Weist du Elio, das eben hatte sich so unheimlich angefühlt, so als würde ich dies kennen. Und das macht mir schreckliche angst grade.... ich glaube ich werde das mit dem Kurs heute sausen lassen, dafür morgen den Kurs nachholen. Nur das mit dem Vermieter müssen wir unbedingt noch machen, auch wenn ich am liebsten nachhause will. " ,gab Luca ehrlich auf sich und atmete tief durch. Der blonde wusste nicht wieso, aber irgendwie beruhigte ihn die Anwesenheit von dem anderen. " Wurdest du mich aber nach dem Vermieter noch Nachhause bringen bitte, ich will nicht alleine unterwegs sein.
      Für Luca war der Gedanke schon schlimm genug, das er alleine heute Nacht sein würde in der Wohnung und er sich wohl nur noch mehr Gedanken machen würde. Um irgendwie zu verstehen was passiert war.


    • Elio hielt den Atem an, als der andere näher an ihn heran trat und nach seiner Jacke griff. Dass Luca sich dann auch noch an ihn lehnte, ließ ihn vollends erstarren. Die Muskeln in seinem Körper spannten sich an und sein Gesichtsausdruck verhärtete sich, während der Sturm in seinem Inneren toste. Er durfte nicht nachgeben, nicht auf Lucas freundliche Art und das, was sie beide klammheimlich verband eingehen. Ansonsten wären unaufmerksame Autofahrer bald ihr kleinstes aller Probleme. Er stand also einfach da, die Arme leicht erhoben, als wisse er nicht wohin mit ihnen.
      Die Anmerkung des Blonden, der Beinahe-Unfall löse ein bekanntes Gefühl in ihm aus, machten Elios Gewissensbisse nur stärker. Er fühlte sich schrecklich, ausgelaugt; so als würden seinem Körper die Jahre all seiner vergangenen Lebzeiten auf einmal auferlegt und er drohe darunter zusammen zu brechen. Doch er blieb standhaft - schob die Müdigkeit und die Emotionen so weit von sich wie es gerade ging. Dann räusperte er sich und setzte an, Luca zu antworten.

      "Ja, klar. Was du willst." Er warf einen schnellen Blick zu ihm herunter und sah dann schnell wieder weg. "Dann lass uns das hinter uns bringen, um dich schnellstmöglich nach Hause zu bekommen." Elio betrachtete die Umgebung, suchte mit dem Blick nach Straßenschildern oder ähnlichem. "Ich hoffe, du kennst den Weg. Ich hab nämlich keine Ahnung, wo wir hier sind, wenn ich ehrlich bin." Das stimmte. Er war einfach schnurstracks in irgendeine Richtung gelaufen, um von der Straße und dem Truck weg zu kommen. Auf den Weg hatte er dabei nicht geachtet, also lag es an Luca die beiden zu ihrem weiter bestehenden Termin zu lotsen.
      Auch Elio wollte so schnell wie möglich nach Hause, sich und Luca wieder in Sicherheit wiegen. Zumindest vorerst. Es war kein Geheimnis oder Mysterium für den Dunkelhaarigen, dass die Gefahr für sie immer weiter zunehmen würde, je mehr Zeit sie miteinander verbrachten und je länger sie sich kannten. Ein größerer Teil von ihm klammerte sich aber nach wie vor an die Hoffnung, dass sie vielleicht verschont bleiben würden, solange Elio eine gewisse Grunddistanz einhielt.

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."