Georgia hätte beinahe schuldbewusst zusammengezuckt, als der Kerl sie so einfach durchschaute. Nein, natürlich war sie noch nie high gewesen, aber sie hatte gedacht, dass sie sich zumindest gerade ganz gut schlug. Ihrer Meinung nach würde so ein Verkauf beim Apothekar auch genau so ablaufen und nicht anders. Der Mann konnte doch unmöglich darauf schließen, dass sie eigentlich gar keine Ahnung hatte, oder?
Zwischenzeitlich schien das Gespräch völlig in die Brüche zu gehen. Der Kerl wurde aggressiver und Georgia wurde sich auf einen Schlag bewusst, dass sie hier wirklich mit einem Junkie dealte - mit einem Junkie und ziemlich sicher auch einem Typen, der irgendwelchen zwielichtigen Geschäften nachging. Das hier war wirklich ein Drogendeal, wie er im Buche stand, und Georgia hatte keine Ahnung, was sie eigentlich tat. Wenn sie nun entlarvt würde... nun, sie glaubte nicht, dass dieser Kerl sehr viel Verständnis für eine Anfängerin haben würde.
Dann betrachtete er das Tütchen aber länger, als es seine vorherigen Worte hätten vermuten lassen, und schließlich willigte er doch noch ein. Vor Erleichterung hätte Georgia beinahe laut gestöhnt, als er wirklich einen 50 $ Schein übergab und dazu noch den Preis für das Tütchen. Sie hatte keine Ahnung, wie viel das überhaupt war, akzeptierte aber trotzdem. Die Waren wurden ausgetauscht und ohne ein weiteres Wort zu verlieren, sprang er auf und verschwand über die Treppe nach draußen. Georgia sammelte ihre klebrigen Geldscheine - bäh - mit den Fingerspitzen ein und kam damit zurück zum Tisch des Apothekar; angeekelt, aufgeregt, aber vollends befriedigt. Das war ihr erster Deal, ihr erster eigener Deal, und sie hatte bereits genug, um an diesem Abend schlemmen zu können, wenn sie das denn gewollt hätte. Natürlich war das meiste Geld für Kleidung und besonders ihr Handy gedacht, aber trotzdem: Sie hatte es geschafft. Und es war tatsächlich unverschämt leicht, an so viel Geld heranzukommen. Und das auch noch so schnell.
Sogar der Apothekar war davon ganz angetan.
„Holy shit, ich bin beeindruck. Das ist sogar mehr Cash als ich sonst verlang."
Georgia konnte nicht umhin, stolz zu sein. Ja sehr richtig, das war ein ordentliches Sümmchen. Da durfte er ruhig neidisch sein.
„Dabei wusstest du nicht mal, was du da gerade vertickst.“
Lässig zuckte sie mit den Schultern, als wäre das alles gar kein Problem gewesen. War es ja auch nicht... irgendwie.
"Es sieht ja eh alles gleich aus."
Schnell studierte sie die Karte, um sich wieder abzulenken. Denn unter dem ganzen Triumph, den sie spürte, raste ihr Herz immernoch wie wild und ihre Finger zitterten noch leicht.
„Und, wie war’s? Hat’s Spaß gemacht?"
"Das fragst du doch nicht im ernst, oder? Es hat natürlich nicht Spaß gemacht. Das sind illegale Geschäfte, die wir hier betreiben."
Aber von Legalität und Gesetzmäßigkeit musste sie beim Apothekar wohl nicht reden.
"Was hat der arme Schlucker denn so von sich gegeben?“
"Er kommt von einem Mavis oder so, und dieser Mavis verkauft wohl nicht über Frauen. Ich glaube, er ist jetzt Stammkunde bei dir, wenn ich es mir recht überlege."
Sie stutzte, dann sah sie den Apothekar direkt an.
"Was habe ich ihm denn verkauft? Er kann doch nicht von einer falschen... äh... Dosis sterben, oder?"
Zwischenzeitlich schien das Gespräch völlig in die Brüche zu gehen. Der Kerl wurde aggressiver und Georgia wurde sich auf einen Schlag bewusst, dass sie hier wirklich mit einem Junkie dealte - mit einem Junkie und ziemlich sicher auch einem Typen, der irgendwelchen zwielichtigen Geschäften nachging. Das hier war wirklich ein Drogendeal, wie er im Buche stand, und Georgia hatte keine Ahnung, was sie eigentlich tat. Wenn sie nun entlarvt würde... nun, sie glaubte nicht, dass dieser Kerl sehr viel Verständnis für eine Anfängerin haben würde.
Dann betrachtete er das Tütchen aber länger, als es seine vorherigen Worte hätten vermuten lassen, und schließlich willigte er doch noch ein. Vor Erleichterung hätte Georgia beinahe laut gestöhnt, als er wirklich einen 50 $ Schein übergab und dazu noch den Preis für das Tütchen. Sie hatte keine Ahnung, wie viel das überhaupt war, akzeptierte aber trotzdem. Die Waren wurden ausgetauscht und ohne ein weiteres Wort zu verlieren, sprang er auf und verschwand über die Treppe nach draußen. Georgia sammelte ihre klebrigen Geldscheine - bäh - mit den Fingerspitzen ein und kam damit zurück zum Tisch des Apothekar; angeekelt, aufgeregt, aber vollends befriedigt. Das war ihr erster Deal, ihr erster eigener Deal, und sie hatte bereits genug, um an diesem Abend schlemmen zu können, wenn sie das denn gewollt hätte. Natürlich war das meiste Geld für Kleidung und besonders ihr Handy gedacht, aber trotzdem: Sie hatte es geschafft. Und es war tatsächlich unverschämt leicht, an so viel Geld heranzukommen. Und das auch noch so schnell.
Sogar der Apothekar war davon ganz angetan.
„Holy shit, ich bin beeindruck. Das ist sogar mehr Cash als ich sonst verlang."
Georgia konnte nicht umhin, stolz zu sein. Ja sehr richtig, das war ein ordentliches Sümmchen. Da durfte er ruhig neidisch sein.
„Dabei wusstest du nicht mal, was du da gerade vertickst.“
Lässig zuckte sie mit den Schultern, als wäre das alles gar kein Problem gewesen. War es ja auch nicht... irgendwie.
"Es sieht ja eh alles gleich aus."
Schnell studierte sie die Karte, um sich wieder abzulenken. Denn unter dem ganzen Triumph, den sie spürte, raste ihr Herz immernoch wie wild und ihre Finger zitterten noch leicht.
„Und, wie war’s? Hat’s Spaß gemacht?"
"Das fragst du doch nicht im ernst, oder? Es hat natürlich nicht Spaß gemacht. Das sind illegale Geschäfte, die wir hier betreiben."
Aber von Legalität und Gesetzmäßigkeit musste sie beim Apothekar wohl nicht reden.
"Was hat der arme Schlucker denn so von sich gegeben?“
"Er kommt von einem Mavis oder so, und dieser Mavis verkauft wohl nicht über Frauen. Ich glaube, er ist jetzt Stammkunde bei dir, wenn ich es mir recht überlege."
Sie stutzte, dann sah sie den Apothekar direkt an.
"Was habe ich ihm denn verkauft? Er kann doch nicht von einer falschen... äh... Dosis sterben, oder?"
