Ja, richtig - der Apothekar hatte ja von den neuen Raten gesprochen, die Georgia dann ausgerechnet hatte. Bisher hatte er ja nur einen Deal damit gemacht und außerdem ging er wohl nicht jede Woche dreimal raus. So gesehen kam er finanziell dann doch eher auf der unteren Schiene heraus.
Was die Wohnung wiederum vollkommen erklären würde. Nur nicht, weshalb er sie so schmutzig werden ließ, aber das war sowieso nichts, was Georgia etwas angegangen hätte. Sie wollte sich bei ihm nur für die Rettung revanchieren und ihm nicht etwa auftragen, wie er zu leben hatte.
Als es um die Sache mit dem Geld ging, hatte Georgia sich keinerlei Gedanken darum gemacht, ob der Mann wirklich kooperieren würde, oder es ihr einfach vorenthalten könnte. Schließlich stand sie in seiner Schuld, das war mehr als deutlich. Aber als er es dann herausholte und abzählte, staunte sie trotzdem nicht schlecht.
"Die Hälfte?"
Ihre Erwartungen waren nicht gerade hoch angesetzt worden - vielleicht sowas wie 10 % oder 20, irgendwas, was man sich von den Actionfilmen im Fernsehen vorstellen konnte. Aber die Hälfte war geradezu großzügig.
Trotzdem nahm sie das Geld entgegen. Nicht zuletzt, weil die Maske sie mit aller Gleichgültigkeit betrachtete, als wäre es ihr gar nicht so wichtig.
"Danke. Das ist... ich habe mir das irgendwie schwerer vorgestellt."
Dabei wusste sie nicht, ob sie den Deal meinte oder den Versuch, den Apothekar von ihrem Anteil zu überzeugen. Wie auch immer hatte sie jetzt satte 175 $ in der Hand.
Von 0 auf 175 und das binnen eines Tages. Georgia kam sich mit einem Mal unheimlich reich vor. Was sie damit alles anstellen könnte!
... Und was sie alles nicht anstellen könnte. Letzten Endes löste Geld schließlich nicht ihre Probleme.
Trotzdem steckte sie es ein. Und fühlte sich damit gleich viel besser.
Am nächsten Tag stand Georgia fast schon mit frischer Energie auf. Sie verschwand im Bad, bevor der Apothekar es besetzen konnte, und platzierte dort die Packung Haarfarbe auf dem Waschbecken, die er ihr den Tag zuvor mitgebracht hatte. Die ganze Nacht hatte sie schon darüber nachgedacht, was sie mit ihrem leicht verdienten Geld anfangen wollte, und heute hatte sie schließlich die Entscheidung getroffen: Sie wollte einkaufen gehen. Und wenn sie das tat, brauchte sie eine Haarfarbe, die nicht auf drei Meilen Entfernung schrie, dass Georgia Yates hier war.
Also betrachtete sie das Mitbringsel des Apothekars und machte sich schließlich an die Arbeit. Immerhin würde das kaum mehr Aufwand benötigen, als die 175 $ zu verdienen, was schon irgendwie ein Witz an sich war.
Noch an diesem Tag hatte sie ihr helles Blond gegen ein generisches, dunkles Braun eingetauscht, das dafür ihrer blassen Haut schmeichelte. Georgia war mit dem Endprodukt sogar ganz zufrieden, als sie es - und damit auch ihren Plan - dem Apothekar präsentierte.
"Ich möchte shoppen gehen und mir Kleidung besorgen. Und vielleicht Kontaktlinsen. Bringt das was? So macht man das doch in Filmen, oder?"
Was die Wohnung wiederum vollkommen erklären würde. Nur nicht, weshalb er sie so schmutzig werden ließ, aber das war sowieso nichts, was Georgia etwas angegangen hätte. Sie wollte sich bei ihm nur für die Rettung revanchieren und ihm nicht etwa auftragen, wie er zu leben hatte.
Als es um die Sache mit dem Geld ging, hatte Georgia sich keinerlei Gedanken darum gemacht, ob der Mann wirklich kooperieren würde, oder es ihr einfach vorenthalten könnte. Schließlich stand sie in seiner Schuld, das war mehr als deutlich. Aber als er es dann herausholte und abzählte, staunte sie trotzdem nicht schlecht.
"Die Hälfte?"
Ihre Erwartungen waren nicht gerade hoch angesetzt worden - vielleicht sowas wie 10 % oder 20, irgendwas, was man sich von den Actionfilmen im Fernsehen vorstellen konnte. Aber die Hälfte war geradezu großzügig.
Trotzdem nahm sie das Geld entgegen. Nicht zuletzt, weil die Maske sie mit aller Gleichgültigkeit betrachtete, als wäre es ihr gar nicht so wichtig.
"Danke. Das ist... ich habe mir das irgendwie schwerer vorgestellt."
Dabei wusste sie nicht, ob sie den Deal meinte oder den Versuch, den Apothekar von ihrem Anteil zu überzeugen. Wie auch immer hatte sie jetzt satte 175 $ in der Hand.
Von 0 auf 175 und das binnen eines Tages. Georgia kam sich mit einem Mal unheimlich reich vor. Was sie damit alles anstellen könnte!
... Und was sie alles nicht anstellen könnte. Letzten Endes löste Geld schließlich nicht ihre Probleme.
Trotzdem steckte sie es ein. Und fühlte sich damit gleich viel besser.
Am nächsten Tag stand Georgia fast schon mit frischer Energie auf. Sie verschwand im Bad, bevor der Apothekar es besetzen konnte, und platzierte dort die Packung Haarfarbe auf dem Waschbecken, die er ihr den Tag zuvor mitgebracht hatte. Die ganze Nacht hatte sie schon darüber nachgedacht, was sie mit ihrem leicht verdienten Geld anfangen wollte, und heute hatte sie schließlich die Entscheidung getroffen: Sie wollte einkaufen gehen. Und wenn sie das tat, brauchte sie eine Haarfarbe, die nicht auf drei Meilen Entfernung schrie, dass Georgia Yates hier war.
Also betrachtete sie das Mitbringsel des Apothekars und machte sich schließlich an die Arbeit. Immerhin würde das kaum mehr Aufwand benötigen, als die 175 $ zu verdienen, was schon irgendwie ein Witz an sich war.
Noch an diesem Tag hatte sie ihr helles Blond gegen ein generisches, dunkles Braun eingetauscht, das dafür ihrer blassen Haut schmeichelte. Georgia war mit dem Endprodukt sogar ganz zufrieden, als sie es - und damit auch ihren Plan - dem Apothekar präsentierte.
"Ich möchte shoppen gehen und mir Kleidung besorgen. Und vielleicht Kontaktlinsen. Bringt das was? So macht man das doch in Filmen, oder?"
