Connected Hearts [ Kaischiro & Minacat ]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Harvey Bell & Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyon

      Tyler gefiel es überhaupt nicht das sie nun wirklich nach der Hilfe, dieses Kiri's riefen...Er konnte sich nicht erklären warum aber er spürte es tief in seinen Knochen das es überhaupt nicht gut war sich auf ihn einzulassen, als würde man ein Handel mit dem Teufel eingehen....Auch wenn sein Bruder in vielen Sinne mehr Teufel als Gott war, sagte ihm etwas das es ein großer Fehler wäre....
      Bedauerlicherweise wurde er in diesem Sinne wohl überstimmt.
      So rief Ineb nach diesem Wicht, während Cabriel begann sich nun auf den Boden hinzulegen und unverständliches vor sich hin zu murmeln.
      Doch schien Tyler gerade der Einzige zu sein dem es auffiel, die anderen waren viel zu sehr darauf fixiert mit suchender Unterstützung dieses Supportes aus denn Traum raus zu kommen.
      Plötzlich erklang Gesang, so hell und heilig das Tyler kurz sorge hatte das jetzt gleich wieder die Kunterbunte Welt von Oben zurückkehrte, jetzt wo sich Wyatt wohl dazu entschlossen hatte das sie alles gesehen haben.
      Aber auch die Anderen, waren ziemlich verblüfft über denn Anblick, jedoch das auch Wyatt ebenso staunten war mehr als Irritierend....Von ihm sollte man erwarten das er über seine übertrieben, schönem in seinem Traum bescheid wusste...Aber doch konnte doch nicht Kiri sein der jetzt so einen Auftritt hinlegte??
      Auch Harvey war bei den Anblick mehr als irritiert, es war beinahe wie die heilige Prophezeiung, wenn die Helden die Welt gerettet hatten.
      Es wäre gelogen wenn er in diesen Augenblick auch sowas wie wärme verspürte die seine Wangen erröten ließen.

      "Ich freue mich, dass es euch gut geht! Ich habe euch die Daumen gedrückt, dass ihr auch ohne Micahs Hilfe es schaffen könntet, Wyatts Traum zu bestehen."
      Es war das erste mal das Harvey nun hörte das auch jemand Anderes denn Namen von Micah erwähnte...Sogleich stieg etwas sein Puls...Er sah auch leicht zu denn Anderen die womöglich überhaupt nichts mit den Namen anfangen konnte also...Konnte das schlecht jemand aus Wyatts Fantasie sein oder??
      Irgendwie kam es dem Feuerwächter wie eine Ewigkeit vor das Micah gesehen oder gehört hatte weswegen, er ganz automatisch sich nach ihm umzusehen begann...Doch es war beinahe als nahm der Engel die vollkommende Aufmerksamkeit auf sich auf.
      Doch der heilige Auftritt wurde schnell merkwürdig als sie gegen eine Unsichtbare Mauer zu stoßen schien.
      Für die eigentlich Jungs sah es auf der Anderen Seite wirklich Kurios aus.

      "Micah! Warum ist hier eine Barriere? Erlaubst du mir etwa nicht näher zu kommen?"



      Es war schwer nach dem ganzen Wirren Traum nur klare Gedanken fassen zu können aber in Harvey stellten sich viele Fragen auf, die jedoch nur noch größer wurden als eine weiter Stimme erklang.
      "...Vergiss deine Aufgabe nicht, Bote..."
      Es war mehr deutlich für alle das diese Stimme höchstwahrscheinlich Micah gehörte und das sagen hatte...
      Wyatt bemühte sich das ganze richtig zu begreifen, schließlich wollte er seine Freunde nicht in Gefahr bringen weil selbst die Situation vielleicht falsch einschätzte.
      Doch als die vermeintlich Unsichtbare Wand verschwand kam dieser Engel direkt weiter auf ihn zu und---

      "Wyatt! Lass mich dich als Anerkennung umarmen! Mein süßer Neffe!"



      Wie in denn vielen Filmen die Wyatt wirklich liebte und am liebsten eine Hauptrolle spielen wollte, drückte sich dieser schöne Engel wie nach einer Ewigen Trennung und endlichen Wiederkehr an ihn.
      Die Weichen Brüste im Gesicht, rufen in ihm kurz die Erinnerung an die seltenen Umarmungen seiner Mutter wieder. Doch waren sie niemals so Warmherzig gewesen....
      Doch das war mit das letzte worüber sich Wyatt in den Augenblick Gedanken machte....Sagte sie gerade...Neffe??
      Der Schauspieler kapierte nun überhaupt nichts mehr...Wieso sollte dieses Geschöpf seine Tante sein?? Oder war das irgend eine Art Anrede die er noch nicht kannte??
      Zu einem Kirlichen Mann sagte man schließlich auch manchmal Vater oder zu einer Nonne Schwester...War das sowas?!
      Doch bevor Wyatt weiter an diese Theorie glaubten konnte sprach sie unverblümt weiter:

      "Du bist richtig gewachsen! Das erste Mal habe ich dich...in den Armen gehabt, wo du ungefähr 3 Jahre warst? Deine Mama hat dich im Hochsommer im Auto vergessen! In dem Moment habe ich gespürt, dass ein kleines Engelchen in Gefahr war - weshalb ich dich hinausgeholt habe!"

      Unheimlicherweise erinnerte sich Wyatt wirklich ein so eine verschwommene Erinnerung aber da er wegen der Hitze, immer wieder in einem dämmernden zustand gewesen war und seine Mutter es auch als Traum oder Fantasy abgestempelt hatte....Glaubte Wyatt auch daran....Doch Sprach dieser Engel so davon als wäre es wirklich passiert!
      Und zum ersten mal kam ihn seine Einbildungen nicht wie ein Ausgedachte Geschichte vor, was ihn nur noch mehr an seinem Verstand zwischen Realität und Träumen zum wanken brachte.
      Voller Begeisterung sprach sie über Wyatts Traum als hätte er ein Kunstwerk erschaffen, voller Gefühle....Ein großer Teil in ihm hoffte gerade das dieser Engel kein Werk seiner Fantasie war, so wie seine Fabelwesen...Schließlich hatten sie auch alle ihre Geschichte und Herkunft....Doch wenn es der Realität entsprach, bedeutet es doch nur das dieser Engel wirklich....
      "....Micah hat mir eigentlich befohlen mit dir über deinen Wunsch zu reden...aber eigentlich möchte ich dir erstmal etwas tolles verkünden! Über deine andere Familie! Wyatt, dein wahrer P--"
      "Huch!?"



      Plötzlich wurde der Engel brutal beiseite gestoßen, als wollte man sie am weiter sprechen hindern.
      Es sah wirklich schmerzhaft aus und Wyatt war sich damit nur sicherer das es unmöglich aus seinem Kopf entstehen konnte, wieso würde er jemand auf so eine weise verletzten?
      ...
      Naja auch wenn ein Teil Ineb...In den Tod stürzen wollte....Er hätte es nicht so schmerzhaft gemacht....
      Hoffte er zumindest, schließlich lernte Wyatt gerade selbst einige Dinge über sich selbst die ihm nicht Bewusst gewesen waren.
      Aber was dieser Engel versucht hatte über seine Familie zu sagen....Es brachte ihn schwer zum schlucken aber er bemühte sich nicht zu sehr drauf jetzt einzugehen. Seine Freunde waren zum Glück genau so Irritiert wie er...Er konnte jetzt nicht tieferer in die Sache heran gehen.
      So begann der Engel erneut zu sprechen:

      "...Ich bin ein Bote von Kiri Nisemono und eigentlich bin ich nur hier um euch wieder in die Welt zurückzuversetzen...Ich sollte euch außerdem warnen, denn... wird die nächste Zeit für euch Witch wirklich schwierig werden und ihr solltet euch...anfangen zu stärken! Das Böse wartet nicht..."
      Tyler hörte auch sehr aufmerksam zu, er kapierte zwar auch nicht was dieser Bote gerade versuchte abzuziehen aber das dieser wohl ihr Freischein aus dem Traum war, zumindest besser als wenn es dieser Kiri Nisemono war....
      Seine Warnung allerdings ließ ihn den Mund schwach verziehen....
      Das Böse wartet nicht...?



      Es stünde ihnen etwas größeres bevor für das sie nicht Ansatzweise vorbereitet waren.
      Aber da er sowieso diesen Träumen keinen Glauben schenkte, würde er erst abwarten was sich in der Realität zeigte!
      "Okay! Und jetzt beenden wir Wyatts Traum. Es ist ganz einfach - Wyatt kriegt eine Einzelfrage und wenn er diese richtig beantwortet darf er raus. Die anderen müssen nur eine Wahl treffen. Ihr bekommt das schon hin!"
      Zum Glück mussten sie jetzt nicht wieder Kämpfen oder an irgend ein Schlüssen ran kommen....
      Eine Wahl zu treffen klang Simpel, zum glück ging die Frage an Wyatt...So hatte Tyler gewiss das Glück nicht wie in einer Mathe Prüfung ins schwitzten zu kommen weil er die richtige Antwort nicht wusste!

      "Zuerst zu euch Jungs! Wer soll der nächste sein, dessen Traum ihr bereisen werdet in den kommenden Tagen? Der erste Namenruf wird gewertet."

      Sie sollten was...?!
      Sogleich verfinsterte sich Tylers Miene, dass war doch ein schlechter Scherz?!
      Natürlich sollte dieses Horror Szenario weiter gehen! Er war klar dagegen und er hoffte auch das die Anderen nicht auf die Blöde Idee kamen dabei mit zu machen.
      Harvey selbst blinzelte nachdenklich, schließlich sollten sie jetzt als Team gründlich drüber nachdenken was sie jetzt sagen----

      "Harvey soll der nächste sein."

      Erschrocken sah Wyatt zu Cabriel der plötzlich hinter Tyler und Harvey das Wort ergriffen hatte!
      Eigentlich dachte der Erdwächter auch das die Jungs diese Wahl erst einmal ausdiskutieren würde aber Cabriel hatte sehr schnell die Wahl getroffen als wäre es schon lange entschieden gewesen.
      "Cab...."



      Cabriel brachte sogar Ineb zum schweigen der sichtlich genau wie die Anderen von dieser Entscheidung überrumpelt wurden.
      Doch zeigte sich der Luftwächter erschreckend Radikal bei seiner Wahl!
      "Widersprich mir nicht, wenn du kein Gegenargument hast!"
      Keiner schien sich in dem Augenblick zu Trauen, Cabriel ins Wort zu fallen....
      Auch Harvey Blickte mit seinen blauen Augen ohne ein Wort zu verlieren in denn Kalten Ausdruck von Cabriel.
      Warum hatte er ihn ausgewählt....?



      "Wollt ihr nicht aus dem Traum raus, bevor Kiri doch Hand an Wyatts Traum legt?! Oder wartet ihr auf ein Bad End? Menno, wie verblödet! Sammy hätte schon längst die Reißleine gezogen, ihr müsst an euch wirklich arbeiten! So viele sinnlose Fehler... Harvey ist...doch perfekt dafür! Das hätte Sam auch so entschieden! Tyler hat zu große Angst davor- die rieche ich meilenweit heraus, weil er ganz genau weiß wie riskant sein Traum wird!... Inebs Traum wird zum Schluss kommen müssen, als Herzträger ist es praktisch so besiegelt. Keiner...absolut keiner denkt hier nach...Verflucht....verflucht...verflucht...."
      Auch wenn es Bitter war nannte Cabriel aus seinem Mund feste Argumente, jedoch bezweifelte Harvey das er wie Wyatt in der Lage wäre seine Träume zu beherrschen. Und es wie mit seinem Feuer...Durchaus gefährlich werden konnte.

      Tyler der diese Worte hörte, schaute immer finstrerer drein. Was erlaubte sich dieser....Bastard gerade?!
      "Ich hab keine Angst...."
      ....Gerade würde er am liebsten der größeren denn Hals umdrehen!!
      Natürlich hätte Sam eine schnelle und direkte Entscheidung getroffen....Er konnte die Dinge sehr gut Analysieren, die Vorteile und Nachteile aber wer gab jetzt Cabriel das Recht dazu?!



      Doch obwohl Tyler große Mordgelüste verspürte, hielt er sich zurück...Auch wenn ihn die Worte mehr als beleidigten....So war es nicht ER auf die Entscheidung zu getroffen war. Und so Egoistisch es auch war, lieber war es Tyler wenn jemand der Anderen daran glauben musste als das seine Zeit kommen würde.
      Harvey war auch eine Bestie, der kriegte das schon hin....
      Trotzdem würde er es Cabriel nicht verzeihen das er in Sams Namen gesprochen hatte!
      Bevor aber noch jemand das Wort ergriff, hatte sich Cabriel denn Rothaarigen geschnappt und es sah beinahe so aus als wollte er ihn Küssen!

      "Haaarvey, du bist doch stark ! Ich will dir vertrauen, also übergebe ich dir jetzt die Verantwortung! Vertraut Harvey- er wird uns sicher alle genau schützen wie unser süßer Wyatt es tat...Richtig? RICHTIG?! Du bist doch gutmütig! So gewissenhaft! Radikal! Ekelhaft! Oder hmm... wirst du uns alle mit deiner Schwäche niederbrennen?...Hahaha...Du beschissener Held...Aahahahaha...Was wird es sein!?"
      Harvey verspürte in diesem Moment ein unglaublich ernüchterndes Gefühl, obwohl sein Gesicht mit so Bestimmtheit festgehalten wurde zeigte Harvey darauf keine große Regung.
      Seine Nebelblauen Augen senkten sich sogar matt nach unten, als hatte Cabriels Entscheidung ihn enttäuscht...Oder war es es in diesen Augenblick von sich selbst?
      Als würde gerade sein Vater zu ihm sprechen der hohe Erwartungen an ihn legte und doch....Deutlich sich in seinen Blick widerspiegelte das er genau zu wissen schien.
      Das in Harvey das schlechte schlummerte und er alle in seinen Flammen....Zerstören würde....



      "Wenn ich die Chance habe...Werde ich mich für deine Hilfe in meinem Traum....revanchieren. Als Lämmchen natürlich, nicht als Cab!"
      Die Flüsternden Worte an Harveys Ohr lösten in ihm eine Bittere Erkenntnis aus, obwohl er sich im Club dafür entschuldigt hatte, merkte er wie sich erneut groll in seinem Brust ausbreitete....
      "...Erschieß ihn, dass...ist nicht Cabriel..."
      ...Er konnte Lämmchen auf denn Tod nicht ausstehen.....
      "Haha, aber ja ich bin Lämmchen. Nicht Cabriel. Aber heißt es dann nicht eher, dass ich der ECHTE bin? Sammy liebt Lämmchen und hasst Cabriel, also bin ich sicherlich viel echter!"



      ....Er konnte ihn nicht Akzeptieren aber wenn das....Das der echte Cabriel war?
      Der Cabriel der sich hier erneut zeigte?

      POOF!




      Mit einem heftigen Knall, dass es in Harveys Ohren wiederhallte, explodierte Cabriel direkt neben ihm...Das bunte Zeug klebte zum Teil an ihm und er blinzelte benommen als wüsste gerade nicht ob er der Auslöser dafür gewesen sein könnte.

      "CABRIEL IST ZU KONFETTI GEWORDEN!"

      Die Panik erwischte nicht nur Ineb auch Tyler war mehr als erschrocken als Cabriel plötzlich so explodierte!!
      "WAS ?!?!"



      "Alles gut! Ihr kommt nur wieder raus!!!"
      Die Worte von Eros waren überhaupt nicht beruhigend, was war diese Art es Erwachen bitte?!
      "NEIN- ICH WILL NICHT EXPLODIEREN- DAS IST GRUSELIG! TOTAL GRUSELIG!"
      Harvey spürte in diesem Moment selbst wie sein Puls in die höhe schlug aber er konnte nicht sagen ob es an der Tatsache lag wegen denn Konfetti oder noch immer an Cabriels Wahl....
      "...Alles wird gut Leute! Wir sehen uns....Bald wieder."



      Er bemühte sich seine weibliche Stimme feste klingen zu lassen.
      "Verlasst euch drauf, wir werden....Dem Bösen die Stirn bieten."
      Auch wenn es nicht gleich Morgen oder Heute sein würde....Harvey wollte sich durch Cabriel nicht verunsichern lassen.
      Er war doch immer noch....
      "..Ha...! Du klingst beinahe ja wirklich wie einer dieser Stereo Helden.", konnte sich Tyler nicht verkneifen, aber es nahm ihm für denn Moment ein Teil seiner Panik.
      Auch wenn er zornig über Cabriel war, so spürte er doch Erleichterung.....Das es nicht ihn erwischt hatte.
      Harvey würde sie schon Beschützten.



      POOF!



      Dann explodierten auch die Anderen zu Konfetti und zurück blieb Wyatt der selbst merkte wie in ihm Panik aufgekommen war...Er hoffte wirklich das seine Freunde es aus denn Traum jetzt geschafft hatten...Allerdings ließ ihn das letzte Szenario mit einer Bitteren Gefühl zurück.

      "Wyatt...Als nächstes du...Wenn du mir deinen Wunsch aus dem Herzen wahrheitsgemäß verratest...Darfst du auch raus."



      Nie hatte Wyatt gedacht das es ihm so unsagbar schwer fallen würde seinen tiefsten Wunsch zu äußern. Zu Weihnachten hatte er immer unzählige Wünsche aufgeschrieben.
      Er kannte die Wünsche vieler seiner damaligen Beziehungen, da er sich schon immer für die der Anderen Interessiert hatte....
      Aber in diesen Augenblick, war sich Wyatt gar nicht mal so sicher als wüsste er überhaupt über seinen Wunsch bescheid....Das Verhalten eben von Cabriel hatte ihn ziemlich aus der Bahn geworfen...
      Auch wie Harvey reagiert hatte, es war ein vollkommend neues Bild auf ihn....Auch Tyler hatte er selten so Finster dreinschauen sehen und auch Ineb der wieder so viel Selbstbewusstsein gezeigt hatte war vor Angst eine....Ganz Andere Farbe geworden.
      Vermutlich weil sie alle nicht nur eine Farbe besaßen....
      Nachdenklich griff sich Wyatt an seinen Mund....Ein Teil in ihm wollte am liebsten alles sagen nur um auch Aufzuwachen. Aber das fühlte sich in denn Augenblick nicht richtig an.



      So musste er noch mal über Cabriel Verhalten nachdenken....
      "Ich bin wirklich froh ihm begegnet zu sein, der Traum war vielleicht... radikal und verunsichert mich...doch zeigte er mir zugleich meinen wahren Wunsch..."
      Der Traum selbst hatte Cabriel geholfen ihm zu zeigen was sein wahrer Wunsch war....




      "... Was ist denn dein Wahrer Wunsch?"



      Doch hatte Wyatt nie erfahren zu welchen Wunsch es bei Cabriel geführt hatte.....
      "...Wenn ich es jetzt verrate...Wird es keiner verstehen...Nicht einmal du, Wyatt...Das würde mich nur traurig machen... Aber ich freue mich es bald mit euch zu teilen..."

      Aus einem merkwürdigen Gefühl heraus verspürte Wyatt plötzlich einen...ziemlich düsteren drang in sich aufsteigen.
      Dabei kannte er nicht mal Cabriels Wunsch aber...
      Irgendwie wollte er nicht das sein Wunsch wahr wurde....
      Schwach schüttelte Wyatt sein Kopf darüber, er wusste nicht mal wieso er das nicht wollte aber es spielte nicht mal eine Rolle worum sein Wunsch handelte....Wyatt wollte es einfach nicht. Aber welcher schreckliche Mensch wollte das die Wünsche Anderer nicht in Erfüllung gingen...?
      Besonderes da Wyatts Leben daraus bestand denn wünschen anderer gerecht zu werden....
      Seine Augen gingen dabei sogar leicht zum Boten von Kiri....
      Auch wenn es nicht Teil seiner Aufgabe gewesen war hatte dieser Engel etwas Preis geben das er womöglich nicht erfahren sollte....
      Schwach senkte sich sein Blick und er nahm seine seiner Haarsträhne zwischen seine Finger, die spitzen seine Haare waren von Grünlicher Farbe, selbst in dieser Form....
      ...Fake.....
      Er wusste das die Grüne Farbe die ihn ausmachte und an ihm klebte nicht seine eigene war....
      Das Geheimnis das seine Mutter ihn jeden Tag aufdrückte und er nicht einmal gegenüber seiner Freunde wirklich Äußern konnte....
      Damit war er aber nicht allein...So viele....Versteckten ihr wahres selbst....
      Er zog sich seine Kapuze über und dachte einen Augenblick noch mal über seine Worte nach bevor er entschlossen sprach:
      "...Ich hab genug von Lügen und falschen Farben...."



      Er wollte sein eigenen Grün-Ton finden....Sein wahres Selbst.
      Aber auch das der Anderen.
      "Ich möchte selbst zu so einer eigenen starken Farbe werden das ich andere nicht nur überdeckt, sondern auch aus ihnen die schönsten und stärksten hervor holen kann. Gemeinsam mit ihnen will ich etwas....Erschaffen. Ich weiß nicht genau....Was es sein wird aber es soll für die Ewigkeit halten. Ein stärkeres Bündnis das es jemals geben hat, dass nichts so einfach mehr durchbrechen oder zerreißen kann...Egal welche höhen und tiefen es durchstehen muss. Anderes kann ich mein Wunsch nicht formulieren..."
      Es klang bizarr....
      Doch so empfand Wyatt in diesen Augenblick, er wollte das die Witch welche sie geworden waren für immer zusammen halten konnten. Egal welche Seiten oder Emotionen bei jemand erwachte....Das sollte kein Hindernis mehr sein das sie miteinander Wachsen.

      ______________


      Cornelius Sextus & Gaston De carvalho
      Larry & Dylan Baillairgé

      "....Es diente alles dem Zweck, den wir heute LIVE der Öffentlichkeit präsentieren werden. Die Walpurgisnacht."
      Es erwärmte das Herz von Gaston immer wieder zu wissen das Louis an seiner Seite war und sie gemeinsam diesen Weg gingen.
      Zwar war für denn stark gläubigen Grünhaarigen einiges ungewöhnlich zu Anfang gewesen, Biblischen glauben mit denn Dingen von dem Louis fest glaubte zu verbinden...Doch erkannte er den schmalen Pfad des Lichtes darin.
      Er vertraute seinem Cousin Blind, sogar sein Leben würde er in seine Hände legen und auf der gleichen Weise würde er aber auch ihn in seinen Händen beschützten.
      Diese starke Liebe, die er für Gott spürte erhielten Louis und auch Ineb auf der gleichen Stufe.
      Aber vielleicht waren es auch gerade nur die Drogen und die vielen Wahnvollstelung das es Gotteswille war die ihn gerade so verblendet.



      So vertraute er auch auf seine Einschätzung was denn Schutzengel betraf...Er musste gestehe das Anfangs ein mulmiges Gefühl verspürte mit denn wenigen Wissen das über denn Fremden hatte, der nun auch mit Amy Platz einnahm. Eine wirklich sehr wichtige Rolle und Position, welcher Louis auch nicht jedem Anhänger anvertraute.
      Doch schien dieser die Befehle und Erwartungen seines Cousin zu zufrieden Stellung zu erfüllen.
      "Vergiss keinen einzigen Strich...Denn habe ich für dieses Pentagramm seeeehr lange getüftelt."
      Mit einem Lächeln auf denn Lippen erhob sich Cornelius, er würde sich schämen wenn er nicht einmal sowas einfaches Fehlerfrei schaffen würde!
      "Keine Sorge, ich habe alles genaustens übernommen.", versprach er selbstsicher.



      Natürlich vertraute man einem Neuling wie ihm nicht ganz, trotzdem hatte man ihm schon jetzt tiefe Einblicke in diese Sekte geben allein durch seinen Title als Schutzengel...Aber anderes als die Anderen war er nicht so verstrahlt. Er kannte diese Lüsternen Blicke nur zu gut...Beinahe schon schade das Beni nicht hier war, ihm würde solche Veranstaltung gewiss mehr zusagen als ihm. Er selbst zog die Zweisamkeit eher vor als dieses...Nun...Mehr als offensichtlich Gemeinschaft in der Öffentlichkeit.
      Doch er musste hier gerade sowieso nur seine Rolle spielen und die vielen Information die ihm hilfreich waren Aufsaugen. Es war eigentlich schon fast wie in der Schulzeit. Den Braven Schüler spielen obwohl ihn insgeheime ganz Andere Dinge mehr Interessierten.
      Ob er sich damit beliebt machte oder nicht, zählte für ihn nie...So war es auch Dylan, dem er ansehen konnte das es ihm und anderen Anhänger nicht gefiel das jemand Fremde so schnell aufstieg. Doch was blieb solchen kleinen Würmen schon anderes Übrig als sich der Autoritäts Person zu beugen? Richtig, nichts...!
      So sah er innerlich belustig zu wie sich diese Typen mit dem Sushi vollstopften.

      "Er wacht auf - versammle mit Gaston die anderen Jünger! Ich verlass mich auf dich, Schutzengel!"
      Nun war wohl die Hauptperson erwacht, es war beinahe schon lustig zu sehen wie Louis nun wieder in Stress verfehl...
      "Selbstverständlich~", gab der Hexer mit einem Augenzwinkern zurück.



      Es war wirklich eine einfache Aufgabe, diese kleinen Schmarotzer Anhänger zu versammeln und den benommen Gaston zu seinen Position zu bringen damit der mit seinem Gerede auch denn letzten Fünkchen an Zweifel an der Tat besiegelte.
      "Okay, alle Hübschen - bereit die Masken anzuziehen? Außer ihr seid freaky und wollt LIVE aufgenommen werden, perse~"
      Die mit einzige weibliche Person hier brachte die Männer dazu ihre Maske anzuziehen und auch ihre Kapuzen zu richten, jeden war es wichtig seine Identität zu bewahren.
      Nur der Schutzengel zeichnete ein gelassenes grinsen auf seinen Lippen.
      "Für mich ist das in Ordnung...Ich habe nicht zu verstecken, die Welt und auch unserer Messias darf ruhig sehen wer ich bin."



      Er hatte seine feste Tarnung, nie würde man die hübsche Blonde mit ihm in Verbindung bringen und ein kleiner hauch von Vergeltung lag in seiner Entscheidung.
      Ineb hatte ihn sehr verletzt in Körper von Beni....Es würde nur gerecht wenn er ihm in Form des Schutzengels eine indirekte Botschaft mit gab an diesen besonderen Tag.
      Er hatte keinen Ruf hier zu verlieren oder zu gewinnen....
      Diese Entscheidung ließ nur noch mehr verunsicherte murmeln von den Anderen Anhängern verkünden die ganz sicher nicht ohne ihre Masken beginnen würden,
      Larry hatte sich mittlerweile schon freiwillig zum Ausgang begeben bevor noch hinaus geworfen wurde. Er hatte seinen Job erledigt und würde sich auf seinem Smartphone die Show mit anschauen.
      Doch mit einem längeren Blick zurück konnte er sich ein schelmisches grinsen nicht verkneifen.
      Dieser Priester welcher sich nun darum kümmerte das die Anhänger alle geordnet ihren Platz nahmen erinnerte ihn an jemand~
      "Wie Reizend."


      "...W...Wieso...spielt hier meine Musik? Sin..d...wir ...in der Kirche?"
      Die laustärke von Inebs Musik wurde beinahe wie zu einem Intro lauter gestellt damit die ganze Aufmerksamkeit der vielen Anwesenden Fokussiert waren und Gespräche eingestellt wurden. Der Bedeutsame Moment war gekommen.
      Wie die unzähligen Gebete und gemeinsamen Treffen erhob Gaston das Wort an ihre Anhänger die nun Teil dieser Walpurgisnacht werden durften.
      Eine unglaubliche Ehre die Gaston selbst Vorfreude zu erzittern brachte wegen seine Glanzlosen Augen sah wie sich alle bereit machten.
      Mit langsamer, bedachter Bewegung hebt er die Arme, und als er spricht, hallt seine Stimme kraftvoll durch den Raum – jeder Ton, jedes Wort ist ein Ruf, der die Herzen der Gläubigen erfasst.
      "...Heute ist die Nacht, in der die Schleier zwischen Himmel und Erde schmaler werden! Die Nacht, in der das Verborgene ans Licht tritt und das Licht in die Dunkelheit hinabsinkt. Es steht eschrieben: ‚Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir."



      Er lässt eine Pause, während die Augen hinter denn Masken ihn mit einer Mischung aus Ehrfurcht und brennender Erwartung anblicken.
      "Heute, in dieser heiligen Walpurgisnacht, wird das Irdische gereinigt und das Himmlische offenbart! Heute führt der Herr uns durch das Feuer der Prüfung. Und aus diesem Feuer werden wir reiner, stärker und wahrhaftiger hervorgehen!"
      Seine Hand gleitet zum Vorhang der noch immer Ineb vor denn Augen anderer Versteckt hielt.
      "Er ist erwacht. Unser Licht, unser Herz, unser Weg..."



      Er senkt langsam die Arme, während das Murmeln der Menge wieder anschwillt, wie eine Welle, die sich auf den großen Moment vorbereitet. Sein letztes Wort hallt durch die Halle, ein Echo, das sich in die Seelen brennt:
      "Das Feuer brennt nicht von allein. Der Glaube lebt nicht in Stille! Dies ist nicht nur eine Nacht der Offenbarung, dies ist seine Nacht! Der Himmel neigt sich herab, und ihr, die Ihr heute hier steht, seid die Auserwählten, die Träger des wahren Feuers! Lasst dieses Feuer in euch lodern, lasst eure Stimmen den Himmel durchdringen, dass selbst die Engel erzittern!"
      Er breitet die Arme weit aus, als wolle er die gesamte Versammlung umarmen, und seine Stimme senkt sich zu einem intensiven Flüstern, das dennoch jeden Winkel des Raumes erreicht.
      "Jetzt… ist der Moment gekommen. Die Erde bebt unter unseren Füßen, der Himmel wartet auf unser Zeichen. Erhebt euch, Ihr Kinder des Lichts, und lasst die Welt erfahren, dass die Stunde geschlagen hat!"
      Believe Me ~

    • Eros Amoris Rakkaus

      "...Ich hab genug von Lügen und falschen Farben...."
      "Ich möchte selbst zu so einer eigenen starken Farbe werden das ich andere nicht nur überdeckt, sondern auch aus ihnen die schönsten und stärksten hervor holen kann. Gemeinsam mit ihnen will ich etwas....Erschaffen."

      Es war Eros Pflicht den Wunsch von Wyatt zu analysieren und zu bewerten. Hätte er etwas banales behauptet wäre wohl der Schauspieler nicht so schnell wieder aufgewacht - denn war der Wunsch die Belohnung für Kiri Nisemono. Für ihn jedenfalls waren die Träume wie ein Geschenk an die Witch, auch wenn sie es vielleicht anders sehen würden.
      So hörte ihm der Engel genau zu - dabei wirkte er überrascht, denn hatte er nicht mit solch' einen Wunsch gerechnet? Sein Neffe wollte keine Fassade mehr aus betrügerischen Farben sehen - hatte der Traum ihn etwa in eine spezielle Richtung gelenkt? Oder war es von Anfang an der geheime Wunsch von Wyatt gewesen, denn er durch diese Welt endlich ausgraben konnte?
      Dazu wollte er eine eigene, starke Farbe werden, gemeinsam mit seinen Freunden! Eros Augenbrauen zogen sich vor Verblüffung hoch - er wollte eine Bindung für die Ewigkeit? Solch eine Form von Zuneigung hörte er nur selten, wen galt es? Er hätte gerne Wyatt gewarnt, dass er sich präziser ausdrücken musste...denn jede Lücke würde Kiri für sich selbst ausnutzen. Sicher band Kiri diesen Wunsch nur an die Witch - sofern er ihn überhaupt unterstützen wollte.



      Eros jedenfalls wollte die Erschaffung von gemeinsamen Farben sehen - er war mehr als bereit dafür Wyatt zu unterstützen. Auch, wenn ihn leider seine Position etwas hindert. Er konnte nur dafür beten, dass Kiri diesen Wunsch nicht...für seine eigenen Zwecke ausnutzt. Eros ging ein paar Schritte zum Grünhaarigen und beugte sich so zu ihm vor, dass sie genau vor seinem Gesicht war. Ein breites Lächeln oblag ihr, sie war mehr als erfreut solch' zauberhaften Worte wahrzunehmen. Es war die richtige Antwort!

      "Dein Traum wird sicher wahr werden, Wyatt...Glaube fest daran!", erklärte Eros in einem sanften Ton - wenigstens in der Liebe und Zuneigung konnte der Engel ein wenig Beihilfe verschaffen. Schon seit Langem hatte er davon geträumt seiner Familie näher zu stehen, ihn war es in seinem Leben nie vergönnt gewesen nur ansichtsweise ein normales Leben mit seinen Liebsten zu verbringen.



      "Danke für deine ehrliche Antwort - Ich werde nun im Auftrag von Kiri den Traum beenden."

      Anstatt, dass Wyatt sich nun auch in zerstückeltes Konfetti verwandelte, geschah etwas ganz anderes. Mehrere Federn erhoben sich vom Boden, alle in einem puren Weiß bedeckt. Sie waren alle ein Symbol von Leichtigkeit und Freiheit. So als ob die Sorgen und Lasten von Wyatt in diesem Moment gar kein Gewicht mehr trug. Ein übersinnlicher Übergang in die reale Welt.




      "Ich wünsche dir noch eine erholsame Nacht. Ich hoffe, dass wir uns bald auch in der Realität wiedersehen können."


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      Louis Chevrier & Ineb Chevrier

      Mirella Mount

      "Für mich ist das in Ordnung...Ich habe nicht zu verstecken, die Welt und auch unserer Messias darf ruhig sehen wer ich bin."

      Verspielt kreiselte Mirella ihr Haar, sie vernahm nur gewaltigen Mut und die Liebe zum Chaos aus der Aussage des Magiertypen, der den komischen Bannkreis erstellte. Er hatte also nichts zu verstecken - wie äußerst schweinisch von ihm! Dabei war er es doch, der gleich seine Chilischote vor allen anderen als aller Erstes präsentieren würde. Für Mirella passte es ganz gut, sie wollte die Gesichtsausdrücke genau filmen - damit das Video sich im Internet wie ein Fegefeuer verbreitet. Sie war die perfekte Unterstützerin eines 10 Sterne - Pornos - später musste sie es Rachel und ihrem Vater zeigen! Vielleicht war das Modedesign doch nicht der Beruf, für den sie gesegnet war?



      Wie von einem wahrlichen Priester erhoben sich die Worte von Gaston in der Kirchenhalle, sodass er jedermanns Aufmerksam erstrebte - auch von den noch halbdösenden Ineb. Hatte er...ihn mitten bei einer Predigt gestört? Die laute Musik von seinem eigenen Gesang half nicht dabei die Situation besser zu verstehen. Ineb kam es so vor als wäre er nur von einem Traum zum Nächsten weitergewandert. Konnte das sein?...Immerhin war er direkt nach Cabriels Traum im Körper von Beni, doch war dies Realität gewesen. Er fühlte sich als hätte er drei Tage durchgeschlafen, einfühlsam strich dabei Louis über seine Haare, als wollte er ihn die Wirklichkeit näher bringen. Die Träumerei war nämlich vorbei - es wird Zeit, dass Wünsche in Erfüllung gehen - Sie alle waren bereit für den Segen.

      "...Heute ist die Nacht, in der die Schleier zwischen Himmel und Erde schmaler werden! Die Nacht, in der das Verborgene ans Licht tritt und das Licht in die Dunkelheit hinabsinkt. Es steht eschrieben: ‚Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir."

      Verwirrt hörte er zwar Gaston Stimme hinter den Vorhang, doch wusste er nicht mit wem er sprach? Seine Anhänger? Obwohl es klang wie natürliches Kirchengetratsche versetzten ihn dieses Gelübde ein Kloß im Hals. Das Gerede von Licht und Dunkelheit...Wenn man Gaston so zuhörte - der mit seinen gesamten Stimmeneinsatz die Zuhörer in eine willkürlichen Leidenschaft verzog...könnte Ineb denken, dass eine Prophezeiung sich zu erfüllen begann?
      Louis antwortete ihn nicht auf die Frage wieso seine Musik überhaupt Teil der Kirche war...oder wie er überhaupt in die Kirche gekommen war. Stattdessen stand er stumm dar und blickte zum Vorhang - als würde er auf etwas warten, während er weiterhin die weichen Haare von Ineb berührte. Ineb war zwar froh seinen kleinen Bruder an seiner Seite wiederzufinden, anstatt...Lord Korbos oder den Typen, der angeblich in seinen Bruder verliebt war...Doch wurde ihm ganz flau im Magen - alle Gedanken in ihm waren verstreut, es war eigenartig...als wäre er unter Medikamenten.



      "Heute, in dieser heiligen Walpurgisnacht, wird das Irdische gereinigt und das Himmlische offenbart! Heute führt der Herr uns durch das Feuer der Prüfung. Und aus diesem Feuer werden wir reiner, stärker und wahrhaftiger hervorgehen!"
      "Er ist erwacht. Unser Licht, unser Herz, unser Weg..."

      Ohne es zu ahnen überkam Ineb ein eigenartiges Gefühl von Angst, solche Verse hörte er eigentlich in einem Dark Fantasy- Anime. Doch das kirchliche Gejubel, was direkt danach kam und die wiederholten Worte seines Namens...Illion, Illion umgab ihn in einen starken Zweifel, dass er in Sicherheit war.



      "...Louis...Was ist da los?", fragte er nach, dabei überschlag sich seine Stimme unkontrolliert. Doch auch hier blieb Louis einfach stumm und genau dann fing sich an eine manische Gänsehaut bei Ineb zu bilden. Auch wenn es in seinen Kopf sich albern anhörte, umgab für einen Moment Louis eine schwertragende Aura, die er zuvor noch nie erlebt hatte. Seine pinken Augen sahen ihn nicht an, er platzierte plötzlich seine Hand auf Inebs Nacken und das einzige Wort, was aus ihn kam war...Amen?
      ....................."Lo...uis?", wiederholte er den Namen seines Bruders. Es hatte gedauert, doch realisierte er mit großer Verwirrung, dass er auf dem Podest splitterfasernackt war?! Er hatte nicht Mal Boxershorts an und das einzigste, was seinen Körper verdeckte war eine dünne Decke, die Louis anfing von ihm zu entfernen. Warte---wieso wollte er seine letzten Stück Stoff entfernen?! Panisch ergriff er die Hand seines Bruders, um ihn daran zu hindern - sein Kopf dröhnte heftig als Strafe für die schnelle Bewegung.

      "Sprich doch bitte mit mir! Bitte sag mir doch, was hier vor sich geht!", bat er flehend - seine Pupillen verkleinerten sich vor Furcht, doch musste er wirklich vor einem Familienmitglied Angst haben? Er wusste nicht genau -- das Szenario war einfach viel zu eigenartig und das Gejubel im Hintergrund überforderte ihn nur noch mehr.



      "Das Feuer brennt nicht von allein. Der Glaube lebt nicht in Stille! Dies ist nicht nur eine Nacht der Offenbarung, dies ist seine Nacht! Der Himmel neigt sich herab, und ihr, die Ihr heute hier steht, seid die Auserwählten, die Träger des wahren Feuers! Lasst dieses Feuer in euch lodern, lasst eure Stimmen den Himmel durchdringen, dass selbst die Engel erzittern!"

      Immer wieder sprach Gaston von einem Feuer, einem Licht - davon bluteten nur die Ohren des Musikers. Eigentlich fand Ineb die Stimme seines Cousins lieblich - doch...senkte er verzweifelt seinen Kopf während er noch Louis festhielt. Irgendetwas...musste Ineb vor Stress vergessen haben. Wie kam er hierher? War er wirklich betrunken? Fühlte er sich deshalb so erhitzt und benommen? War er denn nicht vorher bei Gaston - wie kam es dazu, dass er sich so zulaufen gelassen hat? In seinem Kopf existierte einfach keine Antwort, genauso wie für den Inhalt, den der Priester wiedergab. Er verstand nichts davon - wessen Nacht sollte es sein?! Welches Feuer...sollte da brennen?

      "Ich freue mich ja so für dich, mein heiligster Bruderlein!"

      Ah...Endlich gab Louis einen Ton von sich und entriss ihn zugleich mit zunehmender Kraft die Decke, sodass sie auf den Boden landete. Obwohl er beschämt sein sollte, dass er nackt war schockierte ihn mehr ...diese eigenartige Aussage.

      "Freuen..? Über was...? Wovon redest du?!"



      Zuerst musterte ihn Louis bedächtig. Hmm... Er erhob analysierend seine Finger ans Kinn und sah direkt in die zitternden Augen seines Bruders. Es tat ihm zwar schrecklich Leid, dass er mit solch' einer Angst bedeckt war, doch musste sein Bruder noch ein wenig gedulden, bis sich alle Fragen mit einem Schlag beantworten ließen. Normalerweise hätte die Droge die Angst ein wenig stillen sollen, doch sah Ineb aus wie ein verängstigter Welpe. Ob er...später die Dosis erhöhen sollte? Er spritzte ungern Drogen in seinen Bruder hinein, doch wollte er alles geben, damit er die beste Nacht seines Lebens wahrnehmen konnte. Dabei merkte er wie verfroren sein Gesicht wirkte, bestimmt hatte Ineb deshalb so Angst...also begann Louis in einem unpassenden Moment zu lachen, sodass Ineb schlucken musste.
      Schon früher half es mit seinem großen Bruder lieblich zu sprechen, wenn man sein Vertrauen wollte. Louis war sich hundertprozentig sicher, dass er ihn schnell überzeugt bekam und ihn die Augen öffnen konnte.

      "Na, weil deine Nacht endlich gekommen ist! Heute werde ich, Gaston und...die treusten Anhänger dir helfen an das hellste Licht zu kommen. Das lodernde Feuer, was aus dir schon lange herauskommen wollte! Und dabei wirst auch du uns segnen!", kicherte Louis - unpassend und trotzdem herzallerliebst, sodass Ineb nur geschockt seinen Mund einen Spalt öffnete - ihm wurde verdammt kalt.



      Louis lachte leise alleine vor sich weiter, eher er reflexartig den Kinn von Ineb mit einer Hand an sich zog und ihn zu einem tiefen Augenkontakt zwang. So...dominant kannte er seinen Bruder gar nicht?! Er war zwar...schon immer ein wenig verträumt und flüsterte Kontext aus seinem Mund, was für ihn gar keinen Sinn ergab. Aber so schlimm wie jetzt war es noch nie. Wurde Ineb... etwa heute geschlachtet?! In Louis Stimme konnte er aber kein bisschen Hass verspüren - eher sprach er in einer Tonlage, wie er es sonst kannte - das Einzige, was bewies...das er keine Illusion sein konnte!

      "Lass uns einfach...um dein Glück kümmern!"



      Danach folgend wurde Ineb wieder nur schwummrig - die Berührung seines Bruders war wie eine heiße Teekanne anzufassen. Dabei trug sein Bruder Handschuhe und trotz allem merkte er wie sich größere Tränen in seinen Augen bildeten. Bevor er sich fragen sollte was mit seinem Bruder nicht stimmte, musste er verstehen...was mit ihm selbst falsch war?!
      Ohne Rücksicht auf Inebs Zustand zunehmen küsste Louis ihn wie bei einem Ritualbeginn auf die heiße Wange, bevor er sich wieder löste. Die Stelle begann sofort zu prickeln, worauf sich Ineb sich selbst an der Haut fasste und für einen Moment nur noch sich über seinen Zustand Gedanken machen konnte.



      Louis kam selbst eine klitzekleine Träne, die langsam sein Gesicht hinunterkullerte. Es war eine Freudenträne, denn war er so verdammt stolz auf Gaston und sich - sie konnten endlich die Liebe zu ihrem Messiah beweisen. Alle...die auserwählt waren...konnten es in dieser Nacht! Er wusste, dass es nur schwer war Ineb diese Situation zu erklären - dies konnte nur körperlich passieren! Anders...konnte er es doch gar nicht verstehen. Sein süßer Bruder war schon immer jemand gewesen, der nur selten seinen geheimen Vorlieben nachging. Er würde nur noch mehr in Panik kommen, worauf Louis ihn noch am Ende magisch beeinflussen müsste.

      "Illion - Keine Sorge. Es wird wundervoll und auch wenn die Menge an Menschen dich vielleicht erst verängstigen wird...Glauben wir, dass 30 Personen genau die richtige Anzahl für die Auffüllung deines Lichts ist! Auch...der Schutzengel wird sich die größte Mühe geben und dich in das heilige Land führen --- schalt einfach für einige Sekunden das Denken aus. In....ein paar Minuten wirst dein Schicksal verstehen. Gaston und ich stehen dir bei und sind nah bei dir!"



      Louis dachte wohl, dass seine Worte einfühlsam waren und Inebs Herz langsamer schlagen ließ...doch überwog hier eher das Gegenteil. Sein Herz raste wie bei einem Hasen - würde er jetzt abgeschlachtet werden?! War er deswegen nackt?! Hatte er...irgendetwas falsch gemacht in seinem Leben?! Er zitterte wie ein kleiner Zwergspitz auf den Podest, am liebsten wäre er einfach weggerannt, doch unterschlug die schreckliche Angst diesen Gedanken. Selbst das...Herz von Kandrakar war nicht bei ihm, er war komplett machtlos und konnte nur beten, dass...es dafür eine gute und nicht schmerzhafte Erklärung gab.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Cornelius Sextus



      Die Luft war zum Zerreißen gespannt. Das Murmeln der Anhänger war verstummt, ihre maskierten Gesichter auf den einen Punkt gerichtet, erwartend das die Vorhänge endlich fallen würden und dem erwachenden Messias. Die Flammen der Kerzen zitterten, als wäre selbst das Feuer ehrfürchtig vor dem, was geschehen würde. In der Halle leuchteten kleine rote Punkte der Kamera, die jedes Detail einfingen, jede Bewegung, jeden Atemzug, um diesen Moment für die Ewigkeit festzuhalten.
      Langsam, mit bedächtiger Ruhe, trat Gaston nun ebenfalls wieder an die Seite von Ineb und Louis. Seine Schritte hallten über den steinernen Boden, ein sanfter, gleichmäßiger Klang, der wie ein Herzschlag durch den Raum pulsierte. Sein Blick war weich, voller Zuneigung, und doch lag in seinen Augen ein unerschütterlicher Funke von Entschlossenheit.
      Er kniete nieder, faltete die Hände und neigte den Kopf. Seine Stimme war ein leises Beben, das dennoch jeden Winkel des Raumes durchdrang:
      "Oh Herr, wir danken Dir für diesen Tag. Für diese Stunde, in der Dein Licht durch ihn strahlt. Du hast ihn erwählt, ihn mit Deinem Geist erfüllt und uns die Gnade erwiesen, in seiner Gegenwart zu stehen. Möge sein Herz ruhig sein, sein Geist stark, und seine Seele von Deiner unendlichen Liebe getragen werden."

      Noch mit sichtlichen Abstand stand Cornelius dort, um erst einmal denjenigen die wohl Ineb als einzigen wirklich Persönlich kannte zu beruhigen.
      Mit einem leicht verspielten Lächeln beobachtete er das Szenario und wie alle aufs höchsterste gespannt waren, als würde gleich eine Überraschungsfeier statt finden...gebahnt auf die Reaktion des Ehrengastes.



      Er stand nun mittlerweile so das er das Verwirrte Blick des Herzträgers erhaschen konnte...
      Es löste in dem Hexer ein vertrautes Gefühl aus, allein schon die Atmosphäre gleiche seinem Einstiegs Ritual in seinem Zirkel sehr, auch wenn es damals weniger um Körperliche Dinge ging,
      Doch sein Blick war fast schon ähnlich....



      ....Wie von dem Feen Oberhaupt, der von den blauen, schönen Schmetterlingen umkreist wurde.
      Er würde nie seinen verwunderten Ausdruck vergessen als er sich zu ihm, der noch ein kleiner Junge war umdrehte und die Gefahr in welcher er sich gerade befand nicht einmal realisieren konnte.
      An einem sicheren Ort...Einer Welt wo es keine Gefahren gab, wie reagierte man also auf etwas das man niemals als Gefahr einstufen konnte...?



      Man war wie gelähmt....
      Obwohl man vielleicht die Kraft und Ausdauer hätte zu entkommen, bewegte sich kein einziger Muskel...
      Wenn er Geist und Körper die Gefahr nicht erkennen konnte war es beinahe so als würde sich das Opfer...Dem Jäger geradewegs freiwillig ergeben.
      Für Cornelius gab es auch kaum Grund für Aufregung oder Nervosität....
      Er würde von seinem Zirkel auf diesen Tag vorbereitet, um teil dieser Magischen Kraft zu sein würde er hier stehen und dem Wesen welches sie für ihre Zwecken brauchten Opfern.
      Genau wie jetzt lagen die Augenpaare jedes Mitglieds auf seinen Schultern um ihn genau bei jeder Bewegung zu studieren.



      Jedes Zögern und nicht abgemachte Handeln würde ihm das Leben in dem engen Kreis in welches er hineingeboren wurde, ihm gewiss nach gesagt.
      Es war wichtig in einem Zirkel als Einheit zu denken...
      Daher war es richtig was Cornelius heute tun würde...
      Es war richtig und nicht Moralisch falsch das er dies tun würde....
      Und genau darum konnte er sehen wie sich das Geschöpf das sich so rührend um sein Nachwuchs und Feenstamm kümmerte sich kein cm bewegte.
      Als müsste er sein Tod akzeptieren weil es ihrer Realität und Richtigkeit entsprach...

      Der Boden färbte sich mit ihren Bläulichen Blut und etwas verwirrte den damaligen jungen Hexer doch sehr.
      Obwohl die ängstlichen kleinen Feen sich an ihren Oberhaupt pressten, lag ein warmes Lächeln auf seinen Lippen...
      Als würde er den Tod...Willkommen heißen.
      Als wollte er das Cornelius ihn verspeiste und er ihn akzeptieren würde.



      Obwohl es sich bei dem Ritual nur um ein Macht Vergrößerung handelte, verspürte Cornelius in diesen Moment eine große Erregung in sich aufsteigen.
      Es war ein so intensives Gefühl welches er auf dieser Weise nicht erneut erlebte....Bis jetzt nicht...
      Es war unbeschreiblich, berauschend....Nachdem er beginnen durfte ihn zu Essen fühlte es sich nicht mehr wie eine einseitige Pflicht an.
      Es war so viel mehr....



      Auch wenn Cornelius damit erzogen wurde das es zu seinem Leben gehörte, fühlte er sich immer außerhalb seiner Sekte und Zirkel nicht wohl....Andere begriffen ihre Realität und glauben nicht.
      Was für ihn zu einem erregenden Genuss auf der Zunge führte war für Andere abstoßend oder widerlich...
      Aber diese Fee, hatte ihn Akzeptiert und es war beinahe bedauerlich das ihnen nicht mehr Zeit, nicht noch mehr Innigkeit geblieben war...Er hätte ihn gerne langsam vorbereitet um ihn dann mit Genuss in sich aufnehmen zu können.
      Durch die Blicke der Anderen verlor es an Bedeutsamkeit...Es war traurig...so unsagbar ernüchternd aber sein Fleisch war Köstlich, bis zum letzten bissen...
      Es war als hätte er alles erreicht in diesen Augenblick, für denn Moment zu dem erzogen und auch gelernt hatte....
      Und er wusste das es mit ihn noch nie zu Ende war...Das eigentlich Festmahl hatte gerade erst begonnen----

      "Huch- Der Neunmalkluge!"

      Und dann....Traf er ausgerechnet auf jemand, der ihn aus dieser Blase hinausreißte und ihm sein Herz stahl...



      Sein Mitschüler Beni war niemand mit dem er geglaubt hatte überhaupt klar zu kommen...Er hatte sowieso keine Freunde da es für ihn nur den Zirkel gab.
      Auch wenn sie in einer Welt lebten voller Magie und absurden Fabel Wesen....
      Kannibalismus und dunkle Magie....Davon hielt man sich immer noch fern.
      Doch Beni interessierte sich dafür überhaupt nicht, ins einem Kopf schien nur weniger Dinge Platz zu haben.

      "Corny!!! "Du heißt ab jetzt so!"
      Ein albernder Spitzname...
      Cornelius bezweifelte das sie das Schicksal aus irgend einen besonderen Grund zusammen geführt hatte.
      Eher sah er Beni als ein nervigen Kisel der sich in sein Weg gestellt hatte aber dann erreichten ihn seine Anfangs albernden Worte doch tiefer als er geglaubt hätte.

      "Hunde haben einfach mehr Freiheiten~, da macht es voll Spaß einer zu sein!"



      Freiheit?
      Obwohl Beni mit seinem Verstand unter seinem liegen musste, klangen seine Worte so simple sie waren so Stark das er spürte wie Beni ihn immer mehr von sich Faszinierte.
      Er hatte nie darüber nachgedacht...Nie das verlangen gespürt außerhalb seines Zirkels...Entscheidungen zu treffen oder Empfindungen zu spüren....

      "Wenn du also nicht mehr so einsam sein möchtest, wie wäre es dann mit mir? Ich bin mir sicher, wenn du mal an jemanden denken könntest, während du dich anfasst ginge es dir bestiiimmt besser? Und ich finde dich sehr anziehend, zwar niemals so wie Lord Korbos..."
      Es war so Absurd....
      ...Aber es fühlte sich für den Hexer an als könnte Beni derjenige sein der ihn Akzeptieren konnte. Ihm die Kraft gab sich nicht leer und Allein zu fühlen würde er seinem Zirkel den Rückkehren. Nicht sonderbar sein...Wenn die Person direkt Neben einem doch selbst nicht ganz normal war....
      Beni überstieg das Verlangen, fleischlichen Genusses....Er wollte ihn langsam immer mehr begehren und verzerren.
      Selbst wenn er ihn nie....So Lieben würde so wie in ihm seine Gefühle zu ihm Tag zu Tag stärker wurden.
      Es war als würden sie sich gegenseitig, stück für stück in ihrer Leidenschaft und Bindung fressen....Er liebte alles daran...



      "Amy...Danke, dass du mich gesucht und gefunden hast...Ohne dich...Hätte ich wohl schon lange aufgegeben...Ich liebe dich auch, denn...Du bist es, was das Licht in mir hindert vollkommen zu verschwinden."
      ....
      Und dann kam jetzt er.
      Das gleiche Gesicht....
      Auch wenn sie Körperlich unterschiedlich waren und auch ihr Duft....
      Trafen ihre seine Emotion genau so heftig wie Beni.
      Wie konnte das sein....?
      Empfand er wirklich die gleiche Emotionale Liebe zu ihm...?



      Obwohl er wusste das er nicht Beni war, schien ein Teil in ihm die steigende Zuneigung wieder aufzukeimen...Die ihn so Bitter aufkam als würde etwas unsagbar schlecht gewordenes Essen wollen.
      Sein Herz war schon eine weile gebrochen, seit Beni sich nicht mehr gemeldet hatte...Die Distanz nahm denn Hexer doch mehr mit wie er sich eingestehen und zeigen wollte.
      Vielleicht erhoffte sich sein gebrechendes Herz mit Ineb es wieder füllen und zu heilen zu beginnen...?
      Aber...er wollte sich auf keinen Fall in ihm verlieben....
      Er wollte ihn nicht begehren
      Nicht weil er zu denn Feinden es Lords zählten...
      Ihm war mehr als Bewusst das diese Person ihn niemals wie Beni akzeptieren würde....Er war ungenießbar.



      "Ich glaube du bist nur verwirrt. Ich bin sicher nicht deine große Liebe...Das wäre doch--abartig."
      Cornelius war sehr nachtragend und konnte ihm diese Worte niemals vergeben.
      So abgewiesen zu werden in nur dem hauch seiner Natur....
      Ineb war wirklich unvollkommen...Eine rohe Zutat, die viel Aufwand bräuchte um zu ein genussvollen Erlebnis zu werden.
      Doch er half ihn den Herzschmerz über Beni nicht zu vergessen....



      Doch seine Worte ließ ihn selbst zweifeln....
      Hatte er sich damals nur eingebildet wie der Feen Oberhaupt gelächelt hatte?
      Was wenn er ihn mit denn selben verachtenden Blick gestraft hatte und ihn nie akzeptiert hatte...Ihn bis zum letzten Atemzug verflucht dafür was er ihm angetan hatte?
      Daran war nur Ineb schuld....
      Anderes als Beni zerstörte er sein Weltenbild und Gefühle....



      ....Pah.
      Der Messiah.
      Am liebsten hätte gerade denn Nackten Burschen mit sich gezerrt und ihn vor seinen besessenen Sekten Mitgliedern hart durch genommen.
      Ob er auch vielleicht darauf stand gewürgt zu werden wie Beni?
      Es zuckte ihm regelrecht in den Fingerspitzen....
      Doch bevor er nur zudrücken würden, ihn alle hier anwesenden daran hindern...
      So streckte er jeglich seine Zunge etwas raus und seine Lippen zu befeuchten.
      ....Er musste sich wohl für seine Rache vorerst wirklich Anstrengen.



      Nun aber war die Zeit endlich gekommen.
      Der Vorhang wurde zur Seite gezogen, einige der Anhänger streckten schon ihre Köpfe um besser sehen zu können.
      Cornelius näherte denn dreien und seine Lippen zogen sich zu einem sachten Lächeln, während seine hellen Augen sich direkter in die glasigen Augen von Ineb bohrten.
      Seine Bewegungen war Bedacht, damit keine Gefahr oder Bedrohlichkeit von ihm ausging.
      Es fühlte sich wirklich an wie damals....
      Schon...Amüsant~
      Er würde ihn verzerren....
      Zum ersten mal nach langen weckte Ineb in ihm das Bedürfnisse auf ein ganz besonderes Werk aus ihm zu Formen.
      Heute würde es nur die Kostprobe sein...Doch sobald die Zeit gekommen war.

      "Ich bin dein Schutzengel...."



      "...Ich werde dich auf dein Weg führen. "

      Ob ihn Ineb wiederkennen würde? Vermutlich nicht....
      Es war gewiss das selbe Phänomen wie bei jeden Beutetier....
      Und er konnte sehen wie die Drogen sein äußerliche Hülle in Anspruch nahm.
      Mehr beugte er sich über ihn während seine kühlen Fingerspitzen über seine glühende Wange streifen.
      Die Blicke von Neid und Forschheit peitschten seinen Körper aber sein Blick gehörte allein Ineb.
      So näherte er sich mit seinem Lippen seinem Gesicht mehr und berührte seine Lippen mit einen fast schon federleichten Kuss,
      Auch wenn alles in dem Hexer den drang aufkam Ineb, gewaltsam auf den Weg zu führen musste er als der erste denn verwirrten Messiah behutsam auf das Vorbereiten was folgen würde.
      So wie er die lage einschätzte waren die nächsten die beiden Verwandten des Messiah...
      Seine Mundwinkel hoben sich ein ticken mehr als er mehr drück auf die Lippen ausübte und mit seiner Zunge etwas neckisch über die Unterlippe von Ineb strich.
      Seinen eigenen Dreier hatte viel später mit Beni gehabt....Er hatte schon beinahe Mitleid mit Ineb.
      Aber auch nur Fast...~

      Als er seine Lippen von ihm löste schaute er ihm noch immer tief in die Augen und seine Hand strich reißend und stimulierend seinen Körper entlang.
      Als wäre er wirklich sein Engel der ihn zärtlich zur schwelle des Himmels führte.
      "Konzentriert dich ganz auf mich..."; flüsterte er ihm zu und seine Finger strichen tiefer hinunter.
      Dabei drückte er seine Beine mehr auseinander mit leichten Druck. "...Du wirst dich gleich sehr viel besser fühlen.", versicherte er ihm.




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      Tag 6 Donnerstag


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      Liam Petrow & Livius Petrow



      Am Frühen Morgen machte sich Liam auf dem Weg zu seinem Adoptivvater. Auch wenn er jetzt eine Wohngemeinschaft mit Nicky hatte, war ihm wichtig das Regelmäßige gemeinsame Frühstück mit der Familie Petrow beizubehalten.
      Auch freute er sich dann sein kleinen Bruder zu sehen...
      Das würde bestimmt auch seine weit aus schlechte Laune wieder heben.
      Gestern hatte noch eine weile sich über Janon aufgeregt und denn Alkohol denn er sowieso nicht gut vertrug schnell wieder übergeben...Es war ihm ein Rätsel wie es Beni schaffte so viel durcheinander zu trinken und alles bei sich zu behalten.
      Auf dem Rückweg würde ihm Medikamente mitbringen, es schien als würde sich seine unerwarteter Gast seiner Bar Erkältet zu haben.
      Zumindest sah er sehr Kränklich aus als er sich an den größeren geklammert hatte....
      Irgendwo war daher ein Teil in ihm froh darüber, dass Janon nun doch nicht mehr zurück kam.
      Natürlich verspürte Liam erneut große Sorgen um denn Kettenraucher, der sich wohl abermals mit Oscar angelegt hatte.
      Zugleich war jedoch auch eine gewisse Brise Wut mit dabei, es schien ihm beinahe als hätte er einen Kampf verloren denn er nicht mal Bewusst war gegen den größeren zuführen.
      Oscar schien in Moment wohl gerade der Mittelpunkt für Janon zu sein. Damit musste wohl Liam klar kommen...Eigentlich dachte er würde vielleicht noch länger bei Janon bleiben aber er hatte wohl vergessen das sein bester Freund eben so war...wie er eben war.
      Das hieß also, er musste zurück zu Nicky und wohl oder Übel seine Zorn über den Kaputten Kühlschrank über sich ergehen lassen.
      Obwohl Liam gerne abhängig von jemand wäre, konnte er sich leider nicht auf Janon verlassen...Zwar war seine Freunde wirklich eine große Hilfe aber es Änderte nichts daran das Janon selbst an seine Seite fehlte.
      Nun kam sich Liam auch schon verrückt vor als hätte seine Trennung von seinem Sugar Daddy irgendwas bewiesen oder Janon gezeigt das er mehr für ihn empfand. Auch ihre Gespräche waren so viel tiefer geworden.
      Trotzdem bekam Liam das Gefühl sie würden nur wieder vor dem Anfang stehen.
      Und da Liam versprochen hatte sich raus zu halten, war es schwer jetzt zu wissen ob Janon schwer verletzt war oder am Ende tatsächlich mit irgendwelche Kerlen noch im Bett landete.
      Doch da Liam gerade mit seinem Club eigene Probleme hatte wollte er diesen Frust nicht über sich siegen lassen. Er würde sich nur weitere Sorgen um jemand machen der sowieso sich gerne Hals über Kopf in Gefahr brachte. Daher konnte er nun wieder darauf warten das Janon wenigstens ein Lebenzeichen von sich geben würde.

      Der Himmel war noch in dunkle Blautöne getaucht, als Liam die Straße entlangging. Ein leichter Nebel kroch über den Asphalt und die kühle Morgenluft trug den Geruch von feuchtem Gras und der leichten Süße blühender Bäume mit sich. Die Straßenlaternen warfen ihr gedämpftes Licht auf den Gehweg, der mit vereinzelten Blättern bedeckt war, die vom Nachtwind herangetragen wurden. Die Welt schien still, nur das ferne Rauschen einer Autobahn und das gelegentliche Zwitschern eines frühen Vogels durchbrachen die Ruhe.
      Als der Jüngling an der kleinen Bäckerei vorbeikam, wurde der Duft frischer Brötchen intensiver. Warme Hefearomen vermischten sich mit dem Geruch von Kaffee, der durch einen schmalen Spalt der Ladentür nach außen drang. Der Bäcker hinter dem Tresen wischte sich die Stirn und ordnete die goldbraunen Backwaren in langen Reihen an.
      Auf dem Weg zur Wohnung, mit den Tüten mit Brötchen unter dem Arm, entdeckte er jedoch einen Lotterieschein. Er lag halb unter einer Parkbank, die Sitzfläche noch feucht vom Morgentau. Das Papier war leicht zerknittert, doch die bunten Farben des Aufdrucks leuchteten trotzdem: Palmen, ein strahlend blauer Ozean und zwei Sonnenliegen unter einem Sonnenschirm. "Urlaub für zwei Personen" stand in geschwungenen Buchstaben darauf, daneben ein kleiner goldener Stern als Symbol für das Gewinnspiel. Der Schein roch nach Erde und einem Hauch von Vanille, vielleicht von den Resten eines alten Parfüs.
      Die Losnummer war noch gut lesbar, als hätte jemand ihn kaum berührt. Liam drehte ihn zwischen den Fingern und spürte das leicht raue Papier.



      Sogleich wanderte sein Blick herum, es war niemand anderes außer ihm hier in der Nähe...Vermutlich lag der Lotterieschein schon länger hier...
      Kurz war in ihm der Gedanke gewesen ihn Ordnungsgemäß weg zu werfen aber---
      Beim genaueren betrachten bemerkte Liam das dieser Los ein Gewinn war!
      Sogleich hoben sich seine Mundwinkel, es sah ganz danach aus als meldete sich wieder das Glück bei ihm.
      Natürlich wäre jetzt Geld für die Reparatur in seinem Club von größeren Vorteil aber jetzt wo alles noch beim Aufbau war....
      "Warum nicht? Klingt nach Spaß."




      Es sah sowieso aus als würde der Preis baldig ablaufen, wäre nur Verschwendung es nicht zu Nutzten!
      Er brauchte nur jemand der sein Club solang im Auge behielt...Beni und Daxxy kannte nun jetzt nicht so lange das er ihnen denn Club Blind für paar Tage zu überlassen...
      Doch bestimmt fiel ihn noch jemand ein!
      Doch wenn sollte er mitnehmen?
      Natürlich dachte er da als erstes an Janon....Es würde ihm vielleicht auch gut tun endlich mal mit ihm allein zu sein!
      So wie früher in denn Schulferien von Janon!
      Eigentlich wäre dann als nächstes sein Vater gewesen aber wer passte dann auf Jurij auf? Bestimmt würde wegen der Arbeit sowieso nicht gehen....
      Nun wurde Liam Laune aber trotzdem besser, selbst wenn die Tage dann allein in der warmen Sonne verbringen würde, war es viel besser als Geld. Daher freute er sich über den unerwarteten Gewinn.

      Als er die Wohnung betrat, fiel ihm sofort auf, dass etwas nicht stimmte. Normalerweise war alles penibel aufgeräumt – kein Wunder, bei einem Vater, der Polizist war und Ordnung gewohnt war. Doch heute lagen Kleidungsstücke auf dem Sofa, der Couchtisch war nicht abgewischt, und eine halb volle Kaffeetasse stand auf der Küchenzeile.
      Er schlich durch die Wohnung und stellte fest, dass alles still war. Niemand war wach. Die leichten Atemgeräusche seines Vaters drangen aus dem Schlafzimmer und er entschied sich, schon mal das Frühstück vorzubereiten. Er legte die Brötchen auf einen Teller, suchte den Lieblings Belege von seinem Vater und seinem Jüngeren Bruder raus bis er plötzlich inne hielt.
      Die Schlafzimmertür stand einen Spalt offen. In einem Moment kindlicher Neugier spähte er hinein, ob sein Adoptivvater wieder lange auf Streife war? Das würde erklären wieso er noch tief und fest schlief....Aber dann....
      Sein Herz rutschte ihm in die Hose. Sein Vater lag nicht allein im Bett. Neben ihm schlief jemand, das Gesicht zur Seite gedreht, unter der Decke verborgen. Ein Anblick, der ihn wie ein Blitz traf und ihm den Atem raubte.
      ...Was?



      Hatte sein Vater etwa eine neue Beziehung??
      Kam er jetzt ungelegen?!
      Doch bevor Liam wieder denn Rückwärtsgang einlegen konnte wurde Livius wach...!
      Erst noch sehr verschlafen, als müsste sein Vater erst realisieren wo er war und was los ist...Bemerkte der Polizist sogleich aber auch Liam.
      Natürlich war es beschämend einen Elternteil dabei zu erwischen wie er eng mit jemand im Bett lag aber die aufkommende Reaktion seines Vaters ließ ihn zusammen zucken.
      "L-liam?!?! Seit wann stehst du da?!"
      Noch nie hatte er gesehen das Livius so Knallrot im Gesicht wurde....War es wir wirklich so unangenehm....?!
      "Es...Es ist nicht DAS wonach es aussieht!!!"



      ....
      Nicht wonach es aussieht....?
      Irritiert zog Liam seine Augenbrauen zusammen und hob schon leicht seine Hände:
      "Ähm...Schon okay, wenn du wieder in eine Beziehung hast du warst lange Single---", versuchte Liam sein Vater zu beruhigen. Ihm war es ehrlicherweise egal wenn sein Vater vielleicht wieder jemand neues hatte. Er hoffte nur das sie nicht zu laut waren und der arme Jurij das in seinem Kinderzimmer hören musste!
      Doch seine Worte schien Livius keines Wegs zu beruhigen, sogleich stand dieser vom Bett auf...Sein Körper war voller Bisspuren...Und kleiner blaueflecke. Die beide schien eine sehr wilde Nacht hinter sich zu haben....
      "Nein....Ähm so ist es nicht...", erklärte Livius abermals und es schien richtig zu schwitzten vor unwohl sein.
      "Ich war gestern spät mit meinem Auszubildenen auf Streife als...Wir sein Älteren Bruder gefunden haben. Er war Komplett Außer Atem und unter Drogen Einfluss. Ich wollte ihn eigentlich ins Revier waren aber...Naja sein Bruder bat mich darum es nicht zu tun. Weswegen ich mich selbst um ihn kümmern wollte...."



      "Er war komplett durch, hat verschiedene Namen gerufen, wirre Storys erzählt und Dinge von sich geben....Ich sah es als meine Verantwortung mich um ihn zu kümmern. Irgendwie tat er mir auch Leid..Er schien an die Falschen Leute gekommen zu sein und ein richtig heftigen Zeug. Ich konnte nicht nachweisen um was für eine Droge es sich überhaupt handelte."



      "Ich nahm ihn dann mit zu mir...Weil Jurij schon schlief und ich nicht wollte das er wach wird habe ihn direkt mit ins Schlafzimmer genommen. Er bekam schwer Luft...Wirkte bei jeder berühr extrem empfindlich. Es wurde so schlimm das kurz darüber nachdachte ihn doch ins Krankenhaus zu bringen nachdem mich um seine Verletzungen gekümmert hatte...Aber dann hat er mich so angesehen...."



      "...Ich bin nicht Stolz drauf aber...Ich bin schwach geworden. Er fing plötzlich an als wäre in einem Liebesrausch Dinge mir zuzuflüstern, dass mir schwer fiel ihn von mir zu stoßen. Und weil ich Jurij nicht wecken wollte versuchte ihn still zu halten....Und....Naja es wurde Intimer zwischen uns...."



      Liam der die Story hörte war nun doch etwas Sprachlos, diese schwache Wiederstand hätte Livius nicht zugetraut.
      "Du hattest ernsthaft....Sex mit einem unter Drogen beeinflussten Typ?", konnte sich Liam nicht verkneifen vorwerfend auszuspucken.
      Sowas war Strafbar! Egal wie willig der Kerl auf Livius gewirkt haben konnte, er war doch deutlich in einer Misslichen Lage gewesen....
      Er konnte nicht verstecken das wirklich Enttäuscht von dem Verhalten seines Vater war....Egal wie lange er schon nun Single war!
      "...Ich weiß, mein Verhalten war unverantwortlich...", wurde Livius leiser und sah nervös zu noch liegenden Person.
      "Aber....Können wir das bitte versuchen vor deinem kleinem Bruder geheim zu halten...? Ich will nicht das sich das als Vorbild nimmt...", gestand Livius unwohl während er sich die Bissstellen rieb.



      Liam konnte ein schweren seufzte nicht unterdrücken. Er sah sich selbst schon mit einem kalten Getränk auf einem Liegen am Strand liegen...Er brauchte wirklich Urlaub, von denn Menschen! Aber auch wenn er das zocken liebte wollte er sich dafür nicht komplett in die Digitale Welt zurück ziehen auch wenn es gewiss seine Zocker-Freunde mehr als begrüßen würden.
      "Naja....Kommt drauf an wie laut ihr beiden wart und um den armen Kerl wie er das ganze empfand, ich finde schon das Jurij die Zensiert Version erfahren sollte damit er weiß das du scheiße gebaut hast! Eher daran sollte er sich ein Beispiel nehmen, steh gefälligst zu deinem Fehlern!", machte Liam eine feste Ansage als er begann die Person im Bett genauer zu bemustern.
      Irgendwie....
      ....
      Er hatte schon ein merkwürdiges Gefühl gehabt als der die Bisspuren auf der Haut seines Vaters sah...Aber...Sein Hirn schien diese Realität nicht akzeptieren zu wollen.
      "Also....da wäre noch etwas...", begann Livius leiser aber Liam hörte schon gar nicht mehr zu als er vorsichtig die Decke beiseite schob.
      ....
      "JANON?!?!?!"



      Entsetzt stieß Liam es so laut aus das seine Stimmung bestimmt noch weiter in die Anderen Wohnung reichte.
      Das konnte nicht ernsthaft....Janon sein?!
      Nun entwich Liam jegliche Farbe im Gesicht....
      "Was zum Fuck....?! JANON?!", wiederholte Liam abermals, er konnte sich nciht beruhigen vor schock.
      "Liam, bitte beruhig dich!", versuchte sein Adoptivvater ihn zu beruhigen aber der schock saß zu tief.
      Wie zur Hölle....Konnte Janon hier liegen!?
      Er glaubte nicht das sein Vater ihn anlügen würde....Aber Janon?! Drogen?! Und dann hat er mit....Livius....?!
      "Ihr wollt mich doch verarschen!!"
      Believe Me ~

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    • Janon Müntzer

      ╭── ⋅ ⋅ ── ── ⋅ ⋅ ──╮╭── ⋅ ⋅ ── ── ⋅ ⋅ ──╮╭── ⋅ ⋅ ── ── ⋅ ⋅ ──╮





      "Ihr solltet euch mehr Mühe geben, für was bezahle ich denn? Lasche Nummern befriedigen mich nicht.", erklang Janons Stimme im rötlich gedämmerten Clubraum - er war wieder in seinen Lieblingsort: Sams wundervoller Club. Es war echt sterbenslange her, seitdem er sich hier blicken gelassen hatte. Somit hatte er natürlich die richtige Entscheidung getroffen: Nachdem er Oscar so ordentlich vermöbelt hatte, sodass er mit dem Auspuff im Arsch von seinem Motorrad wieder nach Hause humpeln musste. Triumphierend wollte er danach eigentlich zu Liam aber...Irgendwie hatte er die Befürchtung, dass sein Libido dabei nicht gestillt werden konnte. Was war, wenn Liam schlechte Laune hatte? Das wäre zum Kotzen, Janon brauchte eine Belohnung und die lieferte ihm gerade seine zwei kleinen Jungs, die nichts viel lieber hatten als vom ihm abgefüllt und zerbissen zu werden.



      Über beide Ohren grinsend beobachtete er die beiden Männer, wie sie erst mit sich selbst spielten bis sie sich auch um ihn kümmerten. Dabei scheute er sich nicht sie gröber an den Haaren zu packen oder in ihre zarte Haut zu beißen - er wusste, dass sie es mögen. Ein Dreier für Janon war in der Regel zu seiner Normalität geworden - viel mehr war das die größte Befriedigung, die es für ihn gab. Vier schöne Augen, die sich nach ihn verzerrten, während er sie beglückte, bis sie schreiend seinen Namen riefen und ihn der sexuellen Lust gefangen baten, dass er ihn eine Pause gab.

      Schwer schluckte Cabriel den süßen Nektar herunter, den er sich auch verdiente. Kein einziger Tropfen blieb übrig, sodass Janon ihn als Belohnung an seinem Haaransatz strich. Auch sein Freund schien heute bei bester Laune, normalerweise waren seine Augen so tot wie bei einem Fisch - er gab sich zwar Mühe im Club ein freudiges Erscheinungsbild zu erhellen...doch bei so viel Depression, was der Typ verbarg war es praktisch unmöglich den Schein zu trügen. Er hatte nicht Einmal die blonde Perücke an, so als wollte er sich Janon als er selbst hingeben, nur er hatte die Rechte. Leckend strich sich Cabriel alle Reste von Janon weg und funkelte ihn an, während er den warmen Oberkörper von seinem Freund berührte. Er seufzte leicht, als er bemerkte...das Janon noch immer nicht vollständig befriedigt war.

      "Tut mir Leid aber wir kommen deiner Erregung gar nicht hinterher. Du hast zu viel Ausdauer, mein Mund ist schon ganz müde und Xaidens Rücken hält keinen weiteren Biss mehr aus. Hätten wir nur eine dritte Kraft, dann könnten wir dich bis zum Schluss befriedigen."
      , beschwerte sich Cabriel und umfasste dabei wieder nur seinen Freund, sodass Janon schwer auf keuchte. Er wusste immer genau wo er ihn berühren musste, damit selbst aus ihm Laute entwichen.



      Xaiden auf der Anderen Seite packte natürlich mit Cabriel an, er sorgte dafür, dass Janon mit Küssen übersehen war und Janons Zähne beschäftigt waren, bis es blutete. Aber das machte Xaiden gar nichts aus, am liebsten war es ihn, wenn man ihn dabei einen ordentlichen Stromschlag verpasste, sodass es fast anfing verkokelt zu riechen. Freudig stimmte er Cabriel zu, den er mit seiner freien Hand am Innenschenkel streichelte - die beiden hatten sich wie immer ganz gern, es war eine vollkommende Poly.

      "Ohja! Janon verdient ein paar mehr Jungs, wir sollten für ihn werben!



      Vergnügt zündete sich Janon eine Zigarette an, verdammt - was ist denn in die beiden Idioten gefahren? Noch ein Kerl, hier im Club gab es doch gar keinen mehr, den er werben würde. Nicky machte ihn verflucht nochmal Angst, auch wenn er es nie zugeben würde. Brad war sein Freund, den er schon oft genug bei Gruppenspaß nackt erblicken musste - er war viel zu provokant und eigensinnig. Und für Jay musste er erst ein ganzen Kanister an Lebensmittel stellen, damit sein Magen nicht beim Sex knurrte. Also jemand ganz Neues? Lachend schüttelte er den Kopf.

      "So ein quatsch."

      ...Hmm
      ...Andererseits
      ...Gäbe es da schon jemanden...

      "...Obwohl, naja...Ein hübscher Junge fällt mir da ein, den ich gerne Mal mit euch spielen sehen würde. Er ist auch ein ganz braver...so wie ihr...Etwas ganz besonderes und hmm... Seit neulich darf ich auch wieder an ihn ran. Hat sich aber auch Zeit gelassen, der Mistkerl."



      Schnell fand er die Idee doch gar nicht schlecht, konnte er vielleicht Liam überzeugen nur für ihn in Sams Club zu arbeiten? Er ist doch jetzt seine--wie war das noch einmal? Seine Sugar Bitch, da musste er doch hören auf was er sagte? Auch, wenn Liam angeblich anderes behauptete aber bestimmt war dies eine Lüge. Er wollte nur, dass Janon diese Wand einreisst und ihn zeigt, wo sein Platz war. Klar...darum hatte es die ganze Zeit über nicht geklappt, obwohl er ihn die ganze Zeit so schmerzhaft vögeln wollte. Liam hat nur darauf gewartet, dass Janon Stärke zeigt und Willenskraft.

      Plötzlich wurde es aber eigenartig dunkel in dem Club, sodass Janon verwirrt zur Seite blickte. Was war denn bitte mit den Lichtern los? Er konnte kaum die eigene Hand vor seiner Nase sehen, geschweige denn seine zwei Partner.
      Obwohl...Die Augen von Cabriel in einem scharfen neongrün ihn anleuchteten, das Lächeln von ihm verschärfte sich so scharf wie ein Messer.

      "Ach keine Sorge, Janon... mein Freund. Lämmchen hat sich schon um die dritte Person gekümmert. "



      Verwirrt blinzelte er Cabriel zu, die Zigarette fest in seinem Gebiss. Der hat was? Ohne seine Erlaubnis? Er erkannte seinen sonst so eingeschüchterten Freund gar nicht wieder - was glaubte er denn bitte wer er war? Er hatte ihn...Viel zu lange mit Dreck wie Tyler spielen lassen, diese provokante Art hat er einfach von ihm.

      "Hä? Von wem redest du?", fragte Janon angepisst doch war seine Laune durch die sexuelle Stimulierung noch nicht ganz gesunken, weshalb er nur ein wenig seine Stimme erhob. Vielleicht ja--hatten sie jemanden Niedlichen für ihn? Er war schon neugierig...





      "Schau mal, wir haben ihn extra für dich reserviert. Es war furchtbar schwer auf ein Ticket zu kommen aber ich und Xaiden wissen, wie sehr...du ..........................................Fun magst."



      Aus dem Nichts erschien ein Ticket in Janons Hand, was er zögernd anschaute. Anstatt die bassgefüllte Musik aus dem Club dröhnten Kinderstimmen im Raum, die ganz sanft zusammen lachten. Diese...Eintrittskarten kannte er doch...Auf ihnen stand in dicker Schrift 'CLOWN PARTY' verzeichnet und allein diesen Titel zu erlesen, brachte Janon dazu seine noch angezündete Zigarette auf den Bett fallen zu lassen. Das Ticket war...mit Sternchen übersehen - etwas ganz besonderes, nur ...besondere Kinder durften auf diese Show. 'Ich bin immer in deiner Nähe' - Janon vergaß das Atmen und sogleich wurde sein erhitzter Körper zu einer Eislandschaft, er fühlte sich ganz taub.

      "Ihr...wollt mich doch verarschen? Ist das hier ein dummer Witz?!", brüllte er die beiden an, weder Xaiden noch Cabriel zeigten eine als zu überraschte Reaktion - so als hatten sie bereits erwartet, dass sich der größere Kerl anstellen würde. Sie sagten kein einziges Wort, weshalb der Boxer gezwungen war weiter zu sprechen - seine Hand, die den Zettel festhielt, zitterte dabei bemerklich.

      "Ma-macht das rückgängig. Sofort!!! Er soll hier auf keinen Fall her kommen!"



      Anstatt das Ticket zu zerknüllen und weg zu schmeißen blieben die violetten Augen fest am Papier haften, um jedes einzelne Detail davon einzunehmen...obwohl es so dunkel war, konnte er alles perfekt lesen und immer wieder...wiederholte er die Zeilen, die auf dem Ticket standen.

      "Er ist die perfekte Wahl - genau dein Typ. Hast du nicht gesagt, dass er dich als einziges richtig befriedigen kann?"

      Entgeistert öffnete der Boxer seinen Mund, er spürte wie seine Ohren durch Xaidens Aussage bluteten. Nun wurde er wütend und schubste den Kleineren Kerl heftig von ihm weg, sodass er auf die Bettkante fiel.

      "HÄ?! SO ETWAS HABE ICH NIE GESAGT?!"

      Anstatt sich vor Schmerzen zu krümmen lag Xaiden einfach auf der Seite, die Haarsträhnen lagen ihm im Gesicht. Unglaubwürdig wand er seine Augen an die Laken gerichtet, die voller Blut und anderem eingesaut waren. Er zögerte nicht Janon genau das zu sagen, was er auf keinen Fall hören wollte.

      "Eigentlich...Willst du doch lieber genommen werden? Kein Wunder also, dass du uns gar nicht mehr besuchst. Du bist für die andere Seite geboren worden - das sagt der Clown auch. Dein altes Ich kommt wieder zu Vorschein, armer Janon."



      "Ich und Lämmchen fühlen uns nicht mehr so befriedigt wie zuvor - gib uns doch auch die Chance für ein wenig FUN? Wir könnten uns zusammen vergnügen"

      Das Herz vom Boxer klopfte stark und er hörte ein Piepsen aus seinen Ohren, als entwickelte er einen Tinnitus. Ohne es zu Merken drehte er das Ticket auf die Rückseite, wäre dies nicht passiert...hätte er wohl Xaidens Gesicht in etwas nicht mehr zu rettendes geformt, auch wenn er es später bereuen wollte. Doch gab es genau Grenzen und Abneigungen, die er nie hören wollte. Eine Abneigung dabei starrte ihn genaustens an...Obwohl es nur Papier war fühlte es sich in seiner Hand so lebendig an.



      Das grinsende Clownsgesicht begrüßte den Gewinner No. 01 für ein unvergessliches Vergnügen. Ein Traumata für Leib und Seele - just for you. Es bewegte sich in Janons Iris, sodass ihn vom Bloßen zusehen schlecht wurde, doch konnte er einfach nicht wegsehen. Er konnte nicht.



      Erst als Cabriel das Ticket selbst in die Hand nahm um es Janon abzunehmen, richtete er seine Augen auf ...Lämmchen. Schwerfällig bewahrte Cabriel sein Grinsen, das er ganz allein dem Boxer schenkte. Er wollte ein wenig Spaß...Aber nicht so wie es sich Janon vorstellte.

      "Heute...Darfst du den Namen schreien, den du am liebsten aus deiner Kehle herauslässt. Zeig uns...was sich hinter den bissigen Zähnen verbirgt.~"



      ...
      ....
      ........



      Ab diesem Moment blieb die Zeit stehen und alle Farben verschwanden - im Raum existierte nur noch Schwarz und Weiß. Wie bei einer Horrorshow wollte Janon am liebsten vom Bett aufstehen und wegrennen, doch waren seine Beine so schwer wie Blei geworden. Auch, wenn er sich immer wie der Stärkste fühlte...brauchte es nur solch' einen Moment um ihn sein ganz hart erarbeitetes Selbstbewusstsein weg zu reißen.
      Hochhackige, auf den Boden klopfende Schuhe kamen langsam immer näher auf ihn zu - ehe sie aus reiner Höflichkeit gegen die Tür klopften. So lange...bis Cabriel und Xaiden den Ehrengast hereinbaten. Dabei sah er...diesen Mistkerl öfters - mehr als er wollte...doch immer von weiten...und schon lange nicht mehr...mit dieser unbeschreiblich, erschreckenden Aura eines Monsters.

      ..............................................
      ..................................................................



      Der Mann vor ihm grinste, das Make Up war auffällig, selbst im dunkelsten Licht. In seiner Hand hielt er eine Peitsche, was in seiner anderen Hand war wusste Janon nicht...denn erstarrte sein Blick wieder wie in einer psychotischen Episode. Das tiefe und laute Lachen mixte sich mit den Kichern der Kinderstimmen zusammen.

      "Hahaha...! Du hättest doch einfach mit deinen Freunden zu mir herkommen können...Wie früher. Aber was wäre ich nur für ein Vater, wenn ich mein Kind nicht seinen Platz auf der Welt demonstrieren würde, wann immer er es braucht?"



      Wie eine große Bestie beugte er sich zu Janon hinunter und ergriff sein Geicht - er prüfte ihn genau auf seine Reaktion. Kichernd ließ er ihn wieder los, denn konnte er genau erkennen, dass dieses Balg nur zur Hälfte bei ihm war. Ein Schisser - bestimmt dachte genau das sein Vater zu dem Zeitpunkt.

      "Du...Wirst einfach nicht erwachsen-- Gut so! Bleib auf Ewig der kleine, bissige Junge...Durch diese süßen, violetten Augen kann ich doch gar nicht anders, als dich immer willkommen zu heißen. Bis ich sie dir eigenständig ausgehöhle."

      ....Ah.......Stimmt. Dieser beschissene Kerl hatte recht. Der Traum eines Erwachsenenlebens war fake - nur ein Ausfluchtsort für ihn selbst, um der Peinigung zu entkommen. Eigentlich war er noch ein kleiner, unerzogener Junge, der nur darauf wartete bis seine Tür vom Hausherren geöffnet wurde. Sie war so oft abgeschlossen und in seinem Zimmer gab es kein Fenster zum Fliehen.
      Genau wo er kurz vorm Verdursten war...kam immer wieder er und half ihm. Derjenige, der ihn überhaupt in diese Zwickmühle des Lebens hineingeführt hatte. Derjenige...hieß ihn immer wieder willkommen. Immer und immer wieder.



      ╰── ⋅ ⋅ ── ── ⋅ ⋅ ──╯╰── ⋅ ⋅ ── ── ⋅ ⋅ ──╯╰── ⋅ ⋅ ── ── ⋅ ⋅ ──╯

      "JANON?!?!?!"

      Nach so einem kräftigen Schrei erwachte selbst Janon von seinem so fantasievollen und doch lebensnahen Traum. Schwer knurrte er auf und fasste sich automatisch ins Haar. Vor seinen Augen spielte sich immer noch das Fake-Szenario im Club vor, er wagte es erst gar nicht die Augen zu öffnen. Für nur einen Moment kam es ihn so vor, als könnte es tatsächlich sitmmen...Eigentlich war er noch ein Kind und flüchtete ständig in seine Fantasie, mit der Hoffnung irgendwann wirklich erwachsen zu werden und fliehen zu können. Erst als er seine Hand übers Gesicht streifte wurde ihm bewusst, dass er... gerade einfach nur spinnte.

      "Ihr wollt mich doch verarschen!!"

      Direkt danach erhaschte er wieder die Stimme und begann sich vom Bett zu bewegen. Fast lächerlich wie er erst Liam nicht erkannt hatte, der so panisch daher brüllte als brannte die Wohnung. Totmüde, obwohl er gerade eben vom Schlaf erwacht war, erhob sich Janon, sodass er saß. Er öffnete seine Augen, die Welt begrüßte ihn verschwommen, sodass Janon für einige Sekunden stumm und regungslos auf den Laken starrte. So als müsste er etwas in seinem Kopf verarbeiten, war er nicht anwesend.



      Doch dann begannen sich die Zahnräder in seinem Kopf wie von selbst zu drehen. Von weiter weg roch er frische Brötchen und außerdem zog es ganz schön in der Wohnung, irgendwo war ein Fenster auf und...Janon bemerkte, dass er vollkommend nackt war. Schwere Augenringe verzierten Janons Gesicht, während er sich begann umzusehen - dabei erhaschte er erst Mals seine Jacke und danach Liam, der mehr als nur gereizt ihn ansah.
      ...Er erkannte den Raum nicht, in dem er war ... doch war sein Freund in der Nähe, weshalb sein Kopf sich gleich einredete, dass er bestimmt...eins zwei Bier zu viel hatte gestern Nacht? Oder...War er da nicht woanders gewesen? Komisch...Irgendwie funktionierte sein Hirn nicht richtig, sodass er mürrisch - nachdem er die Kleidung angezogen hatte, die er fand - Liam ansah, mit den Augen eines innerlichen Verstorbenen. Dabei bemerkte er gar nicht, dass ihm ein großer, weißer Klecks an seinem Mundwinkel klebte. Er spürte für diesen Augenblick rein gar nichts.

      "...Schrei nicht so...Ich bin ja wach.", klagte der Boxer erschöpft - er dachte, dass Liam ihn einfach versuchen wollte aufzuwecken. Er versuchte Liam genau zu fokussieren, doch doppelte er sich manchmal vor seinen Augen - fuck...irgendwie fühlte er sich elend.



      Da er seine Hose und Boxershorts noch nicht gefunden hatte, wollte er sich genau darauf kümmern...doch zuckte er regelrecht auf, nachdem er seine Beine anwinkelte um vom Bett aufzustehen. FUCK! Ein stechender Schmerz weckte ihn nur noch weiter aus seinem Nebelzustand, sodass er sich wie ein alter Mann fauchend am Rücken griff. Was war das denn?! Warum tat sein Unterleib so weh? Im nächsten Moment bemerkte Janon, dass sie nicht alleine waren. Es war beinahe ein Witz, dass er diesen großen Mann gar nicht wahrgenommen hatte - doch nun rissen sich erschrocken seine Augen auf.
      Im selben Zimmer befand sich einfach Livius, der Polizistenhund - Liams Stiefvater...und genau der hatte ebenfalls kaum Kleidung an...Sein Körper war mit Bissen und blauen Flecken übersehen, sodass Janon kräftig schluckte.

      Ein wenig Leben ereilte wieder im Gesicht des Boxers, er begann vor aufkommender Panik zu schwitzen. Kleine Bildfetzen begannen sich in seinem Kopf abzuspielen, plötzlich...fiel ihn der gestrige Tag wieder ein. Wie ein Bilderbuch, dass er langsam weiter und immer weiter umblätterte. Der Kampf mit Oscar...und dann...der krönende Abschluss...der Kampf mit Livius......in seinem Bett. Wie das dazu kam wusste er nicht, doch wusste er noch wie unheimlich erregt und willig er für diesen Mistkerl vor ihm war. Er wollte ihn die ganze Nacht über verschlingen und konnte gar nicht seine Zähne von ihm lassen...Kein wunder also, dass er so ausgepowert war...Er musste einige Male gekommen sein, so klebrig und unbeweglich wie er sich gerade fühlte. Das seine Hüfte schmerzte war die schlimmste Peinigung, die er am Morgen erleben musste. Viel schlimmer, als das Liam aufgetaucht war und sich dieses Szenario geben musste.

      "......Fuck. Was zur Hölle machst du hier?", fragte Janon hilflos, auch wenn dies vollkommend verblödet rüberkam. Er wagte es nicht Liam anzusehen und sah erst Mal zu seinem Stiefvater...Seine Bisse aber auf der Haut dieses Mannes zu sehen, gab ihn nur ein komisches Gefühl. Es erinnerte ihn daran zurück wie innig sie einander die Luft geraubt hatten.



      "Ich...Ähm...Liam - tu einfach so als hast du nichts gesehen. Es ist nichts gelaufen, ja?"
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Liam Petrow & Livius Petrow

      "...Schrei nicht so...Ich bin ja wach."
      Wie aus der Totenwelt erwacht richtete sich nun Janon auf und präsentierte damit jedoch nur mehr als deutlich was zwischen ihm und Livius passiert war...
      Der Weiße Fleck an seinem Mundwinkel brachte der Polizisten unwillkürlich zum schwitzten.
      Er war gestern auch ziemlich K.O gewesen, dass er nicht alles Sauber gemacht hatte oder besser mehr genug Aufmerksamkeit spanne zu sehen das Janon noch deutlich eingesaut war....
      Livius schämte sich wirklich für seine Schwäche gestern ganz seinem Trieben verfallen zu sein aber Janon hatte es wirklich geschafft ihn binnen Sekunden ihm denn Kopf zu verdrehen!
      Woran es genau lag konnte er nicht sagen aber die zurück bleibenden brennende Bisspuren auf seiner Haut lösten noch immer ein Angenehmen Schauder in ihm aus.
      Als der Älteren sollte jetzt Fokussiert sein und sich für dieses schlechte Verhalten gerade stehen...Doch gerade war Liam viel Erwachsender als er selbst!



      Er erkannte gerade selbst wie dessortiert Janon gerade war, er hätte sich wirklich besser zusammen nehmen müssen....
      So wusste er aber nicht was jetzt sagen sollte...Er hatte Liam schon das gröbste erklärt, mehr war wirklich nicht passiert....
      "......Fuck. Was zur Hölle machst du hier?"
      Die gelblichen Augen von Liam brannten sich auf Janon, er fühlte sich gerade wirklich wie im falschen Film und seine Gefühle fuhren Achterbahn.
      Nun war auch ihm dieser weiße Fleck im Gesicht von Janon aufgefallen und auch wurde ihm deutlich klarer ohne das sein Adoptivvater dazu ein Kommentar abgab das es sicherlich besonderes Wild zwischen ihnen geworden ist.
      Nicht mal eine gute Ausrede brachte Janon zustande, es war wirklich zum verrückt werden...

      "Ich...Ähm...Liam - tu einfach so als hast du nichts gesehen. Es ist nichts gelaufen, ja?"

      Plötzlich durch zuckte es Liam wie ein Blitz...Ihm wurde mit einem mal etwas so bewusst das ihm beinahe davon Schwindlig wurde.
      Es erschütterte ihn sogar selbst so sehr das seine wahren Gefühle gegenüber Janon in diesem Moment zum ersten mal wirklich Hinterfragte.



      Vielleicht aber war bei ihm nun langsam ein Punkt erreicht bei diesem dem er nun nicht mehr Positiv denken konnte...
      Bevor Livius noch etwas dazu sagen konnte was die Lage nur weiter unangenehm machte unterbrach Liam ihn sofort:
      "Ich bring Janon ins Badezimmer, du solltest in der Zeit aufräumen bevor Jurij das hier sieht und Fragen stellt. Mach das Frühstück fertig und denkt drüber nach wie du diesen Patzer wieder gut machst!", wandte sich Liam mit fester Stimme an Livius der sogar leicht eingeknickt die Augenbrauen zusammen zog.
      "...ich ähm wollte wirklich nur Helfen.", versuchte Livius sich zu verteidigen. Er hatte keine dunklen Hintergedanken gehabt!
      Er war ein Einsamer Single Mann in seiner besten Blühte! Und Janon hatte nicht danach gewirkt als wäre er davon abgeneigt gewesen...Ganz im Gegenteil! Danach war Janon auch direkt eingepennt....Er hatte Friedlich ausgesehen.
      Trotzdem plagten ihn Schuldgefühle die ihn Liam nun auch verstärkte.
      Wie sollte er das denn wieder gut machen....?!



      Aber Liam ignorierte denn Versuch von Livius kühlt, während er ohne erbarmen Janon aus dem Bett zog um ihn auf die Beine zu helfen. Ganz gleich wie sehr ihm seine Untere hälfte gerade schmerzte.
      Es war nicht das erste mal das Liam, denn größeren in ein Badezimmer schleppen musste. Während dem Kalten-Entzug hatte er ihn öfter gewaltsam und viel Geduld rein schleppen müssen da Janon drohte zu Hydrieren. Von Schweiß Ausbrüchen zu massiven Anfällen was derartige Entzugserscheinungen in einem Auslösen konnten. Doch hatte Liam sie alle gemeinsam mit Janon überwunden.
      Für seinen guten Freund biss Liam sich die Zähne zusammen, weswegen er ihn jetzt auch ohne Zurückhaltung fester packte und ins Badezimmer schleppte.
      Keine Einwände oder Gegenargumentation ließ gerade zu.



      Ohne ein weiteres Wort schob Liam nun Janon hinein und schloss die Badezimmertüre hinter sich zu.
      Er verspürte gerade so viel Wut in sich...Aber auch Enttäuschung, alles überschlug sich gerade zu einem so Giftigen Cocktail das Liam nicht wusste wohin mit diesen Angestauten Gefühlen.
      Mit starren Blick nahm er Handtücher und Waschlappen aus der unteren Schublade unter dem Spülbecken.
      Denn Waschlappen hielt er direkt unter kaltes Wasser und schlug ihn mit so viel Wucht in das Gesicht von Janon das ein lautes klatschendes Geräusch durchs Badezimmer ging.
      Die kälte brannte wie viele kleinen Nadelstichen auf der Haut, in diesem Moment wollte Liam das Janon Gedanklich ganz Wach war und genau zuhörte was er sagte.



      "....Nichts gelaufen?! Ist DAS alles was du zu sagen hast Janon? Nenn mir ein Grund....Egal welchen. Sag mir wenigstens warum ich wieder auf dich warten musste und du nicht zurück gekommen bist!!!"



      "Ist es meine Schuld?! Hab ich was falsches getan? Reiche ich dir wirklich nicht?! Bekommst du von Anderen mehr als ich dir bieten kann? Kommst du darum nie zurück zu mir?! Sag mir nicht ich soll einfach so tun als wäre nichts...Du redest nicht mit mir darüber was los ist aber deine Anderen Freunde wissen so viel mehr, ich dachte das du dich mir anvertrauen kannst...Und jetzt sieh dich an! Das soll ich ignorieren...?! Wieder die Drogen...? Bist du insgeheim wütend auf mich das ich dir Helfen wollte davon weg zu kommen...? Sag mir wenigstens....einen Grund verdammt!"
      Die Frustration und Selbstzweifel überfluteten Liam so heftig das zum ersten mal diese an Janon so ausließ....
      Er war nie ein Freund davon gewesen seine eigenen Gefühle an Anderen auszulassen, doch gerade drohte ihm der Kopf zu Platzten. Seine Sorge um Janon überlappte sich nun jedoch mit einem viel schlimmeren Gefühl, welchen Janon in ihm so heftig triggerte das sich kaum mehr beruhigen konnte.

      "Ich schätzten was du tust, Janon...Anderes als Stan bist du wirklich für mich da und jetzt wo ich kein Fiber mehr habe fühle ich mich auch richtig motiviert!"
      Janon war auch für ihn da....Er Wertschätzte ihn so sehr für alle seine Taten.
      Aber.....
      "...Ich muss los. Sobald ich fertig bin komme ich dich wieder abholen...."

      "Ich warte nämlich auf meine Verwöhnung---wenn nicht heute dann morgen...."

      ...........
      Mit einem Schlag fühlte sich Liam zurück auf die Straße versetzt.
      Die Tage, die Monate....Die Jahre wie er dort war und darauf wartete. Insgeheime immer noch darauf wartete das seine Mutter zurück kommen würde um ihn wieder mitzunehmen so wie sie es versprochen hatte.
      Bald aber ersetzte dieses Gefühl Janon...Er begann auf ihn zu warten. Wann würde er wieder an der Gasse vorbei kommen?
      Wann würde er wieder nach ihm suchen und wieder mit ihm Zeit verbringen...?
      Janon würde ihn nicht zurück lassen....Oder?



      Obwohl Liam sehr klein gewesen war als seine Mutter ihn an jenen Tag soweit Außerhalb ihres Wohngebietes mitgenommen hatte , war die Erinnerung doch Intensiver als es sich Liam wünschte. Es gab Tage da wollte er am liebsten nie wieder daran denken und es aus seinem Geist ausbrennen. Er wollte darüber Witze machen und es klein Reden.
      Doch es machte es nur für denn Moment besser, sobald Liam das Gefühl bekam von Einsamkeit, kreisten seine Gedanken sofort wieder dahin zurück und das schmerzvolle Gefühl, wenn eine Bindungsperson einen ohne sehbaren Grund...im Stich ließ.
      Seine kleine Schwester und sein Vater schliefen noch als seine Mutter ihn am frühen Morgen weckte.
      Sie lächelte ihn warm an und meinte sie würde einen kleinen Ausflug machen und Vater ein Überraschungssgeschenk kaufen. Da er doch bald Geburtstag hatte.
      Er hatte sich sehr gefreut und die Hand seine Mutter die ganze Fahrt über fest in seine gehalten.
      Das Wetter war angenehm...
      Sie redeten über Dinge die sie sahen und Liam hatte einen wirklich schönen Tag mit seiner Mutter.
      Zusammen gingen zu einem Spielplatz und auch kaufte ihn seine Mutter ein leckeres Eis.
      Sie hatten schon lange nicht mehr nur zu Zweit so viel Zeit miteinander verbracht. Auch wenn Liam noch ein Kind war bemerkte er das seine Mutter oft seltsame Momente hatte und sie nicht nur einmal versucht hatte ihn irgendwo zu vergessen...Doch heute? Es war als würde Liam zum ersten mal die Mütterliche Liebe von ihr spüren die er schon immer erhofft hatte.
      Als es spät am Nachmittag wurde begann Liam müde zu werden...
      So viel gelaufen war er noch nie und er hatte überhaupt keine Ahnung wo sie jetzt waren.
      Und plötzlich...



      ...Seine Mutter ließ seine Hände los und sagte:
      "Warte bitte hier, ich hab vorhin auf dem Weg etwas wichtiges Vergessen. Ich bin gleich zurück."
      Mit diesen Worte ließ sie Liam vor einem fremden Haus stehen und ging zügig denn Weg zurück welche sie gegangen waren.
      Brav blieb Liam dort stehen....
      ....
      Es vergingen Minuten...
      Stunden....
      Der Himmel wurde immer dunkler und dann...Kehrte seine Mutter nie wieder zu ihm zurück.
      Und Liam wusste nicht einmal genau denn Grund dafür....



      Hasste seine Mutter ihn?
      War er ihr zu Anstrengenden gewesen?
      Hatte er etwas falsches gesagt oder getan?
      Waren ihr einfach ihre anderen Kinder genug?
      Hatte er sie enttäuscht?
      War er Lästig?
      Warum kam sie nie zurück? Hatte er sie die ganze Zeit nur belastet?
      Wäre es besser wenn dann von zu Hause wegbliebe?
      Hatte er sie traurig gemacht?
      War irgendwas....Falsch mit ihm?

      Und jetzt...Wo er sich Janon begann mit seinen Gefühlen mehr zu ihm zu öffnen, passierte das hier?
      Er wollte Janon nicht die Schuld geben...Sicherlich hatte Janon seine Gründe! Es waren sicherlich gute Gründe....
      Auch war Liam kein Eifersüchtiger Mensch, wenn Janon Sex mit jemand Anderen hatte war es sein freies Recht...Er wollte das Janon Glücklich war, dass stand für ihn am vorderster stelle aber gerade merkte Liam wie er begann ins schwanken zu geraten.
      "Janon...Ich...i-ich kann das so nicht mehr."



      "Von...Mir aus hab mit jeden Sex auf diesem Planeten, tu dass wonach du Lust und Laune hast...Das bist du und das ist nicht weniger ein Teil von dir welcher ich Liebe gelernt habe...Aber ich kann nicht länger auf dich Warten, du sagst du kommst zu mir zurück aber das stimmt nicht....Das kann ich nicht Verkraften Janon, ich hab dir doch gesagt ich bin Abhängig von dir...."
      Schmerzvoll zog er die Augenbrauen zusammen, er musste das Beenden wenn das so weiter ging würde daran zerbrechen....Und er erwartete nicht einmal das Janon dafür Verständnis hatte....
      Er griff in seine Tasche und drückte ihm das Schein entgegen.
      "...Das hab ich gefunden. Das ist eine Urlaubsreise...Zu einer Insel für zwei Personen. Ich hab als erstes an dich gedacht....Aber ich kann mich nicht auf dich verlassen Janon....Ich will nicht allein am Hafen stehen müssen und auf dich warten...Für Dich habe ich in Moment kein Wert an erster Stelle und wenn das so ist ...Kann ich auch nicht dein Babe sein oder dergleichen....Kapiert?!"
      Believe Me ~

    • Janon Müntzer

      Janon versuchte die Geschehnisse in seinem Kopf von vergangener Nacht zu rekonstruieren, doch seine letzte Erinnerung war Oscar gewesen...Wie dieser Pisser ihn das Pulver ins Gesicht drücken wollte und dafür Janon ihn mit dem Pistolenlauf verprügelt hatte. Danach kamen nur noch Bilder, wie er bereits schon in der Wohnung war, Livius immer an seiner Seite, während eine nervige, ihn bekannte Stimme im Hintergrund herumrief. Der erotische Kontakt zwischen ihm und Liams Adoptivvater folgte so voller Zufall, er hatte schon lange nicht mehr so hemmungsvollen Sex gewollt - das genau wusste er noch. Sie brachten sich bis zu ihren Grenzen und nun saß Janon ausgelaugt auf dem Bett...während genau der hineinplatzte, der ihn eigentlich nicht mehr so erblicken sollte. Es reichte schon, dass Liam in ihren Kindheitstagen sich um den schwachen Janon kümmerte und sich um seines Willen in Gefahr brachte - denn war der Boxer ungewollt skrupellos, der Entzug war scheiße hart. Nicht nur für Janon, sondern auch für den Jungen, der ihn dabei unterstützte. Ab diesen Tag wollte sich vor allem bei Liam nicht mehr in der niederen Rolle darstellen, weshalb die jetztige Situation so unsagbar schwer zu verkraften war. Genau deswegen zog er sich an, auch wenn es noch an einigen Stellen klebte und er wie angefahren aussah. Er würde Travis anrufen, dass dieser ihn mit seiner Karre abholte und sich erst wieder bei Liam melden, wenn er...wieder bei kompletter Besinnung war.

      "Ich bring Janon ins Badezimmer..."

      Diesmal reagierte Liam aber tollkühn, ohne Umschweife zog er ihn aus dem Bett. In diesem Momenten bewies Liam ein klein wenig Stärke seinerseits, es war sicher nicht einfach solch einen großen Kerl wie den Boxer ins Badezimmer zu drängen. Zwar widersetzte sich Janon kaum, auch wenn er andere Pläne hatte, doch taumelten seine Beine noch etwas - die heutige Nacht hatte seinen gesamten Körper markiert. Er fühlte sich wie ein Kind, dass von einem Erwachsenen zum Duschen gezwungen wurde. Wenigstens konnte er es noch schaffen seine restliche Kleidung beim vorbeigehen zu finden, dreckig aber noch verwendbar. Sekundenspäter waren sie im Bad und Janon konnte erkennen, wie angefressen Liam doch wirkte. Den passte es wohl gar nicht, dass er und sein Vater gevögelt hatten? Naja - er konnte es nachvollziehen. Janon hätte wahrscheinlich Liam umgebracht, wenn es andersrum der Fall gewesen wäre.

      Auf Einmal klatschte aber etwas Eiskaltes in Janons Visage, sodass er sogar einen Schritt nach hinten ging. Das Gefühl überkam ihn wie ein Kälteschock und rüttelte den restlichen Verstand von ihm wach, während die Nässe seiner Haut hinuntertropfte. Grimmig verzogen sich seine Augenbrauen, am liebsten hätte er diesen Waschlappen gleich in Liams Hals gesteckt, doch hielt er inne. Zu viel Bewegung auf Einmal sorgte gerade dafür, dass er sich schwummrig fühlte und...bei dem Rothaarigen hielt er sich noch unter Kontrolle. Es war nicht das erste Mal, dass er ihn half...ohne das Janon überhaupt darum gebeten oder es gewollt hatte.

      "Willst du aufs Maul?!", schimpfte Janon mürrisch doch fing Liam gleich direkt an auf ihn einreden zu wollen. Erschöpft zwang sich Janon seinem Freund zuzuhören, er fühlte sich wie in der Folterkammer.

      "Urgh..."



      "....Nichts gelaufen?! Ist DAS alles was du zu sagen hast Janon? Nenn mir ein Grund....Egal welchen. Sag mir wenigstens warum ich wieder auf dich warten musste und du nicht zurück gekommen bist!!!"

      Genauso kalt wie das Wasser empfand Janon die gelblichen Augen von Liam, die sich in seine Seele hafteten. Er wollte einen Grund hören und kochte regelrecht vor Wut. Warum er mit seinem Vater Sex hatte konnte er nicht erklären, doch war es wohl auch gar nicht das, auf was Liam hinauswollte? Ihn ging es mehr darum, dass er nicht zurück in den Club kam? Fraglich begann sich Janon mit den Waschlappen zu säubern, wenn er schon ihn in den Händen hielt. Seine Augen fokussierten sich aber weiterhin auf Liam, um ihn stur anzusehen.

      "Ist es meine Schuld?! Hab ich was falsches getan? Reiche ich dir wirklich nicht?! ..."

      Für Janon vollkommend verständnislos reagierte Liam total abgedreht, es war so wirr und verdreht das der Boxer kaum mitkam. Was hatte denn bitte er mit der ganzen Sache zu tun? Erst beim Drogenthema wurde sein Gesicht finsterer, scheiße...dachte der ernsthaft, er wurde wieder zum Junkie? Das ganze war nur ein blöder Unfall, den ihn Janon natürlich verheimlichen wollte. Hätte er ihn später erblickt, dann wäre es ein Geheimnis gewesen zwischen ihm...und nur ihm selbst. Naja und vielleicht Travis, wenn er so klug gewesen wäre es zu bemerken, wenn er ihn mit dem Wagen abgeholt hätte. Jetzt fragte er sich was zur verfickten Scheiße Russel seinem Sugar Babe zusammengereimt hatte, den Pisser hatte er doch genauso wenig gesagt!

      "Was für eine Scheiße reimst du dir zusammen. Ich nehme keine Drog----..."



      Der Typ ließ ihn keine Sekunde lang selbst etwas sagen, woraufhin Janon seine Aussage zynisch hinunterschluckte. Selten, dass ihn jemand so den Mund zuhalten konnte. Er bekam von der angesammelten Wut Kopfschmerzen und wenn es nicht Liam wäre, der hier vor ihn stehen würde...wäre er schon lange aus dem hinausspaziert. Stattdessen riss er sich während Liam weitererzählte ein Handtuch von ihm und begann sich an den gesäuberten Stellen grob zu trocknen. Ihm war es egal untenrum nackt vor Liam zu stehen, aber...bei der dicken Luft war es doch unangenehm...vor allem, wenn es auch darum ging wie er aussah. Er hatte genauso wenig Lust, dass dieser Pisser seine Wunde am Arsch sah...Liam nahm das ganze total falsch auf und dachte auch noch, dass es seine eigene Schuld war. Wer hatte ihn nur in seine Müslischüssel geschissen - dabei wusste er es, dass die Schuld darin der Anblick im Bett mit seinem Vater war.

      "Janon...Ich...i-ich kann das so nicht mehr."

      Der schmerzvolle Blick von Liam ließ ihn keinesfalls Kalt, es setzte seine Mundwinkel selbst nur weiter nach unten. Was...zur Hölle meinte er damit? Er sah so wehleidig aus, während er ganz genau zu ihm sah. Fühlte er sich in seiner Nähe gerade unwohl, weil so viel fragwürdiges Geschehen war? Still hörte er weiter zu, langsam wich die Wut aus Janons Gesicht. Er wirkte zwiegespalten, während die Pupillen diesen kleineren Jungen genau fixierten - sein Leid in den gelblichen Augen genau aufnehmend.

      "...ich hab dir doch gesagt ich bin Abhängig von dir...."

      Er schloss seinen Gürtel und konnte nicht anders als einen lauten Seufzer herauszulassen. Alter...Und das am frühen Morgen. Zur Krönung holte Liam Tickets heraus, die Janon sogar einen Herzkasper gaben. Es war ein verfickter Scheiß wie in seinem Traum, doch waren es süße Palmen die dieses Papier verzierten und nicht ein hässlicher Clown. Liam erklärte ihn, dass er ihn mit in den Urlaub nehmen wollte. Wären die Umstände nicht, hätte Janons sicher wegen etwas anderes Herzrasen gehabt. Immerhin...war es schon immer sein Traum gewesen weit weg von dieser verfickten Stadt zu verreisen, doch legte er dieses Plan aufs Eis, da er es...nur mit Liam machen wollte.

      Er sah nur kurz zu den Tickets ehe er sich selbst in Gesicht klatschte, um sich zu beruhigen. Er hatte kein Bock die Restwut bei dem Rothaarigen auszulassen und eigentlich fände er es einfach besser, wenn der Pisser nur mit ihm über die Tickets gesprochen hätte. Aber gerade klang es so als hielt er ihn die Scheine nur hin, um zu zeigen was er gerade dabei war zu verlieren. Als würde er nicht nur als Sugarbabe Schluss machen, sondern auch als Lover? Das waren sie doch gar nicht. Janon konnte es nicht erklären, doch fühlte er sich miserabel - es war als hatte ihn Liam mit nur verbalen Worten viel mehr vergiftet, als es Oscar je mit seinem Körper angestellt hatte. Das war so zum Kotzen.

      "Liam...alter...Jetzt lass mich auch sprechen, bevor ich explodiere. Urgh....", warnte er ihn - sein gesamter Körper zitterte von den beschissenen Nebenwirkungen, die diese Droge ihn schenkte.





      "Du kannst also nicht mehr.........Was soll das jetzt, Babe? Heulst du nun rum, weil ich gestern Nacht nicht zurück kam? Ich hatte es ja vor aber kam es zu unerwarteten Ereignissen. Ich habe aber an dich gedacht, weshalb ich Russel hergeschickt hatte und gestern bin ich doch direkt zurück nach Hause gekommen...Also was zur Hölle willst du jetzt genau von mir hören? Du weißt genau wie ich bin und wenn du darauf kein Bock hast, dann...verpiss dich doch. Hör nur auf einen solchen Müll zu labern, dass du keinen Wert für mich hast. Wegen dir bin ich doch überhaupt erst gegangen...", fing Janon an zu sprechen und versuchte sich ein wenig zu erklären, blieb aber ganz klar im Allgemeinen. Er fühlte sich angegriffen und zugleich dachte er sich, dass er ihn doch gar keine Antwort schuldig war. Jedoch hasste er es, dass Liam nun solch' ein Missverständnis draus machte.



      Doch bei bloßer Ansicht von Liam wurde ihn klar, dass er weitaus mehr herausholen musste, um sich selbst verteidigen zu können. Wenn er im Club gewesen wäre um zu vögeln wäre es noch okay, dass Liam so dachte, doch hatte er ...wirklich in beiden Nächten eher zu Liam gewollt oder wenigstens zu Jungs die ganz seinem Typ entsprachen.

      "Ich wollte nur zum Ochsen, um ihn eine Lektion zu erteilen, da du deinen Club ja nicht aufgeben willst und der Wichser kommt wieder, ganz klar. Es hat...nur länger gedauert, als ich dachte...Ficken wollte ich ihn definitiv nicht, auch die Drogen nahm ich aus Versehen. Ich habe dir doch schon gesagt, dass der kalte Entzug kacke war...wieso sollte ich so dumm sein und damit wieder anfangen? Ach und...Was dein Vater betrifft, keine Ahnung wie das passiert ist...Den wollte ich zwar auch nicht ficken aber irgendwie kam es dann doch dazu...Waren denk die Drogen, keine Ahnung -ist jetzt auch nicht wichtig."

      Er schweifte mehr aus und bereute es sofort, weshalb er versuchte jeden Kontext etwas abzukürzen oder nur wenig dazu zu äußern. Doch wäre es die Höhe, wenn Liam wirklich dachte, dass der Ochse bei ihm mehr wert hatte. Es war nur der Moment - natürlich war es auch sein verfickter Stolz, der ihn einfach auf den Boden liegen sehen wollte. Aber jetzt...

      "Ich bin mit dem Ochsen auch fertig, ich habe das was ich wollte. "

      ...Kannte er einer seiner Schwachstellen und brauchte sich gar nicht mehr mit ihm zu Treffen, bis er genug Videomaterial von diesem süßen Harvey hatte. Er musste unbedingt wieder zurück zur Schule und hoffte, dass dieser Junge kein Schwänzer war. Nichtsdestotrotz fühlte sich Janon unglücklich, ihn passte die Stimmung zwischen ihn und Liam gar nicht. Es lag wohl sicher daran wie er aussah, so abgenutzt und gar nicht stark. Wie ein missbrauchtes, kleines Kind - er hasste dieses Bild, was er versuchte mit Kleidungsstücken zu verdecken.

      "Wir haben doch darüber gesprochen und ich weiß, dass dein Scheißhirn es sogar besser weiß als ich. Ich verschwinde nicht aus deinen Leben und dass du mir wichtig bist. Ich hab nie gesagt, dass ich an deinem Arsch klebe, wenn du abhängig von mir bist - dafür...bin ich nicht gemacht. Wenn es dir doch scheiß egal ist, mit wem ich vögel...verstehe ich nicht warum wir überhaupt hier miteinander reden. Sag doch einfach, dass du dein Gelaber zurücknehmen willst und zu deinem Alten Daddy zurückwillst...Bereust es wohl, mir überhaupt diesen Vorschlag gegeben zu haben."



      Klar...Das musste es sein. Anders würde Janon gar nicht verstehen wieso so plötzlich Liam ihn doch wieder an sich ranlassen wollte. Es war wohl für ihn wie ein kleiner Push gewesen etwas neues zu probieren. Wie, wenn man beim Geschlechtsverkehr auf neue Ideen kam - vielleicht stritt er sich sogar mit seinen Daddies, sicher misshandelten sie ihn. Wenn es schon jetzt zu Komplikationen kam und Liam ihn schon jetzt so enttäuscht ansah, brauchte Janon es gar nicht. Auch, wenn er ihn gerne ausziehen würde, gab es noch etwas, was er hierbei nicht zerstören wollte. Die verschissene Freundschaft zu ihm und Liam, wenn er sich ganz aus seinem Leben entfernen würde...Janon wusste, dass er zwar auf dicke Eier machte, doch wäre es etwas, womit Janon schwer klar kam. Es erinnerte ihn nur an die Zeit, als Liam adoptiert wurde und er nichts mitbekam. Der Wichser war ihm wichtig und dann sagte er auch noch, dass es nicht so stimmte. Er sah nochmal zu den Tickets eher er sich das fast gewaltsam herausriss.

      "...Sag mir einfach, was du von mir willst. Wenn du nicht mein Babe sein willst, dann bleibst du doch noch mein Freund - oder? Ich habe kein Bock dir mehr über heute und gestern zu erzählen, weil du...nicht noch mehr Schwäche von mir hören musst. Ich habe nicht Mal eine Ahnung, was du mit Wert an erster stelle meinst...? "



      Er zog zum Schluss seine Handschuhe an, nachdem er den Schein in seine Jackentasche stopfte - so als wollte er ihn passiv damit sagen, dass da sicher keiner außer er mitfahren würde. Es passte nur gerade nicht zur Stimmung, etwas anderes beschäftigte ihn dafür zu sehr. Eigentlich liebte er es bei Liam zu sein, wenn er sich geprügelt hatte...war Liam der letzte der ihn dafür anschrie. Er hielt ihn zwar gerne eine Predigt, doch fühlte er sich immer wohl. Jetzt aber war Liam derjenige, der gestresst wirkte - obwohl es ein Streit war, das Liam zwar ausgelöst hatte aber eigentlich sonst nichts damit zu tun hatte.

      "Alter...Liam... Mein wert an erster Stelle ist Sex...gefolgt von Nikotin und Gewalt. Willst du derjenige sein, an den ich als erstes denke, wenn ich geil bin? Dann...biete dich in Zukunft mehr mir an und hör auf Müll zu labern. Und wenn du darauf eigentlich gar kein Bock hast, dann lass uns wieder Freunde sein. Du bist der Einzige, den ich nicht anfassen würde, wenn du es so von mir verlangst. Ich habe keine Lust, dass du dich in meiner Gegenwart schlecht fühlst- außer ich wollte es so. Das versetzt nur mir schlechte Laune."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Liam Petrow

      Das schlechte Gefühl das Liam schon eine weile mit sich herum schleppte und nun förmlich drohte ihn innerlich zu zerfressen musste er einfach heraus lassen.
      Er bekam die Angst das wenn er länger Abwartet, es nur weitere solcher Überraschungen geben könnte die er nicht begriff...
      "Liam...alter...Jetzt lass mich auch sprechen, bevor ich explodiere. Urgh...."
      Auch wenn es Liam förmlich loderte noch viel mehr zu sagen, presste er seine Lippen zusammen um Janon auch zu Wort kommen zu lassen.
      Das ihn Janon immer noch Babe nannte ließ ihn nur mehr seine zusammengezogenen Augenbrauen vor Anspannung zittern.
      Vor aufregung begann sein Gesicht zu erhitzen und er senkte sein Blick auf denn Boden.





      "...Ich habe aber an dich gedacht, weshalb ich Russel hergeschickt hatte und gestern bin ich doch direkt zurück nach Hause gekommen...Also was zur Hölle willst du jetzt genau von mir hören?"
      Das reichte Liam nicht...
      Ihm war Bewusst das sicherlich nicht komplett aus Janon Kopf verbannt wurden ist und wäre er ihm komplett egal würde er sicherlich viele Dinge nicht tun.
      Aber auch solche Gestiken bedeuten für Liam nicht die sicherheit die er brauchte um sich weiter nicht der Angst zu stellen das Janon eines Tages...Nicht mehr wieder kommt.
      Selbst wenn ihm Janon kleine Gestiken zeigte das an ihn dachte...Wollte er nicht mehr so Naiv sein das dies allein Aussagekräftig wäre. Besonderes bei jemand so Launischen wie Janon....
      "...Du weißt genau wie ich bin und wenn du darauf kein Bock hast, dann...verpiss dich doch. Hör nur auf einen solchen Müll zu labern, dass du keinen Wert für mich hast. Wegen dir bin ich doch überhaupt erst gegangen..."
      ...
      Erschwert drückte sich Liam seine Hand gegen die Brust.
      Er war wegen ihm gegangen...?



      Liam musste wirklich seine Sinne schärfen um zu verstehen was Janon damit meinte. Denn von dem Infos und Wissen die jetzt hatte machte das überhaupt keinen Sinn!
      "Ich wollte nur zum Ochsen, um ihn eine Lektion zu erteilen, da du deinen Club ja nicht aufgeben willst und der Wichser kommt wieder, ganz klar. "
      Der schwere seufzter der Liam auf der Kehle lag war nur schwer zu unterdrücken.
      Was war Janon bitte? Ein Hund der sein Revier Markierte?
      Auch wenn ein kleiner Teil beeindruckt und dankbar war das es Janon vielleicht wirklich getan hatte um seinen in Janons Worten Scheiß-Club vor Oscar zu schützen. Wusste Liam einfach das es nicht die ganze Wahrheit sein konnte...
      Auch wenn es fies klang wäre sicher Janon immer noch Glücklicher damit wenn sein kleiner Traum eines Clubs ganz zusammen brach. Das nahm er ihm auch nicht mal Übel, er selbst hatte manchmal dunkle Wunsch Vorstellungen das Janon nie wieder in den Club von diesem Samuel Rose ging. Doch wusste er selbst das Janon gern Stammgast dort war.
      Er wollte nichts zerstören was Janon gefiel, davon hatte er selbst keinen Nutzen oder Freude dran.
      Denn wie Heldenhaft es daher klang...Wusste Liam das es ein weiteren Grund geben musste. Entweder wollte es ihm Janon wirklich nicht sagen oder sein Hirn kapierte es selbst nicht.

      "...Es hat...nur länger gedauert, als ich dachte...Ficken wollte ich ihn definitiv nicht, auch die Drogen nahm ich aus Versehen. Ich habe dir doch schon gesagt, dass der kalte Entzug kacke war...wieso sollte ich so dumm sein und damit wieder anfangen? Ach und...Was dein Vater betrifft, keine Ahnung wie das passiert ist...Den wollte ich zwar auch nicht ficken aber irgendwie kam es dann doch dazu...Waren denk die Drogen, keine Ahnung -ist jetzt auch nicht wichtig."
      Tatsächlich wollte es auch nicht so richtig in sein Kopf rein...Auch wollte er sich gerade eher ungern seinen Adoptivvater Intime mit Janon vorstellen, einfach weil eher Ratlos darüber war welche Persönlichkeit diese Drogen in Janon geweckt hatte das ausgerechnet mit einem Polizisten Sex hatte...Zwar konnte Livius ein guten Welpen-Blick aufsetzten denn Liam schon öfter dazu brachte ihm gefallen zu tun weil er gerade die Zeit nicht hatte oder ihm kleine Patzer zu vergeben...Aber war das wirklich der Typ-Mann auf denn Janon steht und heiß wurde?
      Normalerweise stand Janon auf deutlich kleinere Kerle und...Wenn an das Weiße-zeug an Janons Mundwinkel dachte, sowie wie die Bissspuren...Es war mehr als eindeutig welche Rollen-Verteilung in der Nacht statt gefunden hatte.
      Gab es einfach Kinks und Andere Vorlieben von Janon die er nicht kannte...?
      Klar seinem guten Freund sagte man nicht direkt alles aber dennoch fühlte sich Liam in dieser Hinsicht irgendwo Betrogen. Viel weniger von dem Act der beiden selbst...
      Wie sollte man das nicht Falsch verstehen?
      Schlimmer weise wusste Liam ja zu gut wie Janon manchmal unter Drogen Einfluss drauf war....Manchmal war er so erschreckend klar im Kopf das er glaubte er wäre schon Immun gegen das Zeug aber dann hatte solche Momente wo er ihn besser nicht aus den Augen ließ.
      Und jetzt soll er ihm glauben das es Ausversehen passiert ist?
      Janon machte ihn wirklich fertig....Leider glaubte er ihm den Mist. Oder besser gesagt er wollte ihm einfach glauben, es war einfacher als die Vorstellung das Janon wirklich Rückfällig werden könnte.

      "Ich bin mit dem Ochsen auch fertig, ich habe das was ich wollte. "
      ...?
      War Janon wirklich mit Oscar durch?
      Er kannte den Blonden nicht gut genug um dessen Hartnäckigkeit richtig einzuschätzen. In dem Punkt wäre Stan sicher gewandter....Aber Janon klang wirklich überzeugt davon.
      Aber konnte er nun wirklich Hoffnung schöpfen oder belügt sich Janon gerade nur selbst?
      Am liebsten wollte Liam gerade nie wieder von Janons Seite weichen....Sich an ihm festkrallen und egal wohin er gehen würde...
      Liam fühlte sich etwas beschämt bei dem Gedanken wie süchtig er eigentlich wirklich von Janon war es aber so gut es ging zurück hielt.
      Doch allein bei denn Gedanken das keine weiteren Unterbrechungen folgen konnten, Janon nun wirklich...Ihn als sein Babe akzeptierte ließ sein Herz wieder Freuden Sprünge machen. Sogleich merkte er aber das Gefährlich war sich zu früh darüber zu freuen...Genau weil er Janon kannte, war es nicht so einfach...



      Wenn er mit Oscar durch war....Konnte auch gut der nächste Kerl auftauchen, der vielleicht seinem Club oder Janon Blöd kam...Sah er ihn dann auch viel später?
      Oder gar nicht?
      Fand ihn dann wieder bei seinem Vater im Bett anstatt bei sich?
      ....Die Unsicherheit zerfraß ihn nur weiter.

      "....Ich verschwinde nicht aus deinen Leben und dass du mir wichtig bist. Ich hab nie gesagt, dass ich an deinem Arsch klebe, wenn du abhängig von mir bist - dafür...bin ich nicht gemacht. Wenn es dir doch scheiß egal ist, mit wem ich vögel...verstehe ich nicht warum wir überhaupt hier miteinander reden. Sag doch einfach, dass du dein Gelaber zurücknehmen willst und zu deinem Alten Daddy zurückwillst...Bereust es wohl, mir überhaupt diesen Vorschlag gegeben zu haben."
      Tatsächlich bereute er es wirklich etwas...Es war davor für ihn wesentlich einfacher.
      Allerdings war er so Janon viel näher gekommen und das...war es irgendwo auch Wert gewesen, sein besonnenes Suga-Babe Leben dafür vorerst aufzugeben.
      Sicher wäre er dann nicht so mit dem Gefühl Allein zu sein gewesen und wurde sich nicht so viele Gedanken machen über Janon. Aber er war sich das Risiko ja bewusst gewesen...
      Langsam wurde aber Liams Kopf etwas leichter, es hatte gut getan es für denn Moment einfach raus zu lassen und zumindest sich selbst klarer zu werden was ihn gerade so sehr fertig machte. Er ließ sich ohne große Gegenwehr die Tickets aus der Hand reißen....Vermutlich könnte keiner wirklich den Platz von Janon einnehmen egal welchen Attrakativen Sugar-Dad er dafür angebettelt hätte...
      So war dieser Preis kein wirklicher Gewinn für ihn ohne Janon...

      "...Sag mir einfach, was du von mir willst. Wenn du nicht mein Babe sein willst, dann bleibst du doch noch mein Freund - oder? Ich habe kein Bock dir mehr über heute und gestern zu erzählen, weil du...nicht noch mehr Schwäche von mir hören musst. Ich habe nicht Mal eine Ahnung, was du mit Wert an erster stelle meinst...? "



      Der Ausdruck in Liams Gesicht begann immer Emotionsloser zu werden. Wieder diese...Schwäche-Sache.
      Er war mittlerweile ermüdend für Liam das Janon sich vor ihm immer noch als den starken aufspielen will. Janons schwäche hatten ihn noch nie weniger begehrenswert für ihn gemacht. Sogar jetzt kapierte sein Erbsen Hirn immer noch nicht was er mit Wert ihm sagen wollte...Sie waren wie zwei verschiedene Tierrassen die versuchten sich miteinander zu verständigen. Selbst wenn er es ihm auch noch Körperlich demostieren würde befürchtete Liam das es Janon nicht kapieren wird....
      Dafür war eine zu große Blockade bei dem größeren und Liam konnte sie so oft versuchen zu überwinden, aber wenn Janon selbst nicht den Hinter hoch bekam und ihm weiterhin die Starken-Macker darstellen will, konnte er nichts an dem Ego von ihm Ändern.
      Aber Liam hatte schon selbst gemerkt das ihm ihre Freundschaft so viel wichtiger war als seine eigenen Gefühle....

      "...Willst du derjenige sein, an den ich als erstes denke, wenn ich geil bin? Dann...biete dich in Zukunft mehr mir an und hör auf Müll zu labern. Und wenn du darauf eigentlich gar kein Bock hast, dann lass uns wieder Freunde sein...."
      Liam hatte wirklich keine Lust sich Janon anzubieten wie ein williges Flittchen...
      Am Ende gewöhnte sich Janon noch daran und dann durfte Liam seine Lucky-Babe Rolle gar nicht mehr ablegen. Auch wenn es ihm Spaß machte und er sich sehr wohl fühlte, wollte er nicht dauerhaft in dieser Haltung sein. So klang es für ein Moment wirklich besser....Wenn sie einfach wieder da weiter machten, wo es aufgehört hatte...mit ihrer normalen Freundschaft.

      "....Du bist der Einzige, den ich nicht anfassen würde, wenn du es so von mir verlangst. Ich habe keine Lust, dass du dich in meiner Gegenwart schlecht fühlst- außer ich wollte es so. Das versetzt nur mir schlechte Laune."
      Langsam verschränkte Liam die Arme vor der Brust und Blickte Janon ernst an nachdem er sich den Kopf etwas darüber zerbrochen hatte.
      Es war wirklich Typisch Janon....
      Obwohl dieser Kerl wirklich nicht kapierte, sagte aber auch Dinge wesentlich Unbewusster die in Liams Herz immer wieder kleine Luftsprünge auslösten.
      Er war zwar immer noch verärgert aber zumindest fühlte er sich nicht allein in dem Augenblick schlecht.
      "Es...Hat mit Bock haben nichts zu tun! Ich bin einfach verdammt verunsichert...Gerade gibst du mir einfach nicht das Gefühl von der Art von sicherheit die ich brauche. Ich hoffe dir ist Bewusst das kein Anderer dir die Sache abkaufen würde mit dem Ausversehen? Aber ich glaube dir...Und nicht weil ein Naiv-Verblödeter Typ bin. "



      "Ich glaube dir weil ich dich wirklich sehr mag, weit aus tiefer als ein Freund. Mir ist unsere Freundschaft auch wichtig...Bis jetzt hab ich es jedoch nicht Bereut dir den Vorschlag gemacht zu haben. Aber wenn du wirklich willst das ich es nicht bereue und mich in deiner Gegenwart schlecht fühle, musst du auch die Verantwortung dafür tragen! Ich weiß genau das du das Wort nicht hören willst aber das ist der Deal. "
      Nun aber ließ Liam denn tiefen seufzter raus der ihm schon lange auf der Seele brannte.
      "Weißt du überhaupt das mich wegen dir versucht habe zu betrinken?! Ich hab alles wieder ausgekotzt....Hab mich voll vor deinem Kumpel blamiert! Ich wollte ein guten ersten Eindruck machen...Und dann muss ich dich hier antreffen! Du hast mir verboten mich einzumischen...Wie soll ich denn da nicht denken das ich überhaupt nicht Wert bin dein Babe zu sein? Dein Andere Kumpel im Viedocall hat auch extrem von einem heißen Kerl geschwärmt. Es fällt mir schwer mir da vorzustellen was du da noch überhaupt von mir hast? Mit mir kannst du sicher nicht vor deinen Kumpels angeben oder irgendwenn eifersüchtig machen...Aber mein Vater, dass kapier ich schon...Ich hab ein Bullen gevöget! Das wirst du bestimmt gut herum prahlen können!"



      Frustrier wankte Liam etwas mit sein Kopf. Er brauchte echt wieder Erfolgserlebnisse....
      "Tut mir Leid...Ich glaube mir wurde das mit dem Club doch zu viel und hab es Emotional auf dich abgeladen. Ich hab die Lage wirklich missverstanden, wenn du mir sagst das ich es dir wichtig bin...Sollte ich nicht so herum schimpfen.", gab Liam erschöpft nach als er sah das sich Janon wieder ganz angezogen hatte.
      Es schien als wollte er wirklich schnell abhauen....
      Mit einem weiteren Atemzug aber lächelte Liam nun Janon wieder entgegen, auch wenn sein Ausdruck noch immer etwas erschöpft wirkte:
      "Hör mal...Ich kann mir Vorstellen das ganze es einfach nur Scheiße gerade für dich aber würdest du vielleicht wenigstens zum Frühstück bleiben wollen? Ich bringe immer an diesen Wochentag Brötchen her um mit einem Vater und mein klein Bruder zu essen. Dich würde ich gern Herzlich dazu Einladen. Sieh es als kleine Siegesfeier darüber das du es dem Ochsen gezeigt hast, ja?"



      Insgeheim wollte aber Liam auch nicht das Janon wie auf der Flucht in ein Eingebrochendes Haus abhaute, es würde das ganze nur weiter in die ferne unangenehmer machen wie jetzt schon war.
      Dazu war Janons Nacht wohl nicht weniger Hart gewesen, wenn nicht sogar schlimmer...Aber Liam versuchte es nicht so zu formulieren das Janon dachte er hätte es jetzt nötig wieder zu Kräften zu kommen.
      Er wusste ja wie penibel er auf schwäche reagierte...
      Dazu brauchte er einfach ein kleinen Beweis dafür das er wirklich darauf vertrauen konnte das Janon nun sich wieder mehr auf Anderes Fokussierte als sich mit Oscar irgendwo in einer Gasse zu prügeln.
      Believe Me ~

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    • Janon Müntzer & Jurij Petrow & ???

      "Gerade gibst du mir einfach nicht das Gefühl von der Art von sicherheit die ich brauche. "

      Mehr verzog Janon das Gesicht, er verstand nur noch weniger was bitte Liam von ihm verlangte? Die Art von Sicherheit, die sein Freund wahrscheinlich wollte, konnte der Boxer nicht erkennen. Wollte er, dass er ihn mehr beschützte? Am besten klebte er Liam wirklich an seinen Hintern, dann wäre er doch zufrieden? Er konnte damit nichts anfangen, weswegen er gar nicht viel darüber nachdachte - wenn Liam etwas von ihm wollte, dann sollte er sich eben klarer ausdrücken - war nicht sein Problem.

      "Ich glaube dir weil ich dich wirklich sehr mag, weit aus tiefer als ein [i]Freund... Aber wenn du wirklich willst das ich es nicht bereue und mich in deiner Gegenwart schlecht fühle, musst du auch die Verantwortung dafür tragen! Ich weiß genau das du das Wort nicht hören willst aber das ist der Deal. "[/i]

      Genervt verschmälerte er seine violetten Augen und sah Liam ganz präzise an. Wow- er wollte gar nicht wissen wie es war mit Liam eine Beziehung zu führen, allein jetzt bekam er schon Kopfschmerzen von den Lektüren, nur weil er...Mal nicht nach Hause gekommen war. Am liebsten wäre er jetzt egoistisch und hätte ihn einfach 'Leck mich doch'- ins Gesicht gerufen und wäre gegangen. Aber...wusste er, dass sein Freund wegen ihm so aufgebracht war und sich bemühte mit ihm klar zu kommen. Wenn er ihn nicht so verdammt wichtig wäre, hätte er schon längst das Handtuch ihrer Freundschaft geworfen. Er sagte selbst, dass er ihn tiefer als einen Freund mochte...klar, sie hatten ja auch miteinander Sex- jedenfalls hoffte Janon, dass es bald wieder dazu käme. Aber vorerst brauchte er eine kleine Pause...Er wollte sich ja nicht blamieren. Unzufrieden nickte er und sagte daraufhin nichts weiter. Immerhin glaubte Liam ihm, ohne dass er weitere Fragen stellte - bei ihm wollte er seine Geschichte nicht übertreiben, auch wenn sie vielleicht wirklich albern vorkam.



      Dann aber fing Liam weiter an zu jammern, nur noch mehr als vorher. Lag es ihm wirklich so schwer im Magen, dass Janon nicht zurück gekommen war. Irgendwie bekam Janon ein leichtes Gefühl in seiner Brust - es war gut zu wissen, dass sein Freund sich so nach ihm gesehnt hatte. Es zeigte nur, dass Liam ernsthaft den Boxer brauchte und Janon mochte es, wenn er begehrt wurde. So konnte er ein prusten nicht verbergen, als ihn Liam erzählte wie er sich vor Russell betrank, so wie er seinen Kumpel kannte hatte er sich auch nicht eingekriegt vor lachen - doch sicher hatte er ihn geholfen...Anders als Travis, der ihn als Waschlappen bezeichnet hätte.

      Liam erinnerte sich selbst noch an den Videocall, wo Travis über den scharfen Rothaarigen prahlte. Ohja...Der war zwar total daneben und viel zu groß, betatschte sowas wie Oscar als wäre er seine Kuh. Doch seine Gesichtszüge und die krasse rote Mähne war...hatte Janon beim bloßen Gedanken etwas heiß anlaufen lassen. Er kommentierte dazu nichts, sondern räusperte sich nur - Es war ja nicht so als hatte Janon vorgehabt so einen Psycho hinterherzurennen.

      "Mit mir kannst du sicher nicht vor deinen Kumpels angeben oder irgendwenn eifersüchtig machen...Aber mein Vater, dass kapier ich schon...[i]Ich hab ein Bullen gevöget!"[/i]

      Erschöpft griff er sich am Nacken und setzte ein unsicheres Lächeln auf. Daran hatte er gar nicht gedacht, Liam brachte ihn zwar auf eine neue Idee aber...er wusste nicht ob er es ernsthaft erzählen sollte? Die Sache wäre anders, wenn er der aktive Part gespielt hätte und seine Jungs wollten immer Details - ein Stück vom Kuchen genießen. Es erinnerte ihn an die Situation als er Nicky kennengelernt hatte und ihn eigentlich dominieren wollte. Von dieser Nacht - die beängstigend guten Sex hatte - erzählte er auch niemanden, er wollte sein Image bewahren, denn fasste er den passiven Part als äußert schwach und Janon fühlte sowieso nicht sooo viel hinten, da er ein ganzer Mann war.

      "Ha...Wenn ich mit deinem Bullenvater angebe, wird vor allem Russell bald vor eurer Tür stehen...Livius wäre voll sein Typ. Ich behalt das für mich...denke ich."
      , konterte er und gab dabei sogar ein leises Lachen ab. Mit einem Polizisten angeben wäre zwar schon krass, doch vögelte auch Janon früher einen Politiker und damit prahlte er auch nicht herum...Auch, wenn es seine Kumpels wussten.



      "Ich habe schon früher mit dir angegeben, ich erzähle gerne über deinen Pfirsichhintern - der ist einmalig. Aber das meiste behalt ich ebenfalls für mich...Nicht, dass meine Kumpels noch scharf auf dich werden."

      Auch seine Freunde fanden Liam sehr gutaussehend und er machte schon als Jugendlicher ganz klar, dass die bloß die Finger von ihm lassen sollten. Wenn er sie zu sehr anheizte, würden sie Janon betrügen und Liam versuchen anzufassen, da würde der Boxer nur ausflippen. Doch hatte er schon öfters von seinen Kumpels gehört, dass er einfach zu viel von seinem Freund erzählte, sogar weniger schweinisches, als man es aus seinem Mund überhaupt gewöhnt war. Wenn Liam nur wüsste wie stark eigentlich er sein Typ war, würde er nie so etwas sagen - für Janon bestand Liam aus einem starken Sexappeal.

      "Tut mir Leid...Ich glaube mir wurde das mit dem Club doch zu viel und hab es Emotional auf dich abgeladen. Ich hab die Lage wirklich missverstanden, wenn du mir sagst das ich es dir wichtig bin...Sollte ich nicht so herum schimpfen."

      Wenigstens kam Liam zur Vernunft, er dachte schon, dass sie sich ewig im Kreis drehen würden, während Janons Beine vom bloßen Stehen schon weh taten. Er vermutete, dass er wirklich gut geschlafen hatte............in Livius Armen.....doch kam es ihn so vor als hatte er schon lange nicht mehr seine Augen zugemacht.
      So gut wie Liam eben war lud er ihn auch noch ein zu bleiben - für ein nettes Frühstück. Wollte er das echt? Er dachte eher, dass Liam diese Situation schnell lösen und vergessen wollte - mit ihm und seinem Adoptivvater. Eigentlich wollte Janon am liebsten abhauen und Liams kleine Familienzeit nicht stören... der Freund musste natürlich eine drauf setzen.

      "Sieh es als kleine Siegesfeier darüber das du es dem Ochsen gezeigt hast, ja?"

      Seufzend sank er seine Schultern, eine Siegesfeier wäre eher für ihn...in einem Love Hotel. Es würde sogar reichen ein paar Kippen zu erhalten, denn fühlte er schon außerhalb der Drogen den Entzug seiner Lieblingszigaretten. Ihn fiel nichts ein um abzulehnen, gegen Gratis-Essen hatte er eigentlich auch nichts...Aber wäre es nicht komisch mit seiner Familie beisammenzusitzen?

      "...Ich soll ernsthaft bleiben? Urgh...Meinetwegen - ich muss eh warten bis mich Travis abholt, der hat meine Karre...", stimmte er zu und gab sich geschlagen. Na, wenn das Liam glücklich machte...

      [Eine halbe Stunde später]

      Verblüfft starrte Jurij den neuen Kerl am Tisch an, während er genussvoll an seinem Brötchen mit Marmelade naschte. Der Typ war groß und sah total ausgelaugt aus - er war also ein Freund von seinem Bruder? Er begrüßte ihn aber irgendwie kam es ihn so vor als hatte dieser Dunkelhaarige schlechte Laune, auch wenn er gut mit aß. Hatte Liam je Gäste hierher eingeladen? Er wohnte ja jetzt alleine, weswegen Jurij mit dem Besuch nicht gerechnet hatte. Selbst schlief er auch wie ein Stein und wachte genau mit seinem Wecker auf, heute war Probe für ein Theaterstück. In jedem Augenblick würde bald sein Nachhilfelehrer eintreten, den er auch zum Frühstück - mit Erlaubnis von Livius- eingeladen hatte.



      Janon spürte genau den Blick des Bengels, doch starrte er nur desinteressiert in die Luft. So eng neben Liam und seiner Familie beisammen zu sitzen war total komisch - das war er gar nicht gewohnt. Zwar zwang er sich selbst oft in ein Cafe mit Fiete, da er ihn förmlich darum anbetete, doch meisten falls sagte Janon doch ab oder ging sobald jemand anderer hinzukam. Weniger genießend aß er sein drittes Brötchen, ihn brummte der Schädel und wenn er nicht bald eine Zigarette in sein Mundraum stecken konnte wäre er für den Tag vollkommen am Arsch.

      "...Raucht hier irgendwer?", fragte er deswegen nach, dabei schloss er auch Jurij nicht aus, in seinem Alter nahm er bereits Drogen und sein Leben war weniger idyllisch. Er zwang Travis zwar schon für ihn seine Lieblingsmarke zu kaufen, doch hätte er in seinem Zustand gerade wirklich alles genommen. Jurij schüttelte etwas unbeholfen den Kopf, woraufhin Janons Emotionen immer ausdrucksloser wurden. Was ein scheiß...Brötchen aber kein Nikotin?



      Schwach wendete er seinen Blick zu Livius, dessen Hals frei genug war, dass man seine Bissspuren sehen konnte. Es war immer noch unrealistisch, dass er mit Liams Adoptivvater geschlafen hatte. Er erinnerte sich daran wie Fiete immer von einen Polizisten geschwärmt hatte, war es nicht dieser Mistkerl da? Er konnte...ein wenig den Grund verstehen, auch wenn es bei Fiete sicherlich kein sexuelles Verlangen war - dafür war er zu bescheuert.
      Dauernd fokussierte er die Uhr an der Wand, als wollte er so schnell wie möglichst verschwinden. Er passte hier null rein, die kleinen Sonnenscheincharaktere wollte er lieber alleine lassen. Heute würde er definitiv nicht zur Uni gehen, dafür war seine Stimmung zu schlecht und sein Körper zu demoliert. Mehr...wollte er ein wenig Spaß haben - er würde die Jungs zusammenrufen und durch die Stadt ziehen. Sich endlich nur auf Spaß konzentrieren, ohne diesen ganzen Ärger, klang genauso nach Urlaub wie das Ticket, was ihn Liam gegeben hatte. Er hörte gar nicht zu als Jurij darüber erzählte, was er heute im Theaterclub alles machen würde und welche Hauptrolle er machte.

      Plötzlich aber...bevor Janon sein Glas Wasser nahm, weil er kein Bier bekam...hörte er ein gewisses Geräusch, was ihn eine starke Gänsehaut verursachte. Blitzschnell wandte er seinen Blick zur Tür, jemand klopfte an - rhythmisch und voller Harmonie.

      Klopf---

      Klopf



      tumblr_opj8qyboHN1runoqyo4_540.gif



      Fast wie ein Morsecode erklang das Klopfen an der Holztür, es war stark und laut...normalerweise hätte jeder andere die Klingel benutzt aber dieser gewisser jemand hatte seinen eigenen Stil hineingeladen zu werden. Hochhackige, auf den Boden klackernde Schuhe waren im Gang zu hören - ehe sie aus reiner Höflichkeit noch Einmal gegen die Tür klopften. So lange...bis Jurij erfreut aufstand um den Ehrengast zu öffnen. Wie ein Tier, dass vom Licht geblendet wurde fixierte sich Janon auf...genau die Tür.

      Wie...konnte es sein? Warum hatte er das Gefühl, dass...er hier war?!

      "Ma-macht das rückgängig. Sofort!!! Er soll hier auf keinen Fall her kommen!"

      ...Hörte er sich selbst im Kopf rufen, es war so als wurde sein Traum gerade zur Realität. Sein Atem wurde schwerer und am liebsten hätte er Jurij angeschrien, dass er gefälligst sitzen bleiben sollte. Es war wohl der kleine Funke am Restverstand, der ihn noch den Glauben geben wollte, dass alles nur ein blöder Zufall war.
      Doch...klopfte kein anderer in solch' einem Rhythmus wie er. Kein anderer Mensch hatte solch' geräuschvollen Schuhe an, kein anderer Mann würde so...genussvoll im Korridor pfeifen und dabei einen belustigen Ton hinausströmen.

      "...Schrei nicht so...Ich bin ja wach."

      ...War er das wirklich? Er hatte ja Drogen genommen, wer wusste was da die Nebenwirkungen waren? Bildete er sich gerade Dinge ein?

      "Da bist du ja, Münsi! Guten Morgen- Papa war so nett und hat für dich mitgedeckt! Komm nur rein!", klang die Stimme von Jurij erfreut hinaus und man konnte genau sehen wie stürmisch er den größeren Mann an seinen Arm packte und ihn hinein zog, sodass der Ältere kam mitkam.

      "Huch- Guten Morgen, haha. Du bist aber heute gut drauf, wohl bereit für deine Probe?", fragte der Mann beim eintreten hinein und stand nun direkt am Esszimmer, wo alle anderen genussvoll das Frühstück verzerrten. Ab diesem Moment...war Janon seinen Nervenzusammenbruch nahe. Er sah diese verfickt-bunten Farben, die sich mit seinem schwarz-weiß aus seinem Traum vermischten. Ihm wurde kotzübel und er konnte nicht anders als weiter auf diesen Ehrengast zu starren...und zu starren...



      "Hahaha...! Du hättest doch einfach mit deinen Freunden zu mir herkommen können...Wie früher. Aber was wäre ich nur für ein Vater, wenn ich mein Kind nicht seinen Platz auf der Welt demonstrieren würde, wann immer er es braucht?"


      Furchtbare Panik setzte sich in seinem Gesicht auf und die Sätze aus seinem Traum wurden nur klarer. Er wollte seinen Mund öffnen, doch konnte er es nicht, zu sehr war er damit überfordert diesen Mistkerl genau vor ihnen zu sehen, der sich gerade so locker mit dem Bruder von Liam unterhielt. Warum war er hier?! Wieso...War er im Haus von Liams Familie?!



      Fröhlich drängte ihn Jurij hinein und zeigte ihn seinen Stuhl. Liam und sein Vater kannten Münsi bereits, immerhin war der Mann auch der Freund von Livius. Den komischen Spitznamen bekam er von Jurij, den durfte er sich für ihre Freundschaft einen speziellen für ihn aussuchen. Doch höflicherweise dachte sich Jurij wenigstens Liams Freund mit seinem älteren Freund bekannt zu machen. Beide fixierten sich bereits und er wollte die Blockaden etwas hemmen, damit sie zusammen einen entspannten Morgen genießen konnten.

      "Das hier ist mein Nachhilfelehrer, Münsi. Er ist sozusagen auch mein Babysitter, wenn Papa mal nicht kann. Und Münsi, der Junge da drüber ist--"




      Auf Einmal jagte Liams Freund ihn einen Schreck ein, aus unbegreiflichen Gründen holte er absichtlich mit seiner Hand aus, sodass er die Gläser direkt in der Nähe von ihm traf. Abprubt stand er auf, wie eine scheue Katze, die gerade einen Hund von weiten erblicken musste. Die Scherben verteilten sich weit auf dem Boden, doch ignorierte es Janon komplett - als hätte er es gar nicht bemerkt.



      Schwer knallten seine beiden Fäuste auf den Tisch, sodass die Oberfläche erzitterte und das Marmeladenglas zur Seite fiel. Er atmete tief aus eher er bekam in einem tiefen, bedrohlichen und doch gestressten Ton mit der Person vor ihm zu sprechen.

      "...Warum bist du hier, alter Sack?!", raunte er beladen heraus, während die Hände am Tisch ganz klar zusammengepresst waren und zitterten. Seine violetten Augen blickten manisch und voller Hass den grünlichen Augen dieses Mistkerls entgegen. Sein Vater stand einfach vor ihm und...verätzte diesen Raum wie Schwefel.



      Anders als Janon wirkte der Mann eher überrascht und hob sogar eine Hand vor dem Mund. Dann aber seufzte er selbst stark- bevor er ihn antwortete kniete er sich hinunter und begann die Scherben einzusammeln, die Janon so schön auf dem Boden verteilt hatte. Stur starrte er zu Janon, seine Körpersprache war ganz weich so als würde ihn der Boxer mit jemanden verwechseln.

      "...Auch einen schönen, guten Morgen an dich, Junge. Oder wie wäre es mit einem - Lange nicht mehr gesehen, schön dass es dir gut geht-? Stattdessen...richtest du hier so ein Chaos?", sprach Achim sehr ruhig und schüttelte nur seinen Kopf, fast schon fremdschämend...Während er mit seinen schwarzen Handschuhen weiter die Scherben in seiner Hand einsammelte und Janon nur fassungslos machte - ihn in einen falschen Licht darstellte.

      "Willst du mich---"

      Bevor Janon überhaupt weitersprechen konnte erhob sich Achim plötzlich, sodass er genau vor Janon war und aus Schreck sogar sein Stuhl umkippte - ein weiterer lauter Knall war zu hören. Einen Schritt ging Janon unbemerkt auf Abstand, während er sich nervlich am Ende sein T-shirt ergriff. Achim konnte ganz klar die Angst seines Sohnes spüren, weshalb er genau wusste, dass er hier die Oberhand beim Sprechen hatte. Er musste es...schnell umschweifen, bevor dieser Narr ihn alles ruinierte.

      "Entschuldige dich zumindest bei Jurij, selbst wenn du dich nicht freust mich zu sehen... Musst du nicht immer wieder mit deiner Art jeden versuchen Angst einzujagen. Sei nicht so kindisch.."



      Doch dann fiel Achim etwas anderes auf, weshalb er plötzlich Sorge in seinem Gesicht versteckte und Janon total aus der Bahn riss. Wieder ein starkes Seufzen von Janons Vater, bis er enttäuscht weitersprach. Er zeigte Verständnis, so viel er nur konnte seinem Sohn gegenüber, während Janon sich ganz bleich wurde, als würde er gleich von seiner reinen Anwesenheit kollabieren.

      "..............Du......Hast du etwa ...was eingenommen? Das ist ja kein Wunder, dass du so auf mich reagierst...Bitte, lass uns das draußen klären, wenn du etwas loswerden willst, Schatz~."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Liam Petrow & Livius Petrow

      Als Janon so unsicher zu lächeln begann spürte Liam das es wirklich besser war vorerst nicht weiter darauf herum zu hacken. Er wusste leider nicht genau was alles vorgefallen war aber wenn Janon es für das beste hielt nicht darüber mit ihm reden zu wollen, fand sich Liam schnell damit ab.
      Schon früher hatte ihm Janon auf so manche Fragen kaum wirklich Antwort geben und da war es ihm lieber wenn Janon von sich selbst aus zu ihm kam. In denn meisten fällen passierte es auch.
      "Ha...Wenn ich mit deinem Bullenvater angebe, wird vor allem Russell bald vor eurer Tür stehen...Livius wäre voll sein Typ. Ich behalt das für mich...denke ich."
      Bei denn Worten musste Liam sogleich an seine neuen Angestellten denken die nun bei ihm in der Bar pennten und womöglich die nächste Zeit Leben würden bis sie eine eigene bleiben gefunden hatten oder sich dieser Liebeskrieg geklärt hatte.
      Irgendwas sagte nämlich Liam das Russel eher öfters nun beim Club sein würde wegen dem großen schweigsamen Kerl...
      Aber Liam beschloss nun das besser jetzt nicht zu erwähnen, vermutlich würde es Janons Blutdruck schnell nach Oben Katapultieren wenn er ihm die Story versuchte zu erklären. Da es gerade aber wirkte als fuhr Janon mit ihm runter, wollte Liam das Feuer nicht wieder entfachen.

      "Ich habe schon früher mit dir angegeben, ich erzähle gerne über deinen Pfirsichhintern - der ist einmalig. Aber das meiste behalt ich ebenfalls für mich...Nicht, dass meine Kumpels noch scharf auf dich werden."
      Eine schwache röte schlich sich in das Gesicht in Liam. Das mit dem Pfirsichhinter hätte sich Janon wirklich sparen können...Aber ein großer Teil in ihm verspürte große Erleichterung. Wodurch sein Lächeln wieder wärmer wurde.
      "...Ich soll ernsthaft bleiben? Urgh...Meinetwegen - ich muss eh warten bis mich Travis abholt, der hat meine Karre..."
      "Super, ich freu mich!"

      Später saßen sie gemeinsam am Frühstücktisch, natürlich war die Atmosphäre nicht Traumhaft aber Liam war glücklich genug darüber das Janon wirklich noch blieb bis Travis mit seinem Wagen kam.
      Er konnte aber Janon ansehen das er echt eine große Mütze schlaf gebrauchen könnte und vermutlich seine Zigaretten, das drückte sicherlich auch auf seine Laune aber keiner der Anwesenden Rauchte.
      So würde Janon hier nicht wirklich fündig werden, dass brachte Liam ein wenig zu schmunzeln und er Blickte leicht zu Cooper. Dieser war mittlerweile Zwei Jahre Alt und so unpassend es auch schien der Polizei Hund von Livius. Zumindest hatte er den Zwergspitz darin Trainiert. Jedoch besaß Cooper keine wirklichen Jagt Instinkte, er war sehr Anhänglich und eher ein Beschützer...Trotzdem Schwört Livius auf ihn als Polizei Hund. Während andere Kollegen eher die Typischen Rassen wie Schäferhunde oder Boxer an ihrer Seite hatten.
      Doch gerade machte der Hund ein eher sehr Müden Eindruck und Gähnte laut auf.
      Kaum zu glauben das sein Vater nach den Frühstück auch schon direkt los musste zu seiner Arbeit, der Familien Hund der Petrow wirkte eher danach als könnte er noch ein paar Stunden friedlich weiter schlafen.


      Besonderes Kreativ empfand Liam denn Namen von Cooper auch nicht besonderes...Livius war früher schon großer Fan von Autos.
      Und Cooper war der Name irgend einer Company die Rennwagen hergestellt hatte, er war der Meinung das der Hund so schnell flitzten konnte wie ein Rennauto....

      Klopf---
      Klopf

      Wenig später klopfte es an der Türe. Liam vermutete auch schnell das der zusätzlich Gedeckte Platz für den Nachhilfe seines kleinen Bruders handeln musste, Er selbst hatte ihn noch nicht so oft gesehen aber Livius sprach in den größten Tönen von ihm, besonderes da er ihm wirklich eine Hilfe war seit Liam sich nicht mehr so oft um Jurji kümmern konnte durch den Club.
      Liam war wirklich der Meinung das Livius wirklich wieder einen Partner oder Partnerin an seiner Seite brauchte, Er war wirklich eher der Familienmensch...Zu Schade das aus dem Freund denn er nach der Trennung mit der Leiblichen Mutter von Jurij hatte nichts geworden ist. Irgendwie soll der Typ oft in Kriminelle Angelegenheiten gerutscht sein, weswegen er es als guter Polizist nicht hinnehmen konnte. Liam hatte ihn nie zu Gesicht bekommen aber seit dem schien Livius echt Pech in der Liebe zu haben.
      Aber zumindest hatte er noch gute Freunde die ihm auch halfen in der Not.

      "Da bist du ja, Münsi! Guten Morgen- Papa war so nett und hat für dich mitgedeckt! Komm nur rein!"
      Doch als Jurij seinen Freund denn er albernder weise den Spitznamen Münsi gegeben hatte auch Janon vorstellen wurde Kippte die Stimmung sehr.
      Auch Livius bemerkte sogleich die heftige Reaktion von Janon, er hatte kaum die Zeit Achim anständig zu Grüßen.



      Denn mit einem ruck landeten die die Gläser am Boden und auch schepperte der Tisch durch die Fäuste von Janon.
      Sofort war Livius alarmiert aufgestanden um Jurij etwas sicher beiseite zu ziehen, nicht das dieser von denn Scherben etwas abkam!
      "...Warum bist du hier, alter Sack?!"



      Liam war für ein Moment wie versteinert, seine Augen klammerten sich feste an Janon, denn er derartig noch nie ausflippen gesehen hatte.
      Wut oder das er angepisst war ihm nichts neues....
      Er hatte ihm schon oft der ein oder Anderen schrecken eingejagt....Aber das hier??



      Vor allem begriff er seine Reaktion überhaupt nicht, hier war keinerlei Bedrohung oder dergleichen vorgefallen oder?!
      So war Liam ganz irritiert und wusste kaum wie er Handeln sollte aber es war mehr als klar das Janon wohl Jurijs Freund kennen musste...Auch für sein kleinen Bruder musste das mehr als verwirrend sein das jemand so Feindselig auf ihn reagierte.
      Er wusste ja das Janon keine Manieren hatte aber....Das war irgendwie eine vollkommend neue Situation.
      Wie es sich für ein vernünftigen Erwachsen gehörte, blieb Achim sehr gefasst und schien ihm auf für ein Augenblick als würde Janon denn armen Mann mit jemand verwechseln.
      "...Auch einen schönen, guten Morgen an dich, Junge. Oder wie wäre es mit einem - Lange nicht mehr gesehen, schön dass es dir gut geht-? Stattdessen...richtest du hier so ein Chaos?"
      Doch...Kannten die beiden sich wohl wirklich....
      In Liams Kopf ratterte es, er versuchte ihre Verbindung zu begreifen, besonderes weil ihm Janon gerade wirklich echt Angst machte. Als würde er ganz Andere Dinge sehen, als alle Anwesenden hier!



      Schnell merkte Liam auch das Janon Art und weise bestimmt sein klein Bruder auch sehr verschreckt haben musste.
      Er wollte gerade die Stimme erheben um ihn in Schutz zu nehmen oder die Sache zu erklären als:
      "..............Du......Hast du etwa ...was eingenommen? Das ist ja kein Wunder, dass du so auf mich reagierst...Bitte, lass uns das draußen klären, wenn du etwas loswerden willst, Schatz~."
      Mit denn Worten traf Achim sehr ins schwarze, es könnte gut sein das Janon merkwürdiges Verhalten Nebenwirkungen war...Was auch immer für ein zeug er Versehentlich gestern eingenommen hatte...
      Doch das ließ Liam nicht weniger auf Atmen, allein der Anblick und der zurück fallende Stuhl brachte sein eigenes Herz zum rasen.
      "Janon--"

      Plötzlich regte sich etwas am Boden. Als wäre die ganze Anspannung dem kleinen Zwergspitz vollkommend egal, kam er überglücklich Schwanz wedelnd auf Achim zu gelaufen.
      Genau wie Jurji freute er sich immer sehr ihn zu sehen. Ob es sein Geruch war oder er sich leckerlies von dem Mann erhoffte oder ihn sogar schon Teil der Familie ansah konnte man dem Hund nicht ansehen.
      Doch fröhlich kläffend wollte er schon aufgeregt im Kreislaufen.



      Allerdings war am Boden noch einige Glasscherben weswegen Livius sogleich aufschreckte.
      "Uha!! Stop Cooper, aus!!"
      Gab er ihm hastig den Befehl aber natürlich begriff der Hund nicht was er falsch gemacht hatte oder womit er aufhören sollte.
      Er begrüßte doch gerade nur seinen Lieblingsmenschen!
      "Bleib stehen....!", zischte Livius denn die Situation selbst ganz nervös gemacht hatte.



      Sichtlich hatte Janon ein ziemliches Problem mit Achim und diesem war für ein guter Vater wie er eben war auch sogleich aufgefallen das etwas mit Janon nicht stimmte. Vielleicht hätte er Liam sagen sollen das keine gute Idee war ihn am Frühstück teilnehmen zu lassen....
      Er fühlte sich in dem ganzen Schuldig da er nicht wirklich nachgedacht hatte, es überraschte ihn selbst das er es durch die Schule geschafft hatte immer wieder auf neue ...Wenn vor Augen geführt bekommen bekam, dass er besser hätte Nachdenken müssen.
      Er hebt den Hund hoch um ihn Juriji in die Hände zu drücken:
      "Kannst du bitte Cooper ins Nebenzimmer bringen mit einen Napf, damit er sich nicht an den Glasscherben verletzt ja?", sprach er behutsam mit ihm damit er nicht ganz von der Situation verunsichert wurde.
      Entschuldigend wandte er sich an Achim der sichtlich nun mit Janon draußen reden wollte.
      "Entschuldige, ich hätte dir bescheid geben müssen...Ich hätte mir eigentlich ausrechnen können Fiete sagte mir gestern ja noch das er sein Bruder ist....Also bist du sein Vater."
      Fast fühlte sich Livius so dumm wie damals als der Kindheitsfreundin seines Bruders Lin Wang-Chi zum Geburtstag gratuliert hatte und fragte wann denn ihre Zwillingsschwester Sophia Geburtstag hat....Obwohl er wusste das sie Zwillinge waren hat sein Hirn nicht verarbeiten können das sie doch am selben Tag Geburtstag hatten!



      Während sich Livius Entschuldigte und die Feststellung von Achim mit der Kurzfassung sogar bestätigte das er Janon auf die bitte von Fiete hin unter Drogen mit zu sich genommen hatte, war für Liam die Sache nur Komplizierter geworden.
      Vielleicht irrte er sich ja aber war sich Liam sehr sicher das Janon Reaktion gerade echt waren! Er hatte ihn in seiner schlimmsten Zeit erlebt aber noch nie so verängstigt und das gegenüber...seines Vaters?
      Janon sagte ihm immer solche Dinge das er niemals seinem Vater begegnen sollte und von denn Dingen die ihn Janon grob erzählt hatte wirkte der Mann aus seiner Erzählungen wie...ein wirklich schrecklicher Mensch.
      Nur wollte es nicht mit dem Bild von Achim zusammen übereinstimmen...Weswegen ihm der Gedanke nicht gefiel die beiden allein reden zu lassen.



      "Liam, komm lassen wir die beiden das unter sich klären."
      Die Stimme seines Adoptivvater holte in aus seinen tiefen Gedankengang der ihn sachte an der Schulter berührte.
      Er wollte das Chaoes Aufräumen in der Zeit aber Liam rührte sich nicht wirklich weswegen Livius gedämpfter zu ihm Sprach:
      "Ich verstehe schon das Janon ein wichtiger Freund von dir ist Liam aber das eine Familiäre Sache, die sie allein besprechen müssen...Achim ist ein verständnisvoller Vater, du musst dir keine sorgen machen...Das er so reagiert muss von den Drogen kommen. Es ist mein Fehler ich hätte ihn ins Krankenhaus fahren sollen."



      Liam wusste warum sein Vater so sprach...Er hatte ihm von dem Streit zu seinem Älteren Bruder schon öfter erzählt, denn er ihm gerne irgendwann mal Vorstellen wollte...
      Doch hatte ein genau ähnliches Thema die beiden Brüder komplett miteinander Zerstritten.
      Der Älteste Sohn seines Bruders Rhys nahm immer wieder Drogen und rieht immer mehr auf die schiefe Bahn...
      Livius hatte ihm damals helfen wollen, schließlich war Rhys allein Erziehend gewesen nach den Tod seiner Ehefrau...Doch schien Livius versuch zu helfen das ganze nur schlimmer gemacht zu haben.
      "Verdammt...Livius ich bin sein Vater! Du hättest dich nicht einmischen sollen....Jetzt hab ich als Vater komplett versagt....Du hast den Respekt zu mir wohl komplett verloren oder? Er ist mein Sohn...Du begreifst nicht die Verantwortung die ich für ihn Tragen, also misch dich nicht mehr ein!! Am besten hältst du dich komplett aus mein Leben fern. Denn selben Fehler werde ich bei meinen Jüngsten Sohn nicht machen...."



      Liam konnte nachvollziehen das sich sein Adoptivvater nun da raus halten wollte aber er kannte Janon nicht...Alle Alarmstufen in Liam waren gerade auf Rot gestellt.
      Zugleich wusste er in denn Augenblick kaum wie er Handeln sollte. Er wollte Janon beistehen!
      Auch wenn er Achim gerade nicht richtig Einordnung konnte, besonderes weil ihm sein kleiner Bruder immer die schönsten Dinge erzählte und immer über ganze Gesicht strahlte sobald um Achim ging. Ihn also als....Schlecht, für Janon einzustufen war so widersprüchlich. Aber Janon war vieles...Aber kein Schauspieler oder über empfindlich! Wenn es nur eine Kleinigkeit hätte er sich viel Protziger jetzt dargestellt...



      Sein Blick senkte sich auf denn Tisch, auf denn die Marmelade umgekippt war...
      Auf einmal kam ihn eine Idee und er hoffte es verschaffte ihnen wenigstens etwas Zeit damit Liam die Lage richtig Einordnung konnte.
      Er hatte versprochen sich nicht einzumischen, weil er auf Janons verstärke vertrauen sollte aber ganz Tatenlos konnte er nicht bleiben. Sein Vater war viel zu Treudoof um wie er jetzt an Achim Zweifel zu hegen.
      So nutze Liam denn Moment als Livius sich wieder Abgewandt hatte um die Rest Scherben aufzuräumen und nahm etwas von der roten Marmelade mit den Fingern auf.




      "Verdammt! Janon du blutest!!"
      Rief Liam so plötzlich bevor Janon mit seinem Vater vor die Türe gegen konnte und packte ihm an Arm. Dabei verschmierte er die Marmelade an ihm, dass es wirkte als hätte die unbemerkte Wunde gerade erst jetzt angefangen durch denn Stoff seiner Kleindung durch zu bluten.
      "Die Glassplitter — du hast dich geschnitten! Ich muss das sofort verbinden!", drängte er sofort.



      "Ist der Verbandkasten noch im Arbeitszimmer?",
      fragte Liam rasch nach was Livius schnell mit einem nicken bestätigte: "Braucht ihr Hilfe---", setzte Livius gerade an aber Liam wartete keine Antwort ab. "Schon okay ich nehme Janon kurz mit."
      Dann verschwindet er mit Janon den Flur entlang und zog ihn in das Arbeitszimmer hinein der ein kleinen Balkon richtung Straße besaß.
      Ohne ein weiteres zögern schloss der die Türe hinter ihnen ab.
      "Ich weiß nicht, was genau los ist aber lass uns Abhauen...", sagte er entschlossen zu ihm. Er wollte keine Erklärung hören aber für ihn war deutlich das Janon nicht mit seinem Vater reden wollte oder das dieser überhaupt hier war!
      "Dein Kumpel müsste doch jeden Moment hier sein und dein Auto bringen.", setzte Liam nach und öffnete den Balkon, damit sie hier raus klettern konnten.
      Er wusste das Livius mit sicherheit bei der Einstellung bleiben würde das wäre Familien-Sache aber das überzeugte Liam nicht.
      Believe Me ~

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    • Janon Müntzer & Jurij Petrow & Achim ntzer

      Anders als sein Sohn begrüßte Cooper Achim ihn mit mehr Respekt und Anstand, er wäre selbst über Scherben gelaufen, wenn Livius den Hund nicht aufgehalten hätte. Achim mochte einseitige Treue - so war ihm ganz klar, dass so naiv wie Livius war ihn durch Janons Überreaktion nicht verdächtig fand. Wichtig war es jedoch, dass Jurij dieser Moment nicht schockierte - Fiete kannte er bereits, doch hatte Achim absichtlich fast gar nichts von seinem ältesten Sohn erzählt - Er sollte ja wie der Bilderbuchvater wirken, auf den jeder Mensch neidisch sein konnte. Hätte Livius nicht die Erkenntnis gehabt, dass sie verwandt sind...Hätte Jurij sich große Sorgen machen müssen in was für eine eigenartigen Beziehung dieser Typ Münsi zwang.

      Bekümmert ergriff Jurij ihren Hund, der seinem Freund fröhlich zu bellte. Genauso wie Cooper verstand er die Situation einfach nicht - wieso war denn nur so dicke Luft zwischen Münsi und seinem Sohn? Geriet er etwa in die falsche Bahn, obwohl er so einen tollen Vater hatte? So gewalttätig wie Janon wirkte, musste er sich wohl ganz seinem Vater abgeschrieben haben...Er war wie das totale Gegenteil. Münsi war lieb - mit ihm konnte man selbst über die kindlichsten Probleme sprechen, obwohl er bereits ein erwachsener Mann war. Er könnte keiner Fliege etwas zur Leide tun.

      "Ist gut, Papa...Ich helfe danach auch beim Saubermachen.",
      sagte Jurij traurig, da dass Frühstück gar nicht so verkehrte wie er sich es erhofft hatte. Ob er sich wegen seinen Bruder auch sorgen machen sollte, mit welchen Menschen er da seine Zeit verbrachte? Er musste später Münsi mehr wegen seinen Sohn ausfragen - verurteilen wollte er ihn eigentlich nicht.



      Eigentlich hatte Achim vor durch eine kleine, private Unterhaltung die Situation mit Janon zu klären - es brauchte nicht viele Worte um Bindungspersonen zur Vernunft zu bringen. Doch konnte er seinen Sohn nicht vor auch der Petrows einfach herauszerren, weshalb er erst Mal die Scherben wegschmiss, die er aufgesammelt hatte - er spielte den Menschen, der sich nicht aus der Ruhe brachte - während Janon schäumte vor Emotionen.

      "Verdammt! Janon du blutest!!"

      Genau deshalb fand er Liams gespielte Panik überaus belustigend, Achim kannte die Farbe vom Blut, weshalb er nur lächelnd das Kunststück ansah. Janon selbst wirkte ganz neben sich, er merkte nicht einmal, dass Liam ihn mit Marmelade beschmierte. Er ließ sich einfach von seinem Freund ziehen, während auch ihm nachsah. Ach...Sie wollten also abhauen? Er mochte es wirklich nicht, wenn Janon ohne Weiteres ging - mit seiner Exfrau war es damals dasselbe. Nie...War er ein Freund davon einfach im Leeren dazustehen, er war dafür nicht der Typ - Menschen, die flohen waren doch...allesamt feige und luden zum Nachrennen ein. So stand er auf und musste sich sein finsteres Grinsen komplett im Gesicht verkneifen, sodass seine schwarzen Handschuhe seine Emotionen verdeckten.



      Der hohe Puls von Janon sank nicht, er fühlte sich wie in Trance, obwohl er doch hellwach war. Seinen Vater zu sehen war immer eine Hürde für ihn gewesen, er sah ihn...trotz allem noch genug. Doch, sobald es zu einem überraschenden Treffen kam - ein ungeplanter Moment, bei dem alles passieren konnte - verkrampfte sein gesamter Körper und er fühlte sich überschlagen von Emotionen. Das dieser Motherfucker auch noch...bei Liam ihm Hause eintraf - war wie ein wilder Albtraum, den er früher viel zu oft als Kind erträumt hatte.

      "Ich weiß nicht, was genau los ist aber lass uns Abhauen..."

      Zum ersten Mal blickte Janon seinen Freund im Raum an, davor waren seine Augen immer an der Tür gefangen als erwartete er gleich erneut ein neues Klopfen. Entgeistert sah der Boxer zu Liam auf, ohne nach Erklärungen zu graben schlug dieser einfach vor abzuhauen. Er hätte genauso gut den Drogen die Schuld schieben können, sowie es Achim erzielen wollte - doch stattdessen...schlug er ihn genau da war, was Janon aus tiefsten Herzen wollte.

      Von seinem Vater abhauen...

      "...Lass uns...Ein paar Straßen weiter auf Travis warten. Beeilen wir uns."



      Er wusste das keine Zeit zu verlieren war, Janon konnte nichts dafür, doch fühlte er sich wie in seine alten Kindheitstage zurückversetzt. Der Dunkelhaarige spürte wie ihn jemand beobachtete und auf Schritt und Tritt verfolgte - sicherlich verstärken nur die Nebenwirkungen der Droge diesen Zustand, doch glaubte es Janon tief im Herzen wirklich. Ohne Weiteres sprang Janon von Balkon herunter, er sah nicht Mal hinunter wo er landen würde und hatte glück, dass dort ihn nur der Asphaltboden erwartete. Automatisch streckte er die Arme nach Liam aus, um ihn direkt aufzufangen und sich dann diesem Haus abzuwenden.

      Gestresst nahm er Liam dann am Handgelenk, drückte ein wenig zu fest, da er seine Kraft nicht richtig dosieren konnte und sah nur noch die Umgebung an. Travis hätte ihn geschrieben, wenn er bereits angekommen wäre - doch so wie er ihn kannte...kam dieser Penner zu spät, als er eigentlich behauptete. Er fragte sich ob sie sich in einer Gasse verstecken sollten und zugleich überraschte ihn selbst der Gedanke, dass er wirklich der Meinung war...verfolgt zu werden. Es war wie ein vernarbtes Gefühl, was er einfach nicht loslösen konnte - egal wie verrückt er dabei aussah.

      Doch genau, als er versuchen wollte für Liam langsamer zu gehen und sie um ein Gebäude gingen...erhielten die zwei einen Schreck, den keiner so leicht vergessen würde.

      "Erwischt!"


      Spartanisch stand vor ihnen plötzlich Herr Müntzer, der sein Gesicht mit einer Clownsmaske verdeckte - dabei sein grässlicheres Lächeln verdeckend, das weitaus schlimmer war als auf der Maske abgebildet. Oder...bildete sich Janon diese Maske nur ein?! Es wurde dunkler in seiner Umgebung, obwohl es heiligster Tag war - Achim war schon immer ein Mensch gewesen, der alle Lichter und Farben für sich beanspruchen wollte.





      "Ihr seid zwar erwachsen, doch solltet ihr...niemals ohne eine höfliche Verabschiedung gehen. Väter machen sich doch Sorgen, wenn ihre Kinder das Haus verlassen, egal in welchem Alter~.", belehrte er die Zwei in einer sanften Stimme, die jedoch einen kleinen giftigen Ton verbarg. Der fürsorgliche Vater, der genau wusste wohin verwirrte Kinder hineinlaufen würden, wenn sie es mit der Angst zu tun bekämen.

      Wie angeschossen strauchelte Janon nach hinten und zog Liam so fest wie er nur konnte in seine Arme, er konnte sich und ihn gerade so halten ohne mit den Gesäß auf den Boden zu fallen. Paralysiert und durch den Wind gezogen verengten sich Janons Atemzüge, dieser hundsgemeine Wichser! Wäre Liam jetzt nicht da gewesen, hätte Achim sich nur noch ungnädiger gezeigt, doch blieb es nur bei einem kleinen Schrecken, während Janon verstört auf diese grässliche Clownsmakse blickte - sein Herz rutschte ihn aus der Brust und er drückte Liam mehr an sich als wäre er ein Stofftier.



      In der Clownsmaske von Achim, die er wirklich dabeihatte, befanden sich doch zwei Scheine. Summend übergab er sie in Liams Hände, da Janon viel zu beschäftigt war sich in den Stoff des Rothaarigen zu klammern. Was genau beabsichtigte Janon, wollte er Liam schützen und hatte angst, dass Achim ihn einfach wegreißen konnte? Nun...Bei der Familie Petrow wartete bereits sein jüngerer Bruder und da konnte er nicht so gierig sein...Alles nach dem Anderen, ein Kartenhaus baute man von unten nach oben auf - Geduld war eine Tugend.

      "...Die Tickets, du musstest sie verloren haben...als du so mit Liam davon bist... Man muss sie heute einlösen, sonst sind sie nichts mehr wert - Ich musste euch einfach hinterhergehen.", erklärte Achim ganz klar, der sich die kleinsten Details vom Trip gemerkt hatte. Obwohl er doch so freundlich lächelte, symbolisierten seine Augen eine eisige Kälte, die durch das Sonnenlicht nur stärker hervorgerufen wurde.



      Dann aber ging der größere Mann selbst auf Abstand und schob seine Maske zurück in die Tasche, als wäre er mit der Comedynummer fertig. Seufzend strich er sich über sein Haar, während er die zwei Jungs noch weiter fixierte - wie ein Jäger, der auf seine Beute achtete. Jedoch wurde sein belustigtes Gesicht plötzlich zu etwas traurigem, sogar...bemitleidenswerten - wie ein fürsorglicher Vater je seinen Sohn ansehen würde.

      "Wirklich schade, dass du wieder zu den Drogen greifst - dank ihm konntest du lange ohne. Ich bin wirklich froh, dass mein Schatz solch' einen wertvollen Freund hat wie dich, Liam. Ich möchte mich auch besser mit dir verstehen Janon, so wie früher...Ich vermisse die Zeit und Fiete wollte, dass du dich mehr uns wieder zeigst - du weißt doch, dass wir immer für dich da sind."

      Dann wandte er sich ganz ab und winkte ihnen zum Abschied zu, er ging wieder in die Richtung der Wohnung - ganz sorgenfrei und entspannt. Dabei spürte er Janons Herzrasen noch meterweit weg und er genoss es förmlich, dass sich nie etwas in dieser Hinsicht verändern würde.

      "Ich werde mich vorerst verabschieden, tut mir Leid wegen dem kleinen Schreck. Passt auf euch auf und achja... Dein Zimmer bleibt immer für dich frei - Du weißt, dass du dich bei mir immer wie zu Hause fühlen kannst...Egal wie groß du wirst oder...was du über mich sagst."
      ...
      ....

      Die violette Farbe begann sich bei Janon zu verdunkeln, so als würde der tiefste Nebel in ihm heranwachsen. So langsam ließ er Liam los, die Stärke entwich seinem Körper. Er wusste ganz genau, was dieser beschissene Mistkerl auf seine Aussagen erzielte. Was er über ihn sagte...Achim wäre der erste, der Wind davon bekäme, wenn Janon seinen Mund zu weit aufriss. Sich dabei als freundlicher Familienvater aufzutischen war seine Spezialität, von dem der Boxer einfach nur schlecht wurde. Für eine Weile starrte er auf den Boden, regungslos obwohl die Zahnräder im Kopf chaotisch ratterten. Für seine Verhältnisse sagte er schon lange einfach gar nichts mehr - so als wäre das Licht in ihm abgeschaltet worden.



      "Heeey, da seid ihr jaaa! Mannomann, Ich bin drei Mal um den Block gefahren um euch zu treffen!"


      Kam plötzlich die erneute Überraschung, doch diese schockte einfach Janon nicht mehr. Das Travis viel zu spät mit seinem Wagen bei ihnen anhielt, damit sie einsteigen konnten war einfach...kein Grund mehr um auszuflippen. Freudestrahlend hatte er das Fenster nach unten gefahren, um sie zu sich zu rufen. Er war den ganzen halben Tag mit der Karre unterwegs, wenn er sich auch nur einen leisten könnte. Aber als Sushiverkäufer waren die Einnahmen nicht besonders groß, weshalb er froh war, dass Janon an Luxuswägen kam.



      Janon sah zu seinem Auto, die bebbende Panik schluckte er vor seinem Kumpel direkt runter. Auch, wenn seine Stimme noch immer ein gewisser Ehrgeiz fehlte und leichter wirkte, beschloss er dennoch Travis sein Zielort zu erklären. So verrückt es auch klingen mochte...Es war seine erste Chance, um wirklich abhauen zu können...Vor Problemen und dieser verfluchten Stadt.

      "Hast du getankt? Du fährst uns nämlich gleich zum Hafen."



      "Ja, klar - um die 4 - Mal! Das Baby ist voll und ---MOMENT, Hafen?! Warum das denn? Ich mein - klaro, Alter. Aber das ist eigentlich nicht der Ort, an dem du gerne abhängst?...Öh...Steigt ein und schnallt euch gut an???"



      Travis war zwar neugierig wie eine Katze, doch wusste er, dass es nichts brachte seinen Freund auszufragen. Solange sie sich nicht umbringen wollten im offenen Meer sollte es ihm recht sein? Hieß es dann, dass er den Wagen etwas länger behalten durfte?
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Liam Petrow & Livius Petrow

      Es war beinahe als würden sie beide eine Zeitreise zurück machen, es war eine Ewigkeit her das Liam spürte wie ihn dieses Aderalien durch die Venen jagte und er wie einstudiert in Janons Armen landete.
      Es war fast so als wäre keine Zeit zwischen ihren damaligen Streifzügen vergangen, doch diesmal war es anderes....
      Sie liefen nicht von der Polizei davon oder wütenden Eigentümern....
      Janon's Vater welcher Liam als ein guten alten Freund seines Adoptivvaters kennengelernt hatte und auch sein kleiner Bruder anvertraute, löste in Janon solche Panik aus die er noch nie bei ihm zu Gesicht bekommen hatte. Es verwirrte ihn unsagbar heftig, als würden sie vor einen Unsichtbaren Gespenst davon laufen!
      Doch war allein sein starkes Vertrauen zu Janon Grund genug für ihn es nicht zu hinterfragen, auch wenn in seinem Kopf in einem Meer davon in einem heftigen Strudel umher kreisten.
      Der starke griff an seinem Handgelenk schmerzte sehr, dass Liam kurz ein Auge zukneifen musste um sich zu beherrschen nicht laut aufzujapsen.
      Er spürte sofort das Verlangen Janon beruhigen zu wollen, schließlich rechnete er nicht damit das irgendjemand darauf kommen würde das sie über den Balkon abgehauen sind.
      Gerade als Janon langsamer wurde und Liam seine Hand an seinen festen griff legte um etwas zusagen----

      "Erwischt!"



      Noch nie im Leben hatte sich Liam so heftig erschreckt wie in diesen Moment, die Worte die er gerade aussprechen wollten, schlugen ihm so hart gegen die Kehle das er so heftig nach Luft schnappt atmete das ihm schwummrig wurde.
      Normalerweise würde sich Liam nicht als sonderlich Schreckhaft Einstufen aber der Moment hatte ihn dermaßen aus der Fassung gebracht.
      "H-haahh...?!"



      "Ihr seid zwar erwachsen, doch solltet ihr...niemals ohne eine höfliche Verabschiedung gehen. Väter machen sich doch Sorgen, wenn ihre Kinder das Haus verlassen, egal in welchem Alter~."
      Für ein kleinen Augenblick hatte Liam vergessen wie man richtig Atmete, es hatte auch gebraucht bis in seinem Kopf ankam das vor ihnen Herr Müntzer war....
      Es war beinahe wirklich als wäre er wie ein Ungeheuer aufgetaucht und die List von Liam sofort durchschaut hatte. Das dieser Mann sehr Intelligent war, vermutete Liam sowieso schon länger und trotzdem hatte er ihn unterschätzt.
      Doch mit den Worten von Janons Vater kam in Liam eine erneute Realisation die ihn Kummer bereitete.
      Väter machen sich doch Sorgen....
      Auch wenn er in erster Linie an Janon dachte, der in seinen Augen so viel Distanz wie möglich von seinem Vater brauchte auch wenn Janon nie ganz in Detail ging...Verfraß ihn das schlechte Gewissen nun Livius gegenüber....



      "....Und der Gedanke das dir irgendwas hätte passieren können wenn du wieder Rastlos da draußen dein Leben allein führst nur weil dir das Leben in Waisenhaus nicht gefällt....Wenn es für dich in Ordnung ist und du mich auch akzeptieren möchtest....Würde dich sehr gerne Adoptieren....Ich kann dir nicht viel bieten trotzdem...Möchte das du ein sicheres zu Hause hast und eine Familie geben zu der du immer zurück kommen kannst."
      Schon als er nicht mal sein Adoptivvater gewesen war hatte sich Livius immer sorgen um ihn gemacht....Er wollte für ihn ein zu Hause und Familie schaffen vor der Liam niemals Weglaufen müsste. Es hatte ihn auch unsagbar Glücklich gemacht und sogar jetzt wo er ausgezogen war...Livius war immer für ihn da.



      Aber doch befürchtete Liam, dass ihn Livius gerade nicht verstehen würde....Wie sollte er ihn darüber überzeugen das Achim womöglich nicht der Mensch war wie es schien ?Wenn er doch selbst nicht mal wusste was hinter dieser Maske steckte...Allein nur durch sein Gefühl und vertrauen zu Janon war kein Beweis.
      Liam konnte nur hoffen das nicht der Eindruck entstand er würde sich nicht bei Livius und Jurij wohl fühlen...Das hier war etwas komplett Anderes als zum Waisenhaus.
      So senkten sich seine schuldbewussten Augen jedoch auf---Die Lotterie-Tickets...?!
      Er hatte gar nicht mitbekommen das diese Verloren gegangen waren, es ging vorhin auch alles recht schnell...Beinahe als hätte Achim ein Zaubertrick vorgeführt, brauchten seine Hände einen Augenblick um danach zu greifen, fast als wäre er unsicher ob es sich hierbei nciht um eine Illusion handelte.

      "...Die Tickets, du musstest sie verloren haben...als du so mit Liam davon bist... Man muss sie heute einlösen, sonst sind sie nichts mehr wert - Ich musste euch einfach hinterhergehen."

      Wäre die Situation Anderes gewesen hätte sich Liam vermutlich bei dem großen Mann dafür bedankt....
      Doch der schreck von eben lag ihm noch so tief in den Knochen und dazu spürte er die reißenden drück von Janon.
      Es war vielleicht nur Einbildung doch gerade fühlte es sich so schmerzhaft an als würde ihn Janon gerade mit in den Tod reißen, so feste wie er sich an ihm klammerte....



      Aber Liams Körper, verspürte in diesen Moment keine Gegenwehr....Vermutlich hätte Janon gerade alles mit ihm machen können. In Zerquetschen oder sogar erschießen, er fühlte sich gerade wie unter Trance... Als wäre Janon ein ertrinkender und Liam gab sich den Schicksal einfach hin von ihm mit hinunter gezogen zu werden. Er wollte bei ihm sein...Egal wie dunkel es sein würde wohin er ihn führte. Auch wenn er dadurch begann Achim mit ganz Anderen Augen zu sehen.
      Er wusste es hatte mal eine Zeit geben in der er große Eifersucht gegenüber Janon verspürt hatte...
      In Gegensatz zu ihm hatte er Freunde an einer Öffentlichen Schule gehabt, einen Vater...Ein zu Hause.
      Und trotz war er immer wieder zu ihm in die Gasse gekommen, doch je länger er Janon besser kennenlernte schien es ihm als Jagte ihn ein dunkler Schatten nach von dem Janon nie wirklich weggekommen war.
      Aber war ...Er es?
      War dieser Mann mit der bemitleidenswerten Stimme dieser Schatten?
      Liam merkte wie die Unsicherheit in ihm zurück kehrte....

      "Wirklich schade, dass du wieder zu den Drogen greifst - dank ihm konntest du lange ohne. Ich bin wirklich froh, dass mein Schatz solch' einen wertvollen Freund hat wie dich, Liam. Ich möchte mich auch besser mit dir verstehen Janon, so wie früher...Ich vermisse die Zeit und Fiete wollte, dass du dich mehr uns wieder zeigst - du weißt doch, dass wir immer für dich da sind."

      Wie ein Bilderbuch Vater klang der Mann, der seine Familie wieder zusammen führen wollte. Livius hätte sicher bei diesen Worten ein paar Tränchen vergossen...
      Aber in Liam weckte es nur mehr Verwirrung, es klang als wäre es schon fast eine indirekte Drohung die nur Janon verstehen konnte...Oder wurde er nun selbst ganz Paranoid??
      Er wollte ja auch nicht das Janon wieder zu Drogen greift....Er konnte beinahe diese Sorge von Achim nach empfinden und trotzdem fühlte es sich nicht fpr ihn danach an als empfanden sie das selbe Janon gegenüber.

      "Ich werde mich vorerst verabschieden, tut mir Leid wegen dem kleinen Schreck. Passt auf euch auf und achja... Dein Zimmer bleibt immer für dich frei - Du weißt, dass du dich bei mir immer wie zu Hause fühlen kannst...Egal wie groß du wirst oder...was du über mich sagst."
      Bis zum Schluss hatte es Liam nicht geschafft ein Wort raus zu bringen....
      Er konnte nur Achim nach Blicken mit einem so gemischten Gefühl im Magen das er noch immer nicht wusste wie er darüber denken sollte.
      Es war als erlebte er etwas über Janons Leben das er nie hätte sehen dürfen....
      Obwohl es Liams größte Begierde und Wunsch war...So viel mehr über Janon zu wissen bis auf den kleinsten Grundkern....
      So war der Seelisch nicht auf das hier vorbereitet gewesen und so wie Janon Ausdruck im Gesicht war, er noch viel weniger....
      Endlich ließ ihn Janon wieder los, so das zwar ein schmerzende druck in Liam zurück blieb aber sich Janon zumindest wieder mehr Regen konnte nachdem Achim wieder zurück zur Wohnung ging...
      Er wusste wirklich nicht was er über denn Mann denken sollte....Aber wenn er Janon zu so jemand machte der kaum ein Wort heraus bekam, konnte er in seinen Augen doch nur sein Feind sein oder?!
      Auch wenn er sich gerade mit Stan zerstritten hatte wünschte er sich gerade seine Neutrale Meinung darüber. Auch wenn er seine kühlte, Rechenschaften Art wirklich nicht gut hieß, war er ein verdammt guter Menschen- Analytiker.
      Auch wenn er Janon viel zu streng verurteilte würde er in dem Punkt sicherlich sich nicht beeinflussen lassen...
      Und...Dann könnte er vielleicht mit seinem Vater darüber sprechen...?
      Livius hielt viel von Stan, in seinen Augen wäre dieser ein Brillanter Polizist würde er nicht für die Lyons als Butler arbeiten.
      Mit dieser Überlegung spürte Liam das seinen Gedanken endlich begannen wieder klarer zu werden.

      Dann kam endlich aber auch schon Travis mit Janons heißgeliebten Wagen. Es wäre besser gewesen wenn dieser Früher hier gewesen wäre. So hätten sie sich den schreck mit Janons Vater ersparen können.
      "Heeey, da seid ihr jaaa! Mannomann, Ich bin drei Mal um den Block gefahren um euch zu treffen!"
      Die Stimmung war so auf dem Tiefpunkt das es beinahe unwirklich wirkte wie gut die Laune des Kumpels von Janon gerade war...Nun...Unwissenheit konnte manchmal wirklich ein Segen sein!

      "Hast du getankt? Du fährst uns nämlich gleich zum Hafen."

      Hafen...?
      Etwas überrascht von Janon Entscheidung Blickte zu ihm rüber als er sich, nachdem Janon sich hingesetzt hatte er sich wegen dem Platzmangel seines Sportwagens auf sein Schoß setzten musste. Mit anschnallen war etwas schwierig...Soweit hatte nun Liam auch nicht Gedacht. Jetzt da Travis sie fuhr...Andererseits wollte er Janon in seinen Momentan Zustand auch nicht am Steuern sehen...Und er selbst konnte eben höchsten Fahrrad fahren. So war nur zu hoffen das Travis anständig fuhr, während er auf Janon Schoß saß...Livius würde bestimmt bei den Anblick ein Schock fürs Leben bekommen.
      Sein eigener Blick fiel nun zurück auf die Tickets in seinen Händen.
      Aus irgend einen Grund fühlte sich diese gerade schwer zwischen seinen Fingern an. Natürlich wollte er Janon bestehen aber...Mit dem Worten Hafen löste sich in ihm wieder die Erinnerungen auf wie er albernder weise davon Geträumte mal die Polar-Lichter sehen zu können.
      Eigentlich verband er sehr viel schönes mit den Hafen....Es war auch das erste mal das er mit Janon gehabt hatte und bedeute für ihn auch sowas wie ein Zufluchtsort....
      Weswegen seine Überraschung schnell wieder verstrich. Ob Janon ähnlich empfand oder gerade nur das nächst beste wählte spielte da keine Rolle...
      Aber es wirkte so...Einfach?
      Nachdenklich hielt sich Liam soweit es ging dann fest nachdem er Travis nur kurz zu nickt hatte zu Begrüßung.
      Irgendwie war die Situation auch Peinlich und...irgendwie angespannt.
      Seit er sich erschreckt hatte, schien ihm die Worte gerade sowieso nicht wirklich über die Lippen kommen zu wollen.

      Stattdessen Blickte Liam leicht an Janon vorbei, aus dem Fenster zurück in die Richtung der Wohnung von Livius....
      Es schien gerade die einzig beste Lösung zu sein. Distanz aufzubauen um den Kopf frei zu bekommen...Es war ja nicht für immer.



      So langsam löste sich die Anspannung in Liams Körper und er lehnte sich etwas zurück. Ein Glück aber das er sein Smartphone mitgenommen hatte.
      Während sie langsam losfuhren schrieb er Livius wenigsten eine Kleine Nachricht, dass er dringend Los musste und sich bei Zeit wieder bei ihm melden würde. Er wollte das Missverständnis schnell beiseite räumen das sich Livius nicht noch für alles die Schuld gab...
      Er wusste zwar nicht was jetzt Janons genauer Plan war, aber wollte weiter an seiner Seite bleiben, vermutlich würde mit ihm sogar ans Ende der Welt fahren, wenn es sein müsste.
      Mit etwas schweren Herzen schrieb er dann auch Stan, denn er wieder entblockt hatte...
      Natürlich ging er nicht ins Detail, es ging keinen Anderen etwas an was sich jetzt hier gerade abgespielt hatte.
      Er erzählt, dass er überraschend eine Reise gewonnen hat und Stan bittet, während seiner Abwesenheit auf seinen Club aufzupassen, da derzeit dort auch Zwei Personen wohnten. Außerdem bittet er ihn, sich in der Zeit über Herr Müntzer zu informieren. Ihm ist wichtig, die ehrliche Meinung seines Kumpels zu dieser Person zu hören, da er sich nicht sicher ist, ob er ihm vertrauen kann...Stan kannte ihn gut um zu wissen das bei seinem Glück solch eine Reise wirklich unerwartet gekommen war.
      Und so wie Liam seinen Freund Stan kannte würde er natürlich ein Auge auf Personen haben wo er ein ungutes Gefühl hatte, besonderes wenn sie in kontakt mit seinem kleinen Bruder standen.
      Aber so ganz wusste Liam auch nicht wie reagieren würde wenn Stan sagte das mit Herr Müntzer alles in Ordnung wäre....
      Dann steckte Liam das Handy aber wieder beiseite ohne darauf zu warten ob Stan die Nachricht nun gelesen hatte oder nicht. Hoffentlich dachte Janon jetzt nicht er würde das Smartphone vor ihm verstecken wollen...Aber gerade spielte für ihn die Antwort von Stan keine größere Rolle, sein Blick heftete sich an Janon...



      Gerade würde er sich so gern an ihn ran Kuscheln und solange sein Kopf gegen seine Brust lehnen bis er sicher war das sein Herz wieder in einen gleichmäßigen, ruhigen Rhythmus schlug.
      In genau so einen Moment merkte er nur wie sehr er Janon eigentlich liebte.
      So bemerkte er die neue Zigarettenschachtel die Travis für Janon wohl kaufen sollte auf den Handschuhfach des Autos. Er war zwar kein Fan davon das Janon seine Luge damit verpestet aber womöglich brauchte er das Zeug um wieder runter zu kommen.
      Nahm er diese und reichte sie direkt Janon sachte mit einem leichten aufmunternden Lächeln.
      Natürlich machte keine Zigarette der Welt die Lage gerade besser, doch wenn nur ein kleiner Funken war wäre es schon mal ein Anfang. Schließlich sollte Travis bei ihren langen Gesichtern nicht wirklich glauben das sie sich gleich im Hafen ertränken würden.

      .....................
      .............................
      .......................................

      Zur selben Zeit hatte Livius zusammen mit seinem Sohn Jurij das größte durcheinander Aufgeräumt. Die Scherben umwickelte er gerade Vorsichtig in Papiertücher, bevor er diese in ein Müllbeutel packte, damit dieser nicht reißt.
      "So ich hoffe das waren alle.", sprach er aufatmend. So konnte Cooper hier wieder herum laufen ohne dabei sich zu verletzten.
      Sein Smartphone vibrierte und er hielt die Nachricht von Liam...Er konnte sich ein leicht verärgertes schnauben nicht zurück halten.
      "Also wirklich...Erst der Brand in seinem Club und jetzt flüchtet er mit seinem Freund, sie hatten doch normal die Haustüre benutzten können...!"



      Es war wirklich kaum zu fassen, netterweise war Achim Ihnen sogar noch nachgelaufen.
      "Bitte nimm dir daran kein Beispiel Jurij , über Balkons zu Klettern ist sehr gefährlich.", bat er sein kleinen Sohn eindringlich. Wenigstens wusste Livius bei ihm das er immer sehr brav war und nichts wage mutiges versuchte....!
      Er wusste ja das sich Jurij gerne Liam als Vorbild nahm aber leider hatte er das Gefühl das sich sein Adoptivsohn in letzter Zeit in viele Schwingkreisen brachte.
      Liam nahm keine Drogen oder dergleichen, er war wirklich vorbildlich...Vermutlich wollte er nur einen guten Freund in der Not helfen.
      Aber auch wenn Janon der Sohn von Achim war, machte ihn der Bursche doch etwas Kopf zerbrechen....Unbewusst strich er sich dabei über die heilenden Bisswunde an seinen Unterarm...
      Nun...Er konnte ja verstehen, dieser Janon hatte schon seinen Reiz....Er selbst war bei ihm ganz schwach geworden und bekam allein von seinem tiefen Blick und attraktiv Rauchigen stimme ganz weiche Knie. Vielleicht weil er ihn ein wenig an Achim erinnerte wie er früher mal war Optisch gesehen...---

      "Streife 24/3 Petrow, kommen."

      Erschrocken war Livius zusammen gezuckt als er sich beinahe in alte Kindheits-Schwärmerei verlor und das Funkgerät das auf dem Wohnzimmerschrank stand zu Rauschen begann und eine ernste Frauenstimme daraus erklang.




      Sogleich ließ Livius alles stehen und liegen, Er eilte zu dem Gerät und drückte den Knopf an der Seite als er in das Mirko sprach:

      "Streife 24/3 hier ich höre."

      "Lageeinsatz Innenstadt, Höhe Marktplatz. Massenrandale zwischen zwei Fangruppen, ca. 20 bis 50 Personen. Streit eskaliert, Beteiligte schlagen aufeinander ein, werfen Flaschen und Randalieren. Es gibt Verletzte, Passanten bringen sich in Sicherheit. Bereits Kräfte vor Ort, fordern dringend Unterstützung an. Sie sind die nächste Einheit – sofort an den Einsatzort. Priorität eins. Kommen."

      "Hier Streife 24/3, verstanden. Ich bin sofort auf dem Weg. Ende."

      Donnerwetter...War war denn Heute los?!
      Es hatte in der letzten Zeit öfter Auseinandersetzungen geben zwischen zwei Fanclubs...Irgendwelche Jugendliche die total besessen von einem Schauspieler und einem Sänger waren....
      Er hatte sich nicht tiefer damit auseinander gesetzt. Schließlich wollte er nicht am Ende Partei für eine Seite ergreifen, dass diese sich nun ständig in den Haaren hatten und auch Passanten in Gefahr brachten ging wirklich nicht...!
      "Es tut mir schrecklich Leid Jurij , du hast es gehört...Ich muss sofort los! Aber wir essen später zusammen zu Abend, ja? Als Wiedergutmachung fürs...Wirre Frühstück."




      Es tat ihm wirklich Leid das er nicht mehr Zeit für sein Sohn hatte. Besonderes jetzt wo es zu einem merkwürdig Auseinandersetzung kam.
      "Aber mach dir keinen Kopf wegen Liam, ich bin mir sicher er kommt bald wieder und die Lage regelt sich. Hör also bitte auf Achim, ich wünsch dir viel Spaß in der Schule und halt dich zusammen mit deinen Freunden besser von der Innerstadt fern, ich kann noch nicht beurteilen wie lange diese Auseinandersetzung laufen."
      Zügig umarmte er ihn zum Abschied und machte sich in eine schnellen Tempo fertig.
      Auf dem Weg raus lief auch direkt Achim entgegen:
      "Ich hab gerade ein Funkspruch reinbekommen, ich muss sofort los ! Ich hoffe es ist in Ordnung wenn dir Juij wieder überlasse...? Es tut mir Leid wegen der Auseinandersetzung mit deinem Sohn...Ich hätte mir auch gewünscht das es besser läuft, Fiete hätte sich gewiss auch darüber gefreut aber vielleicht redet Liam auf ihn gut ein? Falls du Unterstützung brauchst sag mir dann ruhig bescheid...Du hast mir schon immer so oft geholfen, da wäre es das mindeste."
      Believe Me ~

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    • Janon Müntzer & Travis Stark & Jurij Petrow & Achim Müntzer:

      Der chaotische Frühstücksvorfall und die Flucht seines Bruders gab Livius ein dickes Fragezeichen über seinen Kopf. Sprachlos sah er zu seinem Vater hinüber, der alle Glasscherben ordnungsgemäß entfernt hatte, damit Cooper frei herumlaufen konnte. Es kam ihn so vor als wäre Liam in Schwierigkeiten geraten, oder war das etwa Normal bei ihm? Nein...Aus dem Balkon geklettert war er noch nie, seine Hausaufgaben machte er auch immer und...wirkte auch nie wie ein Raufbold oder dergleichen? Er verstand es nicht, weshalb er zu gerne mit seinem Vater über das Verhalten seines Bruders gesprochen hätte - doch hielt ihn das Funkgerät auf das Thema weiter zu vertiefen.

      "Es tut mir schrecklich Leid Jurij , du hast es gehört...Ich muss sofort los! Aber wir essen später zusammen zu Abend, ja? Als Wiedergutmachung fürs...Wirre Frühstück."

      Verständnisvoll nickte Jurij, es kam öfters vor, dass Livius zu einem polizeilichen Einsatz musste. Selbst an Festen konnte dies durchaus passieren, die Arbeit seines Vaters ruhte eben nie - genauso wenig wie die Kriminalität. Es war zwar hin- und wieder enttäuschend...heimlich schleppte er den Frust früher in seinem Herzen, doch lernte er durch Achim damit umzugehen. Deswegen war sein Lächeln zu seinem Vater ehrlich, er freute sich sogar, dass er den Menschen half und die Stadt zu einem friedlichen Ort machte! Außerdem konnten sie ja die Zeit am Abend nachholen, falls Livius vom Dienst entlassen würde und keine weiteren Notfälle mehr imstande kämen!

      Livius sagte, dass er sich über Liam keinen Kopf zu machen brauchte, weshalb er das Thema vorerst für sich schloss. Vielleicht fand er den richtigen Zeitpunkt mit Achim darüber zu sprechen und wenn nicht, dann wäre es wohl einfach am besten, dass Jurij für seinen Bruder da wäre - falls er ihn mal brauchte. Anders wusste er leider nicht wie er weiterhelfen konnte...Auch sein Terminkalender war für ein Kind rappelvoll - er wüsste nicht, Jurij wusste sobald er im Lernstress wäre und probte...dass er mit den Gedanken woanders sein würde. Er hoffte deswegen, dass Liam sie bald wieder besuchen würde - mindestens beim nächsten Frühstück.

      "Das ist schon okay- und verstanden, ich hatte heute auch nicht vor in die Innenstadt zu gehen. Kümmer' dich nur um deine Arbeit, Papa. Münzi ist ja bei mir.", gab Jurij freundlich zurück und erwiderte die Umarmung von seinem Vater. Trotz allem wollte er ein freundlicher Gastgeber sein und zumindest mit Achim genussvoll frühstücken, immerhin hat er ihn dafür eingeladen - der arme Mann hatte bestimmt noch nichts gegessen...und seinen Sohn hier auf ganz überraschender Weise zu sehen, schlug bestimmt auf den Magen.



      "Ich hab gerade ein Funkspruch reinbekommen, ich muss sofort los ! Ich hoffe es ist in Ordnung wenn dir Juij wieder überlasse...? "

      Spartanisch war Achim bereits wieder zurückgekehrt. Obwohl er extra für die süße Überraschung ein Mal um den Block gelaufen war, tropfte nicht einmal eine Schweißperle seiner Stirn hinunter. Achim war nämlich ein gesunder Körper sehr wichtig, er rauchte sogar nicht Mehr, da der auch Geruch sehr abschreckte. Zwar war er nur noch ein Ex-Boxer und mehr als Nachhilfelehrer und als Clown tätig, doch war seine Fitness immer noch spitzenklasse.

      Nüchtern hörte er Livius Bitte an und ab diesem Moment klingelten nur seine Ohren. Wow - er würde also schon jetzt verschwinden? Perfekt, dann hätte er mit Jurij die Wohnung für sich alleine. Es war bereits zu einem Ritual geworden, dass Livius immer ihn Jurij überließ, wann immer er Hilfe brauchte. Achim machte es wirklich gerne, weshalb sein Lächeln breiter war als zuvor.

      "...Ich hätte mir auch gewünscht das es besser läuft, Fiete hätte sich gewiss auch darüber gefreut aber vielleicht redet Liam auf ihn gut ein?"

      Wie hilfsbereit und zugleich auch mit starken Gewissen Livius sich immer aufführte. Bestimmt sah es für die Familie Petrow mehr als nur dramatisch aus, doch hatte Achim alles im Griff. Er wusste, dass Janon niemals seinen Ruf ruinieren könnte - dafür war er sich einfach selbst zu wichtig. Genauso wie sein Vater gierte seine höchste Priorität ein unterhaltsames Leben zu führen...Da würde er es nicht für andere Menschen aufopfern. Außerdem - wer würde ihn schon glauben? Ein Junge, der in seiner früheren Kindheit von Drogen vollgepumpt war und mit einem älteren, reichen Mann wie Mason Rose eine Beziehung führte...versuchte wohl jedem die Schuld für seine Traumata zu geben. Achim baute darauf, dass niemand so dumm wäre und je seinen Mund gegen ihn öffnen würde.
      Andernfalls...

      "Mach dir keinen Kopf, dein Sohn sagte mir, dass er sich um meinen Sohn kümmern würde...Sobald Janon wieder bei Verstand ist, wird er sich bei mir entschuldigen. Es ist nicht das erste Mal, dass er so drauf war...Aber bin ich mir sicher, dass er Liam nichts antuen würde.", versicherte Achim seinen Freund und gab ein kleines, sorgenfreies Kichern ab.



      Achim warf sogar Livius sein Handy hinterher, was er beinahe vergessen hatte- der Mann wusste eher wo Livius seine Sachen versteckt hatte, als Livius selbst. Auch um den Hund kümmerte sich der Ex-Boxer und winkte ihn wie eine Ehefrau zum Abschied zu - es fehlte nur der Abschiedskuss und die beiden hätten ausgesehen wie eine vornehme Familie. Belustigt bei dem Gedanken, dass er sich selbst gerade als eine bessere Mutter anstellte als es seine Ex-Frau jemals hätte sein können wandten sich seine schmalen Augen zu Jurij, der gerade dabei war Achim Tee einzuschenken. Wie süß, auch Jurij dachte immer an das Wohlempfinden seiner Mitmenschen- genauso wie sein Vater oder dessen Bruder.

      Ohne Zurückhaltung kam er Jurij näher, der gerade vertieft den Teebeutel in das Wasser tunkte. Zärtlich berührte er seine rechte Schulter, sodass Jurij überrascht zu Achim hochschaute. Das sanfte Lächeln ummalte Achims Lippen, während seine Augen eine gewisse Gier erstrahlten, die der Junge nicht wirklich verstand.

      "Wirklich schade, dass alle so schnell wegmussten. Aber weißt du - mit dir alleine zu frühstücken finde ich sogar angenehmer.", sagte Achim weichherzig und begann mit seinen Fingern kleine Kreisbewegungen an Jurijs Schultern durchzuführen, sodass der kleine Junge eine Gänsehaut verspürte. Erstaunt starrte er in die Augen von Münzi, er versuchte zu verarbeiten, was er damit aussagen wollte?

      "Angenehmer?", fragte er nach und fühlte sich ein wenig dümmlich und unsicher. Das tat er immer, wenn er Achims Andeutungen nicht verstand, doch verurteilte ihn dafür sein Freund nie. Dabei kam Achim einen Schritt näher, sodass Jurij sein pikant-blumiges Parfüm in der Nase verspürte.

      "Mhm! Weißt du Jurij, du bist für mich etwas ganz besonderes - mit dir kann ich über alles reden, sowie du mit mir. Dich alleine bei mir zu haben ist...beruhigend, verstehst du? Du bist einfach so erwachsen für dein Alter, ich konnte selten so tiefgründige Gespräche mit jemanden führen, wie mit dir."

      Jurij spürte wie seine Wangen deutlich erröteten, durch das Kompliment von seinem Freund. Fand er wirklich, dass Jurij für sein Alter erwachsen wirkte? Es stimmte schon, er versuchte oft wie ein anständiger junger Mann zu handeln, um seiner Familie kein Trouble zu schenken und immer vorbildlich zu sein. Doch zu wissen, dass jemand wichtiges wie Münzi ihn so sah, war für Jurij etwas besonderes, sein Herz klopfte deswegen wahnsinnig laut, ein Glück...dass er es nicht hören konnte!

      "Oh--Stimmt das? M-mich freut es auch...Das du dich bei mir wohl fühlst...Ich ehm...F-finde es auch gar nicht so schlimm, dass Papa und Liam gehen mussten....Weil du ja noch da bist...."
      , antwortete Jurij mutig und doch so stark nervös, dass sich sein Körper leicht anspannte. Er hatte Sorge, dass er vielleicht das Falsche sagte, jedoch begann Achim nur erfreut zu kichern, während er ihn mehr an sich drückte.



      "Und du bist auch immer für mich da, mein süßer Jurij! Oh - weißt du was, wie wärs wenn wir das Frühstück ein wenig verkürzen. Jetzt wo deine Familie nicht da ist, gibt es etwas- was ich dir zeigen könnte! Aber psst---Es muss unser Geheimnis bleiben, sonst kann ich dir leider nicht mehr vertrauen..."

      Die Stimme von Achim war erst voller Freude, als entwickelte er gerade in seinem Kopf ein kleines Spiel, was er nur mit Jurij machen konnte, worauf der Junge voller Neugier ihn anblinzelte. Doch verdunkelte sich der Ton, nachdem er ihn sagte, dass es unbedingt ein Geheimnis sein musste. Warnend drückte er den Zeigefinger auf Jurijs Lippen, sodass der Junge aufmerksam zuhörte und nur nickte. Er fühlte sich total aufgeregt und wollte es auf keinen Fall vermasseln, weshalb er seinem Freund Münzi sein Versprechen gab. Niemals würde er ein Sterbenswörtchen darüber verschwenden, wenn sein Freund es so wünschte - immerhin bedeute ihn Münzi viel.

      -----

      Währenddessen saß Travis, zusammen mit Janon und Liam in dem prächtigen Sportwagen. Es war zwar total lustig, wie Liam nun auf Janons Schoß hockten, doch verzogen die zwei Männer dabei eine so ernste Miene, dass Travis es gar nicht wagte darüber zu lachen. Er verstand ihre miesepetrige Stimmung nicht, doch bevorzugte er es nicht nachzufragen...Naja, eigentlich schon...Aber er hatte keine Lust aus der Karre herausschmissen zu werden, weshalb er diesmal die Klappe hielt.

      Die Fahrt war lang, sie hielten nur zum Tanken und um etwas Nahrung einzunehmen...Dabei sprachen sie kaum ein Wort, bis auf Travis, der immer wieder die Umgebung kommentierte.

      "Wow - schaut wie riesig der Fluss ist!" oder "Das Kennzeichen vor mir reimt sich auf Arsch- wie Lustig!"...Ziemlich belanglose Dinge, die Travis zum Staunen oder Lachen brachten, während er fuhr. Er war neugierig wie eine Katze, doch leider so verblödet wie ein Hund. Erstaunlicherweise fuhr Travis ziemlich gut, bestimmt strengte er die meisten seiner Hirnzellen an, damit Janon ihn weiterhin seine Karre erlaubte. Sonst fuhren sie immer in Russels Wagen - und der war schon voller Flecken und Risse!



      Aufgrund dessen, dass Travis in der letzten Stunde der Fahrt einfach weiterschwallte und beinahe die Geschichten aus der Kindheit mit ihm und Janon herausschwallen wollte, schaltete der Boxer das Radio ein und erhöhte die Lautstärke. Auch, wenn die Lieder oft eher Dramatisch, Romantisch oder Banal sich anhörten, war alles gerade besser als diesem Strohkopf reden zu lassen, der die Atmosphäre null verstand.



      Am Hafen angekommen ging Travis sogar mit, bis sie an einem Motel stehen blieben - Janon hinterfragte es nicht, er war dafür zu müde. Die ganze Fahrt über hatte er nicht Einmal Liam in die Augen gesehen, sondern nur seine Zigarettenschachtel leer geraucht und dabei aus dem Fenster gesehen. Durch Liams Körperwärme gelang es ihm sich zu beruhigen, er wollte nämlich nicht, dass der Rothaarige wegen ihn wie ein Wackelpudding auf seinem Schoß die Zeit verbringen musste. Janon wollte einen sicheren Eindruck vermitteln, auch wenn in seinem Kopf nur noch Chaos abspielte.

      Nachdem Travis versichert war, dass beide Kerle einen ordentlichen Schlafplatz im Motel ergattert hatten beschloss er abzudüsen. Voller Vorfreude winkte er ihnen zu, er war praktisch neidisch auf die Zwei und zugleich freute er sich für sie, dass sie bald auf eine Insel konnten! So viel hatte man ihn wenigstens erzählt. Doch war die Freude auf Janons Karre genauso groß, mit diesem Wagen konnte er vor allem Jungs angeben - schnell würde er zum Männerschwarm werden und man würde ihn mehr ernst nehmen, anstatt zu warten, bis er jemand eine reinschlug. Travis war glücklich wie noch nie - so als hätte er das Glück von Janon und Liam mitgenommen.

      "Und nimmt euch vor Haien in acht, Leute!"



      __________________________

      [Zwei Tage später...]

      TAG 8



      Samstag der 8te März


      _______________________________
      Janon Müntzer

      Irgendwie kam es Janon vor wie ein seltsamer Traum, von dem er seit längerer Zeit nicht aufwachen konnte. Nun wirklich das Kreuzfahrtschiff am Hafen anlegen zu sehen, kam ihn so irreal vor und zugleich...war er auch froh, dass es endlich los ging.



      Die zwei Tage im Motel waren furchtbar, dabei lag es nicht Mal daran, dass ihr Zimmer aussah wie ein alter Gefängnis...Eher waren die Nebenwirkungen von Janon der Grund, der die zwei Tage ungenießbar machte.
      Zuerst erbrach der Boxer sich die Seele vom Leib, war geprägt von Migräneanfällen und fing aus Wut an die letzten funktionierenden Geräte im Motel an die Wand zu werfen. Er schwitzte in der Nacht und zugleich war ihn furchtbar kalt...Das Einzige, was er nicht hatte waren Wahnvorstellungen, die er früher öfter erlebte, wenn er Drogen nahm. Eventuell lag es einfach an Liams Anwesenheit, sodass er immer in der Realität blieb. Doch war ihm auch bewusst, dass er an Liams Nerven gehen musste, der seine ganzen Wutanfälle abbekam. Zum Glück hatte Janon an beiden Tagen mehr als 14 Stunden geschlafen, sein Körper musste sich wohl einfach auskurieren. Janon verspürte etwas ähnliches wie ein schlechtes Gewissen gegenüber Liam, den er praktisch zu der Reise unvorbereitet mitnahm. Dieser hatte bestimmt seine Tage besser damit verbracht seinen Club zu umsorgen und trotz allem wich er an den Nächten nicht von seiner Seite...Genauso wie früher. Janon wusste, dass Liams Freundlichkeit irgendwann der Tod von ihn sein würde. Genau deswegen kam er Liam wenigstens finanziell zuvor, ohne irgendwelche Sugar-Dienste zu wollen...die er sowieso nicht überlebt hätte. Er überließ Liam seine Kreditkarte, damit er sich das kaufte, was er auch immer er im Urlaub brauchte - Janon hatte ja keine Ahnung, ob auf der Insel man ein Geschäft hatte? War ihm auch egal, denn brauchte er persönlich nichts, außer seine Zigaretten.

      Nur wenige Gäste - darunter Liam und Janon - stiegen auf das Kreuzfahrtschiff, alle hielten sie diesen Lotterieschein in der Hand. Die meisten wirkten viel vornehmer als die Zwei, mehr kam es Janon so vor als wurden sie immer wieder flüchtig angestarrt, was ihn nur reizte. Aber, weil er an den zwei Tagen bereits genug Stress hatte, hielt er vorerst den Mund und fing keinen Streit. Mehr war er einfach stumm und ging an Board - von einem Reiseführer und zugleich wohl Bediensteten wurde ihre kleine Kabine gezeigt, indem sich nur ein kleiner Schrank und ein Bett befand. Die Fahrt ging auch nur ein paar Stunden, deswegen brauchten sie nicht viel.
      Janon war...zuerst nicht wirklich erstaunt sich auf einem Schiff zu befinden, obwohl es das erste Mal war. Mason nahm ihn nur auf die Yacht mit - das Meer kannte er deswegen bereits. Doch zusammen auf einem Schiff mit Liam zu sein, der direkt neben ihn war...gab ihn ein kleines Kribbeln in seiner Brust. An was es wohl lag? Bestimmt...Wegen der Erinnerung von früher, auch ihn hatte er auf die Yacht mitgenommen? Ob Liam sich überhaupt noch daran erinnerte? Sicher nicht-- Es war ja nur eine idiotische Idee eines Kindes, das von Drogen beeinflusst war...Um den Anderen an die Wäsche gehen zu können - jedenfalls dachte Janon, dass dies sein früheres Ziel war.



      Stumm zündete er sich die Zigarette an und überließ Liam die Führung des Schiffes. Ihn ging es zwar deutlich besser, doch sprach er trotz allem nicht viel als wären seine Gedanken woanders. Eventuell war er auch nur nervös, weil es zum ersten Mal auf eine Reise ging? Auch, wenn es so wäre...würde es Janon wohl nie zugeben. Die ganzen Tage über hatte er sich nicht Einmal Gedanken gemacht, was sie auf der Insel erleben könnten? Schwimmen ging er gerne aber--konnte Liam überhaupt schwimmen? Vielleicht...sollten sie dies zusammen ansetzen, auch wenn sich Janon nicht als hervorragenden Lehrer sah. Er hatte nur kein Bock, dass sein Babe wie ein jämmerlicher Köter im Wasser ertrank.

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Liam Petrow



      Die Tage im Motel verschwammen in einem dichten Nebel, als hätte die Zeit selbst das Atmen eingestellt. Jeder Atemzug von Janon war für Liam wie ein leiser Stich ins Herz, jedes Erbrechen, jeder Schrei der Wut riss an den Fäden seiner Seele. Doch selbst als die Fetzen seines Verstandes zerrissen am Boden lagen, hielt es fest. Fest an dem, was ihn am Leben hielt: Janon.
      Liam saß in der Dunkelheit des Raumes, während Janon schlief, sein Gesicht blass und gezeichnet von den Kämpfen, die er mit sich selbst austrug. Die Schatten tanzten an den Wänden, während das schwache Licht der Straßenlaternen durch die zerschlissenen Vorhänge fiel.
      Er erinnerte sich an die Zeiten, in denen Janon in seinen Wahnvorstellungen gefangen war, und obwohl es nun anders war, fühlte es sich nicht weniger erschütternd an. Liam wusste, dass seine Anwesenheit der einzige Anker war, der Janon in der Realität hielt, und dieser Gedanke lastete schwer auf ihm. Doch er trug die Lasten gerne, denn sein Herz gehörte Janon mit einer Intensität, die ihn zerriss und zugleich zusammenhielt.
      Jede Berührung, jeder Moment der Nähe war für Liam ein stummer Schwur. Ein Versprechen, dass er nicht gehen würde. Dass er selbst im Sturm bleiben würde, wenn die Welt um sie herum in Flammen aufging. Janon war seine Sonne und sein Untergang, sein Heil und seine Verdammnis. Ohne ihn existierte nichts – keine Farben, kein Licht, nur eine gähnende Leere.
      Wenn Janon schlief, streichelte Liam vorsichtig über seine Stirn, als könnte er die Albträume fortwischen.
      Die Kreditkarte, die Janon ihm gab, lag für die erste Zeit unberührt in seiner Tasche. Was sollte er schon kaufen, wenn sein einziges Verlangen in diesem Motel-Zimmer lag? Wenn das Einzige, was er je brauchen würde, direkt vor ihm lag – zerbrechlich und doch stärker als jeder Sturm?
      Liam wusste, dass seine Liebe ihn zerstören würde. Aber es war ein süßes Vergehen. Er gehörte Janon, schon immer....
      Er brauchte keine Zukunft, keine Träume – er brauchte nur Janon, selbst wenn es ihn verschlang.



      So düster es vielleicht auch klingen mochte, niemand zwang Liam dazu....
      Auch war er nie wirklich an Janon gebunden und trotzdem stieg in Liam immer wieder dieses Verlangen auf das Janon ihn irgendwann so fest an sich heran zog, dass ihm beinahe die Luft zum Atmen nahm. Fast wie in diesem Moment als Janon so voller Panik gewesen war...So fest...Das es Schmerzte.
      Manchmal fragte sich Liam...Was eigentlich mit ihm selbst nicht Stimmte...?
      Ob es noch Gesund war solche Fantasie zu haben, von seinem eigentlich besten Freund?
      Er sollte das Gefühle nicht so genießen wenn es Janon so schrecklich erging, schließlich war es mit sein größeres Verlangen Janon glücklich zu stimmen. Es war sein mehr als Herzhaftes Lachen in welches sich Liam auch verliebt hatte...
      Es hatte seine Vorteile das Janon nicht in seinen Kopf hinein Blicken konnte, er hatte tatsächlich auch Angst davor das Janon irgendwann begriff, wie Krank Liam eigentlich war...
      Diese Obsession die Liam empfand, passte nicht zu einem Sonnenschein-Typ wie ihm....Und trotzdem waren diese Gefühle da und so Intensiv das Liam manchmal glaubte er könnte noch in eine ganz gefährliche Richtung gehen, die ihn selbst nur mehr in ein innerlichen Konflikt verleitete.
      Er hoffte das er mit diesem innerlichen Kampf nicht allein war...
      Das auch andere Menschen mit ihren innerlichen Dämon zu kämpfen hatten!
      Besonderes als Travis sie mit dieser guten Laune verabschiedet hatte verspürte Liam ein, erdrückendes Gefühl auf der Brust...
      Ihm kam es so vor als steckte nicht diese die pure unschuldigkeit eines Kerls der wirklich durch und durch...Ein Volltrottel war.
      Tatsächlich beneidete Liam ihn dafür....
      Es wäre so viel einfacher für Liam wenn er nicht diese Hintergedanken hätte und es sich so fühlte als wäre Janon gegenüber nie ganz ehrlich.
      Obwohl sie schon anfängliche Richtungen einschlugen war er sich bewusst das Janon sicherlich kapierte, wie stark seine Abhängigkeit wirklich von ihm war...
      Es war wohl auch gut so....Wenn Janon es nie wirklich ganz begreifen würde.
      So konnte Liam sich viel besser darauf Fokussieren, zumindest Janon aus seinem Tief wieder heraus zu helfen auch wenn er nicht wusste welche dunkle Geschichten sich eigentlich in Janon Leben abgezeichnet hatten.

      So nutzte er das Geld von Janon um kleine Besorgungen für ihren Urlaub zu holen.
      Es war nicht besonderes viel aber genug das Liam hoffte damit Janon auf andere Gedanken bringen zu können.
      Auch wenn er sich damit wohl erneut die Chance verdarb, Janon andere Seite tiefer zu ergründen. Liam war selten von der Natur jemand der an sich selbst dachte.
      So aber fühlte sich auch Liam am wohlsten, es half ihn dabei diese ganzen Sachen besser zu verarbeiten und wieder nach vorne zu Blicken.
      Nachdem ihm Stan, bestätigt hatte das sein Club in sicheren Händen war und sein Adoptivvater ihm mit denn Worten, dass sie später in ruhe darüber sprechen würden sobald Liam wieder zurück kam...Konnte Liam auch seine Sorgen und Pflichten hinter sich lassen.
      Diese Sicherheit gab ihn selbst denn Mut, wieder mehr als sich selbst herauszukommen und Janon auch Andere Seiten von sich zu zeigen. Das war nur das mindeste, an Dankbarkeit die Liam ihn indirekt entgegen bringen konnte, damit Janon hoffentlich begriff das Liam ihn wirklich Wertschätzte und auch Ernst nahm.



      _______________________________





      Während sie an diesem herrlichen Tag das Kreuzfahrtschiff betraten nutzte Liam die Geistig Abwesende wirkende Art von Janon für seine kleine Überraschung für ihn.
      Natürlich war Janon nicht die Art von Kerl die sofort bei der kleinsten Äußeren Veränderung im Dreieck Sprang aber für ihn würde er ihm ein wenig seine beste Kunst präsentieren, wie er sich eben von Null auf Hundert in sein Suga-Babe Version umwandeln konnte.
      Er hatte leider zwar nicht viel Erinnerungen an das Leben in seiner früheren echten Familie, doch wusste er das er es geliebt hatte mit seiner kleinen Schwester verkleiden und schminken zu spielen. Vielleicht war diese wage, schöne Erinnerung teil mit Motivation von ihm gewesen es immer weiter zu perfektionieren und für sich zu Nutzten.
      Ungestört von den Anderen Gästen die sich ebenfalls auf dem Kreuzfahrtschiff befanden, strich sich Liam während sie über das große Deck gingen mit den Fingern die Haare zurück. Jeder Handgriff war geübt, fast wie einstudiert.



      Mit geübter Präzision flocht er einzelne Strähnen zurück, steckte sie mit Blumen-Haarnadeln fest und zupfte hier und da, bis sein Haar weich und verspielt um sein Gesicht fiel.
      Ein Hauch von Rouge auf die Wangen, etwas Glanz auf die Lippen, ein Hauch Schimmer unter den Augen....Er wusste genau was es brauchte um es nicht zu übertreiben um natürlich zu wirken. Schließlich wollte er nicht aussehen wie in den Farbtopf gefallen oder es übertreiben, schließlich sollte es Janon auch nicht auf den ersten Blick bemerken.



      Nachdem er fertig war ging er Nähe zur Reling heran.
      Das Wasser funkelte, als hätte jemand tausend kleine Diamanten hineingeworfen. Die Sonne spiegelte sich auf der Oberfläche, und jeder Wellenschlag warf ein schillerndes Licht zurück. Dieser Moment ließ Liam endlich Realisieren das sie wirklich gerade dabei waren auf eine Insel zu Steuern und er die Zeit mit Janon verbrachte. Es stimmte ihn wirklich überglücklich.
      Gerade fühlte es ich wie der Glücklichste Mensch auf diesem Planeten!
      "Janon! Janon! Schau mal! Die Möwen!" rief er, seine Stimme voller ungebändigter Freude.



      "Siehst du sie? Sie kreisen ganz nah!"
      , rief Liam und zeigte begeistert auf die Möwen, die schrill kreischend durch die Luft segelten.
      Er wusste das Janon zu Tieren keine besonderes große Zuneigung verspürte und trotzdem wollte er ihn mit seiner Begeisterung anstecken.
      Seine Wangen glühten leicht rot als er begeistert dabei zu schaute wie diese Möwen ihre bahnen weiter am Himmel entlang zogen.
      Es fühlte sich an wie ein großes Geschenk von Freiheit, er liebte wirklich alles daran jetzt hier zu sein...Er wusste selbst nicht wieso er nie auf den Gedanken kam wieder solch ein Moment zu verspüren. Der Wind tat so unbeschreiblich gut auf der Haut, es ließ ihn alle dunklen Gedanken mit einem schlag vergessen!



      "Du bist ja ein richtiges Sonnenscheinchen, oder?"



      Plötzlich fiel ein Schatten auf Liam und er blinzelte überrascht. Eine große Frau stand vor ihnen – fast größer als Janon. Ihr langes, leuchtend blaues Haar fiel in sanften Wellen über ihre Schultern, und ihre Präsenz strahlte eine natürliche Autorität aus.
      Liam starrte irritiert zu ihr. Warum sprach sie ihn an? Es war nicht wirklich teil seines Plan gewesen die Aufmerksam anderer auf sich zu lenken, er hatte eher gehofft für Janon eine Freude zu bereiten und nicht jetzt aus heiteren Himmeln angesprochen zu werden...
      "Entschuldige die Störung", fuhr sie fort, "Aber ich führe für alle Gäste an Bord eine kleine Umfrage durch. Und jeder, der teilnimmt, bekommt die Chance auf einen besonderen Preis."
      Mit diesen verlockenden Worten verbeugte sich die nun deutlich zu erkennende Bedienstete und schenkte ihnen ein höfliches, tiefes Lächeln.



      Liams Neugier siegte über seine Verwunderung. "Was für eine Umfrage?", fragte er und legte den Kopf schief.
      Es war ja schon ein toller Preis an dieser Kreuzfahrt teilnehmen zu können aber das noch ein Preis winkte, war ja wirklich großzügig von dem Unternehmen das dahinter steckte!
      Die Frau zog ein Klemmbrett hervor und blätterte durch die Seiten:
      "Welche drei Dinge machen Sie am Glücklichsten? An welchen Ort fühlen Sie sich am wohlsten? Mögen sie die Gesellschaft oder lieber das allein sein? Welche Reise Möglichkeiten bevorzugen Sie?"
      Es waren einige Fragen welche die Frau stellte und Liam bei manchen Dingen wirklich scharf nachdenken musste...Aber was brachten diese Information ?



      "Und zum Schluss..."

      Sie lächelte schelmisch.
      "Sind Sie Single?"
      Die Frage kam so unerwartet das Liam schlagartig rot im Gesicht wurde...Hieß solche Formellen Fragen nicht eher: "Sind sie Ledig?"
      So klang es beinahe als wäre diese Frau an deutlich mehr Interessiert als an Liams Antworten zu der Umfrage....
      "Mach dir keine Sorgen, Süßer. Die letzte Frage ist freiwillig."



      "Ähm...", begann Liam der doch kurz etwas Sprachlos geworden ist aber trotzdem wollte er die Fragen Beantworten.
      "Die drei Dinge die mich am Glücklichsten machen, Glück in Gatcha Games, meine Familie und meine Freunde...Ich mag hohe Orte mit viel Aussicht auf die Umgebung. Ich bevorzuge die Gesellschaft mehr.", beantwortet er ehrlich die ersten Fragen der Umfrage welche die Bedienstete auch fleißig notierte.
      "Ich bin noch nicht so oft Verreist aber hier auf dem Schiff fühlte mich eigentlich sehr wohl."
      Auch wenn Liam nicht schwimmen konnte, mochte er es mit dem Schiff zu vereisen....



      Dann kam aber Liam etwas ins stocken als er an die letzte Frage dachte....
      Auch wenn es Freiwillig war brachte die Frage ihn wieder zu der Tatsache das zwischen ihm und Janon eine wirklich komplizierte Freundschaft Plus Beziehung herrschte...
      Er wusste nicht so richtig ob er das Recht besaß Janon nun als Suga-Daddy zu bezeichnen, dass kam etwas komisch oder...?
      Aber als eine richtige Beziehung, war es eben so weniger...Janon war eben nicht der Beziehungstyp...
      Weswegen Liam es eben mit seinem tiefen Gefühlen für ihn so zurück schraubte das er Janon Regelrecht in der Freundeszone drückte um sich genau so einer Frage zu verflüchtigen.
      "Hmmm....."



      Doch zur Anderen Seite hatte Liam beschlossen alle schweren Gedanken von sich zu stoßen, er wollte gerade wirklich in sein sorgenlose Gefühl verbleien weswegen er auf sein Bauchgefühlen hören wollte.
      So strahlte Liam mit süßlicher unschuldig aber deutlichen Glanz von stolz in seinen Gesicht als er sich einen Arm von Janon schnappte und sich an ihn drückte:
      "Ich bin Glücklich Vergeben, an denn stärksten und tollsten Mann denn ich kenne! Ich gehöre ganz allein ihm!"



      Die freudigen Worte hatten die Bedienstete überrascht aufblicken lassen aber das notierte sie nun auch rasch:
      "Fantastisch! Damit haben Sie sich für den Geheimen-Super-Preis Qualifiziert! Vielen Dank für Ihre Zeit!"
      Zufrieden mit der Teilnahme von Lima hob sie ihren Daumen nach Oben als wäre sie sich schon sehr sicher das Liam zu den Glücklichen Gewinnen Zählen wird.
      So wendete sie sich aber nun auch Janon mehr zu:
      "Möchten Sie auch an der Umfrage Teilnehmen? Dann steigen ihre Gewinn-Chancen selbstverständlich! "
      Believe Me ~

    • Janon Müntzer

      Die Sonne blendete sein Gemüt und obwohl Janon sich eher als Sommergenießer bezeichnen würde, empfand er die schrecklichen Strahlen eher als Offenbarung seiner Verfassung. Ihm ging es besser, doch das helle Licht machte ihn darauf aufmerksam, dass er noch immer nicht ganz der Alte war. Mürrisch sah er zur Seite, er fühlte sich wie auf den seidernden Faden, wenn ihn nur etwas falsch berührte könnte er wieder etwas umwerfen. Am liebsten hätte er sich jetzt geprügelt, das Knacken eines Schädels zu hören wäre jetzt eine größere Bereicherung gewesen.

      "Janon! Janon! Schau mal! Die Möwen!"

      Mit seinen negativen Gedanken sah er heute zum Ersten Mal wirklich auf Liam, davor tat er es nicht, um seine schlaffen Augen vor ihm zu verstecken. Fröhlich zeigte Liam auf die flatternden Viecher, die Janon eher störend als schön empfand...Er konnte Tiere seit seiner Kindheit nicht besonders ausstehen - mehr noch, er verachtete sie. Wäre es nicht Liam gewesen, der nach ihm gerufen hätte, würde er dies wohl als Provokation ansehen. Doch verschmälerten sich seine violetten Augen nur, als Janon von Liams Anschein getrübt wurde. Er wusste nicht was genau es war, die nervige Sonne, die bei Liam eher eine strahlende Wirkung erzielte? Oder sein rotes Haar, was einen anderen Stil hatte, wie er es wohl üblich hatte? Vielleicht waren es auch die glänzend-gelben Augen, die Janon kurz regungslos machten.



      Statt auf die Möwen zu schauen, beobachtete er Liam - wie die Prise an Wind seine Haarsträhnen zum Bewegen brachte. Nur selten fühlte er sich nicht nur sexuell von einem Menschen angezogen, das Gefühl des Kribbelns in seiner Brust war ihm neu und unbekannt. Er hatte noch nie verstanden, was genau Liam in ihn auslöste. Aber das glückliche Lächeln in seinem Gesicht erlisch ein wenig die negativen Emotionen, die er noch verspürte. Es war so als steckte ihn Liam ein wenig mit seiner motivierenden Laune an.



      Janon sagte für Extra nichts, er wollte den Moment ein wenig anhalten, jedoch störte...plötzlich eine weibliche Stimme dieses Szenario.

      "Du bist ja ein richtiges Sonnenscheinchen, oder?"

      Seine Augenbrauen verengten sich, sodass die Entspannung in seinem Gesicht nur wieder zur Anspannung wurde. Genervt fragte er sich, was denn dieses Weibsstück von ihnen wollte? Hatte sie gerade Liam angemacht? War er nicht der Einzige, der von seinem Strahlen gefangen genommen wurde? Jetzt wo er so darüber nachdachte, war sein Freund bildschön und vor allem bei Männern sehr begehrt. Scheiße, wenn er so süß herumlief würde Janon wohl doch noch den ein oder anderen Kerl auf der Insel verprügeln müssen? Obwohl...Solange Liam nicht scharf auf sie war und Janon daran hinderte klang es doch eher wie ein Win für Janon selbst? Scharfsinnig beobachtete er die Frau, die Liam einfach weiter belästigte - er wartete nur darauf, dass sie Liam sexualisierte und er sie verscheuchen durfte. Für ein Weib sah sie ziemlich robust aus, bestimmt wusste sie wie man kämpfte.



      Es stellte sich heraus, dass sie nur eine Reisebegleiterin war, die Umfragen auf dem Schiff betrieb. Urgh, wie lästig...Janon interessierte der Preis nicht die Bohne, sofern sie nicht ausdrücklich sagte, was es war. Doch machte sie daraus eine Überraschung und der Einzige, der es wirklich ernst nahm war Liam gewesen. Andererseits konnte er es ihm nicht übel nehmen, sofern er seinen Freund und Sugar Babe kannte war er ein Kerl, der oft Glück in seinem Leben hatte. Auch, wenn es Janon oft hinterfragte, da er auch der Junge war, der in ein Waisenhaus gesteckt wurde - aber Liam hätte wohl gesagt, dass sein Glück dann sein Stiefvater - seine neue Familie - oder so ähnliches war. Liam war ein positiv gestimmter Trottel und Janon war sich auch sicher, dass er oft zu naiv war.
      Trotz seines Desinteresse hörte er zu, immerhin waren es Fragen an Liam gestimmt. Er selbst überlegte automatisch, was der Rothaarige antworten konnte - er kannte ihn ja schon so lange, da wusste er es auch.

      "Die drei Dinge die mich am Glücklichsten machen, Glück in Gatcha Games, meine Familie und meine Freunde...Ich mag hohe Orte mit viel Aussicht auf die Umgebung. Ich bevorzuge die Gesellschaft mehr."

      Stumm verzog er das Gesicht, das hätte Janon wohl nicht ganz erraten können. Er vergaß immer wieder, dass Liam ein Zocker war - durch sein Glück war er durch die Spiele nie arm geworden, Liam war da genauso süchtig wie Cabriel. Janon hatte es selbst Mal mit Spielen versucht...Aber dafür war er zu aggressiv, wenn er verlor zerstörte er immer wieder seinen Bildschirm, weshalb er es unterließ. Höchstens mit seinen Kumpels spielte er Ballerspiele, doch...in der Realität machte Kämpfen einfach so viel mehr Spaß.
      Das sein Glück seine Freunde und Familie sind war ihm jedoch sofort klar, kein Anderer hätte um so eine frühen Uhrzeit schon Brötchen gebracht...Und für Janon als Freund war er auch immer da, wenn es ihm wirklich dreckig ging, genauso wie in den letzten zwei Tagen. Die hohen Orte, die Liam anscheinend mochte ließ Janon mehr grübeln, wusste er das? Er hatte Liam noch nie wandern gesehen, vielleicht machte er es ja ohne ihn?...Vielleicht machte sich Janon gerade zu sehr darüber Gedanken, war doch scheiß-egal wie Liam antwortete? Andererseits war es Janon immer wichtig, dass Liam sich bei ihm wohl fühlte, weshalb er natürlich seine Interessen wissen musste. Hah - doch wenn er an die letzten Tage nachdachte, hatte er wohl eher das Gegenteil erreicht.

      Die Fragerunde ging nur weiter und allmählich hätte Janon gerne die Zweisamkeit mit Liam zurück. Absurd wurde es erst, als dieses Weib ernsthaft fragte, ob er Single war. Machte sie ihn nun ernsthaft an? Er hoffte, dass der Rothaarige sich verteidigte, sonst würde wohl er einschreiten. Liam war so etwas wie ein Flittchen, auch wenn er es nicht zugab. Er war immer Single, in solch' einem Berufszweig konnte man doch keine Beziehung führen. Das schon die Frauen wie Männer reagierten und Liam als Beute sahen beunruhigte ihn doch ein wenig.

      Doch anstatt Widerstand von seinem Freund zu hören, fühlte er plötzlich wie Liam plötzlich seinen Arm schnappte und sich gegen ihn drückte, sodass er die Wärme seines Körpers wahrnahm. Verwirrt sah er zu ihn hin, er begriff es zuerst nicht.

      "Ich bin Glücklich Vergeben, an denn stärksten und tollsten Mann denn ich kenne! Ich gehöre ganz allein ihm!"


      Verblüfft weiteten sich seine Augen, durch den Druck an seinem Arm wusste Janon sofort, dass er damit gemeint wurde. Stiller als er je an einem Tag war sah er zu Liam, der dies mit solch' ein freudestrahlen der Frau verkündete. Er brauchte eine Weile, bis seine Räder im Kopf diese Worte vernünftig verarbeiten konnten. Er hatte erst keine Ahnung, was sein Freund da bitte ausdrücken wollten. Aber, klar...Gerade war er doch nur Janons Sugar-Babe? So...ergab es Sinn, dass er gerade nur ihm gehörte. Trotz allem verknotete es seine Kehle, denn klang das Kompliment ernst gemeint, ohne jegliches Geschleime. Er mochte Komplimente und Lob, aber von Liam solch' Worte zu hören, ließ ihn das Weib neben ihn kurz vergessen. Für diese Worte hätte er ihn am Liebsten in ein Privatzimmer geschmissen, irgendwie machten sie ihn glücklich.



      "Möchten Sie auch an der Umfrage Teilnehmen? Dann steigen ihre Gewinn-Chancen selbstverständlich! "

      Schnaubend steckte er sich seine Zigarette wieder zurück, als sei nichts gewesen. Er genoss ein wenig das Gefühl von Liams Nähe, während er abweisend der Frau in ihre Augen blickte. Der Qualm ging in die Lüfte, sowie sein Zorn - er erinnerte sich daran, wie oft er schon Liam seinen Ruhepol nannte. Er konnte es nicht glauben, doch war er es wirklich. Genau deshalb sprach er zwar in einem tieferen aber doch sanften Ton mit der Reiseführerin, statt sie sofort anzufauchen.

      "Das Glück von Liam allein reicht mir vollkommen.", erwähnte Janon kurz und knapp und verschränkte nur sein Arm, an Liam um sich dann mit ihm umzudrehen und zu gehen. Das Weib hat genug Zeit verschwendet und bevor sie doch mit Liam flirtete, verzogen sie sich lieber, um noch etwas Schönes von der Schiffsfahrt ziehen zu können.



      ....
      .......
      .......



      In wenigen Stünden erreichten sie die Küste, es war fast so wie in einem Märchenbuch, wo plötzlich aus dem tiefen Meer eine kleine Insel hervorstach. Janon konnte es selbst kaum ausmalen, dass er mit Liam gleich dort aussteigen würden um Urlaub zu machen? Es klang mehr wie ein Traum, doch war die Nähe seines Freundes genau das, was ihn die Realität bewies.

      Mit dem kleinen Koffer, was Liam ihnen zusammengepackt hatte stiegen sie mit der wenigen Anzahl an Gästen aus. Dank der Karte, die sie auf dem Schiff erhielten wussten sie genau, wohin sie mussten - es war auch alles gut beschildert.
      Schönerweise war Janons Laune wieder auf den Höhepunkt getrieben, anders als davor sah man ihn sogar Lächeln. Vielleicht lag es an der Atmosphäre oder aber an seinen Freund, der ihn doch ein wenig mit der Positivität ansteckte.

      Zwar hielt es Janon nicht davon ab eine weitere Zigarettenschachtel durch zu rauchen, doch starrte er dabei mit Gelassenheit zu seinem Freund hinunter. Die Temperatur war überraschend frisch auf dieser Insel, obwohl die Sonne doch so strahlte - sonst wäre Janon deutlich zu warm angezogen für dieses Paradis. Leicht klopfte er seinen Freund auf die Schulter, ehe er ihn näher an sich schmiegte, weil er Lust auf Körperkontakt verspürte.

      "Macht dich das viele Wasser nicht nervös? Du schwimmst bestimmt noch wie ein kleiner Welpe im Schwimmbad? Bock gleich die Klamotten auszuziehen und ins Meer zu springen?", schlug er sofort vor, normalerweise wäre dies nur ein Anmachspruch von ihm gewesen, um Liams Kleidung loszuwerden...Doch meinte er es überraschender Weise ernst, jetzt wo das Wasser um sie herum war, konnte Janon es kaum erwarten ein wenig mit Liam nass zu werden. "Unsere Bude können wir ja später genau erkunden, schmeißen wir einfach die Sachen rein und los gehts!"



      Auf dieser herrlichen Insel umgab einen das Paradis, die Palmen sahen genauso aus wie aus den Filmen. Da es nicht viele Menschen gab, war das Wasser auch nicht überfüllt - gerade schwamm noch niemand im Wasser. Die meisten waren noch bei der Reiseführerin, doch Janon dachte sich, dass er und Liam diese Laberei nicht nötig hatten. Er wollte endlich Spaß und Unterhaltung, nachdem auf dem Schiff immer wieder irgendwelche Gäste sie angequakt hatten, weil sie wissen wollten, wie sie das Ticket gezogen hatten. Liam war zu freundlich als jeden abzuweisen, sodass Janon sich allein mit den Rauchen beschäftigte und den Anblick des Meeres.
      Aber hier zu sein....wurde langsam aufregend. Es war komisch aber, konnte Janon ganz genau spüren wie eine Form von Sicherheit sein Herz erfüllte.
      Denn sie waren...so weit weg, von Sorgen und Problem, die das Alltagsleben bereitete.
      Weg von ihm, einfach von allen. Nur er und Liam - genau das hatte Janon gebraucht. Genau das war es, was er auch in seinen Kindheitstagen wollte.



      Obwohl die Sonne noch allem Strahlte machte es Janon gar nichts mehr aus, er verdeckte einfach mit seiner Hand ein wenig sein Gesicht. Beide wanderten den Weg entlang, die Umgebung wurde mehr zu einem Wald und anstatt Sand bepflasterte Gras die Bodenfläche.



      "Oho, ist dieses Hexenhaus etwa unseres? Da sind ja gar keine anderen Hütten in der Nähe, was ein geiler Scheiß."



      Janon war komplett erstaunt, als hätte endlich Mal jemand auf sein Flehen gehört, dass keiner mehr ihn oder Liam störte. Zwar sah die Hütte aus wie in jedem Horrorszenario, doch schmückten die Blumen ein wenig diesen Ort aus und machten ihn von Anblick bewohnbarer. Janon konnte sich gar nichts besseres vorstellen, Pflanzen brannten zwar sehr schnell und er musste darauf achten, wohin er seine Zigarette schmiss...Aber gaben sie ihm immer ein friedlicheres Gefühl, auch wenn er doch eher der Stadtmensch war. Er war mehr als begeistert weshalb er seinen Schritt etwas beschleunigte, dabei zog er Liam mit sich. Wenn dies auch noch ein geiles Doppelbett hatte mit Extra Kondomen unterm Kopfkissen würde Janon wohl das Schiff, was für die Rückreise gedacht war anzünden.



      __________________________________________

      Sato Kurai

      Es war ziemlich spät, eine Zeit in der Sato lieber schlief, damit er pünktlich am nächsten Tag rauskam. Nachtaktiv war er nur, wenn er extrem hungrig war, sonst konnte er wie Schneewittchen in ihrem Glassarg gemütlich schlummern - bis der heilige Weckerprinz ihn aus dem Traum zerrte. Selbst Mittagsschläfchen hielt er eigentlich gerne, aber kam er durch die ganzen Nebenjobs und anderen Aktivitäten kaum noch dazu. Doch hatte er und Zeth seiner Freundin Quinn versprochen die Mods des Live-Konzerts zu spielen, sonst wäre es sicherlich mit Quinn ganz böse ausgegangen. Sie hatte eben schon immer großes Temperament - wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat und dir eine Aufgabe gab...wollte sie auch, dass dies genauso umgesetzt wurde. Sato hatte wirklich nichts dagegen, immerhin hatte er wirklich den Vorrat in der Kirche gierig veschlungen, so konnte er wenigstens sein Gewissen verschmälern. Mehrmals fragte er Zeth, ob er nicht lieber schlafen ginge - eigentlich reichte doch Sato alleine aus, sie sahen es sowieso nur auf seinem Smartphone und der andere Mann kannte sich noch nicht perfekt mit Technik aus, was er aber ihn nicht vorhielt. Zeth blieb aber trotz allem mit ihm wach, beide lagen sie im Krankenbett von Sato, was für zwei Personen recht eng war, sodass ihre Schultern sich trafen. Endlich schickte Quinn den Link, wo noch kein Video zu sehen war, jedoch konnte der Student langsam die Modeinstellungen vorbereiten.



      Wenn er ehrlich war fand er es schade, dass er nicht bei Illions Live-Konzert dabei sein konnte. Er hörte den Jungen gerne singen, bestimmt hörte er sich nur noch besser an, wenn er die Stimme vor ihnen in real Life erhob. Es war erstaunlich für Sato, dass Quinn ihn dazu überreden konnte, was Sato natürlich freute. Wie oft hatte Quinn nur davon gesprochen, nannte es sogar gruseliger Weise die 'Walpurgis Nacht', aber diesen besonderen Titel hinterfragte Sato nie. Es war einfach nur Quinns Art und Redeweise, die typisch für sie war...genauso wie ihre täglichen Horoskope, über die sie stundenlang reden konnte und meist sogar richtig lag.
      Das Licht des Bildschirms war das Einzige, was noch im Raum Licht spendete. Sato fixierte sich genau auf sein Smartphone, während er ruhig zu Zeth sprach. Vielleicht sollte er ihn erklären, auf was oder wen sie eigentlich warteten?

      "...Weißt du, ich mag Illion auch ganz gerne...Nicht so wie Quinn, dass ich für ihn ein Fest organisieren würde aber... Seine Songs halfen mir bei schlechten Zeiten auf die Beine, er berührt ohne sich anzustrengen die Herzen der Menschen...Er ist so etwas wie mein Idol, wenn es ums singen geht..."



      "Hast du auch jemanden, den du bewunderst? Vielleicht jemanden, der gut Kämpfen kann oder etwas Anderes?", fragte er nach und warf einen kurzen Blick zu Zeth. Vielleicht kannte er ja das Gefühl, wenn jemand dein Herz beflügelte oder dich inspirierte? Hatte nicht jeder eine gewisse Person, zu der man gerne aufsah? Ineb war nicht der Einzige, den Sato bewunderte. Auch Quinns Eiferkeit in ihrem jungen Alter fand Sato erstaunlich, genauso wie seinen Meister im Kendo, der ihn immer wieder etwas Neues beibrachte und ihn mit seinen Techniken überraschte, als sei er nicht von dieser Welt. Solche Menschen zeigten Sato immer wieder, wie durchschnittlich er doch war und normal, was ihn manchmal...etwas niedermachte. Er kannte so viele mit Talenten, Erfolgen, Stärken...wo er sich selbst manchmal fragte, was er eigentlich wirklich konnte? Genau deswegen versuchte sich Sato immer wieder neu, weshalb er auch früher in einer Band mitmachte und Bassist wurde. Aber irgendwie...war es nicht wirklich sein Instrument und manchmal fragte er sich, ob er überhaupt wirklich in der Musikbranche arbeiten wollte? Es war nicht gerade einfach ein junger Erwachsener zu sein und seinen festen Platz zu finden, doch das empfand sein neben ihn liegender Freund sicher genauso, der es nur schwieriger in seinem Leben hatte, als Sato.

      Mit zu tiefkreisenden Gedanken entging Sato beinahe, dass das Live-Video plötzlich startete. Zuerst sah man nur den Boden und die Backgroundmusik, die immer leiser gestellt wurde, bis man sie gar nicht mehr hörte. Bestimmt, weil Illion gleich selbst eine Perfomance auflegen würde. Neugierig wartete Sato gespannt, was sie wohl als erstes sehen würden? Ob sie für diesen Moment eine Tribüne aufgebaut hatten, um Illion besser zu predigen? Er wusste ja, dass Quinn mit ein paar anderen Leuten wie Gaston eine Menge gespart hatten für diesen Moment.



      Nur eine Minute später richtete sich die Kamera endlich auf das Geschehen, das erste was man auf dem Bild sehen konnte war der Sänger, der Sato sofort eine Gänsehaut verursachte. Aber...nicht, weil er sofort anfing zu singen oder irgendeine besondere Kleidung anhatte, die einen zum Staunen brachte. Eher war es so, dass Ineb absolut keine Kleidung hatte und noch dazu...ziemlich rot im Gesicht hatte, als wäre er gerade auf einen unheilvollen Trip?

      Satos Kinnlade erreichte imaginär den Boden, während seine Augen kleiner wurden. Im Schockzustand fiel ihn wenigstens das Smartphone nicht sofort runter, da sein Griff sich komplett versteifte - er hielt es fest, wie ein guter Greifautomat. Sah er gerade richtig?! Er wollte gar nicht wissen, was gerade Zeth für ein Ausdruck in seinem Gesicht machte - fassungslos fing er an in wirren Sätzen zu sprechen:

      "Er...Ist ja komplett nackt?! ... Und...warte Mal---Was sind das für Robenkerle---Moment, den Typ mit den langen, blonden Haaren kenne ich! Das sind alles die Kirchenanhänger?! Fast alle sind maskiert?! Warum denn das?! - Oh heilige Mutter, knöpfen da manche ihre Hosen auf?! Was passiert da?!", stieß Sato eine Frage nach der anderen aus, auch wenn Zeth sie sicher nicht beantworten konnte. Er wusste auch gar nicht, ob er die Erklärung wirklich in seinem Kopf verarbeiten konnte. Das Ineb auf dem Podest und nicht auf der Bühne war und das im Adamskostüm ergab für ihn gar keinen Sinn, war das eine Special-Perfomance?! FKK?!



      Es dauerte nicht lange, bis jemand den Sänger näher kam - ein junger Mann, den Sato noch nie zuvor gesehen hatte...Er trug keine Maske und unterhielt sich mit Ineb, den man zuerst nicht wirklich verstehen konnte...Da irgendwelche Männer im Hintergrund tuschelten, die die Kamerafrau angeregt anzischte.

      "...Du wirst dich gleich sehr viel besser fühlen."


      Obwohl das Ganze schon verrückt genug war und wie ein eigenartiges Schauspiel wirkte, wovon Sato sich nichts zusammenreimen konnte...wurde der Turm der Verwirrung nur noch größer als der Mann - der sich irgendwie einen Schutzengel nannte - sich zu Illion hinunterbeugte und ihn...küsste?!

      Er küsste ihn?!

      „B-bitte…Warte! W-war…te…“



      ...
      ....

      "....Lass es zu, bestimmt hast du dich schon oft selbst berührt...Du weißt das es sich gut anfühlen wird."

      .......
      .............

      Ah...

      Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhh-----?!

      Die Farbe wich fürs Erste Sato aus dem Gesicht, mit nur einem Wimpernschlag verwandelte sich die eigentlich erhoffte Gesangsperfomance zu einem langsam ansteigenden Hardcore Porno, wo selbst der Hintergrund nicht von Genitalien verschont blieb. Er wusste nicht genau, ob er gerade etwas zuschaute, wo jeder seine Zustimmung gab oder eine Straftat mit ansah?!




      Schwer umgarnte der Schönling Satos Idol, es war nur schwer ihre Worte zu fassen, denn war vor allem Inebs Stimme sehr laut und...erotisch, sodass Sato unbeholfen Schlucken musste. In diesem Moment vergaß er, dass Zeth noch neben ihn lag, weshalb seine Augen sich wie bei einem Schaf, das sich aufs Gras fokussierte - am Bildschirm hafteten.
      Der Mann fasste Inebs schutzlosen Körper an, während manche Männer im Hintergrund, die man immer ab und an sah bei jedem Keuchen mit hechelten - als mussten sie sich gerade zusammenreissen.
      Er wusste nicht wie er das Szenario noch weiter beschreiben konnte, doch verspürte er ganz klar...die...

      "...Fleischliche Lust~" ...die sich in den hellblauen Augen des Schönlings abspielten.



      War Quinn etwa diejenige, die filmte?! Wer auch immer die Videokamera in der Hand hielt, war ein krasser Profi - der genau wusste, wie er die perfekten Winkel bekam und wann sie am besten zoomen sollte. Inebs weinerliches Gesicht erschien so oft im Bildschirm, bis plötzlich der Kerl neben ihn etwas sehr Verbotenes vor der Kamera tat. Wie ein Lollipop fing er dieser Mann an Ineb zu---
      Er nahm ihn--
      Er nahm ihn ganz in den Mund!?!?!?!??!?!
      Sato konnte es nicht mehr zurückhalten, doch wusste er, dass er mitten in der Nacht war. Er ließ das Smartphone fallen, an das er gerade noch wie geklebt war und nahm sich sein Kopfkissen, um dort einmal seine Stimme auszulassen.

      "MMMMMMMMMMMFFFFFFFFFHH!"



      Das Video lief natürlich weiter, genauso wie der Chat dort anfing zum Leben zu erwachen, den Zeth und Sato eigentlich bewachen sollten. Doch das vergaß Sato auf Anhieb, denn erreichten ihn nur noch die schlürfenden Geräusche, des Versauten Spiels.
      Der Typ verschlang ihn wie Pacman seine Nahrung!



      Dann erst drehte er sich verstört zu Zeth, das das Ganze doch auch mit ansehen musste. Oh verdammt - wie dachte er wohl gerade von dieser Situation?! Das musste ihn doch nur noch schlimmer überfordern?! Vor allem, weil es ja zwei Kerle waren, wo einer von dem anderem Mann verwöhnt wurde?! Oder missbraucht?! Sato wusste nicht genau - das Stöhnen war zu paradox!
      Panisch drückte er das Kissen gegen den Bildschirm, das zwar die visuelle Sicht komplett abdeckte aber der Ton weiter in den Ohren der Jungs erhalte.
      Einmal schlug sich Sato fest ins Gesicht - er brauchte einfach eine kleine Aufweckbackpfeife, bevor sein Kopf wegen der Hitze explodierte.

      Wie ein naiver Kerl reichte er Zeth das unschuldigste lächeln und gab ihn nicht zu der Situation passend das Peace-Zeichen mit den Fingern.

      "Da-das muss dich bestimmt voll verwirren. Nicht schlimm- vergiss das einfach, Zeth! Der Mann will ehm-- Illion bestimmt vor seinem Song nur aufwärmen. Quinn hat sicher den Vorschlag gemacht um ihn etwas den Stress zu nehmen. Da Illion aber gerade verwöhnt wird wäre es vielleicht am besten, wenn wir doch schlafen gehen -das wird bestimmt noch lange dauern und ...Die Kommentare sind alle ganz okay! Unser Job ist getan--! Yippie."

      ...
      ...
      .....

      Leicht zuckte sein Auge, doch versuchte er in dieser Pose kurz glaubhaft einzufrieren. Er wusste was für ein Müll er gerade sagte und hinterfragte gerade wirklich, ob das nur Verwöhnen war oder nicht...Aber bevor Zeth aus Ekel das Zimmer gleich verließ wollte er ihn irgendwie weiß machen, dass dies total normal war. Nichts schwules...Einfach nur...

      "Das macht man...einfach manchmal so. Der Typ ist sicher Illions Kumpel und vielleicht auch Manager, der ihn seine Angst oder Stress nehmen will ehm---genau. Ist alles nur Stärkung! Nichts unanständiges!...Nur, dass sich Illion total stark fühlt!"




      Langsam sank er seine Hand und richtete sein Blick von Zeth weg, warum zur Hölle versuchte er in der Situation ihn überhaupt anzulügen? Es war doch total offensichtlich---aber dennoch fragte der Student ganz unschuldig, mit leicht rosigen Wangen:

      "..........................................Glaubst du mir?"
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Judith Rose

      "Vielen Dank für Ihre Teilnahme und viel Vergnügen auf der Insel.", verabschiedete die Hübsche Bedienstete dann auch schon die letzten Passagiere welche die Jacht nun verließen.
      Höflich verneigte sich die Blau-Haarige und wartete bis Stille eingekehrt war.



      Sie griff in ihre Seiten Tasche nachdem sie das Klemmbrett unter ihrem Arm gesteckt hatte.
      Ein Blick auf ihr Smartphone verriet der Butleresse das die Anzahl der vielen Entgangene Anrufe und Nachrichten nachgelassen hatten.
      Schwer seufzend schüttelte sie ihren Kopf:
      "Wie kann man nur in diesem Alter so Sturköpfig sein....? Ich hoffe sie hat jetzt endlich aufgeben."
      Es war die Tochter von Mason Rose die seit die Lottrie-Reise begonnen hatte mehre Beschwerde zu Äußern weil sie nicht daran Teilnehmen durfte.
      Nun es kam selten vor das Mason seiner Prinzessin etwas nicht erlaubte oder erfüllte...Natürlich rastete sie da aus und wer durfte das ausbaden?
      "Hach, verwöhnte Göre...."



      Nun aber war die Zeit gekommen wo sie die gesammelten Information mit ihrem Herren, teilen würde und so wie ihr erste Eindruck war kam schon ein paar netter Personen in Frage das Model-Wie-bekomme-ich-meine-Frau-zurück auszutesten. Sie würde eher gezwungene Sexuell-Handlung betiteln aber sie hatte gelernt das die Bedienstete dieser Korrupten Familie keine eigene Meinung zu pflegen brauchten. Zwar hielt sie deutlich mehr aus als das Andere Personal aber trotzdem wusste sie wann ein Kampf nicht zu gewinnen war.
      In dem Moment als sie sich von dem Hafen abwendete und zur Käpten-Kajüte verschwand stieg eine Gestalt mit Kapuze im Gesicht vorsichtig aus eine der Gebäck Räume heraus.
      "Die Luft ist rein, beeilt euch!", zischte Judith sogleich. "Benutzt deine klein Beinchen, Ero."



      Sie gab ihren Verlobter sogar ein unfreundlichen Schubser, weil ihr sein Gerede die Reise über wie sie sich in dem Gebäck Abteil versteckt hatten so ziemlich auf die nerven gegangen war.
      Sie taten hier schließlich nichts verbotenes! Es war ihr pures Recht hier zu sein! Ging überhaupt nicht das ihr Vater es ihr nicht erlaubt hatte, sie wollte auch zu seiner Insel fahren und sehen was dieses Projekt war.
      Zwar zweifelte sie daran das Mason dadurch Lin zurück gewinnen konnte und höchsten ein weitere Verwarnung von der Polizei kommen würde aber trotzdem war es ungerecht!
      Nicht umsonst bestieg Judith mittlerweile ein Leben ganz nach ihren eigenen Vorstellung, da war dies hier eine große Beleidigung!
      Denn Judith war sich sicher, wenn Tyler oder Samuel von der Sache erfahren hätte...DIE hätte Mason gewiss ohne Zögerung mit genommen!
      Außerdem halfen sie noch Jemanden und somit war ihr Handeln nicht so Egoistische wie man es von einer verzogenen Göre erwarten würde!
      Judith war sehr Erwachsen! Da brauchte sie kein Milch-Zwerg oder ein Vater der ihr einredete sie solle brav daheim bleiben!



      Das hier war nur eine Insel und keine Survival Attraktion mit Wildtieren die ein jeden Moment fressen.
      Zudem war Judith bestimmt Manns genug um auch allein klar zu kommen!
      Denn Blick ging zum strahlend blauen Himmel und zu denn Personen sich auf der Insel auf dem Weg machten und kleiner wie Ameisen wurden.
      Nun...Jetzt wo sie hier waren wusste Judith überhaupt nicht was sie hier eigentlich machen sollte.
      Weswegen sie sich an den Großen Typen wandte dem sie geholfen hatten unbemerkt auf die Jacht zu kommen.
      Judith kannte ihn...Naja Flüchtig, war der nicht irgendwie sowas wie eine Kuh?
      "Und du bist echt nur wegen ihm mitgekommen? Ist er das überhaupt Wert?"



      Schicksal oder Zufall...Das Blondchen wollte unbedingt Janon hinter her. Diesen Typen konnte Judith echt nicht ausstehen. Kaum zu glauben das sie ihn irgendwo unter Stiefmutter in einem Smartphone eingespeichert hatte.
      Aber das dieser Muskel-Protz sich mit ihnen in den engen Raum gequetscht hatte und deutlich mit Verbänden und Pflastern Wunden versteckte, zeigte Judith das der Kerl eigentlich besser zu Hause sich ausruhen sollte als diesem Penner nach zu Jagen. Was auch immer er von ihm wollte...Judith hoffte ja das hier war um ihn zu verprügeln!
      "Oh, natürlich ist er mir das Wert! Ich schulde ihm etwas und will es ihm liebend gern doppelt zurück geben~♥"



      "Danke für die Hilfe, man sieht sich!"
      Mit denn Worten verabschiedete sich der Große auch schon flüchtig wie ein Hund denn man ein Ast zum spielen voraus geworfen hatte.
      Judith blickte ihm hinter her, sie fragte sich ob sie jemals auch jemand finden würde für denn sie über mehre Meilen Reisen würde...Egal ob aus Liebe oder sogar Hass?
      Irgendwie klang das Interessant...
      Nur leider gab es bis her kein größeres Verlangen.
      Alles was sie wollten war in greifbare Nähe oder würde irgendwann wieder zu ihr kommen.
      Sie musste nichts hinter her jagen.
      Somit widmete sie sich wieder Andere Spaßigen Dingen.
      Judith nahm ihr Smartphone raus und machte ein Selfi mit einem guten Hintergrund.



      "Das schick ich später meinem Vater, dass hat er davon wenn er mich nicht mit nimmt! Aber in der Zeit haben wir die Insel schon drei mal erkundet! Komm mit, Kleiner!"
      Mit diesen Worten zog sie Ero auch schon wieder kräftig mit sich das er aufpassen musste nicht zu stolpern.
      Ohne wirklich ein Ziel vor Augen ging sie selbstbewusst los. Irgendwas spannendes oder Interessantes würden sie hier schon finden!


      __________________________________________________

      Liam Petrow & Oscar Bell


      "Das Glück von Liam allein reicht mir vollkommen."
      Zwar sagte Janon in der letzter Zeit nicht viel aber dieser Satz hallte noch eine lange weile in Liams Ohren.
      Sie machten ihn unsagbar glücklich...Manchmal sah er sein Talent, Glück in Dinge zu haben nicht immer als Positives an auch wenn er sehr Optimistisch gestimmt war...Es konnte manchmal ein Fluch sein. Besonderes wenn er an die Zeit dachte an dem ihn diese Älteren Männer immer zu diesen Glücksspielen geschleppt hatten.
      Das tat er natürlich nicht mehr...Er versuchte sich nicht mehr zu sehr in diese Richtung ziehen zu lassen. Aber so...
      War er schon verlegen darüber das ihn sein Glück Janon solche Dinge sagen ließ.



      Der Körperkontakt von Janon kam wie gerufen und ließ Liam sogleich besser fühlen. Er fragte sich ob Janon nun auch endlich jetzt wo sie hier angekommen war, seine dunklen Gedanken los werden würde!
      "Macht dich das viele Wasser nicht nervös? Du schwimmst bestimmt noch wie ein kleiner Welpe im Schwimmbad? Bock gleich die Klamotten auszuziehen und ins Meer zu springen?"
      Der Vorschlag war wieder Typisch für Janon, obwohl Liam es ihm böse nehmen könnte das er auf sein fehlendes Talent anspielte zu schwimmen, schenkte ihm Liam ein besonderes breites, ehrliches Lächeln.
      "Nervös? Warum sollte ich Nervös sein wenn du bei mir bist Janon? Falls ich unter gehen sollte weiß doch das du da bist um mich wieder ans Land zu ziehen~"
      Er vertraute Janon sein Leben an und so fühlte sich normalerweise Gefährliche Situation selten Riskant für ihn an.
      So empfand er gegenüber dem Wasser keine Furcht.
      "Bin dabei!"



      Diese Insel war wirklich schön, als wären sie weit in denn Süden gefahren das normalerweise vielleicht Tage gedauert hätte zu erreichen.
      Die Sonne begann jedoch zu blenden weswegen Liam sich eine Sonnenbrille aus seiner Tasche zog und diese aufsetzte während er selbst weiter die Insel bestaunte auf ihrem Weg zur Hütte. Hier würde man es echt einige Zeit aushalten!
      "Oho, ist dieses Hexenhaus etwa unseres? Da sind ja gar keine anderen Hütten in der Nähe, was ein geiler Scheiß."
      "Stimmt, jetzt wo du es sagst, dass ist besser als ein Hotel wo man von Anderen Gästen oder Angestellten gestört wird!



      Es sah wirklich aus wie eine kleine Hütte die man Aufgestellt hatte in der früheren Zeit um hier zu Leben.
      Natürlich überlegte Liam wie es nun mit Essen und Trinken aussah...Ob es in der Hütte eine kleine, schnell Küche gab sowie Storm?
      Er müsste seine Smartphone auch langsam wieder aufladen---
      Schnell schüttelte Liam die Gedanken hinfort...Er sollte wirklich sein Hirn abstellen und sich auf das wesentliche konzentrieren.
      Mit Janon ins Wasser zu gehen erfordert nichts von den Dingen...
      Sicherlich hatten die Reiseleiter daran Gedacht den Passagieren Essen und Trink sowie Auflade Möglichkeiten zu geben.
      Doch gerade als die beiden ihre Hütte erreichten, als sich Liams sogenanntes Glück als so schönes erwies und Janon ihm ganz alleine gehörte----



      "HEEEEEYYYY DAA SEIIIID IHR JAAA!!~♥"



      Auf die beide kam Oscar zu gelaufen, es sah beinahe aus wie in Zeitlupe!
      Es fühlte sich fast ans als würde die Erde beben obwohl Oscar noch ein gutes Stück von ihnen entfernt war.
      Mit jedem Schritt schwingt sein massiver Körper mit während sein schwarzes T-Shirt hauteng an seinem massiven Körper schwang und die nackte Haut seines Bauches frei gab, als legte er es förmlich darauf an das es jedes mal nach hoben rutschte, weil er seine Muskel anspannte.
      Kurz gesagt, wirkte er wie ein galoppierender Hengst der sie jeden Moment umrennen würde!!
      Der Anblick war so kurios das Liam kurz glaubte ihn muss ein Sonnenstich erwischt haben das jetzt Halluzinierte.
      Wie zur Hölle konnte Oscar jetzt hier sein?!
      "Das...ist....", setzte er verstört an und ihm entglitt jegliche Freude aus dem Gesicht.



      Auf einmal kam ihm die Worte von Janon in denn Kopf, dass er nun fertig mit Oscar war...Für ihn sah das ganz und gar nicht danach aus als wäre hier irgendwas beendet. Es sah mehr danach aus als hätte dieses Ding zwischen ihnen erst gerade erst begonnen!!
      Er konnte sich nicht vorstellen das Oscar bei diesem Lotterie gewonnen hatte...Wie zum Teufel kam er hier her??!
      Wie hatte er sie gefunden?! Woher wusste er überhaupt das sie hier waren und WAS wollte Oscar zum Teufel?!
      Liam wollte nicht sehen wie die beiden sich hier und jetzt an die Gurgel gingen...
      Doch Oscar strahlte so glücklich als hätte er gerade denn größten Gewinn Aller Zeiten gewonnen.
      "Gefunden! Ihr seid ja echt Putzig einfach aus der Stadt abzuhauen!"



      "Janon-Liebling! Mein Bad Boy! Wir waren doch gerade so in Hochtour! Alter, wie soll ich ohne dich Überleben?!"
      Voller Energie und Lebensfreunde breite er seine Arme aus und umschlang sie beide so plötzlich, dass sie regelrecht gegen seine Brust gedrückt wurden.
      Liam sah für ein Augenblick nur noch schwarz da sein Gesicht direkt auf das schwarze Shirt gepresst wurde und er nur erstickten Laut von sich geben konnte.
      Sofort versuchte er sein Kopf zu befreien und japste nach Luft als er wenigstens sein Gesicht beiseite drehen konnte.
      "O-oscar...was tust du hier?!", brach Liam endlich heraus aber der Blonde hatte nur ein Tunnelblick für Janon in diesen Augenblick.
      "Ich hatte den BESTEN Trip meines Lebens, ich musste mir so oft eine Runter holen als ich an unsere letzten Kampf dachte♥!"
      Erst jetzt merkte Liam das sich ernsthaft etwas begann unterhalb von Oscar Bauchnabel eine wachsende Beule an seine Hose abzeichnete.
      Ruckartig begann Liam mehr zu zappeln, was zur Hölle war los mit diesem Perversen Spinner?!
      "Lass los...!", protestierte Liam der nicht genug Kraft hatte sich aus Oscars fester Umarmung zu entkommen in welcher Oscar die beiden gefangen hielt.

      _________________________________________________

      Zeth Lagertha

      Obwohl sich Zeth und Sato schon in der Wohnung seines Meisters ein Bett teilten, fühlte er noch immer ein schnelleren Herzschlag in seiner Brust hier zusammen mit ihm in dem Krankenbett zu liegen.
      Es war Satos Körpernähe die in ihm immer ein Gefühl auslöste das sich jedoch zum glück angenehm anfühlte...Dennoch befremdlich.
      Doch so konnten sie gemeinsam auf das Handy schauen um die Aufgabe welche ihnen dieses Rosa-Monster Aufgetragen hatte erfüllen...
      Aber je länger Zeth dabei zu sah wie die Finger von Sato über den Display tanzten desto weniger kapierte er von dem ganzen Zeug.
      Zwar war er nicht gerade der Gesprächige Typ aber so kam Satos Konversation wie gerufen...Es hätte ihm nur wieder Kopfschmerzen bereitet zu begreifen was sich da eigentlich vor ihnen abspielte.
      "...Weißt du, ich mag Illion auch ganz gerne...Nicht so wie Quinn, dass ich für ihn ein Fest organisieren würde aber... Seine Songs halfen mir bei schlechten Zeiten auf die Beine, er berührt ohne sich anzustrengen die Herzen der Menschen...Er ist so etwas wie mein Idol, wenn es ums singen geht..."
      Mit Musik...Konnte Zeth tatsächlich sehr wenig anfangen. In seiner Heimat machte man keine Musik...Manchmal summten die Frauen irgendwelche wirren Töne aber vermutlich nur um die Zeit Todzuschlagen wenn die Männer gerade das Dorf verlassen hatten und sie auf ihre Rückkehr warteten.
      "Musik...Berührt einen?"



      Er musste da an Apollo denken der Feuer und Flamme war was Musik betraf, doch kapierte er sein Gerede nicht wirklich...
      Ob er ihn besser begreifen würde wenn dieses...Musik-Ding besser begriff? Es war wohl Ähnlich wie mit der Technik...
      Das erinnerte ihn daran das der Wasser-Wächter bei ihrem Kampf anfing zu Singen...Es war irgendwie ganz schräg. Hatte es sein Feind stärker gemacht nur weil er irgendwelche Melodien trällerte? oder ihn schwächer...??
      Er seufzte lautlos, dass klang doch wiederum alles zu kompliziert für ihn...

      "Hast du auch jemanden, den du bewunderst? Vielleicht jemanden, der gut Kämpfen kann oder etwas Anderes?"
      Die Frage brachte denn Kämpfer zum Nachdenken...Nannte man sowas Bewunderung?
      Sogleich musste er an Dax denken...
      Es war nicht mal die Art seines Kämpfens das ihn so beeindruckt hatte, er war durch und durch von seiner Art auch sehr stark das er gerne wäre wie er!
      Obwohl dieser keine Rüstung trug, scheute er sich nicht davor einen ins Angesicht zu stehen...So Mutig und Männlich!
      Dabei spürte Zeth sofort die wärme in seinem Gesicht...
      Weswegen er nur Stumm zu nicken begann.
      "Mhm..."



      Ihm war es aber irgendwie Peinlich darüber zu sprechen...
      Allein schon das Apollo es ihm ansah und ihn das öfters wissen ließ das er wusste wie über Dax dachte war ihm oft unangenehm.
      Wenn man einen Mann in seiner Heimat Respekt zollen wollte Kämpfte man ihm und...Gab nicht laut Komplimente dazu Preis....Das kam nur...total...Schwul rüber...!

      Nun aber lenkte sich seine Aufmerksamkeit auf das Smartphone in Sato Händen. Endlich tat sich darin etwas, dass sein geringer Verstand auch begriff...Es war eine Art Film oder Übertragung. Das hatte begriffen als er zum ersten mal den Fernseher eingeschaltet hatte!
      Doch was da nun abspielte löste pure Verwirrung in Zeth aus...
      Diese Welt war Verrückt, besser konnte es Zeth nicht beschreiben. Ein fest zu dem man seine Kleidung ablegte?!
      Allein für Zeth ohne seine Rüstung herum zu laufen war erniedrigend aber komplett Nackt sein...?!
      Was ihn jedoch mehr beunruhigte war Satos Reaktion dazu!
      "- Oh heilige Mutter, knöpfen da manche ihre Hosen auf?! Was passiert da?!"
      Dieser begann Fragen zu stellen, die Zeth gerade eher von IHM beantwortet bekommen wollte!
      Wie bei einem Unfall war Zeth nicht Fähig weg zu schauen, er vergass soagr wie man Blinzelte als auf diese Übertragung starrte.

      "MMMMMMMMMMMFFFFFFFFFHH!"
      Während Sato versuchte entsetzte Laute zu unterdrücken stand der Mund von Zeth einfach nur offen...Er war verstört und dermaßen verwirrt auf einmal das gerade auf nichts mehr klar kam!
      Um sich etwas abzulenken versuchte er sein Fokus auf den Chat zu legen denn sie beobachten sollten. Doch die Leute begann plötzlich wild durcheinander Obst- Smiley rein zu spämen....
      Bananen, Pflaumen...Gurken....
      Was für ein krankes Ritual war das?!?"
      "....Ähhh....?"



      "Da-das muss dich bestimmt voll verwirren. Nicht schlimm- vergiss das einfach, Zeth! Der Mann will ehm-- Illion bestimmt vor seinem Song nur aufwärmen. Quinn hat sicher den Vorschlag gemacht um ihn etwas den Stress zu nehmen. Da Illion aber gerade verwöhnt wird wäre es vielleicht am besten, wenn wir doch schlafen gehen -das wird bestimmt noch lange dauern und ...Die Kommentare sind alle ganz okay! Unser Job ist getan--! Yippie."
      Obwohl diese ganze Sache für Zeth vorne und hinten kein Sinn ergab bemühte Sato ihn aufzuklären...Aber irgendwie war Sato Körpersprache total seltsam...
      Zum ersten mal nach langen glaubte Zeth Probleme mit der Sprachbarriere zu haben und verengte seine Augen, ratlos und überfordert...Das gedämpfte stöhn Geräusch im Hintergrund machte es nicht besser.
      "Verwöhnen....? Aber er schreit rum als würde man ihn Foltern und die Kommentare schicken nicht passende Symbole rein...Ich kapier das mit der Zunge und den Wassertropfen nicht....Eigentlich kapier ich gar nichts....", gestand Zeth etwas zurückhaltend.



      Wo war da die Musik? Irgendwie....Fühlte er eine komische Hitze in seinem inneren, es war merkwürdig oder lag an Sato der so herum hippelte...Es war so als wüsste er mehr in der Situation.
      "Das macht man...einfach manchmal so. Der Typ ist sicher Illions Kumpel und vielleicht auch Manager, der ihn seine Angst oder Stress nehmen will ehm---genau. Ist alles nur Stärkung! Nichts unanständiges!...Nur, dass sich Illion total stark fühlt!"
      .....
      .................
      .........................................
      Stärkung....?
      "..........................................Glaubst du mir?"
      Es war ihm mehr als sicher das Sato ihn gerade anlog...Aber warum? Weil er zu Doof wäre es zu verstehen?
      Schwach machte Zeth die Gestik von Sato nach...Er wusste wirklich nicht was er von dem ganzen halten sollte....
      Die Hitze in seinem Kopf ließ nach, jetzt wo nicht mehr zu sah aber besser fühlte er sich nicht dabei weg zu Blicken.
      "...Kein bisschen.", gab er trocken zurück.



      So senkte Zeth aus seine Hand und grummelte ein wenig vor sich hin.
      Er wusste nicht so recht ob er wie Sato sagte es einfach vergessen sollte...Aber wie sollte er jetzt nur ein Auge zu bekommen?!
      Das würde ihn die ganze Nacht noch quälen und nachjagen!
      "Also...Es....Ist Nicht so als....sehe...ich sowas zum ersten mal.", gab Zeth etwas unschlüssig von sich.
      "Meine...Frühen besten Freunde aus...Meiner Heimat...Haben mal sowas Ähnliches gemacht als alle geschlafen haben. Ich bin durch...die Geräusche wach geworden und...Die sagten auch sowas....von das es zur Stärkung dient...Das...also...so Ritual...kapier ich irgendwie....", druckste er herum und begriff auch nur ein groben Teil davon.
      "Aber das bedeutet nur das die sich gerade sehr anstrengen, wenn wir jetzt einfach schlafen gehen ist das total Schwach! Wir haben eine Aufgabe zu erfüllen Sato also sei ein Mann und schau mit mir dem Stärkung Ritual weiter zu!", murrte Zeth strenger.



      Sie hatten schließlich diesem Weib ihr Wort geben sich um den Chat zu kümmern. Für sie war die Aufgaben sicherlich nicht schon getan!
      "Wenn das mein Idol wäre der gerade sein Stärkung Ritual durch zieht würde auch bis zum Ende ihm beistehen!"
      Natürlich kapierte Zeth das ganze sehr falsch und kannte es als große Opferung die sich da gerade aufspielte!
      Nackt zu sein bedeutet sicherlich hohe stärke sich in Kampf zu widmen!
      Dieser Illion musste bestimmt ein Mächtiger Krieger sein! Nicht nur Sänger, kein wunder das Sato ihn bewunderte.
      So fischte er das Handy wieder heraus um es in die Hände entschlossen zu nehmen...Nur um in Nächsten Augenblick wieder zu versteinern.
      ....
      "Was....",
      nuschelte Zeth und die ganze Entschlossenheit von eben entwich aus ihm wie die Luft aus einem Ballon.
      "....Tun die da?"
      Er zog das Handy nähe zu seinem Gesicht um diese Schrecklichkeit genau zu besehen und dann total erschrocken zu Sato Blicken:
      "Die...Die Bringen ihn um!!!"
      Believe Me ~

    • Ero Loveshine

      Eros wollte sich über sein Leben in der Zeit wirklich nicht beschweren, er hatte schon schlimmere Schicksalsschläge erlebt. Weltzerstörende Schicksalsschläge, wo Eros einfach von Micah im Stich gelassen wurde oder Aufgaben erfüllen musste, die gegen seine Moral entsprach. Diesmal traf es ihn aber von der ...beinahe überflüssigen Sorte - so als würde ihn Micah noch gar nicht brauchen, noch nicht. Oder aber es war seine Quest gewesen, die Welt wieder ein wenig breit gebauter zu beobachten, als es sein Freund je könnte? Als erstes fand er sich damit ab, es erinnerte ihn nur an die Zeit, wo er alleine auf die Erde musste um ihn eine geeignete Seele zu finden. Obwohl es für Eros so aussah, als war er nur da um seinen kleinen Neffen Wyatt beim Wachsen zu beobachten und auch nach seinem Bruder zu sehen, der oft eingebuchtet war....Kam das plötzliche Ereignis mit einem LKW - worauf sein Freund wohl nur gewartet hatte.
      Somit hatte er gelernt: Auch, wenn die Dinge erstmal kurios erschienen und Eros viel Freiraum erhielt...Hatte Micah schon lange die Strippen in der Hand. So war es bestimmt kein Zufall gewesen, dass er ausgerechnet bei den Rose war - bei Judith Rose. Eros konnte sich zwar noch nicht ausdenken warum, doch musste diese Person ein ganz besonderes Mädchen oder Junge sein. Ihre Emotionen waren für Eros schwer einzuordnen, weshalb er den Charakter immer noch nicht ganz verstand. Sie war wie sein Erzfeind, wenn es um seine Fähigkeiten ging. Obwohl Eros sich in andere Menschen gut hineinversetzen konnte, war es bei dieser Person wirklich schwierig. Ero fragte sich ob er wegen ihr/ihm hier war? Oder lag es daran, dass sie mit dem Wasserwächter verwandt war?

      Alles in allem erklärte es leider nicht wieso der Engel nun unter einer Decke...im Gepäckraum versteckt sein musste?



      Er bekam zwar mit, dass Judith eine heftige Auseinandersetzung mit ihrem Vater hatte. Sie wollte auf einen Ausflug und er hatte es ganz einfach verboten, danach terrorisierte sier die Butleresse. Eros stand wie eine Stehlampe in der dunklen Ecke hinter eingepackten Golfschlägern, ihn juckte die Nase doch hätte ihn Judith wahrscheinlich die Ohren lang gezogen, wenn er sich auffällig bewegt hätte.
      In diesem Moment hatte sich Eros gewünscht, sie doch überzeugen zu können zu Hause zu bleiben. Er wusste einfach, dass es keine gute Idee war - wieso sollte bitte sonst ihr werter Vater nein sagen? Es war verboten und ... deswegen auch böse. Bösen Dingen sollte man nicht nachgehen, genau deswegen war Eros sehr besorgt. Er hoffte, dass Mason seiner Tochter verzeihen konnte und sie nicht in etwas Gefährliches sich hineinbahnten. Das Einzige, wieso Eros nicht weiter versuchte Judith zu überzeugen war der andere blinde Passagier, der mit ihnen sich im Gepäckraum versteckte. Seine Gefühle waren ziemlich auf Hochtouren, obwohl sich der große Mann ebenfalls wie sie versteckten hörte er sein Herz bis zu ihm pochen. Der Typ war total aufgeregt und sprühte eine große Freude aus, die der Engel als schön empfand. Vielleicht - taten sie auch hier etwas gutes? Mit diesen Gedanken hoffte er, dass sie vielleicht wenigstens jemanden helfen konnten, anstatt nur Chaos zu stiften.

      "Benutzt deine kleinen Beinchen, Ero."

      Es ging los, der harte Schubser weckte Eros Muskeln wieder auf, beinahe war er wirklich zu einer Stehlampe geworden...Am liebsten hätte er sich einfach zum Zielort teleportiert, aber das wäre total unfair gewesen. Eros wollte ja es gemeinsam mit seiner ...Verlobten...durchstehen. Auch, wenn sie kaum ein wirklich Paar abgaben, war es nur richtig alles zusammen zu durchleben und sich gemeinsam die schweren Aufgaben zu teilen. Er wollte Judith nicht im Stich lassen, weshalb er ihr hinterherlief, seine Ausdauer war grottenschlecht, denn eigentlich benutzte er lieber seine Flügel. Kleine Federn flogen aus Stress den Himmel empor, es war schon schwer genug sie zu verstecken - es war eins der Wenigen wirklichen Körperteile, was eins und eins er selbst war. Schwer schnaubte er und versuchte seinen Atem wieder unter Kontrolle zu bekommen, der große Mann verabschiedete sich währenddessen von Judith.
      Sie waren vom Schiff runtergekommen, die anderen Personen waren schon am Strand verteilt. Das Erste, was Eros an diesem Ort erblickte war das umwerfend, große Meer was sich durch die Sonnenstrahlen glitzerte.



      Eros Augen funkelten und sofort ging er trotz Müdigkeit in seinen Beinen auf das Wasser zu, er hatte schon lange nicht mehr eine solch' schöne Umgebung gesehen. Von dort an begann er alles zu erkunden, selbst die großen Pflanzen die in der Nähe des Wassers sprießen. Solch' schöne Landschaften erinnerten ihn immer an seine frühere Heimat, sie war nicht groß...bestand ebenfalls aus viel Wasser, doch war nirgends das Meer so hellblau wie dort. Es war wie ein Paradies, es gab dort keine Großstadt oder Smog. Sein Vater hatte große Freude an Pflanzen gehabt, weshalb ihr Reich voller duftender Blumen war. Er liebte sich daran zu erinnern, genau deswegen...mochte er es auch oft, wenn Micah ihn zu einem Traum einlud.

      "Was für ein atemberaubender Ort! Ich habe noch nie so riesige Palmen gesehen und woah---diese Pflanze kenne ich noch gar nicht!", strahlte er voller Freude nun Judith an, die mit ihrem Selfie fertig war. Dann aber wandt er sich von ihr und ihrem Griff ab um auf die rotleuchtende Blume zuzugehen, eine neue Art, die er noch gar nicht kannte!



      "Na, hallo! Wer bist denn du?", fragte er die exotische Pflanze als konnte sie ihm tatsächlich eine Antwort darauf geben. Er berührte sie zärtlich an der Blüte und sein Glänzen in den Augen wurde nur Größer. Für Eros verbargen auch Pflanzen starke Emotionen und die sah total zufrieden mit ihrem Leben aus, sie war noch jung und ergötzte sich gerade an der Wärme, die es so nur auf dieser Insel gab. Er kicherte ein wenig - nun erkannte er es ein wenig! "Du bist mit der roten Mittagsblume verwandt! Die Hottentottenfeige."



      Aufgeregt stand er wieder auf und gab der Pflanze Ruhe, immerhin waren es sehr zerbrechliche Lebewesen! Judith wollte ja, dass er mitkam, weshalb er nun die Aufmerksamkeit ihr widmete.

      "Magst du Pflanzen, Judith? Oder findest du Schwimmen ganz toll? Auch, wenn ich nicht der Meinung bin, dass wir deinen Vater verärgern sollten...könnten wir ja ein wenig Wissen über die Insel erhalten. Glaubst du, dass das Schiff auf uns wartet, wenn du Mason Bescheid gibst?", fragte er nach und klopfte sich den Dreck von seinen Beinen weg, die er durch die Blumenerkundung bekam. Er glaubte zwar, dass ihr Vater schon sauer sein würde aber...Bestimmt ließ er seine Tochter nicht im Stich, wenn sie nur freundlich ihren Fehler zugab.



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      Janon Müntzer

      "Nervös? Warum sollte ich Nervös sein wenn du bei mir bist Janon? Falls ich unter gehen sollte weiß doch das du da bist um mich wieder ans Land zu ziehen~“

      …Kurz kam es ihn so vor als machte sein Herz einen kleinen Hops, während seine Ohren dröhnten. Er merkte doch wie gut es sich anfühlte zu wissen, dass Liam ihn so stark vertraute. Er … mochte es, wenn sich kleinere Jungs auf ihn verlassen konnten und auch seinen Befehlen nachkamen. Bei Liam jedoch ging dieses Gefühl sogar noch tiefer, er merkte in diesem Moment wie wichtig ihm es war, dass sein Freund ihn brauchte. Solange er ihn dieses zuckersüße Lächeln schenkte und selbst bei waghalsigen Aktionen nicht von seiner Seite wich, war Janon wirklich glücklich. Es war zwar komisch für den Boxer so tiefgründig zu denken, doch kam ihn Liam oft wie ein schimmernde Traum vor, wenn er so stark genau seinem Typ Mann entsprach – in der Zeit der Drogen hatte Janon oft die Sorge, dass er nur eine Illusion war. Natürlich hat Janon seinem Freund in der Kindheit nichts von diesen bescheuerten Ängsten erzählt, er wusste selbst, dass Verlustängste nur dämliche Nebeneffekte seines Trips waren. Dennoch klammerte sich Janon als 12 Jähriger immer so fest an Liam, wenn sie beieinander schliefen, dass er ihn sicher früher unabsichtlich weh tat. Janon wollte ihn nicht verlieren und… Zugleich verstand er nicht wieso. Er mochte Liam einfach sehr, weshalb er auch um sein Wohl besorgt war und wirklich lange brauchte, um seine Arbeit als Hure zu akzeptieren. Andererseits war Liam eben keine Pussy und Janon nicht sein edler Ritter, der ihn beschützen wollte oder jeden seiner Schritte wie ein Wachhund befolgte. Ein weitere Wahrheit, die Janon nie offen zugeben würde… aber sein Vertrauen an Liam war groß, weshalb er auch glaubte, dass dieser beschissene Club sicher Liams Arsch kosten würde… aber diesen Verrückten zum Schluss doch glücklich machen würde.



      Von Liams Schönheit geblendet konnte er es selbst nicht fassen, wie stark sein Freund ihn abgedriftet hat. Lag es an der Meerespriese, die sein Verstand so benebelte? Normalerweise wäre es jetzt seine Chance gewesen sich härter an Liam ranzumachen aber wollte er in dem Moment es einfach sacken lassen. Es war wohl der Gedanke der Zweisamkeit, der ihn beruhigte…Obwohl Janon eher der Gruppenmensch war. Doch den Urlaub wollte er nun wirklich mit seinem Babe genießen, dafür wollte er sich sogar schicker für den Strand anziehen. Liam hatte bereits erwähnt, dass er ihnen Kleidung gekauft hatte, worauf Janon sich fragte woher er überhaupt wusste was für eine Kleidergröße er hatte? Er achtete ja eher nicht darauf aber war es wohl auch egal – Hauptsache sie passten. Später wollte er seinen Kumpels unbedingt ein paar Fotos von Strand machen, natürlich um anzugeben – das war bei ihnen normal. Auch Mirella würde er dabei nicht vergessen, sonst würde sie noch warten, dass er sie für die Arbeit abholte.
      Er sah zur Hütte und wie eine Batterie fing sich Janons Energie wieder aufzuladen. Irgendwie war alles gerade einfach gut- so als wäre Abhauen wirklich die beste Option gewesen. Er fragte sich warum er nicht schon früher mit Liam abgehauen wären? So gesehen war eine Woche doch auch viel zu wenig ? Was wäre, wenn sie länger blieben? Der Gedanke daran die Probleme einfach in Amerika zu lassen, während sie auf dieser Insel ihre Zeit verbrachten… war eine verdammt tolle Belohnung für den Boxer. Hier… gab es niemanden, der ihn die Nerven rauben konnte.


      So dachte er jedenfalls, bis plötzlich ein Lautes Rufen folgte.

      "HEEEEEYYYY DAA SEIIIID IHR JAAA!!~♥"



      "HAAAAAAAAAAAAAA?! OCHSE?!"



      Wie eine Schallplatte, die abrupt stoppte setzten auch Janons positiven Gedanken aus. Gerade, als er…Wirklich mit Freude ausatmen konnte, brannte plötzlich seine Kehle wieder wie heiße Kohle. Verkrampft drehte er sich um und das seine Augen wirklich Oscar in Zeitlupe zu ihnen gerannt sah, ließ ihn seine Zigarette aus dem Mund rausfalle . Die Mundwinkel zuckten und er bekam den Frost an seinem Körper zu spüren. Es war…Doch gerade nicht wahr oder ? Eine…Halluzination?
      Dafür bewegten sich die Euter des Ochsen aber viel zu dynamisch… dieser Freak war wirklich mit ihnen auf der Insel!
      Oscar lief wie ein Bademeister aus Baywatch zu ihnen hin, als gleich das Leben von ihnen retten würde. Dafür war es schwer zu sagen, wohin man bei diesem Großkotz genau hinsehen sollte? Für seine krassen Muskeln war vieles sehr...mit Volumen gefüllt. Das schlimmste war, dass er dabei überglücklich aussah - was doch kein gutes Zeichen geben sollte. Allein, dass er auf einer EINSAMEN Insel bei ihnen war...war Alarmstufe ROT in Janons Kopf!

      "Gefunden! Ihr seid ja echt Putzig einfach aus der Stadt abzuhauen!"

      Bevor Janon sich überhaupt aus dem Schockzustand erholen konnte nahm der Große einfach beide Jungs gnadenlos in den Schwitzkasten. Das Nächste, was ihn und Liam begrüßte war jeweils eine weiche Brust, die selbst Mirellas Oberweite übertraf, was den Boxer unheimlich verstörte.

      "Janon-Liebling! Mein Bad Boy! Wir waren doch gerade so in Hochtour! Alter, wie soll ich ohne dich Überleben?!"

      "STIRB EINFACH!"

      Giftig fauchte er gegen Oscars Brust, die genau seinen Mund zudrückte - dank Oscar stand er total verkrümmt und versuchte sich immer wieder nach hinten zu ziehen. Die Kraft von diesem Ochsen hat der Sportstudent noch immer nicht verstand, mal war er so weichlich wie seine Euter, mal umzingelte er Janon mit Leichtigkeit so als sei er ein Panzer!
      Doch war es nicht eigentlich SCHEISS EGAL?!
      Er hatte Liam nicht umsonst den Vortrag gehalten, dass er nichts mehr von Oscar wollte!
      Nach dem peinlichen Ende von Gestern dachte auch Janon, dass dieser Wichser jetzt locker ließ.
      Aber...stattdessen hatte es ihn dazu verlockt ihn bis zu einer einsamen Insel zu folgen?!
      WIE GESTÖRT WAR DIESER MANN?! Er konnte sich mit seinem Vater ein Zimmer in der Psychiatrie teilen! Das erste Mal fand er Oscar direkt auf Anhieb unheimlich.
      Ohne zu Zögern begann Oscar zu erzählen wie er gestern mit den Drogentrip umging, ohne das es überhaupt irgendwen hier interessierte. Schön für diesen Junkie, dafür hatte Janon eine Menge Stress und einen Fick, an den er sich nur noch wenig erinnerte. Plus...war Liam angefressen oder depressiv...oder was auch immer mit dem los war. Schnell fiel ihn ein, dass auch nun Liam diesen Sack erdulden musste, weshalb Janon nun stärker seine Hände gegen ihn stieß. Erst als er die deutliche Beule spürte, fingen seine Mundwinkel heftig zu zucken, als konnte er es selbst nicht fassen.

      "ALTER, MIT DIR STIMMT EINFACH GAR NICHTS?!"





      Dabei wusste er schon, dass der Ochse einfach ein Fall für die Klapse war. Trotz allem wagte er es kein bisschen weiter mit ihn zu Kuscheln und befreite sich und Liam von den gewalttätigen Griff. Die Halsschlagader war schon deutlich durch die Wut von Janon zu sehen, weshalb er aggressiv seinen rothaarigen Freund näher zu sich heranzog -das er es bloß nicht wagte ihn nochmal mit diesem Baguette zu berühren.
      Das schlimmste war aber die harte Erkenntnis, die sich in Janon zusammensetzte - wie ein Nagel auf dem Kopf.
      Wenn Oscar hier war...dann konnten sie ihren entspannten Urlaub vergessen lassen. Eigentlich war er wütend, hätte ihn am liebsten auf Grund und Boden verprügelt aber statt zu ihm zu gehen, sah er direkt hinter Oscar...
      ...War das Schiff noch da?!
      Also ließ er Liam los um das zu tun, was er normalerweise anders geregelt hätte. Er nahm Oscar am Handgelenk und fing an ihn wieder zurück zu ziehen, damit sie ihn loswerden konnten. Er zog mit seiner ganzen Kraft an ihn, ihm egal ob er ihn dabei verletzte - Oscar sah eh total verbraucht aus.

      "Du verpisst dich hier, aber ganz schnell! Das Schiff ist sicher noch nicht weg - hier gibt es keine Drogen und niemanden, der dich hier haben will! Hau also ab! Zieh leine! Ich hab keinen Bock mehr auf dich, wir sind fertig! ICH war fertig mit dir! Wenn du hier bleibst muss ich dich umbringen!" , appellierte Janon angefressen und mit einer spitzen Verwirrung im Unterton. Er begriff es immer noch nicht - wie kam der Spacko hierher? Hatte der ihn ein Peilsender eingesteckt? Nein, dafür war er doch zu dumm?


      Er drehte sich zu Oscar um und wusste nicht ob er ihn gerade drohen oder überreden wollte. Janon wollte bei Liam sein, wenn er sich jetzt mit ihm prügelte bis zum späten Abend und das...ganze wie im Spielplatz eskalierte...würde sein Babe nur wieder den Verstand verlieren. "Nochmal, KEINE DROGEN! Sicher auch keine Chemikalien für dein scheiss Gebräu! Wie kannst du überhaupt so schnell auf den Beinen sein - ich hab dich mit deiner scheiß Knarre erschlagen?! Verflucht nochmal, was willst du hier?! Hast du nicht genug in den Arsch getreten bekommen?! "

      Währenddessen nahm er sich ermüdend eine andere Zigarette aus seiner Jackentasche, es wäre einfacher ihm die Fresse zu polieren, doch Janon wusste....das dies nichts bringen würde. Der Typ ist...ein bisschen ihn selbst ähnlich. Wenn Janon so eingehämmert bekommen hätte, wäre er wohl genauso den anderen Penner hinterher, um ihn selbst eine abzureiben. Aber...auf eine andere Insel wäre er wohl nicht gekommen.

      "Wenn ich dich nochmal verprügle wirst du garantiert sterben. Gönn dir eine Pause, du Freak und geh zurück nach Amerika zu deinem süßen Bruder."


      ______________________

      Sato Kurai



      Es war Sato total unangenehm während solch' ein Porno an seinem Smartphone ablief...dabei in Zeths Gesicht zu starren. Er wollte den hohen Ekel nicht sehen, eventuell war da auch ein Funken Reue drin sich auf Sato und seine Freundin eingelassen zu haben? Er wusste wie abgrundtief schlecht seine Ausrede war, doch wusste er selbst einfach nicht weiter wie er Zeth es verweichlichen konnte. Auch, wenn ihn ehrlicherweise dieses 'Fest' mehr als nur beunruhigte. Ging das mit rechten Mitteln zu? Er kannte Illion nicht wirklich - natürlich konnte es sein, dass er solche Sachen bevorzugte - Sato wollte nicht verurteilend wirken, nur weil er sich in Sexualkunde kaum auskannte. Andererseits wirkte sein Star sehr verunsichert, verzweifelt...und verängstigt - man musste schon extrem erregt sein wie die Emojisender, um seinen innerlichen Hilfeschrei zu übersehen.

      "Verwöhnen....? Aber er schreit rum als würde man ihn Foltern und die Kommentare schicken nicht passende Symbole rein...Ich kapier das mit der Zunge und den Wassertropfen nicht....Eigentlich kapier ich gar nichts...."



      Nun fühlte sich Sato wirklich mies, er wollte Zeth nun nicht irgendetwas falsches vermitteln. Nur...weil er nicht wollte, dass er sich vor ihm ekelt. Wenn es ernsthaft Missbrauch war, sollte er seinem Freund nicht das Schöne vom Gras abpflücken, sondern ihm auch die vertrocknete Erde zeigen. Es wäre einfacher, wenn er Quinn in diesem Video gesehen hätte aber sie war da einfach nirgendswo, war sie wirklich die Kamerafrau, von ihren Atemzügen klang sie jedenfalls sehr weiblich. Beschämt sah Sato zu Zeths leeren Krankenbett und wischte sich seine Strähnen weg, er kapierte doch genauso wenig.

      "...Kein bisschen."

      ...Weswegen er ganz froh darüber war, dass Zeth nicht so naiv gegenüber ihm wurde. Kurz blickte er wieder zu ihm, nur um zu sehen, dass er sein peinliches Peace-Zeichen nachahmte. Uff, Sato sollte sich zu Grund und Boden schämen. Aber am liebsten hätte er trotzdem, dass Zeth diese Sache einfach vergaß, bis der Student ihn wenigstens ehrlich antworten konnte.
      "...Sorry...", nuschelte er ziemlich verschwiegen - seine Wangen brannten feuerrot.



      "Also...Es....Ist Nicht so als....sehe...ich sowas zum ersten mal."

      ...?!

      "Du....Bitte?"
      , fragte Sato verdutzt als hätte er die Aussage seines Freundes gar nicht richtig verstanden. Beinahe hätte er sich auf seine Zunge gebissen, während ihm ganz trocken im Hals wurde. Aus Stress fing er sich an den Kragen hinunterzuziehen, warum zur Hölle wurde es denn nur so verdammt heiß in diesem Krankenzimmer? War es nicht erst Anfang März? Oder bekam er gerade Fieber?! Hatte er deshalb Zeth gerade sagen gehört, dass es nicht sein erstes Mal war, dass er solch' eine Aktion sah? Also für Sato selbst war es sein erstes Mal...Wie konnte also...Zeth davon Bescheid wissen?!



      Freundlicherweise erklärte Zeth ihn sofort woher er das wusste: Von seinen besten Freunden, die wohl keinen Anstand hatten und es einfach vor ihm getrieben hatten?! Und sie hatten eine ähnliche Ausrede wie er benutzt?! Was dachte eigentlich Zeth, was Homosexualität war?! Das mit dem Ritual verstand er sofort, sie meinten es wohl eher als ein Liebesritual zu bezeichnen! Satos Ohren fingen an zu glühen, er versteckte seine Fingerspitzen unter die Decke, da sie begannen stark zu zittern.
      Also...Hatten die Freunde von Zeth einfach vor seinen Augen ein sexuelles Verhältnis und hatten es geschafft um den heißen Brei zu reden?! Das...War das okay?! Laut den Gesicht des hellhaarigen wohl schon!
      Seine Farbe verlor Sato jedoch erst, als Zeth behauptete, dass sie verpflichtet wären ihre Aufgabe zu erfüllen. Wenn man ihn zuhörte klang es wie eine Würdigung eines Kriegers dieses Fest bis zum letzten Tropfen, der vergossen wurde zu beobachten. Aber---eigentlich war das doch genauso falsch?! Stumm streckte Sato seinen Arm aus und suchte ohne hinzusehen nach dem Getränk, was er sich für die Nacht bereit gestellt hatte- sein Mundraum war so trocken wie in der Sahara!

      "Wenn das mein Idol wäre der gerade sein Stärkung Ritual durch zieht würde auch bis zum Ende ihm beistehen!"

      Oh...scheisse...

      "Mhm..........................
      ........mhgm
      ...............hmmm..."


      Stark schlürfte Sato an seinem Strohhalm, seine Augen verloren für einen kurzen Moment jegliches Licht. Er war so schockiert, dass das Kopfkino genauso groß wurde wie der Porno, der sich auf seinem Smartphone abspielte. Allein die Vorstellung wie irgendwelche Kerle Zeths Unwissen in solchen Sachen ausnutzen - und es einfach trieben...Wenn er erfuhr, was wirklich vorgefallen war-- Sato musste unbedingt seinen Mund halten. Eventuell hatten die Buddies seine Gründe und...Zeth sollte nun nicht mit einem schlechten Beigeschmack an sie zurückdenken. Aber hieß es dann nicht wirklich dieses Video bis zum Schluss zu sehen, ohne die Polizei anrufen zu können? Naja andererseits wusste er ja noch nicht, ob es Missbrauch war - er hatte wohl gar keine andere Wahl als zum Wohle für Illion ein bisschen mehr zu sehen...oder?!



      Er ließ Zeth nun das Handy halten, der es so fest hielt, als würde er damit seine natürliche Männlichkeit beweisen. Sato blieb erst stumm, er konnte einfach dazu nichts beifügen, ohne sich verdächtig zu machen. Er hörte einfach nur weiter zu wie der Chat förmlich ausflippte und sogar begann die Größe zu bewerten durch die Obst- und Gemüseemojis...Zum Glück drückten sie sich für Zeth doch so schwammig aus.

      "Was...Tun die da?"

      Plötzlich aber versteinerte Zeth ganz gewaltig, worauf Satos Blut schon in seinen Kopf stieg. Er schluckte heftig seine Speichel hinunter und kniff seine Oberschenkel eng zusammen. Er hatte totale Panik sich das Video weiter anzusehen. Erst war es schwierig, weil Zeth genau am Bildschirm klebte, doch als er etwas zurückwich...sah er etwas, was er sich noch nie in seiner kühnen Fantasie ausgemalt hatte. Um genau zu sein wusset Sato gar nicht, dass solch etwas biologisch möglich war? Es war wie ein Unfall, da konnte man einfach nicht wegsehen und es war beinahe wie ein Unfall zu beobachten wie tief doch alles hineindrang?!

      "AAAAAH! Das tut so weeeeh! B-bitte nicht, ihr bringt mich ---AAH!"

      OKAY-Hiermit war es genaustens aufgenommen! Er wollte doch "umbringen" sagen, oder?! Nicht "um den Verstand?!" Es war Missbrauch! Das war definitiv kein eigenartiger Fetisch, den sein Idol da verkörpern wollte. Sie missbrauchten ihn, definitiv taten sie das. Satos Seele entwich kurz aus seinem Körper, wie handelte man in solch' einer Situation am besten? Auch, wenn es verdammt verrückt klang, wollte er nicht Quinn sofort die Polizei an den Hals aufsetzen. Würde es dann nicht auch morgen direkt in der Zeitung stehen? Er glaubte kaum, dass er Illion damit helfen konnte?! Und falls er sich dann doch irrte und sie hier nur einen heftigen SM durmachten...Wäre es nur abgrundtief unangenehm!



      War das nicht Gaston, der gerade mit solch' sadistischen Ausdruck sich Platz verschaffte, wo kein Platz mehr sein sollte?! Den anderen Kerl kannte er gar nicht, genauso wenig wie den Typen davor, der jetzt im Publikum stand und dabei zusah. Das Video hatte seinen eigenen Song entwickelt, mit dem Aufschreien und Hecheln von Illion, während die anderen Herrschaften dumpf ein- und ausatmeten, als brannten ihre Kehle wie Feuer.

      Verzweifelt lehnte sich Sato an das Kissen und ohne zu zögern nahm er Zeth das Handy ab, kraftvoll als wollte er nicht länger zulassen, dass Zeth da zusah. Seine grünen Augen leuchteten wirr und ein stummes Lachen entwich seinem Hals.
      Was sollte das nur Quinn?!
      Hatte sie völlig den Verstand verloren?!
      Falls es nur ein Spiel war, warum sagte sie ihm nicht einfach Bescheid?!

      "Ich...muss das melden...Das ist nicht okay...", murmelte Sato mit einem geistig abwesenden Lächeln während er das Video minimierte um auf seine Kontakte zu kommen. Er könnte ja als erstes Quinn anrufen, sie zusammenstauchen und dann...doch die Polizei alarmieren? Das Gekreische machte ihn ganz wirr im Kopf, es brannte sich genau in sein Hirn ein und das es Lüstern genauso wie voller Angst klar, verwirrte seinen eigenen sexuellen Zustand.


      Im nächsten Moment ploppten Nachrichten auf, die blitzschnell gesendet wurden. Obwohl es mitten in der Nacht war schrieb ihn einfach Yuuto, konnte er etwa nicht schlafen? Seinem Chat nach zu urteilen machte er sich wohl sorgen um die Zwei. Doch gerade war es einfach der ungünstigste Zeitpunkt, den er da erwischt hatte!



      Direkt danach rief sein Bruder einfach an und aus Nervosität ging Sato dran...während das Video von Illion einfach im Hintergrund weiterlief. Yuuto machte gerne Facetime, weshalb er nicht nur die Töne aus dem Video hörte sondern auch...Satos übertrieben rote Wangenknochen, als wäre gerade in einer Sauna.

      "Yuuto! Hör mal- das ist nicht--- Ich und Zeth bekamen ein Video geschickt und...Ich-ich weiß nicht genau was ich machen soll!", kam er direkt zum Punkt und fing an mit seinen Händen herumzufuchteln. War das etwa das Karma, weil er nicht direkt Hilfe holen wollte?! Er musste es ganz klar und deutlich seinen Bruder erklären, bevor er vor Hitze kollabierte!



      ----

      Yuuto Kurai

      Es brauchte Sato nur 5 Minuten um in verhaspelten Sätzen seinen Bruder zu erklären was zur Hölle im Hintergrund geschah, wie schrecklich, dass Yuuto ihn währenddessen auf Lautsprecher hatte und das Smartphone so weit nach oben hielt - als wollte er Harvey einfach damit wecken. Nur 7 Mal musste Yuuto bitten ihm das Video zu schicken, damit er es besser verstand und helfen konnte. Natürlich wollte er seinen Bruder in solch' einer Verwirrung unterstützen - Er war doch Supporter...Naja, vielleicht nicht Satos aber immerhin Inebs. Und so wie das Herz von Kandrakar gerade ausflippte wunderte es Kiri nur, dass Harvey sich nicht während er schlief verwandelt hatte. Doch als er das Video endlich zu Gesicht bekam verstand er ein wenig warum.
      Es sah für ihn so aus, als würde gerade die Hälfte von Inebs Seele sich darum streiten ob sie gerade ein Geschenk oder eine Strafe erhielt. Auch, wenn Kiri schon einige Jahre lebte und durch andere Seelen vieles erblickt hatte - war genau das...Was seine jungfräulichen Augen sich da zumuteten mussten...etwas überfordernd für ihn? Er lernte immer Neues dazu, doch dies sah schmerzhaft aus. Vielleicht ja eine gute Foltermethode für keusche Menschen - wie angeblich den Herzträger. Selbst mit seinen Tentakel war er gegenüber dem Feuerwächter nicht so sadistisch - Gläubige waren wirklich gruselig~.

      "Mhm...Ist das...nicht Ineb Chevrier? Das sieht... schlimm aus? Weißt du, ob er es wollte?", fragte Yuuto so verwirrt wie möglich- auch wenn das Schreien von Ineb auch seine Stimme einnahm. Wow-- es waren so viele Leute da, wann hatte er das letzte Mal solch' ein Opferritual erblicken können? Das Herz von Kandrakar pulsierte förmlich im Glas, als drohte es zu explodieren. Hmpf...Wie unglaublich verdorben doch dieses Ding war - anders als er. Es ernährte sich doch nur von solchen Perversionen...Genauso wie Eros sich von Unschuld verzehrte und Kiri selbst von der Vernichtung der Wünsche.

      "Keine Ahnung! Ich -- soll die Polizei anrufen oder? Das wäre am besten! Bevor sie ihn noch spalten, oder?!", fragte Sato ein und aus, als konnte ihn sein älterer Bruder da irgendwie helfen. Doch Yuuto ignorierte einfach die Frage und beschäftigte sich mehr mit dem Chat.

      "Ich...verstehe die Emojis nicht...Was bedeutet es?"



      Warum schickte man etwas zum Essen hinein? Zeth sah genauso verwirrt aus wie er und Satos Gesicht war so rot wie eine Tomate, warum also Maiskolben oder Auberginen? War es der Geschmack, den sie da nachahmten? Aus Neugier schickte er kleine Oktupusbällchen hinein und das akzeptierten die User direkt mit himmlischen Wassertropfen und Daumen nach oben. Aha...Nein, davon wurde er nicht wirklich schlauer - aber lusitg war es dennoch, als würden die User sich genauso wie Kiri an dem Leid des Herzträgers ergötzen. In Wahrheit fand er es ja unfassbar gut, dass er gequält wurde. Er spürte den Todeswunsch von ihm bis zu seinem Schlafzimmer, doch war da leider noch diese Perversion, die es ein wenig verdarb. Aber ... Wollte er nicht zu auffällig klingen, immerhin war Harvey direkt neben ihn und konnte ganz klar nicht wegen solchen Geräuschen einschlafen. Für Harvey war es nun ganz wichtig diese Übertragung LIVE zu sehen, damit er ein wenig als Held weiterwuchs. Es war wie die Geschichten, wo eine arme Maid aus den klauen des bösen Drachen befreit werden musste.

      Genau deshalb erhob Yuuto das Peace-Zeichen und sah sogar ziemlich ruhig aus. Eventuell wollte er Sato ein wenig die Sorge nehmen, gerade etwas falsch zu machen.

      "Ein Glück, dass Harvey gerade bei mir ist. Ich weck ihn einfach und frag ihn, ob er was davon weiß. Nicht, dass du da die Polizei rufst...und Missgeschicke passieren. Du weißt schon, falls das Ganze...wirklich nicht auf Freiwilligkeit beruht...Haben sie sicher ein Hintertürchen wie sie von der Polizei entkommen könnten, oder nicht?", fügte Yuuto seelenfriedlich hinzu und rückte ein wenig näher zu seinem Freund, der sich eigentlich lieber von Wyatts Traum erholen sollte. Aber naja -- hier war Leben in Gefahr, ein Held schlief doch nie - oder?

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Liam Petrow & Oscar Bell

      "STIRB EINFACH!"
      Sogleich machte das große Herz von Oscar große Luftsprünge! Wie unglaublich Fies von Janon ihm direkt den Tod zu wünschen!
      Am liebsten wollte er ihn abknutschen und danach noch mal durchvögeln!
      Wie konnte ein Mensch nur so auf dieser weise schlecht sein das in Oscar regelrecht alles kribbelte!



      "ALTER, MIT DIR STIMMT EINFACH GAR NICHTS?!"
      Das war Liebe!
      Liebe auf den ersten Blick! Natürlich machte man da Waghalsige Dinge! Auch wenn dabei noch etwas anderes mitgewirkt hatte das sich Oscar besonderes für seine neue Flamme anstrengte!
      Aber das spielte für seine Motivation keine Rolle!
      Was ihm jedoch nicht so ganz gefiel, war zu sehen wie er denn kleinen , Rothaarigen Pupsi so beschützend an sich zog. Das machte doch sein schönes Bad Boy Image kaputt!
      Doch fast als hätte sein liebster seine Gedanken gelesen, packte Janon ihn so grob das es in den Lenden Gegend heißer wurde!

      "Du verpisst dich hier, aber ganz schnell! Das Schiff ist sicher noch nicht weg - hier gibt es keine Drogen und niemanden, der dich hier haben will! Hau also ab! Zieh leine! Ich hab keinen Bock mehr auf dich, wir sind fertig! ICH war fertig mit dir! Wenn du hier bleibst muss ich dich umbringen!"
      Liam war mehr als froh das Janon wieder für Abstand sorgt aber auch wenn er wollte das Oscar hier ganz schnell wieder verschwand, fand er seine Wortwahl mit dem Umbringen doch etwas zu krass!
      "Bring...Bring ihn einfach zurück zum Schiff!!"



      Ein Teil in ihm fühlte aber auch Erleichterung das Janon zu seinem Wort stand. Zwar zweifelte er daran das ihn Janon anlügte...Eher sagte er manche Dinge nicht so wie folgende Sachen die ihn nur noch schockierte da stehen ließ.
      "Nochmal, KEINE DROGEN! Sicher auch keine Chemikalien für dein scheiss Gebräu! Wie kannst du überhaupt so schnell auf den Beinen sein - ich hab dich mit deiner scheiß Knarre erschlagen?! Verflucht nochmal, was willst du hier?! Hast du nicht genug in den Arsch getreten bekommen?! "
      Mit...Seiner Knarre erschlagen?!
      Was zur Hölle führten die beide für Kämpfe miteinander?!
      Liam hatte versprochen sich raus zu halten aber wenn sowas hörte....Doch während Janon so fluchte und fauchte, strahlte Oscar wie ein verliebte Honigkuchen Pferd!
      Mochte....Oscar etwa Janon wirklich so sehr das denn ganzen Weg auf sich genommen hatte?
      Verletzt?
      Eigentlich müsste er dem Riesen auch extrem wütend sein, schließlich hatten diese Drogen mit Oscar sicherlich zu tun gehabt....
      Doch war es Merkwürdig das Liam ein kleinen Anflug von Bewunderung verspürte?



      Er wollte Janon doch ganz für sich allein....
      Wie aber schaffte es Oscar ihn so auf die Palme zu bringen und trotzdem immer noch so Mutig zu sein, trotz dieser Radikalen Abweisungen zurück zu kommen? War es dummheit? War das Hirn des Blonden wirklich so vernebelt?
      Liam machte sich wirklich sorgen das dies wirklich noch Eskalieren könnte...
      Janon war auch nicht gerade in der Besten Verfassung, es war beinahe so als würde er zwei verletzten Alpha Männchen dabei zu sehen wie sich noch bis zum letzten Atemzug versuchten zu dominieren. Und wenn es der Geschichte nach kommen würde wie von den zwei Ziegen auf der schmalen Brücke die nicht zurück treten wollten und jämmerlich in denn Abgrund fielen, wusste Liam schon jetzt wie das zwischen ihnen ausgehen würde!

      "Wenn ich dich nochmal verprügle wirst du garantiert sterben. Gönn dir eine Pause, du Freak und geh zurück nach Amerika zu deinem süßen Bruder."
      Für Janon Verhältnisse kam ein doch sehr Nachsichtiger Satz über seine Lippen die selbst Oscar für ein Moment sein Grinsen schwächer werden ließ.
      "Mhhh ja du hast mir ordentlich eine verpasst...Ich wäre wegen dir fast zu meinem Alten-Gockel Vater gelaufen damit er mich wieder zusammenflickt.", kam es mit einem ernüchtern Tonfall von Oscar.
      Er hatte so viel Blut an sich kleben gehabt das er nicht mal gewusst hatte ob es sein eigenes war oder von jemand Anderem...
      Doch der größte Stress folgte nachdem die Drogen nachgelassen hatten und sich Oscar eines wichtigem mehr als Bewusst wurde.



      Er würde wirklich Sterben wenn er Janon nicht nacheilen würde....
      "Naja aber ich hab mir nichts ernstes gebrochen von unserem Kampf was etwas Spucke und ein paar Pflaster nicht wieder gerade biegen würden!~", lachte Oscar schon
      hart auf und strich sich durchs blonde Haar während er sich wirklich ein paar Cm mitziehen ließ.
      "Aber so heiß wie ich dein Arsch auf finde Janon, wir BEIDE sind noch lange nicht fertig! Du hast mein geliebtes Motorrad geschrottet und mir auch noch alles weggeraucht, weißt du wie scheiße Teurer der ganze Zeug ist?? Ich kann mir nicht mal eine Bude zu pennen leisten..."



      So hob er erneut sein Arm und zog Janon in denn Schwitzkasten wobei er sich an seine Zigarette im Mund nicht störte, sondern ihm sogar aus den Mund fischte und sie sich selbst zwischen die Lippen schob.
      Doch bei dem schwachen Geschmack, spuckte angewidert zu Boden:
      "Bäh...! Hast du nichts stärkeres bei dir?!"
      Für Liam wurde Oscars erscheinen hier immer Kurioser und seine Art war so Provokant als Zielte er es richtig darauf ab durch Janons Hände zu sterben!
      Doch etwas stank Liam an der ganzen Sache gewalttätig...Oscar war doch nie im Leben so clever oder Schwanz gesteuert hier aufzukreuzen?!
      "Janon gibt dir kein Geld wenn du darum hier bist!", zischte nun Liam dann doch gereizt von Oscars wilden Sticheleien.
      "Pfffff....Von meinem Badboy will ich doch keine Kohle! Ich werde schon von Stanly genügend bezahlt und wenn ich mein Kätzchen noch ein paar Blaueflecken verpasse ist sogar neues Motorrad drin~"
      Das Gesicht von Liam wurde auf einmal Kreidebleich.
      ...
      Er wurde von....Stan bezahlt...?!
      Fassungslos griff Liam nach sein Smartphone und er erinnerte sich...Er hatte ja Stan als einzige Person geschrieben wo er hin ist, selbst seinem Vater hatte nichts genaueres berichtet....Das darf doch nicht wahr sein!!!




      "...D-du...Lügst...doch...", flüsterte Liam unwohl, der Gedanke das Oscar nur wegen Stan hier war...Weil ER ihm geschrieben hatte machte das ganze nur noch Übler.
      Ließ ihm das Glück bei sowas im Stich?! Verfluchter Stan...Er fing langsam an wieder freundschaftliche Gefühle für ihn zu bekommen da er so selbstlos sich um sein Club kümmern wollte....Und jetzt das hier?!
      "Spielts denn eine Rolle, Schwanzlutscher?", fragte Oscar Schulter zuckend und dabei direkt Janons Hinterteil mit der großen Hand begrabbeln als suchte bei er ihm nach dem Unsichtbaren Knopf der ihn in den Kampf-Modus brachte.
      "Komm schon Janon, was hattest du gerade vor mit dem Zwerg? Der hält doch nichts aus, spiel lieber mit mir ich muss mich doch noch bei dir Revangieren ! Ich hab meine Knarre leider nicht dabei, was willst du stattdessen gegen den Schädel??", fragte er eifrig bester Vorfreude.


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      Zeth Lagertha

      Auch wenn Zeth nicht sagen würde sowas öfter mal gesehen zu haben, es geschweige irgend eine Art von Ritual war das öfters vor kam oder nicht...Schien Sato darüber doch erstaunter zu sein als er selbst das diese Art der Männlichen Dominanz schon gesehen hatte...Naja in seinem Dorf hätte man dafür die Kerle hingerichtet aber das war etwas anderes.
      Doch der jetzige Anblick war doch sehr brutal!
      Noch nie hatte Zeth gesehen das man seine Männlichkeit für diese Art der Folterung benutzte....!!
      "Ich...muss das melden...Das ist nicht okay..."
      Zum glück überdramatisierte er nicht zu viel hinein denn auch Sato sah mehr als alarmiert aus, dass dies doch wirklich zu weit ging!
      Zu einen Übungskampf nahm man schließlich auch keine geladene Waffe mit ...oder??
      Doch begann sich Zeth langsam sorgen um Sato zu machen er wirkte unglaublich überfordert...
      Konnte man nicht einfach, dass ganze beenden...?!



      Zu allem Überfluss rief nun sein Meister an...
      Beinahe als er schnüffelte dieser das etwas komisch war!
      Das sein Meister ernsthaft frage ob das dieser Typ der da so schrie als würde man ihm gerade Lebendig massakrieren das wollte....ließ Zeth nur fassungslos denn Mund offen lassen.
      Es gab Menschen die DAS wollten?!
      "Keine Ahnung! Ich -- soll die Polizei anrufen oder? Das wäre am besten! Bevor sie ihn noch spalten, oder?!"
      Yuuto war keine wirkliche Hilfe in den Augen von Zeth....
      Nun bekam es Zeth schon fast mit einer unschuldigen Angst zu tun...Wenn diese Rituale üblich auf der Erde waren...Was wenn ER mal in so eines hineingezogen wurde!?
      Sein Meister würde ihm da sicherlich nicht helfen können! Wie bereitet man sich auf so ein Höllen Kampf vor?!?!
      Kiri sprach von Glück darüber das er wohl bei jemand war der Ineb kannte....Also sollten sie jetzt hier hocken und Däumchen drehen?!
      "...Sato...", drängte Zeth nun etwas und griff nach Satos Arm.



      "Ist dieses Fest nicht von...Deiner Weibs Freundin veranlasst wurden...Macht die das Öfter?! Muss irgendwann ein besonderes Training ablegen?!"
      Die hatte ihm schon das fürchten gelehrt aber das?!
      Diese Polizei schien ja ihre Mächtigsten Krieger in dieser Welt zu sein....Hoffentlich taten die was dagegen!!
      Doch so schockiert Sato war nahm er wohl nicht an solchen Riutal teil...oder?
      Ihm brummte schon jetzt der Schädel und die Geräusche aus dem Smartphone machten es nicht besser!
      "Die sind überlegender als die Polizei, huh?!"
      Nun wurde Zeth ganz unruhig...
      Trainierten darum Dax und Apollo in der Nacht?!
      Verdammt und er hatte dabei nie mitgemacht weil ihm Schwul rüber kam!!
      "Argh...ich bin überhaupt nicht vorbereitet!!!", jaulte er gereizter aus, gerade dann als eine Nacht-Krankenschwester rein kam um nach den beiden zu schauen.

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      Harvey Bell

      "Harvey soll der nächste sein."
      Die so leicht gefällten Worte von Cabriel wie ein Schuss aus einer geladenen Waffe, verfolgten Harvey selbst aus dem Traum von Wyatt heraus....
      Seltsamerweise....Obwohl es nicht Cabriels Traum gewesen war, zogen seine Worte ihn gerade an aller meisten in seinem innerlichen tobenden Gemüt.
      "Haaarvey, du bist doch stark ! Ich will dir vertrauen, also übergebe ich dir jetzt die Verantwortung! Vertraut Harvey- er wird uns sicher alle genau schützen wie unser süßer Wyatt es tat...Richtig? RICHTIG?! Du bist doch gutmütig! So gewissenhaft! Radikal! Ekelhaft! Oder hmm... wirst du uns alle mit deiner Schwäche niederbrennen?...Hahaha...Du beschissener Held...Aahahahaha...Was wird es sein!?"
      Obwohl sich Harvey zusammen gerissen hatte....Machten ihn genau diese Worte am meisten Angst und sorge....



      "̗̟̗̯̰̠̹̳̠̗̭̬̝̿̏͊̑͘L͔̣̮̍͊̃͑́a̳̮͛̑̅̆͑̎̿́̃̇͠s̲̘͐͗̓̄̂́̔̋s̢̘̹̩̲̟̬̅̐͒̔̀̃̉̓̈́̎̀̔́̕ ͓̞̲̰̻͍́͊͗͊̀̀̂̂̕͜͜͠ͅm̨̺̳̟͙͖̟̘̬̔̀̐͝i̡̻̹͈̱̳̎͗̍̑͊͝c̡̛̘̤̼͈̦̪͉͚̫̊͛̈́̎̓́̽̍̓̒̕̕͝͝ḩ͕̰̪̟̰͕͌̆̄̀̓̔̄̉͐̄̀̀͠͝͠.̛͙̭̙͑͛̄́͑̊͗̐͆̌͑̚͝͝.͙̗̱͔̳̐̾̉͋̓͂͝ͅ.̛̛͕̺̮̱̊́̆̅̔͛͋͊̄̚̚ȓ̹̣̰̥̬̅̽͑͐̋̏͗͘̕͜͝ǎ͖͉̯͇̏͒̍̎͂̑̈͠ů͇̰̺͕̬͈̝̗͈̃͊̀͋̉͊̒͆́͌͌͠͠ͅs̢̛̺̫͈͚̼̤̞͖̯̜̣͛̀̃̅̏̆̊̓,̙̼̘̯̯͕̲̝͑̎͝ͅ ̧̡̹̜͚̰̞͕͇͓̜̘̣͍͂͆̄̔̍̿̀̽͋͝͝l̢̻̲͎͑͐͒̓̂͠ã̞̼̠̼̪͇͍͛̎̽̓̍͠͝ş̭̟̲̹̾̓̊̾̓͒̅́͂̍̕͝͝s̰͍̜͚̼͙͎͔̮̺̃̌͜ ̛̝̼̋̅̈́̑̀̓̿̊m̻̘̭̣̞̳̤̀͋̌̽͛̒̈̓̂̈̕͠͝i͚͉̥̟̹͇̜̻̫̜̦̯͋̏͑́̓̆͠ç̲͉̻̤̝̪̪̯͓̦̞̫͙͌̇́̒͆͋̉̽̊͐̕h͇̪͚̬̜̲͙̥̹̲̺̲͜͝ ̨͔̼̼͙̪̮͓̙̗̝̥̪̾̉̈́̎̇͌̀̐̓̆̾͜͝ŕ̡͕̐̕͠ả͍̳͎̏̽ͅų͍̦͕͔͌̓̐̕͠͝ͅs͚͚̗̜͆̆̓̀̋̒̆͋͋͑͐̈͛͝!̨̧̡͓̫͕̰̹͕̜͉͎͇̐̐͛̉̊̀̓͌ ̡͈͉̞̰̙̰̬̘͇͌ͅL̢̘̠̠͓̋ā͎̙̉̒̈́̊s̮̜̰̺̓̈́̈͗̃͝ş͍̻͎̙͉̙̪̆̏̇̈́̑͌̄̂̑̔̽̆̚̚͠ ̜̲̹͈͍̩̐̅͗̐̈̏̍̍͛̏̓̎́͝͝ͅm̗͉̥̝̝̮̕į̤̟͐͂̀͗̽̚͠ç̛̼͔̜̤̦̳̤͈̈́͂̽͒̄́͌̃̒̑͝ͅḫ̠͕̬̗̾̏͜͝͝ ̙̱̮̱̬̮̲̲̔͐r̬̘̼̺̆̆̊́̒̈̄̄̊̾͊͒͌̃a̛̯̿̓͝͠u̙̟̩̘̩̣̱͐̈̔̒̿͋̉͌͊͝s̢̢̲̯̯͖̱̭̳̪͇͔̭͊̍̀̽͗̒̎͛̅͝!̠̉̎̾͝!͔̗̜͋!̨̺̪̱̻̼̮̭̯̤̱̮̜̱̙̚!̥̠͉̹̘̲̬̭͖̗̻̑̓͋̀͋̈́̑̃̀͊

      ̢̼̯̠̯̠̟̺̹̞̳͖̰͖̿͂̇̀͋͌̂́̀̃̇͌͝ ̭͖̿͒̚̚Ļ̢̼͚͍̥̦͚̬̻͍͓̗̦̆̔͆͆́̔̑̓̈́̽͐̀̚͠͝a̮̩̝̞̟͛̅̄̀̾͒̚̚͝͝s̢̢̲̦̰̮͙͙̹͇͇̀̃̅̉̈́ś̬̩͍̘̀̕͝ ̡̨̤͖̺̣̥͙̺͚͚̜̥͔͒͛̌̇̅̀͜m̛̞̞̳̭̺̥̳̲̯͚̅̿̅́̈́͂̍̇͑̑̌̐̚̚͜ͅi̞͌̍̀̂̽̈́̎͠c̬̼͖͖͇̜̳͙̈́̏͛̂̏͋̔̎͒̕͠h͈͙̩͐̿̆̽͂͝ ̧̦̻̝̫̦̲̣̐̅̃̏̈̌̇͝͠͠Ë̺̦̬͔̥̼͑͂̉̑́͆ͅN̛̛̬̋͋̇̓̎̐͋̀̂D͈̓̽̓̔́̎͂̋̾͑̓̕Ļ̡͖͙̩͕̖̣̩̓̊̓̓̈͐̿͊̒̚̕I̹͌͗̂̎̌̋͆͝C̡̢̠̣͓̤̼͂̓̇͋͑̀̈̄̈̆͠͝ͅH̛͉̠͉͙̫̪̱̞̻̰͖̰̟̗̃̂́̿̑͛̒̔͗̒̊͗̚ͅ ̡̝̤̦̦͉̫͕̝̱͉̩͔̻̩̒͂̇͌͆̍̈́͂͌̕͠R̨̛̟͙͕͉͍̱͈̪͖̊̄̋͒ͅA̩̒͂̓̑͐͊̀̆̕U̞̠̱̣̙̘̻̩̦̙̬̐̆͆̓̅̍̈̚S̟͓̤͇̼͇̟̫̼̞̟̳͍̣̭̃̿́͒̆̀̐͛̎̔̓̎̈!̦̫͎͎̻̿̃͒̅͗ͅ!͔͉̠͎̼̬͉͒!̬̭͚̤̣͈͇͇̠̙̍͊̾̑͛̅̓̃̅̓̈́̚!̨͍̝̥̝̱̦̻̍́͐̓͂͂͌̀̊̚͜͠"̨̝̼̙̭̥̪̹̈́̓̋̽̐̔̄
      "LASS MICH ENDLICH RAUS!!!"


      Es erinnerte ihn an die verzerrte Stimme die er einmal in seinem Kopf so aufbrausend gehört hatte.
      Jemand...oder etwas wollte hinaus....
      Aber was war es?
      War es Gefährlich ...?
      Harvey musste doch aufpassen das seine Mitmenschen und Freunde nicht verletzte....Egal wie stark seine eigene innerliche Neugier war, was genau da tief in seinem inneren schlummerte....Er durfte ihn nicht hinaus lassen,

      "Ein Glück, dass Harvey gerade bei mir ist. Ich weck ihn einfach und frag ihn, ob er was davon weiß. Nicht, dass du da die Polizei rufst...und Missgeschicke passieren. Du weißt schon, falls das Ganze...wirklich nicht auf Freiwilligkeit beruht...Haben sie sicher ein Hintertürchen wie sie von der Polizei entkommen könnten, oder nicht?"
      Die Stimme von Yuuto und....Geschrei? Weckte Harvey sehr unsanft aus seinem Dämmerschlaf in dem er nach dem Anstrengenden Traum erwacht war.
      Sein Körper fühlte sich noch ziemlich ausgelaucht an aber das Fiber war zum glück nun endlich hinunter gegangen nachdem er leider mehre Stunden die Toilette von Yuuto belegen musste.
      Nie wieder würde er so viele Mikados essen...Am besten aß er überhaupt keine mehr!
      Sein kompletter Magen Inhalt hatte ihn verlassen und der Traum zollte nun auch sein Seelischen Tribut.
      Trotzdem konnte er die Geräusche nicht ignorieren...Es schien doch deutlich ...Etwas passiert zu sein oder schaute sich Yuuto auf sein Smartphone irgendwelche Horror-Filme an....?
      Oder....Pornos...???!
      Der Gedanke ließ dann doch schneller Harveys Augen öffnen als geplant:
      "....Yuuto...?", nuschelte Harvey noch etwas neben sich.



      Nachdem er wacher wurde, zeigte ihm Yuuto das nicht zu überhörende Live Video...
      Es brauchte einen Moment bis in Harveys Kopf alles einen Sinn ergab und das er erkannte das dies kein Traum oder Digitale Fälschung war weil es gerade Live passierte...!
      Das war die Realität!!!
      Alles in seinem Kopf drehte sich nach dem wieso und warum?!
      Gefolgt von eine Welle von Hitze als würde er etwas unaussprechliches versautes und verbotenes sehen von seinem Mitbewohner Ineb sehen.
      Umso größer war der schock dann zu verarbeiten das mehre...Menschen dieses mehr als Perverse Video sehen konnten!!
      Ein großes Teil seines Kopfes wollte ihm einreden das es eine Verwechslung war...Das war doch NIE im Leben Ineb?!
      Nur jemand der ihm Ähnlich sah....?
      Es war wie ein unausgesprochener zwang nur noch genauer hinzusehen!
      Doch je länger es dauerte desto mehr und mehr erkannte Harvey den Herzträger und wachsenden Freund.
      "Ähm..also...", kam es nur hoffnungslos über seinen Mund, er war nicht im Stande ein klaren Satz zu Formulieren,



      Er hoffte stark das ihm Yuuto es nicht übel nahm das gerade beim Anblick eines Anderen so in Hitz geriet.
      Es war schließlich auch eindeutig das...das Ineb schmerzen hatte! Es war keine schmutzige Situation an der er sich erregte!
      Zwar hatte er Inebs verweintes Gesicht ziemlich Attraktiv gefunden aber...Er hätte ihm niemals ernsthafte Schmerzen verursacht wenn es Ineb nicht gewollt hätte....Nicht umsonst hatten sie sich auf ein Safe-Wort geeignet und...Gab da überhaupt ein Safe Wort?
      Ineb schrie in der Live Übertragung so Intesiv als wäre schon heiser....!
      Dieses ganze Kirchen Zeug....Stand...Ineb darauf...?



      Was wusste er schon alles über seine neuen WG Freunde?
      Jeden Tag erfuhr er neue Dinge über sie...Dunklere Geheimnis bis hin zu tragischen....
      In Wyatt Traum zeigte dieser auch eine Seite an sich die Ineb beinahe doch auch das Leben gekostet hatte!
      Cabriel hatte sie auch tiefere Einblicke in seinen Traum gezeigt....
      Tyler schien auch irgendwas zu quälen so wie er bei Cabriel ausgerastet war zum Karaoke....
      Und Ineb....
      "Könntest du mir einmal fest ins Gesicht schlagen und mich danach in den Arm nehmen?"
      ....Vielleicht....Stand...er wirklich darauf und er hätte diese Live Übertragung nur nicht sehen sollen....?
      In ihm selbst schlummerte....doch auch etwas so groteskes das sich damit niemand anvertraute.



      "In dir steckt doch sicher was versautes, sonst hättest du dich nicht auf mich eingelassen, Großer ♡"
      Der Gedanke ließ ihn zurück an Beni denken der ihn am Morgen in Körper von Ineb überrumpelt hatte....
      Vielleicht hatte dieser Perversling recht gehabt...?
      Wenn er sich nur stärker und schneller gewehrt hätte....
      Hatte er am Ende nur genau gewusst das Harvey es in Grunde....doch wollte....?!



      Nein....Es wäre Falsch sich das Einzureden! Er war...Nur überrumpelt gewesen!!
      Selbst wenn ihn diese Art gefiel...Er hatte ihm nicht sein Einverständnis dafür geben!
      Er hatte mehrfach gesagt das er es nicht wollte:
      "W...warte...! Ineb nicht---"
      "Ich hab gesagt....Du sollst AUFHÖREN!!!"
      ....
      Genau so war es doch auch in dieser Live Übertragung....
      Harvey versuchte sich wieder zu Fokussieren und anstelle von Ineb mehr die Personen in der Live Übertragung mit seinen Nebelblauen Augen zu betrachten.
      Alle trugen...Diese Kirchlichen Gewänder...Bis auf diese die sich um Ineb Kümmerten.
      Sie waren ganz vernebelt....
      Als wären sie unter Drogen oder Trance...Er verspürte ein leichten Schauder in seinem Körper....



      Könnte es sein...Das....Vielleicht mit dieser Verrückten Studentin heute ein Zusammenhang gab?
      "Du hast die selben Augen wie wir, Sünder...Die...lusterfüllten Augen, wenn man in den süßlichen Pheromonen von Lio gefangen wird. Nur Mitglieder von cœur können ihr wahres Verlangen unterdrücken...Das du aber nur ein Freund bist macht deine sorgfreien Triebe nur noch zu einem größeren Verbrechen, Harvey. DU hast den Teufel aus dem Land gezogen und dieser wird mir jetzt helfen dich zu überprüfen."

      Mitglieder...
      Cœur ...?!
      Harvey war ehrlich gesagt noch zu aufgefüllt von der Sache das nach dem Traum in dem Garten gar nicht mehr drüber intensiver nachgedacht hatte.
      Mit Ineb hatte er auch nicht drüber reden können...Schlicht war es ihm selbst zu peinlich und wie begann man so ein Gespräch?
      Das Ineb wohl Kranke Fans hatte...Er war jedoch nicht auf die Idee gekommen das sie sich dann Ineb selbst als Ziel setzten könnten...
      Doch diese heran gehensweise....

      "Ich denke dir reichen Finger nicht...."



      Auch hier hatte Harvey mit Worten versucht dieser Situation zu entgehen und....
      "H...Hör...verdammt....Nochmal auf damit!!"
      Es half nichts....
      Wie als wäre sie und auch diese Leute in diesem Live Video unter ihrend ein Wahnvolstellbaren Bahn...Oder von etwas so extrem überzeugt das andere Moral nicht existierte.
      Wenn Yuuto ihm nicht zu Hilfe gekommen wäre dann....
      ....Dann.....


      Die Stimme von Ineb hallte in seinen Ohren nach...Da war niemand....
      "AAAAAH! Das tut so weeeeh! B-bitte nicht"
      ....Der ihn Retten würde...!!!

      Denkst du das du derjenige bist der ihn Retten kann?
      Du...Konntest nicht mal dich selbst Retten....Du Möchtegernheld....



      Du solltest Lieber Beten! Du Sünder...Bete um Gnade...Das sie ihn nicht umbringen!
      Du würdest sein Leid nur verschlimmern....Du bist doch das wahre Übel...! Du würdest ihn doch am liebsten selbst in diese Situation bringen!
      In einer anderen Realität....In einer Anderen Zeit...Da würdest du eine Robe tragen und teil der Cœur sein! Sünder....
      Schwach....
      Du kannst nicht mal Feinde von Freunden unterscheiden....Nicht einmal die Opfer von den Tätern....




      Die Augen von Harvey verfinsterten sich mehr....
      Er konnte schon nicht mehr sagen wie lange er auf das Display von Yuutos Smartphone starrte....
      Dieser...Widerwärtigen....Menschen....Dieses Kults....
      Er würde sie am liebsten ALLE verbrennen....
      Er war sehr wohl ein Held...Er war fähig zu erkennen wer hier das Unheil und wer die wahren Sündiger waren!!
      Er hasste ...Jeden Einzelenden davon...
      Verrecken sollen sie alle...Krepieren.Und qualvoll an ihren Schmerzen zu Grunde gehen!!!
      Was dachten sie sich dabei...Zu denken oder zu wissen war er Ineb wirklich wollte?!



      Sein Körper erhitzte sich wieder gefährlich...Er würde ausbrechen....Wie ein Vulkan wenn er noch länger diese Live Übertragung sah....!
      Verdammt...Er musste sich beruhigen....
      Schwer Atmend wendete Harvey sein Blick ab...Verflucht...Er durfte nicht so Explodieren wie damals in seinem Einzelzimmer...Er könnte Yuuto verletzten oder noch sein Wohnung in Brand versetzten!!!
      Beruhigen....Verdammt...Er war so aufgewühlt wie schon lange nicht mehr!!
      Zügig ohne ein Wort an Yuuto gerichtet stand er auf und ging zu seiner Jacke um nach seiner Brille zu kramen.

      "Du kannst dich sehr wohl beruhigen...denn du bist eine Witch...!"
      Izarra hatte recht er musste sich zusammen nehmen....
      Mit einem tieferen Atemzug kühlte er zum glück schnell genug wieder ab bevor es merkwürdig kommen würde...Hoffte er zumindest.
      "Yuuto...Tut mir Leid aber ich muss los. Ich ...Denke das alles ist nur ein ziemlich mieser Streich. Diese Studentin heute in dem Sport Lagerraum, die bestimmt noch angefressen ...Ich kümmern mich drum, ich denke die Polizei wird da übertrieben sein.", versuchte Harvey seine Stimme kontrolliert zu halten.
      Das heute war leider wirklich ein Reinfall eines Dates...Und jetzt haute er mit so eine Aussage ab?!
      "Ich....Meld mich sofort wieder bei dir wenn alles geklärt ist. Keine Sorge bin auch nicht allein, ich sag denn Anderen aus der WG bescheid...Ich denke...Das ist besser...Das wäre nur noch unangenehmer für Ineb."



      ...War es das oder belog er sich gerade nur selbst...?
      Um ehrlich zu sein wollte es einfach Harvey selbst sein der diesen Widerlingen in den Arsch trat...!!! Und leider wusste er schon von seinem Onkel der Polizist war wie einfach solche Leute davon kamen. Besonderes in dieser großen Ausmaße....
      So nahm auch rasch sein Smartphone, erst überlegte alle Anzurufen aber blieb dafür noch genug Zeit?
      Er klingelt sie an und schrieb dann in die Gruppe mehre Nachrichten, das sehr dringend ist das sie jetzt sofort trafen und es um Ineb ging der in großer Gefahr war!!
      Besser konnte er die Anderen nicht vermitteln das sie Unbedingt sich in Bewegung setzten mussten!
      Allerdings...Folgte dann schon die erste Nachricht die ihn selbst etwas zum schnauben brachte....
      Was das....Tylers verdammter ernst?!?!

      __________________________________________________

      Tyler Wang-Chi

      "Wollt ihr nicht aus dem Traum raus, bevor Kiri doch Hand an Wyatts Traum legt?! Oder wartet ihr auf ein Bad End? Menno, wie verblödet! Sammy hätte schon längst die Reißleine gezogen, ihr müsst an euch wirklich arbeiten! So viele sinnlose Fehler... Harvey ist...doch perfekt dafür! Das hätte Sam auch so entschieden! Tyler hat zu große Angst davor- die rieche ich meilenweit heraus, weil er ganz genau weiß wie riskant sein Traum wird!... Inebs Traum wird zum Schluss kommen müssen, als Herzträger ist es praktisch so besiegelt. Keiner...absolut keiner denkt hier nach...Verflucht....verflucht...verflucht...."



      Tyler war schon vor mehre Stunden direkt nach Wyatts Traum wach geworden.
      Doch er lag nur da, in Samuels Rose Bett und starrte Ausdrucklos wie eine Puppe an die Zimmerdecke.
      Er war wieder hier...
      In seinem Männlichen Körper mit zurückkehrende schmerzen...Doch gerade fühlte sich sein Körper ganz Taub an.
      Obwohl sein Ausdruck Emotionslos war...Kochte in ihm starker Zorn....



      Dieser Verdammte Cabriel...
      Verfluchtes Lämmchen......


      "... Wenn ich dich jetzt so ansehe erkenne ich, dass du dieselben gelben Augen hast wie Samuel.. In meinem Traum saßt ihr als Kinder direkt nebeneinander, früher wart ihr euch zum Verwechseln ähnlich... Dadurch habe ich mich nur noch mehr versucht daran an meine Kindheit zu erinnern...und vor allem an jeden einzelnen Tag mit Sam..."
      Er hatte ihn mit Samuel so stark verglichen als wären sie eine Identische Person....
      Das hatte ihn eigentlich unglaublich Glücklich gemacht aber...Das war es wohl nur was er gerne hören wollte....



      Aber in Wyatts Traum war....Tyler wieder vollkommend....Nutzlos....
      Er hatte nichts beigetragen...Er hatte nicht kapiert wie diese Schatztrue funktionierte...
      Wyatt hatte sich für Cabriel geöffnet...
      Wyatt hatte Harvey nicht mit seinen erschreckende Falle aufhalten können....
      Wyatt hatte ihnen ihr innerste wegen Ineb gezeigt...
      Aber was hatte er getan...Außer herum zu schreien und....Angst zu haben....?!

      "Du bist ein wahrer Freund, ich liebe dich... Egal, ob du Lämmchen hasst oder nicht...und in welcher Rolle du dich auch befindest...Ich bin froh dich in mein Boot gezogen zu haben...Als Tyler wirst du mit mir ertrinken...Als Sam wirst du es überleben. "
      Er wollte verdammt noch mal nicht ertrinken!!
      Aber er schaffte es aber auch nicht als Samuel zu überleben...Keiner konnte wie Sam sein...Er wollte doch seine eigenen Rolle finden und...Cabriel sollte ihm doch dabei helfen!!!

      "Ich...helfe dir ... so gut ich kann... und freue mich...dass du mich als Freund akzeptieren willst...."
      Sollte ihm das geholfen haben?!
      Das er ihn vor allen als Feigling darstellte....?!
      Dieser Elender Bastard....
      Von wegen Freund....
      Er wollte Tyler auch nur so formen wie es ihm passte....!!
      Er hätte ihm die Rippen brechen sollen im Club....Dieses Abartige Tier war doch nur auf seiner Seite wenn er ihm was zu fressen gab!!
      Er hasste diese verseuchten Tiere....



      Machte er wirklich überhaupt keine Fortschritte...?!
      Izarra glaubte an ihn....Aber...Wer war schon Izarra...? In vergleich zu Samuel Rose oder seinem Vater.....
      "Bald wirst du merken, dass das...was ich dir geben kann - niemand erreichen wird. Du wirst...immer mehr wollen und ich...bin das Einzige, was dich zu einem Ganzen machen kann. Ohne mich...bist du nur eine Hälfte...Ich...erfülle dich mit deinen wahren Gefühlen...weißt du an was es liegt?"
      Vorsichtig richtete sich Tyler auf nur um mit weiteren schmerzen bestraft zu werden...
      Verdammt...Sam...hatte es wirklich übertrieben...Ihm tat echt alles so unmenschlich weh als hätte er ganz gezielt seine Wunden Punkte erwischt.



      "Es liegt daran...dass niemand dich so lieben kann wie ich. Keiner außer ich...braucht so stark deine Existenz - Und du...hast deinen Gott zu begehren und ihn zu erfüllen. Ich gebe dir einen Sinn...und alles andere...ist nur Täuschung. Wenn du mich nicht liebst dann werde ich dich verflucht nochmal lehren mich nicht nur zu lieben, sondern dich mir zu untergeben. Zweifle...lieber nicht an mir...Ich kämpfe für meine Wichtigkeiten..."
      ....
      "Fuck...", nuschelte Tyler so leise wie möglich weil er Samuel nicht wecken wollte.
      Dabei hatte er sich das Ding mit der Liebe abgeschworen....
      Doch wenn Samuel sein Gott sich etwas in denn Kopf gesetzt hatte und es sein Gesetzt war....
      Es war unmöglich die Liebe zu verdrängen....
      Doch war es wirklich kompliziertEr glaubte an Sam...Aber nicht an die Liebe.
      Aber Sam schien daran fest zu halten....
      So viel Sensibilität hätte seinem Halbruder überhaupt nicht zugetraut.
      Oder log sich dieser Gott nur selbst an ?!
      Finster wurde Tylers Gesicht....



      Ihm sich zu Untergeben....
      Warum fiel es Tyler nur so schwer es einfach zu akzeptieren...?
      Alles in seinem Körper sträubte sich dagegen und sogleich sehnte er sich danach....
      Was stimmte nur mit ihm selbst nicht...?
      Es war wie die wärme in Sams Bett....Ihm wurde kalt...er wollte sich am liebsten nie wieder aus seinem Bett bewegen und trotzdem musste er es doch irgendwann verlassen....
      Oder...?
      Natürlich...er konnte nicht ewig hier bleiben!
      Er lebte bei den Jungs in der WG...
      Er wollte sein Sport Studium weiter führen damit seine Mutter ihm nicht weiter einredete er wäre besser in der Familien Bäckerei aufgehoben...
      Er wollte nicht zu seinen Verwandtschaft bekennen zu dem bescheuerten Mason oder seinem durch geknallten Geschwisterchen Judis....
      Und...Samuel....Wollte er nicht mehr Lieben.

      "... Nächstes Mal teilen wir das Kostüm..."
      Und dann sagte er selbst noch so Peinliche Dinge....
      Sowas sagte man doch nur zu einem Liebes-Partner wo man den Schmerz und Lust miteinander Teilen wollte...
      Eigentlich musste Tyler so schnell wie möglich hier weg!
      Er musste weit weg von Samuel....Sofort....Oder?
      Bevor sich sein Leben wie eine Fliegen in einer Venusfliegenfalle wiederfand aus der es kein entkommen gab!
      Das surren seines Smartphone war wie der passende Hilfe Ruf!



      Mühsam, weil Samuel so press an ihm lag versuchte sich Tyler aus dem Bett zu bewegen. Natürlich strafte ihn sein Körper abermals mit schmerzen und er unterdrückte ein wimmern.
      Er war wirklich kein Fan von schmerzen....
      Wenn es nicht besser wird, würde er sich eine ganze Dose Schmerztabletten in den Rachen jagen...!
      Doch obwohl sie sich wie wild getriebene Tiere ausgezogen hatten, erreichte Tyler sein Hemd und seine Hose in dem sein Smartphone unkontrolliert surrte...Er hoffte Sam hatte ein tiefen schlaf...Er war noch nicht berreit für eine Fortsetzung ihres wilden Bettgeflüsters...Nicht nachdem er nach dem Traum so aufgewühlt war wegen Cabriel.
      Doch als er die Nachricht durch ging die Harvey schickte mit Standort ...Begann sein Zorn nur weiter zu wachsen.
      Es ging um....Ineb?



      ....
      Zwar hatte sich Ineb wohl mit Wyatt im Traum gut ausgesprochen aber....
      Er konnte nicht aufhören nachtragend zu sein.
      Ineb hatte die Witch Gruppe verlassen und jetzt war er in schwirgkeiten?
      Wo waren seine Leute als er allein gegen diesen Typ in der Rüstung gekämpft hat??
      Nicht das er sie gebraucht hätte...Er hatte es allein hinbekommen!
      ...Mit etwas ungewollter Hilfe des Studenten mit dem Zahnstocher in der Hand...Aber sonst war er es ALLEIN!
      Und was hatte nun Ineb wieder für Probleme?
      Wieder denn Körper mit seinem verschollenen Bruder vertauscht und jetzt belästigte er Passanten? Hmpf...Das war doch echt kein Notfall!!
      Zudem....
      Tyler spürte wie sein Steißbein ihn anschrie vor schmerz. Sollte jetzt extra dafür sich in Bewegung setzten?!
      Die Hitze stieg nun in sein Gesicht während sein Körper weiter abkühlte....
      Was...wäre er in diesem Zustand denn für Hilfe für die Anderen...?



      Sie würden ihm bestimmt am Ende nur sagen er solle zurück bleiben...Oder sowas...wie Tyler du hättest gar nicht kommen müssen.
      Das wollte er sich von ihnen nicht ins Gesicht sagen lassen...
      Und dann würde ihn dieser hinterhältige Lämmchen auch noch mit diesen Blick ansehen der sagte: "Ich wusste du bist nicht Sam...."
      ....
      Sollen....Dich doch das allein Regeln....
      Soll es doch Ineb eine Lektion sein nach dem ganzen Theater!!
      "Ha...ha...", ein leises lachen entglitt Tyler das eher aus einer Mischung aus Verzweiflung klang.
      Was belog er sich hier gerade selbst? Er war so erbärmlich....Er bekam die Kraft nicht zusammen jetzt zu denn Anderen zu gehen.
      Er wurde vielleicht wieder so Nervenzusammenbruch in der Karaokebar bekommen oder....?
      So schreib er mit einfachen Text zurück:
      >>Sorry!! Leute ich kann nicht zu euch kommen...Mein neues Auto hat eine Panne! Ich bin gerade an der Stadtgrenze, es würde Stunden dauern bis bei euch bin! Passt auf euch auf und sagt bescheid wenn ihr Ineb gerettet habt.<<



      Damit stellte er sein Smartphone ohne zu zögern in den Flugmodus um sich nicht die darauffolgenden Nachrichten anzusehen.
      ...Die schaffen das schon....Ohne ihn.
      Sein Blick blieb auf den schwarz werden Display hängen und sein Spiegelbild das ihn Müde entgegenstarrte.
      Er war wirklich....Todmüde....
      Tyler legte sein Smartphone auf das moderne Nachtisch von Sam und kroch zurück in die einladende wärme.
      Ja...Hier fühlte es sich richtig an und...er sich auch wohler...
      Mehr brauchte er gerade nicht....
      Er schmiegte erschöpft sein Kopf in das teure Bettbezug und schloss wieder seine Augen als wäre nie etwas gewesen.



      Er war so unglaublich Müde....Er konnte vermutlich Tage durchschlafen.
      Vielleicht würde für ihn die Welt wieder klarer werden sobald er genug schlaf gehabt hatte?
      Er brauchte schließlich keine Angst mehr zu haben...
      Harvey war der nächste....In seinen Träumen erwartete ihn nur Samuel auf der Picknickdecke.
      Er konnte vollkommend sorgenfrei sein.

      __________________________________________________

      Wyatt Carson Lyon

      "Wyatt...Als nächstes du...Wenn du mir deinen Wunsch aus dem Herzen wahrheitsgemäß verratest...Darfst du auch raus."
      Vermutlich hätte Wyatt in diesem moment Tausende Wünsche Äußern können...Doch selbst mit dem Wissen das der Wunsch nicht wahr werden würde kam Wyatt in diesem Moment nur ein einziger Wunsch in Frage:
      "...Ich hab genug von Lügen und falschen Farben...."



      "Ich möchte selbst zu so einer eigenen starken Farbe werden das ich andere nicht nur überdeckt, sondern auch aus ihnen die schönsten und stärksten hervor holen kann. Gemeinsam mit ihnen will ich etwas....Erschaffen. Ich weiß nicht genau....Was es sein wird aber es soll für die Ewigkeit halten. Ein stärkeres Bündnis das es jemals geben hat, dass nichts so einfach mehr durchbrechen oder zerreißen kann...Egal welche höhen und tiefen es durchstehen muss. Anderes kann ich mein Wunsch nicht formulieren..."
      Es war ein so schwer auszusprechender Wunsch das ihn Wyatt in einem längeren Satz formulieren musste aber er hatte in keiner einzigen Silbe gezögert. Wie von selbst waren die Worte ihm über die Lippen gekommen und ließ ihn selbst spüren das wirklich...Genau das war war er wollte. Nicht was andere von ihm erwarteten oder wollten...Es war sein ganz eigenes empfinden...Und trotzdem...Konnte er nicht sagen ob es wirklich das Richtige gewesen ist.

      "Wyatt! Lass mich dich als Anerkennung umarmen! Mein süßer Neffe!"



      Es gab so vieles das Wyatt unsagbar verwirrten. Wieso hat dieser wunderschöne Engel gemeint...Er wäre ihr Neffe??
      Wie viel von seinem Traum durfte er glaube schenken und was nicht? Waren das...Die wahren Farben?

      "Du bist richtig gewachsen! Das erste Mal habe ich dich...in den Armen gehabt, wo du ungefähr 3 Jahre warst? Deine Mama hat dich im Hochsommer im Auto vergessen! In dem Moment habe ich gespürt, dass ein kleines Engelchen in Gefahr war - weshalb ich dich hinausgeholt habe!"
      Wyatt hatte ziemlich gute Erinnerungen an seine Kindheit, leider jedoch konnte er selten sagen was davon Realität war oder seiner blühenden Fantasie entsprang.
      Doch war die Worte...Nicht gelogen.
      Er erinnerte sich viel zu gut daran...Selbst wenn erst 3 Jahre alt gewesen ist.
      Doch wüsste er nicht das seine Oma jemals in ihren Tagebüchern etwas von einem Engel erwähnte...?
      Weder seine Mutter oder sein Vater äußerten etwas darüber...
      Doch über Familiäre Dinge sprachen sie auch sehr selten bis nie mit ihm...
      Seine Eltern schien oft eher in Streit zu sein mit vielen Verwandtschaft...Vielleicht lag eben daran?
      Doch der Traum hatte ihn nicht nur Überraschungen für ihn gehabt...Auch das zwischen ihm und Ineb hatte sich weiter entwickelt obwohl Wyatt schon daran gezweifelt hatte ob sie jemals wirklich wieder miteinander vernünftig sprechen würden.

      "...Vielleicht trägst du wirklich ein Teil von uns, aber was ist daran so schlimm? Lernt man nicht aus den Verhaltensweisen anderer? So ist es doch auch okay, wenn sich die Farbe anderer miteinander vermischt? Liebe funktioniert doch genauso. Und für mich hat...unsere Freundschaft - unser Bündnis, unsere Liebe auch eine eigene Farbe."



      Er hatte ihr Bündnis auch als Freundschaft bezeichnet, es ließ Wyatt Herz vor Glück stärker schlagen.
      So hatte er so viel neues über sich selbst verstanden....Dabei war sein Gedanke nur gewesen die andere zu Beschützten.
      "Es ist in Ordnung, wenn du es noch nicht verstehst, Wyatt...was ich ausdrücken möchte. Ich glaube jedoch, dass du die Stärke besitzt deine eigene Farbe zu finden und das... kann nur passieren, wenn du dich aus dem Käfig traust....."

      Es ist okay...
      Allein diese Worte reichten Wyatt aus um ein innerlichen schmerz zu vergessen der ihn schon länger bedrückte.
      Es war in Ordnung wenn er es noch nicht verstand. Er hoffte das auch Ineb vielleicht weniger schlecht über vieles dachte....

      "...Wenn...Es okay ist...Würde ich denn Käfig noch etwas versuchen geschlossen zu lassen...Ich nehme mir deine Worte wirklich zu Herzen Ineb, aber ich brauch noch etwas Zeit..."
      Trotz allen fühlte Wyatt sich noch nicht bereit dazu sich selbst ganz der Welt zu öffnen.
      Keiner der Anderen schien ihn dafür zu verurteilenUnd dazu hatte Ineb etwas schönes zu ihm gesagt:

      "Wenn du transparent bist, Wyatt wie du vorgibst...Wieso leuchtest du dann so hell in der Realität? "



      Er hatte immer Angst vor denn Konsequenzen sobald andere ihn sehen würden....Mit seinen Wahren Farben und Gefühlen.
      Aber er war nicht allein....
      "...Dann hab keine Angst, du gehst nicht alleine - du hast doch uns vier auf deiner Seite! Wir werden deinen Traum gemeinsam entkommen und uns gegen alle Hürden stellen..."



      Der fröhliche Klingelton seines Smartphones weckte Wyatt jedoch sehr schnell aus seinen Traumwelt. Gerade noch Gefühl war er mit denn Anderen zu Konfetti geworden und fand sich wieder allein, oben in Cabriels Bett....
      "Uhmmm...?", nuschelte Wyatt verwirrt denn konnte er nicht sagen wie viel Uhr es gerade war...




      Noch sehr übermüdet weil es nicht die Zeit des Schauspielers war und sein Kopf noch vom Traum extrem dröhnte richtete er sich auf um nach sein Smartphone zu greifen das auch im begann mehre Nachrichten mitzuteilen.
      Schnell wurde er wacher als er sah das in der Gruppenchat geschrieben wurde...Jedoch anderes als das letzte mal als sie direkt nach den Traum wach wurden schien es große Probleme zu geben!
      "Oh gott....was ist mit Ineb?", entwick es ihm alarmiert bei Harvey wilden Spamm Nachrichten als versuchte er gerade jeden sofort Wach zu bekommen.
      Tyler schrieb als erstes...Er würde nicht kommen??
      Wyatt erinnerte sich das dieser los gefahren war...
      Doch bevor er Tyler denn Vorschlag machen konnte ihn ein Taxi zu rufen, sah er sofort das sein Account als nicht Online angezeigt wurde...Vielleicht hatte Tyler da draußen auch gar kein Empfang? Ohje....Das war wirklich nicht gut....



      Sofort schrieb Wyatt das er sich auf dem Weg machen würde...
      Auch wenn er wissen wollte was genau mit Ineb war konnte er das gewiss später fragen.
      Hastig zog sich Wyatt an und versuchte nicht Panisch zu werden...Hoffentlich war es nicht wegen seinem Traum oder irgend ein Angriff der Bösen...?!
      Harvey wirkte ziemlich aufgebracht....
      Kurz wurde Wyatt schwummrig und er griff sich an seinem Kopf...Das waren bestimmt die Nachwirkungen dieses Alptraums...
      Scheinbar aber schien Harvey sofort zu wissen wo sie Ineb finden würden....
      Waren die beiden wieder in Kontakt oder hatte Harvey wieder seine Ex-Freundin um Hilfe gebeten?
      Vor doch aufkommende Nervosität ließ Wyatt fast sein Smartphone fallen und kontrollierte rasch ob er alles notwendige dabei hatte...Was schwer war da er nicht wusste auf...Was genau er sich gerade vorbereiten musste.
      Musste er ein Seil mitnehmen?? Pfefferspray??
      Was wenn es wirklich die Schurken waren...Wie Verwandelten sie sich denn Ohne Ineb??? Tyler war nicht da...er hätte ihn gewiss erklären oder zeigen können wie er es geschafft hatte!!
      "Uff...ruhig Wyatt ganz ruhig...Wir packen das...", versuchte sich Wyatt selbst Mut zuzusprechen.
      Believe Me ~

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    • Cabriel Valentine

      Schon etwas länger blickte Cabriel auf die ihn unbekannte Decke herauf. Er war wie gelähmt, obwohl Cabriel auf die Toilette musste...hatte er sich noch gar nicht getraut aufzustehen. Immerhin war er im Anwesen des Feindes und dazu noch seines Vaters. Er wusste gar nicht, was ihn gerade mehr in Aufruhr versetzte. In Wahrheit konnte er es immer noch nicht glauben, dass angeblich dieser mächtige Lord ... ihn gezeugt hatte. Nun ergab aber die elende, erfolgslose Sucherei einen Sinn - Cabriel hatte fast jeden potentiellen Vater abgeklappert und nie Erfolg gehabt. Gegen Ende...dachte er ebenfalls, dass es Raimondo sein musste- doch hatte sein Herz immer seine starke Zweifel. Jetzt wusste er wieso und nun fühlte er sich nur noch aufgewühlter. Es war eine komische Situation, am liebsten hätte Cabriel jetzt angefangen das gesamte Schloss zu durchforschen um zu verstehen wer sein Vater eigentlich war. Doch...wusste er, dass dies ihm keines Falls erlaubt war, es war ja nicht so als...wäre er hier, weil ihn Korbos duldete. Genauso wie er es sich immer ausgemalt hatte, wollte sein Vater nichts mit ihm zu tun haben und wenn er keine WITCH wäre...dann würde er ihn wohl wie Luft behandeln. Es war nicht so als stimmte dies Cabriel traurig, er suchte seinen Vater ja nicht aus Sehnsucht. Mehr...wollte er sich eigentlich an ihn rächen...ihn in diese verfluchte Welt gesetzt zu haben und seine Mutter in den Abgrund gestoßen zu haben. Aber diese Gefühle musste er erstmal in sich vergraben, es ging nun um weitaus mehr als sinnlose Rache. Sein Vater war ein mächtiger Herrscher, der die Witch umbringen wollte -- zudem hegte er ähnliches Interesse wie er...Cabriel verbarg eine gewisse Neugier, wie stark doch er wirklich war und wie er sich das Ende der WITCH vorstellte?



      So wollte er eigentlich aufstehen um endlich von hier zu verduften, dabei würde er wohl doch noch schnell die Toilette suchen. Hoffentlich...würde er nicht dafür den Zorn des Lords erhalten, er wollte ja nicht in seinen Gängen herumgeistern. Genau so wenig wie die Nacht bei ihm zu schlafen, sicherlich erwartete er, dass er sich so schnell wie möglich aus dem Staub machte. Doch genau als er die Decke von sich entfernte fing an sein Smartphone hysterisch zu vibrieren, dabei war er doch in einer ganz anderen Welt. Wie konnte er dann bitte Netz haben? Verwirrt tippte er auf den Bildschirm, dabei sah er die Nachrichten von Harvey und eine von Mirella. Für Mirella war es ja normal so spät zu schreiben aber wieso spammte Harvey in der Gruppe zu? Mulmig las er erst die Nachrichten des Feuerwächter, es ging darum...dass Ineb in Gefahr war? War er etwa wieder in einem Körpertausch verwickelt - wurde dies zu einem Ritual nach einem Traum? Direkt danach kam eine Nachricht, dass Tyler nicht konnte - mit einer sehr dumpfen Ausrede...Allein, dass er direkt danach offline war, bewies doch die aufgetischte Lüge.

      Unsicher öffnete er Mirellas Nachricht, sie hatte nur ein Video verlinkt, was Cabriel direkt öffnete. Genau dadurch wurde ihn dann seine Frage beantwortet, in was für einer Art von Gefahr sich Ineb befand. Die Schreie vom Herzträger waren so laut, dass Cabriel sein Handy direkt auf stumm schaltete, nicht das...es jemand im Schloss mitbekam. Von der perfekten Kamerahaltung konnte Cab erkennen, dass es mit Sicherheit Mirella sein musste, die gerade so präzise die nackte, aufeinander klatschende Haut filmte.
      Sein Hirn war direkt blank, doch war es echt schwer wegzusehen. Es war nicht so als sah er zum ersten Mal mehrere Menschen miteinander Spaß haben, doch so wie Ineb aussah...wirkte er als hätte er erstaunlich große Schmerzen - außerdem...musste es definitiv Missbrauch sein, da er doch Heterosexuell war, oder? Fand er solche Sachen nicht ekelhaft?

      "Heftig...", flüsterte Cabriel leise, Ineb war sogar viel lauter als Xaiden, wenn er einen Elektroschock abbekam. Selten konnte man Cabriel noch beim sexuellen Akt überraschen, aber ein Sandwich fand er immer wieder erschreckend. Vielleicht musste Ineb sogar genäht werden gegen Ende, wenn die Kerle vorher nicht geübt hatten?



      Er machte die Live-Übertragung wieder aus und wandte sich wieder zu den Chatnachrichten der WITCH-Gruppe.
      Was sollte er tun, er war doch nicht Mal auf der Erde? Wenn er rannte und sich ein Taxi nahm...könnte er vielleicht es schaffen ein wenig später dazuzustoßen, Harvey wollte sicher dort mit ach und krach einstürmen. Aber andererseits wusste er nicht so recht, ob er überhaupt eine Hilfe sein konnte?



      "Warum bitte helfen? Es ist ja nicht so als würde der Herzträger sterben. Vielleicht...hilft es ihm ja ein wenig über seinen eigenen Schatten zu springen und seine Fehler zu erkennen."



      Plötzlich sah er in einer dunklen Ecke die Gestalt seiner Witchform, die er zum ersten Mal im Traum erblickte. So als wäre sie wirklich mit ihm im Raum verschränkte diese nur seine Arme und sah Cabriel mit einem starken Hauch von Zweifel an. Als wollte er Cabriel schnellstens zur Vernunft bringen und ihn beweisen, dass Ineb doch nichts schlimmes angetan wurde.

      "Es ist doch nur Sex. Wie oft wurden wir denn bitte zum Akt gezwungen und wer hat uns dann geholfen? Niemand, wir wurden sogar noch bestraft, wenn wir so geschrien haben wie der Herzträger es tat. Diese Menschen wollen den Herzträger zwar beflecken, doch sicher nicht beschädigen oder töten. Vielleicht wacht er dadurch ein wenig von seiner viel zu absurden Normalität auf..."

      Seine edler wirkende Witchform sagte dies ohne jegliche Regung in seinem Gesicht, er sprach genau das aus - über was Cabriel erst gar nicht nachdenken wollte. Aber stimmte das wirklich?

      "Sie sehen in ihn kein Tier, sondern eine liebenswerte Person - sie preisen ihn sogar."

      Immer mehr ergaben die Worte seines Ichs sinn und so stand er zwar vom Bett auf, jedoch ging er nicht direkt aus dem Zimmer raus. Da Mirella auch dabei war, müsste dies doch...wirklich nur lustvoller Verkehr sein...Aber für einen Mann wie Ineb...war es doch dennoch verstörend? Wenn er jetzt nicht ging, würde er nicht die anderen wieder verärgern? Harvey zählte doch auf sie...



      "Ach...Harvey schafft es doch voll alleine! Er ist SO stark und SO klug - bestimmt möchte er nur uns dorthin holen, damit wir den Lockvogel spielen. Ich sehe es schon kommen, dass wir dann alleine Schmerz ertragen müssen, während der Feuerwächter alle bewundern werden wie toll und schnell er doch gehandelt hat. Das will ich mir nicht ansehen, ich möchte lieber noch ein Weilchen schlafen! Wyatts Traum war so anstrengend und traurig, dass wir kaum ein Auge zubekommen haben. Niemand erwartet dort Lämmchen!"



      Nun nörgelte auf der anderen Seite die erste Witchform, er nannte sich auch selbst Lämmchen. Ermüdend gähnte er und streckte sich als wollte er mit dieser Bewegung Cabriel beweisen, dass sie doch gar nicht körperlich fit waren für so etwas. Ihn kam diese Witchform etwas faul vor...Vielleicht zeigte es auch nur seine wahren Gefühle, dass er am liebsten...nirgends hin musste und keine Aufgaben zu erfüllen hatte.

      "Harvey wird sicher die Kerle mit ein wenig Feuerkraft umhauen und dann Ineb in seine Arme schließen, wie so eine Prinzessin. Dabei wird Wyatt nebendran stehen und nörgeln, warum keiner ihn beachtete...und wo sein verdientes Rampenlicht bleibt. Selbst Tyler findet das unnötig - wir sollten es so machen wie er. Sammy wäre sicher auch nicht hingegangen, er hätte dabei lieber zugesehen."




      Cabriels schlechtes Gewissen wuchs immer stärker, denn so langsam...dachte er wirklich darüber nach nicht hinzugehen. Aber--würden die anderen ihn dafür nicht noch mehr hassen? Es wäre doch falsch sie im Stich zu lassen, sie waren doch eine Gruppe--

      "Wir sind doch sowieso keine wirklichen Freunde mit denen - egal wie sehr wir sie auch mögen und toll finden. Ein Tier kann kein Freund von einem Menschen werden. Dafür denken wir zu verschieden. Sie werden uns ausnutzen, bis wir ihnen nichts mehr bieten können. Genauso wie bei Sammy. Sobald sie merken, dass wir sinnlos sind...Wird erneut die Pistole gegen unseren Schädel gedrückt..."



      "...Unser Ziel ist es die Fehler zu erkennen. Dafür müssen sie nun Mal auf Scherben laufen- sonst endet es genau wie Wyatts Traum. Vergiss nicht, wir stehen nicht auf der Seite der WITCH. Wir wollen nicht, dass diese verfluchte Welt weiter existiert. Genau deswegen...wäre es doch gar nicht schlimm, wenn der Herzträger in Dunkelheit umhüllt wird. Er ist ja nicht alleine."



      Die Witchformen sprachen nacheinander auf ihn ein und verursachten Cabriel ein schmerzhaftes Echo in seinem Kopf. Sein Herz klopfte so laut aus seinem Hals, als würde er im Kampf mit sich selbst sein. Eigentlich---wusste er doch, dass er der Witchgruppe helfen musste. Allein schon, dass Wyatt sicher auch auf dem Weg war. Doch andererseits...Wen kümmerte es bitte, wenn er nicht dabei war. Er war kein starkes Element, er war nur Luft. Solange Harvey da war...ein Held, der nur solche süßlichen Figuren wie Ineb retten konnte...gab es doch gar kein Problem? Er war komplett überflüssig und so musste er auch an seinen eigenen Wunsch denken. Wenn die Jungs ein wenig litten, war es doch...gar nicht so verkehrt? Warum also...hatte er dann so ein schlechtes Gewissen, sie ihm Stich zu lassen? Für sein eigenes Wohl, musste er sich dran gewöhnen...nicht immer aufzuspringen, sobald jemand nach ihm rief. Da es aber Harvey war der schrieb, fiel es ihn noch einfach...die nächsten Worte klar und deutlich zu verfassen.



      >>Ich sitze mit Tyler im Wagen. Hier ist der Empfang ganz schlecht.<<

      Eine absurde Lüge, die wohl Tyler sobald er wieder sein Handy einschaltete zur Weißglut brachte. Doch war es für Cabriel einfacher in der gleichen Lüge wie ein Rose verstrickt zu sein. So hatten beide ein Alibi, wenn sie gemeinsam logen. Mehr schickte er nicht, eher machte er sich nun auf die Suche nach einer Toilette.
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      Izarra Kimallus



      Schon lange war eine Taxifahrt so unangenehm und voller Stress gewesen, wie in dieser Nacht. Zusammen stieg er mit Harvey und Wyatt aus, die mindestens genauso fertig wie er aussahen - nein sogar nur heftiger. Izarra war in der Nähe der WG gewesen, als Harvey das sturmklingeln verursachte. Er wollte nur nach dem Rechten sehen, als ob seine Instinkte schon vorhersagten, dass irgendetwas böses im Busch war. Deswegen konnte er nicht in dem Motel schlafen, dass er sich für eine Nacht gebucht hatte - es war reine Geldverschwendung, jedoch ...war er wirklich froh seinem mulmigen Bauchgefühl gefolgt zu sein. Zusätzlich spürte er plötzlich wieder die Energie von Kandrakar, was die ganze Zeit über wie stillgelegt war.
      Doch...als er auf die zwei Wächter stieß und sie ihm auch noch das Video präsentierten...wurde ihm ganz anders.
      Er hatte sich schon gedacht, dass Ineb wohlmöglich gefangen wurde von den elenden Bösewichten und Lakaien von Korbos. Aber...diese Perversion war definitiv nicht sein weg, Izarra wusste nicht Einmal genau ob es überhaupt was mit den WITCH zu tun hatte. Viel mehr war es wohl die verstörte Fanbase seines Neffen, in der sich auch Louis befand wie auch ein weiter Verwandter namens Gaston. Er war total baff und zugleich verstand er die Welt nicht mehr.

      "Ich verstehe einfach nicht, warum so etwas Schreckliches Louis machen würde...", murmelte immer und immer wieder in sich hinein, während sie ihren Weg zur Kirche entlangschritten. Andererseits...hatte er Louis nie wirklich gut kennengelernt, mit dem Alter von 3 Jahren war Louis früher ein süßer Wollebrocken. Das eventuell Ineb darauf stand und sein Bruder genau die selben Fetische besaß schloss er sofort in seinem Schädel aus, dann würde...man doch so etwas nicht filmen?! Er merkte auch wie das Herz von Kandrakar im Hintergrund abermals präsentiert worden war, vielleicht war es ja doch...eine Art von Folter gegen das Herz? Was hatte Louis überhaupt damit zu tun?



      Für eine Weile war düstere Stille zwischen den drei Männern eingekehrt, der Weg zur Kirche kam einen so lang vor - es war schon sehr verdächtig wie stark sie doch von der Straße abgegrenzt war. Sie hatten sich natürlich beeilt, doch hat Izarra ihn gesagt, dass sie sich bitte nicht hetzten - sie würden gleich ihre Energie gebrauchen.

      "...Ich spüre bereits von hier eine unmenge Macht von fremder Magie. Es ist nicht nur das Herz von Kandrakar. In der Kirche müssten mindestens zwei Zauberer sein. Deswegen könnt ihr nicht einfach so reinstürmen, ihr müsst gewappnet sein.", fing Izarra nach längerem an zu Reden, es war nun wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren bevor sie zynisch dort hineinstürmten. Er bekam Bammel wieso er alte Magie verspürte, von wen kam sie? Konnte es sein, dass Louis eine gewisse Kraft vererbt bekam? Immerhin wäre er auch beinahe der Auserwählte von Kandrakar gewesen? Doch wer war dann der Zweite, etwa Gaston? Es war schwer zu begreifen und genauso wenig wusste er nicht was für Zauber vielleicht auf die zwei Männer zustoßen konnten. Ein Jammer, dass weder Cabriel noch Tyler hier waren - in solch' einer Notlage hätten sie jetzt zusammen sein müssen. Aber da konnte man nichts machen.



      "Habt ihr euch je ohne Ineb verwandelt? Der Herzträger hat die Macht euch unter seinem Kommando zum Wächter zu machen. Doch habt ihr ebenfalls die Möglichkeit in einem Notfall eure Kräfte zu aktivieren!", fragte er nach obwohl er die Antwort bereits kannte. Wann sollten sie dies denn bitte trainiert haben? Tyler war wohl der Einzige, der es schaffte in dieses Szenario verwickelt worden zu sein. Das Herz war in der Nähe und laut Video erstrahlte es stark und knallte nur durch sein pinkes Licht - sie sollten auf jeden Fall genug Energie haben um sich selbst verwandeln zu können. Es wäre zumindest besser als mit Mistgabeln oder Pfefferspray dort in der normalen Form aufzutauchen.

      So setzte sich Izarra ein aufgesetztes Lächeln auf, um ermutigend zu wirken und klatschte einmal in die Hände. Sie mussten schnell machen, doch wäre es sinnlos, wenn sie das Wesentliche noch nicht verstanden. Draußen war es recht kühl und nur Eulen waren in der Nähe der Kirche zu hören. Es war erstaunlich wie schalldicht doch diese Mauern waren, kein einziges Geräusch drang nach außen heraus.

      "Eure Kräfte werden von zwei bestimmten Faktoren gesteuert. Faktor A ist die Gefahrenstufe. Wenn das Herz oder ihr Gefahr erkennt - wie das dunkle in einem Herzen...könntet ihr euch automatisch in die WITCH verwandeln. Manchmal sogar, wenn Ineb euch gar nicht gerufen hat. Faktor B ist die Emotionslage. Wenn einer eurer Emotionen sehr stark herausragt, sodass es eurer eigenes Herz übermannt...Löst ihr genauso die Verwandlung aus! Das heißt also...das ihr nun euer eigenes Herz im Innen spüren müsst!"



      Der Lehrer wusste wie schwammig es doch für die zwei Herren klingen musste, wie aus einem komischen Magical-Girl-Film. Deswegen behielt er zwar den sanften Ton in seiner Stimme, doch versuchte es so ernst wie möglich zu formulieren. Leise streckte er seine Hand aus, es sah so aus als würde er nach den Sternen greifen.

      "Versucht die stärkste Emotion, die ihr gerade fühlt imaginär zu ergreifen...Ob es dabei Wut ist...Trauer oder Verwirrung spielt in dem Fall keine Rolle. Es soll nur...an diese Situation mit Ineb gebunden sein. Ihr müsst mit dem Herzen vereint sein, dann könnt ihr bestimmt den Herzträger aus der Not retten. Ich glaube fest an euch."



      Izarra wusste, dass er wohl am besten Draußen warten würde. Bestimmt war es für den Herzträger schwer genug nach solch einer Aktion seinen Freunde ansehen zu müssen - falls es aber doch zu Schwierigkeiten kam, könnte er wenigstens von der Hintertür eingreifen und nach einem Plan B suchen. Doch in Wirklichkeit wusste er, dass die WITCH es schaffen würden - die Sorge war nur, ob sie ihre Emotionen auch unter Kontrolle hatten? Er musste ihnen vertrauen, anders ging es nicht. Am besten rief er gleich das nächste Taxi - vielleicht musste er ja sogar den Krankenwagen rufen.

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      Janon Müntzer

      "Bring...Bring ihn einfach zurück zum Schiff!!"


      Das war einfacher als gesagt bei solch' einem Bullen wie Oscar, der keinen Anzeichen zu gehen hatte. Es wäre viel einfacher ihn den Schädel zu zertrümmern und ihn dann wie ein Leichensack zum Schiff zu ziehen. Aber wer wusste, wann dieser abfahren würde? Er merkte deutlich, dass dieser Ex-Knasti wieder auf Hochtouren war, während er selbst noch viel zu verwirrt von seiner Anwesenheit war. Was sprang für ihn nur heraus, dass er sich zu ihm befördert hatte? Dafür extra zu vereißen...Janon war zwar auch hartnäckig, er wollte zum Beispiel noch Stan sein Rückgrat brechen aber...würde er ihn nicht bis zum Ende der Welt verfolgen. Es brauchte also einen weiteren Grund, wieso Oscar hier war - Janon allein als Grund reichte nicht aus.

      Obwohl Oscar zugab, dass er total am Arsch war.. zeigten seine Behandlungsmethoden wie dumm er eigentlich war. Janon überlegte schon, ob er ihn noch Einmal beißen sollte, bis er durch eine Entzündung am Hals sterben würde? Da könnte er gerne so viele Pflaster wie möglich auf seine stramme Haut kleben!

      "Aber so heiß wie ich dein Arsch auf finde Janon, wir BEIDE sind noch lange nicht fertig! Du hast mein geliebtes Motorrad geschrottet und mir auch noch alles weggeraucht, weißt du wie scheiße Teurer der ganze Zeug ist?? Ich kann mir nicht mal eine Bude zu pennen leisten..."

      Er hätte die Zigaretten ja nicht Mal angefangen, hätte er gewusst was für Chemikalien sich in diesem Shit befanden! Janon selbst sah in Nirgends seine eigene Schuld, von ihm aus konnte Oscar gerne auf der Straße pennen und mit den anderen Junkies sich um ein halbes, verschimmeltes Brot kloppen! Doch presste ihn dieser Ex-Knasti die Verantwortung einfach so auf und vernahm wieder engen Körperkontakt mit ihm, nur um ihn dann die Zigarette zu klauen.

      "HEY!", brüllte er laut, sodass sein Puls wieder zum Steigen begann. Fassungslos und wütend sah er dabei zu wie der Penner seine Zigarette einfach auf den Boden schmiss, wer wusste ob er hier irgendwelche abfarmen konnte?! "DU SCHMEISST DIE EINFACH WEG?!" Obwohl diese Blondine nur wenige Minuten hier war, hatte Janon ihn schon längst gefressen. Er gab sich nicht geschlagen und so würden die wohl sich doch Verprügeln müssen, bis einer von ihnen im Krankenhaus landete - und das würde definitiv Oscar sein!
      Aufeinmal erklärte sich Oscar aber woher er überhaupt wusste, dass die zwei Herren sich jetzt auf einer Insel befanden. Von der Verwirrung verwirrt richtete Janon seine Aufmerksamkeit kurz zu Liam, der total kreidebleich wurde.

      "Pfffff....Von meinem Badboy will ich doch keine Kohle! Ich werde schon von Stanly genügend bezahlt und wenn ich mein Kätzchen noch ein paar Blaueflecken verpasse ist sogar neues Motorrad drin~"

      Janon brauchte einen Augenblick, meinte es der Penner etwa ernst? Liams vermeintlicher Freund hatte ihn diesen Ochsen aufgesetzt, warum denn?! Nur, weil er ihn gebissen hatte - bekam er etwa Schiss.
      "DIESER VERSCHISSENE FEIGLING! WENN ICH IHN IN DIE FINGER BEKOMME! DER IST TOD UND DU EBENFALLS - DRECKSVIEH!", ließ Janon seine ganzen Zorn aus, denn Oscar hegte nicht die Absicht ihn in Ruhe zu lassen. Sollte Pissnelken musste er...bis zur Beeinträchtigung verprügeln.



      "Komm schon Janon, was hattest du gerade vor mit dem Zwerg? Der hält doch nichts aus, spiel lieber mit mir ich muss mich doch noch bei dir Revangieren ! Ich hab meine Knarre leider nicht dabei, was willst du stattdessen gegen den Schädel??"

      Er sprach hier von einer Revanche, aber Janon interessierte Oscars System einen feuchten Furz. Zähnezusammenbeissend drückte er nur noch fester an seinen Handgelenk und riss sie von seinem Hinterteil weg. Es gab hier keine Vernunft, weswegen er schon bereit war seine andere Hand gegen den breiten Hals von dem Ex-Knasti zu legen, bis plötzlich etwas an seinen Fuß knallte und ein wenig über den Boden entlangrolle.

      "Hä?!", raunte Janon maßlos planlos und sah einen bunten Ball zwischen ihn und Oscar Beinen liegen. Es dauerte nur drei kleine Sekunden bis dieser runde Objekt in die Luft ging und einen lauten Knall hervorrief. Bunte Farben flogen in den Himmel empor, der ganze Staub verteilte sich auf der Kleidung der nahestehenden Personen, doch zum Glück war der Luftdruck nicht besonders stark. Beim Ersten Anblick wirkte es zwar wie eine Granate, war jedoch nur...zur Abschreckung dar.



      "Was zum...?!"

      Janon ließ von Oscar ab und ging wieder einige Schritte zu Liam zurück, da er gerade gar nichts begriff. Von oben flogen die Möwen an ihnen vorbei, die sich vor dem lauten Knall erschrocken haben.



      Aus den Büschen heraus raschelte es heftig, direkt in ihrer Nähe bis eine Person aus den Pflanzen herauskam. Leise wie ein Ninja richtete dieser Junge seine Kapuze und das erste Geräusch, was man von ihm wahrnehmen konnte, war das Platzen eines Kaugummis in seinem Mund. Danach seufzte er, als er sich die Blätter von seiner Kapuze strich.



      "Immer diese großen, dreckigen Schweinchen, die sich miteinander messen müssen und sich angrunzen. Ihr seid nicht mehr in eurem Schlamm, also hört auf die Gegend zu besudeln.", sagte der Junge - seine Stimme war ziemlich hoch, doch befand sich hinter dieser ein abschätzender Tonfall, den nur Leute verfügen können, wenn sie sich Kräftemäßig überlegen fühlten.



      Er stellte sich direkt neben Liam und entfernte dann seine Kapuze, um sein wie Süßigkeit-verziertes, pinkes Haar zu demonstrieren. Erst Einmal bemusterte er sie nur, ließ Bläschen platzen - so als wäre er der Chef einer Soldatentruppe. Langsam, als bestimmte er hier das Tempo der Diskussion begann der Junge wieder zu sprechen.

      "...Wow, hätte nicht gedacht, dass ich mich um meinen Mitbewohner kümmern muss...Einer von euch Schweinchen hat sicher meinen Kühlschrank kaputt gemacht. Den hat mir meine Schwester zur Einweihung geschenkt, ihr grunzenden Viecher."



      Als Nicky sie schon von weiten gesehen hatte wusste er, dass sie nur hier waren um wegen dem Kühlschrank zu leiden. Zwar hat ihn sein Sklave wieder zusammengeflickt, doch erwartete er von seinen großem Futter immer eine Entschuldigung. Tage vergingen und...nicht einmal Liam erklärte sich bei ihm. Er dachte schon, dass es ein großer Bube sein musste, denn Liam war total schwach...Weswegen er nur darauf wartete bis Janon endlich in den Club kam um ihn dann ordentlich die kaputten Lebensmittel in sein Hinterteil zu stecken. Aber auch er kam nicht zu Besuch...Dann hatte es Nicky wieder vergessen gehabt und widmete sich anderen Dingen - bis er ihre Visagen gerade eben auf der Insel erkannte.

      In der Nächsten Sekunde vibrierte Nickys Smartphone, obwohl er schon gerade dabei war seine Ärmel hochzukrempeln. Doch wie eine Hundepfeife switchte Nicholas deswegen plötzlich um, wie auf Kommando verschwand sein verärgertes Gesicht und eine Fülle von Süße verteilte sich in ihrer Atmosphäre. Er war so süß wie zucker und so beugte er sich verspielt zu ihnen vor, um sich mit den Dreien zu unterhalten.

      "Aber darauf kommen wir noch zurück! <3 Ich bin ja so LUCKY, dass ich euer Aufpasser bin - Ihr nicht auch? Dabei hätte es mir schon denken können, dass so jemand wie Liam sich das Winnerticket holt - hatte ja gar keine Ahnung, dass du solch' Vocations magst! Und wer ist das blonde Schweinchen hier? Mir wurde gesagt, dass ihr zu Zweit seid?"

      Direkt holte Nicky all seine Fragen aus, die er im Repertoire hatte, obwohl...eigentlich eher die anderen wegen IHM ratlos waren. Von weiten bemusterte er Oscar und setzte ein breites Lächeln auf, was ein fettes Schwein! Er wollte ihn haben, irgendwie erinnerte er ihn an jemanden, den er ganz dolle mochte. Aber kannte er niemanden mit solchen Brüsten. Zu schade, dass er nicht hier war um seine Viehzucht zu vergrößern. Wenn er mit solch' einem Schwein wieder in Amerika auftauchte, würden seine Ferkelchen nur Eifersüchtig werden und den hier zu Tode beißen!



      Janon merkte wie bleich er wurde, ein viel größerer Erzfeind als es Oscar je sein konnte tauchte auf dieser Insel auf. Was zur Hölle...war hier eigentlich los? Würde gleich in der nächsten Ecke Tyler auftauchen und dann dazu sein Vater?! Er schüttete den Gedanken sofort weg, aber auch wenn Nicky gerade unfassbar süß wirkte und seine hellen Augen so funkelten wie Sterne, wurde ihm nur kotzübel. Er war zwar ein kleiner, süßer Junge aber war dies nur sein Schafspelz! Eigentlich verbarg sich unter diesem Minitypen eine unheimliche Bestie, weshalb Janon ihn sonst immer ignorierte. Er hatte zwar keine Angst vor ihm, doch verwirrte Nicky ihn immer...Er war wie eine Venusfliegenfalle!

      "....Warum ist Nicky hier...WARUM IST JETZT AUCH NOCH NICKY HIER
      ?!", fragte er unbegreiflich nach und hätte am liebsten Liam ergriffen, um ihn wieder zum Schiff zu ziehen. Doch wie als würde Janon Gedanken lesen hatte Nicky plötzlich Liam am Schwitzkasten und da Nicky ziemlich klein war, musste Liam sich regelrecht für ihn bücken.



      Zärtlich griff er nach den Arm von Liam und im nächsten Moment machte es...Klick. "Herzlichen Glückwunsch Liam, du hast mit deinen Partnern bei der Verlosung gewonnen. Der Veranstalter war so von euch begeistert, dass ihr direkt anfangen dürft am BONDING teilzunehmen!"



      "Was hast du ihn da angezogen?!" Janon Stimme ergriff wieder den Raum und Nicky lachte nur so als wäre er ein kleiner, diabolischer Junge - der gerade seinem Mitbewohner eine Zeitbombe an den Arm gedrückt hat.

      "Das ist nicht meine Aufgabe euch das zu erklären, ich ziehe es nur an. Jeder von euch kriegt das. Also seid liebe Schweine und kommt zum Herrchen. Andernfalls..."

      Wie aus einem Krimi zog Nicky einen Elektroschocker heraus, den er ganz erschwinglich auf die Größeren richtete. Er hatte es vor der Abreise Xaiden geklaut, denn wollt er ja nicht seine Hände schmutzig machen. Er ließ von Liam ab und ging unbesorgt zu Oscar und Liam, mit dem Teaser voran. In seiner anderen Hand befanden sich die Armbänder.

      "Anziehen oder es regnet 50.000 Vault."




      Mit der Zunge schnalzend riss sich Janon dieses beschissene Armband von Nicky, der die zwei so amüsiert anlächelte als wären sie Zuckerwatte, die er vernaschen wollte. "Ist das ein Geschenk?! Was ist das für ein beschissener Preis?!", harkte er nach und zog ohne zu Meckern das Schmuckstück an und starrte auf es hinab. Manchmal zeigte es eine "0" an - das selbe war bei Liam. Obwohl Nicky mit zwei rechnete hatte er zum Glück auch eins für Oscar, was er ihn in die Hand drückte.

      "Wenn ihr es angezogen habt gehen wir in eure schöne Stube. Das Armband bekommt ihr im übrigen nicht mehr aus.



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      Sato Kurai


      Nachdem Harvey wach wurde, legte Yuuto auch schon auf. Ob das Ganze auch gut gehen würde? Er hoffte nicht, dass sein Bruder mit diesem Freund sich in ein Schlamassel reinzwängen würden. Noch immer war das Video von dem 'Fest' an, er hatte es die Zeit über im Hintergrund laufen gehabt. Es war schrecklich nur der Bote sein zu können, doch was hätte Sato anders tun können. Aus dem Krankenhaus konnten sie nicht raus und Quinn war schwer beschäftigt. Deswegen wollte der Student das Video nicht beenden, für ihn war seine Sorge erst abgehackt, wenn sie die Situation lösen konnten. Unerwartet griff ihn Zeth am Arm, er wirkte immer angespannter - am liebsten hätte Sato ihn ins Bett befördert.

      "Ist dieses Fest nicht von...Deiner Weibs Freundin veranlasst wurden...Macht die das Öfter?! Muss irgendwann ein besonderes Training ablegen?!"

      Gestresst verengten sich Satos Augenbrauen, darüber hatte er noch gar nicht nachgedacht. Vielleicht...hatte sie ein besonderes Fetisch in der Kirche entworfen, was sie ihm verheimlichte. Der Gedanke daran war komisch, denn hatte er in der Kirche sich sehr heimisch gefühlt. Zu wissen, dass er eigentlich nicht alle Geheimnisse kannte war ein klein wenig traurig. Aber...war er trotzdem froh jetzt im Krankenhaus zu liegen anstatt in dieser Meute von Kirchenanhängern da zu sein. Doch warum fragte ihn Zeth, ob er ein besonderes Training ablegen musste? Dachte Zeth etwa, dass gehörte zur Kirchenzeremonie?! Er wollte ihn zwar irgendwann die Kirche zeigen, weil es für ihn ein kleiner Rückzugsort war, doch...bei solchen Ritualen würde er ihn fernhalten - Er hatte ja nicht einmal eine Ahnung, das so etwas exisiterte.

      "I-ich weiß nicht genau, ob das Quinn öfters macht. Ich sehe so...ein Fest...zum Ersten Mal. Normalerweise...läuft es ganz..........normal ab............der Kirchenalltag.........."

      Bei den letzten Worten zögerte er bemerklich, denn wusste er wie verlogen es rüberkommen musste. Das...Blutritual war eventuell das Einzige, was er vor Zeth verbergen musste, er dachte nur das würde seine Kirche so besonders machen, in der er gerne war. Auch, wenn daran nichts verbotenes war - es waren nur spenden, die Quinn sammelte...Es war nicht nur Satos Nahrung, sondern auch bestimmt für das Fest- angeblich konnte Quinn Blutmagie aber...dachte Sato, das sie ihn damit nur aufzog. Er dachte, dass vielleicht Ineb die selbe Krankheit hatte wie er und...sie deswegen so viel Blut ansammelten - so als Geschenk...Es war total kompliziert und Sato merkte, dass er sich vielleicht etwas mehr damit auseinandergesetzt hätte müssen.



      "Die sind überlegender als die Polizei, huh?!"

      Zeth war stark unruhig, ihn verstörte wohl dieses zu sehende Szenario extremst! Das konnte Sato gut nachempfinden. "Überlegener als die Polizei nicht...Glaube ich? Obwohl auf dem Video viele ziemlich zugedröhnt aussehen ---falls sie sich wehren würden, bräuchte die Polizei definitiv Verstärkung?", versuchte Sato seine Meinung zu äußern, doch wusste er nicht genau ob Zeth das überhaupt hören wollte. Er kam ihn so vor als malte er sich gerade sein eigenes Gemälde aus? Es machte es nicht besser, dass plötzlich das Gestöhne von Ineb im Video viel lustvoller wurde und auch die anderen Männer lauter wurden. Jetzt die Körpernähe seines Freundes zu haben fand Sato sehr anstrengend, er spürte genau wie warm die Hände des Mannes geworden waren!

      "Argh...ich bin überhaupt nicht vorbereitet!!!"

      Er verstand nicht, auf was Zeth hinaus wollte und wegen was er so gereizt wurde. Die ganze Zeit über versuchte er ihn nicht so oft anzustarren, da...er nicht auf falsche Gedanken kommen wollte, was gerade ziemlich einfach war. Er musste sich schon beherrschen mit ihm noch im selben Bett zu sein, er versuchte sein bestes Zeth neben ihn als guter Kumpel zu sehen, mit den er aus freundschaftlichen Gründen einen Porno ansah. Doch das zynische Verhalten seines Freundes und die Nähe brachte Satos Herz wieder zum Stärker Schlagen. Ein Glück, dass er es nicht hören konnte!

      Doch genau, als Zeth sich beschwerte klopfte es plötzlich an der Tür, sodass ihn sein Smartphone aus der Hand fiel und es auf den Bettlacken landete.
      ...Mist?! War das etwa die Nacht-Krankenschwester? Sie würden Ärger bekommen, dass sie die Nachtruhe störten und außerdem lag noch Zeth in seinem Bett! Doch...das aller schlimmste waren wohl die Stimme von Ineb, die noch immer hallte.
      Schnell, er musste etwas tun - bevor es nur unangenehmer wurde! Anders könnte es passieren, dass sie die Beiden sonst trennten, wenn sie für Unruhe sorgten!



      Vor Panik rutschte er weiter runter, um sich hinzulegen. Dann drückte Sato ihn und seinen Freund unter die Decke und presste ihn an seinen Bauch, damit die Krankenschwester ihn nicht erkannte. Mit einer Hand hielt er seinen Hinterkopf fest, entschuldigend - weil er es ihm anders nicht erklären konnte, dass er unten bleiben sollte.
      Das wichtige Problem war aber sein Smartphone, was er noch versuchte zu erwischen...doch anstatt es in die Hand zu bekommen landete es mit einem dumpf auf den Boden. Es...konnte doch nicht wahr sein!?

      Knarzend wurde die Tür geöffnet, es war eine männliche Krankenschwester, der nur nach dem Rechten sehen wollte. Still stand er da von der Tür und sah sich den kleinen Berg des Krankenbettes an, während das scharfe Stöhnen nur so dahinzischte.
      Er sah sich nochmal seine Papiere an, wer hier im Zimmer lag. Aha, zwei junge Kerle also...Natürlich war man da bereit für neue Abenteuer, sodass man sogar versuchen würde es in einem Krankenbett zu treiben. Er arbeitete hier schon lange genug, um es einfach hinzunehmen und nicht der Zentrale davon zu erzählen.

      "...Weitermachen...Aber bitte leiser.", murmelte er kurz eher er die Tür zumachte und das komplett ausgeschaltet wurde.



      Am liebsten wäre Sato gerade vor Scham gestorben, warum funktionierte sein Hirn bei heiklen Situationen überhaupt nicht mehr? Dabei hätte er sich lieber vom Bett wegschubsen oder als Erstes das Video ausschalten sollten. Seine Kleidung rutschte ihm hoch vor rascher Bewegung und er konnte genau Zeth auf seinem Bauch spüren, direkt spannten sich seine Muskeln zusammen. Irgendwie...wollte er gar nicht die Decke entfernen, viel zu peinlich war wohl die Position, in der sie sich jetzt wegen ihm befanden. Das Gewicht von Zeth war auf seinem Unterleib, sodass sich Sato nicht traute noch ein weiteres Stück sich zu bewegen.



      "So-sorry...Ich wollte uns nur verstecken, normalerweise ist gerade Nachtruhe....Ist alles okay?", fragte er vorsicht halber nach, da er Zeth ziemlich unbarmherzig an seinen Körper gepresst hatte. Seine Handfläche berührte noch immer die Haarspitzen von Zeth, sie waren so extrem weich, dass er hoffte keiner davon aus Versehen herausgerissen zu haben. Ohne darüber nachzudenken streichte er kurz über den Hinterkopf seines Freundes, es war wie ein unaufhaltsamer Drang. Doch so kam er nicht an sein Smartphone, die Geräusche machten ihn ganz kirre, während der Hautkontakt sein Atem nur erwärmte.

      "Ha-hab ich dir weh getan?"


      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Harvey Bell & Wyatt Carson Lyon

      >>Ich sitze mit Tyler im Wagen. Hier ist der Empfang ganz schlecht.<<
      Genau so wie Tyler nun nicht ihnen anschloss war auch Cabriels Nachricht wohl ein klares Zeichnen das Wyatt und Harvey wohl nur zu zweit bleiben würden.
      Auch wenn Wyatt in dieser jetzigen Situation nicht falsch denken wollte, häuften sich die Zufälle zwischen Cabriel und Tyler doch in letzter Zeit extrem.
      Zuerst hatte Wyatt sich auf die Theorie festgefahren das Tyler etwas mit diesem Studenten aus seinem Sport Kurs hätte doch diese Vermutung hatte ihm Cabriel viel zu schnell wieder zerschmettert, fast als wäre etwas das ihn selbst auch Persönlich betreffen würde....

      "...Wenn Tyler seine Liebe nicht veröffentlichen will, sollten wir ihn damit einfach in Ruhe lassen..."



      Cabriel schien in dem Punkt überhaupt nicht Neugierig oder dergleichen zu sein fast als wüsste er mehr...
      Und nach dem streit zwischen Wyatt und Tyler hatte sein damaliger Kindheitsfreund auch erwähnt das mit dem Wagen unterwegs sein würde.

      "Ich schlafe heute Nacht wo Anderes also warte nicht auf mich, viel Spaß dir noch, in deiner alles ist Supa-Welt!"



      Das klang mehr als verdächtig als lief wirklich etwas zwischen Cabriel und Tyler...Aber warum hielten sie es Geheim?
      Wyatt war ziemlich durcheinander, dass zwischen ihm und Cabriel war doch eine feste Beziehung oder?
      Zugeben sie hatten sich nicht wirklich darüber ausgesprochen was eine Beziehung bedeutet, wenn noch andere Person betroffen waren aber Wyatt war eigentlich nie eifersüchtig gewesen...Es sei denn er erhielt zu wenig Aufmerksamkeit von seinem Partner oder Partnerin...!
      Weswegen es doch zu früh war sich jetzt sorgen zu machen...Oder?
      Er sollte jetzt eher darüber nachdenken was sie nun ohne Tyler und Cabriel machen sollten....
      Denn zum Glück war Izarra auch hier jedoch das was Wyatt erfuhr was sich innerhalt der Kirchenmauern abspielte, verstörte ihn doch ungemein...!!

      "Ich verstehe einfach nicht, warum so etwas Schreckliches Louis machen würde..."

      Erschrocken blinzelte Wyatt zwischen Izarra und Harvey hin und her.
      Das war REAL?! Ineb....Ineb war gerade wirklich dadrin....und wurde.....!!!!
      "Eerrks....!! W-wir müssen auf der Stelle ihm helfen!!"



      Zwar konnte Wyatt auf dem Display nur Bunte wirre Farben sehen aber das allein sprach dafür das Ineb in einer unglaublich Heiklen Situation war!!
      "...Ich spüre bereits von hier eine unmenge Macht von fremder Magie. Es ist nicht nur das Herz von Kandrakar. In der Kirche müssten mindestens zwei Zauberer sein. Deswegen könnt ihr nicht einfach so reinstürmen, ihr müsst gewappnet sein."
      Die nächsten Worte von Izarra waren doch sehr beunruhigend, was hatte denn jetzt Magie mit der ganzen Sache zu tun?!
      Magie war doch eigentlich etwas....Gutes...Oder?!
      Oder war das Magie wie von der Bösen Hexe aus den Märchen??
      Hatten die Schurken etwas damit zu tun?!?!
      Machten die slebst vor SOWAS kein halt?!
      Wärend Wyatt ganz hippelig wurde war Harvey ungewöhnlich still und hörte Izarra weiter zu.

      "Habt ihr euch je ohne Ineb verwandelt? Der Herzträger hat die Macht euch unter seinem Kommando zum Wächter zu machen. Doch habt ihr ebenfalls die Möglichkeit in einem Notfall eure Kräfte zu aktivieren!"
      Schwach schüttelte die beiden Wächter verneint ihre Köpfe.
      Das einzige mal war der Moment als Beni im Körper von Ineb steckte...Allerdings war so gesehen Ineb und das Herz von Kandrakar somit anwesend gewesen.
      Tyler war diese Art der Verwandlung gelungen jedoch hatte besonderes Harvey nicht wirklich Ahnung wie man sich denn überhaupt ohne Ineb verwandeln konnte...



      Diese Lage würde Harvey und sowohl Wyatt auch als Gefahren Stufe einsehen. Nicht nur das Fremde Magie im Spiel war, ihr Herzträger und Freund war wirklich in großen Schwierigkeiten.

      "....Das heißt also...das ihr nun euer eigenes Herz im Innen spüren müsst!"



      Das eigene Herz...?
      Harvey spürte in diesem Moment eine so brodelnde Wut auf alles und jeden....
      Ist es das war ihm sein eigenes Herz sagen wollte...?



      "Versucht die stärkste Emotion, die ihr gerade fühlt imaginär zu ergreifen...Ob es dabei Wut ist...Trauer oder Verwirrung spielt in dem Fall keine Rolle. Es soll nur...an diese Situation mit Ineb gebunden sein. Ihr müsst mit dem Herzen vereint sein, dann könnt ihr bestimmt den Herzträger aus der Not retten. Ich glaube fest an euch."
      Die Worte trieben Wyatt Tränen in die Augen und er spürte sehr wohl auch wie sein herz hämmerte.
      Er hatte echt Angst...Und machte sich extreme sorgen um Ineb. besondere zog sich in ihm auch die Schuldgefühle....Vielleicht wäre Ineb nie in diese Lage gekommen wenn sie sich nicht so zerstritten und getrennt hätten....!!
      Was jedoch jetzt zählte...War das sie zusammen hielten auch wenn sie nur zu Zweit waren!



      Es fiel Wyatt jedoch trotzdem schwer sich auf ein starke Emotion zu konzentrieren und er wischte sich mit dem Arm immer wieder über die Augen.
      Während Wyatt noch stark damit zu Kämpfen hatte die Lage zu verdauen hatte Harvey sich schon entschlossen darauf eingestellt...Er würde sich Verwandeln und Ineb da raus holen!!
      Entschlossen griff sich Harvey an die Brust....
      "Ich verstehe genau was du meinst Izarra....Ich kann ganz deutlich in mir spüren. Die Emotion kocht in mir über....!"
      Flammen bildeten sich um Harveys Hand und er konnte die Wut in sich richtig spüren, die sich mehr und mehr zu einer Hitzigen starke entwickelte!
      Es war ein ganz anderes Gefühl als wenn Ineb sie verwandelte...Er spürte förmlich wie sich in seinem inneren ein ganz neues Gefühl eröffnete.



      "Ich werde sie alle Niederbrennen die es wagen dich zu beschmutzten Ineb....!!!"



      "....Sieht so aus als wirst du diesmal nicht gebraucht...."
      Unbeeindruckt zog Harveys Witch Form an der Zigarette und blickte zu der dunkelste Ecke in Harveys innerste von dem ihn dieser Depressiv-Anti Held beinahe schon Schadenfreudig entgegen blinzelte.
      "Dem Sünder ist sowieso nicht mehr zu Helfen, ich bin für dieses mal raus....Glaub aber nicht das es zu Gewohnheit werden wird. Ihr bedeutet nur Zerstörung und Leid....So wird er niemals zum Helden seiner Kindheit werden."



      "Gibt dich ruhig als den erhabenen Engel....Und Erlöser....Wir kennen die Wahrheit. Du wirst jeden ins Unglück stürzen und zu Asche verbrennen...."





      Nach dem die Flammen Harvey umhüllt hatten setzte seine Verwandlung ein und selbstbewusst formte sich seine Finger zu einem Herz:
      "Feuer!!~♥"



      Zum ersten mal gelang ihn eine Verwandlung ohne das sich Harvey dabei nicht vollständig verwandelte oder ein Gefühl im bremste. Es war...So befreiend wie ein Phönix der seine schwingen aufbereitete! Hatte er das ernsthaft ganz allein hinbekommen?!
      Harvey hatte sich noch nie so Mächtig gefühlt wie in dem Augenblick.

      Nun aber war auch Wyatt an der Reihe der nachdem er gesehen hatte wie Harvey sich verwandelte und wie die Flamme erstrahlte, erfasste auch wieder mehr Mut.
      Feste kniff Wyatt seine Augen zusammen....
      Es wäre total cool wenn er sich in diesen Jungen aus seinem Traum verwandeln könnte!!
      Er wirkte selbstbewusst und schien genau zu wissen was zu tun war...Eine Mischung zweier seiner tiefsten Gefühle!!
      Mit ihm...Vielleicht fand er denn Mut in Notfall auch zu Kämpfen! Auch wenn er eher der Freund der friedlichen Auseinandersetzung war...Doch wusste Wyatt nicht ob er mit Reden hier wirklich weiter kam...

      Er wollte zu ihm werden....!



      Leider jedoch war sein innerstes ganz anderer Meinung....
      "Ohhhh Wyatt, armer dummer Naiver Wyatt! Glaubst du wirklich ich würde dir bei sowas beistehen? Ineb hat doch jetzt die ganze Aufmerksamkeit und hast du Harvey gesehen?? Nein, da gehe ich total unter....Da mach ich nicht mit! Ich WILL im Rampenlicht stehen ! ~"



      Vollkommen gleichgültig faltete seine Witch-Form die Hände zusammen und schien nicht ein Fünkchen von seiner Kraft Wyatt für diesen Augenblick geben zu wollen.
      Doch klang eine weitere Stimme in sein innerstes: "Keine Sorge....Ich gebe dir trotzdem etwas ab, schließlich möchtest du ihm mit aller Kraft retten, nicht wahr? Auch wenn du noch erschöpft von dem Traum bist...."



      Die Tränen in Wyatts Gesicht begann sich in grünliches Licht aufzulösen und dann spürte auch Wyatt endlich das seine Verwandlung ansetzte!
      Sein Herz schlug vor aufregung noch immer unsagbar schnell das er nicht sagen konnte welche Emotion dazu beigetragen hatte das er sich überhaupt verwandelt hatte!
      Jedoch verunsicherte ihn die Worte seiner Witch-Form...
      Wenn er nicht seine Übliche Verwandlung machte....Wie...Sah er denn jetzt überhaupt aus...?!
      Was wenn er jetzt auch wieder so kräftige Muskel bekam wie seine Weibliche Form??



      "Erde...", hauchte Wyatt sehr leise das mehr wie ein wispern klang.
      Irgendwie...Fühlte er sich seltsam....
      "Ähm...hab ichs geschafft?? Sehe aus wie der Tolle Typ aus meinem Traum?", fragte Wyatt sogleich unsicher an Harvey gerichtet.
      Harvey drehte sich zu Wyatt herum und blinzelte verarbeitend als er seine Form sah und...Kurz wusste er nicht so richtig was er ihm sagen sollte.
      "Nun...."



      "....Du kommst dem schon etwas Nahe..?", umschrieb Harvey Ratlos die Tatsache....Das Wyatt in Grunde genommen wie die Mini Version aussah und auch sein Haare komplett anderes aussahen. Irgendwie kam ihn der Haarschnitt unheimlich bekannt vor doch konnte Harvey es in Moment nicht richtig zu ordnen.
      "Huh? Was heißt ...Nahe? Sehe ich jetzt aus wie er oder nicht???", fragte Wyatt komplett verwirrt.
      "Du hast dich verwandelt, dass reicht doch vollkommend.", gab Harvey nun ernst zurück der jetzt nicht mit Wyatt darüber Diskutieren wollte wie er jetzt aussah oder nicht.
      "A-aber da sind doch bestimmt voll viele Leute drin....!! Zudem...Ineb kennt unsere neuen Formen dann doch gar nicht...Woher weiß er dann das wir es sind??"



      Ohne groß zu Antworten hob der Feuerwächter mit einem Schnipsen seine rechte Hand und sogleich umhüllte diese wieder stechende Flammen.
      "Ich denke das wird ausreichen...."
      "OH Stimmt, gute Einfall!"
      Harvey schaute zu den Kirchen Fenstern hinauf und leckte sich unbewusst über die Lippen:
      "Na dann, wir haben schon genug Zeit verschwendet! Retten wir Ineb!"



      Ohne große Vorwarnung machte Harvey ein unglaublich hohen Sprung und zerschmetterte das Bunte Glas um kraftvoll hinein zu springen.
      Die Bläulichen Scherben schmetterten in die Kirchen hinein und hörbar waren einige verwirrte und doch aufgeschreckte schreien zu hören als Harvey beinahe ein brennender Komet hinein stürmte!



      "Oh gott...H---...eh....Ich meine...Feuer Wächter warte auf mich!!", rief Wyatt verdutzt hinter her als Harvey so brutal hinein stürmte. Hastig nickte er Izarra zu: "Eh Danke für die Unterstützung! Wir...gehen dann jetzt da rein! Keine Sorge wir holen Ineb da raus!"
      Anderes als Harvey versuchte es Wyatt vorsichtig durch das schon eingeschlagene Fenster hinein zu klettern.
      In drinnen war unglaublich dunkel und obwohl die Luft in solchen Gebäuden oft kühl war fühlte es sich hier erschreckend hitzig und stickig an....
      "Pardon die Störung...", nuschelte Wyatt und sah sich etwas unbeholfen um...Er konnte gar nichts sehen....Wie auf dem Display war hier alles so Bunt wie ein Meer aus umgekippten Farben.



      Natürlich war das auftreten der beiden ein ziemlich schock für das gerade laufende Ritual.
      Besonderes aber Cornelius welcher mittlerweile nur da saß um den geschehen zuzuschauen blinzelte mit offenen Mund zu den beiden Gestalten.
      Waren das.....Die Witch?!
      Kamen sie um ihren Anführer zu retten....???



      Bei diesen ganzen bizarren Ritualen hätte er nicht erwartet nun direkte Information auch über die anderen Witch Wächter zu bekommen!
      Auf der Anderen Seite passte es Cornelius gerade überhaupt nicht...Er schätzte anständige auftreten und sollte das hier ausarten und zu seinem ersten Kampf gegen die Witch werden war er überhaupt nicht angemessen gekleidet! Zudem hatte er gern die Kontrolle über die Lage die jedoch mehr oder weniger eher in Louis Hände gerade steckte!
      Nein, so wollte er sicherlich nicht in die Geschichte Bücher eingehen, sein Kampf gegen die Witch sollte nicht mitten einer Orgie statt finden!!



      Der Feuer Wächter der wirklich keine großen Reden schwingen wollte schien sofort Ineb anzusteuern.
      Jeder der Anhänger die in seinem Weg standen stieß er ohne Gnade beiseite während dampfende Rauch von ihm aufstieg, als würde jeden Moment sofort in Flammen aufgehen.
      "Geht auf der Stelle Weg von ihm!!"
      Seine drohende, rauchige Stimme hatte noch nie so wütend geklungen als er jedoch auf das am Boden gezeichnete Pentagramm trat das Cornelius zuvor zeichnen musste geschah etwas das selbst den Hexer total sprachlos machte....
      Helles Licht stieg auf und....Der Feuer Wächter war plötzlich wie gelähmt!
      "Was zur...?", murmelte Cornelius entsetzt als er abwechselnd zum Wächter und dann wieder auf das am Boden leuchte Symbol sah....Das....war Ernsthaft Magisch?!?
      Er hatte wirklich etwas gezeichnet das...einen Witch Wächter aufhielt?!



      Kaum zu fassen....
      Doch das wurde Cornelius nun doch zu viel....Mit einer schnellen Bewegung platzierte einen Blauen Schmetterling in einer sicheren Ecke und nutzte denn Moment wo die Aufmerksamkeit auf den verwirrten Wächter lag der versuchte sich zu bewegen um hinaus zu Flüchten.
      Ein paar der anderen Anhänger schien selbiges vor zu haben da sie damit rechneten das auch jeden Moment die Polizei hier aufkreuzen könnte bei diesen Kuriosen auftritt.
      Die kalte Nachtluft stieg Cornelius sogleich ins überhitzte Gesicht als er hastig los lief und diesen Kampf lieber dieser Sekte überließ.


      __________________________________________________

      Liam Petrow & Oscar Bell

      "Was zum...?!"
      Gerade als die Situation zu Eskalieren drohte, rollte etwas zu ihnen...Es war jedoch kein Wasserball der von herum toben anderer Personen auf der Insel kam....Sondern...Eine Art Bombe?!
      "Uhaa...!!"; entwich es auch Liam erschrocken der nur noch Bunte Farben sehen konnte wie als wären sie in mitten eines Regebogen hinein katapultiert wurden.



      Instinktiv war er auch mehr in Janons richtung gewichen während Oscars Reaktionszeit wirklich miserabel war, er stand total verpeilt an der selbigen Stelle...Wäre es eine echte Bombe gewesen wäre dieser Gewiss jetzt Geschichte!
      "Immer diese großen, dreckigen Schweinchen, die sich miteinander messen müssen und sich angrunzen. Ihr seid nicht mehr in eurem Schlamm, also hört auf die Gegend zu besudeln."
      Wie einer dieser diabolischen Schurken trat plötzlich ein Gestalt mit Kapuze aus dem Gebüsch heraus.
      "ääähh...?", machte Oscar nur lang gezogen, er war gerade viel zu sehr darauf gedrillt gewesen sich Janon klar zu machen. Der Unbekannte brachte ihn mit seiner komischen Farbbombe so ziemlich durcheinander.
      Und was war das für eine schmerzlich hohe Stimme für Oscars Ohren...? Das passte gar nicht zu den Schmutzig, beleidigen Worte die von ihm kamen.



      Liam erkannte die Stimme sofort jedoch war er auch zu verdutzt es zu glauben...das...war...doch Nicky!!
      "...Wow, hätte nicht gedacht, dass ich mich um meinen Mitbewohner kümmern muss...Einer von euch Schweinchen hat sicher meinen Kühlschrank kaputt gemacht. Den hat mir meine Schwester zur Einweihung geschenkt, ihr grunzenden Viecher."
      "N-nicky!"
      Sogleich kam Liam die Erinnerung hoch wie der Kühlschrank seines Mitbewohners leiden musste....Verdammt...Er hätte sich richtig dafür entschuldigen müssen!
      Doch eine ehrliche Entschuldigung blieb im in Hals stecken, so viele Zufälle konnten doch nicht sein oder?
      Er bezweifelte das Stan jetzt wie bei einer Kopfgeldjagt jeden erdenkliche Person auf Janon ansetzte und jetzt jeder der etwas gegen ihm haben könnte hier aufkreuzte!
      Von seinem Mitbewohner wusste er ja schon so ein paar Dinge und wie er mit seinen Schweinen umging war kaum zu überhören. Aber da Liam jemand war da der niemand verurteilte oder ihm da im weg stand, verstanden sie sich so eigentlich gut...Solang er eben seine Miete zahlte.
      "Aber darauf kommen wir noch zurück! Ich bin ja so LUCKY, dass ich euer Aufpasser bin - Ihr nicht auch?"
      "Also...das....", setzte Liam nur Ratlos an die nachfolgenden Fragen von Nicky brachten sein Hirn zu weiter ins stocken.



      Sollte er jetzt wie bei einer gewöhnlichen Kennenlernrunde ihm Oscar vorstellen? Nachdem er irgend ein schräge Auftauchen wie ein Ninja vollbracht hatte?!
      "....Warum ist Nicky hier...WARUM IST JETZT AUCH NOCH NICKY HIER?!"
      Das Janon seine Probleme mit Nicky hatte wusste Liam allein dadurch das dieser ihn nie bis gar nicht bei ihm in seiner WG mit Nicky besuchen kam.
      Beim letzten mal war es nur weil er Krank war und auf Janons Nachrichten nicht geantwortet hatte. Jetzt fragte sich Liam ob Janon insgeheime Angst gehabt hatte das ihn Nicky zu einen seiner Schweinchen gemacht hätte.
      Aber Liam war sich sicher das dies nie der Fall sein würde!
      Sichtlich verzog nun jedoch Oscar immer mehr sein Gesicht als hätte er in eine Zitrone gebissen.
      "Urgh....Scheiße mir wird gleich schlecht....So ein heftigen Abturner hatte ich schon lange nicht mehr!!"



      Ihm war scheiß egal wer oder was ein Nicky war!!
      Janon sah überhaupt nicht mehr aus wie ein bad Boy....Und dieses Pinke, kleine Kaugummi kauende ding war viel zu niedlich als das ihm darauf überhaupt mal einer abgehen wurde. Er spürte richtig wie die Beule in seiner Hose nach ließ und es ihm schauderte...
      Das war doch die Sorte auf die sein kleiner Bruder stand oder?
      Hoffentlich waren hier nicht noch mehr von diesen ...Dingern! Liam sah heute auch viel zu niedlich aus, am liebsten wollte er ihm diese Blumenspange aus sein Haar zupfen!
      Janons Kink war er abartig....

      "Herzlichen Glückwunsch Liam, du hast mit deinen Partnern bei der Verlosung gewonnen. Der Veranstalter war so von euch begeistert, dass ihr direkt anfangen dürft am BONDING teilzunehmen!"
      Plötzlich legte Liams Mitbewohner ihm ein seltsames Armband um, fast erinnerte es ihn an eines seiner Videospiele. Es war umso mehr Grund für ihn das sein Puls unwohl zu steigen begann als er betrachtete und er Nicky Worte noch mal in seinem Kopf durch ging.
      Was hatte das mit der Verlosung zu tun...?
      ...Deinen Partnern?
      Und....Bonding...?!
      Sogleich spürte Liam ein starken Kloß in seinem Hals...Das hatte doch hoffentlich nichts mit seinem Ex-Suga Dad zu tun??!
      Er war nämlich der letzte gewesen der ziemlich auf das Bonding gestanden hatte. Stärker als jeder andere...Was für Liam eigentlich sehr angenehm gewesen war so musste er sich nicht auf irgendwelche andere Kranken Fetische einlassen....Aber....Das war sicher nur Zufall...Oder?
      Unwohl starrte er auf sein Handgelenk während Nicky sichtlich noch nicht fertig mit ihnen war.



      "Das ist nicht meine Aufgabe euch das zu erklären, ich ziehe es nur an. Jeder von euch kriegt das. Also seid liebe Schweine und kommt zum Herrchen. Andernfalls..."
      Das es hier mit sonderlich rechten Dingen zu sich ging Bewies Nicky deutlich mit dem Elektroschocker. Wenn er um jeden Preis wollte das sie diese Armbänder anzogen steckte dahinter sicherlich ein tieferer Zweck und diente nicht als einfaches Geschenk oder Accessoire!
      Oscar schien jedoch jetzt der einzige zu sein dessen Miene sich nun wieder aufhellte!
      Endlich sprach dieser Rosa Watteschaum seine Sprache!
      "Anziehen oder es regnet 50.000 Vault."
      "Geil, das will ich sehen!"



      Natürlich hatte Oscar kein Schimmer wie viel das überhaupt war! Aber Hauptsache es tat schön weh dann würde er dem kleinen sein kleine Spielzeug schön in sein Allerwertesten rammen!
      Doch bevor weitere herausfordernde Worte klopfen konnte sagte der mini Fluffel etwas noch viel besseres!

      "Wenn ihr es angezogen habt gehen wir in eure schöne Stube. Das Armband bekommt ihr im übrigen nicht mehr aus."
      Jeder mit etwas Intelligenz hätte die Warnung wahrgenommen, besonderes da Oscar seines noch nicht umgelegt hatte.
      Doch so entglitt denn Größten in der Runde in Herzliches Lachen:
      "Hahahahaha! Was für ein Bullshit! Ich bin ein Ex-Häftling! Handschellen konnte ich da schon im schlaf aufbrechen!"
      Was war das denn für ein Kindertheater hier? Dafür fühlte sich Oscar deutlich viel zu Alt!
      Die Panischen Gesichter von Liam und Janon waren wirklich lächerlich!



      "W-warte Oscar!", japste Liam schon viel zu spät als sich der Selbstbewusste Blonde Kerl das Armband umlegte das ein hörbares Klicken erklang.
      "Chill deine Eier, alter!", winkte Oscar jegliche ab und begann schon an der Verrieglung des Armbands herum zu spielen.
      "Kein...Ding..ey", murrte Oscar jedoch während sie sich gemeinsam zur Hütte bewegten und Oscar schneller als gedacht merkte das diese Armbänder doch nicht so leicht abzubekommen waren.



      Oscar murmelte unverständliche Beleidigungen dem Ding ans einem Handgelenk zu während Liam ein tiefer Seufzer entglitt.
      Mit gehangen mit gefangen....
      Er war zwar nicht sehr erpicht darauf das Oscar jetzt auch noch mit denn ganzen reingezogen wurde aber es blieb nur zu hoffen das sich alles nur als blöder Scherz herausstellte weil Nicky ihnen sauer war wegen einem Kühlschrank.


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      Judith Rose

      "Was für ein atemberaubender Ort! Ich habe noch nie so riesige Palmen gesehen und woah---diese Pflanze kenne ich noch gar nicht!"
      Der Winzling begeisterte sich viel zu schnell an den wohl langweiligsten Dingen die Judith jemals gesehen hatte und sie verließ ihr Zimmer äußerst selten.
      Ihr Zimmer war wie ein kleiner Palast wo sie doch alles haben konnte was sie wollte und diese dummen Palmen konnte sie sich auch auf einem Bildschirm ansehen.
      Zudem...In vergleich zu Ero war ALLES riesig....
      Sie wurde langsamer als der Spacko auf irgend ein Grünzeug aufmerksam wurde.

      "Du bist mit der roten Mittagsblume verwandt! Die Hottentottenfeige."
      Desinteressiert vergrub Judith ihre Hände in ihre Seitentasche ihrer Jacke und schaute Ero dabei zu wie er ernsthaft mit seiner Blume redete...
      Was für ein Nerd....
      Sein Verhalten erinnerte sie sogar kurz an ihre Oma Chi mit der sich ihre Mutter bis aufs Blut zerstritten hatte.
      Die hat auch immer mit Blumen gelabert....




      Ihn dabei zu zusehen wie er herum kicherte als wäre er in diese Blume verliebt war so schräg das aber auch wieder Interessant war.
      Ob Ero mit einem Straußblumen bumbsen würde wenn sie ihn zwingt?
      So eine Art Fanfiction hatte sie noch nicht gelesen...Auch wenn es viel in Richtung Mystische Wesen wie Dryaden gab.
      Sie würde bei Zeit mal im Internet nachfragen ob ihr jemand eine solche Geschichte schreiben würde.
      Irgendwie komisch daran war nur....Eigentlich war Judith ziemlich allergisch dagegen wenn jemand seine Aufmerksamkeit von ihr abwendete aber gerade...Störte es sie kein bisschen. Wäre auch bescheuert auf Grünzeug Neidisch zu werden?
      Eigentlich stand Ero putzmuntere Gesicht sehr gut...Trotzdem würde sie ihn nicht weniger Grob behandeln. Sein gequältes Gesicht mochte sie einfach mehr.

      "Magst du Pflanzen, Judith? Oder findest du Schwimmen ganz toll? Auch, wenn ich nicht der Meinung bin, dass wir deinen Vater verärgern sollten...könnten wir ja ein wenig Wissen über die Insel erhalten. Glaubst du, dass das Schiff auf uns wartet, wenn du Mason Bescheid gibst?"
      ....
      Und wieder schaffte es Ero in ein Fettnäpfchen zu treten.



      Doch anderes als diesmal im Badezimmer als sie Ero am liebsten mit ihrer Rostigen Schere Massakriert hätte, schaute sie ihn nun Stumm entgegen.
      Warum...Stellte ihr selbst erwählter Verlobter eine Oder frage...Als ob Judith Einfluss darauf hätte...was sie...Lieber mögen würde.
      ....
      Mochte sie Pflanzen überhaupt....?
      Fand sie Schwimmen....Toll?
      ....
      Und wenn Sie ihrem Vater bescheid gab....Sollte dieses Schiff auf sie warten? Erwartete Ero wirklich das sie von dem Schiff vielleicht zurück gelassen werden würden?



      Auch wenn es so Simple gestellte Fragen waren die man eben stellte um jemand näher kennenzulernen, wühlte es Judith innerlich extrem auf.
      Schon immer sah sich Judith als vollwertige Rose an. Sie liebte denn Luxus, die neidischen Blicke und das sie sich keine sorgen um Armut machen musste
      Ihr großes Vorbild war immer
      Idony Rose gewesen.
      Einer ihrer Meinung nach sehr starke Person welche das Rose Imperium erst zu dem gemacht hatte was es so besonderes machte, bevor ihre Söhne die Familien Namen Rose weiter führten und nach ihren eigenen Interessen formten.
      Als Judith noch jung war hatte sie sich Idony immer als Vorbild nehmen wollen aber:

      "Wer hat sich denn da nur eingesaut, eine Rose würde niemals so schweinisch sitzen..."



      Je Älter Judith wurde merke sie deutlich das es ihr schwer fiel wie das Vorzeige Bild einer Rose zu sein.
      Auch hatte sie nicht diese Kraftvollen Gelben Augen wie Samuel oder Tyler...Oder eben Idony Rose die von der Bildfläche verschwand.
      Immer mehr schien sie wie ein unerreichbares Ideal oder Mythos für Judith zu werden.
      Die Toxische Beziehung zu ihrem Cousin Sam machte es nicht besser...Obwohl sie sich als zu Taff ansah das seine Worte ihr Herz berühren würde...Schnitt es doch kleine Wunden hinein.

      "Mädchen sollten doch kleiner sein als Jungs~ Egal, wie sehr dein Vater dich versucht aufzuplustern... Du bist und bleibst mehr Wang-Chi als Tyler."
      Leider waren ihre Augenfarben mehr ihrer Geistig kranken Oma ähnlich aus der Wang-Chi Familie...Nicht mal die Farbe ihre eigenen Mutter hatte sie vererbt bekommen die ihr Vater Mason so vergötterte.
      Es war diese Blau/Grau einer Verrückten die mit Pflanzen gesprochen hatte und ständig nur Müll gelabert hatte das ihre Mutter Lin schnell dafür gesorgt hatte das sie baldig in eine Psychische Anstalt verfrachtet wurde.
      Selbst ihre Tante Sophia hatte sich den Familien Namen Wang-Chi schnell abgeschworen....

      Chi Wang-Chi
      Wollte immer DAS was sie nicht haben konnte...



      Judith konnte nur schwächen in ihr erkennen und absolut nur erbärmlich wie es mit ihr geendet ist. So wollte sie nicht Enden....
      So war für Judith klar das sie sich ganz der Rose Familie verschreiben wollte aber das hätte jedoch auch schlimme folgen.

      "Hmmm...Andererseits soll ich auch nett zu meiner Verlobten sein....~."
      Der Gedanke mit Samuel Verlobt zu sein erinnert sie nur an der Schicksal von
      Robin Rose
      Egal wie oft sie ihren Tante Onkel im Tv sah....Konnte sie nicht beurteilen ob Robin überhaupt sowas wie Glück empfand.



      Innerlich schien diese Person schon lange Tod zu sein...
      Das Schicksal bestand nur darin einen Rose Erben zu zeugen und dann war man Ausschuss Ware...
      Judith war wirklich froh über ihre Diagnose gewesen keine Kinder in die Welt zu setzten...Allerdings war sie sich mehr als sicher sobald es die Rose Familie erfuhr würden sie Mittel und Wege finden sie trotzdem zu Schwängern selbst wenn es ihr Leben kostete oder sie würde von der Bildfläche verschwinden wenn sie kein Nutzten aufwies...
      Vielleicht war Idony Rose selbige Schicksal widerfahren oder sie hatte ihren eigenen Ausweg gefunden...
      Was es auch war...Judith wollte das alles nicht.
      Sie spürte es einfach ganz tief in sich drin das ein ganz Anderes Leben für sie bestimmt war....Aber irgendwie war es nicht so einfach es zu Entdecken.
      Obwohl sich Judis, in seinem neue Körper mehr als wohler fühlte und Kontrolle über sein Leben bekam...Konnte er Judith nicht ganz in sich ersticken oder verschwinden lassen.
      Nicht wie Robin Rose.....
      Er wollte sein ganz eigenen Weg einschlagen ohne denn Einfluss Anderer oder Samuels Manipulation welche Tyler vollkommend eingenommen hatten.

      "Ich finde schwimmen unnötig anstrengend, wenn ich wollte könnte ich Profi Schwimmerin sein aber darauf hab ich kein bock und Pflanzen...."
      Sie stoppte kurz und steckte ihre Hände tiefer in die Seitentaschen ihrer Jacke.
      "....Pflanzen sind ganz cool. Ich bin zwar kein Nerd wie du aber ich finde du siehst aus wie eine Dreimasterblume , ist so misch ding aus Violet und Grün...Passt auf jedenfalls zu dir. Die Symbolisiert sowas wie Unsterblichkeit und pures Leben, wenn man sich gut um diese Pflanze kümmert wächst es wie Unkraut. Da du noch hier bist und Lebst schätzte ich mal kümmere ich mich gut genug um dich."




      Erklärte er doch mit festerer Stimme und ließ denn Blick kurz noch mal zurück zum Schiff schweifen.
      "Ich hab mich schon öfter in einen bescheuerten Rosenirrgarten meiner Großmutter verlaufen...Hatte dabei genug Zeit gehabt darüber nachzudenken welche Sinn dahinter steckt.
      Die meisten denken ja nur an Liebe und Schönheit, aber Rosen tauchen in so vielen alten Geschichten und Symbolen auf...Ich denke es ist irgend eine Geheime Botschaft dahinter gewesen. Darum bin davon überzeugt das auf dieser Insel vielleicht ein Geheimnis steckt von dem nicht mal mein Vater etwas weiß! Er hat die Insel von seinem Vater geschenkt bekommen und der wusste sicher auch nicht mal was so besonderes an der Insel ist. Zum ersten mal nach langer Zeit reizt mich wieder etwas das ich Entdecken will und das wird mich keiner Wegnehmen."


      Schwach begann Judis zu lächeln eher er sich dann auch in Bewegung setzte und wieder locker sprach:
      "Ich hab mein Vater eine Nachricht geschrieben, also lass uns jetzt die Insel erkunden~♥"



      Natürlich eine Lüge aber was spielte es für eine Rolle? Wenn Ero dabei drauf ging wäre das doch umso mehr ein Lustiges Abenteuer~!
      Damit Ero keine Widerspruch einlegen konnte joggte sie direkt los in richtung der dichteren Gestrüppe wo sich ein sichtlicher Gehweg befand. Direkt mit voll marsch in mitten in die Natur hinein.
      "Wenn du nicht mithältst sag ich später meinem Vater das du mich zum Sterben zurück gelassen hast!", rief Judith ihm zu eher sie deutlich schneller wurde.
      Dafür das sie fast denn ganze Zeit über in ihrem Zimmer abhing was sie doch sportlicher als man vermuten würde.
      So kletterte sie eine Anhörung nach Oben um ein ebsseren Blick auf die Insel zu haben, dabei bemerkte sie ein rötliches Licht aus den Augenwinkel und ein Fluchen entglitt ihrem Mund.
      "Fuck...Hier sind ja Überwachungskameras."
      Sogleich nahm sie einen großen Ast vom Boden und schlug ohne Zurückhaltung auf die Kamera ein, so das sie kaputt und Einzelteilen zu Boden fiel.
      Believe Me ~

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    • Izarra Kimallus & Ineb Chevrier & Louis Chevrier
      (Mirella Mount)

      Izarra wartete gespannt auf die Verwandlung von Harvey und Wyatt. Er...wusste nicht genau, ob sie es schafften. Die Wahrscheinlichkeit war nicht besonders hoch, auch wenn er es in seiner Rede versuchte ziemlich simpel zu beschreiben. Ihre Großeltern haben es eigentlich kaum bis gar nicht ohne die Hilfe von Wictoria geschafft. Eventuell, weil Wictoria gegen Ende einzig und allein ihren eignen Kräften vertraut hatte und das Herz für sich angenommen hatte. Bei ihren Urgroßeltern waren sie grundsätzlich auch selten getrennt---aber was anderes blieb ihnen nicht übrig? Die einzige Hoffnung, was sich Izarra machte war, dass es auch Tyler ohne Inebs Hilfe vor Kurzem geschafft hatte. Vielleicht war diese Generation von WITCH anders? Vielleicht beeinflussten ihre Emotionen sie nur stärker als die vorherigen?
      Es dauerte nicht lange und schon begangen die Verwandlungen von dem Erd- und Feuerwächter. Überrascht musste er nur feststellen, dass ... ihre Verwandlung völlig anders waren als üblich? Auch dies war früher nie der Fall gewesen--- das zeigte nur wie Besonders diese Jungs waren! Jede Emotion könnte vielleicht eine andere Verwandlung hervorrufen? Es war faszinierend und wenn der Herzträger jetzt nicht in Gefahr wäre, dann hätte er sich gerne mehr damit auseinandergesetzt.



      "Na dann, wir haben schon genug Zeit verschwendet! Retten wir Ineb!"
      "Eh Danke für die Unterstützung! Wir...gehen dann jetzt da rein! Keine Sorge wir holen Ineb da raus!"

      Schnurstracks rannten sie davon, um in die Kirche einzubrechen. Izarra hielt es für am besten am Haupteingang zu bleiben. Er war zwar so gestresst das im Tränchen liefen, doch hatte er wirklich all' seine Hoffnung in die zwei Helden gesteckt. Was wohl Wictoria gesagt hätte, wenn er wüsste was ihre Enkelkinder miteinander bewerkstelligten? Er wünschte sich, dass es irgendwo eine gute Ausrede gab, weil er die Familie Chevrier anders in Erinnerungen hatte...Aber existierte sicher keine.

      "Hoffentlich schaffen sie es heile raus...Mal wieder kann ich nur abwarten und zusehen. Die--packen das schon. Das wird schon!"




      Die Scherben des Kirchenfenster verstreuten sich über den steinigen Boden, selbst Mirella hätte beinahe ihre Kamera vor Schreck fallen lassen. Doch solche Actionmomente waren nur dafür da, das Szenario noch bunter zu gestalten! Zwischen Lust und Spannung - hier existierte keine Entspannung! Fortan versuchte sie die neuen Gäste zu Filmen, die wie Einbrecher in das Liebesnest hineinstürmten. Stille brach durch den Schockzustand ein, selbst die Bewegungen stoppten und alle Augen waren auf die zwei festgelegt.



      Wie ein Zug stürmte Harvey sofort hinein, das Szenario wirkte für Mirella eher wie eine Bowlingkugel die alle Kegeln wegkickte und nur noch das Ziel vor den Augen sah. Wer das wohl war und warum er solche Specialeffekte auf Lager hatte? Diese Kirche dachte echt an alles! Der andere Junge wirkte total süß und verstäubt, Mirella hielt jede Sekunde in der Linse fest.

      "Geht auf der Stelle Weg von ihm!!"

      Benommen öffnete Ineb seine Augen, er lag auf den Podest und wurde bis zum lauten Krach von hinten festgehalten. Schon lange fühlte er sich von Raum und Zeit verlassen, seit seiner Dreisamkeit mit Gaston und Louis war ihm keine Pause mehr verdacht. Wer genau gerade bei ihm war, in was für einer Position er sich befand und ob seine Stimme überhaupt noch einen Ton herauslies...das konnte er gar nicht mehr erkennen.
      Das Einzige, was ihn jedoch sich regen ließ war eine allzu bekannte Stimme, die gar nicht hier sein konnte. Es roch nach Rauch und auch wenn seine Augen ihn in solch einer Gestalt noch nie gesehen hatten wusste er, dass dies Harvey sein musste.
      Schwach drückte er seine Hände zusammen, er konnte sich nicht Mal mehr für den Anblick, den er dem Feuerwächter gab schämen wie es normalerweise bei Ineb der Fall wäre. Doch konnte er genau spüren wie er sein Herz nur durch die Anwesenheit seines Freundes wieder angenehmer schlagen ließ -- war es eine Form von Erleichterung?



      Ein paar Anhänger begangen zu fliehen, es war viel zu riskant jetzt erwischt zu werden. Außerdem war die Macht von Harvey so furchteinflößend, dass alle sich automatisch von Ineb aus Angst entfernten - da mussten selbst die Triebe gestoppt werden. Doch bevor der Feuerwächter sich am Podest befand erleuchtete das Pentagramm, was au dem Boden gezeichnet wurde.
      ...Er war in der Falle.



      Nur für eine Person, brachte diesen Auftritt nicht in den Schockzustand. Es war der Einzige, der diese...Überraschung kommen gesehen hatte. Fortan musste er Amy wirklich loben, dass er den magischen Kreis vorbildlich nachgezeichnet hatte, der Feuerwächter war wie gelähmt, selbst seine Wut konnte so nicht aus ihm herausdringen.

      Mit langsamen Schritten kam Louis auf den Wächter zu, sein Element verriet ihn bereits...Genauso wie dieser unhöfliche Tonfall. Nur jemand, der mit Satan Hand in Hand läuft bot solch' ein Antlitz dar.

      "Sünder...", sagte er in einem ruhigen Tonfall und stand direkt vor Harvey, sodass er Ineb verdeckte.

      "Du kommst zu früh, außerdem seid ihr...nicht Einmal eine volle Gruppe -- ist es das, was ihr darunter versteht dem Herz zu dienen?"

      Er...konnte dieses Team wirklich nicht ausstehen. Sie waren seinen Bruder nicht nötig.
      Doch schlimmer hätte er es wohl empfunden, wenn sie gar nicht gekommen wären. Dann hätte er sie wohl einzeln alle umgebracht, jeder Auserwählte musste mit zur Walpurgisnacht. Auch, wenn Louis es nicht wollte - es diente nun Mal zum Schicksal.



      "Knie nieder...Vor unserem Messiah und dem Herzen von Kandrakar, Feuerwächter.", befiel er ihm und zeigte mit seinem Zeigefinger nach unten. Er wusste, dass es Harvey ihn gleich tuen würde, denn war der magische Kreis genau das, was ihn wackelige Beine machen würde. Louis erfand ihn aus einer Inspiration aus den Drogen von den Sharks - es sollte die Person lähmen, erhitzen und um den Verstand bringen...Ausgelöst wurde er durch Harveys Wut und Magie, er hat sich wie eine Fliege im Spinnennetz verfangen.



      Kurz sah er zu dem anderen Helden hinüber, durch die Stimme her musst es der Erdwächter sein. Er lockte ihn mit einer Hand zu sich, noch stand der Mann nicht auf dem Kreis. Fortan wirkten seine Augen deutlich freundlicher, als bei Harvey.

      "Du...bist bestimmt kein solch' grausamer Sünder. Ich verspreche dir, dass ich den Feuerwächter nicht impotent mache, wenn du dich auf der Stelle zum magischen Kreis bewegst.

      Anders als bei Harvey ergab er sich bei Wyatt als freundlich, er drohte ihn weniger als er vorhatte. Der Erdwächter war zwar eine gemeine Pest, so wie er sich in der Schule verhielt. Doch...war es nur Dank ihm, dass sich die Gelegenheit der Walpurgisnacht so ergeben hatte. Er hatte sich sogar mit den Gedanken angefreundet, dass Wyatt derjenige war, der auch Ineb in das richtige Lichtb ringen konnte. Genau deswegen half er Mirella bei ihren Zeichnungen und den Comics.

      "Du bist doch mit ihm hergekommen um dem Herzträger zu helfen? Das ist gut, ich werde es trotz eurer abwesenden Leute anerkennen."

      Er ergriff die Wangenknochen von Harvey und drückte sie fest mit seinen Fingern zusammen, mit großer Absicht ihm weh zu tun. Zwar waren seine Worte mit Zustimmung gedacht, doch passte es ihm innerlich überhaupt nicht - nein keineswegs. Dieser Mann wollte schon früher das junge Fleisch berühren und wenn er nur eine falsche Bewegung bei seinem Bruder machen würde, müssten sich die WITCH einen neuen Feuerwächter aussuchen. Die Kräfte der Witch wurden fürs Erste durch den Bannkreis blockiert, er wusste nicht für wie lange...doch sollte die Lust für Ineb das einzige sein, was in ihren Köpfen schwebt.

      "Euch ist es gestattet...Vom Licht zu kosten...Erfüllt eure Pflicht fürsorglich. Verstanden, Sünder? Ihr dürft euch versuchen zu ihm zu bewegen...Wenn ihr dabei in Ohnmacht fällt wart ihr es eben nicht würdig...Ineb zu retten."



      Alle anderen Anhänger, die noch im Bannkreis standen fielen mit Schaum im Mund zusammen. Louis ignorierte sie, als wären sie nicht weiter wichtig, wie Müll woran er keine Bindung pflegte. Eventuell war es eine zu starke Euphorie, die kein Normalsterblicher aushielt. Nur Mirella stand ratlos da und wagte es gar nicht die Aufnahme zu stoppen.
      Das Herz von Kandrakar, was sich auch im Bannkreis befand wurde ganz stürmisch und ließ pinke Funken herausströmen, die wie ein kleines Feuerwerk in die Höhe schossen.



      Wie Abfall ließ er auch Harvey loß und ging fröhlicher auf Ineb zu, der beinahe drohte selbst in Ohnmacht zu fallen. Ständig wollten seine Augen sich wieder schließen, doch konnte er nicht einfach jetzt abwesend sein. Louis lächelte mit geröteten Wangen, er sah schon - die Walpurgisnacht machte seinen Bruder erstaunlich stärker. Jeder andere Mensch wäre bei den heftigen Stößen und dem starken Libido schon lange im Land der Träume. Aber nein- nicht sein Bruder. Denn er WOLLTE, dass dieses Schicksal fortgesetzt wird.

      Er beugte sich zu Ineb hinunter und streichte ihn sanft und liebevoll durchs Haar, sodass Ineb leise wimmerte. Wie verliebt verfolgten seine Augen den Körper seines Messiah, er war schon so bedeckt und glänzend, es verlief alles nach Plan! Glücklich konnte Gaston und Louis sich schätzen ihren Angebeteten heute in die Glückseligkeit zu führen!

      "Unser Messiah... Entschuldige für die Unterbrechung, aber...die Helden der Walpurgisnacht sind nun eingekehrt. Es ist von großer Wichtigkeit, dass auch sie dein Licht stärken. Es sei denn...dass du sie gar nicht mehr als...wichtig empfindest...dann..."




      "...Könnten wir auch ihr Blut als Opfer darbieten. Ich wette es würde schon bald Ersatz einkehren - immerhin ist sowieso nur der Messiah wichtig- das Herz...braucht nur dich. Willst du also...mit ihnen das Licht teilen oder soll ich ihnen doch ihr Ende bereiten."



      "...N-nicht..."

      Stumm lächelte Louis weiter, er hätte es sich schon denken können, dass der Messiah sich nur für das Leben der beiden Herrschaften entscheiden würde. So hastig wie er nein sagte, waren diese Tölpel Ineb wohl wirklich wichtig. Also musste Louis wohl oder übel damit leben, diese Aktion gleich zu betrachten. Leicht seufzte er und sah wieder zu dem Erd- und Feuerwächter, er lockte sie weiter mit der Hand als wollte er, dass sie sich zu ihm bewegten...wie eine kleine Schafsherde, was zu ihrem Hirten gehen sollte.

      "Wenn ihr Ineb nicht genauso Segen schenkt wie wir Anhänger...Werdet ihr maßlos bestraft. Ich hoffe, ihr wisst genau was ihr tun müsst...oder soll ich euch auf die Sprünge helfen?"

      Die Beine des Messiah waren wie betäubt als er sich vom Podest versuchte zu entfernen und auf den Boden hinfiel, doch war dieser kleine Stoß nichts, was ihn mehr Schmerzen bereiten konnte. Er verstand überhaupt nicht auf was sein Bruder hinauswollte, er glaubte auch nicht...dass es seine Freunde verstanden. Genau deswegen versuchte er sich in Bewegung zu versetzen, doch auf dem Boden der Tatsachen angekommen sah er wie milchig seine Haut wirkte - er stank furchtbar...und in nur einer Sekunde fing sein Kopf wieder verzweifelt zu rasen. Jetzt realisierte er seinen Ekel und die Gefahr, in der er Harvey und auch Wyatt hineindrängte.

      "Lauft weg...", krächzte er heraus und konnte aus Scham die beiden gar nicht mehr ansehen. Es war besser gar nicht zu denken, doch die Panik, dass Louis etwas seinen Freunden etwas antuen konnte ließ sein verbrauchtes Adrenalin wieder steigen.

      ________________________________________

      Janon Müntzer & Nicky Smath & Mason Rose

      Nicky war binnen Sekunden klar, dass diese Schweinchen so gar keinen Anstand hatte. Er wusste wie unerzogen Janon war, die kleineren Hostjungs ließen sich immer von ihm verprügeln. Wäre er nicht schon das Schweinchen von Liam, hätte er ihn schon längst besudelt. Doch hätte er nicht damit gerechnet, dass so jemand putziges wie Liam auch noch eine zweite Sau bei sich hatte. Die zwei waren zwar keineswegs wohl erzogen, die konnten sich wahrscheinlich nur im Schlamm wälzen…Aber eventuell konnte er Liam in der Zukunft das ein oder andere beibringen. Insofern er ihm den Kühlschrank abbezahlte. Immerhin mussten sich so zuckersüße Jungs wie sie auch nachhelfen und zeigen wer hier wirklich die Eier in der Hose hatte.
      Deshalb ließ Nicky erstmal Oscar sprechen, es würde noch die Zeit kommen, wo er ihn die 50.000 Vault in den Arsch rammen würde…Aber musste er fürs Erste bei Bewusstsein bleiben. Seine Aufgabe war es nur die Armbände anzuziehen und sie dann in die Hütte zu bringen.

      Janon selbst war genauso wenig begeistert, dass nun dieses Schmuckstück an ihren Arm befestigt war. Weniger erpicht war er darauf, dass sie Oscar gar nicht mehr loswerden konnten und alles nur dank dieses beschissenen Gewinns. Am liebsten wäre er nun mit Liam auf das Schiff geflohen aber hatte er ein komisches Gefühl, dass sie … Nun Gefangene auf dieser bescheuerten Insel waren. Mürrisch ging er mit allen in die Hütte, ins Wohnzimmer, was zugleich auch das Schlafzimmer repräsentierte und sich mit der Küche verband. Es brauchte nur ein flüchtigen Blick um zu sehen, dass die Fenster sowie auch die Tür von innen elektrisch ausgestattet war – wahrscheinlich war es moderner als es von außen wirken sollte.
      Ein riesiger TV-Bildschirm hing an der Wand, den Nicky direkt einschaltete.

      „Ich verbinde euch direkt mit dem Mann, dem die Insel gehört. Er wird euch eure Situation erklären.“, fasste sich Nicky kurz und bekam direkt einen Anruf an seinem Smartphone. Wow, da war wohl jemand ungeduldig- er wollte wohl unbedingt die Teilnehmer sehen. Gespannt holte er einen Lutscher heraus und setzte sich auf das große Sofa, um sich bequem die Übertragung anzusehen.

      "...Mein Beileid habt ihr~."
      , murmelte Nicky so leise, dass die Frequenz des TV es beinahe überdeckte. Er fragte sich wirklich, ob Liam das erste Mal sogar Pech haben konnte? Oder funktionierte so das Glück eines armen Jungen?



      Der Videoanruf wurde auf dem Bildschirm übertragen . Erst sah man nur ein helle Wand, bis jemand die Kamera auf sich selbst fokussierte. Mit einem freundlichen und ruhigen Lächeln begrüßte er seine neuen Tierchen.



      "Na aber hallo! Schön, dass ihr so schnell mit mir Kontakt aufnimmt!"



      Janon klappte seine Kinnlade hinunter, ihn brach langsam echt der Schweiß aus. Konnte es sein, dass er noch immer in der Sackgasse lag, es bestand schon die Möglichkeit! Diese Zufälle brachten seine Galle nach oben, er wollte sich am liebsten übergeben.

      "Erst...der Ochse...dann Nicky und jetzt Mason?!", krächzte er und erstarrte wie eine Statue, da er diese Visage erst genau verarbeiten musste. Verfickt, er hätte am liebsten Liam aus dem Raum gezerrt aber wenn diese Armbänder von dieser verrückten Person waren, glaubte er, dass sie stark gefährlich waren.



      Auch Mason staunte nicht schlecht und drückte das Smartphone so nah an sich, sodass man für einen Moment nur eins seiner Augen im Bildschirm gesehen hat, genau die Jungs analysierend. Er funkelte über beide Ohren und so konnte er auch sein breites, honigkuchen-breites Grinsen nicht verbergen. Die Rose mussten doch echt mit den Göttern zu tun haben, er fühlte sich gerade so gepriesen! Deswegen hüpfte er auf dem Sofa wie ein Kind auf und ab, sodass seine Brille ihm beinahe hinunterfiel.

      "WAAAAAAAAAAAAAS? Da beißt mich aber eine Schlange! Sehe ich da etwa die schönen, violetten Augen meiner Lin?! Und gleich hintendran sind ja die 80 Liter Milch, auf die ich warte, seit derjenige aus dem Knast ist! Ich muss mich echt auf Schlangenbisse absuchen, das kann ja nur ein wunderschöner Traum sein!"



      Er tippte laut mit seinem Zeigefinger auf den Bildschirm, denn fiel ihm auch die andere Person auf, die mittig von den beiden Jungs stand. Warum waren die überhaupt zu dritt? Er war definitiv ein Spielteilnehmer, sonst hätte er wohl nicht das Armband angehabt. Langsam ratterte sein Kopf, bevor er weitersprach.

      "...Und du bist? Warte, warte- Nicht sagen! Irgendwoher kenne ich doch dieses rotes Waschbärengesicht...Kruscht du gerne in Müll herum? Ich nenne dich einfach kleiner Waschbär. Du warst der Junge, der so gerne am Spiel teilnehmen möchte. Ich kann dir sagen kleiner Waschbär, uns verbindet etwas! Das habe ich direkt gespürt. Wir müssen Seelenverwandte sein, denn du hast den selben Männergeschmack wie ich!"



      Das Wort 'Seelenverwandten' hat er vom Engelchen aufgeschnappt, er fand das Wort richtig schön. Lin war ganz sicher seine erste Seelenverwandte aber dieser Kerl musste genauso wie er auf robust und laut stehen- sie teilten sich wie eine Schlange die gleiche Haut. Genau wie bei Rhys! Irgendwie erinnerte er ihn auch an den kleinen Jungen, der mit seinem Verlobten als Kinder in seiner Yacht Spaß hatten - Mason wurde noch nie so überrascht von einem Überwachungsmaterial.

      "Niemals habe ich daran gedacht, dass mein Verlobter und meine Kuh mit einem kleinen Waschbären ein Verhältnis haben könnten. Aber das trifft sich super gut - Ihr seid die besten Kanditaten für das Bonding! Rhys ist gerade duschen, der wird sicher vor Tränen gerührt sein wie sich sein Kalb gemacht hat!", stellte Mason erstaunt fest und konnte sich gar nicht aufhalten vorm Sprechen. Durch diese Kanditaten würde er mit SICHERHEIT Lin wieder zurückerobern. Sie waren die perfekten Beispiele und eine neue Idee, die Mason noch nie ausprobiert hatte. Poly - Könnte das die Lösung für alle Lin-Probleme sein? Für ihn war klar wie die Rollen verteilt waren. Janon würde die Lin-Rolle einnehmen, Liam wäre Mason selbst und Oscar wäre ihr Haustier--also ja Rhys!

      Aggressiv stampfte Janon vorran und knallte eine Faust direkt auf den Bildschirm, sodass er leicht flackerte. Ihn bluteten schon die Ohren von Masons dummen Geschwätz, er hasste es!

      "HEY! JETZT HALT DIE SCHNAUZE UND ERKLÄR WAS DAS GANZE HIER SOLL?! Ich und Liam haben kein Bock auf ein dämliches Spielchen - hätten wir gewusst, dass diese Drecksinsel dir gehört, hätten wir kein Fuß hierher gesetzt!"



      Von ihm aus konnte sich Mason gerne mit dem Ochsen vergnügen, er wusste ja das sie sich durch die 'Snakes' nahe stehen mussten. Aber dieser Freak würde so jemanden wie Liam nur verstören. Wenn er gleich ein Windelvorrat unter dem Sofa finden würde, wäre das für Janon ein Grund mehr lieber seinen Arm abzuhacken als weiter hier stehen zu müssen!

      Amüsiert lachte Mason auf Janons Wutausbruch, er hatte es echt vermisst so angeschrien zu werden. Obwohl er angeschrien wurde, dachte er nicht daran sich deutlicher und kürzer zu fassen, eher entspannte er sich ganz auf seinem Sofa und spielte mit seiner Sonnenbrille. Seine rötlichen Augen verschmälerten sich und plötzlich umgab ihn eine wenig düstere Atmosphäre.

      "Deine scharfe Zunge hast du nicht verloren, sehr gut! Aber du weißt doch, den Rose gehört alles! Außerdem seid ihr schon mitten im Spiel und glaubt mir...Es ist viel besser im Bonding mit zustecken, als in der Wildnis zu verhungern. Nur ihr habt das Recht ab und an auf dieser Insel Proviant zu bekommen, warme Decken und vielleicht...ja aúch noch den ein oder anderen betäubenden Spaß. "



      "...Wenn ihr das Bonding schafft, dann dürft ihr mit Ruhm und Macht die Insel verlassen. Anders müsst ihr genauso wie die Sträflinge, die mit euch im Schiff waren hier um euer Überleben kämpfen. Diese harten Knastis, die werden es nicht so leicht haben wie ihr."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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