Connected Hearts [ Kaischiro & Minacat ]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

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      Zeth Lagertha

      Sato schien sich gar nicht bewusst zu sein wie merkwürdig das zwischen ihnen beiden aussah, eben ein wahrer Frischling!
      Hach, würde Sato in seinem Dorf leben hätte der arme eine so geringe überleben Chance, dass es wirklich zum Verrückt werden war nicht daran zu denken ihn zu beschützten zu wollen! Aber Sato hatte mit seinem Klaren Worten großen Eindruck bei ihm hinterlassen, er begriff langsam das Sato eine Andere Art Männlicherer Stärke besaß...Die wirklich stark war!
      "Gerade...kann ich es mir gar nicht vorstellen es jemals zu bereuen. Auch, wenn ich dich anfangs so angefaucht habe...bin ich trotzdem froh, dass ich dir ehrlich meine Gefühle sagen konnte. Vielleicht kann ich dich ja irgendwann davon überzeugen meine Familie zu werden."
      Die wärme die Zeths Wange überkam fühlte sich in diesem Moment gar nicht so unangenehm an... Viel mehr war es...Freude?
      Das war echt ....total...Behämmert....


      Jetzt wo die aggressive Stimmung sich in eine ruhigere Versöhnung umgeschlagen hatte kam nun eine Stille auf...
      Eigentlich wollte Zeth ja auch deutlich ausdrücken das er erleichtert drüber war das Sato jetzt hier bei ihm war---
      Doch bevor einer der beiden ein weiteres Wort reinwerfen konnte ertönte....ein Klopfen...?


      KLOPF
      KLOPF

      ...
      ....
      ....

      Nicht weniger schockiert wie Sato blinzelte Zeth in richtung des Fensters, seine Sinne täuschten ihn selten, dass kam eindeutig...vom Fenster!
      Auch in ihm überschlagen sich die Gedanken...War sowas normal?!?!
      Doch die spürbare Anspannung von Sato ließ ihn fast glauben das sie hier gleich mit einem Anschlag rechnen mussten!
      Tatsächlich war es auch einer...Jedoch von einer Person mit der er so gar nicht gerechnet hatte!
      Im ersten Augenblick erkannte er das Weibstück nicht so richtig....
      Sie sah anderes aus als wie zu Uni...
      Ihre waren genau so bizarr wie alles anderer an ihr!!
      "Ich bin gekommen um Freude zu verkünden...Und zugleich auch jemanden ans Kreuz zu nageln."
      Der Krieger raffte nur so viel das sie wohl wegen Sato hergekommen war, seine Freunde waren sonderbar auch wenn er nicht wirkliche viele bis auf Quinn kennengelernt hatte.
      Ungläubig ging er leicht richtung Fenster um selbst einmal runter zu starren....
      Wie zum Henker hatte dieses Weib das geschafft?!



      "Quinn...Es ist noch Besuchszeit...warum gehst du nie durch Türen?!- wir sind auf der 6ten Etage!"
      Diese Verrückte, war bestimmt diese Art von Weibchen die ihren Mann nach der Paarung im Bett aufrisst!
      Sowas hatte Zeth mal von Tiermonstern gehört in der Wildnis!
      Das diese jetzt hier war passte Zeth überhaupt nicht, es war wie als wären sie drei...Mit einander verkettet sobald jemand verletzt waren fanden sie sich wieder an einem Gemeinsam Ort....
      Auch wenn Quinn bis her die einzige unverletzte Person war, dass irgendwas mit ihrem Knöcheln nicht okay war bezweifelte Zeth bis heute stark.

      Plötzlich raff ihn das Gewandt das sie sich abstreifte direkt im Gesicht.
      Ein ungewohnter Geruch stieg ihm in die Nase was ihn leicht die Nase rümpfen ließ, er konnte aber sich nicht zurück halten noch mal dran zu schnuppern....
      Wirklich absonderlich diese Menschen Frau....
      Grummelt nahm er das Gewandt und zog es von sich runter um es gereizt neben sich aufs Bett zu werfen.



      Genau in solchen Moment würde er Sato lieber von diesem verrückten Weibchen beschützten! So wie sie ihn anging und packte, wirkte es so als würde sie ihn gleich trotz seines Zustandes übers Knie liegen wollten!



      Zeth versuchte das Gespräch zu verfolgen auch wenn Sato darum bat das Gespräch wohl unter Vier Augen weiter zu führen. Doch zeigte Quinn keine Gnade...Allerdings kapierte Zeth wirklich nur Bahnhof, es klang komplizierter als Magie und löste in Kopf von Zeth nur weiter Migräne aus! Es wäre ihm wirklich lieber sie würde die Klappe halten!!
      Das war schlimmer als jegliche Folter....
      Vor allem kapierte er nicht was Sato angestellt haben sollte!
      Er durfte sich doch nicht von der Pinkhaarigen so unterbuttern lassen, wo sein Kampfgeist von eben hin?!
      Und wie falsch war es bitte für sie eine Bento-Box zu machen!?
      "OH MEIN MESSIAAAAAAH! WAS MEINST DU MIT- WAS IST DAS GENAU?!"
      Es würde sie auch noch unsagbar lau!!
      Was zur Hölle war das?! Was musste passieren damit sie aufhörte zu Reden?! Das waren so viele Wörter die er nicht kapierte, ihm würde richtig schlecht...Es war schlimmer als Apollos Gefasel über Musik, schon da fielen oft begriffe die ihm Übel werden ließen aber das hier?!



      Gereizt griff sich Zeth an denn Kopf. Es schien auch noch als wäre diese Kuh selbst ganz gestresst!
      "...Das wird schon, Quinn."
      Sato versuchte sie wohl zu beruhigen...Wenn sie das nicht wirklich bald tat würde Zeth sie aus dem Fenster werfen!!
      Das hielt er keine Minute länger mehr aus...
      Und jetzt verdreschet sie auch noch Sato!
      Miesepeterrisch biss er die Zähne zusammen und sah Quinn stechend an als sie sich nun auf ihn zu bewegte.

      "Und dann hörte ich auch noch, dass du mit deinem Verlobten in einem Massaker verwickelt waren. Zum Glück habe ich dich auf dem Boden kriechen gesehen - sonst hätte ich gar nicht mitbekommen, dass ihr euch im Krankenhaus befindet."
      HÄHH!?
      Sogleich spannten sich in Zeth alle Muskeln wieder mehr an.
      Betitelte sie ihn jetzt endgültig als Satos Verlobten!?
      Der arme Sato! Er würde von dieser Frau wirklich Dominiert! Sie hatte ihn zum unterwürfigen Rang hinunter gedrückt...Wie Bestialisch war diese Quinn?! War sie wirklich mit Sato befreundet?!
      "Ich bin nicht sein Verlobter.", knirschte Zeth knallrot werden zwischen seinen Lippen, er musste sich wirklich Kontrollieren nicht gleich das Gestell zu nehmen und es der Pinkhaarigen um die Ohren zu hauen!!



      Aber das sie ihn am Boden gesehen hatte war wirklich erniedrigend...Wollte sie ihn jetzt auch Dominieren?! Wenn ja dann war sie bei ihm ganz falsch!
      Doch anstatt das sie sich Körperlich nun auseinander setzten reichte sie ihm ein Stückpapier mit einem Bild....
      Verwirrt darüber nahm es Zeth entgegen.
      Obwohl es keine Buchstaben beinhalten oder irgendwas anderes Kompliziertes brauchte Zeth Gehirn ein paar Minuten um zu realisieren was er da gerade sah.

      "Hier - als Wiedergenesung. Sato du kriegst keins, weil du dich so schamlos verhalten hast. Es ist unzensiert - behandel es mit Liebe, ich saß daran einige Stunden."

      . . . .



      Seine Augen starrten auf die Zeichnung...
      Das....
      Sollten....DAS Sato und er sein?!
      Was...stellte es da?!
      Wieso war das Gesicht von Sato so errötet gezeichnet und warum....wieso....was?!?!
      In Zeth Kopf schalteten gerade jegliche Funktionen aus, selbst seinen Ohren begannen zu glühen während er das Papier fester hielt und es beinahe drohte in der Hand zu zerknittern.
      Was war das für eine Hexen-Kunst!?
      Warum hatte sie sich überhaupt so viel Zeit genommen sie zu Zeichnen, sollte das jetzt eine Ehre oder Beleidigung sein?! Er war unsagbar verwirrt!!

      "...Im Austausch und als erste Wiedergutmachung hätte ich gerne, dass ihr beide das Live-Video verfolgt und jeden rauskickt, der Illion schänden will- ich schick dir die Rechte, Sato. Es ist echt wichtig, dass keine Störenfriede vom heiligen Baum naschen."
      Während Zeth mit sich kämpfte was er mit diesem beschämend Bild machen sollte, da es besser niemand Anderes zu Gesicht bekommen sollte redete Quinn plötzlich weiter wirres Zeug das ihn nun doch langsam zum Knurren brachte.
      "In Austausch...?!"



      Erpresste sie ihn jetzt oder was?!
      Als ob sie nicht schon genug auf Satos Ehre herum trampelte! Dieses Miststück!
      "Für diese Aufgabe brauch ich zwei starke Männer - die sich gut kontrollieren können, nicht sofort in der Lust zu verfallen - jemand, der sich konzentrieren kann- egal wie zittrig der Anblick ist!"
      Mit diesen Worten allerdings erwischte sie ein feinen Nervt bei Zeth der zwar kein Schimmer hatte worum es eigentlich ging...ABER wenn starke Männer gefragt waren, dann war er wohl mehr als nur gefragt! Es war wichtig Satos Männlichkeit wieder herzustellen bevor dieses Weib noch anfing in weiter seiner Männlichkeit zu berauben!
      "Schweig schon Still!!", schnauzte Zeth nun lauter und machte sich dabei größer wobei sein Gesicht noch immer Glühte vor Hitze:
      "NATÜRLICH, machen wir das! Sato ist nämlich ein starker Mann!! Genau wie ich, so eine Aufgabe erledigen wir ohne Probleme! Kein Störenfried wird diesen Baum auch nur anfassen!"


      Warum auch immer sich dieses Weib so stark für die Natur einsetzte...Was kümmert sich die Früchte eines Baumes? Gehörte ihr irgend eine Farm oder sowas?!
      Und was hatte Lust damit zu tun? Sprach sie von Hunger?
      Diese Frau war so unsagbar Kompliziert!
      "Wenn das alles war, zieh ab! Du hast doch besser zu tun! Kümmerer dich um heiligen ...M...e...zi....---ding...! Argh...! Hau ab! Sato und ich machen das schon."
      Believe Me ~

    • Izarra Kimallus & Bosco Darkwood

      "Ich bin Vinni...Detektiv Thalorian hat uns schon davon erzählt, dass du auch aus Meridian kommst."

      Freundlich schien dieser Vinni zu sein, jemand der andere Menschen mit seinen Gesten schmeicheln konnte. Leider ratterte da nichts, was diesen Charakter widerspiegelt. Eventuell war dieser Vinni jemand, den er noch nie zuvor gesehen hatte - darauf ließ es Izarra beruhen - der Gedanke beruhigte ihn ein wenig. Auch, wenn seine Magie eine sehr besondere Aura hatte, solange er nicht auf Korbos Seite war konnte Izarra wenigstens ein wenig aufatmen.
      Natürlich tat Teo total ratlos und wollte ihm seinen wahren Grund nicht nennen, auch dies würde wohl extra Kosten und dieser Detektiv wollte auch Zinsen. In vielen Situation gab ihn Thalorian ein starkes Kopfzerbrechen, aber wiederum fand er es an ihm sehr sympathisch - er zwang einen mitzudenken.

      "Nun der kleine hat nicht viel Ahnung von Magie, ein Tarn-Zauber ist noch zu schwierig für ihn, weißt du~?"

      "Und für gewöhnlich geht von klein Kindern nicht viel aus das man Hinterfragen muss....~"

      ...Izarra hatte in seinem Leben genug Kinder kennengelernt, die aufgrund schrecklicher Umstände zu Grausamkeiten gezwungen wurden und bereits in diesem Alter über herausragende Fähigkeiten verfügten. Aufgrund der ungeheuren ungewöhnlichen Welt, gab es eine Menge Wunderkinder, die ... völlig unkontrolliert waren und gefährlich - oft aus Gefühlen oder Racheplänen heraus. Selbst sein Sohn hatte Gründe, auch wenn es nicht von nachtragender Natur war, sondern eher ...die Gewohnheit anderen Menschen zu schaden. Gewöhnlich war für Izarra nie ein wirklicher Begriff gewesen - sein Wortschatz kannte das Normale nicht.
      Doch hätte er nichts dagegen, wenn diesem Bosco es einmal vergönnt war ein einfaches und gestricktes Leben zu führen. Dennoch konnte er ein Tarnzauber nur empfehlen, mit diesem Aussehen war er wie ein Köder - es wäre schlimm, wenn aufgrund dessen die Zwei in Gefahr schweben würden.

      "Verzeih, ich brauchte eine umgefälschte Bestätigung in meiner Theorie ♥"

      Ruhig lauschte er Teos Worten zu, wie es aussieht konnte auch er immer weiter seiner von ihn gesuchten Spur folgen. Er hatte seine Gründe, das wusste Izarra weswegen er es nicht mehr hinterfragte. Er hoffte einfach nur, dass Thalorian immer auf seiner Seite blieb und die Mittel nicht für einen negativen Zweck ausnutzte. Doch da vertraute ihn Izarra zu sehr, als sich weiter Gedanken darüber zu machen. Er wollte ihm Glauben schenken, selbst wenn es sich als Fehler gegen Ende stellen könnte. Wenn er immer nur misstraute, gäbe es nämlich niemanden mehr, zu dem er aufsehen konnte.
      Immerhin verfügte dieser Vinni laut seinem Exfreund über Talent mit magischen Gegenständen, so wären sie vielleicht auch für den stärksten Notfall geschützt, falls Lord Korbos auch sie auf der Erde finden würde und einen Grund hätte, sie inständig eliminieren zu wollen. Schwach nickte Izarra ihm zu, seine Gefühle im Inneren tobten noch - eigentlich war es schon lange mit allem einverstanden. Wenn man ein Kampf vermeiden konnte, stimmte Izarra gerne zu. Eventuell lag es aber auch an seiner Müdigkeit, er wollte...nach Hause und Thalorians Erzählung verarbeiten.



      "Ich möchte das deine Wahrnehmung nicht durch Frühere Erfahrungen beeinflusst werden."



      ────୨ৎ────────୨ৎ────────୨ৎ────

      Diese Aussage wiederum konnte er leider nicht so annehmen. Izarra lebte zwar gerne in der Gegenwart doch verfolgten ihn immer und immer wieder die alten Geister von früher. Selbst Seelen, die einst erloschen tauchten wieder in seinem Leben auf - manche waren vollkommen verändert, wiesen eine andere Persönlichkeit auf. Doch andere spiegelten immer und immer wieder den selben Charakter, selbst wenn sie in anderen Umständen hausten. Es war beinahe so als wollte die Seele unbedingt noch ihr Ziel erfüllen.
      Die früheren Erfahrungen beeinflussten Izarra gewaltig, besonders wenn er an zwei besondere Jungen dachte.
      Der eine war...Bosco Lozano...
      Izarra konnte gar nicht aufzählen wie oft er ihm schon begegnet war, wie oft hatte er sich ihm vorgestellt?
      Dabei versuchte Izarra freundlich ihm gegenüber zu treten- ließ sich auch nie etwas anmerken, dass er ihn bereits aus einem früheren Leben kannte.
      Komischerweise...sah Bosco ihn an als würde er ihn kennen, obwohl es gar nicht sein konnte.
      Und egal welchen Bosco er begegnete...
      Immer und immer wieder verspürte Izarra an ihm eine Form von Feindseligkeit?
      Obwohl er ihn das erste Mal sah merkte er, dass dieser Junge ihn nicht ausstehen konnte. Es war in seiner Seele bereits verwachsen.



      Vielleicht hatte Izarra einen Fehler begangen mit dem ersten Bosco, den er kennenlernen durfte? Er war das Kind seiner ersten Liebe, früher bereite es ihm Frust ihm zu begegnen. Nachdem seine Eltern verstorben waren kümmerte sich Izarra um ihn, während Boscos Bruder nach dem Massaker spurlos verschwand.
      Bosco musste zusehen wie seine geliebten Eltern ihr Leben gaben, etwas was ein Kind niemals erleben sollte. Genau deswegen wollte ihn Izarra nicht im Stich lassen, er wollte für ihn eine Ersatzvaterfigur sein und den Riss in seinem Herzen wieder einnähen. Dabei reisten sie auf einen anderen Planeten, damit Bosco ein normales Leben führen konnte - in Ruhe und Frieden, er sollte die dunkle Vergangenheit einfach beruhen und seine Fähigkeiten kontrollieren. Jedoch war es niemals Boscos Ziel gewesen alles hinter sich zu lassen - er wollte die Gründe seines Bruders verstehen - er wollte begreifen warum seine Mutter solch' ein schreckliches Schicksal erwies. Er wollte...begreifen warum sein Vater ihn im Stich ließ?
      Bosco durchbohrte ihn so viele Fragen, dabei funkelten seine Augen immer in einem hellen Schimmer. Es war das Abschiedsgeschenk von Eva, das in diesem himmelsblauen Schein zu sehen war. Ein Teil ihres Herzens, ein Teil ihrer Kraft.

      "Bitte, Izarra... Ich möchte einfach nur verstehen, wieso...meine Familie so zu Bruch ging? Wieso tat Nuriel es unserer Mutter an?"

      Izarra gab nach...und ab diesem Zeitpunkt war das normale Leben den Sohn von Eva verwehrt.
      Hätte er sich nur zurückgehalten...



      Jahre vergingen und leider schaffte es Izarra nie Bosco in ein friedliches Leben zu führen. Dafür war Bosco zu zielstrebig, viel zu rachebesessen...viel zu verhasst.
      Nachdem Bosco endlich die Wahrheit verstand...
      ...lernte Izarra den Tod kennen und erkannte, dass er nicht sterben konnte. Ein schrecklicher Fluch, der ihm verschwiegen wurde.

      "...Auch, wenn du wie ein Vater für mich warst...Hat das Schicksal uns zu Feinden bestimmt. Ich kann keine Gnade zeigen, du brauchst mir nicht zu vergeben...Du gehörst zum Bösen der Welt...Diese Herzen, die mein Bruder an sich reißt, um für den Untergang zu sorgen. Ich werde nicht eher ruhen, bis alle Splitter auf dieser Welt beseitigt wurden."



      ────୨ৎ────────୨ৎ────────୨ৎ────
      .....
      .........
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      Gequält räusperte sich Izarra, was für eine Plage es doch war Unsterblich zu sein.
      Natürlich war dieser Junge weder der Bosco, mit den er so viel Zeit verbracht hatte - noch dieser...der in Oneiroi ein Krieg anzettelte.
      Es war---nur die Seele! Und anders als ...Nuriel, der mit falschen Karten spielte... sollten er keine Verbindungen zu seinen alten Ego haben! Es war Zufall---genau wie der Name!
      Genau, mit dieser Einstellung konnte Izarras gebrochenes Herz besser schlafen.
      ...Wie oft konnte man eigentlich als Unsterblicher von geliebten Menschen abgewiesen werden?

      "Verzeiht, wenn ich dazwischen spreche....Ich möchte auch sagen das mir sehr am Herzen liegt das Bosco unbeschwert Leben kann. Hier...Auf der Erde zu sein gibt mir ein Gefühl von Sicherheit, ich werde mich auch anstrengen das ich dein Vertrauen verdient habe Izarra, solltest du Zweifel an mir haben."

      "Haha...Genau, die Erde ist wirklich meistens Sicher und ehm keine Sorge, die WITCH werden darauf bauen, dass es auch so bleibt! Ich glaube fest daran, dass wir uns gut verstehen werden. Es ist einfach Schicksal!", gab Izarra schnell nach und zeigte das 'Peace-Zeichen', denn hatte er es bitter nötig den Frieden in seinem Herzen zu spüren. Misstrauen war schrecklich, doch bitter nötig...genau deswegen hatte er auch Stan versucht zu analysieren, dessen Magieaura auch eigenartig war.
      Solange also...die Aura diesen Jungen so gruselig war, würde Izarra ein extra Auge auf ihn werfen müssen.
      Er musste wohl ihn ein paar Mal einen Besuch abstatten, einfach nur zu sehen wie sie sich einleben!



      Während die Erwachsenen sprachen schwieg Bosco respektvoll, er versuchte dem Gespräch zu folgen...jedoch sprachen die zwei Fremden manchmal in Rätseln. Das wichtigste war, dass diese Männer Prinz Korbos nicht schaden wollten - ihn nicht für seine Zwecke ausnutzten. Genau deshalb...blieb keine Zeit das naive Kind zu spielen, es war wie einst in der Kirche zu erkennen, wer wirklich ein Gläubiger war und wer nur die Almosen ausnutzen wollte.
      Infinity hatte Macht...befand sich aber in einer misslichen Lage...Wie dieser Detektiv sagte, besaß er ein enormes Talent sowie große Gutherzigkeit. Das Böse, was sich gegen den Prinzen stellte könnte näher sein, als sie dachten... Wie also konnte er nur noch an ein ruhiges Leben denken? Das durfte Infinity gerne - er hatte es verdient sich auszuruhen - Frieden zu finden...Als Dank würde Bosco explizit darauf achten, wer wirklich Freund oder Feind war.



      "Ich hab dich ziemlich überfallen mit dem ganzen, falls du Bedenk Zeit brauchst kann ich das auch verstehen...Solltest du aber dagegen sein werde ich mir ein Anderen Weg überlegen die beiden in Sicherheit zu bringen."

      Bedenkzeit würde nichts bringen, das war sich Izarra bewusst. Entweder er stimmte zu und hoffte auf ihre Zusammenarbeit oder er lehnte ab und erhöhte die Chance, dass sogar Thalorian sein Feind wurde. Zwar bot ihn der Detektiv einen offenen Käfig an, jedoch war es...im Grunde genommen nur Schein.
      Izarra musste an die Sicherheit der WITCH denken, jedoch wollte er sich ebenso an seine Prinzipien halten.
      Natürlich konnte er alles und jenen misstrauen - würde er aber so den Jungs helfen. Sie brauchten unbedingt Mitstreiter ...Komplizen. Oder wenigstens weniger Feindschaft.
      Genau deshalb war die Antwort einfach...

      "Nein, ich werde euch mein Vertrauen schenken. Vinni und Bosco haben ein Recht nach Freiheit - ich hoffe, dass ihr hier ein normales Leben führen könnt. Der Feind der WITCH ist nur...das Dark Heart."



      "Lasst uns im Austausch bleiben, damit wir euch helfen können...wenn der Feind euch eingreifen sollte. Immerhin sind die WITCH Helden, sie würden niemanden angreifen, der nur Frieden finden möchte.
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      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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      Vinni Veythar & Thalorian Veythar

      "Haha...Genau, die Erde ist wirklich meistens Sicher und ehm keine Sorge, die WITCH werden darauf bauen, dass es auch so bleibt! Ich glaube fest daran, dass wir uns gut verstehen werden. Es ist einfach Schicksal!"

      Zufrieden lächelte Vinni als er hörte das wohl Schicksal war das sie sich wohl alle gut verstehen sollten. So schien der Plan des Detektive ohne Probleme aufzugehen und sie konnten ohne sorge hier auf der Erde erst mal Leben bis sich die Lage mehr entschärft hatte...Am besten wäre wenn ins besondere Beni ins Gras Beißen würde....
      Aber leider war das vorerst nur Wunsch denken von dem Prinzen.
      "Das klingt gut.", stimmte daher Vinni freundlich bei.



      Doch gerade als die Sache in frieden geregelt schien sagte Izarra etwas zu dem Detektive bei dem der Jüngste Sohn der Korbos Familie nicht weghören konnte.
      "Nein, ich werde euch mein Vertrauen schenken. Vinni und Bosco haben ein Recht nach Freiheit - ich hoffe, dass ihr hier ein normales Leben führen könnt. Der Feind der WITCH ist nur...das Dark Heart."
      .....
      Nur....das Dark Heart.



      "Lasst uns im Austausch bleiben, damit wir euch helfen können...wenn der Feind euch eingreifen sollte. Immerhin sind die WITCH Helden, sie würden niemanden angreifen, der nur Frieden finden möchte.

      ....
      Der griff denn Vinni an Boscos schmalen Schultern hatte wurde unbewusst etwas fester, seine schmalen Finger krallten sich in denn Stoff des Jungen, als ungewollt sein rechtes Auge sich in rötlicher Farbe annahm. Sein Lächeln verlor auch an stärke und wirkte nur noch aufgemalt.
      "...Ist...das so?", entglitten Vinni die Worte sehr leise aber hörbar.



      "In Meridian hat sich der Ruf der Witch ziemlich...verschlechtert seit die Portale geschlossen wurden....Von Helden spricht man schon eine weile nicht mehr."
      Er konnte spüren das sich etwas in ihm aufbaute, er konnte aber nicht genau feststellen war es war...War es Wut? Trauer? Enttäuschung oder sogar Verachtung?
      Der Prinz hatte schon immer ein einschneiden System, entweder mochte er eine Person oder er hasste sie...Es gab für ihn nichts dazwischen und gerade machte sich Izarra sehr Unsympathisch bei ihm....Und das allein durch denn Fakt das Izarra bei diesen Worten ein Lächeln auf denn Lippen trug.
      Teo der sofort merkte in was für ein Fettnäpfchen Izarra da getreten war spürte wie er zu schwitzten begann...
      Sein Ex-Freund besaß wirklich ein Talent....Eines um welches er nie beneiden würde!



      "Ehm, nun...Es ist einiges geschehen, da ändern sich...Die Dinge! Wir dürfen nicht vergessen das dies eine neue Generation Witch ist.", versuchte der Detektiv schnell die Stimmung aufzuheben aber der Prinz hing bereit in der scherzenden Erinnerung zurück, welche er nicht einfach verdrängen konnte.


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      Es war für Infinity immer merkwürdig nach der Beerdigung ihrer Eltern auf den Friedhof ihrer Familie zu gehen...
      Ansich war es für denn Prinzen seltsam für Personen zu trauern an die er kaum bis gar keine Erinnerungen hatte. Er war noch zu klein gewesen...
      So wusste er nicht so richtig wie er trauern sollte...Für ihn der an Gefühlsblindheit litt sowieso sehr schwer....
      Dennoch besuchte er bei Zeit immer wieder das Grab seiner Eltern...



      Besonderes da immer wieder der Name seines Vaters am Grabstein beschmutzt wurde....
      Entweder stank es unangenehm nach Urin oder jemand hatte Mörder über dessen Namen geschrieben.
      Sein Bruder hatte schon veranlassen wollen das ihr Familiengrab versetzt werden sollte, damit niemand mehr das Grab schädigte...
      Infinity begriff...Es nicht wirklich.
      Viele schien ihn zu Hassen...
      Und manchmal...Hatte Infinity denn Eindruck das man ihn auch Hasste.
      Er sah es zumindest in denn Augen einiger Bewohner sobald sie ihn sahen, manche mieden es auch direkt in seine Roten Augen zu Blicken als befürchteten sie irgendwas....

      Eines Tages beobachtete eine Junge Mutter die sich um ihren Sohn kümmerte...
      Er war neidisch bei diesen Anblick, er würde wohl nie erfahren wie dieses Gefühl war und aussah wenn eine Mutter einen mit solcher Führsorge anschaute....



      Als die beiden auf ihn aufmerksam wurde veränderten sich wieder ihre Gesichtsausdrücke...Er hörte sie deutlich murmeln:
      "Der Prinz sieht aus wie er...."
      "...Er hat die gleichen Augen wie Immensity!"
      ....
      Er soll einem Mörder Ähneln...?
      Natürlich empfand Infinity dabei nichts....Er begriff ihre Gesichtsausdrücke nicht weil sie sich sofort von ihm Wegdrehten.
      ...War das gut oder schlecht seinem Vater zu ähneln?
      ......



      So weit wie er verstanden hatte ihn die Witch getötet...Auch wenn sein Bruder damals immer wieder etwas Anderes behauptet hatte...Doch seit der Beerdigung sprach Eternity nicht mehr über das geschehende. Als hätte er die Aussage der Anderen akzeptiert...Viele meinten es würde an einem Traumtischen schock liegen das er Andere Dinge behauptet.
      Doch immer wenn er in sein Gesicht sah wirkte er nicht danach....
      Aber vielleicht verstand Infinity auch nur wieder etwas falsch...
      Doch wusste er das sein Bruder ihm immer ins Gesicht Blicken würde beim sprechen und so konnte wenigsten das Thema ihrer Eltern noch mal ansprechen...

      In letzter Zeit war es sehr schwer jedoch ein ruhigen Moment mit seinem Älteren Bruder zu haben, ständig war er dabei zu lernen und seinen Verpflichtungen als zukünftiger Lord nachzukommen.
      Aber an diesen Abend saß sein großer Bruder in dem kleinen Aufenthaltsraum vor dem Karmin und schien sich gerade zu entspannen.
      Weswegen der kleine Prinz die Chance sogleich ergriff.



      "G-großer Bruder? Hast du ein Moment Zeit für mich? Ich würde dich gern etwas fragen.", bat er schüchtern.
      "...Natürlich worum geht es?"



      "...Ich...Hab mich gefragt ob du mir etwas über unsere Eltern erzählen könntest...Nun...Wie sie so waren, ich erinnre mich leider gar nicht an sie...Wenn ich sie am Grab besuche weiß ich nie was ich sagen soll."
      Die Frage schien etwas unerwartet für Eternity zu kommen und er konnte Anflug von Trauer in seinen Blick erkennen.
      "Oh...Darum geht es."



      "Es ist etwas schwer, sie nur in Worten zu beschreiben....Aber Mutter war sehr Energisch und selbstbewusst, sie hing sich sehr in Dinge hinein die sie mochte! Sie war auch sehr Künstlerisch, immer wenn ich in ihre Augen Blickte schien sie sich schon das nächste Bild in ihren Kopf auszumalen, sie saugte die Umgebung förmlich in sich hinein....Sie war sehr beliebt in Meridian unter dem Volk...Man schenkte ihr viel vertrauen, sie konnte jeden von ihrer Meinung überzeugen...Ich hab sie wirklich sehr Bewundert, sie...wirkte auf mich auch Mysteriös als versteckte sie noch viel mehr Besonderheiten und stärken...Doch nie drängte sie sich selbst in den Vordergrund oder gab mit ihren Fähigkeiten an. Ich glaube...Sie war sehr Mächtig....Und...einer der stärksten Personen die ich jemals kennenlernt habe."



      Über Mutter konnte ihm sein Bruder wirklich viel erzählen...Ihre Vorlieben und auch wie sie als Mutter war....Infinity konnte es sich richtig gut vorstellen...Er bedauerte es jedoch sie nie richtig Kennenlernt zu haben, vermutlich wäre er ei richtig Muttersöhnchen gewesen. Alles an ihr klang für den Prinzen einfach toll! Er hatte gern von ihr das Malen gelernt....
      Oder gesehen wie sie malt....
      Oder ihre Liebe gespürt....




      Aufmerksam lauschte er der Erzählungen seines Bruders, er hatte ihn lange nicht mehr so viel sprechen gehört....
      Vielleicht tat es ihm auch gut einmal nach der Zeit über ihre Eltern zu reden?
      Doch besonderes neugierig wurde er als Eternity endlich auch über ihren Vater sprach!
      Bei diesen Moment jedoch sah Infinity zum ersten mal wie sein Bruder sein Blick von ihm abwendete...Wollte er nicht das er seine wahren Gefühle zu Vater sah?
      "Vater....War jemand der oft auf Mutter gehört hat, er war trotz seines einschüchternden Aussehen überraschend Einfühlsam...Besonderes über Fehler sah er hinweg, viel mehr fand er die richtigen Worte um sich zu verbessern...Manchmal wirkte er auf mich Überfordert aber dann zeigte er eine stärke in sich die einen mitzog...
      Ich glaube manchmal war Vater traurig aber sobald ich ihn ansah schien er diese Trauer beiseite zu schieben und obwohl er so viel zu tun hatte...Wirkte es als würde er sich für dich immer alle Zeit der Welt nehmen. Durch ihn hab ich viel gelernt...Aber die meiste Zeit wurde ich von Mutter aufgezogen, schließlich hatte ihr Vater immer noch Verpflichtungen gegenüber dem Land."



      In keiner Silbe erwähnte sein Bruder etwas schlechtes über Vater...Irgendwie wirkte Vater aber auch nach einem Tollen Person!
      Er fand Personen die sich mit Herzblut an ihre Verpflichtungen hingen, wirklich beeindruckend!
      Sie wirkten wie edle Ritter die sich für etwas größeres vorbereiten!
      Zögerlich hob Infinity sein Zeigefinger und deutete auf sich selbst.
      "Sag mal...Großer Bruder? Sehe ich...Vater eigentlich ähnlich?"



      In diesen Augenblick sah sein Bruder endlich wieder zu ihm aber sein Ausdruck...
      War er schockiert...?
      Irritiert?
      Selbst überfordert zog Infinity seine Augenbrauen zusammen, dieser Ausdruck in seinem Gesicht war ihm vollkommend Fremd!
      "...Bruder?"
      ......


      "....Nein, du siehst ihm nicht ähnlich."
      ....
      Es war das erste mal....Das Infinity das Gefühl bekam von seinem Bruder angelogen zu werden.
      "Auch wenn ich in guten Tönen über Vater gesprochen habe...Er ist ein Mörder für Meridian, er hat Mutters Gutmütigkeit ausgenutzt und sie ermordet. Die Witch kamen zu Hilfe aber war zu Spät und am Ende haben sie Vater getötet...Er war ein Feind. Du solltest dich nicht als so jemand vergleichen...."



      Es war so eine klare Lüge das Infinity die Lippen aufeinander presste....
      Wieso wurde Vater denn zum Feind dieser Wächter...?
      Nun...Vielleicht sollte er wirklich Froh sein wenn er Vater nicht ähnelte....

      Nach diesem Gespräch redeten sie jedoch nie wieder über ihre Eltern...
      Und dann....
      Geschah etwas das der Prinz bis heute nicht verarbeiten konnte.
      Sein geliebter Bruder...War Fort.
      Zum ersten mal erfuhr Infinity wie sich ein Verlust eines Geliebten Person anfühlte. Er wollte nicht wissen wie sein Bruder beim verlust ihrer Eltern empfunden haben musste denn das Gefühl ihn zu verlieren war Grausam...
      Jetzt war...er komplett....Allein....



      Nun war es sein Schicksal gewesen der neue Lord zu werden...Seit sein Bruder mehre Jahre spurlos verschwunden galt nachdem die Portale zwischen Meridian und der Erde verschwunden waren....
      ...
      Erneut jedoch wegen denn Witch...
      Sie hatten ein Krieg geführt....
      Aber wieso musste sein Bruder deswegen ....Verschwinden....oder sogar Sterben?
      Das schlimmste Schicksal war es die Leiche eines Geliebten Person nicht zu finden, so glaubte er jeden Tag das sein Bruder wieder zu ihm zurückkehren würde obwohl ihn jeder sagte er solle die Hoffnung aufgeben....

      Die Zeit verging weiter....Ohne ein Lebenszeichen....
      So zögerte Infinity nicht mehr als er das Tagebuch seines Bruders fand...
      Es stand nicht sonderlich viel drin, scheinbar weil Eternity nicht mehr die Zeit dafür gefunden hatte, viel mehr schien er das Tagebuch zu Nutzten um angestaute Frust los zu werden...Denn was er zu lesen bekam schockierte ihn....
      Sein Bruder beschrieb genau was an denn Tag...Dem Todes Tag ihrer Eltern passiert war....
      Es standen Dinge darin...Die ihn verstörten...Dinge über die nie jemand gesprochen hatte....Und...Mit niemand hatte sein Bruder darüber gesprochen?!




      >>....Ich muss für mein kleinen Bruder stark bleiben. Ich wünschte ich hätte die stärke von Mutter geerbt....Jeden Tag gehe über meine Grenzen aber mir ist Bewusst das ich als Lord diesen Verpflichtungen nachkommen muss. Jedoch...Halte ich es nicht aus wie alle schlecht über Vater sprechen. Mein Vater...hat meine Mutter nicht ermordet. Doch niemand glaubt mir...Ich hab nicht mehr die Kraft gegen diese Lügen zu sprechen....Die Witch sind keine Helden, sie sind....Lügner. Ihre Herzen sind mit Dunkelheit gefüllt und behaupten falsche Dinge....Ich Hasse sie....Ich Hasse diese Witch jeden Tag mehr....Sie haben unschuldige verletzt und umgebracht. Meine Mutter war nie ein Feind der Witch....Und trotzdem....Nie wird mir jemand glauben und ich muss selbst mein kleinen Bruder belügen. Er ähnelt meinem Vater sehr...Ich spüre wie ich Vater vermisse....Ich möchte nicht das mein kleiner Bruder verletzt wird und das man ihn nur wegen dieser Lüge wie ein Mörder behandelt...Ich muss ihn Beschützten. Ich bin doch das einzige was er noch hat....Aber ich glaube ich bin dem allen nicht gewachsen...Ich weiß nicht was in mir zuerst brechen wird...Mein Körper oder meine Seele....Ich kann nicht mehr....Ich bin so verzweifelt das nicht weiß....Was ich machen soll....<<
      ....
      Die Zeilen hatten ihn schrecklich verletzt...Er hatte nicht gemerkt wie sehr sein Bruder gelitten hatte...Wieso hatte er ihn nie um Hilfe gebeten? Er war zwar noch Jung aber trotzdem....Infinity hätte ihn mit allem was er konnte Unterstützt!
      Er liebte doch seinen Bruder so sehr....



      Wieso haben die Witch ihn nun erneut...So etwas schreckliches angetan...?!
      Sollten Helden nicht...Da sein um einem zu Helfen? Wieso fühlte es sich an als wären sie die Feinde obwohl dem nicht so war?
      ....
      Und dann....
      Kehrte sein Bruder verändert doch noch zurück. Mit dem Dark Heart....
      Und erklärte die Witch Offiziell zu ihren Feinden.


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      "Wie unterscheiden die Witch zwischen Freund und Feind? Das würde mich wirklich brennend Interessieren.....Hängt es von denn Taten ab oder wird man als Feind geboren? Woher weiß ich das später das Dark Heart nicht das einzige Problem ist, es geht mir hier um die sicherheit meines engsten Freundes."
      Die Worte von Vinni wurden Giftiger während das rechte Augen an Röte dazu gewann.

      Er musste um jeden Preis, dass was er Liebte beschützten! Weder sein Bruder, Beni oder die Witch durften ihn wieder wegnehmen...!
      "Deine Augen sind wirklich bildschön... sie erinnern mich an funkelnde Diamanten.."



      Was wenn auch er ein Feind der Witch war?
      Seine Mutter und Vater waren auch kein Dark Heart oder strebten ein Krieg an, zumindest sprach keiner davon...Und auch sein Bruder hatte nur denn Pflichten als Lord nach kommen wollen und wurde ihm entrissen.

      "Ich kann Lügner nicht sonderlich ausstehen, Izarra...."
      Niemand angreifen der nur Frieden möchte?!
      Das war sowas von gelogen!!



      Bevor er noch ein weiteres Wort sage konnte und sich seine Augen zu intensiv in Izarra hinein fraßen stellte sich Thalorian dazwischen und legte sachte einen Arm um denn Prinzen und setzte ihm sein Hut auf denn Kopf damit seine Auge etwas abgeschirmt wurden.
      "Na, Na....Vinni, jetzt beruhig dich bitte! Ich weiß es ist spät und die Lage ist sicherlich für euch sehr anstrengend doch brauchst du dir keine Sorgen zu machen, wie wir besprochen haben...Ihr seid hier sicher und genau so brauchen die Witch sich keine sorgen zu machen. Es gibt kein Grund für Angst oder Anschuldigungen....Ich hab versprochen mich um euch zu kümmern.", sprach Teo sanft und drückte ihn etwas beruhigend, das Äußerlich schon fast wirkte als wäre er wirklich ein enger Verwandter von ihm.



      Der Prinz selbst merkte in diesen Augenblick das er sich zu sehr hat Provozieren lassen und zog stumm die Mütze tiefer des Detektiv in sein Gesicht.
      "...Ihr habt recht...", flüsterte er leise nachsichtlich...Er...wollte nicht so aus der Haut fahren, schließlich ging es hier nicht allein um ihn...Er wollte Bosco nicht die Chance auf Freiheit ruinieren...Hatte er jetzt den Plan von dem Detektiven ruiniert? Er hatte groß darum Gebeten das er Izarra nicht...Preisgab wer er war....
      Seine Reaktion konnte schon zu viel Verraten haben....
      "Steigt ihr beiden bitte doch wieder ins Auto, ich fahr euch gleich weiter dann könnt ihr in ruhe schlafen....", erklärte er und wartete kurz etwas das die beiden seinem Vorschlag auch folgten eher leicht zu Izarra wieder Blickte.
      ...Echt toll gelaufen....
      So viel zu dem Plan diese Sache so gut es geht Geheim zu halten, es fühlte sich an als hätte er in seinem Plan nicht eingebunden das Izarra so gut von den Witch sprach das dieser Tigger schon abzusehen war.
      Räuspernd da er nicht an Izarras Aufschluss Gabe zweifelte sah er verlegen zu ihm. Er hoffte es änderte nichts an seiner Zusage ihnen zu Helfen....
      "Es wird wirklich Spät, nicht wahr alter Freund? Du hast ja meiner Nummer wir bleiben im Kontakt."



      "Und....Mach dir kein Kopf, Vinni ist nur angespannt...Es ist denk ich für uns allen nicht so einfach. Aber bleiben wir Optimistisch...Und keine Sorge, ich stehe zu meine Worten. Soll ich dir ein Taxi rufen? Die Rechnung würde ausnahmsweise auf mich nehmen~"
      Believe Me ~

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    • Janon Müntzer



      "Du bist wirklich....Fies, du willst wirklich das ich mich nur noch mehr in dich verliebe oder?"

      Am liebsten hätte Janon diesen ekelhaften Worten eine Antwort gegeben, in dem er ihn gezielt in sein Maul gespuckt hätte - da er sich so preisgebend zu ihm vorbeugte. Doch hielt er sein Mund wie Eisentore verschlossen, den die Pistole drückte noch immer dagegen, so als wollte er ihn seine Schneidezähne zertrümmern. Oscar wusste genau wie man Janon provozieren konnte, sodass selbst Drogen in ihm nicht mehr die frohe Laune bereiten konnten. Er hatte einen starken Todeswunsch gegenüber diesen Wahnsinnigen, der solche Töne spuckte als hätten sie gerade ein Date, anstatt eines Kampfes.
      Plötzlich zerrte Oscar die Pistole weg, um seine Lippen genau auf Janon zu drücken. Entsetzt weiteten sich seine Pupillen, ein bittere Note lag ihn über der Zunge. Küsste der Mistkerl ihn?! Mehr fühlte es sich an, als saugte er nur noch weiter an Janons Energie - während die verdammt warmen Lippen sich an ihm vergnügten. Alarmierend drehte sich sein Magen um, während sich Gänsehaut in ihm ausbreitete - sein Körper war überfordert von den vielen Reizen.



      Die Konzentration verlangsamte sich immer weiter von Janon, es war alles Schuld an diesen dreckigen Klozigaretten. Mental hatte er Oscar schon mehrere Male sich von ihm weggezerrt, aber bevor überhaupt seine Zähne ein Stück von Oscar abbeißen konnten änderte der Größere Kerl die Position. Schon wieder nahm er ihn an die Mangel, mit Kraft stieß er ihn zu Boden - sodass Janons Schädel Bekanntschaft mit den kalten Steinboden machte. Im nächsten Moment waren seine Pranken an seinem Hinterkopf und lenkten ihn in eine gewisse Richtung.

      "Wenn dich meine Schwachstellen so anturnen, wieso fängst du nicht hiermit an? Ich wette du bist noch nie in denn Geschmack von [i]Galaxy gekommen, danach willst du auch gar nichts anderes mehr."[/i]

      Er verstand sofort, was dieser Dreckssack meinte, denn vor ihm war ein kleines zerrissenes Beutelchen, dass beinahe so märchenhaft wie Feenstaub wirkte. Das, was ihn Oscar demonstrierte war nicht seine Schwäche, sondern seine fucking Sucht! An der hatte er kein Interesse mehr von zu erfahren, es war nichts menschliches.
      Oscar drückte ihn weiter nach unten als erwartete von ihm ein tiefes Gebet, doch Janon begann so gut wie möglich für Gegendruck zu sorgen. Seine Hände stießen sich am Boden ab, jedoch kam er diesem beschissenen Pulver immer näher.
      Nun überflogen alle Emotion und nur die pure Panik konnte er erfühlen, denn war er schon jetzt genug von den Zigaretten benommen - dieses Pulver...er hatte davon noch nie gehört und genau das war das beunruhigende.

      "Du widerlicher Abfall!"
      ,[/color] knurrte Janon und sein entgeistertes Lächeln breitete sich weiter aus. Er musste sofort an Stärke zurückgewinnen, sich wehren bevor seine Lippen wirklich Berührung mit dem Scheiß machten. Er wusste genau wie stark Drogen noch sein konnten, dass schlimmste wäre aber herauszufinden, dass es noch viel intensivere gab - als die er früher genommen hatte.





      Er konzentrierte sich so gut er konnte darauf seinen Kopf zu Oscars verstohlenen Gesicht zu drehen, um sich gegen seine Hand zu wehren. Risikohaft ergriff er mit seinen Handschuhen das Pulver direkt vor ihm und schmiss es direkt gezielt auf Oscar, sodass es aus dem Beutel direkt in den Himmel flog. Es verteilte sich wie glitzernder Schnee in der Sackgasse und bedeckte die reine Luft in Puder...bis sie dann so kunterbunten Farben wurden.



      "Nimm es selbst, du Bastard!"



      Sogleich nutzte Janon die Chance und entriss sich von Oscars Griff, um dann seine Finger direkt an die Pistole von Oscar zu legen. Er drückte die Hand von Oscar zu Boden und begann den Abzug mitsamt Oscars Fingern zu tätigen, mehrere Schüsse ertönte aus der Sackgasse - bis die Waffe alle Patronen verlor, die sie besaß.



      Energisch sprang er vom Boden und stürzte sich auf den Verbrecher, dabei gab er ihn sein gesamtes Körpergewicht, damit der Blondhaarige wieder sich auf den Boden platzieren konnte - er wollte ihn unter ihm, denn war definitiv er der Stärkere. Überaus wütend konnte er durch den Nebel kaum etwas sehen bis auf diesen Barbar selbst. Mit einem heftigen Schlag in das Gesicht des Ochsen entnahm er ihn dann ganz die leere Waffe, nur um dann den Mann mit dem Anschlagschaft mehrere Male seinen Schädel zu zertrümmern, der sowieso von Blut so befleckt war. Er wollte nicht aufhören bis Oscars Hautfarbe nur noch mit rot und blau gefärbt war, er war so unglaublich angewidert, doch zugleich spürte er wie schwerer das Atmen wurde. Shit...Dieses Zeug war überall - er hatte zu viel eingeatmet - sein Kopf begann nur noch stärker zu rauschen, während der Umriss von dem Ex-Knasti immer unschärfer wurde.



      Sein Körper signalisierte ihn deutlich, dass dieses Adrenalin gleich wieder verschwinden wollte - wie kleine Schübe, die sich dann in Luft auslösten. Deswegen stand er von Oscar auf und warf die Waffe weg, da sie nichts mehr nützte. Sein Atem wurde zum langsamen Hecheln, während die violetten Augen sich sich verengten wie bei einem Raubtier.
      Er...war fertig mit diesem Mann...Für heute, denn wurde das Denken immer schwieriger - natürlich hieß es aber nicht das sien Kampfgeist nachließ...Sein Herzklopfen war nur so laut und Janon hatte ...seine Bedenken.
      Trotz allem grinste er fauchend seinem Feind entgegen, während die Farben um ihn herum stärker wurden.

      "...Verbleib in deinem eigenen Suff aus Drogen, ich bin nicht so ein Schwächling wie du. So etwas...Steck ich locker weg!", gab er an denn wurde er schon lange therapiert, er wusste das kein Pulver ihn mehr bezwingen konnte. Er war stärker als jegliches Zeug, sonst wäre er schon lange so ein widerlicher Junkie wie Oscar. Sein Willen breitete sich nur weiter aus, er fühlte sich mächtig und voller Tatendrang - so als wäre die Stärke wieder zurück zu ihm...Und dann...



      Begann sich etwas komisches vor seiner Iris abzuspielen, es war wie auf einer Diskothek, wenn die Farben dich einnahmen und die Musik deine Ohren betäubte. Plötzlich schwankte Janon leicht zur Seite, er musste sich für den Augenblick an der Wand halten.
      Was zur...Hölle?



      Erneut brach kalter Schweiß um ihn aus und seine Augen fingen sich an im Inneren zu drehen, als wäre er unter einer Hypnose. Für den ersten Moment hatte er Oscar nicht mehr gesehen, es war so als verschwand er von der Sackgasse - wie bei einem Glitch.
      Seine Zunge wurde rau und trocken - seine Hände begangen zu zittern, als hätte er Eisenmangel.
      Oh--...oh verdammte Scheiße...
      Er musste ... von hier weg, so schnell wie möglich.

      "............Viel....Spaß......beim Trip........"



      Janon verstand, dass er Oscar irgendetwas daher murmelte, doch bekam er es selbst nicht mit. Die Welt drehte sich und er brauchte einen Moment um zu verstehen wie zur Hölle noch einmal das Laufen funktionierte. Zähne zusammenbeissend lief er aus der Sackgasse heraus, während sich dieses Mittel weiter in seinem Blut abspielte.
      Bedauerlicherweise kam er nicht weit, denn seine schweren Beine zwangne ihn in die Knie. Mit einem Mal tauchte sein Körper in eine unglaubliche Kälte auf, bis plötzlich wie bei einem kalten Stein das heiße Wasser über ihn gekippt wurde. Er sprudelte nur vor Hitze, sein Atem dampfend als hätten sie Winterzeit. Verwirrt bedeckte er das Gesicht mit seiner Hand, denn spürte er wie die Speichel nur intensiver aus ihm herausfließen wollten. Sein Unterleib fing an zu intensiv zu schmerzen, wie auf Brutzeit.
      Er...brauchte einen Moment...um zu realisieren wo er sich befand und was sich gerade mit seinem Körper abspielte.

      "Das ist jetzt....Nicht sein Ernst!",
      grummelte er in seine Hand hinein - was war das bitte für ein Pulver!? Warum wurden die Straßenlichter um ihn herum so intensiv und wieso zur Hölle...wurde das vorherige Gefühl von Oscars Drogen nur bestärkt? Er fühlte sich an als konnte er gleich vor Erregung sterben.



      ________________________________________________________

      Samuel Rose

      Samuel besaß so einige Apartment in der riesigen Stadt New York, so war er nie auf andere angewiesen und musste sich auch keine Hotels nehmen...die oft voller Dreck waren und lauten Menschen.
      In seiner Hauptwohnung besaß er den schönsten Ausblick in die Stadt - es war in so einer Höhe, dass man sich fühlte wie ein Gott, der über seine Menschen hinabsieht. Seine Möbel waren im Hochglanz poliert und alles hatte eine gewisse Struktur, dass den teuren Wert verkörperte. Vor kurzem lebte er hier noch mit seinem Partner, er dachte sein Auszug würde die Gestaltung seiner Wohnung verändern. Doch schnell musste er feststellen, das derjenige keine wirkliche Existenz in seinem Apartment hinterließ, jeder einzelne Winkel wurde zu beginn schon von Sam dominiert.
      Ein schöne Atmosphäre gestaltete dabei seine große Stereoanlage, die langsamen und dunklen Jazz abspielte, mit das sich Sam am besten auf der Arbeit konzentrieren könnte. Wenn er fertig war...hörte er lieber etwas lauteres...schreiendes!





      Samuel war ein vielbeschäftigter Mann, wenn er sich nicht um seinen Club kümmerte müsste er seinen Vater bei geschäftlichen Dingen helfen. So gern auch Sam es mochte vom hohen Wert zu sein, mochte er die Verantwortung keines Wegs. Arbeit wurde schnell lästig, doch konnte er es niemand anderen überlassen, weil alle Menschen einfach dümmer als er waren. Deswegen musste er meisten Falls die Telefonate selbst erledigen und auch persönliche Besuche bei Klienten abstatten. Er war froh, dass sein Vater sich wenigstens um seine geheime Firma kümmerte, doch sogar das sollte bald von Sam erobert werden.
      Hmm...Wenigstens trugen seine Mühen immer Früchte. Selbst zur Verlobung von Judith zu gelangen war letzten Endes von großem Wert. Immerhin würde Tyler ihn bald besuchen kommen, darauf freute sich Sam schon den ganzen Tag.
      Nicht nur, weil er auf körperlichen Kontakt aus war - eher lag es daran, dass er seinen Halbbruder wieder mehr an in binden wollte.
      Sie hatten noch eine Menge Hürden zu überwinden...
      Tyler war...zu stark von der Pest dominiert worden...
      Er musste neu erzogen werden!
      Anders konnte Samuel so sauer sein auf Tyler wie er wollte - so würde sich die Rache seinem Bruder gegenüber nur halb so gut anfühlen.
      Ein Klingeln war zu hören und grinsend erhob sich Sam vom Sofa, sein Halbbruder hatte länger gebraucht als er vermutet hatte. Andererseits hatte er genau gehört, was im nigelnagelneuen Auto stattfand, worauf er erst sein Kaffee auf den Tisch ausspuckte bis er Kopfschütteln sich nur dachte, dass es doch typisch Tyler war.

      Er öffnete ihm die Tür und ließ einen großen Spalt offen - dabei lächelte er ihn erfreut an, um ihn willkommen zu heißen.

      "Hey, Tyler~. Komm nur rein, ich habe dich schon erwartet!", sagte er in einer sanften Stimmlage und strich sich dabei die Haarsträhnen hinters Ohr. Erst hatte er nämlich Bedenken, dass nach Tylers Trip er keine Energie mehr für ihn hatte. Dabei...hatte er etwas für sie vorbereitet, damit sie eine Menge Spaß haben.



      Ordentlich legte er das Buch wieder zurück zu seinem Regal und legte die Brille in sein Etúi. Er selbst mochte Sauberkeit, doch wann immer Tyler in der Nähe war achtete er extra darauf ihn nicht zu triggern, wenn es nicht sein Ziel war.
      Interessiert wand er sich zu Tyler und sah ihn breiter Lächelnd an, bevor er auf ihn zu kam ehe er ins Wohnzimmer hineinkam. Er richtete sein Gesicht näher zu Tylers Hals und roch an ihm, nur um dann wieder Abstand zu halten und leise zu kichern.

      "Du riechst wirklich gut ~ Hat dich Judiths Party noch so zum...Schwitzen gebracht, ja?", fragte er scheinheilig nach und musterte dabei Tylers Haarspitzen - er hat sich wirklich gut gepflegt. Immerhin wusste er noch, was es bedeutete mit jemanden wie Sam seine Nacht zu verbringen. "Komm mit mir, ich zeig dir ein wenig meine Wohnung. Sollst dich ja wie zu Hause fühlen."



      Daraufhin präsentierte ihn Sam kurzgebunden das riesige Wohnzimmer und die überaus attraktive Küche, bei der sich Tyler nehmen konnte was er wollte. Direkt am großen Fenster, wo man New York erblickten konnte stoßen sie auf eine Picknickdecke, die sich auf dem Boden ausbreitete. Darauf war eine Flasche Rose und frische Nahrungsmittel, die wunderschön auf einem Schneidebrett gerichtet wurde. Sam kam Tyler näher, feinfühlig berührte er ihn an seinen Schulterblätter - strich ihn dabei nach oben weiter zum Kinn. Kokett sah er ihn genaustens an, auch wenn er nur die feinen Haarspitzen an seinem Gesicht erkannte.

      "Ich hatte noch nichts gegessen, kann ich dich auf einen Picknick einladen? Normalerweise macht man sowas draußen aber ~~naja, ich möchte er nicht in unserer Zweisamkeit gestört werden."



      Mit seiner anderen Hand zeigte er auf den Picknickkorb, der etwas größer war als herkömmliche. Leicht gebeucht flüsterte er Tyler ins Ohr, als wollte er ihn heute besser Verführen, als es jemals jemand anderer konnte.

      "Ich habe auch etwas vorbereitet, was dir bestimmt gefallen wird.~"

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      Izarra Kimallus & Bosco Darkwood

      "In Meridian hat sich der Ruf der Witch ziemlich...verschlechtert seit die Portale geschlossen wurden....Von Helden spricht man schon eine weile nicht mehr."

      Ein starkes Kontra überreichte der gerade noch freundlich wirkende Junge, plötzlich waren seine Wort rau und bürstig. Doch das ungemütlichste war daran, dass dieser Kerl nicht nur wie geschminkt Lächelte...Seine Augen vernahmen eine ganz andere Farbe. Eine helles Rot, was sich bereits von kleinster Entfernung herhorb - Ein Rot, was Izarras Herz zum Rasen brachte.
      Moment...Konnte es sein?

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      "Ehm, nun...Es ist einiges geschehen, da ändern sich...Die Dinge! Wir dürfen nicht vergessen das dies eine neue Generation Witch ist."

      Teo versuchte das Gespräch so schnellst wie möglich zu beenden, auch er merkte wohl, dass die Tarnung von Vinni wie Tinte hinunterverlief. Izarra konnte sich nur schlecht auf den Inhalt - auf Vinnis Kritik einfühlen, wenn dieser gerade den Schein eines rötlichen Teufels von sich trug. Er sah dabei nur zu Vinni, da er seine Fassungslosigkeit gegenüber Thalorian nicht demonstrieren wollte.
      Hatte der Detektiv wirklich...den kleinen Bruder von Eternity auf die Erde geschickt und ihn davor nicht gewarnt, mit wem er gerade sprach? Es war so als sah er dabei zu wie Izarra in eine Bärenfalle hineinlief, obwohl er wusste, dass sie dort auf der Stelle platziert worden war.
      Nun...Er kannte Prinz Korbos nur von den Erzählungen seitens Eternity, er sprach gut von ihm -- Izarra dachte, dass dies der größte Grund sein musste, warum er unbedingt nach Meridian zurück wollte. Doch ihn jetzt hier zu sehen - fliehend...von seinem Bruder, zerberstet ihn nur weiter von Innen. Es war so als hätte Lord Korbos sein gesamtes Herz verloren - Der Grund wieso er früher gekämpft hatte warf er einfach so über Board.

      "Wie unterscheiden die Witch zwischen Freund und Feind? Das würde mich wirklich brennend Interessieren.....Hängt es von denn Taten ab oder wird man als Feind geboren? Woher weiß ich das später das Dark Heart nicht das einzige Problem ist, es geht mir hier um die sicherheit meines engsten Freundes."

      Müde wand er seinen Blick doch kurz zum Detektiven, er war zwar nicht auf Groll aus... doch war deutliche Verwirrung in seinen Augen. Zwar glaubte er es, dass der arme Bruder von Lord Korbos verstoßen wurde, denn dieser hatte nur noch das Dark Heart im Sinn. Jedoch ihn als Trumpfkarte annehmen? Er wusste genau was die Familie Korbos von den Witch hielt und er begriff es vollkommen. Für sie und den größten Teil von Meridian waren sie Erzfeinde und Izarra war selbst schuld, diese Helden so mit Blümchen zu beschmeissen, obwohl sie doch über Jahrzehnte lang für Chaos sorgten.
      Doch...lag es niemals an den Helden selbst --- Izarra war sich absolut sicher, dass dies einzig und allein das Dark Heart ständig beeinflusste. Es umhüllte dich in komplette Finsternis und saugt dich voll mit Alpträumen - es macht dich zu einer leeren Hülle für das Böse. Wenn diese Herz nicht existieren würde, dann wäre wohl niemals ein Krieg ausgebrochen zwischen Meridian und Oneiroi.

      "Ich werde...Es dir gerne wann anders erklären...Was genau die Witch als Feind sehen - jeden Falls diese Generation.", sagte Izarra betrübt- sein Kopf war so rauschen, dass er nicht wusste ob er sich nicht wieder verhaspelte. So eine feurige Diskussion konnte er gerade nicht führen und das Kind neben ihm sah auch müde aus - es wäre nicht gut, wenn das Ordnungsamt sie gleich erwischen würde.



      "Ich kann Lügner nicht sonderlich ausstehen, Izarra...."

      Ein letztes Mal versuchte Izarra so ehrlich wie möglich zu lächeln, doch bekam er die Traurigkeit in seinen Gesichtszügen nicht ganz heraus. Wie lange war es her, dass jemand ihn als Lügner bezeichnete? Lustigerweise...war es enorm oft, von Polizisten gefolgt von Lin, wenn sie in der Bäckerei seine Fehlzeiten eintrug. Es war schon fast lächerlich, wie sehr ihm keiner Glauben schenkte aber hatte er gerade keinen perfekten Ausdruck, um Vinni von einer anderen Seite zu überzeugen.

      "Da...sind wir gleich zwei.", murmelte er etwas leise in sich hinein und verschlang wieder seine eigene Stimme. Er sah zu wie Teo versuchte den Prinzen zu beruhigen, immerhin gab es einen den dieser junge Mann vertraute.



      Beruhigt saß sich Infinity gefolgt von Bosco ins Auto, dieser wünschte ihm noch eine angenehme Nacht eher er im Wagen verschwand. Schwach nickte er nur, ein wenig musste er Schmunzeln, denn hatte wohl auch der Detektiv mit der schnellen Offenbarung nicht gerechnet. Auch, wenn der Prinz ...der Bruder des Feindes war, wollte Izarra nun kein Komplott gegen ihn starten. Auch er litt genug - denn wusste er wie sehr sich früher die Brüder nahe waren. Wenigstens war der junge Mann nicht allein, jedoch vergaß er dies lieber schnell mit der Trumpfkarte. Lieber betrachtete er Vinni und Bosco als herkömmliche Zivilisten, die ihre Unterstützung gebrauchen könnten.
      "Und....Mach dir kein Kopf, Vinni ist nur angespannt...Es ist denk ich für uns allen nicht so einfach. Aber bleiben wir Optimistisch...Und keine Sorge, ich stehe zu meine Worten. Soll ich dir ein Taxi rufen? Die Rechnung würde ausnahmsweise auf mich nehmen~"

      "...Schon gut, bring die zwei endlich nach Hause. Wir sehen uns...", entgegnete Izarra eher abwesend und wendete sich vom Fahrzeug ab. Eigentlich lehnte er ungern Geld aufs Haus ab, jedoch würde ihn wohl gerade ein Spaziergang ganz gut tun. Sich in dem emotionalen Zustand in ein Taxi zu setzen wollte er keinen armen Fahrer antun.



      So ging er seine Wege, wusste zwar noch nicht wirklich wohin, doch tat das Ganze gerade nichts zur Sache. Er würde einfach das nächstbeste Motel in der Gegend nehmen, bis er sich dann Morgen über die Kosten aufregen würde. Doch brauchte Izarra einfach nur Zeit für sich, denn gerade verfloss jeglicher körperliche Schmerz aus ihm und nur noch das Stechen seiner Seele wurde ihm bewusst. Plötzlich fühlte er...eine große Trauer in sich. Er---begann Heimweh zu bekommen und das schlimmste war, dass er Sehnsucht verspürte. Sehnsucht seinen Sohn wieder zu sehen...und seinen einst besten Freund.

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Wyatt Carson Lyons

      Angespannt lag Wyatt eine weile mit bedrückter Stimmung im Bett von Cabriel, er hoffte sich so weniger einsam zu fühlen....
      Rückblickend hatte noch keine Nacht in seinem eigenem neuem Bett verbracht.
      Ihm durch kam so viele Gedanken das er sich Kopfhörer in seine Ohren legte und Musik hörte um auf Andere Gedanken zu kommen.



      Doch wie in einem Fluch kam ihm in diesen Moment immer wieder alte Gespräche wieder durch denn Kopf obwohl sie doch lange über diese Themen hinweg waren...Aber...Wen Wyatt ehrlich zu sich selbst wäre wusste er warum...Selbst wenn er Äußerlich Lächelnd und unbeschwert auf die Worte Anderer Reagierte, versetzten diese bleibende risse in seinem innerstes....

      "Du bist so lieb-- solltest aber lernen dir mehr zuzuhören, wenn du sprichst. Oder ist das Leben für dich immer ein süßes Happy End mit einem leichten Skript? Nur Dummköpfe würden auf so etwas reinfallen, egal wie gut du schauspielern kannst."



      Alles war für Wyatt nur ein Skript....
      ........

      "Wyatt...was redest du da?!"



      Niemand verstand ihn wirklich....Und man regte sich darüber auf.

      "Wyatt... Ich hoffe du behandelst mein Lämmchen gut, ich weiß ganz genau wie du deine Liebespartner behandelst... Lämmchen ist für dich nur einer von vielen ---aber für mich ist er etwas ganz besonderes. Sobald ich genug von dem Theater habe nehme ich ihn dir wieder weg, ich möchte nicht, dass du ihn beschmutzt...wie meinen Bruder..."



      "Hmmm...Welche Liebe meinst du denn, die zeigt wie groß deine ist? Etwa die Liebe von deinen auf Karriere fixierte Eltern?....deinem roboterhaften Butler? Die Liebe von deinen verstorbenen Hunde...Meinen dauergeilen Bruder oder...deiner ersten Liebe?"

      Er spielte in einem großen Theater und seine Liebe....war von wenig Wert....
      Langsam verzinkte Wyatt in den Schlaf, es fühlte sich an als überkam ihn immer mehr pure Dunkelheit, die sein helles Licht zu verschlingen drohte....
      Er fühlte sich in einen merkwürdigen Zustand, als würde alle seine innersten, unterdrückten Gefühle hervor gedrückt und man versuchte immer mehr Kontrolle über seine Gedanken zu bringen...Genau so verurteilend wie die Worte....Der Personen um ihn herum....



      Seine Traumwelt schien sich immer mehr von diesen verletzenden Dingen aus seinem Leben zu Formen....

      "Genau das verachte ich so an dir, Wyatt...Du möchtest so unbedingt gemocht werden aber verstehst du gar nicht was wahre Verantwortung bedeutet... Statt Eifer zu zeigen meckerst du lieber nur für Beachtung! Selbst jetzt stellst du deinen Kummer gegen unser Bündnis! Weißt du eigentlich was du da sagst?! Machst du das, weil du genau weißt, dass ich mich dagegen nicht wehren kann, wenn du uns verlässt?!"



      "....Du keiner Gefahr mehr ausgesetzt bist und dein kunterbuntes Leben weiterführen kannst. Du sagst alles nur um mich loszuwerden...Weil du weißt, dass es nur an mir befestigt ist...Aber gut...Dann ... Lass alle im Stich...Bevor noch dein hübsches Gesicht eine Schramme bekommt und dein wichtigeres Leben in Gefahr ist..."
      War er das wirklich....?
      Sahen ihn so andere...?
      War er dieser Egotische Schauspieler, für denn nur sein Show und Beliebtheit zählte....?
      Seine Bedürfnisse standen über alle und jeden?
      Er Formte alle so wie es ihm gefiel....
      Sah...er so für alle aus....?



      "Wie neidisch ich doch bin, für dich hat sich die Sache jetzt einfach gegessen...ich hingegen habe jetzt das Problem auf den Hals, dass ein Teil fehlt....Doch, wenn...du ....fehlst........können doch gleich alle.....aus dem Bündnis raus! Es reicht mir!!!"
      Und so ....War er allein....
      Wyatt sah sich in einer leeren Welt stehen....
      Die Worte hallten ihm nach und tiefer in sein Unterbewusstsein.
      Hatte er allen solche Probleme bereitet...?
      Wie hatte Ineb sich Gefühlt bei diesen Worten...
      Dachte er wäre Glücklich zu hören das er Neidisch auf ihn war....?



      Dieser Traum in welcher immer tiefer versank war schrecklich....
      Er merkte wie es immer tiefer in seinen wahren Kern drang...Das machte ihm wirklich Angst...
      Zunehmen spürte er sich obwohl er allein war, merkwürdig Beobachtet....

      "Findest du das Lustig, heile Welt zu spielen nach dem was du heute angerichtet hast?!"



      "Jaja, das kannst du ja so gut! Wann kapierst du endlich das du es damit nur schlimmer machst! Mich kannst du doch auch überhaupt nicht leiden! Mir wäre es lieber wenn du es mir endlich ins Gesicht sagen könntest! Dein schleimerei hängt mir aus den Ohren raus! Du meinst NIE so wie du es sagst! Du passt echt gut zu Cabriel, dass könnt ihr beiden ja Fantastisch!"

      Heile Welt....
      ....
      Wie Cabriel....?
      Plötztlich begriff Wyatt was hier gerade vor sich ging...
      Ein leichtes Lächeln schmiegte seine Lippen...
      "Verstehe....Das wird einer dieser Träume."



      Plötzlich wurde alles um ihn blank Weiß...Er erhob seine Hände und konzentrierte sich.
      "Ich werde nicht zu lassen das meine Freunde verletzt werden...Meine Vorstellungskraft und Fantasie ist viel zu stark! Ich werde nicht zu lassen das du die Kontrolle über meinen Traum hast.", sprach Wyatt mit fester Stimme.
      Um seine Hände Formten sich Bunte Farben und Regenbogenfarben...Er...Bestimmte hier! Das war sein Element.



      Was auch immer das Ziel des so genannten Supporters war, er verstand schon was das Ziel zu sein schien...Es sollte sicherlich Ähnlich wie in Cabriels Traum ablaufen.
      Doch würde er seinen Freunden und Mitstreiter hiermit zeigen das sie sich auf ihn verlassen konnten, sie werden nicht gezwungen sein Fragen zu Beantworten oder auf die Probe gestellt zu werden! Kein Kampf....Keine Fallen oder Traumatische Erfahrung. Sie würden nur das endlich schönste zu sehen bekommen.
      Dafür würde er seine ganze Willenskraft und Fantasie einsetzten.
      Sie alle hatten wegen ihm sicherlich schon genug....Da mussten sie sich nicht noch tieferes erleiden. Lieber behielten sie das Bild von ihm aufrecht.
      "Ich Zauber uns ein schönes Happy End!"



      "Es wird so Bunt erstrahlen und eure Wünsche wahr werden lassen...! Wir werden ganz viel Spaß haben!"
      ....Er würde ihnen den Weg aus seinem Traum zeigen und gemeinsam unbeschadet wieder mit ihnen erwachen.
      Alles wird gut werden!
      Denn er hatte die Kontrolle!
      .....



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      Eine endlose Wiese erstreckt sich bis zum Horizont, ein lebendiges Meer aus Farben. Überall blühen Blumen in allen erdenklichen Formen und Farbtönen: leuchtendes Gelb, funkelndes Blau, sattes Rosa, und ein Grün, das fast zu strahlen scheint. Die Blumenblätter scheinen in der Sonne zu glitzern, als wären sie mit einem Hauch von Diamantstaub überzogen.
      Zwischen den Blüten schwebt ein leises, goldenes Leuchten – winzige Lichtpunkte, die wie Glühwürmchen tanzen. Ihre Bewegungen sind sanft und spielerisch, als würden sie die Blumen kitzeln. Dieses magische Funkeln breitet sich wie ein feiner Nebel über der Wiese aus, und wenn ein Windstoß kommt, wirbelt es leicht auf und bildet flüchtige, schimmernde Muster in der Luft.
      Der Himmel darüber ist von einem hellen, strahlenden Blau, durchzogen von wenigen, flauschigen Wolken, die langsam vorüberziehen. Die Sonnenstrahlen scheinen wie flüssiges Licht auf die Wiese herabzufallen, und alles glüht in einem sanften, warmen Schein. Es ist, als ob die Natur selbst tief ein- und ausatmet, in einem Rhythmus von Frieden und Freude.



      Mitten in der schillernden Wiese steht ein Schulgebäude, das direkt aus einer romantischen Sitcom entsprungen zu sein scheint....
      Es keine Andere als das Schulgebäude in der Wyatt seine Lieblings Rolle gespielt hatte in seiner erste Mädchen Rolle.
      Eine breite, geschwungene Treppe führt zu den doppelflügeligen Eingangstüren, die mit einem sanften Holzton bemalt und von einer kleinen herzförmigen Gravur verziert sind. Über dem Eingang thront ein schlichter Schriftzug: "Academia Amore", umrahmt von kleinen, leuchtenden Sternmotiven. Die Fenster glitzern wie Spiegel, und wenn man genauer hinsieht, scheinen sie die Bewegungen der schwebenden Lichtpunkte aus der Wiese auf mysteriöse Weise einzufangen.
      Die Gänge und Räume sind wie ein Regenbogenspektakel gestaltet: Sanfte Farbverläufe in leuchtenden Tönen ziehen sich über die Wände, als würden sie von unsichtbaren Lichtstrahlen gemalt. Jedes Klassenzimmer scheint eine eigene Stimmung zu haben. In einem Raum tanzen bunte Lichtbögen wie Aquarellflecken an den Wänden, während in einem anderen zarte Regenbögen von der Decke hängen und sich bei jedem Schritt leicht bewegen.
      Die Schultische und Stühle sind schlicht, aber dennoch charmant....



      In einigen Räumen schweben verschiedene Gegenstände frei in der Luft: Bücher drehen sich langsam um ihre eigene Achse, während sie leise Seiten umblättern, als würden sie eine unsichtbare Geschichte vorlesen. Buntstifte und Pinsel schweben wie von Geisterhand geführt und malen winzige Muster aus Farben, die sich sofort wieder auflösen, nur um Platz für neue zu machen. Kreiden gleiten von selbst über die Tafeln, zeichnen Formen und schreiben Wörter, die sich zu romantischen Gedichten oder mysteriösen Formeln formen.
      Ein Globus in der Ecke des Raumes dreht sich schwerelos und leuchtet sanft, als ob er von innen heraus beleuchtet wäre. Wenn man ihn berührt, entstehen zarte Lichtkreise, die sich wie Wellen über die Regenbogenwände ausbreiten. In einer anderen Ecke schwebt eine kleine Teetasse in der Luft, dampft fröhlich und schenkt sich selbst ein, wobei kein Tropfen verschüttet wird.
      Selbst die Stühle und Tische scheinen nicht ganz fest mit dem Boden verbunden zu sein – sie schweben wenige Zentimeter über dem Boden und bewegen sich sanft hin und her, als ob sie einem geheimen Takt folgen.



      Mitten im magischen Schulgebäude gibt es einen Klassenraum, der so einzigartig ist, dass er sich von allen anderen abhebt. Dieser Raum besitzt kein Dach – stattdessen wirkt er wie ein überdimensionales Puppenhaus, dessen obere Seite offen ist und den Blick zum strahlend blauen Himmel freigibt.




      Hoch über dem Schulgebäude, inmitten der fluffigen, dichten Wolken, erstreckt sich ein gigantischer Regenbogen, der den Himmel in ein märchenhaftes Kunstwerk verwandelt.
      Der Regenbogen selbst ist kein gewöhnlicher. Seine Farben sind so intensiv und lebendig, dass sie fast den gesamten Himmel über der Schule einnehmen. Jede Farbe – vom tiefsten Violett bis zum strahlendsten Rot – scheint in sich zu pulsieren, wie ein lebender Strom aus Licht. Die einzelnen Streifen wirken, als wären sie aus flüssiger Seide gewebt, und manchmal scheinen sie sich sanft zu bewegen, als ob der Regenbogen atmen würde.



      Mitten auf dem gigantischen Regenbogen, hoch oben in den dichten, leuchtenden Wolken, befindet sich ein elegant gedeckter Tisch mit zwei einladenden Stühlen. Der Regenbogen unter ihnen scheint an dieser Stelle besonders breit und stabil zu sein, als ob er diesen märchenhaften Ruheplatz bewusst geschaffen hätte.
      Der Tisch ist rund und aus schimmerndem, transparentem Material gefertigt, das an gläsernes Mondlicht erinnert. Seine Kante ist mit einem feinen Goldrand verziert, der sanft in der Sonne glitzert. Auf der Tischplatte stehen ein zierliches Teeservice aus Porzellan, bemalt mit winzigen Regenbogenmustern, sowie ein Teller mit duftendem Gebäck.
      Auf einer dieser Stühle Sitzt...Eine Frau mit weißen langen Haar und einem tiefen Dekolleté...
      Sie hält in ihren Händen eine Tasse gefüllt mit rötlichen Hibiskustee.



      Der Fruchtige Duft, wirkt so Real...Das man beinahe nicht glauben konnte das dies alles....Ein Traum sein sollte...
      .....
      ......................
      .......................................



      Stumpf Blickte der ...Große Lord hinauf zu dem Bunten wirren Farbspiel...
      Fast hätte das ganze ihn an denn Garten von Kiri erinnert aber das hier....War noch viel schrecklicher...!
      Sobald er wieder aus dieser Welt zurück war würde jegliche Negatives Wort zurück nehmen....
      Zugleich aber fragte er sich ernsthaft ob man sich Lustig über ihn machte...
      Sollte das hier ernsthaft die unglaubliche Kraft seines Lakaien sein?
      ....



      Es war alles so übertrieben das es ihm die Sprache verschlug, er hatte mit allem gerechnet....Doch das hier.....
      Er wusste nicht das so viele Farben überhaupt Exstieren konnten.
      Je länger es sich ansah desto schlimmer wurde es....







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      Let the Show begin!~ ♬


      Harvey Bell & Tyler Wang-Chi

      ....
      Abermals zog Harvey IHR Oberteil runter um noch mal sicher zu gehen....Er steckte wirklich in einem Frauen Körper...Naja...Auch wenn er eher ziemlich Flachbrüstig war erkannte er sofort die Zierlichkeit seines Körpers und leichte Verformungen....Harvey konnte gerade nicht sagen war ihn mehr verstörte in diesem Bizarren Traum in welchen er nun nach langen Magenkrämpfen und Fiber zu sich gekommen war....
      Die Umgebung oder das er tatsächlich gerade eine Frau war!




      Noch nie hatte Harvey nur einmal drüber nachgedacht in einem Frauen Körper zu stecken, das wäre....doch irgendwie Pervers oder?
      Sein Haar war auch komplett Rot, so wie er es grob erkennen konnte...Wie Bizarr....Dieser Traum war so Realtisch wie...
      DAS hier war doch nicht etwas einer DIESER Träume die Übernatürlich waren oder?!
      Warum ausgerechnet...Sowas?!
      Ob Micah dahintersteckte...?
      Nun...Er hatte ein Rock getragen war, ihm auch sehr gestanden hatte...Aber....nein, das war sicherlich Absurd...Oder Träumte er doch ?
      Nein, nein so war Buntes und Schrilles würde er niemals Träumen!


      Erst mal musste er Ruhe bewahren und sich umschauen, vielleicht erklärte sich dieses Wirre Chaose schneller als erwartet....
      Wäre das einer dieser Perverse Träume wäre sicherlich Power Ranger Pink hier irgendwo!
      Doch von ihr sah Harvey keine Spur...Dafür aber wie das Dach im Klassenzimmer fehlte in welcher zu sich gekommen war....
      Schnell bemerkte Harvey eine Andere Person, die genau dort stand und in dem in ferne zu schauen schien.



      Wie in diesen Kitschigen Romantik Serien sah Harvey sie nur von Hinten, was sie unglaublich Mysteriös und Attraktiv wirken ließ....Ihr langes Haar wehrte im Wind. Sie wirkte wie die unnahbare Liebes Interessentin des Protagonisten, die nur darauf wartete angesprochen zu werden...
      Gewiss würde sie sich langsam herum drehen sobald man sie ansprach und einem mit ihren Blick verzaubern.
      Harvey begriff selbst nicht wieso seine Gedanken so merkwürdig vernebelt wirkten....Was war hier nur los?!



      Doch handelte es sich um die Mysteriöse Schönheit um niemand geringeren als....Tyler!
      Und dieser hatte gerade ganz andere Probleme!
      Krampfhaft versuchte er vorne das viel zu kurze Kleid hinunter zu ziehen und dabei sich...Mit den Händen zu betasten.
      Aufgefüllt schnaubte er stark....Das war...doch ein schlechter Witz!?



      Was war das für Kranker Mist?!
      Sollte er jetzt nicht schöne Träume mit sich und Samuel haben?!
      Das hier gleicht einem Alptraum aus dem er egal wie oft er sich Kniff nicht erwachte!
      Nie im Leben würde er freiwillig so herum laufen, scheiß-auf die verrückte Umgebung! Was zur Hölle ging hier ab?!
      Doch das aller schlimmste war:
      " MEIN BAGUETTE IST WEG!!!!"



      "GIB MIR AUF DER STELLE MEIN BAGUETTE ZURÜCK!!! HÄH, WIESO KANN ICH NICHT ....BAGUETTE SAGEN?! Baguette!! ...ÄH?! BAGUETTE! VERDAMMT WAS IST DAS FÜR EINE GURKE!!!?"
      Plötzlich ertönte aus dem nichts Gelächter, es schien von allen Seiten zu kommen!



      Auch Harvey hörte das Gelächter und sah sich irritiert um, doch er konnte nicht erkennen woher das Gelächter kam...Oder besser gesagt von wem???
      Aber wieso regte sich diese Junge Frau so auf??
      Was hatte sie verloren? Ein Baguette? Ging es ihr um Essen....? Oder wurde es ihr gestohlen...??
      Und was meinte sie das sie nicht sagen konnte....? Irgendwas war hier mehr als kurios das sein skeptischen Verstand überhaupt nicht akzeptieren konnte.
      Baguette....?
      Leicht Blickte Harvey ansiech runter....



      Meinte....Sie etwas DAS was er glaubte was sie da herum brüllte...?
      Bedeutet das vielleicht.....
      Moment....
      Vielleicht war Harvey nicht der Einzige der im Falschen Körper steckte?!
      Sogleich ging er auf sie zu, er musste sich unbedingt vergewissern das er richtig lag!
      Sonst würde er noch Verrückt werden wenn in diesen Traum überhaupt nichts Sinn ergab.
      "Ähm...Entschuldige, ich hab dich gehört und-----", setzte er an aber die Aufgebrachte Mädchen vor ihm, wirbelte Wütend zu ihm herum:
      "WAS?! Dann hast du eben so bescheuert über mich gelacht oder?!"



      "Äh-ehhh...? Nein!! Das war ich nicht!! Du verstehst da was falsch!"
      "Willst du mich für Butter verkaufen?! Glaub bloß nicht, ich trau mich nicht ein Mädchen zu schlagen ! ",keifte Tyler aufgebracht zurück. Erst steckte er in einem viel zu kurzen Kleid, wurde entmannt und jetzt machte sich ein Wild Fremde Tussi über ihn lustig...Und überhaupt die ganze Umgebung stresste ihn total! Das war als Blickte man in eine durchgewühlte Spielzeugkiste...Hier war nichts gleich oder überhaupt Systematisch geordnet.
      "Keine Sorge...Das glaub ich dir aufs Wort, so Temperamentvoll du gerade bist. Ich würde mich auch nicht zurückhalten.", rutschte es Harveys heraus und sogleich ertönte schon ein erneutes Geräusch.



      .....
      Langsam kam Harvey eine erneute Vermutung, die ihm überhaupt nicht gefiel....
      Doch erst mal wollte er sich mit dieser Jungen Frau gut stellen denn wenn sie auch eigentlich Junge war...Sollten sie doch zusammen halten als sich jetzt gegenseitig zu verprügeln!
      "Hör mal, mir geht es so wie dir! Mir wurde auch meine Aubergine genommen!"



      ....
      Eh?
      Wieso sagte er was Anderes als die Person vor sich?
      Aber besser noch es bestätigte seine Vermutung.
      "Ich glaube ich kapiere es langsam! Beschimpfungen und Obszöne Wörter werden Zensiert wenn wir sie aussprechen, schau mal...Das ist total Banane! Was für eine Butterkeks!
      Alter...Das klingt als will eine Einkaufsliste machen."

      Das war wirklich verrückt!!
      "Aber wieso sagst du Baguette wenn du von deinem Baguette redest aber wenn ich von meiner Aubergine rede ...Warte eine Sekunde...Geht es hier um die Größe?!"
      . . .
      Die Erkenntnis traf Harvey wie ein hieb an denn Kopf, scheinbar schien das diese Merkwürdige Umgebung genau so lustig zu finden denn plötztlich ertönte erneut das gelächter aund Applaus als hätte Harvey ein unglaublich guten Witz gerissen.
      War das eine Verfluchte Sitcom-Show ?!



      "Alter ...."



      Er würde NIE wieder so viele Mikados essen...Das war ein purer Fibertraum und er hatte das ganz bittere Gefühl das es erst der Anfang war !
      Konnte er bitte ganz schnell wieder Wach werden?! Er Hasste solche Shows...Dieses Künstliche Gelächter gab ihn Kopfschmerzen und ließ einen nur Fremdschähmen!
      Believe Me ~

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    • Kiri Nisemono

      Hoch am Horizont strahlte die wärmende Sonne - durch ihr Licht erwachten die Farben der Traumwelt zum Leben. Kunterbunt wirkten selbst die Wolken, die durch einem feinen Windzug ihre Wege passierten, sie waren geformt wie Zuckerwatte und schmeckten bestimmt auch süßlich, wenn man in sie hineinbiss.
      Alles in diesem Ort war so übertrieben schön dargestellt, das es für jeden echten Künstler sich als eine Herausforderung darstellte nur eine weitere Sekunde hier zu verbringen.
      Doch war Kiri jemand, der sehr wohl nachgeben konnte und auch, wenn er diesen Kitsch an Harmonie nicht sonderlich teilte - blickte er in die versteckten Risse hinein und fand darin seine Freude. Hervorragend - Es konnte gar nicht besser sein.




      "Ich werde nicht zu lassen das meine Freunde verletzt werden...Meine Vorstellungskraft und Fantasie ist viel zu stark! Ich werde nicht zu lassen das [i]du die Kontrolle über meinen Traum hast."[/i]

      Gemütlich legte Kiri seine Hände auf den von der Sonne gewärmten Kopf und blickte in die von Glitzer übersehenen Ferne. Es war wirklich lustig, schon lange hatte ihn jemand eine Ansage gemacht - nur wenige wehrten sich mit Händen und Füßen gegen den Erschaffer.
      Ohje, wie sollte er da nur gegen den Erdwächter ankommen? Ob er die Sonne erloschen sollte - dann verschwanden auch die Farben?
      Aber nein! Es war tatsächlich nur vom Vorteil, dass sich die eigentlich langweiligste Witch ihre eigene Welt aufbaute. So schön beschützt - so prachtvoll und extrem, dass sich nie jemand Gedanken über den wahren Kern machen würde.
      Kiri würde wohl ab heute seine Worte zurücknehmen, vielleicht war ja Wyatt gar nicht langweilig? Denn anders als der Luftwächter versuchte er nur...ein Happy End zu erzeugen - keine Toten...Keine Verletzen! Nur Glück und Freude!

      "Hachja...Die Welt, komplett eingehüllt in Helligkeit ...Herzlichkeit! ♡..."



      "...So eine Schande, dass solch' Positivität so schnell seine Farben verlieren könnte...Wie eine Tapete, die kurz davor ist abgerissen zu werden."

      "Ich Zauber uns ein schönes Happy End!"

      Entspannt saß sich Kiri auf seinen Stuhl hin, er hatte Lust auf Entertainment - Spaß - Unterhaltung! Wieso denn auch nicht, wenn es der Erdwächter so wollte?
      Er sollte sich bloß nicht zurückhalten und dabei die wunderschöne Schatztruhe nicht vergessen.
      Die Quälgeister dieses Mannes waren aufgeregt und leckten wie auf der Suche nach Salz an dem Regenbogen entlang - obwohl sie doch keine Zunge besaßen, erzeugten sie eine violettes Plasma, was vom Himmel hinuntertropfte.

      "Lieber Lord, gedulden sie sich ein wenig - sie schlafen immerhin also wird ihre Zeit nicht verschwendet.~ Wie bei einem guten Kinofilm muss man eben den Entspannungsprozess beobachten, bevor die wahre Spannung hervor trifft."




      "Wissen Sie...Ich liebe genauso wie dieser Primitivling bunte Farben - ich liebe den Glanz - das Schimmern - die Stärke davon. Sie werden von Licht erzeugt und von der Dunkelheit verschlungen...Ein wahrliches Wunder, dass nur so stark Menschen zugute kommt! Durch sie fühlen sich die meisten lebendiger - und finden die Welt eindrucksvoller."


      Gelassen überkreuzte er seine Beine, die Flügel auf dem Rücken zogen sich an seiner Hüfte zusammen. Die Tentakel dienten ihr als Armlehne, die in dieser Gestalt mit Tattoos überdeckt waren. Ein Buch schwebte hervor, mit einer Schriftart und Sprache, die schon lange ausgestorben war. Seine Quälgeister blätterten für ihn um, während seine Augen um die Wörter schweiften. Dabei trank er genüsslich seinen leckeren Früchtetee, bevor er wieder zu Sprechen begann.

      "Doch jeder weiß, dass Farben nur ein Trugbild sind - Eine Einbildung! Etwas, was schnell weggenommen werden kann. Unser Erdwächter hier...mag es in der Ordnung eines Deckfarbkastens zu stecken, weil er genau dieses Prinzip nachgehen möchte, denn da hat alles seine Richtigkeit. Er verbringt...das Leben eines Trugbilds - Wie die Farben möchte er eindrucksvoll sein."



      "Genießen wir unser warmes Getränk und beobachten sie dabei wie die anderen 4 mit dem Trugbild leben können. Unser Wyatt hat sich bestimmt eine kleine Show ausgedacht."



      Ineb Chevrier & Cabriel Valentine



      Benommen erwachte Cabriel im vielseitigen Blumenmeer, dass durch die verschiedenen Pflanzen eine überaus reizende Duftnote verkörperte, sodass sich Cabriel gequält die Nase zuhielt. Mit der anderen Hand rieb er sich die Augen, denn die Sonne strahlte so stark, als wollte sie ihn erblinden. Erst verstand er gar nicht, wo er sich befand? Hatte er einen Trip durch - Ist er beim Spazieren gehen eingeschlafen? Obwohl er sich versuchte aufzurappeln fühlte er sich noch so benebelt, er bekam sich gar nicht richtig wach.

      "Warum kommt es mir so vor als lacht mich die Wolke da drüben an? Das ist doch total Honigtorte! Huh...Honigtorte? Wie? Was?"



      Eine Stimme ertönte direkt über ihm und plötzlich überkam ihn die Erkenntnis, wo er hier gerade steckte. Dieses verrückte Ebenbild einer Welt- er brauchte nur in den Horizont zu sehen und wurde gedanklich von einer Regenbogen erdrosselt. Er fühlte sich leicht verängstigt und angewidert, es waren wirklich zu viele Reize auf Einmal, doch zugleich überkam ihn eine in sich steigende Freude. Denn war es wohl endlich soweit - die Witch befanden sich im Traum von Wyatt!
      Langsam erhob er sich von den duftenden Rosen - wie eine Schneewittchen aus ihrem Glassarg. Zwar merkte Cabriel, dass er sich anders in seinem Körper fühlte also sonst, doch galt seiner Aufmerksamkeit der Frau, die direkt über ihm sich gestresst umsah.



      "Wo...ist nur meine Kette? Wie kann das Herz von Kandrakar nur schon wieder verschwinden?!", schimpfte sie mit einer Hand auf der Hüfte, ihr Schmuck leuchtete voller Glanz - während ihre Kleidung von einem Ball - ein Abendkleid- erinnerte. Ihre Haarpracht war enorm, riesige Locken saßen nahezu perfekt und strahlten Ästhetik aus. Nur durch einen Satz wurde Cabriel klar, wer dies vor ihm sein sollte. Es war...vielleicht auf den ersten Blick eigenartig, dass dieser in weiblichen Form auftauchte...Doch, da sie in seinem Traum auch Kinder verkörperten, war es wohl nichts, was ihn lange bekümmerte.



      Ineb streckte den Kopf zu den vielen Regenbögen aus, er hatte genug Anime gesehen, dass er sich vorkam als wäre er Isekait worden! Nunja, dies würde wohl auch seine Form erklären, die er Minutenlang fassungslos an einem Fenster betrachtete, wo er sich ein wenig selbst reflektierte ehe er den Ort zu begutachten begann.
      Gerade noch...War er bei Gaston und unterhielt sich feinfühlig mit ihn und plötzlich steckte er in einem Körper, dass ihn stark an wirklich einige Isekai-Werke erinnerte! Er glich diesen Schurkinnen, die durch ein neues Leben von allem und jenem geliebt wurden.
      Auch in diesen Geschichten glitzerte die Farben übertrieben und maßlos!



      "Ineb...? Das bist doch du...Ich bins..Cabriel."

      Überrascht wurde er von seinem Gedankengang unterbrochen, er hörte eine Stimme ihn rufen, die er zuvor nie wahrgenommen hatte. Naja, eigentlich musste er sich gerade auch an seine eigene gewöhnen, genauso wie an das schwere Gewicht seiner Brust! Er traute sich gar nicht Mal etwas von seinem Körper zu berühren, da es kaum seiner selbst mehr entsprach. So also folgten seinen Augen der Stimme, die angeblich dem Luftwächter gehörte.



      Verwundert sah er zu Cabriel hinunter und musterte genauso wie bei sich einen anderen Körper. Moment, spielten seine Augen gerade einen Streich oder war es wirklich Cabriel, der sich unter ihr befand? Oh - Scheibenkleister! Als er die Wiese erkundet hatte trat er wohl versehentlich auf ihn drauf, dass sagte zumindest der Schuhabdruck auf seinem Lederrock. Vielleicht...hatte das Cabriel von seinem langen Schlaf erweckt? Ineb tat es jeden Falls sehr Leid, weswegen er Cabriel hoch half - seine Augen betrachteten ihn weiterhin vom Ganzen.

      "Nanu? Du...bist es, Cabriel? Ernsthaft? Du bist ja eine Frau---naja ich hier auch aber...Ehm..Warte- wie hast du mich überhaupt erkannt?", fragte Ineb verwundert, denn ähnelte er keines Wegs seinem eigentlichen selbst. War Cabriel ein Meister in Personenidentifizierung?



      Obwohl Ineb seine gesamte Kraft anwendete um Cabriel zu helfen saß sich die junge Frau nur sekundenspäter auf die mit Kissen versehte und Kuscheldecken versäte Bank, die direkt vor dem Schulgebäude platziert war. Müde streckte sie sich während Ineb sein Blick nicht loslassen konnte. Es lag an dem Fashion, Ineb liebte Mode und plötzlich besaß der eigentliche Cabriel, der in Übergröße seinen Weg ging hautenge Kleidung, die beinahe einem Model ähnelte. Es war faszinierend und zugleich kapierte er nur noch weniger was hier eigentlich los war. Dazu wollten ihn noch ein paar andere Gedanken durchdringen, jedoch...fühlte er sich wie dem Gas ausgesetzt, er konnte sie nicht klar zusammenreimen, weshalb er sich erstmals auf das Hier und Jetzt konzentrierte.

      "Du hast vom Herz gesprochen - deiner Kette. Da wurde es mir ziemlich klar."




      Zugleich nickte zwar Ineb, jedoch war ihr Gesicht deutlich angespannter. Er fragte gar nicht nach, warum es für Cabriel ganz natürlich vorkam, wieso Ineb eine Frau war. Denn kam ihn die Antwort wie von selbst, als er sich an den ersten...abscheulichen Traum erinnerte.

      "....Ca-Cabriel...Sag mir nicht, dass wir uns in einem dieser Träume befinden!"

      "Ja, da bin ich mir sicher."

      "...Warum sagst du das nur?!"

      "...Weil es die Wahrheit ist?"


      "J-ja. Schon kapiert aber reagier, doch wenigstens genauso geschockt wie ich!"

      "...Okay..."

      "..........Oaargh! So ein Galette des Rois! OH, wieso sprech ich ganze Zeit Süßspeisen aus?!"



      Wie konnte dies nur schon wieder passieren, meinte es dieser Supporter ernst? Wollte er wirklich jedes Teammitglied bei den Witch testen? Nur um ihnen zu helfen?
      War es wirkliche eine Hilfe, wenn alle in Frauenkörper steckten - in einer Welt, wo viel zu viele Farbeimer auf den Boden geworfen wurden?
      Während sich Cabriel nun auch im Fensterspiegel bemusterte, hob Ineb ein wenig sein Kleid um es hin und her zu schaukeln.

      "Das...Ist alles so schwer! Genauso wie die Haare, wie können Frauen nur solch eine Mähne mit sich tragen.", beschwerte sich Ineb und seine Äuglein folgten das Muster des Kleides.
      Naja...Attraktiv fand er sich schon. Eigentlich hatte er gegen nichts einzuwenden ,es war wohl eine Macht der Gewohnheit. Eine Frau zu sein fand er auch gar nicht so schrecklich, solange er wieder in den Körper eines Mannes zurückkehren konnte. Immerhin konnte er Amy wohl schlecht verkündeten ihn jetzt bitte als eine Frau zu lieben- sie würde ihn doch garantiert zum Mond schicken. Es hatte seinen gewissen Reiz und je länger er so sich selbst betrachtete, desto mehr gefiel es ihm. Merkwürdig, dabei hatte er nie den Reiz gefunden sich in Frauenklamotten zu sehen.



      "A...Auch, wenn wir jetzt so niedlich sind...und es irgendwie auch aufregend ist. Und alles so bildschön ist! Heißt es nicht, dass wir zugleich auch in einer Falle sind?", fragte er nach Cabriels Meinung während er auch wieder im Fenster sein Makeup ansah und wahrlich beeindruckt war. Nur das Tattoo an seinem Hals fand er merkwürdig, was waren das nur für Sterne?


      Cabriel selbst war froh schon öfters in Frauenklamotten zu stecken, sodass er zwar erst einen kleinen Schock bekam, nachdem er den Absatz an seinen Stiefeln bemerkte...doch war es nichts, was ihn nun am Gehen verhindern könnte. Er beachtete nur Kurz sein Aussehen, denn so stark interessierte es ihn auch wieder nicht - die Erscheinung würde nichts an der Situation ändern, auch wenn er sich fragte wieso ausgerechnet sie weiblich waren? Was löste dies in Wyatt aus? So lauschte er Inebs Kummer, um ihm eine Antwort zu schenken.

      "Falle...Ist vielleicht ... Nicht das richtige Wort.", sagte er zwar doch überdachte seine Meinung, als er an seinen eigenen Traum nachdachte. Vielleicht hatte er gar kein Recht es abzustreiten, auch wenn er es sich schwer vorstellen konnte, dass Wyatt sie locken wollte, wie er es tat?

      "Ich glaube aber, auch wenn es hier so...Reizend ist --und wie du sagst bildschön...Sollten wir die Augen nur weiter offen halten. Wir müssen erst herausfinden wen der Traum gehört und hoffen...das wir zu ihm durchgreifen können, bevor der Traum ihn einnimmt. Es ist schon merkwürdig, dass wir nicht alle auf der selben Stelle erwachten und---"



      Spartanisch ergriff Cabriel das Wort, normalerweise schonte er seine Zunge, doch wollte er Ineb ein Ziel vor Augen geben. Denn immerhin kannte er noch die Worte, die Ineb sagte, nachdem er sich von den Witch eigentlich löste. Ihn wunderte es schon, dass dies Ineb gar nicht in den Sinn kam, doch bevor er weitersprechen wollte erhallte eine Trompete, die so klang als wollte sie die traurigen Worte von Cabriel bestätigen.



      "Waaah!", kreischte Ineb entsetzt sodass auch Cabriel sofort von der Bank aufstand. Vor starken Herzrasen drückte sich Ineb so fest wie möglich an Cabriel, sodass er das rosahaarige Mädchen an seiner Wange spürte. "Was war das denn!?", fragte sie unbeholfen wie ein Hase, der vor dem Wolf aufschrak.

      "Ich glaube...Das war ...eine Art Soundanlage für Hintergrundgeräusche?"
      , erklärte Cabriel erstaunt vernünftig, da ihn der Gedenke selbst beruhigte. Für ein paar Sekunden umklammerte ihn Ineb so fest, wo sich Cabriel fragte ob sie sich jemals so nah waren? Für den Herzträger kam er sich oft war wie...Luft, was nicht umfasst werden sollte. Deswegen fand er es nur noch mehr verwunderlich, dass er gerade Inebs Safe-Zone spielte.



      " MEIN BAGUETTE IST WEG!!!!"

      Ein Schreien folgte genau aus dem Schulgebäude, es klang fürchterlich nah, sodass Ineb sich losriss und vor Schreck ihre Hand als Schutz hochhob.

      "Und Das? Was war das?! Oh mon Dieu!"

      Eine neue Stimme zu hören erfüllte Cabriel mit einer kleinen Freude, sodass er unbekümmert anfing zu lächeln. Der Traum von Wyatt begann sich in die Wege zu setzen, weswegen er keine Mühe scheuchte um nun genau in das Fenster hineinzublicken. Nachdem er sich press an das Fenster mit der Stirn lehnte, sodass es einen Abdruck hervorrief sah er zwei weitere Mädchen und begeistert wendete er sich wieder zu Ineb.

      "Das waren die Anderen! Lass uns schnell ins Schulgebäude, bevor sie verschwinden.", trotzte Cabriel vor befremdeten Aufregung, die Ineb so gar nicht kannte, sodass selbst das in seinem Frauenkörper Unbehagen auslöste.



      Jedoch stimmte ihn der Herzträger zu und geschwind machten sie sich auf den Weg, um die Haupttür zu finden. Komisch war das Gebäude schon, so ganz ohne Dach. Wenn die Personen laut genug waren, konnten sie die genau hören. Auch, wenn sie nicht ganz begriffen was sie wegen Baguette und Aubergine aussagen wollten.
      Im Klassensaal angekommen musste sich Cabriel ducken, um nicht von einem...Bunstift?! angegriffen zu werden, der wohl schwerelos seine Runde drehte. Im gleich Zug sah er die vielen Regenbögen, die den Klassensaal schmückten als wäre dies ein Klassenraum für Magier. Es war so bizarr, dass Cabriel von den Farben wirklich schlecht wurde - es brannte ihn ins Augenlicht hinein...Aber was hatte er sich bitte anderes vorgestellt? Es drehte sich immerhin um Wyatt...Irgendwo...War hier sicherlich auch etwas Farbloses, doch niemals würde es ihnen einfach dargestellt werden. Er fragte sich...wie viel Licht sich wirklich in Wyatts Seele verkörperte, um solch ein Farbenspiel zu erzaubern? Ganz anders als bei ihm, war sein Traum eher fantasievoll als realistisch.

      Mitten im Raum standen die zwei Mädchen, die eine mit rötlicher Haarpracht und Blässe in ihrem Gesicht, während die andere vor Aufregung Rosarot wurde und weißblaue Haare trug. Konnte er...einfach von den Farben ausgehen, wer jemand ist? Andererseits demonstrierten sie genau ihren Charakter.

      "Hey, ihr zwei...Ich bins Cabriel. Und das hier ist Ineb - wie ihr sicher selbst erkannt habt befinden wir uns in einem dieser Träume und...Sind nun...Frauen.", begrüßte er die beiden und gab ihnen zugleich eine Erklärung, denn wollte er nicht lange, dass sie alle ihre Ratlosigkeit ausgesetzt waren. Er wollte...die Welt erkunden und nicht vor dem Start schon aufgeben. Zur gleichen Zeit fragte er sich, wo Wyatt steckte? Er war bestimmt genauso bunt wie die Welt hier.


      Verwundert sah sich Ineb erst Mal um, bevor er sich zu den anderen wendete. Diese schwebenden Gegenstände...Der strahlende Glanz der Fenster...das Widerspiegeln von Harmonie und Reinheit. Er hatte schon lange nicht mehr das Gefühl von einer Welt eingesogen zu werden - die er schön und zugleich total beängstigend fand. Er mochte Kitsch...genauso wie er Farben mochte - aber das nicht Mal kleine Staubflocken im Klassensaal empor schwebten, wie es in einem Klassensaal üblich war, zeigte genauso das sie in einem Traum waren.



      Auch er bemerkte die zwei Mädchen und war gänzlich geschockt - Warum waren denn alle hier so niedlich? Er musste zwei Mal überlegen, wer hier so vor ihm stand?! Denn eine Frau war ziemlich zierlich, ihr Haare waren fast Jungenhaft und doch passte es wirklich gut zu ihr. Wenn die Nebelblauen Augen nicht wären, hätte er wohl lange darüber nachgedacht, doch musste es einfach Harvey sein! Er hatte sich wirklich gut seine Farbe gemerkt, nachdem er mit ihm so festen Augenkontakt hatte. Das Mädchen im kurzen Kleid sah höchst unerfreut aus, besonders aber mochte sie es wohl nicht, dass sie in einem Frauenkörper steckte - oder aber es lag an ihrem Kleid. Ineb kam zur Erkenntnis, das dies sich um Tyler handeln musste, denn glaubte er kaum, dass sich Wyatt über solch' ein prächtiges Kleid beschweren würde - naja vielleicht etwas über die Kürze, aber bei...dem Kerl wusste man ja nie.

      Schwungvoll strich sie sich über ihre großen Locken, sodass sie kurz in der Luft wehten. Ihre Augen strahlten nahezu Sterne aus, ehe sie selbstbewusst zu Lächeln begann.

      "Ah! Sagt nichts weiter! Ich weiß genau, dass ihr Harvey und Tyler sein müsst! Fantastique!"



      "Schön, das wir fast vollzählig sind! Zusammen...Ist das alles hier weniger...Ehm nein, vergesst es! Oh Mann, ich versthee nicht wieso wir Frauen sind aber ihr seid alle sehr niedlich! Das ist wohl nicht euer Traum...Also..."

      Direkt nach Inebs Ankündigt erklang ein leises Klatschen, so als ob es ihr Comeback feierte, was ihn direkt ablenkte. Ineb erfreute es zwar weitere Mitglieder der Witch zu finden, doch irgendwie...fühlte er ein wenig seine Nervenbahn aufkochen. Wollte er nicht eigentlich...Sie nicht mehr wiedersehen? Es war irgendwie...eigenartig, so im Rausch des Regenbogens. Ineb fiel es sogar schwer zu sagen, dass dieser Ort für ihn erscheckend vorkam - mehr wie ein Horrorfilm, dabei...ergab das ganze gar keinen Sinn. Andererseits...war Cabriels Traum auch mit einem Geburtstag gedeckt worden.

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Harvey Bell & Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyons

      "Hey, ihr zwei...Ich bins Cabriel. Und das hier ist Ineb - wie ihr sicher selbst erkannt habt befinden wir uns in einem dieser Träume und...Sind nun...Frauen."
      Die Situation war wirklich Bizarr und dann kamen auch zwei weitere Mädchen auf sie zu!
      Tyler runzelte jedoch die Stirn als diese sich sofort mit Namen vorstellten und alle Verwirrung deutlich aufklärte....
      Das hieß also das....
      Tyler wusste nicht ob er Erleichterung verspüren sollte oder nicht, es war gut das er nicht allein hier war aber das diese Träume nun wieder los gingen gefiel ihm überhaupt nicht!
      Sie vier könnten nicht unterschiedlicher aussehen...Er selbst kam sich unglaublich Klein vor!

      "Ah! Sagt nichts weiter! Ich weiß genau, dass ihr Harvey und Tyler sein müsst! Fantastique!"
      Bevor Harvey oder Tyler etwas sagen konnte klang die größte von Ihnen so Selbstbewusst und....Französisch das es mehr als deutlich war wer diese Schönheit war!
      "Ineb!!", stieß Harvey trotzdem überwältig aus, sie sah aus wie eine Prinzessin!!


      Das Mädchen das sich eben vorgestellt hatte war dann wohl ganz offensichtlich Cabriel, nun waren sie wirklich etwas klüger...So hätten sie sich sicherlich niemals erkannt!
      Er versuchte das Geklatsche zu ignorieren. Harvey war nur froh das es Ineb hier war...Das bedeutet wohl er schlief gerade irgendwo auch....

      "Schön, das wir fast vollzählig sind! Zusammen...Ist das alles hier weniger...Ehm nein, vergesst es! Oh Mann, ich versthee nicht wieso wir Frauen sind aber ihr seid alle sehr niedlich! Das ist wohl nicht euer Traum...Also..."
      Nun sprach Ineb das deutlich wesentliche an!
      Tyler nickte ernst jetzt wo er halbwegs denn Verlust seines Baguettes überwunden hatte mussten sie Nägel mit Hammer schlagen!
      "...Das ist GANZ offensichtlich Wyatts Traum, er hat öfter davon gefaselt das seine Lieblingsrolle bei irgend so eine Romantischen Serie auf einer Schule war..."



      "Nur ist die Frage wo er steckt, aber in diesem Bunten durcheinander würde man nie etwas wieder finden....", seufzte Tyler genervt.
      Lieber wäre es sie wären jetzt auch in irgend einer vernünftigen Erinnerung von Wyatt anstelle dieses wirren Fibertraums!
      "Hier gibt überhaupt nichts einen Sinn...Mir wird richtig schlecht. "
      Mit diesem Worten lehnte sich Tyler an einen der Tische an und bemühte sich, sein Blick nicht weiter umher schweifen zu lassen.
      Immer wieder scheuchte er genervt mit seiner Hand dieses Gelbe Vögelchen weg das entweder um ihn herum flatterte oder auf seinem Kopf landete....Alles hier war wirklich grauenhaft!
      "N-nun bestimmt ergibt alles noch sein Sinn.", versuchte Harvey etwas Optimistischer zu klingen.
      Zögerlich ging er dann Näher zu Ineb...Er konnte es nicht weiter aufschieben, jetzt wo er hier war....Musste er ihn darauf ansprechen!
      "Ineb...Ähm....Ich hoffe es ist okay wenn ich frage aber...Weiß du ich---eh....Wir haben uns Sorgen um dich gemacht."



      "Vielleicht könnten wir in ruhe darüber reden was heute in der Uni war? Es---"
      Bevor Harvey weiter sprechen konnte sprengt ein Regelrechter Glitzer-Regenbogen denn ganzen Raum das nichts mehr zu erkennen war außer Bunter Farben.
      Hörbare Schritte waren zu hören und ertönte ein lauter Applaus als wäre nun der Auftritt eines ganz besonderen Promis!








      "TAAAAADAAAA~♥! Wyatt ist daaaa~"
      Erklang etwas schrill eine Stimme und mit einem mal zerplatzte das Bunte wieder und wie aus dem nichts, als wäre es eine Zauberkunststück stand zwischen den Vieren ein Bunt gekleidetes Mädchen wie aus einer Zirkus Show.
      Sie machte eine Auffällige Pose und genoss denn Applaus merklich in vollen Zügen!



      Ihr plötzliches auftreten wie ein Konfetti Böller hatte Tyler etwas vorschreck gegen den Tisch zurück stoßen lassen.
      "Entschuldigt, entschuldig meine Verspätung aber ich hab mich wohl verlaufen~", witzelte Wyatt bester Laune und streckte die Zunge ein wenig raus. Beinahe als müsste er das unsichtbare Publikum weiter bei Laune halten.
      Dann öffnete sich Wyatts Mund erstaunt und mit Funkelnden Augen sah er in die Runde:
      "OOhhhhhh~! Ihr seht alles SOOOO Toll aus! Richtig Hübsch! Tyler sieht aus wie eine Mysteriöse Tsundere! Harvey ist ein süßer Tomboy! Cab eine niedliche Dandere oder?? Und Wohaaaa Ineb! Du bist eine wahre Schönheit! Du klaust mal wieder allen das Rampenlicht~!"



      "Ihr würdet in Love is Orange bestimmt zu den beleibtesten Mädchen zählen, schade das keiner von euch die Serie kennt! Hm~ Egaaaal! Euch würde bestimmt jeder Daten wollen! Aber willkommen in meiner Traumwelt!"
      Havrey war ganz sprachlos von Wyatt auftritt, wie es wohl alle erwartet hatten war Wyatt genau so Bunt wie seine Traum Welt hier....
      Ihn überraschte es aber das Wyatt so viele Anime begriffe kannte...War er auch ein heimlicher Nerd???
      "Ähm...Danke....?? Aber sag mal....Du sagst Meiner Traumwelt....Hast du etwa...Einfluss auf das ganze hier?"



      Denn Anderes als bei bei Cabriels Traum wirkte Wyatt überhaupt nicht verwirrt wie sie oder verunsichert, es war so als lief alles genau wie Wyatt wollte....Das konnte unmöglich Einbildung sein.
      "Ohh, ganz genau!", stimmte Wyatt ein und zog dann die Augenbrauen zusammen als er nun endlich etwas ruhiger sprach:
      "Wisst ihr....Leute....Als ich spürte das wir wieder in diese Träume fielen ist mir Bewusst geworden das ich in den letzten Tagen zu allen von euch, mich nicht gerade von meiner besten Seite gezeigt habe...Also habe meine ganze Energie hier reingesteckt damit keine Gefahr für euch entsteht! Ich möchte euch hiermit endlich zeigen wie Ernst mir die ganze Sache ist! Es tut mir wirklich aufrichtig Leid....Ich hab jeden einzeln von euch unsagbar gerne! "



      "Auf denn ersten Blick ist diese Welt für euch vielleicht etwas sehr schrill und Bunt aber so sieht es oft in meinen Kopf aus...Es war der einzige Weg um die Kontrolle über den Traum zu behalten...Ich meine die ganze Sache aber wirklich ernst, dafür das mich unpassend benommen habe will euch hiermit ein großen Gefallen tun! Ihr könnt sogar jederzeit diese Traumwelt verlassen, schaut raus...Ich hab für uns sogar eine Exit Türe bereit gestellt!"
      Tatsächlich stand nun mitten auf dieser Bunten Wiese vor dem Schulgebäude eine Rote Türe mit der Aufschrift Exit darüber....



      Tyler der das sah blinzelte unfassbar...War das wirklich Wyatt ernst?! Er konnte diesen Traum dieses Supportes einfach so beenden? Dann...war der ganze Scheiß ja vielleicht doch gar nicht so Angst einflößend!
      Doch bevor sich Wyatts Freunde dazu entschieden das mit dem Ausgang als vordersten Priorität zu nehmen, kletterte er auf den Lehrerpult und stellte sich selbstbewusst darauf.
      "Aber bevor ihr geht möchte mich richtig bei euch Entschuldigen mit einem Großartigen Geschenk! Warum direkt gehen wenn ich euch heute Nacht vielleicht euch einen der SCHÖNSTEN Träume schenken kann? Egal was es ist....Ich kann es für euch wahr werden lassen! Ich möchte das ihr Spaß habt und auch wisst wie gut ich euch kenne! Also wenn ich um Trommelwirbel, bitten darf...~!"



      Er hob seine Arme hinauf wie bei einer Beschwörung und warf dabei Konfetti in die Höhe:
      "Haaaabt soooo viel Vergnügen wie ihr wollt, in Wyatts-Traum-Welt ist nichts Unmöglich~!"



      "Und als erstes ist mein süßes Täubchen an der Reihe!!"
      Mit diesen Worten fielen wie bei einem Regenschauer über Cabriel hinweg eine große Ladung an Spielekonsolen, Controller und alles weitere Dinger die das Gamer Herz höher schlagen ließ. Umwickelt waren alles von schrillen Bunten Farben.



      Fast schon Glücklicherweise landete keines davon auf Cabriels Kopf oder ging beim Aufprall am Boden Kaputt.
      Dazu funktionierte alles ohne Strom!
      Wie eine kleine Welle, formte sich in der Ecke des Klassenraums eine weiche Sitzecke mit großen Kissen.
      "Du kannst so viel spielen wie du möchtest, egal welches Spiel du haben wolltest es ist alles dabei! Auch Schalldichte Kopfhörer, du kannst ganz ungestört sein."



      Als nächstes hörte man von draußen auf einmal....Platschende Geräusche und das murmeln von leisen Stimmen.
      "Nun ist Tyler an der Reihe! Selbstverständlich hat dieses Schulgebäude auch einen Schulpool! Laut Stundenplan dieser Schule haben gerade die Jungs Schwimmunterricht, sie haben sicherlich nichts dagegen wenn eine Lieblichkeit wie du sie dabei anfeuert und zu schaut~"



      Tyler zuckte etwas als er das hörte und wagte ein leichten Blick in die richtung woher das platschende Geräusch kam.
      Sogleich stieg in ihm Hitze ins Gesicht...Was zu Hölle....War das wirklich Wyatts ernst?
      "Ehhh....S-schon okay! Wyatt...Ich denke ich bevorzuge es lieber zum Ausgang zu gehen....Das alles ist zwar echt Nett von dir gemeint aber...."
      Wieso sollte er von heißen Kerlen in einem Pool Träumen wenn sein schönster Traum gerade in der Realen Welt neben ihn lag?
      Er brauchte...sowas wirklich nicht....
      Er....war...ja nicht...so...Trieb gesteuert....das ihn ....sowas Reizen würde....



      Plötzlich erklang eine Stimme der besagten Schüler vom Pool etwas lauter:
      "Oh Mann...Der Pool ist ganz dreckig, wir müssen ihn erst Sauber machen Jungs...! Das wird echt Anstrengend, holt denn Wasserschlauch! Und hört auf euch gegenseitig damit zu Bespritzten! Uns fehlt gerade eine weitere helfende Hand...."



      Tyler spürte wie begann sich Speichel in seinem Mund zu sammeln...Klar das diese Unschuldig Klingende Worte nicht Zensiert wurden aber in seine Kopf klang das gerade mehr als zweideutig!
      Mit errötende Gesicht bewegte sich Tyler unaufällig dann doch in richtung Türe um ein besseren Blick auf denn Pool zu erhaschen.
      "N-Naja...Hehe....es...Ist ja nicht schlimmes dabei für ein Paar Minuten länger in dem Traum zu bleiben...Hehe...."



      "Wartet auf mich...Jungs ich Helfe euch! ich kenn mich mit Sauber machen aus!", rief Tyler der sich ein lüsternes grinsen nicht verkneifen konnte und schneller als man Blinzeln konnte zum Pool verschwand.
      "Ähh Tyler warte mal!", stieß Harvey aus der jedoch nur noch sah wie dieser davon stürmte.
      Bildete es Harvey nur ein oder begann...Wyatt sie mit seinem Geschenken voneinander....Zu Trennen?
      Ihm wäre eigentlich lieber dann die Zeit zu Nutzten um zu reden...
      Vielleicht tat er das jetzt auch----
      "Nya~ Entschuldigung....Kannst du uns Helfen?"
      Plötzlich erklang neben Harvey eine kindliche leise Stimme.
      Es war ein Knie großes niedlichen Katzen-Mädchen das mit ihren großen Äuglein zu Harvey hoch blinzelte.



      Aber sie war nicht allein, wie eine kleiner Schwarm kleiner Tierchen versammelten sich eine Handvoller dieser süßen Mädchen um Harvey wie Entenküken ihre Mutter.
      Sogleich war Harvey von der Niedlichkeit überwältig.
      "Oh mein Gott....Sind die SÜß!! Diese Ohren und uhhaaa....Es werden ja immer mehr!"



      Die waren ja wirklich verboten niedlich! Auch ihre Stimmen waren so zart und unschuldig das Harvey glaubte gleich ein Herzinfarkt zu bekommen.
      "Womit braucht ihr denn...Hilfe?", fragte Harvey sogleich nach, wie konnte man da nicht seine Hilfe anbieten wenn die schon so lieb fragten??
      "Wir...wollen einen großen Blumenstrauß für unsere Mama machen! Bitte...Bitte Hilf uns dabei, Nya?"



      Eines der kleinen Mädchen Kätzchen reichte ihm eine der schönen Blumen von der Wiese...Das war wirklich Goldig!
      Das würde sicherlich auch nicht so lange dauern....
      Zudem schauten ihn alle diese süßen Kätzche so hoffnungsvoll an...Als wäre er ihr Retter in letzter Sekunde.
      "Oh natürlich! Ich helfe euch gerne! Wie kann ich da Nein sagen?"



      Freudig bedankten und kicherten die Kätzchen als sie leicht an Harvey Kleidung zogen um ihn mit zur Wiese mitzunehmen.
      "Und für Harvey ein Meer-Süßer Nekos! Das sind die Kinder meiner besten Fantasy-Freundin! Sie wird sich sicherlich über denn Blumenstrauß freuen! Du bist ein toller Held Harvey! Die kleinen werden dir soooooooo Dankbar sein!"
      Wyatt grinste Munter, ihm schien es viel Freude zu machen denn Jungs mit dem allen eines Geschenk zu machen.



      "Uuuuund zu guter letzt, Ineb!~", schmunzelte Wyatt der nun vom Lehrerpult runter stieg und näher auf ihn zu kam.
      Sachte beugte er sich nach vorne und sah ihn von unten weiter Lächelnd an, jedoch war die Stimme von Wyatt tiefer geworden als nur hörbar für ihn sprach:
      "Keine Sorge...Ich begleite dich direkt zum Ausgang, ich hoffe deine Katzenallergie wird durch die kleinen nicht ausgelösst.... Sicherlich hast du schon jetzt die Nase voll. Keiner zwingt dich länger als nötig hier zu bleiben...Ich würde dir niemals etwas aufzwingen wollen. Es ist das einzig richtige nach unserem Streit, ich möchte dir wirklich zeigen das ich deine Bedürfnis über meine Stelle."



      "Keiner Zwingt dich hier zu bleiben, lass denn Anderen ihren Spaß...Oder hast du doch noch einen Wunsch auf der Seele denn ich dir erfüllen kann...?"
      Sanft strich er bei denn Worten einer von Ineb locken leicht zurück um sein verstecktes Ohr dahinter zu betrachten.
      Während er sprach hörte man ein dumpfes, rappelndes Geräusch...Das jedoch mit denn lauter werden Umgebung Geräuschen überdeckt wurde.
      "Ich schätzte jedoch es wird keines sein das ich erfüllen könnte....~ Daher ist mein Geschenk für dich der Ausgang aus meiner Traumwelt, ich hoffe es reicht dir."



      Lord Korbos

      Währendessen saßen der Lord und Kiri weiter auf den Regenbogen und beobachten das Schauspiel.
      Mehr als Gelangweilt hallten die Worte von Kiri in seinem Kopf nach...
      "Lieber Lord, gedulden sie sich ein wenig - sie schlafen immerhin also wird ihre Zeit nicht verschwendet.~ Wie bei einem guten Kinofilm muss man eben den Entspannungsprozess beobachten, bevor die wahre Spannung hervor trifft."
      ....
      Geduld....
      Er wusste wirklich nicht auf was genau er hier überhaupt warten sollte...
      Von Hier Oben sah es aus wie ein albernder Kinder-Film....
      Kindern deren Wünsche erfüllt wurden....
      Etwas erinnerte ihn das ein Märchen das auch lange vergessen hatte...Alice im Wunderland....
      Dort ergab auch wenig Sinn...Hach...Es war Todlangweilig....
      Besonderes seinen Feinden dabei zuzusehen wie sie Spaß hatten...War wirklich ernüchternd.




      "Wissen Sie...Ich liebe genauso wie dieser Primitivling bunte Farben - ich liebe den Glanz - das Schimmern - die Stärke davon. Sie werden von Licht erzeugt und von der Dunkelheit verschlungen...Ein wahrliches Wunder, dass nur so stark Menschen zugute kommt! Durch sie fühlen sich die meisten lebendiger - und finden die Welt eindrucksvoller."
      ....
      Ihm reichte seine Schwärze....Die war ihm eindrucksvoll genug.

      "Doch jeder weiß, dass Farben nur ein Trugbild sind - Eine Einbildung! Etwas, was schnell weggenommen werden kann. Unser Erdwächter hier...mag es in der Ordnung eines Deckfarbkastens zu stecken, weil er genau dieses Prinzip nachgehen möchte, denn da hat alles seine Richtigkeit. Er verbringt...das Leben eines Trugbilds - Wie die Farben möchte er eindrucksvoll sein."
      War dem so?
      Er warf ein Blick nachdenklich hinunter, da er sowieso nicht lange mit Kiri Blickkontakt halten konnte war es ihm sowieso recht das er in einem Buch blätterte....
      Irgendwo führte er ja auch ein Trugbild...Nicht so Bunt wie sein Feind da unten aber mit dem Bild als Lordschaft, konnte man seine Umgebung beeinflussen.
      Vielleicht unterschätzte er das blende Bunt tatsächlich etwas...Nanu?



      "Genießen wir unser warmes Getränk und beobachten sie dabei wie die anderen 4 mit dem Trugbild leben können. Unser Wyatt hat sich bestimmt eine kleine Show ausgedacht."
      Die Roten Augen des Lord verfestigten sich auf Wyatt der seine Show abzog....Und obwohl dieser gerade so strahlte und lachte....
      Seine eigenen Mundwinkel Oben sich gar nicht....
      ....
      Dieser Typ war ja überhaupt nicht Glücklich.....
      ....
      Langsam begriff Lord Korbos das da sogar mehr dahinter steckte....Die Witch standen in einer größeren Gefahr als wie das alles eigentlich wirkte.
      Ob sein...Sohn das Schauspiel durchblickte oder sich auch von dem ganzen einlullen ließ...?
      Dann war die Sache mit denn Witch vielleicht schneller beendet als gedacht, bringen sich diese dummen Witch am Ende selbst gegenseitig um?
      "Das ist ja überhaupt kein Ausgang....", murmelte Lord Korbos nüchtern. Von hier Oben sah man es natürlich viel besser....



      Erst dachte der Erd-Wächter meinte die Worte ernst das er niemand in Gefahr war oder verletzt wurde aber....
      Hinter diesem Ausgang war.....Der Tod.



      Kurz überlegte er ob sich dem der Erdwächter überhaupt bewusst war aber jetzt wo er überhaupt keine Freude bei diesem spürte war es mehr als eindeutig....
      Hassten sich die Witch untereinander?
      Vielleicht wurde es doch noch Interessant....
      Believe Me ~

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    • Ineb Chevrier & Cabriel Valentine
      Kiri Nisemono


      "...Das ist GANZ offensichtlich Wyatts Traum, er hat öfter davon gefaselt das seine Lieblingsrolle bei irgend so eine Romantischen Serie auf einer Schule war..."

      Jetzt, wo Tyler es erwähnte war es für das lockige Mädchen mehr als nur einblendend. Besser gesagt war es wie eine Annahme, die er gar nicht wahr haben wollte. Am liebsten wäre ihm gar keine Traum gewesen, doch zu wissen, dass es ausgerechnet von dem Jungen stammt, mit dem er sich so zerstritten hatte, dass es bis zum Schlussstrich ging? Ineb wusste genau, dass er hier unbedingt raus wollte. Nicht wegen den kunterbunten Farben oder der lachhaften Atmosphäre, sondern einzig und allein wegen Wyatt.
      Eigentlich sollten diese Träume abgebrochen werden, denn bedeuteten sie nichts mehr - es war doch vorbei?
      Wie es aussah schien die Meinung von Ineb den Traummacher sehr egal zu sein.

      "Ineb...Ähm....Ich hoffe es ist okay wenn ich frage aber...Weiß du ich---eh....Wir haben uns Sorgen um dich gemacht."

      Seitlich blickt er zu Harvey und erhob seine Augenbrauen. Hmm? Sie hatten sich Sorgen gemacht? Aber, dass war doch gar nicht nötig, Ineb hatte doch ganz klar verkündet, was er vorhatte - er verschwand ja nicht spurlos, sondern hinterließ eine Nachricht. Naja, den anderen ins Gesicht zu sagen, dass er die Gruppe auflösen würde, hatte er sich genauso wenig getraut. Er wollte nicht, dass die enttäuschten Gesichter ihn doch noch überzeugten seine Konsequenz zu überdenken. Er machte es sowieso nur, weil es wohl das normalste Auskommen war. Die ältere Generation trennte sich genauso so, so wie die Generation davor. Er hatte sogar davon gehört, dass jemand Mal ersetzt wurde und darauf wollte er bauen, auch wenn seine Großmutter es selbst im Tagebuch geheim hielt, was dafür die Voraussetzung war.



      Plötzlich wurden die Mädchen von einem enormen Regenbogenrausch geblendet, was auf den Boden hinunterstreifte. So als kam ein Star dieser Show klatschte das imaginäre Pupblikum laut in ihre Hände, worauf Cabriel neugierig zu den Geräuschen sah.

      "TAAAAADAAAA~♥! Wyatt ist daaaa~"


      Stumm verschränkte Ineb daraufhin seine Arme, während Cabriel gar nicht erstaunter mit seinen wenigen Gesichtszügen wirken konnte. Hyperaktiv wie er oder besser sie Ineb noch kannte, begann er wie ein Wasserfall zu blabbern und machte jedem ein Kompliment. Es folgte keine Bewegung von Ineb bezüglich auf Wyatts Gesagtes - er hatte keine Ahnung was er damit meinte, dass er angeblich jedem das Rampenlicht klaute? Dabei war er doch gerade der, auf den alle Augen gerichtet waren...So auffällig bunt wie die Frau war. Waren das lange Öhrchen, die sich über ihren Kopf platzierten? Sie sahen...flauschig aus...



      Wyatt sprach über irgendeine Serie und Ineb fand sich wie im falschen Film vor, hatte das ganze hier noch eine Pointe? Was dachte sich der Supporter dieser Welt eigentlich? Wann kamen denn die Fragen, die sie beantworten mussten, damit sie endlich hier rauskamen? Unfassbar erklärte dann aber die Zirkusattraktion, dass sie angeblich die Träume am Kontrollieren war? Bitte? Wyatt allein? Daran glaubte Ineb nur schwer - wie sollte es denn Wyatt schaffen - er glaubte kaum, dass ihn nur seine Fantasie half.

      "Wisst ihr....Leute....Als ich spürte das wir wieder in diese Träume fielen ist mir Bewusst geworden das ich in den letzten Tagen zu allen von euch, mich nicht gerade von meiner besten Seite gezeigt habe...Also habe meine ganze Energie hier reingesteckt damit keine Gefahr für euch entsteht! Ich möchte euch hiermit endlich zeigen wie Ernst mir die ganze Sache ist! Es tut mir wirklich aufrichtig Leid....Ich hab jeden einzeln von euch unsagbar gerne! "

      Auch Cabriel war still und hörte genau Wyatts Worten zu, er hatte diese ganze Welt für sie entworfen? Die Entschuldigung setzte Cabriel bitter auf, die letzten Stunden haben ihn wohl sehr belastet und jetzt schaffte er es bevor Kiri etwas unternehmen konnte Hand in die Welt zu ergreifen. Das war...wirklich erstaunlich! Mulmig zu wurde ihm aber erst, nachdem Wyatt die Exittür erwähnte, die plötzlich so auf der Welt aufpoppte. Das pazifistische Ende existierte hier? Da, wo man einfach gehen konnte ohne irgendeine Errungenschaft gesammelt zu haben - ohne Geheimnisse zu lüften? Cabriel...konnte sich das nur schwer vorstellen, egal über wie viel Macht das Mädchen vor ihm demonstrierte.



      Obwohl Wyatt gerade ihnen einen Fluchtweg aus dem Traum demonstrierte, schenkte er ihnen genauso Leckerlies um sie vom Gehen zu verhindern. Er klang wie ein Dschinn, der mehr als drei Wünsche erfüllen konnte, so als wäre es seine Pflicht für Spaß und Vergnügen zu sorgen. So war das Konfetti wie der Beginn eines Zaubertricks, den nur der Erdwächter beherrschte.

      "Haaaabt soooo viel Vergnügen wie ihr wollt, in Wyatts-Traum-Welt ist nichts Unmöglich~!"



      Überrascht sah Cabriel hoch zu dem dachlosen Himmel - wie bei der Geschichte Sternentaler belohnte ihn der Horizont mit Glück. Nur war sein Glück keine Taler, es waren jegliche Konsolen, von neu bis alt - an die er wohl nie dran gekommen war. Irgendwo fand es Cabriel merkwürdig, aus welchem Kopfteil kam das aus Wyatt heraus? Kannte er sich...überhaupt wirklich mit Konsolen aus.
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      "Du kannst so viel spielen wie du möchtest, egal welches Spiel du haben wolltest es ist alles dabei! Auch Schalldichte Kopfhörer, du kannst ganz ungestört sein."

      ...Schalldichte Kopfhörer wollte er schon immer gerne haben, um die Welt von außen komplett auszulöschen. Ob er damit auch das Gelächter übertönen konnte? Auch, wenn die Konsolen nahezu fantasievoll waren - sicher nichts, was in der echten Welt so existierte war es dennoch ein Kunstwerk für einen Gamer! Er konnte ja wenigstens eine oder zwei Sachen austesten, oder?

      "Wow...Danke..."



      Ineb sah zu wie nach der Reihe jeder der Mädchen dran war, keiner schien wirklich von der Idee länger zu bleiben abgetan zu sein. Schwer grübelte Ineb, während er sich die Geschenke ansah...Cabriels Wunsch war ja noch schlicht und einfach, aber was sollte Tylers Wunsch darstelle? Eine Folge aus Baywatch, vielleicht? Seine weiblichen Hormone spielten wohl verrückt. Die kleinen Puschelmuffels neben Harvey war Anbeginn ja noch ganz süß, doch schnell merkte Ineb wie stark er doch auf Abstand gehen musste, denn nahmen ihn die Katzenhaare schon von weiten ein. Es war immer noch so gruselig wie extrem doch der Traum mit den Sinnen spielen konnte. In diesem Moment wollte er gar nicht wissen, was Wyatt sich bitte bei ihm ausdachte - doch gefiel es ihm nicht wie sich alle zu splitten begangen. Sie mussten doch sicherlich als Team hier raus, oder nicht?



      Vom Lehrerpult stand das farbenfrohe Mädchen auf und ging genau auf ihn zu - dabei kündigte er an, dass nun er dran war und Ineb erfreute dies so gar nicht. Nachdem Streit wieder so nahe an Wyatt zu stehen und dann noch in diesem Aufzug war total Fehl am Platz, sodass er nur noch enger seine Arme an der üppigen Brust verschränkte.

      "Keine Sorge...Ich begleite dich direkt zum Ausgang, ich hoffe deine Katzenallergie wird durch die kleinen nicht ausgelösst.... Sicherlich hast du schon jetzt die Nase voll. Keiner zwingt dich länger als nötig hier zu bleiben...Ich würde dir niemals etwas aufzwingen wollen. Es ist das einzig richtige nach unserem Streit, ich möchte dir wirklich zeigen das ich deine Bedürfnis über meine Stelle."

      ...Warum klang es nur bei ihm wie eine Drohung, anstatt die Erfüllung eines Wunsches? Die Art, wie Wyatt mit ihm sprach ließ sein Puls höher steigen, während sich ein feiner Schatten über sein ach so lächelndes Gesicht aufsetzte. Am besten hätte Íneb ihn auf der Stelle seine Backpfeife mit dem Seidenhandschuh zurückgegeben, doch wusste er, dass er nicht für körperliche Gewalt gemacht wurde.

      "Ahaa...Wie....nett von dir....", zischte Ineb angespannt aus sich heraus, während sie Wyatt genau an ihren Haarlocken spürte - als betastete er gerade ein Püppchen. Was fasste er ihn einfach so an? Er wollte ihn...wohl weiter aufregen, doch was ihn wirklich nervte war die Art und Weise wie Wyatt versuchte Honig in Inebs Maul zu stopfen. Wyatt würde ihm also nie etwas aufzwingen wollen - jetzt zeigte er Güte nach dem Streit und achtete auf Inebs Bedürfnis? Pah! Vonwegen!



      "Ich schätzte jedoch es wird keines sein das ich erfüllen könnte....~ Daher ist mein Geschenk für dich der Ausgang aus meiner Traumwelt, ich hoffe es reicht dir."

      Nachdenklich senkte sie ihren Blick zu Boden und ging von Wyatt auf etwas Abstand. Sie sah zwar die Tür, doch war das alles viel zu schön um wahr zu sein. So vieles war hier faul, gefolgt von der Sache, dass Wyatt angeblich der Meister dieser Kreativität war. Nein, dieser Macht. Dabei konnte er nicht Mal seine Erdwächter-Fähigkeiten richtig beherrschen und das demonstrierte er nur durch einen Versuch? Natürlich war sein Wunsch hier raus zu kommen, denn hatte er schon längst seinen Schlussstrich gezogen. Er wusste nun, was er zu tun hatte und das hatte nichts mehr mit Wyatt zu tun oder den anderen Jungs.

      "Wenn mich hier jemand wirklich zwingt hier zu bleiben, dann bist es nicht du...Spiel dich nicht so auf...", erwiderte Ineb kalt das Gesagte von Wyatt und verkündete ehrlich seine Meinung. Er glaubte nicht an irgendeine Stärke von dem Jungen, er zweifelte bei ihm an jedem Wort, nichts was er hörte war mehr als Schleimerei.



      Bei den Spielekonsolen betrachtete Cabriels jedes Teil, bis er merkte wie rosafarben und bunt doch diese Spiele waren - total ab 6 Jahren. Es war etwas, was nach Wyatts Vorstellungskraft ein perfektes Spiel sein könnte - über Liebe und Freundschaft. Allein das reichte ihn schon aus um die Konsolen zurückzulegen, denn um ehrlich zu sein wollte er diesmal nicht irgendeine Sekunde von der "Welt" verpassen, nur weil er sich nicht vom Bildschirm reissen konnte. Die Welt von Wyatt war viel mehr als irgendein Game bieten könnte - es war wie ein großes Abenteuer, in dem man vielleicht auch sterben konnte? Selbst in seinem Traum konnte er genau die kleinen Herzen in seinem Körper pochen hören, die seine Lebensanzeige demonstrierte.
      So drehte er sich um und stellte fest, dass Ineb und Wyatt sich noch im Klassensaal befanden, ganz allein. Er erinnerte sich daran was passierte, nachdem die anderen Witch-Mitglieder sich in seinem Traum aufteilen und sofort überstieg ihn ein kalter Schauder über den Rücken. Ob sie sich wirklich trennen sollten..? In den meisten Videospielen bedeutete es den Tod-- in Wyatts Traum vielleicht nur ein Game Over ohne Errungenschaften, jedoch konnte er es nicht 100% bestätigen.

      Geschwind versuchte er die anderen zu finden, es war erstaunlich dass er mit diesen klackernden Schuhen nicht stolperte. Ab und an sah er zurück zum Gebäude, denn wusste er nicht ob es eine gute Idee darstellte, die zwei so alleine zu lassen. Sie hatten sich immerhin schon in den Haaren gehabt und Ineb war sicherlich noch überzeugt die Witch aufzulösen, während Wyatt im Inneren angeknackst war.

      Von weiten sah er Harvey, wie er mit kleinen Tierwesen eine...Blumenkrone bastelte. Diesmal sollten sie vielleicht eher darum kämpfen, dass Ineb und Wyatt sich aussprachen - aber nicht alleine. Immerhin ging es hier in dem Traum vor allem um Wyatt - der Junge, der am meisten seine Gefühle durch ein seidenes Tuch verdeckte.




      "Harvey...Meinst du nicht auch, dass wir lieber Wyatt im Auge behalten sollten anstatt diesen Fabelwesen Beachtung zu schenken? Auch...wenn...alles hier sehr süß ist und fluffig möchte ich dich nur kurz an die kleinen Häschen erinnern, die sich über meiner Welt verteilt hatten und euch zerfleischen wollten?...Vielleicht hat Wyatt gerade wirklich die Kontrolle über all das hier ... aber wer weiß schon für wie lange?", verkündete er seine Sorge und beachtete die kleinen Fantasiewesen um ihn herum nicht - ihre Tieröhrchen waren irgendwo gruselig....Erschreckend große Kulleraugen besaßen sie auch noch.
      "Wenn das hier...scheitert werden wir entweder sterben oder Wyatt verlieren...Außerdem könnte es unsere letzte Chance sein Wyatts Konflikt mit Ineb zu lösen, bevor die Witch sich wirklich auflösen könnte."


      Cabriel sprach schnell, als ahnte er nicht wie viel Zeit sie hatten - er verspürte Druck und zugleich konnte es nur wieder seine Paranoia sein, die sich um ihn wickelte. Wer wusste, vielleicht irrte er sich ja und alles hier herum war wirklich nur flauschige Wölkchen - jedoch bezweifelte er es zu 100%...Kiri ging auf die Wünsche der Menschen ein und gerade versuchte Wyatt dies ihn nachzuahmen. Wer wusste schon, was er plante - er wollte nicht scheitern bis er wenigsten ein wenig von Wyatt Inneres wiederfand.

      "Du kannst ein besserer Held sein, wenn du Wyatt hilfst...Geh schon Mal zu den anderen, ich hole noch Tyler.", rief Cabriel schon laufend als wäre es beschlossene Sache. Je mehr er sich in Bewegung setzte, desto stärker wurde ihm bewusst, dass sie noch nicht einmal Wyatts Oberfläche gekratzt hatten.

      Minuten später befand sich Ineb an der Tür, er berührte sie mit seinen Handschuhe ehe er zu Wyatt hinunterschaute. Reizend war es wenigstens größer als sie zu sein, auch wenn es nur mickrige kleine Zentimeter waren. Wie eine kleine Liebkosung streichelte er mit den Fingerspitzen die Tür, bis sie ihren Mund kichernd öffnete.



      "Hihi...Du hast also den Traum unter Kontrolle, hm? Bist du dann überhaupt wirklich Wyatt? Der Wyatt den ich kenne kann nicht Mal im Kampf etwas erreichen, anstatt ein heimliches Techtelmechtel in der Küche herbeizurufen...Hast du nicht so stark herausposaunt, dass du gaaaaar keinen Einfluss auf deine Mitmenschen hast?", fing Ineb an reizvoll über das farbenfrohe Mädchen neben ihr zu spotten ehe sie den Augenkontakt von ihr suchte. Das hier war WIRKLICH eine Comedynummer wie vom Feinsten! Es begann zwar ganz süß aber wie jeder Schauspieler konnte keiner seine Maske auf ewig halten und bei Wyatt - war sie schon zu Beginn so Fake wie bei einem Amateur. Eins war ihm klar, diese Tür würde ihn nicht nach Hause bringen - höchstens in eine andere, verrückte Welt von Wyatt - und schlimmer als die hier wollte er keine Erleben.



      So löste er sich von der Tür und erhob arrogant seine Hand über die Hüfte, mit einem ernsten und kaltblütigen Gesichtsausdruck betrachtete er den Erdwächter, ganz genau...Er mochte dieses aufreizende Grinsen von Wyatt keines Wegs. Es war unbeschreiblich gruselig.

      "Verkauf mich nicht für dumm! Nehmen wir mal an du hättest wirklich die Macht dazu, würdest du mich doch nicht so einfach gehen lassen? Innerlich...bist du doch gar kein so großer Pazifist wie du vorhast zu sein. Oh oder sind wir immer noch bei der ~Alles tut mir ja so Leid~ Schiene? Deine Worte mir gegenüber klangen ziemlich ehrlich, der Schlag in meinem Gesicht hatte mir deine Gefühle klar vermittelt. Ich vertraue dir nicht...Das kann und will ich nicht mehr."



      "Aber heyyy, wenn du wirklich die gute Fee spielen möchtest und Wünsche erfüllen ...Wie wärs...Zum Abschluss kannst du doch Mal dir Selbst etwas Gutes tun und ehrlich sein --- mit deiner Tobsucht an Lügen aufhören. Wäre das nicht ein toller Wunsch für dich selbst? Ein Hauch deiner Ehrlichkeit hinter diesen riesigen Lügen, die du wie Glitzerkörner hier übers Land streust? Obwoooohl-- eigentlich...Erfüllst du dir nicht eher gerade ein Traum? Harvey und Tyler werden dir sicher für diese süße Zeit in deinem Traum danken. Und Cabriel ist sowieso auf deiner Seite. Wie schön für dich, dass du deine Aufmerksamkeit hast. Parfait!"

      Unaufhaltsam ertönten die Worte von Ineb, sie waren giftig denn hatte er keinen Nutzen mehr davon auf gute Freundschaft mit Wyatt zu machen. Warum sich mit Sachen zügeln, wenn sie doch beide so ehrlich zueinander im Klassenraum waren. Jetzt herrschte eine neue Ära- er hoffte, dass der Supporter damit endlich begriff, dass hier gar nichts mehr in Ordnung war. Was auch immer sein Ziel war...Ein Bündnis würden sie nicht mehr schließen...Dafür war Ineb zu abgeneigt - Teamarbeit lag ihn einfach nicht... es war... viel zu aufkratzend und mit Streit konnte er nicht umgehen. Wyatt wollte sicher genauso wenig hier sein, jedoch hatte er ihn verkündet, dass er an seinen Kräften hang - was sagte er - es hatte sein Leben gerettet? Genau deswegen...glaubte er nicht daran, dass er den Herzträger einfach so gehen ließ, denn hieß es auch Abschied von der Magie zu nehmen. Deshalb war es nicht schlimm, wenn Ineb nur weiter entgegenhielt, das Light Heart sollte spüren wie unpassend er war...und alle anderen. Seine Chance.



      "Ist dieser Ort etwa das PERFEKTE Bild, was du für andere darstellen willst? Ein...lächerlicher Farbstoff? Deine Fassade? Du hast recht Wyatt- ich will keine Sekunde länger hier sein - ich habe mit dir...nein mit euch abgeschlossen. Unsere Wege sind ab jetzt getrennt, wenn diese Träume nicht wären, dann hätten wir uns nie wieder gesehen. Du hast ja immerhin das Bündnis gebrochen! Irgendwann werden deine Kräfte verschwunden und POOF - du konntest dich wahrhaftig auf dein Regenbogen-Glitzerland konzentrieren... Dann kannst du dich ganz auf dein Schauspielerdasein konzentrieren...Sonst gibt es da noch Brüche - nicht das jemand deine toxische Natur herausfindet, hm."



      "Mir ist eins klar geworden durch dich und dafür will ich dir mein Dank geben. Es ist besser keinen an sich ran zu lassen und jedem eine fröhliches Gesicht zu schenken, egal wie man sich innerlich fühlt. Das...wird mir in der Zukunft weiterhelfen mich aufrecht zu halten- durch das schaffe ich es ach alleine. Also...es freut mich dennoch, dich kennengelernt zu haben. Und jetzt Herr Supporter lassen sie uns doch alle hier raus- es gibt nichts mehr was sie testen könnten, es gibt nämlich keine WITCH mehr. Das wars! Au revoir!"

      Laut rief Ineb in den Himmel, sodass Kiri vergnügt sich an seine Tentakel klammerte und das Buch beiseite legte. Verspielt wippte er mit seinen Füßen hin und her, sein Blick ging erst nach unten und dann wieder zu Kye.

      "Und so schnell feiert man einen Sieg, mein Lord. Glückwunsch? Wenn sie wollen schubse ich sie hinunter und mit einem Schlag könnten sie das Herz des Trägers herausreißen? Dann wäre es Zeit für den Abspann~.", schlug Kiri kichernd über die Situation vor, er fand es mehr als nur köstlich wie unsagbar erbärmlich die Helden waren, besonders der Anführer hatte verlernt wie es war für andere mitzudenken - er war viel zu kalt bei der Sache.



      "Wühlt es sie auf? Was glauben sie passiert als nächstes?"
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Harvey Bell & Tyler Wang-Chi


      "Mama mag die roten Blüten am liebsten!", summte die kleinen Kätzchen vergnügt während Harvey ihnen half.
      Obwohl er selbst voll dabei war sobald die Action anfing und ein Kampf ihn ruft, war es auch mal entspannt solche kleinen Dinge zu Unternehmen...Es war auch schön mal zu Helfen ohne angst dabei zu haben das sie über ein herfallen könnten!
      Vergnügt saß er dort und sah ihnen etwas dabei zu. So Putzig!



      Doch dann gab Cabriel dazu und etwas Typisch für ihn hinterfragte die Dinge schnell.
      "Harvey...Meinst du nicht auch, dass wir lieber Wyatt im Auge behalten sollten anstatt diesen Fabelwesen Beachtung zu schenken? Auch...wenn...alles hier sehr süß ist und fluffig möchte ich dich nur kurz an die kleinen Häschen erinnern, die sich über meiner Welt verteilt hatten und euch zerfleischen wollten?...Vielleicht hat Wyatt gerade wirklich die Kontrolle über all das hier ... aber wer weiß schon für wie lange?"
      "Was?", kam es verblüfft und irritiert von Harvey als hätte Cabriel gerade seine Seifenblase zerplatzten lassen...



      Die Erinnerung an die Killer-Hasen waren alles Andere als schön!
      Irgendwie hatte ihn Wyatt Bunte und hibbeliges Gerede viel zu schnell überzeugt....Es hatte sein skeptischen verstand komplett ausgeschaltet.
      Er sah wieder zu denn kleinen Nekos die fleißig weiter sammelten...
      Jetzt wo er darüber nachdachte hatte Wyatt sie schon wirklich sehr Persönliche Dinge hier anvertraut...So als wollte er indirekt es mit dem Bunten verdecken.
      Dieses Schulgebäude war...von seiner Lieblingsrolle und diese kleinen Kinder von seiner Fantasy Freundin....Es war ja Normal als Kind vielleicht ein Fanatsy Freund zu haben aber wenn er so Betrachtete war das alles hier Dinge aus Wyatt Vergangenheit...Es war zum Beispiel nicht mal die WG Gebäude oder das Uni Gelände...Irgendwas das für die Gegenwart sprach das ihn Glücklich machte oder viel bedeutet....Aber vielleicht steigerte sich Harvey da zu sehr rein, jetzt wo der Ausgang ihnen so öffentlich gezeigt würde nahm er das alles viel zu einfach.

      "Wenn das hier...scheitert werden wir entweder sterben oder Wyatt verlieren...Außerdem könnte es unsere letzte Chance sein Wyatts Konflikt mit Ineb zu lösen, bevor die Witch sich wirklich auflösen könnte."
      Cabriel sprach ziemlich schnell, dass Harvey kurz überlegte ob dieser gerade nur übertrieb doch wenn er an das zurück dachte was Izarra ihnen gezeigt hatte...Der Streit zwischen Ineb und Wyatt war schon heftig...kein einfacher Streit der mal eben wieder geregelt werden konnte, sie hatten sich beiden zu tiefst verletzt...
      Und er wusste eigentlich am besten....Wohin solche Streitigkeiten führen konnten....
      Die Farben um ihn herum wirkten aufeinmal...so viel kühler....



      "Du kannst ein besserer Held sein, wenn du Wyatt hilfst...Geh schon Mal zu den anderen, ich hole noch Tyler."
      Bevor er auf Cabriels Worte etwas sagen konnte flüchtete dieser Förmlich als hätte er angst das die Nekos gleich wirklich zu Monster wurden...
      Ein leichtes Lächeln legte sich auf Harveys Lippen...Cabriel war wirklich selten so dabei, ihn schien es wirklich wichtig zu sein.
      Irgendwie gab es ihm auch wieder ein schob sich mehr Anzustrengen!
      "Du hast total Recht."



      Schweren Herzens erhob sich Harvey und versuchte nicht in die traurig großen Kuller Augen der Fantasie Wesen zu Blicken die Tod Traurig darüber waren das Harvey jetzt ging.
      "Vielleicht helfe und spielen wir ein anderes mal!", versprach Harvey und stürmte dann auch schon los.

      Währenddessen hatte Tyler eine grandiose Show auf wirklich Attraktive Junge Kerle die ihren Spaß im Pool hatten nachdem sie es Blitz-Blank geputzt hatten.
      Wyatt besaß eine wirklich Blühende Fantasie, er fragte sich ob es solche Hübschen Typen auch in Realität gab?
      Grinsen saß er auf irgend so eine Bunte Truhe die hier dumm herum stand, so wie alles Andere Kuriose schenkte er dem Rest wenig Beachtung.
      "Das macht ihr total Klasse! Ihr solltet noch drei Bahnen Schwimmen!", rief er ihnen zu.




      Vergnügt wippte er mit dem Bein, er fragte sich ob da eigentlich mehr laufen konnte...? Allerdings war hier alles so Zensiert das er befürchtete das er unter ihren Badehosen nur irgend ein Licht-Kegel sehen würde, wie in Judis Manga die er manchmal herum liegen ließ. Die Enttäuschung war sehr groß als er mal rein geblättert hatte...Weswegen diese Gezeichneten Boy Loves noch nie wirklich sein Ding gewesen sind.
      Sobald er sich Satt gesehen hatte würde er sich auf dem Weg zum Ausgang machen.
      Denn-----
      KLOPF KLOPF KLOPF
      ....Äh?
      Hörte er gerade Klopf Geräusche...?
      "....H....Hallo?!....Bitte....Hilfe!!"
      .....
      Woher kam plötzlich unsagbar tiefe Stimme?!?!
      Doch nicht etwa....?



      Unwohl sah Tyler nach unten als erneut das Klopfen aus dieser Bunten Kiste kam!!!
      Sogleich sprang Tyler auf und wirbelte herum.
      "Was zur Honigmelone ?!"
      Kam da ernsthaft eine Stimme raus....? War das vielleicht doch ein Monster?! Vielleicht hatte Wyatt ja alle in eine Kiste gepackt???
      Aber sagte das Ding gerade Hilfe???
      "Ähhhh.....Was wenn du mich Fressen willst??", sprach er hektisch zu der True.
      Hier gab es sicher keine Waffen, wie sollte er das Ding töten wenn es ihn wirklich angriff?!
      "...Nein, ich würde dich nicht...Fressen!! Ich bin es...Wyatt!!! Bitte...Lass mich raus, ich krieg...Langsam keine Luft mehr!!"
      "Was...Wyatt...??"



      Das Ding wollte ihn doch verarschen!!
      Wyatt lief doch hier irgendwo herum...!
      Vielleicht war das so Springteufel und wenn er die Kiste öffnete erschreckte er ihn....
      Aber um das Ding zu öffnen brauchte es sowieso ein Schlüssel....
      Vielleicht sollte er es einfach Ignorieren!
      "....Bitte....!! Ich...Muss....sofort....hier raus!! Ineb....ist in Gefahr...!!", bat die tiefe Stimme erneut und das Klopfen ertönte verzweifelt.
      Ineb in Gefahr...?!
      Jetzt wollte ihn das Ding doch wirklich an der Nase herum führen....!
      Andererseits....
      Was wenn das wirklich Wyatt ist das war er schuld wenn er darin erstickt!
      Gereizt sah er sich um:
      "Und wo soll dieser Dampfnudel Schlüssel sein?!"
      ....
      Es kam kein weitere Ton aus der True....War er....Tod?!
      "Ey?! Hallo...Jetzt sag doch was!!"
      "...M...machen...."
      "Machen...?! Was machen?! Sehe ich aus wie ein Schlüssel Experte?!"
      Oder war das ein beknacktes Rätsel...das war ihm doch viel zu Hoch!!!
      Stattdessen begann Tyler gegen das Schloss zu treten vielleicht bekam er es irgendwie anderes auf?!
      Was hatte der Typ auch in dieser Truhe zu suchen?!?!



      Lord Korbos

      "Und so schnell feiert man einen Sieg, mein Lord. Glückwunsch? Wenn sie wollen schubse ich sie hinunter und mit einem Schlag könnten sie das Herz des Trägers herausreißen? Dann wäre es Zeit für den Abspann~."
      Genervt atmete der weißhaarige aus.
      "Abgesehen davon das nur hier bin um Zuzuschauen, ist es kein Sieg wenn der Gegner...so Erbärmlich ist."
      Was war nur falsch mit dieser Generation...
      Kein Wunder das ständig Andere unter Ihnen leiden wenn sie sich nicht einmal untereinander verstehen...Das hatte schon mal zu diesem Krieg geführt.
      Und nur wegen diesem Mist war ...Kye überhaupt entstanden. Er hätte sicherlich Friedlicher mit seinem Körper verstanden, wäre er nicht gezwungenermaßen wegen ihnen in der Menschen Welt zu Leben...



      Doch gerade verspürte er wirklich das verlangen eines der Teller oder Tassen hinunter zu werfen...!
      Dieser Ineb konnte sich gleich den Galgen nehmen dieser Einstellung! Das was Beni besaß hatte Ineb eindeutig zu wenig....
      Finster sah er sich das Schauspiel weiter an....

      "Wühlt es sie auf? Was glauben sie passiert als nächstes?"
      Dieses Tentakel-Weib schien sichtlich noch Spaß daran zu finden....
      Auch wenn er gerade mehr als verärgert über die Lage da unten war hoben sich dann doch seine Mundwinkel:
      "Selbstverständlich wühlt es mich auf, das Herz von Kandrakar ist nicht dazu erdacht allein zu fungieren, es zieht seine Kräfte daraus das man mit vereinten Kräften Handelt...Dieses Verhalten ist nur kontraproduktiv...Auch wenn das Dark Heart aus negativen Gefühlen gestärkt wird, handelt es nicht weniger Anderes....Sich an ihnen zu Rachen fühlt sich eher an als würde man mich noch weiter Verhöhnen....Als würde ich Läuse als Feinde anerkennen!~"



      Schmunzelnd tippte er sich an die Wange.
      "Diese Träume bringen wirklich das dunkelste zum Vorschein aber....Ich merke gerade schon das es nicht das einzige ist---"
      Schwach schnaubte er aus um dieses Lächeln los zu werden und betrachtete seine Hand.
      "Hmpf....Entweder wars das wirklich aber das wäre mehr als ernüchternd, selbst für dich....Oder ich werde gleich Zeuge von etwas das ich so ganz nicht ausstehen kann. Und so wie ich gerade das Gefühl aufnehme ist es letzteres...."



      Er merkte förmlich wie sein Herz Luft Sprünge machte, dass war wirklich widerwärtig....
      Das war hier richtig eine Gefühls Achterbahn so Bunt wie die Welt selbst...Er Hoffte stark das es bald zu einer einhaltenden Farbe kam damit er sich besser auf das wesentliche Konzentrieren konnte.
      Selbstverständlich würde er niemals darüber nachdenken das er selbst mit seinem Dark Heart besser über mehr Kooperation nachdenken sollte....
      ....
      Andererseits wollte er sich nicht auf die selbe Ebene wie Ineb setzten, dass wäre eine tiefe Beleidigung für ihn!
      Ineb konnte wirklich von Glück sprechen das er....Nicht allein war.


      Wyatt Carson Lyons

      "Hihi...Du hast also den Traum unter Kontrolle, hm? Bist du dann überhaupt wirklich Wyatt? Der Wyatt den ich kenne kann nicht Mal im Kampf etwas erreichen, anstatt ein heimliches Techtelmechtel in der Küche herbeizurufen...Hast du nicht so stark herausposaunt, dass du gaaaaar keinen Einfluss auf deine Mitmenschen hast?"
      Ineb begann über Wyatt Aussagen ud Taten zu spotten allerdings, zeigte das farbenfrohe Mädchen ein sanftes Lächeln und drückte verspielt die Finger aufeinander.
      Als würden sie beiden eine vollkommend normale Unterhaltung führen nickte sie nur leicht aber sagte kein Wort oder gegen Argument.



      "Verkauf mich nicht für dumm! Nehmen wir mal an du hättest wirklich die Macht dazu, würdest du mich doch nicht so einfach gehen lassen? Innerlich...bist du doch gar kein so großer Pazifist wie du vorhast zu sein. Oh oder sind wir immer noch bei der ~Alles tut mir ja so Leid~ Schiene? Deine Worte mir gegenüber klangen ziemlich ehrlich, der Schlag in meinem Gesicht hatte mir deine Gefühle klar vermittelt. Ich vertraue dir nicht...Das kann und will ich nicht mehr."

      . . . . . . . . . .

      "Aber heyyy, wenn du wirklich die gute Fee spielen möchtest und Wünsche erfüllen ...Wie wärs...Zum Abschluss kannst du doch Mal dir Selbst etwas Gutes tun und ehrlich sein --- mit deiner Tobsucht an Lügen aufhören. Wäre das nicht ein toller Wunsch für dich selbst? Ein Hauch deiner Ehrlichkeit hinter diesen riesigen Lügen, die du wie Glitzerkörner hier übers Land streust? Obwoooohl-- eigentlich...Erfüllst du dir nicht eher gerade ein Traum? Harvey und Tyler werden dir sicher für diese süße Zeit in deinem Traum danken. Und Cabriel ist sowieso auf deiner Seite. Wie schön für dich, dass du deine Aufmerksamkeit hast. Parfait!"

      Fast als spürte er das Ineb sein Lächeln nicht gefiel wurde es nur noch breiter.
      Seine Perfekte Maske zeigte nichts darauf was er über das Arrogante Verhalten von Ineb gerade in dem Moment dachte.

      . . . . . . . . . .



      "Ist dieser Ort etwa das PERFEKTE Bild, was du für andere darstellen willst? Ein...lächerlicher Farbstoff? Deine Fassade? Du hast recht Wyatt- ich will keine Sekunde länger hier sein - ich habe mit dir...nein mit euch abgeschlossen. Unsere Wege sind ab jetzt getrennt, wenn diese Träume nicht wären, dann hätten wir uns nie wieder gesehen. Du hast ja immerhin das Bündnis gebrochen! Irgendwann werden deine Kräfte verschwunden und POOF - du konntest dich wahrhaftig auf dein Regenbogen-Glitzerland konzentrieren... Dann kannst du dich ganz auf dein Schauspielerdasein konzentrieren...Sonst gibt es da noch Brüche - nicht das jemand deine toxische Natur herausfindet, hm"

      . . . . . . . . . .

      "Mir ist eins klar geworden durch dich und dafür will ich dir mein Dank geben. Es ist besser keinen an sich ran zu lassen und jedem eine fröhliches Gesicht zu schenken, egal wie man sich innerlich fühlt. Das...wird mir in der Zukunft weiterhelfen mich aufrecht zu halten- durch das schaffe ich es ach alleine. Also...es freut mich dennoch, dich kennengelernt zu haben. Und jetzt Herr Supporter lassen sie uns doch alle hier raus- es gibt nichts mehr was sie testen könnten, es gibt nämlich keine WITCH mehr. Das wars! Au revoir!"
      Kaum wie Ineb die Worte zum Himmel erhob ertönte das Unsichtbare Publikum laut und grollend begannen sie Ineb für sein Verhalten zu missachten.



      . . . . . . . . . .

      Doch nun endlich schien sich etwas in Wyatt zu regen, betroffen und sehr verletzt zog er die Augenbrauen zusammen und man konnte kleine Tränchen in seinen Augenwinkel erkennen.
      Sogleich ertönte ein trauriger Violine Einspielung die jedoch so albern wirkte das man spürte das diese Reaktion übertrieben gespielt war.



      Das Licht um das Bunte Mädchen verdunkelte sich und ein schmaler Lichtschein fiel auf ihn um das ganze noch dramatischer dastehen zu lassen.
      Beherzt faltete Wyatt die Hände zusammen und sprach tief betroffen:
      "Ohhh...Ineb, mein guter...Lieber Ineb, deine Worte sind so Giftig das es mir das Herz zerreißt....!"



      "Du sprichst so Kalt als wäre es dir wirklich ernst damit...Wie kann dir alles egal sein? Hat die Gemeinschaft überhaupt nichts Positives in dir ausgelöst? Haben wir dir....nie etwas bedeutet? Das macht mich unsagbar Traurig, das verletzt...Mich wirklich zu tiefst....Du hast das Vertrauen zu mir verloren und dabei...Hab ich dich in meine Welt gelassen, dass mit abstand Wertvollste und Intimste in meinem Leben....Und du nennst es lächerlicher Farbstoff....."
      Seine helle Stimme wurde zittrig als schluchzend nach Luft holte. Eine Träne lief seine runde Wange hinab....
      "Und...dabei......d-dabei....Wollte ich das du mich zuletzt wenigstes als denn Fröhlichen Wyatt in Erinnerung behältst!"

      ...........
      Schwach hob Wyatt sein Blick wieder und mit einen mal war sein Ausdruck ein ganz Anderer, seine Augen hatten an Glanz verloren als er mit einem herabwürdigen Blick Ineb entgegen starrte.
      "Tja....Ist nicht so gelaufen wie geplant."



      Die wärme und Farben Froheit schwächte sogleich ab und die Stimme von Wyatt hatte wieder einen tieferen klang.
      "Ich weiß bei dir echt nicht ob du unsagbar Klug oder Strohdumm bist, für ein Streber ist dein Köpfchen manchmal so Hohl das schon beinahe Lachhaft ist....Aber ja, Glückwunsch du liegst gar nicht so daneben, Ich bin nicht Wyatt."



      "Der Echte Wyatt aber hat wirklich diese Traum-Welt erschaffen, er hat sich so große Mühe damit geben, er würde jetzt sicher wirklich anfangen zu heulen wenn er deine Worte gehört hätte....Oder er hätte dich dafür geschlagen~ Aber er ist eben unsagbar Sensibel...Und schwach...Am Ende hat er sich doch nicht getraut sich euch zu stellen wie er wirklich ist....also hab ich übernommen....Eure Wünsche sind mir allerdings komplett egal, mir geht es nur um eure Aufmerksamkeit und die erreicht man am besten wenn man etwas Zerstört...Weißt du? Aber wieso erzähl ich dir das überhaupt....Ihr hört ja nie zu."
      Die Augen von der Person vor Ineb, bekam ein stechendes Rot als er sich ihm Näherte und kein Weg frei ließ ihm entkommen zu lassen....
      "Er hat es euch gesagt....Das er sich wie im Autopilot fühlt wenn er sich Verwandelt aber habt ihr euch jemals dafür interessiert? Nein, lasst denn dummen Wyatt nur weiter reden....Du nahmst ihn nie ernst und darum sagst du mir das alles auch ....Drüber nachzudenken was es für dich bedeuten könnte, du dummerchen~"



      "Du hast es einfach nicht kapiert, du spielst hier NICHT die Hauptrolle, Nicht Wyatt hat das Bündnis verlassen, du bist es ganz Allein! Und in Gegensatz zu Wyatt sehe ich nicht vor Zerstörtes wieder zu reparieren, ohhhh nein~ Ich Liebe es nur noch mehr zertrümmern und am besten ist es wenn du für IMMER verschwindest! Dann warst das wirklich endgültig mit denn Witch! Es gibt keine Solo Karriere für dich, also verschwinde endlich von meiner Bühne!!!"



      Mit diesen Worte hob Wyatt sein Bein und stieß Kraftvoll gegen Ineb so das dieser zurück gegen die Türe gestoßen wurde die durch denn druck sofort sich öffnete, so das dieser direkt nach hinten fiel und drohte sogleich in die Grube zu fallen.
      In denn Moment jedoch eilte etwas an Wyatt vorbei und stieß diesen auch leicht beiseite:
      "VERDAMMT!!", stieß Harvey erschrocken aus als er sah wohin die Türe führte und schon seine Hand ausgestreckt hatte um nach Ineb zu greifen.




      Er hatte nicht gerechnet das vor ihnen eine Grube ist und versuchte noch abzubremsen, dadurch geriet er mehr aus dem Gleichgewicht und knallte auf seinen Bauch, jedoch dabei Inebs Hand fest mit beiden Händen gegriffen.
      Zum Glück war er dadurch das die Blumen gesammelt hatte ganz in der Nähe der beiden und hatte denn aufsteigenden Konflikt bemerkt....
      Nun jedoch hielt er Ineb fest während dessen Körper zu Abgrund hinunter hing und er Harvey mit seinem Gewicht leicht mit runter zog.
      Sogleich bekam jedoch Harvey zu spüren das sein Körper nicht so stark war wie Üblich....Krampfhaft drückte er seine Fußspitzen in den Boden um nicht weiter nach vorne zu rutschen da Ineb sonst tiefer in die Grube mit den Gefährlichen Stachel versank.
      "I-ich....Kann dich nicht....Lange halten!!"



      Er hoffte das Ineb es schaffte sich hoch zu ziehen, allerdings kam von dem Bunten Mädchen das fasziniert dabei zu sah selbstverständlich keine Hilfe.
      "Woooohaaa der Strahlende Held in letzter Sekunde! Ob ich noch mehr Aufmerksamkeit bekomme wenn zwei von euch drauf gehen? Zwei sind sicher besser als einer~!"



      "Kalte Prinzessin, stirbt in den Armen des Heißblütigen Prinzen! Das ist doch mal ein Klassiker~!"
      "Hal die Karotte!!", schimpfte Harvey gereizt über denn blöden Kommentar. Er war Fassungslos wie Wyatt so redete....Das hier war zwar ein Traum doch wussten sie aus Cabriel Traum das sie heir sehr wohl Sterben konnten und auch im echten Leben!!
      Angestrengt Biss Harvey die Zähne zusammen, die Hitze der Anstrengung stieg ihm ins Gesicht, doch er sah nicht vor Ineb los zu lassen.
      "....D...Das kann nicht eurer Ernst sein!!! E-es....Ist doch Normal wenn man sich bei Streit--...Schlimme Dinge an denn Kopf wirft....Aber ihr dürft auf keinen Fall soweit gehen das jemand dabei ernsthaft verletzt oder stirbt! ....Später werdet ihr es Bereuen!!! Und dann...Könnt ihr es nie wieder zurück nehmen!!"
      ......
      Das Bunte Mädchen neigte seinen Kopf etwas bei Harvey Worten...Bereuen...?
      "Ich soll ein schlechtes Gewissen haben...? Wenn Wyatt an eurer Stelle wäre....Hättet ihr in doch ganz schnell Vergessen....Wie ein langweiligen Film."



      "So ist es doch oder Ineb? Sag es Harvey das du mit ALLEN abgeschlossen hast, mal sehen ob er dich dann noch immer fest hält oder lieber mit dir in den Tod stürzt....Denn genau so egoistisch bist du...Eigentlich bist du der gleichen Meinung wie Wyatt gewesen aber anstelle ihm Recht zu geben gibst du ihm die alleinige Schuld und lässt ihn damit zurück....! Du hast nie danach gefragt ob die Anderen es genau so sehen, allein zählt nur deine Sicht...Du hast es selbst gesagt, Unsere Wege sind ab jetzt getrennt, wenn diese Träume nicht wären, dann hätten wir uns nie wieder gesehen....Wyatt hat das Bündnis gebrochen, er hat das Talent Dinge Kaputt zu machen aber du hast es Akzeptiert, du hast nicht mal Versucht darum zu Kämpfen...Weil dir Wyatt Carson Lyons komplett egal ist. So wie sein Vater....So wie seine erste Große Liebe....So wie alle Anderen auch....Ich bin die einzige Stimme die nie von seiner Seite weicht, also macht es doch kurz und schmerzlos~"
      Believe Me ~

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    • Cabriel Valentine & Ineb Chevrier

      Leicht erschöpft gelangte er zu dem in Zensurbalken gefüllten Badeparadies für Tyler, wo er auch hier klares Unwohlsein verspürte, da ...es nicht so lange her war, wo er auf tiefster Ebene Bekanntschaft mit dem Wasser machte. Von Glück redend saß Tyler jedoch nur daneben, anstatt LIVE sich in fantasievolle Badeklamotten zu drängen.

      "Tyler!", rief Cabriel so gut er konnte heraus, jedoch schien dieser von etwas anderem abgelenkt zu sein. Er stand erschrocken von der verzierten Truhe auf und...fing an mit ihr zu sprechen.



      "Was...Wyatt...??"

      Er ging auf Tyler zu und bemusterte diese Truhe, hatte er gerade richtig verstanden? Er konnte ein wirres Murmeln hören, jedoch verstand er nur Tylers Worte. Er schien gestresst zu sein und versuchen auf Abstand zu gehen von dem Gegenstand. Cabriel war genau hinter Tyler, er bemerkte ihn noch nicht, da er oft eine eher unsichtbare Präsens verkörperte. Doch lauschte er nun auch den Worten dieser Kiste, den Wasserwächter in Verwirrung setzten.

      ...Sogleich regte in ihm sich ein erstaunter Gesichtsausdruck. Die Stimme von Wyatt klang überhaupt nicht wie er selbst, doch tat es im Moment niemand hier wirklich. Alle waren wie in einer Rolle geschlüpft für Wyatts Performance, doch...war der wahre Hauptdarsteller eigentlich verborgen? Die Stimme in der Kiste klang total erschöpft, als würde ihm in jedem Moment die Lut ausgehen - er klagte über einen Schlüssel.

      "Machen...?! Was machen?! Sehe ich aus wie ein Schlüssel Experte?!"

      ...Waren Tylers Worte und sogleich spürte Cabriel in sich wieder das Adrenalin hineinkicken. Es war die richtige Entscheidung gewesen die Videokonsolen beiseite zu legen und sich auf die 'Realität' zu konzentrieren. Hier gab es eine viel spannendere Quest, die durch zu langem Scheitern sogar zum Tod führen konnte. Das war eine echte Herausforderung und zugleich wirkte das Zirkusmädchen wie ein kleiner Nebenboss, wenn nicht noch der Twist dazu kam.



      "Kann ich helfen?", fragte er Tyler nach, als bräuchte er von jemand hochrangiges eine Erlaubnis. Nicht, dass Tyler wütend wurde und nur noch mehr gegen die Kiste eintrat, als brachte bloße Gewalt irgendetwas in Wyatts Traumwelt.



      Nach Tylers Erlaubnis betrachtete er sich die Kiste genaustens, das Schloss wirkte ziemlich herkömmlich...Doch wenn er tiefer hineinblickte sah er, dass dort gar kein Loch war...sondern die Truhe nur bemalt wurde. Sozusagen war es komplett verschlossen, weshalb es sicherlich keinen normalen Schlüssel gab. Sie mussten sich beeilen, sonst erging es dem Herzträger schlecht - er glaubte kaum, dass Harvey die zwei Mädchen davon abhalten konnte an die Gurgel zu gehen...

      "Etwas surreales...Vielleicht irgendein Zauber? Magie...die ein Herz öffnen würde?", drückte er sich so dusselig aus wie möglich, als sei die Truhe ein Ausdruck von Gefühlen - ein verschlossene Emotion. Er dachte an die früheren Heldencomics, die Sam ihn aufgedrängt hatte. Zu seinen Kindheitstagen waren sie oft mit der Macht der Liebe verbunden - anders konnte man gar nicht Siegen und nur durch dieses Gefühl ließ sich alles in der Welt steuern. Bei Wyatt wiederum...Er sprach viel über Liebe - ihn war es wichtig, als würde es ihn nie durch den Kopf hinausgehen - oft belastete es ihn wohl...aber ohne Liebe ging er unter...Hass war sicher auch eine eigene Art von Liebe, wenn er daran dachte wie sehr er nach Aufmerksamkeit gierte.



      So ging Cabriel direkt vor der Truhe in die Hocke und berührte den Deckel, es war aufregender als früher als Kind ein Überraschungsei zu öffnen. War da wirklich Wyatt drin? Oder stießen sie gleich auf eine Falle? Er konnte nicht, nicht diese Aufgabe ignorieren. Risiken eingehen gehörten zu Games und zum wahren Leben dazu, auch wenn sie in der Realität keinen Spaß bereiteten.

      "...Normalerweise würde ich jetzt bei so einer Quest lieber diese Kätzchen - Kinder nehmen und dann Lasagne mit Extra Spinat und Käse obendrauf, sodass die Tomaten saftig sind und auf dem Teller zerfließen. Aaber...Das wäre wohl nicht dein Stil.", murmelte Cabriel doch war über die Hälfte seines Satzes stark zensiert, dass man nur deuten konnte, was er wohl getan hätte. Er hatte sich eine klare Handlung vorgesetzt, doch empfand er es leicht beschämend, dass Tyler nun daneben stand und zusah. Wenn es nicht klappte würde er...total lächerlich wirken.



      Das Mädchen beugte sich mit ihrem Gesicht weiter zur Truhe, sie wollte den altüblichen Trick verwenden, der in süßen Fantasiegeschichten einen Schatz enthüllen konnte. Es musste ein Kuss sein - in reinen Gedanken eine kleine Form von Liebe.
      Erst dachte er Tyler einen Kuss aufzudrücken, doch kam es ihm falsch vor - immerhin ging der Traum hier um Wyatt und er wollte, dass der Junge sich weiter offenbarte. Er war die Hauptrolle und deswegen verdiente es hier nicht eingesperrt zu sein.

      "Halt durch...", flüsterte er leise ehe seine Wangen vor Scham erröteten. Sachte legte er seine in rosa betonten Lippen auf das kalte Metall, er schloss sogar demonstrativ die Augen, bevor er sich von der Kiste löste.



      Und dann wartete er und kam sich von Sekunde zu Sekunde mächtig blöd vor. Vielleicht suchte er gleich doch noch eins der Kinder heim und strangulierte er mit einer Ranke?



      Genervt verzog Ineb das Gesicht, nachdem ihn Wyatts imaginäre Fans ihn ausbuhten- was für ein Publikum. Der angebliche Supporter ließ auch sich nicht blicken- als wollte er Ineb noch ein wenig in der Hölle schmorren lassen. Dramatisch spielte Wyatt weiter seine Show und knechtete Ineb mit seinen kleinen Tränchen, die über seiner Wange fielen, während eine mehr als nur übertriebene Violine im Hintergrund ertönte. Es fiel Ineb schwer dieses gesamte Theater voll zu nehmen!

      "Ohhh...Ineb, mein guter...Lieber Ineb, deine Worte sind so Giftig das es mir das Herz zerreißt....!"

      ....

      "Du sprichst so Kalt als wäre es dir wirklich ernst damit...Wie kann dir alles egal sein? Hat die Gemeinschaft überhaupt nichts Positives in dir ausgelöst? Haben wir dir....nie etwas bedeutet? Das macht mich unsagbar Traurig, das verletzt...Mich wirklich zu tiefst....Du hast das Vertrauen zu mir verloren und dabei...Hab ich dich in meine Welt gelassen, dass mit abstand Wertvollste und Intimste in meinem Leben....Und du nennst es lächerlicher Farbstoff....."

      Gereizt fing er an mit seinem Absatz auf dem Boden zu klackern, wenn es so weiter ginge würde er Wyatt höchstpersönlich in den Ausgang befördern! Auch wenn gerade nur die Negativität zum Vorschein gebracht wurde, mochte er ebenso wenig wie demonstrativ Wyatt ihn in die Schiene des Gleichgültigen steckte. Es war ihm ernst, doch war es ihm nie egal. Er hatte sich für einen Weg entschieden und das war ohne seine vorherige Gemeinschaft. Außerdem begriff er nicht wie denn bitte die Welt eine Intimität in Anspruch nahm? Anders als bei Cabriel...wurde in Wyatts Traum zu viel verschleiert, sodass Ineb sich von dem bunten nur überflutet vorkam.



      Auf Einmal wurde die Gestik und Mimik von Wyatt ganz anders - wodurch Ineb verwirrt fester auf ihn starrte. Was war denn jetzt los? Die Antwort darauf, hatte er ohne zu merken schon längst gelöst.

      "Ich weiß bei dir echt nicht ob du unsagbar Klug oder Strohdumm bist, für ein Streber ist dein Köpfchen manchmal so Hohl das schon beinahe Lachhaft ist....Aber ja, Glückwunsch du liegst gar nicht so daneben, Ich bin nicht [i]Wyatt."[/i]

      Inebs Augen weiteten sich - er verkrampfte sich in seinem Lächeln, als bearbeitete er gerade in sich diese Aussage. Moment, er war wirklich nicht Wyatt? So tief dachte er gar nicht darüber nach, aber wer war er dann?! Etwa doch der Supporter?! Wie waghalsig von Ineb sich ihm so stark genähert zu haben! Ein klares Magentarot färbte sich in den Augen dieses Mädchens, ehe sie die Situation Ineb näher schilderte.

      "Eure Wünsche sind mir allerdings komplett egal, mir geht es nur um eure Aufmerksamkeit und die erreicht man am besten wenn man etwas Zerstört...Weißt du? Aber wieso erzähl ich dir das überhaupt....Ihr hört ja nie zu."

      Diese Logik war bescheuert und zugleich machte ihn die zuversichtliche Antwort ein wenig Angst - es klang total verrückt. Dieses Mädchen ging noch Mal darauf ein auf die Witch-Verwandlungen, doch begriff er es noch immer nicht, was er mit Autopilot bitte meinte. War es seine Schuld, dass Wyatt sich nicht klar genug äußern konnte? Das Weib klang wie der Schutzmechanismus von Wyatt und es gefiel es nicht wie sehr er jede winzige Ecke von dem Erdwächter verteidigte. Es war wie als wurde Ineb schon längst der Galgen um den Hals gelegt und er hatte gar keine Wahl, als bei dieser Person nur zuzustimmen.



      Das meiste was sie sprach ergab absolut keinen sinn---zerstörtes...repariertes...Ineb spielte irgendwelche Hauptrolle? Warum zur Hölle war für Wyatt das Leben nur eine Performance?! Ineb spielte doch keine Rolle, die er einfach besetzte?! Das war doch kein Stück!

      "Ich Liebe es nur noch mehr zertrümmern und am besten ist es wenn du für IMMER verschwindest! Dann warst das wirklich endgültig mit denn Witch! Es gibt keine Solo Karriere für dich, also verschwinde endlich von meiner Bühne!!!"

      Bevor Ineb überhaupt seine Worte wiederfand, die ihm absolut schwer fanden...denn begriff er den Kontext nicht - verband Wyatt seine Rolle so vertieft in die Realität, dass er...die Witch auch noch als Karriere sah? Oder war es nur dieses Mädchen, die so dachte. Erst nachdem er schubste und Ineb einen Blick zur Seite warf...verstand er, was genau das Mädchen vorhatte. Er wollte ihn Tod sehen...In den Moment spürte er schon die harten Spitzen in seiner Haut und zugleich war ihn innerlich zum Lachen zumute. Mit so einem Ende...hatte er doch überhaupt nichts geleistet. Durfte er da einfach so sterben?

      !!!



      Die Schwerkraft zog ihn in den Abgrund, er streckte seine Hand aus doch fand er nichts, bei was er sich festhalten konnte. Kläglich...hatte er versagt, das war wirklich das schlimmste Szenario - wo begannen Inebs Fehler, dass er durch eine WITCH verstarb? Dabei wollte er diese Generation ausschmücken, sodass sie voller Heldentaten glänzte, jedoch erreichte er nur das komplette Gegenteil. Kein Wunder, wenn er alles anormale von sich abwendete.
      Mit blau anlaufenden Gesicht schloss er seine Augen, er wollte nicht das der Anblick dieses Mädchen das Letzte war, was er sah - lieber wäre ihm komplette Dunkelheit.



      "I-ich....Kann dich nicht....Lange halten!!"

      Mit eiserner Stärke umfasste ihn ein Griff, der ihn davon abhielt in sein Verderben hineinzufallen. Geschockt blickte er zu seiner Rettung, der ihn mit aller Kraft versuchte hochzuziehen.

      "Haaaarveeeey!!!", kam es schniefend von Ineb heraus, dem sofort vor Glück die Tränen hinunter kullerten. Wie eifrig seine Reaktion war, er war froh noch nicht von diesen Stacheln aufgespießt zu werden.



      Leider war Harvey nicht stark genug um ihn mit seinem weiblichen Körper hochzuziehen, eher sah es danach aus als würden bald beide hinunterfallen. Ineb versuchte sich an der Klippe hinaufzuziehen, doch war er nicht kraftvoll genug um sein gesamtes Gewicht hoch zu bewegen. Dazu machte sich dieses Mädchen über die Situation mehr als nur Lustig, ihr waren nicht nur die Wünsche egal...sondern wohl jeder hier im Raum!



      "....D...Das kann nicht eurer Ernst sein!!! E-es....Ist doch [i]Normal wenn man sich bei Streit--...Schlimme Dinge an denn Kopf wirft....Aber ihr dürft auf keinen Fall soweit gehen das jemand dabei ernsthaft verletzt oder stirbt! ....Später werdet ihr es Bereuen!!! Und dann...Könnt ihr es nie wieder zurück nehmen!!"[/i]

      Harvey brüllte seine Wut heraus gegenüber beide Personen, während Inebs Blick wieder zu den Eisenstacheln hinunterglitt. Sozusagen stachelte Ineb mit Absicht auf Wyatt ein - er wollte ihn verletzt, weil er sich selbst von ihm betrogen fühlte. Dabei achtete er nicht auf den Grad, den er Wyatt antat - sodass die Antwort von dieser Inneren Stimme gleich eine Fallgrube war.
      Es waren die Menschenkenntnisse, die Ineb fehlten um ein Konflikt mit Wyatt anders zu umgehen...Umso eher hätte er sich gewünscht, dass sie sich nie wieder gesehen hatten - sie waren ätzend füreinander.



      Doch fing das Mädchen wieder an zu sprechen und ihre Art war einfach folternd, während die Hand von Ineb weiter hinabglitt, denn waren die Handschuhe, die er trug mit Sicherheit nicht das beste bei so einer Lebensgefahr. Die Panik erhob sich in seiner Brust, am liebsten hätte er geschrien, doch war für diese Innere Stimme die Show nicht vorbei. Sie musste...noch die letzte Sahneladung draufpacken, bevor sie das Essen servierte und Ineb hinunterfiel.

      "Sag es Harvey, dass du mit ALLEN abgeschlossen hast, mal sehen ob er dich dann noch immer fest hält oder lieber mit dir in den Tod stürzt....Denn genau so egoistisch bist du...Eigentlich bist du der gleichen Meinung wie Wyatt gewesen aber anstelle ihm Recht zu geben gibst du ihm die alleinige Schuld und lässt ihn damit zurück....!"
      Wyatt hat das Bündnis gebrochen, er hat das Talent Dinge Kaputt zu machen aber du hast es Akzeptiert, du hast nicht mal Versucht darum zu Kämpfen..
      Weil dir Wyatt Carson Lyons komplett egal ist. So wie sein Vater....So wie seine erste Große Liebe....So wie alle Anderen auch....Ich bin die einzige Stimme die nie von seiner Seite weicht, also macht es doch kurz und schmerzlos~"

      Erbost knirschte Ineb mit den Zähnen, was war nur falsch mit ihr? War sie Wyatts Schutzfaktor oder nur irgendein abartiger Tick, den Wyatt versuchte zu verbergen. Ineb konnte nicht länger anhören wie sie die Sachen verdrehte oder an gewissen Stellen offensichtlicher auspackte. Ineb hasste es Unwahrheit unterstellt zu bekommen, weshalb er vor Aufregung seine Stimme benutzte, um die Göre wenigstens anbrüllen zu können.

      "Halt deine Makkaroni! Wenn er mir egal wäre, dann wäre ich nie so maßlos wütend auf ihn gewesen! Wyatt ist wie ein französischer Film, das Ende siehst du nie kommen genauso wie seine Charakterzüge! Er macht auf kokett und zugleich auf feinen Engelchen. Zum einen Teil möchte er mit dir über schöne Dinge reden aber sobald es ernst wird packt er seine Sachen! Er ist genauso wie ich oft so strohdumm und dann plötzlich aber merkst du, dass er dir nur etwas vorgespielt hatte! Er sticht einen in die Seite mit der Gabel und behauptet dann, dass es nur ein Löffel war, weil er ja gegen Gewalt ist! Seine Ausstrahlung im Raum und sein Verhalten lenkt einen so sehr ab, dass es gar nicht möglich ist ihn als Luft anzusehen! Wenn er mir egal gewesen wäre, hätte es mich gar nicht interessiert, was er mir im Schulgebäude zu sagen hätte- nicht nur er ist nah am Wasser gebaut!"



      Schwer atmete sie ein und aus, ihr Arm begann zu schmerzen und für Harvey musste diese Prozedur genau eine Folter sein. Ineb begriff, dass es vergeblich war, er würde ihn nicht hochbekommen, sie spürte wie sie Millimeter für Millimeter weiter in ihr Ende glitt. Doch...versuchte er seine Emotionen nicht auf die Angst zu lenken, sondern auf dieses Mädchen, was seine Zunge ganz pelzig werden ließ.

      "Ich weiß, dass ich auf seine Gefühle getrampelt habe - aber tat er dies genauso mit meinen! Das ging mir nicht am Pfirsich vorbei! Je giftiger ich wurde, desto mehr versuchte ich sein geschauspielertes Blümchengesicht endlich zu begreifen- denn das Leben ist keine verdammte Bühne und kein Ponyhof!"



      Inebs eigene Meinung war ihn durchaus wichtig, er wusste das...er als Anführer die alleinige Verantwortung mit sich trug. Wenn etwas schief ging, wäre es sein Fehler und nicht die Schuld der anderen. Das Schicksal lastete auf seinen Schultern, weshalb er Menschen brauchte...die es ernst nahmen. Aber bei Wyatt, der sein eigenes Leben wie ein Schauspiel ausstrahlte...war es doch hoffnungslos.

      "Ich habe es Wyatt gesagt, ich kann mich nicht gegen seine Entscheidung stellen, die Witch zu verlassen - oder wollte er, dass ich ihm heulend nachkomme? Es geht hier nicht um irgendeinen kleinen Gildenrausschmiss, wo man sich kurz Zeit nehmen kann, weil man mit dem Anführer nicht klar kommt! Seine Argumentation hat mich wirklich zum Verzweifeln gebracht, es ist nicht so das ich ihm RECHT gegeben habe. Ich habe mich nach dem WARUM gefragt und dann bin ich zum Entschluss gekommen, dass es besser für alle wären, für jedes andere Witch-Mitglied! Ich wollte eine Witch-Gruppe gründen, die perfekt miteinander agieren kann... Ich wollte Oma beweisen, dass es wirklich ein Team gibt, was sich auf Ewig hält. Aber nachdem Wyatt mir so schnell mit dem Trennung des Bündnisses kam wurde mir klar, dass es vergeblich ist! Absolut unmöglich!
      "



      "Ich gebe zu, dass ich Wyatt die ganze Schuld in die Schuhe schieben wollte...Er sollte der Dominostein sein, der die Witch zum Fallen gebracht hatte. Ich bin egoistisch und wollte ihm auch zum Schluss weh tun. Ein gekonnter Anführer hätte wohl Wyatt versucht zu beruhigen und sich tiefer in sein Gesagtes zu verankern, doch das bekomme ich nicht hin. Wyatt hat mich zu wütend gemacht und seine Werten und Normen gleichen genauso nicht der meine! Wir leben in unterschiedlichen Welten und ich kapier das Ganze Buntzeug nicht--wir sind wie Pech und Schwefel! "



      Ein schiefes Lächeln legte sich um Inebs Gesicht, er wusste genau, dass er nicht der reine Mensch war, den er mit aller Kraft sein wollte. Er besaß keine Reinheit, die ihn zum guten Anführer machte - vielleicht, weil er so egoistisch war fiel es ihm überhaupt schwer die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Er war nicht einfühlsam, begriff oft nur Sachbücher aber Beziehungen waren ihm ein Fremdwort, weshalb er es schätzte seine Freundin Online bis heute gedatet zu haben. Wenn das ein Film wäre, wäre es wohl Ineb, der von ihnen am meisten ersetzt worden wäre, doch kannte Ineb die bittere Realität. Er konnte das Herz nicht abgeben, an jemanden wie Wyatt, der mit seiner positiven Energie vielleicht noch ein schwachmattisch guter Anführer gewesen wäre, wenn er den Schurken die Macht der Liebe demonstrierte.

      "Wenn, die Witchkräfte nicht wären hätte ich weiter versucht die Freundschaft zu erhalten, natürlich hat mir unsere Beziehung etwas bedeutet, auch wenn es hieße ständig mit diesem Schauspieler zu kratikulieren. Bestimmt hätten wir uns gegen Ende geprügelt und dadurch hätte ich dann seine Ansichtsweise besser verstanden - wenn er endlich offener sprechen würde, selbst wenn es mit den Fäusten wäre! Aber ich habe dafür keine Zeit! Wir --Nein, ich habe alleinige Verantwortung und ich schaffe es nicht, auch noch zu versuchen eine Beziehung aufrecht zu halten, während die Welt in Gefahr ist und das Herz von Kandrakar ausartet! Ich will ebenso nicht alleine gegen die Feinde auskommen -- jedoch will ich besonders Wyatt nicht zwingen in eine ewige Verantwortung zu ziehen... eine Witch zu sein mit der Aussicht in jedem Kampf sterben zu können. Er hat seine Ziele im Leben - für ihn ist das Witch-Dilemma sowas wie ein Spiel, was er zur Seite legne kann. Aber ist kein Spiel!!! Es ist komplett aussichtslos."

      Sein Körper zitterte, die Hand begann vom Druck taub zu werden, der Tod kam ihn immer näher und zog ihn in seinen fürchterlichen Bann ein.

      "A-ah...Mist...ich rutsche..."
      , wimmerte er und wusste, dass er gleich von Harvey loslassen musste, um nicht zwei Tode auf dem Präsentierteller vor sich liegen zu haben. Wenn er jetzt draufging--wars das dann auch mit den Witch? Das Herz von Kandarakar...sollte dann zu Brüche gehen. Beirrt versuchte er sich von der Qual zu befreien, in dem er weiter zu der Inneren Stimme von Wyatt sprach...die eher als Botschaft für den Jungen diente. Selbst, wenn dieser Schwachmatt wieder gleich nur den Buh-Knopf drücken würde!
      Er wollte definitiv nicht sterben, auch wenn es die simpelste Lösung für die Probleme war, die sich vor ihnen hineintraf.



      "S...sei...Sei ruhig wütend auf mich Wyatt, dass ich dich als abnormal sehe in meiner Perspektive...dir nicht vertraue...und dich alleine lassen wollte mit der Verantwortung des Sündenbocks in der Gruppe. Vielleicht bist du auch traurig, dass ich eure Kräfte beschlagnahmen möchte...den Platz der Witch neu umformen möchte aber... - aber wohin soll das denn enden, wenn du nicht hinter mir und ich nicht hinter dir stehen kann?! Ich dringe nicht zu dir durch und... Die Wahrheit ist, dass ich keine Ahnung habe wie man überhaupt echtes vertrauen schenkt, doch du weißt es genauso wenig!"


      Kiri Nisemono

      Wie reizend doch Lord Korbos ein Lächeln auf den Lippen setzte, während er garstig seinen Groll gegenüber dem Herzträger preisgab...und dann ihm auch noch eine Lektüre über das Light Heart gab. Vielleicht sollte er diese Antwort für Kye selbst nochmal abspielen, der das Dark Heart genauso...falsch führte wie Ineb das Light Heart.

      "Diese Träume bringen wirklich das dunkelste zum Vorschein aber....Ich merke gerade schon das es nicht das einzige ist---"

      "OOh, wirklich? Naja wie die Fähigkeiten des Dark Hearts, an die sie sich so gerne liebkosen...Haben auch meine Fähigkeiten - so ohne Herz- ihren Banger~. Oh, Verzeihung Ich meinte natürlich ihren Vorteil.", neckte Kiri absichtlich und hinterließ immer wieder nur abstrakte Infos, so als ob er gar nicht zu allgemein hinauswollte- lieber wollte er die Reaktion von Kye nicht beeinflussen.



      "Hmpf....Entweder wars das wirklich aber das wäre mehr als ernüchternd, selbst für dich....Oder ich werde gleich Zeuge von etwas das ich so ganz nicht ausstehen kann. Und so wie ich gerade das Gefühl aufnehme ist es letzteres...."

      Kiri zuckte nur mit den Schultern ehe er der Tribüne weiter seine Aufmerksamkeit kundtat. Es kribbelte ihn wahrhaftig in den Fingern dieses Bunt endlich zum Explodieren zu bringen, doch hatte er auch nichts gegen die Selbstzerstörung. Er ging nicht auf Kyes Eindruck ein, sodass er wieder still zwischen ihnen wurde. Letzten Endes stand Kiri vom Stuhl um sich genau das Elend anzusehen, was Wyatt und der Herzträger zum Vorschein brachte. Nicht schlecht aber...das ging noch besser...

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Tyler Wang-Chi

      Obwohl Tyler viel Kraft hinter seine Tritte setzte, änderte es nichts an der Festigkeit des Deckels der bunten Truhe.
      Was für ein Dreck...Bestimmt war Wyatt, darin längst erstickt bis er drauf kam wie man die True öffnet....
      War das schlimm?
      War schließlich sein Traum und Cabriel ging es auch später gut.

      "Kann ich helfen?"
      Wie das leise schlechte Gewissen erklang plötzlich eine Stimme hinter Tyler, er war die Weibliche Stimme von Cabriel noch nciht gewohnt weswegen er kurz davor stand ihn genau wie Harveys vorhin anzumauhlen allerdings war sein Blick mehr als vielsagend weswegen er mit einem leichten Augen verdrehen platzt machte und ihm Platz bot sich selbst daran zu versuchen. Tyler zweifelte jedoch daran das Cabriel stärker wäre als er die Truhe zu öffnen aber soll er sich ruhig daran versuchen.
      Als stünden sie vor einem Rätsel begann Cabriel es wirklich zu Analysieren.
      "Etwas surreales...Vielleicht irgendein Zauber? Magie...die ein Herz öffnen würde?"
      ...Was labert er da...?
      Irgendwie kam ihn das Gelaber bekannt vor....Doch wollte sein Kopf sich da nicht weiter reinsteigern.
      Er bekam schon jetzt schon zu viel!
      Wenn sich Tyler nicht täuschte schien Cabriel sogar spaß dran zu finden...
      "...Normalerweise würde ich jetzt bei so einer Quest lieber diese Kätzchen - Kinder nehmen und dann Lasagne mit Extra Spinat und Käse obendrauf, sodass die Tomaten saftig sind und auf dem Teller zerfließen. Aaber...Das wäre wohl nicht dein Stil."
      ....
      Tyler raffte überhaupt nichts mehr....
      Machte das diese Welt aus einem? Hoffentlich fing er nicht auch gleich an so viel Müll zu reden....
      Als wäre es nicht genug wurde Tyler zeuge wie ...Dieser Freak....Nun die Truhe abnutschte wie in einem Romantischen Szene.



      Nun....Jeden das sein Fetisch...?
      Lämmchen hatte wirklich merkwürdige Vorlieben. Da wäre er sicherlich mit Gewalt viel besser voran gekommen als Cabriel mit seinem schrägen Versuch eine Truhe zu entschlüsseln weiter zu schauen!
      ....
      Im ersten Moment passierte wirklich nichts weswegen Tyler schon hörbar seufzte.
      Gerade als er vorschlagen wollte, dass sie besser ohne die True nach den Anderen schauten, weil angeblich Ineb in Gefahr sein sollte hörte man das Geräusch einer sich entriegelnden Schlosses.
      Gleich darauf erklang ein Sound denn man aus Animal Crossing kannte, wenn man etwas geschafft hatte und die True öffnete sich!

      "Uhaa...", stieß Tyler leise aus als buntes Konfetti heraus kam, normalerweise war nicht so schreckhaft...Vor Unheimlichen Monster hatte er keine Angst aber diese Bunte absurde Welt fraß wirklich an seinen Nerven!




      Als das Bunte zeug zu Boden fiel, blieb Tylers Mund entsetzt und perplex offen...
      Aus der Truhe erhob sich eine Gestalt die viel größer war!!
      Er warf ein Schatten auf die beiden...Das war überhaupt nicht gut...Sie waren Verloren!
      "Schnitzel!!!! Das war eine Falle!!! Cabriel verdammt, was hast du getan?!
      Ohne Vorwarnung packte sie dieses Monster und hob sie hoch als wären sie Fliegen Gewichte.
      Ein lauter Schrei entwich Tyler, dass war ein Absoluter Alptraum!!

      [ Vorsicht, lauter Schrei :D ]



      Harvey Bell &
      Wyatt Carson Lyons & Lord Korbos

      "OOh, wirklich? Naja wie die Fähigkeiten des Dark Hearts, an die sie sich so gerne liebkosen...Haben auch meine Fähigkeiten - so ohne Herz- ihren Banger~. Oh, Verzeihung Ich meinte natürlich ihren Vorteil."

      ....Banger?
      Anhand des Neckischen Tonfalls erkannte Korbos zum glück schnell das ihn sein Lakai mal wieder mal zu necken schien.
      Manchmal fragte er sich wirklich wie viel er von seinem Respektlosen Verhalten er eigentlich akzeptieren sollte.
      Andererseits...
      Hatte Kiri bis her auf seine, seltsamen Art sein Wort bis her immer gehalten...
      Obwohl ihm Kye deutlich gemacht hatte das der Lord niemand brauchte außer sich selbst, zeigte Kiri immer noch das mehr über ihn wusste....
      Es war ungewohnt...Wenn Kye ehrlich war fühlte er sich in Kiri Nähe wie in eine neue Welt versetzt wo er denn Weg nicht kannte....



      Aber Kiri schien zu behaupten denn richtigen Weg zu kennen aber anstelle ihn direkt zum Ziel zu führen machten sie Umwege...
      Er würde es schlicht als Zeit Verschwendung sehen aber Kiri schien in jeden Umweg etwas besonderes zu sehen, als wäre das eigentlich Ziel nie das was der Lord eigentlich anstrebte...Und deswegen wusste er wirklich nicht...Führte ihn Kiri wirklich zum Ziel oder zog er ihn insgeheime nur noch in einen verworreneren Weg hinein...Aus dem er allein nie wieder raus finden würde.
      Sollte...Er ihm wirklich vertrauen...?
      Seine Roten Augen durchbohrten denn Rücken von Kiri während er das Schauspiel unten weiter betrachtete.



      Mit ihm...Was wirklich das Leben voller Risiken.
      Er konnte wirklich nicht sagen ob es ihm gefiel oder nicht...
      Weswegen das Gespräch mit ihm allein vermutlich noch einige Unklarheiten eröffnen werden.
      Doch spürte er selbst, wie sein Interesse an ihn zu nahm...Er wollte diese seltsame Individuum besser begreifen zugleich ihm aber auch Beweisen das seine Stärke und Meinung seine zerschlagen....
      Nur langsam löste er sein Blick wieder von Kiri um selbst wieder hinab zu Blicken, schließlich...Wurde nun endlich etwas spannender.
      ..........
      ............................
      .................................................





      "Halt deine Makkaroni! Wenn er mir egal wäre, dann wäre ich nie so maßlos wütend auf ihn gewesen! "
      ....
      "Huuuuuuhhhhh~?"
      Obwohl Ineb zusammen mit Harvey in Angesicht des Todes war, nahm sich der Herzwächter immer noch heraus zu widersprechen.
      Ihm soll Wyatt nicht egal sein? Was für ein schlechter Witz!
      Jedoch begann Ineb auf einmal eine Menge Dinge aufzuzählen....Dinge die einen wirklich nicht auffallen würde wäre das Interesse vollkommend daneben.

      "Wyatt ist wie ein französischer Film, das Ende siehst du nie kommen genauso wie seine Charakterzüge! Er macht auf kokett und zugleich auf feinen Engelchen. Zum einen Teil möchte er mit dir über schöne Dinge reden aber sobald es ernst wird packt er seine Sachen! Er ist genauso wie ich oft so strohdumm und dann plötzlich aber merkst du, dass er dir nur etwas vorgespielt hatte! Er sticht einen in die Seite mit der Gabel und behauptet dann, dass es nur ein Löffel war, weil er ja gegen Gewalt ist! Seine Ausstrahlung im Raum und sein Verhalten lenkt einen so sehr ab, dass es gar nicht möglich ist ihn als Luft anzusehen! "

      Die Augen des bunten Mädchen verengten sich jedoch unterbrach sie die wohl letzten Worte von Ineb nicht.



      "Wenn er mir egal gewesen wäre, hätte es mich gar nicht interessiert, was er mir im Schulgebäude zu sagen hätte- nicht nur er ist nah am Wasser gebaut!"
      .....
      "Ich weiß, dass ich auf seine Gefühle getrampelt habe - aber tat er dies genauso mit meinen! Das ging mir nicht am Pfirsich vorbei! Je giftiger ich wurde, desto mehr versuchte ich sein geschauspielertes Blümchengesicht endlich zu begreifen- denn das Leben ist keine verdammte Bühne und kein Ponyhof!"
      Mit Inebs Worte missachtete er wirklich seine Existenz...
      Das ganze Leben war doch eine Bühne! Doch was versuchte Ineb hier zusagen? Sprach aus ihm wieder nur die Panik?! Wie damals in Cabriels Traum?
      Das was er sagte hatte keine Bedeutung...!
      Es hatte keinen Wert....
      Er war wie seine gekauften Freunde...Sobald das Geld weg sein würde...War auch Inebs Worte nur Staub im Wind.

      "....Seine Argumentation hat mich wirklich zum Verzweifeln gebracht, es ist nicht so das ich ihm RECHT gegeben habe. Ich habe mich nach dem WARUM gefragt und dann bin ich zum Entschluss gekommen, dass es besser für alle wären, für jedes andere Witch-Mitglied! Ich wollte eine Witch-Gruppe gründen, die perfekt miteinander agieren kann... Ich wollte Oma beweisen, dass es wirklich ein Team gibt, was sich auf Ewig hält. Aber nachdem Wyatt mir so schnell mit dem Trennung des Bündnisses kam wurde mir klar, dass es vergeblich ist! Absolut unmöglich! "


      ......
      Auf Ewig hält?
      Der Blick des bunten Mädchen verdunkelten sich immer mehr.
      Hoffentlich begriff Wyatt endlich das was er geglaubt hatte zu finden...Nur....ein Falsches Theater war...!
      Ineb hätte viel mehr daran glauben sollen....Das sie es Gemeinsam schaffen könnten zu diesem Team zu werden!
      In Grunde...Wolltest Wyatt doch nur von Ineb wissen das er ihm wirklich nicht vollkommend ....Egal war und Ineb ihm...Vertrauen konnte....

      "........Ich bin so froh wieder bei euch zu sein.......Wirklich, so unendlich froh!"



      Als Ineb wieder zurück in seinem Körper gekommen war...Hatte Wyatt wirklich gespürt, dass sie zueinander gehörten.
      Zum ersten mal schien Ineb wirklich froh zu sein, auch ihn zu sehen und der Kummer denn er einst hatte verflog plötzlich so schnell.
      Und obwohl er so strahlte....
      "Bei mir ist alles Super! Ich wollte nur die Aufmerksamkeit von euuuch♥ Und es hat geklappt!"



      Hatte Ineb bemerkt das er...Traurig war....
      Zum ersten mal...Hatte Wyatt wirklich das Gefühl bekommen Freunde gefunden zu haben.
      Es war das erste mal...Das sich die Farben um ihn echt anfühlten...
      Für einen Moment....



      Feine Zucker-Schneeflocken rieselten von Himmel...Sie lösten sich jedoch sofort auf als sie den Körper oder Boden berührten.
      Es waren wie funkelnde Tränen die sogleich wieder erloschen....
      Genau wie das schöne Gefühl und die Hoffnung das es auf ewig so anhalten würde.

      "Ich gebe zu, dass ich Wyatt die ganze Schuld in die Schuhe schieben wollte...Er sollte der Dominostein sein, der die Witch zum Fallen gebracht hatte. Ich bin egoistisch und wollte ihm auch zum Schluss weh tun. Ein gekonnter Anführer hätte wohl Wyatt versucht zu beruhigen und sich tiefer in sein Gesagtes zu verankern, doch das bekomme ich nicht hin. Wyatt hat mich zu wütend gemacht und seine Werten und Normen gleichen genauso nicht der meine! Wir leben in unterschiedlichen Welten und ich kapier das Ganze Buntzeug nicht--wir sind wie Pech und Schwefel! "

      "Blabla bla bla....", murrte das bunte Mädchen leise genervt und richtete sein roten Handschuh.
      So langsam redete Ineb doch wirklich viel oder nicht?
      Was brachte es ihm in dieser Situation einzugestehen Egoistisch gewesen zu sein?
      Ineb war ein Versager durch und durch! Es nervte ihn das sie sich....auf einer Gewissen Art widerspiegelten. Das machte ihn die Hauptrolle doch nur weiter streitig!



      "Wenn, die Witchkräfte nicht wären hätte ich weiter versucht die Freundschaft zu erhalten, natürlich hat mir unsere Beziehung etwas bedeutet, auch wenn es hieße ständig mit diesem Schauspieler zu kratikulieren. Bestimmt hätten wir uns gegen Ende geprügelt und dadurch hätte ich dann seine Ansichtsweise besser verstanden - wenn er endlich offener sprechen würde, selbst wenn es mit den Fäusten wäre! "
      ...Jetzt wurde es immer absurder!!
      Begann Ineb jetzt zu Lügen?
      Würde er sich wirklich mit Wyatt Prügeln ?!
      Um ihn besser zu verstehen...?

      "Wir --Nein, ich habe alleinige Verantwortung und ich schaffe es nicht, auch noch zu versuchen eine Beziehung aufrecht zu halten, während die Welt in Gefahr ist und das Herz von Kandrakar ausartet! Ich will ebenso nicht alleine gegen die Feinde auskommen -- jedoch will ich besonders Wyatt nicht zwingen in eine ewige Verantwortung zu ziehen... eine Witch zu sein mit der Aussicht in jedem Kampf sterben zu können. Er hat seine Ziele im Leben - für ihn ist das Witch-Dilemma sowas wie ein Spiel, was er zur Seite legen kann. Aber ist kein Spiel!!! Es ist komplett aussichtslos."
      ....
      So verzweifelt war Ineb also?
      Warum hat er denn nicht nach Hilfe gebeten oder es offen gezeigt....?
      Langsam senkten sich die Hände des bunten Mädchen...Warum stürzten die beiden nicht endlich hinab....?

      "A-ah...Mist...ich rutsche..."
      Auch Harvey bekam alles zwischen denn beiden mit doch konzentrierte er sich gerade fest darauf Ineb weiter fest zu halten, während er verzweifelt versuchte nicht weiter vorwärts zu rutschten.
      "INEB....! Halt durch....!", rief er und versuchte noch mal seine Kraft zu sammeln, aber auch seine Arme begannen vor Anstrengung schon zu zittern....



      Er wollte ihn auf keinen Fall los lassen....!
      Egal was passiert....
      Ein Teil in ihm hoffte und betete einfach das sie es unbeschadet schaffen könnten hier wieder sicher raus zu kommen. Wyatt und Ineb hatten sich mehr als deutlich auszusprechen!
      Und auch er selbst hatte Ineb noch so viel zu sagen!!

      "... - aber wohin soll das denn enden, wenn du nicht hinter mir und ich nicht hinter dir stehen kann?! Ich dringe nicht zu dir durch und... Die Wahrheit ist, dass ich keine Ahnung habe wie man überhaupt echtes vertrauen schenkt, doch du weißt es genauso wenig!"

      Harvey spürte selbst erneut wie er vorwärts rutschte....Er wusste nicht wie lange er oder Ineb durch hielt.
      Weswegen er auch seine Stimme erhob:
      "Ihr beiden seid euch wirklich Ähnlicher als ihr es euch selbst einreden wollt...!! Und selbst wenn ihr Unterschiedlich seid, dass macht ein Team nur umso stärker! Hört auf....Für Andere so Perfekt seien zu wollen....! Fehler zu machen und Missverständnisse helfen aneinander besser zu verstehen ohne Fehler wird keiner von uns über sich hinaus Wachsen!"
      Die Kraftvollen Worte ließen Kye für ein Moment erstarren...
      Was redete diese Made....von selbstsicher von Fehlern?



      "Fehler zeigen uns, wo wir noch wachsen können. Sie sind nicht das Ende, sondern die Schritte, die uns näher an unsere Träume bringen!! Ihr solltet beide nicht einfach Aufgeben...Gemeinsam machen wir zwar mehr Fehler aber genauso helfen wir aneinander...! Keiner von uns muss das allein durchstehen!! Hört auf...Gegeneinander zu Handeln!"
      ....
      Wie ein hitziger schlag stießen die Worte dieses verdammten Feuerkätzchen zum Lord hoch.
      Was zur Hölle war das...?!
      Seine Worte hatten so eine Kraftvolle Energie, das in ihm alles kribbelte!!
      Auch was er über Fehler sagte war so unglaublich....Attraktiv♥ Das der Lord für ein Augenblick vergaß, dass da Unten seine größten Feinde waren!!



      Dabei Hasste er dieses ....Helden Gerede...! Wieso fühlte es sich an als hätte dieser Typ ihn direkt ins Herz gesprochen! Das war...Teuflisch!!
      Bevor er sich jedoch weiter im Bahn des Feuerwächters gefangen nahm ertönte ein lauter Schrei!
      Er hatte sich nun doch zu sehr ablenken lassen das er nicht mitbekommen hatte was da gerade angerannt kam in einen unglaublichen Affenzahn---
      "Was....ist das...?", hauchte der Lord perplex von dem Anblick. Das war schlimmer als das Überraschung Geschenk von Anubis....







      Gerade in dem Moment als Harvesy merkte das ihn die Kraft verlor, tauchte mit einen mal ein Gigantischer Schatten auf der sich an dem Bunten Wyatt vorbei drängte und seine große Hand nach Harvey und Ineb ausstreckte.
      "Hab euch!!!"



      Sie beide wurden gepackt und das ziemlich fest...In diesem Moment war sich Harveys sicher....Sie würden Sterben.
      So schloss er die Augen....
      Was für ein Leben....Aber er hatte bis zum Ende gekämpft....
      Das ihr Leben auf so dramatischerweise Enden musste...Im Traum von Wyatt, in mitten eines Streites....
      Es war wirklich tragisch...
      Ob es Tyler und Cabriel noch Lebend heraus schaffen würden...?
      Ob sein Vater jemals erfahren wird das er gestorben ist?
      Ob er Micah noch einmal wieder sehen würde?
      ...
      Oh Nein...er lag ja bei Yuuto in seiner Wohnung....
      Es tat ihm unendlich leid...Erst verbrachte er nach ihren Date mehr Zeit auf der Toilette und dann verstarb er auch noch...
      Hoffentlich gab sich Yuuto nicht die Schuld, es waren nicht die Mikados die ihm umgebracht hatten.....



      Das laute geschluchzte eines Mannes? Ließ Harvey jedoch wieder blinzeln als er realisierte das mit Ineb zusammen vor der Türe auf den Boden lag.
      "ES tut mir so wahnsinnig Leid!!! Das alles ist meine Schuld! Ich hab es wieder vermasselt....!! Ich wollte wirklich nicht das ihr Verletzt werdet!! Das sooo schrecklich! Ich hab es nur schlimmer gemacht...WÄÄhhhhh ich hab euch fast umgebracht....! Ihr dürft mich Hassen...Das hab ich verdient!!"



      Benommen und mit schmerzenden Armen setzte sich Harvey auf....
      Sein Blick musterte die Gestalt und....Er glaubte selbst nicht das er jetzt ernsthaft fragte aber...
      "....Wyatt bist....du das....?"



      Niemals würde er Wyatt....In so einer...Gestalt wieder erkennen, dieser Kerl im...Kleid sah aus wie richtiger Muskel-protz, der sogar seinem Bruder Konkurrenz machte und...dieser Grüne Lippenstift...das.....Er hatte wirklich keine Worte dafür!!
      Doch fröhlich darüber das Harvey ihn wieder erkannt hatte nickte Wyatt eifrig.
      "Ganz genau! ich bins Wyatt! Ich bin auch zu einem Hübschen Mädchen wie ihr geworden!"



      "Auch wenn nicht verstehe wieso ich so Spitze Ohren bekommen habe! Total Magisch oder? Aber finde mir steht es richtig gut! "
      Tyler und Cabriel hatte er mit hier her getragen.
      Der Wasser-Wächter war noch immer ganz Bleich im Gesicht als hätte er ein Geist gesehen.
      Verstört murmelte er vor sich hin:
      "Er ist es wirklich...das ist Wyatt...Wyatt.....Wyatt....sieht....Grauenhaft aus...Ich bin so verstört....Er so abartig Hässlich...Und diese Muskeln....Das ist kein Mann und auch keine Frau....er.....ist....das....ich...."



      Als Wyatt das Gemurmel hörte schnappte er leicht nach Luft:
      "H-hör mal das ist echt verletzend Tyler! Ich bin sehr wohl eine Frau! So...So hässlich sehe doch gar nicht aus...! Ich bin nur etwas verschwitzt weil so lange in der Truhe feststeckte! Bleib du mal über mehre Minuten in sowas dring...Dann siehst du auch nicht besonderes Hübsch aus!"





      "Auf jedenfalls bin ich mehr Frau als dieser Typ da! Er hat mich einfach in die True gestopft, so geht man nicht mit einer Lady um!!"
      Dabei zeigte Wyatt auf das bunte Mädchen das schwach genervt aus Atmete.
      "Und wieder stiehlt man mir die Show...", raunte dieser genervt.



      Schwach umhüllte dieser ein feiner Nebel und die Gestalt Änderte sich zu Wyatts Witch Form.
      Sogleich packte Wyatt wütend diesen Am Kopf.
      "Findest du das Witzig?! Ich dachte du hilfst mir stattdessen verletzt und bedrohst du meine Freunde!!"
      "Lass los du hässliche Pute!!!", fluchte seine Witch-Verwandlung zurück, scheinbar waren die Zensierungen dieser Welt mit einem aufgehoben.



      "ICH hab nur das getan was du auch getan hättest, schon vergessen...? Ich bin ein Teil von dir Wyatt! Ich bin ein Grandioser Schauspieler! Ich hab genau das Verkörpert was jeder in dir sieht, ein bunte Schrilles Ding! Und Ineb los zu werden, hatte er nur mehr als Verdient! Ich weiß genau was richtige für dich ist! Und ihr musst doch zugeben, ich bin doch VIEL besser als dieser Hässliches Manns-weib hier! "
      Verspielt Lächelte er und sah in die Runde, wobei er direkt Ineb Fokussierte:
      "Wieso vergessen wir diesen Unschönen Unfall nicht einfach? Ich bin es doch der denn du die ganze Zeit willst, jemand der die Sache ernst nimmt! Für mich ist das alles kein Spiel! Diese Bunte-Welt hier ist das was dieses Große Baby hier sich zusammen Bastelt um sich dahinter zu verstecken! ICH aber Handel, wir sollten Harvey Worte beherzten und zusammen Arbeiten!"



      "Ey! Erzähl kein Unsinn!! Halt dich von Ineb fern! ich lass nicht zu das du ihm nur ein Haar krümmst!", schimpfte Wyatt sofort der überhaupt nichts gutes darin sah das seine Innere Stimme ihm Näher kommen wollte...So wie das aussah, würde er ihm doch nur in den Rücken fallen sobald sich die Chance zeigte....
      "Hört...Bitte nicht auf ihn....Er...Ist zwar sowas...wie meine innere Stimme aber ich hör nicht immer auf ihn! Seine Ideen sind total schlimm... ", versuchte Wyatt zu erklären...Es abzustreiten das es nicht 100% Er es war der Ineb verletzten wollte wäre gelogen aber er würde niemals Ineb Umbringen wollen!!
      "Also hau endlich ab!!"



      Harvey der sich das mit ansah spürte wie sein Kopf dröhnte...
      Waren das vor ihnen jetzt zwei Wyatts...?
      Bei Cabriel war es irgendwie....Noch ertragbar...Auch wenn die Weibliche Form sie ersticken wollte...Aber zwei Wyatts??!
      Das war wirklich viel....Zudem schien die beiden sich nicht gerade einig zu sein was nicht besonderes gut für sie war, da er diese Welt gemacht hatte....



      Sollten sie sich da jetzt einmischen oder raus halten...?
      Er blieb erst mal am Boden sitzen und schaute rüber zu denn Anderen wie sie mit der Situation umgingen...Das alles war sehr aufwühlend.
      Und...Verstörend...Irgendwie konnte er sich an den Anblick von Wyatt nicht gewöhnen.
      Believe Me ~

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    • Cabriel Valentine

      Für einige geschlagene Sekunden hörte man nichts außer Tylers hörbaren Seufzer. Enttäuscht senkte Cabriel schon seine Schultern, dabei dachte er auf dem richtigen Riecher zu sein, dachte er doch zu verkehrt?
      Doch plötzlich ertönte das Knacken des Schlosses und die Truhe entriegelte sich, mit einer Hintergrundmusik, die Cabriel genau kannte. Das bunte Konfetti schoß hervor und schnell wurde die Umgebung farbenfroher als sie eigentlich schon war. Doch war es nicht die eigentliche Überraschung gewesen, denn war die Kiste keinen Falls leer. Große muskulöse Arme ergriffen den Rand der Schatzkiste und drückten sich nach oben - elegante weiße Samthandschuhe waren an den Händen übergestülpt, die ihre Kraft keines Falls verdeckten.
      Mit großen Augen starrte Cabriel auf die Person vor ihnen, die so stark geschminkt war als wäre heute ein besonderer Anlass.

      Schnitzel!!!! Das war eine Falle!!! Cabriel verdammt, was hast du getan?!



      Eine…Falle? Aber sollte dies nicht…Wyatt in der Truhe sein? Bevor er diese Person weiter analysieren konnte, packte sie ihn und Tyler wie zwei Mehlsäcke und transportierte sie mit sich. Kläglich musste er seine Ohren verschließen, da Tylers weibliche Stimme einen Sirenenschrei hervorlockte, der ihn mehr Angst einjagte als die Katzenkinder.

      Kiri Nisemono

      Kiri spürte den durchbohrenden Blick von Korbos an seinem Rücken, wie heiße Kohlen. Oh, an was er nur dachte, dass er die Ehre hatte als Anschauungsobjekt zu dienen? Er hoffte doch, dass seine Seele es allmählich einsah wie kompatibel sie füreinander waren. Wenn Lord Korbos schon solch ein Vergnügen mit dem Dark Heart hatte, was wäre dann mit ihm, mit dem er sich nur noch intimer verbinden konnte?

      Währenddessen begann es in Wyatts Traum höchst gefährlich einzugehen, von wen der Junge nur diese Verschlagenheit hatte ? Mit seinen schlanken Fingern zwirbelte er sein langes Haar, seine wenigen Quälgeister die am Ort LIVE dabei sein konnten flogen vor Spannung hoch und runter - war es das Ende des Herzträgers und Feuerwächters? Eine herzzerreißende Szene, zweier Freunde die sich bis zum bitteren Ende missverstanden haben - mit dieser Story hätte Wyatt seine Berühmtheit im Showbuisness. Eros wäre sicher zu Tränen gerührt gewesen und hätte Kiri mit seinem engelsgleichen Gesicht darum gebeten ihnen zu helfen, weil er den Schwall an Emotionen nicht standhielt. Jedoch bekamen die zwei Streithähne bereits eine helfende Hand, von jemand der sich Äußerlich ungern als Held betitelte.

      "Ihr beiden seid euch wirklich Ähnlicher als ihr es euch selbst einreden wollt...!! Und selbst wenn ihr Unterschiedlich seid, dass macht ein Team nur umso stärker! Hört auf....Für Andere so Perfekt seien zu wollen....! Fehler zu machen und Missverständnisse helfen aneinander besser zu verstehen ohne Fehler wird keiner von uns über sich hinaus Wachsen!"

      Sofort bildete sich um Kiris Gesicht ein breites Grinsen, denn Harvey vergaß seine Rolle niemals. Ihn lag es viel mehr ein Held zu sein als allen anderen von der Witch, bis jetzt stellte er den kleinen Funken an Hoffnung dar, dass die Witch es doch noch schaffen könnten ein unschlagbares Team zu werden. Seine Anekdoten brachten sogar Kiri zur Faszination - Fehler und Missverständnisse halfen also über sich selbst hinaus zu wachsen? Wie lustig, Kiri selbst war so frei von Fehlern, dass er sich damit nicht identifizieren konnte. Wie konnten auch Fehler zur Stärke verleihen? Naja, andererseits begangen Menschen ständig Fehlschläge, weshalb es ihn letzten Endes so beeindruckte.
      Jedoch sah er sich gezwungen sich seitlich zu Lord Korbos umzudrehen, gekonnt hielt er sich seinen Mund zu um nicht sofort aufzulachen. Die Reaktion von Kye war einfach furchtbar offensichtlich, was für eine weiche - sensible Seele er doch verfügte, da vergaß man doch gleich, dass es sich hier um den König der Finsternis handelte. Bevor er überhaupt etwas anmerken konnte lähmte er seine Gesichtsmuskeln, um nur neugierig zu wirken, anstatt spöttisch, bevor Lord Korbos sich noch beschwerte.



      Doch bevor er den Lord deswegen triezen konnte, erweckte der Hauptdarsteller wieder die Aufmerksamkeit des Publikums.
      „Die eigentliche Rettung, mein Lord“, zierte Kiri vergnügt, sodass seine Tentakel in die Höhe gingen. „Dann werden wir mal sehen, ob man wirklich aus Fehlern hinauswachsen kann.“


      "Es ist doch faszinierend mit ansehen zu können wie sich eine einzige Seele so unentbehrlich spalten kann, oder mein Lord? Wyatt tut es wahrscheinlich, um seine Geheimnisse besser beschützen zu können und wiederum mehr gemocht zu werden. Zum einen Teil realisiert er es selbst nicht, weshalb er es oft vergisst wie er wirklich für die Außenwelt wirkt. Ein notorischer Lügner, der seine Welt extra kurios gestalten, damit niemand sich fragt wieso sein Himmel eigentlich schwarz, anstatt blau ist. Witzig ist nur...wie sich die Witch jedes Mal versuchen zu vernichten, ob es mit der Trennung des Dark Hearts zusammenhängt~? Immerhin fühlt sich jeder schwarze Gedanke wie Gift im Blut an, dass keiner kontrollieren kann."

      Kiri spitzte seine Elfenohren um genau den Worten von den Wyatts zu lauschen, so ein Imagewechsel hätte selbst Kiri nicht für möglich gehalten. Kam jetzt die krönende Rettung - der aufstieg der Sonne, um ein Happy End zum Scheinen zu lassen? Dafür war es für den Traumfänger ganz sicherlich noch zu früh...

      Ineb Chevrier & Cabriel Valentine


      "Fehler zeigen uns, wo wir noch wachsen können. Sie sind nicht das Ende, sondern die Schritte, die uns näher an unsere Träume bringen!! Ihr solltet beide nicht einfach Aufgeben...Gemeinsam machen wir zwar mehr Fehler aber genauso helfen wir aneinander...! Keiner von uns muss das allein durchstehen!! Hört auf...Gegeneinander zu Handeln!"

      Langsam rieselten die Worte von Harvey in Ineb hinein, der ihn noch immer so stark festhielt - obwohl er ebenso abrutschten konnte. Selbst als Inebs Hand immer weiter hinunterrutschte und keine Kraft mehr dar war sich noch länger zu halten, schaffte es Harvey ihn an sich zu klammern. Genauso wie er ihn gerade festhielt, fragte es sich ob es wirklich stimmte, dass keiner alleine handeln musste? Es stimmte wohl, dass weder Wyatt noch Ineb bis zum Ende sich unterstützt haben, nachdem der Streit los ging. Hätte er...lieber mit Wyatt deutlicher sprechen sollen - vielleicht hätte es auch eher geholfen über das Light Heart mehr zu informieren? Er wusste es nicht genau, doch wie die Sache gerade endete zeigte wohl deutlich, dass seine Entscheidung nicht richtig war. Wyatt konnte er sich nämlich niemals als Mörder vorstellen, bestimmt würde es sein Leben für immer zerstören - sowie die Witch Geschichte werden lassen.

      "Hab euch!!!"

      Direkt als Ineb durch die vielen Tränen in seinen Augen nichts mehr sehen, bemerkte er einen hohen Schwung in die Höhe - er fühlte sich plötzlich wie an einem Lasso gebunden - hatte er das Gefühl von Gravitation verloren? War da nicht auch ein Kerl, der sie geschnappt hatte?! Doch danach fühlte er Pranken an sich, die deutlich stärker waren als die von Vaters früheren Exarbeitern und davon waren einige muskulös! Sollte er nicht Fallen? Was passierte gerade?! Plötzlich spürte er aber den festen Boden an seinen Beinen und vor Panik, die sich gerade in Todesträume hinauflösen wollte...begann er laut nach Luft zu schnappen und seine Augen wieder aufzureißen. Mit kribbelnden Händen griff er sich ans Gesicht, vor Aufregung berührte die andere Hand Harvey Schoß und stieß an ihm als wäre er Pudding. Unglaublich erleichtert flossen die Tränen wie ein Wasserfall ehe er fest den Schenkel von Harvey griff.

      "Wir...leben?! WIR LEBEN!", sagte er komplett fassungslos- sein Körper zitterte noch vor Anspannung. Wie konnten sie das nur geschafft haben?!



      Und dann ertönte auf einmal schon wieder diese Stimme, ein Schatten verdunkelte seine Sicht, sodass er automatisch nach oben blicken musste. Jedoch sah er etwas, was ihn feste schlucken ließ - wie ein Reh...starrte er diese Präsens an, die sich vor ihm abbildete...als wäre es die wirkliche Gefahr hier...bis dieser anfing schlimmer zu weinen als er es tat, sodass Inebs Tränen schnell trockneten.

      "ES tut mir so wahnsinnig Leid!!! Das alles ist meine Schuld! Ich hab es wieder vermasselt....!! Ich wollte wirklich nicht das ihr Verletzt werdet!! Das sooo schrecklich! Ich hab es nur schlimmer gemacht...WÄÄhhhhh ich hab euch fast umgebracht....! Ihr dürft mich Hassen...Das hab ich verdient!!"



      "....Wyatt bist....du das....?"

      "W--Wyatt?!", rief er Harvey nach als leuchtete in ihm eine Glühbirne auf- während die violetten Augen versuchten die Größe von diesem Riesen zu verfassen. Das war mit Absicht das Maskulinste Mannsweib, was er je gesehen hatte und das sollte Wyatt sein? Die Bohnenstange, die im echten Leben eher Modelfigur besaß sollte...männlicher als Frau sein? Wären nicht die zwar gepanzerte, jedoch trotz allem vorhandenen Brüste, hätte er wohl...ihn als einen Crossdresser erkannt.

      "Ganz genau! ich bins Wyatt! Ich bin auch zu einem Hübschen Mädchen wie ihr geworden!"

      .....Dennoch verblüffte es ihn, dass er tatsächlich recht hatte?!

      "Wow...Ich bin sprachlos...", murmelte er in einem Süff voller Adrenalin, nachdem er beinahe sein Testament binnen 2 Sekunden verfassen musste.



      "Er ist es wirklich...das ist Wyatt...Wyatt.....Wyatt....sieht....Grauenhaft aus...Ich bin so verstört....Er so abartig Hässlich...Und diese Muskeln....Das ist kein Mann und auch keine Frau....er.....ist....das....ich...."

      Ohne Vorwarnung zwickte Tyler etwas an der Seite, wie einen fiesen Mückenstich oder eine spitze Nadel.

      "Entschuldigung, da war ein großer Käfer an deiner Taille, dass in dein Kleid hineinkriechen wollte.", erklärte sich Cabriel genau, nachdem er Tyler wieder nüchtern los ließ. Es war komisch, doch genauso wie er nicht wollte, dass jemand etwas falsches über Tyler sagte, wollte er noch viel weniger, dass jemand Wyatt so hinunterbutterte, obwohl er doch gerade eine unglaubliche Leistung vollbracht hatte? Diese Frau schaffte es binnen Sekunden - direkt nachdem sie in einer stickigen Kiste gefangen war- sie mit Leichtigkeit zu tragen...lief wie auf Marathon auf Harvey und Ineb zu und...schaffte sie noch rechtzeitig zu retten?
      Normalerweise stand Cabriel nicht auf schwammiges Heldenzeug, doch lag es daran, dass das meiste Gerede von Helden nur Worte waren, anstatt Taten. Und Wyatt war in diesem Moment sowas von voller Taten mit ihrem muskulösen Körper?

      Er spürte noch die Hitze in seinem blassen Gesicht und trat ein wenig zur Seite um sich alleine wieder unterkühlen zu können. Es war ein kleiner Moment der Schwäche, mehr auch nicht. Er achtete auf jeden Imagechange der Witch, doch das war etwas sonderbares, was ihn an eigenartige, vergangene Zeiten erinnerte.

      Wyatt und seine angeblich innere Stimme begannen einen Streit zu verkehren, den keiner wirklich aufhalten konnte. Ineb versuchte vom Gras aufzustehen und reichte auch Harvey die Hand, um ihn hoch zu helfen. Danach beobachtete er wie sich die blonde Zirkusattraktion zur Witchform verwandelte und dann begann es in seinem Kopf zu stechen. Es war nicht gerade einfach zu verstehen, doch wiederholten sich die Worte von dem Witch-Wyatt, der meinte, dass Wyatt sich ...wie im Trance-Zustand fühlte, wenn er sich verwandelte? Etwas, was Ineb eher weniger erspürte, doch ergab dieses komische Aufeinandertreffen nun eher Sinn als er dachte.

      "Findest du das Witzig?! Ich dachte du hilfst mir stattdessen verletzt und bedrohst du meine Freunde!!"

      Es bereitete Kopfschmerzen und zugleich empfand er leichten Grusel zu der Witch-Version...immerhin hätte sie ihn und Harvey beinahe mit Leichtigkeit umgebracht? Aber andererseits...tat auch Cabriel in einer anderen Form das Selbe, an was lag es nur? Würden sie das nun in allen Träumen erleben, die sie noch durchkommen mussten?! Diesmal konnte er wirklich schwer Wyatt dafür die Schuld geben, immerhin war ihr toxischer Konflikt der Auslöser und...wer wusste, was Ineb getan hätte, wenn sein Traum an der Reihe wäre? Vielleicht...hätte er dasselbe getan, wenn er sich noch so aufgewühlt von den Konflikt fühlte? Er wusste es nicht genau, doch wollte er die Sache ein wenig emotionaler ansehen, als nur rationaler.

      Er sprach mit Wyatt so als wäre er der Dirigent, während Wyatt seine Entscheidung für sein eignes Glück einfach akzeptieren musste. Auch er sprach von den bunten Farben, die jeder in Wyatt sah und das brachte Ineb zum Grübeln...Irgendwie konnte er es einfach nicht verstehen, was wollte Wyatt denn wirklich? Empfand er sich als gar nicht so bunt? Er wusste...nicht genau, Wyatt war dennoch schwer zu verstehen, selbst wenn er ihn nicht versuchte zu verurteilen. Er verstand, dass er wohl Wyatt verletzt - immerhin war er es auch und genau deshalb tat der Konflikt so weh und eskalierte furchtbar.

      "Wieso vergessen wir diesen Unschönen Unfall nicht einfach? Ich bin es doch der denn du die ganze Zeit willst, jemand der die Sache ernst nimmt! Für mich ist das alles kein Spiel! Diese Bunte-Welt hier ist das was dieses Große Baby hier sich zusammen Bastelt um sich dahinter zu verstecken! ICH aber Handel, wir sollten Harvey Worte beherzten und zusammen Arbeiten!"

      Ineb wollte wirklich, dass Wyatt es viel ernster nahm, doch so langsam stocherte sich etwas in sein Verstand, der nicht genau wusste...ob der Grünhaarige überhaupt verstand, was ernst zu nehmen war? Er wusste, dass Wyatt keines Falls dümmlich war, weshalb sein Handeln ihn umso eher erboste. Doch, wenn sein Kopf so voller Chaos war, wer wusste was er da wirklich ausschöpfen konnte? Allein den Charakter von Wyatt tiefer zu analysieren brachte Ineb große Migräne ein.
      Er wand sich zu dem großen Wyatt zu, der sich immer noch mit dem anderen stritt und griff ihn an den Unterarm. Dabei seufzte er erst laut und deutlich, bis seine violett-rosa Augen zu ihn hinaufblickten.

      "Du bist...katastrophal schwer zu verstehen, Wyatt. Aber--für erste will ich dir danken, dass du Harvey und mir zu Hilfe gekommen bist. Ich...werde mich aber nicht für meine Worte entschuldigen, bis ich genau kapiert habe...was dich wirklich aufgewühlt hat. Wofür ich mich aber entschuldige ist mein Handeln, dich und die anderen im Stich gelassen zu haben - ich...muss selbst an mir arbeiten, bevor ich von dir Genauigkeit erwarte.", gab er ehrlich zu auch wenn ihm die Worte schwer fielen, er wollte es nicht in die Länge ziehen - denn waren sie ja nicht in der Realität und so konnte jedes Wort von ihm nur eine Drohung in einen weiteren Alptraum sein. Doch sich nicht dafür zu bedanken wäre genauso feige, wenn er darüber nachdachte wie oft er Wyatt ausschimpfte nichts getan zu haben. Vielleicht hatte Harvey recht und sie mussten lernen sich gegenseitig zu helfen? Wie auch immer das funktionieren sollte...Ineb wollte...auch ein Mal ein richtiger Freund für jemanden sein, anstatt sein Leben zu erschweren. Selbst, wenn trotz allem das Witch-Thema weit über allen stehen würde.



      Dann stampfte er zwei schritte weiter auf den Witch-Wyatt zu und ohne groß darüber nachzudenken schnipste er mit den Finger an Wyatts Stirn, sodass ein kleines Geräusch ertönte. Grummelig verschränkte er seine Arme, sodass die Locken zu berge stiegen, doch war er deutlich weniger wütend, als man zu glauben vermochte.

      "Tust du das wirklich für Wyatt? Erst klingst du wie seine helfende- innere Stimme und dann wiederum wie sein Erzfeind. Wie soll er da denn glücklich werden, wenn du ihn in einen Mord hineinziehen möchtest? Du hast zwar recht, die bunten Farben strahlen nur so aus Wyatt hinaus wie eine leuchtende Diskokugel, aber da frag ich mich nur...wieso? Es ist nicht so, dass ich es die ganze Zeit so sehen wollte...es kommt mir so vor als verschleiert sich Wyatt darin, in einem Netz, wo er gar nicht drin feststecken möchte! Wenn wir Harveys Worte wirklich beherzigen wollen, dann will ich wirklich ihm helfen...ohne ihn noch weiter verurteilen zu müssen!", schimpfte Ineb lautstark hinaus und erklärte seine nächsten Beweggründe, wenn es Wyatt überhaupt zuließ. Gerade war sein Verstand klar und er war bereit endlich einmal Wyatt Intentionen zu verstehen, dafür aber...musste Wyatt das loslassen, was ihn so bedrückte. Anders kamen sie nicht an ihn heran...Wie sollten sie ihn dann verstehen?





      Bevor Ineb weitersprechen konnte rückte auf Einmal Cabriel näher zu den beiden Wyatts und stand direkt neben der Prinzessin, die aufgehalten worden war weiter zu sprechen. Ineb war zwar nicht das Wort verboten, doch konnte er einfach das Kribbeln in seinem Mund nicht loswerden. Die Situation musste doch irgendwie verschärft werden? Noch...waren zu wenige Fehler aufgedeckt worden, alles war zu fein in einem Tuch umwickelt...Das war doch nicht Wyatts Ernst?

      "Wenn wir schon dabei sind...Warum lässt du uns denn nicht tiefer in dein Verstand hinein, Wyatt? Ich mag... den Ort, du hast dir wirklich Mühe gegeben uns einen kleinen Traum zu erfüllen, auch wenn ich vor bunten Farben erblinden könnte. Ich frag mich nur, ob es einen weiteren Grund gab wieso er so auffällig bunt ist...eine Art...Defense-Wall? Wollen...wir nicht langsam ehrlich zueinander sein? Freunde...erzählen sich keine Lügenmärchen, selbst wenn man fest an sie glaubt. Sind...dafür nicht die Träume dar, um mehr voneinander zu erfahren?"



      Sein Blick verfinsterte sich, es war nur schwer zu verstehen ob diese Frau gerade lächelte oder sich wie eine Puppe kaum noch regte. Langsam neigte er seinen Kopf zur Seite, ehe er seine Lippen zusammendrückte. Er wusste noch ganz genau wie sein Traum zu Ende ging, er wusste was er sich von Wyatt wünschte.

      "Sagte ich damals...das ich deinen guten Kern gezeigt bekommen wollte?", hakte er nach und ging einen Schritt nach hinten, um direkt auf eine Blumen draufzutreten, die er durch seine hohen Absätze nicht erspürte.

      "Ich...Nein, wir haben nichts dagegen alle deine Farben zu sehen, Wyatt? Warum denn nur die bunten? Warum denn nur der gute Kern? Wenn ich ein Standbild von dir zeichnen würde, bezweifle ich, dass genau diese Farben reichen würden um in deine Seele zu treffen. Denn...was fehlen würde...wäre das, was du mit keinem in der Welt teilen möchtest. Und sind wir nicht deine Freunde, um dir genau bei schwierigen Hürden zu helfen? Ich würde sogar dafür sterben um es genau vor meinen Augen zu sehen, versuch dich nicht selbst aufzuhalten...Anders kommen wir doch gar nicht weiter. "

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Lord Korbos

      „Die eigentliche Rettung, mein Lord“
      Rettung...? Von was?
      Diese Generation hatte wirklich ein Talent, sich gegenseitig in Gefahr zu treiben und danach wieder heraus zu ziehen...War das die neue Art des Kennenlernen geworden??
      Die vorherigen Generation die er schon miterleben durfte hatten ihre Unstimmigkeiten...Aber das hier?

      "Es ist doch faszinierend mit ansehen zu können wie sich eine einzige Seele so unentbehrlich spalten kann, oder mein Lord? "
      Stechend kehrten die Roten Augen des Weißhaarigen wieder zu seinem Lakaien zurück...
      Bei seiner Wortwahl konnte man nie sicher sein...Was er wusste und was nicht genau...Es lud förmlich dazu ein sich zu Verraten und mehr zu sagen als man eigentlich wollte.



      "....Witzig ist nur...wie sich die Witch jedes Mal versuchen zu vernichten, ob es mit der Trennung des Dark Hearts zusammenhängt~? Immerhin fühlt sich jeder schwarze Gedanke wie Gift im Blut an, dass keiner kontrollieren kann."
      Auch wenn er Kiri mehr Einblicke auf sich gewährt hatte als er es eigentlich wollte, bemühte er sich nicht davon Provozieren zu lassen.
      So wie Cabriel wenig damit anfangen konnte ohne Kontext Zeuge zu werden wie sich Kye von seinem Körper Trennte, wollte er Kiri noch immer nicht zu tief in sein Herz heran lassen....
      Anderes als seine Üblichen Lakaien schien Kiri viel mehr wissen über das Dark Heart zu besitzen
      Bis her wurde es nie hinterfragt, wieso Lord Korbos der Dark Heart Träger war....Um es in Benis Worten zu sagen, er war eben Perfekt und da war es nur verständlich das ihn das Herz auserwählt hatte.
      Doch in keiner Silbe hatte er erwähnt das sein Dark Heart eine Trennung von dem eigentlich Light Heart war...Das sie miteinander zu tun hatten, war bekannt. Mehr eigentlich nicht....Außer es wären weitere Augenzeugen damals vor Ort gewesen.



      "Das die Wächter nicht mit der eigenen Dunkelheit umgehen können, spricht nur mehr für ihr Versagen...Es ist nicht die Dunkelheit der Anderen die sie quälen, diese erwecken nur das tief Sitzende schwärze in ihrer Seele...Obwohl sie noch so Jung sind, zeigen sie schon so viele Narben...Dabei hat der eigentlich Kampf noch nicht begonnen."
      Es fühlte sich an als würde er gerade frisch geborene Raubtieren dabei zu sehen wie sie versuchten ohne ihre Eltern auf sicheren Beinen zu stehen...
      Jetzt waren sie noch Harmlos aber sobald sie Wachsen würden...
      ...Würden sie sicher selbst die Hand Beißen welche sie jetzt Fütterte.
      Schwach strich er sich durch das Lange Haar und warf ein Blick in denn Himmel dieser Traumwelt...Er verstand es nun mehr als deutlich, diese bunten Farben versteckten etwas...Bunt in Bunt war beinahe Unsichtbar...
      Er selbst hatte als Krone er sehr sicheren und ungesehenen Platz ....Wer erwartet auch in einer Krone eines Lords mehr? Angreifbares?



      Während er es jedoch mit Unauffälligkeit tat, war dieser Erdwächter das Gegenteil...Es war doch schon abzusehen das dieses Regenbogen Farben viel eher als Lüge entlarvt wurden!
      Aber vielleicht war es auch Insgeheime ein Hilfe Schrei....Er wollte das man die Lügen sah, anderes wusste dieser Wicht sich wohl nicht zu helfen.
      Personen die so sehr von anderen Menschen abhängig wie Luft zum Atmen waren ihm ein Rätsel....
      Sie waren doch alle erbärmliche Kreaturen....
      ....
      Wurde Eternity jetzt sagen....
      Schwach spürte er wieder dieses Unwohlsein das er zu lange abseits seines Körpers spürte, selbst in einer Traumwelt blieb nicht davon verschont.
      Vermutlich weil das Dark Heart hier nicht Funktionierte...Es fühlte sein inneres zwar mit Dunkelheit und schmerzen aber minderte das Gefühl der Unvollkommenheit.
      Mit schwach verengten Blick sah er wieder runter zum geschehen....
      Er selbst brauchte nicht viele Personen....Es war allein Beni denn er nie mehr hergeben wollte und dieser sollte weiter so lang es ging an Lord Korbos Schein glauben.
      Damit Beschützte er nicht nur sich selbst....So wie der Erdwächter da unten. Er bezweifelte das da mehr dahinter steckte....
      Umso mehr fragte er sich was Cabriel glaubte ...Darin zu sehen, er hatte genau gespürt wie Fasziniert er wohl vom Traumwelt des Erdwächters schien...diese Obsession kam ich erschreckend vertraut vor.

      Harvey Bell & Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyons & Wyatt Carson Lyon

      "Wir...leben?! WIR LEBEN!"
      Die Erleichterung war Ineb nicht nur deutlich anzusehen das sie es überlebt hatten, sondern deutlich spürbar!
      Harvey merkte wie ihn Hitze ins Gesicht schoss als sich die Prinzessin so an seinem Schoß fest krallte.



      "J-ja äh wir haben es geschafft!"
      Zwar war es für eine komplette Erleichterung noch viel zu Früh doch auch er hatte gegen Ende nicht geglaubt das sie es schaffen würden...Besonderes nicht auf dieser Weise gerettet zu werden! Sein ganzer Körper fühlte sich ganz kribblig und überhitzt an...Aber das kam sicher von der Überanstrengung!
      Genau wie Harvey war Ineb auch ziemlich:
      "Wow...Ich bin sprachlos..."
      Vom Anblick von Wyatt...Als...Weiblicher...Wächter....
      Es war wirklich nicht das was man erwarten würde!
      Auch wenn er nicht wie Tyler so direkt sein würde, verstand er schon das dieser Große Wyatt eher abschreckend als Liebreizend wirkte.

      "Entschuldigung, da war ein großer Käfer an deiner Taille, dass in dein Kleid hineinkriechen wollte."
      Plötzlich verspürte Tyler stechende schmerz an der Seite der sein Körper sofort anspannen ließ und sein Mund verstummen.
      Fassungslos blinzelte der gerade bedauerlich kleinste in der Runde zu Cabriel rüber. Hat der Penner ihn gerade ernsthaft gezwickt?!
      "Verarsch mich nicht...", zischte Tyler leise gereizt zurück aber Cabriel schien schon mit der Aufmerksamkeit zurück auf diesen Gorilla-Wyatt zu fallen.



      Obwohl er alles voller Natur war mit denn Blumen hatte Tyler noch kein einzigen Käfer gesehen, abgesehen von Schmetterlingen aber die würden wohl kaum in sein Kleid krabbeln!
      Das einzige das an ihm klebte war dieser Komische Vogel mit Monokel...Zum Glück aber gab das Vieh bis her kein Mucks von sich oder Provozierte ihn....Doch gerade wirkte wie das Ideal Stress-Kissen. Doch immer versuchte es zu packen, flatterte das Vögelchen los und landete auf einer Anderen Körperstelle....
      Wyatt gesamter Traum war einfach nur Absonderlich!

      "Du bist...katastrophal schwer zu verstehen, Wyatt."
      Wyatt spürte die zierlichen Finger an seinem Muskulösen Unterarm und Blickte in die Augen von Ineb.
      Ohweier....
      Er konnte nur zu gut verstehen wenn Ineb jetzt alle Hoffnungen in ihn verloren hatte, falls da überhaupt noch ein Fünkchen übrig geblieben war....
      Manchmal verstand er sich selbst nicht aber das war keine Entschuldigung für dieses durcheinander was er angerichtet hatte...
      Bestimmt kamen gleich nur Miss Salz und Mr. Zucker um die Ecke um ihn wieder auszulachen...!



      "...Aber--für erste will ich dir danken, dass du Harvey und mir zu Hilfe gekommen bist."
      Unerwartet folgte jedoch kein weiterer unangenehme, Diskussion mit Ineb, auch wenn er großen Recht dazu hatte ihn für das alles zusammen zu straucheln...Bedankte sich Ineb tatsächlich bei ihm!
      Wyatt konnte sich ehrlicherweise nicht daran erinnern wann mal Ineb ein Dank ihm gegenüber ausgesprochen hatte...
      So war es eine mehr als schöne Überraschung was Wyatt für ein Augenblick wieder etwas Positiv stimmen ließ.



      Irgendwie konnte er richtig spüren das es Ineb sicherlich nicht leicht gefallen war diesen Dank auszusprechen, umso mehr freute es ihn es zu hören.
      "...Ich...werde mich aber nicht für meine Worte entschuldigen, bis ich genau kapiert habe...was dich wirklich aufgewühlt hat. Wofür ich mich aber entschuldige ist mein Handeln, dich und die anderen im Stich gelassen zu haben - ich...muss selbst an mir arbeiten, bevor ich von dir Genauigkeit erwarte."
      Jetzt klang Ineb plötzlich wie ein richtiger Anführer...Aber das verkniff sich Wyatt genauer zu kommentieren.
      "Das...Verstehe ich."
      Er Hoffte das es später möglich war mit Ineb dann in ruhe drüber zu reden...Nicht mitten auf dem Uni Gebäude oder vor denn Anderen...
      Auch er wollte sich aufrichtig Entschuldigen, sobald er endlich verstand...Was Ineb wirklich mit seinen Handeln versucht hatte.
      Denn war Ineb wohl doch zerbrechlicher als wie Wyatt von ihm gedacht hatte...



      Aber auch der Witch_Wyatt blieb nicht unverschont, was wohl jedoch genau richtig gewesen war...Er Hasste es Ignoriert zu werden, auch wenn, der Schnipser an der Stirn ihn verärgert schnauben ließ.
      "Tust du das wirklich für Wyatt? Erst klingst du wie seine helfende- innere Stimme und dann wiederum wie sein Erzfeind. Wie soll er da denn glücklich werden, wenn du ihn in einen Mord hineinziehen möchtest?"
      "Hmpf..."



      Natürlich wollte seine Innere Stimme nur das beste! Aber das bedeutete auch in den Sauren Apfel beißen. Happy End entstehen nicht aus einer Friedlichen Situation! Erst aus dem Zerstörten konnte etwas schönes werden....So lief es immer in dem Leben des Schauspielers...
      Das konnte dieser Sänger dem sowieso alles zu Füßen lag nicht verstehen!

      "....Du hast zwar recht, die bunten Farben strahlen nur so aus Wyatt hinaus wie eine leuchtende Diskokugel, aber da frag ich mich nur...wieso? Es ist nicht so, dass ich es die ganze Zeit so sehen wollte...es kommt mir so vor als verschleiert sich Wyatt darin, in einem Netz, wo er gar nicht drin feststecken möchte! Wenn wir Harveys Worte wirklich beherzigen wollen, dann will ich wirklich ihm helfen...ohne ihn noch weiter verurteilen zu müssen!"
      ....Helfen...?
      Kann es sein das Ineb doch besser verstand----

      "Wenn wir schon dabei sind..."



      Auch wenn es Wyatt ungern zeigen wollte, überkam in trotz der Bunten Welt um ihn herum ein kalter Schauder.
      Vermutlich war es der Teil in ihm der sich viel zu leicht in die bunte Truhe hat einsperren lassen....Darin war er sicherer vor dieser Situation die sich jetzt anbahnte. Aber da er alle hier so in Gefahr gebracht hatte durch seine Feigheit...Wollte Wyatt jetzt Cabriel auch nicht unterbrechen...Auch wenn es ihm bewusster machte das die Bunte Traumwelt nicht der Rettende Schlüssel war sie alle zu Beschützten...




      "...Warum lässt du uns denn nicht tiefer in dein Verstand hinein, Wyatt? Ich mag... den Ort, du hast dir wirklich Mühe gegeben uns einen kleinen Traum zu erfüllen, auch wenn ich vor bunten Farben erblinden könnte. Ich frag mich nur, ob es einen weiteren Grund gab wieso er so auffällig bunt ist...eine Art...Defense-Wall?"
      ....
      Cabriel lag nicht ganz Falsch aber auch nicht ganz richtig...So wie vieles in Wyatt war selbst die Bunten Farben so vielseitig. Hier herrschte keine Reglung....


      "...Wollen...wir nicht langsam ehrlich zueinander sein? Freunde...erzählen sich keine Lügenmärchen, selbst wenn man fest an sie glaubt. Sind...dafür nicht die Träume dar, um mehr voneinander zu erfahren?"
      Ein leichtes Stichen durchzog die kräftige Brust von Wyatt....Freunde erzählen sich keine Lügenmärchen...?
      Er behandelte seine Freunde wohl wirklich sehr schlecht....
      Dabei glaubte Wyatt selbst ganz fest an das was er sagte...Wie sollte er...da das Gegenteil behaupten? Es fühlte sich an als würde er sich doppelt belügen...

      Harvey hörte aufmerksam zu, er begriff schon Cabriel Aspekt, in der Karaokebar hatte er auch schon deutlich gemacht das er zu der Partei gehörte der diese Träume des Supportes als gut erfasste...Das er sich ein Wunsch erfüllen lassen wollte.
      Auch ihn hatte es gestört das Wyatt sie angelogen hatte und...Das Obwohl Izarra ihnen deutlich Gegenbeweise zeigte.
      So kamen sie wirklich nicht weiter wenn Wyatt weiter sie mit seinen Märchen umwickelte!
      ...Zu verschweigen was wirklich mit Ineb war....





      "Er hat Recht...", sprach Harvey leise gedämpft, weswegen er nicht dazwischen ging.
      Wenn das hier die Möglichkeit war in den Kern von Wyatt zu Blicken und ihm auch vor Augen zu führen das diese Lügen ein nur tieferes Loch gruben, sollten sie diese Chance doch auch ergreifen!

      "Sagte ich damals...das ich deinen guten Kern gezeigt bekommen wollte?"

      Die innerliche Stimme fokussierte Cabriel genau bei seinen Worten, seine Augen zogen jedes Wort auf wie ein Schwamm während der Weibliche Wyatt mit denn Blick etwas abwandte....Er schien nicht sonderlich erpicht darauf zu sein, denn schlechten Kern zu zeigen.




      "Ich...Nein, wir haben nichts dagegen alle deine Farben zu sehen, Wyatt? Warum denn nur die bunten? Warum denn nur der gute Kern?"
      ...
      Anderes als bei Harvey begann in Tyler wirklich etwas zu brodeln...Wenn Cabriel weiter so ein Zeug erzählte würde er ihn i Schulpool ertränken!
      Zwar wollte er auch das Wyatt ehrlicher war besonderes da er sich immer noch von ihm verletzt fühlte aber das wollte er in der Realität klären und nicht in...diesen Träumen dieses widerwärtigen Supporters der in ihren Köpfen herum fuschte!!
      "Auf keinen Fall....", knirschte Tyler mit denn Zähnen.



      Lieber sollte ihnen Wyatt jetzt eine RICHTIGE Exit Türe herzaubern oder sowas!
      Cabriel sollte nicht in der Wir-Form sprechen!!
      Er hatte schon deutlich gemacht das er kein Freund dieser Traumwelt von Cabriel war! Er war nur froh das Wyatt keine Verbindung mit Samuel hatte, noch mal so gefälschten Abklatsch wollte er sich echt nicht geben!
      Wyatt senkte bedröppelt denn Blick....
      Er wusste wirklich nicht was dazu sagen sollte...Cabriel bedeutet ihm wirklich viel, besonderes nach ihrem Date waren sie sich sehr Nahe gekommen und....Anlügen wollte er keinen von ihnen....





      Aber was...Erwartet sie in seinem Kern?
      Das wusste er doch selbst nicht...und was war beängstigend....

      "... Denn...was fehlen würde...wäre das, was du mit keinem in der Welt teilen möchtest. Und sind wir nicht deine Freunde, um dir genau bei schwierigen Hürden zu helfen? Ich würde sogar dafür sterben um es genau vor meinen Augen zu sehen, versuch dich nicht selbst aufzuhalten...Anders kommen wir doch gar nicht weiter. "
      Erneut waren Cabriels Worte wie feine Nadelstiche...
      "Uff...ich....", setzte er an und griff sich an denn Hals aber er spürte wie sich alles in ihm wehrte!
      Sein Herz Klopfte wie wild.
      "...Ich...würde wirklich....Euch tiefere hinein lassen aber das geht nicht...!"



      Hastig ging nun Tyler nun auch in die Mitte, er sollte lieber schnell dazwischen bevor sich Wyatt noch wirklich von Cabriel um den Finger wickeln ließ:
      "Warte, warte Wyatt! Du musst uns ganz nichts zeigen! Wir hatten das doch schon besprochen, wir standen deutlich mit der Mehrzahl dagegen diese Träume einfach so hinzunehmen! Schon vergessen? Dieser Supporter ist doch einer der Bösen, er macht doch diese Träume! Wir sollten lieber erst mal aus den Traum raus! Dann gehen wir wieder nach McDonals und Wyatt rückt endlich mit der Wahrheit raus!"



      "Wir müssen diesen Schurken aufhalten bevor er weiter in unseren Köpfen herum wühlt! Das gibt Lord Korbos nur weiter Vorteile gegen uns!! Jetzt also weiter tiefer zu gehen, spielt in doch nur in die Hände!
      Ineb? Harvey? Na los! Sagt doch auch was dazu!!"

      .....
      "Aber Tyler....Hast du Wyatt nicht ins Gesicht gesagt, Das war doch nur ein Traum? In Träumen neigt man doch dazu...Unbedachte Dinge und Grenzen auszutesten.....Das waren deine Worte~ Außerdem willst du nicht das Wyatt in seiner Bunten Welt lebt...Damit das passiert braucht es weit mehr als nur ein Besuch in einem Fastfoodladen."



      Plötzlich erklang von allen Seiten ein wildes durcheinander gewürfelte Wispern von dem Unsichtbaren Publikum.



      "Damit ihr die Anderen Farben von Wyatt sehen könnt muss erst die Schutz-Wand durchbrochen werden und diese lässt sich nicht mehr so einfach durchbrechen, es ist Hoffnungslos! Aber weil ich es Liebe Dinge zu zerstören, wäre ich bereit euch dabei zu helfen! Wir sind schließlich Freunde. Ich hab mich schon lange auf diese Rolle gefreut!"



      Plötzlich stieg eine Schlingenpflanze aus den Boden und etwas leuchtetes bunt in Regenbogenfarben fiel aus der aufkommenden Blute heraus, es war ein Küchenmesser welches der Witch-Wyatt ergriff.







      "Ich hasse diese Bunten Farben, ich gehe in diesen unter....Jeden Tag wird es mehr aber durch euch könntet ihr Wyatt wirklich Helfen!"
      Die Bunten Farben stiegen um den Wächter intensiver herum als wollten sie ihn verschlingen, als spürte die Welt das etwas dunkles von ihm ausging....
      Immer höher stieg der schwall an bunten Nebel.



      Doch als sie ihn umschlossen wandelt er sich wieder n die Mädchenhafte Gestalt um.
      "Allerdings müsst ihr wissen...Der einzige Weg um diese Bunte Welt zu Zerstören und an Wyatt Kern zu gelangen ist es---"
      Entschlossen umgriff er das Messer am Griff und sein Blick Fokussierte nun den Großen Wyatt feste.



      "...Denn Erschaffer dieser Bunten Welt, umzubringen!"
      Mit diesen Worten sprang er nach vorne und rammte das Regenbogen Messer ohne Vorwarnung in die Brust von Wyatt.
      Wie die Nadelstiche aus Cabriel Worten durch zog Wyatt erneut stechende schmerzen, Nicht nur einmal stach der Witch-Wyatt zu, er stach mehrfach auf die Selbe Stelle zu und Wyatt spuckte erschrocken Blut aus.



      Das Blut war jedoch schwarz, es hatte keine Farbe....
      Wie gelähmt jedoch stand Tyler da, als wäre er im Falschen Film...Stach sich gerade Wyatt ernsthaft selbst mit einem Regenbogenmesser ab?!
      "W-warte....WAS?! Was tust du da?!"



      Erneut wollte der Wächter zu stechen allerdings wehrte sich Wyatt nach dem schock sogleich und stieß ihn mit der Kräftigen Schulter zu Seite.
      Jetzt brach wirklich ein Kampf zwischen denn beiden aus!
      Auch Harvey war schockiert und hastig aufgestanden. Sie musste dazwischen gehen!!
      "Hört auf!! Das ist sicherlich nicht die Lösung !"



      Plötzlich begann der Boden zu beben, immer mehr verblasten die schrillen Farben dieser Welt als würde man ein Schwarz-Weiß Filter auf legen...
      Schwer Atmend wich Witch-Wyatt zurück als der Größere sie erneut zurück stieß.
      "OH doch! Es ist unmöglich Wyatt Wand durchzubrechen! Denn er Versteckt unter denn Farben das was niemand sehen soll und wie versteckt man am besten etwas das selbst so Bunt ist das überall auffallen würde? In weiteren Farben! Ihr wollt eine unverschleierte Wahrheit, dann seht wie meine Bühne zerfällt!~"



      Mit einem Finger schnipsen zeigte er zum Himmel, die Farben bleichten immer mehr das ein grinsendes Gesicht langsam immer mehr zum Vorschein kam.
      Es war die ganze Zeit dort, groß...Gigantisch über die Gesamte Welt blickend, doch jetzt wo die Farben verblassten erkannte man erst richtig die umrisse...



      Mit einem unwohlen Schauder Blickte Tyler zu den verblassenden Farben...Das Gesicht löste in ihm ein unwohles Gefühl aus das nicht beschreiben konnte.
      "Was...zu Hölle...?"
      Langsam begann diese Welt ein echt unheimlichen Touch zu bekommen....
      War das Gesicht die ganze Zeit da...?!
      Wie konnte man da ruhig schlafen wenn ein so eine Fresse die ganze Zeit anglotzt?!


      Aber das war nicht alles auch die Regenbögen begann an Glanz zu verlieren.
      Und der Himmel begann sich immer dunkler zu färben...
      "Leute das Gebäude fällt auseinander!!", stellte Tyler fest, als Teile des Schulgebäudes auseinander fielen und wahllos in der Luft schwebten...Nun sah es wirklich aus als würde die Bunte Welt stück für Stück kaputt gerissen!
      Sowas sah man wirklich nicht alle Tage....
      Er hatte nicht erwartet jemals....sowas im Kopf von Wyatt zu sehen....
      Sah es so u Wyatt Kopf ohne die ganze Farben aus...?



      "Wyatt bist du okay?! Passt auf....Das ihr nicht von dem herum fliegenden Zeug erwischt werdet!", rief Harvey alarmiert.
      Obwohl der große Wyatt mehrfach von dem Messer erwischt wurde stand er noch...
      Auch wenn diese Welt zusammen brechen schien zensierte es immer noch die Verletzung von dem weiblichen Wyatt....
      Weswegen er nicht erkennen konnte wie es um ihn stand.



      Wyatt presste die Lippen zusammen und rieb sich den Arm:
      "...Schon gut, mich bringt so schnell nichts um.", erklärte er Taff.
      Allerdings merkte er selbst das ihn seine innere Stimme kalt erwischt hatte....Wieso greifte er sich selbst an?
      Doch was es auch war...Wyatt bemühte sich denn Blick unten zu halten.





      Ernst blickte er wieder zu Verkleideten Witch-Wyatt der amüsiert kicherte.
      "Warum gibst du nicht auf~?"
      "Ich weiß nicht was in meinen innersten lauert, ich werde meine Freunde ganz sicher nicht in Gefahr bringen..! Wenn es sein muss kämpfe ich weiter gegen dich!!"
      "Ohhh das muss du gar nicht!"
      Elegant sprang Witch-Wyatt zur Seite und warf das Regenbogenmesser auf den Boden Tyler zu das direkt vor seinen Füßen landete.
      "Lass doch unsere Freunde entscheiden!"



      Die Kleidung des Witch Wyatt war mittlerweile auch dunkle und schwarz geworden.
      "Was...?", stieß Tyler irritiert aus, was meint der jetzt mit Entscheiden?
      "Na was wohl Dummerchen? Entweder ihr bringt denn Gorilla-Wyatt um, damit ihr weiter kommt oder ihr bringt mich um aber dann versauert ihr in dieser Bunten-Welt für Immer~"
      Fassungslos blieb Tyler der Mund offen, was war das bitte für eine Scheiße?!
      "Du hast doch schon Lämmchen erschossen Tyler, also warum zögerst du jetzt? Soll ich für dich Bellen~♥ Vielleicht fällt dir die Wahl dann einfacher!?~"



      "Laber....nicht so...Mist!!", stieß Tyler aus und spürte wie sich sein Körper mehr anspannte.
      Er war total verwirrt....Er...konnte doch nicht Wyatt sowas antun?!
      Anderseits provozierte ihn der Kerl im Rock gerade extrem....!!
      Believe Me ~

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    • Cabriel Valentine & Ineb Chevrier

      "Auf keinen Fall...."

      Während Harvey Cabriel sogar Recht gab und Ineb nur verzweifeln seinen Blick hin und her schweifte, wendete sich zum Glück Tyler zu Wort. Auch Ineb war eher dagegen, denn klang Wyatt selbst unsicher. Wie also sollte das nur gut enden?

      "...Ich...würde wirklich....Euch tiefere hinein lassen aber das geht nicht...!"

      Er...wollte es ihnen nicht zeigen oder wusste gar nicht erst wie? Vielleicht...hatte er sich damit auch nie beschäftigt? Ineb glaubte nicht daran, dass die einzige Möglichkeit mit Wyatt über sein Inneres zu sprechen nur eine Traumwelt sein könnte. Sicher...wäre es einfacher...und sie wären schneller dabei aufzuklären, was in Wyatt wirklich vor sich ging. Naja, außer die großen, bunten Farben.
      Nun hatte sich Ineb selbst in die Unsicherheit eingedacht, er wollte definitiv hier mit seinen Freunden heraus. Aber, was wäre...Wenn sie wieder in das gleiche Dilemma fallen würden, wenn Wyatt nicht etwas mehr...aus sich zeigt? Nein, quatsch - woher kam jetzt nur diese Paranoia? Vertrauen würde doch einzig und allein helfen! Oder? Wie kompliziert...



      "Warte, warte Wyatt! Du musst uns ganz nichts zeigen! Wir hatten das doch schon besprochen, wir standen deutlich mit der Mehrzahl dagegen diese Träume einfach so hinzunehmen! Schon vergessen? Dieser Supporter ist doch einer der Bösen, er macht doch diese Träume! Wir sollten lieber erst mal aus den Traum raus! Dann gehen wir wieder nach McDonalds und Wyatt rückt endlich mit der Wahrheit raus!"

      Grummeln zog Cabriel seine Jacke näher an den Bauch, um den starken Griff zu verbergen. Er reagierte deutlich allergisch gegen Tylers unangebrachten Worte. Wie bitte, McDonalds? Und da soll er plötzlich die Wahrheit erzählen? Cabriel hörte genau heraus, dass der Wasserwächter einfach schleunigst heraus wollte, mehr nicht. So ein...Feigling, Sam wäre nicht so...gewesen -. Diese Art enttäuschte Cabriel, sodass seine Zähne im Inneren knirschten. Das nächste Mal...sollte er vielleicht Tyler nehmen, wenn er noch Einmal entscheiden dürfte.



      Sein Blick blieb fokussiert auf den Witch-Wyatt, der nun das reden übernahm anstatt Ineb oder Harvey. Er sprach genau das aus, was Cabriel auch dachte. Genau die Träume waren doch dazu dar, damit sie weitaus mehr über sich zeigen können. Das meiste von ihnen ist sowieso so wirr, sodass es zu 100% sowieso nur der Hauptträumer selbst verstehen könnte. Er verstand, dass Wyatt sich wohl viel mehr werte, als Cabriel es je getan hätte. Irgendwo sah er wieder den Kämpfer in seinem Boyfriend. Aber...konnte er nicht locker lassen? Es war doch genug - und Cabriel wusste nicht wie er bitte im realen Leben auf eine intensivere Seite stoßen konnte? Er war froh Wyatt nicht von sich zu vergraulen, doch bezauberte ihn immer wieder nur das freundliche Lächeln, was der Schauspieler immer wieder aufsetzte. Mal flossen Tränen...er sah sogar Wut aber ... ging es dabei nie um Wyatt selbst. Dennoch war es Cabriel wichtig, dass er es ... selbst erzählte, seine Geschichte! Er wollte ihn nicht zwingen, er wollte ihn nur in die Richtung neigen. Nur bei Wyatt wäre er so gutherzig, er wollte ihn ...nicht verletzen, denn hatte er schon einen kleinen Einblick in Wyatts Kern durch Sam gesehen, wo er sich sicher war...das genau das ihn erwarten würde.

      "Damit ihr die Anderen Farben von Wyatt sehen könnt muss erst die Schutz-Wand durchbrochen werden und diese lässt sich nicht mehr so einfach durchbrechen, es ist Hoffnungslos! Aber weil ich es Liebe Dinge zu zerstören, wäre ich bereit euch dabei zu helfen! Wir sind schließlich Freunde. Ich hab mich schon lange auf diese Rolle gefreut!"

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      "Ich hasse diese Bunten Farben, ich gehe in diesen unter....Jeden Tag wird es mehr aber durch euch könntet ihr Wyatt wirklich Helfen!"

      Wie in einem Märchen stieg aus einer Pflanze ein in bunt leuchtendes Küchenmesser hervor, was Ineb schwer schlucken ließ. Warum denn jetzt eine Waffe? Wieso war es Hoffnungslos? Wo war bitte das Gesetz, das es so war?! Er hätte gerne das Regelbuch aus der Pflanze herausgehen sehen aber...stattdessen war es eine Waffe! Wie es Witch-Wyatt ausdrückte klang es so als sei der Schauspieler seit Monaten von den Windpocken besessen und es gäbe kein Heilmittel mehr. Dadurch stieg Inebs Puls in die Höhe, er hatte ein ganz schlimmes Gefühl, während Cabriel neben ihn nur noch ruhiger wurde.

      "Allerdings müsst ihr wissen...Der einzige Weg um diese Bunte Welt zu Zerstören und an Wyatt Kern zu gelangen ist es---"



      "...Denn Erschaffer dieser Bunten Welt, umzubringen!"

      ...Es geschah so schnell...Erst verwandelte sich der andere Wyatt wieder in diese Zirkusattraktion und während die Jungs die Lippen von ihr laßen stach sie ohne Vorwarnung in die Brust der Größeren hinein! Schwärze spritzte aus seinem Mund heraus, sodass Ineb panisch seine eigenen Hände fest umklammerte, seine Beine waren zu dem Zeitpunkt wie gelähmt. Was passierte hier nur - es begann wieder zum Alptraum zu werden!

      "Wyatt!", rief Ineb krächzend - ihren Blick konnte sich gar nicht von der Szene woanders fokussieren. Das konnte doch nicht ihr Ernst sein, als würde es etwas bringen sich selbst zu zerstören? Ineb glaubte keines Falls daran!



      "Hört auf!! Das ist sicherlich nicht die Lösung !"

      Cabriel hingegen sah sofort weg, zu der Umgebung die immer und immer mehr ihre Farbe verlor. War das...etwa wirklich nötig, um an die anderen Farben von Wyatt zu kommen? Ihn umzubringen? Der Größere wehrte sich gegen das Zirkusmädchen und plötzlich began auch noch der Boden zu beben.



      Ganz ungeniert sprach Witch-Wyatt weiter, auch wenn der Blutverlust von Wyatt deutlich ablenkte...wenn es überhaupt Blut war, doch akzeptierte Ineb nichts anderes in seinem Kopf. Wie er sagte zerfiel die Bühne und damit war auch der einst schöne Himmel gemeint, dessen Wolken am Horizont nichts mehr waren als bunte Streifen und darunter hinaus umschweifte ein riesiges, gemaltes Lächeln die Welt, sodass Ineb ganz bleich im Gesicht wurde - als hätte jemand ein Jumpscare auf ihn gejagt

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      "WAS ZUM KUCKKUCK?! Oh mon Dieu!!", kreischte Ineb auf und renkte ihren Kopf direkt wieder nach unten, was zur Hölle starrte sie denn gerade an?! Wer war das? Was war das?! Das war total gruselig und das sollte Wyatts echte Welt sein? Hatte er...früher eine Kinderserie gehabt, die ihn bis heute in seinen Träumen verfolgte? Er hoffte ja, dass es nur das war!



      Als nächstes war das Schulgebäude dran, dass zusammenfiel wie ein großes Kartenhaus, nur um dann wieder in den Himmel zu gelangen, um sich in Stücken zu verteilen. Ein Glück waren die Muskeln von Wyatt nicht nur Attrappe und er überstand diesen festen Stich, doch mussten sie sich jetzt Gedanken machen nicht von dem herumfliegenden Gebäude erwischt zu werden. Es sah aus wie in der Apokalypse, während man einen richtig schweren Trip hinter sich hatte.
      Beide Wyatts bekriegten sich verbal, worauf Ineb einen Schritt nach vorne machte aus Sorge, sie würden jetzt wie Bären gegeneinander ranken! Er war ganz verwirrt. Wollte...Wyatt sie nicht in ihr Innersten lauern, weil er selbst nicht wusste - was er dort verbarg... Sicherheit? Oder lag es eher daran, dass er es weiter verheimlichen wollte oder wirklich einfach nicht konnte?

      "Lass doch unsere Freunde entscheiden!"

      Als Widerlegung der Aussah bekam Tyler das Regenbogenmesser, mit der Androhung entweder Witch-Wyatt oder den größeren Wyatt zu zu ermorden. Erbitterte Provokationen lagen in der Luft, die nur darauf ansetzen, dass Tyler den ersten Schritt wagte. Ineb erkannte, dass plötzlich Cabriel sich schnurstracks zum Wasserwächter umdrehte und zu ihm ging. Eine starke Gänsehaut überlief Ineb, er bekam das Gefühl, dass der Luftwächter dieses Angebot sogar noch verlockend pfand!

      "Tyler...Das Messer--"



      Bevor Cabriel die Hand ausstrecken konnte schubste Ineb ihn mit einem starken Hüftstoß von Tyler weg und entriss sich in den unbegreiflichsten Moment das Taschenmesser. Gekonnt steckte sie die scharfe Seite in das Accessoire ihres Handschuhes, als eilte die Zeit der Prinzessin gerade davon. Wie auf dem Ball von Cinderella, nur das es sich hier um ein Messer handelte, dass versteckt werden musste.

      "Ich nehme das als Anführer an mich, du musst gar nicht darüber nachdenken, Tyler!"

      Es reichte, dass die Welt gerade immer verrückter wurde, da brauchte niemand noch irgendwelche Flausen im Kopf. Wütend stampfte sie zu Boden und sah erbost zu Witch-Wyatt.

      "Verlock Tyler nicht zu so einer Tat - das ist falsch! Er würde doch Wyatt nicht töten!", schimpfte er hysterisch heraus, sodass seine Stimme sich beinahe überschlug. Dann aber gingen seine Augen wieder zu Cab, woraufhin er seine Augenbrauen verengte, um zu zeigen wie ernst es ihm doch war. Auch, wenn Ineb eher ganz schön verzweifelt aussah.

      "Und du bleibst auch auf Abstand, Cabriel! Das kannst du vergessen, wir werden garantiert nicht irgendeinen von den Wyatts umbringen! Es hat auch nie etwas gebracht dich in deinem Traum Tod zu sehen! Ich pfeif auf die Extra Farben, es gibt sicher einen anderen Weg um an sie zu kommen!"



      Schwach schüttelte nur Cabriel den Kopf, da war ja wieder der Ineb mit den stolzen Vorurteilen. Obwohl, naja...in Erwägung hatte er es ja wirklich gezogen, er hatte es versucht abzuwiegen, was ein heftiger Verlust wäre und was wirklich massiven Schaden an Wyatt dalässt. Leider, stimmte er sich selbst nicht zufrieden, weshalb man das Ärgernis in Cabriels Gesicht deutlich erkennen konnte.

      "Tch...Ich...hatte gar nicht vor Wyatt umzubringen...Da ich sie beide umbringen würde...Aber wer sagt, dass dann Wyatts Leben nicht beendet ist? Das kann ich nicht riskieren... Mir fehlen Beweise...", erhob er ehrlicher Weise das Worte und strich sich angespannt übers Haar, selbst ihm war die Situation ein wenig zu Energiebeladen. Doch seinen Verstand verlieren und auf einen der Wyatts einzustechen erwies sich in seinen Augen als unlogisch und falsch...Es war wie Schrödingers Katze - Wer wusste schon, wer wirklich gegen Ende verletzt wurde? Nicht jeder konnte da wie Harvey sein, der Tyler befahl ihn abzuknallen...Cabriel war durchaus in der Lage abzuwägen und wenn er mit den anderen eine Ewigkeit hier gefangen wäre...tja dann wäre es auch in Ordnung. Frei von Sorgen und gleich zwei Wyatts, die doppelte an Aufmerksamkeit brauchen, was gab es schöneres? Nur glaubte er daran eher wenig...



      Mehrmals blinzelte Ineb den Luftwächter zu, konnte er seinen Worten glauben? Andererseits blieb er wirklich stehen und versuchte nicht ihn zu Überreden das Messer zu ziehen. Genau deswegen ging Ineb auf die beiden Wyatts zu, seine Handfläche umfasste fest das Messer, um es bei sich zu halten.
      Mit einem sanften Ton begann er zu den beiden zu sprechen, konnten diese Träume nicht auch einmal gut Enden? Warum denn...Musste alles immer auf das Extreme getestet werden? Wenn Wyatt so etwas wie ein Traumata hatte, reichte es nicht, wenn man dies versuchte durchzustehen? Davor...musste doch niemand verletzt werden.

      "Wyatt! Ich behalt dieses Messer bei mir, damit wird kein Blutbad mehr angezettelt!...Ich werde dir vertrauen, immerhin gehörst du zu unserem Team! Und dem anderen Wyatt...könnte ich mit weniger Blutdurst genauso...mein Vertrauen schenken. Also ...keine Sorge, Wyatt. Wenn wir wirklich zu deinem Kern sollen...Dann hab keine Angst, du gehst nicht alleine - du hast doch uns vier auf deiner Seite! Wir werden deinen Traum gemeinsam entkommen und uns gegen alle Hürden stellen..."



      Cabriel kam selbst dazu und lächelte ein wenig, wenn das wirklich Inebs Strategie war, wieso nicht? Ineb war wohl ein Gefangener der früheren Magical Girl Anime- Zeiten, wo früher alles durch einfache Bindung und Freundschaft besiegelt werden konnte. Aber sie hatten Zeit verschiedenes auszutesten, weshalb Cabriel sich entspannte - sie würden schon hineinschaffen, denn waren sie nicht alleine.

      "Und, wenn es zu schwierig ist Wyatt...dann bitte Kiri Nisemono, unseren Supporter um Hilfe...Lass ihn Hand anlegen und du musst die Entscheidung nicht mehr selbst tätigen...", schlug er glückselig vor denn wollte er einfach nur Ergebnisse sehen - wie der Handlungsschritt dabei war, könnte ihn nicht weniger interessieren.



      "Ob er übernimmt oder du es aus Selbstwillen schaffst...Das liegt an dir...."

      Kiri Nisemono



      Natürlich blieb der schöne Regenbogen nicht verschont, auf den Kiri und Kye ihre Zeit absaßen und beobachteten. Obwohl er so weich und gasförmig war, fing er an wie Glasscherben zu zerbrechen und den Himmel hinunter zu segeln. Wie ein Regenschauer von Mordwaffen, während es die Quälgeister gar nicht fassen konnten daran geleckt zu haben.



      "Hahaha. Wird ihnen die Show etwa zu langweilig, naja ich hätte auch nichts gegen ein Bühnenwechsel~.", stimmte Kiri zufrieden der Veränderung zu und streckte seine Arme aus und die schöne Windprise zu genießen, die durch das Chaos verursacht wurde und nun feierlich im Himmel einen Tanz startete.



      "Narben, mein geliebter Lord - ist wohl wirklich genau das, was diese Generation ausschmückt. Viele sind in der Lage ihre Wunden einfach auszuradieren, tja aber die Witch nicht. Das schönste ist aber, dass Narben genau solch' eine Katastrophe hervorrufen können!"

      Es wurde wackelig unter den Füßen, denn so langsam begann sich der Regenbogen ganz zu verabschieden. Bevor Kye überhaupt etwas tun konnte erhob sich ein großer Tentakel in die Höhe und umschlingete seinen weiblichen Körper, so eng als wollte er ihr die Luft ausrauben.

      "Sehen wir uns die Sache von einer anderen Perspektive an~", fügte er hinzu und zog Kye an sich, sodass Kye gezwungen war Brust an Brust mit Kiri zusammengepresst zu sein, während die Tentakel ihn konstant an sich hielten.



      Er hätte wohl seine kleinen Flügel benutzen können, doch war das Gewicht von Kye mindestens zehn Prozent mehr als bei ihm, weshalb er es gar nicht erst wagte. Deswegen streckte er seine freie Hand zum Himmel empor, geschwind erzeugte sich aus der Luft ein Roter Sonnenschirm - nichts ungewöhnliches. Die andere Hand befestigte Kiri an Kyes Hüfte und wie bei Mary Poppins begannen die zwei in die Lüfte hinabzusteigen.



      "Oh- Waren wir uns je so nah, mein Lord?", scherzte Kiri mit aufgesetzter Verlegenheit, während der Schirm den Wind wollte - der sie zu ihrem Zielort bringen sollte. "Ich will sie nur darauf aufmerksam machen, dass eine falsche Bewegung ihren Tod bedeuten könnte also ist es ihnen erlaubt mich berühren zu dürfen. Aber seien sie sanft, ja?"



      Glücklicherweise flog kiri nicht weiter nach oben, um dem Gesicht zu entgehen - fürs erste sah es nur so aus als achtete er darauf, dass ihre Tarnung nicht aufflog, indem er sich durch die fliegenden Gebäude versteckt hielt. Romantisch drehte sich der Schirm immer um seine eigene Achse, in friedlichen Zügen. Keines Falls vergaß Kiri dabei höflich zu lächeln, bis er leicht Kye ins Gesicht pustete, da er keine Hand frei hatte.

      "Da war ein Haar in ihrem Mundwinkel. Wir wollen ja, dass sie immer schön aussehen.", kommentierte er in leichter Stimme und streichte seine Handfläche zu Kyes Rücken.



      "Erzählen sie mir... Glauben Sie noch immer daran, dass es niemanden gibt der Lord Korbos besser verstehen könnte, als sie selbst? Sie haben Ohren und Augen, weshalb ihnen doch schon einiges...was ich ihnen gesagt habe nicht entgangen sein sollte~."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Lord Korbos




      Die viel zu bunte Welt begann immer mehr an ihren Farben und Glanz zu verlieren wie ein verrottetes Öl-Gemälde.
      Je mehr die Welt und sich die Situation unter ihnen zu spitzte kam in dem Lord auch die Frage auf....
      Waren sie hier überhaupt noch sicher...?
      Doch so wie sein Lakai, die Arme ausbreitete war es mehr als stünden sie beiden auf einem langsam sinkenden Schiff...
      "Narben, mein geliebter Lord - ist wohl wirklich genau das, was diese Generation ausschmückt. Viele sind in der Lage ihre Wunden einfach auszuradieren, tja aber die Witch nicht. Das schönste ist aber, dass Narben genau solch' eine Katastrophe hervorrufen können!"
      Pffah!~
      Fast hätte der Weißhaarige aufgelacht, bei seinen Worten wusste er nie ob er ihm schmeichelte oder verhöhnte.....!
      Wie nett aber das er das Wort auszuradieren verwendete, scheinbar schien diese Made wirklich bemüht zu sein ihn nicht zu provozieren...
      Doch nun wurde dieser Regenbogen der zusammen fiel wirklich kein angenehmer Schauplatz mehr, doch bevor er etwas tun konnte umschlang ihn die schon zuvor Verdächtig, aussehenden großen Tentakel !



      Wirklich erpicht darauf davon so fest umschlungen zu werden war der Adlige nicht, besonderes da Kiri nicht mal nach Erlaubnis fragte...Aber deswegen Protest einzulegen wäre närrisch. Angesicht der Momentan Lage...
      Schließlich spürte er genau, dass er in dieser Traumwelt nicht nur sein Erscheinungsbild sich geändert hatte...Sonst hätte er längst seine Flügel genutzt! Umso mehr ärgerte es ihn das Kiri wohl mehr Macht und Kontrolle besaß....
      Allerdings war es irgendwo auch Beeindruckend, da ihm sofort Fragen aufkamen wie ausgefächert die Möglichkeiten waren...Die Kontrolle über eine Traumwelt zu besitzten und das vielleicht ohne Grenzen gleicht beinahe einem ...Gott.
      Umso mehr wollte er aber auch sehen ob es auch schwächen in diesem Konzept gab, besaß Kiri wirklich so viel Macht mit dieser Fähigkeit?
      Gab es Einschränkungen ?
      So wie wenn jetzt der Erdwächter seine Welt zusammen brechen ließ....Wie viel konnte Kiri da entgegen wirken oder hatten die Witch überhaupt kein Einfluss darauf und es war alles nur Manipulation??
      Der Wissendurst hatte Korbos schon lange nicht mehr so intensiv erfasst....Das sich nicht um das Dark Heart erging, mit dem er sich die letzten Jahren so Intensiv befassen musste.

      "Sehen wir uns die Sache von einer anderen Perspektive an~"



      Kye ließ wirklich ungern jemand Körperlich an sich heran dem er kein vollständiges Vertrauen schenkte, umso mehr durch zog es ihn wie ein elektrisierendes Gefühl eng, an denn Körper von Kiri gepresst zu werden... Es nahm ihn kurz die Freiheit sich von Kiri sich weg zu drehen, auch wenn er wenig Platz bevorzugte...War ihm da lieber dunkle Orte wie unter dem Tisch oder im Schrank wesentlich lieber!
      Wie als wollte Kiri seine Gedanken und Grübeleien über ihn bestätigen oder vertiefen, erschien ein roter, großer Schirm an den sich der Lakai festhielt und sie komplett in die Lüfte zu bewegen!
      Durch das eher grässliche Gesicht das sich im Himmel begann zu zeigen schien die Witch Wächter viel mehr mit ihren Problemen am Boden Fixiert zu sein.
      So waren sie immer noch die Beobachter dieses ...Werks?
      Mittlerweile konnte er wirklich bei Kiri es nicht als einfaches Spiel bezeichnen auch wenn es ihm immer so vor kam, dass es Kiri an Ernsthaftigkeit fehlte.
      Der Wind wehte ihm entgegen und für ein Augenblick gleicht es dem unbeschreiblichen Gefühl des Fliegens...Nur das es diesmal Gemeinsam war.



      Anstelle seines Prachtvollen Schlosses, sah er wie Welt die so in seinen Augen gebrannt zusammen brach....
      Es wäre gelogen wenn er dabei nicht ein Fünkchen Genugtuung verspürte. Er fragte sich ob es dem Gefühl gleichen würde wenn die Witch endgültig aus diesen Universum vernichtet werden....
      Schnell aber machte sich Kiri bemerkbar, als konnte er ihn nicht mit seiner Ignoranz strafen...

      "Oh- Waren wir uns je so nah, mein Lord?"
      Er spürte genau das die Verlegenheit von Kiri gespielt war...Die Hitze die ihm nun ins Gesicht flutete war seine eigene Verlegenheit was ihn gereizt die Augenbrauen zusammen ziehen ließ.
      Er....wurde in dieser Form noch nie als Lord betitelt....
      Kiri tat es wirklich oft....Er nannte ihn nicht einmal laut Kye....Und es ärgerte ihn...Das es sich darüber....Freute....



      Auch wenn es irgendwo sein Namen war seit sein Körper darüber Entschieden hatte ihn so zu benennen, war er immer noch der Lord...Was er leider oft Vergaß....
      Es zeigte ihm wieder nur mehr wie viel Bedeutung und Macht ein Name haben konnte.
      "Ich will sie nur darauf aufmerksam machen, dass eine falsche Bewegung ihren Tod bedeuten könnte also ist es ihnen erlaubt mich berühren zu dürfen. Aber seien sie sanft, ja?"
      ....
      Dafür hätte er Kiri gerade am liebsten wieder seine innerliche Gedärme heraus gerissen....
      "Das ist mir Bewusst....", kommentierte Korbos kühl zurück, während er sich wirklich zurück halten musste seine Fingernägel nicht in denn Weiblichen Körper zu Bohren.



      Etwas fühlte es sich wie die erste Tanzstunde an...
      Davon hatte er in seiner Kindheit genug lernen dürfen, natürlich nur die alten Traditionellen Tänze die man von einer Lordschaft erwarten würde wenn man so einem größeren Veranstaltung eingeladen würde....Obwohl wohl niemand denn dunklen Herrscher zu einem Ball einladen würde, geschweige sich traute mit ihm zu Tanzen...
      Eternity hatte es natürlich grandios gemeistert...Er hatte sogar Dina etwas den klassischen Tanzen beigebracht, Kye erinnert sich genau an die Nacht, wie sein Körper glücklich summend zurück nach Hause kam...Izarra hatte sich schon angefangen sorgen zu machen und mit sich gehadert, ob er nicht übertrieb mit seiner führsorge für den Dunkelhaarigen.
      Er fragte sich nun ob genau wie Dina so total unbeholfen wirkte als er sich an Kiri festhielt....
      Es war generell seltsam in dieser Welt...Normalerweise verfiel er oft in seinen tiefen vergangen Ruckblenden aber sobald er an etwas dachte, war es nicht wie in der Realität...Nicht so---

      "Da war ein Haar in ihrem Mundwinkel. Wir wollen ja, dass sie immer schön aussehen."
      Die Luft aus Kiris Lippen traf sein Gesicht wie eine plötzliche, unerwartete Welle. Seine Augen weiteten sich, während er einen schnellen Rückzug machte – der Kopf leicht zurückgeworfen, die Schultern instinktiv hochgezogen. Einen Moment lang blinzelte er hektisch, seine Nase leicht gerümpft, und ein unwillkürliches Zucken ging durch seine rechte Augenbraue. Es wirkt, als ob sein ganzer Körper nach einem Ausweg aus der Situation suchte, obwohl keine Gefahr drohte. Dann folgte ein empörter Schnauben, gefolgt von einem scharfen Blick, als würde er sich überlegen, ob er zurückpusten sollte.



      In diesem Augenblick fragte er sich für wenn er hier eigentlich schön aussehen wollte.
      Natürlich lag es ihm oft für sich selbst aber Kye legte darauf eher seltener Augenmerk...Zumindest hatte er sich vor einiger Zeit für dieses Aussehen geschämt...
      Er wollte von niemand so gesehen werden....
      Nur Beni war seine Ausnahme...Dann folgte Kiri aber eher aus einem Impuls heraus...und jetzt Cabriel....
      Je mehr es wurden desto mehr wurde im sein eigener...neue Erscheinung bewusster.

      "Erzählen sie mir... Glauben Sie noch immer daran, dass es niemanden gibt der Lord Korbos besser verstehen könnte, als sie selbst? Sie haben Ohren und Augen, weshalb ihnen doch schon einiges...was ich ihnen gesagt habe nicht entgangen sein sollte~."

      Schwach öffneten sich die Lippen von Korbos als ihm Kiri nun so direkt darauf ansprach, als ließ er keine weiteren Ausflüchte seiner Seite zu die vielen Andeutungen zu ignorieren.
      Leider hatten Kiris taten ihn wirklich Zweifel an seinen eigenen Worten hegen lassen...
      Er hatte ihm vieles bewusster gemacht...Aber verstand er ihn wirklich besser als er selbst...?



      Obwohl sein Körper voller Selbstbewusstsein trotzte war ihm selbst nie aufgefallen wie sehr in die Familiäre Sache so sehr zu Herzen nahm. Erst durch Kiri...
      Vieles wurde ihm durch Kiri bewusster, auf einer erschreckenden Art und Weise....Selbst wenn er versuchte ihn aus seinen Kopf zu verbahnen, war es mittlerweile nicht mehr möglich....
      Ein großer Teil von ihm wollte immer noch nicht Kiri die Genugtuung geben das er seine Meinungen schon mehr als nur einmal verändert hatte, allerdings war er noch nicht 100% von ihm überzeugt....
      "Ich glaube es immer noch."



      "...Vielleicht vermagst du mehr zu wissen als Andere, doch Wissen ersetzt nicht die Zeit mit welcher man miteinander verbracht hat...Gemeinsame Erlebnisse, sowohl Erfolge und Leiden überwiegen das tiefere Wissen über eine Person...Grab so viel über mein Vergangenes aus oder über mein jetziges sein. Doch wird Lord Korbos nie ganz verstanden werden außer von sich selbst...."
      Seine roten Augen glitten abwertend zur Seite, doch mit den Worten spürte er einen starken Widerspruch in seinen Worten.
      So konnten selbst Personen die lange an einer Seite waren sich täuschen lassen und einen auch wiederum nicht so gut verstehen wie andere....
      Gab es wirklich ausnahmen....?
      Wenn sich die Seele sich manchmal gleicht, auf absonderlicherweise...Brauchte es da Zeit?
      Kiri brachte ihn erneut in ein Wirbel von Fragen ....
      Wenn er an denn Augenblick zurück dachte an dem er Beni das erste mal sah...Fühlte er sich zum ersten mal von einer Person verstanden ohne das dieser ihn überhaupt kannte....
      "....So dachte ich....Zum Teil...", sprach er gedämpfter und es widersprach ihm die Worte lauter zu wiederholen.
      Ein schwaches seufzten entglitt ihm, er war gezwungen wieder in das Gesicht von Kiri zu Blicken.
      Leider zeigte Kiri ihm genau das Gegenteil dieser Einstellung die er hatte....
      Dabei war er nicht so leicht beeinflussbar....
      Oder doch...?
      Wenn diese Witch sogar diesen katastrophal schwer zu begreifenden Erdwächter verstehen konnten, musste er seine Sichtweisen wirklich überdenken.
      Obwohl es Eternity unterlag laut Fragen zustellen war es Kye derjenige der am meisten Fragen hatte.
      "Glaubst du daran oder weißt du das es jemand geben könnte der dich besser versteht?", warf er die Frage ernst zurück. Schlicht war Kiri Nisemono selbst ein Kompliziertes Individuum.
      Immer wenn er glaubte seine Natur verstanden zu haben überraschte in Kiri mit einer neuen Seite....
      So wenig also ein Teil in Korbos wollte das der Andere ihn besser verstand, wollte ein noch größere Teil allerdings....Kiri besser verstehen.
      Ob es Interesse war oder er ihm Schritte voraus sein wollte konnte er selbst nicht beurteilen.
      Doch mittlerweile würde er sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen zu behaupten das er ihn ganz begriff.
      In seinen Augen war er ein Sadistischer, Nazistischer, Perfektionist....Der vieles nicht zu ernst nahm.
      Aber da steckte wohl mehr dahinter...


      Harvey Bell & Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyons & Wyatt Carson Lyon

      Der schock aller war wie ein süßlicher Genuss für denn Witch-Wyatt welcher sich daran erfreute das selbst Harvey für denn Moment wie gelähmt war, als konnte er nicht glauben das seine Zustimmung tiefer an Wyatt Kern zu kommen ihn nicht dazu verleiten würde sich selbst zu zerstören!
      Denn es brachte das Bild was sie von dem bunten Wyatt hatten komplett zum Fall!
      Äußerlich sah man es nicht...Doch jedes Wort war nur ein weiter Schnitt mit denn Messer!
      Warum waren sie daher also so schockiert?~



      Das schwarze Blut zu Füßen von Wyatt schien sich am Boden zu verteilen.
      Er konnte sehen wie der Blick von Tyler darum Kämpfte...Sich auf die Provokation einzulassen oder nicht.

      "Tyler...Das Messer--"
      Aber es schien beinahe als wäre es Cabriel der dieser Verführung größer unterlag als sein Kindheitsfreund.
      Wie Spannend....!
      Doch unerwartet war es Ineb--Wobei....Dieser hatte schon die größten Schnitt verletzungen in Wyatt hinterlassen, überraschen sollte es ihn daher nicht...Nur benutzte es der Anführer nicht als Waffe, eher versteckte er das Regenbogende Messer als wäre es ein Spielzeug das nicht für Kinder in ihrem Alter bestimmt war.

      "Ich nehme das als Anführer an mich, du musst gar nicht darüber nachdenken, Tyler!"
      "Ineb...!", entwich es selbst von Harvey perplex der nicht mit so einer schnellen Reaktion von ihm gerechnet hatte, geschweige das er so Lautstark wütend wurde und die Sache übernahm.
      Er war in diesem Moment mehr als froh das sie nun doch zusammen geblieben waren....Sonst hätte sich die Sache im Baumhaus wo wirklich widerholt.
      Ihm selbst wurde bewusst, obwohl es im damals wirklich Leid getan hatte das beinahe denn Fehler erneut begann....Er dachte viel zu Rational...



      "Verlock Tyler nicht zu so einer Tat - das ist falsch! Er würde doch Wyatt nicht töten!"
      Auch Tyler war von Inebs Handeln überrascht....
      Das jemand überhaupt sich auch mit für ihn Einsetzte ohne das er Druck machen musste....
      Auch wenn es ihn kurz selbst in zögern gebracht hatte...Ob er wirklich Wyatt nie...Töten würde?
      Allein das er drüber nachdenken musste hatte ihn selbst wie gelähmt aber Ineb...Schien ganz fest daran zu glauben.



      Das gab ihn wirklich das Gefühl das er nicht der Dumme Tyler war mit dem man machen konnte was man wollte....Damit er die Drecks Arbeit machte....Die sich sonst kein Anderer Traute....
      Aber auch Cabriels Handeln ließ Ineb nicht einfach so stehen,
      "Und du bleibst auch auf Abstand, Cabriel! Das kannst du vergessen, wir werden garantiert nicht irgendeinen von den Wyatts umbringen! Es hat auch nie etwas gebracht dich in deinem Traum Tod zu sehen! Ich pfeif auf die Extra Farben, es gibt sicher einen anderen Weg um an sie zu kommen!"
      Zufrieden verschränkte Tyler seine Arme vor der Brust!
      "Mhm!"
      Da konnte Tyler nur zustimmen! Egal wie Miesepeterrisch Cabriel drein schaute!
      Das war das schönste wenn eine Autoritäre Person ein Macht Wort sprach!
      Dafür würde er Ineb auch noch mit halber Kraft schlagen sobald sie sich wieder in der Realität sehen!
      Wäre Ineb schwul hätte er ihm womöglich auch Sex angeboten....



      "Tch...Ich...hatte gar nicht vor Wyatt umzubringen...Da ich sie beide umbringen würde...Aber wer sagt, dass dann Wyatts Leben nicht beendet ist? Das kann ich nicht riskieren... Mir fehlen Beweise..."
      Die ehrlichen Worte ließen Harvey etwas entgeistert zu ihm rüber blinzeln.
      "Das macht es nicht besser..."
      Beide Umbringen? Welche Beweise brauchte da Cabriel bitte um davon überzeugt zu sein?!
      Auch wenn Cabriel nichts tat, behielt Harvey ihn lieber im Auge um ihn Notfall K.O zu schlagen wenn es sein musste!

      Nur tratt Ineb näher an die beide Wyatts....Der Größe versuchte nicht zu zeigen wie sein Körper schmerzte...Er hatte auch nicht erwartet das Ineb das Messer ansich nehmen würde...Besonderes wenn man Bedachte wie die Dinge in Moment standen aber....

      "Wyatt! Ich behalt dieses Messer bei mir, damit wird kein Blutbad mehr angezettelt!...Ich werde dir vertrauen, immerhin gehörst du zu unserem Team!"
      Die Worte löste wärme in das Gesicht von Wyatt aus....Sagte er...gerade wirklich unserem Team ...?



      Warum schaffte es Ineb nur so oft sein Herz zu berühren? Am liebsten wollte sich Wyatt Hundertmal für sein benehmen entschuldigen, er hatte sich besonderes von Ineb nie gewollt gefühlt...Und jetzt sagte er sowas?

      ".... Und dem anderen Wyatt...könnte ich mit weniger Blutdurst genauso...mein Vertrauen schenken. Also ...keine Sorge, Wyatt. Wenn wir wirklich zu deinem Kern sollen...Dann hab keine Angst, du gehst nicht alleine - du hast doch uns vier auf deiner Seite! Wir werden deinen Traum gemeinsam entkommen und uns gegen alle Hürden stellen..."
      Der bunte Wyatt zog merklich frustriert das Gesicht und Biss sich murrend auf die Unterlippe.
      Diebstahl! Heuchler! Der klaute ihm schon wieder die Aufmerksamkeit! Und doch noch soooo gut!
      "...Steck...dein vertrauen....in...dein...Pfirsich....", knirscht er ganz leise.
      Das war eine andere Art des Zerstörens! Verfluchter Ineb!



      Aber wie eine ansteckende Krankheit begannen alle mitzumachen...Dagegen war er wirklich Machtlos....

      "Und, wenn es zu schwierig ist Wyatt...dann bitte Kiri Nisemono, unseren Supporter um Hilfe...Lass ihn Hand anlegen und du musst die Entscheidung nicht mehr selbst tätigen..."
      Die Gluckseligen Worte von Cabriel erinnerten Harvey in diesem Moment an irgendwelchen Sekten Mitgliedern....Er hoffte inständig das Cabriel keiner angehörte und das Kiri nicht sowas hatte...
      Es löste ihn Harvey nur ein mulmiges Gefühl aus, dass er nicht wahr haben wollte.



      "Ob er übernimmt oder du es aus Selbstwillen schaffst...Das liegt an dir...."
      Das Cabriel das Positive oder eher Vorteile in Kiri sah änderte sich nicht...
      Während Harvey sehr mit gemischten Gefühlen drüber dachte....
      Doch sah er auch ein das sie Wyatt nicht zu sehr drängen sollten.
      "Es ist immer noch dein Traum, Wyatt...Wie Ineb sagte, vertrauen wir dir und unterstützten dich. Dabei kannst du dich auch auf uns verlassen."

      Auch Tyler schenkte Wyatt ein lächeln, zwar war er ihm nachtragend doch begriff er durch die Anderen das es Wyatt womöglich ähnlich wie ihm zu viel geworden war...Er wäre vermutlich auch ausfallend geworden wenn jeder in sein tiefstes Blicken wollte!
      "Wir haben uns alle entschieden, Wir gehen diesen Weg als Einheit, mit dir an unsere Seite. Auch wenn es mit dir nicht einfach ist....Du siehst ja selbst das wir auch nicht ohne dich können. Es würde mich freuen wenn du auch mir zeigst das deine Worte ehrlich gemeint ist, dass wir Freunde sind!"



      Selbst Tyler schien ihn zu vergeben das seine Innere stimme ihn so Provoziert hatte!
      Es rührte Wyatt richtig zu Tränen, er wusste gar nicht wie er damit umgehen sollte das alle so als Team zusammen hielten um ihn zu zeigen das er...Keine Angst haben brauchte.
      Auf diese Art hatte Wyatt wirklich nicht so ein zusammen halt erlebt...
      "L...Leute....", schniefte Wyatt betroffen.



      Es gab ihn Hoffnung das er wirklich nicht alle komplett Zerstört hatte...
      Für ein Moment griff er sich in denn Stoff seiner Schürze und brauchte etwas um drüber nachzudenken was das beste wäre...
      Sollte er wirklich Kiri Nisemono rufen...?
      Anderer Seite....Wollte Wyatt nicht mehr das Andere für ihn Entscheiden....Besonderes nicht eine Person wo sich die Witch noch nicht einig waren ob sie im vertrauen sollten oder nicht....Izarras Worte beruhigten ihn noch, dass man ohne starken Willen verloren sei....
      Weswegen es für ihn in erster Linien besser wäre es selbst---Oder besser gesagt gemeinsam als Team zu Regeln.
      "Okay....Ich vertraue euch auch. Ich möchte das wir es gemeinsam schaffen und auch...Ohne das jemand verletzt werden muss."


      "...Ich möchte es wirklich aus selbstwillen schaffen...Wegen mir ist überhaupt soweit gekommen. Ich hoffe das sich an unserem zusammen halt nichts Ändert, weil nicht weiß was...Hinter den Farben liegt.", gestand Wyatt ehrlich seine Angst.
      Farben...Die selbst er nicht kannte...?
      Aber er war nicht allein....



      "...Hey, du wirst mitmachen oder?", wandte sich Wyatt an seine innere Stimme die eine einfältige Kratzenfraße zog.
      Schließlich war er der größte Problem Verursacher bis her!
      "Ich~? Höööhh...? Weiß ja nicht....Eine Idol Gruppe teilt selten die Aufmerksamkeit gerecht, da gehe ich ja voll unter...."



      "Wir sind viel zu viele....Meehhhh~"
      ....
      Bedrohlich beugte sich Wyatt etwas runter zu seiner Witch-Form und setzte ein schmales Lächeln auf.
      "Keine Sorge, wir minimieren die Anzahl.....Wenn du verstehst was ich meine. Wir handeln jetzt als Team!"





      Kurz könnte man glauben dahinter stand eine direkt Morddrohnung zwischen denn beiden doch kapierte der Witch-Wyatt schnell war eigentlich gemeint war.
      "OHHH ! Diese Art von Teamarbeit meinst du! BINGOO! Da bin ich voll dabei~ Komm schon! Komm schon! Das wird Aufregend! Damit stich ICH heraus!"
      Voller Begeisterung wippte der Witch-Wyatt als könnte er es gar nicht abwarten!
      Endlich sprachen sie beide die gleiche Sprache!
      "DAS wird euch umhauen!!"



      Schwungvoll sprang Witch-Wyatt regelrecht Wyatt in die Kräftigen Arme. Mit einem helleren Licht, gemischt von Grünlichen Farbtönen, schien es beinahe als würden die beiden mit einander verschmelzen.
      Es war kaum etwas zu sehen, so das auch Tyler und Harvey kurz die Augen schließen mussten.
      Was passierte denn jetzt?!




      Als die Helligkeit endlich nach ließ, waren der Witch-Wyatt und der Weibliche Wyatt verschwunden...stattdessen stand vor ihnen eine ganz andere Person.
      "Ich weiß nicht was uns erwartet aber so werde ich euch richtig Beschützten können!!", verkündet der neue Wyatt voller stolz



      "Denn ich habe auch wie Tyler und Cabriel eine eigene----", nun geriet er ins stocken als ihm bewusst wurde das er noch immer im Maid Outfit steckte.
      "...Ähhh Moment mal....so was das nicht geplant gewesen!!"
      Bedröppelt hielt Wyatt in der Position stehen und blinzelte verarbeitend....



      "W-w-was....ist DAS jetzt?!", stieß Harvey aus der denn Mund fast nicht mehr zu bekam als er diese Kuriose Verwandlung mit erlebte.
      Eigentlich ganz cool, wenn Wyatt noch eine Witch Form besaß....Ineb hatte von Tylers Aktion gewiss noch gar nichts mitbekommen aber Wyatt in dem viel zu großen Maid Kleid zu sehen wirkte etwas....Nun....Nach einen etwas Perverseren Aktion.


      "M-moment...Moment! Nicht hin gucken! Ich krieg das richtig hin!", haspelte Wyatt nervös der etwas umständlich an dem Maid Kleid herum zog.
      Bevor noch die Andere ihre Meinung änderten kam einige große Handvoll schwebender weißer Kügelchen zu ihm um den kleinen Patzer zu korrigieren.
      "Ist mir voll Peinlich...~"



      Tyler verzog nur etwas die Augen bei den Anblick.
      "Wers glaubt...."
      Er wusste nicht ob es so clever war das sich Wyatt mit seiner inneren stimme verbunden hatte...Aber wenn es ihm half sich besser zu überwinden wollte er es nicht hinterfragen.
      Denn schon präsentierte sich Wyatt in seinem richtigen Outfit, zumindest war sein Auftreten deutlich selbstbewusster.
      "So...Also dann noch mal! Meine eigene zweite Witch-Form! Ich fühle mich jetzt bereit dazu es mit jeden auf zunehmen!"






      "Du wirst jetzt aber nicht Singen oder?", harkte Tyler unsicher nach als ihm die Lautsprecher-Ähnlichen Verzierungen auf seinem Ouftit auffielen...Denn damit könnte er wirklich JEDEN in die Flucht schlagen!
      "Bessere Frage was sind das für weiße...Fluffel Dinger?", fragte Harvey nach denn nachdem die Bunte Welt zusammen brach schien auch alle Art der süßen Fanatsie Tierchen verschwunden zu sein.
      Nicht das sie wie bei Cabriels Traum...naja Aggressiv wurden....Damit hatte ihm Cabriel ihm ein ziemliches Flo ins Ohr gesetzt das er nicht so schnell vergessen würde!
      "Oh...Die hier? Ich weiß auch nicht was die sind aber ich find die total Putzig! Sehen aus wie kleine Wölkchen! Sind total Weich! Ich glaub ich hab mal als Kind so welche in unseren Garten gesehen...Weiß gar nicht mehr! Aber die sind total Harmlos, ihr könnt die gern streicheln!"



      "Aber genug, jetzt davon...Ich hab gesagt das mich mit euch vorwärts wage damit...Naja...Wir wollen ja alle hier heil raus!", erklärte Wyatt wieder ernster und man hörte förmlich wie die Umgebung um die zu splittern begann wie ein zerstörtes dunkles Glas.
      Es war kaum mehr von den alten Welt etwas zu erkennen, der Wind schien auch stärker zu werden...



      Harvey spürte wie sein Herz etwas schneller schlug....Ob es wirklich möglich war ohne das jemand von Wyatts Versionen starb und ohne Gewalt hier raus zu kommen...?
      Er wünschte sich natürlich auch ein Friedlichen Ausgang aber ein inneres in ihm zweifelt daran.
      Kiri würde doch nicht vollkommend ihnen das alles so überlassen ohne ihnen dabei mit wichtigen Fragen zurück zu lassen oder?
      Cabriel wirkte auch sehr erpicht darauf das ...Ihr Supporter nachhelfen würde....



      Und wie sah es jetzt mit Wyatt anderen Farben aus...?
      Harvey glaubte fest an seine Freunde und Team...
      Er wollte damals auch nicht gegen die Version von Cabriel Kämpfen welche sie ersticken wollte...
      Aber manchmal fragte sich Harvey was wäre passiert wenn Wyarr damals Cabriel nicht überzeugen konnte...?
      Kam man wirklich mit der Friedlichen Methode raus?

      Plötzlich wirbelten um Wyatt eine lange große Filmrolle mit verschiedenden Bildern darauf herum.



      Die Filmrollen formten sich in der zusammen fallenden Umgebung....
      Vor ihnen entstand eine Treppe mit dunklen Geländer die hinab führte...Man konnte nicht erkennen wohin die Treppen führten, es schien in ein dunkles Loch zu führen ohne Ende im Sicht. Entlang des Geländer wuchsen schöne, rosa farbige Kirschlblüten.
      Mit einem leichten Lächeln wandte sich Wyatt an die Anderen während er locker die Hände in seinen Jackentaschen vergrub:
      "Na dann...Wollen wir~?"





      Je tiefer man kam, desto hallender wurde jeder Schritt auf den Stufen....
      Grünliches Licht schimmerte von unten hinauf, bald schon schwebte zu der Dunkelheit Glühwürmchen ähnliche Lichter, auch in einem Grünlichen Licht.
      Einige Stufen weiter erkannte man unten die Umrisse eines Golden Käfigs....

      Der Hintergrund war in ein intensiven Smaragdgrün.
      Während der sehr große Doppelt so Menschen großer Käfig im Zentrum des Raumes stand.



      Von allen Seiten jedoch erklang ein Echo einer Frauenstimme, das je Treppenstufe immer lauter zu werden schien...Es war die Stimme von Wyatts Mutter.



      "Sei ein Braves Kind, Wyatt"

      "Halt still....Benimm dich."

      "Manche Dinge muss man einfach für sich behalten, um niemanden zu verletzen."


      "Lächeln – niemand mag Kinder, die traurig oder wütend aussehen."


      "Du willst doch deinen Vater nicht enttäuschen...."

      "Wenn Papa davon erfährt, wird er denken, dass du ein schlechtes Kind bist. Und das bist du doch nicht!"

      "Wenn du Papa erzählst, was wir gemacht haben, wird er mich vielleicht schlagen.... Möchtest du das?"




      "Wenn du mich glücklich machen willst, dann tust du, was ich sage."

      "Du willst doch, dass wir glücklich sind, oder? Dann sag Papa einfach nichts."


      "Was sollen die Leute denken, wenn du so bist?"

      "Papa hat genug Stress – wir wollen ihn doch nicht mit sowas belasten."


      "Denk daran, wie viel ich für dich aufgegeben habe – sei dankbar."


      "Das bildest du dir nur ein....."

      "Wenn du so weitermachst, wirst du niemandem gefallen."

      "Ich tue das nur, weil ich dich liebe."

      Am Boden des Käfig, lag in schwarzer Flüssigkeit ein zusammen gekauertes Kind, dann von grünen Licht bestrahlt wurde.



      Es war die kindliche Stimme von Wyatt die auf die wieder hallende Stimme seiner Mutter Antwortete:

      "Ja, Mama, ich verspreche, ein braves Kind zu sein."


      "Ich werde genau das tun, was du sagst."


      "Es tut mir leid, Mama, ich wollte dich nicht traurig machen."


      "Ich erzähle Papa nichts, ich verspreche es!"


      "Ich will nicht, dass du wütend auf mich bist. Ich mache alles richtig!"


      "Ja, Mama, ich werde dich nie enttäuschen."


      "Ich weiß, dass du immer Recht hast."


      "Ja, Mama, ich will ein gutes Kind sein, damit du stolz auf mich bist."


      "Ich will dir keine Probleme machen, Mama. Ich bin immer brav."


      "Ich verspreche, niemandem davon zu erzählen. Es ist unser Geheimnis."


      "Wenn ich brav bin, bist du dann glücklich mit mir?"


      "Wird Papa mich mehr beachten, wenn ich ein gutes Kind bin?"


      "Muss ich mich noch mehr anstrengen, damit Papa mich mag?"


      "Denkst du, dass Papa mich dann auch umarmen wird?"


      "Bitte sag Papa, dass ich wirklich brav bin, okay?"


      "Ich habe Angst, dass Papa mich nicht mag, weil ich nicht gut genug bin."


      "Ich will, dass wir alle zusammen glücklich sind. Was muss ich dafür machen?"


      "Ich verspreche, ich werde besser sein. Bitte lasst mich nicht....Allein...."


      Um den Käfig herum schlangen sich Dornen Ranken, beinahe wie im Märchen von Dornröschen, während das grünliche Licht im Käfig immer greller wurde.
      Der ganze Raum hatte ein unbehagliches erdruckendes Gefühl....

      "Die Blumen sind immer bei mir, sie lassen mich nie allein."


      "Die Pflanzen sind meine Freunde, weil sie mich so mögen, wie ich bin."


      "Die Blumen bleiben einfach bei mir. Sie brauchen mich genauso wie ich sie."




      "Wer....ist das da drin??", entwich es Harvey erschrocken der sah wie der Junge im inneren damit zu Kämpfen schien sich aus der schwarzen Maße heraus zu erheben.
      Die Donnernden Stimmen um sie herum taten schon leicht in den Ohren weh...



      Plötzlich kaum wie Harvey das Wort ergriffen hatte verstummten alle Stimmen Augenblicklich....Es wurde ganz still, so still das man eine Nadel fallen hören würde...Bald erklang das Ticken einer Uhr....Das einem das Gefühl gab noch mehr vollkommend allein in dem dunklen Raum zu sein.



      Langsam erhob sich die Gestalt ihm dem Käfig....
      Wacklig als hätte er über Jahre nur darin gelegen....




      Die Person wurde größer und blinzelte ungläubig in die richtung der Personen welche die Treppe hinunter gekommen waren.
      ...Wer seid ihr...?
      Schien sein Blick zu fragen aber er sprach kein Ton und zog nervös an seiner Golden Kette.



      Wyatt schwieg, sei die erste Stimme durch ihre Ohren gedröhnt waren und schaute sich in dem leeren Raum um, wo wirklich nur dieser Vogelkäfig stand.
      Tyler war wohl am Mutigsten und tratt näher an den Käfig heran. Nur um jedoch etwas das Gesicht zu verziehen....
      Wer zu Hölle war jetzt der Typ?
      Mit sein dunklen Haaren und Augenfarbe sah er aus wie eine Billig Version von Janon bei Wish-Bestellt...Trotzdem löste sein Anblick in Tyler sogleich etwas Aggression aus.
      "....Ich kapier ...Schon irgendwie deine Mutter, Wyatt hat sie echt nicht mehr alle...Da würd ich auch Trauma von bekommen aber wieso ist hier unten so Hässlicher Kerl in Vogel Käfig?"



      Tyler kapierte gar nichts mehr....
      Und das waren Wyatt verborgende Farben?
      "Die Farbe Grün ist jetzt nicht sonderlich eine neue Farbe...Oder hab hier was falsch verstanden?"
      Vielleicht hatte Wyatt auch nur wieder ein Fehler gemacht...
      Der Junge im Käfig lächelte minimal und hob die Hand.
      Es schien ihn wahnsinnig zu freuen sie zu sehen aber auch hier sprach er keine einzige Silbe als hätte er gar keine Stimmbänder zum sprechen.



      Schön das ihr hier seid...
      Schien sein Blick zu sagen....
      Der Grünliche Schimmer wirbelt weiter herum und aufmerksam, beobachtete er die Ankömmlinge weiter.
      Wyatt selbst warf ein schwachen Blick auf den Jungen: "Ich ähm...Weiß auch nicht wer das ist..."
      Believe Me ~

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    • Kiri Nisemono

      "Das ist mir Bewusst...."


      Nickend war Kiris Lächeln breiter, als waren die Worte von Korbos nicht gerade kühl und abwertend. Er genoss es ziemlich stark wie das Gesicht von Korbos erst wie ein Streichholz brannte und dann so blass wurde, als hätte er noch nie die Sonne im vollsten Moment auf sich gespürt. Wie stark er sich wohl zurückhalten musste, um nicht seine langen Krallen in sein Fleisch hineinzubohren? Ihn war es wohl sehr bewusst, dass Kiri ihn danach sehr wohl fallen lassen würde...Lord hin oder her.
      In seinem Kopf ging er zusammenfassend den Plan durch, dank Cabriel konnte er ihn ein Stück seiner Fähigkeiten nur noch weiter demonstrieren. Nun wurde es bei den Witch wirklich brennend, aber zum anderen Teil war es auch Zeit, dass Kiri seine vollste Aufmerksamkeit auf Wyatt blickte. Lord Korbos war wirklich ein Augenschmaus, mit ihm an seiner Seite konnte er sich doch gar nicht darauf konzentrieren. Außerdem...wäre es wohl mehr als nur Langweilig Korbos gleich alles zu demonstrieren, denn ein Magier verriet doch nie seine besten Tricks.
      Genau deswegen war das gemeinsame Fliegen unterm zerstörten Sternenhimmel ihre letzte Aktivität hier im Traumland. Er wollte ja nicht alle Schwachpunkte den Schurken verraten~...Es ging nur darum, dass Lord Korbos sich ein Bild machen könnte und zum besseren König wurde. Zu jemanden, zu dem sogar Kiri hinaufsehen könnte und in gewissen Zügen Respekt empfand.
      In seinem Inneren spürte er aber ein kleines Wort in sich hineinschleichen, was er erst zu spüren bekam, seitdem er mit dem König zusammenarbeitete und Harvey auf der Welt kennenlernte.
      Der Tanz des Regenschirms hatte für Kiri etwas ansehnliches...romantisches? Sein Herzrhythmus blieb zwar gleich, doch spürte er wie die Hand auf Korbos Rücken wärme wurde. Ein Grund mehr ihn nicht einfach hinunterzuwerfen, sonst verlor er diesen Moment. So starrte er einfach weiter in den angekratzten Lord Korbos, der sich überraschender Weise nur wenig beschwerte.



      "Ich glaube es immer noch."

      Auf Kiris Frage zurückgreifend konnte dieser nur seine schmalen Schultern senken. Naja, wäre auch zu einfach gewesen, wenn Lord Korbos so leicht um den Finger zu wickeln wäre.

      "...Vielleicht vermagst du mehr zu wissen als Andere, doch Wissen ersetzt nicht die Zeit mit welcher man miteinander verbracht hat...Gemeinsame Erlebnisse, sowohl Erfolge und Leiden überwiegen das tiefere Wissen über eine Person...Grab so viel über mein Vergangenes aus oder über mein jetziges sein. Doch wird Lord Korbos nie ganz verstanden werden außer von sich selbst...."



      Nachdenklich ging sein Kopf zur Seite, während der Wind der Zerstörung immer stärker wurde - dieser Welt blieb nicht mehr viel Zeit bis sie sich selbst auffraß und eine neue geboren wurde. Er hätte nicht damit gerechnet, dass Lord Korbos ihn eine Lektüre über die Zeit geben würde mit einer Person. Andererseits hang Lord Korbos auch an seiner Vergangenheit. Es klang wie ein großer Korb, den er ihn wieder verteilen wollte, auch wenn es nur schwer Kiri aus der Bahn brachte. Dabei war es gar nicht Kiris Ziel ihn nur zu zeigen, dass er so viel über ihn weiß...Es ging um das Verstehen einer anderen Person. Kiri ist nämlich der Meinung, zu verstehen wie seine Seele klingt ohne wie Apollo einen gewissen Hauch an musikalischen Fähigkeiten zu verfügen.

      "....So dachte ich....Zum Teil..."


      Überrascht sah Kiri wieder zum König, beinahe hätte er diese Worte überhört. Er konnte es kaum Fassen, versuchte Korbos andere Prinzipien zu hinterfragen? Er war wirklich ein intelligentes Geschöpf, der sich weiter entwickeln konnte, wenn man ihn nur ein wenig anschubste.

      "Glaubst du daran oder weißt du das es jemand geben könnte der dich besser versteht?"

      Eine Gegenfrage?...Wie äußerst bemerkenswert, er hatte nicht gedacht heute überhaupt von Korbos ausgefragt zu werden. Eigentlich...wurde Kiri selten gefragt, wie er zu etwas wirklich stand. Doch lag es nicht an der wenigen Aufmerksamkeit, oder weil er niemanden hatte den er seine Stimme schenken konnte. Früher hatte er darin nie den Sinn gesehen, jemanden der deutlich vom niederen Rang war als er etwas zu offenbaren. Kiri war früher selbst närrischer und sah sich selbst als die mächtigste Person, denn immer hin wusste er, dass er auch ohne Vaters Hilfe Planeten pulverisieren konnte, wenn er seine Macht einfach nicht mehr zurückhielt. Es war seine Rasse, die dazu fähig war. Doch mit den ansammeln von bestimmten Seelen begann Kiri andere Gefühle, die weit über Hochmut hinaus gingen zu erkennen. Der Gedanke kam, ob es nicht auch Möglich wäre, dass er selbst Träume hatte, die er erfüllt bekommen wollte? Gefühle kennenzulernen und zu erleben wie auch menschlicher sein war daraufhin zu einem starken Ziel geworden und unter anderem auch...die Seelenverwandtschaft, die seine Mutter immer so beherzigte.
      Wenn er Seelenverwandte traf konnte er sich mit ihnen verbinden und selbst mehr verstehen, was ihn - Kiri Nisemono - ausmachte, er fand sein perfektes selbst. Obwohl Kiri schon perfekt war konnte er sich dadurch genauso weiterentwickeln, auch wenn das Ganze ein Risiko war, die an seiner Macht nagte.
      Er wollte sich selbst insgeheime besser verstehen, aber was war mit anderen? Wenn sie einst waren, wäre diese Frage gar nicht mehr relevant. Doch im Sinne einer normalen, menschlichen Bindung...jemanden zu besitzen, der weiß wie er tickt - besser als Kiri Nisemono selbst?

      "Nun...Nein, aber diese Person würde wohl meine Welt auf den Kopf stellen. Ich hätte nichts dagegen überrascht zu werden.", beantwortete Kiri im mulmigen Ton die Aussage, ehe er in den Gedanken kam, dass nach der Seelenverwandtschaft es doch nur die Quälgeister gab. Wenn sich jemand nicht mit ihm verbinden könnte, dann...wäre das dieses Ende - Ein Quälgeist, der bis zur Auslöschung der Seele seine kleine Marionette wurde, die wie Fans genauso taten als würden sie immer Kiris Handeln folgen können.



      Genau wegen diesen Zweifel passierte etwas, was sich wohl kurzer "Kontrollverlust" nannte. Es war wichtig, dass Kiri bei der Sache blieb, denn auch wenn Wyatt gerade vieles übernahm war noch immer der Administrator Kiri Nisemono. Ein Nieser von ihm und es konnte ein Erdbeben entstehen. So war Kiris letzter Gedankengang wahrscheinlich ein Fehler, weshalb Lord Korbos mit etwas komplett Neues Überrascht wurde. Der Körper des Königs wurde nämlich plötzlich mit einem lauten POOF in einer Wolke verdeckt und magisch glitzernden die Sterne, als Kiri versuchte Korbos noch zu fangen, denn wurde ihm bewusst, dass er gerade kleiner wurde! Unendlich kleiner!



      Gerade so hielt er ihn noch zwischen Daumen und Zeigefinger, ehe er auf ihn hinunterschaute - beinahe den Regenschirm fallen lassend. Selbst überrascht, mit offenen Mund starrte er zu seiner Hoheit - so etwas war ihm noch nie passiert... Ein wenig Scham überkam ihn, auch etwas was er normalerweise nicht spürte und zum anderen Teil fühlte er sich überrumpelt, weshalb er statt Korbos zu erklären was das sollte...Erstmal nichts sagte, sondern ihn nur fassungslos anstarrte.
      Es war so...als sah er sich gerade seinen eigenen ALPTRAUM an, genau das was er nicht hoffte...das es ihn zum Ende des Tunnels bei Lord Korbos erwarten würde. Wenn alles vorbei war, wollte Kiri sich mit seiner Lordschaft vereinen. Doch war die Wahrscheinlichkeit leider überaus groß, dass sich der König...in ein seiner Quälgeister verwandeln könnte, wenn sie nicht kompatibel waren und er sich in den König getäuscht hätte. Also, warum verwandelte sich Korbos nun genau jetzt in ein Quälgeist. Etwa, weil Kiri zweifelte? Brachte ihn Korbos kleine Frage zum Zweifeln? Das wäre...töricht.

      "...Mein Lord, ich plädiere darauf...Das ihre Seele niemals diesen Untergang erleben muss. Sie sind ein König und dazu noch ein wichtiges Emblem dieser Geschichte. Sehen sie zu...Das sie mir ebenbürtig werden, sodass ich aus Zuneigung oder Angst vor ihnen auf meine Knie falle. Sonst werde ich sie...schon bald fressen.", drohte Kiri nun eiskalt und nahm keine schützenden Worte in seinen Mund, denn widerte ihn der Anblick mehr als nur an - Jahrelange Arbeit fühlte sich plötzlich umsonst an. Er hörte wie Noir im Inneren ihn anschrie und das bereitete nur das Rauschen wieder in seinem Kopf hervor.



      Deswegen beschloss er kurzen Prozess zu machen, es war Zeit die Lordschaft in seinen wohl verdienten Schlaf zu entlassen. Denn mit Wyatt ging es in die zweite Phase und er würde sich die Chance nicht entgehen lassen für ein offenes Gespräch mit dem Erdwächter. Zwar war das Ziel in Wyatts Traum garantiert kein Gemetzel, eher war es...eine kleiner Entspannung. Warum denn sonst konnte Wyatt tun und lassen was er wollte? Es ging nur darum, dass die anderen Witch...wie Tyler sich ein wenig mehr wohlfühlten in einem Traum. Damit der nächste nur verbissener sein konnte.

      So spitzte er seine Lippen und drückte sie genau gegen die von Lord Korbos, der einzige Weg wie der König aus dem Traum rauskam (es sei denn ein Sprung aus dem Fenster wäre ihm lieber gewesen).



      "Falls Ich...Ihr Interesse geweckt habe wie Sie meines - wie wärs dann mit einem richtigen Date? Ich werde warten auf ihre Nachricht ~ Im Austausch kriegen sie gerne mehr Informationen."

      Kiris letzte Worte an Lord Korbos umspielte er mit einem Grinsen, während das Leuchten in seinen Augen stark zunahm. Ihm war schon klar, dass Lord Korbos ihm nicht schreiben würde, aber es störte wohl nicht trotzdem danach zu fragen?~ Vielleicht waren sie sich heute ein wenig näher gekommen, wer wusste das schon?



      Von einem gewaltigen Rauch wurde Korbos in einen gewaltigen Nebel gerissen, der ihn wieder in den normalen Schlaf ziehen wollte. Vielleicht wachte er auch dadurch auf, doch wissenswert war, dass er nun nicht mehr in den Traum hineinkonnte. Für ihn war es vorerst beendet, es sei denn der König verlangte nach einer wirklichen Darstellung von Kiris Macht.




      Ineb Chevrier & Cabriel Valentine


      "Okay....Ich vertraue euch auch. Ich möchte das wir es gemeinsam schaffen und auch...Ohne das jemand verletzt werden muss."

      "...Ich möchte es wirklich aus selbstwillen schaffen...Wegen mir ist überhaupt soweit gekommen. Ich hoffe das sich an unserem zusammen halt nichts Ändert, weil nicht weiß was...Hinter den Farben liegt."

      Alle willigten mit ein Wyatt unterstützen zu wollen und als Team gemeinsam aus diesem Traum zum Entkommen.
      Es war...für Ineb stark überwältigendes, genau das...hatte er im Gefecht gegen Wyatt im Schulhaus verloren - Das Gefühl den WITCH versuchen zu vertrauen. An seine...Freunde zu glauben.
      Es mochte verrückt klingen, doch auch wenn sie Gefangene waren und dies alles unfreiwillig passierte...War er froh, dass es ein Event ihres Lebens wurde, insofern es Wyatt und sie ohne Knochenbrüche herausschafften.
      Denn ohne dieses Aufeinandertreffen, wäre Ineb nicht von selbst zu ihnen gekommen - gegen Edne wäre es zu Feige und wer weiß wie die Zukunft ausgesehen hätte, wenn er sich für den Weg entschieden hätte?
      Er musste genau wie Wyatt aus seinem Schatten springen und es einfach wagen...Denn zusammen waren Aufgaben so viel leichter zu meistern!



      "Ich weiß nicht was uns erwartet aber so werde ich euch richtig Beschützten können!!"

      "Denn ich habe auch wie Tyler und Cabriel eine eigene----"

      Gespannt sah Cabriel dieser Transformation zu, es war...wirklich deutlich besser als sinnloses Blutvergießen. Cabriel wäre zwar alles recht gewesen, doch sah zumindest Wyatt erfreuter aus und so...war doch die Chance wirklich höher näher in ihn hineintreten zu können, oder? Und nun wurden sie sogar Zeuge von Wyatts zweiter Witchform, die noch eine komplette Rarität für ihre Augen waren.
      Komischerweise begrüßte sie aber ein Mann im Maidkleid, worauf Cabriels Wangen eine leicht rosa Farbe bekamen. Die Brust war ziemlich stark ausgeschnitten, wie bei dem größeren Wyatt und irgendwo hatte es einen leichten Touch an Goth.
      Schwach und ein wenig verwirrt begann er in seine Hände zu klatschen, um Wyatt Bewunderung auszudrücken. Die verschiedenen Augenfarben waren jedoch das, wohin er sich am meisten versank - irgendwo kannte er schon...diese Farbe.



      "So...Also dann noch mal! Meine eigene zweite Witch-Form! Ich fühle mich jetzt bereit dazu es mit jeden auf zunehmen!"

      Ineb hingegen war gänzlich am Verrückt werden. Zu aller Erst: Was meinte Wyatt mit Tyler und Cabriel? Hatte er etwas verpasst, sie hatten doch nur durch den Traum Cabriels Prinzenform kennengelernt - woher kam denn jetzt die vom Wasserwächter? Und dann dieses deutlich - absichtliche Maidoutfit, Ineb musste sein Meckern gerade wirklich unterdrücken. Ein Glück war die zweite Form von Wyatt wirklich faszinierend, auch wenn er sich fragte ob das auf der Kapuze ernsthaft Katzenohren waren? Irgendwo fühlte er sich leicht provoziert. Nachdem Tyler fragte, ob Wyatt nun sang überschlug ihn eine heftige Gänsehaut - ER HOFFTE JA NICHT! Doch lieber gab er kein Kommentar von sich, bevor er es darauf anlehnte...und nur Gott wusste, wie lange sie den Traum dann noch durchstehen mussten.



      Auch, wenn Ineb die Puscheldinger die Wyatt angeblich im Garten gefunden hatte ebenso seltsam fand, hatten sie leider keine Zeit dies weiter zu befragen. Die Welt um sie herum sah schlimmer aus als die Katastrophe in der Geschichte von der Arche Noah. Sie mussten hier weg und das schnell.

      "Na dann...Wollen wir~?"

      Zusammen marschierten sie Wyatt hinterher und Ineb konnte sich nicht helfen als im Gedanken stehen zu bleiben, ob der Erdwächter wirklich die ganze Zeit die Kontrolle behielt? Es war bis zum Schluss unklar gewesen, wie viel Cab überhaupt kontrollieren konnte...oder wollte. Jedoch klang Wyatt darüber selbstbewusst und das beruhigte Ineb ein wenig. Denn, wenn er ehrlich wahr wollte er nicht, dass dieser Kiri sich einmischte -es war verrückt genug und so langsam war es wirklich Zeit zu gehen. Sie mussten nur tiefer in Wyatt hinein und verstehen...was sich darin befand. Sie...würden sich schon ein Happy End aus dem Traum herausholen!



      Weiter und immer weiter gingen sie die Stufen hinunter, an die sie Wyatt leitete. Plötzlich begann ein grünliches Licht die Farben zu übernehmen, es blendete stark und leuchtete doppelt so stark wie echte Glühwürmchen. Mitten im Raum befand sich ein goldener Käfig, woraufhin Cabriel durch den Anblick langsamer wurde. Doch war nicht nur der Käfig und das Neongrün, dass Einzigste verwunderliche, was sich in dem Raum abspielte. Sofort bannte sich ein Echo in ihre Ohren, dass wie Tonwellen auf sie zukam und sie attackierte. Zuerst war es die Stimme einer älteren Frau...einer Mutter...



      "Manche Dinge muss man einfach für sich behalten, um niemanden zu verletzen."
      "Du willst doch deinen Vater nicht enttäuschen...."

      "Ich tue das nur, weil ich dich liebe."

      Inebs Ohren begannen direkt zu glühen, weshalb er seine Ohren kurz zu hielt. Es war nicht nur die Lautstärke, was ihn zusetzte sondern auch...das Gesagte. Ihm überkam eine harte Übelkeit, es war klar, dass es sich hierbei um Wyatts Mutter handelte, denn sagte sie oft genug seinen Namen. Sie gab ihn...klare Ansagen wie er sich zu benehmen hatte und das Allein brachte Inebs Hände zum Zittern, sodass sein Griff sich an seinem langen Kleid verfestigte. Es war...wirklich zum Übel werden. Mit verengten Augenbrauen sank er seinen Blick zu Boden, auch wenn er wusste, dass er hier wohl für Wyatts Wohl wütend sein sollte...gab ihn diese Stimme ein starkes Herzrasen. Es bereitete ihn...Unbehagen und Unwohlsein.



      "Ja, Mama, ich verspreche, ein braves Kind zu sein."
      "Ich will nicht, dass du wütend auf mich bist. Ich mache alles richtig!"

      "Ich verspreche, ich werde besser sein. Bitte lasst mich nicht....Allein...."

      Daraufhin erklangen die Worte des Sohnes, ein jüngeres Selbst von Wyatt der brav antwortete. Mit schweren Blick richtete Cabriel seine Augen zum Käfig und entdeckte den in schwarzer Flüssigkeit umstülpten Jungen, der von diesem grünen Licht bestrahlt wurde...fast wie eine Mücke mit Insektenspray, dachte sich Cabriel. Das Kind fragte passiv nach der Aufmerksamkeit seiner Eltern, das konnte Cabriel heraushören. Ein unschuldiges Kind, was alles dafür getan hätte...um ein Teil der Familie zu sein.
      Traurig sah er weiter hoch zu den Dornen, die diesen Käfig umringten. Anders als sein Käfig...wurde dieser nur weiter versperrt.

      "Die Blumen sind immer bei mir, sie lassen mich nie allein."

      Es war ein komisches Gefühl diese Worte zu hören und wiederum diesen Jungen einsam wie eine Pflanze im Käfig verwelken zu sehen.
      Normalerweise wollte Cabriel so etwas primitives nicht empfinden, doch spürte er in dem Moment wahrliches Mitleid in sich hineinwachsen.



      "Die Farbe Grün ist jetzt nicht sonderlich eine neue Farbe...Oder hab hier was falsch verstanden?"
      "Ich ähm...Weiß auch nicht wer das ist..."


      Fragen über Fragen, die selbst Wyatt nicht beantworten konnte. Obwohl der Junge offensichtlich von Tyler beleidigt wurde scheute er sich nicht ihnen ein Lächeln zu zeigen und begrüßte sie, auch wenn dieser grünliche Schimmer wie Gift weiter um ihn rankte. Cabriel...wusste nicht genau ob es eine gute Idee war, nein innerlich empfand er es sogar als abgrundtief schlechte. Nämlich war sein Motto alles und jenem zu misstrauen und da er selbst wusste, was jemand im Käfig alles ausrichten konnte...wollte er eigentlich Abstand halten.
      Doch...war das Wyatts Traum und er erinnerte sich daran, was für waghalsige - selbstopfernde Aktionen Wyatt in seinem Traum begann.
      Genau deswegen ging er so dicht wie möglich an den Käfig, seine Augen erst suchend nach einem Schloss bevor er die Person anlächelte und in die Knie ging, um auf Augenhöhe zu sein.

      "Hey...Ich heiße Cabriel und...bin schlecht darin mich tiefer vorzustellen. Deine Ausstrahlung...Erinnert mich wirklich an einen guten Freund. Deine Augen...sind aber die gleichen wie bei Wyatt...", wagte er den ersten Schritt lächelnd und zart besaitet. Auch, wenn in seinem Hinterkopf die Aussage anders ausgedrückt war, denn wurde ihn klar, dass die Augenfarbe von ihm im Käfig und Janon...exakt gleich war. Aber wollte er hier keinen Wasserwächter noch mehr verärgern.



      Nickend schloss sich Ineb auch Cabriel an, er fand es eine gute Idee erst Einmal zu sprechen. Der Raum war leer und der Junge sah hilflos aus - vielleicht konnten sie ihn raushelfen? Auch, wenn es nur ein Traum war - tat es Ineb weh daran zu denken, dass der Junge diesen Stimmen ausgesetzt war. Dieser Junge...musste doch eigentlich...Wyatt sein oder nicht? Andererseits würde dieses Echo nicht bei ihm so stark erklimmen. Aber wieso war er so verändert?

      So setzte sich Ineb neben Cabriel, das Grün blendete und stach in die Augen. Auch er wirkte freundlich und gutgesinnt, denn wollte er näher verstehen was hier vor sich ging.

      "Ich heiße Ineb, freut mich! Ist bei dir alles in Ordnung?...Hier ist es ganz schön laut...Wir sind die Freunde von Wyatt und...wollen ihn helfen ein wenig mehr sein Inneres zu verstehen. Bist du...vielleicht auch ein Teil von Wyatt?"



      "...Kommst du...hier raus? Oder wurdest du...eingesperrt?"
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Lord Korbos

      "Nun...Nein, aber diese Person würde wohl meine Welt auf den Kopf stellen. Ich hätte nichts dagegen überrascht zu werden."
      Zum ersten mal hörte er ein mulmigen Unterton bei Kiris Stimme heraus.
      Er war sich nicht sicher ob ihn Kiri nur wieder zum Narren hielt doch spürte er durch sein Zweifel eine kurze Art der Verbundenheit mit ihm.



      Diese Art von Beziehung der er zu Kiri führte war wirklich kaum mit irgend einer vergleichbar, vielleicht war sie daher auch so Kompliziert aber auch Intressant.
      In einen Augenblick wollte er ihn am liebsten qualvoll zertrampeln und auf der Anderen Art....Ihn nur noch deutlich spüren, an sich heran lassen um ihn wie ein Intressantes Buch nie mehr aus der Hand zu legen....
      Aber so wie ein Gutes Buch fand auch dieses gewiss ein Ende---
      POOF



      Was zu Hölle geschah denn jetzt?!
      Beinahe sah sich der Lord schon auf dem Boden aufklatschen wie ein rohes Ei als er doch noch gepackt wurde.
      Doch sah nun Kiri noch VIEL größer aus....
      Er hatte ja schon einige Verwandlungen hinter sich aber das hier...War so unerwartet das beinahe vor schreck versteinert wäre!



      "...Mein Lord, ich plädiere darauf...Das ihre Seele niemals diesen Untergang erleben muss. Sie sind ein König und dazu noch ein wichtiges Emblem dieser Geschichte. Sehen sie zu...Das sie mir ebenbürtig werden, sodass ich aus Zuneigung oder Angst vor ihnen auf meine Knie falle. Sonst werde ich sie...schon bald fressen."
      ....
      Fressen?!
      Bei diesen Worten konnte Korbos nicht anderes die Lippen von Kiri näher zu Fokussieren.



      Schon bei ihrem ersten Treffen war ihm ein Mulmiges Gefühl durchzogen....Wie bei einem Beutetier das von ein Raubtier Fixiert wurde obwohl er selbst kein Beutetier war!!
      Diese ungehörte Drohung ihm gegenüber sollte schleunigst unterbinden!!
      Plötzlich aber kam ihn die Lippen entgegen...Wollte er ihn jetzt ernsthaft Fressen?!




      Bevor er drüber nachdenken konnte ob es ein Fehler war Kiri zu vertrauen und sich auf diesen Traum einzulassen, berührten sich ihre Lippen....Es war wohl der absonderlichste Kuss welcher der Lord je erleben durfte...Passend zu seinem Lakai....!!
      Doch konnte er nicht leugnen das es sein Puls in die höhe gebracht hatte.

      "Falls Ich...Ihr Interesse geweckt habe wie Sie meines - wie wärs dann mit einem richtigen Date? Ich werde warten auf ihre Nachricht ~ Im Austausch kriegen sie gerne mehr Informationen."

      Viel zu Groß erschien ihm das Gesicht des weiblichen Kiris...
      Bedauerlicherweise war das Interesse wirklich vorhanden....



      Schlussendlich hatte wohl Kiri dieses mal, gewonnen...Information Austausch waren wohl wirklich auf beruhend auf vertrauen um einiges Effektiver.
      Doch damit allein würde sich Korbos nicht zufrieden geben, dieses Duelle...Zwischen ihnen hatte erst begonnen. So wie Kiri ihn von seinen Dingen überzeugte war sich der Lord jedoch auch sicher das es ihm umgekehrt genau so gelingen konnte!
      Doch vorerst erwachte er aus diesen Bizarren Traum...Glücklicherweise erwarte er direkt....Jetzt wieder vom Dach zu träumen hätte nur seine Mentalität wieder hinunter geschraubt.
      Das erste war der Lord sah war das ruhige, schlafende Gesicht von Cabriel der noch im Land der Träume gefangen war.



      Vorsichtig richtete sich Korbos auf, er wusste nicht wie tief er im Schlaf steckte und er wollte ihn nicht unbedacht wecken...Doch so tief wie er wirkte war er entweder jemand der kaum zu wecken war oder hing mit Kiris Kräften zusammen.
      "....Genieß die Zeit mit deinen Freunden, bevor ich euch gemeinsam vernichte....", sprach er gedämpft und strich sich selbst durch Haar um einiges das er nun erlebt hatte zu verarbeiten.
      Wie bizarr ihn auch alles vorkam, besonderes das er Dinge daraus gelernt hatte...
      Vielleicht sollte er als Lord indirekt auch dafür sorgen das seine Lakaien an ein großes Bündnis kamen.
      Auf ihrer Seite gab es...Kein so richtigen Dark Heart Träger der dies übernehmen könnte....



      Außer er bewegte Beni dazu....Jetzt wo er in der Menschenwelt war....
      Es konnte ihm durchaus mehr Vorteile verschaffen...
      Besonderes jetzt spürte er wieder wie das dunkle Herz in sein inneren zu stach als würde er ihn dafür strafen wollen so lange nicht mehr an ihn gedacht zu haben.
      Es wurde wohl Zeit das er mehr aus dem Hintergrund agierte als schon zuvor.
      Auch wenn die Witch noch sehr Amateurhaft war konnte er nicht darauf einschlafen...





      Harvey Bell & Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyon

      Obwohl sie alle nicht genau wusste wer die Person im Vogelkäfig war und ob Gefahr von ihm ausging näherte sich Cabriel als erstes diesem.
      "Hey...Ich heiße Cabriel und...bin schlecht darin mich tiefer vorzustellen. Deine Ausstrahlung...Erinnert mich wirklich an einen guten Freund. Deine Augen...sind aber die gleichen wie bei Wyatt..."
      Der Junge im Käfig kam denn Gitterstäben etwas näher und schien Cabriel genauer mit seinen Augen zu betrachten.
      Der Grünliche Schimmer über seinen Kopf wurde etwas blasser wie feiner Staub.
      Der Käfig schien kein Schloss zu besitzen, Rund herum war er geschlossen und deutete keine Anzeichen einer kleinen Türe oder Öffnung auf die dafür da war den Käfig zu öffnen.



      Auch Ineb kam näher heran, während der Junge im Käfig, freundlich und ruhig alles im Augen behielt.
      "Ich heiße Ineb, freut mich! Ist bei dir alles in Ordnung?...Hier ist es ganz schön laut...Wir sind die Freunde von Wyatt und...wollen ihn helfen ein wenig mehr sein Inneres zu verstehen. Bist du...vielleicht auch ein Teil von Wyatt?"
      Langsam blinzelte die Person im Käfig jeglich....
      Bei der erneuten Wort Freunde neigte er interessiert sein Kopf zur Seite.
      Doch schien er genau so wenig wie Wyatt selbst auf die Fragen eine Antwort zu besitzen, auch wenn es sehr Logisch wirkte das dies auch ein weiterer Teil von Wyatt war.

      "...Kommst du...hier raus? Oder wurdest du...eingesperrt?"

      Es folgte kein nicken oder Kopf schüttelnd, stattdessen hob er seine schmalen Schultern nach Oben und sah weiter jeden einzelnen sehr aufmerksam an, als hätte er seit Jahren niemand mehr hier gesehen und wollte sich keine Gestik oder Mimik entgehen lassen.
      Etwas angespannt stemmte Tyler die Hände wieder an die Seite:
      "Uff....Seid ihr sicher, es ist so gut sich ihm Vorzustellen? Wenn das wieder eine Falle ist...", kam es misstrauisch von ihm.



      Auch seine Augen suchten diesen Käfig ab, doch konnte auch nichts erkennen das wie ein Schloss wirkte....Als wäre dieser Vogelkäfig schon von Anfang so gebaut wurden, das vollkommend verschlossen war....Bedeutet es vielleicht die Person war noch nie außerhalb dieses Käfigs?
      Aber wie es auch sei...Der Junge Sprach kein Wort und schien genau so wenig Ahnung wie sie zu haben....
      Es fühlte sich für Tyler Frustrierend an, als...Wäre es wieder etwas das an Wyatt nicht kapierte....

      Doch trotz Tyler misstrauen hielt es auch Harvey für das beste sich ihm vorzustellen, es wirkte alles trotz der unbehaglichen Raum sehr friedlich und solang sie es ohne Gewalt wirklich lösen konnten sollten er dem auch eine Chance geben.
      "Hey! Ich bin Harvey, vielleicht fällt es dir einfacher zu sprechen wenn du siehst das wir alle nicht so genau wissen was hier los ist? Wir sind auf jeden fall mit guten Absichten hier!"





      Freundlich strahlte Harvey und der Junge im Käfig sah auch zu ihm rüber.
      Zwar war das Lächeln auf denn Lippen des Jungen schwächer aber er schien sich zu bemühen zurück zu Lächeln. Was wohl nur deutlicher zeigte das er sie alle sehr gut verstand.
      Weil sich nun alle begannen nach und nach vorzustellen merkte Tyler wie er wieder mit sich haderte....
      So auf denn dritten...Vierten Blick....Sah der Junge auch gar nicht soooo Hässlich aus....
      "Na gut....Wenn sich jetzt jeder Vorstellt."



      "Ich heiße Tyler und bin ein Kindheitsfreund von Wyatt. Dieser Käfig sieht nicht sonderlich gemütlich aus, falls du weißt wie wir dich da raus bekommen kannst du es ruhig sagen, falls du überhaupt sprechen kannst."
      Auch Tyler bekam ein sanftes Lächeln geschenkt, was ihn etwas nervös zur Seite blinzeln ließ.
      Obwohl diese Umgebung so ungemütlich wirkt, schien der Junge so entspannt zu sein....
      Doch wirklich weiter brachte sie das ganze nicht oder?
      Wyatt selbst strengt sich wirklich an das alle zu verstehen schließlich war das hier sein innerstes....
      Ein nicht zu öffnender Vogelkäfig...?
      Ein stummer Junge der in Grünes Licht getaucht war...?
      Die Stimme seiner Mutter und die seiner eigenen...?
      Wenn der Junge wirklich ein Teil von ihm war...Wieso...hatte jetzt starkes Herz klopfen? Als stünde ihm seine größte Angst direkt vor ihm...?



      Doch mit einem leisen Atemzug schloss sich Wyatt denn Anderen an die sich dem Jungen Vorgestellt hatten.
      Ein wenig fühlte es sich wie eine Nachgeholt Kennenlernrunde an, wie es sich Wyatt damals gewünscht hatte als sie sich im Café kennenlernten.
      Nur diesmal stellte er sich als letzter vor:
      "Hallöchen, ich bin Wyatt Carson, freut mich! "





      Mit einen mal wurde das Grüne Licht über den Käfig noch intensiver und der Junge setzte sich mit einem breiteren Lächeln mehr auf.
      Unerwartet begann er endlich zu sprechen.
      "Hallöchen, ich bin Wyatt Carson, freut mich! "



      Er wiederholte im exakt selben Tonlage die Worte von Wyatt.
      Doch mehr folgte erst einmal nicht...Doch kaum wie der Junge seine Worte wiederholte hatte verspürte Wyatt eins ehr beklemmendes Gefühl.
      Sein Herzschlag wurde lauter....
      ...Das...war Schauspielerei....?



      Plötzlich erlischt das Grüne Licht komplett und der Junge war in dem Dunkelheit kaum mehr richtig zu erkenne. Nur seine Lila-Pinken Augen stachen aus der Dunkelheit heraus und sein Mund verzog sich zu einem Krankhaften grinsen.



      Die Hände faltete er zusammen und schmunzelte abartig dabei.
      Danke~ Vielen Dank~
      Schien er beinahe gehässig zu signalisieren als das Licht schwächer auf schimmerte.



      Es jagte Harvey ein leichte Gänsehaut ein. Was war jetzt los?
      Ging jetzt doch eine große Gefahr von dem Jungen aus oder nicht?
      So sah der Junge ja nicht bedrohlich aus und er schien auch nichts gefährlich bei sich zu haben....Trotzdem überkam seltsame Gefühle dabei.
      Auf einmal schallten andere Stimmen durch den Raum, es waren ganz verschiedene Stimmen:
      "Irgendwie hast du mir vorher besser gefallen, lass uns besser Trennen."

      "Es ist, als ob ich eine Beziehung mit meinem Spiegelbild hätte, und das kann ich so nicht mehr."

      "Ich kann das nicht mehr. Es fühlt sich an, als wärst du so sehr damit beschäftigt, mich glücklich zu machen, dass du dich selbst dabei verlierst."


      "Es ist anstrengend, weil ich ständig das Gefühl habe, ich bin die einzige Person in dieser Beziehung. Du bist nie wirklich du selbst."


      "Ich brauche eine Partnerschaft, die auf Ehrlichkeit und Echtheit basiert. Aber bei dir habe ich immer das Gefühl, dass alles nur eine Fassade ist."





      Das Licht um den Käfig wurde plötzlich zu einem helleren Blau-Türkis.
      Wie in einem heftigen Wahn griff sich der Junge im Vogelkäfig ins Gesicht:
      "Hey...Ich heiße Cabriel und...bin schlecht darin mich tiefer vorzustellen. Deine Ausstrahlung...Erinnert mich wirklich an einen guten Freund. Deine Augen...sind aber die gleichen wie bei Wyatt..."



      Er wiederholte die Worte der Anderen im genauem Tonfall. Dabei schien er zu verkrampfen als würde es ihm schrecklich schmerzen bereiten.
      Doch erneut Färbte sich dann das Licht, diesmal in ein tieferes Rot es war beinahe wie eine Kuriose Lichter-Show:
      "Hey! Ich bin Harvey, vielleicht fällt es dir einfacher zu sprechen wenn du siehst das wir alle nicht so genau wissen was hier los ist? Wir sind auf jeden fall mit guten Absichten hier!"



      Er grinste verschlagender aber dann wechselte wieder das Licht es war als würde das Licht der Farbe beeinflussen wie er sich fühlte oder benahm.
      "Ich heiße Tyler und bin ein Kindheitsfreund von Wyatt. Dieser Käfig sieht nicht sonderlich gemütlich aus, falls du weißt wie wir dich da raus bekommen kannst du es ruhig sagen, falls du überhaupt sprechen kannst."



      Erneut färbte sich das Licht um, diesmal in ein feines Pink-Rosa und leicht leckte sich der Junge über die Lippen.
      "Ich heiße Ineb, freut mich! Ist bei dir alles in Ordnung?...Hier ist es ganz schön laut...Wir sind die Freunde von Wyatt und...wollen ihn helfen ein wenig mehr sein Inneres zu verstehen. Bist du...vielleicht auch ein Teil von Wyatt?"



      Tyler war von dem seltsam Verhalten des Jungen mehr als Irritiert, doch er wandte sich leicht zu Wyatt um der das genau wie die Anderen miterlebte. Das, soll wirklich ein Teil von Wyatt sein?
      "Wyatt....Wieso macht er das? Ich...Kapier es wirklich überhaupt nicht....Machst du--- Ich meine...Machst er sich über uns Lustig?"



      Tyler hatte schon so Schwierigkeiten, was soziale Dinge betraf... Das war wirklich eine Andere Lieger...Bedrohte sie der Typ im Käfig jetzt oder provozierte er?
      Was stimmte mit dem Kerl nicht...?
      Hörte er ihnen nur zu um sie dann nach zu Äffen...?
      Ruckdenken erinnert sich Tyler das Wyatt auch schon mal Sam nach gemacht hatte um ihn zu verunsichern....
      "Spielst du...uns allen nur etwas vor...?", kam die Worte etwas leiser über Tylers Lippen, der nicht einordnen konnte was sich hier eigentlich abspielte....



      Wer war...denn der echte Wyatt Carson...?
      Wozu bemühten sie sich....eigentlich hier Wyatt besser zu verstehen wenn so wie mit diesem Jungen im Käfig war...Der nur sowas zurück gab?
      Doch obwohl Wyatt merklich schlucken musste, er hatte wirklich...Große Angst davor gehabt hier her zu kommen...Machte ihm die Sache mehr bewusst als denn Anderen hier.
      "Ich...verstehe es...langsam.", begann Wyatt angespannt und schüttelte etwas denn Kopf.
      "Er macht sich nicht über euch Lustig....Und...ich spiele euch auch nichts vor."



      "Dieser Junge im Käfig....Kann nicht anderes Kommunizieren...Er hat nie gelernt selbst zu sprechen...Es ist sein Ausdruck seiner Zuneigung , er...versucht die Farben die ihr ihm gebt nur genau so wieder zu geben....", bemühte Wyatt es zu erklären aber es klang wirklich sonderbar weswegen er nicht erwartete das die Anderen es verstehen würden.
      "Ob er gut oder böse ist kann ich nicht sagen...Er ist...einfach nur Glücklich nicht allein zu sein....Farben...sind die Art wie er die Welt sieht und begreift...."



      Das Licht schimmerte wieder erneut mehr und die Haare des Jungen begann sich wieder Bunter zu Färben.
      "Er...saugt die Farben auf, egal welche Farbe und versucht sie zu widerzuspiegeln....So kann er Existieren...So....Kann er teil dieser Welt sein....Er möchte nicht Einsam sein."



      "Das Problem ist nur....Es gibt viele Farben...Ich denke er ist nicht in dem Käfig gefangen, sondern eher....um sich zu Schützen...Mir ist jetzt deutlich etwas klarer geworden, jetzt wo ich ihn sehe."
      Die Stimme von Wyatt bekam ein zittrigeren Unterton.
      "Es...Tut mir Leid....Ich kann euch keine Anderen Farben von mir zeigen. Denn da gibt es keine....Ich bin Farblos. Das einzige was ich immer...Tue und getan habe ist mir die Farben Anderen zu stehlen und sie als meiner auszugeben....Unter denn ganzen Farben bin...Ich gar nichts..."



      "Ich bin eine...Langweilige und schnell zu vergessene Transparente Farbe....Eigentlich beneide ich euch....Abgrund tief...Für eure Farben....Ich bin richtig Eifersüchtig....An unseren ersten Tag an dem wir uns kennenlernten....Und Harvey zu beruhigen als er in Flammen stand.... Hab euch....eigentlich alle gehasst vor neid...."
      Der Junge in Käfig begann bei Wyatts dunkler werdenden Worten Tränen über das Gesicht zu laufen....



      "Aber noch weniger mag ich es Allein zu sein....Dann wird mir meine Farblosigkeit Bewusster....Manchmal....Hab ich angst das andere es bemerken....Ich habe nicht mal angst davor gehasst zu werden....Ich will nur nicht allein sein. Es...Klingt verlogen....Ich Lüge auch...Oft...Damit keiner mich verlässt....Ich denke....Er ist in diesem Käfig...Damit...Ich es nicht vergesse....Dort Oben in meiner Bunten Welt würde...er komplett untergehen obwohl ich nicht mal genau weiß...Wer er ist...."
      Harvey hob vorsichtig um Wyatt nicht zu erschrecken eine Hand auf seiner Schulter, er sah ihm an das ihm schwer fiel es überhaupt zu versuchen zu erklären.
      Er verstand ein großen Teil daraus....und zu Anderen auch nicht...
      Er wuchs immer mit diesem Wusch für Gerechtigkeit auf, ob man das als Farbe bezeichnen konnte wusste er nicht....Doch er wusste er wer er sein wollte.
      Bei Wyatt bekam er das Gefühl als wüsste es der Schauspieler selbst nicht.



      "Vielleicht....Ist tief in dir doch eine Art Farbe die du nur noch nicht erkennst. Ich kann mir nicht vorstellen das du vollkommend Farblos Geboren wurdest...Wyatt."
      Believe Me ~

    • Cabriel Valentine & Ineb Chevrier

      Alle klangen bei der Begrüßung mit ein, der Junge im Käfig hörte aufmerksam zu, doch gab von sich zuerst kein Wort. Bis auch Wyatt seinen Namen nannte, da ergriff er auch seine Stimme und...spiegelte seinen Gruß wieder. So als würde er wie eine Videokassette zurück gespult werden und jede einzelne Vorstellung selbst nachgreifen, es war fast wie Stehlen. Jeder Einzelne bekam eine Farbe...Cabriel, Harvey, Tyler und Ineb...Verwundert sah Cabriel zum Wyatt im Käfig auf. Die Farben wechselten wie bei einem Lichtspiel, von Charakter zu Charakter...war das etwa die Farbe, die Wyatt in ihnen sah? Er selbst...begriff es nicht wirklich.



      Durch Wyatt, der anfing sein Kern im Inneren zu realisieren kamen sie zur Realisation, dass dieser Junge im goldenen Käfig sie nur nachahmte, weil er anders gar nicht kommunizieren konnte. Er ahmt die Farben nach, um Zuneigung zu demonstrieren und ist glücklich nicht alleine zu sein...das waren jedenfalls die Worte von Wyatt. Ineb starrte zu dem Jungen und es brauchte nicht viel, dass es das Prinzessin wirkende Mädchen sofort glaubte, denn sah er wirklich ziemlich alleine aus - kaum besucht...an ihn kaum gedacht. Es war fürchterlich, denn existierte er nur in diesem Käfig, weil er es anders nicht konnte. Die Farben der anderen Menschen würden ihn zu viel werden...oder hatte dann Wyatt Angst aufzufallen? Fragend stand Ineb wieder vom Boden auf, er versuchte sein bestes das Wichtige in Wyatts Kern zu verstehen. Alles bei Wyatt handelte immer um Farben, jedoch hatte Ineb nie begriffen, dass es hierbei nie um Wyatts eigene ging.

      "Es...Tut mir Leid....Ich kann euch keine [i]Anderen Farben von mir zeigen. Denn da gibt es keine....Ich bin Farblos. Das einzige was ich immer...Tue und getan habe ist mir die Farben Anderen zu stehlen und sie als meiner auszugeben....Unter denn ganzen Farben bin...Ich gar nichts..."[/i]

      Ineb konnte genau den verzweifelten Unterton von Wyatt erkennen, er nannte sich...farblos. So sah er sich selbst? Es war schwer für Ineb das zu bestätigen, denn war für ihn Wyatt niemand, der einfach die Charakterweisen anderer stahl. Oder doch? Er kam ihm näher, denn konnte er die Angst genau in seinem Gesicht sehen. Für Ineb war Wyatt immer voller bunter Farben, doch sie als die Farben eines anderen zu sehen? Er versuchte es...



      "Ich bin eine...Langweilige und schnell zu vergessene Transparente Farbe....Eigentlich beneide ich euch....Abgrund tief...Für eure Farben....Ich bin richtig Eifersüchtig....An unseren ersten Tag an dem wir uns kennenlernten....Und Harvey zu beruhigen als er in Flammen stand.... Hab euch....eigentlich alle gehasst vor neid..."

      Beneiden...Cabriels Augen blieben an dem Jungen verankert, während Wyatt die Wahrheit ihrer ersten Begegnung - ihrer ersten Handlung mit ihren Elementen offenbarte. Cabriel erinnerte sich noch genau an den chaotischen Tag, es war sehr aufbrausend...und gemocht hatte er da ebenso niemanden, aber wohl aus ganz anderen Gründen als Wyatt.
      Es war komisch...während Cabriel begreifen konnte, dass so jemand wie Wyatt gerne eine andere Farbe hätte...Konnte er selbst nicht verstehen, warum man eine haben wollte? War es denn wichtig? Für was? Um zu strahlen? Wyatt sah die Farbe von Cabriel als Blau-Türkis und mehr fragte er sich, ob das nicht einfach Wyatts Wunschvorstellung war? Das, was er angeblich erkannte?
      Er selbst...fand die Farbe nicht passend und würde gerne mit Wyatt tauschen, doch war ihr Ziel im Leben auch ein anderer. Während Wyatt beachtet werden wollte, hätte Cabriel nichts dagegen transparent zu spielen - er wusste, dass er es leider nie war.
      Die Farben würden diesen Wyatt im Käfig angeblich verschlingen...oder? Vielleicht passierte auch etwas ganz anderes und Wyatt würde sich selbst nicht wiedererkennen? Konnte man ihm eine Farbe schenken? Nein...denn war es nur eine Metapher, nichts was man im realen Leben erfüllen konnte.



      "Aber noch weniger mag ich es Allein zu sein....Dann wird mir meine Farblosigkeit Bewusster....Manchmal....Hab ich angst das andere es bemerken....Ich habe nicht mal angst davor gehasst zu werden....Ich will nur nicht allein sein. Es...Klingt verlogen....Ich Lüge auch...Oft...Damit keiner mich verlässt....Ich denke....Er ist in diesem Käfig...Damit...Ich es nicht vergesse....Dort Oben in meiner Bunten Welt würde...er komplett untergehen obwohl ich nicht mal genau weiß...Wer er ist...."

      "Vielleicht....Ist tief in dir doch eine Art Farbe die du nur noch nicht erkennst. Ich kann mir nicht vorstellen das du vollkommend Farblos Geboren wurdest...Wyatt."



      Ineb stand nun genau vor Wyatt, zuerst blickte er nur zu ihm auf als suchte er gerade die Worte, die so fein auf seiner Zunge lagen. Er schloss kurz seine Augen, ehe er zu grünen Wand sah, die alles so im Grün mit bedeckte, als gäbe es keine einzige Wahl als die Farbe zu besitzen.

      "Du glaubst, dass man dich alleine lässt, wenn einem bewusst wird, dass du gar keine bunten Farben in die trägst? Farben sind also für dich...ein Charakter? Dein Herz? Wyatt...Bist du sicher, dass du es richtig deutest?", fragte er nach, nachdem er wieder die violetten Augen öffnete und ernstnehmend zu seinem Freund sah, die Hand wischte sich dabei ein paar Haarsträhnen von der Wange.



      "Für dich haben Menschen wie ich, Harvey, Tyler und Cabriel Farben...auf die du neidisch bist. Wir selbst erkennen sie wohl nicht in so einem Ton, wie du sie siehst. Ich glaube eher, dass es eine Stärke von dir ist den Charakter von jemanden zu begreifen...zu analysieren. Du siehst wohl Aspekte, die einem selbst nicht schnell bewusst wären. Ich glaube es liegt daran..."

      Es war überraschend für Ineb, dass Wyatt sich so niedrig sah - jeden Falls klang es für ihn als nichts anderes, als sich selbst schlecht darzustellen. Wenn er dem Echo nachverfolgte, konnte er verstehen wieso. Er konnte den Gedankengang verstehen, denn dieselbe Aussage machte er auch mit sich, nur das seine Farben aus der Dunkelheit und der Reinheit des Herzens bestanden.
      Doch log er nicht, denn bemerkte er schon öfters, dass Wyatt gut in die Seelen der Menschen hineinsehen konnte - weswegen es wohl im Schulhaus ganz schön verletzte...weil Wyatt nicht so ganz unrecht hatte mit dem, was er Ineb an den Kopf schmiss. Er war sehr wohl erbärmlich, Ineb war in dem Moment gekränkt wie stark ihn sein Inneres eigentlich zustimmen wollte.

      "...Wie du angestrengt früher versucht hast deinen Eltern gerecht zu sein, es klang so...als hast du die ganze Zeit damit verbringen müssen, die Farben anderer zu erforschen. Als Kind hast du deine Farben angepasst, damit du ein braves Kind sein konntest - richtig? Aber ab da...hast du vergessen selbst auf die Suche zu gehen, nach dir selbst oder?"

      Natürlich war alles nur eine Vermutung, doch so langsam fragte er sich, ob nicht das Denken von Wyatt eine Ähnlichkeit mit seinem eigenen Denken aufweisen konnte? Seine Mutter war ebenfalls nie jemand gewesen, der ihn viel Aufmerksamkeit schenken wollte - auch sie hatte ihren eigenen Kopf und Ineb wusste, dass er bis heute noch versuchte den Prinzipien seiner Eltern gerecht zu werden. Auch er wollte wie Wyatt ein braves Kind sein - auch für ihn war sein Weg bestimmt, wie es seine Eltern gerne hätten. Ein guter Junge sein, eine herausragende Witch...rein im Herzen, sodass sich nie wieder eine Tragödie abspielte.
      Wenn er doch den Echo von Wyatts Mutter hörte öffnete sich in ihm ein kleiner Riss, der sich fragte für wen es wirklich gut war? Bestimmt...dachten sie irgendwo auch an Wyatt - aber hatten sie ihn je beigebracht zu zeigen, wie viel wert eigentlich sein eigenes Leben hat, wenn er einfach nur handelte...wie er es möchte?
      Ineb ging Wyatt mit einem Schwung so nah wie möglich, sodass er einen Zeigefinger hob. Seine lockigen Haare flogen dabei in die Luft und man konnte stark den Glanz in seinen Augen funkeln sehen.

      "Wenn du transparent bist, Wyatt wie du vorgibst...Wieso leuchtest du dann so hell in der Realität? Weil du unsere Farben angenommen hast? Vielleicht trägst du wirklich ein Teil von uns, aber was ist daran so schlimm? Lernt man nicht aus den Verhaltensweisen anderer? So ist es doch auch okay, wenn sich die Farbe anderer miteinander vermischt? Liebe funktioniert doch genauso. Und für mich hat...unsere Freundschaft - unser Bündnis, unsere Liebe auch eine eigene Farbe."



      Genau das war Inebs Wahrheit in Wyatts Farben. Wyatt konnte gar nicht transparent sein, er hatte nur nie an sich herunter gesehen und die Farbe, die er selbst trug war ihn wohl auch noch viel zu neu. Vielleicht war es eine, die man nicht sofort aus dem Augenwinkel erblicken könnte. Doch war er sich sicher, dass Wyatt nicht nur eine...nein sogar viele Farben hatte! Er bildete sich das nicht ein und erzählte nur Ehrlichkeit - Wyatt war ein kunterbunter Haufen, den man gerne mal in den Arsch treten würde. Aber nicht, weil er andere nachahmt oder lügt...sondern weil er einfach ein Freund war, mit dem es nicht immer einfach sein würde. Und das war okay so!

      So nahm sich Ineb ungefragt eine Hand von Wyatt, er wollte dass er ihn genau weiter zuhört und versteht wie ehrlich seine Worte waren. Er hielt seine Hand fest und sah zu ihr Lächelnd runter, es war schon fast lächerlich...das Ineb einen Traum brauchte, um Wyatt zu begreifen. Wahrheitsgemäß...verstand er ihn immer noch nicht wirklich, doch was in seinem Kopf vorging konnte er sich etwas ausmalen. Wyatt war wohl niemand, den alles egal war - nein, er strengte sich sogar in manchen Aspekten wohl mehr an, als jeder andere...weil er jedem gefallen wollen wollte - nein, mehr...weil er gesehen werden will. Und gerade konnte Ineb ihn genau sehen.

      "Es ist in Ordnung, wenn du es noch nicht verstehst, Wyatt...was ich ausdrücken möchte. Ich glaube jedoch, dass du die Stärke besitzt deine eigene Farbe zu finden und das... kann nur passieren, wenn du dich aus dem Käfig traust. Die anderen Farben können dir gar nichts tun, sie können dich nicht einsaugen, wenn du es nicht möchtest. Wenn du meinst, dass sie zu deinem Leben passen, dann nimm sie auf...doch vergiss nicht deine eigene Farbe suchen zu gehen. Ich bin mir sicher, dass die Jungs hier...die dich mal bunt genannt hatten nicht die Farben anderer in dir gesehen haben, sondern dich als eigene Person. Für mich bleibst du...wie ein Regenbogen, auf das ich selbst manchmal neidisch sein könnte. Ich bin deshalb gespannt, als was du dich irgendwann sehen kannst...Welche Farbe wird es sein?"





      In der Ecke zusammenkauerte sich Cabriel, den alles allmählich zu viel wurde. Er sah zu wie Ineb die Rede hielt, wie ein Protagonist einer Heldenserie - schaffte er es in Wyatts Herz durchzudringen? Für Cabriel selbst...war es mehr als genug, so langsam begriff er, dass er sich Wyatts Traum anders vorgestellt hatte. War er enttäuscht? Er wusste nicht genau, es gab Höhen und Tiefen. Doch eins war wichtig, er begriff Wyatts Fehler: Die Erkenntnis seiner Farblosigkeit.
      Hier gab es sonst nichts, was einen angriff. Der Wyatt im Käfig sah eher fertig aus...als wirklich Feindselig. Cabriel erkannte, dass Wyatt zwar sicherlich auch dunkle Farben in sich trug, auch wenn es sein Freund als Nichts sah, was er als Farbe hatte...Jedoch würde es wohl nur länger brauchen, bis sie es sahen und dafür war keine Zeit.
      Oder...war Wyatt einfach nur gutmütig? Wollte er einfach nur jemand sein?
      Das frustrierte Cabriel ein wenig, er dachte, wenn er solch' eine dunkle Seite in sich spürte, dass auch alle anderen WITCH davon betroffen wurde aber gerade...in diesem inneren Kern von Wyatt fühlte er sich nur komisch. Wie im falschen Film.
      Warum fühlte nur so, dass er nicht so wie Ineb eine Rede schwingen konnte war im klar, denn gab es für ihn...eine Wahrheit und das war, dass es helle Farben und dunkle Farben gab. Ob sie bunt waren oder transparent waren hierbei nicht wichtig - am besten existierten gar keine.




      Noch immer hörte er nichts von Kiri und nun verstand er, dass er hier nicht erscheinen würde. Wie...überaus frustrierend? Hatte...Cabriel etwas falsch gemacht? War er unzufrieden mit dem Ergebnis? Wollte er, dass sie Wyatt mehr triezen? Oder gab es für ihn einfach nichts mehr aus dem Traum rauszuholen?
      Er hob seine Knie an, um ihn herum bildeten sich kleine Hasen, die verschiedene Emotionen wiederspiegelten während er weiter zum Schauspiel von Wyatt und Ineb dar starrte - er merkte sie nichts mal...doch einer fing an tonlos zu schreien, zu zwinkern, zu weinen und zu lachen an...Cabriel biss sich die Zähne zusammen, vielleicht begriff er es doch was Wyatt zum Ausdruck bringen wollte.
      Wenn Cabriel...eine viel stärkere Farbe hätte dann...wären sie besser voran gekommen im Traum. Sie wären tiefer hinein und hätten sich sofort mit dem Himmel von Wyatt auseinander gesetzt - sein Kern hätten sie zerreissen können.
      Alles nur, weil er ein V̷̢͍͛̄e̶̝͍͆̇r̴̺͓͒s̶̱̍a̴̻̬̋͝g̴̹͐e̷͚̮̋r̷̭͚̄̚ war, der nichts auf die Reihe bekam....Verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt, verdammt!!! VERDAMMT!

      Es tut mir Leid, Wyatt...Es reicht nicht aus...Er hätte sich trauen sollen - mehr sagen sollen...Das Thema aufrollen...Ihn die Wahrheit sagen sollen, was Sam ihn in der Kindheit angetan hatte.
      Er hatte alles für sich behalten - weil er ein Feigling war, weil Cabriel sich selbst anlog, dass es fürs Wyatts bestes war.
      Er wollte nur nicht...den Blut an seinen Händen haben, wenn er es ihn offenbarte- die Lüge über seine erste Liebe...die Wahrheit über sein miserables Leben.
      Warum?......
      ..........Aus dem Wunsch, nicht vollständig ein schlechter Mensch zu sein?
      ...In der Realität wird es nur wieder schwieriger....
      So viel schwieriger, weil er so schwach war...
      ...Wenn ich nur...als jemand anderer geboren werden würde...Eine stärkere Farbe...
      Er sah dabei in Harveys Richtung und schon ballten sich seine Hände zu Fäusten.

      So jemand...wie du...Dann wäre es nicht schlimm vollständig ein schlechter Mensch zu werden.


      ______________

      Louis Chevrier




      Mitten zur Geisterstunde befand sich eine Kirche im vollen Munde, denn hörte man noch tief die Orgellieder spielen.
      Oder warte...War es wirklich die Orgel?
      Eher nicht, denn spielte die riesige Stereoanlage einen fetzigen Song ab, etwas, was Mal zum besten Coversong gekrönt wurde.
      Es war Inebs Stimme, die laut und dröhnend in der gesamten Halle abspielte, während die Anhänger von Cœur den Vorhang zusammenbauten. Es war...wirklich vieles, was noch nicht bereit war, doch jetzt mussten sie sich einfach dreifach so anstrengend, damit alles in Bewegung gesetzt wurde, bevor ihr Messiah wieder zu den Lebenden kam.



      Der Rhythmus von Inebs engelsgleicher Stimme, die zum gleich auch wie jemanden Anschrie war der Ansporn, dass Louis sich so schnell wie ein Flugeichhörnchen in dem Raum bewegte. Er war auch derjenige, der zusammen mit Gaston das Podest herrichtete. Gaston hatte seinen Bruder ausgezogen, während er die Decken holte, damit er sich bloß keine Erkältung holte.
      Doch als er Ineb nackt auf dem Podest liegen sah, kam es ihn beinahe wie eine Sünde vor ihn gleich zudecken zu müssen.
      Er...hatte Jahre über geschafft auf den Moment zu warten und jetzt war es wirklich soweit. Inebs Wunsch wurde wahr und das einzige was Louis und die anderen Anhänger der Kirche nur machen mussten, war...alles vorbereiten und abwarten.
      Doch Ineb dabei nicht anzufassen war wohl für Louis mehr als nur eine Herausforderung. Mit einem in Pfeil zerschossenen Herzen, deckte er seinen Bruder halbwimmernd zu...Ineb schlief nun seit Stunden und so langsam fragte sich Louis, wie viel Betäubungsmittel Gaston ihn eigentlich eingeflößt hatte?



      Netterweise hatte der Schutzengel von Ineb mit dem Pentagramm begonnen, Louis wusste, dass dieser Mann Magie beherrschte - er war ein Naturtalent. Und trotzdem hielt er ihn im Auge, denn wenn er nur eine falsche Bewegung machte oder das Pentagramm für Unglück sorgte würde er ihn vor Augen anderer aussaugen, wie ein Moskito. Alle Scheinwerfer waren auf den Podest gerichtet, der durch die Vorhänge noch verdeckt waren. Es war beinahe wie auf einer Bühne anstatt einer Kirche, vor allem wegen den peppigen Songs und Inebs Postern an der Wand, die einen von überall anstarrten. Die Jungs (+Mirella) waren alle fein gekleidet in rötlich-schwarzen Roben, selbst Gaston und Louis zogen sich eine an...Denn sollten alle gleich für Ineb aussehen, denn war es nicht wichtig WER sie waren...sondern, dass sie ihn alle begehrten.



      Danach kam das wichtige, da es bald soweit war holte Louis aus seiner Tasche die Spritze mit dem Wundermittel, was er an Harvey ausprobierte.

      "Das wird...ein wenig piksen, mein Messiah. Es ist aber nur zu ihrem Besten, damit sie das reine Glück spüren.", erklärte Louis ganz entspannt als konnte Ineb etwas in seiner Traumwelt hören. Er erhob den Arm von Ineb und führte ihn professionell die Spritze unter die Haut, während Mirella im Hintergrund schon die Kamera richtete und alle Jungs anschrie, die nicht ordentlich genug aussahen.



      Louis sah genau zu wie die Injektion in das Blut hineinströmte und umso schwerer musste er schlucken, denn kehrte wieder diese unschlagbare Nervosität in ihm zurück. Er selbst hatte teuflischer Weise sich den Tag so oft ausgedacht, seit dem er wusste wie wertvoll eigentlich Ineb war. Das Herz von Kandrakar hatte dabei genauso einen wunderbaren Anschauungsplatz, denn bekam es ein paar Meter weiter von Ineb seinen eigenen Podest...Es war wie eine Rose in einem Glas eingesperrt und versuchte mit einem Klopfen an die Wände wieder an seinen Besitzer heranzukommen, doch vergeblich, denn war dies kein gewöhnliches Art von Glas. Magische Gegenstände...damit kannte sich Louis aus, auch wenn er jeden in der Kirche erzählte, dass es etwas mit dem Glauben zu tun hatte.

      Seufzend lehnte er sich an den Podest um Ineb anzusehen, sanft strich er ihn durchs Haar - wie reinlich er doch schlief? An was er wohl träumte? An wie viel er sich wohl erinnern konnte, was er bei Gaston gesehen hatte? Louis war es wichtig Ineb heute zu überzeugen, dass es alles wegen ihm passierte, damit er...gesegnet war genauso wie seine Anhänger.
      Er brauchte es, um sich als Messiah weiterzuentwickeln.

      "Wir sind für dich Bereit, Brüderlein...Segne uns heute in deinem hellen Licht."

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Harvey Bell & Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyon

      "Du glaubst, dass man dich alleine lässt, wenn einem bewusst wird, dass du gar keine bunten Farben in die trägst? Farben sind also für dich...ein Charakter? Dein Herz? Wyatt...Bist du sicher, dass du es richtig deutest?"
      Ineb schien sich wirklich große bemühen zugeben ihn zu begreifen...
      Anstelle der gewohnten genervten Ausdruckes oder Abwertung in seinen Augen, erkannte Wyatt deutliches Interesse....Für ihn.
      Still liefen den Jungen im Käfig die Tränen hinunter als er unsicher zu Wyatt Blickte als konnte er selbst diese Fragen nicht Hundertprozentig beantworten.



      "....ich glaube eher, dass es eine Stärke von dir ist den Charakter von jemanden zu begreifen...zu analysieren. Du siehst wohl Aspekte, die einem selbst nicht schnell bewusst wären. Ich glaube es liegt daran..."
      Obwohl Wyatt darin etwas schlechtes sah schien ihn Ineb die Andere Seite dieses Aspekt nahe bringen zu wollen...Dachte er wirklich verkehrt und es sollte diese Ansicht nicht als Schwäche erachten?
      Er wurde immer irritiert angesehen sobald er zu weit herholte mit seinem Worten von Farben, Kindlichen Fantasien die er nicht mehr los wurde und schnell hielt man ihn für jemand der die Dinge nicht ernst nahm.
      Aber vielleicht war seine Ausdruckweise auch das man missverstand....

      ".....Als Kind hast du deine Farben angepasst, damit du ein braves Kind sein konntest - richtig? Aber ab da...hast du vergessen selbst auf die Suche zu gehen, nach dir selbst oder?"
      Ein schwaches nicken brachte Wyatt zurück der sein Blick auf denn Boden fokussierte, auch Harvey versuchte ihn gerade mit seinen Worten zu zeigen das seine Ansicht seiner nicht vorhanden Farben nicht ganz richtig sei...
      So passte es zu Inebs Aussage wohl genau zusammen, wenn er eine Farbe hatte dann hatte er sie nie gefunden...
      Aber dann sagte Ineb etwas in Wyatts Gesicht das denn Schauspieler überrascht aufblicken ließ.




      "Wenn du transparent bist, Wyatt wie du vorgibst...Wieso leuchtest du dann so hell in der Realität? "



      "...Vielleicht trägst du wirklich ein Teil von uns, aber was ist daran so schlimm? Lernt man nicht aus den Verhaltensweisen anderer? So ist es doch auch okay, wenn sich die Farbe anderer miteinander vermischt? Liebe funktioniert doch genauso. Und für mich hat...unsere Freundschaft - unser Bündnis, unsere Liebe auch eine eigene Farbe."
      Es war das erste mal das Wyatt von jemand Anderen etwas so schönes über die Liebe erfuhr....Er konnte denn Mund vor Überraschung kaum mehr schließen, da ihn Inebs Worte so sehr berührt hatten, als sprach er ihm insgeheime aus der Seele.
      Doch in diesem Moment fühlte er nicht wie er selbst strahlte sondern der Herzträger vor ihnen.
      Glaubte Ineb tatsächlich noch an ihr Bündnis? Ihre Freundschaft?
      Wyatt fühlte sich wie aus allen Wolken gefallen, so dass der sonst so Redselige Jüngling ganz sprachlos wurde.

      Harvey und Tyler hielten sich zurück damit Ineb ganz frei weiter sprechen konnte, es war deutlich das die Worte zwischen denn beiden fallen mussten damit sie endlich wieder als Team zusammen halten konnten!
      Harvey ganz begeistert von diesem Moment und konnte sich ein strahlende nicht verkneifen, dass fühlte sich gerade wirklich wie in seinen Kindheitsserien an nur das es hier echt war...Es wirkte weder von Ineb oder Wyatt gestellt!
      "Es scheint doch alles gut auszugehen.", sprach Harvey leise begeistert was Tyler nur mit einem: "Mhm...", erwiderte, während er diese rührselige Situation betrachtete.
      Er war immer noch dagegen das sie diesem Supporter so tief in ihre Persönliche-Welt ließen...Das alles konnte dieser Ganove BESTIMMT gegen sie verwenden...!
      Auch wenn er sich etwas für Wyatt freute das er sichtlich Ineb näher kommen konnte, denn ihr Streit hatte ihn ziemlich verärgert...
      Dazu störte es ihn wie wenig er doch von Wyatt wusste oder begriff, während die Anderen ihm immer näher zu kommen.



      Er hatte doch schließlich sein Glänzen VOR allen anderen schon entdeckt! Zählte das denn gar nicht?
      Aber so Kraftvolle Worte wie Ineb hätte Tyler wohl nie raus gebracht...
      Ein wenig war er doch beeindruckt, doch wollte er immer noch nicht aufatmen....Erst wenn sie sich in der Realität wieder gegenüberstanden würde es ihn überzeugen!
      Er misstraute dem ganzen sehr....
      Wenn dieser Supporter ein Falschen Sam machen kannte...Was konnte er denn noch?!
      Auch wenn Wyatts Welt so Bunt und wild war...Kommt ihn das alles nur noch verdächtiger vor das sie in Gegensatz zu Cabriels Traum so gesehen keine Personen sahen die in seinem Umfeld lebten...Ausgenommen dieses Creepy Gesicht im Himmel, die Fantasy Wesen und eben die Stimme seiner Mutter...
      Ansonsten war es nur Wyatt denn sie zu Gesicht bekommen hatten....

      Nun egriff Ineb die Hand von Wyatt und endlich schaffte er es wieder sein Mund zu schließen als er auf die, beinahe schützend wirkenden Hände Blickte die seine umschlossen.
      "Es ist in Ordnung, wenn du es noch nicht verstehst, Wyatt...was ich ausdrücken möchte. Ich glaube jedoch, dass du die Stärke besitzt deine eigene Farbe zu finden und das... kann nur passieren, wenn du dich aus dem Käfig traust....."
      Erneut spürte Wyatt das sein Herz vor innerliche Aufregung durch Inebs Worten zu schlagen brachte, es war beinahe wie in der Karaokebar als Ineb begonnen hatte zu Singen, es hatte sich ähnlich angefühlt....Und langsam schien er zu begreifen...
      Doch diesen Käfig zu öffnen würde ihn...sehr Verletzbar machen, das spürte er nur zu deutlich...
      "....Ich bin mir sicher, dass die Jungs hier...die dich mal bunt genannt hatten nicht die Farben anderer in dir gesehen haben, sondern dich als eigene Person. Für mich bleibst du...wie ein Regenbogen, auf das ich selbst manchmal neidisch sein könnte. Ich bin deshalb gespannt, als was du dich irgendwann sehen kannst...Welche Farbe wird es sein?"



      Das Ineb Neidisch war hatte er in ihren streit schon geäußert gehabt, allerdings klang es jetzt ganz Anderes und ein Teil in Wyatt freute es sogar nicht als einziger diesen Neid zu verspüren...
      Es machte ihn verlegen das nicht wusste was sagen sollte damit er Ineb zeigen konnte das seine Worte ihm viel bedeutet hatten...!
      Der Junge im Käfig begann wieder friedlicher zu werden und sein Haar wieder eine dunklere schwärze anzunehmen.
      Wie als hätte ihn die Worte von Ineb schläfrig gemacht, wie bei eine schöne Gute Nacht Geschichte legte er sich hin.
      Während die kleinen Fluffigen Wesen zwischen die Gitterstäbe hinein hüpften und sich in weißhaarigen Gestalten verwandelten, die es dem Jungen im Käfig bequemer machten.



      "...Wenn...Es okay ist...", begann Wyatt erst etwas leise und drehte dann doch beschämter denn Kopf zur Seite.
      "Würde ich denn Käfig noch etwas versuchen geschlossen zu lassen...Ich nehme mir deine Worte wirklich zu Herzen Ineb, aber ich brauch noch etwas Zeit..."
      Die Worte von Ineb und mühe sollten nicht wirken als wäre es umsonst gewesen, er dachte wirklich darüber nach...
      "...Jetzt hab ich deutlich weniger Angst...Danke."



      Er fühlte sich auch viel besser verstanden als zuvor....Doch brachte er es noch nicht übers Herz denn Jungen in Käfig hinaus zu Helfen, in welchem vielleicht seine wahre Farbe steckte....In Augenblick wirkte er so friedvoll darin....Weswegen Wyatt sich noch nciht bereit fühlte ihn hinaus zu lassen, in eine Welt wo er nicht sagen konnte wohin die nächste Türe führte...
      Da man selten Wyatt so verlegen sah und vor allem so Wortkarg merkte auch Harvey das sie ihn vielleicht alle etwas sehr bedrängt haben mussten.
      "Hör mal Wyatt, ich hätte auch etwas Geduldiger mit dir sein sollen um dich besser zu verstehen, entschuldige das ich oft harsch zu dir bin...Weil deine Handlungen oft mich verwirrt haben, daher denke ich das es in Ordnung ist. Nimm dir die Zeit, die du brauchst. Und wenn du irgendwann reden willst, sind wir für dich da. Mit Gewalt denn Käfig zu öffnen klingt für mich auch verkehrt.", entschuldigte sich Harvey bei Wyatt.



      Tyler drückte nachdenklich seine Fingerspitzen aufeinander, er wollte wirklich nicht der Spielverderber sein jetzt wo alle so Aufrichtig sprachen und Cabriel Typischerweise zurück zog das ihn jeder wie Luft behandelte.
      "Nun...Geduld schön und gut? Wie kommen wir denn jetzt aus Wyatts Traum raus? Wars das jetzt oder nicht? Wir sind an seinen tiefen Kern angekommen und alles ist Fein....?", harkte Tyler nach und wunderte sich erneut wieso Harvey wie in Sams Club nicht der Typische Skeptiker war und ihm wieder die Rolle damit aufbrummte.
      "Wie gesagt...Ich halte nichts hier von, wir sollten uns sobald wir wach sind direkt wieder Treffen und besprechen wie es eigentlich wieder zu dem Traum kommen konnte...Mich wurmt es nicht zu wissen wie das einfach so passieren kann! Außerdem...Als wie das letzte mal Wach wurden ist dazu noch etwas mit Ineb passiert...Wenn das wieder passiert ist keiner von uns in seiner nähe!"



      Und wer wusste schon was dann passiert? Ein weiteres geschrotteter Wagen und ein fast abgefackelte Wohnung??
      Das überzeugte jedoch auch Harvey der unwohl sich an den Nacken griff...Wenn wieder dieser Beni erschien in Inebs Körper, hatten sie wirklich ein Problem!
      Das brachte aber auch Wyatt zum grübeln....
      "Ähm...Also...Vielleicht bleibt uns dann nichts anderes übrig als wie Cabriels Vorschlag nach zu gehen und nach Kiri Nisemono Hilfe zu bitten...."



      Damit sprach etwas an das wohl nur den wenigstens in der Runde gefiel aber Wyatt war sich nicht sicher ob er wirklich im Stande wäre ihnen eine Exit Türe herzuzaubern damit sie alle wieder Wach wurden, sein Selbstbewusstsein was das Kontrollieren dieses Traumes betraf war sehr gesunken dem nach musste er es in die Hand des Supportes legen...
      Allein schon durch Tylers Mimik sah man das er dagegen war...
      "...Um Hilfe bitte? Damit er was macht? Uns wieder alle Pistolen in die Hände zu drücken?", murrte Tyler bissig.
      "Oder er lässt uns einfach gehen.", entgegnete Wyatt optimistisch lächelnd.
      "Naja das wissen wir nur wenn wir es versuchen.", gab Harvey leiser dazu der insgeheime natürlich dafür was das sie Kiri dazu holten wenn er sie die ganze Zeit schon beobachtet.


      ______________


      Cornelius Sextus & Gaston De carvalho
      Larry & Dylan Baillairgé


      "Wir sind für dich Bereit, Brüderlein...Segne uns heute in deinem hellen Licht."





      Immer mehr wurde der große Kirchliche Raum für das große Ereignis vorbereitet, Kerzen wurden angezündet während die Klänge von Inebs Gesang schon die Herzen der Anwesenden Anhänger von Cœur erfüllten.
      Auf dem Boden breitete sich langsam das heilige Symbol aus, welchem dem Tetraxis ähnelte, eine komplexe Geometrie aus Linien und Kreisen, sorgsam mit Kreide und Blut gezogen. Jeder Strich wurde mit höchster Präzision geführt, denn ein Fehler konnte den gesamten Ritus entweihen. Die Kreide knirschte leise über die kalten Steine, während die Linien vervollständigt wurden.




      In einem großen Schüssel wurde das Blut der Sündiger aufbewahrt welche auf das Symbol am Boden verteilt wurde...
      Zuerst hatte es nicht ausgereicht doch nach einigen Anstrengungen hatten sie schlussendlich doch genug frisches Blut um das Symbol zu Ende zu bringen. Das jedoch erledigte nur eine einzelne Person welche konzentriert am Boden saß und die letzten Tropfen des Blutes verwendete.



      Schließlich wurde eine geheimnisvolle, schimmernde Substanz über die Konturen gestreut – sie glühte sanft, als wäre sie von innen heraus lebendig. Ein unheimliches Leuchten erfüllte den Raum, warf verzerrte Schatten an die Wände und ließ das Tetraxis dem Boden pulsieren wie ein atmendes Wesen.
      Dann färbte es sich ein bläulich, dunkel schimmernden Farbe was sehr Mystisch wirkte.



      Einige der Anhänger die es von weiten beobachten flüsterten leise, keiner der Anwesenden hatte wohl jemals sowas gesehen und waren nun sehr verblüfft darüber...Besonderes über diese Fremde Person die bis her keiner der Anhänger jemals zu Gesicht bekommen hatte.
      Natürlich glaubten nicht alle Anhänger an diesen Religiösen-kram oder an etwas Übernatürliches. Einige waren nur wegen Ineb hier und der einmaligen Chance teil dieses Moments sein zu können...
      Natürlich sprach sich dabei eine Sache schon wie ein Laubfeuer in denn inneren Kreisen herum...Wer würde der Erste sein der denn Messias zum leuchten bringen würde?
      Jeder wollte ein stück der wärme, wie bei einer Kerze...Doch noch größer war die ehre diese Kerze zu entfachen und...Das sollte diese Person sein...?
      Weil alles so schnell gehen musste wurde sie nur über den groben Ablauf aufgeklärt damit kein Choes entsteht, sie waren schließlich keine...Orgie.
      Doch für ein großes Vorstellung, war jetzt keine Zeit gewesen, er...Wurde als Schutzengel betitelt .
      Aber wie solch einer sah er gar nicht aus...So wurde einer der Anhänger, einer kleinen Grüppchen die schon eine weile denn Schutzengel bei der Vorbereitung des Symbols beobachtet hatten, auffordernd angestoßen.
      Etwas widerwillig ging er daraufhin auf den Schutzengel zu, bedacht dabei nicht versehentlich auf das Symbol am Boden zu treten nahm er die Kapuze ab unter der schon jetzt verdammt warm wurde.
      Doch war er kein Fan davon seinen Gegenüber einsprechen nicht direkt ansehen zu können, solang die Kamera noch nicht lief war es sicherlich nicht zu tragisch für den Schauspieler, seine langen Haare schien auch glücklich aufzujapsen jetzt befreiter zu sein.
      "Excusez-moi? ...Werter Ange Gardien? "




      Gerade als Cornelius fertig mit diesem Äußerst Komplizierten Ritual Zeichnung am Boden wurde, quatschte man ihn auch schon auch an...
      Um ganz ehrlich zu sein hätte sich der Hexer, nicht einmal wirklich so viel Mühe damit machen müssen...Er erkannte sofort das hier kaum jemand wirklich eine Ahnung von Ritualen Bräuchen hatte, es war wohl sein Ego der bei sowas nicht einfach nur Blödsinn hinschmieren konnte schließlich wurde er in einem Zirkel erzogen. Das was sie hier als
      Walpurgisnacht oder was auch immer bezeichneten war bei ihm gang und geben gewesen...
      Nur war hier alles wirklich Anderes, doch als man ihn darum bat mit dem Blut der Sünder ein heiligen Schutzbahn zu zeichnen...Wie konnte er da ablehnen? Allein schon um die Aussage zu umgehen Hach, damit kennst du dich bestimmt sowieso nicht aus...War es mit allen mal sein Ego gewesen der ihn gefühlt über eine Stunde am Boden an diesem Werk arbeiten ließ...Die Vorlage hatte ihm Louis auf ein Papier gezeigt...
      Mittlerweile war für ihn der Bruder des Herzträgers ein größeres Rätsel als der Herzträger selbst...
      Wenn er daran bedachte das dieser wohl auch Benis Bruder sein könnte....
      Endlich hatte er vom Lord Korbos die Kontaktdaten der anderen Lakaien zugestellt bekommen, doch gerade als er Beni eine Nachricht geschrieben hatte wo er ihn darum bat sich baldig wenn möglich zu treffen, da sie einiges zu bereden hatten...Kam auch schon dieses Pinke Monster auf ihn zu und hatte ihn regelrecht mit sich mit gezogen...
      Was er dann sah war ein schwitzend, nervöser Gaston der Hundert Gebete auf einmal aufsagte und ein Bewusstloser Ineb....Und irgend ein armer fest gebundener Kerl dessen gesamtes Blut nun auf dem Symbol säuberlich verteilt wurde.
      Er wäre eigentlich lieber in seiner neuen Tarnung her gekommen aber man sagte ihm seine Männlichkeit, wurde hier gebraucht....
      Doch beschloss sich Cornelius wenigstens dieser...Musik Kultur anzupassen. Er war kein Freund davon an großen Ereignissen nicht gestylte zu sein.
      Auch wenn er kein wirklich Ahnung hatte was diese Menschen hier eigentlich trieben, es war immer noch ein Ritual und somit etwas das zu seinem Leben gehörte.
      So mischte er auch etwas echte Magie in diesen Kunstwerk ein wodurch das Leuchten entstand.
      Viel Einfluss jedoch sollte das nicht haben, es sah schlicht schön aus...Zumindest hatte noch nie so etwas in irgend seinen Büchern gesehen und Louis wird es wohl sich einfach nur ausgedacht haben.
      Trotzdem war es viel Arbeit und eigentlich befand sich Cornelius in mitten seiner Vorbereitungen um seinen Feinden zu Prüfen. So sehr er sich der Hexer dagegen sträubte...Er musste sein Lakaien bald herauf beschwören damit er ihm unter die Arme griff. Seine Anwesenheit hatte ihn schon wenigen Minuten unsagbar gestört und jemand der eine Prüfung nicht bestand war für ihn nur unsagbar Nutzlos...Er hatte schon vorgehabt ihn niemals zu beschwören, schließlich hatte er auch früher eher allein gehandelt...Beni war nur einer der wenigen denn er an seiner Seite geduldet hatte.
      Aber wenigstes kleinere Aufgaben würde er sicherlich hinbekommen...Sobald dieses Ritual vorbei war würde er sich darum kümmern. Jetzt jedoch wäre er nur hinderlich und würde seine gut gelegene Tarnung ruinieren....Sein Lakai konnte nur froh sein ihn als sein Meister zu haben, gewiss würde niemand anderes wie er sein Namen so perfekt aussprechen.

      Nun jedoch war da ein andere störendes Problem.
      So Blickte Cornelius auf und erkannte sogleich denn Schauspieler welcher auch in die selbe Uni-Fachklasse ging.
      Dylan. Noch so jemand mit ein Französischen Akzent...Er hatte schon begonnen Französisch zu lernen damit er sich besser mit Ineb verständigen konnte aber langsam fragte er sich wirklich ob diese Franzosen hier auf dieser Erde besonderes anfällig für sonderbare Magie waren.
      Wobei er nichts magisches bei Dylan spüren konnte...
      So Blickte er monoton zu ihm auf, dass er schon deutlich gemustert wurde war ihm aufgefallen...Ob es an seiner Kleidung lag? Natürlich hatte er auch eine Robe bekommen aber so konnte unmöglich sauber mit Kreide und Blut arbeiten ohne das es verwischt wäre.
      Dylan schenkte ihm ein besonderes Charmantes Lächeln, es war beinahe schon so flirtend wie er gegenüber Freya gewesen war.
      "...Kann ich fragen ob du aus dem Film oder Musik Branche kommst? So jemand mit so einer Erscheinung musst doch sicherlich begehrt sein! Sicherlich aus dem Ausland oder? Sonst wärst du mir sicherlich schon früher aufgefallen~"
      ...
      "Sowas in der Art.", gab Cornelius nur schlicht zurück.



      Er musste echt aufpassen was er sagte, er merkte wie er im Fokus von Louis stand der...Auf irgend einer Art echt Unheimlich wirkte.
      So gab er lieber den Mysteriösen Engel vor von dem man nicht viel wusste.
      "So, so sowas in der Art~? Das klingt ja wirklich Geheimnisvoll.", erklang es amüsiert hinter Dylan der fast vorschreck nach vorne gestolpert wäre.
      Kurz überlegte Cornelius ob er nicht doch noch ein Schutzzauber um das Werk legen sollte, irgend einer dieser Trampeltiere würden sicher es noch ruinieren!
      Aber so sah er auch zu dem deutlich größeren Mann der sich amüsiert umschaute, er gehörte eindeutig wohl nicht zu denn Anhängern dieser Versammlung...Fast wie dieses übereifrige junge Frau die für die Kamera zuständig schien auch er aus ein bestimmten zweck hier zu sein.
      "Schade das ich so selten Gebetet und die Kirche besucht habe, hier hätte auch zu gern mitgemacht.", gestand er ganz offen kundig.



      "Aber gerade bin nur Dienstlich hier, ihr habt wirklich Glück das ich gerade in der Gegend war~ "
      Nun begriff der Hexer wer dieser Typ war und sah zu der Dunklen Kasten Förmigen Korb welche dieser abstellte. Obwohl in solchen Essbares transportiert wurde, roch es nicht annähernd danach...Auch ging von dem Rothaarigen ein deutlicher Geruch von, Metall, Schusspulver und Blut aus.
      "Dann haben wir dir diese großzügige Blutspende zu verdanken?", harkte Cornelius nach als der große begann den Korb zu öffnen und kleine, hübsch verzierte Sushi-Boxen heraus zu nehmen.
      "Cœur sind unsere treuste Kunden~ Selbstverständlich helfen wir da aus, der wehrte Blutspender war sowieso schon viel zu verschuldet und hat gerne seine Schulden so beglichen."



      Bei dem Schauspieler stieg eine leichte Gänsehaut aus, mit solchen dunklen Gestalten wollte er wirklich nicht in der Öffentlichkeit gesehen werden. Skeptisch Blickte dieser jedoch zu der Boxen, er wusste sofort um was es sich Handelte doch bis her hatte schon immer darauf verzichtet...
      Nur diesmal wurde von jedem Anhänger verlang davon zu nehmen, schließlich sollte alles ohne zwang und Unterbrechungen ablaufen....Blöd wäre es wenn auf einmal doch Panik bekam oder anfing zu kneifen.
      Jedoch war er dem Zeug skeptisch gegenüber....
      "Wissen Sie...Ich trinke kaum Alkohol, ich versuch mein Körper stehts frei von schädlichen Stoffen zu halten."
      Er hielt ein sehr strengen Diät und essen Plan...Da konnte er sich nicht von Drogen kaputt machen lassen! Er hatte schließlich nicht umsonst so hart für diese reine, weiße Haut gearbeitet und sein langes Haar war von vielen beneidet!



      Natürlich wollte Dylan auch von dem Licht von Ineb erleuchtet werden, es war schon verdammt schwer in der Klasse ihm nicht direkt um den Hals zu springen, er gehörte mit zu den längsten Mitgliedern hier! Die Impfungen und trotz seines wilden Liebesleben auf seine Gesundheit zu achten war wie alles Andere sehr anstrengend gewesen....
      Aber jetzt unbekanntes Zeug zu sich zu nehmen...Wo er nicht mal wusste wie sein Körper darauf reagiert?
      Natürlich hatte hier schon jeder ein Opfer erbracht doch Dylan hatte eine verdammte Karriere die er schützen musste!
      Doch besonnen lächelte Larry nur und nahm ein weißen, leicht Mochi-Ähnliches Stück heraus:
      "Keine Sorge~ Jedes unserer Spezialitäten und Kreationen sind geprüft~"





      "Wir haben freiwillige die alles testen, so wissen wir immer aus erster Hand, wie die Wirkungen sind und wie sie sich auf die Körperliche Gesundheit auswirken, also sei unbesorgt~! Es wird dir nicht Schaden, vertrau mir~!"
      Mit diesen vertrauensvollen, gewählten Worten reichte er dem Schauspieler eine holzende, kleine Bento-box.
      "Es wird dir sogar gut tun, wir haben nur das beste zusammen gestellt, weil auch mein Boss ein großer Anhänger der Cœur ist~! Er schaut dem Live-Stream sogar zu, es wird ihm daher mehr als nur freuen wenn ihr alle etwas Werbung für unsere Köstlichkeit macht."


      Auch die Shark Mafia zog hohen Nutzten an diesen heutigen Tag, weswegen sie auch nur zu gern einige ihre Ressourcen die normalerweise ein vermögen kosteten zur Verfügung stellten. Aber Larry wusste auch das es ein Familiären Grund hatte weswegen er der Boss so Großzügig heute war und auch ihn diesen Boten-Gang überließ.
      Tatsächlich hatten sie wirklich glück das er sich gerade nicht noch länger mit Oscar beschäftigt hatte, sonst wäre er womöglich viel zu Spät damit gekommen...Normalerweise überließen sie diese Lieferungen jemand Anderes aber es war schon klar das dieses Ereignisses wohl nicht unterbrochen werden sollte.
      Als Larry auch Cornelius eine Box reichen wollte lehnte er dieser im Gegensatz zum Schauspieler dankend ab:
      "Danke aber ich bin was Essen betrifft sehr wählerisch, ich werde es auch ohne diese Unterstützung schaffen."




      Er verstand sofort worum es sich hier wirklich Handelte, ein Drogenmittel...Und so wie sich der Dealer gerade aussprach waren es sicherlich ganz besonderes starke.
      Aber Cornelius war lieber Herr seiner eigenen Sinne und sollte er später nicht in Stimmung kommen würde ihm schon seine Magie weiter helfen.
      Larry hob nur seine breiten Schulter und legte diese zurück in denn Korb: "Schön, wenn du es dir anderes überlegst~ Es ist noch reichlich für alle da."

      Auch Gaston hatte von dem Sushi das Larry gebracht hatte schon reichlich gegessen, er musste einfach...Um sich zu beruhigen~
      Tatsächlich hatte es wahrlich göttliche Wirkung bei ihm hinterlassen und nach dem ungeplanten, vorziehen ihres großen Ereignissen fand der Priester endlich wieder zu seiner innerlichen Ruhe...Besser noch er fühlte sich so beseelt als hätte ihn wahrlich Gott seine warmen Hände über ihn leget...Alles fühlte sich so unsagbar intensiver an, als wären seine Sinne verschärft wurden...Und zugleich überkam ihnen eine ruhe des Friedens...



      So spielte er etwas mit dem roten Umhang und konnte dabei spüren wie die Luft sich mit der Heiligkeit von Ineb fühlte...
      In seinem inneren Körper breite sich wärme aus....~
      Ein teil konnte gar nicht mehr erwarten das ihr Messiahs heute mit dem glauben erfüllen lassen würde, es war wundervoll~!
      Mit sanften Lächeln, setzte er sich ein Headset ans Ohr um die Einstellungen noch mal zu überprüfen, da sie später auch eine große Reden an ihre Anhänger halten würden....
      Für diesen Großen Tag, hatten sie alle so fest gebetet....
      Er verspürte so große Dankbarkeit....
      Louis steht an seiner Seite, ein Gefährte in diesem göttlichen Werk. Langsam dreht er sich zu ihm als er sich mit zu ihm an denn Protest stellte. Die Wärme des Drogenrausches macht seine Stimme sanft, seine Worte schwer wie goldene Glockenschläge.
      "Verzeih mir… Ich habe es nicht so gelenkt, wie es hätte sein sollen. Doch der Herr führt uns, auch wenn wir stolpern. Denn geschrieben steht: In seinem Herzen plant der Mensch seinen Weg, doch der Herr lenkt seinen Schritt. Und siehe – trotz des Fehlers stehen wir noch immer auf dem rechten Pfad."



      Er atmet tief durch, seine Hand liegt fest auf seiner Brust. "Vielleicht war es nie unser Plan, aber es war immer Gottes Wille. Und wenn Er es so geschehen lässt, wer sind wir, es anzuzweifeln?"
      Ein stärkeres Lächeln huscht über seine Lippen, ein Ausdruck reiner Überzeugung. "Und siehe, die Herde ist versammelt. Nicht durch unsere Eile, nicht durch unser Wirken allein, sondern durch den Willen des Höchsten."
      Gaston legte ihm sanft eine Hand auf die Schulter und sagt leise: "Was für eine Gnade es ist, diesen Moment mit dir zu teilen. Dass wir beide hier stehen dürfen, Seite an Seite, im Licht dieses Moments… Es ist mehr, als ich je hätte erbitten können."
      Der Pastor betrachtet den schlafenden Messias mit einer Sanftheit in den Augen, die selten jemand an ihm sieht. Das flackernde Kerzenlicht wirft sanfte Schatten auf sein Gesicht, seine Züge sind ruhig.
      "… Auch in diesem stillen Moment trägt er Licht in sich. Selbst im Schlaf verliert er nichts von dem, was ihn ausmacht. "
      Mit leiser Stimme, fast andächtig, spricht Gaston Prophezeiende Worte:
      "Möge er für einen Moment noch in dieser Ruhe verweilen… denn bald wird die Welt ihre Arme nach ihm ausstrecken und dann wird er nie wieder so schlafen wie heute Nacht~"
      Believe Me ~

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    • Cabriel Valentine & Ineb Chevrier & ???

      "Würde ich denn Käfig noch etwas versuchen geschlossen zu lassen...Ich nehme mir deine Worte wirklich zu Herzen Ineb, aber ich brauch noch etwas Zeit..."
      "...Jetzt hab ich deutlich weniger Angst...Danke."

      Verständnisvoll nickte Ineb dem Erdwächter zu, natürlich brauchte er seine Zeit. Nicht umsonst...wäre der Käfig sonst ohne Schloss, mit starken Gittern und Dornen versehen. Lio wusste, dass er von Wyatt keine Wunder erwarten sollte, außerdem war es das Vernünftigste, dass er wirklich über seine Angst nachdachte. Durch den Traum erkannte der Herzwächter den kleinen Riss an Wyatt, den er vorher vor seinem Strahlen nicht bemerkte - Wyatt blendete ihn einfach zu sehr. Es war...unglaublich wie verschieden man sich selbst wahrnahm, während andere Menschen dich ganz anders einstuften. So begriff er nur mehr, warum sie sich seit Beginn an in den Haaren hatten...Er hatte seine Perspektive nie vor Augen gehabt, fälschlicher Weise hatte Ineb...auch nie versucht sich in Wyatts Lage vorzustellen.
      Er wusste jetzt eines: Er und Wyatt waren doch nicht so verschieden, wie er am Anfang glaubte. Mehr noch...Glaubte er daran, dass sie sich gegenseitig helfen konnten. Vielleicht...waren die Witch genau die Farben für den Schauspieler, die er brauchte um sich selbst zu finden? Ineb glaubte wieder fest an ihr Bündnis, so als hätte er nie gezweifelt...als gäbe es gar keine einzigen dunklen Gedanken in seinem Inneren. Seine violetten Augen funkelten voller Begeisterung und Lebensfreude, denn taten es Harvey und Tyler ihm gleich Wyatt näher kennenlernen zu wollen und ihn die Zeit zu geben, die er brauchte - jeden Falls zog er das aus ihrer Konversation hervor. Das auch Cabriel stiller wurde und sich sogar auf den Boden wie in einem depressiven Loch hinlegte bekümmerte Ineb nicht, mehr war es für ihn nur, dass auch der Luftwächter die Situation so gut akzeptierte, wie er nur konnte.
      Ineb wünschte sich nur, dass er diesen Hoffnungsschimmer schon heute in der Schule spürte. Dann...hätte er auch genug Energie und Zuversicht für Wyatt gehabt - aber zumindest konnte er jetzt froh sein, dass er selbst etwas gelernt hatte...an was er arbeiten musste: Um ein guter Anführer zu werden, musste er lernen ein Freund zu sein. Jemand, der für all' seine Mitglieder da sein konnte - auch, wenn sie ganz anders aufgewachsen waren und verschiedene Vorstellungen im Leben hatte, sah sich Ineb von nun an in der Lage wenigstens die Perspektive von seinen Freunden annehmen zu können. Ob er sie danach akzeptieren konnte wusste er selbst noch nicht. Er war sich tatsächlich sogar sicher, dass es nicht die Beendigung von Wyatts und seinen zukünftigen Streitereien sein wird, nämlich prallten sie gerne aufeinander an wie ein Luftballon an einem Kaktus.
      Doch...wer wusste schon...eventuell half die Farbsuche von Wyatt besser zu verstehen wie man das Strahlen von ihm noch besser hervorbringen konnte?
      Der Tatendrang war wieder in Lio eingekehrt - er hatte schon ganz vergessen, dass sie noch in einem Traum steckten und nicht einmal in ihrem Originalkörper! Mehr wand er sich zum Käfig zu, wo die andere Seite von Wyatt von Fabelwesen umgeben war - friedlich und entspannt - ihn machte der Anblick glücklich, es zeigte...dass sie eventuell doch etwas bewegen konnten.



      "Ähm...Also...Vielleicht bleibt uns dann nichts anderes übrig als wie Cabriels Vorschlag nach zu gehen und nach Kiri Nisemono Hilfe zu bitten...."

      Wohl war Ineb zwar bei den Gedanken nicht nach der Hilfe dieses Supporters zu fragen, doch hatte er sich zumindest in Wyatts Traum stark zurückgehalten. Eventuell würde er ihm doch nicht schädigen? Es war schwer in dieser Hinsicht für den Lichtträger ein Urteil zu fällen, denn war er viel zu sehr emotional an ihrem Bündnis geprägt, sodass sich gerade alles anfühlte wie die richtige Entscheidung. Wenn also Wyatt der Meinung war, dass er Kiri um Hilfe beten wollte - warum denn auch nicht? Falls es schief gehen würde und sie doch in einer Falle steckten - waren sie zumindest wieder vereint!
      "Müssen wir ihn jetzt rufen wie ...bei dieser Serie mit dem kleinen Äffchen?", fragte er unbeholfen nach und begann sich schon zu räuspern. Ungeniert begann er dann wie bei 'Findet Dora' laut und deutlich nach der Hilfe von Kiri zu bitten, sodass es im Raum hallte.



      Cabriel hingegen spürte wie diese hasenförmlichen Dinger begannen an seinen Haarsträhnen zu nagen, als verwechselten sie das weiße Haar mit frischem Gras. Deutlich uninteressiert was diese schreienden Wesen ihn antaten fixierte er ein bestimmten Punkt des Raumes, er merkte wie die Verzweiflung in ihm anfing sich auszutoben. Seine Menschlichkeit begann sich aus ihm sich entzerren zu wollen, er fühlte sich nicht mehr berechtigt irgendetwas entgegen zu werfen - die anderen verwandelten Jungs konnten genauso gut ohne entscheiden. Sie waren sowieso am Ende der Reise angekommen, zumindest in Wyatts Traum - da war er sich sicher...denn hatte er genug Videospiele abgeschlossen um das Gefühl des Abschlusses in sich festhalten zu können. Er war wirklich enttäuscht von sich selbst - weder konnte er sich für Wyatt freuen, noch verstand er was er am meisten erreichen wollte? Reichte es nicht einfach aus...dass sie ein Stück von ihm erfahren haben? Er könnte auch einfach seinen Mund öffnen und versuchen deutlich mehr in Wyatts Haut hinein zu ritzen, doch...eine bekannte Angst stieg in ihm auf...die er so oft durch Sam erlebt hatte.
      Er wollte...Wyatt nicht zu stark enttäuschen - langsame Schritte, damit er nicht mit ihm auf dem Boot ertrank. Wenn er ihn zu viele blitzartige Gründe gab Cabriel zu verachten, indem der Luftwächter etwas verriet, womit Wyatt noch nicht bereit war umzugehen. Dabei wollte er ohne Weiteres, dass Wyatt ihn lernte zu hassen - es tat dem Erdwächter nicht gut sich lange auf ihn einzulassen.
      Warum tat er nun so als gab es Dinge, die ihm wirklich wichtig waren? War sein Wunsch wirklich von Bedeutung, obwohl er Wyatt schadet? In Zukunft...würde er damit allen anderen Witch-Mitgliedern nur Leid zutun - wie ein Verräter, für den ihn alle abstempeln würden.
      Er musste...Seine eigenen Gefühle einfach verdrängen, um nur noch den Entscheidungen von Wyatt und den anderen folgen zu können. Es half nichts zu philosphieren, das sagte doch Sam auch immer zu ihm.
      ...
      Plötzlich merkte er durch den Traum vom Erdwächter, dass sich die Gedanken zu Sam deutlich verschmälert beziehungsweise wie in Luft aufgelöst hatten. Das war...eigenartig? Seltsam...Schuldig lagen seine Gedanken nur bei Wyatt, den Fehlern und Cabriels Erbärmlichkeit. Galt das nicht schon fast dem Höchstverrat gegenüber seinem Besitzer? Cabriel fühlte sich schlecht, es war wie wenn eine Katze ungefragt das Leckerli des Nachbars fraß, obwohl doch der Besitzer so extrem die Ernährung des Tieres umstrukturierte. Cabriel...war wirklich ein schlechter Mensch, aber ein noch viel schlechteres Tier als er eigentlich zu Glauben vermochte. Wenigstens da hoffte er doch...genug zu sein.

      "...Ein Happy End...Wie schön...Ich könnte vor Freude...selbst im Traum schlafen...genau hier mit dem Boden versinken und nicht mehr aufwachen...Wie es wohl wäre für immer in Wyatts Kopf zu stecken? Klingt eigentlich...toll...Sam hätte sicher ... im Strahl erbrochen, wenn er Wyatts süßes Gesicht sehen würde. Ich möchte aber hier bleiben --- für immer. Sam wäre sicher nicht sauer...Ich darf ja bei Wyatt sein, das ist okay...Es ist mir erlaubt...Sam hat es erlaubt..."



      Stumm belächelte er sein sehr-sehr leises Geflüster, ein Kribbeln durchströmte seine Beine als begannen sie mit ihm nur einzuschlafen. Wie war das überhaupt in einem Traum möglich?
      Er hoffte doch, dass gleich noch etwas passierte. Egal was, hauptsache...es endete endlich und die Witch waren zufrieden.
      Von ihm aus konnte auch ein Engel sie alle abholen oder sie in den ewigen Schlaf befördern.

      Und plötzlich...
      erklang ein heiliger Gesang wie von mystischen Wesen höchstpersönlich gesungen. Durch ein helles Licht erlosch die Decke dieses Raumes und auf Einmal erkannte man den hellen Horizont wieder, der jedoch nur aus einem weißen Hintergrund entstand - als gab es umgeben von diesem Raum nichts mehr - ob es nur eine Verdeckung war von Wyatts weiteren Gefühlen? Wie als wollte jemand die Dunkelheit von außen verkleinern, strahlte das starke Licht von oben herab und wurde immer größer bis es sich auf geheimnisvolle Art und Weise begann zu formen. Zuerst stachen die gelb-wirkenden Sonnenstrahlen hervor, die im Hintergrund Muster bildeten wie von einem Kaleidoskop.
      Das zweite was aber der Herzträger erkennen konnte waren riesige Engelsflügel, die sich ausstreckten, sodass die Federn hinunter glitten. Völlig entrissen was zur Hölle sie nun als nächstes Erblicken konnten erkannte er aus dem grell wirkenden Licht eine Frau, die langsam wie ein gesandter Engel zu ihnen hinunterstieg. Für einen Moment kam es ihn vor wie das Armageddon, die im Hintergrund besungene Frau sah aus wie das jüngste Gericht höchstpersönlich?! Warum hatte Wyatt so komische Wesen bei sich?! Das war bestimmt nicht dieser Kiri, oder?! Ineb bezweifelte es.



      In vollkommener Ruhe landete die Frau auf den Boden und stand direkt vor den Witch. Ihre Flügel gaben eine frische und angenehme Windpriese ab - sie glichen der, einer weißen Taube. Ihre Haare waren so reinlich blau als glichen sie den Himmel, während ein Schönheitsfleck ihr Gesicht schmeichelte. Sie trug ein elegantes Kleid, was ihre Figur zwar betonte, doch alle Stellen gut verdeckte...bis auf die enormen Kugeln, die deutlich ihre Weiblichkeit symbolisierten. Die Schönheit und Reife als Person dargestellt - ein wahrer Engel der Weisheit...oder?

      "Ich freue mich, dass es euch gut geht! Ich habe euch die Daumen gedrückt, dass ihr auch ohne Micahs Hilfe es schaffen könntet, Wyatts Traum zu bestehen."



      Ineb vernahm zwar die Worte, doch erwartete er von diesem Engel eher den Beginn einer Rede wie "Seid gegrüßt, meine von Gott gesegneten Kinder." oder "Meine künftigen Ritter der Welt, ihr seid nun für den Excalibur auserwählt worden, um Lord Korbos zur Rechenschaft zu zwingen.."...oder so etwas in der Art? Ineb hatte deutlich zu viele Anime gesehen, doch erinnerte sie ihn wirklich an einen Supporter von einem Protagonisten. Jemand, der bestimmt als Romance-Option in einem Harem-Anime zu Verfügung stand? Stattdessen brachte sie nur Verwirrung in die Gruppe - wer zur Hölle war denn jetzt Micah?!


      Mit geschlossenen Augen ging sie zwei Schritte weiter, denn wollte sie den Witch näher kommen um ihre Harmlosigkeit zu beweisen. Innerlich war sie total aufgeregt, doch wollte sie für Micah einen guten Job leisten. Zuerst wollte er also mit einer Begrüßung beginnen und ihnen einen sicheren Hafen ermöglichen mit seiner Glücksseligkeit für sie, die sie sicher erspüren konnten!
      Doch bevor sie es auch wagen konnte noch einen weiteren Fuß in Wyatts Richtung zu begehen - beinahe sah es so aus als wollte sie ihn eigentlich in eine Umarmung verwickeln...Knallten ihre großen Brüste direkt gegen eine unsichtbare Wand, sodass es so aussah als wäre sie eine wirklich professionelle Pantomime. Ein wimmerndes "Autsch" entflog ihr und verzweifelt drückte sie ihre Hände gegen das durchsichtige Etwas.

      "Micah! Warum ist hier eine Barriere? Erlaubst du mir etwa nicht näher zu kommen?", fragte sie unbeholfen und schon wurde es ganz klar, dass diese Person doch gar nicht Kiri sein konnte. Sie kam genauso verloren vor wie die Jungs.
      Es war ihr wohl nicht von Micah gestattet sie anzufassen, das war wirklich total traurig! Ihm kam es so vor als konnten sie eine Umarmung gut verkraften!



      "...Vergiss deine Aufgabe nicht, Bote...", ertönte eine andere Stimme aus dem Hintergrund, jedoch konnte man niemanden Weiteren erkennen.
      Warum war Eros nur solch' eine schwierige Person? Er bereute es schon jetzt ihn in die Pforte hineingelassen zu haben.
      Doch löste Kiri wirklich die Barriere, vielleicht aber verschwand er auch, sodass auch seine Magie begann zu verblassen und nun Eros die Kontrolle mit Wyatt teilte? Eros ging stark davon aus, weshalb er unbedingt sein Glück ausnutzen wollte. Mit offenen Armen stürzte er sich auf Wyatt, die Wangen des Engels schimmerten in einem sanften Rose. Ihre Augen glichen der Farbe der Sonne, während sie zu dem Erdwächter sprach zudem sie stürmte, wie aus einer Seifenoper.

      "Wyatt! Lass mich dich als Anerkennung umarmen! Mein süßer Neffe!"



      Fassungslos sah Ineb dabei zu wie die prallen Brüste Wyatt drohten zu ersticken, die Frau war mindestens 1,80 Meter groß! Selbst Cabriel stand durch diesen neuen Anblick auf, der ebenso ratlos dar starrte, als hätte er sie aus Versehen durch sein negatives Denken beschworen. Warum nannte sie Wyatt ihren Neffen? Dachte Wyatt etwa, dass er mit seinen Fantasiewesen verwandt war?

      "Du bist richtig gewachsen! Das erste Mal habe ich dich...in den Armen gehabt, wo du ungefähr 3 Jahre warst? Deine Mama hat dich im Hochsommer im Auto vergessen! In dem Moment habe ich gespürt, dass ein kleines Engelchen in Gefahr war - weshalb ich dich hinausgeholt habe!"

      Die Geschichte beruhte auf der Wahrheit, denn verübte Eros oft Kurierdienste auf der Erde, da Kiri nicht körperlich auf den Planeten hingelangen konnte. Es war seltsam, doch spürte er plötzlich eine riesige Präsens, die ihn gezwungener Maßen in den Bann riss. Er entdeckte dadurch den kleinen Wyatt in dem überhitzen Wagen, den er unbedingt retten musste. Er schaffte ihn heraus und entführte ihn zu einem Schattenplätzchen - um Wyatt herum waren überall Feen, die ziemlich zart bei ihm umherschwirrten. Erstaunt folgte sein Blick zu den Wesen, als wären sie von Wyatts Magie förmlich hergelockt wie Eros selbst. Dieses Kind...hatte es alte Magie in sich? Die Präsens von ihm war zwar menschlich, jedoch glich sie nicht hundertprozentig eines Erdlings. Wie konnte es sein?
      Er gab zwar das Kind schnellstmöglich wieder seiner Mutter zurück und berichtete direkt danach Micah von diesem Zwischenfall, der gequält sich an seinem Tee verschluckte. Eros verstand: Micah wusste genau wer dieses Kind war! 5 Jahre lang hatte er gebeten es ihm zu verraten, denn hatte er schon lange nicht mehr solch ein erwärmendes Kribbeln auf seiner Haut gespürt. Eine Magieaura der Güte, die er sonst nur von seinem Heimatplaneten kannte.
      Irgendwann gab sich Micah geschlagen und erwähnte es Eros für den Gefallen, dass er ihn ein Teil des Wissens der Technologie abgab.

      ...Und...Wer Wyatt wirklich war hatte Eros...unfassbar fertig gemacht! Er konnte wochenlang nicht schlafen! Kiri hatte ihn verboten sich Wyatt zu nähern, nachdem er zum Erdwächter auserwählt worden war. Sie hatten in Meridian genug zu tun...und mit Yuuto. Seit diesem Tag wollte er seinen Bruder wieder treffen und ihn fragen wie zur Hölle es dazu gekommen war? Er hatte viele Fragen! Eigentlich kapierte er gar nichts! Aber eins war für ihn klar, dank Micah: Wyatt war wirklich nur ein halber Erdling!

      "Dein Traum war sehr poetisch und wirr zugleich! Ich habe zugesehen, mit gewerkelt und in mir spielten sich einfach alle Emotionen ab, als würde man auf den Klavier alle Tasten gleichzeitig drücken! Micah hat mir eigentlich befohlen mit dir über deinen Wunsch zu reden...aber eigentlich möchte ich dir erstmal etwas tolles verkünden! Über deine andere Familie! Wyatt, dein wahrer P--"





      So als wollte jemand unbedingt diesen Zirkus unterbrechen, schoss plötzlich ein gigantischer Tentakel empor, der diesen Engel meterweit von Wyatt wegklatschte - ohne, dass der Junge schaden bekam. Anders sah es für den Engel aus, auf der sich nun eine riesige Beule auf dem Kopf bildete - schmerzhaft rot und pulsierend! Doch verstand Eros nun...Kiri war natürlich doch noch da und ihm war ein Familientreffen total egal! Er hatte nämlich eine Aufgabe, den Part von Kiri zu übernehmen, weil Kiri sich anhand der vielen Gäste nicht...präsentieren konnte. Zu schade, aber hier war das Risiko ein wenig höher als er wollte. Verletzt rieb sich Eros seine angeschlagene Stirn.

      "Auuu...Verzeiht!- Vergesst einfach mein Auftreten und fangen wir von neu an...Ich bin ein Bote von Kiri Nisemono und eigentlich bin ich nur hier um euch wieder in die Welt zurückzuversetzen...Ich sollte euch außerdem warnen, denn... wird die nächste Zeit für euch Witch wirklich schwierig werden und ihr solltet euch...anfangen zu stärken! Das Böse wartet nicht..."


      Die letzte Vorwarnung ließ Ineb dieses komische Szenario mit dem Tentakel vollkommen vergessen, der sich wieder in den Boden hinengesogen hatte. War das gerade eben eine Warnung gewesen? Es klang wirklich ungemütlich, dabei brachen schon die Schurken bei ihnen zu Hause ein und mies fühlten sich alle genug! Das schlimmste war wohl, dass dieser Engel recht hatte! Sie hatten wirklich kaum trainiert und...die Bösewichte würden niemals warten!



      "Okay! Und jetzt beenden wir Wyatts Traum. Es ist ganz einfach - Wyatt kriegt eine Einzelfrage und wenn er diese richtig beantwortet darf er raus. Die anderen müssen nur eine Wahl treffen. Ihr bekommt das schon hin!", verkündete Eros und wischte sich den Dreck von den Klamotten und den Flügeln weg, die sie wie ein Schild umhüllten. Er ging zu den Jungs zu, Ineb schluckte nur schwer - immerhin mussten sie keine Fragen gegenüber Wyatt beantworten! Doch welche Wahl nur musste entschieden werden? Eros setzte sie nicht lange auf die Folter, die Frau drückte ihre Hände zusammen als wollte sie ein Gebet aussprechen und blickte freundlich zu ihnen.

      "Zuerst zu euch Jungs! Wer soll der nächste sein, dessen Traum ihr bereisen werdet in den kommenden Tagen? Der erste Namenruf wird gewertet."



      Ineb Mund klappte gestresst auf, die mussten was?! Er hatte zwar schon gedacht, dass es natürlich weitergehen würde aber wieso mussten sie es jetzt entscheiden? Seit wann hatten sie denn überhaupt eine Wahl? Doch bevor er ein klares Nein äußern konnte ertönte eine Stimme, die ihn halber zu Tode erschrack, da diese Frau plötzlich aus dem Nichts genau hinter ihm, Tyler und Harvey war.

      "Harvey soll der nächste sein."

      "Huh?! Moment aber---"

      "Widersprich mir nicht, wenn du kein Gegenargument hast!", fauchte Cabriel Ineb sofort an, sodass es gefährlich erklang. Er schritt zu ihnen vor - ein kalter Blick, der genau zum rothaarigen Mädchen hinsah. Dann erklärte er sich so schnell und finster, wie man es eigentlich nicht gewohnt war. Doch im Traum...traute sich Cabriel so einiges mehr.

      "Wollt ihr nicht aus dem Traum raus, bevor Kiri doch Hand an Wyatts Traum legt?! Oder wartet ihr auf ein Bad End? Menno, wie verblödet! Sammy hätte schon längst die Reißleine gezogen, ihr müsst an euch wirklich arbeiten! So viele sinnlose Fehler... Harvey ist...doch perfekt dafür! Das hätte Sam auch so entschieden! Tyler hat zu große Angst davor- die rieche ich meilenweit heraus, weil er ganz genau weiß wie riskant sein Traum wird!... Inebs Traum wird zum Schluss kommen müssen, als Herzträger ist es praktisch so besiegelt. Keiner...absolut keiner denkt hier nach...Verflucht....verflucht...verflucht...."



      Energisch, weil er das Wort behalten wollte und keiner ihn widersprechen sollte - legte er seine Hände genau auf Harveys Wangen und zog ihn zu sich, als hatte er ihn vor gehabt zu küssen...jedoch formten seine Lippen nur ein unschuldiges Lächeln. Er musterte Harvey genau und plötzlich...ging es ihn doch so viel besser...Denn das Spiel ging weiter! Kiri war wirklich zu gut zu ihnen...

      "Haaarvey, du bist doch stark ! Ich will dir vertrauen, also übergebe ich dir jetzt die Verantwortung! Vertraut Harvey- er wird uns sicher alle genau schützen wie unser süßer Wyatt es tat...Richtig? RICHTIG?! Du bist doch gutmütig! So gewissenhaft! Radikal! Ekelhaft! Oder hmm... wirst du uns alle mit deiner Schwäche niederbrennen?...Hahaha...Du beschissener Held...Aahahahaha...Was wird es sein!?"



      Der Ton von Cabriel stimmte zum Schluss freundlich, doch klangen seine Worte zugleich vertrauenswürdig wie auch toxisch. Das Lachen jedoch... war extrem einschüchternd und ohne jeglichen Humor. Ein deutliche Kraft war in Cabriels Händen, sodass er seinen Kopf an Harveys Ohr lehnte und ihn etwas zuflüsterte, was nur der Feuerwächter hören konnte.

      "Wenn ich die Chance habe...Werde ich mich für deine Hilfe in meinem Traum....revanchieren. Als Lämmchen natürlich, nicht als Cab!"

      POOF!


      Mit einem gewaltigen Knall zersprang Cabriel in tausende Konfetti-Teilchen, weitaus monstriöser als ein Partyknaller. Kreischend stürzte sich Ineb in Panik und wedelte mit seinen Armen, waren das Cabriels Innereien?! Er glaubte eins verschluckt zu haben?!

      "CABRIEL IST ZU KONFETTI GEWORDEN!"


      "Alles gut! Ihr kommt nur wieder raus!!!"

      "NEIN- ICH WILL NICHT EXPLODIEREN- DAS IST GRUSELIG! TOTAL GRUSELIG!"



      Ein empörtes Seufzen stimmte wieder mit ein, Eros war einfach zu nichts zu gebrauchen. Er wollte seine Stimme eigentlich nicht benutzen, weil der Vogel ganz klar darauf reagierte aber...so gut wie er ihn kannte, wusste dieser eh schon, dass Kiri gerade zu ihnen sprach. Währenddessen fingen alle anderen auf wie Konfetti zu zerspringen, sodass nur noch Eros und Wyatt im Raum standen.

      "Wyatt...Als nächstes du...Wenn du mir deinen Wunsch aus dem Herzen wahrheitsgemäß verratest...Darfst du auch raus."

      _________________

      Louis Chevrier & Ineb Chevrier
      Mirella Mount




      "Verzeih mir… Ich habe es nicht so gelenkt, wie es hätte sein sollen. Doch der Herr führt uns, auch wenn wir stolpern. Denn geschrieben steht: In seinem Herzen plant der Mensch seinen Weg, doch der Herr lenkt seinen Schritt. Und siehe – trotz des Fehlers stehen wir noch immer auf dem rechten Pfad."


      Fürs Erste war Louis wirklich geschockt gewesen, seinen Bruder ohnmächtig neben einem Toten vorzufinden war alles Andere als beruhigend. Doch...war in diesem Moment Gaston genauso unter Panik, im Nu war sein Kreuz leer...Er wusste, dass sein Cousin nichts dafür konnte, immerhin war er sein größter Vertrauter...auch wenn er ihn persönlich nicht die ganze Wahrheit hinter Ineb und dem Herzen verriet- aber das tat nichts zur Sache.
      Ineb nun auf dem Podest so liegen zu sehen war jedoch mehr als erfüllend, denn schlief er wie Schneewitchen so tief und fest - das er nicht einmal das Getratschte und gehämmerte der Kirchenanhänger mitbekam.

      "Vielleicht war es nie unser Plan, aber es war immer Gottes Wille. Und wenn Er es so geschehen lässt, wer sind wir, es anzuzweifeln?"

      Wo ein Wille war, war auch ein Weg. Durch den Aufbau der Kirche wusste Louis bereits in seinen jungen Jahren wie einfach es war seine Träume oder Ziele zu verwirklichen. Dabei glaubte er nicht nur fest an den Willen Gottes, sondern den des Schicksals. Sie waren dabei den Messiah zu beflügeln, genau deshalb verlief alles reibungslos - selbst wenn nicht nach Plan.

      "Es gibt nichts mehr anzuzweifeln, Gaston. Dank dir und unseren Mitgliedern...sind wir mehr als nur bereit dazu unserem Messiah gerecht zu werden. Gott wollte einfach, das wir es so früh wie möglich beginnen...damit Illion bereit ist - für seine große Rolle. Genau deshalb wurde uns der Schutzengel gesandt. Es diente alles dem Zweck, den wir heute LIVE der Öffentlichkeit präsentieren werden. Die Walpurgisnacht."

      Das Hexensabbat, indem sie nur eine Witch wirklich tauften um ihre Magie zu segnen und gleichzeitig gesegnet zu werden. Vermischt mit den Macht des Glaubens an einen Gott war es für Louis praktisch zu einfach seine Jünger wie auch Gaston zu bekehren. Es war nicht so...als schwindelte er mit all seiner Seele. Es stimmte nämlich, Ineb war etwas besonderes - ohne ihn wäre diese Welt nur verloren. Doch waren seine Gründe mehr egoistischer Natur, als er es je zugeben würde.




      "Was für eine Gnade es ist, diesen Moment mit dir zu teilen. Dass wir beide hier stehen dürfen, Seite an Seite, im Licht dieses Moments… Es ist mehr, als ich je hätte erbitten können."

      Folglich strich er mit seinen Handschuh über Gastons Arm, als eine Art der Zustimmung. Wie wahr - mit niemanden wollte er eher Seite an Seite für Ineb ...und in Ineb vereint sein als seinen Cousin. Das würde sicherlich auch sein Bruder erfreuen - schon früher hatte er mit angesehen wie Gaston und Louis alles miteinander geteilt haben wie z.B. ein Kuchenstück, während Ineb immer ein ganzes Stück abbekam.

      "Möge er für einen Moment noch in dieser Ruhe verweilen… denn bald wird die Welt ihre Arme nach ihm ausstrecken und dann wird er nie wieder so schlafen wie heute Nacht~"

      Ein schmales Lächeln entfiel den jüngeren Bruder von Lio, es wirkte beinahe teuflisch und von der Gier verschlungen. Er sah zu wie die anderen Anhänger ihr Sushi zu sich nahm, damit bloß keiner Ineb mit einer kleinen Nummer demütigte. Louis selbst brauchte rein gar nichts - denn wirkten diese Drogen nicht auf ihn, vielleicht weil er so oft sein Körper tauschte und sich seine Zellen zu stark veränderten. Doch hatte er für diesen Abend stark trainiert - er war mehr als nur bereit und hoffte auch...das Ineb ihnen dankbar war. Für ihn würden sie jeden Tag eine Walpurgisnacht starten.

      Vergnügt starrte er auf den magischen Kreis, den ihr Schutzengel zeichnete - er war deutlich bemüht und das begünstigte Louis sehr. Andernfalls hätte er ihn nie als erstes hineingelassen in ihr Heiligtum, es wäre nur eine Schande.

      "Vergiss keinen einzigen Strich...Denn habe ich für dieses Pentagramm seeeehr lange getüftelt.", klärte er den Neuling auf, nicht das er dachte...das dies nur ein Fake war. Louis war nämlich nicht dumm. Er wusste, dass es sicherlich auch Menschen gab, die ihre Annehmlichkeiten falsch verstehen könnten - vielleicht käme die Polizei? Oder aber...ein Mitglied erweckt den Anschein mitten im Akt für Ineb eine Bedrohung zu werden...dafür mussten natürlich Maßnahmen her.
      Falls also...jemand es auch wagte ihr Fest zu zerstören würden sie in der Hölle Buße tragen müssen. Er würde sie garantiert nicht am Leben lassen.


      ...
      ...
      ...

      POOF!

      Das Gehör von Ineb piepte stark auf, er dachte für einen kurzen Moment taub zu werden. Gruselig war es mit anzusehen wie bis zur letzten Sekunde es in Wyatts Traum Konfetti rieselte, er dachte schon...dass es vorbei war und er mit seinen Freunden sterben würde. Doch, glücklicherweise hatte er seine eigene Explosion gar nicht mitbekommen - es war eher wie ein Übergang in ein neues Zimmer hinein. Nur gingen ihn die bunten Farben einfach nicht aus dem Kopf...ihm wurde davon schon ganz schlecht.


      Vorsichtig öffnete er seine müden Augen, es fühlte sich so an...als hätte er für keine Sekunde sich wirklich ausruhen können. Sein gesamter Körper fühlte sich taub an und das einzige, was in seiner Licht spendete...waren Kerzen? Er kam sich benommen vor und zur gleichen Zeit nahm er eine eigenartige Melodie wahr, die sich schwer anhörte wie...sein Cover?
      War er...wieder zurück oder wieder nur in einem Traum? Könnte es sein, dass er schon wieder seinen Körper mit Beni getauscht hatte?
      Er versuchte seine Hände zu heben, doch kamen sie ihn so schwer vor wie Felsbrocken - hatte er sich das letzte Mal auch so unfassbar unwohl gefühlt? Vielleicht war die Explosion doch schlimmer als er vermutete.



      Louis war der Erste, der die Erweckung des Messiah mitbekam. Er sah wie sich sein Bruder streckte und beinahe rutschte ihn das Spielzeug aus seiner Hand, dass er gerade für seinen Bruder testete. Panisch rannte er zu Corny und drückte ihn das Spielzeug in die Hand, er hatte die Zeit wieder ein Mal überschätzt.

      "Er wacht auf - versammle mit Gaston die anderen Jünger! Ich verlass mich auf dich, Schutzengel!", harschte er schnell zusammen - er wirkte wieder sehr gestresst als müsste er gleich vor allen ein Gedicht aussagen, dass er nicht lang genug geübt hatte.



      Wie unter Drogen versetzt...was auch stimmte... erhob Ineb seinen Kopf, sodass die Decke leicht von ihm abrutschte und man seine nackte Brust wahrnehmen konnte. Je mehr er sich umsah, desto eher kapierte er, dass dies ganz sicher nicht mehr Gastons Wohnung war. Es war auch nicht das Schloss von Lord Korbos oder seine WG. Ein Vorhang versperrte die Sicht, sodass er nur ein komisch-großes Poster von sich selbst erblickte und seine Musik.
      War er ... vielleicht doch in einem Traum? Wenn ja, dann wieso träumte er so etwas eigenartiges?

      "...Gas..ton?", rief er verwirrt nach und rieb sich seine Augen. Er konnte noch nicht wirklich erkennen, wer weiter weg von ihm stand. War es ein Objekt oder Personen? Sicherheitshalber rief er nach Gaston, denn war er doch der Letzte, den er gesehen hatte bevor er eingeschlafen war. Dabei...konnte er sich gar nicht mehr erinnern wie er ins Bett gegangen ist. Das Bett fühlte sich auch steinhart an und ihm war unglaublich kalt. Bekam er ... gerade Fieber?



      Plötzlich erhob sich eine Hand, die aber nicht die von Gaston war. Sie rieb an seinen Haarsträhnen entlang und drückte ihn wieder zurück zum Podest als wollte er ihn vom Aufstehen verhindern. Mehrmals musste er blinzeln um zu erkennen wer ihn gerade so zärtlich streichelte, es kam ihn vor wie ein Gespenst...

      "Wie schön, du bist erwacht! Mach' nur langsam, dein Körper muss erst Mal zu sich kommen! Nicht, dass du uns umfällst."



      Verblüfft stellte Ineb fest, dass es sein Bruder war der ihn streichelte. Den hatte er ja schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen, kam er etwa vorbei um Gaston zu besuchen? Was für ein Zufall, das war doch das Einzige, was Sinn machte. Zu gerne wollte er ihm seine Freude ausdrücken und ihn umarmen, doch gerade fühlte sich wirklich jede Bewegung schwer an und dabei wusste er nicht wieso. Sein Kopf dröhnte, doch die wärmende Hand von Louis fühlte sich wenigstens deutlich angenehm an.



      "Okay, alle Hübschen - bereit die Masken anzuziehen? Außer ihr seid freaky und wollt LIVE aufgenommen werden, perse~", warnte Mirella gleich im Voraus, die hinter dem Vorhang sich mit den anderen Männern versteckt hielt. Mirella fühlte sich wie im Himmel, was für versaute Kerle es doch in ihrer Schule und Außerhalb gab - nie hätte sie es für möglich gehalten bei solch' einen großen Projekt mitzumachen. Schade war nur, dass sie nirgends Wyatt entziffern konnte - wollte er nicht der Erste sein, der sein Kaktus Ineb preisgibt? Andererseits brauchte er sicher nur einen Grund um seinen Sadismus später an Ineb herauszulassen! Sie sollte ihn später dafür eine Fanfiction schreiben und ihn das LIVE - Video privat schicken, das würde Wyatt bestimmt freuen. Danach war Sam in der Reihe und Janon, der bestimmt auch davon angetan sein würde!


      Ineb brauchte einige Minuten um sich wenigstens hinzusetzen, langsam wurde ihm klar, dass es gar kein Bett sah auf den er platziert worden war. Ein wenig ging er davon aus, dass er wie auch immer an Alkohol gekommen war und sich so sehr betrank, dass er sich einfach auf einen Tisch hin lag. Immerhin war er wirklich sehr...niedergeschlagen nach den Konflikt mit Wyatt. Nun aber...ging es ihm emotional besser denn je, doch war sein Körper nicht wirklich im Einklang mit ihm. Es war eine komische Hitze, die sich in seinen Kopf umhüllte und langsam wie warmer Tee hinunterglitt.

      "Louis...Was ist hier los? Habe ich getrunken? Ich glaube ich sehe Dinge, die gar nicht da sind."
      , verkündete er mit heiseren Stimme, sein Blick ging hinunter zum Pentagramm. Das war doch Einbildung, oder? Es sah so aus als wäre ein magischer Kreis direkt unter ihm, der so hell leuchtete wie die Kerzen um ihn. Warum auch immer er dachte zur Flasche wieder greifen zu müssen, er sollte vielleicht das nächste Mal zum Arzt gehen und...sein Alkoholproblem bekämpfen.

      "...Mir ist ...total komisch..."



      Wie ein fürsorglicher Bruder strich er behutsam die Wange seines Bruders, der mehr als nur verzweifelt wirkte. Louis stellte sein Ausdruck zufrieden, denn zeigte damit nur die Droge Wirkung. Da Ineb nicht sofort wie ein hechelnder Hund aufgewacht war zeigte nur, dass er die perfekte Dosis für ihn gezaubert hatte - dafür musste er eigentlich Harvey danken, aber mit diesem Satananhänger würde er kein Wort wechseln.

      "Mein liebster Bruder...Es gehört zu deinen Stärken die Dinge sofort zu analysieren und verstehen zu wollen. Mach dir keine Gedanken - du bist in Sicherheit. Gaston ist auch hier, er hatte sich furchtbare Sorgen um dich gemacht...nachdem du ohnmächtig geworden bist.",
      fing Louis erst normal an Ineb in ein Gespräch zu verwickeln, er wollte ihn nicht gleich mit dem Elefanten im Porzellanladen überfallen. Sogleich zeigte er mit den Fingern in die Richtung von Gaston und dann von Corny, um sie zu rufen. Es war Zeit... Die Eröffnungszeremonie begann.



      Ineb wusste nicht wieso, jedoch spürte er wie seine Wangen hitziger wurden und seine Stimme beschlagener. Er sah von weiten Gaston, erst jetzt bemerkte er...dass er und genauso auch sein Bruder eigenartige rote Roben trugen. Könnte es sein, dass sie in der Kirche waren? Oh Gott, hatte er etwa Gaston auf seiner Arbeit belästigt?! Ineb war ziemlich eigenartig, wenn er betrunken war! Er hoffte zumindest seinem Cousin keine Probleme verursacht zu haben.

      "Gaston...Es tut mir Leid, falls ich ein...schlechter Gast war... Ich erinnere mich...nicht mehr genau, was ich getan habe...", entschuldigte Ineb sich und langsam stieg ihn die warme Luft zu Kopf. Bestimmt wurde er krank, weil er sich betrunken irgendwo herum schleichte. Doch...eine Sache erklärte es nicht, nein sogar viele Sachen!

      "...W...Wieso...spielt hier meine Musik? Sin..d...wir ...in der Kirche?"

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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