Connected Hearts [ Kaischiro & Minacat ]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Harvey Bell

      "...Manchmal...kann man aber auch sein Schicksal ändern, sofern man es wollte...oder niemand Stärkeres dies ausnutzte."

      Dieser stark gewählten Worte verwirrten Harvey etwas, es schien ihm als wollte Yuuto ihm damit was sagen und zugleich stand doch ein wenig auf den Schlauch.
      Auf die Situation bezogen, passte es nur zum Teil aber Harvey war sich sicher das sich Yuuto was dabei gedacht hatte und er nahm sich vor sich darüber Gedanken zu machen.
      Doch nun lag der Fokus auf etwas Anderes.

      Yuuto aufmuntern.
      Das Katzen Paradies genießen!
      Das war das Himmel auf Erden...!! ♥️



      Jeder der Katzen die näher kam konnte Harvey kaum widerstehen diese zu streicheln und zu knuddeln!
      Beinahe hätte er sogar sein bestelltes Essen abgegeben , wie konnte man diesen großen Kulleraugen widerstehen?
      Harvey fühlte sich wie auf einem Comic-Event, nur das die Katzen die besonderen ehren Gäste!
      "Schau Mal- sieht das aus wie die Katze?"



      Auch wenn Harvey nicht der größte Fan davon war Fotos zu machen oder von sich selbst konnte er nicht widerstehen die Katzen die still hielten zu Fotografieren. Seine Wangen waren vor aufgeregter Freude leicht errötet als er zu Yuuto sah der ein japanisches Omelette bestellt hatte und eine ulkig aussehendes Gesicht einer Katze drauf gemalt hatte mit Ketchup. Ein leichtes lachen konnte Harvey da nicht zurück halten, es war viel zu süß!
      "Ohh tatsächlich, Yuuto! Der Katzenmund sieht richtig gut aus."



      "Wäre sicher niedlicher geworden, wenn du mit auf dem Bild wärst. Hab gesehen hier gibt es auch Katzenöhrchen, Interesse?"
      Die Worte schmeichelten Harvey sehr und auch die Idee mit den Katztenöhrchen beschämte ihn doch sehr:
      "Ähm..Hahah! F-findest du? Also...Intresse? Ja-Nein! Also...nicht das was dagegen hätte oder so...Aber bei den ganzen Katzen sieht vielleicht etwas Lächerlich aus...Auch wenn es total Putzig wäre...irgendwo...Hahah...!"
      Er verhaspelte sich ziemlich und merkte wie ihn die überfreude überforderte.
      So rieb er sich etwas beschämt im Gesicht und versuchte nicht zu sehr zu zeige wie sehr ihn das Café gerade gefiel.



      Aber die Vorstellung...
      Mit Flauschigen Katzenohren sich wie eine Katze zu benehmen! Vielleicht gab es dazu auch ein passen Katzenschwanz?!
      Sein Herz hämmerte ganz begeistert an der Vorstellung, ob ihn Yuuto streicheln würde?
      Oh, man, oh mann...was dachte er da nur?!



      Aber noch viel besser...!
      Was wenn Yuuto die Katzenohren aufsetzten würde!
      Er würde wie die Braune Katze TOTAL Süß aussehen!
      Woha! Harvey hätte nie gedacht das für etwas anderes außer Superhelden so Schwärmen würde?
      Die Vorstellung von Yuuto der sich auf den Rücken legte...Am besten noch auf sein Schoß und ein putziges, Miauw~♥️ von sich gab raubte ihm beinahe den Atem!



      Je mehr Harvey in diesen Wilde Fantasie versank desto schlimmer wurde es sich davon zu trennen und nicht Hirnlos herum zu lachen.
      "...He...~ ich glaube....Das ist keine Gute Idee, oh nein haha....~! Mhhmm...ja eine ganz ganz ganz schlechte Idee."



      Er würde schneller den Verstand verlieren als wie er Katze sagen konnte!!
      Diese Tiere waren einfach zum verlieben, er hatte nie eine eigene weil sich keiner außer ihm sich dann darum hätte sich Kümmern können!
      Warum war er nicht schon früher auf die Idee gekommen in ein Katzen Café zu gehen?
      Vermutlich würde er schneller Pleite werden als wie ihm lieb war...

      "Oh- Da steht der braune heißt Ricky und ist ein noch kleiner Maine Coon- er ist total verfressen, wie lustig! Und der schwarze Kater heißt Oski - eine normale Hauskatze. Er geht überall hin, wohin auch Ricky geht und mag es am Ohr gekrault zu werden! Versuch es mal!"

      Die Infos über die Tiere waren genau so Herzerwärmend wie die Tiere selbst.
      "Oh mann, wie süß Ricky und Oski? Die Namen passen echt gut! "
      Es war schön das auch Tiere eine enge Beziehung zueinander führen konnten.
      Die Kätzchen waren zum teil auch so verspielt wie konnte er da widerstehen da nicht sie an den Ohren zu kraulen.



      So beugte er sich rüber zu Ricky und kraulte am Ohr, kurz schien er es wirklich zu genießen aber dann drehte er denn Kopf leicht und zwickte ihn mit den kleinen Zähnchen in sein Finger aber das schreckte Harvey nicht ab ganz im Gegenteil fand auch total Liebenswert:
      "Haha~ Gefällt dir das nicht?", schmunzelte Harvey darüber und suchte eine Andere Stelle an dem großen Fellknäul.
      Während er sich mit Ricky beschäftigte kam auch weitere Katzen näher die sich Kuschel bedürftig an Harvey drückten und ihm belagerten.
      An Essen konnte er gerade gar nicht denken, für ihn waren die Katzen das absolute Highlight!

      "Mensch, das wirklich unfair wie weich eurer Fell ist!", lächelte Harvey überglücklich als zwei der Katzen an ihm rauf klettern und ihr Köpfchen an ihm rieben.



      Harvey fühlte sich beinahe schon wie ein Rudel Anführer obwohl man das eher weniger als Rudel bezeichnen konnte.
      "Ich würde sie am liebsten alle Mitnehmen.", scherzte Harvey zu Yuuto.
      Am liebsten würde er hier arbeiten aber da konnte er sich sicher kaum konzentrieren und eher mit den Katzen kuscheln wollen als die Kundschaft zu bedienen.
      Mit Glücklich seufzen kraulte er die Katzen weiter als sich an Yuuto wandte.
      "Ich hoffe dir gefällt es genau so wie mir, falls du noch was bestellen möchtest sagt ruhig bescheid!"


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      Judith Rose & Tyler Wang-Chi

      Auf die verspielt gestellte Frage von Tylers Halbschwester sagte Izarra zum Glück das er mehr Lehrer war. Auch wenn seine Schwester nicht mehr so besessen davon war Tyler für sich zu gewinnen.
      "Ehm, ja ich bin Single und Nein, ich bin mehr der Lehrer deines Bruders - wir verstehen uns gut, aber nicht auf dieser Weise."
      Kaum aber wie sie hier ankamen zeigte Tylers Familie ihre beste Seite...
      Die Diener polterten so nur die Treppe hinunter, dass sicherlich einige Prellungen diese erleiden mussten und der Übeltäter ließ auch nicht lange auf sich warten!
      Auch wenn es Tyler ungern zugab...Seinen Onkel in solch Elegante Kleidung zu sehen war wirklich ungewohnt, es war beinahe schon beeindruckend---
      Plötzlich drückte ihm Mason seine Lippen auf seinen Mund, ein viel zu feuchter Kuss der ihn erschaudern ließ und kaum Möglichkeit gab sich daraus zu befreien.
      Von draußen hörte man das laute knallen des Feuerwerks...Viel zu viel Show für einen zu kurzen Moment.
      "Toll, dass du gekommen bist, mein Sohn! Das du auch der Erste bist zeigt, wie sehr du Prinzessin gern hast!"
      ...Verfluchter Mason!!
      Sogleich drückte sich Tyler die Hand an denn Mund und kämpfte gegen den drang laut zu würgen an.
      ".....Dachte aber du kommst mit...Lin..."
      "...Hmpf, sie kommt später, sie muss noch eine größere Bestellung zu Ende vorbereiten bevor sie denn Laden schließen kann.", kam es stumpf von Tyler der nur froh war das Izarra hier war, es war also eine gute Entscheidung gewesen kein der Anderen einzuladen....



      "Sag mir nicht du hast jetzt auch einen Freund! Hää? Auch so ein Obdachloser?! Das verkraftet das Rose-Emperium nicht! Ich verkrafte ja schon nicht Prinzessin an den Obdachlosen abzugeben - der Typ hat kein Fünkchen Kohle aber...Prinzessin hört einfach nicht auf mich! Dabei war ihre und Sams Hochzeit in 3 Monaten!! Ist das zu fassen?! "
      "Daaaaad, man!", schmollte Judith dazwischen und sah verärgert zu ihren Vater.
      "Du weißt doch das Bruderherz probleme mit Keime hat! Ich hab ihn extra deswegen nicht abgeknutscht! Das ist sooo unfair!"
      Das jedoch schien das einzige zu sein was sie gerade störte, das ihr Verlobter als Obdachloser bezeichnet wurde Interessierte sie überhaupt nicht.
      "Außerdem ist seine Begleitung nur ein Freund, ich kenne Tyler Geschmack der Dödel ist nicht sein Typ."



      Da war sie dahin, die aufgesetzte Freundlichkeit seiner Schwester aber vermutlich kommt diese bald wieder zurück wie das Wetter Wechsel im April.
      Doch merkte Tyler wie ihm ein unwohles Gefühl aufkam, dass lag jedoch nicht allein an dem schmatzer von seinem Onkel, sondern an der Vorstellung das seine Halbschwester ernsthaft Samuel Rose Heiraten sollte...
      ...Das war ein wirklich unangenehmes Schicksal, dass keinem wünschte und kurz fragte er sich wie Sam zu dieser Sache stand...
      Er wusste ja das man für die Familie Rose gute Mine zum falschen Spiel machten aber würde Sam wirklich soweit gehen?
      Viele Ehen aus hohen Kreisen bestand selten aus Liebe...
      ...Aber die Vorstellung ertrug er echt nicht.
      Judith und Sam...



      Hätte Sam sich ein Ausweg einfallen lassen...?
      Hätte Sam dafür gesorgt das Judith gar nicht erst dazu gekommen wäre zu Heiraten?
      Hätte er sie einfach...Geheiratet?
      Für den schein und wohle der Familie Rose....?!
      Bestimmt wäre nicht mal für die Hochzeit eingeladen gewesen und...das wollte auch gar nicht sehen. Nicht mit Judith oder irgend anderer Frau oder Kerl....



      Obwohl es Tyler eigentlich egal sein sollte, so wie Samuel mit Lämmchen zusammen war...
      Er liebte Sam nicht mehr und was sie gerade hatten...Naja...das war eher was Sexuelles und was ganz Anderes...
      Tyler Mine wurde immer schlechter...Er war nicht so gut darin seine Gefühle zu verbergen.

      "... Bis Simon nicht die Erlaubnis zum Abbruch der Hochzeit mit Sam gab - DIE SCHON EIN GENAUES DATUM HATTE WOHLANGEMERKT...kann ich nicht diesen Obdachlosen SCHWIEGERSOHN nennen. Hab ihn deshalb erstmal bei meinen Schlangen eingesperrt. Wenn er nicht Manns genug ist stirbt er ...Aber naja feiern können wir dann trotzdem - nur ohne Kerl, erstmals! Wird halt dann ein Trauerfest- was solls? Hab extra einen Sarg gekauft!"
      "Daaaad! Halt mal die Klappe! Du versaust die Stimmung. Geh mal lieber neues Feuerwerk kaufen!", grummelte Judith.
      "Das mit den Schlangen war selbstverständlich ein scherz, oder Dad?"
      Wie schnell sollte sie Ersatz für ...Äh....Wie war noch mal sein Name? Egal, vorerst war er einfach nur ihr Verlobter!
      "Doch jetzt etwas VIEL wichtigeres, nachdem DAD uns so unterbrochen hat...Tyler, wie kannst du es wagen zu meiner Verlobungsfeier mit DIESER Grässlichen Frisur zu her zu kommen?"



      Irritiert über Judtih Äußerung griff sich Tyler in sein Haar.
      "Grässliche Frisur? Was meinst du damit...? Du hast sie mir doch damals selbst so frisiert.", erwiderte dieser sogleich. Das sie sich weniger über ihre Klamotten störte war sowieso ziemlich albern.
      "Jaja aber da war ich noch Jung und Naiv!", jammerte Judith Theatralisch als schämte sie sich für ihr Jüngeres selbst.
      "Aber die Frisur hast du schon ewig! Es ist echt mal Zeit für was neues! Es kommen viele Gäste, da kannst du nicht so aussehen!"
      "Hmmm...", gab Tyler nur nachdenklich zurück....irgendwie...wusste nicht warum aber für ihn war sein Haar nie etwas an das was er etwas Ändern wollte.



      Auch wenn seine Erinnerungen nicht gerade Lückenfrei waren wusste Tyler das er...Die Blonden Strähnen hatte weil ers Versprochen hatte. Ein Kindisches Versprechen für ein dummes Handeln seiner Seits...Jetzt wo Tyler versuchte seine Vergangenheit zu akzeptieren um sein richtigen Platz zu finden schließt sich ihm gerade selbst die Frage auf...Die Vergangenheit zu akzeptieren...Bedeute es auch sie weiter auszuleben?
      Mit vielen wollte er abschließen, er musste auch...Sonst kam er nicht Vorwärts....
      Doch was machte es aus ihm...?
      Er war kein Fan von Veränderungen...
      Aber das lag an seiner Zwangstörungen...Allerdings...



      Trug er schon eine weile keine Handschuhe mehr...
      Auch machte ihn der feuchte Kuss mit Mason weniger aus als früher...
      Er bekam keine Panik Attacke....
      Er...begann mehr und mehr Kontrolle in seinem Leben aufzubauen.
      Und seit er heute die neue Witch-Form bekommen hatte fühlte er sich so selbstbewusst wie schon lange nicht mehr!
      Er hatte es ganz allein geschafft einen Feind zu bezwingen und auch seine Kräfte anzuwenden.
      Es wäre toll...mehr und mehr zu dieser Persönlichkeit werden zu können!



      Es wäre nur ein kleiner...Äußerliche Änderung aber vielleicht brachte ihn das wirklich weiter.
      Mit einem schiefen Lächeln sah er wieder zu Judith:
      "Ähm....Wir sind ja etwas zu Früh, meinst du Judith, du hättest noch etwas Zeit mir die Haar umzustyle?", fragte Tyler sie dann auch sogleich. Bestimmt hatte sie noch einige Hände voll zu tun und er wollte sich nicht aufdrängen aber es schien genau das zu sein was Judith hören wollte:
      "OHJAAA! Selbstverständlich, ich hab immer Zeit! Ich hab auch von meinen süßen Verlobten die Frisur hergerichtet, er sieht umwerfend dank mir aus! Stimmt doch oder Dad? Ich hab die Hände einer Göttin, hihi♥️", kicherte Judith wieder so liebreizend.



      "Und dein Lehrer-Freund darf auch gern! Ich kann aus seiner Punky Frisur ein NOCH viel schönere Frisur Zaubern! Dann seit ihr die schönsten auf meiner Verlobungsfeier!"
      ...Die eben noch so schön gelobte Frisur von Izarra würde jetzt abfällig Punky Frisur bezeichnet.
      Damit Tyler später vielleicht nicht der einzige war der mit einer noch schlimmeren Frisur herum lief sah er auch strahlend zu Izarra:
      "Ey eine Kostloses umstyling, klingt doch total cool oder? Komm Izarra das wird toll! Oder willst du bei..."
      ...
      Mühsam zwang sich Tyler dazu über sein Schatten vorerst zu springen.
      "...Meinem Vater solange bleiben?"
      Dabei sah er zu Mason auf:
      "Hör mal, Dad...ich freu mich tatsächlich auf die Verlobungsfeier von meiner Schwester also sei bitte nicht so streng zu ihrem Verlobten! Mam, wäre auch total enttäuscht wenn sie deswegen umsonst kommt, sie ist nicht so Fan von Trauerfesten."



      Lieber wars ihm wenn sie jemand heiratet der NICHT Sam ist. Auch wenn es nicht bedeutet das dann Samuel von Harken war, es fand sich sicher schnell eine andere Reiche Familie die zu denn Rose passte...Leider. Doch so weit es hinaus zu zögern war umso besser! Daher musste dessen Verlobter lang genug am Leben bleiben....
      Überrascht über Tylers Motivierten Worte sah Judith zu ihrem Bruder:
      "Huh? So sehr freust du dich für mich? Wahnsinn...Hätte ich das früher gewusst, hätte ich viel eher eine Verlobung gefeiert!"
      So fühlte sich Judith nur mehr in ihren Vorgehen bestärkt:
      "Da hörst dus Dad! Also wenn ich mein Verlobter in einer Stunde in Bauch einer Schlange wieder findet, gibts Ärger!"
      Tyler sah etwas irritiert zu Judith: "Ähm Stirbt er nicht eher an einer Vergiftung?"
      Doch seine Schwester hob Zeigefinger und Daumen übereinander um zu verdeutlichen wie klein ihr Verlobter war:
      "Nahh, der ist ein Winzling."

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      Wyatt Carson Lyons

      Auch wenn es schade war das fröhliche Gesicht, seines Top 10 Fans nun so Traurig zu sehen war Wyatt fest davon überzeugt es schon bald wieder zum strahlen zu bringen. Dafür war er doch da. Um seine Fans glücklich zu machen und zu unterhalten, auch wenn er sie bedauerlicherweise auch mal Enttäuschen musste!
      "Verstehe~....Versteheeee~....Wyatti hat also einen festen Freund. Veerssteeehheee...."
      Wie schön! Wie schön! Das sein Fan Verständnis dafür hatte....!~
      "Naja - vielleicht sieht man sich trotzdem noch am Schwanensee! Ich freu mich zu sehen wie gut Wyatti fahren kann! See you later!"
      Während Cabriel brav seiner Aufforderung nach kam, stand nun Jessica auf und verabschiedete sich:
      "Machs gut, Liebes!"



      Nun war Wyatt wieder mit Cabriel allein, auch wenn es der Grünhaarige aus Höflichkeit nie laut sagen würde...So fühlte er sich eigentlich besser, so konnte er sich besser auf eine Person konzentrieren.
      "...Minze?...Schokolade?...Kirsche?"
      Er hörte ihn das flüstern und neugierig beobachte Wyatt ihn dabei. Machte sich Cabriel selbst beim Eis essen so viele Gedanken? Wow...So fleißig, dabei dachte Wyatt oft nur darüber nach wie lecker es war und wie sich Gehirnfrost anfühlte wenn man zu schnell Eis aß!
      "Danke...Du kannst ruhig das Eis alleine essen, da musst du nicht an mich denken."
      Woha Cabriel überließ ihm das ganze Eis? Normalerweise bekam er von seinen Kollegen mit denn er ein kurze Beziehung führte oft nur zuhören das er auch an die Diäten zu halten hätte ! Oder wurde etwas fraglich angeschaut wenn ordentlich zu schlug...Aber daran schien Cabriel gar nicht zu denken, viel mehr wollte er ihm wohl lieber alles überlassen. Das wiederum war schon lustig für Wyatt, da Cabriel so penibel zu versuchen schien an alles zu denken...Daher hielt Wyatt auch lieber denn Mund das würde Cabriel Vermutung nur runter ziehen.
      "Ohhh! Okay~♥️"



      Er hoffte nur Cabriel war nicht vor einem einzigen Löffel nun Satt...Vielleicht konnten sie später wo anderes noch was Essen? Falls Cabriel in der Karte nicht das passende gefunden hatte...
      "Ist es wirklich für dich okay, deinen Fans... über deine Beziehungen zu erzählen? Ich akzeptiere deine Entscheidung...es wundert mich nur. Ich bin niemand, den solche Mädchen wie Jessica gerne im Weg stehen haben. "
      Machte sich Cabriel darüber Gedanken?
      Wyatt stützte sein Kinn auf seine Handfläche ab und sah charmant Lächeln zu Cabriel, denn Anderes als er machte er sich keine Gedanken darüber:
      "Natürlich! Ich bin ehrlich zu meinen Fans, schließlich ist es gang und gebe mich Live zu zeigen oder mit Fotos...Ich möchte nicht gezwungen sein dich verstecken zu müssen oder irgendwo auszuschneiden, du bist jetzt Teil von meinen Leben und das dürfen meine Fans auch gern sehen! So wie ich sie glücklich machen möchte, so wollen auch sie mich Glücklich sehen, daher bin ich überzeugt das sich auch einige Fans darüber freuen werden! "
      Zudem stand doch Cabriel keinen seiner Fans im Weg...Schließlich ging er mit keinen Fans aus um Ihnen keine Hoffnung darauf zu machen das sein Herz an einen von ihnen bevorzugt.
      "Außerdem, wenn jemand dich als Hindernis sieht, heißt es doch nur das man ihn dir was Besonderes erkennt...Ich erlebe eher selten das Fans von mir eifersüchtig auf meine Partner oder Partnerin sind weil schon abzusehen ist das nicht lange hält."



      Etwas versuchte Wyatt darüber nachzudenken, vielleicht machte sich Cabriel wegen etwas Anderen Gedanken.
      Doch so Lächelte er Cabriel weiter besonnen zu:
      "Sollte jemand von meinen Fans was speziell gegen dich haben, dann kann es kein richtiger Fan sein, schließlich gehörst du zu mir weil ich es so möchte, es wäre einfach nur fies meine Entscheidung zu hinterfragen. Ich hab schließlich genug Liebe für alle ♥️ Da muss sich niemand benachteiligt fühlen. Du machst dir zu viele Gedanken."
      Mit den Worten aber nahm er erneut denn Löffel und reichte ihm mit der Griff Seite.
      "Und jetzt bin ich dran! Täubchen~"



      Mit einem vor freudig röte auf den Wangen öffnete er sein Mund. Schließlich war ja schon von Anfang sein Wunsch gewesen gefüttert zu werden, was gab besseres jetzt wo ihm das Eis ganz allein gehört!
      Ein Romantisches Date, so wie im Film~
      "Aber ich gebe zu das ist das erste mal das ich mit jemand ein Date habe der mit mir noch keine Filme zusammen gedreht habe. Das ist Spannend oder? Wir müssen uns nicht darum streiten in welches Ferienhaus wir gehen oder welche Bodyguards einem Lieber währe... "
      Doch...Solange Cabriel nicht zum Fan von ihm wurde war doch alles gut! Zum Glück schien sich Cabriel wie die Anderen aus der WG nicht viel für seine Karriere zu Interessieren.

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      Noel Gill

      Der Musiklieber merkte erneut wie unbewandert sein Meister in vielerlei Hinsicht war, dass man wirklich aufpassen musste sich das nicht zu eigen nutzten zu machen...
      Er wollte es auf einer weise gern austesten und auf der anderen Seite wollte es Apollo auch nicht mit Anubis verscherzen. Schließlich wollte er Nützlich sein und am besten solang wie möglich damit die geringe Chance wieder bestand in der Nähe von Dax sein zu können...Auch wenn bedauerlicherweise sein Meister Beni eher die größte Zeit in Medrian beim dunklen König verbrachte als hier...Wo ihre eigentliche Mission gerade alle Vorbereitungen in Angriff nahm.
      Doch war Apollo zuversichtlich das sie sich wiedersehen würden...
      Aber so verkniff es sich der Lakai, seinem Meister darauf hinzuweisen das seine Gedanken noch immer lesen und hören konnte.
      Da Apollo sowieso für Lord Korbos ein ganz besonderes Auge auf Anubis legen sollte, kam es ihn sowieso wie gerufen.
      Sie alle spielten eine wichtige Rolle in Lord Korbos Schachspiel, auch wenn sein Meister nicht wirklich ein hauch einer Ahnung hatte welche Rolle ihm aufgedrückt wurde...
      Doch begriff Apollo nun selbst mit dem wiedersehen von Zeth das Lord Korbos die verstorbenen Lakai nicht ohne Grund ganz speziell seinen neuen Lakein zugeordnet hatte...,Sonst wäre Apollo sicherlich jetzt eher in Kiris Dienste...Als bei dem Wüssten Prinzen.
      Es hatte aber auch Beni werden können...Und auch wenn Apollo nicht sehr wählerisch war musste er zugeben das ihn Beni bis her nicht gerade Sympathisch war. Daher war er mit dem verlauf der Dinge zufrieden, er war sich sicher das auch Anubis noch das schönste Stück seiner Musik ihm noch zeigen würde!
      "Sie können sich immer auf mich verlassen.", schwor daher Apollo mit einem sachten vielsagenden Lächeln.



      "...Es gibt nur eine einzige Kunst, die mich wirklich interessiert."
      Auch wenn Anubis ihm keine genaue Antwort gab konnte er deutlich raushören am klang seines Oud Instruments.

      Er hörte dieses Instrument, wirklich selten das ein Symbol von Eleganz und Tiefe war...Durch Anubis merkte er auch das auch sehr Emotional klingen konnte.
      Beinahe schon zart und unsicher, obwohl es auch sehr kraftvoll klang und gewiss auch in vielen Herzen von Kämpfern erklang doch war es auch für Liebe sehr tiefgreifend...
      Dazu war es auch noch ein sehr altes Instrument, viele Instrumente würde von der Jüngeren Generation durch Elektrisch klingende Instrumente ersetzt, wie das Schlagzeug,
      E-Gitarre oder Keyboard, das bemerkte Apollo deutlich auf der Universität.
      Vermutlich konnte der Prinz selbst das schwere Gefühl welches seine Oud gerade spielte nicht einmal in Worte fassen...



      Endlich im Taxi konnte Noel, jetzt die Vorteile die als Dozent besaß Nutzten. Zwar bekam er sein Gehalt später aber einer seiner Student der besonderes wohl darauf stand mit Schönheiten seine Zeit zu verbringen gab ihn großzügigerweise etwas von der Währung das in dieser Welt benutzt wurde und auch eine bleibe.
      Er war schon gespannt was sein Meister davon halten wird, gewiss passte es nicht zu den Ansprüchen eines Prinzen.
      Etwas beneidend sah Noel wie sein Meister sich mit dem Smartphone beschäftigte das der Lord diesen zugeteilt hatte...
      Amüsiert stellte er aber fest das Anubis gerade einige Selfies machte und diese in die Gruppe Sendete, allerdings machte er keine Anstalten seinem Meister auf diesen Fehler hinzuweisen, er wird einfach behaupten das eine Fee wie er sowas nicht wusste, woher sollte er denn wissen wie man ein Smartphone bedient?
      Vielleicht gefiel Lord Korbos die Bilder auch? Er war soweit er feststellte auch ein Mann der auf Schönheiten Achtete und wenn es unangemessen war würde der Lord sicherlich etwas sagen...Besonderes da sich Anubis schon so sehr Beliebt bei dem Lord machte.
      "Wirklich, toll wie Sie das Smardthone mittlerweile beherrschen.", schmunzelte Noel, der absichtlich etwas mehr schmeichelte um Anubis mit denn späteren Worte nicht zu sehr zu schockieren. Für gewöhnlich half es jemand Honig um den Mund zu schmieren bevor das Bittere danach kam.

      Bedächtig nickte Noel auf die flüsternde Warnung das der Fahrer die belauschen könnte.
      "Keine Sorge, wenn wir etwas Äußerst privates besprechen müssen...", begann er und setzte in Gedanken fort.
      >>...Können wir das Gespräch in Gedanken fortführen, sie müssen nur an das was Sie sagen wollen denken. Meine Fähigkeit betrifft nur uns beide. Ich kann auch Bilder zeugen wenn sie es sich Wünschen! Dinge die ich gesehen habe kann an ihnen weiter übertragen...das wie ein Film zu schauen oder...hmm eine Theater Vorführung? Ich glaube in ihrem Reich gab es keine Kinos... <<



      Sein Meister hatte wirklich viele Fragen auf einmal, zum Glück war die Fahrt länger so das genug Zeit blieb diese zu beantworten und zu besprechen.
      "Also Kiri hat mit mir seine Kunst in Aktion gezeigt! Ich hab es früher auch nur auf ein Smartphone gesehen als noch in besitzt von eines war, vielleicht können wir mal zusammen eines seiner Werke auf ihrem Smartphone anschauen.", schlug Noel mit einem unschuldigen Lächeln vor.
      >>In Übrigen ist sein Tarn Name hier Yuuto Kurai, bitte beherzigen Sie das, ihn auch mit den Namen in der Öffentlichkeit zu nennen sollten wir ihn zufällig Treffen. Er hat sich zusammen mit seinem Lakai eine sehr beeindruckende Tarnung aufgebaut innerhalb weniger Tagen! <<
      Dann setzte Noel wieder hörbar fort:
      "Durch ihn habe ich mich wieder einige Dinge von Früher erinnert, ich sehe jetzt vieles viel klarer! Ich kann Ihnen auch nur Empfehlen bei Zeit ein längeres Gespräch mit ihm zu suchen ...ich bin auf jedenfalls noch Motivierter als jemals zu vor."
      Er wusste wieder wer seine Familie war, sein Grund für denn er bei Lord Korbos als Lakai sich angewerbt hatte!
      Woher er seine Tarnung hatte...
      Endlich wusste er das er Wesels großen Wunsch erfüllte...Mit jeden weiteren Tag auf dieser Welt!



      >>Er möchte jeden von uns Helfen, seinen Nutzen zu finden, ich finde es wirklich großartig...So können wir Lord Korbos viel besser unterstützten!<<
      "Durch ihn seiner Hilfe wurde ich Lehrer an der Universität an der wir am ersten Tag waren, ich bin jetzt den Student sehr nahe und dadurch lernte ein hilfsbereiten Student kennen der uns ein großes Apartment bereit stellt bis wir was eigenes finden, versteht sich. Es ist nicht sehr groß, bietet aber deutlich mehr Luxus als andere Gewöhnliche Haushalte hier in der Stadt. "
      Ernster Blickte Noel nun zu seinem Meister schließlich war das mit der Tarnung doch wichtiger als man dachte sobald man ein größeres Kartenhaus errichtete.
      "Sie werden ein Anderen Job nach gehen ..."
      >>...Wie Sie selbst wissen besteht die Witch aus mehre Personen. Kiri hat sich an denn Feuerwächter und Wasserwächter gehängt, wir würden uns nur gegenseitig Blockieren wenn wir uns alle auf die selben Personen fokussieren, verstehen Sie? Wir haben seit kurzen auch ein weiteren Lakein des Lords hier in der Welt, er wurde euch noch nicht Vorgestellt und wie heute mitbekommen habe heftet er sich an den Lichtwächter...Somit bleiben der Erdwächter und der Windwächter...Damit Sie sich nicht komplett aus dem aus ziehen und unbrauchbar für Lord Korbos werden, erhalten wir die Chance uns aktuell auf denn Erdwächter zu konzentrieren...Die Lage kann sich jederzeit noch Ändern aber in Moment bietet sich uns dies am besten....Daher wird Ihr Beruf in Richtung Schauspiel gehen. Um jedoch effektiv und schnell Fuß in dieser Branche zu fassen brauchen sie Rollen und ein eindrucksvollen Künstlernamen, daher war der Vorschlag in ihrer Richtigen Gestalt hier zu erscheinen...Sie haben ein sehr bemerkenswertes Aussehen wie Sie bestimmt selbst festgestellt haben, locken Sie die Blicke der Menschen auf sich! Ohne dafür Magie benutzten zu müssen, damit haben Sie alle Voraussetzungen sehr Beliebt unter den Menschen hier zu werden und da der Erdwächter auch den Beruf Schauspieler praktiziert, ist es eine gute Chance nahe am Feind zu bleiben. Ich hab dem zu gestimmt weil ich in Sie, meinem Meister großes Talent erkenne und weiß das Sie das können...Anderen fehlt das Talent dafür. Ich selbst wäre als Schauspieler vollkommend unbegabt und dadurch das es sich hierbei um den Erdwächter geht erschließt sich aus ihrer Herkunft viele Vorteile.<<



      Als natürlich Noel merkte das er ein schwall an Wörter Gedanklich in denn Kopf seines Meisters hämmerte räusperte es sich unbemerkt. Er hoffte das ihn damit überforderte oder auf Missverständnis, er konnte noch nicht einschätzten wie sein meister tickte, alles was von ihm hatte waren ein paar Erinnerungen und eben die wenigen Dinge die er in der Zeit mit ihm erfuhr...Das wollte Noel aber schnell ändern schließlich wollte er mehr über ihn erfahren.
      ...Nein besser gesagt er MUSSTE mehr über ihn erfahren.
      So verschränkte er leicht seine Arme und Blickte zu ihm.

      Er sprach leiser:
      "Doch....Das ist alles nur ein gewillter Vorschlag, Sie sind immer noch derjenige der das letzte Wort hat, falls Sie eine andere Strategie verfolgen oder andersartig vorgehen wollen unterstützte ich Sie selbstverständlich."



      Auch wenn er als unter geordneter Lakai sowieso seine Pflicht ihm gegenüber hatte, wollte er es noch mal deutlich sagen....
      Nicht das es wirkte als würde er sein Meister nicht respektieren und ihn selbst herum schubsen als wäre ihm Anubis der unterordnete...Dem war leider nicht so, dass wusste Noel nur zu gute...Schließlich hatte er das Ritual des Lords nicht bestanden, sondern sein ihm jetzt neben ihm sitzender Meister...
      Mit diesem Schicksal fand sich der Musiklieber nun zurecht und würde daher sich trotzdem viel Mühe geben.
      Believe Me ~

    • Kiri Nisemono

      Es war klar zu erkennen, dass Harvey sich gerade spirituell mit dem Katzencafe verbunden fühlte Kiri nahm sogar an, dass Harvey viel mehr Katzen liebte, als er selbst. Sicherlich würde er auch über den Tod eines Tierchens weinen und 3 Nächte lang nicht schlafen können, wenn er eine starke Verbindung zu diesem hatte. Kiri hingegen fand die Katzen klug und zugleich mysteriös, es war schwer zu erkennen, was sie wirklich dachten. Sie waren interessant für ihn, er fand sie niedlich - doch hieß es nicht, das er für sie ein Herz hatte.

      Harvey lächelte munter auf, während Kiri begann sich an seinem japanischen Omelett zu ergötzen - wie schön, dass es manchmal so einfach war mit Harvey seine Laune auf Vordermann zu bringen. Bei der Frage ob sein Freund Katzenöhrchen haben wollte, kam es Kiri so vor als dachte er wirklich sehr tiefgründig darüber nach. Es war schon so ähnlich wie bei Lord Korbos, wenn er in einen seiner Flashbacks steckte als erlebte er den Krieg von Meridian vs. Erde erneut in seinem Kopf. Doch Harvey... hatte wohl ein paar wildere Gedanken, er grinste dabei so schwer.

      "Ähm..Hahah! F-findest du? Also...Intresse? Ja-Nein! Also...nicht das was dagegen hätte oder so...Aber bei den ganzen Katzen sieht vielleicht etwas Lächerlich aus...Auch wenn es total Putzig wäre...irgendwo...Hahah...!"

      Aha, er mochte also den Gedanken, wenn Menschen Katzenöhrchen besaßen? Bevor sie das Katzencafe verließen würde er garantiert 2 Paar kaufen. Wenn sie ihren Zweck erfüllten würde er sie einfach danach Zeth schenken und sagen, dass Sato Öhrchen liebte - was ja auch stimmte.

      Ob du auch auf Tentakelhaare stehen würdest?...



      "...He...~ ich glaube....Das ist keine Gute Idee, oh nein haha....~! Mhhmm...ja eine ganz ganz ganz schlechte Idee."



      Harvey sah aus als hätte er sich bereits eine neue Traumwelt erbaut, wann immer Harvey nicht zu ihm sah machte er ein heimliches Foto von ihm. Sein Gesicht war so albern gerötet, dass er diese Erinnerung unbedingt festfrieren wollte. Er freute sich auch so sehr über die Informationen der Katzen, als sei er in einem Paradis, wo er neu anfangen konnte. Kiri sah wie mehr Katzen sich zu Harvey gesellten, als erkannten sie die liebevolle Person in ihm. Selbst als eine Katze ihn eher Abneigung zeigte, umfasste es Harvey auf eine positive Seite - als konnte er bei diesen Tieren nur ein gutes Bild sehen.
      ...Ob Kiri es schaffte, dass Harvey ihn auch so sah? Wäre doch lustig, wenn er ihn all' seine schweren Begehungen verzeihen konnte, nur weil er in Yuuto einen guten jungen sah?

      "Die Katzen sind wirklich sehr süß... Süßer finde ich aber gerade dich, du müsstest gerade dein Strahlen im Gesicht sehen- wirklich wunderschön. Mit so vielen Katzen um dich herum wirkst du auch wie ein Teil von ihnen- als kannst du dich super gut in sie hineinversetzen und mit ihnen agieren."



      "Ich hoffe dir gefällt es genau so wie mir, falls du noch was bestellen möchtest sagt ruhig bescheid!"

      Obwohl Kiri mit seinem Omelette fertig war, verspürte er noch die tiefe Leere in seinem Magen - natürlich wollte er das Angebot annehmen. Jedoch konnte er natürlich nicht nur an das Essen denken, oder an diese Katzen. Sein Hauptaugenmerk war Harvey, weshalb er etwas anderes von ihm wollte.

      "Also...Vielleicht kommt es etwas zu früh aber...Möchte ich eher etwas anderes von dir...", kam es so nervös von Yuuto während seine Wangen kurz so rot wie Feuer wurden. Was könnte er nur wollen? Einen ersten, tiefen Kuss? Bei diesem Blick könnte es sogar eine Einladung zu einem Motel sein, auch wenn Kiri nicht mal wusste für was sie gut waren?

      "...Ich hoffe...ich übertreibe jetzt nicht aber möchte ich gerne fest an mir haben, verstehst du worauf ich hinaus will?"



      Als wäre es ihm peinlich stand er vom Tisch auf und ging dann auf Harvey zu um ihn etwas in sein Ohr hineinzuflüstern - wie ein Top-Secret-Geheimnis. Nah lagen die warmen Lippen an Harveys Ohrmuscheln, währende er eine Hand zärtlich an seiner Schultern setzte.

      "Wollen wir es probieren? Also jetzt? Ich denk die ganze Zeit darüber nach mit dir die Erfahrung zu machen - ich habe das Gefühl, als könnte es mit dir wirklich sich gut anfühlen."



      Dabei lächelte er Harvey so breit an, als machte ihn allein der Gedanke super glücklich und zugleich bereitete es ihn ein dickes Herzrasen. Für eine kleine Zeit sah er nur zu Harvey auf, um seine Reaktion genau einzuprägen - er ging davon aus, dass er verstand wovon er sprach. Sogleich erhob er sein Smartphone und zeigte auf den Bildschirm.

      "So mit den Katzen im Hintergrund könnte das unser erstes gemeinsames Foto werden...Wie findest du die Idee? Ich würde gerne dich auch sehen können, wenn wir voneinander getrennt sind."

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      Izarra K. & Mason Rose

      "...Hmpf, sie kommt später, sie muss noch eine größere Bestellung zu Ende vorbereiten bevor sie denn Laden schließen kann."

      Izarra fragte sich wirklich von was für einer Person sie gerade erzählten, die so von ihrem Exmann begehrt wurde, dass er...Feuerwerkskörper im Haus austestete? Er selbst kannte auch eine Lin, sie war die Chefin von einer berühmten Bäckerei, in der Izarra arbeiten konnte. Eine sehr taffe Frau, die zwar über ein Führungszeugnis hinwegsah, doch dir niemals eine Pause gab- denn auch sie war ein kompletter Workaholic.



      "Du weißt doch das Bruderherz probleme mit Keime hat! Ich hab ihn extra deswegen nicht abgeknutscht! Das ist sooo unfair!"

      Daraufhin verzog Mason nur augenrollend sein Gesicht, ohja - und wie er diesen kannte. Wenn er eins wusste von Tyler, dann begehrte er die tiefen Abgründe des Rose Emperiums, aber komischerweise nicht seinen Schwiegervater! Nach einer Weile verstand er ganz genau den Geschmack seines Bruders, es war diese verdammte Sam und sein eigener Bruder! ER liebte Simon so viel mehr als Mason.

      "Alles gut, Prinzessin. Ich habe meine Zunge in mir drin gelassen, außerdem - AUßERDEM...bin ich auch ein ganzer Rose. Ich zähle wohl auch zu dem Geschmack meines Sohnes - er ist einfach zu schüchtern um es zuzugeben.", prahlte er schulterzuckend und kratzte sich über sein Schlangentattoo, zumindest hoffte er nun auf kein Nein - er wollte nicht zerstört werden von der Ablehnung. Wenn Tyler auf Sam oder Simon stand konnte es Mason akzeptieren, solang er auch dann auf ihn stand! Nicht, weil er so eine Beziehung mit Tyler führen wollte - mehr wollte er einfach seine Anerkennung und die glorreiche Aufmerksamkeit. Er liebte Tyler über alles - weshalb er auch körperlich sein Charme zeigen würde, wenn nur das Tylers Liebe darstellte.

      "Außerdem ist seine Begleitung nur ein Freund, ich kenne Tyler Geschmack der Dödel ist nicht sein Typ."

      Giftig haschte sein Blick wieder nur zu Izarra, der mit der Gesamtsituation einfach nicht klarkam. Selbst die Beziehungen von den Rose empfand er als unheimlich schwer zu verstehen. Mit erhobenen Fäusten drohte er dem Musiklehrer, als wollte er gleich auf ihn losgehen - worauf Izarra nur die Tür im Auge behielt, er wollte eigentlich wirklich nicht durch einen Verrückten sterben.

      "Ich behalt dich im Auge, Sternenmann! Rhys hat mir gesagt, dass ich achten sollte, dass Tyler nicht noch tiefer auf die schiefe Bahn gelangt! Sicher wird mich Lin dann wieder lieben, wenn ich auch endlich Tylers Hochzeit plane! UND DAS WIRD SICHER KEIN OBDACHLOSER SEIN! Aber nur, weil Sam frei ist bekommst du den auch nicht...außer Simon stimmt zu...!"




      Doch direkt danach hielt er wieder die Klappe, weil er genau mit ansehen konnte wie Judiths Laune an seinem tollen Beschützerinstinkts ihres Vaters litt. Es war so schlimm, wenn sein Schmuckstück sauer auf ihn war - dabei wollte er nur das beste für seine Kinder!

      "Das mit den Schlangen war selbstverständlich ein scherz, oder Dad?"

      Mit ernstgesetzter Miene hob er seine Brille nach oben, die er vor Dramatik mal an- und dann wieder auszog. Seine Tochter musste ihn gut genug kennen, dass er es mehr als nur ernst meinte. Bestimmt versuchte einer der Schlangen ihn gerade zu betäuben während die andere ihr Maul ganz weit aufriss und mit seinen kleinen Beinchen begann.
      Doch...wie es aussah hatte Judith mehr ein Problem, damit als er je gedacht hatte. Empfand sie...etwa wirklich etwas für den Gartenzwerg? So ein Mist, wenn er ihn nun umbrachte würde er wohl den endgültigen Hass seiner Tochter zu spüren bekommen.
      Danach konnte er gleich mit Rhys Selbstmord begehen, nachdem sie es sich zu Tode besorgt hätten - der durch seine Überstunden immer mehr wie eine Leiche aussah und immer weniger es schaffte im Bett zu überleben.
      Kommentarlos blieb er still, als musste er ernsthaft seine Handlungen weiter überdenken...Diesem Eros blieben sicher noch 4 Minuten, bis er Schlangenfutter war.



      Izarra wünschte, dass er ein Filter in seinen Ohren besaß. Das schlimmste war wohl, dass sein innerlicher Lügendetektor bei Judith ohne Ende piepste, als sei er ein Feueralarm, der ihn von einem großen Feuer alarmieren wollte. Bei Mason hingegen sprang es nicht ein einziges Mal an, was ihn total beunruhigte, denn hieß es, dass all sein Geschwafel ernst gemeint war. Mehr und mehr versuchte er nicht darüber nachzudenken, als lernte er nur noch mehr, wie sehr er eigentlich den Drang hatte zu verschwinden.

      Plötzlich aber switchte das Thema um 180 Grad, so als gäbe es eine Programmunterbrechung in einer Comedy-Show. Judith erklärte Tyler, wie grässlich sie seine Haare fand und irgendwie...wollte sie auch seine Haare umstylen. Moment...mochte sie nicht seine Haare? Wieso wollte sie dann auch ihn verändern?

      "Und dein Lehrer-Freund darf auch gern! Ich kann aus seiner Punky Frisur ein NOCH viel schönere Frisur Zaubern! Dann seit ihr die schönsten auf meiner Verlobungsfeier!"

      Izarra hatte wirklich schon ein lebenslang diese gelblilanen Haare, er konnte sich gar nichts anderes vorstellen. Zuzugeben hatte er mal vor einigen Jahrzehnten seine Haare schwarz gefärbt, doch ... machte ihn plötzlich sein eigenes Aussehen total niedergeschlagen und depressiv. Dabei hatte er nur sie gefärbt, weil sein Ex-Freund von ihm auch mal ein Image-Wechsel sehen wollten- er sollte sich mehr seinen Vorlieben anpassen. Naja, die schwarzen Haare hielten ihn nicht davon ab zu gehen.



      "Ey eine Kostloses umstyling, klingt doch total cool oder? Komm Izarra das wird toll! Oder willst du bei..."
      "...Meinem Vater solange bleiben?"

      ...Kostenlos war natürlich der andere Seitensprung, auf den sich Izarra nur zu gern begab! Doch das, was ihn wirklich dazu überredete war die Anmerkung, dass er sonst alleine wäre mit diesem furchteinflößenden Mann! Niemals, das würde er doch keine weitere Sekunde überleben! Mit einem nervösen aber breiten Lächeln nickte er nur schnell den beiden Geschwistern zu, eigentlich war doch so ein kostenloses umstyling keine schlechte Idee?

      "Ach, wieso nicht? Ich sollte mich auch Mal auf etwas neues einlassen! Bin voll dabei,haha...ha...ha..."




      Plötzlich überraschte Tyler seinen Schwiegervater mit einem für ihn engelsgleichen Blick, den er schon lange nicht mehr bewundern konnte. Und dann...kam das Zweischönste Wort auf Erden (das erste war Lin).

      "Hör mal, Dad...ich freu mich tatsächlich auf die Verlobungsfeier von meiner Schwester also sei bitte nicht so streng zu ihrem Verlobten! Mam, wäre auch total enttäuscht wenn sie deswegen umsonst kommt, sie ist nicht so Fan von Trauerfesten."

      Dies brachte Mason förmlich zum Schwitzen, natürlich wollte er niemanden enttäuschen! Besonders nicht Lin! Stimmt, sie mochte keins seiner Trauerfesten, wann immer er jemanden abmurkste! Sie fand es total scheußlich, wie konnte Mason es nur vergessen!
      Da er das Kratzen nicht mehr wegen dem blöden Fummel an Stoff aushielt und Eros nur noch eine Minute zu Leben hatte begab er sich eifrig wieder zur Treppe nach oben.

      "Wie konnte ich das nur vergessen?! Lin wird sicher dann wieder mich blockieren! Das darf ich nicht zulassen! Bin gleich wieder da - ich hol den Obdachlosen schnell aus dem Bauch von Marvin raus!"



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      Cabriel Valentine

      Ihm kam es wirklich so vor, als wurde Wyatts Laune durch die Begegnung mit einem Fan wieder umgekrempelt, während seine eigene darunter litt. Er konnte es einfach nicht so entspannt sehen wie der Schauspieler, er wusste genau zu was Besessene fähig waren. Und was brachte es Wyatt, wenn durch ihn seine Karriere schaden nahm?

      "Natürlich! Ich bin ehrlich zu meinen Fans, schließlich ist es gang und gebe mich Live zu zeigen oder mit Fotos...Ich möchte nicht gezwungen sein dich verstecken zu müssen oder irgendwo auszuschneiden, du bist jetzt Teil von meinen Leben und das dürfen meine Fans auch gern sehen! So wie ich sie glücklich machen möchte, so wollen auch sie mich Glücklich sehen, daher bin ich überzeugt das sich auch einige Fans darüber freuen werden! "

      Ehrlichkeit - Ein Wort, dass Wyatt wohl auch gerne in seinen eigenen Farben untermalte. Es war das erste Mal, dass er jemanden berühmtes so reden gehört hatte. Normalerweise achteten Stars darauf ihr Privatleben mit ihrer Showbusiness komplett zu unterteilen, damit sie halbwegs ein normales Leben hinter den Kulissen führen konnten. Auch Sam spiegelte genau das, was Fans in ihn sehen wollten, doch dachte er nicht Mal im geringsten daran etwas zu veröffentlichen, was zwar zu seinem Privatleben gehörte aber ihn schwächen könnte. Fans wollten einen nur glücklich sehen, wenn man die Rolle des Idols niemals ablegte. Genau, weil dies Wyatt immerzu machte, sah er wohl die Gefahr nicht, wenn die Fans ihre Freude in Hass umwandeln würden.



      "Außerdem, wenn jemand dich als Hindernis sieht, heißt es doch nur das man ihn dir was Besonderes erkennt...Ich erlebe eher selten das Fans von mir eifersüchtig auf meine Partner oder Partnerin sind weil schon abzusehen ist das nicht lange hält."

      ...Waren seine Fans auf das Liebesunglück von Wyatt scharf? Das klang nicht wirklich nach einer schönen Freude, mehr hatten sie wohl nichts dagegen, dass Wyatt eine Trennung nach der anderen durchmachen musste. Für Cabriel war eine Trennung mehr als nur schrecklich, er wollte bei seinen Bindungspersonen am liebsten angekettet sein, damit sie ihn nicht von ihm loslösten. Allein zu sein war einfach auf Dauer viel zu hart im Leben, besonders wenn man nur dazu imstande war anderen Probleme zu bereiten.
      Auch, wenn er in dieser Information mehr verstand, dass seine und Wyatts Beziehung vielleicht keine 10 Jahre hielt wie bei Sam...sondern er sich eher um jede einzelne Woche glücklich schätzen sollte...kam ihn der kurze Gedanke, was wohl wäre, wenn sie es schaffen würden ihre Beziehung zu vertiefen?
      Egal wie, am Ende würde wohl Cabriel von Wyatts Seite beseitigt werden. Entweder es wären die hasserfüllten Fans, die genau ihre Kritik an der Beziehung demonstrierten...oder es wäre Sam bzw. Tyler, der sich die Scharade des Pärchens nicht länger mit ansehen konnte. Tyler wartete sicher nur auf den Moment, wo er in Cabriel eine schärfere Bedrohung sah, um ihn wie die Hunde von Wyatt zu beseitigen.



      Wyatt würde dann mit Sicherheit schaffen einfach weiterzuziehen und nicht mehr an Cabriel zu denken. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ihre kaum angefangene Beziehung zu Ende war. So hoffte er wenigstens das bestmögliche an dieser herausholen zu können, nicht nur für ihn selbst, sondern auch für Wyatt. Hinzugenommen von dem eigentlichen Ziel die Welt des Schauspielers zu erblicken, wollte er sich aufrichtig in Wyatt verlieben, um dann zerstörerisch zum Abschluss sein Herz gebrochen zu bekommen.

      "Sollte jemand von meinen Fans was speziell gegen dich haben, dann kann es kein richtiger Fan sein, schließlich gehörst du zu mir weil ich es so möchte, es wäre einfach nur fies meine Entscheidung zu hinterfragen. Ich hab schließlich genug Liebe für alle ♥️ Da muss sich niemand benachteiligt fühlen. Du machst dir zu viele Gedanken."

      Diese Worte überraschten doch wieder den Jurastudenten, denn zerbrach es immer seinen Gedankengang wie Wyatt wirklich zu ihm stand. Es war wie eine Patrone, die mit voller Wucht in ihn hindurchdrang, auch wenn für Wyatt die Aussage vielleicht nichts besonderes war. Allein zu hören, dass er zu Wyatt gehörte, weil er es so wollte hinterließ ein kleines Kribbeln an seiner Brust. Selbst, wenn er nur temporär zu Wyatts Besitz gehörte, machte es ihn wirklich...glücklich, sodass selbst seine Wangen in einem blassen - fast unbemerkten rosa erschienen.
      Vielleicht...hatte Wyatt ja recht und er wurde einfach zu paranoid? Wyatt hatte seine Fans wohl im Griff - wäre es da nicht falsch von ihm an seinen Worten zu zweifeln? Gewiss würde er immer noch daran denken, dass er Wyatt nur Probleme machte - doch konnte es wohl nicht schaden ein wenig neutraler an die Sache heranzugehen? Es war ja ... noch nichts wirkliches vorgefallen.

      "Du hast wohl recht, tut mir Leid...Uhm...Du kennst deine Fans am besten. Ich versuche da entspannter zu sein..."



      "Und jetzt bin ich dran! Täubchen~"

      Plötzlich aber hatte er den Löffel in der Hand, denn wollte wohl Wyatt nun, dass er ihn fütterte- worauf er skeptisch das Besteck ansah. Er hatte noch nie jemanden gefüttert, normalerweise fanden es seine Freunde erniedrigend und albern. Tiere fütterte man, aber Erwachsene waren sehr wohl in der Lage alleine zu essen. Er würde es sich dennoch merken, dass Wyatt es wohl mochte gefüttert zu werden, auch wenn er in der Hierarchie viel höher stand als so manch' andere, für Cabriel zumindest.

      "Aber ich gebe zu das ist das erste mal das ich mit jemand ein Date habe der mit mir noch keine Filme zusammen gedreht habe. Das ist Spannend oder? Wir müssen uns nicht darum streiten in welches Ferienhaus wir gehen oder welche Bodyguards einem Lieber währe... "

      Er wusste nicht, ob es spannend war, immerhin war er noch nie ein berühmter Mann gewesen. Cabriel hatte Pech, wenn er zu viel auffiel, doch meiste Zeit war er wie unsichtbar für andere. Immer wieder konnte er nur auf die Erfahrung mit Sam zurückgreifen - und hier war die Regel so: Alles gehörte Samuel Rose, weshalb es nie zu Konflikten kommen könnte. Auch würde er Wyatt alles geben, dazu war er bereit - er brauchte nichts als Wyatt selbst.

      Cabriel wusste nicht genau, was er dazu erwidern konnte, er war einfach schlecht im Smalltalk, wenn er...er selbst sein musste. So hob er leicht angespannt den Löffel mit einer Ladung Eis an und führte ihn so sorgfältig wie möglich in Wyatts Mund. Erfolgreich senkte er seine Schultern, es wäre mehr als nur unangenehm gewesen, wenn das Besteck aus Versehen in sein Augen gegangen wäre. Sogleich sah er es als seine Aufgabe Wyatt weiter zu füttern, wann immer Wyatts Mund leer war stopfte er Eis hinein, so als wollte er ihn am Sprechen hindern.
      Doch dann fiel sein Blick auf seinen Rucksack, in dem sich...das Souvenir von Kiri Nisemono befand. Es wäre wohl höchst dämlich von Cabriel diese Chance nicht zu nutzen.

      "Wyatt...", fing er wieder an zu sprechen und zog den Löffel wieder an sich. "Willst du mit mir ein Spiel spielen?"

      Diesbezüglich löffelte er nun weiter an dem Eisbecher, während er ausdruckslos zu dem Schauspieler sah. "Du schließt deine Augen und versuchst zu erraten nach was es schmeckt...Immerhin bist du derjenige, der immer so vom Essen schwärmte, als wärest du ein Gourmet-Koch. Ich würde deine Stärken gerne näher kennenlernen - aber vielleicht kannst du wie ich nicht mal salzige Pfannkuchen von süßen Erdbeereis unterscheiden. Das hieße nur, dass wir beide wohl oder übel irgendwann an einer Portion Rattengift sterben würden, wenn beide so eine raue Zunge haben...Wenn du an meiner Seite Zeit verbringen willst, musst du dich auf giftige Produkte einstellen- Sams Fans sind nämlich ganz anders als deine."

      Nach den übertrieben Worten schaufelte er das Eis in Wyatt hinein, als wollte er ihm wirklich Hirnfrost zum ersten Date schenken. Immer wieder fragte er Wyatt nach was es schmeckte und versuchte zumindest von der Farbe zu erraten, ob es richtig oder falsch sein könnte. Mit großer Zuversicht holte er die Schatulle heraus, in der das Souvenir gefangen worden war. Zum ersten Mal öffnete er sie und...hatte nicht damit geschätzt, dass diese lila Kreatur ohne zu zögern am Löffel vorbeiflog und direkt sich in Wyatts Mund wand.




      So als hätte sich Wyatt stark verschluckt fing dieser an zu Husten und zu röcheln. Gestresst verfror Cabriel seine Haltung, er hätte eigentlich damit rechnen müssen. Brachte er gerade Wyatt um?

      "Alles...okay? Ich glaub das war gerade ein Insekt...", log er nervös und stand sofort vom Platz auf, um zu Wyatts Seite zu weichen. So stark wie er nur konnte klopfte er ihn an den Rücken, er hoffte das er es richtig gemacht hatte? Wäre zu doof, wenn er nun den Löffel abgab, dann wäre die WITCH-Sache endgültig für ihn vorbei.

      "G-gehts wieder? Brauchst du Luft?", fragte er unbeholfen nach, obwohl er eigentlich genau wusste was er tun könnte - er hatte nur Sorge, weil das Ding in Wyatt irgendwie lebendig war und komische Gefühle auslösen konnte.



      "Warte... ich helfe dir."
      Fortan nahm er Wyatts Gesicht in seine Hände und drückte leicht seine Lippen gegen ihn. Wie eine frische Prise pustete er in Wyatt Luft hinein - damit seine Luftröhre sich freier und unbefangener anfühlte. Von weiten sah es so aus als würde Cabriel seinen Freund tief liebkosen, dessen Gesicht er so fest in Griff hatte, als hing davon ein Leben ab. Erst als er merkte, dass es Wyatt besser ging löste er sich wieder von ihm und sah leicht besorgt zu Wyatt.

      "Tut mir Leid...Das ich so schlecht in füttern bin..."
      , gab sich Cabriel selbst die Schuld, der eigentlich Wyatt nicht wieder eine stickige Erfahrung bereiten wollte. Cabriel bekam ein tief in sich hineingrollendes - schlechtes Gewissen. Was er wohl Wyatt mit diesem Ding antat? Zählte er jetzt als ein Verräter, weil er einem angeblichen Schurken half? Sein Fehlerverhalten fraß ihn von innen auf, auch wenn es nur zu ihrem eigenen besten war. Jetzt gab es kein zurück mehr.

      "Sollen wir...bezahlen und dann zum Schwanensee? Zur Entschädigung trage ich gerne deine Tasche...sie stört dich sicher. Möchtest du noch etwas zum Trinken, ich kann an der Theke eine Flasche kaufen, damit du etwas für unterwegs hast? Willst du nach der Bootsfahrt einkaufen- die Taschen schaffe ich auch noch? Was du möchtest, Wyatt..."

      Für ihn war es so, als hatte er eine potentielle Route freigeschaltet, wo der Schauspieler mit den positiven Gedanken Schaden erleiden konnte. Zumindest jetzt...wollte er es wieder gut machen, auch Wyatt von nichts wusste. So reichte er Wyatt zuerst eine Serviette und dann seine Hand, als wartete er nur auf sein Kommando.

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      Anubis

      "Sie können sich immer auf mich verlassen."

      Ob das so stimmte bezweifelte Anubis stark, denn nur weil sie aneinander verbunden waren, bedeutete noch lange keine Treue. Seit dem Trainingskampf in Lord Korbos Schloss verstand er zumindest, wie sehr er Anubis Platz haben wollte. Wenn sich irgendwann die Möglichkeit ergab, würde er sie sich definitiv ergreifen. Diese Erkenntnis nahm ihn zwar Anubis nicht übel, jedoch zeigte es ihm, dass er mit seinen Karten nicht offen spielen sollte. Doch zu diesem Zeitpunkt konnte die Situation nicht verändert werden, weshalb er Apollo genau zu hören wollte und wissen wollte, wieso er ausgerechnet von Kiri so beeindruckt war.
      Auch, wenn es ziemlich offensichtlich war, kam ihn das Gespräch in Gedanken weiterzuführen gar nicht in den Sinn. So blieb alles im geheimen vor zwielichtigen Personen.

      Wie den Teufel an die Wand gemalt, ratterte Apollo genau das über Kiri durch, was er gar nicht wissen wollte. Anubis hatte Interesse in den Aktionen - doch...was hatte seine Kunst damit zu tun? Er wollte definitiv nichts von ihm auf seinen Smartphone schauen, es fühlte sich dann irgendwie wie ein Fluch, den er sich persönlich befestigte. So merkte er sich von den vorhandenen Informationen nur, dass er in menschlicher Kleidung Yuuto Kurai hieß, auch wenn er sich fragte wie es dieser Kerl bitte schaffte, die Erinnerungen bei Apollo auszulösen? Bestand Apollos Motivation mehr den dunklen Herrscher stärker zu unterstützen, oder gingen seine egoistischen Ziele in die Höhe?

      "Durch ihn seiner Hilfe wurde ich Lehrer an der Universität an der wir am ersten Tag waren, ich bin jetzt den Student sehr nahe und dadurch lernte ein hilfsbereiten Student kennen der uns ein großes Apartment bereit stellt bis wir was eigenes finden, versteht sich. Es ist nicht sehr groß, bietet aber deutlich mehr Luxus als andere Gewöhnliche Haushalte hier in der Stadt. "

      Anubis versuchte sich ein großes Apartment auszumalen, dass nur von zweiter Klasse war. Waren Studenten wohlhabende Leute auf der Erde? Besaßen sie auch prächtige Tiere? Oder waren sie eher Bauern auf der das höhere Volk herumtrat?
      Er begriff es nicht wirklich wie schnell Apollo ein Unterschlupf finden konnte - nur aufgrund Nettigkeit? Der Student verlangte doch sicherlich etwas dafür... Nichtsdestotrotz war es ein Deal, den man nicht abschlagen konnte. Wenn das Apartment mindestens eine schöne Oase hatte und einen leeren Raum für seine Magietränke, wäre er mehr als nur zufrieden.



      Weiter im Text machte Apollo gar keine Pause, mit dicken Wörtern in seine Gedanken einzudringen. Er zeigte gar keine Gnade, weshalb Anubis gestresst die Augen verschmälerte um sich nur auf seine Stimme zu konzentrieren. Konnte er nicht eine Pause machen? Es war total anstrengend, er war doch nicht im Unterricht.

      "Damit Sie sich nicht komplett aus dem aus ziehen und unbrauchbar für Lord Korbos werden, erhalten wir die Chance uns aktuell auf denn Erdwächter zu konzentrieren..."

      Hmm, für den Lord unbrauchbar werden - das hatte dieser feinsinnige Herr eines Königs bereits öfters wiederholt. Er würde explizit auf die Handlungen seiner Lakaien achten und alles ausmerzen, was ihn nicht mal ein Staubkorn wert wäre. Anubis wusste, dass er an der Schwelle stand und obwohl er wirklich den König keineswegs ausstehen konnte, hatte er keine Wahl als sich zu bemühen. Ramses wollte, dass er an Lord Korbos Seite war, damit er Ramses Ziel näher kam. Er sollte wohl wirklich seine Brauchbarkeit demonstrieren, auch wenn es hieße für einen Mann zu arbeiten, der sicher keine Seele in sich besaß.
      Doch sollte er sich auf den Erdwächter konzentrieren? So als Informationen Beschaffung oder diente dies als Angriff, um die Witch zu separieren.
      Sein Beruf hatte also etwas mit Schauspiel zu tun - doch irgendwie wurde er darauf nicht schlau? Auch in seinem Land gab es Theaterauftritte und als Prinz eines Palastes war es nur gegeben schauspielerisches Talent zu besitzen, um das Volk nicht zu entzürnen bzw. zu beunruhigen.



      Ich hab dem zu gestimmt weil ich in Sie, meinem Meister großes Talent erkenne und weiß das Sie das können...Anderen fehlt das Talent dafür.

      Also hatte er ohne seine Erlaubnis zugestimmt, weil er dachte Anubis würde es schon schaffen? Angeblich kannte Apollo ihn aufgrund seiner Erinnerungen gut genug - vielleicht sah er darin wirklich eine Stärke. Die Skepsis war dennoch in Anubis Augen zu sehen, die Vorteile müsste er erst wirklich live sehen, bevor er diesem Aspekt wirklich zustimmen konnte.

      "Doch....Das ist alles nur ein gewillter Vorschlag, Sie sind immer noch derjenige der das letzte Wort hat, falls Sie eine andere Strategie verfolgen oder andersartig vorgehen wollen unterstützte ich Sie selbstverständlich."

      "Aha...Zugegeben - Es klingt nach einer wirklichen Vereinfachung für unsere Aufgabe - fast schon zu schön um wahr zu sein. Genau deshalb werde ich mich auf das Angebot einlassen...Wenn ich aber in der Realität keine Vorteile erkenne..."


      >>...meine Tarnung auffliegen zu lassen, mein schauspielerisches Talent in Frage zu stellen, bei einem Fremden - der sicher nichts mit Lord Korbos zu tun hat zu leben und...Kiri so zu vertrauen<<



      "...Werde ich mir etwas anderes überlegen - Es passt nämlich nicht zu mir einfach nach den Vorstellungen anderer zu tanzen. Mir ist und bleibt mein eigenes Ziel wichtiger, als von allen anderen- selbst von Lord Korbos."

      Anubis sprach sofort Klartext mit Apollo, da war es ihm egal wie viele Komplimente er ihm auch reichte. Als Prinz bekam er die wie tägliches Brot - er kannte seine Stärken und Schwächen, dachte er zumindest. Auch seine Herkunft war für ihn schon früher wirklich ein Vorteil - allein sein Aussehen vom königlichen Blut zog das Volk praktisch an ihm zu dienen. Vielleicht...war es hier ja auch so? Hatte die Erde auch Palaste? Ihn fiel nämlich schon das letzte Mal auf, dass niemand so gekleidet war wie er - eventuell sahen auch in der Erde so besondere Menschen aus?

      Nach den 30ten Bild mit ihm selbst und Anubis legte er sein Handy in seine Jacke hinein, er war wirklich sehr zufrieden mit sich selbst wie schnell er die absurden Techniken begriff. Weitaus sah er aus dem Autofenster, dabei versuchte er noch einmal das Gesprochene von Apollo abzuspeichern.

      "Das heißt also, dass wir unser Schlafplatz mit einem Studenten teilen werden. Ich hoffe doch, dass er an die Privatsphäre denkt - ungern möchte ich am Morgen mit einem fremden Gesicht in der Nähe von mir aufwachen. Anders hat Ramses keine Chance mehr zu kommen, dabei muss ich an ihm trainieren."



      >>Hast du an ein Einweihungsgeschenk gedacht, für die Gastfreundschaft? Du kennst dich doch mehr aus...Wo gibt es hier die schönsten Tiere? Lord Korbos sah irgendwie wenig begeistert aus.<<
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Harvey Bell

      Es war schon immer gewesen das sich Harvey zu Katzen angezogen fühlte und diese auch zu ihm.
      Er wusste nicht woran es lag, an ihrer Art die ihn so an sich zog oder das einfach für ihre weiche Seite schwärmte aber auch ihre Kratziges Verhalten war für Harvey so liebenswert.
      Auch wenn viele zu ihm meinten er währe sicherlich eher der Hunde Typ. Doch fand Harvey nicht das der eigene Charakter wirklich schlaggebend dafür ist welches Tier man am meisten mochte.
      Von Rachel wusste er das sie eher der Hunde Typ war, sie ihr waren Tiere lieber die auf Kommando hören konnten und einem Treue zeigten. Vielleicht war es ja doch zum Teil mit Charakterlich mit Einfluss darauf welche Tiere man mochte.
      Daraufhin fragte sich Harvey auch ob Yuuto außer Katzen noch Andere Tiere bevorzugte und vielleicht etwas über ihn aussagte?

      "Die Katzen sind wirklich sehr süß... Süßer finde ich aber gerade dich, du müsstest gerade dein Strahlen im Gesicht sehen- wirklich wunderschön. Mit so vielen Katzen um dich herum wirkst du auch wie ein Teil von ihnen- als kannst du dich super gut in sie hineinversetzen und mit ihnen agieren."



      Die Worte von Yuuto erwärmte Harvey Herz, es war wirklich süß von ihm das zu sagen. "Hach...Bestimmt haftet an mir nur ein Duft denn sie gerne mögen.", gab Harvey bescheiden wider ab. Es war nicht so als wäre er ein Katzen-Flüsterer oder dergleichen.
      "Also...Vielleicht kommt es etwas zu früh aber...Möchte ich eher etwas anderes von dir..."
      Weil der klang von Yuutos Stimme so nervös klang löste Harvey sogleich überrascht denn Blick von den Kätzchen. Yuuzto wollte etwas Anderes von ihm...?
      Obwohl Harvey nicht mehrdeutig denken wollte wie ein Lustmolch konnte er nicht Anderes als bei dem erröteten Gesicht von Yuuto genau über etwas zu denken das total auf die gewählten Worte passten!
      Fühlte sich Harvey wirklich schon bereit dazu? Sie beide waren erst heute offiziell zusammen und...Heute war so einiges passiert, bei sowas wollte er sich voll und ganz auf Yuuto konzentrieren!

      "...Ich hoffe...ich übertreibe jetzt nicht aber möchte ich gerne fest an mir haben, verstehst du worauf ich hinaus will?"
      Nun war mitterweile auch Harvey deutlich die hitzige Röte ins Gesicht gestiegen und nervös sah er zur Seite.
      "Ähm...J..Ja ich denke schon...Mir geht es ja auch Ähnlich wie dir..."



      Er wollte ihn schließlich auch fest an sich haben...War das Verrückt? Ansowas Körperlich zu denken wenn man heute fast gegen sein Willen geschändet wurde und er so oft gekommen war in dieser Traumwelt das nicht mal wusste wie oft...Aber mit Yuuto war es etwas ganz Anderes! es ging mehr um Gefühle und...Das vertrauen zueinander...Das Band zwischen ihnen zu stärken!

      "Wollen wir es probieren? Also jetzt? Ich denk die ganze Zeit darüber nach mit dir die Erfahrung zu machen - ich habe das Gefühl, als könnte es mit dir wirklich sich gut anfühlen."

      Beinahe hätte Harvey erschrocken gehustet, da er sich an der Luft verschluckt unddas Ohr in das Yuuto hinein geflüstert hatte pulsierte vor Hitze.
      Jetzt gleich?! Er dachte die GANZE Zeit darüber nach?! Er hatte von sich selbst schon als Perversen Spinner gedacht aber Yuuto schien da nicht anderes zu gehen! Gerade wünschte sich Harvey er könnte auch Yuuto so gut wie die Katzen verstehen, immer wieder überraschte ihn sein Freund mit neuen Klopsen.
      "Uhhhmm! Das kommt so plötzlich...!", begann Harvey nervöser werden das er nicht danach wirken wollte das ihn sein Verlangen abschreckte aber wenn Yuuto das wirklich wollte konnte er dem nicht lange stand halten! In seinem Kopf drehte sich alles, sie musste vorher aber unbedingt ein paar Sachen kaufen, er würde unbedingt ihr erstes mal so besonderes und schmerzfrei wie möglich machen wollen!

      "So mit den Katzen im Hintergrund könnte das unser erstes gemeinsames Foto werden...Wie findest du die Idee? Ich würde gerne dich auch sehen können, wenn wir voneinander getrennt sind."
      . . .
      "Häh...?", konnte sich Harvey nicht verkneifen als Yuuto weiter sprach und sein Smartphone zeigte.
      Ooooohhhh Gooooootttt ....~
      DAS meinte also Yuuto....Am liebsten wäre Harvey im Boden versunken. Jetzt war er doch der Perverse Lustmolch!!
      "Also...", begann Harvey sich Zeit zu verschaffen da er erst einmal sein Kopf wieder komplett leeren musste, um sich Seelisch auf die Sache mit dem Foto zu fokussieren.



      Für Harvey waren Fotos bis her immer eher etwas Negatives gewesen...An seine verstorbene Mutter zu denken oder daran wie wütend sein Vater auf ihn wurde wenn er Fotos von ihm fand wo sich Harvey gerade geprügelt hatte, oft sah es dann auf den Fotos ganz anderes aus wie die wahre Situation gewesen war...
      Auch mit Rachel zusammen fühlten sich Fotos so gezwungen an...
      Er hatte wirklich begonnen, es zu verabscheuen...Obwohl das eigentliche Fotos machen nie Grund legend schuld an denn Dingen hatten die Harvey darunter leiden musste.
      Doch wenn Harvey das breite Lächeln von Yuuto sah...verschwanden alle diese Negativen Gedanken...
      "Das würde dich wohl wirklich Glücklich machen oder?"



      Er wusste die Antwort auf die Frage schon doch merkte Harvey selbst wie in ihm ein kleines Fünkchen von Freude aufkam.
      Zwar hätte er nie erwartet das ihr gemeinsames Foto sobald kommen würde aber allein sich daran zu erinnern das Yuuto sich eigentlich selbst auch kaum Fotografierte...Das machte denn Moment wirklich besonderes weswegen Harvey einverstanden nickte.
      "Ja mir gefällt die Idee, machen wir ein Foto."
      Auch wenn sie in der selben Stadt Lebten und zur der gleichen Uni gingen, brauchte sich Yuuto eigentlich keine Gedanken darüber zu machen das zu lange oder weit voneinander getrennt sein würden. Dennoch fühlte sich der Gedanke gut an, wenn er wusste das Yuuto an ihm dachte selbst wenn sie gerade nicht zusammen waren.
      So stellte sich Harvey mit Yuuto in eine gute Position damit sie beide gut aufs Bild passten und auch einige der Katzen im Hintergrund zu sehen waren.



      Auch wenn es eine weile her war, fühlte sich das Foto mit Yuuto wirklich zwanglos an, er schaffte es auch ehrlich auf denn Bild breit zu Lächeln ohne das dafür Kraft aufbringen musste.
      "Ist das Foto so in Ordnung?", fragte er sogleich nach. Er wollte das Yuuto sich über das Foto sich freuen konnte, falls es nicht gut geworden war würde Harvey keine Mühen scheuen solange mit ihm Fotos zu machen bis das Richtige dabei war!

      __________________________________

      Judith Rose & Tyler Wang-Chi
      [Lin Wang-Chi]

      "Alles gut, Prinzessin. Ich habe meine Zunge in mir drin gelassen, außerdem - AUßERDEM...bin ich auch ein ganzer Rose. Ich zähle wohl auch zu dem Geschmack meines Sohnes - er ist einfach zu schüchtern um es zuzugeben."
      Wie schon früher sagte Mason Dinge die Tyler am liebste wieder für immer vergessen wollte. Es war nicht so das jeder mit denn Familien Namen Rose direkt in Tylers Attraktivitäts-Skalar nach Oben bewegte.
      Auch wenn Mason der Ältere Sohn des Rose Emporium ist, war für Tyler immer noch Simon mehr Rose als er...
      Diese Meinung würde sich bei Tyler wohl nie Ändern, selbst wenn er irgendwann Mason in einem teuren Senioren Heim besuchen würde.
      Später würde er sich daher trotzdem gründlich den Mund auswaschen!
      Weswegen heute mal darüber schweigt und sich Mason weiter diese Lüge einredete das Tyler ihn zu seinem Geschmack dazu zählte.

      "Ich behalt dich im Auge, Sternenmann! Rhys hat mir gesagt, dass ich achten sollte, dass Tyler nicht noch tiefer auf die schiefe Bahn gelangt! Sicher wird mich Lin dann wieder lieben, wenn ich auch endlich Tylers Hochzeit plane! UND DAS WIRD SICHER KEIN OBDACHLOSER SEIN! Aber nur, weil Sam frei ist bekommst du den auch nicht...außer Simon stimmt zu...!"

      Judith fand das ihr Vater wirklich endlich mit Rhys ernst machen sollte! In Ihren Augen was er viel besser als ihre Mutter Lin! Es war bestimmt cool ein Arzt als Stiefvater zu haben!
      "Mein kleiner Bruder ist noch zu Unschuldig um zu Heiraten.", schmunzelte sie vor sich hin. Was Tyler nur etwas mit denn Augenrollen ließ, er hatte sicher mehr Sexuelle Erfahrungen als Judith die jeden schon vergraulte bevor es überhaupt Körperlich werden konnte...!
      Selbst Masochisten waren von ihrer Art verstört...
      "Seien wir nicht Albern, Dad...Simon würde einer Heirat zwischen Sam und Tyler nie zustimmen."



      Auch wenn Tyler die Worte beleidigen sollte, war er auch zum Teil froh?
      Er war vermutlich noch viel zu unreif für eine Ehe...Besonderes wenn es Samuel betraf, dass würde ihre gerade schon so komplizierte Beziehung nur weiter ins Unglück stürzen.
      Tyler wollte am Ende nicht wirklich schuld an Sams ableben haben auch wenn Samuel gewiss das Gegenteil behaupten würde. Allein das machte es schon Kompliziert genug.
      Das einzige das Tyler gerade hoffte das Izarra das ganze als Scherz abtat...Er musste ja nicht unbedingt tiefer in diese Seite der Familie eintauchen.

      "Ach, wieso nicht? Ich sollte mich auch Mal auf etwas neues einlassen! Bin voll dabei,haha...ha...ha..."

      Zur Tylers freude stimmte Izarra zu, auch wenn in Grunde auch nicht viele Optionen offen hatte. Zwar wusste Tyler selbst es war nicht gerade die Nette-Art aber Izarra durfte sich später zu Belohnung denn Bauch vollstopfen!
      Und bestimmt konnte er davon einiges mit nach Hause nehmen, so penibel die hohen kreise auf eine Guter Figur achteten war sicherlich nur der Wang-Chi Familien Teil die sich die Bäuche vollstopften.

      "Wie konnte ich das nur vergessen?! Lin wird sicher dann wieder mich blockieren! Das darf ich nicht zulassen! Bin gleich wieder da - ich hol den Obdachlosen schnell aus dem Bauch von Marvin raus!"
      Wie zu erwarten dachte Mason nicht viel über die folgen seiner Taten nach, er bezweifelte das jemals wieder was zwischen seiner und Mason funktionieren würde. Dazu war aber auch der Groll seiner Mutter der Rose gegenüber zu groß als das sie sich wieder auf Mason einlassen würde....Es wunderte ihn sowieso wie es überhaupt dazu gekommen war das Judith entstanden ist.
      Doch so hatten sie vorerst Ruhe bis Mason den Armen Verlobten von Judith wieder hergerichtet hatte.
      "Na dann auf gehts, bevor die Gäste kommen."



      Im Zimmer von Judith erwartete sie diesmal weniger Chaoes als das es Tyler erwartet hätte, auch wenn sie noch immer viel zu viel Kram besaß der mehr als nur Unnötig und nutzlos war. Ob ihr Verlobter dazu beigesteuert hatte hier mal Aufzuräumen? Bei den Selfies die Judith ihm immer mal schickte war der Hintergrund immer unaufgeräumt gewesen. Ob es das war von dem Izarra gesprochen hatte? Das man sein Leben für die Person die man Liebte Ändert?
      Er fragte sich ob das bei ihm irgendwann auch der Fall sein würde...
      "Was gaffst du so, Tyler?", fragte Judith sogleich als ihr auffiel wie sich Tyler umschaute.
      "Hach, nichts, nichts...Ich finds nur toll wie du dein Zimmer gestaltet hast."
      Judith die alles für die beide rauskramte das zum Färben und um stylen ihrer Haare brauchte gab ein leicht müdes seufzten von sich:
      "ich bin nur froh das meine Sache noch finde, mein Verlobter ist echt schräg...Meint er wollte mir ein gefallen tun, anstatt mit mir in einem Bett zu schlafen räumt er die ganze Nacht auf.", beschwerte sie sich darüber als währe es ein großes verbrechen. "Echt unnötig, dafür haben wir doch schließlich Personal!"



      Tyler kannte seine Halbschwester mittlerweile zu gut um zu wissen das es ihr eigentlich bei dieser ganzen Veranstaltung nicht um die Verlobung selbst ging...
      Er nahm mit Izarra auf zwei freien Stühlen platz als doch mal die Frage stellte:
      "Sag mal, wozu eigentlich die Verlobungsfeier? So wie dich kenne würdest du einfach Heiraten weil du es so willst, selbst wenn es dann in Last Vegas gewesen wäre.", harkte daher nach und als Judith anfing zu grinsen überkam ihn kein gutes Gefühl.
      "Das, wird eine kleine Überraschung! Ich hab ein besonderen Gast eingeladen, Mutter wird Augen machen! Allein das ist mir die ganze Arbeit Wert und jetzt haltet ihr beiden besser Still, sonst schneid ich euch versehentlich noch ein Ohr ab!"



      Und diese Worte meinte sie vollkommend ernst...!!
      Obwohl Tyler dachte das währe der Perfekte Moment sie noch weiter ausquetschen oder zumindest mehr über den Verlobten zu erfahren, drehte Judith bei Style eine Hartrocker Band Playliste auf vollste Lautstärke. Sie meint konnte sie damit besser konzentrieren...Tyler hoffte das es in diesem Moment nicht wieder bereuen würde, dem zugestimmt zu haben.

      ~Nach ungefähr einer Stunde ~

      Gerade noch rechtzeitig wurden sie fertig als die nächsten Gäste eintrafen.
      Tyler musste aber zugeben er wusste nicht ganz was von dem Werk halten sollte...
      Obwohl seine Halbschwester so selbstsicher tat war so einiges nicht so geworden wie sie zwischen durch geprahlt hatte.
      So wollte Tyler eigentlich das sie seine Haare komplett schwarz färbte...
      "Das ist aber Blau...", stellte Tyler nüchtern fest als sein Nasses Haar mit einem Handtuch abtrocknete.
      "Das wird noch dunkler, dass ist beim Färbern so!", log Judith wieder sehr selbst überzeugend.



      Izarra hatte leider nicht so viel Glück...Ihn hatte sie tatsächlich versehentlich geschnitten so das er erst mal im Badezimmer mit Pflaster versorgt wurde von einen der armen personal Leuten die gerade selbst ihre Wunden behandelten, dank Masons Ungeduld.

      Auch Lin kam endlich an und strahlte freundlich zum Personal als sie sogar mit kleinen Geschenken hinein trat.
      "Ich habe ein etwas Süßgebäck aus meiner Bäckerei mitgebracht, bitte teilt es mit dem restlichen Personal, ihr habt bestimmt viel Arbeit heute schon geleistet."



      Lin war immer schon freundlich zum Personal, sie fand es schon immer ein Unding wie diese behandelt wurden von der Oberen Schicht.
      Sie stellte die Geschenketasche beiseite und Blickte sich mit einer ernsten Mine um...Sie war wirklich ewig nicht mehr hier gewesen. Es ließ sie gemischte Gefühle durchlaufen aber sie war nicht hier wegen alten Gefühlen oder dergleichen, sie war ihr weil ihre kleine Zickige Tochter tatsächlich sich verlobt hatte...Ihr Verhältnis war seit der Trennung nie sonderlich gut gewesen, umso mehr wollte sie dennoch für ihr Kind da sein...! Sie war nur froh wenn der Verlobte nicht den Nachnamen, Rose trug...
      Doch so wie einige der Gäste blieb der Verlobte ein Mysterium das man sich schon fragte...Existierte dieser überhaupt ?



      Schon der Anblick von den viel zu Prunkvollen Dekoration musste sogleich an ihrer eigene Verlobung mit Mason denken, schon dass war ein ziemlicher Skandal gewesen...Sie eine Bäckerstochter und...Mason Rose der Ältere Sohn? Aber vielleicht weil Mason so sturköpfig gezeigt hatte, gewann dieser Dummkopf damals ihr Herz...
      Sie dachte er währe eben Anderes...
      ...Später zeigte sich auch wie Anderes er war.
      "Mum! Hey, da bist du ja endlich!", hörte sie die vertraute Stimme von Tyler was sie kurz überrascht in seine Richtung Blicken ließ aber sie dann ihm sanft zu Lächelte.



      "Hey, mein Schatz---Huch?! Wie siehst du denn aus? Deine Haare! Das sieht richtig toll aus!", staunte Lin beinahe sprachlos als ihren Sohn so sah.
      Etwas verlegen strich sich Tyler durchs ungewohnte Haar:
      "Ja, findest du...? Ich wollte eigentlich dunkleres Haar aber mir gefällt zumindest das die spitzten sich so kräuseln."



      "Es beschwer dich nicht ständig!", nörgelte Judith dazwischen und kam auch dazu um ihre Mutter zu begrüßen.
      "Tagchen, Mutter...Du stinkst nach Mehl.", hielt sich Judith nicht zurück was die Augen ihre Mutter warnend verengen ließ.
      "Und du junge Dame bist so frech wie immer, begrüßt man so seine Mutter?"
      "Nun wenn du nicht so eine ärmliche Arbeit verrichten würdest du nicht nach Mehl stinken.", gab sie verspielt zurück.
      "Und was sagst du zu Tylers Haaren? Es ist mein Meisterwerk! Seine Begleitung sieht auch gut aus!"



      Erstaunt beugte sich Lin vor und betrachte Tyler noch genauer:
      "Das hast du gemacht? Wow du bist so geschickt, du solltest in Frisur Arbeiten! Und Tyler du bist in Begleitung hier? Ist es jemand aus deiner WG? Ich würde deine Freunde mal kennenlernen du kannst gern mit ihnen in der Bäckerei vorbei kommen bei Zeit! Ich hoffe bei euch auf der Uni läuft es gut...! Du weißt, ja dich emnpfang immer mit offenden Armen wenn du vorhast doch noch das Familien Erbe der Wang-Chis nach zugehen!", lud Lin ihren Sohn ein denn sie immer noch gern wie ihren Augapfel behütete.
      "Bei dieser neuen Frisur musst du aufpassen das die Jungs bei dir nicht bald Schlange stehen! "



      Mehr verlegen wurde Tyler etwas rot und er griff sich an denn Nacken:
      "Oh man, du übertreibst Mum! Aber klar...Gern ich frag die Jungs mal ob sie Zeit haben...Aber nur solange du mich wieder überreden willst bei dir zu Arbeiten! Es...Läuft gut auf der Uni...Meine Begleitung ist eher ein guter Lehrer er gibt uns in verschieden Bereichen Nachhilfe. Er ist echt nett, du wirst ihn sicher mögen."



      "Naja solang er zuverlässig ist, nicht wie der Neue denn ich bei mir Arbeiten lasse, der verschwindet öfter über Tage mit der Begründung die Polizei hätte ich fälschlicherweise verhaftet, als hätte ich nicht schon damals mit deinem Vater diese dumme Ausrede hören müssen.", schimpfte Linn genervt darüber.
      Judtih begriff überhaupt nicht wozu sich ihre Mutter das mit der Bäckerei überhaupt antat, dabei hätte sie so viel Luxus haben können!
      "Also ich werde kein Frisur das eher eine Arbeit für untere Volk.", gab Judith sogleich Schulter zuckend zurück.
      "Judith, sei nicht so verzogen! Viele Menschen währen froh über so ein Talent und die Chance Arbeit zu finden!"
      "Neeeee danke ich will nicht so schrumpelig später aussehen, mein verlobter wird später für mich Arbeiten."
      "Häääh, Schrumpelig?! Du kleine Göre....!!"



      Sogleich stellte sich Tyler dazwischen: "Ey...hört auf euch wieder zu Streiten, wie sieht das aus?", murrte er leiser gegen Ende. Er wollte echt nicht das sich am Ende die beiden noch blamierten vor den Gästen, besonderes seine Mutter nicht...
      Lin seufzte genervt, ihrer Tochter hatte wirklich eine Strengere Hand verdient! Mason verwöhnte sie viel zu viel....
      Doch klopfte sie Tyler auf die Schulter:
      "Jaja du hast ja recht, ich werde mein Temperament zügeln. "
      Dann sah sie wieder zu Judith die sich etwas suchend umschaute, allerdings nicht nach ihrem Verlobten eher fragte sie sich ob der Geheime Gast noch auftauchen würde...
      "Und? Judith stellst du mir jetzt dein Zukünftigen jetzt vor?"
      "Später, ja der wuselt bestimmt irgendwo herum.", winkte Judith gleichgültig ab.

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      Wyatt Carson Lyons

      "Du hast wohl recht, tut mir Leid...Uhm...Du kennst deine Fans am besten. Ich versuche da entspannter zu sein..."
      Es war wirklich schön das Cabriel das verstand, hoffentlich war er jetzt auch beruhigter, denn Wyatt kannte seine Fans wirklich sehr gut! Sie waren wirklich tolle Menschen...manche vielleicht ein wenig sonderbar aber das war doch eigentlich jeder irgendwo!
      Obwohl Wyatt wirklich hoffte Cabriel würde ihn jetzt wie es zu einem passenden date dazu gehörte mit seinem Eis füttern, wirkte Cabriel so überfordert als hätte er ihm ein fremdes Objekt in die Hand gedrückt.
      Doch schon bald schien Cabriel doch den Mut gefunden zu haben, allerdings schon so Motiviert das Wyatt aufpassen musste das kein Gehirnfrost bekam!!
      Schon sobald er sein Mund nur ein wenig öffnete kam die süße Ladung Eis ihm regelrecht entgegen geflogen und dann überwand sich Wyatt auch nicht ihn zu unterbrechen.
      Er behielt denn Mund einfach etwas länger geschlossen damit Cabriel nicht wie Wahnsinniger weiter nach legte.
      "Wyatt...Willst du mit mir ein Spiel spielen?"
      Diese Worte waren wie Musik in seinen Ohren! Er musste gar nicht lange überlegen!
      Cab war wirklich toll, er erklärte ihm das Spiel auch schon sogleich.
      "Du schließt deine Augen und versuchst zu erraten nach was es schmeckt...Immerhin bist du derjenige, der immer so vom Essen schwärmte, als wärest du ein Gourmet-Koch. Ich würde deine Stärken gerne näher kennenlernen - aber vielleicht kannst du wie ich nicht mal salzige Pfannkuchen von süßen Erdbeereis unterscheiden. Das hieße nur, dass wir beide wohl oder übel irgendwann an einer Portion Rattengift sterben würden, wenn beide so eine raue Zunge haben...Wenn du an meiner Seite Zeit verbringen willst, musst du dich auf giftige Produkte einstellen- Sams Fans sind nämlich ganz anders als deine."
      Komischerweise verspürte Wyatt auf einmal ein Schauder weswegen er sich fröstelnd über die Arme rieb, vielleicht war die Klimaanlage zu hoch eingestellt oder es lag am leckeren Eis?
      Natürlich lag nicht an den Angst machenden Worten von Cabriel die Wyatt so gut raus gefiltert hatte das er sich jeglich wie ein naives Kind auf das Spiel freute!
      "Klar, bin bereit!~", sagte Wyatt munter und schloss die Augen, denn Cabriel Fackelt nicht lange um das Spiel anzufangen als wollte er wirklich seine Geschmacksknospen testen. Zwar wusste Wyatt nicht ob er immer richtig lag aber es war schon lustig drüber nachzudenken. So schmeckte das Eis sogar noch Intensiver.



      Das Cabriel dieses Spiel vorschlug bedeutet wohl das Cabriel eine Verspielte Ader besaß? Er lernte wirklich immer mehr über Cab!
      Nachdem er mal halb mal halb richtig lag und mal falsch, passierte jedoch etwas ziemlich unerwartetes für den Grünhaarigen.
      Anstatt erneut des Löffels erwischte Wyatt etwas gar komplett anderes im Mund...Für einen Augenblick überkam ihn fast das Identische Gefühl wie damals als sie zum ersten mal als Witch gegen ein Monster gekämpft hatten und ihm einige schleimige Maße in den Mund gelandet war. Anderes jedoch diesmal verspürte er kein elektrischen Impuls viel mehr war es ein zähflüssige Substanz die sich durch seine Lunge zog.
      Sofort überkam Wyatt ein Würgereiz, sein Zwerchfell zog sich schmerzhaft zusammen, während sein Hals versuchte, den Eindringling abzustoßen.
      Wyatt keuchte und versuchte normal weiter zu atmen, aber das Ding rutschte unaufhaltsam tiefer.
      Sogleich breitete sich Panik in Wyatt aus! War er gerade dabei zu ersticken?!
      Instinktiv griff sich der Schauspieler an den Hals, jedoch komplett überfordert mit der Situation!

      "Alles...okay? Ich glaub das war gerade ein Insekt..."
      Das war aber ein extrem großes Insekt gewesen!!
      Zum Glück schien Cabriel deutlich zu merken das Wyatt allein nicht wieder zu Luft kam und er ihm zu Hilfe kam...
      "Warte... ich helfe dir."
      Erneut rette ihm der Windwächter das Leben...
      Was wäre Wyatt nur ohne ihn und seine Luft??
      Die Lippen von Cabriel schien zu zittern, ob er genau so erschrocken war wie er...?
      Bestimmt...
      Wyatt merkte wie sich das störende Gefühl löste auch wenn ein merkwürdiger Geschmack zurück blieb über denn er nicht länger nachdenken wollte.
      Doch wieder frei zu Atmen beruhigte Wyatt so sehr das vor Glück hätte wirklich sterben können.
      "Tut mir Leid...Das ich so schlecht in füttern bin..."
      Obwohl Cabriel keine Schuld traf entschuldigte er sich bei ihm, zwar hatte sich Wyatt das ganze sicherlich nicht so vorgestellt aber wie konnte er seinem Retter das überhaupt Übel nehmen.
      "Schon gut...", kam es extrem leise über Wyatts Lippen da seine Kehle von starken Husten sich noch ganz rau anfühlte wie schleif Papier!
      Doch fühlte Wyatt die wärme die sich auf seine Wangen legte...
      ...Er merkte nur mehr wie er sich begann tiefer in Cabriel zu ....



      .....V‌‌‌‌‌e‌‌ ‌‌r‌‌‌‌‌l‌‌‌‌‌i‌‌‌‌‌e‌‌ ‌‌b‌‌‌‌‌e‌‌ ‌‌n‌‌‌‌‌



      Der Glanz aus Wyatts Augen begann komplett zu verschwinden, aber die röte auf seinen Wangen hielt an während die Farbe seiner Augen immer dunkler zu werden schien.
      ...Dieses...Gefühl....
      Er hatte es schon ewig nicht mehr verspürt...und es wurde immer stärker....



      Wyatts Blick ruhte auf Cabriels Gesicht während dieser eine Reihe an Dinge Fragte, als versuchte er sein schlechtes Gewissen wieder gut zu machen um Wyatt alles zu erfüllen was wollte damit er sich besser fühlte.
      "...Was du möchtest, Wyatt..."



      Etwas an Cabriel war jedoch Falsch....Wie als würde eine Maske zu schmelzen beginnen stach darunter die Clowns Farbe hervor...Um ihn herum funkelte die Bunten Farben so Intensiv das zum ersten mal in Wyatt Augen sogar schmerzte, zu lange hinzusehen.
      Wyatt kannte diese Bemalung in Cabriels Gesicht...zu...gut kannte er sie und sie begann sein Körper zu Lähmen wie Gift.
      Das aufgemalte Lächeln, das einst wärme in Wyatt auslöste hinter ließ bittere Kälte...
      Plötzlich schien alles um sie herum immer mehr in verschiedenen, Farben zu leuchten, grell....Als hätte jemand den Sättigungsregler zu weit aufgedreht.
      Sein Herzschlag dröhnte in seinen Ohren, jeder Ton um ihn herum wurde zu einem Echo....
      Sogleich nahm Wyatt sein Smartphone ohne auf Cabriels Worte einzugehen, er musste den Blick gerade einfach abwenden...!
      Doch selbst im Augenwinkel verfolgte ihn das Gesicht von Cabriels neuem Gesichts. Überlagert von dem seiner ersten Großen Liebe, eine abstoßende Fusion....

      Ein Zittern ergriff seine Hände, ein verzweifelter Versuch sich mit seinem Smartphone, wieder zu beruhigen und dieses Gefühl zu ersticken das ihm gerade überkam.
      Seine Finger zittern so stark, dass er dreimal daneben tippte, bevor sich Instagram endlich öffnete.
      Der Anblick des vertrauten Feeds, beruhigte für einen kurzen Moment. Bilder, Profil...Alles war noch normal...oder?
      Doch dann hörte er es...Flüsternde Stimmen die aus sein Smartphone drangen. Erst leise, kaum mehr als ein Hauchen...Doch es wurde lauter als wüssten die Stimmen das Wyatt versuchte sie zu Ignorieren.
      "Oh, sieh mal wer sich wieder wichtig macht...Wie erbärmlich. Denkt er, jemand würde ihn vermissen wenn er fort wäre?"
      Der Bildschirm seines Smartphone wirkte immer dunkler...



      Sein Blick wanderte nach oben, zu seiner Follower-Zahl....Die Stimmen wurden lauter...
      "Niemand will dich hier...Denkst du, wir haben dich je wirklich gesehen?"
      Wyatts Puls raste und schweiß brach in ihm aus...Er wollte das Handy beiseite legen, doch ließ ein innerlicher dran es nicht zu...Als wäre er dabei zu ertrinken und suchte die letzte Hoffnung nach Rettung.
      Sein schon immer in ihm verwachsende Paranoias-Gefühl er konnte auf einen Schlag auf den nächsten alles verlieren überschlug sich.
      Plötzlich konnte Wyatt sehen wie seine Follower-Zahlen sanken, es war wie ein Schlag in den Magen. Langsam, gnadenlos tickte die Zahl weiter herunter....


      Die sinkenden Zahlen waren wie ein schneller, Rhythmus einer tickenden Uhr...
      ....1.000....800....500....
      Seine Finger klammerten sich fester an das Handy als könnte er das ganze stoppen, doch die Zahlen sanken immer weiter....
      300....100....!
      Die Stimmen die er sich zusammen mit allem Anderen einbildete, kreischten vor lachen.
      "Seht mal was von dir bleibt. Ein Niemand, ein nichts...Alle werden dich vergessen..."
      Und dann...Als würde in dem Moment sein eigenes Herz stehen bleiben sah er die Zahl 0 auf den Bildschirm leuchten.
      Die Stimmen verstummten Augenblicklich als...Würde Wyatt aufhören überhaupt zu Existieren...Da war Niemand mehr....
      Krampfhaft kniff Wyatt seine Augen zu, er versuchte sich anzustrengen diese Gefühle wieder dahin zu stecken wo er sie gebunkert hatte, dann würden diese merkwürdige Fantasie Einbildung sicherlich aufhören!



      Er brauchte...Schwärze...
      Er brauchte zum ersten mal pure Dunkelheit um sein wild schlagendes Herz zu beruhigen. Vielleicht war es der Luft Mangel...? Die Panik die in ihm das auslöste...
      Doch selbst als er die Augen so fest zusammen Kniff das alle Farben mit sich verschlang...Schien die merkwürdige Illusion nicht aufzuhören.



      Im Gegenteil...Er sah Ihn nur noch klarer vor sich und den beißenden, schweren Geruch von seiner Lieblingszigarette...
      "Du willst mich doch nicht verlieren oder? Nur weil du so ein unartiges Kind warst und etwas gesehen hast das du nicht sehen solltest? Deine Eltern wären auch sehr enttäuscht von dir...."


      "...Schau nicht so gequält....Denk einfach an etwas schönes dann ist es auch schnell vorbei...."
      Ohne das es Wyatt wollte verwandelte er die Dunkelheit in seinen Kopf in ein Buntes Paradies...
      Wild fuchtelte er mit seinem Pinsel herum und malte ein kunterbunten Regenbogen...Es glitzerte...In allen Farben.
      "Färben wir die Welt! Wyatt~♥️"


      .....
      .....................
      ...................................
      "Was macht er hier?! ER gehört nicht hier her!! Das ist MEIN Rückzugs Ort...Er gehört hier nicht hin! Nicht in mein Gedankenpalast....! Er muss weg! Er muss ganz schnell hier raus! Das...verkrafte ich nicht, er muss raus hier!!"



      Hysterisch und unter schock konnte Wyatts Witch Form nur mit ansehen wie seine erste Große Liebe weiter alles in bunte Farben tauchte, seine Worte sich tiefer in sein inneres fraßen und ihm jegliche Möglichkeit nahmen ein klaren Gedanken zu fassen!!
      Er stahl ihm die Bühne, zog ihn immer weiter in seinen Schatten...Während der Schein trügt als würden die Farben gar nicht Existieren. Lüge...Alles war eine Kunterbunte Lüge in die er mehr und mehr versank....

      "Kch, wie ungezogen...Da muss ich wohl, härter durchgreifen..."




      Plötzlich erklang in Wyatts inneren eine...tiefe, kräftige Frauenstimme die er zuvor noch nie gehört hatte...Doch fühlte sie sich merkwürdig vertraut an, als wäre....Sie schon immer da gewesen und das ganze im Stille beobachtet, wie ein Leibwächter der nur hervor trat sobald Gefahr zu sehen war.



      Die von intensiv Grün gefärbten, dicken Lippen verzogen sich von ihr zu einer ernsten Mine währen die Augen von tiefer, bedrohlicher schwärze gefüllt war als sie mit Kräftigen schritten auf den ungebetenen Gast in Wyatts inneres trat.
      "Ungezogene, Buben gehören bestraft! Da lässt du mir keine Andere Wahl als dir klar zu machen wer hier das sagen hat!"



      Mit einen kräftigen griff an der Schulter des Mannes der Pinsel und Farbeimer fallen ließ, versetzte sie ihm ein kräftigen Box hieb in dem Magen!
      Dann packte sie ihn, hob ihn hoch und drückte ihn wie eine Cartoon-Figur und faltete ihn zusammen, aber natürlich nicht in irgendwas! Geschickt faltete sie den Scheusal zu einer wunderschönen Sonnenblume!
      Die Farben begann wieder dunkler zu werden und zufrieden hob sie die Blumen empor:
      "Lass dir das eine Lehre sein du Schuft!"
      Und dann stopfte sie sich die Blume mit einen breiten Lächeln in den Mund und kaute genüsslich dran.



      Bis auf letzte Blütenblatt verspeiset sie den Eindringlich und schritt mit Selbstbewussten großen Schritten voraus zu einer Türe die sich aus dem nichts öffnete.
      Selbstlos hob die Kräftige Frau ihren Daumen nach Oben:
      "Die Gefahr ist Vorerst gebahnt! Verlasst euch ruhig auf MICH! Es wird alles Gut werden! So schnell zwingt man eine Hübsche Lady wie mich nicht in die Knie!"



      Und dann Schritt sie hinaus und die Türe schloss sich hinter hier, während ihr Oberschenkel kurzes Kleid im Wind flatterte...!
      .......
      ..........................
      ...............................................

      Zurück in der Realität hatte Wyatt eine kleinen Moment einfach nur Geistesabwesend vor sich hin gestarrt, doch nun...Grinste er über beide Ohren, so intensiv das beinahe schon unheimlich wirkte.
      "Das Eis war total lecker Cab! Aber du solltest mich echt nicht mehr Füttern!"
      Seine Stimme klang dabei merkwürdig feste als wollte er in seinem Unterton etwas damit sagen doch war es zu schwer zu erraten, was wirklich gerade in ihm vorging.



      "Aber Eis essen macht voll, durstig...Mir ist gerade nach einer kalten Limo! Komm mein Täubchen, lass uns draußen bei einem Automaten etwas kaufen.", mit sorgenlosen Lächeln nahm er kurz die Serviette um seine Mundwinkel etwas abzutupfen und ergriff zärtlich die Hand von Cabriel.
      "Danke das du mir das Atmen wieder erleichtert hast, ich weiß das mich auf dich verlassen kann. Aber keine sorge, so schnell Beiße ich nicht ins Grass~"
      Mit denn Worten gab er ihm ein Kuss auf die Wange und ging mit ihm zur Kasse:
      "Bezahl du für das Eis? Ich gebe uns die Bootsfahrt aus~", bot Wyatt auch schnell an.



      Dabei nahm er jedoch selbst seine Tasche---Und die von Cabriel gleich mit.
      "ich trag die Taschen, dann sind wir schneller. Ich sehe doch was für dünne, süße Ärmchen du hast. Ich will nicht das du Muskelkater bekommst! Du bist schließlich kein Packesel, naja für heute nicht!" , scherzte Wyatt bester Laune.
      "Das wird heute noch ein richtig schöner Tag!", motiviert Wyatt lächelnd.

      __________________________________

      Noel Gill

      Die skeptik war unmissverständlich in den Augen seines Meisters erkennbar, doch war Noel sehr davon überzeugt Anubis noch ganz für den Plan zu überzeugen. Solang eben auch bei seinen Zwecken hilfreich war!
      "Aha...Zugegeben - Es klingt nach einer wirklichen Vereinfachung für unsere Aufgabe - fast schon zu schön um wahr zu sein. Genau deshalb werde ich mich auf das Angebot einlassen...Wenn ich aber in der Realität keine Vorteile erkenne..."
      So lächelte Noel weiter folgsam als Anubis Klartext sprach...Anderes wäre auch nur enttäuschend gewesen wie einfach man über denn Kopf seines Meister hinweg entschied...Dabei wusste Noel das der Lord Korbos ihn nicht Grundlos als Lakai wollte, jeder hatte seine Zweck und keiner sollte eine Enttäuschung werden, zur aller wohl...
      "...Werde ich mir etwas anderes überlegen - Es passt nämlich nicht zu mir einfach nach den Vorstellungen anderer zu tanzen. Mir ist und bleibt mein eigenes Ziel wichtiger, als von allen anderen- selbst von Lord Korbos."
      Noel wusste das der Prinz seine Pflichten hinter sich gelassen hatte, kein wunder das dieser so mit Lord Korbos aneinander geriet wenn man nicht nach der Vorstellung anderer Tanzt...Allerdings musste sein Meister endlich lernen...Das der Lord noch immer die Oberhand hatte.
      "Das verstehe ich besser als jeder Andere Anubis...", sprach er gedämpfter.



      Leider aber auch die Konsequenzen daraus....Die sich sein Meister wohl oder übel weiter Stellen musste sollte es erneut zu einem Konflikt kommen.
      Aber vermutlich auch aus diesen Gründen bemühte sich Noel deswegen nicht direkt zum Lord zu laufen, der es in seinen Augen nur als respektlose Handlung von Anubis auffassen würde...
      ".... Ich hoffe doch, dass er an die Privatsphäre denkt - ungern möchte ich am Morgen mit einem fremden Gesicht in der Nähe von mir aufwachen. Anders hat Ramses keine Chance mehr zu kommen, dabei muss ich an ihm trainieren."
      "Keine Sorge, ich habe dem Student gesagt das wir beide ein Liebespaar sind mit offenen Freizügen, damit er ihre Privatsphäre einhält.", erklärte Noel ohne zu zögern was den Fahrer merklich kurz anzüglich in den Rückspiegel blicken ließ.
      "Durch die Studien Zeit und dem Beruf des Studenten bleibt ihnen auch viele Möglichkeiten ungestört zu Trainieren...Doch wenn Sie möchten kann Ihnen auch ablegende Orte zeigen, wo sie mit Ramses ungestört sind...Doch dazu würde erst kommen wenn mir sicher bin das Sie...Naja denn Weg auch finden. "
      Seinen Meister jedes mal zu suchen und evtl, mit einen Taxis abzuholen könnte mit der Zeit ziemlich Teurer werden...

      >>Hast du an ein Einweihungsgeschenk gedacht, für die Gastfreundschaft? Du kennst dich doch mehr aus...Wo gibt es hier die schönsten Tiere? Lord Korbos sah irgendwie wenig begeistert aus.<<

      Bei dem Gedankengang konnte Noel nicht anderes mit einem etwas mitfühlenden Lächeln zu Anubis rüber zu Blicken...Er musste WIRKLICH noch einiges über die Gebräuche dieser Welt lernen...
      >>Wissen Sie, Meister Anubis...Das klingt vielleicht schockierend aber auf der Erde freuen sich die Menschen mehr über Objektive Geschenke...Lebewesen so wie Tiere sind eher selten Beliebt...Da Lord Korbos die Gebräuche der Erde sehr Wertschätzt hatte wohl ihr gut gemeintes Geschenk ein eher schwachen Effekt...Ich kann Ihnen aber leider nicht erklären woran es genau liegt, ich schätzte Tiere haben hier einen Anderen Wert als in Ihrem Land...leider kenne meinen Student noch nicht lang genug um zu wissen welches Objekt für einen Eindrucksvolle Gastfreundschaft passt aber ich vermute wenn wir ein paar Einblicke in sein Apartment gewinnen wird die Wahl einfacher fallen. <<



      Das Taxi hielt dann baldig und Noel bezahlte den Fahrer als sie ausstiegen.
      "Aber vielleicht finden wir bevor wir ankommen noch etwas kleines in den Geschäften hier in der Nähe, Menschen schein sich über Gutscheine zu freuen. Das sind Karten mit denn Sie Dinge einlösen können nach ihrer Wahl.", schlug Noel vor als sie wieder unter sich waren.
      "Ich hab zum Beispiel mal von meinem Freund ein Gutschein bekommen als wir wegen dem Training nicht so viel Zeit miteinander verbringen konnten. Dann durfte mir alles aussuchen was Dax für mich machen soll, das gilt natürlich nur einmalig! Aber es hat mir mehr gefallen als wenn er mich mit etwas Überrascht hätte das mir nicht gefällt."



      Neugierig sah er zu seinem Meister:
      "Brauchen Sie eigentlich noch Dinge für ihr Training? Dann würde herausfinden in welchen geschäfte in dieser Stadt die nötigen Dinge verkauft werden."
      Believe Me ~

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    • Yuuto Kurai

      "Das würde dich wohl wirklich Glücklich machen oder?"

      Harvey verstand seinen Wunsch sofort und wie ihn das glücklich machen würde~. Zwar wirkte er fürs Erste nicht so, als konnte er ihm wirklich folgen, doch machte er sich danach auch sofort bereit. So nickte Yuuto ganz energisch, als wäre dies ein großes Geburtstagsgeschenk, was er von seinem Freund bekäme. Es passierte wirklich nicht oft, dass Kiri sich freiwillig fotografierte - natürlich war er öfters im Live-Stream zu sehen, jedoch nur - damit es lebendiger rüberkam. Die Katzen im Hintergrund schmückten atmosphärisch das Foto und verpassten es eine angemessene Ästhetik. Jedoch war Harvey der, der den Kick dazustieß - er gab sich so viel mühe, dass auch Yuuto so normal wie möglich posieren wollte.

      "Ist das Foto so in Ordnung?"

      Aufgeregt sah sich Yuuto das Ergebnis an, er zoomte hinein und hinaus als prüfte er jede einzelne Ecke des Bildes. Dann drehte sich Yuuto zu seinem Freund um und zeigte ihm auch das Bild, ein breites Lächeln kam in ihn hoch - er wirkte voller Freude.

      "Ich liebe es! <3 Das wird mein neuer Bildschirmschoner! Danke dir!"



      Mit einem Strahlen im Gesicht setzte er sich wieder gegenüber von Harvey und sah noch ein paar kleine Minuten mit dem Oberkörper hin- und herschwankend das Bild an. Es wirkte so unglaublich unschuldig, wie 2 ganz normale Schüler! Kein Held - kein Schurke - nur 2 Pärchen auf einem Date, wie Kunst das Auge täuschen konnte.
      Gemütlich entspannte sich Yuuto und sah den Katzen wieder beim Spielen zu. Ricky und Oski zeigten besonders Freude, sie spielten miteinander so stark, dass sie immer wieder auf sich herfielen und sich versuchten gegenseitig nach unten zu zwängen. Kiri beobachte diese Tierchen gerne beim Spielen, auch wenn sie heute deutlich intensiver drauf waren als sonst.

      "Haa...Wie schön sie miteinander spielen, oder Harvey?", fragte Yuuto so naiv wie er nur sein konnet.



      Direkt vor Harvey schaffte es Ricky den armen Oski hinunterzudrücken und mit einem haps beisste er auch schon in seinen Nacken. Was direkt danach kam erstaunte Kiri ein wenig, es passierte mitten auf dem Tisch und sah mehr als nur wildes raufen aus. Es war ein kämpfen auf leben und Tod - oder auf neue Nachkommen. Sofort kam die Kellnerin und verscheuchte die Katzen, sie entschuldigte sich eine Millionen Mal, denn...war das für Menschen sehr unangebracht dies zu sehen - Yuuto interessierte es bei Tieren nicht besonders. Als Entschädigung brachte sie einen Körbchen voller Pockys, worauf Yuutos Augen wieder zu glänzen begangen.
      Sofort hatte er eine Idee, denn nicht wie Korbos war er kein Mensch, der total Oldschool war. Er kannte die Dinge, die Menschenherzen höher schlagen ließen.



      Mit seinen Zeigefinger kräuselte er seine Haarsträhne, als würde er über etwas nachdenken, was ihn etwas verlegen machte.

      "...Weißt du, mir wird auf TikTok immer ein Spiel angezeigt, was ich unbedingt ausprobieren wollte...Zu schade, dass du Lactose hast..."
      , murmelte er traurig klingelnd, während er so sanft mit seinem Haar spielte und es hinters Ohr streifte. Langsam holte er aus dem Korb ein Pocky und führte er wie ein Lippenstift an seine Lippen. Es war ziemlich offensichtlich auf was für ein Game Yuuto eigentlich anspielen wollte. Zwar wusste Yuuto, dass es auch Lactosefreie gab aber--tja...So ein wenig Magenverkrümmung konnte doch nicht schaden? Besonders da Kiri sowieso noch weggehen musste, perfekt wenn er dazu Harvey überreden konnte und während seines Toilettengangs abdüsen konnte.

      "...Es gibt da wirklich einiges, was ich mit dir gerne als Pärchen machen möchte. Mit meinem besonderen Menschen ein Bild zu haben, macht mich schon total happy. Es ist so als kann ich durch das Bild die tolle Zeit noch einmal mit dir erleben."



      Langsam biss Kiri an der Spitze des Pocky hinein und hielt es wie eine Zigarette mit seinem Mund fest. Er beugte sich weiter zu Harvey vor, auch wenn er ihn gar nicht zwingen wollte - nur ein wenig verführen.

      "Ich habe mich nie wirklich für körperliche Nähe interessiert, mich interessierte immer nur das Seelische. Aber bei dir..."

      Umschwärmend berührte er die Handfläche von Harvey und streichelte sie sachte mit den Fingerspitzen von oben nach unten.
      "...Ist es wirklich so, als habe ich ein passendes Gegenstück gefunden, was wirklich zu mir passt. Du ekelst mich nicht an...Eher erwärmst du mich mit deinem Feuer stark von innen und dabei hatten wir uns schon so lange nicht gesehen."

      Provokant glitten zwei seiner Finger genau in seinen Ärmel hinein und wanderten weiter seinen Unterarm hinauf. Harvey war viel wärmer als alle anderen Personen, die er je berührte. Bestimmt hatte er eine Normaltemperatur von 39 Grad - er war so schön erwärmend wie ein Kamin, für eine Frostbeule wie ihn was unbeschreiblich schönes.

      "Deswegen sag mir, was ist dein ...Bedürfnis? Hast du einen Wunsch, was du mit mir machen möchtest? Sag mir alles offen hinaus...", bot er einladen an während das Pocky sich in seinen Mundraum bewegte, während Kiri anfing ganz langsam daran zu knabbern. Man merkte genau was er wollte, doch sprach er es nicht aus - mehr wollte er wissen was Harvey nun wollte- wie schaffte er es tiefer in ihn hinein zu dringen? Er wusste, dass nicht nur ein Gespräch die Lösung war Harvey zu verstehen - mehr war er doch ein körperlicher Typ.



      Mit hellen, funkelnden Augen schaffte er es Harvey konstant anzusehen, während das Pocky noch nervös in seinem Mund spielte und nach und nach kleiner wurde - als wartete er auf eine kleine Chance, wie ein Teufel der Harvey von der Sünde naschen wollte. Er klang beinahe so wuschig wie die Katzen, die von der Kellnerin davor weggescheucht wurden, auch wenn es nur zum Plan diente, damit er ihn später nicht mit einer Bratpfanne über dem Kopf hauen musste.
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      Cabriel Valentine

      Obwohl es Cabriel so vor kam, dass Wyatt nicht mehr an dem Souvenir zu ersticken drohte...schien er immer noch nicht ganz bei ihm zu sein. Mehr noch driftete er so stark ab, dass er weder Cabriel antwortete, noch wirklich anwesend war. Er kramte sein Handy heraus und starrte es so intensiv an, als würde da gleich seine eigene Todesanzeige aufgelistet sein. Erst war er ruhig und festgebunden, doch dann kniff er plötzlich seine Augen zusammen als bekam er eine starke Migräne. War das normal? Leider...wusste Cabriel nicht wirklich wann er das Souvenir geschluckt hatte - Kiri hatte ihn auch nie wegen Nebenwirkungen oder Risiken Bescheid gegeben. Er würde...nicht sterben, oder?
      Große Sorge ging in Cabriel hoch.
      Was wäre, wenn doch?
      Wenn er starb...oder auf Ewig einen Schaden erlitt, musste er versuchen ohne Wyatt weiterzuleben.
      Dann...müsste er wieder ganz zu Sam und die anderen...
      ...die wären sicher total sauer. Ob er schon Mal wegrennen sollte, damit keiner wusste, dass er der Mörder von Wyatt Carson Lyons gewesen war? Zumal wollte er nicht ins Gefängnis, doch die größte Sorge war, wenn...Tyler und die anderen davon erfuhren und ihn dafür die Schuld gaben.



      Wenn er Glück hatte würde ihn Tyler einfach umbringen und dann wäre es auch schnell vorbei.
      Wenn er aber Pech hatte...

      "...Lämmchen, ich habe dir doch gesagt, dass du Wyatt gut behandeln sollst. Erbärmliches Tier! Zur Strafe hacke ich dir 2 Gliedmaßen ab und all' die Videospiele werden konfisziert."

      ...Würde er nie wieder zocken können und vielleicht sogar als ein niederes Tier degradiert werden. Vielleicht sogar ein gewöhnliches Insekt wie eine Kakerlake!



      Nach Wyatt käme vielleicht doch noch ein neuer Erdwächter, denn er glaubte ganz fest daran, dass die Rolle einfach ersetzt werden würde. Wer wusste schon wie er drauf war? Das wäre mehr als nur grausam. Musste er sich dann auch bei dem Butler Stan und seinen Eltern entschuldigen? Vermutlich?
      Oder aber... Er müsste Wyatts Leiche versuchen unverblümt aus der Eisdiele zu entsorgen. Er könnte so tun, als würde er eingeschlafen sein -- ihn versuchen zu tragen oder zu ziehen. Er wüsste schon, wo er ihn vergraben könnte, damit er nie gefunden werden würde.

      Doch bevor Cabriel den Gedanken weiterfuhr und schon begann in seiner Tasche nach vorhandenen Materialien zu wühlen...schien sich Wyatts Verhaltensweise wieder enorm zu verändern.
      "Das Eis war total lecker Cab! Aber du solltest mich echt nicht mehr Füttern!"
      ...So wie Wyatt grinste, war es eine ernsthafte Morddrohung von Wyatt zu Cabriel gewesen - das konnte er ganz klar durch seine nicht mehr endete Gänsehaut spüren! Wie unheimlich, er versuchte sein Zittern am ganzen Körper zu unterdrücken, damit er nicht wie leichte Beute aussah und Wyatt nicht zu fest zuhaute. Doch obwohl er die Killerpräsenz wahrnehmen konnte, ergriff Wyatt seine Hand - nicht um sie umzuknicken...sondern um sie zärtlich zu halten. Ganz komfortable bedankte er sich sogar bei seinem beinahe Mörder um die gute Atemtechnik und erwähnte sogar, dass er ziemlich robust war!
      Wyatt gab ihn einen Kuss auf die Wange, was die Gänsehaut in eine verwirrende Hitze umänderte. Überfüllt von den extrem veränderten Temperaturpegel in seinem Körper, hielt er sich mit der freien Hand seine Wange und sah zu wie Wyatt auch begann...seine Tasche zu tragen, obwohl er doch sagte, dass er zu schwach wäre?
      ...Er machte sich sogar sorgen, um seinen Zustand.



      Mit dieser Art von Zuneigung hatte Cabriel nicht gerechnet, jedoch was ihn am meisten schockierte waren seine eigenen Gefühle zu Wyatts handeln. Er spürte wie sein Herz raste, als wollte es einen Rennwettbewerb gewinnen. Seine Hände bebten, aber nicht aus seiner gewöhnlichen Angst. Er achtete plötzlich viel intensiver darauf wie Wyatt genau seine Worte aussprach, wo er genau betonte...mein Täubchen, versetzte ihn in eine leichte, unerklärliche Ekstase.
      Die zurückkehrende Motivation seines Freundes bereitete ihn ein positiveren Gemütszustand.

      Wyatt freute sich auf den schönen Tag, den er zur Hälfte des Tages mit ihm verbringen würde...


      ...mit seinem Täubchen.



      Die Haut fing an genau an der Stelle zu kribbeln, wo Wyatt ihn geküsst hatte. Es war nur ein simpler und sorgenfreier Kuss, doch war es Wyatts helle Aura die es ausschmückte.
      In Cabriel kamen alte Erinnerungen wieder hoch, wie er sich früher immer freute seinen einzigen Freund - Sam- zu besuchen. Mit der Zeit nahm jedoch dieses Glücksgefühl ab, da auch sich in der Zukunft seine und Sams Beziehung veränderte - sie zu einer endlosen Hierarchie wurde. Die Liebe, die er voller Ekstase als Kind für Sam empfand wurde als Erwachsener zu einer einfachen Selbstverständlichkeit - wie atmen. Man wusste wie wichtig es war, ohne es konnte man nicht leben ---aber dennoch war es manchmal schwer es wieder so intensiv zu spüren wie früher.
      Gerade aber...
      Fühlte er sich durch Wyatt wieder in seine Kindheitstage zurückversetzt, in sein menschliches selbst. Da, wo alles noch Neu und voller Reinheit war. Es gab so viel zu entdecken über seine Gefühle namens Liebe.
      Die stechende Brust, der intensive Blick, das Gefühl erbrechen zu müssen...den Wunsch ganz von seiner Liebe eingesaugt zu werden oder sie selbst zu verspeisen.
      Sich mit Liebe messen zu wollen, sie zu testen ---Dinge, die er als Cabriel und nicht als Lämmchen empfand - Dinge, die total unterdrückt wurden.

      Was auch immer Wyatt in ihm begann auszulösen, wollte Cabriel mit seiner gesamten Kraft festhalten - bis er darin ausblutete.

      War das...genau diese Art für Liebe, die er gerade verspüren könnte für Wyatt?
      Er hoffte, dass dieses Gefühl in ihm nicht erlosch...
      Mehr noch...wirklich schön war es, heute alleine mit Wyatt Zeit verbringen zu können.



      So hatte er es genau gemacht wie Wyatt es vorgeschlagen hatte, er bezahlte das Eis damit sie den Laden verlassen konnten. Auf den Weg entlang beobachtete Cabriel ständig Wyatts Fassade, während er noch immer seine Hand hielt - diesmal zog er sogar dafür seine längeren Ärmel hoch, um genau sich an Wyatts Hand drücken zu können. Er merkte, dass Wyatt sich eher seinem Schritttempo anpasste, dass ziemlich langsam war...als schnell voran zu gehen. Er sah Wyatts Gelassenheit an, was sich auch in ihm leicht widerspiegelte, obwohl sie gerade eine Todeszone namens 'Schwanensee' betraten. Zum Glück waren hier nicht zu viele Menschen, doch hätte Cabriel zu diesem Zeitpunkt gerne einen ruhigeren Ort mit ihm alleine. Doch traute er sich es nicht vorzuschlagen, immerhin hatte er bereits der Bootsfahrt zugestimmt und...er machte sich Gedanken, was Wyatt dann von ihm denken würde, wenn er nach einem Ort für sie alleine nachfragte.

      "...Danke...Das du meine Tasche trägst...Wir können ja....beim Rückweg tauschen?", bedankte sich Cabriel nach einigen Minuten und fragte gleich nach einer Gegenleistung, damit er ihm nichts in der Zukunft schuldig war. Er fragte sich, was wohl Wyatt für ein Gesicht machen würde, wenn er wüsste was alles in seinem Rucksack versteckt war. Seiner war nicht sonderlich leicht, denn nicht nur Bücher und Hefte lagen darin begraben.



      Am Zielort waren sie direkt am Ufer, wo die...reizenden Schwanenboote nach der Reihe platziert worden waren, wie eine riesige Familie voller Vögel. An der Rezeption konnte Wyatt für eine Stunde Bootsfahrt das Ticket kaufen, währenddessen sah sich Cabriel dieses Boot an. Er merkte schnell, dass es ein Fahrzeug für Partnerarbeit war -denn hatte es auf beide Seiten Pedale - sonst nichts... Es schien so als musste man sich auf den anderen verlassen, damit man auch sicher steuern konnte.



      Da sich Cabriel nützlich machen wollte versuchte er das Seil zu lösen, da hier die Kunden alles selbstständig machten. Wieder sah er zu den Pedalen und schluckte schwer, das würde doch ganz klar ein Desaster werden. Wyatt würde sehen wie schwer man sich auf Cabriel verlassen könnte, schlimmstenfalls kippte sogar wegen ihm das Boot um und der Grünhaarige wurde nass. Sollte er wirklich fahren oder nicht jemand anderen darum bitten mit Wyatt zu fahren? Nein, das konnte er keinesfalls bringen - er wollte ja Interesse zeigen...Das Seil war wirklich stark an dem Schwanenhals verknotet - vielleicht war Cabriel auch einfach zu schwach.
      So folgten seine Augen zu den anderen Menschen, die zwei Boote weiter gerade das Seil lösten. Vielleicht gab es einen Trick? Dabei stellte er jedoch fest, dass auch diese ihn anstarrte weshalb er schnellstmöglich wieder auf den Boden blickte, um Augenkontakt zu vermeiden und nicht wie ein Creep rüberzukommen.
      Wyatt kam zurück und niedergeschlagen sah er zu Wyatt auf, während er sich noch am Ufer niederkniete und das Seil fest in den Händen hatte.

      "Tut mir Leid... Ich weiß nicht wie ich den Knoten lösen kann...Er ist zu fest."



      Sicher hatte dieses Boot jemand mit Bäreskräften am Ufer festgebunden - eventuell sollten sie einen Verkäufer rufen?

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      Samuel Rose

      (Simon Rose + Franc )



      Genau pünktlich auf die Minute trafen die Rose mit einer überaus teuren Limousine am Parkplatz an. Franc war endlich froh da zu sein, denn wollte er diesen Tag zu Ende bringen - viel zu lange saßen die anderen Dienstmädchen an ihn heran und frisierten sein Haar, schminkten ihn sogar ein wenig...Nur, weil er die Ehre bekam bei der Verlobung von Judith teil zu haben. Teilweise war er wirklich froh über die Nachricht zu hören - denn war die Heirat etwas, was Menschen (hoffentlich) erwachsener werden ließ. Zwar hatte Franc mit der Zeit (zum Glück) immer weniger mit der Zuckerwatten fressenden Fanatikerin zu tun, jedoch spürte er es schon aus dem Gebäude heraus, dass sie noch immer nicht ganz koscher war. Er hoffte nun wirklich auf einen halbwegs sorgsamen Mann zu stoßen, der Judith wirklich reife Dinge beibrachte, damit er nie wieder in ihrer Nähe Angst um sein Leben haben musste. Sam zum Beispiel war durch die Trennung von Tyler auch viel reifer geworden - nachdem er endlich verschwunden war fiel Franc nie wieder die Treppe hinunter! Zwar wusste Franc, dass nun Tyler wieder Teil seines Lebens war - sicher war er auch mit bei diesem Fest...aber glaubte er zumindest bei ihm, dass er ein wenig Reife dazubekam (er hoffte wirklich inständig daran!).



      So öffnete er seinen Herren die Autotüren und kramte dann die schweren Geschenke heraus, die natürlich bei einer Verlobung nicht fehlen durften. Natürlich...musste auch alles Franc höchstpersönlich besorgen, da er für Simon und Samuel das Dienstmädchen für alles war - außer kochen und putzen, denn darin war er eine absolute Niete!
      3 Mal klopfte Franc an die Türe obwohl seine Hände voller Geschenke waren und schon öffnete man ihm die Haustür, andere Butler...die fertiger nicht aussehen konnten nahmen sie in Empfang - das wird ein harter Tag!
      Beim Abstellen bemerkte er die Ehrenfrau des Tages, die wohl gerade noch mit ihrer Mutter sprach - Lin Wang-Chi. Sie war ganz anders als Robin Rose - er war ruhig und sehr bedacht mit Worten, während Franc Lin oft von ihrer harten Seite mitbekam...Wenn sie sich mit Mason stritt...Eine richtige Bestie, von der man Respekt haben sollte.

      So zog er sich die Krawatte hoch und blickte zu seinen zwei Herren, währenddessen wurde der Raum nur immer voller mit reichen Schnöseln, die alle anständig begrüßt werden wollen. Lustigerweise war Franc wohl der am schönsten gekleidete Butler - immerhin sollte auch er das beste Ansehen zeigen. Je schöner und umsorgter der Dienstangestellte aussah, desto wohlhabender und Machtvoller vernahm man die Besitzer.

      "Meister Rose, die Geschenke liegen nun auf dem Tisch. Soll ich Ihnen gleich etwas zu trinken besorgen?", fragte er sicher nach, während er noch Einmal versuchte seine Krawatte straffer zu machen- sitzen wollte sie nämlich überhaupt nicht und außerdem war dieser dünne Stoff so teuer wie die Limousine draußen!



      Mit einem Eleganten Gan trat auch Simon Rose in das Gebäude seines Bruders hinein, auch wenn er innerlich vor Wut kochen konnte - zeigte er wie immer kein Zeichen von Aggressivität oder Fehlverhalten. So wie immer strahlte er vor Ästhetik und Schönheit, er sah einfach makellos und perfekt aus - ein wahrer Gentleman über den die bereits eingetroffenen Menschen gleich tuschelten.
      Sanft lächelte er Franc an und ging dicht zu ihm, um mit einer Hand seine Krawatte zu berühren. Zärtlicher wie es ein Mann nur binden konnte wurde Francs Krawatte perfekt ohne eine jegliche Falte.

      "Gewiss. Berichte mir dann genau, was mein Bruder am Büffet serviert~. Du kennst ja unsere Lieblingssorten.", sagte er mit einem schelmischen Gedanken den halbherzigen Krieg zwischen ihn und Mason fortzusetzen, um zu sehen wer besser war. Naja, obwohl doch Simon immer besser war, denn hatte er seine vielfältigen Gedanken ständig unter Kontrolle während Mason alles frei hinaus streifen musste.



      Genau dann suchten die Augen von Simon wirklich nach seinem Bruder, den mit ihn hatte er heute ein großes Hühnchen zu rupfen. Er tat nämlich etwas, was gegen das Gesetz der Rose verstieß - er brach ein Vertrag, den beide schon vor Jahren unterschrieben hatten. Mit den Papieren in seiner Tasche wollte er ihm heute wörtlich das Maul stopfen und eine Antwort dazu. Außerdem wollte er den Verlobten selbst sehen- nicht, dass er eine Bedrohung für sein Imperium sein konnten. Simon interessierte der Ruf mehr als alles andere - es musste perfekt sein und wenn sein Bruder es plante zu zerstören konnte er sich warm anziehen.

      Samuel stand direkt neben seinem Vater, wie ein perfektes Gemälde ein wirklich perfekten Vater-Sohn-Beziehung. Die weitaus unwichtigere Verwandtschaft der Wang-Chi gafften, natürlich gafften sie...Denn waren sie nur das herkömmliche Volk, die so eine Schönheit oft nur vom weiten betrachten konnten.
      Während Simon seinen Bruder suchte gierte Sam nach jeden Menschen, ihn war es eigentlich bereits jetzt zu voll - so einige waren wie er und sein Vater stylisch angezogen, sodass man sie kaum wiedererkannte. Da Sam die Gesichtsblindheit besaß musste er wirklich erst den Leuten näher treten und mit ihnen sprechen beziehungsweise ihre Gestik und Mimik beobachten, damit er genau analysieren konnte wer sie waren.

      Judith und Lin erkannte er jedoch sofort, anstatt das die Gastgeberin die wichtigen Personen im Raum begrüßte...schnippte sie wohl mit ihrer Mutter - Sam hatte schon die Befürchtung, dass sie sich keines Falls verändert hatte. Ein kleiner kurzer Blick und schon wanderten seine Augen zu den anderen Menschen, als hätte er sie gar nicht gesehen. Er war nur hier, damit er endgültig die Verlobung in den Sand schmeißen konnte - natürlich aber auch, weil es wichtig war als Rose Antlitz zu demonstrieren.
      Kurzum fragte er sich, warum er Tyler noch nicht sah? Sicherlich musste dieser bereits eingetroffen sein, Judith hätte ihn sonst persönlich abgeholt.



      Anders als Sam erkannte aber Simon sofort Lin, Tyler und Judith auf Anhieb. Vor allem aber blieben seine rötlichen Augen gekonnt bei seinem Sohn stehen - er hatte sich wohl stark verändert. Nahezu eleganter und dennoch...strahlte aus ihm eine gewisse Art eines Idioten heraus, der alles an Ruf mit einem Schlag ruinieren konnte. Simon war---schrecklich nachtragend, aber hatte er ganz klar heute kein Bedürfnis diesen Konflikt mit seinem Sohn fortzusetzen. Das Wang-Chi-Blut war einfach...so stur und unlogisch. Mehr...lag es aber einfach an Mason, der seine heutige Laune komplett ruinierte, sodass er kurzum dachte seine eigene Mafia zur Verlobung einstürzen zu lassen um diese zu annullieren.
      Bevor er sich zu den Gästen wendete musste er sich seinen Bruder vorknöpfen, er ging zu einen der Butler und zog ihn sanft zu sich her, als wollte er ihn etwas ins Ohr flüstern.

      "Ich möchte zu meinem Bruder in sein Privatgemach, bitte führen Sie mich dorthin.", gab er die Anweisung und duldete keinesfalls ein Nein, damit die Sache schnell gegessen war und er wieder formell und 100% perfekt wirken konnte.



      So verabschiedete er sich erstmals von seinen Sohn und ging mit dem Angestellten die Treppen nach oben. Das ihn im Zimmer aber sein Bruder erwartete, der gerade den Verlobten von Judith versuchte aus einem Schlangenhals herauszuziehen...damit hätte er wohl nicht in eine Millionen Jahre gerechnet. Andererseits war es wohl typisch Mason?
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Harvey Bell

      "Ich liebe es! Das wird mein neuer Bildschirmschoner! Danke dir!"
      Yuuto schaffte es in jeder Faser seines darseins Harvey nur noch mehr in ihn verlieben zu lassen. Sein Lächeln war jedes mal erneut wie der schöne Anblick eines Sonnenaufgangs.
      Zum ersten mal verspürte Harvey selbst das Bedürfnis denn Moment auf ewig festzuhalten.
      Er hatte sich wenig Gedanken darüber gemacht wieso seine Mutter eigentlich das Fotografieren so geliebt hatte. Ob es ähnlich wie bei Yuuto war?
      Der Gedanke immer wieder dieses Lächeln vor sich zu sehen, ließ ihn selbst glücklicher fühlen daher bemühte sich Harvey sehr es im Gedächtnis beizubehalten.



      Nun saßen sie beide wieder beisammen und auch wenn Harvey ein flüchtigen Blick auf sein Smartphone warf ob sich die Anderen gemeldet hatten, fiel sein Blick fast schon wie magisch angezogen von Yuutos geschwankte zu ihm zurück.
      So verspürte beinahe sogar Erleichterung das er keine neuen Nachrichten hatte und steckte das Handy gerade wieder zurück als Yuuto seine Aufmerksamkeit auf die beiden Katzen lenkte.
      "Haa...Wie schön sie miteinander spielen, oder Harvey?"
      Doch was Harvey erblickte war alles andere als nur miteinander spielen !
      Es schien als fühlten sich die beide gerade bei ihnen ZU wohl und wollten dieses Spielchen umso mehr vor ihnen demonstrieren!
      "Ähhhmm....", setzte Harvey mit erröten Gesicht an, er wollte die unschuldige Stimmung nicht ruinieren das ihm schlicht die Worte fehlten.



      Unschlüssig ob er die beiden Tierchen aufhalten sollten legten diese auch schon los das wie ein Autounfall gleichet von denn man nicht wegsehen konnte!
      Zum glück kam die Kellnerin die wie im Augenblick wie eine Retterin in letzter Sekunde für Harvey wirkte, weswegen er auch dankbar, wenn auch etwas versteift zu ihr lächelte.
      Es war sichtlich auf für sie unangenehm, auch wenn Yuuto so überraschend gelassen wirkte das Harvey erneut beeindruckt war...Obwohl er eine solche Naive Unschuld ausstrahlte wirkte er auch der selben weise so viel Erwachsener als es sich Harvey vorstellen konnte.
      So war keiner gezwungen blöde Witze zu reißen um die Stimmung wieder zu retten.
      Netterweise bekam sie beide als entschädig ein kleines Körbchen mit Pockys.
      Da Harvey noch nie der Typ war der groß wegen seiner Laktose nerven wollte und die Kellnerin das Leben nicht noch schwerer zu machen, verzichtete er danach zu fragen ob diese auch Vegane Sorten hatten.
      Da er sowieso seine Laktase-Tablette nicht dabei hatte würde auf den verzehr verzichten, Yuuto schien sowieso süßes viel lieber als er zu mögen da durfte er sich gerne austoben.

      "...Weißt du, mir wird auf TikTok immer ein Spiel angezeigt, was ich unbedingt ausprobieren wollte...Zu schade, dass du Lactose hast..."
      Von Sozialmedia hatte Harvey schon immer sehr wenig am Hut gehabt weswegen er nicht genau wusste von welchen Spiel, sein Freund gerade Sprach...Trotzdem waren ihm einige Trends nicht ganz unbekannt. Er lebte schließlich nicht hinter dem Mond so kam ihn schon wage eine Vorstellung als er das Verlegende Gesicht von Yuuto weiter aufmerksam betrachtete.
      Besonderes unter Nerds wie Harvey war dieses Poky-Game nicht gerade Fremdlich...War es schon Absurd das Harvey hier genau wusste wovon Yuuto sprach aber ihm solche Berühmtheiten wie Samuel Rose oder Inebs Musik Karriere vollkommend Unbekannt sowie Fremd waren...?

      "...Es gibt da wirklich einiges, was ich mit dir gerne als Pärchen machen möchte. Mit meinem besonderen Menschen ein Bild zu haben, macht mich schon total happy. Es ist so als kann ich durch das Bild die tolle Zeit noch einmal mit dir erleben."
      Es war wirklich schön am Anfang einer Beziehung zu sein, Harvey freute sich auch darauf neue Dinge mit Yuuto zu erleben und zu entdecken...Daran hatte zu Anfang gar nicht gedacht als sie nun zusammen kam...Gab ihn das hier auch eine große Chance mehr über sich selbst zu erfahren.
      Daher freute es Harvey umso mehr das Yuuto sich so über das Foto und ihre gemeinsame Zeit freute.
      Bis her hatte Yuuto auch gar nicht mehr Traurig geschaut was sein Bruder betraf, es schien als würde er ihn wirklich besserer gehen.
      Jedoch fiel es Harvey immer schwerer sich auf Yuutos Worte zu konzentrieren , je länger er Yuuto dabei zusah wie er in die Spitze der von Schokolade überzogene Pocky an seine verführerischen Lippen führte.

      Obwohl Yuuto davon sprach das Körperlichkeit nie das war das ihn sonderlich interessierte suchte er entgegen sprechen immer wieder Harvey nähe was ihn unbewusst zum schlucken brachte.
      "...Ist es wirklich so, als habe ich ein passendes Gegenstück gefunden, was wirklich zu mir passt. Du ekelst mich nicht an...Eher erwärmst du mich mit deinem Feuer stark von innen und dabei hatten wir uns schon so lange nicht gesehen."
      Die Worte waren von Yuuto so stark gewählt das Harvey kurz sorge hatte er könnte zu viel verraten wenn jetzt was darauf erwidern würde.
      Sein Blick senkte sich auf die Hand die ihm berührte, es fühlte sich so gut an sobald sie sich Näher kamen....Es war wie Yuuto sagte als würde sie einander ein Gegenstück sein.
      Es war nicht wie mit Rachel die wollte das sie wie eine Einheit dachten und fühlte...Es war zwar schön Gemeinsamkeiten zu besitzen, doch erkannte Harvey auch die kleinen Gegensätze zwischen ihnen und das machte es genau so anziehend.
      Obwohl Harvey von Typ her immer schon jemand war der er es gern warm hatte und daher nie auf seinen dicken Pullover, sowie Jacke verzichtete...Empfand er die kühlen Fingerspitzten von Yuuto sehr reizvoll...
      Er schaffte es irgendwie ein kleinen Kick in in ihm auszulösen und noch mal jegliche Moral zu hinterfragen....
      Manchmal bekam Harvey das Gefühl nicht los das Yuuto, obwohl er so unschuldiger wirkte viel Teuflischer als er selbst war mit Hintergedanken....

      "Deswegen sag mir, was ist dein ...Bedürfnis? Hast du einen Wunsch, was du mit mir machen möchtest? Sag mir alles offen hinaus..."
      Gerade zu lud ihn Yuuto dazu ein jegliche schmutzige oder auch innige Fantasy wahr werden zu lassen...Zumindest sie auszusprechen brachte sein Körper innerlich zu beben.
      Allerdings war sein Anstand noch viel zu groß um irgendwas darunter zu hinterfragen oder laut auszusprechen in der Öffentlichkeit.
      "Ähm...G-gern ...Also...Ich würde wirklich gern meine Bedürfnisse mit dir teilen aber ähm....Vielleicht lieber wenn wir ganz unter uns sind, ja?"



      Verlegen griff sich Harvey an denn Hinterkopf, jetzt klang fast schon so als wäre seine Bedürfnisse zu schmutzig als das Andere Ohren sie hören dürften dabei war er doch gar nicht so Pervers....Oder? In letzter Zeit hinterfragte er wirklich einiges....
      Doch ein verlangen konnte Harvey nun schwer zurück halten als er sich nun auch Yuuto entgegen beugte.
      "Doch...Möchte dir sagen das jeder Moment mit dir wie ein kleines Abenteuer ist, auf das mich jedes mal aufs neue sehr freue...Daher hab ich auch...Auch kein Problem damit mit dir auch mal was zu riskieren."
      Behutsam hob er das Kinn von Yuuto höher und erwiderte sein Blick.
      "Zwei oder Drei stück werden schon in Ordnung sein...", hauchte er leiser aber überzeugt das sich bei ihm wegen seiner Laktose gewiss erst in 30 bis 60 Minuten sich Beschwerden zeigen würden und ihr schönes Date nicht ruinierte.
      So umschlossen seine Lippen Beherzt das Andere Ende des Pocky das aus Yuutos Mund hervor zu sehen war.



      Doch kaum wie ihre Gesichter so Nahe waren, merkte Harvey selbst das Yuuto sicherlich nicht so schnell bei dem Spiel zurück hielt, schon sichtlich wart Yuuto die Naschkatze hier und Küsste oft Harvey von sich aus...Konnte er bei so ein Spiel überhaupt gewinnen?
      Gab überhaupt ein Verlierer in dem spiel wenn sie am Ende ihre Lippen berührten?
      Eigentlich nicht weswegen es Harvey herz um so höher schlagen ließ. Wie konnte man da der Versuchung widerstehen?
      Dabei umschloss seine Hand die von Yuuto, während er die Welt um sie ausblendete.


      __________________________________

      Judith Rose & Tyler Wang-Chi
      [Lin Wang-Chi]

      Die Stimmung zwischen seiner Mutter und Judith war wie immer angespannt...
      Manchmal fragte sich Tyler ob sich ihre Bindung ändern würde sollte Judith ehrlicher sein?
      Er konnte es nicht einschätzten, vermutlich würde es seine Mutter nur als Launische Leichtsinnigkeit abstempeln und darauf hin Judith noch mehr ihre Wut gegen sich auf bringen.
      Frauen waren leider genau so Kompliziert wie Jungs...
      Weil seine Schwester sich selbst eine weile schon suchend umschaute und er auch ihren Verlobten noch immer nicht unter denn reichen Schnöseln erkennen konnte, fiel sein Blick bald schon auf die Personen auf die Tyler gern verzichtet hätte....
      Da er noch immer nicht wusste wie er sich Verhalten oder empfinden sollte, schüchterte ihn der direkte Blick von Simon extrem ein.
      Seine Roten Augen fühlten sich so verurteilend an als würde sich Tyler nur erneut vor Augen geführt das er nicht hier her gehörte....



      Der Blick von Tyler wich keine Sekunde später zur Seite als versuchte er sich nicht anmerken zu lassen das er überhaupt die Gegenwart von seinem Leiblichen Vater gespürt hatte...
      Er wusste selbst nicht was er erhoffte und was nicht...Lieber war es ihm dann doch das er ihn nicht beachtet.
      Auch wenn Tyler sich an großen Teil seiner Zeit bei denn Rose wieder erinnern konnte, spielte sein Vater darin leider wenig die große Rolle darin.
      Der Teil...War noch im dichten Nebel gehüllt...Schützend um Tyler erneut den Schmerz zu ersparen.
      Zwar bot ihm Samuel an, ein Gespräch mit sein Vater zu Organisieren...Schließlich hatte nicht gerade zurückhaltende deutlich gemacht wie gern er von ihm...Anerkennt werden wollte doch schon allein seine Präsents schnürte ihm die Kehle zu...
      Er hatte ihm daher...gar nichts zu sagen...Und das erschütterte Tyler selbst....



      Auch Lin bemerkte schnell die Anwesenheit von Mr. Rose und seinem Perfekten Söhnchen. Allein wie sich schon die Andere Gäste darum scherten sie zu begrüßen...
      Sie jedoch hatte nur ein kalten Blick für ihn übrig und legte ihre Hand an Tylers Schulter.
      "Ignorier diesen Arroganten Haufen. Wir sind für deine Schwester Judith hier, nicht für ...Ihr Egoistisch Krieg, so wie ich die Rose einschätzte passt ihnen das ganze gar nicht."
      Auch wenn Lin nicht gerade erpicht darauf war das ihre Tochter ein Geheimnis um ihren Verlobten machte war sie nur mehr als froh das es nicht Samuel Rose war...Diese ganze Familien Geschichte war einfach nur Krank und allein dafür wollte sie Mason verprügeln!!
      Dem ganzen Rose Emporium würde sie am liebsten den Mittelfingerzeigen! Sie hatte zu Anfang zwar mitgespielt...Doch seit Tyler verstoßen war konnte sie nicht länger die Augen davor verschließen.



      "Schatz, sei doch so Lieb und bring mir etwas zu trinken.", bat sie Tyler um ihn auch etwas abzulenken.
      "Klar, Mum."
      Tyler versuchte es wirklich wie ihm seine Mutter vorschlug erst mal zu Ignorieren, er war ja nicht mal gezwungen jetzt das Gespräch zu suchen und es schien ja sowieso gerade wichtigeres zu geben.
      So ging er mit etwas wiederkehrenden Lächeln zum Buffet. Dabei sah er noch mal über die Schulter.
      Wegen Simon hatte er fast Sam ganz übersehen...
      ...Er sah richtig gut aus, was eigentlich ganz nicht so überraschend war.
      Auch wenn die ganze Festlichkeit ihn unwohl hat fühlen lassen, Sam zu sehen...war kurz wie ein kleiner Rettender Anker...Ob er ihn vielleicht auch kurz allein sprechen konnte?
      In der Uni hatte er ihn leider nicht mehr gesehen...
      Sein...Göttlicher Sam~



      Doch dann bemerkte Tyler als gerade nach einen Glas greifen wollte wie sich Sam umblickte...Dann erst...war ihm wieder bewusster geworden.
      Sam war ja Gesichtsblind...Hatte er ihn eigentlich überhaupt schon bemerkt...?
      Sicherlich durch die Körpersprache oder...?
      Obwohl...Gerade drängten sich immer mehr von Gäste dazwischen, die Tyler noch nie in sein leben gesehen hatte...Entfernte Verwandtschaft, Freunde...Bekannte....
      Gerade als Tyler denn Gedanken bekommen hatte selbst direkt auf Sam zuzugehen um...Ihn zu Grüßen, überkam ihn plötzlich ein ganz wirrer....Anderer Gedanke...



      So blieb er einen Moment am Buffet stehen...Nur um unbemerkt wie möglich zwischen denn Gästen immer wieder ein Blick auf Sam zu erhaschen.
      Wie er die Leute begrüßte und vollkommend...Normal war. wie es sich für den Perfekten Samuel Rose gehörte.
      Er nannte die Namen der Personen...Hörte ihren geschwätzt zu...
      Obwohl Samuel sie auf eine Ebene gestellt hatte, er der Gott und er sein Sonnensystem... fühlte sich Tyler in diesen Moment wie in eine andere Welt Katapultiert.
      Und dann merkte Tyler das er obwohl er einige aus seinem Leben der Rose verdrängt hatte nie Sam ganz vergessen hatte...Er behielt immer ein Platz in seinem Herzen...



      .....
      Aber was wäre eine Welt ohne Samuel Rose...?
      Wer war er wenn sie einander nie Kennengelernt hätten...?
      Jetzt wo er zum ersten mal das Gefühl hatte wie ein Unbekannter für Sam zu sein....
      Fühlte sich der Gedanke so Realtisch an....



      ...Schon als sie beide Halbrüder waren, schien das Schicksal und ihr Leben mit einen roten Faden miteinander verbunden zu sein.
      Auch wenn Tyler bei jede weiter Erinnerung das Gefühl hatte wie abhängig er von ihm war...So war doch auch Sam irgendwo an ihm gebunden gewesen.
      Anderen kann er sich seinen nachtragende Wut darüber das er ihn in Stich und zurück gelassen haben sollte nicht erklären....
      Sie gaben sich viele Versprechen...Und ihr Band wurde immer stärker.
      Sie beeinflussten beider ihrer Leben ein Stück....



      Und....Wenn einer von ihnen nie Existieren würde?
      Dabei dachte er nicht si Primitiv wie immer...Er dachte hierbei nicht von dem dran denn anderen zu Ersetzten.
      Was wenn ihre Leben ganz unabhängig von einander gewesen wäre? Nicht ab einem bestimmten Lebens abschnitt sondern von Anfang an.
      Dann wäre er jetzt für Sam einfach ein gesichtsloser...Fremder...Bedeutungslos und ohne Einfluss oder Wichtigkeit.



      Für Samuel Rose würde das jedoch kein Unterschied machen, er konnte sein leben führen...Weiter Perfekt.
      Doch was wäre aus Tyler geworden...?
      Währe er die selbe Person wie jetzt?
      Cabriel hatte ihn mit Sam verglichen, er mochte auch das Gefühl Sam gleichbürtig zu sein...
      Aber...Ohne ihn?
      Was war er Ohne Sam?
      Sam....Hat ihn erst überhaupt zu der Person gemacht die er war...oder?
      Oder hatte er jemals selbst Einfluss darauf gelegt?
      Hatte er überhaupt das Recht zu Existieren....?
      Er wollte doch nur ein Platz finden...wohin er gehörte...Was sich richtig anfühlte...



      Heute in der Schwimmhalle, war er ganz auf sich allein Gestellt gewesen...Zum ersten mal fühlte er sich wie der Fädenziehers seines Leben und Schicksals...
      In diesen Moment existierte kein Sam...Oder sonst jemand anderes.
      Er war...Tyler schon lange klar das er sich als Einzelgänger oft wohler gefühlt hatte.
      Auch wenn ihm das zusammen sein auch...Glücklich machte...
      Tyler versuchte seine Gefühle zu begreifen, die unberührt waren....
      Hasste er wirklich Tiere?
      Liebte er das Schwimmen wirklich so sehr?
      Wenn er endlich begreifen wollte...was für ihn wirklich Liebe bedeutet musste er auch anfangen einige Dinge los zu lassen...



      Er durfte sich nicht erneut von Glanz und Schönheit seines Gottes blenden lassen...Darum erinnerte er sich.
      Darum versuchte er seine Vergangenheit wieder klarer zu sehen um endlich auch vorwärts Schreiten zu können.
      Er durfte nicht wieder zurück bleiben und sich verzweifelt in eine Ecke kauern...Er wollte nicht wie die Hilflosen Student in der Schwimmhalle enden...Oder wie Yuuto etwas betrauen das nicht zu ändern war...
      Sonst konnte er nie seinem Vater in seine roten Augen Blicken....
      Sonst konnte er Sam nie seine klaren Gefühle entgegen bringen....
      Sonst konnte er nie zu sich selbst finden....



      Somit wendete sich Tyler doch wieder ganz ab um sich zwei Gläser zu nehmen um etwas zu trinken zu finden das seine Mutter sicherlich gern mochte.
      Aus denn Augenwinkel beobachtet jedoch Judith ihren Jüngeren Bruder genau. Auch wenn es ihm nicht Bewusst war, zeigte seine Mimik deutlich sein verletztes Herz....
      Es missfiel ihr zu sehen wie ihr Bruderherz noch immer so unter den ganzen litt...
      Daher war sie sich sicher, es würde Tyler heute auch die Augen öffnen...!
      Das alles heute tat sie nicht aus eine Laune heraus, sie wollte ihrem Bruder aus Liebe deutlich zeigen das er sich für die falsche Seite entschieden hatte!
      Sie wusste es war nicht gerade die feine Art und sie provozierte damit auch etwas heraus das sicherlich eskalieren würde....
      Doch tat sie es aus egoistischen eigenen Gründen aber auch zur Liebe für Tyler!
      Was ihr aber nicht gefiel war das Samuel heute dabei war...Natürlich war es nicht abzuwenden, doch befürchtete sie das ihr Cousin ihren Plan vielleicht vereiteln oder ruinieren könnte. Daher musste sie sicher sein das sich raus hielt....



      Wiederwillig ließ sie daher ihre Mutter erst mal allein stehen und ging mit selbstbewusste Schritten auf Samuel zu.
      "Samuel Rose, welche Ehre das du mit deiner Anwesenheit Glänzt, doch dachte ich hätte deine Einladung versäumt los zu schicken.", grüßte sie ihn ohne Scharm und seufzte auch einmal tief aus.
      Es hatte wirklich ausgereicht wenn nur Simon heute hier erschienen währe.
      Robin währe ihr auch Recht gewesen...Es brauchte nur etwas Publikum....
      Schließlich wollte sie für Drama sorgen...Doch war Sam zur Kinderzeiten eher jemand gewesen der ihr schnell die Freude nahm.
      So achtete sie darauf das gerade keiner der Anderen Gäste zu Nahe standen als sie leiser sprach nachdem sie Sam etwas beiseite zog:
      "...Ich warte schon eine weile auf diese Gelegenheit , also versau es mir nicht...Ich glaube kaum das du hier bist um meinem Zukünftigen freundlich die Hand zu schütteln. Onkel Simon ist sicherlich gegen die Verlobung, du als sein Braver Sohn spielst da sicherlich mit."



      "Tu, mir diesen einmaligen gefallen und halt dich im Hintergrund.", bat sie ihn widerwillig und stemmte die Hände leicht in die Seite.
      "Du wirst meine Beweggründe sicher nicht verstehen aber ich will dieses Problem endlich aus dem Wegräumen, damit mein Bruderherz endlich die Wahrheit begreift, er ist zu Blöd um es Anderes zu kapieren dafür sind mir jede Mittelrecht!"
      Sie erwartete nicht von Sam das er überhaupt begriff war sie vor hatte oder seine Unterstützung aber sie wollte dennoch klarstellen das sie hier kein Kindertheater vollbrachte. Ihr war die Sache wirklich ernst!
      Dafür würde sie eben auch diesen Obdachlosen Heiraten wenn der Plan hier total daneben lief!
      Aber sie brauchte eben ein Tölpel wie ihn das sowieso nichts kapierte....
      ...Doch mittlerweile befürchtete Judith das der Plan ins Wasser fiel...
      "...Wo bleibt sie nur...?", murmelte sie genervt und sah sich wieder um....Dann erst realisierte sie richtig das der Butler der mit den Rose gekommen war...Franc war!!
      Es war eine lange, nein ZU lange weile her das sie Franc persönlich erblicken konnte und dann sah er so gut aus?!
      "Oh...ähm....", kam ihr nur noch ein stammeln als sie spürte wie die Hitze ihr ins Gesicht flutete.



      Sie konnte sich von seinem Anblick gar nicht Satt sehen. Auf einmal war alles egal! Als hätte sie Pfeil von Amor getroffen....
      Nervös zog sie ihr Rock tiefer...
      "Ich...wusste...gar nicht das er auch kommt...Er...sieht gut aus...", nuschelte sie zu sich selbst. Sie traute sich gar nicht ihre zweit große Liebe anzusprechen!!
      Warum musste sie auch ihr Herz an einem armen Butler verlieren!

      Zur selben Zeit öffnete das Personal erneut die Türe als ein Gast hinein trat die sichtlich viel zu spät war. Doch ließ sich die Schönheit davon nicht beirren fiel mehr nutzte sie ihr spätes erscheinen beinahe schon wie einen geplanten Auftritt. Denn einige der Gäste Blinzelten erstaunt in ihre richtung.
      Nicht nur weil sie Bildschön war, sondern ein sehr berühmtes Model.



      "...Was macht Sie denn hier?? Ist das nicht...."
      "War sie nicht letzten auf dem Titelbild der Exklusiv Ausgabe??"
      "Sie derzeit in der Top Zehn der begehrtesten Models Weltweit!"
      "Was tut sie auf dieser Verlobungsfeier...Begleitung sie jemanden??"
      "Dieses Kleid und der schmuck ist ein Vermögen Wert....!"



      Mit gezielten Schritten trat die die Bildschöne Frau die ganze Aufmerksamkeit auf sich zog in die richtung von Lin Wang-Chi die sich als sie das Getuschel hörte wieder mehr aufgerichtet hatte.
      Was sollte dieses Theater?
      Sie taten ja gerade so als wäre die Königliche Queen Persönlich hier aufgekreuzt und dann...Traff sich ihre Blicke.
      Fassungslos öffnete sich Lins Mund ein spalt...Mit ihren erscheinen hatte sie nicht gerechnet...Nicht einmal in Traum!
      "Du...?!"



      "Oh Gottes willen! Lin-Schätzchen, bist du wirklich auf der Verlobnungsfeier deiner Tochter in diesen Bauchfreien Outfit hier erschienen? Was hast du denn vor? Oder planst du etwa dir damit wieder ein Hübschen Mann zu Angeln? ", höhnte sie mit einem breiten schmunzeln im Gesicht.
      "Bist du nicht langsam schon zu Alt dafür? Ich hoffe doch du planst damit nicht ernsthaft dich in den höheren Kreisen einzunisten."



      Tyler der gerade mit den Gläsern zurück zu seiner Mutter wollte erfror Augenblick. Diese Stimme...Dieses beißende Parfüm was er auch in Wyatt Ferienhaus so intensiv gerochen hatte...Das Arrogante verhalten...Das war....
      .....
      Was...zum...Teufel macht Sie hier?!
      Er musste sich zusammen reißen die Gläser nicht fallen zu lassen oder zu stark zu zittern.
      Nie hatte er gedacht das er... Wyatts Mutter jemals wieder begegnen würde...
      Die Frau....Die zusammen mit ihrem Ehemann ihn zum Teufel gejagt hatten nachdem sie erfuhren wer er war...und ....sich wegen sein Fehl Verhalten bei Simon so aufregt hatten...



      Seine Augen wurden ganz dunkel als er mitbekam wie sie über seine Mutter erzog...dieses Miststück....!
      Aber auch bei Lin traf diese Frau ein sehr empfindlichen Nerv.
      " Sophia Celyne Lyons....Was zur Hölle machst du hier? Du gehörst weder zu denn Rose noch zu der Wang-Chi Familie!"
      Sie Blickte die Frau voller Verachtung an....
      Wenn es eines gab das Lin mehr hasste als das Rose Imperium war es...Sophia.



      "Wo sind denn deine Manieren, Liebes? Ich wurde selbstverständlich von deiner Reizenden Tochter eingeladen, bedauerlicherweise hast du sie mir nie vorgestellt. Und ich als ihre Tante habe sehr wohl das Recht hier zu sein!"
      "Rede keine Scheiße Cely!! Familie hat dich noch nie Interessiert, dir geht es immer NUR um dein verfluchtes Vermögen und deine Karriere!", fauchte Lin sofort zurück und ballte ihre Hände zu Fäuste.
      "Ohhh Tapfere Worte von einer Bäckerin, die sich nur um die Familien Tradition schert, war das auch deine Einstellung als du deine Familie Betrogen hast? Schwesterchen?", säuselte Sophie gleich amüsiert darüber.



      Als Tyler das mit Schwesterchen hörte rutschte ihm die Gläser nun doch aus den Händen....Sofort fiel diese zu Boden und zersprangen in mehre Glassplitter.
      Was...zur Hölle?!
      Seine Mutter...Hatte nie erwähnt das sie eine Schwester hatte und auch ganz sicherlich nicht das....Es Wyatts Mutter war!!
      Zum glück war in den Gläsern nur Wasser und nichts klebriges, dennoch spürte Tyler sogleich einige Blicke in seine richtung...Oh mann...Er fühlte sich wie ein Elefant im Porzellan Laden!



      Sogleich ging Tyler runter in die Knie um das Dilemma aufzuräumen aber natürlich war das auch nicht an Lin und Sophie vorbei gegangen.
      "Tyler ist alles okay??", fragte Lin schon sorgenvoll aber Sophia nickte schon ihrer Begleitung zu der die ganze Zeit still im Hintergrund sich gehalten hatte.
      "Stan, hilf doch bitte dem...Armen Jungen dabei dieses Chaoes wieder aufzuräumen. Das Personal hier ist sichtlich zu Langsam dafür."
      "Jawohl, Lady Lyons."


      Tatsächlich hatte Stan nicht damit gerechnet das sie heute zu einer Verlobungsfeier von der Rose und der Wang-Chi Familie gehen würden...Besonderes nicht das es Verwandtschaft bestand. Dabei dachte Stan er kannte der Familie der er diente schon so gut...Etwas enttäuscht war er da wirklich von sich selbst über diese Wissens Lücke.
      Umso unerwartet war es als er Tyler sah und sich zu ihm runter beugte um ihn zu helfen. Er sah ihn direkt an wie gestresst der Junge war...
      "Geht es dir gut Tyler...? Du musst das nicht Aufräumen, überlass das ruhig mir.", sprach der Butler sorgsam zu denn Jungen Mann der sich am Ende gewiss nur verletzten würde so sehr wie dessen Finger zitterten.



      "Ich habe von dem Vorfall auf Uni mitbekommen, ich bin froh das es dir und denn Anderen soweit gut geht...Wyatt hat mir bescheid geben.", sprach er ruhig weiter als er Tyler ein größeres Kaputte Glas abnahm und endlich auch jemand von dem Personal kam mit Tüchern um die Nasse Stelle am Boden aufzuwischen.
      "Ähm...ja...alles...gut...danke...", murmelte Tyler angespannt.



      Es wollte ihm immer noch nicht in den Kopf rein was hier gerade passierte...Sein Blick haftete weiter auf den Glasscherben, mittlerweile wendeten endlich einige ihre Blicke ab um wieder in ihre Gesprächen zu versinken.
      Unwohl rieb sich Tyler über sein verband an seiner Hand das Stan gestern erneuert hatte....
      Vielleicht sollte er sich gleich Izarra schnappen und diese Verlobungsfeier so früh wie möglich verlassen...Irgendwie hatte ein ganz schlechtes Gefühl...Als wäre das zerbrochene Glas nur der Vorgeschmack.

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      Wyatt Carson Lyons

      "...Danke...Das du meine Tasche trägst...Wir können ja....beim Rückweg tauschen?"
      Überraschenderweise waren die Taschen überhaupt nicht schwer für Wyatt...Da er oft versuchte zu vermeiden schwere Dinge zu tragen das es nicht zu einem Eleganten Schauspieler aus guten Haus passte, vergaß er oft dabei wie stark er eigentlich war.
      Weswegen er auf das Angebot von Cabirel, freundlich zurück nickte. Ihn machte es zwar nie aus die Taschen länger zu tragen aber wie es schon mit den Bezahlen war hatte ihn Cabriel deutlich gemacht das dieser ungern in Schuld von jemand stand.
      So würde sie sich ruhig abwechseln können, wenn es Cabriel so gerne wollte. Doch bei dem Gewicht, hoffte Wyatt wirklich das sich Cab nicht davon irgendwann den Rücken kaputt machte...!
      Kurz war Wyatts Blick über Cabriels Gestalt gewandert, insgeheime...Würde ihn gerne---
      Doch dann Gedanken verwarf Wyatt lieber schnell mit einem charmanten Lächeln. Komm sicher komisch rüber....

      Obwohl Wyatt eben noch das schlimmste Szenario das er sich Vorstellen konnte erlebte, fühlte er sich gerade so viel befreiter. Vermutlich da sein Schutz-Mechanismus bei sowas umso stärker Arbeitete. So hielt er die Hand von Cabriel und spürte ein Angenehme wärme auf der Haut, bei jeden längeren Blick von Cabriel als würde er ihm gerade mit so viel Aufmerksamkeit füttern das Wyatt sich gleich wie eine zufrieden schnurrende, fette Katze strecken konnte.
      Je näher sie dem Bootsverleih kamen desto, kühler wirkte die Luft und stärker die angenehme Luftbrise.
      In diesen Momenten fragte sich Wyatt ob Cabriel dabei auch mehr empfand, so wenn Wyatt sich in eine Blumenwiese legte oder Tyler schwimmen ging...Fühlte man sich Automatisch als Witch eigentlich seinem Element umso zugeneigter?
      ....
      Was war eigentlich mit Ineb? Fügte er sich eigentlich auch zu etwas besondere zugezogen?
      "Das Wetter ist echt perfekt dafür!", strahlte Wyatt zufrieden als er zum Wasser Blickte.



      Die Schwanenboote waren richtig Putzig!
      Sie kamen denn Original so nahe das Wyatt sich fühlte als währen sie geschrumpft und zu kleinen Einzelmännchen geworden die gleich auf den Rücken eines Schwanns über das große Meer verreisten! Himmlisch!
      Während Wyatt bezahlte und großzügerweise für zwei Stunden damit sie ganz entspannt fahren konnten kümmerte sich Cabriel um das Seil des Schwannenboots.
      Die Taschen konnte er beim Bootsverleih lassen, damit es nicht versehentlich bei der Fahrt ins Wasser landete.
      Doch als er zu Cabriel kam wirkte er erneut so niedergeschlagen als hätte er ein Loch ins Boot gesägt und Wyatt war zu früh wieder gekommen. ...Nicht genug Kraft gehabt das Boot für sie vorzubereiten.

      "Tut mir Leid... Ich weiß nicht wie ich den Knoten lösen kann...Er ist zu fest."
      Sogleich hockte sich der Schauspieler zu ihm runter und lächelte ihn warm an.
      "Das macht doch nichts, bestimmt ist es einfach nur die Technik! Geht bestimmt Kinderleicht, überlass das ruhig mir.", sprach Wyatt selbstbewusst und legte selbst seine Hände an das raue Seil.



      Dabei merkte aber schnell selbst die Festigkeit dahinter....
      So glitt sein griff plötzlich jedoch nicht mehr dem Seil, sondern legte sich an Cabriel Hüfte.
      "Steig schon mal ins Boot, Täubchen."
      Mit denn Worten hob er Cabriel plötzlich ohne Probleme hoch um ihn den einstieg in das Schwannenboot zu erleichtern.
      Gerade verspürte Wyatt so viel Energie, dass wohl am liebsten das ganze Seil auseinander gerissen hätte damit sie schnell los fahren konnten. Aber er wollte nicht wie Cabriel sah wie er brutal er seine Finger in das Seil drückte....
      Doch als sich Wyatt wieder dem Knoten zu wandte ging mit mehr Kraft deutlich besser als gedacht.
      Das Seil Band er dann an die dazugehörige Halterung.



      Zufrieden klopfte er seine Hände einander ab und stieg sogleich selbst zu Cabriel mit ins Boot rein, dabei geriet das Schwanenboot etwas ins wanken.
      Doch selbstsicher wie Wyatt war setzte er sich nicht gleich hin sondern, bleib aufrecht stehen um erst mal ein Selfi mit ihnen zu machen.
      "Uuuuund hier kommt das Vögelchen~", summte Wyatt freudig und achtete darauf das sie gut beide zusammen drauf zusehen waren mit, dem Schwanen Kopf.



      Dann setzte er sich endlich hin um betrachtete das Foto einen kleinen Moment, doch zufrieden Lächelte er und steckte das Smartphone erst mal weg.
      "Ich poste es später, lass uns jetzt erst mal Spaß zusammen haben!", kam es freudig von Wyatt der wieder die Hand von Cabriel ergriff und seine Füße erst mal richtig positionierte.
      Geduldig wartete er das es ihm Cabriel gleich tat und sie dann zusammen in die Pedale treten konnten.
      "Hast du sowas schon mal gemacht?", fragte er neugierig und Blickte sich etwas um in welche richtung sie am besten los fahren sollten.
      Am besten war eine Stelle wo wenig von denn Anderen Booten fuhren...
      "Lass uns am besten zur Mitte des Sees fahren.", schlug Wyatt eifrig vor.
      Believe Me ~

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    • Yuuto Kurai

      "Ähm...G-gern ...Also...Ich würde wirklich gern meine Bedürfnisse mit dir teilen aber ähm....Vielleicht lieber wenn wir ganz unter uns sind, ja?"


      Mit deutlich geröteten Gesicht wollte Harvey also mehr...Privatsphäre für seine Bedürfnisse. Aha, jetzt war Kiri aber neugierig, was er ihn vermitteln wollte? Was war in diesem kleinen Köpfchen verankert, wie wollte er die Zeit mit seinem Freund am besten investieren? Er wollte gerne seine Vorlieben näher verstehen. Sofern er sich später noch mitteilen konnte, je nachdem wie ihn die Magenkrämpfe dann packen würden. Natürlich würde sich aber Yuuto sehr liebevoll um seinen Freund kümmern, denn stand ihm eine unruhige Nacht bevor!

      "Doch...Möchte dir sagen das jeder Moment mit dir wie ein kleines Abenteuer ist, auf das mich jedes mal aufs neue sehr freue...Daher hab ich auch...Auch kein Problem damit mit dir auch mal was zu riskieren."

      Die selbe Erfahrung machte er mit Harvey, weshalb er es wirklich genoss mit ihm seine Zeit zu verbringen. Harvey wusste gar nicht wie viel Kiri durch ihn riskierte, aber zugleich teilten sie sich unbewusst das Risiko <3. Wenn Harvey erfuhr...was er in der nächsten Zukunft mit ihm vor hatte und er sich durch ihn nur sein eigenes Loch schaufelte, das Gefühl der Dominanz und der Unbesiegbarkeit strömte sich in Kiri auf. Er liebte es...wenn alles nach seiner Pfeife tanzte und zugleich hatte er das Gefühl, als spielte er gerade wirklich mit den Feuer, dass ihn irgendwann vielleicht ein Problem darstellen konnte! Mit ihm konnte es einfach nicht langweilig werden! Je mehr Harvey ihm gehörte, desto...schwerer wird wohl das Gewicht, was Harvey in der Zukunft auf ihn setzten würde.

      "Zwei oder Drei stück werden schon in Ordnung sein..."

      Unschuldig kicherte er mit dem Hintergedanken: Bei mir wirst du definitiv mehr schlucken müssen, Sonnenschein~.

      Auch, wenn es süß war wie Harvey feuerrot wurde und sich so liebevoll um seine Bedürfnisse kümmern wollte...empfand Yuuto auch einen deutlichen Reiz seinen Freund leiden zu sehen. Er wollte die Peinlichkeit und Scham in ihn erleben, wenn er sich beim Pockyspiel überschätzte. Genau deshalb zog er Harveys Hand feste an sich, als wäre es ihm mit dem Spiel sehr ernst. Er erwartete festlich Harveys Lippen auf seinen, während er ruhig in die nervösen Augen sah, wie eine große Raubkatze.





      Knabbernd kam ihn Harvey Stück für Stück näher, Kiri folgte seinem Rhythmus. Jedoch merkte er schnell wie höchst unbefriedigend es sich anfühlte nicht die ganze Schokolade geschafft zu haben zu ergattern - es war doch das Ziel...mehr zu bekommen. Auch, wenn Kiri für extra langsamer war und viel länger die Lippen auf Harvey presste, als eigentlich sein musste...spürte er eine leichte Frustration.
      Jetzt musste er gegen sich selbst ankämpfen - seine Gier nach der leckeren Schokolade gegen dem Ziel Harvey Gift einzuflößen.

      "Huh...Du...bist schnell...Ich will eine Revanche.", beklagte sich Yuuto beinahe fauchend als er sich von Harveys Lippen löste und holte schon das nächste Pocky heraus, als hing gerade einfach alles von dem Spiel ab. Anders als Harvey...kannte er in Sachen Süßes keine Gnade. Wie ein Kind, dass in seinem Fachgebiet nicht verlieren wollte!



      "Du bist mir zu weit weg...Warte!"

      Sogleich stand er von seinem Platz auf und setzte sich einfach direkt auf Harveys Schoß, sodass die Kellnerin ihr Wasser herausprustete, dass sie gerade nach einer erholsamen Pause einnehmen wollte. Wieder mit einem Pocky ihm Mund setzte er es direkt an Harveys Lippen und begann mit weitaus größeren Bissen sich Harvey zu nähern. Schon wieder...berührten sich ihre Lippen, doch war Yuuto weitaus unzufriedener, da er nicht mal die Hälfte der Schokolade geschafft hatte zu verspeisen. War Harvey etwa auch gierig nach Schokolade oder wollte er ihn einfach küssen? Zumal war er ja ganz froh...denn haute ihn die Schokolade sicherlich um - doch verdammt...Irgendetwas in ihm reagierte darauf stur. Vielleicht lag es an seine verschwommene Kindheitserinnerung...ein bescheuerter Erwachsener, der vor seinen Augen immer Süßigkeiten aß aber ihn nie welches abgab, weil es angeblich nichts für Kinder saß und ihn stattdessen einen Apfel an die Wange drückte...

      Bei dem dritten Stick neigte Yuuto seinen Kopf leicht nach rechts und war nun deutlich schneller, was man direkt an seinem heißen Atem merkte. Ohne zu zögern drückte er Harvey die Zunge in seinen Mundraum, als hatte er absolut kein Problem damit im Eifer des Gefechts gebissen zu werden. Jedoch überkam ihn eine riesige Hitzewelle, während er mit seiner Zunge genau über Harveys strich um auch an die Reste Schokolade zu kommen. Yuuto hatte...echt keinen starken Körper, er spürte gleich wie er schwächelte und seinen Oberkörper mehr an Harvey presste. Ihn wurde ganz wirr, sodass nun Harvey selbst begann süß zu schmecken und er nicht erkennen konnte, ob er... es geschafft hatte das Pocky für sich zu nehmen?



      Bevor er auch noch auf keuchte biss er Harvey aus Versehen in die Lippen, sodass er sich erschrocken von ihm löste. Dabei starrte er bemerklich auf Harveys Pulli und sah wie die Hälte des Pockys wohl ...einfach hinunterfiel - kein Wunder also das er rein gar nichts im Mundraum von Harvey zum Knabbern fand? Beinahe hätte er ihn wohl noch verschlungen!
      Mit einem verspielten Gesichtsausdruck lächelte ihn Yuuto an, als tat ihm das ganze schreeecklich leid, während er die Hälfte der Schokolade mit einer Hand in Harveys Mund stopfte.

      "Upsie- hab ich dir in die Lippe gebissen? Ohoh! Sowwy! Aber warum gewinnst andauernd auch nur du? Lass mich bitte noch Mal...Macht, doch voll Spaß, oder?", fragte Yuuto so unschuldig und verstrahlte wie er nur sein konnte. Er hatte wirklich Freude daran, nämlich konnte dabei genau Harveys Hitze mitfressen.



      So holte auch Yuuto das 4te Pocky heraus, direkt danach war das 5te wieder an seinem Lippen und bot ihn ein verführerischen Duell an. Ab den 6ten fing Yuuto am Ende nur noch seine Zunge zu benutzen, obwohl es sicher unanständig war sich in der Öffentlichkeit so zu küssen. Doch sah Yuuto darin nur das Spiel, während seine Knie immer mehr aus Atemnot zu zittern zu begangen. Zumal, dass er ihn auch die ganze Zeit wie ein Kätzchen an die Unterlippe biss, als wollte er ihn provozieren. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr Ideen kamen in Yuuto auf.

      "Versuchen wir es mit zwei auf Einmal...",
      sagte Yuuto zwar erschöpft aber noch voller Tatendrang, in seinen Augen konnte man genau erkennen, dass er mit nichts außer einem OKAY einverstanden war.



      Immer leerer wurde der Korb, den die meisten Menschen eigentlich mitnahmen, weil es viel zu viel war. Doch Yuuto und Harvey schafften es wie Weltmeister sich einen richtigen Wettkampf zu erzielen, der für das Publikum erotischer nicht sein konnte, da sich Yuuto auch immer den Speichel aus den Mundwinkel wegwischen musste und ihre Lippen ganz rot wurden vorm Küssen und Beissen. Es sah aus wie ein Vorspiel und wenn die zwei Kerle nicht so attraktiv wären, dann hätte die Kellnerin es ganz bestimmt stoppen müssen. Doch selbst die Katzen mischten sich in dieser Schlacht der Liebe nicht ein. Kiri konnte schon langsam selbst nicht mehr erkennen, ob sein Tatendrang geschauspielert war oder ihn eine gruselige Lust wegen des Süßem überkam.



      Beim letzten Biss wirkte Yuuto endlich sehr zufrieden, er hatte es nämlich geschafft sich alles zu ergattern - mitsamt Harvey. Gerötet stand er triumphierend von Harveys Schoß auf und tätschelte ihn am Haar.

      "Yay!...Jetzt war alles meins! <3 Wer hätte gedacht, dass du so gierig bist Harvey!"
      , sagte der eigentlich gierige Yuuto und war wirklich mehr als nur stolz auf sich!



      Dann aber packte ihn wohl leicht beschämt das Gewissen, sodass er kurz Harvey nicht ansah, sondern sich auf den leeren Korb fixierte.
      ".....Du...wolltest eigentlich nur 3 essen....Tut mir so Leid, wirklich! Ich konnte mich einfach nicht beherschen ...Eh. ehm..Ich...werde mich um dich kümmern, versprochen! Lass uns schnell zu mir nach Hause!"

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      Ero Loveshine
      [Mason Rose & Simon Rose]

      Oben angekommen konnte Mason gar nicht fassen, was er mit ansehen musste. Sein von Dummheit gefüllter Bruder - in den Käfigen der Schlange, die direkt vor seinem Bett platziert waren...zog ernsthaft einen kleinen Mann aus einer Kobra hinaus. Da es Mason merklich nicht hinbekam und die Schlange sich von ihrem Fressen nicht trennen wollte, hielt er Mason an der Hüfte und half mit, denn wollte er deswegen nicht den Notruf antanzen lassen.
      Mit heftigen Ziehen schafften es endlich die Brüder den kleinen Mann herauszuholen, der doch munterer und sauberer aussah als Simon je gedacht hatte. Bis auf eine Sache, was Simon nur verstört auf dieses Nest des Alptraums blicken ließ.



      "Gütiger Himmel, die Schlange hat deine Haare glatt ruiniert!", rief Simon empört, dem das Äußere immer mehr als nur wichtig war. Seine Frisur sah so aus als hätte die Kobra sie ordentlich durchgekaut, während sie versuchte darin ihre Eier zu legen.

      "Hä?! Ruiniert?! Prinzessin hat sie geschnitten, wag dich so über seine verwelkte Palme zu reden! Wa-warte! Wieso - Was-was machst du hier?!", beschwerte sich auf Kommando Mason und zog seinen Bruder am Kragen dicht an ihn heran, als betrat er gerade fremdes Eigentum, obwohl Mason ihn doch eingeladen hatte. Augenrollend drückte Simon die Hand seines Bruders weg und strich sich über seinen Kragen, als entfernte er lästigen Staub. Noch Einmal ging sein Blick auf den eigentlich süß wirkenden Jungen - naja...wenn man bei Mason arbeitete, hatte jeder wohl Glück noch seine Gliedmaßen da zu haben.



      Ero taumelte, doch stand er geradewegs auf den Beinen - wie ein Baby, dass gerade Laufen lernte. Ihm wurde vom ganzen Schlangengeruch schon schlecht - dabei hatte er mit ihnen im Käfig eine halbwegs schöne Zeit. Denn boten die Schlangen ihm ein offenes Ohr an und hörten sich seinen Stress an. Die Angst vor dieser Verlobung, mit der Judis bzw. Judith plötzlich gestern her gebrettert kam, was einen kleinen Engel wie Eros maßlos überforderte. Immerhin war die Verlobung... ein Schritt zur Eheschließung, mit einer Person für die Ewigkeit - sie war eine Form der Liebe. Aber...Judis kannte er erst seit gestern und konnte er noch nicht so starke Gefühle für sie finden! Es war viel zu überfordernd - allein mit ihr/ihm gestern in einem Bett schlafen zu müssen war ein totales No-Go für den Amor. Aber...wollte er ebenso nicht Judis weiches Herz brechen, weshalb er auch nicht nein sagen konnte - mehr versuchte er sich mit anderen Dingen zu beschäftigen- bis plötzlich ihn sein Lebensretter bei den Schlangen eingesperrt hatte, die irgendwann nach seinem Geblabber Hunger verspürte.

      Nun fühlte er sich ganz Fehl am Platz, denn starrten sich die zwei Herren so tief in die Augen, dass sie ihn wohl komplett...übersahen? Das schlimmste war wohl, das Ero ganz klar eine starke Wut in einem dieser Männer erkennen konnte, es war klare Mordlust! Er spürte wie seine unsichtbaren Flügel eine Gänsehaut verspürten, wie sehr er sich nur konzentrieren musste, dass keine Feder hinunterfiel!

      Sogleich holte Simon aus seiner Tasche den bis auf den Boden fallenden Vertrag hervor und seine Brille, um es direkt Mason vor die Nase zu halten. "Typisch du, der absolut keine Ahnung hat, wer eingeladen wurde....GROßER Bruder. Doch sparen wie uns dein Mangel eines Gastgebers und wenden wir uns zu dem Punkt, wegen was ich wirklich hier bin."

      Heftig stieß er den Vertrags gegen Masons Brust, sodass dieser seine Augenbrauen zusammenkniff, ernste Themen überforderten ihn wirklich sehr. Leichter war es jemand mit seiner Verrücktheit den Kopf zu verdrehen, doch bei Simon hatte er keine Chance, denn dieser war wohl genauso geistesgestört wie er.

      "Ich verlange, dass du sofort diese Verlobung annullierst. Dir muss doch im Klaren sein, dass es vor allem für DICH starke Konsequenzen gibt. Ich tue dir sogar einen großen Gefallen, dass du meinen Sam als Schwiegersohn haben kannst. Wer ist überhaupt der Verlobte?!"

      So langsam erhob sich Ero genau zwischen Mason und Simon, sodass die Brüder auf den Gartenzwerg hinunterblickten. Hätte er sich nicht bemerkbar gemacht, hätte Simon wohl gar nicht bemerkt, dass es ihm überhaupt schon besser ging.

      "Da-das bin wohl ich! Hallo...Hi...Ehm...Ich bin Ero Loveshine! Ihr Bruder hat mich vorgestern von der Straße geholt...", stellte sich Ero anständig vor, denn wollte er immer noch eine gewisse Höflichkeit bewahren, auch wenn er genau spürte, dass Simons Zorn nur stärker wurde. Ohje - warum waren alle denn nur so böse und gegen Judis Entscheidung? Naja, andererseits war er auch gegen diese Verlobung - aber machte das sie/ihn nicht traurig?



      Empört öffnete sich Simons Mund einen Spaltweit, er kniete sich sogar weiter zu Ero hinunter um ihn genau anzusehen. Simon überprüfte sein besudeltes Haar und drehte ihn sogar einmal wie eine Ballerina herum, als sah er nach den Wert einer Ware. Doch...fand er bei ihm nichts, was überhaupt wert war éin Preisschild an ihn dranzumachen!
      "Ein Gossenkind?! Du bevorzugst ein Gossenkind....vor Samuel?!", zischte Simon entzürnt denn war das eine tiefe Beleidigung. Hätte er gewusst, dass er dieser berüchtigte Verlobte war hätte er ihn wohl im Magen der Schlange gelassen!



      "So gesehen bevorzuge ich weder dein Mr. Perfecto noch den Obdachlosen - am liebsten würde ich Prinzessins Jungfräulichkeit für immer bewahren! Aber Prinzessin war nun Mal schon immer sehr eigensinnig, sie hat mich selbst mit der Verlobung überrascht und direkt alle Familienmitglieder einladen - so fleißig war sie lange nicht mehr!", wand sich Mason belustig mit ein, der wieder versuchte etwas den Humor wiederzufinden. Er haaasste ernste Themen, was regte sich Simon bitte nur so auf? Mit Lin war er ja auch geschieden und trotz allem... glaubte er fest daran, dass sie bald wieder heirateten. Sam konnte doch auch etwas warten, bis die Ehe mit dem Obdachlosen langweilig wurde!



      Gruseliger Weise bildete sich auf Simons Lippen ein anständiges Lächeln, es war schon beinahe bezaubern, sodass Mason schlucken musste. Das Lächeln eines Mannes, der schon viele Männer und Frauen betörte- eine hinterlistige Geheimwaffe, die selbst Lin schwach werden ließ. Bedrohlich kam er Masons Lippen so nah, als wollte er diesen auf einen Kuss gefangen nehmen, jedoch...demonstrierte er nur seine verbale Bissfertigkeit.

      "Pass Mal auf mein 'der Tochter in den Arsch kriechender' Bruder. Mir ist es absolut egal, was deine Tochter möchte oder nicht, es gibt nun Mal Regel als Rose. Wenn deine Tochter es wagt diesen kleinen Mann da zu heiraten, werde ich den Vertrag direkt vor deiner Nase zerreissen und weißt du was das dann heißt?"


      Für einen Moment machte Simon eine Pause und legte sogar die Hand direkt auf das Schlangentattoo seines Bruders, dass er mit voller Stolz ein tätowiert hatte, nachdem Bahri in den Ruhestand ging. Leicht zwickte er hinein und übte immer mehr und mehr Druck aus, sodass Mason unangenehm zischte.

      "Keine Unterstützung mehr wegen der Polizei von mir - Keine zusätzlichen Mafiamitglieder - Ich verbiete sogar Prinzessin auf meine Schule zu gehen, die ICH sponsore! Ich habe kein Problem damit Sam jemand anderen zu suchen, bevor sie sich noch an seine Frisur vergreift. Doch...was ist mit dir? Wie wirst du ohne meine Unterstützung denn weiterleben können?"



      Entsetzt sah Mason seinen kleinen Bruder an, als öffnete er ihn mit dieser Aussage die Augen. Beinahe...hätte er sich selbst einen direkten Strike in der Bowlingbahn erzielt und wäre sofort k.o. gagangen. Zugegeben, sein Ziel war es immer absolut selbstständig zu sein und nicht mehr auf die Hilfe seines Bruders angewiesen zu sein. Doch...hieß es bei der Familie Rose geben und nehmen, weshalb eine absolute, alleinige Kontrolle gar nicht möglich war. Verzweifelt begann er zu lachen und sorgte wieder für einen gewissen Abstand zu seinen Bruder, bevor er ihn mit seiner dominierenden Präsens verschlang. Lachend zeigte er mit dem Finger auf Simon, der dies so gar nicht witzig fand- für Mason jedoch war die Welt sein Rummelplatz.

      "Duuuuuuu dreckiger Bastard, haha! Weißt ganz genau wie du eine alte Schlange wie mich darüber überredest am Eis zu lecken! Oh mann, aber keine Sorge Simon. Bei meiner Prinzessin ist es so - heute die Hochzeit - morgen die Scheidung...oder so! ", scherzte er so gekonnt, dass Simon nur den Kopf schütteln konnte. Jedoch spürte er, dass Mason wohl verstand, was auf dem Spiel stand.

      "Ich-ich krieg das schon hin, lass den Vertrag bitte ganz! Es ist ja nicht mal wirklich eine Hochzeit! Natürlich wird Prinzessin den Sammy heiraten - und dann machen sie eine Menge Kinder -Prinzessin wird eine perfekte Hausfrau!", log er zur Hälfte, denn hatte er Simon noch gar nicht erzählt, dass nun auch Judith keine...Kinder ´mehr bekommen konnte. Wenn Simon davon erfuhr war der Vertrag sofort Geschichte, denn wollte er nur auf den Nachwuchs erzielen.

      Was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß!



      "Keine Sorge! Keine SoOoOoOoooRge! Lass sie noch ein wenig Spaß haben und dann ehm...können wir ja die Hochzeitsfeier von den zwei besprechen! Also nicht von dem Obdachlosen - sondern Sam und Prinzessin! Am 05. Juni war sie, richtig?! Ich find Disneyland sehr geeignet dafür!"


      Ero hatte absolut keine Ahnung, um wen es hier genau ging, doch verstand er so viel, dass Judith bereits jemand anderen versprochen war. Wollte sie/er ihn etwa nicht heiraten? Ero beschloß während die zwei Brüder ausdiskutierten, selbst zu Judis hinunterzugehen, um ihn danach zu fragen. Er wollte die Gefühle seines gerade Verlobten besser verstehen. Doch bevor er an der Tür war hörte er ein hartes Klicken, worauf ihn ein eiskalter Schauder gegen den Nacken strömte.

      "Bleibst du wohl hier? Ich muss noch das Schlangengift aus dir heraussaugen, bevor du noch Schaum vorm Mund hast und mich Prinzessin deswegen umbringt! Zieh dich aus und zeig jeden Körperteil von dir.", grollte Mason grinsend und hier wie aus dem nichts eine Flinte in der Hand- Simon hat genau gesehen wie er sie aus seinen Boxershorts gezogen hatte...schlimmer war, dass sie nicht mal gesichert war- Mason spielte gerne mit dem Risiko. Das Visier hielt er genau gegen Eros, der vor Schreck beinahe ohnmächtig wurde. War das wirklich der nette Mann vom Bahnhof? Er machte ihn eine Höllenangst!

      "Ve-verzeihung! Ich mache schon, nur nehmen Sie bitte die Waffe hinunter!"



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      Samuel Rose
      [Franc]


      Von oben hörte man starkes Poltern und Knarren, woraufhin sich schon Franc fragte...ob die Brüder es nicht auf eine eher intimere Weise miteinander klärten. Es waren immerhin die Rose, nach dem Akt der 'Liebenden' waren sie oft zahmer und konnten klarer denken - Simon sah sehr geladen aus...Er sollte wohl darauf achten, dass niemand der Gäste versuchte die Treppen nach oben zu erklimmen. So wie er Mason kannte, hatte er nicht Einmal Schlösser an seinen Türen, da er das Gefühl von Privatsphäre gar nicht kannte. Folgsam ging er zu Sam, der sich mit einer Schwall von Menschen unterhielt - der Mann hatte wirklich Multitasking drauf und zauberte für jeden ein wunderschönes Lächeln her. Franc hingegen war schon total überfordert sich mit einer Person zu unterhalten, was für eine Hausnummer. Doch genau dann kam plötzlich Judith zu ihnen, woraufhin Franc wieder einen Rückwärtsgang erzielte, um die Getränke endlich vom Büffet zu holen und das Essen zu bekundschaften!

      Franc hoffte auf eines: Das Sam und Judith sich jetzt nicht vor den Leuten fetzten! Zwar bewahrte Samuel immer gelassene Ruhe vor seiner Cousine, doch war da Judith total anders! Selbst, wenn alle hinsahen würde er sich genau auf Sam hinaufwerfen und ihn das Gesicht auskratzen! Der Ruf war ihr total egal, aber Franc würde dann von Mason und Simon die Schuld dafür in die Schuhe geschoben bekommen! So hoffte und betete er für den kleinen Funken an Vernunft, während er den Sekt beinahe zittern in das Glas hineingab.

      Ob ich...die Zuckerwatte aus dem Geschenk herausziehen sollte?!



      "Samuel Rose, welche Ehre das du mit deiner Anwesenheit Glänzt, doch dachte ich hätte deine Einladung versäumt los zu schicken."

      In Sams Ohren ertönte ein bekanntliches Piepen, was er so überhaupt nicht vermisst hatte. Die Stimme einer verkorksten Frau, die auch noch ähnliches Blut mit ihm teilte. Direkt klang es so als würde sie ihn verhöhnen, zeigen dass er hier eigentlich nichts zu suchen hatte. Doch wie sehr es auch Judith versuchte ihn hinunterzudrücken, so fühlte sich Sam doch recht willkommen in das Haus seines Onkels. Wahrlich konnte er weder Mason noch Judith besonders gut ausstehen, doch gehörten sie nun Mal zur Familie und so musste er mit ihnen zurecht kommen.

      So zog auch Sam für die Göre ein charmantes Lächeln auf und begrüßte sie ebenfalls. Natürlich traf sie genau aufs Schwarze, dass Sam kein großes Interesse hatte den Trauerkloß vom Verlobten zu erblicken. Es ging nur ums Geschäft, denn wollte er genau wissen, wie sein Vater jetzt wegen der Verlobung handeltete. In der Limousine sprach er schon kein einziges Wort, so wusste Samuel also genau wie wichtig es eigentlich für das Rose-Imperium war.

      "Judith Rose, so ehrlich wie immer~. Natürlich bin ich hier, immerhin sind wir vertraglich noch verlobt und...gewiss wollte ich euch meinen Segen zuteil geben, bevor mein Vater eure Verlobung wieder annulliert.", gegenargumentierte Samuel flach und sah zu der kleineren Frau hinunter, als sei alles in bester Ordnung. So hörte er ihr genaustens zu und musste sich ein schmunzeln verkneifen, was hatte das kleine Biest nur vor? Sie wollte also, dass er im Hintergrund agierte? Das war doch schon ziemlich schwer für jemanden wie Sam, der alle Augen der Gäste erhaschte - denn die meisten erhofften ein Gespräch mit ihm und nur mit ihm. Das alles war schon witzig, denn immerhin handelte es sich hier um Judith Rose, die im Mittelpunkt stehen sollte und nicht um ihn.

      "Du wirst meine Beweggründe sicher nicht verstehen aber ich will dieses [i]Problem endlich aus dem Wegräumen, damit mein Bruderherz endlich die Wahrheit begreift, er ist zu Blöd um es Anderes zu kapieren dafür sind mir jede Mittelrecht!"[/i]

      Judith und Beweggründe...Eher waren es Instinkte, denen sie ohne darüber nachzudenken einfach folgte. Doch gefiel es ihm ganz und gar nicht, dass sie Tyler mit in ihren was-auch-immer-Plan mit einwickelte. Schon seit Kindheit aus hasste er es, wenn Judith nach der Aufmerksamkeit seines Bruders verlangte, sie war so gierig, dass Sam eine Vorliebe entwickelte ihr diese Liebe zu entnehmen. Doch gerade...in dem Beziehungsstatus, den er und Tyler führte... konnte er wohl nicht mehr solch' eine starke Dominanz beweisen, denn liebte ihn Tyler nicht mehr. Und so dumm wie Tyler war...wer wusste schon wie er nun nach Jahren zu seiner Schwester stand? Er würde ihn zwar nicht verzeihen, wenn er Judith wirklich mehr mochte als ihn...aber war er nun Mal verpestet, weshalb er gar nicht lange im Thema hängen bleiben wollte. So zuckte Sam lediglich mit den Schultern, er hatte Tyler noch nicht Einmal gesehen - was sollte er sich bitte einmischen? Er wollte selbst sehen, was Judith hier zu bieten hatte-- Tyler war doch gar nicht mehr sein Problem...Sam hoffte sogar, dass es so was brutales war, dass er praktisch austickte- immerhin sprach er gerade mit einer verrückten Pute.

      "Mach nur ... Solange es nicht interessant genug ist werde ich mich zurückhalten.", entgegnete er nur und ging langsam von Judith auf Abstand, da er sich wirklich wenig mit ihr unterhalten wollte, wenn sie da etwas komisches schmiedete. Er sollte ja nicht hereingezogen werden. Währenddessen spürte Franc ganz genau den scharfen Blick von Judith, bevor er dachte zu sterben öffnete sich plötzlich die Tür, was die ganze Aufmerksamkeit auf sich zog und so Fancs Stress entnahm.

      Wie keiner es recht glauben konnte, kam ein berühmtes Model in die Halle - selbst Sam wirkte überrascht. Wow, der Wirt einer schimmelbefallenen Frau. Die Frau, die Tylers Mutter so sagenhaft ähnlich aussah, dass sie sich bestimmt schämte wegen ihrer Schwester, die nur eine einfache Bäckersfrau war, während sie in der Karriereleiter immer wieder die Spitze erreichen wollte.
      Die Frau, die nichts dagegen hatte ihre Kinder auszusortieren und nur für sie das beste in ihrer Wohnung leben zu lassen.
      Eine Masochistin, die eigentlich Schmerzen hasste und vor ihnen Angst hatte, jedoch noch nie ohne sie gelebt hatte. Während die Mutter von Tyler äußerlich stark war...zeigte Wyatts Mutter härteren Krips, denn war unter ihr der rote Teppich, während bei Lin nur Mehl auf dem Boden verstreut war.

      Hachja, Sophia Celyne Lyons - der eigentliche Grund, wieso Tyler überhaupt aus dem Rose-Anwesen vertrieben worden war. Zwar half Sam ordentlich mit- doch war sie diejenige, die mit Simon einen Schlussstrich zog, obwohl sie doch jahrelangen Spaß mit ihnen hatte und sich in den Ruhm von Rose gerne wälzte.
      Wie zwei Hyänen knurrten sich die Schwestern gegenseitig an, sodass gleich eine dicke Duftwolke aus Sophias ätzend riechenden Parfüm und Lins süßlichen Teigduft entstand. Natürlich hatte sie Judith eingeladen, wer denn sonst? Wenn einer Unterhaltung sehen wollte, dann wohl sie - vor allem wenn sie da wirklich dazu noch an Tyler dachte...diese verrückte Frau mit Bruderkomplex.

      Auf Einmal zerbrach weiter hinten ein Glas, worauf Sam sofort in diese Richtung starrte, als wollte jemand einfach die Aufmerksamkeit der beiden Schwestern stehlen.

      "Tyler ist alles okay??"

      ...Sams gelbe Augen piercten den in Panik versetzten Jungen, der so unsicher wirkte wie eine Fliege im Spinnennetz. Erst ... erkannte er es gar nicht, doch je schärfer er ihn ansah, desto eher wurde ihm die allzu bekannte Haltung und Anspannung gewusst. Seine blauen Haare schimmerten so hell, während ihn der Butler bei seiner Miserere zu helfen versuchte.



      ...Tyler...Obwohl er ihn gestern noch am Abend gesehen hatte...Machte er wohl eine kleine Veränderung im Äußeren durch.



      Er konnte gar nicht anders als ihn von näheren ansehen zu wollen, seine Beine machten sich wie von selbst und begaben sich zu dieser Gefahrenzone der schrecklichen Schwestern. So zog er aus Sicherheit Franc mit der gerade mit den Sektgläsern zu ihm marschieren wollte und abprubt mitgerissen wurde - er hatte so gar keine Lust zu den Streithähnen zu gelangen! Am Büffet war es viel besser, hier konnte heimlich Nachrichten an Raimondo schicken - kleine Kotzsmileys, wie sehr er doch nach Hause wollte und hoffte, dass er nicht ohne ihn die neue Staffel von 'Arcane' auf Netflix ansah! Andererseits guckte Raimondo dies auch nur wegen ihm...damit er aufhörte zu nörgeln...Raimondo war wohl eher ein Bücherfreak.

      Mit einem gewissen Abstand blieb Sam vor Tyler stehen und lächelte ihn an, wow...von Nahen sah er nur umso gequälter aus! Jetzt sah er genau Tyler in ihm, doch was sollten die blauen Haare. Ein Image-Wechsel? Hatte er seine gelben Haare, die er wegen Sam eigentlich färbte satt? Oder war es mehr ein Rebellion gegen Sam, um zu beweisen wie stark er sich jetzt geändert hatte?
      Sam wollte es gerade nicht als Angriff gegen ihn sehen, weshalb er es einfach so hinnahm und mehr die Schönheit darauf betrachten wollte- Blaue Haare waren ganz schön auffällig, so konnte Sam ihn von Meter weit direkt erkennen! Den zwei Schwestern schenkte er erstmals keine Beachtung, da sie viel mehr mit sich selbst beschäftigt waren, nur Sam gab er ein kleines 'Guten Tag'- immerhin sollte er lieber Tylers Dreck wegwischen.

      "Wow...Tyler. Du hast dich wahrlich schick gemacht...für die Verlobung deine Schwester! Selbst deine Haare sind so schick, wie schön- dass du etwas neues ausprobierst!", lobte Sam ehrlich sein Aussehen, es war so als hatte Tyler sein Fetisch 'Wasser' jetzt genau auf seinen Kopf gefärbt. Es passte irgendwie zu ihm - beinahe hatte es etwas erotisches, was er durch das Publikum eher für sich behielt!



      "Du wirkst so angespannt...Vielleicht brauchst du eher Alkohol als Wasser. Franc holt gerne etwas für dich. Achja- Franc...Sorry, Tyler lässt mich immer alles vergessen...Der Mann, der die Scherben wegmacht heißt Stan - ein wahrlich perfekter Butler...Obwohl so wie du wirkst...kennst du ihn bereits?"

      Sam scheute sich keineswegs seine bereits vorhanden Informationen zu teilen, auch wenn er auf die Beziehung von Franc und Stan auf unwissend zu geben schien. Er wusste bereits wer Stan wirklich war, vielleicht sogar mehr als es der Butler wissen würde- merklich ein Witz.
      Franc hatte schon die Mülltonne geholt und kniete sich hinunter zu Stan, um ihn bei den Glasscherben und der ganzen Sauerrei zu helfen, um nicht so doof als Butler dazustehen. Kurz bemusterte er Stan, der sich...wirklich kaum verändert hatte - er strahlte immer noch eine fürchterliche Eleganz eines Butlers aus, das Franc nie besaß und ehrlicherweise gar nicht besitzen wollte. Immerhin war er mehr Kämpfer als irgendein Servant.

      "Ah...Ja, wir waren Mal zusammen in der Ausbildung...Hey, Stan. Lang ist es her- wie es aussieht bist du wirklich noch bei der Familie Lyons tätig. Cool!...Und ehm Tyler, bestimmt erinnerst du dich gar nicht mehr an mich (hoffe ich jedenfalls)- ich spielte früher den Babysitter von dir und Sam..."



      "Naja, um ehrlich zu sein... sehe ich dich immer im Club spielen, Stan. Machst das echt gut-- ich wollte dich schon immer Mal seit Langem ansprechen, doch siehst du immer so unantastbar aus."

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      Izarra K.





      Ein helles Licht befestigte Izarra und holte ihn aus seinem schweren Traum heraus. Es war total komisch...Nein, sein Gemütszustand war merkwürdig! Zu aller erst hatte er gar nicht mehr in Erinnerung, wann er denn eingeschlafen war? Saß er nicht gerade auf dem Stuhl, den ihn Judith platziert hatte? War sie nicht gerade dabei seine Haare zu färben und zu...schneiden? Danach kam ein quälender Schmerz und er sah wie sein Blut von überall spritzte. Konnte es sein, dass er durch Blutverlust einfach ohnmächtig geworden war? Aber wieso taten ihn dann zusätzlich noch die Gliedmaßen weh?
      Von der Pain ergriffen öffnete Izarra langsam seine Augen, das helle Licht kam wohl von der Sonne, die ihn so hell am Horizont begrüßen wollte.

      ...Moment Mal, bin ich etwa Draußen?

      War...Izarra nicht gerade noch eben in der ersten Etage? Seine Augen erblickten als er in die Höhe starrte das Fenster, was wohl von den auffällgen Vorhängen ausgehend zu Judith gehörte. Danach wurde ihm klar, dass neben ihn eine kleine Blutlache herausströmte, was wohl genau von seinem Kopf kam.

      Dann...begriff er es endlich.
      Izarra ist wohl von der ersten Etage hinuntergefallen! Genau deswegen tat jede Bewegung so weh, als seien seine gesamten Knochen gebrochen!

      So...Ein Mist!



      Das Geräusch der herablassenden Erde, was ständig von einer Schaufel hochgehoben wurde...war das nächste worauf sich Izarra fokussierte, bis seine Sinne endlich wieder mitspielten. Noch im halben Koma starrte er zu dem Mann, der ein halbwegs tiefes Loch verschanzt hatte und Izarra einfach hineinlag. Immer wieder prasselte die Erde auf Izarras Oberkörper, benommen versuchte Izarra seinen Kopf zu bewegen - innerlich brach langsam die Panik aus. Wollte der Typ ihn etwa lebendig vergraben?! Das wäre mehr als nur schlecht, denn würde er wohl einige mehrere Tode hintereinander erleben müssen, bis er es endlich aus der Erde herausgeschafft hatte!



      "He...hey....Bitte...nicht...", krächzte Izarra einen halbständigen Satz heraus und hustete daraufhin die Erde heraus, die ihn traf. Keine Blutspritzer waren mehr im Mundraum zu erkennen, was wohl hieß, dass er sich gleich wieder regenerierte. Der Angestellte von oben sah nach links und nochmals nach rechts, als hätte er gerade einen Geist gesehen. Vorab zuckte er aber mit den Schultern und wollte seine Tat zu Ende führen, bevor einer der verehrten Gäste dieses temporärere Grab bis zum Abend mitbekam! Keiner sollte wissen, dass die ehrenwerte Lady einen Gast aus versehen beim Haare schneiden umgebracht hatte!

      Stöhnend vor Schmerz gab er alles um sich wenigstens auf seinen Rücken zu drehen, um diesen Typen, der ihn gerade verschanzen wollte direkt in die Augen zu sehen. "Heeeey....", rief er noch etwas lauter, woraufhin der Mann mit der Bewegung seiner Schaufel einfror. Ein Glück, er bemerkte wohl wie sich seine Lippen bewegten!

      "...Bevor man jemanden verbuddelt, sollte man den Puls desjenigen messen - egal wie tot er aussieht. Das gibt -10 Punkte."
      , beschwerte sich Izarra mit einer halbherzigen Stimme, als wollte er den Bediensteten ernsthaft noch eine Lektion fürs Leben verteilen, wie ein kleiner Tick, was in ihm schlummerte.



      "...Würdest du mir bitte hier raus helfen? Ich kann mich gerade schwer bewegen...Alles tut weh."

      Doch anstatt die erwartete Hilfe zu bekommen, erhielt Izarra direkt die Schaufel in sein Gesicht, was der Typ ihn einfach vor Panik hingeworfen hatte. Von 0 auf 100 änderte sich sein Gesichtsausdruck, als hätte er gerade seinen eigenen Tod vor Augen gesehen. Er hatte genau gesehen wie viel Blut Izarra verlor, mehr noch hatte er wirklich davor nachgesehen ob der Lehrer einen Puls hatte und da war absolut GAR NICHTS!
      So blieb also nur eine einzige Erklärung zu diesem Fall...

      "A--aaahh---aaaaaaaaaaAAAAAAAAAAAAAAAH?! ZOMBIE?!?!? ZOMBIE?!?!?"



      "EIN ZOMBIE! OH GOTT HILFE- POLIZEI ! POLIIZEEIIII!!!!"

      Schreiend drehte sich der Bedienstete vom dem Horrrorszenario ab und floh mit ganzer Kraft vom Anwesen davon. Morgen würde er die Kündigung reichen, das war wirklich der letzte Tropfen gewesen, was er brauchte um sich diesen Mut zu fassen! Judis selbst war schon ein gruseliges Wesen, dass ab und an sogar den Okkultimus durchführte, wenn er ihr langweilig war. Jedoch hätte er niemals gedacht, dass sie/er es schaffen würde einen echten Zombie herauf zu beschwören.

      So blieb Izarra ganz alleine in dem Loch, was direkt im Hintergarten geschaufelt wurde. Schniefend kamen ihn die Tränen, das konnte doch echt nicht wahr sein- wieso passierte es immer wieder ihm?! Er hoffte wirklich, dass wenigstens die Polizei gleich nicht kam, um ihn abzuschleppen.

      "...H....hilfe...."


      Vielleicht...sollte er auch lieber mucksmäuschenstill sein und in diesem tiefen Loch heute übernachten. Doch wollte er auch...nicht Tyler enttäuschen und mit ihm eine gute Zeit verbringen, so wie er es eigentlich vor hatte!

      "...........Hiiiiiilfeee....", wurde sein jammern nur lauter aber vergeblich- es würde bestimmt noch einige Zeit beanspruchen, bis seine Knochen sich endlich wieder regenerierten und er alleine aus dem Loch herausschaffen konnte, sofern die Erde nicht zu bröckelig war.
      So gleich meldete sich sein Magen, woraufhin er wirklich zu flennen begann- lauter denn je.

      "Das Buffet!!! Das kostenlose Buffeeet! Buhu...."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • __________________________________

      Judith Rose & Tyler Wang-Chi
      [ Lin Wang-Chi & Sophia Celyne Lyons & Stan L. ]

      So wie Samuel klang schien er nicht daran zu glauben das diese Verlobung halten würde die Judith aus eigener Sturheit aufgestellt hatte.
      Doch lieber Heiratete sie denn Knirps als mit Sam zu Enden! Ins besondere da sie sowieso nicht mehr als Gebärmaschine von Nutzten sein würde und diese Art von Erniedrigung würde sich Judith als Rose Mitglied nicht geben!
      "Mach nur ... Solange es nicht interessant genug ist werde ich mich zurückhalten."
      Natürlich konnte es Samuel nicht einfach sein Wort geben! Am liebsten hätte sie ihn wieder nach draußen befördert...Doch gehörte er leider zu Familien und zum leider wichtigsten Teil.
      Sie hoffte nur ihr Vater ließ sich da Oben nicht beschwatzten, sie würde Samuel Rose nicht Heiraten aber aus eigenen willen! Nicht...Weil es wegen den Umständen sowieso zum Scheitern verurteilt gewesen war.
      Sie war kein Mensch die Dinge aus bemitleidenswerten Dingen tat....

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      " Bei deiner Blut Untersuchung, stellte ich Leider eine Anomalie fest , die bedeutet, dass es für dich sehr schwierig bis unmöglich sein wird, auf natürlichem Wege schwanger zu werden....Es tut mir Leid, Judith."
      Weiter erklärte Rhys ihr behutsam den Grund diese Diagnose....
      Judith selbst hörte dem Arzt mit dem sie allein im Raum war zu...Doch spielte für sie der Grund und warum keine Rolle.
      Das was unausweichlich Fakt war...Das sie...Judith Rose keine Kinder bekommen würde....Wenn, dann auf eine vermutlich sehr Riskanten Weg.
      Eigentlich hatte sie die über Sorge ihres Vaters immer für Übertrieben gehalten, trotzdem ging sie zu jeder Routine Untersuchung....
      Die Nachricht....Das sie keine Kinder bekommen würde, war für sie ein merkwürdiges Gefühl. Eigentlich...Bekam sie immer was sie wollte und obwohl sie eigentlich nie Kinder gewollt hatte....Kam die Nachricht wie ein Schlag ins Gesicht.



      "Es ist sicher schwer für dich, du bist noch sehr Jung und das Leben steht noch vor dir....Wenn du möchtest kann ich für Alternativen für dich suchen. Die wir zusammen mit seinen Vater...oder auch mit deiner Mutter besprechen können wenn dir das lieber ist. ", erklärte Rhys der Tochter seines engsten Freundes . Er fühlte sich nicht gut ihr diese schlimme Mitteilung zu überbringen. Ihm war bewusst wie wichtig der Rose Familie das Erbe war...Doch sollte es sicherlich nicht bedeuten das sie ihren Zweck verloren hatte. Er wollte nicht sehen wie sie sich deswegen das Leben erschwerte....
      Doch wollte er ihr lieber davon abraten....
      ...Sie sollte nicht das gleiche Risiko eingehen wie seine verstorbene Frau damals....
      ...Er war sich auch sicher das Mason den Verlust seiner geliebten Prinzessin die verkraften würde!



      Doch anstelle eines bedrückten Gesichtes atmete Judith plötzlich erleichtert auf.
      Mehr sogar grinste sie breit und hob verspielt denn Zeigefinger an ihre Lippen:
      "Doktor Bell? Sie sind doch gut mit meinem Vater befreundet! Ich möchte das der Befund Ihrer Untersuchung unter uns bleibt, ja? Als Arzt unterstehen Sie schließlich der Schweigepflicht! Eigentlich bin total Froh darüber, Mutter werden klang schon immer Öde für mich."
      "Ähm...Das heißt...?"
      "Ich hab mich jetzt endlich Entschieden!"



      "Sagen Sie meinem Vater das ich eine Operation wünsche, ich will schon lange keine Frau mehr sein und will endlich mich in meinen Körper wohl fühlten, ich sehe Ihre Nachricht als frohe Botschaft! Unterstützten Sie mich dabei, ich will diesen Körper nicht mehr. Ich wollte schon immer selbst entscheiden über mein Geschlecht."
      Obwohl Judith so überzeugt über ihre Entscheidung klang konnte Rhys nicht anderes als ihre Entscheidung zu hinterfragen, nicht das sie jetzt etwas überstürztes tun würde!

      "Bist du dir denn wirklich sicher Judith? Das eine große Operation und es gibt dann kein zurück mehr! Wenn nur ist weil du keine Kinder bekommen kannst gibt sicherlich auch Andere Wege...."
      Auch wollte er ungern Mason darüber verschweigen was mit seiner Tochter eigentlich los war....



      Doch obwohl er die Launen dieser jungen Frau kannte sah sie ihn zum ersten mal mit voller Überzeugung an.
      "Ich BIN mir sicher, Doktor Bell! Sie würden mir damit wirklich ein gefallen tun...Ich möchte nicht das mein Vater oder andere denken ich wollte diese Entscheidung weil ich dazu gezwungen bin oder aus der Natur heraus...Ich möchte ein Junge sein, weil ich es so will! Lieber bin die verzogene Göre die macht was sie will. Jetzt mit ihrer Nachricht hab ich nichts mehr zu bereuen....endlich....Kann ich selbst werden."



      "Ich könnte gerade nicht Glücklicher sein. Nenn Sie mich doch bitte ab heute Judis!"
      Rhys griff sich an den Nacken und atmete schwer aus....Dieses Mädchen war einfach Anderes.
      "Na gut...Ich werde sehe was ich tun kann....Judis."


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      Obwohl sich in Judith Leben einiges geändert hatte, wurde sie erneut Zeuge wie ihr Cousin und ihr Halbruder erneut wie Magnete zueinander fanden...
      Es änderte sich in dem Punkt wirklich nichts...
      Auch wich Franc ihren durchdringenden Blick aus nachdem endlich Sophia hier aufkreuzte....
      Sie konnte nur hoffen das Sam jetzt nicht die ganze Aufmerksamkeit von Tyler auffing....



      Während Stan begann die Scherben, geschickt zusammen zu bringen, griff sich Tyler leicht an seiner Schulter...Er spürte das Brennen der Schnittwunde unter seine Kleidung Pulsieren wie ein indirekte Warnung das er sich noch hätte besser behandeln lassen sollen...Doch war Izarra an seiner Seite gewesen und Tyler wollte ihm keine sorgen bereiten.
      Es war ja auch nichts ernstes...Doch mit der Aufsteigenden Stress, merkte er richtig wie es Pochte....
      "Wow...Tyler. Du hast dich wahrlich schick gemacht...für die Verlobung deine Schwester! Selbst deine Haare sind so schick, wie schön- dass du etwas neues ausprobierst!"
      Der kurze Moment wie Tyler aus der Welt von Samuel verschwunden war löste sich Augenblicklich auf...



      In die Gelben Iris seines Bruders zu Blicken brachte Tyler zurück in ihre gemeinsame verstrickte Welt. Tyler spürte richtig wie sich die roten Fänden wieder um ihn legten.
      Wie schön, dass du etwas neues ausprobierst....
      Die Lobenden Worte mischten sich mit seinen Angespannten Gefühlen aber ließen eine süßes zurück die Tyler schon länger nicht gespürt hatte in der Gegenwart von Samuel.



      "...Hm...ja danke...Sam.", brachte Tyler nur leise raus und schaute zur Seite.
      Obwohl in Tausende Worte durch den Kopf gingen wie...Eigentlich wollte er dunkles Haar....Die Haare hatte ihm Judith gemacht...So besonderes schick sieht doch gar nicht aus...
      Kam kein Wort dazu zustande, es fühlte sich unhöflich an die Lobenden Worte von Sam abzuschmettern.
      Doch wie sehr sich ein Teil auch freute das Samuel auf ihn zu kam und ihn als schick bezeichnete. Die tödlichen Blicke zwischen seiner Mutter und...Die Mutter von Wyatt brachte weiter Unbehagen in ihm aus....
      "Du siehst auch schick aus...", gab er das selbstverständliche Lob zurück.



      Tyler fühlte sich gerade echt unwohl....Es war fast wie mit dem Kampf mit Janon, ihm entwich jegliche Selbstbewusstsein wie aus einem Luftballon.
      Es einfach sobald er merkte das seine Mutter so wütend würde....Er merkte wie das Chaose sich ansammelte, dass schon als Kind nicht mochte wenn zu Hause war...Und sich seine Mutter mit Mason oder Judith stritt...Er liebte seine Mutter wirklich...Doch...dieser laute Temperament...Dazu noch Sophia die ihm Magen schmerzen verursachte...
      Es schien als hätte sie ihn nicht mal erkannt oder er war es nicht Wert beachtet zu werden---

      "Du wirkst so angespannt...Vielleicht brauchst du eher Alkohol als Wasser. Franc holt gerne etwas für dich. Achja- Franc...Sorry, Tyler lässt mich immer alles vergessen..."
      Tyler wusste nicht ob Sam gerade nicht zu Dick auftrug oder er die Worte wirklich ernst meinte....
      Er sah zu den kleinen Wasserpfütze am Boden und schüttele nur leicht sein Kopf:
      "Schon gut, ich hatte gestern schon genug Alkohol...."
      Dabei wollte er im Club nicht mal etwas Trinken aber die Sache mit Cabriel hatte ihn so aufgeregt und er wollte sicherlich nicht hier gleich auch ein Lachanfall bekommen während sich die beiden Frauen zerfetzten.



      Flüchtig sah Tyler zu dem Butler von Samuel der scheinbar Stan zu kennen schien...
      Und ihn!
      Babysitter....?
      Tyler presste seine Lippen etwas zusammen, der schick gekleidete Typ sagte ihm überhaupt nichts....
      Wobei....Franc?
      "...Ich glaube Judith hat dich mal öfter erwähnt aber mehr weiß ich auch nicht mehr."
      An die Kranken Puppenhaus spiele mit Franc-Junior wollte Tyler gerade wirklich nicht erinnert werden....

      "..Der Mann, der die Scherben wegmacht heißt Stan - ein wahrlich perfekter Butler...Obwohl so wie du wirkst...kennst du ihn bereits?"
      Das Samuel Rose, seinen Namen kannte und ihn als perfekten Butler betitelte, war wohl das größte Kompliment das sich ein einfacher Butler wünschen konnte...
      Er sah sich nicht im Recht das Wort gegenüber der folgenden Generation der Rose Familie zu heben, weswegen er es in stiller dankbarkeit annahm...Zum Anderen Teil jedoch wusste er das Sophia und vor allem Matt, nicht gut auf die Rose Familie zu sprechen waren....
      Schwach neigte Stan sein Kopf und sah dann aber leicht überrascht zu Franc denn er heute nicht erwartet hätte hier zu sehen.
      "Ah...Ja, wir waren Mal zusammen in der Ausbildung...Hey, Stan. Lang ist es her- wie es aussieht bist du wirklich noch bei der Familie Lyons tätig. Cool!..."
      "Stimmt, es ist wirklich eine weile her, schön dich zu sehen Franc."



      "Naja, um ehrlich zu sein... sehe ich dich immer im Club spielen, Stan. Machst das echt gut-- ich wollte dich schon immer Mal seit Langem ansprechen, doch siehst du immer so unantastbar aus."
      Während Stan die Scherben in denn Mülleimer warf denn Franc ihm entgegen brachte, hörte ihm zu...ein leichtes schmunzeln lag auf seinen Lippen.
      Normalerweise mochte er diese Noblen Veranstaltungen nicht aber Franc zu begegnen war wirklich angenehm.
      "Verstehe, es freut mich das dir meine Musik im Club gefiel...", sprach ruhig und professionell distanziert wie er war ging jedoch nicht weiter auf Privat Thema ein, wenn gerade als Butler arbeitet. Auch wenn er gern darüber gesprochen hätte und das der Club leider die nächste Zeit geschlossen blieb. Es sei denn Liam schaffte es in einen unmenschlichen Tempo den Club wieder herzurichten aber da er sein Geld und Unterstützung abgelehnt hatte bezweifelte er es...

      Mit einem süffisanten Lächeln bekam Sopiha nun auch mit das der Junge Mann mit dem blauen Haaren Tyler war.
      "Also, dass ist aus deinem Sohn , geworden ?", Ihre Stimme tropft vor gespieltem Interesse, doch die Kälte in ihren Augen ist unverkennbar.



      Mit einem herablassenden Lachen setzte das Model fort:
      "Ich hoffe, er hat mittlerweile mehr Anstand geerbt, als du je besessen hast, nachdem er sich absolut Miserabel benommen hat, ich hatte schon Sorge er würde mein Sohn mit seiner Absonderlichkeit beschmutzten. Naja vielleicht hat er das...Diese absurde Idee einer WG und was für ein Zufall das dein Sohn erneut angetanzt kommt. "

      Lin, offensichtlich getroffen, atmet tief durch. Ihr Blick wird schmal, doch sie versucht, ruhig zu bleiben. Ihre Stimme ist scharf wie ein Messer, als sie kontert:
      "Mach dir keine Sorgen. Im Gegensatz zu dir wird er wenigstens nicht dafür bekannt sein, sich durch die halbe Stadt zu vögeln, um denn nächsten Reichen Mann zu ergattern."



      "Und schon mal drüber nachgedacht das dein Sohn keine Lust mehr auf eurer gekauftes, Scheinheiligkeit hat? Wenigstens bekommt er in eine WG endlich ein ehrliches Leben mit. Bestimmt behandelst du ihn so gut wie deine Anderen Kinder und Familie die du einfach im Stich gelassen hast!", nahm Lin überhaupt kein Blatt vor den Mund.
      Ein paar Gäste drehen sich erneut um, als die Spannung in der Luft schnell greifbar wird. Sophia lacht auf – ein abfälliges, amüsiertes Lachen, das die Hitze zwischen ihnen weiter anheizt. Doch die Abfälligen Worte schien auch Sophia zu provozieren als sie zischte:
      "Wie süß, dass du versuchst, bissig zu sein. Aber weißt du, ein wenig Klasse würde dir besser stehen. Oh, Moment – das hattest du ja noch nie! Hast du dich darum zwischen mich und die Rose Familie gestellt? Du warst schon immer von Mutter ganz besessen, doch hat sie dich nie beachtet weil du ja immer zu Vater und seiner hässlichen Bäckerei halten musstes. Sie war ja soooo Enttäuscht von dir als du dich mit Mason Verheiratet hast, wolltest du dein Fehler wieder gut machen und hast dich darum an einen Mann geworfen der deutlich Klassen über dir steht? Wie Armselig....Jetzt sieht man ja was daraus wird. Mich wundert es das dein Kind nicht in eine Psychischen Anstalt gelandet ist."



      Das Fass läuft über. Lin schnaubt und macht einen Schritt auf sie zu, die Stimme deutlich lauter als zuvor:
      "Klasse? Von dir nehme ich sicher keine Lektionen über Klasse! Deine 'Karriere' ist schließlich nichts weiter als ein gut inszeniertes Märchen! Mich hat das alles noch nie Interessiert!! In Gegensatz du dir Interessier ich mich für meine Familie! Ich liebe meine Kinder! Nur...Sich auf die Rose einzulassen war ein Fehler! Sie haben nur mit mir gespielt, genau das selbe haben sie auch mit dir getan! Schwester! Doch im Gegensatz zu dir Beschütze ich mein Kind!"
      Die Worte sind scharf, aber die Wut lässt ihre Stimme zittern. Sophia zieht eine Augenbraue hoch, sichtlich unbeeindruckt, und legt den Kopf schräg. Mit einem überheblichen Lächeln gibt sie den letzten Tropfen Öl ins Feuer:
      "Sag das doch deinem Sohn. Vielleicht braucht er eine echte Inspiration in seinem Leben....Deine Tochter hat sich schließlich auch für ihren Vater und gegen dich Entschieden. Wärst du so Perfekt wie du dich darstellst...Insgeheime bereust du es doch ihn in die Welt gesetzt zu haben, wer kam denn zu uns auf Knien anbettelt weil die Arzt Kosten für Tyler zu teuer wurden, hm? Natürlich haben wir abgelehnt.... Merkwürdig nur das der Arzt später die Rechnung einfach weggestrichen hat, was hast du für dein Sohn getan? Du bist doch von uns beiden die wahre Hure , Lin~"



      Die Wort fetzten zwischen den Schwestern wurde immer Schlimmer und Tyler konnte nicht Anderes als zuhören, aber wie gefühlt jeder der Gäste die in Hörweite waren.
      Das war mehr als nur unangenehm und sicherlich nicht für anderer Ohren bestimmt. Seine Mutter machte sich keine Freunde damit so schlecht über die Rose und einem berühmten Model zu sprechen....
      Schlimm war aber zusehen wie sich seine Mutter zusammen nahm um nicht direkt auf das Model los zu gehen.
      Auch wenn sein ganzer Körper rebellierte sich zu bewegen erhob sich Tyler, er musste diesen Streit sofort stoppen!!



      "D...Das Reicht jetzt!! Das ist weder der richtige Ort noch Moment! Hören Sie auf meiner Mutter solche Dinge vorzuwerfen! Sind Sie nur hier um sich mit meiner Mutter anzulegen?! Bitte, hört auf! Alle beide!" sagt er, seine Stimme fest, aber mit einem Hauch Verzweiflung. "Das bringt doch überhaupt nichts!"
      Für einen Moment herrscht eine angespannte Stille. Lin atmet schwer, ihre Hände zittern, aber sie scheint sich zusammenzureißen. Ihr Blick wandert zu ihrem Sohn, und die Schuldgefühle flackern kurz über ihr Gesicht. Doch Sophia, unbeeindruckt - tritt einen Schritt vor und mustert Tyler von oben bis unten. Ihr Gesichtsausdruck ist eine Mischung aus Belustigung und Verachtung.
      "Oh, wie süß", schnurrt sie, die Stimme triefend vor Spott. "Der kleine Held will seine Mutter beschützen. Das ist ja fast... rührend." Sie legt demonstrativ die Hand ans Herz, als würde sie von seinen Worten beeindruckt sein, doch ihre Augen funkeln kalt.



      "Aber weißt du, Liebling", fährt sie fort, direkt an Tyler gewandt, "Manchmal muss man die Wahrheit einfach ins Gesicht sehen. Du kannst deiner Mutter verteidigen, aber niemand kann ihre wahre Natur schön reden. Du kommst ganz nach ihr, du hast nichts von deinem Vater."
      Jetzt ballt Tyler unwillkürlich die Fäuste zusammen, doch er bleibt ruhig, während seine Mutter sichtbar kämpft, um nicht die Kontrolle zu verlieren. Sie schiebt ihren Sohn sanft zur Seite, ihre Stimme dunkel und zornig:
      "Cely, du hast wirklich keine Grenzen, oder? Vielleicht solltest du aufpassen, bevor du es diesmal zu weit treibst!"
      Doch Sophia lacht nur, ein helles, schnelles glockenreines Lachen, das vor Spott trieft.
      "Ach, drohst du mir jetzt? Wie niedlich. Versuch's doch, wenn du meinst, dass du damit irgendetwas ändern kannst."
      Das Model tritt einen weiteren Schritt vor, ihre Haltung selbstbewusst und provokant. Tyler stellt sich erneut schützend zwischen den beiden Frauen, seine Stimme eindringlicher:
      "Hört endlich auf! Ihr benehmt euch wie Kinder!"
      Doch Sophia ignorierte ihn schnell vollständig, ihre Aufmerksamkeit nur auf die Schwester gerichtet, während sie den nächsten Kommentar vorbereitete. Der Streit droht erneut zu eskalieren.
      Trotz der verzweifelten Versuche von Tyler, die Situation zu entschärfen. Seine flehenden Worte hallen fast ungehört durch den Raum. Doch bevor die Schwestenr die nächsten Worte ausstoßen kann, mischt sich eine weitere Stimme ein – klar, bestimmt und mit einer scharfen Unterströmung:
      "Genug jetzt!"

      Judith, die strahlende Gastgeberin, tritt endlich dazwischen. Sie stellt sich mit erhobenem Kinn und verschränkten Armen zwischen die Kontrahentinnen.
      "Das reicht!", ihre Stimme ist kühl, aber kontrolliert. Sie wirft ihrer Mutter einen scharfen Blick zu, ehe sie sich an ihren Bruder wendet. "Du solltest aufhören, dich einzumischen, Tyler. Du verstehst gar nicht, worum es hier wirklich geht."
      Tyler der noch immer zwischen den beiden Frauen steht, dreht sich verwirrt zu seiner Halbschwester um.
      "Was soll das heißen? Siehst du nicht, was hier passiert!? Sie....", er deutet auf Sophia: "....Provoziert unsere Mutter absichtlich und lässt nicht locker! Wie kannst du da einfach zusehen?"
      Judith verdreht die Augen und schüttelt den Kopf, als hätte sie keine Geduld für seinen Einwand.
      "Natürlich sehe ich das, Tyler. Ich habe Sophia Lyons extra eingeladen....Nachdem ich erfuhr das sie unsere Tante ist."
      Lin starrt ihre Tochter mit ungläubigem Blick an. "Was hast du gesagt?" fragt sie, die Stimme leise, aber voller Zorn.



      "Du hast mich schon verstanden.“ antwortet Judith schneidend, ehe sie sich wieder an ihren Bruder wendet. "Ich wollte, dass du endlich siehst, was für ein Mensch unsere Mutter wirklich ist." Sie deutet mit einem kühlen Finger auf ihre Mutter. "Sie hat dich dein ganzes Leben manipuliert, dich mit ihrer Opferrolle an sich gebunden, und ich habe genug davon! Es reicht mir das sie schon Vater das Hirn vernebelt hat aber nur wegen ihren Verhalten bist du überhaupt aus der Familie verstoßen wurden, wegen ihr hab ich meinen kleinen Bruder verloren und es macht mich Krank das du es immer noch nicht erkennst!"
      Tyler steht wie versteinert da, sein Bruder Sam seine....Mutter soll ihn manipuliert haben...?
      "Du hast... was?"
      Seine Stimme ist rau vor Wut. Was das ganzer hier Judiths verdammtes Puppenhaus?!


      "Du hast Lyons eingeladen, um... um unsere Mutter vorzuführen? Bei deiner Verlobungsfeier? Wie kannst du so etwas tun?!"
      Judith bleibt ungerührt aber ihr Blick verfinsterte sich. "Weil du es nie selbst sehen würdest. Mutter ist impulsiv, rücksichtslos und hat keine Kontrolle über ihre Emotionen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie sich selbst bloßstellt – ich habe nur den Schauplatz bereit gehalten."
      Die Lin, die mittlerweile vor Wut zittert, tritt einen Schritt vor. Ihre Stimme ist bebend, aber giftig: "Das ist also das was du von mir hältst?! Du schämst dich so sehr für mich, dass du diese Frau hierher einlädst, um mich zu demütigen?"
      "Einer muss ja tun, schließlich stellst du dich als die Gute Mutter da aber eigentlich hast du Tyler und mich immer mit deiner ohne-Klasse Leben Gelaber erdrückt! Du zieht Tyler immer noch mit dir runter, du hast keine Kontrolle über dich selbst – schau dich doch an! Du bist es die unsere Familie ruiniert hat und immer war es Tyler derjenigen, der die Scherben aufsammeln musste. Immer!"



      Die Vorwerfenden Worte von Judith machte Lin ganz sprachlos...
      Auch wenn sie ihr nicht ganz recht in der Lage gab , wusste Lin das sie Fehler begannen hatte die sie auch bereute....
      "Judith...Ich wollte nie--", begann sie doch Tyler sah wütend zu seiner Schwester, diese ganze Aktion war doch einfach nur Krank!
      "Du hast kein Recht, so etwas zu tun. Egal, was Mutter getan hat, das war falsch. Du bist nicht besser!"
      Die Gäste sind in gedämpftes Murmeln verfallen, während die Spannung im Raum zu einem gefährlichen Siedepunkt steigt....
      Sophia lehnt lässig zur Seite und mustert ihre Schwester von oben bis unten. Ihre makellosen Lippen verziehen sich zu einem spöttischen Lächeln, als sie die angespannte Stille genießt.
      "Weißt du, es ist wirklich faszinierend", beginnt sie höhnisch. "Du gibst dir all diese Mühe, für deine Familie...Und am Ende fallen sie dir in den Rücken, da hast du ja wirklich tolle Arbeit geleistet, Schwester ich sollte mir wirklich ein Vorbild an dir nehmen."

      Fester ballte Lin ihre Hand zur Faust...Es reichte ihr langsam...Dieses ganze Spiel, diese ganze Manipulation....Es zog sich immer weiter.
      "Ach, und noch etwas...", fährt Sophia fort als sie sich leicht abwendete, ihre Augen glitzern vor Boshaftigkeit als sie ihrer Schwester den letzten Rest geben wollte. "Vielleicht solltest du aufhören, dich an deinen Sohn zu klammern. Er ist nicht dein kleiner Beschützer, und ich wette, tief im Inneren wünscht er sich, dass du einfach verschwinden würdest, damit er endlich frei ist. Er hätte so viel einfacher gehabt ohne einer gewalttätigen Mutter wie dich, auch wenn dazu viel zu spät ist~"



      "Das reicht!!!“ schreit Lin von Wut übermannt, während sie die Distanz zwischen ihnen überbrückt. Bevor Sophia oder Stan reagieren kann, packt Lin sie am Arm und reißt sie herum. In einem plötzlichen, heftigen Ausbruch schlägt sie zu – eine offene Ohrfeige, das Gesicht des Models zur Seite wirft.
      "Du widerliches Miststück hast keine Ahnung, wovon du redest!!!" schreit Lin hysterisch, ihre Stimme bricht fast. Sie schüttelt Sophia heftig, doch in dem Moment rutscht ihr Griff ab, und Sophia Arm streift scharf an der Kante des Tisches vorbei.
      Ein scharfes Schnitt-Geräusch ist zu hören, gefolgt von Sophia erschrockenem Aufschrei. Sie zieht ihren Arm zurück, und ein dünner, roter Striemen zeichnet sich auf ihrer Haut ab, während das Blut beginnt, langsam hervorzutreten.

      "Du Kranke Schlampe!! Stan halt diese Bestie auf!! Sofort!!!"



      Stan zögert nicht lange und geht dazwischen, er verflucht sich selbst das er nicht früher eingeschritten war und packte Lin um sie von Sophia weg zu zerren.
      "Fassen mich nicht an!!", faucht Lin, während sie wild um sich schlägt, ihre Emotionen völlig außer Kontrolle. Stan bleibt ruhig, versucht sie weiter auf Abstand zu halten, aber ihre Wut macht sie unberechenbar.
      "Sie hat es verdient!!!" schreit Lin weiter und windet sich wie eine Raubkatze, die in die Ecke gedrängt wurde.
      In einem verzweifelten Versuch, sich aus dem Griff von Stan zu befreien, beugt sie sich vor und beißt ihn reflexartig in den Unterarm. Stan keucht überrascht auf, sein Griff lockert sich für einen Moment, und Lin nutzt die Gelegenheit, um sich loszureißen.
      Erlebte er hier gerade ein Déjà-vu ?!?!



      Er schaut die Mutter von Tyler ungläubig an, bleibt jedoch professionell genug, um Sophia weiter zu beschützen
      "Du bist Krank Lin! Jemand sollte die Polizei rufen!!", zischte Sophia aufgebracht und hielt sich den verletzte Arm während sie sich hinter Stan versteckt hielt.
      Doch Lin schien nicht genug zu haben, Aggressiv kam sie obwohl Stan dazwischen kam näher und funkelte Sophia an:
      "Mach doch!! Ruf die Polizei aber bis die hier sind werde ich dein Chirurgisch gestraftes Gesicht zerkratzten!! Du Miststück!!!"
      "Mum du bist voll peinlich!", fauchte Judith dazwischen.



      Fassungslos stand Tyler, zu sehen wie sich seine Familie vor allen Gäste so aufführten...Wie unkontrollierbare Hinterwäldler.
      Gerade zogen sie einfach jeden mit rein....Und es schien kein Ende zu nehmen.
      "Was...", setzte Tyler an und sein ganzer Körper zitterte vor Fassungslosigkeit.
      "WAS IST NUR LOS MIT EUCH?!"


      Doch obwohl seine Stimme so laut durch den Raum ging, war seine Mutter immer noch wie eine Furie dabei Stan zu überwältigen um an ihre Schwester ran zu kommen als plante sie diese vor aller Augen zu ermorden oder ihr die Augen auszukratzen. Judith neben dran die das mit Nüchternheit beobachtete und nichts tat um einzugreifen, nur weiter dazwischen zu zicken das ihre Mutter das Problem währe.
      "Zwingen Sie mich nicht ihnen weh zu tun...", zischte Stan der wirklich Probleme bekam Lin auf abstand zu halten die sich wohl nciht zum ersten mal prügelte. Obwohl sie eien Frau war hatte sie extrem viel Kraft!
      Tyler atmete fassungslos hektisch, er wusste nicht was er gerade denken sollte...er stand immer auf der Seite seiner Mutter doch gerade eskalierte sie wirklich komplett...

      "Was ist nur los mit dir?"
      Die Frage hallte in Tyler Kopf wieder wie ein Echo als ihm schemenhaft...wieder Erinnerungen hoch kam.
      Er sah sich selbst...Als Kind...wie er Grundlos andere Kinder in seiner Klasse schlug oder seine Laune immer wieder umschwenkte....
      Nie....Nie hatte er seine Mutter als...das schuld tragende daran gesehen, es musste doch an IHM liegen.
      "Was...ist nur los mit mir?!"
      .....
      ".... Du kommst ganz nach ihr, du hast nichts von deinem Vater."
      "Sie hat dich dein ganzes Leben manipuliert...."
      "Du bist es die unsere Familie ruiniert hat und immer war es Tyler derjenigen, der die Scherben aufsammeln musste. Immer!"
      "Deine Mutter freut sich genug für alle---sie hofft sicher auf einen normalen Sohn...."

      Tyler wurde immer übler....Er presste die Hand an seinen Mund und hatte das Gefühl die Welt würde sich drehen in einem unhaltbaren Schnelligkeit.



      Er bemühte sich stehts ein guter Sohn zu sein....
      Er hatte sich immer die größte Mühe geben und trotzdem fühlte es sich an als kam er nie vorwärts....
      Wenn seine Familie stritt...
      Er hasste das Chaose....die fehlende Kontrolle....
      Wie ihn seine Zwangsstörungen immer größer in ihm wurden....
      Er fühlte sich immer wie ein Puzzlestück das nirgendwo reinpasste und jetzt...?
      Fühlte es sich an...als wäre er von Anfang an ein Kaputtes Puzzlestück gewesen, das Nie....wirklich nie egal wie viel mühe und Kraft er aufbrachte irgendwo hinpassen würde.
      Es kribbelte ihn, es zwickte....ihn....er...fühlte sich gerade an...wie die größte Seuche....
      Alles....wirkte....dreckig....Falsch....
      Seine Atmung wurde immer unkontrollierbarer, er hielt es nicht länger aus...Ohne ein weiteres Wort drückte er sich an denn gaffenden Gästen vorbei und stürmte in den Garten.
      Er brauchte Luft...er glaubte zu ersticken!
      Er merkte wie er würgen musste und er griff sich an die Kehle....
      Am liebsten wollte er sich alles in ihm das ein Wang-Chi war raus reißen....
      Was stimmt nicht mit ihm?! Was war Falsch mit ihnen?!
      Er versuchte tapfer aufrecht stehen zu bleiben aber die Schwerkraft zog ihn regelrecht zu Boden.....
      Seine Hand griff sich schmerzvoll an den Kopf...Er hatte das Gefühl innerlich zu zerreißen und zu zerspringen.
      Er wollte nicht mehr....Er konnte nicht mehr!!
      Wie eine Sucht kam ihn Izarra als erstes wieder in denn SInn....Er wollte...zurück in denn Schlaf, weg von aller Realität....
      Tränen sammelten sich in sein Augen als sich schmerzvoll mit denn Kopf gegen die Hausmauer lehnte....Vielleicht sollte er sein Kopf so fest gegen die Wand rammen bis er Ohnmächtig wurde...?!
      Ein heiseres leises Lachen überkam seine Lippen als er frustriert die Augen zusammen kniff....
      "Fuck...", murmelte er über sich selbst frustriert. Das waren doch alle wieder nur Ausflüchte...er...ist und blieb ein Feigling.
      Believe Me ~

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    • Samuel Rose & Izarra K.
      [Simon Rose & Franc]

      "Du siehst auch schick aus..."

      Hmm...Natürlich tat Samuel Rose das- er sah immer schick aus. Im inneren verspürte er den Gedanken alleine mit Tyler sein zu wollen um ihn seine gesamte Attraktivität zu demonstrieren, sodass sich Tyler gar nicht mehr kontrollieren konnte...außer ihm zum schönsten Wesen zu erklären, dem er je begegnet war. Aber verdammt seien die Verpflichtungen einer Adligen Berühmtheit, weswegen er nur stumm das Kompliment abknickte.

      "Schon gut, ich hatte gestern schon genug Alkohol...."

      Wahrlich bewies Tyler widerstand um mit einfacheren Mitteln aus hartnäckigen Situationen zu entkommen. Er hatte sich durch eine Videokamera genau angesehen wie sein Schluckspecht von Bruder den Wein in sich ergoss, als sei es ein Erfrischungsgetränk. Wiederum bekam Franc ein eher irritierten Blick, als sah ihn Tyler gerade zum Ersten Mal. Moment Mal...

      "...Ich glaube Judith hat dich mal öfter erwähnt aber mehr weiß ich auch nicht mehr."

      War das sein scheiß Ernst?! Wegen ihm musste er an der Hüfte operiert werden, nachdem Tyler den ganzen Boden so glanz poliert hatte, damit Franc ausrutschte. Und nun ERINNERTE er sich nicht mehr an ihn?
      Auch, wenn Tyler nun ein erwachsener Mann war, konnte er nur das kleine Teufelskind in ihm sehen, dass er so sehr verachtete. Er hasste einfach...hochnäsige Kinder wie die Rose-Brüder!

      "...Ach, ist schon gut...", murmelte Franc verbissen, jedoch mit einem starken Lächeln auf seinen Lippen. Umso besser, wenn dieser Pappnase sich nicht mehr na ihn erinnern konnte - er hatte ja sowieso mit keinem 'Entschuldigung' gerechnet oder einem anständigen Geschwätz über alte, verbitterte Zeiten. Tyler konnte ihn mal ordentlich - als er hörte, dass dieser nicht mehr zum Rose Anwesen herwatscheln würde, tanzte Franc ein Abschiedsdance bei sich im Zimmer! Ihm doch egal, ob er nun...reifer vorkam...Durch ihn hatte er einige Psychosen entwickelt - wie die Angst vorm Fliegen, da er so oft wünschte er hätte Flügel...Die würden ein Lebenlang halten, wie sein Groll gegenüber ihm!
      Immerhin schien Stan bewusst zu sein wer er war - am liebsten hätte er sich weiter mit ihm unterhalten, doch wusste leider auch er...das er ihr Privatgespräch nicht vertiefen konnte.

      "...Wenn...Die Renovierung im Club durch ist, können wir uns dort ja unterhalten! Ach -- und falls du den Besitzer kennst... Einige Freunde von mir sind ganz schön traurig, dass die Hütte Feuer gefangen hatte..."

      Wo konnte man denn sonst so legal sein Wundermittel einnehmen für ein besseres Leben, wie im Club voller Schwerverbrecher? Franc machten die ganzen Scheinheiligen und Korrupten nichts aus, denn wusste er wie man sich wehren konnte. Im Krieg hatte er bereits viel üblere Burschen getroffen und ermordet, weshalb er eigentlich die Atmosphäre sehr anziehend fand. Es war lustig zu sehen, was die Leute wirklich als "übel" annahmen und auch noch damit angaben. Er wünschte nur, dass Raimondo diesem Club eine Chance gab...Andererseits würde der edle Lehrer durch seine gebildete Art sofort auffallen und vor seinem Freund hatte er noch nie sein Schwert gezogen! Er wollte es nicht darauf ankommen lassen, auch wenn Raimondo definitiv etwas Stressabbau gut tuen würde.

      "...Wenn er also Hilfe beim Aufbau braucht, kann er sich gerne an mich wenden."




      Denn lieber war er wohltätig, als das er sich einen neuen Ort suchen musste. Er hatte zwar selten freie Tage und meistens verbrachte er sie mit seinem Freund aber...hatte er wieder starke Lust die Musik von Stan zu erhören. Warum dann auch nicht nachhelfen?

      Wie in einem Kamin, wo die Kohle anfing sich anzuzünden öffnete Sophia ihren Mund, um mit giftigen Worten ihre Schwester bloß zu stellen. Mehr griff sie sogar ihren Sohn an, denn sie wusste genau, was Lin am wenigsten hören wollte.
      Samuel empfand es schon als eine Erniedrigung, dass Tylers Mutter Mal wieder sich in die Villa der Rose getraut hatte. Tochter hin oder her...eine Bäckersfrau interessierte der Ruf nicht und auch glaubte sie kaum, dass diese Frau wirklich wieder engen Kontakt mit Judith erbringen konnte. Diese Frau befestigte Tyler so fest an sich, als sei er ein Beeinträchtigter im Rollstuhl, sodass niemand anderer mehr Teil ihrer Zuneigung sein konnte.
      Aber nun auch Sophia hier zu haben...war eine deutliche Herausforderung für Sam gewesen, seinen Ekel tief in sich zu verbergen. Die eigentlichen Wang-Chi-Schwestern konnten ihn wirklich gestohlen bleiben - alle waren sie so egoistisch.
      Vor allem jedoch störte ihn die Argumentation von Sophia, die so herablassend über Tyler sprach, als hatte sie jegliches Recht dazu.

      "Also, dass ist aus deinem Sohn , geworden ?"
      "...ich hatte schon Sorge er würde mein Sohn mit seiner Absonderlichkeit beschmutzten."

      Dabei...war es doch genau umgekehrt gewesen.
      Diese niedere Pest namens Wyatt war doch derjenige, der den armen Tyler vergiftete und ihn mit Dornen die Handgelenke aufschnitt, um ihn beim Verbluten zuzusehen. Darauf hatte sich Wyatt nicht Mal um Tylers wunden zu kümmern, er ignorierte einfach seinen Schmerz und zeigte ihm schöne Blumen, die Tyler von Wyatts Egoismus ablenkten.
      Beide Mütter waren ein wahrliches Verbrechen für sich - sie hatten ihre Rolle nie sonderlich gut erfüllt in Sams Augen, weswegen ihre Kinder darunter litten. Nur...Wyatt hätte man ordentlicher dran nehmen müssen, eigentlich war doch seine Mutter Schuld, dass er schon als kleines Kind so dumm war, dass er Gutes und Böses nicht unterscheiden konnte.

      "...Bestimmt behandelst du ihn so gut wie deine Anderen Kinder und Familie die du einfach im Stich gelassen hast!
      Mich wundert es das dein Kind nicht in eine Psychischen Anstalt gelandet ist."

      Lin warf mit Informationen um sich, die einige der Gäste sicherlich umhaute. Allein solche kleinen Aussagen konnten den Ruf einer Frau gänzlich ruinieren. Bestimmt saugten die Rose diese Information auf wie ein Schwamm, um eine heiße Gerüchteküche in die Welt zu setzen, bis die Medien irgendwann darüber berichteten. Deswegen war es auf einer Hinsicht amüsant den Schwestern beim Streiten zuzusehen, denn solch' ein Verhalten war bei dem reichen Volk oft selten, da sie viele Aspekte ihrer Identität veränderten um gänzlich perfekt zu wirken. Genau deshalb lachte man sogar über Witze, die keiner gut finden konnte, wenn der Erzähler dafür berühmt genug war.
      Samuel erkannte nur reine Dummheit, die sich vor seinen Augen abspielte. Warum hatte er denn seine Mutter darum gebeten, ihn den Medien so baldig wie möglich über die Wahrheit der Familie Lyons zu berichten, wenn sich das dümmliche Model gerade wie ein kratzbürstiges Ferkel benahm?
      Lieber sollte sie so verblümt sein wie Wyatt, damit genauso ihr Lächeln verblassen konnte, wenn Sam anfing das Kartenhaus der Lyons von innen zu zerstückeln. Ist doch nur schade, wenn sie es bereits selbst tat!



      "D...Das Reicht jetzt!! Das ist weder der richtige Ort noch Moment! Hören Sie auf meiner Mutter solche Dinge vorzuwerfen! Sind Sie nur hier um sich mit meiner Mutter anzulegen?! Bitte, hört auf! Alle beide!"

      Genauso unamüsant fand es Tyler, der vollkommen außer sich wirkte. Auch, wenn...es mehr als nur traurig war, dass er seine Mutter dennoch verteidigte, obwohl sie ihre Schwester genauso anstachelte. Er sah es ein, dass es ein Konflikt mit vollkommener Belanglosigkeit war und wiederum schämte er sich im tiefsten inneren bestimmt für seine Mutter, die genauso eine Hure war wie Sophia. Es war wie tollwütige zwei Füchse in ein Käfig zu sperren, beide wollten sich einfach gegenseitig auffressen - genau deswegen waren Tylers Worte total vergeblich. Genau deswegen provozierte Sophia weiter...und rutschte tiefer unter die Gürtellinie. Man merkte gleich, dass sie keine geborene reiche Frau war...Sie hatte die Konsequenzen immer noch nicht verstanden, was es bedeutete...sich so zu benehmen.

      Wie bei einem dieser melodramatischen Filmen wandte sich Judith ein, um gegen die Schwestern anzutreten, die wirklich für eine Zeit ihre Waffen sanken. Sam wand langsam seinen Blick ab, als konnte er sich den Zirkus nicht länger mit ansehen. Natürlich...hatte Judith alles hier inszeniert, jedoch hatte diese Göre einfach keinen Bezug auf das wahre Leben. Andererseits konnte nicht alles Sam in ihrem Plan schlecht reden, denn...wenn sich Tyler irgendwann auch gegen seine Mutter auflehnen würde, wäre es wirklich fabelhaft. Aber so? Das bräuchte durchaus mehr Feuer, jedoch hatte Sam nicht dagegen, dass Judith versuchte schon Mal das Holz auf den Boden zu legen, um es zum Glühen zu bringen.

      "Manchmal muss man die Wahrheit einfach ins Gesicht sehen. Du kannst deiner Mutter verteidigen, aber niemand kann ihre wahre Natur schön reden. Du kommst ganz nach ihr, du hast nichts von deinem Vater."
      ...Es reicht mir das sie schon Vater das Hirn vernebelt hat aber nur wegen ihren Verhalten bist du überhaupt aus der Familie verstoßen wurden, wegen ihr hab ich meinen kleinen Bruder verloren und es macht mich Krank das du es immer noch nicht erkennst!"

      Nur sie allein war schuld?...Was ein Witz...Judith malte sich immer noch seinen kleinen Bruder aus, der von allen geführt wurde.
      Sam wusste es besser...Den war seine Hand als Kind stets bei Tyler- trotz allem beschloss er ihn loszulassen und dafür würde er ihn auf ewig verfluchten, egal wie stark seine Liebe zu ihm war.
      ...Tyler selbst...hatte sich dafür entschieden, solch ein verzweifeltes Leben zu führen...Nun sah Sam ihn genau an, während er sein Anzug richtete.

      Wen im Kopf...gibst du gerade wirklich die Schuld, Tyler?
      Mir?...Vater? Oder deiner Mutter?
      Oder...tust du wieder so als sei es keine Sünde von dir?



      Und dann...fing der wirkliche Kampf der weißhaarigen Schwestern an, worauf die Gästen voller Aufregung pfiffen oder gar in die Hände klatschten. Normal waren solche formellen Feste langweilig, aber durch die Frauen hatten alle ihren Spaß. Die meisten vergaßen sogar, dass sie eigentlich wegen der Verlobungsfeier hier waren, statt wegen den Klatsch und Tratsch, was sich in den nächsten Tagen wie ein Lauffeuer verbreiten würde. Absolut niemand bis auf der Butler von Sophia mischte sich in den Kampf ein, denn keiner wollte sich das schicke Hemd schmutzig machen oder in einen heißen Konflikt involviert werden. Franc erhaschte kurz Blickkontakt mit Sam, der nur leicht seinen Kopf schüttelte - es war immerhin nicht ihr Kampf und genauso nicht ihr Fest, weswegen der Butler nicht dazu schreiten musste.

      "Du widerliches Miststück hast keine Ahnung, wovon du redest!!!"
      "Du Kranke Schlampe!! Stan halt diese Bestie auf!! Sofort!!!"
      "Fassen mich nicht an!!"



      Anders als seine beiden Söhne genoss aber der Vater die zierliche Machtausdrücke der werten Frauen, die gerade schöner nicht sein konnten. Sophia stand verkratzte Haut besser als in Öl verschmierte und Lin...wirkte mit einem rötlichen Gesicht, wo man genau ihre Nerv pulsieren sah viel jünger und schöner!

      "Hach...Frauen...alle sind sie so impulsiv.", flüsterte Simon sich selbst zu - er lehnte sich genau am Treppengelände und genoss die Show, während Mason noch immer am Saugen des Giftes tätig war. Unbemerkt widmete Simon seinen Blick einfach auf die Schwestern und blieb so still wie ein Mäuschen, er schätzte Familienkrisen sehr - ob sie sich gleich wirklich abmetzeln würden?



      "Mach doch!! Ruf die Polizei aber bis die hier sind werde ich dein Chirurgisch gestraftes Gesicht zerkratzten!! Du Miststück!!!"
      "WAS IST NUR LOS MIT EUCH?!"

      Simon sah von weiten zu wie überemotional sein verstoßener Sohn auf den Konflikt reagierte und schleunigst aus dem Gebäude hinaustrat. Auch er glich seiner Mutter und konnte einfach kein kühnes Gesicht bewahren, wie man es eigentlich in solch' einer Situation tun sollte. Sogleich sah er aber auch wie Samuel sich davonmachte und genau in die selbe Richtung ging wie Tyler, weswegen er nur überrascht die Augenbrauen hochzog.
      Samuel erzählte kurz bei der Fahrt, dass er sich wieder mit seinem Bruder traf - obwohl er den Namen 'Tyler' die letzten Jahre ihn genauso wie Simon nicht in den Mund nahm. Beide waren sie enttäuscht von den Handlungen des früheren Kindes, weshalb er nicht damit rechnete, dass Samuel ihn eine neue Chance gegeben hätte.
      Jedoch ergab nun das Lächeln, was Sam auf den Lippen trug einen Sinn als er ... über Tyler sprach.
      Auch die Frage, ob er nicht Interesse hätte wieder mit Tyler in Kontakt zu kommen...war wohl nicht als Witz von Samuel gemeint.



      Als die Situation schrecklich am Eskalieren war und die Gäste wie bei einem Ringkampf sich um die Schwestern versammelten, konnte es Simon einfach nicht fassen, dass Judith dagegen gar nichts tat. Anders als Sam würde sie solch ein Battle niemals als ihren Konflikt sehen und Mason war einfach so dämlich, dass er nicht Mal sich als Hauptmann präsentierte. Die Butler waren auch nur von der zweiten Klasse, weshalb sie die Situation zum Rauchen oder Essen ausnutzen.

      Doch war Simon heute äußerst Gutmütig, so gern wie er die Kämpfe zwischen Frauen sich ansah, wäre es zu schade...Wenn es in einem wirklich Blutbad enden würde. Solange Sophia nicht ordungsgemäß geschieden war von Matt, war sie immer noch wichtig und Lin...Wenn Lin schlimmer verletzt wird, würde nur Mason kollabieren und unbrauchbarer werden als er schon war.
      Deswegen nahm Simon die Pistole, die er von seinem Bruder geklaut hatte und fügte eine Platzpatrone hinein.





      Sofort erschraken die Gäste wie ängstliche Hasen auf einem Jagdgebiet, auch das liebte Simon wirklich sehr...Weswegen er nichts lieber tat als die Waffe zu erheben. Doch diente dies nur als Ablenkungsmittel, um die vollste Aufmerksamkeit zu erhaschen.

      "Aber meine werten Damen... Solch' ein Konflikt bringt doch niemanden etwas.~ Besonders nicht, wenn man als geschätzter Gast eingeladen wurde, selbst wenn die Intention der Gastgeberin nicht von der feinen Art geprägt war. Wir sind hier um die entfachte Liebe zweier Personen zu feiern und neue sowie alte Bekanntschaften zu knüpfen- so stand es doch auf der Einladungskarte~. Unterbinden Sie also bitte Ihre heißes Wortgefecht, bevor dieser Kampf noch den Raum verlässt."



      Elegant ging er die Treppen hinunter und sicherte in einer langsamen Bewegung die Pistole, die er sich in seinen Hosenbund hineinsteckte. Er ging genau zu den zwei Schwestern, beugte sich etwas zu ihnen hinunter und lächelte sie beide mit einem gewandten Lächeln an.

      "Fahren Sie also bitte ihre scharfen Krallen ein...bevor mein Bruder von dieser Situation mitbekommt...Und vor allem Sie Miss Wang-Chi wissen genau wie er aus der Haut fahren kann, sodass wir alle darunter leiden würden~. Gerade sorgt er sich liebevoll um den Verlobten, der noch nicht Einmal die Chance bekam mit seiner zukünftigen Braut eine Rede zu halten. Wollen wir uns nicht also mehr um die zwei Verliebten konzentrieren, die zueinander gefunden haben?"

      Dabei drehte er sich genau zu Judith um sie mit seiner ruhigen Art anzusehen, denn war es ihre Verlobung und eigentlich auch ihre Gäste. Mit nur einem kurzen Blick zu Franc deute er auf etwas, was der Butler sofort verstand und sich eilig zu einem Fleck bewegte.

      "Nun? Ich denke, dass es nun Zeit wird für eine kleine Eröffnungsrede...Ich denke dein Verlobter kommt gerade auch mit Mason hinunter. Also ein perfekter Zeitpunkt."

      Genau dann bekam Judith von Franc ein Mikrofon in die Hand gedrückt und wurde von ihm mehr in die Mitte geschoben, als hatte sie gar keine andere Wahl, als nun ihre Geschichte zu verkünden. Somit fing Simons witziges Spiel nur wieder von vorne an, denn wollte er unbedingt mehr von dieser armseligen Show sich ansehen.



      Samuel hingegen sah noch genau wie sein Vater schoss, weshalb er unbekümmert in den Garten ging, wohin auch Tyler verschwand. Wenn Tyler nun über den Zaun gesprungen war, würde er die Chance einfach zum Rauchen nutzen. Jedoch war auch ein anderes Bedürfnis in ihm, dass unbedingt den aufgebrachten Tyler näher betrachten wollte, den er so sehr unter seiner Maske der Normalität versteckte.
      Die Sonne schien wirklich grell, weshalb Sam sich mit der Hand schützte. Dabei hörte er genau ein leises, verzweifeltes Lachen aus der Ecke luchsen. Zusammengekauert war da Tyler, der wirklich erbärmlicher und manischer nicht wirken konnte.

      "Was ein Chaos...", flüsterte Samuel zu sich selbst und kam seinen Bruder direkt näher, wie eine Droge von der er nicht loskommen wollte. Davor verriegelte er die Gartentür, da er ungestört mit Tyler sein wollte und sich keine hartnäckige Schwester einmischen sollte.



      "Hey, Tyler. Du sahst etwas aufgebracht aus, weshalb ich dir nach ging und für ein wenig Privatsphäre sorgen wollte. Auch, wenn du wohl jetzt mit mir leben musst. Hätte ich die Tür aber nicht zugemacht, wärst du in 5 Minuten nur von neugierigen Gästen umringt worden...Und auch ich hätte gerne etwas Ruhe von dem lauten Gefecht."
      , erklärte Samuel in einer sanftmütigen Stimme und lehnte sich mit zu Tyler an die wand, dabei hoben sich seine Mundwinkel nach oben - als wollte er Tyler eine gewisse Art von Frieden symbolisieren. Samuel wollte immerhin nichts böses - sondern nur nach ihm sehen.



      "Weißt du, genau deswegen bin ich früher mit der gerne bei Familientreffen abgehauen. Oft enden sie in rebellischen Konflikten, da jeder sich im Recht sieht. Ich vermisse die Kindheit, wo man einfach tuen und lassen durfte was man wollte - anstatt in die Probleme mit hineingezogen zu werden."

      Auch Izarra befand sich ein paar Meter weiter noch in dem selben Erdloch wie vor ein paar Minuten, so langsam konnte er wieder seine Fingerspitzen spüren und seine Zunge schmeckte nicht mehr nach Eisen. Jedoch hatte er noch immer nicht genug Kraft um von selbst aufzustehen, doch hatte er es in diesem Augenblick auch nicht nötig. Eigentlich wollte er erst um Hilfe rufen, hörte aber danach Schreie und dann einen Schuss, was ihn nur wieder in Panik versetzte...bis er letzten Endes hörte wie sich dieser Samuel Rose mit Tyler unterhielt, jedenfalls dachte er, dass sie es sein müssten. Er wollte nicht unbedingt das Gespräch mit seiner Anwesenheit zerstören, zumal er gerne mehr herausfinden wollte, was gerade abging. Also lag er da weiter wie ein Lebkuchenmann auf dem Backblech und lauschte etwas der Konversation.

      Er fragte sich...wieso Tyler so traurig klang?



      Entspannt setzte sich Sam mit zu Tyler auf den Boden und überkreuzte elegant seine Beine. Dabei sah er mehr zu den Blumen, die im Garten wie Unkraut wuchsen, anstatt in das angespannte Gesicht seines Bruders zu erblicken.

      "Wirklich tapfer von dir, wie du den Streit lösen wolltest. Wie ein Pinguin, der zwei hungrige Robben aufhalten wollte einen Fisch zu fressen. Mach' dir nichts draus - Frauen fahren nun Mal schnell aus der Haut, du hättest sie gar nicht aufhalten können. Besonders...wenn Frau Lyons so schlecht über den geliebten Sohn ihrer Schwester spricht."



      "Dabei nutzten sie dich nur als Mittel, um sich endlich die Köpfe einschlagen zu können. Judith konnte es ebenfalls nicht lassen. Was für eine Frechheit...Wenn Sie genug Anstand haben beenden sie gleich ihren Kampf und entschuldigen sich aufrichtig bei dir.", gab Sam seine ehrliche Meinung ab, denn waren es nur kleine Insekten die auf den armen Antlitz von Tyler herumtrampelten, obwohl nur er ihn als Fußmatte benutzen durfte. Draufgehend folgte er dem Thema weiter, denn war er nicht hier um Tyler auf andere Gedanken zu bringen. Er war kein Efeu wie Wyatt, der dich mit seinem brennen in den Bann zog - eher...wollte auch er, dass sein Bruder endlich aufhörte in der Zeit zu stoppen und so zu tun, als sei alles vollkommend Normal.

      "...Bist du traurig über die Worte, die Frau Lyons über dich gebracht hat? Das du nicht wie Vater bist? Oder fällt dir das rüpelhafte Verhalten von deiner Mutter schwer zu akzeptieren?", fragte er ohne zu zögern nach, auch wenn er die Antwort schon halbwegs wusste. Früher liebte Tyler sein Vater über alles - worauf Sam als Kind fast nur eifersüchtig werden konnte, weshalb er immer wieder die beiden voneinander trennten und mehr für Tyler da war, als Simon es je sein konnte. Er sah zwar Simon nie als wirklichen Rivalen ein, der ihm sein Spielzeug wegnehmen konnte, doch wollte er immer wieder, dass seine Liebe sich nur auf ihn konzentrierte - mit Eifersucht konnte er nämlich nur schwer mit leichten Mitteln umgehen und ...seinem Vater etwas antuen wollte er nun wirklich nicht.

      "Es ist wirklich zum Verrückt werden, oder? Alle um dich herum...wollen dir immer zeigen, wohin du hingehörst. Wer du sein sollst...Was richtig ist...was falsch ist...Alle wissen es besser...wie der echte Tyler sein möchte.
      ...Doch keiner hat je dich gefragt, was du wirklich möchtest."




      "Ich schließe mich da nicht aus...Ich habe sie auch, meine egoistischen Wünsche gegenüber dir- weil dieser Druck der anderen kam...Ich hatte immer das Gefühl, jemand mag dich mir wegnehmen...auch, wenn du mir nie wirklich gehörtest. Deine Mutter...wollte dich früher am liebsten gar nicht bei Vater und mir abgeben...Mason wollte endlich, dass nur du ihn als Vaterfigur akzeptierst und seinen Bruder von dir aus dem Leben bannen....Judith wollte aus dir ein Anziehpüppchen gestalten und mich verscheuchen...Und die Lyons wollten einen perfekten Freund für seinen von Außen reinlichen Sohn haben...worauf...Wyatt...naja - so weit muss ich wohl wirklich nicht ausholen."

      ...Wyatt ihn einfach vergiftet hatte, als sei er jemals ein wichtiger Mensch gewesen, der genau wusste was es wirklich bedeutete zu leben. Wenn Tyler von dem echten Wyatt erfuhr wäre er nur mehr als traurig...Dann...würde er erfahren, dass seine angeblich frühere Liebe nur ein Haufen zusammengewürfelter Lügengeschichten war. Genauso wie seine Mutter, die eher ein Blutegel war als...wirklich eine Hilfe für seinen Sohn, um sich selbst zu finden.

      "Auch Vater...hatte seine Pläne mit dir und war deswegen wohl erschüttert, als du dich ihm in den Weg gestellt hattest. Aber kann man es dir verübeln? So langsam bin ich mir deswegen nicht so sicher...Es gehört wohl zu deinem Fluch, dass alle über dich bestimmen wollen...Bestimmt, weil sie sehen, dass du etwas Besonderes bist. Ich habe mir immer eine friedlichere Welt für dich erhofft, wo du nicht unter Stress an Selbstzweifel gerätst."



      "Hast du gleich vor zu gehen? Ich kann Franc bitten dich hier raus zu schaffen. Ich glaube drinnen wird dich nur eine Kolonne erwarten, die dich bis zum Abend nicht gehen lassen wird."

      Samuel sprach einfach frei heraus, gerade hatte er keine Absicht Tyler zu verletzten oder ihn für dieses Szenario Schuldgefühle zu geben. Er sprach extra viel um bei seinen Bruder etwas auszulösen, selbst wenn es nur innerliche Wut war. Immerhin hatten sie sich seit Langem wieder gefunden- solche angespannten Situationen hatte er bei Tyler noch nicht erlebt, wenn es um seine Familie mütterlicher Seits ging, die alle nicht mehr wert waren als ein geknickter Dollarschein.


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      Cabriel Valentine


      "Das macht doch nichts, bestimmt ist es einfach nur die Technik! Geht bestimmt Kinderleicht, überlass das ruhig mir."

      Anstatt sich über Cabriels Unfähigkeit zu beschweren oder enttäuscht die Augen zu rollen, übernahm einfach Wyatt die Verantwortung. Direkt machte er sich am Seil zu schaffen, worauf sich Cabriel wirklich fragte ob er vielleicht wirklich das Personal rufen sollte, damit sich Wyatt sich nicht seine Nägel riss- er glaubte nicht wirklich daran, dass der Schauspieler irgendwelche Seemannsknoten endlosen konnte. Wohlhabende Menschen achteten nun Mal auf ihr Äußeres. Doch bevor sich Cabriel zur Rezeption begeben konnte, spürte er die Berührung von Wyatt an seiner Hufte, was ihn verdutzt zu seinem Freund sehen ließ. Ohne überhaupt nach Luft schnappen zu müssen hob Wyatt ihn in die Höhe, worauf sich Cabriel fühlte wie ein Gewinn auf dem Jahrmarkt, dass man abschleppte.



      Direkt darauf wurde er von Wyatt schon in das Schwanenboot platziert, was sein erstarrten Blick nicht wegschmolz. Eher...sah er schon fast verstört zu Wyatt. Cabriel wog vielleicht nicht viel, jedoch sollte er dennoch für einen Studenten schwer genug sein, dass er mindestens einmal aufschnaufen musste. Doch bei Wyatt kam es so kinderleicht vor, weswegen Cabriel noch Einmal seine ...Charaktereigenschaften von seinem Freund überdenken musste. Darauf merkte er, dass er als ihn Wyatt hoch hob kein einziges Mal nach Luft schnappte, weshalb er tief ein- und ausatmete...weshalb er gar nicht mitbekam, dass der Grünhaarige schon den Knoten gelöst hatte.
      Erstaunt folgte sein Blick wieder Wyatt, der einfach ins Boot stieg als sei er gänzlich darin erfahren. Mutig holte er sogar sein Selfie heraus um ein Foto zu knipsen.

      "Uuuuund hier kommt das Vögelchen~"

      Unbeabsichtigt starrte Cabriel nicht Einmal in die Kamera, der kühle Wind trug seine Gedanken weiter zu Wyatt, weshalb er schwer seine Augen von seinen Händen lassen konnte, die einfach geschickter waren - als er es geglaubt hatte.
      Er wusste noch so vieles nicht über Wyatt...
      Obwohl er einen manchmal vorkam wie ein offenes Bilderbuch, passten so viele... Bilder gar nicht zu ihm, die Wyatt präsentierte. Mehr als fand er sein eigenes Buch...schlecht, weshalb er ein von sich bearbeitetes herausstellte.
      Aber Cabriel wollte nur das echte sehen...



      Zu seinem Pech war das Boot mit zwei Pedalen ausgestattet, was höchste Teamarbeit einforderte. Wenn er sich nicht mühe gab, würden sie wohl die ganze Zeit nur sich im Kreis bewegen. So versuchte er sich bei Wyatt abzugucken, wie genau er sich positionierte - er wollte wirklich keinen Fehler machen. Wyatt wollte Spaß haben, weshalb es ganz schön peinlich wäre, wenn sie es nicht Mal vom Ufer wegschaffen würde. Sogleich merkte Cabriel jedoch, dass dieses paddeln genau in die Beine ging - er war froh...das seine Ausdauer noch ganz solide war, jedoch trat Wyatt viel kräftiger und schneller nach als Wyatt. Trotz allem nahm Wyatt so liebevoll seine Hand, dass es ihn ganz benommen machte - obwohl die Luftbrise so frisch hier war...fühlte er sich bei ihm wie im dichten Nebel versetzt. Dennoch konnte er es nicht leugnen, dass ihn die ständige Berührung von Wyatts Hand zusagte - weshalb er selbst leicht seine Hand gegen Wyatts lehnte.

      "Hast du sowas schon mal gemacht?"

      Seine türkisfarbenen Augen fokussierten sich auf das Gesicht seines Freundes. Ehrlicherweise verbrachte er seine Zeit ungern mit Wasser, es kam ihn schon seit Kindheit wie eine starke Gefahrenzone vor...vor der er sich unbedingt fern halten sollte. Wann immer er sich zu nah an der Tiefe befand, passierte etwas Schlechtes. Schwach schüttelte er seinen Kopf, auch Boot gefahren war er nie - auch wenn Janon ihn immerzu auf seine angebliche Yacht überreden wollte, mit der er voller Begeisterung angab. Letzten Endes hatte er ihn damit in Ruhe gelassen und Samuel selbst hatte schnell verstanden, dass Cabriel und Wasser wohl keine Freunde sein würden...weshalb der Wassertank im Club immer vollkommend ausreichte.

      "...Was ist mit dir? So wie du dich bewegst...fühlt es sich an als hättest du Erfahrung? Oder ist es nur Talent?", fragte Cabriel nach, der wirklich nicht ganz deuten konnte, was genau es bei Wyatt war. Vielleicht war er einfach in vielen Dingen gut? Andererseits waren reiche Menschen auch oft mit den Boot unterwegs, jedoch paddelten selten sie selbst.

      "...Du machst es wirklich gut...Auch wie schnell du das Seil gelöst hast..."



      Weiter begab sich das Schwanenboot zu der Mitte des Sees, was umgeben war von der wunderschönen Natur im Frühling. Von weiten konnte man den Waldanfang sehen, während um das Wasser herum immer kleine Blumen erblühten und sich der Sonne empor streckten. Wie Wyatt sagte war das Wetter wirklich perfekt dafür, sodass es leicht Cabriels Sorge entnahm so weit weg vom Ufer zu sein.



      Als sie zwei sich immer weiter von den vielen Booten entfernt hatten ließen sie ihr Schwanenboot einfach treiben, um locker und entspannt sitzen zu können. Es war so herrlich ruhig, nur das Rascheln der Libellen war zu hören. Die Luft war so rein, dass Cabriel aus sich mehr heraustrauen konnte und selbst zu sprechen begann.

      "...Geht es dir eigentlich...wirklich wieder besser? Ich weiß nicht ob ich... das Richtige mache, wenn ich es wieder anspreche, doch ... gerade sind wir beide ganz alleine. Wenn du also... über etwas Reden möchtest, was dich bedrückt...Werde ich dir zuhören. Ich werde aber auch nicht mehr nachfragen, wenn es dir besser geht einfach es in dich zu behalten."



      Eigentlich war Cabriel nie jemand, der seine Sorge aufdrücken wollte - Wyatt zeigte ihn schon stark genug, dass er kein Interesse darin hatte zu reden. War es überhaupt noch verständnisvoll von Cabriel, oder war er das nie zu Wyatt? Doch blieben Cabriels Gedanken nun an seiner Konsequenz. Wenn...Wyatt so im Traum Ineb hervortrat, konnten sie überhaupt wieder zueinander finden. Genauso hatte Ineb sie abgeschrieben und wenn Cabriel an seinen Traum war...hatte er ehrlicherweise keinen starken Groll auf seine Freunde - denn hasste er die Menschen schon immer im allgemeinen. Dennoch hätte er sie oder sich selbst beinahe umgebracht - was passierte also, wenn Wyatt sich gegen Ineb auflehnte? Würde er ihn in seiner Welt auslöschen, oder...würde er auch im Traum so tun als wäre alles in bester Ordnung, wenn er ihn genug beherrschen konnte?

      "...Vielleicht ist es aber auch nicht ganz fair...Wenn nur immer du gezwungen wirst über schwere Dinge zu sprechen.", gab Cabriel zu der sich daran erinnerte, wie die anderen auf ihn eingestochert hatten, als es um den Konflikt zwischen den beiden Witch ging.
      An ihrem Boot schwamm ein echter Schwan vorbei, den Cabriel schwach ansah - auch wenn dieser Vogel schon für seine Verhältnisse viel zu nah war und das Boot mehr als nur durch die leichten Wellen schwankte...fühlte sich Cabriel noch ganz beruhigt. Ob es an dem Umfeld lag oder an Wyatts Präsens?



      "...Du weißt ja bereits, dass ich mich mit Tyler versöhnt habe. Ehrlicherweise... war es aber ganz knapp dran an einer Eskalation... Ich glaube sogar, dass ich ihn nun ein Grund gegeben habe mich nur noch tiefer zu hassen - was ich erst gar nicht begreifen konnte. Aber dann...haben wir uns gegenseitig die Wahrheit gesagt und ...plötzlich ergab seine Feindseligkeit mir gegenüber einen Sinn. Ich glaube...das Tyler mich sogar ein wenig dulden kann, wenn ich ihm helfe."

      Cabriel wusste nicht genau wie er das Thema angehen sollte, vielleicht wäre es auch am besten es tot zu schweigen. Nicht, dass Wyatt noch ins Wasser sprang und einfach davonschwamm zum nächsten Ufer. Eventuell war es auch gemein, dass er darauf hadderte, weshalb er es versuchte mich sich selbst zu vergleichen. Auch, wenn es sicher eine Frechheit war den Konflikt zwischen einen Rose und einem Tier mit zwei Männern zu vergleichen...Dennoch, obwohl Cabriel im Club dachte, dass es schlimmer gar nicht mehr laufen konnte und am liebsten sterben wollte. War...alles nun viel einfacher zu verstehen - er war wegen dem Konflikt sogar sehr froh, denn sonst wäre er weiter nur im Spinnenfaden der Lügen verwickelt gewesen.

      "Damit will ich sagen--- das es durchaus sein könnte, dass du und Ineb euch noch Einmal richtig in die Haare bekommt. Aber, vielleicht lernt ihr dadurch offener zueinander zu sein, um eure Absichten zu begreifen..."




      Somit starrte Cabriel auf das Wasser, wo er ganz klar sein Spiegelbild erkennen konnte. Wann war das letzte Mal, wo er wirklich versuchen wollte jemanden beizustehen oder seine Hilfe anzubieten? Oft brachte es einfach rein gar nichts, weil niemand seine Meinung wissen wollte. Doch wenigstens bei Wyatt wollte er sich trauen ein wenig mehr seinen Mund zu öffnen, auch wenn er sich bei ihm vielleicht unbeliebter machte. Immerhin wollte er ihn verstehen- wenn also Ablehnung seine Antwort war, kannte Cabriel seine Grenzen. "Entschuldige, du willst dich eher entspannen - richtig? Magst du mir vielleicht über einen deinen jetzigen Film erzählen? Ein Meerjungmannfilm richtig?...Magst du das Wasser, Wyatt? Oder... wieso hast du dich dafür entschieden?", wechselte Cabriel das Thema, denn fand er es schon beinahe überraschend, dass er nie wirklich eins von Wyatts Filmen gesehen hatte. Ihm kam es so vor als war Wyatt wirklich ein gute Schauspieler, jedenfalls im Real Life...aber konnte es sogar sein, dass Sam all seine Filme verbannt hatte? Zugegeben schaute Sam nur selten Filme aufgrund seiner Gesichtskrankheit und Cabriel las mehr Bücher oder Sams Comichefte...Trotzdem war Wyatt für ihn jemand, den er sicherlich schon viel früher kennenlernen konnte.

      "Du liebst es zu schauspielern, oder? Oder machst du es nur familienbedingt?"

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      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Harvey Bell

      "Huh...Du...bist schnell...Ich will eine Revanche."
      Unerwarteterweise entwickelte sich das harmlose Pocky Spiel zu einem richtigen intensiven Wettstreit als würde Yuuto wirklich mehr an den Süßigkeit liegen als alles Andere!
      Während Yuuto sich ganz auf den Sieg zu konzentrieren schien musste Harvey sein hämmernden Herzschlag beruhigen, allein der Raubtierhafte Blick in den Augen seines Freundes raubte ihm den Verstand! Nie hätte er erwartet das das frustierte Gesicht von Yuuto auch noch reizend finden würde, genau wie die Gier seiner Lippen die ihn ohne Scharm oder Zurückhaltung berührten!

      Als währen ihre Gesichter nicht schon so viel zu nahe kam ihn Yuuto auch noch Körperlich Näher!
      So wie er auf sein Schoß saß musste Harvey noch einen weiteren Kampf mit sich führen, wenn das so weiter ging hatte gleich noch ein ganz anderes Problem als nur seine Laktose!
      "Yuuto---", setzte Harvey schon an aber sein Freund kannte wirklich keine Gnade, er musste sich das reden verkneifen sonst stand der Siege schon unmittelbar fest und Harvey war auch keiner von der Sorte der freiwillig aufgab!
      Außerdem war es zu schön Yuutos Lippen so oft auf seinen zu spüren, davon konnte man wirklich süchtig werden!!
      Zudem war es schon heiß, wie Yuuto so unachgibig wurde...Er konnte jetzt sogar seine Zunge in seinem Mundraum spüren, an dieser Stelle hörte man normalerweise meist auf und überließ den Anderen den Sieg.

      Plötzlich aber merkte Harvey selbst wie sich in seinem Mundraum gar kein Pocky mehr befand aber Yuuto weiter so gierig mit seiner Zunge ihn schmeckte als würde er denn Nachgeschmack der vorigen Schokolade deutlich nachschmecken! Er konnte ihn gar nicht aufhalten bis---
      Wortwörtlich im Yuuto in die Lippe Biss und er etwas überrascht zuckte.
      Verdutzt blinzelte Harvey als ihm Yuuto dann die Reste einfach in den Mund schob.

      "Upsie- hab ich dir in die Lippe gebissen? Ohoh! Sowwy! Aber warum gewinnst andauernd auch nur du? Lass mich bitte noch Mal...Macht, doch voll Spaß, oder?"

      Auch wenn ihn das zu beißen auf seine Lippe zusammen zucken ließ war es nicht so schmerzhaft gewesen um sich darüber aufzuregen. Eher brachte es Harvey wirklich zum lachen als sich leicht den Mund rieb:
      "Haha! Du gibst echt nicht auf was? Ich muss zugeben so ein Hitziges Spiel hab auch noch nicht erwartet."



      Natürlich machte es ihm auch Spaß, sogar so viel Spaß das er gar nicht mehr mitzählte wie viele von den Pockys eigentlich schon in ihrem Mundräumen verschwunden war. Die Unnachgiebigkeit von Yuuto steckte ihn einfach auch an! Auch das sie damit die Kellerin und auch vielleicht ein paar der anderen Gäste auffällig auffielen störte Harvey zum ersten mal überhaupt nicht. Es war als würde Yuuto in ihm eine ganz Andere Seite wecken die nur darauf wartete auch Spaß zu haben ohne bedenken.

      Yuuto brachte ihn wirklich an seine Grenzen doch auch Harvey schien wissen zu wollen wo Yuuto Grenzen waren, er spürte ihn keuchen und auch zittern...Dennoch machte Yuuto so tapfer weiter das sich Harvey selbst überrascht Gedanken darüber machte wie viel Energie doch eigentlich in Yuuto steckte! Hätte er selbst so viel Motivation drang in anderen Bereichen wäre er sicherlich unglaublich gut darin!

      "Versuchen wir es mit zwei auf Einmal..."

      Yuuto wurde immer kreativer mit seinen Herausforderungen zu denn Harvey gar nicht nein sagen konnte. Trotz allem konnte Harvey nur schwer sein Perveres Hirn abstellen...
      Zwei auf einmal...Warum klang das in seinen glühenden Ohren nur so....so Falsch?!
      Als würden sie sich beide gerade auf etwas ganz anderes vorbereiten!
      An irgend einen Punkt musste Harvey seine Augen schließen, da sein Gesicht immer heißer wurde und er die perversen Gedanken verscheuchen musste bevor Yuuto noch etwas anderes an seinem Schoß zu spüren bekam!!



      "Yay!...Jetzt war alles meins! Wer hätte gedacht, dass du so gierig bist Harvey!"
      Nach einer geschlagenen weile hatte Yuuto ernsthaft das gesamte Pocky verspeist und ihm natürlich dutzende male davon wieder gebissen!
      Mit einem mehr als schweren aufstöhnen, jachzte Harvey erschöpft nach Luft...es war zwar eine Niederlage...Aber bei Gott...was für eine Intesive Niederlage die Harvey in ersten Moment nicht bereute erlitten zu haben!!
      "Uuuufff...Glückwunsch...."



      Jetzt war Harvey unglaublich heiß, er fühlte sich wie in einer Sauna!
      "..ich werde das Gefühl nicht los das du mir davon Gewinnen hast lassen...", jaspste Harvey leise lachend als er sich über die glühende Stirn rieb und sich wieder zu sammeln versuchte. Er hatte nicht erwartet das Yuuto so ehrgeizig sein konnte! Mit ihm war wohl keine Herausforderung eine halbe Sache...
      Noch ein wenig benommen sah auch Harvey das der Korb...Ernsthaft leer war! Obwohl sich ihre Lippen so oft berührt hatten, war ihm gar nicht bewusst das sie ernsthaft ALLE verputzt hatten! Beinahe als währen sie zusammen Trinken gewesen und gar nicht bemerkt wie viel Alkohol sie gerade weggekippt hatten!

      ".....Du...wolltest eigentlich nur 3 essen....Tut mir so Leid, wirklich! Ich konnte mich einfach nicht beherschen ...Eh. ehm..Ich...werde mich um dich kümmern, versprochen! Lass uns schnell zu mir nach Hause!"

      Das süße Beschämte Gesicht von Yuuto brachte Harvey erneut zum lachen und sogleich hob er die Hände damit er sich keine Gedanken machen musste.
      "Hey, hey alles gut! Ich werde nicht direkt danach explodieren, ich hab mich ja auch nicht zurückhalten können."


      Lachend spielte er die Situation runter, er fühlte sich auch noch total gut als währe nichts! Vielleicht vertrug er die Pockys besser als erwartet? Vielleicht waren sie ja doch Vegan gewesen und die sorge komplett unbegründet und-----

      Grrrrrk.....!!!~

      Ein lautes Geräusch drang aus Harveys Bauch als währe in seinem inneren ein Raubtier das Bestialisch auf knurrte!
      . . . .



      Langsam legte sich Harvey seine Hand auf den grummelnden Bauch, in welchen begann sich schmerzhafter Druck aufzubauen.
      "Vielleicht wäre es....---", setzte Harvey an, er stoppte mitten im Satz, als eine scharfe Welle der Unruhe durch seinen Bauch rollte. Für einen kurzen Moment hatte er das Gefühl, sein gesamter Verdauungstrakt diskutierte lautstark darüber, wer jetzt zuerst explodieren durfte.
      Schweißperlen sammelten sich jetzt deutlich auf seiner Stirn.....
      "...Wir sollten wirklich zu dir nach Hause, verdammt schnell!!", kam es plötzlich verzweifelt von Harvey.



      Jeder Bewegung verschlimmerte die schmerzen in seinem Magen, der sich wimmernd verkrampfte als hätte Harvey seinen Körper den Krieg erklärt.
      Das grummeln wurde mittlerweile so laut das er befürchtete das es noch Andere hören konnte.
      Mit zitternder Hand griff er nach seiner Geldtasche um das Geld auf den Tisch zu legen, nach der Kellnerin zu rufen fehlte ihn die Zeit und auch die Kraft!
      "K...Komm gehen wir...!", presste Harvey tapfer heraus während ihn sein Körper weiter dafür bestrafte so unachtsam gewesen zu sein.

      __________________________________

      Wyatt Carson Lyons

      "...Was ist mit dir? So wie du dich bewegst...fühlt es sich an als hättest du Erfahrung? Oder ist es nur Talent?"
      Sofort zeigte Wyatt wieder sein Charmantestes und strahlendes Lächeln das er besaß:
      "Ein bisschen von beidem. Talent bringt dich ins Boot, Erfahrung hält dich über Wasser."
      Es klang beinahe wie eine einstudierte Weisheit die er mal irgendwo aufgeschnappt hatte.
      "Na ja, ich habe ein Händchen dafür, in jeder Rolle eine gute Figur zu machen, ob auf der Bühne oder auf dem Wasser.", setzte er scherzend nach.



      Er hielt sich jedoch nur an die Weisheit die ihm sein Vater schon früh eingetrichtert hatte.
      Selbstbewusste Personen kamen eben immer besser an also zögerte Wyatt in diesem Sinne nicht lange um sich direkt der Sache zu stellen.
      Ob er öfter oder nicht oft Tretboot gefahren war spielte da keine Rolle.
      Er achtete nur darauf nicht zu übertreiben, falls Cabriel nicht hinter her kam, schließlich war das kein Sportwettbewerb.

      "...Du machst es wirklich gut...Auch wie schnell du das Seil gelöst hast..."
      Auf die Worte hin lachte Wyatt auf:
      "Ich hab einfach da weiter gemacht, was du schon perfekt vorbereitet hast. Teamwork eben! ♥ "



      Er war schließlich kein Hercules oder dergleichen, Cabriel hatte denn Knoten des Seils einfach schon etwas vor gelockert...Und er hatte den Rest getan.
      Mit der Zeit kam sie an wirklich schönen, angenehmen stelle und es war beinahe wie im Urlaub!
      Die Natur war sogar noch viel angenehmer als ein voller Strand oder überfüllter Schwimmhalle.
      Es war wirklich eine Seltenheit, wenn Cabriel mal sprach das Wyatt direkt merkte wie er selbst Stiller wurde nur um keines seiner laute zu verpassen...Als würde man dem rauschen des Windes lauschen.

      "...Geht es dir eigentlich...wirklich wieder besser? Ich weiß nicht ob ich... das Richtige mache, wenn ich es wieder anspreche, doch ... gerade sind wir beide ganz alleine. Wenn du also... über etwas Reden möchtest, was dich bedrückt...Werde ich dir zuhören. Ich werde aber auch nicht mehr nachfragen, wenn es dir besser geht einfach es in dich zu behalten."



      Kurz hielt Wyatt inne, seine schlanken Augenbrauen zogen sich nur schwach zusammen als er ein sanftes, nachdenkliches Lächeln zeigt und mit einem leisen, warmen Ton antwortet:
      "Danke, das bedeutet mir viel... Aber im Moment fühlt es sich gut an, einfach hier mit dir zu sein."



      Er wusste das Cabriel, wirklich gut darin war zuzuhören, dass hatte er schon oft bewiesen selbst wenn es einem gar nicht Bewusst war...Sogar hörte Cabriel Dinge heraus die Wyatt glaubte gut zu um schmücken das man den wahren Kern darin gar nicht raus hören konnte.
      Doch wollte Wyatt gerade wirklich nicht über seine Kummer und Gefühlswelt sprechen...Dabei lag nicht mal daran wem er davon erzählte, es war er selbst, der sich ein Riegel vor dieser Türe zu zog um sich nicht länger daran aufzuhalten oder öffnen zu müssen...

      "...Du weißt ja bereits, dass ich mich mit Tyler versöhnt habe. Ehrlicherweise... "
      Ehrlicherweise....
      Das Lächeln lag noch weiter auf Wyatts Lippen als Cabriel weiter über ein Thema sprach das der Grünhaarige mit Zwiespalt entgegen sah. Konflikte...Waren schon immer etwas mit dem sich der von Außen vorgebende Selbstbewusste Jüngling schwer tat.
      Doch hatten sie einander versprochen ehrlicher zueinander zu sein....



      "... war es aber ganz knapp dran an einer Eskalation... Ich glaube sogar, dass ich ihn nun ein Grund gegeben habe mich nur noch tiefer zu hassen - was ich erst gar nicht begreifen konnte. Aber dann..."
      ....
      Im Unterbewusstsein war Wyatt natürlich klar gewesen das die Versöhnung zwischen Tyler und Cabriel sicherlich nicht sehr einfach war...
      Er fragte sich auch ob es unverantwortlich von ihm war, der Sache nicht weiter nach geharkt zu haben und sich wie die Anderen im glauben zu lassen das die beiden ohne große weitere Eskalation wieder vollständig vertragen hatten, so wie es in den Kinderfilmen war die Wyatt oft sogar ein älteren Alter sehen musste. Oder eher wollte?
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      Seltsam...Irgendwie war Wyatt als hätte er etwas vergessen....

      "...haben wir uns gegenseitig die Wahrheit gesagt und ...plötzlich ergab seine Feindseligkeit mir gegenüber einen Sinn. Ich glaube...das Tyler mich sogar ein wenig dulden kann, wenn ich ihm helfe."
      Wenn man ehrlich zueinander sah erkannte man oft den Grund des Hasses oder der Abneigung...
      Es war wohl gut das sich Tyler und Cabriel in dem Punkt nicht angelogen haben, das hatte Wyatt leider Tyler gegenüber getan...Vermutlich verstand er daher nie wieso er ihn damals nicht weiter über die Freundschaft hinaus akzeptierte. Doch wusste Wyatt bis heute nicht wie er Tyler diese Wahrheit am besten erklären sollte...Ob sich Tyler dann besser fühlen würde? Bei Tyler und Cabriel schien es auf eine Art gegenseitigen Helfen gekommen zu sein...Doch war das wirklich diese Freundschaft, die Tyler so toll betitelte als sie zurück kamen?
      Es schien zumindest aber Cabriel zu beruhigen das ihre Beziehung sich so entwickelt hat...Also sollte es Wyatt nicht hinterfragen....



      "Damit will ich sagen--- das es durchaus sein könnte, dass du und Ineb euch noch Einmal richtig in die Haare bekommt. Aber, vielleicht lernt ihr dadurch offener zueinander zu sein, um eure Absichten zu begreifen..."
      .....
      Ineb wer...?
      Wyatt wollte nicht unhöflich sein, um nachzufragen und betrachtete Cabriel nachdenklich.


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      Eigentlich...Hatte Ineb doch seine Absichten schon gut auf dem Punkt gebracht...
      Das einzige das Wyatt nun tun konnte war es dann wohl auch ihm zu Helfen...Sobald er seine Hilfe überhaupt noch wollte.
      Aber Wyatt wollte ja Optimistisch bleiben!
      Er wusste doch das Ineb ihn insgeheim extrem mochte und nur zu schüchtern war über sein Schatten zu springen.

      "Entschuldige, du willst dich eher entspannen - richtig? Magst du mir vielleicht über einen deinen jetzigen Film erzählen? Ein Meerjungmannfilm richtig?...Magst du das Wasser, Wyatt? Oder... wieso hast du dich dafür entschieden?"

      Als Cabriel das Thema so rasch wieder wechselte wurde Wyatt Bewusster das ihn Cabriel gerade nur seine Meinung mitteilen wollte...
      Es war wirklich lieb von ihm das zu tun, denn Wyatt merkte dadurch selbst das ihn der Andere damit wirklich half auch wenn seine Welt viel zu hell strahlte als das er es direkt bemerkte...
      Es war passenderweise wie Wasser...Das sich langsam stück für stück am Boden sammelte...Es war jedoch dunkel und nahm mehr und mehr seine Welt ein.
      Doch das war okay...
      Wyatt wollte nichts dagegen tun um das Wasser daran zu hindern sich auszubreiten, er wollte Cabriel weiter dicht bei sich haben....Sie zeigten sich immer mehr ihre Welten.
      Auch wenn zum teil erschreckend sein konnte...Beruhigte es Wyatt zu wissen das es Cabriel war denn er in der Spieglung des Wasser klar und deutlich erkannte....



      "...Geht es dir eigentlich...wirklich wieder besser? "
      .....
      Nein....
      Eigentlich ging es ihm immer schlechter.....



      Sich das selbst überhaupt bewusst zu führen....Hatte Wyatt nicht Gedacht zu empfinden.
      Normalerweise verlangten es Anderen oder zumindest seine Eltern das er dafür sorgen sollte das ihm besser ging.
      Die Erwartung versuchte Wyatt weiter zu erfüllen....Es war nicht leicht und gerade jetzt war ihm bewusst das es ihm nie ganz gelang.
      Doch musste Wyatt versuchen auf seiner Art...Cabriel zu erzählen wie es ihm gerade ging...Und er hoffte einfach das er ihn verstand....
      Er wollte ihn nicht belügen...
      Und das tat er auch nicht...
      Nur war seine Wahrheit....Nicht die gleiche wie die von Anderen.



      So strahlte Wyatt merklich wieder übers ganze Gesicht:
      "Verstehe, man lernt immer wieder was neues dazu! Es macht echt Spaß mit dir Täubchen, ich bin mir sicher dann kommt noch einiges auf uns zu!"
      Doch schlug Wyatt schnell das neue Thema an, es schien ihm deutlich lieber zu sein als sich über die Sache zu Unterhalten die sich hinter der verschlossenen Türe seines inneres langsam hinaus kämpfte.
      "Schön das du wegen dem Film fragst! Ja es ist ein Meerjungmannfilm mit ein paar Musical einlagen !"



      "Ob ich das Wasser mag oder nicht spielte eigentlich keine große Rolle, leider bin ich nicht so groß im Filmgeschäft wie mein Vater das ich mir die Rollen aussuchen kann die mir am meisten gefallen würden. Oft sind es eher die Filmregisseure die denn passenden Schauspieler für ihre Rolle suchen. Wie in meinen Fall! Der Regisseure ist noch sehr Neu und hat etwas bedenken bei seinem Film das er nicht besonderes ankommen könnte, da es selten Filme oder Geschichten von Meermännern gibt. Durch mein Aussehen aber passe perfekt in die Rolle das es daher sogar kein Problem ist das mein Gesang nicht ganz zu einem Meermann passt."
      Wyatt erzählte vergnügt weiter während er zum Wasser Blickte in welchen der Schwan seine kreise zog,
      "Darum sind die Kritiken gegen über den Film und mir derzeit auch sehr stark ausgelastet aber wenn ich mein bestes geben könnte dieser Film mein Durchbruch bedeuten. Und ich mag es irgendwo der Meermann zu spielen, zwar sind die wenige Kleidung etwas woran man sich gewöhnen muss aber bei meinen Fans kam es gut an!"



      "Wegen den Film werde ich sowieso öfter Schwimmen und üben müssen um mich gut im Wasser zu bewegen aber das macht Spaß! Wie könnte ich da das Wasser nicht mögen? Ich finde ich sehe im Wasser auch sehr gut aus."
      Wyatt konnte daher nicht stolzer über die Rolle sein!

      "Du liebst es zu schauspielern, oder? Oder machst du es nur familienbedingt?"
      Cabriel stellte wirklich Interessante fragen so das Wyatt kurz wirklich drüber nachdenken musste bevor er wild drauf los quasselte...
      "Obwohl ich die Frage öfter bei Interviews gestellt bekomme und mir mein Manager rät sie immer gleich zu beantworten...Werde ich aber ehrlich zu dir sein Cab."
      Klang es doch überraschend ernst von Wyatt als er so darüber nachdachte.



      "Natürlich währe meine Antwort ohne zu zögern die ich immer sage selbstverständlich liebe ich es zu schauspielern! Es ist auch nicht gelogen, es ist Teil meines Lebens und ich liebe es in andere Rolle versinken die ich darstellen darf. Aber eigentlich ist der Größte teil familienbedingt aber das darf ich nicht sagen weil es oft negativ aufgefasst wird...Viele glauben das Berühmtheiten ihre Kinder trillern oder zwingen...Manchmal sogar Manipulieren damit sie in ihre Fußstampfen treten. Aber...
      Mein Vater war vielleicht in denn ersten Momenten als noch sehr klein war davon begeistert das aus mir ein genau so großer Schauspieler wie er wird! Ich selbst hab es auch sehr geliebt seine Aufmerksamkeit zu bekommen, weswegen mir auch große Mühe gab....Aber...."




      "...Das hörte bald irgendwann auf, die Wahrheit ist....Mein Vater hat schon lange keinen einzigen Film mehr von mir geschaut, auch jetzt Interessiert er sich nicht dafür was aus mir wird oder ob der Film ein Erfolg wird oder nicht. Von ihm aus könnte meine Schauspielkarriere direkt beenden sein solang es seine eigene nicht belastet...Ich hab ihn zu viel Enttäuscht mit meinen Leistungen als das mir noch mal eine Chance gibt mich ihm zu beweisen, trotzdem hab die Hoffnung das er irgendwann doch ein Blick auf meine Filme werfen wird, selbst wenn nur ein Flüchtiger Blick sein sollte...Meine Mutter ist mit ihrer Model Karriere selbst so beschäftigt das sie daher auch mir kein Druck gemacht hat. Sie unterstützt mich aber und möchte auch das beste für mich...Daher kommt der Druck vermutlich eher von mir selbst. Ich möchte den Namen unserer Familie gerecht sein. Auch wenn dann für mich bedeuten, Rollen die viel lieber spielen würde oder sogar vermisse...Hinter mir lassen muss. Aber genau diese Rollen zeigen mir auch das ich das Schauspielern wirklich auch Liebe!
      Meine Rolle in der Serie wo ich ein Mädchen spielen durfte hat mich sehr viel Freude bereitet. Dadurch da die Serie so unbeliebt war durften wir viel Improvisieren und selbst Dinge in die Rolle einfließen lassen!
      Ich hab es niemand erzählt aber manchmal hab aus Spaß mich eher selbst gespielt und es kam unglaublich gut an...Naja zumindest bei denen die es gesehen haben."




      "Für mich ist Schauspielern, daher weit aus mehr....Als nur ein Familiending oder was mir Spaß macht...Eigentlich ist für mich die größte Freude daran das Publikum. Nicht weil es mir nur um die Aufmerksamkeit geht, sondern weil Andere Unterhalten möchte...Ihre Gefühle wie in einer Achterbahn zu steuern. Ich möchte gerne der Grund dafür sein das jemand Lachen muss, weinen oder sogar wütend wird...Aber am wichtigsten ist es mir damit selbst anderen aus ihren Alltäglichen Grau und schwarz in meine Bunte Welt zu ziehen. Sie auf Andere Gedanken bringen und ihnen wie das Werk von heran Wachsen Blumen damit einzunehmen...Ja ich weiß das klingt Kitschig und auch Egotisch aber manchmal darf man das auch~"
      , lachte Wyatt besonnen.


      "Weißt du...Mein Motto das ich nie ein Fan date hat eigentlich nichts damit zu tun das sorge um meine Karriere habe oder dergleichen.....", begann Wyatt nun ein etwas sensibleres Thema für ihn.

      "...Ihre Unterstützung bedeutet mir alles. Aber… ich habe Angst, jemandem zu nahe zu kommen, der mich nur als Schauspieler liebt, nur für das Bild, das ich auf der Leinwand oder auf der Bühne erschaffe. Dieses Bild… ist nicht alles, was ich bin. Es ist ein Teil von mir, ja, aber nur ein Teil....Ich glaube, was mich am meisten fürchtet, ist der Moment, wenn sie sehen, dass ich anders bin, als sie dachten. Wenn die Illusion zerbricht, könnten sie als Fan verlieren. Und das würde… weh tun. Weil ich dann nicht nur jemanden verliere, sondern auch die Verbindung, die sie einmal zu mir hatten. Verstehst du, was ich meine? Es ist keine Angst vor Ablehnung, es ist die Angst davor, jemandem das wegzunehmen, was ihn glücklich macht."
      Mit einem milderen Lächeln sah er zu Cabriel:
      "...Weil ich das Gefühl kenne wenn dir jemand die Farben die dein Leben schöner und glücklicher gemacht haben, zu etwas werden das du nicht erwartet hast...Zwar hoffe ich nicht das meine wahren Farben die selbe Grausamkeit besitzen doch möchte niemand das selbe antun. Und bei dir...Ist es irgendwie ganz Anderes."



      "Bei dir hab ich jedoch weniger Angst, dich zu enttäuschen...Vielleicht weil du eher die Welt schon aus einer dunkleren Perspektive betrachtest. Es sind wohl eher die helleren Momente die dich überraschen...."
      Seine Hand heilt Cabriels wieder etwas fester. Er hatte wieder so viel geredet, doch diesmal war nicht wegen der Nervosität....Er wollte Cabriel wirklich etwas mehr Einblick in seine Welt geben.
      Doch ein schwaches seufzen entglitt ihm als er nach vorne schaute:
      "....Bei Ineb...."
      Langsam verblasste die intensive Schutzmauer um den Herzträger....
      "...Bin mir nicht sicher, er sieht schon so nur das Negative in mir....Vielleicht sollte ich ihm genau das auch zeigen.", sprach er so leise das eher zu sich selbst gesprochen war.

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      Believe Me ~

    • Cabriel Valentine

      "Ein bisschen von beidem. Talent bringt dich ins Boot, Erfahrung hält dich über Wasser."

      Cabriel konnte ihm da nur zustimmen, ohne Talent schafft man es nicht mal ins Boot hinein . Nur talentierte Menschen konnten das Ruder halten und gaben auch die Richtung an. So jemand wie Wyatt besaß genug Fähigkeiten und konnte sicher vieles schnell erlernen, wenn ihn etwas interessierte. Er gehörte einfach zu den besonderen Menschen, die es weit über die Spitze schaffen könnten.

      Bevor Cabriel seine Gedanken zu Ende gedacht hatte, fragte er schon Wyatt ob er darüber reden wollte und gab ihn sogar seine Meinung kund. Schlussendlich empfand er es selbst als eine idiotische Idee einfach so stark von sich aus zu sprechen, obwohl Wyatt doch gar kein Bedürfnis spürte sich ihm zu äußern. Cabriel wusste selbst nicht wieso, doch wollte er das Wyatt bei ihm kein Blatt vor dem Mund nahm - er wäre der Letzte, der ihn wegen negativen Gedanken eine Prädigt halten würde. Selbst wenn er...einfach Ineb zu hassen gelernt hatte wäre das vollkommen in Ordnung, auch damit konnte man umgehen. Genau wegen seiner Unsicherheit und halben Neugier stellte er noch weitere Fragen, worauf Wyatt sein Strahlen gar nicht verlor, sondern es sogar heller wurde.

      "Verstehe, man lernt immer wieder was neues dazu! Es macht echt Spaß mit dir Täubchen, ich bin mir sicher dann kommt noch einiges auf uns zu!"

      Zum Glück war Wyatt wegen seiner Unhöflichkeit nicht verärgert, mehr schien er ihn sogar wirklich antworten wollen, auch wenn er es gar nicht musste. Wyatt war so nett und erklärte ihm sogar wie das Showbusiness im echten Leben ablief, es ging immer um das Geschäft. So viel er verstand war, dass Wyatt noch am Anfang seiner Karriere stand und noch einiges tun musste, um seinen Vater aufzuholen. Dabei musste er genau wie Cabriel Dinge machen, die vielleicht nicht zu seiner Ethik gehört...Obwohl, sicherlich achtete jemand anderes für Wyatt darauf, keine Rolle anzunehmen, die nicht zu seinem Gemüt passte. Denn anders als Cabriel sollte Wyatt sich im positiven verkaufen, weshalb wohl sein süßes Aussehen als Meerjungmann schon als einziger Grund ausreichte, weshalb er in die Rolle gezogen wurde.

      ""Darum sind die Kritiken gegen über den Film und mir derzeit auch sehr stark ausgelastet aber wenn ich mein bestes geben könnte dieser Film mein Durchbruch bedeuten. "

      So wie Sam ihn ankündigte war der nächst kommende Film des Schauspielers ihm super wichtig, umso schlimmer war es, dass sein Samuel sein Kartenhaus einfach zerstören könnte. Denn so wie er es verstand war für Wyatt nicht einfach das Schauspielern besonders, er sah es wohl auch als Chance, dass ihn seine Eltern ansahen. Auch, wenn er es anders formulierte erkannte er aus der Erzählung ganz klar, dass er sich selbst als Enttäuschung sah, die alles für eine zweite Chance oder etwas Nächstenliebe tat - sei sie nur ein kleiner Blick. Er wollte sie so stark, dass er sogar seine Vorlieben wegwarf- ein Teil von ihm selbst, was seinen Eltern wohl nicht gefallen würde. Konnte man seine Individualität als Schauspieler besser abschütteln, als normale Menschen? Weil man es als Teil seines Jobs sah? War es vergleichbar mit den Masken, die sich die Rosefamilie für den Kongress überzogen, um Perfektion zu erreichen?
      Er selbst wusste es wie es war eine Rolle zu spielen, damit jemand ihn ansah und niemanden enttäuschen musste. Doch war er kein Schauspieler, weshalb er nie von Liebe sprechen konnte sowie Wyatt. Cabriel kopierte nur Lebensweisen von anderen Bekannten, während Wyatt sich sogar selbst darstellen konnte. Er war eine wirklich starke Persönlichkeit, auch wenn er dies versuchte mit seinem Talent zu bedecken.

      "Aber genau diese Rollen zeigen mir auch das ich das Schauspielern wirklich auch Liebe! Meine Rolle in der Serie wo ich ein Mädchen spielen durfte hat mich sehr viel Freude bereitet. Dadurch da die Serie so unbeliebt war durften wir viel Improvisieren und selbst Dinge in die Rolle einfließen lassen! Ich hab es niemand erzählt aber manchmal hab aus Spaß mich eher [i]selbst gespielt und es kam unglaublich gut an...Naja zumindest bei denen die es gesehen haben."[/i]

      Neugierig erhoben sich seine Augenbrauen, auch wenn der Rest seiner Gesichtsmuskeln sich nicht bewegte. Ein Film, wo Wyatt mehr er selbst war? Ob er ihn mal anschauen sollte? Es klang so als wäre dies eins von Wyatts besten Filmen, wo er genau seine Liebe zum Schauspielern demonstrierte. Nein, sogar wohl seine Liebe zu sich selbst, die er durch sein schauspielern bekräftigte.



      "...Eigentlich ist für mich die größte Freude daran das Publikum. Nicht weil es mir nur um die Aufmerksamkeit geht, sondern weil Andere Unterhalten möchte...Ihre Gefühle wie in einer Achterbahn zu steuern. Ich möchte gerne der Grund dafür sein das jemand Lachen muss, weinen oder sogar wütend wird...Aber am wichtigsten ist es mir damit selbst anderen aus ihren Alltäglichen Grau und schwarz in meine Bunte Welt zu ziehen. Sie auf Andere Gedanken bringen und ihnen wie das Werk von heran Wachsen Blumen damit einzunehmen...Ja ich weiß das klingt Kitschig und auch Egotisch aber manchmal darf man das auch~"



      Gefühle anderer Menschen steuern...Darum ging es Wyatt also? Wie verrückt es auch für Cabriel klingen mochte, er konnte es sehr gut nachempfinden. Wyatt wollte über andere ein wenig mehr Bestimmen können und sie in seine Welt hineinziehen.
      Jemanden auf andere Gedanken bringen und ihnen etwas Neues zu zeigen, was gab es da wirklich schöneres?
      Auch Cabriel liebte es...Doch war ihre Herangehensweise und ihr Ziel total anders.
      Wyatt wollte das alltägliche Grau und schwarz verschwinden lassen, währen Cabriel nur zeigen wollte...das bunte Farben auch nur eine Fiktion waren, die schnell erlosch. Wenn man die Oberfläche der gräulichen Farben abschnitt, entstand nämlich nur eine tiefere und furchterregende Farbe- nur der Schein machte sie so hell.
      Aber Cabriels Boot sank nun Mal, während er weiter und weiter seine Arme streckte um noch mehr Menschen in die Tiefe des Ozeans hineinzudrücken. Wyatts Boot hingegen war die kleine Arche Noah, die jemanden vor dem schrecklichen Alltag retten sollte. Wie...nobel...Daran war nichts egoistisches. Wyatt...war gar nicht bewusst was wahrer Egoismus bedeutete.



      Auch über seine Regeln, dass er nie ein Fan datete erklärte er ihm - es war schön, wie Wyatt einfach weiter von sich selbst sprach, ohne das Cabriel überhaupt nachhaken musste. So bekam er mehr Info über seinen Freund, als er gedacht hatte, sogar Ehrlichkeit... hatte er ihm gegeben, was Cabriel verwunderte - vielleicht verstand er nun, dass Cabriel nie eine Bedrohung gegenüber jemanden Besonderem sein konnte.

      "...Ihre Unterstützung bedeutet mir alles. Aber… ich habe Angst, jemandem zu nahe zu kommen, der mich nur als Schauspieler liebt, nur für das Bild, das ich auf der Leinwand oder auf der Bühne erschaffe. Dieses Bild… ist nicht alles, was ich bin. Es ist ein Teil von mir, ja, aber nur ein Teil....Ich glaube, was mich am meisten fürchtet, ist der Moment, wenn sie sehen, dass ich anders bin, als sie dachten."

      Cabriel konnte es ein wenig nachvollziehen, auch wenn er nicht wusste wie es war jemand mit einem anderen Licht zu trügen und nicht traurig machen zu wollen. Je mehr die Kunden aus dem Hostclub dachten, dass er ein fröhlicher Junge sei, den man ohne Bedenken in die Wohnung einmarschieren lassen konnte und ihm ein Teil ihres Lebens demonstrierte...desto mehr konnte Cabriel sein Nutzen bestätigen. War es nicht normal, dass ein Schauspieler nie so war wie auf dem Bildschirm? War es dann nicht eher die Schuld der Fans, die sich zu stark im Licht badeten? Wyatt dachte wohl, dass er ihnen was schuldig war oder aber...seine Form von Liebe ... drückte sich wirklich präzise nur auf alle Menschen aus, weshalb es dann doch so war - als würde er nicht nur einen Fan daten...sondern alle seine Fans, die er nicht betrügen durfte.

      "...Weil ich das Gefühl kenne wenn dir jemand die Farben die dein Leben schöner und glücklicher gemacht haben, zu etwas werden das du nicht erwartet hast...Zwar hoffe ich nicht das meine wahren Farben die selbe Grausamkeit besitzen doch möchte niemand das selbe antun. Und bei dir...Ist es irgendwie ganz Anderes."

      Immer entspannter versank sich Cabriel in das Boot, sodass sein Blickfeld immer bei Wyatt blieb. Es war so als fesselte Wyatt ihn mit seiner Geschichte, sodass er gar nicht anders konnte als sich nur auf ihn zu fokussieren. Er hatte nichts dagegen den ganzen Tag nur ein offenes Ohr zu sein, denn dies half ihm sehr weiter Wyatt selbst zu verstehen. Er bezeichnete die Angst von seiner wahren Farben und umso neugieriger wurde Cabriel. Es war so als bestätigte Wyatt ihn unbewusst nur, dass wirklich alles auf der Welt eigentlich nur dunkel war- selbst die hellen und bunten Farben von Wyatt. Seine Fans...sollten sich dieser Grausamkeit stellen können...und wenn nicht dann war Cabriel mehr als bereit dazu, die Wahrheit hinter Wyatts lächeln zu sehen.



      "Bei dir hab ich jedoch weniger Angst, dich zu enttäuschen...Vielleicht weil du eher die Welt schon aus einer dunkleren Perspektive betrachtest. Es sind wohl eher die helleren Momente die dich überraschen...."

      Überrascht ließ er zwar von Wyatts Hand ab, doch geschah dies nicht aufgrund Ablehnung. Eher wurde Cabriels Körper ganz locker, durch die Faszination, dass Wyatt es wirklich verstand was er wollte.
      Normalerweise nahm keiner seine Worte für voll oder...man machte ein Witz aus seinen Wünschen und Vorlieben.
      Wyatt verstand seine Ansichtsweise, weshalb er es auch schaffte...ihn bei seinem Traum aufzuhalten - ehe einer wirklich verstorben wäre.

      "Das ...stimmt...", hauchte Cabriel verblüfft und fühlte sich ein wenig in seiner Denkweise akzeptiert. Er liebte es wirklich die bunten, reizenden Farben von Wyatt zu sehen - egal ob sie nun böse oder gut waren. Auch so zogen sie ihn stark in den Bann, er konnte sie ganz klar auf sich spüren. Wyatt war wirklich anders...Er wollte mehr von ihm wissen, um ihn gerechter zu werden und sich ihm anzupassen.



      So blickte Cabriel nüchtern zur Seite, um seine Gedanken in sich hineinsickern zu lassen. Er wollte ihm wegen Ineb helfen, damit sie wieder zueinander fanden. Die Witch sollten noch weiter bestehen, wie denn sonst konnte so jemand wie Wyatt seine wahren Farben begreifen? Auch Cabriel...brauchte diese Macht um mehr zu seinem längst toten Ich wieder zu finden. Es wäre Schade, wenn es den schlechten Pfad einnehmen würde, denn war es Cabriel bewusst, dass es wirklich das Aus sein konnte.
      So musste dies auch mit den Freundschaften klappen.

      "Du solltest dich nicht verstellen oder die Schuld des Konflikts nur bei dir suchen...Ihr seid beide nicht von einer niederen Rolle-- sag ihm ruhig deine Wahrheit...denn Ineb tut nichts anderes. Wenn du nicht ehrlich zu ihm bist wird sich das Szenario nur wiederholen und dann werden wir alle getrennte Wege gehen...Zeig ihm doch, dass du weitaus besser bist, als er realisiert hat. Jemand...der auf keinen Fall als Erdwächter oder Freund ersetzt werden könnte. Selbst, wenn du dazu ihn nochmal eine Ohrfeige geben müsstest, damit auch er...sich der Realität bewusst wird, Wyatt. Zeig auch ihm...deine wahren Farben - er muss sie sehen, um dich zu verstehen."




      "Ich werde dafür sorgen, dass ihr miteinander frei sprechen könnt. Wenigstens bei Freunden sollte man eine zweite Chance bekommen, selbst wenn ihr euch danach gänzlich umbringen wollt. Das wäre in Ordnung so. Solange es der Weg sein wird, denn du wirklich gehen willst Wyatt, werde ich den akzeptieren. Selbst, wenn sich die Witch auflösen würden--ich bleibe bei dir, um deine hellen Farben mir anzusehen."


      Es war schwer für Cabriel selbst zu begreifen, doch konnte er genau spüren wie zuversichtlich er gegenüber Wyatt war. Egal was geschah, genauso wie bei Sam wollte er den Verlauf von Wyatts Entscheidungen sehen und sie akzeptieren. Es war wie...die Treue, die man für einen Besitzer empfinden konnte. Egal was er tat, es wäre das Richtige.

      In Gedanken versunken hörte er wie plötzlich etwas auf das Boot flatterte, gänzlich direkt vor seinem Oberkörper. Erschrocken drehte er sich wieder um und sah den Schwan, der mit einer für Cabriel fauchenden wirkenden Stimme seine Flügel ausbreitete, um seine Präsens zu demonstrieren.



      Wie den Tod vor Augen zu haben, stand er so schnellst wie möglich auf als suchte er nach einem Fluchtweg. So als...wäre ein Dämon genau vor ihm, dass ihn für seine Taten in die Hölle ziehen wollte.
      "W...Wyatt...", rief Cabriel panisch auf, ihm stand die Angst wie ins Gesicht geschrieben. Doch sagte er nichts weiteres, als vergaß er im nächsten Moment direkt seine Worte. Er fühlte sich so klein und machtlos - wie in einer Falle. Mit deutlichen Herzrasen begann er alles um sich herum auszublenden, selbst Wyatt.



      Erst viel zu spät bemerkte er, dass er sich zu weit nach hinten lehnte, weshalb das Boot anfing zu schwanken und stark nach links neigte. Mit einem Mal fiel Cabriel vom Boot hinunter und stürzte ungewollt in den eiskalten Abgrund des Sees.
      Das...wars dann wohl...Obwohl er gerade noch so voller zuversicht war, zeigte ihn das Leben Mal wieder, dass hier es sich nie um Cabriels Wünsche oder Vorstellungen handelte. Er hatte keine Talente...und somit war er auch nichts wert. Genau deswegen war so ein erbärmlicher Tod doch genau passend für ihn gewesen.



      Wie ein schwerer Stein sank er langsam in die Tiefe hinein, seine Lungen füllten sich direkt. Im Wasser war es immer wie verhext, egal wie oft er übte...er konnte nie zu einem Schwimmer werden. Schlimmer noch, aufgrund seiner panischen Angst zu ertrinken gab sein Körper wie bei einem Tier, dass im nächsten Moment gefressen wurde, einfach auf...Als wollte er sich gar nicht versuchen zu wehren.
      Vielleicht lag es aber daran...dass das Wasser ihn willkommen lassen wollte, denn war es schon immer ein Teil seiner Sünden gewesen.
      Er wollte ihn nur geben, was er verdiente.



      ...Er sah genau zu wie die Luftbläschen aus seiner Kehle entwichen und auf die Oberfläche hinaufstiegen. Viel zu früh gab er einfach auf, als besaß er gänzlich keinen Lebenswillen. Immerhin konnte er davor etwas mehr von Wyatts Ich erfahren, was sich als eine schöne letzte Erinnerung darstellte.

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Wyatt Carson Lyons

      "Du solltest dich nicht verstellen oder die Schuld des Konflikts nur bei dir suchen...Ihr seid beide nicht von einer niederen Rolle-- sag ihm ruhig deine Wahrheit...denn Ineb tut nichts anderes. Wenn du nicht ehrlich zu ihm bist wird sich das Szenario nur wiederholen und dann werden wir alle getrennte Wege gehen...Zeig ihm doch, dass du weitaus besser bist, als er realisiert hat. Jemand...der auf keinen Fall als Erdwächter oder Freund ersetzt werden könnte. Selbst, wenn du dazu ihn nochmal eine Ohrfeige geben müsstest, damit auch er...sich der Realität bewusst wird, Wyatt. Zeig auch ihm...deine wahren Farben - er muss sie sehen, um dich zu verstehen."

      Es war das erste mal das Wyatt denn Anderen mit so viel Zuversicht sprechen hörte....Es bedauerte das er ein Teil davon jedoch wieder raus filtern musste doch begriff er zum Glück den Wert dahinter, noch nie hatte er sich so verstanden Gefühlt und auch das ihn Cabriel auf diese Weise Unterstützung bot ...war mehr als Wyatt je von jemand erwidert bekam. Mehr noch....




      "Ich werde dafür sorgen, dass ihr miteinander frei sprechen könnt. Wenigstens bei Freunden sollte man eine zweite Chance bekommen, selbst wenn ihr euch danach gänzlich umbringen wollt. Das wäre in Ordnung so. Solange es der Weg sein wird, denn du wirklich gehen willst Wyatt, werde ich den akzeptieren. Selbst, wenn sich die Witch auflösen würden--ich bleibe bei dir, um deine hellen Farben mir anzusehen."
      Er...würde selbst dann bei ihm bleiben?
      Wyatt hatte das Gefühl Cabriel würde sein tiefstes inneres gerade berühren, auf eine weise die Wyatt noch nie so gespürt hatte...Es löste auch leichte Gänsehaut in ihm aus....Noch nie war er gewillt sich etwas zu stellen, nur...Um zu wissen das es jemand wie Cabriel gab der egal was passiert noch an seiner Seite blieb.
      Es hatte dem Schauspieler die Sprache komplett verschlagen , dass er nur noch einen Gedanken hatte...Er wollte Cabriel dafür Küssen...Ihn fest an sich ziehen und...nie wieder los lassen.
      Doch bevor Wyatt überhaupt versuchen konnte die Distanz zwischen ihnen zu verkürzen passierte etwas unerwartete das ihn selbst zusammen zucken ließ.
      "W...Wyatt..."
      Plötzlich war Cabriel total im Panik, als würde sie auf einmal angegriffen werden oder dergleichen!!

      "C-cabriel?!", stieß er aus und versuchte ihn zu beruhigen oder sein Blick zu folgen was ihn so in Panik ausgelöst hatte, doch sah er in dem Moment nur dne harmlosen Schwan der von Cabriel Gezappel selbst aufgeschreckt wurde.
      Ohne das er Cabriel beruhigen konnte, begann das Boot ins schwanken zu geraten das sich Wyatt selbst fast halten musste.
      Bevor Wyatt Reflex richtig reagieren konnte sah er wie Cabriel raus fiel und im See versank!
      "Cabriel!!", rief er erschrocken auf und hielt sich fester am Rand fest um sich vor zu beugen.
      Wie ein Stein sinkt Cabriel nach unten obwohl es doch die normal menschliche Reaktion doch wäre jetzt wild mit den Armen oder Beinen zu zappeln?!
      Sofort stieg in Wyatt die sorge auf das Cabriel Ohnmächtig geworden ist beim hineinfallen oder sich ernsthaft verletzt haben könnte!
      Daher zögerte der Grünhaarige nicht lange, mit einem schnellen, entschlossenen Atemzug springt er hinterher, die kalte Wasseroberfläche bricht über ihm zusammen. Die Welt wird plötzlich dunkel, das Wasser drückt gegen seine Brust, aber er ignoriert alles außer dem Ziel vor sich. Cabriel.



      Seine violetten Augen scannen hektisch die trübe Umgebung, bis er die Silhouette seines Freundes ausmacht, die weiter wie ein Stein absinkt. Er stößt sich kraftvoll ab, schwimmt mit präzisen Zügen auf ihn zu.
      Die Zeit scheint langsamer zu laufen, jeder Moment dehnt sich aus, während er näherkommt.
      Endlich greift er nach Cabriel, seine Hand schließt sich fest um dessen Arm. Wyatt zieht ihn mit aller Kraft nach oben, seine Muskeln spannen sich dabei an, als er mit einer Entschlossenheit, die ihm selbst fast fremd ist, den Körper zurück zur Oberfläche bringt.
      Als sie auftauchen, schnappt er gierig nach Luft. Das Geräusch des Wassers und das Schlagen seines Herzens in seinen Ohren sind fast ohrenbetäubend, doch er hält Cabriel sicher in seinem Griff der unerschütterlich ist, als hätte er angst das ihm Cabriel erneut auf dem Grund des Sees sinken könnte.

      Mit aller Kraft zieht er ihn nicht zurück aufs Boot sondern schwimmt mit ihm zurück richtung Steg da er sorge bekam das Boot nur erneut schwanken würde.
      "Alles wird gut, ich hab dich, halt durch, hörst du? Ich lass dich nicht los!"
      Die Anstrengung brennt in seinen Armen und seiner Brust, doch die Erleichterung, als sie endlich festen Boden erreichen, ist überwältigend.



      Sobald sie in Sicherheit sind, überprüft er seinen Freund, streicht ihm besorgt das nasse Haar aus dem Gesicht und murmelt schwer atmend:
      "Hey, bitte sag was… Bist du okay? Sag mir, dass du okay bist."
      Wyatt kniet keuchend neben Cabriel, das Wasser rinnt in kalten Strömen von seinem Gesicht und tropft von seinen Haarspitzen. Sein Atem geht schnell, schwer, wie ein raues Echo in seiner Brust, während sein Herz wie wild gegen seine Rippen hämmert. Jede Bewegung fühlt sich schwer an, als ob seine nassen Klamotten ihn zerren und ihn in den Boden drücken wollen.
      Seine Finger zittern leicht, halb vor Kälte, halb vor Adrenalin, als er vorsichtig nach dem Gesicht von Cabriel greift. Das Wasser glitzert auf der blassen Haut seiner Freundes und für einen schrecklichen Moment scheint alles stillzustehen, bevor er mit rauer Stimme spricht:
      "Komm schon… bitte…"
      Er legt zwei Finger an den Hals des dunkel Haarigen, verzweifelt nach einem Puls suchend. Es dauert einen Augenblick – einen Moment, der sich wie eine Ewigkeit anfühlt – doch dann spürt er es.
      Ein schwächerer, aber stabiler Schlag unter der kalten Haut.
      Sein Atem entweicht in einem Zittern, ein leises, schnell gebrochenes Lachen erleichtert dringt aus Wyatts Kehle.
      Er beugt sich über ihn, überprüft seine Atmung, seine nasse Kleidung berührte seine nasse Haut, der ein kalten Schauer über den Rücken laufen lässt.


      Spürbar nähert sich Wyatt den Mund von Cabriel als er diesen zögerlich öffnet um ihn zu Not mit Mund zu Mund Beatmung wieder zur Besinnung zu bringen.
      Seine durchnässten Kleidung kleben an seiner Haut, jeder Atemzug schmerzt doch macht sich Wyatt viel zu große sorgen das Cabriel nicht die Augen aufschlägt.
      Er legt seine Hand an seine Brust, hoffen das nicht zu viel Wasser geschluckt hatte....So hatte er sich die Romantische Boots Tour mit ihm nicht vorgestellt.

      __________________________________


      Judith Rose
      [ Lin Wang-Chi & Sophia Celyne Lyons & Stan L. ]

      Gerade als es so aussah als müsste Stan gleich zwischen denn beiden Frauen am Boden liegen, die sich zerfetzten wollten wie zwei Raubtiere, ertönte ein lauter Schuss was die Gäste allesamt aufschreckte.
      Sogleich stoppte das Gezanke und die Blicke gingen sofort in die richtung von wo der bedrohlich klingende Schuss gekommen war.
      "Oh mein Gott...", zischte Sophia erschrocken und krallte sich am Ärmel von Stan fest der sich sogleich schützend beiseite genommen hatte.



      Aber auch Lin stockte bei ihrem tun, wobei jedoch ihr Blick noch immer tödlich wirkte als sie Simon entdeckte, so durchgeknallt konnte nur er sein die Gäste so zu erschrecken!

      "Aber meine werten Damen... Solch' ein Konflikt bringt doch niemanden etwas.~ Besonders nicht, wenn man als geschätzter Gast eingeladen wurde, selbst wenn die Intention der Gastgeberin nicht von der feinen Art geprägt war. Wir sind hier um die entfachte Liebe zweier Personen zu feiern und neue sowie alte Bekanntschaften zu knüpfen- so stand es doch auf der Einladungskarte~. Unterbinden Sie also bitte Ihre heißes Wortgefecht, bevor dieser Kampf noch den Raum verlässt."

      Stan gefiel diese Art denn Streit zu beenden überhaupt nicht, auch wenn es sein Zweck erfüllt hatte...Aus denn Augenwinkel sah er leicht zu besagten Gastgeberin die...Zwar kurz selbst erschrocken gewirkt hatte aber schon so schnell desinteressiert in eine Andere richtung blickte wie ein verzogenes Göre die keinerlei Schulzuweisung erkannte.
      Dieses ganze Drama war schlicht ihre Schuld...
      Stan merkte erneut wie ihn die Reiche Gesellschaft wie ein Dorn in sein Augen stach, er konnte es wirklich nicht ausstehen hier zu sein aber da sichtlich Sophia Schutz brauchte gegen ihre eigene Schwester musste er wohl hier bleiben...
      Doch für Stan waren noble Leute fast genau so wie die Kerle die in Liams Club kamen...Er war sich sicher wenn er hier spielen würde....Das mehr als die Hälfte der Leute unter den Bahn der Musik stehen würden...!



      Simon kam näher und sogleich begann sich Sophia zu richten als müsste sie sicher sein das noch so Perfekt und schön aussah wie beim betreten des Anwesen, sie scheuchte sogar Stan etwas beiseite als dieser versuchen wollte ihre verletzte Hand zu verarzteten.
      Lin jedoch verschränkte nur argwöhnisch die Arme vor der Brust und wich mit denn Blick zur Seite. Sie schien nach Tyler zu suchen der sich jedoch aus dem Staub in den Garten gemacht hatte....Ihre Augen verengten sich mehr als sie Sam ebenso nicht sehen konnte....Es gefiel ihr gar nicht ihren Psychisch unstabilen Sohn mit der Brut von Simon allein irgendwo wieder zu finden.
      Kurz überlegte sie ihn suchen zu gehen....

      "Fahren Sie also bitte ihre scharfen Krallen ein...bevor mein Bruder von dieser Situation mitbekommt...Und vor allem Sie Miss Wang-Chi wissen genau wie er aus der Haut fahren kann, sodass wir alle darunter leiden würden~. Gerade sorgt er sich liebevoll um den Verlobten, der noch nicht Einmal die Chance bekam mit seiner zukünftigen Braut eine Rede zu halten. Wollen wir uns nicht also mehr um die zwei Verliebten konzentrieren, die zueinander gefunden haben?"

      Jedoch zurück auf das Thema lenkend sah Lin doch aufgebracht in richtung von SImon.
      "Ich bin nicht sein beknackter Babysitter....", zischte sie leise doch hörbar genug.



      Allerdings sprach er etwas an das Lin...Zum Teil auch Leid tat. Schließlich hatte ihre eigene Tochter ein groll gegen sie!
      Schwerfällig senkte sie ihre Arme als würde sie kapitulieren...Sie wollte nicht wie ihre eigene Mutter werden und ihre Tochter bei ihrem neuem Lebenswunsch beistehen falls das mit der Verlobung nicht wieder einer ihrer einfältigen dummen Ideen war!
      Doch da sie schon immer mit dagegen war das Judith irgendwann mal Samuel Heiratet, stand sie hinter ihre Entscheidung!
      Falls der Verlobte echt war....
      Judith erwiderte denn Blick nur schweigend von ihrem Onkel der die Aufmerksamkeit nun wieder auf die Verlobungsfeier lenkte. Als wäre er ihr Hauptgegner in einem Videospiel war der Blick dieser doch fest entschlossen.
      Denn das heute war gewiss nicht nur einer ihrer Flüchtigen Launen!



      Zwar war Tyler nicht wie erhofft in ihre Arme gesprungen und hatte ihrer Mutter denn Mittelfinger gezeigt! ABER das bedeute nicht das sie noch weiter dieser dummen Verlobung mit Samuel zu stimmte. Sie würde schon jeden davon überzeugen wie ernst ihr diese Verlobung war!
      Stan selbst war überrascht wie sich die Lage nun langsam wieder beruhigte und wie Franc dem Stillen Befehl von Simon folgte...
      Jetzt wo er hier stand merkte er erst das der Simon Rose nie wirklich Persönlich begegnet war. Zwar sah er ihn in Zeitungen oder im Fernsehen aber das wars....Doch strahlte für Stan irgendwas aus...Das nicht zu seiner ruhigen Art passte.
      Auch wenn Herr Lyson wenig von den Rose hielt und auch Sophia in wenigen Moment mit ihm einer Meinung war, schien es Sophia merkwürdig wichtig zu sein gut vor ihm auszusehen....Auch wenn der Kontakt zwischen den Familien schon lange abgebrochen war.
      Reiche Gesellschaft war wirklich sonderbar....



      Stan erinnerte sich daher lieber an die Hilfsbreiten Worte von Franc.
      "...Wenn er also Hilfe beim Aufbau braucht, kann er sich gerne an mich wenden."
      Das war wirklich Nett von ihm, er würde es Liam auf jedenfalls vorschlagen...Wenn er schon seine Hilfe nicht annehmen würde, doch gewiss jene von treuen Gästen seines Clubs! Sobald dieses Affen Theater hier beendet war würde er sich um die Kontakt Daten der beiden kümmern.

      "Nun? Ich denke, dass es nun Zeit wird für eine kleine Eröffnungsrede...Ich denke dein Verlobter kommt gerade auch mit Mason hinunter. Also ein perfekter Zeitpunkt."
      Etwas verblüfft sah Judith auf das Mikrophone das ihre heimliche Flamme Franc ihr überreichte, am liebsten hätte sie gerade seine Hände absichtlich lang berührt!
      Sie wurde in die Mitten geschoben und als Gastgeberin sollte sie nun wohl eine Rede halten....
      "Ohh....Eine Rede....?", gab sie gespielt unschuldig von sich als wäre sie nun ganz verlegen das man ihr diese Ehre erwies.



      Doch ergriff sie das Mikrofon fester in ihren zarten Händen und Lächelte selbstbewusst.
      "Nun, meine Damen und Herren, Familie und Freunde! Vielen Dank, dass ihr heute hier seid, um mit uns diesen besonderen Moment zu feiern. Ich weiß, viele von euch fragen sich, wie wir uns kennengelernt haben. Also dachte ich, heute ist der perfekte Moment, um die Geschichte zu erzählen. ", beginnt sie mit einem verschmitzten Lächeln.
      "Heute feiern wir nicht nur meine Verlobung, sondern auch eine der schönsten Liebesgeschichten, die je geschrieben wurden! Natürlich meine ich meine Liebesgeschichte. Und, wenn ich es mir recht überlege, klingt sie schnell zu gut, um wahr zu sein... aber ich schwöre, alles, was ich jetzt erzähle, ist genau so passiert!"




      Einige der Gäste verstummen gespannt während auch einige die bei der letzten Beerdigung dabei waren schon skeptisch nach den nächsten Alkoholischen Getränke griffen.
      "Es war ein unglaublich stürmischer Tag. Ich war mit einer Freundin auf einer kleinen Kreuzfahrt, und ehrlich gesagt, ich war in keiner guten Stimmung. Mein ganzes Leben fühlte sich damals an, als würde ich zwischen Erwartungen und Pflichten ertrinken. Also tat ich, was jede vernünftige Person tun würde: Ich ging an die Reling, ließ den Wind durch meine Haare wehen und genoss das Gefühl, für einen Moment alles loszulassen."
      Begann Judith ihre total, Wahrheitsgetraute Geschichte zu erzählen.
      "Und dann… dann hörte ich ihn. „Hey, Vorsicht! Du wirst noch über Bord gespült!' Ich drehte mich um und da stand er. Mein Verlobter. Mit einem unverschämten Lächeln und einem Rettungsring in der Hand, bereit, mich zu retten, falls ich tatsächlich ins Wasser fallen würde."



      "Natürlich war ich nicht beeindruckt. Ich meine, wer sagt so etwas? Aber er ließ sich nicht entmutigen. Stattdessen streckte er mir die Hand entgegen und sagte: „Komm mit mir.“ Ich zeige dir, wie man die Welt von ganz oben aussieht". Und bevor ich überhaupt wusste, wie mir geschah, zog er mich auf eine Plattform, die eigentlich für die Crew reserviert war."

      Lin hob eine Augenbraue bei der Erzählung, ein wild Fremder Junger Mann zog sie auf eine Plattform eines Schiffes?! Das war mehr als nur gefährlich, was dachte sich der Spinner dabei?!
      Doch so verträumt ihre Tochter davon erzählte schien es wie Liebe auf den ersten Blick zu sein...
      Jedoch bemerkte sie aus den Augenwinkel wie ein paar Gäste zu tuscheln begannen...Irgendwie schien ihnen bei der Erzählung von Judith deutlich eine Anspielung zu erkennen...
      Nur Lin schien verwirrt....



      "Er stellte sich hinter mich, legte seine Hände auf meine und sagte: ‚Vertrau mir.‘ Und für einen Moment… empfand ich mich, als würde ich tatsächlich fliegen! Es war unglaublich Romantisch."
      Erzählte Judith die Geschichte weiter.
      "Diese Mutige und Mitreißende Erfahrung, hat mich hals über Kopf mein Herz an ihm verlieren lassen!."
      Auch Sohpia bemerkte sofort das es eine ausgedachte Geschichte sein muss.
      "Warte, hat sie das aus Titanic geklaut....?"



      ( Original Szene)


      "Shhhh! Halt die Klappe!", raunte Lin argwöhnisch in die richtung ihrer Schwester weil sie Judith Rede nicht unterbrechen sollte!
      Unbekümmert davon das man die schlecht erdachte Romantische erst Begegnung sofort durchschaute setzte Judith mit einem betroffenen Blick ihr Rede fort. Dabei galt jedoch ihr Blick ganz Franc als würde sie gerade über ihn sprechen:
      "Es mag vielleicht viele Schockieren aber mein Verlobter ist nicht aus Reichen Verhältnissen und besitzt nicht mal einen Familiennamen....Doch haben wir nicht alle schon mal unserer Herz an jemand verloren der so viel Unbedeutend und wertloser als man selbst war? Auch wenn mir meine Familie sehr wichtig ist kann ich nichts gegen meine Gefühle für diesen Mann tun, es spielt keine Rolle für mich aus welchen ärmlichen Verhältnissen er kommt, er hat mein herz erobert und obwohl ich so fies zu ihm war...Ist er nie von meiner Seite gewichen...Da wusste ich das nie so für jemand Anderen empfinden könnte als wie zu ihm! Er...Ist einfach alles für mich!
      Seine Augen sind wie der Ozean in dem man sich verliert... Und sein Lächeln! Es bringt jeden Raum zum Strahlen ! Aber es ist nicht nur das Aussehen – oh nein! Was wirklich zählt, ist sein Herz. Wenn ich einen schlechten Tag habe, weiß er immer genau, was ich brauche, ob es eine Umarmung, ein dummer Witz oder ein süße Zuckerwatte ist."





      Ihre Wangen wurden immer röter und auch ihr Herz klopfte stärker:
      "...Ich Liebe ihn so sehr das es manchmal sogar schmerzt, darum...Möchte ich den Rest meines Lebens mit ihm verbringen! In Teil meiner Familie werden lassen und meine Gefühle für ihn nicht länger verstecken müssen!"


      Tyler Wang-Chi

      "Hey, Tyler. Du sahst etwas aufgebracht aus, weshalb ich dir nach ging ...."



      Gerade als Tylers Kopf drohte in Tausend Glasscherben zu zerspringen war es die Stimme von Sam der sein heiseres Lachen sofort zum stoppen brachte.
      Wieder zeigte Samuel gegenüber ihn viel mehr Kontrolle, daran zu denken die Türe hinter sich zu abzuschließen, hatte er nicht...Es hätte gewiss jetzt auch noch Judith oder seine Mutter sein können die sich nach seinem Zustand erkunden wollen und dann wäre seine Gefühlswert sicherlich noch weiter in die hohe geschaukelt.
      Zwar war sein Halbruder nicht gerade weniger jemand der nicht seine Welt total auf den Kopf stellte, doch erkannte er schnell an seiner Haltung und Stimme das nicht danach aus war nach zu treten....
      Viel mehr erinnerte ihn Sam durch sein erscheinen eine Art kleiner Zuflucht, die er schon früher sehr bevorzugt hatte...
      "Weißt du, genau deswegen bin ich früher mit der gerne bei Familientreffen abgehauen. Oft enden sie in rebellischen Konflikten, da jeder sich im Recht sieht. Ich vermisse die Kindheit, wo man einfach tuen und lassen durfte was man wollte - anstatt in die Probleme mit hineingezogen zu werden."

      Auch wenn sich Tyler nicht an jedes einzelne mal zurück erinnerte wo das passiert war, wusste er immer wieder wie sie sich an ihren kleinen Händen gehalten hatten, oft waren sie gelaufen...Samuel voraus und er ihm nach. Es war ein beruhigendes Gefühl gewesen und gleichzeitig aufregend...Als würde ihn sein Bruder entführen, in ihre kleine Welt...Wo sie beide die Könige waren und nur ihre Gesetze gelten.
      Tyler drehte sich langsam um sich mehr mit dem Rücken an die Wand zu lehnen, schwach sah er zu Sam der denn Blick zu denn Blumen gerichtet hatte...Es wunderte ihn insgeheime sowieso wie hier überhaupt etwas Wachsen konnte...Das Personal hatte sicherlich einige Händevoll zu tun....

      "Wirklich tapfer von dir, wie du den Streit lösen wolltest. Wie ein Pinguin, der zwei hungrige Robben aufhalten wollte einen Fisch zu fressen. Mach' dir nichts draus - Frauen fahren nun Mal schnell aus der Haut, du hättest sie gar nicht aufhalten können. Besonders...wenn Frau Lyons so schlecht über den geliebten Sohn ihrer Schwester spricht."

      Die ehrlichen Worte ließen in Tyler wieder ein säuerlichen Geschmack aufkommen und gestresst denn Kopf tiefer sinken.
      Allein das Wort Schwester zu verinnerlichen ließ ihm komisch fühlen, er hatte die Eltern von Wyatt immer extrem gehasst...Das hatte er Sam im Baumhaus mehr als deutlich gebeichtet und jetzt war diese grässliche Frau die ihn damals mit ihren arroganten Ehemann Matt so wütend gemacht hatte, auch noch mit ihm Verwandt?!
      Er wollte darüber gar nicht tiefer nachdenken, er konnte zum Teil verstehen warum seine Mutter nicht über ihre Schwester ein Wort verloren hatte und kein Kontakt wollte...Es würde wohl auch erklären wieso sie so zornig war als sie die ganze Story mitbekommen hatte...
      "Ich hasse Frauen...", murrte Tyler nur abwertend, seine Abneigung zu ihnen hatte sich heute nur bestärkt...



      Seine Mutter...war eigentlich die Ausnahme aber so gern er sie immer in Schutz nahm, ihr aufbrausendes Verhalten war schon immer da gewesen...Nicht nur jetzt mit Frau Lyons...Auch schon früher musste Tyler die lauten Streiterei miterleben aber zu ihm war seine Mutter immer Sanft gewesen....Natürlich hatte sie hier und dort Machtwort gesprochen aber Körperlich hatte sie ihn nie verletzt obwohl sie es sichtbar konnte...Umso mehr wollte er ein guter Sohn für sie sein...
      Er hatte sich ihr gegenüber Schuldig gefühlt, weil sie doch nicht viel Geld hatte...

      "Dabei nutzten sie dich nur als Mittel, um sich endlich die Köpfe einschlagen zu können. Judith konnte es ebenfalls nicht lassen. Was für eine Frechheit...Wenn Sie genug Anstand haben beenden sie gleich ihren Kampf und entschuldigen sich aufrichtig bei dir."
      Schwach zuckten Tylers Mundwinkel bei den Worten nach Oben, ihm waren Anständige Entschuldigungen schon immer sehr wichtig....Es wurmte in immer wenn es nur Halbherzig rüber kam. Er besaß vermutlich wenig Disziplin aber waren ihm Entschuldigungen immer von großen Wert gewesen, er konnte an ihnen...Deutlich besser Gefühle seines Gegenüber richtig einordnen....Auch fühlte er sich dann auch für Ernst genommen...Doch bezweifelte das eine ernst gemeinte Entschuldigung kommen würde, besonderes nicht von seiner Schwester.



      "Judith ist immer in Recht, selbst wenn sie im Unrecht ist...", seufzte er und Tyler würde höchstwahrscheinlich nur von seiner Mutter später eine Entschuldigung erhalten, dass tat sie oft und er konnte ihr es auch ansehen das es ihr Leid tat....Doch manchmal wurde Tyler das Gefühl nicht los das sie sich dabei für etwas Anderes entschuldigte...Als er mal das Fenster eines Nachbarn mit einen Fußball zerschossen hatte, entschuldigte sie sich auch...Obwohl es ja seine Schuld gewesen ist.
      Irgendwie gab ihn das oft...Schuldgefühle die er nicht wusste wohin er diese stecken sollte.

      "...Bist du traurig über die Worte, die Frau Lyons über dich gebracht hat? Das du nicht wie Vater bist? Oder fällt dir das rüpelhafte Verhalten von deiner Mutter schwer zu akzeptieren?"



      Unwohl schluckte Tyler, es war unangenehm das Sam so viel auch von dem Streit mitbekommen hatte, damit war er sicherlich nicht der einzige...
      Doch konnte Tyler nur ein wenig seine Schultern Ratlos heben:
      "...Ich weiß nicht, es sind ...Irgendwie Dinger die ich schon wusste...", sprach er mühsam aus.
      Es waren nicht wirklich die Worte und Handlungen die ihn so runter zogen ...Das er nicht wie Vater war, musste er selbst zu oft realisieren und Mutters Art war kein Geheimnis für ihn auch wenn er sie gern im besseren Licht sah...
      Aber was ihn störte war das sein ganzes Umfeld immer mehr begann ihm in den Rücken zu fallen...Allein wenn an die Worte von Wyatt zurück dachte die er im Streit zu Ineb gesagt hatte, zog sich in ihm alles zusammen.

      "...Tyler behandelst du gut weil er auch das Talent besitzt sich deiner Norm anzupassen dabei ist der noch Verseuchter als ich...Wenn dir sagen würde was einmal von mir verlangt hat oder meinem Hund angetan hat würdest du ein Schock bekommen."
      Unbewusst krallten sich seine Finger in sein Hosenbein, es machte ihn wirklich wütend...und verletzte ihn auch das selbst Wyatt ihm in den Rücken stach während dieser Cabriel vor Ineb noch verteidigt hatte...Dabei hatte Cabriel auch schlimme Dinge getan...Aber nur Tyler war es der unmoralisch verseucht sein sollte?
      Dabei verstand er Freundschaft viel besser als die beiden Streithähne...Tyler gab sich große Mühe in die Witch sowie WG gruppe hinein zu passen...Er hatte kaum jemand mit seinem Ticks belästig oder gestört....
      Er hätte sogar ein verdammtes Haustier in dieser WG Geduldet, er teilte sich das Zimmer mit Lämmchen ohne sich zu beschweren....Auch wenn ihm Harvey Einzelzimmer immer verlockender vorkam....Er verhielt sich Ineb gegenüber Human wie möglich....Auch wenn seine Ansichten von Normalität ihn fast an seine Mutter erinnerte, auch wenn sie nichts gegen Homosexualität zu haben schien...Das mit Sam würde sie jedoch trotzdem niemals dudeln....
      Und trotzdem.....



      "Es ist wirklich zum Verrückt werden, oder? Alle um dich herum...wollen dir immer zeigen, wohin du hingehörst. Wer du sein sollst...Was richtig ist...was falsch ist...Alle wissen es besser...wie der echte Tyler sein möchte.
      ...Doch keiner hat je dich gefragt, was du wirklich möchtest."



      Sam traf wieder mal den Nagel auf denn Kopf....
      Tyler glaubte zumindest das er selbst nicht viel wollte....Er wollte nur einen Platz zu dem er gehörte, ungestört ohne sich schlecht zu fühlen....
      Der Gedanke nur im Wasser zu treiben auf ewig, war schon beinahe alles was ihn reichen würde...
      Doch ständig mischten Andere irgendwas ins Wasser weil sie der Meinung waren das Tyler sonst kein Anständiges Leben führen konnte.

      "Ich schließe mich da nicht aus...Ich habe sie auch, meine egoistischen Wünsche gegenüber dir- weil dieser Druck der anderen kam...Ich hatte immer das Gefühl, jemand mag dich mir wegnehmen...auch, wenn du mir nie wirklich gehörtest...."



      Das war es was Tyler an Sam...so Wertschätzte. Er stand ehrlich und direkt zu seinen Worten, selbst wenn sie nicht schön klangen....Weswegen sich Entschuldigungen von Sam viel bedeutsamer anfühlten als jede Andren selbst wenn es ihm sogar nicht mal Leid tat....Er heuchelte es nicht vor, das war nicht seine Position. Was seine Anspannung etwas löste...

      ".... Deine Mutter...wollte dich früher am liebsten gar nicht bei Vater und mir abgeben...Mason wollte endlich, dass nur du ihn als Vaterfigur akzeptierst und seinen Bruder von dir aus dem Leben bannen...."
      Er erinnerte sich an den Angespannten Gesichtsausdruck seiner Mutter jedes mal wenn sie ihn zum Rose Anwesen fuhr....Obwohl er selbst bester Laune und Vorfreude war. Sie hielt ein langen Vortrag darüber wenn irgendwas sein sollte er mit ihr drüber sprechen sollte....Und immer wenn er ihren Fragen auswich war das Gesicht das sie sonst ihm gegenüber mit sanft zeigte voller Missgunst und forscher...Sie wollte auch nie hören was Tyler tolles über Sam zu sagen hatte...Anderes als später bei Xaiden der für sie schon fast wie ein Schwiegersohn gewesen ist. Umso enttäuschter ihr Gesicht als Tyler sagte das sie nicht mehr zusammen waren...Dabei war es nicht so das Tyler etwas gegen ihn hatte es war...Irgendwie nicht passend...Vermutlich war Tyler zu dem Zeitpunkt noch total unter denn Einfluss seiner Medikamente und der größte wahre Teil von ihm fest verankert..
      Mason konnte noch heute gegenüber nicht wirklich als sein Vater akzeptieren...Hätte er nur mehr der Autorität von Simon gehabt, währe es ihm vielleicht leichter gefallen aber er war so Chaotisch...Als würde man ein Hund und eine Katze zusammen tun, sie sprachen unterschiedliche Körpersprachen, es konnte nie funktionieren außer Tyler würde sich an sein Niveau anpassen...Und das wollte Tyler wirklich nicht, das ließ seine Zwangsstörung zum glück auch gar nicht erst zu.

      "....Judith wollte aus dir ein Anziehpüppchen gestalten und mich verscheuchen..."
      Obwohl Tyler dachte das er sich mit Judith nun besser verstehen würde zeigte sie besonderes heute noch immer ihr wahres Gesicht. Sie war durch und durch jemand die tat was ihr gefiel, ganz gleich mit welche Konsequenzen oder welche emotionale folgen es hatte. Tyler wusste von sich selbst das er wenig soziale Kompetenzen besaß aber sie war ein ganz Anderes Level davon...
      Vermutlich würden sie sich nie ganz verstehen außer Judith würde anfangen etwas an ihrer Art zu Ändern.

      "...Und die Lyons wollten einen perfekten Freund für seinen von Außen reinlichen Sohn haben...worauf...Wyatt...naja - so weit muss ich wohl wirklich nicht ausholen."
      Selbst als Perfekter Freund fand Tyler nicht sein richtigen Platz....Zumindest nicht bei Wyatt was ihn immer wieder erschütterte, da er ihn wirklich gern hatte...
      Ineb hatte beschlossen keine Freunde zu brauchen....Vielleicht waren seine Worte gar nicht so verkehrt?
      Wiederum machte es alles wieder kaputt was sie zusammen aufgebaut hatten....
      Harvey Kämpfte sehr für seine Freunde...Aber...Würde er ihm auch irgendwann in den Rücken fallen...?
      Cabriel war ...Nur ein Tier, er würde immer nur sich der Person widmen die ihn Füttert....
      Sie waren alle so verschieden und die Ansichten von Freundschaft....Das Tyler gar nicht wusste zu was er sich zählte...
      War als Einzelgänger besser dran...?
      War er Glücklicher als jemand der seine Freunde eng zusammen hielt...?
      Oder machte es ihn sein Leben einfacher sich nur an eine Person zu binden...?
      Sie zu wechseln wie Kleidung....?
      Es war ihm als würde man ihn mit verschiedener Puzzlestücken bewerfen...Unklar zu welchen ganzen Bild sie gehörten und Tyler saß überfordert in dem Meer undiffnierpaarer Puzzlestücke die alle nicht zusammen passten...
      Es stresste ihn....Und es war keiner da der ihm dabei half....

      "Auch Vater...hatte seine Pläne mit dir und war deswegen wohl erschüttert, als du dich ihm in den Weg gestellt hattest. Aber kann man es dir verübeln? So langsam bin ich mir deswegen nicht so sicher...Es gehört wohl zu deinem Fluch, dass alle über dich bestimmen wollen...Bestimmt, weil sie sehen, dass du etwas Besonderes bist. Ich habe mir immer eine friedlichere Welt für dich erhofft, wo du nicht unter Stress an Selbstzweifel gerätst."
      Für ein Augenblick überrascht hob Tyler sein Blick zu Samuel...
      Auch wenn sie beide so aneinander gerieten, war Sam immer noch dieser warme Lichtblick....
      Als könnte er das Chaoes in seinem Kopf erblicken in welche er zu ertränken drohte.
      Doch anstelle ihn als einem Dummkopf oder Unfähig einstempelte, nannte Sam ihn etwas Besonderes.


      Und er wünschte sich ihm eine Friedliche Welt...
      Manchmal glaubte Tyler das es diese Welt wirklich gab...Doch um sie zu finden, musste er erst wissen...Wie er in dieser Welt bestehen sollte.
      Auch wenn sich Tyler gerade wirklich Hundsmiserabel fühlte und ihm Sam dinge sagte die ihm das Leben nicht einfacher machten, war seinen Gegenwart nichts das er missen wollte....Zwar waren seine Gefühle zu Sam genau so wirr wie der Rest in seinem inneren wie die wilde tobenden Flut, doch wollte er ihn noch etwas feste an seiner Nähe haben...

      "Hast du gleich vor zu gehen? Ich kann Franc bitten dich hier raus zu schaffen. Ich glaube drinnen wird dich nur eine Kolonne erwarten, die dich bis zum Abend nicht gehen lassen wird."
      Der Stress war ihm anzusehen als er leise seufzte und trotzdem schwach Lächelte.
      "Danke aber...Ich werde wohl noch etwas bleiben, ich habe eine Begleitung mitgenommen und da ich ihn mehr oder weniger in mein Familien Schlamassel mit reingezogen habe bin ich für ihn auch Verantwortlich, ich sollte ihn suchen und sobald wie möglich gehen aber ich hätte besser vielleicht gar nicht erst her kommen sollen...."



      "Ich weiß auch nicht was ich mir dabei Gedacht habe...Ich schein einfach kein gutes Gespürt zu haben was mein Umfeld betrifft, sei mit meiner Mutter oder....Wyatt...Eigentlich wollte dich wegen ihn heute Ansprechen, nach einem längeren Gespräch mit Cabriel gestern sind mir fragen aufgekommen die ich dir gern stellen wollte...Doch....gerade fühlt sich alles bedeutungslos an, wenn ich ehrlich bin.", gab Tyler matt von sich und Blickte auf seine Hände die er zusammen faltete und nervös drückte....
      Tyler fühlte sich langsam an eine Grenze getrieben in der er gerade nicht vorwärts und nicht zurück wusste....
      In ihm tobte extreme Wut, die er nicht wusste auf wenn oder was er sie eigentlich richten sollte....
      Zugleich fühlte er sich extrem erschöpft, als wäre seit Tagen etwas hinter her gejagt nur um die Fährte gerade zu verlieren...
      Als Wasserwächter glaubte er eine wichtige Aufgabe gefunden zu haben...Und heute lief es gut...Abgesehen von den Toten und verletzten aber daran war nichts zu Ändern, Tyler war niemand der in versagen hinter her wüllte....
      Zu seiner Wut kam schließlich auch tiefe Traurigkeit darüber das er sehen muss wie seine Familie wohl nie zueinander finden konnte und er immer wieder dieses Chaose miterleben würde...
      "...Ich weiß nicht ob es nur an mir liegt, dass ich es nicht begreife...", begann Tyler mit schwere in der Kehle.
      "Das Judith mit ihrer Aktion mich auch verletzt hat, dass meine Mutter mit ihrer Wut mich nicht wirklich in Schutz genommen hat....Das eine für mich fremde Frau über mir Urteilt....Das ich heute miterleben muss das Freunde sich streiten und mich als schlechtes Beispiel benutzten....Ich....weiß doch....auch...das mit mir etwas nicht stimmt, dass....mir Empathie fehlt aber...warum dürfen Andere mir...."
      ....



      ....So schrecklich weh tun....?
      Tyler sprach die Worte nicht aus, zu sehr schnürte sich ihm die Kehle zu.
      Mühsam versuchte er sein Kopf aufrecht zu halten und legte die Hand zurück an seinen schwer gefüllten Kopf.
      Warum konnte seine Schwester nicht allein in Vertrauen mit ihm sprechen?
      Warum konnte seine Mutter ihn nicht ihre Kraft darin stecken ihn laut zu verteidigen, dass sie in ihm nicht das sah was seine Schwester behauptete?
      Warum sprach Wyatt so schlecht über ihn anstatt so egoistisch ihn noch weiter unter sich zu stellen...?
      War es weil er zu Blöd dafür war...? Oder sein Fluch....?
      Tyler gab sich doch schon mühe....wirklich....Alles besser zu machen und trotzdem änderte es nicht an seiner Lage.
      "...Du wolltest bestimmt auch deine Ruhe, ich sollte das Thema lieber wechseln...Es Ändert sich ja sowieso nichts an diesen Tatsachen die Wang-Chis waren schon immer ein haufen Barbaren, die Lyons ein Hochnäsiges Geschwür und die Rose so Perfekt wie immer~", sprach Tyler mit etwas zynischen Sarkasmus als er fester auf seine Zähne biss....
      "Dabei bezweifle ich schon seit wir angekommen sind daran das Judith überhaupt wirklich ein Verlobten gefunden hat, auch wenn mich die Nachricht...Etwas erleichtert hatte zu wissen das du sie nicht Heiraten müsstest....Zwar Ändert es wohl genau so wenig an deinem Schicksal doch irgendwann eine Frau zu Heiraten zu müssen aber es wäre zumindest, nicht meine durchgeknallte Schwester gewesen...."

      Tyler fühlte sich etwas besser frei zu sprechen auch wenn er nicht wusste ob er damit nur Sam Zeit stehlt....Doch so egoistisch wollte gerade einfach sein.
      "Ich weiß nicht ob ihr beiden in den Jahren wie sich unsere Leben getrennt habt, euch oft noch mal wieder gesehen habt oder nicht...Aber seit einiger Zeit dachte mit ihr besser zurecht zu kommen, mir ist aufgefallen das sich ihre Welt sich immer nur um sich selbst dreht...Sie traut sich Dinge die ich mir nicht mal in Traum einfallen würden und trotzdem ...Macht sie alles ohne zu zögern, obwohl sie selten ehrlich ist, frag mich ob sie Glücklicher als ich ist...Ich meine sie hat alles was man sich wünschen kann und trotzdem macht sie mir das wenige das ich habe kaputt...."
      Die letzten verbitterten Worte konnte Tyler nicht zurück halten auch wenn er das Thema beenden wollte.
      "....Wenn sie dich...Noch hätte...weiß ich gar nicht was ich dann tun würde...", sprach Tyler leiser mit festen Blick auf seine Hände die er stärker aneinander drückte.
      Jetzt Wo Tyler nicht mehr vergessen wollte...wollte aber auch nicht Sam wieder aus sein Leben streichen....
      Believe Me ~

    • Cabriel Valentine

      Alles um Cabriel herum wurde immer dunkler, während die See immer weiter in hineinzog als gäbe es kein Entkommen. In seinen Lungen begann es schrecklich zu brennen, als schluckte er gerade Gift, dass sich bis zu seinem Kopf weidete und seine Chance zum Denken abschaltete.

      Er...hasste...Wasser...



      Es war zwar nicht das Erste Mal, dass er erkrank, doch diesmal fühlte es sich wie das wahre Ende an. Genau als sich seines Geisteszustand von ihm verabschiedete kam ihn eine kleine Erinnerung hoch, die auch im See endete.



      ╳╳╳╳۞╳╳╳╳

      „Cabrielle… Können wir noch Einmal reden? Ich finde es nicht richtig, wenn…“

      Bevor überhaupt Cabriel zu Ende sprechen konnte, um seine Sorge zu verkünden drehte sich schnalzend schon seine Freundin zu ihm um und sah ihn mit überraschten Augen an. Es war unüblich, dass Cabriel versuchte seine Meinung anzuwenden, auch wenn es dafür schon zu spät war. War geschehen war würde Cabrielle mit Sicherheit nicht rückgängig machen, dafür stand zu viel auf dem Spiel.

      „Herrje, Lämmchen! Warum bist du denn so unüberzeugt? Freust du dich denn gar nicht? In ein paar Monaten können wir endlich den Namen Valentine abstreiten und ein wohlverdientes Leben als Rose verbringen. Mit Sam! Du liebst ihn doch genauso wie ich also wieso die Zweifel?"



      Cabrielle sprach so frei und ohne Zweifel in ihren Worten, sodass Cabriel angespannt seinen Arm griff. War er wirklich der Einzige, der für diese Zukunft auf keinen Fall bereit war? Sollte er es nochmal überdenken? Was fand er daran so verkehrt?
      ...Vielleicht war es ja der Gedanke, dass Sam ihn bald durch seine anderen Haustiere gar nicht mehr brauchte. Dann würde er nutzlos sein und gar keinen Sinn mehr für sein Leben finden - er bekäme gar keine Beachtung mehr. Schon allein jetzt störte ihn, dass Cabrielle so fleißig dabei war sein Lebensabschnitt zu übernehmen, dass Einzige was ihn noch hier hielt war, dass er ein Mann war und Samuel mit Frauen nichts anfangen konnte. Doch plötzlich...sah er auch in ihr einen Nutzen und für die Entscheidung, die Sam laut Cabrielle empfohlen hatte und Cabriel musste sich deswegen mehrmals übergeben. Das war doch nicht richtig...und trotzdem hatten sie es durchgezogen, Sam zuliebe. Beide liebten ihn so stark, dass jegliche Moral einfach wie weggefegt war. Moral existierte nicht, besser gesagt zerstörte diese Hinsicht immer Sam.

      „…Ist es für dich wirklich okay? Wenn es rauskommt...wird jeder dich verachten.“

      Wütend stampfte Cabrielle bei der weiteren Aussage von Cabriel zu Boden, er war doch nicht ganz bei Trost. Warum war er nicht genauso froh wie sie?! Sie hatten doch schon weitaus schlimmeres mit anderen getan, als sie miteinander machten. Dabei hatte sie ihn wirklich zahm behandelt, damit es überhaupt funktionierte und trotz allem - was sah Sam nur in ihm? Auch, wenn sie wusste, dass dies hier vor ihr sein leiblicher Bruder war, hätte sie ihn am liebsten verdroschen bis er wimmerte. Cabriel machte sie schon immer so wütend, seit sie ihn kennenlernte, denn lebte er von Beginn an so viel besser als sie.

      „…Stellst du... Sams Plan gerade in Frage? Warum bist du so egoistisch ?! Du gibst uns keinen Raum zum Atmen! Du kannst so froh sein, dass ich dich dulde, sonst hätte ich schon lange Sam darum gebeten ein besseres Tier zu finden, das gehorchst.“

      "Was...aber du bist doch diejenige die geduldet wird...", zögerte Cabriel nicht seine ehrliche Meinung auszusagen, er spürte selbst wie seine Augenbraue zuckte vor Aufregung. Er hasste es, wenn das Mädchen von einem uns sprach und sich auf einen höheren Rang stellte. Normalerweise durfte jeder sich gerne mächtiger fühlen als Cabriel, doch sie...damit war er einfach nicht einverstanden.
      Schwer fing Cabrielle an zu lachen, sodass sie sogar am Bauch festhielt.

      "Haha! Bitte? Oh mein Gott, denkst du etwa ehrlich, dass du einen Hauch wichtiger für Samuel bist als ich? Dreck, dass nichts alleine entscheiden kann? Natürlich mag Sam mich lieber! Ich bin ein viel besseres Tierchen als du jemals sein kannst! Ich weiß alles was Sammy liebt, deshalb kann ich genau ENTSCHEIDEN, was er mag. Du nicht- Deine Zweifel beweisen es!"

      So drehte sie sich um und wanderte weiter den Wegpfad zur See, so als hätte sie nun genug gesagt. Solche Leute wie Cabriel mussten einfach lernen, wo sich ihr Platz befindet. Sicherlich nicht neben Sam...sowie sie...sondern höchstens weit unter ihm. Die Provokation verlockte den Jungen in einer flachen Atmung, langsam wurde die Welt nur düsterer und grauer.

      Was wusste sie schon über Sam?
      Sicher...log sie ihn auch an und er wusste gar nichts von ihrer Abartigkeit im Körper.
      Samuel würde doch nie eine Frau wie sie bevorzugen, als ob er sie dafür heiraten würde...Niemals...
      Sie wollte einfach nur Samuel festhalten, während Cabriel hinuntergeschubst wird!

      "Wenn wir schon dabei sind uns die Wahrheit zu sagen...Ich und Sam haben über UNSERE Zukunft gesprochen. Er sagte mir ich bin wie seine Robin für seinen Vater! Das heißt ich bin wie seine Ehefrau. Wenn ich also auch ein Mann werde dann bist du--"

      Das erste Mal erlebte Cabriel wirkliche Wut, er konnte das verdammt selbstsichere Gesicht seiner Schwester einfach nicht ausstehen. Er wünschte er konnte nur die Zeit zurückdrehen, als er ihr das erste Mal begegnet war im Baumhaus. Schon da hätte er sie einfach verscheuchen sollen, sie sollte gar nicht existieren. Lämmchen alleine reichte aus!

      Nein! Du bist NICHT Teil von Sams Zukunft! Du hast absolut keine Ahnung was es wirklich bedeutet Sam zu lieben, du hörst ihm nie wirklich zu! Immer tust du nur das, was dir gefällt! Du bist einfach nur genauso wie Mutter, die jemanden an sich ketten möchte bis er darin erstickt! Du saugst mir und Sam nur die Lebensenergie, zu mehr bist du gar nicht imstande! Genauso wie sie...solltest du gar nicht existieren!"

      … Obwohl sich Cabriel doch so auspowerte und sich Mühe gab alles zu sagen, was er schon lange Cabrielle gegen den Kopf werfen wollte...hörte diese gar nicht auf zu lachen, mehr noch wurde dies zu einem fiesen Kichern-- was ganz klar ihn zum Gespött machen wollte.

      "Hihihi....Dummerchen...Duuuu Dummerchen!"



      "...Und du glaubst also, dass du es wert bist am Leben zu bleiben? Ich wette mit dir...dass er eher mich retten würde als...so etwas wie dich. Lass es mir dir beweisen!"

      ...

      ╳╳╳╳۞╳╳╳╳

      Anstatt den endlosen, bitteren Geschmack wieder zu erspüren, denn er eins an dem Tag an seiner Zungenspitze wahrnahm...fühlte es sich so an als wurden ihn gerade Lavendel auf seine Lippen gelegt werden.
      So gut, war sein Traum nie zu ende gegangen, er spürte ganz klar eine starke Präsens auf ihn, die ihn festhielt, als wäre sein Leben gerade auf einer Waage gelegt. Für Cabriel war es so als wachte er gerade erneut wieder zum Leben, nur um zu sehen wer ihn so bemühte mit Luft zu beleben. Es war wie ein Geschenk an ihn selbst, dass seine Lungen gerne akzeptieren.



      Plötzlich erreichte ihn die Kälte, die sich an seinem Körper beissend befestigte. Ruckartig spürte er wie das Wasser aus seinen Lungen hinausglitt und er seinen Kopf schnell umdrehte und schmerzhaft hustete. Stark atmete er ein – und aus, bevor er langsam seine Augen wieder öffnete, wo das Sonnenlicht ihn wieder begrüßte und…



      „…Wy..att…?“, krächzte er benommen heraus, während er versuchte wieder langsam seine Atmung zu kontrollieren. Im Inneren brannte alles, als würde das Wasser ihn verätzen wollten, doch der Anblick von Wyatt auf ihn, der so vom Sonnenlicht gebadet wurde ließ ihn seine Schmerzen vergessen.



      Sein Kopf fühlte sich so schwer an, als erwachte er aus einem viel zu langen Koma, er brauchte eine Zeit lang um zu realisieren, was gerade wirklich passierte. Die nasse Kleidung erinnerte ihn aber kurzzeitig an den Unfall, dass er … über Boot ging und dann beinahe versank. Er wäre definitiv ertrunken, wenn nicht jemand an seiner Seite gewesen wäre. Verblüfft würden seine Augen größer als er in das Gesicht seines Retters starrte. Hatte etwa Wyatt… ihn aus dem Wasser gezogen?

      „Du…Du…hast….Mich…“, begann er mit starken Herzrasen zu sprechen, seine Lippen zitterten noch von der Kälte des Wassers. Durch seine Kleidung fühlte er sich so schwer wie eine Tonne und dennoch versuchte er sich eilig aufzusetzen, dabei hustete er noch ein letztes Mal das Wasser aus seinen Lungen heraus.



      Plötzlich fühlte es sich so an als wäre sein Herz nun am ertränken, Gefühle die er so nicht kannte drangen in den Abgrund hinein und füllten ihn bis zur Oberfläche. Er sah nochmal zu Wyatt, der total erschöpft war und seine Kleidung vor Wasser triefte. Zugleich pressten sich seine Mundwinkel zusammen und sein Ausdruck war nur mehr als geschockt und hilflos.
      Was hatte er nur angerichtet? Wegen ihn hatte Wyatt sich einer Gefahr begeben, in der er genauso sterben konnte.
      Die Schuld fraß ihn auf und zugleich spürte er wie sie seine Augen eroberten, sodass er bittere Tränen vergoss, die er nicht aufhalten konnte. Es war nichts zu machen, denn wusste er nicht wie viel Last er noch weiter Wyatt aufdrängen würde. Er wollte doch nicht, dass es ihm schlecht ging - wegen Cabriels eigenen Fehlern.

      „E-es tut mir so Leid, Wyatt. Mei-meinetwegen…hast... du dein Leben für mich riskiert...schon wieder...Entschuldige...Ich hätte dir sagen sollen, dass ich nicht schwimmen kann...Es ist alles meine Schuld...“



      Es war so ähnlich wie in seinem Traum, auch dort hatte Wyatt sein Leben riskiert und sich gegen Cabriels Angebote gestellt, um ihn ein weitaus besseres zu demonstrieren. Fürs Erste war es Cabriel egal, wen er da mit ins Boot steckte, denn er konnte absolut keinen Menschen ausstehen. Er dachte, dass er Wyatt nur am Leben halten wollte, weil er noch seine Welt sehen wollte. Doch gerade spürte er wie stark seine Brust zerriss, weil er jemanden für ihn Wichtiges in Gefahr gebracht hatte...weil dieserjenige an so kleine Würmer wie an Cabriel dachte.

      „… Ich werde mich… revanchieren- ich verspreche es… ich-ich habe im Rucksack trockene Kleidung , die kannst du vorerst anziehen…“, bot er hektisch an, während sein Puls wieder in die Höhe stieg, da er Auswege suchte um Wyatt gerecht zu werden. Ihn wenigstens nicht in eine Erkältung verlocken war fürs Erste das mindeste, da war es gut, dass er immer Sachen mitnahm, weil oft seine Kleidung zerstört wurde.

      Zugleich konnte er sich nicht Entscheiden ob er seinen Blick von Wyatt ab- oder zuwenden sollte. Er schämte sich so, weshalb er ihn mit seiner Erbärmlichkeit wenigstens in Ruhe lassen wollte. Doch im gleichen Atemzug brauchte er gerade Wyatts Ansehen, um nicht völlig in Panik zu verfallen, denn war die Situation für ihn einfach schwer zu bändigen. Die nasse Kleidung am Körper machte ihn ganz verrückt - es war eklig...als wäre er besudelt im Dreck.

      Die Tränen wollten nicht trocknen, weshalb er sich mit den Ärmel übers Gesicht wischte. Das war einfach zu viel… Er wusste nicht, was er tun sollte. Seine Gefühle fuhren Achterbahn und eine Schauer von Angst und Zuneigung fesselte ihn nur wieder an sein Boot mit Löchern.
      Bevor er überhaupt selbst realisierte was er tat drückte er Wyatt fest an sich und zwang ihn in eine tiefe Umarmung. Seine Finger bebten genau auf den Rücken des Grünhaarigen, die langsam an seiner nassen Haut Strichen. Er wusste nicht wieso, doch hatte er das starke Bedürfnis ihn wenigstens körperlich zu danken wie stark er unter seiner Schuld stand und wie unfassbar… dankbar er ihm war. Auch, wenn er nur noch mehr von ihn forderte als er sollte. Gerade verstand er fürs erste Mal wirklich, was so gut an einem Helden war- er fühlte sich so unfassbar geschützt, egal ob es Wyatts Absicht war oder nicht. An dem Gefühl wollte er noch kurz festhalten, denn war es das erste Mal, dass er sich von jemanden erreicht fühlte.

      „…Wyatt…ich…danke dir… wirklich vom Herzen. Das du so jemanden wie mich siehst und wahrnimmst…ich…“

      Ehe er bis zum Ende sprach merkte er, was er ihm aus Eifer des Gefechts sagen wollte, ohne das er viel darüber nachdachte. Es war wie ein unaufhaltsamer Reflex, der die Worte nicht aufhalten wollte.
      Wie in den Comicheften von Sam fühlte er sich wie ein Zivilist, dass von den strahlenden Helden gerettet worden war- wonach der Zivilist sich Hals über Kopf in seinen Retter… verliebt
      „Ich…Danke dir…“, wiederholte er seine in stocken geratene Worte, auch wenn er etwas anderes erst vermitteln wollte. Er fühlte sich zu komisch um etwas anderes zu sagen, denn raste sein Herz immer noch so stark als wollte es herausspringen. Sicher wegen den beinahe kommenden Scheintod, aber auch… Weil Wyatt so nahe bei ihm war, dessen Körper zwar nass war aber sich einfach gut anfühlte. Obwohl Cabriel über keinen Lebenswillen verfügte war er wirklich froh, dass Wyatt ihn herausgeholt hatte.

      __________________________________

      Ero Loveshine
      [Mason Rose + Simon Rose + Franc]

      "Nun, meine Damen und Herren, Familie und Freunde! Vielen Dank, dass ihr heute hier seid, um mit uns diesen besonderen Moment zu feiern. Ich weiß, viele von euch fragen sich, wie wir uns kennengelernt haben. Also dachte ich, heute ist der perfekte Moment, um die Geschichte zu erzählen. "

      Wahrlich begann Judith eine sagenhafte Geschichte zu erzählen, die 11 Oscars erhalten hatte - wenigstens waren sich Judith und Simon in Sachen Romanik einig: Es gab nichts schöneres als ertrunkene Liebe.



      Das Tuscheln der Leute wurde größer, obwohl aus ihrem Munde so viel Stuss kam, dass man kaum Glauben schenken konnte...dass sie zu einer großen Familie gehörte. Und dann wiederum dachte man an Mason und schon war die Klarheit direkt zu erkennen.
      Allein schon Lins verwirrten Blick zu sehen brachte Simon nur zum Lächeln, er fand sie passte perfekt zu ihrem Kind und Mason.
      Selbst Franc erwischte sich selbst wie stark er eigentlich zuhörte, doch lag es vor allem an Judiths beissenden Blick, der komischerweise in seiner Richtung...das spürte er genau! Merklich drehte er sich nach unten und sah wie wirklich Mason und ein kleiner ...Knirps?... hinuntergingen, langsam sodass sie Judith Rede nicht unterbrachen. Nun verstand wohl Franc, warum sie die ganze Zeit daher sah- aber Moment, war der Kleine Junge da wirklich derjenige, der mit ihr Titanic spielte?!

      "...Ich Liebe ihn so sehr das es manchmal sogar schmerzt, darum...Möchte ich den Rest meines Lebens mit ihm verbringen! In Teil meiner Familie werden lassen und meine Gefühle für ihn nicht länger verstecken müssen!"

      Bei dem letzten emotionalen Seufzen von Judith begann Simon freundlicherweise zu Klatschen, sodass alle anderen Gäste seiner Rhythmus mit einstimmten. Er ging gern ins Theater und mochte Klatsch und Tratsch wie seinen morgendlichen Kaffee - auch wenn diese Verlobung in den nächsten Tagen annulliert wird, wollte er das die Gäste diese Besinnlichkeit genossen von zwei Liebenden.
      ...Bis sie komplett ruiniert wurde, denn das war Simons Leibspeise. Mit einem gebrochenen Herzen könnte das Mädchen vielleicht für Samuel fügiger sein, sein Sohn konnte sie sicher trösten, wenn der Exfreund tot auf der Meeresoberfläche gefunden wurde, da sein Schiff leider in den Abgrund versank. Das Simons Leute darauf geschossen hätte...würde nie rauskommen.

      Belächelnd sah er Sophia an, die genauso dieser Erzählung wenig glauben schenkte. Zeit sich mit ihr ein wenig zu unterhalten.

      "Hach- Liebe...Wie unnahbar sie doch für berühmte Personen sind, finden Sie nicht auch? Wir sind nur ständig daran beschäftigt an unser Wohlstand zu denken, damit niemand unser Kartenhaus umwirft. Erzählen Sie...Wie läuft denn ihre Beziehung mit Matt? Erst neulich habe ich mit meiner Frau darüber gesprochen was für ansehnliche Partner sie doch für uns waren. "



      "Wirklich schrecklich wie sie die Medien auseinandernehmen - aus Pflegung unserer alten Freundschaft zügelt sich Robin ganz stark sie an die Presse zu verkaufen. Vor allem Sie Sophia waren immer so reizend- diese hinsichtlichen Lügen, dass sie eine Frau voller Affären sind, ist doch kaum zu glauben, nicht wahr?"

      Schwer zu erkennen war es, ob Simon sich nun lustig machte oder nicht. Gewiss hatte er genug Anstand dies nicht zu tun, auch wenn er genau wusste, dass er und Sophia aus dem gleichen Holz geschnitzt waren. Nur ging Simon Affären bewusst ein, während Sophia... wohl streng ihr Hirn ausschaltete.

      "Ich hoffe doch kaum, dass so eine reizende Person wie Sie wirklich Gewalt im reichen Hause erfährt. Nur als eine kleine Warnung wie fest sich schon die Medien sich an ihren Pfirsisch verbissen haben, falls sie einen Anwalt bräuchten...wissen Sie ja ganz genau wo mein Büro ist. Ich wette wir könnten da das ein oder andere besprechen, um ihr liebreizendes Gesicht nicht zu beflecken.", sagte Simon so zweideutig während er sich ein Stück weiter zu Sophia vorbeugte. Reaktion - das genau wollte er von Sophia sehen, wie stark war noch ihre Abneigung gegenüber den Rose? Wie sehr konnte er noch ihr Spiel mit der Frau spielen? Natürlich war die Hilfe, die er anbot ernst gemeint -immerhin war er der beste Anwalt und bei einer Scheidung kam man ohne einen nicht herum.

      Während Simon mit Sophia seinen Plausch hielt stieg Ero total erschöpft die Treppe hinunter. Er fühlte sich wie von einem Vampiren angegriffen, der ihn an verboten Stellen leergesaugt hatte. Am liebsten wäre er duschen gegangen, doch wusste er das auch er sich diesem Fest nähern musste -für Judith. Auch, wenn die bissstellen an seiner Haut schrecklich brannten und pulsierten verschaffte er sich immer noch ein kleines Lächeln, während er zu Mason starrte, der plötzlich komplett verändert war.
      Ero spürte ganz klar das Gefühl der unendlichen Liebe an Mason haffte, dass so groß war, dass es den ganzen Raum fluten konnte.
      Damit...hatte er jetzt nicht gerechnet! Wenn er gerade nicht so verstört wäre, dann wäre er wohl ganz fasziniert gewesen!





      Die rosaroten Herzen um ihn herum waren nicht zu übersehen, wie bei einer Bühnenshow, wo das nicht nur auf seine Geliebte strahlte sah er die Frau seines Lebens an. Obwohl er sie erst vor kurzem durch das Schaufenster gestalkt hatte, war es unglaublich sie so von nahen zu erblicken. Er musste sich wirklich zusammenreißen, um nicht ihr gleich in die Arme zu springen. Er wollte sie ja nicht wie das letzte Mal sofort von ihr verscheuchen, weswegen er wie ein kleines Schulmädchen seine starken Laute zurückhielt - so als hatte er sich erst heute in die liebreizende Frau verliebt, die ihn mit ihrem herzhaften Baguette so richtig durchnahm, sodass Mason unter Laktose litt!

      "Liiiin~~~ <3 <3 <3 ", flüsterte er so leise als gäbe es nur die zwei in der Halle, sodass er sogar einen anderen Gast ausversehen die Treppe hinunterschubste, der gerade auf dem Weg zur Toilette war. Auch einen anderen Gasten stoß er beim Vorbeigehen nicht beachtend mit den Ellbogen, sodass sein gesamter Sekt, sich über die teure Kleidung verteilte.
      Wie ein unaufhaltsamer Zug raste er zu seiner Exfrau und zog dabei den kleinen Mann hinterher, als wäre er ein unwichtiges Nebenpaket. Direkt vor ihr fing er an stark zu atmen, er kniete sich sogar etwas zu ihr hinunter.

      "Es ist so TOLL, dass du gekommen bist! Prinzessin aber MICH BESONDERS hat es wirklich gefreut, dich endlich wieder in diesem Haus, was dir IMMER zur Verfügung steht begrüßen zu dürfen! Wahh-- ist das ein neues Parfüm? Stark! Und du hast auch 2 cm deines Pony abgeschnitten, das steht dir ausgezeichnet!", preiste er seine Exfrau so sehr, dass er beinahe zu Stein wurde vor dem magischen Zauber, dass ihn Lin entgegenstrahlte. Fürs Erste war er noch ganz harmlos, schrecklich würde es wohl erst werden, wenn Lin beschloss wieder nach Hause zu gehen...Mason sah es als Möglichkeit seine Frau wieder zurückzugewinnen! Genau deshalb war heute sein Bett voller Rosenblüten und die Schlangen besonders hungrig!



      Ero selbst war etwas unbeholfen, weswegen er zu Judith ging, die mit ihrer Rede fertig war. Auch er hatte geklatscht, doch hatte er nicht ganz verstanden von was sie da gerade erzählte? Ihre Augen fokussierten sich immer ganz klar auf den blauhaarigen Mann, für den sie wohl starke Gefühle empfand - das konnte er als Amour gut erkennen. Ob sie mal im Urlaub zusammen waren? Doch wieso...war dann Ero der Verlobte und nicht er? Irgendwie verstand er das Leben von reichen Leuten noch nicht ganz.

      "Hey, Judith...Das war eine sehr herzerwärmende Rede - ich konnte die Gefühle klar erkennen.", gab er ehrlich zu und lächelte sie unschuldig an, während er leicht zu Franc sah, der nichts rallte.

      Überrascht sah Franc zu ihm runter, durch die großen Rose fiel der arme Kerl ja kaum auf. Aber warte---was war denn bitte mit seiner Frisur? Sein Herz setzte fast aus, denn...das konnte doch nur eine Kreation von Judith selbst sein! Also war er wohl wirklich das Versuchskaninchen der Verlobte von Judith Rose!

      "Ah, du bist also der Verlobte von Judith?", fragte er selbst neugierig nach, denn musste er auch als Butler verstehen wie er sich gegenüber ihm verhalten musste. Als Verlobter hatte er einen weitaus höheren Rang.

      Verlegen sah Ero zu ihm hoch und wand sich dann auch mehr in Richtung der anderen Gäste. Er...sollte sich wohl vorstellen, anderes wäre nur unhöflich. So viele Leute auf einem Haufen, die so pompös sich verkleideten war er ja gar nicht gewohnt.

      "J..ja...He-hey alle miteinander, mein Name ist Ero Loveshine, ich bin...der Verlobte von Judith!"




      Fassungslos blickte Franc zu ihm hinunter, das war wirklich der Kerl mit den Augen vom Ozean? Dabei war seine Augenfarbe rötlich, nicht mal das konnte sich Judith merken? Ouweia, Franc konnte nichts weiteres als Mitleid für diesen armen Knirps empfinden. Vielleicht sollte er ihn wegen seiner Kontaktadresse fragen, damit er ihn wie Judith letztes Spielzeug zum Club einladen kann. Denn war das was Judith einem antat weitaus schlimmer als Drogen zu nehmen...Weswegen man ganz klar einiges davon brauchte.
      Er würde sie ihm einfach später heimlich in seine Hosentasche stopfen, das war das Einzige, was er für arme Jungs tuen konnte, die es genauso nicht einfach in seinem Leben hatte wie er.



      Doch anders als Franc dachte sah Ero noch ganz optimistisch aus, mehr schweifte sein Blick genau zu allen Gästen um sie mit einem engelsgleichen Lächeln anzustrahlen.

      "Wie schön. Alle sind bei bester Laune...Und ich dachte, dass ich einen Schuss gehört hatte.", sagte er erleichtert, denn liebte er es wenn die positive Energie den Raum überflutete.



      "Läuft alles nach deinen Vorstellungen, Judith? Du hast dich wirklich schön zurecht gemacht - tut mir Leid, dass ich den Anzug nicht mehr anziehen konnte, denn deine Angestellten für mich zurecht gelegt haben. Dein Vater...hatte ihn aufgerissen."



      ____________________________________

      Samuel Rose & Izarra

      "Ich hasse Frauen..."

      Das Gefühl konnte er wirklich nachempfinden, denn waren die Frauen in ihrer beider Leben sehr herrisch und bestimmend. Sie beschwerten sich am aller meisten, als gehörte nur ihnen die Welt- waren aber plötzlich stark empfindsam, wenn es nicht nach ihren Vorstellungen lief oder zu wenig Gefühle im Spiel waren. Auch, wenn wohl Tylers Schwester und Mutter weitaus mehr als von der weiblichen Dynamik war.

      "Danke aber...Ich werde wohl noch etwas bleiben, ich habe eine Begleitung mitgenommen und da ich ihn mehr oder weniger in mein Familien Schlamassel mit reingezogen habe bin ich für ihn auch Verantwortlich, ich sollte ihn suchen und sobald wie möglich gehen aber ich hätte besser vielleicht gar nicht erst her kommen sollen...."

      Wenn er ehrlich zu sich selbst war, fände er es ein weitaus besseres Szenario: Tyler verschwand ohne sich von allen zu verabschieden, um seine Ablehnung zu beweisen. Aber so wollte er ihn nicht ins Wort fallen, dann musste sein Halbbruder wohl noch etwas weiter bluten, es sei denn die Situation war nun etwas harmonischer in der Halle. Izarra hingegen versuchte sich nun weitaus mehr anzustrengen, um endlich von selbst aufstehen zu können, auch wenn er gerade nicht wirklich im Hügel erwischt werden wollte- da dies vielleicht für Tyler etwas unangenehm sein könnte und er wie ein Spanner rüberkam. Denn Izarra genauso wie Sam erkannten ganz genau den bitteren Frust in Tylers Stimme, er war kurz vorm zusammenbrechen.

      "Ich weiß auch nicht was ich mir dabei Gedacht habe...Ich schein einfach kein gutes Gespürt zu haben was mein Umfeld betrifft, sei mit meiner Mutter oder....Wyatt...Eigentlich wollte dich wegen ihn heute Ansprechen, nach einem längeren Gespräch mit Cabriel gestern sind mir fragen aufgekommen die ich dir gern stellen wollte...Doch....gerade fühlt sich alles bedeutungslos an, wenn ich ehrlich bin."

      Er musste sein Lächeln, dass sich beinahe auf seinem Gesicht ausbreitete qualvoll aufhalten. Es war schön zu hören, dass Tyler endlich etwas vom Koma erwachte und ein wenig von dem wahren Charakter der Pest erfuhr. Zugleich fragte er sich, was er für Fragen er hatte - es ging doch sicherlich um seine zerbrochenen Erinnerungen. Zu gerne...würde ihn später dabei helfen, ihn war es äußerst wichtig, dass Tyler sich in klaren war in wen er einmal verliebt war.

      "...Ich weiß nicht ob es nur an mir liegt, dass ich es nicht begreife..."
      "Das Judith mit ihrer Aktion mich auch verletzt hat, dass meine Mutter mit ihrer Wut mich nicht wirklich in Schutz genommen hat....Das eine für mich fremde Frau über mir Urteilt....Das ich heute miterleben muss das Freunde sich streiten und mich als schlechtes Beispiel benutzten....Ich....weiß doch....auch...das mit mir etwas nicht stimmt, dass....mir Empathie fehlt aber...warum dürfen Andere mir...."




      ...dir weh tun?

      Leicht blickte er zur Seite, er konnte das Gefühl direkt nachempfinden.
      Zugleich ergriff ihn eine leichte Wut, die er stark wieder hinunterdrückte, denn war für große Emotionalität gerade kein Platz.
      Wenn nur Tyler...nie seinen Platz an seiner Seite aufgeben wollte, dann hätte ihn nie jemand weh getan. So hätte auch Samuel nie so starken Schmerz erfahren. Es war eigentlich wirklich mehr als nur verdient, er hoffte das es Tyler genauso schmerzte wie es einst ihm tat. Dennoch...wollte er es sein, wegen was Tyler Schmerzen empfand...Nicht solche unwichtigen Nebenfiguren, die er sowieso mit der Zeit wie kleine Staubkörner wegfegen würde.



      "...Du wolltest bestimmt auch deine Ruhe, ich sollte das Thema lieber wechseln...Es Ändert sich ja sowieso nichts an diesen Tatsachen die Wang-Chis waren schon immer ein haufen Barbaren, die Lyons ein Hochnäsiges Geschwür und die Rose so Perfekt wie immer~"

      Er traf wohl den Nagel direkt auf den Kopf, genauso war es wohl. Doch wollte er seine Ruhe vor genau diesen Familien, über was auch immer Tyler sprechen wollte - immerhin musste er genau wissen wie seine Meinung war...Um zu verstehen, wohin er seinen Halbbruder unbedingt lenken musste.

      "Ich weiß nicht ob ihr beiden in den Jahren wie sich unsere Leben getrennt habt, euch oft noch mal wieder gesehen habt oder nicht...Aber seit einiger Zeit dachte mit ihr besser zurecht zu kommen, mir ist aufgefallen das sich ihre Welt sich immer nur um sich selbst dreht...Sie traut sich Dinge die ich mir nicht mal in Traum einfallen würden und trotzdem ...Macht sie alles ohne zu zögern, obwohl sie selten ehrlich ist, frag mich ob sie Glücklicher als ich ist...Ich meine sie hat [i]alles was man sich wünschen kann und trotzdem macht sie mir das wenige das ich habe kaputt...."[/i]

      Leider hatte er Judith wirklich öfters ertragen müssen, als er je wollte. Währenddessen war Tyler wie vom Erdboden verschluckt, so sehr lag der Einfluss von den Rose ihn einfach aus dem Leben auszuradieren. Es war immer unerträglich mit ihr, schlimmer noch war sie in Kombination mit ihrem Vater. Ob sie wirklich glücklicher war- naja Sam dachte, dass sich ihr Glück stark von Tylers unterschied. Sie war einfach nur eine verzogene Göre, mehr nicht. Während Tyler sprach sah er ihn genau dabei zu wie er wieder seine Hände so fest zusammendrückte, als wollte er seine alten Wunden wieder zum Bluten bringen.

      "....Wenn sie dich...Noch hätte...weiß ich gar nicht was ich dann tun würde..."

      Leicht öffnete sich Sams Mund einen spaltweit, als sein Blick sich wieder auf Tylers verschwommenes Gesicht fokussierte. War das eine Andeutung darauf, dass er Sam nicht Judith überlassen wollte? Warum- wenn er ihn nicht mehr liebte? Einfach nur, weil er sie nicht vermählt sehen wollte? Oder lag vielleicht doch noch etwas ihn an Sam? Tyler war wirklich einmalig ihn starke Hoffnungen zu machen, dass sein kleiner, abnormaler Bruder noch existierte.
      Er widmete sich genau Tyler zu und ergriff eine seiner Hand, ganz locker und sanft streifte er mit den Daumen über sein Verband.

      "Weißt du...Ich werde mich nicht gegen den Anweisungen unseres Vaters wehren und selbst deine Schwester heiraten, wenn er es verlangte. Leider bin ich mir äußerst sicher, dass diese Verlobung nicht für lange hält...Dein Stiefvater ist immerhin sehr abhängig von unserem Vater - ich bin das beste, was ihnen passieren kann.", sagte er ganz umgestimmt, denn war er sich seiner Pflichten als Rose äußerst bewusst. Mit Sicherheit wäre dies auch Tylers Schicksal gewesen, wenn er noch ein Mitglied wäre.

      "In 3 Monaten werden wir sicherlich heiraten und schnell wird dann eine neue Familie entstehen."

      Plötzlich schlug er genau mit der Hand an der Wand auf, direkt neben Tylers Kopf als wollte er ihn für sich gefangen nehmen. Er näherte sich genau Tylers Ohr zu um ihn erotisch hauchend hineinzuflüstern, ein Glück bekam dies auch Izarra nicht mehr gut mit.

      "Doch, wenn...Meine Liebe direkt an diesem Tag vor dem Altar stehen würde, um diese Hochzeit aufzuhalten...Würde ich keinesfalls zögern und stattdessen sie heiraten, egal wie verwirrt dabei die Gäste sein würden. Denn meine Liebe ist die einzige Person, die ich an meiner Seite haben möchte."



      Grinsend löste er sich von seinem Ohr und sah ihn dabei tief in die Augen, bestimmt war es nicht Tylers Absicht in Sams Worten starke Gefühle auszulösen, doch turnte ihn der Gedanke an, wie sehr es doch Tyler verachten würde, wenn Sam zu Judith gehörte.

      "Aber Spaß beiseite...Ich gehöre niemanden und mein Herz widme ich einzig und allein mir und meinem Sonnensystem. Deswegen, sei unbesorgt...Deine Schwester kann dir gar nicht alles wegnehmen, denn gehört mir genug um alles mit dir teilen zu können. Zum Beispiel...die unvergessliche Wärme..."

      Summend stahl er von Tyler einen Kuss, denn er keinesfalls zärtlich begann. Eher war es wie als wollte ihn Sam seine Zweifel hinausrauben und die Trauer - es mit erotischen Gedanken füllen und mit Sam selbst. Judith war die Zeit gar nicht wert, über sie würde man sich ständig aufregen, eher sollten sie sich aufeinander konzentrieren.



      Ohne zu zögern presste er provokant sein Knie direkt an Tylers Schritt, als wollte er ihn wirklich auf andere Gedanken bringen. Doch genau als er begann den Druck intensiver auf Tyler zu verkörpern ließ er ihn aufkeuchend wieder los, nur noch seine Hand hielt er in seine fest. Mit gerötetem Gesicht ging er weiter auf das Thema an, als tat er gerade nichts verbotenes, was wirklich tragisch gewesen wäre, wenn davon jemand etwas mitbekommen hätte.

      "Lass dich von dieser unbeschreiblich schwierigen Familie und deinen Freunden nicht unterkriegen. Wenn du verstanden werden willst, musst du nur deine Macht demonstrieren. Besitzt du keine, bekommst du welche von mir. Du bist keine Witzfigur, auf die jemand einfach treten darf. Erheb deine Stimme und zeig, dass du so viel wichtiger bist, als die Menschen in der Halle glauben. Im Gegensatz zu dir sind sie alle...bedeutungslos - sie sollten für dich tanzen und nicht du für sie. Dann werden sie schon merken wie unglaublich toll du bist...Aber falls sie sich dann doch zu stark an dir haften, tja dann werde ich wohl ganz eifersüchtig werden."



      "Mein Sonnensystem...wurde genug in den Jahren verletzt und gedemütigt. Jetzt ist es an der Zeit, dass du dich nicht mehr vor jemanden verstellst. Vergiss nicht, wenn alle gegen dich sind - steht immer noch Samuel Rose an deiner Seite, solange du ihn nicht von dir wegschubst."

      Er zog Tyler Hand stärker an sich heran um ihn etwas hineinzulegen und seine Finger dann zu verschließen. Es war ein Autoschlüssel eines sehr teuren Fahrzeugs. Sicherlich nigelnagelneu, lächelnd erklärte sich Sam schnell, bevor Tyler überhaupt nichts mehr raffte.



      "Du bist sicher...den ganzen Weg zu Fuß gegangen. Den Wagen schenke ich dir- wäre sonst zu schade, wenn wir uns verabreden und du...musst erst auf den Bus warten. Außerdem kannst du so schneller von hier abhauen. Meine Angestellten werden ihn gleich vorbeifahren- ich lasse dich darauf versichern."




      Erst wirkte sein Geschenk nur wie eine freundliche Geste, doch sah man in seinen gelben Augen ganz klar, dass noch etwas anderes dahintersteckte. Verführerisch streifte er dabei seine Haarsträhnen hinters Ohr, ehe er seine Handschuhe enger zog. Doch tat er dies nicht einfach mit der Hand...sondern geschickt mit seinen Zähnen, während er genau Tyler fixierte.

      "Wenn du...etwas unser Gespräch vertiefen möchtest...Können wir uns gerne später bei mir zu Hause treffen? Ich werde dir die Adresse schicken...Hätte auch nichts dagegen, wenn du bei mir übernachten möchtest. Es ist in der letzten Zeit etwas einsam bei mir allein im großen Bett. Ich würde mich auf deine wärmende Gesellschaft sehr freuen.~"



      Leicht seufzte er dann auf und drehte Tyler dann seinen Rücken zu, ehe er sich wieder der Gartentür widmete. Nun war wieder die Arbeit dran, auch wenn es lieber hier mit seinem Bruder treiben wollte, doch naja-- vielleicht hatten sie ja später Zeit für mehr?

      "Ich muss leider noch etwas den perfekten Rose spielen, bevor komische Fragen kommen - gehe ich am besten vor. Also dann~."

      Mit diesen Worten verabschiedete er sich schon und ging nachdem er die Tür geöffnete hatte wieder zu seinem Vater, der gerade wohl auch eine gute Unterhaltung hatte...Er nutzte die Zeit, wo Simon mit Sophia sprach damit Tyler das Auto zu organisieren, was binnen Minuten direkt da war. Schneller als der Blitz wanden sich schon wieder genug Leute Sam zu, dass er überfüllt war von Gesellschaft.

      Izarra selbst hatte es endlich geschafft aufzustehen, er versuchte aus dem Erdhügen zu entkommen, doch blumste er direkt wieder runter auf den Boden. Er hörte wie Sam sich verabschiedete und auch wenn...er nicht ganz verstand, was in den letzten Minuten genau vorlief, erhob er etwas seine Stimme, damit Tyler ihn hörte.

      "Heyyyy.....Tyler...Hörst du mich...Ich bin hier drin...In diesem Loch...Frag mich nicht wieso ich hier drin bin, ich bin gerade erst wach geworden.", wand er eine kleine Notlüge ein, obwohl ihn wegen sich selbst seine Ohren piepsten. Doch zu sagen, dass er Tylers Stress angehört hatte wollte er gerade auch nicht...Es war genug Streit unter den Witch, er wollte es nicht verschlimmern.



      "Hättest du etwas dagegen mir rauszuhelfen? "
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Wyatt Carson Lyons

      Endlich kam Cabriel wieder zu sich und seine krächzende Stimme zu hören war ein so großes Glück das Wyatt spürte wie ihn trotz der kälte, ein warmes Gefühl der Erleichterung durch strömte.
      „Du…Du…hast….Mich…“
      Erst als Cabriel sich begann aufzurichten und noch leicht zu husten wurde dem Grünhaarigen bewusster...Das gehandelt hatte ohne drüber nachzudenken.



      Es war als hätte sein Herz zuerst reagiert....
      Über die Folgen oder was hätte passieren können hatte er nicht nachgedacht als nur darauf fixiert war Cabriel wieder aus dem Wasser zu ziehen.
      Es...war beinahe wie im Traum gewesen...
      Als hätte es für ihn nur diese eine Möglichkeit geben und er bereute es auch nicht...
      Zu wissen das Cabriel wieder atmete, dass er reden konnte und er in sicherheit war...War alles das in Augenblick wollte, als würde alles Andere um sie herum keine Rolle mehr spielen.

      „E-es tut mir so Leid, Wyatt. Mei-meinetwegen…hast... du dein Leben für mich riskiert...schon wieder...Entschuldige...Ich hätte dir sagen sollen, dass ich nicht schwimmen kann...Es ist alles meine Schuld...“

      Wyatt brauchte einen Moment bevor er richtig realisieren konnte das es Cabriels Tränen waren die unaufhaltsam über seine Wangen rollten.
      Er unterbracht Cabriel nicht, für denn das ganze bestimmt genau so aufwühlend wie für ihn gewesen sein musste...
      Doch obwohl Wyatt sehr nahe am Wasser gebaut war, überkam ihn nicht die Tränen, denn...in diesem Moment verspürte er keine Traurigkeit oder anderes Gefühl das im in der Seele schmerzte...Etwas das ihn selbst insgeheime etwas Angst machte, so Furchtlos zu Handeln....
      Das Wasser topfte stattdessen weiter seine nassen Haarspitzten hinunter.



      „… Ich werde mich… revanchieren- ich verspreche es… ich-ich habe im Rucksack trockene Kleidung , die kannst du vorerst anziehen…“
      Cabriel begann ganz Hektisch zu werden während Wyatt mehr zur Ruhe kam, als hätten sie beide gerade die Rollen getauscht....Es war ihm beinahe als könnte er den beschleunigten Herzschlag von Cabriel deutlich spüren.
      Plötzlich zog ihn Cabriel in eine feste Umarmung die Wyatt mehr als nur willkommen hieß, er spürte wie seine kalten Finger sich selbst an den Nassen Stoff der Kleidung von Cabriel drückten, als müsste er sich selbst davon überzeugen das Cabriel kein Trugbild seiner Fantasie war....Das er gerade nicht...Ihn verloren hatte und sich sein Hirn nur ein schönes Märchen ausdachte das nicht Real war....
      Doch es war Real...
      Seine eigene Atmung wurde mit einem tiefen Atemzug etwas schwerer während er spüren konnte wie Cabriels Welt weiter Achterbahn fuhr....

      „…Wyatt…ich…danke dir… wirklich vom Herzen. Das du so jemanden wie mich siehst und wahrnimmst…ich…“
      Die nächsten Worte von Cabriel löste erneut eine Hitzewelle in Wyatt aus die er gar nicht gewohnt war...
      Diese Art von Dankbarkeit und Zuneigung die ihm Cabriel entgegen brachte, während ihre Körper immer enger sich aneinander pressten als wollten sie sich gegenseitig wärme spenden....
      Es fühlte sich noch viel inniger an als jede andere Umarmung oder Körperkontakt...Es ging viel tiefer...
      „Ich…Danke dir…“
      Für mehre Herzschläge hielt Wyatt die Umarmung mit ihm aufrecht, doch spürte er wie Cabriels noch immer so hektisch war als würde er noch immer auf der Flucht vor dem Tod selbst sein.
      Behutsam strich Wyatt über Cabriels Arm als er die Umarmung löste:
      "....Shhhh~ Alles ist gut Cabriel, was jetzt zählt ist das du okay bist."
      Sachte ergriff das Kinn von Cabriel erneut und Küsste ihn zärtlich aber auch etwas bestimmend damit Cabriel nicht erneut seine Luft dafür verschwendete sich zu entschuldigen oder es wieder gut machen zu wollen.



      "Mach dir bitte keine Vorwürfe, hörst du? Ich würde das gleiche immer wieder tun, du bist mir Wichtig und es auch Wert, dass ich nicht einmal drüber nachdenken musste was es für mich selbst bedeutet."
      Mit dem Daumen strich ihm noch mal leicht über die Wange als wollte er ihm helfen die Tränen besser von Cabriel zu Trocken, als er ihm bei den ausgesprochenen Worten direkt in die Augen sah und dann ihm ein sanfteres Lächeln schenkte, das deutlich seiner Erleichterung zeigte.





      "Das du nicht schwimmen kannst, hättest du mir ruhig sagen können, ich wäre kein bisschen wütend oder enttäuscht gewesen, wenn du es mir gesagt hättest. Ehrlich gesagt, würde es schon ausreichen den ganzen Tag nur mit dir am Ufer zu sitzen , du bist doch mein kleines Täubchen. Denn für mich zählt nicht, was wir tun… sondern dass du dabei ehrlich lächeln kannst und du dich auch wohl fühlst."
      Ein kleines schmunzeln zeigte sich auf seinen Lippen:
      "Ich will doch, dass du frei fliegen kannst und nicht in irgend einem See untergehst."



      "Oder...Wir nehmen beim nächsten mal ein Rettungsring mit!", fügte er einfühlsam lächelnd hinzu und atmete selbst noch mal tief durch um die Lage wieder freie denken zu können.
      "Ich bin gerade einfach nur Glücklich, dass wir beide hier noch stehen und sollten uns davon nicht entmutigen lassen! Zwar währe diese kühle Erfrischung an einem warmen Sommertag gewiss angenehmer gewesen aber dafür können wir sagen das unserer erstes Date etwas ganz besonderes war! Wir wissen jetzt das ein echt guter Schwimmer bin oder? Ich wette Tyler würde ganz Grün vor Neid werden! Aber wir müssen denn Anderen nicht davon erzählen wenn du nicht möchtest, dass kann unsere gemeinsame Erinnerung bleiben."



      Das vielleicht einige der Anderen Leute dieses Schauspiel gesehen hatten ließ Wyatt erst mal aus, was gerade zählte...waren nur sie beide!
      Da es doch langsam sehr kalt in der Nassen Kleidung wurde erhob sich Wyatt nun und nahm sachte Cabriels Hand um ihn auch auf die Beine zu helfen.
      "Was auch passiert Cabriel, wenn du dich mal nicht sicher fühlen solltest, werde da sein um dich zu Not aufzufangen."
      Dabei hielt er seine Hand beschützend in seiner, das die Worte auch wirklich so meinte wie er sie aussprach.
      Wyatt zweifelte oft an seine Stärke und auch sah er sich nicht als Helden...Aber Cabriel zu Retten, würde er nicht zögern.



      "Komm, gehen wir zum Bootsverleih, bestimmt haben Sie Handtücher, ich glaube nicht das wir die einzigen sind die mal Nass geworden sind. Der Vorschlag mit deinen Wechsel-Kleidung ist zwar lieb gemeint, doch glaube nicht das für uns beide ausreicht."
      Er hoffte sie bekam kein ärger das ihr Schwannenboot noch irgendwo auf dem Wasser trieb...Aber sicher konnten die Leute vom Verleih es mit einem Anderen Boot zurück holen...Ob sein Smartphone in seiner Nassen Hosentasche überlebt hatte...? Nun darüber wollte Wyatt jetzt lieber nicht nachdenken...Zwar konnte er sich ein neues Smartphone leisten doch hoffte er das ihr gemeinsames Foto nun nicht mit dem Smartphone das zeitliche gesegnete hatte....
      Auch das Mittlerweile einige Augenpaare in ihre richtung wanderten, störte Wyatt herzlich wenig, schließlich liebte er die Aufmerksamkeit und das brachte ihn auf eine geniale Idee! Er strich sich das Nasse Haar zurück und schaute begeistert zu Cabriel.

      "Weiß du was, Cab?"




      "Lass uns einfach in die nächste Boutique gehen und neue Klamotten kaufen. Keine Sorge, wenn jemand fragt, warum wir aussehen wie zwei begossene Pudel, sage ich einfach, dass es Werbung für meine neue Filmrolle ist, der nasse Meermann der am Land gestrandet ist und sein bezaubernde Prinz denn er vom ertrinken gerettet hat . Glaub mir, niemand wird sich trauen, Fragen zu stellen.", lachte Wyatt etwas darüber.

      __________________________________





      Tyler Wang-Chi

      Als die Hand von Samuel seine berührte, ließ der druck in seinen Muskel sogleich nach, als realisierte er erst jetzt das dumm war mit der Verband umhüllte Hand wieder solchen druck aufzubauen. Erst gestern war die Wunde wieder aufgegangen weil er so unkontrolliert gewesen war...
      Obwohl er nie glaubte das die Hand von Sam ihn jemals selbst schmerzen zugefügt hatten, durch lief ihn wieder wie eine schwache Erinnerung ein unwohles Kribbeln...Ohne etwas anderem darin wie der Elektroschocker, war seine Hand ihm so vertraut wie etwas das eben zu ihm gehörte und auch schöne Dinge auslöste.

      "Weißt du...Ich werde mich nicht gegen den Anweisungen unseres Vaters wehren und selbst deine Schwester heiraten, wenn er es verlangte. Leider bin ich mir äußerst sicher, dass diese Verlobung nicht für lange hält...Dein Stiefvater ist immerhin sehr abhängig von unserem Vater - ich bin das beste, was ihnen passieren kann."

      Die Worte aus Sams Mund ließ in Tyler schnell nur mehr die Abneigung gegen das ganze steigen. Anderes als er...war Sam deutlich besser darin denn Anweisungen ihres Vaters zu folgen und auch zu dessen Zufriedenheit....Allein das Sam es mit solcher Kontrolle aussprechen konnte ohne dabei das Gesicht zu verziehen war schon erstaunlich genug....
      Doch er fand immer weniger gefallen an der Vorstellung und es machte ihm wieder Bewusster das er sich erneut gegen sein Vaters Entscheidungen stemmte...



      "In 3 Monaten werden wir sicherlich heiraten und schnell wird dann eine neue Familie entstehen."
      ....
      Neue...Familie....?
      Plötzlich brannte sich in Tylers Kopf eine wirklich unangenehme Vorstellung wie die beiden Sex miteinander haben würden!
      Aber Moment....Konnte Judith...oder besser gesagt jetzt Judis überhaupt Kinder bekommen?
      Das hatte Tyler nie gefragt nachdem er davon erfuhr...Wusste eigentlich Samuel davon?
      Er hatte es so leichtfertig Izarra erzählt dabei wusste ja nicht mal seine eigene Mutter davon!
      Bevor sich jedoch der Gedanke vertiefen konnte holte ihn plötzlich der vollkommend unerwartete hauchdünne Distanz von Sam Faust neben sich an der Wand sofort zurück auf Sam hier und jetzt!
      Deutlich Perplex sah er zu Sams näher kommenden Gesicht, mit einer so Impulsiv wirkende Handlung hatte er nicht gerechnet.

      "Doch, wenn...Meine Liebe direkt an diesem Tag vor dem Altar stehen würde, um diese Hochzeit aufzuhalten...Würde ich keinesfalls zögern und stattdessen sie heiraten, egal wie verwirrt dabei die Gäste sein würden. Denn meine Liebe ist die einzige Person, die ich an meiner Seite haben möchte."



      Obwohl Samuel so Gewissenhaft der Rose Familie gegen über war würde er alle seine Pflichten über Bord werfen für....ihn....Seiner Liebe...?!
      Es klang so unfassbar und sogleich wieder passend für jemand wie Samuel Rose das Tyler richtig spürte wie ihn selbst davon fast ein erregtes keuchen seine Lippen entwich...
      Machtvoller konnte sich ihm Sam damit eigentlich gar nicht noch Beweisen....
      Schluckend musste Tyler diese Worte in seinem Kopf verarbeiten, er war kein Freund von Chaos und Unruhe aber zum ersten mal hätte nichts dagegen der Grund dafür zu sein.
      Aber...Naja....Dazu müsste er Samuel auch aus tiefsten inneren Lieben und Tyler ist diesem Gefühl noch zu skeptisch gegenüber als das mit ganzen Entschluss dahinter stehen würde. Und so wie Samuel damals verlangt hatte den Bären zu zerstören damit er los lassen konnte war es...Gewiss nicht Fair mit Samuels Liebe zu spielen...Die sich für Tyler in Moment eher Einseitig anfühlte, da der begriff in ihm Moment viel an Wert verloren hatte...

      "Aber Spaß beiseite...Ich gehöre niemanden und mein Herz widme ich einzig und allein mir und meinem Sonnensystem. Deswegen, sei unbesorgt...Deine Schwester kann dir gar nicht alles wegnehmen, denn gehört mir genug um alles mit dir teilen zu können. Zum Beispiel...die unvergessliche Wärme..."
      Doch wie auf Stichwort war da die unvergessliche Wärme die Sam erwähnte und ihm auch sogleich schenkte...
      Ihre Lippen trafen so gierig aufeinander das Tyler selbst fast vergaß wie Riskant sie gerade in der Sünde denn Garten für ihre Zweisamkeit Nutzten. Sogar spürte er denn Knie zwischen seine Beine die Tylers verstand raubten!
      Im gleichen Atemzug wurde ihm seine wichtige Position neben Sam wieder Bewusster...Sein Sonnensystem zu sein bedeutete wirklich viel.
      Leider viel zu schnell lösten sich ihre Lippen wieder als wollte ihn Sam ernsthaft jetzt noch Provozieren!



      Sein eigenes Gesicht errötete als er sich anstrengen musste sich wieder auf Sam Worte zu konzernieren und nicht gierig sich auf ihn zu stürzen!
      "Lass dich von dieser unbeschreiblich schwierigen Familie und deinen Freunden nicht unterkriegen. Wenn du verstanden werden willst, musst du nur deine Macht demonstrieren. Besitzt du keine, bekommst du welche von mir. Du bist keine Witzfigur, auf die jemand einfach treten darf. Erheb deine Stimme und zeig, dass du so viel wichtiger bist, als die Menschen in der Halle glauben. Im Gegensatz zu dir sind sie alle...bedeutungslos - sie sollten für dich tanzen und nicht du für sie. Dann werden sie schon merken wie unglaublich toll du bist...Aber falls sie sich dann doch zu stark an dir haften, tja dann werde ich wohl ganz eifersüchtig werden."

      Jedes Wort aus Sam Mund....Löste ein Gefühl von Macht in Tyler aus die sich zu beruhigend anfühlte und zugleich bestärkend.
      Am liebsten wollte er sich eng an ihn schmiegen und ihn weitere sprechen hören, es war als würde er seine inneren Wunden allein mit seiner Anwesenheit bereinigen und schließen....



      Ein eifersüchtiger Samuel Rose, war das schlimmste was die Welt erblicken durfte...Und Tyler besaß die Macht darüber. Allein das war so berauschend, dass er es am liebsten jeden voller Stolz ins Gesicht sagen wollte!
      "Mein Sonnensystem...wurde genug in den Jahren verletzt und gedemütigt. Jetzt ist es an der Zeit, dass du dich nicht mehr vor jemanden verstellst. Vergiss nicht, wenn alle gegen dich sind - steht immer noch Samuel Rose an deiner Seite, solange du ihn nicht von dir wegschubst."
      Nein, er wollte....ihn nie wieder von sich wegschubsen...
      Sein Gott, war viel zu wichtig als das er ihn wieder den Rücken zukehren könnte....!
      Die Welt die er sich ohne ihn Vorgestellt hatte , war doch wirklich zu absurd gewesen....In dieser wäre er sicherlich nie Glücklich geworden!
      So war es gut das ihn Samuel wieder erkannt hatte....Und bestimmt würde sie sich auch immer wieder finden, so wie Gott und das Sonnensystem das war zueinander gehörten.
      Weder seine Schwester oder Lämmchen konnten sich dazwischen stellen....Niemand konnte das...!

      Gerade noch die Rest wärme von Sam in sich spürend, legte ihm sein Halbruder unerwartet was in die Hände. Verwirrung zeigte sich in ihm sofort und kapieren tat er es überhaupt nicht....Ein Autoschlüssel...?
      "Du bist sicher...den ganzen Weg zu Fuß gegangen. Den Wagen schenke ich dir- wäre sonst zu schade, wenn wir uns verabreden und du...musst erst auf den Bus warten. Außerdem kannst du so schneller von hier abhauen. Meine Angestellten werden ihn gleich vorbeifahren- ich lasse dich darauf versichern."



      "Hm?? Echt...jetzt?"

      Erneut überraschte ihn Sam mit eine Gestik das sich Tyler fast fühlte als wäre heute ein wirklich besonderer Tag.
      Der Schlüssel wirkte ganz Neu, weder abgenutzt oder nicht nach einem wie der ollen Schrott Karre seiner Mutter die er ab und zu Fahren durfte. Geld für ein eigenes Auto hatte noch nicht wirklich auftreiben können und durch die Witch-Sache hatte sich sowieso vieles andere ergeben als geplant.
      Doch kam das Geschenk das Tyler auch ohne zu zögern annehmen würde, wirklich so aus der Luft das seine Augen sich sofort fragend auf die Seelenfenster von Sam fokussieren um seinen Nutzten dahinter sogleich zu begreifen. Er bezweifelte das Sam etwas daran lag ob Tyler die KM läuft oder nicht.
      Viel zu schnell schaltete jedoch da sein Hirn sofort, allein die zweideutig Gestik von Sam ließ sein Gesicht wieder erhitzten!

      "Wenn du...etwas unser Gespräch vertiefen möchtest...Können wir uns gerne später bei mir zu Hause treffen? Ich werde dir die Adresse schicken...Hätte auch nichts dagegen, wenn du bei mir übernachten möchtest. Es ist in der letzten Zeit etwas einsam bei mir allein im großen Bett. Ich würde mich auf deine wärmende Gesellschaft sehr freuen.~"

      Unglaublicherweise freute ihn die Einladung in Sams zu Hause mehr als der Teure Wagen!
      Da konnte und wollte er niemals, nein sagen! Schließlich war das schon vor kurzen ziemlich heiß gewesen und Aufregend...SO hatte sich Tyler schon lange nicht gefühlt und es war nicht falsch daran diesem Erregenden Gefühl nach zu gehen, auch wenn sie das leider nicht an die große Glocke hängen durften...Doch würde er nicht weniger sich zurück halten! Das selbige erwartete er von Sam auch nicht, er durfte ruhig noch mehr sein Körper mit Knutschflecken besudeln....!

      "Danke! Ich werde mich auf jeden fall auf deine Nachricht melden...!"



      Und...Irgendwie wollte er sich auch für das Geschenk erkenntlich zeigen oder zumindest sein Dank deutlich machen!
      Was also wäre da besser als sich genau das zusammen zu teilen was sie beide so begierig machte?
      Am liebsten hätte Sam direkt hier und jetzt entführt...Aber dann hätte Tyler auch Verantwortung dafür tragen müssen.
      Fast schon ärgerte er sich an das kleine Fünkchen Moral in sich das ihn zurück hielt es nicht zu tun.

      "Ich muss leider noch etwas den perfekten Rose spielen, bevor komische Fragen kommen - gehe ich am besten vor. Also dann~."

      "Bis dann!", schaffte es Tyler zu vorübergehenden Abschied heraus zu bringen. Vielleicht war es aber auch gut ihn nicht aufzuhalten, denn Tyler merkte schon wie ihn dieser kleine Moment gereicht hatte um seine Hose deutlich enger spüren zu lassen!
      Obwohl sich nichts an der eigentlich Lage geändert hatte, fühlte sich Tyler doch deutlich besser...naja wer wäre das nicht? Er hatte gerade ein Auto geschenkt bekommen, wie abgefahren war das denn?
      Und jetzt konnte er wenn er wollte Samuel viel schneller und öfter sehen!
      Er war kein Kind mehr das von seiner Mutter gefahren werden musste und angewiesen war!
      Doch bot sich durch diese von Smauel sicherlich kleinen Gestik so viele Möglichkeiten, dass war es also wenn man Macht miteinander Teilte!
      Auch war Tyler keiner der sich wegen dem Geschenk groß den Kopf drum machte es wieder entgegen zu bringen, viel mehr war es als hätte man ihm ein Spielzeug geschenkt und die größte Dankbarkeit war es doch es zu benutzten~♥

      "Hehe~ Jetzt kann ich ans Meer fahren oder nach Disneyland!", summte Tyler bester Laune als Sam zurück ins Anwesen gegangen war.
      Und er konnte die Jungs irgendwo hin fahren! Dann musste das Stan nicht ständig machen, damit kam er dem schon so viel beschäftigen Butler sicherlich auch entgegen!
      Aber natürlich war der beste Hauptpreis davon später schnell zu Sam zu fahren sobald er ihm die Adresse aufschrieb und es war wie eine Goldene Belohnung!
      Er konnte dann auch bei Sam schlafen ohne sorge zu haben beim aufwachen von jemand erwischt zu werden der das besser nicht sehen sollte!
      Perfekt!~



      Scheiß, doch auf alle! Er hatte gerade ein Hauptgewinn erhalten!
      Falls Ineb tatsächlich heute Abend wieder angetanzt kommt sollen es doch die Jungs allein klären! Schließlich hatte er den Streit nicht provoziert und sein Job als Witch vorbildlich erledigt! Zudem sollten sie dann zu ihm angekrochen kommen und sich Entschuldigen, besonderes Wyatt!
      Tyler fühlte sich gerade wie ein Überflieger, so das er aufpassen musste deswegen nicht zu Überheblich zu werden.
      Wie aufs Stichwort schreckte ihn eine Stimme auf, es war in denn Moment als würde man eine Schallplatte ruckartig zum stoppen bringen die eben noch seine Sieges Melodie gespielt hatte--

      -"Heyyyy.....Tyler...Hörst du mich...Ich bin hier drin...In diesem Loch...Frag mich nicht wieso ich hier drin bin, ich bin gerade erst wach geworden."
      . . .
      Izarra.....?!



      Wie viel hatte er gehört und mitbekommen?!
      Doch wenn Izarra erst vor kurzen wach geworden war....Dann hatte er hoffentlich nicht das zwischen ihm und Samuel mitgehört!
      Anderenfalls....
      ....
      Nun Tyler war sich sicher Zeugen verschwinden zu lassen wäre auch der Preis denn er ohne zu zögern zahlen würde!
      So folgte jedoch Tyler der Stimme und sah entgeistert hinunter....
      "...Du...", setzte Tyler an aber nach dem wieso und warum konnte später fragen...

      "Hättest du etwas dagegen mir rauszuhelfen? "

      Tatsächlich zögerte Tyler ein kleinen Moment bevor er Tyler seine helfende Hand entgegen streckte, er sah wie ihm nämlich die schmutzige Erde regelrecht an ihm klebte...Dafür konnte Izarra in dieser heiklen Situation nichts aber...
      Am liebsten hätte Tyler jetzt die Handschuhe von Sam...
      Aber was sollts...Von etwas Dreck würde er sich jetzt nicht unterkriegen lassen, er hatte eben noch denn besten Moment seit langer Zeit!
      "...Schon gut, ich helfe dir da raus!"
      Mit den diesen Entschlossenen Worten packte er nach Izarra und zog ihn mit einem kräftigen ruck nach Oben.
      "Ich hoffe, dass du da unten warst ist nicht auf Judith Mist gewachsen...."



      Wenn Izarra die ganze Zeit da unten war...Hatte gewiss einiges Verpasst, oh mann...Er wusste nicht ob das Fluch oder Segen war. Aber so musste er ihn wenigstens nicht mehr suchen...!
      "Hör mal Izarra, entschuldige das du in so einer Kuriosen Lage geworfen wurdest aber ich hab vor die Verlobungsfeier zügig zu verlassen, gerade ist es darin ziemlich Ätzend geworden...Ich weiß nicht ob du Wyatts Mutter kennst aber sie wurde ebenfalls eingeladen und sagen wir mal so...Ich verstehe mich überhaupt nicht gut mit ihr, genau so wenig sie mit meiner Mutter die beiden haben sich fast zerfetzt oder es getan falls der Streit jetzt weiter ging....Jedenfalls werde mich verabschieden, falls du willst können wir uns noch Essen von Buffet sichern und dann Abdüsen ich hätte ein Fahrzeug jetzt, wir müssen dann nicht laufen.", erklärte Tyler ihm grob die lage während es seien Zwangsstörung nicht zu ließ die Erdreste auf Izarras Klamotten zu sehen und sie bei reden abzuklopfen.



      "Falls du aber noch bleiben möchtest ist das auch kein Ding, Stan ist auch hier...Denn kennst du ja auch mittlerweile auch wenn er jetzt Beruflich hier ist und nicht sonst immer als Freund von Wyatt, keine Ahnung wie diese Butler-Sache abläuft."
      Dieser Franc hat ja auch mit ihm geredet also sollte das in Ordnung sein ?
      Jedenfalls wollte er Izarra die Wahl lassen...Er selbst jedoch würde nicht länger bleiben, nicht für seine Mutter...Sie war schließlich auch eigenständig und wenn es ihr mir Mason zu viel wurde konnte sie auch gehen!
      Zudem würde gewiss nur Leute mit ihm ein Gespräch vielleicht suchen für Unterhaltungen die Tyler nciht führen wollte.



      Judith Rose
      [ Lin Wang-Chi & Sophia Celyne Lyons & Stan L. ]

      Nachdem die absurde Geschichte zu Ende waren klatschen die Gäste und Judith schien mit ihrer Performens ganz zufrieden zu sein.
      Sophia die in eine Schauspielfamilie eingeheiratet hatte konnte darüber nur weiter leicht die Augenbraue kräuseln...Das war doch wirklich so Absurd! Aber war erwartete sie auch von dem Kind ihrer verzogener Schwester und einem Mann der zwar in der Politik war aber ein Knall hatte...Es war kaum zu glauben das Matt mit ihm in einer WG gelebt hatte...Zum Glück hatte der Schauspieler den Kontakt zu diesen abgebrochen und sich ganz auf seine Karriere konzentriert.
      Aber mit dem Familiennamen konnte sich die Göre es wohl Leisten dabei hatte sie bei der Einladung auf Sophia viel Kompetenter gewirkt.
      "Sonderbares Mädchen....", konnte sie sich nicht verkneifen zu murmeln.



      Besonderes da Judith selbst so überzeugt von ihren Worten klang das man es beinahe schon aus Mitleid glauben wollte...
      Nun aber wendete sich Simon Rose an das Model die daraufhin wieder nur ihre beste Seite zeigte...Schließlich war Lin nicht der einzige Grund ihres erscheines.

      "Hach- Liebe...Wie unnahbar sie doch für berühmte Personen sind, finden Sie nicht auch? Wir sind nur ständig daran beschäftigt an unser Wohlstand zu denken, damit niemand unser Kartenhaus umwirft. Erzählen Sie...Wie läuft denn ihre Beziehung mit Matt? Erst neulich habe ich mit meiner Frau darüber gesprochen was für ansehnliche Partner sie doch für uns waren. "

      Sogleich erwärmten sich die Wangen der Älteren Models, es gefiel ihr das Simon und Robin noch immer nicht das Interesse verloren hatten. Auch wenn der Kontakt sehr schneidend war.
      "Hach, ist dem so?", gab sie unschuldig zurück als wollte sie denn Worten keinen glauben schenken.



      Anderes als ihr Sturköpfiger Ehemann Matt war sie auch der Meinung denn Rose noch eine Chance zu geben, auch wenn Mann wenig erfreut darüber war das sie heute hier war...Doch da ihr derzeitige Beziehung sowieso nur aus Streitigkeiten bestand juckte es Sophia herzlich wenig...Von Äußeren spielten sie immer noch das Perfekte Paar.
      "Wirklich schrecklich wie sie die Medien auseinandernehmen - aus Pflegung unserer alten Freundschaft zügelt sich Robin ganz stark sie an die Presse zu verkaufen. Vor allem Sie Sophia waren immer so reizend- diese hinsichtlichen Lügen, dass sie eine Frau voller Affären sind, ist doch kaum zu glauben, nicht wahr?"
      "Das sind wirklich, unverschämte Lügen...Schade das Robin nicht heute auch hier ist. Ich hätte mich für diesen Freundschaftlichen Dienst bedankt.", stellte Sophia fest die sich gern auch mit ihr noch Unterhalten hätte auch wenn im Privaten Robin eher wenig zu sagen hatte als vor der Kamera.
      Stan der sich in zu guter Hörweite befand als das Gespräch der beide nicht mitzuhören, fühlte sich unwohl dabei dieses Gespräch mitzuerleben, er als Butler...Sollte dem nicht weiter zuhören, besonderes....Da er leider wusste wie es eigentlich derzeit im Anwesen der Lyons vorsich ging seit Wyatt nicht mehr dort wohnte...Als hätte sie sich nur ihm zu Liebe so vorbildlich als Paar verhalten. Jetzt war tägliche Beschimpfungen und fliegende Objekte...gang und gebe....Das auch Affären gab....Wusste Stan genau so sehr aber hat er versprochen zu schweigen, was ihn als guter Freund von Wyatt extrem schwer fiel...Doch seiner Treue gehörte der ganzen Familie....
      "Unsere Beziehung läuft sehr gut, wir sind noch immer so Verliebt wie an unseren ersten Hochzeitstag."
      ....
      Stan Blickte angespannt zur Seite als er versuchte nicht seine Haltung zu verlieren...Vielleicht sorgte er etwas für Abstand damit die beiden weiter unter sich sprechen konnten...


      Gerade schien die Lage auch sich beruhigt zu haben, daher trat Stan bemüht lautlos weiter zurück und verschränkte seine Arme als sich etwas über die Bissstelle von Lin rieb.
      Vielleicht suchte er kurz das Badezimmer des Anwesen und konnte ein kleinen Moment diesem reichen Gesindel entkommen.
      Das Gespräch zwischen Sophia und Simon ging weiter, jedoch in eine richtung die doch ein etwas...Besorgten Ausdruck in Sophias hübschen Gesicht erblühen ließ.
      "Ich hoffe doch kaum, dass so eine reizende Person wie Sie wirklich Gewalt im reichen Hause erfährt. Nur als eine kleine Warnung wie fest sich schon die Medien sich an ihren Pfirsisch verbissen haben, falls sie einen Anwalt bräuchten...wissen Sie ja ganz genau wo mein Büro ist. Ich wette wir könnten da das ein oder andere besprechen, um ihr liebreizendes Gesicht nicht zu beflecken."



      Mit diesen Worten traf Simon einen feinen Nervt bei Sophia...Etwas über das sie sich schon eine weile schwere Gedanken machte.
      Für ein Moment schien ihr die Sprache zu verschlagen denn als die Selbstbewusste Frau antworten wollte verschluckte sie unbedacht ein paar Worte.
      "G..gewalt....s..lich nicht...ehm..."
      Sie räusperte sich kurz als hätte sie gerade nur was im Hals und sah kurz verärgert zur Seite als sie sah das Stan sich aus den Staub machen wollte.
      "Stan, bring mir etwas zu Trinken.", rief sie ihm nach was der Butler natürlich mit einem folgsam Nicken hörte.
      Schnell fing sich das Model wieder und sah ernster zu Simon zurück.
      "Ich habe noch Ihre Visitenkarte, machen Sie sich darüber also keine Gedanken...Mein geliebter Mann und ich führen eine Harmonischen Beziehung, dass einzige das derzeit eine große Meinung Verschiedenheit mit sich trägt hat Ihr...Werter Sohn ausgelöst, Matt will nach wie vor nichts von Ihnen wissen, da er noch nie in seinem Leben so derartige Beleidigt wurden ist, ich entgegen will der Sache noch eine Chance geben schließlich ist mein Sohn Wyatt nun mit ihm in eine WG gezogen...Doch wenn ich mir wieder dieses unsittliche Verhalten meiner Schwester ansehen muss, sollte ich besser dafür sorgen das diese WG wieder aufgelöst wird...Kinder kommen oft viel zu sehr nach ihren Eltern."



      Ihr Blick glitt zu dem besagten Verlobten der nun die Treppe runter kam und ihr Gesicht verlor immer mehr an freundliche Farbe, wie eine kühle Porzellan Puppe sah sie dieses Unterlieg dabei zu wie er mit Mason die Treppen runter kam.
      "Selbst...Meine Nichte ist eine Enttäuschung."
      Dabei hatte sie so großes Glück in dieser Familie Rose zu leben und...Will nun dieses Nichts Heiraten?
      Lins Gene ging viel zu sehr mit ihren Kindern durch....

      Obwohl alles etwas lauter war durch die vielen Gespräche der Gäste konnte Lin sofort die leise flüstern Stimme von Mason raus hören, es sorgte in ihr ein Schauder der ihr Blick sogleich auch richtung Treppe wandern ließ.
      "Liiiin~~~ "
      Und da kam er...der Größte Zweit Größte Fehler in Lins Leben mit einer so großen Begeisterung auf sie zu das sie unwillkürlich an das Fette Nilpferd aus Madagascar denken musste, dessen Film sie ihren Sohn zwang sich anzuschauen damit er mit dem Trend ging, schließlich kannte jeder diese Filme und Zitierte albernde Zitate daraus! Sie hörte die Kinder immer in ihrer Bäckerei darüber reden aber dieser Moto Moto....war schon eine Sache für sich....


      .....
      Innerhalb von Sekunden sorgte dieser Narr für Chaose, so war es aber auch damals zu ihrer Schulzeit in der Schul-Cafeteria gewesen wenn sie zusammen mit ihren Schläger-Gang an einem Tisch saß und da dieser Reiche Schnösel angelaufen kam, dabei jeden anrempelte und dabei sich wie verliebter Prinz ihr halb vor die Füße warf....Echt Peinlich.
      Er Atmete so schwer das sie sofort wusste was gegessen oder getrunken hatte....



      "Es ist so TOLL, dass du gekommen bist! Prinzessin aber MICH BESONDERS hat es wirklich gefreut, dich endlich wieder in diesem Haus, was dir IMMER zur Verfügung steht begrüßen zu dürfen! Wahh-- ist das ein neues Parfüm? Stark! Und du hast auch 2 cm deines Pony abgeschnitten, das steht dir ausgezeichnet!"
      Die laute Anpreisung ihres Ex-Mannes prahlte an ihr ab wie gegen eine Wand, es zeigte sich bei ihr nur ein unheilvolles Lächeln als sie ihre Augen verschmälerte.
      "...Das Annäherungsverbot von 100 Meter gilt noch.", begrüßte sie ihn trocken.
      Eigentlich plante sie überhaupt kein Wort mit ihm zu wechseln aber das war unmöglich....
      "...Du hast dich kein Stück Verändert, Mason."



      Sie würde sicherlich nicht in diesen Anwesen länger bleiben als Nötig.
      Mittlerweile zeigte sich auch wieder Samuel...Nur ihr Sohn konnte sie noch nicht sichten...
      Das wurmte sie wirklich aber gerade hatte sie wirklich Andere Sorgen...
      Ihre Tochter schien irgend ein Seltsamen Kerl zu Heiraten der sie zu Gefährliche Dingen motivierte!
      Wo also wo dieser Knecht?! Und warum schleppte Mason ein kleines Kind mit sich herum?!

      "Hey, Judith...Das war eine sehr herzerwärmende Rede - ich konnte die Gefühle klar erkennen."
      Das Lob von dem kleinen ließ Judith schwach rot werden, als wüsste dieser kleine Narr etwas über ihre wahren Gefühle...?
      Sie verschränkte nur trotzig ihre Arme und sah zur Seite, natürlich merkte niemand wenn sie wirklich gemeint hatte!
      Hach...Franc....
      Wie Gern sie ihn jetzt gerade ganz für sich allein hätte!
      Naja vielleicht hatte der Knips ja doch kein schlechte Sinn für Geschmack...
      "Cool, das du noch lebst...", gab Judith jegliche leise zurück das Eros nun hier vor ihnen stand.



      Nun war es Lin die halb versteinert wirkte als sie an Mason vorbei versuchte zu schauen um diesen...Verlobten besser sehen zu können!
      "J..ja...He-hey alle miteinander, mein Name ist Ero Loveshine, ich bin...der Verlobte von Judith!"
      Sogleich packte sie den Arm ihres Ex-Mannes schmerzvoll fester als sie ihn zur Seite riss.
      Das war er?! Dieser Mist Kerl der ihre Tochter fast in Lebens Gefahr gebracht hatte wegen irgend Flirt versuch?!
      "Das ist er...häh?!"



      Doch ihr Ärger verflog Augenblicklich als sie denn Jungen Mann genauer anschaute....
      Er strahlte...Überhaupt nichts Toxisches oder Leichtsinniges aus, eher war er wie ein kleiner Engel! So ein Jungen denn sie sich ja für Tyler wünschte...!
      Ihr griff wurde lockerer und irritiert musterte sie ihn weiter....

      "Wie schön. Alle sind bei bester Laune...Und ich dachte, dass ich einen Schuss gehört hatte."

      Er hatte sich sorgen gemacht....? Sofort wurde ihre Mine weicher und ein leichtes lachen entglitt ihr.
      "Ohhh! Wie Putzig er ist! Hätte ich vorher gewusst was für ein Goldjungen mein Mädchen sich ausgesucht hatte wäre nicht so besorgt gewesen."
      Der war ja süß! Lin hatte eine schwäche für so Schutzbedürftige, die wollte man knuddeln und in fest an seine Brust drücken!


      "Awwww und seine Haare sind fast so Hübsch wie die von Tyler damals! Ich bin mir sicher der kleine kann gut Teig Kneten!~ So ein aufrichtiger kleiner Fratz♥ "
      Als hätte man Lin mit einem Beruhigungspfeil getroffen konnte sie gar nicht Argwöhnisch sein bei so einem Herzerwärmenden Jungen Mann!

      "Läuft alles nach deinen Vorstellungen, Judith? Du hast dich wirklich schön zurecht gemacht - tut mir Leid, dass ich den Anzug nicht mehr anziehen konnte, denn deine Angestellten für mich zurecht gelegt haben. Dein Vater...hatte ihn aufgerissen."
      Anderes als ihre Mutter wirkte Judith nicht wirklich begeistert von der Positiven Einstellung von Ero....
      Sie kapierte gar nicht was ihn so glücklich machte, eher war sie schon jetzt von allem gelangweiligt das sie das ganze schon wieder platzten lassen wollte...Aber das bedeutet das auch Franc wieder gehen würde und...Auch Tyler...
      Er war so Überdramatisch....
      "...Hm...", machte sie nur kurz und schien kein wirkliches Interesse daran zu finden das Ero sein Leid klagte...



      Aber was sollts...vielleicht würde sie das fest noch halbwegs unterhaltsam machen können?
      Zumindest war es noch nicht vorbei und vielleicht brachten sich ihre Mutter und ihre Tante doch noch um?
      Dann war die Anschaffung von dem Sarg nicht umsonst...
      Also zeigte sich die Rose wieder von ihrer sanften Seite.
      "Natürlich, jetzt wo du endlich hier bist mein Verlobter, ich dank dir für deine Unterstützung, mach dir kein Kopf wegen dem Anzug...Du siehst in allem Perfekt aus.", lächelte sie und streichelte ihm liebevoll über denn Kopf.



      "Ich hoffe doch das du jeden hier erzählst wie Liebevoll ich dich behandle, schließlich hast du mich Verändert...Durch dich sehe die Welt klarer!", schwärmte sie herum und wuschelte ihm weiter durchs Haar.
      Dabei sah sie leicht zu Franc auf fast als wäre eine indirekte Botschaft wieder an ihm.
      "Ich bin jetzt eine erwachsende, die nur das beste für die Person an ihrer Seite will. JEDER könnte glücklich sein mit dir Eros den Platz zu Tauschen! Doch schlägt mein Herz gerade nur für dich...."
      Believe Me ~

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    • Cabriel Valentine

      Cabriel verstand nicht genau wieso er sich so stark an Wyatt festhielt, irgendetwas in ihm hatte Sorge, dass er sonst Wyatt gehen konnte. Da er ihm sein Leben schuldete konnte er es nicht einfach begleichen, weswegen Dankbarkeit das Einzigste war, was er ihn geben konnte. Dabei war es wohl vor allem die Wichtigkeit, die Wyatt ihn gegeben hatte, als er ihn ein zweites Mal gerettet hatte. Wyatt hatte seine Worte von damals wirklich ernst gemeint, er bedeutete ihm etwas, dass er sogar ihn bei Gefahrensituationen half.

      "....Shhhh~ Alles ist gut Cabriel, was jetzt zählt ist das du okay bist."

      Wyatt sagte das so beruhigend, auch wie er ihm am Arm strich - es war wirklich liebreizend, sodass sein Nerven sich nur noch auf Wyatt orientierten. Sein Freund küsste ihn und ließ seine weichen Lippen länger an ihn gedrückt, sodass Cabriel für einen Moment wie erstarrt war- als hatte ihn nur Wyatt im Griff. Er fühlte seine Wärme an seiner kalten Haut, dass seine Brust zum Kribbeln brachte.



      "Mach dir bitte keine Vorwürfe, hörst du? Ich würde das gleiche immer wieder tun, du bist mir Wichtig und es auch Wert, dass ich nicht einmal drüber nachdenken musste was es für mich selbst bedeutet."

      Obwohl Cabriel einen so starken Schlamassel hervorgerufen hatte, umgab ihn Wyatt dennoch mit sanften Worten. Jeder andere von seinen Freunden hätte ihn verurteilt und höchstens aus dem Wasser gezogen, wenn er kurz vorm Sterben war...Nur um dann für immer in der Schuld desjenigen zu stecken. Aber Wyatt opferte immer sein Leib und Seele für den riskanten Moment-- nur um ihn zu helfen.
      So jemanden wie Wyatt hatte er noch nie in seinem Leben...Er hatte wirklich nicht daran geglaubt, dass solche aufopfernden Menschen wie in den Comicheften existierten...
      In diesem Augenblick empfand Cabriel seinen Freund so unglaublich schön wie eine orangene Chrysantheme, so zärtlich und doch im Inneren robust - Eine Blume für die Ewigkeit.



      "Das du nicht schwimmen kannst, hättest du mir ruhig sagen können, ich wäre kein bisschen wütend oder enttäuscht gewesen, wenn du es mir gesagt hättest. Ehrlich gesagt, würde es schon ausreichen den ganzen Tag nur mit dir am Ufer zu sitzen , du bist doch mein kleines Täubchen. Denn für mich zählt nicht, was wir tun… sondern dass du dabei ehrlich lächeln kannst und du dich auch wohl fühlst."

      Er war es gewohnt seine Schwächen für sich zu behalten, wenn er bemerkte, dass er damit anderen Personen die Freude wegnehmen würde. Auch Wyatt wollte er seinen Plan nicht durch einander bringen, damit er genug Freiraum erhält. Im Nachhinein vergaß er aber immer wieder, dass er eben nicht Sam war...Den solche Missgeschicke sicher aufgebracht hätten. Wyatt war in so vielen Dingen gutmütiger, bei ihm durfte er wirklich ehrlich sein ohne seine Worte nochmal überdenken zu müssen. Vielleicht konnte er es dann wirklich schaffen...für Wyatt aufrichtiger lächeln zu können und ihn zeigen, dass er sich bei ihm gut fühlte. Damit Wyatt ihn auch irgendwann glauben konnte, dass er ihn...wirklich mochte.

      "Ich will doch, dass du frei fliegen kannst und nicht in irgend einem See untergehst."

      Die gewählten Worte sorgte dafür, dass sein Gesicht wieder an leichter Hitze erlangte.
      Frei fliegen...Es hätte ihn doch komplett ausgereicht, wenn Wyatt ihn im Käfig behielt. Selbst, wenn er ihn seine Flügel stutzen würde, wäre es nur halb so schlimm gewesen.
      Durch seine Aufmunterung konnte sich Cabriel langsam wieder beruhigen, das Chaos in seinem Kopf war zwar dennoch da, doch durch Wyatts Nähe viel abgedämpfter.



      "Ich bin gerade einfach nur Glücklich, dass wir beide hier noch stehen und sollten uns davon nicht entmutigen lassen! Zwar währe diese kühle Erfrischung an einem warmen Sommertag gewiss angenehmer gewesen aber dafür können wir sagen das unserer erstes Date etwas ganz besonderes war! Wir wissen jetzt das ein echt guter Schwimmer bin oder? Ich wette Tyler würde ganz Grün vor Neid werden! Aber wir müssen denn Anderen nicht davon erzählen wenn du nicht möchtest, dass kann unsere gemeinsame Erinnerung bleiben."

      Ein wahrer Optimist, obwohl Cabriel selbst gerne solch' Positivität aus seinem Kopf strich war es wirklich wie ein kleines Heilmittel, was ihn sich besser fühlen ließ. Er nickte ihm zu, denn jetzt wo er so darüber nachdachte war Wyatt wirklich ein sagenhafter Schwimmer. Vielleicht lag es nur am Adrenalin, doch hatte Cabriel es sicher nicht geschafft schon alleine zum Ufer zu schwimmen, ohne Gewicht auf seinem Rücken. Auch war es schön eine gemeinsame Erinnerung zu haben, die sie beide für sich behalten können. Ein Geheimnis, dass er nicht tief unter der Erde vergraben musste, weil es ihn sonst den Verstand raubte. Eher...ein dramatisch aber schöner Moment, indem er seit langem wieder seine eigenen Gefühle auf Hochtouren erlebte.

      "Was auch passiert Cabriel, wenn du dich mal nicht sicher fühlen solltest, werde da sein um dich zu Not aufzufangen."

      Es war beinahe so, als wäre Cabriel wirklich im Wasser ertrunken. Nämlich schaffte es Wyatt mit jedem weiteren Satz ihn wieder so stark aus der Bahn zu bringen, als hätte sein Herz wirklich Flügel bekommen.
      Wenn er als Geist sich gerade nur liebreizende Worte seines Freundes anhörte-war das auch okay so...denn dieser Moment hätte auch gerne sein letzter sein sollen, obwohl er wiederum gieriger sein wollte...und noch mehr von Wyatt zu spüren bekommen wollte.
      Obwohl er ganz genau wusste, dass noch viel mehr in Wyatt steckte erhoben sich seine bunten Farben schon jetzt den Himmel empor, wo Cabriel gar nicht anders konnte seine Augen auf sie zu richten.
      Das Gefühl in seinem Herzen wollte er nur noch weiter erkunden...Diese Art von neu entfachter Liebe, die wie eine kleine Flamme sich in seiner Brust erwärmte. Ob es...noch stärker werden konnte?
      Er hatte wirklich nichts dagegen sich ernsthaft in Wyatt zu verlieben, doch war es ganz anders als er sich es vorgestellt hatte...Weniger bestimmend, sondern eher bedächtig und besänftigend...



      "Komm, gehen wir zum Bootsverleih, bestimmt haben Sie Handtücher, ich glaube nicht das wir die einzigen sind die mal Nass geworden sind. Der Vorschlag mit deinen Wechsel-Kleidung ist zwar lieb gemeint, doch glaube nicht das für uns beide ausreicht."

      Ein letztes Mal wischte sich Cabriel seine Tränen weg, die durch Wyatts Hingabe aufgehört haben zu fließen. Er wurde wieder ruhiger, denn war das schwere Gewicht um seiner Brust viel leichter geworden. Ihn hätte es gereicht, wenn Wyatt etwas zum Anziehen gefunden hätte, doch war es trotzdem schön zu hören, dass er an sie beide dachte.
      Wyatt schlug vor in die nächste Boutique zu gehen, worauf Cabriel erneut nickte- denn hatten es die beiden echt bitter nötig für einen Kleidungswechsel. Doch...hatte er keine Sorge wegen Gerüchte? Bereits jetzt wurden sie von der Ferne angestarrt wie Schaufensterpuppen, jedoch wagte es keiner sich ihnen zu nähern oder ihre Hilfe anzubieten - wahrscheinlich, weil sie wieder auf festem Boden waren.



      "Keine Sorge, wenn jemand fragt, warum wir aussehen wie zwei begossene Pudel, sage ich einfach, dass es Werbung für meine neue Filmrolle ist, [i]der nasse Meermann der am Land gestrandet ist und sein bezaubernde Prinz denn er vom ertrinken gerettet hat . Glaub mir, niemand wird sich trauen, Fragen zu stellen."[/i]

      ...Er war so naiv, dass Cabriel gar nichts anderes konnte als sich besser zu fühlen. Mit so einer schrägen Gedankenweise, konnte wirklich niemand auf der Welt ihm schaden. Cabriel hatte nichts dagegen Teil dieser verweichlichten Welt von Wyatt zu sein, weswegen auch er den Blicken nur wenig Beachtung schenkte, um nicht Wyatt aus dem Fokus zu verlieren. Auch, wenn er es schmeichelnd fand, dass er für Wyatt der Prinz war anstatt die grässliche Seehexe, die ihn beinahe in den Tod gezogen hatte.

      Gefasster strich er sein nasses Haar übers gepiercte Ohr, worauf er stärker seinen Blick auf Wyatts Lächeln wendete.

      "Ist mir recht... Ich habe ja auch versprochen gehabt, deine Einkaufstaschen zu tragen...", wand Cabriel ruhig ein - auch wenn es hieße in eine überfüllte Menschengegend zu gelangen. Mit Wyatt an seiner Seite, wäre es vielleicht gar nicht so schlimm. Cabriel beschloss den Rest des Dates noch viel intensiver Wyatt zuzuhören, seien chaotischen Gefühle auf der Oberfläche treiben zu lassen und die Zeit mit ihm einfach zu...genießen.




      _____________________________________________

      Beni Darkwood

      Der entscheidende Abend kam zu seiner Entwicklung, Beni hatte sich genaustens vorbereitet um mit vollen Geiste durchstarten zu können. So gesehen hatte er die Zeit investiert das ganze Schloss rundherum zu verabschieden, als sei es das letzte Mal, dass er hier Fuß fasste. Für ihn war es so, als musste er seine Lotterie die er haushoch gewonnen hatte wieder der Bank zurückgeben.
      Zwar wusste er, dass es kein Abschied auf Ewig war aber dennoch...Hatte er sich seine Zukunft hier etwas anders ausgemalt.
      Jedoch- war es nicht so, als sei sie dem Erdboben gleich - viel mehr hatte er dafür ein neues Ziel, was ihn eine noch viel bessere Zukunft einbringt! Nämlich die strahlende Zukunft von Lord Korbos!



      Mit starker Selbstcourage zog er schwungvoll seinen feingebügelten Blazer an, der zeigte wie sehr er doch die Sache ernst nahm. Er war Willensstark und bereit so richtig in der Menschenwelt loszulegen.
      Zwar...hatte er noch nicht wirklich die Ahnung, was er als erstes dort anstellen sollte...Einer Witch auflauern und ihr ein Bein stellen? Genau deswegen hätte er sich wohl eher Gedanken machen sollen, aber was solls!

      "Alsoooo, dann kanns los gehen, Daxxy!", rief er seinem begnadeten Freund zu, den er vor einer halben Stunde wieder zu sich gerufen hat, um auch seine Sachen zu packen. Doch schnell wurde ihm klar, dass weder Beni noch Dax sonderlich Gepäck hatten. Beni...war es lieber all' sein Zeug bei Korbos zu lassen, selbst das Gemälde ließ er schweren Herzens da - nicht das es beim Transport kaputt ging.
      Beni war total bereit, er war höchst angesport - für seine einzig wahre Liebe, die ihn jeden Morgen den Grund bringt aufzustehen ging er nun in diese sogenannte Menschenwelt!
      Für eine strahlende Zukunft - für Lord Korbos!





      Ein Fuß im Portal und schon zog er es zurück, als wäre es kaltes Wasser, was ihn für ein unangenehmes Gefühl sorgte. Einmal drehte er sich um, dann starrte er zurück zum Ziel - streckte sein Bein und ging aber dann ein Schritt wieder zurück.
      Wie Katze eine, der man auf den Schwanz getreten war, machte er eine 180 Grad wende, nur um sich verwundert umzublicken.
      ...
      ....
      ....Kam...Lord Korbos gar nicht um ihn zu verabschieden? So gar nicht? Beni hatte gehofft...wenn er laut genau sein würde, dass er die Lordschaft schon antreffen würde. Außerdem hatte er sein Abschiedslauf mehr dazu genutzt seinen Geliebten zu suchen, den er mal wieder nirgendswo finden konnte.

      "...Kein...Abschiedskuss?", flüsterte er so leise wie ein Zischen heraus, während sein Gesicht sich mehr verkrampfte. So launisch wie Beni eben war erlosch schnell sein hergeholtes Selbstbewusstsein - denn hatte er wenigstens erwartet ihn noch ein leztes Mal diesen Abend zu sehen. Immerhin...wer weiß wann sie sich das letzte Mal wieder begegneten? Beni wusste ja nicht genau, wann er zurückgehen durfte oder wie oft er ihn anrufen konnte? Sicher wollte er erst Ergebnisse aber so wie Beni drauf war, würde es Ewig brauchen, bis er ihm was sinnvolles liefern könnte.

      "Du wirst mir noch mehr beweisen müssen. Du willst mich, Beni? Dann wirst du lernen, dass du noch lange nicht alles gegeben hast, was ich von dir fordere.“


      Die Verzweiflung in Beni begann wieder zu steigern, war das wirklich...nötig das er ging? Gewiss wollte er der einzig wahre sein, den er helfen würde am Leben zu bleiben - aber nun begannen seine zwei Seiten in ihm zu streiten...was wirklich falsch und richtig war.
      Er musste wie Lord Korbos sagte noch so vieles lernen...Am liebsten würde er nämlich jetzt sein Denken ausschalten und nur mit Trieben vormarschieren. Es stand aber viel zu viel auf dem Spiel!



      'Aber wir dürfen doch auf keinen Fall zu gierig sein, Beni! Erinnere dich doch daran, was er uns gestern Unvergessliches geschenkt hatte! Er braucht uns gar nicht zu verabschieden - die Liebesnarben tragen wir auf Ewig auf unserer Haut! Ihm fällt es sicher genauso schwer wie uns, weshalb er sich vor uns versteckt! Außerdem war das gestern so eine heiße Nummer, dass er ganz klar an uns Denken wird, selbst wenn wir nicht im Schloss sind.'



      Das Engelchen in ihm wollte ihn auf seinen Egoismus tadeln, wo er recht hatte... Gestern bekam er nämlich so viel mehr als er von seiner Lordschaft je geträumt hatte. Früher...hatte er gedacht, dass er gar nicht so denken durfte...das Lord Korbos für ihn unerreichbar war. Aber mit nur einem Wimpernschlag wurde ein Traum war und endlich konnte er ganz genau in jeder Faser seines Körpers spüren, wie sehr er doch gefüllt war mit Lord Korbos Liebe.

      "Ein Zeichen, dass du mein bist... für immer. Du wirst mich spüren, selbst wenn ich nicht hier bin. Du wirst mich in jeder Wunde, jeder Narbe tragen, die ich dir hinterlassen habe.“

      Aus seiner Hosentasche entzog er den gläsernen Schlüssel, den ihn Lord Korbos gestern gegeben hatte. Er glänzte so prachtvoll, viel zu schade ihn in der Tasche zu bewahren. Am besten kümmerte er sich um eine Kette, damit er sie immer um den Hals tragen konnte. Vielleicht gab es ja in der Menschenwelt Hundeketten für Menschen? Schwach senkte er seine Schultern, die zarten Worten von Lord Korbos ließen ihn viel ruhiger wirken.

      "Wir werden uns wiedersehen... und dann wirst du mehr erhalten..."

      ...Und dennoch rankte das Teufelchen in ihm, denn er war im Inneren so gierig. Wie bei einem Hund, den man das Leckerlie vor die Schnauze stellte. Der Hund wüsste zwar, dass er viel mehr bekommen würde, wenn er das Leckerli nicht anrührte doch...war es doch so zum Greifen nah und so unfassbar schmackvoll.

      'Aber WANN ist unser Wiedersehen?! Wir können doch keine Sekunde schlafen, wenn wir nicht wissen wann wir ihn das nächste Mal wieder begegnen. Was ist, wenn wir zum Schloss gehen und er ist wieder spurlos verschwunden? Oder...er zaubert wieder einer dieser Barrieren - oder noch schlimmer, er nimmt dieses Schloss und setzt es einfach weg. Wir wollen ihn nicht erst wieder mit 40 Jahren begegnen! Jetzt wo wir das erste Mal unsere Körper miteinander klingen gelassen haben wäre es doch einfach nur Traurig zu gehen.'



      Auch hier konnte er seinem Teufelchen, was um seinen Kopf herumschwirrt nur zustimmen. Es gab keine Garantie wann sie sich wiedersahen und...ob die Tore dann wirklich für ihn offen standen. Eigentlich wollte ihn Beni diesbezüglich voll und ganz vertrauen, wieso er nicht ganz verstand wieso solche Zweifel lagen. Vielleicht ja daran, dass er ihn für einige Jahre völlig aus den Augen verloren hatte...und nun hatte er nicht Mal eine volle Woche mit ihm. Es war doch eine Gemeinheit.
      Fester griff er den Schlüssel mit seiner rechten Hand, doch obwohl er die Welt so fies und unfair empfand...sah er sich wohl als größte Missgunst.
      Lord Korbos hatte ihn gestern so vieles anvertraut, er baute auf Beni und zeigte ihm seine Form von Zuneigung. Die Wunden pulsierten noch immer so zaghaft an seinen Rippen, was ihn beweiste das Lord Korbos keinesfalls gelogen hatte. Er war wirklich bei ihm - selbst wenn es nicht körperlich war und Beni seine Fantasie eher für sexistischen Kram benutzte als für romantischen.
      Zornig über sich selbst stampfte er einmal mit dem Fuß, wenn er sich so benahm brauchte ich Lord Korbos gewiss nicht. Beni vertraute Korbos sein Leben an, er durfte alles entscheiden was mit ihm passieren wird. So wollte auch Beni wenigstens das Leben von Lord Korbos voran kurbeln, selbst wenn es hieße das er nur wieder sich von ihm trennen musste.

      Schniefend als würde er gleich einen Kreischanfall bekommen stampfte er noch 3 Mal rhytmus mit dem Fuß ehe er schnell seinen Kopf schüttelte. Mit traurigen Hundeaugen ging er auf Dax zu, nachdem er sich zwingen musste zu akzeptieren, dass der Lord nicht kommen würde. Mit ihm hatte er heute kaum gesprochen, Beni besprach auch nur das wichtigste mit ihm, doch war seine Konzentration stets bei der Lordschaft.

      "...Ich glaub ich schaff es nicht allein, tretest du mich so fest wie du kannst hier raus? Andernfalls sehe ich wieder mich zu Lord Korbos rennen. Ein großer - fester Tritt ja, Daxxy?", fragte er bittend mit Wimpernklimpern und hoffte auf so starken Tritt, dass ein Fußabdruck auf seinem Rücken zu sehen wäre.



      ___________________________________________

      Izarra Kimallus & Ero Loveshine & Samuel Rose

      [Franc + Simon Rose + Mason Rose]

      "...Schon gut, ich helfe dir da raus!"

      Wie durch einen Wunder kam ihn Tyler zu Hilfe, Izarra könnte vor Freude gleich losheulen, doch hielt er seine Kräfte ein um aus diesem Loch herauszukommen. Endlich mehr zu sehen als nur Erde war einfach optimal, beinahe hätte er noch an Platzangst gelitten und mit heftigen Schnappatmungen nach Hilfe geschrien. Das wäre wirklich unangenehm gewesen!
      Sogleich fragte ihn Tyler ob es dem Verschulden von Judith galt, dass er in diesem Loch steckte. Lediglich zuckte Izarra mit den Schultern, naja...so gesehen konnte er es nicht genau sagen. Eher war es wohl die Schuld seines Ablebens, die Schwester von Tyler war sicher nur ihm Schock gesehen und wusste nicht was sie tun sollte. Auch, wenn das Vergraben sicherlich keine gute Lösung war.

      "Nein, es ist nicht ihre Schuld aber es wäre auch viel zu kompliziert um es zu erklären! Lassen es wir einfach auf sich beruhen!", sagte Izarra ganz nüchtern, denn war es einfach diese chaotische Situation einfach zu vergessen, anstatt sich über sie aufzuregen. Keiner kam ja zu schaden, außer eventuell der Bedienstete, der haushoch weglief und kündigte.

      Des Weiteren entschuldigte sich Tyler sogar, was Izarra etwas aus der Bahn warf - er wäre ihn zu gerne ins Wort gefallen um es sofort zu verneinen, doch wollte er ihn nicht unterbrechen. Er hörte sich die Probleme von Tyler an, die er auch schon im Erdloch durch die Konversation etwas mitbekam. Leider hatte er absolut keine Ahnung wer Wyatts Mutter sein konnte, auch wenn er die Großeltern kannte. Genauso wie Tylers Mutter-- leider hatte er nie die Kinder und Enkelkinder vorgestellt bekommen. Es war wirklich schrecklich, dass sie sich beim Fest so stritten und Tyler den Stress hineinstopften, der wirklich nicht gerade stabil für den Musiklehrer wirkte.

      "....Jedenfalls werde mich verabschieden, falls du willst können wir uns noch Essen von Buffet sichern und dann Abdüsen ich hätte ein Fahrzeug jetzt, wir müssen dann nicht laufen."
      "Falls du aber noch bleiben möchtest ist das auch kein Ding"

      Fest klopfte er mit seinen Handschuhen um Tylers Schulter, nachdem der Junge fertig war ihn so mühsam sauber zu machen. Auch, wenn er gerade aus einem Erdloch rauskam und Angst hatte zu krepieren strahlte er den Wasserwächter an, um ihn etwas von seiner guten Laune abzugeben.

      "Du bist wirklich sehr nett, Wasserwächter - mein Lebensretter! Obwohl du doch so gestresst bist, denkst du auch an mein Wohl! Das gibt glatte 10 von 10 Punkte für Hilfsbereitschaft. Heute hast du wirklich erstaunliches geleistet! Glaub mir...in diesem Loch nicht zu verenden gibt mir all' meine Lebensfreude zurück.", gab er freundlich zurück und begann mit seinen geschnittenen Haarsträhnen zu spielen. Das helle blaue schimmerte stark aufgrund der prallen Sonne, die auf beide hinunterschien. Er war so stolz auf Tyler, er sollte es heute verdienen hochgepriesen zu werden. Wenn die anderen sich einfach nicht mehr stritten sondern sich auf solche Erfolge beruhen!



      "Ich besorg mir nur etwas zu Trinken und einen kleinen Snack, weil die Luft war da echt staubig trocken...Dann heißt es sich zu verabschieden und abzudüsen. Ich hoffe aber trotzdem, dass du irgendetwas gutes aus dem Fest ziehen kannst."

      Er wollte Tyler nicht zu stark auf die Folter spannen und...alleine hier zu sein wäre wohl wirklich komisch, auch wenn er es mochte neue Menschen kennenzulernen. Vor den Rose hatte er nun Mal gewaltigen Respekt, denn sie waren alle nicht ganz koscher und das wusste er genau. Immerhin hatte er die Lebzeiten des Urgroßvaters erlebt und...noch immer schauderte es in ihm, wenn er darüber nachdachte. So war es wirklich nicht verwunderlich, warum er ausgerechnet in ein Loch hineingeworfen wurde.
      Doch eine Sache, die Tyler erwähnte ließ ihn in seiner fröhlichen Pose etwas verkrampften.

      "Stan ist auch hier...Denn kennst du ja auch mittlerweile auch wenn er jetzt Beruflich hier ist und nicht sonst immer als Freund von Wyatt, keine Ahnung wie diese Butler-Sache abläuft."

      Sein Lächeln wurde schiefer, während er es nicht mehr wagte in die Augen von Tyler zu starren. Er wollte nicht zeigen wie sehr es ihn...übermannte. Er selbst war immer ganz überrascht wie stark doch die Zuneigung zu dem Butler stieg, obwohl sie doch...sich kaum kannten. Doch wiederum malte genau diese Vernarrtheit Izarra aus, die Liebe stieg ihn einfach buchstäblich in den Kopf. Natürlich war Izarra nicht mehr so verblödet wie vor ein paar Jahrhunderten, er wusste ganz klar verliebt und verknallt sein zu unterscheiden! Stan war einfach sehr attraktiv und sehr liebevoll! Er konnte auch nichts dafür, dass er genau seinen Typ widerspiegelte! Und genau deshalb durfte er nicht die magische Aura vergessen, die er so bei ihm erlebte!

      "...Ach...Stan ist hier? Nunja, vielleicht kann ich ihn ja kurz hallo sagen! O-oder wir, klar!...Das wäre ganz toll!", murmelte er plötzlich nervöser und wirbelte seine Haarsträhne um seinen Zeigefinger. Er versuchte so zu tun als bewegte es ihn nicht sonderlich, jedoch tat er das wirklich schlecht es zu verbergen. Er wollte ihn unbedingt begrüßen, selbst wenn er gerade auf der Arbeit war.

      Derweil war Mason hundertpro auf Wolke 7 und es ging immer höher mit ihm hinaus. Beinahe verlor er seinen Arm wegen seiner liebreizenden Exfrau, es war schwerer auszuhalten als seine BDSM Praktiken. Sogleich kniete er auf den Boden und musste sich zügeln nicht gleich hochkant aufzustöhnen. Obwohl, stöhnen und keuchen tat er dennoch, während sein ganzer Körper vor Glück zitterte. Das einzige Gute war, dass er dadurch erstmal etwas außer Gefecht war, während sich Lin um Ero kümmerte.



      "Ohhh! Wie Putzig er ist! Hätte ich vorher gewusst was für ein Goldjungen mein Mädchen sich ausgesucht hatte wäre nicht so besorgt gewesen."


      Die große einst bedrohliche Frau, die sich ihnen näherte war doch viel lieber als der Anschein trügte! Auch, wenn sie gerade diesen großen Mann einfach mit einer Bewegung umknickte! Ero versuchte einfach diese Gewaltaktion vor ihm auszublenden! Was zählte war die Freundlichkeit, die ihn die Frau schenkte!

      "Awwww und seine Haare sind fast so Hübsch wie die von Tyler damals! Ich bin mir sicher der kleine kann gut Teig Kneten!~ So ein aufrichtiger kleiner Fratz♥ "

      Mit geröteten Bäckchen strich er sich über sein Hinterkopf, sah er wirklich hübsch aus? Warum er bitte gut Teig kneten konnte verstand er nicht aber ein Glück hatte er durch die Süßigkeitensucht von Kiri gewiss seine Erfahrungen.

      "Jaa, ich liebe es Kuchen und vor allem Plätzchen zu backen. Mein bestes Können kann ich bei Vanillekipferl unter Beweis stellen!", sagte er ziemlich selbstsicher, den die verputzte Kiri und die Quälgeister wie Piranhas im Aquarium. Es war zwar wirklich quälend und versuchte sogleich nie Korbos Küche zu beschmutzen, da er keine eigene hatte (davor waren es immer Fremde Küchen, in dem er sich hineinteleportierte), doch war es immer die Mühe wert.



      "Wenn Sie Hilfe brauchen beim Kneten, stehe ich Ihnen gerne zu Verfügung, Miss!", bot sich Ero an ohne genau zu wissen, wer die Frau vor ihm war. Vielleicht war sie ja die Mutter von Lin, sie schienen vertraut miteinander und er konnte eine gewisse Emotionskugel aus einem Beschützerinstinkt herausholen. Ihre Gesichtszüge ähnelten Judith auch stark.

      "Natürlich, jetzt wo du endlich hier bist mein Verlobter, ich dank dir für deine Unterstützung, mach dir kein Kopf wegen dem Anzug...Du siehst in allem Perfekt aus."

      Huch, die Schmeicheleinheiten nach dieser horrorhaften Prozedur waren wirklich rührend. Er hatte sich nie wirklich Gedanken gemacht wie er wirkte oder aussah, er wollte ...nett aussehen - eben wie ein Freund. Ero war einfach nur froh, dass ihn Judith wegen dem Anzug nicht sauer war, weshalb er nur noch mehr strahlte, wie eine aufgehende Sonne.

      "Ich hoffe doch das du jeden hier erzählst wie Liebevoll ich dich behandle, schließlich hast du mich Verändert...Durch dich sehe die Welt klarer!"

      Das starke Gefühl der Liebe entsprang wieder aus Judiths Brust, während es sich in Eros Kopf kreiste. Er versuchte zu verstehen wohin ihr Blick führte, etwa zu dem Butler der mit den Sektgläsern zu warten schien und ihr gar nicht zuhörte?
      Oder meinte sie ihn selbst? Ero hatte rein gar nichts getan, um sie zu verändern, weshalb er nur breiter lächelte.

      "Klar. Judith ist wirklich eine hilfsbereite Person. Sie hat mir bei meinem Aussehen geholfen und reichte mir dir Hand, als ich nicht wusste wohin! Sie ist ein wirklich tolles Mädchen und ich bin froh sie kennengelernt zu haben!" , gab er froh und munter von sich während er gezielt zu seiner angeblichen Verlobten blickte.



      Leicht schluckte er bei den Worten 'Doch schlägt mein Herz gerade nur für dich....', doch wollte er sich davon nur geschmeichelt fühlen und nicht beirren lassen. Die zarte Hand auf seinem Kopf tat ihm gut, selten wurde er so liebevoll berührten. Nein eigentlich...wurde er nie wirklich angefasst. Micah war kein Fan von Körperkontakt, weshalb er nicht Mal eine Chance für eine Umarmung übrig hatte. Er genoss es, sodass er leicht errötete - heute wirkte Judith wirklich bei bester Laune, jedenfalls vorerst! Vielleicht war ihr die Verlobung wirklich sehr wichtig auch, wenn er es immer noch nicht verstand wieso...er es war? War da wirklich was dran? Mochte ihn Judith einfach so? Plötzlich waren Liebesgefühle für den Engel viel schwerer zu verstehen als üblich.

      Währenddessen hielt Simon weiterhin den kleinen Plausch mit Miss Lyons, die erst sehr angeturnt von seinen Worten wirkte, bis sie das Gift in ihnen spürte. Auch, wenn es wirklich vergeblich war den besten Anwalt in Amerika anzulügen wollte sie keines Falls es persönlich ausdrücken, wie abgrundtief schlecht es mehr und mehr mit ihrem Ehemann wurde. Verbitterte Frauen, die noch ein wenig über Selbstcourage verfügten waren wirklich appetitlich anzusehen.
      Doch genau das lockte auch die bissigen Zähne aus Sophia heraus, worauf Simon nur ganz gespannt zuhörte, was nun ihr Angriff wäre.

      "Ich habe noch Ihre Visitenkarte, machen Sie sich darüber also keine Gedanken...Mein geliebter Mann und ich führen eine Harmonischen Beziehung, dass einzige das derzeit eine große Meinung Verschiedenheit mit sich trägt hat Ihr...Werter Sohn ausgelöst, Matt will nach wie vor nichts von Ihnen wissen, da er noch nie in seinem Leben so derartige Beleidigt wurden ist, ich entgegen will der Sache noch eine Chance geben schließlich ist mein Sohn Wyatt nun mit ihm in eine WG gezogen...Doch wenn ich mir wieder dieses unsittliche Verhalten meiner Schwester ansehen muss, sollte ich besser dafür sorgen das diese WG wieder aufgelöst wird...Kinder kommen oft viel zu sehr nach ihren Eltern."

      Die rötlichen Augen von Simon durchbohrten ganz genau Sophias hübsches Gesicht, als wollte er ganz genau jede Fassade einer Lüge und Zweifels erkennen. Ihn selbst gefiel es nicht, dass sie noch immer ihre Nachtragenheit gegenüber eines alten Sohnes ihn ausströmte. Gewiss hatte er sich...schon lange darum gekümmert und durch Tylers Ruinierung des Familienkomplotts, erkannte er was für ein riesiger Feigling vor allem Matt darstellte. Er hätte ihn wohl früher besser züchtigen sollen, damit er nicht seine Hose einnässte, wenn ein kleiner Teenager ihn etwas zu sagen hatte. Derweil hatte er schon durch Samuel alle Information bekommen ,wie nun der Sohn der Lyonsfamilie sein Leben führte. Ihn überraschte es doch stark, dass ausgerechnet Tyler wieder mit ihm in Kontakt trat.
      Doch genau, weil er die Verschuldung nicht mehr an sich sah und den Täter schon lange dafür bestrafte trat er einen weiteren Schritt zu Sophia vor und faltete seine Hände hinter seinen Rücken zusammen.

      "Aber, aber Miss Lyons. Wer wird denn hier gleich so sensibel? Mein werter Sohn Samuel hat doch Euer Kind geschützt, nachdem er einen Wagen bis zum Totalschaden demoliert hatte. Sind Sie etwa gar nicht im Bilde? Auch dies hat Robin nur für sie verschanzt und nun graben wir wirklich in den tiefsten Untergründen der Vergangenheit?", fragte er nun ganz klar nach ihrem Wissensstand, den sie wohl eher nicht stark verfügte. Schon früher war Sophia eine Frau, die nur sich selbst im Sinn hatte und ihre Karriere. Für weiteres war nicht Platz, weswegen das Kind von ihnen es nie hoch hinaus schaffte. Es war ganz klare Verschuldung der Eltern, das erkannte man auch schon an Tyler, der nicht durch ihn erzogen wurde...sondern von einer temperamentvollen Bäckersfrau.
      Obwohl seine Worte doch im Gefecht giftig wirkten, hatte seine Stimme einen sehr sanften und angenehmen Ton - wie ein Art, der dich vor einer großen Operation beruhigen wollte.

      "Wir Rose sind überaus hilfsbereite Menschen- sehr gnädig und tolerant. Aufgrund des Vorfalls kamen wir Ihnen mit einer Entschädigung und haben uns kein Zentimeter genähert - das Kind meines Bruders mein...Sohn hatte seine Bestrafung schon lange erhalten. Das Leben ist ein Gericht, das Urteil wurde schon lange gefällt und die Opfer wurden stark besänftigt. Sie wissen doch ganz genau, das wir jegliche Mittel gehabt hätten, um...sie weiterhin zu zwingen an unserer Seite zu sein, meine Liebe~. Doch war unsere Freundschaft weitausmehr als kleine Verpflichtungen, ich war gewiss am Boden zerstört, glauben sie mir~. "

      Genau dann aber hielt Simon eine kurze Pause, um Sophia die Worte schlucken zu lassen. Er war Anwalt, er wusste genau wann und wie er sprechen musste, um immer das Wort zu behalten. Simon wusste ganz genau wie man Einspruch erhob und den Gegner mit Beweisen bzw. Indizien eliminierte. So wurde seine Stimme lauter, behielt aber dennoch seine liebreizende Freundlichkeit bei.
      "...Jedoch hat ihr Sohn die Anzeige getätigt und Tyler wieder aufgenommen? Oder wissen sie selbst das nicht? Es scheint so, als wäre ihr Sohn derjenige, der sich gerade gegen seinen eigenen Vater aufspielt...Wenn er doch den Jungen aufnahm, der ihn doch so dreckig beleidigte~.", sagte er belustigend, denn genauso wirkte es einfach. Durch das Spiel von Wyatt...Sah Matt nur noch erbärmlich aus, was wirklich schade war für sein umwerfendes Gesicht. Doch er wollte nur noch weiter gehen und je mehr er sprach, desto deutlicher kam die sadistische Ader aus Simon heraus, die ganz klar aus seinen rötlichen Augen herausstach.

      "Sie sollten sich wirklich langsam in Acht nehmen...Das sage ich Ihnen als wirklich guter Freund, am besten finden sie ganz schnell meine Visitenkarte wieder...Die Familie Lyons hat über die Jahre leider an Glanz verloren, doch glaube ich kaum das es an Ihnen liegt...Es ist ihr halbperfekter Ehemann, der leider jegliche Chance auf weiteren Ruhm verpuffen lässt, wenn er doch nur...die liebreizenden Worte wiederfinden würde, die er einst für sie besaß anstatt immer...unvorsichtiger Ihnen Beleidigungen an den Kopf zu werfen. An meiner Seite hätten sie...wirklich mehr Erfolgschancen, meine Dame."




      "Also...Miss Lyons...Wenn Sie nicht in dem Schiff ihres Mannes untergehen wollen, wissen Sie ja wo sie mich finden. Und bitte, wenn Sie in mein Büro kommen, bringen Sie bitte ihren...Butler mit - Stan scheint von der überaus eleganten Sorte, ganz nach meinem Geschmack. Und tragen Sie doch das hellblaue Kleid, das stand Ihnen früher so gut - hat ihre Figur elegant betont. Wenn Sie mich nun Entschuldigen würden..."

      Nach einem langen selbstfälligen Standpauke, die er so formell und elegant wie möglich gestaltete wand er sich schon von Sophia ab, denn hatte er ihr genau das gedichtet, was er ihr schon lange sagen wollte. Die Medien waren gefräßige Piranhas, die sich an solch Armseligkeiten wie die Lyons stark ernährten. Robin...hatte gegen sie genug in der Hand, die Kameras waren wirklich umwerfend, die sie überall in ihrem Hause einst installiert hatten. Ob es gegen das Gesetz war? Gewiss nicht, wenn der unreife Bruder in der Politik arbeitete und jegliche Tat verblassen lassen konnte. Er war wirklich gespannt, ob sich Sophia aus der sinkenden Titanic retten würde - natürlich würde er ihr da helfen...als ihr Anwalt, gegen seinen Exmann. Sie würde durch ihn alles gewinnen, sie könnte ihn bankrott machen, dafür müssten sie den Konflikt nur schwerfälliger gestalten. Oder aber sie entschied sich mit ihm zu Bruch zu gehen, es war ihre Sache.

      Direkt ging Simon zu seinem Sohn, der keine weiter Konversation mit einem Wang-Chi aushalten würde. Sie hatten absolut keine Ahnung, was es hieße eine reiche Person zu sein - immer wollten sie sich einschleimen und fügen. Es war einfach nur peinlich.

      "Samuel...Ich glaube wir haben genug gesehen. Keine Sorge, diese Verlobung ist nur feinstes Schauspiel. Eine Scharade ohne wirklichen Geschmack. Ein Glück, dass Robin nicht dazukam - er wäre ganz niedergeschlagen.", gab Simon seinen Standpunkt vor und suchte schon an dem Kleiderständer nach seiner Jacke. Er wollte nicht länger bleiben als es nötig war, denn war es immerhin die Party zwei schräger Vögel. Es würde ihn nicht wundern, wenn gleich die Mafia aufkreuzen würden und versuchen würden Lin in Gefangenschaft zu nehmen. Er hatte bei solch ein Spielchen nichts verloren.

      "Ach, findest du Vater? Ich glaube eher, dass dieser kleine Mann sehr stark zu meiner Ex-Verlobten passt.", zuckte Sam lächelnd mit den Schultern, es sah so aus als wollte er den beiden wirklich seinen Segen geben. Natürlich hatte er schon länger den kleinen Ero bemustert und erkannte gleich, dass es wohl nur ein Sklave von Judith sei. Nichts wirklich...relevantes, aus ihn konnte man sicherlich einen kleinen Hamster machen. Wenn er keinen Job hatte würde er ihn vielleicht Mal fragen, ob er bei ihm arbeiten würde?

      "Nun lass die Scherze. Franc starte schon Mal den Wagen, ich habe gleich ein Treffen mit einem Klienten. Vielen Dank für die herzliche Einladung~.", raunte Simon zwar belustigt, aber wollte er davon nichts weiter hören. Er rief schnell Franc zu der sogleich nickte und froh war, dass sie so schnell verschwinden würden.

      "...Es war wirklich belustigend erfreulich hier zu sein...Ich wünsche unseren Pärchen nur das beste~. Noch einen angenehmen Resttag~. Komm mit Franc, wir haben noch eine Menge zu tun.", verabschiedete sich auch Samuel etwas lauter und lockte sogleich Franc zu sich, der sofort Samuel seine Jacke aus dem Kleiderhacken herauszückte.



      "Ach und...Vater, es gibt noch etwas - was ich mit dir in der Limousine besprechen würde.", flüsterte Sam beim gehen in Simons Richtung, der ihn freundlich anlächelte und nickte. Es war wohl an der Zeit auf Tylers Wunsch einzugehen, denn wollte er doch unbedingt Vaters nie dagewesenen Liebe zurück.

      In diesen Anschlag kamen Izarra und Tyler in die Halle hinein, die sofort sich auf den Weg zum Büffet machten. Izarra wurde schon fast Ohnmächtig war kläglichen Hunger und den Köstlichkeiten, doch da dies eine ... formelle Feier war, wollte er nicht wie ein Tier zugreifen. Er nahm sich wirklich nur einen bunten Muffin und einen Kaffee für ein wenig mehr Lebensenergie, sogleich wanderten seine Augen hin und her um...eine gewisse Person zu finden. Die meisten Menschen waren wohl bei Judith versammelt, wohl war da der Verlobte, den alle begutachten wollten.

      Doch von weiter Weg erkannte er, zwei gewisse Frauen - die sich in der nähe von Judith und dem Verlobten befanden, die reinlich silberweißes Haar besaßen. Izarra verschmälerte genau seine Augen, während sein Gesicht wieder röter vor Stress wurde. Er spürte wie plötzlich sein Herz anfing zu schlagen, als wollte er ihn vor zwei Raubtieren warnen.
      Da sie mit den Rücken zu ihnen stand, erkannte er sie nicht wirklich aber irgendwas ...beruhigte sie. Vielleicht sollte er gleich näher ran gehen, wäre ja unhöflich nicht hallo zu sagen, wenn er sie kannte?

      Doch aus dem Gästen heraus, sah er von weiten seine Zielperson, die ihn wieder wie Amorspfeil genau ins Herz traf. Es war Stan, der gerade etwas zu Trinken besorgte, er tat es so elegant wie es von einem perfekt Butler üblich war.
      Schwer schluckte Izarra auf, ein kleines Hallo...könnte nicht schaden oder? Er würde ihn ja nicht bei der Arbeit stören.



      "Ah, ehm...Ich gehe Stan begrüßen, ja?", sagte er Tyler Bescheid während seine Stimme leicht zittriger wurde, denn vielleicht wollte er ja mitkommen. Was wurde er denn plötzlich so nervös ? Es war ja immerhin keine Abschlussfeier, wo er ihm zum Tanzen einladen konnte!



      Mutwillig stellte er sein Kaffee und Muffin auf einen Teller ab, um es sich später zu ergreifen. Er strich sich übers Haar, als wollte er wirklich darauf achten gut auszusehen.
      Je näher er kam, desto fröhlicher wurde er, dann hatte der Tag doch etwas Gutes.
      Doch genau als er seine Hand erhob, um den schönen Butler zu winken...merkte er leider zu spät, dass er den Punsch mit seinem Handknöchel traf. Dabei...hätte alles echt gut sein können!

      "He--y---!"



      Aber nein, wie das Schicksal so wollte kippte der Punsch aus und traf wie eine Wasserwelle genau eine liebreizende Frau mit silbernen Haaren, nämlich Sophia dessen schönes lila Kleid sich sofort mehr in einen Rotton warf.
      Sofort versteifte Izarra in seiner Bewegung, sein Lächeln wurde so hart wie bei einem Roboter, der zu nichts anderes programmiert war.
      Quälend und langsam drehte er sich zur Zielperson, dessen Aura so bedrohlich war und stark...das er gleich wie ein Hase davonfliehen wollte.
      Er sah die Frau, die er komplett besudelt hatte - sodass sofort sein Mund aufging. Er erkannte...sie sofort und genau das brachte sein Herz zum Herausreißen und seine Knie zum Zittern.

      "S-Sophia! Oh heiliges...Meridi...an...Ist alles in Ordnung? Nein, das-das ist es definitiv nicht, sowie du mich ansiehst! Es tut mir so Leid! H-h-hier nimm schnell meine Jacke!"

      Die starke Angst stand ihm buchstäblich ins Gesicht beschrieben, es war nicht nur die Verschuldung seiner Taten, die ihn ganz unangenehm zum Schloddern brachte. Er wusste selbst nicht wieso - spannte ihn etwa Sophia so stark an?! Oder das Publikum, was er damit anlockte. Er hatte schon schwierigere Verbrechen getan, als einer hochangesehenen Frau die Kleidung nass zu machen. Er bot ihr seinen langen Mantel an, um diesen Fleck an ihrer Seite zu verdecken, das war das mindeste was er tun konnte, nämlich ging das sicher nicht mehr mit Handtüchern heraus.

      "...Ich...habe nicht erwartet dich hier zu sehen! Nein, das ist wohl nicht der Zeitpunkt für einen Plausch uhm, du siehst sehr sauer aus!", stocherte er nervös und ihn kam es immer schwerer zu sprechen, gott sie würde ihn doch umbringen. Wie viel das Kleid wohl kostete? Ein Vermögen - das war sein verdammtes Leben wert...! Zugleich aber konnte er es nicht fassen einfach seine frühere Exfreundin so begossen zu haben, sodass er wirklich für ein Schlag ins Gesicht sehr dankbar wäre.



      "Kann ich... dir irgendwie...deine Wut entnehmen? Ich...entschädige dir natürlich alles..."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Tyler Wang-Chi
      Judith Rose
      [ Lin Wang-Chi & Sophia Celyne Lyons & Stan L. ]

      "Du bist wirklich sehr nett, Wasserwächter - mein Lebensretter! Obwohl du doch so gestresst bist, denkst du auch an mein Wohl! Das gibt glatte 10 von 10 Punkte für Hilfsbereitschaft. Heute hast du wirklich erstaunliches geleistet! Glaub mir...in diesem Loch nicht zu verenden gibt mir all' meine Lebensfreude zurück."





      Freundlich....
      Das war Izarra wirklich, extrem...Das spürte Tyler besonderes in diesem Moment.
      Das Licht fiel weich auf sein Gesicht, betonte die Linien, die bei jedem seiner Lächeln auftauchten. Es erinnert Tyler an ein goldene Nachmittage, an die Wärme eines späten Sommerabends....
      Seine Gelben Seelenfenster fokussierten genau Izarres Profil und sein neu Geschnittenes Haar mit dem er spielte, es war deutlich kürzer....
      Wie schon so oft hatte aber seine Schwester ein Fabel dafür manche Strähnen länger zu lassen als der erst...Doch zum glück lenkte es Tyler nicht von dem Lächeln ab das Izarra hatte....
      "Ich besorg mir nur etwas zu Trinken und einen kleinen Snack, weil die Luft war da echt staubig trocken...Dann heißt es sich zu verabschieden und abzudüsen. Ich hoffe aber trotzdem, dass du irgendetwas gutes aus dem Fest ziehen kannst."



      Obwohl es sein Gottgleicher Halbbruder war der ihn aus der tiefe gezogen hatte...Konnte Tyler nicht leugnen das Izarra auch etwas an sich besaß das in Tyler etwas auslöste das er normalerweise nur einmal bei einem...ganz bestimmten Menschen verspürt hatte. Etwas das jedoch bei Sam nicht....Auf diese Weise verspürt hatte.
      Diese Person hatte sein Leben das er kannte auf den Kopf gestellt...

      Wyatt....
      Wyatt Carson Lyons.
      Er hatte dieses Lächeln, das die Welt anhalten ließ....
      ....Es ließ Schwere des Lebens zu verschwinden, als würde er Tyler stumm sagen, dass alles gut werden würde – dass er genug war, so wie er war....



      In seiner Nähe fühlte er sich größer, heller, wie ein Mensch, der alles erreichen konnte.
      Er erinnerte sich als Tyler einmal vollkommend Frustriert war weil beim gemeinsamen spielen mit ihm es nicht gelangen war etwas richtig zu machen, es hatte ihn frustriert....sich wieder dumm fühlen lassen...Weil er nicht so Perfekt wie Samuel war....
      "Fehler zu machen bedeutet nur, dass du etwas Neues lernst. Wer nie stolpert, lernt nie, wie man wirklich sicher steht!"
      Tyler verstand nie woher Wyatt diese Sprüche hatte...Aber es war ihm auch egal....Er gab ihn das Gefühl wirklich alles schaffen zu können und besser zu werden.
      Das er...auch für ihn etwas besonderes war....
      Ein wenig....Verspürte Tyler ein kleines kribbeln in seinem inneren....
      Es brachte ihm jedoch auch ein paar andere Erinnerungen zurück.
      Sam hatte...wohl wirklich recht...Er war wohl sehr Trieb gesteuert....
      "...Ach...Stan ist hier? Nunja, vielleicht kann ich ihn ja kurz hallo sagen! O-oder wir, klar!...Das wäre ganz toll!"
      Ein schwächeres Lächeln zeigte sich auf Tylers Lippen auch wenn ein leichte röte auf sein Wangen lag.
      Die Nervosität war sehr offensichtlich bei Izarra...
      "...Dir steht die neue Frisur Izarra..."



      "Ich bin mir sicher Stan wird überrascht sein dich zu sehen."
      .....................................
      .................................................

      Zu selben Zeit überkam aber auch Lin ein aufgeregtes Kribbeln im inneren, aber nur weil sie schon lange nicht mehr einen so Herzlichen Jungen Mann zu Gesicht bekommen hatte, er einem das Herz erwärmte.
      "Jaa, ich liebe es Kuchen und vor allem Plätzchen zu backen. Mein bestes Können kann ich bei Vanillekipferl unter Beweis stellen!"
      "Das ist ja wirklich toll!", lobte sie ihn wirklich beeindruckt von der kleinen Hingabe die er besaß. Tyler zum Beispiel wollte nicht einmal mit ihr Plätzchen backen!
      "Wenn Sie Hilfe brauchen beim Kneten, stehe ich Ihnen gerne zu Verfügung, Miss!"
      So Hilfsbereit! Da konnte Lin gar nicht Anderes als sich noch mehr über ihn zu freuen.



      Bei ihm hatte sie wirklich ein gutes Gefühl, sie hoffte jedoch das er sich nicht von der Rose Familie einlullen ließ!
      "Klar. Judith ist wirklich eine hilfsbereite Person. Sie hat mir bei meinem Aussehen geholfen und reichte mir dir Hand, als ich nicht wusste wohin! Sie ist ein wirklich tolles Mädchen und ich bin froh sie kennengelernt zu haben!"
      Er sprach nur in den Loben und Respektvollsten Worten....Da wollte sie doch am liebsten diesen Töppel der derzeit bei ihr Arbeitete raus werfen und durch Ero ersetzten!
      "Meine Tochter hat mit dir wirklich eine gute Wahl getroffen, ich würde dich gern mal zu mir in meine Bäckerei einladen.", sprach Lin ganz offen Herzig.
      "Mom, ich denke nicht das jemand der bald den Rosen Namen trägt in deine schäbige Bäckerei sollte.", gab Judith ganz unverblümt zurück was Lin sogleich wieder streitlustiger zu ihrer Tochter Blicken ließ.
      "Aha, du willst also unbedingt eine Rose bleiben? Loveshine klingt viel besser!"
      "Das ist nicht mal ein richtiger Familienname, Mom! Das hat er sich ausgedacht...", gab Judith kopfschüttelnd von sich als schämte sie sich für die Dummheit ihrer Mutter.

      Während sich Mutter und Tochter begann wieder in die Haare zu bekommen, heilt Sophia weiter ihr Gespräch mit Simon...
      Allein durch dessen durchdringenden Blick sollte Frau Lyons längst gemerkt haben das besser war sich nicht mit denn Haifischen anzulegen....
      Doch ließ es ihr gehobenes Ego nicht zu sich vor ihm direkt bettelnd auf die Knie zu bewegen.
      "Aber, aber Miss Lyons. Wer wird denn hier gleich so sensibel? Mein werter Sohn Samuel hat doch Euer Kind geschützt, nachdem er einen Wagen bis zum Totalschaden demoliert hatte. Sind Sie etwa gar nicht im Bilde? Auch dies hat Robin nur für sie verschanzt und nun graben wir wirklich in den tiefsten Untergründen der Vergangenheit?"
      Nun verschärfte sich jedoch auch ihr Blick...
      Darüber hatte ihr Stan nichts erzählt oder ihr eigener Sohn!
      Doch würde sie nicht wagen Simon als Lügner zu betiteln....
      Aber in Grunde beschäftigte sie sich recht selten mit denn Dingen die ihr Sohn tat...Aber sowas wie ein Totalschaden??
      Doch hatte sie ihr Sohn so erzogen das er keiner Fliege etwas zu leide tat....
      ..:Wie also konnte es Simon wagen sowas in denn Raum zu werfen?
      Schlimm wäre es jedoch wenn es der Wahrheit entsprach....Das würde ihn nur noch mehr unter beweis stellen das dieser Tyler ihr Kind verdorben haben musste!!



      Die Worte von Simon waren so freundlich gewählt und trotzdem waren sie wie das Gift, für das die Rose bekannt waren...Äußerlich schön doch ihre Dornen waren mehr als Gefährlich. Die Freundschaft welche die beiden groß Familien besaßen war das einzige das größere Skandal Anzeigen zurück hielten....
      Das machten Simons Worte mehr als deutlich, sie wusste das Matt Entscheidung ...Wirklich etwas war das sich kaum jemand traute aber sie musste ja hinter ihrem Mann stehen auch wenn sie es Absurd fand....
      Aber nun...Matt war schon immer auch nur ihre Dritte Wahl gewesen.
      "...Jedoch hat ihr Sohn die Anzeige getätigt und Tyler wieder aufgenommen? Oder wissen sie selbst das nicht? Es scheint so, als wäre ihr Sohn derjenige, der sich gerade gegen seinen eigenen Vater aufspielt...Wenn er doch den Jungen aufnahm, der ihn doch so dreckig beleidigte~."
      Wyatt stellte Matt und auch sie nicht in ein besonderes guten Licht da....Es war wirklich Ärgerlich! Sie hätte ihn wohl noch strenger erziehen sollen!
      Anderes....Als Stan der so gefügig war....

      "Sie sollten sich wirklich langsam in Acht nehmen...Das sage ich Ihnen als wirklich guter Freund, am besten finden sie ganz schnell meine Visitenkarte wieder...Die Familie Lyons hat über die Jahre leider an Glanz verloren, doch glaube ich kaum das es an Ihnen liegt...Es ist ihr halbperfekter Ehemann, der leider jegliche Chance auf weiteren Ruhm verpuffen lässt, wenn er doch nur...die liebreizenden Worte wiederfinden würde, die er einst für sie besaß anstatt immer...unvorsichtiger Ihnen Beleidigungen an den Kopf zu werfen. An meiner Seite hätten sie...wirklich mehr Erfolgschancen, meine Dame."


      Sophia spürte in diesen Moment nur noch mehr wie ihr Groll gegen Matt stieg, dieser Mistkerl der nicht begriff das die Familie Lyons in Vergleich zu den Rose nicht so Machtvoll war, es war als legte sich ein Hübscher Schwan mit einem großen Wolf anlegen...Selbst wenn die Flügel groß und Kräftig waren, würde der Wolf denn Vogel am ende zerreißen....
      Sie wusste selbst das sich Matt von ihr noch nicht Scheiden ließ weil es schlecht für seinen Ruf als Schauspieler sein würde und auch denn Großteil seines Vermögen für sich selbst wollte....
      ...Aber was wenn er eine Andere Frau fand? Sie war schließlich auch eine Tickende Uhr in ihre Model Karriere....Darauf schien Matt auch nur zu warten....Wyatt war zum Glück ihr bester Druckmittel aber....Wenn Wyatt ihm in den Rücken fiel....?
      Sie bewegte sich wirklich einen Schmalen Abgrund zu der ihr überhaupt nicht gefiel....




      "Also...Miss Lyons...Wenn Sie nicht in dem Schiff ihres Mannes untergehen wollen, wissen Sie ja wo sie mich finden. Und bitte, wenn Sie in mein Büro kommen, bringen Sie bitte ihren...Butler mit - Stan scheint von der überaus eleganten Sorte, ganz nach meinem Geschmack. Und tragen Sie doch das hellblaue Kleid, das stand Ihnen früher so gut - hat ihre Figur elegant betont. Wenn Sie mich nun Entschuldigen würden..."
      ....
      Seine Worte ließen Sophia schweigend zurück....
      Was ihr Simon bot war keine Entscheidung, es war eine letzte Option bevor sie wirklich mit Matt untergehen denn sie mittlerweile nciht mehr ansehen konnte ohne ihm den Tod zu wünschen so sehr verabscheute sie ihn.
      Er war nicht besser als Achim, der sogar seine Boxer Karriere mit Dingen Riskierte die ein Ruinen bedeuten könnten! Doch Anderes als Matt war er nicht so dumm gewesen....
      Er hatte sich auf die Seite der Rose gestellt war es für Sophia schwer machte ihn nicht Anzuzeigen....
      Sie wollte nicht erneut in diese...Falle tappen...Was wenn Matt vor ihr das Angebot annahm wenn er zu Vernunft kam?
      Ihr Blick fiel auf Stan der ihr nichts ahnend ihr Getränk bringen wollte....
      Er war immer ihr geheimer Rettungsplan....Selbst Matt wusste nicht wer Stan eigentlich wirklich war und genau das war es was sie zu Beschützten versuchte. Sie musste aufpassen das Simon ihn nicht am Ende noch gegen sie verwendete...
      Aber sie würde...Diese Chance die Simon bot nicht verstreichen lassen.
      Sie musste Handeln, sie war keine Frau die sich mit in den Untergang reißen lassen wollte und dafür ging sie auch über Leichen.

      "He--y---!"


      Plötzlich passierte jedoch etwas mit dem Sophia nicht gerechnet hatte....
      Ihr teures, schönes Kleid wurde von dem Klebrigen Punsch so besudelt das es beinahe schon ein unnatürlicher Zufall war. Diese Flecke würde sie niemals wieder raus bekommen, aber noch schlimmer war es natürlich wie es ihr Perfektes Erscheinungsbild das schon durch ihre Schwester in Mitleidenschaft gezogen wurde komplett ruiniert!!
      Sofort kochte in ihr die ungezähmte Wut auf die sogar die ihrer Schwester übersteigen konnte!
      "Hast du keine Augen im Kopf!!!!??"
      Fuhr sie Laut den Schultragenden an denn sie am liebsten dafür komplett auseinander gerissen hätte!



      "S-Sophia! Oh heiliges...Meridi...an...Ist alles in Ordnung? Nein, das-das ist es definitiv nicht, sowie du mich ansiehst! Es tut mir so Leid! H-h-hier nimm schnell meine Jacke!"
      Sofort entschuldigte sich Izarra das Stan der ihm im ersten Augenblick nicht ganz sicher war das er richtig sah, es war wirklich Izarra...Was machte denn Wyatts Musik Lehrer hier....?? Doch das schlimmste jedoch war als er mit ansehen musste wie Frau Lyons kurz vor Explodieren warn! Noch nie hatte er gesehen wie ihr Gesicht so rot anlief und ihr hübsches Gesicht deutliche eine pulsieren Ader zeigte.
      "Izarra....?", wisperte der Butler schockiert der im ersten Moment selbst kaum Handeln konnte und nicht wusste wie er seiner Vorgesetzten helfen sollte, ein paar Papiertücher würden da wenig helfen...!



      Wie viel Pech konnte man bitte haben?!
      Stan kam näher um zu Not Sophia zu beruhigen die aber Izarra so tödlich anschaute als würde sie ihn gleich wirklich Umbringen!
      Natürlich entging dies kaum der Anderen Gäste und Tyler der noch beim Buffet stand konnte nicht anderes als in dem Moment eine seltsame kühle zu verspüren...
      Ich hätte ihn im Erdloch versauern lassen sollen....
      ....
      Natürlich kein ernst gemeinter Gedanke....
      ....
      .......
      Naja...Vielleicht steckte etwas.....Ehrlichkeit schon dahinter.



      Obwohl Tyler sich deutlich gerade besser fühlte und ihn die Personen im Raum weniger einschüchterten war Izarras tritt ins Fettnäpfchen gerade die Frau zu erwischen die er hier am wenigsten leiden konnte wie ein wink des Schicksals das sie wirklich gehen sollten!
      Die Jacke von Izarra nahm das reiche Model nicht an, viel eher schaute sie ihn feindseliger an doch schien sie im ersten Augenblick nicht zu wissen....Wer überhaupt vor ihr stand.
      "...Ich...habe nicht erwartet dich hier zu sehen! Nein, das ist wohl nicht der Zeitpunkt für einen Plausch uhm, du siehst sehr sauer aus!"
      Was zum Teufel...Faselte dieser Kerl?
      Ihre Augen wanderten an ihm entlang und dann machte es in ihren Hübschen Kopf ....Klick.
      Sagte Stan gerade....Izarra.....?
      "Kann ich... dir irgendwie...deine Wut entnehmen? Ich...entschädige dir natürlich alles..."
      ...das....war....Izarra.....?!
      Verdammt...Ausgerechnet...ER hatte ihr noch gefehlt!!!
      "Ich kenne dich nicht....", raunte sie verbittert aus.



      Sogleich wandte sich Hysterisch an ihren Butler:
      "Stan!! Wirf diesen Flegel raus, er hat ganz offensichtlich hier nichts zu suchen!!!"
      Als wäre er irgend eine Art widerliches Insekt trat sie von Izarra zurück und knirschte mit ihren Zähnen. Sie wollte auf keinen Fall das man irgend eine Verbindung zwischen ihnen sah oder erkannte....!!
      "Jetzt steh nicht so dumm herum, Stan!!", fauchte Sophia zu Stan der sich jedoch zum....ersten mal nciht sofort auf ihren Befehl hinlegte. Es tat ihm auch sehr Leid aber....
      "Verziehen Sie...Frau Lyons aber....Izarra ist doch der Musik Lehrer ihres Sohnes Wyatt!"
      "Was?!", stieß Sophia aus als hätte Stan sie gerade zu tiefst beleidigt.
      Das sie darüber nichts wusste wunderte Stan nicht, schließlich musste sich Wyatt selbst darum gekümmert haben.
      "Es war sichtlich ein Unfall, Frau Lyons nehmen Sie es ihm bitte nicht Böse ich werde den Schaden auch übernehmen...Er ist ein guter Mensch, ich kann ihnen nur Positive Dinge von ihm Berichten.", versprach Stan und nahm Izarra sogleich in Schutz.



      "Was war das...? Stan widersprichst du mir ernsthaft?! ICH hab dir eben gesagt du sollst hin, raus werfen!! Du hast meiner Anweisungen zu folgen, dieser Mann ist sichtlich nicht einmal Teil dieser Verlobungsfeier!! Er hat mein Kleid mit Böswilliger Absicht ruiniert!!"
      Dieser Elender Wurm....!!
      Warum war er hier?!
      Sie hatte sich extra....Jemand gesucht denn sie gewiss nie wieder in ihrem Leben treffen würde! Und hier stand er mit seinem erbärmlichen Lächeln und brachte ihr ganzen Kartenhaus durcheinander!!
      Stan weigerte sich auch noch ihn raus zu werfen....!
      Was wurde hier gespielt?!
      "Ausgerechnet....Du sollst....Wyatts Musik Lehrer sein....Was zur Hölle....Willst du mich Erpressen...?!", hauchte sie dunkel hervor, in ihren Kopf bildeten sich weitere Paranoide Gedanken.
      "Du bist nur ein armseliger Fremder...du bist sicher nicht mal Musik Lehrer....!"



      "HÄÄÄHH....Izarra?!", ertönte da schon die nächste Laute Stimme, es war Lin der diese Desaster natürlich wie die anderen Gäste nicht entgangen war.
      Zuerst hatte sich sich beinahe ein auflachen verkneifen müssen, das hatte ihre Hochnäsige Schwester mehr als Verdient gehabt, soll sie sich doch die Augen aus heulen wegen ihren Dummen Kleid!
      Doch als sie genauer hinsah bemerkte auch sie denn Kerl denn sie eingestellt hatte aber öfter mal zu Spät zur Arbeit erschien!
      "Du Pissa, was machst du hier?! Wegen dir bin ich viel zu Spät gekommen! Du hast Glück das ich dich nicht längst raus schmeiße!"



      Sie ballte die Hand zur Faust als ihre Schwester auch sie Giftig anschaute.
      "Was hast DU jetzt mit ihm am Hut?!"
      "Er arbeitet bei mir, was dein Problem mit ihm?!"
      Die Lage wurde immer Wilder und Chaotischer selbst Stan zog die Augenbrauen überfordert zusammen als er leicht zu Izarra Blickte, er zog denn Ärger unglaublicherweise stärker an als jeder Magnet!
      "Ich kenne ihn nicht mal...!", fauchte Sophia zurück was Lin ihr natürlich nicht glaubte.
      "Als ob, er hat dich doch eben direkt beim Namen genannt, Schwester!!"
      "Ich bin in Gegensatz zu dir eine Frau in den Medien, alle hier kennen meinen Namen! Aber wieso lässt du einen Krautz wie ihn bei dir Arbeiten? Ist er dein neuer Lover...? Ist er darum hier?!"
      "Nein, ich hab ihn mitgenommen, er ist meine Begleitung."
      Unterbrach Tyler denn Zickenstreit der beiden Schwester bestimmend, als er sich nun auch einmischte....
      "Er hat daher sehr wohl das Recht hier zu sein, Frau Lyons."



      "Und wegen Ihrem Kleid, sich so aufzuregen, ist wirklich etwas übertrieben...Die Kosten übernehmen bestimmt die Gastgeberin, wenn ihnen so viel Wert daran liegt. Schließlich hat er sich bei Ihnen schon aufrichtig Entschuldigt.", stellte Tyler direkt klar was Sophia empört nach Luft holen ließ.
      Dieser verdammte Tyler hatte kein bisschen aus seiner Strafe gelernt!! Er war immer noch---
      "Sie sollten wirklich aufpassen wie Sie in der Öffentlichkeit sprechen, ich würde kein Model einstellen das sich benimmt wie eine Furie."
      Fassungslos holte sich nach Luft....
      Auch wenn jedoch sehr die Wahrheit sprach, waren die Blicke so an ihnnen heftet das sie selbst spürte....wie ihr Verhalten sich ihr übel auftat...
      Sie konnte sich wirklich kein Skandal Leisten....
      ....
      Sie wollte am liebsten alle hier Verfluchen....!!!



      Tyler wendete sich Izarra zu:
      "Wir sollten jetzt wirklich gehen..."
      Es wäre wohl das beste für alle wenn sie nicht noch weiteren Zündstoff boten das die Lage hier weiter Explodieren ließ.
      Doch Lin hielt ihren Sohn sogleich am Handgelenk zurück:
      "Halt mal Junger Mann! Du willst schon gehen...? Hast du überhaupt denn Verlobten deiner Schwester Hallo gesagt...? Und...Woher kennst du jetzt Izarra??", kam es vollkommend verwirrt von Lin die wirklich kaum noch was raffte. Allerdings fand sie es unhöflich von Tyler sich nicht einmal Ero vorzustellen!
      Schließlich war er so guter Junge!
      Wer weiß wenn das zwischen ihm und Judith nicht funktionierte....Vielleicht war der Bursche doch eher was für Tyler!



      "Nein, möchte ich nicht Mom....", gab Tyler auch ihr klar zurück und befreite sich aus ihrem griff.
      "Das einzige was Judith hier wieder aufzieht ist einer ihre Launischen Spielchen, ich mach da nicht mit...Es wäre eigentlich besser wenn ihr beiden euch mal Aussprechen würdet, weil wirklich ehrlich ist sie zu dir nicht! Oder hat sie dir schon von ihrer OP erzählt?? Ich bin es Leid mit euren Unsozialen Verhalten mit reingezogen zu werden...Izarra ist ein guter Freund meiner WG und es war Fehler ihn mitzunehmen, allerdings nur weil mich für eurer Verhalten schämen muss...Du solltest besser auch bald gehen Mom anstelle dich hier weiter Sinnlos aufzuregen. Wie du schon selbst oft sagst....Die Rose und Wang-Chis passen nicht zueinander."



      Die Worte ließen Lin verblüfft blinzeln jedoch ließ seine Worte eine Andere Sache abrupt fallen die Lin erschrocken wieder zu ihrer Tochter suchen ließ.
      "OP....? Was für eine OP??? War sie Krank? Verletzt?! Wieso weiß ich von nichts?!"
      "Das, kann sie dir selbst erklären.", gab Tyler stachlig zurück als er Izarra mit sich mitzog um nun endlich von hier zu verschwinden.
      Natürlich bekam Judith das ganze auch mit und....war jedoch Fassungslos das Tyler es einfach so frei ihrer Mutter erzählte.
      Er hatte doch versprochen Lin nichts darüber zu erwähnen!!
      Und jetzt wollte er einfach abhauen?!
      Als sie ihre Hand nach Tyler ausstreckte um ihn am gehen zu hindern riss er sich ziemlich grob los um ohne umschweifen direkt raus zu gehen.
      "....Tyler??"



      Obwohl Judith selten, starke Emotion verspürte...merkte sie in inneren ein unwohl sein. Der Ausdruck in Tyler Gesicht war nicht eines verärgerten Bruder der sich deswegen baldig wieder einkriegte oder eine weile sauer war...Es war regelrecht als wäre sie für ihn gestorben Blick!
      Sie wollte ihn doch nur mehr beweisen wie schlecht die Wang-Chi waren doch es schien nur sein Groll zu vertiefen...Und ihn noch weiter von ihr zu Distanzieren....
      Ihr Blick ging schwach zu Sophia die so erzürnt war das Stan leicht vorwärts schubste:
      "Hol denn Wagen, wir gehen auch!"
      Sie wollte keine Sekunde länger hier bleiben....

      __________________________________

      Dax Vazquez

      "Alsoooo, dann kanns los gehen, Daxxy!"
      Vor mehr als einer halben stunde wurde Dax wieder in die Dienste von Beni gerufen, es war jedoch sehr merkwürdig...Abgesehen das Beni so überaus Motiviert schien jetzt in die Menschen Welt zu reisen...Fehlte ihm einige Zeit von Benis Erinnerungen...Er wurde von ihm gelöst und erneut mit ihm als sein Lakai verbunden....Aber...Es war nicht wie zuvor.
      Etwas...Hatte sich geändert und das waren nicht nur die fehlenden Erinnerungen, nein...viel mehr wurden sie für Dax durch alte Erinnerungen ersetzt von denn Dax gar nicht wusste das er diese besaß....Auch hatte ihm Lord Korbos einige Wichtige Anweisungen mitgeteilt.
      Er wusste daher...das Lord Korbos nicht kommen würde um Beni zu verabschieden.
      ...Trotzdem blieb er schweigend an der Ecke gelehnt und sah ihm dabei zu wie er mit sich kämpfte.
      ....Naja....Wirklich etwas sagen konnte ja nicht.....
      ....
      Oder....?



      Dax spürte nämlich schon seit seiner wieder Beschwörung, das sich auch etwas anderes auch Körperlich bei ihm geändert hatte...Es war als wäre er....Neugeboren wurden?
      Auch wenn es der leichte nachgroll gegenüber Beni war das ihn immer wieder indirekt zu Tode geführt hatte, brauchte Dax einen Moment um seine Gedanken und...Erinnerung zu ordnen.



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      Klick.
      Die glänzende Metallspitze des Kugelschreiber kam mit dem knackigen Klick Geräusch heraus. Die Finger seines Kameraden schlossen sich fester um den Schaft, während er den Stift leicht in seiner Hand balancierte.
      Als er zu schreiben begann, erzeugte die Kugelspitze des Stifts ein sanftes, schabendes Geräusch auf dem Papier, ein rhythmisches Kratzen, das nur vom gelegentlichen Knarren des Papiers unterbrochen wurde. Der Tintenfluss war gleichmäßig, die Buchstaben erschienen in sattem Blau, während der Stift in einer fließenden Bewegung über die Seite glitt. Es war ein schneller hypnotischer Klang....So das Dax für einen langen Moment nicht anderes konnte und ihm dabei zu sehen.

      "Mefh , was machst du da eigentlich genau?", fragte Dax mit einem leisen tiefen brummen, während er sich mit einem Handtuch etwas Schweiz vom Training von der Stirn wischte.
      Erneut ertönte das Klicken des Stiftes und nachdenklich hob sich Mefh diesen an die Unterlippe.
      "Ich beobachte unserer Training das wir von Lord Korbos aufgetragen bekommen haben, mir ist dabei etwas ungewöhnliches aufgefallen."
      "Ungewöhnliches...?"



      "Normalerweise dient ein Training darin, seine Stärken zu verbessern und seine Schwächen zu mindern....", sprach Mefh Analysierend weiter.
      "Doch nach jeder Trainingseinheit wechselt er den Trainingsplan so das wir immer mehr Dinge machen müssen , die uns schwer fallen...Darum ist das Training auch so anstrengend...Aber sobald ich Steigerung erkenne, wie das Zeth besser darin wird seine Balance zu halten, wechselt er das Training erneut...Fast als wollte er nicht das wir unsere Schwächen und Fehler verbessern."
      Dax runzelte nur etwas die Stirn als er sich mit Mefh hinsetzte....Für ihn klang das etwas zu kompliziert....
      "Naja...Er ist der Lord, er wird sich dabei etwas denken...", gab Dax ratlos zurück was Mefh nur schwach seufzten ließ und weiter seine Notizen betrachtete.
      ...
      "Aber...Kann ich dich was fragen...?", kam es zögerlich von Dax als er so erneut zu Mefh rüber schaute.
      "Lass mich Raten, du wunderst dich wieso mein Aussehen und Charakter sich gerade so verändert hat, richtig?"
      Schwer schluckte der Größere als Mefh so in schwarze traff....Gedanken lesen wie Apollo konnte er aber nicht oder...?!



      Normalerweise, war das Gesicht von Mefh viel Markanter, er trug ein übertrieben grässlichen Lippenstift....Und nun sein Verhalten war eher sehr eitel?
      "Ich stamme aus einem Schlangen Volk, der Lord schätzt meine Gift Immunität zudem funktionieren einige Magische Fähigkeiten mir gegenüber nicht...Doch das nicht der einzige Grund warum er mich als Lakai ausgewählt hat. Sagt dir das Häuten von Schlangen etwas?"
      Da Dax aus einer Wüssten Region kommt wo es einige Arten von Giftigen Reptilen gab nickte er sogleich.

      "Weißt du, eine Schlange häutet sich nicht, weil sie es will, sondern weil sie es muss. Die alte Haut wird zu eng, sie reißt, und darunter kommt etwas Neues, Glatteres, Lebendigeres hervor. Es ist immer noch dieselbe Schlange. Sie sieht vielleicht anders aus, aber im Inneren hat sie sich nicht verändert.
      Meine Fähigkeiten funktionieren ähnlich, nur umgekehrt. Ich häute mich nicht für mich selbst, sondern für dich, für andere. Ich lasse die Welt sehen, was sie sehen wird. Für jedes ein anderes Gesicht, eine andere Haut, die ihren Erwartungen entspricht oder ihre Ängste weckt. Das, was du siehst, ist wie die alte Haut der Schlange: ein Trugbild, das du anfassen, fühlen, vielleicht sogar bewundern kannst. Mein Inneres Verändert sich dabei auch, doch mit der Zeit kehrt mein alter Charakter zurück....Doch im Grunde sehen wir nicht alle Anderes aus im Blickwinkel eines anderen?"




      Obwohl Dax sich die klare Antwort anhörte hatte er Probleme es genau zu begreifen...
      Ein Teil von ihm verstand es wirklich....Aber auch wiederum nicht....
      Also veränderte sich das innere von Mefh...? Wie eine Schlange das Äußere...?
      "Meine Fähigkeit, ist unkontrollierbar, es bringt meine Fehler mit der Zeit zum Vorschein...Meine Intelligenz nimmt ab und so weiter bis ich mich wieder Häute, so wie jetzt...Aber in Paar Tagen werde wieder der Mefh sein denn du kennengelernt hast.", sprach sein Kamerad weiter.
      "Aber solche Dinge waren schon damals für dich viel zu Kompliziert."
      Verwirrter Blinzelte Dax als er zu Mefh schaute der sich langsam wieder von seinem Platz erhob.
      "Weißt du das Schlangenvolk und das ------ sind eng miteinander vertraut."


      f̸̬̫͉̪͂̈́̔͐̔͑͑͂̋̎̂̐̾̀́̒̽̿̚̚ë̷́́̏́ H ͅl̸̢̹̰̘̮̙̟̝̙͚̩̲͙͑͑̅̂̎̅̋̈͝ͅe̴̛̞͇̪ R F ̨͓̬̟̤̣̰̫̮è̵̡̧̫͉̠̳̜͇̎͛ḩ̷̅̓̿̃̊̀̈́̍̇͒̕͘ ḻ̷̱̋̉̄̂̄̊͆͂̓͋̎̚͝e̸͐̽̔̒̎͑́͆̂̈́̀̊͆̋̾͠͝͠ R F ̥̝̲̥̜͕̺̬̪̩̣͙̳͈è̴̛̯̣͋͋̀̈́̾̊͗̑̓̇̑͘̕̚h̸͎̳̯̠͔͔̉͆̎̋͂͠ ̣̜̲̥͖̜̜̹̱̗ļ̴̛̛̳̻̜̫̲͎͈̙͕͎̭̎̈́́̈́̓̓͂̆̂͋̀̐̊̐͂́̋̚e̵͊͑ R F ͉͇̳̺̜̳̦̮̙͖̭̻̖͕e̴̢̨͙̬͕̳̼̳̹̝͙̫̱͒̓̍̀̀̉̈̆͆̿͋̊̊̊̅̈́̀͑̕͝͝ ͙͈ḥ̸̛̫̪̤̉̈́̋͐͗̀̅͝ḻ̴̡̡̯͕̠͎̘͎̺̩̩̝̳̜͓̌́̅̏͜͜ͅe̸͑̇͘̕̚͘ R F ̙̖͖ͅę̷̨̠̩̹̥̫̙̠̲̭̻̬͍͎̪̫̣̥͇͠h̴̝̺͇̹̍͛̀́͌͐̽̓̿̎́̑̍̍͒̏́̌̕̚͠ ̧̧̢̲̲̳̳̯̲̮ḷ̸̢̧̛̪̫̳̫̬͈͉̟͕̩͖͚͚͙͚̪̊͑̈́͆̓́̀́̈́̂̊͗͛̅̕e̸̅͊̅̉ R
      .......
      "Weißt du was eigentlich dein Größter Fehler ist ....Dero...?"



      ".....Deine Gehorsamkeit."

      :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
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      "ĐɄ Ⱨ₳₴₮ ₥łⱤ ł₦ ĐɆⱤ ⱠɆ₮Ⱬ₮Ɇ₦ ⱫɆł₮ ฿Ɇ₩łɆ₴Ɇ₦ Đ₳₴ ĐɄ ₳Ⱡ₴ Ⱡ₳₭₳ł VØ₦ ฿Ɇ₦ł ĐɆł₦Ɇ ₳Ʉ₣₲₳฿Ɇ ɆⱤ₣üⱧⱠ₴₮ ....Đ₳₣üⱤ ₲Ɇ฿Ɇ ĐłⱤ Ɇł₦ ₮ɆłⱠ VØ₦ ĐɆł₦ɆⱤ ₴ɆɆⱠɆ ₩łɆĐɆⱤ ⱫɄⱤü₵₭..."


      ......
      "Dero....Zeig dein Altes Selbst...."

      ..............
      .................................

      "...Ich glaub ich schaff es nicht allein, tretest du mich so fest wie du kannst hier raus? Andernfalls sehe ich wieder mich zu Lord Korbos rennen. Ein großer - fester Tritt ja, Daxxy?"

      ....
      Mit einem hörbaren grummeln löste sich Dax von der Wand gegen die er sich gelehnt hatte und sah auf Beni hinunter.
      Jetzt begriff er langsam warum ihn der Lord nun wieder zu Belohnung etwas zurück geben hatte....Er brauchte ihn, seine....Schwäche um Beni voran zu treiben.
      Plötzlich umhüllte Dax ein gelbliches Licht, so durchdringend wie die Farbe seiner Augen....Fest war sein Blick auf Beni gerichtet, fast schon verurteilend.
      Dann...Erklang zum ersten mal Daxs Stimme die so tief wie ein Grollen klang das direkt durch den Körper ging.



      "Jawohl, Meister....Beni."



      Das Glühen wurde stärker als sich der Körper von Dax zu verändern schien und dem Wunsch von Beni ohne weiteres Zögern nach kam.
      Mit voller Wucht holte der Große aus und ließ Beni keine Zeit sich über das was geschah Gedanken zu machen.
      Sein Tritt war so stark, wie es zu seiner Muskelkraft passte und beförderte Beni sofort durch das Portal hindurch in dem er ihm mit einem Sprung auch folgte.



      Das Portal, stand eigentlich wenige Meter vor einem großen Brunnen....In einem Abgelegen Park der Stadt.
      Doch durch die Wucht von Dax tritt und auch da Dax selbst schwungvoll durch das Portal sprang, landeten beide direkt im Brunnen anstatt davor.




      Das Wasser spritzte in alle Richtungen und schreckte einige Vögel auf die diesen Ort eigentlich nutzten um in Wasser zu Baden oder sich von Besuchern mit Brot Füttern zu lassen. So auch ein Obdachloser der erschrocken davon flüchtete als die beiden Männer wie aus Geisterhand aus dem Nichts auftauchten und in den Brunnen fielen!
      Dax selbst hatte sich Verwandelt für seine Tarnung hier auf der Menschen Welt um nicht zu sehr hervorzustechen....Obwohl die Drachen Tätowierung auf seinen Arm danach wirkte als würde er irgend eine Mafia-Gang angehören...Leicht lag noch der Gelbe Schimmer auf seiner Haut als er sich das Nasse Shirt auszog....Er bevorzugte sowieso lieber wenige Kleidung....
      Er wendete sich Beni zu dem er mit einer ruhigen Mine die Zunge raus streckte:
      "...War wohl zu Fest."



      "Aber Befehl, von Lord Korbos...Hm....Ich soll dich Strenger behandeln. ", brummte Dax erklärend, obwohl es mehr als gut getan hatte Beni zu treten....Das hätte er auch ohne Anweisung getan.
      Er trat aus dem Brunnen heraus und schulterte sein nasses Oberteil auf der Schulter als er sich umschaute....
      Das was sie also....die Menschen Welt.
      Doch obwohl Dax tiefen Groll über seinen Meister verspürte...Musste eines doch offen aussprechen.
      Jetzt...Wo er es endlich wieder konnte.
      "....Ich weiß...nicht was du getan hast...Aber Danke. Lord Korbos hat meine Strafe wieder aufgehoben. Ich darf jetzt sprechen...Aber ich sprechen wann ich will.", brummte er gegen Ende da er sicherlich nicht Beni Spielzeug spielen würde.
      Er hatte Verpflichtungen und er würde nicht erneut Riskieren das Lord Korbos von ihm enttäuscht war....
      Believe Me ~

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    • Izarra Kimallus & Ero Loveshine


      "Hast du keine Augen im Kopf!!!!??"

      Binnen Sekunden wurde die schöne Harmonie in der Halle ausgelöscht, die reinste Hysterie gewann plötzlich das Sagen. Schockiert sah Ero sowie alle anderen zum Unfall, die Tante von Judith war total außer sich.
      Ohje, war das etwa ihr Lieblingskleid? Oder fühlte sie sich wegen dem Fleck nun so unwohl?
      Sie war so feurig, während der Mann gegenüber von ihr immer kleiner wurde und kommentarlos wieder seine Jacke anzog.
      Besorgt runzelte Ero die Stirn, das war überhaupt nicht Gut! Er wollte am liebsten einschreiten, doch wusste Ero nicht so recht, was er sagen sollte, um die Frau wieder bei Laune zu halten. Ihre Augen waren so furchteinflößend wie die eines Jaguars.

      "Wie können wir ihnen nur helfen, um den Streit zu beenden?", murmelte er so leise zu sich selbst, dass von Lins lauten Auslachen komplett übertönt wurde. Wie es aussieht war da jeder genauso planlos wie Ero!



      Izarra war es Klar wie Kloßbrühe, dass er hier nicht mehr ungeschoren davonkommen kannte - sein Pech wollte heute wirklich etwas unter Beweis stellen. Doch während er sich auf einen weiteren Tod wappnete, ratterten in ihm die Räder, denn...fing in ihm langsam zu verstehen...das sie wohl die Mutter von Wyatt war. Er konnte es nicht fassen, dass er es nie in Erwägung zog, doch hatte er auch schon länger nicht mehr an Sophia gedacht.
      Wenn er sie jetzt ansah merkte er deutlich, wie der starke Ruhm auf sie abfärbte. Schon früher war sie von herrischer Natur, doch nun...sah sie ihn so an als war er eigentlich der unbedeutende Fleck auf ihrem Kleid.



      "Ich kenne dich nicht...."



      Deutlich verzogen sich Izarras Mundwinkel, es ließ ihn keinen Falls kalt, auch wenn er es sich denken konnte. Auch, wenn Sophia und er vor längerer Zeit sogar in einer Beziehung steckte und er in der Vergangenheit starke Gefühle für sie empfand, war es für Sophia nur noch ein unbedeutender Abschnitt in ihrem Leben. Vielleicht auch etwas, was sie bereute, wenn man genau in ihren Gesichtsausdruck sah. Izarra konnte nicht anders als elende Traurigkeit zu empfinden, sein Pech verfolgte ihn auf Schritt und Tritt. Er verursachtete Probleme - dafür brauchte er nicht einmal eine Böse Absicht und wenn er versuchte zu helfen...

      "...Mir wurde beigebracht nicht jeden Fremden direkt alles zu glauben, wisst ihr?"



      Wurde er von den Personen komplett abgeblockt, genauso wie Wyatt es am Parkplatz tat. Noch nie hatte er einen vertrauenserweckenden Eindruck für andere hinterlassen, es sei denn...sie erkannten wie durchaus Schwach er war. Vor allem bei Menschen, den er ziemlich nah stand und beschützen wollte, wurde er immer wieder verstoßen.

      "Keine Ahnung wer du bist und wann ich mit dir Kontakt gehabt haben sollte, aber am besten entfernst du dich mir mindestens 3 Meter von mir und meiner Familie. Andernfalls bin ich gezwungen Gewalt auszuüben...Fremder."



      Gegen Ende konnte er bei der Familie Chevrier gar nichts ausrichten, in Wahrheit hatte er es nur schlimmer gemacht. Die anderen Familien der WITCH wollten ihn genauso wenig in der Umgebung haben, weshalb er wohl nie darüber nachdachte, dass ein bekanntes Gesicht wie Sophia...etwas mit der neuen Generation zu tun haben konnte.
      Wenn er ehrlich zu sich selbst war, reichten ihn...natürlich auch Mal Leute selbst ihre Hand, doch war es nie von guter Natur oder weil sie Izarra gesehen haben.

      "Ist ja lustig! Hat man so Müll wie dich einfach im Kerker vergessen? Hihihi, nicht Mal gefüttert hat man dich. Soll ich dir Unwichtigkeit etwas Musik ins Leben bringen oder willst du in diesem Schloss begraben werden? Ich könnte so einen wertlosen, unsterblichen Haufen von seinem Unbekannten -Status zur Legende werden lassen. Hmm...Wenn du deine Fähigkeiten übertragen kannst, dürfest du sogar der Lover einer Witch werden- tolles Angebot oder? Durch mich...darfst du endlich dein Pech ablegen! Ich segne dich!"



      "Willst du denn gar nichts im Leben verändern? Du siehst doch in Wahrheit die Welt genauso verkorkst wie ich...Für einen Gefallen helfe ich dir gerne heraus~."

      ...Es ging immer nur um das, was er in Wahrheit war. Seine Seele war dabei komplett egal. Egal wie viele Jahrhunderte vergingen, er kam aus dieser Misere einfach nicht heraus. Ob er ablehnte oder zustimmte, letzten Endes hatte er die Entscheidung nie im Griff.

      "Wow...Du bist wirklich unsterblich! Wie erstaunlich, eine solche Fähigkeit liegt mit leider noch nicht. Verzeih meine Brutalität aber ich beglückwünsche dich, denn soeben haben sich deine Karten verändert, Izarra. Endlich zeigt dir jemand warum du auf der Welt bist, fantastisch oder?"



      "Wenn deine Gedärme wieder am richtigen Platz sind--erweist du mir dann die Ehre dich in mein Lieblingslokal auszuführen? Ich wollte schon immer mit einem lebendigen Gefäß meine Zeit verbringen! Du magst klassische Musik, richtig? Geht mir genauso! ~ So viele Gemeinsamkeiten, wir werden ja sooo viel Spaß zusammen haben!"

      Für Izarra war die Unsterblichkeit wie ein Fluch, denn sammelten sich seine Fehlschläge nur auf - die Welt zeigte ihm, dass er unwichtig und kraftlos er war. Denn obwohl Izarra in seinem Leben so viel Liebe erfahren hatte, war es letzten Endes immer die Ablehnung, die ihn begrüßte. In Wahrheit hatte ihn noch nie jemand getraut. Denn der Fremde...wurde schnell zum Feind degradiert.

      "Du denkst wirklich, dass du es mir ausreden kannst gegen meine Mutter zu kämpfen? Izarra... Du bist zwar der Supporter der Witch und für Wictoria ein wichtiger Mensch, aber..."



      "...Das Herz von Kandrakar...hat weder deine Entscheidungen je befürwortet, noch deinen Worten Glauben geschenkt. Es ist besser, wenn du ab heute das WITCH-Thema vergisst, du kannst sowie rein gar nichts ändern. Wenn du dich gegen mich stellst bin ich gezwungen Maßnahmen gegen dich zu ergreifen..."

      Stumm zog Izarra sein Mantel zurecht, er war froh dass Sophia es nicht mehr für wichtig sah ihn anzusehen. Für Izarra waren all' seine Liebhaber von großer Wichtigkeit, die Gefühle...wurden vielleicht blasser aber verschwanden sie nie aus seinem Herzen. Genau deswegen war es so hart sich zu verlieben, denn wusste er, dass dies auf eine wahnsinnig lange Ewigkeit beruhte. Warum konnte er nicht einfach auch so tuen, als seien ihn die Personen absolut egal?
      Warum musste er immer... die Hintergrundmusik spielen, die kaum jemand hören konnte?



      Im Inneren wusste Izarra genau, wie verdammt unpassend es jetzt war sich darüber Gedanken zu machen. Sophia war eben reifer geworden und tat ihn nur weh, um ihr Image zu bewahren. Er hatte sie ja auch mit Punsch überschüttet, wäre da nicht jeder sauer gewesen?

      "Stan!! Wirf diesen Flegel raus, er hat ganz offensichtlich hier nichts zu suchen!!!"

      Kurz schluckte Izarra seine Angst hinunter, nun auch von Stan als ekelhafter Fremder angesehen zu werden, der seiner Herrin böses wollte. Schwer schüttelte er mit den Helden, ihn war er so unglaublich peinlich von den meisten Gästen nun anvisiert zu werden.

      "S-schon in Ordnung! I-i-i-ch kann auch selbst gehen...", stotterte der Musiklehrer darauf leise los, denn wollte er nicht von seinem neuen Crush herausgetreten werden. Er würde es Stan zwar keinesfalls übel nehmen, denn war dies nun Mal sein Job als Butler. Doch trotzdem sah sich Izarra am Abend mit einer Eiscreme liegend auf dem Bett heulen. Tyler würde ihn sicher auch nie wieder irgendwohin mitnehmen, so viel dazu, dass er ihn besser kennenlernen wollte!



      "Es war sichtlich ein Unfall, Frau Lyons nehmen Sie es ihm bitte nicht Böse ich werde den Schaden auch übernehmen...Er ist ein guter Mensch, ich kann ihnen nur Positive Dinge von ihm Berichten."

      Genau deswegen war er von Stans Ablehnung seines Auftrags buchstäblich überrascht worden! Wie ein wahr gewordenen Traum verteidigte ihn Stan vor seiner Herrin und wollte sie sogar wegen seinem Fehler entschädigen?
      ...Obwohl er Izarra auch nur wenige Male gesehen hatte, bezeichnete er ihn als guten Menschen...
      Der Pfeil vom Amour traf genau den Nacken von Izarra, während er verliebt zu Stan hinüberfunkelte. Wo hatte er nur solch einen Butler verdient, der sich für ihn einsetzte? Sie waren nicht Mal Freunde und dennoch kassierte er für ihn den Zorn von Sophia ein. Die negativen Gedanken verblassten durch den romantischen Heldeneinsatz seines Crush.
      Izarra konnte es gar nicht mehr leugnen, die aufbrodelnden Gefühle für Stan waren mehr als offensichtlich. Stan wuchs wie eine Knospe in seinem Herzen hinauf und erblühte zu einer wunderschönen Blume.

      "...Stan...", hauchte Izarra melancholisch und wünschte sich, ihm Dankbarkeit ausdrücken zu können.



      "HÄÄÄHH....Izarra?!"
      "Du Pissa, was machst du hier?! Wegen dir bin ich viel zu Spät gekommen! Du hast Glück das ich dich nicht längst raus schmeiße!"

      Doch das konnte der Musiklehrer total Vergessen, den zogen sich die Probleme wieder zu ihm heran. So als wäre er ein Fisch, der Mal wieder in ein Haken biss anstatt einem leckeren Wurm! Denn auch Lin war hier und wie es der Zufall so wollte bekam Izarra langsam mit, das ausgerechnet sie Tylers Mutter war! Vor kurzem dachte er noch mit den anderen Elementen keine Connection zu haben und jetzt sammelten sich seine Karten in der Hand auf, wie bei einem Unospiel, was er haushoch verlieren würde.

      "Als ob, er hat dich doch eben direkt beim Namen genannt, Schwester!!"
      "Ich bin in Gegensatz zu dir eine Frau in den Medien, alle hier kennen meinen Namen! Aber wieso lässt du einen Krautz wie ihn bei dir Arbeiten? Ist er dein neuer Lover...? Ist er darum hier?!"

      Er erkannte sofort ihre Ähnlichkeit, es war nicht nur das Äußerliche...sondern auch ihr Temperament! Wie konnte er das all die Jahre übersehen? Wollte sein Hirn es einfach verdrängen und nicht wahrhaben? War das sein eigener Schutzmechanismus, der ihn genau vor solchen Situationen bewahren wollte?!
      Nun wäre es ihm doch am liebsten gewesen, wenn Lin so getan hätte, als kannte sie ihn gar nicht. Verdammt - jetzt musste er sich mit Sicherheit eine Bleibe suchen und die Brücke war wegen der Polizeiuntersuchung definitiv gesperrt!

      "Ich--ehm....Ich...", brachte Izarra keinen vernünftigen Ton heraus und sah in seiner Misere wieder verzweifelt zu Stan. Die Frauen machten ihn nieder wie ein Boxsack, sodass seine Knie zitterten wie bei einem Wackelpudding. Er musste doch wirken wie der letzte Dreck!

      Bitte denk weiterhin nicht falsch von mir, Stan...Das ist alles nur ein blöder Zufall..!


      Er hoffte doch, dass Stan seine Meinung im Laufe des Tages nicht ändern würde. Doch wusste er selbst wie eigenartig er für ihn und die anderen rüberkommen musste, er zog die Eigenartigkeit praktisch immer von selbst an und keiner schenkte ihm Glauben. Genau deswegen glaubte ihn auch Lin nie, wenn er von der Polizei abgeschleppt wurde! Sie sah es als bloße Ausrede, weswegen sie schon so oft den Schloss seines Apartments einfach änderte. Das letzte Mal drohte sie ihm sogar mit der Kündigung...Jetzt hatte er wohl richtig reingehauen, da er mal wieder nicht zur Arbeit erschien. Aber zu sagen, dass Monster die Schule angriffen...konnte er ja nicht. Sonst käme anstelle die Polizei noch der Psychologe und selbst die hatten es satt Izarras Gesicht zu sehen.

      "Nein, ich hab ihn mitgenommen, er ist meine Begleitung."

      Auch, wenn ihn das Pech mit einem Dolch erstach, bekam er heute eine ausreichlich dicke Belohnung. Sein Lebensretter leistete ihn Beistand gegen so einen feurigen Drachen wie Sophia...und Lin! Es rührte ihn sehr, dass er Izarra noch nicht abgeschrieben hatte oder sein Leid ignorierte. Er hätte ja auch kein einfach unbekümmert weiter am Buffet essen können, Tyler stellte sich wirklich als die helfende Hand der Witch heraus! Dabei dachte er schon, dass er heute wirklich überlegen musste sein Körper zu verkaufen, da er sich niemals so ein teures Kleid leisten konnte!

      "Wir sollten jetzt wirklich gehen..."

      Izarra nickte mehr als nur zustimmend, denn wollte er auch nichts lieber als hier zu verschwinden. Den netten Plausch mit Stan bekäme er sowieso nicht und durch die ganze Aufregung konnte er auch nichts mehr vom Buffet in sich hineindrücken. Doch bevor sie wirklich gehen konnten, entstand noch eine Auseinandersetzung zwischen Mutter und Sohn der Wang-Chi. Bedrückt sah Izarra zu den Streitenden, die Ablehnung zu Judith war dabei bei Tyler nicht zu übersehen. Es war mehr als nur traurig wie sehr sich die Familienmitglieder verkrachten und anstatt helfen zu können hatte Izarra wieder nur das Gefühle, als hätte er es nur schlimmer gemacht.
      So verließ Tyler als erstes die Halle und mehr als nur verzweifelt zauberte sich Izarra ein bedauerndes L#cheln auf den Lippen, ehe er allen noch zum Abschied winkte.

      "Ehm...Vielen...Dank für die Gastfreundschaft... Ehm...N-noch ein schönes Fest! Wir...sehen uns auf der Arbeit..................Lin? Haha...ha...Auweia..."



      Izarra war es klar, dass er wohl bei den Rose und den Wang-Chis endgültig verkackt haben muss. Erdrückend seufzte Izarra aus, während beide zu dem nigelneuen Fahrzeug liefen, dass Sams Bedienstete direkt am Straßenrand geparkt hatten. Fragend sah Izarra zu Tyler, um seine Stimmung zu erkennen - schon im Garten war er total angeschlagen...wie er sich wohl jetzt gerade fühlte?

      "Er hat daher sehr wohl das Recht hier zu sein, Frau Lyons."

      Verlegen strich er sich die störenden Haarsträhnen vom Gesicht, Tyler hatte sich wirklich stark für ihn eingesetzt. Anders als er bewies er doch das gute in seinem Herzen. Traurig über sein Verhalten setzte er sich in das schicke Auto hinein und überlegte was er sagen sollte. Bevor Tyler den Zünder betätigen konnte, legte der Musiklehrer die Hand auf seine um seine Aufmerksamkeit zu erhaschen.

      "Ich...hoffe du glaubst mir, wenn ich das sage. Aber ich hatte keine Ahnung, dass du der Sohn von Lin bist und dazu noch der Neffe von Sophia. Bis heute wusste ich nicht einmal, dass die beiden Schwestern sind, ich bin einfach nicht die hellste Kerze auf dem Kronleuchter, was das Zusammenreimen von Beziehungen angeht. Ich habe dich heute schon so oft gelobt...und gerade hast du mir schon wieder geholfen. Das rührt mich total--nicht nur als Lehrer, sondern auch als Person!", drückte Izarra so gut er konnte seine Gefühle aus, auch wenn der traurige Blick ihn nicht loslassen konnte. Er wünschte er könnte mehr tun, doch war er nur ein Niemand, der sich nicht in Familienangelegenheiten anderer einmischen konnte.



      Dann aber seufzte er laut auf und tätschelte mehrfach Tylers Handgelenk, bis er wieder beherzigter ihn anlächelte. Was hatte er nur für gute Schüler, die sich den Gefahren so dagegen trotzten! Er musste auch sich verändern! Izarra musste Courage zeigen- mehr für sie da sein! Es brachte rein gar nichts, wenn er nur im Hintergrund fungierte. Als Supporter musste er das Herz seiner Schüler verstehen. Während sein Blick Tyler durchdrang lehnte er sich leicht zum Armaturenbrett, um ihn besser betrachten zu können.

      "Eigentlich hatte ich mir erhofft mehr harmonische Zeit mit dir zu verbringen, Wasserwächter. Ich habe zwar ein wenig verstanden, welche Familienverhältnisse dich prägen...Doch leider konnten wir uns kein wenig unterhalten. Du hast auch ein wenig Ruhe verdient nach solch ein Gefecht...Aber dennoch würde ich mich auch gerne bekanntlich zeigen und dein Tatendrang belohnen.", sagte er in einer weichen Stimme und merkte wie die Gefühle zu seinem Schüler stärker wurden. Es war nicht nur ein Lehrer-Schüler Verhältnis, nein...allmählich sah Izarra ihn als einen wirklich guten Freund, er mochte ihn sehr gerne. Vielleicht war er ja der erste, der ihn vertrauen schenken konnte?

      "Ich würde gerne unsere Bindung vertiefen, damit du dich mehr auch auf mich verlassen kannst! Ich habe das noch keinen von den Witch gesagt aber lebe ich schon unausgesprochen länger, als die Geschichtsbücher erlauben...Ich sage das dir, weil ich möchte dass du auch deinen Supporter besser begreifst. Vielleicht erlaubst du mir dann ja dich einen Freund nennen zu dürfen? Immerhin würde ich wirklich gerne...mein Versprechen einlösen und dir bei deinem Kummer helfen."




      Er hoffte wirklich, dass Tyler ihn etwas in sein Herz blicken ließ, was so voller Stress war. Zum Glück wirkte er jetzt ruhiger, doch wer wusste für wie lange es immer anhalten würde. Es wäre für Tyler besser...wenn er wüsste, dass er Menschen hatte, die ihn unterstützen wollten.

      "Jetzt, wo die Feier zu Ende ist und unsere Mägen viel zu leer...Willst du vielleicht irgendwohin essen? Ich lade dich ein, immerhin müssen wir noch deinen Sieg beherzigen! Ich hätte auch was für dich gekocht aber wird Lin wohl mich für die nächsten Tage nicht mehr in meine Wohnung lassen, wirklich schade. Außer du hast nichts gegen das Kochen in einem Motel? Hmm-oh oder willst du eher eine Aktivität? Bin in allem dabei, selbst wenn die Aktivität heisst 'Izarra du nervst, ich habe heute genug Zeit mit dir verbracht'. Ist auch voll OKAY!"


      ________________________

      Beni Darkwood

      Vor dem Portal stehend fühlte er sich wie bei im Warteraum des Doktors, er war gezwungen dort hinein zu gehen, doch hätte er alles gegeben um es wenigstens auf einen weiteren Tag zu verschieben. Trotz allem war er wenigstens froh nicht alleine gehen zu müssen, auch wenn es ihn weniger um seine Kampfvorteile ging als jemanden zum Vergnügen zu haben. Er wusste ja nicht wie die Menschen auf der Erde waren - während das Feuerkätzchen alles gab - wirkten die anderen ziemlich prüde und unbeholfen. Eine Krankenschwester an seiner Seite zu haben, der zumindest schon Mal damit einverstanden war ihn zu würgen war eine gute Entscheidung von Lord Korbos.

      "Jawohl, Meister....Beni."

      Verwirrt drehte er seinen Oberkörper zur Richtung der Stimme, die er zum ersten Mal gehört hatte. Wie versteinert starrte sein Violett zu dem großen Mann, der in Gold umhüllt glühte - bevor er überhaupt seine Klappe aufreißen konnte um wenigstens ein "HuH?!" von sich zu geben, wurde er schon von Dax in das Portal getreten.


      Hatte...Daxxy gerade gesprochen?! Er hatte sich das nicht eingebildet, oder? Die tiefe und robuste Stimme kam definitiv aus Dax Rachen! Er hätte sich wohl genau in diese Gedanken vertieft, wenn nicht im nächsten Moment das eiskalte Wasser aus einem Brunnen auf ihn wartete, was in die Höhe geschossen wurde.



      "...War wohl zu Fest."

      Schon wieder, jetzt war sich Beni definitiv sicher - diese Stimme, die er oft von Doms in Pornofilmen hörte...musste sein großer Dax sein! Die Tiefe erschauderte ihn genauso wie das Wasser, was er vor allem an seinem Gesäß spürte. Wenn es nicht so verdammt Kalt wäre, hätte wohl Beni diese ungeheure Erfrischung genossen. Da seine gestylten Haare wieder wie bei einem begossenen Hund hinunterfielen, strich er sich sie wieder nach hinten - erst dann begutachtete er die Umgebung.



      Sie waren nun tatsächlich auf der Erde - fürs Erste sah Beni gar keinen Unterschied zu Meridian. Aber waren sie wohl auch an einem abgelegenen Ort - wenn er an das geniale Fahrzeug dachte, was dieser Anzugträger besaß...sicher gab es viel aufregenderes! Gequält stand Beni auf, seine Kleidung fühlte sich verdammt schwer an - doch hatte er Sorge, wenn er sie nun auch noch auszog er nur noch mehr frieren würde.



      "Aber Befehl, von Lord Korbos...Hm....Ich soll dich Strenger behandeln. "

      Fraglich sah er erst zu Dax, der ihn mit einem weiten BOOM seines neues Aussehens komplett überraschte. Dax sah für Beni schon vorher aus wie eine süßliche Versuchung von Vollmilchschokolade, auch wenn er gar kein Süßes mochte. Doch diese Szene, wie er ihn die Zunge herausstreckte während er langsam im verführerischen Takt sein Hemd auszog.
      Dank Dax wurde ihm so viel Wärmer, als saß er direkt neben einem Heizofen. Verdammt, Dax war sein Heizofen - er brachte ihn regelrecht zum Brodeln. Und dann noch ...diese Worte....StReNgEr! Beni betete zu den Göttern, an die er nicht glaubte, dass er bitte hart und streng zu ihm sei!
      Daxxy war nun nicht nur eine Vollmilchschokolade - oh nein...er digitierte zur Haselnussschokolade mit diesem prächtigen Tattoo, wo man am liebsten hinein beißen würde, damit es sich in rot umfärbte!



      "....Ich weiß...nicht was du getan hast...Aber Danke. Lord Korbos hat meine Strafe wieder aufgehoben. Ich darf jetzt sprechen...Aber ich sprechen wann ich will."

      Er verstand genauso wenig, was er gemacht haben sollte, weshalb er nur stumm weiter sein Haar versuchte wieder in Ordnung zu bringen. Aber war er wirklich glücklich, dass es Lord Korbos ermöglicht hatte, dass er Sprechen konnte. Schnell ging er aus dem Brunnen hinaus, nur um dann wieder ganz nah an Dax zu sein um ihn genau zu begutachten und ihn anzupfeifen, als sei er eine schöne Dame - die er einfach bewundern musste.

      "Wow...Ich freue mich ja schon auf die strenge Züchtigung von meiner Krankenschwester ~. Mit dieser Stimme und diesen Muskeln müssen wir aufpassen, dass die Menschen dich nicht beim bloßen Anblick vernaschen wollen!", betonte Beni extra schmutzig, denn zählte er sich definitiv zu den Menschen, die ihn am liebsten das letzte Kleidungsstück ausziehen wollten.

      "Schon Mal heftigen Sex in der Öffentlichkeit gehabt? Ich wette das Wasser im Brunnen würde genug zensieren, sodass wir nicht sofort erwischt werden~", gab Beni das Angebot ziemlich deutlich, während er mit dem Zeigefinger über das Tattoo von Dax strich, als wollte er ihn mit den Gedanken bezieren. Es war als schaltete Benis Kopf wieder viel zu stark ab, wenn zu viele sexy Ereignisse auf Einmal stattfanden.



      Doch bevor er seine Hand auch noch ungefragt auf die Hose von Dax legte, hinderte ihn eine riesige Niesattacke davon den Großen weiter zu belästigen. Das erinnerte ihn nur daran wie unfassbar kalt es war, weshalb sein Körper unbeholfen zu zittern begann. "Ugh...", quengelte er - Beni hatte definitiv keine Lust krank zu werden, er musste jetzt alles geben für seine Quest! "Suchen wir uns erst Mal einen wärmeren Ort ... ", schlug er doch niedergeschlagen vor und nahm Dax bei der Hand, um ihn direkt mit sich zu ziehen. Die vielen Straßenlichter von New York fingen an sich einzuschalten, sodass Beni beschloss einfach dem Lichterpfad entlangzugehen.
      Jetzt, wo Dax sprechen konnte war das Kommunizieren doch viel einfacher! Sie konnten sich endlich unterhalten, ohne das Beni Pantomime mit ihm spielen musste!
      "Es ist echt toll, dass Lord Korbos dir deine Stimme zurückgegeben hat! Keine Ahnung, warum er dich überhaupt bestrafte -- aber das heißt ja, dass er bemerkt hat was für eine krasse Krankenschwester du bist! ", belächelte Beni fröhlich die Unterhaltung und drückte Dax starken Arm fester an sich, im Gegensatz zu ihm war er wirklich warm und sah aus als kam er gerade aus einem heißen Shooting!


      Während sie so entlangliefen sah er sich in der Gegend weiter um und es wurde nur lahm, lahmer am lahmsten. Wo waren die ganzen Leute? Was war das bitte für ein abgegrenzter Ort? Mitten in der Pampe?! Nicht Einmal Rüpel von der Straße - es war leider genauso Langweilig wie die Gegend, wo Lord Korbos wohnte.
      Doch plötzlich blieb er abrupt stehen, denn funkelte ihn ein dreckiges Schild an - was er einfach nicht übersehen konnte. Der starke Geruch von Rauch war natürlich das Zweite, was Beni interessierte!
      Begeistert ließ er Dax los und rannte zum Schild, was war das nur für ein Ort?! Etwa eine Bar?! Oh- so wie er es erkannte war es wohl ein Club!
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      "The Cage?...Klingt nach Sex und Spaß! Los Dax, suchen wir uns einen Eingang oder ein Fenster, wenn es zu hat!", schlug er vor und machte sich schon auf den Weg um ein Eingang zu finden - er hatte Lust etwas zu trinken und sich zu erwärmen! Wenn es zu hatte würde er sich eben selbst etwas mixen, da hatte der Chef sicher nichts gegen!
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      Janon Müntzer





      Für Janon stand die Ampel gefühlt seit Jahren auf rot und so auch seine Nerven, die immer weiter zu Grunde gingen. Seine Finger hämmerten kräftig auf das Lenkrad seines geliebten Fahrzeugs, für den er gerade kein Fünkchen Zuneigung übrig hatte. Selbst Liam neben ihn beachtete er gänzlich wenig, denn das einzige was er gerade noch spürte war das Leid, was ihn Oscar in der Nacht schenkte.
      Trotz allem bestand er darauf Liam zu seinem bescheuerten Club zu fahren, den ja alles daran lag diesen Shit zu renovieren.
      Janon war niemand, der wegen Schmerzen klagte oder überempfindlich war, doch der Schlafmangel und die 30 Zigaretten wirkten sich sehr negativ auf sein Gemütszustand aus.

      Er war total alle... gehörte eher ins Bett, jedoch wollte er Liam auch nicht aus den Augen lassen. Die kleine Bitch wollte ja unbedingt zu seinen Rapern, da konnte er ihn nicht alleine lassen, weil er so einen verstummten Hengst wie Stan einfach nicht traute.



      Gestern hatte in die Polizei aus seiner Misere herausgeholfen, die ihn sogar ins Revier bringen wollten um Stellung zu nehmen - nachdem die Vorsorgeuntersuchung im Krankenhaus erledigt wäre. Doch das sah Janon als massive Beleidigung gegen sich selbst, weshalb er den Polizisten von sich wegschubste und davonrannte, woher er auch immer den Adrenalinschub bekam - obwohl seine Beine sich stark beschwerten. Die Nacht kam er nicht nach Hause, denn wartete Liam dort auf ihn und in diesem Zustand sollte er ihn keinesfalls sehen. So blieb ihn gar nichts übrig als bei Russel zu klingeln, der einzige Kumpel der wohl auch Dinge für sich behalten konnte und nicht nachhackte, wenn Janon nicht von sich aus erzählte. Er duschte bei ihm und wollte dort zu Ruhe kommen, doch konnte er es nicht.
      Denn fühlte er sich in seinem Stolz so stark verletzt, dass er an nichts mehr anderes denken konnte als Oscar...
      ...Er musste es Oscar unbedingt heimzahlen - er wollte ihn zerreißen.
      Die Wut und seine Schmerzen begangen ungesteuert in seinen Kontakten zu suchen, er wusste das dieser Ochse bei den Snakes tätig war. So gab es genau eine Person, die er wegen Informationen ausfragen konnte...Natürlich konnte es Janon nicht einfach auf Nachmittag wallten lassen und bat Russel um neue Klamotten, da er sich in seinen einfach nur dreckig fühlte. Liam schrieb er eine Nachricht, damit der sich bloß keine Gedanken machte - denn mit Janon war alles in Ordnung!

      Mitten in der Nacht verabschiedete er sich von seinem Freund, der ihn eigentlich begleiten wollte...doch ließ es Janon nicht zu. Quälend ging er zur besagten Adresse, zu der er eigentlich keinen Fuß mehr setzen wollte. Doch verdammt... Je mehr er in die Scheiße geriet, desto stärker würde er es Oscar zurückgeben.
      Dieser Kerl war wohl der einzige Mensch auf Erden, der um 3 Uhr Morgens die Tür öffnete, ohne überhaupt daran zu denken, dass es gefährlich sein konnte.

      Janon war froh, dass ihm so beschissen kalt wurde (obwohl draußen es beinahe 20 Grad waren), seine Temperatur im Kopf senkte sich weshalb auch sein Gesichtsausdruck immer verfrorener wirkte. Es war verdammt schwer wie sein altes, bekifftes Selbst zu wirken, doch wusste er wie sehr es bei diesem Penner wirkte, der so verdutzt ihn an der Türschwelle anblinselte.

      "Hey, Mason. Lange nicht mehr gesehen - kann ich reinkommen?", fragte er so unverblümt als wäre es nicht mehr als komisch genug, dass er vor seiner Tür aufkreuzte nachdem ihr Kontaktabbruch so endete, dass er wegen Janon eine Halskrause für 2 Wochen tragen musste. Für Mason war ein pures Chaos ... nur eine Einladung zu einer wirklich guten Zeit. Natürlich wurde Janon mit Freudensprüngen empfangen - bei den violetten Augen fiel es ihm sehr schwer nein zu sagen, wenn er auf Lin Entzug war.



      Einige Stunden war er bei diesem Mistkerl, denn war es wirklich schwierig bei solch' einer Schlange irgendwelche Informationen zu ziehen. Der Gestank seiner Shisha brachte Janon nur zum Kotzen, die Drogen konnte er praktisch herausriechen und immer wieder bot ihn Mason an auch Mal davon zu probieren. Es war praktisch ein Wunder, dass Janon nicht komplett ausflippte - denn wusste er wie sehr es Mason nur erregen würde. Er wollte nur mehr über Oscar wissen, doch anstatt vernünftige Antworten zu geben...erzählte Mason eher Sexgeschichten von ihm und Oscar, über die er gar nichts hören wollte. Janon hatte Glück, dass auch andere Kerle der Snakes anwesend waren, die wohl es gar nicht gut fanden, dass dieser Mistkerl wieder aus dem Knast kam. Janon merkte schnell, dass Oscar sich nie von der Schwachen Sorte zeigte, denn bibberten die Kerle er vor diesem Monstrum. Doch hatte er trotzdem einige Orte erhalten, wo sich Oscar wohl zurzeit befand und was für ein Motorrad er fährt.
      Eigentlich wollte er danach einfach gehen, doch fragte beim Verabschieden Mason ihn ernsthaft, warum er denn so interessiert an Oscar sei.

      "Wow. Janon, bist du etwa in Oscar verknallt? Warte mal ich hab noch sein Lieblingsdildo, gib den ihn zurück ja und sag, dass er sich gefälligst bei mir melden soll. Ich gebe euch aber nicht meinen Segen, damit es klar ist! Meine große Kuh ist zu hart für meinen kleinen Pantherjungen, außer ich bin als Zoowärter dabei!"

      "WIE WAR DAS?!"

      ...Und dann kam ein Schlag nach den anderen, sodass Mason doch in Fahrt geriet Janon im Eifer des Gefechts sogar vor ihm wegrennen musste. Erniedrigend - doch gab es niemanden, der sich nicht vor Mason gruselte, wenn er mit seinen Schnuller auf dich zu rannte. Es lag nur daran, dass er nicht in Form war und seinen Allerwertesten beschützen musste, sonst hätte er diesen Mafiosen Einhalt geboten. Total erschöpft kam er dann um 7 Uhr Morgens wieder nach Hause und fiel wie ein Toter ins Bett, weiter mit den Gedanken diesen Mistkerl von Oscar umzulegen.

      Nun war es Abend und Janon war so mürrisch wie ein angefahrener Kater. Er nahm die Kurven viel zu scharf und sah immer wieder beim Fahren zu seinen Smartphone, denn erwartete er Nachrichten von Trevor, den er für ein paar Mäuse bezahlte Oscars Aufenthaltsort anhand seiner Informationen zu finden. Selbst Trevor verstand Janons aufgewühlte Art nicht, doch kannte er seine Bessessenheit, wenn es um Rache ging. Dabei war er nur traurig, dass Janon nicht zur Schule kam, sie wollten doch Tyler zusammen fertig machen? Doch in Janons Kopf, war dies gerade seine kleinere Sorge.

      "VERDAMMTE SCHEISSE!! JETZT FAHR ENDLICH! ES IST GRÜN, DU PENNER!", schrie Janon aufgeregt während er dem Fahrzeug vor ihm so dicht an den Kofferraum fuhr, als wollte er ihn küssen. Er war kurz davor ihn zu überholen, ihn zu schneiden damit der Typ anhalten mussten und dann sich mit ihm anzulegen. Janon fühlte sich als wäre die ganze beschissene Welt gegen ihn und diese wollte er mehr als nur verprügeln.



      "Gibt es überhaupt irgendeine Flachpfeife, die wirklich Bock hat die Asche deines Clubs einzusammeln, Liam?!", fing er nun ohne Grund an auch Liam anzupflaumen, mit dem er eigentlich heute kaum ein Wort wechselte, außer das nötigste. Als gab er ihn die Schuld an seiner schlechten Laune stachelte er weiter an während sein Blick immer durchbohrend zu Liam schweifte, wenn er nicht gerade auf die Straße oder seinen Smartphone hing.

      "Du solltest den ganzen Schwachsinn einfach aufgeben und dir etwas Kleineres suchen. Reicht ein Pub nicht? Da kommen auch genug notgeile Männer hin, wenn dich das anzieht.", murrte er auf obwohl er genau wusste, dass es Liam nicht daran lag. Doch setzte sein Verstand einfach aus - er war auf Sparflamme und nur ein Zeichen von Oscars Aufenthaltsort würde wieder seine Lebensgeister erwecken.

      "Ich wette mit dir, dass heute kein Schwein kommt, um dir bei der Renovierung zu helfen. Niemand liegt etwas an dem Käfig - selbst diesem Großkotz an Butler nicht. Am besten sammeln wir nur die wertvollsten Sachen ein und du verkaufst das Gebäude. Kriegst doch jetzt genug Kohle..."



      Er vergaß direkt die Worte, die er Liam hineinrammte, denn...war das wortwörtlich nur heiße Luft, die sich aus ihn herauspuffte. Janon seufzte stark und suchte in seiner Tasche nach Zigaretten, doch hatte er sie einfach vergessen nachzukaufen. Wütend schlug er auf sein Lenkrad und knurrte unbegreiflich. "Verdammte Scheiße!!" Das er kein Unfall erzeugte war wirklich alles, obwohl Janon doch ein sehr sicherer Fahrer war - heute war er wie auf Suizidgedanken.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Cabriel Valentine & Kiri Nisemono




      In Meridian war herrlich gutes Wetter, die Sonne schmückte den Himmel mit einer schönen Abendröte während eine Windprise das schöne Aroma der Blumen verbreitete. In der Nähe von Lord Korbos Schloss war alles voller Rosen- die meisten waren tiefrot bis schwarz, doch gab es auch eine Stelle, wo die knalligen Blüten sich in ihrer Schönheit präsentierten. Wer nur diesen Garten so gut pflegte? - Kiri mochte diesen Bereich besonders, doch sicherlich war es durch die farbenfrohe Art nichts, indem sich die Lordschaft gerne entspannte. Doch immerhin war jemand in Kiris Nähe, der ebenfalls die Farbe der Pflanzen bewunderte.



      "Ich bin immer wieder überrascht wie ordentlich es im Garten aussieht, obwohl es hier niemanden gibt, der für eine lange Zeit rausgeht. Ich denke Mal...Lord Korbos pflegt den Garten so, weil seine Mutter diesen Ort liebte. ", unterhielt sich Kiri mit dem Gast während sie beide den Weg entlangspazierten. Sie mussten noch etwas warten, denn waren die Quälgeister gerade dabei die Hauptspeisen zuzubereiten, während einer von seinen fliegenden Seelen den Auftrag erhielt Lord Korbos den folgenden Zettel zu übergeben, damit er nicht gleich durch einen Herzkasper kollabierte:



      "Naja und trotzdem gibt es ein paar Stellen, die äußerst renovierungsbedürftig sind. Aber wie soll er sie denn auch entdecken, wenn sein Sonnenlicht die Lampe in seinem Schlafgemach ist?"


      Dabei sah er genau durch die längst brüchige Schlosswand, als wäre sie noch vor einem Kampf vor hundert Jahren aufgetreten worden. Wer weiß, vielleicht erinnerte auch Lord Korbos dieser Schandfleck an eine unvergessliche Geschichte, die er mit einen Augen ansehen musste? Selbst die Grabsteine der verstorbenen Familienmitglieder waren in der Nähe des Schlosses, sie hielten gerne an der Vergangenheit fest, auch wenn es Lord Korbos in diesem Zustand niemals zugeben würde. Anders als Kiri wollte er wohl jeden Tag daran erinnert werden, was man ihn in seinem langen Leben antat.



      Die schwarzen Raben sahen das Schloss als ihr eigenes zu Hause, überall waren die Nester in den Bäumen oder Dachrinnen platziert. Sie waren wohl die einzigen Gäste, die wirklich willkommen geheißt wurden. Zum ersten Mal seit geraumer Zeit fühlte sich Cabriel in Anwesenheit anderer Tiere nicht unwohl, mehr ließ ihn ihre Existenz vollkommen kalt als waren starke Emotion für den Jungen befremdlich. Auch, wenn die Raben so nahe flogen als wollten sie ihn genaustens begutachten, welcher EIndrinling sich in das Schloss der Overlords hinein traute. Es war komisch...gerade verabschiedete er sich von Wyatt und im nächsten Moment befand er sich in einer anderen Welt, dessen Name Izarra so gerne in den Mund nahm.

      Er war in Meridian und dazu noch...Am Schloss von der königlichen Hoheit -
      Lord Korbos.
      ...Den Rivalen der WITCH.




      Doch anstatt sich davon bekümmern zu lassen blickte er in die großen Felder und war mehr als nur überwältig davon, dass jemand so weit abseits von der Zivilisation leben konnte. Der Garten war nicht das einzig prachtvolle, den um ihnen herum befand sich die schönste Blumenwiese, die Cabriel noch nie so prachtvoll erblicken konnte. Der Duft von Freiheit war in der Luft - lag es an dem neuartigen Planeten, dass Cabriel so fühlte? Im Gegensatz zur Erde war es in dieser Ortschaft ruhig und farbenfroh. Eigentlich bevorzugte Cabriel die dunklen Farben eher, die so einst sein Herz schmückten. Doch blieb er in der Erkenntnis, dass mit Sicherheit auch Wyatt dieser Anblick zusagen würde.



      Kiri merkte wie Cabriel genauso wie die tolle Hoheit, kaum ein Wort verlor und es sich immer weiter zu einem Selbstgespräch verfloß. Es war erstaunlich wie Verwandlungen einen Charakter gewisse Eleganz verströmen konnte und neue Eigenschaften verlieh. Es war wirklich besser, wenn der Luftwächter nicht in den rötlichen Augen des Lords erstickte und ihn mit seinen eigenen gegenübertreten konnte. Sonst käme gar keine Konversation zustande und Kiri baute sehr darauf!

      ╳╳╳♕♛♕╳╳╳

      [Zwei Stunden zuvor, in einer Sackgasse]



      "Etwa...hier...?", stellte Cabriel die Frage zu sich selbst, denn verabschiedete sich langsam das GPS seines Smartphones. Er war noch nie in der Nähe dieses Viertel gewesen, weswegen er sogar den Bus nutzte um pünktlich zu seiner Verabredung zu erscheinen. Dabei hatte er nicht Einmal Zeit sich umzuziehen, geschweige denn sich mental vorzubereiten. Wyatt war jedoch so nett und nahm seine Tasche mit ins Studio - naja...eigentlich hatte er es einfach vergessen ihn sie wieder zurückzugeben, da dieser so umringt wurde von Menschen. Sicher würde er niemals in den Inhalt hineinsehen...weshalb Cabriel sich deshalb zumindest keine Sorgen machte.



      Dennoch kam es für Cabriel äußerst unrealistisch vor, dass er sich wirklich mit dieser Person traf...
      Nachdem er Wyatt an seiner Arbeit abgesetzt hatte, da absolut niemand Zeit hatte Wyatt abzuholen und...die Einkaufstaschen Cabriel noch in den Händen hielt, dessen Griffe in langsam in die Haut schnitten. An der Tür des Studios wurde Wyatt sofort empfangen und endlich wurden die Taschen von den Mitarbeitern angenommen, er konnte Wyatt gar nicht richtig verabschieden...da dieser sofort übermannt worden ist mit Drehbüchern und dem Regisseur, der ihn so viel Cabriel verstand gleich über die nächste Szene in Kenntnis setzte.
      Beim nach Hause gehen rief ihn eine unbekannte Nummer an, die Cabriel sofort annahm. Nie ließ er eine Nummer ignoriert, es war wie ein furchtbarerer Tick, aus Angst vor der Konsequenz, falls es doch jemand wichtiges war. Doch tatsächlich war es zwar eine Stimme, die er das erste Mal im echten Leben hörte. Dieser Mann war kein anderer als Kiri Nisemono, ihr angeblicher Supporter der Witch.

      "Du hast das Souvenir erfolgreich abgegeben! Hattest es ja wohl sehr eilig...Aber ich verstehe schon, läuft ja auch nicht gerade gut bei dem Witch - hm~?"

      Die Stimme seines Anrufers klang verspielt und stark amüsiert, es war schon wie ihm Traum ein erstaunliches Gefühl zu wissen, dass dieser Kerl...einfach das meiste aus ihrem Leben herausziehen konnte...ohne wirklich in der Nähe zu sein? Andererseits rief er ihn auch gerade an, war es also wirklich der richtige Gedanke, dass er gar nicht in der Nähe war? Kiri sprach weiter und Cabriel war währenddessen stumm und gab ihn nichts wirklich eine Antwort, trotz allem wusste Kiri wohl, dass der Luftwächter genau zuhörte.

      "Du hast doch sicherlich für heute nichts mehr vor, Cabriel. Wie wär's also, wenn wir uns einen kleinen Ausflug machen? Da du so brav bist habe ich beschlossen dich zu überraschen!", erwähnte Kiri mit großer Freude in seinen Stimmbändern, auch wenn Cabriel schon beim Wort Überraschung übel wurde. Obwohl er Kiri Nisemono seinen Traum zu verdanken hatte und er ihn aus freiwillig unterstützen wollte, konnte er sich seine Furcht nicht wegstecken diesen Mann höchstpersönlich zu treffen. Kurz überlegte Cabriel, ob er nicht schon in einem Traum gefangen war, doch fühlte sich die knallende Sonne noch viel zu lebensecht an. Doch jemanden davon erzählen konnte und wollte er nicht, denn wollte er seinen Platz als Helfer auch nicht verlieren. Er wollte noch die Träume der anderen sehen, er mochte es in dieser Hinsicht den Bestimmer spielen zu können - wer als nächstes dran war.

      Und so befand er sich nach einer grässlichen Busfahrt in dieser Sackgasse, wo er keine Menschenseele erblicken konnte. Zur Sicherheit überprüfte er noch einmal seine Anruferliste, bevor ihn sein Verstand wie sonst auch einen bescheuerten Streit spielte. Still und dennoch stark verunsichert sah er sich um, vielleicht sollte er...seinen Namen rufen?
      Doch bevor ihn ein Ton aus dem Munde fiel spürte er plötzlich wie sich etwas stacheliges an seinen Bein fesselte und ihn mit voller Wucht weiter in die Sackgasse steckte.



      Cabriel blieb das Herz stehen, er fühlte sich wie eine Beute die schnurrstracks in die Hölle gezogen wurde. Sein Körper schliff am Boden entlang, sodass die Prellung an der Haut rötliche Spuren hinterließ. Er fühlte sich als würde er gleich sterben, denn spreizten sich immer wieder elektrische Stromstöße an seinen Bein aus, die ihn schmerzten.
      Die lange Ranke schmiss ihn in ein offenes, ohne Licht umhülltest Gebäude hinein - er landete direkt vor jemandens Schuhen. Diese Person kniete sich langsam zu ihm hin und ab diesem Moment wurde die Luft für Cabriel immer dichter.



      "Wenn das Lämmchen nicht sterben möchte, verwandelt es sich am besten in eine Witch...bevor ihm die Luft ausgeht, verstanden~?"

      Kiri machte seine Worte sofort war, anstatt einer weiteren Ranke umfasste Cabriels Hals ein Tentakel - der aber nicht auf Spiel aus war, sondern um zu Verletzten. Er drückte Cabriel genau die wichtigen Gefäße zu - die Kraft die er verwendete wurde immer schlimmer. Er wollte Cabriel eine Nahtoderfahrung bringen, damit er seine Magie so schnell wie möglich auslösen konnte.

      "Sag einfach -
      Witch verwandle dich
      ...irgendwann wird es schon klappen."





      "Du bist doch ein ▇▇▇▇▇▇ ~ !"





      ╳╳╳♕♛♕╳╳╳

      "Mein Glückwunsch, du bist bereits die zweite WITCH, die sich beim Endgegner befindet! Du magst doch Spiele, weshalb es doch für dich sehr aufregend sein muss! Aber keine Sorge -- heute sind wir nur zum Reden hier. Gerade bist du nicht in der Rolle des Luftwächters, sondern in der meines Verbündeten.", erklärte Kiri ganz nüchtern während er sich Cabriel näherte. Für Kiri war es wirklich erstaunlich, dass sich die zwei so ähnelten, wenn Cabriel in seiner Witchform steckte - mit Sicherheit würde aber auch das Lord Korbos leugnen.
      Anstatt Kiri eine Antwort zu geben starrte Cabriel in das unsagenhafte starke Loch von Kiri, dass einem Vasenbruch ähnelte. Es war schon komisch genug, dass er Tentakel auf dem Kopf hatte aber...besaß auch Cabriel eigenartigerweiße Federn auf seinem Kopf - weshalb er es gar nicht in Frage stellte. Doch...dieses schwarze Loch was einer Galaxie ähnelte... Kiri bemerkte den fragwürdigen Blick und erhob lächelnd sogar die Strähnen um ihn noch mehr von sich selbst zu zeigen.

      "Das ist nur eine Art...Verletzung. In der Realität kann ich diesen Körper nicht lange Aufrecht halten, ohne das er nach einer gewissen Weile wieder in Brüche geht. Aber für Korbos gehe ich zu gerne ein Risiko ein~.", gab Kiri flau von sich und erklärte nichts Weiteres, weshalb Cabriel nur stumm nickte. Es war so als bestand sein Körper aus Porzellan - auf der Erde waren die Risse noch nicht da. Soweit er aber verstand hatte dieses Wesen auch andere Erscheinungsformen. Dazu kam....dass sobald er Kiri zu nahe kam ein leises Rauschen mit anhörte.



      Hinter Kiri flog ein total überforderter Quälgeist, der einen maßlos schweren Koffer mit seinen kleinen Tentakel halten musste. Immer wieder schwebte der Quälgeist überfordert auf den Boden um zu versuchen in die Lüfte zu kommen. Doch sah es Kiri nicht ein ihm zu helfen - er sollte nur nicht den schönen Koffer dreckig machen.



      Cabriel blickte zum Schloss hinauf musterte dabei ein Fenster, das mit dunklen Vorhängen verschlossen war. Noch nie hatte er je einen Gedanken gepflegt den Lord treffen zu wollen, das war absolut gegen die Spielregeln. So wie Kiri sagte war er nämlich der Endgegner und gewiss konnte Cabriel sich schnell von seinem Leben verabschieden, wenn die falschen Worte fielen. Wer wusste überhaupt wie die Laune eines Herrschers war? In solch' einer Form von Macht gelang Cabriel nur in Videospielen, wo er mit einem guten Freund ein ganzes Emperium regierte.

      Und obwohl das Ganze so verrückt und wie ein komischer Traumcocktail in seinem Schädel nachhallte, war er durchaus interessiert, wer die höchste Gefahr für die Erde darstellte. Er hoffte nur...das er nicht zu sehr enttäuscht wurde.
      An ihn hing nämlich die Zerstörung der Menschenwelt und der WITCH. Da hatte Cabriel schon gewisse Erwartungen.

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
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      Tyler Wang-Chi

      Das war wirklich eine Familienfeier auf dem wildesten Niveau....Und doch wusste Tyler das hätte noch viel schlimmer Enden können.
      Umso mehr wollte er dem neuem Fahrzeug das ihm Samuel anvertraut hatte, eine große Distanz zu diesem Anwesen legen....
      Doch hielt ihn die Hand an seiner Schulter von Izarra davon ab direkt los zu düsen.
      "Ich...hoffe du glaubst mir, wenn ich das sage. Aber ich hatte keine Ahnung, dass du der Sohn von Lin bist und dazu noch der Neffe von Sophia. Bis heute wusste ich nicht einmal, dass die beiden Schwestern sind, ich bin einfach nicht die hellste Kerze auf dem Kronleuchter, was das Zusammenreimen von Beziehungen angeht...."
      Obwohl es für Tyler mehr als Offensichtlich nicht geschauspielert war wie Izarra reagiert hatte wollte es ihm ihr Supporter noch mal deutlich machen.
      Weswegen sich trotz des Stress auf Tyler Mund ein leichtes Lächeln zeigte:
      "Keine Sorge ich glaub es dir, Izarra! Ich wusste vor wenigen Minuten selbst nicht einmal...Das Frau Lyons...Naja wohl meine Tante ist. Ich denke das weiß nicht einmal Wyatt und der Interessiert sich eigentlich sehr für seine Familie...."



      ".... Ich habe dich heute schon so oft gelobt...und gerade hast du mir schon wieder geholfen. Das rührt mich total--nicht nur als Lehrer, sondern auch als Person!"
      Obwohl ihm Izarra so Lobende Worte entgegen brachte wirkte das Gesicht von Izarra...extrem Traurig.
      Warum...?
      Er betätschelte nun sogar auch sein Handgelenk....
      In diesen Augenblick fehlte es ihm wieder...die genügende Empathie um das Verhalten von Izarra richtig zu deuten, viel mehr kam es ihm jetzt rüber als würde er ihn....Bemitleiden...?
      Nein irgendwie war es das nicht...Und dazu sah ihn Izarra noch so durchdringenden an, wie schon länger kein Anderer mehr das ihm...seltsam zu mute wurde....
      Aber jetzt lächelte er auch schon wieder...dann war doch alles gut oder....?
      Tyler weigerte sich los zu fahren da ihn gerade Izarra etwas durcheinander brachte mit sein Verhalten....
      "Eigentlich hatte ich mir erhofft mehr harmonische Zeit mit dir zu verbringen, Wasserwächter. Ich habe zwar ein wenig verstanden, welche Familienverhältnisse dich prägen...Doch leider konnten wir uns kein wenig unterhalten. Du hast auch ein wenig Ruhe verdient nach solch ein Gefecht...Aber dennoch würde ich mich auch gerne bekanntlich zeigen und dein Tatendrang belohnen."

      ....
      Bekanntlich....zeigen....?
      Jetzt klang Izarra schon ein bisschen wie diese Prinzessinnen, wenn der Prinz sie aus denn klauen des Monsters befreite....
      Die Verletzung an seinem Arm die er gut unter den Stoff seines Ärmels versteckt hielt, begann merkwürdig zu Pochen....Vermutlich weil seine Muskel begonnen hatten sich anzuspannen.
      Tyler konnte sich nicht erklären was es war....Eigentlich war er....Glücklich das jemand wie Izarra die Zeit mit ihm Harmonisch verbringen wollte, das würde wieder Ordnung in sein Leben bringen.... Doch zugleich stieg in ihm durch den Stress etwas Anderes auf, was er eigentlich eine lange Zeit jetzt schon unterdrückt hatte....
      Allerdings machte es Izarras Art und weise gerade schwer....Sich Kontrolliert zu halten....
      Dabei klang eine Belohnung sehr verlockend für Tyler...Er hatte schon immer eine kleine schwäche für....Belohnungen.





      "Ich würde gerne unsere Bindung vertiefen, damit du dich mehr auch auf mich verlassen kannst! Ich habe das noch keinen von den Witch gesagt aber lebe ich schon unausgesprochen länger, als die Geschichtsbücher erlauben...Ich sage das dir, weil ich möchte dass du auch deinen Supporter besser begreifst. Vielleicht erlaubst du mir dann ja dich einen Freund nennen zu dürfen? Immerhin würde ich wirklich gerne...mein Versprechen einlösen und dir bei deinem Kummer helfen."

      ...Bindung....Vertiefen....?
      Tyler merkte wie er sich mehr begann anzuspannen, nicht weil Izarra irgendwas falsch machte oder ihn mit seinen Worten Provozierte...Im Gegenteil, seien weiche Stimme und das hohe Vertrauen das er ihm brachte wusste Tyler wirklich zu schätzten es war ihm jedoch fast als würde ihm Izarra gerade was ausgesprochen, Kostbares, Zerbrechliches reichen....Und Tyler...Hatte schon so viele versehentlich oder sogar beabsichtlich zerbrochen....
      Wann hatte er zu Letzt jemand wirklich...Als Freund betiteln können...?
      Cabriel...?
      Denn er schreckliches angetan hatte und dazu zwang ihm zu helfen?
      Izarra bot ihm gerade seine Unterstützung an ohne das er rohe Gewalt anwenden musste...Es verwirrte ihn...
      Mehr drückte Tyler seinen Arm und Lächelte zögerlicher:
      "....Ich weiß nicht was ich sagen soll....Es bedeutet mir viel das du mich so anerkennst und zu deinem versprechen stehst."



      Es war beinahe schon zu schön um wahr zu sein, das Tyler hoffte das gerade nicht Träumte, gleichzeitig stieg in seinem inneren die Frage auf...Ob Izarra es wirklich ernst meinte...
      Er war es Leid....Hoffnung zu erhalten nur am Ende dann doch weggestoßen zu werden.
      Da Izarra auch schon begann Vorschläge zu machen zusammen Essen zu gehen oder was gemeinsam zu Unternehmen war ihm bewusster wie ernst es Izarra meinte es auch durch zu ziehen. Immer mehr weckte er ihn das vertraute Gefühl das damals bei Wyatt empfunden hatte was ihn im jedoch auch einen leisen Alarm auslöste. Schließlich würde er nie das gequälte Lächeln von Wyatt vergessen als er bemüht war weiter freundlich zu ihm zu bleiben obwohl ihm seine Gegenwart unangenehm war....Er wollte Izarra nicht verschrecken oder seine Gutherzigkeit ausnutzten....
      Aber vielleicht musste Izarra etwas deutlich klarstellen bevor Izarra sich nur weiter darin vertiefte....

      "Hör...Mal Izarra das was ich damals sagte ich sei kein schlechter Mensch...Mittlerweile bin ich mir nicht sicher ob das nicht der Wahrheit entspricht. Ich kapier ja das jeder nicht eine ganz weiße Weste besitzt doch glaube ich das meine Art...Andere verletzten kann die ich nicht kontrollieren kann....Du hast mir schon vielleicht mehr als denn Anderen bewiesen das du mich Unterstützt aber....Bezweifle ich das du wirklich damit umgehen kannst, dazu....bist du viel zu Nett Izarra."



      Tyler Blickte auf seine Verbundene, Hand als der die Worte sehr ernst aussprach merkte er das sich ein Gefühl in ihm sammelte das selten bei Anderen so offen aussprach und gleichzeitig so ruhig bleiben konnte.
      Es war Izarras weiche Art, die es wohl bewirkte....Es tat zwar gut doch wusste er zugleich wie Gefährlich es für denn Anderen sein konnte. Denn so langsam begriff er die Kraft hinter seinen....Ausbrüchen deutlicher....
      "Du hast meine Mutter, Lin mittlerweile kennengelernt, sie ist eine sehr starke Frau ...Nicht nur Körperlich sondern auch Geistig, sie nimmt ihre Arbeit sehr ernst, manchmal auch zu sehr...Vielen Kummer unterdrückt sie aber genau so stark...Doch wirkt sie wie jemand die mit allem Fertig werden kann...Aber wenn ich dir sage das ich genau diese starke Frau mit meinen Problemen gebrochen habe...? Du musst wissen meine Mutter bedeutet mir sehr viel, mit ihr konnte über vieles sprechen...Sei es meine Sexualität oder Probleme in der Schule...Auch wenn sie sehr Streng, sein kann war sie immer für mich da..."



      "Ich habe seit ich klein bin schwierige Ticks....und ein eher unmoralisches Verhalten, selbst damit wurde meine Mutter fertig....Aber als mich mein Leiblicher Vater, von der Rose Familie verstoßen hat....Bin ich komplett ausgerastet. Ich weiß nicht mal mehr was damals getan oder gesagt habe...Es hat viele Gedächtnislücken in mir ausgelöst...Aber als ich im Krankenhaus wieder zu mir kam saß meine Mutter auf dem Stuhl neben meinem Bett...Sie hat schrecklich geweint, ich hab sie noch nie so weinen gesehen....Sie war mit der Situation so überfordert das sie sehr verletzt haben musste....Ihr zu Liebe hab mich angestrengt, dass sowas nie wieder passiert....Das ging auch eine weile sehr gut, ich war von Medikamenten regelrecht berauscht und führte sogar...eine Gesunde Beziehung...Diese Zeit hat ausgereicht das meine Mutter wieder die Alte wurde....Aber ...Ich hab mich jeden Tag ehrlich gesagt gezwungen....Normal zu Leben..."

      Tyler Blick wirkte etwas ferner als er seine Hand langsam wieder senkte und mit einem klareren Stimme fortführte.
      "Selbst die Person die mich am besten verstand habe ich verletzt...Manchmal will ich ihn sogar verletzten....Und dann ist da auch Wyatt, an denn du mich immer öfters erinnerst Izarra....Ich hab mich in seine weiche Art verliebt...Die Art wie er mich aufbauen und motivieren wollte...Mich Lobte für jegliche Kleinigkeit....Aber auch ihn habe ich verletzt...."



      "....Aber Wyatt hat damals wohl das einzig kluge getan, er hat unsere Bindung zu einander nicht weiter vertieft....In der Karaokebar war ich wirklich wütend darüber als ich hörte das er Cabriel so nah an sich ran ließ....Aber mittlerweile begreife ich selbst....Es liegt in meiner Natur andere zu verletzten. Es ist daher nur eine Frage der Zeit...."
      Mit einer plötzlich ruckartigen Bewegung drehte sich Tyler auf einmal zu Izarra hob und zog ihn wieder in eine Aufrechte Position.
      Ohne Vorwarnung ergriff sein Kinn und kam seinem Gesicht gefährlich nahe.
      "...Bis ich dich auch verletzten werde, Izarra. Denn gerade erinnerst du mich viel zu sehr an Wyatt und das Frustriert mich ziemlich....Denn da bekomme ganz schmutzige andere Hintergedanken, wenn du mir vorschlägst mich zu belohnen. Ich bin nämlich kein Kind. Mein Hunger ist deutlich Trieb gesteuerter und gerade wäre Körperlich genau das was meine Stimmung wieder heben würde.", raunte Tyler deutlich als ihm tiefer in die Augen Blickte.



      Sein Zeigefinger strich leicht über Izarras Wange, während er den Atem von ihm deutlich spüren konnte. Leicht ging von Izarra noch der Geruch von Erde aus...Noch mehr...Dinge die ihn an den Grünhaarigen Schauspieler erinnerten....
      "Ich kann dich wirklich gut leiden, Izarra....Ich will dir nicht weh tun, schließlich....Sind wir Freunde. Aber es muss dir klar sein wenn du mich Unterstützen möchtest, das ich in dieser Hinsicht wohl gefährlicher bin als Harveys Flammen....ich werde dir nicht immer den Guten Jungen Vorspielen , wenn es das es was du von mir erwartet hattest...Besondere unter stress kann ich sehr fordernd werden...Das also deine letzte Chance meiner Gier zu entkommen, Izarra."

      __________________________________


      Lord ₭ØⱤ฿Ø₴ Eternity



      "Ni-nicht der Rede wert...Ich helfe dir echt gerne... Verlass dich ruhig...auf mich.."



      .....Wer?
      War er....?

      Ein seltsames Ziehen breitete sich in Korbos Brust aus, warm und schwer zugleich. Er wollte die Erinnerung greifen, sie festhalten, bevor sie ihn entglitt. Doch je stärker er sich anstrengte, desto schneller zerfloss sie, wie Wasser, das durch die Finger entglitt.....
      Er kam ihm so vertraut vor, dass es ihn schmerzte. Doch der Rest des Gesichts blieb wie in Nebel gehüllt...Nur manchmal drang es hindurch obwohl Lord Korbos nie Probleme hatte die Erinnerungen seiner Lakaien klar zu sehen....Es war als überschnitten sie sich mit seinen eigenen....

      "...Komm her, Made."



      Die Erinnerungen passte nicht ganz zusammen, es war total wirr in seinem Kopf...
      Dieser....Mensch....Von der Erde ...Erinnerte ihn an jemand...Doch an wenn...?
      Es musste...doch jemand wichtiges gewesen sein aber sonst würde er sich doch noch an ihn erinnern!!
      An wenn...Erinnerte er ihn? Wieso war er plötzlich so unruhig...? Er begriff....seine Gefühlswelt nicht mehr....

      "ĐɄ ฿ł₴₮ ₴₵ⱧØ₦ Ɇł₦Ɇ Ⱡ₳₦₲Ɇ ⱫɆł₮ ɆӾ₮ⱤɆ₥ ₴₮łⱠⱠ Ɇ₮ɆⱤ₦ł₮Ɏ! ₩Ɇłß₮ ĐɄ Ɇ₮₩₳₴ Đ₳₴ ł₵Ⱨ ₦ł₵Ⱨ₮ ₥ɆⱧⱤ ₩Ɇłß?! ₴₳₲ Ɇ₴ ₥łⱤ....!"
      Kye wusste nicht was er mit dieser Erinnerung von diesem...Student Anfangen sollte...Die er durch sein Lakai Zeth erfahren hatte....
      Was interessierte ihn so ein mickriger Mensch? Ein gerade zu Durchschnittlicher Kerl ohne große Bedeutung und trotzdem...Konnte er ihn nicht los lassen....
      Sato...Dieser Name sagte ihm überhaupt nichts!!



      Das schlimmste aber war das sein Körper in letzter Zeit immer weniger Sprach...Und doch spürte Kye zu deutlich das Eternity etwas zu wissen schien das er vor ihm verheimlichte oder nicht sagen wollte....Obwohl sie Erinnerung teilten, besaß Eternity das besser Langzeit Gedächtnis von Lord ₭ØⱤ฿Ø₴ Eternity...
      "Nichts, ich bin nur Müde...."
      Mehr bekam er aus Eternity nicht raus, als....Wüsste er das es nur Probleme bringen würde....



      "Du wirst es sowieso nicht begreifen....", setzte jedoch sein Körper nach was in Kye sogleich mühsam ein leichte Wut aufkommen ließ. Doch die lag ihm schon eine weile im inneren seit er denn Zettel von Kiri Nisemono gelesen hatte!
      "₩łɆ ⱤɆ₴₱Ɇ₭₮ⱠØ₴ ɆⱤ ₩łɆĐɆⱤ ₥ł₮ ₥łⱤ ⱤɆĐɆ₮!! JɆĐɆⱤ Ɇł₦ⱫɆⱠ₦Ɇ ₩ØⱤ₮ ₮Ɽł₣₣₮ ₩łɆĐɆⱤ VØ₦ ₴Ɇł₦Ɇ₥ ₩łĐɆⱤ₩äⱤ₮ł₲Ɇ₦ ₵Ⱨ₳Ɽ₥...ł₵Ⱨ Ⱨä₮₮Ɇ łⱧ₦ Ⱡä₦₲₴₮ Đ₳₣üⱤ Ⱬ₩Ɇł ₭ö₱₣Ɇ ₭üⱤⱫɆⱤ ₥₳₵ⱧɆ₦ ₴ØⱠⱠɆ₦!!"



      Verärgert knüllte er denn Zettel zusammen, formte ihn zu einer Kugel und warf ihn gereizt auf den Boden!
      Dabei stellte er sich wieder Bildlich vor das es diese Made Kiri war denn er in seinen Händen zusammen drückte.
      "₩₳₴ ₣₳₴ɆⱠ₮ ɆⱤ VØ₦ ₣₳₥łⱠłɆ₦₣Ɇ₴₮...?! ₩Ɇ₦₦ ɆⱤ ł₦₣ł₦ł₮Ɏ Ɇł₦₲ɆⱠ₳ĐɆ₦ Ⱨ₳₮ ฿łɆ₮Ɇ₮ Ɇ₴ ₥łⱤ ₦ɄⱤ ĐłɆ ₲ɆⱠɆ₲Ɇ₦ⱧɆł₮ łⱧ₦ ₣üⱤ ₴Ɇł₦Ɇ ₦Ʉ₮ⱫⱠØ₴ł₲₭Ɇł₮ Ɇ₦Đ₲üⱠ₮ł₲ ⱫɄ ฿Ɇ₴Ɇł₮ł₲Ɇ₦!" , murrte Kye weiter der das ganze mehr und mehr aufregte.





      "Ʉ₦Đ ₩₳₴ ₴ØⱠⱠ ĐłɆ₴ɆⱤ Ⱡä₵ⱧɆⱤⱠł₵ⱧɆ ฿Ɇ₩Ɇł₴?! ł₵Ⱨ Ⱨ₳฿ łⱧ₦ ĐØ₵Ⱨ ₲Ɇ₴₳₲₮ Đ₳₴ Ɇ₴ ₦łɆ₥₳₦Đ ₲ł฿₮ ĐɆⱤ ⱠØⱤĐ ₭ØⱤ฿Ø₴ ฿Ɇ₴₴ɆⱤ ₭Ɇ₦₦₮ ₳Ⱡ₴ ɆⱤ ₴ɆⱠ฿₴₮!"
      Dieser Mistkerl, nahm ihm überhaupt nicht ernst!!
      Obwohl Kye dachte nun mit dem gehen von Beni wäre sein Schloss für heute wieder ganz wieder in seinem eigenem Besitz...
      Doch ihn zu verabschieden...Hatte er lieber ausgelassen, vermutlich hätte sich Beni auch nur an seinem Bein fest geklammert und wie wären wieder beim Anfang...
      Und jetzt...?
      Es gefiel ihm gar nicht das Kiri irgendwelche Dinge tat die in seinen Augen in diesen Moment nicht dazu beitrug seine Pläne zu verwirklichen...
      In Gegenteil, seine Einmischung war wie ein feiner Dorn in seinen Augen...
      Vielleicht hatte er ihm zu viel durchgehen lassen da er in Gegensatz zu denn Anderen Lakaien schon deutliche erfolge zeigte und die Witch schon so schnell ausfindig gemacht hatte. Auch stellte er sich deutlich besser in der Menschen Welt an...Schleppte keine Tiger an oder kapierte nicht mit wem er es überhaupt zu tun hatte....
      Vielleicht war es auch ein Fehler jemand zu vertrauen der in Verbindung mit Izarra stand...
      ...Hah....Vertrauen...Das tat er nicht mal Ansatzweise!
      Dieser Zettel sollte er eigentlich als Zeichen ansehen, er musste Kiri dafür Bestrafen das er---

      "Familienfest...Wie hinterlistig von ihm.", unterbrach Eternity plötzlich die Wut von Kye mit einem leisen lachen.
      "₩₳₴...₥Ɇł₦₴₮ ĐɄ Đ₳₥ł₮...?"
      .....
      "Erinnerst du dich nicht mehr...? An den Tag als an dem du Erfahren hast das du der Fehler bist, Korbos....?"
      .............
      Wie könnte er das Vergessen....?
      Es war etwas....Das sich in ihn Zerfraß, Tag....für Tag und seine ganze Existenz ins Kippen brachte....
      "Damals...waren wir nur verwirrt, Seele und Körper voneinander getrennt...."



      "Aber da steckte mehr dahinter....Wie du es Beni erklärt hast, sind wir Weinflasche und Glas...Nur warst du dir das damals überhaupt nicht Bewusst, du Erbärmliches nichts...."



      ༒︎ ༒︎ ৎ୭ৎ୭ৎ୭ ৎ୭ ༒︎༒︎


      "Du kannst jetzt raus kommen, Korbos...Die Luft ist rein."



      Mit diesen Worten öffnete Eternity die Türen des Kleiderschrankes und Korbos trat hinaus, dabei Blickte er sich noch mal um aber sie beide waren wieder allein in ihrem Zimmer. Sein kleiner Bruder Infinity war wieder raus gelaufen um spielen zu gehen, es hatte echt lange gedauert ....
      Mit neutralen Gesichts Ausdruck fiel der Blick des Weißhaarigen zu Spiegel, ihm Blickten seine roten Augen entgegen....
      Er würde nie vergessen wie erschrocken er gewesen ist als er in dem Spiegel...Sich so gesehen hatte!
      Es war ein riesen Schock...sein schwarzes Haar war komplett weiß geworden!
      Wenn er sich so jetzt erneut in Spiegel ansah, hatte er nichts mehr von dem Typischen dunklen Haaren die man von der Korbos Familie kannte....Er war auch ganz Bleich wie...naja...wie ein Geist?
      Sein erster Gedanke war es auch gewesen....
      ...Bin ich Tod...?!
      Doch nun hatte er sich langsam an dieses Aussehen gewöhnt, wenn er sich wieder von seinem Körper trennte....



      Dabei war das alles gar nicht so geplant gewesen!!
      Eternity Korbos wusste noch wie unsagbar Aufgeregt was als er das Buch seiner Großeltern in seinen Händen hielt!
      Nachdem Tod seiner Eltern, hatte sich ein großes Loch in sein inneres gefressen...Zwar hatte er noch sein kleinen Brüder aber zu wissen...das sie beide die letzten ihrer Familie waren, machte ihn unsagbar Traurig...
      Es gab keine Tante oder Onkel, keine Cousinen....Nichts....
      Dabei wusste er noch so wenig über seine Familie....Und er war schon immer sehr wissbegierig gewesen! Er liebte es über alles neue Dinge zu erforschen und zu sehen!
      Daher liebte er Bücher über alles, er konnte Stunden damit verbringen sich hinein zu lesen, sich in eine andere Welt hin einzutauchen...!
      Doch dieses Buch...Das sogar Handgeschrieben war, brachte sein kleines Herz zum klopfen!
      Es war voller kleiner Notizen, kleinen Anmerkungen und interessanter Magie von der er noch nie gehört hatte, sie stammt nicht aus Meridian! Sie war aus einer Welt die gar nicht mehr Existierte....
      So fühlte er sich seiner Familie plötzlich wieder so nahe! Er verbracht jede Nacht heimlich darin es zu lesen, jedes Detail in sich aufzusaugen und es verlor immer noch nichts an seinem Zauber!



      Obwohl mehrfach darin aufgelistet war das diese Rituale und Zauber verboten waren, kribbelte es in dem jungen davon trotzdem etwas auszuprobieren!
      Dennoch hielt ihn immer wieder seine innerliche Stimme davon ab, kein Risiko einzugehen und trotzdem....Ließ ihn die Versuchung nicht los!
      Bis...
      ...An dem Tag an dem Eternity Korbos an seine mentale Grenzen stieß....
      Er war nicht gut genug...Nicht gut genug für die Position als Zukünftiger Lord....
      Der Druck auf seinen Schulter belastete ihn immer mehr...
      Noch mehr jedoch erkannte er die vielen Fehler die er machte....
      Er durfte keine Fehler machen, er musste...PERFEKT werden....!!
      Doch egal, wie sehr er sich anstrengte, egal wie oft er die Zähne zusammen biss....Es reichte nicht, es reichte einfach nicht!!
      Und dann...Sah er die Rettung in dem Buch.
      Wozu sonst hatte er diese Fähigkeit...?
      Er musste sie Nutzen!
      Und diese Ritual besagte das man damit seine Schwächen und Fehler los werden konnte!
      Es war jedoch als Extrem gefährlich eingezeichnet wurden....
      Aber...
      "Wenn ich Sterbe, dann ist es halt so...."



      Er hatte kein Lebenswillen und er sah es als seine letzte Chance...Perfekt zu werden.
      Doch...Als er wieder zu sich kam....
      Sah er die Perfekte Version von sich selbst direkt vor seinen Augen.
      Er sah aus wie er....
      Sprach wie er....
      Doch anderes als bei ihm war alles ....Perfekt.
      Er entgegen....Sah plötzlich ganz anderes aus!
      Sein Haar hatte sich weiß gefärbt....und auch fühlte er sich...ganz Anderes als zuvor....Es....war als wäre er nur eine Art Schein seiner selbst...?
      Zum Glück aber...war sein Körper um einiges klüger in der Hinsicht....
      Anderes als er besaß er auch die Fähigkeit, sie wieder zusammen zufügen und zu trennen....
      Da sie sich aber schlecht Körper und Seele nennen konnten , schlug sein Körper vor einfach seinen echten Namen aufzuteilen.
      Zu Anfang dachte sich Korbos nicht viel dabei...Es war...angenehm ...das jemand anderes das Wort ergriff und bestimmte denn das konnte sein Körper, Eternity sehr gut!
      Und so...Wurde es zu einem Ritual, dass sie immer wieder sich Trennten...Während Eternity das Leben von ihm einfacher machte.
      Er war in allem Perfekt.
      ...Und auch der Perfekte Große Bruder.



      Das war der Moment...An dem jedoch Korbos merkte das etwas...Merkwürdig war....
      In der Zeit wo er sich im Kleiderschrank versteckt hielt und manchmal dabei zu sah wie sein kleiner Bruder mit Eternity Unterhielt und eben das tat was Brüder in ihrem Alter gern taten...Spürte Korbos eine...seltsame kälte in sich...
      Obwohl er wusste das er sein kleinen Bruder, der letzte halt seiner Familie sehr mochte...Empfand er sobald er von sein Körper getrennt war überhaupt nichts mehr für ihn.
      Er war...wie ein Fremder für ihn...
      Er könnte vor seinen Augen Sterben und...es würde ihn nicht berühren oder verletzten.
      Das begann ihn jedoch...große Sorgen zu bereiten...

      Daher sprach es Korbos direkt an als er wieder mit Eternity allein war und dieser etwas desinteressiert in einem Buch schaute.
      Zu Korbos Überraschung nahm er seine sorge, ziemlich nüchtern auf.
      "....Ernsthaft du weißt den Grund nicht?", seufzte Eternity als hätte Korbos eine total Naive Sache angesprochen, die total offensichtlich gewesen wäre....



      "Komm mit, ich zeig dir denn Grund...."
      Es verwirrte Korbos wieso sein Körper mehr Ahnung hatte als er selbst....!
      Er war doch....Genau so Eternity Korbos wie der Andere!
      Es war doch total merkwürdig das sie sich immer mehr zu....Unterschieden begannen abgesehen von Äußeren!
      So gingen sie ins Musikzimmer und mit einem kurzen nicken deutete ihm Eternity das sich Korbos setzten sollte...
      "Spiel jetzt Chopin Nocturne Op. 9 No.2, dass hat uns der Musik Lehrer schon früh beigebracht. Du kannst es spielen oder?"
      Nur mehr irritiert sah der Weißhaarige zu seinem Perfekten Ebenbild...
      Wie Merkwürdig....?
      "Ähm....Natürlich kann ich das...", sprach Korbos leise und wandte sich dem Klavier zu.
      Irgendwie aber nun wurde er doch nervös...Wieso wollte denn sein Körper jetzt unbedingt von ihm das er Klavier spielt...?
      Er konnte dieses Musikstück mittlerweile im Schlaf....





      Die ersten Takte des Klaviers erfüllten den Raum, zart und zerbrechlich wie ein frischer Windhauch. Seine Finger bewegten sich vorsichtig über die Tasten, die rechte Hand führte die schwebende Melodie, während die linke eine sanfte Begleitung darunter legte. Doch dann – ein falscher Ton!
      Ein scharfes schräger Ton erklang, wo ein sanfter Klang hätte sein sollen. Der Fehler war klein, doch er zerschnitt die Harmonie wie ein Funke..... Seine Finger zögerten einen Moment, als sie versuchen würden, die verlorene Linie wiederzufinden. Der Fluss der Musik geriet ins Stocken, es wurde immer schlimmer.... doch er spielte weiter, zwang die Melodie zurück in ihren Lauf.
      Aber etwas war verändert. Seine rechte Hand zitterte leicht, und in der linken begann die Begleitung zu wackeln. Ein unnötiges G wurde angespielt, kurz und hart, wie ein falsches Echo. Es folgte ein hastiges, fast aggressiver klang, das die Eleganz der Linie zerstörte!
      Die Melodie, die eben noch so klar war, wurde brüchig. Sein Ringfinger rutschte auf den schwarzen Tasten ab und ließ ein unangenehmes schiefes Ton erklingen. Es klang, als hätte die Musik selbst den Atem angehalten, überrascht von der Unsicherheit ihres Spielers.
      Korbos presste die Lippen zusammen, die Schultern strafften sich.
      So schrecklich....hatte er noch nie gespielt!!
      Die nächste Phrase begann, aber zu früh. Die Töne überlappten sich ungeschickt, die Melodie stolperte, fiel schnell. Seine linke Hand griff nach einem Akkord, doch stattdessen entstand ein dumpfes Durcheinander aus Halbtönen, das im Raum verhallte....
      Ein leises, frustriertes Aufatmen entwich den Weißhaarigen hörbar, er hielt einen Moment inne, die Finger schwebten über den Tasten. Dann spielte er weiter, die Melodie erneut aufgreifend, doch erneut....Es klang Grauenhaft!
      Erschrocken zog Korbos seine beiden Hände zurück als hätte er sich an den Tasten verbrannt!
      Stärker zitterten seine Hände, die ihn daran hinderten zu versuchen weiter zu spielen....
      "Es...klappt...nicht....", hauchte Korbos angespannt und auch verängstigt davon.



      Er machte ja schon öfter mal Fehler beim spielen aber das...?
      Nichts war richtig! Es war als hätte er das Klavierspielen komplett verlernt!!
      Doch...In Gegensatz zu ihm blieb Eternity die Ruhe selbst, er wirkte auch nicht überrascht viel mehr hatte er mit diesem unangenehmen Ergebnis schon gerechnet.
      "Natürlich klappt es auch nicht.", kam es selbstsicher von schwarz Haarigen der ihn nun sogar....belächelte.
      "Schließlich bist du...der Fehler."
      "...Was...?"
      ....Was sagte...er denn da....?



      "Hast du vergessen was für ein Ritual Eternity Korbos aus dem Buch verübt hat?"
      Die Frage ließ Korbos ein bitteren Geschmack im Mund spüren.
      "Ja...Aber es ist Fehlgeschlagen....Ich---Wir....Also...Es hat nur Seele und Körper voneinander getrennt."
      "Falsch."
      Der Bestimmende Ton ließ Korbos zusammen zucken.
      Falsch....??
      Er....Begriff nichts mehr...Viel mehr....wollte er es nicht begreifen!
      "Es hat Funktioniert, du Dummkopf. Ich bin die Perfekte Version von Eternity Korbos! Als sein Körper beherrsche ich seine Fähigkeiten ohne Probleme, ich kann alles und lerne unsagbar schnell, ich werde Tag zu Tag besser....Du jedoch...."


      Der schwarz Haarige scheute Korbos vom Klavier und setzte sich selbst nun hin und begann zu spielen.
      Doch anderes als der Weißhaarige...Spielte er Perfekt....Ohne Fehler als wäre er ein Meister Pianist.
      Korbos schluckte schwer als er der Klang des Klavier hörte als wollte ihn der Andere verhöhnen....





      "...Du jedoch, bist die erbärmliche, gebrochene Seele. Wegen dir passieren Eternity Korbos die ganzen Fehler und er kann nicht besser werden. Also Trenne ich uns nicht nur sondern, gebe dir alles schlechte und Fehler an dir weiter, desto Perfekter werde ich! Wie du selbst hören kannst...Wenn ich wollte könnte ich jedes Klavierstück Fehlerfrei spielen! Ich bin ein Naturtalent und Fehlerfrei...."



      "Der Grund also warum du nichts mehr für unseren Bruder empfindest ist also ganz Simple. Die Größte Stärke für Eternity Korbos war die Bindung zu seiner Familie. Sie macht ihn stärker, Mutiger....Nur wegen ihr Leben wir überhaupt noch. Es ist das Kostbarste auf der Welt. Eine Familiäre Bindung, ist so stark das man über sich hinaus wächst....
      Etwas das nicht jeder als seine stärke zählen kann. Selbstverständlich behalte ich sie also bei mir. Und jemand wie du...der keine Empfindungen gegenüber Familie verspürt, ist das natürlich befremdlich...Du wirst nie verstehen, was es bedeutet, die nähe eines Familienmitglied als das besondere zu sehen und zu spüren. Da ist einfach, nichts....Ein nichts welches du bist."




      "Aber sei nicht gekränkt, Korbos....Du erfüllst deinen Zweck. Bleib weiter im Hintergrund und lass mich alles machen, sobald wir uns wieder Trennen. Durch mich Respektieren die Leute Eternity Korbos viel mehr, ich beweise wahre Stärke und Disziplin. Oder hörst du die Grässlichen Bauern Tölpel noch das Wort gegen die Korbos Familie erheben? Nein! Weil ich sich auszumerzen werde, jede einzelne kleine Made die es wagt sich mir in den Weg zu stellen.....! Schließlich bin ich Lord Eternity !"



      "Also spielen wir beide weiter das Perfekte Duo, aber erspar mir deine lästigen Fragen....Schließlich bringt dir das Wissen sowieso nicht weiter. Du besitzt keine Fähigkeiten und dienst jegliche als Gefäß. Also erspar uns doch diese unnötigen Konversationen. Vielleicht....sollte mir für dich irgendwann mal ein Anderen Namen überlegen...Aber was Rede ich da...? Namen sind doch bedeutungslos....."



      .....
      Er...war der Fehler....?
      Obwohl Korbos dagegen sprechen wollte, fand er nicht den Mut...Seinem Körper zu widersprechen.
      Vielleicht....hatte er ja Recht....
      Aber solang...Sie am Ende wieder miteinander verbunden war...Spielte es doch keine Rolle...wer...er...war wenn sie Getrennt sind.
      Schließlich war das nicht für die Ewigkeit....
      ....Oder?

      ༒︎ ༒︎ ৎ୭ৎ୭ৎ୭ ৎ୭ ༒︎༒︎


      Als die Krähen Lord Korbos die Ankunft Kiri und seiner Begleitung mitteilten, verließ der Herrscher sein Gemach....
      Mittlerweile hatte er sich etwas wieder beruhigen können. Auch wenn es ihn noch immer störte, dass ihn die Erinnerungen noch immer so wirr zurück ließen....Es würde gewiss einige Flaschen guter Wein brauchen bis er sich darauf einstellen konnte was er mit diesen Information anfing oder sie wieder in Vergessenheit begrabte.
      Seine Schattenhasen wirkten auch ganz...Aufgedreht durch den Besuch....Allein von der Präsents erkannte er das Kiri diesem kleinen Familien Fest Maßlos untertrieb....
      Doch allein dafür das er einen Fremden in sein Schloss erneut hinein brachte sollte er ihn Bestrafen...Dieser Engel war schon viel zu Dreist gewesen.
      Auch wenn er ihn eine weile schon nicht mehr bemerkt hatte...Solang er nicht plötzlich irgendwo auftauchte....



      Der dunkle Lord betrat mit seiner spürbaren, kräftigen Präsents denn Speisesaal wo der Tisch...Gedeckt wurden ist von diesen...Kreaturen die er schon in Kiris Garten kennenlernen durfte.
      Selbstverständlich verspürte er keinerlei Appetit....Viel mehr wollte er wissen was diese ganze Aktion sollte. Auch wenn es keine unerwartete Überraschung war da er sich darauf einstellen konnte, gefiel es ihm nicht...Allein Kiris Anblick ließ die glatte Überfläche seiner weißen Krone wie ein Igel der seine Stachel ausfuhr mörderisch spitzer werden.
      "₩łɆĐɆⱤ ĐłɆ₴Ɇ ₲Ɇ₴₮₳Ⱡ₮...."
      Ging es Kye nur abwertend durch sein Kopf....



      Bei der bekam er immer umso mehr das Gefühl das er ihn direkt anstarren würde was ihn nur mehr Unbehagen bereitete. Auch wenn der Platz als Krone mit an denn sichersten Orten zählte...Selten bis nie wagte es jemand an der großen Hoheit es zu wagen die Finger an die Edle Krone zu heben und hier hatte er auch den besten Blick auf die Lage....
      So aber auch....auf denn Fremden....Der unnatürlicher weise äußerlich so aussah als gehörte er zu seinen Schloss dazu....




      Seine stechenden Roten Augen durch bohrten denn Eindringling in seinem Reich, so intensiv als würde er ihn als erstes umbringen bevor er sich Kiri zu wenden würde....
      Doch zugleich....Irritierte ihn seine Präsents....
      Während er in andere Näher eine Unruhe verspürte...war sie bei ihm seltsam...Schwach?
      Konnte dieser Kerl seine Präsents so gut verschleiern??
      Natürlich wollte der Herrscher sofort wissen mit wem oder was er es hier zu tun hatte!



      Und...Je mehr er ihn anschaute war es ihm als Blickte ihm seine eigenen Roten Augen entgegen.
      Es war jedoch kein Spiegelbild....
      Viel mehr eine Ansammlung...Mehrere Dinge die er normalerweise nur in sich selbst wieder erkennen würde.
      Seine Aura...Er würde schon beinahe glauben es gleicht dem der Korbos Familie....
      Aber das war Lächerlich....
      Und vor allem Absurd....



      Doch je länger der Lord begann denn Fremde anzustarren desto....Unheimlicher wurden die kleinen Details, wie bei einem Gemälde....
      War...das ein kleiner Schönheitsfleck an genau der gleichen stelle so wie es....Kye hatte....?
      Was....soll das....?
      War das ein schlechter scherz von Kiri....?!
      Wollte er ihn zum Narren halten....?
      Wer...zur Höllle war dieser Jüngling?!
      Wie konnte er....so eine Mischung....verströmen wie....jemand der wie von ihm erschaffen wirkte....
      Man müsste wirklich Blind sein...um es nicht zu bemerken....
      Und trotzdem konnte er nicht aufzuhören ihn anzustarren, dabei...Mochte er es gar nicht in die Augen andere zu Blicken...Er war....Anderes....



      Noch immer stand der Lord, obwohl sein Platz am Ende des Tisches so greifbar Nahe war....
      Die Kerzen der Kronleuchter flackerten leicht....
      Weiter, schweigend als Urteilte er weiter in Gedanken über diesen...Wurm....
      Kam ihn auf einmal...Ganz Andere Erinnerungen auf....
      Es war als....schwebten um diesen Fremden, die Geister der Vergangenheit, so durchsichtig und doch so klar für seine Augen....



      Da war allein schon sein Gesichtsausdruck....
      ....
      Dina Valentine
      Es war eine gebrochene Ewigkeit das er nicht mehr an diese Frau erinnert wurde oder an sie dachte....
      Eine schmerzhafte, fast schon bittere Präsents umschloss sie und brachte seinen Körper dazu schwach zu verkrampfen.
      Sie besaß eine unglaubliche Ruhe....Manchmal schon Seelenlos....
      Vielleicht nicht verwunderlich das sich Eternity in sie verliebt hatte. Doch wollte Kye nicht über sie nachdenken...Was an guten Gefühlen übrig blieb war nur schmerz, der Seelisch war das er sie am liebsten auf ewig vergessen wollte.



      Es war beinahe merkwürdig das der Fremde solch Spitze Ohren hatte, er kannte wenige Personen die solche hatten....
      Königin Evenescence ....Seine Mutter war eine davon.
      Auch wenn dieser Junge Mann nicht ihre quillige Art zeigte hatte er ein Teil ihrer Aura bei sich...Sie war unverkennbar so einzigartig sie zu ihren Lebzeiten eben war....
      Er vermisste sie....schrecklich.....



      Und dann....
      ....Da war noch etwas und das beunruhigte denn Lord doch so sehr das seine Krone langsam an der stachligen Form verlor.....Die Maße begann weicher zu werden, wie der Kerzenwachs bei den brennenden Kerzen....
      ...Da war....
      ....Vater.
      ....Wie konnte...er ihn vergessen....?
      Der Mann der ihm das Klavier spielen beigebracht hatte....Nein, es...zu Lieben lernte....Ihn das Gefühl von Familie übermittelte.
      Immensity Korbos.....



      ...Kaum jemand sprach hier über ihn...Kein Wunder schließlich galt er als.....Mörder von Königin Evenescence
      ...Seiner Mutter....






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      "Nein, er war es nicht!!! Es waren die Witch....Die Witch haben sie ermordert!!! Glaubt mir doch! Mein Vater war kein Mörder! Er würde niemals...!"

      Die Erinnerungen peitschten Kye plötzlich so heftig entgegen das ihm übel würde.
      "₥łⱤ ₲Ɇ₣äⱠⱠ₮ Đ₳₴ ₦ł₵Ⱨ₮! ₥łⱤ ₲Ɇ₣äⱠⱠ₮ Đ₳₴ ₦ł₵Ⱨ₮! ₥łⱤ ₲Ɇ₣äⱠⱠ₮ Đ₳₴ ₦ł₵Ⱨ₮!"




      Er wollte die Augen am liebsten verschließen!!
      Es gefiel ihm nicht, es machte ihm Angst....!!! Warum löste dieser Fremde sowas in ihm aus?!
      Verrecken soll er sofort!!
      Die Krone drohte sich wie schon so oft in flüssigen nichts zu verwandeln, als wollte sie der Situation entfliehen und am liebsten sich unter dem Tisch verkriechen!!!
      "Reiß dich zusammen...Willst du wie im Garten von Kiri wieder uns Lächerlich darstellen...?!", raunte Eternity warnend.



      Er hatte keine Lust darauf erneut wie ein erbärmlicher Haufen Müll sich zusammen zu kauern nur weil seine Seele ein Problem damit hatte sich Dingen zu stellen die ihn aufwühlten.
      Sie hatten nicht einmal ein einziges Wort verloren und schon war der Feigling dabei seine eindruckende erscheinen zu ruinieren!
      "Setzt dich hin und hör dir an was das ganze soll, danach kannst du immer noch sie ausmerzten wenn dir es nicht passt was hier gespielt wird. Aber in Gegensatz zu dir will ich wissen warum dieser Körper meinem so ähnelt."
      .....
      Ein schwaches seufzten, entglitt der Kehle des Lords als er sich dann doch endlich auf seinen Platz setzte, die Krone schien sich wohl oder Übel wieder zu stabilisieren...wenn auch nur für denn Moment wie seine Geduld noch anhielt der mehr als nur überstrapaziert wurde.




      Erhoben lehnte er seine Hand an sein Kinn als seine roten Augen sich endlich von dem besagten Fremden lösten und auf den Tisch vor sich Blickte.
      "....Wo sind Eure Manieren? Ich erwarte das mir, anständig....dieser Gast vorgestellt wird.", raunte Lord Korbos dunkel.
      Believe Me ~

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      Izarra Kimallus

      "....Ich weiß nicht was ich sagen soll....Es bedeutet mir viel das du mich so anerkennst und zu deinem versprechen stehst."

      Mit Tyler war das Gespräch wirklich locker und so viel entspannter, als er es vermutet hatte. Nicht so wie viele anderen schob er ihm nicht die Schuld in die Schuhe, was er eigentlich gewohnt war. Ihn war es wichtig, dass Tyler seine Ehrlichkeit erkannte - denn wollte er jemand sein, auf den Tyler bauen konnte. Vertrauen...mussten die WITCH noch erlernen, doch war Izarra sich ziemlich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit war. Sobald Ineb wieder zur Vernunft kam und der Konflikt gelöst war, würde Izarra alles dafür geben, damit statt Eskalation mehr Harmonie entstand!
      Er merkte jedoch, wie Tyler immer weiter versteifte - wurde es ihm doch unangenehm mit ihm? Doch anstatt Ablehnung ergriff Tyler das Wort und offenbarte etwas von sich selbst.

      "Hör...Mal Izarra das was ich damals sagte ich sei kein schlechter Mensch...Mittlerweile bin ich mir nicht sicher ob das nicht der Wahrheit entspricht."

      Izarra drehte sich seitlich näher zu Tyler, um ihn genaustes ansehen zu können. Er fragte sich wieso Tyler zu dieser Erkenntnis gekommen sei, dass er vielleicht doch ein schlechter Mensch war? Was genau war für Tyler ein schlechter Mensch? Wie konnte ein schlechter Mensch denn so engagiert sein? Er glaubte wenig daran, dass es Tyler schauspielerte...

      "...Bezweifle ich das du wirklich damit umgehen kannst, dazu....bist du viel zu Nett Izarra."

      Stumm senkte er seine Schultern, war das die Sorge die aus Tyler heraus sprach? Oder die Erfahrung der Vergangenheit? Ihn fehlte es an Wissen genau zu verstehen, was Tyler getan haben sollte. Doch war er sich im klaren, dass er mit Sicherheit damit umgehen konnte. Das Problem bei Izarra war nie seine Nettigkeit, sondern seine Naivität. Er wollte immerhin zwar Tyler verstehen, ihn aber auch unterstützen auf einen Pfad zu kommen, wo die WITCH miteinander harmonieren können. Das hieß auch, dass Tyler irgendwann kompromissbereit sein musste - könnte das Izarra schaffen bei Tyler zu lenken? Genau deshalb musste er den schlechten Menschen von Tyler sehen können, um ihn zu erkennen. Izarra glaubte nicht daran...das ein Mensch nur schlecht sei, selbst wenn Tyler wirklich etwas Böses in sich hätte.

      Tyler erzählte von Beziehung mit seiner Mutter - genauso wie er sie beschrieb kannte er Lin. Nur verweint oder schwach - so hatte er sie noch nie gesehen. Jedoch erwähnte sie in der Bäckerei oft ihren Sohn, sie sprach nur in den besten Tönen von ihm. Izarra wusste ganz genau, dass Tyler geliebt wurde. Familie war wohl für den Studenten wichtig, genauso wie für Izarra...weshalb er den emotionalen Bruch in Tyler verstehen konnte, als er väterlicherseits verstoßen wurde. Aus dem Leben eines Liebenden ausgeschlossen werden war die Hölle.

      "Aber ...Ich hab mich jeden Tag ehrlich gesagt gezwungen....Normal zu Leben..."

      Normal...Tyler passte sich seinen Liebenden an, damit sie nicht traurig waren und ihn akzeptieren. Oder kannte es Tyler einfach nicht anders, weshalb es auch zu seinem Trieb gehörte? Er sprach darüber, dass er die Absichten hatte auch eine Person zu verletzten, doch war es für Izarra nicht gleich etwas, wo die Alarmglocken ertönten. Immerhin kannte er das Gefühl jemanden Schaden zufügen zu wollen, um ihn von seinem Thron runter zu stoßen.
      Schon im Club hörte er mit, dass Tyler einst Gefühle für Wyatt empfand - sie kannten sich wohl aus den Kindheitstagen. Aus dem Video heraus...hörte er, dass er angeblich seinen Hund umbrachte. Etwas, was natürlich Izarra zu Bedenken brachte, doch wollte er unbedingt wissen wieso er es tat? Einfach aus Spaß? Oder...wollte er bei Wyatt etwas auslösen?

      "....Aber Wyatt hat damals wohl das einzig kluge getan, er hat unsere Bindung zu einander nicht weiter vertieft....In der Karaokebar war ich wirklich wütend darüber als ich hörte das er Cabriel so nah an sich ran ließ....Aber mittlerweile begreife ich selbst....Es liegt in meiner Natur andere zu verletzten. Es ist daher nur eine Frage der Zeit...."

      Wie im Hinterhalt ergriff Tyler plötzlich sein Kinn und kam ihn unbeschwert näher, sodass Izarra in seinen gelben Augen erstarrte. Entgeistert versuchte er zu realisieren, was gerade abging und wieso Tylers Gesichtsausdruck dabei so ernst war.
      Mulmig öffnete er leicht seinen Mund, es war so als begutachtete ein Jäger seine Beute. Izarra spürte eine Welle an Gänsehaut auf seinen Körper! Hatte er ... falsche Andeutungen gemacht?!
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      Innerhalb von Sekunden rötete Izarras Gesicht an wie eine Tomate, die frisch war für die Ernte. Die warme Luft von Tyler peitschte genau gegen seine Lippen, worauf er stockend seinen Brustkorb erhob - ein fataler versuch noch richtig atmen zu können. Er erinnerte ihn an den Erdwächter - drückte er sich auch immer so falsch aus? Natürlich wollte ihn Izarra wirklich mit einem Essen belohnen, an Körperkontakt dachte er gar nicht! Er war doch immerhin sein Schüler und hatte er nicht einen Freund?

      "Ich bin nämlich kein Kind. Mein Hunger ist deutlich Trieb gesteuerter und gerade wäre Körperlich genau das was meine Stimmung wieder heben würde."

      Jetzt erinnerte er ihn aber auch deutlich an Bahri, den triebgesteuerten Mafiosen -der plötzlich als Jugendlicher über ihn herfiel als gab es kein Morgen mehr. Nur, weil Izarra Mal sich im Bett zu sich legte als es ihn schlecht ging - er wollte ihn nur eine Geschichte erzählen, damit er sich besser fühlte. Aber stattdessen brachte Bahri ihn dazu gar keine Laute mehr von sich geben zu können.
      Der eindeutige Fehler von Izarra war da sich darauf eingelassen zu haben und dann mit einem gebrochenen Herzen wieder weggeschmissen zu werden.



      "...V-verstehe...", japste Izarra aus sich heraus, dessen Räder sich zwar drehten aber er nicht ganz wusste wie er handeln sollte? Wenn er ihn einfach wegdrückte oder ihn abwies, würde Tyler nicht dann denken, dass er ihn ganz ablehnte? Izarra konnte die Konsequenzen nicht ganz abwägen und die Nähe von Tylers Lippen machte ihn ganz flau im Magen, aber leider in einer guten Sorte.



      "...Das also deine letzte Chance meiner Gier zu entkommen, Izarra."

      Gänzlich laut schnappte Izarra nach Luft und griff ganz fest die Wangen von Tyler, um diese wie bei einem weichen Teig zu quetschen. Er nutzte die Gelegenheit des Knetens um nicht komplett den Verstand zu verlieren. Er sollte weder sich einfach auf seinen Schüler stürzen, der ihn schöne Augen machte - noch sich von ihn Entfernen, damit er nicht verletzt wurde. Sein Atmen war so schnell und heiß, als wäre er ein Marathon gelaufen.

      "Woah-woah-woah, sowas kannst du doch nicht zu mir sagen! Das bringt mein Herz ganz zum Rasen- ich kollabier gleich!", schrie er Tyler beinahe an und verzog aus Stress sein Gesicht. Warum waren die meisten immer so unglaublich gut darin Izarra in Verlegenheit zu bringen?! "Beinahe...hätte Amours Pfeil mich wieder getroffen..! Das war knapp. Sorry, ich bin ein Idiot.", schimpfte er mit sich selbst und schnaubte noch einmal wild nach Luft bis er Tyler wieder losließ. Was wäre passiert hätte er das Denken vergessen und einfach sein Herz vertraut, der offensichtlich nicht nur auf Gentleman stand, sondern auf bedrohende Menschen?



      "Ist schon lange her seit ich so angemacht wurde! Das kannst du echt gut - Spür mal wie meine Hände zittern! Ich sterbe vor Hitze!"
      Dabei nahm er beide Hände von Tyler um ihn seine bebenden Finger zu demonstrieren. Dann legte er sie genau auf seine eigenen Wangen, als wollte er genau zeigen, wie er sich durch den Schüler fühlte. Er hatte schon seit längerem keine Partnerschaften mehr, was Tyler da tat war einfach zu gefährlich!
      Erschöpft neigte er seinen Kopf an den Sitz und hielt weiterhin Tyler fest- fing sogar ihn an zärtlich zu streichen als brauchte er auch unbedingt Mal etwas Verschnaufpause.

      Für einen kurzen Moment begann Izarra zu kichern, es war eher herzlich als befremdlich. Er merkte doch, wie sehr sich Tyler widersprach. Wer kann denn ein schlechter Mensch sein, der so viel über die Personen in seiner Umgebung nachdachte. Selbst ihn warnte er.

      "Es schmeichelt mir, dass ich laut dir Wyatt ähnle. Er ist ein wirklich blumiger Bursche, mit einem bezaubernden Lächeln. Ich kann schon verstehen warum du ihn magst.", begann er ruhig während er den Blick von Tyler nicht löste. Doch dann richtete sich Izarra wieder auf, sein Mantel fiel ihn langsam von der Schulter, während er Tylers Hände in seine zusammendrückte.

      "Aber...bin ich nicht Wyatt, sondern Izarra. Euer Lehrer, der wirklich meine Schüler verstehen will. Ich habe weder Angst vor Harveys Flammen noch von deiner gierigen Seite." , erklärte er klipp und klar, dass er von Tylers Warnung eher weniger Sorge hatte. Er kannte...sich mit besonders bösen Jungs aus und Tyler war nicht Mal an der Spitze...dachte er zumindest.



      "Ich will dich nicht unterstützen, weil ich denke, dass du in allem ein guter Junge bist. Sicherlich...hast du auch deine schlechten Seiten - vielleicht gäbe es auch einige Punkte, wo ich anderer Meinung bin. Doch das ist ganz natürlich, Menschen sind dafür da um sich gegenseitig zu helfen und sich gegenseitig den richtigen Weg zu zeigen...Ich will dir vertrauen und da brauche ich mir keine Gedanken machen, ob du mich verletzten willst oder nicht."

      Denn war die Sache für Izarra sehr simple, warum sollte er sich über eine Zukunft Gedanken machen, die vielleicht so im Leben nie existieren würde? Izarra müsste sich einfach mehr anstrengen, damit er und seine Schüler nicht gemeinsam in ein Loch fallen wie die früheren Generationen.

      "Weißt du, ich bin schon lange keine zerbrechliches Ei mehr. In meinem langen Leben wurde ich genug verletzt und leider verletzte ich auch andere- das kann ich nicht leugnen. Ich mag das Gefühl nicht...doch gehört es nun Mal ins Leben dazu. Dennoch fragte ich mich manchmal, ob es nicht besser wäre niemanden auf der ganzen Welt zu vertrauen, da meine Kontakte oft in den Sand fielen, sobald sie mit mir fertig waren...Meine Naivität brachte mich buchstäblich in die Hölle."



      "Und dennoch möchte ich mich nicht verändern, ich liebe es mein Herz für andere zu öffnen! Ich liebe es mich zu verlieben und zu lieben - ich mag es auch, wenn jemand mir vertrauen schenken kann. Hör mal Tyler, ich verstehe deine Sorge...du hast schlechte Erfahrungen gemacht. Aber lass mich es doch wenigstens versuchen dir Näher zu kommen..."

      Friedlich beugte er sich zu Tyler vor, um ihn sein strahlendes Lächeln zu zeigen, was Tyler ihn auf die Lippen zauberte. Izarra wusste er war naiv und total verblödet...sicher geriet er nur wieder in ein Fettnäpfchen und wenn ihn die anderen WITCH mitbekämen, wer wüsste schon wie sie reagierten? Doch war das nun Mal er selbst und das war seine ehrliche Meinung.

      "Mich schreckt es nicht ab, wenn du körperliche Nähe möchtest. Das schmeichelt mir sogar inständig...denn find ich dich auch sympathisch, auch wenn ich das als Lehrer lieber für mich behalten sollte! Außerdem bin ich jemand, der schnell vor Gefühlen aufkocht - am Ende bist du es, der genervt wird von mir! Sicher...erwartet man von einem Lehrer wohl eine andere Reaktion, aber gerade bin ich für dich da als Freund. Du hast ja meine körperliche Reaktion darauf gespürt, nicht wahr? Das heißt nicht, dass ich mit allem Einverstanden bin was du mir je vorschlagen würdest...Ich lehne natürlich auch Dinge ab, aber nicht weil ich dir schaden will...sondern weil ich mir selbst treu sein möchte."



      "Also bist du sicher, dass du mit mir als Belohnung schlafen willst?"

      Izarra war sich ziemlich sicher, dass er nach der Anekdote sicher zu Tyler durchgegriffen hat. Die ganze Wahrheit war wohl, dass er wirklich selten ONS hatte und nicht wusste, ob es ihrer Beziehung nicht schaden würde? Doch, was war wenn es sie stärkt? Gott - er dachte schon wie Bahri...
      ____________________________________________

      Cabriel Valentine & Kiri Nisemono

      Der Speiseraum war gedeckt wie für eine Hochzeit, etliche Süßwaren und Hauptspeisen waren elegant auf dem Tisch. Tee, Kaffee und natürlich auch der sonderbare Wein von Lord Korbos wurde serviert, alles eine Eigenkreation von den Chefkochs: Die Quälgeister!



      Ein Berg voll Zucker streute sich in die Tasse von Kiri hinein, genauso wie er es mochte. Während Korbos weiter in seinen Gedanken vertieft war, sodass seine klackernden Schuhe durch den ganzen Raum erhallten schenkte er sich und Cabriel genüßlich einen Tee ein. Wie lange es wohl noch dauerte - mit Sicherheit sammelte Lord Korbos seine Energie in den Fluren ein, um sich gleich gegen die halbe Überraschung zu stellen.

      Cabriel hingegen starrte nur monoton in den Inhalt seiner Tasse, sein Appetit war nur schlechter als zuvor. Lag es...an seiner Witch form? Stattdessen schob er die Tasse einfach beiseite, als wollte er sich nicht zwingen irgendein Gesüff anzunehmen, auch wenn es Kiri gänzlich schlürfte. Nach einigen Minuten betrat Lord Korbos den Raum, es fühlte sich an als würde die Zeit für den Windwächter erstarren. Die Majestät war wahrlich wie von einem Videospiel vorbeigezogen- er sah aus wie der Dämonenlord eines Isekais, aber das von einer guten Sorte. Er zeigte Macht, Dominanz und seine Körperhaltung war von einem siegreichen Mann ausgestrahlt. Wiederum um schmückte ihn seine Kleidung mit einem Hauch von Ghotic und Gefahr- als verbrannte man sich nur an ihm. Die Schwärze seiner Aura war genau das, was er sich unter einem dunklen Lord vorstellte.

      "....Wo sind Eure Manieren? Ich erwarte das mir, anständig....dieser Gast vorgestellt wird."



      Ein leichtes Lächeln setzte sich auf Kiris Lippen, der Quälgeist ala Chefkoch flog zu ihm, während ihn Kiri wie ein kleines Tierchen in die Hand nahm.

      "Ich habe nur auf Eure Aufmerksamkeit gewartet, mein Lord. Möchten Sie ein bisschen Wein, mein Quälgeist schenkt ihnen gerne etwas ein?"



      Der Quälgeist wartete gar nicht lange und gab den großen Gierschlund genau das, wonach sich der König gerne sehnte. Eine Nervennahrung für seine zitternde Seele, während seine Krone so spitz war als wollte er gleich Kiri wie ein Stier mit den Hörnern rammen. Kurz gewandt schwenkte er sein Arm zu Cabriel, um endlich den Stress für Korbos einen Namen zu geben.

      "Dieser Mann...mit den rötlichen gefärbten Augen wie Blut, den feinen Schönheitsfleck am Augenwinkel und der blassen Haut als hätte sie nie die pure Sonne gesehen trägt den Namen Cabriel..."

      Dabei sah Kiri genau in Korbos schmale Augen, als wollte jede kleinste Zuckung von ihm sehen. Die Pause behielt er mit Absicht länger, denn war es ganz lustig den Lord auf Trab zu halten. Sicherlich...wird er gleich verärgert und zugleich verwirrt sein.

      "Cabriel Valentine, der Luftwächter der Witch! Das Lämmchen der Truppe!"

      "Sehr erfreut...", sagte Cabriel recht kühn während auch seine Augen sich immerzu auf Korbos richteten. Er wusste ja selbst nicht wegen was er hier war und ob er nicht in eine Falle hineingetreten war. Immerhin war es der Aufenthaltsort seines Feindes, doch musste er sagen, dass er sich in der Totenstille dieses Schlosses sehr wohl fühlte.



      Die Tentakel von Kiri, die aus seinem Haaren herauswuchsen nahmen nun ein kleines Törtchen vom Tisch und beförderten es mit einem Happs in seinem Mund. Genüsslich kaute er während er die Stille etwas wallten ließ, als musste gar nichts mehr großes sagen. Erst dann als er hinunterschluckte ging sein Spiel weiter:

      "Sie fragen sich sicher, was bitte hier der Feind zu suchen hatte - nachdem es doch so aufbrausend mit dem Herzträger gelaufen sei. Die Antwort ist ganz einfach: Ich möchte Ihnen die gräuliche Farbe demonstrieren, die sich so in ihrem Lebensweg gebannt hatte. Denn mein Lord - sie sind wirklich das perfekte Beispiel, dass der Feind zugleich ein Verbündeter sein kann...Und das Böse vielleicht nur die Verschleierung zum Guten wird. Können sie mir folgen?~ Ist doch recht einfach für einen umwerfenden Mann, der über 140 Jahre in Meridian seine zarte Seele verirrte?"



      "Als Lord muss man genau wissen, wie man mit seinem Schachfiguren umgeht. Ich als Stratege helfe Ihnen das Spiel zu verschärfen, damit Sie das Schachfeld genaustens kennen und jeder Zug für Sie sich zu einem Gewinn herausstellt. Sicherlich wissen sie genau, dass auch die weißen Figuren...die ihnen eigentlich nicht gehören - eigentlich ihren temporären Verbündeten sind. Genau deswegen unterscheidet sich nur die Farbe der Figuren und nicht die Form..."

      Kiri sah es gar nicht ein ihn das genau anders zu erklären oder in einem viel einfacheren Kontext. Er wusste genau, dass der König seinen Kopf anstrengen musste, sowie auch Cabriel gewiss den Kontext daraus erkennen konnte. Er musste nur verstehen wie überaus...wichtig Kiri Nisemono für Korbos Eternity war.



      "Lord Korbos Eternity-- lassen Sie mich demonstrieren wieso ich Sie wirklich am besten kenne. Ich weiß, dass ich es bin - das werden Sie nicht ändern können, egal wie stacheliger die Weiße Krone wird. Die Geschichte Korbos...verfolge ich schon durch mehrere Seelen...weil ich genau weiß wie kompatibel wir füreinander sind."

      Nun legte er gelassen die Hände auf sein Kinn und sah mit kleiner Freude in seinen Augen, Cabriel an und beschloss damit das Thema auf etwas anderes zu lenken. Damit Korbos nicht viel Zeit hatte nachzudenken, um später mit einer Flut von Informationen zu versickern.

      "Cabriel -- du fragst dich doch sicher am meisten wieso ich dich hierher geschickt habe, oder? Erkennst du die Stärke des Mannes, der so weit weg von uns sitzt als möchte er uns schon von der Ferne aufspießen? Du denkst doch bestimmt, dass der Mann vor uns ein furchtbares Wesen ist- schreiben das nicht so die Geschichtsbücher der Erdlinge. Die Feinde der Menschheit...während die Witch so unsagbare Helden sind- wie du einer bist, hm?", betonte er extra schelmisch während seine Tentakel sich belustigt hin und her bewegten, während sein Riss auf der Wange sich weiter vergrößerte und es knackte wie bei Scherben.



      Um Ehrlich zu sein kannte sich Cabriel gar nicht wirklich mit der Familie Korbos aus, es war nicht Mal mehr ein Thema in der Geschichtsstunde als wollte man das gesamte hin und herreisen zwischen den Planeten einfach vergessen. Eine Geschichte, an die sich keiner zurückerinnern wollte. Auch an die angeblichen Helden ihrer Urahnen. Dennoch wusste er etwas ganz genau.

      "...Die WITCH sind...keine Helden. Helden existieren nicht - reine Fiktion. Eher ist diese Gabe ein Fluch, die mit großer Wahrscheinlichkeit sich bald ebenfalls zur Gefahr der Welt äußert...Warum könnte sich denn sonst das Light Heart verschwärzen...", verdeutlichte er im matten Ton seine Meinung, denn bekam er durch Inebs Reaktion im Video genug Information um sich es zusammenzureimen. Das dieses gewisse Gute sich auch in das komplette Böse umtaufen konnte. Genau deshalb war so ein schlechter Mensch wie er überhaupt bei den WITCH.

      "Ohje, aber dein Anführer hat doch sicherlich von der ausgesprochenen Gefahr von Lord Korbos gewarnt, natürlich braucht die Welt doch einen Helden bevor sich die Fangzähne dieses Mannes immer weiter ---., fügte Kiri sarkastisch hinzu während er sich ein Kichern stark verkneifen musste, doch Cabriel unterbrach ihn als wollte er davon gar nichts mehr hören.

      "Ich mag...das Wort Held nicht, es bereitet mir Übelkeit. Damit beschimpfst du mich nur."

      Er hasste Helden...Sie gab es nur in einer bunten Fantasie--


      "Was Lord Korbos angeht...Eigentlich glaube ich kaum, dass meine Meinung überhaupt einen Wert hat...", blieb Cabriel an Kiris Aussage weiter fest, während er sich mit dem Ellbogen am Tisch lehnte und ihn von Kopf bis Fuß analysierte. Er tat es nur, weil er durch Kiri die Träume zu verdanken hatte. Ohne ihn...hätte er die Fehler nie erkannte.

      "Innerhalb von wenigen Tagen griff ihre Truppe mehrfach uns an und schon jetzt geraten wir in Fugen. Obwohl mein wahres Selbst wohl eine höllische Angst hätte überhaupt in Ihrer Nähe zu sein... und vor Angst unterm Tisch erstarrt wäre...Kann ich als WITCH wenigstens sie genaustens betrachten. Ich hätte mir denken können, dass Sie das Ebenbild einer Perfektion darstellen...Beinahe schon zu perfekt...", beteuerte Cabriel ein wenig das Letztere, denn gab es ein genaues Problem. Perfektion hatte keine Fehler und war vollkommen schädlich für jemanden wie ihn. "Ich hasse perfekte Wesen...", sagte Cabriel ganz deutlich und senkte wieder seinen Blick - perfekte Menschen erinnerten ihn nur an eines gottesgleichen Mann, der ihn wie aus Lehm geformt und konstruiert hatte. Das schlimmste war wohl, dass jedoch Lord Korbos zwar vor Perfektion glänzte, aber seine Emotionen gegenüber Samuel nicht entreissen könnte...Ohne diesen Mann in Aktion zu sehen wusste er, dass Sam perfekter war...weshalb sein Hass und seine dunkle Liebe weiterhin ihm galt. Zum Kotzen- er hätte die Emotionen gerne auf jemand anderen übertragen. Andererseits war er wohl zu gierig, er hatte ja schon Wyatt, der seine Liebe wenigstens erhalten sollte. Den Hass...würden einfach alle anderen bekommen, mit der Zeit kann er es bestimmt verteilen, sodass Sam nichts mehr von ihm fressen konnte.

      Kiri hörte den Luftwächter gespannt zu, auch der Quälgeist war froh hier LIVE zu sein - wie toll, dass er auserwählt war. Die anderen wären ja so neidisch, wenn sie noch etwas wie Neid empfinden konnte. Verspielte neigte Kiri seinen Kopf nach links während er Korbos anblinzelte.

      "Mein Lord - unser wahrlich perfekter Mensch...Hahaha- wie ich nur zustimme~! Aber nun sagen Sie - der Name Valentine kommt Ihnen doch nicht unbekannt vor, oder? Vielleicht aber versuchen sie wie ich ja nur im Hier und jetzt zu leben und haben es ganz vergessen!~. Sie wissen ja - es ist ein Familienfest, auch wenn ich nur der Vermittler bin! Cabriel - der Lord hat kaum Familie, wie du auch...Auch sie versterben alle wie die Fliegen...so traurig! Korbos, was denken sie welche Frau die Mutter von Cabriel ist? Wer weiß- vielleicht kennen Sie sie.", wurde Kiri absichtlich lauter und unbarmherziger während er weiter Holz in das Lagerfeuer schürte. Provokation war seine Leidenschaft und den Sinn nicht gleich zu zeigen seine Art Menschen zu testen.



      "...Ich verstehe nicht ganz...Auf was es hier hinauslaufen soll, Kiri Nisemono. Meine Mutter war doch niemand, der dem Lord von Belangen wäre. Lord Korbos sieht nicht so aus als vergeht er sich an Prostituierten und das noch von der Erde - das ist doch...langsam lächerlich.", seufzte Cabriel ermüdet - das ganze machte ihn müde. Sollte er geopfert werden, ein Opferlamm? Der erste Toter der Witch? Ob Wyatt ihm sauer wäre, wenn er hier einfach starb? "Meine Mutter existierte nur in einem Freudenviertel - Sie kennen sie nicht."

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Tyler Wang-Chi

      Obwohl Tyler mit seinen Worten eine klare Warnung aussprach, die er nicht für jeden übrig hatte überraschte ihn Izarra doch mit einer Reaktion die er nicht erwartet hätte.
      Für ihn gab nur zwei Möglichkeiten entweder ging Izarra darauf ein oder er würde ihn ablehnen...
      Das er aber dann seine Wangen begann zu kneten, war...so Kurios das Tyler für Moment nicht zu richtig wusste wie er das einordnen sollte!
      Als wäre die Maus welche die Katze in die enge getrieben hatte dabei ihm auf der Nasenspitze herum zu tanzen!
      "Woah-woah-woah, sowas kannst du doch nicht zu mir sagen! Das bringt mein Herz ganz zum Rasen- ich kollabier gleich!"
      Kollabieren...?
      Tyler empfand sein Handeln gerade nicht gerade als zu Stürmisch, er hatte ihn nicht mal fest gepackt...!
      "Beinahe...hätte Amours Pfeil mich wieder getroffen..! Das war knapp. Sorry, ich bin ein Idiot."
      Dann fing Izarra auch sich selbst zu beleidigen, so eine Reaktion erlebte Tyler zum ersten mal und ließ ihn nur verwirrter die Augenbrauen zusammen ziehen als wäre er wieder in der Schule und begriff die Antwort nicht.
      "Ehhh....?"



      Izarra verdrehte Tylers Welt in nur binnen Sekunden, er sah wie er seine Hände nahm und er konnte sein Zittern deutlich spüren...Es war unglaublich wie ehrlich Izarra war, er....schien vor ihm gar keine Maske zu tragen oder zu versuchen ihm war vorzuheucheln....
      Doch begriff Tyler die Auswirkung auf Izarra jedoch nicht wirklich seine Meinung zu seiner Warnung...War Izarra jetzt mit der Vorstellung Körperlich zu werden so drauf oder die Tatsache verletzt zu werden...?
      Es war ungewohnt das ihn jemand so direkt anschaute und auf seine Worte einging, er merkte...das Izarra ihn sehr wohl ernst nahm und seine Worte auch beherzigte.
      Sein gerade jetzt war doch auch so Blumig wie von Wyatt!
      Tylers Blick senkte sich auf die Hände von Izarra die seine fester drückten.
      "Aber...bin ich nicht Wyatt, sondern Izarra. Euer Lehrer, der wirklich meine Schüler verstehen will. Ich habe weder Angst vor Harveys Flammen noch von deiner gierigen Seite."
      Izarra klang wirklich selbstsicher dabei....



      Tyler hatte noch nie ein Lehrer gehabt der sich so für seiner Schüler Interessiert...
      "....Doch das ist ganz natürlich, Menschen sind dafür da um sich gegenseitig zu helfen und sich gegenseitig den richtigen Weg zu zeigen...Ich will dir vertrauen und da brauche ich mir keine Gedanken machen, ob du mich verletzten willst oder nicht."

      Izarra traute ihm wirklich so sehr...? Obwohl sie sich noch nicht so lange kannte und er schon einige seiner Negativen Seiten miterlebt hatte...?
      Obwohl Izarra deutlich zu seiner Naivität stand die ihn in die Hölle gebracht hatten, wollte Izarra weiter anderen vertrauen?
      Sie hatten wirklich eine unterschiedliche Meinung und Ansicht...Aber Izarra Lebte deutlich länger als er selbst....Vielleicht kam sowas mit den Jahren....?
      Tyler zumindest wollte sich nicht mehr...Ausnutzten lassen oder das Gefühl haben das man seine Hitzige Dümmlichkeit für sich nutzt....Er wollte Dinge hinterfragen!
      Genau wie die Liebe die ihn so unsagbar befremdlich geworden ist.

      "Und dennoch möchte ich mich nicht verändern, ich liebe es mein Herz für andere zu öffnen! Ich liebe es mich zu verlieben und zu lieben - ich mag es auch, wenn jemand mir vertrauen schenken kann. Hör mal Tyler, ich verstehe deine Sorge...du hast schlechte Erfahrungen gemacht. Aber lass mich es doch wenigstens versuchen dir Näher zu kommen..."

      Diese Art wie Izarra....seine Liebe bezeichnete war so Anderes wie die von seinem Gott oder Lämmchen...
      Ihm kam es schon beinahe wie etwas schlechtes vor überhaupt das Wort verlieben laut auszusprechen ohne mit dem Hintergedanken das nur schief laufen konnte...
      Vermutlich hatte er Izarra doch falsch eingeschätzt....
      Eine längere Lebens Erfahrung brachte wohl doch eine gewisse Reife mit sich die er in Izarra auf den ersten Blick so nicht erkannt hatte!
      Aber Izarra bat regelrecht danach, die Chance zu erhalten und Lächelte ihn jetzt auch noch....so an.
      Tyler spürte richtig wie es in seinem inneren zu kribbeln begann....und ihm auch wärmer wurde.



      "Mich schreckt es nicht ab, wenn du körperliche Nähe möchtest. Das schmeichelt mir sogar inständig...denn find ich dich auch sympathisch, auch wenn ich das als Lehrer lieber für mich behalten sollte! Außerdem bin ich jemand, der schnell vor Gefühlen aufkocht - am Ende bist du es, der genervt wird von mir! Sicher...erwartet man von einem Lehrer wohl eine andere Reaktion, aber gerade bin ich für dich da als Freund. Du hast ja meine körperliche Reaktion darauf gespürt, nicht wahr? Das heißt nicht, dass ich mit allem Einverstanden bin was du mir je vorschlagen würdest...Ich lehne natürlich auch Dinge ab, aber nicht weil ich dir schaden will...sondern weil ich mir selbst treu sein möchte."
      Noch nie wurde Tyler so akzeptiert und zugleich wurden ihm auch Grenzen gezeigt...
      ....
      Nun...Zu schade das es Tyler liebte Grenzen zu übertreten.
      Izarra zu begreifen war dank seiner Ehrlichkeit wirklich einfach, das war wirklich schön so das Tyler selbst wärmer Lächeln musste.
      Es war schön zu wissen das man nicht als unkontallierbare Bestie abstempelt wurde oder als Perversling...
      Er fühlte sich gerade so RICHTIG Wertgeschätzt!


      "Wow....So gut hab ich noch nie jemand verstanden!", stellte Tyler offen seine Überraschung fest.
      Als wäre Izarra genau der Nachhilfelehrer denn Tyler schon immer gebraucht hatte um die Gefühlswerte seines Gegenübers besser zu begreifen! Wirklich erstaunlich!
      Er begriff Izarras Ansichten und auch Handlung ohne ihn dafür sein Schädel brutal gegen das Armaturenbrett zu schlagen!
      Auch war Izarra obwohl er geradewegs aus der Erde kam nicht von einer unangenehmer schmutz umgeben, eher wirkte wie Neugeboren oder frisch aus der Waschanlage auf ihn!
      Das kam ihm wirklich sehr entgegen!

      "Also bist du sicher, dass du mit mir als Belohnung schlafen willst?"

      Ohne das kleinste zögern kam die Antwort von Tyler mit einem breiten Lächeln als hätte er gerade die größte Erleuchtung des Tages erhalten.
      "Ohjaa~ Ich bin mir jetzt sogar sehr sicher ♥"



      So Motiviert war Tyler schon lange nicht mehr, je länger er darüber nachdachte desto aufgeregter wurde er wie ein Tier denn man wirklich ein saftiges Lecklie vor hielt.
      Dabei dachte Tyler überhaupt nicht über denn verlauf ihrer Beziehung nach, viel mehr reizte ihn die Vorstellung es in dem Auto zu tun denn Sam ihm geschenkt hatte! Plus mit einem Lehrer! Er wollte es schon immer mal mit einem Lehrer tun, dass klang wie aus einem Porn! Nur das es Real war und er endlich in Izarra sowas wie eine Autorität Figur erkennen konnte nach seiner Herzerwärmende Ansprache, es war Perfekt~!

      Bevor es sich Izarra noch anderes überlegen konnte hörte man die Automatische zentral Verriegelung die Tyler einstellte, damit die Autotüren auch schön geschlossen blieben!~
      Damit sie aber nicht von evtl. weiteren Gästen die das Anwesen verließen gestört wurden starte Tyler denn Wagen um die zumindest etwas weiter zu fahren wo er den Wagen dort abstellen konnte wo sie ihre ruhe hatten.
      "Ich bin echt Glücklich über deine Worte Izarra~! Erst hatte ich bedenken aber du hast recht, ich sollte dir wirklich den versuch geben mir Näher zu kommen! Ich bin richtig heiß darauf!", klang es so Munter von Tyler als würde sie gleich eine Abenteuerliches Erlebnis erwarten.



      Doch für Tyler gab es nichts schöneres als Lust zu verspüren, er war gespannt zu wissen wie Izarra aufkochen würde und wie seine Erfahrungen Sexuell waren! Wenn man so lange Lebte war man doch bestimmt sehr darin Talentiert oder?
      War es so als würde er mit einem viel Älteren Typ schlafen?
      Oder war sie in dem sinne auf dem selben Level weil Izarra sich so liebevoll versuchte ihm anzupassen?
      Als hätte man ihm ein Kauknochen zu spielen gereicht was Tyler so hippelig das er fast vom Fahrer sitzt sprang.
      Doch zum glück hatte seine Triebe so gut noch unter Kontrolle den Wagen zu Parken bevor er denn Sitz von Izarra schon nach hinten fuhr...
      begierig leckte sich Tyler auch über die Lippen als er sich über Izarra beugte und seine Hand dicht neben sein Kopf auf dem Sitz abstützte.
      Eigentlich war er schon allein durch Samuels Anwesenheit ganz warm gelaufen aber Izarra hatte bei ihm nun wieder die Lust geweckt die noch gut zurück gehalten hatte.
      Schon sehr über eifrig zog Tyler an der Jacke die Izarra eben schon regelrecht einladen runter gerutscht war.

      Seine Atmung war schon schwerer geworden das deutlich zeigte das das nicht als Witz oder dergleichen meinte, es war ihm wirklich ernst damit das er mit Izarra als Belohnung körperlich werden wollte.
      So verhakte er sein Zeigefinger im Stoff des Kragen von Izarra, um die Haut an seinem Hals frei zu legen.
      Ohne scheu, als hätte er den ganzen Tag darauf gewartet seinen Lehrer zu verschlingen legten sich seine Lippen, heiß an die Haut um ihn zärtlich sein hals hinauf zu Küssen.
      "Wie...Hast du es denn gerne, Izarra? Darf ich einfach drauf los legen oder muss auf etwas achten~?", fragte Tyler schon leicht verspielt aber hörbar Lüsternd, ihm gefiel diese Belohnung richtig~
      Natürlich wollte schon ungezähmt drauf los stürmen und Izarra die störende Klamotten entreißen, als hätten sie nicht viel Zeit....Auch wenn ihm gewiss noch Zeit blieb bevor er sich mit Sam treffen wollte um iihn in seinem einsamen zu Hause Gesellschaft zu leisten.
      Dennoch wollte er Izarra ein wenig necken um zu sehen wo seine so genannten Grenzen waren die hießen das nicht mit allem einverstanden wäre.
      Doch eines stand schon mal ganz sicher für Tyler fest, entkommen...würde er Izarra jetzt nicht mehr.
      __________________________________


      Lord ₭ØⱤ฿Ø₴ Eternity




      "Ich habe nur auf Eure Aufmerksamkeit gewartet, mein Lord. Möchten Sie ein bisschen Wein, mein Quälgeist schenkt ihnen gerne etwas ein?"
      Auf diese Worte hin war das Glas des Lord schneller mit Wein gefüllt als wie man Blinzeln konnte.
      Auch wenn er nie , nein zu Wein sagte, strich seine scharfen Fingernägel nur schwach über das dünne Glas...Nach einem schluck Wein war ihm noch nicht wirklich.
      Erst wollte er das seiner Forderung erfüllt wurde....
      "Dieser Mann...mit den rötlichen gefärbten Augen wie Blut, den feinen Schönheitsfleck am Augenwinkel und der blassen Haut als hätte sie nie die pure Sonne gesehen trägt den Namen Cabriel..."
      Cabriel....
      Kiri nannte ihm die offensichtlichen Äußerlichkeiten, er war nicht Blind...es reizte in nur mehr aber der Name...Ließ seine Wut noch etwas unterkochen.
      Doch schaffte es sein Lakai wirklich mit seiner Geduld zu spielen....
      Er musste wirklich ansiech halten nicht erneut ein Weinglas zu zerschmettern mit seiner Hand.
      "Cabriel Valentine, der Luftwächter der Witch! Das Lämmchen der Truppe!"

      Die Aura des Lord verfinsterte sich mehr....
      Luftwächter....
      Witch....
      Lämmchen.....
      Valentine.......
      ....Ich Ⱨ₳₴₴Ɇ alles an ihm....



      Die Krone begann wieder ein festeren, stachligen Zustand zu gewinnen, und sich gräulicher zu Färben....
      Es war wahrlich der Feind denn Kiri ihm in sein Reich gebracht hatte....
      Er sollte ihn in die tiefste Dunkelheit seines Kerker einsperren...ihn Foltern....Bis seinen Namen und Herkunft nicht mehr wusste....
      Abscheulicher.....Luftwächter....
      "Sehr erfreut..."

      ....
      Die Fingernägel des Lords bohrten sich fester an sein Weinglas, diese Made....Erlaubte es sich wirklich in seiner Gegenwart zu sprechen?!

      "Sie fragen sich sicher, was bitte hier der Feind zu suchen hatte - nachdem es doch so aufbrausend mit dem Herzträger gelaufen sei. Die Antwort ist ganz einfach: Ich möchte Ihnen die gräuliche Farbe demonstrieren, die sich so in ihrem Lebensweg gebannt hatte. Denn mein Lord - sie sind wirklich das perfekte Beispiel, dass der Feind zugleich ein Verbündeter sein kann...Und das Böse vielleicht nur die Verschleierung zum Guten wird. Können sie mir folgen?~ Ist doch recht einfach für einen umwerfenden Mann, der über 140 Jahre in Meridian seine zarte Seele verirrte?"
      Seine Blutroten Augen lösten sich wieder von seinem Feind und stachen auf Kiri ein der seine Handlung begann zu erklären....
      Auch wenn Kiri wieder nur schmeichelhaften in seinen Worte verpackte spürte er den hohen erneut so heraus das er nun wirklich überlegte welche Strafe er Kiri erlegen sollte...



      "...Sicherlich wissen sie genau, dass auch die weißen Figuren...die ihnen eigentlich nicht gehören - eigentlich ihren temporären Verbündeten sind. Genau deswegen unterscheidet sich nur die Farbe der Figuren und nicht die Form..."
      Das Leben war ein Schachspiel....Und Kiri wollte ihn jetzt darin belehren oder was...?
      Langsam führt der Lord das Glas an seine Lippen während er Kiri bei seinem reden weiter genau im Auge behielt.
      Seine Worte begann auszuwerten, wie viel er von sein schon jetzt zerbrechlichen Gesicht er jeden Moment zerschmettern würde....Er konnte spüren wie das Dark Heart pulsierte. Aber er konnte nicht sagen ob es an seinen Zorn lag der sich in ihm auftat oder an Cabriel der sich in ihrer Anwesenheit befand. Solche...Dinge vor dem Feind zu besprechen war wirklich ein Risiko...Aber Kiri bewies viel zu oft das er ein Freund davon war.

      "Lord Korbos Eternity-- lassen Sie mich demonstrieren wieso ich Sie wirklich am besten kenne. Ich weiß, dass ich es bin - das werden Sie nicht ändern können, egal wie stacheliger die Weiße Krone wird. Die Geschichte Korbos...verfolge ich schon durch mehrere Seelen...weil ich genau weiß wie kompatibel wir füreinander sind."
      Wieso ich Sie wirklich am besten kenne....
      ..weil ich genau weiß wie kompatibel wir füreinander sind.
      Kye verspürte in diesen Moment ein unsagbareren Schauder....von....Ekel.
      Dieser....Kerl will es nicht kapieren oder?!
      Sie beide....Passen ganz sicher NICHT zusammen....Nicht mal in Tausend Jahren!



      Gerade als der Lord nun deutlich mit den Gedanken spielte Kiri seine Tentakel einzeln rauszureißen, warf er das Wort nun wieder zu Cabriel. Was dann aber folgte....
      "...Die WITCH sind...keine Helden. Helden existieren nicht - reine Fiktion. Eher ist diese Gabe ein Fluch, die mit großer Wahrscheinlichkeit sich bald ebenfalls zur Gefahr der Welt äußert...Warum könnte sich denn sonst das Light Heart verschwärzen..."
      . . . ?
      Das...War absurd....
      Wieso sagte der Luftwächter sowas?!
      Es irritierte der Lord so sehr das er für ein Moment, nicht einmal den Zorn weiter verspüren konnte sein Feind zu packen und dahin zu befördern wohin er gehörte....
      Denn was aus seinen Mund kam...war...keines Weg...Dumm oder dergleichen....Es war viel mehr als....
      "Ohje, aber dein Anführer hat doch sicherlich von der ausgesprochenen Gefahr von Lord Korbos gewarnt, natürlich braucht die Welt doch einen Helden bevor sich die Fangzähne dieses Mannes immer weiter ---
      "Ich mag...das Wort Held nicht, es bereitet mir Übelkeit. Damit beschimpfst du mich nur."



      Genau....! Das Wort Helden war eine widerwärtige Bezeichnung, für etwas das nicht Existierte!
      Das war Übel versteckte sich nur dahinter um sich die reine, weiße Farbe anzulegen...Damit sie sich als das Rechenschaften und richtige darstellen konnte!
      Absolut schwachsinnig!!
      "Was Lord Korbos angeht...Eigentlich glaube ich kaum, dass meine Meinung überhaupt einen Wert hat..."
      Kluges Kerlchen...Die Worte dieser Made hatten in SEINEM Reich keinen Wert, auch wenn seine Worte über die Helden ihn ...Nun ein klein wenig amüsierten.
      "....Obwohl mein wahres Selbst wohl eine höllische Angst hätte überhaupt in Ihrer Nähe zu sein... und vor Angst unterm Tisch erstarrt wäre...Kann ich als WITCH wenigstens sie genaustens betrachten. Ich hätte mir denken können, dass Sie das Ebenbild einer Perfektion darstellen...Beinahe schon zu perfekt..."
      Oh....ł₦₮ⱤɆ₴₴₳₦₮~
      Die Weiße Krone begann die Stachlige Form wieder zu verlieren und glänzender, fast schon spiegelnder, glatte Oberfläche zurück zu gewinnen.
      "Ich hasse perfekte Wesen..."
      ...Sein Feind würde Kye auf einmal immer....Sympathischer~
      "Ⱨ₳₴₮ ĐɄ Đ₳₴ ₲ɆⱧöⱤ₮ Ɇ₮ɆⱤ₦ł₮Ɏ? ₴₵ⱧɆł₦₮ ₳Ⱡ₴ Ⱨä₮₮Ɇ ₩Ɇ₦ł₲₴₮Ɇ₴ ĐɆⱤ ₣Ɇł₦Đ Ɇł₦Ɇ ₳Ⱨ₦Ʉ₦₲ Đ₳VØ₦ ₩łɆ VɆⱤĐɆⱤ฿Ⱡł₵Ⱨ ₱ɆⱤ₣Ɇ₭₮łØ₦ ł₴₮! "


      "...Wenn du mich gleich wieder eine Marionette nennst, spreche kein Wort mehr mit dir...."
      Eternity hielt wenig von diesem Gerede...Er war heute schon die ganze Zeit sehr ermüdet...Obwohl das Dark Heart wirklich an Kraft dazu gewonnen hatte.
      Anderes aber als seiner Seele....Wurde ihm das offensichtlich nur zu deutlich...
      Und es gefiel ihm nicht....Es ließ ihn eines klar erneut erkennen.
      Er hatte...Noch einen....Fehler begannen.
      "Mein Lord - unser wahrlich perfekter Mensch...Hahaha- wie ich nur zustimme~! Aber nun sagen Sie - der Name Valentine kommt Ihnen doch nicht unbekannt vor, oder? "
      ....Wie gern er gerade mit lachen wollte...



      ".... Vielleicht aber versuchen sie wie ich ja nur im Hier und jetzt zu leben und haben es ganz vergessen!~. Sie wissen ja - es ist ein Familienfest, auch wenn ich nur der Vermittler bin! Cabriel - der Lord hat kaum Familie, wie du auch...Auch sie versterben alle wie die Fliegen...so traurig! Korbos, was denken sie welche Frau die Mutter von Cabriel ist? Wer weiß- vielleicht kennen Sie sie."



      Während Kye sich kaum an diese Frau mehr erinnerte, bis auf ihren Blick und Namen...War es Eternity die meiste Zeit wirklich, mit ihr verbracht hatte....Er erinnerte sich an alles von ihr. Ihren Duft, ihre Stimme...Die Farbe ihres Haares, ihre kleine Gestiken....Der erste Moment als ihre warmen Lippen seine kühle Wange berührten....Die Farbe ihrer Augen....
      Manchmal verbrachten sie Tage nur damit schweigend Nebeneinander zu liegen...
      Aber es brauchte keine Worte...
      ...Ihre Körper sprachen wie von selbst zu einander.....
      ....Eine Empfindung, die er noch nie erlebt hatte....
      Nicht als Vollständige Person aber es war...Als ergänzte Sie ihn...Auf bizarrer weise obwohl sie gar nicht seine Seele war...



      Und doch....Hatte sie ihn Betrogen....
      ....Ein widerlicher Fehler....
      Am liebsten hätte Eternity die Kraft und Möglichkeit dazu seine Weiße Krone von sich zu reißen...
      Mit ihrer Verbindung konnte es der Körper deutlich wieder spüren...Diesen...Liebeskummer denn er an Kye weitergeben hatte....
      Wie schnell sich doch die Lage ändern konnte...Während seine Seele ganz entzückt von den Worten des Feindes war wollte sein Körper das Theater schnell beenden.
      Die Fakten waren ihm viel zu offensichtlich....
      Etwas...das selbst nicht glauben wollte....
      "...Ich verstehe nicht ganz...Auf was es hier hinauslaufen soll, Kiri Nisemono. Meine Mutter war doch niemand, der dem Lord von Belangen wäre. Lord Korbos sieht nicht so aus als vergeht er sich an Prostituierten und das noch von der Erde - das ist doch...langsam lächerlich."
      Ein schwaches, kühles Lächeln zeichnete sich auf Lord Korbos Mundwinkel.
      Lächerlich...Das war es wirklich.


      "Meine Mutter existierte nur in einem Freudenviertel - Sie kennen sie nicht."
      ....
      Hörbar stellte Lord Korbos sein Glas wieder auf den Tisch ab, jedoch so fest das kurz es drohte der Wein darin über zu schippen...
      Doch das Gedeckt, klirrte kurz durch die Kraft wie er das Glas absetzte.
      "Beleidige mich nicht, Luftwächter...Du Unterstellst mir gerade Unwissenheit.", raunte der Herrscher gefährlich drohend.
      "Selbstverständlich kenne...Ich deine Mutter."
      Seine Roten Augen bohrten sich wieder in die richtung von Cabriel und auch strafend für die Worte.
      "Ich kenne jedoch jeden eures gleichen, ihr seit nicht die erste Generation an Schädlingen die ich kennenlernen durfte."



      "Dina Valentine, war wie ihre Mutter....und ihre Großmutter die größtes Todsünde die man als Trägheit bezeichnen konnte. Bestimmt bist du genau wie sie, du beobachtest alles, jede Ungerechtigkeit, jede Chance, etwas zu verändern und doch rührst du keinen Finger. Dein Schweigen ist wie eine Bürde, die schwerer wiegt als jeder Fehler. Es ist nicht nur das, was du nicht tust; Es ist die Gleichgültigkeit, die dahintersteht. Die Welt brennt, und du siehst zu....Das Beschreibt euch elenden Luftwächter.", sprach der Lord voller Verachtung aus und tippte gereizt mit dem Fingern auf der Tischoberfläche.
      "Kiri Nisemono, ich habe dir schon deutlich gesagt das ich kein Interesse an solchen Spielchen habe...Das Einzige was du mir hier Demostierst ist eine Beleidigung. Es spielt keine Rolle wer dieses....Kind zur Welt brachte, es ändert nichts an seiner Bestimmung wie die anderen Witch der letzte seiner Generation zu werden...Er wird mit ihnen zusammen untergehen und sein erscheinen, bestätigt nur mein Bild von diesen Verfluchten Gesindel..."
      Believe Me ~

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