Connected Hearts [ Kaischiro & Minacat ]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Wyatt Carson Lyons & Freya Lewis

      Ineb hielt Wyatt auf so, das er direkt in seine Seelenfenster Blickte die ihn erst sehr aufgebracht anschauten bei seiner Ansage, aus denn Witch auszutreten...Doch war es Wyatt in diesem Moment wirklich ernst damit. Er erkannte kein Harmonische zusammen spiel, wenn es weiter zwischen ihnen so lief...Es machte nur diese Seite in ihm stärker die alles ruinieren wollte! Wyatt musste auch daran denken die Anderen zu schützten, er wollte nicht wissen zu was seine Witch Seite noch fähig sein könnte....Doch das begriff Ineb nicht...Er hatte ihm nicht richtig zugehört und würde womöglich auch nie!

      "Aus dem Bündnis raus?! Das kannst du doch nicht machen..! So wie ich kommst du da nicht raus--..! Erinner dich was deine Fami...lie..."



      "......Du......kannst doch nicht einfach.....raus....."
      Auch wenn Wyatt Blick anfangs ernst blieb und auch sein Wille gesagtes durch zuziehen merkte er doch schnell, wie bruchig die Stimme von Ineb wurde....
      Der Blick des Schauspielers wollte sich erst nicht von Inebs Augen trennen, doch nun sah er selbst auf das auf das Herz das aufgehört hatte zu leuchten....
      Warum?
      War es eine Art Fehl Alarm....?
      Doch als Wyatt seine Augen wieder zurück zu Inebs Gesicht wandte, zeriss es ihn beinahe das eigene Herz...Er sah die Tränen und der Ärger denn er eben noch verspürt hatte war sofort verschwunden...War Ineb so überfordert und Hiflos...?
      Er stellte sich immer so oft als jemand da der alles zu wissen schien, nein der alles BESSER zu wissen schien das Wyatt unschlüssig war ob Ineb jetzt nur wieder in einer Lage war die ihn dazu brachte wehleidig zu werden...
      "....Ah...?.Ich verstehe...Ich...kann....nicht raus.....aber......du kannst einfach so tun....als hast du mit der ganzen Sache einfach nichts so zu tun...Das ist ...doch unfair...."
      Zuerst begriff Wyatt nicht was Ineb damit meinte....
      Doch langsam blühte in Wyatt ein Verdacht auf über denn er nie nachgedacht hatte....
      Es stimmte...
      Seine Familie würde sich sicherlich sogar freuen wenn er nur an seine Schauspiel Karriere dachte und Ablenkungen verhinderte.
      Er weiß nicht wie oft seine Mutter das Tagebuch seiner Oma als...Billiges Märchen betitelt hatte und das Wyatt sich damit nicht denn Verstand ruinieren sollte...
      "....Weißt du eigentlich was du da sagst?! Machst du das, weil du genau weißt, dass ich mich dagegen nicht wehren kann, wenn du uns verlässt?!"
      ....
      Wyatt zog die Augenbrauen schwach zusammen als merkte in welchen Konflikt der Ineb brachte, er begriff es nicht....Wieso wollte Ineb in so sehr in diesem Bündnis wen er doch sowieso ihn am liebsten ausblenden wollte?!
      "Das weiß du doch selbst....!", gab Wyatt säuerlich zurück der merkte wie in ihm eine Mischung tobte....Er wollte nicht das Ineb weinte aber er sollte auch erkennen das Fehler machte!!

      "...Ich würde selbst gerne wie du leben - mich mit Selbstmitleid besudeln und alles ausblenden, was mich schwächt..."
      Abermals musste sich Wyatt anhören wie er beneidet wurde für seine Fähigkeit Dinge auszublenden aber der Schauspieler schluckte die Worte hinunter, dass Kribbeln hatte nachgelassen....Es wäre ihm lieber gewesen das wäre früher geschehen, damit einige Worte die er laut ausgesprochen hatte nie seine Lippen verlassen hätten.

      "... Aber, weil ich das nicht kann muss ich so normal leben wie möglich, damit dieses...Ding in meiner Hand sauber bleibt! Doch hast du keine Ahnung wovon ich rede, denn für dich ...ist das alles völlig gleichgültig. Sicher ist dir auch bewusst, dass ohne das hier..."
      Sauber halten...?
      Verwirrung zeichnete sich jetzt in Blick von Wyatt aus der nicht wirklich begriff was Ineb jetzt damit meinte und auf das verdunkelte Herz schaute...Er bekam leichte Gänsehaut. Irgendwie gefiel es ihm nicht....

      "....Du keiner Gefahr mehr ausgesetzt bist und dein kunterbuntes Leben weiterführen kannst. Du sagst alles nur um mich loszuwerden...Weil du weißt, dass es nur an mir befestigt ist...Aber gut...Dann ... Lass alle im Stich...Bevor noch dein hübsches Gesicht eine Schramme bekommt und dein wichtigeres Leben in Gefahr ist..."



      Was...?
      Nein, darum ging es Wyatt doch überhaupt nicht....oder doch?
      Wyatt merkte wie er selbst ins Zweifeln geriet, natürlich war die Aufgabe eine Witch zu sein nie wirklich Teil seines Hauptplans aber....Es ganz auszublenden?
      Sie würden doch nicht Grundlos auserwählt...?!

      Weiter warf Ineb mit Worten um sich die Wyatt ganz und gar nicht gefielen...
      "Warum brauche ich überhaupt...Teammitglieder...? Ihr seid doch ALLE nur so abnormal, damit ich es endlich bemerke...Das ihr das Gute nur schwächt....Denn..."
      Seine Augen hielten den Blickkontakt mit Ineb nicht länger stand aber das Herz in seiner Hand war genau so Leblos wie seine Augen...
      "....Es ist immer da...und beobachtet ob ich noch rein bin...Ihr dürft aber so schmutzig sein, wie ihr wollt?!"
      Unheimlich....
      Dieses Herz würde Wyatt immer unheimlicher das unbewusst sein Schritt zurück trat.
      "Wie neidisch ich doch bin, für dich hat sich die Sache jetzt einfach gegessen...ich hingegen habe jetzt das Problem auf den Hals, dass ein Teil fehlt....Doch, wenn...du ....fehlst........können doch gleich alle.....aus dem Bündnis raus! Es reicht mir!!!"
      "Was....alle?? ich hab...doch nur von mir gesprochen!", kam es Wyatt fassungslos über die Lippen.
      Doch mit dem Aussprechen würde ihm aber klarer das eben auch alle die Anderen der Witch genannt hatte....So gesehen hatte er wirklich für alle gesprochen er---

      "JAaaaa~♥ Wie wunderbar! Zerstör dieses Bündnis! Das ist Fabelhaft! Toll gemacht Wyatt!"



      Nein, nein, nein! Das war gar nicht gut, das war nicht Fabelhaft!!
      "... Für mich aber.....ist das Leben von Ineb Eloy Chevrier.....nur die kleine Nebengeschichte...Der Buffer, damit ich das tun kann, was meine Generation schon vorher gemacht hat...Bis ich erlöst werde..! Wenn ich nur einen Fehler mache stirbt Beni...oder andere Menschen...So wie jetzt sicher..."
      Er wollte Ineb mit der Bürde nicht allein lassen....aber...wie....soll das zwischen ihnen funktionieren?!
      Sie haben doch schon versucht sich zurück zu halten aber ihre Welten knallten imemr wieder aufeinander....Wie war da ein zusammen halt möglich?
      Er macht es doch nur noch schlimmer für Ineb....oder nicht?!

      "......Deswegen.....Muss ich mich mehr anstrengen und euch alle ersetzen. Wer braucht schon Freunde?! Ich kümmere ab jetzt mich lieber allein darum!"



      Ersetzten?! Wie....Sprach Ineb über sie?! War das sein ernst?!
      Wyatt war fassungslos das kein Wort mehr raus brachte....War ihm die Freundschaft NIE wichtig gewesen? War das nur...war das....alles nur geheuchelt für diese Herzsache...?!
      Sein Blick fiel verkrampft zu Boden....ihm war ganz Flau zu Mute....Hatte er...es gerade wirklich komplett zerstört? Ruiniert....?
      Ohne ein weiteres Wort drehte der Grünhaarige sich ab, er hielt das nicht aus....
      Auch wenn die Aufmerksamkeit das schönste für ihn auf der Welt bedeutete, erstickte er gerade daran....
      Er musste seine Gedanken Ordnen....
      Inebs Worte saßen so tief wie Messerstiche....
      ...Er wusste nicht wohin, auch wenn die Pause beinahe rum war ging er zu denn Treppen, rauf aufs Dach wo sie am ersten Uni Tag sich zusammen gesetzt hatten um zu reden.
      Er musste den Kopf frei bekommen ...Sonst machte er es nur noch schlimmer....!

      Gebahnt beobachte Freya die Auswirkungen, des Streits der beiden...Das jedoch nicht viel gefehlt hatte und es so ausarten würde.
      Der Grünhaarige war plötzlich davon gestürmt als hätte man ihn das Herz gebrochen und Ineb packte seine Sachen zusammen....
      Sie hatte schon früher best Leistung gezeigt Schüler aus der Klasse zu Ekeln, sie konnte wirklich Amateure nicht ausstehen!
      Entweder man war mit voller Geist dabei der ließ es sein!
      Aber das...?
      Waren das die Witch für die Lord Korbos so viele Lakaien benötigte und auch ihn darauf anwies?



      ".....Ah......Amy......Sorry, aber mir geht es nicht so...Ich gehe...Désolé...Lauf mir bitte nicht nach..."
      Verwundert schaute sie zu Ineb, der ganz anderes wirkte als eben noch...als würde auf ihn ein Fluch liegen!
      Er ging? So Früh? Das gehörte sich aber nicht für ein guten Schüler...
      Doch je länger sie ihn ansah desto mehr überkam sie plötzlich ein ganz Anderes unbehagliches Gefühl...



      ....Was zum?
      Wieso bekam sie jetzt Herzschmerzen?!
      Es nahm ihr fast die Luft zum Atmen....



      Sie kannte doch Ineb kaum, wenn es denn Feinden schlecht ging...war das doch gut?
      Dann hatte Cornelius seine Arbeit doch richtig gemacht....Er erfuhr so auch mehr über dieses Bündnis das gar nicht so Mächtig wirkte wie es in den Lehrbüchern beschrieben stand!
      Trotzdem...Spürte sie großen Kummer der ihr sogar Tränen in die Augen rieb als wäre selbst Persönlich von der Sache betroffen.



      ....Vermutlich....Weil Cornelius in diesen Moment an Beni denken musste....
      Damals als er von den Gerüchten gehört hatte das der Lord niemand mehr in sein Schloss ließ und sogar Beni von dort verstieß war er unglaublich aufgeregt und Glücklich gewesen! Für ihn hatte es bedeutet das er endlich Beni für sich allein haben konnte doch...dem war nicht so....
      ....Beni entfernte sich nur noch viel weiter von ihm....



      Der Kummer schien ihn innerlich getötet zu haben...Über Tage war Beni einfach verschwunden, immer stank er nach Alkohol, Sex, Blut und erbrochenen....
      Manchmal hatte Cornelius sogar sorge das er ihn irgendwann Tod irgendwo auf dem Nach Hause weg finden würde....
      Es ging Beni wirklich schrecklich....
      ...Und dann tauchte er gar nicht mehr auf....



      Dabei...Hätte Cornelius ihn gern aufmuntert, er wäre für ihn Tag und Nacht an seiner Seite geblieben.
      Er liebte diesen Dummkopf....
      Auch wenn er seine Gefühle nicht auf der gleicherweise erwiderte....Das spielte keine Rolle, er wollte doch nur das Beni wieder Lachen konnte und wieder Lebensmut zeigte!
      Doch egal wie oft er ihm seine Hand entgegen streckte....er ergriff sie nicht....



      Und jetzt...?
      Es war nicht der selbe Ausdruck im Gesicht des Herzträgers doch....
      War etwas in ihm gebrochen, etwas das ihn belastete....Und erneut....



      "...Lauf mir bitte nicht nach..."
      ....Jetzt war er doch eine geliebte Person in Leben dieser Person und wieder stößt man ihn weg.
      Cornelius wusste das er das nicht Persönlich nehmen musst schließlich sprach Ineb gerade mit Amy...Einer Freundin aus dem Netz....
      Es war nicht so als würden sie sich lange kennen....
      So sah Freya ihm ein Augenblick nur betroffen an....



      Innerlich tobte es aber in ihm....
      Er musste sich darin nicht einmischen...
      Doch war er es Leid, er war es Leid ständig die zweite Geige zu spielen und weggestoßen....
      Wieso konnte er nicht auch mal eine wichtige Liebe im Leben einer Person sein?
      Jemand der man sein Herz ausschütten konnte und vertraute....
      Er bezweifelte das Ineb so Lebensmüde war wie Beni aber.....



      Bevor Ineb die Klasse mit seinen Sachen verlief hielt sie ihn auf und ergriff seine Hände.
      Dabei umschloss sie auch die Herzkette an die sich Ineb so verzweifelt klammerte.
      "Lio....Ich werde dir nicht nachlaufen versprochen aber versprich mir bitte das du dich so bald wie möglich wieder bei mir meldest! Du bist mir sehr wichtig und wenn dich etwas belastet bin ich immer für dich da, selbst wenn du nur meine Nähe brauchst...Du musst mir nichts erklären oder wenn dir unangenehm ist drüber zu sprechen, ich möchte nur das du weißt...."



      "....Das ich dich über alles Liebe und ewig auf dich warten würde, pass auf dich auf, Ja? Ich hoffe es geht dir bald wieder besser! Schließlich...Bist du mein Licht in der Dunkelheit."

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      Tyler Wang-Chi & Zeth Lagertha
      [ Nash & Deon ]

      "Hi-Hilfe! Irgendjemand!"
      Die Unruhe in der Halle und Panik stieg mehr an...
      Nur der große Ritter Artige Ungeheuer schien seine Ruhe zu behalten. Während zwischen ihm und denn Anderen Student nur noch Sato dazwischen stand...
      Zeth begriff nicht wieso der Frischling hier war und dazu nicht längst in sicherheit floh....
      Wenn jemand anderes aus seinem Volk hier jetzt stehen würde hätte er ihn gewiss längst geköpft...!
      "...Ich bin kein Wasserwächter...Nur ein normaler Schüler...aber... Ich werde trotzdem mein Schwert gegen dich richten, bis ich sehe, dass es meinen Freund gut geht...!"
      Freunde...?
      Kannte Sato die anderen Stunden überhaupt alle so gut um für sie das eigene Leben zu riskieren...?!



      Daran war gewiss nichts Männliches oder Mutiges...Das war Verrückt! Sato hatte überhaupt keine Chance gegen ihn, dass war blanker Selbstmord!
      "Wenn du meinen Freund gefressen hast...muss ich ihn aus dir herausholen..."
      Er hatte keine Ahnung wovon der Narr sprach, er hielt ihn nur von seiner Mission ab...!
      "Irgendwo...hast auch du eine freie Stelle, wo ich hineinschneiden kann...Dunkler Ritter! Also stell dich mir!"
      Zwing mich nicht....
      .....
      "...Komm her, Made."
      .....
      .......Zwing mich nicht dir Weh zu tun!!!!



      Ein, lauter donnerndes knurrendes Brüllen entwich dem großen Gestalt. Als wollte er allein mit seiner donnernden, dunklen Gebrüll weiteren schrecken verbreiten.
      "GnngGHOOOAARRRHH!!!"



      "...Keiner… entkommt!!!“
      Wiederholte er seine Worte erneut als wäre er nicht in der Lage andere Silben zu Bilden und seine Drohung unausweichlich war.
      Die Erschütterung brachte die Halle erneut zu Beben und Brocken die von den zerstörten Wänden fielen, versperrten denn verzweifelten Student noch mehr ihre Flucht.
      Plötzlich Peitschten die langen Bänder die sich wie hypnotisierende Schlangen bewegten vorwärts, sie glühten als würde auch durch ihnen rötliches Lava Pulsieren.
      "Alle… sterben!“
      Raunte er noch dunkler hervor und die stammen Bänder, schwebten schnell um Sato herum bevor er seine Position ändern konnte oder ausweichen.



      Ruckartig packten diese zu und umwickelten denn Körper des Student so feste als wollte er ihn zerquetschen.
      Die scharfen klingen rissen denn Stoff seiner Kleidung auf und hinterließen feine Blut schrammen auf seiner Haut.
      Doch dies Zeth nur um Sato vorerst im Schach zu halten, er durfte ihm nicht in die quere kommen...Noch immer war der Wasserwächte jedoch nicht bereit dazu sich zu Zeigen...Wo bleiben diese Witch?!
      Oder war er sich zu feige gegen ihn zu Kämpfen?!
      Wütend knurrte die große Gestalt, er musste ihn wohl noch mehr hervor locken!!

      Die in Angst versetzten Student hatten begonnen sich in richtung des Hintereingangs zu bewegen. Nash wollte gerade versuchten Antonio auf die Beine zu helfen, während Deon schon beinahe die Gang zum Hintertüre als erstes erreicht hätte, da er sich auf den direkten Weg gemacht hatte so schnell wie möglich hier raus zu kommen.
      Plötzlich jedoch blieb er wie angewurzelt stehen als er spürte wie das Rote Licht unter dem Helm des Monster direkt in seine richtung starrte....
      "Fuck....", flüsterte er leise und wagte es sich nicht zu bewegen.



      Tyler der währenddessen zu dem Umkleidekabine eilte, bemerkte denn Umschwung der Lage.
      Er versuchte zu erkennen was das Monster als nächstes vor hatte, doch dann erkannte er wie das Schwert das dieser Ritter zum Eingang geworfen hatte zu zittern begann...
      Verdammt...er...konnte doch nicht etwa....
      Tyler dachte denn Gedanken nicht zu Ende viel wichtiger war es das der Junge sofort aus dem Blickfeld dieses Monsters verschwand!!
      "...Was stehst du da rum, lauf!!!", rief Tyler dem Anderen Student zu der sich kein Millimeter mehr bewegte.
      Das erzittern der Waffe wurde stärker bis diese wie aus Geister Hand zu schweben begann...!!
      Zeth nutzte seine Telekinese bei seinem Schwert und die Spitzte richtete sich direkt auf Deon, bevor er mit schneller Geschwindigkeit wie ein Dartpfeil in seine richtung schoss.
      "DEON!!!"
      Schrie Nash laut auf und zwang seine Taub gewordenen Beine zum Laufen.
      Er streckte die Hand nach ihm aus um ihn zu Retten vor der unausweichlichen Tod!



      Doch plötzlich geriet Nash ins Stolpern und knallte mit seinem Kinn auf den harten Boden auf....Benommen blinzelte er als für ein Augenblick allse ganz dunkel geworden war vor seinen inneren Augen.
      Als er wieder aufblickte sah er Deon an der selben stelle stehen....
      ...Doch lief nun dunkles Blut sein Gesicht hinunter und befleckte sein weißes Shirt....



      Direkt...In seinem Kopf steckte die Klinge des Schwertes und Nash starrte verstört auf den Anblick vor ihm...Er fand nicht die Kraft wieder aufzustehen, geschweige überhaupt zu atmen.
      "D...D-deon...?", stotterte er heiser heraus während von irgendwo in der Halle erneut ein Schrei erklang.
      Erst....ihr Lehrer und jetzt...Deon....?!
      Unmöglich...das...muss ein schrecklicher Alptraum sein!!



      "DEON...! J-jetzt sag doch was....!!!", rief Nash verzweifelt erneut als hoffte er das dieser es Überlebt haben könnte! Das ein Schutzengel seine Hände im letzten Moment noch über ihn gelegt hatte und...die restlichen überlebenden es hier noch raus schaffen!



      Die Augen des Student waren ganz schwarz und leer...das Blut lief weiter sein Gesicht hinunter während er trotzdem dort weiter stand...Als würde noch ein Fünkchen Leben in ihm stecken!
      Doch waren nur die letzten Signale seines Hirns der sein Körper noch aufrecht stehen ließ....



      Mit einem mal zog sich das Schwert auch schon wieder zurück und flog zurück in die Hände des Ritters dessen Rotes Licht noch heller, und bedrohlicher glühte.
      "Kein Entkommen....", raunte er erneut um es allen hier noch mal deutlicher zu machen.
      Das hier würde ihr Ende sein....



      Als das Schwert zurück flog, wankte der Seelenlose Körper von Deon und kippte Blutend auf die Knie....
      Regungslos blieb dort und bewegte sich nicht mehr....
      Als währe der Lebenswille in Nash erloschen griff er sich an denn Kopf und blieb flach am Boden liegen.
      "W...wir....werden...alle...sterben....", wisperte er und sah keine Hoffnung mehr.
      "I...ich...hab...doch gesagt....ich Lüge nicht....warum....wollte...mir niemand...glauben...", hauchte er.
      "Deon...warum ...?"



      Tyler hatte die Umkleidekabine erreicht doch wurde auch Zeuge von dem was sich hier gerade abspielte.
      Dieses Monster wollte wirklich niemand gehen lassen...!
      Noch nie hatte in Wirklichkeit so viel Blut gesehen....In ihm schlug sein Herz schneller, er wusste er musste etwas tun....Doch was?
      Allein....?!
      Doch sah auch wie aussichtslos die Lage hier war, es würde weitere Stunden sterben...



      Mit schwerer Atmung drückte sich Tyler gegen die Wand als er sich tiefer in dem Umkleide versteckte und schaute nervös zu den Schränken.
      Brachte es überhaupt etwas denn Anderen eine Nachricht zu schreiben und zu hoffen das so schnell hier ankamen? Normalerweise reagierte doch Ineb magische Kette auf Gefahren! Dann verwandelte es sie für gewöhnlich....
      Doch Fehlanzeige....
      Er musst selbst Handeln, ihn irgendwie aufhalten....!
      Auch der eine Student hatte so viel Mut gezeigt obwohl nur ein normaler Schüler war...!
      Wenn nichts tat wurde das Monster ihn gewiss auch jeden Moment umbringen....



      "Ich muss es versuchen....", flüsterte Tyler der sich selten als jemand sah der Gut im Kämpfen wäre...Überhaupt war überhaupt der richtige dafür?
      Doch er hatte jetzt keine Zeit für Selbstzweifel....
      Das Wasser hier in der Nähe war, musste er sich zu Nutzte machen! Er würde das Ding solange bekämpfen das die Anderen fliehen können und die anderen Witch eintreffen!
      .....
      Plötzlich spürte Tyler die tiefere Entschlossenheit, die ihm die Kraft gab.
      "Ich spür es...ich kann es schaffen....!", flüsterte er und konzentrierte sich auf das Gefühl das bei jeder Verwandlung gespürt hatte...
      "Witch....Verwandelt euch...", wiederholte er leise den Schwur den Ineb sonst imemr aufsagte.
      "Wassser....!"



      Seine Augen begann hellblau zu Leuchten jedoch------
      "Sorry aber....Ich bin ein Teamplayer. Wie bitte soll ich das allein hinbekommen? Unmöglich....Wie soll ich der Perfekten Helden spielen ohne das meine Kameraden es sehen? Nur Wasser...? Unmöglich....Ich bin hier vollkommend Nutzlos....Was soll ich allein ausrichten...? Soll ich dem Monster gut zureden? Ich kann nicht Helfen...."



      Obwohl Tyler merkte das mit seiner sonstigen Art nicht viel weiter kommen würde, begann sein Körper trotzdem zu leuchten...Mehr sogar fühlte er ein ganz neues Gefühl!
      Es war ihm vertraut....
      ....Es fühlte sich Machtvoll an und unglaublich belebend, die Angst und Zweifel verschwanden Augenblicklich aus seinen Kopf.

      "Keine Sorge~♥ Ich übernehme das...."



      Blaue Lichter schwebten um Tyler herum, sie erinnerte ihn an Blaue Schmetterlinge und es fühlte sich an als würde diesmal eine tief verankerte Kraft in sich spüren, es war wie die Sterne in einem dunklen Nachthimmel...



      Zufrieden strich Tyler die Handschuhe um seine Hände enger, diese....Neue Form....war Perfekt!

      Auf einmal trug er eine Aura von Ruhe, aber auch von Macht. Mit jedem Schritt, denn er aus der Umkleidekabine hinaus trat, scheint das Wasser im Becken lebendig zu werden – kleine Wellen schlagen sanft an den Rand des Beckens.
      Voller Stolz begann er sich seiner neuen Kleidung zu bewegen, als wäre das vor ihm seine Bühne....


      Und dann beginnt er an zu singen.
      Zuerst hört man nur ein leises Summen. Ein tiefer, resonanter Klang, der langsam an Intensität gewinnt, als er sich dem Wasser nähert. Die ersten Worte des Songs "The Wolf" von SIAMÉS kommen über seine Lippen, als ob er sie gar nicht absichtlich singen würde, sondern als ob die Worte von selbst aus ihm herausfließen.

      Each and every day ~
      Hiding from the sunshine ~♬
      Wandering in the shade
      Not too old, not too young ~ ♬



      Seine Stimme hallt in der Schwimmhalle wider, tief und samtig, mit einer unterschwelligen Kraft, die jedem im Raum das Gefühl gibt, dass er das Wasser kontrolliert. Er lächelt leicht, wissend, dass er nicht mehr der gleiche Mensch ist, der er einmal war. Er ist ein Wächter, der Herr des Wassers – und er genießt diese Macht.

      Every night again ~
      Dancing with the moonlight
      Somewhere far away
      I can hear your call ~♬



      Er singt die Worte ruhig, fast flüsternd, und dennoch tragen sie eine unheimliche Intensität. Seine Stimme ist fest und klar, die Worte schwingen in der Luft wie eine drohende Prophezeiung. Als er weiter singt, bewegt er seine Hände leicht, und die Wellen im Schwimmbecken beginnen zu tanzen, als ob sie auf die Melodie reagieren würden.

      Uh uh uh oh uh uh uh ~♬


      I′m out of my head ~♬
      Of my heart and my mind
      'Cause you can run but you can′t hide ~♬
      ...


      Mit einem leichten, fast spöttischen Lächeln beginnt er zu summen, bevor er schließlich die Worte des Songs spricht, fast als ob sie Teil eines alten Rituals wären.
      Hörbar trat er mit seinen Abätzten auf den Boden, überall wo er den Boden berührte ging helles Magisches Licht auf.



      Tyler schließt die Augen, lässt sich ganz in die Musik fallen, während das Wasser in spiralförmigen Mustern um ihn kreist. Ein leichter Windhauch streicht durch die Halle, obwohl es keinen Wind geben sollte – es ist, als ob das Wasser selbst ihm zu Füßen liegt, gehorsam und aufmerksam.



      Mit einer ruhigen und doch entschlossenen Bewegung öffnet er die Augen und schaut direkt auf das Wasser. Jetzt ist da nur noch absolute Kontrolle in seinem Blick, das Funkeln eines Wesens, das die Elemente beherrscht. Er spricht leise, fast für sich selbst:
      I'm gonna make you mine~♬



      Mit einer Handbewegung lässt er kleine Wasserstrahlen aus dem Becken aufsteigen, die wie lebendige Wesen um ihn herum schweben und seine Präsenz noch mächtiger erscheinen lassen. Er singt weiter, und das Wasser pulsiert im Takt seiner Stimme, wie ein Herzschlag, der sich mit jedem Wort verstärkt.
      Mit plötzlich Wucht trifft das Wasser auf den Ritter und hält ihn fest, wie Seilte aus puren Wasser....Bevor dieser begriff wie ihm geschah riss ihn das Wasser in das Becken, wie ein See Ungeheuer, zog es die schwere Rüstung in die Tiefe des Beckens.
      Vorher aber entriss er den engen Fängen der dunklen Seile, Sato und stellte sich Präsentierend in die Mitte der Halle.

      "Keine Sorge, jetzt bin ich hier und habe alles unter Kontrolle! Ich, der Wasser Wächter werde euch Retten !"



      Zeth wurde tief unter Wasser gehallten, der Wasserdruck verstärkte sich immer mehr auf seine Rüstung....!!
      Aber er war gerade zu Perplex um gerade überhaupt zu Handeln...Was war...DAS EBEN?!
      Der Wasser Wächter sah total Anderes aus und seit wann er so MÄCHTIG?!
      Mehre Sauerstoffblasen stiegen auf, doch sank er wie ein Stein auf den Becken Boden....
      Der...Typ hatte sie doch nicht alle , anzufangen zu singen während er versucht hatte Student zu ermorden!!!



      Noch geriet der starke Krieger nicht in Panik auch wenn er nicht schwimmen konnte...Er musste ruhe bewahren und seine Kräfte sammeln, wenn aus dieser Situation wieder raus wollte! Er hatte sich zwar ernsthaft auf den Kampf mit dem Heimtückischen Wasserwächter vorbereitet aber das...! Er wirkt wie eine Komplett andere Person!!

      "Nimm meine Hand, ihr müsst jetzt alle Stark sein. Ich beschützte euch....", sprach Tyler zuverlässig und reichte Nash seine Hand.



      "Geht zügig zum Hinterausgang, ich bleibe hier und stelle sicher das dieses abscheuliche Monster euch nicht Nachjagt.", versicherte der Wasser Wächter ernst.
      Nash Körper zitterte jedoch hatte der Gesang eben ihn merkwürdig...Beruhigt...es war ganz seltsam...Obwohl sicherlich nicht der richtige Moment dafür gewesen war...
      Doch konnte er für Moment die verstörende Bilder ausblenden als zögerlich die Hand des Fremden Mannes ergriff....
      "D-danke...", wisperte er verängstigt.



      Auch denn Anderen half Tyler und warf Prüfend noch mal sein Blick zum Becken, der Ritter war noch immer Unterwasser und die Sauerstoffblasen wurden deutlich weniger...
      Vielleicht war das Ungetüm schneller besiegt als Tyler erwartet hatte.

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      Harvey Bell

      "Da stimme ich dir zu...Ich weiß auch nicht so recht, was ich davon halten soll... Es fühlt sich eigenartig an, dich so zart zu berühren als wärst du ein zerbrechliches Ei. Ich kenn deine besonders wunden Punkte noch nicht...aber das finde ich gleich noch raus..."
      Der letzte Part denn ihm der Fremde gerade erwiderte hätte aus einem Schmuddel Magazin kommen können...
      ...besonders wunden Punkte....
      Plante er mit seinen Tentakeln seine Sinne komplett auf Hochtouren zu fahren?!



      Er spürte wie Saugnäpfe deutlich auf seiner bloßen Haut sich beinahe wie feuchte Lippen anfühlten, die sich fest saugten....Es war wirklich der Traum und Harvey stand kurz davor jede skeptik abzulegen, nachdem er schon ein großen Grad an Zeug erlebt hatte wo man sich nicht mal mehr über fliegende Elefanten wundern würde....Trotzdem blieb sein Misstrauen, er ließ sich doch nicht daher nicht auf das Intime Gefühl ein welche diese in ihm auslösten.

      "...Die wärme deiner nackten Haut, irgendwie zieht sie meine Tentakel förmlich an, ich mag die Hitze wirklich sehr... - Dabei mag ich Körperkontakt gar nicht, doch bei dir ist es wirklich anders..."

      Scheinbar hatte Harveys Hitze etwas sehr anziehendes....Irgendwie hatte der Typ eine gewisse Mischung aus Inebs Bruder Beni und Wissensdurstigen Rachel....Die Tatsache gewisse Grenzen nicht zu erkennen war wirklich deutlich....
      Auch wenn wie die erste Begegnung wirkte merkte Harvey wie schnell er glaubte die Art des Anderen zu begreifen, er war wie ein Kind das vor einem Älteren Kind stand und mehr aus dem Erwachsen Leben erfahren wollte, dabei war es der Typ der ihn gerade ohne Zurückhaltung mit seinen Tentakeln befummelte an stellen wo sie nichts zu suchen hatten, wenn man nicht in einer engeren Verhältnis steckte...Abgesehen das Harvey die Tatsache überhaupt gerade akzeptieren das dieser solche besaß!

      Weswegen sich Harvey nicht zurück hielt den Drück gegen diesen auszuüben.
      Was jedoch auch sofort für eine Reaktion sorgte.
      "....Die sind wirklich sehr sensibel...Das ist so als würdest du mir an den Hals packen - Sei nicht so fies...Ś̷̤o̶̡͝n̸̯͋s̵̳̉t̸̢͌ ̸̖̍k̶̭̎a̷̛̭ņ̷͌n̸͙͛ ̵̰̾i̸̳͗c̵͎̕h̷̠̊ ̵̼̌ă̵̝ụ̴̀c̷̯͒ḧ̶̯ ̴͇͘ä̴̝́n̴͛͜d̸̮̽e̸̬̒r̵̨̈́ś̶ͅ."
      Oha...Wow....
      Wieso bekam jetzt Harvey ein schlechtes Gewissen?!
      Er hatte doch allen Grund sich sogar noch Kräftiger gegen diese zu Wehren....
      "Wenn du etwas anderes von mir willst, musst du mit mir reden - Verstanden?"
      ...Man konnte mit ihm echt drüber reden...?
      Das klang so als würde ein Dieb in eine Bank marschieren und die Geisel Anmaulen das sie auf seine Gefühle herum trampeln weil sie ihn als skrupellos bezeichnen.
      "Ähm....Klar...."



      Der Verarscht ihn doch doch oder...?!
      Auch wenn die Hitze in seinem Gesicht anhielt fiel es Harvey leichter zu denken....
      Doch war er sich mit der Lage in der sich befand noch nicht ganz sicher, er musste mehr über den Grund erfahren...
      "...Dir ist es immer noch nicht klar..? Anderseits...Kann ich es dir gar nicht übel nehmen, sozusagen siehst du mich zum Ersten Mal."
      Sozusagen?
      Harvey erkannte direkt die mehrdeutigkeit in denn Worten...
      Aber das er erwartet hatte das ihm klar sein sollte....vielleicht waren die Drogen doch zu stark für sein eisernen willen...

      "...Weil ich dein Supporter bin, Harvey........ Den Spruch...hast du bestimmt schon ein dutzend Mal gehört..."
      . . .
      Die Sonne ließ denn schönen Mysteriösen Mann in Licht glänzen....
      . . . . .
      Supporter....huh?
      Harvey merkte wie ihn ein Gefühl wie ein heftiger Dämpfer erfasste.
      Wie viel Platzt hatte sein Herz eigentlich übrig...?



      Das konnte doch langsam wirklich kein Zufall mehr sein....
      Oder macht überhaupt noch was Sinn? Er konnte sich gerade auch mit sich selbst Unterhalten, da war es ganz natürlich das dieses Wort wieder fiel....
      Die nächsten Worte jedoch trafen Harvey doch sehr...

      "Mir würde es viel mehr schaden, wenn du jetzt einfach aufgibst ein Held werden zu wollen. Ich will deinen Wunsch nicht den Bach unter gehen sehen, ich möchte, dass du in tief bis in deiner Seele spürst...und ihn auslebst."



      Er wusste von seinem Wunsch ein Held zu werden...?
      Auch wenn Harvey nach wie vor nicht an die Existenz an Seelen glaubte, spürte er diesen Wunsch sehr tief in sich....Das es jetzt zu sprach kam war wie das Streichen über eine frische Wunde....



      Denn noch immer hämmerte ihm seine eigene Stimme in seinem Kopf, es brannte furchtbar....
      ".... Und du kannst NIEMALS ein Held sein....Du schaffst es nicht einmal dich selbst zu Retten."



      "Diese verkorkste Welt braucht keinen Helden...."
      Was also....Brachte es Harvey noch an diesen Wunsch fest zu halten...?
      Für etwas zu Kämpfen das so Sinnlos war....
      ...Es war als würde er ein Marathon laufen wo es kein Ziel am Ende gab.....
      Er sollte es aufgeben.....
      ....
      Und trotzdem....



      ...Konnte er nicht los lassen.
      Vielleicht war er einfach zu Sturköpfig....
      Der Gedanke an sein tiefsten Wunsch ließ Harvey etwas wieder runter kommen...Es stimmte ihn auch traurig darüber nachzudenken das es aufgeben wollte...Das es aber jemand anderen etwas bedeutete ob er sein Wunsch aufgab...war auch tiefgreifend...
      Für ein kleinen Moment war Harvey an dem Punkt angekommen wo er einfach alles über sich ergehen lassen wollte...
      Doch holten ihn die Worte des Anderen schneller wieder zurück als wie er Blinzeln konnte!

      "...Das Mädchen hatte die Finger dort unten, richtig? Die war ganz schön grob - wie würdest du es finden, wenn ich dich da anfassen würde? Würdest du Panik haben, schreien oder sogar weinen? Oder wäre es sozusagen wie eine Art Heilung? Die Hitze kommt vor allem vom Unterleib.. Eventuell reißt du mir auch mit deiner Kraft ein Tentakel ab...und dann hätte ich mich nicht mehr unter Kontrolle...Das wäre schlecht...Wie findest du die Idee?"

      ...Der Kerl legte wirklich drauf an das ihm gleich wirklich seine Tentakel einzeln rausriss!
      "Warum zum Teufel, sollte ich eine schlechte Idee gut finden...? Das geht für beider Seiten schlecht aus...", erwiderte Harvey die Frage schnaubend, es gefiel ihm überhaupt nicht das der Typ so viel wusste was....Passiert war....
      Er merkt wie sich bei ihm eine Schutzkappe vorlegte und er sich echt wünschte das er wirklich krassen Drogentraum hatte...
      Aber er zweifelte darin das dieser Kerl ein Teile sein tiefst verstecken Sehnsüchte war....
      Auch war er nicht so wie Micah....
      Wie Yuuto war er auch nicht...
      Und wie dieser beleidige Mr. Fass-Mein-Gesicht-nicht-an! Auch nicht....

      "Hmm...Ich glaube, ich könnte auch es schaffen zu ergreifen...Und würdest weniger leiden...Aber gib mir erstmal deine Erlaubnis, ich zeig dir schon Mal wie es wäre, wenn ich dich weiter unten berühre..."

      Was zum Henker, er wollte eine Erlaubnis hören? Jetzt?!
      Die hätte ganz zu Anfang erbitten sollen----
      Ruckartig zuckte Harvey wieder etwas al merkte wie sich seine Sensibler Körper auf die Berührung einstellte.
      Er musste sich ein auf keuchen unterdrücken--Verflucht, dass konnte echt nicht wahr sein...!
      Das ihm der Langhaarige mit dem Gesicht so nahe kam als wollte er jedes Detail von ihm aufsaugen machte es echt nicht besser!!

      "Da ist es wirklich total heiß... Darf ich es ausprobieren? Dafür kriegst du zusätzlich....Mhmm... Ah, du magst Küsse, richtig? Oder magst du etwas anderes...Du gibst eher die Anweisungen, richtig?"
      Wollte er ihn jetzt Ködern?!
      DANN ihm noch dieses Lächeln zu schenken...Harvey hinterfragte erneut schon wieder alles !!
      "Dir schon...klar das, was du hier machst kann man als Foltermethode bezeichnen...?", presste Harvey mit glühenden Gesicht heraus.




      "Ich hab selbst Unmengen an Fragen...Aber...gerade....", wurde Harvey Stimme beim sprechen wieder schwerer, er wollte sich wirklich ernsthaft zusammen nehmen aber das Gefühl an seinem Steißbein war unausweichlich Erregend und langsam verfiel er der Versuchung sich der Lust hinzugeben....
      "...Uff...Ich mag zwar Küsse aber....Nur von Personen die mir wirklich sehr viel bedeuten, Küsse sind nicht gleich...Klar?!"
      Etwas wurde Harvey wirklich gereizt, doch überkam ihn nicht der drang Gewalttätig zu werden, da nicht das Gefühl hatte das weiter helfen würde....
      So langsam bekam, er etwas Kopfschmerzen....
      "Ich möchte aber nicht über mich sprechen, die ganze Lage ist schon beschämend genug...Ich würde ja sagen es ...als würde Nackt sein aber das bin ja schon zum Teil...."
      Seine Augen glitten wieder an sich runter, schwer wieder aus atmend versuchte Harvey abzuwägen was das beste wäre....Sich weiter durch zuqäulnen oder die Hilfe anzunehmen?
      Auf eine Bizarren Weise würde er ja jemand auch damit helfen....So sehr wie der Andere es ausprobieren wollte...
      Jedoch lenkte sich damit die Gefahr hin das noch merkwürdiger werden könnte...!
      Doch wollte Harvey wirklich gern aus diesem Zustand raus....
      "...Du ...Kannst es Ausprobieren aber wenn....ich merke...Das wird zu unangenehm, werde mich nicht zurückhalten Handgreiflich zu werden, dann nimm ich lieber von dir in kauf auseinander genommen zu werden!"
      Believe Me ~

    • Ineb Chevrier

      Beim Verabschieden wagte er es gar nicht Amy anzusehen, wahrheitsgemäß konnte er es gar nicht. Es war so als sah er durch das Mädchen seiner Träume hindurch, wie jemand - der für ihn nur heiße Luft war. Jemand...der ihn nicht weiterbringen würde in seinen Zielen.
      Genau dieses Gefühl bereitete ihn einen großen Schauder. Er spürte absolut gar nichts außer Misserfolg in sich...Alles um ihn herum wurde so gleichgültig, dass er nur noch den Sinn des Lebens hinterfragen könnte. Wenn da nicht die Aufgabe war, die nur ihm gebürdet war...wäre er am liebsten diesen Gefühl entkommen, in dem er sich selbst was antat.
      Dennoch wusste es Lio besser - die Schwärze um ihn herum...konnte er zwar nicht kontrollieren, jedoch musste er wenigstens seine Instinkte blockieren.


      In seinem Kopf verzweifelte er, für einen Moment dachte er, dass er diesen Bösen entkommen konnte, wenn er seine Kameraden aufgab.
      Sie zum Teufel verfrachtete, da sie dieses Herz mit voller Schwärze füllen.
      Doch je größer seine Gedanken waren sich von seinem Team loszureissen, desto dunkler verfärbte sich nur das Amulett.
      ...Es war so als begann er genau den falschen Schritt...Doch, was sollte er tun?
      Wyatt hatte doch recht...Wenn er und die anderen keinen Platz in Inebs Herzen hatten, gab es gar keine Möglichkeit dieses Herz von Kandarakar zu stärken.
      ...Doch stimmte das so?
      War es nicht...das Herz, was für sie kein Platz finden wollte?
      Fester umklammerte er das Amulett, so als wäre es sein einziger Halt nicht verrückt zu werden und sich der völligen Einsamkeit zu ergeben.

      Wie soll es jetzt nur weitergehen..? Ich muss mich beeilen...



      Es gab niemanden mehr, den er um Hilfe bitten konnte.
      Die WITCH waren Geschichte...bis er sie ersetzt hatte.
      Selbst Izarra würde ihn nur überzeugen wollen, dass er einen Fehler begangen hatte...Obwohl er doch gar nicht wusste, wie er sich innerlich fühlte.
      Er war vollkommen allein...Doch vielleicht war es besser so...
      Wenn nur er ...die Gefahr ausströmen würde und keine Freunde hatte, konnte er schneller handeln.
      Wie ein wirklicher Herzträger...
      Deswegen brauchte er niemals mehr in diese Gegend zu kommen...und müsste wieder irgendwo neu anfangen...unauffälliger und im Schatten agieren.

      Plötzlich hielt ihn aber genau das Mädchen an, was er in diesem Moment nicht ansehen wollte.
      Amy...stand genau neben ihn und umschloss mit ihrer kleinen Hand auch seine Herzkette.
      Ein schmales Lächeln lag über ihren Lippen, worauf sich Ineb genau konzentrierte - sie anzusehen war wie eine Paralyse. Obwohl sein Herz festfror, konnte er nicht anders als ihr genau zuzuhören.

      "Lio....Ich werde dir nicht nachlaufen versprochen aber versprich mir bitte das du dich so bald wie möglich wieder bei mir meldest! Du bist mir sehr wichtig und wenn dich etwas belastet bin ich immer für dich da, selbst wenn du nur meine Nähe brauchst...Du musst mir nichts erklären oder wenn dir unangenehm ist drüber zu sprechen, ich möchte nur das du weißt...."



      "....Das ich dich über alles Liebe und ewig auf dich warten würde, pass auf dich auf, Ja? Ich hoffe es geht dir bald wieder besser! Schließlich...Bist du mein Licht in der Dunkelheit."





      Mein Licht in der Dunkelheit...
      Sie würde...ewig auf ihn warten?
      Obwohl er so kalt zu ihr war, wollte sie dass er sich trotzdem noch bei ihr meldete.
      Sie bot ihn seine Nähe an, obwohl sie ihn erst heute das erste Mal getroffen hatte...
      ...Sie ...
      liebte ihn...

      Bevor die Kette in ein komplettes violett bedeckt wurde, tauchte ein kleiner Funken auf, der wie die Geburt des Lebens sich kleinlich ausbreitete.
      Auch Inebs Seele überkam ein schmerzerfülltes Stechen, was er genau in diesem Moment brauchte.
      Er musste...den Schmerz wiederhaben, Angst zu haben etwas für immer zu verlieren.



      Amy war jemand, der zu seiner Nebenrolle...Zu Ineb Chevrier gehörte.
      Eigentlich...war sie niemand wichtiges für das Herz. Mehr würde er sie auch nur in Gefahr bringen, wenn sie mit ihm zu lange zusammen blieb.
      Es war nicht das erste Mal, dass Ineb überlegte sie zu verlassen---einfach nur aus Angst, ihr irgendwann so weh zu tun, dass sie sich davon nicht erholen konnte.
      Jedoch verschwand dieser Gedanke, nachdem er Wyatt, Tyler, Cabriel und Harvey gefunden hatte.
      Er dachte, dass sie zusammen es schaffen würden das Böse zu bezwingen, sodass auch er mit seiner Liebe eine sinnliche Zeit verbringen konnte.

      War es egoistisch von ihm so zu denken?
      War es eine Sünde von Amy geliebt zu werden und zurück zu lieben?



      Obwohl ihn zum Weinen zumute war, vergaß er keine einzige Träne mehr. Er fühlte sich komplett ausgetrocknet. so war die erste Regung von seinem Körper ein kleines...aufbauendes Lächeln, was nur für Amy bestimmt war. Sie in seiner Nähe zu haben war befreiend, als würde Amy es allein schaffen sein Herz wieder zurück aus dem Schatten zu holen. Wie konnte es da nur falsch sein Amy aufrichtig zu lieben? Es war falsch sie in Gefahr zu begeben...und in ihrer Nähe zu sein...weswegen er die Fernbeziehung befürwortete...Es war auch falsch sie unbewusst in etwas hineinzuziehen, wovon sie gar nichts wusste.
      Auch, wenn es gegen die Regeln der WITCH verstößte, würde er sie in Zukunft wohl brechen...denn Amy verdiente es von allen zu erfahren. Damit sie sich besser von Ineb trennen konnte.
      Trotz allem war er ihr so dankbar, seine Augen zeigten zwar noch eine Mauer voller Endlosigkeit, jedoch konnte er Amy jetzt ganz klar sehen.
      Langsam erhob er seine kalten Finger, die zärtlich an der wärmenden Wange von Amy streiften. Amy war wie ein schöner Traum, von dem man nie aufwachen wollte. Eine Halluzination, bei der jeder hoffte, dass sie irgendwann Real wurde.
      Sie war das Mädchen, was ihn immerzu aufbaute und ihn neuen Mut schenkte...Schon in den Chats bot sie ihn immer seine Hilfe an und war für ihn da. Sie war der gutherzigste Mensch, den er je kennenlernen durfte.

      "Amy...Danke, dass du mich gesucht und gefunden hast...Ohne dich...Hätte ich wohl schon lange aufgegeben...Ich liebe dich auch, denn...Du bist es, was das Licht in mir hindert vollkommen zu verschwinden."




      "Ich verspreche dir, dass ich es dir noch erklären werde... A bientôt..."

      Mit diesen letzten Worten entfernte er sich von Amy und verließ das Schulgebäude. Das Gefühl von Amys Nähe brannte sich in seinen Herzen ein und mit ihnen kamen die Gefühle zurück, die sich im Affekt verschlossen. Ihm wurde klarer, was er zu Wyatt gesagt hatte...Er hatte ihn schon wieder schlecht behandelt, doch war es für Ineb wie eine Schutzmauer, genau zu erkennen was er falsch gemacht hatte. Es war wie eine Aufgabe zu lesen aber den Inhalt nicht verstehen. Er wusste, dass er ihn nicht beleidigen hätte dürfen, doch fühlte er sich so sehr im recht, dass es schwer war anders zu denken.
      ...Da fragte er sich, ob es wirklich die anderen waren, die das Problem im Bündnis darstellten?

      War es nicht die Aufgabe des Herzträgers das Bündnis zu stärken?
      Die Mitglieder...ein Platz geben, so als wäre es ihr neues zu Hause?
      Für sie das Licht im Abgrund sein, anstatt zu hoffen, dass sie ihn blendeten?

      War etwa...seine Gedankenweise falsch?
      Hatte er einen Fehler begangen?

      Was war es nur, was ihn so bestärkte, dass nur er wusste, was das Herz wirklich brauchte?

      "Alle anderen sind ersetzbar...Wenn sie sterben, kommt sicher ein Nachfolger. Doch, wenn der Herzträger stirbt...Gibt es kein Herz mehr...."



      Er spürte wie seine Denkweise wieder nur dunkler wurde, als zog ihn die schwärze komplett an und wollte ihn verschlingen. So dachte doch nicht ein Herzträger des Guten und der Gerechtigkeit. Ineb fühlte sich wie der Schurke, ihm wurde ganz übel, doch trotz allem lief er am Fußweg weiter entlang, um sich so weit wie möglich von der Schule zu entfernen.
      Jedoch war ihm eines klar, er hatte als Anführer komplett versagt - Nie konnte er seine Mitglieder wirklich unterstützen...oder ihnen das Gute beibringen.
      Alle zeigten immer mehr ihre dunkle Fassade und davon überkam Ineb eine höhnische Furcht, denn er wusste nicht wie er damit umgehen konnte.
      Er musste es wie angekündigt beenden, denn so wie Wyatt dachten doch sicher auch die anderen.
      Sie waren kein Team...Ineb konnte keinen von ihnen akzeptieren...Eigentlich war er der schlechte, doch wie Wyatt sagte kapierte er das immer danach, wenn er in Bedrängnis kam.

      An einer Straßenlaterne angelehnt zückte er sein Handy heraus, er öffnete den Gruppenchat mit seinen Freunden darin.

      "......Deswegen.....Muss ich mich mehr anstrengen und euch alle ersetzen. Wer braucht schon Freunde?! Ich kümmere ab jetzt mich lieber allein darum!"



      ...Er wusste wie aufrichtig seine Worte da waren, wie lebensecht...Es war nicht richtig von ihm sie bei sich zu lassen, wenn er allen im Inneren misstraute.
      Ineb...hatte nie wirkliche Freunde...Seine einzigen waren nur Louis und Gaston, doch waren sie sicher nur aus Mitleid bei ihm gewesen, weil sie zu seiner Familie gehörten.
      Früher hatte es Ineb nie in Frage gestellt, wieso er eigentlich so einsam war. Er dachte, dass es sicher daran lag, weil alle so komisch waren und keiner zu ihm passte.
      Doch eigentlich...war er es, der zu niemanden dazugehörte...Er war der Narr...

      Bevor er den Gruppenchat verließ und alle WG-Bewohner blockierte schickte er zum Abschluss ein Lied in die Gruppe hinein.
      Die Erklärung wollte er Wyatt überlassen, er konnte ruhig dick über ihn aufziehen und sagen wie gemein er war. Es war nun vorbei und da gab es kein zurück mehr. Wenn Ineb sich für etwas entschieden hatte würde er nicht noch Einmal nach hinten sehen, er bleib standfest bei seiner Meinung, selbst wenn dies ihn wie ein Säbel durchstach.

      Dieser Song war von ihm selbst gesungen worden, es beschrieb die Gefühle die einst in ihn schlummerten...als er so wie jetzt alles wegschmeißen wollte.



      Once upon a time was a fool who thought he'd find
      Purpose in his life along the way ♫
      Don't you run and hide from the truth you desire
      Everything that lives is gone to waste ♬♫

      ...und genauso schmiss er sich aus der Gruppe hinaus.





      ...
      ..........

      Ein Neuanfang also...Obwohl er sich fühlte, als würde er auf dem eiskalten Asphalt ausbluten...bewegte sich dennoch eine Figur zu ihm...
      ...und wollte, dass er weiter machte.
      Es war Beni, der ihn von oben herab anschaute, auch wenn Ineb von weiten das Gesicht nicht erkennen konnte.

      "Steh auf, du musst ...Noch viel stärker werden...", zischte er ihn monoton zu, während er so auf ihm stand.

      ...Er hatte recht - er konnte keine Zeit verschwenden. Beni und alle Menschen auf der Erde waren in Gefahr.
      Es lag nun allein in seiner Verantwortung ihr Schicksal zu ändern...
      ...Damit keiner mehr vom Bösen erfasst werden musste...

      "Ich werde...kommen und dich retten...Ich werde...alles Böse zerstören...Ich werde alles vernichten, ich verspreche es...Beni"




      Es gab noch so viel was Ineb nicht verstand, seine Oma war zwar eine Gelehrte doch keine Allwissende.
      Sie stritt sich mit ihrer eigenen Mutter, die so viel mehr Ahnung von dem Herz von Kandrakar hatte als Wictoria.
      So blieb vieles ein Geheimnis, leider verstarb auch Wictoria viel zu früh, sodass sie ihn nie mehr über die anderen Elemente erklären konnte.

      Sie sagte ihm nur...Das er viel acht geben sollte auf seine Freunde...
      Für sie da sein musste und sie ihnen Schutz gewähren sollte...
      ...Dann auch, würden zusammen das Herz stärken...
      Zusammen waren sie stark...
      ...Ineb wusste nicht, ob dies ein Märchen war oder nicht...



      Eine Seite in ihn jedoch, glaubte noch immer fest daran...
      ...Sie glaubte an die Liebe und an die Aufrichtigkeit...
      An den Zusammenhalt und an Teamwork.
      Sie wollte sehen, wie alle sich vertrugen...
      ...Aber um ehrlich zu sein wusste Ineb es ganz genau, wegen was die Seite so war.

      ...Diese Seite hatte einfach nur Angst komplett auf sich alleine gestellt zu sein.

      "Ich kann...doch nichts alleine ausrichten! Ich will nicht mich alleine gegen das Böse stellen! Das schaffe ich niemals!", rief diese Seite tief aus seinem Inneren in sich hinaus, der gar nicht damit einverstanden war, alles gerade den Bach untergehen sehen zu müssen. Diese Seite wollte zurück in die Schule rennen und sich bei Wyatt entschuldigen, es besser und aufrichtiger klären - für jemanden da sein.
      ...Doch drang sie einfach nicht in Ineb hindurch...Er blockte sie ab...

      "Ich mache ... einen großen Fehler!!!"



      Minuten später war Ineb auch schon in einem Taxi, er fuhr zur WG und holte seine wichtigsten Sachen ab, dass er zum Überleben brauchte. Seine Gedanken verstummen wieder, er hatte eine gewaltige Migräne erwischt und erhoffte bald auf etwas Schlaf zu finden, jedoch brauchte er zuerst einen neuen Platz zum Ausruhen.
      ...Auch, wenn es egoistisch von ihm war fiel ihn da sofort jemand ein, den er um Hilfe bitten konnte... Jemand, der ihn vielleicht nicht so schnell rausschmiss, wie seine Eltern es tuen würden.

      "Mister, fahren sie mich bitte zu dieser Adresse..."
      , sagte er zum Taxifahrer, der nickend den Ort in sein Navigator eintippte. Traurig blickte Ineb aus dem Fenster, ein letztes Mal sah er zu seiner WG nach...Er konnte es nicht fassen wie schnell alles beendet sein konnte, wenn man sich zu etwas entschloss.
      Wie schnell...Eine Freundschaft zu Ende sein konnte...Und somit auch ein Lebensinhalt verschwinden konnte.
      Doch war es nur zu ihrem besten...Ohne ihn würden sie vielleicht Normalität finden...bestimmt schaffte es Ineb auch, sie von ihren Witchkräften zu erlösen



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      Cabriel Valentine + Samuel Rose

      Auf dem Dachboden verbrachten Samuel und Cabriel ihre Zeit miteinander. Hier konnte Sam ungestört seinen Telefonaten weitergehen und dazu noch ausdrücklich sein Lämmchen dafür tadeln, dass er gestern einfach von der Arbeit verschwand. Selbst, wenn er für sich selbst bezahlt hatte, musste er sich nun mal bei Sam abmelden- und da Samuel eins bis zwei Schimpfworte nicht auslassen wollte, war es am besten, wenn sie Zweisamkeit erfuhren.
      Trotz allem war Sam weniger wütend, als Cabriel es geglaubt hatte...Er erniedrigte ihn zwar ...und gab ihn für heute absolut keinen Freiraum zum Atmen, hetzte sogar diese Fans gegen ihn auf, sodass sie eifersüchtig wurden auf Cabriel und ihn als Rivalen sahen...der ihnen Samuel ausspannen wollte...Doch war es noch durchaus ertragbar.

      "Wir sollten nicht zu lange streiten, immerhin willst du es sicher bei mir wiedergutmachen. Wie wäre es, wenn du heute wieder zu meinem und von der Pest lustigen Freund gehst?", schlug Samuel ihn vor, der halb zu Cabriel sah, während er auf seinen Smartphone geschickt eine Nachricht tippte.



      Ihn schauderte allein der Gedanke, dass nun Sam ihn immer mit diesem Mann bestrafen wollte.

      "Immerhin lernst du so ein wenig Wyatts Vorlieben kennen~. Ich bin wirklich hilfsbereit, nicht?"

      So ein Quatsch. Das wusste Cabriel genau, eigentlich hatte Sam nur vor, dass er Wyatt fragwürdig ansah. Dieser Typ war wirklich bizarr und er begann ganz sicherlich viele Sexualstraftaten. Cabriel bibberte gestern um sein Leben als er so vor seiner Wohnung stand und sich als 16 Jähriger Junge ausgab, der unbedingt einen Nachhilfelehrer suchte...und ein guter Freund von Samuel war.
      Wenn Cabriel nicht schon innerlich total verkorkst wäre, dann hätte es ihn definitiv gebrochen.
      Aber solange Wyatt nichts davon wusste...nahm er den Auftrag an und gab Sam die Machtfügung, als hätte er ihn wieder unter Kontrolle...Cabriel quälte es nicht wirklich, mehr ekelte ihn der Gedanke, diesen Mann irgendwann mit einem kleineren Jungen zu erwischen und für immer daran denken zu müssen.
      Aber, dass Samuel komische Freunde hatte...Das wusste er bereits zu gut.
      Das...Sam aber nur solche komische Freunde hatte, um anderen zu schaden...wusste er genauso - weswegen er dieses Geheimnis in seiner Brust schön bewahren konnte.
      Das Einzige Gute an der Sache war, dass der Kerl wohl sein ganzes Vermögen für sein Libido ausgab und Cabriel wirklich gut bezahlt wurde... Vielleicht war das Sparen für eine temporäre Reise ohne Wiederkehr nach Alaska gar nicht so verkehrt? Janon wollte da früher immer hin...oder war es die Antarktis? Egal, was...dort war es sicher so kalt, dass ihn keiner dort suchen würde.

      Jedoch konnte er diesmal Samuels Angebot nicht einfach annehmen, denn heute...war es wirklich schlecht.

      "Ich...Können wir das vielleicht...Auf Morgen oder in die Nacht verschieben?", fragte er zögerlich nach während er im Schneidersitz auf dem eiskalten Boden saß und ihn ganz unwohl zumute war. Er wollte ungern Sams Angebote ablehnen, er sollte sich als Lämmchen glücklich schätzen, dass er ihn gleich eine Wiedergutmachung vorschlug. Aber...War es auch äußerst wichtig, dass Wyatt sein Souvenir von ihm bekam...und sie auf ein Date gingen. Er wollte doch Kiri Nisemono unterstützen und durfte sich aussuchen mit wen er anfing. Danach war Wyatt leider abwesend und musste Proben, es musste also definitiv vor dem späten Abend passieren- denn durch Cabriels krankhafte Müdigkeit wusste er nie, ob er am Abend noch zu gebrauchen war und es aushielt vor Wyatt ins Bett zu gehen.

      Verdutzt sah ihn Samuel nur an und beugte sich sogar zu ihm herunter, sodass er ihn genau in sein trostloses Gesicht sah.
      "Wieso das?", fragte er und legte das Handy sogar in seine Hosentasche, um Cabriel seine vollste Aufmerksamkeit zu geben, was Cab gar nicht begrüßte.
      Cabriel wusste, dass es nichts brachte Samuel anzulügen...doch fragte er sich, ob ihn diese Antwort gefiel...Würde er nicht gleich...ihn dazu bringen, doch lieber abzusagen?

      "......Ich....würde gerne....auf ein Date gehen...............mit Wyatt....", sagte er sehr lang gedehnt als zögerte er bei jedem Einzelnen Wort. Da Sams Blick nun wie ein Adler auf seiner Beute lag schluckte er nur schwer und fügte ein: "Darf ich?" hinzu.



      Statt Cabriel sofort eine Antwort zu geben saß sich Sam einfach auf Cabriels Rucksack, damit er nicht den dreckigen Boden auf den Hintern spüren musste - ob er damit seine Sachen verkrumpelte war ihn mehr als nur egal...Das war sowieso nur Ware, die er nur wegen ihm hatte. Mit einem munteren Lächeln sah er sein Lämmchen an, wie ein Besitzer, der seinem Tier beim Wachsen zusah.
      Er fing also an eigene Entscheidungen treffen zu wollen, ohne mit mir davor abzusprechen?
      Entspannt faltete er seine Hände zusammen und durchbohrte genau Cabriels Seele mit seinen wie Honig getränkten Augen.

      "Nur zu... Du bist doch immerhin jetzt mit ihm zusammen. Genieß dein Date, Lämmchen.~"




      ...Sofort wurde Cabriel schlecht vor Angst, sodass seine Seele sich von ihm verabschieden wollte. Obwohl ihn Sam seine Zustimmung gab, konnte er ihm kein einziges Wort glauben. Er kannte seinen Exfreund und Besitzer sehr gut, für ihn war es nur so...als würde er sein Lämmchen jemand anderen zum Spielen geben. Diesmal einer Giftpflanze, auf was der Besitzer allergisch war ... und trotz allem sie noch immer beobachtete.
      Samuel war einfach gruselig und zugleich war Cabriel trotzdem erleichtert, dass er ihn die Erlaubnis erteilte. Hätte Samuel nein gesagt, hätte er auch Wyatt abgesagt - so viel stand fest.

      "Dafür übernachtest du in den kommenden Tagen bei meinen lustigen Freund, ok?"


      .........
      .......
      ...

      Stumm nickte er nur und bedankte sich leise, während seine grünliche Farbe in ein tiefen Schwarz verfiel.
      Was hatte er vor...?
      Konnte er bitte aufhören ihn seinen lustigen Freund zu nennen?
      Der Typ war zum Fürchten!



      Plötzlich öffnete sich die Tür vom Dachboden, obwohl hier selten Menschen herkamen - weil die meisten lieber in der Mensa waren oder im schönen, großgefächerten Garten der Schule.
      Fragend sah Cabriel zu der neuen Person, die dazu kam...und zu seinem Erstaunen stellte er fest, dass es Wyatt war.
      Wenn man vom Teufel sprach...Doch, wieso war er bitte allein?



      Auch Samuel erkennte den traurigen Antlitz und verdrehte nur genervt seine Augen. Das waren wohl seine letzten Minuten an harmonischer Pause, wo er seine Geschäfte erledigte um später nach der Schule weniger Arbeit zu haben. Auch, wenn Wyatt mehr als nur schlecht aussah, kümmerte es ihn gerade herzlich wenig, weil er nicht dafür verantwortlich war. Da auch Cabriel den grünen Schimmel mehr als verwundert ansah, begriff er dass er sich da raushalten wollte. Er mochte die Dramatik um Wyatt herum nicht, sie war immer zu lasch und... total unwichtig. Dafür hatte Sam keine Zeit, weshalb er wenigstens jetzt den gutmütigen Exfreund und Besitzer spielen wollte.

      So stand er wieder von Cabriels Rucksack auf und streichelte ihn einmal liebevoll übers gepiercte Ohr.

      "Ich gehe dann mal, wir sehen uns gleich wieder im Klassensaal.", sagte er kühl und zog sich seine Tasche wieder über die Schulter. Von weiten sah er nochmal zu Wyatt und ihm wurde einfach nur schlecht - obwohl sie draußen waren spürte er genau den Geruch einer Pest. Und da er heute schon auf einer Hochzeit gehen musste, die genauso abscheulich war wie Wyatt...musste er seinen Abstand zu solchen Menschen gewinnen, die ihn aussaugen wollten.



      "Falls du zu spät kommst, denke ich mir schon was aus, Lämmchen~.", fügte er noch hinzu ehe er zur Dachbodentür ging und ihn noch zum Abschied winkte. Als wüsste er, dass dies vielleicht länger dauern könnte - er hoffte sehr, dass Wyatt eigentlich es gerade sehr unangenehm war und er mit niemanden sprechen wollte...so hatte er jetzt aber Lämmchen am Hals- als Aufmerksamkeitssucher wie Wyatt doch ein total Geschenk!



      .....
      ......
      Hatte Sam ihn gerade einfach mit Wyatt alleine gelassen, damit er mit ihm sprach?
      Wollte er...auf gutmütig machen? Er konnte das echt gut...
      Doch sah er zu Wyatt hinüber und fragte sich wirklich, ob er gerade seine Anwesenheit brauchte? Er wusste ja nicht was passiert war, doch konnte er erkennen, dass es seinem Freund nicht wirklich gut ging.
      Wenn es ihm schlecht ging wollt er am liebsten seine Absolute Ruhe und die depressivste Musik in seinen Ohren hören.
      Doch...Wyatt?

      Zögernd ging er auf Wyatt zu und winkte ihn kurz...
      ".................Hey.....", sagte Cabriel stumm, als wusste er sonst nicht was er machen sollte.

      "Du.....siehst.....aufgebracht aus..................", fügte er weiter hinzu und tippte etwas mit seiner Fußspitze auf den kalten Boden.



      "Wenn du mit mir sprechen willst bin ich da....Wenn du deine Zeit für dich alleine brauchst...gehe ich .....?", fragte er leise nach denn er wusste nicht so recht, auf was er gerade Wyatt einstufen sollte. Bei ihn im Schlafzimmer fing Wyatt vor Aufregung irgendwann an zu weinen und zeigte ihm Ehrlichkeit, doch ging es da um sie zwei...Hier hatte er keine Ahnung was los war.

      Zugleich vibrierte auf Einmal sein Handy, da er doch Sorge hatte, dass es Sam war sah er sofort nach wer es sein konnte.
      Verwundert musste er aber feststellen, dass es ein Musikvideo und eine Benachrichtigung war, dass jemand den Gruppenchat der WITCH verlassen hatte.
      ...?
      ....Ineb, hatte den Gruppenchat verlassen?




      Er sah sich das Video an und stellte zu gleich fest, dass er ihn auch in den Kontakten blockiert hatte. War war...jetzt auf Einmal los?
      So blickte er noch Mal zu Wyatt und verstand, dass es sicherlich kein Zufall war, dass Ineb jetzt einfach sich davon machte und Wyatt aussah wie ein Trauerkloß.
      Es musste etwas vorgefallen sein...

      Don't you run and hide from the truth you desireEverything that lives is gone to waste ♬♫

      ....
      Es war defintiv Inebs Stimme, die ihn zumal wie Abschiedswörter vorkamen.
      Was meinte er damit, dass alles verschwendet war? Er hatte zu wenig Informationen...

      "....Liegt es daran...?", fragte er etwas lauter und zeigte auf sein Smartphone, in dem man sah, dass Ineb den Gruppenchat verlassen hatte.



      "Ich höre dir zu...Wenn du dir etwas aus dem Herzen reden willst..."

      ___________________________________________________________________

      Sato Kurai + Bradford Torres
      (Antonio Gremnitz)

      "GnngGHOOOAARRRHH!!!"

      Wie ein Angriffsruf schepperte die tiefe Stimme des dunklen Ritters durch die gesamte Schwimmhalle, als wollte er Sato daran erinnern, mit wen er sich hier anlegte. Der kalte Schweiß brach in den Studenten sofort aus, doch machte er trotzdem kein Antlitz daraus nun abzuhauen. Es war bereits zu spät und nun musste er mit den Konsequenzen bis zur bitteren Sekunde leben.
      Er sah genau wie die Kobra-ähnlichen Bände auf ihn zuflogen und sein Herz zum Stehen brachten.

      Er würde nun definitiv sterben---!!



      Fest schloss er seine Augen, sein Katana brachte ihn in der Situation nichts - weshalb es nur nutzlos auf den Boden landete. Er spürte wie die Bände in sein Fleisch schnitten, sodass er seine Zähne zusammenbiss, hysterisch erwartete er tiefere Schmerzen...Die Bände drückten seinen Körper zusammen, so als wollte der Ritter ihn für seine kühne Art quälen.
      Währenddessen verübte aber das Monster weiter seine grausamen Taten. Als wurde Sato damit bestraft sah er nun genau von der neu erworbenen Höhe durch die Bände, wie der Mitschüler Deon brutal niedergestochen wurde.
      Noch mehr Schreie und Frustration, Antonio der es gerade durch Nash geschafft hatte wieder aufzustehen krachte wieder wie ein Stein zu Boden und kroch immer weiter nach hinten.

      "NEIN!!", schrie er auf - er konnte genau erkennen, dass es Deon war, der gerade ausblutete und sein letzten Atemzug tätigte.
      Alle starben wie die Fliegen, keiner wusste wer der nächste war.
      Keiner wollte sterben! Alle konnten nur wie gebahnt zusehen, wie ein Leben nach den anderen sich auslöschte.

      "Kein Entkommen...."





      "Kein Entkommen....Kein Entkommen....
      K̴̫̓̉̐͆́̃̄e̸͖̞̫̠̤̋̄̓̔͘i̴͇̳͗͛n̸̗͒̅́̇̕͠ ̴̢͓̹͍̳͉̠̬͂̋̍Ě̷̡̎̆̚n̴̨̡̗̱̫̻̕̚t̴̮̑͘͝k̸̠̜̩̳̽̀́̑͊̉̈́̓͝o̸̠͓͈̳͆́m̷͎̪̗͊m̷̢̪̟̜̦̍ȩ̶̞́ņ̵͔̱͚͈̝̅̈͒̔͊̈́͠͝.̴̛͇̤͇͇̳͓̤̇̒̂̄̄̀͜͝.̷̟̦͎̐͠.̷̡͔̻̖̣̘̖̐͜.̸̡̹̩͖̯͚̯̀͆͝K̴̫̓̉̐͆́̃̄e̸͖̞̫̠̤̋̄̓̔͘i̴͇̳͗͛n̸̗͒̅́̇̕͠ ̴̢͓̹͍̳͉̠̬͂̋̍Ě̷̡̎̆̚n̴̨̡̗̱̫̻̕̚t̴̮̑͘͝k̸̠̜̩̳̽̀́̑͊̉̈́̓͝o̸̠͓͈̳͆́m̷͎̪̗͊m̷̢̪̟̜̦̍ȩ̶̞́ņ̵͔̱͚͈̝̅̈͒̔͊̈́͠͝.̴̛͇̤͇͇̳͓̤̇̒̂̄̄̀͜͝.̷̟̦͎̐͠.̷̡͔̻̖̣̘̖̐͜.̸̡̹̩͖̯͚̯̀͆͝K̴̫̓̉̐͆́̃̄e̸͖̞̫̠̤̋̄̓̔͘i̴͇̳͗͛n̸̗͒̅́̇̕͠ ̴̢͓̹͍̳͉̠̬͂̋̍Ě̷̡̎̆̚n̴̨̡̗̱̫̻̕̚t̴̮̑͘͝k̸̠̜̩̳̽̀́̑͊̉̈́̓͝o̸̠͓͈̳͆́m̷͎̪̗͊m̷̢̪̟̜̦̍ȩ̶̞́ņ̵͔̱͚͈̝̅̈͒̔͊̈́͠͝.̴̛͇̤͇͇̳͓̤̇̒̂̄̄̀͜͝.̷̟̦͎̐͠.̷̡͔̻̖̣̘̖̐͜.̸̡̹̩͖̯͚̯̀͆͝K̴̫̓̉̐͆́̃̄e̸͖̞̫̠̤̋̄̓̔͘i̴͇̳͗͛n̸̗͒̅́̇̕͠ ̴̢͓̹͍̳͉̠̬͂̋̍Ě̷̡̎̆̚n̴̨̡̗̱̫̻̕̚t̴̮̑͘͝k̸̠̜̩̳̽̀́̑͊̉̈́̓͝o̸̠͓͈̳͆́m̷͎̪̗͊m̷̢̪̟̜̦̍ȩ̶̞́ņ̵͔̱͚͈̝̅̈͒̔͊̈́͠͝.̴̛͇̤͇͇̳͓̤̇̒̂̄̄̀͜͝.̷̟̦͎̐͠.̷̡͔̻̖̣̘̖̐͜.̸̡̹̩͖̯͚̯̀͆͝
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      Die dunklen Worte des Monsters spielten sich wie eine Schalplatte immer weiter in Satos Ohren hinein und zersetzten ihn seinen Verstand. Es war wie Säure, die nach und nach ihn auslöschte....Während der Chaos in der Schwimmhalle nur größer wurde.
      Er sah das ganze Blut...Er roch es....Es stank so extrem...Die Verzweiflung...Die Panik...
      In diesem Moment, kam Sato nur ein Bild zurück, was er zuvor in der Kirche gesehen hatte.
      Eine Nacht voller Sternschnuppen...Es sah beinahe so aus wie der Weltuntergang...
      ...Und doch war es so wunderschön...



      In Sato brach etwas zusammen, wie ein Computer der plötzlich einen Totalschaden erhielt. Seine ach so normale Welt war nun für immer verloren und er wusste...das es bald vorbei war.
      Das schlimmste war, dass er kurz vor seinem Ableben zwei Sachen bereute.
      ...Zeth nicht gerettet zu haben...
      ...Und seine Erinnerungen nie zurückerhalten haben...



      Hoffnungslos sank er seinen Kopf nach unten, die armen Mitschüler würden nun alle mit ihm sterben...Er konnte rein gar nichts ausrichten. Es gab niemanden, der ihnen helfen konnte.
      Auch Zeth...war mit Sicherheit schon...von ihnen gegangen und in den Klauen des Monsters...





      Each and every day ~
      Hiding from the sunshine ~♬
      Wandering in the shade
      Not too old, not too young ~ ♬


      Wie ein Todesbote, der nun die leidenden Seelen von der Erde holen wollte, stolzierte ein Mann hervor...der ein allzu bekanntes Lied vorsang. Sato erkannte es sofort, auch wenn seine Ohren langsam taub wurden vor Kummer - es war "The Wolf" von SIAMÉS .
      Noch einmal zwang er sich selbst nach oben zu Blicken um sich den unbekannten Mann anzusehen.
      ...War das etwa...
      ....Der Wasserwächter?

      Dieser Mann zeigte tollkühn seine Macht und Herrschaft über das Wasser, er wirkte total gelassen...sodass viele der Schüler wegen ihn aufhörten zu schreien, um ihn genaustens anzusehen. Gekonnt erhob er sein Element, wie einen Zaubertrick zu sich - doch war es eher das Antlitz eines Meisters, der bildschön seine Waffen vorbereitete.

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      Es sah aus wie auf einem fantasievollen Konzert, indem eine Sirene ihre Männer anlocken wollte. Jedoch war hier das Gegenteil im Sinn, denn dieser Wasserwächter riss den Ritter einfach wie ein eigenständiges Monster den Wassergrund des Schwimmbeckens hinein. Bevor Sato mitschwimmen konnte, rettete ihn aber dieser elegante Mann aus der Not, sodass Sato wieder Boden auf den Füßen spürte.
      Demonstrativ stellte sich der Wasserwächter ihn die Mitte, sodass nun auch Antonio anstand um ihn wenigstens ein wenig zu erkennen.

      "Keine Sorge, jetzt bin ich hier und habe alles unter Kontrolle! Ich, der Wasser Wächter werde euch Retten !"

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      Brad, der am wenigstens von Außen Panik verströmte kratzte sich nur am Kopf, bei der großartigen Vorstellung.
      ....Genaustens sah er sich diesen Wasserwächter an, doch schnallte er nicht...Was hier wirklich abging.
      Sein Mitschüler und Lehrer war tatsächlich verstorben und...dieser Ritter wurde ganz klar von diesem...
      ....sehr eleganten und klug vorkommenden Mann gerettet.

      Woah...Der war voll sein Typ!
      Von diesen Kerl wollte doch jeder gerettet werden!
      Beinahe neidisch sah er zu Sato rüber, der so nah vor ihm stehen konnte.



      Wie ein edler Held half dieser Wasserwächter den Schülern in der Not, sodass auch Antonio es endlich schaffte zu den anderen mit Nash zu gelangen.

      "Danke...Wasserwächter...Los, Nash...!", sagte Antonio eilig und ergiff dann den Arm von Nash, damit sie beide endlich den Hintereingang erreichten. Antonio wollte nichts wie weg und Nash musste ganz klar genauso fühlen...für Trauer und Panik war auch später Zeit, sie mussten unbedingt überleben.
      Auch Brad begab sich eilig zum Hinterausgang, doch stellte er fest das Sato der Einzige war, der in eine komplett andere Richtung ging.

      "Was zur Hölle machst du da?! SATO?!", schrie er ihn an, der sich wegen der psychischen Verfassung von Sato schon Sorgen machte. Doch wollte er es nicht riskieren ihn noch hinterherzurennen.

      "Wir müssen weg, bevor das Monster wieder rauskommt!", ermahnte er ihn laut, sodass ihn schon der Hals wehtat vom Brüllen - das Schreien war eigentlich Janons Aufgabe.

      "Ich habe aber Zeth noch nicht gefunden!!!! Ich gehe nirgends hin!!", rief er ihn nur entgegen und machte sich wieder direkt zu den Toiletten, er musste doch irgendwo sein. Irgendwo, musste doch ein Lebenszeichen seines Freundes stecken?! Was war...Wenn er gerade jetzt seine Hilfe brauchte?!

      "ZETH !!! ZETH !! VERDAMMT NOCH MAL WO BIST DU?!", schrie er direkt vor dem WC-Eingang und sah sich um, während sein Gesicht sich immer weiter in Zweifel und Trauer verzog. Sein Kopf fühlte sich an wie einmal in den Mixer geschmissen, er konnte nicht mehr klar denken oder sehen was gerade richtig oder falsch war. Ihm war es nur noch wichtig seinen Freund zu finden, anders konnte er doch nicht einfach gehen...Er konnte ihn nich im Stich lassen....

      "Zeth.....Bitte....Gib mir ein Zeichen..."




      Die verzweifelte Suche seines Freundes verstand Brad doch zu gut, auch für seinen Bruder hätte er in solch' einer Situation die Berge erklimmt...Weshalb er Sato in seiner Trauer alleine ließ, wenn er Glück hatte würde er nicht vom Monster verschlungen, auch wenn er schwer bezweifelte, dass Zeth noch lebte.
      Der Hintereingang war endlich offen, sodass sich die Schüler davon machten.

      Brad fragte sich wirklich, ob das ihm Janon und Samuel jemals glauben würden? Er hoffte, dass Travis und Russel schon dabei waren um Hilfe zu holen.

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Wyatt Carson Lyons

      Als Wyatt am Dach ankam spürte er im nachhinein wie er gerannt war...
      Seine Atmung war schwer und auch spürte er schmerzliches nach Pochen an seiner Nase vom zusammen stoß mit Ineb.
      Zu seiner Verwunderung war jedoch schon jemand auf dem Dach...
      Ausgerechnet jedoch wie der Zufall wollte war es Cabirel und Samuel.
      Bevor Wyatt denn Gedanken in Erwägung zog verabschiedete sich schon Sam von Cabriel.
      "Falls du zu spät kommst, denke ich mir schon was aus, Lämmchen~."
      Eigentlich hatte Wyatt kein gutes Gefühl dabei zu wissen das Cab mit Sam hier Oben allein gewesen ist, doch hatten sie Cabriel versprochen sich nicht einzumischen...
      ".................Hey....."



      "Du.....siehst.....aufgebracht aus.................."
      Erst bei diesen Worten realisierte der Schauspieler selbst wie durch dem Wind er eigentlich war und er strich sich sein ins Gesicht fallendes grünes Haar wieder mehr zurück.
      Er musste mit seinem Auftreten sicher Cabriel ganz verwundert haben...
      "A..Alles gut du kannst gern bleiben.", begann Wyatt der ihn auch nicht von hier verscheuchen wollte...In grunde mochte Wyatt die Einsamkeit auch überhaupt nicht auch wenn gerade wie von selbst los gelaufen war um ein ruhigen Ort zu finden.

      Auch sein Smartphone vibrierte Zeitgleich weswegen Wyatt auch auf seins schaute...
      Es war Ineb der ein Viedo reingestellt hatte und auch...Sein Austritt aus dem Gruppenchat....



      Wyatt zögerte kurz jedoch drückte er auf Play um sich das Viedo anzuhören, der klang von Inebs Stimme lösste ihn jedoch wieder Gänsehaut aus...
      "....Liegt es daran...?"
      Die Stimme von Cabriel war zwar Laut genug und auch zeigte er auf sein Smaprdphone, da er selbst die Nachricht auch erhalten hatte...Jedoch Blendete Wyatt ihn komplett aus.



      "...Sag den Jungs, dass ich kein Interesse mehr an 'Freunden' habe...ich nehme... diesen Vorfall in meine Verantwortung, das war kein gutes Handeln als Träger... "

      Once upon a time, was a fool who thought he'd find
      Purpose in his life along the way ♬♫



      Ineb...Meinte jedes Wort ernst....Er hatte es wirklich vollkommend zerstört, ihr Büdnis...Ihre Freundschaft die gerade begonnen hatte....Die Witch....
      Wie ein nicht Enden wollendes flüstern wiederholten sich Inebs Worte in dem Kopf des Schauspielers....

      "...Ich würde selbst gerne wie du leben - mich mit Selbstmitleid besudeln und alles ausblenden"

      "....dein kunterbuntes Leben weiterführen kannst...."
      Seine Bunte Welt schien gerade sich in eine unaufhörliche Finsternis zu vertiefen...Doch am Bittersten war es für Wyatt über die Reaktion der Anderen nachzudenken...
      An Harvey.....

      "...Wir....Ähm....Sind jetzt zusammen!"



      "...Naja ich würde gerne mit Yuuto erst einmal...ein Date nur zu zweit haben wollen..."
      Harvey...Freute sich bestimmt auf das Date mit Yuuto...

      Don't you run and hide from the truth, you decide
      Everything that lives is gone to waste ♬♫

      Doch wenn er die Nachricht von Ineb Lesen würde und erfuhr was passiert ist.
      "Was?! Wir müssen Ineb sofort suchen! Ihm könnte alles mögliche passiert sein! Wir können nicht durch ein Streit alles aufgeben! Ineb braucht uns! Ich kann jetzt nicht auf ein Date gehen und mich amüsieren als wäre nichts! Wir müssen sofort los!!"


      .............

      An Tyler.....
      "Ja wir konnte uns gut aussprechen."



      Gerade hatte er sich zur Liebe des Teams mit Cabriel versöhnt und ausgesprochen...
      Wenn er erfährt das diese ganze Freundschaftsache über den Haufen geworfen wurde...Er wäre mehr als nur Wütend.
      "Ist das eurer Ernst!? Ich wurde gezwungen in diesen Club zu kommen und hab mich mit Cabriel vertragen, jetzt soll das alles umsonst gewesen sein weil ihr es nicht hinbekommt?! Wozu soll mich mit Cabriel verstehen?! Das doch alles....Dann kann auch direkt diese ganzen zusammen halt vergessen!"


      .............
      Once upon a time, was a fool who thought he'd find
      Purpose in his life along the way ♬♫

      An Cabriel....

      "---Ich mache dafür auch alles, selbst die Witch-Sache..."



      Sie hatte so dafür gekämpft das Cabriel aus der Sache der Witch nicht ausstieg, wenn er erfuhr das alles mit einem Schlag beendet wurde....
      Er würde die Chance wirklich ergreifen....

      "Dann ist die Witch-Sache also Geschichte....Dann bin auch keine Verantwortung euch gegenüber Schuldig, endlich bin raus aus diesem Fluch. Wirklich Toll das es erst jemand anderes aussprechen muss damit passiert, auf mich wollte ja keiner hören...!"


      ..............
      Don't you run and hide from the truth you desireEverything that lives is gone to waste ♬♫

      Das konnte Wyatt....Doch nicht zu lassen! Was wenn die Anderen...Auch Izarra ihm das übel nahmen....??
      Er hatte...---

      "Genau das verachte ich so an dir, Wyatt...Du möchtest so unbedingt gemocht werden aber verstehst du gar nicht was wahre Verantwortung bedeutet... "



      Die Glanzlosen Augen von Ineb drängten sich wieder in sein Gemüt....
      Er ertrug den Gedanken wirklich nicht das die Anderen es ihm übel nehmen könnten, das dadurch noch mehr kaputt gemacht wurde...Nur weil er sein Mund nicht halten konnte! Nur weil er aus seinen alten drang hinaus wieder etwas Zerstören musste...Das viel zu zerbrechlich gewesen war als das es das Ausgehalten hätte....
      "Ich höre dir zu...Wenn du dir etwas aus dem Herzen reden willst..."



      Die Stimme von Cabriel drang endlich wieder in seinen Ohren und in diesem Moment wusste Wyatt was er tun musste....
      Er...konnte nicht anderes, als sich zurück in seine Bunte Welt zu werfen und die Anderen mit hinein zu ziehen.
      Langsam schaute Wyatt mit seinen schwachen Lächeln zu Cabriel und hob sein Zeigefinger vor seine Lippen.

      "Bitte behalt es für dich, Cab...."





      Zum Glück besaß Wyatt die Admin rechte in der Gruppe und ohne lange zu zögern schaute er nach wie die Nachricht von Inebs Video gesehen hatte, es waren bis jetzt nur Cabriel und Wyatt, die Anderen waren gewiss mit etwas Anderen Beschäftigt....
      So Löschte Wyatt das Viedo von Inebs Gesang....Für Alle.



      Danach schrieb er auch direkt eine Chat-Nachricht damit keine Frage aufkamen.

      >>Hey zusammen! Bekommt jetzt bitte kein Schreck, Ineb und ich haben uns gestritten...Wegen dem Zwittar Post in dem steht wir wären ein tolles Pärchen. Seine Freundin Amy hat es mit bekommen und die Sache ist etwas eskaliert...Aber macht euch kein Kopf, Ineb möchte gerade einfach kein Sozial Media sehen, er wollte sich erst mal Beruhigen. Er versprach sich aber zu Melden wenn etwas Vorfällt was die Witch-Sache betrifft, nur braucht gerade eine Pause...Bitte Respektiert das! Wir werden uns sicher wieder Vertragen also genießt euren Nachmittag, LG Wyatt♥ <<



      "...Ich hoffe das es alle verstehen, Ineb nimmt seine Sache als Herzträger echt ernst...Weiß du Cab, eigentlich hat sein Herz vorhin in der Pause reagiert aber, weil ich mich mit ihm gestritten habe waren wir wohl zu langsam, es hat wieder aufgehört zu leuchten, war jedoch bestimmt ein Fehl-Alarm denn es scheint doch alles in Ordnung zu sein oder? Alle Stundeten genießen gerade ihre Pause...Trotzdem war Ineb echt sauer und...Naja...Mir wohl die Hand ausgerutscht das passiert mir normalerweise nie....Daher ist es nur verständlich das Ineb so handelt oder? Aber das wird wieder, wir sind mittlerweile doch ein echt tolles Team! Wenn Ineb wieder zurück in die WG kommt darf er mich auch Ohrfeigen, dann sind wir Quitt ! Ich werde die Witch-Sache viel ernster nehmen...! Dann wird er mir bestimmt vergeben. Dann können wir drüber lachen was für Dummköpfe wir doch sind uns wegen sowas belangloses zu streiten. "
      , sprach Wyatt in einem beinahe nicht enden wollenden Fluss.

      "Hach, ich freu mich wenn wir uns wieder Vertragen...Solche Streitereien unter Freunde wüllen mich immer total auf!", lachte Wyatt etwas mühsam.



      "Aber egal...Es ist echt ein schöner Zufall dich hier anzutreffen, Cab! Ich hoffe deine Pause war angenehmer als meine!", wurde das lachen von Wyatt schon authentischer.
      "Ich hoffe du nimmst es mir nicht übel aber ich hab die Pause mit Mirella verbracht! Sie ist ja auch in meinen Kurs....Und...Naja~! Wir haben uns extrem gut verstanden, sie kann echt viel reden, dass kommt mir beinahe schon vertraut vor! Ich hab ihr auch erzählt das wir zusammen sind und ein Date haben, sie war ganz aufgedreht und hat sich total gefreut! Du hast eine wirklich tolle Freundin! Sie macht sich echt viel Arbeit für ihr kreatives Hobby! leider wusste das Ineb überhaupt nicht zu schätzten! Aber egal...ich hab viel gelernt! Irgendwie bin so ein Alpha! Klingt richtig cool, auch wenn ich wenig Ahnung davon habe aber Mirella war so nett mich darin bald etwas mehr aufzuklären! Ich bin total gespannt ihre Geschichten zu lesen, hast du die schon mal gelesen? Sie meinte auch das Geschichten von dir geschrieben hat...Toll so eine eifrige Freundin , da bin echt schon fast Neidisch! ", plauderte Wyatt munter weiter ohne Luft zu holen.



      "Ich könnte denn ganzen Tag so weiter reden aber leider ist die Pause diesmal echt kurz, wir sehen uns ja sowieso später! ich freu mich schon sehr auf unserer Date...Ahja wusstest du Harvey ist jetzt auch mit einem Jungen zusammen! Das der Junge der letztens mit uns mitgefahren ist, Yuuto ist sein Name! Ich hab richtig gesehen wie Glücklich Harvey war! Ich freu mich richtig für ihn...Ich hab auch angeboten ob wir nicht einmal ein Dopple Date machen aber leider hat abgelehnt, vermutlich weil er sein erster Männlicher Freund ist, dass sind man ihm direkt an, echt Putzig oder? Vielleicht wirds ja was beim nächsten mal...OHHhh! Das hätte fast vergessen! dank Mirella hab langsam eine Ahnung wer der geheimnisvolle Freund von Tyler sein könnte, es jemand denn du auch kennst!"

      Wyatt machte endlich mal eine Pause als wollte er Cabriel auf die Folter spannen.
      "Es sehr wahrscheinlich...Dieses Brad! Er ist ein Kollege von dir oder? Echt erstaunlich Tylers Geschmack...Aber da er mit Janon befreundet ist verstehe schon wieso Tyler es Geheim hält! ich hoffe es geht alles gut! Liebende soll man ja nicht aufhalten."



      __________________________________


      Tyler Wang-Chi & Zeth Lagertha
      [ Nash ]

      "Danke...Wasserwächter...Los, Nash...!"
      Zwar spürte Nash wie ihn einer der Anderen Student am Arm packte damit sie los gingen, doch konnte Nash beim raus gehen nicht die Augen von ihrem Helden lassen.
      Er war vollkommend verstört aber dieser Mann....
      War unglaublich....
      "Danke...", wiederholte noch mal wispernd.



      Mit einem gelassenen Lächeln Blickte der Wasser Wächter, den unter Schock stehenden Stunden nach die nun alle in Sicherheit hinaus eilen konnten.
      Leider konnte er nicht alle Retten...
      Die blutenden Leichen, würden sicherlich kein Lebenzeichen mehr von sich geben...Das beste war denn Ort sobald alle draußen waren auch zu verlassen. Vielleicht ertrank dieses Rüstung verpackte Monster gerade...Das war wirklich ein Glorreicher Erfolg.




      Er hatte es ganz allein geschafft....
      Sich zu verwandeln und ein Monster zu besiegen!
      Personen zu retten!
      Er war wohl doch ideal für die Position als Wasser Wächter!
      Ungewöhnlich nur...Das wirklich nichts von den Anderen mitbekommen hatte. Es sollte doch gerade Pause sein und----

      "Was zur Hölle machst du da?! SATO?!"



      War das zu glauben?
      Dieser Sato war noch IMMER hier in der Gefahren Zone und suchte nach Zeth...Der womöglich Tod in Badezimmer lag oder längst im Körper des Monsters verdaut wurde!
      "Ich habe aber Zeth noch nicht gefunden!!!! Ich gehe nirgends hin!!"
      Der gab wirklich nicht auf....
      Zum Glück aber folgte kein weiter Student seinen Eifer und verließen denn Ort des Schreckens...

      Behutsam Näherte sich der Wasser Wächter der armen Jungen Mann der so voller Verzweiflung war, es schien als müsste er ihn wie ein entflohenes Schaf zurück zu seiner Herde bringen, Oje....Hoffentlich musste er nicht zu Grob mit ihm sein.
      "Zeth.....Bitte....Gib mir ein Zeichen..."
      ....
      "Ohh...Es tut mir wahrlich Leid das sagen zu müssen aber alle die Überlebt haben sind jetzt draußen, bitte du musst jetzt auch gehen hier ist zu Gefährlich für dich!"



      Seine Handschuh bedeckte Hände legte er sachte auf die angespannten Schultern von Sato, dessen Kleidung und einige Körperstelle in Mitleidenschaft gezogen wurden.
      "Du warst sehr Tapfer....Ich hab gesehen wie du dich diesem Monster entgegen gestellt hast, wenn du nicht gewesen wärst währen vermutlich noch weitere Menschen gestorben bevor ich zur Hilfe kommen konnte...Sicher, ist Zeth sehr stolz auf dich."
      Mit einem mehrsteigenden aufgesetzten Lächeln wurde der Druck auf Satos Schultern bestimmender.
      "Aber wenn du jetzt Achtlos dein Leben hier jetzt Riskierst, wird dir das Zeth bestimmt niemals Vergeben...."



      "...Du solltest verschwinden. Denn ich kann hören wie das Monster wieder Angreifen will."
      Denn wie aus ein Stich Wort schossen aus dem Wasser die Metall gehüllte kralligen Finger der Bestie, die sich durch den Wasserdruck mit Hilfe seiner Bänder hinaus gedrückt hatte.
      "....WASSER WÄCHTER! STRIB!" , grollte die donnernde Stimme der Kreatur die sich weiter aus dem Wassergefängnis hinaus Kämpfte.
      Zeth war noch nicht fertig, er hatte seine Mission und der Wasserwächter hatte nicht einen Kratzer!
      So erbärmlich würde er nicht verlieren...!



      Mühsam Kämpfte sich die große Rüstung aus dem Wasser raus, wie ein Untoter aus einem tiefen Grab.
      Das Wasser Tropfte an ihm herunter und er sammelte seine Energie um sein Schwert wie eben auf ihn los zu Katapultieren mit seiner Telekinese, auch wenn sein Schädel mittlerweile so schmerzt als würde er gleich zerspringen!
      "KÄMPF!", forderte er ihn auf. Seine Sicht war ganz vernebelt und verschwommen...Doch konnte er die umrisse des Wasserwächters deutlich erkennen.



      "Vorsicht!", rief der Wasserwächter dem Student zu, der sich unmittelbar in seiner Nähe befand.
      Mit einer geschickten Drehung jedoch packte Tyler den nichts Ahnenden Sato fester und wirbelte so herum das die Klinge nicht ihn traf....Sondernden den rechten Arm von Tyler, der ihm wie ein Schutzschild vor Sato hielt.
      Als würde er ein Tanz veranstalten drehte er sich auf der Hacke seines spitzten Absatzes und schwang sich erneut mit Sato herum, um ihn dann gegen eine Wand in sicherheit zu schleudern.
      Etwas von dem Blut seines Armes traf ihn an der Wange doch das störte denn Wasserwächter nicht.
      "Und wieder eine Arme Seele gerettet, meine Instinkte sind wirklich erstaunlich~", lobte er sich in ganzer Linie selbst und ignorierte denn Brenneden Schnitt.



      Der Aufprall sorgte jedoch dafür das Sato sein Bewusstsein verlor....
      Für den Anblick hatte Tyler jedoch nur ein schweres tadelndes seufzen übrig:
      "Ich hab dir gesagt du sollst verschwinden...."



      Zeth der verspätet realisierte das der Wasserwächter nicht allein war schüttelte sein Kopf damit die Wassertropfen von seinem Visier verschwanden.
      Angestrengt sah er zum am Boden liegenden und...Erstarrte.
      Sato...?
      War er...Tod?? Hatte er ihn erwischt oder hatte dieser verfluchte Wasserwächter ihn umgebracht?!?!
      Nein, verdammt...Nicht er....
      "Nein....", knurrte er leise und spürte wie ihm die Luft wegblieb. Wieso war er hier?! Warum hatte sich Sato so in Gefahr gebracht?!



      Von Wut zerfressen konnte Zeth sich nicht mehr konzentrieren, seine Rüstung vertiefte sich in ein dunkleres schwarz und er packte mit ganzer Kraft sein Schwert.
      "STIRB!!", brüllte er außer Fassung. Er würde denn Wasser Wächter umbringen!! Er wird dafür bezahlen!!
      Die Halle bebte und mit einer bedrohliche schwere kam das Monster direkt auf Tyler zu.



      Doch selbst hier blieb Tyler ruhig, ohne sich von der Präsens einschüchtern zu lassen ließ er ihn auf sich zukommen um sein Hieb mit einem kräftigen Drückwelle aus Wasser zu stoppen, als würde ein Wasserschlauch eines Feuerwehrwagens auf der Höchststufe los gehen.
      "....Schweig doch endlich Still."



      Kaum wie die schwere Rüstung zurück geschleudert wurde packte erneut das Wasser ihn, doch diesmal schleuderte das Wasser wie Wellen ihn ununterbrochen gegen die Bröckelnden Mauern der Halle.
      Bis ein knackendes Geräusch zu hören war, es schien als hätte die Rüstung auch seine Belastungsgrenze.
      Erneut schleuderte er ihn in die tiefen des Schwimmbeckens.
      Ernster Blickte Tyler nun jedoch hinunter...Das sollte doch das Ende gewesen sein oder?
      Dieses mal würde er ihn nicht aus dem Wasser heraus lassen.



      Erneut stiegen die Sauerstoff Blasen auf bis...Keiner mehr folgten und die Kreatur begann sich in Dunkelheit...Aufzulösen...




      "ZETH !!! ZETH !! VERDAMMT NOCH MAL WO BIST DU?!"



      "Zeth.....Bitte....Gib mir ein Zeichen..."

      Leise Wortfetzten drangen in denn schmerzenden Kopf von Zeth...
      Er wusste nicht wo oben und unten war...Immer wieder schmetterte ihn die Kraft des Wassers wie ein Orkan und machten aus seiner Schützenden Rüstung ein schmerzliches Gefängnis...
      Er kam nicht dazu Luft zu holen, die Kraft begann ihn zu verlassen....Er hatte der Wasser Wächter komplett unterschätzt.
      Und dann begann sein Helm zu brechen....
      Es war nicht so als wäre es nur eine Rüstung, das harte Metall war Teil seines Körpers...Als hätte man ihm der Knochen seines Schädels gebrochen...Begann die Sicht für ihn immer dunkler zu werden.
      Doch in dem Augenblick konnte er nicht an seiner Gescheiterte Mission denken sondern sorgte sich....

      Sato.....
      ....Lebst du noch....?



      Wegen seiner Unachtsamkeit hatte er Sato nicht hinter dem Wasserwächter bemerkt...Er hatte ihn verletzten müssen und beinahe umgebracht.
      Er ertrug denn Gedanken nicht...
      Das Sato nur wegen ihm sich in Gefahr gebracht hatte....
      Hoffentlich....
      .....
      Es...Tat ihm Leid....



      Als starker Krieger kannte er das Gefühl von Reue eigentlich nicht. Doch hatte bis her nie...Sowas gespürt wie jetzt wie er zu Sato empfand.
      Er hatte nur im Sinn sein Zweck als Waffe zu erfüllen, dass war schon immer sein Lebenssinn gewesen...Doch gab ihn Sato so viel mehr...
      Tiefer sank er hinab ins Wasser zurück, die fehlende Luft war schmerzvoll...das Licht seines Helms begann zu erlöschen...
      Er hatte versagt....
      ....Schon wieder hatte er Versagt....
      ....Und er wusste nicht was es bedeuten würde....



      Doch begann er NOCH viel mehr zu bereuen als bei seinem ersten Tod.
      Er wollte...Sato spüren und sich bei ihm entschuldigen....Er wusste nicht wie Launisch sein Meister sein würde....Ob er ihn überhaupt wieder Beschwören wird oder er jetzt seinen Zweck erfüllt hatte und zurück in der Dunkelheit für immer verschwinden würde...
      ..........
      Sato es tut mir so weh....Bitte vergib mir...



      Er hatte in ihm ein schwachen Menschen gesehen und doch, war er so stark...
      Wenn er es nicht wieder zurück zu ihm schaffen würde....Hoffte er das er weiterhin stark blieb. Er wollte ihm so viel sagen....
      Es nicht mehr zu können war schlimmer als der Tod oder die Niederlage von dem Wasser Wächter besiegt wurden zu sein....
      Wieder war er nicht stark genug gewesen....
      Kein wunder das ihn das Dark Heart des Lord nicht akzeptiert hatte und ihn lieber verschlang wie seine Kameraden...
      In seinem ersten ableben verlor er Freunde...Familie...
      Doch jetzt....
      ....War es als riss man ihn ein Teil seiner selbst heraus....Als würde ein Stück von ihm jetzt bei Sato sein während der Andere Teil sich in dunklen Schatten auflöste und nichts mehr von ihm Übrig blieb....
      Believe Me ~

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    • Cabriel Valentine

      "A..Alles gut du kannst gern bleiben."

      Da Wyatt sich dafür entschied seine Anwesenheit zu begrüßen blieb auch Cabriel, auch wenn er nicht sich genau für den richtigen Menschen sah, der ihm helfen konnte. Vielleicht reichte ihn ja, dass er neben ihn existierte und atmete?
      Mysteriös versiegelte Wyatt seine Lippen mit dem Zeigefinger, als käme nun ein schauerliches Geheimnis...Was nicht für alle Ohren bestimmt war.

      "Bitte behalt es für dich, Cab...."

      Allein diesen Satz zu hören breitete sich in ihn Gänsehaut aus, etwas für sich zu behalten... war für Cabriel selbst nichts neues.
      Doch waren die Geheimnisse oft...besorgniserregend, die er sich in seinem Inneren bewahren sollte.
      Was...für ein Geheimnis nun ein leichtsinniger Schauspieler wie Wyatt darstellen sollte?
      Was hatte es mit der Situation zu tun, dass Ineb aus der Gruppe flog? Immerhin kannte er Wyatt insofern, dass er Mord selbst bestimmt wegstreichen konnte.
      Er sah Wyatt zu wie er etwas an seinem Smartphone gestaltete, bis sich plötzlich der Chatscreen änderte...und Inebs Nachricht gelöscht war.







      Direkt darauf erhielt Cabriel eine klarere Wahrheit, auch wenn er selbst noch die vertuschte Nachricht verarbeiten sollte.
      So viel er verstand, waren Wyatt und Ineb in einem Konflikt.
      Darauf kamen folgende Schlüsselworte, die Cabriel nur mulmig fühlen ließen.
      Zuerst...War es die Information, dass diese Herzkette auf etwas Bestimmtes reagiert hatte und plötzlich aufgehört hatte zu blinken. Allein das zu hören, war schon ein schwerer Stein zu tragen - denn wieso sollte es einfach aufhören zu reagieren? Das Ding...hatte doch gar keine Batterien, es bestand aus Magie. Außerdem hätte wohl Izarra schon längst etwas angedeutet, wenn es auf systemische Fehler hinwies...Allein dies war schon vollkommen unlogisch, doch bezweifelte er das Wyatt ihn einfach so hinfällig anlog. Ihn fiel keinen Grund ein wieso er es tun würde.
      Des Weiteren verstand er wohl...Moment, das Wyatt Ineb geschlagen hatte? Er nannte es wie ein Ehemann, dessen Hand bei seiner frechen Frau ausgerutscht war...Für Cabriel konnte dies bei einem Konflikt schon passieren, wenn eine bestimmte Hierarchie herrschte. Es war nun Mal das Gesetz des Stärkeren...Obwohl Cabriel eher den Anmut hatte, dass Wyatt relativ schwach war. Zumindest hatte er die Vermutung, dass eher Ineb irgendwann auf Wyatt losgehen würde- doch das der Pazifist ...Gewalt annahm, ließ Cabriel keines Wegs kalt. Ein schneller Windzug zerstäubte seine Haare, dennoch fokussierte er sich weiter, voll und ganz auf Wyatt.
      Wyatt nannte sie ein tolles Team, auch wenn nichts von seinem Gesagten dies wirklich widerspiegelteEs war wohl nur ein kleines Wunschdenken ihm gegenüber, mal wieder zeigte sich seine Positivität bei den rausten Dingen.
      Ein belangloser Streit, indem einen friedlichen Menschen wie Wyatt die Hand ausrutschte?
      Cabriels blaugrüne Augen strahlten immer mehr Unglaubwürdigkeit hervor, doch sagte er kein Ton. Er ließ Wyatt einfach weiter reden - ihn seine Wunschgedanken äußern, die sich in Cabriels Gehörgang wie Schwefel auflösten, ohne jegliche Pause zu verlangen.



      "Hach, ich freu mich wenn wir uns wieder Vertragen...Solche Streitereien unter Freunde wüllen mich immer total auf!"

      Cabriel nickte und strich sich seine Haare wieder zurecht, für einen kleinen Moment sah er zu Boden als musste er alleine die Geschichte von seinem Freund verarbeiten. Wyatt ging es definitiv nicht gut.
      Das bedeutete wohl, dass Ineb und Wyatt einen enormen Konflikt hatten, der so eskaliert war...Das Ineb die Gruppe verließ. Nicht nur irgendeine Gruppe, er hatte die WITCH-Gruppe verlassen, die vor allem den Anführer mehr als nur wichtig war.
      Da er sie blockierte hatte...verstand Cabriel, dass Ineb wohl sie aus ihrem Leben komplett ausschließen wollte.

      "Ich nehme es mit in mein Grab, wenn du es dir wünscht..."
      , versprach Cabriel wie einen Schwur, den er schon in und auswendig wusste. Wenn jemand ihn genaustens sagte, dass er etwas für sich behalten sollte...Würde er nichts verraten. Vielmehr wollte er sehen, wie dieses Geheimnis immer dunkler wurde und was es alles einschluckte. Auch seine Geheimnisse waren von tiefster Schwärze gefüllt und selbst sie hatten klein angefangen...Wer wusste schon wirklich, ob nicht gleich Wyatts aufgebautes Kartenhaus sofort wieder zusammenfiel?
      Sofern wollte er ihn als Geheimnisträger und verschlossener Mensch mehr unterstützen, denn es war Wyatts Entscheidung die Wahrheit zu verdrehen...Cabriel würde ihn dabei unterstützen, denn hatte er auch Tyler versprochen ihn gut zu behandeln.

      "...Aber, wenn du mehr Glauben geschenkt bekommen willst... Musst du dir was ausdenken, wieso Ineb uns alle blockiert hatte...Oder willst du es auf seine Überdramatik schieben?- du musst deine Geschichte verfeinern... Wenn es nicht hilft das Erlebnis zu verdrehen...musst du eine Lüge erzählen, die du sogar selbst glaubst...Ich glaube, dass klingt sehr nach deiner Art die Dinge zu sehen...", gab er ihn einen giftigen Tipp am Rande so als wollte er Wyatt auf etwas aufmerksam machen, damit er nicht sofort aufflog...Nicht immer half da eine große Klappe, nur um sich wie Wyatt herauszureden.



      "Aber egal..."


      War es das wirklich? Wenn Wyatt sagte, dass es egal war...dann dachte Cabriel eben auch so. Er kannte die Perspektive von Ineb nicht und eigentlich...brauchte er sie nicht unbedingt. Er war kein Streitschlichter, er wollte nur den Entscheidungen der wichtigen Menschen in seinem Leben nachkommen...Wenn es funktionierte hatte er auch nichts dagegen, jeder Meinung zu sein - sofern es auch harmonisierte und er danach hoffentlich seine Ruhe bekam.

      Wie eine Welle aus Buchstaben und verwehrter Sinnlosigkeit überschwemmte nun Wyatt Cabriels kleinen Teich, der sofort durch diese enorme Aufnahme überflutet wurde. Er konnte sich zwar alles wunderbar merken und vergaß selten Gesagtes, doch...überschlug es ihn immer wieder, wenn jemand schon früh an morgen an seiner sozialen Batterie saugen wollte. Tat es Wyatt, nur damit er ihn auf ein anderes Thema lenkte? Er hätte auch einfach ehrlich mit ihm sein können und dann hätte Cabriel einfach nur seine Klappe gehalten...Doch vielleicht hatte Wyatt ja wirklich Redebedarf.

      Er erzählte ihn weiter wie er seine stressige Pause verbrachte und wohl Mirella ihn als Futter für seine Geschichten aufnahm.
      Er wusste genau, was Alpha in Mirellas Fantasien bedeutete - Wyatt zog wohl noch das größte Los - Mirella gab diese Rolle nur Menschen, die sie als recht dominant ansah...Worauf Cabriel wieder nur an den Wyatt beim Pfannkuchen backen dachte und es etwas nachvollziehen konnte. Das Ineb kein Fan davon war, konnte er genauso verstehen - immerhin war Ineb eher... simple unterwegs und mochte Abartigkeiten nicht.
      Doch gefiel ihm der Gedanke keineswegs, dass Wyatt auch noch die Geschichten von ihr lesen würde...und vor allem auch wusste, dass sie selbst über ihn schrieb. Er selbst musste sie sich bereits durchlesen, was nur selbst sein Bild von Cabriel zerstörte.
      Schwach senkte er seine Schultern- mit einem hatte er recht ... Mirella war eifrig aber keines Wegs jemand, den man unterschätzen sollte. Durch ihre hippelige Art merkte man es wohl kaum, doch gab es überaus Gründe, warum Janon sie als einzige Frau in seinem Leben akzeptierte. Cabriel würde aber wohl nichts dagegen tun können, wenn Wyatt sich mit ihr anfreunden wollte...Er hoffte nur nicht, dass danach Wyatts Karriere litt...Denn verbreitete Mirella so schnell wie ein Kanonenfeuer Gerüchte in die Welt, die sogar sehr viel Gehör geschenkt bekamen. Er sagte dazu rein gar nichts, sondern nickte nur um schnell auf ein anderes Thema abzulenken... Wyatt würde sich bestimmt nur wundern, wenn er wie bei Sam ihn vor Mirella warnen würde, obwohl sie doch auch Cabriels Freundin war.

      Die Pause war fürs Cabriels Glück wirklich bald rum, es waren schon genug Inhalte zum Verarbeiten gewesen, auch wenn er nichts dagegen hatte seine Zeit mit Wyatt zu verbringen. Doch je aufgebrachter er war...desto mehr bewegte sich sein Mund wie ein starker Wasserfall.

      "...ich freu mich schon sehr auf unserer Date... "

      ...Darauf freute sich Cabriel auch, selbst wenn ihn mehr die Nervosität zu würgen begann. Er hoffte, dass er ihn nicht langweilen würde und zugleich es irgendwie schaffte dieses Ding...in ihn hineinzudrücken, ohne das es wie zu dem WITCH-Thema ...auch wenn er nicht genau wusste, ob dies der passende Zeitpunkt war. Trotzdem...wollte er aus egoistischen Gründen und wegen der Anweisung von Kiri Nisemono es trotzdem austesten. Vielleicht half es ja? Oder...Es zerstörte alles komplett?
      Dann...wäre vielleicht das WITCH- Thema Geschichte und für Cabriel gab es also nur Sieger...
      Cabriel musste sich wirklich anstrengen für das Date.

      In sich selbst verkehrte hatte er beinahe gar nicht mitbekommen, wie Wyatt auch über Harveys Pärchenleben erzählte. Yuutos Gesicht gelang ihn sofort in sein Kopf, doch hatte er nicht viel mit ihm zu tun gehabt. Zugleich mischte sich auch ein unwohles Gefühl, als seine weiteren Gedanken auf Rachel hinunterwanderten...Bedeutete dies nicht wieder Probleme? Ihn war es zwar relativ egal, mit wen Harvey zusammen war... Yuuto sah wenigstens nicht aus wie ein Problemjunge...Doch konnte er sich kaum vorstellen, dass so jemand wie Rachel nun ganz aus der Bahn geworfen wurde und sie ein harmonisches Liebesleben führen würden.

      "Ich hab auch angeboten ob wir nicht einmal ein Dopple Date machen aber leider hat abgelehnt..."

      Leicht blickte Cabriel zur Seite, um seinen Unmut tiefer zu verstecken.
      Es war wohl Wyatts Art alles und jenen Einzuladen, um eine gute Zeit zu haben.
      Doch...zeigte es Cabriel wieder auch, dass es für Wyatt wohl nichts besonderes war mit jemanden wie Cabriel auszugehen. Aus seiner Paranoia heraus erkannte er, dass wohl Wyatt schon verstand...dass es mit Cabriel alleine nur ätzend sein konnte. Sicher wartete eigentlich Wyatt nur darauf, dass er endlich Mal Ideen für ihr Date vorschlug...Er bot ihn zwar ein mit ihm Einkaufen zu gehen, da würde er selbst seine Sachen tragen und hatte nichts dagegen eher als Packesel missbraucht zu werden...Doch hatte er allein hier Sorge, dass er in diesem Anmaß zu unfähig war.



      ...Wäre nicht das Souvenir wäre es wohl Cabriel auch lieber gewesen auf ein Doppeldate zu gehen, dann hätte Wyatt wenigstens einen angemesseneren Gesprächspartner. Auch, wenn...er ungern mit so einem starken Charakter wie Harvey zusammensaß - denn obwohl er oft introvertiert wirkte, reisste er sich viel zu schnell wieder zusammen und spielte sich sehr auf - auch im privaten Leben suchte er Mittel und Wege ein Held zu sein. Auch hierbei sagte er absolut gar nichts und hörte ihn nur zu, denn brauchte Wyatt seine Meinung hierfür nicht nötiger Weise. Mehr wurde das Gespräch zu einem normalen...Wyatt redet und Cabriel hört einfach zu Talk.

      "Das hätte fast vergessen! dank Mirella hab langsam eine Ahnung wer der geheimnisvolle Freund von Tyler sein könnte, es jemand denn du auch kennst!"

      ...Und ab da hatte Cabriel absolut keine Ahnung, wovon Wyatt sprach?
      Geheimnisvoller Freund? Gab es so jemanden in Tylers Leben?
      ...Samuel kündigte seine Beziehungen offen ein...Obwohl ...Eigentlich war er auch nur mit ihm zusammen gewesen - sexuelle Beziehungen waren also das, was Sam ohne mit der Wimper zu zucken weiter erzählte...
      ...Es sei denn, er musste irgendetwas darin verbergen.

      Plötzlich realisierte Cabriel wie er tatsächlich grübelte, doch statt an Tyler zu denken...
      ...Dachte er dabei an Samuel...So als wäre es dieselbe Person.
      Hatte...Tyler wirklich solch' einen Menschen in seinem Leben? Wenn es für Tyler jemanden von Bedeutung geben sollte, war es definitiv...Samuel...danach sollte schon Wyatt kommen, oder seine Eltern schätzte er.

      "Es sehr wahrscheinlich...Dieses Brad! Er ist ein Kollege von dir oder? Echt erstaunlich Tylers Geschmack...Aber da er mit Janon befreundet ist verstehe schon wieso Tyler es Geheim hält! ich hoffe es geht alles gut! Liebende soll man ja nicht aufhalten."


      "Unsinn...", entflockte es sich so erpicht von Cabriel als passte ihn diese Vermutung gar nicht. Wenn Mirella solche Gerüchte verbreiten würde, ohne Sams Einverständnis wäre es wie Verleugnung.

      "Wag es nicht solch ein Gerücht mit Mirella weiter zu verbreiten...Frag.....S.s...Tyler selbst, ob es so stimmt.", zischte er angespannt als brauchte man hierfür defitiniv eine Erlaubnis, bevor man den Ruf eines anderen ruinierte. Auch bekäme er wohl wirklich Ärger von Janon und Bradford war auch nicht unbedingt von der nettesten Liga. Mit ihm hatte er schon genug hautnahe Erfahrungen und kannte Cabriel auch Brads Geheimnis...Mehr als eine sexuelle Ebene war es nicht, nicht anderes konnte auch so jemand wie Brad bei einem Rose erreichen.

      Bradford passte doch rein gar nicht zu Samuel!
      ...Da war nur Sex...Das Wort Liebende war mehr als nur falsch...!

      ...Es kam ihn so beleidigend vor dies zu hören, sodass es ihn beinahe verletzte...Er verstand aber nicht wieso?
      Erst nachdem sein Bild sich wieder eher zu Tyler begab anstatt an Samuel zu denken, wirkte er im Inneren gelassener.
      Entgeistert strich er sich nur übers Kinn und sah noch weiter weg von Wyatt, als er eigentlich wollte.

      "...Wenn Tyler seine Liebe nicht veröffentlichen will, sollten wir ihn damit einfach in Ruhe lassen..."




      Genau zu diesem Moment ertönte plötzlich ein lautes Geräusch, was Cabriel halb zu Tode erschrack. Es war das Geräusch einer Sirene ehe eine Durchsage ertönte.



      >>Achtung, Achtung. Dies ist ein Räumungsalarm. Wir bitten wir alle Klassen und Kurse Ihre Räume sofort zuverlassen. Begeben Sie sich ruhig und geordnet in Gruppen auf den Schulhof. Den Anweisungen der Dozenten istunbedingt Folge zu leisten. <<


      Die Sirene war furchtbar laut und sofort hörte man auch vom Dachboden aus, wie alle Studenten aktiver wurden und beunruhigte Gespräche entstanden. Wie eine Bowlingkugel die direkt ein Strike warf, sah Cabriel ein paar Schüler wegrennen die Richtung Schwimmhalle hinausliefen. Manche schrien...andere weinten, Cabriel und Wyatt hatten vom Dachboden aus eine perfekte Aussicht auf das Entsetzen, auch wenn sie die Gesichter von ganz oben nur schlecht erkannten.

      "Ein Monster!"

      Sprachlos sah sich Cabriel das Getümmel nur an, es wurde auf dem Schulhof immer voller und sogleich kamen die Dozenten mit ihren Warnwesten hinaus...



      Wie es das Schicksal so wollte wollte in diesem Moment jemand verzweifelt ein Gruppentelefonat beginnen und rief bei den Witch an.
      Mit blassen Gesichtsausdruck sah Cabriel zu Wyatt hinauf, er selbst verstand nicht...was gerade los war.. und zugleihc wollte es Cabriel am besten nicht verstehen.

      "...Sollen wir...dran gehen?", fragte er Wyatt...Mit Sicherheit hat Izarra die Magie schon von Weiten gespürt oder war schon längst selbst auf dem Schulgebäude unterwegs.

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Wyatt Carson Lyons & Tyler Wang-Chi

      "Ich nehme es mit in mein Grab, wenn du es dir wünscht..."
      Cabriel zeigte seine Unterstützung zu schweigen deutlich...Ungern bat er Cabriel insgeheime darum aber gerade war es für Wyatt das einzig richtige.
      Es würde doch alle nur Kummer bereiten...
      ...Das war seine Art der Verantwortung solche Dinge zu Regeln.

      "...Aber, wenn du mehr Glauben geschenkt bekommen willst... Musst du dir was ausdenken, wieso Ineb uns alle blockiert hatte...Oder willst du es auf seine Überdramatik schieben?- du musst deine Geschichte verfeinern... Wenn es nicht hilft das Erlebnis zu verdrehen...musst du eine Lüge erzählen, die du sogar selbst glaubst...Ich glaube, dass klingt sehr nach deiner Art die Dinge zu sehen..."

      .....
      Eine Lüge die sogar er glauben würde?
      Wyatt versuchte so zu tun als wüsste er nicht was Cabriel ihm mit diesem Tipp sagen wollte.
      So...ein....Unsinn....



      Viel lieber teilte Wyatt jetzt Cabriel viel schönere Dinge mit!
      Doch beinahe Lustigerweise war es Cabriel der das Wort Unsinn laut aussprach auch wenn mit einem anderen Thema zu tun hatte.
      "Unsinn...Wag es nicht solch ein Gerücht mit Mirella weiter zu verbreiten...Frag.....S.s...Tyler selbst, ob es so stimmt."
      Ganz ohne sorgen lachte Wyatt etwas darüber, er nahm das gar nicht so ernst wie Cabriel:
      "Hach, Cab! Keine sorge, ich hab nie vor irgendwelche Gerüchte zu verbreiten! Was hab ich denn davon? Keine sorge ich werde Tyler danach bei Zeit fragen, so leicht kommt er mir nicht davon!"



      Doch innerlich fragte sich Wyatt wieso Cabriel das gerade so sehr beschäftigte??
      Normalerweise...war es so wie Mirella sagte, dass Cabriel mit allem einverstanden wäre und jetzt?
      Als hätte er damit ein feinen Wundenpunkt bei Cabriel erwischt?
      Wirklich sonderbar....Viel mehr schlich in ihm erneut der Gedanke...Das doch etwas zwischen Cabriel und Tyler laufen könnte.
      Aber warum sollten sie so Geheimnis darum machen??
      "...Wenn Tyler seine Liebe nicht veröffentlichen will, sollten wir ihn damit einfach in Ruhe lassen..."
      "Mhh, ja du hast schon recht---", wollte Wyatt gerade nachsichtig zustimmen als plötzlich Sirene und eine Durchsagen erklang.
      . . . . .
      >>Achtung, Achtung. Dies ist ein Räumungsalarm. Wir bitten wir alle Klassen und Kurse Ihre Räume sofort zuverlassen. Begeben Sie sich ruhig und geordnet in Gruppen auf den Schulhof. Den Anweisungen der Dozenten istunbedingt Folge zu leisten. <<
      . . . . .
      Ohhhhh....Kacke.....



      Sogleich überkam Wyatt das Schaudern, war...Doch was schlimmes vorgefallen und er hatte einfach unter dem Teppich gekehrt?
      Sein schönes Kartenhäuschen ging schneller denn Bach runter als er gehofft hatte....Nein, er durfte jetzt nicht so schnell aufgeben! Das ganze ließ sich sicherlich noch einfach erklären...
      Umso unwohler war die Sache das jetzt Izarra anrief auch wenn sie sehr auf seine Unterstützung angewiesen waren war gerade für Wyatt mehr ein Problem als Hilfe...
      "Ähm...Ja gehen wir ran.", sprach Wyatt nach einem starken schlucken, er musste ruhe bewahren...Nicht ran zu gehen würde es nur noch Verdächtiger machen! Das etwas überhaupt nicht stimmte....



      Als Wyatt denn Anruf annahm, so das Cabriel mit hören und mit schauen konnte---
      Nahm noch jemand aus der WG den Anruf entgegen und verblüfft Blickte Wyatt auf ein total Fremdes Gesicht das beim Video Übertragung gezeigt wurde.
      Doch hob die Person ganz gelassen seine Hand zu Gruß als störte ihn die lauten Sieren im Hintergrund nicht.
      "Keine Sorge, ich bins euer Wasser Wächter ich hab alles unter Kontrolle.", begrüßte der Tyler seine Kameraden.



      Nur Harvey fehlte im Call, der Anruf konnte nicht entgegen genommen werden...
      Doch war Wyatt gerade zu perplex Tyler zu erblicken...Wie hatte sich überhaupt Ohne Ineb verwandelt???
      Und wo war er? in einer Schwimmhalle? Der Hintergrund sah total verwüstet aus !

      "Was...?! Du...siehst voll Anderes aus...was...was ist denn Passiert??"



      Tyler Blickte leicht über seine Schulter, Sato war noch ohnmächtig und er hatte sich umgesehen, es gab keine weitere Überlebenden...
      "Ein Monster ist Amok gelaufen, es hat einige Student in der Halle eingesperrt, es gibt auch verletzte...Ich bring ihn gleich hier raus. Das Monster habe ich erledigt...Es hat sich Ähnlich wie das Monster in der U-Bahn aufgelöst, dass Ding war aber ganz Anderes als die Kreaturen die wir bis her gesehen haben...Und keine Ahnung ich hab mich von selbst verwandelt, ehrlich gesagt weiß auch nicht wie mich zurück verwandle, das ging...Sonst immer Automatisch mit euch zusammen aber wie sehe...Seht ihr ganz normal aus, wo steckt Harvey und Ineb?? "
      ....
      Wyatt räusperte sich etwas:
      "A...Also wo Harvey ist kann ich nicht sagen vielleicht ist die Sirene so laut das denn Anruf nicht mitbekommen hat und Ineb ist früher nach Hause wegen unserem Streit, weil er meinte er muss das Herz rein halten, negative Gefühle würden es beeinflussen weswegen er uns auch alle Blockiert hat...Er braucht eine Pause aber wenn sich Tyler als einziger verwandelt hat muss bedeuten das Ineb sowie das Herz erkannt haben das Tyler das alles allein hinbekommt! "



      Genau so musste es sein! Es gab keine Gefahr weil Tyler sich der Sache schon angenommen hatte! Also kein Grund zur Beunruhigung!
      "Cabriel und ich sind gerade auf dem Dach, wir sollten auch runter zu den anderen Student die gerade sich versammeln, bestimmt finden wir da Harvey..."
      Nachdenklich hob sich Tyler die Zeigefinger an sein Kinn währen seine Gelben Augen deutlich durcbohrend durch den Bildschirm des Smartphone zu gehen schien.

      "So...? Ich hab die ganze Arbeit hier allein gemacht...Weil Ineb der Überzeugung ist ich bekomme das schon ohne euch hin?
      Ohne zu wissen welche Gefahr hier eigentlich gelauert hat? Interessant....Wirklich erstaunlich das Cabriel und du mal wieder zusammen seid sobald es brenzlich wird, ihr zwei seid ja wirklich unzertrennlich."




      Tyler misstraute denn Worten des Grünhaarigen sehr, irgendwas verheimlichte der dümmliche Schauspieler und das nicht sonderlich gut....Sein Stimme blieb jedoch Charmant.
      Nichts desto trotz hatte Tyler noch seine Händevoll zu tun.
      Gewissenhaft fasste Tyler die Lage zusammen.
      "Izarra du hast uns angerufen, kann es sein das du mehr weißt? Ich bring den verletzten Student jetzt raus...Da sich die Anderen nicht verwandelt haben überlasst den Rest wohl auch besser mir. Ihr sollte klugerweise nach Harvey schauen nicht das er in Schwierigkeiten steckt."

      Gaston De carvalho

      Unwissend darüber was sich gerade in der Universität abspielte bereite Gaston Vorbereitungen, für die kommende Großen Event vor...Louis hatte ihm geschrieben das Satan seine Fäden immer enger zog...Das war gar nicht gut! Die Personen um Ineb begann ihn immer mehr zu besudeln!
      Er wünschte manchmal er könnte mehr tun...Auch wenn sich immer mehr reine Seelen sich ihnen anschloss fühlte es sich nicht danach an als wäre es genug!
      Doch vorerst musste es ausreichen...



      Er sortierte die Drogen die er in kleine Fläschchen füllte und auch in denn Kreuz den er immer um sein Hals trug.
      Seit sie auch mit der Mafia zusammen arbeitet boten sich ihn viele Möglichkeiten und auch Macht.
      Sie waren schon so weit gekommen, es wäre Tragisch wenn unwissende Sündiger die ganze Arbeit für Lio ruinierten.
      Hoffentlich gelang es seinem Cousin das Böse von Ineb fern zu halten!

      Gerade als der Priester einige Spuren der Opferungen der letzten Tage hinaus zu denn Mülleimer brachte, bemerkte er ein Taxi das in seiner Einfahrt hinein fuhr.



      Verwundert Blickte Gaston zum Wagen, er erwartete gerade niemanden...Ob sich der Fahrer verfahren hatte und nach dem Weg fragen wollte?
      Doch schien er ganz selbstsicher irgendwas auf sein Navi einzugeben als hätte er das Ziel erreicht das er suchte...Kein Augenblick später öffnete sich die hinteren Autotüren und es war....
      Ineb?!
      Um Gotteswillen, was machte denn jetzt der Messiah hier???
      Er war doch gewiss heute in der Uni gewesen! Heute war doch der Tag wo er endlich Amy kennenlernen sollte. Die Wunderbare gesegnete die ihn fort an von dem Bösen beschützten und führen wird!
      Das war ganz außer Plan...Er sollte sogleich Louis fragen was passiert ist!
      Aber Moment....Wieso sah Ineb so fertig aus?



      Zögerlich hob der Prister seine Hand zu Gruß er wollte sich nciht anmerken lassen was ihn bekümmerte das Ineb so ungekündigt erschienen ist!
      Er war doch stehts in den Armen Gottes willkommen!
      "Bonjour! Lio!"
      Warm Lächelte er ihm entgegen.



      Er wollte es nicht als Fehler sehen ihm seine Adresse geben zu haben aber hatte nicht Aufgeräumt, es war ziemliches durcheinander...Aber vielleicht wollte Ineb auch kurz Hallo sagen----
      Moment...waren das Taschen bei ihm?
      War er auf dem Weg zu einer Übernachtung...??
      Immer mehr fragen Türmten sich in dem Priester auf aber er blieb Geduldig stehen um zuhören was Ineb zu ihm führte.
      Believe Me ~

    • Cabriel Valentine + Izarra K. + Yuuto Kurai

      "Hach, Cab! Keine sorge, ich hab nie vor irgendwelche Gerüchte zu verbreiten! Was hab ich denn davon? Keine sorge ich werde Tyler danach bei Zeit fragen, so leicht kommt er mir nicht davon!"

      Dies beruhigte Cabriel tatsächlich, er hoffte das ihn Wyatt deswegen nicht anlog. Andererseits gab es auch keinen Grund, weshalb er Gossip über Tyler betreiben - Wyatt interessierte sich einfach nur für die Liebe anderer, er war doch..in seinem letzten Leben ein Amour. Die Sirene und Izarras unverzüglicher Anruf stoppte jedoch weitere Gedanken um Tyler und sein Liebesleben.

      "Ähm...Ja gehen wir ran."

      So nahm Wyatt den Videocall entgegen und sofort sah man Izarras aufgeregten Gesichtsausdruck, die Sirenen waren auch bei ihm zu hören, weshalb er wohl ganz in der Nähe war.

      "EIN GLÜCK GEHT JEMAND DRAN! IST ALLES--...HäÄäÄ?!", sofort wollte der Musiklehrer beginnen seine Panik auszudrücken, doch als auch Tylers Bild geladen hatte verschluckte er sich in seinem eigenen Satz. Wie zur Hölle sah er denn aus?!

      "Keine Sorge, ich bins euer Wasser Wächter ich hab alles unter Kontrolle."

      Das konnte zwar Izarra sofort erkennen, doch war es durchaus komisch - zum ersten Mal hatten die Witch eine zweite Version erhalten. Erstaunt bemusterte er den Wasserwächter, der so selbstsicher in die Kamera starrte. Direkt kam Izarra der andere Gedanke, wieso er bitte alleine war und Wyatt, wie auch Cabriel nicht daran beteiligt waren? Und wo war Harvey und Ineb? Er hatte so viele Fragen, doch kam es ihn nicht so vor, als wäre der Einzige ratlose gewesen.



      Tyler erklärte die Situation ganz genau, so wie Izarra es auch verspürte war wirklich die Schwimmhalle angegriffen wollen. Die Sirenen ertönten wohl wegen den vielen Verletzten - da war es kein Wunder, dass Izarra nun vor der Polizei stehen musste, weil sie ihn erwischt hatten, wie er über den Zaun hüpfen wollte! Er hatte nun Mal extreme Dunkelheit verspürt, weshalb er nach Schichtsende direkt mit seinem Fahrrad losgestürmt war, um nach den Jungs zu sehen. Jedoch musste er erst Mal in der Nähe des Polizeiwagens bleiben, bis sie seine Papiere geprüft hatten und ihn als Verdächtigen rausstreichen konnten.

      "Das Monster habe ich erledigt..."

      Beeindruckt wurden Izarras Augen nur größer, obwohl er alleine war hatte er sich trotzdem getraut gegen die Monster zu kämpfen?!
      Obwohl sie gerade erst ein paar Tage die Witch waren, nahm so jemand wie Tyler schon eine Menge Verantwortung mit sich!
      Er war wirklich stolz, dass man sich schon jetzt auf die Wächter verlassen konnte!

      "Das hast du wirklich toll gemacht, Tyler! Wirklich mutig von dir dich alleine der Situation zu stellen! 11 von 10 Punkten!", lobte Izarra voller stolz, denn wusste er nur zu gut, wie stark die Gegner sein konnten. "Ein Glück ist dir nichts passiert!"



      Danach kam eine eher unerfreuliche Nachricht von Wyatt, denn wie es sich herausstellte war Harvey spurlos verschwunden und auch Ineb ist...einfach früher nach Hause gegangen? Das Lächeln von Izarra entwich, denn verwirrte ihn das Handeln des Herzträgers ungemein.
      ...Er wollte das Herz rein halten und von negativen Gefühlen bewahren, weshalb er alle blockiert hatte?
      ...Und Tyler einfach so das Monster überlassen hatte? War es wirklich der beste Zeitpunkt für eine Pause?
      Die Worte von Wyatt waren so wirr gelegt, während die Sirene noch immer viel zu laut in sein Trommelfell ertönte. Wyatt...log wohl nicht, oder? Es klang eher so, als wusste Wyatt selbst nicht genau, was der Herzträger wirklich vorhatte, worauf Izarra das Handy nur näher zu sich hob um alle besser zu verstehen.

      "Noch Mal ganz langsam, Wyatt! Du meinst also, dass Ineb einfach gegangen ist, weil er sich auf Tyler verlassen hat und gerade eine Pause brauchte? Mitten im Kampf? Und dnan hat er nicht Mal dich und Cabriel darum gefragt ihn zu helfen?", fragte Izarra total wirr, der die Handlungen des Herzträgers kein bisschen verstand. Warum hatte er denn so Sorge, dass das Herz von Kandrakar nicht rein war? War etwa deshalb die Aura des Herzens so schwach gewesen?!



      "Interessant....Wirklich erstaunlich das Cabriel und du mal wieder zusammen seid sobald es brenzlich wird, ihr zwei seid ja wirklich unzertrennlich."

      Cabriel hielt sich aus der Konversation so sehr zurück wie möglich, vielleicht brauchte ja Wyatt ein Alibi, weshalb er nichts herausplaudern wollte, wo er währenddessen war. Dennoch hatte das Schicksal tatsächlich wieder bei einem Angriff ihn zu Wyatt gelockt, weshalb es nur mehr als nur verständlich war, dass Tylers Worte zwar liebevoll aber dennoch mit einer leichten Prise an Skepsis waren.
      Um abzulenken, zog er Wyatt am Ärmel, dass er ihn kurz ansehen musste.

      "Lass uns im Schulhof direkt nach Harvey sehen, vielleicht finden wir ihn ja...Wir sollten erstmal unsere Dozenten umgehen.",
      schlug er vor und bemusterte auf dem Bildschirm den neuen Tyler, der so heldenhaft und mutig hinter den ganzen Blut im Hintergrund aussah. Er hätte auch nicht gedacht, dass sich irgendjemand von ihnen ohne Ineb verwandeln konnte.



      Während sie sich noch unterhielten gingen Wyatt und Cabriel zum Schulhof hinunter, um ihre Suche nach dem Freund zu beginnen, bevor die Polizisten sie wieder hinausbeförderten wie beim letzten Mal. Die Dozenten gaben mit einem Megafon die Anweisung, dass alle Schüler sich unverzüglich nach Hause begeben sollte. Angeblich gab es einen Skandal, doch was genau passiert war...das wusste wohl keiner so wirklich. Nun begangen auch schon die Polizisten und Ärzte sich zu der Schwimmhalle zu begeben, die mit einem roten Band blockiert wurde, um den Zugang zu sperren.

      "Izarra du hast uns angerufen, kann es sein das du mehr weißt? "

      "Naja...Um Ehrlich zu sein habe ich mir große Sorgen gemacht, weil ich schon wieder die Magieaura des dunklen Herzens gespürt habe! Eigentlich dachte ich, dass ihr alle beisammen seid und euch sicher nichts passieren wird...Doch plötzlich erlischte die Aura des Herzens und...Meine Güte! Ich habe gedacht, dass ihr verletzt sein musstet oder noch schlimmeres!", gab Izarra zu und hielt sich nicht davon ab seine Tränen zu unterdrücken. Er hatte sie als Lehrer mal wieder alleine gelassen, nur weil er dachte, dass sie es schon ohne Support hinbekämen. Immerhin war es nicht ihr erster Kampf, doch nachdem das Herz keine Signale mehr gesendet hatte, fing Izarra selbst an halber durchzudrehen, weshalb er beinahe den Elektroschocker eines Polizisten abbekam.

      "Ich bin wahnsinnig froh, dass Tyler sich trotz allem verwandeln konnte und uns vor weiteren Unglück bewahrt hat! Aber... Komischerweise spüre ich immer noch kein Fünkchen vom Light Heart... Das ist noch nie passiert..."



      "...Ich bin im übrigen auch hier, vielleicht sollten wir uns gleich alle am Parkplatz treffen, wenn die Bullen mich gehen lassen. Wyatt, du musst mir alles gleich noch Mal in Ruhe erklären und dnan sollten wir am besten Ineb und Harvey dazu trommeln -das ist Alarmstufe BLACK. Ich muss mir unbedingt das Herz ansehen!"

      Izarras Worte klangen zwar weit daher geholt, doch meinte er sie überaus Ernst. Das war kein Spaß, sondern eine wirkliche Notlage, die Izarra unbedingt verstehen musste. Wie denn sonst konnte er ihnen helfen, wenn er nicht Mal Ansatzweise die genauen Probleme identifizieren konnte.
      Cabriel hingegen hatte wenigstens eine gute Neuigkeit zu bieten, worauf er noch einmal Wyatt am Ärmel zupfte, um seine Aufmerksamkeit zu erhaschen.

      "Da...Unterm Baum...Wir haben Harvey gefunden...", verkündete er und machte sich sofort auf den Weg.



      Gerade noch Rechtzeitig schaffte es Kiri zurück mit seinem Freund in die wahre Welt. Abcheckend fasste er sein Tattoo am Hals an, wie es aussah hatte auch Zeth sein Werk vollbracht.
      ...Doch hatte er wohl den Wasserwächter ein wenig unterschätzt.
      So ein Pech, später würde er genaustens Zeth Ergebnis bewerten, ob er sich wirklich als nützlicher Lakai erwies.



      Doch gerade war er nur Yuuto Kurai, der sich liebevoll um seinen schlafen Freund sorgte, der trotz der lauten Sirenengeräusche schlummerte wie ein Neugeborenes. Leicht summte Kiri ein harmonisches Lied, wie ein Lullaby. Dabei spielte er mit seiner kühlen Hand an Harveys roter Haarsträhne.



      Von Weiten sah er Wyatt und Cabriel, weshalb er nun doch begann Harvey leicht in die Wange zu zwicken und sie mit beiden Händen zu drücken, als sei er eine Quetschfigur.

      "Hey...Sunshine...Wach langsam auf...Die Zeit im Traum ist vorbei~."





      _____________________________

      Ineb Chevrier

      Zu Inebs Glück entgegnete ihn direkt nachdem er den Taxifahrer bezahlt hatte sein Cousin, der wohl gerade dabei war den Müll zu entsorgen. Lio hatte schon Sorge, dass er vielleicht arbeiten war... Dann hätte er vielleicht doch noch in Erwägung gezogen für eine Nacht in ein Hostel zu fahren...Obwohl er sein Vermögen schon jetzt zusammenkratzen musste, da ihm Markensachen wichtig waren, Pflegeprodukte nicht gerade billig...ein täglicher Starbucks-Kaffee die Welt kostete und ...Er erst Mal die Miete für das WG-Zimmer mit zahlen musste, solange er noch im Vertrag war! Auch war das Studium nicht gerade finanziell günstig, weshalb Ineb sowieso in Erwägung zog sich woanders umzusehen. Es würde...sowieso für Komplikationen sorgen, wenn er jedes Mal seinen Exmitgliedern der WITCH begegnen würden.

      Doch als er direkt neben Gaston stand, floh sein Mut dahin und somit versuchte er wenigstens seinen Cousin mit einem halbwahren Lächeln zu begrüßen. Denn mit Sicherheit störte er ihn nun gerade ...und es war wohl auch unhöflich nicht Einmal Bescheid gegeben zu haben. Im Nachhinein...merkte er einige Fehler, die er besser gemacht hätte sollen, bevor er hierherkam, doch lag es an seiner Abwesenheit und dem Stress in seinem Kopf.

      "Bonjour! Lio!"

      "Bonjour, Gaston! ça va, ça roule ?", begrüßte Lio ganz locker und ließ dabei seine Stimme so sanft wie möglich erklingen, damit Gaston nicht von seiner eigentlich schlechten Laune überrascht wurde. Sein Cousin konnte immerhin nichts dafür und alleine ein normales Familienmitglied zu sehen, beglückte ihn sogar tatsächlich etwas.



      Seine Mundwinkel hoben sich nur weiter nach oben, genauso wie seine Unsicherheit in ihn hochstieg. Mit der großen Tasche und dem Gitarrenkoffer in der Hand musste Ineb wie ein uneingeladener Gast für Gaston aussehen, der einfach von selbst beschlossen hatte sich bei ihm einzunisten.
      Um Missverständnisse bei Seite zu wischen räusperte sich Ineb nervös und versuchte sich zu einem munteren Gesichtsausdruck.

      "A-also...Du fragst dich sicher...Warum ich hier bin, obwohl noch Unterricht ist! Weißt du...Lustige Geschichte....Ich...", begann er so gut wie möglich ein heiteres Gespräch, während er sich selbstsicherer vor seinen Cousin hinstellte. Obwohl ihn die Gedanken so grausam verfolgten, dass Gaston keine Zeit für solch' einen Kinderkram hatte...und er ja schwer beschäftigt war, weshalb sie nie Zeit verbrachten...sprang er über diesen dunklen Schatten drüber, denn wusste er sich anders nicht zu helfen. Ineb fühlte sich so egoistisch und wie ein richtiger Idiot, es war so als klebte schwarzes Pech an ihn, was er nicht beseitigen konnte.
      Mit einem kleinen, falschen Kirchen sprach er weiter und legte sich nur entgeistert seine Hand auf den Nacken.



      "......Habe meine Wohnung gekündigt! Total komisch oder, dabei hat die Uni gerade erst angefangen...Und Voilà! Ineb hat sich beschlossen doch seine Segeln zu setzen! Ich weiß, eigentlich bin ich viiiel disziplinierter aber... ich habe bemerkt, dass es irgendwie doch nicht zu mir passt...
      ", scherzte er und plötzlich wurde ihn nur noch übler im Magen. Denn diese Art, alles beherzigen zu wollen, obwohl gerade seine Welt unterging...Erinnerte ihn an Wyatt. Sein Lächeln verblasste, sofort versuchte er diesen Gedanken an den Grünschopf zu streichen, er hatte eigentlich nur vorgehabt Gaston nicht mit seinem innerlichen Kummer zu überfallen und seine Tränen unterm Zaum zu halten.

      "...Vorallem die WG war ein totaler Reinfall! Was habe ich mir nur dabei gedacht? Ich wohnte die ganze Zeit nur mit Großmutter zusammen, ich bin eine so bunte Männerhöhle ja gar nicht gewöhnt. Die waren alle so komisch!....", wurde Ineb nur selbstkritischer und sein Gesichtsausdruck fing langsam an einzufrieren, denn er fühlte sich mehr als nur unwohl so mit seinem Cousin weiterzusprechen. Er glaubte nämlich sich selbst nicht Einmal, dass er alles so scherzhaft annahm. Wie konnte er da bitte sein Cousin hereinlegen?




      Betrübt senkte er seinen Kopf nach unten und starrte zu Boden, wenn er schon nach der Hilfe seines Familienmitgliedes und Freundes bat, sollte er wohl aufrichtiger mit ihm sein. Auch, wenn es hieße über das Thema zu sprechen, was ihn noch immer für schmerzhaften Kummer sorgte.
      ...Er fragte sich nur, wieso es ihn so quälte? Immerhin hatte er ohne ein Mal mit der Wimper zu zucken gesagt, dass er sie alle ersetzen könnte. Ineb wusste ganz genau, dass er es ernst meinte - er konnte in ihnen nicht mehr ...das Gute sehen. Sein Ziel war es jetzt sie vom Herzen zu trennen, damit das magische Utensil kein Schaden von der Dunkelheit erhielt.
      Eigentlich, war es nur gut, dass er es so früh bemerkt hatte... Sie waren ja nie wirklich Freunde gewesen... Es war nur die Aufgabe als WITCH, das sie zusammenbrachte.

      "....Pardon...Das willst du bestimmt alles gar nicht wissen. Die Wahrheit ist, dass ich von meiner WG abgehauen bin, weil es einfach nicht geklappt hat. Ich habe mich mit jemanden heftig gestritten und ...das erste Mal haben wir uns wohl richtig die Meinung gesagt, doch fielen da keine schönen Worte.", erklärte er ihn nun und ohne es zu merken tropften schon wieder seine Augen voller Traurigkeit, die er selbst nicht begreifen konnte und versuchte zu verdrängen. Die Wange, die Wyatt geohrfeigt hatte brannte plötzlich, obwohl kein Abdruck mehr zu sehen war. Doch je mehr Widerstand er gegenüber seinen wahren, dunklen Gefühlen leistete desto gequälter wirkte er. Ihn fiel es gerade so unfassbar leicht nur über die negativen Seiten des Tages nachzudenken, obwohl es ihn den Kopf benebelte und ihn schwächte.



      "Ich habe mich wie Abschaum verhalten und dann...ihnen allen die Freundschaft gekündigt. Ich...will sie alle nie wieder sehen, weshalb ich sofort ohne Weiteres meine Sachen gepackt habe und geflohen bin. Jetzt... weiß ich aber nicht mehr weiter.... "

      Verzweifelt beugte er sich weiter vor, damit Gaston sein Gesicht nicht mehr sehen konnte - Ineb wollte ihn seine Erbärmlichkeit nicht noch weiter demonstrieren. Alleine schon, dass er hier war und wie ein ausgesetzter Köter nun vor ihm stand, musste Gaston mehr als nur stressen. Ineb hoffte auf seine Gutmütigkeit und zugleich hatte er sorge, dass sich Cousin ausgenutzt fühlen würde...Immerhin hatte er erst seit gestern Nacht seine Adresse und sofort nutzte Lio das aus.
      Trotzdem fasste er sich den Mut zusammen und drückte seine Hände zu Fäusten.

      "Dürfte ich für eins bis zwei Tage bei dir bleiben, Gaston? Ich brauche auch nicht viel Platz, natürlich zahle ich dir auch Miete und Verpflegungskosten!... Ich möchte dir natürlich keine Umstände bereiten, wenn es dir zu viel ist gehe ich auch sofort wieder...Es ist nur..."



      "...Das ich absolut nicht weiß wohin ich gehen soll...Ich möchte gerade nicht alleine sein..."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyons & Harvey Bell

      "Das hast du wirklich toll gemacht, Tyler! Wirklich mutig von dir dich alleine der Situation zu stellen! 11 von 10 Punkten!"
      Selbstverständlich freute sich Tyler über denn großen Lob seiner Arbeit, auch wenn er nicht alle Retten konnte...Doch das auch welche Gestorben waren sollte nicht so groß an die Glocke hängen, er sah es ja schon an den Gesichtern der Anderen...Das die Situation alle sehr aufwüllte.
      "Ich tat mein Bestes.", erwiderte er nur bescheiden.



      Doch das ihre ganze Witch Truppe so durcheinander gewirbelt waren in so einer ernste Situation...Tyler konnte nicht absehen was es bedeuten könnte wenn erneut sie so Angegriffen würden, dann könnte es weit aus mehr Leben auf dem spiel stehen...
      Besonderes die Handlung von Ineb war wirklich merkwürdig.

      "Ich bin wahnsinnig froh, dass Tyler sich trotz allem verwandeln konnte und uns vor weiteren Unglück bewahrt hat! Aber... Komischerweise spüre ich immer noch kein Fünkchen vom Light Heart... Das ist noch nie passiert..."
      Während Izarra sprach merkte Wyatt wie er mehr und mehr ein Unbehagen in der Brust spürte, sowas war noch nie passiert...?
      "...Ich bin im übrigen auch hier, vielleicht sollten wir uns gleich alle am Parkplatz treffen, wenn die Bullen mich gehen lassen. Wyatt, du musst mir alles gleich noch Mal in Ruhe erklären und dann sollten wir am besten Ineb und Harvey dazu trommeln -das ist Alarmstufe BLACK. Ich muss mir unbedingt das Herz ansehen!"
      Das dröhnen im Hintergrund schien für Wyatt lauter zu werden als er schwach seufzte....
      "...Natürlich, Izarra."



      Obwohl die Lage sehr schlimm war konnte ein Teil in Wyatt nicht verstehen warum jetzt so groß wegen dem Herz ein Drama gemacht wurde. Tyler hatte doch alles in Griff gehabt und Ineb...Es war seine Entscheidung gewesen jetzt zu gehen. Denn Kontakt zu ihnen abzubrechen genau so, was sollte er da jetzt noch groß erklären....?
      Es war deutlich alles besser wenn es jetzt so blieb wie Wyatt gesagt hatte...Ineb brauchte einen Moment für sich.
      Das würde er später Izarra auch so versuchen zu erklären.

      "Da...Unterm Baum...Wir haben Harvey gefunden..."
      Als Wyatt die Worte von Cabriel hörte und in die richtung Blickte lächelte er erleichtert auf:
      "Ja ich sehe ihn auch!"
      So wandte er sich wieder dem Smartphone zu:
      "Gut, ich lege dann auf, wir sehen uns später am Parkplatz!"
      Tyler blieb noch ein kurzen Moment im Call mit Izarra zurück als er nachdenklich das Gesicht etwas senkte....
      "Ich befürchte Izarra aus Wyatt wirst du nichts neues heraus bekommen. Er ist ein notorischer Lügner, sobald er sich auf darauf eingeschleust hat glaubt er selbst daran. Ich erkenne oft nur wenn er lügt wenn er sich an die Brust greift, dass hat er eben sehr oft getan...."



      "Aber vielleicht finden wir später mehr raus, ich muss jetzt auch auflegen bevor mich zu viele Personen hier aufhalten oder sehen während ich mich zurück verwandle.", verabschiedete Tyler sich und legte dann ebenfalls auf um nun Sato hoch zu heben und hinaus zu tragen.
      Draußen hatten sich schon angefangen Schaulustige zu Sammeln, er setzte Sato behutsam ab damit die Sanitäter ihn auch direkt fanden und dann suchte sich Tyler schnell ein ungesehenen Platz zum verstecken als schon das laute gerufe: "Das ist der Wasser Wächter!", erklang.
      Auch wenn das ganze schön und gut war....Wie verwandelte er sich jetzt zurück?
      Vermutlich wenn die Lage sicher war...oder dergleichen....
      Er setzte sich auf denn Boden und wartete für ein Moment ob sich seine Verwandlung selbständig Rückgängig machte.


      Zu selben Zeit gingen Wyatt und Cabriel zu Harvey der vollkommend die Ruhe selbst wirkte obwohl besonderes der Feuerwächter wegen seinen hohen Temperament schon oft für wilde Auswirkungen gesorgt hatte...
      Doch jetzt?
      Harvey spürte wie ihn Yuuto in die Wangen zwickte was ihn ein leises nörgelnde murren entgleiten ließ.
      "Hey...Sunshine...Wach langsam auf...Die Zeit im Traum ist vorbei~."
      Anstatt jedoch davon wacher zu werden begann sich Harvey wie ein verschmustes Kätzchen leicht zu drehen und sein Gesicht an Yuutos Bein zu reiben.
      "...Mhhm....Noch ein...Paar Minuten...."



      Doch mit dem Wacher werden drang deutlich mehr das Sirenen Geräusch an seine Ohren...Und die Erinnerung wie sein schöner Traum ein abruptes Ende gefunden hatte.
      Als würde gerade noch mal fallen schreckte Harvey heftig auf das ihm die Gliede davon schmerzten.
      "Hähh...? W-was??", stieß Harvey total durcheinander aus und brauchte ein paar Sekunden um überhaupt wieder richtig in der Realität anzukommen.
      Kaum wie er kapierte das sich wieder in der Uni befand bei Yuuto, kamen auch Wyatt und Cabriel zu ihnen.
      "Heeey! Harvey! Yuuto! Ist bei euch alles okay? ", kam es überrascht von Wyatt der nicht erwartet hatte die beide in so einer Glückseligkeit zu finden.
      "Ähm....Ja? Ist ...Was passiert?", fragte Harvey noch deutlich neben der Spur und sah sich mit größeren Augen irritiert um als wäre für eine lange Zeit gar nicht Anwesend gewesen. Tatsächlich fühlte er...sich wirklich sonderbar gelassen wie schon lange nicht mehr. Während er jedoch merkte das in seinem Umfeld richtig durcheinander herrschte.



      "Habt ihr denn Räumungsalarm gar nicht gehört? Und Izarra hat uns in der Gruppe angerufen? Geht es dir wirklich gut Harvey?", fragte Wyatt doch sehr verblüfft über die Gelassenheit des Feuerwächters.
      Ob das....auch mit ein Einfluss des Herzens von Ineb zu tun hatte...?
      Harvey der sich nun aufsetzte und etwas entschuldigend zu Yuuto blinzelte sah dann wieder zu Wyatt und Cabriel, denn irgendwie eine Erklärung schuldig war.
      "Nein ich hab nichts mitbekommen...Ich war ähm....Ausgeknockt..."
      "Ausgeknockt...??"



      Harvey wusste nicht ganz wie er anfangen sollte aber wollte auch seine Lage ehrlich erklären! Schließlich musste die Anderen aufpassen das ihn nicht selbiges passierte!
      "Ich wurde von einem Mädchen in denn Lagerraum mit einem Falschen Vorwand gelockt, dass sie meine Hilfe braucht...! Aber sie schien ein Kranker, eifersüchtiger Fan von Ineb zu sein und hat mich überwältigt! Dann hat sie....Naja....Versucht mir was anzutun und mir eine Betäubende Droge verabreicht! Sie wollte---- "
      Der Grünhaarige hob entsetzt die Hand vor dem Mund als er das hörte: "Oh gott!! Wollte sie dir etwa auch dein Trinkpäckchen stehlen?!"
      "---Mein...Was? Nein! Wyatt...Sie wollte mir nicht mein Trinkpäckchen stehlen sie hatte deutlich Andere Dinge im Sinn die ich jetzt nicht laut aussprechen möchte!"
      Schimpfte Harvey kurz über Wyatt viel zu verharmloste Äußerung.

      "Aber zum Glück hat mich Yuuto gerettet und dann....--", wollte Harvey weiter sprechen aber dann unterbrach er sich selbst dabei.



      .....
      Harvey der so aufrichtig sein wollte gelang langsam ins stocken je mehr seine vernebelte und wirre Erinnerung zurückkehrte.



      Die Erinnerung...An den Garten....Dem Mysteriösen Langhaarigen.... An die Tentakel....An die vielen Flüssigkeiten und noch mehr....
      "Ich... wurde....Ohnmächtig....ja...Vor...Erschöpfung....und....bin....dann.. gerade erst wieder Wach geworden...."



      "Hah...vielleicht...waren in den Drogen auch....Halluzinogene Substanzen...Hab....ziemlich wirres Zeug gesehen....Von...Naja....Tentakel...--"
      ....
      "WAHhh! Harvey! Das ja Gruselig! Du solltest unbedingt zu einem Arzt! Und denn Lehrern davon erzählen, wieso hatte das Mädchen den Drogen bei sich? Das doch total Verboten! Stell dir vor dein süßer Yuuto wäre nicht da gewesen! Dann hätte sie dir alle deine Wertsachen klauen können! Sie hätte dir dein Trinkpäckchen wegnehmen können ohne das du was dagegen machen kannst! Wie grausam!", japste Wyatt ganz aufgeregt.



      "....Alter Wyatt....", murrte Harvey kurz genervt darüber wie der Schauspieler nur daran denken konnte das sich Harvey sorgen um seine Trinkpäckchen machen müsste, es gab weit aus schlimmeres!
      Doch da Harvey gerade keine Schmerzen verspürte außer ein schwummriges Gefühl....Stand nun auf um sich jetzt auf die Gegenwart zu fokussieren.



      "Mir geht es aber gut...Ehrlich , ich hab vermutlich die Wirkung gut überstanden. Ich werde später mit einem Vertrauens Lehrer oder der Leitung sprechen.", winkte Harvey die Sache vorerst ab.
      "Aber gerade scheint hier was anderes ab zu gehen...", setzte Harvey nach der immer noch von nichts wusste.
      Wyatt sah leicht zur Seite bevor er räuspernd sprach:
      "EHM, ja...Izarra wollte uns auf dem Parkplatz treffen mit denn Anderen, es geht...Um wichtige WG-Sachen."
      Zum Glück verstand Harvey schnell weswegen er versuchte nicht zu sehr zu zeigen wie es ihm nicht passte das Yuuto jetzt abwimmeln musste, obwohl er dieser gerade mehr als gern in seiner Nahe hatte...
      "Ähm...Yuuto? Es vielleicht besser wenn du auch wie die Anderen Student zu denn Sammeln Ort gehst, ich komme gleich nach wenn das mit der WG geklärt ist okay?"

      __________________________________

      Gaston De carvalho

      "A-also...Du fragst dich sicher...Warum ich hier bin, obwohl noch Unterricht ist! Weißt du...Lustige Geschichte....Ich..."
      Obwohl Ineb kicherte und es eine Lustige Geschichte bezeichnete, lag der Kummer so deutlich auf denn Schultern seines Messias das Gaston selbst spürte wie sein Herz schwerer wurde...!

      Mit ruhigen gemüht hörte er der versuchten Erklärung von Ineb zu als währe dieser zu ihm gekehrt um eine Beichte abzulegen.
      So kehrte schon bald der Wahre Grund über die Lippen von Ineb:
      "....Die Wahrheit ist, dass ich von meiner WG abgehauen bin, weil es einfach nicht geklappt hat. Ich habe mich mit jemanden heftig gestritten und ...das erste Mal haben wir uns wohl richtig die Meinung gesagt, doch fielen da keine schönen Worte."

      Er konnte als sein Verwandter verstehen das Streit zu denn wenigen Dingen in Ineb Leben zählten und gewissenhaft tiefe Wunden in ihm hinterlassen hatte.
      Es bedrückte Gaston nicht an seiner Seite gewesen zu sein um ihn vor solchen Schäden zu Schützten, es zeigte ihm nur wie viel zu Wendung ihr geliebter Lio eigentlich brauchte.



      "Ich habe mich wie Abschaum verhalten und dann...ihnen allen die Freundschaft gekündigt. Ich...will sie alle nie wieder sehen, weshalb ich sofort ohne Weiteres meine Sachen gepackt habe und geflohen bin. Jetzt... weiß ich aber nicht mehr weiter.... "
      Das Gesicht verbarg zwar Lio von ihm aber die heiligen Tränen die auf den Asphalt tropften waren zu sehen, welch schreckliche Beleidigung....Abschaum...Währe es nicht aus den Mund von Lio selbst gekommen hätte die Heilige Schrift als Schweigemitttel verwendet...Einfach ausgedrückt, er hätte die Person mit der Bibel verschlagen bis er diese Worte wieder zurück genommen hätte!
      Gaston griff selten zu Roher Gewalt, doch zwangen einen die Dinge oft zu Wege die unausweichlich waren....

      "Dürfte ich für eins bis zwei Tage bei dir bleiben, Gaston? Ich brauche auch nicht viel Platz, natürlich zahle ich dir auch Miete und Verpflegungskosten!... Ich möchte dir natürlich keine Umstände bereiten, wenn es dir zu viel ist gehe ich auch sofort wieder...Es ist nur..."
      Langsam bewegte sich Gaston auf sein Cousin zu, welcher von Kummer sein Weg verloren schien.
      Auch wenn sein Besuch wirklich unpassend kam....
      "...Das ich absolut nicht weiß wohin ich gehen soll...Ich möchte gerade nicht alleine sein..."
      ....Konnte er ihn so unmöglich Fort schicken!



      "Mein lieber, du bist hier immer willkommen, sei unbesorgt! Du bist weder Last noch Umstand für mich. Keine Verpflegungskosten kann den Wert von Nächstenliebe bemessen, und was auch immer du brauchst, wird dir hier von mir zur Verfügung stehen.", sprach Gaston mit Seelenruhiger Stimme.



      Mit einem Milden Lächeln setzte er fort:
      "Der Herr lehrt, dass Streit zwar zur menschlichen Natur gehört, doch ebenso die Versöhnung und die Vergebung. Gott ist ein Gott des Friedens und der zweiten Chancen. Er sieht deine Reue, und er weiß um dein reines Herz. Wenn du das Bedürfnis hast, für einen Moment Abstand zu nehmen, dann soll es so sein , manchmal braucht die Seele Raum zum Nachdenken. In den Schriften heißt es: Ein sanftes Wort stillt den Zorn, aber ein verletzendes Wort entfacht ihn. Wir alle geraten in Streit, doch das bedeutet nicht, dass wir Abschaum sind. Wir sind fehlbar, und genau deshalb schenkt Gott uns immer wieder Gelegenheit zur Umkehr und Besserung!"

      In den Augen von Gaston spiegelte sich kurz ein Moment der Erinnerungen als er schmunzelte:
      "Ich hoffe ich belehrte dich gerade nicht zu sehr mit Gottes Worten. Weißt du....", beginnt er leiser zu sprechen, "....Es war Gottes Wille, der mich auf diesen Weg geführt hat und mir half in den dunkelsten Zeiten nicht Aufzugeben. Du weißt es vielleicht schon aber meine Mutter, deine Tante konnte viele Jahre keine Kinder bekommen. Die Ärzte hatten alle Hoffnungen aufgeben...Mein Vater lag in Sterben und hatte sich so sehr ein Kind gewünscht, es schien als wäre alles Hoffnungslos.... Doch dann, wie durch ein Wunder kam ich zur Welt. Und das nur weil deine Mutter Désirée für ihre Schwester Gebetet hatte...Meine Mutter ist ihr seit her unendlich dankbar für dieses Wunder..."
      Verlegen lachte Gaston als weiter sprach:
      "Schon als kleiner Junge sang ich im Kinderchor. Es war, als hätte mich der Herr von Anfang an auf diesen Weg vorbereitet. Durch den Gesang und die Gemeinschaft in der Kirche spürte ich die Gegenwart Gottes und verstand immer tiefer, dass mein Leben einen bestimmten Zweck hatte."



      Vielleicht...Jedoch war seine Mutter auch zu Fanatisch in das Gottesgeschenk, dass sie in Gaston gesehen hatte und so entstand dieses große Bild das er von Ineb besaß, das Kind jener Frau die ihm auch sein Leben schenkte, durch ihre Gebete zum Heiligen Vater....
      Schlussendlich mischte sich Gaston tiefer Glaube mit Louis Kraft das Schicksal in den Sternen zu erkennen.
      Was Ineb zu ihren glorreichen Messias machte....!

      Gaston lächelt sanft und fügt hinzu: "Gott sagt uns, dass niemand alleine wandern muss, und so wirst du hier niemals allein sein. Bleibe, solange du Ruhe suchst, ich bete dafür, dass du in dieser Zeit Frieden findest, und wenn die Zeit reif ist, wirst du wissen, welchen Schritt du als Nächstes gehen kannst."



      Mit eingeladen Freundlichkeit hob Gaston die Hände damit Ineb wusste das er sich keine Sorgen machen brauchte.
      "Gerade...Bereite ich alles für eine größere Gottesdienst vor, weswegen es leider ein wenig durcheinander in meinem zu Hause ist, daher bitte ich dich gewisse verschlossene Türen nicht zu öffnen, ich hoffe du verstehst das. Ich begleite dich in mein Wohnzimmer, dort kannst dich ausruhen bis ich das Gästezimmer bereit gestellt habe."
      Gaston besaß ein doch sehr große Behausung, schließlich....Wohnte er hier nicht allein und es konnte gut sein das man es schneller als ihm lieb war sehen konnte...!
      Believe Me ~

    • Cabriel Valentine + Izarra K.+ Yuuto Kurai

      "Ich befürchte Izarra aus Wyatt wirst du nichts neues heraus bekommen. Er ist ein notorischer Lügner, sobald er sich auf darauf eingeschleust hat glaubt er selbst daran. Ich erkenne oft nur wenn er lügt wenn er sich an die Brust greift, dass hat er eben sehr oft getan...."

      ...Die Meinung von Tyler beunruhigte Izarra ungemein, er hatte schon ein leicht dumpfes Gefühl, doch waren seine Sinne durch die lauten Geräusche im Hintergrund geblendet. Eigentlich hoffte er, dass Wyatt gleich am Parkplatz einfach mit der Wahrheit herausrückt, doch eine andere Seite befürchtete, dass er etwas verheimlichen wollte. Da Izarra nicht wusste, wie hoch die Gefahr war...und warum das Herz von Kandrakar immer weiter verstummte, durfte keine Zeit verschwendet werden.
      Er musste unbedingt dafür sorgen, dass Wyatt mit Ehrlichkeit ihnen entgegenkam, auch wenn er wohl oder übel nachhelfen musste.

      "Danke für den Tipp, Tyler. Dann sehen wir uns gleich am Parkplatz sobald du wieder normal bist.", sagte Izarra im betrübten Unterton, gerade war er es wohl, der sich begann die unheimlichsten Szenarios auszumalen. Er hoffte, dass dieser Tag ein gutes Ende vernahm und sich sein Bauchgefühl wieder nur täuschte...wie mit der Magieaura von Stan.



      Währenddessen wachte der tiefentspannte Harvey auf, was selbst Cabriel verblüffte, der genauso überall und wann auch immer einschlafen konnte. Ob Harvey an der selben Krankheit wie er litt? Nicht, dass es ihn wirklich interessieren würde...Es war nur eigenartig, er hätte eher damit gerechnet, dass der Medizinstudent nun viel zu sehr damit beschäftigt war sich als Held aufzuspielen und wie Tyler Menschen in der Notlage zu helfen...Malte sich Cabriel etwa ein viel zu heroisches Bild aus?
      Doch dann erwähnte Harvey, was sich bei ihm abspielte, während Tyler alleine gegen die Witch antreten musste. Es war total bizarr, jedoch wunderte es Cabriel eher, wie naiv doch sein Freund war...So hatte er eher nur Wyatt eingeschätzt, der klar mit jedem in einen weißen Van einsteigen würde, solange er nett und verspielt war.

      "Ich wurde von einem Mädchen in denn Lagerraum mit einem Falschen Vorwand gelockt, dass sie meine Hilfe braucht...! Aber sie schien ein Kranker, eifersüchtiger Fan von Ineb zu sein und hat mich überwältigt! Dann hat sie....Naja....Versucht mir was anzutun und mir eine Betäubende Droge verabreicht! Sie wollte---- "

      ...In Cabriel erschauderte sein Atem, die Universität wurde von Tag zu Tag gruseliger. Harvey gehörte definitiv nicht zu den schwächsten Gliedern, weshalb das Mädchen mehr als nur eine Bedrohung wurde. Cabriel hätte am liebsten gefragt wie sie aussah, da Cabriel eine magische Anziehungskraft für dominierende Menschen aufwies. Er konnte sich schon genau erahnen, was ein verrückter Fan mit einem Drogen befüllten Jungen anstellen wollte-- er bekam Mitleid mit seinem Freund, doch blieb er stumm, während Wyatt alles wieder nur in seinem Schädel verharmloste. Immerhin war er wohl nicht alleine, weshalb er noch ungeschoren davonkam. Er hoffte, dass Harvey das Mädchen nun genauer unter die Lupe nahm um weitere Probleme zu umgehen...Wenn auch Ineb solch' verrückte Fans wie Sam hatte, verwandelte sich die Universität wirklich zu einem Albtraum der ständigen Anspannung.



      "Aber zum Glück hat mich Yuuto gerettet und dann....--"

      Yuuto konnte genau erkennen wie wirrer es doch in Harveys Augen wurde, Stück für Stück kamen wohl seine Erinnerung an ergreifenden Traum und Therapiesitzung hoch. Es war schön wie man seine Überforderung genau ansehen konnte, als wäre es eine starke Nachwirkung der Droge. Doch, auch Kiri spürte bei den Gedanken zurück an das Himmelsbett eine unbeschreibliche Zufriedenheit - er würde bald noch mehr diesen Jungen um den Verstand bringen...sodass den Feuerwächter bald nichts mehr schocken konnte.~
      Unauffällig verbarg er sein schelmisches Grinsen mit der Hand, während er der Konversation weiter lauschte.



      "Ähm...Yuuto? Es vielleicht besser wenn du auch wie die Anderen Student zu denn Sammeln Ort gehst, ich komme gleich nach wenn das mit der WG geklärt ist okay?"

      Wie schade. Da wurde wohl Yuuto bei der privater Fortsetzung der Konversation ausgeschlossen, andererseits war er auch nicht bereit gewesen...Izarra an den Witch gehaftet zu sehen, zu stark müsste er dafür seine Magieaura im Griff behalten, bevor dieser Kerl Verdacht schöpfte.

      "Na klar...Um ehrlich zu sein wollte ich sowieso nach meinen Bruder und seinem Freund sehen... Falls wir uns doch verpassen kannst du mich einfach anrufen, bis später!"



      Winkend verabschiedete er sich von der Truppe und ging seiner wahren Intention nach. Auch, wenn das Schulgebiet nun komplett umringt war mit Polizisten und Notärzten, ging Yuuto gelassen an ihnen vorbei -denn je selbstsicherer man schritt, desto weniger auffällig war man als Mensch. Durch die Quälgeister, die er in der Schwimmhalle versteckte hatte er ein genaues Bild des Geschehens - grob zusammengefasst hatte Zeth wirklich seine Arbeit geleistet. Er hatte zwar nichts höheres vollbracht - es war auch keine Meisterleitung, jedoch hatte er das Grobe umspielt. Das er dabei so schnell draufging zeigte wie eingerostet er doch war, was ein Glück für ihn, dass er seine Identität nicht gleich veröffentlichte - dumm wie eine Erbse war er wohl nicht.



      Wie es der Zufall so wollte, mischte sich aber auch Sato mit in den Kampf. Was wohl passiert wäre, wenn er in diesem Moment sein Ende gefunden hätte? Beinahe komisch, wie schnell ein Butterfly Effect eintreten könnte. Es war faszinierend mit anzusehen, wie stark doch die Bindung von Zeth und Sato war- bestimmt wäre sein Lakai viel rabiater geworden, wenn sich der Junge nicht eingemischt hätte. Eros wäre sicher von ihrer Entwicklung begeistert - solch' ein festes Netz einer Beziehung fand man nur selten.



      So schritt er zum Krankenwagen und erklärte den Sanitätern, dass er ein Verwandter seines Bruders war um nähere Informationen zu seinem Zustand zu erhalten. Er erlitt wohl eine Gehirnerschütterung und musste für weitere Untersuchungen erst einmal mit ins Krankenhaus. Sato hatte wirklich mehr Glück als verstand, doch lag es wohl in seinen Gegen sich gegen das Risiko zu stellen. Sato war jemand, der seine Ziele klar vor Augen hatte und stark darunter litt, wenn es Familie oder Freunden schlecht ging.



      "...Keine Sorge, Sato. Sobald du wieder aufwachst wirst du alles schlechte wieder vergessen haben.", sprach Yuuto sachte zu seinem Bruder, auch wenn dieser ihn gerade nicht antworten konnte. Kiri empfand sich selbst wirklich als einen großartigen Unterstützer, denn statt Zeth und Sato ein paar beunruhigende Gespräche für den Abend zu geben, bis Sato durch einen Migräneanfall wieder ins Krankenhaus eingeliefert werden konnte...würde er wenigstens Sato seine Erinnerung entnehmen. Dafür gab es doch sowieso jemand anderen, der ihre Erinnerung wie ein Filmriss sich heute in seinem Kopf ansehen konnte.

      "Zeth wird dich bestimmt abholen kommen, sobald es dir wieder besser geht.", erklang es liebevoll von Yuuto, der mit einem warmen Lächeln Satos langsame Atmung beobachtete. Jedoch dachte er dabei an den Wasserwächter, der ihn bewies, dass sie wirklich ein hohes Potential hatten weiter aufzusteigen - sobald sich die WITCH ihrer selbst mehr im klaren waren. Das Herz von Kandakar konnte sich wirklich glücklich schätzen, solche Helden sich an ihn gebunden zu haben...Da war er glatt eifersüchtig - das Herz könnte doch ruhig etwas teilen?




      Einige Minuten später trafen die Jungs am Parkplatz ein, nach einer langen Standpauke der Polizisten wurde Izarra freigelassen...Jedoch nicht ohne alle Informationen seines Lebens, wenn sie etwas verdächtiges über ihn im Laufe des Tages finden würden, was mit dem Fall zu tun haben könnte...wäre der Musiklehrer mehr als nur geliefert. Izarra hatte wirklich großes Pech, denn die Polizisten mochten ihn einfach nicht - warum auch immer, wirkte er gerne verdächtigt und Izarra wusste einfach nicht wieso! Manchmal kam er sich vor wie ein Alien auf der Erde, auch wenn es zum Teil irgendwo stimmte. In Meridian wurde er nur selten verhaftet! Da reichte ein Tag Verließ!...Hier verfolgten sie einen auch noch nach Jahren, selbst wenn du unschuldig warst! Selbst sein Exfreund, der auch ein Polizist war sah in ihn einen Verdächtigen, nur weil er gerne mal dort war...wo es brenzlig wurde.

      Jedoch hatte Izarra sogar Zeit etwas vorzubereiten, freundlich begrüßte er die Jungs die sich im näherten.

      "Schön, dass ihr gekommen seid! Vom ersten Blick würde ich sagen, dass es euch allen noch gut geht!", sagte Izarra wirklich erleichtert - sie fanden wohl Harvey wirklich schnell. Von den Polizisten hatte er mitbekommen, dass es wohl...nicht nur Verletzte gab. Doch äußerte sich Tyler deswegen noch nicht, weshalb er sich zurückhalten wollte - es war schon schlimm genug, dass er sich der Situation alleine stellen musste.



      "Bevor die ganzen Studenten aufkreuzen um nach Hause zu fahren, möchte ich noch schnell den Vorfall klären... Eigentlich hatte ich vor nur Wyatt und Tyler es schnell erklären zu lassen...Aber..."

      Kurz pausierte er seine Rede und holte aus der Jackentasche sein Smartphone heraus. Damit es nicht so auffällig war verfestigte er seine Magie genau auf den Bildschirm, sodass es aussah, als würde er ihnen nur ein Video absspielen wollen. Tatsächlich war das Bild aber über dem Bildschirm, es war ein runder magischer Kreis, der immer mehr Farbe erhielt und grelle Funken verströmte.

      "...Da ich mir wirklich Sorgen mache, wollte ich dass wir uns die halbe Stunde vor dem Ausbruch gemeinsam durch Wyatts Perspektive ansehen. Tut mir Leid, eigentlich wollte ich euch den Kampf mit Tyler darstellen, damit euch klar war wer das Monster ist aber...muss ich auch an die Sicherheit des Herzens denken..."



      Er versuchte so stark es ging zu verbergen, dass Tyler ihn unsicher wegen Wyatt machte und er keine Zeit mit Lügen verschwenden wollte. Da es auch Tote gab, wollte er nicht das Bild neu aufrollen, er wusste nicht einmal wie Tyler es verkraften würde andere Personen nicht retten zu können...vielleicht versuchte er es in diesem Moment zu verdrängen? Izarra wollte dem Wasserwächter lieber das Gefühl geben, dass er sich wirklich wacker schlug und stolz auf sich sein konnte, anstatt vom Gewissen geplagt zu werden.

      So begann wie bei einer Videoaufnahme durch Wyatts Sicht das Szenario in der Pause - Izarra hatte einfach die Zeit abgerechnet, wo sich Ineb aus der Gruppe geschmissen hatte. Die Konversation begann mitten im Streit, in dem Ineb den Erdwächter belustig und zugleich giftig ansah, als fühlte er sich bei ihm mehr als nur unwohl. Die Wortwahl...war mehr als nur erschreckend.




      "Waaah...Ist ja widerlich... Hast du sie dazu angestiftet, Wyatt? Wie nötig hast du es denn bitte alle mit deiner Seuche anzustecken?"
      "Verbreitest du etwa Gerüchte über mich?! Was soll der Mist?! Hör endlich auf mich mit so jemanden wie dir unter einer Decke zu stecken..."
      "... Du bist so erbärmlich...Eigentlich habe ich wirklich gar kein Interesse mit dir zu sprechen...Aber..."
      "Komm jetzt also einfach mit-- wegen deinen kindischen Benehmen haben wir genug Zeit verschwendet..."

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      Herabfällig sah Ineb zu Wyatt, es herrschte dicke Luft - man konnte sehen wie dieser Konflikt auch von den anderen Mitschülern immer mehr Aufmerksamkeit erhielt. Im Video konnte man erkennen, dass Ineb seinen Freund das Herz demonstrierte und gerade dabei war zu gehen...als...

      "...Du bist der eigentliche erbärmliche hier, Ineb."
      "...Du bist so verlogen, was fällt dir ein immer so abwertend so über mich zu sprechen?!"
      "...Du Trampelst auf denn Gefühle anderer herum und nimmst mich als Ausrede!! Ich hab überhaupt kein starken Einfluss auf meine Mitmenschen, stell mich nicht als ein Manipulatives Arschloch da! Du ekelhafter selbstsüchtiger, Fanatiker !!!"

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      Auch in Wyatt brach etwas aus, eine unausgeglichene Wut entwich seiner Stimme, die jeder so von ihm nicht kannte. Aus irgendeinem Grund verteidigte er sich vor Ineb, doch fehlte Izarra die vorherigen Situationen. Selbst Harveys und Inebs Beziehung zog er mit ein, so viel er verstand ging es um Liebesbeziehungen? Cabriel hingegen verstand, um was es ging und konnte nur wegen Wyatts 'Unzartheit' schwer schlucken - es war als hätte sich der Grünhaarige von seinem Ketten des Pazifismus befreit und wäre mit 100 auf Ineb los.

      "Und solange es so ist....Und ich kein Platzt in deinem Herzen habe...."

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      "...Will ich nicht Teil von unserem Bündnis sein, wenn ich sowieso noch nie etwas in deinen Augen geleistet habe kannst du auch jetzt auf mich Verzichten! Abschaum!"

      ...Und dann knallte es, dass Cabriel ein Schritt nach hinten setze. Wyatt hatte einen ordentlichen Schlag drauf, wenn er wollte...Cabriel fragte sich, ob Janon so fest mit der flachen Hand zuhauen konnte?! Das genaue Bild davon zu haben, war wie ein schräger Traum der Unwirklichkeit, doch sagte weder er noch Izarra kein Wort...auch, wenn ihre Blicke deutlich ihr Schock aufwiesen.
      Izarra hingegen war nur mehr als erschreckt, wie sehr es bei den zwei Jungs krachte. Er dachte, dass sein und Stans Schützling sich doch am besten verstehen sollten?!

      Im nächsten Szenario brach Ineb verzweifelt in Tränen aus, jedoch wurden seine Worte immer härter und viel giftiger...Es war ein Szenario, was Izarra am liebsten für beide privat gehalten hätte...Doch entsetzte es ihn, dass dieses Herz so schnell auf ein Konflikt bei den Witch reagierte. Hatte er...sich geirrt und die Witch waren noch immer stark zerstritten, wie ihre vorherige Generation?

      "Aus dem Bündnis raus?! Das kannst du doch nicht machen..! So wie ich kommst du da nicht raus--..! Erinner dich was deine Fami...lie..."
      "Warum brauche ich überhaupt...Teammitglieder...? Ihr seid doch ALLE nur so abnormal, damit ich es endlich bemerke...Das ihr das Gute nur schwächt....Denn..."
      "......Deswegen.....Muss ich mich mehr anstrengen und euch alle ersetzen. Wer braucht schon Freunde?! Ich kümmere ab jetzt mich lieber allein darum!"
      "...Sag den Jungs, dass ich kein Interesse mehr an 'Freunden' habe...ich nehme... diesen Vorfall in meine Verantwortung, das war kein gutes Handeln als Träger..."

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      Die Augen von Ineb wurden leerer und das Herz blasser. Beide sagten sich das schlimmste, was sich Izarra vorstellen konnte und ...am schwersten war das Gefühl zu akzeptieren, zu wissen...dass es beide absolut ernst meinten. Doch hielt er sich fürs erste zurück, er wollte nicht aufgebracht oder in Panik verfallen...Auch, wenn Alarmstufe BLACK war.

      "...Wyatt...Du hast gemeint, dass Ineb sich melden wird, wenn etwas mit den WITCH sein sollte? Ich kann und möchte nicht näher in eure Privatgespräche hineinstampfen...jedoch ist alles gerade mehr als nur gefährlich geworden...Sag uns bitte die Wahrheit. Hast du danach noch Ineb gesehen?", fragte er ernster nach und versuchte seine Sorge hinunterzuschlucken. Es wäre natürlich möglich gewesen, dass Ineb Wyatt noch Einmal privat geschrieben hatte...Vielleicht nahm Ineb ja seine Worte zurück...und Wyatt hatte schon lange auch seine zurückgenommen. Das jedoch Wyatt das Bündnis pausieren wollte und Ineb einfach alle Mitglieder hinausschmiss, war genauso schrecklich wie ein Angriff gegen die Erde. Es war höchst beunruhigend, dass das Herz mitten im Angriff einfach stoppte!



      "...Es ist wohl mein Fehler euch das nie gesagt zu haben...Ihr seid erst seit ein paar Tagen die Witch...Aber dürft ihr als Witch niemals den Gedanken erwägen herauszutreten, denn... braucht das Herz von Kandrakar jeden von euch ganz dringend. Selbst, wenn Ineb will könnte er es nicht alleine machen...Das Herz...ist nämlich nicht nur ein Hilfsmittel, gegen das Böse... es ist auch ein großes Risiko, selbst von negativen Gefühlen übermannt zu werden...Alleine, sieht man das Licht nur selten...Und das Herz von Kandrakar kann das Licht schneller verschlingen, als man denkt..."
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      Ineb Chevrier

      Obwohl es für Gaston unangenehm sein sollte, zeigte der Priester dennoch seine Güte...Er schickte ihn nicht fort - im Gegenteil wollte er ihn auf seine religiöse Art und Weise einen guten Rat geben. Diese biblischen Aussagen war er schon von früher sehr gewohnt, der Teil von Gastons Familie lebte wirklich sehr anders als die Chevriers. Nur Louis war bei ihnen wirklich gläubig, während Lio sich weniger damit identifizieren konnte. Doch aufgrund seiner Überemotionalität nahm er die Worte viel klarer auf, so als war er über jede Unterhaltung mit seinem Cousin froh, auf ihn hatte er sich schon früher viel zu oft verlassen, wenn er ein offenes Ohr brauchte. Selbst Geheimnisse waren bei ihm sicher, die sie sich zusammen mit Louis teilten. Ineb war ihm wirklich dankbar, auch wenn es ihm so vorkam, als konnte er Gastons Hilfsbereitschaft nie zurückzahlen - denn anders als er selbst stand der Priester schon am festen Boden. Genau deswegen trug seine Meinung so viel Gewicht.

      "Der Herr lehrt, dass Streit zwar zur menschlichen Natur gehört, doch ebenso die Versöhnung und die Vergebung. Gott ist ein Gott des Friedens und der zweiten Chancen. Er sieht deine Reue, und er weiß um dein reines Herz. Wenn du das Bedürfnis hast, für einen Moment Abstand zu nehmen, dann soll es so sein , manchmal braucht die Seele Raum zum Nachdenken. In den Schriften heißt es: Ein sanftes Wort stillt den Zorn, aber ein verletzendes Wort entfacht ihn. Wir alle geraten in Streit, doch das bedeutet nicht, dass wir Abschaum sind. Wir sind fehlbar, und genau deshalb schenkt Gott uns immer wieder Gelegenheit zur Umkehr und Besserung!"

      ...Eine zweite Chance...
      Der Gott sei ein Gott des Friedens...das versuchte Ineb aber auch zu erreichen. Wäre Gott nicht sauer auf ihn, wenn er den Frieden unterbrach, nur weil er die Lage der Witch nicht mehr unter Kontrolle behielt.
      Er verspürte zwar Reue, doch dachte er keines Wegs daran seinen Entschluss zu ändern, weshalb er nicht wusste für wen die zweite Chance war? Für ihn selbst, damit er sich als bessere Witch beweisen konnte? Er wollte keinen Moment an Abstand ... Ineb bekam es nämlich mit der Angst zu tun, daran zu denken...ihnen wieder näher zu kommen.
      Ein kleiner Streit löste in ihn schon pure Verzweiflung aus - was machten dann ernsthafte Probleme? Was wäre passiert, wenn wirklich Menschen ums Leben kamen, weil er und Wyatt gezögert hätten? Wäre das Herz von Kandrakar nicht bitter enttäuscht, wenn es ein magisches Utensil überhaupt fühlen konnte?

      ..Umkehr und Besserung...Definitiv war der Herzträger fehlbar...Und genau das war das Problem...Eine wichtige Handlung konnte nicht einfach umgekehrt werden.
      Genau das hatte ihn Oma Wictoria immer versucht zu lehren und einst in das Buch geschrieben, was für den nächsten Herzträger bestimmt war.
      Mach nur kleine Fehler - siehe zu, dass sie niemals das Volk belasten.
      Denk an deine Teammitglieder, lerne aber auch...dir selbst am Stärksten zu sein...
      ...Und vertraue niemanden...der dem dunklen Herzen zu nahe kam.




      >>28.Oktober
      Wir Chevriers als Herzträgefamilie haben es nicht einfach, Eloy. Nicht nur sollen wir versuchen die Elemente zusammenzuhalten und ein gutes Team zu bilden. Wir müssen auch darauf achten, dass dieses Licht in absoluter Finsternis nicht verschwindet...Ich spreche vom Licht im Herzen des Trägers, der durch den Körper mit der Magiequelle verbunden ist. Wir sind die Hauptprogessoren, um die Welt in das reine Weiße zu tragen...Stehts müssen wir das Glauben an das Gute bewahren, egal wie dubios oder auch schmerzhaft manche Erfahrungen sein könnten. <<




      >>Ich denke stets an meinen wichtigsten Kampf zurück, meine finale Entscheidung als Anführerin. Es fiel mir nicht leicht, jedoch musste die Dunkelheit der Chevriers endlich ein Ende haben. Der Frieden der Welten stand auf dem Spiel...Und das Böse breitete sich immer weiter aus. Ich weiß, dass ich viel zu spät gehandelt hatte - doch war ich einfach viel zu...schwach...Ich war zu naiv und die Liebe stand mir im Weg. Die Liebe zu meiner Mutter, Walerie...die seit langer Zeit ihre Rolle als Heldin anders wahrnahm und nur noch nach ihrem Egoismus handelte. Obwohl, doch so viele Gedenktafeln meiner Mutter erbaut worden waren und sie viele Anhänger hatte...glaube ich, dass sie nie etwas Gutes für die Menschheit machen wollte. Je tiefer ich darüber nachdachte, desto mehr leuchtete es mir ein, dass sie auch der Verursacher des Kriegs in Meridian verantwortlich war. Doch nicht nur sie, auch alle anderen Mitglieder von ihr ... waren von der dunklen Brut getränkt.<<



      >>Genau, deswegen stand mein Entschluss fest, auch wenn es in meinem Herzen wie ein Fegefeuer brannte. Um den Krieg zwischen Meridian und der Erde zu beenden, mussten die Tore geschlossen werden und die ehemalige Anführerin der Schlacht vom Thron gestoßen werden. Ich musste meine Mutter eigenständig töten, mit der Macht, die sie einst verwendete, um Meridian anzugreifen. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht...ob vielleicht sie von dieser königlichen Familie aus Meridian mit einem Fluch belegt worden waren - Izarra drückte sich was die Familie Korbos anging immer sehr schwammig aus, so als gab es Dinge, die selbst ihn noch mit einem tiefen Gewissen belasteten.<<




      >>Nachdem die frühere Generation komplett ihre Macht verloren hatte und die Tore versiegelt waren...Waren die Sterne am Himmel endlich klarer. Ich verstand nun, dass man für die Reinheit bereit sein musste, alles zu opfern, was einen lieb und teuer war. Ich liebte meine Mutter und doch musste ich meine Aufgabe als Herzträger erfüllen. Das Herz von Kandrakar war endlich in seinem schönsten Pink gefärbt und... ich musste mich seit dem Todestag nur noch selten verwandeln. Es gab keine Bedrohung mehr, nichts Böses.
      Und doch immer...schwebte ich tagtäglich in Atemnot, ob ich nicht auch irgendwann...Wie meine Mutter beginne mir schreckliche Gedanken auszumalen? <<




      >>Klingt es für dich nach einem Happy End, Eloy? Vielleicht wäre dies so in einen dieser coolen Superheldenserien, die sich meine Mutter gerne ansah. Aber dem war nicht so... Denn, auch wenn ich mir weiterhin die größte Mühe gab für ein friedliches Leben zu Sorgen, war ich ab diesem Tag auf mich alleine gestellt. Meine ...Freunde...die anderen Elemente...haben mich verraten - anders als ich taten sie nämlich nichts, um sich gegen die Dunkelheit in ihrer Familie zu stellen. Ich war die Einzigste, die bereit war solch' eine Bürde aufzunehmen - Idony, Talia, Chi und Hope waren ganz anderer Meinung und hielten mich für übergeschnappt. Das lustige daran war nur, dass ich ab dieser Situation bemerkte, dass meine Mutter sich immer hervorragend mit ihrem Team verstand und sie gerne zusammenhielten, während meine WITCH immer zu einem innigen Konflikt bereit waren. An was lag es nur? Obwohl wir die Reinheit verströmten, kam ich mir immer vor als verfolgte jeder meiner Freunde der Geruch von Pech. Das Böse komplett auszumerzen war ihnen nicht so wichtig wie mir...Ich war so dumm und dachte, dass sie eines Tages zur Vernunft kämen und gegen ihre Dunkelheit ankämpfen würden, doch...war ich die einzige gewesen, die das Herz bis zu deiner Geburt rein hielt. Vielleicht lag es ja genau deshalb, dass mein Sohn die Kraft der Witch nicht bekam? Weil...sich meine Freunde gegen das Bündnis stellten und mich komplett zurückließen...So wollte ich es meinem Sohn nicht auch antun, doch leider haben Menschen keine lange Lebensdauer...Weshalb, Eloy--ich dein Schicksal nicht verändern konnte...Das Herz reagierte auf dich...und wollte nun deine Reinheit spüren.<<



      >>Was ich dir auf den Weg mitgeben möchte, wenn ich nicht mehr bin ist...das du deine Teamkameraden finden musst. Behandle sie wie einen Schatz, du brauchst sie, um nicht in kompletter Einsamkeit zu verwaisen, denn Reinheit bedeutet sich von Sünden abzukapseln.
      ...Doch, wenn du genauso wie ich einst spürst, dass die Elemente auf ihre schiefe Bahn geraten... Sei nicht so dumm wie ich und gib sie sofort auf, denn das Herz von Kandrakar frisst auch ihre Dunkelheit und befleckt dich.
      ...Und, wenn sie den Frieden wieder komplett zerstören...Musst du...es genauso tun wie ich...
      Du musst sie
      ersetzen oder gar vernichten.<<



      >>Anders, erteilt dich vielleicht das selbe Schicksal wie deine Urgroßmutter. Deine Seele wird komplett aufgefressen vom Herzen und du verlierst alles, was dich je zum Menschen gemacht hatte. Es ist eine hohe Macht, die 5 Personen tragen müssen...Und die schlimmere Wahrheit ist, dass du auf dich alleine gestellt bist.
      Deswegen, glaub immer an dich selbst, Eloy. Glaub an deine Entscheidungen und halte das Herz immer im hellsten Licht.<<

      Stumm zog sich Ineb seine Kapuze nur weiter auf dem Kopf, früher hatte er immer Sorge, dass er sich nichts von Wictorias Buch merken konnte...Und nun konnte er ihre Worte wie ein Gedicht auswendig vorsagen. Wie ein Traumata, das niemals aus seinem Kopf verschwinden konnte. Durch sie verstand er es, wie wichtig es war für absolute Reinheit zu sorgen, auch wenn er nie herauslesen konnte...was genau das Gute überhaupt ausmachte...Vielleicht hatte er deshalb das Herz von Kandrakar so wenig unter Kontrolle?
      ...Durch die Unwissenheit der anderen Witch, bestätigten sie nur Omas Aussagen, dass sich die frühere Generationen nicht mehr um...das Gute kümmern wollten. Selbst, wenn es ihr Schicksal war überließen sie es alles der Herzträgerfamilie und begaben sich in eine normales Leben, bis... das Herz von Kandrakar sie gefunden hatte. Doch... waren auch sie...mit Sicherheit nicht die passenden. Warum nur hatte Oma Wictoria es ihm nicht einfach erzählt, wie man die Kraft der Witch auf jemand anderes übertragen konnte? Es musste doch möglich sein...Irgendwie...Denn hatte Ineb Angst vor dem Alleine sein...Er traute es sich noch nicht zu. Aber weniger wollte er dafür das Herz leiden lassen, weshalb seine Gedanken immer wieder zu ihm rutschten...Obwohl er sich doch allein von Amy und Gaston sehr beglückt fühlen müsste.



      "Gott sagt uns, dass niemand alleine wandern muss, und so wirst du hier niemals allein sein. Bleibe, solange du Ruhe suchst, ich bete dafür, dass du in dieser Zeit Frieden findest, und wenn die Zeit reif ist, wirst du wissen, welchen Schritt du als Nächstes gehen kannst."



      ...Dennoch kamen die Worte bei Ineb an, die ihn einen großen Trost schenkten. Matt lächelte er ihn an und wischte sich den Rest der Tränen weg. Gaston hatte wie immer recht, er durfte nichts überstürzen und musste eine Entscheidung nach den anderen Fällen. Wenn er sich in Geduld badete würde er auch klar seine nächsten Schritte erkennen und das Licht im Dunklen könnte ihn führen. Er könnte nach ein paar Tagen Izarra entblocken und ihn um Rat bitten, er würde es bestimmt verzeihen...sowie er es ihm verzeihte, dass er Beni nicht vor Lord Korbos scharfen Klauen gerettet hatte.
      Gaston nahm die Haltung wie ein wahrlicher Priester ein, Ineb war wirklich froh- das wie durch ein Schicksal sein Cousin doch noch zur Welt kam. Selten erstreckten sich so reine Herzen wie er, bei ihm konnte er tief durchatmen...Er war wie der Inbegriff von Hoffnung gewesen, genau solche Menschen galt es zu beschützen.

      "Danke, Gaston - das hilft mir eine Menge! Du findest auch immer die besten Worte, sodass ich mich immer gleich besser fühle. Ich mag deine Tipps, denn fühlen sie sich immer so herzerwärmend an - sie geben mir gleich ein besseres Gefühl! Ich werde mich bei dir irgendwann revanchieren, versprochen...", sagte Ineb in einem beruhigteren Ton, wie sehr ihn doch diese Kirchenpredigten gefehlt hatten. Eigentlich hätte es eher Gaston treffen müssen ein Herzträger zu sein, denn verströmte er aus sich kein Spur von Bösen.



      Natürlich erklärte er sich bereit nichts anzufassen, was Gaston nicht wollte, er wollte ihn schließlich keine Probleme machen. So ging er folgsam und ruhig ins Haus von Gaston hinein, was eine verblüffende Größe hatte- als Priester musste man wirklich gut verdienen...Und als Host! Das passte irgendwie...nicht zu Gaston, auch wenn er wirklich schön in seinem Outfit aussah und sicher ein guter Fang bei den Frauen war.

      "Da fällt mir ein...Gibt es einen bestimmten Grund wieso du als Host arbeitest? Ich muss sagen, dass es mich schon überrascht hatte...Immerhin kam mir der Club etwas...uhm...obszön vor? Auch, wenn ich eine Menge Spaß hatte!", fragte er einfach darauf los und zusammen erreichten sie das große Wohnzimmer, bei dem Ineb dann seine Taschen in eine Ecke zu platzierte.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyons & Harvey Bell

      Harvey traf mit gemischten Gefühlen mit den Anderen zum Parkplatz an.
      Am liebsten würde er sich gerade teilen können, denn er hoffte das mit Yuutos Bruder und Freund auch alles in Ordnung war...
      Aber gerade war das wichtigste das sie sich als Witch zusammen trafen, unterwegs jedoch erfuhr er über Inebs austritt aus dem Gruppe-Chat und das sie sogar alle Blockiert wurden...Harvey der eigentlich vor hatte noch mal mit Ineb allein zu sprechen, verspürte kein sehr gutes Gefühl dabei, er wusste wie wichtig es war sich auszusprechen...
      Er konnte da nur schwer seine sorgen ablegen und hoffte das sie jetzt mehr erfuhren was überhaupt gerade wieder auf der Uni ablief...Das er nicht mithelfen konnte belastete ihn ebenso...
      Am Parkplatz wartete schon Izarra auf die Jungs und auch Tyler kam dazu der sich tatsächlich wieder zurück verwandeln konnte.

      "Schön, dass ihr gekommen seid! Vom ersten Blick würde ich sagen, dass es euch allen noch gut geht!"
      Der erste Blick....
      Auf dem ersten Blick wirkte es wirklich so wie Izarra sagte doch merkte Tyler selbst der unter seinem Ärmeln, die Schnittwunde gut verbergen konnte das auch bei denn Anderen sich irgendwas angestaut hatte, irgendwie war die Luft deutlich schwerer als sonst....

      Izarra zeigte der Gruppe sein Smartphone und erklärte sehr schnell was nun vor hatte.
      Es war erstaunlich über welche Kräfte ihr Unterstützer auch besaß!
      "...Da ich mir wirklich Sorgen mache, wollte ich dass wir uns die halbe Stunde vor dem Ausbruch gemeinsam durch Wyatts Perspektive ansehen. Tut mir Leid, eigentlich wollte ich euch den Kampf mit Tyler darstellen, damit euch klar war wer das Monster ist aber...muss ich auch an die Sicherheit des Herzens denken..."

      Tyler verspürte ein kleinen hauch der Enttäuschung, er hätte viel lieber gerade seine wahrlich beeindruckende Heldentat mit denn Anderen geteilt, wenn die Möglichkeit gab allerdings begriff der Schwimmer schnell das Izarra gut mitgedacht hatte bei seiner Warnung. Wyatt würde nicht die Wahrheit über Inebs plötzliche Abwesenheit sprechen...Und als der Herzträger der sie alle vereint war doch wichtig zu wissen...
      Sogleich huschten die Seelenfenster von Tyler rüber zu Wyatt denn man deutlich an der blasser werdenden Gesicht ansah das überhaupt nicht begeistert davon war das sie die Sache aus seiner Sicht zu sehen bekamen!



      Aber Wyatt schien in dem Augenblick nicht wirklich ein Einwand zu finden der dagegen sprach oder Izarra aufhalten zu können, er schien selbst zu realisieren das es die Sache nur noch merkwürdiger machen würde!
      Es war als würden sie eine Viedo Aufnahme sehen und Wyatt...Hatte das Gefühl obwohl er das selbst erlebt hatte, dass ganze selbst zum ersten mal zu sehen.



      Die beißenden Wortgefechte zwischen ihnen fielen...
      Worte, die Wyatt nicht aussprechen wollte und alle mit hineinzogen....
      Harvey dröhnten etwas die Ohren als die Dinge hörte was die Jungs sich gegenseitig an Kopf warfen, das schlimmste was jedoch das ihn mitbetraff und es fühlte sich an als würde gerade Dinge hören sowie sehen das nicht für ihn bestimmt war....

      "Du behauptest ich hab dich vor Harvey schlecht stehen lassen? Ich hab nur das ausgesprochen was du sonst auch MIR gegenüber ohne zu zögern äußern würdest...Du hast gar keine Ahnung wer alles nicht in deiner Normalität passt, doch denkst du wohl bei mir ist es einfacher? Trampel auf den erbärmlichen Wyatt herum weil nichts zurück geben kann?! So hast es doch auch mit Cab getan! Nur weil er nicht den Mund auf macht hast du dich noch nicht bei ihm entschuldigt! Dabei hat es ihn auch verletzt....! Tyler behandelst du gut weil er auch das Talent besitzt sich deiner Norm anzupassen dabei ist der noch Verseuchter als ich...Wenn dir sagen würde was einmal von mir verlangt hat oder meinem Hund angetan hat würdest du ein Schock bekommen."

      Harvey Blickte schwach zu denn Anderne die ebenfalls kein Wort sprachen und dem Szenario folgten, er atme unbemerkt leise durch...Er versuchte sich zusammen zu nehmen,
      Wyatt sagte es hatte ein streit geben...Jetzt zählte jedoch sich darauf zu konzentrieren was mit dem Herzen war so wie Izarra seine sorge ausgesprochen hatte!
      Auch wenn es Harveys verletzte und er sich fragte wie die Anderen darüber empfanden schluckte das Gefühl das in ihm brodelte hinunter....
      Tyler zeigte auch keine Regung darauf als er erwähnt wurde....Doch schockte ihn wohl wie die Anderen dieser Moment:

      "Und solange es so ist....Und ich kein Platzt in deinem Herzen habe...."



      "...Will ich nicht Teil von unserem Bündnis sein, wenn ich sowieso noch nie etwas in deinen Augen geleistet habe kannst du auch jetzt auf mich Verzichten! Abschaum!"
      ....
      Wyatt sah deutlich wie Cabriel ein Schritt zurück trat und beklemmt zog der Grünhaarige die Hand mit der er Ineb die Ohrfeige verpasst hatte an seine schmerzende Brust.
      Ihm selbst...wurde erst mit den Anblick auf das Smartphone bewusster was er getan hatte.
      Er spürte förmlich wie sich die Augen seiner Mutter strafend in seine Seele hinein bohrten...Sie hatte ihm IMMER verboten Handgreiflich zu werden.
      "Wyatt, sieh mich an....Siehst du das? Meine geschwollene Wange....Das ist Werk eines Abscheulichen Mannes. Gewalt und Körperliche Auseinandersetzungen sind das Werk, die keine Kontrolle über sich selbst haben. Aber du gehörst nicht dazu, sowas ist nichts für Menschen, die Wert und Klasse besitzen. Heb niemals die Hand gegen jemand Anderen! Sonst bist du nicht Besser als dieser Mann der deiner geliebten Mutter weh getan hat...."



      "Hände, mein Schatz, sind zum Schaffen von Schönheit da, nicht zum Zerstören. Das sollte eigentlich nur die armen Seelen machen, die nichts Besseres im Leben erreichen können. Du und ich, wir haben das nicht nötig, verstehst du? Du trägst einen bedeutsamen Familien Namen Wyatt Carson....Die Lyons sind für Schönheit und Klugheit bekannt, nur eine gute Seele weiß das Gewalt nur Leid bringt...."
      ....
      Er hatte gehandelt ohne Zurückhaltung...Seine Mutter wäre Maßlos enttäuscht von ihm, er wollte nicht zu jemand werden der Andere verletzt...
      Doch erneut musste Wyatt die Tränen von Ineb sehen und es brach ihm noch mehr das Herz....
      Ohne erbarmen ging das Szenario weiter und dann folgten Worte die nie Harvey erwartet hätte aus den Mund von Ineb zu hören.
      Was zum Teufel war ihn die beiden gefahren?!

      Ihr seid doch ALLE nur so abnormal
      Muss ich mich mehr anstrengen und euch alle ersetzen. Wer braucht schon Freunde?! Ich kümmere ab jetzt mich lieber allein darum!
      "...Sag den Jungs, dass ich kein Interesse mehr an 'Freunden' habe...ich nehme... diesen Vorfall in meine Verantwortung, das war kein gutes Handeln als Träger..."




      Schockiert starrte Harvey auf denn Bildschirm, dass was Wyatt ihnen gesagt hatte Stimmte überhaupt nicht zusammen, das...Das hier war weit aus schlimmer!
      Ineb sagte sehr verletzende Dinge aber auch das jetzt alles allein tun wollte?!
      Es war wie ein Schlag ins Gesicht!
      Sie alle...Hingen doch mit drin und Harvey hatte diese Aufgabe auch für voll genommen schließlich wollte----
      ....
      Er wollte....
      .....Noch immer ein Held werden.....
      Mit aufgewühlten Gefühlte zog sich jedoch auch kalte Ernüchterung in Harveys Brust....
      Was wenn....Ineb Worte gar nicht so verkehrt waren...?
      Sein bester Freund hatte ihn damals schon als Monster betitelt obwohl er doch nur gutes tun wollte...Vielleicht lag gar nicht an diese Welt die es so schwer machte ein Held zu werden sondern an ihm...Selbst?
      Zweifel begannen in ihm aufzukommen aber zugleich widersprach in ihm alles Ineb worten das dieser keine Freunde brauchte....
      Jeder braucht Freunde sei es nur einer oder mehre....
      Harvey selbst wusste das er Ohne Freunde nicht so über sich hinaus wachsen würde!
      Das hatte ihm die WG eigentlich gezeigt....Trotzdem war es erschütternd....
      Er drückte die Hände feste zu Fäusten als er sie in seinen Jackentaschen vergrub aber hielt sich mit seinen Worten ebenfalls noch zurück.
      Er begriff nicht wieso Wyatt sie darüber belogen hat oder er nicht übers Herz brachte es ihnen zu sagen.



      "...Wyatt...Du hast gemeint, dass Ineb sich melden wird, wenn etwas mit den WITCH sein sollte? Ich kann und möchte nicht näher in eure Privatgespräche hineinstampfen...jedoch ist alles gerade mehr als nur gefährlich geworden...Sag uns bitte die Wahrheit. Hast du danach noch Ineb gesehen?"
      Wyatt schluckte merklich und drückte nur fester die Hand gegen seine Brust als würde man ihn eine Straftat vorwerfen.
      "Ähm...Gesehen...? N...nein hab ich nicht...", kam es leiser von Wyatt der sich immer unwohler fühlte.

      "...Aber dürft ihr als Witch niemals den Gedanken erwägen herauszutreten, denn... braucht das Herz von Kandrakar jeden von euch ganz dringend. Selbst, wenn Ineb will könnte er es nicht alleine machen...Das Herz...ist nämlich nicht nur ein Hilfsmittel, gegen das Böse... es ist auch ein großes Risiko, selbst von negativen Gefühlen übermannt zu werden...Alleine, sieht man das Licht nur selten...Und das Herz von Kandrakar kann das Licht schneller verschlingen, als man denkt..."

      Verschlingen....?!
      Wyatt überkam immer heftiger ein Gefühl der Angst die ihm überhaupt nicht gefiel....War Ineb jetzt in Gefahr??
      Weil...weil...er....
      "I-ich...wollte nicht....", setzte Wyatt an aber alles in ihm begann sich zu überschlagen. Er hatte alles Zerstört...Er war ein schrecklicher Mensch...!



      "Was wolltest du nicht Wyatt?", erklang nun Tylers Stimme deutlich kühler.
      "Die Lage ist ziemlich ernst, ich wollte es erst nicht erzählen um euch nicht zu beruhigen, weil ihr nicht Anwesend wart als ich gekämpft habe aber dieses Monster hat auch meinen Lehrer und einen Studenten getötet, er wollte alle umbringen....Wenn mich nicht Verwandelt hätte, wäre es noch schlimmer ausgehen können. Wenn das Herz von Ineb durch euren Streit seine Kraft verloren hat...Wer weiß was das für uns alle bedeuten könnte? Vielleicht sind Verwandlung nicht mal mehr möglich....Und anstatt uns die Wahrheit zu sagen hast du die Sache nur schlimmer gemacht Wyatt."



      Über diese erschreckende Information verkrampfte sich Harvey nur noch mehr:
      "Es gab Tote....?! Verdammt...wir Müssen Ineb unbedingt suchen!"
      "Leute...", setzte Wyatt leise an doch ging seine Stimme immer mehr unter.
      "Wissen wir wo er steckt? Er sagte sogar das er die WG verlassen wird..."
      Immer mehr spürte Wyatt wie in die Sache zu viel wurde, die Realität...die Wahrheit....Das alles....
      Sein Herz Hämmerte immer heftiger während Tyler und Harvey versuchten zu überlegen wie sie Ineb suchen sollten um die Lage wieder zu Retten die immer mehr in eine dunklere Bedrohung wurde....
      "..Leute...es...", setzte Wyatt immer wieder vergebens an.



      Die Witch Sache....war...ungemein beängstigend....
      Er...wollte....das...nicht.....Er wollte nicht Ineb suchen.....
      Er wollte nicht.....
      Nicht....weiter.....
      .....
      "Was Liest du da Wyatt? Etwa schon wieder das Tagebuch deiner Großmutter...? Wie oft soll dir noch sagen das diese Märchen von ihr nicht gut für deinen Verstand ist? Großmutter war eine Verrückte Frau mit schrecklichen Wahnvollstellung, mein Schatz....Leg es endlich beiseite. Du vergiftest damit nur dein Verstand."



      Zum ersten mal riss die Geduld mit Wyatts Mutter als sie ihm das alte Büchlein aus den Händen riss.
      "Aber Mama...Ich mag ihre Geschichten! Die klingen total...Spannend! Und sie erzählt von ganz viele Abenteuern mit ihren Freunden! Sie hatte bestimmt viel Fantasie wenn sie dich das alles ausgedacht hat oder? Warum darf ich sie denn nie besuchen?"
      "Weil sie eine schreckliche Lügnerin ist, Wyatt."
      Eine Lügnerin....?



      "Sie erzählte ganz schlimme Geschichten von dem ich früher Alpträume bekam, sie auch Schuld das mich furchtbar mit meiner Schwester zerstritten habe, alles nur wegen ihre Wahnvollstellungen. Du wirst noch wie sie, mein Schatz wenn du dich weiter für diesen...Witch-Kram Interessierst, es nur ein Märchen....Also Vergiss es besser ganz schnell."



      "Alles was dir nicht gut tut, solltest du besser Vergessen oder Ausblenden. Du bist ein gutes Kind. Da ist kein Platz für solche Finsteren Geschichten."
      .....
      "Wyatt?? Hörst du?", drang Harvey Stimme an Wyatt Ohren als der Grünhaarige immer mehr abschweifte mit seinen Blick.
      "Hat Ineb noch irgendwas gesagt...? Bist du dir wirklich sicher das du ihn nicht mehr gesehen hast? "
      .....
      ....................
      ........................................



      Tyler seufzte genervt als Wyatt nicht mehr ansprechbar wirkte:
      "Wyatt, jetzt reiß dich zusammen wir kommen nicht weiter wenn du Überhaupt nichts mehr sagst! Wir sind alle noch teil der Witch, wir müssen gemeinsam Handeln."
      ....................
      .................................
      ......................................................



      Langsam hob Wyatt sein Kopf und schaute eher ausdruckslos in die Runde.
      "....Teil der Witch...? ", kam es von Wyatt als wüsste gerade nicht wovon sie alle reden.



      Doch dann begann er sachte zu grinsen:
      "Hach, jetzt weiß wovon ihr redet...Tut mir Leid der merkwürdige Film von Izarra hat mich gerade etwas mitgenommen ich bin kein Fan von solchen Fake-Viedos, da denkt man immer es wäre echt!"
      "Was...?", entwich es irritiert Harvey der nicht mehr mitkam was Wyatt jetzt von sich gab.
      "Na, das Video! Ich find es echt gemein das ihr glaubt ich würde Ineb schlagen, alle wissen doch das ich Pazifist bin! Das kann euch jeder meiner Fans bestätigen...Warum glaubt ihr Izarra dieses Märchen? Wir kennen ihn kaum....Mir wurde beigebracht nicht jeden Fremden direkt alles zu glauben, wisst ihr? Izarra möchtest du Friedenstifter spielen und denkst dir darum so ein unheimliche Geschichte aus? Ich sagte doch Ineb möchte seine Ruhe...Wir sollten das Respektieren. Ich habe nicht vor nach ihm zu suchen."



      Harvey merkte wie er wieder Sprachlos wurde und Wyatt musterte. Stellte er jetzt Izarra als lügner da?
      Natürlich wirkte das sehr...Merkwürdig und Izarra war noch nicht lange an ihrer Seite das man ihm 100% Glauben schenken konnte aber....Das war doch sicherlich kein Fake?!
      "...Du...meinst es ist nicht so gewesen wie wir es gerade gesehen haben...?", harkte Harvey skeptisch nach.
      "Aber trotzdem...es sind Menschen gestorben, Wyatt und...Wenn es stimmt was du sagtest hat Ineb davon nichts mitbekommen, wir sollten in Trotzdem suchen...!"



      Harvey versuchte trotzdem Wyatt zu überzeugen, der wirkte als würde gerade komplett in eine Anderen Realität abtauchen. Selbst Tyler fehlten dazu die Worte das nur hörbar schnaubte: "Ich glaubs echt nicht....! Willst du auch sagen der Teil das du aus denn Witch raus willst ist auch gelogen?!"
      "Warum sollte ich ? Wir sind doch alle Freunde und unserer Bündnis wird immer stärker...Nur weil es ein kleinen Streit gab wird nicht gleich Inebs Herz verschlungen, Izarra überdramatsiert....Was ich wirklich schade finde, es schon so ein sehr unschöner Tag an der Uni gewesen. Izarra wenn du unbedingt unsere Aufmerksamkeit willst muss du dir nicht so eine Geschichte ausdenken, wir können froh sein das Harvey nicht gleich wieder in Flammen aufgeht."







      "Ich für mein Teil möchte mein Kopf frei bekommen, damit mich wenn Ineb am Abend wieder nach Hause zu uns in die WG kommt bei ihm Entschuldigen kann. Dann können wir gemeinsam über das sprechen was Tyler großes Geleistet hat, es bringt doch gar nichts jetzt so in Unruhe zu verfallen."
      Mit diesen Worten wendete sich Wyatt zum gehen direkt an Cabriel um ihn seine Hand zu reichen:
      "Du kommst du mit mir oder, Cab? "



      __________________________________

      Gaston De carvalho

      "Danke, Gaston - das hilft mir eine Menge! Du findest auch immer die besten Worte, sodass ich mich immer gleich besser fühle. Ich mag deine Tipps, denn fühlen sie sich immer so herzerwärmend an - sie geben mir gleich ein besseres Gefühl! Ich werde mich bei dir irgendwann revanchieren, versprochen..."

      Die Liebliche Dankbarkeit von Ineb erwärmte auch Gastons Herz, für ihn würde er alles tun....
      Genau wie für sein Jüngeren Bruder Louis, was ihn natürlich nicht von Gottes Weg abbringen würde doch war er gewillt dafür auch Gebote zu brechen.
      Gaston lächelt sanft und nachsichtig, ein Lächeln voller Güte und Wärme: "Lio", sagt er leise, "....Echte Hilfe und Zuneigung verlangen keine Gegenleistung, ‚Gebt, ohne etwas zurückzuerwarten‘ heißt es in den Schriften, und das ist es, was mich leitet."
      Er schaut Ineb mit einem tiefen, ehrlichen Blick an und fährt fort: "Es ist mir genug, dass du Trost findest und deinen Weg wieder ein Stück klarer siehst."
      Dann legt er ihm die Hand leicht auf die Schulter als sie hinein gehen und fügt mit einem Lächeln hinzu, das fast ein wenig schelmisch wirkt: "Aber wenn du eines Tages wirklich das Bedürfnis hast, dich zu revanchieren, dann tue das, indem du deine eigenen Gaben weiterträgst. Denn nichts würde mich mehr freuen, als zu sehen, dass du das Licht, das in dir ist, an andere weitergibst. Daher liebe ich dein Gesang so sehr...."



      Als sie in denn Wohnlichkeit betraten musste sie durch einen schmalen, länglichen Flur.
      Entlang der Wände hängen dezente, religiöse Gemälde – Heilige in stiller Andacht, ein Sonnenaufgang über einem weiten Feld, und eine schlichte Darstellung des Lebensbaumes.
      In der Mitte des Wohnzimmers ist eine gemütliche Sitzgruppe mit tiefen, weichen Sesseln und einem breiten Sofa steht um einen massiven Holztisch arrangiert, auf dem eine kleine Vase mit frischen Blumen steht.
      Die Blumen in der Vase sind schlicht, aber sorgfältig ausgewählt, zarte, weiße Lilien und gelbe Narzissen mischen sich mit einigen Zweigen Lavendel.
      Das Wohnzimmer selbst hat eine zeitlose, einladende Schönheit. Neben den schweren Sesseln und dem weichen Sofa gibt es eine gemütliche, etwas abgenutzte Leseecke mit einer Stehlampe und einem kleinen, zusätzlichen Tisch, auf dem eine aufgeschlagene Bibel und einige Notizen liegen.
      Trotz der eleganten Ruhe des Raumes gibt es subtile Hinweise darauf, dass hier noch jemand anderes lebt.
      An der Garderobe im Flur hängt eine praktische, wetterfeste Jacke, sichtbar moderner als Gastons klassischer Stil.
      Auf dem Couchtisch, leicht zur Seite geschoben, liegt ein Skizzenblock mit einigen losen Blättern, darauf Skizzen von Gesichtern, detailreiche Hände und sogar ein paar schnelle Zeichnungen von Kirchenfenstern und Kreuzmotiven...

      Auch Gaston fiel es ins Auge während Ineb seine Taschen ablegte.
      Unbemerkt schobt der Priester dieses Skizzenbuch das Louis gehörte aus sein Sichtfeld, in der Not würde er behaupten das sich seit kurzen auch Künstlerisch versuchen wollte! Auch wenn er wirklich ungern schmutzige Lügen gegenüber denn Messias aussprach.

      "Da fällt mir ein...Gibt es einen bestimmten Grund wieso du als Host arbeitest? Ich muss sagen, dass es mich schon überrascht hatte...Immerhin kam mir der Club etwas...uhm...obszön vor? Auch, wenn ich eine Menge Spaß hatte!"

      Obwohl Gaston mit der Verwunderung rechnen sollte musste er sich selbst eingestehen das nicht darüber Nachgedacht hatte wie merkwürdiges es auf Ineb wirken könnte.
      Gaston sprach es nicht laut aus aber seine direkte Antwort in Geiste war ganz klar und direkt.

      "Wegen der Schwarzen Sonne."



      Jedoch lächelte Gaston weiterhin bedächtig und holte für sie beide zwei Tassen, damit Ineb erst einmal ein beruhigenden Tee zu sich nehmen konnte und ein paar seiner Lieblings Französisches Gebäck.
      Um Ineb nicht zu verwirren behielt er die Bezeichnung der Schwarzen Sonne für sich und nannte denn Namen...Dieses....Menschens....
      "Wegen Samuel Rose.", antworte ihm dann sanftmütig.



      "Wie du bestimmt weißt gehört Samuel der Club Douchess, obwohl er nicht so Religiös angehaucht ist gehört er zu den Wohltätigsten Spender meiner Kirche, seine großzügigen Spenden und ohne das selbst viel Nutzten davon trägt zeigt sein Großes Herz...Ich verdanke ihm wirklich sehr viel und eines Tages sprach mich dieser Persönlich darauf an ob ich nicht einmal sein Club besuchen wollen würde."



      ....
      Die Wahrheit dahinter jedoch war eine ganz Andere....
      Samuel Rose erfuhr sehr schnell über die Sekte Cœur und ihren Zweck...Genau wie die nicht gerade Rechtlichen Dinge die hinter der Heiligen Schein sich abspielten.
      Gaston bekam große Angst...
      Alles für das Louis und er über die Zeit gearbeitet hatten konnte mit einen mal von Samuel ausgelöscht werden!
      Er war vor ihm auf die Knie gefallen, hatte gefleht und gebetet das er nichts an die Polizei weiter geben würde...Oder an Ineb selbst!
      Es war noch zu Früh...Noch zu Früh das Ineb Bereit für denn Weg der Cœur ! Er war noch wie ein Heiliges Kind das für etwas großes Bestimmt war und erst heran Wachsen musste um die tiefgründigen Sinn dieses Wundervollen Geschenks zu verstehen!
      Auch wollte Gaston jegliche Schuld auf sich selbst nehmen, niemand anderes sollte dafür sein Kopf hinhalten müssen für die Sünden die sie begannen hatten um das Licht zum Strahlen zu bringen!

      Doch zeigte Samuel Rose....Die Schwarze Sonne eine unbekümmerte Gutmütigkeit.
      Obwohl er kein Anhänger von Iios war...Würde er schweigen und unterstützte sie sogar Finanziell!
      Das einzige das er verlangte....



      "....Also besuchte ich seinen Club obwohl ich noch nie zuvor in meinem Leben in so einem, wie du selbst sagst Obszönen Räumlichkeit betreten habe.", setzte Gaston seine Erzählung mit seiner Monoton Stimme ruhig fort.
      "Es war für mich wahrlich ein kleiner Schock die zum Teils sehr Haut präsentierende Kostüme , mancher der Host zu sehen und auch die Angebote waren nichts das was ich aus meiner Kirlichen Erziehung je mals gesehen habe. Doch machen sie dort auch nur ihre Arbeit und ich wollte nicht schlecht darüber Urteilen...Nur weil es Befremdlich für mich war. Zudem versuchte darin auch den Zweck zu erkennen, schließlich gehört dieser Club einen so Machtvollen jungen Mann."



      "Obwohl mir die Kompetenzen für diese Art des Berufes fehlten, erkannte Samuel das ich mich wohl sehr gut in seinem Club machen würde und bot mir an für eine weile dort zu Arbeiten....Ich ergriff diese Möglichkeit aus einen ganz bestimmten Grund. Als Priester bin ich jener der die Worte von Gott an Andere weiter trägt...Doch musst du wissen in der letzten Zeit gibt es immer weniger Menschen die in die Kirche kommen, es liegt an der heutigen Gesellschaft das der Glaube und alte Tradition immer mehr in den Hintergrund fallen. Samuel gab mir damit die unglaubliche Gelegenheit Menschen zu erreichen welche in ihrem Leben vielleicht noch nie heiligen Boden betreten haben! Die Gäste in diesem Club für den Glauben von Gott zu bekehren oder ihnen wenigstens ein kleines Stück seiner Nächstenliebe zu geben war es das mich für die Arbeit als Host die Gelegenheit ergreifen ließ....Und tatsächlich gewann ich durch meine Arbeit in Douchess eine deutlich größere Kirchen Gemeinde als früher...."
      .......
      Samuel, drückte ihm die Rolle als Bärchen auf....
      Durch seine Distanzierte Art gewann die dunkle Sonne selbst einige Gäste dazu...
      Es stimme zwar was Gaston gerade Ineb erzählte doch war die wahrheit leider viel aufopfernder...Als wie es der Priester preis gab. Er musste eine Rolle spielen...Ein Tier sein und sich seiner sonst so frommen Seite ablegen...
      Und sobald man einmal Blut geleckt hatte....
      ....Wurde es....zu einer Sucht.



      Mit einem sachten schmunzeln erzählte Gaston weiter, denn er wollte das Ineb verstand aber auch wusste das es nicht der einfachste Weg war in so einem Club zu Arbeiten.
      "...In der ersten Zeit erhielt ich wirklich sonderbare Aufgaben und Wünsche der Kundschaft, ich muss zugeben einige davon waren sehr ungewöhnlich für mich. Doch habe ich sehr freundliche Kollegen die mir dabei halfen mich zurecht zu finden, wir sind wie eine kleine Familiäre Gemeinschaft, wir unterstützten uns untereinander falls es für jemand unangenehm wird...Sie waren alle so wie ich zu Anfang weswegen sie verstehen konnte das das alles noch Neuland für mich war."



      "Selbstverständlich verstehe mich nicht mit allen aus dem Club ganz sorgenfrei....Ich gibt einen Kollegen der mich ständig Provoziert und auf meinem Glauben mit Absicht herum trampelt. Aber ich sehe auch darin eine Art von Prüfung. In jedem Gespräch mit ihm versuche ich, ein Stück der Liebe und Geduld zu leben, die Gott uns gelehrt hat. Wer weiß? . Vielleicht kann ich ihm zeigen, dass man auch in den größten Unterschieden respektvoll und mit offenen Herzen miteinander umgehen kann.
      Ich glaube fest daran, dass Gott manchmal gerade die schwierigsten Menschen in unser Leben stellt, um uns Geduld und Verständnis zu lehren. Wenn ich es schaffe, ihm mit Güte zu begegnen, dann habe ich die Chance, den Glauben nicht nur zu predigen, sondern zu leben und das ist das größte Zeugnis, das ich ablegen kann."





      Gaston lächelte ein wenig weicher und seine Augen leuchten heller als weiter sprach:
      "Weißt du, es gibt da noch etwas, das mich selbst überrascht hat, neben all den Herausforderungen und der manchmal rauen Atmosphäre im Club habe ich dort jemanden, von dem ich nie gedacht hätte, dass er zu einem so engen Freund werden könnte. Jemand, mit dem ich auf den ersten Blick wohl kaum etwas gemeinsam hatte. Unsere Wege hätten sich womöglich nie gekreuzt...Aber mittlerweile Zählt er zu meinem besten Freund. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal eine solche Freundschaft führen würde, so ehrlich und unkompliziert. Und das in einem Umfeld, das so weit von meiner gewohnten Welt entfernt ist. Diese Begegnung hat mich gelehrt, dass Freundschaft manchmal dort wächst, wo man es am wenigsten erwartet. In all den Jahren habe ich immer Freundschaften gepflegt, die sich in meinem Glauben oder in meiner Arbeit entwickelt haben, wo gemeinsame Werte die Grundlage waren. Doch hier ist jemand, mit dem ich kaum mehr gemeinsam habe als unsere Gespräche und die Zeit, die wir teilen. Und gerade das macht es besonders."



      .................
      Schlussendlich....Würde Gaston zu dem Bärchen das die Schwarze Sonne aus ihm erbracht hatte.
      Obwohl er auch hier sein Glauben zu Gott nie ablegte, war er zu jemand Anderen Geworden sobald er seinen Job als Host begann...
      Er merkte wie er sich immer mehr danach sehnte von der schwarzen Sonnen berührt und belohnt zu werden...
      Ob gleich seine Angst zu ihm auf gleiche Ebene blieb....
      ....Vielleicht suchte er auch insgeheime Ausflüchte aus sein Kirliches Leben....
      Die Sonne...die eigentlich wärme und Licht gab....
      ....Überfühlte Gaston mit kälte und dunkelheit....
      Und....er genoss es.



      Vieles was Gaston lernte konnte er mit Louis teilen....Und wenn er ehrlich war würde womöglich sein Cousin sich sicherlich viel wohler im Club fühlen als wie es Gaston insgeheim tat....Doch wollte er nicht zu lassen das auch Louis in Bann der schwarzen Sonnen gefangen wurde! Er sollte nicht das er in ein Tier verwandelt wurde....
      Er selbst sah sich schuldig darin das die schwarze Sonne zeuge ihres Werkes wurde und er würde tapfer weiter schützend vor jenen stehen...Damit das dunkle Licht der Sonne sie nicht erreichte...Selbst wenn er dafür sein eigenen Körper verkaufen musste und sein Geist....
      Er verachtete....Samuel Rose aus tiefsten Herzens....und zugleich weckte er ihn Begierden die Gaston nie gedacht hatte zu empfinden...
      Doch wusste Gaston, er konnte der schwarzen Sonne nicht entkommen....
      Obwohl Gaston nie Tränen vergoss....Würde er am liebsten ausbrechen und nie wieder aufhören zu weinen.



      Der Tee in der Tasse von Gaston war schon eine weile leer, als seine Hand zu zittern begann....Worauf er sich schwach über die Augen rieb als er merkte wie die Erkenntnis wieder sein Geist zerfraß.
      "Verzeih, ich bin etwas übermüdet....Die letzten Tage war viel zu tun. Möchtest du noch etwas Tee oder etwas anderes?", bot Gaston Gastfreundlich seinem Cousin an als sich erhob.



      "Es freut mich das du spaß im Club hattest Lio, dein Auftritt war wirklich wundervoll gewesen, ich bin Samuel sehr dankbar dafür...Das er dich Auftreten ließ. Ich bin mir sicher du hast an den Abend einige Herzen berührt."
      Nur fragte sich Gaston manchmal was die schwarze Sonne erneut dafür ...Verlangen würde auch wenn er nicht Gierig wirkte. Doch bis jetzt hatte sich an Gastons Arbeitszeit oder dinge die tun musste nicht viel verändert...das plötzlich Interesse von ihm weckte jedoch dennoch Gastons Aufmerksamkeit.
      Ob es an Lämmchen lag?
      Er arbeitete nicht so oft mit ihm zusammen wie mit denn Anderen....
      Doch war dieser ja Teil von Inebs....WG die dieser ja heute überstürzt verlassen hatte.
      Jedoch bezweifelte er das dieser die Person war mit der sich Ineb so heftig gestritten hatte.
      "Falls du über alles reden möchtest was dein Herz belastet, Lio weißt du das ich dir immer zuhören werde.", erklärte er ihm ruhig und lächelte ihm zu.
      Believe Me ~

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    • Cabriel Valentine & Izarra K.

      "Ähm...Gesehen...? N...nein hab ich nicht..."

      Izarra konnte genau erkennen, wie er ihn durch seine einfache Frage wohl die Sprache verschlug. Er versuchte sich zu erklären, doch kamen keine großen Laute mehr heraus, worauf Izarra nur besorgter seine Augenbrauen erhob. Er fühlte sich mehr als nur schlecht so den Dolch in Wyatt Rücken gefahren zu haben...Jedoch hatte er sie angelogen, weshalb ihn nichts anderes übrig blieb. Tyler widerrum machte die ganze Sache nur noch schlimmer, auch wenn er nichts außer die Warhheit ihnen offenlegte. Er verkündete, dass tatsächliche Menschen bei ihrer Abwesenheit ums Leben kamen, wenn es nun wirklich so war, dass keiner sich mehr verwandeln konnte...waren sie alle einer großen Gefahr ausgesetzt.

      "Es gab Tote....?! Verdammt...wir Müssen Ineb unbedingt suchen!"
      "Wissen wir wo er steckt? Er sagte sogar das er die WG verlassen wird..."

      Die Unruhe in der Clique wurde nur heftiger, Cabriel konnte es kaum Glauben wie schnell doch Wyatts Geheimnis aufgeflogen war. Ob sie sich wirklich nicht mehr verwandeln konnten? Ihn kam es noch so vor als besaß er seine Luftfähigkeiten in ihm..? Konnte dies wirklich nach nur einer Auseinandersetzung alles verschwinden?
      Wenn der Traum nicht wäre, dann wäre Cabriel wohl jetzt vor Freude aufgesprungen. Aber gerade...zerstörte es nur seine nächsten Absichten.
      Jedoch glaubte er wenig daran, dass sie nun Ineb einfach finden würden. Selbst wenn...würde er sie sicher nur fortjagen - Wie es klang hatte er den Glauben an sie durch Wyatt verloren. Beklemmt sah Cabriel zu Wyatt, der sich in einer schwierigen Lage befand - wie eine Beute in der Bärenfalle...Für jemanden wie Wyatt musste es doch zu viel Negativität auf Einmal sein, wie er wohl nun darauf antworten würde?



      "Hach, jetzt weiß wovon ihr redet...Tut mir Leid der merkwürdige Film von Izarra hat mich gerade etwas mitgenommen ich bin kein Fan von solchen Fake-Viedos, da denkt man immer es wäre echt!"

      Entgeistert klappte sich nur Izarras Mund ein spaltweit auf, als hatte er gerade ihn missverstanden gehabt. Hatte er ...seine Magie gerade als ein Fake-Video bezeichnet?

      "Aber...Das...Wyatt..."


      Sofort ergriff Wyatt nur weiter das Wort und gab Izarra keine Möglichkeit dagegen zu argumentieren. Völlig verdutzt sah Izarra aus der Wäsche, warum wurde er jetzt von dem Erdwächter als Lügner bezeichnet...während Wyatt selbst so log, dass es in Izarras Ohren nur so piepte?

      "...Mir wurde beigebracht nicht jeden Fremden direkt alles zu glauben, wisst ihr? Izarra möchtest du Friedenstifter spielen und denkst dir darum so ein unheimliche Geschichte aus? Ich sagte doch Ineb möchte seine Ruhe...Wir sollten das Respektieren. Ich habe nicht vor nach ihm zu suchen."


      ...Blockte er absichtlich ab?
      Fassungslos sah er Wyatt an und versuchte den Grund zu finden, für seine Beschuldigung gegen ihn. War...das vielleicht für den Erdwächter etwas zu viel? Es klang so als wollte er sich mit seinen eigenen Lügen schützen. War etwa in Wahrheit er es, der seine Ruhe davon wollte? Konnte Izarra das einfach akzeptieren, dass bei einer Notlage der Erdwächter einfach abschaltete und es ... weicher klopfte, als es eigentlich war?
      Es wäre nicht das erste Mal, dass Izarra die Entscheidungen anderer herunterschlucken musste - Er wusste, dass es in diesem Zustand schwer wäre Wyatt nun vom Gegenteil zu überzeugen.

      "Verstehe...", murmelte Izarra schwach, sein Griff an seinem Smartphone wurde feste, als akzeptierte er das Wyatt ihn einfach beschuldigte ein Lügner zu sein und sich nicht um die Situation kümmern zu wollen. Izarra wollte Wyatt nicht in noch eine größere Misere hineinstecken, solange sie nicht einmal wussten wo sich Ineb befinden könnte. Immerhin...wollte er noch...ein Teil der WITCH sein...wenn man seine Lüge wegstrich.



      "Warum sollte ich ? Wir sind doch alle Freunde und unserer Bündnis wird immer stärker...Nur weil es ein kleinen Streit gab wird nicht gleich Inebs Herz verschlungen, Izarra über dramatisiert....Was ich wirklich schade finde, es schon so ein sehr unschöner Tag an der Uni gewesen. Izarra wenn du unbedingt unsere Aufmerksamkeit willst muss du dir nicht so eine Geschichte ausdenken, wir können froh sein das Harvey nicht gleich wieder in Flammen aufgeht."

      Das war also Wyatts Schutzmechanismus mit Problemen klarzukommen? Auch, wenn man den Lügen deutlich aufdecken konnte, war wohl Wyatt derjenige, der am meisten an sie glaubte. Wollte er damit nur sich selbst beruhigen, während die anderen gerade alle zusammen in Flammen aufgehen konnten, außer Cabriel selbst? Es war zum Verzweifeln, doch konnte man es wirklich Wyatt übelnehmen? Cabriel hatte genauso daran gedacht die Witch zu verlassen und wenn er an Wyatts Stelle gewesen wäre, hätte er nur...egoistischer gehandelt und ihnen trocken die Wahrheit erzählt. Das Wyatt es versuchte zu beschönigen war beinahe wie ein Trostpflaster, gegen die harte Situation.



      "Ich für mein Teil möchte mein Kopf frei bekommen, damit mich wenn Ineb am Abend wieder nach Hause zu uns in die WG kommt bei ihm Entschuldigen kann. Dann können wir gemeinsam über das sprechen was Tyler großes Geleistet hat, es bringt doch gar nichts jetzt so in Unruhe zu verfallen."

      "...Wenn...Ineb am Abend nach Hause kommt...", fügt Izarra nur hinzu, auch wenn er wusste, dass dies Wyatts Handeln nicht aufhielt. Er war nicht mehr ganz bei ihnen, so viel stand fest. Izarra hätte...das Video lieber alleine angesehen und dann privat mit Wyatt sprechen sollen, er bereute es nun zutiefst.

      "Du kommst doch mit mir oder, Cab? "

      Verunsichert sah er erst zu Izarra, Harvey und Tyler, die sicher über Wyatts Entscheidung nicht erfreut waren. Ob...es später dafür mächtigen Ärger geben wird?

      "Klar..."
      , hauchte er leise aus sich heraus und ergriff danach die Hand von seinem Freund. Entschuldigend sah er zu den Jungs auf, doch wusste er selbst nicht, was es hier zu sagen gab. Wyatt wollte nicht helfen und solange dies der Fall war, würden sie nicht weiterkommen. Das Einzige...was Cabriel nur tun konnte, um diese Witch-Sache zu retten...war das Souvenir Wyatt zu verabreichen. Dies war die Einzige Möglichkeit, um noch Mal auf ein Wort mit Ineb zu kommen und Wyatts Schutzmauern aufzusprengen.

      "...Wir sehen uns später..."



      Lautlos seufzte Izarra auf und steckte das Handy wieder weg, er winkte Wyatt und Cabriel sogar noch zum Abschied.

      "...Wir sollten...versuchen nicht in Panik zu verfallen, für Wyatt ist sicher der Streit auch schwer zu verkraften. Seid nicht zu hart zu ihm..."
      , versuchte er die Situation so neutral wie möglich zu analysieren, auch wenn er davor noch selbst in unbeschreiblicher Panik war. Jetzt musste er cool und gelassen sein, es brachte nichts seine Schüler ...die vollste Wahrheit zu erklären, wie unsagbar gefährlich so ein Konflikt sein konnte. Sie brauchten...mehr Hoffnung, immerhin befanden sie sich noch am Anfang.

      "So wie ich Ineb kenne ist er gerade bei einem Verwandten und spielt sich gerade die Seele mit seiner Gitarre heraus. Sobald...das Herz von Kandrakar sich wieder meldet, werde ich es euch berichten. Bis dahin...müssen wir einfach abwarten...Und hoffen, dass Wyatt und Ineb sich beide beruhigen."

      Langsam senkte Izarra seine Schultern und lächelte Tyler und Harvey schwach an, es war wirklich eine schreckliche Bürde eine Witch zu sein. Menschenopfer...gehörten da leider zum täglichen Brot.

      "Ihr könnt noch eure Kräfte benutzen, oder? Solange das der Fall ist...werdet ihr euch noch verwandeln können.", erklärte er ihnen, auch wenn er es selbst nicht zu 100% wusste, ob es so stimmte. Jedoch schätzte er, dass solange Harvey und Tyler auf ihre Kräfte bestehen...sie ihnen nicht entrissen würden. Ineb sollte jedoch...bestimmt in Sicherheit sein, er war nicht der Typ, der sich etwas antat, selbst wenn es ihn schlecht erging.



      "...Wir werden schon eine Lösung finden... gemeinsam...Wenn wir jetzt Wyatt und Ineb beschuldigen, kommen wir nicht weiter. Sobald...wir wieder gemeinsam sind, werde ich euch viel mehr über das Herz erzählen."
      ________________________________

      Ineb Chevrier


      "Aber wenn du eines Tages wirklich das Bedürfnis hast, dich zu revanchieren, dann tue das, indem du deine eigenen Gaben weiterträgst. Denn nichts würde mich mehr freuen, als zu sehen, dass du das Licht, das in dir ist, an andere weitergibst. Daher liebe ich dein Gesang so sehr...."

      Gaston war ein richtiger Charmeur und dies lag nicht nur an seinem kirchlichen Gerede - nein, er war auch im Herzen ein wahrlich guter Mensch. Ineb würde gerne in der Zukunft Gaston gerecht werden, denn genau das wollte er schon immer als Herzträger erreichen - immerhin war es seine Pflicht. Jedoch hatte er keine Gabe dafür, weshalb er noch lernen musste wie er das Licht weiter in sich stärkt. Seine Fähigkeit lag aber darin Musik zu spielen und zu wissen, dass Gaston ein Befürworter davon war beflügelte sein Herz unbeschreiblich - denn seine Lieder spielte er oft bis zu seinem tiefsten Inneren. Es gab kein schöneres Kompliment für ihn, als von jemanden den er liebt wertgeschätzt zu werden.

      "Ich werde mein bestes geben!...Eines Tages...schaffe ich es vielleicht tatsächlich mein Licht weiterzugeben.", befestigte sich Ineb stärker auf Gastons Vorschlag, als gäbe er ihn einen kleinen, neuen Halt. Er wollte unbedingt nicht in der Leere versinken, sondern wie seine Großmutter es einst tat...seine Aufgabe richtig erfüllen!



      Wenn Gaston von Ineb dachte, dass er es erreichen könnte und Amy zusätzlich ihn als ihr Licht in der Dunkelheit sah, wie konnte er dann daran denken, dass alles so hoffnungslos sei? Vielleicht war es gerade noch so schwer, da nun viele Dinge neu aufgeklärt werden müssen... Alternativen mussten gesucht werden, jedoch würde das Herz von Kandrakar ihn sicherlich auf den richtigen Pfad leiten...solange er nie an das Verlieren nachdachte. Es reichte fürs Erste vollkommen aus, dass er der Einzige war, der das Licht festhalten wollte.

      "Wegen Samuel Rose."

      Ihn überraschte jedoch, dass Gaston im Club wegen Samuel Rose arbeitete. Früher kannte er die Familie Rose nur vom Fernsehen, er wusste dass sie eine berühmte Familie war, die ihre Macht in ganz Amerika ausbreitete. Samuels Namen kannte er nur vom hören her, doch nun kamen die Verbindungen zu ihm immer weiter hoch. Zuerst war die Neuigkeit, dass er Cabriels Exfreund war, später erfuhren sie, dass er und Tyler verwandt waren... und nun war er der Grund wieso Gaston in einem Hostclub arbeiteten musste? Es war wirklich gruselig, wie nah doch dieser Billionär um ihr Leben war. Ob er...Gaston aufzwang in einem Host zu arbeiten, waren solche Clubs für einen Kirchengänger nicht wie eine Sünde oder...dachte er wieder nur altgebacken? Ineb selbst wusste nicht, was er von den Douchess halten sollte - er verstand die Angebote darin nicht.

      Doch machte ihn Gaston klar, dass Gaston es Samuel zu verdanken hatte mit der Kirche so weit gekommen zu sein. Verblüfft war er von der Aussage, dass Samuel sich als großer Spender erwies, er wirkte nicht wirklich gläubig auf ihn. Samuel Rose hatte also ein großes Herz? Dabei war Inebs erster Eindruck von ihm, dass er seine wahre Facette hinter einer Maske versteckte - oder hatte er nur wieder Vorurteile erweckt wie so oft? Nun wurde er sich durch Gastons Erzählung unsicher...

      "Es war für mich wahrlich ein kleiner Schock die zum Teils sehr Haut präsentierende Kostüme , mancher der Host zu sehen und auch die Angebote waren nichts das was ich aus meiner Kirlichen Erziehung je mals gesehen habe. Doch machen sie dort auch nur ihre Arbeit und ich wollte nicht schlecht darüber Urteilen...Nur weil es Befremdlich für mich war. Zudem versuchte darin auch den Zweck zu erkennen, schließlich gehört dieser Club einen so Machtvollen jungen Mann."

      Schwer grübelte Ineb über Gastons Erfahrungen, die meisten Hosts bei Samuel waren Männer...weshalb der Club von Anfang an sehr komisch auf ihn gewirkt hatte. Auch für ihn war es total befremdlich, weil er nicht vom anderen Ufer war. Was für einen Zweck sollte dieser Club den haben, außer dass er die Homosexualität von einem reichen Mann präsentierte? Ineb konnte mit den Wort 'Angebot' nichts anfangen, denn wusste er nicht wie weit er denken sollte. Selbst stoppte er sich dabei, denn wollte er sich gar nicht vorstellen was Gaston alles erleisten musste, jedoch ...erklang es für ihn nicht so, als machte es ihn was aus? Ob Gaston vielleicht...selbst komische Vorlieben in sich erkannte, Ineb mochte zwar Clubs recht gerne und empfand die Stimmung von Douchess gegen Ende als sehr angenehm - doch bei so etwas arbeiten könnte er niemals. Selbst, wenn man nur eine Rolle spielte war der Gedanke einfach nur eigenartig für andere Frauen sich ...zu verkaufen?

      "Die Gäste in diesem Club für den Glauben von Gott zu bekehren oder ihnen wenigstens ein kleines Stück seiner Nächstenliebe zu geben war es das mich für die Arbeit als Host die Gelegenheit ergreifen ließ....Und tatsächlich gewann ich durch meine Arbeit in Douchess eine deutlich größere Kirchen Gemeinde als früher...."

      Nun verstand er Gastons Absichten aber mehr, er hatte wohl recht...Der feste Glaube an Gott wurde immer weiter zu einer Seltenheit. Selbst Ineb war lieber ein Freigänger, auch wenn ihn die Idee als logisch vorkam, wenn das Herz von Kandrakar von einer mächtigen Person erschaffen wurde, um die Welt zu beschützen. Die Gäste von Sam sehnten sich wohl alle nach Unterhaltung, dass konnte er bei seinem ersten Auftritt gut erkennen - die Stimmung war einfach phänomenal. Also... war der Job für Gaston mehr eine Chance neue Menschen für seinen Glaubensansatz zu bringen, das war doch eine gute Sache? In Inebs Kopf schwirrte es, denn war er sich langsam mit seinem ersten Bild von Samuel Rose gar nicht so sicher. Er mochte zwar ein eigenartiger Lover sein und sein Club hatte einen weirden Touch an Freizügigkeit, doch alles in einem... betrieb er gemeinnützige Arbeit und beobachtete sein Umfeld genaustens. Ineb war immer noch überrascht, dass er ihn einfach spielen ließ - hatte Sam etwa eine kleine Gabe Talente zu erkennen? Komischerweise war es für Ineb einfach sich Sam als einen besseren Menschen vorzustellen, als seine Freunde...Wenn so jemand machtvolles wie Samuel ein Wächter wäre, könnten sie mit Leichtigkeit das Böse durch seinen Einfluss aufhalten. Ein alberner Gedanke, den Ineb sofort wieder vergraben wollte. Trotz allem konnte er das Gefühl nicht loswerden, dass Samuel auch stachelige Seiten in sich verbarg. Vielleicht sollte er mit ihm in Kontakt kommen, um ihn für den Auftritt zu danken?



      Gaston holte sehr weit aus, worauf sich Ineb wahrlich glücklich schätzte, es zeigte dass er ihm vertraute und seine Erfahrung mit ihm teilen wollte. Auch, wenn er sich das kaum vorstellen konnte, dass er mit Cabriel und anderen Hostmitgliedern zusammenarbeitete...klang es wirklich wie eine kleine Familie, die fest zusammenhielten. Damit konnte er Ineb etwas beruhigen, den Club schöner zu betrachten und seine Kritik beiseite zu legen. Vielleicht war deswegen Cabriel seine Arbeit als Host so wichtig und die Aufgaben im Hostclub waren...eventuell ja gar nicht so pervers? Selbst von seiner neu erworbenen Freundschaft klärte er ihn auf, was jedoch Lio einen bitteren Beigeschmack hinzufügte.

      "...Jemand, mit dem ich auf den ersten Blick wohl kaum etwas gemeinsam hatte. Unsere Wege hätten sich womöglich nie gekreuzt...Aber mittlerweile Zählt er zu meinem besten Freund. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal eine solche Freundschaft führen würde, so ehrlich und unkompliziert. Und das in einem Umfeld, das so weit von meiner gewohnten Welt entfernt ist. Diese Begegnung hat mich gelehrt, dass Freundschaft manchmal dort wächst, wo man es am wenigsten erwartet."

      Eine Freundschaft, obwohl zwei Menschen gar nicht unterschiedlicher sein konnten? Wie schön es doch klang...Da konnte Ineb leider nicht mitfühlen. Er hatte ganz gewaltig Probleme aufgewiesen, wenn jemand von seiner Norm abwich. Natürlich hätte er sich irgendwo gewünscht auch mit...seinen nun alten Freunden eine ehrlich und unkomplizierte Beziehung zu führen, doch zerstörte genau die Wahrheit das letzte Fünkchen an Hoffnung der WITCH. Hätte Ineb vielleicht Wyatt angelogen und seine Neigungen einfach ignoriert...Nein, das konnte er sich nicht einmal im Traum vorstellen. Denn, waren genau die Neigungen von ihm das gewesen, wieso er nie das Thema WITCH ernst nahmen. Genau deshalb... wurde die Menschheit immer wieder in Gefahr gebracht, sodass das Herz nicht Mal mehr scheinen wollte. So etwas konnte man nicht als Freundschaft benennen, man musste einfach Glück mit den Menschen haben.

      ...Auch, wenn er es vermissen würde...mit seinen alten Freunden Zeit zu verbringen, egal wie chaotisch sie auch war. Wenn Inebs Emotionen ihn nicht gerade kontrollierten, konnte er wieder an das Gute seiner Freunde zurückdenken, auch wenn es niemals für die Wächterrolle ausreichte. Wenn das Herz nicht wäre, hätte Ineb ihnen gerne eine zweite Chance gegeben- sogar Wyatt. Dann würde er ihm die Reue seiner Worte genau demonstrieren, doch in diesem Universum war es nur gefährlich sich weiter auf die Dunkelheit einzulassen. Es war wirklich schade...Vielleicht hätte er sich letzten Endes entschuldigen sollen? Denn immerhin hatte er sie einfach verlassen und seine Vorurteile nur weiter verstärkt? Es wurde alles wieder viel zu wirr, lag es an Gastons Ausstrahlung, dass er sich plötzlich nach Bindung sehnte? Dabei hatte er doch eine weitaus wichtigere Aufgabe...



      "Verzeih, ich bin etwas übermüdet....Die letzten Tage war viel zu tun. Möchtest du noch etwas Tee oder etwas anderes?"

      Darauf realisierte er, dass Gaston gar nicht so fröhlich aussah wie er es aus dem Augenwinkel vernahm. Wie er es sagte wirkte er ausgelaugt und trotz allem bot er ihm seine Hilfe so unbeschwerlich an. Ineb fühlte sich nun schlecht, er merkte, dass er nur zum Teil an seinen Cousin dachte. Seit wann war er denn so selbst vernarrt in seine eigenen Probleme, sodass er kaum auf die Worte seines Cousins achtete? Bestimmt sendete er ihm schon vorher Signale, dass er komplett erschöpft war und eigentlich für ihn keine Zeit hatte. Gaston war einfach viel zu gütig für ihn und er konnte sich nicht mal richtig revanchieren. Der Tee, denn er komplett ausgetrunken hatte schmeckte genauso süß wie die Hilfsbereitschaft seines Cousins.

      "Es freut mich das du spaß im Club hattest Lio, dein Auftritt war wirklich wundervoll gewesen, ich bin Samuel sehr dankbar dafür...Das er dich Auftreten ließ. Ich bin mir sicher du hast an den Abend einige Herzen berührt."
      "Falls du über alles reden möchtest was dein Herz belastet, Lio weißt du das ich dir immer zuhören werde."

      Lächelnd stand Ineb nun auch auf und legte seinem Cousin die Hand auf die Schulter. Mit der Geste bat er ihn sich wieder zurück auf seinen Platz zu setzen, er musste bei ihm nicht so gastfreundlich wirken - sie waren doch eine Familie.

      "Das weiß ich, du warst schon immer mit Louis für mich da gewesen und nie konnte ich mich wirklich erkenntlich zeigen. Auch warst du derjenige, der dafür gesorgte hatte, das ich bei Samuel spielen durfte. Du hast mir damit wieder das Gefühl gegeben wieder für andere Menschen spielen zu wollen. Eigentlich hast du schon genug für mich getan, weshalb wir nun nicht über meine Probleme reden müssen...Lass uns doch gemeinsam uns etwas entspannen!", sagte in einem freundlichen Ton klopfte einmal auf Gastons Schulter, beinahe so als wollte er auf etwas anspielen... bis er sich von ihm wegdrehte und zu seinen Sachen ging. Es berührte ihn, dass er weiterhin sich um ihn sorgte, obwohl sein Cousin auch an sich selbst denken musste. Ohne Worte packte er seine Gitarre aus dem Koffer und saß sich wieder zu seinem Cousin, in der letzten Zeit sang er wieder öfter... Früher hatte er täglich seine Stimme benutzt und ging sicherlich irgendwann seiner Familie geistig auf die Nerven. Fröhlicher stimmte er seine Gitarre, damit sie wieder einen schönen Klang erzeugen konnte.

      "Ich hoffe ich wirke jetzt nicht total bescheuert... Aber da du gesagt hast, dass du meinen Gesang magst möchte ich dir wenigstens so danken. Meine Sorgen singe ich sowieso lieber heraus...Also schließ deine Augen und hör einfach zu. Vielleicht finden wir beide so unsere Ruhe..."



      (Wie Ineb es spielt)


      (Die erste Strophe + Refrain)


      Der Klang der Gitarre war harmonisch und sanft, jede einzelne Note wurde von Ineb gepflegt gespielt - er gab sich die größte Mühe für Gaston gut zu spielen, so als wäre er wieder auf einer großen Bühne. Jedoch war es für Ineb auch eine Therapie für sich selbst gewesen, die Geschehnisse der vergangenen Stunde von sich abzustreichen. Auch, wenn es weh tat musste er noch einmal über seine Zweifel singen.

      "My sweetheart's piano is rat filled...♬"

      Jede einzelne Witch...War für das Herz von Kandrakar noch viel zu unrein...Bestimmt lag es daran, dass ihre Familie dieses Schicksal bei langem aufgegeben hatte, doch gab es einfach zu viele Steine, die sich innerhalb weniger Tage anhäuften. Jeder von ihnen...hatte Hindernisse, über die er nicht drum weg hüpfen wollte.

      Harvey, der Feuerwächter...

      ...War vielleicht in seinem Herzen ein viel kraftvoller Held gewesen, als es Ineb je sein konnte. Anders als er wünschte er sich ein Held zu sein, er wusste nicht einmal, dass es ihn seit Geburt in die Wiege gelegt worden war. Er war hilfsbereit und wollte die Probleme anderer am besten wegräumen.
      ...Doch konnte Ineb nicht vergessen, dass er sehr explosiv war und sich selbst nicht 100% unter Kontrolle hatte. Vielleicht...würde irgendwann wieder zu der Gewalt finden und nicht mehr von Freund und Feind unterscheiden können? Wer wusste schon, wann der nächste Ausbruch von ihm war? Da war es doch besser...wenn er auch ohne die Feuerkräfte von seiner eigenen Stärke ein Held werden konnte. Ineb wollte trotz allem an ihn glauben, er tat ihm nur einen gefallen.
      Wenn Ineb ihn weiterhin im Team behalten hätte...Wäre Ineb wohl irgendwann auch seiner Abnormalität verfallen. Denn durch die Offenbarung seiner Interesse zu Männer hatte die enge Freundschaft, die selbst Wyatt in Frage stellte einen faden Beigeschmack. Dabei schämte sich Lio schon wirklich, dass er nie den Körperkontakt und das gute Gefühl in Frage stellte, was wie eine Sünde nun auf seinen Schultern lastete.



      Cabriel, der Luftwächter...

      Nach dem Gespräch auf den Dachboden, hatte Ineb sogar vom Glück gesprochen, dass Cabriel etwas mehr von sich offenbarte und stärkere Emotionen darstellte. Es kam ihn so vor, als brachten die WITCH solche Probleme nur weiter zusammen, selbst in seinem Traum konnten sie durch ihn an Teamgeist gewinnen. Jedoch...Zeigte Cabriel schon von Beginn an sein großes Desinteresse ein Held zu werden, mehr wussten sie immer noch nicht ob er nicht sogar ein Mörder seiner eigenen Mutter war. Er akzeptierte zwar alles, doch wer wusste schon für wie lange? Wyatts Handlungen akzeptierte er bei einem Kampf auch einfach so, als wäre ihn das Schicksal der Welt total egal.
      Er war sicherlich der glücklichste von allen, wenn die Luftkräfte endlich aus seinem Leben verschwanden. Vielleicht half Ineb ihn damit weniger Probleme zu haben und sich nun mehr auf sich zu konzentrieren? Ohne Ineb an ihrer Seite konnten Cabriel und Wyatt wenigstens unbeschwert weiter herumturteln und sich sogar ein Zimmer teilen. Ineb brauchte eher einen Luftwächter, der wirklich ein Held sein wollte...und nicht dazu genötigt war.



      Tyler, der Wasserwächter...

      Tyler war ihm gegenüber immer aufrichtig gewesen und als Held ein wahrer Teamass. Er war Ineb ein guter Unterstützer, obwohl er es durch die Rose Familie wohl selbst nicht einfach im Leben hatte. Es war schwer in ihm eine negative Ader zu finden. Er hatte Tyler nie wirklich rasend erlebt oder gar unausgeglichen. Er bekam nur mit, dass er sich wohl mit Cabriel stritt, doch hatte er es persönlich nicht miterlebt. Wyatt...erwähnte ihm gegenüber komische Sachen, wo Ineb nicht genau wusste, ob er dies einfach glauben sollte? Angeblich brachte er einfach den Hund von Wyatt um und war verlogen...Konnte das wirklich wahr sein? Hatte er... nicht auch in Cabriels Traum komisch verhalten? War es dann nicht viel zu riskant einen eventuellen Soziopathen bei sich zu haben? Tyler wollte sicher auch ein normales Leben, weshalb er das Heldsein nicht vermissen würde.



      Wyatt, der Erdwächter...
      ....
      ....
      Was sollte er schon von ihm halten? Wyatt war ein kleiner Lüstling, der überall wo Aufmerksamkeit zu stehlen gab wie eine Schlange darum wickelte. Er WOLLTE ihn ja verstehen, doch gab Wyatt ihn nie eine Möglichkeit! Als Erdwächter war er eine komplette Niete, auch wenn er sich als nutzlos erbringen konnte, wenn er dafür im Rampenlicht stand. Als normaler Kerl jedoch...umgab ihn immer eine Fröhlichkeit und Naivität als sei die Welt aus Zuckerwatte geformt. Bestimmt lastete eine hohe Bürde auf Wyatt und irgendwo glaubte es Ineb auch, dass er nicht alles mit blanker Absicht machte. Dennoch...ärgerte er sich so sehr über ihn, es war das erste Mal, dass er eine Person so gar nicht ausstehen konnte. Wyatt sagte zwar, dass ihn seine Kräfte geholfen hätten, doch waren sie dafür da um Menschen zu retten...und nicht...um seinen Spaß zu haben!...Wyatt war einfach viel zu verstrahlt um jemals ein guter Erdwächter sein zu können, er würde nur draufgehen, weshalb es am besten wäre, wenn Ineb ihn auch diese abnahm.



      "...And mine is infested with bugs...♬"

      Und er selbst...?
      Ineb hätte sich wohl selbst nie als Herzträger anerkannt. Er war viel zu engstirnig, erkannte die Probleme erst, wenn sie sich vergrößerten und brauchte beim Kampf immer die Unterstützung der anderen Mitglieder. Obwohl die Zeit schon längst um war...war er einfach noch immer nicht bereit.
      Genau deshalb musste er sich seinen Schwächen stellen und alles dafür geben, um Beni bald zurückholen zu können.
      Er würde für die Familie Chevrier und der Erde für ein Happy End sorgen.



      "The music we make is unnatural..."

      Durch diese Kräfte war es möglich Fehler beiseite zu legen und zusammen stark zu werden. Doch, wenn es brenzlig wurde...würde das Herz sicher auch die Elemente wieder neu platzieren oder sie abblocken. Denn...wollte das Herz von Kandrakar weiter ernährt werden - von hellen Licht - so viel wusste er schon von seiner Großmutter.



      "♫...But it sounds just like falling in..."

      In seinem Kopf spielte sich eine perfekte Truppe der Witch ab, die so einst nie existiert hatte. Eine Parallelwelt, indem Wyatt, Tyler, Harvey und Cabriel ihr Schicksal stärker akzeptierten und sie zusammen das Böse aufhielten. Dies wäre genau ihre Bestimmung gewesen doch, musste...alles einfach niedergetrampelt werden. Sie würden nie wieder ein Team sein und ihre Freundschaft war nun beendet.

      "...love ♪"

      ...Obwohl Ineb dafür selbst verantwortlich war, spürte er eine aufkommende Wut in sich aufsteigen. Am liebsten hätte er seine alten Freunde dafür bestraft...ihn nun alleine gelassen zu haben. Dabei...rannte er doch selbst davon?



      "This butch!-This butch!-This butch!-This butch!"

      Doch hatte Ineb einfach keine andere war - nur ER wusste wie man die Welt bekehren konnte. Wenn er neue Mitglieder wollte, KONNTE er es sicher auch schaffen.
      Er musste einfach nur...Die Mistkerle loslassen!

      "Nur der Herzträger...Wird für Frieden sorgen. Das Herz von Kandrakar liebt mich, es glaubt an mich...es wird bestimmt auf mich hören und mir den Wunsch erfüllen..."



      "Entweder...Ich finde neue Mitglieder oder....
      ......Ich erhalte alle Elemente, sodass Großmutter sich keine Sorgen mehr im Himmel zu machen braucht. "


      "They make me go weak in the knees ♪"

      "Ein Team... blendet dich nur...Macht dich schwach. Darin ist nichts Gutes! Wenn sie nicht auf ihren Herzträger hören...Waren sie zu nichts zu gebrauchen. Sie waren Sünder."

      Wieso konnte er sich also nicht einfach alles unter den Nagel reißen?
      Er war doch sowieso der Einzige, der ohne zu zögern...das Böse auslöschen würde.



      "But I can't let they see me swoon...♩"

      Das Dark Heart von Urgroßmutter breitete sich sicherlich auch nur aus, weil ihre Teammitglieder so verlogen waren. Nur wegen ihnen...musste Großmutter sie umbringen. Hätten sie ihr geholfen...wäre es sicherlich zu einem wirklichen Happy End gekommen.
      Doch dachte nur der HERZTRÄGER an...den wirklichen Frieden.
      Da war es doch nicht fair, dass sie noch weiter ihre Kräfte an die nächste Generation vergeben konnten?

      "Das sollte alles den Herzträger gehören...!"



      "....Or else she will think I am weak♫♩"

      Ich werde ihnen allen noch zeigen, dass ich niemanden von ihnen brauche...Und für Gerechtigkeit sorgen werde...
      Ich werde noch viel stärker als Großmutter...oder Urgroßmutter...
      Das Licht...wird durch mich noch seinen Weg finden!

      Nach dem Song stellte Ineb fest, wie schnell doch plötzlich sein Herz schlug - er hatte sich wohl viel zu sehr mitreißen lassen. Doch ging es ihn nun deutlich besser, als hatte er sich den Schmerz aus der Seele gesungen. Alles war klarer - er konnte...einfach abhacken und für den Moment klangen seine Ziele wirklich einfach. Ineb würde mit Sicherheit seine Stärke finden, sobald er sie abgeschrieben hatte...wie schön.

      "Fühlst du dich...entspannter? Sorry, der Text war vielleicht etwas bizarr, aber das musst du ja schon bei mir gewohnt sein."




      "...Wie wärs, wenn ich dir noch Tee einschenke? Ich habe von weiten gesehen, wo du ihn aufbewahrst. Bleib doch einfach sitzen und lass dich von mir bedienen!", schlug er ihn fröhlicher vor und rückte zu ihm weiter nach vorne, um ihn besser anzusehen.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Tyler Wang-Chi & Harvey Bell [b]& Wyatt Carson Lyons

      "...Wir sehen uns später..."
      Obwohl die Wahrheit so offensichtlich schien, ergriff Wyatt nun Cabriel und ging mit ihm vom Parkplatz.
      Mit aufgesetzten grinsen sah Tyler den beiden nach....Doch was gerade empfand war doch ziemliche Ärgernis gegenüber den Grünhaarigen.
      Warum hatte er sie alle mit reingezogen in diesen Streit mit Ineb? Tyler gab sich wirklich Mühe sich gut in der Gruppe zu machen aber Wyatt hatte es wirklich versaut....
      Auch fragte er sich gerade wie viel Wyatt eigentlich wirklich log, es machten die Dinge die ihn früher für ihn so Liebenswert gemacht haben nur bitterer....
      ...Vielleicht sollte er Wyatt auch einmal deutlich machen was Freundschaft bedeutet. Bei Cabriel hatte ja auch geholfen.
      Auf der Anderen Seite waren Ineb Worte auch nicht gerade die schönsten gewesen....
      ...Hahh! Jetzt begriff es Tyler es war nicht Wyatt über denn er sich ärger sollte! Es war Ineb!
      Das war ja wie damals mit dem Köter des Grünhaarigen...Er hatte ihn verletzt und daraufhin wurde Wyatt so unausstehlich....
      Er sollte einfach beiden eine Lektion erteilen!
      Sobald er mit einen der beiden Allein war....
      "...Wir sollten...versuchen nicht in Panik zu verfallen, für Wyatt ist sicher der Streit auch schwer zu verkraften. Seid nicht zu hart zu ihm..."
      "Mhhmm.", stimmte Tyler summend zu.



      "So wie ich Ineb kenne ist er gerade bei einem Verwandten und spielt sich gerade die Seele mit seiner Gitarre heraus. Sobald...das Herz von Kandrakar sich wieder meldet, werde ich es euch berichten. Bis dahin...müssen wir einfach abwarten...Und hoffen, dass Wyatt und Ineb sich beide beruhigen."
      Harvey teilte nicht sonderlich die Meinung und schaute merklich aufgebracht denn beiden hinter her.
      "Abwarten? Ich...Kann mir zwar auch gut vorstellen das Ineb bei Verwandten ist, gestern stellte uns ja sein Cousin vor ...Und vielleicht ist gerade in guten Händen aber dennoch! Ich find nicht richtig das der Streit solang anhält und Wyatt das alles einfach runter spielt!! Außerdem gehe ich überhaupt nicht plötzlich in Flammen auf! Jetzt wo wir so aufgetrennt sind wären wir für den Feind doch ein leichtes zu besiegen! Sie wissen doch vermutlich schon das wir auf die Uni gehen!! Was wenn sie noch mehr wissen?! Das regt mich auf...Wir können nicht einfach ABWARTEN!", wurde Harvey lauter.



      "Bei einem Streit kann so viel schief gehen!! Was wenn Ineb---", setzte Harvey schon an lauter weiter zu sprechen als plötzlich Tyler sein Handgelenk ergriff.
      Ein hörbares zischen war zu hören worauf Harvey erschrocken inne hielt und gar nicht bemerkt hatte wie er sich in Rage doch ganz automatisch wieder erhitzt hatte.
      "Ey komm runter, Harvey."
      "W...was....machst du Tyler?! Du verbrennst dich noch!"



      Doch Tyler schmunzelte nur und hielt Harvey weiter fest so das dieser gezwungen war wieder runter zu kommen.
      "Ich bin der Wasserwächter schon vergessen? Etwas Hitze von dir macht mir schon nichts aus.", scherzte Tyler und löste die Hand behutsam als er merkte das Harvey sich wieder etwas entspannt hat.
      "Ich weiß es ist schwer, ehrlich gesagt bin ich auch total aufgewühlt wegen der Sache aber Izarra hat recht, wir können jetzt denn beiden keine Schuld geben das bringt uns nur weiter auseinander...Für denn Moment müssen wir darauf vertrauen das sich die beiden wieder beruhigen, wir ihr gestern als Cabriel und ich uns Aussprechen mussten. Zwar ist die Lage eine Andere doch ist es gerade wirklich besser wenn die zwei erst einmal ihren Streit verarbeiten bevor wir darüber sprechen können wie es weiter geht. ", belehrte Tyler denn Feuerwächter.




      "Und wie Izzara sagt, wir können unsere Fähigkeiten sichtlich noch benutzten also ist auch Ineb nicht vollkommend Schutzlos."
      Harvey hätte nicht erwartet das jetzt Tyler sein würde der ihn beruhigte...
      Mit einem tiefen Atemzug nickte Harvey langsam und schaute für ein Moment zu Boden um die Lage noch mal zu überdenken.
      "...Wir werden schon eine Lösung finden... gemeinsam......Sobald...wir wieder gemeinsam sind, werde ich euch viel mehr über das Herz erzählen."
      Mit etwas wieder Hoffnung im Herzen schaffte Harvey schwach zu Lächeln.
      "Ja du hast Recht Izarra....Entschuldige das ich dich erst so Spät in unsere Gruppe eingeladen habe, ich denke ohne dich wäre vieles schon eskaliert, wir sind alle wirklich noch total unerfahren und am Anfang, ich wünschte wir hatten mehr Zeit gehabt um uns auf alles richtig vorzubereiten...Die Ereignisse überschlagen sich in letzter Zeit leider.", stellte Harvey mit bedauern fest aber versuchte Optimistisch zu bleiben.




      "Auch dir danke Tyler du hast echt großes Geleistet das du die Anderen Studenten Retten konntest, ich hab dich in Cabriels Traum ziemlich grob behandelt weil dein Verhalten sich so unterschied zu deiner jetzigen aber....Das ist wohl deine Art mit Brenzlichen Situation umzugehen."
      Mit den Worten ergriff er noch mal Tylers Hand die er eben los gelassen hatte um die Ernsthaftigkeit in seinen Worten zu bestärken.
      "Es tut mir echt Leid das ich dich im Traum so leichtfertig herum Kommandiert habe, bestimmt hast du auch selbst die Lage im Griff gehabt...Auch wenn du ziemlich Leichtsinnig Handelst, ich muss lernen nicht alles allein in Griff zu bekommen....Wenn wir uns mehr untereinander Helfen, sehen wir erst was uns wirklich fehlt und stark macht."
      Bei Harveys Worten spürte Tyler automatisch wie seine Wangen wärmer wurden weswegen er abrupt die Hand von Harvey los ließ:
      "Ehhh! Danke Harvey aber hör auf, ich krieg wegen dir noch Herz klopfen!", lachte Tyler zwar aber er spürte sofort wie Harvey ein gewissen Charm aussprühte bei seiner Aufrichtigkeit denn selbst Tyler nicht gewappnet war.
      Harvey griff sich an den Nacken und lachte entschuldigend: "Hahh...Sorry ich ähm...Naja hatte irgendwie so Art Träumerisch Eingebung oder so....Mir ist heute so einiges Bewusster geworden. Ich hoffe daher wirklich wir können uns so schnell wir möglich zusammen treffen und die Sache vernünftig klären."
      Tatsächlich merkte Tyler das Harvey trotz seine anfängliche Wut seltsam ausgeglichen wirkte...
      Ob es daran lag das Harvey jetzt mit Yuuto zusammen war? Es schien ihm auf jedenfalls gut zu tun.


      "Echt Unhöflich von Izarra, ich verstehe ja das er auf Inebs Seite steht weil er mit dessen Großmutter befreundet war aber uns mit so Unheimlichen Geschichten einzuschüchtern, ist nicht der Harmonische Weg!", schmollte Wyatt nun als mit Cabriel Hand in Hand das Uni Gelände verließ und mit ihm den Weg richtung Innen Stadt anstrebte . Der Weg dahin führte aber auch über ein kleinen Blumen Park denn Wyatt auch anstrebte um etwas ein schönere Ablenkung zu sehen nach den vielen Krankenwagen und Polizeiwagen die sich bei der Uni sammelten.



      Nach ein paar Schritten dicke Luft machend Blickte Wyatt aus denn Augenwinkel jedoch zu Cabriel rüber um sich dessen Mimik genau anzusehen.
      Ob ihn das was gesehen hatte von Wyatt jetzt....Anderes über ihn denken ließ? Das war das letzte was Wyatt wollte...
      Er war ein guter Junge, wohl erzogen der keiner Fliege etwas zu leide tun würde...Und auch diese Worte...
      Das wollte Wyatt ganz schnell wieder vergessen, er musste aufpassen das nicht sogar anfing Ineb auszublenden...!
      Zum Glück besaß der Herzträger auch gute Seiten und war nicht Rund um jemand der für Wyatt ein Dorn im Auge war...
      Aber Cabriel hatte das Talent öfters tiefere in Wyatt Worte hinein zu Blicken.
      Als wären seine ganzen Filter gegenüber Cabriel vollkommend wirkungslos...Das machte ihn für Wyatt auf einer Bizarren Weise zu jemand der ihm wohl am besten verstehen konnte und zugleich...war es ein beklemmendes Gefühl.
      Wyatt konnte nicht nicht wirklich feststellen ob ihn Gefiel oder nicht....
      Früher als Kind hätte sich sicherlich über so jemand gefreut wie Cabriel, er konnte sich sehr gut vorstellen das vielleicht sehr gut befreundet gewesen währen.
      Jetzt jedoch....
      ....War es wie eine Stille Bedrohung seiner schön aufgebauten Kartenhaus das sowieso gerade sehr in den Brüchen stand.



      Er war nur froh darüber das Izarra sie nicht weiter aufgehalten hatte oder einer der Anderen Jungs...
      Denn Teil mit wenn Ineb nach Hause kommt, hatte er wie erwartet überhört. Für ihn stand es schon fest das Ineb sicherlich nach Hause kommen wird.
      "Ich hoffe es ist okay für dich das wir die Uni-Taschen später in die WG bringen, etwas zusätzliches Gewicht hat noch nie jemand geschadet.", kam es gut gelaunt von Wyatt der nicht sehen wollte wie Inebs Sachen fehlten. Das würde nur mehr dafür sprechen das dieser heute nicht wieder zurück kommen würde.
      "Obwohl im Jura Kurs habt ihr bestimmt einiges mehr an Bücher oder? Falls dir deine Tasche zu schwer wird kann ich sie gern tragen."
      ....
      "Nur ein kleiner Scherz, ich bin viel zu verwöhnt das meine Bedienstete von früher mir alles hintertragen haben, ich bin ein richtiges, zerbrechliches Gänseblümchen!", log Wyatt besonnen als noch mal kurz über die schmerzen Brust rieb. Er wollte nicht das Cabriel durch das war Izarra ihnen gezeigt hatte den Eindruck bekam er wäre irgendwie stark oder dergleichen....



      "Hattest du in der Pause schon Zeit zum Essen oder Trinken? Wir könnten in die Eisdiele gehen, da gibt es auch heiße Waffeln! Nach so einem Tag ist mir nach was süßem.", plauderte Wyatt auch weiter.
      "Aber echt erstaunlich das Tyler sich selbst verwandelt hatte oder? Glaubst du wir sind dazu auch in der Lage? Er sah total anderes aus, vielleicht besitzen wir auch noch Andere Formen! Wäre echt spannend das herauszufinden! Ich frag mich wie ich aussehen würde! Ich find ja meine jetzige Form ja schon sehr Hübsch auch wenn die Kleidung nicht zu mir passt...Vielleicht sehe in meiner Anderen Form viel eleganter aus! Wie ein Prinz aus einem Märchen und ganz vielen Blumen an meiner Kleidung? Ob meine Haare dann wieder Grün sind? Eine Andere Farbe wäre auch spannend, wie bei Blumen gibt doch eine Vielzahl an Farben! Regenbogen Haare fände ja total besonderes!", redete Wyatt weiter.
      "Früher hab ich ja auch gern Kleider getragen aber glaube das wäre eher unpraktisch...Aber naja lassen wir das Witch Thema erst mal es gibt viel schönere Dinge über die wir reden können!"



      Mit einem seufze als würde Wyatt sich über das schöne Wetter freuen schloss die Augen für ein Moment.
      "Worüber möchtest du denn reden? Wenn du willst kannst du mir gern wieder mehr von deinen Games erzählen oder ob du mal Vereist bist, warst du mal in einer Andere Stadt oder Land? Das würde mich Interessieren...Aber ich finde wir sollten uns Abwechseln mit dem Themen auch wenn gern viel Rede, lerne dich dadurch nicht besser kennen Cab und ich würde gern die Zeit mit dir Nutzten. Also was Interessiert dich gerade?"


      __________________________________

      Gaston De carvalho

      Mit großer Zufriedenheit hörte Gaston wie Ineb wohl neuen Mut und halt zu finden schien.
      Er wollte sein bestes geben und das war es was zählte!
      "Das ist wunderbar, ich unterstützte dich voll und ganz dabei."



      Gaston geriet in einen längeren Redefluss und es überraschte den Pastor selbst das er so viel sprach, es gab Tage wo der Kirchliche Mann gar kein Wort sprach, außer die von Gott verleiten Worte aus der Heiligen Schrift. Doch bei Ineb fühlte Gaston auch eine starke sicherheit und Wohlbefinden.
      "... Eigentlich hast du schon genug für mich getan, weshalb wir nun nicht über meine Probleme reden müssen...Lass uns doch gemeinsam uns etwas entspannen!"
      Wie liebevoll sein Cousin doch war! Er bedankte sich in so große Maße bei Gaston, dabei war es für ihn eine große Selbstverständlichkeit!
      Es kam wirklich selten vor das Gaston wirklich mal entspannte...Weswegen er richtig spürte wie seine angespannten Muskeln es ihn dankte als die Schulter mit wärmen Lächeln senkte.
      Zu seiner großen Überrasch holte Ineb seine Gitarre, sowas heiliges hatte doch nicht verdient! Umso größer erfreute es ihn das Ineb es von sich selbst anbot.

      "Ich hoffe ich wirke jetzt nicht total bescheuert... Aber da du gesagt hast, dass du meinen Gesang magst möchte ich dir wenigstens so danken. Meine Sorgen singe ich sowieso lieber heraus...Also schließ deine Augen und hör einfach zu. Vielleicht finden wir beide so unsere Ruhe..."
      "ich freue mich sehr darüber, ich höre dir mit Freude zu!", versicherte Gaston der darin überhaupt nichts bescheuertes sah, ganz im Gegenteil er war das erste mal das nicht direkt daran dachte es mit aller Welt zu teilen. Er war glücklich darüber in der Zweisamkeit sich die sorgen von Ineb anzuhören in seiner schönsten form. So schließt er auch seine Augen um ihm ganz zuzuhören.

      "My sweetheart's piano is rat filled...♬"



      Er konnte zwar nicht beurteilen was so tief hinter den Worten steckte doch konnte Gaston die Gefühle bei Inebs Gesang doch deutlich spüren.
      Seine Probleme mit seinen WG Leuten die er verlassen hatte...

      "This butch!-This butch!-This butch!-This butch!"
      "....Or else she will think I am weak♫♩"

      Es war nicht nur der Text, es war die Art wie Ineb sang was Gasto wirklich Seelenruhe bescherte, er hätte sogar etwas richtig wildes SIngen können und trotzdem wäre Gaston in vollkommende Ruhe gewesen.
      Er lächelte noch mehr als Ineb zum Ende kam. Er konnte ihm am liebsten auf ewig zuhören!
      Doch zu sehen wie die Tränen von Ineb lange getrocknet waren und er sich befreiter fühlte, war das wahrlich schöne Wunder!
      "Fühlst du dich...entspannter? Sorry, der Text war vielleicht etwas bizarr, aber das musst du ja schon bei mir gewohnt sein."
      "Ohja, tatsächlich hab das wohl gebraucht...Ich vergesse viel zu schnell mir auch denn Moment der ruhe hinzugeben.", lachte Gaston leise und griff sich dankbar an die Brust:
      "Mir hat es sehr gefallen, du kannst wirklich in jeder Stimmung die richtigen Texte finden, es ist als würde du mit deiner Seele singen ich finde das sehr Bewundernswert...Mir ist es leider oft nicht möglich meine Gefühle richtig zu Äußern.", gestand Gaston unverblümt.
      Durch seine eingeschränkte Stimmlage, würde er niemals so viel Gefühl in sein Gesang bringen können wie es Ineb tat...So seltsam es aber war standen viele der Gäste aus Club darauf jedoch nur weil sie denken Gaston tat dies mit Absicht.

      "...Wie wärs, wenn ich dir noch Tee einschenke? Ich habe von weiten gesehen, wo du ihn aufbewahrst. Bleib doch einfach sitzen und lass dich von mir bedienen!"
      Als hätte Gaston Geburtstag wollte ihn Ineb jetzt auch noch bedienen da wurde Gaston ganz verlegen.
      "Ach...Lio...Du bist doch zu Gast bei mir.", fing er zwar an zu widersprechen aber so Fröhlich wie ihn Ineb anschaute...Wie konnte er da ablehnen?
      "Na schön...Dann bleibe ich hier entspannt sitzen."



      Je mehr Gaston jedoch hier saß...Desto mehr spürte er die Kraft der Müdigkeit sein Körper aufkommen.
      So schließt er wieder seine Augen, es war als könnte er noch den nachklang des Liedes von Ineb hören...es war wirklich wunderschön und so friedlich.
      Dabei vergaß Gaston jegliche sorgen oder andere Dinge auf die er eigentlich Achten sollte.
      Er unterdrückte ein Gänsen als tiefer an seinem Platz sank....während Ineb denn Tee zubereitet.
      So hörte er auch nicht das zaghafte, unregelmäßige Geräusche, die aus einen der geschlossen Türen drang. Erst ein Ruckeln, dann ein abruptes Scharren, gefolgt von einem kurzen Stille Moment...Bevor es von Neuem begann. Es war das Geräusch von metallische Kratzen von Stuhlbeinen am Boden....Das dumpf ins Wohnzimmer hinein drang.
      Believe Me ~

    • Izarra K. + Yuuto Kurai

      Stumm dasitzen und abwarten war auch nicht wirklich das, was Izarra wollte...doch war es das einzig Vernünftigste. Vielleicht verschafften die Jungs so den Streithähnen Zeit über ihr Gesagtes nachzudenken? Er konnte es sich kaum vorstellen, dass Ineb und Wyatt sich gegenseitig wirklich verletzten wollen. Sie beide...hatten einfach unterschiedliche Vorstellungen und mussten sich noch näherkennenlernen.
      Jedoch passte es Harvey am wenigstens Däumchen zu drehen, wenn Tyler nicht gewesen wäre wäre wohl der Parkplatz gewesen, der als nächstes in Brand gesetzt wäre. Der Wasserwächter zeigte heute wirklich seine Spitzenleistung, er hatte seinen Job schon gut drauf.

      "Ich weiß es ist schwer, ehrlich gesagt bin ich auch total aufgewühlt wegen der Sache aber Izarra hat recht, wir können jetzt denn beiden keine Schuld geben das bringt uns nur weiter auseinander...Für denn Moment müssen wir darauf vertrauen das sich die beiden wieder beruhigen, wir ihr gestern als Cabriel und ich uns Aussprechen mussten."

      Genau, man sollte immer positiv denken! Auch Tylers und Cabriels Streit hatte es gestern in sich, sodass Izarra ein mulmiges Gefühl hatte sie einfach ziehen zu lassen - doch gegen Ende war es das wahrlich Richtige gewesen! Nun gingen sie sich zumindest nicht an die Gurgel!

      "Ja du hast Recht Izarra....Entschuldige das ich dich erst so Spät in unsere Gruppe eingeladen habe, ich denke ohne dich wäre vieles schon eskaliert, wir sind alle wirklich noch total unerfahren und am Anfang, ich wünschte wir hatten mehr Zeit gehabt um uns auf alles richtig vorzubereiten...Die Ereignisse überschlagen sich in letzter Zeit leider."

      Leider fand die Verwandlung erst statt, wenn Feinde sich in der Nähe befanden...Weshalb Izarra sie vorher nicht wirklich trainieren konnte - Ihre Magie wandelte sich erst, als sie sich alle trafen, wie ein Schicksalsschlag. Damit konnte der Musiklehrer wirklich verstehen, dass ihnen ganz schön Druck gemacht wurde. Bedauerlicherweise wusste Izarra ebenfalls wie stark der Gegner war, weshalb sie unbedingt sich weiter stärken mussten. Doch war da Izarra ganz positiv, dass sobald sie alle Hindernisse beseitigt haben, sie es schnell schafften die Elemente besser zu verstehen und umzusetzen.

      So klopfte Izarra einmal leicht Tyler und Harvey an den Rücken und lächelte sie aufmunternd an. Er spürte die sonnenstrahlende Energie wieder auf seinen Schultern, er glaubte fest daran, dass sie bald wieder vereint waren.

      "Wir werden alles nachholen - Ich spüre viel stärkere Energie bei euch, als von den früheren Generationen. Eure Großmütter und...Urgroßmütter wären sicher total überrascht wie stark doch die Elemente sind, obwohl ihr doch gerade erst angefangen habt!", sagte Izarra ganz stolz und mit einem tiefen Strahlen in seinen Augen. Ob es daran lag, dass ...das Dark Heart vom Light Heart getrennt war? Er wusste es nicht genau, jedoch hatten die Elemente noch nie so gefunkelt...



      "...Harvey..."

      Plötzlich aber ertönte eine leise Stimme von hinten, worauf sich Izarra fragend umdrehte und alle Gesprächsthemen von den Wächtern beiseite legte. Wie es aussah wurden die Studenten nun alle nach Hause geschickt, eine Menge an Menschen gingen auf den Parkplatz zu, um nach Hause zu fahren. Nur ein Junge blieb ein paar Meter weiter weg von ihm stehen und ergriff seine Brust ganz fest, als tat ihm etwas weh.

      Sofort erkannte Izarra diesen Jungen, das war doch dieser Freund von Harvey! Doch rutschte Izarras Herz nur in die Hose bei dem Anblick von Yuuto, er sah total fertig aus. Als Yuuto etwas näher kam erkannte man die Tränen, die langsam seiner Wange hinunterliefen. Gezielt sah er zu Harvey, so als waren die anderen gar nicht da.

      "...Wir sollen nach Hause von den Dozenten aus...", murmelte er so leise als wollte er eigentlich etwas anderes sagen, jedoch fielen ihn die Worte so schwer...es zeriss ihn beachtlich das Herz. Mit traurigen Augen sah er zu Harvey und ging zwei Schritte zu ihm vor, ehe er wieder stehen blieb.

      "...Ich habe meinen Bruder gefunden...und seinen Freund...Sie waren wohl beide beim Amoklauf beteiligt...Es gab Tote..."



      "Zeth...wurde außerhalb der Schwimmhalle gefunden...Ihn wurde ins Bein und in den Hals gestochen, der Täter hatte aber zum Glück keine wichtigen Arterien getroffen...Er ist auch noch bei Bewusstsein."

      Dann aber konnte sich Yuuto nicht mehr von seiner Trauer loslösen und ohne es aufhalten zu können weinte er bitterlich. Schluchzend versuchte er sein Gesicht zu verstecken, was nun vor Aufregung gerötet war.

      "...und auch Sato...er-erlitt wohl eine Gehirnerschütterung und ist Ohnmächtig. Beide...wurden vom Sanitäter mitgenommen...I-ich sollte froh sein, dass sie noch leben..."



      "Tu-tut mir Leid, ich wollte dich gerade unbedingt sehen, Harvey... Ich weiß gerade nicht weiter..."

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      Naja...Eigentlich wusste er es schon.
      Einige Minuten vorher hatte er nämlich ein paar Passanten mit angehört, die von der Situation flohen oder vor Angst weinten.

      "Warum schicken sie uns nicht nach Hause?! Was ist, wenn der Täter noch frei herumläuft?!"
      "Ich weiß nicht weiter, ich hab eine solche Angst!"
      "Mein Freund ist auch in der Schwimmhalle gewesen, allein ihn jetzt in dem Zustand zu sehen macht mich total fertig!"
      "Habt ihr gesehen, was der Mörder mit Deon gemacht? Ich bin total in Tränen ausgebrochen, wir gingen früher zusammen in die Mittelschule!"
      "Die Familie muss sicher total entsetzt sein!"


      ...Nun, beinahe hätte Yuuto seine eigene Rolle vergessen. Eigentlich wollte er später einfach Zeth ins Krankenhaus schicken und Sato abholen lassen. Aber...Hatte dummerweise Zeth sich einem Jungen vor der Verwandlung gezeigt - das er dann komplett spurlos verschwunden war, ließ darauf ein Hinweis geben, dass er wirklich verstorben war.
      Außerdem war Sato überraschenderweise auch dabei und da er in diesem Leben sein Bruder war...wäre es wohl ziemlich komisch, wenn ihn sein Zustand einfach kalt ließ?
      Hmm... Da musste er wohl schnell in Sekunden lernen, wie man richtig trauert. Kiri hatte noch nie so etwas wie eine Pein empfunden - er hatte keine Ahnung, wie sich Herzschmerz anfühlte.
      Aber...Musste er einfach nur das kopieren, was auch schon Matteo während seiner Lebenszeit so oft, durch die gemeinen Rüpel gemacht hatte.

      ...Wie aufregend! Er fragte sich wie Harvey auf ihn dann reagieren würde? Er wollte es testen!



      Versteckt hinter den Wand der Schwimmhalle überprüfte er mit seinen Quälgeistern, ob er beobachtet wurde, bis er den Namen rief...Den er eigentlich erst am Abend sagen wollte.

      "Zeth..."

      Erkennbar formte sich dann aus dem Tattoo eine schwarze Masse, die sich so langsam wieder als sein Lakai formte. Doch genau diesen Übergang nutzte er es, um ihn direkt ein scharfen und länglichen Gegenstand in sein Bein zu rammen und es sogar noch hinunterzuziehen. Sogleich hielt er ihn an seinem Kragen fest und stach erneut in sein Halsbereich ein, achtete jedoch stark darauf nur grobe Verletzungen hinzuzufügen.



      Mit dem spitzen Stab in der Hand fuhr er über Zeths Gesicht, sodass sich sein eigenes Blut auf seiner Wange verteilte.

      "Nicht schlecht, du hast genau meine Aufgabe erfüllt. Doch leider hat dich jemand gesehen und Sato wurde verletzt, weswegen du jetzt den verstörenden Jungen spielen musst, der vor einem großen Monster weggekrochen war. Also fang an zu kriechen und zu verzweifeln, verstanden?"



      "Beeil dich, vielleicht kannst du sogar im selben Krankenwagen fahren wie Sato...Dann erfährst du auch, ob er es überlebt oder nicht", überspitzte es Kiri für extra und steckte dann wieder den Stab in die Katzentasche.

      "Wenn du mich entschuldigst, ich muss jetzt trauernd zu meinen Freund."

      Mit diesen Worten verließ Kiri auch schon den ausblutenden Zeth und ging weiter seinen Weg entlang, zu Harvey und den anderen. Zeth hingegen wurde von den Sanitätern entdeckt und direkt versorgt, sodass er auch im Krankenwagen mitfahren konnte.

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      Cabriel Valentine

      "Echt Unhöflich von Izarra, ich verstehe ja das er auf Inebs Seite steht weil er mit dessen Großmutter befreundet war aber uns mit so Unheimlichen Geschichten einzuschüchtern, ist nicht der Harmonische Weg!"

      Stumm beobachtete er Wyatt dabei wie er seine Wangen vor Zürn aufplusterte, er ... gab wirklich Izarra die Schuld an dem Dilemma, während die Kranken- und Polizeiwägen nur so an ihnen vorbeifuhren. Das war also nicht der harmonische Weg? Er bezweifelte, dass es nur daran lag, dass er mit Inebs Verwandten befreundet war. Vielmehr... war es wohl wirklich die Gefahr, dass dieses Herz besudelt werden konnte.
      Aber es Wyatt tiefer zu erklären, würde ihn nur auch von Cabriel sich entfernen lassen. Immerhin war es Cabriel ziemlich klar, dass Wyatt es in seinem Inneren ganz genau verstand, was gerade auf der realen Welt passierte. Genau deswegen, konnte Wyatt ruhig alles blumig reden, solange er später bereit wäre mit Ineb eine Konversation zu führen.
      ...Naja, Cabriel würde dafür sorgen, dass sie gar keine andere Wahl hatten. Im Traum gab es kein Entkommen, sicherlich auch nicht in Wyatts.



      Zugleich schlug ihn Wyatt vor seine Tasche zu tragen, bis er es mit einem Witz wieder beiseite kickte.

      "Nur ein kleiner Scherz, ich bin viel zu verwöhnt das meine Bedienstete von früher mir alles hintertragen haben, ich bin ein richtiges, zerbrechliches Gänseblümchen!"

      So langsam glaubte er nicht daran, dass Wyatt wirklich schwach war wie er vorgab. Die Neugier kribbelte in Cabriels Finger wie viel Kraft der Pazifist wirklich besaß. Vielleicht musste er ja für seine Schauspielerrolle mal Krafttraining durchgehen oder aber es lag einfach an seinen Genen? Sein Vater sah im Fernsehen auch gut gebaut aus, seine Mutter kannte er nicht wirklich.
      Er hätte zwar nie verlangt, dass Wyatt ihn etwas abnahm - schließlich... musste er sich um seine eigenen Lasten kümmern und war selbst schuld, dass er so ein Schwächling war...Dennoch hätte er es mal gern gesehen, wie viel Gewicht das Gänseblümchen wohl schleppen konnte.

      "Hattest du in der Pause schon Zeit zum Essen oder Trinken? Wir könnten in die Eisdiele gehen, da gibt es auch heiße Waffeln! Nach so einem Tag ist mir nach was süßem."

      "Okay...",
      erbrachte Cabriel kurz und knapp, da er Samuel zum Rauchen begleiten musste und die Menschenmenge sie fast bis zum Dachboden verfolgte hatte er gar keine Zeit sich etwas vom Kiosk zu kaufen. Selbst Sam war niemand, der viel in der Schule zu sich nahm - das nahm alles viel Zeit in Anspruch und außerdem mochte er das billige Essen nicht wirklich.

      "Aber echt erstaunlich das Tyler sich selbst verwandelt hatte oder? Glaubst du wir sind dazu auch in der Lage? Er sah total anderes aus, vielleicht besitzen wir auch noch Andere Formen! Wäre echt spannend das herauszufinden!"

      Das wiederum interessierte ihn auch insgeheime, auch wenn sein Gesichtsausdruck gleich nüchtern blieb. Seine erste Witchform...war für Cabriel mehr eine Last, da er sich in ihr fühlte als stände er in einen dichten Nebel und er wäre den tiefsten Drogen ausgesetzt. Zum einen Teil fühlte er sich in ihr wirklich ausgeglichener, aber... fühlte er sich in ihr, als wäre er komplett zum Tier geworden. Inwiefern konnte so etwas eine Heldenform sein?

      Kleine Erinnerung an seinen Traum kam ihn wieder hervor...Auch seine Witchform tauchte plötzlich in seinem Traum auf, wie eine zweite Persönlichkeit und nannte sich sogar Lämmchen. Jedoch existierten auch zwei weitere Charaktere, die genauso Cabriel widerspiegelten.

      Die erste Form...war für ihn ganz wirr und zugleich beängstigend.
      Denn...erst dachte er, dass es nicht wirklich er war.
      Sondern Cabby... Eine alte Schulkameradin aus Kindheitstagen.
      Der letzte Grund wieso Samuel mit ihm Schluss machte und wieso er überhaupt ins Krankenhaus kam.



      Früher...hatte er ihr Aussehen kopiert, da Cabby wirklich gut bei Männern ankam. Samuel scherzte immer, dass sie sich wirklich ähnlich aussahen, was sie nicht Mal als eine Beleidigung aufnahm. Sie unternahm nicht Mal etwas, dass er sie kopierte. Selbst, als sie sich genau im Bilde war. Dabei waren sie nicht Mals Freunde...Eher hasste sie ihn, auch wenn sie es nie vor anderen zeigte.
      ...Und Cabriel hasste sie ebenfalls, seit dem Vorfall im Baumhaus.



      Die letzte Form aber...Daran konnte er einfach nichts entschlüsseln.
      In der Haut dieses edlen Körpers zu stecken, erinnerte ihn an einen Prinzen. Hier fühlte er sich...ganz von seiner Lämmchenrolle losgelöst - endlich konnte er alles hassen...Er wollte...Die Vernichtung der Welt sehen, egal wie übertrieben es klang.
      Er fühlte sich so überheblich und so voller Zorn...Wenn Wyatt nicht wäre, hätte er mit Sicherheit sich selbst oder den Witch massiven Schaden hinzugefügt.

      Also...Was genau war es? Wieso verbarg sich so eine Seite in ihm, die seinen bitteren Stimmen ähnelte, die ihn manchmal wie ein Gewissen heimsuchten, wenn er Lämmchen war?




      Er erwischte sich, dass er total von Wyatt Gespräch abschweifte - dabei wollte er gar nicht so sehr an sich denken. Vielleicht würde man ja... auch bei Wyatt ein anderes Ich entdecken? Er konnte sich gut vorstellen, dass er in einem schönen Licht erstrahlen würde...wie eine aufgehende Blume. Vielleicht aber wurde er zur Fleischfressenden Pflanze? So gut kannte er Wyatt noch nicht, um das analysieren zu können.

      "Worüber möchtest du denn reden? Wenn du willst kannst du mir gern wieder mehr von deinen Games erzählen oder ob du mal Vereist bist, warst du mal in einer Andere Stadt oder Land? Das würde mich Interessieren...Aber ich finde wir sollten uns Abwechseln mit dem Themen auch wenn gern viel Rede, lerne dich dadurch nicht besser kennen Cab und ich würde gern die Zeit mit dir Nutzten. Also was Interessiert dich gerade?"


      ...Nun griff Cabriel gestresster seine Tasche in die Hand. Es waren zu viele Fragen auf einmal, wo er nicht genau wusste, ob Wyatt sie tatsächlich beantwortet bekommen wollte. Es war leichter, wenn nur Wyatt sprach...Immerhin gab es bei Cabriel nichts interessantes zu erzählen. Natürlich könnte er ihn stundenlang über Games das Ohr durchquasseln, wenn er wirklich wollte, doch hatte Samuel ihn dafür immer getadelt nicht so weit auszuholen, vor allem bei reichen und erhobenen Menschen...Das kommt nur schlecht bei den Kunden.

      "...Ich war nie wirklich weit weg von New York.", fing er langsam an von sich aus zu sprechen, doch fing es wohl schon ganz schön enttäuschend an. Samuel reiste immer alleine und hatte er nie einen Grund gehabt weit weg zu ziehen. New York war groß und bot vieles an, es gab niemanden den er besuchen musste. Auch, wenn es ein schöner Gedanke war zu verreißen und nie wieder zurückzukommen, war es für Cabriel ziemlich klar, dass er nirgendswohin gehen konnte. Auch in einer anderen Stadt...würde er jemanden brauchen, der ihn leitet um zu überleben.

      Wollte ihn Wyatt wirklich noch näher kennenlernen? Für ihn kam es nicht so vor, als verbarg Cabriel noch etwas großes, dass Wyatt unbedingt sehen musste. Mehr...würde er wohl schneller sein Interesse an ihn verlieren.
      Jetzt musste er darüber nachdenken was ihn interessiert? Außer Spiele ...war da...

      " Du interessierst mich...", sagte er einfach aus sich heraus und blickte auf den Boden, auch wenn er wusste wie komisch es klang. Seine Interessen bezogen sich schon immer auf Menschen, auch wenn er keinen davon ausstehen konnte. Doch halfen sie ihnen, das Leben besser zu wählen...und die Fehler genauer zu finden.



      Dabei hielt er es jedoch geheim, dass ihn auch Tyler interessiert...und Sam war trotz allem sein großes Interesse. Nun war er aber mit einer Gegenfrage dran, während sie so langsam zur Eisdiele gingen.

      "...Hast du ein Tier, was du wirklich magst? Was du gerne als Haustier hättest?", fragte er ohne ihn dabei anzusehen, von Anschein klang es nach einer ganz normalen Frage, wie sie Leute beim Kennenlernen erbringen würde. Doch für Cabriel war es weitaus mehr...

      _____________________________________________

      Ineb Chevrier

      "Na schön...Dann bleibe ich hier entspannt sitzen."

      Er freute sich sehr Gaston eine kleine Hilfe sein zu können, endlich war er an der Reihe hilfsbereit zu sein. Voller Tatendrang ging er in die Küche und setzte den Tee auf, bei Gaston war alles so sauber und ordentlich. Es hangen viele Gemälden, die einen religiösen Touch hatten. Eins davon erinnerte ihn an den Zeichenstil von Louis, bestimmt hatte er ihn das geschenkt. Sogleich konnte er nicht anders, als sich vorzustellen, dass Louis auch zufällig zu Besuch käme.
      Dann könnten sie wie früher miteinander abhängen - vielleicht spielten sie zusammen dann keine kleinen Spielchen mehr, wie sie es als Kinder einst getan haben. Aber...könnten sie vielleicht zusammen etwas trinken und über Gott und die Welt sprechen - wenn Gaston überhaupt Alkohol vernahm.
      Er wollte ihnen unbedingt erzählen, dass er seine Freundin Amy nun persönlich getroffen hatte.
      Sie war wirklich toll, ein wahrer Augenschmaus und so zart besaitet.

      "Bestimmt würde sie sich auch super mit Gaston und Louis verstehen!~ Ich muss ihr unbedingt meine Familie vorstellen, oh...Obwohl es sicherlich creepy wäre, wenn ich das sofort machen würde...Haha...", träumte er schon von den Gedanken Amy näher in sein Leben und Liebende einzuweihen. Harvey hatte sie ja schon gesehen gehabt und die anderen---ah...Neiiiin! Das brauchte sie ja ga nicht mehr!



      Wie toll, also musste er ihr nur die Familie Chevrier vorstellen und vielleicht irgendwann Izarra. Das hieße ja nur, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie jemanden nicht mögen würde sank. Aber waren ja alle in seiner Familie so gutherzig und normal, dass er sich deswegen keine Sorgen zu machen brauchte. Fröhlich summend schenkte er den Tee ein, bis plötzlich...ein seltsames Geräusch aus dem Flur ertönte, worauf Ineb beinahe die Teekanne aus den Händen fallen gelassen hatte.



      ...W...Was war das denn?!

      Hatte Gaston etwa ein Haustier? Es rumpelte tierisch außerhalb der Küche, Ineb bekam eine richtige Gänsehaut.
      Es musst einfach ein Tier sein- immerhin war es noch mitten am Tag und Einbrecher wären einfach viel zu früh dran. Erst ging er zurück ins Wohnzimmer zurück, stellte aber fest, dass Gaston nun tief und fest schlummerte. Doch weiter erklang es worauf Ineb dachte, dass Gaston wirklich ein Tier haben musste, dass einfach nur raus wollte.
      Ob er...mal kurz nachsehen sollte? Fixiert blickte er zu der Geräuschquelle.
      ...Eigentlich...Hatte Gaston gemeint er sollte es nicht tun, doch was blieb ihn denn jetzt für eine Wahl? Gaston war hundemüde und ihn einfach so zu wecken, wäre genauso unhöflich.



      Mit leisen Schritten um seinen Cousin nicht weiter zu stören verließ er das Wohnzimmer und begab sich zum Flur. Es hörte sich an, als kratzte und Hämmerte etwas am Boden, etwa ein Stuhl? Das war doch mehr als nur merkwürdig. So merkwürdig, dass Ineb doch den Regenschirm aus der Garderobe mitnahm um sich ein wenig bewaffnet zu fühlen. Noch immer reagierte das Herz von Kandrakar nicht, weswegen er wenigstens erhoffte, dass es niemand von ihren...von seinen Feinden war.

      Wenige Minute später fand er die Tür, in dem sich die gruseligen Töne abspielten. Sie war nicht verschlossen, weswegen Ineb langsam den Türknauf aufdrehte und einen spaltweit öffnete um hineinzusehen. Doch was er dort sah...hätte er in Gastons Wohnung nie für möglich empfunden.



      Auf einem Stuhl saß ein junger Mann, er wurde auf eine eigenartige Art und Weise gefesselt. Dieser Kerl hatte...Keine Kleidung am Unterleib und aus seinen Oberschenkeln und Unterarmen tropfte Blut. Auf dem Boden verteilt lagen über Ampullen, getränkt mit roter und durchsichtiger Farbe.



      "Wa..Wa...wa...wa..", begann Ineb mit einem erforenen Lächeln zu stottern, als starb gerade etwas in ihm, dass ihn schnurstracks in eine neue Traumwelt befördern wollte. Auch, wenn er der Meinung war, dass...ihn Wyatts Schlag aus dem Leben geknockt hatte, sodass dies nur ein TRAUM war..fragte er sich..

      Wieso zur Hölle hatte Gaston einen Kerl in einen seiner Zimmer gefesselt eingesperrt?!



      Das...war sicher ein totaler Irrtum. Ja, das musste es sein. Vielleicht ja... Ein komischer Prank? Erwischt Ineb, du bist voll drauf reingefallen - Mann, hatte Gaston komische Witze auf Lager! Da dran musste er sich wirklich gewöhnen! Mit einem verstörten Gesichtsausdruck ging er auf den gefesselten Mann zu, der sich auf dem Stuhl wehrte, als hätte sein letztes Stündlein geschlagen.
      Ohne ein Wort erlöste er ihn von der Augenbinde und den Mundknebel.
      Doch anstatt 'du bist voll drauf reingefallen zu rufen', sodass beide in ein tiefes Gelächter aussbrechen konnten.

      Waren die Augen des Mannes so tief entsetzt und voller Angst, als gaubte er wirklich daran heute noch sterben zu müssen.

      "ILION?! D-DU MUSST MIR HELFEN!! "



      "HILFEEE!!! ICH WILL NICHT STERBEN."

      .......
      ..........
      In aufkommender Furcht wich er ein Stück nach hinten, seine Hände begangen so stark zu zittern, sodass der Regelschirm mit einem lauten Knall auf den Boden fiel. Er begriff rein gar nichts, er verstand auch nicht wieso der Typ seinen Künstlernamen kannte...geschweige denn warum er hier Angst vor dem Sterben hatte? Vor dem Blut aus dem Raum bekam er die grässliche Übelkeit, als musste er aufpassen nicht gleich umzukippen.
      Was....tat...Gaston hier nur?!



      Das...war...kein Streich?!
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Tyler Wang-Chi & Harvey Bell

      "Wir werden alles nachholen - Ich spüre viel stärkere Energie bei euch, als von den früheren Generationen. Eure Großmütter und...Urgroßmütter wären sicher total überrascht wie stark doch die Elemente sind, obwohl ihr doch gerade erst angefangen habt!"
      Die stolzen Worte von Izarra ließ das Selbstbewusstsein der Jungs größer werden!
      Jedoch als Izarra ihre Großmütter erwähnte und auch die Urgroßmütter brannte sich in Harvey Herz eine lange unterdrückte Frage auf...
      Sein Vater hatte ihm nie über diese Witch-Sache etwas erwähnt und er kannte bis auf sein Onkel kaum Verwandtschaft...Er wusste das er eine Großmutter hatte die jedoch ständig auf Reisen war, trotz ihrem hohen Alter liebte sie das Motorrad fahren. Jedoch vergab sein Vater es ihr nicht das nicht zur Beerdigung von Harvey Mutter gekommen war und welche auch ihre eigene Tochter war!
      Harveys Vater war mehr als unzufrieden damit gewesen als sich Oscar wie seine Großmutter ein Motorrad besorgt hatte und unbedingt obwohl er Minderjährig damit fahren wollte.
      Er meinte das sich Oscar nicht so eine Unverantwortliche Person wie sie zum Vorbild machen sollte...



      Harvey selbst wusste nur wenig über sie...Er wusste sie war sehr Temperamentvoll, stehts gut gelaunt und schien denn Adrenalin zu lieben. Das komplette Gegenteil seiner Mutter die von seinem Vater als sehr besonnen und ruhig beschrieben wurde...
      Der Kontakt zu Großmutter brach bald schon komplett hab. Harvey wusste nicht ob sie Lebte oder Tod war...Oder wo sie überhaupt war!
      Er fragte sich daher umso mehr wie sie war...Und auch über seine Urgroßmutter wusste er nichts...
      "Izarra, kannst du mir bei Zeit---", setzte Harvey an danach zu fragen ob er ihm nicht etwas mehr von seiner Großmutter erzählen konnte als jedoch eine leise Stimme auch in seine Ohren drang und ihm sofort zum schweigen brachte.

      "...Harvey..."

      Auch Harvey drehte sich herum und der Anblick von Yuuto stach ihm mitten ins Herz....
      Sofort keimte in ihm sorgen auf was passiert war das sein fester Freund jetzt so voller Leid dort stand.
      Alles in Harvey war sofort auf Alarm Bereitschaft, alles und jeden der ihm dieses schmerzhaften Ausdruck beschert hatte in die Mangel zu nehmen!!

      "...Ich habe meinen Bruder gefunden...und seinen Freund...Sie waren wohl beide beim Amoklauf beteiligt...Es gab Tote..."
      Schnell wurde klar das um die Ereignisse ging die sich in der Schwimmhalle abgespielt hatte und zuhören das Personen die Yuuto kannte mit betroffen waren...Ließ Harvey unwohl schlucken. Tyler erwähnte das mit den Toten....Darunter war auch ein Student gewesen....!



      "Zeth...wurde außerhalb der Schwimmhalle gefunden...Ihn wurde ins Bein und in den Hals gestochen, der Täter hatte aber zum Glück keine wichtigen Arterien getroffen...Er ist auch noch bei Bewusstsein."
      Auch Tyler hörte aufmerksam zu, während er das betroffene Gesicht von Yuuto sah...Aber auch wie die anderen beiden voller Herzzerreißen seiner viel zu leisen Stimme zuhörten.
      Schien so als hätte Zeth noch mal Glück gehabt, er wurde also doch nicht gefressen...Nash hatte vollkommen über reagiert!
      Doch Yuuto war noch nicht fertig, als wäre Sato im Lebensgefahr begann schrecklich an zu weinen, was bei Tyler auf Unverständlichkeit stieß.
      "...und auch Sato...er-erlitt wohl eine Gehirnerschütterung und ist Ohnmächtig. Beide...wurden vom Sanitäter mitgenommen...I-ich sollte froh sein, dass sie noch leben..."



      Es war seltsam, wie Menschen auf Verluste reagierten. Tränen, Zittern, manchmal Schreie....
      In der Schwimmhalle haben heute wirklich viele geschrien aber es war das wegen der Angst um ihr eigenes Leben oder der Verlust von denen die ihr Leben verloren hatten?
      Das Weinen, das Jammern… es war ihm unverständlich, warum Menschen so viel Energie in etwas investierten, das sich doch offensichtlich nicht ändern ließ.
      ....Und trotzdem klammerten sich die Personen an diese Schmerzensszenarien, als ob ihre Trauer die Toten zurückholen könnte...
      Als er sein Nervenzusammenbruch hatte nach dem er von seinem Vater aus der Rose Familie verstoßen wurde hatte auch furchtbar geweint, als wäre jemand gestorben...Aber gebracht hatte es am Ende nichts....
      Egal wie Laut er wurde bis es schmerzte, es Änderte nichts und war Sinnlos....
      Gerade war auch weder dessen Bruder noch Zeth hier um seine Tränen zu sehen...Tyler begriff es überhaupt nicht.
      Tyler hatte er mehr Respekt für jene, die still blieben. So wie Samuel.... Die, die nur standen und den Moment akzeptierten. Das ergab Sinn. Ein leiseres Zeichen der Akzeptanz.
      Aber hier, dieses Schluchzen, das Zittern, es lenkte nur ab, war eine störende Unterbrechung des Moments, den er gerade noch kontrolliert hatte.
      Wie sollte er sich über seine Heldentaten freuen wenn er dieses verweinte Gesicht sah als hätte Tyler doch versagt....?
      Nichts daran erregte Mitleid in ihm, nur ein kaltes, distanziertes Interesse....
      Er setzte eine Maske des Verständnisses auf, ließ seine Miene sanft werden und nickte mitfühlend, als wolle er sagen, dass er die Trauer und Angst verstehen konnte...Schließlich war er selbst Anwesend gewesen, er sollte daher...sowas wie Verständnis zeigen wie Brutal das ganze gewesen ist.
      So wie die Anderen....
      Innerlich jedoch rollte er die Augen. "Oh, bitte – ein bisschen Blut, und schon bricht die Welt zusammen. "



      "Soll er doch glücklich sein das die beiden Leben...Wir hatten gerade weit aus wichtigeres zu besprechen."
      Tyler schaute beiseite als wäre der Anblick zu viel für ihn...Aber ehrlicherweise konnte nicht sehr gut schauspielern und wollte nicht Empathielos rüber kommen.

      Anderes aber bei Harvey der sofort Yuuto entgegen kam als er sah wie dieser in Tränen ausbrach und ihm die Hand beruhigend auf die Schulter legte.
      "Tu-tut mir Leid, ich wollte dich gerade unbedingt sehen, Harvey... Ich weiß gerade nicht weiter..."
      Ihn so verzweifelt zu sehen weckte in Harvey ein gewaltigen Gefühlsbruch aus, er fühlte sich sofort für ihn Verantwortlich und wollte ihn jetzt auf keinen Fall allein lassen.
      "Yuuto, du musst dich nicht entschuldigen! Mach dir bitte keine Sorgen, die beiden werden bald wieder gesund, ganz sicher! Die Ärzte tun bestimmt ihr bestes.."



      Es muss bestimmt schwer für Yuuto sein, sicherlich jetzt nach Hause zu gehen wo niemand auf ihn warten würde...
      Sofort zog er Yuuto in eine schützende Umarmung um ihn zu beruhigen.
      Er merkte wie sein eigenes Herz heftig zu Hämmern begann und sich fieberhaft überlegte was tun oder sagen konnte damit Yuuto wusste das alles wieder gut werden würde!
      "Ich bin für dich da, ja? Solange du mich brauchst bin ich bei dir.", versprach Harvey aufrichtig und Beschützend.
      Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an als er das letzte mal...Sowas zu jemand gesagt hatte und er an nichts anderes mehr denken konnte als Yuuto beizustehen bis es ihm wieder besser ging!

      Tyler der das hörte lehnte sich leicht zu Izarra rüber um seine Aufmerksamkeit zu bekommen und sprach etwas leiser:
      "Vielleicht ist es besser die beiden allein zu lassen.", schlug er vor. Schließlich war Yuuto ja der Freund von Harvey und dieser wusste sicher am besten wie er mit der Sache umging.
      Sicher wars Yuuto auch voll Peinlich vor allen zu Heulen...Oder so...







      Dann fügte Tyler hinzu damit er Izarra dazu bekam mit ihm aus dieser Situation raus zu kommen.
      "...Falls es dir nichts aus macht Izarra würde ich doch jetzt früher zu meiner Schwester gehen wollen, zwar ist die Feier beginn später aber es macht ihr sicherlich nichts aus wenn wir früher kommen..."
      Er wollte lieber schnell wie möglich jetzt gehen, nicht das ihn noch Lehrer oder andere Studenten anquatschen um zu wissen wie er sich fühlt oder was alles in der Schwimmhalle passiert ist.

      __________________________________

      Wyatt Carson Lyons

      Cabriel schien mit dem Vorschlag einverstanden zu sein, so führte ihr Weg weiter und näher in richtung der Eisdiele über die Wyatt schon ein paar Positive Bewertungen gelesen hatte. Dann konnte auch direkt wieder was auf Instagram posten! Darum werden sich seine Fans sicherlich freuen.
      "...Ich war nie wirklich weit weg von New York.", kam die Antwort von Cabriel nach einen Moment was Wyatt jedoch nicht das strahlen aus dem Gesicht nahm.
      "Echt nicht?? Ohhh dann kann ich dir einiges von denn Ländern erzählen in denen ich schon war! Vielleicht können wir ja auch mal zusammen verreisen wenn meine Dreharbeiten zu ende sind! das wird sicherlich toll, Cab!"



      Gerade als Wyatt schon überlegte weiter zu plaudern obwohl er Cabriel reden lassen wollte sagte dieser etwas so direkt heraus das denn Grünhaarigen unwillkürlich zum Schweigen brachte.
      " Du interessierst mich..."
      ...
      Als hätte ihm Cabriel gerade mitten ins Herz geschossen spürte Wyatt wie dieser einfache Satz ihn drohte komplett aus dem Konzept zu schleudern.
      Meinte...das Cabriel ernst?
      Von allen Dingen die ihm dieser hätte sagen können die ihn Intressierten...war....er es...?
      Auch wenn Wyatt es vielleicht missverstand, fühlte es sich wie warmer Honig an, der ihm langsam durch den Körper glitt...



      Es erstaunte ihn selbst wie es Cabriel schaffte ihn mit nur mit so einfachen Worten sich viel schneller bedeutsamer zu fühlen, als wie eine Vielzahl an Fans die ihm seine Aufmerksamkeit über Jahre schenkten.
      Dabei sah ihm Cabriel nicht einmal in die Augen aber bis her sprach dieser auch selten mit ihnen wenn um Gefühle ging, so war zumindest Wyatt Eindruck wenn oft kein Glanz in diesen erkennen konnte und sich Cabriel doch merklich über zu freuen schien.
      ...
      Er hatte sich doch schon mal über etwas gefreut oder?
      "...Hast du ein Tier, was du wirklich magst? Was du gerne als Haustier hättest?"
      Lustigerweise stellte ihm jetzt Cabriel eine Frage die Wyatt doch recht selten zuhören bekam...
      Schließlich war schon Hunde Besitzer und viele gingen ganz Automatisch davon aus das Wyatt der so viel Geld besaß und vieles haben konnte da selbstverständlich Hunde zu seinen Lieblings Tieren zählte.
      Aber auch wenn er Spencer sehr gern hatte und auch Hunde, gab es immer noch Tiere die Wyatt deutlich mehr mochte!
      "Das kommt jetzt bestimmt ulkig...Eigentlich mag ich viele Tiere sehr gerne aber da gibt es Tiere die ich schon immer sehr mochte..."



      Mit rosigen Wangen rieb er sich verlegen an der Wange mit dem Zeigefinger, da es gar nicht so lange her war das sie dieses Tier...Nun...Mehr als genug davon zu sehen bekommen hatten und Wyatt sich eigentlich geschworen hatte----

      "...Wääääähhh....Ich...will...nie...wieder...in ein Streichel Zoo...."


      "...Kaninchen!♥"



      Die Antwort kam von Wyatt ohne großes zögern als auch direkt nach seinem Smartphone griff um Cabriel voller Stolz kleine Videoclips präsentierte die mal bei seinem letzten Besuch in einem Streichelzoo aufgenommen hatte, als müsste direkt jeden von seiner Vorliebe zu ihnen überzeugen.
      " Ich würde total gerne ein Kaninchen als Haustier haben! Weißt du, die sind klein, wuschelig, und hoppeln immer so süß durch die Gegend."





      "Außerdem passen zu ihnen die unterschiedlichste Namen! Ich könnte es 'Herr Mümmelmann' nennen oder 'Turbo-Fluff'! Die sind immer so entspannt, aber dann, zack, legen sie einen kleinen Sprint hin und schießen durch die Gegend wie ein Miniblitz! Dazu noch ihr Aussehen! Diese langen Ohren, die manchmal abstehen oder sich süß nach unten klappen, ich könnte stundenlang zuschauen, wie sie damit wackeln. Und die Knopfaugen! Die gucken einen immer so aufmerksam an, als ob sie die ganze Zeit neugierig wären, was du als nächstes machst. Und dann diese kleinen, flauschigen Pfoten und das Stummelschwänzchen, das immer ein bisschen wackelt, wenn sie sich bewegen. Da kann doch niemand widerstehen! Die sind einfach wie gemacht dafür, dass man sie sofort lieb haben muss! Hach, nicht zu vergessen wie niedlich sie auch mit ihrem Näschen schnuppern!", schwärmte Wyatt begeistert.



      "Eigentlich hab ich mir schon immer Kaninchen als Haustiere gewünscht aber mein Vater meinte, Kaninchen wären zu gewöhnlich oder nicht repräsentativ genug für unser Haus. Er sagte, dass es etwas Besonderes sein muss, etwas, das zu unserem Status passt. Naja in Grunde hatte mir nie wirklich zugehört und gemeint das jedes Kind das Aufmerksamkeit will doch ein Hund haben möchte. Jetzt hab ich vermutlich jedoch zu viel zu tun um Kaninchen zu halten und es fordert viel Verantwortungsbewusstsein."
      "Genau das verachte ich so an dir, Wyatt...Du möchtest so unbedingt gemocht werden aber verstehst du gar nicht was wahre Verantwortung bedeutet... "
      Mit seinem warmen Lächeln steckte er sein Smartphone wieder zurück in seine Tasche bevor er in Versuchung kam sich zu lange damit aufzuhalten.
      "Jedenfalls...Mag ich sie wirklich gerne, sie erwärmen mir das Herz und ich fühle mich immer Glücklich wenn ich sie sehe."
      Auch wenn ihm Cabriels Traum ein wirklich anderes Bild von denn geliebten Hasen Tierchen gezeigt hatte...Zum Glück besaßen nicht alle ein Horn und rote Augen die einen Blutrünstig anstarren!
      Doch in der WG würde es sicherlich etwas schwerer sein Haustiere zu halten...
      Anderes als Wyatt würde bestimmt Ineb die Horror Szenario aus Cabriels Traum nicht so schnell verkraftet haben...
      Harvey wirkte auch eher wie der Hunde und Katzen Typ...Bestimmt würde ein Hund gern morgens mit zum Joggen nehmen oder beim lernen eine beruhigende Katze auf dem Schoß haben wollen...
      Cabriel hatte was Tiere betraf nie wirklich denn Anschein gemacht das er was bevorzugte und....
      An denn Gedanken an Tyler der überhaupt nicht mit Tieren zurecht kam würde er ungern dem Tier die Gefahr aussetzten.
      Selbst bei Fischen in einem Aquarium sah er nur wie Tyler sich denn spaß daraus machen würde Whirlpool mit ihnen zu spielen...
      Auch wenn Tyler erwachsen geworden war, konnte Wyatt das mulmige Gefühl bei ihm nicht abstellen, bei ihm müsste immer jemand mit drauf schauen...Wie ein Kind das mit Streichhölzern spielte.
      Vielleicht tat er ihm auch unrecht und Tyler war mittlerweile sehr wohl in der Lage sich anständig um Lebewesen zu kümmern...Doch Wyatt war kein Freund vom Risiko. Lieber blieb er auf dem sicheren, längeren Weg....
      Als sie nun das Thema anschlugen fiel Wyatt dabei ein das in Cabriel Club ja auch alle Tier Namen gehabt haben.
      "Habt ihr euch eigentlich in Club selbst die Tier Namen ausgedacht oder hat die Samuel für euch ausgesucht?", fragte Wyatt Neugierig. Als Besitzers des Clubs war irgendwo verständlich das viel Einfluss darauf hatte, er fragte sich was jedoch das Kriterium dazu sein könnte. Wie zum Beispiel Hummelchen?
      Bei Mäuschen und Lämmchen musste Wyatt mehr an ein Kosenamen denken für verliebte.
      Schön währe ja wenn auch ihre Lieblingstiere waren nach denn sie sich benannt haben...Aber Wyatt war in dem Punkt etwas weniger Naiv geworden als zuvor.

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      Gaston De carvalho

      Als Gaston in einen leichten Halbschlaf verfiel wanderten seine Gedanken....
      Die Erinnerung an seine Mutter, eine Frau von brennendem Glauben, deren Hingabe an Gott das Zentrum ihres Lebens bildete. Jede Minute seiner Kindheit war durchdrungen von ihren Predigten, von Bibelversen, Gebeten und der unerschütterlichen Überzeugung, dass das Leben einzig und allein der göttlichen Mission dienen müsse. Sie war überzeugt, dass sie ihm den Weg zum Himmel wies und dabei nie einen Moment zögerte, ihm die Last dieses Glaubens auf seine noch jungen Schultern zu legen.
      Manchmal war es wie ein Schatten, der über ihm lag, ein glühender Eifer, der ihn bedrückte. Doch zugleich prägte sie ihn, tief und unauslöschlich, formte sie ihn zu dem, der er heute ist. Mit der Zeit war der Glaube nicht mehr nur etwas, das ihm aufgedrängt wurde, sondern ein Teil seiner selbst. Ihre ständige Mahnung, das Leben allein in Gottes Dienst zu stellen, wurde zu seiner eigenen Überzeugung. Aus der Last wuchs eine Bestimmung, die ihm Halt und Richtung gab....
      Ihre strenge, fast fanatische Hingabe an Gott hat ihn nicht nur geprägt, sondern auch gelehrt, dass echter Glaube nicht aus Zwang bestehen sollte, sondern aus einem inneren Verlangen nach Nähe zum Göttlichen. Und doch, in schwachen Momenten, wenn er den alten, strengen Druck wieder auf sich lasten fühlt, fragt er sich, ob er je die Freiheit erfahren wird, seinen Glauben auf seine Weise zu leben, losgelöst von der alles beherrschenden Macht, die seine Mutter über sein Glaubensleben hatte.,,,
      Darum war...Cœur...Etwas ganz besonderes für ihn geworden.



      Die Sekte, die er zusammen mit Louis aufgebaut hatte...Für ihr gemeinsames Licht und Liebe....
      Er erinnert sich, wie er anfangs davon überzeugt war, dass seine Aufgabe nur darin bestünde, die Herzen zu nähren und die Seelen auf den rechten Pfad zu führen , unberührt von den Schatten dieser Welt...



      Doch im Lauf der Jahre schien sich etwas zu verändern.
      Gaston konnte nicht sagen woran es genau lag...Ob es mit denn Beginn der Schwarzen Sonne erst soweit gekommen war oder es schon immer in seinem inneren verankert gewesen war.
      Er verstand, dass sich die Welt nicht in Schwarz und Weiß teilen lässt, dass der Weg der Reinheit ihn manchmal zwang, sich in das Dunkel zu begeben.
      Es war ein Paradox, das er anfangs kaum zu fassen wagte: Um das Wahre, das Heilige wirklich zu schützen, musste er Wege beschreiten, die ihm selbst sündhaft und düster erschienen. Er fand sich in Situationen wieder, wo er die Finsternis umarmen musste, um das Licht zu bewahren! Ein Opfer, das er für die Reinheit von Ineb gerne erbrachte.



      In seinem innersten Glauben versteht er dies als eine weitere Prüfung Gottes. Vielleicht, ist es der Wille des Herrn, dass er sich durch den Morast und die Versuchung des Lebens bewegt, um die wahre Reinheit aus den Tiefen herauszuholen. Er empfindet es als eine Art göttliche Reinigung durch die Sünde selbst, als ob er durch diese Prüfungen den Menschen ein besseres Verständnis entgegen bringen konnte.
      Zu wissen das er mit diesen Gedanken auch nicht allein war bestätigte nur seine Denkweise.
      Auch wenn bedauerlicherweise Personen gab die mit so viel Sünde befleckt waren, die nur mit ihrem ewigen Opfer, erst zum Licht finden konnten....

      Plötzlich riss ein lauter Knall Gaston aus deinen Gedanken und wachsenden Tiefphase.
      Im ersten Augenblick verwirrt sah sich der Pastor um, als er feststellte das er eingeschlafen war und sein Blick zu denn Tassen, verriet ihm das er Inebs Anwesenheit nicht geträumt hatte.
      Umso stärker war der Schlag der Realisation das ein Hilfe Ruf zu hören war...Er wusste sofort was es bedeutet und sofort erhob sich Gaston.
      Seine Vermutung bestätigte sich leider sehr schnell und so näherte er sich lautlos seinem Geliebten Cousin von hinten um ihn nicht noch mehr zu erschrecken.
      ...Verdammter Sünder, er hätte ihn lieber direkt von Gottes Gnade erlösen sollen...

      Ein sanften, fast bedrücktes Lächeln lag auf Gastons Lippen als er keinen Anderen Weg sah....Eine Erklärung würde viel zu lange dauern und der gefangene Sünder konnte etwas sagen das Ineb in ein falschen Glauben versetzten konnte.
      "Es tut mir leid, dass du das sehen musstest, Lio...."



      Mit schon fast warmer Zärtlichkeit umarmte Gaston ihn. Während er ihn festhält, schiebt er eine Hand geschickt an den Hinterkopf des Messias und übt dort einen gezielten Druck, auf einen bestimmten Punkt aus, der bewusstlos macht. Dies ist eine Technik, die er sich mit der Zeit angelernt hatte...Anfangs hatte jeden mit einem Kreuz bewusstlos geschlagen...Anderes mal benutzte er ähnlich wie Loius ein Betäubungsmittel, doch wollte er Ineb keine unheimlichen schmerzen bescheren und es musste schnell gehandelt werden.
      Während der Ineb spürt, wie seine Sinne langsam schwinden, spricht Gaston mit seiner Monoton, sanften Stimme in sein Ohr:
      "Ganz ruhig, Lio. Schließe nur die Augen. Lass alle Fragen ruhen, alles wird bald wieder gut sein. Du bist hier bei mir sicher."
      Seine Worte wirken wie ein beschwichtigendes Mantra, beruhigend und fast hypnotisch, während sein Cousin nach und nach das Bewusstsein verliert.
      Die ganze Zeit über hält Gaston ihn fest in seinen Armen, sodass er mit ihm zusammen sanft zu Boden sinkt.



      Behutsam stellte er sicher das Ineb Bewusstlos war, später würde er ihm ein Mittel geben müssen damit der Bewusstlos blieb.
      Er musste unbedingt Louis kontaktieren und ihm von dem bedauerlichen Vorfall erzählen...
      Sie konnten schlecht Inebs Erinnerungen auslöschen oder ihn davon überzeugen das alles davon nur ein dummer Traum war.
      Solang er keine gute Ausrede hatte um ihm den Kuriosen Anblick zu erklären, war es das beste das Ineb noch in frieden schlief...Vielleicht war dies auch ein Zeichen Gottes das die Zeit gekommen war....!
      Als Gastons Augen sich jedoch von Ineb lösten und mit, kalter richtender Verachtung zu dem gefesselten am Stuhl wanderte war mehr als deutlich....Das dieser Sünder, seine letzten Atemzuge getan hatte.
      Wenn er es nicht sein würde der ihn richtete würde es Louis oder Gott selbst sein.

      "Sünder, du hast Cœur verraten und jetzt erbittest du Ilion um Hilfe? ", seine Stimme war weiter leise aber die Enttäuschung darin war kaum zu verbergen.
      Gaston erhebt sich langsam nachdem er Ineb vorsichtig am Boden gelegt hatte, mit einer ruhige Haltung, aber mit einer unmissverständlichen Autorität.
      "Du hast den Weg des Glaubens verlassen....Doch jede Abkehr vom Weg verlangt eine Rückkehr, die nicht ohne Opfer sein kann."
      Ein letztes mal schien sich seine Mundwinkel zu einem milden Lächeln zu formen auch wenn das Urteil über denn Sünder längst gefällt war:
      "Sieh dein Opfer als Geschenk der Läuterung, das dir hilft, den wahren Weg zurückzufinden. So möge deine Seele wieder Reinheit erlangen....“
      Believe Me ~

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    • Izarra K. + Yuuto Kurai

      "Yuuto, du musst dich nicht entschuldigen! Mach dir bitte keine Sorgen, die beiden werden bald wieder gesund, ganz sicher! Die Ärzte tun bestimmt ihr bestes.."

      Es war wirklich rührend wie selbst Harvey der Schmerz im Gesicht abzulesen war, so als ob er genau mitfühlen konnte. Er versuchte ihn Mut zu machen, während er ihn ganz fest in seine Arme zog. Es war so als war er nun derjenige, der ihm Linderung verschaffen wollte, auch wenn er im Inneren gar keine Trauer empfand. Mehr empfand er es witzig, wie überrascht Zeth war direkt nach der Auferstehung wieder Schmerzen erleiden zu müssen und Sato... Er sollte vom Glück sprechen nicht draufgegangen zu sein. Andererseits hätte sich wohl auch die Stimmung drastisch geändert, wenn es den Burschen schlecht erginge.

      "Ich bin für dich da, ja? Solange du mich brauchst bin ich bei dir."

      Weinen war wirklich anstrengend, auch wenn man sich in einem gewissen Maße erleichtert fühlte. Trotz allem brannten die Augen und die Sicht wurde ziemlich verschwommen. Umso eher fühlte sich der Körperkontakt mit Harvey an, wie eine kleine Rettung vor der Realität, wenn er sich genau in seine unschuldige Rolle hineinversetzte. Harvey wollte für ihn da sein und das wollte Kiri gleich zur Nutze machen, ein Tag zu zweit...während die Witch so im Chaos versank klang doch einladend? Oder würde ihn Harvey da etwa ablehnen?

      "Ich danke dir....Harvey...", flüsterte er bei der Umarmung in Harveys Ohr und legte seine Arme genau um Harvey Rücken, als suchte er die Sicherheit an seiner Statur. Er verblieb für eine Weile so und richtete seinen Blick kurz zu Izarra und Tyler. Während der Wasserwächter sein Gesicht eher wegdrehte, sah Izarra ihn gezielt an und Kiri irrte sich nicht - er sah genau wie auch Izarra den Tränen nahe stand. So hatte sich also nichts bei ihm verändert? Egal wie alt Izarra wurde...Er war genauso wie am ersten Tag von seiner menschlichen Erschaffung. Das er trotz allem noch bei den Witch war... Ob es an seinem schlechten Gewissen lag?



      Jedoch richtete Yuuto seine Aufmerksamkeit Harvey, weswegen er etwas nach hinten schritt um Harvey genau anzusehen. Seine Wangen waren vor Aufregung und Traurigkeit so rot, als hätte er etwas getrunken. Mit seinen eiskalten Händen ergriff Harveys Gesicht, sodass er ihn genau ansehen musste. Zittrig begann er eine Bitte zu äußern:

      "...Sie...werden wohl heute definitiv im Krankenhaus bleiben...Noch dazu möchte sie auch der Psychologe untersuchen...Um ehrlich zu sein beunruhigt mich der Gedanke alleine zu Hause zu sein..."



      "W...Wenn du nichts vor hast...Würdest du vielleicht bei mir heute übernachten? Du musst nicht den ganzen Tag mit mir verbringen...Mir würde einfach deine Nähe beim Schlafen ausreichen...Oder... ist das ...komisch so etwas zu fragen?"

      Beziehungsweise hatte er auch nichts dagegen den ganzen Tag mit Harvey zu verbringen, jedoch müsste er ihn wohl am Abend für einen kurzen Moment ausknocken, da er noch auf ein spontanes Treffen mit der Korbos Familie arrangieren wollte. Doch die Traumwelt für Harvey stellte sich wohl als kein Problem dar - wer weiß vielleicht würde nun auch der andere Junge ablehnen? Kiri wusste nicht, wie er nun auf Harvey wirkte... Jemand der einen Helden brauchte? Oder jemand, der das Problem von den Witch nur nach hinten verschob?

      "Vielleicht ist es besser die beiden allein zu lassen."

      Die Stimme von Tyler weckte Izarra wieder vom trüben Zustand, er war ganz schön empfindlich die Trauer von anderen zu erleben. Besonders, wenn es um die Witch-Vorfälle ging, schon früher gab er sich für solch' Todesfälle oder Verletzung gerne mal selbst die Schuld. Auch jetzt...Wenn er mehr Macht und Strategie hätte...wären die Witch von Beginn an sehr zusammenhaltend, aber das zeigte nur wieder wie...erfolgslos doch Izarra war, der am meisten mit den Wächtern zu tun hatte, als jeder andere. Er musste...sich in Zukunft als Lehrer noch viel mehr anstrengen, er wollte die Welt nicht schon wieder in großer Gefahr sehen.

      "Ja...du hast natürlich recht. Harvey wird sich schon gut um seinen Freund kümmern.", gab er Tyler recht während er sich die kleine Träne aus dem Augenwinkel lächelnd wegwischte. Schnell versuchte er sich wieder zu fassen, denn brachte ein trauriges Gesicht nur Hoffnungslosigkeit und er wollte gegenüber seinen Lehrlingen...positiver erstrahlen.



      "...Falls es dir nichts aus macht Izarra würde ich doch jetzt früher zu meiner Schwester gehen wollen, zwar ist die Feier beginn später aber es macht ihr sicherlich nichts aus wenn wir früher kommen..."

      Der Vorschlag von Tyler klang nach einer guten Idee, solange es seiner Schwester wirklich nichts ausmachte. Er wusste nicht Mal wie die Verwandtschaft von Tyler reagieren würde, wenn er ihn als Begleitung mitnahm. Die frühere Wasserwächtergeneration war entweder sehr chaotisch und trotz allem formell...Er war früher immer sehr angespannt mit dem Element Wasser zu sprechen, es war nämlich so als sahen sie in dich genau hindurch. Beide der früheren Generationen besaßen eine Gesichtsblindheit, was Izarra erst gegen Ende herausfand...Aber andererseits war er auch der letzte begriff, das die Urgroßmutter der vorletzten Generation Wasser....eher ein Urgroßvater war. Kurzum = Die Familie Wasser war ein wahrliches Mysterium!

      "Das können wir gerne machen...Würdest du mir beim Gehen vielleicht etwas von deiner Schwester erzählen? Wie ist ihr Charakter so?", fragte er neugierig nach - immerhin war es schon komisch genug zu einer Verlobung zu gehen, wo er nicht Mal das Paar kannte. Dennoch wollte er unbedingt mit, es war eine Chance etwas mehr von Tylers Welt kennenzulernen, um ihn besser zu verstehen.



      "Kennst du auch den Verlobten von ihm?"
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      Cabriel Valentine

      "Echt nicht?? Ohhh dann kann ich dir einiges von denn Ländern erzählen in denen ich schon war! Vielleicht können wir ja auch mal zusammen verreisen wenn meine Dreharbeiten zu ende sind! das wird sicherlich toll, Cab!"

      Cabriel gab ihn kein Zeichen, ob er diese Idee gut fand oder nicht. Mehr...war ihm schon klar, dass dies wohl nicht in der fernen Zukunft passieren könnte...Zuerst war der Grund Wyatt selbst, der am Aufbruch seiner Karriere arbeitete - er war verpflichtet an Dreharbeiten und anderes teilzunehmen, deswegen...war der Vorschlag völlig aus dem Stehgreif gegriffen. Auch bewies ihn der Streit von Ineb und Wyatt, dass sie in New York bleiben mussten, es sei denn sie vereisten als Gruppe, solange sie noch so unausgeglichen auf...Helden...spielten, was sie definitiv nicht waren. Also nur ein vergeudeter Gedanke darüber weiter sich ein Bild zu machen, Cabriel hatte sofort nichts, was er gerne sehen würde - Es würde das Leben nicht besser machen.

      " Ich würde total gerne ein Kaninchen als Haustier haben! Weißt du, die sind klein, wuschelig, und hoppeln immer so süß durch die Gegend."

      Überrascht erhoben sich Cabriels Augenbrauen ehe er seitlich Wyatt ansah, Kaninchen also? Im Kopf befestigte sich die Hasenbrosche, die einst seiner Mutter gehörte und nun Tyler besaß. Auch, wenn Mutter kaum über ihre Vorlieben sprach und oft zu Abwesend war, um überhaupt eine Konversation zu führen...strich sie immer sanft mit ihren Fingern über die Brosche, als sei es ihr Lieblingskind. Obwohl seine Mutter so eine ernste und kühle Persönlichkeit war versteckte sie heimlich in ihrem Schrank Accesoires mit Häschenmotiven, so als wäre es ein dunkles Geheimnis, dass nicht Mal sie selbst weiter ausfahren wollte.
      Als Cabriel vor einiger Zeit fragte, wieso sie diese schönes Sachen nicht anzog umgab ihr Gesicht eine ganz neue Mimik, die er so nie wieder von seiner Mutter gesehen hatte. Leise antwortete sie ihm:

      "Weil es zu schmerzhaft wäre..."



      So gehörten für Cabriel seit dem Tag Hasen als besondere Tiere an, die komischerweise ihn an seine Familie erinnerte. Als Kind versuchte er immer das Geheimnis zu lüften, wieso seiner Mutter diese Hasen so gefielen - war es das Verhalten...oder das Aussehen? Schlussendlich plädierte er darauf, dass es ein Symbol ihrer verlorenen Liebe war und das es gar nicht die Hasen waren, die sie so stark prägten - sondern die Erinnerung darin. Cabriels Mutter zog nur in ausgesprochen emotionalen Momenten ihren Vater in Erwähnung, dann wenn sie sich gänzlich nicht mehr unter Kontrolle hatte und manisch wurde. Cabriel nahm an, dass Mutter seinen Vater hasste - so sehr wie sie über ihn geschimpft hatte, doch je älter er wurde desto mehr verstand er, dass sie ihn eigentlich nur vermisste. Je größer der Hass der Person war, desto tiefer die Zuneigung. Das erspürte Cabriel ebenfalls bei Samuel, der sich so tief in sein Leben einniste, dass für einen andere Person nie Platz gab.
      Doch merkte Cabriel wie er wieder begann abzudriften, er verstand nicht ganz was heute los war...Irgendwie war er so Gedankenverloren, obwohl er immer angespannt den Worten anderer zuhörte. Auch Wyatt wollte er genau ein Ohr schenken, der gerade so nützliche Informationen offenbarte - er erzählte genau was er an Kaninchen liebte. Cabriel stellte sich die Frage, ob für ihn...Hasen und Kaninchen große Unterschiede waren?

      "Die sind immer so entspannt, aber dann, zack, legen sie einen kleinen Sprint hin und schießen durch die Gegend wie ein Miniblitz!
      Die gucken einen immer so aufmerksam an, als ob sie die ganze Zeit neugierig wären, was du als nächstes machst."

      ...Das waren also Kaninchen für ihn - Cabriel merkte sofort, dass er selbst nie über die Merkmale besonders nachdachte von echten Tieren. Mehr...überlegte er sich die Charaktereigenschaften, was dieses Tier wirklich ausmachte. Für Wyatt waren es also flinke Tiere, die seine Aufmerksamkeit ergötzen wollten.
      Er selbst... hatte auch gelernt ziemlich schnell zu sein und auch wenn es zurzeit an seiner Anwesenheit ein wenig haderte, wollte er wirklich alles von Wyatt erfahren. Ob Wyatt ihn auch...akzeptieren konnte?

      "Er sagte, dass es etwas Besonderes sein muss, etwas, das zu unserem Status passt."

      ...Jedes reiches Unternehmen hatte eine unterschiedliche Vorstellung was Besonderheiten oder Status darstellten. Während die Lyons wohl alles erdenkliche in Glanz und Besonderheit präsentieren wollten, nahmen sich die Rose gerne den Dreck vor und veränderten ihn. So war für die Lyons ein Hund ein hoher Stellenwert, während Cabriel sich wunderte...

      "Ein Tier...ist doch gar nichts besonderes?" ...und unbewusst sein Gedankengang einfach heraus sprach. In seiner Welt waren Tiere doch die unterste Hierarchie, nichts mit was man angeben konnte, es sei denn du erschaffst aus diesem Lebewesen etwas, woran sich hohe Wesen erfreuen können. Du lässt sie...eigenständig denken, während sie trotz allem die Befehle des Besitzers befolgen.



      "Jedenfalls...Mag ich sie wirklich gerne, sie erwärmen mir das Herz und ich fühle mich immer Glücklich wenn ich sie sehe."

      Cabriel überlegte, was genau ein Lämmchen von einem Kaninchen unterschied. Was müsste er an seinem Charakter verändern, um zu etwas zu werden, was Wyatt half? Wie verhielt sich genau ein Kaninchen? Sofern er wusste, waren auch sie zerbrechliche Wesen, die vor Einsamkeit Selbstmord begingen.
      Waren Kaninchen scheuer?
      Waren Kaninchen niedlicher?
      Waren Kaninchen flinker?
      Hatten sie mehr Emotionen?
      Wollten sie mehr Körperkontakt?
      Konnte er jemals diesen Status erreichen, dass er auch Wyatt glücklich machte? Wie...sollte er denn anders seine Welt erblicken, wenn sich der Grünhaarige ihn gegenüber nicht öffnete? Oder...dachte Cabriel da nur zu überholt?
      Allein der Gedanke...ein anderes Tier für Wyatt zu sein war überholt genug...Er war sein Lebelang ein Lämmchen und dies würde sich nicht einfach ändern.



      "Habt ihr euch eigentlich in Club selbst die Tier Namen ausgedacht oder hat die Samuel für euch ausgesucht?"



      Für einen Moment war es still zwischen Wyatt und Cabriel, denn der Jurastudent musste sich ernsthaft die Frage stellen...inwiefern er Wyatt etwas verriet. War es klug, Wyatt davon zu erzählen? Andererseits würde er sein Gesagtes sowieso in etwas Schönes verwandeln, selbst Janon und Mirella betitelte er als wahnsinnig gute Freunde. Er wollte wenig vor Wyatt verheimlichen, weshalb er ruhig den Wert von Cabriel erkennen konnte. Er wollte immerhin ihn sein wahres Ich demonstrieren, seine Grausamkeiten und seine Unwichtigkeit. Dann erst würde Wyatt vielleicht auch verstehen was für eine Macht sein Besitzer besaß.

      "...Samuel...hat sie uns geschenkt, weil sie uns wiederspiegeln...Damit wir mehr Halt im Leben haben. Samuel hatte unseren Charakter studiert und das Tier ausgesucht, was am besten zu uns passt. Er hat da...wie eine Gabe, jeder Host ist mit seinem Tierstatus sehr zufrieden.", erklärte Cabriel ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, denn das war nun Mal die Wahrheit, die sich in den Tiernamen widerspiegelten. Sie waren nicht einfach Namen - sie waren ein Symbol, ihre Rasse.



      "Normalerweise legt niemand den Tiernamen im Hostclub ab, weil er jeden zeigt wer dich wirklich besitzt. Gestern war eine Ausnahme, weil ihr mich kanntet. Durch den Namen bist du geschützt und nie alleine...Ist vielleicht schwer zu verstehen, doch weiß absolut jeder...dass du von jemanden geliebt und gepflegt wirst, mit den sich niemand anlegen möchte."

      Durch Cabriels Worte klang einen Tiernamen zu besitzen wie eine richtige Ehre, die nur wenigen Menschen zuteil sein konnte. Doch stimmte es tatsächlich - Samuel liebte auf seine Art und Weise seine Tiere über alles. Er wollte sehen wie sie sich entwickelten, wie sie sich ihm fügig machten...er wollte bei ihrer Paarung dabei sein und ihnen bei Feinseligkeiten helfen. Er war ein wirklicher Beobachter, doch ließ er keins seiner Tierchen gerne im Stich...Denn alle davon hatte er sich mühevoll zusammengebaut und sie erfüllten ihren Zweck...Bis irgendwann jemand Neues ihren Platz besitzen würde.

      "Meinen Namen besitze ich schon seit Kindheit auf...Samuel gab ihn mir beim ersten Kennenlernen, er hat gemeint...das ich kein Cabriel bin.", sagte Cabriel recht kühl und ganz schmal erhob sich ein kleines Lächeln, was mehr seine Akzeptanz darstellte als wirkliche Trauer. Vor den Witch... besaß Lämmchen so viel mehr Gewicht in seinem Leben, dass er tatsächlich vergaß wessen Namen ihn seine Eltern gaben.



      So machte Cabriel keinen Halt darin Wyatt genauer zu erklären, wie Samuel ein Tier sah. Was den Billiönär wirklich wichtig war und inwiefern es in das Leben eines Rose hineinpasste.

      "Er sagte...Lämmchen sind...ruhige und friedliche Wesen - sie greifen selten an...und rennen niemals von ihrer Herde weg. Sie können alleine nicht überleben und brauchen einen Hirten der sie führt und für sie bestimmt."



      "Ganz selten...erlebt man eine Aggressivität, wenn es um ihre Liebenden geht und außerdem handeln sie sehr emotional, obwohl man nichts von ihrem Gesicht erkennen kann. Ihr...."

      Bevor auch Cabriel noch von dem Sexualtrieb erzählte und Wyatt komplett nichts mehr verstand hielt er inne. Er hätte es vielleicht doch nicht so weit herholen sollen, Wyatt war immerhin niemand, der sich gern über Sams Neigungen unterhielt. Mehr wollte er Wyatt eigentlich weniger von Sam erzählen, doch gehörte er mehr in sein Leben als jeder andere.

      "...Tut mir Leid, ich bin wohl abgeschweift. Vergiss einfach das Ganze...Es ist dir sicher schon unangenehm zuzuhören. Du kannst ruhig die Ohren zuhalten, wenn ich anfange zu viel zu Erzählen...Dann weiß ich, dass du genug hast."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Harvey Bell
      Der Anblick der roten Wangen und die von Tränen gesammelten Augen die Harvey entgegen blickten ließ njr noch mehr Harvey das dringende Gefühl aufsprudeln bei Yuuto sein zu müssen. Gleichzeitig aber überkam Harvey das erste mal ein Anderer Gedanke der sich nur schleichend in sein inneres zog.
      Er erinnerte sich daran wie auch Ineb verletzt gewirkt hatte, zwar versuchte er Tapfer seine Tränen zu verbergen aber… Auch in diesem Fall hatte Harvey in seiner Nähe sein wollen, es war in ihm verankert für jenne die so bedrückt waren ein fester Halt zu sein. Besonders da auch Yuuto schon für ihn da gewesen war, es nur das mindeste…
      Doch sich vorzustellen das Ineb und Yuuto vielleicht beide verletzt waren und voller Tränen in Gesicht. Besonders da jetzt die Situation vielleicht danach verlangte auch nach Ineb zu schauen der jetzt hoffentlich wirklich bei Verwandtschaft war…
      …. Hoffte Harvey inständig darauf das er niemals in eine Situation kommen würde wo sich nur für ihn einen Entscheiden musste. Er konnte sich nicht aufteilen… Was denn Bitteren Nachgeschmack aufbrachte das dann Urteilen musste wer gerade mehr seine Stütze brauchte.
      “…Sie…werden wohl heute definitiv im Krankenhaus bleiben…Noch dazu möchte sie auch der Psychologe untersuchen…Um ehrlich zu sein beunruhigt mich der Gedanke alleine zu Hause zu sein…“

      Harvey spürte schon sofort denn Gedanken bei Yuuto sein zu wollen ohne das sein Freund weiter sprechen musste.
      Auch wenn er damit einige seiner Verpflichtung nach hinten schob würde er nicht zögern für Yuuto da zu sein.
      “W…Wenn du nichts vor hast…Würdest du vielleicht bei mir heute übernachten? Du musst nicht den ganzen Tag mit mir verbringen…Mir würde einfach deine Nähe beim Schlafen ausreichen…Oder… ist das …komisch so etwas zu fragen?“
      Aus denn Augenwinkel sah er wie Tyler und Izarra gingen um ihnen denn Moment allein zu geben. Es erleichterte jedoch sein Gewissen, zumindest war mit denn Gedanken nicht ganz alleine das Yuzto gerade auch sein Beistand braucht sonst hätte ihn gewiss Tyler oder Izarra dazu gedrängt die Sache auch wenn sie nicht einfach für Yuutos lage war schnell zu Regeln. Sicherlich würden die Anderen sich bei ihnen im Gruppenchat melden wenn sich neue Wichtigkeit ergab oder die Witch-Probleme weiter besprochen werden mussten.
      So konnte Harvey mit ehrlich gemeinten, aufmuntern lächeln für Yuuto für ihn da sein.

      „Keine Sorge, ich kenne etwas das Gefühl wenn man in so einer Situation alleine ist, es ist nichts komisches daran danach zu fragen.“, beruhigte Harvey das bedenken von Yuuto sogleich.
      Als Harvey noch Jünger war, erlebte er selbst oft Momente wo sein Ältere Bruder Oscar in so heftig Auseinandersetzung geraten ist das er mit Stichverletztung oder zu hohem Alkohol Konsum ins Krankenhaus musste. Da sein Vater Arbeiten musste war niemand in der Zeit für Harvey da gewesen…In nur ganz selten Moment konnte sein Vater noch jemand Organisieren der auf Harvey in der Zeit aufpasste. Meistens waren das aber Nachbarn oder für Geld bezahlte Desinteressierte Teenager… Das Harvey sich aber sorgen um sein Bruder machte und allein in Bett kein Auge zu bekam intressierte da herzlich wenige… erst wenn wein Vater heimkam oder in besten Fall Oscar mit Pflastern und neuen Verbände… konnte Harvey wieder aufatmen. Aber die Ungewissheit war das Schrecklichste!
      „Ich habe nichts vor, es ist nur das wir in der WG wieder etwas Stress hatten aber wenn sie mich brauchen sollten hat das sicherlich Zeit, es ist daher kein Problem… Du bist schließlich mein fester Freund Yuuto, du bist mir sehr wichtig und ich möchte das du dich wieder besser fühlen kannst .“ sprach Harvey aufrichtig.
      „Ich bleibe gerne auch für dich übernacht. Am besten ist es wenn wir dich auf Andere Gedanken bringen, ich würde dich gern zum Essen einladen aber bestimmt hast du gar kein Hunger oder?“, versuchte Harvey etwas Yuuto abzulenken.


      Schließlich war es nicht falsches nicht die ganze Zeit mit den Gedanken bei denn verletzten zu sein. Bestimmt war Yuutos Bruder auch jemand von Typ her der nicht wollte das Yuuzi sich sorgen machte, wenn ihn auch bei sich in der Wohnung leben ließ war er sicherlich sehr fürsorglich.
      „Du kannst mir auch etwas über ihn erzählen wenn du dich besser Fühlst.“, bot Harvey daher auch an. Egal was es war das Yuuzo wieder zum Lächeln brachte. Im Moment gehörte er ganz ihm.



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      Tyler Wang-Chi
      Wieso jetzt Izarra Tränen gekommen waren begriff Tyler noch weniger, umso entspannter war es aber auch das Izarra auf sein Vorschlag einging das sie Früher zu seiner Schwester aufbrechen. Gerade wirkt die Lage zumindest nicht danach als währen die Kraft der Witch von Nöten. Harvey war sicherlich auch froh mit seinen Freund allein zu sein.
      “Ja…du hast natürlich recht. Harvey wird sich schon gut um seinen Freund kümmern.“
      Somit stand ihnen nicht viel im Wege vielleicht hatten sie Glück und dadurch konnten sie beide auch früher von der Feier verschwinden wenn es zu Hochgestochen wurde. In Grunde wollte Tyler nur sicher gehen das seine Mutter zurecht kam und nicht wie eine Furie auf seine Schwester los ging. Oder am Ende Mason…
      “Das können wir gerne machen…Würdest du mir beim Gehen vielleicht etwas von deiner Schwester erzählen? Wie ist ihr Charakter so?“
      Für ein paar Sekunden überlegte Tyler ob er Izarra die Sache schön Reden sollte, damit nicht wusste warum er ausgerechnet Izarra sich rausgepickt hatte ihn zubereiten…Doch da er mehr als nur wusste wie verstörend ein Tag mit dieser Familie für Außenstehende sein konnte währe es das beste Izarra schon mal etwas auf seine Schwester vorzubereiten.
      „Gut das du Fragst, es nicht gerade einfach sie in wenigen Worten zu beschreiben aber… speziell und wechselhaft kommt nahe an ihren Charakter heran.“, lachte Tyler unbekümmert.

      Früher hab ich sie auf den Tod nicht ausstehen können aber seit der Scheidung unserer Eltern und der Tatsache das sie nicht mehr 24 Stunden an mit Kleben habe, hat sich unsere Beziehung etwas verbessert. Sie verliert schnell das Interesse an Dingen, was sehr anstrengend werden kann da sie in einen Augenblick auf den nächsten ihre Meinung Ändert… ich weiß nicht ob sie Strohdumm ist oder so Intelligent das sie unterfordert ist… doch viele ihre Aktion sind dämlicher als meine. Sie hat mal scharfes Curry von einem Stein abgeleckt… Und das war nicht mal einer ihrer dümmsten Ideen. Doch um auch etwas Positives von ihr zu sagen… sie ist Kreativ.“

      In Grunde war das noch Harmlos ausgedrückt aber Tyler wollte ja auch nicht das Izarra jetzt die Flucht ergriff.
      „Was du vielleicht noch wissen solltest ist das sie auch gern ihr Geschlecht wechselt wie Klamotten. Sie will immer eben anderes als Andere sein. Sie reißt dir gewiss nicht gleich denn Kopf ab aber wenn sie sich als Junge sieht besteht sie schon darauf anstelle von Judtih, dann Judis genannt zu werden… Tatsächlich gefällt er mir wesentlich besser von Verhalten als Judtih aber glaube weil meine Mutter heute kommt wird sie heute Judtih bleiben, unsere Mutter weiß nämlich nichts über die OP welche sie sich unterzogen hat um mein Bruder zu werden. Judis ist aber echt okay wenn man ihn länger kennt.“

      Mit einem gelassen Lächeln sah Tyler zu Izarra, als wäre ganz einfach sich daran zu gewöhnen… Auf einem großenteil war er wirklich froh das Judith mit der Verlobung endlich aufgab ihn irgendwann Heiraten zu wollen und war damit auch nicht mehr für Sam als Zukünftige bestimmt, er war sicherlich auch froh das nicht mehr dazu kam… falls Judith gerade nicht wieder einer ihre Phasen hatte und die Verlobung morgen schon wieder aufs Eis gelegt wird.
      “Kennst du auch den Verlobten von ihr?“
      Wesweg er auf die Frage nur schwach denn Kopf schütteln konnte.
      „Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht welche arme Seele sie dazu überreden konnte. Soweit ich weiß war sie nie wirklich lange in einer Beziehung.“,erklärte Tyler nachdenklich. Wenn Mason bei dem Zirkus auch mitmacht war der Verlobte entweder Perfekt für seine Prinzessin oder sie hat ihn schlicht damit überreden können das seine Mutter Lin zur Verlobung kommen wird. Noch ein Grund hinzugehen und Mason von seiner Mutter fern zu halten! Er hoffte nur es kamen nicht so viele von der Rose Familie… Er wusste nicht ob er jetzt schon bereit dafür wäre der Familie aus der er ausgestoßen wurde gegenüber zu treten…
      „Aber wer weiß vielleicht erleben wir eine unerwartete Überraschung!“, kam es Vorfreudig von Tyler der zumindest Hoffte das keine schlechte war.

      „Solang sie nicht wieder ein Obdachlosen von der Straße aufgelesen hat und behauptet hat er währe ein Zeitreisender Präsident aus der Zukunft, bin ich Positiv gestimmt. Sie wird dich aber bestimmt mögen, sie hat ein Fäbel für Außergewöhnliche oder lange Frisuren, dass hat sich als einziges über die Zeit nicht bei ihr geändert…“

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      Wyatt Carson Lyons

      “Ein Tier…ist doch gar nichts besonderes?“
      Wyatt merkte die nachdenkliche Verwirrung bei diesen Worte bei Cabriel, der wohl ein ganz andere Ansicht darüber hatte was Tiere für eine Bedeutung hatten.
      Jedoch ahnte er schon…Woran oder besser gesagt an wenn diese Ansicht lag.
      Um Cabriel mit einen längeren Meinung darüber was er an Tiere so besonderes fand nicht zu erdrücken, behielt Wyatt die Worte noch zurück…Er hatte sorgen das Cabriel sonst nicht mehr zu Wort kommen würde und ihm nicht die Frage beantwortet wer sich die niedlichen Namen im Club ausgesucht hatte.

      “…Samuel…hat sie uns geschenkt, weil sie uns widerspiegeln. Damit wir mehr Halt im Leben haben. Samuel hatte unseren Charakter studiert und das Tier ausgesucht, was am besten zu uns passt. Er hat da…wie eine Gabe, jeder Host ist mit seinem Tierstatus sehr zufrieden.“
      Das Wort Geschenkt, klang wie eine höhere Macht, beinahe so als würden sie von dem sprechen der für ihre Elementarischen Fähigkeiten verantwortlich war und sie ihnen zugeteilt hatte…Das sich Sam so viel Zeit und Mühe gab jeden zu Studieren….
      Je mehr Cabriel zu sprechen bekam, spürte Wyatt wie er ein Moment der Klarheit zurück gewann…eine…jedoch sehr schlechte Realität in die er sich wieder fand.

      “Durch den Namen bist du geschützt und nie alleine…Ist vielleicht schwer zu verstehen, doch weiß absolut jeder…dass du von jemanden geliebt und gepflegt wirst, mit den sich niemand anlegen möchte.“
      Es…beunruhigte Wyatt in stillen das er es viel zu gut verstehen konnte, mehr als es sich Cabriel vielleicht vorstellen konnte…
      Obwohl es so wirkte als würde Wyatt mit derartigen Dingen sich nicht herum schlagen müssen was der feste halt im Leben bedeutet oder die Einsamkeit….
      Ihm verging unbewusst sein Lächeln etwas….Als ihm sein innerstes etwas klarer wurde das er wieder verdrängt hatte.



      Tief in seinen Gedanken sah Wyatt immer diesen leeren Kinosaal, von hier…Sah er die ganze Welt über eine Leinwand….



      Reihen und Reihen tiefroter Samtsessel erstrecken sich wie leere Wächter zu beiden Seiten des schmalen Gangs, eine unendliche Schar stummer Zeugen. Jeder Stuhl ist tadellos, mit weichen Polstern und eleganten Armlehnen, doch keiner von ihnen ist besetzt. Die Dunkelheit hat sich fest um sie gelegt, schwer und dicht, als wolle sie verhindern, dass das Licht von außen sie jemals erreicht….



      Das einzige Licht im Raum flackert von der Leinwand, ein kaltes, blasses Weiß, das wie ein unermüdlicher Atem über die leeren Sitze streicht. Es erhellt für einen Moment die vorderen Reihen, streift an den glänzenden Polstern entlang und verschwindet dann wieder in die Schwärze. In dieser Dunkelheit wirkt das Licht verloren, fast geisterhaft, ein einsames Echo von etwas Vergangenem, das nicht zurückkehren kann….
      Es zeigte ihm viele Momente in seinem Leben…In welcher Wyatt nur in Autopilot zuschaute.
      Da ist er, mit einem strahlenden Lächeln, in all seinen Gestalten: der sorglose Abenteurer, der mutige Held, der unglückliche Liebhaber – ein ganzes Leben voller Rollen, voller Glanz und Vitalität.



      Und dort, mitten im Raum, sitzt der echte Wyatt, allein. Eingehüllt von den leeren Sitzen um ihn herum, wie ein einsames Sandkorn in einer Wüste aus samtrotem Stoff. Sein Gesicht ist blass im Schein des Leinwandlichts, und die Schatten tanzen über seine matten Gesichtszüge….
      Doch während er all diese Versionen von sich sieht, überkommt ihn ein Gefühl der Fremdheit. Es ist, als ob er einem völlig Fremden zusieht, einer Figur, die ihm zwar vertraut, aber nicht mehr zu ihm gehört….



      Er möchte aufstehen, den Platz verlassen, diesen Anblick abschütteln. Doch er spürt, dass er nicht fähig ist, sich zu bewegen. Etwas hält ihn an den Sitz gefesselt, wie ein unsichtbares Gewicht, das ihn in die Dunkelheit des Kinos drückt. Seine Hände ruhen reglos auf den Armlehnen, und seine Füße scheinen in den Boden verwurzelt zu sein. Es ist, als ob die Leere des Raumes ihn vollständig vereinnahmt hätte, ihm die Kraft geraubt, ihn stumm und bewegungslos gemacht hätte….



      So bleibt er sitzen, gefangen zwischen den leuchtenden Bildern seiner Vergangenheit und Gegenwart… Er akzeptiert sein Schicksal, unfähig, sich von der Leinwand oder dem Platz zu lösen. Die bunten Farben auf der Leinwand flammen in der Dunkelheit auf, doch Wyatt bleibt ein Zuschauer, distanziert und verloren, in einer Rolle die er sich selbst seit…Seiner Traumatisierenden Kindheit aufgelegt hatte.

      Doch dann, plötzlich, nimmt er eine Bewegung wahr, ein kaum merkliches Rascheln, das die allumfassende Stille durchbricht. Seine Augen weiten sich, und ein kalter Schauer läuft ihm über den Rücken, als er bemerkt, dass er nicht allein ist.
      Aus einer der hinteren Reihen hebt sich eine Gestalt. Es ist, als ob sie aus der Dunkelheit selbst hervorgleitet, langsam und lautlos. Der Fremde erhebt sich, mit einer beinahe traumhaften Schwerelosigkeit, und bleibt für einen Augenblick reglos stehen, verborgen in den Schatten. Nur schemenhaft kann er die Konturen ausmachen.
      Die Silhouette eines Mannes, vielleicht seines Alters, dessen Gesicht von der Dunkelheit verschluckt wird.



      Etwas in ihm sagt ihm, dass er sich dieser Person noch nie zuvor bewusst gewesen ist und doch fühlt es sich an, als ob dieser Fremde schon immer dort gewesen wäre, still beobachtend, lauernd….
      Ein seltsames Gefühl erfasst Wyatt, eine Mischung aus Beklemmung und einer fast kindlichen Neugier. Wer ist dieser Fremde? Warum sitzt er in diesem Kino, das er bisher als sein eigenes innerstes Reich, als Abbild seiner Einsamkeit und innersten Gedanken kannte?
      Und warum…Konnte er aufstehen und sich von Anblick lösen…?
      Wie lange…Saß der Andere schon mit ihm in dem leeren Kinosaal…?
      Er hatte so viele Fragen….



      Doch je länger er ihn betrachtete, desto klarer wurde ihm wer…er war.
      Im ersten Moment irritierte es ihn und auf dem nächsten Moment war es so als wäre er ein alte vertrauter denn er einfach nicht in der Dunkelheit bemerkt hatte.
      Es war….
      Samuel Rose.



      Er hatte den selben Ausdruck in seinem Gesicht als wie damals als vor ihrem WG gestanden hatte und er Wyatt direkt in die Augen geschaut hatte. Jetzt jedoch haftete sein Blick auf der Leinwand…Verächtlich.
      Doch war es als studierte ihn der Halbruder von Tyler genaustens, als würde er den Film der sich auf der Leinwand abspielte, schon viel zu oft sehen und sich langweilen.
      ....
      Obwohl nur sie beide hier waren fühlte Wyatt immer noch die Einsamkeit.
      Es war als würde Samuel nur eine Flüchtige Erinnerung sein und trotzdem war seine Präsens so erdrückend.



      Ohne denn Blick von der Leinwand zu nehmen wiederholte Samuel erneut seine Worte die Wyatt in sich aufgenommen hatte aber tief in sich verschlossen hatte.
      “Wyatt… Ich hoffe du behandelst mein Lämmchen gut, ich weiß ganz genau wie du deine Liebespartner behandelst… Lämmchen ist für dich nur einer von vielen ---aber für mich ist er etwas ganz besonderes. Sobald ich genug von dem Theater habe nehme ich ihn dir wieder weg, ich möchte nicht, dass du ihn beschmutzt…wie meinen Bruder…“
      Es war….Als hätte ihm Samuel ein Haustier ausgeliehen…
      Lämmchen, war noch immer sein Besitz….
      Plötzlich löste Sam sein Blick von den Leinwand und schaute direkt Wyatt an.
      “Hach…Ich bin leider kein Fan von dir, mein lieber Wyatt, doch sind meine Augen trotzdem überall… Und obwohl ich so wenig von dir halte, weiß ich einfach die schönsten Sachen über dich… „



      Das stimmte, Samuel hatte geschafft in sein tiefstes inneres vorzudringen und das…Obwohl sie nicht viel miteinander gesprochen haben.
      Obwohl…er nicht so Präsent in dem Leben des Schauspielers war….
      War Samuel Rose bis tief in sein verstecktes innerstes gelangt….
      Und es war gefährlich das er hier war…
      Denn Wyatt war hier Schutzlos und Angreifbar….

      “…Doch glaub mir, er will dich nur zerstören…Er hasst dich…Sowie es einfach alle insgeheime tuen…wenn sie wissen wie falsch du doch bist.“
      Seine Worte schien sich zu bewahrheiten, so wie der Streit mit Ineb eskaliert war….
      …Würden ihn wirklich bald….alle Hassen…?

      “…doch ich hab dich geschützt… Mir hast du nämlich…wirklich leid getan--- „
      Womit hatte er Samuel Rose Schutz verdient…? Er war keiner seiner Tiere, viel mehr war er ein Schlachttier das mit noch etwas gutmütigen Essen abspeiste bevor er ihn zu einem Metzger bringen würde…So war es doch oder? Samuel Rose Hasste ihn auch…Am Ende Liebte Wyatt einziger sich selbst.



      “Doch in einem Punkt hast du recht…Ich habe viel mehr Liebe verdient…Ich finde es gut, dass ich da dein Mitleid habe…Doch kann mir deine gestohlen bleiben, sie ist zu einseitig… Es geht nur darum, dass dich jemand noch benutzt – obwohl du schon lange zerbrochene Ware bist… Du verlangst Aufmerksamkeit am liebsten von vielen Menschen, wie eine Droge…“
      Sam kannte ihn wirklich gut….
      …Umso mehr belastete Wyatt das Gefühl beim Anblick von Sam wie er sich langsam zu den schmalen Gang bewegte, der Leinwand den Rücken kehrte und denn Kinosaal verließ…
      Wyatt blieb wieder allein in der Dunkelheit zurück…
      …Auf der Leinwand flackerte das Bild des Kindlichen Sams, aus Cabriels Traum….

      “Wow, Wyatt ich bin beeindruckt. Du bist wohl doch nicht so langweilig, wie man von Anfang an von dir gedacht habe, obwohl aus dem Herzen von Sammy spüre ich, wie ich dich am liebsten ausweiden wollen würde, haha….Lämmchen hat wirklich vieles in seinem Leben für sich entscheiden lassen…“




      Wyatt begriff es nicht….
      …Was hielt Samuel davon ab ihn nicht auszuweiden? Machte es ihm spaß…ihn noch länger Atmen zu lassen…?
      Obwohl er die sorge hatte das er weiter jenne die ihm wirklich etwas bedeuten würde beschmutzt und verseuchte?
      Ineb hatte sichtlich deutlich gemacht, um nicht von der Pest angesteckt zu werden mit denn er wohl alle Anderen schon befallen hatte…War er gegangen…
      Doch Sam war noch da…Er war immer noch…Anwesend.
      Selbst wenn man ihn nicht mit eigen Augen sah oder hörte.
      Er…war da.
      Wollte Sam stärke beweisen? Das er Immun gegen die Seuche war…?
      Doch je länger er sich in Wyatt Umfeld befand, desto mehr begann er seine Verdrehte Manipulation zu sehen….
      Die Wyatt aber gar nicht sehen wollte…Es wäre ihm lieber….Er würde nie…wieder in seinem innersten Auftauchen.
      Da bevorzugte Wyatt zum aller ersten mal in seinem Leben…die…schreckliche Einsamkeit



      “Meinen Namen besitze ich schon seit Kindheit auf…Samuel gab ihn mir beim ersten Kennenlernen, er hat gemeint…das ich kein Cabriel bin.“
      Er nahm…Personen ihre Identität….
      Drückte ihnen eine Andere auf, wie eine Rolle eines großen Theaterstücks…

      “Er sagte…Lämmchen sind…ruhige und friedliche Wesen – sie greifen selten an…und rennen niemals von ihrer Herde weg. Sie können alleine nicht überleben und brauchen einen Hirten der sie führt und für sie bestimmt.“
      Und dieser Hirte…war Samuel Rose, gewiss selbst…
      Die Bestimmtheit war so deutlich gewesen als führte er Cabriel wie mit feinen Fäden einer Marionette…
      Und natürlich wehrte sich Cabriel oder andere nicht dagegen…Schließlich behandelte er dieser Mann seine Tiere mit Sorgfalt. Sie wollen nicht im Müll enden oder Nutzlos werden…Ohne eine Führende Hand konnten sie sich nicht Bewegen…Das war es doch was er erreichen wollte.



      “……Tu was ich sage, mein Lämmchen…“
      Er ging so weit das er andere verletzen wollte…
      Doch hatte Cabriel im Traum deutlich gezeigt das es ein fünkchen in ihm gab das sich trotzdem dagegen wehrte…
      „Wenn ich euch verletzte, weil meine Liebe es mir befiehlt … ist es nur schlimmer als der Tod… ich möchte nicht mehr so eine Person sein… Ich bin zwar nur ein Nutztier—doch will ich …anderen das Leben nicht mehr schwerer machen … Es ist mein Alptraum, nicht euer.“

      Es war Cabriel Alptraum…Aber je weiter Wyatt in die Realität Blickte, war ihm klar das er selbst in einem Alptraum steckte…Doch…War er nicht so stark wie Cabriel das sich dagegen auflehnen konnte. Er blieb weiter in diesem Kinosaal sitzen. Daran würde sich wohl nie etwas Ändern.

      “…Tut mir Leid, ich bin wohl abgeschweift. Vergiss einfach das Ganze…Es ist dir sicher schon unangenehm zuzuhören. Du kannst ruhig die Ohren zuhalten, wenn ich anfange zu viel zu Erzählen…Dann weiß ich, dass du genug hast.“
      Mit einem verarbeitenden Blinzeln bemerkte Wyatt wie Cabriel sich für seine Worte entschuldigte, er brauchte etwas um sich wieder im klaren zu sein was die gesagten Worte von Cabriel bedeuten. Unbewusst drückte er die Hand des Anderen die noch fest hielt leicht.
      “Huh? Hach…Nein, alles gut! Ich hab die Frage ja gestellt und wollte auch eine Antwort, da höre ich dir natürlich zu bis du alles gesagt hast, dass du sagen willst! Es…Tut mir nur Leid das ich schon wieder ein Thema aufgegriffen habe was Sam betrifft, obwohl ich letztens meinte das ich mehr allein über dich erfahren möchte…Irgendwie widerspreche mir selbst, ist echt schwer mit einem Chaot wie mir.“



      Etwas lachend spielte Wyatt mit seinem Haarsträhnen die ihm ins Gesicht fielen.
      “Ich merke nur mehr wie Unterschiedlich, Meinungen sind…Für mich bedeuten Tiere sehr viel mehr. Sie sind wie Familie für mich…Vielleicht klingt es aus mein Mund nach wenig Gewicht weil ich auch in Pflanzen deutlich mehr sehe als nur grünes Gestrüpp aber für mich ist jedes Lebewesen von Bedeutung. Ob sie klein oder groß sind…Dumm oder Intelligent…Das spielt für mich keine Rolle. Zwar stimmt es das Menschen oder Besitzer einem Tier dinge beibringen können wie Tricks oder sie ernähren, weil es für sie allein in der Wildnis nicht einfach ist aber…Genau darum sind Tiere finde ich weit aus bewundernswert. Sie können auch ohne Menschen überleben auf ihre eigenen Weise…Und umso schöner finde ich wenn sie gemeinsam miteinander Leben können. Weswegen….Für mich mein Hund nicht sowas wie ein Zeige Symbol war, dass mein Vater mir aufdrückte oder ein Spielzeug für meine Unterhaltung. Er war wie ein….Freund…Nein, eher wie ein kleiner Bruder für mich.“
      Wyatt verzog seine Mundwinkel etwas weil er versuchte sein Lächeln wieder zu finden.
      “…Und…ich bin mir sicher das Tyler das tief in seinem inneren auch verstanden hat…Ich verstehe nicht was passiert ist was seine Meinung plötzlich wieder geändert….---„
      Schwach schüttelte Wyatt sein Kopf als sein Lächeln zurück kam.
      “Jedenfalls….Es ist Nett das ihr von ihm die Namen erhalten habt, doch finde ich nicht…das man dem so viel Bedeutung zugeben soll, versteh mich nicht falsch…Wäre ich an eurer Stelle, ich hätte mich vermutlich…Auch sehr über diesen Wert der mir geben wird gefreut, besonderes da ich Einsamkeit nicht ausstehen kann und zu wissen das da immer jemand gibt, zu dem ich gehöre….Macht es wirklich verlockend. Aber auch Abhängig….Und ob das so gut ist, weiß ich nicht…Ich finde keiner sollte so viel Macht über jemand besitzen. Aber ich hab leicht reden…Ohne meine Aufmerksamkeit sieht man mich schneller unter der Erde wie es mir lieb ist~“, schmunzelte Wyatt gegen Ende und schaute in die ferne.
      “…Man wird nicht als Lämmchen oder Seuche geboren…Man wird zu dem gemacht. Ich begreife nicht wer die Entscheidung darüber fällt, vermutlich bin ich aber einfach nur dumm.“
      Wyatt verengte etwas seine Augen bei denn Worten und atmete schwerer aus, wo war seine Gute Laune hin?
      Er war gerade echt ein Stimmungskiller, was war das bitte für ein Start in ihr Date…?
      Selbst das ruinierte ihm Samuel Rose…
      …Es war einfach ihm für alles die Schuld zu geben auch wenn er selbst mit schuld daran trug wie es gerade lief.
      Er sollte das beste tun und es wie Cabriel gern oft sagte, vergiss es….
      “Naja wechseln wir das Thema, ja? Wusstest du das ich in meinem neuen Film das erste mal Stands selbst machen darf? Normalerweise bekommt man solche Standdoubles, ist voll ulkig wie ähnlich die einem Aussehen können! Jedenfalls fanden sie aber das es besser rüber kommt für die Zuschauer, ich bin sehr gespannt…Ob ich die hinbekomme!“
      Believe Me ~

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    • Yuuto Kurai

      „Keine Sorge, ich kenne etwas das Gefühl wenn man in so einer Situation alleine ist, es ist nichts komisches daran danach zu fragen."

      Wie aufrichtig Harvey doch war, natürlich empfand es Kiri nicht als komisch zu fragen - mehr wollte er auf die Intention von seinem Freund bestreben. Er oder ...die Witch, doch womöglich sah der Lakai des dunklen Herzens es wohl zu engstirnig. So viel stand für...die Wächter auf dem Spiel und sie ließen es also einfach so walten? Die Gefahrenlage erkannten Menschen wohl erst beim größten Druck, doch umso eher empfand es Kiri als interessant. Was wohl später passieren würde? Fürs erste würde er sich nicht einmischen, es sei denn...jemand wollte heute, dass er ein Teil des Traumes wird~.

      „… Du bist schließlich mein fester Freund Yuuto, du bist mir sehr wichtig und ich möchte das du dich wieder besser fühlen kannst .“

      Ein sanftes Lächeln blühte in Yuuto auf, bestimmt würde ihn ganz warm ums Herz werden, wenn er im Inneren nicht so unfassbar kalt wäre. Das bedeutete es wohl für Harvey in eine Beziehung einzugehen - er wollte das sich der andere gut fühlte. Das wollte sich Yuuto natürlich zu Nutze machen, wie stark konnte er denn ihre Bindung vertiefen? Konnte er Harvey dazu nötigen seine Moral zu verlieren? Würde die 'Liebe' irgendwann wachsen, sodass Harvey sich eher für ihn entschied als die Vernunft? Würde er dann irgendwann es akzeptieren, dass Kiri eigentlich sein Gegner war, der ihn irgendwann töten sollte? Derjenige...der so einige Mitbürger auf dem Gewissen hatte, die Harvey so sehr beschützen wollte?



      „Ich bleibe gerne auch für dich übernacht. Am besten ist es wenn wir dich auf Andere Gedanken bringen, ich würde dich gern zum Essen einladen aber bestimmt hast du gar kein Hunger oder?"

      ...Und warum sollte er nun keinen Hunger verspüren? Schockier mit einem festsitzenden Lächeln sah er zu Harvey rüber, als fragte er ihn gerade etwas unglaubhaftes. Er hatte schon Mal gehört, dass es Menschen den Magen verschlagen würde, wenn sie Stress widerfuhren oder zu überemotional war, doch das war doch nicht bei jedem so? Oder? Wäre es jetzt komisch trotzdem nach Essen zu verlangen? Immerhin wollte er noch ins Katzencafe? Mist, hätte er vielleicht doch nicht in Tränen ausbrechen sollen?

      "Ah...Also...Ich...", stotterte Yuuto nervös, der schwer im Inneren überlegte was er sagen sollte. Er würde es einfach drauf ankommen lassen, immerhin wurde das Essen von Süßigkeiten schon lange zu einer Sucht von ihm. Kiri ging es ganz schön an die Laune, wenn gar keine Süßspeisen bekäme, wenn er gerade welche wollte. Harvey wollte ihn mit Sicherheit so nicht erleben, weshalb er es nur zum Wohle anderer brauchte. Liebevolle Tentakel existierten dann nämlich nicht mehr auf dieser Welt ohne Süßkram.



      Mit peinlich berührten Rot auf seinen Wangen schmiegte er sich an Harvey und stupste ihn mit den Zeigefinger an die Brust. Wie ein beleidigtes Kind fing er an zu schmollen und sah seinen Freund direkt an, als wollte er ihm eine klare-feine Aussage geben, damit er es niemals in Frage stellte.

      "Essen hilft mir aber mich zu beruhigen! Ohne ein wenig...Süßkram im Magen kann man doch keinen Tag überleben. Ich übertreibe nicht!"



      So spielte er sich kindisch auf und versuchte den humorvollen Weg, bis er Harveys Oberarm ergriff und ihn fest an sich drückte. Darauf forderte er ihn auf mit Yuuto loszumarschieren. Immerhin wollte er keine Zeit verschwenden und bevor es zu Komplikationen kam, mit Harvey viel Spaß haben.

      „Du kannst mir auch etwas über ihn erzählen wenn du dich besser Fühlst.“

      Dieser Vorschlag aber entspannte Yuuto wieder und brachte ihn zu einem herzhaften Kichern. Er sollte etwas über Sato erzählen? Warum sollte er sich denn dann bitte besser fühlen? Machte der Gedanke an einen Sato, der nicht verletzt war einen glücklicher?
      Naja, was solls? Wenn Harvey dies als seine Therapie empfand.

      "Er... ist ein sehr pflichtbewusster und hilfsbereiter Bruder. Obwohl er doch so viel arbeitet, schafft er es jedes Mal für mich und seinen Freund Zeth ein Bento zu zaubern. Er verzichtet sogar auf seine Kirchengänge, weil er das nicht mit in sein Zeitplan schafft...nur um noch Zeit für mich und Zeth zu schaufeln."



      "Ich bin mir ziemlich sicher, dass er nur in der Schwimmhalle war, weil er seinen Freund beschützen wollte. Sie sind wirklich ein Herz und eine Seele."

      Der Gang von Harvey und Yuuto war langsam, weil er sich an ihn am Arm Einklang, als brauchte der sonst Kontaktscheue gerade Hautkontakt. Es war lustig so an ihn geneigt zu sein, wie er es sonst nie war. So machte das Erzählen mehr Spaß, weshalb er es etwas vertiefen wollte und wieder, um es wieder auf Harvey zu schlenkern.

      "Weißt du... Zeth ist noch immer nicht ganz offen was ihre gleichgeschlechtige Beziehung angeht, er schämt sich total mit einem Mann zusammen zu sein - seine Familie ist wohl strikt dagegen. Sato akzeptiert es zwar, doch glaube ich...das es ihn irgendwo sicher verletzt? Was denkst du wie er fühlt? Denkst du das Zeth es irgendwann schaffen könnte seine Liebe voll und ganz zu erwidern? Dein Freund Lio...scheint ähnlich zu denken."

      Zeth und Ineb würden sich wohl in diesem Zusammenhang gut verstehen, auch wenn der Herzwächter für ihn wohl nicht männlich genug war. Doch erinnerte er sich daran wie verletzt Harvey selbst aussah, als erlischte ein Fünkchen Bindung von ihm und Ineb. Sah er darin Hoffnung? Kiri wollte nicht, dass die Witch sich trennten - sonst wars das. Harveys Gemüt war hier wichtiger denn je.

      "Möchtest du mit mir ins Cafe?", fragte er zusätzlich noch nach, damit Harvey größeren Spielraum für eine Entscheidung hatte.
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      Izarra K.


      "...speziell und wechselhaft kommt nahe an ihren Charakter heran."

      Wie Tyler anfing seine Schwester zu beschreiben war wirklich ungewöhnlich, normalerweise benutzen Person erste Worte wie "lieb, nett und freundlich", doch speziell und wechselhaft? Naja Tyler lachte da so, als sprach er über etwas, was total normal war. Also war das wirklich...der Charakter seiner Schwester? Er musste mehr hören...

      "...Sie verliert schnell das Interesse an Dingen, was sehr anstrengend werden kann da sie in einen Augenblick auf den nächsten ihre Meinung Ändert… ich weiß nicht ob sie Strohdumm ist oder so Intelligent das sie unterfordert ist… doch viele ihre Aktion sind dämlicher als meine."

      Die Erzählung von Tyler wurde aber eher schlimmer als besser, sie war wenig zu begeistern? Hat starke Meinungsverschiedenheiten und wirkt wohl eher launisch? Unberechenbar? So...hatte er die Rosefamilie nicht im Kopf gehabt, andererseits war Tyler auch eher aus einem anderen Blute wie die vorherigen Wasserwächter. Izarra versuchte wirklich das beste das Positive aus den Worten eines Bruders zu hören, doch hatten sie wohl zu zweit auch schwere Bürden bekämpft. Er war froh, dass sie und Tyler nicht mehr zusammenlebten - das klang ja mehr als nur stressig.
      Doch konnte er davon wirklich ein Bild von seiner Schwester haben? Er wusste nicht genau. Besorgt sah er zu Tyler, der weiter sprach als merkte er gar nicht wie abwertend er über sie sprach.



      "Was du vielleicht noch wissen solltest ist das sie auch gern ihr Geschlecht wechselt wie Klamotten. Sie will immer eben anderes als Andere sein. Sie reißt dir gewiss nicht gleich denn Kopf ab aber wenn sie sich als Junge sieht besteht sie schon darauf anstelle von Judtih, dann Judis genannt zu werden."


      Ah, das konnte er aber gut nachvollziehen. In seiner Lebenszeit lernte er schon einige Leute, die verschiedene Geschlechterrollen verkörperten, da war es für ihn kein Schock, wenn er bzw. sie sie änderte wie Kleidung. So klang seine Schwester doch in einem gewissen Maße wie jemand, der nicht sofort aus der Haut fuhr, wenn man ihn falsch betitelte. Also doch eine vernünftige Person?

      "Danke für die Erklärung, ich werde darauf achten. Deine Schwester klingt wirklich einzigartig - ich bin wirklich gespannt sie kennenzulernen."


      Und diese Worte kamen von einer Person, der einst mit einem mächtigen Magier verheiratet war, der Raum und Zeit beherrschte. Auch, wenn Tyler selbst nicht wusste wie der Verlobte war, klang es nach einer schönen Liebesgeschichte, wo der Typ sie mit all' ihren Macken akzeptierte. Vielleicht gleichten sie sich gut aus?

      "Ich war schon lange nicht mehr auf einer Verlobungsfeier, meine Letzte war die von Inebs Vater! Er hatte da noch seine gesamte Mafia eingeladen gehabt, um zugleich noch seinen Abschied zu feiern, da sie nicht zur Hochzeit durften. Das war wirklich emotional... Für Bahri war es nicht einfach loszulassen, aber für seine neue Partnerin ist er mit ihr in ein neues Leben eingetaucht. Ob es bei der Schwester und ihren Zukünftigen auch so ist?", fragte er nach Tylers Meinung, da er Liebesthematiken und sichere Bindungen liebte. Es wäre schön, wenn seine Schwester Halt im Leben gefunden hatte.



      Seine Mission sah er es zusätzlich dem Pärchen alles Gute zu wünschen und sich die Gäste besser anzusehen. So hatte er auch für später genug Informationen von Tyler gesammelt.

      _____________________________________________

      Cabriel Valentine

      "Es...Tut mir nur Leid das ich schon wieder ein Thema aufgegriffen habe was Sam betrifft, obwohl ich letztens meinte das ich mehr [i]allein über dich erfahren möchte...Irgendwie widerspreche mir selbst, ist echt schwer mit einem Chaot wie mir."[/i]

      Obwohl er...mit dem Haustierthema überhaupt angefangen hatte, gab sich Wyatt für das Aufgreifen selbst die Schuld. Wie bei einem Migräneanfall verkrampften sich leicht Cabriels Augenlieder, die nun tiefer auf seinen Freund starrten, als bemusterten sie einen bestimmten Fleck auf seiner Haut. Er konnte rein gar nichts dafür, Sam war in seinem Leben präsenter als Cabriel es selbst je war. Er fragte sich dennoch, wen er genau kennenlernen wollte? Cabriel? Das Nutztier? Beide? Wenn die erste oder letzte Option Wyatts Entscheidung war, sah er den wirklichen Fehler genau darin. Es wäre besser Cabriel komplett zu ignorieren...Zu seinem Wohlwollen. Cabriel würde nämlich ab einer gewissen Zeit gar keinen Halt mehr machen und ihn sein wahres Wesen preisgeben, er hatte ihn oft genug gewarnt. Irgendwann war es Zeit für die Demonstration...



      "Ich merke nur mehr wie Unterschiedlich, Meinungen sind...Für mich bedeuten Tiere sehr viel mehr. Sie sind wie Familie für mich..."

      Das hatte Wyatt schonmal unter Beweis gestellt, auch wenn die Erinnerung daran wie im Schleier vergraben waren, weil er...als Wächter unbedingt auf der Treppe dösen musste. Wyatt stellte sich nämlich breit und quer das erste Monster zu erschlagen, was sich anstellte wie ein Tier. Obwohl es doch...ein Mörder war...wollte er es immer noch akzeptieren und es respektieren?

      "Und ich werde ganz bestimmt kein Tier erschlagen, egal wie Gefährlich es ist!! Obwohl ich deswegen beinahe erstickt wäre!"

      Obwohl es so viele Verletzte gab...Ein Polizist ums Leben kam und Blut geflossen war. War Wyatts Meinung in diesem Fall standfest, sodass ihn Ineb beinahe an die Gurgel gehen wollte, der darin nur die Gefahr sah.

      Konnte Wyatt wie Sam schreckliche Wesen akzeptieren? Obwohl sie voller Fehler waren?


      "Sie können auch ohne Menschen überleben auf ihre eigenen Weise...Und umso schöner finde ich wenn sie gemeinsam miteinander Leben können. "

      Da war Cabriel anderer Meinung, denn waren nur die Tiere aus der Wildnis in der Lage alleine zu überleben, auch wenn der Gedanke schön war. Setze ein Haustier oder Nutztier im Wald alleine aus...und es würde mit großer Wahrscheinlichkeit verhungern oder zu einer Gefahr für andere werden. Nachdem Cabriels Mutter verstorben war hätte er es auch niemals geschafft zu überleben, wenn die Rose sich ihn nicht angenommen hätten. Zwar war er in den ersten Jahren viel alleine gewesen, jedoch hatte er in Notfällen ein Zufluchtsort, bis Sam sich ihn ganz angenommen hatte, nachdem er selbst eine harte Phase überstanden hatte, wo Cabriel nie den Grund seiner Traurigkeit erfuhr...obwohl er jetzt durch Tylers Existenz vielleicht eine Antwort erzielen könnte.

      "...Und...ich bin mir sicher das Tyler das tief in seinem inneren auch verstanden hat...Ich verstehe nicht was passiert ist was seine Meinung plötzlich wieder geändert....---"

      War das Wyatts ehrliche Meinung? Denn darüber dachte Cabriel auch seit Gestern nach, genau das war eine Sache was ihn und Sam unterschied. Hass gegenüber ein Tier verspürte Samuel nicht, er sah nur den Nutzen - er wusste wie man mit einem Objekt umging. Tyler...tat sich schwer damit, jedenfalls kam es Cabriel so vor, als brauchte er deutlich länger ein Tier in den Griff zu bekommen. Lieber regelte er es mit einem Gemetzel. Zu aller erst sah er das Tier immer als Feind, eine Bedrohung... wie Samuel niemals über ein Tier denken könnte. Ob er es je schaffen würde jemanden unter Kontrolle zu haben? Nur...wenn er Sam spielte und sein schwaches Ich ablegte. Wenn man Tylers tiefes Inneres als Sam definierte...lag Wyatt wohl goldrichtig.

      "Jedenfalls....Es ist Nett das ihr von ihm die Namen erhalten habt, doch finde ich nicht...das man dem so viel Bedeutung zugeben soll, versteh mich nicht falsch...Wäre ich an eurer Stelle, ich hätte mich vermutlich...Auch sehr über diesen Wert der mir geben wird gefreut, besonderes da ich Einsamkeit nicht ausstehen kann und zu wissen das da immer jemand gibt, zu dem ich gehöre....Macht es wirklich verlockend. Aber auch Abhängig....Und ob das so gut ist, weiß ich nicht...Ich finde keiner sollte so viel Macht über jemand besitzen. Aber ich hab leicht reden...Ohne meine Aufmerksamkeit sieht man mich schneller unter der Erde wie es mir lieb ist~"

      Genau ab diesem Punkt konnte Wyatt gar nichts dafür, als es nicht zu verstehen. Wie den auch? Er verbrachte sein Leben nicht als Tier - vielleicht als Unterhaltungsobjekt, Werbefigur oder Vergnügungsobjekt...wie es so manch' andere Schauspieler taten - natürlich gab es da Gemeinsamkeiten, jedoch hatte Wyatt immer sein selbst vor Augen. Wyatt... wollte sich selbst verbessern für die Liebe und Aufmerksamkeit anderer - dafür blutete er...Genau deswegen war er kein Tier, sondern eine Seuche. Deswegen...erhielt er so viel Hass, weil ihm gar nicht klar war wie viel Auswirkung seine alleinige Existenz hatte. Wenn Wyatt dies verstehen würde und sich selbst mehr akzeptieren konnte - mehr ehrliches Selbstvertrauen hätte - dann würde er schon lange gemerkt haben, dass er sich gegen jemanden wie Samuel locker auflehnen konnte.
      Sicherlich dachte Wyatt, dass er vor so jemanden wie Samuel Respekt haben musste und nichts anderen tun konnte als sich ihm unterwerfen.




      Doch genau darin lag ein Fehler---von Wyatt.
      Samuel spielte mit Wyatt nicht nur seine Spielchen, weil er ihn leiden sehen wollte - aus Hassgründen.
      Nein, der wahre, andere Grund war: Er hatte vor ihm extreme Angst, etwas was er nie zugeben würde, denn Sam war die Perfektion selbst. Ein ausgeglichenes Individuum wie er...würde niemals seinem Feind dies ins Gesicht kundttun.
      Sam war ein Kämpfer und Stratege, während Wyatt nicht Einmal wusste wie man ein Schild richtig hochhob, weil er meinte...das er dies nicht tun durfte. Die gesamte Stärke, die sich in ihm versteckte wagte er nie aus sich herauszuholen...weil die Feigheit und Unsicherheit ihn einholte.

      Du weißt gar nicht was für eine Zerstörungskraft du in dir hast. War das die Schwäche der Seuche? Obwohl sie sich so stark verbreitete, sah sie darin nur die Schuld anstatt ihren Zweck sich selbst gut zu tun?



      Er...musste von niemanden abhängig sein, er brauchte auch nicht gierig die Aufmerksamkeit von anderen zu holen. Er konnte sich dieses Gefüge einfach holen, wenn er es wirklich wollte - in Einsamkeit versinken musste er nicht. Anders als Cabriel hatte er die Macht jemanden on Stage niederzumachen oder ihn hochzuheben, dabei wären die Augen der Tiere und Menschen immer auf die Seuche befestigt. Er konnte wie Sam zu einem Mittelpunkt werden, sich bejubeln lassen...begehrt werden. Selbst, wenn Wyatt keine Seuche war, sondern nur sein friedvolles Leben als Wyatt weiterführen wollte, war er immer noch eine unschuldige Persönlichkeit, die man einfach aus dem Loch herausziehen wollte, in der es sich selbst hineingelegt hatte.

      Bei Cabriel hingegen...

      ✄┈┈┈┈┈┈┈┈┈┈┈┈┈┈«

      "Los, C̵̙̩͚͂̀̌ạ̵̢̠͝b̶͉̥̈ř̴͕͜i̸̞̽̓̔e̶̖̩̾ḻ̴̲̑̌͊! Angel hat ... zwar viel Blut verloren...aber...Wir könnten sie noch retten! "

      Du hoffst darauf, dass sie dann für immer ein gelähmtes Tier wäre? Nur noch ein Beobachter der Situation? Wie...Robin, nicht wahr ...Sam?

      Wieso...lächelst du so...obwohl Angel am sterben ist? Weil du ihr Retter sein kannst?


      "Keine Sorge...Ich weiß, wie man eine Blutung stoppt - Du kannst dich auf mich verlassen. Ruf solang den Krankenwagen..."

      Auf dich verlassen... Du weißt doch was gut für L̴̪̈́ą̵̖̹̈̆m̸̫̩͊̓̚m̵̳͇̻͌̕c̶̳̱̓͝h̸̀̃͜ͅe̷̘̠̩͘ň̸͙̚ ist...Aber ist es wirklich das Richtige? Wo siehst du deinen Gewinn?

      "...Lämmchen? Hey...C̴̥̦͎̠̐̐̓̓̓a̸̺̩͆͋͘͘b̴͖̫̣̆͐̑͊̓r̵̡̜͙͖͒͑́͐ȋ̶̗́ë̵̼͓̰̳́͐̕ĺ̵̠͓͈?! Jetzt ist doch keine Zeit um in Gedanken zu versinken? Tu was ich sage, sonst stirbt sie!"

      Ich...ị̴̿̾̆c̸̖͉̅̀h̷͔̽̆̅...i̸̝͙̽̇̓̾̅̑͋͋̽̀̐̏̓̀͑̂̽̅͂͑͒͗̉̇̿̈́͊́́̓̂̃͆̐̽̐̍͘̕c̷̢̧̢̨̨̡̛̛͕̺̖̟̗̳͓͓̝̗̯̻̻̹̤͓̯̗̱̜̦̥̘͇͈̩̯̮̩̦͖̭̰̺͉̞̲̬̖̜̘̮͍̪͈̮̔̿͑͊̀̈́̔̒̍͌̽̇́̐̐͋̐̾͛̈́͂̆͒̋̀̈́͐̄̈́̏́͆̆̊̆͜͠ḩ̸͇͉̜̳̥͇̺̬̥̗̳͗̀́͆́̊̓̓̽̐͐̄̌́̈͊̀́̂̋̌̇̄́́̿͋͆̿̅̽͋̎̇̎̄̎͋̏́̃͆̕̕̚̚̚̚̚͝ͅ...

      "Ca....b...ri..e...l...?"



      "H...i...lf...e..."

      .. "C̸̨̨̮̩͍̯̗̙̰͍̙͇͔̬̲̳̻̺̫̜͙̖̟̩͖̞̺̭̟̰̭̤̤̺͎̟̩̜̬̦̟̤̮̘̥̭̝̻̭͈̲̝̫̥̣̯͎̖̩͔̮̼̖̰̜̦͚͕͇̰͕͎̺͎̪̙̹͈̤͎͖̠̞̮͇̘̝̗̼͙͈͇̱̻̥͇͔̘̤͇͕̜̺̠̜̀͌͐̐̀̈̐͊̋̚̚͜͠ͅͅͅͅA̸̢̢̧̧̡̡̡̧̢̨̨̨̨̨̧̡̧̡̡̛̛̛̲͍̦̮͕̼̹̳̻͍̱̗̥̤̦̱͉̝̝̹̮͍̦̬̠̬̯̤̬͔͓͖̝̘̺͕̫̯̹̹̗̹̠̯͙͈̯̬͔̗̜̹͎̬̲͓̜̪̬̝̠̺͚͙̬̰̘̘͚̲̜̱̞̣͎̠͈͉̝̥̗͓̯̳̹̱̭̭͉̺̙̲̫̱̳̹͉̟͇̮͇̳̞̬̲̣͎̖̼͚͔̒͂̈́̀̄̀̎͂̊̅͌̋͊̃̍̃̏͑͗͋̅̂̾̿̌̋̌̏̀͑̎̑̿̂̆̅̓̈́̎̇̊́̎̉̐̔͂̌̈́̃̀̆̀̽̉̿̈́́͑͗͂́͆̈̈́̒̀̅̎̌́̈́̾̓̆͋͒͗͑́̌̈͌̈́̈́͒̂̈̿̓͋͆͋̋̍̐̿̈́̐̎̀͌̀̋̓̒̽͒̈̿̊̅̈̈̌̔̉̔̂͛̂̈́̾̓̄̄͂̈̌́̍͂̇̈́͗̆̓͆̓͋̎̈̑̊͐̽̃̽́̃̌͊̀͋̓͂̆̒͌́̅́̂̅̄̽͌̃͛̓̎̀͌̍̎́̓̓̕̕̕̚̚̕̕̚͘͘͘͘͘̚̕̚̕̕͜͠͝͝͝͠͝͠͠͝͠͠͝ͅͅͅB̶̢̢̧̨̡̡̧̡̢̧̡̛̛̛̭̟̜̩͕̩͚͕͉̼̺̼̯̳̯̻̦̹͇͚̟͍̮͎̗̩͍͓̜̻̹̺̟̫̹̖̞͇̪̪̠̦̜̫̹̬͈͎̦̲̱̲̜̭̣̤̺̥̯͇̳͔̙͕̣̭͚̤̲̱̖̯̠͔͖̹̹̩̗̯̣̟͚̺̲̞̭͎̝̥̱̼̞̝̘̱̦̬̘̩̣͉̩̫͍͚̰͓̥̯͖͍͉̟͉̙̰͚̯̪͒̇̀̉̐̔̐́̋̽̐̀̃̅̆̆͊̈́̽̋́́͛̋̎̐̂̃̊̄̀͌̅̌̔̄̈́̓͛̐̔̐̌̿͊́͒͋̈́̿͒́̐͆͋͛̿͊̀̆̉̍̈́̃͒̑͂̈́̓͊͗̑͆̍̑͊̂̇̄͛͌͒̐̅̓̿̓͆͐̇͌̔̎̏̽̉̇̀̎͛̄̍̌̿̽̌̃̆̽͌́̿̀́͆̓̈́͘̕͘̚̕̚͘͘̚̚̚͘̚̕͜͝͠͝ͅͅͅͅͅR̷̨̢̢̢̨̡̧̨̧̡̡̡̡̧̡̡̢̧̢̧̧̨̡̨̢̡̨̢̡̢̢̧̛̛̫̠̝̖͙̭͖̩̪̘̤͚̘̗̫͈͇̹̱͈͓̖͎̖͈̼͔̰̭̬̱̗͕̦̹̜̮͖͙̱̯̱̙̻̪͕̙̯͕̗͍̞̜͈̱̬̮͈̝̻̘̖̪̝͈̮̦̟̺͓̞̮͕͈̝̟̰̞͔̟͍̣̠̙̘̻͙̫̩͕͇̣̞͉͖͖̩̪̠̝̥̫͈̻͖̻̻̟̝̬̯̝̱̬̬̮̟̹͙̗̦̘̠̜̫̭̰͇̘͙̥͎͔͙̲͍͎̪͈̥̞̭̝̲̖̹̦̮̘̘͕̖̤̪͍̯̤̭̦͇͇̩̳̖̬̭̯͎̦̲͎̥̘̻͉̗͉̠͕̣̰̪̝͓̰͕͚͈̱̞͇̘̰͉͕̠̻͚͍̭̦͎̰͚͎̪̙͍̫͇̺̗͎̦̱̣̥̺̲̝̟̩̫͎͙̼̰̦̙͍̀̍̔̒̃͊̑͑͐̊͆̈́̌͌͋̅͛̎́̀̉̽̒̓̈̋̾̆̋͐̓̏͛̔͛̄̀̍̂̓̆͐̿͌́͊̂͌̀̌̓͋̎̏̍͛̀̒̉̂͌͋̑̃̈́͋̏̀̓̆̒̑̇̇̃͒̈́̓̅̍͒̈̓̐̈̌͋̄̋̑̿̊̀͒̌̾̓̋̅͊̽͋͌̌̈́́́̂̂́͗̋̂̏̀̄͑̿͑̓͌̍̾̔́͆̑̈́̄͒́̽̌̏̇͆̒̀͗͑̓́͗́̀̑́̑͊̽̏͋͊̿̔̒̿̏̈̈̓̍͆́̂̇̈́̆͗̀̇̓̉̿̇̏͌̀̌̽̏̐̃͐̎̌̌̃̔́̄͗͘͘͘̕͘̚͘͘̚̕̚͘̚̕̕̕̕͘͜͜͜͜͜͝͝͝͝͝͝͠͝ͅͅͅͅͅͅÌ̶̧̡̡̡̧̛̛̙̺͓̯̝̰̖̮̝̟͎̮̼̺̺̦͈͚͖͓̗̞̺̜̼̙̠̩̻͖̰͎͚̰̪̲̭̞̠̭̪̼̺̖̜̤͎̗͈͕̠̹̯̼̤̺̱͙̺͉̣̞̞̘̥̭͖̭͙̠̙̭͔͇͓̟͓̠̞͍̻̻͓̭͓͓̝̩̺̤̟̩̦͙̻͇͇̥̜̮̱͈̖̦̘̱̩̞͓̜̦̞͓͔̱̰̟̣̺̱̥̟̯̖̞̪͍̣̙̘̭̳͔̺̠͈̯̭͓͈̠̀̈́́̄́̂̈̎̈́̌̌͂̽͒͊͛̔̎̈́̅́̈́͌͑͆̃̿̆͑̓͛̽̾́̉̆̃͛̀̀̅͊̋̂̆́̀̑̾͋̐̓̊̋͐͊̔̏̌̀̓̌̓̆̒́́͒̆̏̐́́̐̇͑̈́̉͋̊̂͂̆̔̈́̐̈́̉̽͊̌͌̅͂̎̃̐͊͌͐̔͋̈́͆̎͐̌̃̈̐̀̐͐̌̋͌͊̏̏̆̔̾͒͆͐̇̄̀̅͗̂̄̓͂͒̄͐̇̎̿̎͆̉̀́̒̾̍̽͒́͋̍̊̔̃̋͌̈͗̌̓̔̒̽̀́̾̾̔́̊̓̅̿̑̈́̽͊̋̿͋̓͒̾̐̒̂͐͗̒͆͌͐̃̈́̉̔̔͆̅͐͗̀̚̚͘͘̕̚̕̕͘͘̚̕̕̚͘̚͜͜͜͜͝͠͠͠͠͠͝͠͝͝͝͠͠͝͝ͅͅͅĘ̷̨̧̢̧̢̨̢͚͓̹̻̰̮̘̟̣̫̟̬͕̬͎͈̹̙͕̭̝̥̠̘̖̣͚̗̥̭̻̠͈͍͔̳̫̻̤̟̬͓̲̮͉̟̖̜͙̳̫͖͚̠̬̠͉͎̮͖̻̬̼̱̯̮͓͖͉̔̕͜͜͜͜ͅL̸̡̨̢̧̨̧̧̧̨̧̛̛̳̹̙͍̼͓̰̬̝͇͎̭̻͍̱̭͍̲͚̬̬̻̜̬͙̱̱̹̥̤͈̰͕̬͖̱̼̫̦̩͍̫̪̗̹̘̝̜̜̙̼̝͖̫͖̣̹̫̪̟͇̱̥̈́͂̀̆̑͌̑̾̈́̐͒̃͗̂̊́͊̂͗̓͛̍̇̃̇̐̈̓͑́̏́̌̾̂̃̏̍̈́͋͐̎͊͂̓̄̐̓̊̽͊̈̽̂̀̈́̑̈̓̉́̍͑̐̒̿͋̓̀̚͘̚̚̚͜͝͝͝͝͝͝͠ͅ!̶̧̢̢̡̡̡̨̨̨̡̡̡̧̢̡̡̡̢̡̨̧̧̧̨̨̛̛̗̖̮̻̦͇̜͙̫̼̪͕̟̩̻̻̜̯͖̬̬͔̮̟͈͇̘̩͔̖̼̗̫͍̥̣̻̝͕̣̠͓̯̳̖̲̲͔͚̼̻̼͉͍̩̯̥̤͙̱͚̫̥̹̗̗̥̣̟̻̣̭̘̰̹͓̪̻͈̹͈͖̘̦̱͕̝͖̖̖̹̠̥̹̭̭̺̙͓̥̩̰͙̠̫̹̜̙͎̘̦̘̬̳̙̙͖̖̦͕͕̣̥̪͉̙̦͙͕͚̺̭̫̫͉̣̼̫̯͖͉͚͙̖̙̯̗̟̗͔̞̟̤̱̮̹̝̙̝̳͙͉̤̹̙̠̲̳̲̼̭͖͎͉̣̫̹̞̖̬̫͉̜͚̖̭͈̩̪̦͙̱̳̹̖̹̬̠̞͍̺̝̥͈̗̺̝́͆̐̀̔̀̏͒̓̃͌̒̅̔̌͒̇́͗̂͑̈̇̿͗͆͆̃̂̏̊̒̽̄͛̈́̇̀̎͛͐̓̾̔̊̒̀̓͋̋̌̀̓̓͋̐͐͊̅̌̌̆̄̑̔̃͋͋̄͒͒̆́͂̓͒̃̆̓̽͋̏͊̏̾́̒̎̂̓̓̐̽͗̐͐͒̓͒̍͗́̉̄̀̓̐̈́̄͊́͛̇̒̋̈́̀͗͒̈̈́͐̉̀̾͊͂̈͘͘̚̕̕͜͜͜͜͜͜͜͜͝͝͝͝͠͝͝͝͝͠ͅͅͅ!̶̢̨̢̡̡̧̧̢̧̡̨̡̧̢̢̨̨̡̧̛̛̛̛̛̛̗̯͖̺͈̗͈͖͙͓̟̤͎̤̤̟͖̬̯͚̮̠̟̝̼͉̝̣̟͙̝͎̮̱̖̩̩͉̭̝͇͈͓̫͕̣͇͇̫̖̣̯͓̖̯̻̝̳͚͙̼̜̝̺͍̤̯͉̺͇̖̙̮̰̩̜͈͇̙̥̜͖̟̦̟͕͚̰̙̙͙̲̼̠͉͓̙̖͇̝̭͉̥͓̟̼̯̻͓͖͓̭̝̳̠̺͙̯̱̝̮̻̪̬̹̯̘̩̹͈͍͔̭͙̩̫̣̟̼̩̹̦̗̬̪̘͍̪̤̯̙̠̥̤͔̺̖͉̥͍̺͉̺͓̣̙̪̼̫̗̱̗͉͚͎̞̘̗̟̟̺̣̺̜̰̜̞̘̗̝̺͉͍̲̻͔͔̫̬͍̥͖̦̥̯̰̳̦̺͍̜̭͔͎͕͕̟̝̱̘͓̞̱̜͔̺͍̯͐͂̀̿̈́̿̎͂̎̋͌͂͋̂̓͂̎̀̒̾̈́́͛̂̃̊̈̐̅̎̅́̀̅͑͂̓͂̿̽̒̎̓͒̍͆̉̏͌̈́̀̀̆̎͋̾̀͗̇̊̏̐̓͑̇̍̇̐̾̋̈̂̎̓̏̄́́͐̀͒͂̊̏́̃̂̀́̎̈́̈́́̊̇̊̓̀̄͒̊́̔̃̅̎͒̎͗̈́͂͐̎̃̐̀͛̈́̈́͋̉́̍̽̔͛́̽͛̿̒̑̓͋̏̉͑̒̒͛́̃̉̅̽͗̎̊̋̈͑͊̀̃̆͌̔̉̋͒́̄̅͊̾̓̾̽͛̈́̒̓̽̂̂̉͛̾̒̿̍͊͂̿̏̂̽̎̈̃̂̇͗̎͐̄͐͐́̈͆̎͒̅̓͛̉̀̈́̌̄̅̌̂̒̽̍͆̀̕̕̕̚̕͘͘͘͘͘̚̚̚͜͜͜͜͝͠͠͝͠͠͝͝͠͝͠͝͠͝͝͠͝ͅͅͅͅ!̵̧̢̨̧̛̛̛̛͇̰̪̻͈͈̼̬̞͎̳̭͇̮̱̭͓̘̲͎̘͉̳̼̔̑̋̓̋̽͂́̃͌̃̐̃̆̀̊͂̔̈́̋̀̒͋̒̐̎̓̍̿̆̾͋͋́̋̈̅̀̎̂͐̌̐̓͊͆͛̈̏̈́̋͂́̆̓̑̈́̈́̓̆͐̉̆̀̔̈͛͌̏̂͒̇̈́̔̊̇͒̄̽̈́̂͌̅̃̏͆͛́̌̀̉́͋̆̉̅́̔̈́̉̋̾͌͋̏̉͂̑̒̔͛̊̇́̑͛͗͒̋̔̀͐͊̈̈́̈́̍̃̀͒̏̉́̃͗͐͗̔̔͌̄͌̓̊̓͛͐̋̂̃̆͋̈̈̔̀̾̍͋̔̀͂͋̂́̒̀͊͛͆̎̓̾͊̎̀̅̀̄͛͒̊̓͆̕̚͘̕͘͘̕̚̚͘͘͘̕͘̚̕͘̚̕͝͠͠͝͝͝͠͝͝͠͠͝͝͠͠͝͝͠"
      ....
      ...
      ...

      ...................................................................................

      "Cabriel?! Warte--Was machst du--....?! Lämmchen!"

      ....
      ....
      ...
      ..........................................................


      »——————--———–✄


      ...wünschte man sich ihn in diesen Graben hinein zuschubsen und für immer zu verbuddeln. Lieber...sollte nur Lämmchen existieren, dessen Handlung jemand anderes bestimmen würde.

      "...Man wird nicht als Lämmchen oder Seuche geboren...Man wird zu dem gemacht. Ich begreife nicht wer die Entscheidung darüber fällt, vermutlich bin ich aber einfach nur dumm."

      "Wer die Entscheidung fällt? Ist es nicht klar, wer das in Wahrheit macht?"



      "Einzig und allein man selbst! Kein Gott, kein anderes Wesen...Es ist das Individuum, was für sich alleine bestimmt! Nur man selbst kann sich so stark blenden! Cabriel mag gerne Lämmchen sein, weil er... so viel besser ist als Cabriel. Doch, was ist bitte dein Grund Wyatt? Warum akzeptierst du...die kunterbunte Seuche in dir? Pass nur auf, dass sich Gott dies nicht allein zu Nutze macht, du kleiner Feigling~"


      Obwohl Wyatt so schnellst wie Möglich wegen Unbehagen das Thema wechseln wollte, fiel es Cabriel schwer zu vergessen, auch wenn er selbst...dies vorgeschlagen hatte. Ihn wurden Wyatts Worte von Sekunde zu Sekunde immer bewusster...und zugleich die Erinnerungen immer einengender. Man wird nicht als Lämmchen oder Seuche geboren...man wird dazu gemacht...man macht sich dazu ...selbst... In Cabriels Fall, um sich selbst zu vergessen und keine Entscheidungen mehr fällen zu müssen. Die meisten davon... waren nämlich von solch' ungeheureren Grausamkeit, dass er wünschte...er könnte es einfach weiter auf Lämmchens Unbeholfenheit und Abhängigkeit schieben. Die Hand von Wyatt zog er unbewusst zu sich näher heran, es fühlte sich komischerweise gut an so unbeachtet Händchen zu halten und ebenso gab es ihn ein wenig Halt.

      "Du hast recht...Leider wird man so nicht geboren.", murmelte Cabriel schwach und nur zaghaft erhoben sich Cabriels Mundwinkel zu einem Lächeln. Cabriel hasste es ein Tier zu sein und zugleich...

      "Dennoch...Will ich gerne noch abhängig bleiben...Wenn nicht von Sam, dann von jemand anderen."

      ...war genau sein Tier in ihm das zahmste Wesen, was sich nie gegen jemand stellen würde. Niemand, der je außer Kontrolle geraten könnte.
      Dabei erhoffte er stark, dass Wyatt den Andeut verstand - nicht umsonst nannte er sich den Kaugummi unter seinen Schuh. Doch, wenn Wyatt dieses störende Ding an seiner Sohle nie bemerkte, dann... würde er nur wieder selbst handeln müssen. So jemand wie Wyatt konnte doch ganz einfach für ihn mitentscheiden, er wollte sich ihn noch viel mehr anpassen und mit ihn für sein Wohlergehen denken. Er wollte die Welt von Wyatt sehen, bis irgendwann Cabriel wirklich sich dazu entschloss...alle Galaxien einfach zu zerstören.
      Den tiefen, inneren Wunsch alles in Schutt und Asche zu erlegen könnte er nicht entkommen. Das war nun Mal sein selbst - nicht nur Sam war sein einziger Fehler, er selbst war es auch. Dennoch wollte er so viel mitreißen, wie es nur ging...Genau deswegen, wollte er so wenig wie möglich an Cabriel denken, mehr wollte er von Wyatt eingesogen sein...Wenn Tyler ihn nur hassen konnte und Sam den Nutzen von ihm nicht mehr erkannte, weshalb er ihn weiterziehen gelassen hatte, um als Cabriel zu leben.

      "Ich will...Lämmchen nicht verlieren, dazu bin ich noch nicht bereit. Ich weiß auch nicht...ob ich es je sein werde nur als...Cabriel zu existieren.", erklärte er auch wenn er sich sicher war, dass dies Wyatt nicht weiterhalf.

      "Dabei...ist es mir egal...ob ich ein Lämmchen...ein Kaninchen oder ein Täubchen bin. Ich möchte einfach - ein kleinen wenig mehr zu dir als zu mir selbst gehören- egal in welcher Art."


      Daraufhin sagte Cabriel wieder kein Wort mehr, bis sie nur Sekunden später an der berühmten Eisdiele sich befanden. Ohne zu zeigen, was wirklich Cabriels erster Eindruck von dem Laden war ging er stumm mit Wyatt hinein. Zusammen saßen sie sich in die Ecke, die noch frei war - was Cabriel angenehm empfand, da der Laden vor Instagramuser nur so brummte und sich recht viele unterhielten - lag vielleicht daran, dass die Uni aus war und viele andere diese Idee auch hatten.
      Cabriel, der nun gegenüber von Wyatt saß schob ihm die Speisekarte zu, damit er bestellte während er begann sich auf einem Punkt des Tisches zu fixieren.




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      Wyatt Carson Lyons

      Obwohl der Schauspieler versuchte das Thema nun zu Ändern ging Cabriel doch noch was sein gesagtes ein, mehr noch lächelte Cabriel was zu denn Seltenen Dingen im Leben dazu gehörte, weswegen Wyatt auch nicht anderes konnte als seine Worte ungefiltert zuzuhören. Er wollte seit damals im Club als sie Cabriel mit den Pflaster an seinem Körper gesehen hatten ihn mit einem strahlenden Lächeln sehen, weswegen sich der Grünhaarige öfter Gedanken darüber machte was Cabriel eigentlich wirklich...Glücklich machte. Was bei einer Person die oft wenig etwas gegen irgendwas sagte und dinge tat die ihm eher ungern tat nicht sonderlich zu den einfachen Dingen zählte.
      "Dennoch...Will ich gerne noch abhängig bleiben...Wenn nicht von Sam, dann von jemand anderen."
      Wie so oft machte ihm Cabriel kleine Andeutungen, welche Wyatt durchaus bemerkte, ihn aber seltsamerweise unrealer vorkamen als die Vorstellung das ihnen heute noch ein Einhorn über dem Weg lief...



      Wyatt konnte es sich nicht erklären warum...Aber die Vorstellung das es wirklich jemand gab der ihn...wollte und auch in seiner Bizarren Welt eintauchen will um selbst ihm eine höhere Position in seinem Leben zu geben...
      Ließ eine Verwirrung in ihm zurück...Als wäre Wyatt in einem fernen Land mit anderer Sprache...Und plötzlich konnte jemand fließen seine Sprache sprechen.
      Obwohl Wyatt im ersten Augenblick eher etwas negatives in dem Tierischen Begriff Lämmchen erblickte ergaben Cabriels Worte für den Blumigen Wyatt durchaus Sinn.
      Wenn man von klein auf schon mit einer Rolle vertraut war, die man auch gut spielen konnte und zu einem Teil von einem wurde...Selbstverständlich wollte man diese nicht ganz ablegen auch wenn sich das Umfeld verändert hatte.
      Zudem...Verstand sich Wyatt eigentlich sehr gut mit der Witch Seite von Cabriel...Die sich im Traum auch als Lämmchen betitelt hatte, es war zu schade das Harvey und Tyler an seiner Stelle auf ihn getroffen war...Vermutlich wäre die Situation anderes ausgelaufen.
      Anderes als bei denn Anderen die eben mit ihrer Verwandlung so zufrieden waren hatte Wyatt gemerkt das diese Verwandlung etwas...Mit ihnen machte oder eher etwas von ihnen hervor brachte.
      Wyatt konnte jedoch nicht sagen was diese Persönlichkeit von ihm betraf welche seine Witch-Form verkörperte...Bis her mochte Wyatt diese nicht sonderlich wenn er ehrlich war...
      Ständig sorgte er für Streit, wollte alles zerstören und war durstig nach Aufmerksamkeit...
      Es war nicht diese Gute-Feine-Art mit der Wyatt groß geworden ist und das Ziel besaß gemocht zu werden. Ganz im Gegenteil, selbst der Hass oder Abscheu gefiel dieser Seite von Wyatt was in ihm aber ein flaues Gefühl zurück ließ...
      Gemocht zu werden war viel schöner als geächtet...Und er wollte auch die Gefühle Anderer nicht verletzten.
      Und wenn Wyatt ehrlich zu sich selbst war, bekam er seit einer weile immer mehr das Gefühl als würde diese Witch-Seite in ihm mehr und mehr Regie in seinen Handlungen führen...Natürlich war es auf einer Weise entspannter und einfacher für Wyatt nur zuzusehen...Aber was wenn ihm am Ende wirklich jeder Hasste so wie es Samuel gesagt hatte...?

      "Dabei...ist es mir egal...ob ich ein Lämmchen...ein Kaninchen oder ein Täubchen bin. Ich möchte einfach - ein kleinen wenig mehr zu dir als zu mir selbst gehören- egal in welcher Art."

      Cabriel war wirklich sehr anpassungsfähig, es war selten für Wyatt der Fall das im Jemand begegnet mit dieser Einstellung und etwas musste Wyatt nun doch wieder darüber mehr Lächeln.



      "Dummerchen, ich hab dir doch schon gesagt das du mir wichtig bist...Also bist doch schon ein Teil von mir.", schmunzelte Wyatt der schon begriff das es auch Anderes gemeint war doch weigerte er sich es zu vertiefen als sie sich in den Eisdiele hinsetzten.
      Wyatt nahm die Karte entgegen, da er aber mit den Gedanken noch etwas beim Gespräch hängen blieb schaute er sich die Bilder jeglich nur halb Herzig an.
      Er begriff es schon...
      Aber ein großer Teil in ihm weigerte sich manisch davon.
      Auch wenn die Vorstellung angenehm klang wenn sich noch jemand zu ihm außer Sam in sein Kinosaal setzte würde...
      Der Saal war schon so lange leer gewesen das sich Wyatt daran gewöhnt hatte, zudem befürchtete das seine Aufmerksamkeit für die Leinwand vielleicht abgelenkt werden könnte, wie gemein es auch klang.... So sah er kein Platz für Andere auch wenn genügend Plätze frei wären...
      Dabei zeigte Cabriel die besten Seiten für jemand denn man gern dicht, neben sich hatte...Doch erneut wirrte Sam wieder in sein Gemüt...Das er Lämmchen nur ausnutzten würde.
      Wyatt befürchtete das er es am Ende wirklich tun würde...Er immer mehr zu einer schlechte, egoistischen Person wurde.
      Eine Person die nur zur Recht von denn Anderen damals ausgegrenzt wurde und das Geld nicht mehr Wert war um ihn weiter mit Lügen zu füttern.
      ...Oder besser gesagt die Person...die Ineb in ihm sah.
      Wyatt spürte wie ihm seine Kehle zuschnürte und ihn die Sache immer noch zu stark belastete...So konnte er wirklich nicht weiter machen, er musste sich wirklich zusammen reißen.
      Ohne Cabriel zu verraten was er sich ausgesucht hatte drehte er die Karte wieder herum und schob sie ihm Charmant Lächelnd wieder zu.
      "Ich weiß schon was ich mir aussuche~ Ich empfehle dir die Nummer Drei und Fünf, die sind wirklich lecker, wenn du cremiger magst.", gab Wyatt den Ratschlag und erhob sich von seinem Platz, dabei strich er Cabriel aber liebevoll über die Schultern als an ihm vorbei trat. "Falls die Bedienung kommt, bestell ruhig schon mal ich bin kurz auf der Toilette."



      Mit den Worten ließ Cabriel für denn Moment allein und ging zu den Toiletten wo zum Glück gerade keiner der Anderen Gäste war.
      Mühsam hielt sein Lächeln noch an bis in einen der Kabinen hinein trat und hinter sich abschloss.
      Dann erst bröckelte sein Lächeln und krampfhaft drückte seine Hand gegen seine Brust.
      Ihm war beinahe so als müsste er sich übergeben, so gestresst hatte er sich ewig nicht mehr gefühlt....
      Doch wusste ja was ihn wieder auf die Beine bringen würde und daher war es sich auf den Toiletten zu verstecken mehr als nur kontra Produktiv!
      Er nahm sein Smartphone und scrollte etwas im Internet seiner Instagram Seite, anstelle sich so fertig zu machen sollte er sich schon mal gute Hashtags ausdenken...Und sein Fokus mehr auf Cabriel legen dessen erstes Date mit ihm auch nicht versauen wollte.
      Nur in wenige Sekunden ging ihm wirklich wieder besser...Und er konnte die Kabine wieder verlassen.
      Mit deutlichen Zielen vor Augen war das Leben sogleich wieder Bunter~



      Besonderes da ihm aufgefallen war wie seine Follower gestiegen waren! Scheinbar lag an Mirella und ihr tolles Werk!
      Nicht daran das Ineb vor mehren Augen geschlagen hatte.
      Wer war dieser Ineb überhaupt?#
      Niemand von Bedeutung oder der Wert Teil seines Lebens zu sein!
      Das ist richtig, Wyatt allein ist immer noch Perfekt~♥️
      Du brauchst auch keine Freunde oder Liebhaber, sondern Fans...
      ...Und wer dir auf dem Weg nach Oben ausbremst kann ausgelöscht werden.
      Umso schöner ist es doch ein Nutztier an deiner Seite zu haben~
      Davon haben beide Seiten etwas~♥️



      Das klang wirklich...Schön...
      Mit zurückkehrender, Ausgeglichenheit kam Wyatt dann zum Platz zurück, als hätte gerade im Lotto gewonnen strahlte wieder bester Laune.
      "Da bin ich wieder~ Und hast du dir schon etwas bestellt?"
      Believe Me ~

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      Cabriel Valentine

      (+ Jessica Magdalena)

      "Dummerchen, ich hab dir doch schon gesagt das du mir wichtig bist...Also bist doch schon ein Teil von mir."

      Das stimmte zwar, doch hatte diese Wichtigkeit für Cabriel ein anderes Gewicht. Vielleicht aber...übertrieb er es auch und Wyatt wollte nur endgültig das Thema blockieren? Es war wohl besser nun zu schweigen, immerhin lehnte nichts auch Wyatt ab. So gesehen bekam er seine Antwort, mehr sollte er nicht verlangen. Im Cafe übergab Wyatt ihn die Speisekarte zurück und berichtete ihn, dass er auf die Toilette ging und schon Mal bestellen konnte. Aber halt- er sagte ihm gar nicht was er wollte? So wurde er einfach mit der Karte zurückgelassen und konnte nur beten, dass Wyatt vor ihm dran war bevor die Bedienung kam. Ansonsten würde er ihn wohl einfach die 3 und die 5 bestellen und beten, dass eins davon wirklich der Schauspieler essen wollte. Immerhin konnte es Cabriel nicht für unwichtiger halten, was er aß.

      Jedoch dauerte der Toilettengang von Wyatt deutlich länger und wie ein magischer Magnet zog er hierbei die Probleme magisch an. So kam wirklich die Kellnerin und wollte seine Bestellung hören, doch... wartete sie gar nicht darauf bis er seinen Mund öffnete, mehr starrte sie auf den leeren Sitz, wo Wyatt vorher Platz genommen hatte. Danach gab sie Cabriel einen bedrohlichen Blick zu, der ihn ein Schauder gab und...verschwand einfach wieder mit den Worten: "Ich komme gleich mit eurer Extra-Bestellung."
      ...War das heutzutage normal? Oder wurde Cabriel gerade von der Kellnerin gemobbt? Was war eine Extra-Bestellung? Hatte Cabriel durch seine Haltung oder durch das Zögern eine besondere Option ausgesucht, die er so gar nicht kannte? Was zur Hölle? Was war, wenn sie mit etwas unerfreulichen kam?

      "Da bin ich wieder~ Und hast du dir schon etwas bestellt?"

      Und genau danach kam schon Wyatt, der nun das Lächeln aufgesetzt hatte wie eine Barbiepuppe von Mirella. Cabriel konnte sein Unmut nicht verbergen, am liebsten hätte er Wyatt an die Hand genommen und wäre mit ihm schnellstens abgehauen, doch hatte er Angst über die Folgen. Was war, wenn die Kellnerin dann wütend war und sie nachverfolgte? So wie Wyatt drauf war brauchte er wohl nicht noch einen zusätzlichen Schubser für schlechte Laune.
      Alles was er tun konnte war Wyatt verzweifelt anzusehen und seinen Mund zu erheben.

      "......Tut...mir Leid....", murmelte er ihn angespannt zu und vergrub sich immer weiter in die Ecke seines Platzes, als wäre es dort sicherer.



      Er wusste nicht was auf sie zukommen würde, das Mädchen gab ihn komische Rachel/Mirella - Vibes, aber vielleicht irrte er sich ja? Er hatte nicht genug zu tun mit Frauen und...was dachte er sich nur? Natürlich war dieses Mädchen eine Gefahr für sich! Da war Cabriel einfach zu realistisch um sich etwas anderes einzureden.

      Plötzlich wie aus dem Nichts knallte ein riesiger Eisbecher genau mitten auf den Tisch von Wyatt und Cabriel, sodass das Herz des Jurastudenten beinahe aufhörte zu pumpen. Obwohl es doch so hart platziert wurde sah es immer noch perfekt aus, es war riesig! Es war gigantisch und groß! Und es wurde genau mit einem Löffel in Wyatts Richtung geschoben.

      "Für besondere Gäste gibt es natürlich besonderes Eis...", murmelte die Kellnerin zu, die intensiv den Grünhaarigen fixierte als wäre er das Gemälde von Mona Lisa. Cabriel sah genau wie ihre Knie zitterte, anscheinend war sie entweder sehr nervös oder sehr aufgeregt.



      "Wyatt Carson Lyons! Was für ein ehrenhafter Tag dich hier in unserem Cafe zu sehen! Ich bin so aufgeregt, dass mein Asthma aus mir rauskommen will!", erwähnte sie in so großer Freude und schloss ihre Hände ineinander. Ihre Augen leuchteten durch den Anblick von Wyatt wie helle Sterne, nichts in der Welt war so schön wie der einzigartige Schauspieler.



      "Ich dachte erst mein Glück kann gar nicht größer werden, seitdem du dich auch entschlossen hast zu meiner Uni zu gehen. Aaaber DAS - einfach atemberaubend. Esse nur ruhig das Eis, es ist so bunt und toll wie du! <3 Ich leiste dir als treuer Fan und Kellnerin Gesellschaft!"

      Nun verstand auch Cabriel mehr, deshalb hatte sie also so stark den Platz von Wyatt anvisiert und mit ihm kein Wort wechseln wollen. Das Mädchen setzte sich sogar ohne zu Fragen genau neben Cabriel, so als existierte er gar nicht in dieser Welt. Mehr wie Luft war er froh, dass er sich schon selbst genug in die Ecke gedrängt hatte, sonst hätte wohl das Mädchen genau auf seinem Schoß gesessen und dann so getan, als war er gar nicht da. Sie war wohl einer der aufdringlichen Fans, die kein Nein kannte - zumindest dachte das Cabriel so.

      "Zuerst - könntest du bitte auf das Gestell meiner Brille unterschreiben, ich hab einen guten Edding dabei?", fragte das Mädchen sein Idol und zog auch schon die Brille ab, um sie Wyatt mitsamt Stift zu reichen. Sie wusste ja wie liebherzig Wyatt war, natürlich würde er das machen.

      "Schreib bitte... für Jessica - 1001 Küsse - dein Wyatt!", forderte Jessica mit einem kräftigen Lächeln auf und lehnet ihren Oberkörper weiter zu dem sagenhaften Schauspieler.



      Mehr als nur glücklich hibbelte Jessica auf der Bank, als konnte sie kaum erwarten ihre reine Brille gleich wieder auf die Nase zu setzen. So wollte sie aber das Gespräch mit ihrem Lieblingsidol nicht verlieren, weswegen sie einfach über die Aktion in der Schule mit ihm sprechen wollte.

      "Weisst du Wyatt! Es war sicher deine Absicht hierherzukommen, nachdem du diesen Pinke gezeigt hast wo es lang ging. Wir Fans haben mit dir geschrien und gewünscht WIR wären dieser Ineb! Deine Präzision zu schlagen war sicher...sicher von dem vorletzten Film, da musstest du doch viel trainieren! 'I FOUGHT you BACK' - guter Karatefilm, zu schade, dass du da nur eine kleine Nebenrolle hattest.", schwärmte sie über Wyatts Schlagfertigkeit, sodass ihre Finger wie bei einem Rhythmus auf den Tisch klapperten, eine sanfte Melodie aus Wyatts letzten Film.

      "Keine Sorge Wyatt, deine Botschaft kam gut an! Der Anführer von dem Wyatt-Fanclub und zu der Anführerin des Ilion-Fanclubs gegangen und hatte sie mit einem Handschuh ins Gesicht den Krieg erklärt! Nach einem mettez-vous en garde! hatte ... unser Anführer zwar auf den Boden gelegen, weil die Pinke von Ineb sie einfach nicht mehr alle hat ---aber wir geben uns noch nicht geschlagen! Alles für deinen Ruhm, Wyatti!"

      Wow...Das Mädchen schwätzte wirklich genauso viel wie Wyatt auch, wie es aussieht fühlten sich seine Fans von dem ähnlichen Charakter angezogen. Auch sie spielte auf ausgesprochen guter Miene, die Liebe zu Wyatt konnte man deutlich spüren. Nur schade, dass sie nun direkt neben ihn Platz gefunden hatte, so bestand für Cabriel keine Möglichkeit zu entkommen. So wie er die Fans von Sam kannte, mochten sie überhaupt nicht, wenn ein anderer Mensch sich zu ihrer...Beute...platzierte. Und da er genau herausgehört hatte, dass sie selbst Inebs Fans in Visier hatte, erklangen sie für Cabriel nicht als besonders gutmütige Personen.
      Dennoch wagte es Cabriel gar nicht zu fragen ob er raus könnte, ob er woanders warten könnte. Mehr passte er sich einfach der Situation an und verblieb an seinen Plätzchen, ruhig während er aus dem Fenster starrte. Vielleicht gefiel es ja Wyatt umgeben von Fans zu sein, da sollte er sich nicht aufdrängen.



      Sogleich ergriff Jessica ungefragt die Hand von Wyatt, als wäre sie seine beste Freundin auf der ganzen Welt.

      "OH- Wyatti, hast du schon was vor? Hier in der Nähe hat eine Bootsfahrt eröffnet - das ist mega romantisch! Uhm, man fährt in süßen Schwänen mit seinen Liebsten ODER mit seinen Fans -zwinker- uund genießt die tiefe See und die wunderschönen Blumen an der Fähre! Meine Freundin Natasha ist nämlich gerade dabei ein Fan von dir zu werden, aber es sitzt noch nicht fest in ihr drin wie Einzigartig du bist. Da der Meerjungmann-Film noch lange dauert, bis er released wird- wie wäre es denn, wenn ich dich mit ihr jetzt zum Bootsfahren einlade? Die restlichen Fans würden sich sicher freuen zu sehen, wie TOLL du dich mit deinen Top 10 Fan und einem Neubeginner verstehst. Das ist wirklich schön. Bitte, bitte, bitte sag jaaahaa~~~~!!!"

      Dabei schüttelte Jessica Wyatts Hand so heftig, als wollte sie ihm diese abreißen, während das Eis begann in der Schüssel zu schmelzen. Cabriel hingegen hatte sofort verstanden, dass er wohl gleich doch nach Hause konnte. Tief im Inneren fand er es sehr schade um das Date, besonders...weil er gar nicht die Möglichkeit hatte ihn das Souvenir zu geben, doch konnte er nun mal seine Unsichtbarkeit nicht ändern. Es war wohl seine Schuld, wenn ihm das heute nicht gelingen würde und es für Ineb und Wyatt endgültig vorbei war.

      _________________________________________________

      Anubis

      Die Stadt, in der die Witch lebten war unsagenhaft laut und chaotisch. In jeder Ecke gab es Wasser, hohe Wolkenkratzer und schnellfahrende Autos, wo Anubis gelernt hatte, dass man nicht so einfach über die Straße konnte. Zwar war Lärm für ihn in seinem Heimatland nichts außergewöhnlich, doch dröhnte ihn dort keine POP-Musik in die Ohren hinein.
      Auch, wenn es nun sein zweites Mal, dass er sich zum Planeten Erde begab, wollte er so schnell wie möglich wieder nach Hause. In diesem Land...fühltest du dich komischerweise von allen Seiten beobachtet, während es einen komischen Fake an Besonnenheit ausstrahlte.



      Natürlich spawnte das Portal wieder aus einer zufällig anderen Seite heraus, damit es bloß nicht von den Bürgern entdeckt wurde. Wieder einmal war er auf irgendeiner Straße, wo es nur von Menschen regnete, weshalb er sich zuerst zu einem ruhigen Ort begab, um weiter darüber zu denken, wohin er denn genau musste. Zwar gab ihn Kiri die Adresse und die Bezeichnung seines angeblichen neuen Jobs - er glaubte ihn noch immer kein Wort, doch hatte Apollo einfach ohne ihn besprochen....das Lehrersein in Empfang genommen -, doch sah für Anubis alles einfach grau und gleich aus.



      Er wollte Apollo darum beten ihn von seiner Ortschaft abzuholen, doch... verstand er noch immer wie er genau einen Text verfasste- erbrauchte unglaublich lange für das Tippen eines Wortes, weshalb er nur einen Smiley mit "HELP" ihm abschickte und hoffte, dass er durch dieses Ding genau wusste...wo er sich befand?

      "Hmm...Warum wollte Kiri eigentlich, dass ich in meiner echten Form komme? Das zerstört doch die Tarnung...und außerdem..."

      Fühlte er genau wie er von allen Seiten begafft wurde, selbst von heimlichen Fotolichtern wurde er nicht verschont. Sie wollten ihn wohl auf ewig verewigen- etwa eine heilige Magie? Spürten sie seine Feindseligkeit? Als Ramses... funktionierte es so viel besser sich dieser Ödnis namens Erde anzupassen.

      "Ob es...an meiner Gangart liegt? Vielleicht ist sie zu bedrohlich?", fragte er sich selbst, denn auffliegen wollte er auf keinen Fall. Er war auch nicht begeistert von Kiri den Vorschlag anzunehmen und wollte Apollo am liebsten eine Standpauke erteilen. Dennoch tat er genau das, weil er...sich in der Menschenwelt viel zu verloren fühlte. Er hatte zwar kein Fünkchen vertrauen für Kiri übrig, doch wusste er wohl genau, wie man hier leben konnte.



      "...Oder aber... Sie riechen alle meine Magieaura...Dabei verberge ich sie immer so gut..Hmm...Dann bleibt mir nichts anderes übrig als die Leute, die mich gesehen haben allesamt mit in den Tod zu reißen. Wie unangenehm...Ich benehme mich wie ein armseliger Zauberlehrling, Vater wäre sicher enttäuscht. Eventuell reicht es auch sie zu meinen hirnlosen Sklaven zu machen, den Zauber müsste ich noch auswendig können."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Harvey Bell

      "Essen hilft mir aber mich zu beruhigen! Ohne ein wenig...Süßkram im Magen kann man doch keinen Tag überleben. Ich übertreibe nicht!"
      Wie Harvey es abgesehen hatte konnte er Yuuto mit den Worten schnell auf die Palme bringen. Daher freute er sich das Yuuto trotz seiner Trauer drauf ansprang.
      "Ohh, sieh an! Das dachte ich mir fast schon. Dann bin beruhigt das du diese Einstellung noch bei behältst dann kann dich ja doch noch Einladen.", scherzte Harvey aufziehend zurück.



      Mit ihm zusammen los zugehen fühlte sich nun wirklich an wie in einer festen Beziehung. Tatsächlich hätte Harvey nach der Trennung mit Rachel nicht gedacht sich so schnell wieder in einer Beziehung wieder zu finden aber mit Yuuto war viele anderes und auf einer angenehmerweise auch einfacher.
      Yuuto wieder kichern zu sehen, war wirklich schön...Er merkte selbst wie er Yuuto wirklich gern glücklich machen wollte.
      Er hoffte wirklich das es Sato und Zeth bald wieder gut ging...Vielleicht besuchen sie mal gemeinsam die beiden im Krankenhaus sollte die Zeit sich ergeben und die beiden länger dort bleiben müssen.
      Er war schon so gespannt mehr Zeit mit Yuuto zu verbringen auch wenn er seine Verpflichten dabei versuchte nicht ganz aus den Augen zu lassen, aber dank Izarra hatten sie in einigen Punkten Unterstützung.
      Das wichtigste wäre vielleicht das sie darüber sprachen was man tun könnte um weiter Angriffe auf die Uni zu vermeiden oder besser zu erkennen...Vielleicht sollten sie in den Pausen abwechselnd Wache schieben...?
      Es gab auf jedenfall noch einiges gemeinsam zu besprechen weswegen er hoffte das Ineb trotz des Streits wieder bewusster wurde das Freundschaft doch wichtig war.

      Nun aber hörte er Yuuto zu welcher wirklich ein tolles Bruder zu haben schien.
      Er konnte gut verstehen warum er ihm so wichtig war und er erfuhr mehr über die Beziehung von seine Bruder und dessen festen Freund.
      Was jedoch zu einem Thema führte an das Harvey mit gemischten Gefühlen dachte.

      "Weißt du... Zeth ist noch immer nicht ganz offen was ihre gleichgeschlechtige Beziehung angeht, er schämt sich total mit einem Mann zusammen zu sein - seine Familie ist wohl strikt dagegen. Sato akzeptiert es zwar, doch glaube ich...das es ihn irgendwo sicher verletzt? Was denkst du wie er fühlt? Denkst du das Zeth es irgendwann schaffen könnte seine Liebe voll und ganz zu erwidern? Dein Freund Lio...scheint ähnlich zu denken."

      "Ja, ich denke bei Ineb könnte es ähnlich sein.", stimmte Harvey leise ernst zu.



      Auch wenn Harvey nicht viel von den Familiären Hintergründen seiner Freunde wusste, schien Ineb beim Gespräch mit Wyatt davon zu sprechen das zumindest mit dessen Aufgabe als Herzträger gewisse Arten von Reinheit gab...Harvey war kein großer Fan der Kirche und besonderes nach der Aktion heute würde er es noch mal überdenken...Aber allein durch viele Glaubens Richtung oder alter Tradition sowie Politisch war Homosexualität keine Sache die heutzutage bei allen frei ausgelebt wurde.



      Das es Sato auf einer gewissen Art auch verletzte konnte Harvey sehr gut nachvollziehen, es zu Akzeptieren war einfach aber mit der Zeit und Situation konnte es zu Unbehagen führen...Besonderes weil man doch seine Gefühle nicht verbergen oder unterdrücken wollte...So wie jetzt das er ohne scheu so dicht mit Yuuto laufen konnte oder ihn sogar Küssen durfte in der Öffentlichkeit, machte ihn glücklich und war auch befreiend. Es verstecken zu müssen und sich vielleicht verurteilende Äußerungen von Anderen anzuhören, konnte ziemlich schmerzvoll sein...

      "Ich kann mir vorstellen das es nicht gerade einfach ist, ich kann beide Seiten gut verstehen...", erwiderte Harvey ehrlich und lächelte unbeholfen aber Mitfühlend dabei.
      "Es ist nicht einfach sich gegen seine Familie zu stellen, manchmal wird man gezwungen sich für eine Seite zu entscheiden was aber bedeuten kann die Andere Seite für immer zu verlieren...Von Ineb weiß ich auch das ihm seine Familie sehr wichtig ist, wenn sie gegen Gleichgeschlechtliche Bindung sind kann man verstehen warum es der Person schwer fällt...Dazu ist mit der Gesellschaft auch nicht gerade einfach, ich musste leider oft selbst sehen wie Andere deswegen gemobbt oder ausgegrenzt wurden."
      Dabei dachte Harvey erneut an sein damaligen Kindheitsfreund zurück...
      Er hat nie mit ihm darüber gesprochen warum die Anderen ihn gemobbt haben...Dabei hatte auch gedacht er würde ihm alles erzählen und vielleicht hätte ihn unterstützten können...
      "Es...ist am besten darüber zu sprechen. Am schönsten wäre es natürlich wenn Zeths Familie es irgendwann akzeptieren kann aber ich denke wenn die beide sich wirklich Lieben werden sie auch das schaffen! Es nichts falsch wenn man Anderes über eine Sache denkt nur sollte man damit keinem Steine in den Weg legen...Daher glaube auch fest daran das Ineb es irgendwann auf seiner Weise verstehen und akzeptieren kann."



      "Die Welt besteht aus vielen Vorlieben und Abneigungen, es wäre schade wenn alle gleich denken würden.", schmunzelte Harvey unbewusst etwas traurig.
      "Ich...Hab mich jedenfalls gegen meine Familie entschieden und daher weiß ich wie schwer es sich anfühlt, manchmal bereut man es auch aber wenn Zeth unbeschwert mit Sato sein möchte führt vermutlich kein Weg daran vorbei. Aber ich denke so gutmütig wie Sato ist wird er auch nicht wollen das Zeth deswegen Probleme mit der Familie hat..."
      Ob das auch mit Ineb der Fall war...?
      Sie waren zwar mit ihm in keiner festen Liebes Beziehung aber was wenn auch Ineb sich für eine Seite entscheiden muss? Weil ihn seine Familie dafür verurteilt mit Personen Zeit zu verbringen die ein Andere Lebens Ansicht hatten...?
      Es war wirklich nicht einfach und Harvey wusste schließlich selbst das sein Kontakt mit seinem Vater so lange abgebrochen blieb bis einer von ihnen ein Schritt wagen würde ein Gespräch zu suchen, doch war der Kontakt schon so lange still gelegt das sein Vater nicht mal wusste das er Bisexuell war und wie er darüber denken würde das mit Yuuto zusammen ist...Mit Rachel kam er nicht klar weswegen er nur ahnen konnte wie verurteilend sein Vater sein konnte. Aber das spielte für ihn keine Rolle mehr...

      Umso besser klang daher trotz der etwas niederschmetternden Gedanken ins Café zu gehen.
      "Klar gerne.", stimmte daher Motiviert zu.

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      Tyler Wang-Chi

      In manchen Punkte war Izarra ziemlich Naiv obwohl er ein hohes Alter auf den Buckel zu haben schien...
      Ob Izarra die Vorfreude auf seine Schwester später bereuen würde?
      Es war nicht so als hätte Tyler gelogen, vielleicht nur etwas untertrieben?
      Doch bis jetzt schlug sich Izarra sehr gut und er selbst fand ihn ganz okay, besonderes da ihm auch Mut zu sprach...wie ein Lehrer denn er gern früher gehabt hätte. Vielleicht hätte auch ein paar bessere Noten geschrieben.
      "Ich war schon lange nicht mehr auf einer Verlobungsfeier, meine Letzte war die von Inebs Vater! Er hatte da noch seine gesamte Mafia eingeladen gehabt, um zugleich noch seinen Abschied zu feiern, da sie nicht zur Hochzeit durften..."
      Interessanterweise erfuhr Tyler nun das Inebs Vater mit der Mafia in Kontakt war...Etwas das man eigentlich nicht so mal ebenso daher persaunen sollte.
      Aber das Inebs Vater mal mit einer Mafia in Verbindung stand...Wirklich erstaunlich!



      "... Für Bahri war es nicht einfach loszulassen, aber für seine neue Partnerin ist er mit ihr in ein neues Leben eingetaucht. Ob es bei deiner Schwester und ihren Zukünftigen auch so ist?"
      Tyler versuchte sich vorzustellen wie seine Schwester zu einer Andere Person werden würde, weniger auf Anderen herum zu trampeln...Schwierig, sie war ziemlich verzogen!
      Eher glaubte er das sie ihren Verlobten umpolte, welches Leben dieser auch davor gelebt hatte.
      "Hmmm...Könnte vielleicht sein? Zumindest wäre es mal schön zu sehen das sich Judith länger für eine Sache Interessiert. Eine Beziehung könnte ihr mal gut tun, zu erkennen was das Leben noch zu bieten hat und sie nicht alles bekommt was sie will...Weil mein..."
      Kurz stoppte Tyler weil Izarra nicht mit seinen wirren Stammbaum abschrecken wollte.
      "...Vater, ihr jeden Wunsch erfüllt. Er ist soweit ich weiß selbst auch in einer Mafia...Naja ich Interessiere mich nicht viel für ihn und meine Mutter möchte auch nicht viel über ihn sprechen seit der Trennung.", erklärte Tyler kurz. Weder über Mason , noch über Simon...
      Mittlerweile verzichtete Tyler auf die Vater-Figur in seinem Leben...Nur wird ihm mit der zurück kommende Erinnerung bewusster wie ...Nun...vernarrt er in sein Leiblichen Vater gewesen ist und ihn der bloße Gedanke an ihn nervös machte.
      Anderes als wie bei Mason...Streng genommen seinem Onkel der ihn nicht weniger Interessieren konnte. Aber naja...Seit der Trennung war einige Dinge Anderes.

      Es dauerte noch etwas bis sie zu einem größeren Vorgarten ankamen und einen dock eindrucksvollen großen Haus, Geld hatten Mason und seien Schwester reichlich, sonst währen sie keine Roses...Auch wenn sie nicht zum Hauptsitz der Familie gehörten.

      Judith Rose & Tyler Wang-Chi

      So trat er zusammen mit Izarra zu der Tür schwelle und benutzte die Klingel, die ihnen nach einem längeren warten geöffnet wurde jedoch von seiner Schwester höchstpersönlich selbst!



      Merklich überrascht schaute Judith zu Tyler und seiner Begleitung. Eigentlich hatte sie noch nicht so früh mit ihnen gerechnet, sondern eher mit der Rest Lieferung des Essen von großen Buffet das sie sogar selbst half aufzustellen.
      Weswegen sie eine Salatschüssel und Besteck in der Hand hielt.
      "Na sowas! Tyler, mein kleiner Bruderherz! Ich hab erst in einer Stunde mit dir gerechnet, du bist einer der ersten Gäste!"



      Natürlich hatte sich Judith für die Verlobungsfeier einer ihre ausgefallenen, schönsten Perücken ausgesucht. Schließlich wollte sie deutlich damit Prahlen als Rose baldig zu Heiraten! Bevor jedoch Tyler oder Izarra etwas sagen konnten stellte sie zügig die Salatschüssel beiseite.
      "Kommt, rein! Kommt rein!", scheuchte sie munter und umarmte auch Tyler freudig, bevor sie jedoch mit dem Kopf herum wirbelte in Richtung der Treppen die zu höheren Etage führten und Brüllte plötzlich in einer kräftigen, nicht mehr so Liebreizenden Stimme:

      "DAAAD!!!! EEEY!!! DAAAAD! TYLER IST DAAA!!!! "



      Dann drehte sie sich wieder zu Tyler um.
      "Sorry, Papa ist total aufgedreht weil Mama heute kommt, bevor er hier noch seine Übertriebende Nummer startet gebe lieber Entwarnung."
      Tyler der zwar denn Wechsel seiner Halbschwester kannte war trotzdem etwas sprachlos, sie war ja schon fast so Laut wie Mutter...!
      "Ähm klar verstehe ich...Das hier ist übrigens meine Begleitung Izarra, er ist ein guter Freund---"
      Bevor Tyler weiter sprach drehte sich Judith noch mal um:
      "DAAAD!! TYLERS BEGLEITUNG IST AUCH DAAA!!!"



      War dieses Geschrei wirklich Notwendig...?
      Er wollte zwar auch nicht das ihr Vater gleich hier eine Konfetti Kanone explodieren lässt aber trotzdem...
      Doch nun zeigte Judith wieder ihre Liebliche Seite als sie sich mit strahlenden Lächeln an Izarra wandte:
      "Sei Herzlich♥️ Willkommen Izarra! Tylers Freunde sind auch meine Freunde! Ich mag dein Aussehen echt gerne! Solches Haar hätte ich auch gerne! Fühl dich wie zu Hause und wenn du etwas brauchst, scheu dich nicht! "



      Tyler war froh das Judith wohl gute Laune hatte und sah sich etwas um, sie zog die Sache mit der Verlobung wirklich durch...
      "Erstaunlich das du dir so viel mühe gibst, normalerweise rührst du kaum ein Finger.", konnte Tyler nicht zurück halten auszusprechen was Judith nur mit breiten Lächeln erwiderte:
      "Nun, ich habe wahre Liebe entdeckt! Für die Liebe macht man doch alles!", kicherte sie und bekam sogar auf Knopfdruck warme Wangen dabei obwohl ihr Herz ganz normal weiter schlug.
      "Wo ist denn dein Verlobter? Du machst ein ziemliches Geheimnis um ihn.", schmunzelte Tyler der ihn nun wirklich Kennenlernen wollte aber auch daraufhin kicherte seine Schwester:
      "Ohhh, er ist sooooo Aufgeregt wegen der Verlobungsfeier! Er schwirrt hier irgendwo herum! Ihr werdet ihn sicher noch früh genug kennenlernen."



      Obwohl Judith so überzeugt jedes Wort sprach war alles so gelogen das es fraglich war ob überhaupt Wahrheit über ihre Lippen kam.
      "Aber erzähl doch mal mehr über euch! Wie läuft die WG und Izarra bist du Single...? Nicht das du meinen süßen kleinen Bruder heimlich nachjagst!"

      __________________________________

      Wyatt Carson Lyons

      Als Wyatt zurück kam sah Cabriel wie ein Häuflein Elend aus, eigentlich wollte er ihn ein wenig necken und mit der Bestellung mit Absicht allein lassen aber es schien als hätte es Cabriel total überfordert...!
      Vielleicht sollte dieser kleine Neckereien besser lassen, er wollte nicht das Cabriel sich so unwohl fühlte!
      "......Tut...mir Leid...."
      "Huch? Ist was passiert?", fragte Wyatt sogleich verwundert, konnte man den schon bei einer Bestellung als Introvertierter so in Panik verfallen?



      Als Wyatt wieder Platz genommen hatte knallte aus dem Nichts ein Eisbecher zwischen ihnen auf den Tisch denn Wyatt perplex denn Mund offen stehen ließ.
      Hatte Cabriel...das bestellt? Warum entschuldigte er sich denn dafür???
      "Für besondere Gäste gibt es natürlich besonderes Eis..."
      Verblüfft sah er zu der Kellnerin, war das eine Aktion...?



      "Wyatt Carson Lyons! Was für ein ehrenhafter Tag dich hier in unserem Cafe zu sehen! Ich bin so aufgeregt, dass mein Asthma aus mir rauskommen will!"
      Schnell schien sich jedoch die Sache aufzuklären, zumindest aus Wyatt Sicht!
      Wie toll! Ein Fan! ♥️
      Sogleich strahlte der Grünhaarige Schauspieler als hätte er Geburtstag, es gab doch nichts schöneres auf der Welt von Fans entdeckt zu werden!
      ".... Esse nur ruhig das Eis, es ist so bunt und toll wie du! Ich leiste dir als treuer Fan und Kellnerin Gesellschaft!"
      "Wow! Da ist mega Lieb von dir! Ich fühl mich richtig geschmeichelt, du bist echt süß, Liebes!"



      Er konnte sich kaum satt sehen bei den Anblick von dem Eis, weswegen auch sein Smartphone nahm um das Prachtstück zu Fotografieren.
      Das war wirklich ideal für seine Insta-Story!
      Fokussiert darauf das perfekte Foto zu machen bekam Wyatt nur wage mit wie sich die Kellnerin auch zu ihnen setzte, im ersten Augenblick sah er nichts unhöfliches oder bedrängendes dabei...Naja, er fand auch Mirella war ein Goldschatz!

      Als dann auch noch hörte wie sie ein Autogramm wollte fühlte Wyatt nur mehr wie die gute Laune in ihm aufblühte.
      "Selbstverständlich, ich unterschreib dir alles."



      So nahm er ihre Brille entgegen, auch wenn er noch nie auf einer Brille ein Autogramm gesetzt hatte...Er hoffte es war nicht zu krakelig...
      Weswegen er sich echt mühe geben musste...
      "Weisst du Wyatt! Es war sicher deine Absicht hierherzukommen, nachdem du diesen Pinke gezeigt hast wo es lang ging. Wir Fans haben mit dir geschrien und gewünscht WIR wären dieser Ineb! Deine Präzision zu schlagen war sicher...sicher von dem vorletzten Film, da musstest du doch viel trainieren! '[i]I FOUGHT you BACK' - guter Karatefilm, zu schade, dass du da nur eine kleine Nebenrolle hattest."[/i]

      Sogleich begann seine Ohren die Worte seines Motivierten Fan zu Filtern, während er weiter schrieb und es...leider ein für Jessica - 1001 Schüsse - dein Wyatt wurde.
      "Danke, das freut mich, Jessica! Tatsächlich hab ich trainiert aber das gehört zu mein täglichen Programm.", verriet Wyatt amüsiert und reichte ihr die Brille zurück.
      Das nächste was sie erzählte kam nur schwer bei durch doch das einzige was begriff war das sich wohl irgendwer Stritt und es Krieg gab.
      "Na hör mal, Krieg ist keine Lösung bitte seid Friedlich zu einander. Solang es nicht in einem Film spielt!", jammerte Wyatt und hoffte das die Fans gerade nicht sich irgendwas unsinniges hinein steigerten.



      Plötzlich ergriff sein Fangirl seine Hände und Wyatt blinzelte fragend als sie nun ihn begeistert dazu Einlud Zeit mit ihr und einem aufsteigenden Fan zu verbringen!
      "...Die restlichen Fans würden sich sicher freuen zu sehen, wie TOLL du dich mit deinen Top 10 Fan und einem Neubeginner verstehst. Das ist wirklich schön. Bitte, bitte, bitte sag jaaahaa~~~~!!!"
      Die Vorstellung klang...Wirklich verlockende, Wyatt machte wirklich gern alles was seine Fans glücklich machte!
      Jedoch zog seine Hände bedacht von ihm als sie Charmant anlächelte:
      "Oh, Liebes danke für die Einladung! Es freut mich das ihr auch neue Fans von mir begeistert! Deine Unterstützung erwärmt mein Herz! Aber du kennst sicher mein Motto oder?"



      "Mit euch allein auf ein Schwan Boot , könnte man schnell als Romantisches Rendezvou ansehen und ich Date meine Fans nicht, tut mir sehr Leid! Außerdem habe ich tatsächlich etwas vor."
      Mit denn Worten nahm er denn Löffel und schob etwas von dem Eis darauf bevor er diesen kokett in die Richtung von Cabriel hielt der so in der Ecke zurück gekauert war, dass er sich schon nach vorne beugen musste um an den Löffel ran zu kommen.
      "Ich hab mein erstes Date mit meinem festen Freund und darum gehöre ich ihm heute ganz allein~♥️"



      "Aber danke für den Tipp mit denn Booten, vielleicht hast du ja später Lust auf eine Bootfahrt, Cab?", fragte mit einem zwinkern.
      Es klang auf jedenfalls schön! Ansonsten fanden sie sicher noch einige Andere Orte zu denen sie nach dem Eis gehen konnten.
      "Brav den Mund öffnen Cab!", forderte Wyatt der Cabriel mit dem Eis jetzt füttern wollte.


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      Noel Gill

      Natürlich hatte Apollo keine Chance, mit dieser Simplen Text Antwort mit einem Smiley seinen Meister zu finden.
      Nachdem auch er das Unigeländer verlassen konnte , war der Lakai wirklich gezwungen seine Fähigkeit anzuwenden um Anubis unter denn vielen Menschen zu finden.
      Durch einige Körper, Melodie und Gedanken fand er schon bald seinen Meister der sich schon Gedanken darüber machte wieso er in dieser Welt so auffällig war...Er war wirklich ein Mann der warmen Wüsste...

      Zum Glück aber erreichten seine Gedanken-Magie seinen Meister noch bevor es zu einem unangenehm Chaoes kommen konnte!
      >>Bitte Meister Anubis, keine Sklave an ihren zweiten Tag!<<



      Seine Stimme klang bittend in Kopf von Anubis.
      >>Von den gewöhnlichen Menschen müssen Sie sich keine Gedanken machen, sie beherrschen keine Magie...Man könnte sagen Sie sind wie Kinder die nichts weiter können als auf ihre Beinen zu laufen. Das wäre nur Verschwendung! Außerdem könnte ihren Ruf schaden denn Sie sich hier als Tarnung aufbauen sollten um an die Witch ran zu kommen. Mich nenne Sie bitte in der Öffentlichkeit ab jetzt auch nur Neol oder Mr. Gill.<<
      Nach eine weile erreichte Apollo endlich den Standort seines verloren gegangen den Meisters.
      Ihm drückten ziemlich die Schuhe...
      >> Meister Anubis Sie sind Stunden von dem Ort entfernt zu denn Sie eigentlich kommen sollen....<<, seufzte er erschöpft in denn Gedanken.



      Aber um seinen Meister eine kleine Freude zu machen brachte er ihm eines der Leckeren Getränke, die sie beim letzten mal getrunken hatten.
      "Hier für, Sie.", sprach nun Apollo außerhalb der Gedanken und lächelte ihm zu als das kalte Getränk ihm reichte, nicht das gleich doch noch hier randalierte und die Menschen versklavt.



      "Ich werde uns ein Taxi rufen, sonst laufen wir noch eine weile...", stellte Apollo direkt klar. >>Das ist ein Fahrdienst hier in der Welt, Menschen werden dafür bezahlt uns mit ihren Fahrzeugen an den gewünschten Ort zu bringen.<<, fügte er Gedanklich als Erklärung für Anubis hinzu.
      "Wie Sie sehen geht es mir sehr gut! Kiri ist ein wirklich guter verbündeter, Sie können ihm wirklich vertrauen.", versicherte er ihm selbstbewusst.
      "Er ist ein wahrlicher Künstler, interessieren Sie sich eigentlich für...Kunst?", harkte Apollo neugierig nach. Er würde am liebsten Stunden über Kiri schwärmen aber gewiss begriff Apollo nicht ein hauch von dessen Kunst und Werke...Bedauerlich...
      Vermutlich war auch Dax kein großer Fan davon, dazu war sein großer viel zu Soft...
      Ob er jemals noch ein Anderen Fan treffen wird? Das währe wirklich schön...Apollo war schon in den Genuss von Seelen Melodien gekommen wie sie in einem Einklang spielten. Ein wirklich Interessantes Orchester!
      "Auf der Fahrt erkläre Ihnen dann alles, Sie haben bestimmt Fragen."
      Believe Me ~

    • Yuuto Kurai

      Hmm...Wie es aussah testete Harvey seine Nerven, schon fast dachte er, dass Harvey mit ihm nicht mehr essen wollte. Meine Güte, die menschliche Laune drängte sich beinahe bis zu tief in seinen Herzen- oder war es doch nur der Hunger? Eigentlich brauchte er es wirklich nicht aber...wollte er dennoch seine tägliche Portion Naschkram.
      Umso besser war es, dass er das Thema wieder auf Harveys Meinung legen konnte, von der er noch sehr viel Wissen wollte. Ein Glück waren die Witch genauso wie sein Lakai nicht perfekt, weshalb es so viele Berge gab, die sie noch erklimmen konnten, um stärker zu werden. Ohne Konflikte und Meinungsverschiedenheiten konnte die Bindung nicht wachsen! Vielleicht sollte er Zeth und Ineb näher bringen, damit sie beide ihre Vorurteile gegenseitig verstärkten, um Harvey noch mehr haddern zu lassen? Zeth würde sich sicher dann auch mal verstanden fühlen, in seinem Ekel.

      Jedoch ging Harveys Gedankengang tiefer, er versuchte es nicht nur aus seiner Sicht zu sehen, sondern auch in der Sicht von Ineb oder Zeth. Wie recht er wohl hatte - manchmal musste man sich für eine gewisse Seite entscheiden, wenn man nicht die nötigen Kompetenzen verfügten oder eine Seite sich als unbrauchbar erwies. Harveys Worte klangen so voller Hoffnungen, dass alles sich noch zum guten wenden würde, obwohl nichts im Stein gemeißelt wurde.

      "Die Welt besteht aus vielen Vorlieben und Abneigungen, es wäre schade wenn alle gleich denken würden."

      Kiri konnte nicht anders als Harvey anzulächeln, Gleichheit wäre wirklich Langweilig gewesen! Auch in Harvey erkannte er in vielen Dingen das komplette Gegenteil, als in ihm - z.B. die Schätzung eines Menschenlebens oder ihre Rolle im Leben. "Da magst du wohl recht haben...", stimmte Kiri zu und hörte seinem Freund weiter zu, der sich wirklich im Rederausch befand.

      "Ich...Hab mich jedenfalls gegen meine Familie entschieden und daher weiß ich wie schwer es sich anfühlt, manchmal bereut man es auch aber wenn Zeth unbeschwert mit Sato sein möchte führt vermutlich kein Weg daran vorbei. Aber ich denke so gutmütig wie Sato ist wird er auch nicht wollen das Zeth deswegen Probleme mit der Familie hat..."

      Dieses Gefühl konnte er gut nachempfinden, auch Kiri hatte sich mehr oder wegen gegen seine Familie gewendet. Er wollte nämlich Dinge alleine entscheiden, ohne das jemand immer ihn eine Predigt geben wollte oder wie ein Adler sein Rücken durchbohrte.

      "...Manchmal...kann man aber auch sein Schicksal ändern, sofern man es wollte...oder niemand Stärkeres dies ausnutzte."
      , wand Kiri so mysteriös ein, er erklärte nicht einmal was er genau damit meinte. Es war auch nicht wichtig, dass es Harvey verstand. In der Zukunft würde Harvey den Sinn dieses Satzes irgendwann verstehen



      Minuten später befand sich Harvey mit Yuuto in dem beliebten Katzencafe, wo es nur vor süßen Miauzen wimmelte. Sie alle waren kuschelbedürftig und offen gegenüber den Kunden. Direkt nachdem sie sich hinsaßen kamen auch schon der erste Pelzknäuel zu ihnen an den Platz. Hier war es mehr als nur üblich, dass die Katzen auf den Tisch sprangen und dir beim Essen Gesellschaft leisteten. Eine braune Katze mit dicken Fell starrte genau zu Harvey bestellten Essen, als wollte er unbedingt etwas davon abhaben.



      "Schau Mal- sieht das aus wie die Katze?"

      Obwohl Yuuto doch so sehr auf Süßes stand, bestellte er sich aus Neugier ein japanisches Omelette - denn hatte er es das letzte Mal bei anderen Kunden gesehen, wie alle auf ihrem Essen gekritzelt hatten. So drückte er die Ketchupflasche so sachte wie er konnte, um sie wie ein Pinsel auf das Omelette zu benutzen. Es machte Spaß einfach belanglose Dinge zu zeichnen, kein Wunder, dass es die Menschen auch als Kunst bezeichneten.



      Stolz auf sein Meisterwerk rührte er sein Gemälde erst gar nicht an, bis er davon ein Bild machte -auf dem Foto war ein Stück von Harvey zu sehen.

      "Wäre sicher niedlicher geworden, wenn du mit auf dem Bild wärst. Hab gesehen hier gibt es auch Katzenöhrchen, Interesse?", flirtete und neckte Yuuto mit einem liebreizenden Lächeln Harvey entgegen - der seine Worte vollkommen Ernst meinte. Er hätte gerne etwas in seinen Garten aufgestellt, wie er das mit Lord Korbos Bildern tat - naja, heimliche Bilder hatte er von Harvey schon.



      Dann wandten sich seine Augen zu einer schwarzen Katze, die der braunen Katze Gesellschaft leistete. Um mehr Wissen zu erlangen sah er schnell in der Speisekarte nach, wo hinten die Informationen der Tiere standen. Die Begeisterung stand ihm direkt ins Gesicht geschrieben- Katzen waren wirklich was besonderes! Wenn seine Quälgeister keine Tiere fressen würden...wäre sein Garten voll damit! Zeth hätte sie einfach täglich füttern müssen und ihr Katzenklo aufräumen.

      "Oh- Da steht der braune heißt Ricky und ist ein noch kleiner Maine Coon- er ist total verfressen, wie lustig! Und der schwarze Kater heißt Oski - eine normale Hauskatze. Er geht überall hin, wohin auch Ricky geht und mag es am Ohr gekrault zu werden! Versuch es mal!"

      ____________________________

      Izarra K. + Mason Rose

      "Kommt, rein! Kommt rein!"

      Direkt wurden sie mit der Gastfreundlichkeit von Tylers Schwester empfangen, die erst gar nicht wütend erklang, dass sie eine Stunde zu früh da waren. Sie sah wirklich fleißig aus und beteiligte sich wohl sogar an der Arbeit ihrer Bediensteten - was für eine äußerst nette Person! Neugierig trat Izarra hinein und sah sich direkt um, es sah alles so unheimlich TEUER aus! Selbst die Fußmatte sah so unbezahlbar aus, als entsprach sie Izarras Jahresgehalt!

      "DAAAD!!!! EEEY!!! DAAAAD! TYLER IST DAAA!!!! "

      Verstört sprang doch Izarra zurück als die so liebreizende Stimme in einem schrillen Ton ihren Vater rief, war das hier irgendwie normal?! Selbst als Tyler ihn vorstellen wollte schrie sie einfach nochmal- sofort hörte man es von der ersten Etage poltern, als zerbrach gerade ein ganz hochwertiges Geschirr! Wirre Schritte stampfend von oben herab hin und her als beeilte sich nun jemand, der dachte er hätte noch genug Zeit. Izarra bekam wirklich das Gefühl, als wäre das hier bei den Rose gewiss...normal.

      "Sei Herzlich♥️ Willkommen Izarra! Tylers Freunde sind auch meine Freunde! Ich mag dein Aussehen echt gerne! Solches Haar hätte ich auch gerne! Fühl dich wie zu Hause und wenn du etwas brauchst, scheu dich nicht! "

      Naja...mit etwas Verrücktheit konnte Izarra schon leben, das Mädchen klang wirklich in Ordnung. Auch, wenn sein Ohr die ganze Zeit piepste. Sie hatte zwar wenig Ähnlichkeit mit ihrem Bruder, doch war die Aura zwischen ihnen sehr familiär. Freundlich lächelte er Judith zu, wie schön das so jemand Junges wie sie bereits ihre Liebe entdeckte. Auch waren ihre Haare echt cool, sie hatte wohl einen ähnlichen Geschmack wie er. Warum piepste sein Ohr nur so?! Sie log doch nicht?!

      "Die Freude ist ganz meinerseits! Vielen Dank!"



      Danach wurde gleich klargemacht, dass Judith wirklich die wahre Liebe entdeckt wurde und sie ein richtiger Liebesfanatiker war! Dabei war es in der heutigen Zeit gar nicht mehr normal gewesen so fest an eine Bindung zu glauben - wie schön, dass es noch Menschen gab, die es auslebten. Er gehörte ja selbst dazu...auch wenn es mit der Liebe bis jetzt nie so wirklich geklappt hatte.

      "Aber erzähl doch mal mehr über euch! Wie läuft die WG und Izarra bist du Single...? Nicht das du meinen süßen kleinen Bruder heimlich nachjagst!"

      Aha - ein gewisses exotisches Gefühl für Witze hatte sie auch übrig. Leicht schüttelte er den Kopf, allein der Gedanke die Witch in dieser Art und Weise zu sehen war mehr als nur falsch. Zugegeben hatte er...mit der letzten Generation ein Verhältnis mit der Herzträgerin gehabt...und dann mit ihrem Sohn aber...hatte er gelernt, dass er mehr Lehrer sein musste als irgendein idiotischer Liebhaber...Es klappte ja sowieso nie - daraus hatte Izarra nach langen Jahren der Verzweiflung gelernt.

      "Ehm, ja ich bin Single und Nein, ich bin mehr der Lehrer deines Bruders - wir verstehen uns gut, aber nicht auf dieser Weise.", erklärte er dem Mädchen die so freundlich schien, worauf er nur schwer versuchte das heftige Dröhnen in seinem Kopf zu ignorieren - er verstand nämlich nicht wieso und wo das Mädchen lügen sollte. Immerhin strahlte ihr Gesicht...Ehrlichkeit aus? Oder war es nur Izarras Naivität, die wieder aus ihm hervorkam? Er wollte...nicht unhöflich werden, weshalb er das grässliche Piepen versuchte zu untergraben



      Plötzlich aber hörte man nur noch mehr Glas zerbrechen und wie aus dem Nichts flog ein Diener direkt die Treppe hinunter und nahm jede Stufe mit seinem Kopf mit...bis er quälend aufkeuchend direkt vor Judiths Füßen landete.

      "VERDAMMT- DU SOLLTEST DOCH DAS FEUERWERK ANZÜNDEN!", beschwerte sich jemand von oben und schon flog der Nächste Diener die unheimlich lang wirkende Treppe hinunter und landete genau auf den anderen darauf. Fassungslos klappte sich Izarras Mund auf, der nicht ganz begriff was hier abging. Als wäre es nicht schon verrückt genug flog diesmal kein Lebewesen sondern ein richtiges Feuerwerk direkt auf Izarra zu, der zum Glück noch irgendwie ausweichen konnte - sonst wäre er definitiv mitgenommen worden! Das Feuerwerk schlug genau ins große Fenster ein und verursachte schweren Schaden, nicht einmal die wunderschönen-bunten Farben konnten gesehen werden...nur den lauten Knall und die schreienden Menschen, die ganz gemütlich dem nun befallenen Bürgersteig entlangliefen.

      Wie ein Jugendlicher saß sich Mason direkt auf das Treppengeländer und rutschte einfach hinunter anstatt die blöden Stufen zu benutzen. Mit unglaublicher Eleganz landete er direkt auf seinen Dieners und verbeugte sich genau vor Izarra und Tyler. Wie ein wahrer Gentleman war Masons Kleidung wirklich sehenswert und glänzend - einfach adlig.
      Jedoch konnte Kleidung kein Charakterändern, weshalb er ohne Ankündigung seinen Sohn überfiel und ihn direkt abknutschte. Einfach auf die Lippen, ein heftiger Schmatzer ohne Gnade und voller Sehnsucht, nach seinem Sohn, der sich nie bei ihm meldete. Mit einem lauten Geräusch ließ er ihn dann los und klopfte danach Izarra so kräftig auf die Schulter, sodass er ein japsen auslöste - Wer zur Hölle war das?!

      "Toll, dass du gekommen bist, mein Sohn! Das du auch der Erste bist zeigt, wie sehr du Prinzessin gern hast!"

      Jedoch verfror wieder sein Lächeln, als würde scharf über etwas nachdenken, was ihn doch störte.

      ".....Dachte aber du kommst mit...Lin...", erklärte er mit einer tief traurig sitzenden Stimme, sein Knie begann daraufhin sofort zu zittern. "....Das Feuerwerk war eigentlich für sie...Ob ich schnell noch mehr kaufen sollte?"



      Zugleich begann Mason sich am Nacken zu kratzen, boah wie ihn der Stoff nervte! Er hatte es nur seiner Tochter zuliebe angezogen und zugleich erhoffte er auch mit seinem Sexappeal mehr Lin zu beeindrucken, die er ewig nicht gesehen hatte. Er hatte nämlich totale Sorge, dass auch sein bescheuerter Bruder bald aufkreuzen würde und ihr wieder schöne Augen machen wollte. Er kannte doch diesen hinterlistigen Fuchs - weshalb er sich Mühe gab wirklich SCHÖN zu sein. Er fühlte sich mega unwohl, auch wenn heute Verlobungstag war. Sogleich zog er sich wieder seine allzeit bekannte Brille an und griff Tyler an die Schulter um ihn kräftig durchzuschütteln.
      Dabei sah er fauchend zu Izarra rüber, der sich von einer starken Präsenz bedroht fühlte.

      "Sag mir nicht du hast jetzt auch einen Freund! Hää? Auch so ein Obdachloser?! Das verkraftet das Rose-Emperium nicht! Ich verkrafte ja schon nicht Prinzessin an den Obdachlosen abzugeben - der Typ hat kein Fünkchen Kohle aber...Prinzessin hört einfach nicht auf mich! Dabei war ihre und Sams Hochzeit in 3 Monaten!! Ist das zu fassen?! "

      Früher hatte er wirklich was großes dagegen, dass so ein ...Schnösel wie Sam, so eine zartbesaitete Haut wie seine Prinzessin heiratete. Doch bekam er durch die Hochzeit einen Teil von Simons besserer laufenden Mafia ab und er konnte da nicht einfach nein sagen.
      Er liebte seine Prinzessin - aber wollte er auch so viel stärker sein als sein doofer Bruder. Da konnte sie doch nicht einfach...sich mit den Typen verloben, der nicht mal ein Milchkarton hochheben konnte.



      "Zwar verkauft Lin auch nur Brötchen, aber -- aber...hatte sie Brötchen aus Stahl mit den sie mich immer beschützte! Wunderschöne Brötchen! Dieser Bengel... wird meine schöne Tochter beschmutzen und ihre zarte Haut nie vor Rüpel beschützen können. Bis Simon nicht die Erlaubnis zum Abbruch der Hochzeit mit Sam gab - DIE SCHON EIN GENAUES DATUM HATTE WOHLANGEMERKT...kann ich nicht diesen Obdachlosen SCHWIEGERSOHN nennen. Hab ihn deshalb erstmal bei meinen Schlangen eingesperrt. Wenn er nicht Manns genug ist stirbt er ...Aber naja feiern können wir dann trotzdem - nur ohne Kerl, erstmals! Wird halt dann ein Trauerfest- was solls? Hab extra einen Sarg gekauft!"

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      Cabriel Valentine
      (Jessica Magdalena)

      Wyatt war für jemanden fanatischen wie Jessica einfach wunderbar und so unglaublich besonders. Obwohl sein Sadismus wie Dornen aus einer Rose hervorstach, benutzte er trotz allem seine Blüten um jeden glücklich zu machen. Doch hinter seinen Pollen befand sich ganz klar Gift, dass zwar unsichtbar war - jedoch stark roch und einem gänzlich den Verstand raubte. So musste Jessica wirklich ihr Asthmaspray herausholen um einmal tief hinein zu saugen, damit sie nicht die letzte Chance an Luft verlor. Auf der zurückgegebenen Brille stand mit dem weißen Edding geschrieben: für Jessica - 1001 Schüsse - dein Wyatt.

      Wyatt wollte sie umbringen - ein Wunsch wurde wahr! Eine gefährlich blumige Todesaura strömte aus Wyatt heraus, der ihr genaustens zuhörte, als sie über den Krieg zwischen den Ilion-Fans sprach.

      "Na hör mal, Krieg ist keine Lösung bitte seid Friedlich zu einander. Solang es nicht in einem Film spielt!"

      Er hatte ja so recht, Krieg war keine Lösung, solang es kein friedlicher Krieg war. So wie Wyatt durfte sie sich ihr Blutrausch nicht anmerken lassen, damit man friedlich und unbemerkt kämpfen könnte. Freundlich zu spielen war hier die Nachspeise - die Welt war nämlich ein Film! Also machten die Fans genau das, was Wyatt von ihnen wollte!
      Umso mehr erhoffte sie, dass sie Wyatt nun überzeugen konnte mit ihm und Natasha zur Bootsfahrt mitzugehen. Da würde sie...nur noch mehr über den Krieg erzählen, damit Wyatt wirklich stolz auf seine Fans sein konnte.
      Jedoch...zog er langsam wieder seine Hände von ihr weg, Jessica schwante übles.

      "Oh, Liebes danke für die Einladung! Es freut mich das ihr auch neue Fans von mir begeistert! Deine Unterstützung erwärmt mein Herz! Aber du kennst sicher mein Motto oder?"

      Wyatt war wie Zuckerbrot und Peitsche - auch wenn seine Worte liebevoll und so berauschend waren konnte sie die totale Ablehnung genau erkennen, ohne das er es sagte. Genau das war so toll an dem Schauspieler - er liebte einfach alle und doch...konnte niemand das Herz dieses Diamanten erobern! Er strahlte alleine so schön in der Sonne!

      "Mit euch allein auf ein Schwan Boot , könnte man schnell als Romantisches Rendezvou ansehen und ich Date meine Fans nicht, tut mir sehr Leid! Außerdem habe ich tatsächlich etwas vor."

      Ahh, natürlich. Sie hätte es doch als Top 10 Fan am besten wissen müssen und trotz allem setzte sie alles auf diese Karte. Erstens sah man Wyatt wirklich selten bis gar nicht mit Fans - höchstens ein Autogramm war geboten oder ein süßes Selfie. Die Zuckerschnute hatte wirklich schreckliche Regeln, die ihn umso interessanter machten. Zweites...hatte er bestimmt wegen den Dreh mehr als genug zu tun. Jeder wusste wie viel Mühe sich der Grünhaarige gab, bestimmt trainierte er Tag und Nacht, um die Rolle sogar blind perfektionieren zu können.

      "Das ist mega schade!!", schmollte sie traurig und zugleich konnte sie durch die Ablehnung von Wyatt ein neues Sonnensystem erblicken. Wyatt war so gemein - eine richtige...Fleischfressende Pflanze!
      Wenn Wyatt nur ein wenig kälter sie ansehen könnte, dann würde sie bestimmt allein vom Blick schwanger werden! Vielleicht sollte sie heute wieder versuchen mit Umar in das Filmstudio einzubrechen? Sprach doch nichts dagegen.



      Genau als Cabriel dachte sich von seinem Date verabschieden zu können und stattdessen sich auf den Weg zu seinem Bett zu begeben...Lehnte Wyatt die Einladung dieses Mädchens ab. Er wusste zwar, dass Wyatt mit Fans nichts anfing, doch dachte er nicht, dass er da so explizit darauf achtete- nichts davon wie ein Date aussehen zu lassen. Wyatt war sein Ruf sehr wichtig, doch...

      "Ich hab mein erstes Date mit meinem festen Freund und darum gehöre ich ihm heute ganz allein~♥️"

      ...überraschte es Cabriel, das er in diesem Aspekt wirklich auch an ihn dachte. Er nannte ihn sogar vor den Augen eines besessenen Fans seinen...festen Freund. Cabriel sagte zwar, dass Wyatt entschied was für eine Beziehung sie führten, jedoch ...
      ...Hatte er nicht daran gedacht, dass er und Wyatt ein wirkliches Paar werden konnte.
      Belastet...so etwas nicht eine Fangemeinde? War es gut für Wyatts Ruf einfach das hinauszuposaunen? Er hatte doch nichts davon, wenn er Cabriel so betitelte.



      Vorsichtig sah er zu Jessica und sofort bekam er die Portion Schreck ab, die seine Angst nur größer in seinen Adern hineinpflanzte. Auch sie schweifte ihre bedrohlichen Augen kommentarlos zu Cabriel, als dachte sie gerade daran wie sie ihn am meisten für diesen Titel bestrafen konnte. Ihr kleines Lächeln war vergleichbar wie von einem Schurken aus Sams Comicheften...düster und total ohne jegliche Moral.

      "Verstehe~....Versteheeee~....Wyatti hat also einen festen Freund. Veerssteeehheee....", erklang ihre Stimme düster und trotz allem in einem amüsierten Ton, sie sah wieder genau hin was ihr Idol tat, so als wollte sie gleich ein Kunstwerk zeichnen.



      "Aber danke für den Tipp mit denn Booten, vielleicht hast du ja später Lust auf eine Bootfahrt, Cab?"

      Eine Bootsfahrt? Das klang...mega gefährlich und nicht nach etwas, wo Cabriel überleben konnte. Doch nickte er trotz allem Wyatt zu, während dieser Mann ihn mit dem Eis auf dem Löffel immer Näher kam. Hatte er... ihn vor wie ein Tier zu füttern? Er gab sich richtig Mühe an ihn ran zu kommen, da Cabriel sich nicht ein Mal zu ihm rüber beugte. Etwas nervös sah er ein letztes Mal zu Jessica auf, bis er wieder sich ganz Wyatt annahm.

      "Brav den Mund öffnen Cab!"

      ...Jeder Besitzer hatte wohl so seine Vorlieben gehabt, da konnte Cabriel wohl kaum ablehnen. Es war zugleich peinlich langsam seinen Mund zu öffnen, als vergaß er während dem Prozess wie man richtig aß. Es war schon ziemlich lange her, dass Cabriel Eis gegessen hatte...Nämlich machte das nicht satt und schmeckte sonderlich nur nach Wasser. Nichts, was er wirklich gerne in den Mund nahm, doch allein durch Wyatts Hingabe...konnte er auf der Zunge eine leichte, süßliche Substanz erschmecken. Eine Täuschung...aber für den Moment ließ er sich auf die Manipulation ein.



      Währenddessen stand nun Jessica von ihrem Platz auf und lächelte Wyatt brav und unerbärlich an, sie hatte wohl genug gesehen. Anders als die meisten Fans drehte sich in ihr nur der Magen um, wenn jemand sich als Liebhaber von Wyatt darstellte. Besonders solche bedeutungslosen Personen, wie dieser Junge in Übergrößenklamotten. Es pisste sie an, doch ließ sie sich darauf ein...Sie gab Wyatt höchstens 3 Tage, bis er realisierte, dass er alleine besser dran war.

      "Naja - vielleicht sieht man sich trotzdem noch am Schwanensee! Ich freu mich zu sehen wie gut Wyatti fahren kann! See you later!", verabschiedete Jessica sich von Wyatt, denn war sie dennoch noch mitten auf ihrer Arbeit und der Chef starrte sie schon seit gefühlten 10 Minuten erbosten am Tresen an. Bestimmt...würde sie Wyatt später noch sehen, da gab es keine Grund von Trauer - sie konnte gar nicht glücklicher sein, weshalb sie beim Gehen immer zu mit den Finger an ihrer Brille polierte.

      Cabriel versuchte das schmelzende Eis in seinem Mund nach einem Geschmack zu ordnen? Auch, wenn er die Zuckerladung genau spürte fühlte sich der Rest in ihm taub an? Er wusste nicht ob es wichtig war darüber nachzudenken, vielleicht hätte er mehr nach der Farbe sehen sollen.

      "...Minze?...Schokolade?...Kirsche?", flüsterte er leise die Sorten ein, doch blieb er weitestgehend ratlos. Eigentlich wollte er Wyatt nur ein lecker an die Nase drücken, damit er sich nicht beschweren musste. Doch - wusste er nicht genau was daran lecker sein sollte?

      "Danke...Du kannst ruhig das Eis alleine essen, da musst du nicht an mich denken.", erwähnte er ehrlich und zog seine Beine näher zu sich heran, als konnte er nach dem Verschwinden von diesem Fan sich endlich besser entspannen. Dennoch beschäftigte es ihn, wieso Wyatt so...naiv handelte? War er wie Sam, der seine Beziehung erwähnte, um den Status vergeben in jedermanns Köpfe hineinzuschreiben. So entstand viel Hass...Aber meist nur für den, der mit der Berühmtheit zusammen war.



      "Ist es wirklich für dich okay, deinen Fans... über deine Beziehungen zu erzählen? Ich akzeptiere deine Entscheidung...es wundert mich nur. Ich bin niemand, den solche Mädchen wie Jessica gerne im Weg stehen haben. "
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      Anubis

      [i]>>Bitte Meister Anubis, keine Sklave an ihren zweiten Tag!<<[/i]

      Halb zu Tode erschrak der werte Prinz sich, als Apollos Stimme einfach aus seinem Hirn ertönte. Er hatte sich noch immer nicht auf diese Gedankenübertragung gewöhnt. Es war so als schlich sich einfach jemand von hinten an und flüsterte Dinge in dein Ohr hinein! Dennoch war es eine sehr nützliche Fähigkeit, die seine Vorteile hatte.

      >>Von den gewöhnlichen Menschen müssen Sie sich keine Gedanken machen, sie beherrschen keine Magie..<<

      Ach...so? Das war also nicht so typisch in der Menschenwelt?
      [i]In der Wüste beherrschte jeder mindestens die Grundbasic oder hatten materielle Zauber auf Lager.[/i]
      [i]...Die Menschen... waren ja total wertlos? Warum hatte so ein gewöhnliches Volk eine solch' starke Kraft?[/i]
      [i]Anubis begriff es nicht... Selbst Kamele konnten meterweit spucken - wie eine kleine Wassertechnik![/i]



      >> Meister Anubis Sie sind Stunden von dem Ort entfernt zu denn Sie eigentlich kommen sollen....<<

      ...Stunden? Wie das? Er war doch die ganze Zeit nur gerade aus gelaufen! Zugegeben wunderte es ihn selbst, dass er so weit laufen musste, dass seine Füße weh taten - aber war er lange Wüstenfahrten bereits gewohnt...auch, wenn er als Prinz nie selbstständig seine Füße bewegen musste! Dafür waren seine treusten Sklaven da!

      Hmpf... Du übertreibst doch. Ich wollte mich nur umsehen, in dieser Welt! Sie sieht einfach total gleich aus, da verirrte sich wohl jeder.

      ...Obwohl Anubis aus einer Wüstenregion stammte, die identischer nicht aussehen konnte. Er war wirklich stolz drauf, denn in seiner Heimat verirrte er sich nie! Das zeigte nur wie toll die Wüste war. Kamele waren auch so viel besser als irgendwelche Fahrzeuge!



      Direkt danach war auch schon Apollo in Anmarsch, der mit einem kleinen Erfrischungsgetränk Anubis Stress hinuntersickerte. Denn natürlich hatte Anubis zwar sein Gepäck für Magieformeln und Tränke mitgenommen, doch hatte er immer noch nicht an eine Währung gedacht, wie er hier überhaupt etwas bezahlen sollte.

      "Danke sehr.", sagte er erleichtert - endlich wieder etwas kühles zu Schlürfen rettete seine Lebensgeister, auch wenn er sehr lange ohne Wasser aushielt.
      Auch, wenn er froh war Anubis hier wiederzufinden, der sich noch immer als sein Lakai anstellte konnte er den Gedanken nicht wegsickern lassen.

      Warum... vertraute er diesem Kiri Nisemono so sehr, dass er sogar ohne meine Absprache...auch meine Rolle akzeptierte?
      Es war doch merkwürdig...konnte man dies als Verrat bezeichnen?
      Auch...wenn wir für das gleiche kämpfen...



      "Ich werde uns ein Taxi rufen, sonst laufen wir noch eine weile..."

      Bevor Anubis auch nur fragen konnte was zur Hölle ein Taxi war, erklärte es Apollo wie ein Lehrer, sodass er wieder seinen Mund nickend schloss. Apollo kannte sich in der Menschenwelt eine Millionen Mal besser aus als er - so viel stand fest. Apollo wirkte schon wie ein Einheimischer, während Anubis durch und durch ein Ausländer war. Ob es gut war, dass sein Lakai mehr Wissen als er besaß. Ob er es nicht irgendwann gegen ihn verwendete? Er wusste noch nicht genau wie er die Situation definieren konnte.

      Gleich danach begann Apollo ihn wegen diesen berüchtigten Kiri ein Ohr voll zu schwärmen, was er nicht wirklich beherzigte. Es fühlte sich einfach komisch an und auch in Kiris Anwesenheit fühlte sich der Prinz einfach nur merkwürdig.

      "Er ist ein wahrlicher Künstler, interessieren Sie sich eigentlich für...Kunst?"

      Inwiefern hatte dieser Typ etwas mit Kunst zu tun? Was definierte Apollo da genau in Kunst? Stumm schlürfte er erst das meiste aus seinem Getränk heraus, bis er ihm eine Antwort gab.

      "...Es gibt nur eine einzige Kunst, die mich wirklich interessiert."
      , erklärte er so kurz und knapp wie möglich, denn der Rest ging Apollo wirklich nichts an. Die einzige Kunst, die wirklich sein Herz jemals berühren konnte war Ramses Fähigkeiten aus Toten wieder Lebende zu machen, sie wurden zu kompletten neuen Persönlichkeiten...obwohl man dachte, dass Zombies eher Verwesen aussahen waren sie das komplette Gegenteil. Sie...waren unbeschreiblich schön als waren sie neu geboren...Anubis wollte unbedingt dies auch erreichen, um Ramses seinen letzten Wunsch zu erfüllen.



      Minuten später befanden sie sich in diesem Taxi, in der der Fahrer gar nicht hinterlistiger aussehen konnte. Ständig blickte er durch den Rückspiegel nach hinten und starrte zu den Männern, als würde er sie entführen wollen. Zumindest empfand es Anubis so, der genug mit Entführungen in seinem Land zu kämpfen hatte. Prinzen waren eben sehr besonders und konnten dir eine lebenslange Mahlzeit besorgen! Auch durfte er hin und wieder mit seinen Brüder mit, wenn sie Jungs und Mädchen für sein Harem suchten. Auch sie besaßen die selben Augen, jedoch machte dies Anubis keine Angst. Wenn was war...dann würde sich Apollo gewiss darum kümmern, war doch immerhin sein Lakai.

      Er untersuchte währenddessen weiter sein Smartphone, wo er von Zeitpunkt zu Zeitpunkt immer mehr neue Entdeckungen machte! Erstaunlich diese eigenartige Maschine. Es hatte sogar ein Spiegel in sich eingebaut, das Bilder einfror. Normalerweise malten ihn die Künstler immer für so ein perfektes Bild - aber hier konnte er einfach die willkürlichsten Grimassen machen und plötzlich wurde das Bild eingespeichert. Anubis, der Technik wahrlich verachtete fand diese Neuentdeckung wahrlich interessant...auch wenn er gar nicht begriff, dass er diese Bilder alle Korbos Gruppe zusendete, die besonders niedlich aussah. Zusätzlich fand er ganz viele Tiger Emojis - atemberaubend, Anubis könnte irgendwann ein wirklicher Smartphonesuchti werden, wenn er perfekt das lesen und schreiben beherrschte.



      "Bin im übrigen bereit für ein Gespräch- aber glaube der Reiter hier... wird uns wohl zuhören. Der denkt bestimmt daran wie viele Kamele wir eigentlich wert sind. Die Antwort lautet: So viele existieren bestimmt nicht auf dieser Welt.", sagte er in einer flüsternden Stimme während er unbeabsichtigt auch Apollo mit ins Bild nahm.

      "Also Noel- Erzähl mir von deinem Tag mit Kiri Nisemono...Wie kam es dazu, dass er uns hier ein Platz ermöglicht hat und... was genau habt ihr gemacht? Und danach würde ich gerne noch wissen wo genau unser Schlafplatz ist und...was dein und mein Beruf ist? Haben wir denselben?", fragte er alle Fragen auf einmal, die er mehr als nur beantwortet bekommen wollte, während er seinen Blick nicht von seinen Smartphone ließ und immer wieder auf den senden Knopf drückte.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢