Connected Hearts [ Kaischiro & Minacat ]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Wyatt Carson Lyons & Harvey Bell & Gaston De carvalho

      "Du Wyatt....dürfest sogar jederzeit kommen. Hier ... bestätige mich einfach und werde dich mit Haut und Haar begehren..."
      Die ernsten Worte brachten Wyatt fast zum lachen, es war süß wie der Host und Kollege von Cabriel ihm so entgegen kam! Das Angebot klang unglaublich verlockend, es würde aber auch heißen das er öfter her kommen musste oder?

      "...Weißt du, da gibt es etwas... wo ich richtig in Fahrt komme und nur Augen für dich hätte. Ich werde dich gerne wie ein Lehrer dafür unterrichten...~ "
      Da wurde Wyatt richtig warm ums Herz....
      Er wusste nicht ob es am Club selbst lag oder an Xaiden aber das ging deutlich schneller als das was mit seinem Kollegen erlebt hatte.
      "Wie kann ich da nein sagen?", kam es flirtend zurück von Wyatt es schien ihm beinahe als brauchte der Host gerade wirklich jemand wie ihn!



      Die Berührung waren ein willkommenes Geschenk für Wyatt der sich total vernachlässigt fühlte!
      Vermutlich würde gerade alles unterzeichnen oder sogar seine Leber verkaufen!
      "Buch mich bitte, ich glaube ich würde es nämlich am liebsten sofort mit dir ausprobieren "
      Darum liebte Wyatt Geld, es ermöglicht einem wirklich viel! Zwar war seine Erfahrungen was seine damaligen Freunde betraf die nur wegen des Geldes mit ihm befreundet war negativ doch...Wenn genug zahlte! Dann würde man ihm gewiss nichts böses wollen oder enttäuscht von ihm sein!
      Auch wenn ihm Stan öfters versuchte zu erklären das nicht an ihm liegen würde...Geld mache vieles viel einfacher und begehrenswerter!

      Zur selben Zeit machte Harvey eine Bruchladung auf dem Boden....
      Wie aus allen Wolken gefallen sah Harvey für den Moment Sterne und blieb am Boden liegen.
      "AMY!! So ein Mist! Ich hab Amy nicht Gute Nacht geschrieben!"
      Wie als wäre er auf ein Vergangenheit Trip kam ihn Ineb wie er selbst vor als noch in denn festen Händen von Rachel war...
      Gott...hatte er auch Panik bekommen wenn vergessen hatte Rachel zu schreiben...Nur war das Resultat danach eine Stunden langes Gespräch darüber ob es außer Rachel noch jemand anderes geben würde...



      Daher konnte nur gut verstehen das sich Ineb sorgen machte aber ob das direkt ein Trennungsgrund war?
      Mühsam setzte sich Harvey auf, er hatte jedoch Probleme wieder auf die Beine zu kommen weswegen er mit Oberkörper lieber auf der Sitzfläche angelehnt bliebt und fragend zu Gaston Blinzelte. War er sowas wie ein Liebes-Guru?

      Obwohl Ineb so in Panik verfiel blieb Gaston die Ruhe selbst...Nichts änderte sich an seiner eingemeißelte Mimik als er beruhigend die Hände, schon fast segnend um sein Cousin legte.
      Ein nachsichtiges Lächeln lag auf seine Lippen als er bedacht antwortet:
      "Keine Sorge, du übertreibst. Eine kleine Unachtsamkeit wird nicht das Ende eurer Beziehung bedeuten. Wahre Liebe geht nicht in der Nacht verloren, weil man eine Nachricht vergisst. Die Liebe, die von Gott gesegnet ist, zerbricht nicht so leicht an menschlichen Schwächen. Selbst die kleine Sünde wie der griff zum Alkohol... “



      Beruhigend strich er Ineb über den Hinterkopf..
      "Schreib ihr selbst, mit offenem Herzen. In der Wahrheit liegt Vergebung, und nichts ist so reinigend wie das Eingeständnis eines Fehlers. Du wirst sehen, Amy wird deine Ehrlichkeit schätzen. In den heiligen Schriften heißt es, dass Liebe langmütig und gütig ist – sie wird nicht vergehen, nur weil du einmal schwach warst.“
      Gaston hält kurz inne, dann fährt er fort: " Ich werde für dich zu Gott Beten, aber vertraue darauf, dass wahre Liebe – die von Gott geführte Liebe – nicht durch solch weltliche Dinge zerstört wird. Schicke ihr eine einfache Nachricht, zeige Reue, und lass die göttliche Kraft der Vergebung wirken...Doch wenn dir das schreiben gerade in deinem Zustand schwer fällt übernehme ich gerne das schreiben für dich.“
      Während Gaston redete rieb sich Harvey leicht die Schläfe, dass war zwar alles sehr nett was da sagte....Aber wäre Amy nicht trotzdem sauer?
      Also für Harvey waren das nur Warn Zeichen wenn die Freundin gleich Schluss macht wenn man sich nciht zurück meldet...

      Neben dran hatte Wyatt gerade schon sein Finger am Bestätigen Button um den Host zu bewerben als sich Izarra so zu ihren warf das Wyatt doch fast das Tablett hätte fallen lassen.
      "Wyaaaattt~~ Mein Lieblingsschüler! Ich hoffe du hattest nicht vor zu verschwinden...Hier wird es voll Langweilig ohne dich! Ich hatte mir erhofft, dass du noch etwas für uns singst...Es gibt da ein Lied, wo ich denke, dass DU die perfekte Tonlage hast. Kennst du Mimimi von Serebro?"

      Lieblingsschüler???
      Gerade als Wyatt auf dem Hungerfleisch ging wegen zu wenig Aufmerksamkeit wurde gerade richtig gebuscht!
      Natürlich kannte er den Song!
      Es war das erste mal das man ihn etwas so zusagte das zu ih Perfekt passen würde.
      "Bevor du dich also ins wilde Getummel legst...Würdest du vielleicht uns nochmal was vorsingen? Keine Sorge, du bist nicht schlecht---das sagt dir ein verifizierter Musiklehrer. Du bist EINZIGARTIG! "



      Es war irgendwie ulkig das ihm jetzt zwei Person so gesehen was beibringen wollten...Wirkte Wyatt so als hätte er ein Lehrer Kink?
      Tatsächlich war die Rolle aus seiner Lieblings Serie die abgesetzt wurde eine Schülerin! Vielleicht strahlte sowas aus...Irgendwie machte das schon verlegen von zwei Personen so bedächtig Unterrichtet zu werden!
      "Wenn du....möchtest...kannst du mir gerne dein Talent zeigen... Meine Stammkunden singen selten..."



      OHHHHhh!! Das wurde ja immer besser!
      Obwohl Wyatt oft die Reaktion der Leute denn er etwas vorsang, nicht gerade die Positivsten war ...So würde bestimmt noch einiges an Aufmerksamkeit bekommen! Und jetzt war ja auch noch zusätzliches Publikum dabei!
      Freudig nahm er das Mirkofon entgegen.

      "Sehr gerne! Sehr gerne! Ich werde mir Besonderes viel Mühe beim Singen geben!", prahlte er sogleich voller Selbstbewusstsein.



      Und dann fing Wyatt auch zu singen, es war ein kleinen Ticken besser als der letzte Song doch sang viel zu schnell und nicht richtig im Rhythmus, genau so war die Ton höhe manchmal viel zu schrill....obwohl der Song nicht mal ein Komplizierten Text besaß.



      Mimimi, mi-mi, mi-mi ~ [i]♬
      Mimimi, only mi-mi
      Mimimi, mi-mi, mi-mi
      Mimimi, sexy me ~
      [/i]

      Auf einmal ertönte die fetzende Stimme von Wyatt grandiosen Gesang und löste in Harvey Kopfschmerzen aus.
      Er konnte schon seine eigenen Gedanken nicht mehr hören, es war als würde er ein dauerschleife eines nervigen Piepton in seinen Ohren hören...
      "Uuhhhmmmm....", murrte leise und entschied sich dann dafür dann doch lieber am Boden zu bleiben.



      Warum...Sang Wyatt plötzlich wieder?
      Irgendwer musste ihn aufhalten....Irgendwer----
      Harvey merkte wie ihn das regelrecht ausknockte und benommen nun auch mit dem Kopf zu Boden ging.

      Hush now! [i]~
      I, motherocker, give you complete bliss!
      I got your, "Wow, wow!"~
      Look at my bottom, give it a kiss
      I am so super pupper drupper
      I'm the front girl in round!
      I am so cool with my fashion pink lips
      Stacking money rolls down ~
      [/i]

      Auch Gaston blieb von dem Schrillen Gesang nicht verschont....
      Sein Lächeln bleibt freundlich, doch ein kaum merklicher Zug von amüsierter Verwirrung huscht über sein Gesicht. Er räuspert sich leise und flüstert, mehr zu sich selbst als zu jemand anderem:
      "Die Wege des Herrn sind wahrlich unergründlich… Trotz seiner Gütiger Hand Talente zu verteilen erhalten sie nicht immer die, die sie am dringendsten bräuchten...“



      Sachte faltete Gaston seine Hände vor sich...
      "Möge Gott uns alle beschützen, vor allem vor den nächsten Tönen....“


      Mimimi, mi-mi, mi-mi[i][b][i]~[/i]
      Mimimi, only mi-mi
      Mimimi, mi-mi, mi-mi
      Mimimi, sexy me [i]~[/i]
      [/b][/i]

      .........................

      Stan L.

      "Warte Sie können hier nicht einfach durch!!", schimpfte der Türsteher dem Butler hinter her der sich mit so einer Selbstsicherheit durch die lange Schlange bewegt hatte das es ihm verspätet aufgefallen war das Stan gar keine Rechte besaß einfach durch zu laufen.
      Kurz blieb Stan stehen und schaute mit seinen durchdringenden Blick zu denn deutlich größeren Mann, ließ sich jedoch von dessen Muskeln nicht einschüchtern.

      "Machen Sie sich keine Gedanken, ich bin nur der Fahrer ihrer Gäste...Oder wollen Sie das Betrunkene durch denn Club laufen? Und es am Ende nur zur Unannehmlichkeiten für die anderen Gäste bedeutet?", sprach Stan sehr direkt aber blieb stehen um dem Mann der nur seine Arbeitet Zeit zum Nachdenken zu geben.



      "Sie können auch Nachfragen, ich werde mich nicht von der Stelle rühren.", erklärte Stan als nächstes da der Kerl wirklich überfordert schien.
      Während der Mann dann los ging warf Stan noch mal sein Blick auf sein Smartphone, er gab Izarra kurz bescheid das nun angekommen war und sich am Club Eingang befand.

      Dabei schweifte sein strenger, analysierende Blick etwas herum um sich nun ein genaueres Bild von dem Club zu machen...
      Er fragte sich wirklich wer die Idee gehabt hatte hier her zu kommen...
      ...War es wieder wegen diesen Cabriel...?
      Dieser schien ja hier zu Arbeiten....Er konnte sich von hier aber auch schon grob ein Blick von der Preisklasse machen.
      "Hach, das bedeutet wirklich nur ärger...."
      Er begriff sofort das hier seinem guten Freund Wyatt gefallen würde aber es puschte ihn in eine ganz falsche richtung...



      Kurz warf Stan ein Blick auf seine Armbanduhr...Es dauerte ihm wirklich zu lange bis der Halbstarke Kerl sicher war das die Gäste abholen konnte...Vermutlich waren sie im einen VIP Abteil...
      Stan wusste nicht wieso aber er hatte das Gefühl Wyatts schrillen Gesang bis hier her zu hören...Wenn wirklich Karaoke sangen war das wirklich Mutig von denn Anderen...
      Er wollte auch nicht wie ein Irrer führsorglicher Vater jetzt jeden Raum nach den Jungs abklappern....
      Vielleicht schrieb ihn Izarra rechtzeitig wo genau sie waren dann, konnte sie zügig denn Club verlassen...In dem Wyatt Hoffentlich nicht erneut sich verlief!

      ___________________________________

      Tyler Wang-Chi:

      "... Ohne dich hätte ich nicht gewusst das so lange Tauchen kann!"
      "Ja...Toll gemacht, Tyler."
      "[i]Ohne dich wäre ich nur weiter vor mir selbst davon gelaufen...Du bist wirklich ein wahrer Freund, Cabriel."
      "Ich bin wirklich gespannt, was aus dir werden wird Tyler."



      "Ich... dachte du würdest dich freuen..."
      "...Ich hasse Normalität.... "
      "Das klingt wirklich schön..."
      .....
      Das war ja merkwürdig...
      Tyler wusste gar nicht das Cabriel solche Seiten besaß...
      Das Lächeln wurde auf Tyler Lippen nur noch mehr...
      Es...gab für Tyler nichts schöneres wenn jemand ihn anerkannte oder sich für ihn freute....
      Es war als wäre es nicht Sam der in seinem Traum auf der Picknickdecke auf ihn gewartet hatte sondern....

      Cabriel....~ ♥


      "S-schon gut! Lass uns lieber...schnell nach Hause gehen...Du brauchst unbedingt ein neues Verband."
      Und wie Führsorglich er doch war....
      ...Wie sein Brüderchen der ihm ein Handtuch gab und neue Kleidung nach dem er in den kalten Pool gesprungen ist....
      Die Wangen von Tyler wurden röter und sein Herz begann Luftsprünge zu machen....

      War er gerade dabei sich zu....Verlieben???
      "Haha das so lieb von dir...", lachte Tyler sachte und spürte wie die Freude ihn überschüttete.
      Das muss der Alkohol gewiss sein....



      Ohne scheu nahm es Tyler mit dem Schritt Tempo von Cabriel auf der überhaupt nicht realisierte das es wegen ihm war.
      Sofort die Arme um ihn schließen als wieder auf gleiche Distanz war, konnte er seine Zuneigung nicht zurück halten.
      "Ich fang an dich immer mehr zu mögen!! Ich könnte dich Abknutschen und dich knuddeln bist du erstickst!"
      Der Schwimmer war so Glücklich als hätte Cabriel ihm zu allem Gratuliert für das er jemals Anerkennung gewünscht hatte.
      Voller Euphorie hob er ihn sogar hoch als müsste er der ganzen Welt Cabriel präsentieren wie den Königs Sohn aus König der Löwen.

      "Ich kann dir noch soooooo viel zeigen! Wusstest du das ich lange Unterwasser bleiben kann?? Ich bin sogar mal von 10 Meter Sprungturm gesprungen! Würdest du dich das trauen? Ich erinnre mich das Wyatt mal mit uns zusammen schwimmen gehen wollte, das müssen wir unbedingt machen! Dann zeig dir wie gut ich springen kann!"
      Er wollte noch VIEL mehr von Cab, Worten hören!
      Am liebsten hätte er ihn wie ein Spiel durch geschüttelt bis die Wörter raus kamen die hören wollte.
      Zufrieden ging er aber auch schneller, trotz der Freude war er froh wenn seine Hand wieder verbinden konnte...Denn irgendwie begann sie weh zu tun....Oder bildete er es sich das ein?
      Vermutlich war es Heilungsschmerzen....


      ___________________________________

      ₭ɎɆ



      Es fühlte sich für Kye an als würde die Welt in Grautönen ertrinken...
      Jetzt wo der Moment gekommen war und er sich nicht mehr vor der Wahrheit verstecken konnte....
      Jeder Atemzug fühlt sich schwer an, als würde die Last der Vergangenheit auf den Schultern drücken. Seine Gedanken schweifen unaufhörlich zu Beni, der sich durch das Gespräch mit Lord Korbos erhoffte ihn besser zu verstehen.
      Umso näher jedoch aber auch Beni ihm kam desto mehr befürchtete Kye das auch ihn von ihm abstoßen könnte....
      Für den Lord und auch Beni war es das erste mal sich jemand so zu öffnen...Was würde passieren?
      Die Frage quälte den Weißhaarigen, mehr als alles Andere...

      Und auch wenn er in keiner tieferen Beziehung mit Beni steckte fühlte es sich jetzt wie ein Ende an, obwohl sie aneinander gerade erst wirklich Kennenglernt hatten weil er sich über die Jahre vor Beni versteckt gehalten hatte.
      Der Verstand spricht von Vernunft, von Akzeptanz, von dem unvermeidlichen Lauf der Dinge. Und doch weigert sich das Herz, die Realität zu sehen, als würde es lieber in der Illusion der Vergangenheit verweilen, als in der Kälte der Gegenwart zu stehen.
      Dabei war die Vergangenheit auch nicht viel besser....



      Der Gedanke, dass es vielleicht keinen anderen Weg gibt, als weiterzugehen. Aber was bedeutet das wirklich? Bedeutet es, die Erinnerungen zu begraben, sie zu verleugnen? Oder bedeutet es, sie zu akzeptieren, so wie sie sind – ein Teil seiner Geschichte, ein Kapitel seines Lebens....
      Er spürt die Traurigkeit in jeder Faser seines Wesens....
      Doch tief in ihm wächst auch das Wissen, dass er nicht ewig in diesem Zustand verweilen kann.
      Eternity hatte es ihm selbst gesagt, es würde sowieso bald an die Oberfläche kommen und das einzig Richtige war es für Kye nicht als Zuschauer dabei zu stehen, sondern selbst...Dafür zu sorgen das Beni die Wahrheit erfuhr und das bedeutet....Zu Akzeptieren das die Gefühle von Beni allein Lord Korbos gehören.
      Nur mehr...Grund die Ziele zu erreichen....
      Und dann....Konnte Kye....
      Endlich Ster-----

      "KYYYYYYYEEE!"

      Laut ertönte die Stimme von Beni das der Weißhaarige inne hielt und zurück Blickte.
      So laut wie Beni schreit würde es ihn nicht Wundern wenn die wenigen innerhalb des Schlosses sich jetzt fragen würden wer da gerufen wird....
      Er begriff nicht warum sich Beni überhaupt die Mühe machte....Waren es seine Sexuellen triebe die nicht von ihm los lassen konnten....?



      "HÖR MAL... Wenn du mich nicht mehr bedrängen möchtest dann keine Sorge, ich bedränge dich einfach DOPPELT, sogar DREIFACH! HÖRST DU?! DANN ERZÄHL ICH DIR WAS ICH HEUTE IM TRAUM MIT DIR ANSTELLE!--"
      ....
      Er wollte ihn bedrängen...?
      Doppelt....
      Dreifach.....
      ....
      Die Mundwinkel von Kye zogen sich zu einem schmalen Lächeln....
      "...Spatzenhirn....", hauchte er leise.



      Dann kehrte sein Fokus wieder zurück...
      ...Es war noch zu früh über das Ableben nachzudenken...Es lag noch viel Arbeit vor ihnen....
      Und vielleicht konnte er noch die letzten Stunden, so wie es war genießen....Die Nacht würde noch lang werden.

      Lord ₭ØⱤ฿Ø₴ Eternity

      Die Zeit verstrich und kurz als es wirkte als hätte jemand Beni Schwachsinn erzählt, erklangen doch endlich die dominierenden, klackenden Schritte des dunklen Lords.
      Ohne längeres zurück halten öffnete er die Türe zum Weinkeller und schloss sie hinter sich wieder. Schließlich wusste er das Beni hier schon auf ihn wartet.



      Seine Haltung ist aufrecht und unerschütterlich, seine Präsenz allein scheint die Atmosphäre im Raum zu erdrücken.
      Lord Korbos sprach kein Wort, doch seine bloße Anwesenheit lässt eine schwere, beklemmende Spannung entstehen.
      Unbeeindruckt wandert sein Blick über Beni, als müsste seine Präsens erst richtig wahrnehmen...
      Seine Krone saß wie alles andere Perfekt, als wäre er ein Lebendes Gemälde das nie ein Makel eines Fehler zeigte.

      596ec5b1069921ad747c8b3c8d9374fc.jpg

      Er setzte sich auf den freien Stuhl der gegenüber von Beni am Tisch steht.
      Seine langen Beine überkreuzte er, bevor er langsam fast bedrohlich nach der Weinflasche auf dem Tisch griff.
      Die metallischen, lange Fingernägel gleiten zischend über das Glas, als er die Oberfläche der Flasche mit einer Mischung aus Sorgfalt und Eiseskälte streift.
      Das leise Kratzen durchschneidet die Stille, als würde es den Raum mit unsichtbaren Spannungsfäden durchziehen.

      Dann erst trafen die roten Augen durchbohrend auf Beni als die Autoritärere Stimme des Lord erklang.
      "...Das was ich dir heute Anvertraue Beni, hat zuvor niemand vor dir. erfahren...Daher sei dir Bewusst, dass ich mich heute nicht wiederholen werde und von dir größte Verschwiegenheit erwarte."
      Mit den Worten glühten die roten Augen noch Intensiver, ein schmerzendes Brennen durchfuhr Beni Nacken, an dem sich die Tätowierung befindet.
      Ein dunkler Schattenartigesubstanz löst sich aus der Tätowierung und wandert wie ein Wurm über Beni Arm hinunter bis zum Tisch und zum Lord hinüber zu kriechen.
      Dort nahm er denn Schatten auf und zerdrückte ihn in seiner Handfläche...
      Damit löste er das Bündnis zwischen Beni und seinem Lakai Dax fürs erste....

      "Jetzt sind es nur wir beide."



      Mit diesen Worten legte sich seine Hand zurück auf die Tischoberfläche.
      "Ich werde dir direkt sagen, dass was dir über mich erzählen werde damit du mich besser verstehst....Ist nicht einfach zu begreifen. Viele würden es missverstehen und es liegt mir viel daran das du es nicht Falsch aufasst. Das Bild das du über mich hast Beni, wird sich Ändern...Doch sollst du in mir kein Betrüger oder Lügner sehen."

      Der dunkle Lord hatte sich viele Gedanken darüber gemacht wie er das Gespräch am besten beginnen sollte...
      "...Wenn ich Rede wirst du am besten Still sein, nachträglich kannst du mir fragen Stellen...Wenn du mich Unterbrichst machst du es nur unnötig Kompliziert.", donnerte der dunkle Lord deutlich um dies klar zustellen.
      "Ich werde dir als erstes...Ein für den ersten Augenblick, lächerliches Beispiel zeigen damit du das Grobe Konzept verstehst, wenn ich denn Eindruck bekomme das du das begriffen hast werde dir wie heute schon einmal ein Teil meiner Erinnerungen zeigen damit das Beispiel das dir zeigen werde ein Sinnvolleres Verständnis geben wird.", erklärte der dunklen Haarige Mann Beni eindringlich damit dieser begriff wie das Gespräch verlaufen wird.

      "Damit du mich richtig verstehst erwarte viel von dir....Beni, begreifst du die Wichtigkeit dahinter?", fragte er mit scharfen Unterton und betrachtete Beni genau dabei.
      "Du musst wissen....Mein jüngerer Bruder Infinity lag mit seiner Anschuldigungen gegenüber mir nicht ganz Falsch, die Korbos Familie besitzt über eine vererbliche Fähigkeit...Die ich nicht mehr beherrsche. Das was du heute im Kampf zwischen uns gesehen hast, war nur eine Kopie dessen Fähigkeit die mein Bruder besitzt....Sie ist jedoch deutlich schwächer als die Fähigkeiten die ich einst besitzt habe, doch hab ich sie....Verloren. Es ist teil der folgen meines Fehlers denn begangen habe...Du siehst, es weit tief liegend was getan habe und die Auswirkungen sind wie mit der Gefahr meines Ablebens folge dessen....Es daher Wichtig das du genau aufpasst. Bist du also jetzt bereit dazu mir zuhören?"
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • Ineb Chevrier + Izarra K. + (Xaiden Lewis)

      "Schreib ihr selbst, mit offenem Herzen. In der Wahrheit liegt Vergebung, und nichts ist so reinigend wie das Eingeständnis eines Fehlers. Du wirst sehen, Amy wird deine Ehrlichkeit schätzen. In den heiligen Schriften heißt es, dass Liebe langmütig und gütig ist – sie wird nicht vergehen, nur weil du einmal schwach warst.“

      Wie von einem Engel gereinigt, gab sein Cousin ihn einen so durchdachten Ratschlag, dass es Ineb zu starken Tränen rührte. Zum anderen Teil war es aber auch der Alkohol, der ihn nur noch heftiger zum Schluchzen brachte. Wie in einem K-Pop-Drama, die er sich gerne ansah fühlte er sich wie der Protagonist aus der Serie 'Gib mir mehr Liebe', der sich nun seinen Fehlern stellen müsste. Doch trotz all' seinen Dummheiten würde ihn das Mädchen seiner Träume so akzeptieren wie er war, solange er sich nur aus vollem Herzen bei ihr entschuldigte. Solange ihre Herzen vom Schicksal miteinander gefesselt waren, würde Gott sicherlich weiter ihre Liebe zueinander segnen... Auch, wenn Ineb sich gar nicht bewusst war, ob er an so jemanden wie einen Gott glaubte. Gaston hatte einfach eine starke Überzeugungskraft und erfüllte einen sofort mit positiver Energie, als konnte man sich jeder Sünde stellen, solange man ehrlich und aufrichtig war.

      Schniefend drückte er Gastons ganz fest an sich, sodass er seine Tränen direkt an Gastons Hemd abwischte, doch fand er durch ihn wieder sein behelligtes Lächeln wieder. Gaston hatte einfach immer recht, da Amy seine wahre Liebe war sollte er sich der göttlichen Kraft anvertrauen und ihr mit offenen Herzen schreiben.

      "Buhuu...Danke Gaston! DUuuuu bist ein Heiligeer....!", schluchzte Ineb Wohlbehagen und löste sich langsam von seinem Cousin, um ihn wie gereinigt anzustrahlen.



      Dabei nahm er das Handy wieder an sich und wankte sich zurück zum Sofa, wo er ausversehen wegen Harvey stolperte, den er gar nicht auf den Boden gesehen hatte. Zum Glück knallte er auf das weiche Polster und stieß sich nur leicht sein Knie an, nichts wildes, was ihn vom Schreiben abhalten würde! Für Amy würde er jede Qual durchqueren, selbst wenn ihn nun der Endboss angreifen würde.

      "Sehr gerne! Sehr gerne! Ich werde mir Besonderes viel Mühe beim Singen geben!"

      Und plötzlich... tauchte wirklich ein Endboss auf, der wohl Lios Willensstärke testen wollte! Aus heiterem Himmel fing Wyatt wie eine schief gestimmte Geige an zu singen, worauf sich Ineb am liebsten beide Ohren zuhalten wollte! Doch brauchte er seine Hände, um seiner Liebe zu schreiben - es war ein richtig erbitternder Kampf.

      Mimimi, mi-mi, mi-mi ~

      Schwere Tränen liefen Inebs Wange herunter, doch hielt er sich wacker -- mit zitternden Fingern, die durch die schiefen Töne von Wyatt immer mehr schwächeren versuchte er im benommenen Zustand sein Chatfenster zu öffnen. War dies Gottes Strafe?!

      "Die Wege des Herrn sind wahrlich unergründlich… Trotz seiner Gütiger Hand Talente zu verteilen erhalten sie nicht immer die, die sie am dringendsten bräuchten...“

      Er war total besoffen und konnte nur durch das süße Sanrio-Profil erkennen, wen er überhaupt schrieb. Aufgrund ihrer Niedlichkeit gab sie rein gar nichts von sich online preis, nicht einmal dass sie aus der USA kam. Ineb und sie hatten sich aus einer Online-Plattform kennengelernt, wo man zusammen niedliche Sanrio-Tierchen aufzog und mit ihnen schreiben konnte. Sie spielte dabei immer "My Melody" während Ineb großer Fan von "The Little Twin Stars" war! Früher schrieben sie sich so bescheiden und nun konnte Ineb sie als seine offizielle Fernbeziehung vorstellen, seine erste feste Freundin!
      Obwohl sie sich nie persönlich gesehen hatten und Ineb absolut keine Ahnung hatte wie sie aussah, fühlte sich ihre Beziehung schon sehr tief an...Er vertraute er ihr gerne alles an, während Amy oft auf die mysteriöse Schönheit machte!
      Genau deswegen musste er nun durch Wyatts Peinigung hinwegsehen und ihr unbedingt schreiben, bevor er wie Harvey K.O ging!



      Mimimi, sexy me [i]~[/i]

      Ausversehen kam er immer wieder auf den Sprachnachricht-Button, indem er unbewusst das Gedudel von dem Grünhaarigen und seinem Schluchzen aufnahm, indem er leise flüsterte, dass er es nicht mehr aushielt. Er wollte noch nie jemand so sehr an die Gurgel gehen wie Wyatt, doch musste er seine Nachricht fertig stellen, während seine Ohren bluteten.



      Siegreich dachte er wohl, dass er eine herzzerreissende Nachricht verfasst hatte, als Betrunkener kam ihm alles sehr sensibler vor. Heulend steckte er sein Smartphone wieder ein und hoffte, dass Amy ihn verzeihen würde. Bestimmt aber würde sie mit ihm für eine Woche nicht mehr telefonieren wollen.
      Der giftige Stimme von Wyatt nahm ihr Ende und hatte große Verluste in Kauf genommen.
      Auf den Boden fand Ineb den verstorbenen Harvey, der gleich von den heiligen Engeln mitgenommen wurde. Auch Xaidens Seele baumelte in den Himmel hervor, nie hatte er gedacht solche Klänge zu erhaschen...Es war die Art von Schmerz, mit der er gar nicht umgehen konnte. Betroffen sah Xaiden mit einem schwachen Lächeln zum Tablett und stand langsam auf, während Ineb verweint zu Harvey kniete.

      "WIESOOOOO?! ER WAR NOCH SO, JUUUUUUUUUNG! HAaarRVeeeey hatte ein laaaaaaanges Leben vor sich, Wyatt du bist so GEMEIN!". rief er unfassbar traurig und schloss mit einer Handfläche die Augenlieder von Harvey, als wäre er tatsächlich von ihnen gegangen. Er schwor tiefste Rache für seinen Freund.



      Xaiden beschloss heimlich eine Notiz auf das Sofa zu legen, denn es war höchste Zeit für seinen Feierabend...Mit leisen, unauffälligen Schritten machte sich Hummelchen zur Tür und wurde für den Abend nie wieder gesehen.



      Aus schlechten Gewissen hörte sich Izarra den Song genau an, es wäre falsch wie Xaiden aus dem Raum zu flüchten... Er war immerhin der Verursacher dieses grausamen Schicksal. Mit toten Augen sah er Wyatt so motiviert an wie er nur konnte, auch wenn der Grünhaarige ihn all' seine Lieblingslieder durch seine Stimme zerstörte.
      Es war so schrecklich, wenn man nur durch Magie die Stimme verbessren könnte...Andererseits wäre es eine perfekte Waffe gegen Schurken mit empfindlichen Ohren oder einen Touch für Poesie?



      Doch vibrierte endlich sein Smartphone wieder und aufgeregt fixierte er sich sofort auf dem Bildschirm.

      Stan war endlich da! ✧₊⁺

      Wie sehr es Izarra freute, nicht nur...dass er ihn gerne noch mal sehen wollte--- Er sah es als das perfekte Ende für diesen berüchtigten Abend an! Grimmig starrte nämlich Ineb zu Wyatt als wollte er ihn gleich anspringen...Izarra sollte sich wohl beeilen und Stan suchen gehen, der sicher schon anhand der reizenden Stimme ungefähr bescheid wusste, wo sich die Jungs befinden können.



      Eilig schrieb er ihn eine Nachricht in welchen Raum sie sich befanden und ging vorsichtshalber hinaus. Draußen kam ihn ziemlich schnell auch schon der Bulter entgegen, den Izarra mit einem freudigen Winken begrüßte.

      "Hallo Stan! Wir sind hier!", rief er ihm nach und hoffte im tiefsten Herzen, dass er nicht ganz zu grimmig war, wenn er sich die Jungs gleich ansehen würde.



      Freudig ließ er Stan hinein, inzwischen sah der Raum aus wie von einem Wirbelsturm durch Alkoholflaschen gekickt und warum auch immer flennte Ineb so laut, wie er nur konnte.

      "Uhm...", räusperte sich Izarra unbehagen und spielte etwas mit seiner gelben Haarsträhne.

      "Wir haben gerade etwas...Wyatt beim Singen zugehört... Die Jungs sind einfach etwas müde vom einzigartigen Gesang, haha....",
      erklärte er ganz munter, als hätte er noch genug Energie für alle, immerhin war er mit Gaston der einzigste Nüchterne im Raum.

      "Oh...Cabriel und Tyler sind schon gegangen, dass du dich nicht wunderst!", fügte Izarra als Information hinzu und ging näher auf die Jungs zu, bevor Ineb wirklich noch die Fassung verlor und Wyatt erschlug. Dabei lachte der Musiklehrer verlegen zu Stan.

      "Danke im übrigen, dass du so schnell kamst. Es ist etwas...eskaliert, die Jungs wurden hierher eingeladen und ... eigentlich war alles gut, doch habe ich vergessen, dass nicht jeder...."

      Dabei sah er ganz genau zu Ineb und Harvey.

      "Seine Grenze bei Alkohol kennt...Doch glaub ich ....geht es...allen soweit gut!"

      ...Es war wirklich so, als war er in den letzten Stunden umgeben von Teenies gewesen....Obwohl doch alle Volljährig waren!


      _____________________________________________

      Cabriel Valentine

      Obwohl Cabriel für den ersten Moment viel schneller ging als Tyler, spürte er sein breites Lächeln direkt am Hinterkopf. Hatte er etwas vor, wenn sie zu Hause waren - lächelte er deswegen so stark? Würde Cabriel sein Fehlverhalten erst in privaten Räumen bitter bereuen müssen, er wusste es nicht genau. Die Stimmung von Tyler war unergründlich, er fühlte sich als wurde er von einem Raubtier verfolgt. Natürlich holte ihn sein Freund direkt auf, der Host fühlte sich wie von Tyler gekidnappt.
      Es war wirklich schwer...positiv zu denken, er konnte einfach keine Leichtsinnigkeit in seinem Verstand finden. Obwohl Tyler sagte, dass er ihn brauchte und ihn nicht von seinem Leid erlösen wollte... hatte er immer noch den Verdacht, dass er bloß einen falschen Schritt machen musste und Tyler ihn direkt auf die Straße stoßen würde, um vom nächsten Fahrzeug getroffen zu werden.
      Auch, wenn Cabriel in seinen dunkelsten Gedanken der Tod wie ein guter Freund vorkam, bestand die Wahrscheinlichkeit, dass er dadurch nur körperlich verletzt wurde und Schmerzen zu haben...hasste er.
      Durch die Angst, dass es Tyler falsch verstehen konnte passte auch er sich seinem Schritttempo an.



      "Ich fang an dich immer mehr zu mögen!! Ich könnte dich Abknutschen und dich knuddeln bist du erstickst!"

      ...Das war mehr als nur eine Drohung, es klang so als sah Tyler in ihm wirklich ein Tier, dass er zu Tode drücken konnte, bis es seinen letzten Atemzug tätigte. Zugegebenermaßen wollte er genau solch' eine Behandlung, da nichts anderes zu ihrer Beziehung gepasst hätte. Er glaubte zwar kaum, dass ihn Tyler wirklich abknutschen wollte - sondern es nur ein verweichlichte Aussage war, um ihn nur weiter zu treten. Immerhin fand ihn sein Freund genauso abartig, wie es wohl Ineb tat. Vielleicht war es auch der Grund, wieso sich Cabriel leicht geschmeichelt fühlte...Das hieß doch nur, dass er es mit ihm in einem Raum aushielt?
      Sie konnten also weiter Zimmergenossen bleiben, auch wenn es nicht hieß, dass Cabriel vor einer Kissenattacke in sein Gesicht verschont blieb.
      Da fiel ihm auf, dass mit Tyler Spazieren zu gehen...An die Filme erinnerte, wie Kumpel oft in der Nacht zusammen abhingen. Anders als bei Janon oder Samuel konnte er wenigstens sein Zittern unterdrücken, solange Tyler seine Gefahrzonen nicht berührte.

      "Da bin ich froh..."
      , beichte Cabriel ehrlich, denn es erleichterte alles, wenn Tyler ihn etwas akzeptierte. Ob es früher in ihrer Kindheit so eine ähnliche Situation gab... oder war sein Kinderzimmer wirklich das einzige Szenario gewesen? Er fragte sich...wieso Samuel ihn Tyler nicht vorstellte, wenn sie doch so gerne die Rolle tauschten. Vielleicht hatte es etwas mit Tylers Rauswurf zu tun?

      Plötzlich hob ihn Tyler wie ein Kleintier hoch, was ihn peinlich berührt auf ihn herunter schauen ließ.
      .......OkAy?! Würde er ihn jetzt auf die Autos schmeißen?
      Etwas unbeteiligt verkrampfte er, doch überließ Tyler die Kontrolle ohne zu zappeln. Er hatte Angst, dass er ihn gleich in die Lüfte warf...Dieser Rose war genauso unberechenbar wie sein Bruder.

      "D....Deine.........Hand?", fragte Cabriel vorsichtig nach, der Host war vielleicht nicht super schwer, doch musste es doch furchtbar schmerzen? Er wollte Tylers Kraft dabei zwar nicht beleidigen, aber eine Nacht mit ihm im Krankenhaus zu verbringen...musste auch nicht sein.



      "Ich kann dir noch soooooo viel zeigen! Wusstest du das ich lange Unterwasser bleiben kann?? Ich bin sogar mal von 10 Meter Sprungturm gesprungen! Würdest du dich das trauen? Ich erinnre mich das Wyatt mal mit uns zusammen schwimmen gehen wollte, das müssen wir unbedingt machen! Dann zeig dir wie gut ich springen kann!"

      Euphorisch sprach Tyler weiter, er klang beinahe so wie ein 10-jähriger, der jemanden von sich selbst überzeugen wollte. Cabriel hatte nichts dagegen, solange er nicht die Aufmerksamkeit bekam durfte Tyler ruhig auch von einer Klippe springen, wenn er nur zusehen musste. Das er sich auch noch an Wyatts Gerede erinnerte, dass mehr nach einem Ausweg aus einem unangenehmen Gespräch klang - jeden Falls hatte Cabriel früher die Vermutung gehabt - zeigte Cabriel, dass ihm es wirklich ernst war? Naja, vielleicht würde er es auch morgen vergessen? Gerade war er nur mit ihm alleine, weshalb er wie Wyatt einfach niemanden besseren hatte, als ihm das zu sagen.
      So beschloss der Host einfach nachzugeben und seinen Pessimismus komplett zu unterdrücken.
      Zu sagen, dass er Schwimmbäder nicht mochte... Die vielen Menschen ganz kirre machten und er einfach kein gutes Verhältnis mit Wasser hatte...wollte er verbergen. Tyler zu kränken, würde ihn wohl auch einen Verband an die Haut kosten.

      Langsam strich er sich seine langen Haarsträhnen vom Gesicht, es war wirklich an der Zeit die lästigen Klamotten loszuwerden, auch wenn er theoretisch noch arbeitete. Doch eigentlich hatte er für Sex mit sich selbst bezahlt, weshalb er beschloss Feierabend zu machen, wenn Tyler umsorgt war. Bestimmt war Tyler danach auch fix und fertig--- oder hatte irgendetwas anderes zu tun und Cabriel würde die Zeit finden wieder etwas sein Lieblingsgame zu spielen.

      So weit es ging versuchte er immer wieder Augenkontakt mit Tyler zu haben, doch fühlte es sich immer wieder falsch an ihn mehr als 4 Sekunden anzustarren. Nicht, dass er es als eine Einladung zu einem Kampf ansah oder Provokation.

      "10 Meter? Das ist wirklich mutig...Ich könnte das nicht...", sagte Cabriel schon erstaunt und verdrängte dabei eine unangenehme Erinnerung. Er hatte zwar keine Höhenangst, doch lockte ihn die Tiefe viel zu stark an. Er würde mit Sicherheit von einem Hochhaus springen, doch wusste er seit kurzem...das dies nur für Probleme sorgte.

      "Uhm....Ehrlich gesagt kann ich gar nicht schwimmen... Ich bin wirklich schlecht darin...", zögerte er leicht, denn das war sicher nichts, was ein begeisterter Schwimmer hören wollte. Samuel versuchte es ihn mit seinen Methoden das Schwimmen beizubringen, doch das EInzige was Cabriel wirklich lernte war es darin zu ertrinken... weshalb er wirklich froh, dass der Wassertank endlich aus seinem Raum verschwand. Wasser in den Lungen zu haben war wirklich ein Alptraum... Er vermutete, dass sein Unterbewusstsein ihn kein Talent gab, um das Schwimmen zu meistern, weil er darin nur seinen Tod vorbeihuschen sah.



      "Wenn du und Wyatt aber Schwimmen gehen wollt und ich dabei sein soll...komme ich mit. Ich schaue dir gerne außerhalb zu, wie du deine Sprünge machst... "

      Dabei...hätte er am liebsten gesagt, dass er auch ohne ihn Spaß haben konnte, doch wollte er ihn immer noch nicht mit Wyatt alleine lassen. Auch, wenn Tyler sicherlich nicht mit einem Versager wie ihn in die Schwimmhalle gehen wollte, das machte doch gar keinen Spaß....
      __________________________________

      Beni Darkwood

      Wie ein Hund mit der Leine am Zaun gefesselt, wartete er darauf bis sein Herrchen endlich auftauchte und ihn von seiner Einsamkeit befreit. Dabei machte Beni mehrere Phasen durch ... Von grausamer Nervosität bis hin zur aufrichtiger Geilheit, sodass er immer wieder die Knöpfe seines Kragens öffnete, aber dann doch wieder schloss. Er wollte Lord Korbos fromm begegnet, bis er wieder die Hure herausließ und ihn ansabberte.
      Er wollte immerhin seinem Geliebten zeigen, dass er hier war um mit ihm zu Reden...Endlich nur sie zusammen, im Rausches des Weines <3 . Blieb da eigentlich die Hoffnung für ein kleines mehr Spaß, um die Erinnerungen von Infinitys Geburtstag auszulöschen? Er war wirklich froh, dass dieser Elend sterben gegangen war. Sicher sah er ihn nie wieder, er war nämlich nicht mehr WICHTIG!
      Aber Beni fühlt sich etwas wichtig, auch wenn es sich schon anfühlte wie ein Prank, dass schon seine Beckenknochen vom langen sitzen spürte.
      Verdammt, er hätte bis dahin sich von Kye 5-Mal durchnehmen lassen können, was für eine Verschwendung. Doch war er Lord Korbos keines Falls böse, immerhin wusste er, dass Lord Korbos erst sein Zimmer verließ, wenn jede Haarsträhne perfekte mit seiner Krone sitzte. Beni sollte sich eher geehrt fühlen, dass er sich SO LANGE schick machte! Ob er davor baden ging und für einen kurzen Moment an das Date dachte? Sein Herz raste auf Einmal ganz wild vor lüsternen Gedanken.

      Die klackernden Schuhe überdeckten jedoch alle Gedankengänge wie ein Faustschlag, sodass Beni sofort seinen Kopf zum Geräusch drehte.
      Der Moment war endlich gekommen!
      Wie ein Scangerät aus dem Supermarkt begutachtete Beni jeden einzelnen Winkel von Lord Korbos Körper, als wäre dies seine Pflicht sich alles noch Einmal genau anzusehen.

      Er war so perfekt! <3 Am liebsten hätte er sich sofort auf ihn geworfen, um seinen hohen Absatz im Augapfel spüren zu können!
      Selbstbeherrschung war wirklich etwas anstrengendes!

      "Lord Korbos, wie immer eine wahrliche Augenpracht sie zu sehen~!", bewunderte er mit begehrter Lust jeden einzelnen Winkel seines Schwarms und wagte es nicht einmal zu blinzeln, bis sich Lord Korbos zu ihm hinsaß, um keine erotische Bewegung zu verpassen. Allein durch Lord Korbos Anwesenheit wurde die Luft so schwer, dass Beni drohte vor Liebe zu ersticken. Es war so herrlich!





      Wie einst Da Vinci seine Mona Lisa betrachtete, folgten Benis violette Augen Lord Korbos Finger, die so verführerisch die Weinflasche berührten bis ein leises Kratzen ertönte. Er war noch nie so neidisch auf eine Glasflasche!
      Endlich sah ihn auch sein König an, sodass Beni vor dem stechendem Rot sofort eine Gänsehaut verspürte.

      "...Das was ich dir heute Anvertraue Beni, hat zuvor niemand vor dir. erfahren...Daher sei dir Bewusst, dass ich mich heute nicht wiederholen werde und von dir größte Verschwiegenheit erwarte."

      Als wollte Korbos, dass sich Beni wichtig fühlt...Kamen genau die Worte berauschend bei ihm an. Er würde sich jedes einzelne seiner Worte wie ein Speichergerät tief in seinem Hirn vergraben, ob er sie verstand war natürlich die andere Frage, doch wollte er keineswegs irgendetwas davon vergessen.
      Lord Korbos Vertraute einem Köter wie IHM etwas an! Er hoffte, dass keiner ihn kneifen wollte...denn wenn es ein Traum war und jemand ihn versuchte zu wecken würde derjenige direkt seinen Tod erleben.

      Mit einem leichten Lächeln erhob er seinen Finger auf die Lippen, seine Augen waren wie angekettet an der Schönheit des Mannes. Er spürte zwar einen starken Schmerz, doch regte sich in ihm nichts oder machte ihn an, diese kleine Peinigung war nämlich nichts im vergleich zu Lord Korbos kaltem Gesicht. Er sah weiterhin zu Lord Korbos und bemerkte gar nicht wie das Tattoo von ihm wich.

      "Ich werde schweigen wie ein Grab . <3 ", versprach er ihm kokett , doch bitterernst. Genauso wie die Bilder von Lord Korbos würde keiner etwas davon erfahren. Es galt nur ihm und...seinem Geliebten. Noch nie fühlte sich ein Geheimnis so unfassbar wichtig an!



      Der Tisch war ziemlich klein, anders als der im Speisesaal. Hier konnte er direkt Lord Korbos Atem spüren, wenn er sich etwas weiter zu ihm beugte. Am liebsten hätte er seine Hand gehalten, die so einsam auf dem Tisch lag, doch sprach Lord Korbos und... er wollte ihn seine Aufmerksamkeit beweisen. Immer wieder blickte Beni zu der Versuchung, bis sein König weitersprach.

      "Jetzt sind es nur wir beide."

      fd68425ba8314d6f56b7f7ad3b1cd70696008227.jpg

      Amors Pfeil traf genau in sein Herz. Es war für ihn so als musste er gleich einen Test bestehen, während Lord Korbos neben ihn saß und ihn mit strafenden Blick ansah. Seine Lust wollte sich nur auf ihn konzentrieren und von ihm schwärmen, am besten gleich das Gehirn ausschalten und durch seine Unartigkeit von ihm geschlagen werden.
      Doch klang Korbos so ernst, dass Beni schon ein schlechtes Gewissen bekam...wieder nur an sein sexuelles Verlangen zu denken.

      "Ich werde dir direkt sagen, dass was dir über mich erzählen werde damit du mich besser verstehst....Ist nicht einfach zu begreifen. Viele würden es missverstehen und es liegt mir viel daran das du es nicht Falsch aufasst. Das Bild das du über mich hast Beni, wird sich Ändern...Doch sollst du in mir kein Betrüger oder Lügner sehen."

      Er freute sich wirklich mehr von ihm zu erfahren, er hatte schon damit gerechnet, dass es garantiert nicht einfach sein wird ihn zu verstehen. Keinesfalls wollte er ihn wie andere Idioten missverstehen, am besten wäre es, wenn er der EINZIGE, wäre der ihn verstehen würde...Doch lag die Chance, dass er nur Bahnhof verstehen sehr hoch.
      Schon allein der Gedanke, dass sein Bild sich ändern könnte war ewas, was er nicht wirklich begriff.
      Seit so vielen Jahren hatte sich nichts geändert, die Gefühle für ihn wurden nur stärker. Wollte Lord Korbos, dass er anders von ihm dachte?
      Jedoch ein Lügner oder Betrüger - solche Worte würde er nicht für Lord Korbos verwenden. Er war alles andere als ein Schwindler...




      "...Wenn ich Rede wirst du am besten Still sein, nachträglich kannst du mir fragen Stellen...Wenn du mich Unterbrichst machst du es nur unnötig Kompliziert."

      Verspielt verschloss er pantomimisch seinen Mund, als hätte er einen Schlüssel in der Hand gehabt und warf ihn dann einfach fort. Wenn er durch Unterbrechung keine Schmerzen bekam, war es dies gar nicht wert seine Stimme zu nutzen, um Lord Korbos Erotik zu überdecken. Er konnte sich gerne den Mund trocken sprechen und ihn mit seinem süßlichen Wein wieder feucht machen~.

      "Ich werde dir als erstes...Ein für den ersten Augenblick, lächerliches Beispiel zeigen damit du das Grobe Konzept verstehst, wenn ich denn Eindruck bekomme das du das begriffen hast werde dir wie heute schon einmal ein Teil meiner Erinnerungen zeigen damit das Beispiel das dir zeigen werde ein Sinnvolleres Verständnis geben wird."

      Er bekam also wieder ein Bild aus seinen Erinnerungen? Ob dies auch in der Vogelperspektive dargestellt werden konnte, damit er sehen konnte wie Lord Korbos früher aussah? Es war toll ein visuelles Bild von seinem König zu erhalten, als wusste er schon...das man mit einfachen Gefasel bei Beni keines Falls schaffte, dass sein Hirn arbeitete.

      "Damit du mich richtig verstehst erwarte viel von dir....Beni, begreifst du die Wichtigkeit dahinter?"

      Nickend streifte er sich einmal durchs Haar, er hatte die Wichtigkeit schon in seinem Thronsaal begriffen.

      "Natürlich, es geht immerhin um sie...Lord Korbos~", sagte er im frommen Ton und lehnte sich am Stuhl gelassen zurück, auch wenn er im Inneren alles andere als Ruhig war. Trotz allem genoss er jede Sekunde mit dem dunklen Herrscher und hoffte, dass er mit ihm alle Zeit der Welt bekam.



      Lord Korbos erklärte ihm aus heiterem Himmel seine magischen Fähigkeiten und behauptete, dass die Anschuldigungen von Infinity gar nicht so falsch waren- doch ging er nicht genauer auf sie ein....Nachdenklich dachte er nochmal über ihren Kampf nach, wo beide Korbos Brüder ihre Fähigkeiten darstellten. Sie waren...also ein Familienerbstück? So etwas hatte Bosco auch durch seine leiblichen Eltern erhalten, weshalb er immerhin hier folgen konnte. Doch verstand er nicht wirklich, warum er seine Fähigkeit verlor? Wie ging das denn? War Magie nicht etwas, was sich wie ein Blutegel an einem haftete? Das konnte man nicht einfach verlernen... Es war doch wie Fahrrad fahren--- wie konnte man denn einfach Fähigkeiten verlieren?
      Durch einen Fehler?
      Ein großes Fragezeichen setzte sich bei Beni auf, was konnte Lord Korbos eigentlich noch mal?... Er...konnte Gegenstände...trennen? Zusammenfügen? Fusionieren?
      Irgendetwas davon...genau....

      "...Du siehst, es weit tief liegend was getan habe und die Auswirkungen sind wie mit der Gefahr meines Ablebens folge dessen....Es daher Wichtig das du genau aufpasst. Bist du also jetzt bereit dazu mir zuhören?"

      Wie kurz von seinen Trieben gepackt, erhob er seine linke Hand und drückte sie direkt auf Lord Korbos freiliegende. Sein Daumen streichte dabei zart die Handfläche von seinem König, als wollte er ihn mit seiner Berührung mitteilen, dass er ihm vollste Aufmerksamkeit schenkte. Durch die schöne Wärme seines Geliebten fiel es ihm so leicht, nur auf ihn zu hören.

      "Wie ein lüsternder Musterschüler, der nur gute Noten für seinen verdammt heißen Lehrer schreibt... werde ich ihnen genaustens zuhören und nur dann Reden, wenn sie mir die Erlaubnis erteilen. Sie können mir gerne jeden einzelnen Finger brechen, als Warnung...falls ich es nicht tue...Doch werden sie es nicht tun müssen denn, meine gesamte Konzentration schenke ich nur Ihnen ~.", gab er ein erneutes Versprechen ab, auch wenn er zu gerne jeden einzelnen Finger gebrochen bekäme, weshalb er verspielt den kleinen Finger hochhob.



      "Meine Ohren sind bereit für sie!"

      Sachte ließ er den König wieder los und legte seine Hände fröhlich auf den Schoß, bereit um eine spannende Geschichte zu hören. Fast wie ein Kind, dass von seiner Mutter eine Geschichte vorgelesen bekäme.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Lord ₭ØⱤ฿Ø₴ Eternity

      Beni zeigte sich wirklich von seiner besten Seite...
      Gewiss wollte dieser auch keine Angriffsfläche für den Lord bieten ihn Hochkant aus den Weinkeller zu werfen.
      "Wie ein lüsternder Musterschüler, der nur gute Noten für seinen verdammt heißen Lehrer schreibt... werde ich ihnen genaustens zuhören und nur dann Reden, wenn sie mir die Erlaubnis erteilen. Sie können mir gerne jeden einzelnen Finger brechen, als Warnung...falls ich es nicht tue...Doch werden sie es nicht tun müssen denn, meine gesamte Konzentration schenke ich nur Ihnen ~."

      Es wäre nicht Beni, wenn nicht doch die ein oder andere Perversion hinter seinen Worten steckte die, der Lord nur mit eisiger Kälte mit seinen Blick erwiderte.
      Der Mutige schritt von seinen Gegenüber ungefragt seine Hand zu ergreifen, duldete der dunkle Herrscher gerade noch so...Eine Sekunde länger und er hätte Beni ein Vorgeschmack geben wie sich gebrochene Finger anfühlten.

      "Meine Ohren sind bereit für sie!"

      Mit Stiller anmerkender, zufrieden Stimmung von Benis schwur hob der Lord seine schlanken, langen Finger zu seiner Weißen Krone die schon zu Tropfen begonnen hatte.
      Auch...Wenn es nicht die gleiche unangenehme Atmosphäre war wie damals mit Kiri in seinem Garten, war die weiße Krone besser auf dem Schoß unterhalb des Tisches aufgehoben.
      So fiel es ihm einfacher sich darauf zu konzentrieren, Beni die Sache so verständlich wie möglich zu erklären.
      Besonderes da gerade der Blick von Beni so an ihm Klebte als wollte er sich jegliche Bewegung und Faser einprägen....
      "Sehr gut, dann fang ich jetzt an...."



      Fast könnte man diese ernsten, raunenden Worte falsch interpretieren....
      "Ich werde das Beispiel, in eine kleine Geschichte verpacken...."
      Doch ohne weiteres umschweifen ergriff er die schwere Weinflasche von eben wieder um sie feste in beide seiner Händen zu halten.
      Die metallischen Nägel streichen sanft über das kühle Glas, während er die Form der Flasche mit einem leisen, hypnotischen Knistern erkundet. Seine Augen ruhen fest auf Beni, doch sein Blick ist schnell träge, als ob er in Gedanken versunken wäre....Beinahe als müsste er folgende Worte noch mal genau überdenken.
      Seine Stimme, leise und tief, durchdringt die Stille, als er schließlich zu sprechen beginnt, schnell wie ein leises Raunen, das den Raum erfüllt.



      "Sieh dir diese Flasche an“, beginnt er, seine Worte von einer unbestimmten Spannung durchzogen. "Von außen makellos, dunkel, geheimnisvoll. Jahre der Reife, versteckt vor neugierigen Blicken, verborgen in der Tiefe dieses Kellers..." Seine Finger gleiten weiterhin über das Glas, fast zärtlich, ohne dass er sich dessen bewusst scheint. Das langsame Streichen seiner Hände lässt das Licht kurz an der Oberfläche der Flasche flimmern, wie ein verlockender Glanz.



      Es ist unbewusst verführerisch, wie seine Bewegungen die Struktur der Flasche betonen, als wäre sie eine Verlängerung seiner selbst.
      "Stell dir also jetzt vor....Diese Weinflasche wäre ich.", setzte langsam nach und stellte diese bedächtig zurück auf den Tisch.
      "Obwohl diese Flasche so Perfekt scheint, ist sie schwer....Der Wein in inneres dieser Perfekten Flasche macht es schwerer sie zu heben."
      Mit diesen Worten ergriff der Lord nun eines der leeren Weingläser....
      Schweigend betrachtet er das Glas, als ob es ein Symbol für etwas tiefgründigeres wäre. Dann, ohne den Blick von Beni abzuwenden, beginnt er wieder zu sprechen, seine Stimme flüsternd, doch von eiskalter Präzision.
      "Sieh dir jetzt dieses Glas an," sagt er leise, während seine Finger sanft über den dünnen Rand des Glases gleiten. "Anderes als die Weinflasche ist das hier...Durchsichtig, zerbrechlicher und von schwacher Natur....Doch hat es seinen Nutzten für mich gehabt. "

      Er öffnet die Weinflasche und füllte das Weinglas mit dem rötlichen Wein.
      "Ich habe meine damaligen Fähigkeiten benutzt und ein leere Hülle erschaffen, die ein großen Teil meiner schweren Lasten abnehmen kann..."
      Das gefüllte Weinglas erhob er leicht für Benis Blick damit den Prozess dahinter verstehen sollte.
      "Alles, was mich zurückhält, belastet oder meine Perfektion gefährden könnte habe in dieses mickrige Glas gesteckt....Und schon ist die Weinflasche um einiges leichter, einfach zu begreifen oder?"



      "Und immer wenn es an der Zeit war...."
      Erneut öffnete der Lord die Weinflasche und schüttete den Wein zurück in die Flasche.
      "Nahm ich alles wieder zurück um wieder die Weinflasche wie zuvor zu sein. Es kann einen...Unglaubliche Vorteile bringen und das Leben erleichtern, so war mein Gedanke früher...."
      ...Und es konnte zu einer Sucht werden....
      "...So lief es eine lange Zeit und von Außen bemerkte niemand, was wirklich hinter dieser Perfekten Weinflasche steckte, da ich das Weinglas vor den Anderen versteck hielt....Ich allein wusste von der Existenz dieses Glases. Allerdings hab ich damals ein Fehler begannen, dieses Glas war nicht nur ein einfaches unbedeutendes Glas....Aber dazu erzähle dir später mehr...."



      Die Mine des Lord begann jedoch dunkler zu werden....
      "...Durch ein Unfall Änderte sich meine Lebenssituation, ich war fern von meiner Heimat, ich gezwungen stärke zu zeigen...Ich wollte wieder zurück....Daher konnte ich keine schweren lasten gebrauchen also...."
      Mit einen mal drehte der Lord die Weinflasche so herum das der Inhalt mit eine groben Schnelligkeit in das Glas kippte was einiges daneben laufen ließ...Bis das Glas bis zum Rand gefüllt war und sogar überlief....
      Doch dann schloss der Lord denn Deckel der Weinflasche.

      "Dieses mal...Nahm die Weinflasche nicht erneut den Inhalt wieder in sich auf...mehr noch schüttete, die Weinflasche täglich immer mehr in das Weinglas das diese als Unbrauchbar und schwäche ansah, die Weinflasche dachte es wäre das Beste..."
      Er schwenkte die leere Weinflasche....
      "....Aber weißt du was aus einer Weinflasche wird die kein Inhalt mehr besitzt? Sie wird...unglaublich leicht und....Zerbrechlich. Schlimmer noch, du kannst mit ihr alles machen was du willst da sie ihre schwere verloren hat...Wie eine Marionette."
      Seine Augen verengt sich als zum vollen Weinglas Blickte...
      "Nun...Obwohl das Weinglas und die Weinflasche zuvor in einem ...Harmonischen zusammen Arbeit gehandelt hatte, führte es dazu....Das sich die beide eines Tages Stritten. Eine....Meinung Verschiedenheit."
      Der Lord betonte es so abwertend als würde er es noch immer deutlich nachtragen.
      "Der Streit ging so weit das...."
      ....
      Ohne große Vorwarnung zerschmetterte der Lord die leere Weinflasche auf dem Tisch!



      Das laute Krachen des Glases, das in tausend scharfe Scherben zerbirst, durchdringt denn Weinkellers wie ein Donnerschlag. Die Splitter fliegen in alle Richtungen, doch er selbst bleibt unberührt, seine Bewegung so präzise, dass er die Gewalt völlig unter Kontrolle hat. Der dumpfe Klang hallt noch nach, als die Überreste der Flasche auf den Boden fallen.
      Ein großer Teil der Scherben liegen auf dem kleinen Tisch verstreut...
      Der Lord beugt sich leicht vor, seine kalten Augen fixieren Beni. Er spricht nun mit einer gefährlichen Ruhe, die schärfer wirkt als die zerbrochenen Glasstücke vor ihm.
      "....Die Weinflasche komplett zerstört war."
      .....
      ...................
      .........................................
      "Was....Zur Hölle?! Tickst du noch richtig?! Was zerschmetterst du die Weinflasche?! Du Hirn verseuchte, erbärmliche Made!?", raunte Eternity im inneren des Kopfes des Lord wütend. Er hatte sich zum Teil...ziemlich Erschrocken!
      "Du hättest jemand verletzten können....!? Und der Kostbare Wein....!! Das war echt nicht nötig gewesen!!"



      Diese ganze Beispiel mit dem Wein war sowas von durchgeknallt!!!
      Was sollte Beni daraus bitte verstehen?!
      .....
      "Ⱨ₥? ₩₳Ɽ Đ₳₴ ⱫɄ VłɆⱠ? ł₵Ⱨ Đ₳₵Ⱨ₮Ɇ ₴Ø ₴ØⱤ₲Ɇ₦ ₩łⱤ Đ₳₣üⱤ Đ₳₴ ฿Ɇ₦ł ₳Ʉ₣₥ɆⱤ₭₴₳₥ ฿ⱠɆł฿₮....Ɇ₮₩₳₴ ₥ɆⱧⱤ ĐⱤ₳₥₳₮ł₭ ł₦ ĐɆⱤ ₲Ɇ₴₵Ⱨł₵Ⱨ₮Ɇ....", erwiderte Kye unschuldig.



      "Dramatik? Du Erbärmlicher Wicht wolltest mich nur Blöd aussehen lassen, wolltest du dich nicht raus halten?!"
      "Ʉ₥ Đł₵Ⱨ? Ɇ₴ ₲ɆⱧ₮ ⱧłɆⱤ ₦ł₵Ⱨ₮ Ʉ₥ Đł₵Ⱨ! ⱧłɆⱤ ₲ɆⱧ₮ Ɇ₴ Ʉ₥ ⱠØⱤĐ ₭ØⱤ฿Ø₴ Ɇ₮ɆⱤ₦ł₮Ɏ ! ₳Ⱡ₴Ø ₴Ɇł ₴₮łⱠⱠ Ʉ₦Đ Ⱡ₳₴₴ ĐɆ₦ ⱠØⱤĐ ₩Ɇł₮ɆⱤ ɆⱤⱫäⱧⱠɆ₦! ĐɆ₦₦ Đ₳₴ ł₴₮ ĐɆⱤ ₩ł₵Ⱨ₮ł₲₴₮Ɇ ₱₳Ɽ₮....", widersprach Kye sofort.
      "Jaja... weil es jetzt nur um dich geht...."
      .....
      ...................

      Lord Korbos schien für ein Moment wieder ins schweigen zu verfallen und die metallischen Nägel berühren vorsichtig die scharfen Kanten der Scherben auf dem Tisch, doch er scheint keine Furcht vor Verletzungen zu haben.
      "....Nun hatte das Weinglas ein Problem....Ohne die Weinflasche konnte er sein Inhalt nicht wieder zurück in die Weinflasche schütten, er konnte nicht wieder zu der Perfekten Weinflasche werden...Aber da gab es jemand....Der ihn brauchte....Ohne dieses Weinglas würde die Person sterben....Daher war das Weinglas gezwungen in sein altes Leben zurück zukehren....Bevor alles Eskaliert war.... "



      "Doch wohin konnte das Weinglas? Jeder aus der Heimat würde doch das Weinglas durchschauen, schließlich...War es nicht wie die Weinflasche undurchschaubar und am Ende würde ihn jeder als Mörder von der Weinflasche selbst darstellen....So konnte das Weinglas die Person nicht beschützten.... Also überlegte sich das Weinglas ein Plan...."
      Er nahm die Etikette der zerstörten Weinflasche und legte es über das Glas.
      "Tarnte sich das Glas zur Weinflasche...Damit Niemand bemerkte, dass es nicht hier her in den Weinkeller zu den anderen Weinflaschen gehörte und nun...Versucht das Weinglas, stück für stück....Das die Hülle der Weinflasche wieder zusammen zu Puzzeln um wieder, ich...werden zu können. Um sein Fehler wieder gut zu machen..."
      Mit diesen Worten schien....die Geschichte ihr Ende gefunden zu haben.
      Beinahe Nüchtern sah der Lord, jetzt Beni an als wäre eine schlichte Geschichte gewesen....

      "Das war das Beispiel, du kannst jetzt Frage stellen....Bevor ich dir das ganze mit das was wirklich passiert ist vereinfacht zeige...Und das Problem an der Sache verdeutliche...Es mir nur wichtig das du ein grobes Verständnis über das Prinzip erkennst, bevor dich weiter mit Information erdrücke...."
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • ___________________________________________

      Beni Darkwood

      Im Nu fing Lord Korbos an ihn seine Geschichte zu erzählen, die weitaus größer war, als alle Märchen die er kannte. Doch fand er...Märchen weitaus leichter zu verstehen, als die Lore von seinem Geliebten. Sie hatten nämlich oft eine Moral und gingen zu Ende, doch bei Lord Korbos... musste er genaustens hinhören, um nicht aus der Bahn geworfen zu werden.

      "Sieh dir diese Flasche an“

      Er tat genau das und sah sich diese schön verzierte Weinflasche an, sollte er darin etwas erkennen? Oder wollte Korbos eher, dass er auf seine geschmeidigen Finger blickte, die so erotisch mit dem Flaschenhals spielten?

      "Von außen makellos, dunkel, geheimnisvoll. Jahre der Reife, versteckt vor neugierigen Blicken, verborgen in der Tiefe dieses Kellers..."

      Eine verdammt...heiße Flasche? Irritiert hob Beni eine Augenbraue, betörte ihn etwa die Form dieses Getränks? Beni wusste ja, dass der Mann mehr trank als das Ordnungsamt erlaubte, doch hatte er sich schon lange seinem Alkoholproblem angepasst und kam gut damit klar. Aber, dass er ein Flaschenfetischist war---?

      "Stell dir also jetzt vor....Diese Weinflasche wäre ich."

      ...Ooooooder sich selbst als Flasche sah?
      Korbos...war die Weinflasche?

      "Obwohl diese Flasche so Perfekt scheint, ist sie schwer....Der Wein in inneres dieser Perfekten Flasche macht es schwerer sie zu heben."

      Nun, so perfekt wie Lord Korbos war so eine lausige Flasche wieder nicht, eine große Peitsche aus Leder passte doch viel mehr zu ihm. Es gab 100 solcher Flaschen, doch nur einen tollen Lord Korbos. Beni merkte wie er abschweifte und sich selbst ins Bein zwickte, er musste unbedingt am Ball bleiben...Weshalb er Lord Korbos sich als dieses Objekt genau vorstellte. Irgendwie kam ihn die Flasche nun viel .... erotischer vor. Wie es wohl war sie in sich zu haben? Ziemlich gefährlich, doch Beni würde nicht nein sagen!

      "Sieh dir jetzt dieses Glas an."

      Dann kam in die Geschichte aufeinmal ein Glas vor...wer war denn das jetzt?! Durchsichtig, zerbrechlicher und von schwacher Natur....Aber mit Nutzen für Lord Korbos? Er raffte rein gar nichts, weswegen er schon allein deswegen Kopfschmerzen bekam.

      "Ich habe meine damaligen Fähigkeiten benutzt und ein leere Hülle erschaffen, die ein großen Teil meiner schweren Lasten abnehmen kann..."

      Ab da wurde es immer schwerer und schwerer, alles kräuselt sich in Beni doch verfolgte er jedes Einzelne Wort. Dabei sah er intensiv immer wieder zum Glas und zur Weinflasche zurück bis die Flasche komplett zerbrach und er sich ducken musste, um keine Scherben abzubekommen...
      Mit Gänsehaut erhob sich Beni wieder und starrte belastend zum König, warum zerstörte er die Flasche? Hatte er sich gerade selbst umgebracht?!
      Ab da fing an sein Bein zu zappeln, als konnte er nicht lange einfach nur sitzen bleiben. Es machte ihn ganz Wahnsinnig, er hörte ständig das Wort Flasche, Glas, Flasche, Glas, Flasche, Glas....
      FLASCHE, GLAS!!
      Dabei fühlte er sich wie das Drogenpulver, was heimlich in das Glas und in die Weinflasche geschüttet wurde.
      Seine Verstand drehte sich wie in einer Waschmaschine, er scannte alles ein ... und musste dafür alle erotischen Blicke von Lord Korbos umgehen, bevor er doch wieder nur an Sex dachte.
      Denn...verstand er nicht wie die Flasche denn zerstört sein konnte, wenn Lord Korbos direkt neben ihn saß?
      Wo war...das Glas?




      Viel zu schnell wollte Lord Korbos, dass er ihn Dinge fragte - Obwohl Beni geübt hatte an seinem Kissen ...und danach sich ablenkte und mit dem Kissen rummachte, weil er so tat als wäre es der König... brachte ihn seine Mühe rein gar nichts. Er wollte eigentlich sich klüger darstellen, doch musste er wohl der Wahrheit ins Auge sehen.
      Er war unglaublich dumm...Und brauchte allein für den Prolog seine Zeit, um die Worte wie ein Sieb in sein Hirn durchlaufen zu lassen.

      "Kann ich... es versuchen in meinen Worten... zu wiederholen...Damit ich mir meine Fragen besser bewusst werde....?", fragte er wie ein batterieloser Beni seine Majestät und schwankte leicht vom Stuhl, als drohte er schon umzukippen.



      "Sie sind...Die Weinflasche...Die kein Körpergewicht verlieren wollte....sondern eine schwere Last. Uhm....Was genau...für eine schwere Last? Reden wir von etwas, was sie....nicht perfekt erscheinen lässt? Über was genau sprechen wir hier, wenn wir über sie reden? Sie haben dem Glas ein Teil von sich gegeben, was sie ...doof fanden????", fragte er unbedacht nach und kräuselte sich dabei durchs Haar, dabei fing er an mit dem Stuhl hin und her zu wippen, als erleichterte ihn dies das Denken. Er verstand nicht ganz was genau Korbos da abgab...

      "Und...das Glas, was ein Teil von ihnen hatte...War Undercover? Oder war es wie bei Aschenputtel...War das Weinglas Cinderella? Nein, aber das macht sie ja zur bösen Stiefmutter...Moment....Aber es war nicht wirklich ein Glas oder...? Ich eh... versuch dieses Glas mir einfach etwas menschlicher vorzustellen...Wenn es ein Teil von ihnen hatte....vielleicht hat so eine Art Bruder? Eh...Oh Gott---nicht wie Infinity!! .....ANDERS! Mit den Inhalt von ihnen gefüllt!..."

      Da es Dinge hatte, die zu Lord Korbos gehörten durfte dieses Glas wohl nicht gesehen werden. Vielleicht verbarg es seine Kinks oder peinliche Ticks wie ein Fehlschritt oder ein schwerer Anfall von Schluckauf. Das wäre für Lord Korbos wohl totpeinlich gewesen, wenn jemand ihn damit sah...Obwohl, woher wussten sie dann, dass dies zu Lord Korbos gehörte? Oder war es das Prinzip...dass Lord Korbos einfach wissen wollte, wo sein Glas steckte um es jede Nacht zu begießen...
      ...Warum klang es so, als wollte Lord Korbos einfach nur jemanden berühren?!
      Beni musste sich WIRKLICH zusammenreißen, um nicht FALSCH zu denken!

      "Sie gaben diesem Glas...noch mehr schwere Lasten um Stärke zu zeigen...Schwächen.... So richtige Schwächen? Reden wir von Sachen wie sexuelle Frustration? Nein...Nein...Lassen sie mich neu aufrollen... Durch einen Unfall haben sie einfach das Glas mit ihnen abgefüllt... Dabei konnte das Glas nicht noch mehr von ihnen schlucken---Aber alles non-sexuell...sondern seelisch...oder so...."

      Dabei tippte er leicht auf den Tisch und berührte die rote Flüssigkeit, die den Inhalt darstellte. Was konnte denn so ein Mann wie Lord Korbos für Schwächen haben? Von was für einen Unfall sprach er? Er ging nicht genauer darauf ein, weshalb Beni nur stirnrunzelnd seinen König ansah.
      ...Er kam sich vor wie der letzte Depp, gleich würde ihn sein König aus dem Keller werfen, weil er mal wieder nichts verstand.
      Doch trotzdem folgte Beni weiter in der Geschichte, wie er sie wahrnahm.



      "Und dann waren sie leer ...und das Glas total voll...mit etwas von ihnen, was sie doof fanden? Aber wieso hatten sie keinen Inhalt mehr, wenn sie nur Schwächen abgaben? Wegen dem Unfall??? Wegen dem Streit?"

      Zumindest musste doch Lord Korbos alle tollen Dinge an sich behalten haben, genau wie er eben jetzt war? Oder etwa nicht? Was genau fand nun der König doof?

      "Sie arbeiteten zusammen und...hatten einen Streit... Und dann wurden sie zerstört? Was bedeutet das?"


      Erst dachte er darüber nach, ob das Weinglas die Flasche umbrachte, doch ergab es keinen Sinn. Denn Lord Korbos saß doch direkt vor ihm, es klang auch nicht so als hasste das Glas die Flasche oder andersherum. Sie wussten nicht was sie auf Netflix schauen sollten, stritten sich um die Fernbedienung und dann BÄM... brach sich Lord Korbos das Bein und Aschenputtel sah nur entsetzt zu ihm...

      ...Irgendwie wurde Beni schwer ums Herz, sodass er begann Lord Korbos erstmal nicht mehr anzusehen. Er brauchte eine kurze Pause, denn der Inhalt war bitter zu schlucken... Es lag wohl daran, dass er ein großer Idiot war.
      Lord Korbos sprach sich seinen Mund trocken und er... hatte nicht einmal das Gefühl, dass er ihm näher kam.
      Leicht verzweifelt seufzte Beni, er wollte dennoch nicht aufgeben. Vielleicht ähnelte Lord Korbos Geschichte einfach einem Märchen, ein wunderschöner König, dessen viele Schicksalsschläge ereilten...Beni wollte weiter jeden Inhalt aufsaugen und die Moral darin finden.

      "Und ab hier... Habe ichnur noch fragen... Sie sehen nicht tot aus, also ist es das nicht oder?...Das ist auch keine Ghostbuster- Geschichte?! Sie sind aber zerstört, obwohl sie vor mir so...glänzen?!...Gehören aber nicht zum Sortiment, was auch immer das heißt!....Und das Glas sucht ihre Scherben und eh..."

      Lord Korbos war definitiv vor ihm und am Leben, das zumindest musste ihn beruhigen.
      Aber er war...Zerstört....Er brauchte Hilfe????



      Als wäre sein Körper so schwer wie ein Sack Kartoffel lehnte Beni sich mit seinen Ellbogen an den Tisch und lächelte total verzweifelt. Ab da fühlte er eine kleine Barriere, die anfing Dinge zu verdrängen. Als wollte Beni selbst nicht weiter nachgehen, da er langsam verstand, was Korbos meinte...mit dem Bild, was sich verändern könnte.
      War es wirklich seine Dummheit, die es nicht wahrhaben wollte?

      "Uhm......Ehm....Spielt.....die Weinflasche? Eine Lord Korbos -Tarnung? Haha...Das ist doch ....eh......ha...haha.....Was ist das genau? Es klingt furchtbar traurig, ein heftiger Streit... Doch würde es doch heißen das.... "

      Beni wurde immer leiser und aus Zweifel fing er an leicht zu lachen, doch erstickte dieses Geräusch schneller als er es überhaupt realisierte. Kam jetzt die Überraschung...was er bei Infinity gemacht hatte? War das Karma?
      Nein, er verstand doch wieder nur etwas falsch...Das war ihm war Lord Korbos... Niemand anderer...So kannte er ihn, die Geschichte änderte rein gar nichts...



      "........Uhm.... Haha...Nein, keine Ahnung... Was heißt das? Würden sie sagen, dass ich irgendetwas verstanden habe....Lord Korbos? Ich will alles von ihnen verstehen... Ihren Inhalt, die Weinflasche und das Weinglas... Doch kann ich mir kaum vorstellen, dass ich nun mit den Scherben von ihnen spreche geschweige den...mit einer Tarnung? Haha...ha...ha.............................."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Lord ₭ØⱤ฿Ø₴ Eternity

      Selbstverständlich rechnete der Lord nicht damit das Beni sofort alles begreifen würde, es hätte ihn doch stark gewundert und selbst sein eigenes Bild das von seinem Lakaien besaß Buchstäblich verändert!
      So erlaubte er seinen Gegenüber erzähltes in seiner Worten zusammen zufassen so konnte er am besten beurteilen was bei Beni überhaupt angekommen war.
      Oder war er vielleicht besser erklären sollte...
      Während Beni jedoch sprach bereitete der Lord die nächste Ertappe ihres Gespräches vor...In Gegensatz zu Beni konnte er sich auf mehre Dinge konzentrieren weswegen er schon begann am Tisch die Scherben etwas zusammen in die Mitte zu schieben und sie durch ein dunklen Wirbel, wieder zu eine Art Portal zu seiner Erinnerungen werden ließ, nur bleib das Bild dunkel....
      ...Es blieb ja noch Zeit, Lord Korbos musste Beni nicht Ätzten...Die Nacht würde wie lang werden, auch wenn er hoffte das sie nicht bis zum Morgen Grauen hier sitzen würden...

      Doch schnell merkte Lord Korbos das sich Beni schon an den ersten Dingen aufhing was seine schlanke, schwarze Augenbraue minimal anhob....
      Beni gab sich wirklich Mühe...Doch kostete dem Lord selbst Geduld ihn nicht strafend zu unterbrechen...
      Es fühlte sich an als wollte er ihm Schach beibringen und während des Spielts würde Beni schon deutliche Lücken aufweisen...Es war kein Grund gleich das Schachbrett hinfort zu werfen aber doch für den eher Intelligenten Lord war es schwer sich in den Kopf des Anderen hineinzusetzen der womöglich zum ersten mal diese Figuren in den Händen hielt und über dessen Aufgabe und Bedeutung nicht viel wusste...So wars auch mit der Erzählung....
      Weswegen er Beni aussprechen ließ...Er beantworte keine einzige seiner Unsichere Fragen oder versuchte Bestätigungen in seinen Theorien....
      Er wollte sein Gedankengang auch nicht verfälschen auch wenn er schon wollte das Beni seine Worte nicht falsch aufnahm....

      Geduldig beobachtete er Beni mit seinen rötlichen Seelenfenster als würde er ihn gerade wirklich Testen....
      "Und ab hier... Habe ich nur noch fragen... Sie sehen nicht tot aus, also ist es das nicht oder?"

      Auch wenn der dunkle Herrscher sichtlich merkte das schon davor Unsicherheiten in Beni Wiedergabe seiner Erklärung war diese Frage gar nicht so dumm wie es sich womöglich Beni vorstellte.
      Tod...



      Das war er tatsächlich noch nicht aber es wäre gelogen wenn er sich nicht direkt auf der Todesschwelle befinden würde.
      Doch war für ihn die selbige Frage, woher wusste man das man am Leben war?
      Durch das Atmen? Einem Herzschlag?

      Schwach verengte Lord Korbos seine Augen, er merkte selbst wie Beni seine Schwierigkeiten hatte das bittere zum Ende hin zu akzeptieren.
      Seine Finger strichen langsam über die Krone auf seinen Schoß, welche in stillen und im Schutz sachte vor sich hinschmolz....
      "....Was ist das genau? Es klingt furchtbar traurig, ein heftiger Streit... Doch würde es doch heißen das.... "
      ....
      Ja es war einfach zum heulen....



      "........Uhm.... Haha...Nein, keine Ahnung... Was heißt das? Würden sie sagen, dass ich irgendetwas verstanden habe....Lord Korbos? Ich will alles von ihnen verstehen... Ihren Inhalt, die Weinflasche und das Weinglas... Doch kann ich mir kaum vorstellen, dass ich nun mit den Scherben von ihnen spreche geschweige den...mit einer Tarnung? Haha...ha...ha.............................."



      Jetzt war der Moment wo der Lord wieder das Wort ergreifen würde, doch anstatt Beni eine Antwort zu geben stellte er ihm eine Gegenfrage:
      "Ist es eine Tarnung wenn man sich selbst nachmacht? Ist ein gespieltes Lachen nicht das gleiche wie die eigene Rolle zu spielen die man normalerweise zeigt? Tragen wir nicht alle eine Tarnung? Macht es sie bedeutsam Anderes als eine gewöhnliche Tarnung weil man es sofort sehen kann...?"



      Als wollte der Lord Beni nur noch mehr verwirren schmetterte er ihm diese Frage entgegen...Doch...Dann hoben sich seine Mundwinkel, zu einem angedeutet, Zynischen Lächeln, dass aber im selben Atemzug wieder verschwand.
      "Du musst mir das nicht beantworten, ich bin etwas abgeschweift...."

      Er winkte mit der Hand ab als wollte er das Beni das wieder vergaß....Und gab zumindest großzügiger weise Beni doch mehr Licht ins Dunkle.
      "Zum größten Teil hast du das Prinzip verstanden...Schwere Lasten...Damit sind Dinge gemeint wie Ängste, Schwächen....Als Lordschaft wird viel von jemand gefordert...."
      Sein Blick senkte sich zum schwarzen Maße auf dem Tisch und er begann leicht sie mit seinen Zeigefinger zum drehen zu bringen...Es begann sich ein Bild zu formen.
      Langsam zeichnete sich ein Bild....Von einem schwarz Haarigen Jungen welcher in den Spiegel schaute und nervös versuchte sich die dunklen Haare die ihm ins Gesicht fielen zu richten.
      Es war unverkennbar Lord Korbos im jüngen Alter....
      Unterhalb von ihm sprang der damals noch kleine Infinity an ihm hoch, der jedoch zu klein für den Spiegel war....
      "Du bist Hübsch genug! Jetzt lass mich endlich...!", gejammer der Jüngere Bruder und schien zu wollen das Korbos ihn hoch hob.



      "Ein Moment....", kam es leise von dem Jungen Lord der schwach die Augenbrauen zusammen zog....Er hatte dunkle schatten unter den Augen und wirkte auch nicht sehr zufrieden mit dem Anblick seines Spiegelbildes....

      Lord Korbos stoppte das Bild um in ruhe weiter zu sprechen.
      "Durch das frühe Ableben meiner Eltern, musste ich in kürzester Zeit viele Dinge lernen und begreifen um als Lord von Medrian, den Platzt meiner Mutter einzunehmen die vor mir hier herrschte....Doch war ich Früher nicht von großer Macht gesegnet wie jetzt. Ich musste jedoch alles können, mit Umgang mit Waffen, Magie, das Wissen von Medrian....Dazu noch mein Jüngerer Bruder der außer mir niemand hatte, ich musste auf ihn aufpassen....Der Korbos Familie wurde viel schlechtes nach gesagt, du hast sicher einige der Gerüchte und schlechten Meinungen unter dem Volk schon selbst mitbekommen.
      ...Zudem....Litten mein Bruder und ich über eine Krankheit, Fachmännisch wird sie Gefühlsblindheit genannt, hat jedoch verschiedene Auswirkungen..."



      "...Infinity zum Beispiel kann Gefühle nicht begreifen wenn er jemand nicht direkt ins Gesicht schaut, du hats vielleicht schon selbst bemerkt wie sehr darauf beharrt das man ihm ins Gesicht sieht....Ich selbst besaß diese Krankheit auch, doch war es bei mir eher einer Überempfindlichkeit....Ich konnte wütend sein und jemand anderes Lacht mir ins Gesicht, dann musste Automatisch auch los lachen....Oder jemand war Traurig obwohl es mir gut ging....So brach ich selbst in Tränen aus....Für jemand in meinen Stand als Lord war sowas...eine wirklich Lästige Schwäche. Das sind Dinge die unter Last fallen....Ich konnte diese Arten von Schwächen einfach ablegen, wie ein Kleidungsstück...Und war wie nun...Geheilt? Als würde diese Schwächen nicht besitzen....Nur verliert man mit der Zeit denn gewissen Blick dafür, was ist wirklich eine schwäche? Und was nicht? Das sorgte später dafür....Das zu viel von meiner selbst in das Glas kam, dass am Ende nicht einmal eine schwäche war...."



      Allein das Wort Last deutlicher zu erklären erforderte einiges an Worte weswegen der Lord kurz pause machte und wieder das Bild schwärzte.
      "Ich sprach davon das ich ein Fehler begangen habe, dieser bezieht sich schon darauf das ich überhaupt diesen Schritt gegangen war meine Schwächen von mit zu trennen...Denn dabei ist mir schon ein größerer Fehler unterlaufen...Doch hab ich es Ignoriert, schließlich erzielte den gewünschten Effekt...."
      Der Lord schien mit dem Worten unschlüssig zu sein ob schon an der Zeit war Beni das Ereignis zu zeigen das ihm nur noch verwirren wird....

      "...Um es klarer zu sagen, hab ich meine Seele und Körper voneinander getrennt. Doch Lebte mein Körper als Weinflasche eigenständig weiter und....Meine Seele als Weinglas. Was damals zerstört wurde war mein Körper...Meine Fähigkeit, Körper und Seele wieder miteinander zu verbinden war damit auch Verloren....Doch hat meine Seele mein zerstörten Körper mit Hilfe des Dark Heart soweit zusammen gehalten das der Körper noch immer Existierst, wie du...Jetzt selbst sehen kannst. Das bringt uns dann zum Thema der Witch....Aber ich denke dafür ist es noch zu Früh. Verstehst du jedoch das ganze schon etwas besser?", harkte der Lord Vorsichthalber noch mal nach.

      "Wenn ich dir jetzt die Erinnerungen von damals zeige wirst du vermutlich besser verstehen, wenn du es mit eigenen Augen siehst...Doch muss ich sagen, dass es dich womöglich schockieren wird....", warnte Lord Korbos vor, eher er sogar schwach seufzte.
      "Denn du musst begreifen...Die Person, für die du so ein hohes Bild hast bin ich....Doch was du so sehr begehrest Beni ist mein Körper, ich spreche hierbei nicht nur von der Sexuellen Ebene um es in deinen Worten zu sagen...Das Gemälde das du von mir hast, ist die Weinflasche....Jedoch ist es die Leere Flasche...."
      Es so auszusprechen hörte sich merkwürdig an das der Lord selbst schwach den Kopf schüttelte.
      "...Du liebst, dass von mir Zerstört wurde, es ist nicht verloren...Sonst würde ich nicht so vor dir sitzen und sprechen können aber es ist schwer ...Es wieder in sein alten Glanz zu bringen...Doch mit jeder verstrichene Sekunde wird es schwerer denn Körper am Leben zu behalten...Daher erzähle dir mehr über mich, ich denke dir liegt auch viel daran....Mein Körper am Leben zu behalten. "
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • ________________________________________________

      Beni Darkwood

      Statt ihm einen Schulverweis zu geben und ihn direkt aus dem Unterricht zu entfernen, stellte der weise Lord einfach eine Gegenfrage, obwohl Beni allein schon mit der vorherigen Erzählung zu kämpfen hatte. Dabei lächelte er genau für diesen Moment, sodass Beni erschauderte.

      "Ist es eine Tarnung wenn man sich selbst nachmacht? Ist ein gespieltes Lachen nicht das gleiche wie die eigene Rolle zu spielen die man normalerweise zeigt? Tragen wir nicht alle eine Tarnung? Macht es sie bedeutsam Anderes als eine gewöhnliche Tarnung weil man es sofort sehen kann...?"

      Er war froh, dass Lord Korbos keine Antwort verlangte, denn er hätte keine hierfür gehabt. Trugen wirklich alle eine Tarnung? Wie konnte man sich selbst nachmachen? Konnte man wirklich hier einfach von gewöhnlich und ungewöhnlich sprechen? Ihm fiel nichts en, er verstand es einfach nicht.
      Doch wurde ihm bewusst, dass es in seiner Erzählung immer um ihn selbst handeln musste. Er war die zerstörte Weinflasche und zugleich das zerbrechliche Weinglas, was ihn wieder aufbauen wollte. Mehr konnte er der Geschichte nicht folgen...

      "Zum größten Teil hast du das Prinzip verstanden...Schwere Lasten...Damit sind Dinge gemeint wie Ängste, Schwächen....Als Lordschaft wird viel von jemand gefordert...."

      Ängste und Schwächen...Etwas, wo Beni der Meinung war, dass der Lord solche Negativitäten hasste...Genau deswegen, hatte er sich wohl ihnen entfernt. Deswegen begann er so ein hohes Risiko und experimentierte mit sich selbst...Nur, weil er Verpflichtungen nachgehen wollte...?

      Der angespannte Gesichtsausdruck von Beni folgte dem Bild, was auf dem Tisch erschien. Ein hübscher Junge, der übermüdet aussah, als hätte er den ganzen Tag auf den Acker gearbeitet. Ein kleines, nerviges Balg, dass den gestressten Bruder störte und seine Verunsicherung nicht wegnehmen konnte. Noch nie hatte Beni die Lordschaft in so jungen Jahren erblicken können. Eigentlich dachte er irgendwann ein verstecktes Familienalbum zu finden und jedes einzelne Bild des König eifrig zu beknutschen. Doch wie der kleine Junge aussah, brachte Beni nur ein tiefes Stechen in der Brust.
      Beni hatte keine Ahnung, was es bedeutete ein Lord zu sein. In den Märchen wurden alle zum noblen Volk, indem sie einen reichen Macker heirateten und keiner kümmerte sich großartig um Verpflichtungen. In der Realität sah es wohl anders aus... Besonders als Kind schon so früh die Erbschaft antreten zu müssen...während andere noch mit Spielen und herumtreiben beschäftigt waren. Ganz allein? Es war unglaublich, dass er sich so hochgerackert hatte, obwohl er doch nur ein Minderjähriger war...

      Hinzu kam die Krankheit von ihm und seines Bruders. Die Gefühlsblindheit machte bei Infinity durchaus Sinn, Sex mit einer Augenbinde konntest du bei dem Typen immer vergessen...Jedoch saß ihm Überempfindlichkeit von Lord Korbos wie ein Kloß im Hals. Er konnte sich dies gar nicht ausmalen, wie er bei jeder Emotion sie nachahmen musste. Er verstand wieso er es früher ablegen wollte...auch wenn selbst das wohl der König als eine Stärke erschaffen könnte. Vielleicht nicht zu Kindheitstagen...Doch nun war er doch sein eigener Herr...Er wusste also nicht mehr, was seine wahren Schwächen waren.

      So wie er sich darstellte hatte er ihn nie kennengelernt, was wohl bedeuten würde, dass er schon immer nur diese Tarnung vor ihm trug?
      Es musste schon lange her sein, dass er seine Schwächen von sich getrennt hatte. Beni hatte nicht einmal eine Ahnung wie alt sein Lord war.

      "...Um es klarer zu sagen, hab ich meine Seele und Körper voneinander getrennt. Doch Lebte mein Körper als Weinflasche eigenständig weiter und....Meine Seele als Weinglas. Was damals zerstört wurde war mein Körper...Meine Fähigkeit, Körper und Seele wieder miteinander zu verbinden war damit auch Verloren....Doch hat meine Seele mein zerstörten Körper mit Hilfe des Dark Heart soweit zusammen gehalten das der Körper noch immer Existierst, wie du...Jetzt selbst sehen kannst. Das bringt uns dann zum Thema der Witch....Aber ich denke dafür ist es noch zu Früh. Verstehst du jedoch das ganze schon etwas besser?"

      Unbegreiflich und doch verständnisvoll fixierten Benis violette Farbe Lord Korbos in seinem vollsten Glanz.
      Ohne das Dark Heart wäre Lord Korbos verstorben?
      Es war wohl ein Schicksalsschlag, dass ihn dieses magische Utensil in die Hände fiel - seine Rettung.

      "Denn du musst begreifen...Die Person, für die du so ein hohes Bild hast bin ich....Doch was du so sehr begehrest Beni ist mein Körper, ich spreche hierbei nicht nur von der Sexuellen Ebene um es in deinen Worten zu sagen...Das Gemälde das du von mir hast, ist die Weinflasche....Jedoch ist es die Leere Flasche...."

      Ein festgesetztes Lächeln verfror sich in seinem Gesicht, zuerst klang es nach einem eifrigen Witz, indem ihn Lord Korbos erklärte, dass er nur sein Körper liebte und nicht ihn selbst...doch war es sein vollster Ernst und etwas in Beni begriff es auch.
      Beni hatte sich in Lord Korbos verliebt, der genau vor ihm sitzt. Die Perfektion...Der Körper, der angeblich leer war.
      Bedeutete es, dass er den Lord gar nicht vom Herzen liebte, weil er nur einen Teil von ihn kannte?



      "...Du liebst, dass von mir Zerstört wurde, es ist nicht verloren...Sonst würde ich nicht so vor dir sitzen und sprechen können aber es ist schwer ...Es wieder in sein alten Glanz zu bringen...Doch mit jeder verstrichene Sekunde wird es schwerer denn Körper am Leben zu behalten...Daher erzähle dir mehr über mich, ich denke dir liegt auch viel daran....Mein Körper am Leben zu behalten. "

      Beni liebte also etwas, was bald verlöschen sollte. Das Trugbild, was nicht mehr länger aufrecht erhalten werden konnte. Weiter lehnte sich Beni auf den Stuhl mit dem Rücken zurück, er musste jetzt seinen gesamten Krips dafür einsetzen. Was genau bedeutete es für ihn? Was verstand er drunter?
      Sekunden vergingen, bis er sich wieder aufregt hinsetzte und sich kurz räusperte, als konnte er endlich einen klareren Entschluss fassen.



      Ein aufgeregtes Grinsen überspielte seine Lippen, als erfuhr er etwas, was seine Haut nur so zum Kribbeln brachte. Denn das tat es wirklich, es war wirklich toll sich in solch' eine besondere Person wie Lord Korbos verliebt zu haben - mit ihm konnte es nie Langweilig werden. Selbst, wenn er ihn 100 Jahre kannte, würde er wohl immer wieder etwas Neues von ihm herausfinden und er fände es einfach phänomenal.

      "Jetzt verstehe ich... Jetzt verstehe ich meine Liebe zu ihnen mehr Lord Korbos! Sie sind wirklich... sehr wertvoll und vielfältig! Das heißt, dass meine Liebe zu ihnen wirklich erst begonnen hat!!! Ich will unbedingt noch mehr von ihnen erfahren, doch werde ich garantiert bald vor Liebeswahn sterben!", murmelte er zuerst bis er immer eifriger weitersprach und sich für einen Moment eifrig vom Tisch erhob, um seine Handflächen direkt auf die Tischfläche zu knallen, sodass das Weinglas beinahe umkippte.

      "Das heißt es gibt noch ihre Seele, die in ihnen lauert und ihrem Körper hilft? Als Weinglas? Wie ein zweites Ich? Da werde ich ganz aufgeregt.... So viele Seiten gibt es also von ihnen zu entdecken!"



      Daraufhin stand er vom Tisch auf um sich vom Regal eins der Weinflaschen zu nehmen, nur um zu präsentieren wie er diese fest an die Wange presste als wäre dies seine Lieblingsmarke.

      "Natürlich würde alles dafür geben, um die Weinflasche am Leben zu halten! Für mich war sie nie leer, sondern randvoll gefüllt voller Glück! Ihre Perfektion war harte Arbeit, weshalb sie es verdient hat angesehen zu werden! ....Es ist wirklich toll, dass das Weinglas und das Dark Heart ihre Wichtigkeit erkennen.", prahlte er sein eigenes Verständnis dem König entgegen, denn ob Lord Korbos nur eine leere Hülle war oder ein Bandwurm interessierte ihn nicht wirklich. Es war einfach gut zu erfahren, dass es noch nicht aus mit ihm war. Das war das Einzig wichtige...Sein Lord musste am Leben gehalten werden, komme was wolle...und egal wie viele Opfer es dann gab.



      Entspannter saß er sich dann wieder ihm gegenüber und legte seine Finger interessiert auf seine Lippen, er wollte unbedingt mehr von ihm hören. Dabei hoffte er, dass er ihm noch mehr von sich verrät und seinem anderen ich, was für ihn auch der König sein musste. Sie waren ja schließlich früher eins, also gehörten sie auch zusammen.

      "....Das Weinglas und die Weinflasche haben eine Menge durchgemacht...Die Seele gibt also alles um den Körper am Leben zu halten. Sie wollen sich bestimmt wieder vereinen oder? Seele und Körper...gehören doch zusammen, oder? Es ist doch sicher ätzend, wenn einem die Hälfte seines Wesens fehlt...Die Fähigkeit muss doch irgendwie wieder erlernbar sein.", fügte er noch einen weiteren Gedankengang hinzu ehe er die Flasche, die er aus dem Regal geholt hatte auf den Boden stellte. Für ihn klang es jedenfalls so, als wollte Lord Korbos wieder der alte werden, sonst würde sich das Unglück nur wiederholen oder? Auch, wenn Beni diesen König wohl nicht wiederkennen würde... Doch musste erst sein geliebter Körper wieder hergestellt werden.



      "Am liebsten will ich alles von ihnen am Leben halten, selbst das, was sie als Schwächen bezeichnen! Nichts davon macht sie nicht perfekt...Es zeigt nur was für ein harter Arbeiter sie seit Jahrzehnten sind! Es zeigt, dass ich noch mehr Seiten von ihnen erfahren möchte, was sie vor allen anderen verheimlichen. Lord Korbos... Erzählen sie mir genau, wie man ihnen...ihren Körper helfen kann und ich tu's. Ich bin bereit alles zu machen. Was auch immer ihr Körper pder ihre Seele verlangt, ich werde alles tun, damit Lord Korbos wieder ganz sein kann! "
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Wyatt Carson Lyons & Harvey Bell & Gaston De carvalho
      &
      Stan L.

      Auch wenn Gaston denn engen Körperkontakt seinen geliebten Messias nicht erwiderte und höfliche Distanz bewahrte, freute er sich über jede einzelne gesegnete Träne von ihm auf seinem Leibe zu spüren.
      Obwohl der Gesang von Wyatt reiner Folter gleicht, war Gaston mit Stolz erfüllt das Ineb sich tapfer daran hielt Amy ehrlich zu Antworten... Später würde er mit Louis die neu gewonnen Infos teilen und ihn über die Dinge aufklären die ihm heute besonders ins Auge gefallen war...Denn schien sich Gefahren in Umfeld von Ineb einzunisten...

      Als Wyatt sein Gesang mit hohen Ego mit voller Selbstlosigkeit und überfluteter Energie beendete, hatte Gaston ein leises auf Atmen nicht verbergen können...
      "...Das wirklich...eine unvergessliches Erlebnis, solch ein Gesang hab noch nie erlebt selbst nicht im Kinderchor meiner Kirche.", stellte Gaston fest und versuchte es nicht zu sehr beleidigend klingen zu lassen, dass sich Wyatt mühe geben hatte und sichtlich Spaß dabei gehabt was nicht zu versehen.



      "WIESOOOOO?! ER WAR NOCH SO, JUUUUUUUUUNG! HAaarRVeeeey hatte ein laaaaaaanges Leben vor sich, Wyatt du bist so GEMEIN!", grölte Ineb in seinen betrunkenen zustand was Wyatt nur verwirrt mit den Kopf zur Seite kippen ließ. Ineb Zuneigung zu ihm war wirklich bizarr, dass sogar Harvey Ohnmächtig geworden war, hatte er sooo gut gesungen?
      Verlegen rieb sich Wyatt am Nacken und sonnte sich in dem eigenbildenden Ruhm. Er musste wirklich unglaublich besser geworden sein!

      Nach einer kurzen weile kam Harvey wieder zu sich, ihm brummte der Schädel während er noch sitzen blieb und neben ihn Ineb war, vollkommend am Boden zerstört als hätte der Feuerwächter vorhin das Zeitliche gesegnet.
      Die Tränchen in seinem Gesicht zu sehen ließen Harvey wieder ein schwall von Maskulinität verspüren die ihn Tapfer aufrecht hielt.



      Ein leises verpeiltes Lächelten umspielte sein Mund als ihn angrinste:
      "Hehe...Alles guuuuuuut~ So schnell haut mich nichts um! Ich bin....Doch...ein Held! Aus grooßer Kraft folgt große Verantwortung...Mhm~♥️!"
      Harvey versuchte wieder auf die Beine zu kommen was jedoch sehr ulkig aussah als hätte er Gleichgewichtsprobleme...


      Sogleich bemerkte Wyatt das sie weniger geworden waren, der Host mit dem er eben noch eng zusammen saß und sich sich flirtend Unterhalten hatte war verschwunden!
      Doch in Gegensatz zu Cabriel hinterließ dieser eine Nachricht.
      Jedoch sie zu lesen ließ Wyatt doch für Moment etwas betroffen werden...
      War er wirklich wegen seiner Schwester so plötzlich verschwunden?
      Es war nicht das erste mal das Wyatt mit seinem Gesang für plötzliches verschwinden gesorgt hatte...
      Doch so naiv wie der Grünhaarige Schauspieler auch war, bemerkte er doch ein Muster darin der ihn allerdings nicht sehr gut fühlen ließ...
      Aber gut er sollte sich nicht zu viele Gedanken darüber machen und es sich die Nummer einspeichern.




      Stan erhielt wenig später von Izarra eine Nachricht wo sich dieser und die Jungs befindet, was wirklich praktisch war und auch sein kühlen Gesichtsausdruck etwas aufhellte. Hier im Club war der Empfang wirklich gut und er wollte sich auch ungern zu lange hier aufhalten...
      "Hallo Stan! Wir sind hier!"
      Auch wenn der Türsteher noch unterwegs war, nutzte Stan die Zeit und nickte dem Musik Näher freundlich zurück.
      "Hey, schön dich wieder zu sehen.", gab Stan offenherzig zu. Er hatte es schon schade gefunden wie schnell sich ihre Wege wieder trennten.



      Auch das sich Izarra bei ihm gemeldet hatte war sehr verantwortungsvoll von ihm gewesen.
      Allerdings als das Chaoes in dem Raum erblick schwand die stärke seines Lächelns schon schnell.
      ...Das übertraf leider wirklich seine Erwartungen...
      "Wir haben gerade etwas...Wyatt beim Singen zugehört... Die Jungs sind einfach etwas müde vom einzigartigen Gesang, haha...."
      Müde traf es nicht mal annähernd...
      Während der eine Junge Mann denn Stan noch nicht kannte mit gefallenden Händen danach wirkte als würde er Stoßgebete von sich geben, war Ineb ganz Hysterisch als wäre hier gerade ein Mord geschehen und Harvey, denn doch für selbst verantwortungsvoll gehalten hatte war ganz betrunken und faselte irgendwelche Helden Zitate sinnlos vor sich her...

      "Danke im übrigen, dass du so schnell kamst. Es ist etwas...eskaliert, die Jungs wurden hierher eingeladen und ... eigentlich war alles gut, doch habe ich vergessen, dass nicht jeder...."

      Doch besondere Enttäuschung brachte ihm Wyatt der total Happy-Summend zu ihm getänzelt kam.



      "Seine Grenze bei Alkohol kennt...Doch glaub ich ....geht es...allen soweit gut!"

      Das Tyler und Cabriel nicht hier waren, schien zum einen aber auch Glück zu sein denn Stan hatte bei ihnen kein sehr sonderlich gutes Gefühl.
      Cabriel weil dieser wohl sichtliche Probleme privat zu haben schien und Tyler war zu Wyatts Älteren Freunden gehörte von dem Stan wusste das die meisten davon gekauft waren und auch wenn Tyler versicherte das er nicht an Geld Interessiert war blieb Stan in dem Punkt vorsichtig.

      "Staaaannn! Haaay ! Toll das du da bist möchtest du auch mit Singen?", fragte Wyatt freudig als sein Butler und besten Freund sah.



      "Komm, schon! Du hast so tolle Stimme, wir singen alle gemeinsam!", kam weiter motiviert von diesem.
      "Möchtest du auch etwas Trinken oder ein Host buchen? Das macht total viel Spaß! "

      Doch zeigte Stan sogleich sein strenges Gesicht als ihm Wyatt entgegen kam.
      "Wyatt Carson Lyons.", begann Stan schon denn vollen Namen des Schauspielers zu nennen was nichts gutes bedeuten konnte.
      "Es ist zwar schön das du spaß hast und das gönn ich dir auch Zeit mit deinen neuen Bekanntschaften sowie Freunden aber du weißt ganz genau das du ein Club verbot erteilt bekommen hast."




      Eine leichte Gänsehaut überkam Wyatt der schuld bewusst versuchte sein Lächeln aufrecht zu behalten.
      "Schon....uhm ja aber...Es war heute eine Ausnahme! Und...so viel Geld hab ich gar nicht ausgeben...Wir wollten nur etwas Spaß haben!", versuchte Wyatt es schön zu reden.
      Stan der sich die Lage anschaute schien sich jedoch nicht zu erweichen.




      "...Etwas Spaß? Mitten in der ersten Uni Woche? Dafür habt ihr auch an Anderen Tagen Zeit...Die erste Zeit ist am wichtigsten, Wyatt. Dir sollte klar sein wenn deine Eltern davon erfahren wird dir der Geld Hahn sofort zu gedreht. Besonderes unverantwortlich so viel zu trinken...Darüber hatten wir schon einmal ein Gespräch Wyatt. Besonderes diese Unordnung...", seufzte Stan streng und besah sich das ganze. Sowas war wirklich kein vernünftiges Verhalten...



      Doch bevor Stan alle anwesenden dazu zwang erst den Raum wieder Ordentlich aufzuräumen meldete sich Gaston freundlich zu Wort:
      "Pardon, dass ich mich einmische...Aber machen Sie sich keine Gedanken wegen dem Chaose, ich werde mich darum kümmern da ich Ineb auch Persönlich kenne werde ich das auf meine Verantwortung nehmen, Ihr müsst euch keine sorgen machen...Als Host arbeitet"



      Das selbstlose Angebot war mehr als nur willkommen, dass Stan auch beeindruckt war von der zuvorkommenden Art des Host.
      Harvey der zwar nicht viel mitbekam war auch froh über das Angebot, da vermutlich in dem Zustand nicht besonderes gut darin wäre Flaschen und Gläser Ordentlich zu stellen, am ende wäre noch unordentlicher als vorher.
      "Das echt voll Nett, Ineb dein Cousin ist echt ein Lebensretter!", kam über begeistert von Harvey der auch deutlich zu viel hatte.



      Zwar war Stan der Meinung das der Jungs Alt genug waren das alles selbst Aufzuräumen doch wollte er jegliche verlängerte Zeit wie sie hier waren wirklich verkürzen...
      "Danke, wir sollten dann aufbrechen, ich hab den Wagen in der Nähe Parkt aber ein Stück müsst ihr Jungs schon laufen.", erklärte Stan in Runde, vermutlich würde besonderes Ineb und Harvey etwas Hilfe beim laufen gebrauchen.


      ___________________________________

      Tyler Wang-Chi:

      "D....Deine.........Hand?"
      "Halb so wild...", gab Tyler sorgenlos zurück da er selbst schuld daran hatte das nicht daran gedacht hatte.
      Doch war es Putzig das Cab sich Gedanken drum machte...Es war als bemerkte er erst jetzt die ganze Positiven Dinge an seinem neuen Freund.

      "10 Meter? Das ist wirklich mutig...Ich könnte das nicht..."
      Mit ihm zu reden war so befreiend...
      Cabriel hatte gar keine Probleme damit zuzugeben das Dinge nicht konnte und redete ihm seine Sachen nicht schlecht...Sam hätte bestimmt sowas gesagt, es ist nichts daran irgendwo runter zu springen...
      Zumindest er alte Kind Sam...Der jetzige Sam....Sein Gott war Erwachsener...
      Doch fiel es Tyler schwer sich vorzustellen so ein Satz denn Cabriel gebracht hatte jemals über dessen Lippen zu hören....
      "Uhm....Ehrlich gesagt kann ich gar nicht schwimmen... Ich bin wirklich schlecht darin..."

      Überraschenderweise zeigte sich das Cabriel überhaupt gar kein Talent in schwimmen besaß...nun das....war PERFEKT!
      Nun begann es so richtig um Tyler zu funkeln, er hatte schon lange nicht mehr so ein Gefühl erlebt.

      "Ohhhh! Ich kanns dir beibringen!~"



      Der Vorschlag kam mit einem so vor freudigen breiten Lächeln als wäre es schon beschlossene Sache.
      "Selbstverständlich kommst du mit! Wusstest du das ich früher Wyatt das Schwimmen beigebracht habe?"
      Voller stolz richtete sich Tyler in voller Größe auf.
      "Ich weiß ja nicht worauf du so stehst aber Wyatt schwimmen zu sehen ist wirklich was ganz besonderes! Er ist zwar ein schlechter Sänger aber wenn es um schwimmen geht wirkt wie ein anderes Wesen! Es wundert mich daher gar nicht das sie ihn für die Film Rolle als Meermann ausgewählt haben."



      Allein daran zu denken ließ Tyler etwas zufrieden vor sich hin schmunzeln....Eher das Lächeln schwächer wurde...
      Auch wenn sich jetzt gut mit Cabriel verstand...War da noch die Sache mit Wyatt...

      Er dachte ähnlich wie mit der Rose Familie das ganz cool damit wäre...Aber der Gedanke das Wyatt mit Cabriel auf ein Date ging wogegen er nie die Chance dazu hatte...Irgendwie war es schon Ärgerlich und verwirrend für Tyler...
      "Du kannst gar nicht so unbedeutend sein wenn jemand sich wie Wyatt deine Aufmerksamkeit so wünscht...", murmelte Tyler leiser als auf den Boden vor sich Blickte.
      "Er ist schließlich Schauspieler er könnte jede Person im Grunde haben wenn er wollte. Und er ist ein Herzensbrecher....Er hat keine Angst davor jemand die kalte Schulter zu zeigen also kannst du ihn nicht gezwungen haben..."
      Tyler kickte ein kleinen Stein vom Gehweg als weiter darüber nachdachte...Cabriel hatte auch deutlich unheimliche Momente gezeigt...Und trotzdem bekam er eine Chance?
      "Naja ich kann mich nur wiederholen, wenn ich raus kriege das Wyatt sich wegen dir mies fühlt wirst du dich wieder mit mir anlegen müssen.", stellte Tyler deutlich klar.

      ___________________________________


      Lord ₭ØⱤ฿Ø₴ Eternity

      Auf Lord Korbos ernste Worte hin schien Beni das ganze erst richtig zu verdauen müssen, doch schon Sekunden danach grinste ihm Beni entgegen als hätte eine tolle Nachricht erhalten...
      "Jetzt verstehe ich... Jetzt verstehe ich meine Liebe zu ihnen mehr Lord Korbos! Sie sind wirklich... sehr wertvoll und vielfältig! Das heißt, dass meine Liebe zu ihnen wirklich erst begonnen hat!!! "
      ....
      Minimal verengte der dunkle Herrscher seine Augen skeptisch um sicher zu sein das sie aneinander gerade nicht vorbei sprachen.
      Wertvoll?
      Vielfältig?
      Über schwäche aus seinem Alten Leben zu erzählen empfand der Lord überhaupt nicht Liebenswert....



      "... Ich will unbedingt noch mehr von ihnen erfahren, doch werde ich garantiert bald vor Liebeswahn sterben!"
      Kam jetzt wieder der Fanboy aus Beni heraus?
      Wenn das der Fall war würde vielleicht für das weiter gehende Gespräch nicht zu gebrauchen sein, er brauchte niemand der ihn jetzt durch eine Rosarote Brille anschmachtete und alles was tat huldigt als hätte ein göttliches Werk vollbracht nur weil zum Beispiel das Bein über das andere schlug...

      "Das heißt es gibt noch ihre Seele, die in ihnen lauert und ihrem Körper hilft? Als Weinglas? Wie ein zweites Ich? Da werde ich ganz aufgeregt.... So viele Seiten gibt es also von ihnen zu entdecken!"
      Ganz Anderes empfand darüber die erwähnte Seele....
      Beni erkannte das mehr als nur eine Farbe gab....Er wollte jede Seite und Facette vom Lord kennenglernen...
      ...Es war ihm als würde es Beni am besten verstehen....
      Obwohl er zugleich so wenig begriff....Doch war das Wichtig?
      Es fühlte sich an als wollte Beni ihn auch wirklich kennenlernen....



      Beni sprach weiter und die roten Augen des Lord verfolgten wie dieser einer seiner heiligen Weinflasche in die Hand nahm.
      Die nächsten Worte trafen Eternity am meisten....
      ".... Für mich war sie nie leer, sondern randvoll gefüllt voller Glück! Ihre Perfektion war harte Arbeit, weshalb sie es verdient hat angesehen zu werden! ....Es ist wirklich toll, dass das Weinglas und das Dark Heart ihre Wichtigkeit erkennen."
      ....Er hatte nur das Beste versucht....
      Schon oft fragte er sich warum man ihn nicht einfach Sterben ließ....
      Trotzdem tat Kye mit dem Dark Heart alles um ihn am Leben zu erhalten...Damit alles wieder wie Früher wird...
      Doch konnte er sein anhalten Groll nicht zurück halten....
      ...Schließlich litt Lord Korbos Eternity Körper auch in den Jahren....Es war nicht nur die Seele die schmerzen erleiden musste....

      Immer Perfekt sein, denn höchsten Maß anstreben....Und noch darüber hinaus.



      "....Sie wollen sich bestimmt wieder vereinen oder? Seele und Körper...gehören doch zusammen, oder? Es ist doch sicher ätzend, wenn einem die Hälfte seines Wesens fehlt...Die Fähigkeit muss doch irgendwie wieder erlernbar sein."
      Damit sprach Beni etwas an, woran der Lord schon sehr lange Arbeitete und anstrebte.
      Er glaubte auch fest daran das wieder möglich sein wird....
      ...Er war sich auch sehr sicher der Lösung immer Näher zu kommen!
      Auch wenn einige Rückschläge sich nun langsam auf dem Weg erwiesen....
      ...Besonderes da sich Körper und Seele noch immer nicht zu Hundertprozent einig waren....

      "Am liebsten will ich alles von ihnen am Leben halten, selbst das, was sie als Schwächen bezeichnen! Nichts davon macht sie nicht perfekt...Es zeigt nur was für ein harter Arbeiter sie seit Jahrzehnten sind!"

      Es war als sprach Beni etwas an das die Seele des Lords schon eine weile so empfand...Erneut wurde ihm dadurch die...Tieferen Gefühle gegenüber Beni bewusster.



      "... Es zeigt, dass ich noch mehr Seiten von ihnen erfahren möchte, was sie vor allen anderen verheimlichen. Lord Korbos... Erzählen sie mir genau, wie man ihnen...ihren Körper helfen kann und ich tu's. Ich bin bereit alles zu machen. Was auch immer ihr Körper oder ihre Seele verlangt, ich werde alles tun, damit Lord Korbos wieder ganz sein kann! "

      "Ich will unbedingt noch mehr von ihnen erfahren, doch werde ich garantiert bald vor Liebeswahn sterben!"

      "Da werde ich ganz aufgeregt.... So viele Seiten gibt es also von ihnen zu entdecken!"



      "Ich bin bereit alles zu machen. Was auch immer ihr Körper pder ihre Seele verlangt, ich werde alles tun, damit Lord Korbos wieder ganz sein kann! "

      Plötzlich begann helles Licht unterhalb von Lord Korbs Schoß aufzuleuchten, es war zu grell das ihn sogar leicht zu Blenden begann....
      Es war die weiße Krone die von den Worten von Beni ganz angetan war....



      Genervt jedoch davon versuchte der Lord das Licht der Krone mit seinen großen Händen zu dimmen...Es sah sonst wirklich, falsch aus....Wäre sie in einem Cartoon würde noch danach aussehen als hätte er eine Erektion die von einem weißen Licht zensiert wurde....
      ........
      .....................
      .....................................
      "Krieg dich wieder ein das ist unglaublich beschämend....", raunte Eternity gereizt von der Übertriebende verliebten Freude der Krone.
      "Seine Worte Ändern noch immer nichts an der Situation, glaubst du ernsthaft er Versteht Lord Korbos jetzt besser?
      Er ist nur ein Perverser der dem Lord nun Honig um denn Mund schmiert...ER versteht nichts und immer noch wird er dich erbärmlichen Made Hassen sobald weiß was du getan hast...."



      "Ich hab dir die Liebe nicht umsonst geben....Sie macht ein Blind, Dumm und vor allem bringt sie nur weiteren schmerz! Glaubst du ich vergebe euch?! Wegen deiner Absurden Liebe zu ihm bin ich überhaupt Zerstört wurden...Das sollte er Wissen!! Dann will ich sehen wie sehr er noch immer Lord Korbos LIEBT!"
      ....
      "Đ₳₴ ł₴₮...₲Ɇ₥Ɇł₦....Ɇ₮ɆⱤ₦ł₮Ɏ ...ɆⱤ ₩łⱠⱠ ĐØ₵Ⱨ ⱧɆⱠ₣Ɇ₦ Đ₳₴ ⱠØⱤĐ ₭ØⱤ฿Ø₴ Ɇ₮ɆⱤ₦ł₮Ɏ ₩łɆĐɆⱤ ₲₳₦Ⱬ ₩łⱤĐ...₩₳₴ ₴₱Ɽł₵Ⱨ₮ Đ₳₲Ɇ₲Ɇ₦? ₩₳₴ ฿Ɽł₦₲₮ Ɇ₴ łⱧ₥....Đ₳VØ₦ ⱫɄ ɆⱤⱫäⱧⱠɆ₦? ɆⱤ ₩łⱤĐ ₴ł₵Ⱨ ₳₥ Ɇ₦ĐɆ ₦Ø₵Ⱨ ₴₵ⱧⱠɆ₵Ⱨ₮ ₣üⱧⱠɆ₦....", widersprach Kye mit einem schlechten Vorahnung dabei.



      "Er will helfen? Dann soll er den Grund unseres Streits erfahren....Hast du etwa Angst?"
      ....
      "Du hast Angst....."
      .....
      ................
      "Na los...Oder soll ich das sprechen übernehmen? Feigling...."
      ....
      ......
      "ł₴₮....₴₵ⱧØ₦ ₲Ʉ₮....ł₵Ⱨ ₮ɄɆ Ɇ₴...."
      ......
      .......
      ---------..........

      Das leuchten der Krone hörte sogleich auf und verfiel wieder in sein alten Zustand, als der Lord mit seinem durchdringenden Blick Beni erneut feste entgegen Blickte.



      "....Tatsächlich habe ich einige Optionen gewählt um die Fähigkeit zurück zu erlangen, die erste war es das mein Jüngerer Bruder Infinity die Familien Kraft die er auch besitzt für mich Nutzt aber beim Kampf habe ich gemerkt, sie ist zu schwach...Sein Körper und Geist ist nicht Stärk genug, er wird nie verstehen wie wichtig es ist diese Fähigkeit zu Perfektionieren....Er hätte mir so viel erspart, wäre er nicht so Unfähig. Daher hab ich diese Option verworfen....Die Andere Option ist es das Dark Heart zu verstärken, wodurch die Macht größer wird die ich benötige...Aber auch helfen mir die Fähigkeiten der Anderen Lakaien....Darum ist es umso wichtiger die Witch zu schwächen....Je größer das Licht desto schwächer wird die Dunkelheit.", erklärte ihm direkt.



      "Aber genau so...Bringt es mich schneller zum Ende, wenn das Dark Heart zu schwach wird...Wird mein Körper nicht mehr zu retten sein. Die Witch werden unhaltsam stärker...Und auch wenn du mir deine Unterstützung anbietest bringst du mir viel zu oft Probleme Beni...Und das hat auch triftigen einen Grund der dir selbst nicht einmal Bewusst ist....Denn du Beni, bist der Grund warum sich meine Seele und Körper überhaupt zerstritten haben...Du bist der Grund warum mein Körper zerstört wurde und ich überhaupt in diesem Zustand sein muss...."
      Seine Stimme war kalt als er mit den Fingerspitzten in Beni richtung griff und am Kragen packte.
      "Um mich wirklich zu verstehen, muss ich auch etwas über dich erzählen Beni Darkwood....Etwas das dir gar nicht Bewusst ist das unser Schicksal miteinander verknüpft ist und dir zeigen sollte wie Gefährlich ich sein kein...."
      Feste zog er ihn näher:
      "Schau genau hin....Du hattest noch nicht das Vergnügen denn Witch-Wächter Ineb kennenzulernen mit dem du den Platzt getauscht hattest...."
      Die schwarze Flüssigkeit auf dem Tisch formte sich wieder und zeigte die Erinnerung von heute im Thornsaal als...Ineb denn Platzt mit Beni getauscht hatte.
      ................
      .................................

      "...Ineb Chevrier..."



      "Hast du nur einen hauch, einer Ahnung....wer ich bin?"
      .......
      "......L-l-lord...Korbos... Die Person, die die WITCH ausschalten möchte und....Beni entführt hat..."
      .....

      Das Bild wurde noch mal dunkle als nach einen Schnitt, Ineb wieder sprach....Er hatte nicht vor Beni das ganze Gespräch zu zeigen.

      "Du hast kein Recht dazu! So jemand Abscheuliches wie du...Ich glaub dir kein Wort...Izarra meinte schon, dass du dazu in der Lage bist andere Honig ums Maul zu schmieren...Genau das hast du sicherlich auch mit Beni gemacht!"



      "Egal wie sehr du dich als Held aufspielen willst...Ich werde mir Beni zurückholen und dich mit der Macht des Lichtes ausschalten. Damit es .........."
      ..............
      .............................
      .......................................
      Erneut wechselte das Bild als wollte der Lord damit Beni regelrecht verstören....
      Diesmal war die Sicht von einem rötlichen Schleier umhüllt...
      Überall war Blut verteilt, im Hintergrund das weinten Kindern, während sich ab Boden schwer röchelnd Eternity schwer verletzt am Boden lag....Er hatte mehre Einstich wunden doch klammerte sich der schwarz Haarige verzweifelt am Leben.

      "K....Korbos....! H-hör auf...Dir kann....nicht das Leben eines....Fremden Jungen wichtiger sein als meines! Ich...Ich habe ein F-...Fehler begangen...Aber du machst ein...noch größeren!! Der Junge muss sterben, dass Dark Heart vernebelt dein Verstand! Es ist der Junge den du Ausmetzten musst....Nicht Ich....!"



      "Du wolltest....Mich zuerst Töten Eternity, das ist dein Dolch denn du mir in den Rücken rammen wolltest....Er und mich verbindet viel mehr als wir beide....Er ist genau so unerwünscht in dieser Welt wie ich....Ich werde nicht zu lassen das irgendwer jemand ihn umbringt nur weil er Dunkelheit in sich trägt...Und wenn es bedeutet dich dafür, eine leere Hülle aus dem Weg zu räumen werde ich das tun!"



      Ohne weitere rammte sich der Dolch erneut in den am Boden liegenden schwarz Haarigen der sich versuchte mit letzter kraft zu wehren doch---
      War es zwecklos, brutal ohne Zurückhaltung rammte sich der Dolch immer wieder in denn Körper des schwarz Haarigen bis dieser nicht mehr zuckte....
      .....
      Schwer Atmend, besah sich Korbos das Bild...Es war pures Chaose....der Dolch glitt ihm aus den Händen als ihm klarer wurde....war er eigentlich getan hatte....



      Überfordert huschte der Blick hin und her....
      Feste drückte die Person die Hand an die Brust, ein dunkles glühen presste sich hervor....
      Mit dem Wissen das Izarra oder sonst jemand jeden Moment zurück kommen würde.... eröffnete Korbos ein Portal...Dabei jedoch wieder zu den verstörten Kindern und zurück zu der Leiche von Eternity Blicken war ihm die schwere Situation immer bewusster.
      Er konnte denn Jungen nicht zurück lassen....
      Jemand anderes würde ihn töten....
      Aber mitnehmen?
      Verzweifelt griff sich Korbos an denn Kopf und eillte zu Eternitys Körper zurück....Er versuchte wieder mit Körper sich zu verbinden aber war zwecklos....
      Selbst mit dem Dark Heart der ihn stärker machte funktionierte es nicht...
      Ohne länger drüber nachzudenken verband sich Korbos anderes mit seinen Körper, durch seine Sicht war es nicht zu erkennen...Wie er das tat....
      Zügig im Lord Korbos neuen Körper packte er einen der Jungen und nahm ihn mit durch das Portal....
      .....
      Grelles Licht blendete die Sicht und er stand zusammen mit dem Jungen in mitten Midrian.
      Natürlich blieb der Anblick nicht ungesehen, erschrockenes raunen und immer mehr Leute sammelten sich um sie.
      "Ist das wirklich er? Ich dachte, er sei vor Jahren gestorben!“

      "Schau nur seine Augen... und das schwarze Haar. Es muss der verschollene Älteste sein!“
      "Ausgerechnet heute an dem Krönungstag von Lord Infinity? kann das Zufall sein???"
      "Wer ist das Kind bei ihm...? Sein eigenes...?"
      Das getuschel der Leute wurde immer lauter aber Korbos stand selbstbewusst da und drückte, denn Jungen mehr ansich.

      "Ja, ich bin es...Lord Korbos! Ich bin zurück gekehrt, ich werde mein rechtmäßigen Platz im Schloss wieder aufnehmen.", sprach er feste.
      "Und das hier...."
      Seine Blick senkte sich zu dem Kind in seinen Armen.
      "...Ist Beni, ich hab ihn auf meine Rückkehr aufgefunden, ich werde dafür sorgen das hier ein neues zu Hause erhalten wird.", erklärte die Umstände grob.
      Schnell wurde nach zögerlicher Verwirrung der Applaus groß, natürlich freute man sich das der Lord zurückgekehrt war....Wobei einige der Ritter im Hintergrund eher wenig Begeisterung zeigten. Schließlich hatten sie eigentlich Infinity die treue geschworen und nun tauchte der verschollene Ältere Bruder zurück?

      ..........................
      ...........................................
      .......................................................

      Der Griff um Benis Kragen wurde Lockerer als der Lord das gesehene in nur einen Satz zusammen fasste:
      "...Ich hab dich Entführt Beni, du gehörst eigentlich in die Menschenwelt....Was denkst du über diese Seite von mir?"

      Believe Me ~
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • _________________________________________________

      Cabriel Valentine

      Endlich zeigte sich Tyler etwas lebensfroher, auch wenn er Cabriel immer weiter seine Social Battery hinauszog, wie es sonst keiner mehr machte. Er funkelte sogar richtig fröhlich, denn er wollte ihn gerne das Schwimmen beibringen. Bei dem Gedanken wurde nur Cabriel übel, denn Schwimmen...sah er als sehr gefährlich an und eigentlich war er nicht gerne viel im Wasser. Doch behielt er dies auch für sich, denn für eine Wasserratte wie für Tyler wäre das nur ein Schlag in die Magengrube, wenn er ihn das wirklich beibringen wollte hatte Cabriel keine Wahl als es dankend anzunehmen.

      Doch dann begann wieder das bereits verspeiste Thema...Wyatt...
      Er schwärmte über ihn, was für einen alten besten Freund nicht unüblich war - außerdem war ja auch Tyler früher in Wyatt verliebt. Jedoch vermutete Cabriel bereits schon, dass der Gedanke zu Wyatt Tylers Laune wieder nur nach unten sank.

      "Naja ich kann mich nur wiederholen, wenn ich raus kriege das Wyatt sich wegen dir mies fühlt wirst du dich wieder mit mir anlegen müssen."

      Was es wohl auch tat...Obwohl Cabriel schwer versuchte ihn schon vorhin eine aufrichtige Antwort zu geben, drohte ihn Tyler innerhalb einer Stunde erneut. Dabei fragte sich Cabriel, ob Tyler wirklich an der Gefühlslage von Wyatt etwas lag---oder er nur auf Cabriels Artigkeit achten wollte? Er sah ihn sicher als jemanden, der es gar nicht verdiente die gleiche Luft wie Wyatt zu atmen und...ihm gefiel ganz klar der Gedanke nicht, dass er ihn nur datet.

      Schwach beugte sich Cabriel wieder näher zu Tyler, als lockten ihn solche Drohungen nur an, bis sie ihn dann Sekunden später wieder eine Höllenangst bereiteten. Es war wie mit dem Feuer zu spielen, dass war sich der Host im Bilde... doch wollte er nicht alles mit "ja und Amen" beantworten, vor allem wenn er dies vor kurzem schon getan hatte. Er wollte Tyler mehr verstehen...seine Gefühlslage und... ob er da genau wie das Gegenteil wie Sam dachte oder sogar ähnlich handelte?

      "...Tötest du mich dann? Wie seinen Hund?", fragte er leise hauchend direkt in in der Nähe seines Ohrs hinein, sodass er sogar etwas für ihn in die Höhe ging. Dabei sah er ihn wieder fest in die Augen, auch wenn er genau darauf achtete wie sich Tylers Körper bewegte...um jeden Schlag kommen zu sehen und besser verkraften zu können.



      "Liebst du Wyatt noch...? Oder liegt es daran, dass ich ein ekelhaftes Lämmchen bin...ein Tier? Es ist toll, dass du dir so viel Sorgen um einen alten Freund machst..."

      Tief seufzte Cabriel ehe er wieder einen kleinen Abstand von Tyler hielt und sie weiter auf den Weg nach Hause schlenderten. Dabei fühlte sich der Weg immer länger und länger an, als würde Cabriel statt auf den Weg nach Hause eher zur Hölle wandern.

      "Dir ist es bestimmt klar aber... Sam... möchte, dass Wyatt sich mies fühlt...er hasst ihn und er würde sicher alle Menschen einsetzen, um ihn weh zu tun. Muss er sich auch mit dir anlegen oder darf er das...weil er göttlich ist?"

      Es interessierte ihn stark, ob Tyler etwas gegen Samuel tuen würde, wenn dieser irgendwann aktiv ihn zerstören wollen würde? Dabei fragte dies auch Cabriel, um sich im klaren zu sein...ob Tyler ihn auch peinigen würde, wenn er im Auftrag von Samuel handelte. Es wäre nicht untypisch, wenn der Multibillionär bald Cabriel ein Dolch in die Hand drücken würde mit der Aufgabe damit Wyatt abzustechen. Es fing ja schon an...mit dem Kontakt zu seinem Ex, dies machte Sam nicht nur, damit Cabriel ein größeres Bild von den Grünhaarigen bekam. Sicherlich wollte er Cabriel einsetzen um Wyatt weiter zu zerstören...

      Cabriel fand es etwas übertrieben zu denken, dass Wyatt jede Person haben wollte, wenn er Lust auf diese hatte. Auch bei dem Wort Herzensbrecher musste er wirklich seine Mundwinkel unten behalten, denn diesen Titel hatte Wyatt noch nicht verdient gehabt.
      Tyler sah Wyatt komplett anders als er ... Wenn er sprach, klang der Grünhaarige wie ein wahrlicher Idol...
      Während Cabriel nie viel über Wyatts Karriere oder Ruhm nachdachte.

      "Sam war auch mit mir zusammen, obwohl er jeden haben konnte und...noch viel mehr Ruhm hatte als Wyatt. Ich bin vielleicht einfach...nützlich...weshalb man mich nicht ablehnt? Ich bin jedenfalls froh, dass er mich datet...selbst, wenn er sich morgen wieder für jemand anderen entscheiden würde, dieser Herzensbrecher... "

      Es war schon lustig, kaum war er Wyatt am daten sorgte dies schon für Probleme. Dabei glaubte er kaum, dass dies so eine starke Bedeutung für Wyatt hatte-- Er liebte doch jeden...Wenn an diesem Tag Ineb ihn gefragt hätte, wären sicher aus sie auf ein Date gegangen... Cabriel würde es gar nicht wundern, wenn Morgen Wyatt dieses Thema nie wieder aufgreifen würde. Vielleicht hatte er ihm deswegen kein Datum für ihr Date gegeben, weil er es eigentlich aus Reue im Sande verwehen wollte?
      Leicht stimmte es Cabriel traurig, wenn es so wäre...konnte er gar nicht die Seite seines Freundes erleben, nach der er sich so sehnte.
      Manchmal wünschte sich Cabriel auch etwas besonderes zu sein...oder wenigstens einen größeren Nutzen vollbringen zu können.
      Aufmerksamkeit...bekam Wyatt sicher auch von anderen Leuten. Gerade wurde er bestimmt von Xaiden durchgefüttert, es würde ihn gar nicht wundern, wenn er morgen mit ihm in einer Beziehung steckte. Dies würde aber Cabriels Herz leider noch nicht brechen...



      Nachdenklich blickte er in den Nachthimmel, indem kleine Sterne vereinzelnd zu sehen waren. Er wollte sich gerne mit Tyler gut stellen... doch wusste er noch nicht die richtigen Worte. Er kannte seine Triggerpunkte nicht, die ihn Tyler sicher irgendwann körperlich besser demonstrieren würde, wenn nicht jetzt. Bis jetzt hatte Cabriel nur einen Fußabdruck auf seinem Oberteil, doch war ihm schnell klar, dass er für ihn zwar ein Freund war... und besser behandeln würde als Janon -- doch auch hier als Stressball fungierte. Ob er damit Tyler half? Trotzdem sprach er offen aus, was ihm wichtig war:

      "Wyatt ist für mich sehr wichtig...Ich möchte ihn näher kennenlernen... weshalb du mich bestrafen kannst, wenn ich ihn verletze. Ich hoffe nur, dass Wyatt unserer Freundschaft nicht im Weg steht, solange ich gut zu ihm bin? Du bist mir als mein Retter auch wichtig, weshalb ich mich mit dir verstehen möchte...Es wäre schade, wenn ich dich ständig nur wütend machen würde-- Ich will, dass du dich wohler bei mir fühlst...Du musst mir nicht vertrauen, ich will nur ein tieferes Verhältnis mit dir, um dir helfen zu können. "

      ___________________________________

      Beni Darkwood

      Unter dem Tisch begann Lord Korbos schwach zu leuchten, worauf Beni nur irritiert blinzelte - er hatte nicht wirklich gerafft, dass es sich hierbei um die Krone auf dem Schoss des Königs handelte. War das seine Antwort auf Benis Meinung? Der Gesichtsausdruck von seinem Geliebten blieb unverändert, weshalb es keinesfalls am Interesse liegen konnte... jedoch war es dennoch eine...Reaktion? War das gut oder beschwor Lord Korbos nun einen magischen Zauber, um ihn gleich eine zu scheuern? Das wäre ja sogar spitzenmäßig...

      "....Tatsächlich habe ich einige Optionen gewählt um die Fähigkeit zurück zu erlangen..."

      Lord Korbos erzählte ihn über seinen Fehlschlag mit Infinity Korbos, was für Beni selbst nicht verwunderlich war. Obwohl er das Blut von seinem älteren Bruder besaß kam ihn Infinity immer wie eine andere, viel schwächere Spezies vor, die sich als viel zu wichtig fühlte, obwohl sie doch so schwächlich war. Natürlich konnte er nicht einmal eine Fähigkeit perfektionieren, die ihm angeboren war.
      Die letzte Option, die er ihm nannte war das Dark Heart zu stärken. Für Beni war es glücklicherweise einfach zu verstehen, denn es klang wie jede beliebige Geschichtenerzählung eines Kampfspiels. Die Dunkelheit vs das Licht... Was auch immer das heißen sollte, er verstand wenigstens den Grundriss. Sie mussten die Witch so schwach wie möglich halten und das Dark Heart stärken, damit der Körper von Lord Korbos Eternity endlich ihr Ganzes wiederfand.
      Beni war drauf und dran genau bei der Dark Heart - Stärkung zu helfen, wenn es der König wollte wäre er auch sofort auf und davon gegangen, um sich gegen die Witch aufzuspielen. Was auch immer das Dark Heart half...das würde er geben.

      Jedoch war das nächste, was der König nebenbei erwähnte nicht das, womit er je gerechnet hätte.

      "..Und auch wenn du mir deine Unterstützung anbietest bringst du mir viel zu oft Probleme Beni...Und das hat auch triftigen einen Grund der dir selbst nicht einmal Bewusst ist....Denn du Beni, bist der Grund warum sich meine Seele und Körper überhaupt zerstritten haben...Du bist der Grund warum mein Körper zerstört wurde und ich überhaupt in diesem Zustand sein muss...."

      Die scharfen Fingernägel packten Beni am Kragen und obwohl so etwas den Masochisten erregen sollte... raubte es ihn furchterregend den Atem. Stocksteif richteten sich seine Augen zu seinem Lord, als versuchte er gerade noch in seinem Kopf die Informationen zu sortieren.
      ...Beni selbst...sollte der Grund sein, wieso sich die zwei Teile von Lord Korbos zerstritten hatten?
      Er begriff rein gar nichts, es war so als versuchte sich der König mit Witzen, doch fand er dabei die Pointe nicht.
      Doch natürlich ließ ihn der Lord keine Bedenkzeit, kalt sprach er weiter...

      "Um mich wirklich zu verstehen, muss ich auch etwas über dich erzählen Beni Darkwood....Etwas das dir gar nicht Bewusst ist das unser Schicksal miteinander verknüpft ist und dir zeigen sollte wie Gefährlich ich sein kein...."

      Es klang schon beinahe romantisch, dass ihr Schicksal miteinander verknüpft war. Zu einem anderen Zeitpunkt hätte es wohl Beni als einen kleinen Zuneigungspunkt an sich gerissen, aber mit dieser neuen Information klang es nur wie ein schwerer Trauerschlag. Etwas, was der dunkle Herrscher tagtäglich bereuen musste.
      Um ehrlich zu sein ...wollte Beni auch rein gar nichts von sich wissen - es ging doch immerhin um Lord Korbos?
      Am liebsten hätte er Korbos gestoppt weiterzusprechen, denn sein Unterbewusstsein warnte ihn, dass er mit diesem neuen Wissen nicht klar kommen würde.

      "Schau genau hin....Du hattest noch nicht das Vergnügen denn Witch-Wächter Ineb kennenzulernen mit dem du den Platzt getauscht hattest...."

      Wieder entsprang aus der schwarzen Flüssigkeit ein neues Bild, diesmal stellte es die Witch dar, die vor ein paar Stunden mit ihm den Körper tauschte. Komischerweise hatte auch er ... das gleiche Aussehen wie er, worüber sich Beni nie Gedanken gemacht hatte. Beni dachte, dass er mitsamt seinen eigenen Körper in die Welt der Witch eingezogen war, doch --- sah dies viel mehr nach seinem eigenen aus. So musste Beni den Worten von den berüchtigten Ineb zuhören, der unhöflich und mit einer verstörenden Information zu Lord Korbos sprach.

      "Egal wie sehr du dich als Held aufspielen willst...Ich werde mir Beni zurückholen und dich mit der Macht des Lichtes ausschalten. Damit es .........."

      Dieser Kerl...macht so, als würde er mich kennen?
      Mit Millionen Fragen in seinem Kopf konnte er dem Bild des jungen Mannes nicht entkommen, wie gebannt starrte er weiter auf die Maße.
      Beni hatte absolut keine Ahnung warum dieser Ineb so sprach, als wollte er ihn wieder zurückholen? Wohin denn? Er hatte mit dieser Person doch nie zu tun gehabt, auch wenn er genauso wie er aussah...

      "Was....bedeutet...das?", fragte er ganz verstört, ohne eine wirkliche Antwort zu erwarten. Sein Gesicht wirkte immer gequälter, als strömten sich Kopfschmerzen in ihn hinein.



      Abrupt wechselte das Bild weiter und wurde nicht besser, sondern immer düsterer. Beni spürte wie sein Kopf in mehreren Einzelteilen in der Luft zerspringen wollte. Wollte der König ihn leiden sehen oder wieso rammte er ihn nun ein Dolch nach den anderen hinein? Er verstand nicht...War das etwa der Grund, wieso er überhaupt mit ihm alleine sprechen wollte? Um ihn nun zu zerstören?

      Im nächsten Szenario war alles schrecklich düster und voller Blut. Auf dem Boden lag sein...Geliebter, der so aussah als tätigte er seine letzten Atemzüge, sein Körper war übersät mit Einstichwunden. Beni spürte wie er er selbst immer blasser im Gesicht wurde - es kam ihn vor wie ein Alptraum, den er nie zu träumen wagte.

      [i]"K....Korbos....! H-hör auf...Dir kann....nicht das Leben eines....Fremden Jungen wichtiger sein als meines! Ich...Ich habe ein F-...Fehler begangen...Aber du machst ein...noch größeren!! Der Junge muss sterben, dass Dark Heart vernebelt dein Verstand! Es ist der Junge den du Ausmetzten musst....Nicht Ich....!"[/i]

      Seine Liebe warnte, dass ...sein anderes Ich zur Vernunft kommen sollte. So hatte und wollte Beni seinen König nie sehen, denn er sah so unfassbar hilflos aus. Doch, statt dass Korbos wieder verstand was er tat...

      "Du wolltest....Mich zuerst Töten Eternity, das ist dein Dolch denn du mir in den Rücken rammen wolltest....Er und mich verbindet viel mehr als wir beide....Er ist genau so unerwünscht in dieser Welt wie ich....Ich werde nicht zu lassen das irgendwer jemand ihn umbringt nur weil er Dunkelheit in sich trägt...Und wenn es bedeutet dich dafür, eine leere Hülle aus dem Weg zu räumen werde ich das tun!"

      ...Stach er danach ohne Weiteres wieder mehrmals auf ihn ein, sodass Beni bei jedem Stich aufzuckte, als rammte man es in sein eigenen Körper hinein. Er fühlte sich wie ein kleines Kind, dass ein Horrorfilm für Erwachsene sah... mit dieser Information würde er nie wieder mehr zur Ruhe finden.
      Erst dann bemerkte er die zwei Kinder, die so hilflos im Hintergrund schrien. Sofort erkannte er, dass es sich hierbei um ihn selbst handeln musste und um diesen Ineb, der vor hatte ihn zurückzuholen. Wegen was sie...überhaupt da standen verstand er nicht. Danach passierten Dinge, die zu schnell folgten, sodass sie Beni beinahe ausblendete, um nicht ganz den Faden zu verlieren. Lord Korbos war wieder nur ein Wesen...ein Portal wurde eröffnet...und eins der Kinder wurde mitgenommen.
      Und dann...

      "Ja, ich bin es...Lord Korbos! Ich bin zurück gekehrt, ich werde mein rechtmäßigen Platz im Schloss wieder aufnehmen."
      "Und das hier...Ist Beni, ich hab ihn auf meine Rückkehr aufgefunden, ich werde dafür sorgen das hier ein neues zu Hause erhalten wird."

      Kam genau das, an was sich Beni zum Teil erinnerte. Er wurde von Lord Korbos aufgelesen...und danach zu einer Pflegefamilie gebracht. Auch darüber hatte er sich nie Gedanken gemacht, früher dachte er, dass sich der Lord nur gerne um Waisenkinder kümmerte. Es war ihm auch egal, solange er die Berechtigung bekam immer seinen Lord zu besuchen. Durch den Lord bekam er wirklich ein neues zu Hause...und sogar ein Ziel in seinem Leben...weshalb ihm seine Vergangenheit oder der Grund, wieso er eigentlich auf der Seite des Königs war... nicht interessierte.

      Mit dem großen Applaus endete die Übertragung, auch Lord Korbos Griff wurde lockerer, doch spürte er immer noch einen tiefen Druck in seinen Lungen...als begann ihn sein König zu würgen. Eiskalte Augen sahen Beni an...und obwohl er den Blickkontakt zu seinem König liebte war es einst der ersten Male, wo er am liebsten nicht angesehen werden wollte. Er wusste nämlich nicht wie er gerade fühlen sollte, geschweige denn denken.

      "...Ich hab dich Entführt Beni, du gehörst eigentlich in die Menschenwelt....Was denkst du über diese [i]Seite von mir?"[/i]

      Weshalb ihn diese Frage deutlich zum Schlucken brachte...was er von dieser Seite halten sollte?
      ...Was sollte er eigentlich von sich selbst halten?



      Schwer bedrückt sah Beni seinen Geliebten an, als blieb ihn nichts anderes übrig als in das schöne und edle Gesicht zu blicken.
      In Gedanken an das ganze Blut...und das mehrmalige Einstechen wollte er den König nicht auf eine Antwort warten lassen...

      ....
      .....
      .......

      "...............Ich würde Ihnen gerne eine klarere Antwort geben, mein Lord aber.....Ich habe keine Ahnung....Es ist so als sah ich mir gerade einen Alptraum an, den ich gerne wieder verdrängen würde...und zugleich zwingen mich meine Gefühle zu Ihnen die Grausamkeit ganz begreifen zu wollen...", hauchte Beni leise - seine Zunge fühlte sich beim Sprechen an wie betäubt. Er braucht eigentlich hierfür Bedenkzeit, doch war es zugleich nur eine Ausrede, um von der Situation zu fliehen.

      "Es verwirrt mich nur.... Auch ihr anderer Teil verwirrt mich.... Sie haben sich...wegen mir gestritten und dann hat das Weinglas...die wichtige Weinflasche zerbrochen....? ... Das ergibt doch keinen Sinn... Eine Seite wollte mich umbringen, die andere mich töten als spiele ich irgendeine wichtige Rolle..? Zusätzlich drohten sie sich beide mit dem Dolch und einer tat es wirklich?", fragte Beni zusätzlich und schämte sich dabei nicht total auf dem Schlauch zu stehen. Seine Laune stieg rapide nach unten, so als würden seine tollkühnen Ziele für den Lord, um fest an seiner Seite zu stehen langsam in den Sand verlaufen.
      Hatte er überhaupt je das Recht gehabt, die Hand von Lord Korbos ergreifen zu dürfen?
      Er war der Auslöser, dass ein Teil von ihm nun starb und der andere einen schweren Fehler begangen hatte...Beni fühlte sich wie der Teufel, der für die größte Sünde seines Geliebten verantwortlich war. Am liebsten hätte er seinen Kopf gegen den Tisch geknallt, doch bewahrte er äußerliche Ruhe, als starb gerade etwas in ihm. Leise sprach er weiter...

      "Ich denke das Weinglas hat einen unverzeihlichen Fehler begangen... Er hatte sich selbst kleiner gesehen als einen unbedeutenderen Jungen...Korbos hilft sein anderem Ich aber wieder zu Regeneration...... damit Lord Korbos Eternity wieder ganz wird... Sicher wird nicht alles wie beim Alten, doch ist es doch das einzig ...wichtige..."



      Leicht verzog sich für einen Augenblick sein Mundwinkel nach unten, als hielt er seine wirren Emotionen fest. Er wollte damit Lord Korbos nicht belasten, denn dieser musste schon genug von seiner Anwesenheit ertragen.
      Beni fragte sich...ob Kye doch gelogen hatte und Lord Korbos ihn eigentlich hasste...
      Er hasste ihn, weil ihr Schicksal sie miteinander verband und er ihn zerstörte...
      Beni zerstörte seine Liebe, ohne sich dies bewusst zu sein...
      An was lag es... Wenn er sich so an Ineb erinnerte musste es doch etwas mit diesen Herzen auf sich haben...
      Nochmal dachte er über Lord Korbos Worte nach, ehe er leise aufatmete und mit innerlichen gequälten Augen zu seinem König sah. Er war fertig, doch musst dies auch schwer für Korbos zu schlucken sein, weshalb er weiter sprechen musste.

      "Können Sie mir verraten wieso ich in diesem Moment bevorzugt und 'entführt' wurde? Etwa, weil ich unerwünscht war und Dunkelheit in mir trage? ... Ich war noch nie wirklich irgendwo erwünscht, doch wusste ich nicht, dass ich so viel Schwärze in mir habe.."

      Dies war für ihn die Einzige Erklärung in seinem Kopf, die Sinn gab. Eternity brabbelte vor seinem Tod, dass dieses Dark Heart vielleicht seinen Verstand vernebelte und ... außerdem war dies doch der größte Schatz von ihm? Wenn er ihn tötete, dann sicher nicht wegen ihn...sondern diesem Herzen. Also musste das Herz in Beni irgendwas gesehen haben, was rapide Dunkelheit verströmte...Darauf stritten sich das Weinglas und die Weinflasche--- ...und danach verstand wieder Beni gar nichts.

      "...Wurde ich entführt, weil das Dark Heart Nahrung in mir gesehen hatte und aus meiner Familie das Light Heart kam...? Ich habe keine Ahnung ob es so stimmt, aber ... Ineb hatte das andere Herz bei sich und es hatte auch auf mich reagiert, doch hatte es ganz schön weh getan ---vielleicht, weil ich kein Licht in mir habe?... Wenn ich viel Dunkelheit in mir habe ergibt es Sinn, warum ich noch hier bin... obwohl ich das Leben von Lord Korbos Eternity zerstört habe..."

      Beni ging langsam davon aus, dass dieser Ineb so etwas sein musste wie sein Bruder. Eigentlich war es ihm total egal wer er war und, dass er auch aus der Menschenwelt kam. Das Einzig wichtige blieb darin Korbos, selbst das Dark Heart war dabei nur relevant, weil es Eternitys Leben halten konnte.

      "................Wie kann ich ihnen also helfen...? Soll ich gehen und die Witch ausschalten...? Soll ich das Dark Heart füttern? Ich gebe wirklich alles, damit sie wieder ein ganzes Wesen werden können...und nicht sterben müssen.", fragte er noch Einmal nach und klemmte dabei feste seine Hände in den Stuhl hinein, dabei versuchte er sich so schwer wie möglich unter Kontrolle zu halten. Er wollte nicht von seinem Geliebten weg, doch fühlte er sich so als verstand er endlich, wieso sein König ihn für so viele Jahre aus dem Schloss verbannte. Jeder Augenblick für ihn musste sich wie eine ungeheure Qual anfühlen, jedenfalls für einen Teil von Korbos. Dann war es auch noch genau der Teil, in den er sich verliebt hatte. Es war einfach... ein Alptraum. Noch nie hatte Beni so ein starkes Gefühl gehabt sich selbst ein Ende zu setzen doch---hatte er ab jetzt gar keine andere Wahl, als das Leben auszuhalten bis Lord Korbos wieder repariert war.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • ___________________________________

      Tyler Wang-Chi:

      Als sich Cabriel näher an ihn heran beugte dachte Tyler fast schon das ihn Cabriel nicht richtig verstanden hatte...
      Doch manche Dinge ließen Tyler keine Ruhe, er hatte einfach nicht das Gefühl das Cabriel zu Wyatt passte...
      Zumindest war Cabriel nicht die Sorte von Personen zudem so ein Sonnenschein Charakter seine Zeit verbrachte.
      "...Tötest du mich dann? Wie seinen Hund?"
      Diese Frage löste in dem gut gelaunten Tyler beklemmendes Gefühl aus.
      Als würde ihm Cabriel damit selbst eine Stille Drohung versetzte verzog Tyler schwach die Lippen um die Worte in seinem Gemüt zu verinnerlichen.
      Doch schien er sich davon nicht Triggern zu lassen...Viel mehr war sein Lächeln schmaler geworden.



      "Was meinst du damit? Ich hab seinen Hund nicht getötet.", erwiderte er so subtil das man überhaupt keinen Anflug von Reue Gefühl oder dergleichen dahinter hören konnte.

      "Liebst du Wyatt noch...? Oder liegt es daran, dass ich ein ekelhaftes Lämmchen bin...ein Tier? Es ist toll, dass du dir so viel Sorgen um einen alten Freund machst..."

      Abermals musste sich Tyler darüber Gedanken machen wie seine Gefühlswelt war, allerdings war wie abermals für ihn die gleiche Antwort.
      Er schüttelte schwach sein Kopf:
      "Nein, ich liebe ihn nicht auf auf der gleichen Weise wie früher, wenn du das damit meinst."
      Er akzeptierte das zwischen ihnen nur Freundschaftlich war...
      ...Allerdings....
      Konnte er auf das letztere nichts widersprechen.
      "Ekelhaft ist etwas zu hart formuliert.", schmunzelte Tyler mit einem verspielten Lächeln als würde es ein Witz sein.
      Das was jedoch dann Cabriel sagte irritierte Tyler wirklich, denn Anderes als erwartet war es Tyler gar nicht wirklich Bewusst gewesen....Er war jedoch auch nicht besonderes Intelligent.
      "Dir ist es bestimmt klar aber... Sam... möchte, dass Wyatt sich mies fühlt...er hasst ihn und er würde sicher alle Menschen einsetzen, um ihn weh zu tun. Muss er sich auch mit dir anlegen oder darf er das...weil er göttlich ist?"

      "...Huh?"

      Warum sollte ihm das klar...sein?


      Angestrengt dachte Tyler nach, hatte was überhört oder nicht bemerkt?
      Er erinnerte sich wieder an ihr Gespräch im Baumhaus...
      "Ich hätte dich niemals wie Wyatt im Stich gelassen, aber diese Pest tat dir ja sooo leid...was aus mir wurde war dir regelrecht egal... verrotten hast du mich...weil Wyatt ja diese Normalität in sich hatte, die du über alles liebtest... mich... hast du immer nur angelogen. Du hast mir nicht einmal die Möglichkeit gegeben dich zu verstehen, weil ich nie deine erste Wahl war.. Ich wurde nur für deinen reinen Egoismus benutzt."

      ....Mochte er Wyatt wirklich nicht?
      Er hatte ihn eine Pest bezeichnet...
      ...Lag es an seiner Normalität?
      Er wusste ja das Sam diese Normalität nicht sonderlich mochte....
      Oder weil Tyler ihn vorgezogen hatte...?
      Aber das klang eher wie eine kindisches Denken oder...Eifersucht....und Sam war nicht Eifersüchtig! Er hatte doch alles...

      In Tylers Kopf begann es stark zu rappeln, diese Frage brachte den Schwimmer doch in einer Heikle Situation...
      Zwei Personen die er sehr gern hatte...Die sich nicht mögen...würden...?
      Aber würde er es dulden können wenn Sam...Jetzt Wyatt etwas schlechtes antun würde?
      Das war gar nicht so einfach für Tyler zu verinnerlichen....
      Sam war ja kein ungezogenes Tier, er war sich seiner Handlungen bewusst, er war extrem Intelligent....Das war ...Nicht richtig....
      Aber Wyatt hatte gewiss auch mit anderen Menschen seine Probleme...Davor konnte sich Tyler nicht auch ein mischen...oder?
      Doch das würde gegen seine Moral verstoßen das irgendwer Wyatt weh tat....Das fand er als sein guten Freund überhaupt nicht in Ordnung...



      Mühsam zerrte sich Tyler zu einer Antwort auch wenn ihm der Kopf davon leicht schmerzte als hätte man ihm eine Komplizierte Mathematische Formel gestellt:
      "Nein, kein Gott, kein Parasit oder andere Art darf Wyatt ihm weh tun, er ist ein liebenswerter Freund...Ich hab durch ihn einiges über mich selbst begriffen und auch mich wohl gefühlt...Personen die ihm schlechtes wollen...Gehören bestraft.", stellte Tyler klar auch wenn ihm der Gedanke nicht gefiel sich jetzt wo er sich mit Sam wieder besser verstand...Schon deutliche Dinge erkannte die zu einer Auseinandersetzung zwischen ihnen führen konnte.
      "Sam kennt ihn eben nicht wirklich...."
      ...Wenn er ihn besser kennen würde, er ihn gewiss mögen!


      "Sam war auch mit mir zusammen, obwohl er jeden haben konnte und...noch viel mehr Ruhm hatte als Wyatt. Ich bin vielleicht einfach...nützlich...weshalb man mich nicht ablehnt? Ich bin jedenfalls froh, dass er mich datet...selbst, wenn er sich morgen wieder für jemand anderen entscheiden würde, dieser Herzensbrecher... "
      Leicht verärgert von den Worten schaute Tyler sein Mitbewohner an, es war wirklich als würde Cabriel vieles weniger Kapieren als selbst.
      "Vergleich Sam nicht mit Wyatt, dass ist als würdest du verschiedene Götter auf eine Ebene stellen...Auch wenn ich nicht so hoch über Wyatt denke wie über Sam...Allein schon das sie jeden hätte haben können aber dann doch dich wählten...Klingt ziemlich Arrogant aus deinen Mund.", ließ Tyler etwas Frust raus.
      Seine Muskeln spannten sich an aber noch überkam ihn nicht der drang wieder Gewalttätig gegenüber Cabriel zu werden.
      Sich Nützlich machen...
      Er selbst hatte auch zum Teil so primitiv mal gedacht....



      "Was hat man davon Nützlich zu sein? ", murmelte Tyler leiser abfällig eher selbst zum Nachthimmel aufblickte.
      "Am Ende wird man sowieso Ersetzt, sobald jemand Nützlicher ist...Ich bins leid."
      Cabriel erklärte ihm wie wichtig ihn Wyatt wäre und er auch das recht dazu hätte ihn dafür dann zu bestrafen.
      Noch wollte er nicht das Wyatt ihrer Freundschaft im Weg stand....

      "...Es wäre schade, wenn ich dich ständig nur wütend machen würde-- Ich will, dass du dich wohler bei mir fühlst...Du musst mir nicht vertrauen, ich will nur ein tieferes Verhältnis mit dir, um dir helfen zu können. "

      Ein tieferes Verhältnis?
      Das klang schon beinahe schon mehr als eine lockerere Freundschaft, deutlich Intimer.
      "Du hilfst mir schon dabei über ein paar Dinge mehr nachzudenken.", stellte Tyler fest der die Sache mit Sam noch immer wurmte....
      Vielleicht sollte er das Thema Wyatt beim nächsten wiedersehen ansprechen?
      "Aber es gefällt mir das du Wyatt besser kennenlernen möchtest.", erklärte Tyler beruhigt davon.




      "Auch wenn du oft Fehler machst, zeigst du manchmal deutlich bessere Eigenschaften, als eine Gewisse Andere Personen. Trotzdem behalte ich dich im Auge....Tiere haben ein Talent dafür sich bei jemand einzuschleimen. Darum dudelt man wohl Tiere immer noch in seiner Nähe, egal wie viel Ärger sie machen am Ende verzeiht man es ihnen doch noch alles...Nur weil sie ein Putzig anschauen."


      ___________________________________


      Lord ₭ØⱤ฿Ø₴ Eternity


      Die roten Rubine des Lords beobachten genau Benis verstörte Reaktion auf das was er ihm so lange vorenthalten hatte...
      Er ging damit ein hohes Risiko ein doch zugleich, war es gerade die Bittere Frust die Eternity verspürter bei der ganzen Sache...
      ...Wie konnte er dem ganze schweigend länger zu sehen wenn es noch immer der gleiche Streit-Faktor ihm gerade gegenüber saß?
      Für Beni würde Kye gewiss erneut dem Schwarzhaarigen in der Rücken fallen und Rebellieren...
      Daher sollte die Seele des Lords seinen Fehler deutlicher einsehen und merken das sich noch immer viel zu sehr von Gefühlen in die Falsche Richtung lenken ließ.

      Nach denn haltlosen Information die Beni entgegen geschlagen bekam lag die Frage:
      "....Was denkst du über diese Seite von mir?"
      Wie ein drückender Nebel im Raum....

      ....
      .....
      .......

      "...............Ich würde Ihnen gerne eine klarere Antwort geben, mein Lord aber.....Ich habe keine Ahnung....Es ist so als sah ich mir gerade einen Alptraum an, den ich gerne wieder verdrängen würde...und zugleich zwingen mich meine Gefühle zu Ihnen die Grausamkeit ganz begreifen zu wollen..."



      Das Gesicht des Lords blieb wie immer unverändert doch schlich sich ein hauch von Enttäuschung bei als hätte er eine deutlich Andere Reaktion von Beni erwartet...Eine Stärker weit aus ergreifende Situation. So erhielt er nur eine Bestätigung zu seinen anhaltenden Alptraum...Das sich als Teil seiner und ihrer gemeinsamen Vergangenheit schimpfte.
      Erneut versuchte Beni gesehenes zu verarbeiten...Mit Worten...

      "Es verwirrt mich nur.... Auch ihr anderer Teil verwirrt mich.... Sie haben sich...wegen mir gestritten und dann hat das Weinglas...die wichtige Weinflasche zerbrochen....? ... Das ergibt doch keinen Sinn... Eine Seite wollte mich umbringen, die andere sich töten als spiele ich irgendeine wichtige Rolle..? Zusätzlich drohten sie sich beide mit dem Dolch und einer tat es wirklich?"

      Es war wohl zu viel von jemand zu erwarten den Streit zweier besser zu begreifen....
      Zum ersten mal löste der Lord von selbst den durchdringenden Blick kontakt und senkte ihn auf den Tisch als würden ihn gerade die Glasscherben mehr Aufmerksamkeit verlangen als Beni.
      "Die Weinflasche...Wollte das Weinglas schon eine weile los werden, denn dieser Teil von mir hielt es nicht für Richtig wieder wie Früher zu werden ohne das was in Weinglas steckte ging es dem Lord besser. Es hat also nicht viel gefehlt bis es zwischen ihnen Eskaliert wäre doch war das Weinglas nie in der Lage gewesen sich gegen die Weinflasche zu behaupten...Und dann kam es durch dich zu einer endgültigen Krieg zwischen ihnen...Während die Weinflasche dich Auslöschen wollte, wollte dich das Weinglas beschützten...Und hat sich zum ersten mal gegen die Weinflasche gestellt und die Flasche zerbrochen.", fasste der Lord selbst gemischt mit Beni Worten zusammen.

      "... Sicher wird nicht alles wie beim Alten, doch ist es doch das einzig ...[i]wichtige..."[/i]
      Das war zum Glück das gemeinsame Ziel der beiden...
      Ohne das würden sie einander nur erneut bekriegen....

      "Können Sie mir verraten wieso ich in diesem Moment bevorzugt und 'entführt' wurde? Etwa, weil ich unerwünscht war und Dunkelheit in mir trage? ... Ich war noch nie wirklich irgendwo erwünscht, doch wusste ich nicht, dass ich so viel Schwärze in mir habe.."

      Die schmalen, langen Finger des dunklen Lord strichen kalt und beinahe abweisend über denn Tisch, als schien er selbst nicht überzeugt davon als es Beni Wert noch wäre zu erfahren. Als wäre seine erste Reaktion zu enttäuschend für ihn gewesen...Oder war er Nachtragend?
      Er ließ nichts durchblicken....
      Doch setzte Beni schon selbst versuchte Theorien auf.
      "...Wurde ich entführt, weil das Dark Heart Nahrung in mir gesehen hatte und aus meiner Familie das Light Heart kam...? Ich habe keine Ahnung ob es so stimmt, aber ... Ineb hatte das andere Herz bei sich und es hatte auch auf mich reagiert, doch hatte es ganz schön weh getan ---vielleicht, weil ich kein Licht in mir habe?... Wenn ich viel Dunkelheit in mir habe ergibt es Sinn, warum ich noch hier bin... obwohl ich das Leben von Lord Korbos Eternity zerstört habe..."

      Bei diesen Worten spürte Kye deutlich wie es ihn zu zerreißen drohte...
      Das Leben von Lord Korbos Eternity zerstört...?
      Zerstört.....?
      Es war viel mehr befreiend gewesen....



      "Es....es ist unglaublich!! Sowas hab ich noch nie sowas
      [i]gespürt!!"
      ....
      Er erinnerte sich genau an dem Moment als das Dark Heart an siech genommen hatte, mit dem simplen denken das damit Beni keine Bedrohung mehr sein würde...Doch mit der Macht begann Kye deutlich mehr zum empfinden, Gefühle wurden so viel stärker....Er hatte sie so sehr zurück gehalten oder war zu schwach gewesen sie zu erkennen...Es war berauschend...Als...Als würde er....
      Leben.
      Es würde er das erste mal wirklich Leben als in die Augen von Beni Blickte war es wie Liebe auf den ersten Blick....
      Etwas das ihn unbekannt war, etwas das wie Müll wie alles Andere in ihm gebunkert wurde und dann wie ein Feuerwerk aus ihm explodierte!
      Wie konnte man da von Zerstörung sprechen?
      Zerstört war Lord Korbos Eternity ab den Moment an dem sich Eternity weigerte wieder eine Person zu werden....

      "................Wie kann ich ihnen also helfen...? Soll ich gehen und die Witch ausschalten...? Soll ich das Dark Heart füttern? Ich gebe wirklich alles, damit sie wieder ein ganzes Wesen werden können...und nicht sterben müssen."

      Die Roten Seelenfenster sprangen wieder zurück in das Gesicht von Beni der noch immer alles geben wollte damit er wieder ganz wurde und nicht sterben musste.
      "Ich musste selbst einsehen das meine Situation sich nicht mit der rapiden Ausrottung der Witch bessern wird, einst glaubte ich das Dinge sich einfacher lösen lassen mit der schnellen ausschalten des Problems, doch hat es mir jemand deutlicher vor Augen geführt...", gestand Lord Korbos ungern und lehnte sich leicht zurück...Die Weiße Krone stach in einen schmerzvollen Form mit denen Stacheln in den Schoß, doch zeigte er keine Reaktion darauf.
      "Um mein Ziel Näher zu kommen müssen die Kräfte der Witch erst Mächtiger werden um den Schatten selbst auch Mächtiger werden zu lassen, dass dunkle ist noch viel zu schwach um mir die nötige Kraft zu geben um zu Überleben, dafür muss ich meine Rachsucht gegenüber die Witch vorerst noch zurück halten....", erklärte der dunkel Herrscher das ganze deutlicher jedoch Beni nicht wirklich eine Lösung für seine Verzweiflung geben.



      Als wollte er den rein gerammten Dolch in Benis Herzen noch tiefer hinein drücken ließ der Lord sich noch Zeit mit seinen nächsten Worten:
      "Das du Helfen willst und alles geben wirst, ist mir Bewusst...Was ich aber will das dir die Wichtigkeit deutlicher wird und auch Bewusster....Allein durch viele deiner unüberlegten Handlungen hat es mir viel zu oft in Probleme gebracht. Denn dir ist deine Wichtigkeit für mich nicht annähernd im klaren, ich zeig es nicht zu sehr damit du nicht zu meiner Schwachstelle wirst Beni ...."

      Mit etwas unzufrieden Gesichtsausdruck stand der Lord nun plötzlich auf, dabei die Krone in seinen Händen haltend, während er langsam um Beni und dem Tisch herum ging.
      "Ich hab dich damals...Aus dem Schloss verband weil es hier zu Gefährlich für dich geworden wäre, zur der Zeit starben viele Personen in meinen Gemäuern....Ich hab dir einen Lakaien zugeordnet der dich Beschützten soll ... Und trotzdem hast du versucht dir das Leben zu nehmen...Es hätte beinahe dafür gesorgt das sich meine beider Seiten erneut streiten, wenn das passieren würde...Wie soll ich dann meinen Ziel näher kommen wieder wie Früher zu werden? Ich muss die Gewissheit haben Beni das mich endlich auf dich verlassen kann...Ich zeige dir nicht diese Dinge damit du die nächsten Nächte kein Auge zu bekommst oder....weil dich Hasse....Im Gegenteil..."



      Dicht blieb der Lord hinter Beni stehen und beugte sich langsam mehr vor zu seinem Ohr:
      "Ich habe dich Entführt, weil du den Teil in mir das noch ein Kern von Gefühlen empfinden kannst Lebendig und Machtvoller gemacht hast...Zwar behauptet mein Körper noch immer das es das Dark Heart wäre das mich das denken lässt aber habe schon genug Zeit gehabt um zu erkennen das diese Gefühle die ich dir gegenüber echt sind Beni...."
      Während Lord Korbos sprach zogen sich von der Weißenkrone, feine kleine Seidenfäden um die Stuhlehne und schien langsam nach Benis Nacken greifen zu wollen....
      Doch bevor das geschehen konnte zog sich der Lord wieder mit der Krone zurück und ging zu denn gefüllten Schränken mit Weingläser.

      "Als Dark Heart träger, ist es wichtig...Voller Dunkelheit und Negativen Gedanken zu sein...Es wie eine Pflicht, wie es jene ist als Lord zu herrschen. Auch wenn deine Existenz für meine Seele etwas bedeutsames ist, schwächt es das Dark Heart auch zugleich...Und in Endeffekt sind wir wieder an dem Punkt gekommen wo es dann für mein Körper schlecht Enden wird...Ich muss also eine Entscheidung Treffen."



      "Um meinen Körper nicht zu verlieren, kann ich die Gefühle zu dir nicht vertiefen...Ich hatte jedoch gehofft du würdest die kleinen Andeutungen begreifen aber das spielt jetzt keine Rolle...Ich will dich nicht zu viel von damals Verraten, ich merke schon jetzt wie es dich belastet und es bringt mich nicht dem Ziel Näher das du mich besser begreifst oder mich besser unterstützten kannst."

      Er betrachtete die Weinflaschen nebenbei als wollte er sich eine davon Aussuchen....
      "Es gibt noch so viel mehr das dich zeigen und dir erzählen will....", sprach er gedämpfter und löste den Blick von den Weinflaschen eher sich wieder Beni zu wendet und die Krone wieder auf sein Kopf setzte.



      "Doch wenn du mir wirklich Helfen willst...Muss mehr Distanz zwischen uns herrschen, allein der Moment mit dir...Allein in meinem Gemach löste in mir ein Schwäche Anfall aus. Doch liegt die Schuld nicht allein bei dir...Ich wollte es. Doch kann ich nicht zulassen das meine Ziele durch Gefühle zerstört werden...Es wäre das beste wenn du dich baldig darauf vorbereitest in die Menschen Welt zu gehen und deine Mission zu erfüllen, jeder Tag an dem die Witch mehr die Dunkelheit bekämpfen müssen wird meine Macht wachsen...Wie du selbst sagtest damit Lord Korbos Eternity wieder ganz wird, ist es doch das einzig ...wichtige..."
      Believe Me ~

    • Ineb Chevrier + Izarra K.

      "Hehe...Alles guuuuuuut~ So schnell haut mich nichts um! Ich bin....Doch...ein Held! Aus grooßer Kraft folgt große Verantwortung...Mhm~♥️!"

      Ineb empfand Harvey als richtig starken Mann, selbst sein Geist sprach noch aus dem Jenseits mit ihm und versuchte ihn Mut zu machen um weiterzuleben. Zu gerne hätte der wahre Sänger noch einmal die wärme seines guten Freundes gespürt, ihn noch einmal freundschaftlich berührt und mit ihm zusammen gelacht. Doch in seinem betrunkenen Kopf war dies bereits vergänglich...Weshalb Ineb hoffnungslos weiterschluchzte, als wäre in ihm ein Damm ausgebrochen.

      Währenddessen brach in Izarra die leichte Hitze auf seinen Wangen aus, als hätte jemand die Heizung aufgedreht. Stan stand vor ihm, mit einem schönen Lächeln auf seinen Lippen - er war wie das Letzte Mal wieder sehr freundlich zu ihm, obwohl Izarra so davongedüst war...und es sicher eigenartig für den Butler war.

      "Hey, schön dich wieder zu sehen."

      Obwohl Izarra sich ernsthafte Sorgen um seine Witch-Lehrlinge machte war er ziemlich froh, dass ihn diese heikle Situation eine erneute Begegnung mit Stan beschert hatte.
      Freudig sah ihn der Musiklehrer an, ehe der Butler das Chaos im Raum wahrnahm und sich seine Miene rapide verzog.
      Ein Glück war...Wyatt das anvisiert wurde...und sie nur Ärger wegen der Unordnung und des Versäumnisses der Uni erhielten.
      Izarra glaubte aber, dass es ganz gut war...den Jungs die Leviten vorzulesen. So konnte er sich selbst seinen Fehlern bewusst werden (denn er hatte schon seit Jahrhunderten keine Universität besucht, weshalb die Verpflichtungen ihn nur schwammig aufpoppten...) und die Witch lernten wieder etwas Verantwortung und Disziplin. Stan war wie der strenge Vater, der Izarras Rolle sagenhaft ergänzte.
      Ohne es zu wissen half er den Witch ungemein! Wie konnte da Izarra denken, dass seine neue Bekanntschaft...vielleicht etwas mit den Schurken zu tun hatte? Manchmal sollte man doch eher auf sein Verstand hören, statt seinem Bauch!



      Ineb kapierte nicht wirklich, wie Stan plötzlich hier aufgetaucht war - sicherlich wurde er wie ein Sirene von dem schrecklichen Geheule von Wyatt angelockt. Was auch immer es war, es fühlte sich so an als würde dieser heftig auf den Grünhaarigen schimpfen und das fühlte sich wirklich gut an. Beherzigt wischte er sich seine Tränen, die wie ein Wasserfall herunterfielen weg.

      "Pardon, dass ich mich einmische...Aber machen Sie sich keine Gedanken wegen dem Chaose, ich werde mich darum kümmern da ich Ineb auch Persönlich kenne werde ich das auf meine Verantwortung nehmen, Ihr müsst euch keine sorgen machen...Als Host arbeitet"

      Ein Glück war der Familienstammbaum von den Chevriers voller wundervoller Menschen... Sein Cousin war wirklich eine herzensgute Seele, die sich selbst für Inebs Dreck verantwortlich fühlte. Schwungvoll stand er auf und hängte sich Arme umschlingend an Gaston, dankend gab er ihn einen dicken Wangenkuss...wie es bei der Familie Chevrier eben üblich war.

      "Das echt voll Nett, Ineb dein Cousin ist echt ein Lebensretter!"

      "Jaaaa! ♡ Gaston ist einfach der beeeesdeeee ♡♡♡!! Ich liiiiiiiiiiebe iiiiiiiiiihnnn!!", nuschelte er wieder in Gastons Arme hinein und zog ihn beinahe mit seinem Körpergewicht hinunter auf den Boden, weil er ebenso wie Harvey nur schwer stehen konnte.



      "Lass uns wiieeeder was zusammen machen!!! Mit Louis!!!", schlug er vor ehe er sich wieder von ihm löste und fast wieder auf den Boden fiel-- sein Glück, dass Izarra in der Nähe war und ihn noch auffing.

      "Danke, wir sollten dann aufbrechen, ich hab den Wagen in der Nähe Parkt aber ein Stück müsst ihr Jungs schon laufen."

      Lustig sah es aus wie die Jungs versuchten aus dem Club hinauszuwandern. Izarra der Ineb festhielt, der vor sich hin kicherte und dann wieder anfing zu schluchzen, sobald ihn etwas trauriges in den Kopf fiel...hatte Harveys Hand beim Verlassen des Karaokeraumes ergriffen, der komische Superhelden Zitate vor sich hin brabbelte ... Die beiden waren zwar ein Ticken zu Schwer für den Musiklehrer, da sie immer wieder versuchten in verschiedene Richtungen zu laufen...Doch fühlte er sich für die beiden verantwortlich und war froh, dass sich Stan eher um Wyatt kümmerte.

      Es dauerte einige Minuten bis sie endlich in den Wagen von Stan hineinstiegen, sorgvoll schnallte Izarra Harvey und Ineb an - er saß genau in der Mitte und hoffte nicht vollgekotzt zu werden. Eigentlich wollte er erst nicht mitfahren, doch wäre er wohl erst beruhigt, wenn er wieder alle Witch beisammen sah...Izarra wollte wie eine Mutter warten, bis sie alle brav im Bett waren. Danach würde er sich selbst wieder nach Hause begeben und hoffte auf keine weiteren Zwischenfälle... Das Geld wurde nämlich langsam Knapp und Izarra musste unbedingt wieder arbeiten gehen, nur so bekam er auch Zugang zu seinem Zimmer. Ohne Arbeit keine Dusche...



      Die Fahrt kam den betrunkenen Ineb wie ein Wimpernschlag vor, immer wieder lehnte er sich zu fest mit den Kopf gegen die Fensterscheibe und tat sich selbst weh...Was ein Chaos, doch war er froh das ihm nicht durch Wyatts Gesang übel wurde - er wollte nicht seine Flüssigkeiten loswerden, sonst würde er nur dehydrieren!
      An der Wohnung angekommen wunderte es ihn, dass noch kein Licht in den Räumen brannte - hieß es nicht, dass Tyler und Cabriel nach Hause gingen. Andererseits hatte Ineb absolut kein Raum- oder Zeitgefühl, erst nachdem er nochmal Draußen war bemerkte er, dass es tiefste Nacht war...Mithilfe von Izarra schaffte er es gerade so die Tür zu öffnen.

      Wie ein schwerer Kartoffelsack plumbste er sich direkt nachdem er hinein ging auf das Sofa, laut stöhnte er auf... denn langsam wollte ihn sein Körper auf die Müdigkeit informieren und wie eklig-klebrig er sich gerade einfach fühlte.

      "Boaa---Ich schaffffss nicht mehr ins Zimme..r....Ich schlaf hiee.rr....", murmelte er im verlorenen Geisteszustand und starrte auf die sich bewegende Decke. Er kam sich so platt wie eine Flunder vor und so voll wie ein Bär mit Honig.



      Izarra selbst verschränkte seine Arme, die Witch sollten vielleicht auch gerade keine Treppenhochsteigen, sondern sich versuchen noch auszuruhen. Sie konnten nicht schon wieder die Schule schwänzen und ausnüchtern dauerte sicher ganz lange...Izarra hätte wohl vorgeschlagen über Nacht zu bleiben, um ihr persönlicher Wecker zu spielen, doch fände es sicherlich der Butler komisch...wenn er dies vorschlug.

      "Wie wärs, wenn ihr heute alle auf dem Sofa übernachtet? Ich hole euch die Bettdecken runter und stell euch den Wecker, damit ihr morgen etwas mehr Zeit habt um euch frisch zu machen? Bevor noch jemand vom Hochbett hinunterkippt.", empfiehl Izarra und lächelte dabei-- eine Übernachtungsparty tat den meisten Freundschaften wirklich gut! Bestimmt war es ein guter Abschluss des Tages und so konnten sie noch etwas sich mit den anderen 2 geflohenen Witch sich unterhalten!



      _____________________________________

      Cabriel Valentine

      "Was meinst du damit? Ich hab seinen Hund nicht getötet."

      Natürlich nicht, dachte sich Cabriel automatisch. Lieber ließ er das Thema in Keim ersticken, bevor es Tyler provozierte und er wieder wütend wurde. Wenn Tyler meinte, dass er den Hund nicht getötet hatte...dann tat er es eben nicht, Cabriel musste nicht recht haben.

      "Nein, ich liebe ihn nicht auf der gleichen Weise wie früher, wenn du das damit meinst."

      Cabriel fragte sich auf was für eine Weise Tyler ihn früher geliebt hatte, wenn er doch seine Zuneigung immer unterschied. Er musste ihm wirklich wichtig gewesen sein...Nein, noch immer war er ihm auf seine Weise wichtig, weshalb er niedere Tiere von ihm fernhalten wollte. Ob sich die Zuneigung vermindert hätte, wenn Wyatt ihm das gegeben hätte, was er wollte... Oder wäre er daraufhin nur noch mehr auf den Grünhaarigen fixiert? Doch hieß es, dass er ihn nun auf eine andere Weise begehrte? Naja, dieser Gedanke würde ihn wohl nicht weiterbringen... Cabriel sollte froh sein, dass Tyler nicht dasselbe wie Samuel gegenüber Wyatt empfand, das verlängerte nur seine Lebensdauer.

      "Ekelhaft ist etwas zu hart formuliert."

      Natürlich war es das, doch war es genau das - was Tyler von ihm hielt. Er nahm es ihm nicht übel, schließlich war es genau das was ihn beschrieb.

      "Nein, kein Gott, kein Parasit oder andere Art darf Wyatt ihm weh tun, er ist ein liebenswerter Freund...Ich hab durch ihn einiges über mich selbst begriffen und auch mich wohl gefühlt...Personen die ihm schlechtes wollen...Gehören bestraft."
      "Sam kennt ihn eben nicht wirklich...."

      Cabriel bezweifelte stark, dass Samuel ihn nicht kannte. Gewiss wusste er nichts von seinem blumigen Charakter oder seinen kleinen Vorlieben...doch so wie er Sam kannte, hatte er sicher genug Informationen gesammelt, um ihn mit einem Fingerschnipsen das zu nehmen, was ihn wichtig war. Allein schon, dass er passiv ihn mit seinem Karrierensturz drohte bewies, wie sehr er den Grünhaarigen schon studierte.
      Ein anderer Hintergedanke ploppte in Cabriels Verstand auf--- er war ziemlich unrein, doch zeigte es genau sein eigenes, unstillbares Verlangen.
      Ob es eine Möglichkeit gab Tylers Beschützerinstinkt gegenüber Wyatt auszunutzen und es gegen den Hass von Samuel gegenüber seiner Pest aufzulehnen? Er brauchte unbedingt mehr Informationen...In den nächsten Tagen sollte er sich wirklich gut stellen mit seinem Exfreund, sicherlich würde er ihn dann auch etwas verraten. Dabei sollte er sich mehr zeigen, dass er auf Sams Seite war.

      "Vergleich Sam nicht mit Wyatt, dass ist als würdest du verschiedene Götter auf eine Ebene stellen...Auch wenn ich nicht so hoch über Wyatt denke wie über Sam...Allein schon das sie jeden hätte haben können aber dann doch dich wählten...Klingt ziemlich Arrogant aus deinen Mund."

      .......................
      .......
      ...Verschiedene Götter? Nun klang Tylers Gerede wie Müll... Für Cabriel waren zwar alle auf einer höheren Ebene als er, doch quälte ihn immer noch der Gedanke jemanden als einen Gott zu sehen. Vorallem bei Wyatt verging ihn doch beinahe ein Lachen...Hätte Tyler ihn auch noch als Gott bezeichnet, hätte Cabriel ihn gar nicht mehr ernst nehmen können.
      Klang er wirklich so arrogant? Er begriff es nicht... Es war ja nicht so als wählten sie ihn für etwas besonderes... Sollte sich Cabriel etwa geehrt fühlen? Zum einen Teil tat er es wirklich, aber nur auf der Ebene, dass ihn jemand als nützlich sah.
      ... Man sollte sich erst geehrt fühlen, wenn man unersetzbar für einen Menschen war und...so war es nicht.
      ...

      "Verstehst du denn nicht das du zum Beispiel mir mittlerweile etwas wichtiges bedeutest? Kein Vermögen oder andere Person...Könnte dein Platz einnehmen."

      Schwer schlugen die Worte von Wyatt wieder in seinen Kopf hervor, nun kamen sich seine eigenen Gedanken wie Müll vor.
      Dieses Schweregefühl nicht ersetzbar zu sein... War eigentlich nur ein Wunsch seiner toten Mutter.
      Cabriel selbst...wusste gar nicht, ob es ihm wirklich wichtig war - einfacher war es einfach Luft zu sein..
      Vielleicht war er wirklich arrogant, immerhin nahm er sich die Zeit zweier populärer Jungs...Langsam begriff er Tylers Groll.

      "Was hat man davon Nützlich zu sein? "
      "Am Ende wird man sowieso Ersetzt, sobald jemand Nützlicher ist...Ich bins leid."

      Schwer folgten die Worte von Tyler, als hätte er in seine Gedanken hineingelesen.
      Tyler hatte mehr als nur recht, natürlich wurde man nach einer Weile wieder ersetzt...So war eben der Kreislauf des Lebens.
      Selbst Cabriel würde Samuel gerne ersetzen...durch Tylers Vernarrtheit und die Beziehung mit Wyatt.
      Er fragte sich in wie Fern man ein Herz wirklich manipulieren konnte...wenn man wirkliche Gefühle für den Partner empfand.
      Stumm sah er wieder zu Tyler, doch sagte er erstmal kein einziges Wort mehr...Es gab nichts, was ihn dabei aufmuntern könnte. Es war ein unausgesprochener Fakt, mit dem er und Tyler eben leben mussten. Selbst, wenn Tyler es leid war---wird es ihn bis zum Lebensende verfolgen, solange er nicht so wichtig wurde wie Sam.

      "Du hilfst mir schon dabei über ein paar Dinge mehr nachzudenken."

      "Aber es gefällt mir das du Wyatt besser kennenlernen möchtest."

      Zum Glück war Tyler ruhiger, als Cabriel vermutete...weshalb sie ganz gemütlich weiter nach Hause gingen.
      Er wusste noch nicht genau, ob es seinem Freund wirklich gefiel oder er nur bluffte. Cabriel hoffte nur, dass er ihn wirklich helfen konnte... und er ihn auch wenn er ekelhaft war, trotzdem an seiner Seite akzeptierte. Anders... würde es schwierig werden als Witch zu hantieren und die Fehler anderer bewusst zu werden.

      "Auch wenn du oft Fehler machst, zeigst du manchmal deutlich bessere Eigenschaften, als eine Gewisse Andere Personen. Trotzdem behalte ich dich im Auge....Tiere haben ein Talent dafür sich bei jemand einzuschleimen. Darum dudelt man wohl Tiere immer noch in seiner Nähe, egal wie viel Ärger sie machen am Ende verzeiht man es ihnen doch noch alles...Nur weil sie ein Putzig anschauen."

      Mit rosigen Wangen blickte Cabriel zu seinem Freund auf, so als hätten ihn seine drohenden Worte eher geschmeichelt. Zugegebenermaßen tat es dies wirklich, denn das er für Tyler wirklich bessere Eigenschaften besaß als so manch andere erfreute ihn. Vielleicht würde sich somit Tyler ihn mehr öffnen?
      Wenn er für Tyler ein Tier war...konnte er es vielleicht auch schaffen sich bei ihm einzuschleimen?

      Etwas angetan von seinen Worten fasste er sich an seine warme Haut, er konnte es nur als ein Kompliment seines Gegenübers annehmen. So empfand es Cabriel als gar nicht mehr so schlimm, dass er ihn nicht sofort umbrachte--das zeigte nur, dass er auch für Tyler noch einen guten Nutzen haben konnte.

      "Das ist wirklich nett von dir, dass du über meine Fehler sehen kannst... Ich werde dir so gut ich kann weiterhelfen...und dir ein Freund sein, den du brauchst.", sagte er etwas leiser hauchend und blickte dabei immer wieder zu seinem Freund hoch.
      Hatte Sam je gesagt, dass er bessere Eigenschaften hatte? Eher nicht...



      Zusammen erreichten sie einige Zeit später endlich ihre WG. Das Licht war jedoch schon eingeschaltet und man hörte viele Stimmen von Drinnen. Aufgrund dessen, dass er und Tyler so oft Pausen gemacht haben und der Weg nicht gerade kurz war...waren sie wohl die Letzten. Grob wischte sich Cabriel noch einmal über den Dreck, den ihn Tyler auf sein Shirt verpasst hatte und öffnete dann die Tür in die WG hinein.
      Unglücklicherweise waren alle noch im Wohnzimmer versammelt, außer Izarra der die Decken hinuntertrug. Selbst die von Tyler und Cabriel.

      Sie sahen alle schwer beschäftigt aus, weshalb Cabriel erst nicht vorhatte zu begrüßen, sondern schnell nach oben flitzte um sich endlich umzuziehen...Bevor ihn noch jemand wegen seiner verdreckten Kleidung fragte... In seinem Zimmer nahm er sich seine Klamotten und ging danach ins Bad, dabei stellte er fest das seine Bettwäsche verschwunden war...weshalb er keine andere Wahl hatte als danach wieder nach unten zu gehen und nach den anderen Jungs zu sehen.

      Ineb war schon längst auf dem Sofa eingedöst, die klebrige Hose hatte er sich aus Ekel weggestrampelt gehabt. Auch Harvey lag dicht neben ihn und sah total fertig aus, wahrliche Alkoholopfer. Cabriel sah von dort seine Bettdecke, die Izarra gerade liebevoll platzierte.
      .....
      ........
      ............Cabriel verstand es nicht wirklich, aber ...beschlossen sie wohl gezwungener Maßen zusammen zu schlafen?

      "Hey..........", kam es leise von Cabriel als wollte er eigentlich gar nicht gehört werden von den anderen noch aktiven Personen im Raum. Am liebsten hätte er seine Bettdecke genommen und sich nach oben verzogen, doch wusste er nicht wie die anderen reagieren würden.



      "Wir....schlafen...................................zusammen?", fragte er sehr verzögert und versuchte seine Freude wirklich in Grenzen zu halten. Durfte er unter dem Sofa schlafen oder wenigstens am Rand wie Ineb mit Harvey?

      ________________________________________________

      Beni Darkwood

      Lord Korbos erklärte ihm, dass schon früher die Weinflasche und das Weinglas gewisse Unstimmigkeiten verbargen, weshalb es zwischen ihnen schon lange nicht mehr funkte. Beni verstand zwar nicht wirklich, warum es einen Körper ohne Seele denn besser ging, doch... wusste er auch wie sein König gegenüber Schwächen stand. Wenn er so vieles in sich als Schwäche sah, empfand er es wohl wirklich als besser - doch... sollte Korbos sich nicht eher wünschen wieder miteinander ganz verbunden zu sein?

      "Und dann kam es durch dich zu einer endgültigen Krieg zwischen ihnen...Während die Weinflasche dich Auslöschen wollte, wollte dich das Weinglas beschützten...Und hat sich zum ersten mal gegen die Weinflasche gestellt und die Flasche zerbrochen."

      Durch ihn hatte das Weinglas den letzten Faden an Vernunft verloren? Es war also alles seine Schuld, Lord Korbos Leid war die ganze Zeit durch Benis Existenz in die Höhe gestiegen. Es war ein wirrer Gedanke zu wissen, dass ein Teil von dem König ihn niedermetzeln wollte, während ein anderer...das nicht wollte.
      War es das, wovon Kye sprach? Musste er lernen näher die Gefühle von Korbos gegenüber ihn zu begreifen? War es nicht nur Hass, was er für Beni empfand? Das hielt er gänzlich für unmöglich...

      "Um mein Ziel Näher zu kommen müssen die Kräfte der Witch erst Mächtiger werden um den Schatten selbst auch Mächtiger werden zu lassen, dass dunkle ist noch viel zu schwach um mir die nötige Kraft zu geben um zu Überleben, dafür muss ich meine Rachsucht gegenüber die Witch vorerst noch zurück halten...."

      Stumm sah er ebenfalls zu den Glasscherben hinunter, die trotz der geringen Lichtquelle etwas aufglänzten. Das Licht musste also erstmal mächtiger werden, obwohl es dann ein Risiko gab, dass der Lord davon sterben konnte? Was für ein grausames Schicksal, doch verstand er zumindest, was ihn der Lord versuchte zu sagen. Beni sollte die Witch nicht sofort ausschalten... Eher sollte auch er sich stärken und zusehen, dass auch sein Feind kräftiger wurde. Alles, damit der Lord überleben konnte.

      "Das du Helfen willst und alles geben wirst, ist mir Bewusst...Was ich aber will das dir die Wichtigkeit deutlicher wird und auch Bewusster....Allein durch viele deiner unüberlegten Handlungen hat es mir viel zu oft in Probleme gebracht. Denn dir ist deine Wichtigkeit für mich nicht annähernd im klaren, ich zeig es nicht zu sehr damit du nicht zu meiner Schwachstelle wirst Beni ...."

      Er war froh, dass Lord Korbos aufrichtig mit ihm sprach und ihm genau sagte, was er von ihm wollte. Er hätte alles gegeben, damit er endlich Lord Korbos eine Stütze sein konnte - selbst wenn er dafür sein Hirn nun mehr anstrengen musste und weniger Spaß bekam. Nichts davon wäre ihn zu hart, wenn es um den Gemütszustand des werten Königs ging.
      Er wollte keine Schwachstelle von Lord Korbos werden...Beni wollte ihn stärken...und am Leben halten.

      Überraschenderweise stand der Lord von seinem Platz auf und... ohne das Beni begriff, wieso er die Nähe erhielt...stand Lord Korbos dicht hinter ihm, sodass sein Herz einen großen Sprung machte.

      "Ich hab dich damals...Aus dem Schloss verband weil es hier zu Gefährlich für dich geworden wäre, zur der Zeit starben viele Personen in meinen Gemäuern...."

      Verwundert drehte er seinen Kopf leicht zum König, er konnte es wieder nur schwer fassen, was er gerade zu hören bekam. Beni wurde aus dem Schloss verband, weil sich...Lord Korbos um ihn sorgte? Er wollte...ihn gar nicht einfach verbannen, weil er für die Zeit genug von ihm hatte? Zu dieser Zeit ging auch der König kein einziges Mal aus seinem Schloss hinaus, er war bestimmt schwer am arbeiten gewesen... Das er aber auch dabei an Benis Sicherheit dachte, war wirklich mehr als nur schmeichelnd..! So hatte Beni die Sache noch nie gesehen, weshalb seine Gefühle ihm wie ein starker Wirbelsturm wieder hochflogen.

      "...Ich hab dir einen Lakaien zugeordnet der dich Beschützten soll ... Und trotzdem hast du versucht dir das Leben zu nehmen...Es hätte beinahe dafür gesorgt das sich meine beider Seiten erneut streiten, wenn das passieren würde...Wie soll ich dann meinen Ziel näher kommen wieder wie Früher zu werden? Ich muss die Gewissheit haben Beni das mich endlich auf dich verlassen kann...Ich zeige dir nicht diese Dinge damit du die nächsten Nächte kein Auge zu bekommst oder....weil dich Hasse....Im Gegenteil..."

      ......Im.....Gegenteil?
      Zugleich wurde ihm wieder sein Fehler bewusst, es war so als würde ihn Lord Korbos ein Lösungsbuch zu seinem bekümmerten Leben schenken. Dinge begannen nun anders für ihn einen Sinn zu geben, ohne ihn hätte er wohl nie so über Lord Korbos Handlungen nachgedacht, was ihn zum Teil zu tiefst beschämte. Er hatte von sich selbst sehr kleinlich gedacht, weshalb...Er nie in Erwägung zog, dass Lord Korbos etwas tat, um Beni...zu schützen.
      Das selbst sein Tod wieder für einen Konflikt gesorgt hätte... War er dem Lord wirklich so wichtig, dass er erneut sein Leben beinahe riskierte?



      Verführerisch beugte sich der Lord zu ihm hinunter, sodass sein Atem wieder stockte. Sein Kopf richtete er sofort wieder zum Tisch, denn anders dachte er bei der Nähe eher durchzudrehen. Wenn er ihn jetzt noch ansehen würde, konnte er sich nur schwer beherrschen und würde den armen König befallen...dabei wollte er gerade nicht mit seinen Instinkten denken, sondern mit den Gefühlen, die er für seinen Lord empfand.

      "Ich habe dich Entführt, weil du den Teil in mir das noch ein Kern von Gefühlen empfinden kannst Lebendig und Machtvoller gemacht hast...Zwar behauptet mein Körper noch immer das es das Dark Heart wäre das mich das denken lässt aber habe schon genug Zeit gehabt um zu erkennen das diese Gefühle die ich dir gegenüber echt sind Beni...."

      Wie paralysiert saß Beni auf dem Stuhl, gerade noch strömte der schlimmste Alptraum in sein Leben hinein und überflutete alles, an das Beni festhing...und nun überkam ihn ein wahr gewordener Traum, indem Lord Korbos... ihm Zuneigung schenkte. Das Puls hämmerte wie verrückt aus seinen Ohren hinaus und er spürte wie er anfing vor Überhitzung rot anzulaufen.
      Lord Korbos...fühlte sich durch ihn lebendiger und machtvoller? Seine Gefühle... waren ihm gegenüber echt...
      Er musste wohl vom Lord K.O geschlagen worden sein, sodass er nun in den süßlichen Traum des Glücks gefangen war!

      Bevor sich aber Beni zu ihm umdrehen konnte wich ihn der König auch wieder aus und ging zu den gefüllten Schränken mit Weingläsern...Beinahe hatte er sich wie der Moment angefühlt, indem sich er und Lord Korbos körperlich näher kamen, was ihn etwas traurig stimmte, doch war sein Herz trotzdem kurz vom Explodieren.
      Als nächstes erklärte ihm Lord Korbos, was die Pflicht eines Dark Heart-Trägers war...Immer wieder dunkle Gedanken zu pflegen, was wirklich Beni als anstrengend empfand. Was waren denn bitte genau dunkle Gedanken und was waren helle? Dinge, die einen traurig machten? War Lord Korbos deswegen selten am lächeln und erklang so depressiv?

      "Um meinen Körper nicht zu verlieren, kann ich die Gefühle zu dir nicht vertiefen...Ich hatte jedoch gehofft du würdest die kleinen Andeutungen begreifen aber das spielt jetzt keine Rolle...Ich will dich nicht zu viel von damals Verraten, ich merke schon jetzt wie es dich belastet und es bringt mich nicht dem Ziel Näher das du mich besser begreifst oder mich besser unterstützten kannst."

      Wieder einmal neigte Beni fragend seinen Kopf zur Seite, er spürte wie sein pochendes Herz einfrieren wollte. Die Kälte, die ihn plötzlich umgab...war das Wissen, dass der Lord Gefühle für ihn pflegte, sie jedoch...wie Gift für das Dark Heart waren...
      Empörender Weise hatte er nie die kleinen Andeutungen bemerkt, doch hatte er auch vor kurzem es nie für möglich gehalten, dass so jemand besonderes wie der Lord sich wirklich für ihn interessierte. Geschweige denn, dass er so eine große Bedeutung in seinem Leben spielte und ihn zugleich zerstörte wie auch stärkte...Wie es der König erwähnte belastete es Beni wirklich sehr...und er wusste nicht, ob er es jetzt schaffte zu verstehen...doch hoffte er, dass er wann anders die Möglichkeit bekäme noch mehr von damals zu erfahren. Er wollte immerhin noch Lord Korbos von Kopf bis Fuß verstehen, wenn er danach sich wie der Teufel höchstpersönlich fühlte, der den Lord in das reine Chaos stürzte--dann war es eben so. Allein zu wissen, dass Korbos nicht sofort verstarb und auch noch Gefühle für ihn hegte...stimmte ihn wieder fröhlicher.

      "Doch wenn du mir wirklich Helfen willst...Muss mehr Distanz zwischen uns herrschen, allein der Moment mit dir...Allein in meinem Gemach löste in mir ein Schwäche Anfall aus. Doch liegt die Schuld nicht allein bei dir...Ich wollte es. Doch kann ich nicht zulassen das meine Ziele durch Gefühle zerstört werden...Es wäre das beste wenn du dich baldig darauf vorbereitest in die Menschen Welt zu gehen und deine Mission zu erfüllen, jeder Tag an dem die Witch mehr die Dunkelheit bekämpfen müssen wird meine Macht wachsen...Wie du selbst sagtest damit Lord Korbos Eternity wieder ganz wird, ist es doch das einzig ...[i]wichtige..."[/i]

      Eigentlich setzte das Beni nur ein großen Schlag ins Gesicht, doch bewahrte er ein Lächeln auf seinen Lippen. Selbst stand er vom Tisch auf und sah direkt zu seinem Lord. Dabei bewegte er sich zwar nicht vom Platz, doch war sein Fokus wie gebannt nur auf seinen Geliebten. Es war so als wollte ihn Lord Korbos wieder rausschmeißen, doch verstand es Beni leider besser...Allein, dass der König sagte, dass er ihn in seinem Gemach wollte...ergriff sein Herz wieder voller Glückseligkeit.

      "Ich...werde tun was Sie sagen und mich....zur Menschenwelt begeben...Ich werde schon dafür sorgen, dass Sie und die Witch stärker werden.... Ich möchte nicht, dass Sie durch mich schwächer werden, auch wenn es heißt, dass ich....Abstand von Ihnen halten muss.", ertönte es halb kläglich aus Benis Munde, auch wenn er sich ziemlich selbstsicher war. Er wollte dem Lord...nicht weiter im Wege stehen, auch wenn ihn die ganze Situation beinahe wie bei Romeo und Julia erinnerte.
      Es war wirklich grausam, in jedem anderen Moment wäre er den König in die Arme gefallen, auch wenn er danach ausgeknockt wäre.



      Schwach räusperte er sich, er konnte sich trotzdem kein egoistischen Wunsch verkneifen, auch wenn es hieße dem Lord Unbehagen zu verbreiten.

      "Doch...darf ich Sie trotzdem...für Berichte...persönlich besuchen kommen? Oder... wenn ich mich zu stark nach Ihnen sehne? Mir genügt es....Sie dabei nur anzusehen, so wie immer... Sie können mich immer wieder in das Portal hinauswerfen, wenn ich Ihnen zu nah komme... ", fragte er nach während sich seine Augen wieder auf den Grund sanken, seine Gefühle drehten zurzeit eine wilde Achterbahnfahrt mit ihm. Zum einen Teil wollte er alles und jeden abknutschen, da er noch nie so viel Aufmerksamkeit vom König erhielt und auch froh war...eine kleine Wichtigkeit für ihn zu sein...doch zugleich war es der Grund, wieso er überhaupt nie eine Liebesbeziehung mit dem König eingehen konnte. Andererseits hatte er dies sowieso nie für möglich gehalten...Und obwohl es den Tod seines Königs befasste, wollte er ihn immer noch nahe kommen und sich ganz feste an sich drücken. Beni fühlte sich wie ein wahrer Egoist, doch zwang er sich zu einem erleichterten Lächeln und fing an noch offener zu seinem König zu sprechen, während er einen weiter Schritt zu seinem Lord begab.



      "......Um ehrlich zu sein war ich wirklich glücklich so nah bei Ihnen zu sein und bei Ihnen hier sich aufzuhalten.... Ich werde sicher meine Zeit brauchen, um erneut mit den Abstand zu Ihnen leben zu können ohne schwach zu werden...Doch weiß ich nun was auf dem Spiel steht und ich möchte Sie auf keinen Fall verlieren... Wenn es dafür heißt, dass ich deswegen Distanz bewahre ist es nur meine wohlverdiente Strafe...Dafür habe ich das unfassbare Glück erhalten, dass....Sie etwas für mich empfinden..."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Gaston De carvalho

      "Jaaaa! ♡ Gaston ist einfach der beeeesdeeee ♡♡♡!! Ich liiiiiiiiiiebe iiiiiiiiiihnnn!!"
      Als ihm sein Cousin so um den Hals fällt, war Gaston wirklich von seiner Gott gesegneten Verwandten überwältigt...Es fiel ihm wahrlich schwer sich zurück zuhalten und nicht seine zurückhaltende, Keuschheit ihm gegenüber im griff zu behalten, er wurde wahrlich auf eine harte Probe gestellt.
      Der Wunsch ihn am liebsten diese Nacht bei sich zu behalten und das Bett zusammen mit ihm und Louis zu teilen war umso größerer!
      "Lio...", murmelte er begeistert von seiner freude.



      Seine Begeisterung war dank genug, heute war wirklich ein schöner Arbeitstag...!
      "Lass uns wiieeeder was zusammen machen!!! Mit Louis!!!"
      Hach, am liebsten würde er wirklich mehr Teil im Leben von Ineb sein doch war es so besser...Allein die selbe Luft mit ihm hier Atmen zu dürfen war wahrlich Göttlich.
      Es schien als wäre er auch in Guten Händen, der dazu gekommene junge Mann wirkte verlässlich auch wenn dieser ebenso nicht Teil der Kirche war...
      Sanft lächelnd winkte er zum Abschied mit der Hand und verabschiedete die Truppe...



      Er fragte sich wie viel eigentlich Ineb noch von den Abend in Erinnerung behalten würde.
      Doch vielleicht war es besser wenn sich dieser nicht zu viele Gedanken machte und sie sich baldig wieder sahen ohne das Thema im Club zu tief aufgegriffen wurde...
      Gaston begann die Unordnung im Raum aufzuräumen....
      Einige der Cocktailgläser waren umgekippt...

      anime-rpg-city.de/attachment/44327/

      Mit denn Zeigefinger strich er über denn dünnen Rand der Cocktailgläser, er spürte förmlich noch die wärme der Lippen von Ineb diesen Gläsern.
      Am liebsten hätte er die Gläser mitgenommen aber sie waren Eigentum des Clubs...
      Es war schon so eine große Ehre die er heute erteilt bekam dank der schwarzen Sonne, er schuldete diesen Mann so viel...
      Er freute sich schon darauf wenn er Feierabend hatte und seine formelle Maske ablegen konnte...



      Mit sachten Lächeln, hallte in seinem Kopf noch die Stimme von Ineb und er summte das Lied das er heute gesungen hatte während er das Aufräumen fortsetzte.
      Er konnte es kaum erwarten....Bald würde sich Inebs tiefsten Wünsche erfüllen.

      ___________________________________

      Tyler Wang-Chi:

      "Das ist wirklich nett von dir, dass du über meine Fehler sehen kannst... Ich werde dir so gut ich kann weiterhelfen...und dir ein Freund sein, den du brauchst."
      ...
      Wie auf Stichwort zeigte Cabriel beinahe schon eine widerlich, süße Reaktion auf seine Worte die jedoch Tyler Lächeln nicht verblassen ließ.
      Zum Glück besaß Cabriel, trotz seine Arrogantes Verhalten genug anstand zu erkennen was es bedeutet sich bei ihm seine Dankbarkeit zu zeigen.
      Er warf nicht jeden sowas an den Kopf besonderes da der kleinere nicht wusste wenn er mit denn Worten gemeint hatte...Und das würde er ihm auch nicht sagen, das würde Cabriel gewiss nur noch Hochnäsiger werden lassen!
      "Ja ich bin wirklich Nett zu dir...", stimmte Tyler bei.



      Denn restlichen Weg, sprachen sie beide nicht mehr viel...
      Es gab auch für denn Moment nicht viel zusagen und auch war Tyler nicht danach mehr zu sprechen. Eigentlich war er noch nie der Typ gewesen der gut mit Worten umgehen konnte aber Cabriel hatte ihn heute viel zum Reden gebracht...Es hatte einige falsche Vorurteilungen aus dem weggeräumt aber auch neue Ansichten hervor gerufen.
      Er war jedoch beruhigter zu wissen das Cabriel wohl nicht mit Wyatts Zuneigung spielte...
      ...Falls er ihn nicht angelogen hatte...
      ...Doch wirkte Cabriel trotz seiner Fehleinschätzungen nicht besonderes nach jemand der vor Lügen schwallte.
      Seine Worte waren meist von brutaler Ehrlichkeit umhüllt was schon oft für manche gewiss zu viel sein konnte!

      Aber durchaus brachten ihn diese Neue Situation zum nachdenken aber trotz dem heftigen Gefühlsausbruch heute fühlte sich Tyler in der Nähe von Cabriel schon weniger unter Druck...
      Zumal er ihn heute wirklich ein sehr tolles Kompliment gemacht hatte, er mochte denn Sam von früher...
      Gedanken verloren spielte Tyler etwas mit seiner Gelben Haarspitzten als sie ihrer WG näher gekommen waren.
      Er sollte vielleicht wirklich etwas mehr An sich Ändern, sonst würde er immer wieder an diese Dinge zurück erinnert die früher nicht so gut zwischen ihm und Sam funktionierten. Er wollte sich zwar erinnern aber sollte es nicht bedeuten das die Spuren der Vergangenheit weiter mit sich schleppen wollte...
      Schließlich war er jetzt sein Sonnensystem und sollte sich nicht mehr dafür schämen das es Ähnlichkeiten zwischen ihnen gab weswegen er sich die Haare damals gefärbt hatte...
      Er würde sich zwar immer noch nicht darauf verfestigen wie er auszusehen aber zumindest nicht mehr nach dem Tyler der sich für sein Taten schämte...


      ___________________________________

      Wyatt Carson Lyons & Harvey Bell & Tyler Wang-Chi & Stan L. :

      "Boaa---Ich schaffffss nicht mehr ins Zimme..r....Ich schlaf hiee.rr...."
      Derweil waren die drei Betrunkenen Jungs im Wohnzimmer hängen geblieben, wobei es Wyatt noch soweit gut ging das er anständiger als die Anderen gehen konnte.
      Doch als sich Ineb so aufs Sofa fallen ließ, zögerte der Grünhaarige nicht lange sich einfach auf ihn drauf plumpsen zu lassen.
      "Ich auuuuuuch!", verkündete munter dabei egal das ihn Ineb für den Tod von Harvey verantwortlich machte.



      Doch schnell kullerte der Grünhaarige von Sofa, da er nicht gerade die beste Idee gewesen war sich auf den Sturz betrunkenen Sänger zu werfen....
      Als hätte Wyatt eine Großartige Zirkus-Trick vor geführt begann harvey lauthals darüber zu lachen wie Wyatt mit dem Gesicht auf den Boden geklatscht war.
      "HA! Ha! Ha! Er ist gefallen wie ein Kohlkopf!", lachte der Feuerwächter belustig als Stan ihm gerade Half ebenfalls auf dem Sofa platzt zu nehmen.



      Etwas Tadelnd schüttelte Stan seinen Kopf, als sich die drei anschaute...Sie würden gewiss morgen mit Kopf schmerzen bestraft werden!
      Aber dann lernten sie gewiss besser mit ihrem Limit ihres Alkohols umzugehen, besonderes mitten in der Woche...
      Izarra hatte ein guten Vorschlag für die Jungs, er hoffte nur das die Jungs dabei keine schweinische Hintergedanken hatten.

      "Wie wärs, wenn ihr heute alle auf dem Sofa übernachtet? Ich hole euch die Bettdecken runter und stell euch den Wecker, damit ihr morgen etwas mehr Zeit habt um euch frisch zu machen? Bevor noch jemand vom Hochbett hinunterkippt."

      "Wohhaaa! Ja! Flash-Fantastisch ! Wie die Power Ranger Folge 34! Stafel 3!! Abgefahren!", jubelte Harvey begeistert von dem Vorschlag.



      Es schien wirklich die Anwesenden Jungs begeistert aufzufassen, daher half Stan etwas dabei das diese sich auch anständig frisch machten während Izarra die Bettsachen holte.
      Keine wenige Minuten später trafen die Anderen Jungs der WG ein.
      Cabriel huschte sehr schnell nach Oben wobei er vollkommend anderes aussah...Aber es bestätigte Stan Vermutung nur das Cabriel in diesem Club arbeitet.
      Tyler blieb noch belustigt von Anblick der drei stehen, zwar war auch leicht angetrunken doch erging es ihm deutlich besser als die Anderen.
      Auch er begriff dann das Izarra ihre Bedecken bereit stellte das hier schlafen konnten...Klang Spaßig!
      Doch zuvor musste Tyler noch seine Hand desinfizieren und verbinden...Aber Stan war es direkt ins Auge gesprungen...
      "Ich kann dir dabei Helfen, Tyler.", schlug dieser ihm vor.



      Tyler war wirklich überrascht wie zuvorkommend der Butler und Freund von Wyatt eigentlich war, er hatte sogar direkt eine Desinfektionflaschen dabei als wäre Stan genau wie er ein großer Fan von Sauberkeit und Ordnung!
      Weswegen er sein Angebot dankend annahm, er hoffte aber das Stan keine Fragen zu der Verletzung stellte aber Stan wirkte sowieso wie jemand der wenige sich in Angelegenheit Anderer mischte. Zumindest war er ihm immer mehr als nur Dankbar wie er ihn wegen Janon geholfen hatte! Irgendwie war schon cool....
      Geschickt war Tylers Hand in wenigen Minuten verbunden war ihn breit grinsen ließ.
      "So, ist das verband auch nicht zu fest?", fragte Stan freundlich nach.
      "Danke Stan! Das echt nett von dir. dass Verband sitzt Perfekt!"



      Es dauerte nicht lange als Cabriel wieder runter kam, wieder zurück in seinem gewohnten aussehen war beinahe schon erleichternd zu sehen den alten Cabriel wieder zu sehen.
      Sein ersten Worte gingen wirklich unter aber seine Frage die später folgte erreichte die Ohren dann doch.

      "Wir....schlafen...................................zusammen?"

      Stan schenkte Cabriel ein förmliches Lächeln wobei sein Ausdruck etwas strengeres ausstrahlte:
      "Hallo Cabriel, es sieht ganz so aus....Ich hab die Anderen hergefahren. Ich hoffe da du zu den nüchternen Personen gehörst wirst du auf die Anderen aufpassen. Das ihr mir ja nicht zu lange Wach bleibt, morgen Früh müsst ihr wieder Pünktlich zur Uni."



      Stan könnte nicht sagen was es war....Aber bei dem Jungen klingelten bei ihm alle Alarm Glocken.
      Irgendwas...war mit ihm---
      Bevor Stan sich jedoch mehr auf den Jungen Fokussieren konnte hüpfte schon Wyatt wie ein aufgedrehter Flummi dazwischen um Cabriel stürmisch die Arme um ihn zu legen.
      "Jaaaa! Gruppenkuscheln! Das wird toll ♥️! Toll! Es schön das wieder zurück gekommen bist!"
      Die Wangen von Wyatt leuchten vor Freude während seine Augen vor Glück funkelten.



      "Ich glaube Ineb schläft schon, hat bestimmt nichts dagegen wenn wir uns direkt neben ihn legen!", schlug Wyatt belustigt vor.
      Harvey der sich endlich von seinen lachflash erholt hatte saß dicht neben Ineb und streichelte ihm über denn Kopf, als wollte er ihm führsorglich beruhigen.
      "Heeey! Cab, es ist genug Platzt...", klang etwas heiser von Harvey.



      Er grinste ebenfalls Munter auch wenn die Welt sich für ihn noch drehte.
      "Ist...zwischen dir und Tyler soweit alles....Gut?", harkte Harvey etwas benommen nach, er wollte es trotz allem noch mal sicher sein...Nicht das Cabriel und Tyler gerade überhaupt nicht in einem Raum schlafen wollen.
      Er blinzelte ziemlich stark, er war jedoch auch kurz davor direkt einzupennen.

      Tyler der bei Stan Hilfe bedankt hatte ergriff dann die Möglichkeit auch mit Izarra zu sprechen, es war wohl irgendwo auch seine Worte die ihn daran gehindert hatten Cabriel an die Gurgel zu gehen, er hatte ihm für den schönen Traum verholfen...Wo er genau sah was er sich wünschte und ihm gesagt das kein schlechter Mensch war...Auch ihm wollte er Danken!
      "Hey Izarra, ist die Übernachtung hier deine Idee gewesen? Ich...Wollte mich auch...Noch mal bei dir bedanken, für...deine Hilfe als es mir nicht so gut ging."



      Der Lehrer tat in der kurzen Zeit obwohl er sie alle kaum richtig kannte doch sehr fiel...Ohne ihn wären sie gewiss aufgeschmissen.
      "Ich wollte dich fragen...Ob du vielleicht Lust hättest morgen nach der Uni mit mir zu meiner Schwester zu kommen, sie hat mir einer Nachricht geschrieben das sie Ihre Verlobung feiern möchte...Sie übertreibt immer mit Kuchen, Buffet und anderen leckerrein. Ich denke das wäre nicht wirklich was für die Anderen Jungs, aber vielleicht möchtest du mitkommen? Ich glaub es könnte dir gefallen, es alles Gratis und es würde bestimmt zu viel übrig bleiben."
      Um ehrlich zu sein...Wollte er nicht allein hin und zum Anderen wollte die Anderen nicht sonderlich von Verhalten seiner Schwester verstören...
      Zum Glück war Wyatt sowieso mit seinem Dreh beschäftigt...
      Und die Anderen an sowas sicherlich nicht Interessiert.


      ___________________________________


      Lord ₭ØⱤ฿Ø₴ Eternity


      "Ich...werde tun was Sie sagen und mich....zur Menschenwelt begeben...Ich werde schon dafür sorgen, dass Sie und die Witch stärker werden.... Ich möchte nicht, dass Sie durch mich schwächer werden, auch wenn es heißt, dass ich....Abstand von Ihnen halten muss."

      Auch Beni erhob sich nun von seinem Stuhl, dabei klang seine Stimme so kläglich als hätte der dunkle Herrscher gerade Schluss mit Beni gemacht und erneut von hier verbannt...Natürlich war es nicht vergleichbar wie früher. Der Gesichtsausdruck und das Gefühl was Beni damals ausgestrahlt hatte über die Nachricht, hatte dass Dark Heart damals mehr als stark beeinflusst. Schon zu stark...
      Obwohl der Lord nun eine deutliche Grenze zog konnte es Beni nicht lassen, trotzdem nach einer Ausnahme in dieser Entscheidung zu fragen.

      "Doch...darf ich Sie trotzdem...für Berichte...persönlich besuchen kommen? Oder... wenn ich mich zu stark nach Ihnen sehne? Mir genügt es....Sie dabei nur anzusehen, so wie immer... Sie können mich immer wieder in das Portal hinauswerfen, wenn ich Ihnen zu nah komme... "
      Diese Worte erinnerten Korbos in diesem Moment an die Worte die er Beni damals sagte...Er fühlte deutlich diesen Schmerz.



      "....Dabei... Hatte mir... Auch immer nur gereicht dich von der Distanz zu beobachten....
      .... Weil.... Ich ja.... Weiß und erkenne das du... Lord Korbos liebst.... "
      Es sagte das es ihm reichen würde...Beni von der Distanz zu sehen, genau so ähnlich wie es gerade Beni tat...Doch sagte ihm Beni damals etwas das Korbos sehr zum Nachdenken brachte....

      "Und...Das reicht dir wirklich aus...? Mein Glück zu sehen...?"



      "Warum bist du nicht gieriger...? Du liebst mich doch... also benimm dich nicht so wie ein Feigling und erstick nicht einsam an deinen Gefühlen, da bist du ja dann nicht besser als ich... ist doch praktisch wie Selbstmord."

      ...Auch wenn es gut war das Beni auf seine Worte hörte, war es ihm noch immer im Kopf geblieben...War es dann nicht auch beinahe wie Selbstmord, dieses Opfer gegenüber zu geben?
      Könnte er wirklich von Beni erwarten, seine Gefühle für ihn einsam an seine Gefühle ersticken?
      Auch wenn Korbos durchaus wusste das sich Beni zu helfen wusste, sich von anderen Gefühlen abzulenken....
      Während Beni ein schritt näher nahm der Lord Korbos schweigend eine Weinflasche aus dem Regal und hörte ihn weiter zu nachdem er ihm seine Entscheidung, Beni nun feste in die Menschenwelt zu schicken mitgeteilt hatte....

      "......Um ehrlich zu sein war ich wirklich glücklich so nah bei Ihnen zu sein und bei Ihnen hier sich aufzuhalten.... Ich werde sicher meine Zeit brauchen, um erneut mit den Abstand zu Ihnen leben zu können ohne schwach zu werden...Doch weiß ich nun was auf dem Spiel steht und ich möchte Sie auf keinen Fall verlieren... "
      ...Es begann wieder schrecklich Weh zu tun....
      Auch wenn Kye versprochen hatte sich raus zu halten konnte die Gefühle nicht verbergen....War es wirklich die Richtige Entscheidung?
      Ein Teil in ihm war Froh das Beni ihn für die Dinge die Lord Korbos gezeigt und erzählt hatte nicht begann zu Hassen, er war immer noch darin interessiert das Leben von Lord Korbos Eternity zu Retten....
      ...Zum Anderen fragte sich die Seele des Lords ob diese Entscheidung nicht wie ein Dolch ins Herz war...



      "... Wenn es dafür heißt, dass ich deswegen Distanz bewahre ist es nur meine wohlverdiente Strafe...Dafür habe ich das unfassbare Glück erhalten, dass....Sie etwas für mich empfinden..."
      ....
      ............
      ................................

      "....Warum seid ihr beiden nur so unerträglich....?",raunte die Stimme von Eternity leise, er bemerkte wie die Krone auf dem Kopf des Lords wieder begann zu blubbern als wollte der Weißhaarige gleich zu einer Pfütze werden und Benis aufgesetztes Lächeln war schon zu bemitleiden wenn sowas wie Mitgefühl noch empfinden würde aber das hatte er auch weggeworfen...
      Es war eher...Nervig....
      Er wusste schon jetzt das Korbos die nächste Tage deprimiert hier im Weinkeller verbringen würde...Je schlechter die Seele drauf war desto mehr würde auch Eternity darunter leiden...Bestimmt würde sich kaum Bewegen können und nur dumm herum liegen....



      ....
      Bedauerlicherweise wusste Eternity noch wie er selbst sich bei seinem ersten Liebeskummer gefühlt hatte...Eine wirklich grässliche Sache, die ihm noch heute Kopfschmerzen bereitet obwohl er auch das abgelegt hatte, doch konnte verstehen das wohl Korbos dieses leiden nun selbstverständlicherweise empfand.
      Auch wenn er echt mies gestimmt auf ihn und Beni war...
      ...Hatte Korbos mit einem nicht ganz ungerecht gehabt, auch er...Hatte begonnen etwas bei Beni zu Empfinden.
      Der Kuss damals im Gemach hatte ihn nicht kalt gelassen....
      Also war er auch eine einstimmige Sache...
      Für das Opfer das Korbos und Beni erbrachten konnte für diesen einen Moment spielte...

      "Na los....Mach schon, ich weiß genau das du schon eine geschlagene weile darauf wartest, das Blut pumpt mir schon durch die Adern...Ich weiß genau was das bedeutet."



      Die Worte erschreckten Korbos leicht, woher kam dieser Sinneswandel plötzlich? Wollte ihn Eternity verhöhnen?
      "₩-₩₳₴ ₥Ɇł₦₴₮ ĐɄ...?!"
      "Das weißt du genau...Wir wollen doch nicht erneut das es zu einem Selbstmord kommt also, genieß das Date auch ein wenig..."
      Er soll....was?!


      "...Đ₳₴...ł₴₮ ₩łⱤ₭Ⱡł₵Ⱨ ĐɆł₦ ɆⱤ₦₴₮?? ₩łⱠⱠ₴₮ ĐɄ Đł₵Ⱨ ü฿ɆⱤ ₥Ɇł₦Ɇ ₴₵Ⱨ₩ä₵ⱧɆ ⱠɄ₴₮ł₲ ₥₳₵ⱧɆ₦?! ₥₳₵Ⱨ₮ Ɇ₴ ĐłɆ Đł₴₮₳₦Ⱬ ₦ł₵Ⱨ₮ ₦Ø₵Ⱨ ₴₵ⱧⱠł₥₥ɆⱤ?! Ɇ₴ ₦ł₵Ⱨ₮ ₳Ⱡ₴ ₩Ɇ₦₦ ł₵Ⱨ Ɇ₴ ₦ł₵Ⱨ₮ ₩ØⱠⱠ₮Ɇ...Ɇ₴ ł₴₮....ĐɄ ฿ł₴₮ ₩łⱤ₭Ⱡł₵Ⱨ Đ₳₥ł₮...Ɇł₦VɆⱤ₴₮₳₦ĐɆ₦...?!"
      Das Gefühl in ihm wurde immer stärker....
      Es war das erste mal nach langen das...Eternity dem zustimmte, sie handelten so selten einer Meinung....Es machte ihn ganz Nervös...



      Der Lord trat leicht an Beni vorbei und ergriff das Weinglas auf den Tisch auf der Seite des Anderen stand.
      Er füllte das Glas mit dem Rotenwein aus der Flasche die er aus dem Regal hatte...
      "...Du hast mir lange, aufmerksam zugehört, dass Gespräch mit dir verlief Anderes als geplant...", gestand der Lord als er das gefüllte Glas nun Beni reichte.



      "Doch hast du nun ein großen Teil von mir erfahren das ich zuvor mit noch keinem geteilt habe und trotzdem bleibst du deinem Lord Treu, dafür hast du meine Anerkennung verdient.", erklärte der Lord ernst und schaute Beni wieder direkt in die Augen während er dicht an ihm stehen blieb.
      "Ich bin mir sicher das du genug Stärke beweisen wirst und mir bei meinem Zielen helfen wirst Beni...Durch das Gespräch mit dir ist mein Zerstörtes selbst, ein Teil mehr wieder zusammen gefügt wurden....Zumindest für denn Moment, ist es beinahe so wie früher..."



      Nach sehr langer Zeit....War beinahe schon als würde Seele und Herz in Einklang sein.
      Als wäre der wahre Lord Korbos Eternity zurückgekehrt, zumindest für denn einen kleinen Moment....
      Je schmerzhaft es gerade auch war...
      "Allerdings....",begann der dunkle Lord und hob seine Zeigefinger an die Lippen während sein Blick fester auf Beni brannte.

      "...Muss ich dich Fragen, reicht es dir wirklich aus mich nur von der Distanz zu sehen? Macht es dir wirklich Glücklich....?"



      Als wäre es eine vertrautes Geheimnis zwischen ihnen war seine Stimme leiser geworden, die beinahe schon dazu einlud mit dem Kopf näher zu kommen um ihn besser zu verstehen.
      "Zwar verlang ich die Distanz von dir, mit guten Grund doch...Auch wenn du es als Strafe akzeptierst, solltest du für deine Aufopferung mir gegenüber auch Belohnt werden, zumindest heute...Schließlich ist es doch das war dich wirklich Glücklich machen würde, oder?", hauchte der größere Mann direkter und ergriff bestimmend das Kinn von Beni.
      "...Schließlich hab mich noch nicht erkenntlich gezeigt, für deine Hilfe in der kurzen Zeit wie du wieder hier warst..."

      [

      Eine sehr schwache röte legte sich auf den hellen Wangenknochen des Lords als die letzte Distanz zu ihm beendete und ihn seine Lippen auf Beni legte.
      Er Küsste ihn zwar zärtlich aber mit deutlichen verlangen dahinter als wollte er ihm dem Atem stehlen.
      Dabei hielt er feste sein Kinn mit seinen Finger fester.



      Dann löste er die Lippen eine Haaresbreite um mit dem Daumen über die feuchten Lippen von Beni zu streichen.
      "Ich will für denn Moment unserer Zweisamkeit, die Distanz fürs erste Ignorieren...Du sollst wissen was dich erwartet wenn ich wieder eine Person werde..."
      Believe Me ~

    • Cabriel Valentine

      "Hallo Cabriel, es sieht ganz so aus....Ich hab die Anderen hergefahren. Ich hoffe da du zu den nüchternen Personen gehörst wirst du auf die Anderen aufpassen. Das ihr mir ja nicht zu lange Wach bleibt, morgen Früh müsst ihr wieder Pünktlich zur Uni."

      Der Butler von Wyatt war der Erste, der den Jurastudenten wahrnahm und zugleich ihm Verantwortung um den Kopf schlagen musste. Zustimmend nickte er zwar, doch klang es wie eine üble Verpflichtung - er kam doch selbst so schwer aus dem Bett...wie sollte er dabei die verkaterten Jungs hinausziehen? Doch wer war er schon dem Butler zu widersprechen, immerhin hatte er ihn erst vor kurzem neben seinem Wagen erbrochen und... somit sich zu Beginn eine Menge Minuspunkte gesammelt. Zum Glück waren es Sorgen über die er erst am frühen Morgen wieder nachdenken musste...

      "Jaaaa! Gruppenkuscheln! Das wird toll ♥️! Toll! Es schön das wieder zurück gekommen bist!"

      Herzlichst wurde er dafür von seinem Freund begrüßt, der ihn schon beinahe in die Arme sprang. Seine Augen leuchteten so doll, dass es Cabriel zu blenden bedrohte -- war dies die Wirkung des Alkohols, die er genau aus seinem Atem herausroch?
      Er war froh, dass Wyatt zumindest jetzt einen guten Eindruck machte...Er hatte schon befürchtet eine weitere Predigt zu hören, weil er ohne zu fragen einfach Tyler mitnahm und sich die Jungs sicher...etwas anderes von dem Abend erhofft hatten.

      Doch...Gruppenkuscheln?
      Musste es sein?



      "Ich glaube Ineb schläft schon, hat bestimmt nichts dagegen wenn wir uns direkt neben ihn legen!"

      Still drehte er seinen Kopf zum heutigen Schlafplatz, Ineb schlummerte tatsächlich tief und fest, dabei mit einem leichten Lächeln auf seinen Lippen, als erweckte ihn Harveys Streichen große Lebensfreude. Nebendran saß Harvey, der auch nicht mehr aussah als brauchte er lang, bis er einschlief -- die beiden rochen am meisten nach Alkohol, sodass Cabriel ein wenig seine Nase rümpfen musste.

      "Heeey! Cab, es ist genug Platzt..."

      ...Das musste...wirklich sein? Kurz sah er zu Stan und durch ihn wusste er, dass er sich wohl schwer ausreden konnte. Außerdem hang jetzt Wyatt an ihm und zerrte ihn immer mehr aufs Bett. So blieb ihm nichts anderes übrig als mitzumachen...wenigstens konnte er dafür sorgen, dass Wyatt direkt neben Ineb schlief und am Rand Harvey, er hatte nicht wirklich Lust mit dem Herzträger Gruppen zu kuscheln...Die Freude am Leben zu sein sah man wirklich stark in seinen Augen dahinbrodeln.

      Warum hatte ihn nicht Tyler einfach bis zur Ohnmacht zertreten? Verdammt sei sein immer robuster werdender Körper...
      Das aufkommende Schnarchen von Ineb dröhnte sich gewaltsam in seine Ohren hinein, sodass er wusste...das er heute nicht mehr schlafen würde. Aber immerhin bekam er wohl auch heute keine Besuche seiner Mutter...hoffte er zumindest...



      "Ist...zwischen dir und Tyler soweit alles....Gut?"

      ...

      Natürlich war Harvey daran interessiert wie ihre Auseinandersetzung verlaufen war. Sicher wollte keiner nun Streithähne auf einem Sofa herumliegen sehen, besonders weil Tyler davor noch so wütend aussah und sie ohne Weiteres einfach den Club verließen.
      Still legte er hin und versuchte es sich wenigstens gemütlich zu machen, dabei rückte etwas näher zu Wyatt, auch wenn noch ein kleiner Abstand vorhanden war.
      Die nervenaufreibende Ereignisse mit seinem Freund überfluteten seinen Verstand wie ein stürmisches Meer, es war unglaublich wie sehr sich die Einstellung auf eine Person innerhalb ein paar Stunden ändern konnte.
      Cabriel hatte vorher kein wirkliches Bild von Tyler, er war nur eine Bedrohung und hantierte wie eine Bestie durch das Leben der Witch-- er sah ihn als Müll, der von den Rose abgeworfen worden war...Nichts wichtiges mehr und stark zu bemitleiden.
      Doch hatte er heute eine Menge aus seinen Fehleinschätzungen gelernt...
      Tylers Worte hallten immer noch erwärmend in seinen Kopf...und trafen genau sein Herz.

      "...Daher können wir wirklich Freunde werden. Ich freu mich sogar richtig darauf, du dich auch?"
      "Ich fang an dich immer mehr zu mögen!!..."

      "Du hilfst mir schon dabei über ein paar Dinge mehr nachzudenken.",

      "Auch wenn du oft Fehler machst, zeigst du manchmal deutlich bessere Eigenschaften, als eine Gewisse Andere Person.
      "...Du bist wirklich ein wahrer Freund, Cabriel."



      "Ja....Es ist alles in Ordnung...", sagte er kurz und knapp, doch verbarg sich hinter der Zusammenfassung ein leichtes Lächeln auf seinen Lippen. Es war so...als hätte er wieder jemanden gefunden, wo er nicht mal wusste, dass er ihn suchte. Einen alten Freund, der durch die hinterhältigen Fassaden von Samuel verdeckt worden waren. Obwohl sein Herz sich nicht ganz in Freude hüllen konnte...da auch ihre erste Begegnung tiefe Narben in Cabriel hinterließen und er auch nicht genau wusste ob dieser Weg der richtige war...
      War er für diesen Moment wirklich froh mit Tyler gesprochen zu haben. Er hatte nun einen Freund, den er aus seiner eigenen Willenskraft helfen wollte.

      Sein zweiter Sam....Samuel Rose...Der Gedanke machte ihn wirklich glücklich...Die Perfektion von Samuel Rose nun endlich aufteilen zu können...Ein anderer Sam....
      Vielleicht...schaffte er es aus ihm den wahren Sam zu gestalten...?
      Und den Fehler auszuräumen...Samuel umzubringen...
      Damit auch Cabriel endlich...Nichts mehr bereuen musste... und verschwinden konnte...
      Zusammen mit Sam...



      Die WG wurde immer mehr zu einem wahrlichen zu Hause für Cabriel, auch wenn er es nur schwer selbst glauben mochte. Er brauchte die Jungs mehr denn je, um selbst weiter in seinen Leben voran zu kommen. Dazu würde er wohl... zu Mitteln greifen, die aus ihm keines Falls einen Held machten oder einen guten Freund. Er versuchte wenigstens seine Unwichtigkeit weiterhin oben zu halten, um keinen schwer zu verletzen.
      Unter der Bettdecke suchte er die Hand von Wyatt, er wusste nicht ganz wieso...aber vermisste er den Körperkontakt, den er letzte Nacht mit den Grünhaarigen teilte. Vor allem nach dem Traum fühlte er sich Wyatt so verbunden, dass er den Morgen nicht erleben wollte...auch jetzt führten seine Finger sich instinktiv an die warme Haut von Wyatt, doch zögerten sie ihn fester an sich zu drücken, um nicht zu gierig zu wirken.

      "Ich hoffe ihr hattet einen schönen Abend...", murmelte er leise und lehnte sich mehr zu Wyatts Ohr. Cabriel fragte sich wie wohl ihr gemeinsame Zeit verlaufen war? Ein Glück war Xaiden ihr Host gewesen, weshalb es nur für ein klein wenig an Chaos sorgen musste.

      ____________________________

      Izarra K.

      "Hey Izarra, ist die Übernachtung hier deine Idee gewesen? Ich...Wollte mich auch...Noch mal bei dir bedanken, für...deine Hilfe als es mir nicht so gut ging."

      Spartanisch nickte Izarra, der immer sehr stolz auf seine eigenen Ideen war. Ein bisschen Gruppenkuscheln und Gruselgeschichten erzählen vor dem Schlafen gehen hatte doch noch nie jemanden geschadet. Vielleicht aber sprachen sie sich auch ihre tiefsten Geheimnisse aus, wenn sie überhaupt noch in der Lage waren klar zu denken?
      Er war auf jeden Fall froh Tyler in einem guten Zustand wieder zu begegnen, er hätte sonst mit dem Schlimmsten gerechnet! Witch-Streitereien unter Frauen waren schon ein Chaos, doch niemals so stark wie ...bei diesen noch reifenden Jungs!

      Doch machte ihn Tyler plötzlich ein Angebot, dass total unerwartet kam...und Izarra nur größer schauen ließen.

      "Ich wollte dich fragen...Ob du vielleicht Lust hättest morgen nach der Uni mit mir zu meiner Schwester zu kommen, sie hat mir einer Nachricht geschrieben das sie Ihre Verlobung feiern möchte...Sie übertreibt immer mit Kuchen, Buffet und anderen leckerrein. Ich denke das wäre nicht wirklich was für die Anderen Jungs, aber vielleicht möchtest du mitkommen? Ich glaub es könnte dir gefallen, es alles Gratis und es würde bestimmt zu viel übrig bleiben."

      "Na, wenn keiner deiner Freunde mitmöchte bin ich natürlich voll dabei! Ich komme gerne mit, da kann ich auch etwas mehr deinen Verwandtschaftsgrad des Wasserwächters kennenlernen. Ich hatte als Unterstützer der WITCH mit den Rose immer wenig zu tun... Deine Großmutter war nicht besonders gesprächig, haha...Also, auf jeden Fall!"
      , spornte Izarra total aufregt und mit richtigen Funklen in seinen Augen.
      Wie nett Tyler doch war...Als wusste er genau wie sehr der Musiklehrer auf Gratiszeug abfuhr.
      Alles in der Welt war so teuer geworden, da war es toll seinen Magen füllen zu können, ohne den Strom nicht mehr bezahlen zu können!



      Er fragte sich schon wie die Schwester von Tyler aussah, ob sie auch eine Sportlerin war oder doch eher von der süßen Sorte war?
      Izarra war schon ganz erfreut es herauszufinden! Vielleicht kam ja auch seine Großmutter...Oder, nein...War sie nicht letztes Jahr verstorben? Izarra wurde dann nicht mal auf die Beerdigung eingeladen...obwohl sie sich mehr als 10 Jahre kannten....

      Munter kam er Tyler näher und klopfe ihn leicht auf den Rücken, dabei neigte er sein Gesicht näher zu seinem Schüler um seinen Gesundheitszustand sich näher betrachten zu können.

      "Dir geht es gut, ja? Ich hatte mir erst ein bisschen Sorgen um euch zwei gemacht, als ihr so aus dem Raum gestürmt seid...Aber du siehst ein wenig glücklicher aus, weshalb es wohl das richtige war euch ziehen zu lassen!"

      Manchmal war es wirklich gut, Menschen einfach ziehen zu lassen, damit sie die Dinge alleine regelten. Izarra hatte zwar immer wieder Herzrasen, da es ...ohne Wasserwächter und Windwächter keine Witch in Stande käme...jedoch zeigte es ihm nur, dass Helden immer einen Weg zueinander fanden. Naja, zumindest hoffte er, dass Cabriel genauso munter aussah wie Tyler! BESTIMMT!

      "Dann lass uns runter, auch ein guter Sportler wie du braucht seinen wohlverdienten Schlaf!", schlug er vor und zog dabei Tyler an seiner gesunden Hand mit nach unten. Wie angekündigt nahm er -als er und Tyler unten waren - sich von jeden Jungen das Smartphone und stellte ihm ein Wecker, um am Morgen vernünftig sich fertig machen zu können und seine Lebensgeister wieder zu finden.

      "Wollt ihr eine Gute Nacht Geschichte hören, die ich immer meinen Sohn erzählte?~", bot er freudig an, als er sie so alle auf dem Sofa schlummern sah- er vermisste dabei etwas die Familienzeit, viel zu kurz war sie für den Unsterblichen gewesen. Es berührte ihn schon sein Herz, wie sehr ihn die Muttergefühle wieder aufkamen, wenn er die Jungs so bei einander sah, auch wenn er genauso alt wie sie äußerlich wirkte.



      "Haha...Nur ein Spaaaaß~. Jetzt, wo ihr so friedlich schlummert werde ich mich auch davonschleichen...Ich wünsche euch eine gute Nacht~...", fasste er es als Witz auf, denn sicher wollten keine ausgewachsenen Kerle eine Abenteuergeschichte oder Märchen von ihrem Lehrer hören. Selbst bei Morpheus wusste er nie genau...ob er sie früher mochte oder total langweilig fand. Nuriel war immer der Meinung gewesen, dass er ihn alles erzählen sollte, was er sich in seinem langen Leben so aufschnappte.

      So ging er wieder langsam zu Tür und sah nochmals auf zu Stan, es war irgendwie Schade, dass sie sich Mitten in der Nacht begegneten. Sie hatten kaum eine Möglichkeit miteinander zu sprechen, doch hatte der Butler sicher mehr als zu tun gehabt. Auch Izarra musste etwas an seine nächste Miete denken und an Lin, die ihn den Kopf kürzen würde, wenn er nicht bald wieder auftauchen würde, um sie bei ihren Kunden zu unterstützen.

      "Danke nochmals Stan... Ich hoffe wir haben dich nicht bei etwas wichtigen gestört! Auch dir wünsche ich eine unbeschwerliche Nacht~.", verabschiedete er sich mit einem freudigen Winken und ging langsam zur Haustür...Dabei hoffte er, dass die Straßenlaternen noch an waren...Denn dieses Mal hatte er keine Lust wieder auf der Brücke zu schlafen und danach wieder festgenommen zu werden! Auch, wen der Weg lang war würde er lieber sich etwas die Beine vertreten, bevor er wieder wie ein Verdächtiger vorkam!

      _____________________________

      Beni Darkwood

      Beni wartete nur darauf, bis ihn Lord Korbos wie einen Hund aus seinem Heiligtum verscheuchte und er wieder alleine mit sich und seinen schweren Gefühlen zu Bett ging. Dabei würde wohl erstmals keine Droge oder Alkohol der Welt helfen, er musste sich lernen zusammen zu reissen, denn jeder einzelne Atemzug den er nun tätigte, war einzig und allein für seinen Lord. Er konnte es sich nicht mehr leisten schwach zu werden und ans Sterben zu denken, er musste...für seinen Geliebten stärker werden, auch wenn es hieß genau das zu tun, was er nicht wollte und ihn wie eine Säure verätzte.

      "...Du hast mir lange, aufmerksam zugehört, dass Gespräch mit dir verlief Anderes als geplant..."

      Doch anstatt ihn zu verscheuchen kam der Lord ihm näher und schenkte roten Wein in Benis Weinglas hinein, um es ihn dann zu geben. Entgeistert nahm er es an und blickte zu seinem König auf, der nun wieder so dicht bei ihm stand, dass der Weißhaarige mit den violetten Strähnen davonschmelzen konnte.

      "Doch hast du nun ein großen Teil von mir erfahren das ich zuvor mit noch keinem geteilt habe und trotzdem bleibst du deinem Lord Treu, dafür hast du meine Anerkennung verdient."

      Leicht öffnete sich der Mund von Beni, hatte er wirklich... so viel Lob von seinem Lord verdient? Es rührte ihn so sehr, dass er fester das Weinglas umgreifen musste, damit es nicht durch seine Aufregung hinunterfiel. Seinen König so nahe bei sich zu haben, während er ihn so liebevoll schmeichelte brachte die Welt in einem ganz anderen Licht hervor.

      "Ich bin mir sicher das du genug Stärke beweisen wirst und mir bei meinem Zielen helfen wirst Beni...Durch das Gespräch mit dir ist mein Zerstörtes selbst, ein Teil mehr wieder zusammen gefügt wurden....Zumindest für denn Moment, ist es beinahe so wie früher..."

      Für diesen Moment...war es beinahe wieder wie früher?
      Benis Augen begangen zu funkeln, es war wie ein Trostpflaster zu erfahren, dass er auch nicht nur da war, um den Lord zu zerstören. Er konnte ihn tatsächlich helfen wieder Ganz zu werden...Er konnte ihm helfen sich wieder zusammenzufügen!
      Jede einzelne Bewegung verfolgte er von seinem Geliebten genaustens, er war wie gebannt - ein Zauber, den nur sein König auf ihn legen konnte und ihn schwerelos machte. Dabei sollte er Distanz bewahren und trotzdem war der König ihm so...Nahe....und starrte ihn so fixiert an....Er wurde hoffentlich nicht getestet, denn begann er schon jetzt zu verliefen.

      "Allerdings...Muss ich dich Fragen, reicht es dir wirklich aus mich nur von der Distanz zu sehen? Macht es dich wirklich Glücklich....?"



      Leise ertönte die Stimme von Lord Korbos, sodass Beni automatisch sich ein Stück weiter nach vorne streckte...nur um dann von dem Gesagten übermannt zu werden.
      Ob es ...ihm reichte...? Ihn glücklich machte...?
      Obwohl er sich sicher war, dass er mit dem Lord noch nie so ein intimeres Gespräch führten... kam ihm das Thema so vertraut vor.
      Schwerer wurde seine Atmung, er spürte wie die Hitze ihn nun wie ein Feuerkessel in den Verstand schoss...
      Wollte der Lord...Etwas Egoismus von Beni verspüren, er konnte nicht mehr klar denken ---denn der Mann vor ihm gab ihn keine freie Sekunde um bei Verstand zu bleiben.

      "Zwar verlang ich die Distanz von dir, mit guten Grund doch...Auch wenn du es als Strafe akzeptierst, solltest du für deine Aufopferung mir gegenüber auch Belohnt werden, zumindest heute...Schließlich ist es doch das war dich wirklich Glücklich machen würde, oder?"

      Die schmalen Finger vom König ergriffen bestimmend sein Kinn, sodass Beni wie paralysiert erstarrte, denn er konnte schwer glauben, was gerade passierte. Er musste träumen oder zumindest verstorben sein... So viel Glück konnte doch niemand wie Beni haben...

      "...Schließlich hab mich noch nicht erkenntlich gezeigt, für deine Hilfe in der kurzen Zeit wie du wieder hier warst..."

      Wie aus einem Bilderbuch, indem sich die Geliebten endlich näher kamen küsste ihn Lord Korbos so umgebungsvoll, so als gab es für diesen Moment nur sie beide. Lauter Funken durchströmten Beni, die weichen Lippen nun so aktiv auf seinen zu Spüren ließ ihn das Glas wie aus perplex auf den Boden fallen. All seine Sinne und Handlungen konnten sich nur auf seinen Lord konzentrieren, der ihn seinen Atem so verführerisch nahm, dass Beni hoffte durch ihn zu ersticken.
      Sie küssten sich....Sie küssten sich wirklich?! Es war...so verdammt anders, als ihn nur auf den Bett zu küssen...Als ganze Person, war er noch hingebungsvoller.

      "Ich will für denn Moment unserer Zweisamkeit, die Distanz fürs erste Ignorieren...Du sollst wissen was dich erwartet wenn ich wieder eine Person werde..."



      Benommen und schon vom ersten, richtigen Kuss total fertig versuchte er nicht vor Ekstase umzukippen und den Lord mitzuzerren. Stattdessen legte auch er seine Hand erst zögernd, doch dann selbstsicher auf die schöne Wange von Lord Korbos, die in einem blassen rot verziert war. Der König heizte Beni wirklich auf, es war so... als gab er ihn gerade statt seinen Todeswunsch einen neuen Blick in seine Zukunft...Er wollte unbedingt sehen, wie sein König wieder ganz war...dafür musste er weiterleben...

      "Ich liebe Sie, mein Lord...Solange Sie wollen werde ich an Ihrer Seite bleiben...Ich bleibe sogar noch länger...Selbst, wenn sie mich schon satt haben!", kam es von Beni wie aus der Pistole geschossen, als musste er ihm unbedingt seine Gefühle neu auf den Tisch legen. Zwar wollte er nicht selbstlos sein und sich einfach wie ein Hund, den Knochen aus den Händen vom Lord herausreißen, den er von ihm zum knabbern bekam...doch verdammt, Selbstdisziplin fehlte ihn schon immer!

      Den Moment nochmal erlebend wollen kam er dem König nur näher, sodass die Scherben auf den Boden knackten. Seine Knie bewegte sich dabei dichter am Unterleib vom König, doch berührte er ihn dort noch nicht. Er hob seine Fersen an, um direkt danach wieder den König mit seinen Lippen verschlingen zu können. Er durfte keine Zeit verschwenden, denn wollte er jegliche Sekunde mit dem König ausnutzen...Damit es sich fest in sein Gehirn einbrannte und auch in das seines Geliebten. Er wollte unvergesslich bleiben und niemals mehr vergessen wollen.

      Je mehr sich die Lippen von ihm und Lord Korbos trafen, desto gieriger wurde Beni ... Vor Ekstase öffnete er selbst seine Krawatte, bevor er daran zu ersticken drohte. Der süßliche Geschmack von Rotwein umhüllte seinen Mundraum, den wohl sein König wie ein Lebenselixier täglich trank.
      Schwer atmend löste er sich wieder vom König, doch bewahrte er noch dichte Nähe...Die Hand, die er auf seiner Wange platzierte wanderte langsam hinunter zu Lords Brust...seinem schlagenden Herzschlag.

      Allein durch die Küsse fühlte sich Beni wie durch den Wind gefegt, obwohl er doch so viel tiefere Erfahrungen machte... Durch die Liebe, der er zu Lord Korbos Eternity empfand wurde jeder Hautkontakt viel intensiver, es war ein reinstes Feuerwerk voller schöner Farben.
      Doch Beni war gierig, auch wenn ihn eigentlich der erste-richtige Kuss reichen sollte, verzerrte er sich nach viel mehr.

      "Ich möchte Ihnen noch näher kommen, mein Lord....Ich werde mich wohl jetzt kaum zurückhalten können...", hauchte er heiser aus, dabei wusste er genau...das wenn er etwas zu extremes machte, sich Lord Korbos schon zu wehren wusste~.



      Die violette Farbe fokussierte deutlich die von Lord Korbos, bevor seine Handfläche die Hüfte von seinem König berührte. Wenn er jetzt so drüber nachdachte, hatte er es noch nie geschafft den König ohne seinen famosen Anzug zu sehen. Leise wanderten seine Fingerspitzen und suchten nach den Knöpfen, die dieses Kleidungsstück vor ihm zu Fall bringen würden.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Wyatt Carson Lyons & Harvey Bell & Tyler Wang-Chi & Stan L. :

      "Ja....Es ist alles in Ordnung..."
      War die Antwort von Cabriel zwar kurz gewesen doch freute sich den betrunkene Harvey sehr darüber.
      Zumindest wirkte Cabriel auf ihn sogar etwas Glücklich, es schien sich trotz der aufkommenden Stress in letzter Zeit einiges zu bessern...Sie waren alle keine Meister was Soziale Auseinandersetzungen betraf aber bis jetzt war zum Glück nichts zu heftig eskaliert das man begann sich gegenseitig Körperlich zu verletzten oder bis auf Blut zu beleidigen auch wenn die ein oder Andere Äußerung gefallen war die jemand sicherlich verletzt hatte....Sie Wuchsen jedoch als Gruppe doch sehr gut zusammen, oder?
      "Mhm mhm ein wahrer Freund ist ein Geschenk des Himmels! Mit der Macht der Freundschaft hat das Böse keine Chance! Und der beste Spiegel ist das Auge eines guten Freundes! Dazu ist Freundschaft wie die Liebe mit Verstand! ", säuselte Harvey eine Reihe kitschiger Zitate.



      "Ich hoffe unsere Freundschaft wird noch viel, viel Stärker! Damit können wir alle Hürden bewältigen! Egal wie groß sie sind...mhmmm~"
      Überglücklich als hätte Harvey gerade eine seine Lieblingsfolgen der Power Ranger in dauerschleife gesehen lehnte sich mehr an den Rand mit Ineb als wollte er ihn gleich durch knuddeln.
      Wyatt musste darüber lachen Harvey so zu sehen.
      "Ich glaube für dich ist wirklich gleich Schlafenzeit, Harveylein~"

      Als Wyatt die nähe der Hand von Cabriel spürte ergriff er diese sogleich freudig und schmiegte sich auch verschmust an diesen an.
      "Ich hoffe ihr hattet einen schönen Abend..."
      "Ja wir hatten Spaß♥", erwiderte Wyatt lächelnd aber fand er trotzdem schade das Cabriel später nicht weiter dabei war.



      "Ineb hat später noch mal gesungen und ich auuuch! Wir haben auch sein mega lieben Cousin kennenglernt...Er arbeitet auch da! Gaston ! Die Welt ist wirklich klein...Er hat mich sogar auch nach ein Autogramm für sein Freund gefragt!", berichtet Wyatt ganz begeistert und stolz.
      "Er hat mich voll an mein Paps erinnert....Er hat auch so hübsches Gesicht.", murmelte der Grünhaarige leiser aber lächelte dann wieder breiter:
      "Ohhhhh und dein Kollege Xaiden war ein wirklich toller Host! Ich wäre gern Stammkunde geworden....Er gab mir sogar seine Nummer! Aber...."
      Wyatt sah vorsichtig leicht zur Seite aber Stan schien gerade mit seinem Smartphone beschäftig zu sein während er den Kühlschrank der WG prüfte, scheinbar wollte er sicher gehen das Wyatt nicht heimlich Fastfood im Kühlschrank Bunkerte....
      "....Ist Stan total dagegen! Ich darf eigentlich nicht....Ich hab Club verbot....", schmollte der Schauspieler darüber.
      Eigentlich überlegte jedoch trotzdem zu gehen, schließlich war er doch Erwachsen! Gleichzeitig wusste er aber selbst das sein Konsum und Geld Ausgabe nicht gerade gut im Griff hatte....
      "Das ist echt schwer zu widerstehen...."


      Derweil hatte Tyler die Chance ergriffen Izarra zu fragen ob zu dem Verlobungsfeier seiner Halbschwester mitkommen wollte....Allein wollte er wirklich ungern dahin, am ende begann Judis oder wie auch immer sich dieser in der Situation nannte wieder Tyler dazu überreden ihn zu Heiraten...Er bezweifelt nämlich das es eine echte Verlobungsfeier war. Judith hatte ihn nämlich schon zu ihrer Fake Beerdigung und zu einem Muslimischen Opferfest eingeladen....Obwohl jeder wusste das Judis nicht gläubig war, musste Tyler zu sehen wie ein Kamel geopfert wurde....Naja...Es sollte ein Kamel werden am Ende war es eine Kuh die mit Hockern verkleidet war weil sein Stiefvater Mason in der kurzen Zeit kein Kamel auftreiben konnte...worauf Judith ziemlich ausgeflippt war....
      Am Ende haben sie dann doch noch ein Schaf genommen...Nur um paar Tage später zuhören das sie denn Islam doch zu langweilig fand als Religion....
      Fazit....
      Es würde sicherlich keine echte Verlobungsfeier sein aber diesmal war wohl auch die Presse eingeladen weil es schon eine weile her war das ein Rose Erbe Heiratet, weswegen so eine Verlobungsfeier gewiss für viel aufsehen sorgen wird...Und da seine Mutter hingehen wird, wollte Tyler sie nicht damit ganz allein lassen...
      Vielleicht erhoffte er sich auch irgendwo das sein Vater Simon kommen wird....
      Aber das es viel Gratis Essen geben würde war nicht gelogen!

      "Na, wenn keiner deiner Freunde mitmöchte bin ich natürlich voll dabei! Ich komme gerne mit, da kann ich auch etwas mehr deinen Verwandtschaftsgrad des Wasserwächters kennenlernen."

      Nun....Izarra hatte kein Hauch einer Ahnung vermutlich von Tyler Stammbaum....
      Er wusste selbst nicht genau woher eigentlich seine Wasserkräfte genau kamen....Aber vermutlich würde er durch Izarra darüber mehr erfahren.

      " Ich hatte als Unterstützer der WITCH mit den Rose immer wenig zu tun..."

      Naja....Es blieb Fraglich ob Izarra morgen mehr über die Rose erfahren würde oder von den Wang-Chis....
      Es war eine gefährliche Kombination....Kein Wunder das Tyler da lieber die Anderen aus der WG raus hielt. Auch wenn sich Cabriel gerade dazu anbot mitgenommen zu werden aber am Ende wäre es dann Tyler der dann Cabriel als neues Opfer anbieten würde weil seine Art und verhalten ihn triggern wird innerhalb der Familie...:Besser also er blieb weg, auch wenn dieser wohl am besten mit der Wahnsinn dieser Familien Verhältnisse umgehen konnte....

      "... Deine Großmutter war nicht besonders gesprächig, haha...Also, auf jeden Fall!"

      Nun....Tatsächlich hatte Tyler seine Großmutter nicht wirklich kennenglernt....
      Weder von der Väterlichen, noch von der Mütterlichen Seite.
      Wenn...Dann war sicherlich zu klein gewesen um sich zu erinnern oder es war noch das was vergessen wollte...
      Bei seiner Mutter wusste er nur das sie selbst mit ihrer Familie nicht sonderlich gut zurecht kam, zu ihrer Schwester hatte sie denn Kontakt abgebrochen und schien nur von Großvater die Bäckerei weiterführen zu wollen...Großmutter schien wohl nicht ganz klar im Kopf zu sein und sehr früh in eine Einrichtung gebracht wurden zu sein, besucht hatten sie diese noch nie....
      Nun und die Großmutter aus der Rose Seite?
      Keine Ahnung....Als Ausgestoßener der Rose Familie wusste er nicht mal ob die überhaupt noch Lebte....

      Wyatt hatte immer sehr begeistert von seiner Großmutter geschwärmt obwohl die auch wohl ein Knacks weg hatte...Er hatte ihm ständig ihr Tagebuch gezeigt und von ihre Geschichten geschaffelt...Früher hatte dem nicht viel Ohr geschenkt, heute glaubte er wohl das wäre Nützlich gewesen zu wissen was da so drin stand.
      Aber es war...Interessant, Izarra schien sehr lange zu Leben ...Ihn näher kennenzulernen war gewiss auch was gutes!

      "Freut mich wirklich das du zustimmst!", erwiderte Tyler schließlich ohne denn Armen davor zu warnen was ihn Morgen erwarten könnte. Aber Izarra war gewiss schlimmeres gewohnt er würde sicherlich den Tag schon überleben und sich über das Gratis Essen freuen das sicher von Star Köchen zubereitet war, so Hochnäsig er seine Halbschwester alias Halbbruder eben kannte gab es sicherlich nur das beste von Besten....Oder irgendwas Kurioses....



      "Dir geht es gut, ja? Ich hatte mir erst ein bisschen Sorgen um euch zwei gemacht, als ihr so aus dem Raum gestürmt seid...Aber du siehst ein wenig glücklicher aus, weshalb es wohl das richtige war euch ziehen zu lassen!"
      Breit Lächelt schloss Tyler seine Augen, tatsächlich fühlte er sich wirklich Glücklicher...Auch wenn sich teil angestaute Wut in ihm erst einmal lösen musste.
      Hoffentlich bekam Cabriel Blaue flecke.
      "Ja wir konnte uns gut aussprechen.", erwiderte Tyler beruhigend darauf das man sich sorgen um sie gemacht hatte.

      Zusammen ging Tyler dann mit Izarra nach unten, es war...Nun ein ungewohnter anblick alle auf einen Haufen mit ihren Bettsachen zu sehen.
      Ineb war schon längst im Land der Träume, Harvesy schwebte dazwischen und brabbelte weitere Zitate vor sich hin, Wyatt war nahe an Cabriel, erzählte fleißig von ihrem Abend....Tyler war sich etwas unschlüssig, er sollte sich jetzt dazu legen? Das war irgendwie beinahe das vor dem er sich schon bei der ersten Nacht in Wyatts Ferienhaus gedrückt hatte....
      Weswegen er noch etwas stehen blieb während Izarra alle anschaute wie eine stolze Enten-Mama ihre Küken die sie alle sicher nach Hause gebracht hatte, vielleicht war dieser auch schon angetrunken?

      "Wollt ihr eine Gute Nacht Geschichte hören, die ich immer meinen Sohn erzählte?~"

      Die Augen von Wyatt funkelten daraufhin so heftig als wäre es genau das was sich der Erdwächter zum abschluss dieses Abends gewünscht hätte doch zum Glück erkannte Izarra selbst das sie alle Erwachsen waren und das wirklich nicht sein musste...
      "Haha...Nur ein Spaaaaß~. Jetzt, wo ihr so friedlich schlummert werde ich mich auch davonschleichen...Ich wünsche euch eine gute Nacht~..."
      Freundlich verabschiedete sie Izarra und auch Stan schien nun auch denn Jungs ihre ruhe zu gönnen und sich zu verabschieden.

      Harvey der immer wieder wegdöste aber trotzdem noch wach blieb, fing dann an sein dicken Pullover ausziehen es wurde ihm viel zu warm, da sie auch als größere Gruppe hier schliefen.
      "...Ihr....solltet euch...brav die Zähne putzten...und uhm....Ausreichend Trinken....", nuschelte Harvey während er tatsächlich beim Ausziehen der Oberteil wegpennte...



      Tyler der das Mitbekam schnaubte etwas über den betrunkenen Feuerwächter und half dabei ihm denn dicken Pullover beiseite zu räumen.
      "Jaja, du bist wirklich nicht besonderes Trink fest....Warum zieh du und Ineb sich ständig aus?", fragte er zwar aber erwartete keine wirkliche Antwort von ihm.
      Ihm war nicht entgangen wie sich Ineb wieder von seiner Hose getrennt hatte...Die zwei durfte man gewiss auch nicht aus den Augen lassen.



      Während Tyler dafür sorgte das sich Harvey nicht auf Ineb legte und schön in seinem Rand blieb schaute Stan noch mal zurück...Die Jungs waren wirklich eine wilde Kombination...Aber Wyatt wirkte ziemlich Glücklich...

      Izarra verabschiedete sich auch von ihm.
      "Danke nochmals Stan... Ich hoffe wir haben dich nicht bei etwas wichtigen gestört! Auch dir wünsche ich eine unbeschwerliche Nacht~."
      Es schien ihm als wollte der Musik Lehrer wieder zu Fuß gehen, wirklich Mutig um die Uhrzeit....Aber auch bewundernswert....Am liebsten hatte Stan ihm eigentlich wieder angeboten ihn zu fahren doch schien Izarra das vermutlich wieder abzulehnen und aufdrängen wollte Stan sich nicht.

      "Keine Ursache, wenn man mich braucht bin selbstverständlich zur Stelle, daher alles gut. Komm gut nach Hause, gute Nacht."



      Er warf noch mal ein Blick zurück aber dann schloss auch Stan die Haustüre hinter sich als hinaus trat.
      Zu sehen wie Izarra einmal die dunkle Straße entlang ging, erfüllte denn Butler mit gemischten Gefühlen..
      Wäre die Welt nur ein sicherer Ort müsste er sich keine Gedanken um Izarra machen oder Wyatt....
      Aber da gab es dieses Ungeziefer da draußen....
      Nachdenklich strich sich Stan über seine Unterlippe und ging zu seinem Wagen.
      Wie die Welt sein würde wenn sich so manche Dinge ändern würden...?
      Immer musste erst was Großes geschehen bevor sich wirklich etwas Änderte....Diese Welt war wirklich verkorkst....Daher musste man selbst eingreifen, sonst würde sich nie etwas ändern....



      So warf Stan sein Blick auf sein Smartphone wo er schon eine total Hirnrisse Nachricht von Oscar erhielt das mit Janon fertig wäre.
      Wirklich auf die Nachricht gewartet hatte Stan nicht, es wäre für ihn nicht schlimm gewesen wenn Oscar erwischt wurden wäre und zurück im Knast gelandet wäre aber durch diese Unterbrechung hatte dieser wohl oder übel noch etwas Zeit geschenkt bekommen bevor ihn seine Gerechte Strafe erteilt werden würde....
      So meldete Stan sich bei dem Guten Freund der Lyons Familie bei der Polizei.
      Livius Petrow.
      Er war wirklich ein Gut Herziger Polizist der jedoch nicht gerade das beste Talent besaß sich bei Üblen Kerlen durch zu setzten.
      Ihm gab er bescheid das er verdächtige Geräusche beim Spielplatz vernommen hatte...


      Währenddessen Harvey nun friedlich schlief streckte sich Tyler etwas.
      Es war wohl wirklich Zeit schlafen zu gehen, falls sie morgen es wieder Pünktlich in die Uni schaffen wollten auch wenn Tyler nicht sehr erpicht darauf war....In seinem Schwimm Kurs war bis her nur dieser Zeth, einer der einzige mit der er sich verstanden hatte....die anderen schien eher mit Janon befreundet zu sein ooooder schiss vor ihm zu haben...Und da sich Tyler mit ihn angelegt hatte würde sich gewiss kaum Freunde finden die sich trauen würden sich mit Tyler engeren Kontakt zu Knüpfen...Dabei hatte er die dumme Ausrede gebracht das es jemand in Kurs gab denn er die Knutschflecke zu verdanken hatte....
      Ob er es auf Zeth schieben sollte? Er war jedoch echt nett gewesen....Er wollte ungern in das Lügen Märchen mit reinziehen, besonderes da ihm in der Witch form auch noch verletzten musste....Aber was war der Typ auch so schwer von begriff?
      "Tyler du bleibst doch dieses mal oder?", ertönte die Stimme von Wyatt was ihn aus denn Gedanken raus holte.
      "Hm?"




      Stimmt, das letzte mal was er auch lieber allein gewesen...Eigentlich hatte Tyler wirklich vor gehabt sobald die anderen schliefen sein Bettzeug wieder zunehmen und nach Oben zu bringen....
      Doch Wyatt Lächelte ihm warm zu:
      "Wer weiß wann wir wieder mal die Möglichkeit finden alle beisammen zu sein! Ich find es richtig schön!"
      Fast klang es so als würde einen von ihnen irgendwann der Tod ereilen und das wäre ihre letzte Gelegenheit...Aber Tyler begriff schon das Wyatt es ja liebte nicht allein zu sein und es für ihn bestimmt wie ein wahr gewonnener Traum war...Aber reichten ihm die Anderen nicht aus?
      Doch Wyatt war wirklich froh das Tyler und Cabriel sich ausgesprochen hatten, zum teil fühlte sich Wyatt auch schuldig das so negativ über Tyler gedacht hatte....Er hatte Cabriel kein Leid angetan oder? Dann....Vielleicht existierte dieser unheimliche Tyler von Früher gar nicht mehr!
      "Ich würde mich echt drüber freuen, so schlafen wir bestimmt viel besser ein! Du passt doch bestimmt auch auf uns auf!"


      . . . .
      Tyler spürte regelrecht wie ihn ein kribbeln überflutete.
      "....Du passt doch bestimmt auch auf uns auf!"
      ...Warum musste Wyatt auch immer dieses dumme Talent besitzen sich besonderes in seine Nähe zu fühlen?!
      "Uhhhmmmm....klaaaar!"



      Tyler versuchte nicht verlegen zu werden das würde nur seine Behauptung ruinieren das über die Gefühle gegenüber Wyatt hinweg war.
      Aber wer wurde schon nicht verlegen über so ein Kompliment das man sich sicher in seiner Nähe fühlte???
      Wiederwillig blieb daher Tyler und entschloss sich dann einfach sich an den anderen Rand hinzulegen da er sich nicht irgendwo dazwischen quetschen wollte...So das Cabriel direkt zwischen Wyatt und Tyler lag.

      Freudig Lächelte Wyatt und kuschelte sich in sein Kissen.
      "Dann schlaft gut, morgen wird bestimmt auch schön werden!", summte Wyatt glücklich und sah dann Cabriel glücklich an.
      "Wir können ja morgen nach der Uni....Unserer erstes Date haben, falls du nicht Abreiten musst Cab. Ich hab mein nächsten Dreh erst gegen Abend, daher hätten wir genug Zeit was zusammen zu unternehmen."



      Tyler der das selbstverständlich auch hörte schmunzelte etwas und legte sich auf den Bauch, während er die beiden etwas betrachtete. Wyatt schien das wohl wirklich ernst zu meinen Cabriel zu Daten...Was er so mitbekommen hatte ließ sich eher Wyatt oft von seinen Partner irgendwo einladen oder hinführen....Zumindest hatte es bei dem Blogs die Wyatt gepostet hatte immer danach geklungen wie dahinter in der Realität aussah konnte man nie sagen. Ob Wyatt auch sein Sozial Media teil davon werden ließ doer nur ein Ding zwischen denn beiden Privat war?
      Zumindest schien....Cabriel seinen Kindheitsfreund ja wirklich irgendwie Glücklich zu machen...
      "Viel Spaß euch beiden...", kam es daher ehrlich gemeint von ihm und auch er Blickte Cabriel länger an.



      Dann schloss Tyler auch etwas seine Augen, er war auch ziemlich Müde...es würde daher sicherlich lange dauern bis er einschlief....
      Dabei schaute er noch mal auf das Neue Verband das ihm Stan umgelegt hatte....
      Er trug schon eine weile seine Handschuhe nicht....Ob seine Momentane Erinnerung und Gefühle etwas an seiner Keim Phobie geändert hatte?
      Als ihn Cabriel abgeleckt hatte war es ziemlich ekelhaft gewesen...Doch hatte nicht so ein heftigen Ausbruch wie in der Uni gehabt....
      "....Und der beste Spiegel ist das Auge eines guten Freundes....!"
      Auch wenn Harvesy Gebrabbel der größte Müll war hatten seine Worte einen wahren Kern....
      Erst durch Cabriel und Wyatt hatte Tyler mehr das Gefühl sich selbst besser zu verstehen....
      Auch wenn Sam etwas komplett Anderes in ihm sah....
      ...Aber Freundschaft war was Anderes als das....was zwischen ihm und seinem Halbbruder war....


      ___________________________________

      Lord ₭ØⱤ฿Ø₴ Eternity

      Das Beni das Weinglas fallen lassen würde war von dem Lord schon mit großer Erwartung geprägt gewesen.
      Der Wein ergießt sich in einem dunklen, blutähnlichen Fleck auf den alten Steinen des Weinkellers.
      Unmerklich, verziehen sich seine Lippen zu einem leisen, amüsierten Lächeln. Seine Augen funkeln kalt und höhnisch, als er auf Beni hinabblickt.
      Seine Augen verengten sich genießerisch, dass Gefühl der totalen Kontrolle über Benis Rolle und Zerbrechlichkeit war berauschend. Zu wissen das Beni immer wieder zu ihm zurück kehren wurde....Egal wie sehr er ihn auch fallen ließ.





      "Ich liebe Sie, mein Lord...Solange Sie wollen werde ich an Ihrer Seite bleiben...Ich bleibe sogar noch länger...Selbst, wenn sie mich schon satt haben!"
      Erneut, voller gier trafen ihre Lippen aufeinander, unvergleichbar mit jegliche vorherige Berührung....
      Auch für denn Lord war das eine erste richtige Vereinigung ihrer Lippen ohne dabei nicht zu wissen was es eigentlich bedeutet dabei die Lust darin zu vertiefen die schon über Jahre in der Luft zwischen ihnen Knisterte.
      "Ich möchte Ihnen noch näher kommen, mein Lord....Ich werde mich wohl jetzt kaum zurückhalten können..."
      Die entfachte gier in Beni ließ seine Fingerspitzten entlang der Kleidung von mächtigen Lord streifen, wo er normalerweise keine Berührung ohne seine Erlaubnis duldete.

      Ein leichter schatten legte sich im Gesicht des Lords, etwas Unausgesprochenem flackert darin auf. Er spürt die Fingerspitzen von Beni die vorsichtig nach den Knöpfen seines Gewandes tasten, und in diesem Moment scheint die Spannung unerträglich.
      Seine Hand, kalt und stark, schließt sich plötzlich um das Handgelenk von Beni, bevor es sein Ziel erreicht. Es ist kein brutaler Griff, aber unnachgiebig. Er hebt den Kopf ein wenig, seine Lippen noch immer nah an die von Beni, und seine Stimme ist tief und eindringlich, doch seltsam ruhig.
      "Und du willst bleiben, selbst wenn ich dich schon satt habe? Selbst, wenn du nichts weiter bist als ein Spielzeug in meinen Händen?“, murmelt er leise, seine Worte sind wie ein sanftes Messer, das durch die Luft schneidet.
      " Die Nähe, die du suchst, ist gefährlicher, als du ahnst. Ich bin nicht dazu gemacht, jemand nahe zu sein... außer um ihn zu brechen.“
      Sein Griff lockert sich leicht, doch seine Augen bleiben unerbittlich, seine Haltung aufrecht und mächtig.



      Lord Korbos Lippen verziehen sich zu einem kaum merklichen Lächeln, das gleichzeitig verführerisch und bedrohlich ist.
      Seine Augen verengen sich erneut. "Doch für den Moment... ich werde deine Nähe dulden. Aber erwarte nicht, dass diese Gnade von Dauer ist.“, umschmeichelte er seine zuvor gesetzte Worte da er schließlich selbst war der die Distanz zwischen ihnen durchbrach.
      Doch sollte Beni bei diesen Worten nur weiter spüren wer von ihnen die ganze Kontrolle behielt.

      Er sieht Beni an, wie ein Raubtier, das seine Beute noch ein wenig länger in der Falle hält, bevor es entscheidet, was als Nächstes kommt.
      Schließlich hatte er eine Belohnung für Beni erwähnt welche dieser auch erhalten würde....
      Sein Griff lockert sich vollständig, und er fährt kalt mit den Fingern über die Wange von Beni.
      Fast als wollte er testen was es noch brauchte um Beni komplett den Verstand zu rauben und ihn allein schon damit in purer Ekstase in den Wahnsinn zu treiben.

      "Du willst mich, in jeder Hinsicht. Ich genieße es, dich genau an dieser Grenze zu halten – zwischen Verlangen und Verzweiflung.“, raunte er gefährlich und bestimmend.
      "Ich könnte dich jetzt haben. Alles von dir – deinen Körper, deine Seele, dein absolutes Gehorsamkeit. Ich könnte dich brechen, so leicht, wie ich diese Flasche zerschmettert habe. Und doch…“ Seine Lippen nähern sich dem Ohr von Beni , seine Worte sind wie ein giftiges Versprechen, das mit verführerischer Süße getränkt ist
      "....Will ich mehr von dir.... Ich will deine Hingabe, dein Verlangen, deinen Wahnsinn. Ich will, dass du mich begehrst, bis du nichts anderes mehr fühlst.“
      Seine Hand gleitet weiter und er streicht mit einem sanften, schnellen hypnotischen Druck über den Hals von Beni.



      Die tiefen Gefühle mischten sich gerade selbst mit seinen eigenen Körper....Er spürte sich schon lange nicht mehr so begehrt und Machtvoll in diesem Moment...
      Er wollte Beni eigentlich noch viel mehr zeigen und in noch tiefer in seine Welt ziehen...Doch überwog gerade für den Lord selbst mehr die Lust als alles andere.
      In diesem Moment fühlte besonderes Kye wie er mehr und mehr verblasste....und das Gefühl bekam wie es sein würde zum Meerschaum zu werden wie es schon lange ein unausgesprochene Wunsch des Weißhaarigen war....
      "....Du liebst ihn also wirklich so sehr...."
      Selbst Etenity erreichen die tiefen Gefühle obwohl sie schon so lange getrennt waren....
      Liebe...Machte einen schwach....
      Doch bemerkte der Körper in diesen Moment zum ersten mal die Stärke und Macht dahinter....



      Nun strichen die Finger des Lords selbst über die Knöpfe seiner aufwendig gestalteten Weste, bevor er mit einer ruhigen, schnellen meditativen Bewegung den obersten Knopf löst. Ein leises Präzisionsklicken begleitet jeden gelösten Verschluss.
      Die schweren Stofflagen der Weste gleiten langsam von seinen Schultern und enthüllt den schwarzen Stoff der auf seiner Haut ruht.



      Über den eng an liegenden Stoff trägt er ein Korsett ähnliches Kleidungsstück das jedoch zu Mitte hin seiner Brust offen war und seine pure, Haut preisgab.
      Auf seinen Brustmuskel lag jedoch ein kühler, hauch dünner schwarze, schatten Substanz wie jenne die der Lord verwendet hatte um sein Erinnerungs-Portal zu erschaffen.
      Sie verdeckten und verschlossen die Tiefen Einstich stellen die er davon tragen musste von damals....



      Bestimmend zog er die Hand von Beni um sie sich direkt auf die freie Stelle seiner Haut zu legen, sein Herz schlug in einem langsamen aber Kräftigen Takt spürbar.
      Der Kontakt ist elektrisierend und verstärkt die Atmosphäre der verführende Lust die der Lord gerade für Beni empfand deutlich.
      Er drückt beinahe zärtlich die Hand von Beni fester gegen seine Brust und lässt die Berührung langsam intensiver werden. "Jedes Mal, wenn du bei mir bist, nimmst du ein Stück meiner Dunkelheit in dich auf. Du wirst ein Teil von mir, und ich werde ein Teil von dir...."
      Seine Augen durchbohren Beni, während er darauf wartet, das Spiel mit Macht und Verlangen auf die Spitze zu treiben.
      "Bist du bereit dazu dich mir ganz hinzugeben und mit der Verendung meiner wiederkehrende Daseins deine schmerzhafteste Erfüllung all deiner tiefsten Sehnsüchte zu erleben?“
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • Cabriel Valentine

      "Mhm mhm ein wahrer Freund ist ein Geschenk des Himmels! Mit der Macht der Freundschaft hat das Böse keine Chance! Und der beste Spiegel ist das Auge eines guten Freundes! Dazu ist Freundschaft wie die Liebe mit Verstand! "

      ...Cabriel beschloss diese seltsamen Heldenzitate zu ignorieren, er war nie ein besonderes Fan von solchen unrealistischen Sprüchen. Dazu war Harvey noch betrunken, weshalb er beschloss nur noch mit Wyatt zu sprechen...Tyler umsorgte mit Sicherheit gerade seinen Verband, bevor er gezwungen war auch zu ihnen zu kommen.

      "Ja wir hatten Spaß♥"

      Dies erleichterte ihn, das hieß also wohl, dass auch Samuel sich nicht weiter zu den Jungs gesellte. Wyatt erzählte welche Kollegen er alles kennenlernte, dass Gaston der Cousin von Ineb war hätte er auch niemals gedacht. Andererseits kannte er nur die Fetische seines Kollegen und das er in einer Kirche arbeitete - alles andere war nicht von großer Wichtigkeit.
      Immerhin klang der Abend wirklich normal, sie sangen einfach zusammen weiter und hatten viel Freude. Es war definitiv besser, dass Tyler und er direkt danach gegangen waren -- mit dieser aufgepeppten Stimmung hätten wohl beide ein Problem gehabt.

      "...Ich hätte dich gerne noch einmal singen gehört...", murmelte Cabriel leiser- er wusste nicht wieso aber mochte er die krächzende Stimme vom Grünhaarigen sehr. Sie war nicht perfekt und in jeder Tonlage ein hin sichtliches Geheule vom Chaos - doch genau dies war reizend und liebevoll... Cabriel hatte wirklich genug von Perfektion, er wollte mehr Fehler sehen...So wäre es ihm nur recht, wenn Wyatts schauspielerisches Talent von Zeit zur Zeit den Bach hinunter floss.

      "Ohhhhh und dein Kollege Xaiden war ein wirklich toller Host! Ich wäre gern Stammkunde geworden....Er gab mir sogar seine Nummer! Aber...."
      "....Ist Stan total dagegen! Ich darf eigentlich nicht....Ich hab Club verbot...."

      Er konnte dem Butler wirklich nur danken, sofern es ihm auch egal war, wenn Wyatt Xaidens Stammkunde wurde...wollte er den Grünhaarigen nicht in der 'Höhle des Wolfes' sehen. Es wäre zu gefährlich für ihn und außerdem wollte sein Hostleben so weit wie möglich fern halten - allein die Vorstellung, dass Wyatt mit ansehen musste wer alles seine Kunden waren...Am Ende kannte sie Wyatt noch, in rapider Schnelligkeit würde er direkt erfahren.... was Cabriel als Host eigentlich so tat. Er hoffte, dass dies so lange wie möglich ein Geheimnis blieb.

      Einige Minuten später kam auch Tyler hinzu, er benahm sich noch immer ruhig - Cabriel blickte kurz hoch, bevor er sich gröber zudeckte. Er hatte gar nicht daran gedacht, dass Tyler sich dazu entscheiden würde mit ihnen ein Bett zu teilen...in der Ferienwohnung tat er dies auch nicht. Andernfalls hätte sich Cabriel wohl selbst an den Rand gedrückt, statt in die Nähe von Wyatt zu bleiben. Nun wäre es nur eigenartig die Plätze zu tauschen, weshalb er einfach langsam begann seine Augen zu schließen - dabei hörte er dem Gespräch seiner Freunde zu.

      "Ich würde mich echt drüber freuen, so schlafen wir bestimmt viel besser ein! Du passt doch bestimmt auch auf uns auf!"

      Die Augenbraue von Cabriel zuckte leicht auf, für ihn war es wirklich fragwürdig warum Wyatt ausgerechnet diese Worte für Tyler verwendete... So etwas sagte man doch eher zu Menschen, die einen hohen Altersunterschied haben...Oder, wenn man Nachts im Dunkeln auf Wandertour war...Doch schmeichelte dies wohl Tyler, er mochte es wohl selbst sehr gerne nützlich zu sein und...den Starken spielen zu können. Das war ja beinahe schon manipulativ von Wyatt, mochte ihn deshalb Tyler so?
      Cabriel glaubte kaum, dass dies Wyatt ernst meinte-- wenn dann sollte man sich wohl eher vor Tyler selbst in Acht nehmen...Noch immer schmerzte ihn sein Brustkorb, morgen würde dort wohl ein paar große blaue Flecke entstehen.
      Doch...war er trotzdem froh, dass Wyatt somit Tyler überreden konnte bei ihnen zu schlafen. Es wurde zwar nur noch enger auf dem Sofa und Ineb begann schon jetzt sich hin und her auf seinem Platz zu bewegen...Doch war Cabriel tiefe Freundschaft fremd, weshalb er allein diese kleine Übernachtung als einen Pluspunkt für ihre Freundschaft sah.
      Sie mussten sich alle besser verstehen...und zu gleich wollte er auch, dass sie sich stritten um ihren wahren Charakter festzustellen.

      Bevor Cabriel seine Augen schloss und sich ins Schlummerland begab sprach ihn nochmal Wyatt an.
      "Wir können ja morgen nach der Uni....Unserer erstes Date haben, falls du nicht Abreiten musst Cab. Ich hab mein nächsten Dreh erst gegen Abend, daher hätten wir genug Zeit was zusammen zu unternehmen."

      ...Schon morgen?
      Dabei dachte er, dass Wyatts Terminkalender so voll war---mit einem direkten Date hatte er nicht gerechnet.
      Wollte er vielleicht unbedingt einkaufen gehen, damit er seine Taschen schleppte?
      Wirklich etwas dagegen hatte er nichts, mehr noch war es gut, dass Wyatt mit ihm ausgehen wollte...Auch, wenn Cabriel nie auf einem richtigen Date war. Ständig waren es nur die Familientreffen der Rose, dort war es wichtig tanzen zu können und gut auszusehen...alles Verwandte väterlicher seits von Samuel...alles perfekte Wesen, die solche Praktiken wie ein Date niemals fabrizieren würden, sondern gleich zur Sache gingen ---genau wie Sam.

      Er wollte unbedingt Wissen was Wyatt als ein Date sah, auch wenn er sich im Hinterkopf fragte...ob es wirklich etwas war, was auch fürs Tylers Ohren in Ordnung ging. Er sollte zwar Wyatt nur nicht weh tun, daten erlaubte er ihn...doch fühlte es sich für Cabriel an, als würde Tyler sein verpestetes Lämmchen auf den glorreichen Schauspieler hinhalten und friedlich dabei zusehen wie er ihn streichelte...War ihm der Gedanke egal, dass so jemand abartiges wie er Wyatt anfasste?
      Noch dazu schlief er mit einigen der Rose Verwandten- sie waren alle ziemlich auf Antrieb und liebten Seitensprünge... War dies alles nicht so wichtig oder musste er dies lieber weiter Geheim halten?

      Mit gesenkten Blick sah er leicht nach oben ehe er seine Arme in die Decke hineindrückte, als wurde ihm bitterlich kalt. Solange er für niemanden einspringen musste hatte er wirklich Zeit für Wyatt, weshalb er nur schwach nickte.

      "Ich bin einverstanden...."



      "Viel Spaß euch beiden...", sagte direkt danach Tyler - worauf Cabriel sich fragte ob er es wirklich ehrlich meinte. Empfand er so etwas wie Freude für andere oder lag es an etwas anderem? Samuel hätte wohl...niemals jemanden 'viel Spaß' gewünscht, wenn er nicht selbst inbegriffen war. Er war viel zu müde um weiter darüber nachzudenken, der Tag konnte endlich zu Ende gehen. Es gab schon genug, worüber Cabriel nachdenken musste, weshalb er stumm seine Augen schloss und begann einzudösen.
      _____________________________________________

      Beni Darkwood

      Wenn Beni nicht so fokussiert gewesen wäre jede einzelne Körperstelle von Lord Korbos berühren zu können, hätte er sich wohl öfter gefragt ob dies wirklich die Realität war. Natürlich hatte er als Bevorzugter des Körperkontakts schon einige lüsternde Fantasien mit seinem Lord in seinem Hirn eingespeichert, allein sie waren eine verführerische Sünde an die Beni zu gerne dachte....Dort konnte er bis aufs ganze mit seinem König gehen und jede einzelne Pose neu und gewaltsam ausleben.
      Doch mit seinem echten Geliebten so nah beinandre zu stehen...war schon eine große Überforderung seiner Glücksgefühle. Obwohl sie sich nur geküsst haben und Beni einiges mehr gewohnt war--konnte er genau fühlen, wie sehr dieser Kuss seine Lippen erwärmte und der süßliche Geschmack von Wein seinen Sinn einnahm.
      Er brauchte mehr- Beni wollte von Lord Korbos komplett umhüllt sein, weshalb er fordern seine Finger zu den Knöpfen streifte... bis ihn der König fest am Handgelenkt packte und ihn abblockte. Enttäuscht und zugleich aufgeregt über den Fenster griff starrte er zu seiner Hand, es war wie einem Kind daran zu hindern eine Schatzkiste voll mit Spielzeugen zu öffnen, die Gier war einfach riesig - wie gut, dass ihn sein König so dominant festhielt um ihn die Leviten zu lesen.

      "Und du willst bleiben, selbst wenn ich dich schon satt habe? Selbst, wenn du nichts weiter bist als ein Spielzeug in meinen Händen?“

      Fest fixierte er sich auf die rötlichen Lippen seines König, dessen kalter Atem anziehend seine streiften. Er hätte ihn am besten direkt wieder in einen tiefen Kuss verwickelt, doch genoss er auch die starke Präsenz seines Königs, der ihn zeigte wer hier wirklich die Kontrolle hatte. Lord Korbos bestimmte was sie machten und ob sie es überhaupt weiterführten, Beni konnte nur erwartungsvoll mit seinem imaginären Schwänzchen wedeln.
      Wenn Lord Korbos ihn als Spielzeug betrachtete wäre er gerne ein schönes Sexspielzeug, an das er sich gerne zu einsamen Stunden beglücken würde. Selbst, wenn er im Laufe der Zeit ein besseres Spielzeug fände...würde dieses sich immer wieder aufdrängen, bis es vom Besitzer beseitigt werden würde. Das Spielzeug kannte nur das Glück bei seinem Besitzer, alles andere hatte ihn nie interessiert.

      " Die Nähe, die du suchst, ist gefährlicher, als du ahnst. Ich bin nicht dazu gemacht, jemand nahe zu sein... außer um ihn zu brechen.“

      Es war so als wollte Lord Korbos Beni eher erregen, anstatt ihn zurückzuweisen.
      Wie sehr er gerne von seinem König gebrochen worden wäre-- er wollte sich der Gefahr aussetzen und nie wieder zurück zum sicheren Hafen. Beni war jemand, der nur in seinen Träumen nach solch' einer engen Nähe seines Geliebten gesucht hatte...Weshalb er genau wie die kleine Meerjungfrau einfach alles hergeben würde, um weiter bei seinem König zu sein...selbst, wenn die Zeit mit ihm nur kurz war...

      "Doch für den Moment... ich werde deine Nähe dulden. Aber erwarte nicht, dass diese Gnade von Dauer ist."

      Es fühlte sich an als stieg die Hitze im gesamten Raum an, für Beni wurde es immer schwerer zu atmen---ein leichtes und langsames Hecheln begann, während sein Blick sich auf das bildschöne Gesicht des Lords konzentrierte--dabei immer wieder herunterschauend auf die wohlgeformten Lippen.
      Für diesen Moment...durfte er bei seinem König sein, am liebsten hätte er die Fähigkeit gehabt die Zeit anzuhalten um für immer in diesem Raum mit ihm verweilen zu können.



      Lord Korbos Augen piercten sich immer mehr in Benis Seele hinein, als wollten sie ihn von innen zerfleischen - Beni genoss jeden einzelnen Moment dieser süßlichen Aufmerksamkeit, er spürte wie seine Knie nur schwächer wurden - dieser Mann hatte die gesamte Macht über seinen Körper und Geist.

      "Du willst mich, in jeder Hinsicht. Ich genieße es, dich genau an dieser Grenze zu halten – zwischen Verlangen und Verzweiflung.“

      Benis Gefühle, die er für Lord Korbos empfand konnten kaum in Worte gefasst werden, sie waren so stark, dass er sich wirklich wie einer Mäusefalle fühlte, indem er unbedingt den aromatischen Käse ergreifen wollte. Ein Teil wurde nervös, denn er hatte Sorge genau abgewiesen zu werden - er hatte noch viel zu wenig von der Wärme seines Geliebten gespürt, viel zu wenig berührt. Doch ein anderer Teil genoss die eiskalte Führung, die der dunkle Herrscher im Spiel übernahm, indem immer wieder nur Lord Korbos selbst als Sieger auserkoren werden konnte. Er liebte diese schwere Dominanz, die Korbos allein mit seiner Stimme gewinnen konnte - melodisch rauschte es in seinem Verstand, er wollte sich immer weiter für ihn ergeben...

      "Ich könnte dich jetzt haben. Alles von dir – deinen Körper, deine Seele, dein absolutes Gehorsamkeit. Ich könnte dich brechen, so leicht, wie ich diese Flasche zerschmettert habe. Und doch…"

      Solange es der Griff von Lord Korbos wäre, der ihn wie eine Flasche in tausend Scherben zerbrach...würde er jeden einzelnen Moment seiner Zerstörung in vollen Zügen genießen. Neben Lord Korbos war selbst der Tod die reinste Erotik.
      Es war sein erster Grund gewesen, wieso er unbedingt durch diese Hände sterben wollte...bevor er über seine romantischen Gefühle überhaupt nachdachte.

      "....Will ich mehr von dir.... Ich will deine Hingabe, dein Verlangen, deinen Wahnsinn. Ich will, dass du mich begehrst, bis du nichts anderes mehr fühlst.“

      Die Zunge von Beni fühlte sich immer tauber an, als würde Lord Korbos ihn immer weiter mit einem Liebestrank vergiften. Obwohl sich seine Liebe für den König schon sehr stark anfühlte, überraschte es ihn wie noch tiefer er in den Abgrund sinken konnte...indem nur Lord Korbos einzig und allein wichtig war.
      Beni war bereit alles und jenen wegzuwerfen, er war dem Lord vollkommen verfallen...denn nichts in der Welt würde jemals annährend die Besessenheit zu seinem König ersetzen können. Er atmete und lebte nur für ihn, alles andere war belanglos - der Druck an seinem Hals brachte ihn schwach zum Aufkeuchen, er wollte ihn noch stärker an sich spüren.



      Mit hauchenden Atem und einer starken Kontrolle seines Speichelflusses beobachtete er angespannt wie Lord Korbos selbst seine Knöpfe öffnete und Beni eine Sicht verschaffte, der ihn vollkommen aus der Bahn brachte. Freiwillig...zog sich der mächtige Herrscher vor einem niederen Menschen wie ihm aus, sodass er die reine Haut seines Oberkörpers bewundern konnte. Mehr noch lud Korbos Beni dazu ein, ihn an der freien Stelle berühren zu können- zum ersten Mal flippte sein Herz nur durch das anfassen von nackter Haut aus. Eine gewaltsame Lust brachte ihn erneut zum Schlucken, die Haut des Königs war wärmer als er sich je vorstellen konnte...anders als sein Organ war sein Herz so unfassbar ruhig--eine wundervoller Rhythmus.

      "Jedes Mal, wenn du bei mir bist, nimmst du ein Stück meiner Dunkelheit in dich auf. Du wirst ein Teil von mir, und ich werde ein Teil von dir...."

      Beni war alles, außer ein Poet - Er wusste nicht wirklich, was Korbos andeutete, doch klang es äußerst verführerisch sich immer mehr mit seinem Lord zu vereinigen, es setzte ihn ein warmes Lächeln auf den Lippen. Diese Dunkelheit, die sich so stark auf Lord Korbos Leben ausströmte wollte er unbedingt mit ihm teilen, damit die Last für seinen Geliebten immer weniger wurde.

      "Bist du bereit dazu dich mir ganz hinzugeben und mit der Verendung meiner wiederkehrende Daseins deine schmerzhafteste Erfüllung all deiner tiefsten Sehnsüchte zu erleben?“

      Hingebungsvoll richtete er seine violette Farbe scharf auf die rötliche seines Geliebten. Wie in einem Zauber war er ihm vollkommen Verfallen, selbst Grundbedürfnisse wurden allein durch seine Anwesenheit komplett eingestellt. Er brauchte nichts in Leben, nur Lord Korbos ... Er wollte ihn nur noch aufrichtiger lernen zu lieben, ihn viel mehr schenken als er gerade konnte...Für ihn würde er sich komplett ausgeben und zerreißen..
      Wie durch eine rosarote Brille umschleiert strich er zärtlich um die staatliche Brust von Lord Korbos während er sich so nah an seinen König drückte, dass kein Blatt Papier mehr zwischen ihnen platziert werden konnte. Seine freie Hand glitt um Lord Korbos weiche Haarspitzen, die sich dann zärtlich an seinem Nacken platziert. Er war die Beute, weshalb er ihn nicht wie ein Raubtier angriff-- ein braver Hund der unbedingt Körperkontakt brauchte, doch auf Anweisungen seines Herrchens wartete, während seine Wangen in lustvollster röte gefärbt waren. Begierig benetzte sich Beni seine Lippen, wenn er nicht das Ziel hätte Korbos so nahe zu sein wäre er schon längst durch einen Schwächeanfall auf den Boden gefallen.

      Leise sprach Beni zu Lord Korbos, während er vollkommen vernarrt nur ihn ansah:

      "...Meinen Körper, meine Seele...Meine Gehorsamkeit...Das alles besitzen Sie schon von mir, Lord Korbos. Ich gebe Ihnen mein gesamtes Leben, stimmen Sie über mich so wie es Ihnen beliebt...Ob Lakai oder Spielzeug, machen Sie aus mir alles, was sie benötigen--- Denn brauche ich nichts weiteres als Sie..."



      Diese grenzenlose Liebe verwirrte Beni selbst noch, obwohl er so stark nach weiterer Berührung sehnte und Korbos noch inniger bei sich wollte... füllte er sich bereits jetzt so schwebelos, wie er noch nie zuvor gefühlt hatte. Es war schön Lord Korbos Herzschlag zu spüren und ihn dabei so nah zu sein, eine ganz neue Erfahrung, die ihn so viel mehr bedeutete als jede einzelne sexuelle Erfahrung mit anderen. Er wusste dadurch stärker, dass er alles für Lord Korbos über Bord werfen wollte...schon damals, als er seine Eltern und Bruder umbrachte hatte er es bewiesen--doch nun versiegelte sich das Gefühl in ihm so fest, sodass er sich wie von einem Zauber verführt fühlte, indem er niemals nach einem Gegenmittel suchen würde.

      ______________________________________________________________

      Yuuto Kurai + Sato Kurai

      Nach einem herzerwärmenden Tag traf Yuuto mit seinem neuen Freund Apollo in sein Apartment hinein. Er wollte ihm noch eine weitere Überraschung demonstrieren, nämlich hatte er schon eine Vermutung, dass er und Zeth sich bestimmt freuen würden zu sehen...Die Beziehungstiefe anderer zu erfahren war auch wichtig, um eine Person näher kennenzulernen.
      Er hatte nicht gedacht, dass er sich mit dem Musikliebhaber so gut verstehen würde...weshalb es ihm nur recht war, dass er ein Lebensweg in die Menschenwelt abschnitt. Natürlich hatte er dabei nicht an seinen werten Vizechef gedacht, auch Anubis bekam eine hautenge Rolle, die er bestimmt meistern konnte. Kiri strengte sich wirklich an, um ein hartarbeitender Lakai für Lord Korbos zu sein- ob er dafür je mehr als nur die kalte Schulter bekäme? Irgendwann würde der König seine Brillanz schon akzeptieren~.



      Während die drei Jungs nach einer langhaltsamen Begrüßung zu Abend aßen und sich harmonisch unterhielten kam Sato endlich nach Hause. Heute war sein Nebenjob in der Kirche dran, die er liebte zu besuchen -- Er hatte den Beichtstuhl bis aufs Ganze poliert, sodass er vor Glanz strahlte. Selbst die Hecken schnitt er, obwohl das nicht einmal zu seiner Aufgabe gehörte, doch Orte die er liebte (und brauchte) mussten ordentlich sein - anders fühlte sich Sato immer schlecht...so als wäre dies sein persönlicher Dreck.
      Doch vom vielen Arbeiten plagten ihn grausame Hüftschmerzen, er konnte sich leider nicht selbst massieren weshalb das hinsetzen ihm sehr schwer viel.
      Trotz allem ging er fröhlich ins Wohnzimmer, es war schön nach Hause zu kommen und von seinen Liebenden empfanden zu werden. Nichts gab es schöneres, wie sich nach der Arbeit zu unterhalten!

      "Ich bin wieder zu Hause, Zeth~. Ist Yuuto wieder da?"



      Direkt danach roch Sato schon die Burger, worauf er wusste dass Yuuto bereits zu Hause sein musste...Außer Zeth hatte nun komplett verstanden, wie das mit dem Bestellen funktionierte. Im Wohnzimmer angekommen stellte er aber fest, dass nicht nur sein Bruder wieder da war, sondern ein neuer Mann direkt zwischen ihm und Zeth saß...Ein hübscher Kerl, beinahe so stylisch wie ein Sänger!



      Freundlich begrüßte Yuuto seinen kleinen Bruder, während seine Augen weiter am Smartphone klebten. Er durfte immerhin nicht seine Pflichten als alter Freund vernachlässigen, auch wenn Harvey garantiert nicht gerade an ihn dachte...Wollte er ihn beweisen, dass Yuuto ihn nicht aus seinem Kopf bekam. Es war wirklich unterhaltsam sich wie ein normaler Mensch einem Freund zu widmen, der plötzlich am zweiten Tag in der Schule nicht mehr erschienen war. Am liebsten hätte er ihn die Schulaufgaben vorbeigebracht, doch hatte sein Date mit Apollo erstmalig Vorrang gehabt.



      Erst nach dem Abschicken blickte er wieder zu Sato, der etwas entgeistert an der Türschwelle stand und den Fremden neugierig bemusterte. Er fragte sich sofort wie Apollo seine Seele beschreiben würde, ob er darin die Besonderheit erkannte...oder er dies nur als Seele eines gewöhnlichen Durchschnittschülers entwerten würde?

      "Hey, Sato~...Ich habe heute jemanden mitgebracht, er ist ein guter Freund von Zeth...", erklärte er doch hielt sich bei weiterer Vorstellung zurück...Wie Apollo sich Sato gegenüber nennen sollte war dem Musiker selbst überlass, er musste immerhin lernen Geheimnisse zu bewahren...das er ab morgen der Lehrer von Sato war wusste er allerdings bereits.



      Höflicherweise beugte sich Sato leicht nach vorne und schenkte dem neuen Mann ein kleines Lächeln, er war also auch ein guter Freund von Zeth? Kein Wunder also, dass er also hierher ziehen wollte, wenn er doch ein paar Freunde hier hatte.

      "Huch - Schönen guten Abend! Mein Name ist Sato Kurai, ich bin Yuutos kleiner Bruder und Zeths Freund."



      .......
      .....Moment, jetzt klang es aber wie....
      Nervös schüttelte er sofort mit seinen Händen, das konnte man doch nur falsch verstehen!

      "Ähm... also platonischer Freund- also guter Freund...Wir sind Fische im Glas!........Nein, vergiss bitte das letztere.......", stotterte er und zog sich dabei die Kappe vom Kopf, warum zur Hölle versaute er es immer wieder? Bestimmt war er der Einzige, der überhaupt zweideutig bei seinen Worten dachte...obwohl Yuuto schwer anfing zu lachen und es genau begriff.

      "Komm doch zu uns und ess' etwas! Wir haben natürlich auch an dich gedacht~", schlug Yuuto vergnügt und lehnte sich weiter an seinem Stuhl zurück- er selbst hatte 3 ganze Menüs verdrückt und fühlte sich pudelwohl in seiner Haut.
      Satos Blick fiel direkt auf den Kassenbonn...der ihn beinahe einen Herzinfakt versetzte---warum musste es denn ausgerechnet der teuerste Burger in ganz New York sein? ...Er sollte sich definitiv einen dritten Nebenjob anschaffen, indem er viel mehr verdient als in der Kirche oder im MKDonals...Etwas, wo er nicht etwas von sich entblößen musste, um über die Runden zu kommen aber immer noch genug Zeit blieb um für seine Universität zu lernen und hin und wieder den Haushalt zu machen.

      "...Wie nett danke! Ich habe aber nicht wirklich Appetit - esst nur ruhig meine Portion auf!"

      Auch, wenn es eine wirkliche Verschwendung war bekäme Sato sicherlich nichts mehr runter...In der Kirche bekam er nämlich oft eine ordentliche Portion an Nahrung, die er nach der Aktion mit Zeth mehr als nur brauchte. Andernfalls hätte er ihn wohl in der Nacht doch überfallen, obwohl er ihn das Versprechen gab ihn so nie wieder anzurühen.
      Er hatte nun Mal abscheuliche Triebe, die er nur durch...die warme Flüssigkeit besänftigen konnte- Zeth hatte in ihm einen starken Appetit geweckt und die Lust auf mehr.

      "Dann setz dich doch einfach so zu uns~", machte Kiri einen weiteren Vorschlag, als sei ihm das gemeinschaftliche Miteinander sehr wichtig.

      Nachdenklich richtete er seine Augen zur Wanduhr, es blieb nicht mehr viel Zeit vom Tag und noch war gar nichts für die Universität gerichtet. Außerdem wurde die Küche wieder im reinsten Chaos hinterließen, obwohl die Jungs nur bestellten...Wenn er nicht aufpasste, machte dies Kiri noch zu einer wirklichen Männerhöhle.
      Müde nahm er sich seine Schürze vom Schrank, da er für die Bentoboxen etwas braten wollte...Zeth mochte nämlich Fleisch und er hatte extra frisches aus dem Supermarkt geholt, es war sündenhaft teuer gewesen!

      "Entschuldigt aber ich wollte noch Frühstück für Morgen vorbereiten und die Küche sauber machen. ", lehnte er das verzückende Angebot ab, auch wenn seine Hüfte ihn dafür garantiert nicht danken würde. Doch würde er sich bei ihr später mit einem Wärmepflaster entschuldigen und seine Schlafposition genaustens anpassen. Er fühlte sich in diesem Moment wie mehr als 100 Jahre alt...



      "Falls ihr noch einen Tee möchtet kann ich ihn euch gerne einen machen! Wir haben auch noch Gebäck da."
      , bot er höflich an, um nicht ganz den unhöflichen Bruder spielen zu müssen. Dabei zog er mehr als bereit seine Schürze an und machte sich auf den Weg zur Küche, natürlich sagte Yuuto bei den Süßigkeiten und Tee nicht nein.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Zeth Lagertha & Apollo Ellison Noel Gill

      Apollo hätte nicht erwartet innerhalb der 24 Stunden wie er heute an der Seite von Kiri war so viele Überraschungen auf einmal erleben würde!
      Zu erfahren das einer seiner großen Idole Leibhaftig vor einem stand, man sich auch noch so gut verstand obwohl Apollo zumersten mal sich nicht auf das Harmonieren der Seele konzentrieren konnte, live bei einem neuen Kunstwerk dabei sein konnte und dazu noch sich ein großenteil seiner selbst wieder zurück erinnert!
      Und dann....Kam schon die nächste Überraschung, es war ja schon überwältigend Dax wieder zusehen aber dann dann auch noch Zech Zeth wieder zu sehen war wirklich schön!
      Er hatte denn grummeligen Krieger wirklich vermisst und nicht erwartet das genau dieser zum Lakaien von Kiri ernannt wurde!
      Auch Zeth freute sich sehr darüber, auch wenn er sich mehr über Dax erscheinen gefreut hätte...Zwar mochte er sein alten Kameraden Apollo auch aber dieser hatte das Talent wirklich zu sehr sich in die Privat Angelegenheiten hinein zu schnüffeln...Was Natürlich Apollo perfekt wieder zeigte nachdem sie sich nach Gefühlt Jahre langer Trennung wieder sahen.
      "...Warum ich keine Menschen Tarnung habe? Du weißt doch das mich Magie nie interessiert hat...Allein schon über Tage ohne meine Rüstung zu sein ist ein großes Opfer!", murrte Zeth genervt. Schließlich war das doch seine Wahre Form....So ohne musste er ständig aufpassen sich nicht nirgendwo zu verletzten.
      "...Hmpf...Und ja ich schlafe in letzter Zeit besser, darum sind meine Augenringe weniger geworden.", antwortet Zeth zu denn nächsten Fragen die ihm Apollo in einem Hagel entgegen warf.
      Doch weigerte sich Zeth sich einzugestehen das an Kiri oder Sato liegen würde....



      Während sie sich Unterhielten und das bestellte Essen aßen hörte Apollo ganz amüsiert zu wie Zeth sich wieder weigerte seine raue Schale abzulegen. Solche Personen mochte der Musiklieber immer besonderes gern, es zeigte ihm immer welch besondere Kern in jeden steckte.
      "Du passt dich aber wirklich gut an, für jemand der sich beim Training stundenlang darüber beschwert hat das ihn die Menschen Welt nicht Interessiert, die Art wie du sprichst ist auch viel besser geworden...Du formulierst mehr Sätze als zu damals, scheint als würde der kleinste aus unserer Truppe endlich Erwachsen~"
      Neckisch und mehr als zufrieden ließ er denn Anderen dabei nicht aus den Augen.
      Ihm reichten die lecker gesalzenen Pommes während die anderen sich denn Magen stopfen. Auch wenn Zeth nicht sehr glücklich dabei aussah...Vermutlich weil sich gerade von jemand ganz anderen essen erhoffte als von dem fettig-Essen-Bringer wie Zeth dem Lieferanten beschimpfte und nicht begriff wieso der Mann nicht Gesundes mitbrachte...Scheinbar kapierte Zeth noch immer nicht wie das mit dem Bestellen funktionierte und das Kiri zuvor den Mann gesagt hatte was für Essen er bringen sollte.
      Es war jedoch umso lustiger zu sehen wie sich Zeth darüber ärgerte und es trotzdem aß.

      "Kann es sein das es an einer neuen Person liegt die du gern hast?"



      Mit der Frage so ins schwarze treffend musste Zeth sich daran hindern sich nicht an seinem Hamburger zu verschlucken.
      Natürlich war es nicht sein Meister der damit gemeint, war Zeth sagte schon zu deutlich das ihm sein Meister nicht gerade Sympathisch war weswegen er nicht begriff warum Apollo äußerte das er ihn um seine Position beneiden würde! Er konnte Kiri gern als Meister haben!
      Da klang sein Sonderbarer Meister aus einer Wüssten Region viel taffer und männlicher! Schließlich kam doch auch Dax aus der Wüsste! das musste alles richtig harte Kerle sein ! Die wussten wie man Kämpft!
      Aber so wie ihn Apollo angrinste schien jemand ganz Anderen zu meinen....
      Konnte er das anhand seiner Seele hören??
      Bezweifelte Zeth stark und verfinsterte nur noch mehr die Mine bis ihm den Blick von Apollo auffiel...
      Dieser Mistkerl...ER LIEST SEINE GEDANKEN!!





      Schon als Apollo die ersten veränderten klänge der Seele seines damaligen Kameraden gehört hatte konnte er sich nicht zurück halten tiefer in sein Geist zu Blicken.
      Dabei schien Zeth noch gar nicht so lange hier zu sein und trotzdem....Es war erstaunlich!
      Seine Harfen Melodie war noch nie so Kraftvoll gewesen....

      Damals, als sie sich trennten, war die Musik von Zeth noch so zögerlich, schnell verstummend, als würde sie sich selbst verstecken wollen. Die Harfe – das Instrument seiner Seele – spielte damals in stockenden, vorsichtigen Tönen. Wie ein Musiker, der seine eigene Melodie nicht anzunehmen vermochte, klangen ihre Saiten dünn und zaghaft, als hätten sie Angst, gehört zu werden. Jede Note war ein verkrampftes Flüstern, das sich in den Wind verlor, schnell so, als würde seine Kamerad die Schönheit seiner eigenen Seele nicht glauben wollen....
      Vermutlich weil man nur Pure Stärke und Kraft von dem Volk aus der Zeth kam erwartet. Da war nie Platz für sanftere Dinge gewesen für die Harfen normalerweise bekannt waren....

      Doch jetzt... Jetzt war alles anders.
      Sobald er die ersten Klänge der Harfe hörte, wusste er es. Die Melodie, die durch seinen Geist schwebte, war kein Solo Stück mehr...
      Er hörte deutlich heraus das er der Part zu einem Anderem Instrument war, durch die kleinen Pausen dazwischen als wartete seine Seele nur darauf den Klang der Andere Seele zu hören um darauf einzugehen.
      Voller Leidenschaft, ungezähmt und doch von einer schwer fassbaren Anmut. Die Töne tanzten leicht, aber kraftvoll, wie eine Welle, die sich über die Küste bricht und den Himmel in ein Meer aus Farben taucht. Es war nicht mehr die Scheue, zurückhaltende Melodie, die er einst spielte auch wenn dazwischen ein paar zögerliche Klange spielten als wüsste Zeth noch nicht ganz sich auf diese neue Gefühl einzulassen...Für Apollo war es mehr als deutlich, der einst so verschlossene, Krieger war das erste mal richtig Verliebt.

      Die Töne seiner Seele hatten sich verwandelt, sie klangen, als wäre ein Licht darin entzündet worden, ein Licht, das nur jemand anderes zum Strahlen gebracht haben konnte.
      Es war, als hätte die Harfe die Erlaubnis erhalten, endlich frei zu spielen....
      Jeder einzelne Akkord, jede Nuance der Musik vibrierte vor dem Leben, als ob die Seele seines alten Freundes in einem neuen Takt atmete. Es war wie der Augenblick, in dem Dunkelheit und Licht aufeinandertreffen und den Himmel in einem überwältigenden Leuchten tauchen – genau das spürte er in dieser Melodie.

      In Zeth Gedanken....
      ⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘

      "....Was...du sagst Interessiert mich schon...Also...Es ist gar nicht so Verkehrt den Weg denn man geht zu hinterfragen...Selbst wenn du es am Ende bereuen wirst...Wird es dennoch...Abzweigungen geben...auf deinen Weg in die Zukunft...die du nicht bereuen wirst... Und wer weiß....Vielleicht musst du erst Falsch laufen um...dein richtige Zukunft zu finden...die dich...Glücklich macht..."

      "Das hast du schön gesagt. Du hast absolut recht- Man sollte seinem Glück folgen!"

      "O-obwohl wir uns erst seit gestern persönlich kennengelernt haben, bekomm ich immer ein wirklich gutes Gefühl bei dir. Ich freue mich mit dir Zeit zu verbringen und auch eine Bentobox mit dir zu teilen macht total viel Spaß!"

      "....Das sagt zum ersten mal jemand zu mir...."


      "...Hm...Ja...Spaß hab ich auch..."


      "...Von dir kann ich bestimmt noch einiges lernen."

      "Ich bin wirklich froh das ich dich Kennenlernen durfte..."




      "Du denkst schon die ganze Zeit nur an ihn....Dabei dachte ich dich würde mehr Interessieren die Witch zu verprügeln~". summte die Stimme von Apollo in Kopf von Zeth freudig über diese schwärmerrische Laune von dem Krigers.
      "APOLLO! Mistkerl, verschwinde aus meinen Kopf!!! Es ist nicht wie du denkst! Kapiert!? Wir sind nur FREUNDE! Fisch-Kumpels oder so! Ich pass nur auf denn kleinen auf ohne mich verreckt er!"
      Grollte Zeth sofort gereizt sobald merkte das der Andere sich in sein Kopf fest gesetzt hatte.
      "Das geht leider nicht du weißt doch noch wie meine Fähigkeit funktioniert, ich kann jetzt nur noch deine Gedanken lesen bis wir zu weit von einander getrennt sind.", entschuldigte sich Apollo ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.
      "Hmpf!! Ein scheiß weiß ich wie deine Fähigkeit funktioniert, dass mir viel zu kompliziert!!!", knurrte Zeth sofort zurück.



      "Ein dummer Kommentar und schlag dich zu Brei! Wir können das gleich vor der Türe klären!"
      "Schon gut, ich bin doch der letzte der Urteilen würde~ Ich weiß doch wie du immer Dax auf denn---"
      "HALT DIE FRESSE!!!"
      "Nun noch immer hätte ich nichts dagegen wenn du Teil unserer Poly werden willst aber scheinbar hast du dein herz schon an jemand Anderen verloren~"
      "Verdammt ich bin nicht Schwul!! Ihr geht mir alle sowas von auf die Nerven!!"
      ....
      ..............
      ...........................
      "Aber etwas anderes Apollo! Hattest du vor ungefähr einem Tag....Auch diesen Schwindelanfall? Ich hab es meinen Meister gegenüber nicht erwähnt...Aber das was nicht Normal, ich kenne mein Körper sehr gut aber sowas hab ich nicht gespürt seit...."



      "...Wir Gestorben sind.", beendete Apollo sein Satz mit etwas nüchternen Stimme.
      "Also hattest du es auch!", schlussfolgerte Zeth daraus und murrte sogleich:
      "Was soll das? Muss ich mir mein Kopf darüber zerbrechen oder war das nur Zufall? Du kennst dich doch besser mit....diesem Zeug aus oder nicht??"
      .....
      .........
      ................
      "Warum bist du jetzt Still, Häh?!"
      "....Mach dir keine Gedanken darüber Zeth...Es hat schon seine Richtigkeit wenn uns Lord Korbos darüber keine weiter Anweisungen oder Information geben hat."




      "Keine Sorgen?! Was wenn dieser Scheiß wieder passiert wenn ich mitten im Kampf bin?! "
      "Es ist doch bis jetzt nicht wieder passiert oder? Also hindert es dich sicherlich nicht daran der Krieger zu sein der du bist...."
      ....
      ............
      .........................
      "...Doch behalt es besser für dich."
      "Hmpf, als ob ich meinem Meister davon erzähle....Das lässt mich nur wie eine Memme dastehen!", grummelte Zeth nur vor sich hin.

      ⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘⫘

      Zum Glück kam jedoch dann Sato dazu, so das Apollo das Thema mit Zeth nicht weiter vertiefen musste...
      Er selbst wusste nicht genau woher dieser Schwindelanfall genau kam doch hatte er eine schwache Ahnung das mit dem Lord selbst zu tun haben konnte...
      Und diese Vermutung beunruhigte Apollo doch sehr...Aber es war kein Thema das mit Zeth führen konnte, auch wenn er ein Netter Kerl war....Sein IQ war nicht besonderes hoch und er würde am Ende nur verwirrt da hocken....
      Vielleicht....Sprach Apollo mit Dax demnächst darüber?
      Sein Blick ging leicht in Kiris richtung der in seiner Tarnung als Yuuto so unschuldig wirkte, wie ein guter Freund der kein Wässerchen trügt....
      Eigentlich wäre er der beste Gespräch Partner dafür...Doch sorgte sich Apollo das damit vielleicht dem Lord und en Rücken fallen könnte...Er hatte es sich schon mal mit ihm verscherzt und der dunkle Herrscher konnte sehr Nachtragend sein....
      Leider war sein eigener Meister auch nicht sonderlich jemand der sich mit dem Thema auseinander gesetzt hatte...Oder?
      Ihn sollte das Thema vielleicht doch am meisten Interessieren...Allein schon wegen Ramses....

      Doch lenkte ihn seine Aufmerksamkeit doch schnell wieder mehr auf Sato der schnell sich als der Grund für Zeth veränderte Melodie entpuppte!
      "Huch - Schönen guten Abend! Mein Name ist Sato Kurai, ich bin Yuutos kleiner Bruder und Zeths Freund."



      "Ähm... also platonischer Freund- also guter Freund...Wir sind Fische im Glas!........Nein, vergiss bitte das letztere......."
      Es war wirklich putzig wie die beiden sich anstellten, dabei harmonierten ihre Seelen bereits so als wären sie ein frisches Pärchen.
      "G-genau!", grummelte Zeth dazwischen der dabei auch warnend zu Apollo blickte damit er jetzt bloß nicht wieder mit seinem schwulen-gelaber anfing.
      Auch wenn der Kriger keine Ahnung hatte was platonisch bedeutet.
      Doch wusste Apollo sehr wohl seine Rolle zu spielen und schenkte Sato ein sanftes Lächeln zur Begrüßung:
      "Sehr erfreut Sato, du und dein großer Bruder seid wirklich sehr Gastfreundlich...Ich heiße Noel Gill."



      Er sprach den Namen mit einem Hauch von Stolz aus, da Noel einen klassischen Komponisten mit diesem Namen war.
      Er war nicht so bekannt wie Bach oder Beethoven, aber seine Werke... sie hatten eine Tiefe, die man selten findet.
      Seine Stücke waren komplex, schnell verborgen in ihrer Schönheit. So wie er selbst – ein Genie, das der Welt oft übersehen hat.
      Auch hatte der Name eine Bedeutung, es stammt vom lateinischen "natalis“ , was "Geburt“ oder "Tag der Geburt“ bedeutet.
      Die Bedeutung des Name war auch als das Wunder des Lebens und Neubeginn zu bezeichnen, etwas mit dem Apollo sehr zufrieden war und sein damaligen Wesel bestimmt mit Stolz erfüllt hätte.

      "Dann setz dich doch einfach so zu uns~"
      Obwohl Yuuto wirklich sich mühe gab Sato dazu einzuladen, lehnte Sato abermals ab, was Apollo wirklich als schade empfand...er wollte mehr über den Durschnitts Student erfahren der so viel Einfluss auf Zeth hatte. Normalerweise würde er nicht sonderlich von solchen Personen erwarten, er war wie einer dieser Studenten die Ramses angegriffen hatten aber ihr klang unter ging in der Machtvollen Musik der Witch wie unwichtige Nebendarsteller...

      "Entschuldigt aber ich wollte noch Frühstück für Morgen vorbereiten und die Küche sauber machen. "
      Der Junge Mann wirkte wirklich der Tatkräftig....
      Mit einem schwachen Blick zurück zu Zeth der dieses Verhalten wohl angenommen hatte obwohl es ganz gegen seiner Kultur entsprach das Männer Kochen und sauber machten...
      ...Aber Anstalten ihm zu helfen tat der grummelige Krieger nicht wirklich.
      Soweit konnte dieser wohl noch nicht über sein Schatten springen....Dabei merkte Apollo schon in wenigen Minuten das Sato doch sichtlich erschöpft war.
      Aber schien eine Routine zu sein, denn seine Seele klang nicht wirklich gequält, als wäre es sein Tägliches Atmen.
      "Falls ihr noch einen Tee möchtet kann ich ihn euch gerne einen machen! Wir haben auch noch Gebäck da."

      Wie Freundlich!
      Das war wirklich ein zuvorkommender Mensch, kein Wunder das sich Zeth sich da geöffnet hatte.
      Doch kribbelte es Apollo, er musste doch mehr lauschen.
      Auf den ersten Blick wirkte Sato unscheinbar, fast gewöhnlich – als könnte er in der Menge verschwinden, ohne dass ihn jemand bemerkte. Doch dann, als Apollo tiefer in die Musik seiner Seele hineinhorchte, spürte er etwas Merkwürdiges.
      Es war, als würde er in die Melodie eines Klaviers eintauchen, dessen Tasten nicht vollständig waren. Einige Tasten fehlen, Lücken, leere Räume, die dort sein sollten, und doch, trotz dieser Leere, dieser Unvollständigkeit – spielte das Klavier erstaunlich schön. Schnell wie von Zauberhand gelang es ihm, die fehlenden Töne zu überbrücken, ohne dass die Melodie ins Stocken geriet. Die Musik seiner Seele war kein makelloses Konzert, sondern ein improvisiertes Stück, das mit Leichtigkeit und Zartheit über die Lücken hinwegspielte.
      Manche Andere Seelen hingen sich an solchen Lücken auf....Er konnte nicht erkennen ob es vielleicht an Kiri lag der die Lücken gefüllt hatte so wie er es mit Acqua getan hatte...
      Doch schien die Lücken sehr tief zu sein und schon länger zu fehlen...
      ....Wie fehlende Bausteine in einem großen Mosaik. Und dennoch schuf das, was fehlte, Raum für etwas anderes – eine besondere Harmonie, die Apollo noch nie zuvor gehört hatte. Die Melodie war nicht perfekt, nicht wie aus einem Lehrbuch – aber genau darin lag ihre Kraft. Sie waren menschlich, verletzlich und doch voller Leben.
      Er erkannte, dass es nicht die Vollkommenheit war, die Person ausmachte. Es war die Kunst, wie er mit den Lücken in seiner Seele umging – wie dieses unvollständige Klavier dennoch eine Musik hervorbrachte, die den Klang der Harfe seines Freundes so tief berührte und verwandelte....das war durchaus Wert sich genauer anzuhören!

      So erhob sich Noel von seinem Platz da er selbst mehr Hungrig nach der Klängen war und trat neben Sato:
      "Ich bin zwar Gast doch mag ich es lieber wenn ich Helfen kann, ich trag gern für dich die Sachen zum Tisch, dann musst du nicht so viel hin und her laufen."


      "Außerdem hab ich auch eine Zeitlang mit Zeth zusammen gelebt, daher weiß ich nur zu gut wie unordentlich und unselbständig er sein kann...Ich hoffe er macht euch nicht viel Arbeit."
      Zeth der das hörte schnaubte sofort wobei er sein Glas mit zur Hälfte gefülltes Trinken umstieß:
      "Ey das stimmt überhaupt nicht!!---ARGH ! Das ist deine Schuld!"
      Fluchend begann Zeth mit seinem unteren Ende seines Shirt die Klebriegen Sauerei auf dem Tisch sauber zu wischen...Was eher schlimmer als besser machte.
      Belustigt hob sich Noel die Hand an sein Kinn:
      "Naja...Manche Dinge ändern sich wirklich nicht."
      Amüsiert sah er wieder zu Sato und hob die Hände zu vollkommend entgegen damit Sato nicht bescheiden ablehnte, denn das schien er wirklich ein Talent drin zu besitzen.


      ___________________________________

      Lord ₭ØⱤ฿Ø₴ Eternity


      "...Meinen Körper, meine Seele...Meine Gehorsamkeit...Das alles besitzen Sie schon von mir, Lord Korbos. Ich gebe Ihnen mein gesamtes Leben, stimmen Sie über mich so wie es Ihnen beliebt...Ob Lakai oder Spielzeug, machen Sie aus mir alles, was sie benötigen--- Denn brauche ich nichts weiteres als Sie..."



      Der dunkle Lord Korbos hält inne, als die hingebungsvollen Worte von Beni den Raum füllen. Ein unergründlicher Ausdruck huscht über sein Gesicht, eine Mischung aus tiefem Triumph und leiser Zufriedenheit, als er die völlige Unterwerfung von Beni in vollen Zügen auf sich wirken lässt. Für einen Augenblick scheint die Zeit wirklich stillzustehen, während Korbos die Bedeutung dieser Worte in sich aufnimmt.



      Geschickt hob der dunkle Herrscher seine schlanken Finger wieder zu Benis Mund und fährt mit den Fingerspitzen sanft über dessen Lippen, als ob er die Worte, die gerade ausgesprochen wurden, noch einmal spüren will.
      "Du verstehst also endlich, was es bedeutet, mir zu gehören.“
      Ein leises Lächeln spielt auf seinen Lippen, dunkel und verführerisch.



      "Du bist mein. Und mit dir kann ich tun, was immer mir beliebt.“ Seine Finger gleiten wieder weiter über den Hals von Beni, verspielt und dennoch mit einer gefährlichen Schärfe...Deutlich demostieren das genau wusste was seine Berührungen in Beni auslösen können.

      Lord Korbos zieht sich leicht zurück, seine Augen gleiten über sein Lakaien, als würde er ihn mustern, ihn einschätzen, als wäre er ein Objekt, das gerade seinen höchsten Wert erreicht hat.
      Er lässt die ausgesprochene Worte für einen Moment in der Luft hängen, wie Gift, das langsam seine Wirkung entfaltet.
      Korbos Augen glitzern, als er ihn weiterhin fixiert, sein eigener Atem schien schneller und schwerer zu werden.
      Seine Stimme wird dunkler, beinahe bedrohlich, während er fortfährt: "Du wirst lernen, dass es nichts außerhalb von mir gibt. Ich werde dein Alles sein. Ich werde dich füllen – mit Verlangen, mit Furcht, mit Hingabe.“, raunte der Lord bestimmend und sich dabei langsam, mehr über Beni beugend, als ob er ihn mit seiner ganzen Präsenz verschlingen wollte.

      Mit einem langsamen, kontrollierten Atemzug tritt Korbos um Beni herum, wie ein Raubtier, das seine Beute mustert. Schließlich bleibt er stehen, dicht hinter ihm, sodass der er die Präsenz seines Lords nur erahnen kann. Seine Finger streichen sanft über die Schultern von ihm, fast beruhigend, bevor er erneut spricht, seine Stimme ruhig, aber mit einer unmissverständlichen Schärfe.

      "Entferne deine Kleidung.“

      Der Befehl ist einfach, aber in seiner Stimme liegt eine Kraftvolle Autorität obwohl Beni sich Gewiss ohne zu zögern vor ihm entblößt hätte....
      "Ich will dich sehen. Ganz und gar. Denn wenn du sagst, dass du mir gehörst, dann wirst du es mir zeigen. Ich will, dass du deine Hingabe beweist.“
      Seine Fingerspitzen streifen dessen nackte Haut am Nacken, während seine andere Hand auf seine Schulter liegenen blieb, seine Finger graben sich leicht in dessen Haut, dennoch dominant.
      "Du wirst dich mir nicht nur mit deinem Körper hingeben, sondern auch mit deinem Geist. Du wirst mir deine dunkelsten Gedanken offenbaren, deine geheimsten Wünsche. Sag mir, was du wirklich begehrst. Welche Fantasien hast du? Was würdest du tun, um mich zu erfreuen?“
      Er geht langsam wieder mit diesen Worten um den Beni herum um in direkt in die Augen zu Blicken, dabei bleibt seine Hand spürbar an seiner Schulter ruhen.



      "Ich will, dass du mich ansiehst, während du deine dunkelsten Fantasien offenbarst. Sag mir, was du in den tiefsten, verborgenen Winkeln deines Geistes versteckst....Egal wie Obszön oder unangebracht es klingt.", sprach er fordernd und beinahe herausfordernd aus.
      Seine Rot glühenden Augen verengen sich Minimal: "Vielleicht....Nur vielleicht werden diese Fantasien bald schon zur Realität, Beni...."
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • Yuuto Kurai + Sato Kurai

      Wiedervereinigung konnte doch so schön sein, es rührte Kiri besonders im Inneren bei der ersten Begegnung von Zeth und Apollo dabei zu sein. Der langwidrige Augenkontakt der beiden machte den neugierigen Mann sofort klar, dass auch sie Geheimnisse verbargen, die sie ungerne mit den falschen Personen teilen würde.
      Zumal könnte Kiri unausgesprochene Dinge einfach wie aus einer Fleischpresse aus Zeths Gedankenwelt herauspressen, doch wo blieb nur der ganze Spaß? Ein großer Teil von ihn hasste es unwissend zu sein, während der andere es schon für Selbstsicher hielt, dass er diese 'Geheimnisse' schon sowieso wüsste oder aber sie ihn nicht wirklich interessieren würden.
      Bei den ernstzunehmenden Blick von Apollo hatte Kiri aber schon eine leise Vermutung, dass es wahrscheinlich um die Lordschaft selbst handelte.
      Ein schmales Grinsen schlich sich in sein Gesicht hinein - wenn der Lord nur ein wenig kommunikativer wäre...Dann müssten seine Lakaien nicht den Kopf zerbrechen... Der König hatte wirklich einen faden Geschmack, wen er alles vertraute.



      Obwohl Sato ungern die Hilfe von Gästen annahm, sah er bei Noel keine Möglichkeit ihn irgendwie abzuwimmeln. Es war beinahe so als wusste er ganz genau, dass er es eigentlich ablehnen würde, weshalb er sofort ihn unter die Fitische greifen wollte und die Hände ihm ausstreckte.

      "Ich bin zwar Gast doch mag ich es lieber wenn ich Helfen kann, ich trag gern für dich die Sachen zum Tisch, dann musst du nicht so viel hin und her laufen."

      So einen freundlichen Gast hatten sie wohl lange nicht mehr...Moment hatten sie jemals einen Gast gehabt - Zeth zählte ja als Mitbewohner...und Yuuto verbrachte seine Abende mit Freunden eher außerhalb. Sato selbst besuchte auch eher seine Freunde...Quinn zum Beispiel traf er immer auf den Spielplatz, weil sie da die besten Inspirationen für Stillleben erhielt.

      "Oh---ehm...Da kann ich wohl nicht nein sagen, vielen Dank!", räusperte er sich kurz verlegen bevor er etwas deutlicher sprach, dabei sah er sich wieder den eleganten Mann vor ihm an - er begutachtete ihn von oben bis unten...
      Irgendwie sah er wirklich...sehr nobel aus, elegant...eine hochmütige Ader stach aus ihm hervor.
      Ob er aus guten Hause kam...? Auch, wenn es komisch klang...sah er wie das absolute Gegenteil von Zeth aus - Gegensätze ziehen sich wohl wirklich an.
      Woher...Sie sich wohl kannten?
      Sato wollte mehr wissen... Mehr von Zeths Leben, bevor er zu ihnen einzog.
      ...............
      .....!



      Seine schmerzende Hüfte weckte ihn wieder aus seiner Trance, dann merkte er wie unhöflich er doch gewesen war....Mit rötlichen Kopf gab er Noel ein Serviertablett und sprintete schnellsten Weg in die Küche - dabei drückte er seine Hände fest auf die schmerzende Stelle... Er sollte keine schweren Kisten mehr tragen und den Staub unter den Schränken nicht versuchen mit vollster Willenskraft aufzuwischen!

      Bis Noel auch in die Küche kam bereitete er den Tee vor und stellte ein Körbchen mit Süßigkeiten direkt auf den Tresen, damit sich der Teebeutel im heißen Wasser einsog. Während er die Küchenutensilien herausholte ratterte sein Kopf, ob er Noel etwas sagen sollte, bevor er ihn als ganz unangenehmen Kerl sah, der sich nicht mal zu seinen Gästen saß und ihnen ein Loch ins Hemd starrte?

      "........Entschuldige, wenn ich zu neugierig klinge aber... Woher hast du Zeth kennengelernt? Hast du zufällig Verbindung zu seinem Heimatland?", fragte er nun doch, da ihn keine anderes Thema einfiel. Er wollte mehr von seinem Freund verstehen, dabei sah er es als großes Glück, dass ausgerechnet ein Kumpel von ihn zu Besuch war. Nachdem das Öl erhitzte begann er das Fleisch zu braten, seine Augen blieben ständig an den Lebensmitteln haften, doch war seine Stimme sehr sanft. Ehrlicher sprach er weiter zu dem neuen Bekannten, die Müdigkeit in ihm bedeckte dabei den Gedanken, ob Noel überhaupt darüber sprechen wollte.

      "...Es macht mich echt froh, dass Zeth hier noch einen anderen Freund hat, auf den er sich verlassen kann. Weil alles noch in New York so neu ist für ihn ist, möchte ich ihn gerne stärker unterstützen, damit er sich wohl in Amerika fühlt. Irgendwie habe ich es in den ersten paar Tagen nur geschafft ihn in unangenehme Lagen zu verbinden..."

      Der erste Kuss, den er von ihm gestohlen hatte...
      Die ganzen Schwulengerüchte, die nur wegen Sato entstanden...
      Sein Blut was er manisch aus seinem Finger saugte...
      Wie er splitterfasernackt vor den ganzen Menschen stand...
      Dazu wurde er noch verletzt und mies behandelt von Mitschülern...

      Er hatte genug Trigger ausgelöst, dass es bald unangenehm für Zeth wäre in seiner Nähe zu sein geschweige denn das schöne noch in Amerika zu sehen. Sato machte sich plötzlich sorgen, dass Zeth sein Austauschjahr an den Nagel hängen würde... Zwar zeigte Zeth ihm, dass er ihn dennoch nicht ganz misstraute, doch...was war, wenn Sato wieder Mist baute? Er wollte, dass sich sein Freund wohl bei ihm fühlte...

      Leiser sprach er weiter, dabei merkte er gar nicht wie stark er seine inneren Gedanken offenbarte. Wenn Noel dies nicht hören wollen würde, würde er ihn sicher bremsen.

      "...Ich würde ihn gerne mehr Gerichte zubereiten, die er aus seinem Heimatland kennt, damit er sich heimischer fühlt. Oder Rituale, die er immer ausgeübt hatte. Zeth drückt sich leider sehr schwammig aus... vielleicht will er auch gar nicht mit mir reden. Es würde mich nur traurig stimmen, wenn er...Heimweh bekäme und wieder zurückreisen würde."



      Geschickt wendete er das Fleisch in der Pfanne, in der kaum Öl war- damit es nicht zu fettig war, zusätzlich tupfte er es mit einem Tuch noch ab und legte es dann geschnitten in drei Bentoboxen hinein. Danach waren wichtige Vitamine dran, die sich im nahrhaften Gemüsen versteckte, aus denen er liebevoll Tierchen schnitze...wie kleine Hasen, die mochte er besonders gern.

      "Ich habe nach meiner Arbeit ihn zu einem Englisch-Zusatzkurs angemeldet ohne ihn zu fragen... Denkst du, dass er sauer sein wird? Ich hatte bemerkt, dass er ... gar nicht in meiner Sprache schreiben kann, geschweige denn lesen-- der Gedanke, dass ihn die Uni bald rauswirft machte mich wohl ganz fuchsig, haha...ha...", gestand er halb-lachend wie in einem Beichtstuhl seine Sünde, er hatte vor gehabt es Zeth zu sagen...Doch was wäre, wenn er dorthin gar nicht gehen wollte? Es war auch ziemlich frech von Sato ihn einfach ohne Absprache dort anzumelden...
      Danach kümmerte er sich um den Tee, denn er auf das Serviertablett stellte, was Apollo in der Hand hatte.
      ........Im Nachhinein empfand er es mehr als nur peinlich einfach solch' wirres Zeug einem beinahe fremden Mann gesagt zu haben.

      "....Sorry, hab dich damit vollgequatscht! Ich glaube ich bin einfach nur etwas... durch den Wind, ist sicher komisch von einem Fremden so das Ohr vollgequatscht zu bekommen! Danke, dass du es ins Wohnzimmer bringst!"

      Zurück an der Vorbereitung des Bentos, bemerkte er so langsam...das es nicht das jetzige Dilemma war, dass ihn wirklich Sorgen machte...
      Tief im Inneren fürchtete er sich von der Zukunft...
      Durch Zeth hatte er ein altes Gefühl wiedererlangt, dass er schon lange nicht mehr so gespürt hatte.
      Den stillen Durst...der sein Verstand wie kleine Puzzleteile, die nicht in sein jetziges Ich zusammenpasste wieder einfügen wollte.
      In der Kirche...empfand er es das erste Mal als vollkommen Normal aus Transfusionsfläschen sein Mundraum mit der rötlichen Flüssigkeit zu füllen. Doch obwohl er so viel trank und immer satter wurde... bekam er den Geschmack seines Freundes nicht von seiner Zunge.
      Dieser bitterlich, süße Geschmack...Als würde er das Blut jener trinken, das aus einer anderen Welt stammte...eine Welt, die verbunden war mit der tiefsten Dunkelheit.
      Wenn Zeth von seinen Gelüsten erfuhr...Würde er ihn meiden, weshalb er versuchte den Gedanken von Zeth abzuschweifen...Seine Zunge fühlte sich so rau an, während der helle Mond auf ihn herunterschien.
      Dieser unstillbare Durst... Er hatte die gesamten Packungen ausgesaugt, obwohl er früher nur eine Tasse austrank.
      Dabei...sah er hinauf zu den Sternen und eine sinnliche doch leider zu schwache Melodie spielte sich in seinen Ohren...
      Angestrengt versuchte er dem Lied in seinem Kopf zu folgen, er summte leise ihm nach doch....
      ...Das Lied erlosch nur wieder aus seinem Gedächtnis, als dürfte er in ihm nicht existieren.

      ...Die Sterne...waren während er so fest nachdachte...wirklich schön und voller Glanz. Es war so, als befand er sich in diesem Moment nicht mehr in der Existenz von einem Durchschnittsschüler...bis er den letzten Tropfen Blut aus der Flasche nahm und sich begierig über seine Lippen wischte.



      Wie eine Mauer war dieses Lied von ihm getrennt... direkt danach vergaß er wieder, dass er sich die Sterne so fest ansah.



      Währenddessen waren Kiri und Zeth wieder alleine, da sein Meister so beschäftigt war hatten sie kaum Zeit miteinander gehabt...Es war doch beinahe schade seinen Lakai nicht in vollsten Zügen auszunutzen. Doch war Kiri auf gar keinen Fall ein strenger Herr, zwar niemals so Laissez-Fair wie ein manch' anderer König...jedoch mit einer gewissen Harmonie im Einklang, als plante er schon Meilen voraus. Lässig stand er von seinem Sitz auf und legte seine Handfläche auf seinen Hinterkopf.

      "Es freut mich, dass du dich mit Sato so gut verstehst...wirklich. Weißt du, es ist mir unheimlich wichtig, dass ihr eine innige Beziehung miteinander führt--- und das nicht nur, weil ich möchte das du meinen kleinen Bruder beschützt.", begann er eine Konversation mit Zeth zu führen, dabei fragte er gar nicht nach wie die Uni war oder die Sache mit Tyler voranging...Er wusste dies alles bereits.



      Langsam bewegte er sich vom Tisch, sein Blick richtete sich dabei genau auf Zeth - er bemusterte ihn und schenkte ihm seine vollkommene Aufmerksamkeit - als hätte er gar keine andere Wahl als sich jetzt mit Kiri zu unterhalten.
      Plötzlich aber drehte er sich lächelnd zu ihm um und deutete mit den Finger auf sein Tatto, dass ihn der Lord....und das Dark Heart auf seine Haut platzierte.

      "Ist es nicht schön, dass du durch dieses Mal mit mir verbunden bist.--Das Dark Heart ist wiiirklich stark...Hach...Obwohl..."

      Dann aber petzte er genau am Tattoo an seine Haut und ... fing an die schwarze Farbe wie Kleber aus ihm hinabzuziehen. Wie Gummi löste es sich von seiner Hand, unbeirrt und heiter lächelte Kiri weiter, als wollte er Zeth gerade ein Zaubertrick demonstrieren, den nur er wirken konnte.

      "Um ehrlich zu sein...hat es so gebrochen nur wenig nutzen für mich... Schick ist es auch nicht wirklich---doch wollte ich es nicht einfach in die Tonne werfen, ist doch immerhin ein vorzügliches Geschenk an den Lord, so denkst du doch auch oder?", nörgelte Kiri und fragte Zeth etwas, worauf er genau wusste, dass er ihm keine vernünftige Antwort geben konnte.
      Kiri konnte genau erkennen, dass seine Macht nicht von dem Dark Heart beeinflusst konnte...auch wenn Noir es immer wieder versuchte einzureden. Es war einfach unmöglich, denn diese Magieessenz war ...genauso wie Eros... ihm nur ein großes Klotz am Bein, solange es nicht anders mit ihm verbunden war...Im wahrsten Sinne konnte er niemanden wie Eros und das Dark Heart ausstehen - es war einfach in ihrer Natur sich als Feind zu sehen...Vor allem, da Kiri sich als viel stärkeres Wesen sah, als dieses lächerliche halbe Ding, obwohl er doch selbst Lücken hatte, die gefüllt werden mussten.
      Ein Glück konnte er aber auch einen Nutzen darin finden. Dadurch konnte er sich Näher zu Lord Korbos fühlen und mit ihm so viel mehr teilen. Doch ging da weitaus mehr....viel mehr...
      Und da kam sein lieber Lakai Zeth ins Spiel...
      Wie ein kleines Spielzeug hatte er sein Tattoo vollständig abgezogen und wirbelte es nun wie ein Helikopter um seine Finger in die Lüfte.

      "Da dieses Tattoo mir nicht wirklich steht...Möchte ich es meiner Bindungsperson abgeben. Was denkst du...Wird Sato Kurai es überleben es auf sich zu nehmen? Sollte ich ihn davor...seine kleine Welt zerstören und den Lord vorstellen? Wenn er es schafft würde er dann dein zweiter Meister werden.~"



      "Wenn er stirbt habe ich zwar ein kleines Problem...doch anders komme ich nicht voran. Durch ihn werde ich mehr Macht schöpfen können... Der Lord würde zwar sicher Augen machen, wenn er ihn sieht doch... würde es ihm definitiv gefallen~. In Sato steckt eine überaus mächtige Seele, die ich selbst noch nicht geschafft habe ganz zu erkunden...Es ist wie eine dicke Bibel zu lesen- auch wenn du mit dem Vergleich sicher nichts anfangen kannst, weil du weder weißt was eine Bibel ist noch lesen kannst..."



      Leicht seufzend drückte er ohne mit der Wimper zu zucken sein Tattoo wieder auf seinen Körper, obwohl ihn sofort ein kleiner Schmerz in die Lungen hineinströmte bewahrte er vollkommene Ruhe.

      "...Gerade noch möchte ich ihm und dir ein gutes Leben zeigen, sein letztes ging nicht gut aus...Ich gebe ihm das, was er sich schon immer gewünscht hatte: Eine liebende Familie, damit er sich an seine echte erinnert und somit näher an seine Wurzeln kommt~."

      Kiri wusste genau, dass er für Zeth doch sicher nur Bahnhof sprach- doch war es ihm überaus egal...Es war so als war es beinahe nicht für Zeths Ohren bestimmt, obwohl er sehr wohl wollte, dass er über seine Andeutungen Gedanken machte. Denn bald könnte sich das Spiel in diesem Apartment schnurstracks verändern.
      Viel zu nah beugte er sich zu Zeth hinunter und sah in direkt in seine gelblichen Augen, seine hellgrauen Augen piercten genau in sein Inneres und sein Grinsen wurde nur breiter.

      "Leider bin ich jemand, der gerne seine Pläne in der letzten Sekunde umändert. Ich habe doch sicherlich erwähnt, dass ich Sato eigentlich vorhatte umzubringen, um dann seine Seele in mich aufzunehmen...Macht alles einfacher--der Gedanke ist immer noch sehr verlockend...Wenn ich mich für diesen Weg entschieden habe möchte ich, dass du ihn umbringst, einverstanden?"

      Durch Sato bekam er die Möglichkeit sich auf eine andere Art und Weise mit dem Dark Heart zu verbinden...Immerhin war Satos Seele ganz stark mit Kiri gebunden...Genau das war der Schlüssel für ihre harmonische Beziehung. Natürlich ging er nicht darauf ein, dass er Sorge hatte sich selbst nur zu schädigen, wenn er schon wieder ...einen Herzträger umbrachte...Die Risse davon hatte er immer noch nicht vollständig gefüllt.

      "Najaaaa... Du kannst mir sicher bei der Entscheidung helfen! Gerade aber spielen wir einfach weiter eine gute Familie ... Bis zum glorreichen Happy End!"

      Mit diesen freudigen Worten hüpfte er einen Schritt nach hinten und klatschte einmal in die Hände, erst kam es einen so vor als wollte er wieder aus dem Wohnzimmer verschwinden...Doch blieb er nachdem er zwei Schritte gegangen war wieder stehen, als wollte er Zeth absichtlich anspannen.

      "Achja!...Falls Sato versucht Blut aus dir zu trinken...Tu mir einen Gefallen und lass ihn weiter sich von dir ernähren, du wirst eh nicht kapieren wieso er es braucht aber...---in dir fließt das Blut der dunklen Magie---eure Bindung wird dadurch nur noch stärker und Sato könnte aufhören das Blut Fremder einzunehmen.", erklärte er ihm so amüsiert wie die Grinsekatze aus dem Wunderland. Satos Mund roch so stark nach Eisen, dass es für ihn ein Wunder war, dass seine Kleidung nicht komplett blutverschmiert war. Hätte ihn jemand gesehen wäre er bestimmt verhaftet worden.



      Doch war Kiri noch lange nicht fertig mit seinen Anforderungen, es war Zeit....Zeth endlich mehr Aufgaben zu geben, bevor seine Ritterform innerlich total verstaubte. Wie ein Lehrer, der eine Hausaufgabe aufgab sagte er es ihm in einen viel zu...neutralen Ton:

      "Achso....Außerdem möchte ich von dir, dass du morgen diesen Tyler angreifst... Morgen ist Schwimmkurs, weshalb seine Klasse in die Schwimmhalle gehen, die etwas außerhalb ist. Dabei sollst du zwei Mitschüler vor seinen Augen umbringen, bevor die anderen Helden zur Hilfe eilen können....Verletz Tyler und verschwinde dann sofort---Ich will sehen wie du dich so machst."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Zeth Lagertha & Apollo Ellison Noel Gill

      "Oh---ehm...Da kann ich wohl nicht nein sagen, vielen Dank!"
      Als Sato nicht viel blieb als seine Hilfe anzunehmen Lächelte Noel weich und schenkte ihm sogar ein schmunzeln.
      Es war Liebenswert für den Musikliebhaber mit anzusehen wie Sato sehr auch äußerlich mit seiner Seele sprach. Sie beide ähnelten sich sogar ein wenig von ihrer Hilfsbreiten Art und weise, kein wunder das sich Sato verwundert darüber gab wie er mit Zeth befreundet sein konnte.
      Sie waren eben beide Instrumente die gern mit anderen gemeinsam spielten...

      Den Aufmerksamen Blick entging die schmerzen die Sato wohl hatte nicht...Huh? Hüft schmerzen?
      Er konnte sich nicht verkneife sich vorzustellen das Zeth und Sato vielleicht schon Intime miteinander geworden waren!
      Auch wenn es bei der Blockade die Zeth oft hatte nur schwer vorstellbar schien...
      Sein errötetes Gesicht kam dadurch nur umso passender!



      "........Entschuldige, wenn ich zu neugierig klinge aber... Woher hast du Zeth kennengelernt? Hast du zufällig Verbindung zu seinem Heimatland?"
      Da er selbst von Neugieriger Natur war es um so amüsierender für Noel das man ihn nun fragen stellte.
      Er sah richtig wie Sato sich bemühte mehr über Zeth zu erfahren. Kein Wunder das ihre Seelen schon so im Einklang spielten.

      "...Es macht mich echt froh, dass Zeth hier noch einen anderen Freund hat, auf den er sich verlassen kann. Weil alles noch in New York so neu ist für ihn ist, möchte ich ihn gerne stärker unterstützen, damit er sich wohl in Amerika fühlt. Irgendwie habe ich es in den ersten paar Tagen nur geschafft ihn in unangenehme Lagen zu verbinden..."

      Voller entzücken hörte Noel dem Menschen weiter zu...
      Er hatte schon lange nicht mehr Seelen zugehört die Bindungen zu Anderen so pflegten.
      Auch wenn Zeth sich bestimmt zurück halten musste mit den Information , war er auch so schwer oft die Infos heraus zuziehen die in ihm wirklich vor sich gingen....
      Das sich Sato daher Gedanken machte war nur gut nachvollziehbar...

      "Ich habe nach meiner Arbeit ihn zu einem Englisch-Zusatzkurs angemeldet ohne ihn zu fragen... Denkst du, dass er sauer sein wird? Ich hatte bemerkt, dass er ... gar nicht in meiner Sprache schreiben kann, geschweige denn lesen-- der Gedanke, dass ihn die Uni bald rauswirft machte mich wohl ganz fuchsig, haha...ha..."
      Noel wollte schon gar nicht dazwischen sprechen, die Art und weise wie Sato sich mühe gab für jemand denn schon in so kurzer Zeit ins Herz geschlossen hatte war wirklich Liebenswert....Er selbst kannte das Gefühl nur zu gut.

      "Ohhh er wird Verärgert sein.", antwortet Noel ohne zurückhaltend aber fügte dann sanfter hinzu: "...Doch nur für den ersten Moment, Zeth ist jemand der ungern Hilfe annimmt aber er ist auch jemand der besser werden möchte und ich denke ihm ist auch schon seine Lücken und Probleme aufgefallen, was das schreiben sowie Lesen betrifft. Später wird sicherlich sogar sehr Dankbar für die Hilfe sein. "
      Nachdenklich hob sich Noel die Hand an sein Kinn bevor er mit ruhiger Stimme fortfuhr um schließlich nicht Falsches zu sagen...Trotzdem wollte Sato helfen seinen früheren Kameraden besser zu verstehen.

      "Ich selbst komme auch aus einen entfernten Land doch anderes als Bei Zeth habe mich schon immer für andere Kulturen und Sprachen Interessiert, ich verbrachte viel Zeit mit Lesen und Studieren...Wir lernten uns gemeinsam mit Anderen Freunden, bei einem sehr Hilfsbreiten, Kultvierten Reichen Mann kennen, der einen die Möglichkeit gab an seinem Anwesen für eine Zeit zu Studieren. Dank ihm konnte man sich die Reise gebühren leisten ...Zu Anfang verstand Zeth überhaupt kein einziges Wort.", um schmückte Noel die Wahrheit ein bisschen und ließ so klingen als würde ein Mann mit zu viel Geld ein wohltätigen Zweck erfüllen und unterstützten waa sogar nicht ganz gelogen war.


      "Ich war leider noch nie in seiner Heimat...."



      "....Doch weiß von ihm und auch aus Büchern, dass der Ort an dem Zeth lebte sehr kalt ist. Es ein wirklich abgeschiedenes Dorf ...So das Andere Kulturen und Leben Andere vollkommend abgeschmiert wurde. Ein passender Vergleich wie mit Amischen, welche auch von der heutigen Kultur abkapseln...Es gab ins einer Heimat keine Technologischen Dinge und sie haben ihre eigene Lebesbräuche...Doch auch wenn Zeth seit seiner Geburt dort Lebte merkte man ihn an das es kein einfaches Leben dort war. Er muss oft lernen allein zurecht zu kommen und unter solchen Bedingungen hatte gewiss auch nicht zum ersten mal miterleben müssen wie enge Personen ihr Leben verlieren, ich denke ihre Medizinischen Versorgungen waren dort auch nicht besonderes weiter entwickelt."




      "Wir haben gemeinsam in Anwesen gelebt, doch Zeth hat kaum geschlafen...Er war ständig gereizt, Es war wirklich schwer mit ihm zu sprechen, zum größtenteils verstand er überhaupt unsere Sprache nicht um zu andren wirkte er sehr überfordert mit allem, trotzdem ist er geblieben und hat täglich weiter geübt. Auch nahm Zeth nie Hilfe von mir oder den Anderen an...Es ist nur verständlich wenn man ein Leben lang darauf gedrillt ist stark zu sein und ums überleben zu Kämpfen, kommen einen simple Dinge schon wie ein großes Desaster vor! Doch je mehr man Gefühl bekam er würde sich von allen und jeden sträuben...."




      "...Desto mehr kam er wieder und plötzlich begann immer mehr unsere Sprache zu sprechen und begann auch andere Kulturen zu akzeptieren. Ich denke schon das immer mal wieder Heimweh hat, doch hat erst außerhalb seiner Heimat überhaupt begriffen war Freundschaft oder Familie bedeutet....Bevor wir uns Trennen mussten hatte Zeth langsam begonnen uns als seine Freunde zu akzeptieren. Ich denke sogar einer unserer damaligen Freunde war wie ein großer Bruder für ihn...Etwas das Zeth wirklich nicht kannte. Hier neu Anzufangen war für ihn sicherlich auch eine...Große Herausforderung. Aber...."

      Noel machte eine kleine Pause und lächelte Sato aufmunternd entgegen.
      "...Hat er durch dich wohl zum ersten mal sich richtig Heimisch gefühlt. Ich hab ihn seit ich ihn kenne nie so strahlenden sehen und auch wirkt viel weniger verkrampfter. Er hat schon damals über längere Zeit Fortschritt gemacht aber die Fortschritte die er hier in kurzer Zeit gehabt hatte sind wirklich erstaunlich! Du musst ihn wirklich sehr ans Herz gewachsen sein, Sato."



      "....Sorry, hab dich damit vollgequatscht! Ich glaube ich bin einfach nur etwas... durch den Wind, ist sicher komisch von einem Fremden so das Ohr vollgequatscht zu bekommen! Danke, dass du es ins Wohnzimmer bringst!"
      Leicht lachend schüttelte Noel seinen Kopf und hob Serviertablett leicht an.
      "Wirklich, dass ist in Ordnung ich höre sehr gerne anderen zu und spreche auch viel...Mein Liebhaber spricht nicht sonderlich viel, dafür mehr mit seinem Körper, weswegen ich es gewohnt bin viel zu sprechen...Ich finde wir haben einiges gemeinsam Sato."
      Bei der Erwähnung schlich sich ein rot Schimmern in Noel Wangen, wo sie schon bei dem Thema waren konnte auch einfach mal Äußern!
      "Du musst wissen mein Liebhaber, kommt auch aus einem Entfernen Land ...Er war zu Anfang auch sehr Distanziert aber ich hab mich direkt in ersten Augenblick als ich in seine tiefen Augen Blickte Verliebt! Doch sein große Erscheinung und seine Männlichen Muskeln sind viele von ihm eingeschüchtert aber eigentlich ist innerlich ...Ein richtiger Softie~♥"



      "Er hat mir zu Anfang ständig ein Korb geben und mir die kalte Schulter gezeigt, doch hab ich nicht aufgeben...! Und jetzt führen wir eine Offene Poly-Beziehung, in die ist jeder Herzlich eingeladen~ Früher hab ich oft Zeth gefragt aber du kennst bestimmt seine Homophobie Einstellung.", lachte Noel erneut gelassen darüber.
      "Also ich drück euch beiden die Daumen!", kam unverblümt von Noel der deutlich damit sagte das mehr zwischen denn beiden erkannte als eine platonische Freundschaft.

      Mit diesen Worten allerdings versuchte Noel kurz nur Sato mit absicht in Verlegenheit zu bringen und noch etwas Zeit zu verschaffen...Aus denn Augenwinkel schaute er über die Schulter...
      Gerade flippte nämlich die Seele von Zeth aus...Aber auf eine ganz Andere Art...
      Es war schon so laut das beinahe die Musik von Sato schon gar nicht mehr hören konnte....



      Dabei begann Satos Seele eine Melodie zu spielen die Noel irgendwo schon mal gehört hatte....
      Wirklich schade...
      Etwas abgekühlte verschwand sein warmes Lächeln, als die Gedanken von Zeth in sein Kopf eindrangen....
      Still blieb Noel noch ein Moment stehen und wartet noch ein Moment ab bevor mit dem Tee zu denn beide ins Wohnzimmer zurück kehren würde.




      "Ist es nicht schön, dass du durch dieses Mal mit mir verbunden bist.--Das Dark Heart ist wiiirklich stark...Hach...Obwohl..."
      Mit einer seltsamen Mischung starrte Zeth zu seinem Meister der die Tätowierung, löste als wäre es nur ein Billiger Sticker....
      Obwohl er kein Respekt für sein Meister hatte und ihn als schwach ansehen wollte, zeigte ihm dieser erneut....seine unheimliche Macht...Die Zeth gar nicht wahr haben wollte.
      "Um ehrlich zu sein...hat es so gebrochen nur wenig nutzen für mich... Schick ist es auch nicht wirklich---doch wollte ich es nicht einfach in die Tonne werfen, ist doch immerhin ein vorzügliches Geschenk an den Lord, so denkst du doch auch oder?"



      Es war wie bittere Medizin zu schlucken...Allein der Gedanke das Zeth und auch die Anderen ihr Leben durch diese schwarze Tätowierung verloren hatte, löste an seinem eigenen Körper schwache Phantom schmerzen aus....Als könnte er das schmerzliche Brennen auf der Haut wieder spüren....
      Und Kiri?
      Der entfernte dieses Ding, so einfach als wäre es nichts....
      Somit hatte Kiri wahrlich recht, Zeth hatte in dem Moment überhaupt keine Ahnung was dazu sagen sollte...Mehr noch fühlte sich sein Hals an als würde man ihm die Luft zudrücken.

      "Da dieses Tattoo mir nicht wirklich steht...Möchte ich es meiner Bindungsperson abgeben. Was denkst du...Wird Sato Kurai es überleben es auf sich zu nehmen? Sollte ich ihn davor...seine kleine Welt zerstören und den Lord vorstellen? Wenn er es schafft würde er dann dein zweiter Meister werden.~"
      ....
      Auch wenn Zeth Schwierigkeiten hatte Dinge zu begreifen, was es jetzt etwas das der Krieger nicht...Begreifen wollte....
      Was sagte Kiri da gerade?!
      Er wollte Sato nicht als seinen zweiten Meister....
      Er musste doch auf den Frischling aufpassen....
      ....Das....würde er unmöglich überleben!!



      Sato wird....Bestimmt Sterben! Wir könnte jemand...Mit so einem Lächeln diese Dunkelheit aushalten?!
      Sie wird ihn zerfleischen und zerstückeln....
      Sato...und das Dark Heart würde bestimmt...nicht funktionieren! Er ähnelte von seine Art Apollo...Und auch er hatte es nicht überlebt obwohl einige dunkle Seite in sich trug....
      Sogar jemand so starkes wie Dax hat es nicht überstanden!
      Auch die Anderen von damals....
      .....Sato....wird das nicht überleben!!!



      Er wusste selbst nur zu gut....wie schockiert er gewesen war....
      Wie die brennende Tätowierung sein inneres zerrieß als wäre sein Körper nur weiche Butter....
      Es hatte sogar seine feste Rüstung durch bohren und in seine Fleischlichen Körper zurück katapultiert...
      "Ha...Ha...hng...Haha...HAha!! Ist...Ist das ein schlechter Witz?!"

      Dabei war sein Körper....so Robust....Sein Leben bestand nur daraus für dieses verfluchte Dark Heart zu dienen....Und am Ende...war er dafür zu schwach gewesen.....
      "Es ist zu VIEL zu viel zu viel!!! Es brennt! Es BRENNT!"
      .......
      Sato würde wie er....wie ein jämmerliches Wrack zurück bleiben.....
      Und dann....?!
      Welchen Nutzten hätte der Lord für jemand wie Sato?!
      Er war kein Kämpfer....
      Würde der Lord ihn dann für immer in der dunkleheit des Dark Hearts versauern lassen...?!



      "...Gerade noch möchte ich ihm und dir ein gutes Leben zeigen, sein letztes ging nicht gut aus...Ich gebe ihm das, was er sich schon immer gewünscht hatte: Eine liebende Familie, damit er sich an seine echte erinnert und somit näher an seine Wurzeln kommt~."
      Sein verlogener Meister spielte sich als Wohltäter auf....Zeth konnte seine aufbrodelnde Wut über ihn nicht verbergen. Am liebsten hätte ihn mit einen seiner Waffen zerteilt!!
      Zeth Muskeln spannten sich an...Er wollte gar nicht darüber nachdenken das vielleicht von Anfang von Kiri gewollt war das er sich mit Sato so gut verstand...Das war doch...aus eigenen Entscheidungen so passiert oder?!

      Er begriff nicht viel von Sinn und zweck von Kiris gelaber...Aber es machte ihn weiter Zorniger....
      "Leider bin ich jemand, der gerne seine Pläne in der letzten Sekunde umändert. Ich habe doch sicherlich erwähnt, dass ich Sato eigentlich vorhatte umzubringen, um dann seine Seele in mich aufzunehmen...Macht alles einfacher--der Gedanke ist immer noch sehr verlockend...Wenn ich mich für diesen Weg entschieden habe möchte ich, dass du ihn umbringst, einverstanden?"
      ....Was verlangte er von ihm?!
      "...Wenn ich mich für diesen Weg entschieden habe möchte ich, dass du ihn umbringst, einverstanden?"



      Hätte das Kiri von ihm am ersten Tag wie er her gekommen war verlang, hätte es Zeth ohne mit der Wimper zu zucken getan!
      Er besaß sowas wie Mitleid nicht....Für sein Dorf hatte schon viele Leben nehmen müssen um Stärke zu demonstrieren...
      Aber das....?!
      Alles in Zeth sträubte sich dagegen!
      Am liebsten hätte sein meister ins Gesicht gespuckt....Das gefiel ihm überhaupt nicht...!!!
      Ein Teil in Zeth wollte seinen Meister dafür hier und jetzt anschreien....Aber er erinnerte sich das ihn Kiri gewarnt hatte das Sato nicht viel von dem allem wissen durfte...weil sein Kopf explodiert oder sowas....
      Wie sollte den Streit erklären?
      Zudem würde sich Sato so dumm wie er war es nur zu Herzen nehmen wenn sich jetzt hier mit seinen angeblich großen Bruder stritt....
      Wiederwillig knirschte Zeth mit seine Zähnen wie ein Hund dem man ein Maulkorb umgelegt hatte....

      Das dumme Geklatsche von Kiri und sein getänzel regten ihn nur weiter auf....
      "Achja!...Falls Sato versucht Blut aus dir zu trinken...Tu mir einen Gefallen und lass ihn weiter sich von dir ernähren, du wirst eh nicht kapieren wieso er es braucht aber...---in dir fließt das Blut der dunklen Magie---eure Bindung wird dadurch nur noch stärker und Sato könnte aufhören das Blut Fremder einzunehmen."
      "Hääh...?", stieß Zeth nach langen gezwungenen schweigen heraus.
      Jetzt Kapierte er wirklich überhaupt nichts mehr!!!
      Ernähren?!
      Was für ein Scheiß laberte sein Meister jetzt?!
      Machte er sich jetzt total über ihn lustig!?
      Er begriff überhaupt nicht wieso Apollo so Glücklich war mit diesem Kerl Zeit zu verbringen!!
      Bestimmt hatte auch ihm das Hirn vernebelt!!!

      Aber an die Erinnerung wie Sato sein Blut...Getrunken hatte würde ihm wieder ganz Heiß ihm Gesicht.
      Das war doch....nur...Zufall....gewesen....?
      Er trinkt...das Blut von Fremden...? Soll das heißen Sato macht...sowas ....auch bei Anderen....??
      Ihm wurd jetzt ganz mulmig zu Mute wo er am liebsten sein Kopf feste in ein Kissen Gedrückt hätte....



      Kiri schaffte es nur ihn wenige Minuten ihn total aufzuwühlen....Er mochte sein Meister wirklich nicht. Warum musste er so jemand dienen?!
      Dieser Kerl war zwar Stark aber so Manipulativ das ihm einfach nur schlecht davon wurde und seine Migräne zurück kam.
      Auch wenn er keine Laute Zustimmung von sich gab...Konnte Zeth nicht anderes als still Gehorchen auch wenn ihn keiner der Dinge wirklich gefielen.

      Doch hatte sein Meister noch etwas das los werden wollte, etwas worauf jedoch Zeth schon länger gewartet hatte....

      "Achso....Außerdem möchte ich von dir, dass du morgen diesen Tyler angreifst... Morgen ist Schwimmkurs, weshalb seine Klasse in die Schwimmhalle gehen, die etwas außerhalb ist. Dabei sollst du zwei Mitschüler vor seinen Augen umbringen, bevor die anderen Helden zur Hilfe eilen können....Verletz Tyler und verschwinde dann sofort---Ich will sehen wie du dich so machst."
      Endlich....
      ....
      Durfte der dem Wasserwächter angreifen.

      "Kann ich dein Trinken haben?"



      Dieser Kerl versteckte eine eben so verlogene Art wie sein Meister Kiri, zwar auf einer Anderen Weise doch war er auch kein Fairer Kämpfer....
      Er hat ihn nicht zu Sato gehen lassen als in Gefahr war....
      Und dazu noch verletzt und sich als Held aufgespielt....

      "....Wieso kann ich ihn nicht umbringen?.", gab Zeth murrend von sich sichtlich schlecht gelaunt.
      Wäre es der Befehl von seinem Meister hätte es Zeth sofort getan....Stattdessen kam er ihm mit Sato....
      Gereizt rieb sich Zeth die Schläfe....
      "Hmpf...sags mir nicht, ich werde es sowieso nicht kapieren...."
      ....Miese Schwuchtel....!



      Wie aufs Stichwort kam Apollo mit dem Serviertablett zurück ins Wohnzimmer.
      "Sooo hier der Tee, ich glaube dir wird er gut tun Zeth du bist wieder viel zu angespannt."
      "...Ich will den Drecks Tee nicht....!", knurrte Zeth und verschränkte die Arme vor sich und sah finster zu Apollo von dem er sich mehr Mitgefühl erhofft hatte da ihn doch am besten verstanden! Warum sah so aus als befürwortet die Entscheidung seines Meister auch noch?!
      "Ich weiß, ich weiß der Tee schmeckt zuerst Bitter aber wenn du Honig oder Zucker dazu gibst wirst du ihn wertschätzten...Tee enthält wertvolle Aromen, die dein Immunsystem stärken. Und gerade am Morgen bringt er deinen Kreislauf in Schwung wenn du dadurch besser geschlafen hast, du wirst dadurch viel konzentrierter sein und dich nicht so schlapp fühlen."



      Behutsam wuschelte er Zeth über denn Kopf und der Krieger zog grummelt die Schulter mehr an....Jedoch begriff widerwillig das die Lage akzeptieren musste....
      "Ich schlaf schon bei dein Gelaber ein....", seufzte Zeth während er Apollos Hand weg stieß und nahm genervt eine Tasse Tee um jedoch erst mal nur drauf zu starren...
      Ihm gefiel der Gedanke einfach nicht das....er gerade das Gefühl bekam...sowas wie eine enge Bindung zu jemand zu spüren und es jetzt....sich mehr anfühlte wie eine Last....

      "Najaaaa... Du kannst mir sicher bei der Entscheidung helfen! Gerade aber spielen wir einfach weiter eine gute Familie ... Bis zum glorreichen Happy End!"
      ....
      Gute Familie spielen....
      Ist es das was er tun sollte....?
      Schon aber allein als Zeth versuchen wollte den Tee zu trinken merkte, dass es viel zu heiß war....Natürlich dachte er nicht daran vorher zu pusten!
      Schlecht gelaunt schob Zeth die Tasse beiseite und erhob sich dann von sein Platz.
      "Ich geh jetzt pennen....Du kannst den Tee haben.", murrte abwertend und tigerte richtung Treppe. Er war Krieger und kein Schauspieler....Er rieb sich gereißt über den leicht verbrannten Mund und versuchte die Dinge die ihm Kiri gesagt hatte irgendwie zu verarbeiten.
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • Yuuto Kurai + Sato Kurai

      "Ohhh er wird Verärgert sein."

      Das hatte sich Sato schon gedacht! Wer würde denn nicht verärgert sein, wenn man einfach etwas Neues in den Terminplan eines anderen Menschen hinzufügt, ohne es mit ihm vorher abgesprochen zu haben?
      Verflucht seien die 40% Rabatt auf den Sprachkurs, die Sato so verlockt hatten... Hätte er doch nur genug Zeit nach der Uni Zeth alles persönlich beizubringen...nun hatte er den Salat...Er sollte sich schonmal vorbereiten auf den Boden zu schlafen...



      "...Doch nur für den ersten Moment, Zeth ist jemand der ungern Hilfe annimmt aber er ist auch jemand der besser werden möchte und ich denke ihm ist auch schon seine Lücken und Probleme aufgefallen, was das schreiben sowie Lesen betrifft. Später wird sicherlich sogar sehr Dankbar für die Hilfe sein. "

      Oh...Damit hatte Sato eher weniger gerechnet, doch sowie er Zeth kennengelernt hatte...konnte er ein leichtes Muster aus seinen Verhaltenszügen erkennen. Dies verschaffte Sato Mut es seinem Freund zu beichten, er wollte ihm unbedingt helfen, damit er es nicht mehr so schwer im Alltag hatte.

      Glücklicherweise akzeptierte Noel seine Neugier und erzählte ein wenig über die Zeit, die er mit Zeth verbracht hatte. Sato wusste nicht, dass Zeth schon davor sich in einem Auslandsstipendium befand - er verreiste wohl ziemlich gerne...vielleicht aber bekam er das große Bedürfnis mehr von der Welt zu erleben? Sein Heimatland klang nach einer wirklichen Herausforderung, indem nur die stärksten überlebten. Ein kalter Ort, indem man total abgeschieden von der Welt war. Sato hätte in so einem Land keine Sekunde überlebt, es beweist nur wie unglaublich stark sein Freund war...Er war voller Tatendrang und obwohl er wohl viel durchgemacht hatte... Versuchte er dennoch Sato zu verstehen und den fremden Bräuchen nachzukommen. Es war unglaublich wie er sich weiter durchdrang und sich auf Freundschaft eingelassen hatte---Es erschien so als hatte Zeth bevor er nach Amerika zog eine wirklich gute Zeit. Vielleicht hatte ihn aber auch das Leben in seinem Heimatland gefallen...Sato wollte es nicht gleich als schlecht betiteln, auch wenn es unheimlich und kalt klang.
      Ob Zeth ihn irgendwann persönlich von seinem früheren Leben erzählte?
      Er wollte unbedingt mehr über seine Beziehungen erfahren und die Dinge, die ihn so veränderten.

      "...Hat er durch dich wohl zum ersten mal sich richtig Heimisch gefühlt. Ich hab ihn seit ich ihn kenne nie so strahlenden sehen und auch wirkt viel weniger verkrampfter. Er hat schon damals über längere Zeit Fortschritt gemacht aber die Fortschritte die er hier in kurzer Zeit gehabt hatte sind wirklich erstaunlich! Du musst ihn wirklich sehr ans Herz gewachsen sein, Sato."

      Der Glanz in Satos Augen erschimmerte voller Staunen und Unfassbarkeit. Apollo empfand Zeth als ...viel strahlender?
      Schwach genierte Sato sich, es war eins der größten Komplimente, die er zugleich gar nicht annehmen konnte. Mit Sicherheit war es allein Zeth überragender Willenskraft, der ihn so stärkte...Das er aber größere Fortschritte machte freute ihn sehr....
      In diesem Moment konnte er genau spüren, wie stark seine Glückshormone jubelten - allein bei dem Gedanken, dass Zeth sich bei ihm wirklich wohl fühlen konnte. Es war so albern...Er kannte ihn nicht Mal eine Woche...und dennoch empfand Sato eine unheimliche Zuneigung zu Zeth...Er wollte ihm ein guter Freund sein und versuchte dabei die andersartigen Gefühle zu unterdrücken, die weit darüber hinausgingen.



      Überraschenderweise sprach der elegant-aussehende Mann über seinen Liebhaber, die Röte in Satos Wangen blieb vor Staunen erhalten. Ohne anders zu können versetzte ihn die Beschreibung von Noel ein verschwommenes Bild von seinem Liebhaber - er stellte sich einen richtigen Bodybuilder vor, ein großer Gigant....mit den eindrucksvollsten Augen der Welt---Nur seinen Charakter konnte er sich nicht genau vorstellen -- es passte nicht genau zum Aussehen, so einen Kerl hatte Sato noch nie zuvor getroffen. Auf solche Personen stand also Noel? Er hatte bis jetzt noch nie mit einem Mann über ihren Typ gesprochen...Quinn selbst hatte nur Lio im Kopf und Sato glaubte, dass dies nicht von sexueller Natur war. All' seine anderen Freunde waren ziemlich gleich, sie mochten alle Frauen mit großen Brüsten oder attraktiven Gesicht. Am liebsten hätte er mehr davon erfahren, er fühlte sich dem Gespräch sehr Nahe, doch zog Noel in ihm die Sicherungen, nachdem er ihn über eine neue Liebe erzählte.

      "Und jetzt führen wir eine Offene Poly-Beziehung, in die ist jeder Herzlich eingeladen~ Früher hab ich oft Zeth gefragt aber du kennst bestimmt seine Homophobie Einstellung."

      ...Polybeziehungen kannte er nur durch Tinderprofilen...Seine Freunde wollten immer mehrere Frauen auf einmal abschleppen, doch war dies wohl keinesfalls das, was Noel damit ausdrücken wollte. Sato war schon mit nur einer Liebe überfordert, er hatte soweit er denken konnte noch nie eine Beziehung geführt in seinen jungen Jahren -- die Einstellung von Noel war einfach ...überwältigend, er war ihm in dieser Sache einfach meilenweit voraus! Doch...war es doch nur ein Scherz, dass JEDER dort herzlich eingeladen war, oder?! Außerdem hatte er wirklich Zeth früher gefragt gehabt...? Es hätte ihn auch überrascht, wenn sein Freund sich darauf eingelassen hatte, da er anders als Sato Männer niemals attraktiv finden könnte.

      "Also ich drück euch beiden die Daumen!"
      ..........
      ..............!!!!

      Wie ein aufkochender Topf voll Wasser, erhitzte Satos Gesicht in einem heißen Glühen.
      Bei WAS drückte er ihn die Daumen?!
      Wollte Noel ihn etwa mit der Geschichte ausdrücken, dass er nicht aufgeben sollte?!
      Moment, dachte er etwa, dass er in Zeth verliebt war?!
      Es war doch--- nicht so wie er dachte!!!
      Überfordert fuchtelte er mit seinen Händen rum, er musste unbedingt was sagen, doch kamen aus ihn keine wirklich-nützlichen Worte hinaus.



      Es stimmte zwar, dass er Zeth als überaus attraktiv empfand...Er spürte tiefere Gefühle...
      Doch war sein Freund Hetero UND Homophob, Sexualitäten konnte man doch nicht einfach ändern..!
      Wenn Sato nur einen weiteren Schritt zu tief setzte würde ihn Zeth GARANTIERT die Freundschaft kündigen!
      Er bekäme sicherlich nicht nur einen Korb sondern gleich einen Schlag ins Gesicht...und Zeth war ganz schön stark!

      Beschämt wendete er sich wieder den Bentoboxen zu, dabei überkamen ihn die wirrsten Gedanken. Er musste sich unbedingt beruhigen bevor er schlafen ging, sonst würde er später durch sein gewimmerte Zeth nur stören. Er wollte...nicht die ganze Zeit an etwas unanständiges Denken, während sein Freund so neben ihn lag!

      Während in Satos Kopf reinstes Chaos herrschte zeigte sich auch Zeth sehr aufmüpfig - war ihm das etwa zu viel?
      Kiri tat es schon beinahe Leid ihn so zu überfordern, doch war es einfach interessant mit anzusehen, wie viel Gehirnkapazität und Gefühlsempfindung sein Lakai wirklich besaß. Dieser harte Mann, der innerlich ein totaler Softie war. Es war schon beinahe beleidigend für ihn selbst, doch war Zeth so etwas wie das komplette Gegenteil von ihm.
      Ein weiches Herz, das besaß Kiri definitiv nicht...seine Schale war garantiert härter als von seinem Lakai...jedoch war er ihm dennoch körperlich unterlegen, sofern man es rein physisch beurteilte. Sein menschlicher Körper war nun Mal schwach...Zeths Körper konnte definitiv mehr stämmen, weshalb er perfekt war um für etwas Unruhe zu stiften.
      Er konnte es wirklich sich nicht ausmalen, ob Zeth es schaffen würde Tyler eine Verletzung zuzusetzen, andererseits war der Wasserwächter ziemlich hochmütig - eine wahre Bestie, die aber genauso wie Zeth gerne seinen Verstand niederschraubte. Ob eine Bestie dazu in der Lage war...ein Held zu werden? Auch war er auf Zeths Kaltblütigkeit gespannt, die schon jetzt begann abzunehmen... da war wohl allein Sato schuld, wie sehr sich doch Menschen aufgrund einer Bindung ändern konnten. Immerhin machte sich ihre Beziehung von selbst, Kiri musste gar nichts unternehmen...Die zwei Männer waren wie für einander geschaffen...genau wie ein Herz für einen Herzträger geschaffen wurde.

      Apollo kam hinzu um Zeth zu beruhigen, wie gut sie sich doch verstanden. Zu schade, dass Kiri nicht schon davor in das Schloss gegangen war - dann hätte ihn Lord Korbos schon früher anerkannt.
      Friedlich mampfte Kiri an der süßlichen Vollmilchschokolade, während Zeth mit schlechter Laune bereitwillig aufstand, um in sein Zimmer zu gehen

      "Ich geh jetzt pennen....Du kannst den Tee haben."

      "Schöne Träume~", verabschiedete Kiri seinen Lakai für diese Nacht, die Schokolade schmeckte dabei so himmlisch und verstärkte nur den wundervollen Gedanken an Morgen.
      Danach folgten seine graublauen Augen der Präsenz von Apollo, er musterte ihn dabei genau als überlegte er sich etwas... was er nun mit ihm anstellen sollte.



      Anders als Apollo schaffte Kiri die ganze Tafel innerhalb ein paar Minuten zu vernaschen, wie eine Katze leckte er sich genüsslich über seine Lippen. Vergnügt ging er auf Apollo zu und sah ihn dabei interessiert an.

      "Möchtest du bleiben? Es ist schon ziemlich spät, wenn du Lord Korbos weckst wird er sicher aufgebracht sein... In meinem Bett ist noch ein Platz frei, falls du dich für die Übernachtung entscheidest.~", schlug Kiri sehr liebevoll und doch zarthaft verführerisch vor, als würde ein Inkubus einen Menschen in sein Schlafgemach locken wollen. Das Kiri dabei nur gastfreundlich sein wollte, konnte man sich nur schwer denken...Oder war es doch genau das?



      Eine halbe Stunde später waren die Bentoboxen fertig und liebevoll in einem Tuch verpackt, natürlich konnte Sato den Dreck, den er fabrizierte nicht ruhen lassen, weshalb er die Küche ordentlich schrubbte, sodass sie auf Hochglanz erhellte.
      Erschöpft ging Sato mit schweren Beinen die Treppe nach oben, er machte sich im Bad bettfertig und ging schnurstracks direkt in das Zimmer von Zeth und ihm.
      Das Licht war schon aus...Zeth war eingemurmelt in seiner Decke--- man konnte ihn gar nicht genau erkennen, ob ihm kalt war...oder war er wegen etwas gereizt, weshalb er sein Gesicht versteckte?

      "....Da war ich wohl zu langsam......", murmelte Sato enttäuscht über sich selbst, denn eigentlich hätte er gerne davor mit ihm gesprochen, bevor er schlafen ging. Er hätte ihn am liebsten seine Sünde die er begann jetzt gebeichtet, denn... der Sprachkurs begann schon morgen. Außerdem hatte Zeth morgen erst später Unterricht, weshalb er bestimmt auschlafen würde und sie so auch keine Gelegenheit hatten zu Reden.

      Leise saß er sich aufs Bett und drehte seinen Oberkörper zu seinem Freund, dabei erhaschte er die Möglichkeit seinen Freund anzusehen...ohne das es komisch war, da er tief und fest schlief. Ein Teil seines Kopfes konnte er noch erblicken, er sah die feinen aschblonden Haare, die in einem feinen Silber schimmerten. Sie sahen wirklich flauschig aus, dabei umfasste ihn der Gedanke sie nach ihrer Weichheit zu überprüfen.
      Sofort fiel ihn darauf ein, dass Zeth ihn auch mal...seinen Kopf getätschelt hatte währen er schlief, es war zwar unbeabsichtigt, doch... wäre es dabei nur fair ihn auch anfassen zu dürfen?

      Vorsichtig streckte er seine Hand nach ihm aus, seine Fingerspitzen berührten dabei seine Haarsträhne...doch bevor er weiter ging zuckte er seine Hand wieder zurück und seufzte dabei nur leise.
      Versetzte er sich schon innerlich eine Ausrede, um Zeth körperlich näher zu kommen, obwohl er genau wusste, dass dies seinen Freund nicht erfreuen würde?
      Er sollte solche Gefühle unterdrücken, Noel hatte ihn nur unbewusst ein höheres Verlangen gegeben sich seiner Begierde zu widmen.

      ......
      ........Seiner Begierde Zeth wirklich näher zu kommen.
      ....Wie konnte sein Herz nur so rasen, obwohl er Zeth gar nicht so lange kannte..?
      War er etwa wie Noel, der sich direkt in seinen Liebhaber verschoss?
      Für diese Art von Liebe war hier jedoch keinen Platz...sonst würde auch ihre platonische darunter leiden.
      Es war gut wie es jetzt war, Zeth schlief bei ihm - obwohl er eine deutlichere Abneigung gegen Männer hatte. Manchmal kam er ihn sogar körperlich näher, obwohl ihn Sato sicher anwiderte.
      Dabei merkte er doch wie stark sich Zeth für ihn aufopferte, er war wahrlich wie ein Krieger eines fremden Landes.

      "Ich hab dich wirklich sehr gern, Zeth... Ich bin dir so dankbar, dass du weiterhin mein Freund sein willst...obwohl es mit mir sicher nicht einfach ist...", flüsterte er im Raum leise, während seine Handfläche wie ein quälender Drang vom Bettlacken langsam zur Zeths Finger wanderte, genau da wo er ihn gebissen hatte. Er prüfte dabei kurz, ob dabei noch ein Biss zu spüren war...als wollte er sicher gehen, dass er ihn keine große Wunde hinzugefügt hatte. Doch da sein Pflaster nun ab war, hatte er zum Glück nur an ihm gesaugt....

      "Du hast in mir eine Seite geweckt, die ich schon lange vergaß...Ich habe mich noch so stark nach jemanden gesehnt wie dir...Mir tut es wirklich Leid, solche Gefühle für dich zu empfinden, ich glaube deswegen hast du so süßlich geschmeckt... Ich will dir nie wieder weh tun...Doch habe ich Angst, dass ich bald mein Versprechen brechen könnte...Ob du...mich dann hassen wirst?"


      .....Jetzt sprach er wieder so viel Quacksalber, er wollte am liebsten Noel die Schuld dafür geben--doch wusste er ganz genau, dass es nur er selbst war, mit dem er gerade im Inneren kämpfte. Es war mit Sicherheit nicht die warme Flüssigkeit, nachdem sich Sato bei seinem Freund sehnte. Es war die andere Art der Bindung, die er zu dem Zeitpunkt zu ihm empfand---dabei ging es nicht nur um Nahrungsaufnahme, es war die Dämpfung seiner bereits schwerwiegenden Gefühle.
      Hier musste er sich aber selbst stoppen, denn gab es für seine Sehnsucht kein Happy End. Bevor er noch weiter sich in seinen Freund verknallte, musste er eine Mauer errichten...denn war Sato niemand, der mit einem gebrochenen Herzen umgehen konnte.
      Menschen, die ihm wichtig geworden waren, wollte er glücklich machen...Mit solchen banalen Gefühlen, indem er noch nicht einmal wusste ob es wirkliche Liebe war, konnte er Zeth nicht gegenüber stehen.
      Selbst, wenn es hieß dass Sato von nun an öfters das Blut anderer nehmen musste, um sich selbst zu beruhigen.

      "....Ich werde mich bemühen, dass wir für eine lange Zeit Freunde sein können und du von mir nicht abgeneigt bist..."
      , sagte er in gedämpfter Stimme und strich einmal kurz über Zeths Zeigefinger.



      Langsam merkte er aber die Kitschigkeit über seine Handlung, wie unfassbar unangenehm es doch war... War Sato etwa ein Vollidiot?

      "......Haa...."

      Aufgewühlt nahm er sich seine Decke und zog sie sich bis über den Kopf, seine Ohren glühten wieder so furchtbar--- wie konnte er sich nach der Arbeit noch so aufwühlen? Fest schloss er seine Augen, nun brauchte er definitiv länger um Einschlafen zu können!
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Zeth Lagertha & Apollo Ellison Noel Gill

      "Möchtest du bleiben? Es ist schon ziemlich spät, wenn du Lord Korbos weckst wird er sicher aufgebracht sein... In meinem Bett ist noch ein Platz frei, falls du dich für die Übernachtung entscheidest.~"
      Auch wenn es schade war das sich Zeth so störrisch zeigte und Apollo gern mehr von seinem Harfen klang hörte, war das Angebot das ihm gerade Kiri machte viel zu verlockend!
      Zwar besaß dieser nicht den schönen klang eines Instrumenten, aber war immer noch sein Idol und hatte ihm heute ein wirklich aufregendes Erlebnis geben!
      Er konnte sich dank ihm auch noch Nützlicher für den Lord machen und würde vielleicht sogar auch noch viel mehr außergewöhnliche klänge zuhören bekommen!

      "Mir war eine Entscheidung noch nie so einfach gefallen, sehr gerne bleibe ich Übernacht.", nahm Apollo daher sofort ohne zu zögern den Vorschlag an als ging es ihm wirklich ausschließlich darum den dunklen Lord nicht zu verärgern.



      Erneut bedauerte er es ein kleines Stück das ihn der Lord nicht Kiri zugewiesen hatte, sie würden wirklich ein gutes Team abgeben oder nicht?
      Zumindest fühlte er die angenehme wärme durch sein Kopf strömen als hätte er gerade etwas alkoholisches getrunken....
      Doch fühlte er sich wirklich wie berauscht!
      Er hoffte das sein Meister Anubis auch noch seine Besonderheit zeigte...Das überlebt hatte musste doch ein tieferen Grund haben....
      Und je mehr aber durch Kiri erfuhr desto klarer wurde ihm selbst einiges...
      Als hätte Kiri einen Schlüssel für die Seelen aller und brachte neue klänge hervor!
      Er freute sich schon sehr auf sein ersten Tag an der Universität....!
      Es fühlte sich wie der Beginn nach etwas großen an und so nahm er den zurück gelassenen Tee seines damaligen Kameraden.
      Der Tee duftete genau so süßlich wie die Schokolade die Kiri gerade verputzt hatte.
      Bestimmt wird Zeth schon begreifen welchen Wert Kiri eigentlich hat! Trotz allem wie er sich für Zeth Wandel freute, sie waren immer noch die Schurken und für diese gab doch meist nicht immer ein Happy End.

      Zeth der sich ohne groß für Bett fertig zu machen direkt in das Zimmer des Studenten ging, dachte weiter über die Worte seines Meister nach und verarbeitete diese im Stillen.
      Seine Finger verkrampften sich unwillkürlich um den Griff an seiner Brust als ihm begann das Atmen schwerer zufallen, so hatte noch nie empfunden....
      Ein Krieger war er, ein Lakai, loyal bis zum Letzten, Befehle ausführen, ohne Fragen zu stellen, war ihm stets zur zweiten Natur geworden. Doch diesmal brannte etwas in ihm, dass ihn zu erdrücken schien....



      "Macht alles einfacher...“
      Wiederholte er diese Worte. Sein Meister hatte es so leicht gesagt, als ginge es nur um einen weiteren Schachzug in einem endlosen Spiel....
      Sato hatte eine Wärme in sich, eine unerschütterliche Hoffnung, die Zeth nie verstand und doch bewunderte.
      Wie kann ich ihn umbringen?
      Der Gedanke bohrte sich wie ein Dolch in seine Brust. Er, der sich nie um das Leben das nehmen musste geschert hatte, fand sich plötzlich in einem Sturm aus Zweifeln und Schuld.



      Er schloss die Augen, versuchte, die Worte seines Meisters zu verdrängen, doch sie klangen wie ein dunkles Versprechen in seinem Kopf:
      "Wenn ich mich für diesen Weg entschieden habe, möchte ich, dass du ihn umbringst... einverstanden?“
      Zeth schüttelte den Kopf, versuchte das Chaos in seinem Inneren zu ordnen. Sein Atem ging schwer, als sich auf Bett fallen ließ....
      Der Gedanke, dass er Sato mit der eigenen Hand umbringen sollte, schnitt tiefer als jedes Schwert.
      Warum Sato? Fragte er sich immer wieder, das Herz schwer vor Verzweiflung.
      Sein Geist zwang ihn, sich den Moment vorzustellen – Sato, wie er vor ihm auf den Knien zusammenbricht, das Leben, das aus seinen Augen weicht, sein Körper leblos am Boden. Ein Bild, das ihn hätte kaltlassen sollen, doch es tat es nicht. Es brannte sich wie eine unauslöschliche Narbe in seinem Verstand ein. Der Gedanke, dass Sato – dieser unerschütterliche, lebensfrohe Mensch – einfach nur... enden würde, wie so viele andere vor ihm, schnürte Zeth die Kehle zu....



      Er stellte sich die Augen von Sato vor, wie sie ihn ansehen würden, vielleicht in Verwirrung, vielleicht in Enttäuschung ?– Sekunden bevor das Licht in ihnen erlosch. Der Moment, wenn die Wärme, die er so sehr mit Sato verband, für immer verschwinden würde. Ein lebloser Körper. Eine leere Hülle, die einst voller Leben, voller Lachen, voller Zuversicht war....
      Dabei stand es nicht einmal fest ob Sato dieses Ende erwarten müsste und trotzdem....
      Solange diese Möglichkeit gab würde Zeth nicht wirklich zur Ruhe kommen...
      Er erkannte sich selbst gerade kaum wieder....Was war aus der Person geworden die er war....Als dem Dunklen Lord das erste mal gegenüber gestanden hatte?

      "Warum willst du mir dienen ⱫɆ₵Ⱨ ? Ist es weil dein Dorf es von dir verlangt hat? Welches Ziel verfolgst du mit deiner Treue mir gegenüber?", höhnte die Stimme von Lord Korbos damals durchdringend.
      "Waffe....", begann Zeth damals mit ernsten Blick auf den dunklen Herrscher gerichtet und sich große Mühe geben die Worte richtig zu Formulieren.
      "...Ich....Zech Will bis zu meinem letzten Atemzug, eure....Waffe sein. Einem....Mächtigen Mann zu dienen, ist alles wofür eine Waffe Lebt. Jeden dessen Leben eure Waffe für....Euch Beenden soll, werde.... ohne zu Zögern niederstrecken. "



      "Mit....Euch werde ....Ich...eine noch stärkere Waffe werden."
      .....
      Und trotz seines Schwurs hatte er versagt....
      Erhielt eine neue Chance als die Waffe eines neuen Meister zu dienen und jetzt....?
      Wurde er etwa zu Weich....?

      "Ni-nicht der Rede wert...Ich helfe dir echt gerne... Verlass dich ruhig...auf mich.."



      All das Lachen, die Zuversicht, die Stärke....sie würden für immer verschwunden sein. Und das Schlimmste war, Zeth selbst wäre derjenige, der dieses Licht ausgelöscht hätte.
      Doch je länger er über Sato nachdachte, desto mehr erkannte er, dass diese Gefühle, die er so lange ignoriert oder verdrängte hatte, tiefer als Freundschaft oder Kameradschaft gingen....
      Zeth spürte starke Verlegenheit, die ihn verunsicherte. Er war ein Krieger, ein Lakai, geschaffen für die Kälte des Krieges und die Unbarmherzigkeit des Gehorsams. Gefühle wie diese, so tief und verwirrend, hatten in seinem Leben keinen Platz gehabt.



      Jedes Mal, wenn er an Sato dachte, schlug sein Herz schneller....
      Jetzt, in diesem Moment der Einsamkeit, wurde ihm klar, dass es nicht nur die Freundschaft die zwischen ihnen begonnen hatte es war, die ihn quälte.
      Mit erröten Gesicht grummelte Zeth stärker und zog die Bedecke über sein Kopf....
      Es waren Gedanken und Gefühle über die Zeth nicht nachdenken musste oder wollte, jetzt lagen sie ihm wie ein Hindernis im Weg....Er musste sich wirklich anstrengenden Morgen.
      Nicht für sein Meister....
      Nicht für Lord Korbos....
      Auch nicht für sich selbst....
      Sondern für Sato....
      Mühsam aber gelang es Zeth einzuschlafen und spürte späte die Nähe von Sato....
      ...Doch von seinen Worten die er an ihn richtete bekam er schon nichts mehr mit....


      _______________________________

      Tag 5 Mittwoch





      ______________________________________________________________________________________



      Harvey Bell & Wyatt Carson Lyons

      Der nächste Tag traf zum Teil Gefühlt früher ein als erwartet...
      Die von Izarra eingestellten Wecker dröhnten schmerzhaft im den Köpfen Jenner die es mit dem Alkohol gestern übertrieben hatten.
      Gemeinsam machten sich die Jungs fertig für ihren nächsten Uni-Tag.
      Wobei Tyler noch zurück blieb da sein Kurs später begann, scheinbar würden die Sportler heute in der Schwimmhalle der Un ihr erstes Training haben.
      "Schade das Tyler nicht dabei ist.", schmunzelte Wyatt bester Laune als auf sein Smartphone schaute, denn dass sie gemeinsam zur Uni gingen war doch sowas von cool!
      Wir richtige Freunde wie sie nun Tag für Tag wurden...Ein richtig starkes Team!
      "Aber guck mal ich hab heute morgen ein richtig Putziges Foto von ihm gemacht! ", präsentierte der Schauspieler stolz.



      Harvey der ziemlich Kopf schmerzen hatte, blinzelte etwas auf das Foto das Wyatt von dem noch schlafenden Tyler geschossen hatte verarbeitend an.
      "Ähm....Süß? Aber denkst du nicht er wird sauer wenn du ungefragt Fotos von ihm machst?", wandte Harvey doch ein, schließlich wäre er jemand der das nicht mögen würde....
      "Hach, was ich veröffentliche es doch gar nicht!", winkte Wyatt sogleich ab und hatte viel zu gute Laune heute wieder.
      "Ich fand nur eine tolle Gelegenheit, er wirkt voll unschuldig! Aber ich lösch es später versprochen."
      Neugierig lehnte sich Wyatt der neben Harvey her ging zu diesem als merkte das Harvey auch die weile schon auf sein Handy schaute.
      "Und wieso strahlst du heute trotz Kater so Harvey? Komm schon sag schon!", forderte Wyatt freudig auf der schon eine Liebelei dahinter schnupperte. Harvey machte ja schon beinahe Ineb Konkurrenz der wegen seiner Amy sein Smartphone auch kaum aus der Hand legte.



      Weil Wyatt so nah ran kam schirmte Harvey etwas sein Bildschirm ab auch wenn es nicht wirklich groß etwas zu verbergen hgab...Doch wollte er nicht das Wyatt ihn anfing aufzuziehen.
      Die gute Laune die Harveys heute auch hatte kam schlicht wegen Yuuto der ihm gestern spät noch eine extrem süße-Nachricht geschrieben hatte die er leider erst heute morgen beim aufstehen gelesen hatte!




      "Hach, es nur Yuuto...Wir treffen uns gleich später am Eingang der Schule."
      , erklärte Harvey mit einem breiteren Lächeln. Er konnte seine Vorfreude ihn wieder zu sehen einfach nicht verbergen!
      Wie konnte er sich über Kopfschmerzen nach den gestrigen Abend beschweren, wenn doch gleich sein damaliger Schulkamerad auf ihn wartet der ihm mit seiner Art das Herz erwärmte?
      Auch das für ihn sogar sich die Mühe gemacht hatte denn versäumten Stoff zu notieren war unglaublich Nett von ihm!
      Und auch wenn der Gestrige Abend zum Teil sehr aufwühlend war hatte Harvey sich durch das Singen und gemeinsam zusammen sein, nach langer Zeit wirklich wohl gefühlt!
      Es war...Als würde gerade immer weiter Berg aufgehen!



      Jedoch wie auf Stichwort....Wurde Harvey wie durch ein Ruck eines Seil um seinen Hals ins stocken gebracht als er die mehr als vertraute Gestalt von Rachel, einige Meter vor sein gewünschten Treffpunkt mit Yuuto entdeckte...
      Mit verschränkten Armen vor der Brust lehnte seine Ex-Freundin dort und Blickte mit ihren Augen in ihre richtung als hätte sie sogar noch viel früher mit Ihnen gerechnet...
      Sie zu sehen nahm Harvey etwas Luft aus den Segeln....
      Gerne würde Harvey an einem Punkt ankommen wo ihn Rachel ein total gleichgültiges Gefühl gab.
      Doch mit ihrem Anblick erinnerte sich Harvey auch an die Negativen Dinge am gestrigen Tag....
      Seinen Ausraster...Wie ihn nur diese dumme Brille von Rachel ihn dazu gebracht hatte sich wieder zu beruhigen...
      Das aufkreuzen von Oscar....Und das ihm nicht viel einfacher die Stirn geboten hatte....
      Es fühlte sich an als wäre Rachel das Inbegriff seiner Vergangenheit die ihn nicht los ließ und immer weiter verfolgte....



      Um seinen WG-Mitbewohnern das Leid zu ersparen mit in das kommende Desaster reingezogen zu werden wurden seine Schritte langsamer. Mit einem schwachen Lächeln hob er seine Hand:
      "Wir sehen uns dann später wieder."
      Mit der deutlichen Körper Gestik , signalisierte aber auch Rachel das sie zu ihm kommen musste....Während die Anderen weiter zum Uni Eingang gingen zu ihren Kurse.
      Das tat die groß Busige Junge Frau auch Prompt und kam in einem deutlich aufdringlichen Schritt auf Harvey zu.
      "Harveylein! Wir müssen Reden!", kam sogleich viel zu laut für Harvey Ohren aus ihrem Mund das kaum wiederworte zu ließ doch schaffte Harvey ruhig zu bleiben auch wenn ihm das Lächeln nahm.
      "Was möchtest du Rachel? Ich Treff mich gleich mit Yuuto....", blockte Harvey auch schnell ab ein längeres Gespräch mit ihr zuführen.



      Empört über Harvey reaktion schüttelte Rachel ihren Hübschen Kopf:
      "Also wirklich! Ist das jetzt deine Art mit mir umzugehen? Der Harvey denn ich kenne würde sich nicht so benehmen! Du hast mir versprochen das wir uns unter Vier Augen unterhalten! Und dann tauchst du auch noch gestern nicht zur Uni auf ohne ein Wort? Ich hab mir schreckliche sorgen um dich gemacht Harvey.,...Du bist so viel zuverlässig!", schimpfte Rachel weiter und zog ihre kleinen Augenbrauen mehr zusammen.
      "Du warst in dem Club nicht wahr? Was nur los mit dir Harvey! Es wirkt auf mich als wirfst du alles weg für das du so Hart gearbeitet hast, wie soll da weiter stumm zu schauen...du Ruinierst dir dein ganzes Leben!!"
      "...Unsinn, Rachel ich hatte gestern nur etwas Auszeit gebraucht mit Freunden."
      "Freunde? Harveylein...Du glaubst doch wirklich nicht das diese....Jungs deine Freunde sind? Die Kennen dich doch kaum....Harvey süßer! Du hast ein so gutes Herz....Aber du wirkst eher auf mich als....Moment mal...? Hast du ein Kater? Du hast Getrunken?! Bist du total verrückt geworden....?"


      Sie schaute Harvey an als hätte er das schlimmste getan....Dabei waren sie doch kein Paar mehr, wieso steigerte sie sich so hinein...?
      Es war Harvey schon unangenehm wie sie ihn zusammen Strauchelte als wäre in einer Mitleid Kriese und würde über seine Handlungen nicht nachdenken....
      "Du lässt dich mitreißen Harveylein, dir diese Uni doch mehr als andere wichtig! Ich weiß doch das du das alles für dein Vater machst....Aber glaub mir als die Person die dich am besten Kennt...Läufst du gerade darauf zu genau wie dein Bruder zu werden!"
      .....
      Wie sein Bruder Oscar....?
      Langsam griff Harvey in seine Tasche und nahm seine Zigarettenschachte raus.
      Er rauchte wirklich selten, besonderes wenn seine Nerven überstrapaziert wurden....
      "Warum sagst du das Rachel...?", fragte Harvey etwas kühler und nahm ein kräftigen Zug von der Zigarette um sich zu beherrschen nciht lauter zu werden.



      Ständig machte sie ihm eine Szene nach der Anderen....
      "Ich nehme mein Studium sehr wohl weiterhin ernst....Nur weil einmal mich auf meine Freunde konzentriere und etwas Spaß haben wollte, macht es mich nicht zu Oscar, kapiert?"
      Rachel missfiel es das Harvey rauchte und schnaubte leicht.
      Dennoch spielte sich weiterhin besorgt auf:
      "Es ja nichts falsch daran Spaß zu haben aber ich glaube nicht das die richtige Art von Spaß ist, die dir gut tut Harveylein! Du weißt doch das dich Liebe...Ich will nur das beste für dich...Und natürlich habe gehört das dein Bruder wieder in der Stadt ist....Das muss dich doch alles sehr aufwühlen aber ich bin immer noch für dich da! Ich weiß wie du dich fühlst und werde für dich da sein....Aber ich bezweifle das deine neuen Freunde können oder denkst du anderes darüber?"

      Bei dieser Frage brannte ihm leicht die Kehle und schweigend hielt der die glühende Zigarette nur zwischen seinen Lippen....
      Er musste daran denken was Cabriel damals auf dem Dach gesagt hatte...
      Es war sicherlich nicht für alle einfach über einen Kriminellen Menschen zu sprechen und dabei Harvey anzusehen ...Ohne dabei Verbindungen zu erkennen oder Vorurteilen...
      Besonderes durch seine Untkontrollbare Wut...Und der schaden den anrichtete....
      Es wäre das letzte das wollte das seine Freunde anfingen wie sein Vater schlechtes in ihm zusehen und....Sich von ihm Distanzieren.
      "Siehst du? Dein Zögern reicht doch schon als Antwort, ich kenn dich wirklich am besten Harvey.lein..", sprach Rachel zärtlich leise und strich mit ihrer Hand behutsam über Harvey Rücken.
      "Ich möchte immer nur das beste für dich, er will dir doch gar nicht den Spaß nehmen oder die Möglichkeit Freunde zu finden aber du erinnerst dich doch gut an deine alten Freunde an der Mitteschule....Keiner war für dich da, sie hatten alle Angst vor dir aber ich nicht....Ich werde immer, hörst du immer für dich da sein und dich unterstützten....Das du dich von mir getrennt hast nehme dich nicht Übel, ich hab zu sehr geklammert aber nur weil nicht möchte das du ein Fehler machst....Haben dir meine Ratschläge denn nicht immer geholfen?"
      Harvey brummte weiter der Schädel....Zugleich hatte Rachel nicht ganz unrecht was ihn mühsam seufzten ließ.
      "Schon...", gab Harvey jedoch nur knapp zu....
      Es fühlte sich nicht richtig an sich von Rachel Worte um den Finger wickeln zu lassen, denn er spürte schon wie er sich am liebsten einfach wieder fallen lassen wollte...Weil so viel einfacher war mit Rachels Führung.
      "...Ich weiß das zu schätzten aber...Ich glaube...das mich auch Andere gut verstehen können, du musst dich nicht länger um mich sorgen Rachel.", erklärte Harvey bemüht feste als er sie etwas auf abstand schob.
      Schließlich wollte er Yuuto der vielleicht schon am Eingang war nicht zu lange warten lassen...
      Doch Rachel dachte nicht daran ihn gehen zu lassen, sofort umarmte sie ihn von hinten und hinderte Harvey am weiter gehen.
      "Das glaubst du doch nicht wirklich Harvey! Das redest du dir nur ein....!"
      "Rachel...lass los...", murrte Harvey etwas gestresst der sie ungern gewaltsam von sich drücken wollte.
      "Ich bin deine Seelenverwandte! ICH bin es die dich wirklich versteht Harveylein, es gibt niemand der das besser kann als ich...Du redest dir nur Lügen ein wenn glaubst das Andere das könnten!", blieb Rachel hartnäckig wie sie war.
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • Cabriel Valentine + Ineb Chevrier + Yuuto Kurai

      Zu früh mussten sich die Jungs von dem gewärmten Sofa lösen, zu früh mussten sie die quälende Sonne in ihren Augen ertragen. Ineb sowohl als auch Cabriel haben mit einer tief sitzenden Eifersucht Tyler weiter schlafen gelassen, warum musste ihr Unterricht nur so extrem früh starten? Lio hoffte, dass auch sie bald in ihrem Unterricht ein bisschen mehr PEP erhalten, auch wenn er nur einen Tag dort war...Er konnte zwar ganz gut damit umgehen nur zu büffeln, jedoch hätte er nichts dagegen sich dem Musikalischen zuwidmen.
      Erstaunlicherweise hatte Lio nur einen kleinen Kater, den er gut überspielen konnte...Er war zwar ein richtiger Schluckspecht, doch ziemlich trinkfest, selbst an den gestrigen Abend konnte er sich zu 80% zurückerinnern. Das Einzige was fehlte war der Abschluss und wie sie überhaupt nach Hause gekommen waren...Heute früh in den Armen von Harvey aufzuwachen, während er Oberkörperfrei war und Ineb selbst keine Hose trug hatte ihn erst volle Kanne aus dem Schlafplatz gekickt. Er schob alles die Schuld des Alkoholeinflusses hin und dachte sich nichts weiteres dabei, er konnte einfach von Glück sprechen, dass es sein Buddy Harvey war und nicht Wyatt, der auch direkt neben ihn lag.

      So schritt er etwas langsamer als Harvey und Wyatt, im Schrittempo mit Cabriel der wieder geistesabwesend in die Leere starrte. Nun wäre wohl der perfekte Zeitpunkt, um auch ein wenig sich mit dem kleineren Mann zu unterhalten, doch ging er auf so einen Abstand, dass man meinen konnte...Er wollte gar nicht ein Teil ihrer Gruppe sein.
      Absichtlich kam ihn Ineb näher, doch Cabriel wich wieder etwas aus ohne ihn dabei anzustarren...Wenn er noch weiter zur Seite ging landete er auf der Straße.

      "Aber guck mal ich hab heute morgen ein richtig Putziges Foto von ihm gemacht! "

      Merklich verzog Ineb sein Gesicht, ihn passte es mal wieder nicht wie sich Wyatt benahm - heimlich Fotos machen taten nur Perverse. Doch wollte er seine Zeit nicht mit nörgeln verbringen, ihm fiel ein dass er mal etwas versprochen hatte...Auch, wenn er nicht zugestimmt hatte...Er sollte wohl die Gelegenheit nutzen, um wenigstens ein Gespräch aufzuwärmen, damit die Entschuldigung echt klang, die noch tief im Herzen verborgen war. Auch, wenn es Cabriel sicherlich egal war und er es schon längst vergessen hatte- Cabriel sah nämlich nicht aus wie ein nachtragender Mensch - er nahm ihn die Worte garantiert nicht krumm.

      So fasste Ineb leicht Mut und rückte sogar Cabriel auf die Pelle, sodass der Jurastudent den Griff seiner Tasche festhielt. Er fühlte sich schon den ganzen Weg zur Schule von seinem rosa gekleideten Freund stark beobachtet, nun kam er ihn sogar körperlich näher, sodass Cabriel nur eine Chance sah zu entkommen, indem er auf die fahrenden Autos sprang.
      Hatte er etwas angestellt, benahm er sich wieder komisch? Eigentlich wollte er den Weg nutzen um sich endlich in sein Spiel einzuloggen, doch verspürte er durch die Präsenz einen aufsteigenden Druck.
      Dann fiel es ihm wieder ein, Lio war ihm sicher nachtragend, weil er gestern mitbekommen hatte, dass sein Cousin auch in solch' einen abartigen Club arbeitete. Definitiv stempelte ihn Ineb nun nur noch mehr die Hölle hinunter, da er auch mit ihm zusammenarbeitete und ihn beschmutzte. So fern er wusste war Ineb die Familie sehr wichtig, weshalb reudige Tiere ein Dorn in seinem Auge sein musste.

      Nachdenklich presste Ineb seine Lippen zusammen, er überlegte welche Themen Cabriel ansprechend finden würde.
      ...Was mochte er gerne?
      Da fiel Ineb auf, dass er es nicht wusste...Er hatte absolut keine Ahnung, was sein Freund so mochte?
      Clubs? Verkleidungen? Alkohol? Depressive Musik?
      Irgendwie hatte er Cabriel mehr Löcher in die Luft beobachten gesehen als irgendwelche Aktivität zu tätigen.

      "Sag mal Cabriel...Was trinkst du gerne?"


      Vielleicht sollte er ihm vor dem Unterricht auf ein Kaffee einladen? Bestimmt mochte er Sachen mit Matcha-Geschmack, er sah wie der bitterliche Typ aus...es schmeichelte auch seinen grünen Augen, also musste es wohl einfach passen.
      Auch hatte Cabriel nichts gefrühstückt, sicher hatte er Hunger auf ein gutes Crossaint---kein Wunder, dass er ihn also voller Stress und Anspannung so ansah. Ineb wollte mal den gutmütigen spielen und seinen Freund endlich besser kennenlernen, damit dieser grausame Käfig aus seinem Kopf verblasste...



      Bevor aber Ineb weitersprechen und ihn einladen konnte deutete Cabriel auf Inebs Handy, was aus seiner Jackentasche heraushing. Das erste Mal am Morgen sah er Lio wirklich in die Augen, auch wenn kaum Emotion sich in seinem Gesicht deutete.

      ".......Dein Smartphone blinkt.....", sagte er ziemlich monoton, doch hafteten seine Augen an das Gerät - als wäre es vielleicht wichtig, mal nachzusehen.



      Direkt überprüfte Ineb sein Smartphone, immerhin wartete er schon seit gestern Abend auf ein Lebenszeichen der wichtigsten Person in seinem Leben. Er hatte Sorge, dass er durch die betrunkenen Sprachmemos alles versaut hatte, weswegen seine Finger nervös den Sperrbildschirm entfernten. Die Nachricht von dieser speziellen Person überwältigte ihn dennoch - wie ein warmer Sonnenstich.
      "Ohh! Amy hat geschrieben!", sagte Ineb total begesteitert und vergaß dabei, was er eigentlich als Thema anschneiden wollte. Wenn es um seine Freundin ging, hatte er nur noch Augen für den Bildschirm, wo die schönen Texte von Amy geschrieben wurden.
      Komischerweise antwortete Amy auf keins seiner Nachrichten, nicht mal ein guten Morgen für heute, was ziemlich untypisch war.
      Das Einzige, was Amy schrieb war folgendes:

      "Heute wird ein besonderer Tag für uns, Lio! <3 "



      ...Ein besonderer Tag?
      Für ihn und Amy?
      Er spürte wie sein Herz vor Aufgregung sprang und ganz aus dem Häuschen war. Obwohl er die Nachricht nicht richtig verstand, schwirrten in ihm 1000 Herzchen um seinen Kopf, dabei war es ein Wunder, dass er nicht gegen eine Straßenlaterne knallte so fest wie seine Augen am Bildschirm klebten.



      Begeistert begann Ineb zu Tagträumen, das Amy ihn kein weiteren Hinweis gab machte alles viel aufregender.
      Ob sie vielleicht heute telefonieren wollte, Lio bekam nur selten die Stimme seiner Freundin zu hören...Sie war sanft, liebevoll und praktisch engelsgleich...Doch war ihre Internetverbindung immer schlecht, weshalb es nie zu einem Telefonat kam... höchstens eine Sprachmemo von kurzer Dauer.
      Eventuell wollte Amy auch ein Online Date vereinbaren?
      Das hatten sie schon so lange nicht mehr, dass sich der rosatragende Mann schon sehr vereinsamt fühlte...doch wollte er sich auch nicht beschweren, er wusste ja das Amy auch wie er studierte.
      Oh...Oder Ineb würde heute ...das erste Mal das bestimmt schöne Gesicht von seiner Freundin erhaschen können?
      Er hatte...Nie etwas von ihr gesehen, was er nicht schlimm fand. Er dachte nämlich, dass er Amy lieben könnte egal wie sie aussah, solange sie eine Frau war- und damit war Ineb sich ganz sicher ...Es war so etwas wie Intention, die ihm ganz klar die Weiblichkeit seiner Freundin bestätigte. Amy hatte in ihm einfach vollstes Vertrauen, er wusste einfach...dass sie genau seinem Typ entsprach!



      Schwärmend grinste jetzt Ineb in die Leere, er konnte nun kaum die nächste Nachricht von Amy erwarten. Mit dem verliebten Blick, den Ineb abgab wusste Cabriel, dass er wohl für die kurze Dauer wieder seine Ruhe bekam. Zugleich verabschiedete sich Harvey von ihnen, der noch seinen Freund treffen wollte.
      Daraufhin erklangen jubelnde Mädchen, die sich wie in Scharren an der Pinnwand versammelten. Wie es aussieht umschwärmten sie alle einen Mann und gratulierten ihn alle herzlichst - anscheinend der neue Schülersprecher, der einstimmig gewonnen hatte.

      "Heute scheint jeder gute Laune zu haben~.", behauptete Lio mit einer großen Sicherheit, obwohl er nicht einmal genau wusste wen oder was die Frauen da gerade preisten. Im Kopf war gerade nur Amy... <3



      In der Menge der vielen Mädchen erkannte man durch die Größe Samuel Rose, der durch Beliebheit gar kein weiteren Fuß setzen konnte. Trotz der weiblichen Nähe umfasste Sam einen friedlichen Eindruck, so als war er glücklich, dass er so treue Fans hatte, die ihn tatenkräftig unterstützen. Doch in Wahrheit blendete er die gesichtslosen Mädchen komplett aus und starrte genau in die Richtung zu Cabriel und seinen Freunden. Seine gelben Augen stachen dabei so scharf wie bei einem Wolf zu, worauf Cabriel abprubt stehen bliebt.



      Cabriel begriff, dass Samuel wohl genau auf sie gewartet hatte - vielleicht nur um zu sehen, ob auch Cabriel brav zur Schule ging...Vielleicht aber auch wegen den anderen. Durch Janon war ihm bestimmt klar, dass er heute seinen Bruder erst später zu sehen bekam. Stumm wand sich Cabriel zu Wyatt und Ineb, dabei drehte er sich aber schon in die Richtung der riesigen Menge, die er so verachtete.

      "Bis später...", verabschiedete sich nun auch Cabriel, wie er es aus der Highschool kannte...musste er wohl nun die Ablenkung für Sam spielen, damit er sich von den Weibern loslösen konnte, ehe er zu spät zum Unterricht kam.



      Am Eingangstor schritt Yuuto weiter voran, wie es aussieht wurde Harvey aufgehalten.
      Davor verabschiedete er sich von Apollo, mit dem er eine ruhige und erholsame Nacht verbrachte. Zwischen ihnen lag die ganze Zeit ein Kissen und wenn Apollo ihm im Schlaf zu nahe kam, zogen ihn seine Tentakel immer zurück zum Bettrand. Da Apollo sofort arbeitsfähig war informierte Kiri seinen Meister per Smartphone über seine neue Arbeit, damit auch Anubis das Schloss verließ...Mit Sicherheit brauchte er bis zum Abend ehe er endlich in der Stadtmitte ankam, wo sein Job auf ihn wartete.

      Von weiten erhaschte er sich einen Blick von der wilden Dramatik, die sein Sandkastenfreund mit dem Rosahaarigen Mädchen abspielte. Vergnügt spielte er mit seinem Haar, diese Rachel hatte es wirklich faustig hinter den Ohren! Er wollte sie unbedingt im Laufe des Spiels mit den Witch einsetzen, sie sollte noch eine schöne Rolle bekommen - die eifersüchtige Exfreundin war doch viel zu niedrig für sie.
      Er wollte sie unbedingt mal in ihren Träumen besuchen, ob dort alles voller Harvey wäre? Sie hätte seine vollste Aufmerksamkeit.
      Doch konnte man schon allein an Harveys Gesichtsausdruck erhaschen, dass er nicht seine Aufmerksamkeit Rachel teilen wollte - er begann sogar zu Rauchen und war unter Stress.
      Soviel Kiri wusste war Harvey gestern aus, er hatte einen Kater und die Zigarette half sicher seinen Kopfschmerzen nicht. Doch anstatt sich von seinem Stress zu lösen, haftete sich Rachel dicht an ihm, sodass es für den armen Harvey kein Entkommen war.
      Er war wie eine Fliege, gefangen im Netz der monströsen Spinne.
      Es war wirklich lustig anzusehen, die ambivalente Bindung zu Harvey und seiner Exfreundin konnte er sich glatt im Kino ansehen.
      Doch sollte er langsam einstreiten...immerhin war er doch mit Harvey verabredet!

      "Ich bin deine Seelenverwandte! ICH bin es die dich wirklich versteht Harveylein, es gibt niemand der das besser kann als ich...Du redest dir nur Lügen ein wenn glaubst das Andere das könnten!"

      "Seelenverwandtschaft - welch' ein schöner, romantischer Begriff. Doch ob du Harvey damit beeindruckst...?",
      klingt sich nun auch Yuuto bei dem Gespräch mit ein, der sich diese Titanic-Pose der beiden Schüler genau ansah. Ein kleines Lächeln fügte sich auf seinen Lippen hinzu und so ging er direkt einen Schritt weiter zu Harvey, sodass er vor ihm stand.

      "Du sahst ganz schön gefangen aus, weshalb ich dachte zu dir zu kommen... Ich freue mich, dass wir wieder gemeinsam die Schulbank drücken können."
      , erklärte er sich und wirbelte weiterhin seine braunen Haarsträhnen um seinen Finger, es hatte etwas Erholsames einen jungen Schüler zu spielen, der seine Augen nur für seinen Freund hatte. Zum Teil war es wie Urlaub diese belanglose Zeit mit Harvey zu verbringen.



      "Das kleine Kätzchen war wirklich süß, ich habe mich die ganze Zeit über schon gefragt wie du wohl textest..."

      Er hatte wirklich nicht erwartet so einen großen Emoji zu erhalten, bei flauschigen Kätzchen wurde sein Herz immer ganz schwach. Doch der Umfang des rötlichen Herzens, was die Katze in seinen niedlichen Pfoten trug hatte ihn schneller vom Bett aufstehen lassen, um sich fertig zu machen und mit Apollo den Schulweg zu bestreiten. Selten spürte er eine deutliche Emotion, wenn es nicht um sein eigenes Vergnügen ging, doch hatte Harvey in seinem Ich wohl Freude hinterlassen, wo ihm leichter ums Herz wurde.

      "Hatte das große Herz eine gewisse Andeutung?", fragte Yuuto sehr zweideutig und holte dabei sein Smartphone heraus, als schwärmte er sehr für diese Nachricht. Seine Wangen umspielten eine unschuldige Röte, während er verlegen zur Seite blickte.

      "Nur ein Spaß, ich fand es wirklich süß--- im Katzencafe gibt es eine persische Katze, die sieht genauso aus wie auf deinem Sticker. Ich will sie dir unbedingt Mal zeigen, wenn du Zeit hast.", gab er ehrlicherweise zu - der Ort war für ihn so schön wie sein eigener Garten. Sato selbst war nicht so katzenbegeistert wie er gewesen, doch mit Harvey konnten sie beide ihre Vorliebe anstreben.



      Dann fiel ihm aber ein, dass er seinen Freund noch gar nicht begrüßt hatte--wie sollte denn eine anständige Bindung kommen, wenn er dies nicht tat?
      Während Harvey in den Fängen von Rachel war nahm Yuuto einfach die Zigarette aus dem Mund seines Freundes und drückte dann im Austausch seine Lippen, gegen Harveys. Unbeabsichtigt strömte in ihm der Rauch in die Kehle, worauf er sich mit geröteten Wangen wieder zurückzog und leicht gegen seinen Ärmel hustete.
      Feuer war eine Sache...Doch an den stickige Qualm musste er sich wirklich gewöhnen - sonst konnte er nur schwer einen entspannten Gesichtsausdruck anlegen.

      "Zur Begrüßung.....Die Marke, die du rauchst ist ziemlich stark...Das kribbelt total an der Zunge...", murmelte Yuuto gegen seinen Ärmel - er kannte sich mit Zigaretten nicht wirklich aus...Schmecken taten sie wohl scheuschlich, er würde ja eher ein Lutschern sich ausprobieren, anstatt dies in den Mund nehmen zu müssen.



      Nichtsdestotrotz steckte er Harveys Zigarette zurück in seinen Mund und fing wieder an unbekümmert ihn anzulächeln.

      "Möchtest du noch zum Kiosk? Wir haben etwas Zeit?", fragte er nach- so als blendete er Rachel komplett aus.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()