Connected Hearts [ Kaischiro & Minacat ]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Tyler Wang-Chi


      "Ich werde darauf bauen...Dafür darfst du auch immer zu mir kommen, für dich... werde ich meine Arme stets offen halten."
      Allein diese Worte reichten für Tyler aus um es sich Bidlich vorzustellen....Er konnte es auch sogar auf seiner Haut spüren...Es brannte sich in sein inneres und verknüpfte sich mit der Realität.
      Auch wenn Tyler dieses glorreiche und göttliche an Sam mochte...Er liebte es auch ihn in zu überraschen, in eine schwachen Position um zu sehen wie er sich daraus wieder zu seinen Glanz empfaltete....
      Ein wenig die ein Raubtier das mit seine Beute spielte um zu sehen wie es erneut Lebendig wurde und die Jagt weiter gehen konnte...


      "Wir können deine Träume gerne beim Nächsten Mal zur Realität machen... Ich finde es klingt nämlich sehr nass und anturnend...Da teilen wir ähnliche Fantasien..."
      Das klang wirklich verlockend auch wenn Tyler nicht sagen konnte um sie das auch Draußen um setzten würden...Allein wegen seiner Keim Phobie würde es komisch werden auch wenn er sich mit Samuel so fühlte als könnte er alles schaffen und überwinden....
      Diesmal reichte Tyler Geduld, trotz seines aufkommendes verlanges aus sich von Sam zu seinem Bett führen zu lassen...Es war wirklich besser als der Boden. Sam, wüsste es mal wieder einfach besser.
      "Doch gerade...möchte ich, dass du dich auf mich in der echten Welt konzentriert... ich würde zu gerne dein enges Bett neu einweihen."
      Mit einem immer breiteren grinsen auf denn Lippen schaute er auf Sam herab....In diesen Moment hätte er ihn überall her locken können, auf den Boden, auf einem stachligen Hecke oder auf einen Tisch....
      ...Die Verführung war gerade so groß....

      "Komm zu mir... Ich brauche dich..."


      Wie hatte er es nur....Solange ohne Samuel geschafft zu überleben?
      Es fühlte sich gerade an als existierte nur noch er ins einem Verstand...Und das nur....weil er seine Besessenheit zu ihm eingestanden hatte....Seine Abnormalität.
      Auch wenn es Realität war, fühlte es sich an wie ein Traum aus denn sie beide jeden Moment wieder erwachen würden...
      Tyler wusste das....
      Umso mehr wollte es jetzt so sehr....Für Samuel die wärme sein die gerade brauchte und verlangte....
      Jetzt wo sich Sams selbst von den Gürtel befreitet fühlte er sich nicht mehr wie ein schmutziges Tier das über ihn herfiel...
      Selbst schwer atmend kam er ihn näher und trennte sich von dem eigenen hindernden Stoff.
      Seiner Short schob er hinunter, auch wenn sich noch immer fragte was mit der Rest seiner Kleidung passiert war....
      ...Als wollte das Schicksal einfach das er für diesen Moment...Samuel Körperlich näher kommen konnte.

      So suchten seine Lippen wieder sehnsüchtig die bloße Haut von Sam und pressten sich keuchend an seinen Übergang von Schulter und Halsbeuge als sich weiter mit ihm aufs Bett begab.
      Dabei suchten seine Hände auch einen festen halt und ließen keine Stelle aus wo ihre Körper aufeinander treffen konnten.
      "...Gerade gibt es nur uns beide....", wisperte leise und hungrig nach ihm.

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      Liam Petrow & Oscar Bell



      Schweres Atmen erfüllte den Raum von Liam....
      Quälende laute entwich seine zittrigen Lippen und versanken in anstrengendes keuchen....
      Aus Verzweiflung wiederholte abermals den Namen seines Mitbewohners:
      "N...Nick....N....N...nIcky....!"
      Aber seine Stimme war nicht laut genug....
      "Hng....I....ich kann nicht mehr....Es zu ....He-....Heiß....", krächzte er überfordert.

      Wenn das so weiter geht....würde...er....Vor Hitze Sterben...?
      Seine Atmung wurde schneller....
      Er musste....
      Sein billiges Bett quietschte als sich zum aufrichten zwang und die Arme nach hoben Ob.
      "....Es....gleich soweit....", hauchte er und zwang sich dazu nicht vor Erschöpfung nach zugeben-
      Er musste nur etwas aushalten...
      "....Gleich...."


      Und....Dann erklang das Erlösende:
      Piep Geräusch seines Fieberthermometer.
      Es zeigte ihm 39.2 Grad an und Liam entwich ein murrendes Geräusch....


      "Puuhhh....."
      Erschöpft ließ er sich zurück ins Bett fallen und achtete darauf sein verletzten Arm dabei nicht unbewusst zu belasten.
      Kein Wunder das ihm so heiß war und er über Stunden durch gepennt hatte....Er hatte Fiber!
      Wo war das Glück hin das ihn Rund um die Uhr verfolgte...?
      Vermutlich ist es wie sein Club gestern verbrannt....
      "....Was....ein Dreck....!"


      Gerade schien ihm sein Glück wirklich verlassen zu haben...
      Dabei hatte er Glück gehabt so schnell eine Wohnung zu finden, die nicht weit von der Uni war...Nicky suchte ein Mitbewohner der sich um den Haushalt kümmerte. Und da Liam kein Problem damit hatte welche Nächtlichen Geräusche aus dessen Zimmer drang war er eigentlich die Ideal Wahl.
      Sie trafen sich sowieso kaum durch ihre unterschiedlichen Lebensabläufe aber ausgerechnet heute....Hätte er hilfe gebraucht...
      Denn Liam fühlte sich wie in einem Koma-Traum....
      Immer wieder fiel in den Schlaf zurück und schaffte es nicht aus dem Bett raus....
      Dabei war echt durstig....

      Um die Repatur seines Clubs musste er sich auch kümmern....
      Und dann hatte auch noch sein ersten tag in der Uni versäumt...Er hatte eigentlich vor gehabt Janon zu überraschen....Auch das konnte er vergessen....
      Er musste schnell raus kriegen wie an Geld kommt....Vielleicht suchte sich ein Nebenjob bis sein Club wieder wie Neu war....
      ....
      Uff....Vielleicht hätte doch das Geld von Stan annehmen sollen...
      ...In seinem jetzigen Zustand konnte auch schlecht sich bei seinem Sugar Daddy einschleimen....Da würde er sich bei seinem Zustand nur selbst verletzten....
      Alles in einem schien gerade wirklich nicht seine Glückswoche zu sein....
      Andererseits...Vielleicht konnte doch froh sein das ihn Nicky in dem Zustand nicht sah....
      Daher sollte er sich wirklich aufrappeln....
      Er wusste nicht mal wie viel Uhr es war da sein Smartphone ihm versehentlich hinter Bett gerutscht war....Es war wirklich als wäre er Verflucht wurden....

      Vorsichtig mit Schwindel Gefühl stand der rothaarige auf und Kämpfte sich richtung Türe....
      Kurz blieb am Fenster stehen, er hatte ziemlichen Tumult draußen gehört....Die Nachbarn hier in der Gegend schien wirklich seltsame...Hobbys zu haben? Zumindest redete die Älteren Leute sehr wirres Zeug...
      Als hinaus Blickte konnte er sehen wie sich der Himmel gerade klärte....Es schien wieder---
      ....
      Huhh....?
      Spinnt er jetzt....?
      ....


      Das war doch....Eindeutig Oscar der da herum irrte und an noch helllichten Tag mit einer Alkohlflasche in der Hand herum schwenkte...
      Was zum Teufel machte dieser Kerl in dieses Gegend....Hier gab nichts war ein Typ der gerade aus dem Knast kam holen könnte oder...Demolieren....
      ....Wenn er Paranoid wäre würde ja denken er wäre wegen ihm hier aber das bezweifelte Liam doch stark.
      Seufzend beobachte er diesen Kerl weiter vom Fenster aus....



      Schwungvoll schwenkte Oscar die noch halbvolle Flasche....Er nahm noch eine Kräftigen Schlug bevor er diese Achtlos auf den Boden zerschmetterte.
      "Das Billig Zeug schmeckt echt widerlich...", grollte mies gelaunt.


      Aber wer soll ihm seine schlechte Laune verübeln?
      Er hatte ein miesen Kater, sein Hals tat höllisch weh und noch einige Andere Knochen....dazu war echt früh aufgestanden für seine Verhältnisse....Und dieses dumme Navigation Gerät in seinem Handy schickte ihn nur im Kreis...!
      Sein Jüngerer Bruder konnte sich wirklich, wirklich, wirklich Glücklich schätzten einen so tollen Bruder wie ihn zu haben!
      Naja, einfacher wäre es ihn zu finden gewesen wenn dieser Mistkerl ihm direkt gesagt hätte wohin er zieh nachdem er kapiert hatte das er bei seinem Alten nicht gut war zu Leben.



      Und dann war dieses Viertel auch noch so....Ruhig und Harmlos....Hier würde er versauern!
      Nur alte Leute....Und Jugendliche die brav zur Uni spazieren....Wirklich ein Drecks Viertel...
      Hoffentlich blieb Harvey hier nicht lange Leben...
      ...Andererseits könnte auch seine Chance sein....Diese Kerle mit denn er es sich verscherzt hatte los zu werden...
      Naja mal sehen was aus sein kleinen Bruder geworden ist, vielleicht brauchte sich darüber schon bald keine Gedanken mehr zu machen.
      "...Jetzt Gerade aus.", befahl ihm die lästige Frauenstimme aus seinem Gerät.
      "Fick dich....", gab Oscar jeglich zurück, er brauchte eine Raucher Pause...Was für eine scheiße...Sollte er sich auf die Straße stellen und laut nach Harvey rufen?
      Gar keine so schlechte Idee....~
      Er zündete sich eine Zigarette an und rieb sich erneut leicht über den Hals...Er hatte sich wirklich schlecht um seine Verletzung gekümmert und die blau, violett werde Haut hinter ein Halsband versteckt. Sein Jüngerer Bruder stand total auf diesen Style...Hatte er noch nie begriffen.



      Aber Harvey besaß ja sowieso ein sehr zum Todschießenden lustige Fetisch, vielleicht sollte er ihn später damit aufziehen?
      Wie auf Stichwort kam gerade ihm ein Kerl entgegen der auch sowas um sein Hals trug...Vielleicht war das jetzt Modern? Er steckte ja fast die Hälfte seines Lebens im Gefängnis
      und hatte kein Schimmer davon was Heutzutage angesagt war und was nicht.



      Aber irgendwie....
      ...Der Typ kam ihn bekannt vor! Es war aber keiner von denn Jungs aus der Mafia...
      Sein Blick wanderte langsam an ihm runter zu seinem Hintern....



      Hahhhhhhhh~ An den Flacharsch erinnerte er sich doch sofort!
      Das war doch seine neue große Flamme! Sein kleines Kätzchen! Sein Bad Boy♥
      Sogleich hoben sich Oscars Mundwinkel, das besserte die Laune ungemein auf! Er hatte nicht erwartet in Schnarch-Hausen ausgerechnet ihn wieder zu treffen.



      Sogleich schnipste er seine Zigarette hinfort und drehte sich herum.
      So eine Schicksalhafte wieder Begegnung durfte er sich nicht entgehen lassen, es schien als hätte ihn auf einmal das Glück geküsst.

      "Naaaa, was sehe ich denn da~!? Hast du Brav deine Hausaufgaben gemacht und darfst jetzt draußen spielen? "


      "Du siehst ja Besser aus als erwartet, da hätte ich dich doch noch etwas Härter ran nehmen müssen, das du noch vernünftig laufen kannst...Was für eine schöne Überraschung!"

      Kam sogleich provokant von ihm zur Begrüßung.
      "Jetzt so außerhalb des Clubs sehen deine Äuglein ja noch beschissender aus....Vielleicht hätte doch mal drauf spucken sollen, hm?"
      Unter seinen Arm hielt er ein miserables eingepacktes, Rechteckiges Geschenk und setzte sich die Sonnenbrille auf den Kopf die irgendwo unterwegs sich geschnappt hatte...



      "Ich finds schön dich wieder zu Treffen, alter! Ich will mich für deine süßen Beißer von Gestern bedanken! So kam ich endlich dazu mir auch so ein hässliches Halsband zu holen, steht es mir? Ich will vor meinen kleinen Bruder ein schönen ersten Eindruck machen! Daher hab ich leider wenig Zeit für dich...Oder möchtest du dich noch mal mit mir auf den Boden rollen?"
      Er streckte begierig die Zunge raus: "Ich hätte nichts dagegen!"
      Obwohl sich Oscar so selbstbewusst aufbauschte wanke er dabei leicht...Ob es an dem Alkohol lag oder etwas anderen war nicht deutlich.
      "Komm her, mize mize....~", lockte er lachend mit dem Zeigefinger und kippte dabei lauter lachend zur Seite gegen eine Straßenlaterne.
      Believe Me ~

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    • Janon Müntzer

      Nur noch ein 1 Haus entfernt und er hätte mit donnernden Fäusten auf Liam Tür gehämmert, sodass seinem Freund gar nichts anderes übrig bliebe als ihm zu öffnen, selbst wenn er gerade am kacken war! Ansonsten wäre definitiv ein Fenster dran, doch musste er seinen Plan stoppen, da hinter ihm eine Stimme ertönte, die sofort seine ganze Aufmerksamkeit aufbrachte.

      "Naaaa, was sehe ich denn da~!? Hast du Brav deine Hausaufgaben gemacht und darfst jetzt draußen spielen? "

      Normalerweise vergaß Janon Menschen ziemlich schnell, doch allein schon den schrägfallen Ton zugesetzt zu bekommen, brachten seine auf dem Kopf ihm durch die Schule gepflegten Wunden wieder nur zum Pulsieren.
      Wie von einem Blitz getroffen kamen ihn noch die anderen Provokationen gegen ihn in den Sinn, die er sonst nie zu spüren bekam.

      "Sorry kleiner Wurm aber du bist du überhaupt nicht mein Typ...deine Äuglein sind so Putzig das ich am liebsten rein Spucken will."
      "... ich glaub der verwechselt mich mit den Euter seiner Mutter."

      Es führte dazu, dass er die Wut für Liam komplett für die Person hinter ihm übertrug.
      Oscar...Diesen verseuchten Namen hatte sich wie in Janons Hirn hineingeritzt, er reagierte auf ihn wie ein Stier, das rot gesehen hatte.



      "Du siehst ja Besser aus als erwartet, da hätte ich dich doch noch etwas Härter ran nehmen müssen, das du noch vernünftig laufen kannst...Was für eine schöne Überraschung!"

      Angespannte drehte er seinen Kopf zum Mann, der so herabfallen auf ihn einsprach und starrte ihn genaustens an. Auch er wirkte so, als wäre er gestern eher auf einem Bouldern-Trip, statt in einem Club, wo er kräftig randallierte.
      Die Frage war nur...Was sagte sich der Pisser nun ihn anzusprechen und ihn dabei auch noch so zu behandeln wie eine Jungfrau, die sich mit jemanden wie ihn das erste Mal prügelte?
      Dieser Kerl brachte seine Welt sofort zum Kotzen, wollte er so unbedingt weitermachen?!





      "Ich finds schön dich wieder zu Treffen, alter! Ich will mich für deine süßen Beißer von Gestern bedanken! So kam ich endlich dazu mir auch so ein hässliches Halsband zu holen, steht es mir? Ich will vor meinen kleinen Bruder ein schönen ersten Eindruck machen! Daher hab ich leider wenig Zeit für dich...Oder möchtest du dich noch mal mit mir auf den Boden rollen?"

      Obwohl es ihn nicht weniger interessieren könnte, erzählte er Janon wegen was er hier war und was er sich schickes gekauft hatte. Janon bereute nicht sofort in die Stimmbänder hineingebissen zu haben (zumal wusste er nicht einmal wo sie sich befanden), um dieses quälende Grollen dieses Mannes nicht mehr anhören zu müssen.
      Für solch' einen aufmerksamkeitsgeilen Bock hatte er keine Zeit, sollte er doch seinen Bruder für ein paar Fechtspielchen anfragen.
      Er wollte nämlich jetzt zu Liam, da hatte so ein Berg aus Kot gerade keinen Platz in die Warteliste hinein zu huschen....

      "Komm her, mize mize....~"


      ...

      Rapide spannte sich sein Gesicht an und knurrend fletsche der Boxer wutentbrannt seine Zähne. Er sprach mit ihm als wäre er irgendein schein Spielzeug, mit dem er sich ruhig amüsieren konnte! Dieser Pisser brauchte unbedingt noch öfter eine verpasst, damit er keine Gase mehr aus seiner Kehle herausströmte!



      "Was glaubst du wen du hier gerade ANMIEZT?! Du VERFLUCHTER WICHSER, lehn dich bloß nicht arg aus dem Fenster, nur weil du gestern deine kleine Feuershow gestartet hast!", schrie er ihm direkt an, während sich seine Hände zu Fäusten ballte, sodass seine arme Zigarette etwas daran Glauben musste.

      Janon war nie gut darin großspuckige Draufgänger zu ignorieren, im Endeffekt wollte er dies auch gar nicht, weil ihm selbst das Kämpfen eine Überdosis an Adrenalin verschaffte. Es war die perfekte Alternative zu Drogen oder gar Sex. So pfeifte er auf sein herkömmliches Ziel und marschierte stampfend auf Oscar zu. Da er ihn schon anlockte, wollte er umso mehr ihn eine fette Abreibung verpassen.



      Wie ein unaufhaltsamer Zug, der nur eine Richtung fuhr steuerte direkt auf Oscar zu, der auch noch lachend an der Straßenlaterne wankte. Ohne eine Vorbereitung oder ein gewisses Vorspielt stieß er ihn direkt mit der Faust an den Oberkörper, sodass er regelrecht auf den Boden fiel. Hatte der Kerl irgendetwas eingenommen, er wirkte für Janon so, als könnte man ihn direkt an die Wand schleudern und dieser würde nur missraten abprallen.

      "Sul dich doch alleine im Dreck herum, du kleiner Schwanzlutscher von Mason. Auf den Knien bist du sicher täglich für deine Leute, anders könnte doch so ein Versager wie du gar nicht aus dem Knast raus.", raunte er in tiefer Stimme und blickte Oscar von oben herab an, während er kräftig an seiner Zigarette zog, als würde er gerade frische Luft schnappen. Doch nur nach paar Sekunden änderte sich seine Mimik und ein grölendes Lachen entwich ihm.

      "PAaHAhaha! So ein Scheiß aber auch- Hätte wohl FESTER hinein beißen sollen, ein Knasti wie du spürt sicherlich nur noch etwas, wenn man es dir gaaanz tief hineinrammt.", stellte er sofort das Problem des Großen fest, als würde er es ihm von seinen Lippen ablesen können. Leicht beugte er sich zu Oscar hinunter und zielte dabei seine qualmende Zigarette gefährlich nah an ihm. Dabei richtete er sein Blick auf das Halsband, breit Grinste er nur Oscar an als würde ihm das Design sehr gefallen.

      "Dieser kleine, goldene Anhänger auf dem Halsband passt wirklich gut zu einem Köter wie dir, naja immerhin gehörst du armer Welpe einem Herrchen... Solltest zu ihm gehen und ihm dankbar seine Bälle kraulen, denn ich will nicht mit dir spielen. So große Hunde ekeln mich an, ich brauche keine Flöhe von dir.", höhnte Janon schelmisch hervor und wedelte dabei amüsiert mit seiner Zigarette als bereitete es ihm großen Spaß ihn zu schikanieren.



      "...So ein verschwendetes Spermium wie du soll also noch einen Bruder haben? Musst dann der jüngere sein, sonst hätten deine Eltern ihn sicher abgetrieben, weil sie sich gefürchtet hätten wieder nur Müll wie dich herauszupressen."

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      Kiri Nisemono

      "Weißt du....Das Seele im Moment ihres Todes am schönsten klingen?"





      Ja, die Empfindung hatte er auch, da in dem Stadium des Todes auch Kiri einen erheblichen Klang aus den Inneren eines Menschen hören konnte. Nur war dies kein Instrument, sondern viel mehr ein heulender Aufschrei...bis dieser von der Welt abgeschnitten war. Danach kam zwar nur noch das Rauschen heraus, jedoch konnte er dann endlich sie mit Hab und Gier verschlingen, soweit er sie im Ganzen vertrug.
      Apollo hatte eine einzigartige Vorliebe, war es der Grund gewesen wieso er sich dem Lord anschließen wollte? Das Leid anderer zu hören? Oder steckte etwas loyaleres in seinem Geiste?



      "Ich liebe den klang von gefolterten Seelen so viel mehr....Sie sind viel lauter und zeigen ihren wahren Kern denn sie gern versteckt halten...."

      Oh, das mochten seine Quälgeister auch wirklich gerne, er sollte das Ganze aufnehmen lassen, bevor sie noch im Schloss von Korbos Randalieren, weil da absolut kein einziges Unterhaltungsprogramm besteht und die dicken Schattenhasen das gesamte Futter in Beschlag nehmen.

      "Ich kann mich da nur schwer entscheiden, diese Möglichkeiten....Ich wünschte eine Seele würde nicht so zerbrechlich sein und könnte alles an ihr ausprobieren um die verschieden letzten Lieder erklingen zu lassen! Aber dann verliert auch irgendwann seinen Reiz...."

      "Es ist der Körper, der so zerbrechlich ist... nicht die Seele....", wisperte Kiri ganz leise und legte freudig seine Handfläche auf den schmalen Kinn. Deswegen waren sie doch so wichtig für Kiri, nicht alle aber die besondersten konntest du in einem gewissen Ausmaß dehnen, sie foltern und quälen und ihnen alles nehmen, was diese Seele mal als Individuum ausmachte... und trotzdem blieb sie standhaft. Schwache Seelen wie seine Quälgeister waren auch für eine strenge Weile existent und gierten trotzdem nach Unterhaltung, auch wenn ihnen die gesamte Macht weggenommen wurde.



      "Mhh Ja doch ich denke Ausbluten wäre ein passender Tod, am besten sollte seine Kehle aufgeschlitzt werden, so das er nicht mehr sprechen kann und an seinem eigenen Blut erstickt...Es würde seine Seele wirklich in Hochform bringen, keine letzten Worte mehr.... ich kann das gut nachempfinden~"

      AuSbLuTeN?

      ...

      Acqua, der schon seit 2 Minuten einen gewissen Abstand zu dem Musikliebhaber hielt - da er seine Rede nicht unterbrechen - neigte nur fragend seinen Kopf nach rechts.
      ...So jemand wie der Blauhaarige hatte sich noch nie Gedanken über sein Ende gemacht, er dachte einfach, dass es schon sein Schicksal für ihn entscheiden würde. War etwa...heute der Tag?
      Er spürte plötzlich wie etwas auf seinem Hinterkopf hämmerte, es war wohl das letzte Fünkchen an Willenskraft, was in ihm übrig war und...sich dagegen wehren wollte.
      Flieh von hier, du musst wegrennen... Was dich erwartet ist schlimmer als der Tod..
      Solche Gedanken spielten sich in Acquas Kopf, ohne das er etwas dagegen tuen konnte.

      Doch verstand er es nicht...wieso sollte er ... denn flüchten?
      Im Traum...Bestellte ihn sein Schüler hierher, weil...
      Weil...?
      Hatte es nicht was mit Timo und Jay zu tun?

      Sogleich verschränkte er die Arme und richtete sich direkt zu Kiri, der genau gegenüber von ihm stand.

      "Du hast versprochen...Sie da rauszuhalten... Halte dich bitte dran...", wand Acqua ein als wäre ihn gerade etwas furchtbar wichtiges wieder eingefallen. Auch, wenn man keine Wünsche hatte, gab es Dinge, die einem wichtig sein konnten. Für ihn waren es seine zwei Liebenden, die selbst gerade keine schöne Zeit erfuhren.



      Daraufhin lachte Kiri freundlich und legte Acqua sanft seine Hand auf die nasse Schulter. Das letzte Mal mit Sato...ging sehr blutig aus, der arme Kerl war mit Sicherheit für immer traumatisiert, aber von dem Bruder wollte er auch kein Stückchen Seele übrig lassen...denn sie war mehr als nur widerlich , sie umfasste nur ein großes Fake - sowie es auch Sato war.

      "Keine Sorge Acqua, ich bin kein Lügner... Sobald es vorbei ist werde ich sie von ihren Fesseln befreien, ich habe versprochen sie nicht zu töten... Du wirst sie leider nur nicht mehr sehen, es sei denn Apollo möchte, dass du dich vor ihnen ermordest. Ich überlasse es ganz ihm.", versicherte der Braunhaarige - wirklich faszinierend, dass er sich in dem Zustand der Enthemmung von Willenskräften und Denken...trotzdem noch an die Verhandlung im Traum erinnerte. Er würde mit Sicherheit köstlich schmecken.

      "Gut....Dann ist es mir recht, ich habe nämlich keine Angst zu sterben...", pustete Acqua beruhigt die Luft aus seinen Lungen, auch wenn sein Lächeln darauf etwas kleiner wurde...und bei den nächsten Worten verschwand es komplett.

      "Ich weiß, du hast keine Angst vor dem Tod... Doch solltest aber trotzdem verstehen, dass auf dich weder der Himmel noch die Hölle erwarten wird, leider kannst du auch nicht wiedergeboren werden...Aber mach dir nur keine Gedanken, denn einsam wirst du dich nicht fühlen... Ich gebe dir etwas, was noch viel mehr ist als eine normalgestrickte Liebesbeziehung..."



      Damit konnte der Wasserliebhaber natürlich wenig anfangen, weshalb er nur entgeistert seinen................Schüler?...Wer war das eigentlich...Er war einfach heute ganz früh in ihrer Wohnung und.......
      .....Er sah durchdringend zu seinem Schüler, als erkannte er gerade das Gesicht nicht, was wirklich vor ihm war.
      Flieh von hier, du musst wegrennen... Was dich erwartet ist schlimmer als der Tod..
      Lag es...an ihm?

      Einmal schnipste der Student mit den Fingern und durch ein dunkles Licht erschien ein Wesen vor ihnen, was so weiß war wie Porzellan aber über kein Gesicht verfügte. Man konnte sein Inneres sehen, was einen selbst an eine Galaxie erinnerte, dass sich in seinem Körper bewegte. Ohne einen laut schwebte es vor Kiri, das wiederum erschreckte Acqua aus einem komischen Grund nicht.

      "Made...Flieg zu Acquas Wohnung, sobald die Geschichte erzählt wurde befreist du seine Jungs.", erteilte er ihm ganz knapp und grob die Anweisung ehe er diesen wie eine Katze mit der Hand weghuschte.



      Dieser machte sich sofort auf den Weg und tarnte sich dabei gar nicht, konnten ihn die anderen Menschen etwa nicht sehen..?
      Doch Acqua machte sich wenig Gedanken darüber, solange er seine zwei Ehemänner befreite...war es doch ein gutes Wesen.
      Mehr wiederholte er nochmals die Worte in Apollos Kopf, der über seinen Tod bestimmte.

      "Ich werde also ausbluten...Ich schaue gar keine Horrorfilme, weshalb ich es mir nur schwer vorstellen kann. Etwa hier am schönen Brunnen? ", fragte er mit einer leiser werdenden Stimme, sogleich kamen auch nur noch die letzten Tropfen vom Himmel, ehe die Wolken sich ausbreiteten.

      "Ah, die Sonne zeigt sich...Wie schön!"

      Eventuell kann er davor ja noch einen Regenbogen sehen? Im Wasser spiegelten sich diese Lichterscheinungen besonders.

      Flieh von hier, du musst wegrennen... Was dich erwartet ist schlimmer als der Tod..


      Er fragte sich nur... warum die Stimme immer weiter in ihm Kummer auslösen wollte? Dabei war doch alles in bester Ordnung?



      Daraufhin wand sich Kiri wieder zu Apollo, denn es war noch lange nicht vorbei - er brauchte mehr Details und dieser war jetzt der, der die Noten in den Händen hielt.

      "Apollo, wie stellst du es dir vor? Ich lasse dir alle Möglichkeiten offen und möchte so wenig wie möglich hinzufügen, da ich deine Vorlieben und Fähigkeiten gut einschätzen will. Gerade bin ich deine Requisiten, du musst nur sagen wo die Bühne ist und der Hauptdarsteller begibt sich auf Position. Ob du davor noch eine Rast legen möchtest, mit Acqua noch sprechen willst oder anderes...das alles gebe ich in deine Hände, du formst sein Ende. Heute spielst du den Dirigenten."


      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Apollo Ellison

      "Es ist der Körper, der so zerbrechlich ist... nicht die Seele...."
      Auch wenn die Worte nur ein wispern waren, hörte Apollo diese nur zu deutlich und gaben ihm ein Nachdenkliches Gefühl...Körper...
      Es war merkwürdig als hätte ihn Kiri damit unbewusst an etwas erinnert oder eher durch ein dunkles Schloss verschlossen schien....
      Vermutlich war es durch das Dark Heart der Lordschaft die sich schon länger in sein Gemüt verschlossen hielt...Doch jetzt....So fern ab des Lord in dieser Welt bemerkte Apollo zwar das ihn das Dark Heart noch immer in Ketten hielt, gebunden an Anubis und denn Lord....Doch...Setzte sich mit der Entfernung eine....Gewisse Freiheit...
      Apollo war zu Neugierig als das er nicht es wagen würde an dem verlockten Schloss in seinen Unterbewusstsein zu rütteln und ein Blick hinein zu werfen...
      Warum....Hatte er sich eigentlich für diesen Körper entschieden denn jetzt als Tarnung benutzte?
      Er hatte nie darüber nachgedacht es war so selbstverständlich....Er hatte so simple darüber nachgedacht...Der Körper eines Sängers...?
      Nein...Da war so viel mehr....Wem...Gehörte dieser Zerbrechliche Körper?
      Diese Person....War Tod...

      "Du hast versprochen...Sie da rauszuhalten... Halte dich bitte dran..."
      ...
      Der Blick von Apollo wich fragend zu dem Lehrer der sich nun einwandte obwohl er über sein bevor stehende Ermordung wenig Reaktion gezeigt hatte.
      Das Leben der Anderen war ihm wichtiger als sein eigenes....Wie selbstlos....
      Interessiert jedoch lauschte Apollo dem Gespräch zwischen Kiri und dem Mann der bald ein Ende bevor stand...
      "Ich weiß, du hast keine Angst vor dem Tod... Doch solltest aber trotzdem verstehen, dass auf dich weder der Himmel noch die Hölle erwarten wird, leider kannst du auch nicht wiedergeboren werden...Aber mach dir nur keine Gedanken, denn einsam wirst du dich nicht fühlen... Ich gebe dir etwas, was noch viel mehr ist als eine normalgestrickte Liebesbeziehung..."

      Kiri war wahrlich Faszinierend obwohl seine Seele wohl kein schönen Klang besaß...
      Kein Wunder das er das Ritual überlebt hatte und Lord Korbos ihm so viel vertrauen schenkte allein in der Welt zu Agieren...
      Jedoch....Der Zustand denn er beschrieb....
      ....
      Dax hatte ihm verboten sich Gedanken über sein momentan Zustand zu machen....
      Es hieß das er ohne sein jetzigen Meister Anubis nicht Fähig wäre zu Leben....
      Weil sein...Körper...Zerstört war....?
      Aber...Wie sollte er sein Zustand beschreiben? War er nicht auch Lending und Tod zugleich?
      Besaß...Kiri ähnliche Mächte...?
      Die Fragen lenkten Apollo kurz über denn erregenden Gedanken ab wie es mit Acqua zu ende gehen könnte....
      So wie sich dieser weigerte vor seinen liebsten zu sterben wäre es umso mehr ein Grund...

      Eine helle Kreatur zeigte sich und gaben Apollo kurz ähnliche Gefühle wie den Schattenhasen in Lords Schloss nur waren diese Anderes...Obwohl eine gewisse Ähnlichkeit verspürbar war...
      "Ich werde also ausbluten...Ich schaue gar keine Horrorfilme, weshalb ich es mir nur schwer vorstellen kann. Etwa hier am schönen Brunnen? "
      Apollo sah wieder zum Lehrer, der friedliche Klang war so Melodramatisch das es nur mehr den weichen Kern in ihm dazu brachte ihn vielleicht doch einem friedvolleren Tod zu geben...

      "Ah, die Sonne zeigt sich...Wie schön!"
      ....
      Sonne.....?
      Der Musik Liebhaber hob sein Blick nur kurz...Plötzlich....durch zog ihn eine....erschreckende erkenntnis....
      Das dunkle Schloss war in seinem Geiste geöffnet wurden....
      ....Sonne....




      Wieso....?
      Beunruhigte ihn dieses einfach Wort so sehr, dass er gerade nur seine eigene Seele laut Schreien hörte....?!
      Weil im Schloss des Lord immer eher dunkle war...?
      Wohl kaum....
      "Komm her A̸̧̡̡͍͍̥͕̻̮̞͙͕̔͋̔̾͂p̸̛̟͚̯̫͚̭̏͌̈́̐͋̒͘ȏ̶͔̫̮̦̘̘̣̳͇̂̍̓̀̽͘͝l̸̨̺̟̙͎̜̭̻̺̞̂̈́̇͗̈͋̈́̋̎̏̌̀̑͗͘l̵̛̻̘͎̙̖͉̪̺̗͐̎͒͘̚͝ͅ ̹̖̘̦ở̷̧͈̗̯̘̰̥̘́͜n̸̢̡̧̢̙̝͓̠̱̩͈̳̱̐̉̃͜ͅi̸̡̱̗̝͍̪̙̪͔̲̊́̒̾́́̈́̆̀̀̄̆͘͜͜ú̷̪̱͚̭̯̗͇̘̀̑͂̋̈́̾͘ş̴̘͕̣̥̳̬͉̓͐́̈́̉͑͜ Deine Schwestern und Brüder warten....."


      "Wusstest du das Apollo in der Menschen Welt ein Gott der Sonne und des Lichtes war? Er war auch der Gott der Musik, der Prophezeiung, der Heilkunst und der Wahrheit. Darum habe ich dich Ã̷̧̧̨̛̭̫͙̦͉͎̺͚̹͉͔͇͇̤̠̠̪̟̟̭̣͌͗̓̍p̸̛̃̄́͌̊́̊͊̅́́̑̈̐͑̄̊̾̚ ̧̨̡̧̫̣̭͖̣͊͊̉̈́ǫ̷̗̠̲̔̊̂̀͆͆l̵͆̎̆͋͋̉̓̀͐͠ ̡̦͉̹̼̭̗̞̦͔̺̱̭̻͓̰͚̤͉͕̻̣͉͉̝̏͆̒̍͆̇̈́̆͗͆̕͜͝͝͝͝ͅl̴̨̛͙̜̲̮̘̬͚͉͚̖͚̰̫̳̤̹͐͂̓̐̓̔̓͛̍̒́̽́̅̑̚͘̚͘͜͜͝͝o̴̢̦̔͝ ͔̦͖͚̖͚̹̬̹̻̥̹n̸̛̛͙̫̳͓̤̮̦͍̈̏̀͑͊̌̈͋͛̇̒̊̍̅̐̅̄̌̀̍̌̓͑̅̕̚͝ ͍̩͖̙̩̮̻̟͔͜ͅi̶̡̨̩̼͖̫̳͕̗̤̣̞̲͇̞̻̒͌̒̋̐͒́͛̾̏͘ ̢̤̰̬ǔ̷̧̡̡͕̘͈̲̜̗͇͔͈͍̣̄̔͆̂͛͌̎̽͑̅̑̅̔̽͐̕̚̕͠͝ͅs̸̨̧̨̡̡̧̧̨̥̠̺̘̠͉͇̘̘̼̥̼͓̞̹̝̞̈́͌̔̌̃͊̆̀̅̈́̿̀͆̈́̾̅̓͘͘͜͝ͅ benannt....."


      "Ich hoffe das du eines Tages die Menschen Welt mit eigenen Augen sehen kannst....Zusammen mit deinen Geschwistern und Kindern...."
      Warum....hatte er diese Person vergessen....?
      Warum....Stimmte...etwas mit seinen Namen nicht....? Er hieß doch....schon immer Apollo...


      ....
      Hieß....er das....??
      "Warum willst du mir dienen ₳₱ØⱠⱠØ₦łɄ₴ ? Ist es Rache? Gier nach Vergeltung....? Willst mit der neuen Macht des Dark Heart deine Schuld und Unfähigkeit besiegeln? Sag es mir...."

      ........
      "Ich....will...."
      .......
      "Ich .....will.......Das....."


      "Na sowas....Sind das Schmetterlinge?"
      ...Wie....Konnte er das Vergessen....?
      Diese Unruhe die er verspürt hatte beim Anblick dieser....Schmetterlinge....
      "Ich ziehe unserer Rendezvous lieber vor, ich sehe bereits das die Neuankömmling gut beschäftigt sind."
      ...Wollte er unbewusst dabei eigentlich....Der Tatsache nicht entgegen Blicken....?
      ....Diese Blauen Schmetterlinge....Er kannte sie zu gut.....

      .....
      "Apollo, wie stellst du es dir vor? Ich lasse dir alle Möglichkeiten offen und möchte so wenig wie möglich hinzufügen, da ich deine Vorlieben und Fähigkeiten gut einschätzen will...."
      Kiri holte ihn mehr oder weniger aus den Gedanken...Er fragte ihn zu seinen Plänen Gegenüber des Mannes der ihn mit nur einem Wort...An seine eigentliche Existenz wieder erinnerte hatte....
      "....Ob du davor noch eine Rast legen möchtest, mit Acqua noch sprechen willst oder anderes...das alles gebe ich in deine Hände, du formst sein Ende. Heute spielst du den Dirigenten."


      Betroffen senkte er sein Blick zur Seite als er sich an seine eigenen Worte erinnerte von eben....
      "Was solche Emotionalen Seele am meisten überschäumen lässt wenn ihr Tod Andere Seelen verletzt......Angesicht dessen das er Leben eines unschuldigen Seele ruiniert...."
      "Gerade hab mich an etwas zurück erinnert, ich vermute es liegt daran das wir uns so weit vom Schloss entfernt befinden aber ich erinnre mich an das Traurigste Lied das meine Seele zu Lebzeiten spielen musste...Ich würde gerne wissen wollen was Acqua Seele davon hält, ob seine Seele denn selben grausamen Ton mit anschlägt oder er versucht sie mit seiner zu überspielen....Ich besitzt die Fähigkeit meine Gedanke von jemand auf andere zu übertragen und umgekehrt, Lord Korbos besitzt diese Fähigkeit auch jedoch hat er sie Perfektioniert....Trotzdem will ich Acqua meine Erinnerung in sein Gedächtnis Hämmern als wäre er dabei gewesen....Ich will wissen ob diese Erinnerung auch in einem schöneren Klang verkleiden kann...Ob mit etwas vollkommend Bizarres auch umgehen kann das nicht in seine Welt hinein gehört....Weil...Wenn ich ins Schloss zurück kehre werde ich nicht schaffen bei Verstand zu bleiben....Dieses Verdammten blauen Schmetterlinge... Werden mir keine Ruhe geben....Sobald ich meine Antwort von unseren Hauptdarstelle habe werde ich besser erkennen können welches Ende sein Instrument besonderes höher klingen lässt...Und mich auch mitreißen lässt...."

      Mit diesen Worten Fokussierte sich Apollo noch mal, die warmen Sonnenstrahlen nach dem der Regen gefallen waren ließen seinen Beschluss sicherer werden.
      Er wollte sehen wie stark die Seele dieses Menschen wirklich war...Wenn das zu sehen bekam was ihn damals Zerbrochen hatte....
      Bevor er zu Lord Korbos kam....
      Sein Blick Fokussierte sich auf Acqua und die zurück erlangen Erinnerungen übertrugen sich in den Kopf des Lehrers.



      "....Wo....Warst du? Wo warst du....? Wo warst du als die Blauen Schmetterlinge ...."


      "Hast du alle die du Liebst einfach....Sterben lassen....?

      ......
      .............
      "Apollonius, da bist du ja! Komm zu mir....Du wirst von dem Regen ganz Nass!"



      "Deine Brüder und Schwestern warten schon auf dich...Du sollst doch nicht so Nahe am Rand unseres Gebietes spielen. Das ist Gefährlich....!"
      "Es Langweilt mich aber....Immer wieder nur die Melodien unseres Feen-Schwarms zu hören....Wann gehen wir denn in diese Menschen-Welt von der du immer sprichst, Weisel ....?", seufzte Apollonius tief und ergriff die Hand seines Oberhaupt seines Schwarms.



      Sie waren eine Seltene Feen-Rasse die wie ein Bienenschwarm Lebte. Es gab immer ein Oberhaupt und Apollonius würde der Nachfolger werden...Doch hatte er wenig Interesse daran Oberhaupt dieses Schwarms versteckt in den hintersten Winkeln zu sein....Kaum jemand wusste etwas von ihrer Existenz...Sie waren wie ein Mythische Wesen die man sich zur einer Gute Nacht Geschichte erzählte....

      "Jetzt mach nicht so ein Gesicht...Ich verstehe ja das dich die Welt da draußen Reizt und anzieht aber hier bist du sicher. Hier bei deinem Schwarm....Wir Lieben alle aneinander und achten darauf das unsere Melodien in Einklang, singen und Musizieren....Wenn du älter bist wirst du es verstehen. Aus dir wird ein großartiger Weisel und du wirst den nächsten Leiten, der dann in nächster Zukunft unsere Brüder und Schwestern beschützt..."


      "Na....Gut....", gab Apollonius widerwillig nach....Und dann....einige Jahre später als sich Apollonius erneut weit hinaus wagte....
      .....
      ........
      Drang ein Ohren Betäubendes Orchester in seinen Empfindlichen Ohren. So schrill, so durcheinander und Laut das es ihn stark erzittern ließ.
      "Was...was ist das?!"


      Es nahm ihm die Luft zu Atmen und es fühlte sich an als würde man mit der Klinge eines Messer in seinen Ohren Bohren...es war...Grausam!!!
      Sofort rannte er zurück zu seinen Schwarm und lief dabei ...Gegen....
      "Huuuch? Warum hast du es denn so eilig?"


      Blaue Schmetterling schwirrte um die Gestalt des Mannes der aussah wie...Der Schwarm Oberhaupt.
      Doch Apollonius konnte es genau raus hören...
      "Wer...Bist du?! Du bist nicht der Weisel! ", stieß Apollonius sogleich aus.
      Der Mann vor ihm begann zu lachen...so sanft und amüsiert als wäre nichts beunruhigendes daran das ein Wild Fremder in der Gestalt eines Anderen hier herum lief....
      Und...Es war auf einmal so still geworden....
      Todesstill....
      Apollonius Blickte sich erschrocken um:
      "Wo...Wo sind meine Schwestern und Brüder....?"
      Belustigt machte sich die Person vor ihm Notizen in einem Buch....
      "Ich hab gehört....eure Rasse ist bewandert in dem Gedanken Lesen, wieso findest du nicht heraus?"~, klang schon neckisch...wie...von einem Kind....



      Schwer schluckend sah er zu dem Fremden der jeglich lächelnd weiter in sein Buch kritzelte....
      Unwohl fokussierte Apollonius die falsche Version des Mannes der wie Mutter....Vater....und auch Bruder für ihm gewesen war....
      "Dank dir....und deine Neugier für die Außenwelt haben mein Zirkel und ich euch endlich gefunden, Apollonius ~!


      "Es war gar nicht einfach....Ihr wart so gut versteckt das schon dachte meine Elter erzählen mir Märchen! Aber euch gibt es wirklich! Eine Feen-Rasse die über sehr Intressante Fähigkeiten besitzen....Aber das aller Wertvollste....Sind nicht eure Fähigkeiten. Es ist...."



      "...Euer Köstliches Blut, dass in euch steckt...Eurer zartes Fleisch...Eure spirituelle Magie! Wahrlich ein Köstlichkeit die nur einmal gibt....Und das Perfekte Mahl für mein eintritt in den Zirkel! Vielen Dank für deine Mithilfe."



      "Wir haben uns...Jeden einzelnen von euch schmecken lassen....es war KÖSTLICH!"
      Das schmatzendes Geräusch von knackenden Knochen erklangen immer wieder....



      "Normalerweise bin ich kein Fan von Rohen Fleisch....Doch bei euch haben wir eine Ausnahme gemacht....Und wir wurden nicht enttäuscht. Besonderes eure Oberhaupt brachte uns am meisten Freude."



      "Dank ihm konnten wir unseren Vorrat an Magischer Flüssigkeit für die nächsten Jahre Füllen! Hihiihihi~ Das wird reichen bis ich Erwachsen bin und bestimmt noch länger!"



      "Dich lassen wir am Leben, keine Sorge! Es wäre ja traurig wenn deine Rasse komplett ausstirbt....!Du kannst ja ein neuen Schwarm aufbauen und vielleicht kommt mein Zirkel euch dann wieder besuchen, wäre das nicht ein Deal? Dafür lassen wir dich am Leben!"
      Fassungslos löste sich Apollonius aus dem Kopf dieser Person....Er...lachte so sorglos....Dabei...dabei hatte er....seine Gesamten Schwarm zusammen mit einem Hexen Zirkel...Lebendig verspeist!! Und...dann sagte er auch noch das sie seinen Schwarm durch ihn gefunden haben???!


      "W...Warum tut....ihr....sowas....Grausames....? Ich...hab euch nicht....hier her....."
      ,kam es nur noch stockend über seine Lippen.
      "Hahahaha! Aber Natürlich du dummerchen! Dank dir haben meine Blauen Schmetterlinge dich gefunden und du hast uns geradewegs zu deinen Schwarm geführt! Jetzt Guck doch nicht sooo....Oder bist du Traurig das wir dir nichts übrig gelassen haben?", lachte der Junge der jetzt vor ihm stand ganz schadenfroh.


      Obwohl die Seelen seines Schwarm für immer verstummt waren hörte er sie immer noch....Laut...so Laut und durcheinander....
      ....
      .......
      "Warum willst du mir dienen Apollonius ? Ist es Rache? Gier nach Vergeltung....? Willst mit der neuen Macht des Dark Heart deine Schuld und Unfähigkeit besiegeln? Sag es mir...."
      ........
      "Ich....will...."

      .......
      "Ich .....will.......Das....."
      ......


      "...Ich will das jeder einzelne Seele aus diesem Hexen Zirkel der mein Schwarm getötet hat genau so Laut Schreit wie es meine Brüder und Schwestern getan haben...Nein, noch Lauter! Mit ihrer Macht werde ich dieses Wunsch nach kommen können, dafür unterstützte ich Sie bei allen ihren Vorhaben, mein Lord!"


      .......
      ...................

      Mit diesen letzten Erinnerung beendete Apollo die Übertragung und schaute Nachdenklich.
      "ich frag mich....Was sich der Lord dabei Gedacht hat...."


      War er so davon Überzeugt das er sich nicht mehr erinnern würde? Oder baute der Lord sogar darauf um Apollo erneut in den Wahnsinn zu treiben....?
      Seine Neugier war wirklich geweckt aber gerade war der Lehrer Hauptziel und er wollte Kiris Zeit nicht verschwenden.
      Wenn er schon ein ganzen Zirkel geplant hatte umzubringen sollte er es mit diesen Menschen hier auch schaffen.... Trotzdem sollte es was besonderes werden.

      _____________________________________________________________________

      Oscar Bell

      OHhhhh! Schön wie diese Äuglein gerade wieder zu richtigen Tötungs Maschinen wurden!
      Das stand diesem Kerl deutlich besser das Oscar gar nicht anderes konnte als ihm noch breiter entgegen zu grinsen.
      "Was glaubst du wen du hier gerade ANMIEZT?! Du VERFLUCHTER WICHSER, lehn dich bloß nicht arg aus dem Fenster, nur weil du gestern deine kleine Feuershow gestartet hast!"
      "Ich habs nicht so mit Namen, du könntest mir deinen gerne laut Buchstabieren und ich kann dadurch sehe wozu dein Maul noch zu gebrauchen ist.", gab ganz Sonnig zurück als wäre es ein nettes Angebot.

      Der Faustschlag ließ der Größeren tatsächlich umkippen wie ein Dominostein wobei er sich jedoch gespielt entrüstet an Brust griff als hätte ihn das wahnsinnig verletzt.
      "Woha, da geht aber eine direkt aufs ganze!"
      Als wäre es dort unten am Boden gemütlich lehnte sich der Blondschopf wirklich mehr zurück um noch besser zu Janon aufzublicken.
      "Sul dich doch alleine im Dreck herum, du kleiner Schwanzlutscher von Mason. Auf den Knien bist du sicher täglich für deine Leute, anders könnte doch so ein Versager wie du gar nicht aus dem Knast raus."
      Ohne sich von seinen Worten beleidigt zu fühlen, formte er mit seinen Fingern ein Herz und zwinkerte Janon unverblümt zu:
      "Das du direkt auf diese Sexuellen Art beleidigend wirst, scheinst ziemlich Sexuell Frustriert zu sein! Das Gefühl kenn ich, ich hab ihn Knast auch jeden Ran genommen aber war wirklich Öde....Keiner hatte so geiles Mundwerk wie du! Und die Eier mal aus sich heraus zu kommen! Ich steh echt total auf dich!♥"


      "Allein das du Stanly verletzt hast....Richtig scharf! Mich hat der Kerl schon Ordentlich übers Kreuz gelegt aber du? Ich hoffe doch wirklich das es kein Glück war und du es echt drauf hast...Sonst...."

      So nutzte Oscar die heran kommende nähe von Janon und schnellte sein Kopf so gnadenlos nach vorne das ihre Schädel aufeinander prahlten.
      Schwungvoll stand der größere wieder auf und nutzte die Nähe um seine Brust regelrecht Janon entgegen zu drücken:
      "....Wäre ich echt Enttäuscht von dir, du strahlst das gewisse etwas aus...Es turn mich nur ab wenn jemand nur auf Dicke Hose macht."


      "Tatsächlich hast nicht ganz unrecht alter, man muss schon ziemlich hart mit mir umgehen das ich noch was spüre...Wenn man einmal den Genuss von jemand richtig heftigen gekommen ist wirken auf einmal alle....so Lasch man sie am liebsten wie kleine Insekten zerquetschen will, huh?"
      Deutlich fordernde baute Oscar Körperkontakt auf und und tratt dabei auch auf Janon Fuß um ihn genau an der Stelle zu behalten.
      "Blööööd das ich kein Herrchen habe! Der würde mich daran hindern dich zu meinen Neuen Spielknochen zu machen!"
      Ohne scheu griff nach seiner Hand in der die Zigarette hielt und verschloss sie mit seiner, man hörte das zischen der Glüht als auf die Haut von Oscar aufkam doch zuckte der Blonde nicht einmal mit der Mine als man das verbrannte Fleisch roch.
      Mit deutlicher Bestimmtheit sah ihn Janons Augen.
      "Wenn du mich schon beleidigen willst, mein kleiner Bad Boy....Wende dich direkt an mich...Eltern mit reinzuziehen ist Grundschul-Niveau und lässt dich nur Lächerlich wirken, ich hab zwar nicht viel in der Birne aber wusstest du das du meisten Beleidigungen nur auf sich selbst bezogen sind? Also komm schon....Ist das etwa alles? Da vergeht mir echt die Lust....Ein Bengel der sich von seinen Eltern wie Müll behandelt fühlt? Buhhh....LANGWEILIG! Werde Erwachsen, klein Scheißer."

      Er prahlte obwohl er nicht gerade besser war in vielen Punkten aber es ging ihm auch nur darum ihn zu Provozieren und zu sehen was in ihm steckte.
      "Aber heeey....Wenn du nicht Spielen willst schon kapiert, bist sicher sowieso auf dem Weg zu deinem Mami-Ersatz, der gefällt es bestimmt nicht wenn du mit den großen Jungs spielst....Ich bin mir sicher der Putzige Club Besitzer mit denn Runden Wangen ist deiner Ersatz-Mutti! So wie der mich gestern angeschrien hat."

      Provokant Verspielt blinzelte Oscar als er Liam nach äffte:" Oooohhhh Oscar das Reicht~! Hör soofort auf damit ! Du kennst die Regeln~ Der Typ da ist mein BESTER Freund!"
      Sogleich machte er ein Kuss Mund als wollte er Janon jetzt abknutschen: "Das war so Putzig ich musste beinahe Kotzten~ "
      Believe Me ~

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    • Kiri Nisemono

      Plötzlich wirkte Apollo ziemlich träge, so als wäre er kurz davor sich von dieser Welt zu verabschieden. Mehr war er in seinen eigenen Gedanken versunken, lösten etwas die Worte in ihm aus? Fragend fokussierte sich Kiri auf Apollos Gesichtsausdruck, ehe dieser zu sprechen begann.

      "Gerade hab mich an etwas zurück erinnert, ich vermute es liegt daran das wir uns so weit vom Schloss entfernt befinden aber ich erinnre mich an das Traurigste Lied das meine Seele zu Lebzeiten spielen musste..."

      Nun wurde es ihm klar, Apollo verknüpfte Gesagtes mit sich selbst und stach sich dabei eigenständig ins Herz.
      Wie interessant...gerade, wo Kiri dachte den Psychopathen aus Apollo zu entlocken wurde er ganz melancholisch.
      Er stellte eine für Kiri eher anders bekannte Forderung, die Acqua übernehmen sollte...Seine Seele sollte also sich mit Apollos assoziieren, was erhoffte er sich dabei? Eine andere Meinung, ein besseres Gewissen oder die Erweiterung seines zerstörten Ichs?
      Emotionen waren manchmal wirklich schwer zu verstehen...
      Doch war es ihm recht - Kiri war niemand, der sich in das Spiel eines anderen einmischte, solange es nicht langweilig wurde.

      "....Trotzdem will ich Acqua meine Erinnerung in sein Gedächtnis Hämmern als wäre er dabei gewesen....Ich will wissen ob diese Erinnerung auch in einem schöneren Klang verkleiden kann..."

      Etwas 'besorgt' drehte sich Kiri zu dem jungen Mann, doch lag es nicht daran, dass er sich Gedanken um seinen Zustand machte.
      Es war etwas anderes, was er noch nicht wirklich verstand, weshalb die Träume ihn nur bizarres vorkamen...
      Ob Acqua es schaffen würde einen Klang dafür zu erzeugen?
      Andererseits... Würde es etwas ändern, falls er daran komplett zerbrach?
      Er selbst war auch an den Erinnerungen von Apollo interessiert, weshalb er sich selbst nur Armeverschränkend auf den Brunnenrand hinsaß und sich das Szenario betrachtete. Aber sollte es erstmal Acqua alleine auskosten.
      Sowas....Nun musste er sich also gedulden?



      Acqua verstand natürlich nicht so ganz, was dieser junge Kerl ihm ausrichten wollte...Er befand sich in der Auffassungsgabe, wo die Übernatürliches auch für ihn zur Realität wurden. An Seelen glaubte er nie, gläubig war er auch nicht und Magie war auch nicht seins... Den Fantasievoll sein konnte der Musiklehrer nur im taktilen und auditiven Sinne, um an Seelen oder Supernatural zu glauben musste man sich etwas vorstellen können.



      Normalerweise war Acqua jemand, der sich nicht wirklich etwas im Kopf vorstellen konnte...Er hatte ein fehlendes bildliches Vorstellungsvermögens, nicht einmal Erinnerungen konnte er visuell widergeben. Eventuell war es auch der zusätzlich Grund, wieso in seinem Traum nur Wasser existierte. Flüssige Substanzen haben so viele Formen und zugleich sind sie wie nichts...Sie waren in ihrem ästhetischen Bilde so einfach und doch so reizvoll. Mehr fühlte er sich der Realität nur verbundener und die musikalischen Reize in ihm waren dafür deutlich stärker, an Gehörtes konnte er sich sehr wohl erinnern.

      Weswegen es ihm die Erinnerung von Apollo wie ein Vorschlaghammer entgegengeschlagen wurde, sodass sein Atem für diesen lang anhaltenden Moment komplett ausblieb.
      ....Das...War die Erinnerung dieses erwachsenen Mannes..? Es fühlte sich an wie ein kompletter Filmriss, er spürte wie sein Gehirn seine Nervenbahn alarmierend lahmlegte als sei gerade etwas nicht in Ordnung.
      Warum konnte er die Erinnerung dieses Mannes sehen? Es war zwar wie mit einem Glitch verbunden und das Bild setzte oft aus, weil es zu überfordernd war , doch hörte er die Stimmen klar und deutlich.



      So hörte er die Geschichte eines Mannes namens Apollionius, als wäre dies seine eigene...

      "Apollonius, da bist du ja! Komm zu mir....Du wirst von dem Regen ganz Nass!"

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      Es war wie ein Märchen, mit was sich gerne Timo beschäftigte...
      Fabelwesen, die zusammen in vollster und schönster Harmonie lebten.
      Ein vorbildlicher Mann, den jeder Weisel nannte und sich um alle kümmerte, wie sein größtes Geschenk auf dem Planeten.
      Zwar verbrachten sie die Tage nur in ihrer kleinen Welt, manche würden dies als Gefängnis...doch nicht Acqua, der selbst täglich nur die gleichen Orte besuchte. Aus den Augen des kleinen der von Abschnitt zu Abschnitt immer größer wurde, erkannte er die Ablehnung gegenüber dieses Lebensstils, was er nur schwer nachvollziehen konnte, da er lieber mit seinen Liebenden die Zeit verbrachte...Er mochte das Meer auch nicht wegen seiner weiten Ferne, sondern weil es dich immer wieder ans Land spült.
      Er sah wie sich Apollo immer wieder wagte nach Draußen zu gehen, er sehnte sich...nach Freiheit?

      Doch plötzlich ertönte ein schrilles Geräusch und das Farbspiel änderte sich drastisch.
      Er konnte einen lauten Herzschlagen spüren und fragte ob dies diesem Mann gehörte oder seiner selbst war?
      Vielleicht...gehörte es auch beiden...denn die herablassende Melodie erbrachte seine Ohren zum Bluten.

      Der Schwarmoberhaupt trat hervor, doch... erkannte der Mann, dessen Augen sich Acqua geliehen schnell, dass es jemand anderes war.
      Und was danach kam... war wirklich grausamer als der Tod.

      Er verstand nicht viel, selbst mit der Erinnerung fehlte ihm die Sachlage und die zusätzliche Fantasie...doch wurde ihm klar, dass der Unbekannte Wolf im Schafpelz die gesamte Familie von Apollionus ihm entrissen hatte.
      Für seinen eigenen Nutzen und Schuld war daran der letzte Überlebende.

      "Dank dir....und deine Neugier für die Außenwelt haben mein Zirkel und ich euch endlich gefunden, Apollonius ~!"



      In dem Moment fühlte sich der Musiklehrer wirklich durchgeschüttelt, er musste mit ansehen wie dieser Fremde das Fleisch seiner Geliebten aß und sich mit dem wichtiger Flüssigkeit seinen Mund befeuchtete.
      Er spürte das taumeln in seinen Beinen, er wollte erbrechen doch ging es nicht...Obwohl er seine Augen schließen wollte funktionierte es nicht, es war so als würden sie mit Klammern festgehalten werden.
      Zum ersten Mal sah er eine deutlichere Erinnerung und wollte diese Grausamkeit begraben.
      Denn das...war wirklich der schlimmste Alptraum für Acqua selbst.
      Noch nie wollte er so sehr taub sein und erblinden.



      Bevor diese schmerzhafte Vergangenheit endlich seinen Kopf verließ, war dieser Mann in einem großen Thronsaal und bedenklich sprach er einen Wunsch aus, den jemand anderes vernahm.

      "...Ich will das jeder einzelne Seele aus diesem Hexen Zirkel der mein Schwarm getötet hat genau so Laut Schreit wie es meine Brüder und Schwestern getan haben...Nein, noch Lauter! Mit ihrer Macht werde ich dieses Wunsch nach kommen können, dafür unterstützte ich Sie bei allen ihren Vorhaben, mein Lord!"

      .........
      .........
      ....Obwohl die gesamten Frequenzen für Acqua oft schwer zu verstehen waren, erhalte wenigstens die letzten in ihm als wären es seine eigenen. Den Wunsch oder besser gesagt das Ziel konnte er verstehen, obwohl er noch nie Rachegelüste wahrgenommen hatte...



      Wartend wippte Kiri mit den Beinen, sodass er mit seinen Schuhen eine Pfütze ständig traf und das Wasser sich nach oben schwenkten.
      Naja... Die Reaktion von Acqua stand ihm genau ins Gesicht geschrieben, es war überfordernd für ein herkömmliches Menschenwesen... was doch alles lieber im schönen Sonnenlicht badete.

      Stumm blickte er in die Leere, sein Kreislauf war ganz durcheinander, doch gab er kein Mucks von sich.
      Er konnte einfach nicht...
      Warum tat jemand so etwas grausames?
      Warum... konnte nicht jeder in seinem kleinen Reich bleiben und sich komplett in Ruhe lassen?
      Wut, Trauer, Eifersucht und auch Rache waren für ihn eigentlich Dinge, die er in seinem Leben nie nötig hatte...

      "....................."




      "......................................................................"
      "......................................."
      "....................."

      "Hmmmmmmmmmmmm........", summte Kiri auf und zerstörte die bloße Stille im hellen Sonnenschein.
      Dabei wanden sich seine Augen im Wechsel zu dem Musiklehrer und den bald werdenden Lehrer.

      "ich frag mich....Was sich der Lord dabei Gedacht hat...."

      Daraufhin musste Kiri breit lächeln, was eine Erkenntnis nachdem bei seinen neuen Liebenden die Schrauben gelockert hatte!

      "Fragst du dich das wirklich..? Wenn ja...Warum zögerst du dann dir diese Frage beantwortet zu bekommen? Sind es Gefühle die dich davon abhalten, Beziehungen...oder deine niedergelegte Rolle? Denkst du...Du kommst dann deinem Wunsch nicht näher?"

      Apollo war ein kluger Mann, doch ach so naiv und leichtsinnig, dass ein normaler Mensch sicher Mitleid verspürte.

      "Curiosity killed the cat, but satisfaction brought it back.", zitierte er lachend und sah ihn dabei fest in die Augen, als deutete er auf Apollo selbst.

      Bevor Kiri weiter sprechen konnte verdrehten sich die Augen von Acqua in eine unwillkürliche Höhe und in einem Unsanften Ton schmetterte sein Kopf direkt zu Boden, worauf Kiri sich etwas vorbeugte um nach den Zustand des Musiklehrers zu sehen. Er erlitt doch nciht einfach einen Herzinfakt?
      Ah...Nein, er fiel bloß in Ohnmacht - die vielen Bilder waren wohl einfacvh zu viel oder war es Apollos lebendige Geschichte?

      "Oh... Naja, wie ich schon sagte...Starke Seelen, schwacher Körper?", fügte der Fake-Student vergnügt mit ein und spielte dabei mit seinen Haarsträhnen.



      "Hast du jetzt deine Erkenntnis?...Oder beschäftigt dich jetzt unser lieber Lord viel mehr?"
      ____________________________________

      Janon Müntzer


      Oscar grinste ihm entgegen, als hatte er nur darauf gewartet auf dem Boden zu landen, er machte es sich sogar gemütlich. Die provokante Art dieses Sträfling brachte Janon zur Weißglut, er hatte wohl komplett vergessen wie das Leben in der echten Welt läuft, hier musste man nicht nur die Seife für größere Tiere aufheben.
      Alles, was aus ihn herauskamen sollten den Boxer nur kleiner machen, bei seiner herzförmigen Handbewegung zuckte angewidert nur Janon Augenlied, er machte sich durch und durch über ihn lustig.

      Der Typ stand auf starke Personen und hatte wohl nicht genug den Arsch verdrescht bekommen, weshalb er immer weiter Öl ins Feuer kippte. Mit einem großen Schwung trümmerte der Blondhaarigen seinen leeren auf Janons seinen, was ihn zischen zurückwichen ließ - im Nu war auch schon Oscar au den Beinen und drückte seine schwere Brust gegen seine.

      "....Wäre ich echt Enttäuscht von dir, du strahlst das gewisse etwas aus...Es turn mich nur ab wenn jemand nur auf Dicke Hose macht."

      Die violette Augen verengten sich wie bei einem Schlitz, während er selbst spürte, dass sein Puls vernichtend in die Höhe stieg. Der Typ wollte ihn bei sich in der Nähe haben, worauf Janon nur selbst sich aufrechter hinstellte um den Schläger genau in sein grässliches Gesicht zu sehen. Alles gegen ihn, alle Beleidigungen wollte er ihm körperlich wieder zurückgeben.

      "Blööööd das ich kein Herrchen habe! Der würde mich daran hindern dich zu meinen Neuen Spielknochen zu machen!"

      Neuer Spielknochen...
      Janon war alles andere als ein dummes Spielzeug von jemanden. Wenn hier jemand unreif sprach, dann war es der Typ genau vor ihm.
      Dieser Mann konnte noch so viel prahlen wie er wollte, Janon war sich ziemlich sicher, dass dieser Typ nicht Herr seines eigenen Willens war. So komplett dicht wie er sich benahm passte er sogar sehr gut zu Masons Leuten. Das gab ihn nur noch mehr den Grund dafür die Person vor ihm einfach zum Kotzen zu bringen.



      Der Kerl nahm einfach seine Hand und drückte sich an seiner qualmenden Zigarette, als wäre dies ein Eisbeutel. Janon verstand schon, er wollte zeigen wer hier wirklich der Boss war und wollte sehen, ob er allein damit schon Janons Selbstbewusstsein niederreißen konnte. Er war sich zwar schon vorher sicher, jedoch wusste er, dass dieser es zumindest im Kampf solide Fähigkeiten austragen konnte.
      Doch statt seine Fäuste benutzte er einfach weiter seinen dreckigen Mund und ließ ihn dabei nicht los.

      Er ging ihn gewaltig gegen den Piss.
      Er hasste es, wenn sich Leute nicht aufspielen konnten...und trotzdem wie ein Wasserfall alles herausspuckten, was ihnen gerade so einfiel.



      "Aber heeey....Wenn du nicht Spielen willst schon kapiert, bist sicher sowieso auf dem Weg zu deinem Mami-Ersatz, der gefällt es bestimmt nicht wenn du mit den großen Jungs spielst....Ich bin mir sicher der Putzige Club Besitzer mit denn Runden Wangen ist deiner Ersatz-Mutti! So wie der mich gestern angeschrien hat."

      Voller Anspannung im Gesicht bildeten sich deutlich die Adern auf der Haut, die Erwähnung von Liam erinnerte ihn daran wie wenig Respekt er doch vor ihm hatte, solche Leute wie er zeigten, dass sein Freund lieber diese Clubidee ins Wasser werfen sollte.
      Solche Menschen wie Oscar waren es nicht wert gerettet zu werden, lieber krochen sie weiter auf den Boden herum und ernährten sich von schwächeren Personen... Er fühlte die starke Abneigung gegenüber Oscar, selbst wenn er ihn jetzt nicht provoziert hätte...wäre es wohl zu einem Kampf gekommen, da dieser sonst nicht von seinem hohen Ross runter kam.



      " Oooohhhh Oscar das Reicht~! Hör soofort auf damit ! Du kennst die Regeln~ Der Typ da ist mein BESTER Freund!"

      Sein Kopf dröhnte schon so sehr vor Wut, dass er sich schon gar nicht mehr unter Kontrolle hatte.
      So verschränkte er seine Finger in die Hand von Oscar und drückte sich fordernd nach hinten, sodass sich das Gelenk verbog während er sich mit ihm nach vorne zog, um einen kleinen Funken an Abstand zu gewinnen.
      Er setzt sein Bein etwas zur Seite und mit einem heftigen Schwung stieß er seinen linken Ellenbogen seitwärts auf Oscars Schläfe. Danach zog er seine Hand wieder zurück und schnipste die Zigarette auf Oscars große Brust.

      "Dir gehen wohl die guten Sprüche aus...Gut, deinem Geschwafel kann man sowieso keine Sekunde mehr zuhören...", sagte Janon mit einem breiten Lächeln, der feurige Unterton war dabei nicht zu überhören.

      "...Ich sagte doch schon....Ich SPIELE NICHT , das machen nur so dumme Hunde wie du!"

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      Zwar ging er ein Schritt zurück, doch war er nun derjenige der Oscar mit den Zeigefinger anlockte.

      "Wenn du schon so große Töne spuckst musst du selbst erstmal beweisen, dass du die Zeitverschwendung hier wert bist. Komm her, wenn du Kämpfen willst!", brüllte durch seine kraftvollen Lungen und streckte dabei nur provokant seine Zunge heraus, sodass man die scharfen Zähne genau erblicken konnte.



      Dabei drehten sich durch Rufen schon die Schaulustigen zu ihnen, Nachbarn die endlich das Auto abgeschleppt bekommen haben zückten wieder aufgeregt ihr Handy heraus, da sie dachten eine gute Show zu sehen. Auch die Polizei, die wegen der Kontrolle da stand bemusterte die zwei Männer verdächtig lange, als dauerte es nicht mehr lange bis sie sich einmischten.

      Auch Janon realisierte es und senkte etwas seine Hand, dabei lächelte er nur schelmisch zu Oscar.

      "Gestern bist du doch nur wegen denen so schnell abgehauen... Wagst du es trotzdem? Ich jedenfalls zerschmettere dir gerne weiterhin dein Gesicht~ und danach kannst du ja wieder hinter Gitter sitzen. Na los...Ich warte!"
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Apollo Ellison

      Nachdenklich schwankte Apollos Neugeri zwischen die Reakiton des Lehrers der so verstummt war, bis zu seine eigene Laute....Es war kein Duett eher der versuch sein gemeinsames Stück zu spielen aber es war beinahe als hätte man bei Apollo einige Musiknotenblätter geschwätzt weswegen er nicht frei spielen konnte....
      So war es schwer....Richtig zu urteilen oder zu bestimmen.


      Das unterbrechende Rauschen von Kiri war in dem Moment eigentlich genau das richtige....Auch wenn es der Musik Lieber als störend empfand gab ihm die Worte von Kiri deutliche Klarheit wo das eigentlich Problem lag.

      "Fragst du dich das wirklich..? Wenn ja...Warum zögerst du dann dir diese Frage beantwortet zu bekommen? Sind es Gefühle die dich davon abhalten, Beziehungen...oder deine niedergelegte Rolle? Denkst du...Du kommst dann deinem [i]Wunsch nicht näher?"[/i]
      ....
      Es lag eindeutig für ihn....an seiner Beziehung.
      Seine Beziehung zu Dax....
      ....
      Und je mehr sich Apollo dem bewusster wurde verstand er auch die Geheimnis tuerrei seines Liebsten....Und auch warum Lord Korbos zu Handelte....

      "Curiosity killed the cat, but satisfaction brought it back."



      .....
      >>Apollo....Bitte halt dich zurück. Versprich mir das du nicht Lord Korbos oder meine Gedanken liest....Ich bitte dich, halt deine Neugierig zurück, wenn du mich wirklich Liebst...versprichst du es mir....<<

      ......
      ">>Ich....verspreche es....<<
      .....
      Aber....
      .....Warum?
      Damals sagten sie aneinander das sie sich Liebten und gemeinsam in Dienste von Lord Korbos Dienen wollten....Nachdem Tod seiner Familie war Dax...---...War....
      .......Dax......
      War.....Dax.....
      Sein Geliebter......
      Dax.........
      D...
      Dero...?

      ......
      .....
      Wenn Apollo gewusst hätte wem sein Tarn Körper gehört hätte den ersten Tag in der Menschen Welt noch viel mehr genossen....
      Es war immer sein größter Traum gewesen....
      ....In die Menschenwelt zu können....Er hatte meist von nichts anderes gesprochen....

      ....
      Vielleicht....Wollte D...-----
      .....
      Dax darum das sich nicht zu sehr erinnerte und den Fakt hinter her fragte....
      Und er ihm deswegen so wütend gewesen.....Sein Freund war immer noch....Der Grund warum...seine....Rache Gefühle damals schwächer geworden waren....
      Vielleicht war es der....Grund....warum....er damals beim Ritual versagt hatte....
      Denn zu diesen Zeitpunkt....Empfand....Apollo....nicht mehr diesen Groll....Liebe....War weit aus Mächtiger....
      ....
      Vermutlich....wäre Weisel ....Stolz und Glücklich über ihn gewesen....Apollo war nie eine Person voller Hass und Groll....Nur weil ihn das Leben so Geprägt hatte....



      ....Welche Ironie....es wohl war....
      Das genau das sein Tod bedeutet hatte....
      Verdammter.....Schwacher Körper......
      "Oh... Naja, wie ich schon sagte...Starke Seelen, schwacher Körper?"
      Wie aufs Stichwort kippte Acqua um war denn Musik Liebhaber wieder in die Gegenwart zurück holte.
      "Hast du jetzt deine Erkenntnis?...Oder beschäftigt dich jetzt unser lieber Lord viel mehr?"
      ...
      Die Mimik von Apollo blieb etwas ruhiger, er verspürte eine Gewisse Wut, jedoch eher sich selbst gegenüber das sich zu sehr wieder auf sein Schwäche hat ablenken lassen.
      "Schon gut, der Lord hebe mir für ein Anderes mal auf...Ich bin für seine Melodie gerade nicht in Stimmung aber mir ist durchaus etwas bewusst geworden....Wie sehr ich doch Saxophone liebe...Hab ich ihre Nachteile und Schwäche nicht beachtet...Ich finde für eine anständige Analysieren darf ich nicht nur von dem Positiven Dingen schwärmen,. das verfälscht nur das Ergebnis."



      Mit strengeren Blick näherte sich Apollo dem am Boden liegenden Lehrer.
      "Ein Saxophone besteht aus vielen komplexen Teilen, die leicht beschädigt werden können, wenn man nicht extrem vorsichtig ist...Das zeigt mir deutlich seine Reaktion auf unerwartete Dinge die nicht zu seinem Notenspiel passte. Der Klang eines Saxophons kann in den falschen Händen schrill und unangenehm klingen, was die Ohren eher belastet als erfreut....Kommt So jemand in falschen Kontakt wars das mit der schönen Melodie! Sowas kann dann andere Seelen Wütend machen, besonderes da ihre klänge so laut sind..."

      Mit diesen Worten erhob er sein Bein und Trat mit den spitzten Absatz auf denn Rücken des am Boden liegenden Lehrers.
      "Dazu braucht so ein Instrument viel Atemkontrolle und Ausdauer! Sonst geht einem schnell die Luft aus, diesen Nachteil haben Andere Instrumente nicht."



      "Und Ohne genug Atmung, kann das Saxophone nicht mehr erklingen und ist nur eine schwere Last, das sperrisch und unhandlich ist...."
      Er trat so feste zu als wollte er einen Laut aus dem Ohnmächtigen Aquar heraus Pressen.
      "Was ihn natürlich nicht weniger besser macht als andere Instrumente, jedes hat seinen Schwachpunkte aber fällt es bei so einen lauten Instrument besonderes auf!", beendete Apollo seine strukturelle Beschreibung und nahm den Fuß wieder runter.
      "Ich möchte ihn Lebendig verbrennen." , entschied Apollo, schließlich fest entschlossen.
      "Ich möchte hören....Was sein letzter Gedanke ist, werden es seine Liebenden sein, weil er aufgibt? Oder sein geliebtes Wasser das ihm in diesem Moment retten könnte? Das fände ich sehr aufregend~"
      _____________________________________________________________________

      Oscar Bell & Liam Petrow

      Jetzt verschränkte der kleine Bastard seine Finger mit seinen, wie Romantisch.
      Wurde aber auch Zeit das seine Äderchen anschwollen und er mal etwas mehr von sich zeigte!
      Er musste noch raus finden welche Schalter und Knöpfe er bei Janon drücken damit er auf Hochtour fuhr...Und dann konnte er ihm alles mit vergnügen zurück geben!
      Daher sollte sich Janon gefälligst anstrengen....


      Prompt zeigte daher Janon wirklich sein können, seine Bewegung brachte selbst Oscar ins straucheln und der hieb and er Schläfe erreichte sogar sein Dickschädel das Päckchen unter seinen Arm fallen ließ.
      "...Ich sagte doch schon....Ich SPIELE NICHT , das machen nur so dumme Hunde wie du!"
      Minimal verzog Oscar sein Gesicht und klopfte sich Rest glühende Asche von der Zigarette von der Brust.
      "Ernsthaft? So bist du wenn du Ernst machst?", grölte Oscar schon enttäuscht hervor, als erwartet er noch mehr Brutalität von seinen gegenüber.
      Aber was war das...?
      Lockte ihn jetzt etwa das große Kätzchen zu ihm an?!
      "Wenn du schon so große Töne spuckst musst du selbst erstmal beweisen, dass du die Zeitverschwendung hier wert bist. Komm her, wenn du Kämpfen willst!"



      Ein Badboy der von IHM wollte das er sich erst beweist?!
      Überaus Lachhaft....Auch wenn der Blick von Oscar überhaupt nicht amüsiert wirkte. Viel mehr als wäre er mit seiner Wahl Janon auserkoren zu haben sein neuer Spielknochen zu werden somit endgültig in Stein graviert.
      Endlich spielten sie auf einem Level, er würde ihn nur zu gern Beweisen das Gewiss keine Zeitverschwendung war und er so einen Mann wie ihm nie wieder Begegnung würde der ihn so auseinander nahm!
      Sein Gelenk Knackte leicht als sich entsprechend bewegte als würde sich für das bevorstehende noch mal richtig warm laufen lassen....
      "Ich werde aus dir alles heraus Prügeln bist du nicht mehr weißt wie man den Löffel hält mit dem du dein Baby Brei essen musst~!"
      Doch leider führten sie ihr beider Tänzchen nicht allein....
      ...Ohne Janon Erwähnung hätte Oscar die unwichtigen Schausteller gar nicht bemerkt....

      "Gestern bist du doch nur wegen denen so schnell abgehauen... Wagst du es trotzdem? Ich jedenfalls zerschmettere dir gerne weiterhin dein Gesicht~ und danach kannst du ja wieder hinter Gitter sitzen. Na los...Ich warte!"
      ...Die Bullen schon wieder....
      Die konnte so wenig ausstehen wie sein Alten Herren....
      Die hatten ihn schon damals nie richtig zugehört und heute störten sie auch nur!
      Mit der Hand griff sich der Blonde an sein dunkles Top und wischte sich etwas speicheln vom Kinn der ihm beim den heftigen hieb an der Schläfe über den Mundwinkel geflossen war....
      ...Unwohlerweise musste gerade doch sein benebeltes Hirn anstrengen.



      Er wollte UNBEDINGT mit dem Kerlchen vor sich Kämpfen, schließlich war er für ihn geboren wurden!
      Geboren um ihn ordentlich ran zu nehmen....Und zu Bekämpfen.
      ....Aber dann war jedoch sein Problem ....Der Grund warum er überhaupt hier war und die Hilfe seines kleinen Bruders brauchte....

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      ...Die Ruhe vor dem Storm....



      Er hatte echt Gedacht er wäre vom Harken....Nur ein kleiner Fisch auf den Schirm dieser Bastarde....Und jetzt wo er denn Snakes angehörte würden diese Typen sich sowieso nicht mehr dafür Interessieren das er ihnen Geld schuldet.
      Aber wie immer schätzte Oscar die Situation komplett falsch ein...
      ....Der Kerl...Der ihm die Stille Botschaft überbrachte sagte kein Wort.
      Er stand nur dort....
      ....Und trug eine Maske die nur Oberhalb seine Augen versenkte.
      Es war eine kalte Warnung darauf....Was Oscar erwarten wird...wenn er sich nicht Baldig...um das Problem kümmerte.



      Er Schuldete ihnen....ein so hohen Betrag....
      Das er damals nur ein Bruchteil davon mit seinem eigenen Körper bezahlt hatte....
      Ob es darum ging zu Dealen, Aufträgen auszuführen oder anderweitig....
      Und alles nur....wie diesen Verfluchten....Drogen.....



      Diese Leute waren Anderes....Anderes als Andere Untergrund Organisationen....Sie entwickelte denn ganz besonderen Stoff....Denn man sonst nirgendwo Anderes bekam!
      Genau weil sie so einzigartig sind macht es sie so Gefährlich....
      Und schon damals bevor er ins Gefängnis kam waren die Worte ihres Anführers mehr als deutlich.

      "Glaub nicht daran das du uns entkommen kannst, Oscar....Du wirst alles Bezahlen bis auf den letzten Cent. So Läuft das Spiel hier im Dschungel, entweder bist du Oben oder ganz unten und bist das Fressen....Und diejenigen die Unten sind haben sich den Oberen zu beugen wenn sie noch Leben wollen. Also...Entscheide selbst ob du auf der Schlachtbank liegen willst oder noch um dein Wertloses Leben dazu nutzt den Oberen Gefälligkeiten zu tun um dein Leben zu verlängern."



      "Und bis du dazu in der Lage bist mich zu bezahlen wirst du die Zinsen bei meinen anständigen Zahlenden Kunden abarbeiten...Verstanden?"
      ......
      Reingelegt.....
      .....Diese Bastarde hatten ihn reingelegt.....Zuerst lockten sie ihn auf ihre Seite....Nur um ihn Falle zu locken...Aus denn Oscar kein Weg mehr hinaus fand....



      "Keine Sorge Oscar, ich zeigt dir wie es läuft....Und wenn du dich anstrengst lass auch was für dich springen....Ich weiß doch das du nicht Ohne unsere Kreation kannst~ Du gehörst uns bis du denn Boss bezahlt hast oder du dein letzten Atemzug getan hast, aber her....Du bist doch ein Kämpfer also wirst du es schon Überleben, nicht wahr?"



      "Fangen wir an....Und zieh die Maske auf...~"

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      ....Das sie ihn so schnell wieder gefunden haben.
      In dem Knast war zwar von ihrem Wundermittel los gekommen, doch waren alterative Drogen der Lückenfüller geworden und wenn Oscar ehrlich war...Konnte nichts mit dem mithalten war diese Organisation herstellte....
      Ich konnte die Snakes da nicht mit reinziehen.....Die würden von denn niedergetampft und am ende war es dann Oscars schuld das überhaupt dazu gekommen ist....
      ....Und allein mit denn Kerlen aufnehmen war auch blanker Selbstmord....
      Zudem war der Boss von denen gewiss schon wütend das Oscar ins Gefängnis gekommen war und hatte nur als eine Art Flucht versuch eingestuft....Erneut im Knast und die würden mittel und Wege finden ihm beim Schlafen die Kehle durch zu schneiden....
      Ein paar der Typen hatte er schon die Fresse Poliert aber....Es würden mehr kommen....



      Und wenn sich wieder auf die Kerle ein ließ würde er wieder abhängig von Zeug werden was anboten.
      Und die Schulden würden größer....
      ...Verdammter Teufelskreislauf.....
      Dabei würde sich jetzt lieber mit diesen Kerl vor ihm amüsieren...

      Gerade als sich Oscar dafür entscheiden wollte der Kampf Ansage trotzdem entgegen zu kommen und das Risiko einzugehen mischte sich wirklich jemand ein....!
      Unerwartet jedoch war es nicht die Polizei....

      "H...Hört ....Sofort auf ihr beiden!!", erklang die Stimme von Liam zwar heiser aber deutlich fest und laut.



      Trotz Fieber war er raus gestürmt nachdem die beiden aneinander gerieten.
      Da die Polizei von weiten noch die Sache beurteilten wollten reichte es Liam schon....Er wusste zu war Janon in standen war aber genau so hatte einiges an wissen über Oscar...Die beiden würden es bei einer einfachen Prügelei nicht belassen!
      Beim Anblick von Liam begann Oscar lauthals los zu lachen:

      "Nein, wie Goldig! Wie aufs Stichwort kommt die Mutti angelaufen! Machst du dir solche Sorgen um das ich ihm sein zartes Popöchen versohlen werde?"




      Trotz dieser Neckerei blieb Liam ernst: "Eher mach mir sorgen um dich Oscar....Willst du wirklich dein ganzes Leben in Knast verbringen?! Euch hier zu bekämpfen bringt euch höchsten eine Gehirnerschütterung, lass es sein...!!"
      Die Vorwerfende Frage ließ Oscar schwach prusten als hätte Liam ein Witz erzählt, der Knirps machte sich sorgen um ihn? War er sich nicht klar das er sein dummen Club gestern abgefackelt hatte ? Und noch dazu auf seine Meinung spuckte?
      "Alte, deine Mutti hat sie echt nicht mehr alle.", schnaufte Oscar darauf nur und wandte sich gerade Janon zu als...Liam plötzlich zu schwanken begann.
      "...ihr...sollt....", begann er zu sprechen und griff sich dann an die glühenden Stirn.



      Keinen Moment später verlor Liam jegliche Kraft in sein Körper, er hatte schon so die ganze Zeit Probleme gehabt aus dem Bett aufzustehen, da war wirklich das dümmste gewesen jetzt vor die Türe zu gehen und die Stimme zu erheben. Aber Liam wollte nicht das Janon erneut verletzt wurde. Die beiden waren doch beides Dickköpfige Kerle...Was wenn am Ende jemand so schlimm verletzt wurde das---
      Weiter konnte Liam gar nicht denken denn er Kippte schon wie ein Kegel um.
      ...
      Etwas entgeistert runzelte Oscar seine Stirn.
      War was denn jetzt mit dem los?!
      Zwar war Oscar sein rotes Gesicht aufgefallen aber dachte er eher daran das der Typ wohl über reagierte...
      ...Wenn jetzt wegen diesem Schwächling so viel Wirbel gemacht wurde konnte ja gleich vergessen unbemerkt hier zu bleiben.
      Genervt lehnte sich Oscar zurück und strengte noch mal sein Kopf an...
      ....


      ....Moment mal....
      Sein Blick fiel auf das am Boden gefallende schlecht verpackte Geschenk und dann zu am Boden liegenden Liam der so schwer keuchte als hätte gerade mehre Höhepunkte hintereinander gehabt....
      ...Könnte sein das ihm gerade das Glück regelrecht erneut entgegen lachte?
      Plötzlich war Janon für ihn an der Position an Dringlichkeit nach unten gerutscht auf seiner Liste. Das Kämpfchen konnten sie wirklich ein anderes mal austragen.
      So setzte er sein ganzen Körpergewicht ein um Janon beiseite zu Tackeln.
      Sogleich sprang Oscar darauf hin wie von der Tarantel gebissen zu Liam und strahlte über beide Ohren.
      "DU bist viel besser als ein Geschenk, danke für deine Beihilfe schwachmatt!"




      Ohne Vorwarnung wurde der schwer Atmende Lima von Oscar wie ein Sackkartoffel hochgehoben und sich über die Schulter geworfen.
      "W-w-was....soll....?", fragte Liam wispernd dem der Kopf nur noch mehr dröhnte.
      Zügig ging Oscar zu den Häusern und suchte ganz aufgekratzt nach der Hausnummer die vorhin gesucht hatte während er laut gröllte:

      "HAAARBEEEY!? HAARVEY Bist DU HIER IRGENDWOOOOO????"
      Es schien als hätte der Exsträfling nur komplett den Verstand verloren. Vermutlich war es aber auch die Drogen und Alkohol die ihn zu dieser bescheuerten Idee verleiten und Liam einfach schleppte als würde er ihn gerade entführen!



      Als er dann die Türe fand ging er geschwind darauf zu und Klopfte wild dagegen als wäre der Teufel hinter ihm her...
      Nun...Streng genommen wollte er nicht das Janon ihn bei seinem tun aufhielt oder einer der herum stehenden Leute sich eingriffen. Doch diese waren von dem bizarren Anblick so irritiert das nicht wusste ob das gerade ernst war oder nur herum gealbert wurde.


      Harvey Bell

      Nachdem eigentlich endlich Ruhe in die WG eingekehrt war....Erklang von draußen eine für Harvey so bekannte Stimme das kurz dachte er würde sich das einbilden wegen den Stress heute...Aber als dann auch noch an der Türe hämmerte...
      Bevor noch jemand Anderes ihm zuvor kam ging Harvey zügig zur Türe und....
      ....Ihm strahlte sein Älterer Bruder entgegen als wäre es ein Glückliches wiedersehen.
      Doch der Anblick seines Bruders löste verschiedene Emotionen in Harvey aus....
      Noch dazu auch große Verwirrung...Aber wenn Oscar da war bedeutet meistens nur Probleme oder Ärger....
      Aber....warum war er aus dem Gefängnis...?
      Wusste sein Vater darüber bescheid?? Sie hatten den Kontakt abgebrochen....
      Woher wusste Oscar überhaupt wo er jetzt Lebte?!
      "....Oscar...? "


      Harvey rechnete mit den schlimmsten....Bestimmt hatte sich Oscar kein Stück verändert....Und würde ihn jetzt---
      "Harvey! Ein Glück du bist unserer Lebensretter, mein Kleiner Held! Nach so langer Zeit sehen wir uns wieder....!"
      Oscar lächelte so sehr dabei das man ihm nicht wirklich die Dringlichkeit dahinter abkaufte was Harvey nur noch mehr sein Älteren Bruder ansehen ließ als hätte er Dachschaden, zu dem konnte den Alkohol nur zu deutlich von ihm riechen...
      Allerdings....
      Harvey bemerkte erst jetzt die Person die er da über die Schulter trug als wäre der Anblick von Oscar nicht schock genug gewesen.
      "Mein Guter Freund hier ist plötzlich zusammen gebrochen, du bist doch sowas wie Arzt in Ausbildung, dass hat mir uns unserer Vater erzählt! Ich erklär dir später alles aber bitte! Du wirst doch einfach so wieder die Türe zu schlagen...Der arme hier braucht deine Hilfe!"



      Tatsächlich stand Harvey wie ein Türsteher in der Türe denn Oscar wollte ganz SICHER NICHT rein lassen....Sein ganzes erscheinen war so unerwartet und Kiros....Aber...das war sein Älterer Bruder schon immer....Er zog ihn ständig in irgend eine scheiße rein....Und dann war für Tage verschwunden und auf einmal wieder da um das nächste unheill zu verbringen....Und jetzt war aus dem Gefängnis...?
      Und....brachte wild Fremden Jungen mit der sichtlich....Ohnmächtig geworden ist....
      Harvey spürte regelrecht wie er zwischen einer Entscheidung stand die er vielleicht bitter bereuen könnte...


      Er....Sollte die Türe schließen und Oscar einfach sich selbst drum kümmern lassen....Andererseits sprachen wir hier von Oscar...dessen Hirnzellen schon damals nicht die besten waren und Harvey befürchtete das dem Jungen Mann noch etwas zu stoßen könnte...
      Schweren Herzens trat Harvey zur Seite:
      "....Okay, er scheint sichtlich Fieber zu haben...Bring ihn rein und leg ihn aufs Sofa....ich hoffe doch du hast ein Notarzt angerufen??"
      Oscar trat besonnen ins innere:
      "Ich war sooo in Panik das ich es versäumt habe! ",log Oscar schlecht war Harvey nur noch mehr ein schlechtes Gefühl überkommen ließ.
      Was hatte das alles nur zu bedeuten?!
      Believe Me ~

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    • Kiri Nisemono

      Apollo wollte seine Emotion zu Korbos wann anders wallten lassen, verständlich...Er war immerhin jemand, der schnell überfordert zu sein schien. Seine Psyche war so angekratzt wie die Wunden von Morpheus.

      Der baldige Musiklehrer erklärte die feine Art des Saxophones, Kiri konnte sie dadurch immer mehr ein Bild des Instrumenten machen, wie auch von dieser Person selbst, die so nahtlos auf dem Boden lag und von Apollo getreten wurde, als wollte er ihn wieder auf Touren bringen.

      Extrem vorsichtig sein, wegen den komplexen Teilen...
      Ob er die anderen Seelen wütend machen würde?...
      ...Andererseits, wieso denn auch nicht? Ein bisschen mehr Chaos im Verstand konnte nie schaden?

      "Ich möchte ihn Lebendig verbrennen."

      Quälend, spürte er den hohen Hacken an seinen Lendenwirbel, was ihn langsam wieder wach werden ließ. Er wünschte er hätte vergessen, was hier gerade passierte -- es war etwas zu viel für ihn... und wenn er sowieso sterben musste, wieso konnte dies dann nicht in seiner Abwesenheit passieren? Er verstand diese Euphorie der zwei Menschen gar nicht, schwer drehte er sich um und hielt die Augen noch geschlossen.

      Lebendig verbrannt werden...



      ...Das klang wie ein reinstes Orchester in Kiris Ohren.

      Eine Seele, die so wehrsam alle Bilder aus sich herauslöscht um in der Realität ein ziemlich humanes Leben führen zu können...
      Der, die frische Luft über alles wertschätzt ... wird in lodernde Flammen geschmissen, sodass seine reine Haut zu schwarzen Asche verglüht. Ja, das war wirklich diabolisch und so passend für diese arme Seele. Apollo verstand sie wirklich gut!

      "Ich möchte hören....Was sein letzter Gedanke ist, werden es seine Liebenden sein, weil er aufgibt? Oder sein geliebtes Wasser das ihm in diesem Moment retten könnte? Das fände ich sehr aufregend~"



      Nachdenklich biss er sich leicht in die Fingerspitze, bis er ein zufriedenes summen von sich gab. Dabei wurden Augen so lustvoll, als wurde er nur durch die Worte von dem Musiklehrer erregt... jedenfalls stimulierte sein Gehirn genug Glückshormone dafür aus. Allein der Gedanke, wie das Feuer sich in ihm ausbreitet gab sein Selbst eine Gänsehaut, er liebte die Wärme und es war beinahe wie ein Willkommensgeschenk an Acqua, dass er ganz nah an seine Haut heranlassen durft.

      "Ein Tod im Feuer.... Alle Achtung... Ich frag mich nur wieso du nicht mein Lakai geworden bist, wir hätten bestimmt jeden Tag so viel spaß..."



      Leicht seufzte er und begab sich dann in Position, damit er gleich anfangen konnte.

      "Aber sei's drum... Ich möchte dein selbst gebautes Werk sehen..."

      Klangvoll schnipsste er mit den Finger, sodass sein Körper für eine Zeit wie einem Glitch verfallen war, in der das Licht flackerte wie bei einem epileptischen Anfall.



      Wieder kam ein Quälgeist zum Vorschein, dass sich aber diesmal genau auf Kiris Gesicht fokussierte. Kiri selbst blickte belustigt zu Apollo, die Aura der Mordlust war deutlich zu spüren.

      "Jetzt kommt deine Requisite zum Einsatz...Halt einfach deine Augen offen oder...besser deine Ohren~"



      Aus dem Brunnen heraus kam ein großer Tentakel, der sich wie eine Schlange an Acquas Körper schlingte und in die Höhe hob, sodass er doch schmerzvoll die Augen öffnen musste...
      ...



      Entgeistert starrte er zu dem, was gerade auf sich gepresst wurde... Dieses drückte auf ihn ein, als wollte es seine Gedärme entnehmen, er konnte die Saugknöpfe genau an seinen Klamotten spüren.

      ...Das so etwas...in der Realität existierte? Was waren das nur für Menschen vor ihm?



      Kiri jedoch fokussierte sich erst zu dem weißen Vieh, was vor ihm flog und lächelte dabei nur, während die Hälfte seines Gesichts wie Scherben zerbrach.

      "Meine lieben Quälgeister wird es auch wirklich gefallen...Acqua ich freu mich schon sie dir vorzustellen...Wenn du nicht einer von ihnen wirst...Also streng dich an~ ...Alle....schauen dir zu....Und freuen sich auf dein Ende.~"



      Er verstand kein Wort aber Kiri hielt es auch nicht für nötig zu erklären, immerhin sollte die Aufmerksamkeit Acqua und Apollos Kunst zu widmen sein.
      Wie Unkraut wuchsen die Tentakel aus dem Boden empor, hinterließen aber kein Stück von Schaden. Selbst aus Kiris Haaren stiegen die Tentakel aufgeregt nach oben, eigentlich war es nur ein Zeichen, dass er mehr als nur aufgeregt war.

      Der Tentakel trug Acqua ein paar Meter weiter in den Holzschuppen hinein, die anderen holten solange einen Kanister mit Brennstoff und Streichhölzer. Schwungvoll umbanden sie mit ihrem glitschigen Saugknöpfen Apollos Beine und überreichen ihm diese Sachen, während Acqua auf den Boden festgesetzt wurde. Er hätte ihm auch etwas mit Zauberei geben können, doch hätte dies vielleicht nur den Gesichtsausdruck des Musiklehrers verändert oder ihn verwirrte. Auch seine Tentakel blieben nicht auf lange Dauer, denn diese suchten nach Holzpfeifen...um sie während Kiri zu Apollo sprach gnadenlos in Acquas Handflächen hineinzubohren, sodass der Blauhaarige vor Schmerz ein heiseren Schrei auslöste.

      "Es ist ziemlich nass draußen... Außerdem fühlt sich Acqua sehr der Schule gebunden, weshalb er meinetwegen ein bisschen mit seiner Existenz an Aufmerksamkeit gewinnen kann...wenn alles brennt..."



      "Apollo... Du darfst das Instrument nun leiten...Ich bin gespannt auf das von dir erschaffene Kunstwerk!", wisperte er mit leicht geröteten Wangen, während seine Tentakel wieder sich im Schuppen auflösten. Er war so gespannt, dass er vor Aufregung zerbrechen konnte.


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      Janon Müntzer

      Weiterhin machte sich Oscar über ihn lustig und spielte sich ihm gegenüber als hohes Tier auf, was zu allem die Kontrolle hatte.
      In Janons Umgebung sorgte jedoch immer er dafür, dass er nie den kürzeren zog. Er lernte weit über seine Schmerzwelle hinauszugehen und mit einem Trieb zu kämpfen, als wollte er denjenigen vor ihm umbringen. Bis nicht einer regungslos auf dem Boden lag, war der Kampf für ihn nicht vorbei. Dafür brauchte er keine Knasterfahrungen oder eine wilde Gang wie Mafiosen, die einem Willensstärke und Durchhaltevermögen beibrachten. Es war einzig sein Überlebensinstinkt, der ihn wie ein Trieb bei einem Tier schützte, während er anderen gegenüber gewalttätig wurde, ohne Grenzen zu kennen.

      "Ich werde aus dir alles heraus Prügeln bist du nicht mehr weißt wie man den Löffel hält mit dem du dein Baby Brei essen musst~!"

      Weswegen die provokanten Worte von Oscar ihn schon beinahe anmachten, denn liebend gern wollte er ihm genau das selbe antun. Das Blut rauschte so voller Energie in seinem Körper, sodass er sich euphorisch in Kampfposition begab.
      Endlich...Konnte er diesem Kerl ordentlich die Fresse polieren!!

      "H...Hört ....Sofort auf ihr beiden!!"

      ...
      ...
      .....Und dann tauchte Liam auf........
      .............Liam.......
      ........Liam?!

      Mit feuerroten Gesicht geriet er zwischen ihnen, als sei er wirklich ein Beziehungsberechtiger von ihnen.
      Wie bei einer Zigarrette, die zu arg nach einer billigen Duftnote schmeckte zersetzte sich Janons Kopf und verstand absolut gar nichts mehr. Sein Puls war immer noch so arg auf 180...Er war so voller Rausch und jetzt---versaute ihn Liam einfach sein Moment?

      Warum war er hier?!
      ER machte sich Sorgen um Oscar?!
      Der Typ, der seine Bude abgefackelt hatte? Deswegen war er hier?! War Oscar etwa sein heimlicher Sugar Daddy?! Diese Schlampe!
      Bördelnde Wut kam in ihm auf, er fand es überhaupt nicht witzig, dass dieser einfach so hier auftauchte.
      Doch ehe er ihn dafür anbrüllen konnte...fiel Liam einfach wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
      Sprachlos sah er seinen Freund auf den Boden, für den er gerade nur negative Gefühle in sich deckte -- selbst in diesem Zustand wollte er auf ihn einprügeln, doch was zur Hölle war eigentlich mit ihm los?!

      Er.......schrieb ihm nicht aber wie seine Mutter auftauchen konnte er?!

      "DU bist viel besser als ein Geschenk, danke für deine Beihilfe schwachmatt!"

      Im großen Ruck wurde einfach Janon weggestoßen und wie der Fuchs aus 'Findet Dora' schnappte sich Oscar den Rothaarigen und...machte sich einfach davon?
      Er.....rannte mit seinem Freund einfach fort und...schrie dabei einen Namen ganz ertont heraus.

      "...............................................Hä?", folgen angespannt die violetten Augen dem Szenario, was sollte denn der Scheiß? Er wollte hinterher, da er es für keine gute Idee empfand Liam mit Oscar allein zu lassen, selbst wenn sie intimer waren als er eigentlich dachte...zum Kotzen! Liam wurde ihn langsam wirklich unsympathisch, was haben die ganzen Schwänze in seinem Hintern nur ausgelöst, wie konnte man so durstig sein und sich an der Großtitte da vergreifen?!



      Doch lösten er sich von der Starre, ehe er verstand WOHIN eigentlich Oscar hinrannte.
      ....Das war doch das Haus von Cabriels Polygruppe.....?
      ......Er sah wie die Tür geöffnet wurde, das Gesicht zuvor hatte er nie gesehen---wie viele lebten da eigentlich!?
      Und warum wurde dorthin Liam verschleppt?

      Wie bei einem kaputten Schalter konnte er sich von seiner Wut nicht lösen, er brauchte keine Erklärungen für diese Verwirrung...Nein, er wollte einfach nur kaputte Knochen sehen von Oscar, Liam und seinetwegen auch von diesem Harveytypen...
      Nur würde er sich um den Schmerz für Liam persönlich später kümmern, wenn sie alleine sind ohne seine Zuhälter oder was auch immer dies sein sollte?
      Sein Freund wurde wirklich.......erbärmlich....Es enttäuschte ihn, doch hatte er mit sowas schon gerechnet. Trotzdem würde er ihn da rauszerren, egal wie viel sie ihn dort zahlten. Es reichte, dass sie da schon Cabriel gefangen nahmen...

      So rannte er zu dem Haus und war kurz davor diese Tür mehrmals mit dem Fuß zu treten oder gar das Fenster zur zerstören, er hatte immer die wichtigsten Mittel dagehabt um in ein Gebäude einbrechen zu können.
      Doch bevor sein Schuh die Tür küsste fiel ihn wieder etwas ein....



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      Lippenleckend erhob er sich von seinem Freund, den er feste zwischen seinen Beinen hatte. Auf dem Rücksitz war es ziemlich eng, weshalb Mirella draußen mit der Stirn gepresst an der Fensterscheibe hing und erbost zu Janon hinüber starrte, da er durch sein raues Verhalten die Frisur von Cabriel wieder total ruinierte, die sie ihm halbwegs liebevoll kreiert hatte.

      "Haaaa.....Jetzt geht es mir schon viel besser...Warte ich helfe dir bei der Hose, bleib einfach so liegen.", sagte der Dunkelhaarig so fürsorglich, als wäre er nicht für die blauen Flecke am Rücken oder den festen Handabdrücken an den Beinen verantwortlich. Liebevoll zog er Cabriel wie eine Puppe wieder an, er musste schließlich noch arbeiten, weshalb der Biss auch nur einmalig auf seinem Nacken platziert war, er bemühte sich wirklich anständig zu sein, obwohl er seinen Freund am liebsten so fest gerammt hätte, dass er nicht mehr richtig laufen konnte...

      "Du bist doch hoffentlich nicht sauer auf mich? Ich tue dir so selten weh...aber du bist da einfach selbst Schuld..."

      Er hätte davor Tyler sagen können, mit wen er sich nicht anlegen sollte...



      Mit dem Kopf an die Autotür gedrückt starrte der Jurastudent wie eine leblose Puppe auf den Vordersitz. Erst sagte er nichts, doch ehe er die festen Hände an seinen Schenkeln spürte, die ihn alarmierten, dass er lieber sprechen sollte...tat er genau das.

      "Nein, ich bin nicht sauer... Du hast ja recht...Tut mir Leid...", sagte Cabriel in einer monotonen Stimme, als wäre gerade etwas in ihm gestorben.



      Daraufhin seufzte Janon - immer das gleiche mit ihm...seine Entschuldigungen wurden auch immer schwächer. So zerrte Janon Cabriel am Arm wieder zu sich hoch, sodass er genau auf ihm saß und Mirella nur versuchte die Tür zu öffnen, die Janon zuschloss...war ja auch sein Fahrzeug.

      "Ich mache mir wirklich Sorgen um dich, jetzt wo Sammy nicht mehr mit dir zusammen ist...muss ich doch nun viiiiiel fester auf dich aufpassen! Da geht es nicht, dass du einfach so dich nicht mehr meldest!", bedrückte Janon seinen Kummer aus tiefster Seele, er hatte wirklich etwas großes dagegen gehabt, dass Cabriel beinahe den Kontakt mit ihm abbrach und er nie von seinem Krankenhausaufenthalt mitbekommen hatte.

      "Tut mir Leid..."

      "Ach waaaaaas, dafür sind Freunde da!"

      Dabei griff er unverschämt in die Hosentasche seinen Freundes und zog einen Haustürschlüssel heraus.

      "Als Entschädigung nehme ich mir einfach den Schlüssel von deiner Wohnung, ja? Ich darf doch sicher kommen und gehen wann ich möchte, immerhin muss ich doch wissen, was diese Perversen mit dir machen."

      ".........", stummte nickte Cabriel nur

      "......Brav.~"



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      Aus seiner Innentasche entnahm er den Haustürschlüssel, es war wohl besser jetzt auf Mitbewohner zu spielen, ehe sich die Bullen noch weiter in seine Nähe begaben. Naja... immerhin gab es noch jemanden, der nach seiner Pfeife tanzte und seinen Ruhepol spielte.
      In den letzten Tagen passierten so viele merkwürdige Dinge, Schuld daran waren immer die Leute, die sich Cabriel als seine neuen Freunde vorgestellt hatten. Sie wuchsen wie Schimmel an der Decke und stanken ihm gewaltig, besonders weil alle davon sich wie Feiglinge darstellten.
      Sie rannten immer weg....Auch dieser Oscar... Alle waren sie gleich....Dabei nahmen sie ihn immer seine Sachen weg.
      Er befand sich in einem Tief, was vor lauter Enttäuschung langsam sein Adrenalin verlor.

      So schloss er wie ein Mitbewohner die Tür ehe er sie mit voller Wucht auftrat um hineinzugelangen, sodass die Türklinge scheppernd die Wand berührte. Mit einem festen Ziel vor Augen bewegten sich seine Beine direkt zu Oscar und ignorierte dabei diesen Harveyjungen komplett. Kraftvoll entriss er ihn Liam, als wäre dies ein wertvolles Spielzeug, dabei achtete er gar nicht auf seinen Druck und presste gewalttätig eine Hand auf Liams Bein, ehe er ihn über die Schulter warf, dabei spürte er die hohe Hitze, die sein Freund ausströmte.

      "Wohin glaubst du einfach mit Liam zu verschwinden?! ...Beschissener Feigling... Hätte ich vorher gewusst, dass du zu dieser Schwuchteltruppe gehörst hätte ich dir einfach sofort deine Zähne ausgeschlagen... ", raunte Janon ihn tiefer Stimme und kam dabei Oscar so nah, dass sich beinahe ihre Gesichter trafen. Wenn die Situation ohne Liam gewesen wäre, hätte er nicht gezögert dies noch zu tun, doch wollte er seinem Freund nun nicht noch wehtun.



      "Was eine Verschwendung meiner Zeit....", zischte Janon genervt und wand sich dann zu Harvey, den er fragend bemusterte. Ein Babyface...wie niedlich, doch gefiel ihm seine Augenfarbe nicht, sie war seinem Bruder sehr ähnlich.

      "......Dich habe ich noch nicht gesehen.........Harvey......huh.........? Ich bin Janon, komisch das wir uns nie begegnet sind... Dein Gesicht ist deutlich hübscher, als das deines armseligen Bruders...", begrüßte er sich beinahe anständig, doch waren seine Augen so finster, als beobachteten sie gerade nur einen Scheißhaufen vor sich, dass niemand vom Rasen wegmachen wollte.



      Dabei drückte er Liam mehr an sich, den er unter keinen Umschweifen vorhatte jemanden wieder zurückzugeben. Ehe würde er Liam selbst als Waffe gegen die anderen verwenden....Die Wut, die in ihm war legte er einfach weiter auf das Bein des Kleineren.

      "Wunder dich nicht, weil mich Cabriel so gern hat gab er mir seinen Zweitschlüssel...", machte er die Tatsache nochmal deutlich, gewiss kannte man ihn auch schon... weshalb es doch kein wunder sein sollte wieso hier Janon rein und raus konnte. Er war froh in diesem Aspekt Samuel eines voraus zu sein.
      Doch dann spürte er die deutliche Nässe, die ihn sein Freund auf der Schulter gab, woah---war der total verschwitzt. Wie eine Katze am Nacken hielt er Liam hoch und druckte seine Hand gegen die Stirn des fast ohnmächtig wirkenden.

      "Du glühst total...Hast du sie nicht mehr alle so raus zu gehen...? Kotz mir bloß nicht hin..."



      Somit hob er ihn wieder hoch, doch mit einem deutlich angewiderten Eindruck, was sollte der Mist? Warum ist dieser Idiot eines Freundes so rausgegangen, in dem erbärmlichsten - bitte tut mir weh - Zustand weit und breit.
      Er hatte keine Lust hier zu bleiben, zwar wollte er vor ein paar Sekunden noch mit Oscar kämpfen, doch hatte ihn der Ort komplett abgeturnt. Auch, wenn ihn der Gedanke nicht gefiel, dass solche Affen wie Oscar sich in diesem Haus befanden, er sollte Cabriel überzeugen zu ihm zu ziehen oder alleine zu wohnen, das hatte doch anders keinen Sinn.
      Doch gerade ging es um seinen anderen idiotischen Freund, den er am liebsten an die Wand geklatscht hätte... Sobald er wieder wacher wurde. Musste er ihn jetzt ernsthaft ins Krankenhaus bringen? Sicherlich würde er ihn nicht hier lassen!
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Apollo Ellison

      "Ein Tod im Feuer.... Alle Achtung... Ich frag mich nur wieso du nicht mein Lakai geworden bist, wir hätten bestimmt jeden Tag so viel spaß..."
      Die gleiche Frage stellte sich Apollo allmählich auch! Er hatte zwar nichts gegenüber Anubis aufzusetzen...Er hatte auch seine Interessanten Klänge, bis her nichts besonderes das ihm vom Hocker haute aber es war angenehm....Auch wenn er leider nicht viel Interesse oder Verständnis für seine Vorlieben zeigte....
      Da die Seele von Anubis schon ein Seelenschmerz erlitten hatte war daher nicht viel neues zu erwarten....Aber vermutlich war er nicht Anubis Lakai geworden um seiner Vorliebe nachzugehen....Lord Korbos brummte ihn schon öfters auf er sollte ein gutes Auge auf Anubis haben...Also musste ja irgendwas faszinierendes an ihm sein?
      Nun....Dax war der Lakai von Beni geworden....Es war für ihn auch eine fragliche Zusammenstellung....Doch mit sicherheit wusste Dax denn Grund....Hoffentlich würde ihn sein Freund dabei endlich mal einweihen...! Sonst platzte er nur wieder vor Neugier....und unzufrieden wissen!

      "Ja das glaube ich auch!", stimmte Apollo daher auch sogleich bei der sich wirklich nach langer Zeit wirklich so fühlte als konnte er alles herauslassen was sonst immer aus Höflichkeit zu seinen Mitmenschen zurück hielt.
      "Aber sei's drum... Ich möchte dein selbst gebautes Werk sehen..."
      Klangvoll schnipste Kiri und sein Äußeres Änderte sich....
      Was dann jedoch folgte....
      . . . .
      Für einen Augenblick vergaß Apollo wie man Blinzelt und auch Atmet....
      Es war als würde ihn sein eigenes Gedächtnis mehrfach Ohrfeigen....
      ....Wie konnte er es nicht merken....
      Das dieser Lakai......


      .....Kiri Nisemono....



      "Meine lieben Quälgeister wird es auch wirklich gefallen...Acqua ich freu mich schon sie dir vorzustellen...Wenn du nicht einer von ihnen wirst...Also streng dich an~ ...Alle....schauen dir zu....Und freuen sich auf dein Ende.~"

      Ein so heftiges Glückgefühl durch zuckte Apollo gesamten, dass er die Hände zusammen falten musste um sich zu beruhigen aber es fühlte sich gerade an, wie ein Himmlischer, süßlicher, bittere aber wahrlich atemberaubender Traum an!!!
      Dieses Aussehen war doch unverkennbar!!
      Zwar Fotografierte er sich selten selbst aber...Das Profilbild....Diese Tentakel, die Farbe seines Haares....
      Er könnte beinahe explodieren vor Freude!!



      Er war großer Fan von seiner Kunst!
      Es war nicht nur das äußerliche, es war der schon für ihn so klingende klang der Seelen...wahrlich das schönste was er sich öfter angeschaut hatte um seine aufkeimende Neigung für Seelen die laut Sangen zu erleben.
      Als würde ihm gerade Mozart Persönlich den Dirigentenstab überreichen....
      Das war beinahe wie Geburtstagsfeier...nein, es war wie eine Art Geburt!

      Der Schmerzlaut von Acqua waren wie der Vorklang von dessen was er gleich erleben würde!
      Seine Atmung kontrolliert zu halten war kaum mehr möglich.
      "O--oh....jetzt werde ich doch ganz nervös!"
      Er war mehr als froh das sie hier ungestört waren...Personen die ihr Kunstwerk unterbrachen würden hätten Apollo diesmal wirklich enttäuscht, jetzt wo er so auf Hochtour war!

      "Es ist ziemlich nass draußen... Außerdem fühlt sich Acqua sehr der Schule gebunden, weshalb er meinetwegen ein bisschen mit seiner Existenz an Aufmerksamkeit gewinnen kann...wenn alles brennt..."
      Das war ein Idealer Ort!
      Eifrig nahm er von den Tentakeln die sich an ihm hinauf geschlagen hatte das Werkzeug entgegen.
      ...Wie lang war es her das er eine Seele zu ihren höchsten Moment zuhören konnte....?
      Viel zu lange....


      Er musste sich konzentrieren nicht vor Vorfreude zu zittern, wäre zu schade wenn ihm das Streichholz in eine nasse Pfütze fallen würde!
      "Apollo... Du darfst das Instrument nun leiten...Ich bin gespannt auf das von dir erschaffene Kunstwerk!"
      Sein Herz machte Luftsprünge....Mit allem hatte er gerechnet aber nicht das heute bei einem Kunstwerk helfen durfte!
      "O..Oh ja...Danke...!",wisperte er selbst und nahm als ersten den Kanister mit Brennstoff....
      Seine eigene Seele sang voller Freude:

      "Ich bin so gespannt welches Lied du spielen wirst Acqua, ich werde es mir ganz bestimmt verinnerlichen versprochen....", hauchte er und schwungvoll verteilte das Flüssigenzeug vorwärts, beinahe wie ein Priester der sein Weinwasser verteilte....Dann aber ließ eine Spur der flüssigen zeug auf Boden entlang laufen , so hatten die Flammen später noch etwas Zeit bevor sie den Körper des Lehrer erreichen würden.




      Mit einen letzten Blick auf denn Menschen denn erst heute kennengelernt hatte udn es sich anfühlte als hätte ihm die Seele schon sein Halbes Leben verraten zündete Apollo das Streichholz an.
      Die Flammen erhoben sich direkt von Streichholz.
      Sein Blick heftete sich an dem Blauhaarigen um seine Gedanken deutlich mitzuerleben.



      Dann ließ er das Streichholz auf die schwungvoll fallen wo er den letzten tropfen aus den Kanister entleert hatte.
      Die Zeit scheint für einen Augenblick stillzustehen, als die Flamme in einem langsamen Fall auf Spur trifft. Plötzlich jagt das Feuer mit einem zischenden Geräusch entlang der Spur, schießt in wilden, tanzenden Flammen auf den festgesetzten Acqua zu.
      Die wärme war so spürbar das Apollo selbst die aufsteigende Hitzewelle spürte die dadurch entstand.



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      Harvey Bell & Oscar Bell & Liam Petrow

      Kaum wie sich Harvey fragen konnte was dieser unerwartete Besuch seines Älteren Bruders zu bedeuten hatte und sich ein genaueres Bild von dem schwer Atmenden Jungen machen konnte ging die Türe mit so einem schebbern auf das Harvey glaubte gleich würde einer dieser Monster Persönlich bei ihnen Einbrechen.
      Es war das blöde auflachen von Oscar das Harvey daran hinderte sogleich in Flammen aufzugehen!
      Ein Typ denn er noch nie zuvor gesehen hatte kam herein und steuerte direkt Oscar an...
      Als hätte Harvey es schon gewusst....er....brachte immer nur Ärger....

      So wie Oscar der angebliche Freund entrissen würde, fühlte sich Harvey eher Zeuge von einer überdramatsierte Love-Drama die Rachel ihn damals zwang anzuschauen....
      Eine einzige Szene wurde übertrieben in die länge gezogen, mit Musik und von allen Blickwinkel....Sobald die beiden Hauptdarsteller sich um das Mädchen rivalisierten...
      Doch bezweifelte Harvey stark das sich hierbei um so ein Drama Handelte....Vielleicht sollte er die Polizei rufen?
      Andererseits müsste dann einiges Andere erklären, der Gestank von verbrannten lag noch immer intensiv in den Zimmern und würde bestimmt noch einige Tage anhalten....

      "Wohin glaubst du einfach mit Liam zu verschwinden?! ...Beschissener Feigling... Hätte ich vorher gewusst, dass du zu dieser Schwuchteltruppe gehörst hätte ich dir einfach sofort deine Zähne ausgeschlagen... "

      So wenig sich Oscar dagegen wehrte Liam los zu lassen war ihm der Rothaarige wohl wirklich schnuppe.
      Viel mehr grinste dieser erfreut darüber wie sich Janon über ihm aufregte.
      "Ohhhh? Also hast du dich noch zurück gehalten? Sei nicht eifersüchtig! Aber Familie geht halt vor! Ich lass mir gern später von dir die Zähne ausschlagen!"

      So wirkte Oscar sogar glücklich darüber das seine Arme jetzt frei waren und bewegte sich in einer Selbstverständlichkeit durch den Raum und bemusterte alles als überlegte hier einzuziehen wie einer Haus Besichtigung.
      Liam entgegen der regelrecht gegen sein Willen hin und her getragen wurde....spürte Übelkeit aufsteigen....
      Er begriff gerade am aller wenigsten was hier gerade passierte....

      Doch nun wendete sich der für Harvey ersten Augenblick Fremde an ihn und seine Worte nahm denn Braunhaarigen sogleich jegliches Gefühl von Kontrolle.
      "......Dich habe ich noch nicht gesehen.........Harvey......huh.........? Ich bin Janon, komisch das wir uns nie begegnet sind... "
      ....
      Janon....?!


      Wenn es eines gab was Harvey skeptischer Kopf niemals akzeptieren konnte waren es dumme Zufälle...
      Somit war ihm mehr als klar das das....Vor ihm der Janon war der jeder der Anderen schon getroffen hatte oder eben kannte....
      Obwohl Harvey ihm noch nie begegnet war fühlte fast so an als würde er schon eine weile kennen....Jedoch auf dem nur schlechtesten Wege....




      Erst seine laute Stimme damals am Handy....
      ...Weswegen Wyatt und Tyler sich zu diesem Club aufgemacht hatten um zu sehen ob es Cabriel gut ging....
      Erst später auf dem Dach hatten Ineb und er eine grobe Zusammenfassung davon erhalten was dort eigentlich abgegagngen war.


      "....Janon hätte im übrigen beinahe Wyatt eine mit einem Glas verpasst."



      Er hätte beinahe Wyatt verletzt der nach Harvey Eindruck jemand war der nicht einmal einer Fliege was zu leider tun konnte...
      Und jemand mit deinem Glas zu verletzten sprach auch von unkontrollierbarer Brutalität...

      Danach folgte an ihrem ersten Uni Tag schon das nächste....

      ".... Wurde verprügelt..."
      Tyler der mit Pflaster im Gesicht ihnen davon erzählte wie zu einem erneuten aufeinander treffen kam.


      ".... Von... Janon...
      Es hatte für viel Unruhe gesorgt....Tyler wirkte richtig verstört und war von ihm Provoziert wurden.
      Cabriel wollte sich deswegen auch schon darum kümmern um Janon Aufmerksamkeit von ihnen zu nehmen...!
      Janon sorgte für viel Unruhe in ihrer WG....
      Aber auch Ineb hatte flüchtig seine Bekanntschaft gemacht und hatte verängstigt und verunsichert gewirkt....



      "...Janon war sehr krawallgebürstet und ist direkt auf Tyler los, ohne Gnade. Ich habe versucht die Polizei anzurufen, doch sie wimmelte mich ab---da ich sonst nicht wusste, was ich tun konnte...habe ich in der Gruppe geschrieben, aus lauter Panik..."
      Harvey machte sowas wütend....Das war für ihn ganz deutlich einer dieser Tyrannen die auf schwächere herum trampelten....
      Solche die er auf den Tod verabscheute....

      Aber Cabriel hielt an ihn....Er war sein Freund so wie er ausgedrückt hatte....


      "Vielleicht klingt jetzt Janon wie der böse in der Geschichte, doch das stimmt alles nicht...."



      ....Diese eine Tatsache hatte Harvey daran gehindert sich nicht selbst auf dem Weg zu machen und sich Janon vorzuknöpfen.
      Er wusste ja schon von Rachel....Das Personen nicht nur aus Boshaftigkeit bestanden...Und er wollte Cabriel wirklich selbst die Wahl lassen ob er Janon weiterhin als Freund sehen wollte und so in Schutz nahm...
      Sich mit ihn anzulegen....Fühlte sich nicht richtig an auch wenn Harvey beschützerinstinkt extrem aufs äußerste gebracht wurde....
      Aber würde Cabriel an seiner Stelle sich mit Rachel anlegen und sie vielleicht sogar verletzten weil sie sich erneut an ihn ran heftete durch ihre Besessenheit von Harvey...Würde er es auch...Seine Probleme mit haben....
      Doch Harvey konnte nicht versprechen das er sich dauerhaft zurück halten konnte....
      Irgendwann war bei ihm auch ein Maß erreicht....

      Das Janon daher in irgend einer Verbindung mit Oscar stand und jetzt plötzlich hier aufkreuzte...Machte daher nur noch schwerer.
      So spannte sich die Muskeln von Harvey an als in die verächtlichen Augen von Janon Blickte als hätte er eben schon ein genaues Bild von ihm.


      "... Dein Gesicht ist deutlich hübscher, als das deines armseligen Bruders..."


      .....
      ...............


      "Hey Kleiner?! Bist du nicht der Jüngere Bruder von diesem Verfickten Oscar?!"


      Immer wieder wurde Harvey draußen von irgendwelchen Älteren Kerlen angesprochen die ein Problem mit Oscar hatten....
      Manchmal ging es ganz harmlos aus und sie überbrachten ihm nur irgendwelche Drohungen die er an Oscar weiter geben sollte...Manchmal schubsten Sie ihn sogar und drohten IHM das sie ihn fertig machen würden wenn Oscar nicht die Eier hatte sich mit ihnen erneut anzulegen....Oder angefangene zu beenden....
      Je Älter Harvey wurde desto schlimmer wurde es....
      ....Das Freunde finden begann auch schwerer zu werden....
      "Du bist doch der Bruder von Oscar? Ich will echt kein Stress....Lass mich in ruhe!"


      Harvey kapierte es nicht....Er hatte doch nie etwas schlimmes getan wie sein Bruder....Er war doch NICHT er!? Warum aber behandelten ihn dann alle so als wäre er....
      .....Als wäre er.....
      Das Monster?
      Er wehrte sich doch nur....
      Was sollte er denn sonst machen?!

      "Das bedeutet nur, dass er mindestens 1x lebenslänglich bekam und dies hieß, dass dies ein Schwerverbrechen war- So etwas bekommst du in Amerika nicht einfach so und oft fällt der Apfel nicht weit vom Stamm."

      "Harvey hatte doch schon einmal bewiesen, dass er auch dazu in der Lage ist Gewalt auszuüben. Da frage ich mich, hatte es wirklich nur etwas mit dem guuten Ruf zu tun? Bei einem feuerspeienden Kind - tja... Kein Wunder, dass der Papa also kein Kontakt mehr wollte. Das hat doch nichts mit dem Ruf zu tun, er konnte sicherlich nur nicht mehr."
      ....
      Die Worte von Cabriel hatten Harvey sehr verletzt und wenn ehrlich war....Fühlte er sich noch immer davon stark getroffen....


      Wenn Oscar wieder in sein Leben trat....Würden die vergleiche gewiss wieder zurück kommen....
      Heute hatte Harvey auch wieder seine Kontrolle verloren....Und durch die Witch-Sache war eine noch größere Gefahr als sein Bruder...
      ...Er....sollte sich zusammen reißen....
      Auch wenn er Janon gerade wirklich....wirklich....gerne...dafür Bluten lassen wollte was seinen neu gewonnen Freunden angetan hat....
      Er wäre dann nur wieder das Unkontrollierbare Monster....

      So lockerte sich Harvey Muskeln mit einem tieferen Atemzug....
      Er konnte nur hoffen das dieser ungebetene Besuch schnell wieder verschwand wie aufgekreuzt war....Auch wenn die delle in der Wand einen mehr als bleibenden Eindruck ind er eigenen noch kaum bewohnten WG hinterlassen hatte.
      "...Ja, ich hab schon einiges von dir gehört.", gab Harvey nur leise zurück.

      "Wunder dich nicht, weil mich Cabriel so gern hat gab er mir seinen Zweitschlüssel..."
      Ernsthaft?
      Davon hatte Cabriel nichts erzählt....Und Harvey spürte ein innerliche Unruhe darüber es so zu erfahren.
      In einer WG gab doch auch Regeln....Sollten sie dann sowas nicht vorher absprechen?
      Andererseits....Wenn das hier der Janon war von den Harvey schon so viel gehört hatte konnte es auch ganz Anderes abgelaufen sein.

      "Huuuh ein Zweitschlüssel?"
      , kam von Oscar der sich nun einfach selbst auf dem Sofa Bequem gemacht hatte und....Sich eine Tüte Chips aus einen der Schränke geklaut hatte und ohne zu fragen öffnete.
      "Bekomme ich auch einen? Du bist bestimmt viel beschäftigt, da möchte nicht vor geschlossener Tür stehen! Ich komm meinen kleinen Lieblings Bruder bestimmt bald öfter besuchen! Ich würd gern deine neuen Freunde kennenlernen! Gerade scheint keiner da zu sein...zu Schade!"



      Selbst begeistert von den Gedanken warf er sich einen der Chips in den Mund und sah sich erneut um.
      "Muffelt etwas hier aber von einer Männer Höhle erwarte ich sowas auch.", lachte Oscar weiter.
      Harvey löste sein Blick von Janon und dem schwitzenden Rothaarigen um sein Bruder zu mustern.
      Es war als wäre keine Zeit vergangen....
      "....Du bekommst von mir ganz sicher keinen Schlüssel, Oscar....Du bist mir einiges an Erklärung Schuldig und bediene dich nicht einfach so! Ich hab dich nur rein gelassen weil mir der Junge leid tat."
      "Waaaas? Redet man so mit seinen geliebten Großen Bruder? Denn man sooo lange nicht gesehen hat? Wirklich Herzlos von dir....Dabei wollte ich dir sogar ein Geschenk mitbringen, ist aber leider dank dem Kerlchen da drüben kaputt gegangen aber keine sorge ich hol dir was neues! Stehst du immer noch auf Power Ranger Pink? Ich kann dir bestimmt was ind er Richtung besorgen~"
      ....
      Havrey spürte wie sich seine Augenbrauen mehr zusammen zogen....
      "...Vergiss es einfach...."


      So wendete Harvey sein Blick wieder lieber auf den Fremden in Janon Armen der langsam wieder zu sich zu kommen schien.
      "Du glühst total...Hast du sie nicht mehr alle so raus zu gehen...? Kotz mir bloß nicht hin..."
      Sichtlich schien der Junge eher ein Freund von Janon zu sein auch wenn er mit einen eher...Nun....Rowdyhaftige Gesellschaft bei Janon gerechnet hatte.
      Liam blinzelte verarbeitend und schien schon selbst nicht zu wissen wo er eigentlich war....
      "...i...ich muss nicht kotzten....", nuschelte er bedröppelt. Zumindest hoffte er es.


      "....Ich bin....nicht....Krank....mir....was....plötzlich so....komisch....", krächzte Liam weiter der sich auch nicht erklären konnte woher der plötzlich Fiber kam. Andere krankheitssymptome hatte er nicht...Kein Husten oder schnupfen....
      Beinahe bekümmert schien Liam sich an Janon fest halten zu wollen aber sein Angewidertes Gesicht ließ ihn eher wie eien ansteckende Seuche fühlen.
      Anstecken wollte er ihn schließlich auch nicht....

      Harvey der mit ganzen Lage nicht weniger glücklich war wie Janon besah sich Liam nur von weiten und hatte dann schon grob eine Vermutung.
      "Dein Gesicht wirkt auch ganz leicht angeschwollen....Das sieht eher aus wie eine Überreaktion ...Hast du eine bekannte Allergie oder irgendwas zum ersten mal genommen? " , fragte Harvey direkt. Zum Glück schien Liam nicht komplett unansprechbar zu sein dann war nicht Nötig sofort das Krankenhaus zu kontaktieren.
      "Ähh...uhmm...", setzte Liam an und versuchte ein klaren Gedanken zu fassen.
      "...ich....weiß nicht....glaub....nicht?....Uhmm...D...doch....Der Arzt gestern....gab mir Schmerzmittel....Wegen mein Arm....Dei hatte ich hatte zum ersten mal....Ich verletzt.... mich nicht oft....."


      Tatsächlich erging es Liam erst....danach so schrecklich....Bevor er eingeschlafen war hatte er einige davon genommen....War das der Grund?
      "Also du könntest Arzneinmittelfiber haben, das kann durch Medikamente ausgelöst werden...Du solltest die besser nicht mehr nehmen, diese Überreaktion kann aber auch schnell wieder abklingen wenn du viel Wasser trinkst und viel Kühlst....So wie du Glühst solltest du auch besser ein Eisbad nehmen, da hilft nur eine agressive Kühlung.", erklärte Harvey ruhig zwar zu Liam aber auch zu Janon der sich wohl seiner angenommen hatte so wie er diesen fest hielt.



      "Aber wenn das Fiber weitere Tage anhält sollte er wirklich zu einem Facharzt gehen."
      Unbeeindruckt von dessen was Harvey von sich gab Aß Oscar die Chips weiter und schaute enttäuscht in die leere Packung.
      "Habt ihr noch mehr Chips?", fragte Oscar dreist war Harvey gereizter zu ihm Blicken ließ.
      Doch Harvey ignorierte die Unverschämtheit und schüttelte sein Kopf.
      Es fiel Harvey nur schwer einzuschätzten ob der Fremde in Janon in guten Händen war....Nicht das genau so schlimm war wie Oscar....

      "Naja....Also Cabriel gerade nicht hier also....Schätzte es ist besser wenn du ihn zu dir oder ihm bringst? Sorry....das Oscar ihn her verschleppt hat, er denkt nicht viel....", seufzte Harvey der deswegen nicht auch noch Stress haben wollte.
      Er kapierte sowieso nicht die Verbindung unter denn Jungs aber bestimmt hatte Oscar wieder nur Ärger verzapft...Ausgerechnet auch noch mit Janon.....
      Believe Me ~

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    • Kiri Nisemono

      "Ich bin so gespannt welches Lied du spielen wirst Acqua, ich werde es mir ganz bestimmt verinnerlichen versprochen...."

      Der ätzende Geruch kam Acqua sofort in die Nase, die Flüssigkeit vermixte sich mit dem schönen Regenwasser auf seinem Körper. Er war sich schon längst bewusst, wie verrückt die zwei Kerle vor ihm eigentlich sein mussten. Sollte er... vor seinem Ende großen Groll gegen sie hegen? Sollte er dies als Strafe irgendwelcher Sünden sehen?
      Beide Gedanken konnte er nicht wirklich ausfüllen, auch wenn er seinen Mördern gegenüberstand...verspürte er keinen Hass oder den Wunsch nach Vergeltung. Eventuell lag es auch an den Erinnerungen, die ihn die eigentliche Fee gab...so verstand er, dass sie auch ihre Gründe haben mussten gewaltvoll zu agieren.
      Zwar wollte er kein Kontakt mit den Flammen erschaffen, seine Hände brannten durch die Holzpfeile schon genug...doch spürte er keine Panik in seinem Körper.
      Es war einfach die Gewissheit in ihm, dass er zwar nicht sterben wollte aber diesen Tod nicht verhindern konnte. Da jeder einmal sterben musste, war es wohl einfach sein Zeitpunkt gewesen. Eigentlich sollte Acqua wirklich froh sein, dass sie dann erschienen waren...wo er wirklich glücklich im Leben war. So konnte er nichts bereuen, er tat die Dinge immer so im Leben wie er sie wollte. Selbst, wenn es hieße sich vor der ganzen Schule zum Gespött zu Machen, nur weil du wieder dein Kopf in den Brunnen gesteckt hattest.



      Er sah zu diesem Apollo, der das brennende Streichholz in der Hand hielt und die Spur aus Kerosin anzündete. Sofern er verstanden hatte wollte er seine Seele hören.. eine letzte Melodie, bevor er ins ewige Nichts verschwand.
      Diese Aufmerksamkeit als eigener Musikliebhaber ließ ihn selbst ein lächeln auf die Lippen zaubern, bevor die Flammen seinen Körper berührten.
      Alles schmerzte, doch sein Herz fühlte sich unantastbar an.



      Bevor er es nicht mehr konnte schloss er seine Augen und nahm tief Luft von dem stickigen Qualm, wenn er genug einatmete würden die ihn schneller den Tod geben als das Flammenmeer....
      Die gefährliche Hitze bedeckte den gesamten Schuppen wie ein Kleidungsstück, schnell verfing die Kleidung von Acqua Feuer bis sie seine blauen Haare erreichte und danach die helle Haut, die sofort den Geruch von verbrannten Fleisch in die Luft hinausströmte...





      ....
      ........
      ....

      Er wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, selbst erinnerte er sich gar nicht...ob er gerade noch geschrien hatte und es endlich schaffte aus diesem Fegefeuer zu entkommen. Doch gerade stank plötzlich nicht mehr nach ihm selbst, auch fühlte sich sein Körper gar nicht heiss an...eher kam es ihn so vor als würde die Sonne gerade seine hellen Beine küssen. Es war ein angenehmes Gefühl, vielleicht sollte er doch es wagen die Augen zu öffnen?



      Ah...
      Es geschah erneut...
      Erneut konnte er in seinem Unterbewusstsein etwas so klar in deutlich sehen, wie bei der Erinnerung von Apollo.
      Diesmal war es aber eine Erinnerung von ihm selbst...
      Es war vielleicht ein Monat her gewesen...an seinem Geburtstag...
      Sein beiden Liebhaber Jay und Timo wollten ihn eine Freude machen und fuhren mit ihm so früh wie möglich ins Hallenbad, damit sie den Raum für sich alleine hätten. Jay wusste wie sehr Acqua das Wasser liebte, weshalb er jede Woche im Schwimmbad trainierte nicht jedes Mal im Wasser abzusüffeln...Er war wirklich schlecht im schwimmen und hatte Angst vor dem großen Meer. Acqua war nie jemand, der etwas von seinen Männern verlangte - er war einfach glücklich, wenn sie bei ihm waren, doch genau deswegen konnte es Jay einfach nicht locker lassen. Timo erkannte den Eifer und half ihn die albernen Schwimmflügel ein für alle mal los zu werden.
      An Acquas Geburtstag war es dann soweit...

      "Schau her, mit dieser Schwimmtechnik kann ich mich sogar bei dem olympischen Spielen bewerben! Wenn das nicht gleich dein Herz höher schlagen lässt bin ich verletzt!", rief Jay den Blauhaarigen voller Tatendrang zu und winkte ihm kräftig.

      "Jay meinte, dass an unserem Urlaub gemeinsam ans Meer fahren, weil er jetzt so ein Meister geworden ist.", scherzte Timo und stubste dabei Jay zur Seite, der nur durch seine Worte leicht rot anlief.

      "H-hey! Du verratest einfach die Überraschung bevor ich mich in Aktion zeigen konnte? Timo, du Dummie!"

      "Hahahaha! Tut mir Leid! Aber Acqua kann sicher gleich umso eher seine Augen nicht von dir lassen! Er freut sich umso eher! Stimmt's Schatzi?"



      Noch nie hatte jemand so sehr auf Bedürfnisse und Vorlieben geachtet wie Timo und Jay, es war so als verband etwas ihre Seelen zueinander, weshalb es so einfach war sich gegenseitig glücklich zu machen. Obwohl die drei unterschiedlicher nicht sein konnten passten sie sich ihrem Gegenüber an und akzeptierten auch Grenzen. Ihre Freunde waren erst skeptisch, ob eine 3-er Beziehung wirklich das beste wäre, nicht das einer sich wie das dritte Rad am Fahrrad fühlte...Doch konnten sie sich eine Beziehung nur zu dritt vorstellen, anders würde nur der gewisse Teil fehlen, der sie wie ein Puzzleteil zusammenfügte.
      Zu dritt waren sie ganz...

      "...Ja! Ich bin wirklich....", versuchte Acqua seiner Erinnerung eine Antwort zu geben, ihm war vollkommen bewusst, dass dies nur ein Traum sein musste... doch war er überaus glücklich, dies als sein Letztes Geschenk zu sehen. Er spürte wie dicke Tränen sein Gesicht herunterfielen und einfach nicht aufhören wollten zu stoppen, der Abschied verbrannte ihn mehr das Herz in der Brust als es das Feuer ihm je Schaden konnte.
      Hoffentlich...konnten sie weiterhin glücklich werden und einen neuen Teil für sich finden.
      Er wollte sehen wie sie gemeinsam ans Meer fuhren und dabei eine menge schöne Momente sammelten.

      "...wirklich froh euch begegnet zu sein. Dank euch fehlte es mir an nichts..."

      "...Ich liebe euch."



      ...
      ...



      Es war vorbei.

      Acquas Seele existierte auf dieser Welt nicht mehr, doch dafür im Körper von Kiri Nisemono.
      ...

      Komplett überwältigt fragte er sich...
      ...Warum seine Seele nur so unglaublich gut schmeckte, obwohl sie keinen Wunsch für sich selbst richtete?
      Jede Seele hatte einen bitteren Nachgeschmack, den Kiri von allen am meisten genoss...das Dunkle im Herzen...doch Acqua hatte nichts bezüglich....und trotz allem war sie erstaunlich lecker. Es war schon beinahe verwirrend für den Seelenfresser.

      "...Geliebt von zwei Männern, keine Konflikte...keine Schlamassel...nichts... Egal, welche schlechten Sachen dir in der Kindheit wiederfahren waren... Du konntest durch die Liebe, die du für sie spürtest es einfach alles vergessen?", fragte Kiri einfach Acqua selbst, dessen Existenz nun seine war.

      "Vergessen nicht...Ich konnte einfach damit umgehen, sie halfen mir zu verarbeiten und meinen Weg weiterzugehen."

      ...
      ...

      Es war schon fast so als erzählte Acqua ihn von einem Märchen, er konnte sich es gar nicht vorstellen für andere derart zu empfinden. Ein Supporter spielen oder jemand anderen die Hand reichen war kein Problem, aber durch die Liebe wachsen können? Gehörte es noch zu diesem Liebe auf den ersten Blick, auf das Micah und Matteo so haftete?

      "...So stark ist also dein Gefühl zur Liebe?", fragte Kiri diesmal anders...Er fühlte sich unwissend, doch dies war er bald hoffentlich nicht mehr.

      Langsam drehte sich Acqua zu seinem neuen Ich um, seine grünen Augen leuchteten dabei scharf ihn an. Er war so ruhig und gelassen, so als hätte er im Nu sein neues Dasein akzeptiert.

      "Möchtest du auch diese Art von Liebe erleben, die ich gespürt habe? Jeder empfindet natürlich anders... Doch verstehe ich durch unsere Bindung, dass du Sehnsucht in deinem Herzen hast. Du willst wissen, ob du wirklich lieben kannst."



      ...
      ...Sehnsucht?
      In seinem Herzen?
      So gesehen hatte er ein biologisches Herz aber steckte dort wirklich Sehnsucht darin?...Er bezweifelte...
      Menschen waren so faszinierend...spielten sogar den Psychologen eines Wals, selbst wenn sie von ihm ohne Wiederkehr verschlungen wurden.
      Es war erstaunlich wie dieser Kerl sofort ihre Bindung akzeptierte und ihm die Hand reichen wollte, als sei Kiri der Mann in Not.
      Wen genau er dabei ansprach...begriff er nicht, denn jeder gehörte zu Kiri.


      "Hmm... Ich würde lügen, wenn ich jetzt sagen würde, dass ich kein Interesse habe.~ Ich glaube die Erinnerungen an Timo und Jay werde ich uns nicht nehmen... Erst, wenn ich merke, dass sie komplett unbrauchbar sind.", gab Kiri ehrlicherweise zu, Dinge die er nicht verstand warf er nicht so gerne weg...außer es ekelte einer seiner anderen Seele zu stark an. Aber wie es aussah war Acqua wirklich der einzige, der in Sachen Liebe so fortgeschritten war wie er...Sie waren alle ...neugierig auf ihn und seine Gefühlswelt.



      ...
      Was solls...
      ...Konsequenzen waren für Kiri Nisemono eine Leibspeise.

      __________________________________

      Janon Müntzer

      "...Ja, ich hab schon einiges von dir gehört."

      An der Aussage des kleineren Bruders von Oscar hegte der Boxer auch keinen Zweifel. Er wusste, dass Cabriel nichts sagen würde, was ihn n Schikane bringen würde - höchstens dieser Tyler, sein giftgrünhaariger Freund und die männliche Barbie könnte etwas dazwischen gequatscht haben, was ihn gar nicht gefallen würde. Jeder sollte wissen, dass mit Janon nicht zu spaßen ist, er war mehr als nur bereit dies zu demonstrieren. Wenn nicht heute, dann eben morgen... egal wie viel Welpenschutz der angebliche Bruder von Sammy bekam. Außerhalb der Schule konnte er ihm nichts und wenn er ihn selbst provozieren würde, hätte es ein großes Nachspiel.

      Was diesen Harvey betraf, nun dieser war wirklich schwer einzuschätzen. Das Gesicht eines Lollipoplutschers aber die Gene einer stinkigen Kanalratte. Ihm war die Beziehung zwischen ihm und Oscar mehr als nur Schnuppe, was kümmerte es ihn? Er wollte nur nicht, dass dieser Blondhaarige sich in dem Haus von Cabriel einnisten wie eine hinterlistige Zecke. Er erlaubte es keinen schlecht mit ihm umzugehen, außer er selbst, dies war schon seit der Grundschule so und dies würde sich nicht ändern. Janon beschloss dieser nach Rauch stinkigen WG öfter ein Besuch abzustatten, um nach seinem Besitz zu sehen.

      Doch jemand anderes spielte jetzt eine größere Aufmerksamkeit in dem Leben des Dunkelhaarigen... Liams Gesicht sah aus wie vom Pornodreh, so kraftlos und vollkommen zerbrechblich wie Porzellan... So konnte er ihn erstmal nicht eine reinhauen für die verpassten Nachrichten.

      "....Ich bin....nicht....Krank....mir....was....plötzlich so....komisch...."

      Der wird doch sicherlich auf meine Schuhe kotzen!

      "....So wie du Glühst solltest du auch besser ein Eisbad nehmen, da hilft nur eine aggressive Kühlung."

      Harvey stellte sich plötzlich als Chefarzt auf, der müsste doch wie er erst seit 2 Tagen in der Uni sein? Was war er, mit dem Gehirn von Albert Einstein gesegnet?
      Zumal wollte er ihn erst nicht zuhören, jedoch klang das Eisbad ... nach etwas, was Janon gerne ausprobieren würde. Natürlich hatte er keine Ahnung von wie viel Eissie sprachen, doch klang es sehr unterhaltsam Liam auszuziehen und dabei ihn ein frisches Bad zu kreieren. Seine Freunde, die ihn was bedeuteten waren ihm eben sehr wichtig, der Rothaarige durfte also nicht draufgehen, bei wem würde er denn sonst im Hinterhof rauchen, während dieser seinen Saft oder anderes Zeug trank?

      "Naja....Also Cabriel gerade nicht hier also....Schätzte es ist besser wenn du ihn zu dir oder ihm bringst? Sorry....das Oscar ihn her verschleppt hat, er denkt nicht viel...."

      Schwach seufzend drückte er wieder den Ex-barbesitzer fest an seine Schulter, dabei schweifte er mit seinen violetten Augen wieder zu dem Chips fressenden Bruder, der sich aufspielte wie ein König im Dschungel. Eigentlich wollte er die Enttäuschung ignorieren, da niemals die Familie vor einem Kampf kommen sollte, aber gerade spürte er es selbst auf seinem Schulterblatt, dass er nicht ganz so unrecht hatte. Die Situation passte gerade nicht, er wollte den Rothaarigen nicht mit rein ziehen, der eigentlich selbst in die Bärenfalle getreten war.
      Aber die Beleidigungen ihm gegenüber wollte er nicht einfach so ungestraft auf ich sitzen lassen. Der Kerl rief förmlich danach auf sein makelloses Gesicht rotgefärbte Bissspuren dekoriert zu bekommen. Es machte ihn fertig, dass dieser so lange brauchte bis er ernst machte...Er nahm ihn kein Stückchen für voll.

      "Ich hatte auch nicht vor hierzubleiben, es wird mir zu lächerlich.", zischte er in rauen Ton, als hätte er die Gründe fürs Lachen wegen dem Exknasti verloren. Sein Humor teilte er nicht und er machte ihn erstaunlich wütend.







      So nahm er sich am Beistelltisch vom Wohnzimmer ein Papier und Kugelschreiber und notierte dabei seine Nummer. Das Papier zerknüllte er und warf dies zu Oscar, der gerade noch dabei war die letzten Krümel aus der Chipstüte zu finden.

      "Wenn du ernsthaft willst, dass ich dir deine Zähne ausschlage speicherst du dir sie besser ab. So hast du keinen Grund zu Fliehen und du kannst aufhören mit mir zu spielen.", schlug er mit Tollwut in seiner Iris vor, denn er hatte kein Bock, dass dies sich ein 3tes Mal wiederholt. Er war schon kampffrustriert, in den letzten Tagen stieß er auf so viele Witzfiguren, dass sich das Leben anfühlte wie eine Soap-Komödie.



      Ob Oscar sein Angebot annahm war ihm egal, wenn Liam tatsächlich etwas mit Oscar am laufen hätte...würden sie sich auch so oft genug sehen. Er war wie ein Pickel auf der Haut, der drohte von dir nicht mehr abzukommen. Einmal da wollte er für immer an einen haften bleiben, sicher war es nicht anders bei seinem kleinen Bruder.

      "Wir sehen uns morgen, Harvey...", verabschiedete er sich sogar noch und öffnete mit Liam in der Hand die Tür, um dann hinaus zu gehen.

      Wie ein Gepäckstück trug er seinen rothaarigen Freund den Bürgersteig entlang. Dabei verfinsterte sich seine Miene immer und immer mehr. Urgh, die angestaute Wut blieb in seinem Kopf wie eine lästige Migräne haften, der schöne Regenbogen am Horizont machte die Sache nicht besser. Er war so angepisst, am liebsten wäre ihm jetzt eine Spritztour... doch war da immer noch Liam, der so vor sich hin wimmerte wie ein verletztes Murmeltier.


      "Wenn es dir nicht so schlecht ginge.....", murmelte er noch immer ziemlich sauer auf seinen Freund, sodass er ihn ziemlich unsanft am Hintern packte, natürlich um ihn besser zu schleppen.

      "Keine Sorge... Ich werde mich sehr liebevoll um dich kümmern.....Babe...."



      Dabei hatte er sadistische Gelüste, doch ließ er sie doch lieber abschweifen...Nicht alle, aber die mörderischen sollten aus seinem Kopf.
      Es gab nicht viele Freunde, um die er sich kümmerte....weil nur wenige zu seinem Besitz gehörten.
      Bei Liam war es schon immer ein komplizierter Fall... Er lernte ihn als Waisenkind kennen, dass nichts hatte als seine von ihm gerissene Shorts, sein Übergroßes Shirt und einer Sackgasse als Aufenthaltsort. Früher war er viel aufreißender, durch ihn entdeckte Janon eine neue Seite der Welt - Janon war sein Komplize und Liam war jemand, der die Regeln der Gesetze brach...





      ....bis dieser von einem Bullen adoptiert wurde und ein formeller Junge wurde.
      Dem Dunkelhaarigen war ab da schon klar, dass er in dem Leben von Liam nichts mehr zu suchen hatte, es war also auch kein Wunder, dass er ihm nie sein neues zu Hause vorgestellt hatte. Janon kannte kein Benehmen und solch' Familienverhältnisse brachten ihn nur zum Kotzen... Freunde waren seine Familie und wenn diese lästig waren brauchte er einfach niemanden mehr. Irgendwo... war er auch froh, dass er nicht im Waisenheim verrotten musste, doch vergaß er dabei den Wunsch nie einfach mit ihm aus dieser riesigen Stadt zu entfliehen.
      Janon selbst verbrachte daher viel Zeit mit seiner Clique und wurde der neue Komplize von Sam....und sozusagen auch Cabriel. Er tat Dinge, die ihn ohne seinen Freipass direkt in den Jugendknast gebracht hätte, doch Samuels Macht war dafür einfach zu groß. Mit seinem Vater wurde es immer komplizierter, nachdem er sich selbst von Mason löste und er kein Zufluchtsort mehr hatte ... doch geldtechnisch half ihm sein reicher Freund....er erschuf sogar einen Abstand zwischen ihm und seinen Vater, weshalb er froh war sein Partner für unerlässliche Dinge zu werden.

      "Keine Sorge, Janon. Cabriels Freunde sind genauso auch meine Freunde...Ich helfe dir mit Achim...Nur musst du mir genau erklären wozu er fähig ist. Ich verrate es auch nicht weiter~."



      Wenn Liam nie adoptiert wäre...dann wäre Janon sicherlich zu jemanden anderen geworden.
      Doch er liebte sich selbst am meisten, es gab niemanden mehr der in schikanierte - die meisten hatten sogar eher Angst vor ihm und selbst konnte er entscheiden, was Gesetz war und was nicht. Wer sich nicht an seine Regeln hielt musste bluten, er lebte für den nie mehr endeten Spaß aber auch für seine eigene Macht.

      Doch trotz des Abstands zwischen ihm und Liam konnte Janon den Knaben nicht loslassen, selbst jetzt wo Liam ein Weg einschlug der ihm gar nicht gefiel...
      Ein Opfer spielen für das niederträchtige Volk wie Oscar - der Fußabtreter für große Zuhälter sein und seinen Körper verkaufen, als sei er wie ein Spielzeug. Es war ihm egal, wenn es andere machten...Cabriel kannte es nicht anders, doch bei Liam war es nur ein hilfloser Akt an Geld heranzukommen.
      Wie Liam überhaupt zu ihm stand hatte er nie wirklich begriffen, sie hatten einmal miteinander geschlafen gehabt, doch war danach nichts mehr. Mittlerweile war er der platonischte Freund, den Janon hatte, weshalb er die aufkommenden Gefühle für ihn schnell vergrub und nicht mehr herausschaufelte.

      Obwohl Liam so viele idiotische Dinge tat, die Janon förmlich zur Weißglut brachten und ihn am liebsten verprügeln wollte bis zur Ohnmacht... tat er dies nie, da er trotz allem wenigstens ein Fünkchen bei Liam sein wollte. Auch, wenn ihn Sam half sich aus seinen Familienverhältnissen zu binden und seine Geldprobleme zu entsorgen... war es der Rothaarige, der ihm aus dem Loch rausholte bevor er sich noch selbst oder jemand anderen umbrachte.

      ┏━━━◥◣◆◢◤━━━◢◤◆◥◣━━━━━━━━━┓

      Es gab ein paar Monate in Janons Leben, an die er sich nur noch schwer erinnerte. Wie in einem Komaschlaf war er in diesem Abschnitten nicht wirklich anwesend und komplett unerträglich. Durch seinen Freund hatte er sich überreden lassen mit den Drogen aufzuhören, auch wenn es hieße dabei auch mit Mason abzuschließen.
      Jedoch war dies alles andere als Einfach, ein kalter Entzug war überaus schmerzhaft.
      Er erinnerte sich nur noch schwach daran, sich immer mehr Wunden an seinem Körper zugefügt zu haben. Schnitte und Kratzer an seinen Armen, Beinen und Halsbereich halfen ihm immer in der Realität zu bleiben, so gut es ging.
      Janon wollte dafür nie in eine Nervenanstalt, die würden nur schnell herausbekommen, was in seiner Familie vorging und dann war sein Ruf dahin. Obwohl die Selbstmordgedanken von Jahr zu Jahr größer schienen, wollte er dennoch nicht sein Leben den Bach unter gehen sehen.

      "Liam...Ich weiß nicht ob ich das wirklich schaffe... Dich stresst es doch auch nur..."



      Denn Janon wurde mit Sicherheit in seinen "Schlaf"phasen aggressiver und unberechenbarer, er wollte gar nicht wissen was er dabei Liam antat. Er bekam Wahnvorstellungen von seinem Vater, schrie daraufhin immer hysterisch und suchte verzweifelt nach scharfen Gegenständen. Er fühlte sich wie ein Geistesgestörter... Schmutzigerweise vermisste er zu dieser Zeit sogar die Situation mit seinem Vater, obwohl er sie doch so sehr verachtete. Er dachte mit dieser kam sein Körper schon besser klar, die Drogen halfen ihn doch nur alles feiner zu überstehen.

      Sein Körper bestätigte seine Mutmaßung im Trancezustand nur mit hohen Fieber, Erbrechen und schweren Krampfanfällen.
      Medikamente halfen nicht, alles ätzte auf der Zunge...
      ...Doch trotz allem war Liam zu diesem Zeitpunkt an seiner Seite und kümmerte sich um ihn.
      Das Gesicht des Rothaarigen, war das einzige, was ihn nicht aufgeben ließ. Er wollte Liam vertrauen...



      ...Weshalb er sich immer mehr seinem eigenen Körper widersetzte, er kämpfte gegen ihn an und schädigte ihn mit seinen Fäusten, als seien es die Pranken seines Vaters. Wenn sein Kopf blutüberströmt war und die Decke rot färbte... wusste er, dass er gegen sich selbst gewinnen konnte.
      Damit er beweisen konnte, dass Liam nicht falsch lag.




      ┗━━━◢◤◆◥◣━━━━━━━━━◢◤◆◥◣━━━━━━━┛

      Schwer atmete Liam auf seinen Schultern, es war immerhin kein langer Weg, weshalb Janon im Nu an ihrem Platz waren. Das Fahrzeug von Nicky war nicht da...Ein Glück, er hatte wohl heute Schicht.
      Noch einmal gab er den Rothaarigen ein flüchtigen Blick zu ehe er seine Taschen nach dem Haustürschlüssel absuchte.

      "Das würde dir nicht passieren... Wenn du einfach ein regelbeachtender Bulle geworden wärst wie dein Vater...", raunte er ihm entgegen und machte mit einem Schwung die Haustür auf.



      Dabei konnte dieser von Glück sprechen, dass es nur Fieber war und nicht eine Lähmung im Lendenwirbel, die er sich sicherlich bald in diesem nun in Asche gemalten Club zufügen würde. Zusammen mit Liam schritt er ins Badezimmer hinein und setzte ihn neben der Badewanne auf den Boden ab.

      "Warte hier...Ich hole die Eiswürfel und dann zieh ich dich aus."

      Dabei machte er sich schon davon, um mit großen Schritten den Kühlschrank von Nicky und Liam zu plündern.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Harvey Bell & Oscar Bell

      "Wenn du ernsthaft willst, dass ich dir deine Zähne ausschlage speicherst du dir sie besser ab. So hast du keinen Grund zu Fliehen und du kannst aufhören mit mir zu spielen."
      Die Papierkugel wurde geschickt von Oscar aufgefangen als hätte er nur darauf gewartet.
      Amüsiert grinste noch etwas mehr....
      "Klingt verlockend, also keine Spielchen mehr....Kann es kaum erwarten dich unter Schnucki einzuspeichern~♥"


      Die Nummer steckte er sich sicher in die Tasche und war tatsächlich gespannt darauf wer am Ende am Boden lag....Wobei für Oscar eher nur die Frage zählte, wie lange Janon durch hielt.
      Harvey verfolgte das ganze mit gemischten Gefühlen, die beiden schien sich wirklich nicht Ausstehen zu können wenn sie so dringend miteinander Kämpfen wollten, wobei das bei seinem Bruder nie etwas konkretes bedeuten musste....
      "Wir sehen uns morgen, Harvey..."
      Anderes als Oscar war Harvey nicht wirklich erpicht darauf ihn so schnell wieder zu sehen....Hoffentlich meinte er dann in der Uni Gelände....
      "Tschau....", hielt sich Harvey daher nur kurz und schloss die Türe hinter ihm.



      Mit schweren aus atmen sah er das die Türe wirklich Mitgenommen aussah....Wenn das so weiter ging brauchten sonst keiner mehr einen Schlüssel...
      "Du hast dich verändert, bist viel Ruhiger als damals....", erklang die Stimme von Oscar als sich aufrichtete und sich gegen das Fensterbank lehnte.
      "Schon beinahe....zu Ruhig. Hat dich deine Freundin etwa so gut an der Leine?", fragte er schwächer schmunzeln, es schien als wäre Oscar langsam auch der Humor vergangen jetzt wo Janon weg war.
      "Oscar....Warum bist du hier?", ignorierte Harvey seine Worte und betrachtete ihn genau....

      Ihn nach so langer Zeit zu sehen...
      Oscar hatte deutlich mehr Tätowierungen...Muskeln....Bestimmt Trainierte er im Gefängnis....
      Schnell bemerkte aber auch die Verfärbung am Hals , die unter dem Halsband hervor schimmerte.
      "....Ich bin hier weil du mein geliebter Bruder bist Harvey, du weißt doch das die Familie stärker als alles Andere ist....Oder hast du mich überhaupt nicht vermisst?"



      Langsam zog er das Halsband ein Stück runter.
      "Siehst du? Ohne dich bin echt aufgeschmissen....Wir haben uns doch früher auch gegenseitig geholfen."
      Erschrocken hielt Harvey die Luft an und holte schnell ein erste Hilfekasten:
      "Oscar, bist du verrückt?! Das hat sich extrem entzündet du könntest eine Blutvergiftung bekommen!? Wieso gehst du nicht zu einem richtigen Arzt!?"
      Leise lachte Oscar und ließ sich von Harvey die Wunde anständig behandeln.
      "Warum soll zu einem Arzt ich vertrau dir doch, mh? Aber wegen der Verletzung bin ich nicht hier...."

      Mehr zog Harvey die Augenbrauen zusammen....Irgendwie....Verhielt sich Oscar selbst für seine Verhältnisse Merkwürdig....Vielleicht war das Gefängnis doch nicht spurlos an ihm vorbei gezogen?
      "Jetzt sag doch endlich war du von mir brauchst, ist es Geld? Oder brauchst eine bleibe? Wenn es das ist kann ich dir nicht Helfen....Aber ich kann schau was tun kann das du zumindest über die Runden kommst!"



      Schwach schüttelte Oscar seinen Kopf und tätschelte Harvey sein Kopf als hätte etwas total belangloses aufgezählt.
      "Das natürlich wieder so Heldenhaft von dir aber nein...Kein Geld der Welt wird jetzt mir helfen."
      Sogleich ergriff er die Hand von Harvey:
      "Was ich brauche ist mein kleiner, starker Bruder von damals! Du kannst mir nicht sagen das du die Jahre wie im Gefängnis war alles vergessen hast was dir beigebracht habe oder? "



      "Ein paar Übler Schurken haben es auf mich abgesehen und diesmal werde ich allein nicht Fähig sein die zu bekämpfen, verstehst du das Harvey? Sie werden mich wenn ich glück habe zu Tode prügeln aber ich spreche hier von richtig Üblen Kerlen....Die Polizei wird einem Ex-Sträfling nicht helfen, glaub mir....Hat nicht sogar unserer Onkel mich aufgeben? Wie wird dann die restliche Polizei Handeln? Harvey....ich hab wirklich Angst um mein Leben."




      "Sag mir daher das du noch der Alte bist....Der Harvey der sich nicht davor gescheut hatte jemand mit einem Basektballschläger seine Grenzen zu zeigen, der Harvey der immer wieder aufgestanden ist und mit mir sogar zusammen Kerle nieder gestampft hat obwohl du da gerade mal Zwölf warst...Keiner hat es getraut dir Respektlos gegenüber zu sein, du warst so stark das selbst ich meine Schwierigkeiten hatte mitzuhalten....Du warst unaufhaltbar. Und genau diesen Harvey brauche ich...."


      .....
      Unaufhaltbar.....
      Das war Harvey wirklich....
      Stolz aber war er nie darauf gewesen....
      Auch als Oscar im Gefängnis gelandet war waren Prügeleien zu seiner Tages Ordnung geworden.
      Als müsste die Lücke die Oscar hinterlassen hatte füllen und selbst zu einen noch größeren Monster werden....Das jeder die Straßenseite wechselte wenn man ihn nur von weiten sah.....
      .....Tief....im inneren hatte Harvey dieses Macht Gefühl wirklich genossen....



      "....So jemand bin ich nicht mehr.", antwortete Harvey ruhig zurück und senkte seinen Blick.
      "Tut mir Leid Oscar aber bei mir bist du dann Falsch....Ich Prügel mich nicht mehr, nicht für dich oder für mich....Für niemanden."
      "Du lässt mich also im Stich...?", kam die Frage von Oscar ohne jegliche Freude dahinter....Harvey spürte deutlich sein Blick der ihn durchbohrte...pure Enttäuschung.
      ....
      "Denk noch mal darüber nach, ich werde einfach auf deine Entscheidung warten....Aber es enttäuscht mich wirklich, ich dachte aus dir wäre ein Rechenschaffender Mensch geworden....Aber nur zuzusehen wie ich Sterbe macht aus dir keinen Helden...."


      Mit diesen Worten ging Oscar zum Tisch wo Janon denn Zettel genommen hatte und schrieb seiner Nummer auch auf ein Zettel, dieser ließ dort dann liegen.
      "Grüß deine Freunde von mir, kleiner Bruder...Hoffentlich lerne sie noch kennen bevor mich die Typen mich finden."
      Bevor aber Oscar einfach so wieder ging hielt Harvey ihn noch auf:
      "Warte Oscar....Hast du mit Vater gesprochen?? Vielleicht---"
      "Ob er mir Helfen kann? Sei nicht lächerlich Harvey unserer Vater ist genau wie du ein Feigling....Du siehst ihm gerade sogar verdammt ähnlich.", schmetterte Oscar nun sogar deutlich verärgert ab.
      Wie an den Kopf gestoßen sah Harvey wie Oscar sich davon machte....War er nur her gekommen um ihn ein schlechtes Gewissen einzureden???
      Doch kurz bevor er ging legte er ihm die Hand auf die Schulter mit denn Worten:
      "....Mach dir kein Kopf Harvey, ich werde es dann allein schaffen, einen wahren Kämpfe hält das nicht auf...Ich hätte mir nur gewünscht das du an meiner Seite sein würdest...."
      ....
      Harvey schaute ihn nur an....Musste es denn unbedingt so Überdramatisch sein?
      Er wusste irgendwo genau das Oscar nur teste wie gut er ihn noch manipulieren konnte und auch wenn Harvey es wusste....Fühlte er sich schlecht seinen Bruder gegenüber....
      "Wir....hören voneinander...", gab Harvey jeglich zurück....
      ...Er konnte sich selbst nicht beantworten....Was er tun sollte....
      Oscar war immer noch sein Bruder denn nicht verlieren wollte....Doch sich in ein Kampf reinziehen lassen mit Leuten die so gefährlich waren das selbst Oscar Angst hatte??
      Harvey konnte nur hoffen das er sich nicht sehr baldig entscheiden musste.

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      Liam Petrow

      "Wenn es dir nicht so schlecht ginge....."
      Der Rothaarige musste nicht einmal richtig bei klaren Verstand sein um zu merken wie angepisst Janon war....Und hatte er schon eine weile nicht mehr erlebt....
      Noch dazu der feste griff ließ denn Fiebrigen Liam leise japsen.
      Wurde ihm das Atmen nicht so schwer fallen, hätte er gern noch ein paar Dinge gesagt...
      Besonderes da ihm der Jüngere Bruder von Oscar wohl wirklich helfen wollte....Er hatte ihn nie kennenglernt, dabei...Verband sie doch etwas Familiäres!
      Das Oscar darüber nicht bescheid wusste war Liam schon klar....
      ...Aber Harvey...
      Sein Adoptivvater hatte flüchtig von ihm und dessen Vater der Arzt ist erzählt....

      "Leider ist der Kontakt zu meinem Bruder abgebrochen...Er hatte viele Probleme wegen seinen Söhnen, eigentlich verstand ich mich besonderes mit seinem Jüngsten Sohn Harvey sehr gut, du würdest ihn Mögen Liam, er ist fast gleichen Alter wie du...Doch Leider meldet er sich auch nicht mehr bei mir und Blockt jeden versuch von mir ab mich mit ihm mal wieder zu treffen um zu Reden...Vielleicht nehmen sie es mir Übel das ich beim Gericht nicht von Oscar dabei half seine Strafe zu mindern aber so ist das Gesetzt...Ich kann nicht als sein Onkel handeln wenn diese Dienstmarke zu tragen habe....Trotzdem hoffe das du auch irgendwann den Rest meiner Familie kennenlernen kannst, zu welcher du nun gehörst."



      Aber das war nicht der einzige Grund wieso Liam letztlich Oscar in sein Club gelassen hatte mit seinen Leuten....
      Dösend war Liam gerade mit denn Gedanken abgeschliffen als spürte das Janon nach seinen Schlüsseln in der Tasche suchte und seine Worte verlangsam bei ihm angekommen waren.
      "Keine Sorge... Ich werde mich sehr liebevoll um dich kümmern.....Babe...."
      ...Moment ...Liebevoll?!
      Alarmiert erwachten langsam die Sinne von Liam wieder, wenn er eines wusste...Dann war nie gut unter Janon Liebevolle Hände zu geraten, wenn seine Laune dermaßen mies war!!
      "Das würde dir nicht passieren... Wenn du einfach ein regelbeachtender Bulle geworden wärst wie dein Vater..."
      ....Hahh....Er nahm ihn sein Handeln wirklich Übel....
      Liam merkte ja selbst das sein Benehmen wirklich Riskant war und mit dem Fiber besser sich raus gehalten hätte....
      Doch...Einfach wegschauen?
      Gestern sah Janon schon so mitgenommen aus....Da hat sein Verstand ausgesetzt.....Und zugleich wollte auch nicht das Oscar es sich wirklich verscherzte....Weswegen er ihn wegen sein ruinierten Club auch nicht angezeigt hatte....
      ...Aber...er hätte wirklich mehr auf sich selbst Achten sollen....

      "...I...ich hab...nicht nachgedacht....", gab Liam leise betroffen zu...Er wusste nicht was sagen konnte um Janon Wut zu besänftigen...Er würde sich gern erklären aber seine kraftlosen Worte würden das ganze sicher nur verschlimmern....
      So wurde er abgesetzt und spürte die kühle Wanne am verschwitzten Rücken.
      "Warte hier...Ich hole die Eiswürfel und dann zieh ich dich aus."



      Oh....Shit...!?
      Wollte Janon wirklich dieses Eisbad vorbereiten??
      Eigentlich würde ihm sicher Bett ruhe, genug Trinken und ein kühles Tuch auf der Stirn ausreichen!
      Er...fühlte sich gar nicht mehr sooooo Fiebrig wie beim aufwachen!
      "Ähm---w..warte mal....Janon!", murmelte er und versuchte vorsichtig selbst wieder aufzustehen.
      Dabei schmerzte ihn etwas die Hüfte weil, doch unsanft vorhin umgekippt war....
      Doch seine Beine fühlten sich noch immer so weich wie Pudding an während ihm wegen dem ständig Temperatur Umschwung leicht ein schaudern kam.
      "Es tut ....Mir voll Leid ....Ich wollte dir keine Probleme machen und mich einmischen...Und....ich wollte...mich Melden....",kam ihm die Worte entschuldigend obwohl sich Janon in der Küche befand und sein gekrächzte nicht mal richtig hören konnte.



      Normalerweise konnte sich doch Janon immer auf IHN verlassen...Er wollte doch noch immer eine Stützte wie Janon sein und gestern hatte er gewiss auch nur ein Moment zum aufatmen gebraucht...Und stattdessen brachte er ihn jetzt mit seinen eigenen Probleme in solcher Weißglut....
      ...Nur weil er so sehr daran fest hielt das jeder sich Besser konnte...
      Oder zumindest eine zweite Chance verdient hätte....Besonderes....Oscar....
      Der sich gewiss nicht einmal wirklich an ihn erinnern konnte....
      Oder er war ihm egal?
      Dieser Typ war so schwer zu verstehen....
      Trotzdem....Janon hatte dadurch mit reingezogen....
      Auch bei Liam gab es Dinge die er nie Janon erzählt hatte....
      ...Weil ihm keine Sorgen bereiten wollte oder das ihm wütend war das sich überhaupt in solch eine Gefahr gebracht hatte....
      ...Mit Stan hatte er sich auch zerstritten....Das gleiche wollte er aber nicht mit Janon....
      So atmete er beherzt tief durch.....

      Mit etwas mehr Kraft drückte sich Liam von der Wanne um zu Janon entgegen zu gehen.
      "...Du...bist zurecht....Wütend auf mich....Aber...ich möchte....Dir wenigstens erklären warum....ich eingreifen wollte....Zum großenteil weiß ja...das du stark und erfahren bist ...Das hast mir schon seit wir uns kennen bewiesen....Aber....Oscar...er...."
      Liam schluckte leicht und lehnte seine warme Stirn leicht gegen den Türrahmen.
      "....Ich....fühlte mich ihm gegenüber schuldig....Das er ins Gefängnis kam ist mit meine Schuld, auch....wenn er sich nicht mehr an mich erinnert...Und....ohne ihn....weiß...nicht....was...damals mit mir passiert wäre....Ich hab darum...zugesagt das seine Entlassung in meinem Club Feiern darf....Und....wenn erneut wegen Körperverletzung ins Gefängnis kommt....."
      Liam senkte sein Blick....Er fühlte sich....an als würde ihm erneut die Chance verwehren zu zeigen das auch Anderes sein konnte.


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      "HÄÄÄhhhhh? Hast du kleiner Scheißhaufen gerade versucht mir mein Geldbeutel zu stehlen?"



      Ihr zusammen treffen war ganz Zufällig gewesen....
      Der Ältere Junge der ungefähr Achtzehn Jahre Alt war und einem enorme Größe Aufwies bot sich jedoch regelrecht als Opfer an.
      Er rauchte gerade...Irgendwas süßliches das ihn kurz an Janon hat erinnern lassen....Allerdings war die Enttäuschung um so größer als es nicht Janon war der hier an der Wand lehnte....
      Trotzdem hing dessen Tasche so weit aufgerissen das der Inhalt jeden Moment von selbst raus gefallen wäre....
      ....
      Also hatte sich Liam die Chance nicht nehmen wollen und war leise heran geschlichen....Doch der deutlich größere hatte ihn bemerkt...!

      Natürlich stellte sich Liam schon auf das schlimmste vor und sah angespannt zu ihm auf.
      "....Ich hab nichts geklaut....! Ruf nicht die Polizei, bitte....!"


      Doch statt verärgert zu sein oder nach seinem Handy zu greifen um die Polizei zu informieren lachte der Blonde nur auf.
      "Entspann dich kleiner, glaub mir die Polizei hat gar kein Interesse an so einen niedlichen Fratz wie dich! Du kannst froh sein das mir deine Haarfarbe gefällt sonst hätte dich dafür Dreck Fressen lassen."
      Irritiert Blinzelte er denn Fremden an.
      "Meine Haarfarbe....?"
      Noch nie hat ihn jemand davon kommen lassen nur weil ihm seine Haarfarbe gefiel....



      Ein schelmisches grinsen lag auf den Lippen des größeren.
      "Lebst du auf der Straße, huh? Willst du etwa weiter das unterste Ungeziefer bleiben? Pass besser auf, sonst wirst du mit Haut und Haaren gefressen."
      Der Große kam ihm mit wirklich absonderlichen Weisheiten....
      Aber solang er ihn nicht Anzeigte....
      "....Sag mal, Kleiner....Wie sieht für dich ein schlechter Mensch aus?"


      Die Frage kam unerwartet und Liam blinzelte verwirrt zu dem Älteren der eine dunkle Katzen Kapuze nach hinten strich....
      ...Irgendwie wirkte der Junge ziemlich...Bekümmert?
      Er sah dunkle schatten unter seinen Augen und es wirkte auf Liam als hätte dieser weit größere Probleme als er selbst!
      "Ähm...Ich weiß nicht vielleicht---"
      "Falsch~", unterbrach ihn der Blonde einfach und grinste noch belustigter.
      "Die richtige Antwort wäre gar nicht. Nur durch Taten erkennt man das wahre Übel."
      Huh...?
      Liam wusste nicht das er hier jetzt getestet wurde aber irgendwie machten seine Worte schon irgendwo Sinn...?
      Doch bevor er weiter sich mit dem merkwürdigen Kauzt unterhalten konnte ließ eine Laute wütende Stimme zusammen zucken.

      "DA BIST DU!!!"


      Gerade als sich Liam umdrehen wollte entriss ihm der Wütende Mann der auf ihn zukam jegliche Chance abzuhauen.
      Feste packte ihn dieser und schrie ihn an, das dessen Speichel ihm regelrecht entgegen kam.
      Im ersten Augenblick wusste Liam nicht einmal wer dieser Mann war!
      Doch als er wütend zu schreien bekam würde es ihm nur zu deutlich klar.

      "IHR HABT MEIN HAUS TOTAL VERWÜSSTET!!! DU UND DEIN FREUND!! DACHTET IHR KOMMT EINFACH SO DAVON?! "
      Der Gestank von Alkohol ließ Liam regelrecht versteinern, dieser Mann war richtig außer sich vor Wut....Schmerzhaft bohrten sich seine Finger in seine schmalen Schulter und kam seinem Gesicht viel zu nah.
      "ICH PRÜGEL AUS DIR DAS RAUS! WAS DEINE ELTERN BEIM DIR ROTZBALG VERSÄUMT HABEN UND DANACH IST DER ANDERE DRAN!!!"


      Liam war bewusst gewesen das....Irgendwann....Irgendwann das Karma zurückschlagen würde....Janon und er haben sich als Komplizen so Mächtig gefühlt. Als könnte nichts auf der Welt sie aufhalten und sie konnten tun was sie wollten....
      ...Doch jetzt?
      Liam fühlte sich erschreckend Machtlos und spürte wie ihn der Mann unkontrolliert gegen die Wand stieß-
      "Ihr Missgeburten habt euch mit den Falschen angelegt!!"
      Fester packte er Liam am Hals....
      Der Versuch zu sprechen würde sogleich unterbrochen als ihm der Mann mit Faust ausholte und ihn schlagen wollte....
      ...Doch war es der Blonde Junge der sogleich das Handgelenk des anderen fest hielt.
      Selbst in dieser Situation schwand sein Lächeln nicht.

      "Na, na wer wird denn so Armselig sein und sich mit so einer halben Portion anlegen?"



      "Gehörst du zu ihm?!", keifte der Mann wütend zurück doch war die Antwort von dem Blonden sogleich selbst eine Faust in seinem Gesicht.
      "Nein aber ich mag deine Visage nicht!"
      Binden Sekunden Artete es zwischen den beiden so sehr aus das Liam zeuge einer so Brutalen Schlägerei wurde das wie ein Reh das in Scheinwerfer starrte eingefroren war.
      Blut floß...
      Er sah sogar wie der Blonde dem Anderen ein Zahn ausschlug,....
      Doch wie zwei Wilde Tiere fielen sie weiter übereinander her und hielten sich nicht zurück....
      Zum Glück blieb es nicht unbemerkt, Leute mussten sie auseinander zerren und riefen nach der Polizei die schnell auch kamen.
      Fassungslos sah Liam zu Oscar der sich eine Platzwunde hielt....Sein Blick war---...Mehr als deutlich.
      Der Kerl würde sich sogar bis auf den Tod prügeln und dabei eine pure Euphorie verspüren.



      Nachdem die Polizei eingetroffen war passierte etwas für Liam vollkommen unvorstellbares.....Anstatt das sie denn Mann in die Mangel nahmen der ihn eben fast Bewusstlos schlagen wollte...schnappten sie denn Blonden so grob und pressten sein Gesicht auf den Polizeiwagen als handelt sich um ihn um den größten Schwerverbrecher.
      "W...was machen Sie denn da?! Er hat mich....doch gerettet! Ihr sollte ins Krankenhaus gebracht werden!"
      "Der da?", kam es ohne Mitgefühl von dem Polizisten der sich um Liam kümmerte und sah dabei zu dem Jüngling dem sie Handschellen anlegten.
      "Der hat nur mehr als Verdient, du kannst Froh sein das er dir nichts angetan hat."



      "Wir suchen ihn schon eine weile wegen Drogenmissbrauch und Körperlichen Auseinandersetzungen aber bis jetzt ist uns der Kerl immer entwischt! Heute war wohl Glück oder sein Leichtsinn das wir ihn endlich festnehmen können. Er kann sich auf eine lange Haftstrafe gefasst machen."

      Obwohl der Beamte das so einfach erklärte ergab es für Lima kein Sinn....
      War das wirklich nur Leichtsinn...? Er hatte auch einfach gehen können....! Er kannte Liam nicht....im Gegenteil er wollte ihn zuvor sogar ausrauben!!



      Er sah wie der Blonde sogar auflachte als die Polizisten ihn fest hielten und....als sich ihre Blick kurzen trafen....Glaubte Liam zu sehen das ihm dieser sogar zu zwinkerte.
      Liam...spürte ein merkwürdiges Gefühl im inneren....
      Nie ihm Leben war das....Unbeabsichtigt gewesen....Er hatte die Verhaftung in kauf genommen um ihn zu Retten....

      "Liam!! Gott sei dank dir geht es gut!!", ertönte dann aufeinmal die Stimme eines weiteren Polizisten und zu Liam schwacher Verwunderung kannte er diesen nur zu gut.
      Es war Polizeioffizier Petrow....



      Unzählige male brachte ihn dieser Mann zurück ins Waisenhaus....
      Ein stilles seufzten entglitt LIam....Er wusste nicht ob er froh sein sollte oder nicht diesen Mann zu sehen.
      Zurück ins Waisenhaus....Es würde gewiss Ärger geben....
      Gerade als er sich an das Leben mit Janon gewöhnt hatte....
      Doch der Beamte umarmte ihn plötzlich und schien wirklich....erleichtert zu sein das Liam nichts zu gestoßen war.

      "Hör zu Liam....Ich weiß du tust dich mit dem Waisenhaus schwer und ich habe lange darüber nachgedacht....Und der Gedanke das dir irgendwas hätte passieren können wenn du wieder Rastlos da draußen dein Leben allein führst nur weil dir das Leben in Waisenhaus nicht gefällt....Wenn es für dich in Ordnung ist und du mich auch akzeptieren möchtest....Würde dich sehr gerne Adoptieren....Ich kann dir nicht viel bieten trotzdem...Möchte das du ein sicheres zu Hause hast und eine Familie geben zu der du imemr zurück kommen kannst."



      Erneut....Trafen Liam heute Worte die so unerwartet waren.
      Doch als Liam in die warmen Augen des Polizisten sah wusste er das jedes Wort davon ernst meinte....
      ....Jemand...der ihn wirklich Adoptieren wollte?
      Eine Familie....
      Das....hatte er sich wirklich immer gewünscht....Doch bedeutete es auch....Abschied von dem Leben mit Janon zu nehmen.

      "Wenn....du nicht möchtest ist es auch in Ordnung", wandte Petrow schnell verlegen ein. Er wollte sich Liam nicht aufzwingen....
      ....


      Doch hoben sich langsam Liam Mundwinkel und er konnte sein Glück für diesen Moment kaum beschreiben.
      "...Nein, es ist ...in Ordnung...wirklich....! Ich möchte gerne von Ihnen Adoptiert werden!"



      Tatsächlich rührte es denn Polizisten sogar zu Tränen....Was für ein verrückter Krautz, Liam freute sich schon darauf....Ihn sein Vater nennen zu können.

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      "....Wenn....Oscar damals....nicht gewesen wäre....Hätte mich mein Vater gewiss nicht Adoptiert....Oder...ich wäre ins Krankenhaus gekommen...Ich weiß nicht was passiert wäre....Zumindest hab ich gedacht....das ich es Oscar...zu verdanken hätte....", sprach Liam gedämpft weiter jedoch erfüllte ihn eine schmerzliche Traurigkeit.
      "Aber....ich glaube...ich war Leichtgläubig und Naiv....Ihn Interessiert mein Leben gar nicht....Damals wollte...er sich bestimmt sich auch nur Prügeln und ich war....das Mittel zum Zweck....Ich bin wirklich Blöd....Und hab mir eingebildet er wäre sowas....wie ein Held...."



      "Und...hab mich....schuldig gefühlt....Ich dachte...Ich könnte ihm auch Helfen....Auf die richtige Bahn zu kommen....Aber ich bin nur eine Witzfigur für ihn....Und durch mein Denken hab so viele nur Probleme bereitet....Ich ...Werde in Zukunft nicht mehr so Leichtsinnig sein ....Daher hab ich...es nur Verdient wenn du mir sauer bist, ich möchte es....wieder gut machen.....Janon...."
      Believe Me ~

    • Ineb Chevrier + Izarra K. + Cabriel Valentine


      Am Wartebereich des Clubs standen die vier Studenten und einem Musiklehrer vor dem roten Band, der dir klar die Grenze zeigte. Diesmal wurden sie zum richtigen Haupteingang verwiesen, dort wurdest du überprüft und abgecheckt... Als erkannte der Türsteher die Gesichter von Wyatt und Tyler führte er sie alle sofort zu einer anderen Schlange, wo nur sie standen...als seien sie was besonderes, sehr reich oder hoch angesehene Gäste. Der Neid der anderen Kunden war nicht zu übersehen, die eventuell schon Stunden auf einen Platz warteten.

      In dem Bereich, wo sie vom Türsteher platziert wurden war alles etwas ruhig, die Menschen saßen hier mehr, kuschelten...begrabschten und amüsierten sich mit den Host. Es war nur das männliche Geschlecht vertreten, als wäre das weibliche komplett ausgerottet. Dabei trennte Samuel nur ganz geschickt die Karaoke, die Bar, die Tanzfläche und die Host mit den Hostessen. Alles war in einer Etage, bis auf die Umkleiden und die privaten Zimmer der Host. Die Räume waren so Schallisoliert, dass du kaum noch eine Tanzfläche wahrnehmen konntest, nur die Musik im Hintergrund hallte in die Ohren hinein.

      "Ihr seid eingeladen worden von Samuel Rose, irgendein Wunsch?", fragte der bullige Mann im schwarzen Anzug mit Sonnenbrille.

      "Wir würden gerne zur Karaoke mit unserem Freund, Cabriel Valentine!", klinkte sich Izarra sofort ein und übernahm das sprechen für die Gruppe in einem äußerst freundlichen Ton.

      "Hm.", brummte er und ging eine unendlich lange Liste durch, die aussah wie eine heilige Bibel. Dann klappte er das Buch zu, sodass der Staub direkt auf Izarra kam, der den nur hustend wegwehte.

      "Bleibt hier stehen. Ihr werdet abgeholt von ihm."

      Mit diesem Ansatz wurden sie komplett alleine gelassen, sie konnten nur die anderen offenen Plätze sehen, wo... ganz viel angefasst wurde oder eben getrunken. Schwer schluckte Izarra und fragte sich, ob dies vielleicht ein Club für Erwachsene darstellte, den man nicht mit....Entgeistert drehte er sich zu den Jungs um, bis er erleichtert aufseufzte.

      "Oh...Ihr seid ja alle volljährig...Also kann ich gar nicht angezeigt werden, haha...ha...", scherzte er als hatte er schon wieder den blauen Stempel auf seinen armen Daumen platziert gesehen.

      Jede Stimmung der Witch war etwas anders, er wusste gar nicht ob sie gerade glücklich waren, furchtbar nervös oder total genervt.
      Bei Ineb...war es defintiv ein böses Schmollen, genervt verschränkte er seine Arme und blickte zur Seite, damit er dieses ganze Homozeug aus seinem Augen herausbekam.
      Es war nicht so, als wäre er beleidigt, dass sie hier in einer Schwulenzone waren...auch, wenn es ihn hart triggerte.
      Er war jedoch total dagegen gewesen sich in einen Club von Samuel Rose zu setzen. Der Typ war nicht nur furchteinflößend, er kam wann auch immer er wollte zu ihnen und das an den unpassendsten Momenten! Den Traum-Ranger-Sam konnte er aus seinem Kopf nicht ausradieren, da es sich aber nicht wie eine bloße Fantasie anfühlte spürte er nur noch mehr die großen Danger-Zone bei diesem Multibillionär. Erst gab er sich ihnen feindselig und jetzt lud er sie einfach zu seinem Club ein? Das konnte doch nur in die Hose gehen, sah es etwa nur er so?!

      "Ich wollt' gar nicht hierher... Der Club sieht aus wie erschaffen für Gigolos...Außerdem laufen hier fast nur Männer herum...", nörgelte er umschweifend von seinem eigentlich Problem, da er Sorge hatte, dass die Wände große Ohren hatten.



      "Aber wir bekommen doch extra ein Karaokezimmer, jetzt sieh doch alles nicht so negativ, Ineb! Endlich haben wir mal die Zeit zu 6 beisammen zu sein!", versuchte Izarra sein bestes um seinen nicht blutsverwandten Neffen zur Vernunft zu bringen und legte ihm behutsam eine Hand auf die Schulter. Ihm als Helfer der Witch war es sehr wichtig, dass sie endlich mehr Time miteinander verbringen konnten...wenn schon alle zu müde für ein Training war. Er selbst fühlte sich nach dem Spaziergang mit Ineb wie neugeboren doch...hatte Ineb...ganze Zeit nur seinem Girlfriend gesprochen, obwohl ihn doch ganz klar etwas belastete.



      Genervt schüttelte Ineb die Hand von seiner Schulter und seufzte laut, er war so schlecht drauf, als würde jede Sekunde in diesem Club ihn jegliche Vernunft rauben.

      "Pah...Wer's glaubt...Cabriel verschwindet doch ständig und hat keine große Lust auf uns... Ich glaube kaum, dass er erscheinen wird. Er hat uns immer noch nicht seine neue Nummer gegeben..."

      Wie versteinert verstummte dann auch Izarra und hob nur seinen Blick kurz und flüchtig zu Harvey, wie ein kleiner-giftiger Piesker.

      Ja und ihr habt mich immer noch nicht zur Gruppe eingefügt...

      ....

      Von weiten beobachtete jemand die fünf Jungs am Tratschen, zwischen den ganzen Männern im Anzug fielen sie auf wie bunte Fische.
      Er wollte nicht, dass sie noch einmal zu diesem Club kommen...doch Samuel schaffte es immer wieder zu wissen, was ihn reizen würde... und liebte es mit seinem Reichtum anzugeben.
      Zeigen was er alles hatte...was jeder mit sich machen ließ, nur weil dieser den Namen eines Rose bei sich trug.

      Unterkühlt verfolgte er sie, er wurde wie vorausgesehen aus allen Schichten herausgestrichen, nur um auf diese Jungs zu warten.
      War das nicht...ein bisschen übertrieben?



      Während Ineb schon mit großen Augen zum Ausgang sah und nicht mehr warten wollte, zog jemand Wyatt wie ein Kidnapper aus der hinteren Ecke heraus, um den Arm des Grünhaarigen dicht gegen seines Oberkörpers zu drücken. Statt eines Messer drückte er einen Kuss auf seine Wange und ließ ihn danach wieder los, um auf guten Abstand zu gehen, damit er jeden gut im Blickfeld hatte.



      Lächelnd legte Cabriel seine Fingerspitzen zusammen, seine Wangen waren schon leicht rosa gefärbt vom Alkohol und der Wärmeaktivitäten des Clubs.

      "Hallöchen, ihr seid also wirklich gekommen..! Na sowas... Willkommen im Club Douchess!~", strahlte er ihnen fröhlich entgegen, als konnte er gerade wirklich nicht glücklicher sein...



      Entgeistert blinzelte Ineb dem Blondhaarigen zu. Zuzugeben, Inebs Stärke war mit Sicherheit nicht Gesichter merken, beschämenderweise vergaß er sogar manchmal das Gesicht seiner geliebten Oma... Sobald die Popstars anfingen Perücken zu tragen waren sie für ihn wie eine andere Person, bis er sich genau die Umrisse von ihnen ansah.

      "Ehm...Sorry, aber wir warten auf Cabriel, der ist Barkeeper hier oder so...", versuchte er den kleinen Jungen irgendwie abzuwimmeln...Er hörte zumindest von den anderen, dass er hier eigentlich in der Bar arbeiten sollte...



      Wie auf Kommando verdunkelten sich die Augen des noch so süßen Blondhaarigen, sodass sein Lächeln nun eher aussah wie von einer scharfen Sichel.

      "...Das ist Cabriel, Ineb...", erklärte Izarra ihm, der die Kraft von dem Luftwächter genau erkannte...Aber war das nicht eher das Gegenteil seines eigentliches Stils? Er hatte ja nichts gegen Modewechsel, obwohl...Izarra nun seit 100 von Jahren ....immer gleich aussah...Hmm..

      Stumm blieben seine Mundwinkel einfach weiter oben, sprach für ein paar Sekunden nicht...ehe er tief ausatmete und sich einmal um 180 Grad drehte, so als hätte er wieder seine Batterien gefunden, die ihn wieder zum Laufen brachten.



      "Ich als Host werde euch erklären wie die Dinge in Douchess so laufen, keine Regelverstöße oder Randalen...Aber ich bin mir sicher, ihr seid nach dem harten Tag so müde, dass ihr euch nur noch entspannen wollt, oder?"

      Darauf winkte er ihnen leicht mit der Hand zu, damit sie ihm wie eine Entenmama folgten...bevor sie noch in der Ecke eingehen würden.

      "Ich bring euch zu dem Karaokeraum, der ist echt groß- also keine Scheu vor Platzangst... Sam möchte, dass man sich wie ein Herzog oder eine Herzogin ausruhen kann!", erklärte er beim Laufen wie eine Führung im Zoo, es war wie ein Skript, den man einfach mit einem lächeln auswendig vorsagte... damit keiner sich später gegen diesen Club wenden konnte, denn sie bekam es ja auch alle mündlich mit...und Kameras waren hier überall.



      ...

      Zusammen betraten sie einen geschlossenen Raum, der gefärbt in einem rötlichen-violetten Licht war. An einer großen Wand hing ein Flachbildschirm mit der Karaoke-Anlage, auf dem war das leuchtende Logo des Clubs zu sehen...Die Bilder an der Wand zeigten erotische Posen von zwei Männern, die sich ansehnlicher gar nicht mehr berühren konnten.

      "Setzt euch überall hin außer an der linken Seite, der Platz gehört erstmal den Host...Der Raum ist ziemlich schalldicht, man könnte euch nicht mal um Hilfe schreien hören, also könnt ihr ruhig so schrill singen wie ihr könnt - Es muss euch nicht peinlich sein."





      "Bis ihr startklar seid werde ich für euch die Liste der Host vorbereiten, ihr dürft euch ein Tier aussuchen - sobald er verfügbar ist kommt er zu uns..."

      Daraufhin riss nur Ineb verwirrt die Augen auf, was für Host? Was war überhaupt ein Host? Sowas wie in den Anime? Wo war der Kuchen?!
      Während Izarra sich einfach gemütlich mehr zur Mitte saß und Cabriel auf seinem Platz sich hinplatzierte, stand Ineb ratlos neben ihm.

      WAS FÜR TIERE?!

      "Mom..Moment, Cabriel. Ich verstehe absolut kein Wort..."


      "Ah...Sorry, ich habe die meiste Zeit nur erfahrene Besitzer. Also ein Host wird im Club "Douchess" auch "Tierchen" genannt. Die Tierchen bieten euch Gesellschaft an im Zeichen von romantischen Verhältnissen, ihr könnt sogar angeben dass ihr mit ihnen Zusammensein wollt oder einfach nur reden...Selbst auf Rollenspiele lassen sie sich ein...und andere Dinge..."
      , gab Cabriel ehrlich zu und machte es sich auf dem Sofa gemütlich, während er das Tablet herausholte um die Option für die Jungs freizuschalten.

      "Wir wollten doch nur in die Karaoke und etwas über naja du weisst schon...die Träume und so reden?! Das darf doch keiner mitbekommen?", erhob Ineb schon empört die Stimme aber senkte sie wieder, er glaubte kein Wort daran... dass hier wie auf dem Schild stand keine Kamera waren!...Oder?

      Nachdenklich senkte er seine Finger vom Bildschirm, sie hatten wohl wirklich keine Zeit zum Sprechen, ständig passierte etwas oder jemand war unterwegs.

      "Hmm...Sam sagte mir aber ich soll euch einen Host-jungen geben, ich sollte nicht alleine zu euch...", murmelte er nur leiser und schaltete das Gerät wieder aus.



      Daraufhin legte er es zur Seite und blickte zu Ineb, ein leichtes Lächeln erhob sich, worauf er ihn mit seiner Hand an den Arm drückte, damit er sich endlich hinsetzte.

      "Naja, wir können ihn auch für später buchen, das sollte kein Problem sein.~ Gehen wir's langsam an, ihr habt die ganze Nacht den Raum nur für euch."



      ________________________________________________


      Janon Müntzer[/u]

      In der Küche ging er mürrisch zum Zielort, dabei hoffte er dass der Rotschopf brav in der Wanne sitzen bleiben würde aber... so gut wie er ihn eben kannte, tat er dies nicht.
      Typisch...Er hörte nie auf ihn, das allein brachte Janons Augenbraue zum Zucken.

      Er öffnete trotzdem den Kühlschrank, dabei verstand er ihn zwar deutlich schlechter, aber gerade war einfach ein schlechter Zeitpunkt um mit ihm zu Reden.
      Janons Kopf rauschte, die Worte von Liam pulsierten nur frei in seinem Kopf, bis...

      "...Du...bist zurecht....Wütend auf mich....Aber...ich möchte....Dir wenigstens erklären warum....ich eingreifen wollte....Zum großenteil weiß ja...das du stark und erfahren bist ...Das hast mir schon seit wir uns kennen bewiesen....Aber....Ꝋꞩȼⱥɍ...er...."

      Er unbedingt seinen Namen erwähnen musste, der Typ...der ihn gestern sein gesamtes erspartes angezündet hatte und er ihn dafür trotz allem die Bälle küssen würde.
      Wie festgefahren blieb er am Griff vom Gefrierfach und ohne dabei Liam anzusehen hörte er ihn gezwungenermaßen zu...





      Doch kamen nur gewisse Worte bei ihm an, die seine Ranken im Herzen mit Dornen übersähen und wie aus einer Fleischfabrik herauskommen wollten.

      "....Īȼħ....ӻᵾħłⱦē ᵯīȼħ īħᵯ ꞡēꞡēꞥᵾƀēɍ ꞩȼħᵾłđīꞡ...."


      "...Ꝋꞩȼⱥɍ đⱥᵯⱥłꞩ....ꞥīȼħⱦ ꞡēⱳēꞩēꞥ ⱳⱥɍē....Ħⱥⱦⱦē ᵯīȼħ ᵯēīꞥ Ꝟⱥⱦēɍ ꞡēⱳīꞩꞩ ꞥīȼħⱦ Ⱥđꝋꝑⱦīēɍⱦ...Oder...ich wäre ins Krankenhaus gekommen...Ich weiß nicht was passiert wäre....Zumindest hab ich gedacht....das ich es Oscar...zu verdanken hätte...."

      "Aber....ich glaube...ich war Leichtgläubig und Naiv....Ihn Interessiert mein Leben gar nicht....Damals wollte...er sich bestimmt sich auch nur Prügeln und ich war....das Mittel zum Zweck....Ich bin wirklich Blöd....Ʉꞥđ ħⱥƀ ᵯīɍ ēīꞥꞡēƀīłđēⱦ ēɍ ⱳⱥɍē ꞩꝋⱳⱥꞩ....ⱳīē ēīꞥ Ħēłđ...."


      "Und...hab mich....schuldig gefühlt....Ich dachte...Īȼħ ҟꝋꞥꞥⱦē īħᵯ ⱥᵾȼħ Ħēłӻēꞥ....Auf die richtige Bahn zu kommen....Ⱥƀēɍ īȼħ ƀīꞥ ꞥᵾɍ ēīꞥē Ⱳīⱦƶӻīꞡᵾɍ ӻᵾɍ īħꞥ....Und durch mein Denken hab so viele nur Probleme bereitet....Ich ...Werde in Zukunft nicht mehr so Leichtsinnig sein ....Daher hab ich...es nur Verdient wenn du mir sauer bist, ich möchte es....wieder gut machen.....Janon...."


      Gezwungenermaßen lauschte er der verzwickten Beziehung zwischen Oscar und Liam zu...
      Liam nannte ihn einen Helden...
      Liam wollte von ihm gesehen werden...
      Liam wollte ihm helfen...
      Liam hatte ihm...sein Glück zu verdanken...

      Alles...dank diesem Oscar...

      Quälend verengten sich seine Augen, er blickte zwar auf den Boden, doch fühlte er sich wieder nur wie in einem Entzug gefangen...
      Er spürte wie er seine Zähne versteckt zusammenbiss und sie mit großer Kraft zusammendrückte.
      Sein Sehfeld wurde kleiner, doch sah er deutlich fixierter...

      Obwohl sich Janon so viele Fragen hätte stellen können... war seine erste...





      Wo war er damals gewesen...?




      Er hätte sich mit Sicherheit auch gegen den Bastard geprügelt, bestimmt hätte er auch gewonnen... Er wäre niemals so dumm gewesen und hätte sich vom Bullen geschnappt...Das sagte jedenfalls sein heutiges großes Ego.
      Alles wäre besser gelaufen...

      ...Doch die Adaption?

      Hätte er überhaupt zugelassen, dass irgendwer jemals Liam adoptiert hätte?
      Spürte er jemals wirkliche Freude bei diesem Gedanken?
      Er redete sich ihn ein aber genau in diesem Augenblick verstand er nicht mehr wieso er das überhaupt tat? Für wen?
      Liam?
      Nein, es gab sogar eine Zeit, wo er sich gewünscht sich nie zu diesem Straßenbalg hingesetzt zu haben.
      Auch, ohne ihn... wäre er im engeren Kontakt zu Cabriel und Samuel gewesen...
      Auch Cabriel...wäre für ihn da gewesen...
      Auch er... wollte früher immer Menschen helfen, doch war er kein bescheuerter Naivling...
      Vielleicht zerstörte Liam nur die Absicht in ihm mit dem Jungen ohne Eltern davon zu fliehen?
      Hatte er damit nicht auch Cabriels Leben zerstört?
      ...Er holte zu tief aus, aber die Gedanken fraßen ihn...
      Hätte er sich in der Zeit nicht so festgefahren mit dem Rothaarigen... dann hätte er auch Cabriel retten können?
      Anders als Liam... Wäre er mit ihm geflohen?
      Oder wollte er unbedingt...den Straßenjungen an seiner Reise?



      Obwohl diese Frage nur noch Leichtsinnig in dem Kopf von Janon ratterte, fuhr sie sich wie ein Schlangenbiss in seine Nerven hinein.
      Eine Geschichte konnte nicht zweimal erzählt werden...
      Eine zweite Chance existierte nicht auf der Welt, der Zug war schon abgefahren und würde nicht mehr zurückkommen.
      Kinder träumten verrückte Märchen, manchmal so stark, dass sie dich wie ein Traumata jede Nacht begrüßten.

      Ein bescheuerter Kindheitstraum...indem man frei sein konnte?



      Das ging nicht...
      Er dachte noch viel zu kleinlich..
      ...Dafür musste man erst die beseitigen, die dich an deiner Freiheit hindern...
      Er musste...noch stärker werden... er brauchte eine größere Gruppe...jemand, vor den alle Angst hatten.
      Um danach sich den Thron zu erobern...egal, was es kostete...
      ...Er brauchte wieder Sam, um ihn hineinzuschmuggeln...
      ...Wieder Sam...Da sich ihre Ziele mit Sicherheit überschnitten, anders als bei Liam


      Liam hatte andere Pläne für die Zukunft und dort war er mal wieder kein Teil...
      Bald würde er ihm ganz den Rücken zudrehen, sobald er jemand besseres gefunden hatte.
      Wie seine traumhaftschöne Familie...
      ...Wie...sein Held

      Achtlos riss Janon am Kühlschrank, sodass der Kühlschrank kippte und er die Tür zum Gefrierschrank in der Hand hielt. Direkt neben ihn stürzte das Gerät zu Boden und hinterließ mehrere Scherben, das Licht flackerte und zischte nur dahin als wäre es auf Notbetrieb und drohte zu einem Stromschlag überzulaufen. Wie ihn Wahn interessierte es den Boxer recht wenig, dieser war wohl nicht richtig zugeschraubt...nicht sein Problem.. Er kniete sich zur Gefriertruhe und holte dabei einen großen Eiswürfelbeutel heraus.

      Ruckartig drehte er sich dann zu seinem Zielobjekt und schritt mit lauten Schritten zu ihm. Gnadenlos zog er Liam mit seiner rechten Hand nach oben, sodass er ihn genau in sein Gesicht sehen konnte. Mit der anderen Hand rammte er den Eisbeutel auf seine geröteten Ohren. Dabei sah er ihn an, als wollte er ihn förmlich verschlingen, dennoch bildete sich ein manisches Lächeln über seinen Lippen.

      "Noch ein Wort und ich werde dich im Bad ertränken, ist das klar?!", raunte er herrisch und drückte sein Gesicht näher zu Liams, er wollte ihn nie wirklich weh tun...aber wenn er so fauligen Müll abgab konnte er nicht anders, es war in seiner Natur und das war dem Rotschopf mehr als bewusst.



      "Mitkommen!", brüllte er ihn in seiner tiefsten Tonlage an.

      Weiterhin sein Hände im Haar von Liam gefestigt drängte er ihn zum Bad ehe er ihn mit großen Schwung hineinschubste. Während Liam am Boden lag rammte er die Tür vom WC fest zu und schloss hinter sich ab, dabei steckte er den Schlüssel ein als gab es kein Entkommen.

      Als wäre Liam nur ein bedeutungsloses Objekt umging er ihn und schmiss den riesigen Beutel an Eiswürfel hinein, darauf stellte er die Temperatur auf den niedrigsten Grad. Finster blickte er zu ihm hinunter, ehe sich Janon hinkniete und seine beiden Beine in die Hand nahm. Dabei sagte er kein Ton, er hatte bereits erklärt was sie machten... Grob knöpfte er die Hose des Rothaarigen auf und sah ihn daraufhin nochmals in Gesicht.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Liam Petrow



      Auch wenn Liam die Brutalität von Janon kannte, ließ ihn der Ausmaß seine Reaktion ihn spürbar zusammen verkrampfen.
      Der Kühlschrank der in Mitleidenschaft gezogen wurde zeigte sein letzten Licht flackern....


      Abgesehen davon das sich Liam sorgen machen musste wie Nicky darauf reagieren würde und....wie er jetzt auch noch das wieder Bezahlen sollte , sorgte sich Liam mehr um den Gemüt zustand von Janon...
      Natürlich war ihm bewusst das ihn seine Worte wenig erfreuen würden oder ihm die Wut nahm....
      Doch war es hätte ein schon lange brodelndes Feuer zwischen ihnen entfacht, dass man lange versucht hatte zu ignorieren....Zumindest hatte....Es Liam, da er ...Nicht ...Wollte das Janon ihren Kindheitstraum eines Tages wahr werden ließ....Nicht weil er sich die Zukunft mit ihm nicht schön vorstellen konnte....Ganz im Gegenteil....Mit ihm war sich Liam sicher wirklich Glücklich zu werden.
      Das Problem war nur....
      ...Der Weg und Preis....Denn man dazu zahlen müsste.

      "Janon ich---", setzte Liam an um zu versuchen ihn zu beruhigen aber dann kam dieser so bedrohlich auf ihn zu, das nächste das was er spürte war die stechende Kälte an seinem Ohr das über zu seine Wange zog.
      Doch....Dieser Blick denn ihn Janon regelrecht in gegen brachte ließ die schmerzhafte Kälte an seinem Ohr verblassen.
      Hatte ihn Janon...jemals....so angesehen....?!
      "Noch ein Wort und ich werde dich im Bad ertränken, ist das klar?!"


      Seine Herrischen Worte kam mehr als deutlich bei ihm an....
      ....Fast wünschte sich Liam zurück in sein Bett....er hätte sich einfach von Fiber besiegen lassen sollen als das sich selbst so....Erbärmlich und schwach fühlte....
      Dann müsste ihn Janon jetzt nicht so....Ansehen als wäre kaum irgendwas Wert....
      "Mitkommen!"
      Seine Donnernden Worte und sein fester Griff ließ in LIam jedoch....Leider eines wieder Bewusster werden....
      ....
      Er Liebte Janon wirklich....
      ....Vielleicht mehr als nur einen Guten Freund oder Komplize wie sie sich früher bezeichnet hatten....
      Ihm war er wirklich...sehr...Wichtig....
      Auch seine Sturheit....Hatte er immer bewundert....
      Seine Herrische Art und das Gefühl das sich auf ihn verlassen konnte...
      ...Er konnte in seine Arme springen und wissen das ihn auffangen würde....
      Egal wie gemein die Dinge waren die zu ihm sagte oder wie grob er ihn auch behandelte....



      "--- ich find ich kann dir sicherlich auch das geben, was ein verdammter Vater dir geben könnte..."
      "Ich würde nichts bereuen..."
      "Dann werde ich ein anderen Weg finden... "
      "Dann lass uns doch gemeinsam ins Ausland..."
      Egal wie viele Steine ihm in den Weg geworfen wurde....Janon tat alles um sie zu beseitigen...
      Und wie bewundernswert es Liam auch fand....Gab leider etwas das Janon auch tun würde.....

      "... Und wenn ich meinen Alten einfach umlege...? Ich spiele sowieso lange mit den Gedanken-- mit seinem Geld kommen wir beide über die Runden... "

      ....Ein Mörder....
      Liam wollte nicht das Janon diesen Weg ging....
      Wenn er nur der wenige Funken war der ausreichte um Janon diese Überwindung zu geben seinen Vater oder sonst jemand umzubringen....Dann....wollte Liam...Lieber auf das Glück....und die Erwiderung seiner Gefühle verzichten.
      Auch wenn sie schwere Zeiten durch stehen müssen....Liam....Wollte für Janon da sein.
      Darum gab sich Mühe selbst auf eigenen Beinen zu stehen....
      Ein feste Familie, eine Arbeit....Etwas wodurch sich ein Stabiles Leben ermöglichen könnten....Auch wenn ihn das immer weiter von Janon entfernte....

      "Du hast es geschafft!! Ich wusste du kannst es!"
      Janon war unglaublich stark....Selbst die Drogen hatte er endlich hinter sich lassen können....!
      Auch wenn Liam dadurch Seiten von Janon erblicken konnte die er so gut hinter seiner Rauen Art versteckt hielt....Es ließ Liam Zuneigung für ihn nur größerer werden.



      Trotzdem....
      ...Hatte sich Liam wohl überschätzt....
      Er hatte ihre Kindlichen Träume erstickt in der Hoffnung Janon weniger Probleme zu machen...
      ...Stattessen aber fühlte es sich gerade in Moment der Emotionalen, fiebrigen schwäche an als wäre nur mehr schuld an Janon Wutausbruch....
      ....Er wollte sich am liebsten mehrfach entschuldigen aber pressten sich seine Lippen feste aufeinander...
      Er hatte keine Angst das Janon seine Drohung wahr machen würde....
      ....Aber er wollte ihn nicht noch wütender machen....Es tat ihm so Leid....

      Als er am Boden lag und Janon ihm wie angekündigt auszog, konnte sich Liam die angestaute Emotionen nicht zurück halten.
      Die Tränen liefen ihm über das glühende Gesicht und er musste sich das schluchzen unterdrücken.....



      Tatsächlich tat es ihm mehr Weh wenn Janon Wütend auf ihn war als der Körperlicheschmerz....
      Lieber ließ er sich dafür schlagen oder dergleichen....
      Seine Kehle brannte....Er hatte schließlich immer noch nichts getrunken und mittlerweile gab ihn sein Körper das flaue Gefühl zusammenzubrechen.
      Mühsam und mit zittrigen Händen versuchte sich Liam die Tränen aus dem Gesicht zu wischen...Janon sah ihm direkt ins Gesicht und er fühlte sich dadurch nur noch schuldiger und schlechter....
      Wäre er selbst nur....etwas Stärker....dann ....
      Doch Liam stieß an seine Grenzen und fühlte sich beinahe zurückversetzt....Als wäre er wieder bei Null angekommen....Nur das Kind das keiner wollte und sich nur in denn Ecken der Gassen zurecht fand, wo die Leute ihren Müll hinwarfen....
      Sein Kopf dröhnte schrecklich....Und es grauste ihn schon jetzt an den Gedanken....in diese Wanne zu gehen....
      Doch gerade wollte er nicht Rebellieren oder sich Krumm stellen....
      Eigentlich war es schön....das sich Janon um ihn kümmert....
      Aber weil er sich so Schuldig fühlte machte es die Sache nicht besser....Und Janon wäre gewiss auch lieber wo Anderes als bei ihm.

      Seine Ärmel waren schon ganz Nass von den Tränen die unhaltbar hinunter liefen, als sich selbst von diese befreite um sein Oberteil auszuziehen.
      Believe Me ~

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    • Janon Müntzer



      Er wusste nicht, ob die Tränen von Liam ihn mitnahmen, anmachten oder einfach nur kalt ließen. Sein Adrenalin stieg so hoch an, dass man es als Wunder bezeichnen konnte, dass er sie mitsamt Boxer einfach von seinen Beinen hinunterzog. Die Körperhitze von dem Rothaarigen war so enorm, Janon spürte sie genau wieder gegen seine festen Handschuhe drücken.
      Erneut blickte er zu seinem Freund, er gehorchte ihn mit einem Schweigen, jedoch wurde das bittere Schluchzen nur lauter, sodass sich mit den Ärmeln die Tränen abwischte.
      Das Wasser floss weiter in die Badewanne hinein, das geräuschvolle Plätschern wurde immer lauter, doch überdeckte es einfach nicht das Wimmern der Rothaarigen.



      Fest griff er beide Ärmel, die so nass waren von den Tränen seines Freundes und drückte sie mit seinen fest neben Liams Gesicht.
      Er fragte sich, ob er wegen ihm weinte...doch spürte er ganz klar keine Angst in den Augen von dem Rotschopf.
      Für den Moment gefangen vergrub sich seine violette Farbe wieder fest in die gelbliche von Liam.
      Warum...tat er ihn nicht einfach weh, sowie er es verdiente?
      ...Wo und wie genau hätte er es verdient?

      Langsam ließ er einen Arm frei um den Zipper des Pullovers an die Hand zu nehmen und diesen zu öffnen. Sogleich zog er das gesamte Oberteil aus, sodass Liam nun nackt vor ihm lag.

      Er fand keine Antwort auf seine Frage, obwohl er doch so wütend war... spürte er das sein Groll sich zu dem gegen Typen wie Tyler, Stan und Oscar unterschied.
      Janon hatte nie das Bedürfnis gespürt ihn Schmerzen zuzufügen, egal wie sehr ihn der Rothaarige von sich wegdrückte.
      Liam hatte ihn genug festgehalten und ihm vom fallen gehindert.
      Kräftemäßig lag vielleicht Janon um Längen voraus, doch...ihre Rollen...

      Näher beugte sich Janon zu dem fiebrigen Mann hinunter und hob ihn an seinen Rücken leicht nach oben.

      "Ständig höre ich von dir, dass du mich als stark siehst aber... Ich spüre ganz genau, dass du es nie ernst gemeint hast."



      Mit einem Ruck hob er ihn hoch, sodass er stand und brachte zuerst an die Wand, sodass er sich mit den Händen an der Wand stützen konnte.

      "Bleib so.", appellierte er finster, drehte dabei den Wasserhahn zu und suchte im Schrank nach einem Waschlappen. Dabei sprach er einfach weiter und erteilte nur sich die Erlaubnis den Mund zu öffnen.

      "Dein neuer Vater, Oscar dein fraglicher Held, diese reichen Sugardaddies, sogar dieser monotone Butler...solche Leute bewunderst du... Das ist für dich jemand, die dich gerne retten kommen können...Eine starke Rolle, ob es nun an Geld, Macht oder Gutherzigkeit lag...Alle davon bekommen von dir eine zweite Chance, selbst wenn sie dir dein Augapfel rausholen würden..."



      "Ständig fragte ich mich, in was für einer Rolleneinteilung ich bei dir war? Stark? Schwach? Gehörte ich zu diesen komischen Jungs aus dem Waisenhaus, die du babysitten musstest? War ich eine Erfahrung? Gehörte ich nur zu deiner rebellischen Phase, um zu merken wie schlecht es doch war? Egal, was du mir sagtest ich konnte dir immer weniger glauben...Dein lobenden Worte Kotzen mich insgeheime an, aber ich ließ es lieber an anderen aus, statt an dir..."

      Den gefunden Waschlappen tunkte er in die Badewanne und kam wieder Liam näher. Seine Linke Hand stützte Liam Hüfte, während die andere den Lappen direkt auf den nackten Rücken peitschte und dann unsanft und grobflächig hin und her rieb.

      "Mit der Zeit wurde es mir scheiß egal--! Du warst weg - hattest ne richtige Familie - also hieß es für mich nur 'fick dich du blöder Scheißkerl - genieß das warme Bett'! Alles was wir zusammen gemacht haben konnte ich hervorragend alleine...Ich wurde sogar immer besser...ich hätte mich sogar wieder bekifft, wenn der Entzug nicht so kacke gewesen wäre.", betonte er stark und ließ dabei es jede einzelne Faser von Liams Oberkörper spüren. Doch dann nahm er ihn an den Achseln und drehte ihn zu sich um, sodass er ihn wieder ansehen konnte.

      "...Und dann, wo ich dachte, dass ich und du nichts mehr miteinander am Hut haben werden... habe ich dein Bild vor mir gesehen..."



      "Auf den Schreibtisch...meines Alten..."

      ┏━━━◥◣◆◢◤━━━◢◤◆◥◣━━━━━━━━━┓



      Es war nichts, woran sich Janon noch gut erinnern konnte oder wollte... doch wusste er noch das zittrige Gefühl in seinen Händen, als er dieses perfekt gezoomte Bild vor ihm sah. Es war der letzte Tag, an dem sich er mit Liam getroffen hatten, ehe Liam ein neues Leben führte. Unter dem Foto lagen andere Dokumente...die alte Anschrift des Waisenhauses, seine Betreuerin...seine Krankheitsakte, bekannte Symptome...auch über seinen Adoptivvater wusste er schon bescheid. Er hatte von diesem Polizisten gemacht, wie er an der Tür den Sicherheitscode eingab. Auf einem weißen Papier stand alles drauf...Die neue Adresse, die Telefonnummern und welche Schule Liam wohl bald besuchen würde.
      In diesem Augenblick wurde Janon nur noch übel, er brach zusammen und genau in dem Moment, erwischte ihn sein Vater...wie er einfach ungefragt in sein Schlafzimmer hineinstürmte, nachdem er wochenlang verschwunden war.

      In dem Augenblick saß er sich aber auf Bett und lächelte seinen Sohn mit seiner übertriebenen Schminke nur an. Sein Grund war...

      "Ich habe dich öfters mit ihm 'draußen' spielen gesehen, nämlich muss ich doch wissen wo meine Familie genau steckt? Bevor du noch wie deine Erzeugerin wirst und versuchst abzuhauen, davor hätte ich dich eher beseitigt. Dieser Liam hat ein wirklich sanftes, schönes Haar - eine starke Farbe, die mir sofort ins Auge fiel! Dir gefällt sie also auch?...Ich habe schon gedacht, dass du den selben Geschmack wie ich besitzt...Zu Schade, dass er jetzt einfach geflohen ist aber...Wenn du möchtest kann ich dir helfen ihn aus seiner Familie wieder zu entreißen? Willst du ihm zu deinem Besitz machen? Immerhin kannst du jetzt gut in Häuser einbrechen, es wäre wirklich einfach, wenn.............."



      An mehr konnte sich Janon gar nicht mehr erinnern. Flippte er danach vollkommen aus? Schrie er? Zerriss er das Papier? Stellte er sich gegen seinen Vater? Oder blieb er einfach wie erstarrt auf dem Boden knien?
      Er hatte keine Ahnung mehr, doch wusste er... dass diese Art von Komplizen er niemals in seinem Leben teilhaben wollte.
      Er begann freundlicher zu ihm zu werden...
      ...Er schlug ihn weniger und liebte ihn besser, sodass nur noch alte Narben zu sehen waren.
      ...So, als wollte er in sein Verstand eindringen. Er trainierte ihn sogar beim Boxen und zeigte ihn abartige Tricks.
      ...So, als hatte er etwas, was er unbedingt für sich ausnutzen wollte.

      Dabei verspürte Janon aber einen großen Druck, je mehr Tage verstrichen... Er wurde wieder unsicher in allem was er tat, ständig sah er seinen Vater wieder - so wie beim Entzug. Im Pausenhof, auf den Toiletten, selbst in der Bücherreich. Überall konnte er sein und ihn beobachten, der Mann...der sich doch einen feuchten Dreck für seinen Sohn interessierte.
      Er hatte sich nie in die Angelegenheiten seines Vaters eingemischt, Janon war niemand... der sich darum kümmern wollte.

      Doch dann fragte er sich...ob er etwa schon bei Liam war, wenn nicht bei ihm?
      Wenn Janons Bett leer war wurde er nervöser, er begann sich die gesamte Haut wieder aufzukratzen.
      Aus dem Fenster starrend verfolgte er dabei immer das Fahrzeug seines Vaters, er achtete genau in welche Richtung er fuhr.
      Doch nach diesen verworrenen Gedanken hielt er den Druck nicht mehr aus, er fühlte sich nur noch wie Elend und wusste, dass er nur noch eine Sache tun konnte, um diese Spielerei zu beenden...denn Spiele lagen ihn einfach nicht.

      Er machte mit seinem Alten kurzen Prozess.

      Dabei ging es hierbei nicht nur um Liams Sicherheit, sein Vater war ein Bulle und Stalker von Liam seit Monaten... der würde ihn nicht einfach aus den Augen lassen. Es ging hier um seine eigene Menschlichkeit, die er nach der Zeit immer weiter in diesem Haus verlor. Er wollte einfach nur sich selbst retten und mit Liam wieder Kontakt halten, ohne solch' dunkle Gedanken zu pflegen, die sein Vater ihm eingenistet hatte.

      Ein paar Tage später bereitete er alles vor... Er erfüllte seinen Vater jeden Wunsch von den Lippen, egal wie bizarr sie auch waren. Zusammen tranken sie...nicht auf das Alter achtend... bis sein Alter endlich betrunken war und auf dem Sofa einschlief.
      Als Jugendlicher fühlte sich der Plan idiotensicher an, Janon dachte es würde ausreichen Willen, Mut und Stärke zu besitzen.

      Es ging alles sehr schnell...
      Ohne zu zögern rammte er das Schlachtermesser in den Oberkörper des Erwachsenen, sodass die Blutspritzer seine Kleidung rot einfärbten. Dabei hielt er nicht ein sollte drückte immer tiefer und tiefer zu, obwohl die Stimme in Liam ihn sagte...dass er nicht zum Mörder werden sollte...fühle es sich so gut an seinen Vater wie einen Mastschwein durchzustechen und sein Ende direkt vor Augen zu sehen.



      ...Doch so eilig wie die Euphorie kam...So eilig knockte ihn die Dysphorie wieder aus.

      Statt vor Schmerz aufzuschreien, sich zu wehren oder jegliches zu tun, damit das Messer nicht weiter hineindrang...Legte Achim die Hände auf Janons und verdeckte sie mit dem Messergriff. Danach lachte er so belustigt, dass Janon vor Angst Tränen im Gesicht bekam, er kicherte so laut, dass seine blutende Brust bebte.

      Und alles was er sagte war....


      "Und das soll mich beeindrucken? Die schwachen Gene hast du von deiner Mutter..."



      Der Rest versank im kompletten Blackout... Samuel hatte sich ein paar Wochen später um eine Beschäftigung für seinen Vater gekümmert und danach wurde die Familie Petrow wohl komplett vergessen.



      ┗━━━◢◤◆◥◣━━━━━━━━━◢◤◆◥◣━━━━━━━┛

      Janon erzählte es so frei, wie es einfach Liam vor kurzem mit ihm gemacht hatte. Warum ausgerechnet diese Geschichte sein Verstand aussuchte...

      "Jetzt, wo ich so darüber nachdenke verstehe ich warum du kein vertrauen zu mir hattest. Du kanntest alle Schwächen von mir, du wolltest dass ich ihn nicht töte...weil du wusstest, dass ich keine Chance hatte. So denkst du auch bei Oscar und mir... und es macht mich wirklich wütend, Liam.", murmelte er während sein Blick sich zu Boden senkte, nur um sich hinzuknien und Liam danach wie eine Prinzessin hochzuheben.

      Danach ging er zu Badewanne, das Wasser hatte sich wenigstens etwas erwärmt, während er ihn darauf vorbereitete. Er beugte sich mit ihm vor, sodass Liams Gesäß das erste was, was die kalte Flüssigkeit an sich spürte.
      Paar Sekunden später ließ er ihn einfach in Wasser sinken und ließ ihn dabei komplett los, blieb aber am Beckenrand sitzen.



      "Ich werde noch allen zeigen, dass ich wirklich stark bin...nur noch mit meinen Prinzipien, nicht mehr mit deinen. Dann siehst du vielleicht nicht mehr den kleinen drogenabhängigen Jungen von damals in mir."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Liam Petrow

      Auch wenn es sich beschämend anfühlte von Janon so entblößt zu werden, war gerade das Emotionale Ausbruch deutlich mehr in Vordergrund...
      "Ständig höre ich von dir, dass du mich als stark siehst aber... Ich spüre ganz genau, dass du es nie ernst gemeint hast."
      Weil ihm Janon den Mund verboten hatte konnte Liam darauf nicht erwidern...Anderenfalls hätte ihm sofort widersprochen....Aber Liam hatte das Gefühl als wollte ihm gerade auch Janon deutlich vieles sagen und dabei nicht gestoppt werden....Wie ein unaufhaltbarer Wirbelsturm kam seine Worte ihm entgegen.
      Glaubte Janon wirklich....er würde ihn nicht als Stark ansehen...?
      ...Vermutlich wirkte es wirklich so weil er ständig versuchte Janon zu beschützten auf seiner Weise...Aber das tat er nicht weil ihm nicht vertraute stark genug zu sein....
      Unbewusst, sich selbst nicht als Klotz an Janon Bein zu fühlen hatte ihn jedoch damit....Nur mehr unter Druck gesetzt?
      Liam wollte wirklich verstehen was das Problem war....

      Janon brachte ihn dann auf die Beine...Ein innerlicher schauder durch zog den Ältere als spürte wie seine Handflächen sich auf der Wand abstützte....Von Außen sah es bestimmt mehr als nur mehrdeutig aus....
      "Bleib so."
      ....
      So Bestimmend Janon konnte brachte es Liam nur erneut zum schlucken und er starrte auf die Wand....
      Gefühlt nahm das Fiber gerade rapide zu....
      Janon zählte die Personen auf die in sein Leben dazu gekommen waren...Tatsächlich hatte Janon nicht unrecht....
      Liam....Gab solchen Personen wirklich oft weitere Chancen weil sie in seinen Leben an Wichtigkeit dazu gewannen...

      "....Egal, was du mir sagtest ich konnte dir immer weniger glauben...Dein lobenden Worte Kotzen mich insgeheime an, aber ich ließ es lieber an anderen aus, statt an dir..."
      Stark?
      Schwach?
      Nur eine Phase....?
      Mehr zogen sich Liams Augenbrauen zusammen....Und sein Herz Hämmerte stärker....
      Bevor er sich Gedanken machen konnte ob er Janon wirklich so behandelte spürte er den eiskalten Waschlappen auf seiner Haut.
      Wie Nadelstiche zog die kälte durch sein Körper und seine Finger verkrampfte sich sofort.
      Vermutlich wäre von ihm weg gezuckt würde gerade nicht die Zähne zusammen beißen....

      "Mit der Zeit wurde es mir scheiß egal--! Du warst weg - hattest ne richtige Familie - also hieß es für mich nur '[i]fick dich du blöder Scheißkerl - genieß das warme Bett'! Alles was wir zusammen gemacht haben konnte ich hervorragend alleine...Ich wurde sogar immer besser...ich hätte mich sogar wieder bekifft, wenn der Entzug nicht so kacke gewesen wäre."[/i]

      Seine Worte gaben Liam innerlich ein Schlag mitten ins Herz....
      ...Das sie aneinander sich auseinander Gelebt hatten war ihm Bewusst....Doch war ihm Janon nie...scheiß egal gewesen....
      Der druck des Lappens schmerzte auf der Haut....

      Aber dann drehte ihn Janon wieder zu sich herum um...
      "...Und dann, wo ich dachte, dass ich und du nichts mehr miteinander am Hut haben werden... habe ich dein Bild vor mir gesehen..."
      ....??
      Seine Worte verwirrten Liam im ersten Moment....
      ....
      "Auf den Schreibtisch...meines Alten..."
      ....Was?

      Das was ihn Janon gerade erzählte....
      ...
      Selbst wenn ihm Janon nicht die Stimme verboten hätte wüsste Liam gerade nicht was sagen sollte...
      ...Es war nämlich genau das wovor Liam die größte Sorge gehabt hatte....
      ...Und es schien....Als egal wie sich Liam glaubte angestrengt zu haben....Das nichts an der Tatsache geändert hatte....
      Stattdessen hatte nur ein Keil zwischen ihnen erzeugt...



      Janon hob ihn hoch und er konnte im diesen Moment nicht Anderes als Janon weiter still anzustarren....
      Seine Worte hallten in seinem Kopf nach....
      "Jetzt, wo ich so darüber nachdenke verstehe ich warum du kein vertrauen zu mir hattest. Du kanntest alle Schwächen von mir, du wolltest dass ich ihn nicht töte...weil du wusstest, dass ich keine Chance hatte. So denkst du auch bei Oscar und mir... und es macht mich wirklich wütend, Liam."
      ...So...war es nicht....
      Seine Hand hob sich zitternd leicht zu Janon aber es war wie eine innerliche Fessel die dazu zwang sich zurück zuhalten....


      Dann spürte jedoch schon die Kälte des Wasser der Wanne.
      Sofort stockte ihn der Atem, er ließ ihn wirklich....Fallen?!
      Das Kalte Wasser traf ihn wie ein Schlag...
      Ein keuchender Atemzug entweicht ihm, seine Lungen verengen sich, als ob die Luft selbst erstarrt wäre. Das eisige Wasser umhüllt seinen Körper wie Nadeln, die sich in jede Pore seiner Haut bohren. Er fühlt, wie die Hitze seines fiebernden Körpers abrupt gegen die Kälte ankämpft, während er für einen Moment zwischen zwei Welten schwebt – der sengenden Glut des Fiebers und der lähmenden Kälte des Wassers.
      Seine Muskeln verkrampfen sich, als ob sie gegen den Schock rebellieren würden, und sein Herz beginnt in seiner Brust zu rasen, als ob es den Eisblock, in den es sich verwandelt hat, zerschmettern möchte. Ein überwältigendes Zittern setzt ein, unkontrollierbar und gewaltig, das seinen gesamten Körper durchrüttelt. Der Schmerz der plötzlichen Temperaturumkehr erfasst ihn bis in die Knochen, und für einen Moment glaubt er, dass sein Körper in dieser Kälte zerbrechen könnte.
      Der stechende Schmerz in seinem Kopf, der durch das Fieber verursacht wurde, scheint für einen Augenblick nachzulassen, aber es wird durch ein dumpfes Dröhnen ersetzt, als sein Körper versucht, sich an die unerbittliche Kälte anzupassen. Seine Sinne sind überladen – das Wasser, das sich wie Glassplitter anfühlt, das Rauschen seines Blutes in seinen Ohren, das Brennen in seinen Augen, als der kalte Dampf aufsteigt und sich mit seinen schnellen Atemzügen vermischt.
      Doch während sein Körper unaufhaltsam zittert und sein Verstand zwischen Bewusstsein und Ohnmacht schwankt, spürt er auch, wie das Fieber, das wie ein Feuer in ihm loderte, langsam nachlässt. Es ist, als würde das Eiswasser die Flammen löschen, ihn aus der glühenden Hölle des Fiebers retten, auch wenn es ihn dafür in die unerträgliche Kälte der Wirklichkeit zurückholt. Aber diese Kälte, so überwältigend sie auch ist, bringt auch eine seltsame Erleichterung mit sich – eine Flucht aus dem brennenden Inferno seines eigenen Körpers, wenn auch nur für einen Augenblick....

      "Ich werde noch allen zeigen, dass ich wirklich stark bin...nur noch mit meinen Prinzipien, nicht mehr mit deinen. Dann siehst du vielleicht nicht mehr den kleinen drogenabhängigen Jungen von damals in mir."

      Seine Finger krallten sich an den Rand der Badewanne....
      Noch immer zitterte sein Körper als sich bemühte seine Atem zu kontrollieren.
      Es kostet ihn....Mut und einen starken Anlauf mit einem zittrigen Atemzug um seine Stimme wieder zu finden....
      Alles in ihm sträubte sich darin....Es auszusprechen....Ihre Freundschaft war Liam mit das Kostbarste auf dieser Welt....Aber es fühlte sich an als hätten sie beide vollkommen andere Bilder voneinander.

      "...Und....du? Du....Siehst doch auch in mir i-immer noch....denn unerfahrenen, unschuldigen Straßen Jungen..!"



      "...Ich hab....nie....gelogen....Für mich....bist du....immer noch die stärkste Person die ich kenne....Das hat...Nie etwas daran geändert wenn ich deine Anderen Seiten...K-kennenlernte....Aber....Sobald....du nicht bei mir bist....Fühle mich Schwach....Du...h-hast mir erst das Gefühl geben etwas....Besonderes zu sein....Jemand....denn du brauchst....D...das hat....mich so G-glücklich gemacht....Doch...neig....ich dazu....wirklich...Abhängig von dir zu werden....ich...brauche das Gefühl und ich schäme mich dafür so sehr....Du bist nicht der einzige der seine Gefühle an jemand Anderen auslässt...."

      Fester umgriff Liam denn Rand....Sollte ihn Janon für seine Worte ruhig ertränken....Er konnte es nicht länger zurück halten.
      "Ich will keine Last sein....Ich will....nicht...der Grund sein wieso du dich in Gefahr bringst....Damals hatte ich....wirklich Angst um dich....Nicht weil ich an deiner Stärke Zweifel...Ich hatte Angst das dich irgend jemand mir Weg nimmt....Die Polizei....Oder Andere Hindernisse....Ich....halte....sogar....viel mehr zurück, meine Krankhafte Neigung .... weil ich Angst davor habe das schief geht, dass zu viel werden könnte.... und dich verliere....Ich bin kein Guter Mensch nur weil ich es in Anderen sehe, ich....bin weit aus Egoistischer ....Vielleicht hab ich einfach nur ein Knacks weg...Weil ich nicht wieder verlassen werden will von Personen die mir ein sicheren halt geben...Aber...ja...Ich hab dich Ersetzt sobald du immer.... nicht in meiner Nähe bist....Vielleicht....Bist du...."

      Liam schluckte schwerer als sein Zittern endlich nach ließ:
      "....Ohne...mich besser dran, wenn du...deinen Prinzipen folgst...denn...Mut denn du hattest gegen dein eigenen Vater zustellen hätte ich nie gehabt....Ich hab nicht mal den Mut gehabt dir gegenüber ehrlich zu sein....Und dich Wertlos fühlen lassen....Aber....das bist du nicht....Ich....möchte...dich nur nicht....Ersticken....und...wollte...die zeigen das ich auch....Stärker und unabhängig sein kann...."
      Die Worte die ihm aus ihm herausgesprudelt waren ließ ihn die Lippen fester zusammen pressen....
      Am liebsten wollte er sich gerade selbst ertränken....


      ________________________________________________


      Wyatt Carson Lyons & Tyler Wang-Chi & Harvey Bell



      "Ihr seid eingeladen worden von Samuel Rose, irgendein Wunsch?"
      Sichtlich schmollend Plusterte Tyler schon die ganze Zeit seine Wangen auf....
      Es gab gewiss....So viele Clubs in der Nähe...Zwar waren diese nicht so beliebt wie der von Sam aber....Er hasste diesen Club.
      Alles hier fühlte sich für ihn nur schmutzig an....
      Auch mit dem Wissen das so Kerl wie Janon da rein durfte machte der Schuppen für ihn nur Unsympathischer...Wer wusste schon wo dessen Keime sich schon überall dort verteilt hatten?
      Es war jedoch mehr Izarras Wunsch und die Einladung seines Bruders ihn dazu überreden ließ mitzukommen...Glücklich war er darüber auf keinen Fall...


      Zum Glück aber Teilte ihr Anführer mit Tyler die abneigende Stimmung zu dem Club auch wenn der Grund der beiden Unterschiedlich waren.
      "Ich wollt' gar nicht hierher... Der Club sieht aus wie erschaffen für Gigolos...Außerdem laufen hier fast nur Männer herum..."
      "...Richtige dreckige Männer.", fügte Tyler genervt hinzu.
      "Hach, dass wird toll! Gebt den Club doch erst mal eine Chance!", kam es von Wyatt mit strahlenden Lächeln eben so wie Izarra Positiv gestimmt.
      Während Izarra versuchte Ineb von ihren vorhaben zu überzeugen sprach Wyatt direkt etwas an was ihn selbst ganz neugierig gemacht hatte.
      "Aber sag mal Tyler? Woher sind den die Knutschflecke?? Hast du etwa jemand besonderen vor uns verheimlich? "



      Leider musste Wyatt heute zum Dreh, weil schon einen versäumt hatte, doch hätte gern Gewusst mit wem sich Tyler getroffen hatte das so übersät war mit Knutschflecken, dabei kannte er doch seine Abneigung zu Keimen und dergleichen...Da muss wohl eine ganz Besondere Person sein! Doch hatte Tyler überhaupt nicht den Anschein gemacht das er mit jemand zusammen war!
      "Das muss bestimmt jemand sein den du vor kurzen kennenlernt hast oder??",bohrte Wyatt weiter nach was Tyler ins schwitzten brachte. Er würde ganz gewiss nicht verraten wollen....Wer diese Person war.
      Bevor sich Tyler aber Fiberhaft eine Notlüge ausdenken konnte kam ihn Wyatt schon Unbewusst entegen.
      "Hah! Ich ahne es schon! Es ist jemand aus deinem Kurs! Oder?? Kein Wunder das wir nichts mitbekommen haben du bist als einziger von uns beim Sport Kurs! Klingt nach einer Leidenschaftliche Beziehung!"
      Sogleich begann Tyler zu lachen und Wyatt auf die Schulter zu Klopfen:

      "HAHAHA!! Jaaaaaaa....Genau! wie immer hast du mich erwischt Wyatt!! Du bist ein richtiger Liebes Detektor! Ist jemand aus meinem Kurs...Daher hatte ich noch keine Zeit ihn euch vorzustellen...Ist ziemlich Heißblütiger Typ, wir kommen kaum zu sprechen, da fallen wir schon übereinander her! Also...Wir lernen uns noch kennen...Keine Ahnung ob es was ernstes wird daher hab ich ihn nicht erwähnt...Aber so sind Sportler, immer denkt der Körper zuerst, Hahaha!"



      Log Tyler während er Wyatt denken ließ das mit seiner Schnüffelnase glaubte die Wahrheit aufgedeckt zu haben....Besser war es seien falsche Theorie zu bestätigen als sich irgendwelche Lügenmärchen aus den Ärmel zu schütteln.
      Nun aber warf Tyler sein Blick zu Harvey der kaum aufhörte breit zu grinsen....
      "Uff...Harvey sag bloß du stehst auf solche Clubs?", fragte Tyler schon beinahe enttäuscht, eigentlich hätte von dem ziemlich Hetero wirkenden Harvey eine ähnliche Reaktion wie von Ineb erwartet.
      Doch statdessen strahlte Harvey richtig als machten sie gerade ein unglaublich tollen Ausflug auf denn er schon Monate hinweg gewartet hatte.

      Verlegen hob sich Harvey die Hand an den Hinterkopf:
      "Ohh....Ähm naja! Hahaha!", lachte nervös auf.
      "Ehrlich gesagt weiß ichd as nicht! ich bin zum ersten mal in so einem Club! Meine Ex-Freundin hat mich nicht mal in die Nähe gelassen, in keine Clubs, Discos oder andere Orte mit vielen Personen ...Bin total Aufregt! Karaoke Singen mit Freunden klingt total stark!"



      Harvey freute sich wirklich sehr auf dieses Erlebnis! Vielleicht waren sie auch daher hier, nachdem eindeutig es Drei Stimmen zu zwei gestanden hatten.
      Das der Club Sam gehörte....Ließ Harvey in den Augenblick einfach beiseite. Sie hatten heute das Fahrzeug von Samuel geschrottet, seine Einladung daher abzulehnen hatte sich einfach falsch angefühlt...
      Und vor allem nach dem Stress heute....Brauchte Harvey UNBEDINGT Ablenkung....
      So war seine Freude wirklich groß! Für ein Gefühlten Durschnitts Typ war das alles unglaublich spannend!
      Allein wie die Anderen in der Reihe neidisch zu ihnen rüber geblickt hatten, als wären sie auf dem Weg zu einem Konzert und durften in den VIP Bereich!!
      Natürlich aber vergaß Harvey dabei wieder das wichtigste....Izarras Nummer einzuspeichern....
      Dabei tat es Harvey nicht einmal mit Absicht aber irgendwie kam auch immer was dazwischen....

      Als sie dann auf Cabriel wartet überraschte Wyatt plötzlich ein unerwartet griff was denn Schauspieler erschrocken aufjapsen ließ.
      "HUhhhh?!", stieß Wyatt aus als ihn dem in ersten Augenblick fremde Junge ein Kuss auf die Wange drückte.
      War das Normal hier so begrüßt zu werden?!
      "Hallöchen, ihr seid also wirklich gekommen..! Na sowas... Willkommen im Club Douchess!~"



      Natürlich erkannte Wyatt seinen liebsten Cab, sogleich....Trotzdem war sein auftreten ein ziemliche Überraschung für denn Grünhaarigen der sich noch deutlich and as Gespräch erinnerte das Cabriel es gar nicht möchte sich zu Verkleiden.
      Dabei war die Person vor ihnen....Schon so Perfekt Verkleidet in seine Rolle das Wyatt sogar ein hauch von Neid verspürte da er meist nur Rollen hatte wo es immer wichtig war sein Grünes Haar zu sehen...
      So konnte Wyatt sein Mund kaum schließen vor Verblüffung....

      "Woha.....du siehst aus wie ein Andere Mensch.", sprach Wyatt direkt aus.
      Da war beinahe wie eine Verwandlung!
      Ob die Anderen Angestellten auch solche Verwandlungen präsentierten? Bestimmt oder?


      Aber auch bei den Anderen löste Cabriel Äußeres und benehmen für erstaunen aus.
      Tyler blinzelte etwas als er auf Cabriel runter schaute....Zum Glück aber war dieser nicht als Weib verkleidet....Er wäre so gereizt wie er war ihm sicher noch an die Gurgel gegangen....
      "Ich bring euch zu dem Karaokeraum, der ist echt groß- also keine Scheu vor Platzangst... Sam möchte, dass man sich wie ein Herzog oder eine Herzogin ausruhen kann!"
      Auch wenn Tyler den Club nicht ausstehen konnte, kapierte er schon das Sam schon einiges hier reinsteckte....
      Doch heftet sich Tyler Blick auf die freien Beine von Cabriel....
      "Aha....", hielt Tyler die Begeisterung knapp zu der Einführung die sie bekamen.



      "Setzt euch überall hin außer an der linken Seite, der Platz gehört erstmal den Host...Der Raum ist ziemlich schalldicht, man könnte euch nicht mal um Hilfe schreien hören, also könnt ihr ruhig so schrill singen wie ihr könnt - Es muss euch nicht peinlich sein."
      Die Beschreibung von Cabriel war ziemlich makaber gewählt, als sie an dem Karaokeraum abgekommen waren.
      Harvey schaute sich trotzdem begeistert um...Es war wirklich eine vollkommend Andere Welt...Rachel hätte ihm gewiss schon mit ihren Fingernägel die Augen ausgekratzt allein dafür das zu lange auf die Poster schaute.
      "Wow...echt krass wie das hier aussieht...."



      "Bis ihr startklar seid werde ich für euch die Liste der Host vorbereiten, ihr dürft euch ein Tier aussuchen - sobald er verfügbar ist kommt er zu uns..."
      Die Blauen Augen von Harvey begannen aufzufunkeln, das wurde ja IMMER aufregender!!!
      Zwar waren sie eigentlich nur wegen dem Karaoke hier aber das....!
      Auch wenn Ineb mit seiner Augmentation deutlich Recht hatte würde Harvey doch gern später mal das mit diesen Tieren ausprobieren.
      Er fühlte sich wie ein kleines Kind das ein ab 18 Game spielen durfte....



      "Naja, wir können ihn auch für später buchen, das sollte kein Problem sein.~ Gehen wir's langsam an, ihr habt die ganze Nacht den Raum nur für euch."
      Die Worte waren zum Teil für Gruppe erleichtern zuhören aber Tyler störte der letzte abschnitt....
      So sah er etwas genervt zu Harvey der so Happy wirkte...
      "...Wäre das jetzt nicht dein Einsatz?"
      Verwirrt sah Harvey zu Tyler der ihn schon leicht vorwerfend anschaute.
      "...Kommt kein Spruch, wir müssen für die Uni lernen und können nicht die ganze Nacht bleiben?"
      Aber so Gehype wie Harvey gerade wirkte würde dieser gewiss auch was Trinken wollen....
      "Also ich hab kein Bock darauf...Ich bin nur solange hier bis wir alles geklärt haben.", stellte Tyler nüchtern klar.



      Harvey der sich sein Platz aussuchte winkte leicht ab: "ich habs ja kapiert....Wir sind nicht nur zum Vergnügen hier."
      Damit traf Harvey es auch genau auf denn Punkt der Wyatt der sich noch zurück gehalten hatte spürte auch direkt Wyatt wie ihn das leichter Ärgernis das gegenüber Cabriel verspürte auch hinaus kam:

      "Ich finde es auch sehr wichtig das wir uns aussprechen können unter uns...! Das du wieder plötzlich verschwunden bist Cab, fand ich überhaupt nicht gut...! Ich dachte du gehst mit Harvey zurück ins Haus aber dann warst du ohne ein Wort wieder Weg, wir machen uns doch sorgen um dich, du bist immerhin ein Teil unserer Gruppe und ich bekomme das unschöne Gefühl das du irgendwann....Vielleicht gar nicht mehr auftauchst oder wieder kommst...Sag doch bitte wenigstes Bescheid!"



      Wyatt versuchte es ja zu Akzeptieren das Cabriel seine Arbeit hier hatte....Für Samuel Rose....
      Aber der Gedanke das Cabriel immer wieder verschwand...
      Das löste Wyatt ein ganz anderes ungutes Gefühl aus das gerade nicht laut aussprechen wollte....Zu dem ging denn Anderen damit gewiss ähnlich.
      "Ich muss ehrlich gestehen, dass Sams Einladung in seinen Club nicht nur angenommen habe weil ich solche Orte mag, ich dachte mir schon das du vielleicht wieder Arbeitest weswegen eine einzige Option war das wir zu Sechst zusammen kommen können, auch wenn du nicht wolltest das wir noch mal herkommen...Was bleibt uns für eine Wahl wenn wir dich nicht Anderes erreichen können? "

      Tyler setzte sich mehr an den Rand als Wyatt deutlich Sauer erklärte warum sie hier waren.
      Selten erlebte er Wyatt sauer, vermutlich machte sich der Grünhaarige auch zu viele Sorgen um Cabriel...
      ...
      Nun Tyler war da zu Anfang nicht anderes gewesen als Hals über Kopf in den Club gestürmt war und sich dann mit Janon angelegt hatte.
      Mittlerweile hielt sich seine Sorgen für Cabriel in gewisse Grenzen, er kapierte langsam welche Rolle dieser hier spielte aber damit sie diesen Traum in welchen sie waren besser verarbeiten konnten....War Cabriel gerade mit der wenigste in ihrer Gruppen zusammen Setzung
      Und nachdem ganzen war es vielleicht wirklich besserer angenehmere Erinnerungen zu sammeln. Er wollte nicht ständig an Cabriel denken und dabei wieder den Revolvier ins einen Händen spüren....


      Zudem schien Izarra auch zu wollen das wieder Positiver denken....Durch ihn hatte er sich wieder etwas entspannen können daher fühlte sich Tyler ihrem helfen Lehrer auch schuldig....
      Auch wenn nicht hier sein wollte....
      Wer wusste schon wann sie wieder zusammen Zeit verbringen können?
      Wann Samuel erneut bei ihnen in der WG auftauchte...?
      Wann Harvey vielleicht wieder einen Anfall bekam oder sie wieder in irgend einen Traum verwickelt wurden?
      "Ja wir sollten die Chance jetzt nutzten....",stimmte Tyler leise bei wich aber mit den Blick zur Seite um die Karaoke Maschine zu mustern.
      Ob sie wirklich in Stimmung kamen zu Singen? Er wusste nicht mal wo sie mit ihren Gespräch über den Traum anfangen sollten....
      Aber vermutlich hing es davon ab wie jetzt Cabriel sich ihnen gegenüber verhielt und auch berreit war teil des Gespräches zu werden.
      Believe Me ~

    • Janon Müntzer

      "...Und....du? Du....Siehst doch auch in mir i-immer noch....denn unerfahrenen, unschuldigen Straßen Jungen..!"

      Liam warf die Frage wie einen Boomerrang einfach zurück, dabei überraschte sie ihn, sodass er sein Sprechverbot für Liam für diesen Augenblick vergaß.
      Liam fragte ernsthaft wie er ihn sah..?
      Für Janon war sein Freund jemand, der sich gerne Probleme erschuf und beim Laufen nicht auf Trittmienen achtete. Unschuldig war er dabei in einem gewissen Sinne, doch beschmutzte er sich immer wieder mit dem Dreck anderen, was Janon nur anpisste. Er war kein Straßenjunge mehr... denn schon früher war er einfach sein Komplize geworden, ein deutlich bedeutungsvoller Titel.

      "...Ich hab....nie....gelogen....Für mich....bist du....immer noch die stärkste Person die ich kenne....Das hat...Nie etwas daran geändert wenn ich deine Anderen Seiten...K-kennenlernte...."

      Janon konnte nur daran zweifeln, es machte sicher etwas in Liam...nachdem sich so schwach und jämmerlich im Entzug benahm. Wie konnte man da auch nicht an der Stärke des ach so selbstbewussten Menschen zweifeln...Selbst Janon hatte sich selbst in dieser Zeit als brutaler Schwächling gesehen. Er musste doch den Rotschopf einfach enttäuscht haben, dass er es nicht so leicht wegsteckte.

      "Aber....Sobald....du nicht bei mir bist....Fühle mich Schwach....Du...h-hast mir erst das Gefühl geben etwas....Besonderes zu sein....Jemand....denn du brauchst....D...das hat....mich so G-glücklich gemacht"

      Schwach öffnete er seinen Mund, die Worte die ihn Liam so dahinschleuderten verwirrten ihn.
      Etwas...besonderes...Es reinigte etwas die Wut in seinem Herzen, empfand Liam wirklich als etwas besonderes. Noch immer, weshalb der Boxer dennoch an seiner Seite blieb. Liam hatte ihn mit seinen Charakter geschmeichelt und ihn zu einem neuen Weg gebracht, ohne ihn wären viele seiner Fähigkeiten Janon gar nicht bewusst. Er hatte Liam gebraucht und...dies hat sich nicht geändert, selbst wenn ihre Rollen jetzt anders waren.



      "....Doch...neig....ich dazu....wirklich...Abhängig von dir zu werden....ich...brauche das Gefühl und ich schäme mich dafür so sehr....Du bist nicht der einzige der seine Gefühle an jemand Anderen auslässt...."

      Selbst umgriff er mit seinem Handschuh den Rand der Wanne, sodass seine Fingerspitzen das eiskalte Wasser berührten. Seine Augenbrauen verengten sich wieder und stumm blickte er zum Fenster hinaus, als versuchte er Liams Gesagtes zu verstehen oder zu bearbeiten.

      Er hörte Liam weiter zu, auch wenn er ihn bei den meisten Dingen am liebsten in das Badewasser gedrückt hätte. Doch wollte er weiter die Wahrheit über die Gefühle des Rothaarigen verstehen, denn darüber sprachen sie nie. Janon selbst war kein Heuchler und machte sich nichts aus Gefühlsduselei, doch fühlte sich das Gespräch mit Liam ein wie ein bereits abgelaufenes Rezept.

      Sowie Liam über ihn sprach hatte er nie gedacht aus seinem Mund zu hören, hatte sonst je jemand Angst um ihn gehabt? Natürlich verstand er auch vieles nicht, der Rothaarige schuldigte seine Handlung immer weiter zu und nannte sie krankhaft. Er konnte den Knacks nicht sehen, es so als sprach Liam nur die Hälfte aus, weshalb sich Janon wieder zu Liam umdrehte, der noch im eiskalten Wasser saß.

      "...Aber...ja...Ich hab dich Ersetzt sobald du immer.... nicht in meiner Nähe bist...."

      Janons Auge zuckte regelrecht auf, wer wollte ihn den nicht in seiner Nähe haben? Verstand Liam immer noch nicht wie er selbst tickte? Es war Zeit Klartext zu reden.



      Irgendwann reichte es Janon und er drückte für ein paar Sekunden seine Hand gegen den Mund von Liam, dabei umfasste ihn ein immer breiter werdendes Lächeln, so als wollte er seine Drohung jetzt war machen. Doch statt den Rothaarigen ins Wasser zu drücken, griff er an ihn vorbei und zog den Stöpsel aus der Badewanne, sodass das Wasser langsam hinuntersickerte.

      "Du bist kein unerfahrener, unschuldiger Straßenjunge.", fing Janon das Gespräch wieder an und stand dabei auf um wieder zum Kleiderschrank zu gelangen.

      "Du bist treudoof, hast eine große Klappe und genießt unanständige Dinge so wie ich es mag... Außerdem sagst du nie, was du selbst möchtest obwohl du doch so ein verfickter Egoist bist."


      Es war ihm nun einfacher auszumalen, wieso es ausgerechnet Liam sein musste, mit dem er so unbedingt aus dieser Stadt fliehen wollte. Dabei ging es nicht um ihre Rollenverteilung oder wie der Rothaarige ihn sah...es ging um Liam selbst.

      Mit einem Handtuch zurückkommend drückte er beide Handflächen an den Beckenrand und lächelte seinem Freund vergnügt zu.

      "Du warst und bist etwas besonderes für mich, ich würde es sogar richtig genießen, wenn du von mir abhängig wärst. Ich mag die Aufmerksamkeit von dir, weshalb ich es überhaupt zuließ, mich deinen Prinzipien anzupassen..."



      "Ich will, dass du zu mir immer ehrlich bist und all deine Gefühle an mir auslässt. Eventuell kriegst du dafür ein paar Tritte zurück, doch möchtest du auch stärker werden, oder nicht?"

      Schwungvoll warf er das Handtuch auf das Gesicht von Liam und begann ihn abzutrocknen, als sei er sein Bulter für alles. Dabei sah Janon nur die helle Haut, die durch das kalte Wasser schimmerte... ohne seine große Wut in sich, hatte der Boxer ein anderes Bedürfnis in sich geweckt es Liam zu necken.

      "Ich kann mich nicht erinnern je von deinem Leben verschwunden zu sein, egal wie groß die Pause zwischen uns war. Ich bin gerne mit einem Egoisten wie dir zusammen, du bist sowas wie mein Ruhepol, auch wenn ich dich wirklich ertränken wollte...und in der Zukunft vielleicht irgendwann weh tun kann...", erklärte er sich weiter und zog Liam an den Achseln nach oben, sodass er ihn besser am Oberkörper abtrocknen konnte, der Stoff wanderte dabei immer wieder gefährlich an sensiblen Stellen eines Mannes.

      "Wir machen das jetzt nach meinen Prinzipien, deine sind kacke...Zuerst...Fick dein Ersatz, ich bin immer in der Nähe und da wann du mich willst. Dann sagst du mir genau, wenn du Probleme hast und verlässt dich gefälligst auf mich... Und drittens..."



      Das Handtuch schlug wie eine Peitsche an die Oberschenkel des Rothaarigen, sodass ein roter Strich an der kühlen Haut entstand... ehe Janon es mit seiner Hand an die Haut drückte und weiter zum Innenschenkel strich.

      "Zeigst du mir besser, dass die Sache mit der Abhängigkeit nicht gelogen war, Babe.~"

      ________________________________

      Ineb Chevrier + Cabriel Valentine + Izarra K.




      Kaum hingesetzt fühlte sich Cabriel schon im Frontfeuer von Wyatt, er war gar nicht begeistert davon, dass er schon wieder ohne etwas zu sagen ginge.
      Naja, was hätte er schon sagen sollen? Er wollte so wenig Zeit wie möglich verschwenden und je mehr er sprechen würde, desto eher käme die Befürchtung
      sich selbst zu verraten. Cabriel wollte das Treffen unbedingt für sich behalten...um jeden Preis.

      "...Vielleicht gar nicht mehr auftauchst oder wieder kommst...Sag doch bitte wenigstes Bescheid!"

      Trotzdem spürte er das schlechte Gewissen in sich hineinwachsen, sie hatten bereits so ein ähnliches Gespräch geführt, eigentlich dachte er, dass sie es einfach
      als einen typischen Move von ihm selbst bezeichnen würden und nicht mehr darüber nachdenken würden. Das sie sogar extra sich in die Höhle des Löwen begaben war doch wirklich übertrieben, doch verschwand seine Wut, dass ihn auf der Arbeit besuchten mit langsamen Schritten.

      So hob er ruhig sein Knie hoch und lehnte sich daran, dabei blickten seine grün wirkenden Augen direkt auf Wyatt. Statt sich wie immer zu entschuldigen und Augenkontakt zu vermeiden lächelte er sanftmütig zu seinem Freund, nicht alles was er sagte ergab nämlich für Cabriel selbst Sinn.

      "Aber ich bin doch festgeklebt, ich kann gar nicht verschwinden, Wyatt!~", erklärte er sich, denn seitdem hatte er doch gar nicht vor zu gehen. Solange ihn niemand kidnappte oder umbrachte würde er immer wieder zurückkommen, weshalb sich keiner Sorgen um ihn machen musste. Solang sie und vor allem der Grünhaarige ihn bei sich haben wollte blieb er fürs Erste.



      Jedoch wollte er es nicht überstrapazieren, weshalb er sein Smartphone herausholte und seine Kontakte öffnete. Dabei legte er das Smartphone auf den Tisch und überkreuzte seine Beine.

      "Okay... Tut mir Leid...Ich will nicht, dass ihr unnötig Gedanken an mir verschwendet, deshalb hier...Meine neue Nummer, ich gebe euch Bescheid, wenn ich plötzlich weg muss."

      Daraufhin schob plötzlich mit einem finsteren Lächeln Izarra Cabriels Handy näher zu Harvey, es war ein gefährlicher Gesichtsausdruck, der verriet, dass es nun endlich an der Zeit war. Andernfalls müsste er ihm erklären wieso sein Musterschüler ihn so hasste?!

      "Haachhhh...Lasst das mal Harvey machen, vielleicht kann er ja dann auch MEINE Nummer einfügen.", schlug er gaaaanz entspaaannt vor und lehnte sich auf dem Sofa zurück, als erwartete er von nun an großes.

      "...Wir wollen also wieder reden, wie das Letzte Mal auf dem Dachboden? Hmm...", sagte Cabriel etwas leiser und blickte auf die Wände hinauf. Es sollte schon gut gehen, Samuel war beschäftigt und definitiv nicht an jeder Konversation von den 6 interessiert. Es klopfte einmal an der Tür und schon stand der Host auf um sich zum Ausgang zu begeben, er öffnete sie und nahm die Willkommenssachen entgegen. Dieses platzierte er genau auf den Tisch, es waren Cocktails, Whiskey aber auch Sekt sowie Champagner, die wunderschön mit Früchten dekoriert waren.

      "Das ist von Sam. Vielleicht hilft es ja die Sinne zu schärfen oder sie komplett zu vernichten.", bestätigte Cabriel nur und saß sich wieder hin...wirklich übertrieben aber Samuel mochte es seine Kunden wie zu Hause fühlen zu lassen.



      Daraufhin nahm sich Ineb das süßeste Cocktailglas mit einem Strohhalm, als hätte er es wirklich dringend nötig. Schon nachdem er von seinen "zweiten Traum" erwacht war, hätte er sich am liebsten so weit es geht aus dem Leben geknockt wie noch nie. Alkohol war vielleicht keine Lösung für Probleme, doch betrank er sich trotzdem gerne heimlich mit süßlichen Getränken. Direkt nach einem schwierigen Test oder nach dem Amy einen ganzen Tag nicht antwortete... kam so ein guter Cocktail immer gelegen.
      Lio machte einen starken Zug und stellte sein Glas laut wieder auf den Tisch.

      "Wie Tyler schon sagte...Wir sollten die Chance nutzen! Jeder hatte sich doch bestimmt seine eigenen Gedanken über...die Träume und... die anderen Events gemacht. Bevor ich Samuel nur noch mit dem Gewähr in der Hand sehen kann sollten wir wirklich ...wenigstens über die Geschehnisse reden! "



      "Ineb hat mir bereits etwas über diesen Traum erzählt... Es klang wirklich unschön und nach einem nervenaufreibenden Abenteuer...Doch genau weil es so verstörend war, wäre es gut darüber zu reden...vielleicht versteht ihr ihn dann besser?", überlegte Izarra mit, es war besser, wenn auch er genau verstand was dort los war...



      "Die Frage ist nur...Cabriel, da dies dein Traum war musst du bereit sein über ihn sprechen zu können, es war zum Teil ja etwas persönliches... Bist du das?"


      Wieder reagierte der Host etwas überrascht, sie überließen ihn noch die Wahl. Dabei dachte er, dass er nun ausgequetscht würde, egal was passierte? Vielleicht hatten sie Angst dann gar keine Informationen aus ihm herauszubekommen.
      Schwer zögerte er, er hatte bereits damit gerechnet über diesen Traum zu sprechen... doch wie viel wollte er davon aus seiner Sicht verraten?

      "...Ich denke schon. Es gibt vielleicht Dinge, die ich auslassen werde... doch da es mein Traum war, sollte ich es auch versuchen zu erklären...Damit auch Izarra ein Bild davon erhält. Ihr könnt auch Fragen stellen, es macht mir nichts aus."



      Damit analysierte Cabriel selbst für das erste Mal seinen Traum, absichtlich verblieb er dabei im allgemeinen Inhalt, seine wirkliche Gefühle dabei versperrte er in die Grauzone.

      "Wie für euch hat sich für mich alles echt angefühlt...Zuerst dachte ich, dass mich jemand verhöhnen möchte...die Geburtstagsparty war wirklich dreckig gewählt, doch war es klug... Derjenige, der diesen Traum in mir eingenistet hatte wollte mich wohl direkt zu Fall bringen, um die Wände meiner Psyche einreißen zu können... Je gebrochener du bist, desto einfach ist es für ihn sein Scherz mit dir zu machen..."

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      "Immer, wenn ich verstorben war...teilte sich mein Verstand auf...Es ist komisch zu sagen, aber es fühlte sich an wie eine Persönlichkeitsspaltung? Ich war an mehreren Orten gleichzeitig...Ich war mit Wyatt und Lio im Wald...zugleich stand ich auch bei Harvey und Tyler im Baumhaus... Dabei fühlte ich mich wie in einem Videospiel bezogen, wo meine Herzen nach und nach ausgelöscht wurden und es für ein Game Over sorgte."

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      "...Überall war da entweder meine Mutter oder Samuel zu sehen... Es kam mir so vor, als seien sie meine Regelwächter... Ich glaube der Traumerschaffer wusste, wie viel diese Personen in meinem Leben wert waren...Sie konnten genau meine Gedanken lesen... Ich glaube manchmal benutzte dieser Mann die Stimme von Samuel, um sich mit uns zu verständigen."

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      "Die Orte... stammen alle aus meiner Erinnerung und waren wirklich sehr detailreich....Die dauernden Fragen..."

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      "Wer ist der Fehler....Bin ich ein Mörder...ein schlechter Mensch...Waren Fragen, die ich mir selbst immer wieder stelle...Er wollte mir wohl zeigen, wie meine...Freunde über mich denken, selbst wenn sie nur den Ansatz der Geschichte kennen...."



      "Hattest du je die Möglichkeit, selbst zu denken...zu fühlen...oder bist du einfach du formbar?"

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      "Das fragte er mich... immer wieder, als wollte er mich testen. Dabei spürte ich...mehr Selbstkontrolle, nachdem ich dreimal verstorben war... Der Traum fing mir an zu gefallen und ... ich wollte nicht mehr zurück in die Realität... "

      In diesem Moment schwieg Cabriel wieder, er konnte sich noch gut daran erinnern was er getan hatte. Doch hatte er nie das Gefühl verspürt etwas falsch gemacht zu haben, obwohl er das Leben der Witch beinahe auf dem Gewissen hatte. Er wollte trotzdem in der Ehrlichkeit verbleiben, doch fragte er sich... inwiefern er noch ausarten könnte, je mehr er das Gefühl bekäme sein eigener Herr im Kampf zu sein? Sollte so jemand wie er lieber an der Leine geführt werden, bevor er wieder einen Gedanken zu viel verschwendete und das Leben anderer ruinierte? Der Host spürte große Unsicherheit in sich aufsteigen, denn die Reue in ihm wuchs einfach nicht.



      "Und habe euch aus reinem Egoismus dann in Gefahr gebracht...Nur, weil ich mir so sicher war wie noch nie..."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Liam Petrow

      Wirklich mehr ansehen tat Liam seinen guten Freund Janon nicht mehr... Zur sehr schähmte er sich für seine ausgesprochende Worte... Allein dadurch fühlt sich Liam lästig...
      Jemand der so Abhängig von jemand war konnte gewiss mit der Zeit oder in der Situation nur dazu führen das man sich bestimmt unangenehm oder genervt fühlen musste...
      Doch bevor Liam noch weitere Wortr über die Lippen kommen konnten für das er gewiss tiefer in der Wanne versunken wäre, brachte ihn Janon zum schweigen.
      Gerade als sich Liam wünschte das ihm Janon wie in manchen Punkten auch nicht wirklich zuhörte wiederholte dieser seine Worte:
      "Du bist kein unerfahrener, unschuldiger Straßenjunge."


      Mit diesen Worten sank das Eiskalte Wasser in der Wanne und ließ Liams Körper in Trockenen Kälte zurück.
      Der Versuch sich selbst zu ertränken war damit auch verwehrt...

      Aber anstatt das Janon angewidert war oder wütend über seine Worte... Begann Janon anzufangen ein genaueres Bild über Liam zu werfen... So das keine Missverständnis zwischen ihnen gab...

      "Du warst und bist etwas besonderes für mich, ich würde es sogar richtig genießen, wenn du von mir abhängig wärst. Ich mag die Aufmerksamkeit von dir, weshalb ich es überhaupt zuließ, mich deinen Prinzipien anzupassen..."

      Das Janon es jedoch SO positiv über die Worte sein würde.... Ließ denn Rothaarigen sprachlos werden.
      Janon strahlt ihm sogar regelrecht entgegen als hätte er ihm ein großes Geschenk gemacht!


      "Ich will, dass du zu mir immer ehrlich bist und all deine Gefühle an mir auslässt. Eventuell kriegst du dafür ein paar Tritte zurück, doch möchtest du auch stärker werden, oder nicht?"

      Es... War wirklich okay wenn er seine Gefühle nicht länger zurück hielt?
      Janon wollte das wirklich oder sprachen sie gerade aneinander vorbei?
      Gleichzeitig hatte Janon recht mit seinen Worten... Liam wollte wirklich Stärker werden und er fürchtete sich nicht davor ein paar Schläge oder Tritte zu kassieren...

      Liam spürte wie bei dem Temperatur Wechsel wie seine Gefühle hin und her rebellieren... Er war gerne der Ruhepol von Janon und wollte jemand sein zu dem er gern zurück kommen konnte... Egal in welcher Stimmung Janon gerade war.
      Doch umso mehr beängstigte ihn der Gedanke das Janon ihn es nicht mögen würde...
      Allerdings hatte Liam wohl Janon Anderes durch seine Egotische Sorge eingeschätzt...

      Er spürte wie das Handtuch sein noch Nassen Körper trocknete und es fühlte sich wie eine innigere Umarmung an... Es weckte auch alte unterdrückt Gefühle in Liam...
      Es... War also wirklich okay?
      Janon war sich gar nicht bewusst... Was das für Liam bedeutet und es die Grenze die er gezogen hatte von dem Boxer regelrecht eingerissen hatte...



      "Wir machen das jetzt nach meinen Prinzipien, deine sind kacke...Zuerst...Fick dein Ersatz, ich bin immer in der Nähe und da wann du mich willst. Dann sagst du mir genau, wenn du Probleme hast und verlässt dich gefälligst auf mich... Und drittens..."

      Stärker begann in Liam ein starkes Verlangen zu wachsen, als würde Janon ohm gerade ein Liebes Gelübde abgeben ohne sich dessen Bewusst zu sein.
      Jedoch allein der Gedanke jeder Zeit... Wirklich JEDER Zeit sich bei Janon melden zu können....
      Später würde Liam gewaltsam sein Bett beiseite schieben um sein Smartphone ran zu kommen... Der Wert dieses Objektes gewann ab diesem Moment eine hohe Anzahl, es würde die Brücke zwischen ihm und Janon sein...

      Plötzlich aber holte ihn der peitschende Schmerz zurück in die Gegenwart. Er durfte nicht vergessen das es immer noch Janon war mit dem dieses neue Prinzip angehen würde.
      Die Hitze kehrte in Liam zurück ubd er schaute endlich wieder in Janon Augen der ihn anschaute als wollte er war ganz bestimmtes von ihm.

      "Zeigst du mir besser, dass die Sache mit der Abhängigkeit nicht gelogen war, Babe.~"

      Mit Hitzige Verlegenheit zog sich Liams Knie mehr zueinander, doch konnte er schlecht Janon Hand einquetschen, wesweg seine eigene sich auf das Handgelenk von Janon legte.
      Sein Herz schlug ihm schon die ganze Zeit so stark gegen seine Brust doch diesmal fühlte es sich... Unglaublich befreiend an... Als hätte ihm Janon gerade einen Superstern in die Hände gedrückt und er war unverwundbar.

      "Ich... Weiß nicht was für dich alles als Beweis zählt aber für dich Janon, mach ich auf der Stelle Schluss mit meinem Suga Dad...Auch direkt vor deinen Augen... "



      Ein schwaches Lächeln legte sich auf seine Mundwinkel da er sich noch nicht traute auf die vollen zu gehen, nachdem er Jahre damit verbracht hatte sich zum bremsen...
      Das Intime Gefühl auf der Haut ließ ihn aber auch andere Gelüste aufkommen die er zurück hielt um die Freundschaft nicht zu gefährden...
      "... Wenn es dich wirklich nicht stört möchte ich es auf deine Weise versuchen und ehrlicher sein... Ich will nicht das du jemals wieder denkst du wärst mir nicht wichtig genug oder das ich an deiner Stärke Zweifel..."
      Seine Hand zog Janon mehr zwischen seine Beine und leiser hauchte er:
      "... Und du merkst wie sehr ich dich brauche. "
      Liam war nicht der Typ der Pervers dachte aber wenn es um Janon ging... Konnten seine Gedanken weit aus tiefer wandern als das er zugeben wollte.
      Gerade fühlte sich Liam sowieso geschwächt und Hiflos das am liebsten in Janon kräftigen griff versinken wollte....
      Zwar war gerade seine Lage, besonders Finanziell nicht das beste um mit seinem SD schluss zu machen obwohl er schon eine längere Sichere Geldquelle war und er auch gutes Gefühl bei ihm hatte... Würde er für Janon all das hinwerfen, nur um noch mehr seine Aufmerksamkeit und Abhängigkeit auf Janon zu richten.
      ________________________________________________


      Wyatt Carson Lyons & Tyler Wang-Chi & Harvey Bell


      Wyatt war wirklich selten jemand der Andere ein schlechtes Gewissen einreden wollte. Er litt noch immer etwas daran was damals seine Witch-Form zu Ineb gesagt hatte...So Giftig zu sein und andere Unwohl fühlen zu lassen war das letzte was Wyatt wollte.
      Jetzt jedoch war es ihm mehr als nur wichtig das Cabriel verstand, das es nicht so weiter gehen konnte das er Wortlos verschwand...Nicht wenn sie sich als Witch eigentlich in ständiger Gefahr befinden könnten...
      Auch wenn Wyatt sich so sorglos zeigte und als würde überall nur Frieden herrschen, besonderes durch den Traum von Cabriel warnt ihm viele Gefährlichkeit Bewusster geworden...Allein das aus so niedlichen Hasen oder einer zu Anfang fröhlich, bunte wirkenden Geburtstagsparty etwas grausames entstehen konnte.
      Doch die Reaktion von dem kleinsten aus der WG war jedoch viel zu gelassen....

      "Aber ich bin doch festgeklebt, ich kann gar nicht verschwinden, Wyatt!~"

      Mit denn Worten erinnerte ihn Cabriel an die Worte am Morgen...
      ...Doch fühlten sie sich für Wyatt unpassendsten an, als würde ihn Cabriel nicht ernst nehmen...Oder er selbst würde über reagieren...
      ...Oder wollte ihn Cab damit beruhigen...?



      "Okay... Tut mir Leid...Ich will nicht, dass ihr unnötig Gedanken an mir verschwendet, deshalb hier...Meine neue Nummer, ich gebe euch Bescheid, wenn ich plötzlich weg muss."
      Doch wenigstens gab Cabriel seine neue Nummer raus, auch wenn es vorerst kein Versprechen dafür war das nicht wieder Wortlos verschwinden würde...Aber gut, sie würden ihm wenigsten schreiben können...Und vielleicht würde Cabriel wirklich schreiben.
      "Haachhhh...Lasst das mal Harvey machen, vielleicht kann er ja dann auch MEINE Nummer einfügen."
      Harvey der das hörte blinzelte verarbeitend, schnell aber realisierte der Übermotivierte Jüngling das er wirklich komplett vergessen hatte Izarra einzuspeichern.
      "Oh Ähm ! Klar ich mach das.", gab Harvey selbstbewusst von sich um nicht anmerken zu lassen das sich Harvey dafür schämte es wieder versäumt zu haben ihren Lehrer einzuspeichern. Er nahm das Handy von Cabriel und speicherte ihn für die Gruppe ein.
      "Super, so bleiben wir gut im Kontakt.", freute sich Wyatt mit zufriedenen Lächeln. Es beruhigte ihn wirklich etwas....



      Nun wollten sie das Gespräch über den Traum führen und fast als auf Stichwort das ganze gut zu verarbeiten und lockerer zu werden kamen Getränke rein.
      "Das ist von Sam. Vielleicht hilft es ja die Sinne zu schärfen oder sie komplett zu vernichten."
      So wie Ineb nahm sich Wyatt einen der hübschen Cocktails, die sahen wirklich gut aus!
      Auch Harvey nahm sich ebenfalls etwas besonderes da ihm Izarras Blick ein leichten Schauder geben hatte...Er würde sich später unter vier Augen bei ihm entschuldigen. Der Whiskey war Harvey damit wirklich Willkommen auch um einige Stressige Dinge von heute zu vergessen...Nur das es von Sam war ließ kurz skeptisch auf sein Glas Blicken.
      Dafür das sein Wagen geschrottet hatten und ihm indirekt Cabriel wegnahmen...War echt spendabel aber Harvey hatte sowieso nie mit reichen Leuten zu tun gehabt weswegen er nicht beurteilen konnte ob das Normal in den denn Höheren Kreisen war...
      Oder Samuel...?
      ...Ja, was wollte er damit eigentlich bewirken? Harvey war unschlüssig was über denn Kerl denken sollte, der Cabriel so behandelte...Aber das war nur hauch vermutlich das von ihm kennengelernt hatte.
      "Trinkst du nichts?", fragte Harvey kurz an Tyler gerichtet der sich nicht mal wirklich die Getränke Auswahl anschaute.
      "Ne...", gab Tyler nur kurz zurück, dabei bremste er seine Gehässigkeit darüber das er hier nichts trinken wollte...Ihm würde nur übel werden bei dem Gedanken, wer noch alles aus diesen Gläsern mal getrunken hatte...Selbst wenn diese Gesäubert wurden.
      Vielleicht kriegt er hier höchsten Leistungswasser runter aber selbst die Toiletten wollte er hier nicht betreten....

      Aber nun zählte ihr Gespräch, denn auch Ineb wollte das ganze deutlich besprechen...Es sollte jedoch hoffentlich nicht wieder wie auf dem Dach enden.
      "Wie Tyler schon sagte...Wir sollten die Chance nutzen! Jeder hatte sich doch bestimmt seine eigenen Gedanken über...die Träume und... die anderen Events gemacht. Bevor ich Samuel nur noch mit dem Gewähr in der Hand sehen kann sollten wir wirklich ...wenigstens über die Geschehnisse reden! "

      Auch war Izarra zum Teil schon im bilde....
      So mussten sie nicht alles erneut erklären aber es war gut zu wissen wie jeder diesen Traum empfunden hatte.
      "Die Frage ist nur...Cabriel, da dies dein Traum war musst du bereit sein über ihn sprechen zu können, es war zum Teil ja etwas persönliches... Bist du das?"
      Sie alle wollten zwar Antworten und die Lage besser verstehen, doch war keiner der Anwesenden hier um Cabriel unter druck zu setzten.

      "...Ich denke schon. Es gibt vielleicht Dinge, die ich auslassen werde... doch da es mein Traum war, sollte ich es auch versuchen zu erklären...Damit auch Izarra ein Bild davon erhält. Ihr könnt auch Fragen stellen, es macht mir nichts aus."
      Doch glücklicherweise entschied sich Cabriel dafür offen zu sprechen und die Chance zugeben aus dem erlebten vielleicht wichtige Erkenntnisse zu schließen.
      "... Derjenige, der diesen Traum in mir eingenistet hatte wollte mich wohl direkt zu Fall bringen, um die Wände meiner Psyche einreißen zu können... Je gebrochener du bist, desto einfach ist es für ihn sein Scherz mit dir zu machen..."
      "Immer, wenn ich verstorben war...teilte sich mein Verstand auf...Es ist komisch zu sagen, aber es fühlte sich an wie eine Persönlichkeitsspaltung? Ich war an mehreren Orten gleichzeitig...Ich war mit Wyatt und Lio im Wald...zugleich stand ich auch bei Harvey und Tyler im Baumhaus... "
      ...Während Cabriel sprach beschlich Harvey auf einmal ein übles Gefühl...
      Er ließ den Traum auch noch mal in seinen inneren Augen vorbei laufen...
      ....
      Cabriel war also...Doch...im Baumhaus?


      Sogleich nahm ein schluck vom Wisky und verhielt sich jedoch noch still um Cabriel noch nicht zu unterbrechen...
      "...Überall war da entweder meine Mutter oder Samuel zu sehen... Es kam mir so vor, als seien sie meine Regelwächter... Ich glaube der Traumerschaffer wusste, wie viel diese Personen in meinem Leben wert waren...Sie konnten genau meine Gedanken lesen... Ich glaube manchmal benutzte dieser Mann die Stimme von Samuel, um sich mit uns zu verständigen."

      Daran erinnerte sich Tyler gut...
      Ihm war aufgefallen das sich Samuel zwar so benahm wie eine Traumfigur aber es war seiner Meinung nach nicht 100% der Sam denn er kannte...Und vermutlich war auch das Verhalten der Mutter von Cabriel jemand Anderes, sie klang Anfang sehr nett und später mehr als nur vorwerfend....
      "Wer ist der Fehler....Bin ich ein Mörder...ein schlechter Mensch...Waren Fragen, die ich mir selbst immer wieder stelle...Er wollte mir wohl zeigen, wie meine...Freunde über mich denken, selbst wenn sie nur den Ansatz der Geschichte kennen...."
      Sie hatten viele Fragen gestellt bekommen....Tyler hatte sich auch schon gefragt was das sollte...Nun ergab auch Sinn.



      "...Dabei spürte ich...mehr Selbstkontrolle, nachdem ich dreimal verstorben war... Der Traum fing mir an zu gefallen und ... ich wollte nicht mehr zurück in die Realität... "
      Das Gefühl hatte Wyatt auch gehabt...In dem Entscheiden Moment wo sie alle sich zwischen Tod und Leben befanden....
      Wyatt wollte gar nicht wissen was passiert wäre wenn Cabriel sich dafür entscheiden hätte nicht mehr in die Realität zurück zukehren....
      "Und habe euch aus reinem Egoismus dann in Gefahr gebracht...Nur, weil ich mir so sicher war wie noch nie..."

      ....

      Harvey spürte wie mit den letzten Worten Cabriel sich für sein Egoismus erklärte aber auch wenn es Cabriel Traum war fühlte er das die Verantwortung nicht allein auf Cabriel lastete....
      "Ich muss....Aber auch sagen das ich dachte die Kontrolle in dem Traum zu haben, doch je länger wir dort waren...Verhielt mich nicht wirklich wie jemand der die Kontrolle hatte dafür will mich auch entschuldigen, ich hab Ineb fast verletzt als wir versuchten den Schlüssel zu holen, ich hab Wyatt angeschrien damit sich in Bewegung setzt wodurch ich nur mehr in Panik verfiel und Tylers Verhalten Änderung hat mich Provoziert...Auch wenn es eine Art von Traum war...Hätte viel Vorsichtiger sein sollen und...Am Ende hab ich Tyler sogar die Anweisung geben Cabriels Witch-Form zu erschießen...Ich dachte nicht das er es wirklich ist....Das ganze hat mich überfordert...."



      Er wollte sich vorstellen welchen schmerz Cabriel erlebt haben musste dabei...
      Erschrocken holte Wyatt nach Luft, der mit Ineb nichts davon wusste das Cabriel eines seiner Leben so dort verloren hatte.
      "Erschossen...?", fragte Wyatt ungläubig...Das klang überhaupt nicht nach dem rechenschaffenden Harvey....
      Sie alle hatte das ziemlich aufgewühlt...
      "ich konnte nicht mehr richtig unterscheiden war echt...war und nicht wie Cabriels Mutter oder Samuel....", erklärte Harvey sich aber trotzdem konnte Wyatt es nicht verstehen...Selbst wenn Cabriel nicht echt war....



      "Huuuhh ich verstehe das Problem nicht Wyatt....?", kam es mit einem schmalen grinsen von Tyler als das erstaunte Gesicht von Wyatt deutlich erkennen konnte.
      "War es nicht so das Cabriel die Kontrolle hatte? Er hat uns genau so umbringen können oder evtll wollte er das auch....Ich weiß genau wie in dem Käfig war und uns die Luft ausging....Was also dabei ihm dann in den Kopf zu schießen? ich finde nicht das sich Harvey dafür entschuldigen müsste."



      Mehr zog Wyatt die Augenbrauen zusammen, sowas...Konnte man nicht so leichtfertig sagen!
      Allerdings....Wusste Wyatt er selbst wie es ihn irritiert hatte als bemerkte das Cabriel gar nicht eingesperrt war....
      "Das war doch nur ein Traum.", fügte Tyler sogleich amüsiert zu.
      "Ich finde nicht das wir uns daher darüber denn Kopf zerbrechen sollten was dort verwerfliches passiert ist, in Träumen neigt man doch dazu...Unbedachte Dinge und Grenzen auszutesten."
      Auch wenn Tyler das so leichtfertig sagte fand Harvey nicht das es vergleichbar wäre wie der Kindische Gedanke im Traum zu Fliegen....
      Doch Tyler schien damit überraschender Lockerer umzugehen....
      Dafür das auch noch so fertig gewirkt hatte....


      Harvey hatte wirklich Schwierigkeiten Tyler richtig einzuschätzen doch etwas musste klar stellen:
      "Das sind aber leider nicht nur Träume Tyler, wie Cabriel schon erwähnte, hatte sich jemand in sein Traum eingenistet...eine Art Regelüberwacher...Tatsächlich hatte die Nacht davor auch....einen Traum, wo jemand zu mir Sprach...es war Realistischer als normale Träume...Eigentlich wollte mit euch noch darüber sprechen aber hatte sorge das mir das nicht glauben könntet...Ich dachte auch selbst ich würde mir das einbilden....Aber diese Person die diesen Traum verursacht hatte ist jemand der für Lord Korbos zu arbeiten scheint...Wir können das also nicht als einfache Träume hinwerfen."
      Tyler war überrascht das Harvey wohl schon so ein Traum in der Art gehabt zu haben schien...
      Aber auch Wyatt hielt das für sehr beunruhigend:
      "Soll das heißen...jeden von uns könnte wieder so ein Traum widerfahren?? Was...Ist denn das Ziel? Unsere Psyche brechen??"
      "Naja....Er stellt sich als Supporter vor....", gab Harvey etwas leise nachdenklich zurück...Er wusste nicht wie sie diese Gefahr einstufen sollte.
      "Äh...Supporter...?"



      Für Wyatt klang das alles so verwirrend und keinesfalls wie eine Positive Unterstützung....
      "Fühltest du dich ...Dadurch Unterstützer Cab? Ich weiß nicht ob unsere Antworten bis zu dir durchgedrungen sind....", fragte Wyatt sorgenvoll.
      "Aber ich finde diese Person beunruhigend ...Wenn für denn Mann Arbeitet der uns vernichtet will kann er sicherlich nicht gutes im Sinn haben!"
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • Janon Müntzer

      "Ich... Weiß nicht was für dich alles als Beweis zählt aber für dich Janon, mach ich auf der Stelle Schluss mit meinem Suga Dad...Auch direkt vor deinen Augen... "

      Erstaunt über dieses Angebot blinzelte Janon seinen nackten Gegenüber an, als versuchte er in seinem Gesicht herauszufinden, ob Liam es ernst meinte oder nicht. Würde er wirklich seinen verfügbaren Geldhahn zudrehen und sich nicht mehr für alte Männer hingeben? Natürlich würde da Janon sofort zusagen, ihn hatte es noch nie gepasst, dass sich Liam verkaufte...

      "Ich komme darauf zurück...", entgegnete Janon ihn als wollte er sich dieses Angebot für einen bestimmten Moment aufheben. Zwar verstand er nicht wirklich warum er ihn so viel Bestimmungsrecht geben wollte, doch machte er sich darum auch keine weiteren Gedanken. Wenn Liam ihn seine Zügel in die Hand gab würde er sie mit Freuden an sich reissen.

      "...Jetzt kannst du es aber nicht mehr zurücknehmen, Babe.~", umgarnte er Liam in einer verspielten Tonlange, während er mit dem Handtuch weiter über seine glatte Haut strich.



      "... Wenn es dich wirklich nicht stört möchte ich es auf deine Weise versuchen und ehrlicher sein... Ich will nicht das du jemals wieder denkst du wärst mir nicht wichtig genug oder das ich an deiner Stärke Zweifel..."

      "... Und du merkst wie sehr ich dich brauche. "

      Ohne Gegenwehr fügte sich seine Bewegung die von Liam und schnell befand sich seine Hand in der behüteten Wärme seiner Innenschnkel. Janons Gehirn wurde mit einem Stromschlag durchströmt, die Sirenen schalteten sich bei seinem Freund komplett ab.
      Das war also seine Art ihm seine Abhängigkeit zu zeigen? Zweideutigkekt war für Janon kein Fremdwort, sofort erkannte er die Bedeutung seiner Worte, auch wenn er darin nur die lustvollen Gefühle sah. Zum Teil spürte er wie in sich etwas zusammenzog, es war komisch von Liam diese Art von Zuneigung zu erhalten. Immerhin reagierte er nie auf seine Flirtversuche und stach sie gerne als schlechter Scherz ab. Doch gerade klemmte seine Hand genau zwischen den Beinen und Janon konnte nicht anders als lüstern zu Grinsen.

      Machte das Fieber Liam zu schaffen?
      Oder half dieses ihm nur seine wahren Gefühle zu offenbaren.

      "Ach .... Liam... Du machst es mir echt nicht einfach... ", klagte Janon scherzend und verfestigte seinen Griff um die warme Haut von ihm.

      "Was hindert mich denn jetzt noch dich nicht sofort zu nehmen? Du bietest dich gerade dem Löwen wie ein köstliches Fleischstück an... Als möchtest du, dass ich mich nicht beherrsche..."



      Darauf bezog er sich ganz klar auf Liams Fieber, doch wanderte seine Hand trotzdem weiter, sodass das Handtuch direkt am Gesäß des Rothaarigen rieb. Seine andere Hand strich dabei um Liams Kopf und berührte langsam das weiche Haar, dessen Spitzen in der Nässe durchzogen wurde.

      Bevor er sich aber auf den Rothaarigen stürzte, gab er ihm das Handtuch und tätschelte ihn neckend auf dem Kopf. Es war nicht so, als wollte Janon Beherrschung zeigen... im Gegenteil... Er war jemand, der die Situation schon als Einladung ansah, die keinen Weg zurück hatte.

      "Weil du etwas besonderes bist... Vögel ich dich nicht einfach so in der kalten Wanne... Komm ich helfe dir raus, Babe."

      Mit diesen Worten unterstützte er Liam auch schon aus der Badewanne herauszukommen, ohne weiteres nahm er ihn an den Arm und zog ihn einfavh weiter. Sein Hirn war voller Emotionen komplett abgeschaltet, er handelte aus Instinkt... Und sein Instinkt sagte ihm, dass er es mit Liam entspannt angehen konnte... Ohne Druck...

      Im Flur ließ er ihn dann los und grinste ihn nur an.

      "Du gehst dich umziehen und dann fahren wir was zu essen kaufen. Nimm alles mit was du brauchst, weil heute schläfst du bei mir... Solange ich dich schlafen lasse..."



      Das letztere kam leise aus dem Munde des Boxers, doch war dieses Angebot eine sehr freundliche Geste seinerseits. Es war ihm gegenüber Liam wichtig seine Freundlichkeit nicht zu verlieren, er wollte ihn nicht kaputt machen... Janon achtete zwar nie auf das Wohlbefinden anderer, doch war er nicht dumm, um die trockenen Lippen bei Liam zu sehen oder die bleiche Haut. ... Auch Janon wollte nicht mit jemand kranken es machen und vorallem...
      wollte dr nicht, dass Liam seine Entscheidungen bereut. Diese Empathie kam nur gegenüber Liam auf, doch hieß es nicht das er nur barmherzig war. Janon hatte seine Vorstellungen vom Abend und Liam sollte ihn diese nun erfüllen.

      "Ich warte auf dich im Auto."


      __________________

      Cabriel Valetine + Ineb Chevrier + Izarra K.

      Izarra versuchte aus Cabriels Erzählung jegliche Schlüsselinformation herauszunehmen, die er noch nicht in den Händen hatte. Zwar erklärte ihn Ineb teilweise diese Traumwelten, doch brauchte er einfach mehr Details, um den Ernst der Lage zu verstehen = Welche Absicht bezweckt der Traumerschaffer...Nur Leid oder wirkliches Wachstum?
      Es gab einen Gedanken, der ihn dabei immer wieder umkreiste und ihn an seine Vergangenheit zurückerinnern ließ.
      Doch...wollte er keine kurzfristen Entschlüsse fassen... Auch, wenn alle Flaggen schon längst auf rot hinaufgefahren waren. Er wollte die nahestände Möglichkeit einfach verdrängen und sich erstmal um den Inhalt des Traumes kümmern.

      Auch Harvey schloss sich mit in die Konversation ein, mutiger Weise gab er hierbei all' seine Fehler zu, die er wohl in dieser Reise begangen hatte...dabei erwähnte er aber Dinge, die Izarra komplett erschaudern ließen.

      "...Hätte viel Vorsichtiger sein sollen und...Am Ende hab ich Tyler sogar die Anweisung geben Cabriels Witch-Form zu erschießen...Ich dachte nicht das er es wirklich ist....Das ganze hat mich überfordert...."

      ...Der Feuerwächter gab den Auftrag an den Wasserwächter.....den Luftwächter zu erschießen?
      Entsetzt hoben sich seine Mundwinkel, er konnte es nicht fassen...auch wenn Harveys Gesicht mit Reue markiert war und komplette Ehrlichkeit aus seinen Worten dröhnte...brauchte der Musiklehrer einen Moment, um den Inhalt richtig zu verarbeiten.
      Damit er die Schuld nicht bei Harvey suchte überlegte er ob nicht genau dies...der Test dieses Traumfressers war, der sich in Cabriels Kopf eingenistet hatte? Das bedeute nur, dass der Feuerwächter wirklich bis zum Limit provoziert wurde und nicht die Schuld im Spiel hatte...doch wie empfand es das Opfer? Und wieso... hat Harvey den Wasserwächter aufgefordert auf Cabriel zu schießen? Konnte er es selbst nicht oder war Tyler...zu übereifrig.
      Im nächsten Moment sah er das Grinsen des Sportlers und ihm wurde sofort mulmig zumute.

      Sie alle...hatten eine schwere Zeit durch.
      Doch verstand er nun wieso Tyler davor so aufgewühlt war.



      "War es nicht so das Cabriel die Kontrolle hatte? Er hat uns genau so umbringen können oder evtll wollte er das auch....Ich weiß genau wie in dem Käfig war und uns die Luft ausging....Was also dabei ihm dann in den Kopf zu schießen? ich finde nicht das sich Harvey dafür entschuldigen müsste."

      Das breite Lächeln und die unverantwortlichen Worte von Tyler zeigten selbst in Cabriel große Irritation.

      "Aber...Lämmchen hat gesagt...dass ihr verschwinden solltet...", wisperte er in einem so leisen Ton, als war es gar nicht seine Absicht gegen zu argumentieren. Er wusste genau, das Lämmchen ihnen drohte aber sie einfach fern vom Baumhaus behalten wollte.
      ...Es war für Cabriel eher ein komisches Gefühl sich unbedingt rechtfertigen zu wollen.
      ...Warum wurde es ihm plötzlich so wichtig die Wahrheit herauszufinden...Er selbst spürte den tiefen Groll gegenüber Tyler, dass er einfach ohne mit der Wimper zu zucken sein Leben beendet hatte.
      Doch wieso eigentlich? Wieso wühlte es ihn so auf?
      Wollte er eine Entschuldigung von Tyler und Harvey hören?... Eher weniger, je mehr er darüber nachdachte, desto mehr fragte er sich wieso er überhaupt sich so aufführte, als hätte ihn der Sportler ein Arm ausgerissen...?

      Sprachlos blickte er zum Grinsenden Tyler, der weiter die Geschichte nach seinem Wohl ausschmückte. Denn mit eins hatte er trotz allem recht...Er wollte ihnen auch Schaden hinzufügen und das konnte Cabriel nicht leugnen.

      Tyler...hat sich nur gegen Dreck wie ihn gewehrt... Es sollte...verständlich sein.



      "Ich finde nicht das wir uns daher darüber denn Kopf zerbrechen sollten was dort verwerfliches passiert ist, in Träumen neigt man doch dazu...Unbedachte Dinge und Grenzen auszutesten."

      Cabriel konnte dem einfach nicht zustimmen. Es war mehr so, als wollte der Traum dir die Wirklichkeit zeigen, wie du dich in Notlösungen benimmst. Er wollte dir deinen wahren Kern demonstrieren. Doch bevor sich sein Mund zu bewegen begann, um Tyler seine Meinung aufzutischen... schloss er ihn ganz.
      Seine Rolle wurde ihm wieder viel klarer, natürlich musste sich Harvey nicht entschuldigen...natürlich war Tyler im Recht, man wollte nur Grenzen austesten.
      Wenn Cabriel von Anfang an...für seine Freunde gespielt hätte wäre er auch sicherlich kein einziges mal verstorben.
      Andererseits...hatte er damit kleine Berührungspunkte mit dem Tod abgeschlossen, was ein richtig Schritt in seine Zukunft und ihre war.
      ...Genau...

      ......Besser...hätte es nicht laufen können.

      Seine Mundwinkel erhoben sich leicht und mit einem besseren Blickwinkel zu der Meinung sah er Tyler an.

      "Ja... Hier sollte sich keiner entschuldigen außer ich. Ich hatte mich am wenigstens unter Kontrolle und ihr wolltet auch nur schützen. Gegen Ende...hatte es ja...keine Schäden in mir gelassen...Es ist alles in Ordnung und wir können es einfach vergessen...Tut mir Leid...", versuchte Cabriel zu überzeugen, dass man einfach nicht über das Thema weiter sprechen musste und log dabei etwas über sein Gemütszustand, was Izarra unbehagt schlucken ließ.



      Plötzlich haute Ineb sein halbleeres Cocktailglas auf den Tisch, sodass ein paar Alkoholtropfen sich auf der Oberfläche verteilten. Dabei verging Cabriel sofort das Lachen und Izarra schüttete sein Alkoholglas vor Schock um, sodass er mit Küchenpapier versuchte den Teppich noch zu retten. Verärgert sah Ineb zu Tyler, zuerst verhielt sich Ineb ganz ruhig...doch je mehr er dem Sportler zuhörte, desto mehr erkannte er den eigentlich unterstützenden Freund nicht mehr wieder.

      "Tyler, das ist mehr als nur falsch! Selbst, wenn es NUR ein Traum wäre schießt man nicht auf seine Freunde! Wenn Cabriel sich komisch verhielt konntest du und Harvey nicht anders als euch seinem Niveau anzupassen? Hattet ihr so sehr Angst vor ihm?! Das glaub ich euch nicht! ... Ich kann mir vorstellen, dass er sich anders verhielt ... Seine Mutter hatte ihn davor schon umgebracht und es ging sehr um sein Privatleben...ihr habt es doch auch gesehen...Und dann...tötet ihr ihn einfach?", klagte Ineb mit eiskaltem Blick, als sei er maßlos enttäuscht von der Aktion seiner Freunde. Dabei war sich Lio ganz sicher, dass jeder in seinem eigenen Traum ein Päckchen mit sich mitzuschleppen hatte, außer er als Anführer selbst. Wenn der Traumfresser dabei deine Schwachpunkte herauslocken wollte... war es mehr als nur üblich, dass es auf die Psyche des Träumers ging.

      "Harvey zeigt wenigstens Reue...Du Tyler, bist gerade einfach nur gruselig...Behandelst den Tod eines Freundes wie von einem Beutetier...Bist du wirklich der Junge, der für Cabriel in diesen Club ging um sich gegen Janon zu stellen?", nahm der Anführer der Witch kein Wort vor dem Mund als war es seine Aufgabe Klarheit zu verschaffen, egal ob er dafür gehasst wurde oder nicht. Doch klagte sein bissiger Blick auch Cabriel an, der etwas von Inebs Redseligkeit aufzuckte.

      "Cabriel, auch du ... hast uns beinahe in dem Traum umgebracht... Bei dir bin ich mir nicht sicher, ob du Reue empfindest oder genauso wie Tyler dich verhältst...Doch sei wenigstens ehrlich, wenn dich etwas mitgenommen hat und spiel nichts runter. Nichts ist in Ordnung...wir hätten alle im Traum besser agieren können...Entschuldige, falls wir dich verletzt haben."



      Wieder schloss Cabriel seinen Mund und lehnte sich still am Sofa zurück, dabei nickte er schwach um Ineb eine kleine Bestätigung seiner Argumentation zu geben. Er wusste nicht genau wie er nun wirklich empfand... doch verwirrten ihn die verschiedenen Meinungen seiner Freunde, sodass er sich einfach keiner anpassen konnte.
      Vielleicht... war er ja wirklich ..

      "Ich fühlte...mich nicht verletzt. Es war mein Fehler, deshalb... Es ist in Ordnung.", log Cabriel wieder und verstummte wieder mit zusammengepressten Lippen, als sei ihm das Thema höchst unangenehm. Lio selbst seufzte daraufhin und verschränkte seine Arme, sie waren wirklich noch weit entfernt davon wirkliche Helden zu werden. Wer hatte denn je von Superhelden gehört...die sich gegenseitig weh taten? Irgendwie...war er enttäuscht von seiner Gruppe aber auch von sich selbst.

      Weiter kündigte Harvey eine neue Information an, die Ineb und Cabriel wieder nur zum Staunen brachte, während Izarra sich immer mehrgegen das bequeme Sofa drückte. Harvey erlebte also schon einmal so einen Traum..?

      "....Aber diese Person die diesen Traum verursacht hatte ist jemand der für Lord Korbos zu arbeiten scheint...Wir können das also nicht als einfache Träume hinwerfen."
      "Naja....Er stellt sich als Supporter vor...."

      Dies konnte kein Zufall mehr sein... Es gab wirklich nicht viele, die Traummagie beherrschten und dazu noch die Verbindung mit Korbos Eternity. Doch wieso...spielte er jetzt in die Hände des Lords? War es nur ein Plan von Nuriel, hatte er ihn dazu angeheuert?
      Izarra beschloss die Informationen für sich zu behalten, es brachte nichts die Jungs ohne handfeste Beweise noch mehr in Panik zu versetzen.

      Doch empfand Izarra es beinahe schon witzig, dass der Sohn genauso ein Supporter werden wollte wie sein Vater.
      Obwohl Izarra seinen Sohn seit Jahrhunderten nicht mehr gesehen hatte ... empfand er eine gewisse Ähnlichkeit gegenüber Nuriel.

      "Diese Art von Träume... sind nicht einfach eine Illusion. Du kannst in ihnen sterben und außerdem spiegeln sie oft... deine verzweifelten Gefühle dar. Besonders, wenn er für Lord Korbos arbeitet... sollte man die Träume ernst nehmen und auch in ihnen versuchen den Verstand nicht zu verlieren. Ohne Willen geht man nur unter."



      Lio selbst blickte zur Runde hin und her, er hatte schon begriffen, dass mit den Träumen nicht zu spaßen war...doch, dass diese explizit von diesem bösen Kerl Lord Korbos war, der sie allesamt vernichten möchte?!

      "Ein Supporter vom Feind...Das ist doch absurd.", beschwerte sich Ineb, der diesen Titel auf keinen Fall akzeptieren konnte.



      "Er lügt doch sicher... und versucht weiter in unseren Verstand einzudringen, damit Lord Korbos leichtes Spielt hat."

      "Fühltest du dich ...Dadurch Unterstützer Cab? Ich weiß nicht ob unsere Antworten bis zu dir durchgedrungen sind...."

      Nachdenklich verschränkte der Jurastudent seine Hände ineinander und blickte mit leeren Blick zu Wyatt.

      "Ja...Ich habe alle Antworten von euch genaustens mitbekommen, er hat dabei nichts ausgelassen.", sagte Cabriel ziemlich ungehemmt als erzählte er hierbei über nichts überwältigendes...nur ein kleines Teekränzchen, doch strahlten dabei plötzlich seine Augen so, sobald er an diesen Mann dachte.
      Kiri Nisemono... Ein Mann, der dir genau deine tiefste Seele zeigen konnte.



      "Ich bin wirklich froh ihm begegnet zu sein, der Traum war vielleicht... radikal und verunsichert mich...doch zeigte er mir zugleich meinen wahren Wunsch und...Durch den Supporter habe ich das Gefühl ...als verstehe ich nun mehr wieso ich so eine Pest bin. Auch euch...habe ich dadurch mehr verstanden...Durch ihn konnte ich euch wirklich als meine Freunde akzeptieren...Ich bin nun wirklich...wirklich...froh über das unbarmherzige Schicksal eine Witch geworden zu sein...........so glücklich, ich könnte vor Freude sterben, denn es ist eine Gemeinsamkeit die wir alle pflegen. Wir alle... werden als Witch sich unseren Fehlern stellen müssen...unseren größten Ängsten und das gemeinsam...Er sagte...das als Witch man nur gemeinsam sterben kann...Wenn einer von uns stirbt, ist das Schicksal des anderen somit besiegelt...Das ist doch schön oder, jeder muss den Fehler des anderen...ausbaden..."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Liam Petrow[/b]

      "...Jetzt kannst du es aber nicht mehr zurücknehmen, Babe.~"
      Der Rothaarige wusste nicht ob er es später mit klareren Verstand die ausgesprochenen Worte bereuen würde, auch wenn er nie Drogen genommen hatte fragte er sich ob es ein ähnliches Gefühl war die genaue Kontrolle über den Verstand zu verlieren und Entscheidungen erst später zu hinterfragen.
      Doch jetzt war Liam nach langer Zeit in einem Zustand welcher ihn Vernunft komplett ausblenden ließ.
      "Was hindert mich denn jetzt noch dich nicht sofort zu nehmen? Du bietest dich gerade dem Löwen wie ein köstliches Fleischstück an... Als möchtest du, dass ich mich nicht beherrsche..."
      Tatsächlich fühlte sich Liam gerade wirklich wie ein williges stück Fleisch....Von Janon jetzt verschlungen zu werden fühlte sich nicht verkehrt an.
      Umso bedröppelter blinzelte Liam als dieser ihn das Handtuch gab und sein Kopf tätschelte, als wäre das die Retour Kutsche dafür das er Janon in der Freundes-Zone gehalten hatte...
      "Weil du etwas besonderes bist... Vögel ich dich nicht einfach so in der kalten Wanne... Komm ich helfe dir raus, Babe."
      "Uhmm....danke?", nuschelte Liam erneut errötet im Gesicht und ohne Janons Hilfe hätte er es wirklich nicht aus der Wanne geschafft, schließlich war er durch sein verletzten Arm zum teil noch sehr benachteiligt.
      Auf einer großen weise freute es ihn besonderes zu sein, besonderes für Janon und zugleich war er wie eine merkwürdige Ironie.
      Gerade...Funkte es ziemlich zwischen ihnen das Liam wirklich nichts dagegen gehabt hätte wenn Janon rauer mit ihm umging.
      Doch wie eine Porzellan Puppe wurde er von Janon bis zum Flur begleitet und er zog das Handtuch enger an sich...

      "Du gehst dich umziehen und dann fahren wir was zu essen kaufen. Nimm alles mit was du brauchst, weil heute schläfst du bei mir... Solange ich dich schlafen lasse..."
      Die einladenden Worte von Janon die kein Widerspruch zu ließen hatte Liam überraschter und verarbeitend blinzeln lassen.
      Es war erstaunlich wie stark Janon Stimmungen wechseln konnten und wie intensiv diese waren.
      Seine Worte boten jedoch viele unausgesprochene Versprechungen was noch passieren könnte.
      "Ich warte auf dich im Auto."
      Mit großen fast schon ungläubigen Augen sah Liam zu seinem besten Freund...
      Der Kerl der ihn in einen Augenblick Ertränken wollte, lud ihn jetzt zum essen ein und wollte das bei ihm übernachtet.
      Mit diesen Ausgang des Tages hätte er nun wirklich nicht gerechnet...
      "Ähm K-klar! ich ...beeil mich.", versuchte Liam vor Aufregung nicht zu stammeln.

      So holte Liam sein Rucksack und füllte ihn nachdem er sich umgezogen hatte mit dem wichtigsten was brauchte.
      Dabei drückte er das feuchte Handtuch noch mal leicht entgegen seines Kins...Es erfüllte ihn mit einer wärme Mischung....Es fühlte sich zum Teil gut an endlich den Mut gefasst zu haben ehrlicher und offen mit Janon zu reden...zugleich blieb aber die Angst auch...
      Er hatte Dinge von Janon erfahren die er ihm zuvor nicht anvertraut hatte aber Liam war bereit dazu sich denn neuen Herausforderung zustellen...Er wollte stärker werden wie Janon selbst angesprochen hatte...Das zählte für ihn dazu.

      Bevor Liam aber zu Janon zu seinem Auto ging, schrieb Liam an Zettel für seinen Mitbewohner Nicky...
      Darin entschuldigte er sich für das Chaoes in der Küche und das er ihm sobald wie möglich ein neuen Kühlschrank kaufen würde...
      Hoffentlich war ihm dieser nicht zu Wütend deswegen...
      Allerdings zählte für ihn gerade Janon und ihn wollte nicht zu lange warten lassen...Somit blieb nur der Zettel und ein demolierter Kühlschrank zurück.

      An sein Smartphone kam er immer noch nicht ran, aber er würde einfach erst mal ohne auskommen müssen...
      Doch würde er das schon irgendwie überleben, es war ja nicht so als würde ihn Janon für die nächsten Wochen Entführen.


      ________________________________________________

      Wyatt Carson Lyons & Tyler Wang-Chi & Harvey Bell

      Als Cabriel versuchte sie alle zu überzeugen alles wäre in Ordnung, konnte Wyatt nur wieder spüren wie die bunten Farben seines inneren geisters stärker wurde.
      Der Pfirsich orange Cocktail in seiner Hand glühte förmlich wie die Kohle eines Kamins...
      Verletzungen.... Mussten nicht einmal Körperlich sein um zu bleiben oder zu schmerzen.
      Daher glaubte Wyatt nicht das Cabriel so unverletzbar gerade war wie er es darstellte.
      Umso schlimmer war es das Cabriel darüber Lügen musste...
      Aber auch Harvey verspürte Unsicherheit...
      Er begriff selbst nicht warum ihn Cabriels Warnung im Baumhaus ihn eher in der Notlage zu so einer Radikale Lage gebracht hatte...

      Es war wohl Tyler der einzige der in seinen eigenen Worten wirklich glauben schenkt, doch nun meldete sich Ineb deutlich zu Worte.
      Mit unwohl sein beobachte Tyler wie Inebs und Izarras Getränke sich auf den Tisch verteilte....Das Interessierte ihn gerade mehr als Ineb enttäuschter Blick.
      "Tyler, das ist mehr als nur falsch! Selbst, wenn es NUR ein Traum wäre schießt man nicht auf seine Freunde!"
      ...
      Die Gelben Augen von Tyler funkelten mit Unverständlichkeit zu Ineb rüber das Wyatt sogleich ein Schauder verspürte... Er kannte diesen Blick von dem Sportler...
      Es war mehr als deutlich für den Grün Haarigen das Tyler gerade der Satz - Wieso nicht? - durch strömte.
      "... Hattet ihr so sehr Angst vor ihm?!"
      Angst?
      ... Tyler hatte keine Angst verspürt...
      Es war eher...
      ... Wut...
      ... Eifersucht...
      Was Harvey dabei empfunden hatte konnte Tyler nicht beurteilen. Bei ihm war es sichtlich ein anderes Problem aber das war Tyler nur zu gute gekommen... Er hatte nur das letzte entscheidende-Wort hören müssen um ohne scheu den Schuss abzufeuern.

      "Harvey zeigt wenigstens Reue...Du Tyler, bist gerade einfach nur gruselig...Behandelst den Tod eines Freundes wie von einem Beutetier...Bist du wirklich der Junge, der für Cabriel in diesen Club ging um sich gegen Janon zu stellen?"

      Die Frage ließ Tyler Gemüt immer mehr in eine Negativ Stimmung tauchen, auch wenn er versucht hatte es zu überspielen...
      Was war aus dem Tyler von damals geworden?
      Ein Tyler der ohne Erinnerung gewesen war ....
      Ein Tyler der nur einen neu Gefunden Freund helfen wollte, weil solche Kerle wie Janon nicht ab konnte...
      Tyler senkte sein Blick auf seine Verbunde Hand als Interessierten ihn Inebs Worte nicht.
      Doch musste er das selbst noch mal überdenken....
      Gruselig...
      ...So nannte ihn Ineb plötzlich der zuvor noch ganz angetan von ihm gewesen war.
      Tyler merkte wie er schwerer schlucken musste und in ihm die Sorge wieder aufkeimte...
      ... Das ihn die Anderen nicht mehr dabei haben wollte...Selbst wenn sie gezwungener Maßen zusammen Arbeiten mussten
      Seine Abnormalität sie von ihm stießen...
      Tylers Daumen strich fester über den Verband als konnte er dort noch Samuels Gegenwart verspüren die ihm Mut gab...
      Es gehörte zu ihm...
      .... Deswegen musste er sich nicht schlecht fühlen....
      Es war nicht so als wollte er alle um sich herum umbringen...
      Als würde er gar keine Reue empfinden....
      Aber....
      "... Nichts ist in Ordnung...wir hätten alle im Traum besser agieren können...Entschuldige, falls wir dich verletzt haben."
      ... Jetzt entschuldigte sich Ineb auch noch....
      Tyler... Begriff es nicht.... Und umso mehr setzte es ihn Unterdruck....Er begriff das seine Einstellung ungewöhnlich war aber wie sollte er sich... Erklären?
      Keiner wird es verstehen....

      Harvey der sich die Worte von Ineb auch sehr zu Herzen nahm nickte ebenfalls leicht.
      Er hatte schon deutlich seine Fehler eingesehen und wollte nicht wieder so Rücksichtslos Handeln... Selbst wenn er so Provoziert würde, hätte er wie Ineb sagte mehr auf Cabriel eingehen sollen... Er hatte wieder viel zu Eigensinnig gehandelt.

      "Diese Art von Träume... sind nicht einfach eine Illusion. Du kannst in ihnen sterben und außerdem spiegeln sie oft... deine verzweifelten Gefühle dar."

      Harvey der darüber nachdachte fragte sich ob er vielleicht darum über Zombies in der Uni geträumt hatte... Weil so Aufgeregt war wegen seinem ersten Tag?
      Sie hatten sich jedoch so Ungezwungen Unterhalten wie Harvey schon lange nicht erlebt hatte.
      Das er jedoch hätte sterben können gab den ganzen noch ein weitere bitterlichkeit...
      Allerdings... Harvey hatte den Mysteriösen Jungen nicht wirklich als Feind gesehen.

      Doch vielleicht war er in dem Punkt zu naiv gewesen?
      "Ein Supporter vom Feind...Das ist doch absurd."
      Es klang wirklich absurd...
      "Er lügt doch sicher... und versucht weiter in unseren Verstand einzudringen, damit Lord Korbos leichtes Spielt hat."
      Wie ein Lügner kam ihn Harvey dieser Supporter jedoch nicht vor... Das war vielleicht auch das Gefährlich an ihm?
      Sonst wüsste Harvey ja nicht mal das dieser für Lord Kobos Eternity Arbeitet!
      Das hätte er auch schlicht mit einer Lüge umschleiern können und besonders als auch Cabriel sagte das alles was sie zu den Fragen gesagt hatten zu Cabriel durch gedrungen war... Kam es ihm nicht so vor als hätten sie es mit Lügner zu tun.
      "Ich bezweifle das die Person mit dieser Kontrolle über die Träume Lügt... Er drückt die Wahrheit nur sehr Geschickt aus.", sprach Harvey leiser der sich nicht erklären konnte warum er ihn so Faszinierte obwohl er ihr Feind war....

      Als Cabriel davon Sprach seinen Wahren Wunsch in denn Traum gefunden zu haben konnte Wyatt nicht sich zurück halten um danach zu fragen :
      "... Was ist denn dein Wahrer Wunsch?"
      Aber der Windwächter sagte noch viel mehr, was für sehr wirre und gemischte Gefühle in der Gruppe auslöste...
      "...Durch ihn konnte ich euch wirklich als meine Freunde akzeptieren...Ich bin nun wirklich...wirklich...froh über das unbarmherzige Schicksal eine Witch geworden zu sein...........so glücklich, ich könnte vor Freude sterben, denn es ist eine Gemeinsamkeit die wir alle pflegen."

      So recht wusste Harvey nicht ob das als Positiv aufaßen sollte, die Art wie es Cabriel ausdrückte und formulierte löste ein Unbehagen aus...
      "Wir alle... werden als Witch sich unseren Fehlern stellen müssen...unseren größten Ängsten und das gemeinsam...Er sagte...das als Witch man nur gemeinsam sterben kann...Wenn einer von uns stirbt, ist das Schicksal des anderen somit besiegelt...Das ist doch schön oder, jeder muss den Fehler des anderen...ausbaden..."
      Tatsächlich...Klang zumindest für Harvey nach dem Typischen Helden Schicksal...Allerdings klang der letztere Teil nicht sonderlich Positiv.
      Denn Fehler Anderer Ausbaden...
      Eigentlich sollte man doch eigentlich genau sowas verhindern oder?
      "Naja...Als Team gleicht man schwächen und stärken aus? Es sind nicht nur die Fehler die wir miteinander teilen...", versuchte Harvey das gesagt etwas verständlicher zu formulieren.

      Plötzlich war es Tyler der aufstand, sein Blick war deutlich finsterer geworden:
      "Was für ein Bullshit Cab?! Wir müssen Überhaupt nichts, wir sollten besser herausfinden wer der Typ ist und ihn bekämpfen und am besten Kalt machen damit er nie wieder in unsere Köpfen herum spielen kann!", schimpfte Tyler aufgebracht.
      "Ich bin doch nicht der einzige der so denkt?! Oder wollt ihr das irgend Fremder eure dunkelsten Geheimnisse und Traumas zum Vorschein bringt?", fragte Tyler schon fast vorwurfsvoll in die Runde.
      Gereizt verschränkte Tyler seine Arme und ließ wieder zurück auf dem Sitz fallen:
      "Ich hab mein persönlichen Gründe mit Cabriel warum ich so gehandelt habe in seinem Traum aber das geht euch Anderen nichts an...Und ich hab kein Bock darauf das irgend ein Außenstehender meint es mit euch zu teilen, nur weil ER es angebliche Supporter als richtig empfindet..."
      Tyler zeigte sich deutlich wieder Stur als würde gerade am liebsten abhauen wollen...
      Ihn nervte generell die ganze Lage hier und darüber erneut nachdenken zu müssen das im nächsten Traum er dran sein könnte....Ließ ihn erneut nur unwohl sein erfühlen.

      Wyatt der etwas bedröppelt an seinem Cocktail nippte schaute unschlüssig zur Seite...
      Er wollte eigentlich gern das sie aneinander gut verstehen weswegen Wyatt etwas leiser vorsichtig ansprach:
      "...Ich möchte Tylers verhalten nicht rechtfertigen oder in Schutz nehmen aber...Ich vermute das er wirklich in Cab ein Beutetier oder sowas....wie ein Tier gesehen hat."
      Als Wyatt das ansprach erwiderte Tyler nichts darauf und schaute nur gereizt zur Seite....
      "...Aber Tyler wenn dir das unangenehm ist kann es doch helfen wenn wir zusammen drüber sprechen, vielleicht....verstehen es die Anderen auch? Ich hab es damals auch begriffen...Wenn es das ist was du nicht mit uns Teilen willst?", traf Wyatt den Grund nicht ganz auf denn Punkt...Zumindest in die gleiche Richtung.
      "Ich bleibe dabei was ich gesagt habe...", murrte Tyler abweisend.

      Harvey fiel es etwas schwer die richtigen Worte zu finden, es schien ein weit aus größeres Thema zu sein was sich hier entwickelte...
      Irgendwo wollte Harvey auch Tyler verstehen, aber Cabriel als Beutetier anzusehen weil ihn Samuel als Lämmchen bezeichnete? Er erinnerte sich wie gereizt er gewesen ist als Witch-Cabriel mit ihm über Sam gesprochen hatte....Etwas von denn die Anderen und er wenig Ahnung hatten.
      Was ihn jedoch beschäftigte war die Sache wie sie mit...Besagt Supporter oder eher nicht Supporter umgehen sollten...
      Ihn wirklich...Kalt machen?
      Harvey war normalerweise niemand der sich bei etwas Bösen zurück hielt, egal wie Harmlos es von Außen wirkt...
      Aber bei dieser Sache fiel es Harvey schwer Rational zu denken...
      ....Im Grunde hatte sie doch wirklich deutlich weiter gebracht als das Gespräch wie auf dem Dach....
      Und auch jetzt gab es Verschlossenheit zwischen ihnen...
      "...Es bringt sicher seine Vor und Nachteile mit diesen Träumen, da aber unserer Leben in Gefahr steht sollten wir Vorsichtig sein...Aber wir können schlecht jemand kalt machen...Dessen Identität wir nicht kennen.", erklärte Harvey ernst
      Believe Me ~

    • Janon Müntzer

      In nur wenigen Minuten stand er schon mit seinem nagelneuen Fahrzeug vor Liams Haustür. Wartend saß er im Auto und zündete sich dabei eine Zigarette an, um seine Lungen zur erfrischen. Folglich gingen ihn dabei die Geschehnisse mit Liam durch, während er stark an seiner Zigarette zog. Ehrlicherweise begriff Janon noch nicht ganz, auf was der Rothaarige gerade versuchte zu erzielen. Abhängig von jemanden werden... Dies hatte er schon auf verschiedenen Wegen miterlebt, die nicht alle angenehm geendet haben.
      Doch bei Liam konnte er sich hierbei einfach schwer was vorstellen...Es war so wie, wenn ein Heterosexueller plötzlich meint, dass er doch homo ist und mit einem die verschiedensten Stellungen ausprobieren will. Im Kopf brannte immer noch der Gedanke, dass dieser vielleicht doch nur auf Frauen stand oder nur seine Erfahrungen machen wollte.
      Liam hatte seit gestern viel erlebt, war gesundheitlich angeschlagen und wirkte nicht immer ganz bei ihm. Janon ging davon aus, dass höchstens am nächsten Tag Liam "der Alte" sein wird und wieder seinen gewohnten, fast brüderlichen Abstand zu ihm hält. Trotzdem würde er dafür sorgen, dass er sein Angebot mit der Kündigung von den Sugar Daddies wahr machte... Janon mochte es nämlich nicht angelogen zu werden.
      Auch war der Boxer zwar jemand, der sich wirklich gut um seinen besten Freund kümmern wollte und sich schon fast spielerisch an ihm zurückhalten wollte...Doch war er auch kein Heiliger. Wenn Liam weiterhin so willig spielte, wollte er die Sache natürlich ausnutzen...solange, bis er sich wieder vom ihm zurückzog.



      Nach einer Weile stieg Liam mit den Gepäckstücken ins Fahrzeug hinein, sodass Janon den Zündschlüssel drehte und jaulend der Motor anging. Es war wirklich ein Prachtstück eines Wagens, in dem nicht einmal ein kleiner Krümmel zu sehen war, man merkte wie viel Mühe sich Janon für seinen Wagen gab. Die Musik dröhnte mit einem großen Bass hervor und schon fuhr der Sportstudent auch los und begab sich auf die weiten Straßen.





      Während der Fahrt legte Janon bei geraden Strecken seine Hand auf Liams Oberschenkel und strich sanft über seine Hose. Dabei glitten die Fingerspitzen immer wieder zum Innenschenkel...als wollte er wieder auf etwas anspielen.
      Gelassen sah er dabei kurz zu seinem besten Freund, ihm gefiel es wirklich von Liam nicht abgestoßen zu werden.

      "Irgendwie komm ich noch nicht drauf klar, dass du doch Interesse in mir hast... Du musst dich wirklich anstrengen, damit ich die Abhängigkeit voll und ganz fühlen kann.", gab er der Wahrheit zutreffend zu und legte seine Hand wieder zurück auf das Lenkrad.

      "Ich habe gern Sex in meinem Auto, weißt du...~", schlug er schelmisch zu und drückte mit seinem Fuß fester auf das Gaspedal, sodass sie eine verbotene Geschwindigkeit erreichten.

      "Nur ein Witz, das wäre dir sicher zu viel... So unanständig ist unser Liam doch nicht mehr...? Ich will dich doch nicht überfordern..."



      Wenn es um das Wort Abhängigkeit ging konnte er nur an zwei Sachen denken. Die Abhängigkeit, jemanden körperlich für sich zu gewinnen und immer wieder auf diesen zuzustoßen oder...die Abhängigkeit die einst Mason zu dieser komischen Frau verspürte, die er einfach krankhaft nicht vergessen konnte.
      Er dachte, dass Liam ihn in einer sexuellen Art brauchte, vielleicht wollte er ihr erstes Mal erneut auffrischen, eventuell wollte er auch einfach nur die Freundschaft vertiefen. Janon hatte eine Menge Freundschaft Plus - Beziehungen, es gab kaum Kumpels, mit dem er nicht schlief. Er mochte einfach Sex sehr gerne und legte sich dafür fast täglich ins Zeug. Dazu konnte er nichts, immerhin wurde damit seit er 5 Jahre alt war darauf getriezt. Sex war für ihn wie eine Erleichterung des Lebens, seine neue Droge, die nah verbunden war an körperlichen Gewalt, weshalb es im Liebesakt öfters eskalieren konnte. Hummelchen musste es hierbei gestern spüren, es tat Janon schon beinahe Leid um sein schönes Gesicht. Liam würde er so etwas wohl nicht antun...dachte er zumindest, auch wenn er ihn wirklich im Bad ertränken wollte.

      Nach ein paar Minuten erreichten sie den Drive In eines Fastfood - Ladens, worauf er für beide ein großes Menü bestellte. Die warmen Tüten mit den Getränken platzierte er Liams Schoß und fuhr dann weiter, weil er sicher jeden töten würde, der es wagte in seinem Auto auch nur einen Krümmel zu essen.

      "...Hast du eine Ahnung was du mit deinem abgefackelten Club machst, dein Held mit den dicken Eutern wird es sicher nicht für dich bezahlen.", fragte er während der Fahrt nach, es war nicht so als interessierte ihn dieser Club wirklich aber...er wusste, dass es für Liam sehr wichtig war und seine Zielstrebigkeit ihn erst zu diesen Sugar Daddies führte. Dabei rauchte er bereits seine dritte Zigarette, der sein Stress immer wieder nach unten senkte. Plötzlich fiel ihm wieder etwas ein, was er beinahe vor Wut vergessen hatte.

      "Oh...Den Kühlschrank zahl' ich dir zurück. Zwar war es deine Schuld, doch hast du genug Geldprobleme...Falls du etwas mehr Kohle brauchst kannst du dich an mich wenden, bevor du doch weiter deinen Körper verkaufst.", schlug Janon vor - dabei hörte man genau den giftigen Unterton, der sich bei den Gedanken an die Zuhälter hervorhob.

      ____________________________

      Cabriel Valentine + Ineb Chevrier + Izarra K.

      "Ich bezweifle das die Person mit dieser Kontrolle über die Träume Lügt... Er drückt die Wahrheit nur sehr Geschickt aus."

      Davon ging Izarra stark aus, diese Person war niemand der viel log...eher umschweifte er die Wahrheit so stark, dass man nicht wusste was wirklich stimmte und was nur für Verwirrung sorgen sollte. Deswegen war es ihm klar, dass er seine 'Drohungen' wahr werden ließ, es wird nicht der letzte Traum für die Witch sein und... auch war er auf seiner Weise sicherlich ein Supporter dieses Spiels.

      "... Was ist denn dein Wahrer Wunsch?"

      Īȼħ ⱳēɍđē ɉēđē ēīꞥƶēłꞥē Ꞩȼħꝋꞥħēīⱦ đīēꞩēɍ Ⱳēłⱦ đīɍ ƶēīꞡēꞥ...Ʉꞥđ đēꞥ ɉēꞡłīȼħēꞥ Ӻēħłēɍ ⱥᵾꞩ īħɍ ħēɍⱥᵾꞩꝗᵾēⱦꞩȼħēꞥ... Ɇꞡⱥł, ⱳⱥꞩ īȼħ đⱥӻᵾɍ ⱦᵾꞥ ᵯᵾꞩꞩ...Đⱥꞩ īꞩⱦ ᵯēīꞥ Ⱳᵾꞥꞩȼħ!

      ...
      ...

      Irgendwo enttäuschte ihn diese Frage, weshalb er für einen Augenblick zur Tür blickte. Es war doch klar...das er es für sich behalten würde.
      Andererseits...auch, wenn es vor allem für den Grünhaarigen offensichtlich sein musste wie Cabriel tickt, hatte der Schauspieler eine ganz andere Wertvorstellung von dieser Welt. Natürlich dachte er nicht weiter nach, warum Cabriel unbedingt das schlechte dieser Welt sehen wollte. Das er ein furchtbare Besessenheit gegenüber seinen und anderen Fehlern hatte... hatte der Host auch nie wirklich demonstriert, da er selbst er einen Schubs in die richtige Richtung von Kiri Nisemono brauchte. Wyatt dachte an das Gute, weshalb es auch nichts bringen würde seinen wahren Wunsch offenzulegen.

      "...Wenn ich es jetzt verrate...Wird es keiner verstehen...Nicht einmal du, Wyatt...Das würde mich nur traurig machen... Aber ich freue mich es bald mit euch zu teilen...", sagte er mit einem schiefen Lächeln, als wurde er schon bei dem Gedanken angespannt, wie die Zukunft nur weitergehen konnte. Er wollte unbedingt weiter die Träume verfolgen, denn sie würden auch den anderen Witch helfen, ihre Wünsche besser zu verstehen. Vielleicht....konnten sie sich ja gegenseitig helfen oder sich einfach den Gnadenstoß verpassen.



      Es dauerte nicht lange bis die Zündschnur von Tyler anfing zu reißen, die Anspannung im Raum wurde nur größer und Izarra merkte wie verloren er sich eigentlich als Lehrer gab. Solch' eine Auseinandersetzung hatte er bei den Helden in der anderen Generation nicht erlebt. Sie hatten alle...eher andere Probleme...

      "Was für ein Bullshit Cab?! Wir müssen Überhaupt nichts, wir sollten besser herausfinden wer der Typ ist und ihn bekämpfen und am besten Kalt machen damit er nie wieder in unsere Köpfen herum spielen kann!"

      Die laute Stimme brachte nur Cabriel wieder zurück in die Realität, weshalb sein Lächeln fürs erste Verstummte. Auch Ineb fand die aufgebrachten Worte von Tyler sehr unangenehm, weshalb er wieder sein Cocktailglas in die Hand nahm. Andererseits konnte er diesmal sein Handeln klarer verstehen, auch er wollte nicht das irgendwer in den Köpfen von ihnen herumspielte...auch wenn er dabei keinesfalls ans Töten dachte.

      "Ich stimme Tyler zu... Wenn wir irgendeine Möglichkeit finden könnten diesen Mann aufzuhalten... Doch haben wir nicht einmal Anhaltspunkte, ob er überhaupt in unserer Welt herumläuft. Harvey hatte ihn auch nur in seinen Träumen gefunden... Wir bräuchten mehr Informationen...", klagte Ineb und merkte doch wie sie diesem Typen ausgesetzt waren, denn es gab einfach keine Anhaltspunkte gegenüber ihn. Lebte er überhaupt in der wirklichen Welt? Wie hieß der Mann? War es überhaupt ein Mann...Ein Mensch? Sie waren wie Mäuse, die Gefangen fürs Versuchsobjekte im Käfig landeten. Er hofft nur... Das sie es wie bei Anime als Helden schaffen würden, die schwierigsten Ereignisse zu überstehen.

      "Ich hab mein persönlichen Gründe mit Cabriel warum ich so gehandelt habe in seinem Traum aber das geht euch Anderen nichts an...Und ich hab kein Bock darauf das irgend ein Außenstehender meint es mit euch zu teilen, nur weil ER es angebliche Supporter als richtig empfindet..."

      Die Jungs konnten deutlich erkennen, dass Tyler nicht weiter diese Traumwelten erkunden wollte. Auch...die persönlichen Gründe blieben ihnen aus, so als würde er lieber sterben als irgendwas davon weiter verraten zu wollen. Stumm senkte Cabriel seinen Blick zu Boden, wollte er überhaupt wissen, wieso ihn Tyler so sehr verachtete? Ihm war schon klar, dass er bei seinem 'Freund' unten durch war, doch erkannte er nicht genau wieso. Wenn es nur eine Abneigung gegenüber ihn war, wäre es in Ordnung aber...persönliche Gründe? Dabei musste er nur wieder daran denken, dass er der Bruder von seinem Exfreund war und sie sich angeblich nie getroffen hatten.

      "...Ich möchte Tylers verhalten nicht rechtfertigen oder in Schutz nehmen aber...Ich vermute das er wirklich in Cab ein Beutetier oder sowas....wie ein Tier gesehen hat."

      Ineb unterlief ein kalter Schauder, warum hatte...er bitte einen Freund als Beutetier gesehen? Fassungslos starrte er wieder zu Tyler, er erhoffte...dass er sich erklärte doch nichts kam, stattdessen ergriff nur Wyatt weiter das Wort.

      "...Aber Tyler wenn dir das unangenehm ist kann es doch helfen wenn wir zusammen drüber sprechen, vielleicht....verstehen es die Anderen auch? Ich hab es damals auch begriffen...Wenn es das ist was du nicht mit uns Teilen willst?"

      ...Tyler weigerte sich und zeigte deutlich das Misstrauen gegenüber seinen Freunden. Ineb überlegte ob es ihn eventuell zu viel war, immerhin wurde er erst beschuldigt und ... war wegen des Traumes auf einer anderen Weise ganz aufgebracht. Hatte er Angst...etwas mit den Witch zu teilen? Vielleicht war es ein Fehler Tyler als gruselig zu bezeichnen, auch wenn seine Verhaltensweisen unangebracht waren. So verschloss er sich nur noch mehr.

      Wieder beugte sich Cabriel nach vorne, um die Reaktion von Tyler besser ansehen zu können.

      "Tyler, ich möchte auch nicht weiter diskutieren... Es ist in Ordnung, wenn du mich als ein niederes Tier gesehen hast oder auch weiterhin so siehst. Ich hoffe nur, dass du mich irgendwann auch als einen Freund sehen kannst...Ich bin auch sicher, dass gerade....niemand deine dunklen Geheimnisse verstehen könnte - schon jetzt bist du der gruselige... unberechenbare Typ, der mehr mit Samuel zu tun hatte als ich persönlich dachte... und ich weiß genau, was es aus einen macht...wenn man mit diesem Mann eine Beziehung hat."

      Er kannte Samuels Vorlieben, er kannte Samuels Wirkung auf andere... Tyler nannte ihn einen Gott, weshalb...sie wohl mehr miteinander zu tun hatten, als er wirklich dachte.
      Von ihrer Beziehung wollte er mehr herausfinden.
      Selbst, wenn es Tyler versteckt...
      Könnte er es einfach durch Samuel herausbekommen und dann erkannte er auch den Fehler seines Halbbruders...

      "Lasst uns das Thema vergraben, bevor unsere Freundschaft darunter leidet. Wir werden über den Mann nichts herausfinden, es sei denn Izarra weiß etwas ...", versuchte Cabriel das Thema abzuwimmeln, damit seine Gefühle nicht wieder aus ihn herauskrochen kamen. Er wollte nicht weiter darüber nachdenken, der Traum sollte etwas sein... womit sie wachsen konnten. Groll oder Angst waren da nur Fehl am Platz.

      "Nein...Ich kann euch da leider nicht helfen...", lenkte auch er die Wahrheit nur um...denn er konnte sich nicht anders helfen als hierbei das Thema in Keim zu ersticken.

      "...Dann lasst uns doch etwas entspannen.", sagte Cabriel mit einem schwachen Lächeln worauf Izarra nur mit Freude einklingte und Ineb sein Glas mit voller stärker leer zog.

      "Das ist eine gute Idee... bei Anspannung folgt natürlich die Entspannung. Ich wollte euch nicht umsonst in die Karokebar stecken...Man merkt nämlich, dass ihr euch zwar als Freunde bezeichnet aber wirklich... vorsichtig mit Vertrauen den andren Gegenüber umgeht. Dabei geratet man öfters ins Fettnäpfchen des anderes.", folgte Izarra begeistert auf den Vorschlag von Cabriel ein. Genau das fehlte den Witch jetzt, bevor sie sich weiter mit Informationen ertranken...Dabei konnte eventuell Izarra auch seine Gedanken räumen, um den nächsten Handlungsschritt zu verfassen. Vor allem... sollte er die Möglichkeit erwischen mit Harvey nochmal über den angeblich unbekannten Mann zu sprechen.



      "Weshalb ich möchte, dass ihr euch näher kennenlernt anhand eines Songs. Jeder von euch überlegt sich einen Titel, der wunderbar zu einem selbst passt. Ob es hierbei die Glücksseligkeit im Herzen darstellt, die Beziehung zu jemand besonderen oder eure Zukunftswünsche...Hauptsache es offenbart euch etwas !"

      Dabei stand Izarra auf und quetschte sich an den Jungs durch, um an die Karaokeanlage ran zu kommen. Eifrig nahm er sich ein Mikrofon und ging damit zu Tyler, um es ihn einfach in die Hand zu drücken.

      "Fang du an, Wasserwächter...Wut lässt man am besten in einem Song aus... Keine Sorge, es wird spaß machen.", schlug er ihm vor und lächelte dabei so breit, als wollte er ihn damit sagen, dass er kein einziges Nein akzeptierte. Immerhin waren sie eigentlich dafür gekommen und... statt den Miesepeter zu spielen sollten sie wirklich lernen sich wie eine Einheit zu benehmen.

      In großer Schnelligkeit zog Ineb nur sein zweites Cocktailglas in sich hinein, sodass es binnen von Sekunden leer war. Leicht beschwipst merkte er die Wärme, die hochkant in seinen Kopf hinaufstieg... er war einfach schon lange nichts mehr trinken gewesen, denn alleine machte dies keinen Spaß und... außerdem trank er nur bei Events mit seinem Bruder, Louis sagte ihm...dass er niemals mehr alleine trinken gehen sollte. Angeblich kannte er seine Grenzen nicht und betrank sich immer buchstäblich, sodass er nur bruchweise Erinnerungen zu seiner Vergangenheit in den Clubs mit Louis hatte.
      Doch wusste er mit Sicherheit seine Grenzen, weshalb auch das dritte Glas an einem 0,5 Liter Cocktail nicht schaden konnte.
      Mit leicht geröteten Wangen lächelte er Tyler zu...Er wollte ihn unbedingt singen hören...denn nichts gab es schöneres außer Musik.



      "...Ohja...Eine tolle Idee! Tyler in einem Song kann man hervorragend seine Gefühle auslassen... Wenn du mit uns nicht reden willst dann sing uns doch wenigstens etwas über dich oder was du gerne magst!"
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Liam Petrow

      Der Wagen von Janon war wirklich beeindruckend, er wusste noch als er zum ersten mal sein Auto gesehen hatte, er war aus dem Staunen kaum mehr heraus gekommen...
      Noch immer hinterließ das Auto eine bleibenden Eindruck auf ihn das kaum sich traute irgendwas anzufassen....
      So fiel es ihm schwer sich auf dem Sitz zu entspannen.
      Obwohl Janon den Eindruck machte alles zu vermüllen war es in seinem Wagen wirklich sauber...Natürlich lag der feine Geruch seiner Zigaretten Marke deutlich in der Luft im Auto aber trotzdem hielt Janon sein stolzes Gefährt Müll frei.

      Nachdem er sowieso wegen seines Fiebers und mangelnden Trinkens an Kopfschmerzen litt kam die dröhnende Musik mehr als nur ungelegen aber er erwartete von Janon keine sanfte sondern Behandlung, das wäre auch nur zu untypisch für den Boxer denn er schon so lange kannte.
      Die Hand die von Janon immer mal wieder auf sein Oberschenke landete, erinnerte ihn an die Situation in der Badewanne zurück...Ihm war es wirklich ernst damit ehrlicher zu sein und nicht mehr so zurückhaltend aber damit stieß vermutlich bei Janon langsam Arbeitendes Hirn auf eine Mauer....
      "Irgendwie komm ich noch nicht drauf klar, dass du doch Interesse in mir hast... Du musst dich wirklich anstrengen, damit ich die Abhängigkeit voll und ganz fühlen kann."
      Und wie er sich anstrengen würde!



      Auch wenn es seltsam war über die Grenze die er sich selbst aufgelegt hatte zu überschreiten...
      Nur machte er sich etwas Gedanken ob Janon überhaupt sich die Konsequenz einer Abhängigkeit bewusst war die zwischen Menschen entstehen konnte...
      Jedoch plante er sich nicht zu verstellen oder übertrieben Janon zu Beweisen das seine Worte ungelogen sind...
      Er wollte ihn auch nicht sofort auf Null zu Hundert mit seinen verschlossenen Gefühlen zu ihm erdrücken...Er wusste ja das Janon süße, gehorsame Jungs lieber hatte...

      "Ich habe gern Sex in meinem Auto, weißt du...~"

      . . .
      Mit einem leicht missbilligen Blick zu Janon konnte er sich Regelrecht vorstellen wie oft er hier seinen Spaß gehabt hatte...
      Schneller als es ihm lieb war drückte Janon auf das Gaspedal, was ihn in den Sitz presste.
      "Nur ein Witz, das wäre dir sicher zu viel... So unanständig ist unser Liam doch nicht mehr...? Ich will dich doch nicht überfordern..."
      Seine Aufziehenden Worte gab Liam ein gewisse Provokation...
      "...Selbst wenn ich unanständiger wäre würde ich nicht dein tollen Wagen beschmutzten wollen." ,gab Liam Sarkastisch zurück.



      "Mein Interesse an dir ist stärker als nur Sex, Janon..."
      Stellte er direkt klar und Blickte zurück auf sein Schoß....
      Aber das genauer zu erklären würde sicher nur für Verwirrung sorgen weswegen schmollend hinzufügte:
      "Ich bin immer noch nicht so Anständig wie du denkst..."

      Sie erreichten baldig denn Drive eines Fastfood - Ladens und beim Duft des Essen spürte der Rothaarige sogleich wie sein flauer Magen leise knurrte.
      Beschämt hielt Liam die Tüten fest, während die Tüten eine Wärme ausstrahlten sorgten die Getränke für ein kälteres Gefühl an denn Beinen.
      Am liebsten würde er sein verlangen nach gehen sich etwas von dem Inhalt zu genehmigen allerdings wusste er wie heilig Janon sein Auto war.
      Zum Schluss durfte er dann den Schmutz noch sauber lecken....Darauf konnte Liam echt verzichten.

      "...Hast du eine Ahnung was du mit deinem abgefackelten Club machst, dein Held mit den dicken Eutern wird es sicher nicht für dich bezahlen."
      Die Erwähnung seines Clubs lenkte Liam von denn leckeren Essen ab.
      Ihm war mehr als klar das er Oscar damit meinte und der Kerl würde gewiss nichts Beitragen um den Schaden wieder gut zu machen.
      "Naja...Es ist zum Glück nicht zu viel abgebrannt, die Feuerwehr hat ihr bestes geben..."



      "Sobald es mir wieder besser geht wollte ich mich nach ein Nebenjob umschauen falls mir mein Sugar Das nicht genug bezahlt um die Schäden bezahlen...Denn Großteil werde ich vielleicht auch selbst Renovieren..."
      Kaum wie das Liam gesagt hatte merkte er selbst wie verbissen versuchte ohne Janon zurecht zu kommen....
      Er...Würde wirklich Probleme haben und trotzdem entschied er sich für den schwierigeren Weg...
      Nur um keinen zur Last zu verfallen...Und keiner ihn mehr los werden wollte...
      Er stellte sich immer wieder die selbe Frage, was mit ihn nicht Stimmte das man ihn nicht wollte...
      Auch später hat es so lange gedauert bis ihn jemand Adoptiert hatte....
      Obwohl er mit so vielen Dingen Glück besaß das man es nicht als Normal bezeichnet wurde schien ihn ständig ...Wie ein Fluch etwas zu verfolgen.
      Er war immer Optimistisch gestimmt, doch dieser Fakt das seine Probleme Andere von ihm Distanzieren könnten ließ ihn wieder in eine dunkleren Teil seines Lebens verfallen...
      "...Mein Barkeeper hat gekündigt, deswegen werde ich mich deswegen um ein neuen kümmern und den Club wieder wie Neu strahlen lassen."



      Vielleicht würde er auch ein Verbot aussprechen das die Mafia zu der Oscar derzeit gehörte sein Club nicht betreten durften.
      "Oh...Den Kühlschrank zahl' ich dir zurück. Zwar war es deine Schuld, doch hast du genug Geldprobleme...Falls du etwas mehr Kohle brauchst kannst du dich an mich wenden, bevor du doch weiter deinen Körper verkaufst."
      Die Worte überraschte Liam, auch wenn er natürlich nicht ganz Schuld an dem kaputten Kühlschrank trug, war es unglaublich nett von Janon die Kosten zu übernehmen...

      "...Echt?", harkte Liam zur Sicherheit nach nicht das ihm Janon nur wieder aufzog.
      Zwar verkaufte er sein Körper nicht auf die Art wie es Janon öfter glaubte zu wissen aber das es ihm nicht passte hatte sein bester Freund schon mehr als genug ihm direkt ins Gesicht gesagt.
      "Das wäre Nett danke..."



      Von der Seite betrachtete Liam den Größeren für einen Augenblick...
      Ob er...ihn fragen sollte ob er vielleicht...?
      Liam zögerte für ein Moment eher sein Blick wieder zur Seite Flüchtete.
      Nur sein Geld zu nehmen ohne eine vernünftige Gegenleistung...Fühlte sich nicht okay an...
      "...Wenn du nicht möchtest das ich mein Körper an Andere verkaufe...Könntest du mich ja auch buchen und mein neuer Sugar Daddy werden."
      Ein schwaches Lächeln zeigte Liam dem es einfach überkam Janon plötzlich doch zu provozieren:
      "Nur ein Witz, so Verantwortung Bewusst ist unserer Janon nicht mehr...?"

      ________________________________________________

      Wyatt Carson Lyons & Tyler Wang-Chi & Harvey Bell

      "...Wenn ich es jetzt verrate...Wird es keiner verstehen...Nicht einmal du, Wyatt...Das würde mich nur traurig machen... Aber ich freue mich es bald mit euch zu teilen..."
      Natürlich wollte Wyatt nicht das Cabriel traurig ist aber das es nicht verraten wollte gab denn Schauspieler bedenken...
      Das er es aber mit ihnen teilen wollte...Klang schön?
      Zumindest war Cab, viel offener zu früher und das war auch etwas Positives!
      "Okay na gut...", erwiderte Wyatt der sich sein Teil dazu dachte...Wünsche waren schon etwas Mächtiges.
      Das erinnerte ihn wieder daran das die Anderen deutliche Individualität besaßen....
      ....



      Vorerst war das Thema wegen diesen Unbekannten Träume-Macher schwierig weiter zu führen da sie nicht genug Information hatten.
      Die Stimmung schien jedoch schon zum Kippen zu drohen da zwischen Tyler und Cabriel eine unangesprochene Sache zu herrschen schien.
      "Tyler, ich möchte auch nicht weiter diskutieren... Es ist in Ordnung, wenn du mich als ein niederes Tier gesehen hast oder auch weiterhin so siehst."
      ...
      Tyler Blickte forsch zu ihm rüber als sich so beim sprechen vorbeugte.
      Wieder tat Cabriel so als wäre er mit allem okay....Kein Wunder das Andere so ein einfaches Spiel mit ihm haben...
      "...Ich hoffe nur, dass du mich irgendwann auch als einen Freund sehen kannst...Ich bin auch sicher, dass gerade....niemand deine dunklen Geheimnisse verstehen könnte - schon jetzt bist du der gruselige... unberechenbare Typ, der mehr mit Samuel zu tun hatte als ich persönlich dachte... und ich weiß genau, was es aus einen macht...wenn man mit diesem Mann eine Beziehung hat."
      ...
      Allein das Cabriel jetzt Samuel erwähnte kam ihn säuerlicher auf als wie er sich eingestehen wollte.
      Obwohl er behauptet es wäre in Ordnung gab ihm dieses...Nutztierchen bissige Kommentare zurück....
      "...und ich weiß genau, was es aus einen macht...wenn man mit diesem Mann eine Beziehung hat."
      ...Was will er ihm damit sagen?!
      Was wusste ER schon davon?
      Das zwischen ihm und Sam war etwas ganz anderes....Sie waren schließlich Brüder...



      "Lasst uns das Thema vergraben, bevor unsere Freundschaft darunter leidet. Wir werden über den Mann nichts herausfinden, es sei denn Izarra weiß etwas ..."
      Freundschaft....Pff....
      "Ja, lassen wir das Thema, denn ich habe vor dich nicht mehr als niedriges Tier zu sehen und es wäre besser wenn du dich auch nicht wie so eines Aufführen würdest.", gab Tyler direkt zurück.



      Vorerst war das Thema damit beendet und die Anderen Sprachen ein gutes neue Thema an.
      Entspannung.
      Tatsächlich waren sie hier in einer Karaokebar...
      "...Dann lasst uns doch etwas entspannen."
      "Das ist eine gute Idee... bei Anspannung folgt natürlich die Entspannung. Ich wollte euch nicht umsonst in die Karokebar stecken...Man merkt nämlich, dass ihr euch zwar als Freunde bezeichnet aber wirklich... vorsichtig mit Vertrauen den andren Gegenüber umgeht. Dabei geratet man öfters ins Fettnäpfchen des anderes."

      Tatsächlich gerieten sie öfter an Fettnäpfchen zueinander...
      "Weshalb ich möchte, dass ihr euch näher kennenlernt anhand eines Songs. Jeder von euch überlegt sich einen Titel, der wunderbar zu einem selbst passt. Ob es hierbei die Glücksseligkeit im Herzen darstellt, die Beziehung zu jemand besonderen oder eure Zukunftswünsche...Hauptsache es offenbart euch etwas !"
      Der Vorschlag von Izarra war wirklich Interessant, was Harvey der sein Glas abstellt und zustimmend nickte:
      "Das klingt wirklich einer Tollen Idee, dass eine andere Art des Kennenlernens."
      Vermutlich fällt es einen so auf einer Spielerischen Art einfacher offener über selbstgezogene Dinge zu sprechen.



      Als erstes drückte Izarra dem Wasserwächter das Mikrofon in die Hand der etwas...Ratlos dreinschaute.
      "Fang du an, Wasserwächter...Wut lässt man am besten in einem Song aus... Keine Sorge, es wird spaß machen."
      Der Sportler...Hatte noch nie wirklich gesungen, höchstens in der Grundschule irgendwelche Kinderlieder....
      "Ähhh....Ich soll was singen das zu mir passt?"



      Tyler kramte aus seiner Hosentasche ein eingepacktes Desinfektion Tuch und murrte unbegeistert wärend er den Griff und seine Hand säuberte:
      "Ich bin aber total unmusikalisch...."
      Doch trotz Tylers unmotivierten Einstellung war sogleich Ineb der ihn so anlächelte:
      "...Ohja...Eine tolle Idee! Tyler in einem Song kann man hervorragend seine Gefühle auslassen... Wenn du mit uns nicht reden willst dann sing uns doch wenigstens etwas über dich oder was du gerne magst!"

      Harvey der bemerkte das Ineb etwas schon beschwipst wirkte musste lachen:
      "Oh mann...Naja du hast Ineb gehört Tyler! Sing einfach was, es spielt keine Rolle ob du Musikalisch bist oder nicht!"
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      Auch Wyatt fand die Idee klasse!
      "Auhja, dass klingt nach eine menge Spaß! Sing Tyler! Ich bin mir sicher du hast ein tolle Stimme!", kam es sonnig von Wyatt der auch unbedingt Tyler singen hören wollte.
      Bei denn Worten strahlte der Grünhaarige vor freudig und hob begeistert sein Glas.

      .....
      Tylers Mund verzog sich zu einem schmalen Strich...
      War das deren ernst...?
      Sie wollten...
      ....
      Sie wollten ernsthaft das mit dem Singen anfing....?!
      Fast wie in seinen Traum als sie ihn alle zum ....Ball spielen überreden wollten....



      ....
      Tyler hatte gar keine Lust oder Bedürfnis zu Singen...
      Aber ....
      Wenn sie ihn so ansahen und...Das unbedingt wollten....
      Wurde ihn trotz der Wut in seinem inneren....ganz warm ums Herz,
      "Uff....Ist ja schon gut....Ich sing schon.", gab Tyler nach und lehnte denn Kopf etwas in denn Nacken.
      Die alle...hatten doch einen Knall.
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      So nahm er das Mikrofon wieder mehr in die Hand und warf das benutzte Desinfektionstuch weg.
      Aber was sollte er singen?
      Er ging zu dem Gerät und sah sich die liste durch...Viele Songs kannte er nicht einmal, er hörte zwar beim Sport öfters Musik doch scherte er sich wenig über den Inhalt oder dessen Sänger.
      Weswegen er sich mehr auf den Title der Songs Konzentrierte...
      Seine Ziel war es ein Leistungsschwimmer zu werden oder jemand der bei Forschungsreisen als Taucher Fugieren konnte...Aber da würde er schwer ein Song drüber finden...
      Er könnte über die Beziehung zu Samuel vielleicht singen aber das würde nur dazu sorgen das man ihn fragen stellte....Über war für eine Person er da singt...
      Über seine Familie generell`?
      ...
      Vielleicht war ein Song über ihn selbst das einfachste ...



      So fand der einen schlichten Song der etwas über ihn erzählte:

      ( Das Lied das er singt)


      ( Seine Stimme)


      "Ich war ein Außenseiter....♫"
      Als Kind fiel es Tyler immer schwer...Mit Anderen Kinder zurecht zu kommen wegen seinen Ticks...Die Anderen Kinder kamen nicht mit seiner Art zurecht...Ob in Kindergarten, Grundschule...Es war immer das selbe...Am Ende war Tyler allein....
      Seine Ältere Schwester damals war ihm unangenehm....
      Nur die Wochenende im Rose Anwesen waren für ihn schön gewesen.


      Dabei wollte Tyler nie ein Außenseite sein....
      Und er versuchte verbissen sich anzupassen....Aber das löste nur für weitere Konflikte in ihm aus....
      "Hin und her gerissen von mir selbst, weil ich so bin....♫ ♪ Weil ich einfach so bin, wie ich bin...♫"

      Bald merkte Tyler auch das ihm...Empathie fehlte...
      Seine Dissoziale Persöhnlichkeitstörung sorgte für viel Angst oder Unbehagen bei seinen Mitmenschen.
      Er neigte zu Wut Ausbrüchen oder Kalte Handlungen die einer Herzlosen Bestie ähnelten...
      Besonderes Tiere oder Person die er unter sich sah litten darunter....

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      Trotzdem hatte er auch Gefühle...Und was sich diese Bewusst.
      "...Spüre: Furcht, trauer, liebe, ärger wut....Hass ♫ "
      ....
      Seine Vergangenheit jagte ihm immer noch nach, auch wenn er anfing seine Psychischen Probleme besser in den Griff zu bekommen...
      "Bin Gefangen und gleichzeitig Frei ♫ ♫"

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      Trotzdem schaffen es kleine Triggerpunkte ihn immer noch zu frustrieren....
      "Die Ignoranz sie machte mich Krank, jaa "
      Mit dem Wissen das seine wahre Natur Andere schadet oder sie ihn nicht verstanden, hielt sich Tyler immer weiter von der Welt da draußen fern und nur wenige Personen ließ er noch an sich heran....
      "Die Welt draußen meiden, mein Kreis wird immer kleiner ♫"

      Und dann....Seit er seiner Erinnerungen verlorne hatte und zu jemand wurde denn sich seine Mutter wünschte zu sein, ein normaler Junge...Schien die Welt für ihn sich nicht mehr weiter zu drehen....Besonderes ohne Sam...Das war ihm erst wohl bewusst.
      "Seit ein paar Jahren steht die Erde für mich still..."

      ....Ob er in der Lage war mit sich selbst besser umzugehen...Wusste Tyler selbst nicht...
      "Ob es mich je veränder, weiß ich nie!"
      Doch....wusste Tyler das er allein...zu überfordert war und es nicht hinbekommt.
      "Alles um mich brennt, es ist viel zu viel....Viel zu viel, viel zu viel für mich ♫ "

      Mit diesen letzten Strophe endete das Lied und er hatte obwohl er kaum singt einer angenehme Stimmlage.
      Das bemerkte auch Harvey der sich beim zuhören ein weiteres Glas von den zu Verfügung gestellten Getränken nahm.
      "Hey, du bist doch Musikalischer als du behauptet hast.", gab Harvey ehrlich seine Meinung dazu auch wenn der Song selbst nur irgendwie zeigte das Tyler obwohl er sich in seiner Witch Form als sehr guter Teamplayer zeigte wohl seine Probleme zu haben schien was größere Soziale Tendenzen betraff...
      Tatsächlich aber fühlte sich Tyler wirklich etwas besser...zumindest nicht mehr so Blind vor Wut.
      "Wenn du meinst, ich hab jetzt einfach was genommen...das einfach zu Singen war...Wer will als nächstes?", gab Tyler schnell zurück der nicht am Ende in Verlegenheit gebracht werden wollte.
      "Ohh nimm Ineb!", wandte Wyatt direkt ein als Vorschlag, der am liebsten selbst sofort los anfangen wollte zu singen aber da sie doch hier Sänger dabei hatten sollten sie doch auch nutzten bevor dieser total betrunken war.
      Denn Wyatt zählte nämlich bei diesem eine deutlich Anzahl in nur weniger Zeit.
      Somit reichte Tyler das Mikrofon weiter und ging zurück an seinem Platz.
      Believe Me ~

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    • Janon Müntzer

      "...Selbst wenn ich unanständiger wäre würde ich nicht dein tollen Wagen beschmutzten wollen."

      Grob schnalzte er mit der Zunge, das sagte er nur um ihn zu verärgern.... Liam wusste ganz genau wie man ihn aufregen konnte. Es gab einen hohen Unterschied zwischen dreckig und versaut...das Liam dabei nicht einstieg demonstrierte nur seine Prüde Art.

      "Mein Interesse an dir ist stärker als nur Sex, Janon..."

      Wiederum sorgte dies für Verwirrung bei dem Boxer, weshalb er für einige Minuten still sein Wagen steuerte und schwer über die Worte von Liam nachdachte.
      Amüsiert lachte Janon nur laut auf, als erzählte ihn gerade Liam einen Witz, den er niemals glauben konnte.
      Was konnte denn stärker sein als der hingebungsvoller Geschlechtsverkehr? Er verstand nicht wirklich auf was der Rothaarige noch hinaus wollte, denn für ihn gab es da keinen unterschied. Mochte er jemanden, war jemand etwas besonderes oder einfach sein Typ...schlief er mit ihm. Es gab Typen wie seinen besten Freund, die er am meisten bevorzugte und auch kein Problem damit hätte ein Vorspiel zu stark in die Länge zu ziehen oder danach gemeinsam zu Essen.
      Er wusste, dass Liams Körper hervorragend zu seinem passte, weshalb es ihm wirklich an Beherrschung kräftigte ihn nur als Kumpel zu sehen.
      Er dachte Liam wollte einfach nur die Mauern fallen lassen und zeigte endlich Einsicht, dass ihn keiner Ersetzen konnte...dass er aber noch auf etwas anderes hinauswollte...brachte ihn nur weiter zum Kichern.

      "HhahaahHAHhaha.... Okay, Babe...Schon kapiert.", log er belustigt und ignorierte dabei Liams Erwähnung seiner wohl versteckten Unanständigkeit...Sonst würde er nur daran denken, was er alles für alte Säcke anstellte, anstatt für passendere Typen wie ihn.


      Liam erzählte ihn, was für Pläne er mit seinem durchtriebenen Club noch erzählen wollte. Das so viel Ehrgeiz in einem kleinen Mann stecken konnte war wirklich unglaublich, Liam war ein einzigartiger Mensch - der idiotische Vorstellungen im Leben hatte...aber dennoch einen faszinierten.

      "Sobald es mir wieder besser geht wollte ich mich nach ein Nebenjob umschauen falls mir mein Sugar Das nicht genug bezahlt um die Schäden bezahlen...Denn Großteil werde ich vielleicht auch selbst Renovieren..."

      Urgh... und da ging schon wieder die Begeisterung zu seinem Freund flöten. Er konnte es einfach nicht verstehen, wieso so ein kluger Junge wie er... sich so erniedrigen ließ? Wollte er auch einfach nur in einer Opferrolle sein? Wenn Janon ihn zwingen würde mit seinem Sugar Daddy Schluss zu machen, würde er dann nur zu dem nächstbesten rennen oder sich etwas schlimmeres aussuchen? Wie verzweifelt war er wegen Geld, warum hat sich nach seiner Adaption diesbezüglich nie etwas geändert..?

      "...Mein Barkeeper hat gekündigt, deswegen werde ich mich deswegen um ein neuen kümmern und den Club wieder wie Neu strahlen lassen."

      Wenn Janon Liam verachtete hätte er sich über diese Worte nur lächerlich gemacht. So ein Lokal wie er es führte...konnte doch gar nicht strahlen. Das Einzige, was dort hell aufleuchtete war Liam, der nach und nach von bissigen Kerlen niedergetrampelt werden würde, die nur seine naive Freundlichkeit in ihm ausnutzte.

      Er wünschte der Rothaarige würde sich mehr an ihn wenden, statt dämlichen Wichsern hinterherzurennen.
      Wann würde er sich wirklich...Von Liam gesehen fühlen? Erzählte er ihm etwa nur Bullshit, damit Janon sich besonders fühlte und ihn nicht mehr aufregte?

      "...Wenn du nicht möchtest das ich mein Körper an Andere verkaufe...Könntest du mich ja auch buchen und mein neuer Sugar Daddy werden."



      ....
      ...

      Während der Fahrt schwenkte Janon den Wagen stark zur Seite, sodass er fest das Lenkrad halten musste, um nicht in den nächsten Graben zu fahren. Langsamer wie seine Gedanken, die sich in ihm verarbeiteten reduzierte er das Tempo des Fahrzeugs, sodass er sein Kopf leicht zu Liam drehte.

      "...Hä...?", folgte nur ein verwirrter Laut, dabei schaltete er die Musik im Wagen komplett aus, als wollte er unbedingt eine Fortsetzung dieses Themas direkt hören können, ohne von etwas anderen abgelenkt zu werden.



      Hatte ihn...Liam gerade ernsthaft vorgeschlagen, dass er sein Sugar Daddy sein sollte? Noch nie hatte er jemals diese Idee in Erwägung gezogen, er selbst dachte... das er wohl für den Rothaarigen einfach zu jung war und nicht sein Typ... Doch wollte er ihn...wirklich als seinen Besitzer?

      "Nur ein Witz, so Verantwortung Bewusst ist unserer Janon nicht mehr...?"

      ...Wie nannte er ihn?
      Verantwortungsbewusst...?
      War er...das denn je?
      Eigentlich dachte er dabei doch nur an sich... Er hatte nie gelernt an die Bedürfnisse andere zu denken.
      Liam trichterte ihn zwar viel gutes Geschnülze ein, doch...ging es dabei sich seinen eignen Wunsch zu erfüllen. Er wollte die meisten Dinge bestimmen und war begeistert, wenn jemand wie Liam in der Kindheit ein gleiches Interesse pflegte...Da musste er niemanden seine Begierden aufzwängen, er konnte einfach nur das tun, was er wollte.

      Willst du ihm zu deinem Besitz machen?



      Es ging darum jemanden für sich zu beanspruchen, der wie eine Ware immer funktionierte, wann immer Janon ihn wollte.
      ...Denn in diesem Spiel war er nur genauso wie sein Vater...Er wollte sie besitzen...
      Er liebte es Spielzeug bei sich zu haben... Er brauchte etwas, um was er sich kümmern konnte, was zerbrechlich war wie Porzellan...damit er sich stark fühlte.
      Er hasste Tiere bis auf Raubkatzen - weshalb es nur Menschen sein konnten... Er wollte, dass sein Beistz immer das Bedürfnis verspürte Janon in Empfang zu nehmen...Er wollte Gehorsamkeit sehen und zugleich auch Furcht...Er wollte ihnen weh tun und danach mit seiner Art von Liebe ersticken. Dabei brauchte er keine Gefühlsduselei... Sex war dabei alles, was ihn je interessierte.

      "Hmm...", summte er nur tief auf, während seine Augen deutlich trüber wurden...Der Witz von Liam gefiel ihm einfach nicht, sodass er schon angespannt an seiner Zigarette zog.


      Janon war kein verantwortungsbewusster Kerl, nur ein Egomane der seine eigene Leere füllen wollte, indem er das zerbrechliche Porzellan auf den Boden zerbrach.
      Hatte er jemals anders gefühlt? Waren seine Gefühle je reiner? Er glaubte nicht daran... Liam bedeutete ihm etwas, er barg starke Gefühle für diesen Mann... und mochte es nicht, wenn ihn andere grob behandelten...Doch ging es ihn dabei nicht um die Sorge, dass Liam zerbrechen konnte...Er hatte mehr Angst, dass nicht er es war... der die Kontrolle hatte, wie sehr der Rothaarige kaputt ging.

      "Ich machs. Ich werde dein neuer Sugar Daddy.", erklärte er sich im ernsten Ton einverstanden, auch wenn er sich nie mit dem Begriff eines Sugar Daddies beschäftigte. Es klang total albern und zugleich auch sehr obszön. Daddy genannt zu werden war auf einer Seite verstörend sowie auch geil, doch mehr konnte er sich dazu auch nicht leiten.

      "Aber nicht, weil ich verantwortungsbewusst bin... Ich möchte einfach mehr über dich bestimmen können, das ist alles."



      "Sag nur weiter das es ein Witz ist und ich werfe dich aus dem Auto... Ruf deinen jetzigen alten Mann an und sag ihm, dass du das Verhältnis beendest. Jetzt.", appellierte schon fast ungeduldig, als hatte er sich sofort mit diesem Vorschlag eingeklungen und pustete dabei den Rauch in Liams Richtung. Er hatte keine Ahnung wie viel man als Sugar Daddy zahlen musste, doch weil er das Verhältnis mit Samuel nicht beenden konnte, solang er nicht in höheren Kreisen außerhalb Sam befasste... sollte Geld gar kein Problem sein...denn Janon würde weiter die dreckige Arbeit für den Multibillionär errichten und an seiner Seite stehen.

      Direkt danach erreichten sie den Parkplatz von Janons zu Hause, er lebte mitten in der Stadt, weshalb die Umgebung von hellen Lichtern nur so schimmerte. Es war nichts, was sich ein eigentlicher Student wirklich leisten konnte, nur mit der Hilfe eines reichen Freundes. Er lebte in einem hohen Gebäude, eine 4-Zimmer Wohnung, in der er fast nie alleine war... seine Kumpels waren so oft bei ihm, als wollten sie sich den kleinen Reichtum von Janon schnorren. Sobald vorallem aber Brad den Witz riss, dass Samuel seine "Huren" wirklich gut behandelte - obwohl er nicht gerade besser dran war ... regnete es Blut und der Spaß war für ein paar Tage vorbei.

      Beim Aussteigen nahm er die Tüten von Liam in die Hand, die so stark nach Fett und Pommes dufteten, dass auch er Hunger verspürte.

      "Komm...", sagte er bestimmend und lief nachdem er das Auto verschlossen hatte entschlossen zu seinem Apartment.

      __________________________________________________________

      Cabriel Valentine + Ineb Chevrier + Izarra K.

      "Ja, lassen wir das Thema, denn ich habe vor dich nicht mehr als niedriges Tier zu sehen und es wäre besser wenn du dich auch nicht wie so eines Aufführen würdest."

      Innerlich seufzte Cabriel nur auf, das konnte wirklich nur jemand sagen, der sich noch nie in einer niederen Position befand. Es gab eine gewisse Hierachie und die konnte man einfach nicht verändern...es war keine Rolle, die dabei er als Lämmchen annahm...es war ein Teil von ihm, was er nicht ablegen konnte. Doch...wusste er es genau, dass dies hier keiner verstehen konnte - weshalb er nur stumm Tylers Worten zunickte, als trug er nur wieder Schuld an seinem Titel.

      Doch schnell umschlug sich die bittere Stimmung, denn jeder klang begeistert über den Karaokevorschlag. Selbst Tyler ließ sich überzeugen, worauf nur Izarra und Ineb kräftig jubelten - für Musikbegeisterte gab es nichts schöneres als Menschen, die den Mut auffassten die Gefühle durch einen Song zum Ausdruck zu bringen. Auch, wenn der Musiklehrer nicht ganz begriff, warum Tyler unbedingt davor das Mikrofon sauber machen musste...klebten seine Hände etwa wegen dem verschütteten Getränk?

      Gespannt saßen die zwei und blickten eifrig zu Tyler, während Cabriel selbst seine Aufmerksamkeit dem Sänger zuwandte. Auch er war darin interessiert, welches Lied seiner Meinung zu ihm passte... Cabriel hörte selbst gerne Musik, wenn er seinen Tiefpunkt erreichte und die Welt ihn nur wie ein schwarzes Loch vorkam...Dabei suchte auch er gerne Songs, die seine Existenz leicht widerspiegelte. Tyler gab sich hoffentlich... wirklich Mühe.

      Das Lied begann und schon verriet Tylers Ausdruck, dass er es sehr wohl ernst nahm und etwas über sich offenbaren wollte.

      "Ich war ein Außenseiter....♫"

      "Hin und her gerissen von mir selbst, weil ich so bin....♫ ♪ Weil ich einfach so bin, wie ich bin...♫"

      Izarra war wirklich stolz auf den Wasserwächter, denn die Lyrics erinnerte ihn exakt an die erzählte Situation im Traum und auch nachdem Tyler ihm die Tür öffnete.
      Er stellte sich zwar als den Boo-Mann heraus, der jemanden mit Absicht weh tat...doch war es für Izarra nicht so.
      Tyler... wollte verstanden werden...Dazugehören... Er passte sich anderen an, eventuell hätte er nie auf Cabriel geschossen, wenn ihn Harvey nicht aufgeheizt hätte. Er wollte für andere Personen genug sein und zugleich konnte er sein spezielles ich nicht verändern. Er fühlte im sozialen Wesen anders, doch war er deswegen für Izarra kein schlechter Mensch... trotz allem glaubte er an den Wasserwächter, denn auch er brauchte einfach nur Gefühl von Rückendeckung.



      [i]"...Spüre: Furcht, trauer, liebe, ärger wut....Hass ♫ "
      [/i]
      "Bin Gefangen und gleichzeitig Frei ♫ ♫"

      Mit dem vierten Cocktailglas in der Hand, der zum Glück nicht mehr so groß war wie die vorherigen Drei lauschte auch Ineb genau Tylers Song zu...doch konzentrierte er sich mehr auf den klang der Stimme. Die Art...wie seine Stimmbänder bei den Worten vibrierten, die ihn emotional trafen. Plötzlich fühlte Lio sich etwas schuldig Tyler als gruselig bezeichnet zu haben, jemand der so klangvoll den Inhalt eines Songs wiedergab konnte kein fürchterlicher Mensch sein...oder er war einfach zu gefüllt mit Alkohol um dies denken zu können. Wie gebannt musterte er den Sportler bei seinem Auftritt an, ob dieser sich auch wie in einem Käfig fühlte, dass zugleich auf beiden Seiten offen stand?



      "Die Ignoranz sie machte mich Krank, jaa ♫"

      "Die Welt draußen meiden, mein Kreis wird immer kleiner ♫"

      "Seit ein paar Jahren steht die Erde für mich still..."

      Cabriel achtete darauf welche Sätze er genau betonte, als müsste bei einem Spiel einen Code entschlüsseln.
      Die Erde stand für Tyler still, er verließ sich immer weniger auf andere...und doch nutzte er die Gelegenheit und wurde Teil dieser WG?
      Erhoffte er sich eine Veränderung seiner eigenen Außenseiterrolle...oder hatte er erhofft sich selbst schon lange angelogen zu haben? Oder wollte er endlich seine Rolle herausfinden..?
      Tyler war für Cabriel ein emotional geladener Kerl, der sich schnell durch seine Triebe steuern ließ. Vor solchen Menschen fürchtete er sich normalerweise ständig, doch gab es auch Momente, indem der Host etwas anderes...schwächeres in ihm erkannte... und sich verbotener Weise ihm überlegener fühlte, obwohl er doch im niederen Rang getrimmt war.



      "Ob es mich je veränder, weiß ich nie!"

      "Alles um mich brennt, es ist viel zu viel....Viel zu viel, viel zu viel für mich ♫ "

      Andererseits wollte er Tyler nicht unbedingt zum Feind haben, auch er... musste einfach von Samuel geformt worden sein. Es war doch kein Zufall gewesen, dass direkt nachdem er Samuel begegnet war der Tyler, den sie alle kennengelernt hatte erlischt war... und dieses gesamte Aufpushen seines verstärkten Charakters hinterließ Wunden in Tyler, die er genau vor sich sah.
      Doch fragte er sich... in was für eine Art von Mensch wollte sich Tyler nur weiter verändern? Eine Rolle, die er wirklich spielen konnte...oder ihm am Ende nur die Haut abreißen würde?

      Zum Abschluss klatschten Lio und Izarra fröhlich in die Hände, als wollten sie den Sportler gleich mit Rosen beschmeissen für die hervorragende Aufführung.

      "Das war wirklich klasse, Tyler! Es fühlte sich wirklich an, als würdest du ein Teil von dir verraten wollen!", jubelte ihn Lio aufgeregt zu und strahlte dabei so, als hätte er gerade einen Star auf der Bühne gratuliert - er hoffte doch, dass es nicht das letzte Mal war Tyler gesungen gehört zu haben.

      "10 von 10 Punkten mein lieber Schüler, du hast die Aufgabe hervorragend gemeistert!", bewertete der Lehrer den Sportler mit einer herausragenden Leistung - er war wirklich froh, dass Tyler sich hierbei auch etwas entspannen konnte und dies mitmachte!

      Auch Cabriel stimmte dem Klatschen für wenige Sekunden in einem langsam Takt mit zu, doch argumentierte dabei nichts als wollte er seine Gedanken für sich behalten.
      Genau, wo Ineb auch sein 4tes Glas im vollsten Genuss entleeren wollte, als spornte ihn Tylers Gesang nur an... bekam er das Mikrofon in die Hand gedrückt und somit war er als nächstes dran gewesen.

      "Oh...", kam es flüchtig aus Ineb und begeistert blickte er zum Mikrofon hinab...Es war schon länger her, dass er eins in der Hand hielt, er musste zugeben, dass er es stark vermisste, doch gab es keinen Ort mehr, wo er singen konnte... obwohl er es gerne wollte. Hier in der Karokebar zu sein verschönerte seine Stimmung schon auf einer großen Höhe, auch wenn er lieber freier sang.
      Doch musste auch er nachdenken, welcher Titel der nicht sein eigener war wirklich zu ihm passte... Er coverte auch viele Songs, die seine emotionale Reise weiter verfolgte... Kurz überlegte er...welchen Song er zum Abschluss gecovert hatte.
      Langsam erhob er sich und ging zum Board, wo er sich ein Lied aussuchte.

      "Ich habe schon länger nicht mehr vor anderen gesungen...", erwähnte er etwas leiser, doch benannte er nicht den Grund dafür - als sei es etwas sehr belangloses. Dabei liebte er es vor Publikum zu singen, dabei war es ihm egal ob sich die Leute auf seinen Text...den Inhalt oder seine Gesichtsausdrücke konzentrierten... er wollte einfach nur die Kritik hören- er wollt bewertet werden, in welcher Form auch immer.
      In der Melodie verlor er sich selbst als fing er an eine neue Rolle zu spielen, die ihn immer mehr zerstückelte und zugleich wiederbelebte. Das Singen und Spielen war für ihn wie eine Komaerfahrung, es war wie ein Traum den er nur in diesem Moment erleben konnte.

      So erhob er das Mikrofon an seine Lippen und drückte mit der anderen Hand seinen in der Jacke versteckten Anhänger von Kandrakar an sich. Dabei versetzte er sich genau in die Lage...wieso ihn der Song zur Pause seiner Karriere so gut zugesagt hatte...

      (Lios Song)


      (Lios Stimme)


      Lio wusste noch genau wie sein Leben sich an einem Schlag begonnen hatte zu verändern...
      ...An dem Tag, wo das Herz von Kandrakar ihn ausgewählt hatte...

      "I was pulling out my hair ♪
      The day I got the deal...♬"

      Das leuchtende Ding verfolgte ihn überall hin, wie ein verirrter Geist. Es machte Ineb nur Angst, denn es fühlte sich nicht an wie ein verworrener Gegenstand...sondern wie ein echtes Lebewesen, das ihm keine Sekunde ruhe gab... Immer wieder leuchtete es auf, störte auf dem Spielplatz und erschrak die anderen Kinder, weshalb es für Ineb nie besonders leicht war Freunde zu finden.
      Oma Wictoria sagte immer...das dies eine Ehre sei, ein Auserwählter der Witch zu sein...Er sollte sich glücklich schätzen die Welt vor dem Bösen schützen zu können...

      ...Doch Ineb fragte sich...
      ...Was genau war denn das Böse?
      Und...wie sah ein Held überhaupt aus?
      Warum...musste sich sein Leben nun wegen einer Halsketteverändern?



      "...Was I meant to feel happy that my life..

      ...Was just about to change?"

      Der 5 Jährige konnte nicht anders als immer größere Zweifel zu finden, egal wie sehr er Oma Wictoria liebte ... Die Geschichten machten ihm höllische Angst, er fühlte sich unter Druck gesetzt...denn auch seine Mama wollte, dass er ein reines Herz formte... Eins, das mit Glück gesegnet war und wenn er dies nicht schaffte hatte er es nicht verdient eine Witch zu werden und sollte lieber zusehen wie er es schafft seinen Posten abzugeben.
      Mama wurde ab diesem Zeitpunkt sehr kalt... während Oma immer stärker an ihm hang...
      ...Es dauerte nicht lange, bis seine Mutter ihn abgestoßen hatte zu Wictoria... weil er es nicht schaffte...das Herz richtig zu kontrollieren und er Louis nicht schaden sollte.
      Ein Herzträger, der sein eigenes Magiemittel nicht unter Kontrolle hatte war ein Reinfall... Mama schrie ihn ständig an, wenn dieses pinke Licht in ihm dunkler wurde...schwärzer...doch was bedeutete es nur genau?
      War es diese Art von Dunkelheit...die er nicht erzeugen durfte? Warum breitete sie sich aus?
      Die Abnormalität, die wie Gift für das Herz von Kandrakar war?
      ...Wurde...Ineb..abartig?



      Deswegen gab Ineb sein bestes nicht in das schlechte zu versagen... Mama half ihn sogar, sie schickte ihn zu einem Arzt.
      ...Was dort passierte, daran wollte Ineb sich nicht mehr zurückerinnern...denn es war ihm noch unklar...
      An dem Tag hatte Ineb sein Vertrauen zu seinen Eltern komplett verloren,
      ...er hatte das Gefühl als mochten sie ihn nicht mehr...
      ...was war passiert... war er nicht rein genug?
      An was lag es...?
      Was hatte er getan?
      Wurde er bestraft dafür...dass er kein guter Herzträger war?
      Er musste etwas unternehmen, obwohl er sich so leerer wie noch nie fühlte...
      ...wollte er seine Dunkelheit rein waschen...Keine Zweifel mehr haben und seine Familie stolz machen, damit er wieder einen festen Platz finden konnte und normal sein konnte.



      Ineb wollte sich ändern, damit seine Familie ihn voll und ganz akzeptierte.
      Die Witch - Rolle ging er mit immer mehr Ernsthaftigkeit zu, er durfte nichts mehr falsch machen... das Herz hatte ihn stets im Auge... Genauso wie seine Mutter, obwohl sie nicht mehr beisammen wohnte.

      "One life pretending to be the cat who got the cream ♫"

      Ineb wurde zu einem Musterschüler, jemand der die jegliche Regel perfekt auswendig sagen konnte...
      Stets zeigte er immer großes Selbstbewusstsein und brachte keine Scheu Extraaufgaben zu erledigen, er war zielstrebig und stets bemüht...auch in Sachen, die ihn nicht interessieren...Er wollte alles meistern, was auch immer sich normal anfühlte. Dabei achtete er nicht wirklich darauf, was ihn...gefiel.
      Seine Lehrer liebten ihn und die Mitschüler konnten diesen Streber nicht ausstehen, doch war es ihm wirklich egal.
      Er war trotz allem freundlich und sozial engagiert, weshalb er nie gemobbt wurde...
      Seine Familie war ihm einfach viel wichtiger als irgendwelche Freunde zu finden... oder sich für sie verstellen zu müssen, wenn er niemanden davon mochte.
      Eventuell hatte er einen Freund gehabt...doch war er nicht wichtig und wurde vergessen.
      Teenies waren nur pervers...sie interessierten sich für abartiges Zeug, was nicht Teil seiner reinen Weste sein konnte.
      Keiner passte wirklich zu ihm...das sagte auch ständig Louis, sein kleiner Bruder, der etwas jünger war als er. Durch ihn und seinen Cousin Gaston fühlte er sich nie einsam, warum brauchte man denn wirklich Freunde von außerhalb, wenn man sich doch so gut mit der Familie verstand?
      ...Er durfte sowieso niemanden zu sich einladen und sollte immer auf der Hut sein, sagte Oma Wictoria, die anscheinend sehr paranoid war und sehr oft hintergangen wurde.

      So hatte Ineb den besten Abschluss in der Tasche, für den er wirklich büffeln musste... während Louis immer darauf achtete, dass er an eine Auszeit dachte und sich selbst dabei nicht vergaß. Dank ihm...erkannte er die Liebe zur Musik, er schenkte ihm sogar zum Geburtstag eine Gitarre... Oma Wictoria fand es wirklich schön, wenn er spielte, weshalb er sich der Gitarre immer mehr zu widmete...dabei erinnerte er sich wie er schon als Kind gerne Musik machte, doch hatte er es durch lauter Stress einfach vergessen.
      Er fühlte sich wirklich...erfolgreich in seinem Leben. Auch gelang es ihm immer besser sich mit dem Herz von Kandrakar zu verstehen und die Geschichten von Oma Wictoria konnte er in und auswendig, er war mehr als bereit eine Witch zu sein...der Anführer der Helden, die sich gegen das hässliche Böse stellen.
      Er wusste trotz allem nicht wie das böse aussah...
      ...doch musste es die Abnormalität sein...

      Obwohl er sich aber so bemühte...normal zu sein...



      "Oh, everybody said "Ineb is a dreamer ♫"

      Würdigten ihn seine Eltern dennoch herzlich wenig, sie bezeichneten ihn als einen Träumer...
      ...Es war so...als war der Zug für Ineb bereits mit 5 Jahren bereits abgefahren...als war schon lange ein Teil von ihm ausgelöscht und genau das wussten seine Eltern.
      Er hatte das Gefühl...als erkannten sie ihn nicht mehr als ihren Sohn an?
      Hassten...sie ihn?
      Dabei wollte er gar keine Anerkennung von ihm oder viel Aufmerksamkeit... Er wollte einfach nur nicht mehr ausgegrenzt werden.
      Sie begannen ihn den Kontakt mit Louis zu verbieten... er wäre...zu gefährlich für Louis...



      "People like to tell you what you're gonna be..-♫"

      Obwohl sie ihn abschoben sagten sie ihm stärker, was er zu tun und lassen hatte...
      Wer er sein sollte...
      ...und das er auf keinen Fall abdriften konnte...
      Es war so als sahen sie wie in einem Spiegel in ihm hindurch und erkannten, das Ineb seine Normalität nur fakte...Er war nie mit Herzen dabei, obwohl er sich so anstrengte nichts schlechtes auszuüben...

      Lio fühlte sich verloren... er wusste nicht weiter... es gab also keine Chance normal zu sein?
      Ab diesem Punkt begann Ineb immer weniger für die Schule zu machen, er spürte wie viele Erinnerungslücken er doch... in den letzten Jahren aufschöpfte, als spielte jemand mit seinem Verstand...
      Ihm wurde seine Familie zwar nicht egal, er bemühte sich trotzdem den Kontakt aufrecht zu halten... doch hatte er seinen Platz verstanden...
      Er begann mit der Hilfe von Louis seine Youtube-Karriere und strengte sich an immer besser zu werden. Dabei wusste er gar nicht...was er erzielen wollte.
      Wollte er wenigstens von den Abnormalen gesehen werden? Wollte er doch Aufmerksamkeit?
      Oder wollte er nur einen Platz?



      Genau, wo er ein neues Ziel anstrebte... wurde Oma krank und Mama kam mehr zu Besuch...

      Mama begann ihn plötzlich Druck in seinen Leben zu geben.
      Er sollte aufhören Songs zu machen, sie klangen schrecklich...
      Er sollte aufhören zu singen, er konnte es nicht.
      Was war sein Ziel? Mama erkannte, dass er es selbst nicht wusste.
      Was erhoffte er sich - eine Karriere für höhere Tiere? Vergaß er dabei nicht seinen Status?
      Er musste sich auf die Witch konzentrieren...wie konnte da Platz sein für eine billige Youtube-Show?
      Lieber sollte er eine Freundin finden... War er nicht bereits zu alt, um niemanden bei sich zu haben...unnormal....

      "It's not my problem if you don't see what I seeAnd I do not give a damn if you don't believe ♬"

      ...ihre Worte immer garstig... bissig und hässlich.
      Doch hatte sie immer ein Lächeln aufgesetzt, als wollte sie ihm eigentlich nur helfen...




      ... Trotz allem machte Ineb weiter, auch traf er sich heimlich mit Louis...
      ...Er war bereits schlecht...
      Er.. war immer nur ein Faker.

      "High achiever, don't you see?...♬"

      Es war unglaublich, doch hatte Ineb schnell eine große Fangemeinde erreicht... Er wurde richtig beliebt und hoch angesehen, es war das erste mal, dass sich jemand so stark für ihn und seine Songs interessierte.

      "Baby, nothing comes for free... ♬ <3 "

      Irgendwer...hatte ihn daraufhin noch mehr gepusht... als er sich wirklich gut fühlte und aus Liebe seine Songs entwarf.
      Er wusste nicht mehr was war, doch zeigte dieser ihm endlich genau das, was er erreichen wollte.
      Wer er war...hatte er keine Erinnerungen mehr, doch wusste Ineb...das er durch ihn sehr geprägt wurde.
      Er zeigte ihn...wahre Schwärze...das schreckliche Böse..und das strahlende weiß, was er doch erreichen konnte, wenn er bereit wäre etwas aufopfern.



      "They say I'm a control freak
      Driven by a greed to succeed
      Nobody can stop me ♬"


      Dabei merkte Ineb zum einem wie sehr er es liebte erfolgreich zu sein.
      Er liebte seine Fans...jegliche Fans...
      Das seine aber sehr speziell waren...hatte er dabei nur später begriffen...denn sie waren wie seine Familie.



      ...Bis Ineb merkte, dass sie ihn in eine abartige Abnormalität zogen...
      Er wurde sich...Wünsche über sich bewusst, die er in sein tiefstes Unbewusstsein drängte.
      Er pausierte seine Karriere, seine Fans fand er... gruselig...
      Sie waren...wie die schwärze, die ihn einzogen wollte...

      "'Cause it's my problem if I want to pack up and run away
      It's my business if I feel the need to smoke and drink and sway ♬"

      Er verschwand aus dem Rampenlicht, doch wusste jeder sein Gesicht...Sie wussten wo er wohnte und drohten ihn.
      Ineb las jedes einzelne der Drohbriefe...oder aber Louis las sie ihm vor.
      Daraufhin entdeckte Ineb ein neues Hobby, das Trinken in Clubs...Es war ja normal für Jugendliche sich zu betrinken...Was blieb ihn also noch, wenn er keine Musik mehr machte?

      Es machte wirklich sehr viel Spaß durch die Häuser zu ziehen mit seinem kleinen Bruder, der ihn jedes Mal davon abhalten wollte.
      Ein Thema...das Lio lieber verdrängte... Vielleicht verlor er sich in einer Depression oder er wollte einfach seine Jugend nachholen...
      ...Diese Zeit...existierte nicht mehr in seinem Kopf.



      "It's my problem, it's my problem if I feel the need to hide
      And it's my problem if I have no friends and feel I want to die"

      ...Sie existierte nicht...Er fühlte sich immer mehr als hätte er sich selbst verraten.
      Dabei wurden seine Träume immer schlimmer, manchmal fühlte er sich in der Haut eines anderen und verstand nicht wie es ging.
      Doch das schlimmste war...Er war auf sein Spiegelbild komplett eifersüchtig.
      Immer, wenn er ... dieser andere Mann war... fühlte er sich so frei von jeglichen Verpflichtungen...
      ...Warum musste dieses verdammte Herz nur ihn auswählen?!
      Warum musste so jemand wie er in eine perfekte Familie hineingeboren werden?
      Er schaffte es nicht...perfekt zu sein...
      ...Er wusste nicht...was perfekt war...
      Perfekt war...Normal sein ...Was war normal?
      Er konnte nicht mehr...



      "Sad inside in this life, unsatisfied, prayin' ♬"

      Er wünschte sich...das irgendwer ihn aus dieser Welt herausziehen würde, selbst wenn er ihn nur umbringen wollte.
      War es nicht normal sterben zu wollen?
      In seinen Träumen...dachte sein Spiegelbild auch ständig an den Tod?...Er betete, dass irgendwer ihn erlöste...



      "Sad inside in this life, unsatisfied, waitin'"

      Er wollte sich wieder ganz fühlen...
      Er wollte... in seine Träume hinein und sein Spiegelbild kennenlernen...
      Er wollte...lieber er werden, als weiter den Normalen zu spielen.



      "Are you satisfied with an average life?
      Do you need to lie to make your way in life? "

      Doch dann... kam plötzlich jemand besonderes in sein Leben hinein, die er online kennenlernte.
      Es war Amy...die genau wusste, welchen Kummer Ineb auf seinen Herzen lud.
      Amy war immer für ihn da... Endlich verstand er...was normale Liebe war...
      Durch sie erkannt er, dass er doch gar keinen Druck brauchte.
      Er war nie depressiv, er hatte nie Kummer oder Sorgen... denn, wenn er welche hätte würde sie Amy aus ihm herauslöschen.
      Sie schaffte es immer wieder und wollte, das Ineb zu etwas besonderen wurde.
      Jemand, der den Menschen half und rein war...

      ...Ha...
      Langsam verstand er was normal sein für die Familie Chevrier bedeutete...




      "...Black, white ...Black, white Black, white...♬"

      Jetzt war er endlich der Anführer der Witch, der Mann mit der reinen und weißen Weste...
      Auch, wenn immer wieder die bösen wie Lord Korbos versuchten ihn zu verdrehen wusste er nun endlich genau, was Sache war.

      Das Schwarze musste komplett ausgelöscht werden.
      Dafür brauchte er die Witch als seine Freunde...
      Dann bekam er seinen Bruder zurück und ihre Familie wäre wieder eine Einheit. Vielleicht war sein Bruder Mittel zum Zweck, doch verstand er dies schon...Er wollte sicher auch zurück.
      Irgendwann würde er ihnen seine Freundin vorstellen, die ihn so half er selbst zu sein und dann...
      gäbe es das Happy End...und alle wären zufrieden.



      Ausversehen fiel ihn das Mikrofon zu Boden, sodass es ein lautes Zischen von sich gab. Stumm starrte er zu ihm, irgendwie fühlte er sihc wie benebelt...
      ...Er hatte wohl zu viel getrunken...Amy wäre sicher sauer auf ihn, wenn sie dies mitbekäme...
      Langsam kniete er sich hin und hob das Mikrofon auf, dabei wurde ihm etwas schwummrig zu mute...

      Ha...
      Er hätte lieber ein anderen Song wählen sollen...



      Izarra wollte eigentlich klatschen aber merkte, dass Ineb nicht mehr hochkam, weshalb er fragend aufstand.

      "Alles okay, Ineb...?"

      Sofort stand der junge Mann auf, unerwartet funkelten seine Augen so stark, als war er wieder mehr als nur aufgeregt... oder einfach nur angetrunken.

      "Klar! Es war voll cool wieder vor jemanden zu singen, macht voll Spaß! Voll Spaß!", wiederholte er dabei so hibbelig während seine Haltung etwas schräger wurde.



      "Harvey! Du bist der nächste...Los! LOS! Keine Scheu!", fuhr er aufeinmal drauf los und verstummte dabei Izarra, der eigentlich etwas zu seinem Text sagen wollte...auch Cabriel hielt sich zurück...Es war so als drängte Ineb keine Kommentare zu erhalten und schnell landete das Mikrofon direkt auf Harveys Schoß... warum Ineb sich ausgerechnet auf Harvey drauf setzten musste, um das Mikrofon gegen die Wange von Harvey zu drücken verstand Cabriel nicht so genau.

      "Sing was feuriges, sing feurig!"

      Eilig saß er sich wieder neben ihn, doch drückte er Harvey einfach von seinem Platz, als wollte er unbedingt seine Freunde singen hören. Daraufhin nahm er sein...5tes Glas in die Hand, was Cabriel am liebsten abnehmen würde...aber er wollte nicht mit dem Weißhaarigen kämpfen...hatte er irgendwie ein Alkoholproblem? Er zog die Getränke wie einen Orangensaft durch!

      Ineb schwankte leicht hin und her doch führte seine Aufmerksamkeit angespannt zu Harvey, während seine Knie leicht zitterten.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢