Cybergirl Warriors - Second World

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Dr. Akagi:

      Die Ärztin lächelte sanft. Sie war froh, dass sich die Mädchen so gut entwickelt haben. Sie kämpfen nicht alleine sondern im Team. Der AG kann zufrieden sein. Dass Quint und Cryo so gut zusammen arbeiten ist kein Wunder. Sie kennen sich nun mal sehr gut und sind auch lange zusammen. Aber sie nehmen auch Neon gut ins Team auf. Das ist hervorragend. Auf jeden Fall wird sie mit den dreien nach dem Training zu einer heißen Quelle fahren. einfach zum Abschalten. Ihre Frau und ihre Tochter werden auch dazu kommen. Dann wurde sie aus den Gedanken gerissen, als Quint die letzten Drohnen vernichtete. "Das werden Sie bitte sein lassen." Höflich und doch autoritär. Ruhig zündete die Ärztin sich eine Zigarette an. Ruhig schob sie auf einem Monitor ein Film, wo Quint im Berserkermodus ein gegnerisches Cybergirl in ihre Einzelteile zerlegte. Sie zu einem Klumpen Metall verarbeitet. "das ist keine Simulation sondern ein echter Kampf gewesen. Darum lasst sie in dem Modus wie sie ist und provoziert den anderen Modus nicht, okay?" Damit war das letzte Wort gesprochen. Sie ist die Ärztin der Mädchen und gegenüber dem AG hatte sie durchgedrückt, dass sie durchaus das letzte Wort haben darf. Nicht überall, aber doch bei einigen wenigen Dingen. So wie hier zum Beispiel. "Sorgt dafür, dass sie weiter Spaß am Kampf hat und testet ausgiebig ihren Burn Mode. ich glaube da können Sie schon eine menge Daten sammeln."

      Es verging eine Weile, bis der Trainingskampf beendet war. Die Daten sind gesichert und sie wartete auf die Mädels. "Gut gemacht. Wenn das Training vorbei ist geht es in den Onsen. Einfach abschalten."

      Rin

      Oh sie hatte die Worte von Mitsuko gehört. Sie hatte mitbekommen wie sie leidet. Schon so manches mal stand sie davor ihre Klauen in den Hals von Yami zu fahren und ihr die Kehle raus zu reißen. Es gab viele Situationen, wo es so einfach aussah, aber Rin wusste, dass es nicht so einfach sein würde. So stellte sie es sich nur vor. Ihr Moment wird noch kommen. Das weiß sie, denn kein Herrscher regiert ewig. Es gibt immer jemand, der sich in den Weg stellte. Doch für den Rest des Tages schwieg sie. Ihr Blick war neutral. Ohne Emotionen. doch die kleine Sakura weckte etwas in ihr. Hoffnung. Hoffnung für Mitsuko. Oh ja sie hatte den Duft wahr genommen. eines der Vorteile eine Katze zu sein. Sie konnte wunderbar überspielen, wie gut ihr Geruchsinn tatsächlich ist. So trug sie die Sachen von Yami nach Hause. Sie wusste, dass Mitsuko fast den gleichen Weg hatte. es dauerte noch ein paar Momente, bis sie mit Mitsuko alleine war. Gut. Ein perfekter Zeitpunkt. Diese kleine Sakura. Sie geht ihr nicht aus dem Sinn. Sie hat keine Angst vor Yami. Sie handelt instinktiv. Ist sie die Königin, welche sie immer in den Geschichten gelesen hat? Ist es die eine, auf der die katze gewartet hat? Sie weiß es nicht. Als sie mit Mitsuko alleine war verwandelte sie sich. "Tut mir leid, aber ich will was überprüfen. Keine ahnung, ob ich morgen früh da sein werde, Mitsuko." meinte Black Cat und machte sich auf den Weg. Über Umwege zurück zur Schule. Dort nahm sie den Duft von Sakura auf und folgte diesen. Bis sie bei einem Schrottplatz ankam, wozu noch eine Firma gehörte. Sie landete auf einer Laterne und beobachtete alles. Wer war das junge Mädchen, welche die schwarze Königin herausfordert?



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Neon Dread
      Inmitten der Trümmer, die einst eine Schar Drohnen gewesen waren, stand die Rothaarige nun und blickte sich fragend um. Die Luft war noch erfüllt von dem metallischen Geruch verschmorten Schaltkreise und einer elektrischen Spannung, aber ansonsten blieb alles Stumm und ausgestorben.
      Irgendwie hatte sie damit gerechnet, dass jetzt noch etwas kommen würde. Sowas wie eine Art Boss Gegner vielleicht? Sie spielte eindeutig zu viele Videospiele.
      Naja, auf zum nächsten Spawn Point, wo auch immer dieser war.
      Sie ging in die Hocke und berührte den glühenden Speer, der immer noch in dem zerbrochenen Kern steckte mit der Hand. "Genug Spielereien," murmelte sie und löschte das Lichtobjekt mit einem leisen Zischen. Es gab keine Wärme mehr, nur noch das kalte Metall, das sie unter ihren Fingern spüren konnte. Sie wusste nicht, wie lange diese Trainingseinheit noch andauern würde, da lohnte es sich, ihre Kräfte sparsam zu rationieren.
      Sie verließ den Raum durch dieselbe Tür, aus der Sie gekommen war, schließlich wusste sie nicht, ob sich auf dem anderen Weg noch Fallen verbargen. Der Korridor kam ihr dunkler vor als zuvor, doch Neon schob es auf die Tatsache, dass der erleuchtete Kern des Spawnpoints den Flur unter dem Türspalt heraus wohl etwas mit beleuchtet haben musste und es ihr daher nun dunkler vorkam.
      Stattdessen drifteten Ihre Gedanken zu Cryo und Quint. Die Verbindung war zwar noch aktiv, doch sie hatte länger nichts von ihren Teamkolleginnen gehört. Das bedeutete entweder, dass sie zu beschäftigt waren, um zu kommunizieren, oder dass die Forscher beschlossen hatten, sie voneinander zu isolieren. Ganz undenkbar wäre letzteres nicht, dachte sie für sich und verzog das Gesicht. Sie mochte Überraschungen nicht, zumindest nicht solche, die außerhalb ihrer Kontrolle lagen.
      "Hab 'nen Spawnpoint erwischt, wie läuft’s bei euch?" fragte sie in die Verbindung hinein und wartete auf Antwort.
      Ein plötzliches Summen hinter ihr ließ sie innehalten. Neon drehte sich abrupt um und sah eine einzelne Drohne in den Korridor hinein fliegen, in dem sie sich befand. Im Gegensatz zu den anderen Drohnen schienen die Sensoren dieses Modells abgedeckt zu sein, sodass das Cybergirl das Licht dieser nicht gegen das Objekt verwenden konnte wie zuvor. Schade. Aber dann hieß es wohl back to the roots. .
      Sie wollte gerade zum Angriff ansetzten, aber ihr Instinkt hielt sie zurück. Da war doch noch irgendetwas oder bildete sie sich das ein?
      Sie hörte nicht nur das vertraute Summen der Drohnen, sondern noch etwas anderes. Etwas zischendes, als würde irgendwo Gas abgelassen werden. Zeitgleich begann die Die Dunkelheit sich auszubreiten, wie ein schattenhafter Nebel. Das war neu.
      "Eine Verdunklungsdrohne?" schoss es ihr durch den Kopf. Da hatte sich das Forschungsteam ja was nettes für sie ausgedacht.
      "Nope!" auf dem Absatz machte sie kehrt und rannte den Weg zurück, den sie eben beschritten hatte. Zurück in den Raum mit dem kaputten Spawn. Die Drohne folgte in überraschender Geschwindigkeit. Okay, es gab zwei Ausgänge: Die verdächtig gut beleuchtete Treppe, die wie eine offensichtliche Falle aussah, oder die Fenster, die aus dem dritten Stock führten.
      Das Glas klirrte , als Neon ohne viel darüber nachzudenken den Sprung aus dem Dritten Stock vorzog.
      Ob es in der Simulation auch Falldamage gab? fragte sie sich, während sie durch die Luft geradewegs Richtung Boden sauste. Glücklicherweise waren die Straßenlaternen hier immer noch an, sodass sie es nicht rausfinden musste.
      Mit geübter Handbewegung wob sie die Lichtwellen der Lampen zu einer Geradlinigen Schiene in der Luft, an der sie sich noch im Letzten Moment, vor ihrem Aufprall , noch in der Luft festhalten konnte. Eventuell hatte sie sich bei der Idee etwas von Quints Wing Road inspirieren lassen. Hoffentlich würde man sie später nicht auf Plagiarismus ansprechen, ugh.
      Viel Zeit nachzudenken hatte sie nicht, denn ihr Verfolger war bereits ebenfalls am zerbrochenem Fenster angekommen und hatte den verdunkelnden Nebel mit sich gebracht.
      Schnell löste Neon die Schienen in der Luft wieder auf und rollte sich auf dem Asphalt ab, ehe sie nun wieder das Licht der Laternen in ihren Händen sammelte.
      Ein gleißender Bogen erschien in ihren Händen, und ohne zu zögern spannte sie einen Pfeil auf, zielte in das Epizentrum der zu steuernden Dunkelheit und ließ los.
      Die Drohne wurde mit dem Pfeil an die Gebäudewand genagelt und regte sich nicht mehr.
      “Hah! Punkt für mich.” rief sie provokant in den Himmel hinauf. Sie wusste nicht, von wo aus die Forscher sie beobachteten, aber die Vogelperspektive kam ihr durchaus am dankbarsten vor.
      Im nächsten Moment erloschen auf einen Schlag alle Straßenlaternen.
      “Fuck.”


      Mitsuko
      Der Weg nach Hause wurde von einem unangenehmen Druck in Mitsukos kleiner Brust begleitet und ihre Beine fühlten sich schwer an, wie in Beton gegossen.
      Hausaufgaben für Yami machen- das war eigentlich noch eine beinahe erträgliche Aufgabe. Zumindest musste sie so niemanden verletzen. Aber wie lange würde es dauern, bis sie einen solchen Auftrag bekommen würde? Alleine bei dem Gedanken daran durchfuhr sie ein kaltes Schaudern.
      Sie wollte einfach nur weg, weit weg von diesem Ort, aber die Angst vor Yamis Zorn hielt sie fest. Sie dachte
      an Rin. Vielleicht könnte sie mit ihr sprechen und ihr sagen, wie sehr sie die Situation belastete? Aber was würde das ändern? Rin litt genauso wie sie, auch wenn sie es besser verbergen konnte.
      Ein leiser Windstoß ließ Mitsuko frösteln. Sie zog ihre Schuluniform enger um sich, als ob das die Schuldgefühle lindern könnte. Die Szene auf dem Pausenhof kam ihr wieder in den Sinn, als sie Sakura in die Mülltonne steckten, spielte sich immer wieder vor ihrem inneren Auge ab.
      Yami war grausam, aber was sie und Rin getan hatten, machte sie ebenso sehr zu Tätern, und das konnte sie nicht mehr rückgängig machen, selbst wenn sie wollte. Sie war in Yamis Fängen gefangen, und jeder Versuch, sich zu befreien, würde nur noch härtere Konsequenzen mit sich bringen.
      Vielleicht... vielleicht könnte sie sich morgen krankstellen? dachte Mitsuko verzweifelt, doch sie wusste, dass das keine Lösung war. Yami würde es herausfinden, und die Strafe wäre schrecklich. Nein, es gab keinen Ausweg. Nicht für sie.
      Als sie auf Rin stieß, blieb Mitsuko zunächst stumm. Was hätte sie auch sagen sollen? Dass sie Angst hatte? Dass sie sich wünschte, sie hätten den Mut, sich Yami zu widersetzen? All das wussten sie beide bereits, und es änderte nichts.
      Stattdessen ergriff nun Rin ganz unerwartet das Wort und hatte sich bereits in Black Cat verwandelt, noch ehe die Weißhaarige etwas erwidern konnte.
      “Warte, was willst du-?” ihre Worte vergingen wie Rauch in der Luft, so schnell wie ihr Gegenüber bereits weg war. Ein resigniertes Seufzen entwich ihr. Was hatte Rin bloß vor? Irgendwie beschlich sie die Vorahnung, dass es Yami ganz und gar nicht gefallen würde. Aber was sie nicht weiß, macht sie nicht heiß, richtig? Mitsuko würde einfach brav den Mund halten und sich zur im Notfall eine kleine Notlüge für Rin einfallen lassen, falls sie morgen tatsächlich zu spät kommen würde. Die schwarze Königin würde sie dafür definitiv hart bestrafe, sollte sie davon erfahren. Aber ihre Angst vor Yami hin oder her - ihre Loyalität zu ihrer Freundin überwog die Furcht dann doch.
      Darüber grübelnd, was Rin ausheckte, machten sie sich dann schließlich weiter auf den Heimweg.
      Ihre Freundin hatte einen Ausdruck in den Augen, den sie nicht deuten konnte – eine Mischung aus Entschlossenheit und etwas anderem, was sie nicht so recht einordnen konnte. Rebellion?
      Die Straßen waren dunkel und still, nur das entfernte Summen der Stadt begleitete sie. Mitsuko blickte stur auf den Boden, die Schulbücher fest an ihre Brust gepresst.
      Als sie endlich bei ihrem Haus ankam, trat sie direkt ein, stellte ihre Schuhe an der Haustür ab und ging schnurstracks in ihr Zimmer, wo sie sich noch in Schuluniform auf ihr Bett fallen ließ. Wie gerne würde sie einfach bis morgen früh so verharren. Aber sie hatte noch Arbeit vor sich.
      Mit einem tiefen Seufzen griff sie nach dem Heft, das Yami ihr gegeben hatte, und begann widerwillig, die Hausaufgaben zu erledigen.
      Während sie die Formeln und Erklärungen niederschrieb, die Yami später als ihre eigenen ausgeben würde, fragte sich Mitsuko, wie lange sie dieses Doppelleben noch führen könnte. Wie lange würde es dauern, bis sie völlig zerbrach?
      Der Abend verging in quälender Langsamkeit, und als Mitsuko schließlich fertig war, fühlte sie sich zu leer und ausgebrannt um noch ihre eigenen Hausaufgaben zu erledigen. Sie und Yami waren in zwei völlig verschiedenen Stufen, weshalb sie nicht mal den gleichen Stoff als Hausaufgaben behandelten. Sie legte den Stift beiseite und sah auf die sauber geschriebenen Notizen, die vor ihr lagen.
      Sie warf einen Blick auf ihr Handy. Noch keine Nachricht von Rin. So langsam machte sie sich Sorgen.
      >>Hey, alles gut bei dir?<< tippte sie schnell eine Nachricht an ihre Freundin, bevor sie sich zurück auf ihr Bett legte und die Decke anstarrte. Schlafen würde sie jetzt ohnehin noch nicht können, dafür rumorte ihr aufgewühlter Magen zu sehr und die Sorge um Rin ließ sie nicht los.


      Mia Takahashi
      Mit einem energischen Schubs schwang die Tür des Paragon Burgers auf und ein Pinkhaariges Mädchen in quietschbunter Kleidung trat ein. Das Klingeln der kleinen Glocke über ihr übertönte für einen Moment das Summen der Reklametafeln draußen. Ihre Augen leuchteten auf, als sie das weißhaarige Mädchen am Fenster erkannte, die mit ihrem riesigen Burger so sehr beschäftigt war, dass sie die Ankunft der Anderen scheinbar gar nicht mitbekommen hatte. Ein breites Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus, und sie konnte es sich nicht verkneifen, sich leise anzuschleichen.
      Mit einem schnellen Satz war sie an Yokos Seite und zog ihre beste Freundin in eine stürmische Umarmung, die Yoko fast ihren Burger kostete. „YoYoooo!“, quietschte Mia fröhlich und drückte sie fester, bevor sie sich lachend auf den Stuhl gegenüber fallen ließ und auf Yokos anklagenden Hinweis bezüglich ihres Burgers mit einem handwedeln abwies.. “Ach, ist doch halb so wild!”
      Während ihre Freundin versuchte, den massiven Burger wieder in den Griff zu bekommen, bestellte Mia sich blitzschnell ihr eigenes Menü und beugte sich dann ganz hibbelig über den Tisch, ihre Augen funkelten vor Vorfreude. “Also, rate mal, was mir heute passiert ist…“
      Mia grinste breit, als Yoko sie mit vollem Mund ansah und mit der Frage konfrontierte, wo sie heute gewesen sei. Sie konnte sehen, dass ihre beste Freundin neugierig war, und sie war mehr als bereit, die Geschichte zu erzählen – in ihrer typischen, überschwänglichen Art selbstverständlich.
      “Also“, begann sie und lehnte sich mit leuchtenden Augen noch weiter über den Tisch.
      “Ich war heute Morgen im Dockgebiet. Hatte ’nen Tipp bekommen, dass dort jemand rumlungert, den Dr. Kelvin schon seit Monaten sucht. Ein richtiger Geist, der bisher immer durch die Finger gerutscht ist. Ich dachte mir: 'Kein Problem, ich mach das im Handumdrehen.' Also, ich mache mich auf den Weg, scanne das Gebiet, und plötzlich sehe ich ihn – diesen Typen. Ein unscheinbarer Kerl, der aussieht, als könnte ihn der Wind wegwehen. Hast du schonmal nen nassen Pudel gesehen? So sah der aus! Eigentlich schon fast mitleiderregend!“
      Mia lehnte sich noch weiter vor, ihre Stimme theatralisch verstellt.. “Ich gehe näher ran, will dem 'nen Gnadenstoß geben, aber – und jetzt kommt der Hammer – er verschwindet einfach! Nicht so, als würde er einfach weglaufen, sondern richtig: 'Puff, und weg ist er'. Ich checke die Umgebung, denke, meine Augen haben vielleicht eine Macke, aber nichts. Nada. Niente. Nyjet. Der Kerl war einfach nicht mehr da. Selbst mit Echo Locator hab ich keine Spur von dem bekommen.“
      Sie nahm einen schnellen Bissen von ihrem Burger, kaute hastig, während sie in Yokos erwartungsvolles Gesicht sah. „Ich hab das ganze verdammte Gebiet abgesucht. Kein Zeichen von ihm. Aber dann hab ich irgendwann ‘ne ganz schräge Schwingung aufgenommen. Bin der gefolgt, bis ich zu 'ner Kanalisation gekommen bin. Richtig widerlich, ich sag’s dir.“
      Die Plaudertasche hielt einen Moment inne, um ein paar Kartoffelspalten zu inhalieren bevor sie fortfuhr. „Ich weiß auch nicht, wie der’s geschafft hat da hinzukommen ohne meine Systeme zu triggern, aber irgendwie hat der sich da echt wie so ‘ne Kanalratte verkrochen. Ich bin dann halt trotz dem Gestank dann da reingegangen und bin den Schwingungen weiter gefolgt - und dann BÄM! Springt der Kerl irgendwo raus und versucht mir mit so nem Radschlüssel einen drüber zu ziehen! Ich meine, wer sieht ein CG und denkt sich ‘Hah, mit dieser mickrigen Stange hab ich bestimmt ne Chance gegen die!’, huh? Jedenfalls hab ich ihn dann kaltgemacht.“
      Sie zuckte ganz beiläufig mit den Schultern, als wäre sowas das normalste auf der Welt.
      “Der hatte noch so nen Koffer dabei, hab den nicht aufgekriegt, aber anscheinend war da irgendwas drinnen, was Dr. Kelvin haben wollte. Hab ihr den Koffer dann zurück ins Labor gebracht, und sie hat mir für den Rest des Tages frei gegeben. Yaaaayy!“ Bei ihrem letzten, langgezogenem Wort wedelte sie mit den Händen in der Luft, als würde sie Konfetti in die Luft werfen.
      “Das war jedenfalls mein Tag. Bis 22 Uhr finden wir aber bestimmt noch was unterhaltsam, mit dem wir uns die Zeit weiter vertreiben können. Hab jedenfalls über’n Buschfunk aufgeschnappt, dass hier in Nerima ein paar Undercover-Cops herumstreunen sollen. Wär doch bestimmt ganz witzig denen ‘nen kleinen, permanenten Denkzettel zu verpassen, oder?” Sie sprach so beiläufig, als würde sie einen Zoobesuch oder einen Kinoabend planen, und nicht potentiellen Mord.
      In the midst of chaos
      there is also opportunity
    • Cryo Blue

      Die Simulation verlief weiter. Geschwind suchte sie die nächste Region ab, und durchstreifte die Straßen der Stadt und musste sich hier und da mit einigen Drohnen anlegen, die zum Teil mit Feuergeschossen und Flammenwerfern aufmarschierten. Aber darüber konnte Cryo nur lachen. Das Feuer hatte auf ihren Körper keinen Einfluss gehabt. Ihr Cryoshild wehrte die Flammenwerfer einfach ab. Auch sonst hätte es Zeit benötigt, sie anzukokeln, da ihr Körper innerlich kalte Plasmaströme aufwies, die man wohl als Blut interpretieren konnte. Immerhin erfüllte dieses auch noch genau diesen Zweck.
      Sie alle hatten schon Spawnpoints gefunden und zerstört, und den Drohnen weniger Gebiet zur Verfügung gestellt, was das Suchen und Aufspüren der restlichen Punkte vereinfachte. Wo kam der Gegner her - also musste da etwas sein.
      Die Forscher waren etwas enttäuscht, das Akagi ihren Plänen in die Quere kam, zu versuchen, das Dreier Team gegeneinander aufzuhetzen, um Neons Reaktionen darauf zu sehen. Immerhin durften sie dann aber Quint mit zahlreichen neuen Wellen bombardieren, um wenigstens ihre Power irgendwie zu erschöpfen.
      Aber auch das misslang, denn Neon und Cryo fanden weitere Spawnpunkte, bis am Ende nur noch einer übrig war, und den hatte Quint sich dann mühselig, aber verdient erkämpft.
      Am Ende machten alle Drei einen H-5 Abklatsch und spähten zum Himmel hoch, während die Forscher etwas enttäuscht darüber waren, das die Simulation schon zuende war. Das war wohl doch etwas zu einfach gewesen.
      "Nächstesmal nehmen wir Roboter und Panzer!", murrte einer und schon sich die Brille hoch.
      Die Röhren gingen wieder auf und die Mädels kamen zurück in die Realität.
      Ryoko erhob sich und hielt sich kurz den Kopf. Etwas duselig ergingen es ihnen, als sie wieder eine andere Wahrnehmung hatten, als die implantierte künstliche Variante per Kabelage und Antennenstrahlung.
      "Sind wir dann jetzt bald mal fertig?", fragte Ryo etwas genervt. Sie hatte keine Lust mehr auf Trainingsprogramme.
      Abfahrt war aber erst am nächsten Tag. Und da sollte das Ganze Team noch im Onsen entspannen dürfen. Das munterte zumindestens wieder auf.
      Die Auswertung der Ergebnisse würde Tage dauern. Daher gab es nicht viel zu sagen, wie gut sie waren. Aber Ginga badete etwas in Anerkennung, das sie so viel im Alleingang zerlegt hatte. Einer der Forscher meinte aber, das er für Quint extra noch was programmieren würde. In 3 Monaten wäre - auch basierend auf den heutigen Datensätzen - ein perfekter Gegner für sie fertig. Wenn sie den auch bezwingt, läuft er nackt mit zwei Wunderkerzen in den Händen über den Stützpunkt, und erzählt allen, wie gut sie, und wie schlecht er ist.
      Ryoko sprang ebenfalls mit auf, und meinte, wenn er Quint besiegt, müsse Ginga das auch tun. Vermutlich weil sie dann Ginga in Natura rumflitzen sehen wollte, und das sicher lustig aussehen würde. Und hinterher würde sie jedem, der zu genau hinsah, nen eisiges Nasenbei verpassen.

      Der nächste Tag hatte noch ein paar Routineaufgaben, ehe nach dem Mittagessen endlich Schluss war, und alle bei Akagi im Wagen saßen, die dann mit ihnen zum Onsen fuhr.
      Unterwegs hielten sie noch an einer Tankstelle an und am Eingang stand ein Stand mit einer Losbox. 100 YC Tierspende pro Los. Jeder zog drei Lose, und fast alles waren Nieten. Ginga bekam ein Set Topflappen in Pandapfoten Variante. Ryoko bekam ein Gutschein für ein Heißgetränk und Akarui überschattete das Ganze dann mit dem 2. Tagespreis: Eine Familieneintrittskarte für Kashi Wonderland für bis zu 10 Personen.
      "Du hast ja echt Glück. So ne Eintrittskarte kostet gut nen Drittel bis Halben Monatslohn bei Ottonormalverdienern.", meinte Ryoko, und schlürfte an ihrem Kakao. Die könnten sie ja auf ihrer Heimreise einlösen. Vielleicht will Akagi auch mit?
      Aber erstmal gabs den Onsen plus Übernachtung. KW machte um 10 Uhr auf. Also konnte man prima ausschlafen und noch Frühstücken, ehe man den Park aufsuchen würde.



      Yami Kuro

      Der nächste Schultag begann, und pünktlich standen Rin und Mitsuko bereit, um ihrer Anführerin zu empfangen. Die Hausaufgaben waren erledigt und Yami schien zufrieden zu sein. Mit Rin sprach sie kaum, eher nur das guten Morgen und das wars auch schon.
      Am Schultor dann aber blieb Yami kurz stehen und ihr Gesicht verfinsterte sich etwas. Sie schien genervt zu sein. Es lag nicht an einem - wie so oft - verlorenem Schachspiel, da sie den Computer gerade nicht nutzte, sondern an der Person, die sie am Tor sah.
      "Die schon wieder?", murrte Yami, und schritt dann weiter.
      Tatsächlich stand die kleine Sakura wieder vor dem Tor, und schaute verärgert zu Yami und ihrer Gruppe. Yami blieb ein paar Schritte vor ihr stehen. "Was willst du? Willst du wieder in die Tonne?", fragte sie genervt.
      Sakura schüttelte den Kopf. "Nein, das nicht. Aber hast du schon gehört, was mit den drei Schülern passiert ist? Die sind in Behandlung. Ihre Psyche hatte wohl was abbekommen. Das ist deine Schuld. Du solltest dich bei den Eltern entschuldigen."
      Yami kicherte und lachte dann. "HAHAHA, du bist mir ja eine. Entweder bist du sehr mutig, ... oder sehr dumm. Du wagst es mich so anzugiften? Du stellst mit Forderungen? HA! Das ist nicht lache. Ich warne dich. Noch ein falsches Wort, und du kannst was erleben."
      "Vor dir habe ich keine Angst. Du machst große Fehler. Am Ende wirst du dafür nur bestraft.", meinte Sakura, und dachte wohl an die ganzen Cybergirls, die mit ihren Fähigkeiten nur Unsinn trieben und am Ende draufgehen würden.
      "Das reicht!", fauchte Yami. Diesesmal trat sie selbst vor, und holte mit dem Bein aus, kickte Sakura mit einem Bachtritt um, so das sie gegen die Wand knallte und hustend sitzen blieb.
      "Reicht dir das, oder möchtest du mehr?", fragte Yami und grinste finster. Sakura schwieg und hielt sich den Bauch.
      "Gut. Und jetzt warne ich dich. Geh mir noch einmal auf die Nerven, und deine netten Schultage sind vorbei. Mitsuko, kipp ihre Tasche aus. Dadrüben in die Büsche. Rin, schnapp dir ihr Bento. Das werde ich später essen. Und schau ob sie Geld dabei hat. Zieh Tee aus dem Automaten in der Essenspause."
      Yami begutachtete das Werk, was die beiden leider erfüllen mussten, wenn sie nicht wieder von Yami hart bestraft werden wollten. Außerdem würde sie dann wohl merken, das ihre Suggestion nachgelassen hatte. Das würde wohl zu einem erneutem CM Kampf führen.
      Erst als Sakuras Tasche verteilt und ihr Bento abgeknüpft wurde, ging Yami lachend fort, und die beiden anderen folgten, ehe sie danach in ihre Klassen gingen.
      Sakura unterdessen musste uhr Zeug erstmal zusammensammeln, weshalb sie sich verspätete und auch noch verschmutzt war, und Blätter in den Haaren vorweisen konnte. Dafür gab es Tadel. Sakura war wütend, aber behielt diese Wut vorerst noch unter Kontrolle. Aber sie wollte sich an Yami rächen, und diese Grausige in ihre Schranken weisen. Und wenn sie selbst Regeln brechen müsste. Später würde sie nach Schulschluss dieser Person auflauern und sie fertig machen.


      Yoko

      Mia fing an von ihrem Auftrag zu erzählen, den sie von Dr. Kelvin erhalten hatte. Offenbar hatte es sie zum Hafenbereich verschlagen, wo s jemanden zu finden galt, der es schaffte, wie ein Geist zu verschwinden.
      "Am Hafen? Da war ich vor drei Wochen auch mal. Es stank wiederlich nach Fisch und Öl.", meinte Yoko und biss wieder ab, kaute, während Mia erzählte und schlürfte dann an ihrem Getränk, und musste kurz lachen, weil der Typ einfach "Puff" verschwunden war.
      Aber der Typ hatte wohl irgendwo in Zugang zum Kanalsystem gehabt und war einfach reingesprungen.
      "Kanalratte, oder doch eher nen Kanalpudel? Vielleicht auch ne Pudelratte, Hehehe.", witzelte Yoko.
      Dann war Mias Tagesausflug auch schon aberzählt. Es endete mit einem ominösem Koffer, den sie leider nicht aufbrechen konnte, weil Kelvin den haben wollte. Ansonsten schien er gut gesichert zu sein. Ob da Geld oder was anderes drin war? Jedenfalls war es wohl so wichtig, das sie sich den Rest des Tages damit beschäftigen wollte.
      Yoko und Mia hatten also heute nichts besseres zu tun, als wieder rumzulungern und das Revier der Spark Punks zu Checken, obs was spannendes zu tun gäbe.
      "Undercover Cops? Lästig. Die aufzuspüren ist zeitaufwendig. Und ich bin mir sicher, das die schnell anderes zu tun haben werden.", meinte Yoko und dann futterten sie erstmal auf und verließen dann die Burgerbude.
      Draußen bot sie wieder das ganz normale Alltagsbild von Nerima ab.
      Es gab immer diese Hauptstraßen, wo der ganz normale Pöbel der Stadt, der hier lebte, seinen Tagesgeschäften nach ging. Man arbeitete irgendwo oder man spazierte, oder war geschäftlich unterwegs.
      Neben den üblichen Büros, Firmen, Apotheken, Ärzten und Märkten, fanden sich auch die ungewöhlichen Spelunken der Nerima Schattenseite. Spielebars, Casinos, Freudenhäuser, aber auch die üblichen Elektroläden usw., die gern mit ihren Neonlichtern Blicke auf sich zogen.
      Und dann gab es die Nebenstraßen und Gassen. Dort, wo Punks zuhause waren, die Penner der Stadt hausten oder einfach nur Schutt lagerte. Diese umrundeten meiste kleine Gebiete und Zonen, die immer irgendeiner Gang und Gruppe gehörte, die dort ihre Wohnungen und Läden und Treffpunkte hatten. Häufig gab es Streit, Schlägerein und auch mal ganze Straßenschlachten. Die Polizei hatte hier täglich einiges zu tun. Meist patroullierten sie nur die Hauptstraßen, weil dort auch viele Verbrecher rumlungerten, die mit Mogelspielchen den Leuten noch das letzte knappe Geld aus den Taschen zockten, oder auch die sogenannten Nups ihre Drogen vertickten. Neben anderen Dealern und deren Abfallprodukten natürlich.
      Oder es lungerten einfach so Gängmitglieder herum, Skater, Straßenkünstler oder zwielichtige Gestallten, die einfach nur Präsenz zeigten und sauften.
      "Gehen wir zum Prisma?", fragte Yoko. Das war ein Spielcasino voller Game Automaten und so nem Zeug. Ganz altmodisch, aber auch hypermodern mit VR Kammern usw. Das war ein neutraler Schuppen, wo im Grunde jeder hin konnte. Gelegentlich mussten die Aufpasser da aber auch säubern, und den ein oder anderen vor die Tür werfen. Meistens hatten die Leute da aber nur ihren Spaß.
      "Hab gehört, die haben nen alten Automaten von 2033 ausgebuddelt und fit gemacht. Irgendwas mit Star Roars, ne Anlehnung auf Star Wars im Retrolock, aber mit Löwen. Ich will den mal checken."
      Als sie aus der Tür kamen wurden sie von einer Gruppe Punks entdeckt und als Ziel erklärt. Sie folgten den beiden ein paar Meter, während Yoko erzählte, und dann begrüßte der Anführer die beiden, legte beiden von hinten die Hand auf die Schultern, und die Mädels stoppten.
      "Hallooooo ihr süßen. Wohin des Weges? Habt ihr nicht etwas Zeit über? Dachte wir unternehmen mal ein wenig was. Haben Spaß oder so."
      Yoko seufzte. Wieder so ein wiederlicher Typ der nach Alkohol roch. Und nach muffigem nassen Leder. Dazu noch zwei Ratten im Schlepptau, die sich ankicherten.
      "Eigentlich schon. Wollen ins Prisma. Oder schlägst du was spaßigeres vor, als ne coole Spielhalle?"
      Der Punker grinste und kicherte. "Spielhalle? Das ist doch langweilig. Wieso gehen wir nicht in eine der Nebenstraßen und haben ... besonderen Spaß. Wenn ihr versteht ... heheheeee..", erzählte der Typ und griff beiden Mädels an den Hintern. Yoko biss sich auf die Lippe. Der Typ war ja noch ekelhafter als angenommen.
      Aber hier jetzt Aufsehen zu erregen wäre unpassend. Sie sah zur Nebengasse. Eine doch finstere Ecke, in der übervolle Mülltonnen lauerten, und sicher allerhand Unrat lag. Ein richtiges Drecksloch, wo sicher nicht mal Penber schliefen, außer die waren voll mit Alk oder Drogen.
      "Bist du sicher, das wir in so ein Drecksloch gehen sollten? NIcht das ihr am Ende noch in nem Haufen Rattenscheiße liegt."
      "HaHa, du bist lustig, Kleine. Macht euch darum mal keine Sorgen. Ihr seid schließlich unten, und wir oben. Wir werden schon nicht dreckig werden."
      "Nimm zuerst deine Flossen weg. Und dann gehen wir. Je eher wir es hinter uns haben, desto besser."
      Der Punker nickte eifrig, seine zwei Mitläufer kicherten und gackerten, boxten sich spielerisch vor Freude. Auf dem Weg zur Gasse machten sie ein wenig Fingerknobeln, wer zuerst ran durfte. Der Boss war klar, aber es gab nur zwei Mädels. Der Boss wollte Yoko, und die anderen sollten sich Mia teilen. Einer musdte dabei Schmiere stehen.
      Kaum in der Gasse angekommen und gut sichtgeschützt von den Kontainern, schubste der Boss die beiden kraftvoll vor und sagte ihnen, das sie sich gern mit ein paar Zeitungen den Boden polstern könnten. Fast wären beide hingefallen, da der Typ durchaus kraft hatte, aber Yoko fing sich und Mia auf, ehe sie den dreckigen Boden berühren würden. Außerdem roch es hier nach Müllkippe. Fliegen surrten um einen Katzenkadaver.
      "Mi-Chi, hier stinkts. Wenn wir länger bleiben, müffeln wir auch noch. Räumen wir den Müll weg und verpissen uns dann schnell."
      Der Große hatte schon seine Gürtelschnalle geöffnet, und meinte, das die Damen langsam mal ihre Hosen runterlassen, und auf die Viere gehen könnten.
      Yoko grinste. "Wir sollen und umziehen? Kein Problem, ... Großer."
      Yoko drehte sich Richtung Boss um, und für einen Moment einer Sekunde blitzte Yoko hell auf. Ein Zwinkern Zeit und plötzlich stand dort ein Cybergirl vor der Bande. Der Boss gaffte überrascht und wusste nicht, wie er darauf reagieren sollte.
      "D...d...du bist eine von diesen ... Cyberschlampen?HAHA. Das ist ja lustig. Ich kann nen Cybergirel Vögeln? Wo gibts denn sowas?"
      Auch Mia verwandelte sich.
      Als Voltara grinste sie jetzt den Punker an. "Wer hat was von Vögeln gesagt? Wir sollten doch Spaß haben? Und außerdem sollte man hier mal aufräumen. Hier ist zu viel Müll in der Gasse. Wo willst du hin? Biotonne oder Chemikalien?"
      "Häää? WAS IST? Du bist wohl nicht ganz dicht? Weißt du überhaupt, wer ich bin? Ich bin der starke Mongo. Wer sich mit mir anlegt, den ramm ich unangespitzt unter die Erde."
      "Unter die Erde? Unangespitzt? Hmmm, okay. Grüß mir die Würmer, ... Kleiner!"
      Voltara überließ Thunderstrike die beiden anderen Halunken. Der Boss hatte schon ein Messer gezuckt. Die anderen hatten eine Kette und nen Schlagring mit Klingen.
      "Ich werde dich jetzt entkleinen, du Zwerg. Dann haben wir Spaß und dann stech ich dich ab, hehehe.", meinte der Punker und schritt mutig auf Voltara zu. Die grinste nur und winkte. Das ärgerte den Großen noch mehr. Er holte aus und Voltara wich aus. Das Spiel wiederholte sich dreimal.
      "Ist das schon alles was du kannst?", meinte sie enttäuscht. "Ja, was solls. Genug Spaß gehabt."
      Auch ohne Fähigkeiten hätte sie ihn sicher fertiggemacht. Im CM hatte sie genug Power um ein Auto umzuwerfen, oder ne Tür auszureißen, auch wenn es etwas Anstrengung kostet. Sie war ja keine von der Sorte Kraftpaket, die sogar LKWs stoppen konnten.
      Zur Vorsicht verpasste sie ihm daher nen Thunderpunch. Der Faushieb taf ihm in den Magen, und die elektrische Energie verpasste ihm zusätzlich einen Schock, während er mit einem "UUOOORRGGFFFFF...." nach hinten wegflog und mit voller Wucht gegen die Wand rauschte. Risse entstanden im Mauerwerk, während er reglos mit verzerrtem Gesicht am Boden sitzen blieb. Vermutlich war der Rücken zertrümmert, der Schädel gebrochen und innere Organe zerstört. Kurz zuckten noch ein paar Entladungen über seinen Körper, dann war der Typ erledigt. Voltara schnappte sich eine der zerbeulten Tonnen und stülpte diese über ihn. Irgendein Müll kippe dabei aus. Zettel, Plastiktüten, Essensreste. War wohl ne Art Restmüll gewesen. Eine schmuddelwindel war auch dabei. Sie hielt sich die Nase zu. "Uhhhh.... hoffentlich ist der tot. Wenn der so aufwacht, kotzt er sich qualvoll zu tode ..."
      Da waren sicher noch mehr Windeln drin. Eine allein konnte ja kaum so müffeln.
      Thunderstrike hatte inzwischen auch aufgeräumt, und beide verließen zurückverwandelt wieder die Gasse, klopften sich ab, fanden eine kleine Pfütze, wo sie die Schuhe kurz drin badeten, ehe sie weiter gingen.
      "Schon interessant, so ne Gassenbesichtigung, oder? Und was die Leute da alles wegwerfen und liegen lassen ...", grinste sie Mi-Chi an, und ging so entspannt, als wären sie gerade aus nem Musem raus und waren auf dem Weg nach Hause.
      Immerhin konnten sie sich so für das wiederliche Gefummel rächen.
      Yoko ließ ihre Hand nochmal bei Mia auf den Hinter klatschen, so als klopfte sie DReck ab. "So, der Handabdruck dürfte dann auch weg sein, hihi."
      Auf dem Weg zum Prisma blieb es danach zum Glück ruhig.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Rin / Black Cat:

      Sie saß auf der Laterne und ließ ein Bein baumeln. Sie beobachtete weiter den Schrottplatz und die dazugehörige Firma. Etwas auf Abstand, um nicht als Bedrohung zu wirken geschweige denn gesehen zu werden. Aber dieses junge Mädchen interessierte sie. War sie die, welche sie beide erlösen konnte? Eine Nachricht von Mitsuko. Sie musste da lächeln. Eine kurze Nachricht an Mitsuko. "<<Die Luft verändert sich. Die Prophezeihung erfüllt sich.>>" schickte sie ihr nur. sie legte ihr Commlink gerade weg, als sie merkte, dass jemand in ihre Richtung schaute. Eine kleine Frau mit zwei Zöpfen. Es war so, als ob ihre Augen sich treffen würden. Es ist besser wenn sie sich zurück ziehen sollte. Und das tat sie auch. Sie sprang weg und verschwand in die Dunkelheit. Sie dachte nach.
      Am nächsten Morgen begleitete Rin die anderen beiden. Sie hatte Mitsuko nur noch geschrieben, dass sie sich am nächsten morgen sehen werden. Und da war sie auch. Schweigsam wie immer. Und was sollte auch gleich passieren? Die kleine Sakura kam wieder. Stellte Yami zur rede. Jetzt war sie sich sicher. Die kleine Frau gestern Abend, das war ihre Mutter gewesen. Dieser Blick. Dieses Auftreten. Als Yami bei Sakura zu trat drehte sie sich zu Mitsuko um und lächelte für eine Sekunde aufmunternd. Mut machend. Die Suggestion hatte bei Rin eh nie funktioniert. Dazu war sie von ihrem Wesen her zu sehr Katze mit einem eigenen Willen. langsam ging sie zu Sakura sah die Sachen durch und nahm das Bento. Die kleine Hatte Geld mit, aber sie schmuggelte einen kleinen Zettel zu dem Geld von Sakura. Auf dem Zettel stand ein einfacher Satz. "Bitte hilf uns." Es waren nur diese drei Worte, doch diese haben eine sehr wichtige Bedeutung. Sie gab Yami das Bento. "Sie hatte kein Geld mit." meinte sie direkt und folgte dann Yami. Mit der rechten Hand machte sie auf dem Rücken ein Zeichen für Danke in Richtung Sakura. Bald war es soweit.

      Slash:

      Sie musste raus. Als sie nach Hause gekommen ist, da hatte sie die Geschichte von Maria gehört. Wie Sakura nach hause gekommen ist. Das ist absolut untypisch für sie. Durch einen Instinkt blickte sie in eine Richtung und sah auf einer Laterne jemanden stehen. Ihre Muskeln spannten sich instinktiv an. Doch die Gestalt verschwand. Kurz sprach sie mit Yori, aber auch da kam nichts genaueres. So bat Slash sie nur, gut auf Sakura aufzupassen. Sonst verliert sie nicht nur ein paar Zähne. In der Nacht sprach sie mit ihrer Frau und sie entschieden, dass sie Sakura machen lassen, aber ansonsten lassen sie ihre Tochter einfach machen.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Akarui
      Immer noch leicht benommen, als wäre sie eben aus einem Intensiven Traum herausgerissen worden, öffnete Akarui ebenfalls die Augen und blinzelte gegen das grelle Licht, das den Raum erfüllte, als die Röhren aufgingen.
      Die Simulation war vorbei, aber die Adrenalinnachwirkungen und die schnellen Reflexe, die sie in den letzten Stunden aufgebaut hatte, hielten noch an.
      "Puh, was für ein Trip." Die Rothaarige streckte sich ausgiebig, als wollte sie die letzten Überbleibsel der virtuellen Welt aus ihren Muskeln vertreiben.
      Einer der umstehenden Forscher verkündete mürrisch, dass nächstes Mal wohl Roboter und Panzer sowie ein "perfekter Gegner" für Quint zum Einsatz kommen würden, woraufhin Akarui die Arme hinter dem Kopf verschränkte und Benennung des Wetteinsatzes laut auflachte.
      "Oh Mann, wenn ihr das so sagt, kann ich es ja kaum bis zur nächsten Simulation abwarten."
      Am nächsten Tag, nach einigen Routineaufgaben, konnte Akarui es kaum erwarten, in den Wagen zu steigen und zum Onsen zu fahren. Endlich raus aus dem Labor und rein in die Entspannung! Die Aussicht auf ein heißes Bad ließ ihre Augen funkeln.
      Als sie an der Tankstelle anhielten und der Vorschlag hervorgebracht wurde, Lose zu ziehen, verdrehte sie zunächst die Augen. "Da sind doch sowieso nur Nieten drinnen." murmelte sie, zog aber dennoch ebenfalls ein Los. Auch wnen die wharscheinlichkeit eines Gewinns verschwindend gering war… konnte man ja trotzdem hoffen, oder?
      Ginga löste ihres zu erst ein und wurde prompt mit einem Set Pandapfoten-Topflappen belohnt. Knuffig. Und irgendwie passend, wenn sie so über das Kochtalent der anderen Frau nachdachte.
      Doch als Ryoko ihren Gutschein erhielt und Akarui überaschender Weise den 2. Tagespreis abräumte, hielt sie die Eintrittskarte hoch, als hätte sie gerade den Jackpot geknackt. "Woohoo! Kashi Wonderland, Baby!" Sie schlenderte triumphierend zurück zum Wagen, die Eintrittskarte in der Hand und ein breites Grinsen im Gesicht.
      Sie konnte es kaum erwarten, den Tag im Onsen zu genießen und dann in den Freizeitpark einzutauchen. Okay, vielleicht waren bei solchen Lotterien ja doch nicht nur Nieten dabei.
      Mit der Aussicht auf einen entspannten Abend und einen aufregenden Tag in Kashi Wonderland fuhr die Gruppe weiter. Akarui lehnte sich zurück, zufrieden mit sich selbst und dem Verlauf der letzten Stunden. Das Leben als Cybergirl war vielleicht nicht einfach, aber es war definitiv nie langweilig.


      Mia
      Kaum hatten sie die düstere Gasse betreten, fühlte Mia, wie die Aufregung in ihr aufstieg. Das dumpfe Flimmern der Neonlichter draußen verblasste hinter ihnen, und die schäbigen Wände um sie herum schienen näher zu rücken, als würden sie die Szene einrahmen, die sich hier gleich abspielen würde. Die Typen hinter ihnen waren noch immer zu laut und viel zu selbstsicher, was Mia eine Mischung aus Ekel und amüsiertem Spott entlockte.
      "Na dann, zeigen wir ihnen mal, was Spaß wirklich bedeutet," kicherte sie in sich hinein, bevor ein vertrautes Kribbeln ihren Körper durchzog. Ein schneller Blick zu Yoko verriet ihr, dass ihre beste Freundin denselben Gedanken hatte. Synchron verwandelten sie sich, ihre Cybersysteme aktivierten sich mit einem flimmernden Glitzern.
      Mit einem Grinsen, das mehr einem Raubtier als einem Menschen glich, drehte sich Mia – jetzt Thunderstrike – zu den beiden Typen um, die sie mit Kette und Schlagring bedrohten. "Hey, ihr beiden! Habt ihr Bock auf ein kleines Experiment?" Ihre Stimme, jetzt leicht metallisch verzerrt, war eine unheilvolle Mischung aus kindlicher Unschuld und tödlicher Gefahr.
      Einer der Typen zögerte kurz, als er realisierte, dass sie sich zwei Cybergirls geangelt hatten, aber der andere – der mit der Kette – schwang seine Waffe in einem weiten Bogen auf sie zu. Blitzschnell hob Thunderstrike ihre Hand und fing die Kette in der Luft ab. "Wie süß, du versuchst wirklich, mich zu beeindrucken." Ein kurzer Impuls ihrer Systeme, und ein heller Blitz entlud sich durch die Kette, den Typen mit einem gequälten Schrei gegen die Wand schleudernd. "Hat’s wehgetan? Das ist erst der Anfang."
      Der andere Kerl, der Schlagring-Typ, versuchte, seine Chance zu nutzen und stürmte auf sie zu. Doch Thunderstrike war schon bereit. Mit einem eleganten Ausfallschritt entwich sie seinem Angriff, und während er noch versuchte, das Gleichgewicht wiederzufinden, aktivierte sie ihren Sonic Saber. Die Klinge aus reiner Schallenergie summte bedrohlich, als sie durch die Luft sauste und den Kerl an der Seite streifte. Er schrie auf, als ein Schock durch seinen Körper jagte. "Ups, ich war wohl ein bisschen zu sanft," murmelte sie grinsend.
      Er taumelte zurück, verzweifelt versuchte er, einen weiteren Angriff zu starten, doch Thunderstrike war schneller. Mit einer fließenden Bewegung brachte sie die Klinge auf ihn nieder, ein weiterer Schock durchzuckte seinen Körper, und er sank zu Boden.
      Sie wartete, dass er sich wieddr erhob, doch er lieb regungslos liegen.
      "Das war’s schon?" enttäuscht runzelte sie die Stirn "Maaaaan, dafür, dass ihr so große Töne gespuckt habt, habt ihr echt wenig drauf!" nörgelte sie und trat mit der Fußspitze noch einmal in die Seite des ohnmächtigen Ekelpakets, wie um sich zu vergewissern, dass er wirklich KO war. Wie erbärmlich.
      Thunderstrike klopfte sich zufrieden die Hände ab, als ob sie gerade einen Haufen Müll entsorgt hätte.
      Mit einem letzten Blick auf die reglosen Körper in der Gasse, wandte das Mädchen sich an Voltara, die gerade ihren eigenen "Spaß" mit dem Boss beendete. Sie wechselten einen wortlosen Blick, voll von gegenseitigem Verständnis und einem Anflug von Schalk. "Ich glaube, hier sind wir fertig," sagte Mia, ihre Stimme kehrte wieder zu ihrem normalen, fröhlichen Ton zurück, als die Verwandlung zurück in ihre menschliche Form begann. "Lass uns gehen, bevor wir anfangen, wie diese Typen zu stinken."
      Sie verließen die Gasse, ließen den Müll und die bewusstlosen Punks hinter sich, während sie sich den Schuhen den Dreck abklopften. Mia spürte noch das leichte Kribbeln in ihren Fingern, ein Überbleibsel der elektrischen Energie, die sie genutzt hatte. Es erfüllte sie mit einer tiefen Zufriedenheit.
      Als sie das Prisma erreichten, tauchten sie in das neonbunte Chaos des Spielcasinos ein. Das Summen der Automaten, das Blinken der Lichter und das ständige Geräusch von hektisch gedrückten Tasten schufen eine beinahe hypnotische Atmosphäre. Mia fühlte sich sofort wieder in ihrem Element. Hier gab es keine Punks, keine schmutzigen Gassen – nur Spaß und Spiele.
      "Da ist er!" quietschte Mia aufgeregt in die Hände klatschend, als sie den alten Automaten entdeckte. "Star Roars, wie cool ist das denn?"
      Mit leuchtenden Augen stürzte sie sich auf das Gerät, die Hände schnell an den Knöpfen, als hätte sie den Automaten schon hundertmal gespielt. "Mal sehen, ob ich noch was drauf habe."
      Der Bildschirm erwachte zum Leben, und Mia war sofort gefangen in der retrofuturistischen Welt des Spiels.
      "Komm schon, Yoyo! Lass uns sehen, wer den höchsten Highscore knackt!" Ihr Enthusiasmus war ansteckend, und bald waren sie beide in ein wildes Spiel vertieft, ihre kleinen Abenteuer von vorhin bereits wieder vergessen, während sie sich in den wirbelnden Farben und Klängen des Spiels verloren.
      Sie lachte laut, als sie durch die Levels jagte, die Star-Löwen mit Laserkanonen bewaffnet durch die Galaxie navigierend. Jeder Sieg wurde von einem aufgeregten Jubelschrei begleitet, jeder Fehlschlag von einem entschlossenen Zähneknirschen.


      Mitsuko:
      Die junge Schülerin beobachtete das Geschehen mit wachsender Unruhe. Ihre Finger krampften sich um die Schulbücher in ihrer Hand, als Yami auf Sakura zutrat und sie ohne Vorwarnung zu Boden schlug. Der Aufprall war hart, und Mitsuko musste sich zwingen, nicht zusammenzuzucken. Ein dumpfes, übelkeitserregendes Gefühl breitete sich in ihrem Magen aus, als Sakura hustend gegen die Wand sank.
      Yamis Befehle hallten in ihrem Kopf wider. "Mitsuko, kipp ihre Tasche aus. Dadrüben in die Büsche." Es war ein einfacher Befehl, und doch lastete er auf Mitsuko wie eine tonnenschwere Bürde. Ihre Beine fühlten sich an, als hätten sie plötzlich das Doppelte ihres Gewichts zu tragen, während sie zögernd auf die verängstigte Sakura zuging. Jeder Schritt war eine Qual.
      Sakura hob den Kopf und sah Mitsuko mit einem Blick an, der sowohl Schmerz als auch leise Verzweiflung ausdrückte. Mitsuko hielt inne, ihr Herz klopfte wild in ihrer Brust. ‘Das ist falsch, das ist so falsch’ dachte sie, aber die Worte blieben in ihrem Hals stecken. Yamis bedrohliche Präsenz im Hintergrund zwang sie dazu, weiterzugehen.
      Mitsuko kniete sich nieder und öffnete Sakuras Tasche. Ihr Blick fiel auf die sorgfältig eingepackten Schulsachen, kleine persönliche Gegenstände, die das Mädchen wohl mühsam sortiert hatte. Eine Welle des Mitgefühls überkam sie, doch sie konnte es sich nicht erlauben, auch nur einen Funken ihrer inneren Qual nach außen zu zeigen. Hastig griff sie nach den Gegenständen und schüttete sie in die Büsche. Bücher, Hefte und Federtaschen flogen in einem chaotischen Bogen durch die Luft und landeten im Staub. Mitsukos Hände zitterten dabei leicht.
      Die ganze Zeit über sagte sie kein Wort. Sie konnte es einfach nicht. Die Stille war schwer und drückend, und als sie endlich fertig war, zog sie sich schnell zurück, als ob sie vor dem Schmerz, den sie verursacht hatte, fliehen könnte. Ihre Augen waren starr auf den Boden gerichtet, während sie versuchte, die Schuld und Scham zu unterdrücken, die an ihr nagten.
      Während Rin sich um das Bento kümmerte, bemerkte Mitsuko einen kurzen, intensiven Blick von ihr, gefolgt von einem schwachen, aufmunternden Lächeln. Für einen winzigen Moment fühlte Mitsuko sich weniger allein in ihrem Elend. Aber das Gefühl verging schnell, als Yami sich wieder in Bewegung setzte.
      Mitsuko folgte schweigend, unfähig, sich von den quälenden Gedanken zu befreien. ‘Wie konnte es nur so weit kommen? Wie konnte ich das zulassen?’ Die Szenen des Mobbings, die Erniedrigungen, all das spielte sich unaufhörlich in ihrem Kopf ab.
      Als sie schließlich in ihrer Klasse ankam und sich an ihren Platz setzte, legte Mitsuko den Kopf auf die Schulbank und schloss die Augen. Der Unterricht begann, doch ihre Gedanken waren meilenweit entfernt. Sie spürte ein leises Summen in ihrer Hosentasche und zog ihr Handy heraus. Eine neue Nachricht von Rin. Die Worte waren knapp und kryptisch: "Die Luft verändert sich. Die Prophezeiung erfüllt sich." Die Weißhaarige starrte auf die Nachricht, ohne sie wirklich zu verstehen.
      Was meinte Rin damit? Was würde noch auf sie zukommen? Und was sollte sie selbst tun? Mitsuko fühlte, wie die Ohnmacht sie erneut zu überwältigen drohte, aber diesmal mischte sich ein Hauch von Entschlossenheit darunter. Vielleicht, nur vielleicht, war das nicht das Ende. Vielleicht gab es noch einen Weg hinaus, eine Möglichkeit, die Fesseln, die Yami um sie alle gelegt hatte, zu durchbrechen.
      Schnell tippte sie eine Antwort "Was können wir dazu beitragen?"
      In the midst of chaos
      there is also opportunity
    • Kashi Wonderland

      Nach dem großen Lotto Sieg Akaruis war die Laune gleich noch viel besser geworden, und die Tests und das Röhrentraining schon so gut wie vergessen. Zunächst erreichten sie den Onsen, der von Akagis Verwandschaft geführt wurde. Hier am Fuji gab es reichlich heiße Quellen.
      Und es war gleich noch entspannter, weil man hier gratis baden konnte. Immerhin war es noch möglich, trotz der damaligen Kämpfe im Fuji, gegen MOTHER. Viele Schäden waren entstanden, als Mother besiegt wurde und der Energiefeldgenerator abgeschaltet wurde. Die Geheimbasis wurde danach zum Einsturz gebracht. Kein verrückter sollte sich dort einquartieren, und wieder irgendwas seltsames ins Leben rufen können.
      Akarui wusste davon nichts. Sie war damals nicht dabei gewesen. All zu viel erzählten die anderen aber auch nicht. Es war ein Kampf unter vielen. Aber die Urheberin ihres Schicksals war nun selbst ihrem Schicksal erlegen.

      Nach einer erholsamen Nacht ging es dann schon am nächsten Morgen Richtung Kashi Wonderland. Die Öffnung war um 10 Uhr, aber sie trafen erst gegen 11 Uhr ein. Hier war schon ordentlich was los. Die Parkplätze würden bis zum Mittag gefüllt sein. Den Park gab es nocht nicht lange, aber er hatte schon reichlich Aufmerksamkeit auf sih gezogen. Auch auf Enigma Zero, die einigen seltsamen Vorkommnissen nach ging. Agenten und Hacker suchten nach Spuren, die aber immer wieder im Sand verliefen.
      Aber daran wollte jetzt keiner denken.
      Akarui schien am lebendigsten zu sein, und winkte fröhlich mit ihrem Gewinn, ehe sie am Kassenhäuschen einlösten. Tatsächlich waren nur die drei Mädels und Akagi hier, die sie begleiten wollte. Vier von Zehn Personen auf dem Schein wurden rausgeknipst. Das bedeutete, das man noch mal wiederkommen könnte. Sechs Personen waren ja noch über. Ein doppelter Gewinn für Akarui sozusagen.
      "Frag doch mal bei Slash nach. Die kleine Sakura würde sicher auch gern her wollen. Nur für den Fall, das du nicht alle Restplätze selbst abklappern willst.", meinte Ryoko leicht grinsend.
      Dann standen sie drinnen, und sahen sich um. Der Park war kreisförmig angelegt. Die meisten Fahrgeschäfte waren am aüßeren Rand zu finden, aber es gab auch einiges im inneren Bereich, besonders die Krönung des Parks. Das Geisterschloss. Neben einer Geisterbahn und einem kleinem Restaurante, gab es noch kleinere Ecken zu erkunden. Ein Puppenmuseum, eine Spinnengrotte ( Fäden aus Zuckerwatte schießen aus Löchern in den Wänden, um Besucher zu ekeln ). Das Puppenmuseum ist auch Bestandteil der Geisterbahn, und wurde nun erweitert und auch für Fußgänger zum Teil zugänglich gemacht. Reporter hatte berichtet, das die Figuren täuschend echt aussehen.
      Der Erschaffer hält sich jedoch bedeckt. Verraten wurde nur, das man sich viel Mühe gab, und die Puppen mit speziellen Motoren bewegt wurden, weshalb die zum Teil auch so seltsame Bewegungen und Geräusche machen. Manche Puppen waren aber auch nur stille Meisterwerke.
      "Ich will mir das später mal ansehen.", meinte Ryoko. Akarui aber durfte erstmal entscheiden, wohin es zuerst gehen sollte.


      Sakura / Yami Kuro

      Einige Schüler hatten mitbekommen, was passiert war, und Yami beim Direktor verpetzt. Yami hingegen meinte daraufhin nur, sie wäre mit ihrem Schachcomputer beschäftigt gewesen, als die kleine Sakura kam, und die beiden Schülerinnen in einen Streit verwickelt hatte. Daraufhin klauten sie ihr das Essen und warfen ihre Sachen in die Büsche. Yami hätte nichts damit zu tun gehasbt. Auch von einem Tritt wusste sie nichts, nur das diese Rin sie angeblich etwas ruppig behandelt hatte.
      Rin und Mitsuko musste deshalb natürlich auch noch vorsprechen. Rin bekam noch nen Extra Tadel, und musste sich die Schulregeln noch mal durchlesen.
      Später fanden sich zwei Schüler bei der Schulärztin wieder, die von Yami, bzw. eher von Rin und Mitsuko für den Verrat zurechtgebaut wurden. Blaue Augen, Kratzer, zerzaustes Haar und kaputte Kleidung. Yami hatte zugesehen, und dabei Schach gespielt. Aber noch jemand hatte dabei zugesehen. Sakura.
      In ihr brodelte es bereits. Und das beeinflusste bereits ihr Handeln. Ihre Wut nahm ihr die Kontrolle ab und Sakura lauerte Yami nach der Schule auf.
      Der Weg führte durch einen Parkbereich, der etwas sichtgeschützt war, durch Büsche und Bäume. Zudem war gerade nicht viel los. Gut. Dann musste man auch nicht so viel aufpassen.
      Sakura trat vor, und Yami blieb stehen, schaute auf. "Hmmm? Was willst du denn schon wieder? Hast du meine Warnung nicht verstanden, du Nervensäge?", fauchte Yami.
      Sakura hob den Finger und zeigte auf Yami. "Du bist böse! Und feige. Du benutzt andere für diese Schandtaten und ladest auch noch deine Strafen auf deren Rücken ab. Das mag ich nicht.", sprach Sakura mit ernstem Blick. Yami fing an zu lachen.
      Sakura erinnerte sich an den Zettel. Sie sollte den beiden helfen. Gerade die beiden waren besonders eng an Yami gebunden. Offenbar unter Zwang. Sie waren auch jetzt hier, aber ein paar Schritte hinter Yami.
      "Und, was willst du jetzt tun, du Wurm? Mir auch nen Tritt verpassen? HA, das ich nicht lache. Aber, du scheinst ja nach Ärger zu suchen. Wie wäre das. Wir hängen dich kopfüber hier in die Büsche. Dort kannst du dann warten, bis du als reife Beere runterfällst. Und deine Schultasche versenken wir im Mülleimer. Dann musst du dir den ganzen Stoff neu besorgen, hihihi."
      ".... das reicht .... das reicht DAS REICHT DAS ... REICHT..."
      Yami hielt inne, und plötzlich schoss Sakura vor und verwandelte sich binnen eines Wimpernschlages in ihren Cybermodus. Yami machte ein "Tzz...", und ging einen Schritt zurück. "Mitsuko ... Rin ..", waren kurz ihre Anweisungen, sich auch zu verwandeln. Yami selbst wich aus, gerade als sie sich verwandelt hatte und Trident sprang ins Leere. Auch Mitsuko und Rin sprangen beiseite. Auch sie schienen Zeil zu sein, obwohl sie glaubten, das Sakura ihnen helfen wollte.
      Black Queens Türme griffen Trident sofort an. Mit schwarzen Plasmakugeln feuerten sie auf Trident, und sie musste ihr Rainstormfield aktivieren, um wenigstens etwas Schutz zu haben. Die Geschosse trafen sie, richteten aber nur gedämpft Schaden an. Trident selbst konterte dann. Sie feuerte eine Energieblitzkugel auf Black Queen, die diese aber mit ihrem Schildsystem abwehrte.
      "HAA, ist das alles, du Schwächling? Das juckt meinen Schild nicht mal. Türme, beiseite. Ich werde dir jetzt eine Lektion erteilen. SCHWARZER BLAST!"
      Da war sie, die Attacke, unter der Rin und Mitsuko einst zu leiden hatten, mehrfach, bis man ihren Verstand vernebelte beim Dritten Schlag. Zumindestens ein wenig. Allerdings war das hier nur der erste Attack. Trident wurde getroffen. Black Queen feuerte diese dunkle Energie ab, und netzartig umschlang sie Trident, die noch versuchte, auszuweichen. Trident schrie auf, während das Energienetz sie folterte, und einen Teil ihrer BO zerstörte.
      Trident war in solchen Dingen nicht wirklich ausgebildet, und ihre Einsätze waren einfach oder sie machte nur Trainingsmissionen, um mit ihren Fähigkeiten klar zu kommen. Jetzt aufeinmal stand sie einem echten Gegner gegenüber, der enorm mächtig war. Und dann waren da noch die beiden anderen. Würden sie Yami jetzt verraten, dürfte das wohl ein grausiges Ende nehmen. Schnaufend und zuckend lag Trident am Boden, und versuchte sich nach der Attacke wieder aufzurichten. Black Queen war bereits zu ihr gegengen und packte sie dann, zog sie hoch und lachte ihr ins Gesicht. "Hahaha, was bist du für ein Wurm. Machst einen auf dicke Hose, und jetzt liegst du vor mir im Staub und winselst. Hier, ihr beiden. Hier kommt euer Spielzeug. KINETISCHER BRUCH!"
      Sie Warf Trident kurz ein Stück hoch, so das sie mit der Hand loslassen konnte, und mit der anderen einen kraftvollen Schlag ausführte. Tridents Schildsystem wurde durchbrochen und wieder traf es ihren Bauch. Sie wurde ein paar Meter weiter weggefeuert, Panzersplitter von ihrem Rippenschutz verteilten sich, und Trident polterte schaufend ein paar mal über den Boden vor die Füße der anderen beiden, blieb dann hustend liegen.
      "Schon wieder dieser erbärmliche Anblick. Was kann die überhaupt, außer den Moralapostel zu spielen? Macht sie fertig. Sorgt dafür, das sie aus ihrem CM fliegt. Werf sie danach in die Büsche. Dort kann sie darübert nachdenken, wie sie mir gegenüberzutreten hat. Ich werde das morgen prüfen."
      Die beiden hatte keine Wahl. Sie mussten jetzt noch nach Yamis Pfeife tanzen. Trident aber lächelte die Beiden an. "M-macht schon ... hier habe ich heute eh verloren. Dahinten im Busch liegt meine Tasche. Da ist Moos ... weich .."
      Um Black Queen zu täuschen griff sie jetzt die beiden an. Sie packte ihre Waffe und schlug zu. Aber die beiden konten über den Tridentstab hinweghüpfen und ausweichen. Dann mussten sie Trident wieder in Sakura zurückprügeln. Unter Beobachtung von Black Queen.
      Als die Tat vollzogen war, verwandelten sie sich auch wieder zurück. Sakura lag in den Büschen und Yami kicherte kurz.
      "Hihihi, geschieht dir recht. Wir sehen uns morgen. Und ... iuch hoffe es bleibt beim Sehen. Sonst ....", mahnte Yami noch, ehe alle drei den Weg fortsetzten.
      Sakura blieb erstmal liegen. Ihr Bauch schmerzte. Sie starrte zwischen den Blättern zum Himmel und zählte ein paar Minuten die Wolken, ehe sie sich aufrappelte und abklopfte, kurz hustete. Gut, das man nach dem CM wiederhergestellt wurde. Das war sicher nen Rippenbruch gewesen. Jetzt müsste sie sich aber ne AGS besorgen. Dafür wird sie wohl Yori einspannen müssen, sonst würden ihre Mütter Fragen stellen. In ihrer Tasche hatte sie eine saubere Uniform, die sie nun anzog, und bürstete danach noch ihre Haare, in den Äste und Blätter steckten.
      "Gut. Jetzt ab zum Schrottplatz und Yori AGS mopsen lassen. Und dann brauch ich Hilfe."
      Diese Black Queen war stark. Alleine kam sie wohl unvorbereitet nich gegen sie an. Dazu fehlte auch Erfahrung. Und Yori würde wieder vermutlich alle drei zerreissen. Da reicht es, wenn ihre Mutter Slash Yori für das AGS bestrafte. Ein notwendiges Opfer. Ihre große Schwester wäre da sicher eine gute Hilfe. Die könnte Black Queen pulverisieren. Oder zumindestens zusammenfalten. Ob sie Midori auch fragen sollte? So als zweiter Sicherheit, damit sie auf Flora achtete? Wenn sie ihre Gammabombe einsetzte, war das sicher nicht gut. Zu Dritt sollte das aber möglich sein. Die haben Erfahrung, und Flora kann auch was aushalten.


      Yoko Yono ( Spitzname Yoyo )

      Mi-Chi hatte gewonnen. Am Ende stand es fünf zu zwei für sie, und Yoko erklärte ihre hoffnungslose Niederlage. Schuld waren natürlich diese Dreckttypen gewesen, aber die Abreibung hatren sie ja schon bekommen.
      "Echt cooles Spiel. Sollten wir mal wiederholen. Aber jetzt zu den Zombieautomaten. Ich will Hirne matschen.", meinte Yoko und zog Mia an der Hand mit durch das Gewühl. Hier war immer mächtig was los. Nahezu jeder Automat war besetzt, und wenn, dann mix. für 5 Minuten unbesetzt, ehe irgendwer sich dort die Zeit vertreieb, bis er an seinen Wunschautomaten kam. Diese Retroläden waren schon ein echtes comeback Wunder.
      Zumindestens in der Frontfassade. Natürlich gab es auch hier die Hinterzimmer mit anderen Spielen, wo es auch um Leben und Tod ging.
      Ein Grund mehr, warum die Polizei sich immer wieder in solchen Läden blicken ließ - außerhalb von Prügelein. Noch schien hier aber alles still zu sein.
      "Schade, das Shion nicht hier ist. Würde ihr sicher auch gefallen.", meinte Yoko. Aber Shion war sicher gerade mit was anderem beschäftigt. Bestimmt bei Kelvin.
      Sie erreichten die Zombiezone. Hier gab es mehrere Spiele zur Auswahl. Die VR Zone war gerade frei geworden, und ein Typ ging auf wackeligen Beinen runter von der Plattform.
      "Haha, guck dir mal den Looser an. Der hat nicht mal die erste Runde geschafft. Was meinst du, schnappen wir uns den Zombiekönig?"
      Natürlich war Mia mit dabei. Sie betraten die Plattform, gaben sich ein H-5 und setzten sich die Helme auf.
      Elektroden berührten ihre Haut und setzten Wellen frei, während ein Magnetgürtel um den Bauch gelegt die beiden Mädels fixierte. Sie konnten alles machen, Laufen, Treten, Springen, aber blieben dennoch an Ort und Stelle.
      Virtuell tauchten sie in ein altes Schloss ein. Drei Level galt es zu knacken, um in die Königshalle zu gelangen, wo der bisher ungeschlagene Zombie König wartete.
      Das Spiel begann am Tor Weg, wo die ersten Zombies auftauchten ,und erste Fallen lauerten.
      Yoko betrachtete das Spiel als Trainingseinheit. Alles was man so lernte, konnte man sicher prima im CM auch verwenden.
      Waffen? Eine Holzlatte für Mia und eine Hacke eines Bauern für sie.
      "Zeit zu ernten...YEAH!"
      Schon ein paar Minuten später war das erste Level durch, und ein paar Zuschauer hatten sich versammelt, von denen sie ja nichts wussten. Aber man konnte an Bildschirmen halt die beiden Spielfiguren verfolgen, die grandios mit den Zombies aufräumten ... auf den höchsten Schwierigkeitsgrad.
      Außerdem ließ das Rummhopsen auf der Plattform auch ein paar Einblicke zu, was wiederum besonders die männliche Ecke anlockte.
      Aber auch davon bekamen sie nichts mit.

      Und wovon sie auch noch nichts bemerkten, war das bevorstehende Ereignis, das Nerima sicher wieder zum Tagesthema machen würde. Viel Zeit würde nicht mehr vergehen müssen ....
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück

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    • Ginga:

      Das Training war gut und tat auch gut. Umso schöner war danach der Besuch im Onsen. Klar war sie etwas neidisch auf das Glück von Akarui. Aber sie gönnte es ihr. Dafür hat sie mir Ryoko das große Los gezogen. Nun waren sie in Kashi Wunderland. Klar durfte Akarui entscheiden, doch der Blick fiel auf eine Bude, wo man was gewinnen konnte. Der Hauptgewinn war ein großer Plüschhase und Ginga wusste, wer auf sowas stand. Die Aufgabe war einfach. Man musste Gewichte weg drücken und wenn man eine gewisse Linie überschritt, so hat man den Hauptpreis gewonnen. Kurz gab sie Ryoko einen Kuss auf die Wange. "Sucht ihr in Ruhe aus. Ich geh mal kurz was erledigen." Meinte sie kurz und ging zu dem Stand. Sie sah sich alles an. Auch einige Machos die meinten sie beeindrucken zu wollen. Wäre da nicht Michael. Ihr schwuler Freund aus dem Sportstudio, den sie kannte und der grinste schon leicht. Ginga sah sich die Gewichte an. "Noch mehr." Meinte sie. Sonst wäre es unfair. Der Betreiber packte noch ein paar Gewichte rauf. "Noch mehr" meinte sie direkt. Die ersten Männer schauten schon groß und wurden noch größer, als sie noch mehr Gewichte dazu packte. Die ersten dummen Sprüche kamen und Michael ließ sich nicht nehmen 100YC zu wetten, das Ginga es schafft. Natürlich hielten die anderen dagegen. Ginga grinste etwas und nickte dem Betreiber zu. "400 kg reichen zum warm werden." Sie hatte auch außerhalb vom Cybermodus Kraft und so wie sie schieben soll, das wird sie schaffen. Sie gab Michael ihre Jacke. "Ein Geschenk meiner Frau und das soll nicht mistig werden." Sie fasste an die Gewichte und war bereit los zu legen. Als es los ging fing sie an zu drücken. Es dauerte zwei bis drei Sekunden und die ersten wollten schon ihre Klappe aufreißen, als sich die Gewichte anfingen zu bewegen. Und sie nutze nur ihre Kraft, um die Gewichte bis zum Ende der Bahn zu schieben und so den Hauptgewinn zu bekommen. Michael lachte und sie schlugen mit einem High five ab. Er holte sich seine Gewinn ab. Sie nahm ihre Jacke und den Hasen, als sie zu den beiden zurück kehrte. "Und? Wo fangen wir an?" Fragte sie unschuldig.

      Rin / Black Cat:

      Sie nahm im Moment alles hin. Doch sie wird alles zurück zahlen. Das steht fest. Aber noch ist der Moment nicht da. Geduldig nahm sie die Strafe auf sich. Stoisch ruhig. Alles andere wird noch kommen. Dann wurde es Nachmittag. Und Sakura war wieder da. Doch diesmal verwandelte sie sich. Der Kampf war kurz, aber black Cat fiel etwas auf. Die kleine Sakura hat einen hohen Wert. Hoffentlich hat Black Queen nicht gemerkt, dass Sakura zäher ist, als sie aussieht. Das ist gut. Wirklich gut. Sie hörte die Anweisung. Aber auch, was Sakura sagte. Woher sollte sie auch wissen, wie Sakura im Cybermodus heißt? Sie fuhr ihre Krallen aus und sprintete auf Sakura zu. Schneller schlug sie zu. Dich sie fuhr die Krallen ein. "verwandel dich zurück. Ich bin heute Abend ab 20 Uhr bei dir zu Hause." Flüsterte sie leise. Nur für Sakura bestimmt. Sie wusste jetzt, wie sie gegen black Queen vorgehen kann. Sie hatte die Antwort ihrer besten Freundin bekommen. Aber sie wird ihr später schreiben. "An der Laterne neben dem Schrottplatz." Sagte sie noch leise. Das war der zweite Satz, als sie Sakura erneut schlug. Die Krallen waren nur Tarnung für black Queen. Als Sakura aus dem Cybermodus war, drehte sich black Cat um und ging zurück zu den anderen beiden. Sie hatte wieder ihre ausdrucklose Miene. Schwieg. Innerlich war sie sehr vorsichtig.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

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    • Akarui

      Nach einem entspannten Abend im Onsen, wo das heiße Wasser ihre Muskeln lockerte und den Stress des Tages in einer Wolke von Dampf verschwinden ließ, fühlte sich Akarui wie neu geboren. Sie genoss das Gefühl, das heiße Quellwasser auf ihrer Haut zu spüren, und während sie im Becken saß, konnte sie nicht anders, als über die Ironie nachzudenken. Das Ziel dieses Ausfluges war es gewesen, dass sie im Labor untersucht wurden und in Trainingssimulatoren gegen die imaginäre Gegner kämpften. Jetzt saßen sie hier, in der Natur, umgeben von den sanften Geräuschen des Waldes und den fernen Rufen von Vögeln, die im Abendlicht über den Himmel segelten. Der Kontrast war fast surreal.

      Am nächsten Tag wachte sie dann erfrischt und bereit für ein neues Abenteuer auf: Kashi Wonderland.
      Die Vorfreude kribbelte in ihren Fingerspitzen, und schon als sie das Auto parkten und das bunte Treiben vor dem Eingang sah, wusste sie, dass dies ein Tag voller Spaß und Spannung werden würde.
      Der erste Blick auf das Innere des Freizeitparkes verschlug Akarui den Atem. Schon von Weitem sah sie die gewaltigen Attraktionen, die sich vor der Kulisse des Mount Fuji in den Himmel erhoben. Die bunten Farben und die Geräusche von fröhlichem Lachen und Musik, vermischt mit dem Rattern der Achterbahnen, ließen ihren Puls schneller schlagen. Der Park wirkte wie ein Spielplatz für Träume – und natürlich hatte die Rothaarige vor, jeden Winkel davon gründlich zu erkunden.
      Sie strahlte, als Ryoko über das Geisterschloss sprach. "Oh ja, das will ich mir auch ansehen. Klingt, als wäre es genau mein Ding," sagte sie begeistert. Gruselige Puppen und düstere Gänge? Und dann noch essbare Spinnenweben aus Zuckerwatte? Hah! Perfekt!
      Doch das war nicht das Einzige, was ihre Aufmerksamkeit erregte. Akarui spähte in die Ferne, wo die Attraktion "Waterstorm" sie bereits von weitem lockte. Der Sturmgott wartete auf sie – und sie hatte gehört, dass man dort Restaurantgutscheine gewinnen konnte. Sie lachte in sich hinein und rieb sich schon in emsiger Vorfreude ihre Hände, als wäre sie ein Bösewicht, der aus einem schlechten Action Film entsprungen war. "Den werde ich mir definitiv schnappen!", murmelte sie selbstsicher, während sie sich gedanklich bereits auf die Herausforderung vorbereitete. Ein Restaurantgutschein konnte schließlich nie schaden, besonders wenn sie sich den ganzen Tag hier aufhielten und austoben konnten. Da war ein abschließendes Essen doch genau das Richtige!
      Ihre Gedanken wurden kurz unterbrochen, als sie Ginga näherkommen sah – mit einem riesigen Plüschhasen im Arm der fast so groß war wie sie selbst.
      Dieser Anblick entlockte ihr schnell ein herzhaftes Lachen. "Oh wow, du machst ja echt keine halben Sachen, was? Wir sind gerade erst angekommen und du fängst schon an Gewinne zu kassieren."
      Sie blieb kurz stehen und betrachtete die verschiedenen Attraktionen um sich herum. Die Geräusche von lachenden Kindern und kreischenden Achterbahnen mischten sich mit dem Duft von frisch gebackenen Snacks und Zuckerwatte. Alles schien perfekt, und Akarui fühlte sich für einen Moment wieder wie ein kleines Kind.
      Nur dass sie als Kind in düsteren Gassen umhergelaufen war und nicht in bunten Freizeitparks. Nun war es aber an der Zeit, ein wenig Kindheit nachzuholen statt in Vergangenen zu schwelgen!




      Mitsuko

      Die junge Schülerin stand regungslos da, ihr Körper war in einer starren Haltung gefangen. Die Kälte des Schreckens durchdrang sie wie ein Messer, als sie Sakura am Boden sah, zerschunden und blutend, während Yami ungerührt zusah. Rin und Mitsuko standen neben ihr, nur wenige Schritte entfernt. Ihre Hände zitterten leicht, obwohl sie versuchte, die Fassade der Gleichgültigkeit zu wahren. Der Druck von Yamis Erwartungen lastete schwer auf ihr, wie ein unsichtbares Gewicht, das ihren Körper hinunterzog und sie fast in den Boden drückte.
      ‘Das ist falsch, das ist so falsch.’ Der Gedanke wiederholte sich in ihrem Kopf wie ein endloses Echo, doch sie konnte nichts sagen. Sie konnte nichts tun. Ihre Finger verkrampften sich unbewusst, als Sakura zu ihren Füßen landete, der Schild ihres CM völlig zersplittert. Das leise Husten des Mädchens war wie ein Schrei, der nur für sie hörbar war, und doch brachte sie kein Wort heraus.
      Sie sah die Beiden Mädchen unter Yamis Kontrolle an, hustend und vor Schmerzen wimmernd, aber dann – ein schwaches, schiefes Lächeln. Ein seltsamer Ausdruck der Akzeptanz und, noch viel schlimmer, des Vertrauens. EIn Ausdruck, de rin dieser Situation völlig Fehl am Platz war. "M-macht schon..." Mitsukos Herz raste, als sie diese Worte hörte. Sie wusste, was sie tun musste. Yami erwartete es.
      Ihre Hände hoben sich wie in Trance. Sie waren schwer, fühlten sich an, als bestünden sie aus Blei. Sie wusste, dass sie Sakura schlagen musste. Es war ein Befehl. Ein weiterer Befehl, der sie noch tiefer in die Dunkelheit zog. Ihre Faust zitterte leicht, als sie sie hob, doch bevor sie zuschlagen konnte, fing sie Sakuras Blick ein. Für einen Moment war es, als ob die Welt um sie herum stillstand.
      ‘Du kannst das nicht tun.’ Die Stimme ihres eigenen Gewissens in ihrem Kopf wurde lauter, dringlicher. Doch ihre Bewegungen waren mechanisch, als ob ihr Körper von jemand anderem gesteuert wurde. Ihre Faust landete auf Sakuras Arm – ein schwacher Schlag, kaum mehr als ein Streifen, doch es war genug, um den Schein zu wahren.
      Als die Angriffe fortgesetzt wurden, spürte sie, wie ihr Inneres zerbrach. Jeder Schlag, jeder Tritt war ein weiterer Bruch in ihrem Selbst. Sie versuchte, sich in der Bewegung zu verlieren, in der Aktion, die von ihr erwartet wurde, aber die Wahrheit war wie Gift in ihren Adern: Sie war nichts weiter als ein Werkzeug für Yamis grausame Spiele.
      Als es schließlich endlich vorbei war und Black Cat die beiden finalen Schläge austeilte, mit denen sie Sakura wie befohlen in die Büsche beförderte, drehte Mitsuko sich langsam um. Ihre Schritte waren schwer, als sie sich entfernte, das Lachen Yamis noch in ihren Ohren widerhallend. Sie spürte Rin neben sich, doch sie wagte nicht, sie anzusehen. Die Schuld war zu groß. Sie konnte sich nicht erlauben, auch nur einen Moment nach Mitgefühl oder Verständnis zu suchen. Nicht jetzt.


      Sakura

      "Gut. Jetzt ab zum Schrottplatz und Yori AGS mopsen lassen. Und dann brauch ich Hilfe." nach der erfolgten Tortur und dem schnellen Wechsel in eine saubere Uniform und machte sich auf den Weg.
      Sie spürte immer noch die Kraft hinter Black Queens Schlägen, die auf ihren zierlichen Körper niedergeregnet waren, doch in ihrem Kopf kreisten die Worte von Black Cat.
      Heute um 20 Uhr am Shcrottplatz. Aber woher wusste sie von diesem? Hatte sie ihr etwa nachgestellt?
      Manch einer mochte nun vermuten, dass das andere Mädchen ihr hier eine Falle stellen würde. Doch Sakuras Bauchgefühl sagte ihr, dass sie der distanziert wirkenden Schülerin hierbei vertrauen konnte. Sie hatte deutlich gespürt, wie sie sich bei ihren Schlägen zurückgehalten hatte und nur den Schein wahrte.
      Sie stoppte mitten auf der Straße, als sie merkte, dass sie schon fast am Schrottplatz angekommen war. Bis 20 Uhr war es noch eine ganze Weile hin, in dieser Zeit konnte sie sich in aller Ruhe das AGS besorgen, Flora aufsuchen und vielleicht noch -
      "Sakura?"


      Midori

      Auf ihrem Weg zum Schrottplatz war Midori tief in Gedanken versunken. Sie war gerade erst wieder richtig fit geworden, nachdem sie sich von ihrem letzten Kampf mit Neptulon erholt hatte. Eine zähe Gegnerin, und sie war fest entschlossen, irgendwann eine Revanche zu bekommen.
      Physische Narben hatte sie von dem Kampf keine davon getragen, doch die Schmach ihrer vermeintlichen Niederlage brannte viel intensiver unter ihrer Haut.
      Nun war sie auf dem Weg zu Yori, um mit ihr ein paar Dinge in Bezug zu ihrer Arbeit, die sie hoffentlich in der kommenden Woche wieder aufnehmen würde, zu klären, als sie unerwartet eine bekannte Gestalt erblickte.
      "Sakura?" Midori blieb abrupt stehen und sah das Mädchen mit der schwarzen Mähne an, das scheinbar genauso überrascht war, sie zu sehen. Sofort fiel Midori etwas auf: Sakura wirkte abwesend, fast bedrückt, was für das sonst so lebendige Kind sehr ungewöhnlich war.
      "Hey, Kleines! Was ist los?" fragte Midori direkt, ihre Augen schmalten sich leicht vor intuitiver Sorge.
      Sakura blieb stehen, sah kurz zu Boden und dann zu Midori. "In meiner Schule läuft irgendwas Seltsames, Midori." Ihre Stimme war leise, fast zögerlich.
      Midori runzelte die Stirn. Wenn es eines gab, das sie hasste, dann war es, wenn jemand in ihrer Nähe sich unsicher oder bedroht fühlte. Sie ging ein paar Schritte auf Sakura zu und legte ihr eine Hand auf die Schulter. "Also das ist… nicht wirklich spezifisch, aber wenn ich helfen kann… Du weißt, ich stehe auf saubere Verhältnisse. Und wenn jemand dich beunruhigt, wird er das bereuen."
      Und damit erzählte die Schülerin ihr knapp von den seltsamen Spannungen an ihrer Schule und von dieser vermeintlichen ‘Black Queen', die es sich wohl zur Aufgabe gemacht hatte, die anderen Schüler zu terrorisieren.. Midori hörte aufmerksam zu und wurde zunehmend ernst. "Also, das klingt ziemlich nach Ärger", meinte sie schließlich. "Aber weißt du was? Ich bin bereit, diesem Ärger Feuer unter dem Hintern zu machen."
      Sakura kicherte trotz der ernsten Lage, und das war für Midori schon ein gutes Zeichen.




      Mia

      Die Augen der Pinkhaarigen leuchteten vor Begeisterung, als Yoko sie an der Hand packte und in Richtung Zombieautomaten zog. "Hirne matschen? Oh jaa!" rief sie aus und hüpfte aufgeregt neben ihrer besten Freundin her, während sie sich durch das neonfarbene Gewimmel drängten. Die blinkenden Lichter und das Dröhnen der Spielhallenmaschinen waren wie ein pulsierender Herzschlag in ihren Ohren – die pure Essenz von Spaß und Chaos.
      Der Laden war rappelvoll, jeder Automat besetzt, und Mia musste mehr als einmal einem Typen ausweichen, der zu tief in sein Spiel vertieft war, um sie zu bemerken. "Hey, pass doch auf!" rief sie einem Kerl zu, der beinahe über ihre Füße gestolpert wäre, doch ihre Stimme war fröhlich. Nichts konnte ihre Laune trüben – sie war bereit für das ultimative Zombiemassaker.
      Als sie die Zombiezone erreichten und Mia den Typen auf wackeligen Beinen von der VR-Plattform kommen sah, brach sie in schallendes Gelächter aus. "Oh wow, hat der schon aufgegeben, bevor das Spiel überhaupt richtig losging? Wir machen vor wie`s funktioniert!" Sie stieß Yoko leicht mit dem Ellenbogen an, ein breites Grinsen auf dem Gesicht, bevor sie auf die Plattform sprang.
      Die Vorfreude stieg in ihr auf, als sie sich den Helm aufsetzte und die Elektroden ihre Haut berührten. Es war ein seltsames, aber vertrautes Kribbeln – wie ein leichtes Summen, das ihren Körper durchflutete und die Grenzen zwischen Realität und Spielwelt verschwimmen ließ. "Oh Mann, das fühlt sich immer so krass an," murmelte Mia und drehte ihren Kopf hin und her, um sich an das neue Gewicht des Helms zu gewöhnen. "Ich hoffe, ich kann nachher noch geradeaus laufen."
      Dann tauchte die virtuelle Welt vor ihr auf – ein altes, gruseliges Schloss, von dem man förmlich erwarten konnte, dass es jeden Moment unter dem Gewicht seiner eigenen Dunkelheit zusammenbricht. Sie packte die virtuelle Holzlatte, die ihr als Waffe diente, und schwang sie testweise in der Luft. "Okay, kein Laserschwert, aber das Teil tut bestimmt trotzdem weh."
      Ein paar Zombies wankten auch schon auf sie zu, und das Mädchen grinste breit. "Auf gehts!" Mit einem gezielten Schwung traf sie den ersten Zombie direkt an der Seite des Kopfes. Ein befriedigendes Krachen erklang, als der Untote zu Boden fiel. "Yes! Volltreffer! Ich bin ein Naturtalent." Sie warf einen kurzen Blick zu Yoko hinüber, die mit der Hacke bereits eine Schneise in die Horde schlug. Mia nickte anerkennend. "Teamwork, Baby! Die haben keine Chance."
      Während sie sich durch die Horden kämpften, spürte Mia, wie ihr Herz vor Aufregung raste. Es war ein Tanz aus schnellen Bewegungen, reflexartigen Schlägen und taktischem Ausweichen. Die virtuelle Umgebung war so realistisch, dass sie fast den fauligen Geruch der Zombies riechen konnte – oder vielleicht war das nur der alte Teppichboden im Spielhallenbereich.
      So völlig in die Spielwelt immersiert blieben die überraschten Ausrufe des mittlerweile versammelten Publikums ihren Ohren fern. "Wow, sie schaffen das auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad!" "Man, was für Granaten!"
      "Kommt Mädels, hüpft nochmal für uns!"
      Nicht nur die Plattform unter ihren Füßen wackelte bei jedem Sprung, Tritt und Schlag mit ihnen mit.
      Aber völlig ungeachtet all dessen, freute sich mia bei jedem Erledigten Zombie mit vollem Körpereinsatz.
      Ein besonders kniffliger Zombie entlokte ihr einen Triumphalen Ausstoß, als dieser durch eine ihrer Kombos endlich in Stücke zerfiel. "Genau so muss das aussehen!"
      Dann kamen sie zur letzten Etappe des Spiels – die Halle des Zombiekönigs. Mia hielt kurz inne und atmete tief durch, obwohl sie natürlich keine echte Erschöpfung spürte. "Okay, Yoyo," sagte sie leise, während sie in die finstere Halle starrte, wo der Zombiekönig sie bereits erwartete. "Das ist es. Der große Endkampf. Bist du bereit?"
      Natürlich waren sie bereit.
      In the midst of chaos
      there is also opportunity
    • Nerima - Gebiet der Spark Punks - Dr. Dina Kelvins Wohnung
      Shion Asai
      Shion Asai.jpg

      Leise, nahezu kaum hörbar, surrte das meschanische Bein, das jene Person, die gerade die Treppen zu Dr. Kelvins Wohnug erklomm, einst von dieser erhalten hatte. Ihr Name war Shion Asai. Ein Mitglied der Spar Punks und Kopfgeldjägerin, die im Dienste Kelvins stand, eben auch um das Bein abzubezahlen. Aber inzwischen wohl auch aus innerer Überzeugung.
      Den Cybervirus hatte sie auch Kelvin zu verdanken. Aber inzwischen sieht sie diesen Umstand eher als Vorteiulhaft an, als als eine Last. Das hat ihr schon öfters den Arsch gerettet. Und anderen den Arsch gekostet. Und dafür gabs Geld. Hurra.
      Das Mietshaus hier war eine typische Problemzonen Absteige. Kaum gewartet, kaum gepflegt, und nur das Nötigste wird gemacht. Immerhin sollen die Mieten ja nicht gekürzt werden. Und die sind sogar hier recht hoch.
      Eine Maus flitzte quer über die Treppe. Shion hielt kurz inne, starrte ihr ausdruckslos nach, ging dann weiter. Schade. Gern hätte sie das Vieh unter ihrem Metallfuß zerquetscht, und die Innerein an der Wand verteilt. Sieht bestimmt lustig aus. Naja, dann wäre aber ihr Schuhwerk versifft. Das wäre unschick. Daher verwarf sie den Gedanken.
      Dann endlich kam sie bei ihrer Tür an und klopfte. Ein gedämpftes Herrein ließ sie eintreten.
      "Dr. Kelvin...", meinte Shion kurz, und sah sich um. Es sah aus wieder immer. Irgendwelches Zeug stand rum, überall Computer, Kabelsalat.
      "Ah, Shion, komm her.", meinte Dina, und winkte sie zu sich. Vor ihr blieb Shion stehen und Dina spähte zum Bein. "Anheben. Wie kommst du damit inzwischen klar? Sind die Störungen beseitigt?", fragte die Frau und begutachtete das Bein. Shion nickte. "Es läuft sich wieder normal."
      "Gut. Setz dich. Du bist nicht ohne Grund hier. Ich habe einen Auftrag für dich."
      "Einen Auftrag? Wen soll ich töten?"
      Dina lachte kurz auf. "Du bist mir ja eine. Aber ja, du darfst tatsächlich jemanden töten. Ein Kunde hat nicht bezahlt, und hat sich vom Acker gemacht. Finde sie und kassier ab. Hier ist ein Foto. Sie ist ein Cybergirl, und geht gern im Silver Club feiern. Vermutlich findest du sie eher dort an. Erledige das noch heute. Den Rest vom Tag nimm dir frei."
      "Ok."
      Shion bekam die Daten auf ihr Handy und sah sich das Foto nochmal genau an. Es würde sich in ihr Gedächnis brennen, bis das Ziel erledigt war. Leider wusste sie nichts über den CM. Aber das war unwichtig. Sie war ohnehin zu mächtig. Es dürfte ihr wieder leicht fallen, eine solche Schlampe kaltzustellen.


      Eine Stunde später im Silver Club


      Shion fand den Club in einer der hinteren Seitenstraßen, nur wenige Schritte von der Hauptstraße entfernt, über die sie her kam. Seltsame Gestalten lungerten hier rum. Das übliche Bild von Türstehern, und jene, die rein wollen, und manche, denen man das Nein in die Fresse treten musste, damit sie es kapierten.
      Shion gehörte wohl zu jenen, die rein durften. Sie bezahlte brav den Eintritt und bekam einen Stempel. Drinnen dröhnte bereits die Musik und Leute tanzten auf den Tanzflächen. Lichter und Laser waberten im Tackt, fluteten die Augen mit Flackern und Blitzen. Hier und da immer wieder eine Bar, wo Getränke ausgegeben wurden.
      Shion schlich durch die Bereiche, sah sich um. Ihr Blick fixiert auf alle weiblichen Gäste, oder jene, deren Optik zum Foto passten. Hier irgendwo versteckte sich ihr Ziel. Am Eingang hatte sie einen Türsteher gefragt, ob ihr ( gelogen ) Freundin schon da wäre. Er meinte, die wäre wohl von 20 Minuten schon rein. Also war sie hier. Perfekt. Während sie suchte, befragte sie einige Gäste und zeigte das Bild.
      Das Zielobjekt saß an einem Tisch mit einem weiteren Mädel und zwei Jungs. Bunte Getränke auf dem Tisch. Einer rauchte, die andere gackerte mit dem Zielobjekt herum. Der andere nippte immer an seinem Glas und genoss die Musik.
      Das Zielobjekt ließ ausversehen etwas fallen und beugte sich.
      Im Hintergrund sah man Shion, die sich gerade zum Tisch drehte, und die Anwesenden sondierte. Sie drehte sich weiter, schritt voran, begutachtete die hinteren Tischreihen, während das Zielobjekt wieder hoch kam. Das zweite Mädel machte einen Witz, und trotz lauter Musik lachte Zielobjekt so laut, das Shion nochmal in die Richtung blickte. Ihr Blick blieb sofort an ihrem Ziel kleben.
      "Gefunden." Sie marschierte jetzt zielstrebig auf sie zu. Aber noch jemanbd kam, und sprach Zielobjekt an. Dieses schaute sich etwas besorgt um, und sah dann zu Shion.
      "He, Klara, jemand sucht nach dir. Denke du solltest besser verschwinden.", sprach jemand zum ZO. Als Klara sich umsah, trafen sich ihre Blicke.
      "Scheisse. Ich glaub, ich hab Mist gebaut. Ich zisch erstmal ab. Wir sehen uns später ..", meine ZO, und ergriff die Flucht. Shion gab ein "Tchh..." von sich und folgte ZO. ZO ging schneller, stürmte beinahe durch den Club, Shion passte sich an.
      Zum Seitenausgang. Die Hinterhöfe waren verwinkelt.
      Die Tür sprang auf und Klara stürmte raus, fing an zu rennen, während sie sich umsah.
      Erneut sprang die Tür auf, und Shion folgte.
      "Scheisse, was das denn für eine ... Neverrückte? Fuck, bestimmt nen Headhunter ..... FUCK...", meinte Klara und sprang über eine kleine Mauer. Sie brauchte nen Ort, um sich sicher zu verwandeln. Ihre Identität muss gewahrt bleiben.
      Sie fand bald einen Platz, aber Shion war schon nah dran.
      "Haha, der werd ichs zeigen. Die hat ja keine Ahnung, das ich ein Cybergirl bin, hihihiii..."
      Und dann blieb Klara stehen und verwandelte sich. Da sie das schon oft getan hatte, war sie inzwischen echt stark geworden, und konnte gut mit ihren Fähigkeiten umgehen. Grinsend wartete sie nun auf ihre Verfolgerin. Diese bog soeben um die Ecke und betrat den kleinen Hof, auf dem überwiegend Mülltonnen standen.
      "Hey du, keine Ahnung, was du willst, aber bis hier hin, und nicht weiter."
      Shion blieb stehen. "Was ich will? Ich will nichts. Aber du hast Dr. Kelvin betrogen. Sie will, das du dafür zahlst. Dein Kopf."
      Klara lachte auf. "HAHAHAAA, und wie willst du das schaffen? Sieh mal, ich bin kein gewöhnlicher Mensch."
      Shion starrte nur für einen Moment. Die andere war irritiert. Hatte sie keine Angst? Das verunsicherte Klara dafür um so mehr. Wieder lachte sie, innerlich. Angst vor einem Headhunter? Niemals.
      Dann grinste Shion. "Ich bin es leid, dir nachzurennen. Beenden wir es jetzt, ja?"
      Dann verwandelte sich auch Shion.
      keith-chan-kein-wah-20 - Zeuson.jpg
      Name: Shion Asai
      Name Cybermodus: Zeuson
      Arbeit: Headhunter / Arbeitet für Dr. Kelvin
      Zeuson wird auch für extrem hohe Summen von ihrer Arbeitgeberin an andere Organisationen oder Zahlungsfähige Kunden zur Verfügung gestellt, jedoch nur um mögliche Cybergirls auszuschalten. Für andere Aufgaben ist sie nicht vorgesehen.
      CH-BO: 37217
      Status: Megaload
      Geburtsdatum: 13.11.2059
      Alter: 17
      Größe: 1,61 m
      Statur: Schlank
      Augenfarbe: Pink
      Augenfarbe Cybermodus: Rot
      Haarfarbe: Silber blass Pink
      Haarfarbe Cybermodus: Lila

      Charakter:
      Shion ist eher ruhig und verschlossen. Sie geht zwar gerne auf Partys, in Discotheken und ist auch sonst immer irgendwie unterwegs, aber spricht kaum mit anderen. Das gilt auch vür Yoko und Mia. Sie gehören ins gleiche Team, aber meist ist Shion einfach nur dabei, und nie wirklich mittendrin. Andere sind ihr oft egal. Sie schaut auf ihren eigenen Vorteil. Als Zeuson erledigt sie ihre Aufgaben ohne zu zögern, und wird für teures Geld an zahlungsswillige Kunden gereicht, wenn es darum geht, ein Cybergirl zu beseitigen. Sie erhält dabei Anteile, die sie für ihre Zwecke anspart oder ausgibt.

      Herkunft:
      Shion wurde durch Forschungen von Dr. Kelvin am CV mit dem CV infiziert, und nebenbei als Forschungssubjekt untersucht. Das war die Gegenleistung dafür, das sie ein neues Bein bekommen hatte. Shion verlor ihr Bein bei einem Unfall vor 3 Jahren, und bekam nur eine minderwertige Protese. Dr. Kelvin optimierte diese mit einer völlig neuen Technik und dessen Herstellungsverfahren. Der Preis dafür war astronomisch hoch. Der CV adaptierte dabei die neuwertige Protesentechnik und fügte sie seiner Eigenschften Hinzu. Im CM hat Zeuson eine ganz gewöhnliche Verwandlung, bei der auch die Protese und das normale Bein gleichwertig verwandelt werden. Nach der Verwandlung jedoch wird die Prothese wieder hergestellt. Neue Organe können also nicht erschaffen werden. Dennoch ist Shion glücklich über ihr neues Bein, das aber auch auf ihren Wunsch hin nicht optisch mit künstlicher Haut überzogen wird. Sie findet es so einfach cooler. Zudem fällt es heutzutage eh kaum auf.
      Shion stammt auch aus Tokyo vom Randbezirk Nerima Süd. Ihre Eltern hatte sie damals abgegeben, weil sie sie nicht versorgen konnten. Wo ihre Eltern heute leben weiß sie nicht. Es ist ihr auch egal. Sie lebt nun bei Dr. Kelvin, ist aber ebenfalls ein Mitglied der Spark Punks.

      Waffen: Keine
      Schildsysteme:
      Allgemeinabwehr - ( HRS-System ) Hexagon-Redlight Schildgeflecht
      Ihr Körper ist zum Teil dauerhaft damit bedeckt. An einigen Stellen scheint ein Hautbereich darüber zu liegen. Darunter ist sie aber ebnfalls geschützt. Das Schutzgeflecht besteht zur Hälfte aus Energie und Materie. Es ist kaum möglich die Panzerung zu durchdringen. Dafür sind starke Attacken nötig, oder sehr spezielle.
      Materieabwehr - Keiner
      Energieabwehr - Keiner

      Fähigkeiten:
      Dunkle Energieentladung - Ultraheiße und und hochenergetische Blitzentladungen ( siehe DLA )
      Ultraverstärkte Gliedmaße - Zeuson kann mit ihren Armen und Beinen kraftvolle Schläge und Tritte verteilen, fest zugreifen und schnell laufen.
      Zusätzlich befinden sich ultrascharfe Schildklingen an Oberschenkel und Oberarm, was gegnerische Attacken bei Nahkämpfen einschränkt.
      Anti-G-Feld - Erlaubt Zeuson mit hoher Geschwindigkeit durch die Luft zu gleiten.
      DLA-System - Zeuson ist mit einem speziellen Dark-Light Akkusystem ausgestattet, welcher die Energien der Umgebung am Tage durch Sonnenlicht und bei Nacht durch Dunkelheit absorbieren kann. Sie ist in der Lage einen ( nur einen ) Gegner um 50 Prozent seiner Akkuleistung zu berauben, verwendet diese Energie dann für ihre Lightning Attacken in einem Zusatzspeicher um ihren eigenen Akku zu schonen - muss sich danach 6 Stunden zurückverwandeln, ehe sie erneut bei jemandem 50 Prozent absorbieren kann. Die BO Stärke spielt dabei keine Rolle - je mehr BO der Akku hat, desto mehr Power auch für Zeuson zum Eigennutz.
      Die dunkle Energieladung wird dabei in eine rötliche ultraheiße und stark elektrische Blitzladung von hoher Intensität gewandelt.
      Ihr Akkusystem läd sich zwar durch Licht und Dunkelheit auf, verbraucht jedoch im Kampf mehr Energie als er saugen kann. Daher wird Zeuson keine Zeit verschwenden und direkt nach Befehl ihre Ziele schnellstens vernichten.
      Ultrascan - Eine passive Fähigkeit, die es Zeuson ermöglicht, getarnte Einheiten mit ihren Augen zu sehen oder ihre Bewegungen zu hören und in Sichtmuster umzuwandeln.
      Headphalanx - Auf ihrem Kopf hat sie einen Schildemitter, der ein seperates HRS-Feld erstellen kann. Damit kann sie entweder einen Genger vollständig einsperren, oder sich selbst umhüllen.
      100 Prozent Schutz für alle Arten an Angriffen und zugleich 0 Prozent Handlungsmöglichkeiten für das Umschlossene Ziel. Auch das funktioniert nur bis zu einer gewissen Angriffsstärke.

      Klara wich einen Schritt zurück. "V-v-verdammt, was ist das denn? Du bist auch .... fuck ... HAAAH! NIMM DAS!"
      Klara feuerte eine Waffe ab. Ein Energiegeschoss flog auf Zeuson zu, und explodierte. Diese Chance nutzte sie, um abzuhauen.
      Zeuson aber setzte bereits zur Verfolgung an ......


      Sakura

      Welch ein Segen. Das mit Midori schein leichter zu klappen, als gedacht. Sie wollte schnell helfen, ohne das Sakura viel betteln musste. Aber als Sakura darum bat, ihrern Müttern nichts zu erzählen, war Midori nicht so begeistert. Aber Sakura meinte, das sie das gern selbst später erledigen würde. Sonst gäbe es nur noch mehr Ärger.
      Damit war Midori erledigt. Fehlt noch Flora. Aber zunächst musste sie noch Yori scharf machen, AGS zu mopsen. Aber Yori wollte vorher wissen, warum sie das tun sollte. Also erzählte Sakura ihr auch die Story. Yori war nicht glücklich, lachte aber wie immer bescheuert und beschaffte sich aus dem Lager das AGS. Natürlich wurde sie von Maria erwischt. Yori meinte, sie hätte ihren CM übertrieben um was zu testen, in einer ihrer Area. Und da war so ein komisches Fass, und so ein Blubberzeug .....
      Das reichte wohl aus. Mehr wollte Maria nicht von dem hören, was Yori da für ein Mist auf dem Schrottplatz trieb.
      Wenig später bekam Sakura dann ihre Injektion, und Yori hatte was gut bei ihr, und verzog sich schnell wieder in die Müllberge.
      Flora würde sie heute abend heimlich darauf ansprechen. Erstmal hatte sie noch was anderes vor.
      Langsam wurde es spät. Gut, das noch sommerliche Zeiten waren, und sie länger draußen bleiben durfte. Sie schnappte sich einen Ball, und flitze vom Hof. Vorher hatte sie sich noch ein Apfel geschnappt, und meinte, das sie nochmal draußen spielen geht.
      Weit war sie aber nicht weg, eher dort, wo sie öfters mal spielte. Hier gab es nen alten Parkplatz und ne kleine Betonmauer, wo sie immer mit dem Ball gegen schoss. Das machte sie ein paar Minuten. Dann prallte der Ball unglücklich ab, und landete oben in den Ästen eines Baumes.
      "Meeehhh, nach toll."
      Ein paar Minuten versuchte sie ihn irgendwie runterzubekommen. Ohne erfolg. Dann setzte sie sich erstmal auf eine alte Bank, die wohl noch aus den 90er stammt. Yori hatte sie ausgegraben, und hier aufgestellt, damit Sakura eine Sitzgelegenheit hatte.
      Die Füße baumelten in der Luft, die Ellenbogen auf ihren Beinen gestützt und den Kopf in den Händen, wartete sie darauf, das es 20 Uhr wurde. Ohne Ball war es aber ganz schön langweilig. Und den Apfel hatte sie auch schon gegessen.
      Dann raschelte etwas hoch im Baum, wo der Ball drin hing. Und dieser wurde plötzlich ergriffen und verschwand in der dichten Krone.
      "Mein Ball .... ein Tier?", sprang Sakura auf und lief zum Baum, starrte hoch. Blätter fielen runter. Und dann knackste ein Ast durch, und jemand schrie erschrocken auf, und rauschte dann hinab, landete aber sicher wie eine Katze auf allen Vieren. Da war sie, das Cybergirl, das sich um 20 Uhr mit ihr hier treffen wollte. Wenn auch nicht an der Stelle, wo sie wohl dachte. Aber sie hatte Sakura gefunden.



      Yoko

      Zusammen mit Mi-Chi war sie unbesiegbar. Sie hatten bereits die volle Aufmerksamkeit und waren bis zum Zombiekönig vorgedrungen, den sie jetzt gemeinsam bearbeiteten.
      "Natürlich bin ich bereit, hihi. Machen wir Mus aus dem Untoten.", und so knackten sie am Ende nicht nur den Highscore, sondern waren auch die Ersten, die das Spiel überhaupt schafften. Gemeinsam hatten Latte und Hacke den Finalschlag erklingen lassen, und den Kopf vom König zertrümmert und zerhackt. Daraufhin gabs den Preis den sie einkassierten. Bis zur Ablösung kamen sie in die Ruhmeshalle und es gab bei jedem Besuch ein Gratis Kaltgetränk.
      Mit einem High-5 bekundeten sie nochmals ihren Sieg, ehe sie wieder in der Menge verschwanden. Auch die Zuschauer lösten sich wieder auf, und schon ein paar Minuten später wirkte alles wieder ganz normal.
      In einer Sitzecke ließen sie sich nieder, und genossen ein Getränk und eine Packung Erdnüsse. Yoko atmete aus.
      "Huii, da wird einem ganz schön warm. Alle Achtung. Du bist sportlicher geworden, Mi. Trainierst du heimlich?", fragte Yoko und lehnte sich lässig zurück, schlürfte an ihrer Coke.
      Erstmal Pause, ehe es weiter geht. "Wir könnten ja mal den Music Star crashen? Vielleicht ist hinterher die Plattform im Arsch, HAHA!"
      Sie starrte auf ihr Handy. "Shion hat getextet. Sie war bei Kelvin, und hat jetzt zu tun. Also werden wir sie vor heute Abend wohl nicht sehen."
      Yoko dachte nach. Mi-Chi hatte doch einen Koffer abkassiert. "Hm, was wohl im Koffer war? Schade, das du den nicht aufbekommen hattest. Aber die Story war cool. Ich will auch mal Geister jagen. Oder dürre Typen, die in jedes Abflussrohr passen. Da kommt sicher Laune auf."


      Ryoko

      Ryoko hielt sich noch etwas zurück, aber Akarui schien schon Feuer und Flamme für den Park zu sein. Sie sondierte bereits einige Fahrgeschäfte und fing schon fast an zu sabbern. Ryoko musste daraufhin tatsächlich leicht schmunzeln. Ginga hatte sich kurz verabschiedet, und wohl bei einer der Buden wieder die Kasse gesprengt.
      Denn sie kam schon 10 Minuten später wieder zurück, und trug einen großen Plüschhasen in den Armen.
      Ryoko seufzte, und meinte, Ginga sollte nicht immer anderen alles wegnehmen. Zudem war sie körperlich aufgewertet. Das wäre doch unfair. Aber Ginga stritt ab. Zudem erwähnte sie, das Bekannte dort waren. Wohl dieser Michael. Sie hatte ihn schonmal gesehen, als sie Ginga beim Training zugesehen hatte.
      "Grüß ihn nächstesmal." Freunde von Ginga konnten ja auch ihre Freunde sein. Zumindestens musste man die nicht zum Teufel wünschen.
      Auf die Frage, wo es denn jetzt hingehen sollte, kam Akarui wie aus der Pistole geschossen der Waterstorm aus dem Munde. Außerdem wollte sie im Windkanal Gutscheine holen.
      "Ok. Ich fahre mit Ginga unterdessen mit den Booten."
      Zuerst also Ginga und Ryo. Akarui passte auf den Hasen auf, während sie über einen Grottenweg nach oben gingen. Dann ab in ein Bot, und die Fahrt ging los.
      Zuerst in Kreisbahn ein paar Etagen tiefer, eine kurze Rampe hinab in ein paar Flussschnellen und dann noch eine Kurve auf den Wasserfall zu. Das Loch in der Bergwand kam immer näher. Irgendwie waren beide näher zusammengerückt und hielten sich an den Händen und mit der anderen Hand an den Griffen fest. Ryoko grinste.
      "Hehe, obwohl wir im CM durch den Himmel sausen oder schräg an Hochhäuserwänden sitzen, wirkt das hier doch etwas befremdlich. Verwandeln ist ni...niiiiii wuuaahhh..."
      Und ab ging die Fahrt. Die Spitze vom Boot ragte über den Abgrund, dann sausten sie mit dem Boot die erste Rutsche runter, in Form eines Wasserfalls. Wasser schoss in alle Richtunge, und sie wurden etwas nass.
      "Hee, schau mal, da unten ist Akarui.", sagte Ryo und winkte kurz. Ein Fehler. Schon kam der zweite Abschnitt, der noch steiler war. Dabei spritzte das Wasser noch heftiger, Ginga und Ryoko bekamen auch ne Dusche ab, und der Zufallsmodus ließen einen seltsamen Käferdrachen, oder was es war, gezielt mit einer Wasserkanone feuern. *BLITZ BLITZ* Und schöne Fotos gab es auch.
      Ginga, die beide Fäuste jubelnd erhoben hatte, bekam das Wasser ins Gesicht und gurgelte bei der beinhaltenen Munddusche - direkt mit dem Fotoblitz. Man sah ihr Gesicht nicht, nur den Wasserstrahl und die erhobenen Fäuste.
      Und Ryoko? Die war heftig erschrocken, als das kalte Wasser auf ihren Busen donnerte. Man sah ihr kreischendes Gesicht, und ihre Arme fuchteln, während sie auf den Wasserstrahl gaffte. Ein Jahrhundertfoto fürs Album.
      Dann folgte die ruhigere Fahrt, vorbei an einem Käfer, der mit den Flügeln warmen Wind erzeugte, der Bootsföhn. So wurde man wenigstens wieder etwas trocken. Dann noch durch die kuschelige mystische Grotte, bis zum Ziel, wo sie ausstiegen, und die Boote wieder über ein Liftsystem ganz nach Oben gebracht wurden.
      So ganz auf den CM zu verzichten war schon irgendwie Adrenalin fördernd. Akarui hatte schon die Fotos geholt und lachte. Ryo murrte nur. "Hmpf, ... das war kalt."
      Ausgerechnet bei Ryoko, die jeden morgen kalt duschte und auch sonst die Kälte wunderbar wegsteckte. Sie meinte, es hatte sie überrascht. Vielleicht hatte sie auch einfach nur gemogelt, und sich nur wegen dem Strahl erschrocken. Der kam unvorbereitet.
      Sie lenkte ab, und erzählte, wie Ginga laut jubelte, und dann gurgelte, als das Wasser mit Wucht ihren Mund spülte. Dann wandten sie sich an Akarui, die den Hasen an Ginga zurückgab.
      "Ok. Du wolltest zum Windkanal? Hoffentlich fliegt dir nicht die Unterwäsche weg."
      Als ob. Zudem gabs doch nen Windschutzüberzug mit Sturmbrille.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück

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    • Black Cat / Rin

      Zum Glück wollte Yami dann nicht mehr wirklich was von ihnen beiden. Ob sie was merkte? Sie war sich da nicht so sicher und hoffte, dass Yami nichts merken würde. Oder sie war so arrogant, dass sie es nicht merken will. Wie auch immer. Sie muss vorsichtig sein. Wenn sie ihre beste Freundin da raus holen will, dann muss sie noch etwas vorsichtiger sein. Sie ist eine Katze. Sie weiß genau, wie das Spiel funktioniert. Besser, als Yami sich das vorstellen kann. Ja sie ist eher eine Einzelgängerin. Ja sie vertraut niemanden schnell und hat ihren eigenen Kopf, aber da sie wie eine Katze ist, kann man sie nicht kontrollieren. Zumindest nicht wirklich.
      Sobald es ging verschwand sie von Yami. Meinte was, dass sie noch einen sehr wichtigen Arzttermin habe. Ist ja auch nicht gelogen und sie war auch da. Zum Glück dauerte der Besuch bis zum Abend. Sie machte sich in Ruhe auf den Weg und verwandelte sich unterwegs in black Cat. Ihre Nase verriet ihr, wo die kleine Sakura war. Bei einem Park in der Nähe. Auch gut. Besserer Schutz. Sie sah auch den Ball im Baum und diesen holte sie ihr. Es blieb nicht aus, dass Äste knackten, doch elegant landete sie vor Sakura und hielt ihr den Ball hin. "Hi." Sprach sie kurz. "Bevor du dich fragst, woher ich weiß, wo du wohnst. Ich habe eine verdammt gute Nase." Mehr sagte sie nicht dazu. "Du willst black Queen besiegen. Aber du hast keine Erfahrung im Kampf gegen andere Cybergirls." Stellte sie trocken fest. "keine Angst. Am liebsten würde ich ihr die Kehle raus reißen."



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Akarui

      Die Rothaarige konnte nicht anders, als laut loszulachen, als sie die Fotos von Ryoko und Ginga in den Händen hielt. Das Bild von Ginga, die mit geballten Fäusten im Wasserstrahl jubelte, und Ryoko, die mit einem Gesichtsausdruck irgendwo zwischen Panik und Empörung nach Luft schnappte, war einfach zu perfekt. Ihr eigener Körper schüttelte sich vor Lachen, während sie sich die Seite hielt.
      "Das will ich eingerahmt haben!", keuchte sie zwischen zwei Lachanfällen.
      Noch immer schmunzelnd, reichte sie das Bild an Ryoko und den riesigen Plüschhasen, den sie in der Zeit über sicher auf ihren Armen balanciert hatte, an Ginga zurück.
      Ihr Blick wanderte zu der Wasserrutsche, von der aus sie die beiden vorhin beobachtet hatte, die sich wie ein stählernes Skelett über den Park erstreckte.
      Die Wasserstrahlen funkelten in der Sonne, und das schrille Kreischen der begeisterten Fahrgäste ließ die gesamte Szenerie wie aus einem anderen, absurd friedlichen Leben erscheinen. Irgendwo in ihrem Kopf machte sich die Erkenntnis breit, dass sie vor nicht allzu langer Zeit noch in düsteren, lebensgefährlichen Missionen unterwegs gewesen war. Jetzt stand sie hier, in einem Freizeitpark, lachte mit ihren Kameraden und plante ihre nächsten Schritte so unbeschwert, wie es nur möglich war.
      ‘Okay, genug Sentimentalität!’ Entschied sie kopfschüttelnd und trat einen Schritt nach vorn. "Waterstorm. Der Sturmgott ruft." Sie drehte sich halb im Kreis, als würde sie eine epische Ansprache halten, die Arme theatralisch ausgebreitet. "Die Götter haben mir den Sieg versprochen. Und einen Gutschein für das beste Essen hier im Park!"
      Mit einem frechen Grinsen auf den Lippen, straffte sie ihre Schultern und ging zielstrebig auf den Eingang zum Windkanal zu.
      Die gigantische Maschine wirkte wie eine gewaltige, kunstvoll verzierte Version eines antiken Tempels, in dem der Sturmgott höchstpersönlich hausen könnte. Überall tropfte Wasser von steinernen Statuen und Ranken, und aus versteckten Lautsprechern erklangen die tiefen Donnerschläge eines imaginären Gewitters. Akarui lachte leise in sich hinein. Wer auch immer diesen Park entworfen hatte, wusste genau, wie man die richtige Stimmung erzeugte.
      "Okay, es ist so weit." Sie klatschte in die Hände und trat entschlossen einen Schritt vor.
      Die Mitarbeiter der Attraktion unterwiesen sie kurz in den Regeln und gaben ihr einen Anzug und eine Sturmbrille, die sie während der ‘Sturmprüfung’zu tragen hatte.
      Der Windkanal, den sie jetzt aus der Nähe sah, wirkte fast wie ein überdimensionaler Ventilator, bereit, alles und jeden in die Luft zu pusten.
      "Los geht’s!" Mit einem letzten, entschlossenen Atemzug betrat sie den Windkanal und sofort fühlte es sich an, als hätte sie die Schwelle zwischen zwei Welten überschritten. Der tosende Wind ergriff sofort Besitz von ihrem Anzug, zerrte an jeder Naht und ließ ihre Haare unter der Sturmbrille wild umherpeitschen. Ein lautes -Wuuusch- füllte ihre Ohren, begleitet vom fernen Dröhnen des künstlichen Gewitters, das aus den Lautsprechern donnerte. Sie musste unweigerlich grinsen.
      ‘Sturmgott’, huh? Mal schauen, ob der Name sich als würdig erweist!
      Kaum hatte sie diesen Gedanken gefasst, traf sie unerwartet eine mächtige Windböe von der Seite und ließ sie fast stolpern. Die Rothaarige ruderte wild mit den Armen, um ihr Gleichgewicht zu halten. „Okay, wow!“, rief sie laut, obwohl der Sturm ihre Worte sofort verschluckte. „Ein echter Kämpfer, was?“ Sie kniff die Augen zusammen und trat entschlossen einen weiteren Schritt vor, ihre Füße scharrten über den Boden, als ob sie gegen unsichtbare Kräfte ankämpfen würde.
      Der Weg durch den Windkanal war nichts anderes als ein erbarmungsloser Kampf. Jede Bewegung fühlte sich an, als würde sie gegen eine unsichtbare Mauer anrennen. Der Wind drückte sie zurück, warf sie fast zu Boden.
      Sie konnte den Knopf am Ende des Tunnels sehen – rot und glänzend wie ein verbotener Schatz inmitten des tosenden Chaos. Nur noch ein paar Schritte! Der Wind wurde heftiger, als hätte der Sturmgott bemerkt, dass sie ihrem Ziel gefährlich nahe kam. „Ach, jetzt wirst du nervös, was?“ Sie lachte theatralisch, als der Wind sie ein weiteres Mal seitlich erwischte und beinahe von den Füßen hob.
      Mit einem wilden Aufschrei, der irgendwo zwischen Entschlossenheit und Lachen lag, warf sie sich gegen den Wind und schaffte es, einen Fuß nach dem anderen nach vorne zu setzen. Die letzten Meter waren ein brutales Tauziehen zwischen ihr und dem Sturm. Ihre Hände griffen in die Luft, als könnte sie sich an der Brise festhalten, und ihr Körper kämpfte gegen den gewaltigen Druck, der auf sie lastete. Ihr Blick fixierte den Knopf – so nah und doch so fern.
      Mit einem letzten Satz sprang Akarui – und landete direkt vor dem Knopf. Für einen Moment schien die Zeit stillzustehen. Der Sturm tobte um sie herum, der Wind pfiff in ihren Ohren, aber ihre Hand schnellte triumphierend auf den Knopf
      Ein lautes DING ertönte, gefolgt von einem plötzlichen, abrupten Abklingen des Windes. Die Lüfte beruhigten sich sofort, als hätte der Sturmgott aufgegeben und den Kampf verloren. Ein triumphales Grinsen breitete sich auf Akaruis Gesicht aus, während sie schwer atmend dastand, ihre Haare zerzaust, aber ihr Stolz ungebrochen.
      Sie hob eine Faust in die Luft und blickte um sich, als ob ein unsichtbares Publikum applaudieren würde. „Jetzt her mit diesem verdammten Gutschein!“



      Mia

      Mit einem theatralischen, lauten Seufzen ließ Mia sich in den Polstersitz der Arcade-Lounge fallen und legte die Beine locker über die Armlehne. Sie griff nach ihrer Coke, nahm einen großen Schluck und grinste breit, während sie den Geschmack des eiskalten Getränks genoss, das durch ihre Kehle glitt. Der Sieg hing noch in der Luft – dieser euphorische Moment, als der Highscore geknackt und der Zombiekönig in seine Einzelteile zerlegt wurde. Ihr Körper summte vor Adrenalin, und sie fühlte sich, als könnte sie noch tausend Zombies mit bloßen Händen auseinandernehmen.
      "Trainieren? Ha! Glaubst du echt, ich würde freiwillig schwitzen?" Sie lachte, warf den Kopf zurück und stieß spielerisch mit ihrem Fuß gegen YoYos Bein. "Nee, ich glaub, das liegt einfach daran, dass ich inzwischen ein Naturtalent bin, hihi. Aber hey, vielleicht kriege ich im nächsten Game noch 'ne Waffe, die cooler ist als 'ne Holzlatte." Sie schwenkte ihren Strohhalm wie ein imaginäres Schwert und machte ein paar dramatische Bewegungen. "So ein Laserschwert wie in den alten Sci-Fi-Filmen, das wär’s doch!"
      Sie ließ den Strohhalm los und schnappte sich eine Handvoll Erdnüsse. Mit einem schwungvollen Wurf versuchte sie, ein paar direkt in ihren Mund zu katapultieren – nur um kläglich zu scheitern, als die Hälfte der Nüsse über den Tisch kullerte. "Ugh, ja okay, vielleicht bin ich nicht für alles ein Naturtalent."
      Dann lehnte sie sich zurück, den Blick auf die blinkenden Lichter der Automaten gerichtet, die noch immer in der Ferne flimmerten. Die Geräuschkulisse der Spielhalle war ein vertrautes Summen im Hintergrund, fast wie ein zweites Zuhause. Ein Ort, an dem man für ein paar Stunden den ganzen Rest der Welt vergessen konnte.
      "Music Star crashen?" Sie hob eine Augenbraue, ihre Lippen zu einem schelmischen Grinsen verzogen. "Ha, ja klar! Aber wenn die Plattform kaputtgeht, wirst du diejenige sein, die das repariert! Ich mein, hast du diese Dinger mal von unten gesehen? Die sehen so aus, als würden sie mit einem Tritt zusammenbrechen." Sie nahm einen weiteren Schluck von ihrer Cola und als YoYo erwähnte, dass Shion beschäftigt war, rollte Mia dramatisch mit den Augen. "Ach man, immer dieses Wichtigtuerei-Zeug. Und ich dachte, wir könnten heute mal zu dritt Chaos anrichten. Aber okay, dann müssen wir eben auf den Abend warten. Vielleicht hat sie dann 'ne gute Story auf Lager. Irgendwas Spannendes, das wir dann noch toppen müssen."
      YoYos Kommentar zum Koffer und die Erinnerung daran, wie sie mit dem blöden Ding gerungen hatte, ließen sie wieder kichern. "Du glaubst nicht, wie lange ich versucht hab, den blöden Koffer aufzukriegen. Ich hab an jedem Schloss gedreht, 'n Passwort probiert – nichts. Das Ding war wie aus 'nem Hochsicherheitsgefängnis. Vielleicht war da echt nur 'ne Socke drin, oder 'ne alte Pizza – wer weiß. Aber immerhin war Dr. Kelvin ziemlich happy als ich ihr das Ding wiedergebracht habe.'"
      Sie lehnte sich mit einem theatralischen Seufzen zurück, eine Hand auf der Stirn, als wäre sie eine tragische Heldin aus einem alten Film. "Aber du hast recht. Irgendwann müssen wir auch mal was mit echten Geistern machen, nicht nur mit Zombies oder Koffern. Stell dir vor: Wir, als Ghostbuster-Teams, in so einem alten Spukhaus, mit diesen ganz dünnen Typen, die überall durchpassen. Vielleicht jagen wir sie durch Lüftungsschächte oder so." Ihr Grinsen breitete sich noch weiter aus. "Ich sage dir, das wird die nächste große Story. Netflix wäre neidisch."
      Mia stieß die Faust in die Luft, als wäre sie schon bereit, das nächste Abenteuer anzugehen und hakte sich mit ihrem anderen Arm bei YoYo unter. "Aber bevor wir das alles angehen... erst mal 'ne Runde Music Star!Ich will sehen, ob wir die Plattform wirklich sprengen können!"
      In the midst of chaos
      there is also opportunity
    • Sakura

      Der Ball wurde dank des Katzengirls wieder in Sakuras Besitz übergeben. Um so besser. Sonst hätte sie Yori auf den Baum scheuchen müssen, und das wäre nicht so gut. Da oben gibts Nester. Bestimmt würde die Verrückte wieder die Eier mopsen, oder nem Vogel den Kopf abbeissen und für ihre Siegesrituale opfern. Ekelhaft.
      Nun aber wieder zu dieser Caberkatze. Offenbar schien sie mit der anderen nicht ganz einverstanden zu seun, was Yami tat. Aber sie schienen auch unter ihrer Knute zu stehen, was die Sacher verschlimmerte. Bei den Kämpfen, so wie es das Mädel feststellte, fehlte es Sakura tatsächlich an Übung und Wissen. Zudem war sie nicht ganz bei sinnen gewesen, aber auch nicht durchgedreht. Sicher hätte Yami dann weniger zu lachen gehabt. Sakura wusste durch die Untersuchungen, das sie stark war, und durch ihre Vergangenheit, in der sie noch im Labor auf ein höheres Energie und Harmonielevel gezüchtet wurde. Trotzdem gab es keine richtigen körperlichen Anpassungen. Und damit schien ihre Psyche überfordert zu sein. Als würde man einen Piloten ohne Praxiserfahrung zur Nr.1 in Theorie machen, und dann plötzlich in einer vollbesetzten Passagier Maschiene hinter den Steuerknüppel setzen für nen 12 Stunden Flug + Unwetter.
      "Ja, du hast recht. Was diese Schülerin tut, ist nicht richtig. Das habe ich von den anderen so gelernt. Aber es wird schwer werden, da ich glaube, das Yami nicht mit sich reden lässt. Sie scheint sich ihrer Überlegenheit durchaus bewusst. Aber auch ich habe bereits Hilfe organisiert. Du wirst schon sehen.", meinte Sakura.
      Das Gespräch ging kurz weiter. Darin ging es darum, das Rin und Mitsuko schon aus wohl Überlebensgründen auf Black Queens Seite kämpfen würden, außer es stellte sich heraus, das sie verlieren würde. Dann würden sie garantiert die Seiten wechseln, und sich auch gegen die Königin stellen. Schachmatt mit der richtigen Strategie.
      "Sie spielt also Schach? Das kann ich nicht. Aber, wenn man mit einer List den Gegner aus der Defensive lockt, und er einen Zug machen muss, ob er will oder nicht, kann eine andere strategisch positionierte Figur, den finalen Zug machen, oder? Dann solltet ihr aufjedenfall gegen uns kämpfen, und Yami das Vertrauen in eure Loyalität bestärken. Dann sehe ich mich mal als weiße Königin. Ich habe bestimmt zwei gute Figuren im Spiel, die dafür sorgen werden, das ihr auf die weiße Seite wechseln könnt. Aber danach seit ihr mir für den Ärger was schuldig. Das müsst ihr versprechen, damit EZ euch nicht einsperrt, oder sowas. Die werden sicher Wind davon bekommen."
      Ganz zu schweigen von ihren Müttern, besonders Slash. Das gibt nen Satz heiße Ohren. Das Risiko muss Sakura aber eingehen. Und sie will es auf ihre Weise selber lösen. Sie muss überlebensfähig sein.


      Zeuson

      Der Ort war perfekt, so dachte sich Klara das zumindestens. Ein größerer Hof, und drum herum verwinkelte Gebäude. Leider waren hier auch mehrere Leute. Aber auch leerstehende Ruinen. Hier und da scheuchte sie einen Penner auf, oder verstrieb ein paar Gangmitglieder, die hier abhingen. Und immer dieses Miststück am Haken.
      "V-verdammte Scheisse, jetzt lass dich doch abhängen ....wieso weiß die immer wo ich bin?", knirschte sie. Trotz ihrer Cyberfähigkeit schien sie unterlegen zu sein. So ein Dreck.
      Klara wusste jetzt, worum es ging. Sie hatte sich ein kleines Update am Körper machen lassen. Und das war teuer. Zu teuer. Aber, da diese dumme Irre die OP vor der Bezahlung ausgeführt hatte, und eh meinte, das erst bei Erfolg die Rechnung zu begleich wäre, konnte Klare sich verwandeln, sich bei der Dame für die kostenlose Behandlung bedanken, und ihr so das Leben schenken.
      Aber davon ließ sich diese Doktorin wohl nicht einschüchtern. Jetzt hatte sie einen Kopfgeldjäger angeheuert. Und wenn Klara diesen nicht beseitigen würde, oder flüchten konnte, dann wäre es aus mit ihr. Und verdammtnochmal - sie wusste sogar wie sie aussah. Klara hatte einen Fehler gemacht. Einen Großen ...
      Klara sprang durch eine Betonwand und landete vier Meter tiefer in einem weiteren Hof. Leute kreischten, und rannten weg. Da kam auch schon Zeuson.
      "VERFLUCHTE SCHLAMPE - VERPISS DICH!", brüllte Klara und feuerte erneut mit Energieentladungen, und zuckte eine Klinge.
      Zeuson aber blieb unbeeindruckt. "So schwach .." Fast schon langweilig einfach. Egal. Hauptsache dieses Katz und Mausspiel ist vorbei. Sie war hier um zu töten, nicht um ein Wettrennen zu gewinnen.
      Plötzlich geschah etwas bei Klara. Zeuson aktivierte mit ihrer Headphalanx einen seperaten Hexagon-Redlight Schildgeflecht Schild, und legte diesen kugelförmig um ihre Zielperson. Klara sah sich geschockt um. "Was ist das? Versuchst du mich einzusperren?"
      Ihre Klinge hämmerte gegen den Schild, ohne Erfolg. Dann feuerte sie, auch ohne Erfolg. Mit dem DLA-System senkte Zeuson dann augenblicklich die halbe Energiereserve von Klara, was diese kurz straucheln ließ.
      "Ich sperre dich nur ein, damit du nicht wegrennst. Sowas ist lästig. Würdest du jetzt bitte sterben?"
      "Verzweifelt versuchte Klara sich zu befreien, während Zeuson näher kam und durch den Schild griff, und Klara packte. Diese schrie, und feuerte erneut. Dann mit einem kraftvollem Ruck brachten Zeusons Finger durch Klaras Caberhaut und Elemente, und gruben sich in den Hals. Sie fing an zu zappeln, und Panik blitze in ihren Augen auf.
      "Stirb.", sagte Zeuson gelassen und emotionslos. Dunkle Energieblitze schossen in den Körper ihrers Ziels und grillten sie quasi von Innen. Klara schrie auf, und dann blieb ihr dampfender Körper schlaff an Zeusons ausgestrektem Arm hängen. Ihre Cyberelemente verschwanden, und Zeuson warf den nackten toten Körper einfach auf den Boden, wie Müll. Kurz beobachtete sie diesen. Schwarze Flüssigkeit ließ aus. Soetwas konnte man nicht spielen. Es war das Virus. Der Herzakku, das Versorgungsgeflecht, die Knoten. Sie lösten sich auf und sickerten aus dem Körper. Es zischte leicht, als hätte man eine Cola in ein Glas geschüttet, und lauschte dem leisen Zischen der Perlen, die aufstiegen, während der Schaum sich legte.
      "Ziel ausgelöscht." Dann untersuchte sie die Tote, und fand einige Habseligkeiten. Die Kleidung war verschwunden, aber ihre Geldbörse hatte der Virus noch aus dem Speicher freigegeben. Da waren Karten drin. Eine war sicher die Geldkarte. Sie würde das Paket an Kelvin übergeben. Sie flog wieder hoch und fort. Irgendwo würde sie sich verwandeln und zu Dr. Kelvin gehen, um Meldung zu machen.


      Ryoko

      Akarui hatte es geschaft. Mit viel Motivation auf was zu Essen, schien es für sie keine Grenzen zu geben. Fast wäre sie ein paar mal weggepustet worden, aber es gab dann plötzlich genug Leute, die sie anfeuerten. Sie war die Erste heute, die das geschaft hatte. Das würde sicher noch andere anspornen, es gleich zu tun. Der Gutschein für Restaurantes und Shops war ihr sicher.
      Natürlich würde der fürs Essen draufgehen.
      "Schau mal. Hier ist auch nen Foto von dir, hehehe. Da ruderst du gerade, und steht voll komisch, so mit dem Bauch noch vorn. Dein Gesicht zeigt aufgepusttete Wangen und zwei wunderschöne Zahnreihen. Mit der Brille und dem Anzug siehst du total lustig aus. Wie in diesen lustigen Filmen, mit den Bekloppten aus den Irrenhäusern. Das wird auch eingerahmt!", meinte Ryoko aus Rachedurst.
      Damit waren sie quitt.
      Später fanden sie sich dann in einem der Restaurantes wieder, und konnten den Gutschein einlösen.
      "Schauen wir mal, was wir heute noch schaffen. Wir fahren dann ein Anderesmal nochmal her, und nehmen noch paar Leute mit.", meinte Ryoko.
      Dann löffelte sie an dem großen Eis für Paare, das sie mit Ginga bestellt hatte. Dann uch noch das Teuerste. Quasi ne Obstschüssel ( 4 Personen Ladung ) voller Eiskugeln, Sahne, Früchten, Waffeln und Lametta und Glitzerperlen aus Zucker. Mit Chance werden sie das Teil verdrücken. Dann gäbe es noch ein Pärchen Bonus.
      Bei der Größe konnte man also auch noch beweisen, wie groß die Liebe war. Eine Hürde die man gemeinsam knackt, oder an der man gemeinsam scheitert. Wie im wahren Leben.


      Yoko

      Lachend hatten sie das Game Center wieder verlassen, nach dem sie auch das nächste Spiel zerlegt hatten. Tatsächlich gabs ne Sachbeschädigung, und der Betreiber wollte Schadensersatz. Aber Yoko und Mia konterten mit Verletzungsgefahr der Kundschaft, und mangelne Wartung der Spieleanlagen. Yoko tat urplötzlich der Rücken weh, und das könnte ne hübsche Schadensklage geben, wenn der Typ hier meint, groß aufkotzen zu können.
      Danach wurden sie höflich vor die Tür gebeten, aber mit der Warnung, das sie wiederkommen würden. Mia tanzte auf einer kleinen Mauer und schwang sich um eine Laterne, während Yoko mit Händen hintern Kopf verschränkt gemütlich die Straße entlang schlenderte.
      "Man, so ein Topfkopf. Aber wir waren eh zu lange da. Zeit mal nach Shion ausschau zu halten. Ich texte ihr mal ne Blitz."
      Die Antwort kam schneller als vermutet. "Mi-Chi, sie ist unterwegs zum Öligen."
      Das Ölige war eine Bar der Spark Punks, und der Chef dort war so nen schmutziger Typ mit Unterhemd, Wildwuchs auf Schulter und Rücken, Glatze mit Tattoo, zerlöcherter Jeans und Kochschürze. Und dreckig war er auch noch. Zudem paffte er immer auf ner Kippe, von der sicher auch mal was im Essen landete. Außerdem hatte er so ne komische Brille, ganz klein und eng anliegend, mit nem Lederriemen befestigt. Wollte der in seiner Suppe tauchen gehen? Vermutlich.
      Alle nannten ihn einfach nur Chef, Chefkoch oder Schmuddel. Aber den Spitznamen mochte er nicht sonderlich.
      Es war bereits nach 19 Uhr. Mehrere Stunden hatten sie in der Gamehalle verbracht. Und die Sonne verschwand auch schon in Richtung Horizont, und die Türme der Stadt warfen finstere Schatten. Lichter sprangen an, und verdrängten die Dunkelheit. Es wurde wieder Dunkelbunt in Nerima.
      Auch der Schild vom Ölteller, so hieß die Bar eigentlich, blinkte und summte, und zeigten den Gästen, wo es was krasses zu Essen gab. Oder man einfach nur Alkohol konsumierte.
      Bei den meisten Gangs war es aber üblich, das auch in ihren Bars usw. was zu Essen ausgegeben wurde. Viele konnten sich eh kaum was leisten, wohnten in einer Ruine oder konnten gar nicht kochen.
      "Und reinspaziert ... Hallo Chef, hau uns mal was in die Pfanne. Shion kommt auch gleich.", grüßte Yoko und beide gingen zum Kühler und holten sich paar Getränke raus.
      "Hee, das ihr das ja bezahlt ..", knurrte Chef. "Jaja.... Los Mi-Chi, ab in die Ecke ..."
      Ein paar Tische gabs hier, und auch ne Sitzecke die etwas gemütlicher war. Zwei weitere Punks waren hier und aßen, einer döste und hörte Musik aus der Jukebox. Irgendsoein Geklimper, das wohl entspannen soll. Noch einer saß an der Theke und füllte einen Aschenbecher. Die Qualmwolke war das Erste, was sie gerochen hatten, und sie kroch an der Decke rum. Was zum Geier kiffte der da eigentlich? Naja, egal. Wird schon nicht giftig sein.
      Shion betrat den Laden. Yoko bemerkte sie sofort. "Huhu, Shion, hier sind wir. Trinken ist hier. Essen kommt auch gleich."
      Shion ging auf sie zu und starrte sie kurz an. Dann setzte sie sich auch an den Tisch. Yoko beugte sich vor. "He, du Grabstein des Schweigens. Raus damit. Wo hast du dich rumgetrieben? Warst du bei Kelvin?"
      Shion nickte, und öffnete ihre Coke, schlürfte kurz. Mia war auch schon ungeduldig und nervte Shion.
      "Ich war auf der Jagd." "Warte - nicht so viele Infos aufeinmal. Mein Hirn kocht. Also, lass dir verdammtnochmal nicht alles aus der Nase ziehen."
      "Ich war auf der Jagd. Hab eine gekillt." "Uoochhhhh.....", machte Yoko und streckte sich auf dem Tisch aus. "Spannend ... gabs wenigstens Explosionen?" "Ja, ein paar. Hat mir aber nicht weh getan." "Hörst du das, Mi? Es hat ihr nicht weh getan."
      Mia erzählte dann kurz, was sie so getrieben haben. Shion starrte nur und nickte einmal kurz. Redselig wie immer. Dann kam auch schon Chefkoch angedackelt. "So, Essen ist da. Gibt heute Omlett mit Speck und Gurken. Wehe ihr zahlt nicht. Euer Deckel ist voll. Kein Anschreiben." "Jaja.... zisch ab."
      Hanndy raus und Foto gemacht. "Wuhaha, Omlett vom Chefkoch. Ein wahres Schmuddelwunder." *Knipsknips*
      Dann packte sich Yoko die Ketchupflasche und haute sich und Mia ne ordentliche Ladung drauf. " Hier du Killerin. Du sitzt zu weit weg. Mach selbst."
      Shion drückte auch, aber die Flasche war schon fast leer. Es gab ein *...Pbbbbbffft...*, und Yoko fing an zu lachen. "Shion... haha, benimm dich. Wir essen HAHAHAA."
      "Ohhhh...", kam es von ihr und sie schüttelte den Rest zusammen, ließ es noch ein wenig auf den Teller spritzen und schnappte sich dann auch die Gabel.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück

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    • Akarui
      Die drei Frauen hatten es sich in einem der zahlreichen Restaurants des Parks bequem gemacht, um den gewonnene Gutschein von Akarui, auf dessen Gesicht das triumphale Grinsen immer noch fest verankert war, großzügig einzulösen.
      Vor ihr auf dem Tisch dampfte das, wofür sie gekämpft hatte: Ein riesiger Teller mit allem, was ihr Herz begehrte. Saftige Fleischstücke, knusprig gebraten, darüber eine dicke Schicht von würziger Soße, die Aromen von Knoblauch und Gewürzen stiegen in die Luft. Daneben türmten sich goldbraune Pommes, perfekt frittiert, und eine kleine Schüssel mit grünem Salat, als Alibi für eine ausgewogene Ernährung. Der Gutschein, den sie in der Windturbine errungen hatte, war es mehr als wert.
      Während Ryoko und Ginga mit ihrem gigantischen Eisbecher, der vermutlich eine kleine Provinz ernähren könnte, kämpften, gönnte sich einen riesigen Bissen ihres herzhaften Gerichts und lehnte sich zurück, während die Geschmacksexplosion auf ihrer Zunge explodierte. „Das ist das Beste am ganzen Tag“, murmelte sie zufrieden, während sie sich weiter über ihren Teller hermachte.
      Akarui mochte es vielleicht, sich geradewegs in waghalsige Abenteuer zu stürzen, aber wenn es ums Essen ging, war sie eine Genießerin durch und durch.
      Doch als sie ihren Teller leerte und das letzte Stück Fleisch genüsslich kaute, wanderte ihr Blick wieder über den Freizeitpark.
      Jetzt wo sie auf den Geschmack des Gewinnens gekommen war, hungerte es ihr bereits nach der nächsten Herausforderung.
      Und sie wusste auch schon genau wie diese aussah: Mononoke Land.
      Sie hatte über diese Attraktion gehört – besonders über den 50.000 YC Scheck, der irgendwo im Südwald versteckt sein sollte.
      Sie schnappte sich die Serviette, wischte sich den Mund ab und sprang auf. „Zeit für die nächste Herausforderung!“ Mit einer schnellen Bewegung verabschiedete sie sich von Ryoko und Ginga, die sich noch über ihren gigantischen Eisbecher hermachten, und marschierten entschlossen durch den Park, vorbei an den Wasserrutschen, den lachenden Familien und den blinkenden Lichtern der Fahrgeschäfte. Mononoke Land lag etwas abgelegen, was wahrscheinlich der mystischen Stimmung helfen sollte. Als sie schließlich vor dem Eingang des Bereichs standen, sog Akarui tief die Luft ein. Der Ort sah aus wie ein wildes Fantasy-Abenteuer, das direkt aus einem alten Animationsfilm entsprungen war.
      Der finstere Wolfshöhleingang grinste sie wie ein Ungeheuer an, während der Duft von gebratenem Schweinefleisch aus dem Wildschweinwald herüberwehte. Doch Akarui hatte nur Augen für den Südwald. Der ‘Dämon’, der dort hausen sollte, versprach eine ernsthafte Herausforderung – und natürlich den Hauptgewinn.
      50.000 YC. Das klang nach einem Gewinn, den man nicht verpassen sollte!
      Es dauerte nicht lange, bis sie im dichten Grün des Südwalds stand. Der Boden unter ihren Füßen war uneben, die Bäume schienen sich in einer unnatürlichen Weise über sie zu beugen, als ob sie das Geschehen von oben beobachteten. Akarui marschierte mutig voran, das Adrenalin pumpte durch ihre Adern. In der Ferne hörte sie das Grollen eines Dämonengeheuls, das durch die Lautsprecher schallte, und sie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
      “Na los, ich bin bereit für eine verdammte Herausforderung!”
      Doch kaum hatte die Rothaarige das gesagt, öffnete sich irgendwo im Wald ein verborgener Mechanismus, und ehe sie es sich versah -platsch!- wurde sie von einer gigantischen Wolke schwarzen Farbpulvers eingehüllt. Die Farbe explodierte regelrecht um sie herum, bedeckte ihre Kleidung, ihre Haare, ihre Haut. Für einen Moment war sie vollkommen verdutzt, dann setzte sie eine Hand in die Hüfte und starrte zum Himmel. „Oh, das ist einfach unfair!“, rief sie, halb lachend, halb schmollend. Das pechschwarze Pulver war einfach überall – in ihrem Haar, unter ihrer Kleidung, sogar an Orten, an denen es physikalisch nicht hinkommen können sollte!
      „Tja, das war's dann mit den Gewinnspielen für heute...“ seufzte sie niedergeschlagen.
      Die Regeln waren eindeutig: Wer von dem Pulver getroffen wurde, konnte für den Rest des Tages an keinen Gewinnspielen im Park mehr teilnehmen.
      Tja, dann musste sie sich diesen Check wohl beim nächsten Mal holen.
      Sie stampfte aus dem Wald, während das Pulver noch in dicken Staubwolken von ihr herab rieselte, und funkelte Ryoko und Ginga an, die scheinbar endlich ihr Eis bezwungen hatten.
      “Kein Wort“, warnte sie mit einem theatralischen Zeigefinger, bevor sie selbst in Gelächter ausbrach. „Na gut, ich schätze, wir können uns jetzt auf den Heimweg machen. Aber das nächste Mal gewinne ich!“
      Trotzdem konnte sie nicht verhindern, dass die Enttäuschung kurz an ihr nagte – keine weiteren Gewinnspiele für den Rest des Tages. Sie war bereit für mehr, wollte den Park mit einem weiteren großen Erfolg verlassen. Doch als sie sich in den spiegelnden Fenstern eines Shops ansah und ihr reflektiertes, komplett schwarz getränktes Selbst betrachtete, brach sie schließlich selbst in Gelächter aus. “Ich sehe jetzt aus wie ein verdammter Ninja.“


      Mia
      Entspannt lehnte die Pinkhaarige sich gegen die abblätternde Wand des „Öltellers“, während sie einen tiefen Schluck aus ihrer Cola nahm. Die schummrige Bar war genauso ekelig, wie sie es in Erinnerung hatte – fettige Flecken auf den Tischen, der allgegenwärtige Rauch, der wie ein feuchter Teppich an der Decke hing, und natürlich der bestialische Geruch, der sich aus verbranntem Speck, altem Bier und vermutlich auch einer Prise Kakerlakenschweiß zusammensetzte.
      „Tja, typisch Schmuddel-Chic“, murmelte sie und schob die Cola beiseite, als Shion endlich zur Tür hereinkam. Sie hob eine Hand, winkte mit einem breiten Grinsen und konnte sich ein paar Sprüche nicht verkneifen, während sie YoYos trockene Bemerkungen über Shions Jagdabenteuer lauschte. „Na, hat dein Ziel wieder nicht die Fresse gehalten, oder hast du einfach Lust auf ‘ne kleine Explosion gehabt?“ Sie grinste breit, doch als Shion nur knapp nickte und sich ohne weitere Erklärung an den Tisch setzte, seufzte Mia übertrieben laut. „Ach komm schon! Das kannst du uns doch nicht antun. Was war das? Ein verdammter Showdown oder eine Kaffeepause mit Detonations-Garantie?“
      Während Shion die Coke aufmachte und an ihrem Getränk nippte, lehnte sich Mia zurück und schnappte sich das Handy, um nebenbei ein Foto vom wackelnden Neonschild draußen zu machen. Sie liebte diese „Dunkelbuntheit“, wie YoYo es nannte – die Mischung aus aufblitzenden Lichtern und tiefen Schatten, die die Stadt in einen surrealen, fast träumerischen Zustand versetzte.
      Genau ihre Ästhetik.
      „Ich meine, du musst uns wenigstens ein bisschen Action geben! 'Ne Explosion ohne Schmerzen klingt nach nem verdammten Feiertag für mich! Wieso zur Hölle war ich da nicht dabei?“
      Als der gute alte Schmuddel schließlich mit dem Essen angetrottet kam – ein mächtiger Teller mit Omelett und viel zu viel Speck – verzog Mia das Gesicht, als der allzu vertraute Geruch ihre Nase erreichte. „YoYo, ich schwöre, wenn heute was von diesem Omlett in meinem Drink landet, verklag ich dich wegen Körperverletzung.“ Sie kicherte, als Yoko das Handy zückte und das Gericht für die Ewigkeit festhielt. „Oh ja, mach ruhig. Das gehört in eine Ausstellung für moderne Kunst: ‘Ist das Kunst oder kann das in den Müll’.“
      Sie ließ sich von ihrer besten Freundin eine dicke rote Linie über ihr Essen klatschen, die sie mit zwei Punkten zu einem großen Smiley-face vervollständigte.
      Mia begann gerade mit dem Essen, als das widerliche Geräusch des leeren Ketchup-Pups aus der Flasche kam, und Yoko in schallendes Gelächter ausbrach. Mia hielt inne, starrte auf den verunglückten Ketchupfleck auf Shions Teller und schüttelte dann den Kopf. „Großartig, Shion. Wirklich, du bringst sogar Ketchupflaschen dazu, sich zu blamieren. Du solltest das echt als Superkraft vermarkten.“ Sie kicherte ebenfalls und nahm einen Happs von ihrem eigenen Teller, bevor sie sich dann in der Sitzecke ausstreckte.
      „Vielleicht müssen wir uns irgendwann echt mal nach 'ner besseren Bar umsehen... aber irgendwie gehört das hier zu uns, oder? So wie dieser schimmlige Fleck an der Decke.“ Sie zeigte nach oben, wo sich eine beeindruckende Ansammlung von Schimmel bildete.
      Nach dem Unterhaltsamen Essen, lehnte Mia sich zurück, schob ihren Teller endgültig zur Seite und wischte sich die Hände an einer Serviette ab, die bestimmt schon bessere Tage gesehen hatte. Dann blickte sie von Yoko zu Shion und grinste breit.
      „Also, wenn Shion hier schon Jagdabenteuer alleine durchzieht…“, begann sie, das Licht der Neonreklame draußen spiegelte sich auf ihrem Gesicht. „Wieso gehen wir nicht mal zu dritt auf 'ne richtige Kopfgeldjagd? Ihr wisst schon, was Großes. Was mit viel Action, Explosionen und vielleicht etwas mehr als ein Omelett zum Abendessen.“ Sie schnalzte mit der Zunge und fügte hinzu: „Wäre doch mal was. Oder habt ihr Angst, dass ich euch dabei die Show stehle?“
      In the midst of chaos
      there is also opportunity

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    • Nerima Zwischenfall

      Während die drei Mädels im Ölteller saßen, schien draußen in der Nähe etwas zu geschehen, was definitiv in den Nachrichten landen würde, und vermutlich auch so in ganz Tokyo zu vernehmen sein würde.
      Der gewohnte Anblick der Straßen zur Abendzeit, in dem sich neben dem bunten Anblick der Leute Tagsüber auch immer mehr finstere Gesellen tummelten. Jetzt begann eher das Leben, das man wohl nur erwachsenen zutrauen wollte. Viele, die Feierabend hatten, und noch in den Geschäften eingekauft hatten, oder diese selbst betrieben und bereits geschlossen hatten, machten sich auf den Weg in ihre Wohnungen. Andere Geschäfte wiederum öffneten nun ihre Tore, manche blieben 24 Stunden geöffnet, und boten immer irgendwelchen Kunden Zugang und Service. Ob Tattoos, Cyberware oder Alltagsgegenstände bis hin zu Nahrung und ärztlichen Behandlungen. Dazu noch die Bars und Vergnügungsorte jeglicher Art. Und das ganze zusätzlich noch gemischt mit Zugehörigkeiten von irgendwelchen Gangs und Banden oder Organisationen, neben den normalen bürgerlichen Geschäften, die zum Teil aber auch mit Schutzgeldern erpresst werden.
      Etwa einhundert Meter weiter gab es einen Lader der Gelben Mambas, einer nicht ganz ungefährlichen Gang in dieser Gegend. Sie verticken gern Drogen und verkaufen auch Waffen, und kassieren nebenbei Schutzgelder von zwei Restaurantes, einer Reinigung und einer Wäscherei. Damit gehört dieser Gang fast vollständig ein kleiner Bezirk, mit der ein oder anderen Gang die unter Waffenstillstand steht oder Verbündet angesehen wird. Die Spark Punks stehen Neutral gegenüber, solange die Gelben Mambas keine Grenzen übertreten.
      Doch heute Abend würde etwas geschehen, das man den NUP`s zu verdanken hat, die seit einiger Zeit fleissig ES verticken. Einer der Gelben Mambas stand vollkommen unter deren Einfluss. Eine Überdosis Energy Snow hatte sein rationales Denken auf Null gesetzt, und die primitiven, gewalttätigen Urinstinkte aufkeimen lassen. Dieser war zudem gerade in der Nähe von einem Computershop der Spark Punks ( der auch nicht ganz legal war ), und das Gangmitglied stampfte auf diesen zu, fixierte ihn dabei. Leute, die er anstieß ignorierte er, auch wenn man ihn beschimpfte. Dann rutschte die Keule unter dem Ärmel hervor, oder eher ein Bleirohr mit Krümmung am Ende. Das Ziel war die Ladentheke, die er gesehen hatte, als die Droge voll ansetzte. Fixiert darauf, diese zu vernichten, würde er sich nicht stoppen lassen, und jeden, der ihn daran hindern wollen würde, ebenfalls vernichten.
      Einer der Spark Punks stand draußen an der Tür und rauchte, ein weiterer saß am Boden und hörte Musik. "Hee, was will der denn?", meinte der, der stand. Der andere sah nur kurz auf und zuckte mit den Schultern. "Frag ihn doch." "Hm, ok. Aber ich glaub, ich kenne die Antwort schon ..."
      Und schon ging es los. Plötzlich ein Aufschrei und der Mamba lief los, schwang die Keule. Einer der Spark Punks wollte ihn stoppen, bekam aber das Rohr ins Fressbrett und er fiel mit einer Blutfontäne zur Seite weg. Der andere rollte erschrocken zur Seite und sprang auf, während der Mamba den Laden stürmte und anfing die Theke zu bearbeiten. Es krachte und schepperte. Ein Bildschirm flog, ein Ständer wurde zerlegt, ein Leuchtschild exoplodierte im Funkenflug ....

      Zehn Minuten später eskalierte es dann komplett. Inzwischen wurde Verstärkung gerufen, und man hatte sich auch schon an die Gelben Mambas gewand, und fürchterliche Rache geschworen. Die Grenze wurde überschritten mit dem feigen Angriff. An die Drogen dachte natürlich keiner. Bekloppte gab es hier schließlich auch so genug. Außerdem brüllte der Mamba ständig was von beknackte Spark Punks ... sterbt, oder sowas.
      Die Mädels hatte gerade ihr Essen beendet, und Mia sprach davon, das sie mal zu Dritt auf ne richtig heftige Jagd gehen sollten. Ambesten was mit viel Action und fetten Explosionen, das es nur so im Kamin rauscht.
      Shion sah nur schweigend zu Mia und zu Yoko und behielt ihre Meinung für sich. Auftrag ist Auftrag. Ob viel Kampf oder schnell erledigt, das ist doch eh egal.
      Yoka kicherte. "Typisch Mi-Chi. Kaum ist der Magen voll, gibst du wieder an. Als wenn du uns die Show stehlen könntest. Aber du hast nicht ganz unrecht. So nen fetter Feight hätte schon was. Und dann noch so ne richtig deftige Explosion - BOOUUM -, hahaha, und dann steht die halbe Stand in Flammen. Wäre sicher lustig."
      --KRA--WOOOOOOMMMMMMSSSSS-- machte es plötzlich und irgendwas explodierte draußen auf der Straße. Menschen schriehen auf und rannten weg. Die Glasscheiben vom Ölteller vibrierten und alles schepperte und bebte. Licht von einem Feuerpilz erhellte die Gebäudewände der Straße.
      Alle drei starrten wie erstarrt mit großen Augen zum Fenster, und jetzt war es Shion, die etwas sagte. "Explosion ...."
      Yoko und Mia sahen sich kurz an, dann zu Shion. "Ach was? Und ich dachte da sitzt jemand auf den Lokus ....."
      Ohne das noch ein weiteres Wort fiel, sprang alle drei auf und rannten zum Fenster und spähten hinaus. Dort lag ein Tanklaster, der in Flammen stand. Ein Haus brannte auch, dazu Autos und weiteres Zeug. Wohl auch ein paar Menschen. Aber dabei blieb es nicht. Schüsse waren plötzlich zu hören. Das war die Bestätigung. Es war kein Unfall, sondern ein Anschlag. Und das Haus was brannte, gehört zu den Spark Punks. Ein Wohnblock.
      "Hee, da wohnt doch die alte Rina. Bei der gibts immer Kaubonbons. Sind die nicht ganz frisch im Kopf? Na warte, wenn ich den erwischen. Wehe die hats erwischt. Was ist da überhaupt los?", knurrte Yoko und ballte die Fäuste.
      Der Chef kam aus der Küche und beantwortete Yokos Frage. "Kam gerade übers Netzwerk rein, die Gelnen Mambas haben die letzte Grenze überschritten und uns vor etwa 20 Minuten angegriffen. Drüben am Computerladen Randaliert. Wir haben uns bereits bedankt, aber jetzt ist denen wohl komplett ne Sicherung durchgebrannt. Wir sind ab sofort offiziell im Bandenkrieg! Keine Rücksicht auf Verluste.", erklärte er und holte ein Gewehr unter der Theke vor, und lud es durch. Ne gute alte Flinte mit Doppellauf. Dazu schwang er sich nen Gürtel mit Patronen um.
      Yoko und die anderen sahen sich an, und nickten. "He, Schmuddel, wir zahlen später. Ich hoffen wir kriegen Rabatt, wenn wir dafür sorgen, das der Ölteller flutschig bleibt.", zwinkerte sie und leuchtete kurz auf. Schmuddel wusste bescheid, wer die drei waren, weshalb sie sich auch einfach hier verwandeln konnten. Fast alle der Spark Punks kannten sie ja bereits. Auch die anderen, die noch hier zu Gast waren, bewaffneten sich bereits. Sie würden mit Schmuddel zusammen rausgehen.
      Verwandelt als Voltara, Thunderstrike und Zeuson, stürmten die drei zuerst raus und rannten die Straße entlang, wobei Zeuson eher schwebte. Weiter hinten schien bereits ein heftiges Gefecht zu laufen, da weitere Explosionen aufleuchteten. Irgendwas schoss durch die Luft. Hat da etwa jemand ne Rakete gefeuert? Da gehts ja irre ab ....
      Allerdings war die vom Winkel her ungezielt, denn sie schonn geradewegs quer zum Himmel hoch.


      Polizei Einsatztruppe - Razzia im Nerima Bandenviertel der Gelben Mambas
      Konzernsitz Neo++
      Officer Murasaki

      Yumi war sowohl erfreut als auch sauer. Heute war es offenbar ein ganz besonderer Tag für sie, und ihr Team. Oder eher ein Abend. Am Nachmittag gab es eine überraschende Sitzung bei Direktorin Ooshima, die wohl einen Deal mit Ghost abgeschlossen hatte, Yumis geheime Informantin, mit deren Infos sie eigentlich bei der Direktorin punkten wollte. Verflucht, jetzt wusste die Direktorin selber schon, wer Dreck am Stecken hatte. Naja, immerhin wurde Yumi jetzt damit beauftragt, das erste Ziel auszuheben. Quasi ein Test, um zu sehen, ob Ghost mit korrekten Infos um sich warf. Ziel war der Bürokomplexx und Firmensitz von Neo++, einem Softwarekonzern. Der spielt wohl nicht ganz mit offenen Karten, ubd hat viele Steuern illegal hinterzogen und schwarze Geschäfte mit dem Untergrund am Laufen. Ziel der heutigen Razzia, so viele Daten wie möglich zu sichern, um damit dann den Boss des Konzerns öffentlich anprangern und festsetzen zu können.
      Ein zweiter Trupp wartete bereits bei dessen Anwesen, um seine Reaktion auf den Angriff seines Büros zu beobachten. Fluchtversuch unmöglich. Das galt auch für die anderen vom Vorstand. Jeder, der was zu verbergen hatte, würde sicher auffällig handeln. Telefon, Cybernetz, alles stand unter Bewachung.
      Officer Murasaki saß im Kommandowagen, der mobilen Zentrale. Mit dabei waren Asifa und Agnes, die bereits verwandelt waren. Weitere Polizisten saßen am Funk, an Monitoren, und überwachten und würden koordinieren. Ein weiterer Transporter folgte mit dem Swat Team, deren gewünschte Ausrüstung vorzeitig genehmigt werden würde, sofern sie hier heute gute Arbeit leisten würden.
      Dazu noch 15 weitere Fahrzeuge und Transporter voller Polizisten mit leichter bis schwerer Ausrüstung.
      "Officer Murasaki? Wir näherun uns jetzt dem Zielgebiet. Zuschlag in 3 Minuten.", informierte sie einer vom Funk.
      Yumi erhob sich und klingte sich ein. "Ok, an alle Einheiten, hier spricht Offincer Murasaki. Wir gehen vor, wie geplant. Zuerst das Gebäude umstellen und die Straßen sichern. Danach Fix rein - fix raus. Keine Heldentaten. Sichern sie schnellstends alle Datenträger. Wer Wiederstand leistet oder Verdächtig erscheint wird festgenommen und verhört. Ansonsten gilt, das Ganze so diskret und unkompliziert wie irgendwie möglich umsetzen. Bleiben sie professionell. Kein Ärgenr mit anderen Banden anzetteln. Haben das alle verstanden?"
      Zahlreiche Bestätigungen flossen fast gleichzeitig ein. Yumi nickte und wandte sich an Sororita und Sabaton. "Ok, ihr zwei. Möglicherweise wartet das ein oder andere Übel auf uns. So ein dicker Fisch hat sicher eine von unserer Sorte als Wächterin eingestellt, oder auch mehr. Das wird dann eure Aufgabe sein. Versucht diese aber nur im Notfall zu eliminieren, verstanden? Wir sind immer noch bei der Polizei. Wir arbeiten sauber!"
      Irgendwas blitze auf, dann folgte ein gewaltiger Rumms. Yumi griff zum Mikro. "Scheisse, was war das denn? MELDUNG!"

      Polizei Copter PC1
      "PC1 an Einsatzleitung - melde große Explosion im ZIelgebiet. Fliege näher ran." "Verstanden PC1. Können sie schon sagen, ob es unter Ziel betrifft?" "Negativ. Neo++ scheint etwa 200 m weiter weg zu sein."
      Sehr gut. Damit war ihr Ziel schonmal außen vor. Aber was war es dann?
      Yumi wollte gerade weitere Anweisungen geben, als PC2 sich meldete. "Hier PC2 - Achtung" Werde beschossen - Meldung! Werde beschossen! Raketen be...kkkRRRKKssss"
      Etwas rmmste erneut, nur deutlich leiser.
      "Hier PC1 - Meldung. PC2 wurde soeben von einer Rakete beschossen! Melde Treffer. Maschine stürzt ab. Maschine soeben in ein Kaufhaus eingeschlagen. Notfall!"
      Yumi wäre fast im Dreieck gesprungen. "Scheisse, was geht hier vor? Wieso schießte man mit Raketen auf uns? Wissen die etwa, das wir kommen? Verdammt ... ähh, PC1? Hier spricht Murasaki. Ich übernehme die volle Verantwortung. Suchen sie das Ziel und schalten sie es aus." "Hier PC1 - Verstanden. Ziel suchen und ausschalten!"
      Der Copter ging etwas tiefer und schaltete alle Ziel und Suchsysteme ein. Der Antriebsstrahl der Rakete hatte eine Wärmespur hinterlassen. Mit einer Zoomoptik und KI konnte PC1 dann den Schützen ausfindig machen. Dieser saß in einem Panzerwagen, der abenteuerlich aussah, als hätte man den auf dem Schrottplatz zusammengenagelt. Der Pilot flog längs der Straße und der Schütze visierte an. "Ok, hab das Ziel. Denke, eine Rakete reicht. ABSCHUSS!" "Hm, schaut aber nicht so aus, als ob die auf uns gewartet haben, oder? Ganz schön was los daunten. Da brennts an jeder Ecke.", warf der Pilot ein. Treffer. Es gab ne weitere Explosion, und der Panzerwagen, der zuvor schon einen Schützen durch einen Schuss verloren hatte, welcher dann ausversehen zum Himmel schoss, ging vollständig in Flammen auf. "Ziel ausgeschaltet.", meldete der Schütze. "PC1 an Einsatzleitung - Ziel ausgeschaltet - Melde Ziel ausgeschaltet! Zudem merke ich an, das es dort unten möglicherweise einen Konflikt zwischen zwei Banden gibt."
      Murasaki gaffte fast ungläubig auf den Bildschirm. "Wie war das? Und das melden sie erst JETZT? Und wir haben mal eben mit draufgeschossen? Verdammt .... das gibt Ärger. Egal. Wir müssen den Einsatz beenden. Ähm, fortfahren wie besprochen - aber wir mischen uns nicht weiter ein. Und was den Abschuss angeht - Selbstverteidigung. Ahhm, ... PC1, Abstand halten. Überwachen sie alles aus der Luft. Eingriff nur im Notfall!"
      Na Super. Das war nicht so professionell. Es war wohl doch keine bewusste Attacke auf die Polizei, sondern nur ein Ausversehen? Das musste später geklärt werden. Aber Irgendwas war da definitiv faul.
      Mit ner Schweisperle auf der Stirn kritzelte Murasaki kichernd schon mal was in ihren Notizblock. ".... Verluszt eines Hubschraubers .... Absturzschäden an einem Parkhaus .... Beschuss auf ein Fahrzeug einer Gang ..... hihihiii..."
      Sie hatte den üblen Verdacht, das sich die Einträge heute noch erweitern würden. Oh Ooshima wird ihr mit Freuden ins Genick springen ....
      Dann erreichte die Polizei ihr Ziel und der Einsatz begann. Sirenen ertönten, Lautsprecherdurchsagen verscheuchten die letzten Leute, die noch nicht wegen der Bandenkämpfe weiter hinten geflüchtet waren.
      Was sie noch nicht wussten, das der Kampf sich in relativ naher Zukunft in ihre Richtung verschieben würde ....
      "OK, Sabaton, Sororita, Haupteingang sichern."
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    • Sabaton & Sororita

      Sie waren bereits für den Einsatz. Sie verstanden den Plan. Alles umstellen und dann die Razzia durch ziehen. Theoretisch ein einfacher Plan. Wäre da nicht das Problem, dass Neo++ mitten zwischen zwei Banden liegt. Darum sind sie dabei. Es lief alles gut bis es zu einer Explosion kam. Sororita zog ihre Waffe und auch Sabaton machte ihre Waffen scharf. "Geht klar." Sprachen sie unison. "Yumi. Es wäre vielleicht gut, wenn wir den einen oder anderen noch abstellen um den Bandenkrieg abzuschwächen. Das wäre auch eine gute PR für die Polizei. Die Jungs haben neue Ausrüstung und sind heiß darauf mal auf zu räumen." Sprach Sabaton über den gemeinsamen Funk. Sie kamen mit den Jungs an und Sororita sah sich um. "Sabaton. Nutze dein MAD um die Umgebung zu scannen. Jungs macht euch kampfbereit. Yumi. Es wäre sinnvoll wenn du dich auch verwandelst. Ich habe eine ganz dummes Gefühl, dass die Razzia nebensächlich wird."

      Tai-sa Shin Yodama:

      Ruhig betrat er das Gebäude der Polizei und begab sich direkt zum Büro von Direktorin Ooshima. Höflich klopfte er an und wartete geduldig, dass die Direktorin ihn in das Büro ließ. Aus seinen Quellen wusste er, dass sie sehr lange arbeitet.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Voltara / Zeuson

      Die drei Mädels stürmten los und schnell wurde auch klar, wer hier Ärger machte. Die Mambas. Aus bisher unbekannten Gründen, hatten diese wohl das Bedürfnis, gewisse Dinge hier neu zu klären. Damit war der neutrale Status definitiv vom Tisch, und es würde ein Bandenkrieg entstehen, den die Mambas vermutlich nicht gewinnen würden. Es war ja nicht mal klar, ob sie Cybergirls in ihren Reihen hatten. Zumindestens wussten die drei Mädels davon nichts. Außer das sie mal die Straßen da entlangegangen waren, hatten sie nie was mit den Gelben Mambas zu tun gehabt.
      "Hihi, worüber hatten wir gerade noch gesprochen?", kicherte Voltara und ein Funkeln war in ihren Augen zu sehen, während sie erwartungsvoll lächelte. Das schien ein großer Spaß zu werden. Feuer, Explosionen. Der ganze Bezirk würde in relativ kurzer Zeit in den Medien rauf und runter hüpfen. Ja, vielleicht waren sie sogar dann in den Aufnahmenn zu sehen. Das wäre sicher lustig.

      Es krachte und schepperte. Schüsse hallten durch die Straßen, in denen eigentlich nur noch Spark Punks und die Gelben Mambas waren. Der Rest war bereits geflüchtet, oder versteckte sich in den Gebäuden. Letztere waren keinesfalls sicher. Zumindestens solange, wie man sich auf den Straßen gegenseitig in den Arsch trat.
      Eine Bierflasche flog durch die Gegend und Voltara ballerte mit Nimus auf das glasige Flugziel und ließ es zerplatzen.
      Der Mamba Punk, der das Teil geworfen hatte, starrte erschrocken, aber wurde schnell wieder mutiger, als drei weitere seiner Kameraden aufmarschierten. Einer warf einen Stein, der andere fuchtelte mit einer Eisenstange. Der Dritte im Bunde hatte ne Knarre Marke Eigenbau und feuerte.
      Voltara knurrte. "Alle aufeinmal gegen mich? Wie unfair für euch!" Den Stein ließ sie einfach an sich abprallen, nur so aus Spaß und um zu zeigen, das ihr sowas nichts anhaben konnte. Außer als hätte sie jemand mit dem Finger angetippt, war nichts zu spüren. Wie langweilig. Gegen Punks zu kämpfen war immer so ... easy. Keine Herausvoderung.
      Sie sprang vor, landete und stürmte sofort weiter. Mit schnellen Schritten kam sie bei dem Typen mit der Stange an. "Weg da ...", meinte sie trocken und verpasste ihm ein Schlag, während er zu langsam ausholte. Er wurde mehrere Meter weit durch die Luft gewirbelt und krachte dann verdreht auf den Boden, wo er sich quälte. Seine rechte Schulter war zertrümmert, als Voltara dort ihre Faust seitlich versenkt hatte.
      Der mit den Knarre war ihr Ziel. Villeicht war er sogar gefährlich? Er feuerte, denn sie gab ihm extra die Möglichkeit, da sie direkt auf ihn zu lief.
      "NIMM DAS DU BITCH!", fauchte der Kerl und feuerte. Es gab nen lauten Knall und Titannadeln schossen wie Schrot hervor. Es piekste vielleicht ein wenig, als 100 Nadeln ihren Körper trafen. Aber selbst jetzt hatte sie den Schild noch nicht aktiviert. "Haha, meine Haut ist immer noch zu hart, und mein Panzer erstrecht. Du aber bist Butter ..."
      Vor ihm blieb sie stehen, ging in die Knie, zog ihr Harmonic Blade heraus und neigte sich dabei vor. Die Klinge durchtrennte den Schützen mühelos, und er fiel in zwei Teilen zu Boden und beobachtete geschockt, wie sich sein Inneres nach Außen verteilte.
      Voltara drehte sich nun zu den beiden anderen. "Und, wer von euch will als nächstes ran?"


      Zeuson unterdessen hatte einen Mamba von einem Motorrad geholt und diesen mit ihren Energieentladungen zu einem Stück Kohle verarbeitet. Aber dann tauchte tatsächlich ein Cybergirl auf, das wohl zu den Mambas gehörte.
      Sägengirl.jpg
      Sie war mit einer langen Kettensäge bewaffnet, hatte sogar Hörner und einen Schwanz. Zeuson musterte sie kurz. "Was bist du denn für ein Unfall?", fragte sie, was eher selten vorkommt.
      Das Cybergirl lachte kurz auf. "Haha, musst du gerade sagen, du hässliches Ding. Soll ich dich mal liften? Hier kommt das Messer HAHAHA!"
      Die Säge surrte los und Zeuson legte nur leicht den Kopf schief, und versuchte die Bedrohung einzuschätzen. Sie war nicht auf der Jagd, sondern wurde diesesmal selbst angegriffen. Und das CG schien von sich überzeugt zu sein. Wie hoch wohl ihr Level war? Letztenendes spielte das meist eh nur für die Energiereserven eine Rolle, oder die Anzahl der Fähigkeiten. Auch ein Frischling konnte eine Gefahr darstellen. Aber das CG schien Erfahrung zu haben.
      Zeuson schwebte heran und das CG griff an und holte mit der Säge aus und lachte, während die Zähne an Zeuson knabberten. Funken sprühten und Zeuson legte wieder den Kopf schief, verzog aber ansonsten keine Mine. Die andere gaffte, und verzog wütend das Gesicht. Ihre Säge fraß am Körper der anderen, aber kam überhaupt nicht durch.
      "Harrr, was ist das?"
      Zeusons Schild schütze sie perfekt.
      "Tut mir leid, aber du bist zu schwach. Du musst sterben." Zeuson packte die Kettensäge einfach und hielt sie fest. Die Waffe wurede ausgebramst und kam dann zum Stillstand. Schon peitschte wütend der Schwanz vor, aber auch den packte Zeuson und zog dann heftig, so das die andere hinfiel. Zeuson stand nun über ihr und hob ein Bein, dann trat sie zu. Immer, und immer wieder. Auf den Bauch und dann auch auf das Gesicht der anderen, die sich irgendwie zu schützen versuchte. Dann packte Zeuson sie am Hals, hob sie hoch und drückte zu. Zudem nutzte sie jetzt eine Energieentladung und verstärkte diese mit dem DLA System. Das CG zappelte und schrie auf, während ihr Körper mehr und mehr gegrillt wurde. Ihr Augen leuchteten jetzt sogar. Und Zeuson? Die starrte nur ausdruckslos zu, wie der anderen nach und nach der Lebensfaden abfackelte.


      Polizei Tower - HQ -Tokyo
      Direktorin Ooshima

      Direktorin Ooshima telefonierte gerade mit irgendwem und schimpfte wieder laut. Aber das hielt dem Mann vom Militär nicht davon ab, bereits anzuklopfen. Ein "Herrein" ertönte und er konnte schon mal das Büro betreten. Ooshima bot mit einer Geste an, das er Platz nehmen sollte, während sie in den Kommunikator brüllte.
      "Das ist mir egal, wie sie das anstellen! Ich will die Hacker hier haben, und zwar bis nächsten Dienstag. Ich hab nen großen Fisch an der Angel, und möchte gern ein paar Sicherheiten im Rücken. Wenn wir das vergeigen, dann sind sie gefeuert. Verstanden? Und jetzt Pronto!"
      Sie drückte einen Knopf, und der Lautsprecher verstummte, aus dem sich noch ein Ton quälen wollte. Dann lehnte sie sich in ihrem Stuhl zurück und atmete tief durch, während sie den Gast beobachtete. "Militär? Und das zu später Stunde? Interessant. Welchen Grund könnte es dafür geben? Wer ich bin, wissen Sie ja wohl. Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf? "
      Auch wenn sie etwas unhöflich rüber kam, stand sie auf, während der Soldat sich erklärte, und fragte Zwischendrin "Kaffee?", während sie an einer Kaffeemaschine stand und zwei Tassen füllte.
      Noch zwei Stunden bis zum wohlverdienten Feierabend. UNd in etwa einer Stunde sollte die Razzia beendet sein, und Murasaki sollte den Erfolg melden. Morgen würde sie dann den Bericht lesen. Aber jetzt erstmal auf den Typen vom Militär konzentrieren.


      WG Haus
      Ryoko

      Es war bereits dunkel geworden und die Stadt war im Meer der elektrischen Lichter erblüht. Doch heute schienen weitere Lichter die Wolken über der Stadt zu erhellen. Zudem hörte man dumpfes Grollen und Krachen. In jener Richtung lag Nerima, ein nicht ganz so sauberer Stadtteil Tokyos. Verseucht vom Abschaum der Stadt und irgendwelchen Punks. Dazwischen Arme Seelen der Stadt, die sich keinen anderen Wohnort leisten konnten. Und viele von denen würden später selbst irgendeiner Gang angehören.
      Ryoko stand im Garten und starrte über die Bäume hinweg und lauschte.
      Und so wechselte sich Training, Spaßmomente und erneute Sorgen ab. Aber das ging sie nichts an. Das war nicht ihr Kampf. Die Banden selbst und die Polizei würde das klären. Der AG hatte sich auch nicht gemeldet, also war es eh ruhig, was EZ betraf. Aber sicher würde er das Thema mal ansprechen.
      Sie waren erst vor einer Stunde wieder zuhause angekommen. Den Freizeitpark würden sie ein anderesmal erneut aufsuchen. Das vertrieb die negativen Gedanken zum Cybervirus.
      Ginga stand bereits in der Küche und werkelte. Ryo konnte sie durchs Fenster sehen. Dann schritt sie noch ein paar Meter durch den Garten und prüfte, ob soweit alles ok wäre. Morgen sollten sie mal wieder Unkraut zupfen. Lästig. Das fiel ihr ein, das ED ja nun auch hier wohnte. Hehe. Gegenleistung. Sie und Akarui sollen sich ruhig mal beteiligen. Die dürften morgen zwischen den Büschen krabbeln. Ryo würde am Ende den Rasen mähen. Ginga kann sich gern auf den Haushalt konzentrieren und den Einkauf erledigen. Ein Maul mehr zu stopfen.
      Ryo ging wieder rein und stiefelte durch die Küche, kurz zum Kühlschrank und holte eine Packung Saft hervor. Den würde sie jetzt alleine vernichten.
      "In Nerima rummst es. Ich schalt mal den TV ein. Sicher berichtet man schon darüber.", meinte sie kurz zu Ginga und begab sich dann ins Wohnzimmer, und warf sich auf den Sessel.
      Tatsächlich wurde schon darüber berichtet. Ein Reporter quasselte in die Kamera, während ein kleineres Bild aus einem Helikopter eine Luftaufnahme zeigte. Fuer und Explosionen. Und ne Menge Polizeilichter.
      "Krieg der Polizei? Was labert der denn für einen Scheiss. Das sieht eher nach Bandengefechten aus. Ginga? Die Medien drehen wieder durch. Die Polizei ist schuld."
      Meinte Ryo beiläufig und nuckelte am Saft.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Sabaton & Sororita:

      Sororita nickte. "Sabaton. Du behältst die Umgebung im Augen. Jungs. Bereit machen. An alle. Zugriff." Das war das Zeichen. Sororita trat in das Gebäude ein. "Polizei. Wir haben ein Durchsuchungsbefehl." sprach sie laut. Die Polizisten schwärmten aus. Das Ziel der Razzia war es Beweise zu finden. Sie teilten sich auf. Auch im Cybermodus haben sie eine versteckte Bodycam um später Beweismaterial zu haben. Sororita ging in den Keller und was sie fand lies sie grinsen. "Hey Force. Ich habe hier anscheinend die Serverräume gefunden. ich brauche Techniker hier unten." gab sie über Funk durch. Selbst blieb sie stehen und sicherte die Umgebung. Etwas stimmte hier nicht und ihre Erfahrung sagte ihr, dass hier was nicht stimmte. Und sie hatte recht. Sprengfallen. "Und ich brauch jemand, der sich mit Sprengfallen auskennt." gab sie erneut über Funk durch.

      Major:

      Major.jpg

      Sie wird Major genannt, weil sie beim Militär war, aber niemals zurück ins normale Leben geschafft hat. Sie schulterte ihr leichtes Sturmgewehr, während das andere an der Seite hier runter hing. Das war ihr viertel. Hier ist sie aufgewachsen und Mambas waren schon immer ihre Heimat. Und sie lässt nicht zu, dass solche Arschlöcher ihre Heimat bedrohen. "Jungs. Wir gehen über zu Plan Zed." Meinte sie direkt und nahm ihr schweres Sturmgewehr und schoss. Es waren keine Kugeln, die sie auf Voltara feuerte, sondern Granaten in Form von Kugeln. "Ey du hässliches Stück Scheiße. Wenn du nichts drauf hast, dann geh die Schwänze von irgendwelche Typen lutschen. Vielleicht bekommst du noch ein paar Creds aus Mitleid." Schrie Major Voltara entgegen. Sie hatte ein Plan und hoffte, dass er aufging. Sie war nicht umsonst Spezialistin für Sprengstoffe. Und hinterhältig kämpfen kann sie. Sie hatte schon so einige aus der anderen gang gekillt. Und Mitleid hatte sie keins. Warum auch? Diese Typen haben zuerst den Frieden gebrochen.

      Ginga:

      Ginga stand in der Küche, als sie Ryoko hörte. Sie sah zu dem Fernseher. "Das sieht nach einem Bandenkrieg aus, der eskaliert. Die Polizei scheint zufällig in der Gegend zu sein. Willst du nicht den AG bitten, ob er da die Medien etwas beeinflussen könnte?" fragte sie direkt und rechnet damit, dass es ein Einsatz für sie werden wird. "ich glaube da werden auch Cybergirls tätig sein." Sie war da nüchtern und entspannt. Langsam ging sie wieder zurück in die Küche und fing an zu kpchen.

      Tai-sa Shin Yodama:

      Er trat ein, als er durfte. Er setzte sich und wartete geduldig und höflich bis sie fertig war. "Guten Abend, Direktorin Ooshima-sama. Ich bin Tai-sa Shin Yodama von der 11. Legion Vega der kaiserlichen Armee." er reichte ihr seinen Ausweis, damit sie sich von der Echtheit überzeugen kann. "Einen Tee bitte." antwortete er. "Die 11.Legin Vega ist zwar Teil der Armee, aber untersteht direkt dem Befehl des Kaisers. Unsere Aufgaben sind vielfältig und betreffen das Inland, aber auch das Ausland. Sie können uns als Unterstützungseinheit bezeichnen." Geduldig wartete er bis sie saß. "Vor einigen Wochen wurden Mitglieder des Militärs Opfer einer neuartigen Droge. Eines der Symptome war unter anderem plötzliche Aggressivität. Die Militärpolizei hat alles mögliche getan um den Fall aufzuklären, aber vor ein paar Tagen hat Admiral Shinju um ein Treffen mit dem Koordinator der Streitkräfte, Lord Kurita gebeten. Admiral Shinju hat zugegeben, dass er der Lage nicht Herr wird und um Hilfe gebeten. Die 11. Legion Vega hat von Lord Kurita, als Stellvertreter vom Kaiser, den Befehl bekommen alles notwendige zu tun, um der Lage Herr zu werden und die Verantwortlichen unschädlich zu machen. Es wird bevorzugt, dass die Verantwortlichen vor Gericht gestellt werden. Unsere Ermittlungen haben unter anderen ergeben, dass es in Tokio die höchste Anzahl an Drogenfällen wie bei uns gibt. Darum bin ich hier um Ihnen eine Kooperation vorzuschlagen. Sie kennen die Stadt und können auch uns bei bedarf den Kopf waschen. Wir sind vom Militär und haben eine andere Herangehensweise. Doch Tokio ist kein Feindesland und wir wollen hier kein Schlachtfeld hinterlassen und die Zahl der Opfer so gering wie möglich halten." Er schob ihr einen Datenstick hinzu. "Natürlich würde die Polizei von Tokio den Ruhm einkassieren. Der Kaiser will Ergebnisse haben. Auf diesem Stick sind all unsere bisherigen Ermittlungsergebnisse. Was sagen Sie dazu, Ooshima-sama?"



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Mia / Thunderstrike
      Die Schüsse hallten wie chaotische Trommelschläge durch die dunklen Straßen, doch Thunderstrike war bereits in ihrem Element. Ihre pinken Haare glühten wie eine leuchtende Warnung im flackernden Licht der nahen Explosionen. Sie rannte neben Zeuson und Voltara her, doch ihre Gedanken waren wie elektrisierte Funken, überall und nirgends zugleich. Das hier war genau das, worauf sie gewartet hatte – ein bisschen Chaos, ein bisschen Krach, und endlich die Chance, zu zeigen, was sie drauf hatte.
      Als sie um die Ecke bogen, sah sie die Szene, die sich vor ihnen ausbreitete. Die gelben Mambas hatten sich verschanzt, schossen wild um sich, während die Spark Punks verzweifelt versuchten, ihre Stellung zu verteidigen. Die Straße war übersät mit Schutt, brennenden Autos und Funkenregen. Eine Rakete hatte anscheinend ein Gebäude getroffen, und von irgendwoher drangen die Schreie von Zivilisten, die noch nicht rechtzeitig geflohen waren.
      Ein paar Mambas hatten die drei Cybergirls bereits bemerkt. Einer von ihnen, ein schmächtiger Typ mit einem Irokesenschnitt und einer rostigen Rohrbombe in der Hand, schrie etwas und warf das Ding in ihre Richtung. Thunderstrike reagierte blitzschnell. Sie sprang vor, ihr Sonic Saber summte vor Energie, und mit einem präzisen Schnitt zerteilte sie die Bombe mitten in die Luft, wo sie wie ein lauter Feuerwerkskörper explodierte. Funken regneten hinab, doch Mia blieb unbeirrt stehen, ihre pinken Haare flatterten im Nachhall der Explosion.
      "War das alles, was du draufhast, Kumpel?" rief sie dem Mamba zu, während ihre elektrische Aura um sie herum zu tanzen begann. Ihre Augen funkelten vor Aufregung, während sie den Angreifer fixierte. "Wenn ja, dann gute Nacht!"
      Ohne auf eine Antwort zu warten, stürmte sie los. Die Straße vibrierte unter ihren verstärkten Schritten, und der Mamba hatte gerade noch Zeit, sich umzusehen, bevor Thunderstrike ihm mit einer elektrischen Entladung direkt in die Brust donnerte. Er flog in einer eleganten Kurve gegen die nächstbeste Wand und blieb dort wie ein zitternder Schatten hängen, bevor er bewusstlos zu Boden fiel.
      "Zwei Punkte für mich!" rief Mia triumphierend, während sie sich zurückdrehte. Entgegen ihrer Erwartung waren die beiden anderen schon längst auf und davon, beide mit jeweils eigenen Gegnern beschäftigt. "Pahh, habt bloß nicht zu viel Spaß ohne mich!"
      Lange blieb ihr jedoch nicht um zu schmollen, denn ein anderer Mamba hatte sich ein altes Sturmgewehr geschnappt und feuerte wahllos in ihre Richtung. Die Kugeln prallten harmlos ihrem Schildsystem ab, doch das schrille Kreischen des Metalls ließ sie kurz innehalten. "Hey! Das war ein netter versuch, aber jetzt bin ich dran!""
      Mit einem gewaltigen Satz sprang sie über ein brennendes Wrack hinweg und landete direkt vor dem Schützen. Er zögerte kurz – offenbar hatte er nicht erwartet, dass jemand auf ihn zurannte, statt wegzulaufen. Das Cybergirl nutzte den Moment. Ihr linker Arm knisterte vor Energie, während sie einen weiteren geladenen Schlag ausführte, der ihn zu Boden schickte.
      Doch sie hatte keine Zeit, lange zuzusehen. Ein weiteres Knirschen von Glas ließ sie herumfahren, gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie ein gepanzerter Wagen auf die Hauptstraße einbog. Ein schwer bewaffneter Mamba hockte auf dem Dach, eine improvisierte Kanone auf den Schultern.
      Ein breites Grinsen zog sich über ihr Gesicht. Das war ihre Bühne. Ihr Kampf.
      "Oh, ihr wollt ein bisschen Feuerwerk? Dann lasst uns die Show starten!" Ihre Stimme triefte vor Sarkasmus, während sie ihre cybernetischen Flügel ausklappte. Die Schwingen summten leise, ihre vibrierenden Ränder schimmerten silbern im Schein der Flammen, die die Straße erhellten.
      Der Schütze feuerte wi aufs Stickwort, und ein gewaltiger Energiestrahl raste auf sie zu. Uiii, das war mal was anderes als den sonstigen Schrott der Marke Eigenbau, den die Mambas sonst immer benutzten. Reflexartig aktivierte sie ihre Sound Barrier. Ein durchdringender Ton erfüllte die Luft, als die unsichtbare Barriere das Geschoss mit einem ohrenbetäubenden Knall abprallen ließ. Der Druck der Explosion ließ sie einen halben Schritt zurücktaumeln, doch sie hielt stand. Das Grinsen verschwand nicht aus ihrem Gesicht – im Gegenteil, es wurde nur breiter.
      "War das alles? Ernsthaft? Ich hoffe, ihr habt noch was Spannenderes auf Lager!" Mit einem kraftvollen Impuls ihrer Flügel hob sie vom Boden ab, wirbelte durch die Luft wie ein Schallprojektil. Die Kanone folgte ihrem Flug, doch Mia war schneller. Sonic Speed machte ihre Bewegungen zu einem flirrenden Tanz aus Geschwindigkeit und Präzision, während sie zwischen den Schüssen hindurchzischte.
      "Zeit für ein bisschen Bass, Jungs!" rief sie, bevor sie aus der Luft ihren Soundwave Blast abfeuerte. Eine pulsierende Schallwelle breitete sich aus, traf den Schützen auf dem Dach wie ein unsichtbarer Hammer und schleuderte ihn zurück. Der Mann ließ die Kanone fallen und stürzte mit einem erstickten Schrei hinunter auf die Straße. Thunderstrike landete elegant auf dem Dach des Fahrzeugs, die Flügel klirrend zusammengeklappt.
      Der Fahrer im Inneren des gepanzerten Wagens schien seine Chance zu wittern und trat aufs Gas. Das Fahrzeug ruckte vorwärts, doch Mia hatte keine Lust, sich wie ein unfreiwilliger Passagier durch die Gegend kutschieren zu lassen. "Oh nein, Freundchen, nicht so schnell!" Sie hämmerte mit einem Vibration Strike in die Dachplatte. Die Vibrationen durchzogen das Metall, ließen die Bolzen springen und die Panzerung splittern, bevor der ganze Bereich unter ihr mit einem lauten Knirschen nachgab.

      "Hey, Überraschung!" rief sie, als sie durch das Loch direkt auf den Fahrersitz hinabstieß. Der Mamba hinter dem Steuer griff panisch nach einer Waffe, doch Thunderstrike war schneller. Mit einer Electro Pulse-Entladung durch ihre Finger setzte sie das ganze Cockpit unter Strom. Kleine Blitze zuckten durch die Steuerung, und der Fahrer sackte mit einem leisen Zischen bewusstlos zur Seite. Der Wagen kam abrupt zum Stehen, während Rauch aus den beschädigten Bedienelementen aufstieg.Auch alle anderen Mitgfahrer des Panzerfahrzeuges wurden durch den elektrischen Impuls ausgeknockt.
      "Das war wohl nicht euer Abend, hm?" Sie schüttelte den Kopf schon beinahe mitleidig ehe eine Gruppe von vier Mambas aus einer Seitengasse hervorstürmte, offenbar entschlossen, sie zu überwältigen. Es wurden ja immer mehr von denen. Vermehrten die sich etwa irgendwo wie Karnickel? Ecklig.
      "Oh, ihr wollt also ein Gruppenfoto? Alles klar, stellt euch in Position!"

      Mit einem weiteren Flügelschlag flog sie in ihre Mitte, ließ sich blitzschnell nieder und entfaltete ihre Flügel in einem eleganten Schwung. Dann kam ihr charakteristischer Thunderclap. Ein gewaltiger Schallimpuls fegte durch die Luft, schleuderte die Angreifer wie Strohpuppen in alle Richtungen und ließ die Fensterscheiben der umliegenden Gebäude bersten. "Boom, Baby!" ein geradezu manisches Lachen folgte kurz darauf.



      Akarui:
      Vonn all dem Chaos im bekamm Akarui wenig mit. Sie stand gerade in ihrem neuen Zimmer
      und räumte die wenigen Habseligkeiten, die sie aus ihrem alten Hotelzimmer mitgebracht hatte ein. Und auf den Ohren - ein Paar Neongrüner Kopfhörer die ihren Kopf mit Elektronische Beats und dröhnende Synths erfüllten. Sie hatte es gerade erst geschafft, die letzten Kisten hereinzuschleppen und ihre Kleider in den Schrank zu werfen – naja, halbwegs ordentlich. Der Schrank sah jetzt aus wie das Ergebnis eines Tornados, aber Akarui zuckte nur die Schultern. Ordnung war ohnehin überbewertet.
      Eine alte Sammelfigur von einem Anime-Mech wurde auf dem Regal platziert, daneben ein paar Kleinkaliber, die sie ihren gegnern manchmal als "Souveniers" abknöpfte.
      Doch mitten in ihrem gedankenlosen Wippen zur Musik – die Bewegungen ihrer Arme und Beine sahen aus, als würde sie einen Roboter nachahmen – spürte sie plötzlich eine seltsame Vibration. Es war, als ob der Boden unter ihr einen dumpfen Schlag abbekommen hätte, und sie hielt inne. Die Rothaarige nahm einen Kopfhörer ab und runzelte die Stirn. "War das… ein Erdbeben?" murmelte sie und zog den anderen Kopfhörer ebenfalls ab. Sekunden später sah sie aus dem Fenster und bemerkte die zuckenden Lichtblitze in der Ferne. Sie trat näher heran und blinzelte. Da war Rauch – oder waren das nur Wolken, die von den Lichtern angestrahlt wurden? Es war schwer zu sagen, aber irgendetwas schien in der Richtung des Nerima-Bezirks mächtig schiefzugehen.
      "Okay, was ist da los?" Sie schnappte sich ihre Jacke und zog sie über, bevor sie die Tür aufriss und mit schnellen Schritten die Treppe hinunterging. Der Geruch von Essen lag in der Luft – irgendwas Köstliches, das Ginga in der Küche zusammenzauberte – aber Akarui war zu neugierig, um sich jetzt darauf zu konzentrieren. Ihre Schritte wurden schneller, und sie rutschte beinahe auf der letzten Stufe aus, bevor sie ins Wohnzimmer stolperte.
      "Uff!" Sie fing sich an der Wand ab, zog sich dann mit einem Schwung auf die Couch und setzte sich quer auf die Rückenlehne, während ihre Beine über die Sitzfläche baumelten.
      Ryoko saß ebenfalls bereits im Wohnzimmer und hatte es sich im Sessel bequem gemacht. Ihr Blick fiel sofort auf den Fernseher, der Bilder von brennenden Gebäuden und zuckenden Blaulichtern zeigte. Ein Reporter gestikulierte wild vor der Kamera, während eine überdramatische Schrift den unteren Bildschirmrand zierte: "CHAOS IN NERIMA: POLIZEI VS. BÄNDEN?"

      "Oh wow", sagte sie laut, ihre Augen blitzten vor Interesse. "Das sieht ja aus wie ein verdammtes Action-Holodrama." Sie lehnte sich weiter nach vorne, schnappte sich ein Kissen und legte es sich auf den Schoß. "Also, was geht da ab? Ist das sowas wie 'Wer hat die größere Knarre', oder haben die Nerima-Banden jetzt auch Feuerwerkskörper im Arsenal?"
      Mal sehen, wie dieser 'Krieg der Idioten' weitergeht.
      In the midst of chaos
      there is also opportunity
    • Ryoko

      Sie winkte ab, auch wenn Ginga das nicht sehen würde. "Den AG bitten? Ich bin froh, wenn ich den Halunken nicht hören muss. Der wird so oder so noch was dazu erwähnen, da bin ich mir sicher. Und es ist nicht unsere Aufgabe, überall den Besen zu schwingen. Soll das die Polizei selber regeln."
      Akarui stürmte ins Wohnzimmer und starrte gespannt auf den TV. Nein, sie schin sogar ganz begeistert zu sein, was Ryo ein leichtes Grinsen entlockte.
      "Keine Ahnung, was genau die Gründe sind, und wer was hat. Aber es wäre wohl besser, wenn es nur eine Filmcrew wäre, die altmodisch nen Dreh absolviert, und dafür eine ganze Straße in Beschlag genommen hat."
      Alle wusste natürlich, das dem nicht so sei. Und die Medien erstrecht. Und die machten das so dramatisch und gefährlich wie irgendwie möglich.


      Direktorin Ooshima

      Selbstverständlich wollte der Typ Tee, nachdem sie schon zwei Tassen mit Kaffee gefüllt hatte. Dann trank sie eben zwei. Und er bekam einen grünen Tee. Was anderes hatte sie gerade nicht da.
      Dann erklärte er kurz die Sachlage. Soso, das Militär hatte also auch schon Probleme, was die Angelegenheiten mit den Drogenfällen zu tun hat. Und jetzt wollten sie, dass das endlich aufgeklärt wird, und der Verantwortliche im Knast landet.
      "Direkt vom Kaiser beordert, wie? Na, dann muss es ja oberste Dringlichkeit haben. Unsere Ermittlungen laufen bisher ins Leere. Wir haben neue Infoquellen erschlossen, und ich denke, das wir auf einer heißen Spur sind, den, oder die Täter zu finden. Die Tatsache, das wir nicht genau wissen, was das für ein Zeug ist, das die Leute konsumieren, und wie sie genau ran kommen, nervt gewaltig. Aber wir wissen inzwischen von zwei unterschiedlichen Typen an Drogen, die verschiedenste Auswirkungen haben. Bei beiden scheint letztenendes das Gehirn durchzubrennen."
      Tai-sa Yodama schon ihr einen Datenstick über den Tisch. Direkte Infos vom Militär. Sie nahm ihn entgegen und stöpselte ihn auch gleich ein. Auf dem Bildschirm überflog sie nur kurz ein paar Datein, fand auch Berichte von Militärärzten und Blutproben.
      "Und wie wollen sie vorgehen? Sie werden wohl kaum mit ihren Panzern und Soldaten durch Tokyo marschieren wollen, um an jeder Ecke Wachposten zu installieren. Die Leute würden Fragen stellen. Und dann könnte man es hinterher kaum auf die Polizei anrechnen lassen."

      Voltara

      Die Antwort auf Voltaras Frage wurde von einer wütenden Tussy gebenen, die wohl mit Voltara nicht einverstanden war. Eine schimpfende Beleidigung wurde mit einer Angriff eines Sturmgewehres gekoppelt. Voltara erwartete einen Kugelhagel, aber diesesmal wurde sie überrascht, und es gab plötzlich einen Haufen Explosionen an ihrem Body und ihrer direkten Umgebung, jenachdem, wo die Kugelgranatwn ihren Weg hinfanden. Jetzt fluchte Voltara etwas, aktivierte ihren Flux Defender, und wehrte die weiteren Geschosse und Explosionen nun effektiver ab. Trotzdem nervte dieser Umstand. Immer wenn diese Tussy schoss, endete das in einem Explosionsregen.
      Zeit zum Kontern.
      "GEH MIR NICHT AUF DIE NERVEN, TRULLA!", rief Voltara und schob ihr Blade zurück in den Sparkblaster, nur um dieses dann anzuwenden, und erwiederte das Feuer mit starken Plasmafunken Ladungen, die beim Ziel eine heftige Schockentladung verursachen würde. Mehrere Geschosse folgten im Sekundentakt und schossen auf Major zu.
      Dabei wich sie zur Seite hin aus und rannte ein Stück. Vorteil: Majors Explosionswolken boten kurzfristig Sichtschutz. Aber schon zwei Sekunden später war Voltara wieder frei zu sehen, nur das sie halt lief, und seitlich mit ihrem Sparkblaster feuerte.
      Sie grinste auch ein wenig. Das gab mal mehr Action.
      Die beiden anderen Typen aber wollten auch nicht untätig bleiben, und der eine stubste den anderen an, und beide rannten lachend Voltara nach.
      Einer warf ein Wurfmesser, das aber einfach abprallte und Voltara nicht kümmerte. Der andere zog einen kleinen Stab mit ner Lunte aus der Innentasche. Wieder so ein gebastelter Mist. Die Lunte war aber eher ein Zugfaden, den er jetzt abzog. Dann warf er das dampfende Teil und lachte. "Friss das, Cyberschlampe."
      Voltara fixierte das Ding, und stellte schnell fest, das er zu hoch geworfen hatte, und kicherte. Doch war das tatsächlich beabsichtigt gewesen, denn das Ding knallte an eine Gebäudewand, vor der Voltara nun stand. Dann gab es ne heftige Explosion, und ein großes Loch, wo locker nen LKW reinpasste, wurde ins Gebäude gerissen. Trümmer und Explosionsdruck erfassten Voltara, und begruben sie ein wenig. Rauch und Staub verbreitete sich.
      Der Typ lachte. "Hahaha, seht ihr? Mit den richtigen Methoden bekommt man auch diese Cyberschlampen klein. Hee, Major, gib ihr doch den Rest. Hab gehört, das die ne schwarze Flüssigkeit verlieren, wenn die draufgehen. Will das mal checken ..."
      Aber Voltara hatte keineswegs Lust, hier draufzugehen. Und schon gar nicht von so nem Müllpunker erledigt zu werden. Das wäre ja peinlich. Was sollte Thunder über sie denken? Oder Zeuson? Letztere würde Voltara wohl einfach aus dem Gedächnis streichen, und die nächste Kopfjagd beginnen.
      Es rumpelte und schepperte, das Mauerwerk und Metall zur Seite wegbrachen, und Voltara in dem Schutthaufen stand, und sich abklopfte. "Hehehe, nicht übel. Gar nicht übel. Ohne Schild hätte ich bestimmt nen Kratzer gehabt. Das verdient meine Anerkennung. Aber wenn das alles ist, was so ein Mülltonnenfuzzi drauf hat, dann ist das wirklich lächerlich. Aber keine Sorge, ich kann dich lehren.", kicherte Voltara und fixierte den Mann grinsend. Auch der Zweite stand dort, und wusste nicht, wie er darauf reagieren sollte. Einer drehte sich zu Major um, die gerade nachgeladen hatte, der andere starrte zu Voltara und riss die Augen auf. Plötzlich schoss sie auf ihn zu, und kombinierte ihren Voltage Run mit dem Thunderpunch, und schlug einen Aufwärtshaken, der sich bei dem Typen unten in den Magen grub, diesen vom Boden anhob und im hohen Bogen durch die Luft segeln ließ. Die Kombo war noch nicht zuende, denn sie machte eine Drehung und setzte dem anderen dann einen Thunderkick in den Rücken. Man hörte, wie das Rückrat brach, während er quasi nach hinten weggeknickt und zusammengefaltet wurde, dann flog er durch die Wucht weg, die Füße flatterten im Wind unter seinem Kopf, die Arme nach hinten, mit dem Becken voran gegen die gegenüberliegende Hauswand auf der anderen Straßenseite, was wiederum ein ekelhaftes Knacken ertönen ließ. Blut spritzte, während er langsam von der Wand glitt, und wie ein zermatscher Haufen Fleischreste am Boden liegen blieb, und sein Leben aushauchte.
      "Ups. Hatte ganz vergessen, das wir Cybergirls durchaus Trümmerregen aushalten, aber Normalos mühelos zermatscht werden, wenns mal etwas härter kommt, hihihi."
      Blieb noch die komische Granatenschlampe.
      Voltara zog wieder ihr Blade, und zeigte auf Major. "Noch mehr auf Lager, oder bist du auch schon am Ende? Ich geb dir 10 Sekunden mich zu erfreuen, ansonsten schneide ich dir die Arme ab, und schieb dir deine Gewehre in den Hintern, und drück ab. Zehn .... Neun ....", begann sie und schritt mit dem Blade zielend auf Major zu.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Major

      Das Cybergirl schaut die andere an. grinste hasserfüllt. "Ich werde es lieben dich nach und nach zu zerstückeln." Es erfolgt ein großer Knall und ein Cybot von 6-8m Größe. In den Händen gewaltige Waffen, die nun 100mm Geschosse auf das gegnerische Cybergirl. Major setzt selbst nach Ihre Hände griffen nach der Klinge und brutal schlug sie zu. Während sie ausholte verwandelten sich ihre Hände zu Gauntlets welche mit Spikes und hoch radioaktiven Uran gespickt waren. Doch ihr Cybot griff nicht mehr das Cybergirl an, sondern machte sich auf den Weg zum Anführer der gegnerischen Gang. "mehr hast du nicht drauf? Lässt dich von dem Hurensohn dein Arsch ficken, du Schlampe." Ihre Agen waren voller Hohn und Spott. "Du bist einfach nur wertlos und Müll muss entsorgt werden." Sie wusste genau. Gegner die ausrasten können nicht mehr klar denken. Also sind sie Futter und anfällig für Fehler. Und untrainierte Gangmitglieder kann man am schnellsten und am einfachsten reizen.

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      Tai-sa Yodama

      "und genau darum bin ich bei Ihnen. Wir sind Militär und müssen uns anpassen. Sie kennen die Stadt und uns liegt es fern, militärische Waffen zu nutzen. Wir wollen die Bevölkerung nicht unnötig beunruhigen." Er sah die Direktorin an. Er hatte gehört, was sie gesagt hat. "Wenn Sie es wollen, so können Sie gerne unsere Labore nutzen. Wir wissen, dass die Polizei überlastet ist, also ist nur rechtens, dass wir Ihnen unsere Unterstützung in diesem fall anbieten. Und Ooshima-sama, bitte bedenken Sie eins. Die 11-Legion Vega bekommt all seine Befehle direkt vom Kaiser. Auch würden wir gerne undercover arbeiten. Eine unserer besten ist gerade in Nerima tätig und ihre Tätigkeit ist bald beendet. Meine Idee ist, dass diese Soldatin mit Ermittlern von Ihnen zusammen arbeitet. Wir sorgen dafür, dass Sie in dem Fall schneller an richterliche Beschlüsse kommen und unterstützen auch Ihre Ermittlungen." Er trank seinen Tee und sah die Direktorin an. "Und wir haben erfahren, dass einige aus Ihrer Einheit aufgewertet wollen? Die Anfrage kam automatisch zu uns, da einige der Wünsche der Aufwertung rein militärischer Natur sind. Wer sind diese Leute und wie schätzen Sie diese ein? Sie verstehen, dass wir keine Amokläufer haben möchten. Sie kennen diese Polizisten und können es besser beurteilen."



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

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