Bound by Eternity [Stiftchen & Nao]

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    • Aries lachte und lehnte sich wieder in den Campingsessel zurück, dann griff er nach seiner Coladose. "Du kannst auch mal mit dem T-Shirt anfangen, auf das unser Album Cover gedruckt ist, aber wenn du deine Bestimmung darin siehst, ein verrückter Groupie zu sein, halte ich dich nicht auf", grinste er. Ari war trotzdem irgendwie froh, dass das nur ein Witz war, weil er nicht wüsste, wie er mit solchen Fans umgehen sollte. Zum Glück lag das hoffentlich sehr, sehr weit in der Zukunft, wenn überhaupt. Jemand, der so verrückt nach ihm war, würde ihm wohl Angst einjagen. Obwohl er bei Kit wohl wieder anders reagieren würde… Seltsam wäre es dennoch ein wenig aber er konnte sich gerade rein garnichts vorstellen, das Kit tun könnte, um Aries zu verstören. Eher war er gerade zu beschäftigt damit, herauszufinden, ob Kit mit ihm flirtete, um sich über seltsame Tattoos Gedanken zu machen.
      "Wenn du willst, können wir uns nach dem Auftritt nochmal… irgendwo hinsetzen und äh… die Sterne genießen", schlug er vor, auch wenn es sich ein bisschen awkward anfühlte. Aber Ari fand den Nachthimmel immer sehr beruhigend, wenn er nicht schlafen konnte, und vor allem der Mond gefiel ihm, der ihn ein bisschen vor der Dunkelheit rettete. Wenn Kit ebenfalls gerne über diese Weite und die Möglichkeiten nachdachte, müsste es perfekt sein, wenn sie sich Abends nochmal zusammen auf ihre Campingsessel setzten und… Ari seine Freunde wieder vernachlässigte.
      "Und ähm… vielleicht kommt dann ja doch noch der richtige Moment für ein Bier. Wenn wir über die Mondlandung reden", lächelte er. Klang das sehr nach einem Date? Seltsamerweise wollte er fast, dass Kit es so aufnahm. Hoffentlich hatte Kit nicht längst für sich festgestellt, dass er Ari loswerden und das Wochenende mit seinen eigenen Freunden verbringen wollte. Aber er bildete sich nicht ein, dass sie beide Spaß hatten, oder? Ari hoffte sehr, dass sie mehr von dem Wochenende gemeinsam verbringen konnten.
      "Nur, wenn deine Freunde dich nicht zu sehr vermissen werden" Ari nahm einen Schluck von der Cola, wandte den Blick aber nicht von Kit ab.
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    • "Oh. Ja! Gerne!" Kit lächelte leicht, als Aries ihn zögernd dazu einlud, sich am Abend die Sterne bei einem Bier anzuschauen. Was irgendwie ein wenig überraschend kam. Irgendwie war er einfach davon ausgegangen, dass er seinen Backstage-Pass zurückgeben würde, wenn er ging und Ari danach nie mehr wieder sehen würde. Jetzt hatte er offenbar zumindest noch eine Nacht mehr Zeit. Wie in seinem Traum. Ein Tag und ein Abend. Mehr hatte sein Traum-selbst nicht gebraucht, um sich komplett in diesen wundervollen Musiker zu verlieben. Nicht, dass Kit jetzt verliebt wäre, oder mit Ari schlafen wollen würde. Es war nur irgendwie...seltsam, dass es sich so ergab. Zumal die Antwort wieder irgendwie nichts halbes und nichts ganzes war, so wie die Frage nach einem ExFreund vorhin. War die Einladung etwas platonisches, oder flirtete Ari mit ihm?
      "Ich glaube nicht, dass meine Freunde mich vermissen werden." Er lächelte leicht. "Außer du bist ein verrückter Serienmörder und das ist deine Masche, dann vermissen sie mich natürlich sofort, wenn ich mich nicht mindestens jede halbe Stunde einmal bei ihnen melde." Er stieß ein kleines Lachen aus, während er kurz an seinem Shirt zupfte, dass mittlerweile ein bisschen an ihm klebte. Obwohl Aries wahrscheinlich einen guten Punkt angebracht hatte. Er sollte wohl wirklich versuchen, seine Freunde gleich zu finden und ihnen zumindest kurz mitteilen, wo er war, bevor sie sich wunderten, wo er blieb. Außerdem hatte er keine Ahnung ob sie wussten, wie man ein Zelt aufbaute. Er zwar auch nicht, aber wenigstens könnten sie ihm nicht vorwerfen, dass er nicht dagewesen war, als sie es versucht hatten. Oh und wahrscheinlich wäre es ganz gut, George zu sagen, dass er vor hatte, in dem Zelt zu schlafen, bevor sein Freund/Mitbewohner irgendjemanden abschleppte und Kit Sachen sah, die er lieber nicht sehen wollte.
      "Denkst du, es ist zu spät, um doch noch einen Sonnenschirm aufzustellen? Ich glaube, ich bin langsam über den Punkt hinaus, an dem ich einen Hauch von einem Teint entwickel und schon an dem Punkt, wo der Sonnenbrand einsetzt." Vielleicht hätte er das früher anmerken sollen, aber eigentlich wollte er nicht, dass Ari ging, wenn auch nur kurz. Aber sie hatten jetzt sowieso noch den ganzen Abend, also war es vielleicht doch nicht ganz verkehrt, seine Haut zu retten.
    • Ari schmunzelte. "Musst du wohl selbst herausfinden", scherzte er auf Kits Serienmörder-Anschuldigung hin. Zugegeben, es war ein bisschen plötzlich, oder? Fand Kit das seltsam? Dass Ari ihn auch nach dem Konzert sehen wollte? Vielleicht hatte Kit das Gerede über Urlaube und Besuche garnicht wirklich ernst gemeint. Ari wurde gerade fast ein bisschen unsicher. Es war absolut nicht seine Art, sich darüber Sorgen zu machen, aufdringlich oder anhänglich zu sein. Er wusste, dass er manchmal ein bisschen aufgedreht war, aber er hatte eigentlich ein gutes Menschengespür und erfuhr so gut wie nie Ablehnung, weil er sich ganz gut anpassen konnte. Nicht, dass es ihn extrem stören würde, wenn irgendjemand ihn nicht mochte, das konnte ja passieren, aber er wollte definitiv unbedingt, dass Kit ihn mochte.
      Er riss den Kopf herum und schob seine Gedanken zur Seite, als Kit nach dem Sonnenschirm fragte. "Oh, Gott, ja, Sorry!", sagte er schnell und stellte seine Dose ab um aufzustehen. "Ich bekomme auch viel zu schnell Sonnenbrände, also hätte ich selbst drauf kommen können", sagte er und lächelte entschuldigend während er um den Bus herum und ins Zelt lief, wo mittlerweile haufenweise Zeug übereinander lag und langsam aber sicher aufgebaut wurde.
      "Hey, Ari", grüßte Anthony ihn, als er ihn sah, stand auf und ließ das Schlagzeug liegen während er sich den Schweiß von der Stirn wischte. "Hilfst du uns?"
      "Wie zur Hölle soll ich dir dabei helfen?", fragte Ari und schmunzelte während er das Chaos ansah, das sich vor ihm erstreckte. "Ich hab noch nie ein Schlagzeug aufgebaut. Wo ist Sam? Sollte der das nicht können, wenn es sein Schlagzeug ist?"
      "Ugh, frag mich nicht. Ich glaube, dem ist die Hitze zu viel und er sucht das nächste Restaurant mit Klimaanlage"
      Ari nickte. "Hier drin hat es nochmal fünf Grad mehr, kein Wunder. Äh- wo ist der Sonnenschirm? Irgendwo unter dem Gerümpel hier?", fragte er. Es war nicht sehr heiß, aber die direkte Sonneneinstrahlung und das beinahe luftdichte Vorzelt machten den Unterschied. Ari sah Anthony noch mit den Schultern zucken und den Boden scannen, als er selbst schon in den Bus hineinlief, um in seinem Gepäck nach der Sonnencreme zu suchen, die er in seine Hosentasche steckte, bevor er draußen den zugebundenen Schirm erspähte und mithilfe von zwei anderen Crewmitgliedern unter den Kabeln und Instrument-Teilen befreite. "Oh, ich sehe den Camping-Tisch", sagte Anthony währenddessen. Klasse, dann mussten sie später wenigstens nicht am Boden essen.
      "Super, danke, aufstellen kann ich ihn schon selbst", sagte Ari und nahm den Schirm an sich. Er hatte irgendwie ein schlechtes Gewissen, dass er beim Aufbau nicht mithalf, aber andererseits würde er wahrscheinlich mehr zerstören, als aufbauen, und sie hatte ihre Freunde aus einem guten Grund mit: um genau dieses Zeug zu machen. Dafür konnten sie sich gratis alle Konzerte ansehen und mussten das ganze Wochenende lang für nichts zahlen, und damit beruhigte Ari sein Gewissen. Hätte er Kit nicht als Beschäftigung würde er ohnehin nur hilflos daneben stehen und höchsten Mal Dinge von A nach B tragen.
      Er trug den Schirm hinter den Bus und fragte sich bereits, wie er ihn aufstellen sollte, als James mit dem runden Stein-Ding angelaufen kam, in das der Schirm gesteckt werden sollte. "Ohh, danke, ich dachte schon, ich muss ihn jetzt in die Erde rammen", lachte Ari.
      James schüttelte teils belustigt, teils enttäuscht den Kopf und half Ari beim Aufstellen, bevor er sich kurz zu Kit drehte. "Ähm, sorry, James", sagte er knapp und reichte Kit seine Hand bevor er sich relativ eilig wieder zurück ins Zelt verabschiedete. James war einer von Samuels Uni-Freunden, der sich hauptsächlich als Hilfe angeboten hatte um das Festival Ticket nicht bezahlen zu müssen. Aries setzte sich wieder auf seinen Sessel, nun im Schatten, und stellte seine Sonnencreme zwischen ihnen auf den Boden. "Falls der Schirm nicht ausreicht", sagte er lächelnd. "Bist du eher ein Sommer oder ein Wintermensch? Oder Herbst oder Frühling? Ich mag für meinen Teil alles. Sommer gefällt mir, aber ich bin nicht so ein Fan von Wärme, was… irgendwie widersprüchlich ist, ich weiß" Er lachte. "Übergangszeiten gefallen mir am besten, die sind nicht so extrem"
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    • Vielleicht war es doch keine gute Idee gewesen, Ari gehen zu lassen. Je länger Kit auf dem Stuhl saß, das Geschehen um sich herum beobachtete und nachdenken konnte, desto seltsamer kam ihm die Situation vor. Er saß hier mitten auf einem Festival mit einem Mann, den er zufällig getroffen hatte und der ihn absolut faszinierte, weil er regelmäßig von ihm geträumt hatte. Okay, Aries war auch abseits von seinem Traum eine wirklich faszinierende Person und die Konversation zwischen ihnen fühlte sich überraschend leicht an, aber das änderte auch nichts mehr an der Ausgangssituation - hätte er nicht von Aries geträumt, würde er jetzt wahrscheinlich nicht hier sitzen. Ari wäre nur ein weiteres hübsches Gesicht in der Masse gewesen und irgendwie ließ diese Erkenntnis das alles hier fast ein bisschen psychopathisch wirken, oder?
      Kit seufzte ein wenig in sich hinein, während er tiefer in den Klappstuhl hinein sank. Der Platz um sie herum hatte sich langsam gefüllt. Er bildete sich sogar ein, ein paar der Künstler zu kennen, die nach und nach ihre Zelte aufgeschlagen hatten, auch, wenn Kit sich für Künstler allgemein eher selten interessiert hatte. Meistens mochte er die Songs, könne sich aber nicht weniger darum kümmern, wer hinter ihnen stand. Ari war hier wohl die einzige Ausnahme. Kit hoffte irgendwie, dass das hier der Durchbruch für den gutaussehenden Sänger werden würde. Ja, sie hatten über Urlaub und Besuche gescherzt, aber er ging nicht davon aus, Ari nach dem Festival je wieder zu sehen. Wenn er berühmt wäre, könnte Kit wenigstens ab und an in Magazinen lesen, was sein fleischgewordener Traum so trieb.
      Er wurde aus seiner kleinen Welt gerissen, als Ari mit Sonnenschirm und Unterstützung wieder zurückkam und stand reflexartig auf, um zu helfen, nur um zu realisieren, dass das wohl vollkommen unnötig war. Ari und sein Freund, der sich als James vorstellte, waren wohl durchaus in der Lage, den Schirm zu zweit aufzustellen.
      “Kit”, antwortete selbiger, während er kurz James Hand schüttelte. “Danke für die Hilfe”, schob er nach, bevor Ari und er auch schon wieder alleine waren. Oder halt so alleine, wie man es mitten auf einem Festival sein konnte.
      “Oh. Ich mag den Herbst am liebsten. Wenn es noch ein bisschen warm ist, aber nicht mehr so warm, dass man schmilzt”, antwortete Kit mit einem kleinen Lächeln, als Ari das Gespräch auf die Jahreszeiten lenkte. So richtig hatte er da eigentlich noch nie nachgedacht und irgendwie konnte er an jeder Jahreszeit etwas finden, aber das war irgendwie das erste, was ihm in den Kopf gekommen war. “Obwohl ich den Wechsel eigentlich am meisten mag. Wenn ich genug vom Herbst und dem nassen Laub habe, freue ich mich auf den Winter und wenn mir zu kalt wird, freue ich mich wieder auf den Frühling und Sommer und so.” Er zuckte kurz mit den Schultern.
      “Was machst du, wenn du nicht gerade auf Festivals auftrittst? Bist du eher auf Feiern unterwegs, oder zuhause?”
    • "Hmm, Herbst. Das passt. Du kannst dich zwischen den Blättern verstecken", spielte Ari wieder belustigt auf Kits roten Schopf an. "Ich versteh das mit dem Wechsel, ich glaube mir wird eine Jahreszeit auch schnell langweilig. Ein bisschen Abwechslung braucht es halt" Oder viel Abwechslung. Ari hatte nicht nur einmal darüber nachgedacht, irgendwohin zu reisen, wo das Klima anders war, um ein wenig aus dem Trott herauszukommen. Und er war schon wieder bereit, umzuziehen. Vielleicht ja in Kits Nähe, auch wenn er das nun wirklich nicht laut aussprechen musste.
      "Hm, ich kellnere", antwortete er und musste schmunzeln, weil das eine bescheuerte Antwort war, aber es war die Wahrheit. "Ich bekomme ab und zu Geld von meinen Eltern geschickt, aber das reicht nichtmal für meine Miete, also… Ja, ich arbeite die meiste Zeit, und wenn es geht, dann besuche ich Freunde bei Auftritten in Klubs oder Bars, also gehe ich eher auf Musikveranstaltungen, als auf Feiern. Und manchmal Babysitte ich das Kind von meinen Nachbarn am Wochenende und Abends versuche ich Songs zu schreiben, damit meine Band nicht eingeht" Ari hatte ein ziemlich aktives Leben, was es einfacher machte, sich kreativ auszuleben, aber es konnte immer noch ein Stück abwechslungsreicher sein. Zugegeben, seine besten Lieder waren wohl zustande gekommen, wenn er jemanden gedatet hatte, aber er war noch nie so inspiriert gewesen, wie in diesem Moment. Was… vielleicht hieß, dass er Kit um jeden Preis nach dem Konzert entführen musste.
      "Was ist mit dir? Verbringst du viel Zeit mit deinen Mitbewohnern?", fragte Ari. Es musste ziemlich unberechenbar sein, mit so vielen Menschen zusammen zu wohnen. Das klang schön. Solange man Nachts noch in Ruhe schlafen konnte, jedenfalls.
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