Ich riss mich aus meiner Gedankenwelt, aus jener stillen Faszination, in der ich versunken war, als ein leises Klopfen an der Tür meine Aufmerksamkeit forderte. Mit einem Ruck hob ich den Kopf und drehte mich um – da stand Edward. Seine Haltung verriet, dass er mit seiner Arbeit für heute fertig war. Ruhig und bestimmt teilte er mir mit, dass wir noch kurz nach Hause fahren würden, bevor wir gemeinsam zur Gala aufbrechen.
Ich nickte verstehend und begann meine Unterlagen zusammenzulegen. Es war nicht viel aufzuräumen, dennoch strich ich gedankenverloren über den aufgeräumten Schreibtisch, als wollte ich damit Ordnung in meinem Inneren schaffen. Schließlich verließ auch ich den Raum und folgte Edward in den Aufzug. Die meisten Mitarbeiter waren längst gegangen, was ein kleines Gefühl der Erleichterung in mir auslöste – niemand würde Fragen stellen, niemand würde uns zusammen sehen.
Im Auto ließ ich mich auf den Beifahrersitz sinken. Die Papiere hielt ich lose auf meinem Schoß, doch mein Blick wanderte ziellos durch den Wagen, bis ich meine Augen schloss. Die leise Geräuschkulisse des Motors und das rhythmische Surren der Reifen auf dem Asphalt wirkten beruhigend. Für einen Moment sank ich in einen leichten Dämmerschlaf.
Ich wurde wieder wach, als das Auto langsam zum Stehen kam und Edward sich abschnallte. Benommen öffnete ich die Augen, richtete mich auf und folgte ihm ins Haus. Die Müdigkeit klebte noch an meinen Gliedern, und am liebsten hätte ich mich einfach in ein Bett fallen lassen. Doch dieser Abend ließ keinen Raum für Bequemlichkeit – die Gala wartete.
Während Edward sich in seinem Zimmer fertig machte, begann auch ich mich umzuziehen. Ich wusch mir das Gesicht mit kaltem Wasser, um die letzten Reste der Trägheit abzuschütteln. Der neue Anzug, den ich anzog, saß wie angegossen. Ich kämmte mir die Haare und betrachtete mein Spiegelbild. Für einen Moment war ich überrascht, wie elegant ich aussah – beinahe ungewohnt in dieser Erscheinung, als wäre ich jemand anderes.
Als ich fertig war, traf ich Edward im Flur nahe des Eingangs. „Ich bin soweit“, sagte ich ruhig, auch wenn sich meine innere Anspannung langsam bemerkbar machte.
Gemeinsam gingen wir zum Auto zurück, und Edward fuhr los. Kaum hatten wir die Stadtlichter hinter uns gelassen, begann mein Magen sich leicht zusammenzuziehen. Eine unangenehme Nervosität kroch mir die Wirbelsäule hoch. In meinem Kopf spielten sich unzählige Szenarien ab – vor allem jene, in denen alles schieflief. Die Gala war keine harmlose Abendgesellschaft wie beim letzten Mal. Es war ein bedeutender Anlass, mit mehr Menschen, mehr Einfluss, mehr Druck. Gespräche, die politisch, wirtschaftlich oder gesellschaftlich brisant sein könnten, schwebten bereits wie unsichtbare Schatten über mir.
Ich versuchte, mich abzulenken, ließ meinen Blick aus dem Fenster gleiten und beobachtete die vorbeiziehenden Straßenlaternen. Die Zeit schien sich jedoch gegen mich verschworen zu haben – jede Minute zog sich endlos in die Länge.
Schließlich hielten wir an. Vor uns erhob sich ein imposantes Gebäude, das ich noch nie zuvor gesehen hatte. War es ein Hotel? Es wirkte beinahe wie ein Palast, der aus Licht und Samt gebaut war. Die Fassade funkelte im goldenen Schein der Leuchten, die schweren roten Vorhänge an den Fenstern ließen nur erahnen, wie prunkvoll es im Inneren aussehen musste. Mitarbeiter in makellosen Uniformen standen bereits bereit, um die Gäste zu empfangen – Gäste, die vermutlich in dieser leuchtenden Welt zu Hause waren. Ich jedoch fühlte mich wie ein Schatten inmitten dieser Glanzkulisse.
Ich räusperte mich leise und presste die Lippen zusammen. Jetzt gab es kein Zurück mehr.
Ich nickte verstehend und begann meine Unterlagen zusammenzulegen. Es war nicht viel aufzuräumen, dennoch strich ich gedankenverloren über den aufgeräumten Schreibtisch, als wollte ich damit Ordnung in meinem Inneren schaffen. Schließlich verließ auch ich den Raum und folgte Edward in den Aufzug. Die meisten Mitarbeiter waren längst gegangen, was ein kleines Gefühl der Erleichterung in mir auslöste – niemand würde Fragen stellen, niemand würde uns zusammen sehen.
Im Auto ließ ich mich auf den Beifahrersitz sinken. Die Papiere hielt ich lose auf meinem Schoß, doch mein Blick wanderte ziellos durch den Wagen, bis ich meine Augen schloss. Die leise Geräuschkulisse des Motors und das rhythmische Surren der Reifen auf dem Asphalt wirkten beruhigend. Für einen Moment sank ich in einen leichten Dämmerschlaf.
Ich wurde wieder wach, als das Auto langsam zum Stehen kam und Edward sich abschnallte. Benommen öffnete ich die Augen, richtete mich auf und folgte ihm ins Haus. Die Müdigkeit klebte noch an meinen Gliedern, und am liebsten hätte ich mich einfach in ein Bett fallen lassen. Doch dieser Abend ließ keinen Raum für Bequemlichkeit – die Gala wartete.
Während Edward sich in seinem Zimmer fertig machte, begann auch ich mich umzuziehen. Ich wusch mir das Gesicht mit kaltem Wasser, um die letzten Reste der Trägheit abzuschütteln. Der neue Anzug, den ich anzog, saß wie angegossen. Ich kämmte mir die Haare und betrachtete mein Spiegelbild. Für einen Moment war ich überrascht, wie elegant ich aussah – beinahe ungewohnt in dieser Erscheinung, als wäre ich jemand anderes.
Als ich fertig war, traf ich Edward im Flur nahe des Eingangs. „Ich bin soweit“, sagte ich ruhig, auch wenn sich meine innere Anspannung langsam bemerkbar machte.
Gemeinsam gingen wir zum Auto zurück, und Edward fuhr los. Kaum hatten wir die Stadtlichter hinter uns gelassen, begann mein Magen sich leicht zusammenzuziehen. Eine unangenehme Nervosität kroch mir die Wirbelsäule hoch. In meinem Kopf spielten sich unzählige Szenarien ab – vor allem jene, in denen alles schieflief. Die Gala war keine harmlose Abendgesellschaft wie beim letzten Mal. Es war ein bedeutender Anlass, mit mehr Menschen, mehr Einfluss, mehr Druck. Gespräche, die politisch, wirtschaftlich oder gesellschaftlich brisant sein könnten, schwebten bereits wie unsichtbare Schatten über mir.
Ich versuchte, mich abzulenken, ließ meinen Blick aus dem Fenster gleiten und beobachtete die vorbeiziehenden Straßenlaternen. Die Zeit schien sich jedoch gegen mich verschworen zu haben – jede Minute zog sich endlos in die Länge.
Schließlich hielten wir an. Vor uns erhob sich ein imposantes Gebäude, das ich noch nie zuvor gesehen hatte. War es ein Hotel? Es wirkte beinahe wie ein Palast, der aus Licht und Samt gebaut war. Die Fassade funkelte im goldenen Schein der Leuchten, die schweren roten Vorhänge an den Fenstern ließen nur erahnen, wie prunkvoll es im Inneren aussehen musste. Mitarbeiter in makellosen Uniformen standen bereits bereit, um die Gäste zu empfangen – Gäste, die vermutlich in dieser leuchtenden Welt zu Hause waren. Ich jedoch fühlte mich wie ein Schatten inmitten dieser Glanzkulisse.
Ich räusperte mich leise und presste die Lippen zusammen. Jetzt gab es kein Zurück mehr.