Caleb
Ah. Bei der Antwort schien ja sowieso schon alles geklärt zu sein, oder? Wenn Richard schon so dagegen war, dass sein 'ehemaliger' Crush mit jemandem mit kriminellen Hintergrund zusammen war, fiel diese Option für sie wohl auch sofort weg. Warum hatte Richard es überhaupt in Betracht gezogen? Hatte er versucht, einen Scherz zu machen und Caleb hatte das ganze fehlinterpretiert, oder hatte er einfach einen unglaublichen Doppelstandard? Wenn ihm Ezras Gelegenheitsdietbstahl schon zu viel war, würde er bei den Dingen, die Caleb wusste, wahrscheinlich direkt in ein Koma fallen - vielleicht wäre er dann zumindest über die Sache mit Andrew hinweg, wenn er wieder aufwachen würde.
"Ich hab noch nie gedatet, also rennst du da offene Türen ein", antwortete Caleb knapp. Er hatte die Serviette mittlerweile methodisch in kleine Fetzen zerteilt. Er wusste gar nicht, warum das Thema ihn so beschäftigte. Er war bisher wunderbar alleine klar gekommen und jetzt traf er auf einen Helden, der zufällig ganz gut im Bett war und sofort konnte er nicht mehr klar denken. Er hatte bisher immer gedacht, dass es weit aus mehr brauchen würde, um ihn aus dem Konzept zu bringen.
"Ich schätze, wir verhalten uns dezent, beschränken es erstmal aufs Körperliche und sehen einfach, wo es uns hinführt." Eine andere Möglichkeit hatten sie momentan eigentlich gar nicht, wenn nicht einer von ihnen innerhalb der nächsten Minuten zur Besinnung kommen und das alles beenden würde.
"Darf ich dir trotzdem eine persönliche Frage stellen?", fragte Caleb, während ein Kellner ihr Essen auf den Tisch stellte. "Wie kommt es, dass du Held geworden bist? Versteh mich nicht falsch, aber-" Er suchte kurz nach einer netten Formulierung und gab es schließlich auf, "-du wirkst nicht gerade wie jemand, der alles stehen und liegen lassen würde, um anderen zu helfen und auch nicht wie jemand, der den Beruf mit Hoffnung auf hohe Schmiergelder gewählt hat." Caleb kannte genug Helden, die Geld über Arbeit stellten. Wenn man oft genug mit ihnen zu tun hatte, konnte man irgendwann relativ einfach einschätzen, bei wem ein paar Scheine mehr halfen, als Worte und verdrehte Beweise - Richard gehörte nicht dazu.
Ah. Bei der Antwort schien ja sowieso schon alles geklärt zu sein, oder? Wenn Richard schon so dagegen war, dass sein 'ehemaliger' Crush mit jemandem mit kriminellen Hintergrund zusammen war, fiel diese Option für sie wohl auch sofort weg. Warum hatte Richard es überhaupt in Betracht gezogen? Hatte er versucht, einen Scherz zu machen und Caleb hatte das ganze fehlinterpretiert, oder hatte er einfach einen unglaublichen Doppelstandard? Wenn ihm Ezras Gelegenheitsdietbstahl schon zu viel war, würde er bei den Dingen, die Caleb wusste, wahrscheinlich direkt in ein Koma fallen - vielleicht wäre er dann zumindest über die Sache mit Andrew hinweg, wenn er wieder aufwachen würde.
"Ich hab noch nie gedatet, also rennst du da offene Türen ein", antwortete Caleb knapp. Er hatte die Serviette mittlerweile methodisch in kleine Fetzen zerteilt. Er wusste gar nicht, warum das Thema ihn so beschäftigte. Er war bisher wunderbar alleine klar gekommen und jetzt traf er auf einen Helden, der zufällig ganz gut im Bett war und sofort konnte er nicht mehr klar denken. Er hatte bisher immer gedacht, dass es weit aus mehr brauchen würde, um ihn aus dem Konzept zu bringen.
"Ich schätze, wir verhalten uns dezent, beschränken es erstmal aufs Körperliche und sehen einfach, wo es uns hinführt." Eine andere Möglichkeit hatten sie momentan eigentlich gar nicht, wenn nicht einer von ihnen innerhalb der nächsten Minuten zur Besinnung kommen und das alles beenden würde.
"Darf ich dir trotzdem eine persönliche Frage stellen?", fragte Caleb, während ein Kellner ihr Essen auf den Tisch stellte. "Wie kommt es, dass du Held geworden bist? Versteh mich nicht falsch, aber-" Er suchte kurz nach einer netten Formulierung und gab es schließlich auf, "-du wirkst nicht gerade wie jemand, der alles stehen und liegen lassen würde, um anderen zu helfen und auch nicht wie jemand, der den Beruf mit Hoffnung auf hohe Schmiergelder gewählt hat." Caleb kannte genug Helden, die Geld über Arbeit stellten. Wenn man oft genug mit ihnen zu tun hatte, konnte man irgendwann relativ einfach einschätzen, bei wem ein paar Scheine mehr halfen, als Worte und verdrehte Beweise - Richard gehörte nicht dazu.