⍱The Curse of the Forgotten Deity⍲ ⧔Schmutzi & Alea⧕

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    • Der Wagen blieb bei der verwitterten Hütte stehen, und die Ritterin zögerte nicht und sprang gleich, mit ihrem Schwert bewaffnet, vom Wagen, um sich diese genauer anzusehen. Geduldig, wobei zu Azazel eher desinteressiert passen würde, warteten die anderen, bis Johanna wieder zu ihnen kam. "Das hört sich doch nach einem guten Plan. Ich werde mich um die Felle kümmern." stimmte Ana zu und kletterte sogleich auch vom Wagen. Ihr Zobiekind folgte ihr auf dem Fuße und gemeinsam näherten sie sich der kleinen Hütte. Der Mief schlug der Hexe entgegen, als sie an den Eingang trat, doch sie hatte schon Schlimmeres riechen dürfen. Dies gehört wohl dazu, wenn man sich mit Nekromantie befasst. Ana schritt auch gleich zur Tat und brachte ein Pelzstück nach dem anderen ins Freie und legte diese auf einem Haufen zusammen. "Hier drinnen gibt es sogar eine Feuerstelle." ließ sie die anderen wissen.
      "Ich schließe mich der Ritterin an." meinte der Dämon nur, als sie meinte, sie wollte sich umsehen. Nicht, dass er sich mit ihr zusammen umsehen wollte. Azazel wollte die Gelegenheit nutzen und sehen, ob er mit den beiden Succubus-Schwestern in Kontakt treten konnte. Er wollte ihnen zumindest mitteilen, dass sein Leben an das der Menschen geknüpft war, und sie daher doch eher vorsichtig mit ihnen umgehen sollten. Wenn sie das überhaupt in Betracht ziehen. "Vielleicht finde ich auch wieder Beute für ein Abendessen." meinte er weiter und wollte auch sogleich in den Wald gehen.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


      Quelle
    • Während alle sich aufteilten und an die Arbeit gingen rutschte Kadira vom Kutschbock herunter und machte langsame Schritte in Richtung der Hütte, ähnlich wie ein Kleinkind, welches gerade laufen lernt. " Vielleicht solltet ihr die Felle vergraben. Der Geruch könnte Raubtiere anziehen " sagte Kadira schulterzuckend und setzte sich auf einen kleinen Hocker, den er sich in eine freie Ecke der Hütte stellte. Energielos beobachtete er Ana beim ausräumen und säubern der Hütte. Wer weiß schon was im Kopf des verrückten Magiers von sich ging aber er fand Ablenkung in dem untoten Kind von Ana. " In meinem Versteck hätten wir genug Formeln finden können um eure Kreation richtiges Leben einzuhauchen " schnaufte er. " Ihr habt meine Schöpfung gesehen. Man könnte vielleicht argumentieren, dass es ihr an Schönheit gemangelt hat aber sie war durchaus lebendig, mit eigenem Charakter, eigene Gedanken und einen eigenen Willen " redete er und deutete auf die kleine Zombietochter. Ob Kadira wieder provozieren oder wirklich helfen wollte war unklar, so wie immer. " Erinnert euch doch nur an den Klang der Stimme dieser kleinen Kreatur und wie schön es wäre, ihre verfaulten Stimmbänder wiederherstellen zu können." sprach er weiter und lehnte sich dann seufzend an die kalte Wand.
      Johanna war derweil mit Azazel ein paar Schritte gegangen, aber sie ahnte schon, das er nicht mit ihr zusammen laufen würde und als sie hinter dem Haus standen grinste Johanna nur etwas gezwungen. " Ihr geht jetzt eure eigene Wege, richtig?" fragte sie, erwartete aber keine Antwort. " Ich werde Feuerholz sammeln und vielleicht finde ich auch Beeren und Kräuter " ließ sie Azazel dennoch ihren Plan wissen und machte den ersten Schritt vom Dämon weg. Der Wald war dicht und man würde sich leicht verirren können, doch die Bindung würde dafür sorgen, das Johanna den Weg zurück finden würde und so machte sich die Kämpferin auf die Suche nach Kleinigkeiten zu essen und Feuerholz. Etwas tiefer im Wald fand sie allerdings etwas Interessantes. " Pilze... Aber diese Art kenne ich doch " nuschelte sie. Diese Pilze hatten einen dunklen, violetten Hut und auffällige Flecken. Auch wenn sie giftig aussahen, so waren sie für Menschen gänzlich ungefährlich, sogar nahrhaft. Der Pöbel nannte diesen Pilz gerne Götterbrot, denn er war nahrhaft, proteinreich und leicht verdaulich. Häufig wurde er von Kriegern in die Schlacht mitgenommen und daher kannte Johanna diesen Pilz auch. Für Dämonen war dieser Pilz aber weniger nahrhaft und es war mehr ein Rauschmittel. Was der allgemeine Volksmund nämlich nicht weiß: Diese Pilze entstehen nur an Orten wo mehr dämonische Aktivität herrscht oder geherrscht hat.