⇊ Life Underground ⇊ ≡『SunWukongIV & Alea』

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • "Verdammter Mist!", entfuhr es Ismael als er das geschehen vor ihnen auf der Brücke erblickte. Das ihre Kameraden kurz davor waren gefressen zu werden, mochte ja schlimm genug sein aber das diese Federviecher auch noch an der Struktur der Brücke nagten, setzte dem Ganzen die Krone auf.
      Yuko fasste ihre Realität recht schnell zusammen und ismael nickte zustimmend, obwohl er wusste das Sie es nciht sehen konnte, "Nur wie sollen wir die los werden, ich habe keine Waffen eingepackt und ich bin mir auch gar nciht sicher ob wir ein kaliber dabei hätten, dass diese Größenordnung erledigt."
      Fieberhaft lies er seine Gedanken hin und her rennen, irgendeine Möglichkeit musste es doch geben, so knapp wie die Zeit gerade war hätte es selbst die schlechteste Idee getan, solange eine minimale Chance bestand.
      "Geruch!", er schrieh es beinah aus als ihm der Geistesblitz kam, "Kannst du den Motor deines Gleiters kurzzeitig dafür nutzen etwas zu verbrennen und den Rauch irgendwie auszustoßen? Ich habe eine Gummimatte dabei und wenn die verbrennt ist der Geruch beißend und toxisch, die Viecher da haben eine Nase die sehr viel besser ist als unsere, ich bezweifle das die etwas essen wollen das So gewürzt ist!"
      Hoffentlich war Yuko schnell genug etwas derartiges fertig zu stellen, wobei er befürchtete, dass ein Gleiter vermutlich nicht dafür gemacht war so zweckentfremdet zu werden, mal ganz davon abgesehen das er um seine Schlafmatte trauern würde.
      "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen!" - Plato


    • Yuko dachte verzweifelt nach, wie man diese Geier vertreiben konnte. Waffen hatten sie keine dabei und um ehrlich zu sein, vermutete sie, dass den gleichen Effekt haben würde, wie wenn sie mit Steinen nach diesem Federvieh warfen; keinen! Auch Ismael war das klar und so überlegten sie weiter. Sie dachte daran, ein lautes Geräusch zu verursachen, doch ihr Gefährt ist zu klein, um die erforderlichen Dezibel zu produzieren, um so große Vögel zu erschrecken.
      Da meldete sich wieder ihr Mitfahrer. Yuko dachte kurz darüber nach. "Lass es uns versuchen." nickte sie ihm zu, denn um ehrlich zu sein, ist das wohl der einzige Plan, den so auch umsetzen konnten. Sofort hielt sie kurz an und sprang von ihrem Gleiter. An diesem hatte sie, nach ihrer Begegnung mit den Coyoten in der Geisterstadt, einiges getunt, damit der kleine Flitzer zur Not noch mehr Power hatte. Sie löste die Drosselung, die sie zusätzlich verbaut hatte, damit sie nicht aus Versehen zu viel Energie verschwendete und schwang sich dann wieder in den Sattel. "Halt dich gut fest und halt die Matte an den Auspuff. Das wird gleich eine wilde Fahrt." warnte sie Ismael vor. Der Gleiter hat eigentlich nur Solarzellen und braucht keinen Verbrenner, doch wenn man eben in einer Notsituation mal ganz schnell von null auf Hundert kommen musste, ging nicht über einen Verbrennungsmotor. Genau diesen hat Yu zusätzlich eingebaut und das sollte wohl der erste ernste Gebrauch dafür sein, denn wirklich getestet, hatte sie das alles noch nicht. "Wirf schon schiefgehen." dachte sie sich und fuhr wieder los. Dann zog sie an einem Hebel, der den Treibstoff freisetzte und drückte gleichzeitig einen Knopf, um den Verbrenner zu aktivieren. Kurz knatterte und knallte es laut und dann machte der Gleiter einen enormen Satz nach vorne und schoss einfach nur so über die Brücke. Wie eine Stichflamme, schoss die Hitze aus dem Auspuff, die bestimmt ausreichen würde, um so eine Matte zu verbrennen. Yuko hatte leider nur keine Ahnung, führ wie lange der Sprit dafür ausreichen würde.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


      Quelle
    • Es war beeindruckend wie schnell Yuko die technische Grundlage für seinen Plan in die Tat umgesetzt hatte und Ismael nickte nur zustimmend als Sie seiner Idee das Okay gab. Der Ganze Plan war ziemlich knapp und hatte vermutlich eine gute Chance um schief zu gehen aber Sie hatten keine Wahl und auch keine Zeit für Alterantiven. Er sprang hinter ihr auf den Gleiter und hielt die quietische Kunststoffmatte bereit um nur noch darauf zu warten, dass es los ging.
      Als der Gleiter unter Yukos Kontrolle startete riss es ihn fast vom Fahrzeug doch ismael drückte seine Beine an das Fahrzeug und konnte sich gerade so halten wobei er die Matte in den Feuerstrahl des Antriebs hielt. Der dicke schwarze Rauch der beim Verbrennen des Kusntstoffes entstand stank fürchterlich und brannte in den Augen. Der ekelhafte Geschmack den er auf der Zunge hinterließ war so ekelerregend das er vermutlich isamels Lebenszeit reduzierte aber wenn es ihm bereits so ging, dann mussten diese Vögel es noch schlimmer haben. Glücklicherweise war der Weg zum Angriff nicht weit und als Sie dort ankamen zogen Sie einen dichten schleier aus Gestank und dichtem Qualm hinter sich her der alles einhüllte, was auch nur grob in der Nähe war.
      "Ich glaube es funktioniert.", hustete Ismael nach vorne als einer der Vögel vom Qualm eingehüllt wurde und anstalten machte, davon zu fliegen, "Wir müssen alle erwischen, kannst du uns zu den anderen manövrieren?"
      "Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen!" - Plato


    • Yuko rümpfte die Nase, als sie das Verbrannte roch. Die Dämpfe, die dabei abgesondert wurden, waren bestimmt nicht gesundheitsfördernd und brannten in den Augen, sodass der Schwarzhaarigen ein paar Tränen kamen, die sie aber rasch wegblinzelte. Ihr Plan schien zu funktionieren, jedenfalls erhob sich der erste Raubvogel in die Lüfte, als der Qualm ihn umgab. "Ich versuche es!" rief sie Ismael zu und lenkte ihren Gleiter Richtung der anderen Tiere und zu ihren Gefährten. Beim letzten Tier angekommen, fing die Stichflamme an zu schwächeln und bald erlosch sie ganz. "Shit." zischte Yuko auf und sah zu dem Greifvogel, der sie viel zu neugierig beobachtete. Er hatte ein neues Ziel im Auge und das schienen sie zu sein. Das große Geschöpf sprang auf die Brücke, was so heftig war, dass die Erschütterung sich bis auf ihren Gleiter übertrug. Dann schlug der Vogel ein paar Mal kräftig mit seinen Flügeln, ehe er abhob und dem Gleiter hinterherjagte. Im Rückspiegel sah sie das Tier auf sich zukommen, und sofort schoss das Adrenalin in ihr Blut, bei dem Anblick der großen Klauen und des spitzen Schnabels. "Gut festhalten!" rief sie ihrem Mitfahrer zu und versuchte, den Raubvogel abzuhängen, was leichter gesagt als getan war. Der geflügelte Räuber schoss auf sie nieder, und gerade rechtzeitig beschleunigte Yuko erneut, sodass er ins Leere griff und mit einem dumpfen Aufprall auf der Brücke landete. Man hörte es wieder gefährlich kacken und stöhnen, und dann sackte plötzlich ein Teil des Betons herab. Natürlich hielt das alte Konstrukt diese heftigen Erschütterungen nicht aus, und so brach ein Teil der Brücke zusammen. Und natürlich musste es der Teil sein, auf dem Ismael und Yuko noch mit dem Gleiter unterwegs waren. Ihre Kameraden hatten es auf den Bereich geschafft, der noch intakt war, und sahen entsetzt zu ihnen herüber. "LOS! BEEILT EUCH!" hörte sie Jarvis brüllen, der hektisch mit den Armen wedelte. Erst verstand Yuko nicht, was los war, doch als noch ein Ruck durch den Boden jagte und sie dann ein ohrenbetäubendes Krachen hörten, blickte sie über ihre Schulter und sah, wie nun ein Betonteil und Eisenpfeiler nach dem anderen in die Tiefe stürzten – und das in einem Tempo, das ihr viel zu schnell war. "Fuck!" keuchte Yuko auf, und man konnte die Panik in ihrer Stimme und ihren Augen sehen. Sie versuchte, alles aus ihrem Geliter herauszuholen. Für einen Moment schöpfte sie sogar Hoffnung. Sah es so aus, als würden sie es schaffen, noch rechtzeitig bei den anderen anzukommen, ehe der Boden unter ihnen wegsackte, doch da erbebte der Beton unter ihnen und ein gewaltiger Riss bildete sich einige Meter vor ihnen. Der Teil der Brücke kollabierte und stürzte einfach in die Tiefe, mit Ismael und Yuko auf dem Gleiter.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


      Quelle