runebound. (Earinor & Akira)

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    • "Das habe ich. Eine Aufgabe für ein Körperteil. So funktioniert es. Es steht dir frei dieses Angebot nicht anzunehmen und anderswo Hilfe zu suchen.", erklärte Hideyoshi ruhig. Sein Garten lag ruhig da, die Grillen zirpten und ein seichter Wind fegte durch das Gras. Hideyoshi musste unweigerlich an seinen alten Freund denken, dem er trotz mehreren hundert Jahren Suche nicht helfen konnte. Jetzt, da eine weitere unglückliche Seele von einem ähnlichen Fluch belegt war, vielleicht konnte Hideyoshi mehr über diese Magie herausfinden. Bücher mussten noch existieren, wenn jemand erneut davon gebrauch machen konnte und womöglich konnte Hideyoshi durch diese herausfinden, was er dagegen tun konnte. Er musste jemanden zu Akihisa Heimat schicken, um herauszufinden was dort los war. Hoffentlich war er der Einzige, der betroffen war und dennoch war es zusätzlich eigenartig, dass Akihisa einer Person zum verwechseln ähnlich sah, die Hideyoshi vor Jahren schon totgeglaubt hatte. Was also war hier los?

      Hideyoshi ließ seinen Blick zur Seite, auf den jungen Mann schweifen, der sich benahm wie ein wildes Kätzchen. "Hältst du es für sinnvoll denjenigen zu attackieren, der dir gerade einen Teil deiner Selbst wiedergegeben hat?", fragte er ihn immer noch ruhig und gelassen. "Wieso schläfst du nicht eine Nacht und denkst darüber nach, was du tun möchtest. Der Sonnenaufgang sieht von hier oben wunderschön aus, du solltest ihn dir ansehen, jetzt wo du es wieder kannst. Ich kann dir nicht mehr geben, als ich dir bereits angeboten habe, wenn du damit nicht zufrieden bist, dann steht es dir frei zu gehen. Du kannst auch hierbleiben, egal ob du weitere meiner Aufgaben annehmen möchtest oder nicht, sofern dur dich mit den anderen hier verträgst und mithilfst und wenn du sterben möchtest, denn werde ich dich auch davon nicht abhalten. Es ist unfair, dass dir ein Leben wie dieses auferlegt wurde, aber du hast immer noch die Macht darüber zu entscheiden, wie dein Leben weitergehen oder enden soll."
    • Hideyoshi war dem Wahn verfallen, anders konnte sich Akihisa all das nicht erklären - zumindest anfänglich nicht, war die Wut doch brennend heiß in ihm. Sollte er all das an dem Magier auslassen? Akihisa hielt es für Unklug, sich von seinen Emotionen leiten zu lassen, das tat er schon immer, doch auch jetzt, wo er endlich sehen konnte, war seine Freude darüber sichtlich gedämpft. Wieso auch war es für jemanden wie Hideyoshi eine Herausforderung, ihn wiederum in einem Stück zu wissen? Ein Schnauben entkam ihm. Wäre ich nicht nach den Prinzipien meines Clans erzogen worden, dann hätte ich dir den Kopf abgehackt., klärte er den bleichen Reiher auf, den er sich eigentlich gänzlich anders vorgestellt hatte. War sein Bild von Hideyoshi täuschend? Akihisa wollte es sich nicht ausmalen, was das alles bedeutete und doch wollte er des Berges nicht verwiesen werden. Verbittert wie sonst auf biss er sich auf sie Unterlippe; sein Leben ließ sich wohl doch gut ertragen. Wieso beneidete er sich also selbst, wenn nicht gar schon Hideyoshi? Es war doch beinahe unerträglich, jemanden wie ihn zu beneiden.

      Wenn du einen missgünstigen Tritt als einen Angriff ansiehst, dann ja, vielleicht. Aber ich schätze wohl eher weniger, dass ich ausgerechnet deswegen wieder erblinden werde. Hideyoshi konnte es sich erlauben, ihm was auch immer zuzufügen - Akihisa konnte sich ohnehin nicht wehren und musste wohl oder übel damit leben, dass sein Mensch gewordener, persönlicher Messiahs auch seine eigenen Launen haben durfte. Eventuell zumindest. Ein wenig aufgebraucht schnaubte er; vielleicht war er wirklich ein wildes Tier geworden, das sich gerade nicht benehmen konnte. Eine Nacht darüber schlafen? Natürlich. In den frühen Morgenstunden würde er sich dann mit den restlichen Blagen des Hauses herumschlagen und darauf hoffen, dass er sich nun aus der Gegend verabschieden konnte. Unverhofft war Hideyoshi also doch kein dringend benötigtes Allheilmittel gewesen. Welche andere Chance blieb ihm? Meinetwegen. Gute Nacht., ließ er den alten Mann noch knapp wissen, bevor er sich umdrehte und losstürmte - besser wäre es, er verschwände gleich in sein Gemach und genoss die Nacht; mehr als das tat Akihisa tatsächlich nicht, doch auch am nächsten Morgen kroch er nur widerwillig auf. Sein Weg führte, leider, spätestens nach dem ersten Lärm zu dem Rest von Hideyoshis Meute, in die Küche - wenn er sehen konnte, dann sollte er sich womöglich nützlich machen.
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.