↻Happy End auf Umwegen↺ ~ ꕥUki & Aleaꕥ

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    • Jennifer Moore

      Das Angebot von Andy nahm Jenny gerne an. Damit würde sie etwas Zeit sparen und müsste so mit ihren Schulaufgaben nicht so hetzen. Denn die musste sie fertig machen, bevor sie sich mit Taiga traf, da sie danach bestimmt viel zu müde war, um noch richtig nachzudenken.
      Ihr war der Kommentar von Andy nicht entgangen, als sie es von Taigas Schlaf vor einem wichtigen Spiel hatten. Doch ganz konnte sie dem nicht folgen, aber sie konnte ja später mal nachfragen, was damit gemeint ist.
      Der Lehrer, der einem netten Großväterchen glich, war nett, doch leider hatte seine Stimme etwas Einschläferndes, bestimmt war er super in gute Nacht Geschichten erzählen, doch gerade jetzt, fiel es der ganzen Klasse schwer aufmerksam zu bleiben. Jenny riss immer wieder ihre Augen weit auf und schielte ab und an zu dem Rotschopf herüber, der öfters mal seine Augen geschlossen hatte. Dann erklang endlich die erlösende Schulglocke und damit war der erste Unterrichtstag zu Ende.
      "Ich wäre aber auch fast eingeschlafen und den anderen ging es auch so." flüsterte sie den beiden zu, damit nicht unbedingt der Lehrer sie hörte. Sobald die Blauhaarige sich von ihrem Stuhl erhob, musste sie sich ausgiebig strecken und folgte dann einfach den beiden, da sie vermutete, dass es jetzt zum Wagen des Blondschopfes ging.
      "Sag mal, wie meinte das Andy vorher mit dem Schlaf vor wichtigen Spielen bei dir? Schläfst da nie gut?" fragte Jennifer Taiga und verschränkte beim Gehen ihre Arme hinter ihrem Kopf. Sie selber hatte mit so etwas keine Probleme, aber dafür hatte sie meisten davor keinen großen Appetit. Das rächte sich dann oft während des Spiels und sobald sie eine längere Pause hatten, musste Jenny etwas essen. Daher nahm sie zu ihren Spielen immer belegte Sandwiches mit und etwas Obst, denn überfressen konnte sie sich auch nicht, sonst wird sie fürs Basketballspiel zu träge und das ging gar nicht!
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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    • Taiga Kagami



      Ihm fielen immer wieder die Augen zu und sicher hatte er auch hier und da einige Minuten geschlafen, teilweise auch mit offenen Augen. Immer wieder hatte der Rothaarige versucht sich wach zu halten indem er den Blick durch die Klasse schweifen ließ, aber darin war er nicht gut und Schule brachte ihm so gar keinen Spaß. Er freute sich nur auf die Zeiten, wenn er einen Basketball in der Hand hatte oder Dinge mit Andy, nun auch sicher Jenny, unternahm. Er hätte nie gedacht jemanden kennenzulernen, der seine Leidenschaft teilte. Andy mochte den Sport zwar, aber war eben nicht so verrückt danach wie er selbst.

      Erst de Klingel weckte ihn nun wieder und sogleich schossen seine Augen auf. Er würde gleich frei sein und heute hatte er wirklich nichts mehr vor, außer heute Abend. Dies hieß für ihn: Nach Hause, Essen vorbereiten und schon mal einige Körbe im Garten werfen. Allein der Gedanke, gleich einen Ball in den Händen halten zu können, hob seine Laune und ließ ihn grinsen. Dies wurde durch die Aussage von Jennifer nur verstärkt. „Also ich habe definitiv geschlafen.“, flüsterte Taiga zurück und Andy schüttelte nur den Kopf. Er hatte nicht geschlafen, auch wenn er nicht ganz dabei gewesen war.

      Schnell wurden nun die Sachen verstaut, denn alle wollten schnell hier raus und Taiga war keine Ausnahme. Nachdem er die Tasche geschultert hatte und den Gang langlief hörte er plötzlich Jenny neben sich und sah kurz zu ihr rüber. Wirklich gerne redete er nicht darüber, denn immerhin machte sich fast jeder darüber lustig, doch da sie eh schon den Braten roch konnte er auch ehrlich sein. „Ich bin dann immer sehr aufgeregt. Nicht nervös oder ängstlich, nur aufgeregt und gespannt was die Gegner wohl draufhaben und wie ich sie schlagen kann. Andy sagt immer, dass man an seinen Gegner wächst und ich denke, dass es diese Vorfreude ist.“ Nun zuckte er mit den Schultern. Genau drüber nachdenken tat er nicht, denn was würde es schon ändern. „Deshalb ist nach einem Spiel auch nichts mit mir anzufangen, weil dann die Erschöpfung reinkickt.“ Dieser Gedanke ließ ihn nun lachen, denn er erinnerte sich daran wie oft Andy ihn dann schon hatte helfen müssen.

      Inzwischen hatten sie sich auch schon durch die Gänge gearbeitet und waren auf dem Parkplatz für die Schüler angekommen. Hier steuerte Andy direkt auf seinen schicken und teuren Wagen zu. Verwöhntes Einzelkind eben, wie Taiga es immer nannte.
    • Jennifer Moore

      Der Rucksack war gepackt und geschultert und damit liefen die drei durch die Flure auf den Weg nach draußen. Dabei kamen ihnen immer wieder andere Schüler entgegen, viele wichen Taiga instinktiv aus. Na ja, bei seiner Größe konnte man ihn auch kaum übersehen, so sah das Jenny. Dass aber die meisten von seinem mürrischen Blick eingeschüchtert waren, kam ihr gar nicht in den Sinn.
      "Ach so ist das. Das kann ich gut nachempfinden. Ich bin vor einem Spiel auch immer super aufgeregt. Die Vorfreude lässt meinen Körper wie elektrisiert wirken. Schlafen ist da kein Problem, aber ich habe dann keinen Appetit. Bis zum Match selber bekomme ich keinen Bissen herunter und dann, wenn wir das erste Viertel gespielt haben, kann ich immer deutlich merken, wie mein Magen in den Kniekehlen hängt." lachte Jenny selbstironisch über sich. "Ich muss dann immer zwischendurch was snacken, damit ich genug Energie für das Spiel habe." erzählte sie ihm, was bei ihr, die Vorfreude auf ein spannendes Basketballspiel hatte. "Nach jedem Spiel geht es dann als Erstes in ein Diner oder so, wo ich mich satt esse und in eine Art Fresskoma falle." verriet sie den beiden ihre komische Macke, über die sie selber nur grinsen konnte. Jenny nahm sich selber nie zu ernst. Zwar konnte sie beim Basketball spielen schon sehr seriös sein, doch auch der Spaß an dem Sport ist ihr sehr wichtig.
      Sie waren bei dem ganzen Gerede auch endlich auf dem Parkplatz vor der Schule angekommen und Jenny sah, wie Andy auf das wohl teuerste Auto zu ging. "Sag bloß, das ist dein Wagen?!" staunte die Blauhaarige nicht schlecht und blieb vor dem Fahrzeug stehen. "Soll ich hinten oder vorne sitzen?" fragte sie den Blonden, wobei sie diese Frage gleich selber beantwortete. "Am besten, ich sitze hinten. Ich hab kurze Beine, da ist das kein Problem für mich. Taiga muss sich bestimmt, wie eine Sardine in einer Dose fühlen, wenn er auf die Rückbank muss." grinste sie den Rothaarigen etwas neckend an.
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    • Andy Halliwell
      Der Blonde lief neben seinem besten Freund Taiga und ihrer neuen Freundin Jennifer her. Auch er zog so einige Aufmerksamkeit auf sich, jedoch eher, weil er schon eine Ruf als Frauenheld hatte oder ihn einige anhimmelten. Doch er war Selbstbewusstsein in Person und somit machte es ihm nichts aus. Stattdessen lauschte er Jenny, die eine ähnliche Macke hatte wie Taiga, auch wenn es bei ihr ums Essen ging. Schmunzelnd schüttelte er den Kopf, konnte er es immerhin bei beiden nicht nachvollziehen. Sicher war er aufgeregt, aber nie so sehr, dass er deshalb nichts aß oder nicht schlief. „Ihr seid echt schon zwei.“, murmelte er und hatte nun scheinbar zwei verrückte, aber liebe Freunde.

      Taiga Kagami
      „Klingt aber auch nicht gerade toll, nichts essen zu können.“, gab er zu und lächelte dabei aufmunternd, da er zu gut wusste wie wichtig Essen und Energie war , besonders wenn man Sport trieb. „Aber solange du nicht einfach auf dem Spielfeld umkippst, sollte es ja in Ordnung sein.“ Auch wenn sie sich noch nicht lange kannten, so wollte er nicht, dass sie ihre Gesundheit außer Augen ließ.
      Als sie nun bei dem Auto ankamen und Jennifer nicht schlecht staunte was für einen Luxuswagen Andy hatte lachte Taiga.

      Andy Halliwell
      Natürlich fiel Jenny auf wie teuer sein Wagen war und dies war eine der Sachen, die doch sein Selbstbewusstsein etwas ankratzten. Sogleich wurde er etwas verlegen. „Ja… naja… meine Eltern wollten was schickes, dass auch sicher ist.“, druckste er etwas rum. Seine Eltern verwöhnten ihn schon sehr und dies wusste er. Ihm hätte auch ein einfacherer Wagen gereicht, denn er wollte nur von A nach B damit. Seine Eltern versuchten damit viel gut zu machen und seine Liebe zu kaufen, dies wusste er. Um so froher war er, dass Taiga zwar etwas lachte, aber es nicht übertrieb und Jenny lieber wegen dem sitzen sprach und Taiga da anschloss.

      Taiga Kagami
      Da er wusste was hinter dem Wagen steckte lachte er zwar, fing sich aber schnell wieder. Jenny würde es früher oder später auch merken oder Andy sich ihr öffnen, doch noch war es dazu zu frisch.
      „Ja, bitte geh du nach hinten. Ich kann da nicht sitzen und wenn man mich fragt: Mir wäre ein SUV lieber, in dem ist mehr Platz.“, gab er seine Meinung kund und setzte sich auf seinen Platz. Andy stieg auch ein und nachdem alle saßen und angeschnallt waren, startet er den Motor um sie zum Diner zu bringen.
    • Jennifer Moore

      "Wirst du etwa nie nervös oder so?" wollte Kenny von Andy wissen, der wohl nur über die Macke von Taiga und ihr lachen konnte. In ihrer Stimme lag aber kein Vorwurf oder so, wollte sie eher von dem Blonden wissen, ob er auch eine ulkige Marotte besaß.
      "Ne, das ist zum Glück noch nie passiert. Für den absoluten Notfall habe ich an solchen Tagen auch immer Traubenzucker dabei, damit ich irgendwo meine Energie herbekomme und sobald ich das erste Viertel überstanden habe, esse ich eigentlich immer auch etwas Kleines." beruhigte sie den Rotschopf und stieg dann in den Wagen ein. Selbst wenn Taiga den Sitz nach ganz hinten schieben sollte, hatte Jenny immer noch genug Platz. Sie schnallte sich auch gleich an und sah dann zwischen den beiden Sitzen vor zu den Jungs. "Ich hab ja noch gar keinen Führerschein. Aber jetzt kenne ich zumindest eine Person mit Auto, die mir das Fahren theoretisch beibringen könnte." merkte sie grinsend an, wobei sie das nicht ganz so ernst meinte. Gerade wollte sie sich auch leider auf die Schule konzentrieren und vor allem auf den Sport.
      Die Fahrt dauerte auch wirklich nur wenige Minuten, ehe das Diner auch schon in Sichtweite kam. "Andy, vielen Dank für die Mitfahrt!" bedankte sie sich bei ihm und klopfte dem Fahrer freundschaftlich auf seine Schulter. "Wir sehen uns dann später, Taiga." grinste sie den Rotschopf an und sobald der Wagen hielt, schnallte sie sich auch schon ab und sprang mit ihrer Schultasche auf den Gehweg. "Bye!" winkte sie den beiden zu, ehe sie im Diner verschwand.

      Kurz vor 18 Uhr stand Jenny dann vor ihrem Wohnheim und trug eine dunkle kurze Sporthose und dazu ein blaues Tanktop. An ihren Füßen sah man ihre weißen Basketballschuhe, die extra fürs Outdoor spielen, da waren. Auf Taiga wartend spielte sie mit ihrem Basketball herum und drehte diesen immer wieder auf ihrem Mittelfinger. Irgendwie konnte sie das nur mit diesem und nicht wie die meisten mit dem Zeigefinger. Sie war schon unglaublich gespannt darauf, wie gut der Rotschopf war, wobei sie ihn nicht unterschätzte. Sie hatte ja gleich gesehen, dass er einen Sportlerkörper hat, trotz der Kleidung. Seine Körperhaltung verriet da doch schon einiges.
      Zudem hatte sie nicht nur gute Laune, da sie gleich ein paar Körber werfen würde, sondern weil sie auch einen Job im Diner bekommen hatte. Sie half dort einfach immer aus, wenn es für sie möglich war, und zwar nicht nur in der Küche, sondern auch als Bedienung. Die wenigen Schulaufgaben hatte sie auch schon erledigt, also konnte sie sich bestens Gewissens nur auf den Basketball konzentrieren.
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    • Andy Halliwell
      Leise lachte der Blonde auf ihre Frage und schüttelte den Kopf. „Schon lange nicht mehr.“ Erneut schüttelte er sich etwas vor Lachen. Als er noch jünger gewesen war, war Andy immer unsicher gewesen. Seine Eltern verbrachten wenig Zeit mit ihm und Geld alleine reichte nicht aus um den Charakter eines Kindes zu fördern. Zu dieser Zeit hatte er so einige Marotten, wenn man es so nennen wollte und war sogar zu schüchtern, um viel auf andere zu zugehen. Das vollkommene Gegenteil von seinem selbstsicheren Ich von heute, doch all dies war Vergangenheit und seine Aussage reichte sicher, um Jenny deutlich zu machen, dass es mal anders gewesen war als heute.
      Als sie nun im Auto waren und Jenny meinte, dass sie noch keinen Führerschein hatte, wunderte es Andy etwas. In ihrem Alter und hier in Amerika wollte immerhin jeder so schnell wie möglich mobil sein, aber vielleicht war es auch eine Frage des Geldes. „Ich bringe es dir gerne bei, solange du dich nicht zu dumm anstellst.“, scherzte er und würde ihr so oder so helfen, wenn sie wollte.
      Nachdem die Fahrt von wenigen Minuten hinter sie gebracht war, verabschiedet sich Jenny von ihnen. „Dann bis Morgen und viel Glück. Wenn du willst, nehme ich dich gerne mit. Du bist auf jeden Fall der hübschere Mitfahrer.“ Leise lachte er als er davonfuhr und Taiga mit ihm schimpfte. Andy war wohl immer ein Spaßvogel.

      Taiga Kagami
      „Bis nachher.“, kam von ihm und er hatte sich die kurze Fahrt über etwas zurück gelehnt gehabt. Es war noch immer zu müde von der letzten Unterrichtsstunde. Schule lag ihm einfach nicht und außerdem würde er Jenny nachher noch sehen und mit ihr quatschen können.
      Als Andy nun mit diesem dummen Spruch los fuhr, um ihn nach Hause zu bringen, war Taiga doch genervt genug, um nun was zu sagen. Der Rothaarige hielt Andy nun eine Standpauke, dass sie Jenny doch nicht lange genug kannten, um zu wissen, dass sie sie nun nicht für irre hielt. Natürlich bedachte der Blonde ihn darauf hin nur mit noch mehr Lachen.
      Zuhause abgesetzt kümmerte sich Taiga um seine üblichen Pflichten. So selten wie ein Erwachsener zuhause war kam er sich manchmal schon wie ein alleinerziehender Vater für seine kleine Schwester vor.
      Nachdem alles Wichtige im Haushalt erledigt war, hatte er keine Zeit mehr, um sich an die Hausaufgaben zu setzen oder eher beschloss er es auf später oder nie zu schieben.
      Taiga hatte es einfach nicht so mit der Schule und deshalb machte er sich darüber keinen Kopf, als er seine privaten Trainingssachen überzog, und los joggte zum Treffpunkt. So konnte er sich schon mal aufwärmen. Natürlich hatte er auch eine Tasche mit, in der neben einem Ball und seinem Handtuch auch Snacks und war zu Trinken waren.
      Als er nun auf Jenny zu kam, noch bevor er sie sah, sah er wie sie den Ball balancierte und grinste. Seine vorher schon große Vorfreude stieg nun noch mehr und auch sein Schritt wurde automatisch schneller. „Hey, ich hoffe du wartest noch nicht zu lange.“
    • Jennifer Moore

      Konzentriert blickte Jenny auf den Ball, der sich auf ihrem Finger immer weiter drehte, während sie diesen mit ihrer andren Hand sanft anschubste. Eine gute Minute klappte das schon, ohne dass der Ball herunterfiel. Tja, das war vorbei, als sie die näher kommenden Schritte hörte. Sie wurde von Taiga etwas abgelenkt, als dieser sie begrüßte und so verlor der Ball die Balance und fiel herunter. Doch ehe der Basketball den Boden berührte, fing die Blauhaarige diesen geschickt auf.
      "Hi Taiga!" grüßte sie ihn zurück und klemmte den Ball unter ihren linken Arm. "Nee. Ich bin auch erst seit ein paar Minuten hier." beruhigte sie den Rotschopf und sah sich dann nach ihrer kleinen Sporttasche um, in der sie ein Handtuch, etwas zu trinken und Obst hatte, so wie natürlich ihr Handy und die Schlüssel für ihre Wohnung. "Dann zeig mir mal den Court. Ich bin schon gespannt, wie gut du Dreier werfen kannst." grinste sie ihn voller Tatendrang an und schulterte ihre Tasche, ehe sie dem Größeren folgte.
      "Hast du eigentlich schon die Hausaufgaben gemacht?" erkundete sie sich bei ihm, während sie nebeneinander herliefen. "Die waren gar nicht so schwer und ging leicht von der Hand." ließ sie ihn wissen und fing an, während dem laufen den Ball hin und wieder etwas zu dribbeln. "Ich habe übrigens einen Job beim Diner bekommen." berichtete sie ihm dann auch ganz stolz. "Also kann es sein, wenn ihr am Wochenende mal dort essen geht, dass ich euch die Burger an den Tisch bringe." plauderte Jenny eifrig weiter. Wie so oft wechselte sie die Themen schnell und ohne, dass sie wirklich zusammenhingen. "Habt ihr hier auch ein gutes Kino? Ich habe vorher gesehen, dass eine Dokumentation über Michael Jordan und die Chicago Bulls bald erscheinen soll. Man, die muss ich unbedingt sehen." sprach sie nun wieder mehr von Basketball. Vielleicht interessierte Taiga ja sowas auch, dann müsste sie nicht alleine ins Kino gehen. Wobei Jenny hätte da auch keine Hemmungen, sie hat schon oft alleine Filme in den Lichtspielen geschaut, weil sich niemand fand, der mit wollte. Sie sah auch keinen Grund, wieso sie nicht alleine ins Kino gehen sollte. Ist ja auch nicht viel anders als zu Hause alleine Fernseher zu schauen.
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    • Taiga Kagami

      Der große Rothaarige musste sich zusammennehmen nicht zu lachen als sie den Ball verlor. Nicht aus Boshaftigkeit oder so, sondern weil es eben einfach zu lustig aussah und es ihn irgendwie belustigte, dass sie sich von ihm hatte ablenken lassen. Doch auch fand er es cool wie locker sie drauf war und auch wie schnell sie sich wieder gefangen und den Ball noch erwischt hatte, bevor dieser auf den Boden aufgekommen war. Er zeugte davon wie flink sie zu sein schien.
      Kurz nickte er als sie meinte auch noch nicht lange hier zu sein und wartete nun bis sie ihre Tasche hatte um ihr den Weg zu zeigen. Zum Glück war es nicht all zu weit weg, denn er konnte es nun schon kaum noch aushalten nicht zu spielen und den Ball in der Hand zu haben.
      Als sie ihn nun jedoch auf die Hausaufgaben ansprach zuckte er etwas zusammen und rollte gleichzeitig mit den Augen. „Sag bloß, du bist so einer wie Andy und dir fallen die Dinge mit der Schule zu.“ Es war keine wirkliche Frage und auch keine Antwort auf ihre Frage und doch sagte diese Aussage sicher alles aus was sie wissen musste, dennoch fügte er nun hinzu: „Ich hatte noch keine Zeit und Lust dazu, aber wenn sie so leicht sind, dann schaffe ich es vielleicht noch vor Morgen…“ Es war eher ein sehr großes „Vielleicht“ und klang deutlich als sei es ihm egal.
      Doch schlagartig änderte sich seine Laune als Jenny erwähnte, dass sie den Job bekommen hatte. Breit grinste er sie nun an. „Glückwunsch. Also gibt es dann Gratis-Fritten.“, scherzte er, jedoch nur halb. Zu Essen, dass er mochte und auch noch gratis bekam, würde er wohl nie nein sagen, dafür hatte er auch einfach einen zu großen Appetit.
      Und schon wechselte sie erneut das Thema und Taiga musste nun nur noch schmunzeln. Sie war wirklich sehr lebhaft, etwas wie Andy und doch war es anders mit ihr, da sie ihm nicht so auf die Nerven ging, zumindest noch nicht. „Klar haben wir hier ein Kino, zwei eigentlich sogar, wenn du einmal durch die ganze Stadt willst, nur um in einem riesigen Saal zu sitzen. Ich gehe lieber in das hier um die Ecke. Es ist klein, alt und man hat meistens seine Ruhe. Und bevor du weiter fragst: Ja, die bringen die Doku auch. Ich habe schon gefragt und wollte gleich zur Prämiere hin. Wenn du magst können wir zusammen hin.“
      Plötzlich blieb er stehen und drehte sich zu Jennifer um als würde er nun was von ihr wollen. Dabei hob er auch noch langsam dem Arm. Es wirkte sicher seltsam für jeden, nur Taiga dachte sich nun nichts dabei als sein Arm direkt an ihrem Kopf vorbei zeigte auf den Platz, der ja ihr Ziel gewesen war. „Und da wären wir.“, verkündete er einfach nur locker.
    • Jennifer Moore

      "Ich? Neee. Mit Mathe kannst du mich jagen! Aber in meiner Schule vorher musste man einen Notendurchschnitt von mindestens 2,5 oder besser haben, um bei den Sportclubs mitzumachen. Die waren da echt streng. Und jetzt habe ich mich daran gewohnt, vor dem Training oder so, immer meine Aufgaben schon zu machen." erklärte Jenny ihm, dass sie kein Schulcrack war, sondern einfach nur gewissenhaft. Sie verstand aber auch Taiga, denn oft musste sie sich dazu zwingen. Da hatte es geholfen, dass der Basketball quasi die Motivation war, um in der Schule auch am Ball zu bleiben. "Wenn du willst, kannst du morgen auch bei mir abschreiben. Vielleicht können wir auch die Aufgaben ab und zu zusammen machen und danach etwas spielen." bot sie dem Rotschopf an. Plus einer Möglichkeit, das eher Unangenehme mit etwas Angenehmen zu kombinieren. Es könnte ja sein, dass das auch Taiga etwas mehr motivierte. "Also nur, wenn du willst." fügte Jenny aber noch schnell an, da sie nicht zu aufdringlich wirken wollte. Andere Hintergedanken hatte sie dazu gar nicht. "Vielleicht kann ich den ein oder anderen Rabat im Diner für euch herausschlagen." lachte sie leise, was aber auch eher im Scherz gemeint war, da sie bestimmt nichts an den Preisen ändern konnte. "Voll gerne gehe ich mit dir zur Premiere! Bestimmt schaue ich mir den Film dann noch ein weiteres Mal an und ich finde kleine Kinos auch besser als die Großen." nahm sie das Angebot sofort an. Der ein oder andere würde jetzt da an ein Date denken, doch Jenny kam das gar nicht in den Sinn. Sie freute sich einfach so sehr, so schnell jemanden kennengelernt zu haben, der Basketball genau so sehr liebte wie sie. Es war schön, mit Taiga quasi über diesen Sport "abzunerden", denn sie hatte schon befürchtet, dass sie mit ihrer Leidenschaft hier alleine wäre. Doch zum Glück ist das nicht so! Als dann der größere so abrupt stehen blieb, und seine Hand sich in ihre Richtung bewegte, kamen ihr auch hier keine komischen Gedanken. Sie folgte einfach seiner zeigenden Hand und sah dann den Court. "Wer als ersten dort dribbeln ankommt und einen Korb wirft!" rief sie sofort auf und rannte auch schon los. Die Tasche störte doch sehr beim Dribbeln und so warf Jenny diese auf dem Platz gleich ab und zog direkt zum Korb für einen Korbleger. Sie rechnete damit fest, dass Taiga ihr bestimmt schon auf den Fersen war, also durfte sie keine Zeit verlieren.
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    • Taiga Kagami

      Jennys Aussage versetzte Taiga etwas in Schock. Wenn er einen solchen Notendurchschnitt haben müsste um spielen zu dürfen, dann wäre er am Arsch. Er würde nie, sicher nicht mal mit größten Anstrengungen, so einen Schnitt haben und halten können. Doch als sie nun meinte, dass er abschreiben könnte und man vielleicht sogar einige Male zusammen die Hausaufgaben erledigen könnte, vor einem Training, hellte sich sein Gesicht gleich wieder auf.
      „Du bist meine Rettung, aber ich schaue erstmal, ob ich es selbst nachher noch schaffe.“ Er wollte nicht ganz als Versager rüberkommen und gleich die ersten Hausaufgaben abschreiben. Sicher, wenn er nachher zu müde war, dann würde er auf ihr Angebot zurückkommen, aber so hatte er es dann wenigsten versucht. „Aber wegen der anderen Idee: Klingt cool. So habe ich immerhin einen Grund mich nicht immer davor zu drücken. Ich muss nur wegen meiner Schwester schauen, da ich recht oft auf sie aufpassen muss. Aber sonst kommst du zu mir.“ Er schlug es nur der Einfachheitshalber vor und hatte dabei keine Nebengedanken. Sie war nur ein Kumpel für ihn. Und auch als sie quasi auf sein Angebot einging mit ihm zusammen ins Kino zu gehen war es so als hätte er sich mit Andy verabredet. Taiga hatte eben gefühlt kein Interesse an Mädchen.
      Kaum hatte er ihr nun den Platz gezeigt rief sie auch schon eine Herausforderung und rannte los. So was ließ er sich nie zweimal sagen und ohne auf irgendwas zu achten ließ er an Ort und Stelle seine Tasche fallen und sprintete ihr nach. Sicher kein wirklich fairer Kampf, den auch wenn sie vor ihm losgelaufen war, so hatte er eine viel größere Schrittlänge, da er auch längere Beine hatte. So war es kein Wunder, dass er wenig später auch schon vor ihr auftauchte. „Ziemlich frech.“, meinte er und auch wenn er es nicht böse meinte, so war sein Gesichtsausdruck vollkommen anders, ebenso wie seine Körperhaltung. Er hatte nun in den Spielmodus quasi gewechselt und dabei kannte er keinen Spaß. Sobald er die Chance hatte würde er nach dem Ball schlagen um sich diesen dann zu schnappen.
    • Jennifer Moore

      Jenny hatte daran keine Zweifel, dass Taiga die Aufgaben auch selber hinbekommen würde. Sie waren nicht sehr schwer und auch eine kleine Wiederholung, sodass es damit keine Probleme haben würde. Aber ob er nach dem Training hier noch fit genug dafür war, stand auf einem anderen Papier geschrieben. Sie dachte auch nicht, dass er faul ist oder so, seine Interessen lagen einfach nur irgendwo anders. Bestimmt würde auch sie mal bei ihm anschreiben müssen, das jedenfalls, konnte sich die Blauhaarige sehr gut vorstellen.
      Sie hätte auch kein Problem damit, zu ihm nach Hause zukommen, um zu lernen. Wenn er auf seine kleine Schwester aufpassen muss, ist das einfach so am einfachsten. Außerdem ist ihr Zimmer nicht besonders große, dass sie vielleicht gar nicht genug Platz bei ihr hatten, um zu zweit zu lernen. Vor allem nicht, wenn Jennifer mal wieder ein bisschen chaotisch ist und nicht aufräumt.
      Leider hat der Vorsprung, den sie durch ihren plötzlichen Ausruf dieses kleinen Wettbewerbs hervorholen konnte, nicht wirklich gereicht, denn nur wenige Augenblicke später, hatte Taiga auch schon aufgeholt. Jetzt stand er vor ihr und wirkte für sie fast wie ein Riese. Sein Gesichtsausdruck war auch recht ernst, aber vor allem konzentriert. "Ach Quatsch. Ich habe schon fest damit gerechnet, dass du dich nicht abschütteln lässt." entgegnete Jenny ihm und blieb vor ihm stehen. Sie dribbelte den Ball sehr tief und versuchte diesen mit ihrem Körper vor ihm zu schützen.
      Durch ihren Kopf ratterten alle Möglichkeiten, die sie hatte, um den Rotschopf irgendwie auszuspielen und das sind nicht wirklich viele. Einen Distanzwurf konnte sie vergessen. Taiga ist nicht nur groß, bestimmt kann er auch sehr hoch springen. Damit würde er den Ball einfach aus der Luft pflücken, wenn sie werfen würde. Damit blieb ihr nur ein Korbleger, aber er würde sie auch nicht einfach so zum Korb ziehen lassen und körperlich konnte sie den robusten Kerl einfach nicht überwinden. Das wäre als wollte sie eine Wand umwerfen. Vollkommen unmöglich! Also blieb Jenny nur noch die Möglichkeit zu versuchen ihn auszudribbeln. Sie muss schnell sein und ausprobieren, ob sie durchs Antäuschen ihn austricksen kann. Eins ist Jennifer aber ganz sicher, wenn sie den Ball verliert, würde sie es kaum schaffen, diesen Taiga wieder abzunehmen.
      Also blieb sie fürs Erste auf Abstand, damit er nicht nach dem Ball schlagen konnte. Und dann wagte sie den Versuch. Jenny täuschte an, dass sie versuchte an seiner linken Seite vorbeizuziehen. Doch dann machte sie eine Drehung, in dem sie den Ball fest in ihre rechte Hand nahm und sich über links, mit dem Rücken zu ihrem Gegner drehte (spin). So schnell wie möglich versuchte sie dann unter den Korb zu kommen und vollführte einen Korbleger. Dabei behielt Jenny so lange wie sie konnte den Ball in ihrer Hand und steckte ihren Arm im letzten Moment aus, die es möglich war. Doch selbst dieser kurze Augenblick konnte immer noch reichen, dass der Rotschopf es schaffen konnte, ihr den Ball wegzuschlagen.
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    • Taiga Kagami

      Wenn es um Basketball ging, dann kannte der große Rothaarige keinen Spaß und auch handelte sein Körper einfach von sich aus und er musste nicht viel dabei nachdenken. So war es natürlich kein Wunder, dass er gleich ihr hinterher gelaufen war und nun bei ihr stand um sie zu decken. Einen Moment herrschte vollkommene Stille und es war als würde die Zeit stillstehen. Er wägte ab, ob es sich nun lohnte einen Versuch zu starten den Ball so zu schnappen. Während sie nun wohl überlegte wie sie es am besten schaffte sich trotz des Größenunterschiedes an ihm vorbei zu schlängeln. Endlich ging das Ganze weiter und Taiga spürte ein Kribbeln, dass sich durch seinen Körper zog als Jenny sich so an ihm vorbei wand mit einem Spin. Sie hatte genau ihre Stärken ausgespielt und diese genutzt gegen ihn. Sie war kleiner und damit wendiger und so beschloss er auch seine Stärke zu nutzen. Er wusste was sie vorhatte und dass ohne Team der Korb ihr Ziel sein musste. So war er klar, dass er sie einholte und dort stellte. Sobald sie nun zu einem Sprung ansetzte tat er es ihr gleich und schlug nach dem Ball. Zielsicher traf er diesen und katapultierte ihn damit aus Jennys Händen in den freien Raum hinter ihr. Sogleich er landete drehte er sich um zu ihr um oder besser nur in ihre Richtung und preschte los um den nun freien Ball zu holen. Beim nächsten Mal würde er ihn besser festhalten, da war er sich sicher, doch eben war er noch nicht ganz bei der Sache gewesen und hatte nicht damit gerechnet, dass sie so gut starten würde. In Windeseile hatte er den Ball und warf diesen sogleich aus der Ferne über ihren Kopf in den Korb. „Yes!“, jubelte er strahlend.
    • Jennifer Moore

      "Mist!" schoss es durch Jennys Kopf, als sie spürte, wie Taiga ihr den Ball aus der Hand schlug und nach hinten wegflog. Er kam auch vor ihr auf dem Boden auf und sprintete sofort los, um sich den Ball zu schnappen. Sobald sie selber aufkam, rannte sie auch direkt los. Die Blauhaarige wusste, dass es für sie fast unmöglich war, den Rotschopf aufzuhalten, doch aufgeben kam gar nicht infrage! Dieses Wort existierte nicht in Jennys Wortschatz, wenn es um Basketball ging. So versuchte sie so nah wie möglich zu kommen und sprang dann hoch, als Taiga zum Wurf ansetze. Jennifer kann für ihre Größe wirklich sehr hoch springen, doch gegen diesen Riesen reichte auch das nicht. Sie reckte so weit wie möglich ihre Hand nach oben, doch sie schaffte es nicht einmal, mit ihren Fingerspitzen den Ball zu streifen. Da fehlten dann doch ein paar Zentimeter.
      "Du bist echt schnell." grinste sie Taiga schief an, auch wenn sie sich innerlich etwas ärgerte, dass er den ersten Punkt gemacht hatte. Jenny joggte dann locker zum Ball, der unter dem Korb noch etwas hin und her rollte und hob diesen geschickt auf, in dem sie fest auf ihn schlug, sodass er hochhüpfte und sie direkt dribbeln konnte. "Worauf hast du Lust? Vielleicht Distanzwürfe?" schlug sie Taiga vor und passte ihm den Ball zu. "Ein Eins gegen Eins wäre wohl bei uns etwas einseitig." meinte sie dann und kratzte sich fast schon verlegen am Kopf. Es würde Jenny bestimmt fordern, aber für den Rotschopf würde das doch langweilig werden und irgendwann wäre auch sie bestimmt gefrustet, wenn sie es nicht schaffen würde, mindestens einen Korb zu werfen.
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    • Taiga Kagami


      Alleine schon, weil sie gekämpft hatte, hatte sich Jennifer seinen Respekt verdient. Der Rothaarige hatte schon einige Leute getroffen, die in so einer Situation einfach aufgegeben hatten und ihn den Ball hatten versenken lassen. So machte es ihm keinen Spaß, aber dadurch, dass sie sich angestrengt hatte, war sie in seinem Ansehen nur noch gestiegen und er schenkte ihr ein aufrichtiges Lächeln. „Gute Arbeit.“, lobte er sie auch sogleich. „Ich war auch echt erstaunt wie du dich rein gehängt hast, aber im positiven Sinne.“

      Während Jenny nun den Ball holte joggte Taiga kurz zum Weg zurück um seine Tasche aufzuheben. Immerhin fuhren dort auch ab und an Leute mit dem Rad vorbei und es musste ja nicht sein, dass sie sich abpackten, weil sie über eine Tasche fielen. Er kam passend wieder als sie ihn wegen dem Plan für heute fragte. „Ja, stimmt. Ein Eins gegen Eins wäre auf Dauer sicher nicht so spannend und auch etwas frustrierend…. Außerdem würde es kein wirkliches Training sein.“ Kurz warf er seine Tasche in die Ecke, aber nicht ohne seinen Ball heraus geholt zu haben. „Beim nächsten Mal müssen wir sonst früher los und spielen Zwei gegen Zwei gegen andere.“, schlug er gleich schon mal vor während er den Ball nun in seinen Händen drehte. Hier traf man immerhin oft genug irgendwelche Amateure, die gerne mal ein Spiel machten.„Aber dann machen wird für heute erstmal locker ein paar Distanzwürfe.“ Taiga war es gleich, solange er den Ball in den Händen haben durfte, denn es war heute bis jetzt zu kurz gekommen. So warf er auch sogleich den Ball Richtung Korb und natürlich ging er durch, ehe er los joggte um ihn aufzusammeln.
    • Jennifer Moore

      "Danke. Beim nächsten Mal bekomme ihn aber." lachte Jenny gutgelaunt auf, wobei man durchaus heraushören konnte, dass sie das ernst meinte. Heute hatte Taiga vielleicht einen Punkt geholt, doch das würde sie versuchen zu ändern.
      "Ach, so ein kurzes eins gegen eins ist okay. Aber du hast recht, auf Dauer würde es wohl eintönig werden." stimmte sie ihm da zu. Als Taiga dann das zwei gegen zwei erwähnte, strahlte sie ihn buchstäblich an. "Das hört sich klasse an. Die werden wir vom Platz fegen." war sie beider Idee sofort dabei. Der Rotschopf und sie würden bestimmt ein gutes Team abgeben. Davon war sie fest überzeugt.
      Sie sah dann seinem Ball nach, der auch wieder den Korb traf und punktete. "Gibt es etwas, dass du nicht gut kannst?" fragte sie ihm im Scherz und meinte das bezogen auf den Basketball. Auch Jenny warf dann ihren Ball, der ebenfalls traf, was ein bisschen jubeln ließ. Bei ihr ist es eher üblich, dass sie am Anfang eher nicht trifft, aber je mehr Zeit vergeht wird sie immer wurfsicherer und in den letzten beiden Vierteln wirft sie dann so gut wie nie mehr daneben. Das ist einer ihrer Stärken.
      "Hast du auch Lust, ein paar Passtaktiken zu üben?" fragte sie an Taiga gewandt, nach dem sie wieder ihre Bälle in den Händen hielten und erneut bei der Freiwurflinie standen. Damit er sah, was sie meinte, zeigte sie ihm es auch gleich direkt. Mit voller Wucht warf sie ihren Ball gegen das Brett und rannte auch sofort los. Als dieser davon abprallte, sprang die Blauhaarige hoch, fing den Ball und warf einen Korb. Für einen Dunking ist sie einfach doch zu klein, doch sie war sich sicher, dass Taiga das locker schaffen konnte. "Ich bin ja hauptsächlich Point Guard, daher wäre es für mich eine super, wenn ich auch die schweren Pässe üben kann. Die gibt es was, dass du verbessern möchtest?" erklärte sie Taiga, was sie gerne in ihrem Training machen würde.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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    • Taiga Kagami

      „Das schauen wir erstmal.“, meinte er herausfordernd und grinste. Er mochte ihre Einstellung. Viele andere Spieler hätten sich nun erstmal in die Ecke verzogen und ihre Wunden geleckt, aber sie sah es einfach als etwas Lehrreiches an aus dem sie wachsen konnte.
      Kurz nickte Taiga als sie meinte, dass ein eins gegen eins auch mal okay sein, aber besonders bei ihrem Größenunterschied müsste er eigentlich fast nur auf Distanzwürfe gehen und hätte sicher schon fast gewonnen. Da war es doch besser sich andere Spieler hier im Park zu suchen und scheinbar sah es Jenny auch so, denn sogleich strahlte sie vor Begeisterung.
      Als nun sein Ball durch das Netz ging und er Jennys Frage hörte lachte er laut. „Viel.“, gab er als Antwort und dies war nicht gelogen. Außer Basketball und Kochen hatte er wenig Talente und auch in diesen zwei Dingen war er nicht perfekt. Nicht mal in zwischenmenschlichen Sachen war er sonderlich gut. Andy meinte oft, dass er sich zu seltsam mit Menschen benahm, doch die Blauhaarige hatte scheinbar kein Problem mit seiner Art. Sein eigentliches Talent beim Spielen hatte sie ja noch nicht mal gesehen.
      Ruhig hörte er ihr nun zu und sah an wie was sie meinte. Ein Schmunzeln legte sich auf seine Lippen. Er wusste, dass sie auch ein Nerd war, wenn es um diesen Sport ging, und doch hatte er recht wenig erwartet von diesem Training. Für ihn war es eher der Gedanke und mit einem Freund noch ein paar Bälle zu werfen. „Können wir gerne üben, aber danach will ich kein Gemecker hören.“, meinte er und schnappte sich den Ball. „Ich habe für heute keinen Plan. Ein paar Körbe werfen und sehen, dass ich nicht zu spät nach Hause komme.“ Eine Anweisung der Eltern, weil Kagami schon mal bis spät in die Nacht auf dem Platz gewesen war und vollkommen die Zeit vergessen hatte, sodass sie sich Sorgen gemacht hatten und ihn suchen gegangen waren. Dies war schon ewig her, aber seitdem ein Scherz in der Familie.
      Ohne noch weiter zu reden warf er nun auch den Ball gegen die Platte, nur um sogleich loszulaufen und ihn kurz nachdem er abgeprallt war wieder zu fangen und einen Dunking zu zeigen. Er hatte eben die nötige Größe und Sprungkraft dafür, außerdem wollte er mal etwas angeben.
    • Jennifer Moore

      "Beim Training meckere ich nie. Vielleicht nur am nächsten Morgen, wenn der Muskelkater reinkickt." gab die Blauhaarige überzeugt von sich. "Wann musst du denn zu Hause sein? Dann stelle ich den Handywecker." bot sie Taiga an und ging an ihre Sporttasche, um dort den Alarm zu aktivieren, sobald sie wusste, wann sie mit dem Körbewerfen Schluss machen mussten. Es war auch ein Laut, den keiner von ihnen überhören konnte, da es sich nämlich um das Schlusssignal bei einem typischen Basketballspiel handelte.
      "Angeber." musste Jenny den Rothaarigen doch angrinsen, als er einen Dunk vollführte. Sie war nicht direkt eifersüchtig auf ihn, dass er das konnte, sondern allgemein auf alle große Menschen. Aber es brachte auch nichts sich darüber zu beschweren, denn davon würde sie auch nicht weiterwachsen, sondern eher noch zu einem nervigen Giftzwerg mutieren.
      "Okay. Dann habe ich einen Vorschlag. Ich übe jetzt meine Würfe und wenn der Ball nicht von mir versenkt wird, musst du es schaffen, ihn noch in der Luft zu schnappen und selber punkten." schlug sie ihm vor, womit sie starten konnte. Damit würde niemanden langweilig werden.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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    • Taiga Kagami

      Nachdem sie die Zeit geklärt hatten wie lange sie heute machen würden und auch ein Timer gesetzt war, würden sie sich nun ganz auf den Sport konzentrieren können. So war es dem Großen auch lieber, denn schon zu oft war er trotz Timer einfach länger geblieben und aus „nur noch 5 Minuten“ war dann schnell eine Stunde geworden. Mit einem Basketball in der Hand war er wirklich in seiner eigenen Welt.
      Als er nun jedoch hörte wie sie ihn einen Angeber nannte grinste er zurück. „Wer kann, der kann.“, neckte er dabei lässig. Sicher war ein Dunk super und ein tolles Gefühl, aber auch sicher etwas Angeberei und nicht unbedingt nötig. Einen Korb von der Drei-Punkte-Linie zu werfen war eigentlich in seinen Augen noch besser und cooler.
      Ihr Vorschlag gefiel ihm auch und so würden sie beide sicher besser werden in diesen Sachen. So konnte das Training starten und Taiga hatte ihr versprochen sich nicht zurückzuhalten, weil sie ein Mädchen war, und daran hielt er sich auch. Er gab sich die ganze Zeit alle Mühe zu punkten und so verging die Zeit wie im Flug bis der zuvor gestellte Wecker ihn aus dem Konzept brachte und sein Ball im Nirvana landete. „Fuck… ich hol ihn schon.“, meinte er und rannte los. Ihr Wecker hatte ihn wirklich unerwartet getroffen und so musste er nun darüber lachen, wie sehr er sich erschrocken hatte.
    • Jennifer Moore

      Am Anfang ging noch so jeder zweite oder dritte Wurf daneben und Taiga zeigte, was er konnte und fing den Ball geschickt in der Luft auf, nur um diesen dann selber im Korb zu versenken. Doch je öfter Jenny warf, desto häufiger traf sie und ab dem Zeitpunkt, wo kein Ball mehr daneben ging, warfen einfach beide Körbe. Dabei wechselten sie immer wieder die Position, stand man ja bei einem Spiel auch nicht die ganze Zeit an derselben Stelle. Bald ging Jenny dazu über auch von der Dreipunktelinie zu werfen und was soll man sagen, auch von hier aus traf sie sehr sicher.
      Das ist bei ihr ganz normal. Die Blauhaarige muss sich immer erst etwas eingrooven, wenn man das so nennen will und wenn sie dann "warm" geworden ist, trifft sie so gut wie immer.
      Gerade setzte sie zu einem weiteren Wurf an, als plötzlich ihr Handywecker ertönte, mit dem typischen Buzzerton, der das Ende eines Basketballmatches verkündete.
      "Beim nächsten Mal brauchen wir so eine Zeitanzeige wie bei den Spielen, dann wird man nicht so überrumpelt." lachte sie, als Taiga sich erschreckte und sein Ball irgendwo in die Büsche und Hecken flog. Jenny packte ihren Ball in ihre Sporttasche und trank dann noch etwas, ehe sie sich auch die Sachen von dem Rotschopf schnappte und ihm entgegenkam. "Hier! Das hat wirklich Spaß gemacht!" grinste sie ihm entgegen und reichte ihm seine Tasche. "In welche Richtung musst du?" fragte sie Taiga dann, falls sie so noch ein Stück gemeinsam gehen konnten. Jennifer genoss seine Gesellschaft sehr, es war so einfach, mit ihm zu reden und nichts fühlte sie gezwungen oder gar komisch an. Bei ihm konnte sie der Basketballnerd sein, der sie eben ist.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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    • Taiga Kagami

      Leise lachte der große Rothaarige, denn selbst so eine Anzeige hätte ihn sicher überrumpelt. Wenn er erstmal den Ball in den Händen hatte und spielen durfte, dann gab es keine Zeit mehr für ihn, doch dies musste er ihr ja nicht unbedingt stecken, auch wenn sie sicher zu den Wenigen gehören würde, die ihn verstehen würden. Es war wirklich leicht sich mit ihr zu unterhalten, besonders wenn er bedachte, dass sie eigentlich ein Mädchen war. Ihn freute es einfach noch einen Nerd wie sich selbst zu kennen.
      Schnell hatte er sich nun den Ball geschnappt und wollte zu seiner Tasche joggen als Jenny ihm schon mit beiden Taschen entgegenkam. Endlich ein Mädchen, dass auch mal anpackte. Er kannte leider so viele Mädchen aus seiner Klasse, die immer erwartet hatten, dass die Jungs ihnen alles hinterher schleppten, nur weil sie eben Mädchen waren. „Danke.“, kam es nun von dem Großen als er ihr seine Tasche abnahm und diese über die Schulter hängte. „Ich muss hier vorne lang.“, meinte er und deutete in eine Richtung. „Und du sicher auch, denn dies ist der einfachste Weg aus dem Park. Also können wir noch einen Moment zusammen gehen.“ Langsam schlenderte er nun los in die Richtung, in die er eben gezeigt hatte, als ihm die Schularbeiten wieder einfielen. „Urg…“, machte er ein Würggeräusch. „Ich habe nun noch weniger Lust mich mit der Schule zu beschäftigen.“, gestand er prompt.