family - a spellbound short story. (earinor & akira)

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    • family - a spellbound short story. (earinor & akira)


      genres: (fake historical) drama • low fantasy • pain • parenting gone wrong•
      finally, something semi-new • single parent mode: activated •
      this is fatherless behaviour •


      Tief im Herzen Thrias schlummern alte Schauergeschichten über die ein oder andere Person - über streunende Schafe - welche die Beziehung zu ihrer eigentlichen Herde meiden, sich von ihnen lossagen, nur, um sich Hals über Kopf in ein neues, aufwendiges Abenteuer zu stürzen. Jungspunde, die dem Krieg nicht beiwohnen wollen oder alte Seelen, die genug von alledem gesehen haben, was die kranke Welt plagt - Abenteurer, die keine Familie mehr haben, oder Dorfadel, der sich als Siebter in der Thronfolge lieber mit anderen Dingen beschäftigt. Die tiefen Wälder und eisige Tundra ruft nach ihnen, mit säuselnder Stimme und der frostigen Klarheit eines Eiszapfens - drängt sie aus ihren Komfortzonen und verlangt danach, sie in die eigenen Arme zu schließen, fernab vom tobendem Krieg und dem gleißenden Ruhm, der mit dem Tod in ihre Kehle kriecht. Ihre heißgeliebte Freiheit peitscht ihnen eisig in die müden, trockenen Gesichter und hält sie dazu an, sich von ihren Ketten loszureißen - aus dem Krieg zu desertieren. Keiner von ihnen hegt Zweifel daran, dass die uralten Bäume ihnen jene Lösungswege zuflüstern, aber doch müssen sie sich alle irgendwann eingestehen, dass der Ruf nach Ruhe, nach Einsamkeit - nach Selbstfindung - aus ihrem Inneren kam.

      X ist einer von wenigen. Ein Vasale eines verblassten Fürsten - eines Blutsprenkels auf einem ewigem Stammbaum, der bereits neue Knospen trägt. Den stumpfen Worten des Krieges, dem rauem Siegeswind und der unerbittlichen Stimme des fremden Befehlshabers leistete er stets Folge - seine eigenen Präferenzen rückten in den Hintergrund und seine Gefühle verloren an Bedeutung. Keiner von ihnen blieb derjenige, der er vor vielen Monden war - ihre weißen Westen färbten sich rot, dann allmählich schwarz, bis sie allesamt nicht mehr als ein Paradebeispiel eines erfolgreich geführten Krieges waren. X war einer derjenigen, der nicht das Glück besaß, nebst seiner Kameraden zu sterben - eine leere Hülle, die lediglich den Worten Folge leistete, die ihm nahegelegt wurden. Sich loszureißen, dem Wispern des thrianischen Waldes zu lauschen, fällt ihm schwer - zumindest anfänglich. In der Stille der Nacht trägt sein Befehlshaber ihm und seinem Bataillon auf, eine thrianische Siedlung auszurotten; jeden einzelnen von ihnen, egal, ob sie sich währen oder nicht. Auch vor Kinder soll X, keinen Halt machen - und doch kann er sich nicht dazu bringen, Y das Leben zu rauben und stiehlt sich mit ihm davon, in unbekanntes Feindesgebiet, ohne einen richtigen Plan.

      @Earinor

      steckbrief
      Name:
      Alter:
      Charakter:
      Trivia:
      Aussehen:
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Name: Stigr Ellingboe

      Alter: 32

      Charakter: Stigr ist ein ruhiger, überlegter Mann, der seinen Dienst in den Dienst der Wezettschen Fürsten gestellt hat. Angefangen als einfacher Knappe für einen Ritter von Wezette, machte er sich schon bald selbst zum Soldat. Namen hatte er keinen. Als Waisenkind hatte er nie die Hoffnung etwas aus sich zu machen, doch der Ritter dem er als Knappe gedient hatte sah mehr in ihm. Er war vom niederen Adel gewesen und hatte Stigr irgendwann adoptiert. Land besaß er keines, nur die Pflicht seinem Fürsten zu dienen und zur Seite zu stehen und genau diese Pflicht übernahm Stigr als er die Karriereleiter der Armee emporstieg und selbst dem Fürsten und seiner Familie selbst diente. Als der Krieg gegen die Wölfe ausbrach war Stigr bereits Kommandant in der Armee und beriet seinen Fürsten in Kriegsdingen, all das obwohl er nie eine derartige Ausbildung genossen hatte. Vielelicht war das der Grund, warum sein Fürst aufhörte auf ihn zu hören. Ehre und Pflichtgefühl hielten Stigr an seiner Seite, noch mehr als sein Adoptivvater im Kampf gefallen war, aber er konnte es nicht mehr mitansehen wie seine Heimat zugrundegerichtet wurde und wie der Hass auf die Wölfe die Köpfe der Fürsten und des neuen, jungen Königs zu zerfressen schien.

      Trivia:
      - Stigr wurde von einem niederen Adeligen Ritter adoptiert und nahm seinen Namen an
      - Stigr ist sehr erfahren im Kampf
      - Als Waisenkind wuchs er in Waisenhäusern und teils auf der Straße auf

      Aussehen:
    • Name: Runi Ellingboe (?)

      Alter: unbekannt

      Charakter: Runi ist anderen Kindern absolut nicht unähnlich - sein Gesichtsausdruck ist zwar immer eher stoisch und er rümpft liebend gerne die Nase, allerdings scheint er gleichzeitig von allen erdenklichen Menschen und Dingen erheitert zu werden. Ein großes Grinsen in seine Richtung reicht meistens, um ihn in schallendes Gelächter ausbrechen zu lassen; spielerisch mit jemandem zu raufen schlägt er auch nie aus. Grundsätzlich ist Runi eher ein offenes als ein schüchternes Kind; er unterscheidet allerdings mehr schlecht als recht von einer Gefahrenquelle zur Anderen und seine normale Devise scheint zu sein, alles einfach anzubeißen oder -knabbern, um zu sehen, ob es ihm feindlich oder freundlich gesinnt ist.

      Trivia:
      - Mag Käfer. Findet Hasen dafür allerdings angsteinflößend.
      - Findelkind mit einem Gehirn in Erbsengröße.

      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.