Isabella Lynley
Wieder war sie allein gelassen. Ihr Blick hatte Jack eigentlich sagen sollen, dass er nicht gehen sollte, dass er hier bleiben sollte, denn jetzt war sie mit diesen Dämonen alleine, die er geweckt hatte. Isa schloss für einen Moment die Augen, die Wärme, die ihr Mann ausstrahlte spürte sie immer noch an ihren Schultern, an denen er die angefasst hatte. Er war eine große Hilfe, für sie eine Stütze, wenn er da war, jetzt hier war sie alleine und gefangen in diesem Albtraum, der nicht enden wollte. Ihr Körper war bereit zu fliehen, dabei musste er es nicht mehr, immerhin war Isa hier mehr, oder weniger sicher, sie war hier im Krankenhaus, nicht mehr in dem Keller, in dem sie gefangen gehalten wurde. Als sie die Augen öffnete sah sie es auch, sie sah aber auch, wie alleine sie doch war, das war sie die letzten sechs Monate und es wäre so viel einfacher mit diesem Allein-Sein zu leben, sich zurückzuziehen und zu verschwinden, doch das konnte sie Jack nicht antun, das konnte sie ihrem Mann nicht antun. Er hatte so viel mehr verdient, als was er das letzte halbe Jahr durch gemacht hatte.
Isa erhob sich langsam, auch wenn ihre Beine zitterten. Jack hatte seine Jacke da gelassen und die ergriff sie auch, um sich diese über die Schultern zu legen. Es roch nach ihm, nach dem Mann, für den sie gekämpft hatte, um hier heraus zu kommen. Er war ihr einziger Gedanke, der sie dazu bewegte nicht aufzugeben, nicht zu sterben und zu hoffen, dass es irgendwann endlich einen Weg dort raus geben wird. Das hatte es auch gegeben, jetzt war sie hier, in .. Sicherheit. Doch war sie das? War Jack in Sicherheit? Niemand war es und wenn diese Menschen wollen würden, dann werden sie auch beide sterben, wie es geplant war.
Mit der Jacke über ihren Schultern machte sie die wenigen Schritte zum Fenster, um hinaus zu sehen. Der Schnee bedeckte die komplette Stadt. Es war ihr während ihrer Flucht nicht bewusst aufgefallen, dass hier Schnee lag, dass es schon Winter war. Weihnachten stand vor der Tür, bunte Lichter konnte man draußen erkennen, auch hier im Zimmer stand ein kleiner weißer künstlicher Tannenbaum auf einer der Ablagen. Isa hatte es noch vor Weihnachten zurück geschafft, sie stand hier, sie war hier und doch fühlte es sich an, als wäre ihre Seele noch dort gefangen, woher sie entflohen war. Sie schüttelte sich selbst den Kopf, das fühlte sich an, als würde der Albtraum einfach weiter gehen? Was hatte sie aber erwartet? Dass Jack sie in den Arm nimmt und ihr sagt, dass sie es gemeinsam schaffen werden? Ja, das hatte sie.. denn das hatte ihr Kraft gegeben. Wenn sie wüsste, wie die Dinge laufen, wäre sie vielleicht niemals geflohen, hätte vielleicht niemals die Kraft dafür gefunden. Sie wollte einfach ihr altes Leben wieder, war das so schwer? Warum wurde sie wie ein Täter behandelt, wenn sie hier das Opfer war?
Isabella seufzte und fuhr sich durch das Gesicht, ihre Gedanken nahmen keine schöne Richtung an, aber so konnte sie nicht schlafen, nicht mit diesen Gedanken, nicht mit dieser Verfassung. Sie blieb am Fenster stehen, blickte raus in die verschneite Stadt, um sich daran zu erinnern, warum sie hier war. Die Jacke zog sie mehr über ihre Schultern, kuschelte sich von innen an sie an, als würde Jack hinter ihr stehen und sie festhalten.
Isa erhob sich langsam, auch wenn ihre Beine zitterten. Jack hatte seine Jacke da gelassen und die ergriff sie auch, um sich diese über die Schultern zu legen. Es roch nach ihm, nach dem Mann, für den sie gekämpft hatte, um hier heraus zu kommen. Er war ihr einziger Gedanke, der sie dazu bewegte nicht aufzugeben, nicht zu sterben und zu hoffen, dass es irgendwann endlich einen Weg dort raus geben wird. Das hatte es auch gegeben, jetzt war sie hier, in .. Sicherheit. Doch war sie das? War Jack in Sicherheit? Niemand war es und wenn diese Menschen wollen würden, dann werden sie auch beide sterben, wie es geplant war.
Mit der Jacke über ihren Schultern machte sie die wenigen Schritte zum Fenster, um hinaus zu sehen. Der Schnee bedeckte die komplette Stadt. Es war ihr während ihrer Flucht nicht bewusst aufgefallen, dass hier Schnee lag, dass es schon Winter war. Weihnachten stand vor der Tür, bunte Lichter konnte man draußen erkennen, auch hier im Zimmer stand ein kleiner weißer künstlicher Tannenbaum auf einer der Ablagen. Isa hatte es noch vor Weihnachten zurück geschafft, sie stand hier, sie war hier und doch fühlte es sich an, als wäre ihre Seele noch dort gefangen, woher sie entflohen war. Sie schüttelte sich selbst den Kopf, das fühlte sich an, als würde der Albtraum einfach weiter gehen? Was hatte sie aber erwartet? Dass Jack sie in den Arm nimmt und ihr sagt, dass sie es gemeinsam schaffen werden? Ja, das hatte sie.. denn das hatte ihr Kraft gegeben. Wenn sie wüsste, wie die Dinge laufen, wäre sie vielleicht niemals geflohen, hätte vielleicht niemals die Kraft dafür gefunden. Sie wollte einfach ihr altes Leben wieder, war das so schwer? Warum wurde sie wie ein Täter behandelt, wenn sie hier das Opfer war?
Isabella seufzte und fuhr sich durch das Gesicht, ihre Gedanken nahmen keine schöne Richtung an, aber so konnte sie nicht schlafen, nicht mit diesen Gedanken, nicht mit dieser Verfassung. Sie blieb am Fenster stehen, blickte raus in die verschneite Stadt, um sich daran zu erinnern, warum sie hier war. Die Jacke zog sie mehr über ihre Schultern, kuschelte sich von innen an sie an, als würde Jack hinter ihr stehen und sie festhalten.
"The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
