Isabella Lynley
Gut, streng genommen war auch auch arbeiten, irgendwie jedenfalls, denn Isa wollte das schon für ihre weitere Arbeit vorbereiten. Ihr Mann schien damit aber zufrieden zu sein, denn er kommentierte es nicht, da hatte er sich zu früh aufgeregt. Allerdings bat er David raus, was nur heißen konnte, dass er vielleicht doch ein wenig meckern wollte. Isa blickte zu dem Kollegen, lächelte ihm kurz zu. "Danke dir", bedankte sie sich, denn es war nicht selbstverständlich, dass er hier mit ihr saß und das hier für sie tat. Sie blieben dann alleine, da zögerte Jack anscheinend keinen Moment, um ihr zu berichten, dass sie aus dem Fall raus war. Entsetzt blickte Isa ihn an, damit hatte sie jetzt nicht gerechnet und das war auch etwas, was sie wirklich sehr störte. Sie musterte ihren Mann, das war doch nicht sein Ernst!
"Warte, was?!", gab sie entsetzt von sich und schüttelte den Kopf. "Nein, definitiv nein". Das war auch ihr Fall gewesen. "Ich habe diese scheiß Tortur nicht sechs Monate ausgehalten, damit mir jetzt der Fall entzogen wird", wehrte sie sich dagegen. So, wie sie ihren Mann kannte war er dafür, es passte ihm gerade Recht, dass sie da raus war. Zuerst zeigt er ihr keinerlei positive Emotionen über ihr Zurückkommen und jetzt sagt er ihr ohne zu Zögern, dass sie aus dem Fall raus war. Das passte ihm sowas von Recht!"Und wer übernimmt die Leitung? Du oder David?", wollte sie direkt wissen, natürlich ließ sich ihr Mann das nicht nehmen und wenn er nicht konnte kam nur noch David in Frage, wer denn sonst? Alles andere würde Jack nicht zulassen, sie kannte diesen Mann schon. "Ich wünsche euch sehr viel Glück und viel Spaß damit ohne meine Informationen zu arbeiten, denn ich leide jetzt an einer Amnesie". Provokant schloss sie das Notizbuch, als würde sie es verschlossen halten wollen, damit keiner hinein sehen durfte. Sie war temperamentvoll und wenn sie eines nicht mochte, dann war es, wenn ihr jemand sagte, was sie zu tun und zu lassen hatte. Natürlich gab es Vorschriften, aber wie oft wurden diese so umgangen, wie es ihnen passte? Sie war persönlich betroffen, aber das war ihr Mann auch, als ihr Ehemann und als Opfer des Brandes, in welchem sie angeblich umgekommen sein soll, ihm mussten sie den Fall genauso entziehen, wie ihr und wenn sie ihrem Mann wirklich die Leitung überließen, dann würde sie sowas von dabei sein, da führte kein Weg daran vorbei. Er hatte sie damals in diesen Fall hinzu gezogen und Isa wird jetzt daran zu Ende arbeiten, ganz gleich ob offiziell, oder inoffiziell, das konnte er sich aussuchen.
"The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
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