Vincent grummelte und rückte ein kleines bisschen von Thomas ab. Er war noch nicht bereit, seine friedliche Bewusstlosigkeit wieder aufzugeben, nur um sich die ganze Nacht mit seiner brennenden Haut herumzuschlagen und an Langeweile zu sterben. Und schon gar nicht wollte er sich mit dem Gesöff auseinandersetzen, dass Thomas da herumschwenkte als sei es teurer Alkohol. Abwasser hätte nicht schlechter riechen können.
"Geh weg," jammerte er und zog sich die Decke über den Kopf. Wie konnte er jeden Abend zeitgleich so ausgehungert sein und doch solch große Abscheu gegenüber einer Sorte Blut haben? Sollte sich ein verhungerndes Tier nicht mit allem zufrieden geben, was auch nur ansatzweise seiner Nahrung entsprach?
Aber er kam ja nicht drum herum, also ließ er sich nach einigem Hin und Her doch aufwecken. Er setzte sich auf und stellte sich der Folter, die ihm sein Liebster da reichte. Heute Nacht erging es ihm nicht besser als gestern. Sein Magen rebellierte, seine Muskeln bäumten sich auf und dann war es vorbei und Vincent wurde mit einem furchtbaren Nachgeschmack zurückgelassen. Immerhin war sein Fieber etwas abgesunken und die Schemen seiner Umwelt nahmen ein bisschen mehr Form an. Er rechnete trotzdem nicht damit, vor nächster Woche wieder richtig sehen zu können. Und sein Rücken würde sicher auch länger brauchen.
"Morgen Nachmittag will ich die Polizisten sehen," beschloss Vincent. "Bevor ich noch wie die Kanalratten rieche, die du mir da jeden Abend servierst."
Mit seinen Verbrennungen war es ihm nicht möglich, ordentlich zu baden. Noch so ein Punkt, der Vincent jetzt schon auf die Nerven ging.
"Wie geht es dir, Liebster?" fragte Vincent dann, um sich selbst von seinen Leiden abzulenken.
Er trat an Thomas heran und legte ihm die Arme um die Hüften, zog ihn sanft an seine Brust und bettete sein Kinn auf der Schulter des Mannes.
"Wir haben gar nicht darüber geredet, dass du dein Haus und all dein Hab und Gut verloren hast."
Er schloss die Augen und konzentrierte sich auf Thomas' Herzschlag, den er so an seiner eigenen Brust spüren konnte. Wie immer verfehlte das stete Schlagen seinen Effekt nicht und Vincent entspannte sich ein wenig.
Aber er kam ja nicht drum herum, also ließ er sich nach einigem Hin und Her doch aufwecken. Er setzte sich auf und stellte sich der Folter, die ihm sein Liebster da reichte. Heute Nacht erging es ihm nicht besser als gestern. Sein Magen rebellierte, seine Muskeln bäumten sich auf und dann war es vorbei und Vincent wurde mit einem furchtbaren Nachgeschmack zurückgelassen. Immerhin war sein Fieber etwas abgesunken und die Schemen seiner Umwelt nahmen ein bisschen mehr Form an. Er rechnete trotzdem nicht damit, vor nächster Woche wieder richtig sehen zu können. Und sein Rücken würde sicher auch länger brauchen.
"Morgen Nachmittag will ich die Polizisten sehen," beschloss Vincent. "Bevor ich noch wie die Kanalratten rieche, die du mir da jeden Abend servierst."
Mit seinen Verbrennungen war es ihm nicht möglich, ordentlich zu baden. Noch so ein Punkt, der Vincent jetzt schon auf die Nerven ging.
"Wie geht es dir, Liebster?" fragte Vincent dann, um sich selbst von seinen Leiden abzulenken.
Er trat an Thomas heran und legte ihm die Arme um die Hüften, zog ihn sanft an seine Brust und bettete sein Kinn auf der Schulter des Mannes.
"Wir haben gar nicht darüber geredet, dass du dein Haus und all dein Hab und Gut verloren hast."
Er schloss die Augen und konzentrierte sich auf Thomas' Herzschlag, den er so an seiner eigenen Brust spüren konnte. Wie immer verfehlte das stete Schlagen seinen Effekt nicht und Vincent entspannte sich ein wenig.

