"Aber selbstverständlich werde ich Ihnen helfen," antwortete Vincent und rückte näher an die Frau heran, sobald sie sich umgedreht hatte.
Ihm schlug der Duft von Rosen entgegen, als sie ihr Haar nach vorn warf, um ihm freie Sicht auf die Schnüre zu geben, die sie ihren Körper in die steife Form des Korsetts zwangen.
Mit flinken Fingern löste er Knoten für Knoten und befreite die Dame Stück für Stück von ihrem Gefängnis der Gesellschaft. Dabei ging er sicher, nicht mehr als die Schnüre zu berühren. Eine willkommene Ablenkung zu den Gedanken an Ms. Brooks' schlangen Hals, der sich ihm gerade mehr als nur einladen präsentierte. Vincent hatte sich unter Kontrolle, das hatte er schon seit Jahrzehnten. Aber in einer solchen Nacht und mit einer solchen Versuchung direkt vor ihm, musste selbst er schlucken.
"Na bitte. Da fällt das Atmen doch gleich viel leichter, oder nicht?" fragte er, als er auch den letzten Knoten gelöst hatte.
Sofort rutschte er wieder ein wenig von der Frau ab, versuchte dem Rosenduft zu entkommen. Glücklicherweise musste er sich nicht mehr lange mit der Dame beschäftigen, denn da tauchte Thomas schon auf. Der Mann wirkte ein bisschen durch den Wind.
Während Ms. Brooks und der gute Doktor kurz miteinander redeten, faltete Vincent das auf dem Sofa zurückgelassene Korsett und legte es auf den Kaffeetisch. Dann lehnte er sich zurück, ein charmantes Lächeln auf den Lippen. Er winkte Ms. Brooks, als diese in die Dunkelheit seines Flures verschwand.
"... Meine Frau, bei Ihnen? Was darf ich darunter verstehen?"
Vincent lachte leise.
"Was auch immer Sie wollen, Doktor. Fakt ist, dass Ms. Brooks zu mir kam und beinahe sofort mit Avancen in meine Richtung anfing, kaum dass sie die Tür hinter sich geschlossen hatte. Habe ich aus den Schuhen geholfen? Ja. Habe ich ihr aus dem Korsett geholfen? Ja. Doch ich kann Ihnen versichern, dass ich das nur tat, weil man eine betrunkene Frau weder in hohen Schuhen durch die Gegend wandern lassen, noch ihre Atmung beeinträchtigen sollte, finden Sie nicht?"
Er stand auf und schlenderte hinüber zu Thomas, bis sie nur noch wenige Zentimeter von einander trennten.
"Ich habe Ihnen doch bereits mehrfach gesagt, dass mein Interesse allein Ihnen gilt, Doktor. Wir können Ihre Freundin gern dazu holen, wenn das Ihr Wunsch ist, mir es egal."
Er machte einen weiteren Schritt nach vorn, schob Thomas gegen die Wand wie noch am Nachmittag. Zimt und Rosen kämpfen gegeneinander um seine Aufmerksamkeit. Vincent atmete den Duft des Van Helsings tief ein, um die Erinnerung an Ms. Brooks so schnell wie möglich aus seinem Verstand tilgen zu können.
"Und jetzt erzähl mir, welche Geister dich in ihren Bann gezogen haben, Thomas," raunte er.
Ihm schlug der Duft von Rosen entgegen, als sie ihr Haar nach vorn warf, um ihm freie Sicht auf die Schnüre zu geben, die sie ihren Körper in die steife Form des Korsetts zwangen.
Mit flinken Fingern löste er Knoten für Knoten und befreite die Dame Stück für Stück von ihrem Gefängnis der Gesellschaft. Dabei ging er sicher, nicht mehr als die Schnüre zu berühren. Eine willkommene Ablenkung zu den Gedanken an Ms. Brooks' schlangen Hals, der sich ihm gerade mehr als nur einladen präsentierte. Vincent hatte sich unter Kontrolle, das hatte er schon seit Jahrzehnten. Aber in einer solchen Nacht und mit einer solchen Versuchung direkt vor ihm, musste selbst er schlucken.
"Na bitte. Da fällt das Atmen doch gleich viel leichter, oder nicht?" fragte er, als er auch den letzten Knoten gelöst hatte.
Sofort rutschte er wieder ein wenig von der Frau ab, versuchte dem Rosenduft zu entkommen. Glücklicherweise musste er sich nicht mehr lange mit der Dame beschäftigen, denn da tauchte Thomas schon auf. Der Mann wirkte ein bisschen durch den Wind.
Während Ms. Brooks und der gute Doktor kurz miteinander redeten, faltete Vincent das auf dem Sofa zurückgelassene Korsett und legte es auf den Kaffeetisch. Dann lehnte er sich zurück, ein charmantes Lächeln auf den Lippen. Er winkte Ms. Brooks, als diese in die Dunkelheit seines Flures verschwand.
"... Meine Frau, bei Ihnen? Was darf ich darunter verstehen?"
Vincent lachte leise.
"Was auch immer Sie wollen, Doktor. Fakt ist, dass Ms. Brooks zu mir kam und beinahe sofort mit Avancen in meine Richtung anfing, kaum dass sie die Tür hinter sich geschlossen hatte. Habe ich aus den Schuhen geholfen? Ja. Habe ich ihr aus dem Korsett geholfen? Ja. Doch ich kann Ihnen versichern, dass ich das nur tat, weil man eine betrunkene Frau weder in hohen Schuhen durch die Gegend wandern lassen, noch ihre Atmung beeinträchtigen sollte, finden Sie nicht?"
Er stand auf und schlenderte hinüber zu Thomas, bis sie nur noch wenige Zentimeter von einander trennten.
"Ich habe Ihnen doch bereits mehrfach gesagt, dass mein Interesse allein Ihnen gilt, Doktor. Wir können Ihre Freundin gern dazu holen, wenn das Ihr Wunsch ist, mir es egal."
Er machte einen weiteren Schritt nach vorn, schob Thomas gegen die Wand wie noch am Nachmittag. Zimt und Rosen kämpfen gegeneinander um seine Aufmerksamkeit. Vincent atmete den Duft des Van Helsings tief ein, um die Erinnerung an Ms. Brooks so schnell wie möglich aus seinem Verstand tilgen zu können.
"Und jetzt erzähl mir, welche Geister dich in ihren Bann gezogen haben, Thomas," raunte er.

