August brauchte eine Sekunde, um fest zu stellen, dass Ember offenbar doch magisches Blut in sich trug. Denn auf normale Weise schoss niemand in dieser Geschwindigkeit an James vorbei durch die Tür. Liz nahm gerade den Kopfhörer ab und versuchte sich, von den Elektroden zu befreien, die sie mit Absicht tief genug angebracht hatte, aber jetzt sah dieser Blödmann nicht mal her. Viel eher sah er Sallow hinterher und sprintete in einem kurzen Abstand mit genau dem gleichen Eifer an James vorbei.
Ärgerlich angerempelt zog sich der ehemalige Polizist in den Türrahmen zurück und fluchte leise.
"Würde mir vielleicht irgendjemand mal erzählen, was hier zum Teufel los ist?!", donnerte James und seufzte, als die beiden Verantwortlichen bereits außer Reichweite waren.
"Wir wurden auf die Ersatzbank geschickt", sagte Liz und zog die letzte Elektrode aus ihrem Dekolleté.
"Ersatzbank...", grunzte James. "Und Sie! Ziehen Sie sich was an, Herrgott! Wir sind hier nicht in einer Peep-Show!"
"Immer mit der Ruhe, Opa. Ich musste die Apparatur testen."
"WIe haben Sie mich genannt?! Sie können wirklich froh sein, dass da draußen Menschen vom Himmel fallen, sonst würde ich -"
Noch ehe er seine Drohung aussprechen konnte, grunzte er erneut und entsicherte die Waffe an seinem Gurt, ehe er sich umdrehte und wieder nach draußen ging.
"Charmant", kommentierte Liz und hängte die Vorrichtung sorgsam ein."
"Was für ein beschissenes Tor, mierda!"
Isabella Merenguez kämpfte sich mit Shawns Hilfe aus dem klebrigen Morast empor und sah an ihrer Kleidung hinab, die mehr einem gräulich-braunen Gemisch aus stinkenden Fasern entsprach.
Während Shawn und Ember ihr Wiedersehen genossen, klopfte Isabella den gröbsten Dreck von ihren Kleidern, die einmal eine schöne, eng anliegende Hose und eine weite Bluse waren. Jetzt klebten die Teile an ihrem Leib und zeigte der Welt mehr als ihr lieb war. Die schwarzen Locken klebten teilweise an ihrem Kopf und ließen sich nur schwer von dem Dreck befreien, was sie mit unverhohlenem Ärger entgegen nahm.
"Kein Problem", sagte Isabella zu Shawn und schaffte es tatsächlich, zu grinsen. "Ich bin Isabella. Wir kennen uns von der Arkana-Versammlung. Sie waren die Irre, die den Posten der Kaiserin beansprucht hat, nicht wahr?"
Sorgsam schüttelte sie die Locken aus und seufzte.
"Sagen Sie mir bitte, dass Sie eine Dusche haben. Ich fühle mich...dreckig."
"Geht es euch allen gut?!", fragte August außer Atem, nachdem er nach Ember am Ort des Geschehens eingetroffen war.
Sie sahen dreckig, aber wohlauf aus.
"Es geht uns gut, ja", nickte Isabella.
"Weshalb seid ihr schon hier? Ihr seid zu früh!"
Die Spanierin erhob sich aus dem Morast und stapfte leicht genervt auf August zu. Mit zielsicheren Bewegungen baute sich die Achtzehnjährige vor dem Zauberer auf und tippte ihm mit einem perfekt manikürten Zeigefingernagel auf die Brust.
"Du!", knurrte sie. "Ich bin gerade von London nach Birmingham gehetzt - MIT DEN ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN! - und es war eine Plage! Ich wurde verfolgt, ich wurde gejagt und habe es gerade so geschafft, den reizenden Bruder deiner Hausverrückten von der Straße zu pflücken! UNd das erste, was du zu mir sagst, ist, dass ich zu früh bin?! MIERDA AUGUST! WARUM IST DAS TOR ÜBER DEM MOOR?!"
"Isabella, beru-"
Nur seine Geistesgegenwart verhinderte, dass er den Satz aussprach, der die Bombe zum Platzen brächte. Räuspernd zog er sich zurück und nickte.
"Okay, es tut mir Leid", sagte er. "Ich habe keine Ahnung, warum es über dem Moor ist, aber warum zum Geier wurdest du verfolgt?!"
"Habt ihr hier keine Nachrichten?!", fragte Isabella und sah sich zu Shawn und Ember um. "August, der Krieg scheint begonnen zu haben..."
"24 Stunden nach der Versammlung?!"
"Keine Ahnung was die Versammlung damit zu tun hat, aber die Welt hat das PD angegriffen. Hat ziemlich Chaos ausgelöst."
Wortlos nahm sie ihr Telefon und warf es nach hinten zu Ember und Shawn.
"Deshalb musste ich Shawn schnellstmöglich einsammeln. Auf dem Weg wurde ich verfolgt. Ich weiß nicht von wem, aber er oder sie hat großes Talent in Verfolgung. Bin ihnen nur knapp entkommen."
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Ärgerlich angerempelt zog sich der ehemalige Polizist in den Türrahmen zurück und fluchte leise.
"Würde mir vielleicht irgendjemand mal erzählen, was hier zum Teufel los ist?!", donnerte James und seufzte, als die beiden Verantwortlichen bereits außer Reichweite waren.
"Wir wurden auf die Ersatzbank geschickt", sagte Liz und zog die letzte Elektrode aus ihrem Dekolleté.
"Ersatzbank...", grunzte James. "Und Sie! Ziehen Sie sich was an, Herrgott! Wir sind hier nicht in einer Peep-Show!"
"Immer mit der Ruhe, Opa. Ich musste die Apparatur testen."
"WIe haben Sie mich genannt?! Sie können wirklich froh sein, dass da draußen Menschen vom Himmel fallen, sonst würde ich -"
Noch ehe er seine Drohung aussprechen konnte, grunzte er erneut und entsicherte die Waffe an seinem Gurt, ehe er sich umdrehte und wieder nach draußen ging.
"Charmant", kommentierte Liz und hängte die Vorrichtung sorgsam ein."
"Was für ein beschissenes Tor, mierda!"
Isabella Merenguez kämpfte sich mit Shawns Hilfe aus dem klebrigen Morast empor und sah an ihrer Kleidung hinab, die mehr einem gräulich-braunen Gemisch aus stinkenden Fasern entsprach.
Während Shawn und Ember ihr Wiedersehen genossen, klopfte Isabella den gröbsten Dreck von ihren Kleidern, die einmal eine schöne, eng anliegende Hose und eine weite Bluse waren. Jetzt klebten die Teile an ihrem Leib und zeigte der Welt mehr als ihr lieb war. Die schwarzen Locken klebten teilweise an ihrem Kopf und ließen sich nur schwer von dem Dreck befreien, was sie mit unverhohlenem Ärger entgegen nahm.
"Kein Problem", sagte Isabella zu Shawn und schaffte es tatsächlich, zu grinsen. "Ich bin Isabella. Wir kennen uns von der Arkana-Versammlung. Sie waren die Irre, die den Posten der Kaiserin beansprucht hat, nicht wahr?"
Sorgsam schüttelte sie die Locken aus und seufzte.
"Sagen Sie mir bitte, dass Sie eine Dusche haben. Ich fühle mich...dreckig."
"Geht es euch allen gut?!", fragte August außer Atem, nachdem er nach Ember am Ort des Geschehens eingetroffen war.
Sie sahen dreckig, aber wohlauf aus.
"Es geht uns gut, ja", nickte Isabella.
"Weshalb seid ihr schon hier? Ihr seid zu früh!"
Die Spanierin erhob sich aus dem Morast und stapfte leicht genervt auf August zu. Mit zielsicheren Bewegungen baute sich die Achtzehnjährige vor dem Zauberer auf und tippte ihm mit einem perfekt manikürten Zeigefingernagel auf die Brust.
"Du!", knurrte sie. "Ich bin gerade von London nach Birmingham gehetzt - MIT DEN ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN! - und es war eine Plage! Ich wurde verfolgt, ich wurde gejagt und habe es gerade so geschafft, den reizenden Bruder deiner Hausverrückten von der Straße zu pflücken! UNd das erste, was du zu mir sagst, ist, dass ich zu früh bin?! MIERDA AUGUST! WARUM IST DAS TOR ÜBER DEM MOOR?!"
"Isabella, beru-"
Nur seine Geistesgegenwart verhinderte, dass er den Satz aussprach, der die Bombe zum Platzen brächte. Räuspernd zog er sich zurück und nickte.
"Okay, es tut mir Leid", sagte er. "Ich habe keine Ahnung, warum es über dem Moor ist, aber warum zum Geier wurdest du verfolgt?!"
"Habt ihr hier keine Nachrichten?!", fragte Isabella und sah sich zu Shawn und Ember um. "August, der Krieg scheint begonnen zu haben..."
"24 Stunden nach der Versammlung?!"
"Keine Ahnung was die Versammlung damit zu tun hat, aber die Welt hat das PD angegriffen. Hat ziemlich Chaos ausgelöst."
Wortlos nahm sie ihr Telefon und warf es nach hinten zu Ember und Shawn.
"Deshalb musste ich Shawn schnellstmöglich einsammeln. Auf dem Weg wurde ich verfolgt. Ich weiß nicht von wem, aber er oder sie hat großes Talent in Verfolgung. Bin ihnen nur knapp entkommen."
Auf dem Handy:
Nachrichtenmeldung eines renommierten Senders von 6:58 am Morgen:
Gestern um 23:58 Uhr kam es in der Metropolregion um London zu einer Großschadenslage. Offenbar drang die Arkana "Welt" gegen genannte Zeit gewaltsam in das Hauptquartier der Met ein. Das Gebäude wurde teilzerstört und verlor den gesamten Zellentrakt wie einen Teil der oberen Etage.
Die Polizeikräfte versuchen mit dem FD die Brände zu löschen. Nach Aussagen gab es mindestens 100 Verletzte und eine ungenannte Zahl von Toten.
Bild zeigt das PD, in welchem eine Ecke fehlt. Rauch tritt hervor.
Nachrichtenmeldung eines renommierten Senders von 6:58 am Morgen:
Gestern um 23:58 Uhr kam es in der Metropolregion um London zu einer Großschadenslage. Offenbar drang die Arkana "Welt" gegen genannte Zeit gewaltsam in das Hauptquartier der Met ein. Das Gebäude wurde teilzerstört und verlor den gesamten Zellentrakt wie einen Teil der oberen Etage.
Die Polizeikräfte versuchen mit dem FD die Brände zu löschen. Nach Aussagen gab es mindestens 100 Verletzte und eine ungenannte Zahl von Toten.
Bild zeigt das PD, in welchem eine Ecke fehlt. Rauch tritt hervor.
The more that I reach out for heaven
The more you drag me to hell